https://www.golem.de/news/starship-von-spacex-was-von-den-versprochenen-100-tonnen-nutzlast-uebrig-bleibt-2607-210968.html Auch wenn ich die Zahlen im Detail nicht nachrechnen kann, klingt das wohl leider ziemlich realistisch. Naja. Elon und seine Versprechen. Agile Entwicklung bei der größten Rakete der Welt. Was soll schon schief gehen . . . Das Artemis-Programm ist ja nun auch in der Realität angekommen und die Mondlandung deutlich nach hinten verschoben. https://www.projekt-artemis.de/#timeline Artemis IV soll 2028 bemannt auf dem Mond landen. Das ist in max. 1,5 Jahren. BIs dahin sollte/MUSS das Ladesystem mindesten einen unbemannten, vollautomatischen Test hingelegt haben. War damals Apollo 10, wenn gleich die nicht gelandet sind, nur bis auf 14km über Pberfläche abgestiegen, so man Wikipedia glauben kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm#Apollo-Missionen Auch hier behaupte ich, daß die Zahl 2028 ein rein politisches Glaubensbekenntnis ist und mal wieder an der Realität zerschellen wird. Denn die wesentliche Komponenten dazu, vor allem das Landesystem sind nicht mal ansatzweise bereit. Starship keine Sekunde, Blue Origin, naja, weiß nicht so genau. Damit ist selbst Artemis III, welches "nur" ein Treffen im Orbit testen soll, vollkommen offen! Meine Wette steht immer noch. 1000 Euro, daß das Starship niemals auf dem Mond landet. Wobei "niemals" hier mal als Endtermin 31.12.2042 steht. Wer hält dagegen? ;-) Hier nochmal das bekannte Ketzervideo, nicht zu verwechseln mit Katzenvideo! ;-) https://youtu.be/H-FkE7Siafw?si=sSztX-3o55_BWPDH
Jaja, was wäre die Mission ohne fun fact! Das wird der Kracher! Aber wenigstens hat der Teilnehmer von Artemis II richtig auf diesen Blödsinn reagiert! https://www.youtube.com/watch?v=tVLy-HsDA2M
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Falk B. schrieb: > Meine Wette steht immer noch. 1000 Euro, daß das Starship niemals auf > dem Mond landet. Wobei "niemals" hier mal als Endtermin 31.12.2042 > steht. Wer hält dagegen? ;-) Ich würde die Wette ja gerne annehmen, fürchte nur dass es mich Ende 2042 nicht mehr gibt! Mein Vorschlag: du überweist mir das Geld sofort und wenn ich verliere bekommst du es Anfang 2043 zurück...
Falk B. schrieb: > https://www.golem.de/news/starship-von-spacex-was-von-den-versprochenen-100-tonnen-nutzlast-uebrig-bleibt-2607-210968.html Auch Mo von senkrechtstarter https://www.youtube.com/@SENKRECHTSTARTER/featured sagt, dass die aktuelle Starship noch weit von den 100 t Nutzlast entfernt ist. Dass auch der 13. Testflug noch sub-orbital ist, hat aber gute Gründe. STARSHIP: Noch nie im Orbit? (IFT-13) Fünftausend Tonnen, fast Orbitalgeschwindigkeit — und dann fällt Starship zurück. Jedes Mal. Mit voller Absicht. https://www.youtube.com/watch?v=oWIxdIegzXk
Falk B. schrieb: > Artemis IV soll 2028 bemannt auf dem Mond landen. Das ist in max. 1,5 > Jahren. BIs dahin sollte/MUSS das Ladesystem mindesten einen > unbemannten, vollautomatischen Test hingelegt haben. War damals Apollo > 10, wenn gleich die nicht gelandet sind, nur bis auf 14km über > Pberfläche abgestiegen, so man Wikipedia glauben kann. Ich bin da vollkommen bei dir, wir waren nie auf dem Mond!
Alexander S. schrieb: > Auch Mo von senkrechtstarter > https://www.youtube.com/@SENKRECHTSTARTER/featured sagt, dass die > aktuelle Starship noch weit von den 100 t Nutzlast entfernt ist. Was für 12 geschrottet Monsterraketen einfach nur abgrundtief peinlich ist! Können die nicht rechnen? Nicht messen? Nicht testen? Nicht simulieren? Nicht nachdenken? Wie haben das die Jungs (und ein paar Mädels) in den 1960er Jahren mit DEUTLICH weniger Technologie geschafft? Jeder 08/15 Büro-PC hat um Größenordnungen mehr Leistung als alle Supercomputer der NASA und der ganzen USA von damals zusammen! Und wurde nicht vor Jahren gesagt, daß SpaceX angeblich viel Aufwand in Simulationen steckt? Wo ist das Ergebnis? > Starship zurück. Jedes Mal. Mit voller Absicht. > https://www.youtube.com/watch?v=oWIxdIegzXk Jaja, aber die Vorgehensweise ist für so eine Rakete vollkommener Unfug!
Falk B. schrieb: > Können die nicht rechnen? Nicht messen? Nicht testen? Nicht > simulieren? Nicht nachdenken? Schätze sie können nur eines nicht: widersprechen. Ihrem Meister.
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Falk B. schrieb: > Jaja, aber die Vorgehensweise ist für so eine Rakete vollkommener Unfug! Nur so wird vermieden, dass ein Starship unkontrolliert im Orbit fliegt. Was ist daran Unfug?
Falk B. schrieb: > Wie haben das die Jungs (und ein paar Mädels) in den 1960er Jahren mit > DEUTLICH weniger Technologie geschafft? Die Antwort ist ja nicht schwer - mit einem nie wieder dagewesenen finanziellen Aufwand und hundertausenden von Mitwirkenden, die eben nicht alles mit Simulationen und Rechnern lösen konnten. Es wurde extrem hochwertig (und teuer) gebaut. Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere Schweissnähte gesehen habe. Und das an einem Ex- und Hopp Teil, das nur einmal benutzt wird. Das 'Commitment' für die Mission Apollo ist mit heute nicht zu vergleichen. Das kleine SpaceX Häufchen von Mitarbeitern kann das sowieso nicht. Wenn man sich den Buran (der sowj. Shuttle) und die Monsterrakete Energija dafür anschaut, dann sieht man, was für 100t Nutzlast nötig ist.
(prx) A. K. schrieb: >> Können die nicht rechnen? Nicht messen? Nicht testen? Nicht >> simulieren? Nicht nachdenken? > > Schätze sie können nur eines nicht: widersprechen. Ihrem Meister. DA kommen wir der Sache schon näher! ;-) Aber dieses Problem scheint auch nicht so neu zu sein. https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Pawlowitsch_Koroljow „Finden wir eine Kompromisslösung – machen wir es so, wie ich es sage.“ DA, Tawarisch Koroljew!
Matthias S. schrieb: > Falk B. schrieb: >> Wie haben das die Jungs (und ein paar Mädels) in den 1960er Jahren mit >> DEUTLICH weniger Technologie geschafft? > > Die Antwort ist ja nicht schwer - mit einem nie wieder dagewesenen > finanziellen Aufwand und hundertausenden von Mitwirkenden, die eben > nicht alles mit Simulationen und Rechnern lösen konnten. Es wurde extrem > hochwertig (und teuer) gebaut. NEIN! Das ist die übliche Ausrede! Die ist falsch! Sie hatten DEUTLICH andere Konzepte und Mentalität! > Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte > ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere > Schweissnähte gesehen habe. Dafür braucht es aber nicht viel Leute und Geld, sondern Leute mit KÖNNEN und dem Willen zum Projekterfolg! Nicht nur Powerpointgeschwafel und Selbstbeweiräucherung! > Und das an einem Ex- und Hopp Teil, das nur > einmal benutzt wird. FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen! > Das 'Commitment' für die Mission Apollo ist mit heute nicht zu > vergleichen. Jaja, das 'Commitment'. Was wären wir heute ohne Anglizismen? Wir könnten uns ja gar nicht mehr verständigen. Oder doch? Früher (tm) nannte man das Verpflichtung, Einsatzbereitschaft und Kampfgeist, auch im nichtmilitärischen Umfeld! Und ja, der Kampfgeist, Biss und Disziplin ist heute weitgehend nicht mehr anzutreffen. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. > Das kleine SpaceX Häufchen von Mitarbeitern kann das sowieso nicht. Das ist wieder das Argument "zu wenig Leute". Das glaube ich so nicht.
Falk B. schrieb: > Und wurde nicht vor Jahren gesagt, daß > SpaceX angeblich viel Aufwand in Simulationen steckt? Wo ist das > Ergebnis? Ja, das schon. Allerdings lassen sie Simulationen laufen, in denen verschiedene unhaltbare Versprechen auf maximale Zahlungseingänge der erstaunlich gutgläubigen Anleger optimiert werden. Und das scheint soweit ja schon mal von Erfolg gekrönt zu sein. Noch lassen sie die 100 Millionen pro Stück Knallbonbons ja weiter unten krachen. Interessant wird's erst, wenn die in größeren Höhen einen Minenteppich aus Fragmenten verstreuen. So in der Höhe der, sagen wir mal, GPS Satelliten. Hunderte Millionen gestrandete und langsam verhungernde Autofahrer auf den Straßen. Außerdem wird DCF77 dann plötzlich wieder mit ganz anderen Augen gesehen. SCNR.
Alexander S. schrieb: >> Jaja, aber die Vorgehensweise ist für so eine Rakete vollkommener Unfug! > > Nur so wird vermieden, dass ein Starship unkontrolliert im Orbit fliegt. > Was ist daran Unfug? Das meine ich nicht. Ich meine, man baut und testet so eine Rakete NICHT, indem man sie 12 mal in Folge BEWUßT schrottet! Sondern man muss alle Einzelsystem am Boden soweit testen, daß der Gesamttest fast nur noch eine Formalität ist. Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung incl. Saturn V haben das ERFOLGREICH bewiesen! Und diese jubelnden Massen bei SpaceX, wenn die Kiste explodiert, sind mehr als fragwürdig. Böse Zungen würden sie einen Kult nennen, in dem alle dem verrückten Anführer hinterherlaufen, alles nachmachen, nicht nachdenkenen und schon gar nicht sich kritisch äußern.
Solche videos sind für Musk-Fans zugegebenermassen schwer anzuschauen: https://www.youtube.com/watch?v=EU6aJHqQKuU Thunderf00t ist schon sehr polarisierend. :-))
Außerdem ist einer der zentralen Kritikpunkte im Artikel oben die fehlenden 100t Nutzlast. Dafür braucht man keine 12 Starts! Das kann man vorher ziemlich genau berechnen, nämlich über die Masse der Rakete + Sprit und die Leistung der Triebwerke (Spritverbrauch, spezifischer Impuls). Dann weiß man, ob es reicht oder nicht. Der Nachweis ist dann fast nur eine Formalität, kein offenes Testergebnis.
Nick schrieb: > Thunderf00t ist schon sehr polarisierend. :-)) Stimmt, aber er wohl leider meistens recht.
Falk B. schrieb: > Sondern man muss > alle Einzelsystem am Boden soweit testen, daß der Gesamttest fast nur > noch eine Formalität ist. Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung > incl. Saturn V haben das ERFOLGREICH bewiesen! So macht es ja auch die ESA mit der Ariane. ABER: "SpaceX conducted 165 Falcon 9 launches in 2025, a new annual launch record, and sending an estimated 2,400 tonnes (5,300,000 lb) to orbit." https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Falcon_9_and_Falcon_Heavy_launches#2025 Ariane 6: 4 in 2025 https://en.wikipedia.org/wiki/Ariane_6
Alexander S. schrieb: > So macht es ja auch die ESA mit der Ariane. ABER: > "SpaceX conducted 165 Falcon 9 launches in 2025, a new annual launch > record, and sending an estimated 2,400 tonnes (5,300,000 lb) to orbit." Die Falcon 9 funktioniert gut als "Lastesel", da gibt es auch kaum was zu kritisieren. Die Russen haben ihre olle Sojus dafür, nicht so toll, geht trotzdem. Der "heiße Scheiß" namens Starship soll aber die Zukunft sein und die Amis bemannt zum Mond bringen. Das wird schief gehen. Und die große Masse der Falcon 9 Start ist der funkende Weltraummüll von Starlink, der nicht nur Astronomen ein Dorn im Auge ist (sic!). Da beschafft sich der gute Elon intern viele Aufträge, denn ohne Starlink wäre die Falcon 9 nicht sonderlich ausgelastet. Bissel ISS Versorgung und eine handvoll Militäraufträge, das war's. Böse Zungen nennen das Kreisfinanzierung.
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Falk B. schrieb: > Außerdem ist einer der zentralen Kritikpunkte im Artikel oben die > fehlenden 100t Nutzlast. Dafür braucht man keine 12 Starts! Das kann man > vorher ziemlich genau berechnen, nämlich über die Masse der Rakete + > Sprit und die Leistung der Triebwerke (Spritverbrauch, spezifischer > Impuls). Starship
1 | Block 1 2 3 4 |
2 | Payload to orbit (t) 15 35 100 200 |
Nur weil in den bisherigen sub-orbitalen Tests der V3 die payload nur 35 t schwer war, muss das ja nicht die maximal mögliche sein. Auch wenn die momentan wohl noch unter 100 t liegt.
Nochmal der Oberketzter Thunderf00t https://youtu.be/75a49S4RTRU?si=8QzZwj5QrTpflJE9 "Spacex Booster Catch: $3 BILLION BUSTED!! " Da wird auch schön der Vergleich zu anderen Missionen der NASA gezogen und vieles mehr. Alles schon SEHR merkwürdig. Und vor über 2 Jahren hat der Typ hier das Dilema öffentlich ausgesprochen! Die NASA hat 2 Jahre gebraucht, um das auch öffentlich einzugestehen! Beitrag "Negative Feedback is important"
Alexander S. schrieb: > StarshipBlock 1 2 3 4 > Payload to orbit (t) 15 35 100 200 Jaja, das sind die Elon-Märchenzahlen! > Nur weil in den bisherigen sub-orbitalen Tests der V3 die payload nur 35 > t schwer war, muss das ja nicht die maximal mögliche sein. Auch wenn die > momentan wohl noch unter 100 t liegt. Das hatten wir alles schon mal. ;-) https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s
> Die Falcon 9 funktioniert gut als "Lastesel", da gibt es auch kaum was > zu kritisieren. Die Russen haben ihre olle Sojus dafür, nicht so toll, > geht trotzdem. Als der Russkie sich noch Sowjetskie nannte war man schon weiter als die altbackenen Sojus-Technik, die "Energija" kam schon gut an die 100t (LEO) ran. * https://de.wikipedia.org/wiki/Energija * https://de.wikipedia.org/wiki/Zenit_(Tr%C3%A4gerrakete) Aber mit deren kommerziellen Verwertung, auch der Resteverwertung wollte es nicht besonders gut klappen: * https://de.wikipedia.org/wiki/Sea_Launch
Alexander S. schrieb: > StarshipBlock 1 2 3 4 > Payload to orbit (t) 15 35 100 200 Jaja, das sind die Elon-Märchenzahlen! > Nur weil in den bisherigen sub-orbitalen Tests der V3 die payload nur 35 > t schwer war, muss das ja nicht die maximal mögliche sein. Auch wenn die > momentan wohl noch unter 100 t liegt. Das hatten wir alles schon mal. ;-) https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s Nochmal zum mitschreiben. Im Apollo-Programm gab es 13 Flüge der Saturn V, alle erfolgreich ohne Probleme (Apollo 13 war ein Problem des Landers/Servicemoduls). 6 davon waren erfolgreiche, bemannte Mondlandungen. Zwischen Apollo 10 (Generalprobe) und Apollo 11 lagen "satte" 2 Monate! Die 6 Landungen von Apollo 11 (Mitte 1969) bis Apollo 17 (Ende 1972) gerade mal reichlich 3 Jahre! Starship hat bisher 12 mal die Kiste geschrottet und maximal ne suborbitale Bahn in den indischen Ozean hingelegt. Aber immer auf die Kacke hauen, "größte Rakete der Welt", doppelt soviel Schub wie Saturn V blabla.
> Nochmal zum mitschreiben. Im Apollo-Programm gab es 13 Flüge der Saturn > V, alle erfolgreich ohne Probleme (Apollo 13 war ein Problem des > Landers/Servicemoduls). Nein, nicht ganz: 12x Apollo, 1xSkylab (-1). Und bei Skylab hatte man Probleme mit dem "Verdeck". Aber ja, der Anteil an erfolgreichen Starts war diesem, von einem deutschen Ingenieur geleiteten Programm duetlich besser als die nachfolgenden.
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Da passt das ja ganz gut: https://www.youtube.com/watch?v=097-8hNs0nM Erster Starship Zündungs-Abbruch, Erste Ladung.Und jetzt?
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Falk B. schrieb: > Das hatten wir alles schon mal. ;-) > > https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen. Das ist keine verlässliche Quelle für mich. Wenig Fakten und viel Meinung.
Alexander S. schrieb: >> https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s > > Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen. Das ist keine verlässliche > Quelle für mich. Wenig Fakten und viel Meinung. Es gibt andere Videos von Ihm, wo der die öffentlichen Aussagen vom guten Elon darstellt und ins Diagramm einträgt. https://www.youtube.com/watch?v=EU6aJHqQKuU&t=870s Und nicht zu vergessen! Starship war bisher NIE im Orbit! Es war nur eine suborbitale Bahn, wie sie Interkontinentalraketen fliegen! OK, der Unterschied in der Endgeschwindigkeit ist nicht groß (ca. 27.000km/h zu 28.000 km/h). Trotzdem gab es keinen überzeugenden Nutzlastest. Eben weil die Kiste vermutlich zu schwer und die Triebwerke nicht leistungsfähig genug sind. Siehe Ausgangsartikel.
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Falk B. schrieb: > Und nicht zu vergessen! Starship war bisher NIE im Orbit! Hast Du Dir das Video "STARSHIP: Noch nie im Orbit? (IFT-13)" auf Senkrechtstarter im Beitrag Beitrag "Re: Erstaunlich kritischer Beitrag zum Starship von SpaceX" überhaupt angesehen?
Falk B. schrieb: > FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum > Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss > JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen! Ja und? Habe ich was anderes gesagt? Was willst du mit deinen Ausrufezeichen eigentlich beweisen? Da ist nichts FALSCH dran, wie du behauptest, ich habe gesagt, das selbst bei einem einmal benutzten Triebwerk sehr sorgfältig gearbeitet wurde, nicht das es ein Billigteil war. Arbeite mal an deiner Lesekompetenz.
Alexander S. schrieb: > Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen. und das Ergebnis ist: Sechs Minuten reichen bei Weitem nicht für eine Evaluation. Zudem sollte man nicht auf die Darreichungsform achten, sondern auf den dargereichten Inhalt.
Alexander S. schrieb: > Hast Du Dir das Video "STARSHIP: Noch nie im Orbit? (IFT-13)" auf > Senkrechtstarter im Beitrag > Beitrag "Re: Erstaunlich kritischer Beitrag zum Starship von SpaceX" > überhaupt angesehen? Ja, hab ich! Und ich hab's auch verstanden! Ändert aber rein gar nichts an meinen Aussagen!
Matthias S. schrieb: > Falk B. schrieb: >> FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum >> Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss >> JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen! > > Ja und? Habe ich was anderes gesagt? Was willst du mit deinen > Ausrufezeichen eigentlich beweisen? Da ist nichts FALSCH dran, wie du > behauptest, ich habe gesagt, das selbst bei einem einmal benutzten > Triebwerk sehr sorgfältig gearbeitet wurde, nicht das es ein Billigteil > war. Arbeite mal an deiner Lesekompetenz. Arbeite du mal an deiner Schreibkompetenz. Und lern zitieren! Du schriebst "Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere Schweissnähte gesehen habe. Und das an einem Ex- und Hopp Teil, das nur einmal benutzt wird." Meine Antwort "FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen!" Dein "Ex- und Hopp Teil, das nur einmal benutzt wird." impliziert einfach und billig, was es eben NICHT ist! Daher auch meine Antwort!
Norbert schrieb: > Alexander S. schrieb: >> Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen. > > und das Ergebnis ist: Sechs Minuten reichen bei Weitem nicht für eine > Evaluation. > > Zudem sollte man nicht auf die Darreichungsform achten, sondern auf den > dargereichten Inhalt. Ich habe mir das Video inzwischen ganz angeschaut. Die Aussagen von Elon Musk werden erst verdreht und dann wird gezeigt, dass die verdrehten Aussagen nicht stimmen. Zur Nutzlast finde ich nichts substanzielles. Deswegen wurde das Video aber verlinkt.
Falk B. schrieb: > der Kampfgeist, Biss und Disziplin ist heute weitgehend nicht > mehr anzutreffen. Dafür haben jetzt alle Commitment, Compliance und Cloud auf dem Papier.
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Alexander S. schrieb: > Ich habe mir das Video inzwischen ganz angeschaut. Die Aussagen von Elon > Musk werden erst verdreht und dann wird gezeigt, dass die verdrehten > Aussagen nicht stimmen. Na dann schau es nochmal. Vielleicht verstehst du es dann. Verdreht wurde da rein GAR NICHTS! Der gute Elon faselt und stottert halt viel. Böse Zungen behaupten, daß das ein Zeichen eines notorischen Lügners ist.
Falk B. schrieb: > Na dann schau es nochmal. Vielleicht verstehst du es dann. Verdreht > wurde da rein GAR NICHTS! Ein Großteil ist nichts anderes als das typische Elon-Bashing aus der Ecke, die zuerst schrien er müsse Twitter kaufen. Danach waren diese auch nicht zufrieden und würde zu wenig die sozialen in Medien politisch stutzen.
Dieter D. schrieb: > Ein Großteil ist nichts anderes als das typische Elon-Bashing aus der > Ecke, Elon Musk ist leider bekannt als Größenwahnsinniger. Beispiele? Hyperloop: Wie viele haben da Milliarden reingesteckt, und was ist das Ergebnis? Sogar die TUM hat sich daran beteiligt. Eigentlich ein Armutszeugnis für eine ehemals bedeutende TU. Gigacasting: Elon behauptete, dass die Gussteile 1 µm genau sein werden. Das ist absolut absurd. 1 µm überhaupt auf knapp 2 m messen zu wollen. Wenn die Gussform nur 10 °C daneben ist, oder das Teil 10 °C früher oder später ausgeformt wird, sind das 0,4 mm Unterschied. Und das Teil lässt sich nur noch durch kleben und/oder nieten reparieren. Alu-Druckguss ist mit das übelste zu schweißen. FSD: Seit wann gibt es das nächstes Jahr? Ist ja bald so absurd wie die Fusion, die in 10 Jahren kommerziell ist. Marsbesiedlung: Was waren das für Bilder von der komfortablen Raumkapsel wo die Leute ein Kino haben und Panoramafenster ins All. Nichts davon existiert, nichts davon ist realistisch. Nicht mal die Versorgung mit Nahrungsmitteln. Egal ob man irgend was anpflanzt, das Gewächs braucht auch Nährstoffe die man dann genauso mitnehmen muss. Cybertruck: Der bisher größte Flopp. Jahre später rausgekommen, deutlich teurer als angekündigt und fällt von alleine auseinander. Rostet, wenn man ihn nicht ständig hegt und pflegt. Tesla Roadster: Angekündigt 2017, angeblich in Produktion 2020, soll jetzt dann aber wirklich 2026 oder 2027 produziert werden. Anzahlen konnte man den aber schon 2017 ($20000). Die zahlreichen Ankündigungen und Produktionstarts liest man lieber selbst, Platzverschwendung hier. KI-Rechenzentren im All: Ist ja schon wurscht wann, aber zunächst 6000 Stück im All, und jedes Jahr eine Zehnerpotenz mehr. Weltraumvermüllung a la Musk. Ach so, bashing: Der Vorwurf kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, die Phantasien Musks zu hinterfragen oder zu analysieren.
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Matthias S. schrieb: > Es wurde extrem > hochwertig (und teuer) gebaut. > Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte > ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere > Schweissnähte gesehen habe. Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit. Wie sauber da gearbeitet wurde, mit welcher Präzision und Sorgfalt da die Paneele und das Klebeband angebracht wurden - Wahnsinn, genau SO sieht Perfektion aus.
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Joachim S. schrieb: > Wahnsinn, genau SO > sieht Perfektion aus. Möglicherweise hatten die Ingenieure damals eine gute Vorstellung davon, an welchen Stellen größte Präzision nötig ist und an welchen Stellen sie völlig unnötig wäre.
Jedes Gramm Gewicht zählte. Aussehen hingegen nicht. Obendrein musste das Zeug mit extremen Temperaturen zurecht kommen, mit unterschiedlicher Temperaturdehnung von Paneelen und der Struktur dahinter.
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Joachim S. schrieb: > Matthias S. schrieb: >> Es wurde extrem >> hochwertig (und teuer) gebaut. >> Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte >> ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere >> Schweissnähte gesehen habe. > > Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit. > > Wie sauber da gearbeitet wurde, mit welcher Präzision und Sorgfalt da > die Paneele und das Klebeband angebracht wurden - Wahnsinn, genau SO > sieht Perfektion aus. An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was es da geht.
Ralf X. schrieb: > An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was > es da geht. Habe ich auch nicht. Kannst du uns aufklären?
Nick schrieb: > Elon Musk ist leider bekannt als ... Nun verfällst Du auch in Verallgemeinerungen. Beim Hyperloop war die TU recht erfolgreich bei den Wettbewerben. Wobei es hier darum ging, zugleich technische Herausforderungen auf einem anderen Gebiet mit zu lösen. Ab und zu gibt es von Ihm auch mal ein Beispiel, was technisch nicht geht, wie beim Gigacasting. Er fand es bestimmt lustig, wie die Leute das aufsogen und bis heute noch nicht durchschaut haben. Zum Cybertruck: "Der Tesla Cybertruck rostet nicht im klassischen Sinne an der Karosserie. Die aufgetretenen orangefarbenen Flecken sind in der Regel oberflächlicher Flugrost oder Fremdpartikel (z. B. Metallstaub), die sich auf dem Edelstahl abgesetzt haben. Tesla empfiehlt, diese Flecken einfach mit herkömmlichen Reinigungsmitteln abzuwischen" Und das ist für Edelstahl übrigens ganz normal. Jeder weiß, dass beim Edelstahl die schützende Passivschicht auch nicht ideal ist. Also Deine Behauptung rostet (durch) und fällt auseinander, was assoziert mindestens so schnell wie ein übliches Auto, ist so nicht mehr haltbar. Nick schrieb: > Ach so, bashing:... Das Bashing kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, zu hinterfragen oder zu analysieren mit welchen Intentionen irgendwelche ihre Ansichten teilen um übernommen zu werden.
Joachim S. schrieb: > Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit. Die Bilder stammen von Apollo 11, der ersten erfolgreichen Mondlandung, beim ersten Versuch.
Dieter D. schrieb: > Beim Hyperloop war die TU recht erfolgreich bei den Wettbewerben. Sie haben den Unfug unterstützt und sind bei dem Hype mitgeschwommen. Die Teststrecke in den USA ist inzwischen abgerissen worden. Dieter D. schrieb: > Er fand es bestimmt lustig, wie die Leute > das aufsogen und bis heute noch nicht durchschaut haben. Also Blender. Schön, dass du das inzwischen auch offen zugibst. Dieter D. schrieb: > "Der Tesla Cybertruck rostet nicht im klassischen Sinne an der > Karosserie. Die aufgetretenen orangefarbenen Flecken sind in der Regel > oberflächlicher Flugrost oder Fremdpartikel Er hats als rostfreie Speziallegierung verkauft. Die Leute sind drauf reingefallen. Wie erfolgreich "V2A" 1.4301 im Freien eingesetzt wird, kann man beinahe überall beobachten. Dieter D. schrieb: > Jeder weiß, dass beim > Edelstahl die schützende Passivschicht auch nicht ideal ist. Sie ist elementarer Bestandteil der Rostfreiheit. Die steht und fällt z.B. mit der aktiven Passivierung der Schweißnähte. Und mit dem Einsatz geeigneter Werkzeuge (Pressformen, Schleifmittel, ...) Ah, und das Exoskelett, das letztendlich eine ganz normale Karosseriekonstruktion ist. Dieter D. schrieb: > Also Deine Behauptung rostet (durch) und fällt auseinander Hast dir schön zusammenfantasiert. Von Durchrosten hab ich nicht gesprochen. Und es ist hinlänglich bekannt, dass Teile abfallen und das zu Rückrufaktionen geführt hat. Dieter D. schrieb: > Das Bashing kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, Was ist an meinen Aussagen falsch? Oder meinst du die Witznummer mit der Boring company und dem sensationellen Tunnelsystem? Und was er sich dazu noch so zusammenhalluziniert hat? Was ist da draus geworden? https://www.youtube.com/watch?v=WQn-D-i5lyM Da kannst du aktuell die Fanboys bewundern: https://www.youtube.com/watch?v=lCwlSOzmiv8 Der Cybertruck im Hintergrund am Anfang des Videos wurde schon foliert, wegen ...
Hans W. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was >> es da geht. > > Habe ich auch nicht. Kannst du uns aufklären? Es handelt sich um die möglichst leichte Aussen- Haut der Mondlandefähre, die keine "irdische" Wetterunbilden trotzen sollte, sondern einzig die Sonnenstrahlung spiegeln und dabei riesigen Temperaturunterschieden ausgesetzt wurde. Materialausdehnung und Schrumpfung bei Delta T sollte vom Prinzip bekannt sein. Klingels? :-)
Ergänzend eine Zusammenfassung von the boring company in Las Vegas. Freundlicherweise nicht von Thunderf00t um schwache Gemüter nicht übermässig zu belasten: https://www.youtube.com/watch?v=VPjODKUxV5g
Nick schrieb: > Sie haben den Unfug unterstützt und sind bei dem Hype mitgeschwommen. An der Tu wurde das durchaus kritisch gesehen. Die Studenten wollten beim Wettbewerb mitmachen. Gleichzeitig bot dies die Gelegenheit mit einer dort führenden Uni die Kontakte aufzubauen, was auch erfolgreich war. > Also Blender. Schön, dass du das inzwischen auch offen zugibst. Das siehst Du nur, wie es in Deine Welt passt. Das ist seine Art ironisch was technisches so zu übertreiben, dass es jedem auffallen müßte. Und wer nichts macht, macht auch nichts falsch und es gibt auch nichts in den Medien darüber.
Dieter D. schrieb: > Das ist seine Art > ironisch was technisches so zu übertreiben, dass es jedem auffallen > müßte. **BRUHAHA** Also eine noch verblendetere Begründung kann man sich nicht ausdenken. Oder Anders: Egal welchen Unsinn Musk verzapft, er findet immer noch mehr Dumme die ihr Geld versenken wollen. Dieter D. schrieb: > An der Tu wurde das durchaus kritisch gesehen. Davon hab ich, als Münchner, nichts mitbekommen. > Die Studenten wollten beim Wettbewerb mitmachen. Die naiven Studenten ... Man hat Geld von der Regierung dafür bekommen. Und das bekommt man nicht, wenn man selbst dran zweifelt. Man bekommt es, wenn man auf Entscheider trifft, die sich schon blenden haben lassen. > Gleichzeitig bot dies die Gelegenheit mit > einer dort führenden Uni die Kontakte aufzubauen, was auch erfolgreich > war. Führend in was? Was ist das konkrete Ergebnis? Dass man rausgefunden hat, dass eine Beschleunigung von 1 G für öffentliche Verkehrmittel keine tolle Idee ist? Dass man eine Hyperloop in Deutschland nie und nimmer gebaut bekommt? Hat ja schon beim Transrapid so gut geklappt: https://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU
Falk B. schrieb: > Das meine ich nicht. Ich meine, man baut und testet so eine Rakete > NICHT, indem man sie 12 mal in Folge BEWUßT schrottet! Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut, klüger als Du ist und genug Geld hat. Dann testet man so oft wie möglich, um das Produkt zu perfektionieren. Bevor die V2 flog, gab es etwa 25 bis 30 Fehlstarts -- keine gezielten Tests, sondern echte Fehlstarts. Haben Wernher von Braun und sein Team etwa auch agil entwickelt? Fehlstarts gab es bei SpaceX meines Wissens nur drei, alles andere waren erfolgreiche Tests. > Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung > incl. Saturn V haben das > ERFOLGREICH bewiesen! Saturn, Ariane, und so weiter, das waren alles schon bekannte Techologien, die auf Erfahrung mit früheren Systemen basierten -- etwa den Vanguard-Raketen, wo es auch mehrere Fehlstarts gegeben hat. Musk dagegen baut etwas vollkommen Neues, denn eine Rakete, die landen und wiederverwendet werden kann, hat es noch nie gegeben. Ehrlich, Falk, was ist los mit Dir? Früher habe ich Dich für Dein Fachwissen über Elektronik bewundert, heute kann ich nur noch den Kopf schütteln und oft habe ich sogar Mitleid. Haben Quer"denker", Afd, Klimaleugner und Co. Dir das Hirn gewaschen oder bist Du einer Amputation zum Opfer gefallen?
Nick schrieb: > Davon hab ich, als Münchner, nichts mitbekommen. Ohne Kontakte in die Hochschulen, bekommt man das auch nicht so mit. Herr Ray Delahanty alias CityNerd (er ist auf vielen sozialen Medien, aber auffälligerweise nicht auf X) als Verkehrstechnikingenieur und Verkehrsplaner hatte auch schon viel früher die Planung von Hyperloop-Versuchtsstrecken kritisiert. Nach dessen Ansicht wurde die Chance vertan, den Tunnel so zu planen, dass diese Strecke in das ÖPNV-Netz aufgenommen werden kann, entweder als Hyperloop oder nach Abbau des Hyperloop für eine U-Bahn. Heute wird der unterirdische Tunnel, wie beispielsweise der Las Vegas Loop genutzt, um Passagiere in autonomen Tesla-Elektroautos durch die Stadt zu befördern. Für die Tunnel ist das wenig effiziente Weiternutzung im Vergleich dazu, wenn heute U-Bahnen durchfahren würden.
Nick schrieb: > Führend in was? ... Der Hyperloop hatte damit eigentlich nichts zu tun, außer die Chance auf die persönlichen Kontakte.
Der Hyperloop war ein Versuch, ob mit heutiger Technik es möglich wäre diesen preislich interessanter als früher bauen zu können. Das Verhältnis war schon deutlich besser, aber immer noch in dem Bereich, dass die Leute es vorziehen würden mit der langsameren U-Bahn zu fahren.
Dieter D. schrieb: > Nick schrieb: >> Führend in was? ... > > Der Hyperloop hatte damit eigentlich nichts zu tun, außer die Chance auf > die persönlichen Kontakte. Streng interne Diskussionen der TUM finden grundsätzlich in einem S-Bahnabteil statt.
Nick schrieb: > Der Vorwurf kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, die > Phantasien Musks zu hinterfragen oder zu analysieren. Warum jemand ausgerechnet Herrn Musks öffentliche Aussagen auf die Goldwaage legt, ist mir völlig schleierhaft. Der Mann ist als Großmaul bekannt und als Unternehmenschef genauso glaubwürdig wie die Chefs, die und einen Flughafen für 2007, und einen Bahnhof im Stuttgart für 2019 versprochen haben. Da sollten wir Deutschen unsere Mäuler vielleicht nicht ganz so weit aufreißen, finde ich. Denn im Gegensatz zu den genannten Projekten in D liefert der Musk eben ziemlich oft auch einfach mal ab. Der hat erfolgreiche E-Autos gebaut als deutsche Herstellet noch erklärt haben, daß das gar nicht ginge. Der hat einen Laden für Internet per Satellit aufgebaut, das der die Ukraine hilft, dem ebenso übermächtigen wie aggressiven Nachbarn mal so richtig in den runzeligen Arsch zu treten. Im Gegensatz zu Falk und Dir hat der Musk also offensichtlich schon ziemlich viel auf die Beine gestellt, mehr als dumme (Falk) und kluge (Du) Sprüche in einem Forum jedenfalls. Die größte Leistung, die Ihr Euch auf die Fahne schreiben dürft, ist es, mich dazu gebracht zu haben, einen Widerling wie den Musk zu verteidigen!
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Sheeva P. schrieb: > Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut, Vollkommen neu ist nur die Idee Nutzlast zu verlieren indem man mit der Rakete wieder spektakulär landet. Doch, das ist schon faszinativ. So faszinativ, dass es ein Youtuber alleine (OK, wohl nicht so komplett alleine) auch hinbekommen hat: https://www.youtube.com/watch?v=SH3lR2GLgT0&t=14s Sheeva P. schrieb: > alles andere waren erfolgreiche Tests. Das ist Musk-Sprech. Wenn es mal wieder schief geht, ist es ein erfolgreicher Test. Ist Artemis im Zeitplan, wurden alle Meillensteine erreicht und ist noch Geld übrig? Ich find es schon äusserst peinlich für die NASA, dass sie sich dermassen hat blenden lassen.
Sheeva P. schrieb: > Da sollten wir Deutschen unsere Mäuler vielleicht > nicht ganz so weit aufreißen, finde ich. Da sind wir, wenn nicht oft, der gleichen Ansicht. > Denn im Gegensatz zu den genannten Projekten in D liefert der Musk > eben ziemlich oft auch einfach mal ab. Richtig. > Der hat erfolgreiche E-Autos gebaut als deutsche Herstellet noch > erklärt haben, daß das gar nicht ginge. Da war er weite vorne dran mit seinen Entwicklungen. > Der hat einen Laden für Internet per Satellit aufgebaut, das der > die Ukraine hilft, dem ebenso übermächtigen wie aggressiven ... Und damit verknüpft ist der Hintergrund für das Musk-Bashing. Der Aggressor nutzt seine Konnektions in das linke politische Spektrum und füttert dort die Musk-Bashenden Trolle in der Hoffnung, dass dieser bald aufgeben muss. Offen agieren diese nicht, weil sonst ein Musk das erkenne würde, diese aus X rauswerfen würde. Das würde dann sogar eine EU-Zensur in den Schatten stellen. > Die größte Leistung, die Ihr Euch auf die Fahne schreiben dürft, ist es, > mich dazu gebracht zu haben, einen Widerling wie den Musk zu > verteidigen!
Hans W. schrieb: > Ralf X. schrieb: >> An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was >> es da geht. > > Habe ich auch nicht. Kannst du uns aufklären? Schon älter, aber immer noch sehr sehenswert: [1]. Danach solltest Du sowohl angenehm unterhalten worden, als auch aufgeklärt sein. Fortgeschrittene und solche, die es werden wollen, hängen zum Thema "der Untergang des Abendlandes" zudem noch die Präsentation "200 Countries, 200 Years, 4 Minutes" von Hans Rosling dran. Wird hier nicht verlinkt: Fortgeschrittene und solche, die es werden wollen, finden es bestimmt trotzdem und alle anderen Mitmenschen möchte ich nicht verunsichern. [1] https://m.youtube.com/watch?v=4jdEzpS7n5E&t=7s&pp=2AEHkAIB
Sheeva P. schrieb: > Warum jemand ausgerechnet Herrn Musks öffentliche Aussagen auf die > Goldwaage legt, ist mir völlig schleierhaft. Darum: > mich dazu gebracht zu haben, einen Widerling wie den Musk zu > verteidigen! Sheeva P. schrieb: > Da sollten wir Deutschen unsere Mäuler vielleicht > nicht ganz so weit aufreißen, finde ich. Also ich feiere die Elbharmonie, Flughafen Berlin, Hauptbahnhof Stuttgart, Stammstrecke S-Bahn München, Brenner Basistunnel-Zuführung, Energiewende Deitschland, ... nicht.
Nick schrieb: > Die naiven Studenten ... Man hat Geld von der Regierung dafür bekommen. > Und das bekommt man nicht, wenn man selbst dran zweifelt. Man bekommt > es, wenn man auf Entscheider trifft, die sich schon blenden haben > lassen. Jaja, der Söder schon wieder. :-)) Um das etwas zu vertiefen, hier die offizielle Aussage der TUM. Man beachte das Datum: https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-hyperloop-startet-testbetrieb Mal etwas Kontext zu den Kosten (pro Kilometer). Vorsicht, KI-Antwort. Aber das dürfte für Musk-Befürworter OK sein: Die 24 Meter lange Teststrecke der TUM Hyperloop in Ottobrunn kostete den Freistaat Bayern rund 3,5 Millionen Euro. Diese Summe umfasst den Bau der Betonröhre aus Ultra High Performance Concrete sowie die Infrastruktur für den Vakuumtestbetrieb. Für eine mögliche künftige Teststrecke über einen Kilometer Länge werden theoretische Kosten von rund 146 Millionen Euro berechnet, wobei die genauen Ausgaben noch nicht final feststehen. Der Bau dieser längeren Anlage ist für die nächsten drei bis vier Jahre geplant. Aktuelle Teststrecke: 3,5 Millionen Euro für 24 Meter Länge. Geplante Langstrecke: Theoretisch ca. 146 Millionen Euro für 1.000 Meter Länge. Geschätzte Streckenpreise: Für kommerzielle Hyperloop-Netze rechnet das Team mit 26 bis 32 Millionen Euro pro Kilometer. KI-generierte Antwort. Verifizieren Sie die Fakten. ------------- ICE-Bahnstrecke. Ist das dann eingleisig oder zweigleisig? Wieder KI-Antwort: Die Kosten für ICE-Bahnstrecken variieren je nach Projekt und Trassenführung erheblich, wobei Baukosten zwischen 15 Millionen Euro (direkte Trassen) und 40 Millionen Euro pro Kilometer (mit vielen Tunneln und Brücken) liegen können. ------------- Eigentümlich, warum die ICE-Strecke stärker variiert als die Hyperloop. Mit Bahnstrecken im Allgemeinen hat man sicherlich "etwas" mehr Erfahrung. Die 3,5 M€ für die 24 m mit Infrastruktur erscheinen mir angemessen.
Zum Thema irgendwie passend: https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/apollo-11-rettender-filzstift-von-buzz-aldrin-fuer-rund-780-000-euro-versteigert-a-49d970f2-7dab-4093-9b76-d2f14d16fdcd
Nick schrieb: > Also ich feiere die Elbharmonie, Flughafen Berlin, Hauptbahnhof > Stuttgart, Stammstrecke S-Bahn München, Brenner Basistunnel-Zuführung, > Energiewende Deitschland, ... nicht. Hey, immerhin sind mindestens zwei davon schon fertig. :) Gerade die Elbharmonie steht doch recht harmonisch an der Elbe. Die Energiewende ist in dem Zusammenhang unpassend, weils schon vom Prinzip her keine Fertigstellung gibt. Und wenn Regierungen einreissen, was die vorherigen Regierungen gebaut haben, werden Gebäude nie fertig. Das ist freilich kein rein deutsches Privileg, sondern demokratisches Normal.
Udo S. schrieb: > Zum Thema irgendwie passend Den andernfalls eingesetzten Finger hätte man noch nicht versteigern können. :)
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Sheeva P. schrieb: > Falk B. schrieb: >> Das meine ich nicht. Ich meine, man baut und testet so eine Rakete >> NICHT, indem man sie 12 mal in Folge BEWUßT schrottet! > > Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut, > klüger als Du ist und genug Geld hat. Dann testet man so oft wie > möglich, um das Produkt zu perfektionieren. Es ist eben ein anderer Ansatz. Ob er besser ist? Ich weiß nicht. Mir persönlich wird dabei allerdings viel zu viel zu jedem neuen Start geändert. Vieles wurde komplett neu entwickelt. Bei so vielen Änderungen erreicht man dann kaum den Zustand der Fehlerfreiheit. > Bevor die V2 flog, gab es etwa 25 bis 30 Fehlstarts -- keine gezielten > Tests, sondern echte Fehlstarts. Haben Wernher von Braun und sein Team > etwa auch agil entwickelt? Fehlstarts gab es bei SpaceX meines Wissens > nur drei, alles andere waren erfolgreiche Tests. Wobei damals in Peenemünde ja wirklich ALLES neu entwickelt werden musste. Es gab schlicht keine Vorgängertriebwerke und vor allem Steuerungen ;-) Aber klar: Irgendwann muss man das Ding eben auch zusammenschrauben und fliegen lassen. >> Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung >> incl. Saturn V haben das >> ERFOLGREICH bewiesen! > > Saturn, Ariane, und so weiter, das waren alles schon bekannte > Techologien, die auf Erfahrung mit früheren Systemen basierten -- etwa > den Vanguard-Raketen, wo es auch mehrere Fehlstarts gegeben hat. Nein, die Saturn V war schon eine ziemliche Neuentwicklung. Sowohl die F1 als auch die J2 mit der damals völlig neuen Kombi H2/O2 mussten erst entwickelt werden. Wiederzündung usw., auch die Genauigkeit des Einschusses in den Orbit etc. war eine echte Herausforderung. Und natürlich die Skalierung selbst. Aber in der Tat nutzte man abgespeckte Versionen (Saturn 1/1B) für Tests. Und: keine einzige dieser Raketen hatte einen Fehlstart. Das ist schon eine Leistung und spricht für entsprechende Sicherheitsmargen. Aber es wurde natürlich auch SEHR viel Geld da reingepumpt. Inflationsbereinigt vermute ich deutlich mehr als bei SpaceX, lasse mich aber gerne widerlegen. Vanguard spielte allerdings keine Rolle (die Rakete, der Satellit aber sehr wohl). Das war der kläglich gescheiterte Versuch der konkurrierenden Marine, mit dem Heer (unter dem v.Braun und seine Truppe arbeiteten) mitzuhalten. Technologie wurde aus diesem Programm mWn nicht übernommen. > dagegen baut etwas vollkommen Neues, denn eine Rakete, die landen und > wiederverwendet werden kann, hat es noch nie gegeben. Jepp, das wäre in der Tat eine große Leistung - wenn es denn klappt. Immerhin scheint es beim Booster zu klappen und die Landungen direkt im Starttower waren schon grandios. Aber auch schon die Falcon 9 war ein großer Schritt. > Ehrlich, Falk, was ist los mit Dir? Früher habe ich Dich für Dein > Fachwissen über Elektronik bewundert, heute kann ich nur noch den Kopf > schütteln und oft habe ich sogar Mitleid. Er muss einfach ruhiger werden (war er früher meiner Meinung nach). Man kann ja kritisieren, aber dabei einfach ruhig und sachlich bleiben. Er hat ja durchaus Punkte, aber schießt dann oft übers Ziel hinaus. Und, nein, ich mag Musk auch nicht.
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Joachim S. schrieb: > Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit. Das nennt der Teutone Nahaufnahme!
Beitrag #8075944 wurde vom Autor gelöscht.
Nick schrieb: > Hyperloop: Wie viele haben da Milliarden reingesteckt, und was ist das > Ergebnis? Soviele Milliarden waren das gar nicht. SpaceX hat nur die kurze Röhre in Las Vegas gebaut und die Universitätswettbewerbe abgehalten. Die Röhre kostet glaub ich 10M, plus bissel für was auch immer, sagen wir 20M. Der größte Brocken war die andere Hyperloop-Firma, die haben ca. 500M versenkt. Ergebnis? Praktisch nix, nur eine 500m Teststrecke und einen einzigen, bemannten Lauf bis auf 160km/h für wenige Sekunden. Mittlerweile ist die Firma abgewickelt. > Sogar die TUM hat sich daran beteiligt. Eigentlich ein > Armutszeugnis für eine ehemals bedeutende TU. Nö, es war eine nette Spielerei für Studenten, auch wenn das zentrale Thema (High SPeed im Vakuum) nicht wirklich bearbeitet wurde. Es waren nur schnelle Rennschlitten mit E-Antrieb die bis über 200km/h beschleunigt haben. Auf einigen Videos sieht man den Rost in der Röhre stauben ;-) Und dann die 24m Versuchsröhre bei München. Naja, das hatten wir auch schon vor ein paar Jahren diskutiert. Ist ne Spielwiese für Studenten und Doktoranden. Die große Teststrecke wird es nie geben. Beitrag "Hyperloop in München [Endet: 20.8.]" Beitrag "Hyperloop, Luftpolster im luftleeren Raum bei 16 km/h" Beitrag "Re: Hyperloop in München" Beitrag "Re: Hyperloop in München" Ach ja, das waren noch Zeiten und Diskussionen! ;-) Aber auch dort war der Niedergang der Diskussionkultur schon stark sichtbar. Naja. Alles hat seine Zeit.
Chris D. schrieb: > Er muss einfach ruhiger werden (war er früher meiner Meinung nach). Man Die Welt ist unruhiger geworden. https://www.youtube.com/watch?v=htZXdfNUQgc#t=30s Außerdem . . . ;-)
Chris D. schrieb: > Sheeva P. schrieb: >> Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut, >> klüger als Du ist und genug Geld hat. Dann testet man so oft wie >> möglich, um das Produkt zu perfektionieren. > > Es ist eben ein anderer Ansatz. Ob er besser ist? Ich weiß nicht. Mir > persönlich wird dabei allerdings viel zu viel zu jedem neuen Start > geändert. Vieles wurde komplett neu entwickelt. Bei so vielen Änderungen > erreicht man dann kaum den Zustand der Fehlerfreiheit. Durch den kommerziellen Ansatz ergeben sich ganz andere Voraussetzungen. Zum Beispiel, daß für den Fortbestand des Projekts immer wieder neue Investoren angezogen und vorhandene bei der Stange gehalten werden müssen. Investoren sind tendenziell scheu und die müssen immer wieder angefüttert werden. Dazu braucht es Aktivitäten wie erfolgreiche Testflüge, die liefern (hoffentlich) zuverlässige Daten, zeigen den Forschritt in der Entwicklung. Ebenso wichtig sind dabei wohl auch die vollmundigen Ankündigungen des Herrn Musk. Zusammen gibt das den Investoren das gute Gefühl, etwas Sinnvolles mit ihrem Geld zu tun und an einer Erfolgsgeschichte beteiligt zu sein. Denn sonst werden die nämlich bald keine Lust mehr haben, und dann ist das Projekt tot. Letzten Endes gilt ja: Klappern gehört zum Handwerk. Das hat der Musk drauf, und nicht vergessen: wir sind dabei nicht die Zielgruppe und es wird ihm eher egal sein, was irgendwer in irgendeinem Elektronikforum darüber denkt oder sagt. Insofern würde ich dafür plädieren, das Auftreten von Herrn Musk und seine vollmundigen Ankündigungen in diesem Kontext einfach mal ein bisschen sachlicher und weniger aufgeregt zu sehen.
Ein T. schrieb: > ein bisschen sachlicher Vor allem wenn es um den Auftritt mit Kettensäge bzgl. Abbau von Arbeitsplätzen in unliebsamen staatlichen Kontrollorganen geht.
Udo S. schrieb: > Ein T. schrieb: >> ein bisschen sachlicher > > Vor allem wenn es um den Auftritt mit Kettensäge bzgl. Abbau von > Arbeitsplätzen in unliebsamen staatlichen Kontrollorganen geht. …oder um Interviews unter Drogeneinfluss
Ein T. schrieb: > Durch den kommerziellen Ansatz ergeben sich ganz andere Voraussetzungen. > Zum Beispiel, daß für den Fortbestand des Projekts immer wieder neue > Investoren angezogen und vorhandene bei der Stange gehalten werden > müssen. Das vielleicht auch, aber der Ansatz bei SpaceX ist schon auch gewollt diametral zur NASA oder ESA. SpaceX mach durchaus gewollt und mit voller Absicht learning by doing, mit der begründeten Hoffnung, dass das wesentlich schneller geht als jahrelanges Reisbrett-Mikado. Fehlschläge sind dabei eingeplant, und sogar erforderlich. Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen Aktivitäten. So falsch sind die also nicht unterwegs. Oliver
Udo S. schrieb: > Ein T. schrieb: >> ein bisschen sachlicher > > Vor allem wenn es um den Auftritt mit Kettensäge bzgl. Abbau von > Arbeitsplätzen in unliebsamen staatlichen Kontrollorganen geht. Und deswegen muß man mit Hohn, Spott, Häme und Schadenfreude auf SpaceX herum hacken? Ich glaube auch nicht, daß Kritik daran das Ziel des TO war. Denn der hängt doch einer Partei an, die den Abbau exakt derselben Kontrollorgane auch hierzulande fordert, und deren genauso unsympathische Vorsitzende sich gerne öffentlich mit Herrn Musk verbrüdert. (Anstelle des TO wäre ich vorsichtiger mit Kritik an Herrn Musk, dieses Geistes Kinder pflegen leider selten einen konstruktiven Umgang mit Kritik und Widerspruch.)
Oliver S. schrieb: > Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt > aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen > Aktivitäten. Das ist ein Irrtum. >So falsch sind die also nicht unterwegs. Na mal sehen, wann das "Starship" heldenhaftes vollbringt. Am Ende wird es vielleicht nur ein Schwerlaster, der tonnenweise Starlink-Satelliten hochbringt und den LEO zumüllt. Alles andere, schau mer mal! ;-)
(prx) A. K. schrieb: > Die Energiewende ist in dem Zusammenhang unpassend, weils schon vom > Prinzip her keine Fertigstellung gibt. Haha, ja, das merkt man. Es scheitern ja schon Teilprojekte grandios. Deutschland konnte mal stolz auf seine Ingenieursleistungen sein. Davon ist kaum mehr was übrig. OK, Wendelstein 7 zähl ich noch dazu. Aber technische Bauwerke, nicht bei uns. Da hat z.B. Österreich Großes geleistet: https://de.wikipedia.org/wiki/Obervermuntwerk Auf YT gibts dazu eine Video-Serie die ich beeindruckend finde. Zurück zur Hyperloop und Konsorten: China hat eine Hyperloop-Teststrecke von immerhin 2 km. KI-Gebrabble: "China hat mit dem T-Flight-Projekt der China Aerospace Science and Industry Corporation (CASIC) den weltweit längsten Vakuumröhren-Testlauf für Magnetschwebezüge erfolgreich absolviert. Das Fahrzeug erreichte in einer 2 km langen, fast luftleeren Röhre in der Provinz Shanxi Geschwindigkeiten von über 387 mph (623 km/h), was es zum schnellsten magnetisch schwebenden Fahrzeug der Welt macht. " Aber die haben auch MagLev (=Transrapid). https://en.wikipedia.org/wiki/Shanghai_maglev_train Wirtschaftlich ist das wohl auch nicht so erfolgreich, selbst wenn das nicht das primäre Ziel war. Die Geschwindigkeit wurde irgendwann auf 300 km/h reduziert. Das ist ICE-Tempo. Ja, die Messlatte ist TGV! Es gibt auch ein Video zum MagLev, von Sabine Hossenfelder, bei dem u.a. die Passagiere bei 160 km/h in einer Hyperloop durchgeschüttelt werden. https://www.youtube.com/watch?v=C1Kw5TtCKWU
Falk B. schrieb: > Oliver S. schrieb: >> Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt >> aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen >> Aktivitäten. > > Das ist ein Irrtum. Nee, das ist genau der Grund, warum das alles jetzt eine Firma geworden ist. Oliver
Oliver S. schrieb: >>> Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt >>> aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen >>> Aktivitäten. >> >> Das ist ein Irrtum. > > Nee, das ist genau der Grund, warum das alles jetzt eine Firma geworden > ist. Du bist der Experte! ;-)
Wer Ausdauer hat, kann sich das mal zum Thema SpaceX IPO reinziehen. Aber Vorsicht, das könnte das Weltbild in Wanken bringen, zumindest das von SpaceX und seinem göttlichen Chef ;-) https://www.youtube.com/watch?v=6zFtQuh62_o
Oliver S. schrieb: > Nee, das ist genau der Grund, warum das alles jetzt eine Firma geworden > ist. Soweit ich mich erinnere, als Space X noch in Konkurrenz mit Ariane stand, unterbot Space X Ariane deutlich. Wenn es aber fürs US-Militär etwas ins All zu schiessen gab, lagen die Preis deutlich über Ariane.
Hier die zentrale Passage des Videos https://www.youtube.com/watch?v=6zFtQuh62_o#t=27m20s Die ganzen Investoren verarschen die dumme Masse und machen satt Reibach, zumindest kompensieren sie ihren Verluste. Wenn sie in naher Zukunft ihre Aktien verkaufen und es einen Dummen gibt, der sie mit ECHTEM Geld kauft.
Hier noch ein Bild aus dem Video, auch wenn die Info eher alt ist. Der "Marktwert" (Börsenbewertung) von Tesla liegt bei 1,57 (deutschen) Billionen, mehr als die Summe aller großen Autohersteller der Welt. Tesla verkauft ~500k Autos/Jahr, der Weltmarkt ca. 90 Millionen/Jahr, macht satte 0,55%! Noch Fragen Kienzle? Also man muss es Elon zugestehen, er ist der beste und erfolgreichste Marketingmensch des Jahrhunderts!
Nick schrieb: > ICE-Bahnstrecke. Pro km (zweigleisig): Tunnel 100 Mio/Euro, Brücken zwischen 25-40 Mio Offene Trasse 10 Mio, wegen Lärmschutzaufwänden. UBahn/SBahn-Tunnel liegen in der gleichen Größenordnung. Transrapid, aufgeständert, 30-35 Mio/km
Falk B. schrieb: > Ist ne Spielwiese für Studenten und Doktoranden. So ist es. > Die große Teststrecke wird es nie geben. Dafür gibt es eine grüße Vakuumkammer (24m) mit einer leistungsfähigen Energieübertragung und Datenanbindung für Test- und Prüfobjekte. D.h. andere spechten auch schon auf die Anlage.
Mehr als 1 m/s² an Beschleunigung ist auch unangenehm. x = 0,5 x 1 x t² t = sqrt(2x) v = 1 x t D.h. für eine Distanz von 2km werden rund 90s benötigt und 160km/h werden erreicht. Der Mensch empfindet es aber störend, wenn die Beschleunigung über 30s lang bei 1 m/s² liegt, wenn es keine Astronauten oder Piloten sind. Diese muss dann weniger werden. Daher wird ab Tempo hundert die Beschleunigung zurückgenommen. D.h. nach einem halben Kilometer wird schwächer beschleunigt.
Dieter D. schrieb: > Der Mensch empfindet es aber störend, wenn die Beschleunigung über 30s > lang bei 1 m/s² liegt, wenn es keine Astronauten oder Piloten sind. So einen kolossalen Blödsinn sieht man selten. Selbst von dir. 30 Sekunden mit 1m/s² beschleunigen, schon hat man 30m/s an Geschwindigkeit erreicht. Das sind 108km/h. Nach dreißig Sekunden! Herr schmeiß Hirn herab…
Norbert schrieb: > Das sind 108km/h. Nach dreißig Sekunden! Dieter D. schrieb: > Daher wird ab Tempo hundert die Beschleunigung zurückgenommen. Also rund 100, also auch nichts anderes. Die 30s kommen aus der Ergonomie. Die Mehrheit will halt nicht länger von der Beschleunigung in eine Richtung gedrückt werden. Insbesondere spielt das eine starke Rolle bei den seitlichen Sitzen: https://assets.static-bahn.de/.imaging/focalpoint/1280x640/dam/jcr:d2baf3f9-f9c7-4ab7-a9d5-bb1601f8e762/mock_up_s_bahn_muenchen_20_klein.jpg
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