Hallo Grundlagenfrage: Mit Welchen Leistungswerten oder Stromwerten, dimensioniert man einen Kühlkörper für einen Gleichrichter ?, welcher mit einem Kondensator geladen wird a . mit der Impuls Spitzenleistug ? (Strom) b. mit er RMS Leistung ? (Strom) oder : c. mit der "average "Durchschnitsleistung?(strom) alle 3 Werte können bei mir in meinem Fall mit lt spice ermittelt werden lg SP
:
Bearbeitet durch User
Sigrid P. schrieb: > Mit Welchen Leistungswerten oder Stromwerten, dimensioniert man einen > Kühlkörper für einen Gleichrichter ? Mit der mittleren thermischen Verlustleistung an dem Gleichrichter. Irgendwelche kurzzeitigen Spitzenwerte liefern den nicht. Und aus den Stromwerten alleine kannst du die Leistung sowieso nicht ausrechnen, weil die Spannung ebenfalls in die Leistung mit eingeht. Da der Gleichrichter kein ohmscher Widerstand ist, funktioniert auch der RMS-Wert des Stromes nicht.
:
Bearbeitet durch User
Verlustleistung plotten lassen, dann Mittelwert (average) nehmen. Außer es handelt sich um sehr niedrige Frequenz, so dass die thermische Trägheit keine Rolle mehr spielt.
H. H. schrieb: > Verlustleistung plotten lassen, dann Mittelwert (average) nehmen. > > Außer es handelt sich um sehr niedrige Frequenz, so dass die > thermische Trägheit keine Rolle mehr spielt. danke verzei bitte ? ich habe die anzeige nur auf der simulation, im laptop , der berechnet mir die P,U, und I werte, und habe keinen so großen plotter zum ausdrucken ,nicht mal in der arbeit die frequenz wäre 50Hz am gleichrichter , im Gleichrichter sind es nur Nadelimpulsspitzen welche frequenz meinst du da? Sp
Sigrid P. schrieb: > ich habe die anzeige nur auf der simulation, im laptop , der berechnet > mir die P,U, und I werte, und habe keinen so großen plotter zum > ausdrucken ,nicht mal in der arbeit Man nennt das auch plotten, wenn es nur auf dem Bildschirm ist. > die frequenz wäre 50Hz am gleichrichter , im Gleichrichter sind es nur > Nadelimpulsspitzen > welche frequenz meinst du da? Die Verlustleistung hat in dem Fall 100Hz, also weit schneller als die thermische Trägheit.
Für Kleinserie und Hobby legt man doch ohnehin eher großzügig aus, da muss das m.M.n. nicht so genau sein. Daher: Einen eher hohen Wert der Durchlassspannung (Forward Voltage) aus dem Datenblatt als konstant annehmen, mit dem durchschnittlichen Strom multiplizieren (der dem entspricht, den Du nach dem Kondensator entnimmst), und dann noch verdoppeln, da immer zwei Dioden gleichzeitig leiten.
Es muss sichergestellt sein, dass auch bei einer Impulsspitzenleistung die maximal zulässige Halbleitertemperatur nicht überschritten wird. Wenn die innere thermische Trägheit nicht bekannt ist, bleibt nur abzuschätzen, wie weit die Impulsverlustleistung vom Mittelwert entfernt ist und entsprechende Reserve einzubauen. Eine Grenzwertüberschreitung um 1K bedeutet ja nicht, dass der Halbleiter sofort defekt ist. Aber je heißer der Dauerbetrieb, desto kürzer die Lebensdauer. Deshalb empfiehlt sich entsprechende Reserve einzuplanen. Ist eine Übertemperatur abgesichert? Lüfterausfall, Verschmutzung, Kühlschlitze abgedeckt, Falschaufstellung, Sonneneinstrahlung, gelockerte Montageschrauben, gealterte Wärmeleitpaste, Höheneinsatz... Um wie viel kW Verlustleistung geht es denn? Galvanikanlage? Kupferelektrolyse? Eventuell rentieren sich auch Schottkydioden statt einem größeren Kühlkörper.
Sigrid P. schrieb: > a . mit der Impuls Spitzenleistug ? (Strom) > b. mit er RMS Leistung ? (Strom) > oder : > c. mit der "average "Durchschnitsleistung?(strom) Da eine Diode keinen ohmschen Zusammenhang zwischen Strom und Leistung hat, also bei doppeltem Strom nicht dopprlten Spannungsabfall und damit vierfache Verlustleistung, bringt rms hier nichts. Die Durchschnitts(Verlust)LEISTUNG (nicht Strom) ist schon das richtige,,dasuss der Kuhlkörper wegkriegen. Hat man nur den Durchschnittsstrom, multipliziert man mit 2 zur Durchschnittsleistung (1V Spannungsabfall pro Siliziumdiode) und hat Reserven.
ok , ich sehe die Antworten gehen auseinader ,, es geht primär um die grundlagen .. was "mann "dann macht ist, unwichtig wäre dafür ne KI diskussion Ratsam ? letzte frage , dazu : bei einem Brückengleichrichter wären doch immer die Leistung oder strom von 2 "leiteten" dioden zu betrachten, oder?
Sigrid P. schrieb: > bei einem Brückengleichrichter wären doch immer die Leistung oder strom > von 2 "leiteten" dioden zu betrachten, Ja.
Sigrid P. schrieb: > Hallo > > Grundlagenfrage: > > Mit Welchen Leistungswerten oder Stromwerten, dimensioniert man einen > Kühlkörper für einen Gleichrichter ?, welcher mit einem Kondensator > geladen wird > > a . mit der Impuls Spitzenleistug ? (Strom) > b. mit er RMS Leistung ? (Strom) > oder : > c. mit der "average "Durchschnitsleistung?(strom) > > alle 3 Werte können bei mir in meinem Fall mit lt spice ermittelt werden > > lg SP Bei konstanter Spannung ist die leistung U x Iavg Bei einem Gleichrichter wird dann für U die Spannung der Kennlinie angesetzt die anliegt wenn der Spitzenstrom fließt und diese Spannung wird dann mit Iavg multipliziert. Wenn man es simuliert und die verlustleistung in ltspice plottet, du kanst ja U x I plotten und dann ist der Mittelwert die leistung die du suchst, ist der wert etwas geringer, weil wir mit einer festen max Spannung gerechnet haben, die ja aber ein wenig varieirt, aber groß ist der Unterschied nicht Beispiel Simulation Spannungsquelle Sin 10V 50Hz Ri 1, 4x 1N4007 mit C=10mF und Last = 10Ohm Iavg Diode 299.97mA Ipeak Diode 2.029A, Spannung bei Ipeak=979.9mV Überschlagsrechnung ist 0.9799V*0.29997A = 293.94mW Simulation ergibt 285.3mW also 2.9% weniger Da sind die Toleranzen der realen Bauteile zur Simulation deutlich größer, für den Brückngleichrichter mnatürlich das Ganze mal 4 und 50% Reserve
H. H. schrieb: > Außer es handelt sich um sehr niedrige Frequenz, so dass die > thermische Trägheit keine Rolle mehr spielt. was genau meinst du damit, die verlustleistung, träge oder nicht muss doch abgeführt werden. Wenn du auf das Foster oder Cauer Modell anspielst, da geht es bei der Trägheit um die temperatur im Silizium, die thermische Leistung ist aber doch überalle die gleiche, P thermisch wird ja als Strom eingeprägt und somit geht ja von Junction bis Kühlkörper über die Kapazitäten kein Strom weg, nur die temperaturen sind unterschiedlich
Lutz K. schrieb: > Beispiel Simulation Spannungsquelle Sin 10V 50Hz Ri 1, 4x 1N4007 mit > C=10mF und Last = 10Ohm > > Iavg Diode 299.97mA Ipeak Diode 2.029A, Spannung bei Ipeak=979.9mV > > Überschlagsrechnung ist 0.9799V*0.29997A = 293.94mW > Simulation ergibt 285.3mW also 2.9% weniger komma fehler oder richtig? Danke vorab
Sigrid P. schrieb: > wäre dafür ne KI diskussion Ratsam ? Nein. Ich meine, kannst du natürlich machen, aber wozu? Um die Antwort einer KI bewerten zu können muss man die richtige Antwort kennen, oder zumindest wissen was falsche Antworten sind. KI stellt sich meinen Versuchen nach bisher bei Details zur Elektronikentwicklung ziemlich "dumm" an. Da kommen Sachen raus da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe mal gerade eine KI gefragt. Unter anderem kam folgender Vorschlag >> Heatsink Sizing: A 5x10 cm aluminum finned heatsink is commonly >> used for higher-current, homemade, or bridge rectifier assemblies >> to ensure sufficient cooling. D.h. die KI meint ein irgendwie gearteter 5cm x 10cm Kühlkörper ist gut für alles. Irgendwie ... Üblicherweise ... Was es bedeuten soll dass nicht disjunkte Konzepte wie "higher-current, homemade, bridge rectifier assemblies" mit "or" verbunden sind? Keine Ahnung. Ich kann das blöde Ding natürlich so lange befragen bis eine halbwegs korrekte Antwort raus kommt. Das heißt aber, ich sage der KI in kleinen Bröckchen durch die Blume welche Antwort ich haben will. Ich weiß nicht womit KIs in Sachen Elektronik trainiert werden. Entweder ist schon der Input Mist (gammelige Webseiten?) oder der Lernprozess zerhackt und rekombiniert Fachwissen so dass haufenweise Unsinn halluziniert wird.
Lutz K. schrieb: > was genau meinst du damit, die verlustleistung, träge oder nicht muss > doch abgeführt werden. Mit Impuls Spitzenleistung kann ein Peak unter 1ms gemeint sein, der 100-mal in der Sekunde beim Aufladen von Kondensatoren auftritt. Der wird von der thermischen Trägheit gut ausgeglichen. Es kann aber auch eine einige Sekunden andauernde Spitzenleistung des Gerätes gemeint sein, die zur Überschreitung der zulässigen Sperrschichttemperatur führt.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.