Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie wird ein TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht?


von Michael H. (emha)


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Da ich in den vom Forum gefunden Beiträgen nichts adäquates finden 
konnte, wiederhole ich hier noch einmal meine Frage: Wie wird ein 
TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht? bzw. wie macht man das 
wohl am sinnvollsten? Immerhin sind es ja HF-Transistoren.
von Bernd B. (bbrand)


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Am sinnvollsten ist, das gar nicht zu machen.
HF und Steckbrett verträgt sich nun mal nicht.
von Helmut -. (dc3yc)


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Nimm Lochraster oder baue die Schaltung im Manhattanstyle auf!
von Michael H. (emha)


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Ja, Bernd B., ich glaube auch, dass es hier tatsächlich sinnvoller wäre, 
sog. HF-Rasterplatinen zu verwenden. Ich werde mir mal diese speziellen 
Experimentierplatinen für meine HF-Experimente zulegen. Dann wird sich 
wohl auch meine Frage zu einem TO-50-Transistor geklärt haben.
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Michael H. schrieb:
> Da ich in den vom Forum gefunden Beiträgen nichts adäquates finden
> konnte, wiederhole ich hier noch einmal meine Frage: Wie wird ein
> TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht?

Wer mit TO-50 auch nichts anfangen kann: ein Beispiel wäre der BF961

> wie macht man das wohl am sinnvollsten?
> Immerhin sind es ja HF-Transistoren.

Wenn die Schaltung wirklich HF ist und nicht nur zittriger Gleichstrom™, 
dann macht man das gar nicht auf dem Steckbrett. Eher als Draht-Igel, 
sprich alles mit kurzen Verbindungen zusammenlöten. Oder gar eine 
zweiseitige HF-Prototypenplatine: eine Seite durchgängig GND, auf der 
anderen Seite Lötinseln.
: Bearbeitet durch User
von Michael H. (emha)


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Helmut - schrieb:
> Nimm Lochraster oder baue die Schaltung im Manhattanstyle auf!

Auch dieser sog. Manhattanstyle ist eine Überlegung wert, wenn die 
Schaltungen nicht allzu gross ausfallen sollten. Dafür habe ich mir 
extra die Webseite

https://elektronikbasteln.pl7.de/schaltungen-mit-der-manhatten-style-technik-aufbauen

von V. Lange-Janson abgelegt. Danke an euch beiden.
Beitrag #8043494 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas B. (thombde)


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Falls noch THT im Spiel ist (Widerstände, Kondensatoren).
Doppelseitige Kupfer beschichtete Platine.
Bohrungen von einer Seite ansenken.
Die ungesenkte Seite als GND verwenden.
von Michael H. (emha)


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Axel S. schrieb:
> Wer mit TO-50 auch nichts anfangen kann: ein Beispiel wäre der BF961

Ja, das stimmt. TO-50 beschreibt ein spezielles Transistorgehäuse der 
Transistoren, die damals in der HF-Technik verbaut wurden.
von Thomas B. (thombde)


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Bei Volkers Bastelseite sind die Platinenschnipsel auch etwas Arbeit.
Man kann aber auch mehrere Varianten kombinieren.
Je nach Schaltungsaufwand.

PS:
Um wie viel HF geht es eigentlich?
5000 MHz?
Dann muss sogar THT zum Frisör.
: Bearbeitet durch User
von Michael H. (emha)


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Thomas B. schrieb:
> Um wie viel HF geht es eigentlich? 5000 MHz?

Ach Gott bewahre. Am Anfang meiner HF-Experimente will ich mich noch in 
den unteren HF-Bereichen, auch genannt als KW, bewegen. Also max. bis 40 
MHz. Also für die HF-Experten jenseits von 40MHz wohl nur einen Lacher 
wert. Für mich aber doch hochinteressant, weil ich mich am Anfang noch 
speziell mit der Einseitenbandtechnik und die dafür erforderlichen 
Direktmischempfänger beschäftigen will.
von Bernhard S. (gmb)


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Michael H. schrieb:
> max. bis 40 MHz.

Bis dahin kannst du auch noch Steckbretter verwenden, bis 30 MHz gar 
kein Problem und an den 40 MHz wird es nicht scheitern. Ich habe schon 
Doppelsuper bis 30 MHz auf dem Steckbrett gehabt. Du hast ca. 2 pF 
zwischen den Kontakten, das sollte man im Hinterkopf behalten.

Zu deiner eigentlichen Frage: Anbei ein Bild, wie ich so einen TO-50 auf 
das Steckbrett gebracht habe. Zu beachten ist der Mittelpin, der muss um 
90 Grad gedreht werden damit die Längseiten der drei Kontaktfahnen in 
die gleiche Richtung gehen. So passt der TO-50 genau in drei 
nebeneinander liegende Kontakte.
: Bearbeitet durch User
von Michael H. (emha)


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Bernhard S. schrieb:
> Anbei ein Bild, wie ich so einen TO-50 auf das Steckbrett gebracht habe.

Danke Bernhard S. für deine hilfreichen Hinweise. Damit ist wohl meine 
Frage hinlänglich von euch allen beantwortet worden und bedarf keiner 
weiteren Frage mehr. Danke an euch allen!
Beitrag #8043587 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas B. (thombde)


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Bernhard S. schrieb:
> Michael H. schrieb:
>> max. bis 40 MHz.
>
> Bis dahin kannst du auch noch Steckbretter verwenden, bis 30 MHz gar
> kein Problem und an den 40 MHz wird es nicht scheitern. Ich habe schon
> Doppelsuper bis 30 MHz auf dem Steckbrett gehabt. Du hast ca. 2 pF
> zwischen den Kontakten, das sollte man im Hinterkopf behalten.

Sehr interessant.
Danke für die Info.
Hatte immer schiss davor.

Bei Schaltregelern ist das aber schon bei 100KHz fast am Limit 
(Steckbrett)
Wobei das eigentlich noch NF ist.
Liegt wohl an den höheren Strömen.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas B. schrieb:
> Liegt wohl an den höheren Strömen.
Die Frequenz beim Schaltregler steckt in den Flanken. Wenn die lahme 
100ns Anstiegszeit haben, dann hast du es schon mit gut 100 MHz zu tun. 
Und steil sollten die Flanken sein, weil man sonst hohe Schaltverluste 
hat.
: Bearbeitet durch Moderator
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernhard S. schrieb:
>> max. bis 40 MHz.
>
> Bis dahin kannst du auch noch Steckbretter verwenden, bis 30 MHz gar
> kein Problem und an den 40 MHz wird es nicht scheitern.

Wenn der Transistor aber eine Grenzfrequenz von ein paar Gigahertz hat, 
interessiert es ihn wenig, ob er nur bei 40 MHz betrieben werden soll. 
Die Gefahr, dass er sich mit so einem Aufbau irgendeine nette Frequenz 
zum Schwingen raussucht, die weit höher als 40 MHz ist, ist dann recht 
hoch.

Getreu der alten Regel: es ist schwierig, einen Transistor vom Schwingen 
abzuhalten. Ausnahme von der Regel: man setzt den Transistor in eine 
Oszillatorschaltung, dann schwingt er nicht. ;-)

Manhattan style würde ich da auf jeden Fall bevorzugen.

https://www.dl0hbs.de/bilder/mas/mas2024/DL8DTL%20(1).jpg
: Bearbeitet durch Moderator
von Lu (oszi45)


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Wenn der Schwingkreis bei KW nur wenige Windungen hat, kann schon das 
Verbiegen gewaltige Änderungen zur Folge haben. Deswegen finde ich die 
Frage des TO durchaus berechtigt. Durch Fehler wird man klüger.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Lu schrieb:
> Wenn der Schwingkreis bei KW nur wenige Windungen hat, kann schon das
> Verbiegen gewaltige Änderungen zur Folge haben.

Das ist eher ab UKW-Frequenzen ein Thema.  40 MHz ist theoretisch zwar 
schon VHF, aber dahingehend noch nicht so kritisch.

Wie geschrieben, das Problem ist eher, dass Transistoren im 
TO-50-Gehäuse normalerweise für deutlich höhere Frequenzen als obere 
Kurzwelle ausgelegt sind.
: Bearbeitet durch Moderator
von Bernhard S. (gmb)


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Jörg W. schrieb:
> Manhattan style würde ich da auf jeden Fall bevorzugen.

Da sind wir offenbar unterschiedlicher Meinung, ich würde in jedem Fall 
das Steckbrett bevorzugen.

Klar kannst du mit Manhattan style den Aufbau HF mässig besser 
gestalten, du erkaufst es dir aber mit massiven Nachteilen: Das Ändern 
von Bauteilen ist auf dem Steckbrett krass einfacher.

Ich formuliere es mal so: Steckbrett wo möglich, Manhattan wo nötig.

In jedem Fall muss man wissen was man tut, wenn man einen Transistor mit 
ft von 5 GHz nimmt dann muss man sehr aufpassen, das gilt für Manhattan 
style aber auch.
von Stefan M. (derwisch)


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Bernhard S. schrieb:
> Ich formuliere es mal so: Steckbrett wo möglich, Manhattan wo nötig.

Bei mir ist es genau umgekehrt.
Darum habe ich gar keine Steckbretter.

Beim Steckbrett kann es immer zu Wacklern oder ungenügender Kontaktgabe 
kommen und man sucht erstmal nach dem vermeidbaren Problem.
Für eine LED Blinkschaltung vielleicht noch ok, für alles andere nicht.

Manhatten Style dauert kaum länger, hat immer gute Kontaktgabe (löten) 
und hat immer den kürzesten Weg zur Massefläche. Das ist selbst für 
Audiofrequenzen schon quasi eine Grundbedingung.
Bei HF sowieso.
Aber da hat jeder so seine Vorlieben.

Wenn es bei meiner Bastelei mal etwas hübscher sein soll, nehme ich 
Lochrasterplatinen mit Lötaugen.
Die gibt es sogar als HF taugliche Ausführung mit Massefläche auf einer 
Seite.
von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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von Michael H. schrieb:
>TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht?

Ich würde den auf einen kleinen Schnipsel Streifenplatine
löten und an einer Seite wo die Streifen enden, kurze
Schaltdräte anlöten die dann aufs Steckbrett gesteckt werden.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Stefan M. schrieb:
> Bernhard S. schrieb:
>> Ich formuliere es mal so: Steckbrett wo möglich, Manhattan wo nötig.
> Bei mir ist es genau umgekehrt.
> Darum habe ich gar keine Steckbretter.

Als ich mit Elektronik angefangen habe, waren Steckbretter noch nicht 
üblich. Nach wie vor halte ich sie für verzichtbar, entweder direkt auf 
Lochraster oder einfache Dinge freiluftverlötet.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Geht mir ganz genaoso, Manfred.

"3D-Freiluftverdrahtung" ist etwas, womit ich aufgewachsen bin.

Da Michael unsere Alterskategorie ist, sollte ihm das auch nicht so 
fremd sein.
von Johannes F. (jofe)


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Jörg W. schrieb:
> Da Michael unsere Alterskategorie ist, sollte ihm das auch nicht so
> fremd sein.

Michael (emha) hat doch aber inzwischen in der Gesamtheit seiner Threads 
recht deutlich demonstriert, daß ihm sehr vieles ziemlich fremd ist, was 
man in seiner Alterskategorie und erst recht bei einem ehemaligen 
Fernmeldetechniker (wie er vor kurzem noch bei "Firma" angegeben hatte) 
so gar nicht erwarten würde. SCNR.
von Peter N. (alv)


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Jörg W. schrieb:
> "3D-Freiluftverdrahtung" ist etwas, womit ich aufgewachsen bin.

Bei mir war es 2D-Freiluft. Die Schaltung wurde wie der gezeichnete 
Schaltplan gelötet.
Damit erreichten astabile Kippstufen schonmal A4-Größe...
von Bernhard S. (gmb)


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Manfred P. schrieb:
> Als ich mit Elektronik angefangen habe, waren Steckbretter noch nicht
> üblich.

Zu meiner Zeit allerdings auch nicht

> Nach wie vor halte ich sie für verzichtbar, entweder direkt auf
> Lochraster oder einfache Dinge freiluftverlötet.

Für mich waren die Steckbretter eine Offenbarung als ich sie 
kennenlernte und bei mir im Hobby absolut unverzichtbar, aber ich 
benutze auch Lochraster, Freiluftverdrahtung und gefertigte Platinen, 
letztere inzwischen vermehrt weil das inzwischen so preiswert ist.

Stefan M. schrieb:
> Beim Steckbrett kann es immer zu Wacklern oder ungenügender Kontaktgabe
> kommen

Man muss welche nehmen, die genügend Kontaktkraft haben, da gibt es 
mitunter große Qualitätsunterschiede. Wenn man gute Steckbretter hat, 
dann sind Wackler eigentlich kein Problem.

Stefan M. schrieb:
> Manhatten Style dauert kaum länger

Den Teil verstehe ich nun gar nicht, auf dem Steckbrett sind Bauteile in 
Sekunden bestückt, wie machst du das im Manhattan style so schnell? Bei 
mir dauert das deutlich länger.

Ich will euch nicht belabern, wenn ihr die nicht nehmen wollt dann lasst 
es halt bleiben, aber bitte schreibt nicht dass man keine HF damit 
machen kann, das stimmt einfach nicht. Ich habe viel auf Kurzwelle damit 
gebaut, einen Doppelsuper für 10m+11m, mit PLL Synthesizer, diskret 
aufgebauten VCO, Verstärker, Mischer, Filter usw. alles auf Steckbrett 
und das geht schon. Man muss wissen was man tut, kurze Verbindungen 
usw., aber auf sowas muss man bei Lochraster etc. ja auch achten. Ich 
habe sogar schon einen VCO fürs 2m Band auf dem Steckbrett gehabt, aber 
da gebe ich selbst zu dass das dann so langsam an der Grenze des 
sinnvollen ist.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernhard S. schrieb:
> aber bitte schreibt nicht dass man keine HF damit machen kann

Die Frage ist halt, was ein 5-GHz-Transistor damit anstellt, nicht, 
welche Arbeitsfrequenz du benutzt.
von Bernhard S. (gmb)


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Jörg W. schrieb:
> Die Frage ist halt, was ein 5-GHz-Transistor damit anstellt, nicht,
> welche Arbeitsfrequenz du benutzt.

Kann man ausprobieren, klar besteht die Gefahr dass er bei x GHz 
schwingt. Das heißt aber nicht dass er schwingt, es kann ja auch gut 
gehen. Man sollte natürlich das Mess-Equipment haben um das 
sicherzustellen. Besser natürlich man nimmt einen Transistor mit einer 
kleineren ft.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernhard S. schrieb:
> Besser natürlich man nimmt einen Transistor mit einer kleineren ft.

Bei dem sich dann vermutlich auch die Frage erübrigt, weil der nicht im 
TO-50 daher kommt.
von Michael H. (emha)


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Jörg W. schrieb:
> Die Frage ist halt, was ein 5-GHz-Transistor damit anstellt, nicht,
> welche Arbeitsfrequenz du benutzt.

Ich möchte doch noch einige Anmerkungen zu den von euch zuletzt 
genannten Beiträgen hinzufügen.

Jörg W. hat recht, wenn er nicht die Arbeitsfrequenz sondern die 
Transitfrequenz eines Transistors zugrunde legen möchte. Ich habe selbst 
erfahren können, als ich mit einem einfachen bipolaren Transistor BC109C 
einen kleinen Sender mit 27Mhz im C-Betrieb aufbauen wollte, sogar den 
analogen Fernsehempfang im 3 Meter entfernten Fernseher durch weitere 
hohe Oberwellen des Senders komplett auslöschen konnte. Das geschah in 
den 90er Jahren. Seit 2020 beschäftige ich mich wieder und auch 
intensiver mit elektronischen Schaltungen.

Theorie ist ja nun die eine, Praxiserfahrungen die andere Seite. Ohne 
jetzt meine derzeitig zugrunde liegende Fachliteratur benennen zu 
wollen, möchte ich meine ersten Erfahrungen mit dieser HF-Technik bis 
etwa 12MHz anfangen zu sammeln.

Die dazu erforderlichen Experimentieraufbauten werde ich mir auf den 
jeweiligen Lochrasterplatinen oder Steckbrettern anfertigen. Was sich 
dann wirklich als praxisnah empfiehlt, wird mir die Praxis dann wirklich 
zeigen. Nur muss ich erstmal mit dieser HF-Technik anfangen.

Steckbretter sind ja immer anfällig auf Kontaktschwierigkeiten und 
ohmschen Verlusten allein auf den langen Stromzuführungsschienen. Das 
muss man bei den Versuchsaufbauten immer mitberücksichtigen. Dazu kommt 
ja noch die fehlende Abschirmung gegen hochfrequente Signale, die allein 
durch wilde Oberwellen anderer Bauteile entstehen können.

Summa summarum kann ich daher für mich sagen: erst meine eigenen 
Praxiserfahrungen werden mir zeigen, welche Art von 
Experimentierplatinen sinnvoll erscheinen. Letztendlich wird es wohl ein 
Mix aus alledem sein.
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> Ich habe selbst
> erfahren können, als ich mit einem einfachen bipolaren Transistor BC109C
> einen kleinen Sender mit 27Mhz im C-Betrieb aufbauen wollte, sogar den
> analogen Fernsehempfang im 3 Meter entfernten Fernseher durch weitere
> hohe Oberwellen des Senders komplett auslöschen konnte.

Was allerdings wenig mit der Transitfrequenz des Transistors zu tun hat, 
sondern viel mehr in der Natur eines Klasse-C-Verstärkers liegt.

Michael H. schrieb:
> Steckbretter sind ja immer anfällig auf Kontaktschwierigkeiten und
> ohmschen Verlusten allein auf den langen Stromzuführungsschienen.

Nö, nicht immer. Diese Probleme sind in erster Linie dem minderwertigem 
Material der heute massenhaft vertriebenen Billigstfabrikate geschuldet. 
Daß es viel besser geht, zeigen frühere Produkte, die aber auch teuer 
waren. HF-geeignet sind die aber ebenfalls nur sehr eingeschränkt.

Michael H. schrieb:
> Die dazu erforderlichen Experimentieraufbauten werde ich mir auf den
> jeweiligen Lochrasterplatinen oder Steckbrettern anfertigen.

War ja klar, daß du dir nach den zahlreichen Hinweisen auf die 
einschlägigen praxiserprobten, günstigen, schnellen und vielfach 
bewährten HF-Versuchsaufbaumethoden die zwei mit Abstand am 
schlechtesten geeigneten aussuchen mußt. Wie könnte es auch anders sein.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes F. schrieb:
> Was allerdings wenig mit der Transitfrequenz des Transistors zu tun hat,
> sondern viel mehr in der Natur eines Klasse-C-Verstärkers liegt.

Eher mit einem schlechten Filter danach.
von Michael H. (emha)


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Entschuldige Johannes R., dass ich mich hier als Newcomer in der 
HF-Technik outen muss, aber es gibt nun mal zwar eine Vielzahl an 
Schaltungsvarianten in der HF-Technik, doch nirgends wird auf das 
Experimentieren einer HF-tauglichen Schaltung als solches eingegangen. 
Darum war es mir wichtig, wenigstens zu einem TO-50-Gehäuse von euch zu 
erfahren, wie ihr das Problem einer sinnvollen HF-Experimentierplatte 
lösen könnt.

Wenn du die Beiträge zu diesem Thread aufmerksam verfolgst, dann wird 
dir bestimmt auch nicht entgangen sein, dass es zu den simplen 
Lochrasterplatinen, die natürlich für die HF-Technik ungeeignet sind, 
auch z. B. doppelseitige kupferkaschierte Platinen gibt, die zumindest 
im Ground eine massive Masse darstellen können. Weitere Maßnahmen für 
eine grosse Massefläche wäre der sog. Manhattan-Style, der sogar hier 
bevorzugt wird.

Da ich mich bei meinen ersten  Gehversuchen noch mehr oder weniger um 
1MHz bis 12MHz bewege, könnte hier auch ein gewöhnliches Steckbrett 
ausreichend sein. Ob dann wirklich ein Steckbrett für meine 
Versuchsaufbauten noch ausreichend sei oder es doch besser wäre, eine 
andere Aufbaumethode anzuwenden, wird mir letztendlich die Praxis 
zeigen.

Die in den Fachbüchern dargestellten nachzubauenden Beispielschaltungen, 
die sich hauptsächlich bis 12Mhz bewegen, werden u. a. auch die 
HF-Transistoren BF961, BFR91A, BFQ22S und weitere verwendet. Alle diese 
HF-Transistoren haben nunmal eine Transitfrequenz von mehr als 1GHz 
gemeinsam. Es wird wohl seinen Grund haben, dass gerade diese 
HF-Transistoren mit den hohen Transitfrequenzen ausgewählt wurden. Das 
nehme ich erstmal so hin und mache mir darüber jetzt keine Gedanken. 
Mein Augenmerk lege ich vielmehr auf die Realisierung der erforderlichen 
HF-Module.
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> doch nirgends wird auf das
> Experimentieren einer HF-tauglichen Schaltung als solches eingegangen.

Auf Englisch gibt es zahlreiche Veröffentlichungen dazu, u.a. 
"Experimental Methods in RF Design" von Wes Hayward; dort wird (auch) 
ausführlich auf praktische Methoden des Experimentier- und 
Prototypenaufbaus von HF-Schaltungen mit Fotos und Geräte-Beispielen 
eingegangen (viel Freiluftverdrahtung auf Kupferfläche, dort "ugly" 
genannt).

Michael H. schrieb:
> doppelseitige kupferkaschierte Platinen gibt, die zumindest
> im Ground eine massive Masse darstellen können.

Eher für Prototypen, wenn mechanische Stabilität wichtig ist; zum ersten 
Experimentieren und wenn die Topologie noch nicht genau feststeht aber 
ungünstig, da weniger flexibel und teurer als:

Michael H. schrieb:
> der sog. Manhattan-Style

Dieser geht mit bedrahteten Bauteilen am schnellsten, man bleibt maximal 
flexibel, jegliche Änderungen sind einfach möglich, und die Kosten sind 
minimal. Gegenüber Steckbrettern gibt es keine Wackelgefahr und 
parasitäre Impedanzen sind leicht gering zu halten. Daher im 
Anfangsstadium der Entwicklung das Mittel der Wahl.
von Michael H. (emha)


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Johannes F. schrieb:
> Michael H. schrieb:
> der sog. Manhattan-Style
> Dieser geht mit bedrahteten Bauteilen am schnellsten, man bleibt maximal
> flexibel, jegliche Änderungen sind einfach möglich, und die Kosten sind
> minimal. Gegenüber Steckbrettern gibt es keine Wackelgefahr und
> parasitäre Impedanzen sind leicht gering zu halten. Daher im
> Anfangsstadium der Entwicklung das Mittel der Wahl.

Recht herzlichen Dank für deine weiterführenden Tipps. Ich hatte deinen 
Namen falsch geschrieben. Statt F. schrieb ich ein R. Doch ich hoffe, 
diesen Fehler kannst du mir verzeihen.

Jedenfalls werde ich mir die englischsprachigen Webseiten mal genauer 
anschauen.

Übrigens habe ich in meiner Fachliteratur bisher zwei von mehreren 
Erklärungen finden können, warum auf eine hohe Transitfrequenz Wert 
gelegt wird. Es hängt u. a. mit der leider vorhandenen Rauschzahl eines 
Bauteils ab, das um so teurer bzw. schwer beschaffbarer wird je kleiner 
man die Rauschzahl drücken möchte und dass die HF-Transistoren mit hohen 
Transitfrequenzen eine grosse Arbeitsbandbreite von bis zu etwa 10 
Oktaven besitzen.

Darum empfiehlt sich tatsächlich die Aussage von Jörg W., von vornherein 
für alle Frequenzbereiche in der HF auf ein Steckbrett gänzlich zu 
verzichten.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael H. schrieb:
> Rauschzahl eines Bauteils

Ist aber für Kurzwelle ziemlich egal.
von Helmut -. (dc3yc)


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Michael H. schrieb:
> Da ich mich bei meinen ersten  Gehversuchen noch mehr oder weniger um
> 1MHz bis 12MHz bewege, könnte hier auch ein gewöhnliches Steckbrett
> ausreichend sein. Ob dann wirklich ein Steckbrett für meine
> Versuchsaufbauten noch ausreichend sei oder es doch besser wäre, eine
> andere Aufbaumethode anzuwenden, wird mir letztendlich die Praxis
> zeigen.

Um geeignete Fachliteratur zu finden, empfehle ich die diversen Seiten 
von Amateurfunkclubs bzw. Firmen. Da zu erwähnen wären z.b. box73.de, 
darc.de, arrl.org oder rsgb.org. Letztere beide sind englischsprachig, 
wobei es diese Literatur auch bei beiden deutschen Organisationen/Firmen 
gibt.
von Michael H. (emha)


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Johannes F. schrieb:
> Michael (emha) hat doch aber inzwischen in der Gesamtheit seiner Threads
> recht deutlich demonstriert, daß ihm sehr vieles ziemlich fremd ist, was
> man in seiner Alterskategorie und erst recht bei einem ehemaligen
> Fernmeldetechniker (wie er vor kurzem noch bei "Firma" angegeben hatte)
> so gar nicht erwarten würde. SCNR.

Zu dem Beitrag von Johannes F.: Meine Antwort darauf gehört hier zwar 
nicht mehr zu diesem Thread, aber diesmal möchte ich doch noch einiges 
zu meiner Person sagen: Ich hatte 1975 eine dreijährige Berufsausbildung 
zum sog. Fernmeldehandwerker absolviert (bei mir waren es, wegen guter 
Noten, sogar nur 2 1/2 Jahre). Die Ausbildung umfasste damals 3 
Berufszweige, nämlich die Linientechnik, die sich hauptsächlich mit der 
ober- und unterirdichen Kabelführung beschäftigte (in der Ausbildung 
hauptsächlich noch mit papierisolierenden Adernführungen in Bleimuffen), 
der Vermittlungs- u. Datentechnik, die sich hauptsächlich mit der 
Relais- u. Wählertechnik beschäftigte und der Funktechnik, wobei wir 
hier nur die wichtigsten theoeritschen Grundlagen der Funktechnik 
kennenlernten.

Nach meiner Ausbildung war ich erstmal 2 Jahre lang Briefträger und 
wurde jeweils zur Weihnachtszeit zum Postamt 77 abgezogen, wo ich 
Güterwagons und LKW's mit den Paketen aus beiden Seiten Deutschlands 
ent- bzw. beladen habe, und das rund um die Uhr.

Danach arbeitete ich dann wirklich als ausgebildeter Fernmeldehandwerker 
4 Jahre lang in der sog. Linientechnik, wo ich von ausgebrannten und mit 
Wasser vollgelaufenen Kellern bis hin zu Hauptkabelverbindungen in 
zeltüberdachten Kabelschächten alles Mögliche machte.

Dann wurde endlich eine Stelle in der von mir gewünschten 
Vermittlungstechnik frei. So arbeitete ich von 1986 bis 1991 als 
werdender technischer Beamter in mehreren Orts- u. 
Fernvermittlungsstellen, in sog. Wählersäle. Damals noch mit der 
elektromechanischen Relais- und Wählertechnik.

Ab etwa Mitte der 90er Jahre landete dann alles, was ich bisher 
kennenlernte und erarbeitete auf einen Schrottplatz und kann bestenfalls 
noch in einem Technikmuseum betrachtet werden. Danach blieben nur noch 
Bereiche übrig, die mit der eigentlichen Technik wenig bis überhaupt 
nichts mehr zu tun hatten, also entweder als Verkäufer im Telefonladen 
oder als Mitarbeiter einer Telekom-Hotline usw. bis zu meinem 
beruflichen Ausscheiden im Jahr 2022.

Also, beruflich hatte ich zwar viele Kontakte mit der damaligen 
Elektrotechnik, die allerdings mit der Elektronik, so wie wir sie 
kennen, doch wenig zu tun hatte. Darum gab es unter meinen damaligen 
Kollegen auch viele Elektronikbegeisterte, so auch mich, die sich damals 
privat, so weit es bei mir als angehender Familienvater von zwei Kindern 
überhaupt möglich war, mit der Elektronik als solche  beschäftigten.

Erst in meinem Rentenalter, also erst ab 2022, habe ich nun die Zeit 
gefunden, die Elektronik von Grund auf neu zu lernen. So auch den 
Amateurfunk, worauf sich allein dieser Thread bezieht.
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo Michael,
deinen Werdegang hast du uns ja beschrieben; das Wissen ja, aber die 
Umsetzung...

Michael H. schrieb:
> Die in den Fachbüchern dargestellten nachzubauenden Beispielschaltungen,
> die sich hauptsächlich bis 12Mhz bewegen, werden u. a. auch die
> HF-Transistoren BF961, BFR91A, BFQ22S und weitere verwendet.

Für Schaltungen im unteren KW-Bereich braucht es so etwas nicht.
Ich erinnere an Elektor TUP/TUN. Anfangs der 70er Jahre war das Angebot 
von 'BCxyz' der damalig vielen Hersteller unendlich. Nach TUP/TUN war 
die Sache doch für die meisten Hobbyanwender übersichtlicher und 
einfacher.
Vergleichbares gibt es auch bei HF. Z.B. BF199 oder BF224 erfüllen im 
KW-Bereich alle Anforderungen für Kleinsignal. Die Amis stehen auf 
2N2222. Etwas mehr Leistung geht z.B. mit einem 2N2219. Als P-Varianten 
z.B. BF324 und 2N2905. Die passen alle auf das Steckbrett.
Was du bei 12MHz machen möchtest, bekommst du damit erschlagen.
Man darf sich nicht von der Vielzahl an Typen verwirren lassen.

Frage, wenn du antworten möchtest..
Welche Literatur hast du..., was willst du bauen..?? Zeige mal eine 
Schaltung.

73
Wilhelm
von Michael H. (emha)


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Wilhelm S. schrieb:
> Man darf sich nicht von der Vielzahl an Typen verwirren lassen.
> Frage, wenn du antworten möchtest..
> Welche Literatur hast du..., was willst du bauen..?? Zeige mal eine
> Schaltung.

Ja, allein deine Frage ist wirklich schwer zu beantworten, aber ich 
versuche es mal trotzdem:

Also, erstmal ist in einer angehängten Datei mein gesamter Überblick 
über meine derzeitigen Fachbücher zu ersehen. Sehr gerne nutze ich für 
Schaltungen von Spannungsquellen, die mit 230V~ angetrieben werden, das 
Buch von O. Kilgenstein "Stabilisierte und geregelte Spannungsquellen" 
aus dem Jahre 1978. Dann ist mir auch das Buch von P. Westphal 
"Signalübertragung analoger Schaltungen" aus dem Jahr 2008 sehr 
nützlich. Dort lernt man die passiven und aktiven Filter eines TP, HP 
und Bandpasses mit einem OpAmp bis zu 1MHz besser zu verstehen. Mit 
entsprechenden Schaltungsaufbauten können die Eigenschaften am 
Osziloskop mitverfolgt werden.

Für die NF-Technik benuze ich gerne, neben den bewährten BC107 bis BC109 
NPN bzw. BC177 bis BC179 PNP, auch die Transistoren aus der Familie von 
z. B. BC548 und weitere für NPN bzw. PNP. Für größere Leistungen haben 
sich auch dort nur einige wenige Transitortypen herausgestellt. Wenn ich 
mir für jede dort dargestellte Schaltung diese besonderen 
Transistortypen anschaffen würde, käme ich gar nicht mehr dazu, die 
Wesensgrundzüge einer Schaltung erkennen zu können. Ich wäre Monate wenn 
nicht Jahre nur mit der Beschaffung dieser speziellen Halbleiterbauteile 
beschäftigt.

Anders verhält es sich hingegen in der HF-Technik, sprich Amateurfunk, 
hier bin ich tatsächlich erstmal von den dort in den Fachbüchern 
geforderten HF-Transistoren abhängig. Nur meine eigene Praxiserfahrung 
kann diese Vielzahl der dort noch geforderten HF-Tansistoren und Dioden 
begrenzen. Letztendlich sollen ja keine professionellen Geräte daraus 
entstehen. Auch hier ist mir anfangs nur wichtig, die wesentlichen 
Grundzüge einer Schaltung erkennen zu können.

Damit ich überhaupt schonmal erfahren kann, wie ich in meinem Umkreis, 
der ja nun leider mitten in einer Großstadt wie Berlin und noch dazu auf 
einem relativ kleinen Balkon, Frequenzen bis 40MHz empfangen kann, nutze 
ich dazu den AM/ SSB-Receiver von Franzis. Auch als Weltempfänger 
bekannt. Sein Herzstück ist das IC CD2003.

Das sollte als Antwort auf deine Frage erstmal genügen. Man könnte die 
Beantwortung deiner Frage beliebig erweitern. Doch ich glaube, die 
wichtigsten Punkte meiner bisherigen Betrachtung bis hierher genannt zu 
haben.
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> Sehr gerne nutze ich für
> Schaltungen von Spannungsquellen, die mit 230V~ angetrieben werden, das
> Buch von O. Kilgenstein "Stabilisierte und geregelte Spannungsquellen"
> aus dem Jahre 1978.

Ist ja sicher schön und gut, aber halt auf dem Stand von vor einem 
halben Jahrhundert. Um diese Zeit könnten integrierte Spannungsregler 
gerade so "erfunden" worden sein.

Michael H. schrieb:
> Für die NF-Technik benuze ich gerne, neben den bewährten BC107 bis BC109
> NPN bzw. BC177 bis BC179 PNP

Uralt und längst nicht mehr produziert. Überteuert oder Fälschung.

Michael H. schrieb:
> Wenn ich
> mir für jede dort dargestellte Schaltung diese besonderen
> Transistortypen anschaffen würde, käme ich gar nicht mehr dazu, die
> Wesensgrundzüge einer Schaltung erkennen zu können. Ich wäre Monate wenn
> nicht Jahre nur mit der Beschaffung dieser speziellen Halbleiterbauteile
> beschäftigt.

Deshalb kauft man auch nicht stur irgendeinen Typen, den irgendwer halt 
damals verwendet hat, sondern sucht ausgehend von den benötigten 
technischen Daten passende und aktuell erhältliche/in Produktion 
befindliche und günstige Typen. Geht wunderbar einfach und schnell mit 
der parametrischen Suchfunktion ernstzunehmender Distributoren wie 
Mouser, Digikey oder TME.

Und von solchen öfter benötigten Typen legt man sich eine gewisse Anzahl 
auf Lager.

Michael H. schrieb:
> Anders verhält es sich hingegen in der HF-Technik, sprich Amateurfunk,
> hier bin ich tatsächlich erstmal von den dort in den Fachbüchern
> geforderten HF-Transistoren abhängig.

Irrtum, siehe oben.

Michael H. schrieb:
> nutze
> ich dazu den AM/ SSB-Receiver von Franzis. Auch als Weltempfänger
> bekannt. Sein Herzstück ist das IC CD2003.

Ach du großer Gott...
von Michael H. (emha)


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Johannes F. schrieb:
> Ach du großer Gott...

Ich finde es immer wieder toll, dass ich von euch wirklich praktische 
Hinweise in diesem Forum erfahren kann. Wirklich Danke an euch allen. 
Man ist ja lernfähig und vieles von euch ist damit auch für mich 
überdenkenswert. Danke an euch allen.
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> Johannes F. schrieb:
>> Ach du großer Gott...
>
> Ich finde es immer wieder toll, dass ich von euch wirklich praktische
> Hinweise in diesem Forum erfahren kann.

Das war als Hinweis darauf gemeint, daß ich nicht viel von dem Ansatz 
halte, ein für möglichst billige MW/UKW-Rundfunkempfänger gedachtes IC 
für einen Weltempfänger oder gar Amateurfunkempfänger zweckentfremden zu 
wollen.

Im Gegensatz zum originären Einsatzgebiet dieses ICs kommt es nämlich 
--insbesondere beim Amateurfunk-- darauf an, schwache Signale in 
direkter Nachbarschaft von starken Störsignalen (wie z.B. 
Rundfunksendern oder Schaltwandler-EMI) möglichst gut (d.h. mit 
möglichst wenig Intermodulation) und trennscharf zu selektieren und 
verstärken.

Dafür ist so ein IC, das aus der Ära von starkem lokalen 
Mittelwellen-Rundfunk kommt, aber in keiner Weise gemacht worden, daher 
vollkommen ungeeignet und bei solch einer Zweckentfremdung kann also nur 
Murks entstehen.

Generell empfiehlt es sich, alles, wo Franzis drauf steht, zu meiden, 
wenn man über Basteln auf Grundschulniveau hinauskommen und wirklich 
etwas lernen und brauchbares schaffen möchte.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes F. schrieb:
> Dafür ist so ein IC, das aus der Ära von starkem lokalen
> Mittelwellen-Rundfunk kommt, aber in keiner Weise gemacht worden, daher
> vollkommen ungeeignet und bei solch einer Zweckentfremdung kann also nur
> Murks entstehen.

Naja, es gab durchaus Amateurfunk-Empfänger, die mit dem A244D aufgebaut 
wurden.

https://www.radiomuseum.org/r/mess_berl_afe12_afe_12.html

Auf den unteren Kurzwellenbändern überwiegen sowieso alle möglichen 
anderen Störungen.  Auf 28 MHz und darüber mag das Eigenrauschen und die 
Empfindlichkeit des Empfängers dann eher eine Rolle spielen.

Aktuell bekäme man sogar einen solchen AFE12 auf ebay.
von Johannes F. (jofe)


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Jörg W. schrieb:
> Aktuell bekäme man sogar einen solchen AFE12 auf ebay.

Vor allem interessant wegen des dort verbauten mechanischen 
200-kHz-ZF-Filters (nebst individuell passenden Folienkondensatoren), 
die waren wirklich gut.

Ansonsten ist am AFE-12 einiges verbesserungswürdig, z.B. die 
Masseverdrahtung und Schirmung waren suboptimal gemacht.
von Michael H. (emha)


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Danke, Johannes F., für deinen ausführlichen Beitrag zu diesem einfachen 
sog. Weltempfänger-Bausatz von Franzis. Deine Erklärungen allein über 
diesen Weltempfänger von Franzis decken sich mit den Äusserungen von 
erfahrenen Amateurfunkern der Amateurfunkclubstation Berlin-Tempelhof, 
die auch diese merkwürdige Empfangstechnik fragwürdig fanden. Nun denn, 
irgendwo muss ja mal anfangen können. Und da kann ich nur auf Verweise 
auf Internetseiten zurückgreifen, weil in meinem Personenumkreis um mich 
herum niemand Ahnung von jeglicher Elektronik hat.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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In welcher Ecke bist du denn unterwegs?  Wenn es Berlin ist, da wirst du 
doch irgendeinen der vielen DARC-OVs finden, bei denen es Leute gibt, 
mit denen du über Technik fachsimpeln kannst.
von Helmut -. (dc3yc)


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Michael H. schrieb:
> Sehr gerne nutze ich für
> Schaltungen von Spannungsquellen, die mit 230V~ angetrieben werden, das
> Buch von O. Kilgenstein "Stabilisierte und geregelte Spannungsquellen"
> aus dem Jahre 1978.

Oh Gott, der Kilgi! Ja, den hatte ich in meiner 
Schaltungstechnikvorlesung. Und natürlich "durften" wir "seine" Bücher 
kaufen (4 Stück hab ich noch). Angefangen hat seine Vorlesung noch mit 
Röhren und wir Studenten durften ihm zeigen, was man mit 
Operationsverstärkern alles machen kann. Aber deswegen hab ich alle 
seine Prüfungen gut bestanden. Er brauchte uns ja, um seine Bücher 
vorzubereiten...
von Michael H. (emha)


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Helmut - schrieb:
> Oh Gott, der Kilgi!

Ja, da hast du wirklich recht. Otmar Kilgenstein hatte ja so einige 
Bücher über Anwendungen von Spannungsquellen, Elektroakustik bis hin zu 
Osziloskopen geschrieben. Heute sind seine Ansichten von der heutigen 
angewandten Technik tatsächlich weitestgehend überholt worden. Viele 
Verstärker in der NF werden heutzutage nicht mehr mit Transistoren 
sondern mit OpAmps aufgebaut. Allein in diesem Forum gibt es unzählige 
Beiträge zu speziellen OpAmps.

Ach, das könnte man immer so weiterführen. Nur irgendwann muss man für 
sich selbst auch die goldene Mitte der angewandten Elektronik finden. 
Darum sind, wie ich schon sagte, eure Hinweise darauf einfach goldwert 
und spornen mich zu mehr und weiteren Überlegungen an.
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> Nun denn,
> irgendwo muss ja mal anfangen können. Und da kann ich nur auf Verweise
> auf Internetseiten zurückgreifen, weil in meinem Personenumkreis um mich
> herum niemand Ahnung von jeglicher Elektronik hat.

Bzgl. Empfängerbau ist das Buch Kurzwellenempfänger von Detlef Lechner 
ein empfehlenswerter Ausgangspunkt, das du ja sogar schon besitzt, wie 
ich eben deiner Liste entnahm. Behandelt die grundlegenden Konzepte und 
bringt auch einige Schaltungsbeispiele, wobei ggf. einige Halbleiter 
durch erhältliche Typen ersetzt werden müssten.

Hat man die Theorie aber erst anhand der Literatur verstanden, so kann 
man auch im Web z.B. nach "moderneren" Schaltungen in Fachzeitschriften 
wie Funkamateur oder QST (auf Englisch) suchen. Insbesondere in den USA 
gab es zahlreiche wertvolle Beiträge z.B. von Doug DeMaw:

https://ia600109.us.archive.org/0/items/fea_W1FB_QRP_Notebook/W1FB%20QRP%20Notebook.pdf
https://www.okdxf.eu/files/W1FB%20Design%20Notebook.pdf
von Michael H. (emha)


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Danke, Johannes F., für deine wertvollen Tipps. Ich muss das alles 
erstmal verarbeiten, was ich an Inputs von euch bekommen habe.

Darum Danke und nochmal Dank an euch allen, die ihr mir mit euren 
Beiträgen in all meinen bisherigen Frage-Threads die Augen öffnen 
konntet.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Johannes F. schrieb:
> Detlef Lechner

Michael, den könntest du sogar noch persönlich treffen, wenn du willst. 
;-) Du sprachst vorhin was von Berlin-Tempelhof; laut qrz.com wohnt 
Detlef Lechner ebendort. :)
von Johannes F. (jofe)


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Jörg W. schrieb:
> Du sprachst vorhin was von Berlin-Tempelhof; laut qrz.com wohnt
> Detlef Lechner ebendort.

Die Rufzeichensuche der Bundesnetzagentur verrät sogar seine 
vollständige Anschrift, ganz öffentlich.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Johannes F. schrieb:
>> Buch von O. Kilgenstein "Stabilisierte und geregelte Spannungsquellen"
>> aus dem Jahre 1978.
> Ist ja sicher schön und gut, aber halt auf dem Stand von vor einem
> halben Jahrhundert. Um diese Zeit könnten integrierte Spannungsregler
> gerade so "erfunden" worden sein.

Na und? Mit diesen alten Schaltungen werden wieder Grundlagen aufgebaut, 
die dem Michael fehlen. Der hat Relaiskontakte geputzt und Kabel mit 
komischen Farben richtigherum angeschlossen, alles andere kam in seiner 
Lehre deutlich zu kurz.

Also nicht meckern, sondern ihn den Altkram beforschen lassen!

> Michael H. schrieb:
>> Für die NF-Technik benuze ich gerne, neben den bewährten BC107 bis BC109
>> NPN bzw. BC177 bis BC179 PNP
> Uralt und längst nicht mehr produziert. Überteuert oder Fälschung.

Auch ich verbaue noch BC107 etc., weil ich sie im Bestand habe. 
Natürlich würde ich sie nicht neu kaufen wollen, aber Bastelkram mit 
BC5_irgendwas spielt auch mit den hübschen Blechtransistoren. Also auch 
hier: Lass' ihn machen und erstmal in einfachen Dingen sattelfest 
werden.
von Michael H. (emha)


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Manfred P. schrieb:
> Na und? Mit diesen alten Schaltungen werden wieder Grundlagen aufgebaut,
> die dem Michael fehlen. Der hat Relaiskontakte geputzt und Kabel mit
> komischen Farben richtigherum angeschlossen, alles andere kam in seiner
> Lehre deutlich zu kurz.

> auch hier: Lass' ihn machen und erstmal in einfachen Dingen sattelfest
> werden.

Ja, Manfred P., du bringst es auf den Punkt. Den ehemaligen 
Fernmeldetechniker habe ich in meinem Profil tatsächlich gelöscht, weil 
er zu mehr Missverständnissen führte als mir lieb war. Meine 
Berufsentwicklung hatte nichts mit meiner privaten Erfahrung in der 
Elektronik zu tun. Ich dachte anfangs nur, es wäre wohl besser, meine 
ehemalige Berufsbezeichnung, oder wie man das nennen will, mitanzugeben 
(meine offizielle Berufsbezeichnung lautet: techn. 
Fernmeldehauptsekretär a. D. A8). Doch glaube ich, dass niemand damit 
etwas anfangen kann. Naja, nun habe ich diese Berufszuordnung wegen der 
daraus entstandenen Missverständnisse komplett gelöscht.

Und du bringst meine bisherigen Erfahrungen mit der angewandten 
Elektronik auf den Punkt. Aber ich verstehe, dass man erst ab einer 
bestimmten Erfahrungsstufe der heute modernen angewandten Elektronik zu 
den elitären Kreise der Elektroniker gehört. Ja, um da hinzukommen, muss 
ich tatsächlich noch einiges lernen.
von Johannes F. (jofe)


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Manfred P. schrieb:
> Na und? Mit diesen alten Schaltungen werden wieder Grundlagen aufgebaut,
> die dem Michael fehlen.

Ja, ist ja gut und schön. Ich kenne auch dieses Werk von Kilgenstein 
nicht, aber nach dem Jahr der Veröffentlichung und einigen Kommentaren 
von Leuten, die ihn kannten, zu urteilen, wird es eben hauptsächlich 
solche Grundlagen behandeln, die vor 50 Jahren relevant waren, und heute 
eher weniger.

Beispiel: Zu jener Zeit baute man Netzteile für größere Leistungen noch 
mit großen schweren Drosseln zur L-C-Siebung, um mit weniger 
Elko-Kapazität auszukommen, die damals noch teurer und viel voluminöser 
als heute war. Und Regelungen wurden mit Z-Dioden und diskreten 
Transistoren aufgebaut, weil OPVs noch neu und teuer waren oder sich 
viele damit noch nicht auskannten.

Die E-Technik hat sich seitdem weiterentwickelt. Warum sollte man so 
viel Zeit investieren, sich mit dem Stand von vor 50 Jahren zu 
beschäftigen, wenn man stattdessen mit heutigen Konzepten und Bauteilen 
viel besseres viel günstiger und teils einfacher erreichen kann? Es gibt 
auch zeitgemäße Bücher, die Schaltnetzteile und -regler usw. mit heute 
noch erhältlichen (oder einfach austauschbaren) Bauteilen behandeln.

Im Extremfall kann man sich ja auch heute noch den Elektronenröhren und 
allem was dazugehört widmen, aber der objektive Nutzwert davon ist halt 
eher gering (von Spezialanwendungen abgesehen).

Manfred P. schrieb:
> Auch ich verbaue noch BC107 etc., weil ich sie im Bestand habe.

Das ist natürlich was anderes. Ich war davon ausgegangen, daß der TO sie 
sich noch kauft, weil in seinen anderen Threads von solchen 
Anschaffungen (u.a. Germaniumtransistoren) die Rede war.
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo Michael,

deine Literaturliste hat mich erschlagen; so genau wollte ich es gar 
nicht wissen. Ich hatte meine Frage auf Elektro... Literatur bezogen.
Deine Bücherliste.. beachtlich. Du beschäftigst dich mit Latein, alle 
Achtung.
Nun zu Elektro...
Ich vermisse englischsprachige Literatur..??
Deine Elektro- und Mathebücher in Ehren, da steht alles drin, was man 
als Ing. wissen und können müsste, sollte. Aber die Praxis... Als 
Fernmeldehauptsekretär bringt dich das nicht weiter. Du suchst eine 
praktische Verbindung zwischen Theorie (all deinen Büchern) und der 
Praxis mit dem Lötkolben, bei der etwas Funktionsfähiges herauskommt. Es 
darf ja zuerst einmal etwas ganz einfaches sein. Deine Ambitionen gehen 
auch Richtung Amateurfunk?

Johannes hatte dir auch das empfohlen:

Johannes F. schrieb:
> Hat man die Theorie aber erst anhand der Literatur verstanden, so kann
> man auch im Web z.B. nach "moderneren" Schaltungen in Fachzeitschriften
> wie Funkamateur oder QST (auf Englisch) suchen. Insbesondere in den USA
> gab es zahlreiche wertvolle Beiträge z.B. von Doug DeMaw:
>
> 
https://ia600109.us.archive.org/0/items/fea_W1FB_QRP_Notebook/W1FB%20QRP%20Notebook.pdf
> https://www.okdxf.eu/files/W1FB%20Design%20Notebook.pdf

Folgendes habe ich noch zum Herunterladen gefunden. Diese Buch war 
Anfang der 80er Jahre mein AHA-Erlebnis, und Wes Hayward würde ich heute 
noch die Füsse küssen, wenn ich ihm jemals begegnen sollte.

https://www.worldradiohistory.com/Archive-DX/QST/ARRL-Publications/ARRL%20Solid%20State%20Design%20for%20the%20Radio%20Amateur.pdf

Das war für mich das, was du auch suchst -> vernünftig die Theorie 
erklärt und praktisch aufgebaut. Vorgängerbuch des oben erwähnten EMRFD.
Wird ja leider nicht mehr gedruckt: wenn du eins an Land ziehen kannst:
ZUSCHLAGEN!!!

UND!
Es gibt alles im Netz, man müsste es nur finden, zuordnen und bewerten 
können ;-(

73
Wilhelm

PS:
Ich wollte dir mit dem Hauptsektretär nicht zu nahe treten. Du hast, wie 
oben beschrieben, die 'bunten Kabel' richtig! zusammenverbunden, ich 
habe 'schwere Pillendöschen' bewegt. Ich bin Pillendreher, das hat ja 
mit E-Technik auch nichts zu tun.
von Michael H. (emha)


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Wilhelm S. schrieb:
> Das war für mich das, was du auch suchst -> vernünftig die Theorie
> erklärt und praktisch aufgebaut.

Hallo, Wilhelm S., ich kann deiner Begeisterung zu dem Buch vom Autor 
Wes Hayward nur beipflichten. Das nenne ich wirklich mal ein Fachbuch, 
das auch meinen Wünschen an eine Fachliteratur entspricht. Auf den 
Seiten von Wes Hayward wird wirklich alles beschrieben, was man für die 
Grundlagen der Elektronik bis hin zu Amateurfunkschaltungen wissen muss. 
Was ich mühsam aus mehreren meiner Fachbücher herauslesen muss, hat er 
hier in eindrucksvoller Klarheit von der Theorie bis zum praktischen 
Aufbau in ein einziges Buch gepackt. Sehr interessant sind auch seine 
experimentellen Darstellungen zu den FET. Das wird in der deutschen 
Fachliteratur allenfalls nur beiläufig und mehr auf den hinteren Seiten 
kurz erklärt.

Darum kann Ich deine Begeisterung für dieses Fachbuch, das wirklich 
seinen Namen alle Ehre macht, nur zu gut verstehen. Ich habe mir gleich 
mal die PDF-Datei des Buches, es sind ja immerhin 258 Seiten, auf meinem 
USB-Stick, sprich: Laufwerk D, abgespeichert.

Alles weitere aus deinem Beitrag muss ich mir noch in Ruhe anschauen. Du 
hast ja auch einiges zu den wertvollen Tipps von Johannes F. 
geschrieben. Also, das werde ich mir noch genauer anschauen.
von Rainer W. (rawi)


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Michael H. schrieb:
> Wilhelm S. schrieb:
>> Das war für mich das, was du auch suchst -> vernünftig die Theorie
>> ...

Warum entfernst du den Link auf den Beitrag?

Wilhelm S. schrieb:
> Das war für mich das, was du auch suchst -> vernünftig die Theorie
> erklärt und praktisch aufgebaut.
: Bearbeitet durch User
von Michael H. (emha)


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Rainer W. schrieb:
> Warum entfernst du den Link auf den Beitrag?

Äh, wen meinst du denn jetzt? Hier schreibt der TO. Es sind doch alle 
Links in den Beiträgen vorhanden! Ich habe jedenfalls keine Links weder 
in meinen noch in den anderen Beiträgen entfernt!

Darum verstehe ich deine Frage nicht.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael H. schrieb:
>> Warum entfernst du den Link auf den Beitrag?
>
> Äh, wen meinst du denn jetzt?

Dich.

Wenn du auf die erste Zeile meines Beitrags dann klickst, landest du auf 
deinem Beitrag, den ich zitiere.

Wenn man das bei deinen Beiträgen macht, bekommt man keinen Link. Das 
heißt aber, dass du explizit die Zitatzeilen kaputt editierst – warum 
auch immer.

Nur, wenn man sie so lässt, wie sie automatisch erzeugt werden (da steht 
dann "XXX schrieb im Beitrag #YYY" innerhalb des Editor-Fensters), 
wandelt die Forensoftware sie automatisch in einen Link um.
von Michael H. (emha)


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Jörg W. schrieb im Beitrag #XXX schrieb im Beitrag #YYY" (innerhalb des 
Editor-Fensters).

Ich verstehe. Ich probiere das mal aus ...
von Michael H. (emha)


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Das hat wohl noch nicht klappen können. Ich mache da wohl wirklich etwas 
falsch. Ich werde mal eine PN mit meiner Frage an dich schicken!
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> Das hat wohl noch nicht klappen können.

Du mußt den Text, den du zitieren willst, markieren, und dann in dem 
betreffenden Beitrag unten rechts auf den Link "Markierten Text 
zitieren" klicken. Dann wird das alles automatisch in deine 
Schreibfläche eingefügt.
von Michael H. (emha)


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Johannes F. schrieb:
> Du mußt den Text, den du zitieren willst, markieren, und dann in dem
> betreffenden Beitrag unten rechts auf den Link "Markierten Text
> zitieren" klicken. Dann wird das alles automatisch in deine
> Schreibfläche eingefügt.

Ich glaube, es besser verstanden zu haben. Ich probiere das jetzt mal 
...
von Michael H. (emha)


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Es scheint tatsächlich funktioniert zu haben. Mensch, Danke Johannes F.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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"Antwort mit Zitat" geht ebenfalls, zitiert dann den kompletten Beitrag.
von Michael H. (emha)


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Michael H. schrieb:
> Dann wird sich
> wohl auch meine Frage zu einem TO-50-Transistor geklärt haben.

Ich habe mal meine 1. Antwort in diesem Thread zitiert! Wenn ich auf 
"Beitrag veröffentlichen" gehe, müsste wohl alles funktionieren. Mal 
schauen ...
von Thomas B. (thombde)


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Hier ein Transistor für Michael.
THT, also Steckbrettgeeignet.
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/hf-bipolartransistor_npn_15v_0_025a_0_2w_to-72-219482

Leider etwas teuer.
Aber gute Qualität.
Muste 3 mal schlucken um 5 Stück zu kaufen :)
Jetzt bin ich durch.
von Michael H. (emha)


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Danke, Thomas B. , für deinen interessanten Hinweis auf den 
Transistortypen BFY90 NPN aus dem Hause ST Microelectronics. Der 
komplementäre Transistor wäre der BFR99A PNP, der leider auch so in 
dieser Preisklasse von etwa 12€ bis 15€ pro Stück liegt.  Noch möchte 
ich meine experimentellen Aufbauten bei kleinerer HF in der KW 
betreiben. Interessant wird es hingegen tatsächlich bei  höherer HF, 
also in der UKW. Ich habe mich mit der UKW noch nicht beschäftigt. Aber 
diese rauscharmen, und daher auch teuren Transistoren sind wirklich eine 
Alternative zu GaAs-FETs.

Bei den Versuchsaufbauten muss man hingegen wirklich bei den 
Stromverteilungen aufpassen, da die Leistungen dieser Transistoren 
wirklich nur sehr kleine Werte annehmen dürfen. Also nochmals Danke, 
Thomas B.
von Michael H. (emha)


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Thomas B. schrieb:
> Hier ein Transistor für Michael.
> THT, also Steckbrettgeeignet.

Ach ja, das will ich doch noch hinzufügen! Thomas B. meinte zwar, dass 
dieser HF-Transistor BFY90 in alter THT-Marnier daher komme und daher 
steckbrettgeeignet sei. Aber ich erinnere hier an den Beitrag von Jörg 
W., den ich hier noch einmal zitieren möchte.

Jörg W. schrieb:
> Die Frage ist halt, was ein 5-GHz-Transistor damit anstellt, nicht,
> welche Arbeitsfrequenz du benutzt.

Das hat mich dazu bewogen, generell jede Schaltung, die mit jeglicher HF 
betrieben wird, generell in fliegender Freiverdrahtung oder in 
Manhattan-Style aufzubauen. Die Steckbretter nutze ich wirklich nur noch 
für NF-Anwendungen. In der digitalen Datentechnik und auch für 
Schaltnetzteile wird es wohl ein Mix von alledem sein. Da schau ich mal.
von Ina Z. (ida38)


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Ach ja, das TO-50-Gehäuse... ein echter Klassiker, aber auf dem 
Breadboard echt nervig. Diese kreuzförmigen Anschlüsse sind einfach 
nicht für Stecksysteme gemacht. Das Problem ist, dass die Metallschienen 
im Board wie kleine Kondensatoren wirken. Bei HF-Projekten spielt dein 
Signal dann komplett verrückt, noch bevor es überhaupt am Kollektor 
ankommt.

Ich mach das mittlerweile ganz pragmatisch: Ich löte einfach abgeknipste 
Drahtreste von Widerständen direkt an die Fahnen des Transistors. Dann 
lässt er sich sauber einstecken, ohne dass man das Gehäuse verbiegt. 
Denk aber dran, dass das TO-50 eigentlich die Wärme über die Platine 
abgibt. Wenn du also mit etwas mehr Leistung arbeitest, pass auf die 
Temperatur auf – auf dem Plastikträger überhitzt das Teil nämlich 
verdammt schnell!
von Michael H. (emha)


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Ina Z. schrieb:
> Denk aber dran, dass das TO-50 eigentlich die Wärme über die Platine
> abgibt.

Eine sehr wichtige Erkenntnis, die du mir auf den Wege gibst. Auf den 
Bildern der Amateurelektroniker sieht man auch deutlich, dass die 
Lötfahnen am TO-50-Gehäuse der Transistoren nicht gekürzt wurden. Das 
widerspricht zwar den Anforderungen einer HF-Schaltung möglichst kurze 
Verbindungen herzustellen. In diesem Fall hingegen macht aber die 
Abführung der Wärme über eine definiert längere Fahne tatsächlich Sinn. 
Also, nach Möglichkeit die Fahnen nicht kürzen, obwohl man es gerne 
machen möchte. Ein wichtiger Hinweis von dir, Ina Z.
von Jochen F. (jamesy)


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Als preiswerte Alternative für Frequenzen unter 30 MHz bietet sich der 
BF 959 an, der ist auch preislich etwas günstiger als der BFY90.
von Jochen F. (jamesy)


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Gerade gesehen - den 959 gibt es wohl nicht mehr neu. Den BF199 aber 
schon, 20 Cent bei Reichelt, das ist der Vorgänger.
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo Michael,

höre auf, dich zu verzetteln. Wenn ich mir die letzten Beiträge ansehe, 
das kann dich nur verwirren.
Lass den ganzen TO-50 Krempel erstmal beiseite und komme ja nicht auf 
die Idee, dir einen BFY90 o.ä. zu kaufen. Für den Preis bekommst du 10 
BF199! Den BFY bekommst du nicht gebändigt, genau wie deinen TO-50 Kram. 
Nicht die scheinbar/anscheinend tollen Eigenschaften aus den 
Werbeblättern der Hersteller sind das Kriterium. Es muss Sinn machen, 
und die Industrie hat auf den zehntel Pfennig geachtet. Auch ich/wir 
bin/sind darauf hereingefallen. Die AFU-Gurus der damaligen Zeit haben 
etwas propagiert, und die Horde der 'Unwissenden (Doofen)' ist ihnen 
gefolgt. Ich nehme mich selbst nicht aus. Die entsprechenden AFU-Firmen 
haben sich eine goldene Nase verdient.

Du hast von 12MHz gesprochen, zeig doch mal davon ein Schaltbild, was du 
planst. Das wäre viel sinnvoller, als 'scheinbar heisse' Tips aus allen 
Ecken zu bekommen, die du nicht einzuordnen weisst.

Ich habe noch etwas anderes zum Herunterladen gefunden:

https://www.worldradiohistory.com/BOOKSHELF-ARH/Technology/ARRL/The-Radio-Amateur%27s-Handbook-ARRL-1984.pdf

Ein 'Radio Amateurs Handbook' von 1984. Mockiere dich nicht über das 
Alter/Datum. Zur damaligen Zeit waren das Bücher zum Lernen und! zum 
Basteln. Ab den 90er Jahren verkam es bzgl. Amateurfunk zu einem sehr 
allgemein gehaltenen  Übersichtswerk. Kaufe kein Heutiges, und wenn du 
mal selber eins in den Fingern haben möchstest -> kaufe nichts nach 
1990.

73
Wilhelm
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Jochen F. schrieb:
> Den BF199 aber
> schon, 20 Cent bei Reichelt, das ist der Vorgänger.

Lieber Jochen, wenn du zuerst den ganzen Thread verfolgt hättest, wäre 
dir sicher aufgefallen, daß ich den BF199 schon empfohlen hatte. ...und 
wenn wir weiter durch die Jahrzehnte RETRO gehen, werden uns wohl noch 
solch eine Menge an BFxyz begegnen, daß selbst auch dir schwindelig 
wird.
Nett, das du dich wieder mal gemeldet hast.. ;-)

Ina Z. schrieb:
> Das Problem ist, dass die Metallschienen
> im Board wie kleine Kondensatoren wirken. Bei HF-Projekten spielt dein
> Signal dann komplett verrückt, noch bevor es überhaupt am Kollektor
> ankommt.

Sorry, das kann ich mir schlecht vorstellen; Femtofarad in diesen 
Frequenzbereichen?
Nach meinem Wissen soll(te) das die Induktivitäten der Anschlüsse 
minimieren.

73
Wilhelm
von Soul E. (soul_eye)


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Wilhelm S. schrieb:
> Ina Z. schrieb:
>> Das Problem ist, dass die Metallschienen
>> im Board wie kleine Kondensatoren wirken. Bei HF-Projekten spielt dein
>> Signal dann komplett verrückt, noch bevor es überhaupt am Kollektor
>> ankommt.
>
> Sorry, das kann ich mir schlecht vorstellen; Femtofarad in diesen
> Frequenzbereichen?
> Nach meinem Wissen soll(te) das die Induktivitäten der Anschlüsse
> minimieren.

Es geht um die Kontaktleisten des Steckbrettes. Die können durchaus auf 
zweistelllige pF kommen. Daher sind Steckbretter für HF eher zweite 
Wahl. Gut, flackerndes Klolicht mag da noch funktionieren.
von Thomas B. (thombde)


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Soul E. schrieb:
> Es geht um die Kontaktleisten des Steckbrettes. Die können durchaus auf
> zweistelllige pF kommen. Daher sind Steckbretter für HF eher zweite
> Wahl. Gut, flackerndes Klolicht mag da noch funktionieren.

Bei den Steckbrettern gibt es leider gewaltige Qualitätsunterschiede.
Sieht man aber auch schon an dem Preis.
Einige Steckbretter werden schon nach 3-4 Jahren pissegelb.
Und der Kunststoff wird spröde.
Wahrscheinlich irgend so ein geschrädderter Mist.
Nennt sich dann natürlich recycle.
von Michael H. (emha)


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Wilhelm S. schrieb:
> Du hast von 12MHz gesprochen, zeig doch mal davon ein Schaltbild, was du
> planst. Das wäre viel sinnvoller, als 'scheinbar heisse' Tips aus allen
> Ecken zu bekommen, die du nicht einzuordnen weisst.

Momentan ist ein Handwerker bis zum Wochenende mit der Renovierung 
meines Badezimmers beschäftigt. Darum müssen meine Basteleien bis dahin 
leider ruhen. Dazu habe ich ein Bild von meiner Abstellkammer gemacht, 
um die Versperrung zu meinen Bauelementen zeigen zu können (Bild 
"Abstellkammer").

Da ich mit dem Weltempfänger-Bausatz von Franzis mit der SSB-Technik 
bisher keinen Erfolg hatte, möchte ich einen HF-Verstärker für KW bauen. 
Dazu gibt es eine Schaltung im Topp Buch 11 vom Autor Dieter Dorsch 
"Kleines Praktikum der Antennen-Verstärker" (Bild "LMK-Verstaerker"). 
Das Herzstück ist ein Differenzverstärker MA3005. Ich werde hingegen den 
besseren Verstärker MA3006 nutzen, dessen Pin-Belegung mit dem MA3005 
identisch ist. Im Datenblatt ist diese Schaltung noch etwas klarer zu 
deuten. Darum habe ich für mich die Schaltung an meine Bedürfnisse 
angepasst (Bild "HF-Verstaerker_fuer_KW"). Das Verstärker-IC im 
TO-73-Metallgehäuse werde ich zusammen mit der gesamten Schaltung in 
fliegender Freiverdrahtung ausführen. Dann werde ich ja das Ergebnis 
sehen und hören können. Dazu soll mir auch mein Spektrumanalysator 
näheres zeigen können.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael H. schrieb:
> möchte ich einen HF-Verstärker für KW bauen

Das Projekt in allen Ehren (und als Lernprojekt mag es gut taugen), aber 
in der Regel lohnt sich für diese Frequenzen kein Verstärker. Das 
Problem auf diesen Frequenzen ist der allgegenwärtige Störnebel, vor 
allem im urbanen Umfeld. Ob man den nun noch extra verstärkt oder nicht, 
ändert an der Lesbarkeit der empfangenen Signale nicht viel …

Erst im oberen Kurzwellenbereich und darüber spielt das Eigenrauschen 
der Schaltung wirklich eine nennenswerte Rolle.
von Michael H. (emha)


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Jörg W. schrieb:
> Das
> Problem auf diesen Frequenzen ist der allgegenwärtige Störnebel, vor
> allem im urbanen Umfeld.

Ja, Jörg W., da wirst du leider recht haben. Nur irgendwie muss ich den 
Empfang ja verbessern können, da bin ich noch am Ausprobieren. Und das 
mit einem Empfangsbausatz, der ohnehin keine sonderliche Empfindlichkeit 
mit sich bringt. Aber darüber hatten wir ja schon in diesem Thread 
gesprochen.

Am Tage geht da sowieso nichts. Erst ab den frühen Abendstunden fallen 
auch wieder die internationalen  AM-Kurzwellensender rein. Quasi, wenn 
sich langsam wieder die D-Schicht in der Atmosphäre abbaut. Dann kann 
ich auch ganz leise wenigstens zwei oder drei Amateurfunkstellen hören. 
Nur kann ich dir noch nicht sagen, in welchen Frequenzen sie senden. 
Bevor ich zu weiteren meiner Schritte gehe, probiere ich halt 
zuallererst eine Hf-Verstärkung aus, die man ohnehin nicht beliebig weit 
treiben kann. Ich gehe von einer Verstärkung von etwa 6dB aus. 
Interessant wäre tatsächlich auch die Anhebung des Eigenrauschens.

Aber wie gesagt, man muss sich das in der Praxis anschauen.  Es ist halt 
erstmal reines Sammeln von Erfahrungen ohne großen praktischen Nutzen, 
abgesehen von einem evtl. besseren Empfang. Man muss das sehen bzw. 
hören können.
von Johannes F. (jofe)


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Thomas B. schrieb:
> 
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/hf-bipolartransistor_npn_15v_0_025a_0_2w_to-72-219482
>
> Leider etwas teuer.
> Aber gute Qualität.

Hättest gleich nen 1.000er-Beutel nehmen sollen, dann kostet das Stück 
"nur noch" 9,60 EUR.

Im Ernst: die Beschreibung erwähnt zwar Central Semiconductor, aber in 
der Tabelle sowie im Titel steht "Hersteller: FREI". Normalerweise 
bedeutet diese Angabe im Reichelt-Jargon, daß irgendwelche fragwürdigen 
Nachbauten asiatischer Billigbuden wie CDIL oder ISC verkauft werden. 
Für sowas wäre ein Zehntel des Preises schon arg überteuert.
: Bearbeitet durch User
von Bernhard S. (gmb)


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Soul E. schrieb:
> Die können durchaus auf zweistelllige pF kommen.

Zwischen den langen Verbindern für die Versorgungsspannung, ja, zwischen 
den einzelnen Kontakten sind es keine zweistelligen pF. Ich habe gerade 
mal nachgemessen, ich habe ca. 1.8 pF.
von Thomas B. (thombde)


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Johannes F. schrieb:
> Im Ernst: die Beschreibung erwähnt zwar Central Semiconductor, aber in
> der Tabelle sowie im Titel steht "Hersteller: FREI". Normalerweise
> bedeutet diese Angabe im Reichelt-Jargon, daß irgendwelche fragwürdigen
> Nachbauten asiatischer Billigbuden wie CDIL oder ISC verkauft werden.
> Für sowas wäre ein Zehntel des Preises schon arg überteuert.

Die BFY90 von Reichelt sind originale von Central Semiconductor.
Beitrag "Original BFY90?"
von Johannes F. (jofe)


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Thomas B. schrieb:
> Die BFY90 von Reichelt sind originale von Central Semiconductor.

Mag sein, trotzdem viel zu teuer, kein vernünftiges 
Kosten-Nutzen-Verhältnis. Bestenfalls noch sinnvoll für Restauration 
älterer Geräte, aber nicht für Neuentwicklungen bzw. Experimente.

Für die Zwecke des TO wäre das auf jeden Fall Geld zum Fenster hinaus 
geworfen.
von Thomas B. (thombde)


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Johannes F. schrieb:
> Mag sein, trotzdem viel zu teuer, kein vernünftiges
> Kosten-Nutzen-Verhältnis. Bestenfalls noch sinnvoll für Restauration
> älterer Geräte, aber nicht für Neuentwicklungen bzw. Experimente.

Klar sind die zu teuer, deswegen habe ich ja gemeckert.
Um Neuentwicklungen geht es mir nicht.
Ich repariere oder bastele.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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Michael H. schrieb:
> Das hat mich dazu bewogen, generell jede Schaltung, die mit jeglicher HF
> betrieben wird, generell in fliegender Freiverdrahtung oder in
> Manhattan-Style aufzubauen.

Mein 7-MHz-Sender, mit dem ich gestern an der "Minimal Art Session" 
teilgenommen habe.  Sollte eigentlich mal ein Testaufbau für eine 
Klasse-E-PA werden, aber die hat dann irgendwie nie so recht 
funktioniert. Davon stammt allerdings noch die Isolationsfräsung für den 
PA-Transistor. Am Ende wurde es dann eine simple Klasse-C-PA mit einem 
RD06HHF1 (MOSFET).
von Michael H. (emha)


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Recht herzlichen Dank für das sehr interessante Bild,Jörg W., das du uns 
da zeigst. Da ich den Amateurfunklehrgang in der E-Klasse, denn die 
N-Klasse ist mir für meine zukünftigen Sender-Versuchsaufbauten dann 
doch zu sehr eingeschränkt, noch nicht abgeschlossen habe, sind halt 
sämtliche Sender-Versuchsaufbauten, erst recht für die 
Fernsteuertechnik, ein Tabu für mich.

Du zeigst uns, wie ein Profi seine selbst entwickelte Sendertechnik 
aufbaut. Ich möchte nicht weiter auf die von dir benutzten Bauteile 
eingehen, das würde zu weit führen. Ich seh ja selbst noch meine 
Praxisdefizite allein bei den von dir genutzten Bauelementen. Wirklich 
sehr interessant!
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael H. schrieb:
> …, sind halt
> sämtliche Sender-Versuchsaufbauten, erst recht für die
> Fernsteuertechnik, ein Tabu für mich.

Fernsteuertechnik wäre noch ein eigenes Kapitel und hat mit 
Amateurfunkdienst gar nichts zu tun.

Selbstverständlich darfst du auch ohne Amateurfunkgenehmigung Sender 
aufbauen; du darfst damit halt nur nicht „in die Luft gehen“.  Aufbau 
und Messungen an einem Abschlusswiderstand (die man vor dem richtigen 
Sendebetrieb ohnehin machen muss) sind aber völlig legal.

> Du zeigst uns, wie ein Profi seine selbst entwickelte Sendertechnik
> aufbaut.

Nee, das hat nichts mit „Profi“ zu tun.  Das ist quick & dirty: „hurra, 
es funktioniert – lass es uns benutzen“.

Es sollte nur zeigen, dass HF nichts Mystisches ist und man das auch 
experimentell einfach aufbauen kann.
von Michael H. (emha)


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Hallo Jörg W. Ich erspare mir jetzt Auszüge von deiner Antwort, dann 
müsste ich dein gesamten Beitrag in meinem zitieren.

Also, erstmal zu der Fernsteuertechnik: Der Amateurfunk hat nichts mit 
der Fernsteuertechnik zu tun. Die Frequenzbereiche sind ganz andere als 
im Amateurfunk. Ich selbst habe ja einige Fachliteratur dazu, die 
heutzutage schon längst von der modernen Technik überholt wurde. In den 
alten Fachbüchern wird sogar noch im 16MHz-Band die Fernsteuertechnik 
betrieben, das längst schon nicht mehr für die Fernsteuerung zur 
Verfügung steht. Genauso kann man auch das 27MHz-Band als eher 
antiquiert betrachten. Heute ist das 47MHz-Band die untere Grenze der 
Fernsteuerung. Heutzutage wird die Fernsteuerung eher bei, ich glaube, 
433MHz betrieben. Das hat aber nichts mit dem Amateurfunk zu tun. 
Fernsteuertechnik ist halt eine spezielle Technik für sich.

Ohne einen Sender kann ich keinen Empfänger betreiben. Dazu nutze ich 
ein Signalgenerator mit 2 getrennten Ausgängen mit bis zu 60MHz. Damit 
habe ich mir zum Anfang eine AM-Modulation aufgebaut, die ich auf eine 
SSB-Technik oder FM-Modulation erweitern will. Die Ausgangsspannung 
dämpfe ich auf einige µV, um damit die Antennenspannung im Empfänger 
nachzubilden. Ich denke mal, das ich mit diesen kleinen 
Ausgangsleistungen keine großen Störungen um mich herum erzeuge.

Und was dein selbstgebauten Sender betrifft: Stell dein Können nicht 
unter den Scheffel. Die provisorischen, aber betriebssicheren gelöteten 
Verbindungen sehen halt in dieser speziellen Aufbautechnik so aus, wie 
sie aussehen. Wer mehr über diese Aufbautechnik erfahren will, der 
braucht nur im Internet über den sog. Manhatten-Style nachschauen. Da 
gibt es unzählige Beispiele für diese experimentelle Löttechnik in der 
HF, genannt "Manhatten-Style".
Beitrag #8051032 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #8051096 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael H. (emha)


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Ina Z. schrieb im Beitrag #8051032:
 Kurz gesagt, pass bei deinen Tests wirklich gut auf
> die Überhitzung auf!

Ja, Ina Z., da werde ich auf jedenfall aufpassen. Allein bei meinen 
Versuchen habe ich doch manchmal selbst ein komplexes Bauteil überhitzt, 
weil ich den ansteigenden Strom, woher auch immer, nicht rechtzeitig 
berücksicktigt habe. Da bin ich tatsächlich, wie man so schön sagt, 
selber ein "gebranntes Kind".

Das gehört hier zwar nicht zu diesem Thread, aber ich möchte es doch 
noch kurz erzählen: Mein ehemaliger Arbeitskollege zeigte mir mal einen 
kleinen MOSFET, der mit bis zu 40A! betrieben werden kann. Als ich 
jedoch die kleinen Beinchen von diesem kleinen Bauteil sah, musste ich 
an das Video von den bekannten Autodoktoren denken, die mal einen 
Anlasser mit 60A! angetrieben haben. Dazu benutze einer dieser 
Autodoktoren zwei Anschlussleitungen, die man wohl eher mit dicken 
Anschlusskabeln bezeichnen würde. Als er den Anlasser in Betrieb nahm, 
streckten sich im Einschaltmoment die dicken Anschlusskabel.

Und dann sah ich wieder auf diese kleinen, dünnen Anschlussbeinchen des 
MOSFETs. Also, 40A! können daher nur impulsweise in dieses kleine 
Bauteil geschickt werden, wobei die Impulse sehr kurz sein müssen. Nur 
so kann ich mir die Stromlast von 40A! erklären.
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Aktuelle FETs können noch viel mehr, als Beispiel:

https://www.infineon.com/assets/row/public/documents/24/49/infineon-irfs7437-datasheet-en.pdf
1
ID (Silicon Limited) 250A
2
ID (Package Limited) 195A

Du siehst also, deine Bedenken bezüglich dessen, was die kleinen 
Gehäuse(-beinchen) können, sind nicht völlig unberechtigt, aber weit 
jenseits von "nur" 40 A.

Der Punkt ist die entstehende Verlustleistung: wenn du den Transistor im 
Schaltermodus betreibst, bei 1,8 mΩ (garantiertes Maximum für 10 V 
Ansteuerung) verursachen 200 A halt gerade mal 360 mW Verlustleistung im 
Transistor selbst.  Selbst, wenn jetzt noch ein oder zwei Watt in den 
Zuleitungen entstehen, wird das Teil trotzdem nicht sehr heiß.  Selbst 
ohne Kühlkörper, bei 40 K/W erzeugen 2 W gerade mal 80 K Übertemperatur, 
bei 25 °C Außentemperatur wird also der Transistor im Inneren 105 °C 
heiß.  Immer noch weit entfernt von der maximalen Sperrschichttemperatur 
von 175 °C.  (Dass man diese Transistoren im praktischen Betrieb 
trotzdem oft gut kühlen musst, hängt dann eher mit dynamischen Verlusten 
zusammen, wenn man sie bei hoher Frequenz umschaltet.)

Andererseits: wenn du dir die typischen HF-Transistoren und ihre 
Arbeitspunkte mal ansiehst: 10 mA Kollektorstrom bei 6 V 
Kollektor-Emitter-Spannung dürften dort schon eher das obere Ende der 
Verlustleistung markieren.  Selbst, wenn kleine Gehäuse vielleicht 200 
K/W Wärmewiderstand zur Umgebung haben, macht das noch nicht einmal 20 K 
Übertemperatur am Chip.  Inas Warnung ist also weitgehend aus der Luft 
gegriffen … Das Einzige ist, dass du die Übertemperatur bei 
HF-Schaltungen oft gering halten willst, weil sie zu Verschiebungen des 
Arbeitspunkt und damit der HF-Parameter des Transistors führt.
: Bearbeitet durch Moderator
von Jochen F. (jamesy)


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Man kann auch eine Kupferfolie oder Weißblech (kleines Rechteck) auf den 
"kalten" Anschluß löten als Kühlfahne.
von Michael H. (emha)


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Jörg W. schrieb:
> Das Einzige ist, dass du die Übertemperatur bei
> HF-Schaltungen oft gering halten willst, weil sie zu Verschiebungen des
> Arbeitspunkt und damit der HF-Parameter des Transistors führt.

Danke, Jörg W., für deine interessante Aufklärung für dieses mir bisher 
unerklärliche Phänomen, sehr große Ströme (die allerdings wohl nur 
abstrakt bzw. imaginär auftauchen können) in diese kleinen Bauteile zu 
schicken.

Bisher habe ich mich nicht sonderlich um die Verarbeitung solch grosser 
Ströme gekümmert. Da bin ich tatsächlich immer noch old school 
unterwegs. Heute nutze ich zumindest wenigstens statt eines 
Schalttransistors oder den Gegentakttransistoren eher einen MOSFET. 
Genau aus den Gründen, die du in deinem Beitrag beschreibst. Interessant 
wird es tatsächlich für mich, wenn ich für meinen zukünftigen 
Sendebetrieb HF-Leistungstransistoren einsetzen muss. Dann kommt auch 
dein letztgenannter Auszug aus deinem Beitrag zum Tragen. In der 
Empfängertechnik musste ich mich bisher nicht damit beschäftigen.
von Johannes F. (jofe)


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Michael H. schrieb:
> sehr große Ströme (die allerdings wohl nur
> abstrakt bzw. imaginär auftauchen können)

Nein, die können ganz real auftauchen, wenn es so im Datenblatt steht.

Da die Beinchen nur ein paar Millimeter im eingebauten Zustand lang sind 
und sie auch gut über die Lötverbindung in der (doppelseitigen 
durchkontaktierten) Platine die Wärme ableiten, können die sehr große 
Ströme vertragen.
von Michael H. (emha)


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Johannes F. schrieb:
> Nein, die können ganz real auftauchen, wenn es so im Datenblatt steht.

Danke, Johannes F., für deinen ineressanten Hinweis. Wenn ich mich in 
naher Zukunft auch mal mit grösseren Strömen jenseits von, sagen wir 
mal, 5A bewegen sollte, werde ich deinen Hinweis in meinem Hinterkopf 
behalten. Danke!
Beitrag #8051368 wurde von einem Moderator gelöscht.
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