Forum: Offtopic Gibt es heute noch schöne HiFi-Systeme? :)


von Norm (normscully)


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Hi,

gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D

Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht 
hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen 
Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der 
80er Jahre.
Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :(

Wenn ich heute Verstärker im Internet suche, scheint schon mechanischer 
ein Drehknopf für die Lautstärke das höchste der Gefühle zu sein...

Und ganz viele Angebote von No-Name-Produkten, die direkt aus China 
kommen. (Oft Marketplace-Angebot, wo der Anbieter ein Postfach in China 
ist.)

Habt ihr Tipps zu Herstellern und Bezugsquellen? Ich such jetzt kein 
Equipment für 10.000 EUR, aber mehr als 99,- dürfte es schon sein. ^^

LG,
Norm

von Heinz R. (heijz)


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such nach was gebrauchten, vorrangig Denon Onkyo und Yamaha
ca. 5. 10 Jahre alt, je nachdem on Du DAB willst

LED-Firlefanz haben die auch nicht, aber guten Klang

von René H. (mumpel)


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Es gibt genügend. Die kosten aber vier- bis fünftstellig. Ein paar 
Beispiele: Auer Acoustics, Cambrige Audio, clearaudio, DALI, Gauder 
Akustik, MacIntosh, NAD, Rega. Kleiner 1000,- Euro wird schwierig.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Norm schrieb:
> Habt ihr Tipps zu Herstellern und Bezugsquellen?

Was gefällt dir hieran nicht ?

https://www.ltt-versand.de/ton/endstufen-verstaerker/endstufen-2-kanal/60766/audizio-ad220b-2-kanal-hifi-verstaerker-schwarz

Oder hieran

https://www.amazon.de/dp/B0BZ11C53T

oder hier

https://www.otto.de/p/yamaha-yamaha-r-s202d-verstaerker-anzahl-kanaele-2-kanal-200-w-C537359072/#ech=29440461

oder ist es so was

https://www.ebay.de/itm/167954273728

20 Watt mit 2 Nullen.



Es gibt halt sehr unterschiedliche Qualitätsstufen, aber seit Aktivboxen 
braucht man eigentlich keine Endstufen mehr. Und Aktivboxen mit aktiver 
Frequenzweiche, vor allen als AMT oder MFB Boxen, sind so viel besser 
als Endstufen mit Mehrwegeboxen,

Lediglich Einmessen per Messmikrophon, wie bei LG Fernsehern über das 
Mikro in der Fernbedienung, kann dann nochmal den Feinschliff liefern.

von René H. (mumpel)


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Ob das Billigzeugs Qualität hat? ;)

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Norm schrieb:
> Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht
> hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen
> Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der
> 80er Jahre.
> Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :(

Wieder ausmotten und reparieren!

Wir sind hier schließlich in einem Elektronikforum :)

von Georg M. (g_m)


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Norm schrieb:
> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D

http://www.hifi-forum.de/

von Heinz R. (heijz)


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Michael B. schrieb:
> Was gefällt dir hieran nicht ?

über Yamaha könnte ich nachdenken - der andere Schrott kommt mir nicht 
ins Haus

2000W - lächerlich

von René H. (mumpel)


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Wer braucht zuhause 2000 Watt?

von Icke ®. (49636b65)


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Wenn es gebraucht sein darf, hier in Hülle und Fülle:

https://www.hifihouse.de/

von René H. (mumpel)


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Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wenn man ablehnt, erscheint der 
Cookie-Hinweis immer wieder.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Gerät hat 315 x 430 x 97 mm als Maße. Die Front 430x97mm passt 
durchaus. Jedoch haben viele Möbel und Regale eine Tiefe von 25-29cm. 
D.h. so ein Gerät müßte heute 20cm Tiefe haben um zu den Möbeln der 
kleiner werdenden Wohnungen zu passen.

Bei Aktivboxen ist immer störend, dass noch eine Steckdose in der Nähe 
sein muss. Das erschwert eine passende Aufstellung. Es würde aber 
vollkommen ausreichen heutzutage 24V über die Lautsprecherkabel und der 
Ton digital moduliert auch über die gleichen Leitungen geschickt zu 
übertragen. Der Class-D Verstärker in den Boxen macht daraus mehr als 
genügend Krach im Zimmer. Die Ohren zu ruinieren wäre keine 
Herausforderung.

von Icke ®. (49636b65)


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René H. schrieb:
> Leider erzwingt "hifihouse" Cookies.

Wo ist das Problem? Die Kekse werden mit Beenden des Browsers gelöscht 
und fertig.

von Heinz R. (heijz)


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René H. schrieb:
> Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wenn man ablehnt, erscheint der
> Cookie-Hinweis immer wieder.

dann ist das Thema Internet wohl aktuell generell nichts für Dich, eher 
die lokale Paranoia-Selbsthilfegruppe

von Norm (normscully)


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Hey, vielen Dank für Eure Beiträge!
hifihouse.de sieht echt interessant aus!
Und über die Option Aktivlautsprecher hatte ich bisher noch nicht 
nachgedacht.

Yalu X. schrieb:
> Wieder ausmotten und reparieren!
> Wir sind hier schließlich in einem Elektronikforum :)
Das müsste noch alles auf dem Dachboden stehen. Hab nur leider vom 
Analog-Bereich so wenig Ahnung, überhaupt das Problem zu finden. :) Ich 
bin durch Basteln mit ATMega-Mikrocontrollern hierher gekommen.

Das könnte ich mir aber echt mal vornehmen, die Gerätschaften zu holen 
und wenigstens mal auseinanderzubauen, ob mir was auffällt. Vielleicht 
sieht man ja schon irgendwo "Schmorspuren" oder so. Und dann wüsst ich 
ja, wo ich fragen könnte!

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Icke ®. schrieb:
> Wo ist das Problem?
> Die Kekse werden mit Beenden des Browsers gelöscht und fertig.

Siehe Bild, dann weißt Du wo das Problem liegt.

von Norm (normscully)


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René H. schrieb:
> Leider erzwingt "hifihouse" Cookies. Wenn man ablehnt, erscheint der
> Cookie-Hinweis immer wieder.

Ganz ohne Cookie kann sich eine Seite gar nicht merken, dass du keine 
Cookies haben möchtest.
Das kann man technisch eigentlich nur so lösen, dass man die getroffene 
Cookie-Ablehnungs-Entscheidung selbst in einem Cookie speichert, den man 
als technisch-notwendig deklariert.

von Ob S. (Firma: 1984now) (observer)


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Yalu X. schrieb:

> Norm schrieb:
>> Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht
>> hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen
>> Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der
>> 80er Jahre.
>> Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :(
>
> Wieder ausmotten und reparieren!

Witzig. Mir ist gerade ein Yamaha RX-V2500 zugelaufen (worden).

Der wurde vor Jahren im funktionsfähigen Zustand eingelagert und sollte 
jetzt verkauft werden. Der potentielle Käufer war eigens von außerhalb 
angereist. Bei der Vorführung hat das Teil dann keinen Mucks getan. 
Wirklich rein garnix. Kein Klick, kein Klack, keine LED.

Hauptschalter funktioniert, beide Sicherungen sind heile. Also 
Elektronik. Zum Glück gab's das Servicehandbuch im I-Net. Aber, oh je, 
die Schaltpläne sind ja so vollgepackt, dass man in einer Zoom-Stufe, in 
der sie für mich lesbar werden, aus dem Scrollen überhaupt nicht mehr 
raus kommt. Muß ich erstmal auf A2 (oder mindestens A3) ausdrucken 
lassen, bevor sie für mich benutzbar werden. Naja, zumindest die zwei 
Seiten, die in dieser Phase der Reparatur relevant sein dürften...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ob S. schrieb:
> Muß ich erstmal auf A2 (oder mindestens A3) ausdrucken
> lassen, bevor sie für mich benutzbar werden.

Bei dem Gerät immer erstmal C4 prüfen (Schaltplan Seite 77, hängt direkt 
am Power Cable auf der Primary Seite). Wert ist im Schaltplan nur schwer 
zu finden, aber du hast ja den Verstärker. Das sollte ein Y Typ sein, 
der bei Yamaha immer mal wieder kaputt geht und das Gerät tot erscheinen 
lässt.

von René H. (mumpel)


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Norm schrieb:
> Ganz ohne Cookie kann sich eine Seite gar nicht merken, dass du keine
> Cookies haben möchtest.

Wenn eine Seite nur funktioniert wenn man alle Cookies akzeptiert, auch 
Tracking, ist das befremdlich. ;)

von Heinz R. (heijz)


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René H. schrieb:
> Wenn eine Seite nur funktioniert wenn man alle Cookies akzeptiert, auch
> Tracking, ist das befremdlich. ;)

noch befremdlicher ist wenn Leute das tatsächlich austesten :-)

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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René H. schrieb:
> Wenn eine Seite nur funktioniert wenn man alle Cookies akzeptiert, auch
> Tracking, ist das befremdlich. ;)

So sehe ich das auch. Die sogenannten "notwendigen" Cookies, welche nur 
für eine richtige Darstellung der Website auf dem Empfangsgerät 
(insbesondere die Auflösung auf dem Display) sorgen, sind aus 
datenschutzrechtlicher Hinsicht akzeptiert, werden aber nur für die Zeit 
der Session benötigt (Rechtsprechung und Datenschützer akzeptieren 
dennoch Speicherung bis zu einer Woche, damit etwaige Probleme 
analysiert werden können).

Alles Andere ist problematisch, auch das Tracking, Zustimmung für 
Analyse-Tools etc.

Aber manche Leute wollen ja unbedingt durchleuchtet, mit 
personalisierter Werbung überschüttet und auf Schritt und Tritt 
nachverfolgt werden...

Ich jedenfalls willige in nicht notwendige Cookies niemals ein.

von Oliver S. (oliverso)


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Schönheit oiegt ja nun im Auge des Betrachters. So richtig letztes 
Jahrtausen gibts aber natürlich immer noch. Z.B.

https://de.yamaha.com/de/audio/home-audio/products/hifi-components/
https://www.audio-components.de/marken/mcintosh/vollverstaerker/

usw.

Oliver

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Norm schrieb:
> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D
>
> Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht
> hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen
> Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der
> 80er Jahre.

Oliver S. schrieb:
> Schönheit liegt ja nun im Auge des Betrachters.

So sehe ich das auch. Schaue Dich auf ebay oder Kleinanzeigen um, dort 
kannst Du für wenig Geld schöne Sachen schießen. Bereite Dich aber auf 
eine etwaige Restaurierung vor.

Ich habe vor 3 1/2 Jahren von einem verstorbenen Freund einen Yamaha 
Verstärker AX 900 aus den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts 
übernommen. Die Restaurierung hat sehr viel Spaß gemacht, aber auch Zeit 
gekostet.

Das Gerät musste entstaubt, Netz-Elkos formiert, Potis gangbar gemacht 
und ein Elko in einer NF-Vorstufe ersetzt werden. Seitdem läuft das 
Gerät wunderbar. Ist noch ein rein analoges Gerät ohne Fernbedienung und 
Schnick-Schnack.

Du wirst auch Geräte nach Deinem Geschmack finden.

Viel Erfolg!

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Witzig. Mir ist gerade ein Yamaha RX-V2500 zugelaufen (worden).

Als Besitzer eines RX-V3000 darf ich sagen, deiner ist schon fast super. 
:-p

BTW: Ein Tip, an meinem haengt ein BTM581/QCC5181 Modul... 
(aptX(HD)/LDAC nach SPDIF) Dann kann man mit Tidal alles in guter 
Qualitaet hoeren.

Zum Thema, so ab Mitte der 90er ging es mit "normaler" Hifi Hardware 
stark bergab. Mit normal meine ich Geraete bis zu 2000DM pro Stueck. 
Letztlich wurden die Leute wohl zu geizig dafuer. Heute bist du da sehr 
schnell in der Gegend von x000Euro fuer Neuware. Ein Beispiel waere wohl 
T&A.  https://www.ta-hifi.de

Dann zu den alten Recievern aus den 70ern. Die gab es in den 80ern mal 
fast geschenkt. War ja alter Scheiss von Papa/Opa aus den 70ern und in 
silbern(baeh!). :-D Heute kosten die ein Vermoegen. >1000Euro sind da 
nicht ungewoehnlich, Ausnahmegeraete auch gerne mal 10000Euro.
Warum? Zum einen wegen ihres Design und ihrer hohen mechanischen 
Qualitaet. Und vieles was spaeter kam braucht man heute nicht mehr. Es 
reicht eigentlich ein Bluetooth-Analog Wandler und man kann alles vom 
Handy abspielen. Will man gar noch LP so geht das auch.

Aber der alte Kram ist IMMER ueberholungsbeduerftig. Da gehen bestimmt 
so 10 oder mehr Arbeitsstunden rein. Also ueber 1000Euro. Es gibt 
natuerlich auch viel hingebastelter Scheiss der erstmal so funktioniert, 
aber dann nicht lange.
Man sollte aber mal bedenken wieviel Stunden Opa damals in den 70ern 
fuer so ein Geraet arbeiten musste. Die waren auch damals nicht billig. 
Genauso wie mein RX-V3000 von 25Jahren nicht billig war und ein T&A von 
heute nicht billig ist. Von nichts kommt nichts. :-D

Wer sich mal einen Einblick verschaffen will:
https://www.youtube.com/@skylabsaudio
Kevin hat einen kleinen Hifiladen und restauriert so Teile. Der hat eine 
Menge Videos wo man sich die Geraete mal anschauen kann.

Vanye

von René H. (mumpel)


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Oliver S. schrieb:
> Schönheit

alleine nützt nichts wenn Funktionen fehlen.

von Marcel V. (mavin)


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Mein HiFi-System steht im Wohnzimmer in genau der Ecke, wo früher sonst 
immer der Weihnachtsbaum stand (Foto).

Zwar nicht auf dem Foto abgebildet, aber zusätzlich habe ich auch noch 
den Technics Kurbeltuner ST7300 von 1979 und ein Tape Deck von Denon 
DRM740 Baujahr 1993. Beides natürlich in Silber!

Die 3mm starken Knotenbleche vom selbstgebauten Buche-HiFi-Regal sind 
übrigens mit einer CNC-Fräsmaschine von mir gefertigt worden.

von Joachim B. (jar)


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Rainer Z. schrieb:
> Bereite Dich aber auf
> eine etwaige Restaurierung vor.

aber mechanische Restauration ist nicht jedermanns Sache, ob ich den 
Drang verspüre 1000,-€ in meinen Dual 701 dd zu stecken eher nicht.
Da ist ausser zerlegen zuviel zu machen und das Vertrauen fehlt mir bei 
zu vielen Technikern oder Handwerker.
Klar im Netz kann man alles schreiben, eine Dual Klinik in Magdeburg hat 
schon abgewunken bei Plattenspieler, die andere ist zu weit weg als das 
ich da hinfahren möchte und das Teil mit Paketdiensten zu schicken, auch 
da fehlt mir Vertrauen im Paketweitwurfwettbewerb.
Da ich den Plattenspieler nicht nutze und nicht weiß ob meine Nachfahren 
den überhaupt wollen....
Einer hat sich jedenfalls einen billigen Plattenspieler zu USB geholt, 
das sagt mir wo sein Wert dort steht, ich glaube kaum das er einen 
1000,-€ Spieler restauriert zu schätzen weiß.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Marcel V. schrieb:
> Mein HiFi-System steht im Wohnzimmer in genau der Ecke, wo früher sonst
> immer der Weihnachtsbaum stand (Foto).

Wie winzig ist der Raum, dass Du so eine Anordnung der LS  plus "in der 
Ecke" gewählt hast?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Alte Sachen müssen nicht unbedingt störanfällig sein. Bei mir laufen 
immer noch 1980er Sony Sachen. Die waren damals hoch modern angepriesen 
und alle Einsteller und Schaltfunktionen sind elektronisch. Es ist nun 
mittlerweile Ende 2025 und alles funktioniert ohne irgendwelche Macken, 
Störgeräusche, unzuverlässige mechanische Schalter, weil NF und Video 
vollkommen elektronisch gehandhabt wurde. Service Unterlagen habe ich 
auch.

Im Empfänger werkeln zwei uC und im Tonband sogar drei Stück. Die 
Fernbedienung steuert auch das Tonband an.

 Allein die Fernbedienung machte mir vor langen Jahren Schwierigkeiten. 
Aber da man das Teil aufschrauben kann, war Reparatur kein Thema. Da ich 
keine Audiophidele (TM) Ohren habe, bin ich mit der Klangqualität 
zufrieden. Über BT kann man auch moderne Signalquellen wie iPad 
einspeisen. Mir reicht es.

Im Geschäft gibt es schöne Onkio Sachen. Aber, man kann sie 
wahrscheinlich ohne Unterlagen schwer reparieren.

Das ist eine Vorstellung meiner 1980er Stil Tech.

Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Ralf X. schrieb:
> Wie winzig ist der Raum, dass Du so eine Anordnung der LS  plus "in der
> Ecke" gewählt hast?

Das Wohnzimmer hat immerhin eine Fläche von 18 Quadratmetern, allerdings 
ist die lange Seite 7,34 Meter lang! Bei der Aufstellung der 
Lautsprecher an der schmalen Seite geht es hier zwangsläufig nicht mehr 
um den Stereo-Effekt, sondern es handelt sich eher um einen optischen 
Aspekt, der hier massiv mit reinspielt.

Für das echte Stereoerlebnis habe ich immer noch die Kopfhörer!

: Bearbeitet durch User
von Christoph K. (christoph_k314)


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Marcel V. schrieb:
> Mein HiFi-System steht im Wohnzimmer in genau der Ecke, wo früher sonst
> immer der Weihnachtsbaum stand (Foto).
>
> Zwar nicht auf dem Foto abgebildet, aber zusätzlich habe ich auch noch
> den Technics Kurbeltuner ST7300 von 1979 und ein Tape Deck von Denon
> DRM740 Baujahr 1993. Beides natürlich in Silber!
>
> Die 3mm starken Knotenbleche vom selbstgebauten Buche-HiFi-Regal sind
> übrigens mit einer CNC-Fräsmaschine von mir gefertigt worden.

ist halt alles nur nicht geschmackvoll. Ich hab inzwischen meine 
Hifi-Komponenten aus dem Sichtfeld verbannt. Wozu auch. Sichtbar sind 
nur noch die beiden Canton Karat Standboxen im Arbeitszimmer und die 
Elac im Wohnzimmer.

Von der Ästhetik war ich immer ein Freund von machen Serien von Yamaha 
oder Braun. Klare Linien.

von Ralf X. (ralf0815)


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Marcel V. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Wie winzig ist der Raum, dass Du so eine Anordnung der LS  plus "in der
>> Ecke" gewählt hast?
>
> Das Wohnzimmer hat immerhin eine Fläche von 18 Quadratmetern, allerdings
> ist die lange Seite 7,34 Meter lang! Bei der Aufstellung der
> Lautsprecher an der schmalen Seite geht es hier zwangsläufig nicht mehr
> um den Stereo-Effekt, sondern es handelt sich eher um einen optischen
> Aspekt, der hier massiv mit reinspielt.

Ok, akzeptiert. :-)
Die Raumprobleme kenne ich selber, mein ex-WZ meines Fachwerkhauses 
hat/te ähnliche Masse.
Eine kurze Seite zwei Maranztürme gerade in den Raum, andere Seite zwei 
Bose 901/V über einige Zentner Technik.
Raummittig bekam man auf jeden Fall die volle Dröhung und sass 
bedienerfreundlich zur Anlage.

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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Der Markt wird halt immer kleiner.
Früher brauchte man einen HiFi-Turm, wenn man zu Hause Musikgenuss 
jenseits eines Radiorecorders oder einer Kompaktanlage haben wollte.

Heute gibt es Aktivboxen mit Spotify. Wenn überhaupt ist ein AV-Receiver 
oft das einzige Gerät, das vom Formfaktor noch an HiFi-Equipment 
erinnert. Für viele Geräte von früher gibt es heute keine Verwendung 
mehr. Wer braucht einen FM-Tuner oder ein Tape-Deck? Auch der CD-Player 
ist fragwürdig. Aber selbst wenn jemand einen Stereo-Verstärker benutzt, 
so ist dieser bei vergleichbarer Leistung viel kleiner und billiger als 
ein Gerät aus der goldenen HiFi-Ära. Zudem erwartet man heute mindestens 
eine Fernbedienung oder Steuerung mit dem Handy. Für die vielen Knöpfe 
und Anzeigen am Gerät ist gar kein Bedarf mehr.

Neu gibt es preiswerte Geräte mit begrenztem Funktionsumfang, die 
optisch halt nicht so viel hermachen. "Class D, aber völlig ok." 
AV-Receiver sind teurer, das eine Gerät reicht dann aber normalerweise 
für wirklich alles aus.
Und es gibt Geräte von Edelmarken, mit edlem oft puristischem Design. 
Das exklusive Preis-Leistungs-Verhältnis sorgt dafür, dass das wirklich 
nur wenige Enthusiasten kaufen.

von René H. (mumpel)


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Das war schon vor 40 Jahren so. Viele haben gar keinen Platz für große 
Anlagen. Klein und kompakt musste es damals schon sein. Und heute geht 
es noch kleiner. Zumal viele heute Kopfhörer tragen, oder ihnen der 
blecherne Smartphoneklang genügt.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Die kleine AKAI nebenan funktioniert auch noch recht befriedigend.

von Norm (normscully)


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Gerhard, sieht echt gut aus dein Equipment! 😎

Ich kam jetzt zu dem Thema, weil ich mir fürs Musikhören gerne ein 
Pärchen gute Lautsprecher gönnen wollte. Und so aus dem 
Hifi-Stereo-Bereich kannte ich als kompletter Laie eigentlich nur die 
passiven, die einen Verstärker brauchen. Und einen DAC bräuchte ich ja 
auch in einer Form, entweder SPDIF Eingang oder direkt USB.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Norm schrieb:
> Gerhard, sieht echt gut aus dein Equipment! 😎
Danke!
>
> Ich kam jetzt zu dem Thema, weil ich mir fürs Musikhören gerne ein
> Pärchen gute Lautsprecher gönnen wollte. Und so aus dem
> Hifi-Stereo-Bereich kannte ich als kompletter Laie eigentlich nur die
> passiven, die einen Verstärker brauchen. Und einen DAC bräuchte ich ja
> auch in einer Form, entweder SPDIF Eingang oder direkt USB.

Ich hatte vor Jahren einen Bekannten, der sich mit USB Audio DACs 
befasste. Der fand dann irgendeinen USB Käfer, der einen DAC kompatiblen 
(I2S)  Serial Datenstrom lieferte. Er verwendete übrigens einen sehr 
bekannten (teuren) Philips Stereo DAC TDA1541. (Da gibt es Apotheker 
Versionen) Der USB chip könnte von Cypress oder Analog Devices gestammt 
haben. An mehr Details erinnere ich mich leider nicht mehr.

Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem 
freien Verstärker Eingang angesteckt wird. Klingt nicht schlecht.

Sonst höre ich mit einem Fiio, wenn es portable sein muß oder am Stereo 
angesteckt. Die Klangqualität ist bei guten Dateiformat extrem 
hochwertig.

von Ralf X. (ralf0815)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem
> freien Verstärker Eingang angesteckt wird.

Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg

Oder ein Blender, der das gewollt hat?

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Marcel V. schrieb:
> Für das echte Stereoerlebnis habe ich immer noch die Kopfhörer!

hatte ich auch mal aber ohne das der Sound ins Zwerchfell ging, dazu 
braucht man reichlich dB, meine MFB 587 erreichten immerhin 102dB, die 
545 konnte ich mir nicht leisten und sie werden heute wenn verfügbar 
immer noch zu teuer gehandelt und oft in fürchterlichen Zustand.
https://www.hifishark.com/model/philips-mfb-545

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ralf X. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem
>> freien Verstärker Eingang angesteckt wird.
>
> Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg
>
> Oder ein Blender, der das gewollt hat?
?

Verzeih, Herr Lehrer - Ich wusste aus dem Stegreif nicht, daß man Kardon 
so schreibt. Harmon war auch falsch, wie mir jetzt nachträglich auffiel.

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Joachim B. schrieb:
> Marcel V. schrieb:
>> Für das echte Stereoerlebnis habe ich immer noch die Kopfhörer!
>
> hatte ich auch mal aber ohne das der Sound ins Zwerchfell ging, dazu
> braucht man reichlich dB, meine MFB 587 erreichten immerhin 102dB, die
> 545 konnte ich mir nicht leisten und sie werden heute wenn verfügbar
> immer noch zu teuer gehandelt und oft in fürchterlichen Zustand.
> https://www.hifishark.com/model/philips-mfb-545

Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert 
immer noch.

von Ralf X. (ralf0815)


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Gerhard O. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Gerhard O. schrieb:
>>> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem
>>> freien Verstärker Eingang angesteckt wird.
>>
>> Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg
>>
>> Oder ein Blender, der das gewollt hat?
> ?
>
> Verzeih, Herr Lehrer - Ich wusste aus dem Stegreif nicht, daß man Kardon
> mit einem "K" am Anfang schreibt.

Sollte nicht lehrerhaft rüber kommen.
Und auch nicht, dass Harman mit zwei a geschrieben wird. *gg

Aber viele zwielichtige Hersteller/Händler solcher Module versuchen 
durch leichte Namensverfälschungen den Umsatz zu steigern.

Frohes Fest

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ralf X. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ralf X. schrieb:
>>> Gerhard O. schrieb:
>>>> Ich verwende meist nur einen BT Empfänger (Harmon Cardon) der an einem
>>>> freien Verstärker Eingang angesteckt wird.
>>>
>>> Harman Kardon, soviel Zeit muss sein. *gg
>>>
>>> Oder ein Blender, der das gewollt hat?
>> ?
>>
>> Verzeih, Herr Lehrer - Ich wusste aus dem Stegreif nicht, daß man Kardon
>> mit einem "K" am Anfang schreibt.
>
> Sollte nicht lehrerhaft rüber kommen.
> Und auch nicht, dass Harman mit zwei a geschrieben wird. *gg
>
> Aber viele zwielichtige Hersteller/Händler solcher Module versuchen
> durch leichte Namensverfälschungen den Umsatz zu steigern.
Ich habe die Verpackung noch - Der Name von Dir ist richtig.
>
> Frohes Fest

Dir auch. Ich habe es auch so wie von Dir beabsichtigt verstanden. *gg

...

von Joachim B. (jar)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert
> immer noch.

ich meinen 430 auch von 1977, nach den ersten aufgelösten Ohrmuscheln 
bekam ich sogar noch einmal kostenlos Ersatz auf einer IFA.
Trotzdem wurden die Ohren zu warm bei längerem Tragen, aber Offene 
mochte ich nie weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt, 
deswegen Geschlossene.

: Bearbeitet durch User
von Norm (normscully)


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Joachim B. schrieb:
> weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt,
> deswegen Geschlossene.
Gott sei Dank kann ich heute im Home Office arbeiten. Vorher mit 4 
Personen in einem 12m^2 Büro-Zimmer, wo immer mind. 2 telefoniert haben 
oder Besuch hatten...

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Hifi-Stereo-Bereich kannte ich als kompletter Laie eigentlich nur die
> passiven, die einen Verstärker brauchen.

Von aktiven Boxen wuerde ich dringend abraten. Das bedeutet ja das man 
in jeder Box ein Schaltnetzteil hat das immer irgendwie in Bereitschaft 
laeuft. Ich denke mal der Totalausfall kommt da nach 5Jahren, vielleicht 
auch 10 wenn man sehr viel Glueck hat. Wenn man bedenkt das die Boxen 
der wichtigste und teuerste Teil einer Anlage ist, dann ist das 
irgendwie doof oder?

In der Tat braucht man heute eigentlich nur noch einen Reciever und 
einen guten Bluetoothempfaenger. Das ist ja der Grund wieso die alten 
Kisten aus den 70ern so im Preis gestiegen sind. Sie koennen alles was 
man braucht und die besseren sind dann noch ein "Designerstueck"

Aktuell gerade mal 2240Euro. :-)
https://www.ebay.de/itm/177553295018

Oder hier was fuer 6000Euro...
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/marantz-2600-stereo-receiver/3265318945-172-2066

Die werden gekauft weil die Leute was fuers Wohnzimmer wollen das auch 
was her macht. Daher der Preis!

Was den Bluetoothempfaenger angeht empfehle ich den Selbstbau. Oder ist 
das hier das Forum der alten unfaehigen die nur noch erzaehlen koennen 
wie sie Barfuss im Schnee zur Schule gingen? Wenn ja dann wird es Zeit 
sich hier abzumelden.
Wenn man aber noch was selber macht dann kann ich sowas empfehlen:

https://de.aliexpress.com/item/1005008306224896.html

Ich empfehle den Type2 mit LDAC. Der kann dann aptX und LDAC. Nicht 
jedes Handy (oder Tablet) kann naemlich alles. Das sollte vorher 
pruefen! Vor allem bei Billigschloenz muss man aufpassen weil die 
Hersteller fuer aptX Lizenzgebuehren an Qualcomm abdruecken muessen. 
Daher fehlt das manchmal.
Wenn das System nicht zu eurem Handy/Tablett passt gibt es naemlich nur 
SBC und das klingt schauerlich:
https://hifi.de/ratgeber/bluetooth-codecs-aptx-aac-sbc-40695

Aus dem Modul kommt dann entweder analog, I2S oder SPDIF raus. Da kann 
man sich entscheiden was man will. Die BTM581 geben SPDIF mit 96khz aus. 
Das ist bei meinem Yamaha okay, koennte aber ein Problem mit aelteren 
Geraeten sein!
Ich hatte vorher ein BTM525 da kamen 48khz raus. Allerdings kann das 
kein LDAC. Dafuer koennte man dann einen DTC77 als DAC nehmen und der 
macht ja auch was her. .-)
Theoretisch kann man diese Qualcommteile vermutlich konfigurieren. Es 
gibt da spezielle Software fuer. Allerdings wohl eher nicht fuer Linux.

Leider ist Bluetooth von vorne bis hinten Mist weil es nicht einen 
sondern viele Standards gibt! Man muss da echt aufpassen. Sonst glaubt 
man hinterher die alte LP klang doch besser. :-D

Eine weiter Falle koennen TVs sein! Auf meinem TV kann ich Tidal direkt 
installieren und von da dann mit SPDIF direkt in den Verstaerker. Alles 
gut oder? Bloss ist der Klang da per default auch scheisse weil die TVs 
ebenfalls schlimm am Klang rumdocktern. Da muss man dann erstmal in 
diversen Untermenues alle Verschlimmerungen abschalten. Danach geht es 
dann technisch und man koennte auf Bluetooth verzichten, allerdings ist 
die Nutzung ueber ein Tablett doch schoener!

Es gibt jedenfalls viele Fallen an die man denken muss!

Vanye

von Vanye R. (vanye_rijan)


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Noch ein Zusatztip fuer Leute mit goldenen Ohren. :-D

Jeder hat doch ein altes Handy rumliegen oder? Rootet das und macht da 
LineageOS drauf. Damit kann man den verwendeten Bluetooth-Codec im 
laufenden Betrieb umschalten. Das hab ich so bei meinen normalen 
Androidgeraeten noch nicht gesehen.
Dann kann man sich selber eine Meinung bilden welchen Codec man braucht 
oder auch nicht! Die eigenen Ohren sind immer wichtiger wie das Gelaber 
von Leuten aus dem Internet, mich eingeschlossen. .-)

Vanye

von Martin M. (wellenkino)


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Yalu X. schrieb:
> Norm schrieb:
>> Mein Vater hatte früher eine coole Anlage, die richtig was hergemacht
>> hat: Mit Pegelanzeigen, Equalizer und allen möglichen
>> Einstellungsmöglichkeiten und Reglern. Gekauft vermutlich so Anfang der
>> 80er Jahre.
>> Leider wurde die irgendwann als defekt eingemottet. :(
>
> Wieder ausmotten und reparieren!
>
> Wir sind hier schließlich in einem Elektronikforum :)


ah ja.
Das war bei uns auch so, es war eine Art HiFi Altar. Und wir mußten raus 
wenn das lief :-) Daraus bildet sich dann eine besondere Einstellung zu 
solchen Dingen. Als viele Jahre später der Tag kam und das ganze Zeug 
meins war gabs sofort 20 Jahre Dunkelhaft auf dem Dachboden. Hab das nie 
bereut.
Allerdings sind die um, vielleicht kauf ich mal einen Kettenzug um das 
Krell wieder runterzuhieven.. der fühlt sich grob geschätzt so an wie 
mein Telefunken E104 (den wir zu dritt auf die Werkbank gehoben haben) 
:-)
Wirklich Platz hab ich dafür auchnicht. Einen werde ich behalten als 
Erinnerungsstück, die anderen gehen weg an Liebhaber.
Kopfhörer, da ist ein Sennheiser Unipolar 2000, mit einem Vorschaltgerät 
welches Lautsprecherstecker hat. Die Ohrpolster haben es hinter sich.
Vielleicht krieg ich das mit dem Platz ja irdendwie hin für ein Türmchen 
mit der dicken Bandmaschine obendrauf wär schon nett.

Das Restaurieren alter Messtechnik hat aber den Vortritt, ist einfach 
mein Hobby

von Thomas B. (thombde)


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Habe hier noch einen alten Onkyo TX-DS 575 und Philips Foto-CD-Player.
Waren jetzt 3 Jahre stromlos.
Werde ich mal wieder mit Glühobst ans Netz anschließen.

Beitrag "Verstärker ONKYO TX-DS 575 funktioniert nicht mehr richtig"

von Manfred P. (pruckelfred)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert
> immer noch.

Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind?

Joachim B. schrieb:
> Trotzdem wurden die Ohren zu warm bei längerem Tragen, aber Offene
> mochte ich nie weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt,
> deswegen Geschlossene.

Zum Glück kann man es sich aussuchen, nicht jeder mag die Abkapselung. 
Wenn ich mich nicht täusche, bringen die geschlossenen aber den Bass 
besser auf die Ohren und sind der Schwerhörigkeit dienlicher.

Norm schrieb:
> Vorher mit 4
> Personen in einem 12m^2 Büro-Zimmer, wo immer mind. 2 telefoniert haben
> oder Besuch hatten...

Pech gehabt, aus diesem Grunde hatten wir drei jeder sein Einzelbüro.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Manfred P. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Ich liebe meinen 1977er ur-ur-uralten Sennheiser HD414. Funktioniert
>> immer noch.
>
> Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind?
Die zerfallenen wurden entsorgt und ich hatte nie Probleme Ersatz zu 
besorgen. Momentan sind sie noch gut.
>
> Joachim B. schrieb:
>> Trotzdem wurden die Ohren zu warm bei längerem Tragen, aber Offene
>> mochte ich nie weil Geräusche und Sprache Anderer zu oft ablenkt,
>> deswegen Geschlossene.
>
> Zum Glück kann man es sich aussuchen, nicht jeder mag die Abkapselung.
> Wenn ich mich nicht täusche, bringen die geschlossenen aber den Bass
> besser auf die Ohren und sind der Schwerhörigkeit dienlicher.
>
> Norm schrieb:
>> Vorher mit 4
>> Personen in einem 12m^2 Büro-Zimmer, wo immer mind. 2 telefoniert haben
>> oder Besuch hatten...
>
> Pech gehabt, aus diesem Grunde hatten wir drei jeder sein Einzelbüro.

...
...

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gerhard O. schrieb:
>> Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind?
> Die zerfallenen wurden entsorgt und ich hatte nie Probleme Ersatz zu
> besorgen. Momentan sind sie noch gut.

Ich hatte blaue und die konnte man problemlos mit Polstern für 
Leichtkopfhörer ersetzen. Mittlerweile ist der HD414 (mit 2kOhm 
Systemen) aber ausser Betrieb, weil ein System defekt war.
Wenn du einen wirklich preisgekrönt schönen Receiver suchst, kauf dir 
den hier und mache ihn wieder ganz:
https://www.ebay.de/itm/116944703709

So eine Kiste läuft bei mir immer noch und wurde 1971 von meinem Papa 
neu gekauft.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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gestern zu Weihnachten bei Schwiegerpapa gesehen: 90er Yamaha Receiver

Für die damalige Zeit gut, heute wenig wert

Aber der Lacher: er hat gar keine Lautsprecher

Zitat: " die waren kaputt, habe ich entsorgt"

Kopfhörer nutzt er auch nicht

von Ralf X. (ralf0815)


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Matthias S. schrieb:
> Wenn du einen wirklich preisgekrönt schönen Receiver suchst, kauf dir
> den hier und mache ihn wieder ganz:
> https://www.ebay.de/itm/116944703709

Auch wen B&O immer toll verarbeitet war und reichlich Designpreise 
bekommen hat, mit den Schiebepotis konnte ich mich ausserhalb von EQ und 
Mixern niemals anfreunden.

von Rbx (rcx)


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Norm schrieb:
> Wenn ich heute Verstärker im Internet suche, scheint schon mechanischer
> ein Drehknopf für die Lautstärke das höchste der Gefühle zu sein...

Früher wurden Verstärker und Filter (oder Lautsprecher) auch noch selber 
gebaut. Also wenn es danach geht (die Visuelle Komponente) ist man mit 
Selberbau nicht schlecht beraten.

Eine PA-Anlage kann auch ihre Vorteile haben - wie auch immer, der 
Einstieg (in die Selberbausachen) dauert vielleicht eine Weile, könnte 
sich aber lohnen.

Yalu X. schrieb:
> Wieder ausmotten und reparieren!

Da wird man höchtwahrscheinlich mit viel Korrosion rechnen müssen - 
weswegen Selberbauen auch nochmal seine Vorteile hat.

: Bearbeitet durch User
von Marcel V. (mavin)


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Manfred P. schrieb:
> Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind?

An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze 
künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man 
nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben, aber der Sony 
Kopfhörer hat noch zu dem vergoldeten 3,5 mm 
Stereoklinkensteckeranschluss einen vergoldeten schraubbaren 6,3 mm 
Stereoklinkensteckeradapteraufsatz mit dabei!

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Rbx schrieb:
> Früher wurden Verstärker und Filter (oder Lautsprecher) auch noch selber
> gebaut. Also wenn es danach geht (die Visuelle Komponente) ist man mit
> Selberbau nicht schlecht beraten

Na ja, ohne Messgerätepark (Neutrik A2) hast du keine Chance dein 
Machwerk durchzumessen ob es auch taugt was das Datenblatt versprach 
oder du einen kleinen dummen Fehler beim Aufbau gemacht hast, den der 
etablierte Hersteller natürlich nicht macht.

Allerdings kann man einen kleinen IC Verstärker wie 2 x LM1875 am 24VA 
Trafo billiger inklusive Gehäuse selber bauen als fertig kaufen

https://www.conrad.de/de/p/renkforce-e-sa9-stereo-verstaerker-2-x-12-w-silber-metallic-dunkelbraun-350134.html

Allerdings sind gebrauchte 90er Jahre Verstärker besser und billiger zu 
haben als Selbstbau.

von Rainer D. (rainer4x4)


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Marcel V. schrieb:
> An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze
> künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man
> nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben,

Jepp, bei Sennheiser auch. Oder die Kunststoffflächen der Polster wurden 
total klebrig, wie bei meinen ersten teuren AKG Kopfhörern. 
Reinigungserfolge waren immer nur von sehr kurzer Dauer. Ich hab sie 
entsorgt.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Allerdings sind gebrauchte 90er Jahre Verstärker besser und billiger zu
> haben als Selbstbau.

Zaehlt trotzdem als Selbstbau weil die mindestens an ihrem 
Lautsprecherrelais, Schaltern und Potis ihre Probleme haben. :-D

Vanye

von Joachim B. (jar)


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Vanye R. schrieb:
> Von aktiven Boxen wuerde ich dringend abraten. Das bedeutet ja das man
> in jeder Box ein Schaltnetzteil hat das immer irgendwie in Bereitschaft
> laeuft. Ich denke mal der Totalausfall kommt da nach 5Jahren

keine Verallgemeinerungen,
es gibt nicht nur Schaltnetzteile und Standby es gibt auch alte 
Schätzchen mit Netzschalter und Netztrafo, wie die MFB 5xx Serie von 
Philips.
Meine 567 von 1980 funktionieren original unbearbeitet noch immer, 5x 
544 habe ich aufgearbeitet, 541 wartet noch auf einen Kondensatortausch 
Folie denn der hatte nur im Signalweg einen 0,1µ der neu formiert wurde 
nach 20 Minuten unter Spannung.

von Rbx (rcx)


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Michael B. schrieb:
> Allerdings sind gebrauchte 90er Jahre Verstärker besser und billiger zu
> haben als Selbstbau.

TE möchte ja was, was etwas hermacht, also Animation in etwa - so 
gesehen wäre eine Investition in Messgeräte gar nicht so daneben.
Die Frage ist halt nur, ob es Analog sein darf, oder Digital sein muss.
Gute optische Übertragung, Speichermöglichkeiten usw. werden ja nicht 
nachgefragt ;)

von Thomas B. (thombde)


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Marcel V. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Ohne die gelben Schaumpolster, die inzwischen zerfallen sind?
>
> An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze
> künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man
> nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben, aber der Sony
> Kopfhörer hat noch zu dem vergoldeten 3,5 mm
> Stereoklinkensteckeranschluss einen vergoldeten schraubbaren 6,3 mm
> Stereoklinkensteckeradapteraufsatz mit dabei!

Die Ohrmuscheln bekommt man aber nachgekauft.
Gibt’s bei Amazon für knapp 20 Euro in mehreren Farben.
Einfach mal in die Suche gehen.
Kriege den Link leider nicht gekürzt.

von Thomas B. (thombde)


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Habe mal gerade meinen alten AKG305 vom Dachboden geholt.
Fast 30 Jahre alt.
2 neue Akkus rein, und das Ding funktioniert sogar noch.

https://www.hifi-archiv.info/AKG/1998%20AKG%20K-305-401-405%20Prospekt.pdf

Obwohl meiner hat 864MHz .
Passt irgendwie nicht.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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Rainer D. schrieb:
> Marcel V. schrieb:
>> An meinem Sony Kopfhörer MDR-V7 aus den 80ern ist die schwarze
>> künstliche Lederhaut ebenfalls total brüchig geworden. Jedes mal hat man
>> nach Benutzung die Kunstlederfetzen an der Glatze kleben,
>
> Jepp, bei Sennheiser auch. Oder die Kunststoffflächen der Polster wurden
> total klebrig, wie bei meinen ersten teuren AKG Kopfhörern.
> Reinigungserfolge waren immer nur von sehr kurzer Dauer. Ich hab sie
> entsorgt.

Ohrpolster sind Verschleissteile, die muss man halt alle paar Jahre 
austauschen. Bettlaken und Zahnbürste wechselt man auch.

Bei geschlossenen Kopfhörern haben die Ohrpolster einen deutlichen 
Einfluss auf den Klang. Original und Nachgemacht unterscheiden sich, und 
neu bzw alt und kaputt unterscheiden sich auch. Wenn es keine Originale 
mehr gibt, dann muss man ggf mehrere Sorten ausprobieren.

von Soul E. (soul_eye)


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Norm schrieb:
> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D

Die besten HiFi-Geräte wurden Ende der '80er, Anfang der '90er Jahre 
gebaut. Und all das Zeug, was man damals ehrfürchtig in der Stereo 
bewundert hat, kann man heute für erschreckend wenig Geld auf 
Kleinanzeigen kaufen.

> Und ganz viele Angebote von No-Name-Produkten, die direkt aus China
> kommen.

Ein modernes Gerät braucht man, und zwar einen 
USB/Bluetooth/Streaming-Client. Bei mir musste der Tuner weichen, da 
steht jetzt ein Technisat, der neben DAB und Internetradio auch mp3 
abspielen kann.

> Habt ihr Tipps zu Herstellern und Bezugsquellen? Ich such jetzt kein
> Equipment für 10.000 EUR, aber mehr als 99,- dürfte es schon sein. ^^

Equipment für damals 10.000 DM bekommst Du heute für ein Zwanzigstel des 
Neupreises. Von den Leuten, die meinen, ihre Anlage durch eine 
Bluetooth-Box ersetzen zu können und das alte Zeug loswerden wollen.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Bei geschlossenen Kopfhörern haben die Ohrpolster einen deutlichen
> Einfluss auf den Klang. Original und Nachgemacht unterscheiden sich, und
> neu bzw alt und kaputt unterscheiden sich auch.

Man kann sogar einen Unterschied hoeren wenn man sie in der 
Waschmaschine hatte. :)
Aber natuerlich wenn hier Leute antanzen die mit 30Jahre alten 
Funkkopfhoerern auf 860Mhz hoeren, die hoeren vermutlich eh nicht mehr 
viel. Ich staune immer auf Flohmaerkten wenn ich das so verranzten Muell 
sehe wo seit 30Jahren immer noch dieselben Ohrpolster dran sind. Eklig!

> Die besten HiFi-Geräte wurden Ende der '80er,
> Anfang der '90er Jahre gebaut.

Es gibt da bestimmt auch Ausnahmen, aber ja weitestgehend stimme ich zu. 
Vor allem wenn es auch um mechanische Qualitaet/Haptik in der 
bezahlbaren Mittelklasse geht. Aber auch das ist heute >30Jahre alt und 
bedarf erstmal der ueberholung.
Manches ist aber auch Geschmack/Zeitgeist. Wenn man in den 80/90er gross 
geworden ist dann findet man einfach diese silbernen 70er Jahre Kisten 
haesslich. Wer aber 10Jahre aelter oder juenger ist sieht das anders.

> Und all das Zeug, was man damals ehrfürchtig in der Stereo
> bewundert hat, kann man heute für erschreckend wenig Geld auf
> Kleinanzeigen kaufen.

Da bist du etwa 10Jahre zu spaet. Das was du frueher fuer 500DM im 
Mediamarkt kaufen konntest, kannst du heute beim Kleinanzeigen preiswert 
kaufen. Aber die teuren Sachen sind heute auch nicht mehr preiswert. Und 
wie ich gerade schon sagte, es ist immer mit einer Reparatur zu rechnen. 
Und wenn man Pech stammt das Geraet von so einem Schwachkopf der alles 
mit Kontakt60 ertraenkt hat oder aus einem Raucherhaushalt.

> Ein modernes Gerät braucht man, und zwar einen
> USB/Bluetooth/Streaming-Client.

Korrekt! Aber da hab ich ja schon was zu geschrieben.

> Equipment für damals 10.000 DM bekommst Du heute für ein Zwanzigstel des
> Neupreises. Von den Leuten, die meinen, ihre Anlage durch eine
> Bluetooth-Box ersetzen zu können und das alte Zeug loswerden wollen.

Das war zeitweise so. Vor allem bei grossen Lautsprechern. Meine T&A hab 
ich z.B fuer 300Euro bekommen. (kicher!) Aber ich denke auch die Zeiten 
gehen jetzt dem Ende zu. Ausserdem auch diese Sachen sind alt. Meine 
TMR160 brauchten z.B neue Sicken weil die alten sich in Ekelschleim 
verwandelt haben. Ist zwar keine grosse Sache die zu wechseln, aber 
etwas Arbeit war das schon.

Es gibt eine interessante Ausnahme und dazu gehoert z.B mein Yamaha 
RX-V3000. Diese 7/1 Anlagen will niemand mehr haben weil sie mit 
modernen Dolby/Sonstwas gedoens nicht mehr klar kommen und kein HDMI 
haben. Die meisten Leute scheinen zu vergessen das man den Dolbyquatsch 
auch abschalten kann und die Kiste einfach 2.0 verwenden kann. Aber man 
muss auf zwei Dinge achten. Nur Teile kaufen die A/B Endstufen haben und 
nicht nur Billig-KlasseC fuer KinoTon. Und darauf achten das die 
Endstufe ohne TV nutzbar ist.

Und NIEMALS etwas kaufen bevor man geprueft hat ob es im Internet das 
Servicemanual gibt. Das ist immer der allererste Schritt!

Vanye

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Soul E. schrieb:
> Ein modernes Gerät braucht man, und zwar einen
> USB/Bluetooth/Streaming-Client. Bei mir musste der Tuner weichen, da
> steht jetzt ein Technisat, der neben DAB und Internetradio auch mp3
> abspielen kann.

Einen USB/Bluetooth/Streaming-Client an einen der Eingänge 
anzuschließen, ist kein Frevel. Schließlich hatte der Verstärker schon 
in den 80er Jahren keine andere Aufgabe, als ein verstärktes und ggfls. 
klanggefiltertes Signal an die Boxen zu geben.

Bei mir musste der Tuner noch nicht weichen, weil ich nach wie vor guten 
(analogen) UKW-Empfang habe und es genügend Eingänge gibt. Bei meinem 
Yamaha u.a. für DAT. :) Habe ich nie besessen, kennt das noch jemand?

https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape

von Marcel V. (mavin)


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Rainer Z. schrieb:
> Bei mir musste der Tuner noch nicht weichen, weil ich nach wie vor guten
> (analogen) UKW-Empfang habe und es genügend Eingänge gibt.

Bei mir ist der Tuner schon im Onkyo Verstärker mit integriert 
(Receiver). Der Verstärker hat so viele bunte Eingänge, die nutze ich 
bis zum heutigen Tag gar nicht alle! Er hat sogar ein 
Netzwerkkabelanschluss und könnte Internetradio abspielen, wenn ich 
wöllte. Im Wohnzimmer benötige ich aber kein Internetradio.

Im Arbeitszimmer habe ich allerdings ein Internetradio von TechniSat 
(110IR), dass an einem selbstgebauten Verstärker angeschlossen ist, den 
ich provisorisch auf einer Küchenarbeitsplatte aufgebaut habe. Die Fotos 
dazu habe ich vor nicht allzu langer Zeit mal in einem anderen Thread 
gezeigt.

Das Netzwerkkabel findet am Samsung Smart-TV eine bessere Verwendung! 
Denn dadurch habe ich mir die Möglichkeit geschaffen, Filme aus der 
Mediathek ansehen zu können.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Marcel V. schrieb:
> Bei mir ist der Tuner schon im Onkyo Verstärker mit integriert
> (Receiver). Der Verstärker hat so viele bunte Eingänge, die nutze ich
> bis zum heutigen Tag gar nicht alle! Er hat sogar ein
> Netzwerkkabelanschluss und könnte Internetradio abspielen, wenn ich
> wöllte.

Oh ja! Der ist dann deutlich neuer als mein Yamaha AX 900. Leider kann 
ich auf dem Bildchen die Typenbezeichnung nicht vollständig lesen, weil 
das Netzkabel über dem Typenschild hängt.

von Marcel V. (mavin)


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Rainer Z. schrieb:
> Leider kann ich auf dem Bildchen die Typenbezeichnung nicht vollständig
> lesen, weil das Netzkabel über dem Typenschild hängt.

TX-8050

Ich glaube Baujahr 2010. Die Testberichte im Internet sind auch gar 
nicht so schlecht!

: Bearbeitet durch User
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Yamaha u.a. für DAT. :) Habe ich nie besessen, kennt das noch jemand?

Jeder mit Musikgeschmack kennt sowas. Mein DTC77, 57, WMD-DT1, JVC KS-D1 
und der Aiwa HD-X1 gehen alle noch. Musste ich aber natuerlich in den 
letzen 20Jahren auch mal was dran tun damit es so bleibt. Durch 
rumliegen bleiben die nicht ganz. :-D

Vanye

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Marcel V. schrieb:
> Rainer Z. schrieb:
>> Leider kann ich auf dem Bildchen die Typenbezeichnung nicht vollständig
>> lesen, weil das Netzkabel über dem Typenschild hängt.
>
> TX-8050

Danke. Gefällt mir. Die Front sieht angesichts der vielen Funktionen 
recht aufgeräumt aus. Aber meine Güte, zwischen meinem "geerbten" Yamaha 
und Deinem Onkyo liegen ca. 25 Jahre...

Vanye R. schrieb:
>> Yamaha u.a. für DAT. :) Habe ich nie besessen, kennt das noch jemand?
>
> Jeder mit Musikgeschmack kennt sowas.

Ja, hast natürlich Recht. Ich war allerdings noch in der Schule oder 
dort gerade raus, als die Dinger erschienen. Konnte ich mir also nicht 
leisten. Letztlich dominierte die CD. Meiner Erinnerung nach sorgte die 
damals mächtige Musikbranche für Kopierschutzmaßnahmen, die DAT fürs 
gemeine Volk unattraktiv machten, z.B. waren digitale Kopien nicht oder 
nur eingeschränkt möglich. Technisch waren es sicher feine Geräte.

Beitrag #7985324 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas B. (thombde)


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Marcel V. schrieb:
> Bei mir ist der Tuner schon im Onkyo Verstärker mit integriert
> (Receiver). Der Verstärker hat so viele bunte Eingänge, die nutze ich
> bis zum heutigen Tag gar nicht alle! Er hat sogar ein
> Netzwerkkabelanschluss und könnte Internetradio abspielen, wenn ich
> wöllte. Im Wohnzimmer benötige ich aber kein Internetradio.

Der sieht ja noch aufgeräumt aus ;-)
Selbst wenn ich meinen alten Onkyo verkaufen würde, ...könnte ich ihn 
nur als defekt verkaufen. Für einen Spotpreis.
Ich kann die ganzen Ein- und Ausgänge gar nicht testen.
Gut, Camcorder und Panasonic Videorekorder (NV1000) stehen auch noch 
eingelagert herum.
Wäre mir aber zu aufwändig.
Ich habe die Geräte über 20 Jahre nicht am Netz gehabt.
Werden wohl nicht mehr funktionieren.

PS:
Sorry für die Bildqualität.

: Bearbeitet durch User
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Kopierschutzmaßnahmen, die DAT fürs
> gemeine Volk unattraktiv machten, z.B. waren digitale Kopien nicht oder

Ich hab das SCMS des 57er damals in meinem Kinderzimmer mit einem 
1-Kanal Hameg Oszi geknackt. Spielkram. Kein Vergleich zu modernen 
Sachen die heute in den Kinderzimmern unseres Landes geleistet werden. 
:-D

Vanye

von René H. (mumpel)


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Marcel V. schrieb:
> Das Netzwerkkabel findet am Samsung Smart-TV eine bessere Verwendung!

Es gibt auch Netzwerkswitches. Nebenbei bemerkt.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ralf X. schrieb:
> mit den Schiebepotis konnte ich mich ausserhalb von EQ und
> Mixern niemals anfreunden.

Sie sind eben auch aus grösserer Entfernung leicht ablesbar, was bei 
einem Receiver ohne Display und Fernbedienung praktisch sein kann. Bei 
meinem Beomaster hatten sie auch nie ein Serviceproblem.

von Ralf X. (ralf0815)


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Matthias S. schrieb:
> Sie sind eben auch aus grösserer Entfernung leicht ablesbar, was bei
> einem Receiver ohne Display und Fernbedienung praktisch sein kann.

Ja, das ist sehr nützlich, wenn man ggf. mit Fernglas sehen kann, wie 
laut es eingestellt ist..

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)



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Ralf X. schrieb:
> Ja, das ist sehr nützlich, wenn man ggf. mit Fernglas sehen kann, wie
> laut es eingestellt ist..

Der Lautstärkenspanner. Das kannte ich noch nicht.
Ralf schaut, wie weit der Nachbar den Lautstärkeregler hochgedreht hat.
(Danke für die schöne Vorlage!)

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Norm schrieb:
> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme? :D

Von den heutztage neu angebotenen Komponenten gefällt mir eigentlich am 
besten die Canton Reference 1 und sonst die Gerätschaften eher wenig. 
Aber die muß man nicht haben.

Nimm Die die Komponenten vom Dachboden hervor und staune, was davon noch 
alles funktionieren wird. Dabei lernt man viel mehr über Audiowiedergabe 
als mit dem neumodischen digital-verseuchten-Zeug.


Thomas B. schrieb:
> Selbst wenn ich meinen alten Onkyo verkaufen würde, ...könnte ich ihn
> nur als defekt verkaufen. Für einen Spotpreis.

Richtig. So einen Onkyo-AV-Trümmer habe ich mir auch mal gekauft für 20€ 
aus Neugier. Könnte sogar der gleiche Typ sein. Eigentlich sind bei dem 
nur die Relaiskontakte oxydiert, der REst geht wohl alles. Alle 
Endstufen sind von einfachster Bauart, klar, daß 7 Endstufen siebenfach 
Ruhestrom verheizen, aber leider rauschen sie auch ordentlich. Radioteil 
ist sehr einfach gehalten.
Für diese Trümmer kann ich mich gar nicht begeistern. Imposant ist noch 
der Trafo, wenn man so einen braucht und evtl kann man den Kühkörper und 
die Transistoren weiter verwenden. Zu mehr taugen die Geräte kaum noch.

Und der Digitlkram ist veraltet. Nie wieder kommt mir so einer ins Haus.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Norm schrieb:
> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme?

Was schließt man denn heute dann daran so an?

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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René H. schrieb:
> Wer braucht zuhause 2000 Watt?

Meine Nachbarn.

Ein verspätetes frohes neues...

von Soul E. (soul_eye)


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Cyblord -. schrieb:
> Norm schrieb:
>> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme?
>
> Was schließt man denn heute dann daran so an?

Zum Hören einen Plattenspieler oder CD-Player, und für die 
Hintergrundberieselung einen Bluetooth- oder WLAN (Spotify)-Streaming 
Client.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Soul E. schrieb:
>>> gibt es heute eigentlich noch schöne Hifi-Systeme?
>> Was schließt man denn heute dann daran so an?
> Zum Hören einen Plattenspieler oder CD-Player,

Und da kommen wir dann zur Bedienbarkeit: Der alte Receiver hatte 
mechanische Tasten, mit eindeutiger Zuordnung zur Quelle. Bei einem 
neueren soll ich nun mit einem Drehrad die Quelle wählen, die das 
Display anzeigt und durch Drücken bestätigen - was finde ich wohl 
einfacher?

von Alexander S. (alesi)


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Zu einem Hifi-System gehören ja auch Lautsprecher

    https://hifi.de/bestenliste/high-end-lautsprecher-188507

von Heinz R. (heijz)


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Cyblord -. schrieb:
> Was schließt man denn heute dann daran so an?

zum Radiohören hat der Receiver DAB - und zum Musikhören Youtube vom PC 
per Optical in  (Onkyo TX-8150)

von Rbx (rcx)


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Alexander S. schrieb:
> Zu einem Hifi-System gehören ja auch Lautsprecher

Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen.

von Al. K. (alterknacker)


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Rbx schrieb:
> Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen.

Ich will mal Klugscheißern,die Boxen kann man selber bauen....

MfG
ein 81 Jähriger

von Marcel V. (mavin)


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Manfred P. schrieb:
> Der alte Receiver hatte mechanische Tasten, mit eindeutiger Zuordnung
> zur Quelle. Bei einem neueren soll ich nun mit einem Drehrad die Quelle
> wählen, die das Display anzeigt und durch Drücken bestätigen - was finde
> ich wohl einfacher?

Die Front vom Onkyo Receiver würde dann aber extrem unübersichtlich 
aussehen, wenn am Inputdrehschalter alle 12 Programmquellen mit 
Abkürzungen beschriftet wären. Ein Drucktastenaggregat mit 12 Knöpfen 
wäre sogar optisch noch unruhiger und platzverschwenderischer!

Ohne Beschriftung sieht die Front sehr aufgeräumt aus. Man muss dann 
zwar beim Drehen des Drehrades alle 12 Programmquellen durchklicksen und 
sich im Punktmatrix-Display durchlesen, um welche Programmquelle es sich 
gerade handelt, aber die Programmquelle ist immerhin im ausgeschriebenen 
Klartext formuliert und man kann sich ja ungefähr die Reihenfolge 
merken, so dass man es beim nächsten mal einfacher hat, die gewünschte 
Programmquelle zu finden.

von W.P. K. (elektronik24)


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Ja das stimmt - wenn man sich ein wenig Mühe gibt, können die sogar gut 
klingen. Gute Chassis und ordentliche Bauteile für die Frequenzweiche 
sind zwar nicht ganz billig, bleiben aber meist Rahmen. Als Student oder 
für die Kellerbar tuts dann auch das Gehäuse in Selbstbauqualität.

ABER der WAF ist liegt beim Selbstbau meist am unteren Ende der Skala 
und ist selten bei mehr als 5! Hier im Haus wird kein WAF von weniger 
als ca. 8 akzeptiert. Einen WAF von 10 erreicht man eigentlich nur als 
Tischler mit dem nötigen Equipment und dem Investment von 100 
Arbeitsstunden.
Dann lieber einmal in was vernünftiges investieren - die hat man dann 
die nächsten 20 Jahre oder länger ... das moderne elektronische 
Equipment -vollgestopft mit Chips zur digitalen Signalverarbeitung- hält 
lange nicht mehr so viele Jahre durch.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen.

Das ist eine theoretische Moeglichkeit die in der Praxis selten 
auftritt. Neben einer gewissen Menge an Fachwissen wird man einige 
Versuche brauchen die man auch variiert und ein paar Messmittel koennen 
auch nicht schaden damit man Aenderungen einordnen kann. Wenn man also 
nichts besseres zutun hat und jahrelang an sowas rumbasteln will dann 
ist das richtig. In der Regel aber ist es Unsinn.

Vanye

von Rene K. (xdraconix)


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Wie im Museum hier, eigentlich so wie das ganze Forum...

von Christian M. (likeme)


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Neulich einen 300 Euro Sony Blu-Ray Player gekauft, eingeschalten, kein 
Display, nichts. Anzeige nur noch über den Fernseher. Optischer 
Charakter wie eine Universal Bastelbox von Reichelt. Alles Plastik... 
Shame over Sony, die waren Designtechnisch aller erste Sahne in den 
90iger Jahren. Jetzt steht es da unter dem Fernseher, lieblos mit DVD 
Hüllen verstapelt.

: Bearbeitet durch User
von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Wie im Museum hier, eigentlich so wie das ganze Forum...

Klar! Man muss es nur einordnen. Ich hoere mittlerweile fast 
ausschliesslich Tidal unkomprimiert vom Handy ueber aptXHD oder LDAC zum 
Receiver. Trotzdem macht es gelegentlich Spass ein Tape in den DTC77 
einzulegen einfach wegen der geilen Verarbeitung der Kiste.

Vanye

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Rene K. schrieb:
> Wie im Museum hier, eigentlich so wie das ganze Forum...

Ja, gebe ich Dir Recht. Allerdings, so ein Verstärker mit guten Boxen 
aus den 80er oder 90er Jahren hat schon was!

Cyblord -. schrieb:
> Was schließt man denn heute dann daran so an?

Was Du willst und was noch vorhanden ist. Aber:

Vanye R. schrieb:
> Es reicht eigentlich ein Bluetooth-Analog Wandler und man kann alles vom
> Handy abspielen.

Oder vom Notebook. So sehe ich das auch. Was aber den noch vorhandenen 
Nutzen des alten Verstärkers belegt. Alternativ spielt der Cyblord seine 
Mucke eben von seiner grottigen Plastik-Bluetooth-China-Plärr-Box ab. 
Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Wer braucht zuhause 2000 Watt?
>
> Meine Nachbarn.

Das ist sicherlich die Zusatzheizung am Abend um nicht wegen der 
Nachtabsenkung zu frieren.

Die glauben sicherlich auch noch an die Nebenwirkung als eine akustische 
Waermepumpe.

https://www.pv-magazine.de/2023/01/09/warme-klaenge-start-up-zeigt-thermo-akustische-waermepumpe/

von Rbx (rcx)


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Al. K. schrieb:
> Ich will mal Klugscheißern,die Boxen kann man selber bauen....

Klugscheiß zurück: Die Chassis sind auch nicht unmöglich. Wo sind wir 
denn hier?

Ganz abgesehen davon aber ein guter Tipp:
https://www.monacor.de/selbstbau-lautsprecher-komponenten

von Oliver S. (oliverso)


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Rainer Z. schrieb:
> Allerdings, so ein Verstärker mit guten Boxen
> aus den 80er oder 90er Jahren hat schon was!

Gerade bei den Lautsprechern hat sich seit der Zeit zum einen extrem 
viel verbessert, zum anderen sind die Exemplare von vor 40 Jahren heute 
nur noch zerkrümmelter Sondermüll. Also nein. „Gute“ Boxen aus der Zeit 
haben gar nix, außer Staub angesetzt.

Bei den Verstärkern siehts etwas besser aus.

Oliver

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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ich habe hier auch noch Boxen aus den 90ern, bin sehr zufrieden , will 
ich nicht eintauschen

Aber man muss sich schon darüber klar sein: in den 90ern gab es keine 
Neodym-Magnete

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Oliver S. schrieb:
> Gerade bei den Lautsprechern hat sich seit der Zeit zum einen extrem
> viel verbessert, zum anderen sind die Exemplare von vor 40 Jahren heute
> nur noch zerkrümmelter Sondermüll.

Kann ich von meinen geerbten Boxen nicht behaupten. Allerdings wurden 
die kaum beansprucht. Manche Stadtmenschen kaufen sich 200-Watt-Boxen, 
obwohl sie die in ihrer Wohnung gar nicht nutzen können. Leute gibt's...

von Harald K. (kirnbichler)


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Heinz R. schrieb:
> in den 90ern gab es keine Neodym-Magnete

Neodymmagnete wurden schon in den frühen 90ern in Linearmotoren für 
Festplatten verbaut.

Kommerziell produziert werden Neodymmagnete seit 1986, bloß für so 
triviale Anwendungen wie Lautsprecher werden die in der Anfangzeit viel 
zu teuer gewesen sein.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Oliver S. schrieb:
> Exemplare von vor 40 Jahren heute nur noch zerkrümmelter Sondermüll.

Das waren haupsächlich Membranen, die mit einer Gummiesicke aufgehängt 
waren. Auf der einen Seite hatte ich mich geärgert Lautsprecher ohne die 
Gummisicke erwischt zu haben bei Bühler oder Völkner, aber nach dem sich 
bei Kumpels auf das Jahrzehnt zugehend, diese Sicken auseinanderfielen, 
war meine Wahl anscheinend doch nicht so schlecht.

von Michael L. (nanu)


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Dieter D. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Exemplare von vor 40 Jahren heute nur noch zerkrümmelter Sondermüll.
>
> Das waren haupsächlich Membranen, die mit einer Gummiesicke aufgehängt
> waren.

Schreib doch nicht immer Unsinn. Das waren Membranen aus geschäumten 
Material, die sich aufgelöst haben.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Michael L. schrieb:
> Das waren Membranen aus geschäumten Material, die sich aufgelöst haben.

Diese Unterschiede kenne ich auch. Die Schaumstoffsicken von den 
billigen Kompaktanlagen haben diese Kumpels noch früher kaputt bekommen, 
wenn nicht vorher die Spulen überhitzten.

Bei denen waren das in der Regel keine guten Gummisicken, die Jahrzehnte 
hielten. Gummisicke war Mode, aber das Budget halt klein.
Demgegenüber können Papier- oder Gewebesicken ein Leben lang halten.

Nur kannte ich damals keine solche Quellen für die Reparatur:
https://adko.eu/Lautsprecher-Sicke-Reparatur-Gummi-15cm

Und auch für die Schaumstoffsicken:
https://adko.eu/Lautsprecher-Sicke-Reparatur-Schaumstoffsicke-10cm-/

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Pah, meine JBL Zweiwegboxen sind von 1984 und haben heute noch den 
gleichen Sound wie damals.

von Heinz R. (heijz)


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Matthias S. schrieb:
> Pah, meine JBL Zweiwegboxen sind von 1984 und haben heute noch den
> gleichen Sound wie damals.

sag jetzt bitte aber nicht Control One - sorry, aber selten was mieseres 
gehört

(Ich habe viele davon beruflich verbaut)

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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Heinz R. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Pah, meine JBL Zweiwegboxen sind von 1984 und haben heute noch den
>> gleichen Sound wie damals.
>
> sag jetzt bitte aber nicht Control One - sorry, aber selten was mieseres
> gehört
Ja, da wird immer viel geschimpft. Ich habe seit 15 Jahren welche im Bad 
und bin mit der Klangqualität voll zufrieden. Auch im Schlafzimmer als 
Wecker, oder im selbstgebauten Baustellenradio kann ich nichts 
schlechtes über die Control One sagen.

Im Wohnzimmer steht aber natürlich was anderes.

von Joachim B. (jar)


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Rbx schrieb:
> Man kann auch sehr gute Lautsprecher selber bauen.

bezweifel ich, LS-Chassis wohl eher nur Spezialisten
gute Lautsprecher, definiere gut, ein Freund hatte mal Holz 
zusammengeleimt lackiert und Keef Chasis eingebaut, es wurde ihm 
praktisch für Wahnsinns Geld abgekauft.
Ich sag mal so sie hörten sich gefällig an aber gut?
Ich als Techniker hätte nur mit Bewertungsmikrofon und ausmessen auf 
Frequenzgang und Linearität ein Urteil abgegeben.
Wenn ich an 300-3000 Hz künstliches Ohr und Vorverstärker denke ums Jahr 
1990 10000,- DM von Brüel & Kjær als Prüfung für Telefone ist das nichts 
für Hobbyisten.

Al. K. schrieb:
> die Boxen kann man selber bauen....

ja, dann hörts auf Dämmung stopfen, Frequenzweiche rechnen und 
ausmessen, geht nun mal nicht ohne entsprechnede Messmittel.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Gerade bei den Lautsprechern hat sich seit der Zeit zum einen extrem
> viel verbessert, zum anderen sind die Exemplare von vor 40 Jahren heute
> nur noch zerkrümmelter Sondermüll. Also nein. „Gute“ Boxen aus der Zeit
> haben gar nix, außer Staub angesetzt.

Das ist mal wieder so eine Verallgemeinerung die wegen ihre Staerke 
Bullshit ist. Ich hab hier z.b die T&A TMR160 stehen. Da sind in der Tat 
mal die Gummisicken kaputt gegangen. Die zerkruemmeln uebrigen nicht, 
die verwandeln sich in den Schleim des Grauens. (vergleichbar 
Antriebsriemen) Die konnte ich aber problemlos ersetzen! Hat nur 100ml 
Reinigungsbenzin gebraucht um hinterher mein Parkett zu reinigen weil da 
trotz grosser Sorgfalt ein Stueck der alten Sicke runtergefallen war. :)

Klangtechnisch muss ich sagen das ich auf den diversen "Hifi-Tagen" 
vieles hoere was schlechter ist und einiges was besser ist. Einmal hat 
mich eine moderne Box ueberrascht welche genauso gut klang wie die TMR, 
aber nur 30-50% ihres Volumens hatte. Es gibt also durchaus eine gewisse 
Weiterentwicklung, aber nicht alles alte ist schlecht. Genausowenig wie 
etwas alte gut ist bloss weil es alt ist. Man muss nur sein Besserwissen 
ausschalten und seine Ohren einschalten.

Und dann muss man noch sagen das "gut" und "schlecht" bei Klang 
subjektiv ist.  Ich hab z.B noch keinen Kopfhoerer von Sennheiser 
gehoert den ich besitzen will, obwohl hier mancher sicher anders denkt. 
.-)
BTW: Denke gerade ueber den Kauf eines Audeze LCD-2 Closed Back nach 
weil der mich echt umgehauen hat....

Vanye

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Heinz R. schrieb:
> sag jetzt bitte aber nicht Control One

Nö, keine Control One, sowas habe ich nur als Klon von Thomann. Ich habe 
meine Boxen gestern mal im Netz gesucht, aber nicht gefunden. 2 Wege, 
Bassreflex, etwa 50W, Holzgehäuse, recht basslastig.

von Marcel V. (mavin)


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Matthias S. schrieb:
> Wege, Bassreflex, etwa 50W, Holzgehäuse, recht basslastig.

Die Basslastigkeit kann man dadurch etwas unterdrücken, indem man einen 
Schaumstoffpfropfen (Abmessungen: Länge = Durchmesser) saugend ins 
Bassreflexrohr reinstopft! Dadurch verringert sich die Basslastigkeit 
und die Konturenschärfe im Mitteltonbereich steigt an, so dass man fast 
eine brillante Klangfarbe erhält.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Vanye R. schrieb:
>> Ich hab hier z.b die T&A TMR160 stehen.

Der entscheidende Fortschritt ist in der Simulationtechnik passiert. 
Damals war viel Trial and Error, heute gibt’s Chassis in alle 
Qualitätsstufen mit bekannten und stabilen Parametern, und jeder kann 
den Klang am Reißbrett definieren.
Damals war’s eher Kunst, heute ist das Technik.

Und zudem haben sich die Vorstellungen von gutem Klang mit der Zeit auch 
verändert.

Oliver

von Al. K. (alterknacker)


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Matthias S. schrieb:
> Nö, keine Control One, sowas habe ich nur als Klon von Thomann. Ich habe
> meine Boxen gestern mal im Netz gesucht, aber nicht gefunden. 2 Wege,
> Bassreflex, etwa 50W, Holzgehäuse, recht basslastig.

Mach mal ein Foto, würde mich interessieren...

MfG

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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Oliver S. schrieb:
> Vanye R. schrieb:
>>> Ich hab hier z.b die T&A TMR160 stehen.
>
> Der entscheidende Fortschritt ist in der Simulationtechnik passiert.
> Damals war viel Trial and Error, heute gibt’s Chassis in alle
> Qualitätsstufen mit bekannten und stabilen Parametern, und jeder kann
> den Klang am Reißbrett definieren.
> Damals war’s eher Kunst, heute ist das Technik.
>
> Und zudem haben sich die Vorstellungen von gutem Klang mit der Zeit auch
> verändert.
>
> Oliver
Ja. Ich habe vor ein paar Jahren mal mit einem Tontechniker aus der 
Veranstaltungstechnik diskutiert. Ich war erstaunt, was für ein 
entspanntes Verhältnis der zur Qualität der Wandler hat.
Der sah seine Kunst eher darin, die Fläche gleichmäßig zu beschallen. 
(Gleichmäßig laut, gleichmäßig gut)
Der Klang der einzelnen Lautsprecher war für ihn eher nachrangig. Das 
wird ohnehin vor Ort ausgemessen und per DSP korrigiert.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Der entscheidende Fortschritt ist in der Simulationtechnik passiert.

Das heisst aber nicht das man damals nichts gutes bauen konnte. Es war 
nur aufwendiger. Davon merke ich aber nichts wenn ich eine Box einfach 
nur kaufe. Nur meinen Ohren muessen mir sagen das ich sie haben will.

BTW: Ich kann heute in LT-Spice auch in 3min einen Transistorverstaerker 
designen. In den 90ern hat das in der Vorlesung fuer Schaltungstechnik 
90min gedauert. Beider Verstaerker liefern heute dieselben Ergebnisse. 
.-)

> Und zudem haben sich die Vorstellungen von gutem Klang mit der Zeit auch
> verändert.

Aber eher nicht zum besseren... Wenn sich jemand mit einer TMR160 daran 
stoert das heute vieles neue zuviel Bass-Bums hat, dann sagt das doch 
einiges oder?

Vanye

von Rbx (rcx)


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Vanye R. schrieb:
> Aber eher nicht zum besseren... Wenn sich jemand mit einer TMR160 daran
> stoert das heute vieles neue zuviel Bass-Bums hat, dann sagt das doch
> einiges oder?

Naja, fairerweise muss man schon darauf hinweisen, dass Voluminöse Boxen 
noch eine eigene Qualität hinsichtlich der Abbildung tieferer Frequenzen 
mitbringen.
Sofern man das nicht mal öfter gehört hat, kann man sich kaum ein Urteil 
darüber erlauben.
Ich selber mag auch Bass-Wumms, so gesehen macht mir ein billiger 
Recording-Kopfhörer von Thomann schon etwas mehr Spaß als ein DT 770.
Interessanterweise löst sich die Umwicklung des Schaumstoffes über den 
Bügeln beim DT 770 auch gerade auf.
Sowas (typisch chinesisches) hätte ich von Beyerdynamic eigentlich nicht 
erwartet.
Beim den Recording-Kopfhörern von Thomann hatte sich das Anschlusskabel 
an einem Knick in 1000 Einzelteile zerlegt. Auch so ein netter 
China-Böller..

Ein anderer kritischer Punkt sind noch Zusammenhänge, wie gut die 
Komponenten zusammenpassen. Dazu gehört auch das Hörmaterial (als 
einfaches Beispiel hier), denn je besser die Boxen bzw. zusammen mit den 
anderen Komponenten abbilden, desto eher hört man, wie miserabel das 
Hörmaterial aufgenommen wurde (eine Musik-CD zum Beispiel).
Meistens braucht man auch noch Top-Verstärker oder bei Plattenspielern 
eine sehr gute Abtastnadel.

von Harald K. (kirnbichler)


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Rbx schrieb:
> so gesehen macht mir ein billiger
> Recording-Kopfhörer von Thomann

welcher?

von Rbx (rcx)


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Harald K. schrieb:
> welcher?

Wegen dem Basswumms?
HD800 heißt das Ding.
https://www.kopfhoerer.de/test/232139-t-bone-hd-800-neue-bewertung/

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Al. K. schrieb:
> Mach mal ein Foto, würde mich interessieren...

Kaum nimmt man mal die Abdeckung ab, steht auch schon die Bezeichnung 
da. Es ist die JBL TLX 2.
Am Basstunnel werde ich nicht rumfummeln. Ich habe den Bassregler auf 
Mitte und dann klingts richtig.

: Bearbeitet durch User
von Harald K. (kirnbichler)


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Rbx schrieb:
> Wegen dem Basswumms?

Nicht gerade deswegen, aber wenn der sonst taugt ...
Danke!

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Interessanterweise löst sich die Umwicklung des Schaumstoffes über den
> Bügeln beim DT 770 auch gerade auf.

Liegt vielleicht an deinem Conditioner? :)

Kannst du vermutlich alles nachkaufen. Sowohl original wie auch bei 
Aliexpress. DT770/880/990 sind erstaunlich verbreitet und bei meinem 
880pro, jetzt wohl so 10J alt, hat sich noch nix aufgeloest.

Oder meinst du die alten Teile aus den 80ern? Da waere es praktisch ein 
Wunder wenn du noch laufen.

Vanye

von Soul E. (soul_eye)


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Vanye R. schrieb:
> Kannst du vermutlich alles nachkaufen. Sowohl original wie auch bei
> Aliexpress. DT770/880/990 sind erstaunlich verbreitet und bei meinem
> 880pro, jetzt wohl so 10J alt, hat sich noch nix aufgeloest.

Ohrpolster sind Verschleißteile. Die muss man alle paar Jahre mal 
erneuern. Die Zahnbürste wechselt man ja auch.

Die nachgemachten klingen anders als die Originale. Muss man halt 
ausprobieren.

von Vanye R. (vanye_rijan)


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> Ohrpolster sind Verschleißteile. Die muss man alle paar Jahre mal
> erneuern. Die Zahnbürste wechselt man ja auch.

Das wissen wir alle und wurde in diesem Thread bereits thematisiert. 
Hier geht es aber um andere Teile auch die kann man ersetzen und zu 
meinem erstaunen sogar von Alieexpress.

https://de.aliexpress.com/item/1005010700072544.html
https://de.aliexpress.com/item/1005009889211274.html

Ich will jetzt nicht sagen das man dies kaufen muss, aber doch 
erstaunlich das es auch nachgebaut wird.

Aber gibt natuerlich auch alles in Original:

https://support.beyerdynamic.com/hc/de/articles/360001578474-Welche-Ohrpolster-gibt-es-für-den-DT-770-880-990-PRO
https://www.beyerdynamic.de/ersatzteile

Wichtig ist im uebrigen das PRO. Es gab die 770/880/990 auch schonmal in 
den 80ern. Das waren kompett andere Kopfhoerer. Angesichts des Alters 
sind die heute aber reif fuer die Muelltonne. Da gibt es auch keine 
Ersatzteile mehr fuer. Ich hab fuer den alten vor 20Jahre mal zwei 
Ersatzlautsprecher gekauft und damals sagte der Techniker zu mir am 
Telefon das er fuer mich das Fach leer gemacht hat und es nun keine 
Teile mehr gibt. :-)

> Die nachgemachten klingen anders als die Originale. Muss man halt
> ausprobieren.

Wie ich ebenfalls schon sagte, selbst die Originalen klingen anders wenn 
man sie in der Waschmaschine hatte. Oder vielleicht veraendern sie auch 
nur ihren Klang bei der Benutzung und werden sauber wieder original? .-)

Beyerdynamics scheint die Teile wirklich in bemerkenswerten Stueckzahlen 
rausgehauen zu haben wenn man sieht wieviele Nachbauten von Ohrpolstern 
es inzwischen gibt. Ich selbst hab auf einer Hifimesse schon eine 
deutsche Firma gesehen welche die in Leder fuer mehrere hundert Euro 
nachnaeht!

Vanye

von Jens B. (dasjens)


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Michael B. schrieb:

> https://www.ebay.de/itm/167954273728
>
> 20 Watt mit 2 Nullen.

Und wo sind die 2kW?
"Maximale Leistung: 2000W."
"Maximal 600 W Gesamtleistung"

Das das Teile keine 2kW hat, sollte jedem klar sein.
Aber wenn in der Beschreibung schon unterschiedliche Werte stehen, dann 
kann man wohl froh sein, wenn der überhaupt etwas verstärkt

von Rbx (rcx)


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Vanye R. schrieb:
> Oder meinst du die alten Teile aus den 80ern?

Nein, die DT 770 Pro habe ich vielleicht erst seit 3-4 Jahren. 
Interessanterweise habe ich noch Kopfhörer von Beyerdynamic, die es mal 
als Werbegeschenk auf der Frankfurter Musikmesse gab (wenn ich mich 
recht erinnere, auf einem Keys-Stand). Der Klang von beiden Kopfhörern 
ist nahezu identisch. Allerdings erscheinen die Werbegeschenkdinger (aus 
den frühen 90ern wohl) wesentlich robuster.
Die hatten damals auch schon einen Adapterstecker drauf bzw. Klinke und 
Miniklinke.
Früher (also in den 80ern) hatte ich oft noch Sennheiser-Kopfhörer 
genutzt - bei denen gab es aber regelmäßig Wackelkontakt im Kabel oder 
eben Kontaktausfälle.
Ein recht gutes Sennheiser-Mikro habe auch noch, da ist damals bald der 
Schalter für an/aus kaputtgegangen.

Vorerst habe ich so ein pappiges Isolierband um den Bügel gewickelt. Das 
geht auch.
Dieses Zerfleddern, bzw. Zerstückeln habe ich schon anderswo bemerkt, 
nicht nur bei Kabeln, auch auf farbigen Messern von Aldi z.B. oder bei 
einem Butterbehälter aus der 1-Euro-Ecke.

: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (gustl_b)


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Braun A2 sieht doch ganz nett aus.

von Oliver S. (oliverso)


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Vanye R. schrieb:
> Aber eher nicht zum besseren... Wenn sich jemand mit einer TMR160 daran
> stoert das heute vieles neue zuviel Bass-Bums hat, dann sagt das doch
> einiges oder?

Da sagt eigentlich nur, daß „vieles Neues“ eher aus der Ramschecke kam.

Oliver

von Michael L. (nanu)


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Vanye R. schrieb:
> Wichtig ist im uebrigen das PRO. Es gab die 770/880/990 auch schonmal in
> den 80ern. Das waren kompett andere Kopfhoerer.

Mir ist, als würdest Du das immer mal wieder schreiben und ich immer mal 
wieder antworten, da0 dem nicht so ist. Zumindest für den DT 990 trifft 
das nicht zu.

> Angesichts des Alters sind die heute aber reif fuer die Muelltonne.

Nö, meiner sieht aus wie neu gekauft. Alle paar Jahre gibt es neue 
Ohrpolster.
Teuer wird es, wenn die haarfeinen Drähte der Schwingspule am 
Anschlußterminal abfaulen. Dann muß mann 50€ in ein neues System 
investieren. Oder man lötet das mit unendlich viel Geduld wieder an.

> Da gibt es auch keine Ersatzteile mehr fuer.

Ich habe da bisher keine Probleme gehabt. Was sich definitiv irgendwann 
mal geändert hat, ist der Kopfbügel mit Polstern. Und da mag es für den 
alten Bügel durchaus ein paar Teile nicht mehr geben. Polster und System 
gibt es in jedem Fall noch.

> Ich hab fuer den alten vor 20Jahre mal zwei
> Ersatzlautsprecher gekauft und damals sagte der Techniker zu mir am
> Telefon das er fuer mich das Fach leer gemacht hat und es nun keine
> Teile mehr gibt. :-)

Dann hat halt jemand wieder aufgefüllt. Was es tatsächlich mal eine 
Weile für den DT990 nicht gab, war das Kopfband. Der hatte noch kein 
Kopfpolster. Jetzt gibt es das wieder: 
https://www.beyerdynamic.de/p/kopfband-kopfpolster

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vanye R. schrieb:
>> Ohrpolster sind Verschleißteile. Die muss man alle paar Jahre mal
>> erneuern. Die Zahnbürste wechselt man ja auch.
>
> Das wissen wir alle und wurde in diesem Thread bereits thematisiert.

Wer häkeln kann, kann sich auch individuelle Ohrpolster selber häkeln 
oder bittet seine Oma darum, die das vielleicht noch kann.

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