Hallo zusammen, ich habe mir eine kleine Web-Anwendung zum Inventarisieren von Bauteilen gemacht. Ausschlaggebend war meine teilweise Unordnung, wo ich manche Platinen (z.B. DC/DC Wandler) mehrmals kaufte um später zu bemerken, dass ich diese schon hatte. Widerstände, Kondensatoren, etc. sind ordentlich sortiert. Ich habe aber etliche Boxen/Behälter wo verschiedene Dinge drinnen sind und ich mich zum Teil nicht mehr dran errinnern konnte. Nun kann ich bestimmte Module/ICs, etc. über die Web-Anwendung inventarisieren und klebe einen zugehörigen QR Code auf die Box. Ich kann den entweder fotografieren um zu sehen was der Inhalt der Box ist oder ich kann über die Web-Anwedung Teile suchen und finde so die zugehörige Box. Mir ist klar dass es hier sicher viele verschiedenste Lösungen gibt. Aber Teil des Hobbys ist bei mir eben auch solche Dinge zu machen, weil es mir Spaß macht. Falls jemand es ausprobieren oder verwenden will. Der Programmcode steht OpenSource zur freien Verfügung: https://github.com/chiefenne/electronics_inventory LG/Andi
Andreas E. schrieb: > und klebe einen zugehörigen QR Code auf die Box. Eine lesbare Inhaltsliste darauf zu kleben ist zu einfach? scnr
Silvester schrieb: > Andreas E. schrieb: >> und klebe einen zugehörigen QR Code auf die Box. > > Eine lesbare Inhaltsliste darauf zu kleben ist zu einfach? > scnr Für manche Sachen sicher eine Idee, aber dürfte oft auch so aktuell sein wie die Zeitung von gestern.
Sehr praktisch. Werde mich morgen noch länger damit spielen. Vorschläge bis jetzt: +/- um ein Teil schnell auszulagern Einen definierbaren Mindestlagerbestand
Andreas E. schrieb: > ich habe mir eine kleine Web-Anwendung zum Inventarisieren von Bauteilen > gemacht. Dein Code gefällt mir richtig gut, viel Erfolg mit Deinem Projekt. Für mich gibt es jedoch einige kleine Wermutstropfen. Erstens SQLite, da hätte ich zu einem DB-agnostischen ORM wie SQLObject oder SQLAlchemy gegriffen, die auch "echte" Datenbanken wie PostgreSQL können. Zweitens finde ich es nicht so elegant, daß der Pfad zur SQLite-Datenbank fix vorgegeben ist (DB_PATH in db.py(8); das hätte ich eher als DB-Klasse gebaut, die im Konstruktor den Pfad (oder den URL für einen ORM) erhält. Drittens bin ich ein wenig unglücklich mit der festgezurrten Festlegung von pbkdf2_sha256, da würde ich eher einen einstellbaren Hashing-Algorithmus wie bcrypt [1] mit einer konfigurierbaren Stärke empfehlen. Weil ich allerdings nicht nur herummäkeln mag, möchte ich gerne die beiden anhängenden Dateien beitragen. Kommentare zu Beginn der Dateien geben eine kleine Einführung, wie man sie benutzen kann. Viel Spaß! :-) [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bcrypt
Silvester schrieb: > Andreas E. schrieb: >> und klebe einen zugehörigen QR Code auf die Box. > > Eine lesbare Inhaltsliste darauf zu kleben ist zu einfach? > scnr Wenn sich der Inhalt der Box ändert (z.B. Module die vorher nicht gelistet waren), müsste ich ja dann die Inhaltsliste neu ausdrucken und aufkleben. So gebe ich das eben in der Datenbank ein und beim Auslesen des QR Codes bekomme ich z.B. am Handy den aktuellen Inhalt gelistet. In der Hauptsache werde ich es aber so verwenden, dass ich in der Datenbank suche, ob ich ein bestimmtes Modul oder IC habe. Dann finde ich leicht die Box in der es drinnen liegt. Die Funktion den Boxinhalt zusätzlich auszudrucken gibt es in dem Tool bereits, damit wie richtig festgestellt ein schneller Blick reicht. Ich verwende das so, dass ich zusätzlich zum QR Code z.B. bei einer Box "Level shifter, ADC, GPIO Expander" draufschreibe, aber nicht alle Details. Prinzipiell ist das also vorgesehen und auch in der Anwendung beschrieben.
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Es gibt sicher viele Dinge die verbesserungswürdig sind. Vorschläge die ich leicht einbauen kann werde ich einfließen lassen. Ich bin aber sicherlich nicht in der Lage da eine richtig gute Datenbanksoftware inkl. Webinterface zu entwickeln. Ich mache das zwar mit KI-Unterstützung (Github-Copilot), aber für ordentliches prompten der KI fehlt es mir an Kompetenz (Web- bzw. Datenbankprogrammierung, etc.). Für mich ist wichtig, dass ich ein bisschen mehr Übersicht in meinen Bestand bekomme und ein bisschen mit dem Programmieren/Hobby herumspielen kann. Eigentlich ist die Software nur für das Heimnetzwerk gedacht, da sollte die Identifizierung nebensächlich sein. Fall ses jemand anders verwenden will, habe ich eben eine kleine Login Möglichkeit vorgesehen (die kann aber per Umgebungsvariable deaktiviert werden). Bcrypt etc. kann einfach nachgerüstet werden. Jeder wie er mag, die Software ist ja frei zur Verfügung. Ich würde entsprechende Pull requests auf Github einfliessen lassen. LG/Andi
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Andreas E. schrieb: > Ausschlaggebend war meine teilweise Unordnung, wo ich manche > Platinen (z.B. DC/DC Wandler) mehrmals kaufte um später zu bemerken, > dass ich diese schon hatte. Meine Datenbank ist die Tüte. Z.B.eine Tüte Step Up und eine Step Down. Das funktioniert seit Jahren ohne PC. Bei Überfüllung wird geteilt, z.B. Step Down out 5V. Einmal beim Einlagern und dann ein zweites mal beim Auslagern jedes mal eine Datenbank zu aktualisieren, wäre mir zu aufwendig. Wichtig ist mir nur, nach dem Kauf jede Baugruppe mit Kurzdaten zu beschriften, um in der Tüte was Passendes herauszusuchen.
Andreas E. schrieb: > Ich bin aber sicherlich nicht in der Lage da eine richtig gute > Datenbanksoftware inkl. Webinterface zu entwickeln. Doch, das glaube ich schon. > Ich würde entsprechende Pull requests auf Github einfliessen lassen. Darauf werde ich mal einen Freund und Kollegen ansprechen, der auch hier im Forum unterwegs ist -- vielleicht hat er ja Zeit und Lust. Ich selbst bin im Moment nämlich leider selbst in Zeitnot. :-)
Ein älteres webbasierendes Programm: https://www.mikrocontroller.net/articles/Part-DB_RW_-_Lagerverwaltung Wenn es nicht webbasierend sein muss, EleLa: https://www.mikrocontroller.net/articles/Elektronik_Lagerverwaltung Mittlerweile in einer Free- und einer kommerziellen Pro-Version erhältlich. Die Free-Version enthält alle Features der vorherigen Version. https://elela.de/
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Respekt dafür, so ein schickes Projekt praxistauglich allein auf die Beine zu stellen:) Wenn es dir um eine direkt funktionierende, webbasierte Lösung geht, kann ich Inventree empfehlen. Ist genau für solche Zwecke gedacht und arbeitet nahtlos mit KiCAD zusammen (falls das hilft). Vielleicht kannst du die Kräfte bündeln und dort deine Ideen einbringen, dann kommt vielleicht etwas noch besseres dabei heraus:)
Markus E. schrieb: > Wenn es dir um eine direkt funktionierende, webbasierte Lösung geht, > kann ich Inventree empfehlen. Inventree habe ich nicht gefunden (da sieht man schon wo es klemmt bei mir, hihi) als ich nach etwas suchte. Danke für den Top Tipp, vielleicht etwas zu "gross" für meinen Bedarf. Ich werde das aber auf jeden Fall auf dem Repo verlinken, damit Suchende das sofort sehen.
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