Forum: PC-Programmierung c# Lade- Entladeprogramm für Akkus


von Karl K. (leluno)


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neue Projektidee:

Ich habe jetzt die Grundlagen für eine Kommunnikation uc/PC mittels 
RS485
- Beitrag "Protokoll für einfache Kommunikation rs485".

Ich möchte Lion Akkus vermessen, d.h. mittels Labornetzteil laden und 
mittels Glühbirnen entladen. Das Ergebnis soll am PC ausgewertet und 
angezeigt werden.

Sinnvolles Projekt?
Gibt es was Fertiges was das gleiche leistet?

Wie immer bin ich für wohlmeinende Anregungen dankbar.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Karl K. schrieb:
> Sinnvolles Projekt?

Wenn du was dabei für dich lernst: Ja.

Aber Akkus laden/entladen sich nicht mit C#, da braucht es schon noch 
ein bisschen Hardware für.

von Peter M. (r2d3)


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Karl K. schrieb:
> neue Projektidee:
>
> Ich habe jetzt die Grundlagen für eine Kommunnikation uc/PC mittels
> RS485
> - Beitrag "Protokoll für einfache Kommunikation rs485".
>
> Ich möchte Lion Akkus vermessen, d.h. mittels Labornetzteil laden und
> mittels Glühbirnen entladen. Das Ergebnis soll am PC ausgewertet und
> angezeigt werden.
>
> Sinnvolles Projekt?
> Gibt es was Fertiges was das gleiche leistet?

Was für Akkus? 18650? Riesige prismatische, 3,7V 280Ah?
Welche Ladeströme?
Welche Entladeströme?
Mehrere Zellen gleichzeitig?

Das SkyRC MC3000 könnte Dir bei 18650-Akkus weiterhelfen.

von Georg M. (g_m)


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Das Thema ist im Forum "PC-Programmierung" eröffnet worden. Es geht also 
um ein Programm, das Daten empfängt, auswertet und Diagramme erstellt.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Karl K. schrieb:

> Wie immer bin ich für wohlmeinende Anregungen dankbar.

C# ist für Mausschubser bestimmt ganz toll.
Für Lade- und Entladediagramme nimmt man etwas leichtgewichtigeres,
was nicht ständig 300 W aus der Steckdose zieht.

> neue Projektidee:
>
> Ich habe jetzt die Grundlagen für eine Kommunnikation uc/PC mittels
> RS485
> - Beitrag "Protokoll für einfache Kommunikation rs485".

Das kann jedes bessere Terminalprogramm mit etwas Makroprogrammierung
allesmal auch.

> Ich möchte Lion Akkus vermessen, d.h. mittels Labornetzteil laden und
> mittels Glühbirnen entladen. Das Ergebnis soll am PC ausgewertet und
> angezeigt werden.

Mit Glühobst als Last, muss man auch noch den Strom messen,
da besagtes Glühobst nichtlinear ist.

> Sinnvolles Projekt?

In der Form: Nicht wirklich.

> Gibt es was Fertiges was das gleiche leistet?

Bestimmt.

von Rolf (rolf22)


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Karl K. schrieb:
> Das Ergebnis soll am PC ausgewertet und
> angezeigt werden.

Was für **praktisch nützliche** Ergebnisse könnten denn da kommen?

von Karl K. (leluno)


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Rolf schrieb:
> Was für **praktisch nützliche** Ergebnisse könnten denn da kommen?

Ich habe zig 18/36/48-Volt Akkus. Ich will in erster Linie wissen, 
welche Kapazität die haben.

Beispiel Makita- 18V Akku:
1. -voll laden
- Ladestrom messen
- Kurve der Ladespannung zeichnen und mit hinterlegter Ladespannung 
eines guten Makita-Akkus abgleichen

2 - bis zur Abschaltspannung entladen
- Entladestrom messen
- kurve der Entladespannung zeichnen und mit hinterlegter Entladekurve 
abgleichen.

Danach zeigt das Programm die Kapazität und den Zustand des Akkus an.

Sebastian R. schrieb:
> da braucht es schon noch
> ein bisschen Hardware für.

Ja - aber nur ein bisschen: ADC, SSR, geht alles über uc der die Daten 
an das c#-Programm sendet.

Cartman E. schrieb:
> 300 W aus der Steckdose

Ab März wird der Stromverbrauch durch PV gedeckt.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Karl K. schrieb:
> Ja - aber nur ein bisschen: ADC, SSR, geht alles über uc der die Daten
> an das c#-Programm sendet.

Ich habe Angst davor, dass du den µC auch in C# programmieren 
möchtest...

von Gunnar F. (gufi36)


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Karl K. schrieb:
> Sinnvolles Projekt?

Kannst du C#?

von Roger S. (edge)


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Sebastian R. schrieb:
> Ich habe Angst davor, dass du den µC auch in C# programmieren
> möchtest...

https://www.nanoframework.net/

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Roger S. schrieb:
> Sebastian R. schrieb:
>> Ich habe Angst davor, dass du den µC auch in C# programmieren
>> möchtest...
>
> https://www.nanoframework.net/

Nur, weil man es kann, heißt das nicht, dass man auch sollte...

von N. M. (mani)


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Kleines Board mit einem INA229 o.ä.
ESP32 ETH01 Board dran.
Wahlweise über WLAN oder Ethernet ins Heimnetz oder an den PC einbinden 
und eine kleine Web App schreiben mit Plotly JS o.ä.
Dann brauchst du gar kein Programm mehr auf dem PC (außer einem 
Browser).

So würde ich es vermutlich machen.

von Rolf (rolf22)


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Karl K. schrieb:
> kurve mit hinterlegter Entladekurve abgleichen.
>
> Danach zeigt das Programm die Kapazität und den Zustand des Akkus an.

Wenn du das aus zwei Kurven numerisch ermitteln kannst. Und selbst dann 
gilt das nur für den von deiner Software simulierten Lastfall.

Ach ja, und willst du nicht die Kapazität in % anzeigen? Dann IST das ja 
der Zustand, soweit man das sagen kann.

von Rolf (rolf22)


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Cartman E. schrieb:
> Für Lade- und Entladediagramme nimmt man etwas leichtgewichtigeres,
> was nicht ständig 300 W aus der Steckdose zieht.

Ein moderner PC macht das mit weniger als 20 W.

Und ja, in C# schreibt/testet sich so was schneller/bequemer als in C++. 
Kommt immer auf den Einsatzzweck an.

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl K. schrieb:
> Ich möchte Lion Akkus vermessen, d.h. mittels Labornetzteil laden und
> mittels Glühbirnen entladen. Das Ergebnis soll am PC ausgewertet und
> angezeigt werden.
> Sinnvolles Projekt?

Eine sinnvolle cc/cv Ladung lässt sich leicht mit dem LNG erreichen, die 
Entladung über ein Glühleuchtmittel halte ich aber für unsinnig.
Da möchte ich doch lieber genau einstellbare cc, cv, cp und cr haben.

> Gibt es was Fertiges was das gleiche leistet?

Immer eine Frage des Geldbeutels, auch vieles, was bedeutend mehr 
leistet.

Ich nutze z.B. als Konstante Last die aktuelle Version vom Atorch DL24 
Modul, max. 200 VDC, 20 A, 150 W, Datenaustausch über USB und BT.

https://de.aliexpress.com/item/1005005690292845.html

von Nick (b620ys)


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Für die Darstellung würde ich ohne lange nachzudenken gnuplot verwenden.
Damit kann man eigentlich alles auf den µC verlagern. Das bissl 
formatieren schafft der schon. Die Regelung von Last und Behandlung von 
Spannungsgrenzen sowieso.
Dann fehlt auf PC-Seite nur noch ein Terminalprogramm.
Wenn die reine Fütterung des µC über Terminal zu mühsam wird, kann man 
sich mit irgendeiner Skriptsprache ein GUI zusammenzimmern. Ich als 
Ewiggestriger würde dafür Tcl/Tk verwenden.

von Karl K. (leluno)


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Ralf X. schrieb:
> Ich nutze z.B. als Konstante Last die aktuelle Version vom Atorch DL24
> Modul, max. 200 VDC, 20 A, 150 W, Datenaustausch über USB und BT.

für 20€ sicher sehr interessant. Gibt es dafür ein manual wo das ganze 
erklärt wird?

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Ich nutze z.B. als Konstante Last die aktuelle Version vom Atorch DL24
>> Modul, max. 200 VDC, 20 A, 150 W, Datenaustausch über USB und BT.
>
> für 20€ sicher sehr interessant. Gibt es dafür ein manual wo das ganze
> erklärt wird?

Typisch für China... :-)

http://en.atorch.xx/upload/file/20250227/6387624980221860861959398.pdf

Einige dortige Warnungen habe ich schon erheblich ignoriert, 
beispielsweise die Leistungsbegrenzungen über 36 Volt.
10s und 13s Akkupacks vollgeladen auf 42 und 54,6 Volt habe ich mit cc = 
150 W bis auf Endspannung runtergezogen.
Nachmachen natürlich auf eigene Gefahr...

Unsinnig sind auch die Warnungen:
(Constant Voltage mode cannot test the battery)
(Constant Powere mode cannot test the battery)
Der CP Test ist der, den ich überwiegend anwende.

Über USB und BT werden teils weniger Nachkommastellen übertragen, als 
was das Modul an sich kann und auf dem eigenen Display angezeigt werden, 
abgespeichert werden nur wenige Werte.
Möglicherweise haben die aber inzwischen verbessert.
Insgesamt habe ich bei diversen Atorchteilen festgestellt, dass die mehr 
können, als beworben wird.
Aber etwas tüfteln ist auf jeden Fall angesagt.

Hab jetzt auch nicht nachgesehen, ob in diesem Manual die gleiche 
Software wie hier verlinkt ist:
http://en.atorch.xx/NewsDetail.aspx?ID=87

Es lohnt auch, mal in anderen Seiten und Foren nach SW-Eigenenwicklungen 
zu schauen.

xx in den Links mit cn ersetzen.

von Karl K. (leluno)


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Karl K. schrieb:
> Gibt es dafür ein manual wo das ganze
> erklärt wird?

Kundenbewertungen:
Fragen und Antworten von Käufern (12)
Warum ist keine englische App. Sie verkaufen Produkte an die Welt. Die 
App ist wertlos. Lassen Sie es für Sie arbeiten, um die App zu 
reparieren

Ich schließe mich der Bitte an. Die Anwendung ist nutzlos. Ich kann ein 
bisschen Englisch, aber Chinesisch nicht.

Ich fordere die Bedienungsanleitung für dieses Produkt an

Wozu dienen die B+, Con+, Con-, S.-Kontakte?

von Wulf D. (holler)


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Karl K. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Was für **praktisch nützliche** Ergebnisse könnten denn da kommen?
>
> Ich habe zig 18/36/48-Volt Akkus. Ich will in erster Linie wissen,
> welche Kapazität die haben.
>
Nach meiner Erfahrung braucht man auch den Innenwiderstand des Akkus, 
will man wirklich dessen Brauchbarkeit beurteilen.

Der Innenwiderstand wird über die Gebrauchszeit immer ein wenig höher, 
bis er einen Einsatz an stromhungigen Geräten wie Werkzeugmaschinen oder 
Notebooks verhindert.
Da kann die Kappa noch halbwegs ok sein.

von Ralf X. (ralf0815)


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Wulf D. schrieb:
> Nach meiner Erfahrung braucht man auch den Innenwiderstand des Akkus,
> will man wirklich dessen Brauchbarkeit beurteilen.
>
> Der Innenwiderstand wird über die Gebrauchszeit immer ein wenig höher,
> bis er einen Einsatz an stromhungigen Geräten wie Werkzeugmaschinen oder
> Notebooks verhindert.

Deswegen zeigen alle halbwegs taugliche Module und Geräte, die zur 
Kapazitätsermittlung von Batterien und Akkus geeignet sind, natürlich 
auch den Innenwiderstand an.
Allerding meist beschränkt auf das gesamte Paket.
Wenn alle Zellverbindungen zugänglich sind, kann man Paarungen natürlich 
einzeln vermessen.
Gute Modellbaulader lassen das in einem Durchgang zu, sind dann 
allerdings reichlich teuer und sind idR nicht für hohe Ströme/Leistungen 
ausgelegt.

von Karl K. (leluno)


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Wulf D. schrieb:
> Innenwiderstand, Einsatz an stromhungrigen Geräten

Wie ermittelt man denn den Innenwiderstand? Einsatz von stromhungrigen 
Geräten kann man ja relativ leicht simulieren indem man eine 
entsprechende große Last nimmt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl K. schrieb:
> Wulf D. schrieb:
>> Innenwiderstand, Einsatz an stromhungrigen Geräten
>
> Wie ermittelt man denn den Innenwiderstand? Einsatz von stromhungrigen
> Geräten kann man ja relativ leicht simulieren indem man eine
> entsprechende große Last nimmt.

Leerlaufspannung messen, dann Last anhängen und Strom und Lastspannung 
(direkt an der Zelle/Batterie/Akkupack) messen.

Ri = (U leer - U last) / I last

: Bearbeitet durch User
von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Das ist doch primär ein Hardware-Problem. Du benötigst also:

- steuerbare (Konstant-) Stromquelle/Spannungsquelle
- Strom- u. Spannungs-Sensor(en) mit MC-Anschluss (z.B. INA-Baureihe)
- kräftige u. gleichstrom-geeignete Relais/SSR
- Algorithmen und Strategien, Fachwissen zu Akkus

Mit welcher Programmiersprache du das Ganze an Ende steuerst, ist sowas 
von egal. Nimm eine, die du gut kennst und die auf einer zuverlässigen 
Plattform läuft.

Eventuell ist es eine gute Idee, die direkte Hardware-Steuerung (mit MC) 
von GUI und Visualisierung (auf Smartphone, Tablet oder Laptop/PC) zu 
trennen. Wir bauen z.B. Verkaufsautomaten, bei denen jedes Subsystem 
(z.B. Geldscheinleser, Münzausgabe, Bondrucker, RFID-Kundenkarten-Leser, 
EC-Reader usw. einen eigenen Controller hat, der über LAN/TCP intern mit 
dem Steuerrechner über weitgehend uniforme Kommandos kommuniziert.

Das macht die Entwicklung recht komfortabel. Nachdem die Firmware der 
Subsysteme mit fest definierten Kommandos steht, schreibe ich mir 
zunächst eine Art Emulator-Schicht mit identischem Verhalten. So kann 
ich auf dem Laptop/Desktop an der Verkaufs-Logik und an der GUI 
arbeiten, ohne dass immer die Hardware vorhanden sein muss ...

Gute Programme oder totalen Scheiss kannst du in jeder Sprache schreiben 
...

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Cartman E. schrieb:
> C# ist für Mausschubser bestimmt ganz toll.
Dich zwingt keiner C# zu nutzen. Es kann doch ein jeder die 
Programmiersprache /-umgebung nutzen die er persönlich mag.
Ich bin auch kein Freund von C#, obwohl ich damit eine Zeitlang 
beruflich zu tun hatte. In C# kann man auch Konsolenprogramme schreiben 
die komplett ohne "Mausschubserei" auskommen.
Dein arroganter O-Ton diesbezüglich ist völlig unangebracht

Cartman E. schrieb:
> Für Lade- und Entladediagramme nimmt man etwas leichtgewichtigeres,
> was nicht ständig 300 W aus der Steckdose zieht.
Das ist doch wohl auch Sache des TO - der bezahlt am Ende die 
Stromrechnung

Cartman E. schrieb:
>> Sinnvolles Projekt?
>
> In der Form: Nicht wirklich.
Dümmer wird man auch beim Programmieren mit C# nicht wirklich. In diesem 
Sinne ist das Projekt durchaus sinnvoll. Kommt eben immer auf den 
Standpunkt des Betrachters an.

von Hans (ths23)


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Karl K. schrieb:
> Wie ermittelt man denn den Innenwiderstand?
Letztendlich über den Zusammenbruch der Klemmenspannung bei Belastung.
Der reale Akku ist eine Reihenschaltung aus einer idealen 
Spannungsquelle (Innenwiderstand = 0) und einem Widerstand 
(=Innenwiderstand). Letzterer iszt halt vom Zustand des Akkus abhängig.
Näheres zum Thema findes Du hier 
https://www.professorglasmachers.de/gde_reale-spannungsquelle/

Ralf X. schrieb:
> Leerlaufspannung messen, dann Last anhängen und Strom und Lastspannung
> (direkt an der Zelle/Batterie/Akkupack) messen.
>
> Ri = (U leer - U last) / I last
Er hat es im Wesentlichen erfasst. 👍

: Bearbeitet durch User
von Cartman E. (cartmaneric)


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Hans schrieb:

> ... In C# kann man auch Konsolenprogramme schreiben
Die brauchen dann, auf etwas angestaubter Hardware, schon beim Start
mehrere Sekunden. Da krame ich dann doch eher VC5, VC6, TCC oder
(MinGW-)GCC heraus.
C#? Danke. Aber nein danke.

> Dein arroganter O-Ton diesbezüglich ist völlig unangebracht
Dein Wissensstand, scheint dem des TOs zu entsprechen.
Da kann man dann leicht C# für geeignet halten.

> Cartman E. schrieb:
>> Für Lade- und Entladediagramme nimmt man etwas leichtgewichtigeres,
>> was nicht ständig 300 W aus der Steckdose zieht.
> Das ist doch wohl auch Sache des TO - der bezahlt am Ende die
> Stromrechnung

Ja, es ist mir auch völlig egal, wenn der TO mangels Kenntnis
besserer Lösungen das so tut. Aber man darf eben auch, auf die
Sinnfreiheit hinweisen.

> Cartman E. schrieb:
>>> Sinnvolles Projekt?
>>
>> In der Form: Nicht wirklich.
> Dümmer wird man auch beim Programmieren mit C# nicht wirklich. In diesem
> Sinne ist das Projekt durchaus sinnvoll. Kommt eben immer auf den
> Standpunkt des Betrachters an.

Es würde der gesamten Kompetenz des TO gut tun, seine Kenntnisse
auf anderen Gebieten auszuweiten.

von Hans (ths23)


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Cartman E. schrieb:
> Die brauchen dann, auf etwas angestaubter Hardware, schon beim Start
> mehrere Sekunden. Da krame ich dann doch eher VC5, VC6, TCC oder
> (MinGW-)GCC heraus.
> C#? Danke. Aber nein danke.
Was Du raus kramst interessiert niemanden. Wenn Du damit glücklich bist 
schön für Dich, andere sehen das komplett anders und nutzen andere 
Programmiersprachen, jeder halt nach seinem Gusto. jeder wird seine 
Gründe haben, welche Sprache, IDE etc. er verwendet. Am Ende ist 
entscheident ob  damit die Aufgabe gelöst werden kann. Mir persönlich 
ist es völlig wurscht mit welcher Programmiersprache eine Anwendung 
erstellt wurde, wenn sie am Ende das tut was sie soll und die Welt geht 
auch nicht unter wenn sie beim Start etwas länger braucht.

Cartman E. schrieb:
> Da kann man dann leicht C# für geeignet halten.
Wo habe ich geschrieben das ich C# für geeignet halte? Was hat diese 
Deine Aussage mit meiner Kritik an an Deinem Tonfall zu tun?

Cartman E. schrieb:
> Aber man darf eben auch, auf die
> Sinnfreiheit hinweisen.
Für Dich ist es sinnfrei. Grober Fehler von Dir auf andere zu schließen.

Cartman E. schrieb:
> Es würde der gesamten Kompetenz des TO gut tun, seine Kenntnisse
> auf anderen Gebieten auszuweiten.
Würde Dir vermutlich auch gut tun.

von Michael L. (nanu)


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Karl K. schrieb:
> Ich habe zig 18/36/48-Volt Akkus. Ich will in erster Linie wissen,
> welche Kapazität die haben.
>
> Beispiel Makita- 18V Akku:
> 1. -voll laden
> - Ladestrom messen
> - Kurve der Ladespannung zeichnen und mit hinterlegter Ladespannung
> eines guten Makita-Akkus abgleichen
>
> 2 - bis zur Abschaltspannung entladen
> - Entladestrom messen
> - kurve der Entladespannung zeichnen und mit hinterlegter Entladekurve
> abgleichen.
>
> Danach zeigt das Programm die Kapazität und den Zustand des Akkus an.

Da die entnehmbare Kapazität u.a. von der Belastung anhängt, müßtest Du 
unter vergleichbaren Bedingungen testen, also entsprechend hohen Strom 
entnehmen.

Sinnvoller erscheint mir da was ähnliches wie ein Betriebsstundenzähler. 
Beim Akkuwerkzeugen sollte man vielleicht Minuten zählen. Dann kann man 
nach Laden grob vorhersagen, wie lange man das Gerät mit diesem Akku 
voraussichtlich nutzen kann.

Beitrag #8000333 wurde vom Autor gelöscht.
von Ralf X. (ralf0815)


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Michael L. schrieb:
> Sinnvoller erscheint mir da was ähnliches wie ein Betriebsstundenzähler.
> Beim Akkuwerkzeugen sollte man vielleicht Minuten zählen. Dann kann man
> nach Laden grob vorhersagen, wie lange man das Gerät mit diesem Akku
> voraussichtlich nutzen kann.

Ich kenne niemanden, der seinen Akkuschrauber mit immer gleicher 
Drehzahl und Drehmoment betreibt.

von Michael L. (nanu)


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Ralf X. schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Sinnvoller erscheint mir da was ähnliches wie ein Betriebsstundenzähler.
>> Beim Akkuwerkzeugen sollte man vielleicht Minuten zählen. Dann kann man
>> nach Laden grob vorhersagen, wie lange man das Gerät mit diesem Akku
>> voraussichtlich nutzen kann.
>
> Ich kenne niemanden, der seinen Akkuschrauber mit immer gleicher
> Drehzahl und Drehmoment betreibt.

Und? Wenn der TE, wie im Ausgangsposting beschrieben, mittels Glübirne 
die Kapazität des Akkus ermittelt, wird's auch nicht genauer. Es läßt 
sich allenfalls die Aussage treffen, daß Akku A besser als Akku B oder 
so ist.

von Ralf X. (ralf0815)


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Michael L. schrieb:
> Wenn der TE, wie im Ausgangsposting beschrieben, mittels Glübirne
> die Kapazität des Akkus ermittelt, wird's auch nicht genauer. Es läßt
> sich allenfalls die Aussage treffen, daß Akku A besser als Akku B oder
> so ist.

Wenn ich einen Akku auf dem Arbeitstisch prüfe, mache ich das entweder 
per CP- oder CC-Messung, mit einer Glühbirne ist nicht einmal ein 
CR-Test zu machen.
Die Zellherstellerangaben beziehen sich idR auf eine CC-Messung mit 
relativ geringen Strom und (bei LiIonzellen) einen Messbereich von 4,2 V 
bis runter auf ~2,5 bis 2,75 V.
Bei einem Akkupack mit BMS sollte man natürlich tunlichst unterlassen, 
pro Zelle soweit runter zu gehen, oder kann u.U. das BMS danach 
wegschmeissen.
Ab ~3,3 V/Zelle erkennt man die Beschleunigung der nachlassenden 
Spannung und kann nach Erfahrungswerten schätzen, was da noch an 
Leistung im Akku steckt, wenn man die Entladung abbricht.
Führt man den Test am BMS vorbei aus, sollte man unbedingt darauf 
achten, ob ggf. Zellebenen aus dem Ruder laufen.

Praxisnäher ist meist ein CP-Test bei rund 2/3 der Maximallast, wobei 
auch die negativen Folgen des Innenwiderstandes bedeutend stärker 
einfliessen.

Für Messungen unter Realbedingungen nutze ich bei grösseren Zeugs wie 
E-Bike, etc. das Atorch DT24PW mit 100 A Shunt, das es auch immer wieder 
für unter 20,-€ gibt.

https://de.aliexpress.com/item/1005003942015816.html

Zählt die Werte sowohl beim Laden, als auch beim Entladen und überträgs 
sie per BT auf Handy, etc.

von Karl K. (leluno)


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Gunnar F. schrieb:
> Kannst du C#?

Wenn ich mir die Menuleiste in Vs-studio anschaue muss ich sagen: Nein. 
Die meisten Funktionen die dort möglich sind kenne ich nicht und weiß 
nicht wofür die hilfreich sind. Ich kann natürlich programmieren, d.h. 
ich weiß wie Schleifen, Abfragen, Variablen funktionieren. C# habe ich 
gewählt weil dass mal Programmierstandard war und bin dabei  geblieben 
weil ein Wechsel auf z.B. Python für mich bedeutet hätte in 
unterschiedlichen Sprachen arbeiten zu müssen.

Cartman E. schrieb:
> Es würde der gesamten Kompetenz des TO gut tun, seine Kenntnisse
> auf anderen Gebieten auszuweiten.

Sicher. Ich habe jetzt aber ein Problem, bei dem ich meinen Wissenstand 
durch Austausch in diesem Forum verbessern möchte:
10s5p-Akku aus nkon-Zellen und jbd-bms neu aufgebaut. normales Ladegerät 
lädt nicht. bms-bt zeigt nichts an. ausgang wird vom bms nicht 
freigeschaltet. Mit Labornetzteil auf 41V geladen jbd-bms zeigt kurz 
41V/Akku schwach an und ist dann wieder weg.

Dafür ist mein Projekt. Ich will wissen wie der Zustand diese Akkus 
wirklich ist und ob er überhaupt brauchbar ist.

von Cartman E. (cartmaneric)


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Karl K. schrieb:

> ... normales Ladegerät lädt nicht.
In dem Zustand ist der Akku dann nicht mehr sinnvoll benutzbar.
Natürlich könnte man die verbliebene Restkapazität und den
Innenwiderstand des Akkus bestimmen wollen.
Und würde auch nur feststellen, dass der Akku ausgesorgt hat.

> Dafür ist mein Projekt. Ich will wissen wie der Zustand diese Akkus
> wirklich ist und ob er überhaupt brauchbar ist.

Siehe oben. Wozu brauchst du da noch Diagramme?

Ein paar grundlegende Hinweise:

Nimm einen richtigen Widerstand zum Entladen. Bei dem kann man
den fliessenden Strom ganz einfach aus der Spannung über ihn
ausrechnen.
Wenn du diese Spannung jede Minute einmal misst, mit dem
ausgerechneten Strom multiplizierst, hast du die abgebene Leistung.
Da du das jede Minute einmal machst, enspricht das in einfacher
Näherung der entnommenen Energie in Wmin (Wattminuten).
Das machst du, bis die Spannung z.B. 3,6 V erreicht. Aus der Summe
der ermittelten Einzelenergien ergibt sich die Energie die
du aus dem Akku noch erwarten kannst.
Die Wattminuten kannst du natürlich noch in Wattstunden umrechnen.
Wenn die Entladeschlussspannung, obige 3,6 V, erreicht ist, ist
es eine vorzügliche Idee, die Entladung auch abzuschalten.
Sonst riskiert man eine im höchsten Mass schädliche Tiefentladung.

Für so simple Arithmetik braucht man im allgemeinen keinen PC. ☺

Ganz im Gegenteil. Selbst ein Einfachcontoller hat einen AD-Wandler
und IOs die z.B. das Abschalten der Entladung sehr einfach machen.
Die Timer erlauben ein präzises Messintervall für die Energiemessung.

Beitrag #8000720 wurde vom Autor gelöscht.
von Cartman E. (cartmaneric)


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Wulf D. schrieb im Beitrag #8000720:

> ...
>
> Der Innenwiderstand ist etwas ladestandabhängig.

Elektrochemie ist wie man sieht, etwas komisch (:= nichtlinear).

Besser und aussagekräftiger, wäre eine differentielle Messung,
z.B. bei 90 % und 100 % des zulässigen Laststroms, und nicht bei
0 % und 100 %.
Oder wenn der bei der Anwendung nicht erreicht wird, bei 95 %
und 105 % des Mittelwerts der Stromentnahme der Anwenung.
Das erfordert u.U. recht präzise Messtechnik, wenn der Akku etwas
grösser ist. ☺

Elektrochemie ist auch träge. Man muss den Strom schon eine
Weile fliessen lassen.

von Karl K. (leluno)


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Cartman E. schrieb:
> In dem Zustand ist der Akku dann nicht mehr sinnvoll benutzbar.

Nagelneue Nkon-Zellen (Tenpower INR18650-25PG 2500mAh - 20A - 
Renoviert)?

renoviert:
"Die von uns angebotenen Zellen haben:
- Minimale Schädigung der Zelle
- Nie während der Produktion aufgeladen (aus der Box) (jede Zelle wird 
getestet)
- Widerstand ist laut Datenblatt, nie schlechter (jede Zelle wird 
getestet)"

Kann ja sein, dass die unbrauchbar sind - glaub ich aber erst wenn ich 
es selbst getestet habe.

Was ich technisch nicht verstehe: Das Ladegerät misst doch auch nur die 
Spannung und vielleicht noch den Ladestrom. Wie stellt das Ladegerät 
aufgrund dieser Information fest, dass sich ein Aufladen nicht mehr 
Lohnt?

Das Labornetzteil lädt ganz normal mit 2 Ampere.

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl K. schrieb:
> Was ich technisch nicht verstehe: Das Ladegerät misst doch auch nur die
> Spannung und vielleicht noch den Ladestrom. Wie stellt das Ladegerät
> aufgrund dieser Information fest, dass sich ein Aufladen nicht mehr
> Lohnt?

Glaubst Du, dass die hiesigen Mitglieder alle eine Glaskugel haben?
Oder könnte es nicht doch sein, dass Du einiges mehr an Infos liefern 
müsstest, damit Dein Problem behandelt werden kann?

Ist Dir bekannt, dass viele BMS ein Akkupack kaputtschreiben, sobald 
eine Zellebene tiefentladen wurde, also erst recht, wenn ein 
Zellentausch ohne Ersatzspannungserhalt am BMS durchgeführt wird?

von Cartman E. (cartmaneric)


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Karl K. schrieb:

> Was ich technisch nicht verstehe: Das Ladegerät misst doch auch nur die
> Spannung und vielleicht noch den Ladestrom. Wie stellt das Ladegerät
> aufgrund dieser Information fest, dass sich ein Aufladen nicht mehr
> Lohnt?

Vermutlich über eine Messung des Innenwiderstandes. Es kennt ja
den Peakwert des Stroms die der Akku in der Anwendung leisten muss.
Bricht dabei die Spannung zu stark ein, wird er wohl aussortiert...

Ich habe hier auch so 2 NiMh-Zellen, die das (System-)Ladegerät
nicht laden will. Das Gerät funktioniert mit diesen Zellen auch
nicht mehr.

In einer LED-Taschenlampe geben sie noch reichlich und lange Licht. ☺
Wenn man sie in einem anderen Ladegerät auflädt.

> Das Labornetzteil lädt ganz normal mit 2 Ampere.
Bei wieviel Volt?

von Karl K. (leluno)


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Ralf X. schrieb:
> Ist Dir bekannt, dass viele BMS ein Akkupack kaputtschreiben

leider ja. neues BMS - neue Zellen - nie weniger als 3,6V je Zelle. 
Verschiedene Ladegeräte ausprobiert - 2A/42V Billig-Ladegerät - rote 
Lampe für Ladung geht an -aber es fließen nur 30mA.

Ich nehme mal an, dass die Ladegeräte alle den gleichen Chip haben. Der 
Lade-Algorithmus würde mich interessieren.

von Marci W. (marci_w)


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Karl K. schrieb:
> Cartman E. schrieb:
>> 300 W aus der Steckdose
>
> Ab März wird der Stromverbrauch durch PV gedeckt.

OMG, warum muss ich hier im Forum immer öfter dummen Sch*** lesen?!
Wenn alle so argumentieren, können wir den ganzen Mist mit den 
erneuerbaren Energien gleich einstampfen. So ein dummes Argument, da 
kann jemand nicht besonders weit gedacht haben. Lese mal im Internet 
etwas über "Überkompensation". OK, ist jetzt nicht komplett original 
Überkompensation, aber mindestens genauso doof!
Wenn nämlich jeder, der eine PV-Anlage auf dem Dach hat, seinen 
Verbrauch hochschraubt mit dem Argument "ich erzeuge den Strom ja mit 
PV-Anlage", dann stehen wir bald wieder genau am Anfang! Solch 
kurzsichtige "Argumentation" ärgert mich echt enorm! Und mir ist es auch 
komplett egal, wie viele Minuspunkte mein Beitrag bekommt. Wenn ich 
sowas wie oben lesen, dann möchte ich am liebsten mit meinem Kopf auf 
die Tischplatte hämmern ...

ciao

Marci

von Ralf X. (ralf0815)


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Karl K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Ist Dir bekannt, dass viele BMS ein Akkupack kaputtschreiben
>
> leider ja. neues BMS - neue Zellen - nie weniger als 3,6V je Zelle.
> Verschiedene Ladegeräte ausprobiert - 2A/42V Billig-Ladegerät - rote
> Lampe für Ladung geht an -aber es fließen nur 30mA.
>
> Ich nehme mal an, dass die Ladegeräte alle den gleichen Chip haben. Der
> Lade-Algorithmus würde mich interessieren.

Ich denke eher, dass Elektronik und Akkus nichts für Dich sind.

von Marci W. (marci_w)


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Servus Ralf,

Ralf X. schrieb:
> Ist Dir bekannt, dass viele BMS ein Akkupack kaputtschreiben, sobald
> eine Zellebene tiefentladen wurde, also erst recht, wenn ein
> Zellentausch ohne Ersatzspannungserhalt am BMS durchgeführt wird?

klingt sehr interessant, auch wenn ich aktuell nix mit Akkus und BMS 
mache. Hast Du zufällig 'nen Link für mich?

ciao

Marci

von Ralf X. (ralf0815)


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Marci W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Ist Dir bekannt, dass viele BMS ein Akkupack kaputtschreiben, sobald
>> eine Zellebene tiefentladen wurde, also erst recht, wenn ein
>> Zellentausch ohne Ersatzspannungserhalt am BMS durchgeführt wird?
>
> klingt sehr interessant, auch wenn ich aktuell nix mit Akkus und BMS
> mache. Hast Du zufällig 'nen Link für mich?

Gerade auf dem E-Bike Sektor ein Dauerthema, spätestens sobald 
ordentliche Markensysteme ins Spiel kommen.
Bosch, Brose, Panasonic, Yamaha, Shimano und haufenweise weitere, 
teilweise auch nur umgelabelte.

Mache lassen sich durch spezielle Prozeduren und/oder auch in den 
angeschlossenen Fachgeschäften per SW reaktivieren, auch davon abhängig, 
was der Laie daran schon probiert hat und wie weit einzelne 
Zellspannungsebenen schon runter waren.
Auch abhängig von der jeweiligen Linie der einzelnen Hersteller, wobei 
Lader und Steuerung/Anzeige alles miteinander verdongelt ist.

Kommt mir so ein "wertvoller" Akkupack auf den Tisch, durchforste ich 
als erstes das Netz nach speziellen Hinweisen und folge garantiert nicht 
dem erstbesten Ratschlag, wobei es meist sehr spärliche Hinweise gibt.
Öfter soll die Steuerung beabsichtigt ein Bauteil durchbrennen lassen, 
auch bei Werkzeug- und Laptopakkupacks.
Inbs. bei mehrfachen Versuchen der unsachgemässen Wiederinbetriebnahme.

von Gunnar F. (gufi36)


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Karl K. schrieb:
> Wenn ich mir die Menuleiste in Vs-studio anschaue muss ich sagen: Nein.
> Die meisten Funktionen die dort möglich sind kenne ich nicht und weiß
> nicht wofür die hilfreich sind. Ich kann natürlich programmieren, d.h.
> ich weiß wie Schleifen, Abfragen, Variablen funktionieren. C# habe ich
> gewählt weil dass mal Programmierstandard war und bin dabei  geblieben
> weil ein Wechsel auf z.B. Python für mich bedeutet hätte in
> unterschiedlichen Sprachen arbeiten zu müssen.

Die Menüleiste ist aber schon ein zweites Thema und hat nicht mit C# zu 
tun. Richtig ist natürlich, dass man nicht nur die Sprache können muß, 
sondern auch die Toolchain, mit Editor und Debugger (!). Letzteres ist 
m.E. auch für Anfänger nicht sonderlich schwer. (Ich kann mich noch gut 
an meinen Anfang vor 10 Jahren erinnern).
Aber ich kenne aus meinem Umfeld viele, die dem Mißverständnis 
auflaufen, man müsse nur den Kern der Sprache beherrschen, wie Du das 
oben umschreibst. Dazu kommt definitiv noch die Objektorientierung OOP. 
Wer das gar nicht kennt, läuft leicht auf Grund. Aber dazu benötigst Du 
auch noch Kenntnis über die Klassenbibliothek. Die von .Net8.0 ist 
gigantisch, auch wenn Du für Deinen Job nur Promille davon brauchst. 
Dann neigen Anfänger dazu, sich diese Methoden selbst zu stricken, das 
macht den Code komplexer und fehleranfälliger. Trotz all dem halte ich 
C# für Deine Situation für das Richtige. Wobei ich C++ auch nur 
rudimentär kenne und Python (leider) gar nicht. DAS KÖNNTE aber auch 
eine noch bessere Alternative sein!
Wüßte ich selbst zu gerne!

von Karl K. (leluno)


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Marci W. schrieb:
> wie viele Minuspunkte mein Beitrag bekommt

Von mir gibt es dafür einen Minuspunkt. Bei meiner Inselanlagen entsteht 
ab März nicht verwertbarer Überschuss. Im übrigen arbeite ich ohnehin 
mit dem PC. Das Programm läuft dann nebenbei und verbraucht sicher keine 
300Watt.

von Karl K. (leluno)


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Cartman E. schrieb:
>> Das Labornetzteil lädt ganz normal mit 2 Ampere.
> Bei wieviel Volt?

Gute Frage. Einstellung 42V/2A/cc. angezeigt und geladen wird dann mit 
der Spannung, die nötig ist um die 2A zu erreichen. Müsste man mit einer 
Ladekurve aus einem Datenblatt abgleichen.

von Karl K. (leluno)


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Gunnar F. schrieb:
> Die von .Net8.0 ist gigantisch, auch wenn Du für Deinen Job nur Promille davon 
brauchst.

Auch so ein Problem. Bei Net8 ist z.B. der serial Port nicht mehr in der 
Toolbox enthalten. Der Download einer Erweiterung hat nicht wirklich 
weitergeholfen. Es ging dannn mit einer älteren Net-Version problemlos.

Was mir fehlt, ist ein Handbuch, in dem die Funktionalität von c#/vs 
nachvollziehbar erklärt wird.

von Gunnar F. (gufi36)


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Karl K. schrieb:
> Auch so ein Problem. Bei Net8 ist z.B. der serial Port nicht mehr in der
> Toolbox enthalten.

Das stimmt, aber ich kann Dir morgen weiterhelfen, wie Du ihn 
installierst. Im Grunde genommen auch ein paar Codeschnipsel. Ich mache 
so Sachen zur Zeit viel. Auch mit freier Literatur kann ich helfen, aber 
Google liefert da sehr sehr viel. Kennst Du das Konzept von C#-Events? 
Das ist unerläßlich!

von Karl K. (leluno)


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Gunnar F. schrieb:
> ich kann Dir morgen weiterhelfen, wie Du ihn
> installierst.

wäre schön

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Karl K.,

Karl K. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Ist Dir bekannt, dass viele BMS ein Akkupack kaputtschreiben
>
> leider ja. neues BMS - neue Zellen - nie weniger als 3,6V je Zelle.
> Verschiedene Ladegeräte ausprobiert - 2A/42V Billig-Ladegerät - rote
> Lampe für Ladung geht an -aber es fließen nur 30mA.
>
> Ich nehme mal an, dass die Ladegeräte alle den gleichen Chip haben.

Nein.

> Der
> Lade-Algorithmus würde mich interessieren.

Ganz simpel: IU-Kennlinie. Mit Konstantstrom I bis zu einer Zielspannung 
U laden, dann umschalten auf Konstantspannungsladung.

In Deinem Fall regelt das billige Ladegeräte die Spannung so, bis ein 
Strom von 2A fließt. Bei Erreichen von 42V schaltet es um in den 
Konstantspannungsmodus und lädt mit 42V. Ab diesem Moment bestimmt der 
Innenwiderstand des Akkus den Ladestrom und dieser fällt.

Dieses einfache Prinzip wird dann erweitert.
Das Ladegerät wartet nicht, bis der Strom fast bei 0A angekommen ist. 
Stattdessen wird bei Unterschreiten eines bestimmten Stroms das 
Ladegerät abgeschaltet, z.B. bei 5% des Maximalstroms, also 5% * 2A = 
100 mA.

Bei stark entladenen Zellen, wird bei Unterschreiten von z.B. 3V/Zelle 
erstmal mit kleinerem Strom vorgeladen.
Ist das Ladegerät für eine 10S-Konfiguration (10*4,2V maximale Spannung) 
konzipiert, würde es bei einer Spannung von unter 30V vorsichtig mit 
kleinem Strom laden, bis die 30V überschritten werden.

Da ich mir die s-p-Konvention nicht merken kann, würde ich gerne wissen: 
Sind Deine 10s5p 10 in Reihe geschaltete Blöcke von jeweils 5 parallel 
geschalteten Akkus?

> Mit Labornetzteil auf 41V geladen jbd-bms zeigt kurz 41V/Akku schwach an > und 
ist dann wieder weg.

Passiert das unter Last oder lastfrei?

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (leluno)


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Peter M. schrieb:
> Da ich mir die s-p-Konvention nicht merken kann,

Ganz einfach 10 s_eriell 5 p_arallel.

Peter M. schrieb:
> Spannung so, bis ein Strom von 2A fließt

So hätte ich das auch erwartet. Macht es aber nicht. Mit dem 
Billig-Ladegerät fließt bei 37V praktisch kein Strom.

Peter M. schrieb:
> ist dann wieder weg.

Weiß ich nicht/glaub ich nicht. Der Akku hat jetzt - nach 1 Woche - 
40,5V - hält also die Spannung. Unter Last habe ich den Akku noch nicht 
geprüft.  Um die Kapazität zu prüfen brauche ich mein PC-Programm.

von Björn W. (bwieck)


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Karl K. schrieb:
> So hätte ich das auch erwartet. Macht es aber nicht. Mit dem
> Billig-Ladegerät fließt bei 37V praktisch kein Strom.

Mit deinem Halbwissen wär es besser wenn du die Finger von Akkus lässt.
Einen 10S XP lädt man mit 42V bis der Strom auf unter 100mA geht.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Karl K. schrieb:
> So hätte ich das auch erwartet. Macht es aber nicht. Mit dem
> Billig-Ladegerät fließt bei 37V praktisch kein Strom.
>
> Peter M. schrieb:
>> ist dann wieder weg.
>
> Weiß ich nicht/glaub ich nicht. Der Akku hat jetzt - nach 1 Woche -
> 40,5V - hält also die Spannung.

Oh weh, Grundlagen vom elektrischen Strom. Wie soll denn Strom fließen, 
wenn die Spannung der Quelle geringer als die des Ziels ist?

> Unter Last habe ich den Akku noch nicht geprüft.
> Um die Kapazität zu prüfen brauche ich mein PC-Programm.

Du meinst, es zu brauchen, andere Leute können das ohne. Ich habe früher 
für überschlägige Tests eine Last angeklemmt und zyklisch die Spannung 
aufgeschrieben, ganz ohne PC. Und übrigens hilft ein PC garnichts, wenn 
man keine definierte Last besitzt.

Björn W. schrieb:
> Mit deinem Halbwissen wär es besser wenn du die Finger von Akkus lässt.

Besser wäre das!

> Einen 10S XP lädt man mit 42V bis der Strom auf unter 100mA geht.

Die 100mA möchte ich bestreiten, das Ladeende ist abhängig von der 
Akkukapazität.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Manfred P.,

Manfred P. schrieb:
> Die 100mA möchte ich bestreiten, das Ladeende ist abhängig von der
> Akkukapazität.

Wie kommt denn ein billiges Ladegerät an die Akkukapazität?

Ist da ein Mikrocontroller drin, der in Abhangigkeit der Geschwindigkeit 
des Spannungsanstiegs die Kapazität schätzt?

von Peter M. (r2d3)


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Karl K. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Da ich mir die s-p-Konvention nicht merken kann,
>
> Ganz einfach 10 s_eriell 5 p_arallel.

Unklare Beschreibung. :(
Schau' auf mein angehängtes Bild, was hast Du gebaut?
Version oben oder unten?

Björn W. schrieb:
> Mit deinem Halbwissen wär es besser wenn du die Finger von Akkus lässt.
> Einen 10S XP lädt man mit 42V bis der Strom auf unter 100mA geht.

Was ist ein "XP"?
Björn W., ein LiIo-Akku ist kein LTO-Akku.
Ich finde, Deine Beschreibung ist bestenfalls unpräzise und für einen 
Anfänger wie Karl K. nicht geeignet.

Beispiel:
LiIo-Akku mit 280 Ah, Ladung mit 0,2C also 56 A, da sind pauschale 100 
mA circa 0,2% des anfänglichen Ladestroms, das dauert! Und es kommt mir 
irgendwie sehr spät vor.

von Nevs (noname_user)


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Karl K. schrieb:
> Weiß ich nicht/glaub ich nicht. Der Akku hat jetzt - nach 1 Woche -
> 40,5V - hält also die Spannung. Unter Last habe ich den Akku noch nicht
> geprüft.  Um die Kapazität zu prüfen brauche ich mein PC-Programm.
Welche Zell-Chemie hat denn bitte über 5 V als Einzelzelle, tote Akkus 
halten auch die Spannung ohne Last eine ganze Weile stabil, so viel 
Unwissen in einem Thread?

Karl K. schrieb:
> Ich möchte Lion Akkus vermessen, d.h. mittels Labornetzteil laden und
> mittels Glühbirnen entladen. Das Ergebnis soll am PC ausgewertet und
> angezeigt werden.
>
> Sinnvolles Projekt?
> Gibt es was Fertiges was das gleiche leistet?

In welchem Jahrhundert ist man hier eigentlich unterwegs mit so einem 
Thema? Das Rad noch mal neu erfinden, oder geht die Googlesuche aktuell 
nicht?
Sinnvoll ist das Projekt also mal nicht, weil es schon genügend 
Akku-Lader mit den div. Zell-Chemie-Lade- und EntladeIntelligenzen seit 
Jahren gibt, da wäre eher die Frage wie groß von der Kapazität und 
welcher Akku-Typ es sein soll. Danach sucht man sich das passende und 
gute Ladegerät und beschäftigt sich mit dessen Arbeitsweise, da hat man 
genug zu tun und fängt nicht bei 0 damit an. Für Klein- und RundZellen 
LiIo nimmt man vllt. das MC3000, das hat eine USB- und BT-Schnittstelle 
und man braucht dazu dann nur noch einen PC oder ein Smartphone. Allein 
die Bedienung des Gerätes mit  der SW lässt genug Zeit vergehen eh man 
das kapiert wie das funzt.
An Hand der Arbeitsweise des Gerätes schaut man sich dann vllt. das 
Prinzip und die Methoden zur Messung für Laden und Entladen an und baut 
sich danach entweder ein größeres oder sucht sich was Fertiges, wenn man 
nicht sein ganzes Leben mit dem Lernen und Basteln von schon vorhandener 
Technik vergeuden will.
PB-Akkus, als solide alte Technik, konnte man noch mit einem stink 
normalen Ladegerät vermessen, da passiert nicht so viel wie bei LiIo, 
die vllt. mal in Rauch oder Feuer aufgehen können. Mir ist gestern bei 
meiner improvisierten Last aus H4-Kfz-Glühlampen eine um die Ohren 
geflogen, nach über 4 Jahren erfolgreichen Tests an div. Kfz-Akkus.
Das war ein geschädigter 12V 90Ah-Akku, durch Jahre langen Stillstand im 
Kfz, den ich wieder wie durch ein Wunder halbwegs hinbekam. Da reichte 
ein SNT mit 14,5 V und 23 A und ein russ. Meß-Shunt, der bei 30 A 75 mV 
ausgibt, das hat zwar wieder paar Tage gedauert mit Laden und Entladen, 
also Training des Akkus, aber nun hält er bei über 8,5 V an der Last 
über 45 A auf Dauer aus, ohne in der Spannung gleich einzubrechen, über 
mehr als 30 min mit langsam fallender U-Kurve, und das ganz ohne PC oder 
SW.
An der gleichen Last, einer 12V Kfz-Glühlampe, einen LiIo 2S-Akku mit 
ca. 2 Ah hat nicht mal der AkkuHalter den Strom ausgehalten weil die 
Mechanik der Federn nachgab und die Kontakte damit hin waren. Es gibt 
nur noch billiges Zeug zu kaufen, nicht mal die Verbesserung der 
Anschlußkabel hat etwas gebracht.

: Bearbeitet durch User
von Gunnar F. (gufi36)


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Karl K. schrieb:
> Gunnar F. schrieb:
>> ich kann Dir morgen weiterhelfen, wie Du ihn
>> installierst.
>
> wäre schön

Hey Karl, erstmal viel Erfolg in deinem C#-Start!
1. Du gehst über tools in den NuGet-Packet Manager (ich habe mein VS2026 
in Englisch, das scheint mir in vielen Belangen besser als Deutsch).
Dort installierst du wie im Bild gezeigt die System.IO.Ports von 
Microsoft. Aktuell Version 10.0, keine Ahnung warum die das nicht mehr 
als Default dabei haben. Es existiert auch kein Control mehr, das du ins 
Form ziehst, aber das ist kein Problem.

Aber:

Gunnar F. schrieb:
> Kennst Du das Konzept von C#-Events?
> Das ist unerläßlich!

Kennst Du es?

Der Port wird im MainForm deklariert und geöffnet:
1
private SerialPort _port;
2
3
// dann:
4
private void InitSerial()
5
{
6
  try
7
  {
8
    var portName = cboPorts.SelectedItem as string ?? throw new InvalidOperationException("Invalid COM-port");
9
    _port = new SerialPort(portName, 115200, Parity.None, 8, StopBits.One);
10
    _port.DataReceived += SerialPort_DataReceived;
11
    _port.Open();
12
    _port.DiscardInBuffer();
13
    myParser.Reset();
14
    UpdateControls();
15
  }
16
  catch (Exception ex) { MessageBox.Show("COM Error" + ex.Message); }
17
}
18
// und der Event-Handler für eintreffende Daten:
19
20
private void SerialPort_DataReceived(object sender, SerialDataReceivedEventArgs e)
21
        {
22
            int bytesToRead = _port.BytesToRead;
23
            if (bytesToRead <= 0) return;
24
            byte[] temp = new byte[bytesToRead];
25
            _port.Read(temp, 0, bytesToRead);
26
            myParser.ProcessData(temp, bytesToRead);
27
        }

Mein Fall ist etwas speziell weil mein Telegramm Text- und Binärdaten 
enthält. Du solltest dich auf Text beschränken, dann kannst du einfach 
die Methode .ReadExisting() verwenden, die liefert dir den empfangenen 
String.

Na dann mal los!
Gruß Gunnar

von Karl K. (leluno)



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Peter M. schrieb:
> Schau' auf mein angehängtes Bild, was hast Du gebaut?
> Version oben oder unten?

unten - oben habe ich noch nie gesehen.

Manfred P. schrieb:
> Oh weh, Grundlagen vom elektrischen Strom. Wie soll denn Strom fließen,
> wenn die Spannung der Quelle geringer als die des Ziels ist?

Dolle Frage. Selbstentladung gibt es wohl bei jedem Akku. Mal mehr - mal 
weniger.

Manfred P. schrieb:
> Ich habe früher
> für überschlägige Tests eine Last angeklemmt und zyklisch die Spannung
> aufgeschrieben, ganz ohne PC.

Wenn du dich bereit erklärst, das bei meinem Akku zu machen, schick ich 
dir das Teil zu. Du schreibst die Werte auf und gut ist. Kein c# 
erforderlich - Manfred P. statt PC.

von J. T. (chaoskind)


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Manfred P. schrieb:
> Oh weh, Grundlagen vom elektrischen Strom. Wie soll denn Strom fließen,
> wenn die Spannung der Quelle geringer als die des Ziels ist?

Oh weh, Grundlagen vom elektrischen Strom. Wie wärs mit: einfach 
andersrum?

Warum fragst du nicht, was du meinst?
Deine Frage wäre gewesen:
Wie soll denn Strom IN den Akku fließen, wenn seine Spannung größer ist, 
als die der Quelle.

Gerade von so einem meckerigem Besserwisser wie dir, sollte man etwas 
mehr Präzision erwarten dürfen, sonst wirkt die Besserwisserei einfach 
nur blöd.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Karl K.,

Karl K. schrieb:
> So hätte ich das auch erwartet. Macht es aber nicht. Mit dem
> Billig-Ladegerät fließt bei 37V praktisch kein Strom.

wie lauten Hersteller und Modellbezeichnung des Ladegeräts?

Ist das ein Ladegerät, bei dem Du die maximale Ladespannung einstellen 
kannst und auf 37 Volt gestellt hast oder ist der Akku gerade bei 37V?

Wenn Du Dich im Bereich Hannover oder Viersen befindest, würde ich einen 
Blick auf Deine Konstruktion werfen.

von Karl K. (leluno)


Angehängte Dateien:

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ich habe jetzt einen neues 10Ah-Akkupack bestellt damit das Pedelec 
wieder einsatzfähig wird. Dann habe ich auch eine Vergleichsgröße zum 
vermessen.

Mit dem uc habe ich sowas ja schon mal gemacht: rote Linie - 
gespeicherte Werte eines Original-Makita-Akkus / blaue Linie Messwerte 
des Noname-Akkus. So ähnlich soll es werden - nur viel besser mit 
Messung des Innenwiderstands etc.
Am PC weil man da ganz andere Möglichkeiten hat.

Zurück zu c#. Die Kommunikation zwischen Pc und uc funktioniert jetzt 
fehlerfrei:
1
       byte[] fifo = new byte[256];
2
       int[] fifo_wr = { 0, 256, 256, 256, 256 };
3
       byte fifo_wr_zl = 1;
4
       byte fifo_zl = 0;
5
       byte fifo_zl_old = 0;
6
       Boolean fifo_new = false;
7
8
       private void serialPort1_DataReceived(object sender, SerialDataReceivedEventArgs e)
9
       {
10
           byte[] rxdata = new byte[_serialPort.BytesToRead];
11
           _serialPort.Read(rxdata, 0, _serialPort.BytesToRead);
12
13
           foreach (byte x in rxdata)
14
           {
15
               fifo[fifo_zl] = x;
16
               fifo_zl++;
17
           }
18
19
           fifo_wr[fifo_wr_zl++] = fifo_zl_old;
20
           if (fifo_wr_zl > 4)
21
               fifo_wr_zl = 0;
22
           fifo_zl_old=fifo_zl;
23
           fifo_new = true;
24
       }
25
26
        private void timer1_Tick(object sender, EventArgs e)
27
        {
28
            string txt = "";
29
          if (fifo_new)
30
            {
31
                for (byte i = 0; i < fifo_wr.Length; i++)
32
                {
33
                    if ((fifo_wr[i] < 256))
34
                    {
35
                        if (//len>0 => auswerten
36
                            fifo[(fifo_wr[i] + 2)%256] > 0//len
37
                                                    //  && fifo[fifo_wr[i]+1]==0//cmd
38
                            )
39
                        {
40
                            //info für pc?
41
                            //if (
42
                            //fifo[fifo_wr[i] + 1] == 0//cmd==0
43
                            //    )
44
                            {
45
                                //crc?
46
                                int len = fifo[(fifo_wr[i] + 2)%256];
47
                                byte[] tmp = new byte[len + 2 + 3];
48
49
                                for (byte j = 0; j < tmp.Length; j++)
50
51
                                {
52
                                    //byte xx = (byte)fifo_wr[i] + j;
53
                                    tmp[j] = fifo[(fifo_wr[i] + j)%256];
54
                                }
55
56
57
                                int crc = sub_crc_byte(tmp, len + 3);
58
                                if ((crc & 255) == tmp[len + 3] && (crc >> 8) == tmp[len + 3 + 1])
59
                                {
60
                                    //// DatensaTZ AUSWERTEN
61
                                    //listBox4.Items.Clear();
62
                                    if (radioButtonHEX.Checked)
63
                                    {
64
                                        for (int j = 0; j < tmp.Length; j++)
65
                                        {
66
                                            //listBox4.Items.Add(j.ToString() + "__" + tmp[j].ToString());
67
                                            txt += tmp[j].ToString("X2") + " ";
68
                                        }
69
                                    }
70
71
72
                                    if (radioButtonDEZ.Checked)
73
                                    { 
74
                                        for (int j = 0; j < tmp.Length; j++)
75
                                        {
76
                                            //listBox4.Items.Add(j.ToString() + "__" + tmp[j].ToString());
77
                                            txt += tmp[j].ToString() + " ";
78
                                        }
79
                                    }
80
                                }
81
                            }
82
                                   textBoxReceive .Text +=(fifo_wr[i].ToString()+"__").Substring(0,3)+"_"+ txt +"\r\n";
83
                                    textBoxReceive.ScrollToCaret();
84
                                       listBox4.Items.Add( fifo_wr[i].ToString());
85
86
                            }
87
                            //zurücksetzen
88
                        //fifo[(fifo_wr[i] + 2) % 256] = 0;
89
                            fifo_wr[i] = 256;//als gelesen markieren
90
                            fifo_new = false;
91
                     }
92
                 }
93
            }
94
        }

Peter M. schrieb:
> wie lauten Hersteller und Modellbezeichnung des Ladegeräts?

https://www.ebay.de/itm/388631593013

Ich werde das Teil mal aufmachen und schauen ob der Steuer-chip eine 
Bezeichnung hat.

von Joachim B. (jar)


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Karl K. schrieb:
> Wie ermittelt man denn den Innenwiderstand?

Basiswissen, es geht um den differenziellen Innenwiderstand, deswegen 
delta U/I

: Bearbeitet durch User
von J. T. (chaoskind)


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Joachim B. schrieb:
> Basiswissen, es geht um den differeziellen Innenwiderstand, deswegen
> delta U/I

Aber in der Lage dem Karl dieses Basiswissen zu vermitteln bist du 
nicht?

@Karl:
Du misst einmal die Spannung unbelastet. Dann belastest du den Akku mit 
einem (bekannten) Strom und misst wieder die Spannung.
Die Spannung die abfällt, also U-unbelastet minus U-belastet, geteilt 
durch den Strom ist der Innenwiderstand.

Ein Beispiel mit Fantasiewerten.
Du misst unbelastet 10V, dann belastest du mit 1A und misst noch 9V.

Bei einem Ampere Last fallen am Innenwiderstand also 1V Spannung ab, 
damit ist der Innenwiderstand 1Ohm, was für nen Akku schon recht 
hochohmig wäre..

P.S.
@Joachim:
Das wurde doch alles schon gesagt und erklärt, aber Hauptsache nochmal 
nachtreten. Armselig.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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J. T. schrieb:
> @Joachim:
> Hauptsache nochmal
> nachtreten. Armselig.

ich weiß ist deine Aufgabe, sorry, so kenne ich dich und deine Beiträge 
nicht zum ersten Mal.

von J. T. (chaoskind)


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Joachim B. schrieb:
> ich weiß ist deine Aufgabe, sorry, so kenne ich dich und deine Beiträge
> nicht zum ersten Mal.

Schnuffi, wie so oft bist du nicht einmal in der Lage, deine eigenen 
Fehltritte zu erkennen.

von Ralf X. (ralf0815)


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Da das Thema nochmals oben ist:
Wichtig ist, dass der Wert nicht konstant ist, sondern u.a. auch von 
Ladezustand und Temperatur abhängig ist.
Und auch unterschiedliche Messmethoden zeigen unterschiedliche Werte.
Eine gute Erklärungsseite ohne zuviel Tiefgang:

https://www.large-battery.com/de/blog/measure-internal-resistance-of-lithium-batteries-methods-guide/

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Ralf X.,

Ralf X. schrieb:
> Ich denke eher, dass Elektronik und Akkus nichts für Dich sind.

gib' ihm die Chance zu lernen!
Was noch nicht ist, kann noch werden.
Die Grundlagen holt er nach!
Schön, dass Du noch einen Link nachgereicht hast.

Karl, potenzielle Ansprechpartner bei Dir vor Ort sind z.B. die Leute, 
die im Repair-Café Elektrogeräte reparieren.

Mit einer sogenannten "Stromsenke", die versucht, einen immer 
gleichbleibenden Strom aus Deinem Akku zu ziehen, wie sie der Thomas 
Schaerer unter

https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/pstst1.htm

beschreibt (Abschnitt 4 und 5), kannst Du den Innenwiderstand messen.

Wenn Du mit Deiner Software das Loggen startest und dann erst die 
Stromsenke einschaltest, dann findest alle Daten für den Innenwiderstand 
in der Logdatei, nämlich die Akkuspannung vor Einschalten der Senke und 
die Spannung nachher.

Die Differenz daraus dividiert durch den Laststrom ergibt den 
Innenwiderstand.

Deine Anwendungen scheinen Hochstromanwendungen zu sein. Da ist es gut, 
den Akku auch mit angemessenen hohen Strömen zu belasten, die der 
Realität nahekommen. Ein Akku, der im Pedelec scheitert, kann immer noch 
eine LED-Zimmerbeleuchtung treiben und dort viel Kapazität 
dokumentieren.
Das hilft aber nichts, wenn der Akku nicht hochstromfähig ist.

Ich vermute mal, Du wärest mit den Akkus von NKON besser bedient 
gewesen, wo 40A statt 20A dranstand...

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