Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Orgel Ora P21 bzw. Ingrid Orgel


von Simon A. (simon_p116)


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Hallo zusammen,

ich versuche zur Zeit eine Ora (Companion) P21 - wurde unter anderem 
Namen unter der Bezeichnung "Ingrid Orgel Student 49" vertrieben - zu 
reparieren. Ich bin nun an dem Punkt angelangt wo ich ohne Schaltplan 
nicht weiterkomme und suche auf diesem Wege selbigen. Vielleicht könnt 
ihr mir helfen?

Konkret geht es darum das die Orgel beim Einschalten die Feinsicherung 
im Verstärker-Teil schmeißt. Außerdem wird ein Transistor in der 
Vorverstärkung auffallend heiß. Alle Widerstände, Potis und 
Kondensatoren sind normwertig.
Dreht man nun aber die Eingangsspannung langsam hoch, so hält die 
Sicherung, wobei der Sicherungsnennstrom schon bei 180V fließt (im 
Leerlauf da ist noch kein Ton gespielt).


Gruß

von Mark S. (voltwide)


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In solchen Fällen speise ich mit einem Labornetzteil auf den 
sekundärseitigen Gleichstrompfad ein - z.B. direkt am dicken Ladeelko 
und suche dann den Kurzschluß. Hochverdächtig sind bunte 
Tantaltropfenkondensatoren aus jener Zeit...

von Simon A. (simon_p116)


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Mark S. schrieb:
> In solchen Fällen speise ich mit einem Labornetzteil auf den
> sekundärseitigen Gleichstrompfad ein - z.B. direkt am dicken Ladeelko
> und suche dann den Kurzschluß. Hochverdächtig sind bunte
> Tantaltropfenkondensatoren aus jener Zeit...

Genauso hab ich das gemacht. Im Verstärker sind keine defekten 
Kondensatoren (auch Ladeelko ist zwar nicht perfekt aber noch oke), 
hatte alle einseitig ausgelötet (zum richtigen Messen) und das Problem 
bleibt bestehen. Habe den Verstärkerteil alleine am Netzteil…

von Mark S. (voltwide)


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Stelle die Strombegrenzung auf 1 A ein und miss das Spannungsgefälle 
entlang der Versorgungsschiene mit einem DVM im mV-Bereich um den 
Kurzschlus einzukreisen. Scanne mit einem Oberflächenthermometer das 
Ganze ab. Damit findet man auch schon Teile die nur um 1-2C wärmer sind 
als die Umgebung. Die Spannung am Labornetzteil dabei möglichst niedrig 
einstellen damit bei Aufhebung des Kurzschlusses keine Schäden 
entstehen.

: Bearbeitet durch User
von Simon A. (simon_p116)


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Mark S. schrieb:
> Stelle die Strombegrenzung auf 1 A ein und miss das Spannungsgefälle
> entlang der Versorgungsschiene mit einem DVM im mV-Bereich um den
> Kurzschlus einzukreisen. Scanne mit einem Oberflächenthermometer das
> Ganze ab. Damit findet man auch schon Teile die nur um 1-2C wärmer sind
> als die Umgebung. Die Spannung am Labornetzteil dabei möglichst niedrig
> einstellen damit bei Aufhebung des Kurzschlusses keine Schäden
> entstehen.

Ich werde es mal so ähnlich versuchen. Ich glaube bei 1A entweicht schon 
der magische Rauch.
Als Oberflächenthermometer stehen mir leider nur meine beiden 
vollanalogen Tastinstrumente zur Verfügung.

von Holger R. (holgerr)


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Früher waren bei solchen Sachen immer die Endstufentransistoren durch.
HolgerR

von Cartman E. (cartmaneric)


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Ich würde für eine Reparatur den offensichtlich defekten Audioteil
von der Versorgung ganz trennen, und erst einmal feststellen, ob die
Orgel überhaupt noch ein Signal erzeugt.

von Simon A. (simon_p116)


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Holger R. schrieb:
> Früher waren bei solchen Sachen immer die Endstufentransistoren durch.
> HolgerR

Die scheinen zu funktionieren, wenn ich am Koppelkondensator mit dem 
Signalgenerator ein z.B 440Hz Sinus einspeise, kommt der Tadellos 
Verstärkt am Ausgang raus (und ist natürlich auch zu hören).

Der Rest der Orgel bekommt von einer zweiten Trafowicklung Power. Das 
hat mit dem jetzigen Problem erstmal nix zu tun. Der restliche Teil 
funktioniert augenscheinlich auch normal. So ganz genau lässt sich das 
ja ohne Schaltplan nicht feststellen.

Danke euch schon mal!

von Simon A. (simon_p116)


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Update: ich habe nun ALLE Transistoren und Kondensatoren auf der Platine 
getauscht (Verzweiflungstat) und immernoch wird ein Transistor in der 
Vorstufe und ein Widerstand kochheiß. Och bin Ratlos.

Ich hab im Bild mal die Problemzonen markiert.
Hat noch jemand irgend eine Idee?
Den AP der Endstufe habe ich am Poti so eingestellt, dass so wenig wie 
möglich Strom fließt bei so wenig wie möglich Verzerrung.

von Rick (rick)


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Vielleicht hat ein Widerstand seinen eigentlichen Wert vergessen und ist 
hoch- oder niederohmig geworden.
Die Platine ist ja relativ übersichtlich und einlagig. Da sollte man 
schnell zu einem Schaltplan kommen.

von Simon A. (simon_p116)


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Rick schrieb:
> Vielleicht hat ein Widerstand seinen eigentlichen Wert vergessen und ist
> hoch- oder niederohmig geworden.
> Die Platine ist ja relativ übersichtlich und einlagig. Da sollte man
> schnell zu einem Schaltplan kommen.

Leider passen alle Werte zu den Farben. Einzig möglich wäre das mal 
jemand mit schmutziger Brille nen Widerstand ausgetauscht hat und den 
falschen neuen erwischt. Der heiß werdende Widerstand sieht tatsächlich 
auch anders aus als alle anderen. Aber ohne originalen Wert ist das 
alles nur Glaskugel und Kaffeesatz.
Auch schmeißt die Platine beim direkten Einschalten immernoch die 
originale Sicherung :‘( -auch wenn nur und einzig allein diese 
angeschlossen ist-

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Ich sehe da 2 Möglichkeiten. Entweder nimmst du mal den Schaltplan der 
wirklich einfachen Endstufe auf, oder du ersetzt das Board durch einen 
fertigen Endstufenblock deiner Wahl. Sowas kostet heute nicht viel und 
er muss lediglich zu der Betriebsspannung passen.

: Bearbeitet durch User
von Simon A. (simon_p116)


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Matthias S. schrieb:
> Ich sehe da 2 Möglichkeiten. Entweder nimmst du mal den Schaltplan der
> wirklich einfachen Endstufe auf, oder du ersetzt das Board durch einen
> fertigen Endstufenblock deiner Wahl. Sowas kostet heute nicht viel und
> er muss lediglich zu der Betriebsspannung passen.

Ich kann den Schaltplan bei Gelegenheit ja mal aufzeichnen. Aber wenn 
alle Bauteile okay sind, bringt mir dieser Schaltplan einfach nichts. 
Ich kann ja nur mit dem Bauteilen welche vorhanden sind, arbeiten. Wenn 
da mal jemand was verbaselt hat, bekomme ich das im Leben nicht raus. 
Ich bräuchte ja den Originalplan, um zu wissen welches Bauteil welchen 
Wert haben soll.

Klar, kostet sowas nicht die Welt. Aber er hat ja mal funktioniert und 
sollte es wieder tun. Die Frage ist halt wie. Im Prinzip sind alle 
Bauteile neu bis auf die Widerstände. Und die sind zu allem Überfluss 
auch noch werthaltig.

von Hippelhaxe (hippelhaxe)


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Simon A. schrieb:
> Ich kann den Schaltplan bei Gelegenheit ja mal aufzeichnen.
> Aber wenn alle Bauteile okay sind,

Och menno... nimm halt mal den verdammten Schaltplan auf.


> bringt mir dieser Schaltplan einfach nichts.

ABER UNS !

Man fragt ja in einem Forum, weil dort vielleicht Leute
sind, die MEHR WISSEN als man selbst...


> Ich kann ja nur mit dem Bauteilen welche vorhanden sind,
> arbeiten.

Siehst Du, das ist der Unterschied: Wenn Lautsprecherimpedanz,
Betriebsspannung, Schaltungsstruktur und Eingangsspannung klar
sind, gibt es für die Bauteilwerte nicht mehr so arg viele
Freiheitsgrade.
Es gibt gute Chancen, dass man falsch bestückte Bauteile
erkennt.


> Wenn da mal jemand was verbaselt hat, bekomme ich das im
> Leben nicht raus.

Erwähnte ich schon, dass in Foren wie diesen häufig Leute
anwesend sind, die mehr wissen, als man selbst...?

Ich kann natürlich nicht GARANTIEREN, dass hier jemand
helfen kann, aber einen Versuch ist es doch wohl wert...

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Simon A. schrieb:
> Update: ich habe nun ALLE Transistoren und Kondensatoren auf der Platine
> getauscht (Verzweiflungstat) und immernoch wird ein Transistor in der
> Vorstufe und ein Widerstand kochheiß. Ich bin Ratlos.

Was stellt man mit den Trimmern ein?
Die könnten die besten Kandidaten sein,
die einen Wert unerlaubt geändert haben.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Was stellt man mit den Trimmern ein?

Auch das ist mit einem Schaltplan leicht herauszufinden.

Simon A. schrieb:
> Aber wenn
> alle Bauteile okay sind, bringt mir dieser Schaltplan einfach nichts.

Wenn alles okay wäre, gäbe es diesen Thread nicht.
Aber es gibt hier im Forum eine Menge Leute, die was von alter 
Endstufentechnik verstehen, und das falsch bestückte Bauteil finden und 
richtig stellen können. Es gibt sogar Leute hier, die die Schaltung in 
einen Simulator einnageln und damit vorhersagen können, wo welche 
Spannungen sein sollen.
Aber ohne Schaltplan geht das nicht, also los.

von Simon A. (simon_p116)


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Ist gut ist gut. Ihr bekommt dem Schaltplan sobald ich Gelegenheit habe 
den zu zeichnen. Anders kommen wir nicht weiter. Mir hilft der ja auch 
Schlussendlich. Ich hatte halt gehofft es zaubert noch wer das Original 
irgendwo her ;-)

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Matthias S. schrieb:
> .● Des|ntegrator ●. schrieb:
>> Was stellt man mit den Trimmern ein?
>
> Auch das ist mit einem Schaltplan leicht herauszufinden.

zeig her.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> zeig her.

Erst, wenn der Schaltplan da ist.

von Heinrich K. (minrich)


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Simon A. schrieb:
> Ist gut ist gut. Ihr bekommt dem Schaltplan sobald ich Gelegenheit habe
> den zu zeichnen.

Lade halt ein paar Fotos hoch, z. B. von der Leiterbahnseite.

Da Du anscheinend nicht genügend von Verstärkerschaltungen verstehst, 
wird "Dein" Schaltplan ein eher seltsames Durcheinander werden.

Andere wissen, dass der mit Pfeil markierte Transistor ein 
Leistungstransistor mit anmontiertem Alustab als Kühlkörper ist, Du 
hältst das für die "Vorstufe".
Es wird aber der Treibertransistor in Klasse-A-Einstellung sein.

von Simon A. (simon_p116)


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Heinrich K. schrieb:
> Simon A. schrieb:
>> Ist gut ist gut. Ihr bekommt dem Schaltplan sobald ich Gelegenheit habe
>> den zu zeichnen.
>
> Lade halt ein paar Fotos hoch, z. B. von der Leiterbahnseite.
> Da Du anscheinend nicht genügend von Verstärkerschaltungen verstehst,
> wird "Dein" Schaltplan ein eher seltsames Durcheinander werden.
> Andere wissen, dass der mit Pfeil markierte Transistor ein
> Leistungstransistor mit anmontiertem Alustab als Kühlkörper ist, Du
> hältst das für die "Vorstufe".
> Es wird aber der Treibertransistor in Klasse-A-Einstellung sein.

Na hör mal. Ich bin nicht minderbemittelt. Ich hab leider nur keine 
Ahnung von alten Endstufen.
Das das ein „Leistungs“ Transistor ist mit nem Alukühlkörper ist mir 
sonnenklar. Ich hab ihn ja schließlich gewechselt in meiner 
Schaltplanlosigkeit. Ich werde beides machen. Bild der Unterseite und 
einen Plan malen. Dann kann jeder das nehmen was er möchte. Dauert aber 
noch ein bisschen.

von Engelbert S. (engelbert)


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Hier eine unverbastelte Verstärkerplatine einer ORLA Companion L5A 
Orgel.

Fundstelle:
https://reverb.com/en-nl/item/53823631-orla-companion-l-5-a-keyboard-orgel-organ

Hier scheint ein 470Ω Widerstand verbaut zu sein. Leider gibt der 
Screenshot nicht mehr Details her.

von Simon A. (simon_p116)


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Engelbert S. schrieb:
> Hier eine unverbastelte Verstärkerplatine einer ORLA Companion L5A
> Orgel.
>
> Fundstelle:
> https://reverb.com/en-nl/item/53823631-orla-companion-l-5-a-keyboard-orgel-organ
>
> Hier scheint ein 470Ω Widerstand verbaut zu sein. Leider gibt der
> Screenshot nicht mehr Details her.

Ich danke dir vielmals. Das hilft. Muss ich später mal messen. Heute 
früh hab ich erstmal gekämpft, irgendwo hab ich schlechte Kontakte oder 
ne Kalte Lötstelle oder ggf sogar nen Leiterbahnbruch. Wenn ich die 
Platine etwas bewege fällt der Kasten aus. Der Verstärker funktioniert 
währenddessen bis auf seine Probleme normal. Und der Stecker zwischen 
beiden Boards ist es leider nicht. Den hab ich gereinigt.

von Michael L. (nanu)


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Simon A. schrieb:
> Der Verstärker funktioniert währenddessen bis auf seine Probleme normal.

Mach doch einfach mal ein Foto von der Platinenrückseite. Was ist denn 
so schwer daran?

von Simon A. (simon_p116)


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Michael L. schrieb:
> Simon A. schrieb:
>> Der Verstärker funktioniert währenddessen bis auf seine Probleme normal.
>
> Mach doch einfach mal ein Foto von der Platinenrückseite. Was ist denn
> so schwer daran?

Geduld ist eine Tugend…

von Simon A. (simon_p116)


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Hier das ersehnte Bild

von Heinrich K. (minrich)


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Fotografieren kann er also auch nicht 😄

von Simon A. (simon_p116)


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Heinrich K. schrieb:
> Fotografieren kann er also auch nicht 😄

Was um Himmels Willen passt den jetzt wieder nicht?!

von Heinrich K. (minrich)


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Die bescheidene Ausleuchtung, aber die Tasten sind ja schön hell 
ausgeleuchtet.

Reg Dich ab 😄😄 aber denke mal in einer ruhigen Minute darüber nach, daß 
Du hier der Hilfesuchende bist und was Du den Hilfeleistenden zumutest.

Die paar Transistorbezeichnungen noch ablesen und wiedergeben, BD176 und 
so weiter, Leute vom Fach wissen dann schnell, ob es sich um NPN oder 
PNP-Transistoren handelt.

von Rick (rick)


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Hier mal mit Gimp übereinandergelegt...

von Michael L. (nanu)


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Simon A. schrieb:
> Hier das ersehnte Bild

Dann mal im Anhang beide Bilder nebeneinander mit gespiegelter 
Platinenlötseite, damit man das nicht im Hirn spiegeln muß.

Man sieht, daß der Gleichrichter scheinbar auch noch Baugruppen 
außerhalb der Platine versorgt.


Was soll eigentlich das da unten heißen:

Simon A. schrieb:
> Wenn ich die
> Platine etwas bewege fällt der Kasten aus. Der Verstärker funktioniert
> währenddessen bis auf seine Probleme normal. Und der Stecker zwischen
> beiden Boards ist es leider nicht. Den hab ich gereinigt.

Welcher "Kasten" fällt aus? Was heißt "funktioniert".."normal". Kannst 
Du Dich mal so ausdrücken, daß auch Leute das verstehen, die nicht neben 
Dir sitzen und zugucken können. Das ist ziemlich anstrengend zu lesen.

von Simon A. (simon_p116)


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Also. Der Verstärker funktioniert ja halbwegs bis auf die Überhitzung 
und die fliegende Sicherung beim direkten Einschalten. Bei 180V Eingang 
AC-seitig… dann kann man auf dem Gerät spielen und es verhält sich 
eigentlich normal. Aber: wenn man die Platine bewegt, fällt die 
restliche Elektronik aus, während der Verstärker im Rahmen seiner 
derzeitigen Einschränkungen aber noch weiter verstärkt. Das hab ich 
rausgefunden mit Signalgenerator am Verstärkereingang. Die Steckkontake 
zwischen den beiden Platinen kann ich nahezu ausschließen, der 
Kontaktdruck ist ordentlich und keine Oxidation. Das sind zwei getrennte 
Probleme. Zuerst wäre es schön die Überhitzung zu lösen. Den „Wackler“ 
werde ich höchstwahrscheinlich alleine finden und lösen.
Ich hoffe nun habe ich es verständlicher ausgedrückt.


@Heinrich K. Naja du hast mich hier schon ziemlich dumm hingestellt, da 
ärgere ich mich freilich. Und ich finde das Bild ist eigentlich gut zu 
sehen. Mehr licht hätte nur Spiegelung bedeutet. „Zumuten“ ist 
übertrieben. Ich bin dankbar für die Hilfe aber die Pöbelei muss nun 
wirklich nicht sein. Wir sind ja schließlich erwachsen.

Die Transistortypen lauten wie folgt: das Bild mit Siebelko oben rechts 
als Grundlage ist der linke obere Transistor der BD233, der untere BD234 
und der rechte mit dem Alustück BD132. Die beiden kleinen sind BC548A.
Danke.

von Holger R. (holgerr)


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Simon A. schrieb:
> Aber: wenn man die Platine bewegt, fällt die
> restliche Elektronik aus, während der Verstärker im Rahmen seiner
> derzeitigen Einschränkungen aber noch weiter verstärkt.
Für mich unlogisch.

Ich würde mal den Trimmer für die Ruhestromeinstellung erneuern.
HolgerR

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Holger R. schrieb:
> Ich würde mal den Trimmer für die Ruhestromeinstellung erneuern.

Das ist übrigens der Trimmer ziemlich in der Mitte der Platine. Der 
Klassiker mit Schleifer auf der Basis des Transistors der zwischen den 
Basen der Endstufen liegt.

von Simon A. (simon_p116)


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Holger R. schrieb:
> Simon A. schrieb:
>> Aber: wenn man die Platine bewegt, fällt die
>> restliche Elektronik aus, während der Verstärker im Rahmen seiner
>> derzeitigen Einschränkungen aber noch weiter verstärkt.
>
> Für mich unlogisch.
> Ich würde mal den Trimmer für die Ruhestromeinstellung erneuern.
> HolgerR

Das habe ich Testweise probiert mit einem (viel zu großen [mechanisch]) 
Poti. Leider hat das nichts geändert. Hab das Poti wieder wie am Anfang 
so weit runter gedreht das der Strom minimal war und dann gerade so weit 
hoch, dass der Verstärker nicht verzerrt hat. (Dann lande ich auch 
ziemlich genau auf dem Widerstandswert den der Trimmer aufweist und das 
wenn er in der Stellung wie auf dem Bild mit der Vergleichsplatine ist)

von Axel R. (axlr)


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Die Endstufen-Transistoren sind in Ordnung? Kann es sein, dass der 
Treibertransistor (rechts der auf dem Blech) im A-Betrieb den 
Lautsprecher treibt und der Widerstand, der da so arg warm wird, 
versehentlich als Arbeitswiderstand dient?
Gibt es denn jetzt schon einen Schaltplan? Hat sich jemand erbarmt?
Sonst schick her, die Platine.
Ich versteh' das immer nicht.
Wurde doch nun schon empfohlen, was zu tun sei.

von Simon A. (simon_p116)


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Axel R. schrieb:
> Die Endstufen-Transistoren sind in Ordnung? Kann es sein, dass der
> Treibertransistor (rechts der auf dem Blech) im A-Betrieb den
> Lautsprecher treibt und der Widerstand, der da so arg warm wird,
> versehentlich als Arbeitswiderstand dient?
> Gibt es denn jetzt schon einen Schaltplan? Hat sich jemand erbarmt?
> Sonst schick her, die Platine.
> Ich versteh' das immer nicht.
> Wurde doch nun schon empfohlen, was zu tun sei.

Man lese. Die Transistoren müssen in Ordnung sein, denn sie wurden gegen 
brandneue getauscht in der Verzweiflung… Schaltplan wurde ja dann 
mangels meine Kompetenz doch nicht gewünscht sondern nur Bilder…

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Brandneue. Woher?

von Simon A. (simon_p116)


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> Brandneue. Woher?

Reichelt. Ersatztypen versteht sich.
BD 175 und 176. Klas die Usat ist bisschen anders und der hFE auch. Aber 
näher bin ich dem ganzen nicht gekommen. Ich habe übrigens erst alle 
Kondensatoren ersetzt ->Problem blieb bestehen, dann die Transistoren-> 
Strom unverändert gleiches Problem. Also die neuen Typen sind ehr nicht 
das Problem.
Den BD132 habe ich gegen ein neues Exemplar getauscht die gabs noch und 
die BC548A gibts auch noch. Hier habe ich auch penibel drauf geschaut 
dass es wieder -A werden denn die -B und -C haben ganz andere hFE

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Simon A. schrieb:
> Schaltplan wurde ja dann
> mangels meine Kompetenz doch nicht gewünscht

Du meinst, das einer hier das machen soll? So haben wir aber nicht 
gewettet. Die eigentliche Endstufe ist ja nicht so das Problem, aber die 
Schaltung um den extra Trimmer, den zweiten BC548 und den extra 
Transistor auf Kühlblech könntest du ruhig mal rauszeichnen.
Und wenn du schon dabei bist, gleich das ganze Board. Das sind wirklich 
nicht viele Bauteile.

: Bearbeitet durch User
von Michael L. (nanu)


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Axel R. schrieb:
> Gibt es denn jetzt schon einen Schaltplan?

Anbei mal ein Entwurf. Im Zug skizziert und der Smartphonebildschirm ist 
klein, also sind möglicherweise Fehler drin und diverse Werte fehlen.

Simon A. schrieb:
> pdate: ich habe nun ALLE Transistoren und Kondensatoren auf der Platine
> getauscht (Verzweiflungstat) und immernoch wird ein Transistor in der
> Vorstufe und ein Widerstand kochheiß.

Wie hoch ist denn die Spannung über dem Widerstand?

Simon A. schrieb:
> Den AP der Endstufe habe ich am Poti so eingestellt, dass so wenig wie
> möglich Strom fließt bei so wenig wie möglich Verzerrung.

Wie hat man das denn gemessen und wie hoch ist die Spannung über 1 Ohm 
Widerständen an den Endtransistoren.

Simon A. schrieb:
> Die Transistoren müssen in Ordnung sein, denn sie wurden gegen
> brandneue getauscht

Das ist erst mal ne bloße Behauptung.

: Bearbeitet durch User
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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sind die Trimmer denn mal gereinigt worden?

von Holger R. (holgerr)


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Solche Schaltungen neigen zum Schwingen.
Dreh mal den Eingangstrimmer auf einen höheren Wert und berichte.
Ist den die Ausgangsspanung der Endstufe ca. UB/2 ????
Gruß HolgerR

von Cartman E. (cartmaneric)


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Holger R. schrieb:
> Solche Schaltungen neigen zum Schwingen.

Wenn das hier:
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/693305/Orla_Schaltplan_Entwurf.jpg
die Schaltung ist, ist das sehr wahrscheinlich.
Es fehlt nämlich das hier:
https://www.startpage.com/do/dsearch?q=boucherot

Und gammlige Einstellregler, können eine Endstufe auch sehr
leicht hochgehen lassen. ☺

von Simon A. (simon_p116)


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Sooo. Es hat berufsbedingt ein paar Tage gedauert, aber hier ist meine 
Version eines Schaltplans zu der Orgel.

Ich habe versucht ihn so gut es geht zu sortieren, aber ich bin nicht so 
bewandert mit alten Verstärkerschaltungen, daher sehe es man mir nach 
falls das ein oder andere etwas deplatziert wirkt.

Vor dem Koppel-C des Lautsprechers messe ich exakt Ub/2.
Die Spannung über den mega heißen R (der 210 Öhmer hier R4) beträgt 
15,5V.
Den einen Trimmer der da im Basisstrang liegt, habe ich ersetzt, der 
andere sollte ja keinerlei Bewandtnis für das Problem haben (ich hatte 
auch nur noch einen da).

Danke schonmal!

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Simon A. schrieb:
> aber hier ist meine
> Version eines Schaltplans zu der Orgel.

Das ist nicht richtig. Q1 geht sicher nicht mit der Basis an die + 
Schiene sondern an den Kollektor von Q3. Der Kollektor von Q3 geht dann 
an den Kollektor von Q5.
Zurück zum Zeichenbrett, bitte.

von Heinrich K. (minrich)


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In einer Zuleitung des Gleichrichters liegt die Schmelzsicherung, die 
Gleichspannung geht direkt an die Steckerleiste und wird dort einer 
externen Baugruppe zur Verfügung gestellt.

Die Polarität des Ausgangs-Koppelelkos ist wahrscheinlich falsch herum.

Der Treibertransistor BD136 hat einen geteilten Arbeitswiderstand am 
Collector, die 220 und 82 Ohm liegen in Reihe. An deren mittleren 
Verbindungspunkt liegt der Elko zum Endstufenausgang (noch vor dem 
Lautsprecher-Elko). Diese Schaltungstechnik nennt sich Bootstrapping.

Das Ruhestrom-Poti ist mit seinen drei Anschlüssen jeweils hart mit 
einem Anschluss des BC548A verbunden. Dessen Collector gehört also an 
den Collector des Treibers BD1...

Der Wert des Eingangspotis ist nicht 500 Ohm, sondern 100 Kiloohm.

von Heinrich K. (minrich)


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R7 gleich 180 Kiloohm 10%, nicht 38 Kiloohm.

von Heinrich K. (minrich)


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Lautsprecher-Auskoppel-Kondensator ist sicher falsch herum, Pluspol 
liegt an den niederohmigen Emitterwiderständen der Endstufe.

von Heinrich K. (minrich)


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C8 hat wahrscheinlich nur 10 Nanofarad, nicht 100.

von Heinrich K. (minrich)


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Die Endtransistoren sind original einhundertdreissig und xx, nicht 170 
und xx.

von Heinrich K. (minrich)


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Der gesamte Verstärker ist gleichstromgekoppelt. Es muss eine ohmische 
Verbindung bis zurück zum Eingangstransistor geben, damit sich am 
Ausgang U/2 ergibt.

von Heinrich K. (minrich)


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Genug erstmal für heute 😄 die Endtransis sind original 
"hundertdreissiger" nicht "hundertsiebziger".

Die Verzinnung der Randkontaktleiste macht mit Sicherheit 
Kontaktprobleme.

Vom Minuspol des Ladeelkos gehört sich eine direkte Drahtbrücke zum 
"Minuspol" des Endstufenpärchens. Der Ausgangswechselstrom fliesst sonst 
über die Masseleiterbahn nahe des Eingangstransistors, ergibt 
Schwingneigung.

von Simon A. (simon_p116)


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Heinrich K. schrieb:
> Die Endtransistoren sind original einhundertdreissig und xx, nicht 170
> und xx.

Lies halt mal: ich hatte die originalen wegen Verdacht auf defekt 
ausgetauscht gegen die bestmöglich ähnlichen Typen.

>C8 hat wahrscheinlich nur 10 Nanofarad, nicht 100.

Nein hat er nicht. Er hat 100nF, außer jemand vor mir hat nen anderen 
reingelötet...

>Der Wert des Eingangspotis ist nicht 500 Ohm, sondern 100 Kiloohm.

Eingestellt auf 500Ohm...

Rest war leider der Übertragung von Papier auf digitale Schaltplan 
geschuldet.

von Heinrich K. (minrich)


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Der Trimmer ist 100k und wird in Schaltplänen auch so angegeben. Die 
Transistoren sind original 130er, nicht 170er.

Natürlich kannst Du malen, was Du willst.

Die Handelsmarke ist aber Orla, nicht "Ora", wie Du das im Titel und 
Startpost schreibst. Kann man natürlich machen.

von Simon A. (simon_p116)


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Heinrich K. schrieb:
> Der Trimmer ist 100k und wird in Schaltplänen auch so angegeben. Die
> Transistoren sind original 130er, nicht 170er.
>
> Natürlich kannst Du malen, was Du willst.
>
> Die Handelsmarke ist aber Orla, nicht "Ora", wie Du das im Titel und
> Startpost schreibst. Kann man natürlich machen.

Na wenn du nen Schaltplan hast, dann war die Arbeit ja für die Katz.

von Heinrich K. (minrich)


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Beratungsresistent, aufmüpfig, klugscheisserisch.

von Simon A. (simon_p116)


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Heinrich K. schrieb:
> Beratungsresistent, aufmüpfig, klugscheisserisch.

Du oder wer?

von Uwe (uhi)


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Simon A. schrieb:
> Vor dem Koppel-C des Lautsprechers messe ich exakt Ub/2.
> Die Spannung über den mega heißen R (der 210 Öhmer hier R4) beträgt
> 15,5V.

15V über R4 sollte nicht sein, seine beiden Seiten sollten sich nahe 
Ub/2 bewegen. Ist die linke Seite vom R4 sehr hoch oder sehr tief?

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Simon A. schrieb:
>> Vor dem Koppel-C des Lautsprechers messe ich exakt Ub/2.
>> Die Spannung über den mega heißen R (der 210 Öhmer hier R4) beträgt
>> 15,5V.
>
> 15V über R4 sollte nicht sein, seine beiden Seiten sollten sich nahe
> Ub/2 bewegen. Ist die linke Seite vom R4 sehr hoch oder sehr tief?

Danke für die konstruktive Hilfe.
Am R4 habe ich jetzt bei erneutem Messen und kalter Schaltung sogar 20V 
auf der im Plan linken Seite gemessen, auf der rechten 5,7V.
Nach Masse…

: Bearbeitet durch User
von Uwe (uhi)


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Dann vom Eingangstransistor alle drei Spannungen, jeweils nach Masse, 
messen.

Hilfreich wäre glaub ich noch ein Schaltplan Update, in der 
Bleistiftskizze seh ich R4 nicht, aber insgesamt macht die Skizze einen 
stimmigeren Eindruck als das Kicad-Bild.

Und dann alle Spannungen in den Schaltplan schreiben, wahrscheinlich 
wird's dann spontan klar :-)

: Bearbeitet durch User
von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Dann vom Eingangstransistor alle drei Spannungen, jeweils nach Masse,
> messen.

C: 39,3V
B: 22,9V
E: 22,5V

von Uwe (uhi)


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Sieht nicht so verkehrt aus. Dann nächste Runde mit aktuellem Plan und 
weiteren Spannungen (sorry, hatte das oben erst später ergänzt)

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Sieht nicht so verkehrt aus. Dann nächste Runde mit aktuellem Plan und
> weiteren Spannungen (sorry, hatte das oben erst später ergänzt)

Kein Problem. Ich bin froh wenn mir jemand hilft. Hab ja jetzt auch 
schon ein paar Beine gestellt außversehen :/. ...

Ich hab mich noch mal dran gesetzt:

von Rick (rick)


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Simon A. schrieb:
> auf der rechten 5,7V
Dann zieht irgendwas die rechte Seite runter.
In Frage kommen:
- (defekter) C2 mit Lautsprecher
- defekter Q2, weil bei 20 V an der Basis sollte der nicht aufmachen
- (defekter) C3, wobei dann über R3 auch nennenswert Strom fließt

Bei 15 V über R4 und 210 Ohm reden wir von ca. 70 mA. Das ergibt rund 1 
W Verlustleistung an R4. Da sollte der langsam schwarz werden und man 
verbrennt sich den Finger dran.

von Simon A. (simon_p116)


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Rick schrieb:
> Simon A. schrieb:
>> auf der rechten 5,7V
> Dann zieht irgendwas die rechte Seite runter.
> In Frage kommen:
> - (defekter) C2 mit Lautsprecher
> - defekter Q2, weil bei 20 V an der Basis sollte der nicht aufmachen
> - (defekter) C3, wobei dann über R3 auch nennenswert Strom fließt
>
> Bei 15 V über R4 und 210 Ohm reden wir von ca. 70 mA. Das ergibt rund 1
> W Verlustleistung an R4. Da sollte der langsam schwarz werden und man
> verbrennt sich den Finger dran.

verbrannter Finger positiv.

C2 ist neu, Lautsprecher war beim Messen nicht angeschlossen
Q2 ist auch neu und wäre dann erst im Laufe der Prozedur kaputt 
gegangen, hier möchte ich nochmal drauf verweisen, dass ich die 
Transistoren gegen Ersatztypen getauscht habe... Es sind BD235 und BD236 
drin gewesen...
C3 ist auch neu :/

Sorry ich will deine Vorschläge nicht dementieren, aber das ist der 
Stand der Bastelei.

von Ralf X. (ralf0815)


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Die Spannung über Q2 kann so nicht stimmen.

von Uwe (uhi)


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Die Spannungen sehen für mich stimmig aus, auch dass R4 warm wird ist 
bei der beobachteten Auslegung "normal". Works as designed. Was ist die 
Beanstandung? Die fliegende Sicherung erklären diese Spannungen nicht. 
Wieviel Strom fließt am Netzteil, wenn man den Einsteller auf 
Minimumstrom einstellt? Und auf wieviel Strom stellst du den dann ein?

von Michael L. (nanu)


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Uwe schrieb:
> Hilfreich wäre glaub ich noch ein Schaltplan Update,

Der Schaltplan ist Schrott. Das der Trimmer für den Ruhestrom über E und 
C vom BC548 liegt und B am Abgriff des Trimmers., sieht man meiner 
Meinung nach eindeutig.

> in der
> Bleistiftskizze seh ich R4 nicht, aber insgesamt macht die Skizze einen
> stimmigeren Eindruck als das Kicad-Bild.

Vermutlich ist das der in meiner Skizze mit 330 Ohm bezeichnete 
Widerstand. Die Farben sind halt vom Foto aus schlecht bestimmbar. In 
dem Bereich stimmt aber sein Schaltplan auch nicht.

Es hätte ja mal gereicht, meine Skizze zu überprüfen und für die 
Bauteile die tatsächlichen Werte anzugeben.

Außerdem sehe ich noch nirgendwo die Versorgungsspannung, noch den 
Ruhestrom (Spannung über R1 bzw.R2 messen) der Endstufe. Es scheint, daß 
das mal wieder so einen Thread gibt, der mangels Infos im Sande 
verläuft.

von Uwe (uhi)


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Anderer Gedanke: Das ist nicht zufällig ein Import aus 110V-Gegenden? 
Kein Spaß, wir hatten sowas schon im Reparaturcafé, und etwas gebraucht 
um's zu sehen ;-)

von Uwe (uhi)


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Sorry, übersehen: 17V an R6 mit 33 Ohm kann nicht gehn ohne Rauch

von Michael L. (nanu)


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Die neue Version vom Schaltplan stimmt auch nicht. C von Q3 liegt an B 
von Q1, E von Q3 liegt an B von Q2.

: Bearbeitet durch User
von Michael L. (nanu)


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Uwe schrieb:
> Sorry, übersehen: 17V an R6 mit 33 Ohm kann nicht gehn ohne Rauch

Kann auch nicht sein, wenn R7 180k hat.

von Uwe (uhi)


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Ich seh zwei Möglichkeiten: R6 hochohmig, oder R6 kalte Lötstelle oder 
Leiterbahn gebrochen, oder falsch gemessen.

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Die Spannungen sehen für mich stimmig aus, auch dass R4 warm wird ist
> bei der beobachteten Auslegung "normal". Works as designed. Was ist die
> Beanstandung? Die fliegende Sicherung erklären diese Spannungen nicht.
> Wieviel Strom fließt am Netzteil, wenn man den Einsteller auf
> Minimumstrom einstellt? Und auf wieviel Strom stellst du den dann ein?

Die Beanstandung ist ein sehr sehr heißer Widerstand der auch schon 
leicht dunkel wird und ein sehr sehr heißer BD132. Den Trimmer hab ich 
so eingestellt das der Strom minimal ist und dabei der Verstärker gerade 
so nicht verzerrt (1kHz Sinus am Eingang und am Ausgang das Oszi und den 
Spektrumanalysator). Es fließt dann ein Ruhestrom von 75mA solange kein 
Eingangssignal dran ist. Der Strom steigt dann mit dem Sinus auf 100mA. 
Minimum fließen 60mA aber da hört man sogar das der Verstärker verzerrt.

Ich gehe die Tage wohl nochmal in Ruhe an den Schaltplan. Ich kann 
selbst nicht glauben wie viele Fehler drin sein sollen.

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Anderer Gedanke: Das ist nicht zufällig ein Import aus 110V-Gegenden?
> Kein Spaß, wir hatten sowas schon im Reparaturcafé, und etwas gebraucht
> um's zu sehen ;-)

Ich hatte den Verdacht auch aber ehr in Richtung verstelltem 
Spannungsumschalter. Den gibts aber nicht, der Trafo hat nur eine 
Primärwicklung ohne Anzapfungen, das Gerät hat einen Schukostecker. Mehr 
Indizien für 230V gibts erst mal nicht, da das Teil kein Typenschild 
hat.

von Uwe (uhi)


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Aber noch 'was: wenn der Verstärker 75mA zieht, aber bei 180V am Eingang 
schon 200mA, dann fließen deutlich über 100mA woanders hin.
Ich würde mal den 180V-Fall messen, also Spannungen und wenn die 
plausibel sind (um die 30V Versorgung und um die 15V am Ausgang), dann 
die Ströme. Aktuell passen die Aussagen nicht zusammen, oder ich hab's 
falsch verstanden.

von Uwe (uhi)


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Sorry, vielleicht Fehlannahme meinerseits. Sind die 40V Betriebsspannung 
"offiziell", oder haben die sich einfach so ergeben?

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Sorry, vielleicht Fehlannahme meinerseits. Sind die 40V Betriebsspannung
> "offiziell", oder haben die sich einfach so ergeben?

Offiziell ist da leider in Ermangelung jedweder technischen Daten 
garnix. Das hab ich anfangs mal gemessen. Könnte natürlich sein das der 
Trafo nen Windungsschluss hat… das lässt sich schwer rausfinden.

von Uwe (uhi)


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Nö. Alles sekundärseitige vom Trafo abklemmen, 230V primär anlegen und 
schauen ob etwas warm wird. Oder gibt's eine primärseitige Sicherung?

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Nö. Alles sekundärseitige vom Trafo abklemmen, 230V primär anlegen und
> schauen ob etwas warm wird. Oder gibt's eine primärseitige Sicherung?

Die gibts. Aber ohne Sollwert Angabe. Also wer weiß was im Laufe der 
Jahre da vielleicht reingewandert ist

von Uwe (uhi)


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Simon A. schrieb:
> Dreht man nun aber die Eingangsspannung langsam hoch, so hält die
> Sicherung, wobei der Sicherungsnennstrom schon bei 180V fließt

Ist "die Sicherung" die 200mA vor dem Gleichrichter oder die 
primärseitige? Wenn die primärseitige intakt bleibt und der Trafo wird 
bei 230V nicht warm, ist das Thema Windungsschluss vom Tisch. Dann ist 
die nächste Frage, wieviel Versorgungsspannung für die Verstärkerplatine 
ist normal. Also bei 230V (ohne Verstärkerplatine) im AC-Bereich messen. 
Und dann mit dieser Spannung, wenn sie plausibel ist, nochmal den 
Labornetzteil-Versuch mit dem Verstärker machen. Also mit besserem 
Schaltplan die einzelnen Spannungen notieren. So langsam glaub ich an 
die Idee, dass jemand den Widerstand falsch getauscht hat.

von Wolf17 (wolf17)


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Bitte den Schaltplan noch mal aktualisierten und Ohm bitte durch R 
ersetzen oder gleich weglassen. Dieses 330hm für 33 und 2100hm für 210 
ist ja furchtbar zu lesen.
Dann R3 R4 R6 einseitig auslöten und messen, 70mA durch R4 macht keinen 
Sinn, mit so viel Ib wäre Q2 in der Sättigung.
Dann die mV Spannungsabfall an R1 und R2 messen, damit man die 
Emitterströme kennt.

von Uwe (uhi)


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Guter Punkt mit dem IB vom Q2. Wieviel braucht der? Kann mir vorstellen, 
dass  einerseits bei hohen Frequenzen die Kapazitäten in Q2 relevant 
werden, und bei sagen wir 4 Ohm Lautsprecher und 40V da mal kurz 10A am 
Ausgang fließen. Bei Stromverstärkung 100 würde es 100mA Basisstrom 
brauchen, kenn die Werte des Transistors nicht.

Beitrag #8029208 wurde vom Autor gelöscht.
von Rolf (rolf22)


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Wolf17 schrieb:
> Dann R3 R4 R6 einseitig auslöten und messen, 70mA durch R4 macht keinen
> Sinn, mit so viel Ib wäre Q2 in der Sättigung.

Den Schaltplan hat der OP ja inzwischen geändert. R4/R3 bilden einen 
Spannungsteiler, zu dem die gemessenen Spannungen an R4 überhaupt nicht 
passen. Der Ib ist dann in Wirklichkeit auch gar nicht 70 mA.

von Michael L. (nanu)


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Rolf schrieb:
> Den Schaltplan hat der OP ja inzwischen geändert.

Trotzdem stimmt er nicht, lies den Thread.

> R4/R3 bilden einen
> Spannungsteiler, zu dem die gemessenen Spannungen an R4 überhaupt nicht
> passen. Der Ib ist dann in Wirklichkeit auch gar nicht 70 mA.

Die gemessenen Spannungen werden schon stimmen, der gezeichnete 
Schaltplan aber nicht. Z.B. gibt es den Knoten Emitter Q3 mit R4 nicht.

von Bernhard (bernhard_123)


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Michael L. schrieb:
> ... Spannungen werden schon stimmen, der gezeichnete
> Schaltplan aber nicht. Z.B. gibt es den Knoten Emitter Q3 mit R4 nicht.

Und der Kollektor von Q3 geht sicherlich zur Basis von Q1 statt zu 
dessen Kollektor.

Ohne oder mit falschem Plan wird es kaum zielführende Tipps geben, 
höchstens irgendwann einen Zufallstreffer.

Bernhard

: Bearbeitet durch User
von Uwe (uhi)


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Hat die Fotos der Platine schon mal jemand in die KI gestopft, zusammen 
mit der Aufgabe, den Schaltplan zu zeichnen (oder eine Netzliste)?

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Hat die Fotos der Platine schon mal jemand in die KI gestopft, zusammen
> mit der Aufgabe, den Schaltplan zu zeichnen (oder eine Netzliste)?

Ich hatte das zwischenzeitlich probiert, aber da kommt nur bullshit 
raus.
Ich habe mich heute noch mal hingesetzt. Ich hoffe jetzt wirklich da 
sind keine Fehler mehr drinne, sonst geb ich auf.

Alle R habe ich gemessen diese sind identisch mit ihrem Farbcode 
±Toleranz. Wie gesagt sind alle C neu und alle Transistoren.
Ersatzweiße wurde der BD175 und 176 statt den originalen 
Endstufentransistoren eingebaut. Das hat aber am gesamten Problem nix 
geändert. Die Schaltung wurde auch mit neuen C und alten Transistoren 
getestet mit exakt gleichem Verhalten. Die Trimmer sind gereinigt, 
geprüft und oke, da habe ich eine Kennlinie geschrieben während ich 
gedreht habe im ausgebauten Zustand, keine Abbrecher und keine Sprünge.

Ich habe auch noch mal meine Schaltplanvorstufe mit angehängt.

Die Spannungen habe ich nochmal kontrolliert, diese stimmen, gehören 
aber natürlich zu den Bauteilen nicht zu den Knoten (die falsch waren).

Danke an alle die noch die Nerven behalten haben. Ich habe irgendwie 
viel gepfuscht, bin selbst erschrocken über das Unkönnen. Das kommt 
davon wenn man alles so zwischen Tür und Angel macht.

: Bearbeitet durch User
von Rolf (rolf22)


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Michael L. schrieb:
> Rolf schrieb:
>> Den Schaltplan hat der OP ja inzwischen geändert.
>
> Trotzdem stimmt er nicht, lies den Thread.

Lies, auf was ich geantwortet hatte. Und was ich nicht gesagt hatte.

> Die gemessenen Spannungen werden schon stimmen, der gezeichnete
> Schaltplan aber nicht. Z.B. gibt es den Knoten Emitter Q3 mit R4 nicht.

In der neuesten Schaltplanversion ist dieser Knoten immer noch drin ...

von Thomas B. (thombde)


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Simon A. schrieb:
> Genauso hab ich das gemacht. Im Verstärker sind keine defekten
> Kondensatoren (auch Ladeelko ist zwar nicht perfekt aber noch oke),
> hatte alle einseitig ausgelötet (zum richtigen Messen) und das Problem
> bleibt bestehen. Habe den Verstärkerteil alleine am Netzteil…

Simon A. schrieb:
> Wie gesagt sind alle C neu

Diesen alten Gurken von SUNTAN traue ich nicht.
Vor allem dem Siebelko.
Ist der wirklich neu oder aus der Bastelkiste?

Die Endstufe müsste um die 3W liefern.
Die 200mA Sicherung ist da etwas kurz gegriffen.
Schon wegen dem dicken Elko.

von Uwe (uhi)


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Ich sehe folgende Fragen zu klären:
- Warum liegen an den 33 Ohm 17V an. Das passt nicht zur Physik. 
17*17/33 wären 9W, das würde glühen. Nochmal messen, Spannung, Strom, 
Widerstand, Leistung ausrechnen.
- Wie hoch ist die Versorgungsspannung im geplanten Betrieb (also 230V 
Netzspannung)?
- Spannungen bei geplanter Versorgungsspannung messen und in den 
Schaltplan schreiben.
- Bleibt die Sicherung drin, wenn man probehalber R4 um zB Faktor 5 
vergrößert?

von Oliver S. (oliverso)


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Simon A. schrieb:
> Uwe schrieb:
>> Hat die Fotos der Platine schon mal jemand in die KI gestopft, zusammen
>> mit der Aufgabe, den Schaltplan zu zeichnen (oder eine Netzliste)?
>
> Ich hatte das zwischenzeitlich probiert, aber da kommt nur bullshit
> raus.

Im Anhang das, was ChatGPT draus macht. Zumindest identifiziert der das 
zutreffend als Audio-Mono-Endstufe.

Oliver

von Bernhard (bernhard_123)


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Das sieht doch schon viel besser aus.

Der Kondensator 2,2 µF am Eingang (C9?) fehlt noch.
R4 hat tatsächlich 210 Ohm? (ist kein Wert der E24-Normreihe)

Bernhard

von Simon A. (simon_p116)


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Rolf schrieb:
> Michael L. schrieb:
>> Rolf schrieb:
>>> Den Schaltplan hat der OP ja inzwischen geändert.
>>
>> Trotzdem stimmt er nicht, lies den Thread.
>
> Lies, auf was ich geantwortet hatte. Und was ich nicht gesagt hatte.
>
>> Die gemessenen Spannungen werden schon stimmen, der gezeichnete
>> Schaltplan aber nicht. Z.B. gibt es den Knoten Emitter Q3 mit R4 nicht.
>
> In der neuesten Schaltplanversion ist dieser Knoten immer noch drin ...

Also es mag sein das ich jetzt nichts mehr peile, aber das ist doch 
exakt die hier markierte Leiterbahn...

von Oliver S. (oliverso)


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ChatGPT hat nochmal nachgebessert, ich muß aber bis 22:54 auf den neuen 
Schaltplan warten, da das Tokenlimit erschöpft ist.

Oliver

von Wolf17 (wolf17)


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Und jetzt bitte noch die Spannungswerte in den Schaltplan eintragen, 
ggf. neu messen:
> Dann die mV Spannungsabfall an R1 und R2 messen, damit man die
> Emitterströme kennt.
> 17V an R6 mit 33 Ohm kann nicht gehn ohne Rauch
Wenn am Knoten tatsächlich 17V anliegen, dann bitte die 
Spannungsdifferenz direkt an den Widerstandsdrähten messen.

Und bitte gleich die Widerstandsströme berechnen und eintragen. Das 
erleichtert die Plausibilitätskontrolle an den Knoten.

Zusätzlich empfehle ich die Platinenunterseite mit Spiritus und Bürste 
zu reinigen. Und dann optisch auf Risse zu untersuchen.

Im Schaltplan fehlt der +Ub Anschluss. Was versorgt der extern bei 
welchem Strom? Notfalls die Leiterbahn schlitzen, 0R1 darüber löten und 
mit Drähten die Differenz extern messen.

von Simon A. (simon_p116)


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Bernhard schrieb:
> Das sieht doch schon viel besser aus.
>
> Der Kondensator 2,2 µF am Eingang (C9?) fehlt noch.
> R4 hat tatsächlich 210 Ohm? (ist kein Wert der E24-Normreihe)
>
> Bernhard

Ah Mist, ja der fehlt in der Tat noch.

ROT-BRAUN-BRAUN-GOLD würde ich sagen. Und messen.

von Oliver S. (oliverso)


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Anbei noch der Text mit der Beschreibung der Schaltung von ChatGPT.

Oliver

von Simon A. (simon_p116)


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>> Wie gesagt sind alle C neu
>
> Diesen alten Gurken von SUNTAN traue ich nicht.
> Vor allem dem Siebelko.
> Ist der wirklich neu oder aus der Bastelkiste?
>
> Die Endstufe müsste um die 3W liefern.
> Die 200mA Sicherung ist da etwas kurz gegriffen.
> Schon wegen dem dicken Elko.

Kondensatoren wurden bei Reichelt, hier Lagerdauer unbekannt, bestellt, 
drei Tage Postweg, ein Tag daheim, eingelötet. Älter sind sie nicht. Und 
gemessen auch OK. Habe die auch auf Nennspannung aufgeladen vor dem 
Einbau und den Strom kontrolliert. Da hatte ich mal schlechte 
Erfahrungen gemacht...

von Simon A. (simon_p116)


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Simon A. schrieb:
> Bernhard schrieb:
>> Das sieht doch schon viel besser aus.
>>
>> Der Kondensator 2,2 µF am Eingang (C9?) fehlt noch.
>> R4 hat tatsächlich 210 Ohm? (ist kein Wert der E24-Normreihe)
>>
>> Bernhard
>
> Ah Mist, ja der fehlt in der Tat noch.
>
> ROT-BRAUN-BRAUN-GOLD würde ich sagen. Und messen.

Möglich wäre natürlich auch ROT-ROT-BRAUN-GOLD und dann ±11 Ohm, käme 
mit dem Messen auch noch hin. Der Widerstand wechselt leider aufgrund 
der massigen Hitzeentwicklung schon langsam die Farbe, daher evtl nicht 
mehr naturgetreu

: Bearbeitet durch User
von Simon A. (simon_p116)


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> Im Schaltplan fehlt der +Ub Anschluss. Was versorgt der extern bei
> welchem Strom? Notfalls die Leiterbahn schlitzen, 0R1 darüber löten und
> mit Drähten die Differenz extern messen.

Der versorgt die Rhythmusplatine, aber die ist ja momentan nicht 
angeschlossen und das Fehlerbild ist gleich.

von Rick (rick)


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Oliver S. schrieb:
> Im Anhang das, was ChatGPT draus macht.
Lass es bitte bleiben.
Das geht ja schon mit großen Blödsinn bei der Stromversorgung los.

> Zumindest identifiziert der das
> zutreffend als Audio-Mono-Endstufe.
Ach. Das wusste der TO auch schon ohne GPT.

von Wolf17 (wolf17)


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Simon A. schrieb:
>> Im Schaltplan fehlt der +Ub Anschluss. Was versorgt der
> Der versorgt die Rhythmusplatine, aber die ist ja momentan nicht
> angeschlossen und das Fehlerbild ist gleich.
Der Verbindungsdraht ist auf seinem gesamten Verlauf einsehbar und geht 
nirgendwo sonst hin? Sonst mal Spannung anlegen und Strom messen.

von Heinrich K. (minrich)


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Im zweiten Schaltplan mit den eingetragenen Spannungswerten liegt am 
Ausgang 20,8 Volt an. Der neu bestückte Elko zwischen den Kühlkörpern, 
der den Lautsprecher ankoppelt, ist mit 16 Volt Spannungsfestigkeit zu 
knapp bemessen. Die Gleichspannung liegt dauerhaft über dem Elko alleine 
an, nicht über dem Lautsprecher. Wenn der Elko durchschlägt ist der 
Lautsprecher hin.

Der Widerstandswert des köchelnden Widerstands ist nominell 220, nicht 
210 Ohm.

Auf den Lautsprechern finden sich recht häufig Angaben über Leistung und 
Impedanz. Für 4 Ohm wäre der Auskoppelelko mit 220uF etwas knapp 
bemessen. Wahrscheinlich, auch aufgrund der hohen Betriebsspannung, ist 
die Nennimpedanz des Lautsprechers höher.

von Bernhard (bernhard_123)


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Wenn die Betriebsspannung 40 V beträgt, ist die Ruhespannung zwischen 
den Endstufentransistoren ca. 20 V.

Dann ist der Strom durch R3 und R4:
I = (Ub / 2) / (R3 + R4) = (40 V / 2) / (220 Ω + 82 Ω) = 20 V / 302 Ω = 
66 mA.

Die Verlustleistung in R3 ist dabei:
P = I² * R = (66 mA)² * 220 Ω = 0,96 W.
Dass R3 sehr heiß wird, ist also normal.

Der gleiche Strom fließt auch durch Q5.
Die Verlustleistung in Q5 ist dabei:
P = U * I = 20 V * 66 mA = 1,3 W.
Dass Q5 sehr heiß wird, ist also auch normal.

Der Strom durch Q5, R3 und R4 fließt auch durch Q3 (BC848A).
Bei 66 mA ist dessen Stromverstärkung ziemlich unbekannt und er wird 
warm.
Eigentlich soll der die Temperatur der beiden Endstufentransistoren 
annehmen.

Bei einer Aussteuerung von Us = 16 V (Uss = 32 V) und Lastwiderstand R = 
8 Ω muss die Endstufe mindestens 2 A liefern können.
Bei max. 66 mA Basisstrom muss die Verstärkung der Endstufentransistoren 
bei Ic = 2 A mindestens 2 A / 66 mA = 30 sein. Das können weder 
BD175/176 noch BD233/234 leisten.
Außerdem sind deren Kühlkörper wahrscheinlich viel zu klein.

Fazit: Der NF-Verstärker ist nicht für eine Betriebsspannung von 40 V 
ausgelegt, eher für 20 V. Dazu passt auch die zu niedrige 
Spannungsfestigkeit mancher Kondensatoren, was Heinrich K. oben 
angemerkt hat.

Bernhard

: Bearbeitet durch User
von Simon A. (simon_p116)


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> Der Verbindungsdraht ist auf seinem gesamten Verlauf einsehbar und geht
> nirgendwo sonst hin? Sonst mal Spannung anlegen und Strom messen.

Die Platine ist ja nicht in ihrem Sockel und daher geht da garnix weg. 
Ich lege ja aus dem Labornetzteil 40V am Glättungselko an.

von Simon A. (simon_p116)


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> Fazit: Der NF-Verstärker ist nicht für eine Betriebsspannung von 40 V
> ausgelegt, eher für 20 V. Dazu passt auch die zu niedrige
> Spannungsfestigkeit mancher Kondensatoren, was Heinrich K. oben
> angemerkt hat.
>
> Bernhard

Also die Kondensatoren waren im Originalzustand teilweise ehr noch 
niedriger von der Spannungsfestigkeit. Da habe ich schon teilweise 
höhere mangels anderer Typen genommen.

Der LS hat interessanterweise aber 4 Ohm das steht drauf :/

Die zu-hohe-Spannung-Theorie ist mir auch immernoch im Hinterkopf. Aber 
wie könnte es dazu gekommen sein. Wie gesagt der Trafo hat Primär keine 
Anzapfungen. Ich habe auch noch mal getestet. Wenn ich die Platine mit 
dem Originalen Trafo versorge dann habe ich am Glättungselko 39,5V. Also 
hab ich mir das auch nicht ausgedacht…

von Uwe (uhi)


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Bei 180V AC oder bei 230V?

Und fließen dann 75mA oder 200mA über die Sicherung?

: Bearbeitet durch User
von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Bei 180V AC oder bei 230V?

230V Input.

Was mich auch immernoch wundert ist die fliegende Sicherung beim 
Einschalten. Aber auch das wäre durch zu hohe Eingangsspannung ja auch 
erklärbar, da zieht der Ladeelko halt kurzzeitig mehr.

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Bei 180V AC oder bei 230V?
>
> Und fließen dann 75mA oder 200mA über die Sicherung?

~100mA. Ohne irgendwas anderes. Nur die Platine. Gibts das, das der 
Strom AC-Seitig höher ist als DC-Seitig

von Uwe (uhi)


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Simon A. schrieb:
> wobei der Sicherungsnennstrom schon bei 180V fließt

Wenn das so gemeint ist, dass bei 180V AC schon 200mA DC fließen, dann 
ist es nicht verwunderlich, dass 230V weit außerhalb des normalen ist 
für die Sicherung. Und dann der Einschaltpeak durch den Elko.

Aber es war auch von 75mA die Rede, es ist etwas schwierig den Überblick 
zu bewahren;-)

von Uwe (uhi)


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Simon A. schrieb:
> Gibts das, das der Strom AC-Seitig höher ist als DC-Seitig

Ja. Extremfall: Unbelasteter Trafo. Ausgangsstrom ist 0, Eingangsstrom 
ist Blindstrom, der sich ergibt aus Primär Induktivität, Netzspannung 
und Netzfrequenz.

von Simon A. (simon_p116)


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Uwe schrieb:
> Simon A. schrieb:
>> wobei der Sicherungsnennstrom schon bei 180V fließt
>
> Wenn das so gemeint ist, dass bei 180V AC schon 200mA DC fließen, dann
> ist es nicht verwunderlich, dass 230V weit außerhalb des normalen ist
> für die Sicherung. Und dann der Einschaltpeak durch den Elko.
>
> Aber es war auch von 75mA die Rede, es ist etwas schwierig den Überblick
> zu bewahren;-)

Das war ja auch mit der restlichen Elektronik. Jetzt ist nur die 
Verstärkerplatine gemeint. Die meiner Meinung nach immernoch zu viel 
zieht und nen Knall hat.

von Bernhard (bernhard_123)


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Naja, wenn ich die Schaltung zur Ruhestromeinstellung anschaue (RV2 mit 
Q3):
Wenn der Schleifer von RV2 am unteren Anschlag (3) steht oder wenn er 
mal keinen Kontakt hat, fällt die Stufe komplett aus und Q3 sperrt.
Q1 wird über Q5 eingeschaltet und Q2 wird über R3 + R4 eingeschaltet. Q1 
und Q2 schließen die Versorgung kurz.
C1 liefert dann sehr hohen Strom und irgendwann später löst F1 aus. Ob 
Q1 und Q2 das sicher überleben möchte ich anzweifeln. Das sieht eher 
nach Bastelschaltung aus, aber nicht nach berechneter Schaltung.

Die Schaltung ist jedenfalls für eine Betriebsspannung von ca. 15 V und 
max. 1,5 A Laststrom, also Lastwiderstand mind. 8 Ω ausgelegt.

Warum die höher versorgt wird, musst du den fragen, der das gemacht hat.

Bernhard

: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Mache mal ein Foto von dem Netzteil, oder Trafo.
Und alle Halbleiter prüfen, auch den Gleichrichter.
Irgendetwas läuft hier falsch.
UB 40V finde ich auch seltsam hoch.

Anbei mal eine Schaltung aus einem Fachbuch.
Sind nur max 3W Ausgangsleistung.
Deine wird wohl 5-8W leisten.
Mit den 3Watt lag ich etwas zu niedrieg, sorry.

An den Daten kann man aber abschätzen wo man liegt.

von Wolf17 (wolf17)


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Bernhard schrieb:
> Fazit: Der NF-Verstärker ist nicht für eine Betriebsspannung von 40 V
> ausgelegt, eher für 20 V. Dazu passt auch die zu niedrige
> Spannungsfestigkeit mancher Kondensatoren
Und warum ist dann der Glättungskondensator ein 63V Typ und keiner für 
50 oder 35V? Der Rest der Schaltung ist ja auch sparsam dimensioniert.

von Simon A. (simon_p116)


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Wolf17 schrieb:
> Bernhard schrieb:
>> Fazit: Der NF-Verstärker ist nicht für eine Betriebsspannung von 40 V
>> ausgelegt, eher für 20 V. Dazu passt auch die zu niedrige
>> Spannungsfestigkeit mancher Kondensatoren
> Und warum ist dann der Glättungskondensator ein 63V Typ und keiner für
> 50 oder 35V? Der Rest der Schaltung ist ja auch sparsam dimensioniert.

Der Glättungskondensator war einer mit 50V. Ich habe aber nur einen mit 
63V bekommen

von Simon A. (simon_p116)


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Thomas B. schrieb:
> Mache mal ein Foto von dem Netzteil, oder Trafo.
> Und alle Halbleiter prüfen, auch den Gleichrichter.
> Irgendetwas läuft hier falsch.
> UB 40V finde ich auch seltsam hoch.
>
> Anbei mal eine Schaltung aus einem Fachbuch.
> Sind nur max 3W Ausgangsleistung.
> Deine wird wohl 5-8W leisten.
> Mit den 3Watt lag ich etwas zu niedrieg, sorry.
>
> An den Daten kann man aber abschätzen wo man liegt.

Ich kann Morgen natürlich ein Bild vom Trafo machen. Aber dann siehst du 
nur „toll Trafo halt“
Den Gleichrichter hab ich auch schon mit dem Diodentest vom DMM durch. 
Der ist ok. Ich widerhole mich zwar aber ALLE ANDEREN HALBLEITER WURDEN 
BEREITS ERSETZT ZUM TESTEN.

: Bearbeitet durch User
von Wolf17 (wolf17)


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Wie sieht es denn mit den Kondensatorspannungen auf der auch mit 40V 
versorgten Rhythmusplatine aus? Irgendein Indiz, dass 40V zu hoch sein 
könnten?

von Heinrich K. (minrich)


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Simon A. schrieb:
> Gibts das, das der Strom AC-Seitig höher ist als DC-Seitig

Ja, durch die Sicherung fliesst kein sinusförmiger Wechselstrom. Es sind 
viel kürzere, starke Nachlade-Impulse mit langen Pausen dazwischen. Der 
sogenannte Stromflußwinkel ist sehr klein, das ist diejenige Zeit, in 
der bei jeder Halbwelle der Ladeelko nachgeladen wird. Die üblichen 
Messgeräte sind aber auf sinusförmigen Wechselstrom ausgelegt.

Nicht weiter darum kümmern, es handelt sich praktisch um einen 
Messfehler, weil das verwendete Amperemeter nicht dafür geeignet ist.

von Simon A. (simon_p116)


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> Nicht weiter darum kümmern, es handelt sich praktisch um einen
> Messfehler, weil das verwendete Amperemeter nicht dafür geeignet ist.

Stimmt das macht natürlich Sinn. Dann ist das wohl leider nicht so 
wirklich TrueRMS.

Teuer wars ja mal… das Keithley Model 2790 SourceMeter

von Simon A. (simon_p116)


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Wolf17 schrieb:
> Wie sieht es denn mit den Kondensatorspannungen auf der auch mit 40V
> versorgten Rhythmusplatine aus? Irgendein Indiz, dass 40V zu hoch sein
> könnten?

Hab sie angeschaut, in der Spannungsversorgung liegen leider keine 
Kondensatoren. Die vorhandenen haben alle 16V Spannungsfestigkeit

von Uwe (uhi)


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Wohin führen die 40V auf der Rhythmusplatine? Spannungsregler? 
Operationsverstärker? Z-Diode? Kein einziger Elko? Etwas überraschend.

von Bernhard (bernhard_123)


Angehängte Dateien:

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Die Verstärker-Schaltung habe ich nun doch mal in LTspice eingegeben.

Falls jemand damit spielen will, z. B. mit dem Lastwiderstand, der 
Betriebsspannung oder der Ruhestrom-Einstellung, lege ich sie bei.

LTspice kann auch Verlustleistung oder Effektiv-Strom anzeigen.

Bernhard

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