Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP / Machine Learning Störgeräusche in Linux - oder: Wie die Audiosituation verbessern?


von Rbx (rcx)


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Die Frage ist: welche Möglichkeiten hat man, eine problematische 
Audiosituation in Linux zu debuggen oder zu verbessern?

Bei mir stellt sich der Sachverhalt so dar:

Am Anfang erschienen die Störgeräusche beim Skyrim-Spielen mit Fedora 
kurz vor Abstürzen bzw. CTD. Allerdings waren die darauf beschränkt, und 
erstmal nicht "chronisch".
Etwas später konnte man BG2 nicht mehr spielen wegen der Störgeräusche 
und Skyrim auch nur noch in Zeitabschnitten.

Das Upgrade auf F41 brachte zuerst eine Audiotechnisch störungsfreie 
Spielsituation. Da gab es aber dann Grafikbedingt viele Abstürze in 
Skyrim.
So hatte ich dann den Grafiktreiber einmal deinstalliert und einen 
neueren Treiber genommen.
Der konnte dann aber kein 3D mehr ("Back to nouveau)..
Also den auch deinstalliert, und den vorherigen wieder installiert. 
Hatte ich aber Reihenfolgemäßig falsch gemacht. Besser wäre vielleicht 
gewesen, Neustarts dazwischen zu machen (mit nouveau als Operationshilfe 
- Bei Windows hatte man früher den "Abgesicherten Modus" von VGA-Optik).
Mit dem alten Treiber - erneut eingeflogen - konnte ich mich nach dem 
Neustart nicht mehr einloggen - bzw. die Einlogg-Prozedur funktionierte 
nicht richtig.

Anschließend hatte ich versucht mich mit der Konsole eingeloggt (ging 
zum Glück) und von da aus hatte ich dann Treiber (und Reste??) entfernt 
(bei Windows gab es immer irgendwelche Grafiktreiberreste, die sich 
nicht deinstallieren lassen wollten und zu problematischen Abstürzen 
führen konnten).
An dieser Stelle wurde der Grafiktreiber zuerst neu kompiliert - und 
dann eingeflogen.
-> Nun waren auf einmal aber wieder die Störgeräusche da - zum Glück 
aber auch nur in Skyrim. BG2 bleibt vorerst verschont.

Was wir bereits wissen:
Schnellfixe bringen meist nicht viel, Updates schon eher.

Die Störgeräusche sind Wellenformen, können wie ein Hubschrauber 
klingen, oder eben schneller und aufdringlicher wie z.B. eine schlecht 
geloopte (und zu kurze) Wellenform (Rattattattatat halt, Nick 
Knatterton..)

Darüberhinaus kann man Wine beim Spielen in den Fenstermodus setzen, und 
z.B. YT-Videos starten, die dann - je nachdem - mal länger, mal weniger 
lang verzerrt klingen können. Auf jeden Fall beruhigt sich die 
Störsituation regelrecht, bzw. der "Hubschrauber" landet gewissermaßen.

Wenn sich die Situation beruhigt hat, hat man ein paar Minuten Ruhe, 
aber es dauert nicht lange, dann kommt das Gerattere zurück.

Am Anfang, also beim Spielstart dauert es auch etwa 15 Minuten bevor die 
ersten Störgeräusche auftauchen und sich mehr und mehr in der 
Audiosituation breitmachen.

Einer der Hintergründe (kann sein) ist vielleicht der Wave-Einsatz von 
Skyrim-Mods.


Schaut man sich zu Xaudio2 um - gibt es oft nur Windows-Antworten oder 
die generelle Beobachtung, das Konfigurationsfehler oft Ursachen der 
Probleme sind.

Die Wine-Bibliotheken zum "Überschreiben" sind denkbar schlecht 
dokumentiert.
Xaudio2.6 und Xaudio2.7 braucht man um Stimmen, Musik oder Effekte in 
Skyrim überhaupt zu hören.
Konfigurieren kann man auf der Desktopebene nicht viel, außer eben 
Laustärke einstellen, oder die Soundkarte.

Bei Nvidia nachfragen geht wohl auch nur über Info@Nvidia - Nur - was 
könnte man da schreiben?

von Jack V. (jackv)


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Könntest du bitte die Frage/das Problem und die relevanten technischen 
Details herausstellen? Also: Was funktioniert nicht oder nicht richtig, 
welches Soundsystem mit welchen Parametern und ggf. welcher Hardware 
wird genutzt und welche Software ist im Detail beteiligt?

Ich würde gerne schauen, ob ich dich bei der Problemlösung unterstützen 
kann, weil ich mich ja auch ein wenig mit Linux auskenne, aber dazu 
möchte ich deine Lebensgeschichte nicht lesen.

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (uxdx)


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Rbx schrieb:
> Die Wine-Bibliotheken zum "Überschreiben" sind denkbar schlecht
> dokumentiert.

Du nutzt also Wine, um ein Windows-Programm laufen zu lassen.
Da gäbe es https://forum.winehq.org/

Kannst Du denn das Programm mal unter Windows starten, kommen die 
Geräusche da auch?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rbx schrieb:
> Hubschrauber

Das ist ganz einfach. Du hast einen guten Geist (Deine Grossmutter^2) 
und lieben Troll in Deiner IT-Anlage. Die sagen Dir damit, dass Du genug 
gespielt habest und raus an die frische Luft unter Leute gehen sollst.
Das da wieder auf das Einfachste nieman kommt ...

von Nemopuk (nemopuk)


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Benutze einfach Windows zum spielen und Linux zum Arbeiten. Das erspart 
dir eine Menge Stress. Noch besser wäre eine Spielkonsole.

Nein, ich verhöhne dich nicht, ich meine das ernst. Ich benutze Linux 
seit den 90er Jahren, wo es sinnvoll ist.

Wenn dein PC trotz Neuinstallation öfter als einmal pro Monat abstürzt 
oder hängt,  solltest du davon ausgehen, daß er defekt ist. Wenn du eine 
Neuinstallation nicht versuchen willst: selbst Schuld, kein Mitleid.

von Andreas M. (amesser)


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Also bei mir läuft Audio unter Linux einwandfrei. Und beim Spielen 
stürzt auch nix ab. Treiber installieren, wozu?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Andreas M. schrieb:
> Also bei mir läuft Audio unter Linux einwandfrei.

Nicht ganz. Mit dem Wayland kam auch ein Audio-Fehler hinzu. Irgendeine 
Soundausgabe blockiert dann alle Soundausgaben der anderen Tabs und 
Anwendungen. Das ist doof, wenn auf einer Seite ein Werbung mit Video 
läuft, manchmal ist das youtube selber, und das eigentliche youtube 
Video deshalb stumm bleibt.

von Lu (oszi45)


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Dieter D. schrieb:
> Nicht ganz. Mit dem Wayland kam auch ein Audio-Fehler hinzu.

Neues muß nicht gleich besser sein? Oft sind weitere Updates nötig?
"Wayland ist ein modernes Anzeigeprotokoll, das die Kommunikation von 
Anwendungen mit Anzeigeservern verbessert und so eine nahtlose 
Grafikdarstellung und effiziente Eingabeverarbeitung 
gewährleistet."(sollte)
https://thefilibusterblog.com/de/wayland-verstehen-auswirkungen-fuer-linux-benutzer/

von G. K. (zumsel)


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Rbx schrieb:

> So hatte ich dann den Grafiktreiber einmal deinstalliert und einen
> neueren Treiber genommen.

Grafiktreiber neu installieren um Audioprobleme zu fixen?
Was hast du dir von dieser Maßnahme versprochen?

Wahrscheinlich hast du bereits mit ähnlich wirren Maßnahmen die Kiste 
zerfummelt.

von Ein T. (ein_typ)


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Rbx schrieb:
> Die Frage ist: welche Möglichkeiten hat man, eine problematische
> Audiosituation in Linux zu debuggen oder zu verbessern?

Die meisten Linux-Systeme und -Programme schreiben während ihres 
Betriebes Informationen in Textdateien, die auch als "Logdateien" oder 
verkürzt als "Logs" bezeichnet werden. Die Kernellogs kann man mit dem 
Kommando dmesg(1) einsehen, ansonsten unterscheiden sich die 
Logkonfigurationen verschiedener Linux-Distributionen geringfügig; allen 
gemein ist jedoch, daß die Dateien normalerweise unter /var/log/ geführt 
werden.

Die meisten Programme und auch Kernelmodule unterstützen zudem die 
Übergabe von Parametern beim Starten (oder Laden), mit denen man häufig 
das Loglevel beeinflussen, und die Software zum Beispiel dazu auffordern 
kann, besonders ausführliche Loginformationen zu erzeugen. Welche 
Parameter eine bestimmte Software verarbeiten kann, steht meist in 
seiner Man- oder Infoseite, oder unter /usr/share/doc/<paketname>/ (ist 
das auch bei DeadRat-basierten so?). Welche Parameter ein Kernelmodul 
verträgt, kann modinfo(8) anzeigen.

Mein Rat wäre daher, mal das Debuglevel zu erhöhen und zu schauen, ob 
die betroffene Software (Kernel, X-Server, Windowmanager, Wine, Skyrim, 
...), oder die Kernelmodule mit eingeschalteten Debug- oder gar 
Trace-Ausgeben eventuell hilfreiche Hinweise dazu liefern können, woran 
es konkret hakt.

Möglicherweise können solche Probleme auch daran liegen, daß es dem 
Computer an Leistung fehlt. Das wiederum kann oft durch die Aufrüstung 
der Hardware, oder durch höhere Prioritäten der beteiligten Prozesse 
(nice(1), renice(1)) zumindest verbessert werden.

In einem denkwürdigen Fall, an den ich mich dunkel erinnere, lagen die 
Soundprobleme an einem zu paranoid konfigurierten Firewall, genauer: des 
Kernel-Paketfilter. Möglicherweise könnte es daher helfen, den Firewall 
temporär zu deaktivieren. Das ist zwar nur ein Schuß ins Blaue, aber 
vielleicht dennoch einen Versuch wert.

Viel Glück und Erfolg!

von Ein T. (ein_typ)


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Ein T. schrieb:
> Die meisten Linux-Systeme und -Programme schreiben während ihres
> Betriebes Informationen in Textdateien, die auch als "Logdateien" oder
> verkürzt als "Logs" bezeichnet werden. Die Kernellogs kann man mit dem
> Kommando dmesg(1) einsehen, ansonsten unterscheiden sich die
> Logkonfigurationen verschiedener Linux-Distributionen geringfügig; allen
> gemein ist jedoch, daß die Dateien normalerweise unter /var/log/ geführt
> werden.

Oh, entschuldige daß ich auf mich selbst antworte, aber an dieser Stelle 
habe ich noch etwas vergessen. Die meisten modernen Linux-Distributionen 
benutzen heutzutage systemd, dessen Komponente journald sich auch um die 
meisten Logs kümmert. Die Dateien von journald werden zwar üblicherweise 
unter /var/log/ abgelegt, sind aber Binärdateien. In diesem Fall können 
die Syslogs mit dem Programm journalctl(1) angezeigt werden.

von G. K. (zumsel)


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Ein T. schrieb:

> Die meisten Linux-Systeme und -Programme schreiben während ihres
> Betriebes Informationen in Textdateien, die auch als "Logdateien" oder
> verkürzt als "Logs" bezeichnet werden. Die Kernellogs kann man mit dem
> Kommando dmesg(1) einsehen, ansonsten unterscheiden sich die
> Logkonfigurationen verschiedener Linux-Distributionen geringfügig; allen
> gemein ist jedoch, daß die Dateien normalerweise unter /var/log/ geführt
> werden.

Ach komm, wahlloses (re)installieren von irgendwelchen Zeug funktioniert 
doch unter Windows, warum sollte das nicht unter Linux funktionieren?

von Nemopuk (nemopuk)


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G. K. schrieb:
> warum sollte das nicht unter Linux funktionieren?

Weil die Konfiguration dabei normalerweise nicht neu erstellt wird. 
Deswegen besser mit der Option "purge" deinstallieren und dann wieder 
installieren. Außerdem mit einem frisch angelegten User Account testen, 
um auch dort Altlasten der persönlichen Einstellungen los zu werden. 
Wobei letzteres auch unter Windows sinnvoll ist.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Soundprobleme unter Linux hatte ich auch schon. Das kann daher kommen 
dass zu viele tasks gleichzeitig laufen und die audio-chunks nicht 
rechtzeitig abgearbeitet werden können. Möglicherweise hilft da eine 
Distribution mit realtime-kernel wie z.B. MX. Einfach mal vom USB-stick 
aus ausprobieren.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Da du da ein sehr spezielles Problem hast, was normalerweise nicht 
auftritt (Skyrim läuft unter Linux normalerweise einwandfrei, ohne 
Soundprobleme, ohne Abstürze) würde ich erstmal alle deine 
Spezial-Konfigurationen der Reihe nach rückgängig machen, und schauen 
was der Grund ist.

Mark S. schrieb:
> Das kann daher kommen
> dass zu viele tasks gleichzeitig laufen und die audio-chunks nicht
> rechtzeitig abgearbeitet werden können.

pipewire läuft normalerweise mit Realtime-Priorität.
/etc/security/limits.d/25-pw-rlimits.conf o.Ä.
-> Nice -19, RT-Prio 95.
Audio ist so ziemlich das Letzte, was in's Stocken kommt.

Rbx schrieb:
> Die Wine-Bibliotheken zum "Überschreiben" sind denkbar schlecht
> dokumentiert.
> Xaudio2.6

Ist das noch notwendig? Hab viel Skyrim unter Linux gespielt, und musste 
nie irgendwelche DLLs verbiegen, und hatte nie Audio-Probleme.
Wenn man nach "wine Skyrim Xaudio" sucht findet man 7 Jahre alte 
Vorschläge, da die native DLLS zu verwenden, und haufenweise neuere 
Threads, dass das furchtbare Audio-Probleme verursacht, und man besser 
die Wine/Crossover/Proton-Version von Xaudio beibehält.

von Alexander S. (alesi)


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Hallo,

welche Version von wine verwendest Du? In diesem Linux Journal Artikel 
https://www.linuxjournal.com/content/wine-1019-released-game-changing-support-windows-reparse-points-linux 
werden die Verbesserungen in wine 10.19 kurz beschrieben.

von Jack V. (jackv)


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Mark S. schrieb:
> Möglicherweise hilft da eine
> Distribution mit realtime-kernel

Realtime bedeutet nicht, was du darunter zu verstehen scheinst. Dafür 
die Distribution zu wechseln, erscheint auch etwas übertrieben. In der 
Regel würd’s im Fall einer zu hohen Last auch reichen, einfach den 
Buffer zu vergrößern, und darum sollte man sich bei einem sauber 
konfigurierten Audiosystem als Anwender auch nicht kümmern müssen.

Aber da der TE zur Fehlersuche augenscheinlich nicht mehr beitragen 
möchte, muss man sich darüber wohl auch keine Gedanken machen. Mit 
Stochern im Nebel ist ja auch keinem geholfen, wenn’s kein Feedback gibt 
und man nicht weiß, ob man sich dem Problem nähert oder nicht.

von Nemopuk (nemopuk)


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Das Thema hatten wir übrigens bereits vor ein paar Monaten schon ebenso 
fruchtlos.

Beitrag "Linux Fedora (40) laute Störgeräusche bei Computergames"

Und im Jahr 2021 auch schon

Beitrag "Fedora 33 Wine/Skyrim Update failure 32/64bit Chaos"

Ist der alte PC wirklich so viel Aufmerksamkeit wert? Bald ist 
Weihnachten. Schenke dir selbst einen neuen PC!

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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Nemopuk schrieb:
> Und im Jahr 2021 auch schon

Und ich glaube in den Jahren davor auch schon ein paarmal, und natürlich 
öfters in andere Threads reingesprenkelt.

Nemopuk schrieb:
> Ist der alte PC wirklich so viel Aufmerksamkeit wert?

Steam behauptet, Skyrim wäre eins der am meisten gespielten Spiele am 
Steamdeck. Das ist hardwaremäßig nicht sonderlich stark, insofern glaube 
ich nicht, dass die Hardware bei rbx das limitierende ist. Die 
Linux/Wine-Kompatibilität des Spiels auch nicht.

Er wird schon seine Gründe haben, warum er das nicht einfach über 
(Linux-)Steam startet.

Mal schauen, vielleicht lade ich das die Tage mal neu runter und schau 
in den Wineprefix, den Steam für das Spiel anlegt. Dann könnte er das 
auf seiner Steam-freien Wine-Installation entsprechend nachziehen.

Ist aber vermutlich verschwendete Zeit.

von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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Also, Steam installiert Skyrim mit einem frischen Wineprefix. In dem hab 
ich mit mit proton 9 (≈Wine 9) und 10 getestet.

Hardware war etwas schwach für das Game, AMD Ryzen 5700G nur mit iGPU.
Auf 1080p und "High"-Settings hatte ich so 30fps.

Audio lief einwandfrei, hab mich das ganze Tutorial durch volllabern 
lassen.

Im Prefix lief ein VCredist und ein DirectX installer, der 
wine-uninstaller meint es wäre Version 14.0.24215 gewesen.

Windows-Version steht auf 10.

Audio-Einstellungen sind alle auf Default.

Das Spiel würde 5.1 Sound unterstützen, ich hab in Erinnerung dass das 
früher problemlos funktioniert hat. Müsste ich aber jetzt umverkabeln 
und ein HDMI-Kabel zum TV/AV-Receiver legen.

DLL-Overrides gibt's keine Skyrim-spezifischen, global gesetzt ist:
1
[Software\\Wine\\DllOverrides] 1749140924
2
#time=1dbd636e7a8812c
3
"api-ms-win-crt-conio-l1-1-0"="native,builtin"
4
"api-ms-win-crt-heap-l1-1-0"="native,builtin"
5
"api-ms-win-crt-locale-l1-1-0"="native,builtin"
6
"api-ms-win-crt-math-l1-1-0"="native,builtin"
7
"api-ms-win-crt-runtime-l1-1-0"="native,builtin"
8
"api-ms-win-crt-stdio-l1-1-0"="native,builtin"
9
"api-ms-win-crt-time-l1-1-0"="native,builtin"
10
"atiadlxx"="disabled"
11
"atl100"="native,builtin"
12
"atl110"="native,builtin"
13
"atl120"="native,builtin"
14
"atl140"="native,builtin"
15
"concrt140"="native,builtin"
16
"msvcp100"="native,builtin"
17
"msvcp110"="native,builtin"
18
"msvcp120"="native,builtin"
19
"msvcp140"="native,builtin"
20
"msvcp140_1"="native,builtin"
21
"msvcp140_2"="native,builtin"
22
"msvcp140_atomic_wait"="native,builtin"
23
"msvcp140_codecvt_ids"="native,builtin"
24
"msvcr100"="native,builtin"
25
"msvcr110"="native,builtin"
26
"msvcr120"="native,builtin"
27
"msvcr140"="native,builtin"
28
"nvcuda"="disabled"
29
"ucrtbase"="native,builtin"
30
"vcomp100"="native,builtin"
31
"vcomp110"="native,builtin"
32
"vcomp120"="native,builtin"
33
"vcomp140"="native,builtin"
34
"vcruntime140"="native,builtin"
35
"vcruntime140_1"="native,builtin"

@rbx: Wenn ich dir nochwas nachschauen soll, gib Bescheid.
Ansonsten fliegt das demnächst wieder von der Platte.

von Rbx (rcx)


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Εrnst B. schrieb:
> rbx: Wenn ich dir nochwas nachschauen soll, gib Bescheid.
> Ansonsten fliegt das demnächst wieder von der Platte.

Die Situation hat sich etwas gebessert. RPM_Fusion-Updates (Grafikkarte, 
Steam).
Das erste Update kam direkt am Abend vor dem Posting, da hatte ich aber 
noch keine Gelegenheit, die neue Situation auszuprobieren.
Vorgestern kamen auch noch mal Updates rein. Wie gesagt, die Situation 
ist deutlich besser, aber noch nicht ganz weg.

Das mit der Treiber-Neuinstallation hatte ich wegen der vielen 
Spielabstürze (CTDs) in Skyrim gemacht.
Nach der Neuinstallation sind die Abstürze zurückgegangen - aber die 
Störgeräusche kamen zurück. Das ist doch merkwürdig.

Nun flackert seit gestern aber auch eine Meldung über den Schirm, dass 
der Support für Fedora 41 beendet ist..

Dieter D. schrieb:
> Mit dem Wayland kam auch ein Audio-Fehler hinzu.

Wayland kam ja mit F40 - und seit F40 sind halt auch die Störgeräusche 
bei mir da. Zufall?
Gibt es denn für Audioprobleme überhaupt einen Audio-Debugger für 
Spiele?
Sowas wäre vielleicht schon hilfreich.

Die Störgeräusche lassen sich manchmal auch triggern. Beispielsweise 
störungsfreies Skyrim-Spielen, einmal Screenshot - Piep -> und das 
Piepen weckt den Hubschrauber..

von Hmmm (hmmm)


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Rbx schrieb:
> Hubschrauber

Habe ich etwas übersehen, oder gibt es bis jetzt nur Deine vagen 
Schilderungen, statt die Störgeräusche einfach mal aufzunehmen, damit 
man sich etwas mehr darunter vorstellen kann?

von Daniel A. (daniel-a)


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Ich hatte bisher erst einmal Audioprobleme, eine Art Stottern, wenn ich 
gewisse Audiodateien mit gewissen Bitraten abspielte, direkt mit Alsa, 
aber nicht bei Pulseaudio. Das war damals ein Devkit, an dem ich am 
herumbasteln war. Alsa und UCM Konfigurationen waren da auch noch 
unvollständig. Ich glaube damals waren die Infos, welche Bitraten die 
Hardware kann, falls angegeben, und wenn man dann eine zu falsche 
verwenden wollte kam es zum Stottern. Ich erinnere mich nicht mehr, was 
ich dann gemacht habe, ob ich die Konfig berichtigt habe, oder das rate 
und / oder dmix plugin eingestellt habe, oder was mit pulseaudio gemacht 
habe. Irgendwann war es dann auch richtig / sauber gelöst, und man 
konnte gar keine falschen Werte mehr eingeben.

von Nemopuk (nemopuk)


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Es gibt kein fertiges Analysetool, dass dir eine systematische 
herangehensweise abnimmt. Es kann auch schlicht daran liegen, daß dein 
Computer kaputt ist. Abstürze und Audio-Probleme hast du ja schon seit 
Jahren auf den Gerät.

von Rbx (rcx)


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Nemopuk schrieb:
> Es gibt kein fertiges Analysetool, dass dir eine systematische
> herangehensweise abnimmt.

Wie sollte die auch aussehen? Alle möglichen Fedoraversionen 
ausprobieren?
Logdateien lesen hilft jetzt auch nicht besonders (bei Skyrim übrigens 
auch nicht, da stehen einem eher die Haare zu berge, wie oberflächlich 
da die Skipts programmiert wurden).

Nemopuk schrieb:
> Es kann auch schlicht daran liegen, daß dein
> Computer kaputt ist.

Wäre dem so, dann gäbe es noch andere Störfaktoren - Ist aber nicht so.

Εrnst B. schrieb:
> @rbx: Wenn ich dir nochwas nachschauen soll, gib Bescheid.

Nein, fand ich aber trotzdem sehr nett, dass du mal nachgesehen hast. 
Bei Fedora 39 war eigentlich, soweit ich weiß fast alles in Ordnung.
Ich fühle mich im Moment aber ähnlich ratlos, wie damals mit dem 
Mainboard das nur eine Directx-Version konnte bzw. zu der kombatibel war 
(v5) aber eigentlich auch nur am Anfang. Danach ging nichts mehr mit 3D, 
ATI-Support hatte auch nichts hilfreiches zu melden, und so bin ich eher 
bei DOS- oder 2D-Spielen geblieben. War ja auch nicht so schlimm, weil 
einige gute Spiele DOS-Extender nutzten.
Oder eine andere Thematik war mal die Touchpad-Geschichte auf NBs. Da 
gab es zwar durchaus hilfreiche Texte in dem Ubuntu-Wiki (war 2008) - 
aber Touchpad oder Energiesparen ging damals auch nicht besonders auf 
Linux - weswegen ich zuerst CDs  oder Cygwin genutzt hatte. War ja auch 
unterhaltsam ;)

In den nächsten Tagen werde ich mal auf F42 upgraden und schauen, was 
das wieder an Verschlimmbesserungen bringt ;)

von Johann K. (klammerj)


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Ja, ist hier auch so. Anhören tut es sich nach buffer underruns. kommt 
nur bei wine vor, wird also irgendwas in deren kompatibilitätslayer 
verbugt sein. gstreamer vermutlich. Wird wohl irgend ein bug beim buffer 
handlings sein.

von Εrnst B. (ernst)


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Johann K. schrieb:
> gstreamer vermutlich

Wine hat für die "builtin"-XAudio DLLs bis Version 4.irgendwas gstreamer 
verwendet. Aus dieser Zeit kommen die Vorschläge, die native XAudio-DLLs 
zu versuchen (nicht wegen Stör-Sound-Problemen oder Buffer-Underruns, 
sondern wegen fehlender Codecs, insb. fehlende Sprachausgabe in manchen 
Spielen).

Bei neueren Versionen verwendet Wine "FAudio" als Backend für diese 
DLLs, seitdem funktionieren die besser als die "native"-DLLs, 
unterstützen die fehlenden Codecs, und lösen das Problem dass die native 
XAudio-DLLs unter Wine scheinbar schlimme Buffering-Probleme haben und 
u.U. starke Stör-Sounds erzeugen.


https://www.gamingonlinux.com/2019/03/wine-43-is-out-with-the-xaudio2-reimplementation-faudio-included/page=2/

: Bearbeitet durch User
von Johann K. (klammerj)


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okay.. Jetzt hab ich's gefunden. Bei mir war's eine *dsound=native in 
den dlloverrides. Nachdem ich die entfernt hatte, ging es.

von Rbx (rcx)


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Upgrade auf F42:
a) Störgeräusche erstmal weg :)
b) BG2 hatte zwar keine Störgeräusche, aber nervige Hakler, die sich 
auch im Zeit-Pendel zeigten. Jetzt läuft das Zeit-Pendel in BG2 wieder 
flüssig.

Den Kernel konnte man schon ausschließen - da Skyrim nun aber auch 
normaler läuft (trotz einiger CTDs gerade) könnte man die Windows 10 
Emulation in Wine als Ausgangspunkt vermuten.
Trotzallem denke ich aber, dass die Audiosituation ein Problem bleibt - 
wie auch Spieleentwicklung für Windows allein.
Dass es auch anders geht, hatten wir ja schon vor Jahren gesehen.

Edit:
Ich benutze eigentlich nur xaudio2.6, xaudio2.7 oder die letzte Directx 
Version als Überschreibungen. Die Letztere kann man aber auch weglassen. 
Ich hatte damals aber Directx installiert, und ab dem Punkt wurde es 
(ganz am Anfang der Geschichte) generell besser mit GUI und Audio.

: Bearbeitet durch User
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