Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie wird ein TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht?


von Michael H. (emha)


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Da ich in den vom Forum gefunden Beiträgen nichts adäquates finden 
konnte, wiederhole ich hier noch einmal meine Frage: Wie wird ein 
TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht? bzw. wie macht man das 
wohl am sinnvollsten? Immerhin sind es ja HF-Transistoren.

von Bernd B. (bbrand)


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Am sinnvollsten ist, das gar nicht zu machen.
HF und Steckbrett verträgt sich nun mal nicht.

von Helmut -. (dc3yc)


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Nimm Lochraster oder baue die Schaltung im Manhattanstyle auf!

von Michael H. (emha)


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Ja, Bernd B., ich glaube auch, dass es hier tatsächlich sinnvoller wäre, 
sog. HF-Rasterplatinen zu verwenden. Ich werde mir mal diese speziellen 
Experimentierplatinen für meine HF-Experimente zulegen. Dann wird sich 
wohl auch meine Frage zu einem TO-50-Transistor geklärt haben.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Michael H. schrieb:
> Da ich in den vom Forum gefunden Beiträgen nichts adäquates finden
> konnte, wiederhole ich hier noch einmal meine Frage: Wie wird ein
> TO-50-Transistor auf einem Steckbrett angebracht?

Wer mit TO-50 auch nichts anfangen kann: ein Beispiel wäre der BF961

> wie macht man das wohl am sinnvollsten?
> Immerhin sind es ja HF-Transistoren.

Wenn die Schaltung wirklich HF ist und nicht nur zittriger Gleichstrom™, 
dann macht man das gar nicht auf dem Steckbrett. Eher als Draht-Igel, 
sprich alles mit kurzen Verbindungen zusammenlöten. Oder gar eine 
zweiseitige HF-Prototypenplatine: eine Seite durchgängig GND, auf der 
anderen Seite Lötinseln.

: Bearbeitet durch User
von Michael H. (emha)


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Helmut - schrieb:
> Nimm Lochraster oder baue die Schaltung im Manhattanstyle auf!

Auch dieser sog. Manhattanstyle ist eine Überlegung wert, wenn die 
Schaltungen nicht allzu gross ausfallen sollten. Dafür habe ich mir 
extra die Webseite

https://elektronikbasteln.pl7.de/schaltungen-mit-der-manhatten-style-technik-aufbauen

von V. Lange-Janson abgelegt. Danke an euch beiden.

Beitrag #8043494 wurde vom Autor gelöscht.
von Thomas B. (thombde)


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Falls noch THT im Spiel ist (Widerstände, Kondensatoren).
Doppelseitige Kupfer beschichtete Platine.
Bohrungen von einer Seite ansenken.
Die ungesenkte Seite als GND verwenden.

von Michael H. (emha)


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Axel S. schrieb:
> Wer mit TO-50 auch nichts anfangen kann: ein Beispiel wäre der BF961

Ja, das stimmt. TO-50 beschreibt ein spezielles Transistorgehäuse der 
Transistoren, die damals in der HF-Technik verbaut wurden.

von Thomas B. (thombde)


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Bei Volkers Bastelseite sind die Platinenschnipsel auch etwas Arbeit.
Man kann aber auch mehrere Varianten kombinieren.
Je nach Schaltungsaufwand.

PS:
Um wie viel HF geht es eigentlich?
5000 MHz?
Dann muss sogar THT zum Frisör.

: Bearbeitet durch User
von Michael H. (emha)


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Thomas B. schrieb:
> Um wie viel HF geht es eigentlich? 5000 MHz?

Ach Gott bewahre. Am Anfang meiner HF-Experimente will ich mich noch in 
den unteren HF-Bereichen, auch genannt als KW, bewegen. Also max. bis 40 
MHz. Also für die HF-Experten jenseits von 40MHz wohl nur einen Lacher 
wert. Für mich aber doch hochinteressant, weil ich mich am Anfang noch 
speziell mit der Einseitenbandtechnik und die dafür erforderlichen 
Direktmischempfänger beschäftigen will.

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