Hi, gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der 80er Jahre. Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :( Wenn ich heute Verstärker im Internet suche, scheint schon mechanischer ein Drehknopf für die Lautstärke das höchste der Gefühle zu sein... Und ganz viele Angebote von No-Name-Produkten, die direkt aus China kommen. (Oft Marketplace-Angebot, wo der Anbieter ein Postfach in China ist.) Habt ihr Tipps zu Herstellern und Bezugsquellen? Ich such jetzt kein Equipment für 10.000 EUR, aber mehr als 99,- dürfte es schon sein. ^^ LG, Norm
such nach was gebrauchten, vorrangig Denon Onkyo und Yamaha ca. 5. 10 Jahre alt, je nachdem on Du DAB willst LED-Firlefanz haben die auch nicht, aber guten Klang
Es gibt genügend. Die kosten aber vier- bis fünftstellig. Ein paar Beispiele: Auer Acoustics, Cambrige Audio, clearaudio, DALI, Gauder Akustik, MacIntosh, NAD, Rega. Kleiner 1000,- Euro wird schwierig.
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Norm schrieb: > Habt ihr Tipps zu Herstellern und Bezugsquellen? Was gefällt dir hieran nicht ? https://www.ltt-versand.de/ton/endstufen-verstaerker/endstufen-2-kanal/60766/audizio-ad220b-2-kanal-hifi-verstaerker-schwarz Oder hieran https://www.amazon.de/dp/B0BZ11C53T oder hier https://www.otto.de/p/yamaha-yamaha-r-s202d-verstaerker-anzahl-kanaele-2-kanal-200-w-C537359072/#ech=29440461 oder ist es so was https://www.ebay.de/itm/167954273728 20 Watt mit 2 Nullen. Es gibt halt sehr unterschiedliche Qualitätsstufen, aber seit Aktivboxen braucht man eigentlich keine Endstufen mehr. Und Aktivboxen mit aktiver Frequenzweiche, vor allen als AMT oder MFB Boxen, sind so viel besser als Endstufen mit Mehrwegeboxen, Lediglich Einmessen per Messmikrophon, wie bei LG Fernsehern über das Mikro in der Fernbedienung, kann dann nochmal den Feinschliff liefern.
Norm schrieb: > Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht > hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen > Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der > 80er Jahre. > Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :( Wieder ausmotten und reparieren! Wir sind hier schließlich in einem Elektronikforum :)
Michael B. schrieb: > Was gefällt dir hieran nicht ? über Yamaha könnte ich nachdenken - der andere Schrott kommt mir nicht ins Haus 2000W - lächerlich
Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wenn man ablehnt, erscheint der Cookie-Hinweis immer wieder.
Das Gerät hat 315 x 430 x 97 mm als Maße. Die Front 430x97mm passt durchaus. Jedoch haben viele Möbel und Regale eine Tiefe von 25-29cm. D.h. so ein Gerät müßte heute 20cm Tiefe haben um zu den Möbeln der kleiner werdenden Wohnungen zu passen. Bei Aktivboxen ist immer störend, dass noch eine Steckdose in der Nähe sein muss. Das erschwert eine passende Aufstellung. Es würde aber vollkommen ausreichen heutzutage 24V über die Lautsprecherkabel und der Ton digital moduliert auch über die gleichen Leitungen geschickt zu übertragen. Der Class-D Verstärker in den Boxen macht daraus mehr als genügend Krach im Zimmer. Die Ohren zu ruinieren wäre keine Herausforderung.
René H. schrieb: > Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wo ist das Problem? Die Kekse werden mit Beenden des Browsers gelöscht und fertig.
René H. schrieb: > Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wenn man ablehnt, erscheint der > Cookie-Hinweis immer wieder. dann ist das Thema Internet wohl aktuell generell nichts für Dich, eher die lokale Paranoia-Selbsthilfegruppe
Hey, vielen Dank für Eure Beiträge! hifihouse.de sieht echt interessant aus! Und über die Option Aktivlautsprecher hatte ich bisher noch nicht nachgedacht. Yalu X. schrieb: > Wieder ausmotten und reparieren! > Wir sind hier schließlich in einem Elektronikforum :) Das müsste noch alles auf dem Dachboden stehen. Hab nur leider vom Analog-Bereich so wenig Ahnung, überhaupt das Problem zu finden. :) Ich bin durch Basteln mit ATMega-Mikrocontrollern hierher gekommen. Das könnte ich mir aber echt mal vornehmen, die Gerätschaften zu holen und wenigstens mal auseinanderzubauen, ob mir was auffällt. Vielleicht sieht man ja schon irgendwo "Schmorspuren" oder so. Und dann wüsst ich ja, wo ich fragen könnte!
Icke ®. schrieb: > Wo ist das Problem? > Die Kekse werden mit Beenden des Browsers gelöscht und fertig. Siehe Bild, dann weißt Du wo das Problem liegt.
René H. schrieb: > Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wenn man ablehnt, erscheint der > Cookie-Hinweis immer wieder. Ganz ohne Cookie kann sich eine Seite gar nicht merken, dass du keine Cookies haben möchtest. Das kann man technisch eigentlich nur so lösen, dass man die getroffene Cookie-Ablehnungs-Entscheidung selbst in einem Cookie speichert, den man als technisch-notwendig deklariert.
Yalu X. schrieb: > Norm schrieb: >> Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht >> hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen >> Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der >> 80er Jahre. >> Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :( > > Wieder ausmotten und reparieren! Witzig. Mir ist gerade ein Yamaha RX-V2500 zugelaufen (worden). Der wurde vor Jahren im funktionsfähigen Zustand eingelagert und sollte jetzt verkauft werden. Der potentielle Käufer war eigens von außerhalb angereist. Bei der Vorführung hat das Teil dann keinen Mucks getan. Wirklich rein garnix. Kein Klick, kein Klack, keine LED. Hauptschalter funktioniert, beide Sicherungen sind heile. Also Elektronik. Zum Glück gab's das Servicehandbuch im I-Net. Aber, oh je, die Schaltpläne sind ja so vollgepackt, dass man in einer Zoom-Stufe, in der sie für mich lesbar werden, aus dem Scrollen überhaupt nicht mehr raus kommt. Muß ich erstmal auf A2 (oder mindestens A3) ausdrucken lassen, bevor sie für mich benutzbar werden. Naja, zumindest die zwei Seiten, die in dieser Phase der Reparatur relevant sein dürften...
Ob S. schrieb: > Muß ich erstmal auf A2 (oder mindestens A3) ausdrucken > lassen, bevor sie für mich benutzbar werden. Bei dem Gerät immer erstmal C4 prüfen (Schaltplan Seite 77, hängt direkt am Power Cable auf der Primary Seite). Wert ist im Schaltplan nur schwer zu finden, aber du hast ja den Verstärker. Das sollte ein Y Typ sein, der bei Yamaha immer mal wieder kaputt geht und das Gerät tot erscheinen lässt.
Norm schrieb: > Ganz ohne Cookie kann sich eine Seite gar nicht merken, dass du keine > Cookies haben möchtest. Wenn eine Seite nur funktioniert wenn man alle Cookies akzeptiert, auch Tracking, ist das befremdlich. ;)
René H. schrieb: > Wenn eine Seite nur funktioniert wenn man alle Cookies akzeptiert, auch > Tracking, ist das befremdlich. ;) noch befremdlicher ist wenn Leute das tatsächlich austesten :-)
René H. schrieb: > Wenn eine Seite nur funktioniert wenn man alle Cookies akzeptiert, auch > Tracking, ist das befremdlich. ;) So sehe ich das auch. Die sogenannten "notwendigen" Cookies, welche nur für eine richtige Darstellung der Website auf dem Empfangsgerät (insbesondere die Auflösung auf dem Display) sorgen, sind aus datenschutzrechtlicher Hinsicht akzeptiert, werden aber nur für die Zeit der Session benötigt (Rechtsprechung und Datenschützer akzeptieren dennoch Speicherung bis zu einer Woche, damit etwaige Probleme analysiert werden können). Alles Andere ist problematisch, auch das Tracking, Zustimmung für Analyse-Tools etc. Aber manche Leute wollen ja unbedingt durchleuchtet, mit personalisierter Werbung überschüttet und auf Schritt und Tritt nachverfolgt werden... Ich jedenfalls willige in nicht notwendige Cookies niemals ein.
Schönheit oiegt ja nun im Auge des Betrachters. So richtig letztes Jahrtausen gibts aber natürlich immer noch. Z.B. https://de.yamaha.com/de/audio/home-audio/products/hifi-components/ https://www.audio-components.de/marken/mcintosh/vollverstaerker/ usw. Oliver
Norm schrieb: > gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D > > Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht > hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen > Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der > 80er Jahre. Oliver S. schrieb: > Schönheit liegt ja nun im Auge des Betrachters. So sehe ich das auch. Schaue Dich auf ebay oder Kleinanzeigen um, dort kannst Du für wenig Geld schöne Sachen schießen. Bereite Dich aber auf eine etwaige Restaurierung vor. Ich habe vor 3 1/2 Jahren von einem verstorbenen Freund einen Yamaha Verstärker AX 900 aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts übernommen. Die Restaurierung hat sehr viel Spaß gemacht, aber auch Zeit gekostet. Das Gerät musste entstaubt, Netz-Elkos formiert, Potis gangbar gemacht und ein Elko in einer NF-Vorstufe ersetzt werden. Seitdem läuft das Gerät wunderbar. Ist noch ein rein analoges Gerät ohne Fernbedienung und Schnick-Schnack. Du wirst auch Geräte nach Deinem Geschmack finden. Viel Erfolg!
> Witzig. Mir ist gerade ein Yamaha RX-V2500 zugelaufen (worden). Als Besitzer eines RX-V3000 darf ich sagen, deiner ist schon fast super. :-p BTW: Ein Tip, an meinem haengt ein BTM581/QCC5181 Modul... (aptX(HD)/LDAC nach SPDIF) Dann kann man mit Tidal alles in guter Qualitaet hoeren. Zum Thema, so ab Mitte der 90er ging es mit "normaler" Hifi Hardware stark bergab. Mit normal meine ich Geraete bis zu 2000DM pro Stueck. Letztlich wurden die Leute wohl zu geizig dafuer. Heute bist du da sehr schnell in der Gegend von x000Euro fuer Neuware. Ein Beispiel waere wohl T&A. https://www.ta-hifi.de Dann zu den alten Recievern aus den 70ern. Die gab es in den 80ern mal fast geschenkt. War ja alter Scheiss von Papa/Opa aus den 70ern und in silbern(baeh!). :-D Heute kosten die ein Vermoegen. >1000Euro sind da nicht ungewoehnlich, Ausnahmegeraete auch gerne mal 10000Euro. Warum? Zum einen wegen ihres Design und ihrer hohen mechanischen Qualitaet. Und vieles was spaeter kam braucht man heute nicht mehr. Es reicht eigentlich ein Bluetooth-Analog Wandler und man kann alles vom Handy abspielen. Will man gar noch LP so geht das auch. Aber der alte Kram ist IMMER ueberholungsbeduerftig. Da gehen bestimmt so 10 oder mehr Arbeitsstunden rein. Also ueber 1000Euro. Es gibt natuerlich auch viel hingebastelter Scheiss der erstmal so funktioniert, aber dann nicht lange. Man sollte aber mal bedenken wieviel Stunden Opa damals in den 70ern fuer so ein Geraet arbeiten musste. Die waren auch damals nicht billig. Genauso wie mein RX-V3000 von 25Jahren nicht billig war und ein T&A von heute nicht billig ist. Von nichts kommt nichts. :-D Wer sich mal einen Einblick verschaffen will: https://www.youtube.com/@skylabsaudio Kevin hat einen kleinen Hifiladen und restauriert so Teile. Der hat eine Menge Videos wo man sich die Geraete mal anschauen kann. Vanye
Mein HiFi-System steht im Wohnzimmer in genau der Ecke, wo früher sonst immer der Weihnachtsbaum stand (Foto). Zwar nicht auf dem Foto abgebildet, aber zusätzlich habe ich auch noch den Technics Kurbeltuner ST7300 von 1979 und ein Tape Deck von Denon DRM740 Baujahr 1993. Beides natürlich in Silber! Die 3mm starken Knotenbleche vom selbstgebauten Buche-HiFi-Regal sind übrigens mit einer CNC-Fräsmaschine von mir gefertigt worden.
Rainer Z. schrieb: > Bereite Dich aber auf > eine etwaige Restaurierung vor. aber mechanische Restauration ist nicht jedermanns Sache, ob ich den Drang verspüre 1000,-€ in meinen Dual 701 dd zu stecken eher nicht. Da ist ausser zerlegen zuviel zu machen und das Vertrauen fehlt mir bei zu vielen Technikern oder Handwerker. Klar im Netz kann man alles schreiben, eine Dual Klinik in Magdeburg hat schon abgewunken bei Plattenspieler, die andere ist zu weit weg als das ich da hinfahren möchte und das Teil mit Paketdiensten zu schicken, auch da fehlt mir Vertrauen im Paketweitwurfwettbewerb. Da ich den Plattenspieler nicht nutze und nicht weiß ob meine Nachfahren den überhaupt wollen.... Einer hat sich jedenfalls einen billigen Plattenspieler zu USB geholt, das sagt mir wo sein Wert dort steht, ich glaube kaum das er einen 1000,-€ Spieler restauriert zu schätzen weiß.
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Marcel V. schrieb: > Mein HiFi-System steht im Wohnzimmer in genau der Ecke, wo früher sonst > immer der Weihnachtsbaum stand (Foto). Wie winzig ist der Raum, dass Du so eine Anordnung der LS plus "in der Ecke" gewählt hast?
Moin, Alte Sachen müssen nicht unbedingt störanfällig sein. Bei mir laufen immer noch 1980er Sony Sachen. Die waren damals hoch modern angepriesen und alle Einsteller und Schaltfunktionen sind elektronisch. Es ist nun mittlerweile Ende 2025 und alles funktioniert ohne irgendwelche Macken, Störgeräusche, unzuverlässige mechanische Schalter, weil NF und Video vollkommen elektronisch gehandhabt wurde. Service Unterlagen habe ich auch. Im Empfänger werkeln zwei uC und im Tonband sogar drei Stück. Die Fernbedienung steuert auch das Tonband an. Allein die Fernbedienung machte mir vor langen Jahren Schwierigkeiten. Aber da man das Teil aufschrauben kann, war Reparatur kein Thema. Da ich keine Audiophidele (TM) Ohren habe, bin ich mit der Klangqualität zufrieden. Über BT kann man auch moderne Signalquellen wie iPad einspeisen. Mir reicht es. Im Geschäft gibt es schöne Onkio Sachen. Aber, man kann sie wahrscheinlich ohne Unterlagen schwer reparieren. Das ist eine Vorstellung meiner 1980er Stil Tech. Gerhard
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Ralf X. schrieb: > Wie winzig ist der Raum, dass Du so eine Anordnung der LS plus "in der > Ecke" gewählt hast? Das Wohnzimmer hat immerhin eine Fläche von 18 Quadratmetern, allerdings ist die lange Seite 7,34 Meter lang! Bei der Aufstellung der Lautsprecher an der schmalen Seite geht es hier zwangsläufig nicht mehr um den Stereo-Effekt, sondern es handelt sich eher um einen optischen Aspekt, der hier massiv mit reinspielt. Für das echte Stereoerlebnis habe ich immer noch die Kopfhörer!
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Marcel V. schrieb: > Mein HiFi-System steht im Wohnzimmer in genau der Ecke, wo früher sonst > immer der Weihnachtsbaum stand (Foto). > > Zwar nicht auf dem Foto abgebildet, aber zusätzlich habe ich auch noch > den Technics Kurbeltuner ST7300 von 1979 und ein Tape Deck von Denon > DRM740 Baujahr 1993. Beides natürlich in Silber! > > Die 3mm starken Knotenbleche vom selbstgebauten Buche-HiFi-Regal sind > übrigens mit einer CNC-Fräsmaschine von mir gefertigt worden. ist halt alles nur nicht geschmackvoll. Ich hab inzwischen meine Hifi-Komponenten aus dem Sichtfeld verbannt. Wozu auch. Sichtbar sind nur noch die beiden Canton Karat Standboxen im Arbeitszimmer und die Elac im Wohnzimmer. Von der Ästhetik war ich immer ein Freund von machen Serien von Yamaha oder Braun. Klare Linien.
Marcel V. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Wie winzig ist der Raum, dass Du so eine Anordnung der LS plus "in der >> Ecke" gewählt hast? > > Das Wohnzimmer hat immerhin eine Fläche von 18 Quadratmetern, allerdings > ist die lange Seite 7,34 Meter lang! Bei der Aufstellung der > Lautsprecher an der schmalen Seite geht es hier zwangsläufig nicht mehr > um den Stereo-Effekt, sondern es handelt sich eher um einen optischen > Aspekt, der hier massiv mit reinspielt. Ok, akzeptiert. :-) Die Raumprobleme kenne ich selber, mein ex-WZ meines Fachwerkhauses hat/te ähnliche Masse. Eine kurze Seite zwei Maranztürme gerade in den Raum, andere Seite zwei Bose 901/V über einige Zentner Technik. Raummittig bekam man auf jeden Fall die volle Dröhung und sass bedienerfreundlich zur Anlage.
Der Markt wird halt immer kleiner. Früher brauchte man einen HiFi-Turm, wenn man zu Hause Musikgenuss jenseits eines Radiorecorders oder einer Kompaktanlage haben wollte. Heute gibt es Aktivboxen mit Spotify. Wenn überhaupt ist ein AV-Receiver oft das einzige Gerät, das vom Formfaktor noch an HiFi-Equipment erinnert. Für viele Geräte von früher gibt es heute keine Verwendung mehr. Wer braucht einen FM-Tuner oder ein Tape-Deck? Auch der CD-Player ist fragwürdig. Aber selbst wenn jemand einen Stereo-Verstärker benutzt, so ist dieser bei vergleichbarer Leistung viel kleiner und billiger als ein Gerät aus der goldenen HiFi-Ära. Zudem erwartet man heute mindestens eine Fernbedienung oder Steuerung mit dem Handy. Für die vielen Knöpfe und Anzeigen am Gerät ist gar kein Bedarf mehr. Neu gibt es preiswerte Geräte mit begrenztem Funktionsumfang, die optisch halt nicht so viel hermachen. "Class D, aber völlig ok." AV-Receiver sind teurer, das eine Gerät reicht dann aber normalerweise für wirklich alles aus. Und es gibt Geräte von Edelmarken, mit edlem oft puristischem Design. Das exklusive Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt dafür, dass das wirklich nur wenige Enthusiasten kaufen.
Das war schon vor 40 Jahren so. Viele haben gar keinen Platz für große Anlagen. Klein und kompakt musste es damals schon sein. Und heute geht es noch kleiner. Zumal viele heute Kopfhörer tragen, oder ihnen der blecherne Smartphoneklang genügt.
Die kleine AKAI nebenan funktioniert auch noch recht befriedigend.
Gerhard, sieht echt gut aus dein Equipment! 😎 Ich kam jetzt zu dem Thema, weil ich mir fürs Musikhören gerne ein Pärchen gute Lautsprecher gönnen wollte. Und so aus dem Hifi-Stereo-Bereich kannte ich als kompletter Laie eigentlich nur die passiven, die einen Verstärker brauchen. Und einen DAC bräuchte ich ja auch in einer Form, entweder SPDIF Eingang oder direkt USB.
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Norm schrieb: > Gerhard, sieht echt gut aus dein Equipment! 😎 Danke! > > Ich kam jetzt zu dem Thema, weil ich mir fürs Musikhören gerne ein > Pärchen gute Lautsprecher gönnen wollte. Und so aus dem > Hifi-Stereo-Bereich kannte ich als kompletter Laie eigentlich nur die > passiven, die einen Verstärker brauchen. Und einen DAC bräuchte ich ja > auch in einer Form, entweder SPDIF Eingang oder direkt USB. Ich hatte vor Jahren einen Bekannten, der sich mit USB Audio DACs befasste. Der fand dann irgendeinen USB Käfer, der einen DAC kompatiblen (I2S) Serial Datenstrom lieferte. Er verwendete übrigens einen sehr bekannten (teuren) Philips Stereo DAC TDA1541. (Da gibt es Apotheker Versionen) Der USB chip könnte von Cypress oder Analog Devices gestammt haben. An mehr Details erinnere ich mich leider nicht mehr. Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem freien Verstärker Eingang angesteckt wird. Klingt nicht schlecht. Sonst höre ich mit einem Fiio, wenn es portable sein muß oder am Stereo angesteckt. Die Klangqualität ist bei guten Dateiformat extrem hochwertig.
Gerhard O. schrieb: > Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem > freien Verstärker Eingang angesteckt wird. Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg Oder ein Blender, der das gewollt hat?
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Marcel V. schrieb: > Für das echte Stereoerlebnis habe ich immer noch die Kopfhörer! hatte ich auch mal aber ohne das der Sound ins Zwerchfell ging, dazu braucht man reichlich dB, meine MFB 587 erreichten immerhin 102dB, die 545 konnte ich mir nicht leisten und sie werden heute wenn verfügbar immer noch zu teuer gehandelt und oft in fürchterlichen Zustand. https://www.hifishark.com/model/philips-mfb-545
Ralf X. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem >> freien Verstärker Eingang angesteckt wird. > > Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg > > Oder ein Blender, der das gewollt hat? ? Verzeih, Herr Lehrer - Ich wusste aus dem Stegreif nicht, daß man Kardon so schreibt. Harmon war auch falsch, wie mir jetzt nachträglich auffiel.
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Joachim B. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> Für das echte Stereoerlebnis habe ich immer noch die Kopfhörer! > > hatte ich auch mal aber ohne das der Sound ins Zwerchfell ging, dazu > braucht man reichlich dB, meine MFB 587 erreichten immerhin 102dB, die > 545 konnte ich mir nicht leisten und sie werden heute wenn verfügbar > immer noch zu teuer gehandelt und oft in fürchterlichen Zustand. > https://www.hifishark.com/model/philips-mfb-545 Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert immer noch.
Gerhard O. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> Gerhard O. schrieb: >>> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem >>> freien Verstärker Eingang angesteckt wird. >> >> Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg >> >> Oder ein Blender, der das gewollt hat? > ? > > Verzeih, Herr Lehrer - Ich wusste aus dem Stegreif nicht, daß man Kardon > mit einem "K" am Anfang schreibt. Sollte nicht lehrerhaft rüber kommen. Und auch nicht, dass Harman mit zwei a geschrieben wird. *gg Aber viele zwielichtige Hersteller/Händler solcher Module versuchen durch leichte Namensverfälschungen den Umsatz zu steigern. Frohes Fest
Ralf X. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Ralf X. schrieb: >>> Gerhard O. schrieb: >>>> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem >>>> freien Verstärker Eingang angesteckt wird. >>> >>> Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg >>> >>> Oder ein Blender, der das gewollt hat? >> ? >> >> Verzeih, Herr Lehrer - Ich wusste aus dem Stegreif nicht, daß man Kardon >> mit einem "K" am Anfang schreibt. > > Sollte nicht lehrerhaft rüber kommen. > Und auch nicht, dass Harman mit zwei a geschrieben wird. *gg > > Aber viele zwielichtige Hersteller/Händler solcher Module versuchen > durch leichte Namensverfälschungen den Umsatz zu steigern. Ich habe die Verpackung noch - Der Name von Dir ist richtig. > > Frohes Fest Dir auch. Ich habe es auch so wie von Dir beabsichtigt verstanden. *gg ...
Gerhard O. schrieb: > Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert > immer noch. ich meinen 430 auch von 1977, nach den ersten aufgelösten Ohrmuscheln bekam ich sogar noch einmal kostenlos Ersatz auf einer IFA. Trotzdem wurden die Ohren zu warm bei längerem Tragen, aber Offene mochte ich nie weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt, deswegen Geschlossene.
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Joachim B. schrieb: > weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt, > deswegen Geschlossene. Gott sei Dank kann ich heute im Home Office arbeiten. Vorher mit 4 Personen in einem 12m^2 Büro-Zimmer, wo immer mind. 2 telefoniert haben oder Besuch hatten...
> Hifi-Stereo-Bereich kannte ich als kompletter Laie eigentlich nur die > passiven, die einen Verstärker brauchen. Von aktiven Boxen wuerde ich dringend abraten. Das bedeutet ja das man in jeder Box ein Schaltnetzteil hat das immer irgendwie in Bereitschaft laeuft. Ich denke mal der Totalausfall kommt da nach 5Jahren, vielleicht auch 10 wenn man sehr viel Glueck hat. Wenn man bedenkt das die Boxen der wichtigste und teuerste Teil einer Anlage ist, dann ist das irgendwie doof oder? In der Tat braucht man heute eigentlich nur noch einen Reciever und einen guten Bluetoothempfaenger. Das ist ja der Grund wieso die alten Kisten aus den 70ern so im Preis gestiegen sind. Sie koennen alles was man braucht und die besseren sind dann noch ein "Designerstueck" Aktuell gerade mal 2240Euro. :-) https://www.ebay.de/itm/177553295018 Oder hier was fuer 6000Euro... https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/marantz-2600-stereo-receiver/3265318945-172-2066 Die werden gekauft weil die Leute was fuers Wohnzimmer wollen das auch was her macht. Daher der Preis! Was den Bluetoothempfaenger angeht empfehle ich den Selbstbau. Oder ist das hier das Forum der alten unfaehigen die nur noch erzaehlen koennen wie sie Barfuss im Schnee zur Schule gingen? Wenn ja dann wird es Zeit sich hier abzumelden. Wenn man aber noch was selber macht dann kann ich sowas empfehlen: https://de.aliexpress.com/item/1005008306224896.html Ich empfehle den Type2 mit LDAC. Der kann dann aptX und LDAC. Nicht jedes Handy (oder Tablet) kann naemlich alles. Das sollte vorher pruefen! Vor allem bei Billigschloenz muss man aufpassen weil die Hersteller fuer aptX Lizenzgebuehren an Qualcomm abdruecken muessen. Daher fehlt das manchmal. Wenn das System nicht zu eurem Handy/Tablett passt gibt es naemlich nur SBC und das klingt schauerlich: https://hifi.de/ratgeber/bluetooth-codecs-aptx-aac-sbc-40695 Aus dem Modul kommt dann entweder analog, I2S oder SPDIF raus. Da kann man sich entscheiden was man will. Die BTM581 geben SPDIF mit 96khz aus. Das ist bei meinem Yamaha okay, koennte aber ein Problem mit aelteren Geraeten sein! Ich hatte vorher ein BTM525 da kamen 48khz raus. Allerdings kann das kein LDAC. Dafuer koennte man dann einen DTC77 als DAC nehmen und der macht ja auch was her. .-) Theoretisch kann man diese Qualcommteile vermutlich konfigurieren. Es gibt da spezielle Software fuer. Allerdings wohl eher nicht fuer Linux. Leider ist Bluetooth von vorne bis hinten Mist weil es nicht einen sondern viele Standards gibt! Man muss da echt aufpassen. Sonst glaubt man hinterher die alte LP klang doch besser. :-D Eine weiter Falle koennen TVs sein! Auf meinem TV kann ich Tidal direkt installieren und von da dann mit SPDIF direkt in den Verstaerker. Alles gut oder? Bloss ist der Klang da per default auch scheisse weil die TVs ebenfalls schlimm am Klang rumdocktern. Da muss man dann erstmal in diversen Untermenues alle Verschlimmerungen abschalten. Danach geht es dann technisch und man koennte auf Bluetooth verzichten, allerdings ist die Nutzung ueber ein Tablett doch schoener! Es gibt jedenfalls viele Fallen an die man denken muss! Vanye
Noch ein Zusatztip fuer Leute mit goldenen Ohren. :-D Jeder hat doch ein altes Handy rumliegen oder? Rootet das und macht da LineageOS drauf. Damit kann man den verwendeten Bluetooth-Codec im laufenden Betrieb umschalten. Das hab ich so bei meinen normalen Androidgeraeten noch nicht gesehen. Dann kann man sich selber eine Meinung bilden welchen Codec man braucht oder auch nicht! Die eigenen Ohren sind immer wichtiger wie das Gelaber von Leuten aus dem Internet, mich eingeschlossen. .-) Vanye
Yalu X. schrieb: > Norm schrieb: >> Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht >> hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen >> Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der >> 80er Jahre. >> Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :( > > Wieder ausmotten und reparieren! > > Wir sind hier schließlich in einem Elektronikforum :) ah ja. Das war bei uns auch so, es war eine Art HiFi Altar. Und wir mußten raus wenn das lief :-) Daraus bildet sich dann eine besondere Einstellung zu solchen Dingen. Als viele Jahre später der Tag kam und das ganze Zeug meins war gabs sofort 20 Jahre Dunkelhaft auf dem Dachboden. Hab das nie bereut. Allerdings sind die um, vielleicht kauf ich mal einen Kettenzug um das Krell wieder runterzuhieven.. der fühlt sich grob geschätzt so an wie mein Telefunken E104 (den wir zu dritt auf die Werkbank gehoben haben) :-) Wirklich Platz hab ich dafür auchnicht. Einen werde ich behalten als Erinnerungsstück, die anderen gehen weg an Liebhaber. Kopfhörer, da ist ein Sennheiser Unipolar 2000, mit einem Vorschaltgerät welches Lautsprecherstecker hat. Die Ohrpolster haben es hinter sich. Vielleicht krieg ich das mit dem Platz ja irdendwie hin für ein Türmchen mit der dicken Bandmaschine obendrauf wär schon nett. Das Restaurieren alter Messtechnik hat aber den Vortritt, ist einfach mein Hobby
Habe hier noch einen alten Onkyo TX-DS 575 und Philips Foto-CD-Player. Waren jetzt 3 Jahre stromlos. Werde ich mal wieder mit Glühobst ans Netz anschließen. Beitrag "Verstärker ONKYO TX-DS 575 funktioniert nicht mehr richtig"
Gerhard O. schrieb: > Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert > immer noch. Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind? Joachim B. schrieb: > Trotzdem wurden die Ohren zu warm bei längerem Tragen, aber Offene > mochte ich nie weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt, > deswegen Geschlossene. Zum Glück kann man es sich aussuchen, nicht jeder mag die Abkapselung. Wenn ich mich nicht täusche, bringen die geschlossenen aber den Bass besser auf die Ohren und sind der Schwerhörigkeit dienlicher. Norm schrieb: > Vorher mit 4 > Personen in einem 12m^2 Büro-Zimmer, wo immer mind. 2 telefoniert haben > oder Besuch hatten... Pech gehabt, aus diesem Grunde hatten wir drei jeder sein Einzelbüro.
Manfred P. schrieb: > Gerhard O. schrieb: >> Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert >> immer noch. > > Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind? Die zerfallenen wurden entsorgt und ich hatte nie Probleme Ersatz zu besorgen. Momentan sind sie noch gut. > > Joachim B. schrieb: >> Trotzdem wurden die Ohren zu warm bei längerem Tragen, aber Offene >> mochte ich nie weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt, >> deswegen Geschlossene. > > Zum Glück kann man es sich aussuchen, nicht jeder mag die Abkapselung. > Wenn ich mich nicht täusche, bringen die geschlossenen aber den Bass > besser auf die Ohren und sind der Schwerhörigkeit dienlicher. > > Norm schrieb: >> Vorher mit 4 >> Personen in einem 12m^2 Büro-Zimmer, wo immer mind. 2 telefoniert haben >> oder Besuch hatten... > > Pech gehabt, aus diesem Grunde hatten wir drei jeder sein Einzelbüro. ... ...
Gerhard O. schrieb: >> Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind? > Die zerfallenen wurden entsorgt und ich hatte nie Probleme Ersatz zu > besorgen. Momentan sind sie noch gut. Ich hatte blaue und die konnte man problemlos mit Polstern für Leichtkopfhörer ersetzen. Mittlerweile ist der HD414 (mit 2kOhm Systemen) aber ausser Betrieb, weil ein System defekt war. Wenn du einen wirklich preisgekrönt schönen Receiver suchst, kauf dir den hier und mache ihn wieder ganz: https://www.ebay.de/itm/116944703709 So eine Kiste läuft bei mir immer noch und wurde 1971 von meinem Papa neu gekauft.
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gestern zu Weihnachten bei Schwiegerpapa gesehen: 90er Yamaha Receiver Für die damalige Zeit gut, heute wenig wert Aber der Lacher: er hat gar keine Lautsprecher Zitat: " die waren kaputt, habe ich entsorgt" Kopfhörer nutzt er auch nicht
Matthias S. schrieb: > Wenn du einen wirklich preisgekrönt schönen Receiver suchst, kauf dir > den hier und mache ihn wieder ganz: > https://www.ebay.de/itm/116944703709 Auch wen B&O immer toll verarbeitet war und reichlich Designpreise bekommen hat, mit den Schiebepotis konnte ich mich ausserhalb von EQ und Mixern niemals anfreunden.
Norm schrieb: > Wenn ich heute Verstärker im Internet suche, scheint schon mechanischer > ein Drehknopf für die Lautstärke das höchste der Gefühle zu sein... Früher wurden Verstärker und Filter (oder Lautsprecher) auch noch selber gebaut. Also wenn es danach geht (die Visuelle Komponente) ist man mit Selberbau nicht schlecht beraten. Eine PA-Anlage kann auch ihre Vorteile haben - wie auch immer, der Einstieg (in die Selberbausachen) dauert vielleicht eine Weile, könnte sich aber lohnen. Yalu X. schrieb: > Wieder ausmotten und reparieren! Da wird man höchtwahrscheinlich mit viel Korrosion rechnen müssen - weswegen Selberbauen auch nochmal seine Vorteile hat.
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Manfred P. schrieb: > Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind? An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben, aber der Sony Kopfhörer hat noch zu dem vergoldeten 3,5 mm Stereoklinkensteckeranschluss einen vergoldeten schraubbaren 6,3 mm Stereoklinkensteckeradapteraufsatz mit dabei!
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Rbx schrieb: > Früher wurden Verstärker und Filter (oder Lautsprecher) auch noch selber > gebaut. Also wenn es danach geht (die Visuelle Komponente) ist man mit > Selberbau nicht schlecht beraten Na ja, ohne Messgerätepark (Neutrik A2) hast du keine Chance dein Machwerk durchzumessen ob es auch taugt was das Datenblatt versprach oder du einen kleinen dummen Fehler beim Aufbau gemacht hast, den der etablierte Hersteller natürlich nicht macht. Allerdings kann man einen kleinen IC Verstärker wie 2 x LM1875 am 24VA Trafo billiger inklusive Gehäuse selber bauen als fertig kaufen https://www.conrad.de/de/p/renkforce-e-sa9-stereo-verstaerker-2-x-12-w-silber-metallic-dunkelbraun-350134.html Allerdings sind gebrauchte 90er Jahre Verstärker besser und billiger zu haben als Selbstbau.
Marcel V. schrieb: > An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze > künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man > nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben, Jepp, bei Sennheiser auch. Oder die Kunststoffflächen der Polster wurden total klebrig, wie bei meinen ersten teuren AKG Kopfhörern. Reinigungserfolge waren immer nur von sehr kurzer Dauer. Ich hab sie entsorgt.
> Allerdings sind gebrauchte 90er Jahre Verstärker besser und billiger zu > haben als Selbstbau. Zaehlt trotzdem als Selbstbau weil die mindestens an ihrem Lautsprecherrelais, Schaltern und Potis ihre Probleme haben. :-D Vanye
Vanye R. schrieb: > Von aktiven Boxen wuerde ich dringend abraten. Das bedeutet ja das man > in jeder Box ein Schaltnetzteil hat das immer irgendwie in Bereitschaft > laeuft. Ich denke mal der Totalausfall kommt da nach 5Jahren keine Verallgemeinerungen, es gibt nicht nur Schaltnetzteile und Standby es gibt auch alte Schätzchen mit Netzschalter und Netztrafo, wie die MFB 5xx Serie von Philips. Meine 567 von 1980 funktionieren original unbearbeitet noch immer, 5x 544 habe ich aufgearbeitet, 541 wartet noch auf einen Kondensatortausch Folie denn der hatte nur im Signalweg einen 0,1µ der neu formiert wurde nach 20 Minuten unter Spannung.
Michael B. schrieb: > Allerdings sind gebrauchte 90er Jahre Verstärker besser und billiger zu > haben als Selbstbau. TE möchte ja was, was etwas hermacht, also Animation in etwa - so gesehen wäre eine Investition in Messgeräte gar nicht so daneben. Die Frage ist halt nur, ob es Analog sein darf, oder Digital sein muss. Gute optische Übertragung, Speichermöglichkeiten usw. werden ja nicht nachgefragt ;)
Marcel V. schrieb: > Manfred P. schrieb: >> Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind? > > An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze > künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man > nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben, aber der Sony > Kopfhörer hat noch zu dem vergoldeten 3,5 mm > Stereoklinkensteckeranschluss einen vergoldeten schraubbaren 6,3 mm > Stereoklinkensteckeradapteraufsatz mit dabei! Die Ohrmuscheln bekommt man aber nachgekauft. Gibt’s bei Amazon für knapp 20 Euro in mehreren Farben. Einfach mal in die Suche gehen. Kriege den Link leider nicht gekürzt.
Habe mal gerade meinen alten AKG305 vom Dachboden geholt. Fast 30 Jahre alt. 2 neue Akkus rein, und das Ding funktioniert sogar noch. https://www.hifi-archiv.info/AKG/1998%20AKG%20K-305-401-405%20Prospekt.pdf Obwohl meiner hat 864MHz . Passt irgendwie nicht.
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Rainer D. schrieb: > Marcel V. schrieb: >> An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze >> künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man >> nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben, > > Jepp, bei Sennheiser auch. Oder die Kunststoffflächen der Polster wurden > total klebrig, wie bei meinen ersten teuren AKG Kopfhörern. > Reinigungserfolge waren immer nur von sehr kurzer Dauer. Ich hab sie > entsorgt. Ohrpolster sind Verschleissteile, die muss man halt alle paar Jahre austauschen. Bettlaken und Zahnbürste wechselt man auch. Bei geschlossenen Kopfhörern haben die Ohrpolster einen deutlichen Einfluss auf den Klang. Original und Nachgemacht unterscheiden sich, und neu bzw alt und kaputt unterscheiden sich auch. Wenn es keine Originale mehr gibt, dann muss man ggf mehrere Sorten ausprobieren.
Norm schrieb: > gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D Die besten HiFi-Geräte wurden Ende der '80er, Anfang der '90er Jahre gebaut. Und all das Zeug, was man damals ehrfürchtig in der Stereo bewundert hat, kann man heute für erschreckend wenig Geld auf Kleinanzeigen kaufen. > Und ganz viele Angebote von No-Name-Produkten, die direkt aus China > kommen. Ein modernes Gerät braucht man, und zwar einen USB/Bluetooth/Streaming-Client. Bei mir musste der Tuner weichen, da steht jetzt ein Technisat, der neben DAB und Internetradio auch mp3 abspielen kann. > Habt ihr Tipps zu Herstellern und Bezugsquellen? Ich such jetzt kein > Equipment für 10.000 EUR, aber mehr als 99,- dürfte es schon sein. ^^ Equipment für damals 10.000 DM bekommst Du heute für ein Zwanzigstel des Neupreises. Von den Leuten, die meinen, ihre Anlage durch eine Bluetooth-Box ersetzen zu können und das alte Zeug loswerden wollen.
> Bei geschlossenen Kopfhörern haben die Ohrpolster einen deutlichen > Einfluss auf den Klang. Original und Nachgemacht unterscheiden sich, und > neu bzw alt und kaputt unterscheiden sich auch. Man kann sogar einen Unterschied hoeren wenn man sie in der Waschmaschine hatte. :) Aber natuerlich wenn hier Leute antanzen die mit 30Jahre alten Funkkopfhoerern auf 860Mhz hoeren, die hoeren vermutlich eh nicht mehr viel. Ich staune immer auf Flohmaerkten wenn ich das so verranzten Muell sehe wo seit 30Jahren immer noch dieselben Ohrpolster dran sind. Eklig! > Die besten HiFi-Geräte wurden Ende der '80er, > Anfang der '90er Jahre gebaut. Es gibt da bestimmt auch Ausnahmen, aber ja weitestgehend stimme ich zu. Vor allem wenn es auch um mechanische Qualitaet/Haptik in der bezahlbaren Mittelklasse geht. Aber auch das ist heute >30Jahre alt und bedarf erstmal der ueberholung. Manches ist aber auch Geschmack/Zeitgeist. Wenn man in den 80/90er gross geworden ist dann findet man einfach diese silbernen 70er Jahre Kisten haesslich. Wer aber 10Jahre aelter oder juenger ist sieht das anders. > Und all das Zeug, was man damals ehrfürchtig in der Stereo > bewundert hat, kann man heute für erschreckend wenig Geld auf > Kleinanzeigen kaufen. Da bist du etwa 10Jahre zu spaet. Das was du frueher fuer 500DM im Mediamarkt kaufen konntest, kannst du heute beim Kleinanzeigen preiswert kaufen. Aber die teuren Sachen sind heute auch nicht mehr preiswert. Und wie ich gerade schon sagte, es ist immer mit einer Reparatur zu rechnen. Und wenn man Pech stammt das Geraet von so einem Schwachkopf der alles mit Kontakt60 ertraenkt hat oder aus einem Raucherhaushalt. > Ein modernes Gerät braucht man, und zwar einen > USB/Bluetooth/Streaming-Client. Korrekt! Aber da hab ich ja schon was zu geschrieben. > Equipment für damals 10.000 DM bekommst Du heute für ein Zwanzigstel des > Neupreises. Von den Leuten, die meinen, ihre Anlage durch eine > Bluetooth-Box ersetzen zu können und das alte Zeug loswerden wollen. Das war zeitweise so. Vor allem bei grossen Lautsprechern. Meine T&A hab ich z.B fuer 300Euro bekommen. (kicher!) Aber ich denke auch die Zeiten gehen jetzt dem Ende zu. Ausserdem auch diese Sachen sind alt. Meine TMR160 brauchten z.B neue Sicken weil die alten sich in Ekelschleim verwandelt haben. Ist zwar keine grosse Sache die zu wechseln, aber etwas Arbeit war das schon. Es gibt eine interessante Ausnahme und dazu gehoert z.B mein Yamaha RX-V3000. Diese 7/1 Anlagen will niemand mehr haben weil sie mit modernen Dolby/Sonstwas gedoens nicht mehr klar kommen und kein HDMI haben. Die meisten Leute scheinen zu vergessen das man den Dolbyquatsch auch abschalten kann und die Kiste einfach 2.0 verwenden kann. Aber man muss auf zwei Dinge achten. Nur Teile kaufen die A/B Endstufen haben und nicht nur Billig-KlasseC fuer KinoTon. Und darauf achten das die Endstufe ohne TV nutzbar ist. Und NIEMALS etwas kaufen bevor man geprueft hat ob es im Internet das Servicemanual gibt. Das ist immer der allererste Schritt! Vanye
Soul E. schrieb: > Ein modernes Gerät braucht man, und zwar einen > USB/Bluetooth/Streaming-Client. Bei mir musste der Tuner weichen, da > steht jetzt ein Technisat, der neben DAB und Internetradio auch mp3 > abspielen kann. Einen USB/Bluetooth/Streaming-Client an einen der Eingänge anzuschließen, ist kein Frevel. Schließlich hatte der Verstärker schon in den 80er Jahren keine andere Aufgabe, als ein verstärktes und ggfls. klanggefiltertes Signal an die Boxen zu geben. Bei mir musste der Tuner noch nicht weichen, weil ich nach wie vor guten (analogen) UKW-Empfang habe und es genügend Eingänge gibt. Bei meinem Yamaha u.a. für DAT. :) Habe ich nie besessen, kennt das noch jemand? https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape
Rainer Z. schrieb: > Bei mir musste der Tuner noch nicht weichen, weil ich nach wie vor guten > (analogen) UKW-Empfang habe und es genügend Eingänge gibt. Bei mir ist der Tuner schon im Onkyo Verstärker mit integriert (Receiver). Der Verstärker hat so viele bunte Eingänge, die nutze ich bis zum heutigen Tag gar nicht alle! Er hat sogar ein Netzwerkkabelanschluss und könnte Internetradio abspielen, wenn ich wöllte. Im Wohnzimmer benötige ich aber kein Internetradio. Im Arbeitszimmer habe ich allerdings ein Internetradio von TechniSat (110IR), dass an einem selbstgebauten Verstärker angeschlossen ist, den ich provisorisch auf einer Küchenarbeitsplatte aufgebaut habe. Die Fotos dazu habe ich vor nicht allzu langer Zeit mal in einem anderen Thread gezeigt. Das Netzwerkkabel findet am Samsung Smart-TV eine bessere Verwendung! Denn dadurch habe ich mir die Möglichkeit geschaffen, Filme aus der Mediathek ansehen zu können.
Marcel V. schrieb: > Bei mir ist der Tuner schon im Onkyo Verstärker mit integriert > (Receiver). Der Verstärker hat so viele bunte Eingänge, die nutze ich > bis zum heutigen Tag gar nicht alle! Er hat sogar ein > Netzwerkkabelanschluss und könnte Internetradio abspielen, wenn ich > wöllte. Oh ja! Der ist dann deutlich neuer als mein Yamaha AX 900. Leider kann ich auf dem Bildchen die Typenbezeichnung nicht vollständig lesen, weil das Netzkabel über dem Typenschild hängt.
Rainer Z. schrieb: > Leider kann ich auf dem Bildchen die Typenbezeichnung nicht vollständig > lesen, weil das Netzkabel über dem Typenschild hängt. TX-8050 Ich glaube Baujahr 2010. Die Testberichte im Internet sind auch gar nicht so schlecht!
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> Yamaha u.a. für DAT. :) Habe ich nie besessen, kennt das noch jemand?
Jeder mit Musikgeschmack kennt sowas. Mein DTC77, 57, WMD-DT1, JVC KS-D1
und der Aiwa HD-X1 gehen alle noch. Musste ich aber natuerlich in den
letzen 20Jahren auch mal was dran tun damit es so bleibt. Durch
rumliegen bleiben die nicht ganz. :-D
Vanye
Marcel V. schrieb: > Rainer Z. schrieb: >> Leider kann ich auf dem Bildchen die Typenbezeichnung nicht vollständig >> lesen, weil das Netzkabel über dem Typenschild hängt. > > TX-8050 Danke. Gefällt mir. Die Front sieht angesichts der vielen Funktionen recht aufgeräumt aus. Aber meine Güte, zwischen meinem "geerbten" Yamaha und Deinem Onkyo liegen ca. 25 Jahre... Vanye R. schrieb: >> Yamaha u.a. für DAT. :) Habe ich nie besessen, kennt das noch jemand? > > Jeder mit Musikgeschmack kennt sowas. Ja, hast natürlich Recht. Ich war allerdings noch in der Schule oder dort gerade raus, als die Dinger erschienen. Konnte ich mir also nicht leisten. Letztlich dominierte die CD. Meiner Erinnerung nach sorgte die damals mächtige Musikbranche für Kopierschutzmaßnahmen, die DAT fürs gemeine Volk unattraktiv machten, z.B. waren digitale Kopien nicht oder nur eingeschränkt möglich. Technisch waren es sicher feine Geräte.
Beitrag #7985324 wurde vom Autor gelöscht.
Marcel V. schrieb: > Bei mir ist der Tuner schon im Onkyo Verstärker mit integriert > (Receiver). Der Verstärker hat so viele bunte Eingänge, die nutze ich > bis zum heutigen Tag gar nicht alle! Er hat sogar ein > Netzwerkkabelanschluss und könnte Internetradio abspielen, wenn ich > wöllte. Im Wohnzimmer benötige ich aber kein Internetradio. Der sieht ja noch aufgeräumt aus ;-) Selbst wenn ich meinen alten Onkyo verkaufen würde, ...könnte ich ihn nur als defekt verkaufen. Für einen Spotpreis. Ich kann die ganzen Ein- und Ausgänge gar nicht testen. Gut, Camcorder und Panasonic Videorekorder (NV1000) stehen auch noch eingelagert herum. Wäre mir aber zu aufwändig. Ich habe die Geräte über 20 Jahre nicht am Netz gehabt. Werden wohl nicht mehr funktionieren. PS: Sorry für die Bildqualität.
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> Kopierschutzmaßnahmen, die DAT fürs > gemeine Volk unattraktiv machten, z.B. waren digitale Kopien nicht oder Ich hab das SCMS des 57er damals in meinem Kinderzimmer mit einem 1-Kanal Hameg Oszi geknackt. Spielkram. Kein Vergleich zu modernen Sachen die heute in den Kinderzimmern unseres Landes geleistet werden. :-D Vanye
Marcel V. schrieb: > Das Netzwerkkabel findet am Samsung Smart-TV eine bessere Verwendung! Es gibt auch Netzwerkswitches. Nebenbei bemerkt.
Ralf X. schrieb: > mit den Schiebepotis konnte ich mich ausserhalb von EQ und > Mixern niemals anfreunden. Sie sind eben auch aus grösserer Entfernung leicht ablesbar, was bei einem Receiver ohne Display und Fernbedienung praktisch sein kann. Bei meinem Beomaster hatten sie auch nie ein Serviceproblem.
Matthias S. schrieb: > Sie sind eben auch aus grösserer Entfernung leicht ablesbar, was bei > einem Receiver ohne Display und Fernbedienung praktisch sein kann. Ja, das ist sehr nützlich, wenn man ggf. mit Fernglas sehen kann, wie laut es eingestellt ist..
Ralf X. schrieb: > Ja, das ist sehr nützlich, wenn man ggf. mit Fernglas sehen kann, wie > laut es eingestellt ist.. Der Lautstärkenspanner. Das kannte ich noch nicht. Ralf schaut, wie weit der Nachbar den Lautstärkeregler hochgedreht hat. (Danke für die schöne Vorlage!)
Norm schrieb: > gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D Von den heutztage neu angebotenen Komponenten gefällt mir eigentlich am besten die Canton Reference 1 und sonst die Gerätschaften eher wenig. Aber die muß man nicht haben. Nimm Die die Komponenten vom Dachboden hervor und staune, was davon noch alles funktionieren wird. Dabei lernt man viel mehr über Audiowiedergabe als mit dem neumodischen digital-verseuchten-Zeug. Thomas B. schrieb: > Selbst wenn ich meinen alten Onkyo verkaufen würde, ...könnte ich ihn > nur als defekt verkaufen. Für einen Spotpreis. Richtig. So einen Onkyo-AV-Trümmer habe ich mir auch mal gekauft für 20€ aus Neugier. Könnte sogar der gleiche Typ sein. Eigentlich sind bei dem nur die Relaiskontakte oxydiert, der REst geht wohl alles. Alle Endstufen sind von einfachster Bauart, klar, daß 7 Endstufen siebenfach Ruhestrom verheizen, aber leider rauschen sie auch ordentlich. Radioteil ist sehr einfach gehalten. Für diese Trümmer kann ich mich gar nicht begeistern. Imposant ist noch der Trafo, wenn man so einen braucht und evtl kann man den Kühkörper und die Transistoren weiter verwenden. Zu mehr taugen die Geräte kaum noch. Und der Digitlkram ist veraltet. Nie wieder kommt mir so einer ins Haus. mfg
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Norm schrieb: > gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? Was schließt man denn heute dann daran so an?
Cyblord -. schrieb: > Norm schrieb: >> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? > > Was schließt man denn heute dann daran so an? Zum Hören einen Plattenspieler oder CD-Player, und für die Hintergrundberieselung einen Bluetooth- oder WLAN (Spotify)-Streaming Client.
Soul E. schrieb: >>> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? >> Was schließt man denn heute dann daran so an? > Zum Hören einen Plattenspieler oder CD-Player, Und da kommen wir dann zur Bedienbarkeit: Der alte Receiver hatte mechanische Tasten, mit eindeutiger Zuordnung zur Quelle. Bei einem neueren soll ich nun mit einem Drehrad die Quelle wählen, die das Display anzeigt und durch Drücken bestätigen - was finde ich wohl einfacher?
Zu einem Hifi-System gehören ja auch Lautsprecher
https://hifi.de/bestenliste/high-end-lautsprecher-188507
Cyblord -. schrieb: > Was schließt man denn heute dann daran so an? zum Radiohören hat der Receiver DAB - und zum Musikhören Youtube vom PC per Optical in (Onkyo TX-8150)
Alexander S. schrieb: > Zu einem Hifi-System gehören ja auch Lautsprecher Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen.
Rbx schrieb: > Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen. Ich will mal Klugscheißern,die Boxen kann man selber bauen.... MfG ein 81 Jähriger
Manfred P. schrieb: > Der alte Receiver hatte mechanische Tasten, mit eindeutiger Zuordnung > zur Quelle. Bei einem neueren soll ich nun mit einem Drehrad die Quelle > wählen, die das Display anzeigt und durch Drücken bestätigen - was finde > ich wohl einfacher? Die Front vom Onkyo Receiver würde dann aber extrem unübersichtlich aussehen, wenn am Inputdrehschalter alle 12 Programmquellen mit Abkürzungen beschriftet wären. Ein Drucktastenaggregat mit 12 Knöpfen wäre sogar optisch noch unruhiger und platzverschwenderischer! Ohne Beschriftung sieht die Front sehr aufgeräumt aus. Man muss dann zwar beim Drehen des Drehrades alle 12 Programmquellen durchklicksen und sich im Punktmatrix-Display durchlesen, um welche Programmquelle es sich gerade handelt, aber die Programmquelle ist immerhin im ausgeschriebenen Klartext formuliert und man kann sich ja ungefähr die Reihenfolge merken, so dass man es beim nächsten mal einfacher hat, die gewünschte Programmquelle zu finden.
Ja das stimmt - wenn man sich ein wenig Mühe gibt, können die sogar gut klingen. Gute Chassis und ordentliche Bauteile für die Frequenzweiche sind zwar nicht ganz billig, bleiben aber meist Rahmen. Als Student oder für die Kellerbar tuts dann auch das Gehäuse in Selbstbauqualität. ABER der WAF ist liegt beim Selbstbau meist am unteren Ende der Skala und ist selten bei mehr als 5! Hier im Haus wird kein WAF von weniger als ca. 8 akzeptiert. Einen WAF von 10 erreicht man eigentlich nur als Tischler mit dem nötigen Equipment und dem Investment von 100 Arbeitsstunden. Dann lieber einmal in was vernünftiges investieren - die hat man dann die nächsten 20 Jahre oder länger ... das moderne elektronische Equipment -vollgestopft mit Chips zur digitalen Signalverarbeitung- hält lange nicht mehr so viele Jahre durch.
> Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen.
Das ist eine theoretische Moeglichkeit die in der Praxis selten
auftritt. Neben einer gewissen Menge an Fachwissen wird man einige
Versuche brauchen die man auch variiert und ein paar Messmittel koennen
auch nicht schaden damit man Aenderungen einordnen kann. Wenn man also
nichts besseres zutun hat und jahrelang an sowas rumbasteln will dann
ist das richtig. In der Regel aber ist es Unsinn.
Vanye
Wie im Museum hier, eigentlich so wie das ganze Forum...
Neulich einen 300 Euro Sony Blu-Ray Player gekauft, eingeschalten, kein Display, nichts. Anzeige nur noch über den Fernseher. Optischer Charakter wie eine Universal Bastelbox von Reichelt. Alles Plastik... Shame over Sony, die waren Designtechnisch aller erste Sahne in den 90iger Jahren. Jetzt steht es da unter dem Fernseher, lieblos mit DVD Hüllen verstapelt.
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> Wie im Museum hier, eigentlich so wie das ganze Forum...
Klar! Man muss es nur einordnen. Ich hoere mittlerweile fast
ausschliesslich Tidal unkomprimiert vom Handy ueber aptXHD oder LDAC zum
Receiver. Trotzdem macht es gelegentlich Spass ein Tape in den DTC77
einzulegen einfach wegen der geilen Verarbeitung der Kiste.
Vanye
Rene K. schrieb: > Wie im Museum hier, eigentlich so wie das ganze Forum... Ja, gebe ich Dir Recht. Allerdings, so ein Verstärker mit guten Boxen aus den 80er oder 90er Jahren hat schon was! Cyblord -. schrieb: > Was schließt man denn heute dann daran so an? Was Du willst und was noch vorhanden ist. Aber: Vanye R. schrieb: > Es reicht eigentlich ein Bluetooth-Analog Wandler und man kann alles vom > Handy abspielen. Oder vom Notebook. So sehe ich das auch. Was aber den noch vorhandenen Nutzen des alten Verstärkers belegt. Alternativ spielt der Cyblord seine Mucke eben von seiner grottigen Plastik-Bluetooth-China-Plärr-Box ab. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
.● Des|ntegrator ●. schrieb: > René H. schrieb: >> Wer braucht zuhause 2000 Watt? > > Meine Nachbarn. Das ist sicherlich die Zusatzheizung am Abend um nicht wegen der Nachtabsenkung zu frieren. Die glauben sicherlich auch noch an die Nebenwirkung als eine akustische Waermepumpe. https://www.pv-magazine.de/2023/01/09/warme-klaenge-start-up-zeigt-thermo-akustische-waermepumpe/
Al. K. schrieb: > Ich will mal Klugscheißern,die Boxen kann man selber bauen.... Klugscheiß zurück: Die Chassis sind auch nicht unmöglich. Wo sind wir denn hier? Ganz abgesehen davon aber ein guter Tipp: https://www.monacor.de/selbstbau-lautsprecher-komponenten
Rainer Z. schrieb: > Allerdings, so ein Verstärker mit guten Boxen > aus den 80er oder 90er Jahren hat schon was! Gerade bei den Lautsprechern hat sich seit der Zeit zum einen extrem viel verbessert, zum anderen sind die Exemplare von vor 40 Jahren heute nur noch zerkrümmelter Sondermüll. Also nein. „Gute“ Boxen aus der Zeit haben gar nix, außer Staub angesetzt. Bei den Verstärkern siehts etwas besser aus. Oliver
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ich habe hier auch noch Boxen aus den 90ern, bin sehr zufrieden , will ich nicht eintauschen Aber man muss sich schon darüber klar sein: in den 90ern gab es keine Neodym-Magnete
Oliver S. schrieb: > Gerade bei den Lautsprechern hat sich seit der Zeit zum einen extrem > viel verbessert, zum anderen sind die Exemplare von vor 40 Jahren heute > nur noch zerkrümmelter Sondermüll. Kann ich von meinen geerbten Boxen nicht behaupten. Allerdings wurden die kaum beansprucht. Manche Stadtmenschen kaufen sich 200-Watt-Boxen, obwohl sie die in ihrer Wohnung gar nicht nutzen können. Leute gibt's...
Heinz R. schrieb: > in den 90ern gab es keine Neodym-Magnete Neodymmagnete wurden schon in den frühen 90ern in Linearmotoren für Festplatten verbaut. Kommerziell produziert werden Neodymmagnete seit 1986, bloß für so triviale Anwendungen wie Lautsprecher werden die in der Anfangzeit viel zu teuer gewesen sein.
Oliver S. schrieb: > Exemplare von vor 40 Jahren heute nur noch zerkrümmelter Sondermüll. Das waren haupsächlich Membranen, die mit einer Gummiesicke aufgehängt waren. Auf der einen Seite hatte ich mich geärgert Lautsprecher ohne die Gummisicke erwischt zu haben bei Bühler oder Völkner, aber nach dem sich bei Kumpels auf das Jahrzehnt zugehend, diese Sicken auseinanderfielen, war meine Wahl anscheinend doch nicht so schlecht.
Dieter D. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> Exemplare von vor 40 Jahren heute nur noch zerkrümmelter Sondermüll. > > Das waren haupsächlich Membranen, die mit einer Gummiesicke aufgehängt > waren. Schreib doch nicht immer Unsinn. Das waren Membranen aus geschäumten Material, die sich aufgelöst haben.
Michael L. schrieb: > Das waren Membranen aus geschäumten Material, die sich aufgelöst haben. Diese Unterschiede kenne ich auch. Die Schaumstoffsicken von den billigen Kompaktanlagen haben diese Kumpels noch früher kaputt bekommen, wenn nicht vorher die Spulen überhitzten. Bei denen waren das in der Regel keine guten Gummisicken, die Jahrzehnte hielten. Gummisicke war Mode, aber das Budget halt klein. Demgegenüber können Papier- oder Gewebesicken ein Leben lang halten. Nur kannte ich damals keine solche Quellen für die Reparatur: https://adko.eu/Lautsprecher-Sicke-Reparatur-Gummi-15cm Und auch für die Schaumstoffsicken: https://adko.eu/Lautsprecher-Sicke-Reparatur-Schaumstoffsicke-10cm-/
Pah, meine JBL Zweiwegboxen sind von 1984 und haben heute noch den gleichen Sound wie damals.
Matthias S. schrieb: > Pah, meine JBL Zweiwegboxen sind von 1984 und haben heute noch den > gleichen Sound wie damals. sag jetzt bitte aber nicht Control One - sorry, aber selten was mieseres gehört (Ich habe viele davon beruflich verbaut)
Heinz R. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Pah, meine JBL Zweiwegboxen sind von 1984 und haben heute noch den >> gleichen Sound wie damals. > > sag jetzt bitte aber nicht Control One - sorry, aber selten was mieseres > gehört Ja, da wird immer viel geschimpft. Ich habe seit 15 Jahren welche im Bad und bin mit der Klangqualität voll zufrieden. Auch im Schlafzimmer als Wecker, oder im selbstgebauten Baustellenradio kann ich nichts schlechtes über die Control One sagen. Im Wohnzimmer steht aber natürlich was anderes.
Rbx schrieb: > Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen. bezweifel ich, LS-Chassis wohl eher nur Spezialisten gute Lautsprecher, definiere gut, ein Freund hatte mal Holz zusammengeleimt lackiert und Keef Chasis eingebaut, es wurde ihm praktisch für Wahnsinns Geld abgekauft. Ich sag mal so sie hörten sich gefällig an aber gut? Ich als Techniker hätte nur mit Bewertungsmikrofon und ausmessen auf Frequenzgang und Linearität ein Urteil abgegeben. Wenn ich an 300-3000 Hz künstliches Ohr und Vorverstärker denke ums Jahr 1990 10000,- DM von Brüel & Kjær als Prüfung für Telefone ist das nichts für Hobbyisten. Al. K. schrieb: > die Boxen kann man selber bauen.... ja, dann hörts auf Dämmung stopfen, Frequenzweiche rechnen und ausmessen, geht nun mal nicht ohne entsprechnede Messmittel.
> Gerade bei den Lautsprechern hat sich seit der Zeit zum einen extrem > viel verbessert, zum anderen sind die Exemplare von vor 40 Jahren heute > nur noch zerkrümmelter Sondermüll. Also nein. „Gute“ Boxen aus der Zeit > haben gar nix, außer Staub angesetzt. Das ist mal wieder so eine Verallgemeinerung die wegen ihre Staerke Bullshit ist. Ich hab hier z.b die T&A TMR160 stehen. Da sind in der Tat mal die Gummisicken kaputt gegangen. Die zerkruemmeln uebrigen nicht, die verwandeln sich in den Schleim des Grauens. (vergleichbar Antriebsriemen) Die konnte ich aber problemlos ersetzen! Hat nur 100ml Reinigungsbenzin gebraucht um hinterher mein Parkett zu reinigen weil da trotz grosser Sorgfalt ein Stueck der alten Sicke runtergefallen war. :) Klangtechnisch muss ich sagen das ich auf den diversen "Hifi-Tagen" vieles hoere was schlechter ist und einiges was besser ist. Einmal hat mich eine moderne Box ueberrascht welche genauso gut klang wie die TMR, aber nur 30-50% ihres Volumens hatte. Es gibt also durchaus eine gewisse Weiterentwicklung, aber nicht alles alte ist schlecht. Genausowenig wie etwas alte gut ist bloss weil es alt ist. Man muss nur sein Besserwissen ausschalten und seine Ohren einschalten. Und dann muss man noch sagen das "gut" und "schlecht" bei Klang subjektiv ist. Ich hab z.B noch keinen Kopfhoerer von Sennheiser gehoert den ich besitzen will, obwohl hier mancher sicher anders denkt. .-) BTW: Denke gerade ueber den Kauf eines Audeze LCD-2 Closed Back nach weil der mich echt umgehauen hat.... Vanye
Heinz R. schrieb: > sag jetzt bitte aber nicht Control One Nö, keine Control One, sowas habe ich nur als Klon von Thomann. Ich habe meine Boxen gestern mal im Netz gesucht, aber nicht gefunden. 2 Wege, Bassreflex, etwa 50W, Holzgehäuse, recht basslastig.
Matthias S. schrieb: > Wege, Bassreflex, etwa 50W, Holzgehäuse, recht basslastig. Die Basslastigkeit kann man dadurch etwas unterdrücken, indem man einen Schaumstoffpfropfen (Abmessungen: Länge = Durchmesser) saugend ins Bassreflexrohr reinstopft! Dadurch verringert sich die Basslastigkeit und die Konturenschärfe im Mitteltonbereich steigt an, so dass man fast eine brillante Klangfarbe erhält.
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Vanye R. schrieb: >> Ich hab hier z.b die T&A TMR160 stehen. Der entscheidende Fortschritt ist in der Simulationtechnik passiert. Damals war viel Trial and Error, heute gibt’s Chassis in alle Qualitätsstufen mit bekannten und stabilen Parametern, und jeder kann den Klang am Reißbrett definieren. Damals war’s eher Kunst, heute ist das Technik. Und zudem haben sich die Vorstellungen von gutem Klang mit der Zeit auch verändert. Oliver
Matthias S. schrieb: > Nö, keine Control One, sowas habe ich nur als Klon von Thomann. Ich habe > meine Boxen gestern mal im Netz gesucht, aber nicht gefunden. 2 Wege, > Bassreflex, etwa 50W, Holzgehäuse, recht basslastig. Mach mal ein Foto, würde mich interessieren... MfG
Oliver S. schrieb: > Vanye R. schrieb: >>> Ich hab hier z.b die T&A TMR160 stehen. > > Der entscheidende Fortschritt ist in der Simulationtechnik passiert. > Damals war viel Trial and Error, heute gibt’s Chassis in alle > Qualitätsstufen mit bekannten und stabilen Parametern, und jeder kann > den Klang am Reißbrett definieren. > Damals war’s eher Kunst, heute ist das Technik. > > Und zudem haben sich die Vorstellungen von gutem Klang mit der Zeit auch > verändert. > > Oliver Ja. Ich habe vor ein paar Jahren mal mit einem Tontechniker aus der Veranstaltungstechnik diskutiert. Ich war erstaunt, was für ein entspanntes Verhältnis der zur Qualität der Wandler hat. Der sah seine Kunst eher darin, die Fläche gleichmäßig zu beschallen. (Gleichmäßig laut, gleichmäßig gut) Der Klang der einzelnen Lautsprecher war für ihn eher nachrangig. Das wird ohnehin vor Ort ausgemessen und per DSP korrigiert.
> Der entscheidende Fortschritt ist in der Simulationtechnik passiert. Das heisst aber nicht das man damals nichts gutes bauen konnte. Es war nur aufwendiger. Davon merke ich aber nichts wenn ich eine Box einfach nur kaufe. Nur meinen Ohren muessen mir sagen das ich sie haben will. BTW: Ich kann heute in LT-Spice auch in 3min einen Transistorverstaerker designen. In den 90ern hat das in der Vorlesung fuer Schaltungstechnik 90min gedauert. Beider Verstaerker liefern heute dieselben Ergebnisse. .-) > Und zudem haben sich die Vorstellungen von gutem Klang mit der Zeit auch > verändert. Aber eher nicht zum besseren... Wenn sich jemand mit einer TMR160 daran stoert das heute vieles neue zuviel Bass-Bums hat, dann sagt das doch einiges oder? Vanye
Vanye R. schrieb: > Aber eher nicht zum besseren... Wenn sich jemand mit einer TMR160 daran > stoert das heute vieles neue zuviel Bass-Bums hat, dann sagt das doch > einiges oder? Naja, fairerweise muss man schon darauf hinweisen, dass Voluminöse Boxen noch eine eigene Qualität hinsichtlich der Abbildung tieferer Frequenzen mitbringen. Sofern man das nicht mal öfter gehört hat, kann man sich kaum ein Urteil darüber erlauben. Ich selber mag auch Bass-Wumms, so gesehen macht mir ein billiger Recording-Kopfhörer von Thomann schon etwas mehr Spaß als ein DT 770. Interessanterweise löst sich die Umwicklung des Schaumstoffes über den Bügeln beim DT 770 auch gerade auf. Sowas (typisch chinesisches) hätte ich von Beyerdynamic eigentlich nicht erwartet. Beim den Recording-Kopfhörern von Thomann hatte sich das Anschlusskabel an einem Knick in 1000 Einzelteile zerlegt. Auch so ein netter China-Böller.. Ein anderer kritischer Punkt sind noch Zusammenhänge, wie gut die Komponenten zusammenpassen. Dazu gehört auch das Hörmaterial (als einfaches Beispiel hier), denn je besser die Boxen bzw. zusammen mit den anderen Komponenten abbilden, desto eher hört man, wie miserabel das Hörmaterial aufgenommen wurde (eine Musik-CD zum Beispiel). Meistens braucht man auch noch Top-Verstärker oder bei Plattenspielern eine sehr gute Abtastnadel.
Harald K. schrieb: > welcher? Wegen dem Basswumms? HD800 heißt das Ding. https://www.kopfhoerer.de/test/232139-t-bone-hd-800-neue-bewertung/
Al. K. schrieb: > Mach mal ein Foto, würde mich interessieren... Kaum nimmt man mal die Abdeckung ab, steht auch schon die Bezeichnung da. Es ist die JBL TLX 2. Am Basstunnel werde ich nicht rumfummeln. Ich habe den Bassregler auf Mitte und dann klingts richtig.
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> Interessanterweise löst sich die Umwicklung des Schaumstoffes über den > Bügeln beim DT 770 auch gerade auf. Liegt vielleicht an deinem Conditioner? :) Kannst du vermutlich alles nachkaufen. Sowohl original wie auch bei Aliexpress. DT770/880/990 sind erstaunlich verbreitet und bei meinem 880pro, jetzt wohl so 10J alt, hat sich noch nix aufgeloest. Oder meinst du die alten Teile aus den 80ern? Da waere es praktisch ein Wunder wenn du noch laufen. Vanye
Vanye R. schrieb: > Kannst du vermutlich alles nachkaufen. Sowohl original wie auch bei > Aliexpress. DT770/880/990 sind erstaunlich verbreitet und bei meinem > 880pro, jetzt wohl so 10J alt, hat sich noch nix aufgeloest. Ohrpolster sind Verschleißteile. Die muss man alle paar Jahre mal erneuern. Die Zahnbürste wechselt man ja auch. Die nachgemachten klingen anders als die Originale. Muss man halt ausprobieren.
> Ohrpolster sind Verschleißteile. Die muss man alle paar Jahre mal > erneuern. Die Zahnbürste wechselt man ja auch. Das wissen wir alle und wurde in diesem Thread bereits thematisiert. Hier geht es aber um andere Teile auch die kann man ersetzen und zu meinem erstaunen sogar von Alieexpress. https://de.aliexpress.com/item/1005010700072544.html https://de.aliexpress.com/item/1005009889211274.html Ich will jetzt nicht sagen das man dies kaufen muss, aber doch erstaunlich das es auch nachgebaut wird. Aber gibt natuerlich auch alles in Original: https://support.beyerdynamic.com/hc/de/articles/360001578474-Welche-Ohrpolster-gibt-es-für-den-DT-770-880-990-PRO https://www.beyerdynamic.de/ersatzteile Wichtig ist im uebrigen das PRO. Es gab die 770/880/990 auch schonmal in den 80ern. Das waren kompett andere Kopfhoerer. Angesichts des Alters sind die heute aber reif fuer die Muelltonne. Da gibt es auch keine Ersatzteile mehr fuer. Ich hab fuer den alten vor 20Jahre mal zwei Ersatzlautsprecher gekauft und damals sagte der Techniker zu mir am Telefon das er fuer mich das Fach leer gemacht hat und es nun keine Teile mehr gibt. :-) > Die nachgemachten klingen anders als die Originale. Muss man halt > ausprobieren. Wie ich ebenfalls schon sagte, selbst die Originalen klingen anders wenn man sie in der Waschmaschine hatte. Oder vielleicht veraendern sie auch nur ihren Klang bei der Benutzung und werden sauber wieder original? .-) Beyerdynamics scheint die Teile wirklich in bemerkenswerten Stueckzahlen rausgehauen zu haben wenn man sieht wieviele Nachbauten von Ohrpolstern es inzwischen gibt. Ich selbst hab auf einer Hifimesse schon eine deutsche Firma gesehen welche die in Leder fuer mehrere hundert Euro nachnaeht! Vanye
Michael B. schrieb: > https://www.ebay.de/itm/167954273728 > > 20 Watt mit 2 Nullen. Und wo sind die 2kW? "Maximale Leistung: 2000W." "Maximal 600 W Gesamtleistung" Das das Teile keine 2kW hat, sollte jedem klar sein. Aber wenn in der Beschreibung schon unterschiedliche Werte stehen, dann kann man wohl froh sein, wenn der überhaupt etwas verstärkt
Vanye R. schrieb: > Oder meinst du die alten Teile aus den 80ern? Nein, die DT 770 Pro habe ich vielleicht erst seit 3-4 Jahren. Interessanterweise habe ich noch Kopfhörer von Beyerdynamic, die es mal als Werbegeschenk auf der Frankfurter Musikmesse gab (wenn ich mich recht erinnere, auf einem Keys-Stand). Der Klang von beiden Kopfhörern ist nahezu identisch. Allerdings erscheinen die Werbegeschenkdinger (aus den frühen 90ern wohl) wesentlich robuster. Die hatten damals auch schon einen Adapterstecker drauf bzw. Klinke und Miniklinke. Früher (also in den 80ern) hatte ich oft noch Sennheiser-Kopfhörer genutzt - bei denen gab es aber regelmäßig Wackelkontakt im Kabel oder eben Kontaktausfälle. Ein recht gutes Sennheiser-Mikro habe auch noch, da ist damals bald der Schalter für an/aus kaputtgegangen. Vorerst habe ich so ein pappiges Isolierband um den Bügel gewickelt. Das geht auch. Dieses Zerfleddern, bzw. Zerstückeln habe ich schon anderswo bemerkt, nicht nur bei Kabeln, auch auf farbigen Messern von Aldi z.B. oder bei einem Butterbehälter aus der 1-Euro-Ecke.
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Vanye R. schrieb: > Aber eher nicht zum besseren... Wenn sich jemand mit einer TMR160 daran > stoert das heute vieles neue zuviel Bass-Bums hat, dann sagt das doch > einiges oder? Da sagt eigentlich nur, daß „vieles Neues“ eher aus der Ramschecke kam. Oliver
Vanye R. schrieb: > Wichtig ist im uebrigen das PRO. Es gab die 770/880/990 auch schonmal in > den 80ern. Das waren kompett andere Kopfhoerer. Mir ist, als würdest Du das immer mal wieder schreiben und ich immer mal wieder antworten, da0 dem nicht so ist. Zumindest für den DT 990 trifft das nicht zu. > Angesichts des Alters sind die heute aber reif fuer die Muelltonne. Nö, meiner sieht aus wie neu gekauft. Alle paar Jahre gibt es neue Ohrpolster. Teuer wird es, wenn die haarfeinen Drähte der Schwingspule am Anschlußterminal abfaulen. Dann muß mann 50€ in ein neues System investieren. Oder man lötet das mit unendlich viel Geduld wieder an. > Da gibt es auch keine Ersatzteile mehr fuer. Ich habe da bisher keine Probleme gehabt. Was sich definitiv irgendwann mal geändert hat, ist der Kopfbügel mit Polstern. Und da mag es für den alten Bügel durchaus ein paar Teile nicht mehr geben. Polster und System gibt es in jedem Fall noch. > Ich hab fuer den alten vor 20Jahre mal zwei > Ersatzlautsprecher gekauft und damals sagte der Techniker zu mir am > Telefon das er fuer mich das Fach leer gemacht hat und es nun keine > Teile mehr gibt. :-) Dann hat halt jemand wieder aufgefüllt. Was es tatsächlich mal eine Weile für den DT990 nicht gab, war das Kopfband. Der hatte noch kein Kopfpolster. Jetzt gibt es das wieder: https://www.beyerdynamic.de/p/kopfband-kopfpolster
Vanye R. schrieb: >> Ohrpolster sind Verschleißteile. Die muss man alle paar Jahre mal >> erneuern. Die Zahnbürste wechselt man ja auch. > > Das wissen wir alle und wurde in diesem Thread bereits thematisiert. Wer häkeln kann, kann sich auch individuelle Ohrpolster selber häkeln oder bittet seine Oma darum, die das vielleicht noch kann.
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