Anstelle eines Vorwiderstandes / NTCs hat der Trafo zwei Primärwicklungen mit (fast) gleicher Windungszahl: eine aus dünnem Draht, die immer aktiv ist, und die Hauptwicklung, die mit kurzer Verzögerung zugeschaltet wird. Die dünne kann man bifilar in den Windungs-Zwischenräumen der Hauptwicklung unterbringen, sodass sie keinen zusätzlichen Platz beansprucht. Durch den höheren Kupfer-Füllfaktor wird sogar die Kühlung besser. Wenn man ein bipolares (selbsthaltendes) Relais für die Hauptwicklung verwendet, kostet es nicht einmal mehr Energie. https://www.freepatentsonline.com/DE102014011582.html Vermarktende Firma ist FSM AG. Erfinder des HiwiTrafo (Trafo mit Hilfswicklung) ist Michael Konstanzer (emeko), der auch die Trafoschaltrelais erdacht hat. https://emeko.de/fileadmin/user_upload/pdf/Deutsch/MArvin/m19/01-transformator_ohne_Einschaltstrom_einschalten.pdf https://einschaltstrombegrenzer.com/fileadmin/user_upload/pdf/Deutsch/MArvin/10-HIWITRAFO-Teil1-kurz.pdf Tauscher-Transformatoren ist derzeit der einzige Lizenznehmer. https://www.tauscher-transformatoren.de/html/einschaltstrom1.html
:
Bearbeitet durch User
Torsten B. schrieb: > eine aus dünnem > Draht, die immer aktiv ist, und die Hauptwicklung, die mit kurzer > Verzögerung zugeschaltet wird. Wie passt "immer aktiv" mit "kurzer Verzögerung" zusammen?
> https://www.freepatentsonline.com/DE102014011582.html > Vermarktende Firma ist FSM AG. Patent wurde vor üper 10 Jahren eingereicht, ob es sich irgendwelche Bereiche außer Deutschland bezieht ist nicht erkennbar. Es steht zu hinterfragen, ob der Patenschutz nicht abgelaufen ist und somit keine Grundlage für Lizenzvermarktung besteht. Patente für Hilfswicklungen am Trafo gibt es unzählige, besonders ist mir eigentlich nur das für den Apple II in Erinnerung geblieben: * http://www.righto.com/2012/02/apple-didnt-revolutionize-power.html
Torsten B. schrieb: > kostet es nicht einmal mehr Energie. Unsinnig. Beide Wicklungen haben dieselbe Induktivität und damit denselben Leerlaufstrom, nur die hochohmige Wicklung würde bei eingeschalteter Sekundärlast abrauchen. Wenn die hochohmige Wicklung dauernd am Netz läge, würde der Trafo dauernd Leerlaufstrom ziehen, ebenso wie ein normaler Trafo mit sekundarseitig abgetrennter Last, auch dieser Patenttafo würde eine sekundarseitig abgeschaltete Last erfordern (siehe vorheriger Absatz). Eine dauerhafte aufrechterhaltene Magnetisierung durch die hochohmige Wicklung ist also nicht möglich bzw. bewirkt dasselbe wie ein normaler Trafo dauernd am Netz und nur sekundärseitig getrennt. Also müssen beide Wicklungen des Trafos abgeschaltet werden, die niederohmige wird eben kurz nach der hochohmigen eingeschaltet. Das Einschalten der hochohmigen Wicklung führt zu demselben Leerlaufstrom wie bei einem normalen Trafo, der Einschaltstrom selbst wird nur durch die hochohmigkeit der Wicklung starker begrenzt, nicht durch irgendwelche physikalischen Trafoeffekte. Genau dasselbe (also wirklich exakt dasselbe einschaltstromstoss-reduzierende Verhalten) kann man erreichen durch einen vorgeschalteten Widerstand an der Hauptwicklung der nach dem Einschaltmoment überbrückt wird, man braucht dann keinen teuren Patenttrafo. Das Trafoparent ist vollkommen nutzlos.
:
Bearbeitet durch User
Aber die Rechtschreibfehler sind süss. (waren süss)
:
Bearbeitet durch User
Was für gequirlte Kacke! Grammatikalisch und physikalisch komplett Unsinn!
Heinrich K. schrieb: > Aber die Rechtschreibfehler sind süss. (waren süss) Schreibfehler, die korrigiert werden, sind offensichtlich keine Rechtschreibfehler sondern Tippfehler. Aber dazu reicht dein kleiner Verstand nicht, dass winzige Tastflächen ohne Druckpunkt die bei irgendeiner Annäherungsentfernung reagieren wohl Tippfehler fördern.
>> Aber die Rechtschreibfehler sind süss. (waren süss) > > Schreibfehler, die korrigiert werden, sind offensichtlich keine > Rechtschreibfehler sondern Tippfehler. Eben. Hinzu kommt die schiere Anzahl von lokalen und historischen Schreibvarianten und ohnehin die je nach Ort/Stellung gravierende Diskrepanz zwischen Schrift und gesprochenen Wort (Im Duden steht "Pferd", hier sagt man "Gaul" ;-)) > Aber dazu reicht dein kleiner > Verstand nicht, dass winzige Tastflächen ohne Druckpunkt die bei > irgendeiner Annäherungsentfernung reagieren wohl Tippfehler fördern. IMHO ist dergleichen weniger eine Verstandes- als eine Charakterfrage; mancher kann es halt nicht an sich halten und muss den Rechtschreibnazi raus hängen lassen. SCNR
Magnus M. schrieb: > Wie passt "immer aktiv" mit "kurzer Verzögerung" zusammen? Na die eine Wicklung ist immer aktiv, die andere Wicklung wird nach kurzer Verzögerung zu der immer aktiven zugeschaltet. So kompliziert ist das gar nicht, weder gramatikalisch noch physikalisch.
Bradward B. schrieb: > IMHO ist dergleichen weniger eine Verstandes- als eine Charakterfrage; bei deiner penetranten Weigerung vernünftig zu zitieren, solltest du dich mit einem Urteil über den Charakter anderer Leute zurückhalten. Mach dir erstmal Gedanken über deinen eigenen.
> Wenn die hochohmige Wicklung dauernd am Netz läge, würde der > Trafo dauernd Leerlaufstrom ziehen, ebenso wie ein normaler > Trafo mit sekundarseitig abgetrennter Last, auch dieser Patenttafo > würde eine sekundarseitig abgeschaltete Last erfordern (siehe > vorheriger Absatz). Mit "immer aktiv" meinte ich natürlich, sie wird als erste eingeschaltet, danach (nach 20-100 ms, bei richtig großen Trafos bis 1 Sekunde) erst die Hauptwicklung. Die Hilfswicklung wird ja durch die Wärmeträgheit der Hauptwicklung gekühlt, und in den paar Millisekunden raucht auch nichts ab. Der Vorwiderstand wird halt "in die Trafowicklung" eingebaut und statt kurzgeschlossen wird die niederohmige Wicklung parallelgeschaltet. Die Reduzierung des Einschaltstromes erfolg einzig durch den ohmschen (ca. 10-20 fachen) Widerstand der dünnen Wicklung. Eine weitere Möglichkeit, falls der Trafo bereits besteht, ist, einen kleineren "weichen" Trafo mit den selben Spannungswerten sekundär parallel zum Haupttrafo zu schalten. Die Primärwicklung des Haupttrafo wird verzögert dazugeschaltet. Bei Bedarf kann man danach den Hilfstrafo abtrennen.
J. T. schrieb: > Magnus M. schrieb: >> Wie passt "immer aktiv" mit "kurzer Verzögerung" zusammen? > > Na die eine Wicklung ist immer aktiv, die andere Wicklung wird nach > kurzer Verzögerung zu der immer aktiven zugeschaltet. > > So kompliziert ist das gar nicht, weder gramatikalisch noch > physikalisch. Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll? Eine kleine elektronische Schaltung mit Vorwiderstand (meine mit NE555) macht das besser, ganz ohne irgendwelche Spezialwicklungen. Damit bekommt man jeden stinknormalen Trafo in den Griff. Sowas habe ich schon dutzendweise verbaut (Trenntrafos, PA-Anlagen, Netzteile usw. bis zu 4kW) und hat immer funktioniert. (gibt hier im µC.NET auch Beiträge dazu) Old-Papa
Old P. schrieb: > Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll? Zu sinnvoll oder nicht hab ich nichts gesagt. Ich wollte nur darauf hingewiesen haben, das die Aussage von Magnus nicht sehr sinnvoll war, da er die Äusserung auf die er sich bezog, ganz offensichtlich nicht richtig verstanden hat.
Das Einschaltstrom-Problem besteht ja auch bei richtig großen Versorungs-Trafos, bei denen es mehrere Sekunden dauert, bis das Magnetfeld stimmt. Sound of an inrush current into a 40MVA Power Transformer. #electricity #transformers #energy 209.532 Aufrufe https://www.youtube.com/shorts/SY5ai6YkCbY Der Vorteil aller Schaltungen ist, dass der Trafo dann richtig steif ausgelegt werden kann, wodurch man einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Denn eine künstlich höherohmige Primärwicklung zur Dämpfung des Einschaltromes hat auch höhere Verluste.
:
Bearbeitet durch User
Torsten B. schrieb: > geniales Patent Gähn. Hast du es ausprobiert? Hat es funktioniert? Hast du gemessen? Wie sehen die Messprotokolle aus? Oder beruht deine Beurteilung "genial" einzig auf der Papierform? Papier ist geduldig. Patentschriften erst recht. Aber bleiben wir bei der Papierform. Weist du was an dem Patent auffällt? Es hing fast 12 Jahre in der Pipeline rum. Angemeldet 2.8.2014, veröffentlicht 26.2.2026. Weist du was noch auffällt? Ein Haufen Entgegenhaltungen. Darunter Wikipedia-Zitate. Ja, ernsthaft Wikipedia-Zitate. Für mich sieht das mehr so aus als ob es mit der Patentierbarkeit, der Erfindungshöhe, knapp war. Bei der Beurteilung nach der Papierform ist das für mich eher ein Kriterium als ein unqualifiziertes "genial". Tja, und dein Posting? Warum der Drang Erfinder, Anmelder, Lizenznehmer zu nennen? Hast du eigene Interessen?
Hannes J. schrieb: > Für mich sieht das mehr so aus als ob es mit der Patentierbarkeit, der > Erfindungshöhe, knapp war. Die spielt doch keine Rolle, da der Patentamtsmitarbeiter durch die Gebühren seinen Job sichert, die Anzahl der Patente zum Nationalstolz zählen, wird alles noch so triviale durchgewunken, so lange es die richtige Form hat. Hinterher können ja immer noch Gerichtsverfahren die Gültigkeit bewerten, die allermeiste previous art ist ja gerade bei einfachen Sachen nicht bekannt da vernünftige Leute einfache Gedanken nicht patentierten lassen.
:
Bearbeitet durch User
nomen est omen:"laberkopp", passt! Immer "gscheid" von oben herab, in Wirklichkeit zu blöd, seinen rant vor dem Absenden ! ! einmal selber ! ! zu lesen. Als Vielquatscher bereits und häufig auf die Zitatfunktion hingewiesen worden, interessiert der laberkopf sich wiederholt "einen Dreck dafür". Stampft verärgert mit dem Fuß auf, weil er auf eigene Fehler aufmerksam gemacht wird, das geht dann natürlich gar nicht: Das eitle Ego wurde erschüttert! Ich habe immer Recht! Der andere Vielquatscher wechselt öfter den nickname: fpgakuechle=klarputz=bradward=.... Auch eine Form der Psychose!
Heinrich K. schrieb: > Als Vielquatscher bereits und häufig auf die Zitatfunktion hingewiesen > worden, Der Laberkopp kann wenigstens richtig zitieren, wie man ja an seinem Zitat sieht. Der Zitierte wurde nicht wegeditiert und das Zitierte wurde unverändert wiedergeben. Bradibradward ist der, der an völliger Zitierunfähigkeit leidet. Ansonsten bin ich verwundert, dass ich ausgerechnet dir mal mehr oder minder zustimmen muss.
Sehe das von der Wickeltechnik her als nicht ganz unproblematisch. Es wird zwar als Vorteil hervorgehoben, dass die Wärme der Primärwicklung sogar besser abgeführt wird. Die dünne Wicklung braucht IMHO aber auch hinreichende Isolation zur Spannungsfestigkeit, die dann eigentlich keinen absolut dichten Kontakt zur Primärwicklung erlaubte. Für meine Begriffe sind Windungsschlüsse vorprogrammiert, wird nicht eine spezielle, das Ganze verteuernde Wickeltechnik angewendet. Kann mich nicht erinnern, dass mit zwei wesentlich unterschiedlichen Drahtquerschnitten ein Trafo simultan bewickelt wurde. Der dünne Draht reißt einem bei der ersten kräftigen Umdrehung der Wickelmaschine ab, oder bildet unerwünschte Schlaufen. Zumindest nicht so ganz einfach in der Massenfertigung. ciao gustav
Karl B. schrieb: > Sehe das von der Wickeltechnik her als nicht ganz unproblematisch. Es > wird zwar als Vorteil hervorgehoben, dass die Wärme der Primärwicklung > sogar besser abgeführt wird. Die dünne Wicklung braucht IMHO aber auch > hinreichende Isolation zur Spannungsfestigkeit, die dann eigentlich > keinen absolut dichten Kontakt zur Primärwicklung erlaubte. Für meine > Begriffe sind Windungsschlüsse vorprogrammiert, wird nicht eine > spezielle, das Ganze verteuernde Wickeltechnik angewendet. Naja, Patentinhaber ist die https://www.fsm.ag/de/ , die wohl wissen, was sie tun. Der Erfinder selber ist beim DPMA mit 32 erloschenen, aktuellen zurückgezogenen und zurückgewiesenen Erfindungen ab 1990 gelistet und ist scheinbar lange "Gefechte" gewohnt. Hier noch so ein Fall, wo mir auch die Erfindungstiefe irgendwie fehlt: https://register.dpma.de/DPMAregister/pat/register?AKZ=1020150002929
Kurz gesagt, würde ich exotische Trafos vermeiden, da die Ersatzbeschaffung Jahre später sehr interessant wird.
Old P. schrieb: > Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll? > Eine kleine elektronische Schaltung mit Vorwiderstand (meine mit NE555) > macht das besser, ganz ohne irgendwelche Spezialwicklungen. Damit > bekommt man jeden stinknormalen Trafo in den Griff. Sowas habe ich schon > dutzendweise verbaut (Trenntrafos, PA-Anlagen, Netzteile usw. Dafür brauche ich kein Timer-IC, das geht mit einem Elko am Relais, habe ich auf µC-net bestimmt schon gezeigt. Beim Trenntrafo schaue man auf den Grundig RT-5A vor über 50 Jahren, die haben einen Wippschalter mit aufgesetztem Drahtwiderstand, das verzögerte Überbrücken passiert rein mechanisch.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.