Forum: Fahrzeugelektronik Bauteiltausch in einem historischen Tachometer


von Golo (golo)


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Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zu meinem alten Ferrari 308, Baujahr 1981. Darin 
befindet sich ein elektronischer Tacho der damaligen Bauart, mit dem ich 
ein kleines Problem habe.

Der Tacho zählt einerseits die gefahrenen Kilometer und zeigt zugleich 
die aktuelle Geschwindigkeit an. Nun ist es so, dass während der Fahrt 
die Tachonadel gelegentlich ohne für mich erkennbare Gesetzmäßigkeit 
kurzzeitig auf 0 km/h abfällt. In dieser Zeit werden die Kilometer aber 
ganz normal weiter hochgezählt – das Eingangssignal kommt am Tacho also 
offenbar an, nur die km/h-Anzeige fällt aus, weil die Nadel auf 0 steht. 
Nach einiger Zeit wird die Geschwindigkeit dann wieder korrekt angezeigt 
und die Tachonadel springt auf die tatsächliche Geschwindigkeit zurück.

Ich gehe davon aus, dass eventuell eines der Bauteile auf der (relativ 
kleinen) Platine im Tacho defekt ist. Auf dieser Platine befinden sich 
zwei ICs, einige Transistoren, mehrere Elektrolytkondensatoren, Dioden, 
Widerstände – eben das Übliche aus dieser Zeit.

Könnt ihr mir aufgrund des geschilderten, nur temporär auftretenden 
Fehlers vielleicht eine Einschätzung geben, welches oder welche Bauteile 
ihr als erstes tauschen würdet? Man sagt den Elektrolytkondensatoren ja 
nach, dass sie mit der Zeit Kapazität verlieren – wäre es sinnvoll, 
diese auf Verdacht komplett zu tauschen, oder spricht das Fehlerbild 
eher für einen Transistor oder ein anderes Bauteil (oder z. B. eine 
kalte Lötstelle)?

Sollte es hilfreich sein, kann ich gern Fotos der Platine (Vorder- und 
Rückseite) einstellen. Einen Schaltplan habe ich leider nicht. Da der 
Tacho im Moment ohnehin ausgebaut ist, würde ich die Gelegenheit gern 
nutzen, um möglichst zielgerichtet etwas zu verbessern.

Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Tipps.

Viele Grüße
Golo

: Verschoben durch Moderator
von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Golo schrieb:
> Sollte es hilfreich sein...

Ist es.

rhf

von Ralf X. (ralf0815)


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Eine kalte/defekte Lötstelle ist wahrscheinlich.
Am besten mit Lupe kontrollieren.

von Chris K. (kathe)


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https://www.carpassion.com/forum/thema/54692-308-gtb-schaltplan-tacho/
https://www.youtube.com/watch?v=fRZmqhVUVMc

Tachogeber am Motor noch ganz bzw. Masse am Motorblock nicht 
durchgegammelt ?

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Golo schrieb:
> Man sagt den Elektrolytkondensatoren ja nach, dass sie mit der Zeit
> Kapazität verlieren – wäre es sinnvoll, diese auf Verdacht komplett zu
> tauschen,

Nein.

Wackelkontakt am oftmals nur eingesteckten Zeigerinstrument.

So war jedenfalls mein 1986 Auto gebaut, da passierte das 
(Kilometerzähler geht, Tacho nicht) auch. Verlöten der Steckkontakte 
half.

von Ralf X. (ralf0815)


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Chris K. schrieb:
> Tachogeber am Motor noch ganz bzw. Masse am Motorblock nicht
> durchgegammelt ?

Ohne Tachosignal würden kaum noch die Kilometer gezählt werden..

von Wolf17 (wolf17)


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Ein Elkofehler wird nicht so einen Wackelkontakt verursachen.
Unzuverlässige Steckkontakte wurden ja schon genannt.
Wenn nachlöten der Schaltung nicht half, Leitungen an das Ausgangssignal 
anschließen und während er Fahrt überwachen. Am besten mittels 
Analogmultimeter.
Dann klärt sich, ob der Fehler davor oder dahinter, z.B. in der 
Anzeigemechanik sitzt.

Wie ist die Anzeige aufgebaut? Drehspulinstrument mit 
Zahnradübersetzung?

von Björn W. (bwieck)


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Ralf X. schrieb:
> Ohne Tachosignal würden kaum noch die Kilometer gezählt werden..

Gibt es. Wegzähler und Geschwindigkeit aus verschieden Sensoren.

von Golo (golo)


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Elektronik

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Golo schrieb:
> Elektronik

Die angekokelte weisse Leitung, bzw. deren Lötung ist der erste heisse 
Kandidat.

von Nemopuk (nemopuk)


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Zeige auch die Lötstellen auf den Rückseiten der Platine

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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https://www.mikrocontroller.net/attachment/635404/SAY115X-SAY115Y.pdf

Ich hätte noch den Trimmwiderstand als mögliche Fehlerquelle im Angebot. 
Sieht zwar hochwertig aus, trotzdem kann dort nach all den Jahren ein 
schlechter Kontakt am Schleifer auftreten.
Stellung markieren, sanftes Reinigungsmittel (Teslanol, Oszillin) drauf 
und paarmal hin und her bewegen,

von Golo (golo)


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Sorry Ich als vorher Neuling Kann leider nur In begrenzter Reihenfolge 
hier Beiträge wie Fotos einstellen jetzt kommen die nächsten drei Bilder

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Das ist der Teil für den Tacho.
Der Komperator K sitzt auf der zweiten Platine.
Wenn eine Sichtprüfung zu nichts führt (ich konnte nichts erkennen, aber 
das heisst nichts) - was hast du an Messmitteln und Kenntnissen?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Kommando wohl zurück, das Instrument für den sitzt wohl direkt an Pin 6.

von Lu (oszi45)


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H.Joachim S. schrieb:
> den Trimmwiderstand

Zuvor mal Widerstandsverhältnis messen! An diesem Einstellregler würde 
ich zuletzt herumfummeln. Wenn der verstellt wird, könnte auch die 
angezeigte Geschwindigkeit falsch sein. Zuerst würde ich die Lötstellen 
genauer ansehen und evtl. mal leicht klopfen an die Leiterplatte, falls 
es ein Wackelkontakt sein sollte. Ja, klapprige Einstellregler sind auch 
Fehlerquellen ...

von Chris K. (kathe)


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Die markierte Lötstelle sieht nicht gut aus.

von Golo (golo)


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Ein Multimeter mit Feinlötkolben und Entlötpumpe und die Möglichkeit an 
unterschiedlichen Messpunkten Widerstände zu messen und nur wenn es 
unbedingt sein muss auch Spannungen was eben ein anklemmen in diesem 
Zustand voraussetzen würde und da habe ich ein wenig Bammel mit der 
Messspitze aus Versehen irgendwo einen Kurzschluss zu erzeugen wo er 
besser nicht stattgefunden hätte - ein oszilloskop zb. ist defact nicht 
vorhanden und selbst wenn - ich muss gestehen auch damit gar nicht hätte 
umgehen zu können. Ansonsten kann ich wenn es hilfreich ist wie oben 
gern nach Anleitung von euch verfahren.

von Joachim B. (jar)


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Ist der silberne Kondensator ein Roederstein?
Wurde auch unter anderen Namen (Siemens?) "gelabelt".

Ralf X. schrieb:
> Die angekokelte weisse Leitung, bzw. deren Lötung ist der erste heisse
> Kandidat.

Die weiße Leitung wurde wohl nur beim Anlöten etwas angekokelt, ich 
wüßte keinen Fehler der das am Kondensator sonst erklärt.

Also alle Lötstellen auf Sichtfehler kontrollieren, ggffs. alle 
nachlöten, optimal mit Bleilot für eine Reparatur, als Flußmittel 
Kolophonium.

: Bearbeitet durch User
von Golo (golo)


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H.Joachim S. schrieb:
> Das ist der Teil für den Tacho.
> Der Komperator K sitzt auf der zweiten Platine.
> Wenn eine Sichtprüfung zu nichts führt (ich konnte nichts erkennen, aber
> das heisst nichts) - was hast du an Messmitteln und Kenntnissen?


Darf ich dich fragen woher du diesen Schaltplan hast? Hast du den jetzt 
etwa gerade nur nach meinen Fotos erstellen können oder hast du den 
irgendwo im Internet gefunden? Bin mir gerade etwas perplex/begeistert 
woher der plötzlich kommt.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Joachim B. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Die angekokelte weisse Leitung, bzw. deren Lötung ist der erste heisse
>> Kandidat.
>
> Die weiße Leitung wurde wohl nur beim Anlöten etwas angekokelt, ich
> wüßte keinen Fehler der das am Kondensator sonst erklärt.

Das ist klar, dass da kein Strom für verantwortlich war. :-)
Aber die LÖtstelle fällt schon arg ins Auge, die benachbarten sind auch 
nicht viel besser, ergo: da war irgendwann schon einmal ein Stümper 
dran.

Joachim B. schrieb:
> Also alle Lötstellen auf Sichtfehler kontrollieren, ggffs. alle
> nachlöten, optimal mit Bleilot für eine Reparatur, als Flußmittel
> Kolophonium.

Genau so.

von Ralf X. (ralf0815)


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Golo schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Das ist der Teil für den Tacho.
>> Der Komperator K sitzt auf der zweiten Platine.
>> Wenn eine Sichtprüfung zu nichts führt (ich konnte nichts erkennen, aber
>> das heisst nichts) - was hast du an Messmitteln und Kenntnissen?
>
>
> Darf ich dich fragen woher du diesen Schaltplan hast? Hast du den jetzt
> etwa gerade nur nach meinen Fotos erstellen können oder hast du den
> irgendwo im Internet gefunden? Bin mir gerade etwas perplex/begeistert
> woher der plötzlich kommt.

Eine "typische" Schaltung aus dieser Zeit.

von H. H. (hhinz)


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Ralf X. schrieb:
> Golo schrieb:
>> H.Joachim S. schrieb:
>>> Das ist der Teil für den Tacho.
>>> Der Komperator K sitzt auf der zweiten Platine.
>>> Wenn eine Sichtprüfung zu nichts führt (ich konnte nichts erkennen, aber
>>> das heisst nichts) - was hast du an Messmitteln und Kenntnissen?
>>
>>
>> Darf ich dich fragen woher du diesen Schaltplan hast? Hast du den jetzt
>> etwa gerade nur nach meinen Fotos erstellen können oder hast du den
>> irgendwo im Internet gefunden? Bin mir gerade etwas perplex/begeistert
>> woher der plötzlich kommt.
>
> Eine "typische" Schaltung aus dieser Zeit.

Die aus dem Datenblatt des SAY115.

von H. H. (hhinz)


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H.Joachim S. schrieb:
> Der Komperator K sitzt auf der zweiten Platine.

Nö, der SAA1004 ist ein Frequenzteiler.

von Heinrich K. (minrich)


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Joachim B. schrieb:
> Ist der silberne Kondensator ein Roederstein?

Ducati aus Italien.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> vorhanden und selbst wenn - ich muss gestehen auch damit gar nicht hätte
> umgehen zu können.

Das finde ich auch vollkommen in Ordnung. Die meisten hier koennten auch 
nicht die Zylinderkopfdichtung an ihrem Auto wechseln und wuerden dafuer 
zu einem Fachbetrieb gehen. Und genau das solltest du auch machen. Bloed 
ist nur das es sowas im eigentlichen Sinne nicht mehr gibt. Was dem am 
naechsten kam war wohl der alte Radio und Fernsehmechaniker und die sind 
IMHO komplett ausgestorben.
Es gibt vielleicht noch die Nische der Leute die Steuergeraete von Autos 
reparieren. Bei so einem Laden wuerde ich mal vorstellig werden.

Das Problem ist nur, mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% laesst sich 
der Fehler in 1h finden und beheben, mit einer Wahrscheinlichkeit von 
10% sind es eher 8 oder mehr Stunden. Und jetzt multipliziere das mit 
heutigen Stundensaetzen. :)

Vanye

von Golo (golo)


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Zunächst einmal besten Dank für eure zahlreichen Beiträge hier. Ich
hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass in so kurzer Zeit so
viele Rückmeldungen erscheinen. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an
euch Alle.

Gerade habe ich auch erfahren, dass es sich bei den beiden Bauteilen mit
mehreren Steckkontakten nicht – wie ich bislang angenommen hatte – um
integrierte Schaltungen (ICs) handelt, sondern tatsächlich um sogenannte
Komparatoren, von deren Existenz ich bis gerade eben noch nicht einmal
wusste.

Meine grundsätzliche Frage ist nun folgende: Ich hätte mir bei den ICs
in erster Linie Gedanken gemacht, ob ich beim reinen Nachlöten – wenn
ich also einmal nur kurz mit einem Mikro-Lötkolben ohne zusätzliche
Zuführung von Lötmittel die Stelle flüssig mache und sofort wieder den
Lötkolben entferne – mit entsprechenden Schäden rechnen muss - oder ob
alle Bauteile die ihr seht diesbezüglich vollkommen unkritisch sind.

Und als Zweites: Ob ich mich vielleicht in irgendeiner Art und Weise
erden muss, wie es wahrscheinlich bei ICs relevant wäre, oder ob das
hier bei der Schaltung, die ihr seht, ebenfalls keine Rolle spielt. Muss
ich mir also Gedanken über Schäden durch Elektrostatik machen? Falls
nein, könnte ich das mit dem Nachlöten wirklich sehr gut vornehmen. Da
bin ich mir ( ziemlich )sicher.

Viele Grüße

Golo

von Golo (golo)


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Vanye R. schrieb:

> Das Problem ist nur, mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% laesst sich
> der Fehler in 1h finden und beheben, mit einer Wahrscheinlichkeit von
> 10% sind es eher 8 oder mehr Stunden. Und jetzt multipliziere das mit
> heutigen Stundensaetzen. :)
>
> Vanye

Googelt doch einfach mal

"Tacho mit optimierter Platine instandsetzen 938"

Dann wisst ihr weshalb ich hier gern allein aktiv werde, die "938" 
stehen für den Preis :-)
Darüber hinaus, es sei klar gesagt ist das selbst instandsetzen immer 
noch cooler und verschweisst einen noch einen Stück mehr mit dem selbst 
instandgesetzen guten Stück :-)

von Michael B. (laberkopp)


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Golo schrieb:
> ist das selbst instandsetzen immer noch cooler

Na ja, nur wenn es hinterher funktioniert, nicht wenn man es kaputter 
macht

Golo schrieb:
> mit entsprechenden Schäden rechnen muss

Wer sich noch nie mit Elektronik beschäftigt hat, kann etwas kaputt 
machen, aber zunächst mal ablösen von Kupfer auf der Platine weil man zu 
lange rumbrät, kein ausreichendes Flussmittel nutzt. Dann eventuell 
Halbleiter zu sehr brät.

Wenn du wenigstens Hobbyelektroniker wärst der schon mehrere Platinen 
aufgebaut hätte und wüsste dass IC auch Komparatoren sein könnten (bei 
dir aber nicht sind).

von H. H. (hhinz)


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Golo schrieb:
> Gerade habe ich auch erfahren, dass es sich bei den beiden Bauteilen mit
> mehreren Steckkontakten nicht – wie ich bislang angenommen hatte – um
> integrierte Schaltungen (ICs) handelt, sondern tatsächlich um sogenannte
> Komparatoren, von deren Existenz ich bis gerade eben noch nicht einmal
> wusste.

Da bist du reingefallen, das sind keine Komparatoren.

Und auch Komparatoren realisiert man heute als IC.


Die beiden ICs in deinem Tacho sind allerdings längst obsolete 
Spezialteile, Ersatz ist kaum noch zu bekommen.

von Golo (golo)


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Michael B. schrieb:

> Wenn du wenigstens Hobbyelektroniker wärst der schon mehrere Platinen
> aufgebaut hätte und wüsste dass IC auch Komparatoren sein könnten (bei
> dir aber nicht sind).

Hallo Michael,

bei allem, was ich mache – selbst Dinge, die ich noch nie zuvor gemacht 
habe – arbeite ich höchst präzise. Hinzufügen muss ich, dass ich in 
früheren Zeiten ( als 10 jähriger ) bereits kleine elektronische 
Bausätze, ich erinnere mich noch an „Mückenscheuchen“ und so etwas ( ;-) 
), selbst zusammengebaut habe. Zumindest war dort eine kleine Platine 
dabei, auf der elektronische Bauteile aufzulöten waren, und davon habe 
ich mehrere gebaut, und alles hat funktioniert. Also ganz klar: ein 
reines Nachlöten ohne Zerstörung von Bauteilen traue ich mir definitiv 
zu.
Hinzu kommt langjährige Erfahrung im (Turbinen)Flugmodellbau, und ich 
bin – auch bloß glaubst du an mich – bekannt dafür, dass im Anschluss 
fast alles, was ich instand gesetzt habe, auch wieder funktioniert. 
Vielleicht einfach, weil ich letztendlich ein absoluter Gegner der 
industriell herbeigeführten Obsoleszenz bin ;-)

Meine Sicherheitsfrage zru Ausführung ist nun: Sollte ich nach dem 
Flüssigwerden des Lotes den Lötkolben > direkt < entfernen – laufe ich 
dann bei den Bauteilen, die ihr erkannt habt (und von denen ich jetzt 
erfahren habe, dass es sich doch um ICs handelt), trotz einer sehr 
zügigen Durchführung an jedem Lötpunkt dennoch Gefahr, einen 
Hitzeschaden zu verursachen? Falls ja, lasse ich die ICs besser außen 
vor?

Und was mir persönlich auch ganz wichtig ist: Vor allem, wo ich jetzt 
realisiere, dass es doch ICs sind – muss ich mich entsprechend erden, 
Stichwort Elektrostatik? Oder ist das bei diesen Bauteilen unkritisch?

Freue mich auf Infos

Danke und Grüße

Golo

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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Und wie wird die Nadel bewegt - Drehspulmesswerk?
Ist vielleicht die Spule an einer Knickstelle gebrochen und wackelt ?

> Nun ist es so, dass während der Fahrt
> die Tachonadel gelegentlich ohne für mich erkennbare Gesetzmäßigkeit
> kurzzeitig auf 0 km/h abfällt.

Klingt eher nach Mechanik statt nach Elektrofehler.

von Golo (golo)


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Ich sehe gerade was so eine ESD-Matte mit Handerdung kostet, die kann 
ich direkt gleich bestellen und ist bereits Montag da :-)

von Nemopuk (nemopuk)


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Golo schrieb:
> mit einem Mikro-Lötkolben ohne zusätzliche
> Zuführung von Lötmittel

Zu klein. Dafür brauchst du einen "normalen" Lötkolben mit 30W ohne 
Regelung oder besser 60W mit Regelung (letztere gibt es ab 5€ aus 
China). Nimm eine 2-3 mm breite Lötspitze.

Du wirst Flussmittel (flux) und bleihaltiges Lot brauchen.

Lege dir auch eine paar 1 cm Schnipsel von Entlötlitze und eine Pinzette 
zum Festhalten bereit.

Golo schrieb:
> Muss
> ich mir also Gedanken über Schäden durch Elektrostatik machen?

Wenn Tisch und Kleidung nicht aus Plastik (irgendwas mit Poly....) sind, 
gibt es nichts zu befürchten.

: Bearbeitet durch User
von Lu (oszi45)


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Nemopuk schrieb:
> Du wirst Flussmittel (flux) und bleihaltiges Lot brauchen.

Dieser Satz scheint mir wichtig. Dann erst mal üben an einer 
Schrott-Elektronik! Ein Ferrari-Tacho wäre mir zu wertvoll zum Üben.

von H. H. (hhinz)


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Golo schrieb:
> Und was mir persönlich auch ganz wichtig ist: Vor allem, wo ich jetzt
> realisiere, dass es doch ICs sind – muss ich mich entsprechend erden,
> Stichwort Elektrostatik? Oder ist das bei diesen Bauteilen unkritisch?

Hier unkritisch. Dennoch vor dem löten nicht die Katze streicheln...

von H. H. (hhinz)


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Golo schrieb:
> Ich sehe gerade was so eine ESD-Matte mit Handerdung kostet, die
> kann
> ich direkt gleich bestellen und ist bereits Montag da :-)

Für den Tacho nicht nötig.

von Manfred H. (manfredbochum)


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Hallo
Als erstes würde ich den silbernen Elko, sieht nach Frako aus, wechseln.

Der verbaute Keramiktrimmer ist sehr verdächtig. Hatte den gleichen vor 
einigen Monaten in meinem PM5134 mit sporadischen Unterbrechungen. 
Übrigens schon der zweite in dem Gerät.

Wenn du nachlötest, nimm verbleites Lot.
Stelle erhitzen und dann frisches Lot aufschmelzen. Spitze sofort 
entfernen und nicht noch 5sek drauflassen.

Erdung ist mMn nicht notwendig, sehe kein Cmos.

von Maik .. (basteling)


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Bei dem schnellen Aktionismus bitte erstmal mit einer ähnlichen 
Schrottplatine etwas üben. Kleinanzeigen ist voll von 80er Jahre 
Unterhaltungselektronik für kleines Geld als Löteinarbeitung für "alten 
Kram"

...

Bei den alten 70er und 80er Jahre Mercedes (R107..W123) sind 
ausgetrocknete Elkos in der Borduhr - und soweit mich.meinenErinnerung 
nicht trübt auch im Drehzahlmesser- ein Klassiker. Dabei liegt dann aber 
immer ein Totalausfall vor. Dein Wackelkontakt mag andere Gründe haben.

Bei Mercedes wäre z.B. eine Elekoerneuerung aber auch präventiv  absolut 
sinnvoll wenn man dort das Kombiinstrument z.B. zum Lampentausch nach 
Demontage des Lenkrads eh schon draußen hat. Insbesonders 
Alltagsgenutzte Fahrzeuge wurden ja vor allem im Sommer gut 
durchgebacken. Bei einem aber eher "Garagenfahrzeug - Ferrari" können 
die Elekos aber auch noch gut sein.

von H. H. (hhinz)


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Manfred H. schrieb:
> sieht nach Frako aus

Kein Frako drin, nur Ducati und Philips.

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Es wäre doch sehr schade, wenn das Teil unter deinen Händen weiter 
kaputt geht.
Und je öfters man das Zeug anfasst, je eher lösen sich Verbindungen etc. 
pp.
Vielleicht findet sich jemand mit Erfahrung in deiner Nähe.
Poste doch mal deine Postleitzahl oder den Ort.

von H. H. (hhinz)


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Ove M. schrieb:
> Vielleicht findet sich jemand mit Erfahrung in deiner Nähe.
> Poste doch mal deine Postleitzahl oder den Ort.

Anleitung vor Ort wäre bestimmt kein Fehler.

von Wolf17 (wolf17)


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Gerade bei den mangelnden Elektronikkenntnissen/Fähigkeiten des TO 
besteht die Gefahr was kaputtzumachen. Deshalb empfehle ich nochmal, 
zuerst die Spannung an Pin6 gegen Masse im Betrieb mit einem 
Analogmultimeter zu überwachen, um zu klären, ob der Fehler überhaupt in 
der Elektronik sitzt!
Je nach Ergebnis ist dann noch der Strom dort zu messen.

von Golo (golo)


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H. H. schrieb:
> Ove M. schrieb:
>> Vielleicht findet sich jemand mit Erfahrung in deiner Nähe.
>> Poste doch mal deine Postleitzahl oder den Ort.
>
> Anleitung vor Ort wäre bestimmt kein Fehler.

Gern, die Idee mit einem Profi vor Ort ist vielleicht gut , den gerade 
getätigten Kauf der ESD-Matte die ich rein aus Sicherheitsgründen gerade 
bestellt habe könnte ich dann ja immer noch canceln ;-)

Ich lebe in 59581 Warstein, solltet ihr da jemanden in der Nähe haben 
könnte ich dem oder der gern meinen Tacho komplett reinreichen, also ein 
guter Kontakt wäre vielleicht wirklich das Beste für mich - kann auch 
gern jemand gutes von privat sein mit dem ich dann alles andere wohl 
auch geregelt bekomme.

Zum silbernen Elko, der hat 1.000 uF und stammt glaube ich weder von 
Frako noch von Roederstein oder Siemens, einen Namen kann ich darauf 
nicht entdecken, aber kann jemand etwas mit dem erkennbaren Logo 
anfangen ?

Vielleicht ist ein guter Fachmann vor Ort wirklich das Beste wenn jemand 
Jemanden weiß gern auch per pn an mich oder öffentlich hier wie auch 
immer

von Golo (golo)


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Wolf17 schrieb:
> Gerade bei den mangelnden Elektronikkenntnissen/Fähigkeiten des TO
> besteht die Gefahr was kaputtzumachen. Deshalb empfehle ich nochmal,
> zuerst die Spannung an Pin6 gegen Masse im Betrieb mit einem
> Analogmultimeter zu überwachen, um zu klären, ob der Fehler überhaupt in
> der Elektronik sitzt!
> Je nach Ergebnis ist dann noch der Strom dort zu messen.


Hallo Wolf,

Vielleicht haben alle anderen ja doch recht und wir überlassen dieses 
messen dann auch schon einem fachkundigeren Profi als wie ich (k)einer 
bin :-)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Bei den Bitsavers gibt es ein ITT-Datenbuch von 1974:
https://bitsavers.org/components/itt/_dataBooks/1974_ITT_Semiconductor_Product_Catalog.pdf#page=731
Datenblatt zum SAJ115/SAY115
Leider ist der SAA1004 nicht drin, und das Inhaltsverzeichnis vorne 
stimmt nicht mit den Seitenzahlen überein.
Den SAA1004 habe ich anderswo gefunden und hier zum anklicken 
eingetragen.

https://www.ebay.de/itm/275653221149
da bietet einer den SAA1004 an, Produktionsdatum KW14 1980

: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Würde dir auch empfehlen von Lötorgien abzusehen.
Ist zwar ein bisschen weit (41352), aber wenn du willst und nichts 
besseres findest kannst du vorbeikommen.
Es giobt 2 mögliche Fehlerquellen, die sich nicht so einfach fixen 
lassen: der SAY115 selbst oder innerer Defekt des Instruments.
Der Rest ist problemlos machbar.

von Wolf17 (wolf17)


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Golo schrieb:
> kurzzeitig auf 0 km/h abfällt. In dieser Zeit werden die Kilometer aber
> ganz normal weiter hochgezählt
Wenn, wie im Datenblatt vorgesehen, der Schrittmotor vom km-Zähler 
genauso wie der Drehspultacho von SAY115 angesteuert wird
https://www.mikrocontroller.net/attachment/635404/SAY115X-SAY115Y.pdf
dann ist ein Elektronikfehler unwahrscheinlich.
PIN 6 IM FAHRBETRIEB MESSEN!
Steigt die Spannung bei Tachoausfall am Ausgang der Stromquelle, hat das 
Instrument oder die Zuleitung eine Unterbrechung. Sinkt die Spannung bei 
Tachoausfall, hat das Instrument einen Masseschluss. Dann zur 
Bestätigung den Instrumentenstrom überwachen, bei Masseschluss bleibt 
der beim Ausfall wegen der Stromquelle konstant.

Golo schrieb:
> Vielleicht haben alle anderen ja doch recht und wir überlassen dieses
> messen dann auch schon einem fachkundigeren Profi als wie ich (k)einer
> bin :-)
Bezüglich (unnötigem, siehe oben) vorbeugendem nachlöten ist das sicher 
eine gute Idee.
Da ich aber einen Vibrationsausgelösten Wackelkontakt vermute, wird die 
Einheit am Labortisch bestimmt den Fehler nicht zeigen.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Wolf17 schrieb:
> Da ich aber einen Vibrationsausgelösten Wackelkontakt vermute, wird die
> Einheit am Labortisch bestimmt den Fehler nicht zeigen.

Rütteltisch!

von Golo (golo)


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Was ich noch hinzufügen möchte: Ich hatte ja mitgeteilt, dass es für 
diesen Ausfall keine erkennbare Gesetzmäßigkeit gibt, dieser Fehler also 
temporär auftritt. Das ist nicht ganz richtig. Ich würde sagen, dass der 
Fehler tendenziell in der Anfangsphase, also der allerersten halben 
Stunde einer Ausfahrt, beginnt. Wenn das Fahrzeug vollkommen 
warmgefahren ist, tritt dieser entweder gar nicht mehr oder so gut wie 
gar nicht mehr auf. Ich weiß nicht, ob das in irgendeiner Art und Weise 
vielleicht weiterhelfen könnte, ob selbst diese Elektronik oder Mechanik 
einen Unterschied macht, wie lange das Fahrzeug schon in Betrieb ist 
beziehungsweise der elektronische Tacho unter Spannung steht und in 
Betrieb ist. Dies wollte ich nur loswerden, dass dieser Ausfall der 
Tachonadel tendenziell innerhalb der ersten halben Stunde einer Ausfahrt 
stattfindet und anschließend die Tachoanzeige für den Rest der Fahrt 
vorhanden ist.

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Ob es ein Wackel im Instrument selber ist, kannst du leicht (im 
eingebauten Zustand) erkennen/ausschließen, indem du einen passenden 
Widerstand in Reihe mit dem Instrument zur Boardspannung anschließt. 
Passiert der Fehler dann nicht, ist dein Instrument mit sehr hoher 
Wahrscheinlichkeit in Ordnung und umgekehrt.

von Ove M. (Firma: ;-) gibt es auch) (hasenstall)


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Golo schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Ove M. schrieb:
>>> Vielleicht findet sich jemand mit Erfahrung in deiner Nähe.
>>> Poste doch mal deine Postleitzahl oder den Ort.
>>
>> Anleitung vor Ort wäre bestimmt kein Fehler.
>
> Gern, die Idee mit einem Profi vor Ort ist vielleicht gut , den gerade
> getätigten Kauf der ESD-Matte die ich rein aus Sicherheitsgründen gerade
> bestellt habe könnte ich dann ja immer noch canceln ;-)
>
> Ich lebe in 59581 Warstein…
>
> Zum silbernen Elko, der hat 1.000 uF und stammt glaube ich weder von
> Frako noch von Roederstein oder Siemens, einen Namen kann ich darauf
> nicht entdecken, aber kann jemand etwas mit dem erkennbaren Logo
> anfangen ?
>
Warstein ist weit vom fetten B entfernt…

Nur zur Information für dich, der Hersteller von den Elkos ist völlig 
nebensächlich. Für dich ist wichtig, die Kapazität, die 
Spannungsfestigkeit, und die Bauform. Wenn du dann noch eine 105° 
Variante wählst, machst du nichts falsch!

von H. H. (hhinz)


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Ove M. schrieb:
> Bauform.

Die Auswahl ist bei axialen Elkos mittlerweile recht dünn.

von Heinrich K. (minrich)


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Golo schrieb:
> Zum silbernen Elko, der hat 1.000 uF und stammt glaube ich weder von
> Frako noch von Roederstein oder Siemens, einen Namen kann ich darauf
> nicht entdecken, aber kann jemand etwas mit dem erkennbaren Logo
> anfangen ?

Eine Art gepflegter  Beratungsresistenz, im Logo steht in Großbuchstaben 
"DUCATI" drauf.

von Andrea B. (stromteam)


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SAY115 auf Seite 138 unter Motor Vehicles oder hier im Forum,
SAA1004 auf Seite 146 unter Electronic Organs.

http://www.introni.it/pdf/ITT%20-%20Integrated%20Circuits%20for%20Consumer%20Applications%201977_1978.pdf
( eventuell wird gemeckert, die Seite sei unsicher)

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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da meckert nix bei mir.
Die Seitenzahlen weichen um 2 von den PDF-Seitennummern ab, also 140 / 
148.
Den alten low-drop-Regler TCA700X habe ich auch noch irgendwo benutzt.
Die vergilbten Seiten hätte man nicht in Farbe gebraucht.

Ducati gibts noch nahe Bologna:
https://www.ducatienergia.com/en/

von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ducati gibts noch nahe Bologna:
> https://www.ducatienergia.com/en/

Elkos stellen die aber schon lange nicht mehr her.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.ducatienergia.com/wp-content/uploads/2025/04/Catalogo-Power-Electronic-Capacitors_2025.pdf#

Stimmt, aber dafür ziemlich dicke für hohe DC-Spannungen bis 6,8kV.

von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> 
https://www.ducatienergia.com/wp-content/uploads/2025/04/Catalogo-Power-Electronic-Capacitors_2025.pdf#
>
> Stimmt, aber dafür ziemlich dicke für hohe DC-Spannungen bis 6,8kV.

Ideal für historische Tachos...

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ein Traditionsunternehmen seit 1926. Die Motorradsparte ist heute ein 
eigenes Unternehmen.

von H. H. (hhinz)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Die Motorradsparte ist heute ein
> eigenes Unternehmen.

Schon seit den frühen '50ern!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://www.ducatienergia.com/en/company/
kommt hin: 1926+22=1948
DUCATI was split in two other companies, DUCATI Elettrotecnica and 
DUCATI Meccanica (today DUCATI Motor)

von Hannes J. (pnuebergang)


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H. H. schrieb:
> Wolf17 schrieb:
>> Da ich aber einen Vibrationsausgelösten Wackelkontakt vermute, wird die
>> Einheit am Labortisch bestimmt den Fehler nicht zeigen.
>
> Rütteltisch!

Für die weniger luxuriös ausgestatteten: Nylon Spudger oder ein 
ähnlicher isolierter "Popelstift", Glück und nacheinander an allen 
Lötstellen rumpopeln.

Dazu, davor oder danach noch der Sibirien- und Sahara-Test: Gezielt 
(nicht alles wahllos einnebeln) abwechselnd Kältespray und Heißluft.

von Michael W. (miks)


Angehängte Dateien:

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Die beiden markierten Lötungen sehen ebenfalls 'grenzwertig' aus...

von Ralf X. (ralf0815)


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Ove M. schrieb:
> Ob es ein Wackel im Instrument selber ist, kannst du leicht (im
> eingebauten Zustand) erkennen/ausschließen, indem du ....

Hier wurden ja mehrfach unterschiedliche Testmethoden im Betrieb 
empfohlen.
Ich gebe dabei aber zu bedenken, dass die hier zu sehenden Teile schon 
einen sehr "angefassten" Eindruck machen, und mangels 
leichter/preiswerter Ersatzteilbeschaffung in meinen Augen ein hin und 
her möglichst zu vermeiden ist.
Mittels Frequenzgenerator lässt sich das alles an sich auch auf dem 
Arbeitstisch simulieren.
Dort dann auch unter verschiedenen Temperaturen mit gezieltem Einsatz 
von Warmluft und Kälte, nach den neuen Hinweisen des TE bezüglich des 
Auftretens des Fehlers.

von Golo (golo)


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Also vielen herzlichen Dank noch einmal für die wirklich sehr vielen 
Rückmeldungen. Ich bin diesbezüglich wirklich schon überwältigt von so 
viel Einsatz. Schön, dass es so etwas noch gibt. Aber wie ihr schon 
richtig erkannt habt, bin ich nicht sicher in der Lage, viele der hier 
empfohlenen Herangehensweisen entsprechend sicher umzusetzen. Wenn ich 
nur daran denke, wie von Wolf17 empfohlen während des Fahrbetriebs 
Spannungen an einem Pin zu messen und vom Ergebnis dann abhängig zu 
machen, wo der Hase im Pfeffer liegt, sehe ich für mich quasi schon 
gedanklich den Kurzschluss und den Totalschaden vorprogrammiert.

So wie ich es richtig gesehen habe, kann man dies ja auch mit einem 
Frequenzgenerator, anders ausgedrückt Oszilloskop, durchführen – oder 
täusche ich mich da? Aber warum frage ich? Ich kann diese Information 
ohnehin nicht verwenden.

Deshalb habe ich jetzt schon eine ganz andere Überlegung. Es haben mir 
auch schon Leute angeboten, dass ich sie vielleicht besuchen komme, aber 
es gibt ja vielleicht immer noch den Postweg. Es ist mir also problemlos 
möglich, meinen Tacho auch im jetzigen demontierten Zustand sehr sicher 
verpackt zu versenden. Und da wäre meine Frage: zum einen, ob ihr hier 
gemäß den Policies des Forums überhaupt Empfehlungen aussprechen dürft – 
nicht, dass das als Werbung ausgelegt wird. Aber ansonsten wäre meine 
Frage: Könnt ihr mir vielleicht eine Firma benennen, ganz gleich wo in 
Deutschland, die für richtig gute Arbeit bekannt ist und die das 
vielleicht erledigen kann?

Sollte dies gestattet sein, könnt ihr mir gerne entsprechende 
Empfehlungen aussprechen. Dann würde ich mich mit der Firma in 
Verbindung setzen und nach einem geführten Telefonat vielleicht meinen 
Tacho für eine Kontrolle und eine Instandsetzung, falls möglich, in den 
Versand bringen.

: Bearbeitet durch User
von Nemopuk (nemopuk)


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Golo schrieb:
> Frequenzgenerator, anders ausgedrückt Oszilloskop

Das sind zwei völlig unterschiedliche Geräte. Ein Oszilloskop generiert 
nichts, es zeigt an.

von Golo (golo)


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Nemopuk schrieb:
> Golo schrieb:
>> Frequenzgenerator, anders ausgedrückt Oszilloskop
>
> Das sind zwei völlig unterschiedliche Geräte. Ein Oszilloskop generiert
> nichts, es zeigt an.


Hallo Nepomuk, wie ich bereits schrieb, hätte ich mir die Frage auch 
sparen können, weil eigentlich schon klar war, dass ich daneben lag, da 
ich eben keinen Plan habe :-) Vielleicht wäre es wirklich das Beste, 
mein gutes Stück sicher verpackt an so einen Künstler zu verschicken, 
der diese ganzen Sachen richtig draufhat und dann die Fehleranalyse 
betreiben kann.

Ich würde ihn sicher in Noppenfolie verpackt im jetzigen Zustand 
versenden, sodass der Empfänger direkt mit der Diagnostik beginnen kann, 
da schon alles geöffnet ist und ich auch die Montage im Anschluss wieder 
vornehmen würde. Da eine neue Rundscheibe erst in der kommenden Woche 
geliefert wird – ich habe nämlich mein Fahrzeug mit einer gebrochenen 
Glasscheibe des Tachos bekommen, da wahrscheinlich einer der Vorbesitzer 
meinte, durch massives Hämmern mit der Fingerkuppe vor die Scheibe 
erreichen zu können, dass sich dieser Fehler abstellt. Das ist zumindest 
meine Vermutung, denn weshalb hätte die Glasscheibe dieses nicht 
einwandfrei arbeitenden Tachos sonst defekt sein sollen?

Also von daher wäre die Anschrift eines Fachkundigen recht gut. Ich kann 
ihn dann einfach einsenden und mich über die Modalitäten telefonisch mit 
dem Empfänger auseinandersetzen. Besten Dank vorab für Empfehlungen.

von Wolf17 (wolf17)


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Ove M. schrieb:
> Ob es ein Wackel im Instrument selber ist, kannst du leicht (im
> eingebauten Zustand) erkennen/ausschließen, indem du einen passenden
> Widerstand in Reihe mit dem Instrument zur Boardspannung anschließt.
Wie soll man damit einen Wackelkontakt nachweisen?
Das Instrument wird von einer Stromquelle angesteuert. Ein Widerstand 
begrenzt nur den Vollausschlag.

von Wolf17 (wolf17)


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Golo schrieb:
> während des Fahrbetriebs Spannungen an einem Pin zu messen
Nicht beim fahren herumfummeln!
An Pin 6 und Masse werden zwei Leitungen angelötet, der Tacho wird dann 
wieder montiert. Das Ende wird in ein sicher befestigtes 
Analogmultimeter gesteckt und die Spannung im Fehlerfall und davor 
abgelesen. Arbeitsbereich der Stromquelle laut Datenblatt 0...5V.

Das Ergebnis wird sicher bestätigen, dass die Elektronik nicht defekt 
ist.

von Wolf17 (wolf17)


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Golo schrieb:
> sicher verpackt an so einen Künstler zu verschicken
Wenn der Pin 6 Test meine Vermutung bestätigt, ist es sinnlos, die 
Platine an einen Elektroniker zu schicken.
Dann sucht man besser einen Uhrmacher für das mechanische 
Drehspulinstrument.
Vielleicht findet sich auch ein gewillter Feinmechaniker in einer 
Modellbaugruppe.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Wenn der Pin 6 Test meine Vermutung bestätigt, ist es sinnlos, die
> Platine an einen Elektroniker zu schicken.

Denk ich auch ...

> Dann sucht man besser einen Uhrmacher für das mechanische
> Drehspulinstrument.
> Vielleicht findet sich auch ein gewillter Feinmechaniker in einer
> Modellbaugruppe.

Beide Letztgenannten sollten auch mit Löten aka "Ortsgebundenen 
Verflüssigen von Metallen" vertraut und befähigt (Werkzeug) sein.
Früher gabs mal in jeder grösseren Stadt einen "Radiofritzen" oder 
anderen mit elektronischer Werkstatt.

Und falls man in Zubehör investieren will, eine geeigntete Werkstück- 
(Platinen-)Halterung wie "Dritte Hand", Bestückrahmen o.ä. scheint mir 
da sinnvoller zu sein als eine ESD-Matte. Einfach so die Platine auf den 
Tisch drücken und loslöten beschädigt gern die Bauteile auf der 
Rückseite.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Bradward B. schrieb:
> Früher gabs mal in jeder grösseren Stadt einen "Radiofritzen" oder
> anderen mit elektronischer Werkstatt.

Er hat aber einen Ferrari, keinen DeLorean.

von Joachim B. (jar)


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von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Früher gabs mal in jeder grösseren Stadt einen "Radiofritzen" oder
>> anderen mit elektronischer Werkstatt.
>
> Er hat aber einen Ferrari, keinen DeLorean.

Hehe, der Doc hiess ja auch nicht Fritz sondern Emmett ;-)

* https://i1.sndcdn.com/artworks-000588844340-afenlp-t500x500.jpg
* 
https://static0.srcdn.com/wordpress/wp-content/uploads/2020/10/Doc-Brown-Back-to-the-future-the-Delorean-1-1.jpg?q=50&fit=crop&w=1440&h=990&dpr=1.5

Aber ob es der Emmett unter dem Niveau Zeitmaschine oder 
Desaströöus-Gepimptem Gitarrenverstärker macht? So ein Tacho ist ja 
keine rocket science .

https://backtothefuture.fandom.com/wiki/CRM-114_amplifier

: Bearbeitet durch User
von Golo (golo)


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Joachim B. schrieb:
> Golo schrieb:
>> Ich lebe in 59581 Warstein,
>
> https://www.stadtmarketing-warstein.de/de/unsere-stadt/repair-cafe-warstein

Dein Ernst??
Entweder repariere ich selbst – nach Anleitung, in einer höchst ruhigen 
Umgebung, also hier bei mir am geordneten Tisch und mit maximal 
möglicher Konzentration – und nicht irgendwo zwischen zig Leuten, wo 
rechts neben mir ein Thermomix einen neuen Stecker bekommt, links eine 
alte Bohrmaschine überholt wird und mich fünf Leute gleichzeitig fragen, 
ob der Tacho aus einem echten Ferrari stammt. Unter solchen 
Rahmenbedingungen kann man sich lebhaft vorstellen, wie die „Reparatur“ 
endet.

Oder.... was die weitere Vorgehensweise angeht, plane ich Folgendes:

Wenn mir jemand eine Firma benennen kann, die in puncto 
Elektronikreparatur wirklich Expertise hat, bin ich gerne bereit, den 
Tacho dorthin – gegen Berechnung – einzusenden. Vor allem dann, wenn es 
eine Empfehlung mit Hintergrund gibt, idealerweise von mehreren 
Personen, die gute Erfahrungen mit dieser Firma gemacht haben. 
Zusätzlich gibt es ja auch Rezensionen, die Transparenz schaffen.

Ich hatte auch ein Angebot von privat, dass jemand meinen Tacho 
reparieren möchte. Das soll bitte niemand persönlich nehmen, aber ich 
würde dieses gute Stück, das zu meinem Fahrzeug gehört, niemals an eine 
Privatperson schicken, die ich nicht kenne oder bei der mir nicht fünf 
Leute unabhängig voneinander bestätigen, dass ich das Teil repariert 
oder zumindest überhaupt zurückbekomme. Dieses Risiko gehe ich nicht 
ein.

Wenn allerdings jemand eine Firma kennt, die das gewerblich anbietet und 
über echte Expertise verfügt – und mich das Ganze am Ende Summe X kostet 
–, dann ist das vollkommen in Ordnung. Dorthin würde ich den Tacho gerne 
senden.

Falls es dazu keine verlässliche Empfehlung gibt, würde ich 
folgendermaßen vorgehen:

die bereits benannten, bemängelten Lötpunkte im Laufe der kommenden 
Woche nachlöten

zusätzlich die Zuleitungen auf einen möglichen Kabelbruch prüfen (ggf. 
eine Seite lösen und unter Bewegung testen)

den Tacho anschließend im nachgelöteten Zustand wieder einbauen

im Frühjahr bei der ersten Ausfahrt prüfen, ob es eine Verbesserung gab

Sollte das nicht zum Erfolg führen, kann man im zweiten Schritt immer 
noch weitere Maßnahmen erörtern.

Darüber hinaus wäre es eine Möglichkeit, das besagte Poti auszubauen. 
Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, solche Teile im 
Ultraschallbad zu reinigen. Es könnte tatsächlich – wie jemand bereits 
vermutet hat – die Fehlerquelle sein. Durch eine Reinigung ließe sich 
das dann ausschließen. Der Aus- und Wiedereinbau mittels Entlötpumpe 
stellt für mich kein Problem dar.

Das ist aktuell der Stand.
Wenn allerdings jemand eine Firma kennt, irgendwo in Deutschland, die 
das gewerblich und mit echter Expertise durchführt, würde ich meinen 
Tacho nach Rücksprache sehr gern dorthin senden.

Vielen Dank, viele Grüße und euch weiterhin einen schönen Sonntag
Golo

von Golo (golo)


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H. H. schrieb:
> Bradward B. schrieb:
>> Früher gabs mal in jeder grösseren Stadt einen "Radiofritzen" oder
>> anderen mit elektronischer Werkstatt.
>
> Er hat aber einen Ferrari, keinen DeLorean.

Wo liegt jetzt die Relevanz im Bezug auf die zu prüfende und ggf. zu 
reparierende Elektronik ob die aus einem Ferrari oder Delorean stammt ?

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Darüber hinaus wäre es eine Möglichkeit, das besagte Poti auszubauen.
> Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, solche Teile im
> Ultraschallbad zu reinigen.

Ultraschallbad und Elektronik wurde hier schon mal durchgekaut, wird von 
manchen gemacht,  aber manche Sorte Bauteile (bw. Quarz) verträgt das 
nicht besonders:
Beitrag "Reinigung von bestückten Platinen mit Ultraschall?"

Und mancher "Dreck", den das Reinigungsbad runterholt wurde eigentlich 
zur Isolation aufgetragen.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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H. H. schrieb:

> Er hat aber einen Ferrari, keinen DeLorean.

Da kann man nur sagen: Augen auf beim Autokauf!

von Joachim B. (jar)


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Golo schrieb:
> Dein Ernst??
> Entweder repariere ich selbst – nach Anleitung,

Golo schrieb:
> Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Tipps.

Tipps hast du bekommen, planloses Bauteile tauschen gehört nicht dazu, 
wenn du selber reparieren willst nur zu ist ja keine 
Raketenwissenschaft. Messen mußt du selbst und kalte Lötstellen erkennen 
ist eine Übungssache.

von Manfred H. (manfredbochum)


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Ich war das mit den zwei defekten Keramiktrimmern.
Guck doch mal, wenn du möchtest, nach welcher Wert drauf steht.
Ebenso Rastermass messen.
Vielleicht bekommst du solch einen Trimmer.

von Golo (golo)


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Bradward B. schrieb:
>> Darüber hinaus wäre es eine Möglichkeit, das besagte Poti auszubauen.
>> Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, solche Teile im
>> Ultraschallbad zu reinigen.
>
> Ultraschallbad und Elektronik wurde hier schon mal durchgekaut, wird von
> manchen gemacht,  aber manche Sorte Bauteile (bw. Quarz) verträgt das
> nicht besonders:
> Beitrag "Reinigung von bestückten Platinen mit Ultraschall?"
>
> Und mancher "Dreck", den das Reinigungsbad runterholt wurde eigentlich
> zur Isolation aufgetragen.

Ich hatte nicht im Ansatz daran gedacht, die gesamte Platine ins 
Ultraschall zu legen, sondern nur daran, das Poti auszubauen, den 
voreingestellten Wert zu ermitteln, zu notieren und dann während der 
Messung zu verstellen, um zu sehen, ob dabei bereits Sprünge oder 
Abfälle erkennbar sind. Völlig unabhängig davon würde ich dieses Teil 
anschließend im Ultraschallbad reinigen und mit dem korrekten Wert 
wieder einbauen. Ich würde niemals die ganze Elektronik einsetzen, da 
ich nicht wüsste, was passiert, wenn Reinigungsflüssigkeit in 
irgendwelche Bauteile eindringt. Das ist ja auch gar nicht erforderlich.

Heute ist auch meine ESD-Matte gekommen. Auch wenn es richtig ist, dass 
sie bauteilbedingt vielleicht gar nicht erforderlich ist, gehe ich hier 
auf maximale Sicherheit. In den kommenden Tagen werde ich mich dann mit 
Lupenbrille und allem Zipp und Zapp sowie vor allem mit viel Ruhe und 
Konzentration daran begeben. Sollte ich irgendetwas feststellen, wie ein 
gebrochenes Kabel oder Ähnliches, würde ich mich hier noch einmal 
melden. Ansonsten bringe ich die von euch aufgezeigten Lötstellen noch 
einmal kurz in Fluss. Ob es die gewünschte Änderung gebracht hat oder 
nicht, erfahre ich dann bei meiner ersten Ausfahrt im Frühjahr kommenden 
Jahres – vielleicht auch schon eher. Und sollte es dann immer noch nicht 
einwandfrei funktionieren, kann ich mir noch einmal zusätzliche Gedanken 
machen, wie ich die Reparatur vornehmen kann.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Mach mal einen Temperaturtest, also in die Kühltruhe und testen, danach 
das gleiche Spiel bei hoher Temperatur.

In der Herstellzeit dieser damaligen ICs gab es viele Wackler durch 
defekte Schweißungen der Bondingdrähte im IC.

Falls es das IC nicht mehr neu gibt, könnte man die Platine auch neu 
entwickeln. Die Funktionalität ist ja eher simpel.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>  Auch wenn es richtig ist, dass
> sie bauteilbedingt vielleicht gar nicht erforderlich ist, gehe ich hier
> auf maximale Sicherheit.


Also IMHO würde bei einem Tacho doch maximale Sicherheit bedeuten, nicht 
rumzufummeln oder wenn danach den TÜV/Justierung oder ähnliches für 
dieses Teil neu zu machen.

Die Vorgaben für 'nen Tacho sind nicht ohne - nie ne niedrigere 
Geschwindigkeit als tatsächlich anzuzeigen.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:42004X0331(01)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Gepflegter Schmarrn, wieder mal....
Das Ding ist 45 Jahre alt, und du kommst mit aktuellen EU-Gesetzen 
daher.
Hast du schon mal ne Tachokontrolle beim TÜV erlebt?
Wenn er wieder funktioniert ist es besser als ab und zu Totalausfall - 
was auch keinen interessiert. Fährt man zu schnell und wird erwischt ist 
man mit ner Spende dabei, völlig unabhängig was der Tacho zeigt oder 
lügt.
Und man kann es ziemlich genau justieren, eine Verpflichtung besteht 
nicht.

von Manfred P. (pruckelfred)


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H.Joachim S. schrieb:
> Das Ding ist 45 Jahre alt, und du kommst mit aktuellen EU-Gesetzen
> daher.

Die Vorschrift, niemals weniger anzuzeigen, gab es auch schon damals. 
Damit einher geht der Vorwurf, dass die Dinger zu hohe Geschwindigkeiten 
vorlügen.

H.Joachim S. schrieb:
> Und man kann es ziemlich genau justieren, eine Verpflichtung besteht
> nicht.

Früher gab es mobile Rollenprüfstände vom ADAC, die dann gelbe Pfeile 
auf den Tacho geklebt haben.

Die Justage eines Tachos konnten Fahrtenschreiberdienste, gibt es sowas 
heute noch?

von Thomas S. (thommi)


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Irgendwo in freier Landschaft mal mit der Navigeschwindigkeit 
vergleichen.

von H. H. (hhinz)


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Manfred P. schrieb:
> Die Justage eines Tachos konnten Fahrtenschreiberdienste, gibt es sowas
> heute noch?

An jeder Pferdewechselstation.

von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Das Ding ist 45 Jahre alt, und du kommst mit aktuellen EU-Gesetzen
>> daher.
>
> Die Vorschrift, niemals weniger anzuzeigen, gab es auch schon damals.
> Damit einher geht der Vorwurf, dass die Dinger zu hohe Geschwindigkeiten
> vorlügen.

Die Tachogenauigkeit ist hier im Thread doch völlig unerheblich, solange 
es darum geht, dass der Tacho temporär völlig versagt.
Wer möchte, kann sich darum kümmern, wenn es einen zuverlässigen Tacho 
bzgl. seiner generellen/durchgehenden Funktion gibt.

Tachometer sind idR. einstellbar, natürlich nicht durch jeden.
Die Werkseinstellung muss den kleinsten Umfang der erlaubten 
Räder/Reifen im abgefahrenen Zustands berücksichtigen, also wird im 
Normalzustand immer eine zu hohe Speed angezeigt, solange der 
Fahrer/Halter sich an die Gesetze hält.
----
Du merkst aber sicher, dass diese Dinge nicht zum Threadthema gehören.
Beantrags Du auch hier daher die Löschung der entsprechenden Postings?
Oder ist das mal wieder etwas anderes, da Du daran beteiligt bist?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Ralf X. schrieb:
> Die Tachogenauigkeit ist hier im Thread doch völlig unerheblich, solange
> es darum geht, dass der Tacho temporär völlig versagt.

Hier wurde mehrfach ein Trimmpoti verdächtigt, an diesem zu basteln, hat 
durchaus Auswirkungen auf die Genauigkeit.

Ralf X. schrieb:
> Wer möchte, kann sich darum kümmern, wenn es einen zuverlässigen Tacho
> bzgl. seiner generellen/durchgehenden Funktion gibt.

OK.

von Wolf17 (wolf17)


Angehängte Dateien:

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Golo schrieb:
> sondern nur daran, das Poti auszubauen, den
> voreingestellten Wert zu ermitteln, zu notieren und dann während der
> Messung zu verstellen, um zu sehen, ob dabei bereits Sprünge oder
> Abfälle erkennbar sind.
R7 ist zweipolig angeschlossen. Ein Schleifer mit Wackelkontakt führt 
nicht zu null am Instrument.
Wenn man schon unbedingt ausbaut statt der Pin 6 Messung, dann den 
Widerstandswert messen und erst mal mit einem Festwiderstand ersetzen. 
Dann ist ausgeschlossen, dass der Fehler von einer mangelnden 
Endkontaktierung der Widerstandsbahn kommt.

: Bearbeitet durch User
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Gepflegter Schmarrn, wieder mal....
> Das Ding ist 45 Jahre alt, und du kommst mit aktuellen EU-Gesetzen
> daher.

Man könnte auch die noch älteren Naturgesetze zitieren, "Biste zu 
schnell, knallste aus der Kurve" ...

> Und man kann es ziemlich genau justieren, eine Verpflichtung besteht
> nicht.

Doch es gibt eine "Verpflichtung" im Strassenverkehr auf öffentlichen 
Strassen mit einer korrekten Geschwindigkeitsanzeige zu fahren, das galt 
auch schon vor 50 Jahren. Zumindest in den "zivilisierten" Ländern.

> Du merkst aber sicher, dass diese Dinge nicht zum Threadthema gehören.
Hä, es geht doch hier um die Reparatur eines Tachos oder nicht? Und ein 
Tacho ist erst repariert wenn es die Geschwindigkeit wie gefordert 
anzeigt.

Hier soll ein ungekapseltes Kohleschichtpoti ohne erwiesene 
Notwendigkeit ins Schallbad gelegt werden ...  wurde auch schon mal 
debattiert: Beitrag "Ultraschallbad für Potentiometer ?"

> Beantrags Du auch hier daher die Löschung der entsprechenden Postings?
> Oder ist das mal wieder etwas anderes, da Du daran beteiligt bist?

Gequirlte Bullenscheisse -> Nase zu halten und ignorieren.

: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Bradward B. schrieb:
> Kohleschichtpoti

;-)

von Wollvieh W. (wollvieh)


Angehängte Dateien:

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H. H. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Die Justage eines Tachos konnten Fahrtenschreiberdienste, gibt es sowas
>> heute noch?
>
> An jeder Pferdewechselstation.

Diesseits des Rio Grande heißt das Ausspannung. :)

Falls die Guttapercha-Isolierung ausgebessert werden muß, kann der 
angrenzende Colonialwarenladen sicherlich weiterhelfen.

von Golo (golo)


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Anstelle Ultraschall Konnte ich auch Kontakt WL oder Isopropanol (99 %)
und dann mit  Papierstreifen oder dünnem Karton vorsichtig zwischen 
Schleifer und Bahn reinigen und anschließend mit Kontakt 61 oder DeoxIT 
FaderLube leicht schmieren. Vielleicht noch zielführender :-)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Wie schon richtig angemerkt:
Wolf17 schrieb:
> R7 ist zweipolig angeschlossen. Ein Schleifer mit Wackelkontakt führt
> nicht zu null am Instrument.

ist der Schleifer nicht das Problem.

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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.. und schon gesichts des ganzen Geschrei um 
Tacho/Kilometerstand-Manipulation sollte man nur so wenig wie möglich an 
dem Messinstrument rumschrauben. Für Kilometerstand-manipulation gibt es 
bis zu 1 Jahr Haft ... und da kommt einer, zerlegt das Ganze in einzeln 
Rädchen und baut das dann noch "wohl sortiert - Nullen und kleine Zahlen 
links ..." zusammen....

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/gebrauchtwagenkauf/tacho-manipulation/

Also wenn schon öffnen. dann nur um das Nötigste minimal invasiv zu 
repasieren und nicht um "Klar Schiff" mit dem Kilometern zu machen.
Und natürlich testet man das (vor dem Einbau), ob es wieder so tut wie 
vor dem Schaden.

von Golo (golo)


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Bradward B. schrieb:
> .. und schon gesichts des ganzen Geschrei um
> Tacho/Kilometerstand-Manipulation sollte man nur so wenig wie möglich an
> dem Messinstrument rumschrauben. Für Kilometerstand-manipulation gibt es
> bis zu 1 Jahr Haft ... und da kommt einer, zerlegt das Ganze in einzeln
> Rädchen und baut das dann noch "wohl sortiert - Nullen und kleine Zahlen
> links ..." zusammen....
>
> 
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/auto-kaufen-verkaufen/gebrauchtwagenkauf/tacho-manipulation/
>
> Also wenn schon öffnen. dann nur um das Nötigste minimal invasiv zu
> repasieren und nicht um "Klar Schiff" mit dem Kilometern zu machen.
> Und natürlich testet man das (vor dem Einbau), ob es wieder so tut wie
> vor dem Schaden.

Also nur, um jetzt einmal hier auf dieses mittlerweile doch stark 
off-topic laufende Thema zu reagieren: Für dieses Fahrzeug gibt es – wie 
für etliche andere Fahrzeuge auch – natürlich entsprechende 
Serviceunterlagen, Inspektionen, selbst Rechnungen sowie Werkstätten, 
bei denen man selbst anrufen und sich rückversichern kann et cetera. Wie 
dämlich müsste man da schon sein, einen Tachostand zurückzudrehen, wo 
jedem halbwegs klugen Käufer schon bei dreimal Hinsehen klar werden 
müsste, dass hier eine Betrugsabsicht bestünde.

Also wie Dull müsste man sein dies tatsächlich zu tun.

Ich denke, aus den vorangegangenen Beiträgen sollte klar sein, dass es 
mir ausschließlich darum geht, dass dieser Zeiger im Fahrbetrieb nicht 
wieder abfällt. Die entsprechenden Maßnahmen werde ich jetzt ergreifen, 
und im Frühjahr werde ich dann sehen, ob sie etwas ergeben haben. Dann 
berichte ich gern noch einmal.

Ein Administrator, der dies hier liest, kann diesen Thread aber auch 
gern schließen, wenn er möchte.

von Golo (golo)


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Bradward B. schrieb:

> Und natürlich testet man das (vor dem Einbau), ob es wieder so tut wie
> vor dem Schaden.

Und jetzt begeistere mich doch hier einmal vor den Augen aller anderen 
hier: Wie kann ich denn bitte schön > vor dem Einbau < testen, » ob es 
wieder so tut wie vor dem Schaden «? Für die richtige Antwort bekommst 
du jetzt 100 Punkte von mir, wenn du sie parat haben solltest.

von Golo (golo)


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Also ganz ehrlich: Die Demontage des Tachos´s geschah ja aus mehreren 
Gründen. Zum einen war die Glasscheibe des Tachometers gebrochen. Ich 
erwarte erst in der kommenden Woche die neue Scheibe, und dann beginne 
ich auch erst mit der Reparatur, da ich dann alles wieder mit Druckluft 
entstaubt luftdicht wieder zusammenbauen kann.

Dann die funzelige Beleuchtung, die jetzt gegen LEDs ausgetauscht wird – 
die sind auch schon da. Und zusätzlich eben noch der abfallende Zeiger. 
Hier werde ich dann im Frühjahr, und das ist vollkommen in Ordnung, 
sehen, ob mein Nachlöten der aufgezeigten Stellen eine Verbesserung 
gebracht hat. Und falls nicht, ist es bei so einem Liebhaberteil 
überhaupt kein Problem, den Tacho noch einmal herauszunehmen und einen 
anderen Plan umzusetzen.

Vor allem jetzt Da das Fahrzeug jetzt für mehrere Wochen nicht bewegt 
wird kann man da ganz entspannt und ohne jedweden Zeitdruck agieren das 
ist genau die richtige Zeit dafür.

von H. H. (hhinz)


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Golo schrieb:
> Und jetzt begeistere mich doch hier einmal vor den Augen aller anderen
> hier: Wie kann ich denn bitte schön > vor dem Einbau < testen, » ob es
> wieder so tut wie vor dem Schaden «? Für die richtige Antwort bekommst
> du jetzt 100 Punkte von mir, wenn du sie parat haben solltest.

Mit einem Tachotester. Hab ich vor Jahren für einen Freund gebaut, aus 
Bastelresten. Da kann man sogar die Reifengröße einstellen und den Tacho 
bei verschiedenen Sollgeschwindigkeiten prüfen.
Muss mal schauen ob ich die Unterlagen noch habe. Layout hab ich 
jedenfalls keines, da hab ich einfach Lochraster verwendet.

von Stefan S. (seife)


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Wenn es möglich ist ein Kabel aus dem Gehäuse raus zu führen, könntest 
du allerdings prophylaktisch ein zweipoliges dünnes Kabel an Pin6 und 
Masse anlöten und irgendwo relativ leicht erreichbar (ohne Demontage des 
Tachos) isoliert ablegen.

Falls der Fehler trotzdem noch wieder auftritt, kannst du das "Messen 
der Spannung an Pin6" dann mit wesentlich weniger Aufwand durchführen.

(Ich gehe mal davon aus, daß der Tacho nicht "mal schnell" ausgebaut 
werden kann sondern das ein ziemlicher Aufwand ist).

von Heinrich K. (minrich)


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Zwecklos, der Typ kann überhaupt nichts. Er möchte nur sich selbst reden 
hören in schubweise auftretendem endlosen Geschwafel. 7. Dezember, 14 
Uhr? Ein hundert Prozent negative Bewertungen erhalten. Und nicht gerade 
wenige.
Da ihm der Threadverlauf nicht passt, möchte er jetzt "den 
Administratoren" Aufträge erteilen, er selbst würde sich aber schon 
nochmal zu Wort melden wollen. Als ob irgendjemand sein Geschwafel von 
funzelig, Leuchtdioden, Künstlern, Druckluft und völliger 
Ahnungslosigkeit hören will.

von Golo (golo)


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Heinrich K. schrieb:
> Zwecklos, der Typ kann überhaupt nichts.

Danke Du kennst mich bestens LOL :-) :-) :-)

Ich habe gerade schon einen Schrecken bekommen, dass ich auf meinem 
Firmenprofil am 7. Dezember eine negative Bewertung bekommen habe.
Ich sehe nun zu meiner Erleichterung, dass da nichts gekommen ist — wäre 
auch nach 20 Jahren die erste.

Und realisiere jetzt hier gerade amüsiert, wenn ich dies so sagen darf, 
dass jeder Beitrag hier direkt bewertet werden kann. Das wusste ich gar 
nicht zuvor.

Also auch auf die Gefahr hin, jetzt vollkommen niedergemacht zu werden, 
würde ich gern meine Frage vom 7. Dezember, die seinerzeit schon negativ 
bewertet war, wiederholen:

Was bitteschön macht es für einen Unterschied, aus welchem Fahrzeug eine 
Elektronik, um die es geht, aus einem Ferrari, DeLorean, Audi oder 
Trabant stammt?

Gern könnt ihr mich für diese Frage wieder zuhauf negativ bewerten, aber 
vielleicht wäre es so einfach zielführender, und ich würde darum bitten, 
mir dies doch einmal kurz mit vielleicht ein oder zwei Beispielen die 
Relevanz zu erläutern.

Mir leuchtet vollkommen ein, dass die unterschiedlichen 
Fahrzeughersteller auch unterschiedliche Systeme verwenden, was die 
Elektronik angeht. Aber ich habe hier doch nun die eigentliche 
Problemstellung umfassend erläutert und auch entsprechende Antworten 
erhalten.

Sollte es euch ein inneres Weihnachtsfeuerwerk bereiten, dürft ihr 
dieses Posting natürlich gern durch massenhaftes Negativklicken zum 
unbestrittenen „Most Hated Posting“ des Jahres befördern.
In diesem Fall erwarte ich lediglich den Link zur Hall of Fame, damit 
ich meine neue Rekordmarke auch würdig feiern kann.

Und nun, geschätzter Admin:
Können wir diesen hochwissenschaftlichen Exkurs in die Kunst der 
Negativbewertung bitte endgültig beenden?

Gern auch mit einer zeitgleichen Löschung meines accountes hier :-)
Danke – ich würde ungern noch eine Autogrammstunde dafür geben müssen.

von Heinrich K. (minrich)


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gähn! 🥱

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Golo schrieb:
> Was bitteschön macht es für einen Unterschied, aus welchem Fahrzeug eine
> Elektronik, um die es geht, aus einem Ferrari, DeLorean, Audi oder
> Trabant stammt?

Du verhälst Dich daneben.
Nicht nur ich habe indirekt darauf hingewiesen, dass ein antiker 
Ferrari-Tacho bestimmt kein Massenartikel ist und daher besonders zu 
behandeln ist.
Und Du Grosskotz hast zwischendurch auch darauf hingewiesen, dass Du den 
Tacho nur an ein Unternehmen mit reichlich Empfehlungen übergeben 
würdest, und nicht an einen der dämlichen Foristen hier.
Wie blöd bist Du eigentlich?

Nobelkarrossen-Restauratoren werden selber die Elektronik garantiert 
nicht anfassen, sondern sich ggf. an Spezialisten wenden, die u.a. hier 
zu finden sind.

Golo schrieb:
> Und nun, geschätzter Admin:
> Können wir diesen hochwissenschaftlichen Exkurs in die Kunst der
> Negativbewertung bitte endgültig beenden?
>
> Gern auch mit einer zeitgleichen Löschung meines accountes hier :-)
> Danke – ich würde ungern noch eine Autogrammstunde dafür geben müssen.

Sogar zu blöd, den Link zur Accountlöschung zu finden.
Schade eigentlich.
Viele helfen hier gerne, aber die Telefonseelsorge ist woanders.

von Golo (golo)


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Ralf X. schrieb:

> Und Du Grosskotz hast zwischendurch auch darauf hingewiesen, dass Du den
> Tacho nur an ein Unternehmen mit reichlich Empfehlungen übergeben
> würdest, und nicht an einen der dämlichen Foristen hier.
> Wie blöd bist Du eigentlich?

So habe ich es mit keinem Wort hier irgendwo jemals geschrieben. Und im 
Gegensatz zu dir bin ich aber in keinster Form beleidigend geworden. Ich 
habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich meinen Tacho, der eben 
unersetzlich für mein Fahrzeug ist, weil er mit diesem Kilometerstand 
dazugehört, nicht an eine mir vollkommen unbekannte Person übersenden 
werde.

Und ich denke, jemand, der des Denkens fähig ist, wird dies auch 
nachvollziehen können. Würdest du etwas, was dir hoch und heilig ist, an 
eine dir vollkommen unbekannte Privatperson übersenden, wo du nicht 
weißt, ob du es überhaupt zurückbekommst – oder, falls ja, in welchem 
Zustand?

Da ist es wohl einfach nur klug, vielleicht auch etwas mehr auszugeben, 
ihn aber an eine Stelle mit vollständiger Transparenz zu senden – und 
dies in dem Bewusstsein zu tun, das kostbare Stück auch sicher 
zurückzubekommen.

Mir geht es gar nicht einmal so sehr nur um den Wert dieses Tachos; so 
etwas kann man nachkaufen, Quellen gibt es mehrere. Aber es geht eben um 
genau > diesen Tacho<  mit > diesem Zählerstand <, der auf keinen Fall 
abhandenkommen darf.

Und ich glaube, das können auch viele andere nachvollziehen: dass man 
ihn nicht an eine einem vollkommen fremde Person übersendet sondern da 
eben eine gewisse Transparenz durch Rezensionen, Empfehlungen oder 
ähnliches haben möchte - und auch haben sollte.

von Joachim B. (jar)


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Golo schrieb:
> da ich dann alles wieder mit Druckluft
> entstaubt luftdicht wieder zusammenbauen kann.

luftdicht?
da würde ich noch mal drüber nachdenken, es gibt schließlich 
Kondensation und eine von innen beschlagene Tachoscheibe will niemand.

von Golo (golo)


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Joachim B. schrieb:
> Golo schrieb:
>> da ich dann alles wieder mit Druckluft
>> entstaubt luftdicht wieder zusammenbauen kann.
>
> luftdicht?
> da würde ich noch mal drüber nachdenken, es gibt schließlich
> Kondensation und eine von innen beschlagene Tachoscheibe will niemand.

ok sorry, es muss heissen "staubdicht"

Wie viele Negativbewertungen kassiere ich jetzt wieder für diesen 
krassen Fehler?

von Manfred P. (pruckelfred)


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Golo schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Und Du Grosskotz hast zwischendurch auch darauf hingewiesen, dass Du den
>> Tacho nur an ein Unternehmen mit reichlich Empfehlungen übergeben
>> würdest, und nicht an einen der dämlichen Foristen hier.
>> Wie blöd bist Du eigentlich?
>
> So habe ich es mit keinem Wort hier irgendwo jemals geschrieben. Und im
> Gegensatz zu dir bin ich aber in keinster Form beleidigend geworden.

Eine große Kompetenz von Ralf X. besteht darin, persönlich beleidigend 
zu sein.

Du hast nicht "dämlich" und "Forist" geschrieben, sondern nur die 
Integrität möglicher Helfer in frage gestellt. Du hättest hier die 
Chance auf Unterstützung, aber eben mit dem Risiko, jemandem zu 
vertrauen!

Golo schrieb:
> Ich hatte auch ein Angebot von privat, dass jemand meinen Tacho
> reparieren möchte. Das soll bitte niemand persönlich nehmen, aber ich
> würde dieses gute Stück, das zu meinem Fahrzeug gehört, niemals an eine
> Privatperson schicken, die ich nicht kenne oder bei der mir nicht fünf
> Leute unabhängig voneinander bestätigen, dass ich das Teil repariert
> oder zumindest überhaupt zurückbekomme.

Golo schrieb:
> Wie viele Negativbewertungen kassiere ich jetzt wieder für diesen
> krassen Fehler?

Die verdienst Du Dir redlich mit Deiner Flennerei über eben diese. Das 
Bewertungssystem ist, wie es ist, hier nimmt Dich niemand in den Arm und 
streichelt das Köpfchen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Manfred P. schrieb:
> Eine große Kompetenz von Ralf X. besteht darin, persönlich beleidigend
> zu sein.

Wow!
Wenn Du Dich bei Kritik nicht nicht immer sofort beleidigt fühlen 
würdest, würden nicht nur wir beiden besser miteinander auskommen.
Aber das A... Verhalten ist Dir scheinbar schon sehr früh eingewachsen 
zu sein.
Und es scheint schlimmer zu werden.

Du bist doch der erste, der seine Kompetenz untergraben fühlt, falls Dir 
widersprochen wird, beleidigt ist und um sich schlägt.

Habe ich "dämlich" oder "Forist" als wörtliches Zitat gekennzeichnet?
Du hast dem TE nicht geholfen, aber mit anderen Worten ein Tritt 
verpasst.
Nur um möglichst mir auch einen mitzugeben.
Ganz schön dumm.

von Thomas R. (thomasr)


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Golo, nimm doch das Angebot von Hinz für einen einfachen Tester an. Dann 
kannst du den Tacho in Ruhe stundenlang auf der Werkbank testen.

GENAU SO machen es auch die Profis.

von Uwe (uhi)


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@Golo: Nimm's nicht zu persönlich, was hier abgeht. Es finden sich immer 
wieder die gleichen, die ein klar technisches Thema ruckzuck in einen 
emotionalen Ausnahmezustand verwandeln, oft mit Erfolg. Das ist nicht 
das ganze Forum, es gibt auch viele "normale" im Hintergrund.
Und mach dir keine Gedanken über die Bewertungen. Es hat jemand Spaß 
daran, negativ zu bewerten, das ist hier so üblich. Ich versteh's auch 
nicht.

von Golo (golo)


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Manfred P. schrieb:
> Die verdienst Du Dir redlich mit Deiner Flennerei über eben diese.

Flennerei ?!? Ich verfolge hier zwischenzeitlich alles nur noch mit 
einem mächtig breiten Grinsen im Gesicht und bekomme mittlerweile 
richtig Spaß an diesem Zeitvertreib. :-)

Zur Abwechslung Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist es hier richtig 
unterhaltsam :-)

Kann mir jemand sagen ob es hier irgendwo auch diese bunten lachsmileys 
gibt ? LOL

von H. H. (hhinz)


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Golo schrieb:
> Kann mir jemand sagen ob es hier irgendwo auch diese bunten lachsmileys
> gibt ? LOL

Neuroleptika gibts in der Apotheke.

von Golo (golo)


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Wobei ich natürlich Ralf X. zugestehen muss dass er mit seinem dritten 
posting mit gleich sieben Likes und somit einem forenübergreifenden 
Konsens ( Schwarmintelligenz ) derjenige war der vielleicht den 
zielführendsten Hinweis mit dem nachlöten kalter Lötstellen war - was 
ich nun ohnehin vorhabe hier also wohl Einigkeit besteht, ergo dies 
richtig sein dürfte.

Das ist doch eine tolle Neuigkeit für Alle jetzt vor den Festtagen :-)

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Und jetzt begeistere mich doch hier einmal vor den Augen aller anderen
> hier: Wie kann ich denn bitte schön > vor dem Einbau < testen, » ob es
> wieder so tut wie vor dem Schaden «?

Spontane Idee:
Tachowelle, Spannfutter, Bohrmaschine/Akkuschrauber für den Messwert, 
die Stromversorgung über Labornetzteil. Weil man als Erdling nur zwei 
Arme hat, wird man den Tacho und/oder Bohrmaschine befestigen müssen, 
also Schraubstock odr Schraubzwingen.

https://www.youtube.com/shorts/Vn4qA3zok6c


Bei der Gelegenheit kann man auch den Beleuchtungsumbau prinzipiell 
antesten nicht das man sich bei der Stromversorgung verrechnet hat.

Test vor Einbau ist keine Schickane sondern einfach Erfahrungswert - 
"Was nicht getestet ist - tut nicht"

von Ralf X. (ralf0815)


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Thomas R. schrieb:
> Golo, nimm doch das Angebot von Hinz für einen einfachen Tester an. Dann
> kannst du den Tacho in Ruhe stundenlang auf der Werkbank testen.

Du glaubst, dass Golo damit selber klar kommt?
Hinz hat ein bewundertwertes Wissen, aber zu einem Grundlehrgang ist er 
nur bedingt bereit.
Und Golo möchte eine Firma..

von Golo (golo)


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Thomas R. schrieb:
> Golo, nimm doch das Angebot von Hinz für einen einfachen Tester an. Dann
> kannst du den Tacho in Ruhe stundenlang auf der Werkbank testen.
>
> GENAU SO machen es auch die Profis.

Hallo Thomas, ganz herzlichen Dank für dein wirklich nettes Posting. 
Eine Frage: Wenn ich meinen Tacho auf der Werkbank ansteuere und 
stundenlang laufen lasse – zählt er dann auch den Gesamtkilometerstand 
weiter hoch? Ich denke schon, oder?

von H. H. (hhinz)


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Bradward B. schrieb:
> Tachowelle,

Bei einem elektronischen Tacho...

von Golo (golo)


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Bradward B. schrieb:
>> Und jetzt begeistere mich doch hier einmal vor den Augen aller anderen
>> hier: Wie kann ich denn bitte schön > vor dem Einbau < testen, » ob es
>> wieder so tut wie vor dem Schaden «?
>
> Spontane Idee:
> Tachowelle,


Tachowelle ? Aktuell glaube ich hast du die Rahmenbedingungen hier noch 
nicht ganz realisiert.

von Golo (golo)


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H. H. schrieb:
> Bradward B. schrieb:
>> Tachowelle,
>
> Bei einem elektronischen Tacho...

Chapeau :-)

von Ralf X. (ralf0815)


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Bradward B. schrieb:
>> Und jetzt begeistere mich doch hier einmal vor den Augen aller anderen
>> hier: Wie kann ich denn bitte schön > vor dem Einbau < testen, » ob es
>> wieder so tut wie vor dem Schaden «?
>
> Spontane Idee:
> Tachowelle, Spannfutter, Bohrmaschine/Akkuschrauber für den Messwert,
> die Stromversorgung über Labornetzteil. Weil man als Erdling nur zwei
> Arme hat, wird man den Tacho und/oder Bohrmaschine befestigen müssen,
> also Schraubstock odr Schraubzwingen.

Du hast also noch immer nicht kapiert, dass es hier nicht um eine 
Übertragung per (mechanischer) Welle geht, sondern um die Übertragung 
und Auswertung eines Sensors.
Aber Du kapierst ja nicht einmal, wie hier die Zitatfunktion 
funktioniert.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Golo schrieb:
> Wenn ich meinen Tacho auf der Werkbank ansteuere und
> stundenlang laufen lasse – zählt er dann auch den Gesamtkilometerstand
> weiter hoch? Ich denke schon, oder?

Kommt es bei einem 44 Jahre alten Auto auf wenige Kilometer noch an?

von Golo (golo)


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Ralf X. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Golo, nimm doch das Angebot von Hinz für einen einfachen Tester an. Dann
>> kannst du den Tacho in Ruhe stundenlang auf der Werkbank testen.
>
> Du glaubst, dass Golo damit selber klar kommt?
> Hinz hat ein bewundertwertes Wissen, aber zu einem Grundlehrgang ist er
> nur bedingt bereit.
> Und Golo möchte eine Firma..


Also Ralf X :

Ganz abgesehen davon Dass der von dir benannte "Hinz" nicht wirklich 
eine sonderlich substanziierte, direkt umsetzbare Anleitung für einen 
Bau dieses "Tachotesters" geliefert hat :

vor Jahren für einen Freund gebaut....
aus Bastelresten....
Muss mal schauen ob....
Layout hab ich keines....

Würde ich selbst dann wenn er eine Anleitung liefern könnte - was nicht 
der Fall ist - diesen sog. "Tachotester" nicht bauen und zur Anwendung 
bringen mit der Sorge damit irgendetwas zerschießen sprich zerstören zu 
können sondern ich konzentriere mich jetzt erstmal rein nur auf das 
Nachlöten der von euch hier hingewiesenen Lötstellen und schaue dann im 
Frühjahr wie es sich mit dem Zeiger verhält.
Selbst wenn der Fehler dann immer noch vorhanden ist kann ich doch 
problemlos noch mal einen weiteren Anlauf nehmen die Armatur schnell 
ausgebaut wir sprechen hier von einem Hobby und ich habe hier von daher 
auch keine Uhr im Blick, also bis auf einige Zeitgenossen hier kann ich 
nur sagen :
Alles ganz entspannt :-)

von Ralf X. (ralf0815)


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Golo schrieb:
> Eine Frage: Wenn ich meinen Tacho auf der Werkbank ansteuere und
> stundenlang laufen lasse – zählt er dann auch den Gesamtkilometerstand
> weiter hoch? Ich denke schon, oder?

Natürlich.
Und etwas über einen Frequenzgenerator hatte ich oben schon geschrieben.
Aber auch etwas über Anfangsbedingungen, die Du ja erst später 
eingebracht hast, dass z.B. der Fehler idR. nur "anfangs" auftritt, 
später während der Fahrt nicht mehr.

Vieles hier hast Du ignoriert und anderes nicht überlegt dargelegt.
Vieles in Romanform verpackt, usw.

von Golo (golo)


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Uwe schrieb:
> @Golo: Nimm's nicht zu persönlich, was hier abgeht. Es finden sich immer
> wieder die gleichen, die ein klar technisches Thema ruckzuck in einen
> emotionalen Ausnahmezustand verwandeln, oft mit Erfolg. Das ist nicht
> das ganze Forum, es gibt auch viele "normale" im Hintergrund.
> Und mach dir keine Gedanken über die Bewertungen. Es hat jemand Spaß
> daran, negativ zu bewerten, das ist hier so üblich. Ich versteh's auch
> nicht.

@Uwe - Vielen Dank für deinen super freundliches Posting über das ich 
mich sehr freue, wobei ich jetzt schon sagen muss im Bezug auf die 
Bewertungen die ich auch heute wirklich erst als solche als vollkommener 
Neuling wahrgenommen habe gar nicht mal so schlecht finde, Da eben der 
erste Beitrag von Ralf X. ( auch wenn der selbst alles andere als nett 
ist ) gleich sieben Likes bekam und dass meine ich vollkommen Ironiefrei 
ein Indiz dafür sein könnte dass der Bursche da dorch recht hat und da 
ich genau dies ohnehin schon seit ein paar Tagen vorhabe* dann für mich 
eine zusätzliche gefühlte Sicherheit für meine Entscheidung erbringt.

Also ganz so schlecht finde ich diese Likes jetzt nicht wirklich.
Ich vergleiche das jetzt einfach mal mit der Publikumsfrage bei Günther 
Jauch Und hast du es da schon mal einmal erlebt dass das Publikum 
komplett gnadenlos daneben lag ? Also die Schwarmintelligenz kann man da 
wirklich schon berücksichtigen denke ich :-)


*Für alle die jetzt nörgelnderweise wieder schreiben warum ich es nicht 
schon längst gemacht habe sondern immer nur schreibe/rede und was ich 
denn für ein schlechter Kerl bin ), die dazugehörige neue Glasscheibe 
für den Tacho ist im Zulauf und wird Freitag eintreffen sodass ich jetzt 
am Wochenende aktiv werden kann da ich dann auch alles direkt luftdicht, 
pardon für meinen Versprecher, ich meine staubdicht verschließen möchte 
und das geht halt nur mit dem neuen Glas :-)

von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Aber Du kapierst ja nicht einmal, wie hier die Zitatfunktion
> funktioniert.

Na endlich, wird's wirklich off-topic - so wie sich der TO das schon vor 
Stunden halluzinierte ...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Golo schrieb:
> Ganz abgesehen davon Dass der von dir benannte "Hinz" nicht wirklich
> eine sonderlich substanziierte, direkt umsetzbare Anleitung für einen
> Bau dieses "Tachotesters" geliefert hat :
>
> vor Jahren für einen Freund gebaut....
> aus Bastelresten....
> Muss mal schauen ob....
> Layout hab ich keines....

Klingt zugebenermaßen etwas vage. Wenn Du mehr hier im Forum verfolgst, 
würdest Du erkennen, dass Hinz eine wahre Koryphäe ist, seien es 
elektronische Bauteile aller Art, Elektrogeräte und Elektronik in den 
verschiedensten Bereichen. Lasse Dich von seinen bisweilen wortkargen 
Beiträgen nicht täuschen.

Aber mache jeder wie er möchte.

von Ralf X. (ralf0815)


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Golo schrieb:
> Also Ralf X :
>
> Ganz abgesehen davon Dass der von dir benannte "Hinz" nicht wirklich
> eine sonderlich substanziierte, direkt umsetzbare Anleitung für einen
> Bau dieses "Tachotesters" geliefert hat :
>
> vor Jahren für einen Freund gebaut....
> aus Bastelresten....
> Muss mal schauen ob....
> Layout hab ich keines....
>
> Würde ich selbst dann wenn er eine Anleitung liefern könnte - was nicht
> der Fall ist - diesen sog. "Tachotester" nicht bauen und zur Anwendung
> bringen mit der Sorge damit irgendetwas zerschießen sprich zerstören zu
> können sondern ich konzentriere mich jetzt erstmal rein nur auf das
> Nachlöten der von euch hier hingewiesenen Lötstellen und schaue dann im
> Frühjahr wie es sich mit dem Zeiger verhält.

Es bleibt spannend.

"formerror_too_many_quoted_lines
formerror_too_many_quoted_lines"

Immer noch? *gg

von Wolf17 (wolf17)


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Golo schrieb:
> stundenlang laufen lasse – zählt er dann auch den Gesamtkilometerstand
> weiter hoch? Ich denke schon, oder?
Ein Blick in das Datenblatt zeigt, was man abklemmen muss, um das zu 
verhindern.
Zum Testen reicht ein einfacher TTL Generator, der 0 bis 5V am Ausgang 
kann (NICHT unter -0,5V, wie bei Sinus!!!) Tachovollausschlag ist bei 
300Hz.

Aber wozu der Aufwand mit dem Risiko was kaputtzumachen?
Wenn es funktioniert, hat man nicht herausgefunden, ob es während der 
Fahrt auch funktioniert. Wenn es nicht funktioniert, muss man trotzdem 
an Pin 6 und an der Tachorückleitungsmasse zum Messen eine Litze 
anlöten. Dann besser gleich beim Fahren messen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Bradward B. schrieb:
> Tachowelle, Spannfutter, Bohrmaschine/Akkuschrauber für den Messwert,

Geil, der nächste Klops....

@Golo: Vergiss die Bewertungen einfach. Sinnlose Funktion, hat so gut 
wie nichts mit dem tatsächlichen Inhalt zu tun. Die einen fechten 
persönliche Grabenkämpfe, die anderen machen sich die Mühe ganze threads 
durchgängig runter zu voten. Am besten nur mit Android hier rein 
schauen, da sieht man den Quatsch erst gar und wird auch nicht animiert 
die "Gegenkeule" rauszuholen.

von Joachim B. (jar)


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Golo schrieb:
> Kann mir jemand sagen ob es hier irgendwo auch diese bunten lachsmileys
> gibt ? LOL

😀😃😄😁😆😅🤣😂🙂😛🤪😇

welches Lemkerl hättest du gerne?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Wer Windows kennt, drückt die Windows-Taste + "Punkt"
Da öffnen sich Welten von Smileys.

von H. H. (hhinz)


Angehängte Dateien:

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Golo schrieb:
> Würde ich selbst dann wenn er eine Anleitung liefern könnte - was nicht
> der Fall ist - diesen sog. "Tachotester" nicht bauen und zur Anwendung
> bringen mit der Sorge damit irgendetwas zerschießen sprich zerstören zu
> können

Ist halt blöd, wenn so überhaupt gar keine Ahnung von Irgendwas hat.

Für die anderen hab ich schon mal ein Foto von damals gefunden.

von Thomas R. (thomasr)


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H. H. schrieb:
> Golo schrieb:
>> Würde ich selbst dann wenn er eine Anleitung liefern könnte - was nicht
>> der Fall ist - diesen sog. "Tachotester" nicht bauen und zur Anwendung
>> bringen mit der Sorge damit irgendetwas zerschießen sprich zerstören zu
>> können
>
> Ist halt blöd, wenn so überhaupt gar keine Ahnung von Irgendwas hat.
>
> Für die anderen hab ich schon mal ein Foto von damals gefunden.

Da werden Erinnerungen wach: 185/70/15 hatte ich auch auf meinem 
Rennkäfer 🤣

von Golo (golo)


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Rainer Z. schrieb:
> Wer Windows kennt, drückt die Windows-Taste + "Punkt"
> Da öffnen sich Welten von Smileys.

Danke Rainer, war mir so nicht bekannt 👍 👌

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Golo schrieb:
> Danke Rainer, war mir so nicht bekannt 👍 👌

Kein Problem. Ich sehe, Du hattest Erfolg.

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