Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik geniales Patent von 2014: Konstruktion eines Trafos ohne erhöhten Einschaltstrom


von Torsten B. (butterbrotstern)


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Anstelle eines Vorwiderstandes / NTCs hat der Trafo zwei 
Primärwicklungen mit (fast) gleicher Windungszahl: eine aus dünnem 
Draht, die immer aktiv ist, und die Hauptwicklung, die mit kurzer 
Verzögerung zugeschaltet wird.
Die dünne kann man bifilar in den Windungs-Zwischenräumen der 
Hauptwicklung unterbringen, sodass sie keinen zusätzlichen Platz 
beansprucht. Durch den höheren Kupfer-Füllfaktor wird sogar die Kühlung 
besser.
Wenn man ein bipolares (selbsthaltendes) Relais für die Hauptwicklung 
verwendet, kostet es nicht einmal mehr Energie.
https://www.freepatentsonline.com/DE102014011582.html
Vermarktende Firma ist FSM AG.

Erfinder des HiwiTrafo (Trafo mit Hilfswicklung) ist Michael Konstanzer 
(emeko), der auch die Trafoschaltrelais erdacht hat. 
https://emeko.de/fileadmin/user_upload/pdf/Deutsch/MArvin/m19/01-transformator_ohne_Einschaltstrom_einschalten.pdf
https://einschaltstrombegrenzer.com/fileadmin/user_upload/pdf/Deutsch/MArvin/10-HIWITRAFO-Teil1-kurz.pdf

Tauscher-Transformatoren ist derzeit der einzige Lizenznehmer.
https://www.tauscher-transformatoren.de/html/einschaltstrom1.html
: Bearbeitet durch User
von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Torsten B. schrieb:
> eine aus dünnem
> Draht, die immer aktiv ist, und die Hauptwicklung, die mit kurzer
> Verzögerung zugeschaltet wird.

Wie passt "immer aktiv" mit "kurzer Verzögerung" zusammen?
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> https://www.freepatentsonline.com/DE102014011582.html
> Vermarktende Firma ist FSM AG.

Patent wurde vor üper 10 Jahren eingereicht, ob es sich irgendwelche 
Bereiche außer Deutschland bezieht ist nicht erkennbar. Es steht zu 
hinterfragen, ob der Patenschutz nicht abgelaufen ist und somit keine 
Grundlage für Lizenzvermarktung besteht.

Patente für Hilfswicklungen am Trafo gibt es unzählige, besonders ist 
mir eigentlich nur das für den Apple II in Erinnerung geblieben:

* http://www.righto.com/2012/02/apple-didnt-revolutionize-power.html
von Michael B. (laberkopp)


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Torsten B. schrieb:
> kostet es nicht einmal mehr Energie.

Unsinnig.

Beide Wicklungen haben dieselbe Induktivität und damit denselben 
Leerlaufstrom, nur die hochohmige Wicklung würde bei eingeschalteter 
Sekundärlast abrauchen.

Wenn die hochohmige Wicklung dauernd am Netz läge, würde der Trafo 
dauernd Leerlaufstrom ziehen, ebenso wie ein normaler Trafo mit 
sekundarseitig abgetrennter Last, auch dieser Patenttafo würde eine 
sekundarseitig abgeschaltete Last erfordern (siehe vorheriger Absatz). 
Eine dauerhafte aufrechterhaltene Magnetisierung durch die hochohmige 
Wicklung ist also nicht möglich bzw. bewirkt dasselbe wie ein normaler 
Trafo dauernd am Netz und nur sekundärseitig getrennt.

Also müssen beide Wicklungen des Trafos abgeschaltet werden, die 
niederohmige wird eben kurz nach der hochohmigen eingeschaltet.

Das Einschalten der hochohmigen Wicklung führt zu demselben 
Leerlaufstrom wie bei einem normalen Trafo, der Einschaltstrom selbst 
wird nur durch die hochohmigkeit der Wicklung starker begrenzt, nicht 
durch irgendwelche physikalischen Trafoeffekte.

Genau dasselbe (also wirklich exakt dasselbe 
einschaltstromstoss-reduzierende Verhalten) kann man erreichen durch 
einen vorgeschalteten Widerstand an der Hauptwicklung der nach dem 
Einschaltmoment überbrückt wird, man braucht dann keinen teuren 
Patenttrafo.

Das Trafoparent ist vollkommen nutzlos.
: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Aber die Rechtschreibfehler sind süss. (waren süss)
: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Was für gequirlte Kacke! Grammatikalisch und physikalisch komplett 
Unsinn!
von Michael B. (laberkopp)


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Heinrich K. schrieb:
> Aber die Rechtschreibfehler sind süss. (waren süss)

Schreibfehler, die korrigiert werden, sind offensichtlich keine 
Rechtschreibfehler sondern Tippfehler. Aber dazu reicht dein kleiner 
Verstand nicht, dass winzige Tastflächen ohne Druckpunkt die bei 
irgendeiner Annäherungsentfernung reagieren wohl Tippfehler fördern.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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>> Aber die Rechtschreibfehler sind süss. (waren süss)
>
> Schreibfehler, die korrigiert werden, sind offensichtlich keine
> Rechtschreibfehler sondern Tippfehler.

Eben. Hinzu kommt die schiere Anzahl von lokalen und historischen 
Schreibvarianten und ohnehin die je nach Ort/Stellung gravierende 
Diskrepanz zwischen Schrift und gesprochenen Wort (Im Duden steht 
"Pferd", hier sagt man "Gaul" ;-))

> Aber dazu reicht dein kleiner
> Verstand nicht, dass winzige Tastflächen ohne Druckpunkt die bei
> irgendeiner Annäherungsentfernung reagieren wohl Tippfehler fördern.

IMHO ist dergleichen weniger eine Verstandes- als eine Charakterfrage; 
mancher kann es halt nicht an sich halten und muss den Rechtschreibnazi 
raus hängen lassen. SCNR
von J. T. (chaoskind)


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Magnus M. schrieb:
> Wie passt "immer aktiv" mit "kurzer Verzögerung" zusammen?

Na die eine Wicklung ist immer aktiv, die andere Wicklung wird nach 
kurzer Verzögerung zu der immer aktiven  zugeschaltet.

So kompliziert ist das gar nicht, weder gramatikalisch noch 
physikalisch.
von R. L. (Gast)


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Bradward B. schrieb:
> IMHO ist dergleichen weniger eine Verstandes- als eine Charakterfrage;

bei deiner penetranten Weigerung vernünftig zu zitieren, solltest du 
dich mit einem Urteil über den Charakter anderer Leute zurückhalten. 
Mach dir erstmal Gedanken über deinen eigenen.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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> Wenn die hochohmige Wicklung dauernd am Netz läge, würde der
> Trafo dauernd Leerlaufstrom ziehen, ebenso wie ein normaler
> Trafo mit sekundarseitig abgetrennter Last, auch dieser Patenttafo
> würde eine sekundarseitig abgeschaltete Last erfordern (siehe
> vorheriger Absatz).

Mit "immer aktiv" meinte ich natürlich, sie wird als erste 
eingeschaltet, danach (nach 20-100 ms, bei richtig großen Trafos bis 1 
Sekunde) erst die Hauptwicklung.
Die Hilfswicklung wird ja durch die Wärmeträgheit der Hauptwicklung 
gekühlt, und in den paar Millisekunden raucht auch nichts ab.
Der Vorwiderstand wird halt "in die Trafowicklung" eingebaut und statt 
kurzgeschlossen wird die niederohmige Wicklung parallelgeschaltet.
Die Reduzierung des Einschaltstromes erfolg einzig durch den ohmschen 
(ca. 10-20 fachen) Widerstand der dünnen Wicklung.

Eine weitere Möglichkeit, falls der Trafo bereits besteht, ist, einen 
kleineren "weichen" Trafo mit den selben Spannungswerten sekundär 
parallel zum Haupttrafo zu schalten. Die Primärwicklung des Haupttrafo 
wird verzögert dazugeschaltet. Bei Bedarf kann man danach den Hilfstrafo 
abtrennen.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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J. T. schrieb:
> Magnus M. schrieb:
>> Wie passt "immer aktiv" mit "kurzer Verzögerung" zusammen?
>
> Na die eine Wicklung ist immer aktiv, die andere Wicklung wird nach
> kurzer Verzögerung zu der immer aktiven  zugeschaltet.
>
> So kompliziert ist das gar nicht, weder gramatikalisch noch
> physikalisch.

Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll? 
Eine kleine elektronische Schaltung mit Vorwiderstand (meine mit NE555) 
macht das besser, ganz ohne irgendwelche Spezialwicklungen. Damit 
bekommt man jeden stinknormalen Trafo in den Griff. Sowas habe ich schon 
dutzendweise verbaut (Trenntrafos, PA-Anlagen, Netzteile usw. bis zu 
4kW) und hat immer funktioniert. (gibt hier im µC.NET auch Beiträge 
dazu)

Old-Papa
von J. T. (chaoskind)


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Old P. schrieb:
> Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll?

Zu sinnvoll oder nicht hab ich nichts gesagt. Ich wollte nur darauf 
hingewiesen haben, das die Aussage von Magnus nicht sehr sinnvoll war, 
da er die Äusserung auf die er sich bezog, ganz offensichtlich nicht 
richtig verstanden hat.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Das Einschaltstrom-Problem besteht ja auch bei richtig großen 
Versorungs-Trafos, bei denen es mehrere Sekunden dauert, bis das 
Magnetfeld stimmt.
Sound of an inrush current into a 40MVA Power Transformer. #electricity 
#transformers #energy    209.532 Aufrufe
https://www.youtube.com/shorts/SY5ai6YkCbY

Der Vorteil aller Schaltungen ist, dass der Trafo dann richtig steif 
ausgelegt werden kann, wodurch man einen hohen Wirkungsgrad erzielt. 
Denn eine künstlich höherohmige Primärwicklung zur Dämpfung des 
Einschaltromes hat auch höhere Verluste.
: Bearbeitet durch User
von Hannes J. (pnuebergang)


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Torsten B. schrieb:
> geniales Patent

Gähn. Hast du es ausprobiert? Hat es funktioniert? Hast du gemessen? Wie 
sehen die Messprotokolle aus? Oder beruht deine Beurteilung "genial" 
einzig auf der Papierform?

Papier ist geduldig. Patentschriften erst recht.

Aber bleiben wir bei der Papierform. Weist du was an dem Patent 
auffällt?

Es hing fast 12 Jahre in der Pipeline rum. Angemeldet 2.8.2014, 
veröffentlicht 26.2.2026. Weist du was noch auffällt? Ein Haufen 
Entgegenhaltungen. Darunter Wikipedia-Zitate. Ja, ernsthaft 
Wikipedia-Zitate. Für mich sieht das mehr so aus als ob es mit der 
Patentierbarkeit, der Erfindungshöhe, knapp war. Bei der Beurteilung 
nach der Papierform ist das für mich eher ein Kriterium als ein 
unqualifiziertes "genial".

Tja, und dein Posting? Warum der Drang Erfinder, Anmelder, Lizenznehmer 
zu nennen? Hast du eigene Interessen?
von Michael B. (laberkopp)


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Hannes J. schrieb:
> Für mich sieht das mehr so aus als ob es mit der Patentierbarkeit, der
> Erfindungshöhe, knapp war.

Die spielt doch keine Rolle, da der Patentamtsmitarbeiter durch die 
Gebühren seinen Job sichert, die Anzahl der Patente zum Nationalstolz 
zählen, wird alles noch so triviale durchgewunken, so lange es die 
richtige Form hat.

Hinterher können ja immer noch Gerichtsverfahren die Gültigkeit 
bewerten, die allermeiste previous art ist ja gerade bei einfachen 
Sachen nicht bekannt da vernünftige Leute einfache Gedanken nicht 
patentierten lassen.
: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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nomen est omen:"laberkopp", passt!

Immer "gscheid" von oben herab, in Wirklichkeit zu blöd, seinen rant vor 
dem Absenden ! ! einmal selber ! ! zu lesen.

Als Vielquatscher bereits und häufig auf die Zitatfunktion hingewiesen 
worden, interessiert der laberkopf sich wiederholt "einen Dreck dafür". 
Stampft verärgert mit dem Fuß auf, weil er auf eigene Fehler aufmerksam 
gemacht wird, das geht dann natürlich gar nicht: Das eitle Ego wurde 
erschüttert! Ich habe immer Recht!

Der andere Vielquatscher wechselt öfter den nickname: 
fpgakuechle=klarputz=bradward=.... Auch eine Form der Psychose!
von J. T. (chaoskind)


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Heinrich K. schrieb:
> Als Vielquatscher bereits und häufig auf die Zitatfunktion hingewiesen
> worden,

Der Laberkopp kann wenigstens richtig zitieren, wie man ja an seinem 
Zitat sieht.

Der Zitierte wurde nicht wegeditiert und das Zitierte wurde unverändert 
wiedergeben.

Bradibradward ist der, der an völliger Zitierunfähigkeit leidet.

Ansonsten bin ich verwundert, dass ich ausgerechnet dir mal mehr oder 
minder zustimmen muss.
von Heinrich K. (minrich)


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-gähn-
von Karl B. (gustav)


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Sehe das von der Wickeltechnik her als nicht ganz unproblematisch. Es 
wird zwar als Vorteil hervorgehoben, dass die Wärme der Primärwicklung 
sogar besser abgeführt wird. Die dünne Wicklung braucht IMHO aber auch 
hinreichende Isolation zur Spannungsfestigkeit, die dann eigentlich 
keinen absolut dichten Kontakt zur Primärwicklung erlaubte. Für meine 
Begriffe sind Windungsschlüsse vorprogrammiert, wird nicht eine 
spezielle, das Ganze verteuernde Wickeltechnik angewendet.
Kann mich nicht erinnern, dass mit zwei wesentlich unterschiedlichen 
Drahtquerschnitten ein Trafo simultan bewickelt wurde. Der dünne Draht 
reißt einem bei der ersten kräftigen Umdrehung der Wickelmaschine ab, 
oder bildet unerwünschte Schlaufen.
Zumindest nicht so ganz einfach in der Massenfertigung.

ciao
gustav
von Ralf X. (ralf0815)


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Karl B. schrieb:
> Sehe das von der Wickeltechnik her als nicht ganz unproblematisch. Es
> wird zwar als Vorteil hervorgehoben, dass die Wärme der Primärwicklung
> sogar besser abgeführt wird. Die dünne Wicklung braucht IMHO aber auch
> hinreichende Isolation zur Spannungsfestigkeit, die dann eigentlich
> keinen absolut dichten Kontakt zur Primärwicklung erlaubte. Für meine
> Begriffe sind Windungsschlüsse vorprogrammiert, wird nicht eine
> spezielle, das Ganze verteuernde Wickeltechnik angewendet.

Naja, Patentinhaber ist die https://www.fsm.ag/de/ , die wohl wissen, 
was sie tun.
Der Erfinder selber ist beim DPMA mit 32 erloschenen, aktuellen 
zurückgezogenen und zurückgewiesenen Erfindungen ab 1990 gelistet und 
ist scheinbar lange "Gefechte" gewohnt.

Hier noch so ein Fall, wo mir auch die Erfindungstiefe irgendwie fehlt:

https://register.dpma.de/DPMAregister/pat/register?AKZ=1020150002929
von Lu (oszi45)


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Kurz gesagt, würde ich exotische Trafos vermeiden, da die 
Ersatzbeschaffung Jahre später sehr interessant wird.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Old P. schrieb:
> Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll?
> Eine kleine elektronische Schaltung mit Vorwiderstand (meine mit NE555)
> macht das besser, ganz ohne irgendwelche Spezialwicklungen. Damit
> bekommt man jeden stinknormalen Trafo in den Griff. Sowas habe ich schon
> dutzendweise verbaut (Trenntrafos, PA-Anlagen, Netzteile usw.

Dafür brauche ich kein Timer-IC, das geht mit einem Elko am Relais, habe 
ich auf µC-net bestimmt schon gezeigt.

Beim Trenntrafo schaue man auf den Grundig RT-5A vor über 50 Jahren, die 
haben einen Wippschalter mit aufgesetztem Drahtwiderstand, das 
verzögerte Überbrücken passiert rein mechanisch.
von Timo S. (kaffeetas)


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Man könnte zum Einschalten beide Wicklungen in Reihe schalten. Sobald 
alles eingeschwungen ist wird umgeschaltet und nur noch die 
Arbeitswicklung bestromt.
von Joachim B. (jar)


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Bradward B. schrieb:
> (Im Duden steht
> "Pferd", hier sagt man "Gaul" ;-))

aha, also blumentogäule
von Martin S. (mmaddin)


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Torsten B. schrieb:
> 
https://emeko.de/fileadmin/user_upload/pdf/Deutsch/MArvin/m19/01-transformator_ohne_Einschaltstrom_einschalten.pdf

Erfinder der Trafosanfteinschalter:
...Transformatorkonstruktion kann man den Einschaltstromstoß
vollkommen vermeiden...

Die Idee ist "nett" aber nicht "genial" finde ich. Genial wäre es, wenn 
man gar kein Einschaltgeraffel am Trafo mehr brauchen würde...
Zudem "vermeidet" diese "Konstruktion" allein das ja gar nicht - man 
braucht ja immer noch das Verzögerungsrelais...es liest sich aber 
erstmal so - doof.
Das einzige was sich ändert ist, dass man nun eine zusätzliche Wicklung 
statt eines Widerstandes nutzt... hm

Auch hier die Überschrift:
"geniales Patent von 2014: Konstruktion eines Trafos ohne erhöhten 
Einschaltstrom" - ist so nicht der Kern des Themas.
Da müsste stehen: "...Konstruktion eines Trafos mit integrierter 
Anlaufspule" oder so etwas...

Naja, jeder weiß wie schwierig es ist heute noch etwas neues zu 
"entdecken" - ich möchte das auch nicht schlecht machen, hatte nur etwas 
anderes erwartet. Dennoch bin ich froh dass solche Sachen hier publik 
gemacht werden, er regt immer wieder den Geist an, anders zu denken...
: Bearbeitet durch User
von Jürgen (temp1234)


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Häufig ist es nicht nur der Trafo selbst der den hohen Einschaltstrom 
verursacht sondern eine Batterie Elkos nach dem Gleichrichter. Und da 
hilft so ein Verfahren nichts. Das mit dem geschalteten Widerstand aber 
schon. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass dieses Patent keine 
Verbreitung gefunden hat.
von Rainer W. (rawi)


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Bradward B. schrieb:
> IMHO ist dergleichen weniger eine Verstandes- als eine Charakterfrage;

Du mit deiner Dickköpfigkeit beim Zitieren musst dich gerade melden.
Lieber gar keine Quellenangabe als eine, deren Form dir aus 
unerfindlichen Gründen nicht in den Schädel will - ist mindestens 
genauso eine Charakterfrage.

Normalerweise gibt man die Quelle eines Zitats an - basta.

Deine penetrante Weigerung, die Quelle zu benennen,  fällt anscheinend 
auch anderen hier negativ auf.
: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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J. T. schrieb:
> Bradibradward ist der, der an völliger Zitierunfähigkeit leidet.

Das stimmt so nicht. Er bevorzugt die Anonymisierung von Zitaten, wie 
von Experten nach Auswertung der DSGVO empfohlen wird.

Die Anonymisierung von Zitaten nach der DSGVO bedeutet, dass 
personenbezogene Daten (Name, Funktion, Standort) so verändert werden, 
dass die Person nicht mehr identifizierbar ist (z.B. nach dem Löschen 
des Posts der Person). Echte Anonymisierung befreit von den 
DSGVO-Vorschriften.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Deine penetrante Weigerung, die Quelle zu benennen,  fällt anscheinend
> auch anderen hier negativ auf.
Die "Quelle" ist benannt, einfach noch oben scrollen (wenn es der Sache 
dienlich erscheint).
Und das man mit  durchdachten und gut begründeten Handlungen in gewissen 
(deutschen) Kreisen negativ auffällt, ist halt so.

Abgesehen davon, das es auch die gute Praxis des "Quellenschutzes" gibt, 
nicht das irgendein dahergelaufenener Lakai die Gelegenheit beim Schopfe 
greift einen armen Hund wegen der Scheiße die er von sich gegeben hat, 
zusammenschlägt.

Und was heisst "Quellenanagbe", eine verfolgbare Quellennennung ist 
lediglich die IP-Adresse und die wird man beim Site-betreiber erfragen 
müssen.
: Bearbeitet durch User
von R. L. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Die Anonymisierung von Zitaten nach der DSGVO bedeutet, dass
> personenbezogene Daten (Name, Funktion, Standort)

wo werden hier Name, Funktion oder Standort genannt, wenn man die 
Zitierfunktion verwendet?
Warum begibst du dich selbst auf das dünne Eis und verwendest die 
Zitierfunktion?
von Michael B. (laberkopp)


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Heinrich K. schrieb:
> Immer "gscheid" von oben herab, in Wirklichkeit zu blöd, seinen rant vor
> dem Absenden ! ! einmal selber ! !

Wenn man, wie du, fachlich eine 0 ist, muss man halt an der Form 
meckern.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Zitat von Jürgen (temp1234)  24.05.2026 08:35
> Häufig ist es nicht nur der Trafo selbst der den hohen
> Einschaltstrom verursacht sondern eine Batterie Elkos nach
> dem Gleichrichter. Und da hilft so ein Verfahren nichts.
Kannst Du mir bitte erklären, warum die Cs nicht über den hohen 
Primärspulen-Widerstand sanft geladen werden sollen?

Nebenbei: ein paar Kommata  ("Kommas") helfen dem Leser, die 
Satzstruktur schnell zu erfassen. Eine Frage des Anstandes.
Korrekt wäre:
> Häufig ist es nicht nur der Trafo selbst, der den hohen
> Einschaltstrom verursacht, sondern eine Batterie Elkos nach
> dem Gleichrichter. Und da hilft so ein Verfahren nichts.
Ich frage mich, was die Leute in der Schule eigentlich lernen.
Oder ist das Problem, dass selbst die Lehrer es gar nicht so genau 
wissen / nehmen?

Ansonsten bitte ich darum, beim Thema zu bleiben und eure 
Feindseligkeiten von meinen Threads fernzuhalten.

Zurück zum Thema:
Zitat  von Martin S. (mmaddin)  24.05.2026 07:49
> Dennoch bin ich froh dass solche Sachen hier publik gemacht
> werden, er regt immer wieder den Geist an, anders zu denken...
Genau deswegen habe ich es gepostet. Michael Konstanzer ist so jemand, 
der gern "um die Ecke denkt", und das bewundere ich. Er geht der Sache 
auf den Grund, auch bei gänzlich anderen Themen.

Zitat von Hannes J. (pnuebergang)  23.05.2026 12:31
> Tja, und dein Posting? Warum der Drang Erfinder, Anmelder,
> Lizenznehmer zu nennen? Hast du eigene Interessen?
Nein, ich kenne ihn kaum, hatte nur vor >10 Jahren kurz Kontakt mit ihm 
und der Thematik.

> Hast du es ausprobiert? Hat es funktioniert? Hast du gemessen?
Nein, denn die Erklärungen sind einleuchtend. Und dass gute Trafos hohe 
Einschaltströme haben, weiß ich seit fast 50 Jahren aus eigener 
Erfahrung.

> Wie sehen die Messprotokolle aus?
Sieht man zur Genüge auf seiner (zugegeben etwas speziellen) Homepage.

> Oder beruht deine Beurteilung "genial" einzig auf der Papierform?
Ja, ich bin in den letzten Jahren mehr zum Theoretiker geworden.
: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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...
von R. L. (Gast)


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Torsten B. schrieb:
> Kannst Du mir bitte erklären, warum die Cs nicht über den hohen
> Primärspulen-Widerstand sanft geladen werden sollen?

die elektrische Wirkung ist genau die gleiche, wie bei einem externen 
Widerstand, nicht besser und nicht schlechter. Die Vor- und Nachteile 
liegen beim Preis, dem Bauvolumen, der Reparaturfreundlichkeit etc.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Heinrich, wenn Du nichts zum Thema beitragen willst / kannst, halte Dich 
bitte von meinen Threads fern.

Zitat von Karl B. (gustav)  23.05.2026 16:48
> Sehe das von der Wickeltechnik her als nicht ganz unproblematisch.
Ja, es ist aufwändiger, aber laut Tauscher hält sich der Mehraufwand in 
Grenzen.
> Es wird zwar als Vorteil hervorgehoben, dass die Wärme der
> Primärwicklung sogar besser abgeführt wird.
> Die dünne Wicklung braucht IMHO aber auch hinreichende Isolation
> zur Spannungsfestigkeit, die dann eigentlich keinen absolut
> dichten Kontakt zur Primärwicklung erlaubte. Für meine
> Begriffe sind Windungsschlüsse vorprogrammiert, wird nicht eine
> spezielle, das Ganze verteuernde Wickeltechnik angewendet.
Ich sehe das eher entspannt: Im Einschalt-Augenblick ist der Trafo noch 
nicht in Sättigung, d.h. an den beiden bifilaren Primärwicklungen liegt 
die selbe Spannung an. Erst wenn nach einigen Millisekunden evtl. der 
Kern langsam sättigt, entsteht für ein paar Millisekunden eine 
Spannungsdifferenz ohne "scharfe Kanten". Danach liegen beide Spulen 
wieder parallel und es gibt keine Potentialunterschiede.
von Heinrich K. (minrich)


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Torsten B. schrieb:
> Heinrich, wenn Du nichts zum Thema beitragen willst / kannst, halte Dich
> bitte von meinen Threads fern.

Du bist weder Betreiber noch Eigentümer dieses öffentlichen Forums.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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R. L. schrieb:
> Name, Funktion oder Standort genannt,

Es reicht der Name im Forum, denn dieser ist über Email oder IP mit dem 
Nutzer verknüpft.

> Warum begibst du dich selbst auf das dünne Eis und verwendest die
> Zitierfunktion?

Wenn Du zum Beispiel meine Antwort liest, Dir dann auffällen sollte, 
dass Du als Master der Informatik gerade so eine hochintelligente Frage 
stellst, wie ein Eli, der nicht weiß, dass die Netzspannung hier 230V 
hat, entsprechend hier im Forum angeblasen oder Dein Schuh aufgepumpt 
wird, winselst um Säuberung und daher auch diesen Post löschst, dann 
verlasse ich mich da voll auf die Moderatoren, die dann den meinigen 
Post auch löschen werden.

Damit wäre dann die Blamage des Forensmitgliedes aus der Forum getilgt.

Ist das nun fein detailliert genug erklärt?
von Jens G. (jensig)


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Dieter D. schrieb:
> Es reicht der Name im Forum, denn dieser ist über Email oder IP mit dem
> Nutzer verknüpft.

Ach, und wer außer Forenbetreiber und vielleicht paar andere Ausnahmen 
kennt diesen Zusammenhang?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jens G. schrieb:
> Ach, und wer ...

Mit der Hilfe Deiner Zuarbeit oder der Moderation könnte es Dir 
vermutlich erklärt werden.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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> Ach, und wer außer Forenbetreiber und vielleicht paar andere Ausnahmen
> kennt diesen Zusammenhang?

Wenn jetzt die folgenden Posts gelöscht wären:
 24.05.2026 14:05
 24.05.2026 14:44

Wer könnte dann danch noch belegen (sofern dieser die beiden Posts nicht 
per Screenshot gespeichert hat), dass Du diesen Satz hier im Forum von 
Dir gabst?
von R. L. (Gast)


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Dieter D. schrieb:
> Ist das nun fein detailliert genug erklärt?

Danke für deine Mühe. Ich habe die Erklärung gelesen aber leider nicht 
verstanden.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Manfred P. schrieb:

> Dafür brauche ich kein Timer-IC, das geht mit einem Elko am Relais, habe
> ich auf µC-net bestimmt schon gezeigt.

Aber nur, wenn zwischen zwei Einschaltvorgängen eine Pause ist. Kurzes 
(versehentliches) Zweimal-Schalten macht dann wieder Rumms. (eigene 
Erfahrung!)

> Beim Trenntrafo schaue man auf den Grundig RT-5A vor über 50 Jahren, die
> haben einen Wippschalter mit aufgesetztem Drahtwiderstand, das
> verzögerte Überbrücken passiert rein mechanisch.

Das haben die Thalheimer bei ihren großen Trennstell-Trafos auch 
gemacht. Doch man durfte nie vergessen wirklich weiter zu schalten, 
sonst gab der Widerstand mit Rauchzeichen auf. (auch eigene Erfahrung)

Old-Papa
von Jürgen (temp1234)


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Torsten B. schrieb:
> Kannst Du mir bitte erklären, warum die Cs nicht über den hohen
> Primärspulen-Widerstand sanft geladen werden sollen?

Weil das Verfahren, so wie in deinem Link von Tauscher beschrieben, nur 
das Problem der Sättigung in der ersten Halbwelle beseitigt. Deshalb 
wird das Schütz auch nur sehr wenig verzögert. Um fette Cs zu laden sind 
in der Regel mehr als eine Halbwelle nötig. Ausserdem stellen die Cs 
praktisch einen Kurzschluss auf der Sekundärseite dar. Du kannst gern 
mal rechnen, was dabei die Hilfswicklung noch für eine wirksame 
Induktivität hat.


>
> Nebenbei: ein paar Kommata  ("Kommas") helfen dem Leser, die
> Satzstruktur schnell zu erfassen. Eine Frage des Anstandes.

Na gerne doch:
,,,,

Du kannst auch gern noch mehr haben. Kann es sein, dass das Finden von 
Rechtschreibfehlern deine einzige Kompetenz ist?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Sonderwicklung wird benoetigt, wenn kein Platz fuer ein 
zusaetzliches Bauteil im Primaerkreis vorhanden ist um den 
Einschaltstromstoss zu begrenzen.

Zum Teil ist das passiert durch Erhoehung der S-Bahnkapazitaeten im 
S-BahnTunnel. Die Trafostation konnte nicht vergroessert werden, aber 
der etwas groessere Trafo musste eingebaut werden.
: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Dieters G'schichten ausm S-Bahn-Zimmer.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Anwendungsbeispiel war auch extra fuer Dich aufgehoben und gepostet 
worden.
von Heinrich K. (minrich)


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Ob "SuperDiet" irgendwie bezahlt wird?
von Manfred P. (pruckelfred)


Angehängte Dateien:

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Old P. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>
>> Dafür brauche ich kein Timer-IC, das geht mit einem Elko am Relais, habe
>> ich auf µC-net bestimmt schon gezeigt.

gefunden: Beitrag "Einschaltstrombegrenzung"

> Aber nur, wenn zwischen zwei Einschaltvorgängen eine Pause ist. Kurzes
> (versehentliches) Zweimal-Schalten macht dann wieder Rumms. (eigene
> Erfahrung!)

Ich brauche ein Relais mit zwei Kontakten, einem Schließer und einem Um 
(oder zwei Relais). Sobald das Relais zieht, trennt der Umschalter den 
Elko von der Spule und legt einen Entladewiderstand an.

>> Beim Trenntrafo schaue man auf den Grundig RT-5A vor über 50 Jahren, die
>> haben einen Wippschalter mit aufgesetztem Drahtwiderstand, das
>> verzögerte Überbrücken passiert rein mechanisch.
>
> Das haben die Thalheimer bei ihren großen Trennstell-Trafos auch
> gemacht. Doch man durfte nie vergessen wirklich weiter zu schalten,
> sonst gab der Widerstand mit Rauchzeichen auf. (auch eigene Erfahrung)

Grundig hatte sich einen speziellen Schalter bauen lassen, der nur eine 
Bedienstufe hat und den Ablauf intern macht. Keine Ahnung, wie, aber 
zeitnah mehrfaches Schalten funktioniert.

Ein Problem gab es damals in der Firma, wo die Werkstatt nach Feierabend 
stromlos geschaltet wurde und der Trenntrafo noch an. Morgens wieder 
Strom an, klack, LS aus ... da musste zusätzlich eine gekaufte 
Begrenzung davor.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Manfred P. schrieb:
> gefunden: Beitrag "Einschaltstrombegrenzung"

Das wird der Thread sein, wo auch ich meine ESB gezeigt hatte. Deine ist 
mind. genauso aufwändig wie meine und nimmt mind. auch den gleichen 
Platz ein und braucht ein 2pol Relais.
Aber egal, jeder verbaut das was er kennt und hat.

> Grundig hatte sich einen speziellen Schalter bauen lassen, der nur eine
> Bedienstufe hat und den Ablauf intern macht. Keine Ahnung, wie, aber
> zeitnah mehrfaches Schalten funktioniert.

Und den Spezialschalter kann Kollege Amateur in jedem Laden kaufen?

> Ein Problem gab es damals in der Firma, wo die Werkstatt nach Feierabend
> stromlos geschaltet wurde und der Trenntrafo noch an. Morgens wieder
> Strom an, klack, LS aus ... da musste zusätzlich eine gekaufte
> Begrenzung davor.

Bei meiner simplen Schaltung mit NE555 ist das völlig egal.

Aber egal, jeder....

Old-Papa
PS: Nö das mit meiner ESB war ein anderer Thread: 
Beitrag "Mal wieder: Einschaltstrombegrenzung bzw. Einschaltverzögerung für große Lasten"
: Bearbeitet durch User
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Zitat  von Manfred P. (pruckelfred)  23.05.2026 21:09
> Beim Trenntrafo schaue man auf den Grundig RT-5A vor über 50 Jahren,
> die haben einen Wippschalter mit aufgesetztem Drahtwiderstand,
> das verzögerte Überbrücken passiert rein mechanisch.
Hersteller des Spezialschalters ist Preh, Grundig-Bestellnummer 
29703-246 oder 29703-246.02 .
Das gibt es auch bei großen Winkelschleifern.
Marquardt ist der typische Hersteller der Schalter mit dem hydraulisch 
verzögerten zweiten Kontakt, der den Anlauf-Vorwiderstand überbrückt.
Ist / war auch patentiert:  Elektrischer Schalter
https://patents.google.com/patent/WO2001054153A1
Bremsschaltung für einen Elektromotor
http://www.google.com/patents/DE4232402A1?cl=de
: Bearbeitet durch User
von Manfred P. (pruckelfred)


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Torsten B. schrieb:
> Grundig-Bestellnummer
> 29703-246 oder 29703-246.02

Zu 29703-246 findet G* nichts, 29703-246.02 ist ein ganz anderer 
Schalter.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Du hast Recht, ich habe google/ai gefragt und nicht damit gerechnet, 
dass es selbst bei einer so eindeutigen Frage ganz selbstsicher dermaßen 
phantasiert. Ich kann nur vor AI warnen!
Der Schalter hat keine eigene Ersatzteilnummmer, sondern heißt 
"Netzschalter mit Verzögerungskontakt für 6066-1506 (Gerätenummer des 
RT-5A)".
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Torsten B. schrieb:
> Anstelle eines Vorwiderstandes / NTCs hat der Trafo zwei
> Primärwicklungen mit (fast) gleicher Windungszahl: eine aus dünnem
> Draht, die immer aktiv ist, und die Hauptwicklung, die mit kurzer
> Verzögerung zugeschaltet wird.
Da wird wohl der Vorwiderstand ganz einfach einfach in der schlichten 
Länge des dünnen Drahtes "versteckt" sein.

> eine aus dünnem Draht, die immer aktiv ist, und die Hauptwicklung, die
> mit kurzer Verzögerung zugeschaltet wird.
Wenn eine "immer" (mathematisch gesprochen "unendlich") aktiv ist und 
die andere später zugeschaltet wird, dann ist jeder beliebige Zeitpunkt 
"kurz danach".

> Durch den höheren Kupfer-Füllfaktor wird sogar die Kühlung besser.
Nur, wenn die Wickelmaschine es schafft, den dünnen Draht immer in die 
Lücken zwischen dem dicken Draht zu legen. Wenn das schiefgeht, sehe ich 
die Gefahr, dass der dünne Draht zwischen zwei dicken Drähten gequetscht 
wird, was keinem seiner relevanten elektrischen und mechanischen 
Parameter gut tut.

Hannes J. schrieb:
> Weist du was an dem Patent auffällt?
Dass es offenbar keiner braucht, weil es das selbe bewirkt wie ein 
simpler Vorwiderstand.

Torsten B. schrieb:
> Zitat von Jürgen (temp1234)  24.05.2026 08:35
>> Häufig ist es nicht nur der Trafo selbst der den hohen
>> Einschaltstrom verursacht sondern eine Batterie Elkos nach
>> dem Gleichrichter. Und da hilft so ein Verfahren nichts.
> Kannst Du mir bitte erklären
Wie hier ein **Zitat mit Verlinkung** funktioniert?
Ganz einfach: den gewünschten Text markieren und auf "Markierten Text 
zitieren" klicken. Sogar der Volker kann das, wenn er will.

Torsten B. schrieb:
> Ich kann nur vor AI warnen!
Ki ist dort gut, wo es viele (gute) Beispiele im Netz gibt. Oder wo 
"gut" sowieso in des Betrachters Auge liegt. So kann das Ding z.B. 
tadellos gute Geburtstagsgedichte verfassen. Oder romantische Liedtexte 
über herumirrende Wale schreiben.

KI ist aber dort schlecht, wo es kaum oder mehrere widersprüchliche 
Quellen zum Thema gibt.

Und letztlich bleibt es dabei: genauso wie man das artifiziert 
generierte Geburtstagsgedicht vor dem Vortrag einmal durchlesen sollte, 
muss man die Antwort auf eine technische Anfrage bewerten, bevor man 
damit weiterarbeitet.

Wenn man das verstanden hat, dann kann die KI ein taugliches Werkzeug 
sein.
: Bearbeitet durch Moderator
von Vanye R. (vanye_rijan)


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Also ich hab das schon vor >20 Jahren mit sowas gemacht:

https://inrush.fsm.ag/de/produkte/tsr01/

Funktion:
https://www.emeko.de/fachwissen/einfuehrung-zur-anwendung-der-tsr

Patent war IMHO aus den 80ern. Koennt ihr euch also einfach nachbauen...

Es gibt heute bloss nur noch sehr wenige Anwendungen wo man so fette 
Trafos braucht.

Vanye
von Peter N. (alv)


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Torsten B. schrieb:
> Die dünne kann man bifilar in den Windungs-Zwischenräumen der
> Hauptwicklung unterbringen,

Was soll das denn bewirken?
Ich verstehe unter "bifilar" eine Spule, die eine Anzahl Windungen 
vorwärts und dann die gleiche Anzahl rückwärts hat. Die Induktivität 
hebt sich dabei auf.

So haben wir früher induktionsfreie hochgenaue (auf 1 mOhm genau) 
Meßwiderstände gewickelt.
von H. H. (hhinz)


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Peter N. schrieb:
> Ich verstehe unter "bifilar" eine Spule, die eine Anzahl Windungen
> vorwärts und dann die gleiche Anzahl rückwärts hat. Die Induktivität
> hebt sich dabei auf.

Das ist nur eine der möglichen Anwendungen.
von Torsten B. (butterbrotstern)


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Bifilar bedeutet zweifädrig. Wie die beiden Fäden verschaltet sind, 
bleibt einem selbst überlassen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bifilar
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Torsten B. schrieb:
> Bifilar bedeutet zweifädrig. Wie die beiden Fäden verschaltet sind,
> bleibt einem selbst überlassen.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Bifilar

Genau so ist es!

Old-Papa
von Karl B. (gustav)


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Peter N. schrieb:
> Was soll das denn bewirken?
> Ich verstehe unter "bifilar" eine Spule, die eine Anzahl Windungen
> vorwärts und dann die gleiche Anzahl rückwärts hat. Die Induktivität
> hebt sich dabei auf.

Ein Anennenanpassübertrager ist sogar "trifilar" gewickelt.
Beitrag "HF Übertrager kapazitätsarm wickeln"

Wie komme ich sonst bei einem Ferritringkern von 900 Ohm Eingang auf 50 
Ohm Ausgang?
Verrat mir das einmal. Bin schon auf Deine fachlich kompetente Antwort 
gespannt.

ciao
gustav
von Daniel S. (supernova01)


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...cih brauchte auch schon mal einen möglichst niedrigen 
Kupferwiderstand bei einem Stromwandler, hatte nicht viel Platz, einen 
sehr guten Ringkern, aber hätte den Lackdraht mit 4mm² da nie durch 
bekommen, habe dann 8 x 0,5mm³ parallel drauf gewickelt, das ging sehr 
gut - und siehe da - fertig ist der selbstegabaute Stromwandler...Ist 
das dann "oktfilar"?

https://de.wikipedia.org/wiki/Bifilar

Vielleicht kommt die Idee dass sie sich bei bifilar aufheben aus der 
Formulierung des zweiten Absatzes bei Wiki...

Zitat aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Bifilar:]

"Bei gegensinnigem Stromfluss heben sich die beiden dadurch entstehenden 
magnetischen Felder gegenseitig nahezu auf. Bifilare Wickelweise wird 
verwendet, um zum Beispiel Drahtwiderstände mit sehr kleiner parasitärer 
Induktivität herzustellen. Hierbei fließt der Strom durch den bifilar 
verlegten Draht hin und zurück."
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Die oben schon getätigte Antwort sollte eigentlich reichen:

H. H. schrieb:
> Das ist nur eine der möglichen Anwendungen.

Das reizt förmlich, da weiter nachzubohren. Und die Postings sprudeln...

ciao
gustav
von R. L. (Gast)


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Karl B. schrieb:
> Verrat mir das einmal. Bin schon auf Deine fachlich kompetente Antwort
> gespannt

fachliche Kompetenz kann man verbessern, bei sozialer Kompetenz ist das 
anscheinend nicht möglich.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Daniel S. schrieb:
> einem Stromwandler, hatte nicht viel Platz, einen sehr guten Ringkern,
> aber hätte den Lackdraht mit 4mm² da nie durch bekommen, habe dann 8 x
> 0,5mm³ parallel drauf gewickelt
Mein Glückwunsch, auf diese Art hast du zudem dem Skineffekt ein 
Schnippchen geschlagen und die Grenzfrequenz des Trafos deutlich nach 
oben geschoben.
von Rick (rick)


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Daniel S. schrieb:
> habe dann 8 x 0,5mm³ parallel drauf gewickelt,
Du hast HF-Litze erfunden :)
https://schupp.ch/p/hochfrequenzlitzen-standard/
von Manfred P. (pruckelfred)


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Torsten B. schrieb:
> Du hast Recht, ich habe google/ai gefragt

Dafür habe ich kein Verständnis, es reicht schon der Schwachsinn, den G* 
bei jeder Suchanfrage vorneweg präsentiert.

> Der Schalter hat keine eigene Ersatzteilnummmer, sondern heißt
> "Netzschalter mit Verzögerungskontakt für 6066-1506 (Gerätenummer des
> RT-5A)".

Auch wieder KI? Auf dem Typaufdruck finde ich "9.06066 - 1xxx", die 
letzten drei variieren. Eigentlich egal, kann man nicht mehr kaufen und 
wir haben andere Lösungen.

Vanye R. schrieb:
> Es gibt heute bloss nur noch sehr wenige Anwendungen wo man so fette
> Trafos braucht.

Trafos nicht, aber Einschaltstrombegrenzungen sind aktueller denn ja, 
seit es Schaltnetzteile gibt. Selbst, wenn die nicht den Schutzschalter 
werfen, ermorden sie Schalt(er)kontakte.

Peter N. schrieb:
> Ich verstehe unter "bifilar" eine Spule, die eine Anzahl Windungen
> vorwärts und dann die gleiche Anzahl rückwärts hat.

Nicht nur, auch gleichsinnig.

> Die Induktivität hebt sich dabei auf.

Das ist für Transformatoren bestimmt sehr sinnvoll, die sind eh zu sehr 
induktiv.
von Hans (ths23)


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Old P. schrieb:
> Kompliziert schon durch Spezialwicklungen, doch ist das auch sinnvoll?
> Eine kleine elektronische Schaltung mit Vorwiderstand (meine mit NE555)
> macht das besser, ganz ohne irgendwelche Spezialwicklungen. Damit
> bekommt man jeden stinknormalen Trafo in den Griff.
Das man das wie von Dir beschrieben lösen kann ist unbestritten. Ob das, 
bei industrieller Fertigung, am Ende günstiger ist, ist zumindest 
fraglich. Für den NE555 brauch es eine kleine Stromversorgung (zumindest 
ein einfaches Kondensatornetzteil) und natürlich etwas Beschaltung drum 
rum. Das Ganze wird man am Ende auf einer kleinen PCB realisieren und da 
der Trafo nunmehr "hoch komplizierte" elektronische Komponenten enthält, 
wird sich das drastisch im Preis niederschlagen. Mit so etwas läßt sich 
immer gut Geld verdienen.
Ist am Ende wie beim Auto: "Rein mechanische Ersatzteile sind mit 
Schmerzen bezahlbar, sobald noch ein Draht dran ist wird es richtig 
teuer und wenn am anderen Ende des Drahtes noch eine Maus dran hängt ist 
es unbezahlbar."

Wenn die Wicklung wie vorgeschlagen bifilar ausgeführt wird ist das für 
einen Trafohersteller technisch kein Problem und leicht umsetzbar. 
Dennoch wird er dafür einen Preis verlangen der sich gewaschen hat und 
vermutlich auch in keinem Verhältnis zum Zusatzaufwand steht. Es ist und 
bleibt eine Sonderanfertigung und so etwas läßt man sich (gut) bezahlen.
von R. L. (Gast)


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Manfred P. schrieb:
>> Die Induktivität hebt sich dabei auf.
>
> Das ist für Transformatoren bestimmt sehr sinnvoll, die sind eh zu sehr
> induktiv.

bei Übertragern für Telefonapparate wurde das so gemacht. Da ist eine 
bifilare Wicklung aus Widerstandsdraht drauf. Man hat damit einen extra 
Spulenkörper für den Widerstand und etwas Verdrahtungsaufwand 
eingespart.
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


Angehängte Dateien:

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Hans schrieb:

> Das man das wie von Dir beschrieben lösen kann ist unbestritten. Ob das,
> bei industrieller Fertigung, am Ende günstiger ist, ist zumindest
> fraglich. Für den NE555 brauch es eine kleine Stromversorgung (zumindest
> ein einfaches Kondensatornetzteil) und natürlich etwas Beschaltung drum
> rum. Das Ganze wird man am Ende auf einer kleinen PCB realisieren und da
> der Trafo nunmehr "hoch komplizierte" elektronische Komponenten enthält,
> wird sich das drastisch im Preis niederschlagen. Mit so etwas läßt sich
> immer gut Geld verdienen.

Naja, so viel ist da gar nicht dran. Ob dann der Preis ins astronomische 
steigt will ich nicht beurteilen.

Old-Papa
von Hans (ths23)


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Karl B. schrieb:
> Die dünne Wicklung braucht IMHO aber auch
> hinreichende Isolation zur Spannungsfestigkeit, die dann eigentlich
> keinen absolut dichten Kontakt zur Primärwicklung erlaubte.
Völliger Käse, weil bei bifilarer Wickeltechnik haben die Windungen der 
Hauptwicklung und die daneben liegende Windung der Hilfswicklung 
gleiches Potential. Die Spannungsfestigkeit ist da ganz bestimmt kein 
Problem.
von Manfred P. (pruckelfred)


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Hans schrieb:
> Das Ganze wird man am Ende auf einer kleinen PCB realisieren und da
> der Trafo nunmehr "hoch komplizierte" elektronische Komponenten enthält,
> wird sich das drastisch im Preis niederschlagen.

Du hast nicht gelesen oder es nicht begriffen: Auch dieser patentierte 
Wundertrafo benötigt eine externe Schaltung.

Lothar M. schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Weist du was an dem Patent auffällt?
> Dass es offenbar keiner braucht, weil es das selbe bewirkt wie ein
> simpler Vorwiderstand.

Dem muß man wohl nichts hinzufügen.
von Hans (ths23)


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Old P. schrieb:
> Naja, so viel ist da gar nicht dran. Ob dann der Preis ins astronomische
> steigt will ich nicht beurteilen.
Es ist halt immer ein Unterschied, ob Du das für Dich privat in der 
Bastelbude machst, oder ob es am Ende ein industrielles Produkt ist, mit 
dem Geld verdient werden soll.
Bei großen Firmen schlägt schon allein das Einpflegen eines simplen 
Ersatzteils in den Lagerbestand ordentlich zu Buche. Bei uns kostete 
seinerzeit ein Lämpchen für einen Schalter 5€, während das Gleiche beim 
Conrad 20 Cent kostete. Damit wird schlichtweg einfach Geld verdient 
ohne das man da Wertschöpfung investieren muß.
von Hans (ths23)


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Manfred P. schrieb:
> Du hast nicht gelesen oder es nicht begriffen: Auch dieser patentierte
> Wundertrafo benötigt eine externe Schaltung.
Du hast ganz offensichtlich nicht begriffen, daß es in diesem Post gar 
das Thema war ob der Wundertrafo noch was Zusätzliches braucht oder 
nicht. Es ging darum das es für einen Transformatorenhersteller kein 
Problem darstellen dürfte eine solche Zusatzwicklung aufzubringen. Das 
das am Ende auch eine Sonderanfertigung ist, die sich am Ende im Preis 
niederschlägt ist unbestritten. Auch eine zusätzliche Leiterplatte oder 
ein Spezialschalter mit Widerstand sind Sonderlösungen die das 
Gesamtprodukt am Ende verteuern. Was am Ende teurer ist kann ich 
natürlich nicht beurteilen. Dazu müsste man zwei gleichwertige Trafos, 
industriell hergestellt, einmal mit Zusatzwicklung (+Relais) und einmal 
mit zusätzlicher Elektronik vergleichen um es zu beurteilen.

Manfred P. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Hannes J. schrieb:
>>> Weist du was an dem Patent auffällt?
>> Dass es offenbar keiner braucht, weil es das selbe bewirkt wie ein
>> simpler Vorwiderstand.
>
> Dem muß man wohl nichts hinzufügen.
Es gibt halt Leute die machen sich Gedanken darüber, wie man ein Problem 
lösen könnte und machen dann auch entsprechende Vorschläge. Ob sich die 
Idee am Ende durch setzt steht auf einem anderen Blatt. Und dann gibt es 
andere Leute die weiter nichts können, als so etwas madig zu machen und 
herab zu würdigen.
Allein die Tatsache, daß zumindest ein Hersteller von Transformatoren 
die Idee aufgeriffen hat läßt den Schluß zu, das dieses Herangehensweise 
nicht ganz verkehrt ist und man in diesem Ansatz durchaus Potential 
sieht damit Geld verdienen zu können.
: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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OT:
Hans schrieb:
> Und dann gibt es
> andere Leute die weiter nichts können, als so etwas madig zu machen und
> herab zu würdigen.

Nun ja, so lange die Moderation sowas durchgehen lässt:

Manfred P. schrieb:
> es reicht schon der Schwachsinn, den G*
> bei jeder Suchanfrage vorneweg präsentiert.

Seit letzter Zeit scheint der @P auf das "ad hominem" eingeschossen zu 
sein.

R. L. schrieb:
> fachliche Kompetenz kann man verbessern, bei sozialer Kompetenz ist das
> anscheinend nicht möglich.

Ich würde das nicht so negativ sehen. Lerneffekte auf der angesprochenen 
sozialen Ebene dauern eben manchmal etwas länger.
/OT

Hans schrieb:
> Es ging darum das es für einen Transformatorenhersteller kein
> Problem darstellen dürfte eine solche Zusatzwicklung aufzubringen.

Da wäre ich mir nicht so sicher.
Beitrag "Re: geniales Patent von 2014: Konstruktion eines Trafos ohne erhöhten Einschaltstrom"

Der TO Torsten wollte ja eine Diskussion. Oder hat er oben geschrieben 
just FYI? "Projekt und Code" - Kategorie?
Und die Diskussion hat er ja bekommen.

ciao
gustav
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