Forum: Offtopic Erstaunlich kritischer Beitrag zum Starship von SpaceX


von Falk B. (falk)


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https://www.golem.de/news/starship-von-spacex-was-von-den-versprochenen-100-tonnen-nutzlast-uebrig-bleibt-2607-210968.html

Auch wenn ich die Zahlen im Detail nicht nachrechnen kann, klingt das 
wohl leider ziemlich realistisch. Naja. Elon und seine Versprechen. 
Agile Entwicklung bei der größten Rakete der Welt. Was soll schon schief 
gehen . . .

Das Artemis-Programm ist ja nun auch in der Realität angekommen und die 
Mondlandung deutlich nach hinten verschoben.

https://www.projekt-artemis.de/#timeline

Artemis IV soll 2028 bemannt auf dem Mond landen. Das ist in max. 1,5 
Jahren. BIs dahin sollte/MUSS das Ladesystem mindesten einen 
unbemannten, vollautomatischen Test hingelegt haben. War damals Apollo 
10, wenn gleich die nicht gelandet sind, nur bis auf 14km über 
Pberfläche abgestiegen, so man Wikipedia glauben kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm#Apollo-Missionen

Auch hier behaupte ich, daß die Zahl 2028 ein rein politisches 
Glaubensbekenntnis ist und mal wieder an der Realität zerschellen wird. 
Denn die wesentliche Komponenten dazu, vor allem das Landesystem sind 
nicht mal ansatzweise bereit. Starship keine Sekunde, Blue Origin, naja, 
weiß nicht so genau. Damit ist selbst Artemis III, welches "nur" ein 
Treffen im Orbit testen soll, vollkommen offen!

Meine Wette steht immer noch. 1000 Euro, daß das Starship niemals auf 
dem Mond landet. Wobei "niemals" hier mal als Endtermin 31.12.2042 
steht. Wer hält dagegen? ;-)

Hier nochmal das bekannte Ketzervideo, nicht zu verwechseln mit 
Katzenvideo! ;-)

https://youtu.be/H-FkE7Siafw?si=sSztX-3o55_BWPDH
von Falk B. (falk)


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Jaja, was wäre die Mission ohne fun fact! Das wird der Kracher!
Aber wenigstens hat der Teilnehmer von Artemis II richtig auf diesen 
Blödsinn reagiert!

https://www.youtube.com/watch?v=tVLy-HsDA2M
Beitrag #8075442 wurde vom Autor gelöscht.
von Peter N. (mikronix)


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Falk B. schrieb:
> Meine Wette steht immer noch. 1000 Euro, daß das Starship niemals auf
> dem Mond landet. Wobei "niemals" hier mal als Endtermin 31.12.2042
> steht. Wer hält dagegen? ;-)
Ich würde die Wette ja gerne annehmen, fürchte nur dass es mich Ende 
2042 nicht mehr gibt!
Mein Vorschlag: du überweist mir das Geld sofort und wenn ich verliere 
bekommst du es Anfang 2043 zurück...
von Alexander S. (alesi)


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Falk B. schrieb:
> 
https://www.golem.de/news/starship-von-spacex-was-von-den-versprochenen-100-tonnen-nutzlast-uebrig-bleibt-2607-210968.html

Auch Mo von senkrechtstarter 
https://www.youtube.com/@SENKRECHTSTARTER/featured  sagt, dass die 
aktuelle Starship noch weit von den 100 t Nutzlast entfernt ist. Dass 
auch der 13. Testflug noch sub-orbital ist, hat aber gute Gründe.
STARSHIP: Noch nie im Orbit? (IFT-13)
Fünftausend Tonnen, fast Orbitalgeschwindigkeit — und dann fällt 
Starship zurück. Jedes Mal. Mit voller Absicht.
https://www.youtube.com/watch?v=oWIxdIegzXk
von Ben S. (bensch123)


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Falk B. schrieb:
> Artemis IV soll 2028 bemannt auf dem Mond landen. Das ist in max. 1,5
> Jahren. BIs dahin sollte/MUSS das Ladesystem mindesten einen
> unbemannten, vollautomatischen Test hingelegt haben. War damals Apollo
> 10, wenn gleich die nicht gelandet sind, nur bis auf 14km über
> Pberfläche abgestiegen, so man Wikipedia glauben kann.

Ich bin da vollkommen bei dir, wir waren nie auf dem Mond!
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
> Auch Mo von senkrechtstarter
> https://www.youtube.com/@SENKRECHTSTARTER/featured  sagt, dass die
> aktuelle Starship noch weit von den 100 t Nutzlast entfernt ist.

Was für 12 geschrottet Monsterraketen einfach nur abgrundtief peinlich 
ist! Können die nicht rechnen? Nicht messen? Nicht testen? Nicht 
simulieren? Nicht nachdenken?

Wie haben das die Jungs (und ein paar Mädels) in den 1960er Jahren mit 
DEUTLICH weniger Technologie geschafft? Jeder 08/15 Büro-PC hat um 
Größenordnungen mehr Leistung als alle Supercomputer der NASA und der 
ganzen USA von damals zusammen! Und wurde nicht vor Jahren gesagt, daß 
SpaceX angeblich viel Aufwand in Simulationen steckt? Wo ist das 
Ergebnis?

> Starship zurück. Jedes Mal. Mit voller Absicht.
> https://www.youtube.com/watch?v=oWIxdIegzXk

Jaja, aber die Vorgehensweise ist für so eine Rakete vollkommener Unfug!
von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> Können die nicht rechnen? Nicht messen? Nicht testen? Nicht
> simulieren? Nicht nachdenken?

Schätze sie können nur eines nicht: widersprechen. Ihrem Meister.
: Bearbeitet durch User
von Alexander S. (alesi)


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Falk B. schrieb:
> Jaja, aber die Vorgehensweise ist für so eine Rakete vollkommener Unfug!

Nur so wird vermieden, dass ein Starship unkontrolliert im Orbit fliegt. 
Was ist daran Unfug?
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Falk B. schrieb:
> Wie haben das die Jungs (und ein paar Mädels) in den 1960er Jahren mit
> DEUTLICH weniger Technologie geschafft?

Die Antwort ist ja nicht schwer - mit einem nie wieder dagewesenen 
finanziellen Aufwand und hundertausenden von Mitwirkenden, die eben 
nicht alles mit Simulationen und Rechnern lösen konnten. Es wurde extrem 
hochwertig (und teuer) gebaut.
Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte 
ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere 
Schweissnähte gesehen habe. Und das an einem Ex- und Hopp Teil, das nur 
einmal benutzt wird.
Das 'Commitment' für die Mission Apollo ist mit heute nicht zu 
vergleichen.

Das kleine SpaceX Häufchen von Mitarbeitern kann das sowieso nicht. Wenn 
man sich den Buran (der sowj. Shuttle) und die Monsterrakete Energija 
dafür anschaut, dann sieht man, was für 100t Nutzlast nötig ist.
von Falk B. (falk)


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(prx) A. K. schrieb:
>> Können die nicht rechnen? Nicht messen? Nicht testen? Nicht
>> simulieren? Nicht nachdenken?
>
> Schätze sie können nur eines nicht: widersprechen. Ihrem Meister.

DA kommen wir der Sache schon näher! ;-)
Aber dieses Problem scheint auch nicht so neu zu sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Pawlowitsch_Koroljow

„Finden wir eine Kompromisslösung – machen wir es so, wie ich es sage.“

DA, Tawarisch Koroljew!
von Falk B. (falk)


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Matthias S. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Wie haben das die Jungs (und ein paar Mädels) in den 1960er Jahren mit
>> DEUTLICH weniger Technologie geschafft?
>
> Die Antwort ist ja nicht schwer - mit einem nie wieder dagewesenen
> finanziellen Aufwand und hundertausenden von Mitwirkenden, die eben
> nicht alles mit Simulationen und Rechnern lösen konnten. Es wurde extrem
> hochwertig (und teuer) gebaut.

NEIN! Das ist die übliche Ausrede! Die ist falsch! Sie hatten DEUTLICH 
andere Konzepte und Mentalität!

> Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte
> ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere
> Schweissnähte gesehen habe.

Dafür braucht es aber nicht viel Leute und Geld, sondern Leute mit 
KÖNNEN und dem Willen zum Projekterfolg! Nicht nur Powerpointgeschwafel 
und Selbstbeweiräucherung!

> Und das an einem Ex- und Hopp Teil, das nur
> einmal benutzt wird.

FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum 
Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss 
JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen!

> Das 'Commitment' für die Mission Apollo ist mit heute nicht zu
> vergleichen.

Jaja, das 'Commitment'. Was wären wir heute ohne Anglizismen? Wir 
könnten uns ja gar nicht mehr verständigen. Oder doch?
Früher (tm) nannte man das Verpflichtung, Einsatzbereitschaft und 
Kampfgeist, auch im nichtmilitärischen Umfeld!
Und ja, der Kampfgeist, Biss und Disziplin ist heute weitgehend nicht 
mehr anzutreffen. Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

> Das kleine SpaceX Häufchen von Mitarbeitern kann das sowieso nicht.

Das ist wieder das Argument "zu wenig Leute". Das glaube ich so nicht.
von Norbert (der_norbert)


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Falk B. schrieb:
> Und wurde nicht vor Jahren gesagt, daß
> SpaceX angeblich viel Aufwand in Simulationen steckt? Wo ist das
> Ergebnis?

Ja, das schon.
Allerdings lassen sie Simulationen laufen, in denen verschiedene 
unhaltbare Versprechen auf maximale Zahlungseingänge der erstaunlich 
gutgläubigen Anleger optimiert werden. Und das scheint soweit ja schon 
mal von Erfolg gekrönt zu sein.

Noch lassen sie die 100 Millionen pro Stück Knallbonbons ja weiter unten 
krachen. Interessant wird's erst, wenn die in größeren Höhen einen 
Minenteppich aus Fragmenten verstreuen. So in der Höhe der, sagen wir 
mal, GPS Satelliten.
Hunderte Millionen gestrandete und langsam verhungernde Autofahrer auf 
den Straßen.
Außerdem wird DCF77 dann plötzlich wieder mit ganz anderen Augen 
gesehen. SCNR.
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
>> Jaja, aber die Vorgehensweise ist für so eine Rakete vollkommener Unfug!
>
> Nur so wird vermieden, dass ein Starship unkontrolliert im Orbit fliegt.
> Was ist daran Unfug?

Das meine ich nicht. Ich meine, man baut und testet so eine Rakete 
NICHT, indem man sie 12 mal in Folge BEWUßT schrottet! Sondern man muss 
alle Einzelsystem am Boden soweit testen, daß der Gesamttest fast nur 
noch eine Formalität ist. Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung 
incl. Saturn V haben das ERFOLGREICH bewiesen!
Und diese jubelnden Massen bei SpaceX, wenn die Kiste explodiert, sind 
mehr als fragwürdig. Böse Zungen würden sie einen Kult nennen, in dem 
alle dem verrückten Anführer hinterherlaufen, alles nachmachen, nicht 
nachdenkenen und schon gar nicht sich kritisch äußern.
von Nick (b620ys)


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Solche videos sind für Musk-Fans zugegebenermassen schwer anzuschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=EU6aJHqQKuU

Thunderf00t ist schon sehr polarisierend. :-))
von Falk B. (falk)


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Außerdem ist einer der zentralen Kritikpunkte im Artikel oben die 
fehlenden 100t Nutzlast. Dafür braucht man keine 12 Starts! Das kann man 
vorher ziemlich genau berechnen, nämlich über die Masse der Rakete + 
Sprit und die Leistung der Triebwerke (Spritverbrauch, spezifischer 
Impuls). Dann weiß man, ob es reicht oder nicht. Der Nachweis ist dann 
fast nur eine Formalität, kein offenes Testergebnis.
von Falk B. (falk)


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Nick schrieb:
> Thunderf00t ist schon sehr polarisierend. :-))

Stimmt, aber er wohl leider meistens recht.
von Alexander S. (alesi)


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Falk B. schrieb:
> Sondern man muss
> alle Einzelsystem am Boden soweit testen, daß der Gesamttest fast nur
> noch eine Formalität ist. Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung
> incl. Saturn V haben das ERFOLGREICH bewiesen!

So macht es ja auch die ESA mit der Ariane. ABER:
"SpaceX conducted 165 Falcon 9 launches in 2025, a new annual launch 
record, and sending an estimated 2,400 tonnes (5,300,000 lb) to orbit."
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Falcon_9_and_Falcon_Heavy_launches#2025

Ariane 6: 4 in 2025  https://en.wikipedia.org/wiki/Ariane_6
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
> So macht es ja auch die ESA mit der Ariane. ABER:
> "SpaceX conducted 165 Falcon 9 launches in 2025, a new annual launch
> record, and sending an estimated 2,400 tonnes (5,300,000 lb) to orbit."

Die Falcon 9 funktioniert gut als "Lastesel", da gibt es auch kaum was 
zu kritisieren. Die Russen haben ihre olle Sojus dafür, nicht so toll, 
geht trotzdem. Der "heiße Scheiß" namens Starship soll aber die Zukunft 
sein und die Amis bemannt zum Mond bringen. Das wird schief gehen.

Und die große Masse der Falcon 9 Start ist der funkende Weltraummüll von 
Starlink, der nicht nur Astronomen ein Dorn im Auge ist (sic!). Da 
beschafft sich der gute Elon intern viele Aufträge, denn ohne Starlink 
wäre die Falcon 9 nicht sonderlich ausgelastet. Bissel ISS Versorgung 
und eine handvoll Militäraufträge, das war's. Böse Zungen nennen das 
Kreisfinanzierung.
: Bearbeitet durch User
von Alexander S. (alesi)


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Falk B. schrieb:
> Außerdem ist einer der zentralen Kritikpunkte im Artikel oben die
> fehlenden 100t Nutzlast. Dafür braucht man keine 12 Starts! Das kann man
> vorher ziemlich genau berechnen, nämlich über die Masse der Rakete +
> Sprit und die Leistung der Triebwerke (Spritverbrauch, spezifischer
> Impuls).

Starship
1
Block                  1       2       3       4
2
Payload to orbit (t)  15  35  100  200
Nur weil in den bisherigen sub-orbitalen Tests der V3 die payload nur 35 
t schwer war, muss das ja nicht die maximal mögliche sein. Auch wenn die 
momentan wohl noch unter 100 t liegt.
von Falk B. (falk)


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Nochmal der Oberketzter Thunderf00t

https://youtu.be/75a49S4RTRU?si=8QzZwj5QrTpflJE9

"Spacex Booster Catch: $3 BILLION BUSTED!! "

Da wird auch schön der Vergleich zu anderen Missionen der NASA gezogen 
und vieles mehr. Alles schon SEHR merkwürdig.

Und vor über 2 Jahren hat der Typ hier das Dilema öffentlich 
ausgesprochen! Die NASA hat 2 Jahre gebraucht, um das auch öffentlich 
einzugestehen!

Beitrag "Negative Feedback is important"
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
> StarshipBlock                  1       2       3       4
> Payload to orbit (t)  15  35  100  200

Jaja, das sind die Elon-Märchenzahlen!

> Nur weil in den bisherigen sub-orbitalen Tests der V3 die payload nur 35
> t schwer war, muss das ja nicht die maximal mögliche sein. Auch wenn die
> momentan wohl noch unter 100 t liegt.

Das hatten wir alles schon mal. ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Die Falcon 9 funktioniert gut als "Lastesel", da gibt es auch kaum was
> zu kritisieren. Die Russen haben ihre olle Sojus dafür, nicht so toll,
> geht trotzdem.

Als der Russkie sich noch Sowjetskie nannte war man schon weiter als die 
altbackenen Sojus-Technik, die "Energija" kam schon gut an die 100t 
(LEO) ran.

* https://de.wikipedia.org/wiki/Energija
* https://de.wikipedia.org/wiki/Zenit_(Tr%C3%A4gerrakete)

Aber mit deren kommerziellen Verwertung, auch der Resteverwertung wollte 
es nicht besonders gut klappen:

* https://de.wikipedia.org/wiki/Sea_Launch
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
> StarshipBlock                  1       2       3       4
> Payload to orbit (t)  15  35  100  200

Jaja, das sind die Elon-Märchenzahlen!

> Nur weil in den bisherigen sub-orbitalen Tests der V3 die payload nur 35
> t schwer war, muss das ja nicht die maximal mögliche sein. Auch wenn die
> momentan wohl noch unter 100 t liegt.

Das hatten wir alles schon mal. ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s

Nochmal zum mitschreiben. Im Apollo-Programm gab es 13 Flüge der Saturn 
V, alle erfolgreich ohne Probleme (Apollo 13 war ein Problem des 
Landers/Servicemoduls). 6 davon waren erfolgreiche, bemannte 
Mondlandungen. Zwischen Apollo 10 (Generalprobe) und Apollo 11 lagen 
"satte" 2 Monate! Die 6 Landungen von Apollo 11 (Mitte 1969) bis Apollo 
17 (Ende 1972) gerade mal reichlich 3 Jahre!

Starship hat bisher 12 mal die Kiste geschrottet und maximal ne 
suborbitale Bahn in den indischen Ozean hingelegt. Aber immer auf die 
Kacke hauen, "größte Rakete der Welt", doppelt soviel Schub wie Saturn V 
blabla.
von Bradward B. (Firma: Starfleet) (ltjg_boimler)


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> Nochmal zum mitschreiben. Im Apollo-Programm gab es 13 Flüge der Saturn
> V, alle erfolgreich ohne Probleme (Apollo 13 war ein Problem des
> Landers/Servicemoduls).

Nein, nicht ganz: 12x Apollo, 1xSkylab (-1).
Und bei Skylab hatte man Probleme mit dem "Verdeck".

Aber ja, der Anteil an erfolgreichen Starts war diesem, von einem 
deutschen Ingenieur geleiteten Programm duetlich besser als die 
nachfolgenden.
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Da passt das ja ganz gut:
https://www.youtube.com/watch?v=097-8hNs0nM
Erster Starship Zündungs-Abbruch, Erste Ladung.Und jetzt?
: Bearbeitet durch User
von Alexander S. (alesi)


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Falk B. schrieb:
> Das hatten wir alles schon mal. ;-)
>
> https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s

Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen. Das ist keine verlässliche 
Quelle für mich. Wenig Fakten und viel Meinung.
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
>> https://www.youtube.com/watch?v=H-FkE7Siafw#t=2m25s
>
> Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen. Das ist keine verlässliche
> Quelle für mich. Wenig Fakten und viel Meinung.

Es gibt andere Videos von Ihm, wo der die öffentlichen Aussagen vom 
guten Elon darstellt und ins Diagramm einträgt.

https://www.youtube.com/watch?v=EU6aJHqQKuU&t=870s

Und nicht zu vergessen! Starship war bisher NIE im Orbit! Es war nur 
eine suborbitale Bahn, wie sie Interkontinentalraketen fliegen! OK, der 
Unterschied in der Endgeschwindigkeit ist nicht groß (ca. 27.000km/h zu 
28.000 km/h). Trotzdem gab es keinen überzeugenden Nutzlastest. Eben 
weil die Kiste vermutlich zu schwer und die Triebwerke nicht 
leistungsfähig genug sind. Siehe Ausgangsartikel.
: Bearbeitet durch User
von Alexander S. (alesi)


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Falk B. schrieb:
> Und nicht zu vergessen! Starship war bisher NIE im Orbit!

Hast Du Dir das Video "STARSHIP: Noch nie im Orbit? (IFT-13)" auf 
Senkrechtstarter im Beitrag 
Beitrag "Re: Erstaunlich kritischer Beitrag zum Starship von SpaceX" 
überhaupt angesehen?
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Falk B. schrieb:
> FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum
> Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss
> JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen!

Ja und? Habe ich was anderes gesagt? Was willst du mit deinen 
Ausrufezeichen eigentlich beweisen? Da ist nichts FALSCH dran, wie du 
behauptest, ich habe gesagt, das selbst bei einem einmal benutzten 
Triebwerk sehr sorgfältig gearbeitet wurde, nicht das es ein Billigteil 
war. Arbeite mal an deiner Lesekompetenz.
von Norbert (der_norbert)


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Alexander S. schrieb:
> Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen.

und das Ergebnis ist: Sechs Minuten reichen bei Weitem nicht für eine 
Evaluation.

Zudem sollte man nicht auf die Darreichungsform achten, sondern auf den 
dargereichten Inhalt.
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
> Hast Du Dir das Video "STARSHIP: Noch nie im Orbit? (IFT-13)" auf
> Senkrechtstarter im Beitrag
> Beitrag "Re: Erstaunlich kritischer Beitrag zum Starship von SpaceX"
> überhaupt angesehen?

Ja, hab ich! Und ich hab's auch verstanden! Ändert aber rein gar nichts 
an meinen Aussagen!
von Falk B. (falk)


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Matthias S. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum
>> Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss
>> JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen!
>
> Ja und? Habe ich was anderes gesagt? Was willst du mit deinen
> Ausrufezeichen eigentlich beweisen? Da ist nichts FALSCH dran, wie du
> behauptest, ich habe gesagt, das selbst bei einem einmal benutzten
> Triebwerk sehr sorgfältig gearbeitet wurde, nicht das es ein Billigteil
> war. Arbeite mal an deiner Lesekompetenz.

Arbeite du mal an deiner Schreibkompetenz. Und lern zitieren!

Du schriebst

"Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern 
meinte
ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere
Schweissnähte gesehen habe. Und das an einem Ex- und Hopp Teil, das nur
einmal benutzt wird."

Meine Antwort

"FALSCH! Ja, es wird nur einmal verwendet, aber das macht es nicht zum
Billigteil! Im GEGENTEIL! Bei der Belastung und dem was dran hängt, muss
JEDES noch so nebensächliche Detail 100% sitzen!"

Dein "Ex- und Hopp Teil, das nur einmal benutzt wird." impliziert 
einfach und billig, was es eben NICHT ist! Daher auch meine Antwort!
von Alexander S. (alesi)


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Norbert schrieb:
> Alexander S. schrieb:
>> Habe mir nur die ersten 6 Minuten angesehen.
>
> und das Ergebnis ist: Sechs Minuten reichen bei Weitem nicht für eine
> Evaluation.
>
> Zudem sollte man nicht auf die Darreichungsform achten, sondern auf den
> dargereichten Inhalt.

Ich habe mir das Video inzwischen ganz angeschaut. Die Aussagen von Elon 
Musk werden erst verdreht und dann wird gezeigt, dass die verdrehten 
Aussagen nicht stimmen. Zur Nutzlast finde ich nichts substanzielles. 
Deswegen wurde das Video aber verlinkt.
von Hans W. (hanswieland)


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Falk B. schrieb:
> der Kampfgeist, Biss und Disziplin ist heute weitgehend nicht
> mehr anzutreffen.

Dafür haben jetzt alle Commitment, Compliance und Cloud auf dem Papier.
: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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Alexander S. schrieb:
> Ich habe mir das Video inzwischen ganz angeschaut. Die Aussagen von Elon
> Musk werden erst verdreht und dann wird gezeigt, dass die verdrehten
> Aussagen nicht stimmen.

Na dann schau es nochmal. Vielleicht verstehst du es dann. Verdreht 
wurde da rein GAR NICHTS! Der gute Elon faselt und stottert halt viel. 
Böse Zungen behaupten, daß das ein Zeichen eines notorischen Lügners 
ist.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Falk B. schrieb:
> Na dann schau es nochmal. Vielleicht verstehst du es dann. Verdreht
> wurde da rein GAR NICHTS!

Ein Großteil ist nichts anderes als das typische Elon-Bashing aus der 
Ecke, die zuerst schrien er müsse Twitter kaufen. Danach waren diese 
auch nicht zufrieden und würde zu wenig die sozialen in Medien politisch 
stutzen.
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> Ein Großteil ist nichts anderes als das typische Elon-Bashing aus der
> Ecke,

Elon Musk ist leider bekannt als Größenwahnsinniger.
Beispiele?

Hyperloop: Wie viele haben da Milliarden reingesteckt, und was ist das 
Ergebnis? Sogar die TUM hat sich daran beteiligt. Eigentlich ein 
Armutszeugnis für eine ehemals bedeutende TU.

Gigacasting: Elon behauptete, dass die Gussteile 1 µm genau sein werden. 
Das ist absolut absurd. 1 µm überhaupt auf knapp 2 m messen zu wollen. 
Wenn die Gussform nur 10 °C daneben ist, oder das Teil 10 °C früher oder 
später ausgeformt wird, sind das 0,4 mm Unterschied. Und das Teil lässt 
sich nur noch durch kleben und/oder nieten reparieren. Alu-Druckguss ist 
mit das übelste zu schweißen.

FSD: Seit wann gibt es das nächstes Jahr? Ist ja bald so absurd wie die 
Fusion, die in 10 Jahren kommerziell ist.

Marsbesiedlung: Was waren das für Bilder von der komfortablen Raumkapsel 
wo die Leute ein Kino haben und Panoramafenster ins All. Nichts davon 
existiert, nichts davon ist realistisch. Nicht mal die Versorgung mit 
Nahrungsmitteln. Egal ob man irgend was anpflanzt, das Gewächs braucht 
auch Nährstoffe die man dann genauso mitnehmen muss.

Cybertruck: Der bisher größte Flopp. Jahre später rausgekommen, deutlich 
teurer als angekündigt und fällt von alleine auseinander. Rostet, wenn 
man ihn nicht ständig hegt und pflegt.

Tesla Roadster: Angekündigt 2017, angeblich in Produktion 2020, soll 
jetzt dann aber wirklich 2026 oder 2027 produziert werden. Anzahlen 
konnte man den aber schon 2017 ($20000). Die zahlreichen Ankündigungen 
und Produktionstarts liest man lieber selbst, Platzverschwendung hier.

KI-Rechenzentren im All: Ist ja schon wurscht wann, aber zunächst 6000 
Stück im All, und jedes Jahr eine Zehnerpotenz mehr. Weltraumvermüllung 
a la Musk.

Ach so, bashing:
Der Vorwurf kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, die 
Phantasien Musks zu hinterfragen oder zu analysieren.
: Bearbeitet durch User
von Joachim S. (oyo)


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Matthias S. schrieb:
> Es wurde extrem
> hochwertig (und teuer) gebaut.
> Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte
> ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere
> Schweissnähte gesehen habe.

Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit.

Wie sauber da gearbeitet wurde, mit welcher Präzision und Sorgfalt da 
die Paneele und das Klebeband angebracht wurden - Wahnsinn, genau SO 
sieht Perfektion aus.
: Bearbeitet durch User
von Norbert (der_norbert)


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Joachim S. schrieb:
> Wahnsinn, genau SO
> sieht Perfektion aus.

Möglicherweise hatten die Ingenieure damals eine gute Vorstellung davon, 
an welchen Stellen größte Präzision nötig ist und an welchen Stellen sie 
völlig unnötig wäre.
von (prx) A. K. (prx)


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Jedes Gramm Gewicht zählte. Aussehen hingegen nicht. Obendrein musste 
das Zeug mit extremen Temperaturen zurecht kommen, mit unterschiedlicher 
Temperaturdehnung von Paneelen und der Struktur dahinter.
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Joachim S. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Es wurde extrem
>> hochwertig (und teuer) gebaut.
>> Bei einer Untersuchung eines der Haupttriebwerke F1 aus den 60ern meinte
>> ein Ingenieur vor ein paar Jahren, daß er noch nie so saubere
>> Schweissnähte gesehen habe.
>
> Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit.
>
> Wie sauber da gearbeitet wurde, mit welcher Präzision und Sorgfalt da
> die Paneele und das Klebeband angebracht wurden - Wahnsinn, genau SO
> sieht Perfektion aus.

An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was 
es da geht.
von Hans W. (hanswieland)


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Ralf X. schrieb:
> An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was
> es da geht.

Habe ich auch nicht. Kannst du uns aufklären?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Elon Musk ist leider bekannt als ...

Nun verfällst Du auch in Verallgemeinerungen.

Beim Hyperloop war die TU recht erfolgreich bei den Wettbewerben. Wobei 
es hier darum ging, zugleich technische Herausforderungen auf einem 
anderen Gebiet mit zu lösen.

Ab und zu gibt es von Ihm auch mal ein Beispiel, was technisch nicht 
geht, wie beim Gigacasting. Er fand es bestimmt lustig, wie die Leute 
das aufsogen und bis heute noch nicht durchschaut haben.

Zum Cybertruck:
"Der Tesla Cybertruck rostet nicht im klassischen Sinne an der 
Karosserie. Die aufgetretenen orangefarbenen Flecken sind in der Regel 
oberflächlicher Flugrost oder Fremdpartikel (z. B. Metallstaub), die 
sich auf dem Edelstahl abgesetzt haben. Tesla empfiehlt, diese Flecken 
einfach mit herkömmlichen Reinigungsmitteln abzuwischen"

Und das ist für Edelstahl übrigens ganz normal. Jeder weiß, dass beim 
Edelstahl die schützende Passivschicht auch nicht ideal ist.

Also Deine Behauptung rostet (durch) und fällt auseinander, was 
assoziert mindestens so schnell wie ein übliches Auto, ist so nicht mehr 
haltbar.

Nick schrieb:
> Ach so, bashing:...

Das Bashing kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, zu 
hinterfragen oder zu analysieren mit welchen Intentionen irgendwelche 
ihre Ansichten teilen um übernommen zu werden.
von Nick (b620ys)


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Joachim S. schrieb:
> Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit.

Die Bilder stammen von Apollo 11, der ersten erfolgreichen Mondlandung, 
beim ersten Versuch.
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> Beim Hyperloop war die TU recht erfolgreich bei den Wettbewerben.

Sie haben den Unfug unterstützt und sind bei dem Hype mitgeschwommen. 
Die Teststrecke in den USA ist inzwischen abgerissen worden.

Dieter D. schrieb:
> Er fand es bestimmt lustig, wie die Leute
> das aufsogen und bis heute noch nicht durchschaut haben.

Also Blender. Schön, dass du das inzwischen auch offen zugibst.

Dieter D. schrieb:
> "Der Tesla Cybertruck rostet nicht im klassischen Sinne an der
> Karosserie. Die aufgetretenen orangefarbenen Flecken sind in der Regel
> oberflächlicher Flugrost oder Fremdpartikel

Er hats als rostfreie Speziallegierung verkauft. Die Leute sind drauf 
reingefallen. Wie erfolgreich "V2A" 1.4301 im Freien eingesetzt wird, 
kann man beinahe überall beobachten.

Dieter D. schrieb:
> Jeder weiß, dass beim
> Edelstahl die schützende Passivschicht auch nicht ideal ist.

Sie ist elementarer Bestandteil der Rostfreiheit. Die steht und fällt 
z.B. mit der aktiven Passivierung der Schweißnähte. Und mit dem Einsatz 
geeigneter Werkzeuge (Pressformen, Schleifmittel, ...)
Ah, und das Exoskelett, das letztendlich eine ganz normale 
Karosseriekonstruktion ist.

Dieter D. schrieb:
> Also Deine Behauptung rostet (durch) und fällt auseinander

Hast dir schön zusammenfantasiert. Von Durchrosten hab ich nicht 
gesprochen. Und es ist hinlänglich bekannt, dass Teile abfallen und das 
zu Rückrufaktionen geführt hat.

Dieter D. schrieb:
> Das Bashing kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind,

Was ist an meinen Aussagen falsch?

Oder meinst du die Witznummer mit der Boring company und dem 
sensationellen Tunnelsystem? Und was er sich dazu noch so 
zusammenhalluziniert hat? Was ist da draus geworden?
https://www.youtube.com/watch?v=WQn-D-i5lyM
Da kannst du aktuell die Fanboys bewundern:
https://www.youtube.com/watch?v=lCwlSOzmiv8
Der Cybertruck im Hintergrund am Anfang des Videos wurde schon foliert, 
wegen ...
von Ralf X. (ralf0815)


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Hans W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was
>> es da geht.
>
> Habe ich auch nicht. Kannst du uns aufklären?

Es handelt sich um die möglichst leichte Aussen- Haut der 
Mondlandefähre, die keine "irdische" Wetterunbilden trotzen sollte, 
sondern einzig die Sonnenstrahlung spiegeln und dabei riesigen 
Temperaturunterschieden ausgesetzt wurde.
Materialausdehnung und Schrumpfung bei Delta T sollte vom Prinzip 
bekannt sein.
Klingels? :-)
von Nick (b620ys)


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Ergänzend eine Zusammenfassung von the boring company in Las Vegas. 
Freundlicherweise nicht von Thunderf00t um schwache Gemüter nicht 
übermässig zu belasten:
https://www.youtube.com/watch?v=VPjODKUxV5g
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Sie haben den Unfug unterstützt und sind bei dem Hype mitgeschwommen.

An der Tu wurde das durchaus kritisch gesehen. Die Studenten wollten 
beim Wettbewerb mitmachen. Gleichzeitig bot dies die Gelegenheit mit 
einer dort führenden Uni die Kontakte aufzubauen, was auch erfolgreich 
war.

> Also Blender. Schön, dass du das inzwischen auch offen zugibst.

Das siehst Du nur, wie es in Deine Welt passt. Das ist seine Art 
ironisch was technisches so zu übertreiben, dass es jedem auffallen 
müßte.

Und wer nichts macht, macht auch nichts falsch und es gibt auch nichts 
in den Medien darüber.
von Nick (b620ys)


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Dieter D. schrieb:
> Das ist seine Art
> ironisch was technisches so zu übertreiben, dass es jedem auffallen
> müßte.

**BRUHAHA** Also eine noch verblendetere Begründung kann man sich nicht 
ausdenken.
Oder Anders: Egal welchen Unsinn Musk verzapft, er findet immer noch 
mehr Dumme die ihr Geld versenken wollen.

Dieter D. schrieb:
> An der Tu wurde das durchaus kritisch gesehen.

Davon hab ich, als Münchner, nichts mitbekommen.

> Die Studenten wollten beim Wettbewerb mitmachen.

Die naiven Studenten ... Man hat Geld von der Regierung dafür bekommen. 
Und das bekommt man nicht, wenn man selbst dran zweifelt. Man bekommt 
es, wenn man auf Entscheider trifft, die sich schon blenden haben 
lassen.

> Gleichzeitig bot dies die Gelegenheit mit
> einer dort führenden Uni die Kontakte aufzubauen, was auch erfolgreich
> war.

Führend in was? Was ist das konkrete Ergebnis? Dass man rausgefunden 
hat, dass eine Beschleunigung von 1 G für öffentliche Verkehrmittel 
keine tolle Idee ist? Dass man eine Hyperloop in Deutschland nie und 
nimmer gebaut bekommt? Hat ja schon beim Transrapid so gut geklappt:
https://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Falk B. schrieb:
> Das meine ich nicht. Ich meine, man baut und testet so eine Rakete
> NICHT, indem man sie 12 mal in Folge BEWUßT schrottet!

Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut, 
klüger als Du ist und genug Geld hat. Dann testet man so oft wie 
möglich, um das Produkt zu perfektionieren.

Bevor die V2 flog, gab es etwa 25 bis 30 Fehlstarts -- keine gezielten 
Tests, sondern echte Fehlstarts. Haben Wernher von Braun und sein Team 
etwa auch agil entwickelt? Fehlstarts gab es bei SpaceX meines Wissens 
nur drei, alles andere waren erfolgreiche Tests.

> Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung
> incl. Saturn V haben das
> ERFOLGREICH bewiesen!

Saturn, Ariane, und so weiter, das waren alles schon bekannte 
Techologien, die auf Erfahrung mit früheren Systemen basierten -- etwa 
den Vanguard-Raketen, wo es auch mehrere Fehlstarts gegeben hat. Musk 
dagegen baut etwas vollkommen Neues, denn eine Rakete, die landen und 
wiederverwendet werden kann, hat es noch nie gegeben.

Ehrlich, Falk, was ist los mit Dir? Früher habe ich Dich für Dein 
Fachwissen über Elektronik bewundert, heute kann ich nur noch den Kopf 
schütteln und oft habe ich sogar Mitleid. Haben Quer"denker", Afd, 
Klimaleugner und Co. Dir das Hirn gewaschen oder bist Du einer 
Amputation zum Opfer gefallen?
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Davon hab ich, als Münchner, nichts mitbekommen.

Ohne Kontakte in die Hochschulen, bekommt man das auch nicht so mit.

Herr Ray Delahanty alias CityNerd (er ist auf vielen sozialen Medien, 
aber auffälligerweise nicht auf X) als Verkehrstechnikingenieur und 
Verkehrsplaner hatte auch schon viel früher die Planung von 
Hyperloop-Versuchtsstrecken kritisiert. Nach dessen Ansicht wurde die 
Chance vertan, den Tunnel so zu planen, dass diese Strecke in das 
ÖPNV-Netz aufgenommen werden kann, entweder als Hyperloop oder nach 
Abbau des Hyperloop für eine U-Bahn.

Heute wird der unterirdische Tunnel, wie beispielsweise der Las Vegas 
Loop genutzt, um Passagiere in autonomen Tesla-Elektroautos durch die 
Stadt zu befördern. Für die Tunnel ist das wenig effiziente 
Weiternutzung im Vergleich dazu, wenn heute U-Bahnen durchfahren würden.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> Führend in was? ...

Der Hyperloop hatte damit eigentlich nichts zu tun, außer die Chance auf 
die persönlichen Kontakte.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der Hyperloop war ein Versuch, ob mit heutiger Technik es möglich wäre 
diesen preislich interessanter als früher bauen zu können. Das 
Verhältnis war schon deutlich besser, aber immer noch in dem Bereich, 
dass die Leute es vorziehen würden mit der langsameren U-Bahn zu fahren.
von Ralf X. (ralf0815)


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Dieter D. schrieb:
> Nick schrieb:
>> Führend in was? ...
>
> Der Hyperloop hatte damit eigentlich nichts zu tun, außer die Chance auf
> die persönlichen Kontakte.

Streng interne Diskussionen der TUM finden grundsätzlich in einem 
S-Bahnabteil statt.
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Nick schrieb:
> Der Vorwurf kommt immer von Leuten, die nicht in der Lage sind, die
> Phantasien Musks zu hinterfragen oder zu analysieren.

Warum jemand ausgerechnet Herrn Musks öffentliche Aussagen auf die 
Goldwaage legt, ist mir völlig schleierhaft. Der Mann ist als Großmaul 
bekannt und als Unternehmenschef genauso glaubwürdig wie die Chefs, die 
und einen Flughafen für 2007, und einen Bahnhof im Stuttgart für 2019 
versprochen haben. Da sollten wir Deutschen unsere Mäuler vielleicht 
nicht ganz so weit aufreißen, finde ich. Denn im Gegensatz zu den 
genannten Projekten in D liefert der Musk eben ziemlich oft auch einfach 
mal ab. Der hat erfolgreiche E-Autos gebaut als deutsche Herstellet noch 
erklärt haben, daß das gar nicht ginge. Der hat einen Laden für Internet 
per Satellit aufgebaut, das der die Ukraine hilft, dem ebenso 
übermächtigen wie aggressiven Nachbarn mal so richtig in den runzeligen 
Arsch zu treten. Im Gegensatz zu Falk und Dir hat der Musk also 
offensichtlich schon ziemlich viel auf die Beine gestellt, mehr als 
dumme (Falk) und kluge (Du) Sprüche in einem Forum jedenfalls. Die 
größte Leistung, die Ihr Euch auf die Fahne schreiben dürft, ist es, 
mich dazu gebracht zu haben, einen Widerling wie den  Musk zu 
verteidigen!
: Bearbeitet durch User
von Nick (b620ys)


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Sheeva P. schrieb:
> Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut,

Vollkommen neu ist nur die Idee Nutzlast zu verlieren indem man mit der 
Rakete wieder spektakulär landet. Doch, das ist schon faszinativ. So 
faszinativ, dass es ein Youtuber alleine (OK, wohl nicht so komplett 
alleine) auch hinbekommen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=SH3lR2GLgT0&t=14s

Sheeva P. schrieb:
> alles andere waren erfolgreiche Tests.

Das ist Musk-Sprech. Wenn es mal wieder schief geht, ist es ein 
erfolgreicher Test.
Ist Artemis im Zeitplan, wurden alle Meillensteine erreicht und ist noch 
Geld übrig?
Ich find es schon äusserst peinlich für die NASA, dass sie sich 
dermassen hat blenden lassen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Sheeva P. schrieb:
> Da sollten wir Deutschen unsere Mäuler vielleicht
> nicht ganz so weit aufreißen, finde ich.

Da sind wir, wenn nicht oft, der gleichen Ansicht.

> Denn im Gegensatz zu den genannten Projekten in D liefert der Musk
> eben ziemlich oft auch einfach mal ab.

Richtig.

> Der hat erfolgreiche E-Autos gebaut als deutsche Herstellet noch
> erklärt haben, daß das gar nicht ginge.

Da war er weite vorne dran mit seinen Entwicklungen.

> Der hat einen Laden für Internet per Satellit aufgebaut, das der
> die Ukraine hilft, dem ebenso übermächtigen wie aggressiven ...

Und damit verknüpft ist der Hintergrund für das Musk-Bashing. Der 
Aggressor nutzt seine Konnektions in das linke politische Spektrum und 
füttert dort die Musk-Bashenden Trolle in der Hoffnung, dass dieser bald 
aufgeben muss. Offen agieren diese nicht, weil sonst ein Musk das 
erkenne würde,  diese aus X rauswerfen würde. Das würde dann sogar eine 
EU-Zensur in den Schatten stellen.

> Die größte Leistung, die Ihr Euch auf die Fahne schreiben dürft, ist es,
> mich dazu gebracht zu haben, einen Widerling wie den  Musk zu
> verteidigen!
von Sheeva P. (sheevaplug)


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Hans W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> An Deinem Kommentar sieht man, dass Du keinerlei Erfahrung hast, um was
>> es da geht.
>
> Habe ich auch nicht. Kannst du uns aufklären?

Schon älter, aber immer noch sehr sehenswert: [1]. Danach solltest Du 
sowohl angenehm unterhalten worden, als auch aufgeklärt sein.

Fortgeschrittene und solche, die es werden wollen, hängen zum Thema "der 
Untergang des Abendlandes" zudem noch die Präsentation "200 Countries, 
200 Years, 4 Minutes" von Hans Rosling dran. Wird hier nicht verlinkt: 
Fortgeschrittene und solche, die es werden wollen, finden es bestimmt 
trotzdem und alle anderen Mitmenschen möchte ich nicht verunsichern.

[1] https://m.youtube.com/watch?v=4jdEzpS7n5E&t=7s&pp=2AEHkAIB
von Nick (b620ys)


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Sheeva P. schrieb:
> Warum jemand ausgerechnet Herrn Musks öffentliche Aussagen auf die
> Goldwaage legt, ist mir völlig schleierhaft.

Darum:

> mich dazu gebracht zu haben, einen Widerling wie den  Musk zu
> verteidigen!

Sheeva P. schrieb:
> Da sollten wir Deutschen unsere Mäuler vielleicht
> nicht ganz so weit aufreißen, finde ich.

Also ich feiere die Elbharmonie, Flughafen Berlin, Hauptbahnhof 
Stuttgart, Stammstrecke S-Bahn München, Brenner Basistunnel-Zuführung, 
Energiewende Deitschland, ... nicht.
von Nick (b620ys)


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Nick schrieb:
> Die naiven Studenten ... Man hat Geld von der Regierung dafür bekommen.
> Und das bekommt man nicht, wenn man selbst dran zweifelt. Man bekommt
> es, wenn man auf Entscheider trifft, die sich schon blenden haben
> lassen.

Jaja, der Söder schon wieder. :-))

Um das etwas zu vertiefen, hier die offizielle Aussage der TUM. Man 
beachte das Datum:
https://www.tum.de/aktuelles/alle-meldungen/pressemitteilungen/details/tum-hyperloop-startet-testbetrieb

Mal etwas Kontext zu den Kosten (pro Kilometer). Vorsicht, KI-Antwort. 
Aber das dürfte für Musk-Befürworter OK sein:

Die 24 Meter lange Teststrecke der TUM Hyperloop in Ottobrunn kostete 
den Freistaat Bayern rund 3,5 Millionen Euro. Diese Summe umfasst den 
Bau der Betonröhre aus Ultra High Performance Concrete sowie die 
Infrastruktur für den Vakuumtestbetrieb.

Für eine mögliche künftige Teststrecke über einen Kilometer Länge werden 
theoretische Kosten von rund 146 Millionen Euro berechnet, wobei die 
genauen Ausgaben noch nicht final feststehen. Der Bau dieser längeren 
Anlage ist für die nächsten drei bis vier Jahre geplant.

    Aktuelle Teststrecke: 3,5 Millionen Euro für 24 Meter Länge.

    Geplante Langstrecke: Theoretisch ca. 146 Millionen Euro für 1.000 
Meter Länge.

    Geschätzte Streckenpreise: Für kommerzielle Hyperloop-Netze rechnet 
das Team mit 26 bis 32 Millionen Euro pro Kilometer.

KI-generierte Antwort. Verifizieren Sie die Fakten.

-------------

ICE-Bahnstrecke. Ist das dann eingleisig oder zweigleisig? Wieder 
KI-Antwort:
Die Kosten für ICE-Bahnstrecken variieren je nach Projekt und 
Trassenführung erheblich, wobei Baukosten zwischen 15 Millionen Euro 
(direkte Trassen) und 40 Millionen Euro pro Kilometer (mit vielen 
Tunneln und Brücken) liegen können.

-------------

Eigentümlich, warum die ICE-Strecke stärker variiert als die Hyperloop. 
Mit Bahnstrecken im Allgemeinen hat man sicherlich "etwas" mehr 
Erfahrung.
Die 3,5 M€ für die 24 m mit Infrastruktur erscheinen mir angemessen.
von Udo S. (urschmitt)


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von (prx) A. K. (prx)


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Nick schrieb:
> Also ich feiere die Elbharmonie, Flughafen Berlin, Hauptbahnhof
> Stuttgart, Stammstrecke S-Bahn München, Brenner Basistunnel-Zuführung,
> Energiewende Deitschland, ... nicht.

Hey, immerhin sind mindestens zwei davon schon fertig. :)
Gerade die Elbharmonie steht doch recht harmonisch an der Elbe.

Die Energiewende ist in dem Zusammenhang unpassend, weils schon vom 
Prinzip her keine Fertigstellung gibt. Und wenn Regierungen einreissen, 
was die vorherigen Regierungen gebaut haben, werden Gebäude nie fertig. 
Das ist freilich kein rein deutsches Privileg, sondern demokratisches 
Normal.
von (prx) A. K. (prx)


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Udo S. schrieb:
> Zum Thema irgendwie passend

Den andernfalls eingesetzten Finger hätte man noch nicht versteigern 
können. :)
: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Sheeva P. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Das meine ich nicht. Ich meine, man baut und testet so eine Rakete
>> NICHT, indem man sie 12 mal in Folge BEWUßT schrottet!
>
> Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut,
> klüger als Du ist und genug Geld hat. Dann testet man so oft wie
> möglich, um das Produkt zu perfektionieren.

Es ist eben ein anderer Ansatz. Ob er besser ist? Ich weiß nicht. Mir 
persönlich wird dabei allerdings viel zu viel zu jedem neuen Start 
geändert. Vieles wurde komplett neu entwickelt. Bei so vielen Änderungen 
erreicht man dann kaum den Zustand der Fehlerfreiheit.

> Bevor die V2 flog, gab es etwa 25 bis 30 Fehlstarts -- keine gezielten
> Tests, sondern echte Fehlstarts. Haben Wernher von Braun und sein Team
> etwa auch agil entwickelt? Fehlstarts gab es bei SpaceX meines Wissens
> nur drei, alles andere waren erfolgreiche Tests.

Wobei damals in Peenemünde ja wirklich ALLES neu entwickelt werden 
musste. Es gab schlicht keine Vorgängertriebwerke und vor allem 
Steuerungen ;-)

Aber klar: Irgendwann muss man das Ding eben auch zusammenschrauben und 
fliegen lassen.

>> Alle vorherigen Ansätze der Raketenentwicklung
>> incl. Saturn V haben das
>> ERFOLGREICH bewiesen!
>
> Saturn, Ariane, und so weiter, das waren alles schon bekannte
> Techologien, die auf Erfahrung mit früheren Systemen basierten -- etwa
> den Vanguard-Raketen, wo es auch mehrere Fehlstarts gegeben hat.

Nein, die Saturn V war schon eine ziemliche Neuentwicklung. Sowohl die 
F1 als auch die J2 mit der damals völlig neuen Kombi H2/O2 mussten erst 
entwickelt werden. Wiederzündung usw., auch die Genauigkeit des 
Einschusses in den Orbit etc. war eine echte Herausforderung. Und 
natürlich die Skalierung selbst.

Aber in der Tat nutzte man abgespeckte Versionen (Saturn 1/1B) für 
Tests.

Und: keine einzige dieser Raketen hatte einen Fehlstart. Das ist schon 
eine Leistung und spricht für entsprechende Sicherheitsmargen. Aber es 
wurde natürlich auch SEHR viel Geld da reingepumpt. Inflationsbereinigt 
vermute ich deutlich mehr als bei SpaceX, lasse mich aber gerne 
widerlegen.

Vanguard spielte allerdings keine Rolle (die Rakete, der Satellit aber 
sehr wohl). Das war der kläglich gescheiterte Versuch der 
konkurrierenden Marine, mit dem Heer (unter dem v.Braun und seine Truppe 
arbeiteten) mitzuhalten. Technologie wurde aus diesem Programm mWn nicht 
übernommen.

> dagegen baut etwas vollkommen Neues, denn eine Rakete, die landen und
> wiederverwendet werden kann, hat es noch nie gegeben.

Jepp, das wäre in der Tat eine große Leistung - wenn es denn klappt. 
Immerhin scheint es beim Booster zu klappen und die Landungen direkt im 
Starttower waren schon grandios. Aber auch schon die Falcon 9 war ein 
großer Schritt.

> Ehrlich, Falk, was ist los mit Dir? Früher habe ich Dich für Dein
> Fachwissen über Elektronik bewundert, heute kann ich nur noch den Kopf
> schütteln und oft habe ich sogar Mitleid.

Er muss einfach ruhiger werden (war er früher meiner Meinung nach). Man 
kann ja kritisieren, aber dabei einfach ruhig und sachlich bleiben. Er 
hat ja durchaus Punkte, aber schießt dann oft übers Ziel hinaus. Und, 
nein, ich mag Musk auch nicht.
: Bearbeitet durch Moderator
von Falk B. (falk)


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Joachim S. schrieb:
> Sieht man auch sehr gut an den Close-Up-Fotos von der Mondlandeeinheit.

Das nennt der Teutone Nahaufnahme!
Beitrag #8075944 wurde vom Autor gelöscht.
von Falk B. (falk)


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Nick schrieb:
> Hyperloop: Wie viele haben da Milliarden reingesteckt, und was ist das
> Ergebnis?

Soviele Milliarden waren das gar nicht. SpaceX hat nur die kurze Röhre 
in Las Vegas gebaut und die Universitätswettbewerbe abgehalten. Die 
Röhre kostet glaub ich 10M, plus bissel für was auch immer, sagen wir 
20M.
Der größte Brocken war die andere Hyperloop-Firma, die haben ca. 500M 
versenkt.

Ergebnis? Praktisch nix, nur eine 500m Teststrecke und einen einzigen, 
bemannten Lauf bis auf 160km/h für wenige Sekunden. Mittlerweile ist die 
Firma abgewickelt.

> Sogar die TUM hat sich daran beteiligt. Eigentlich ein
> Armutszeugnis für eine ehemals bedeutende TU.

Nö, es war eine nette Spielerei für Studenten, auch wenn das zentrale 
Thema (High SPeed im Vakuum) nicht wirklich bearbeitet wurde. Es waren 
nur schnelle Rennschlitten mit E-Antrieb die bis über 200km/h 
beschleunigt haben. Auf einigen Videos sieht man den Rost in der Röhre 
stauben ;-)

Und dann die 24m Versuchsröhre bei München. Naja, das hatten wir auch 
schon vor ein paar Jahren diskutiert. Ist ne Spielwiese für Studenten 
und Doktoranden. Die große Teststrecke wird es nie geben.

Beitrag "Hyperloop in München [Endet: 20.8.]"
Beitrag "Hyperloop, Luftpolster im luftleeren Raum bei 16 km/h"

Beitrag "Re: Hyperloop in München"
Beitrag "Re: Hyperloop in München"


Ach ja, das waren noch Zeiten und Diskussionen! ;-)
Aber auch dort war der Niedergang der Diskussionkultur schon stark 
sichtbar. Naja. Alles hat seine Zeit.
von Falk B. (falk)


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Chris D. schrieb:
> Er muss einfach ruhiger werden (war er früher meiner Meinung nach). Man

Die Welt ist unruhiger geworden.

https://www.youtube.com/watch?v=htZXdfNUQgc#t=30s

Außerdem . . . ;-)
von Ein T. (ein_typ)


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Chris D. schrieb:
> Sheeva P. schrieb:
>> Doch, ganz genau so macht man das, wenn man etwas vollkommen neues baut,
>> klüger als Du ist und genug Geld hat. Dann testet man so oft wie
>> möglich, um das Produkt zu perfektionieren.
>
> Es ist eben ein anderer Ansatz. Ob er besser ist? Ich weiß nicht. Mir
> persönlich wird dabei allerdings viel zu viel zu jedem neuen Start
> geändert. Vieles wurde komplett neu entwickelt. Bei so vielen Änderungen
> erreicht man dann kaum den Zustand der Fehlerfreiheit.

Durch den kommerziellen Ansatz ergeben sich ganz andere Voraussetzungen. 
Zum Beispiel, daß für den Fortbestand des Projekts immer wieder neue 
Investoren angezogen und vorhandene bei der Stange gehalten werden 
müssen. Investoren sind tendenziell scheu und die müssen immer wieder 
angefüttert werden. Dazu braucht es Aktivitäten wie erfolgreiche 
Testflüge, die liefern (hoffentlich) zuverlässige Daten, zeigen den 
Forschritt in der Entwicklung. Ebenso wichtig sind dabei wohl auch die 
vollmundigen Ankündigungen des Herrn Musk. Zusammen gibt das den 
Investoren das gute Gefühl, etwas Sinnvolles mit ihrem Geld zu tun und 
an einer Erfolgsgeschichte beteiligt zu sein. Denn sonst werden die 
nämlich bald keine Lust mehr haben, und dann ist das Projekt tot.

Letzten Endes gilt ja: Klappern gehört zum Handwerk. Das hat der Musk 
drauf, und nicht vergessen: wir sind dabei nicht die Zielgruppe und es 
wird ihm eher egal sein, was irgendwer in irgendeinem Elektronikforum 
darüber denkt oder sagt. Insofern würde ich dafür plädieren, das 
Auftreten von Herrn Musk und seine vollmundigen Ankündigungen in diesem 
Kontext einfach mal ein bisschen sachlicher und weniger aufgeregt zu 
sehen.
von Udo S. (urschmitt)


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Ein T. schrieb:
> ein bisschen sachlicher

Vor allem wenn es um den Auftritt mit Kettensäge bzgl. Abbau von 
Arbeitsplätzen in unliebsamen staatlichen Kontrollorganen geht.
von Norbert (der_norbert)


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Udo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> ein bisschen sachlicher
>
> Vor allem wenn es um den Auftritt mit Kettensäge bzgl. Abbau von
> Arbeitsplätzen in unliebsamen staatlichen Kontrollorganen geht.

…oder um Interviews unter Drogeneinfluss
von Oliver S. (oliverso)


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Ein T. schrieb:
> Durch den kommerziellen Ansatz ergeben sich ganz andere Voraussetzungen.
> Zum Beispiel, daß für den Fortbestand des Projekts immer wieder neue
> Investoren angezogen und vorhandene bei der Stange gehalten werden
> müssen.

Das vielleicht auch, aber der Ansatz bei SpaceX ist schon auch gewollt 
diametral zur NASA oder ESA.

SpaceX mach durchaus gewollt und mit voller Absicht learning by doing, 
mit der begründeten Hoffnung, dass das wesentlich schneller geht als 
jahrelanges Reisbrett-Mikado.
Fehlschläge sind dabei eingeplant, und sogar erforderlich.

Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt 
aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen 
Aktivitäten. So falsch sind die also nicht unterwegs.

Oliver
von Ein T. (ein_typ)


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Udo S. schrieb:
> Ein T. schrieb:
>> ein bisschen sachlicher
>
> Vor allem wenn es um den Auftritt mit Kettensäge bzgl. Abbau von
> Arbeitsplätzen in unliebsamen staatlichen Kontrollorganen geht.

Und deswegen muß man mit Hohn, Spott, Häme und Schadenfreude auf SpaceX 
herum hacken? Ich glaube auch nicht, daß Kritik daran das Ziel des TO 
war. Denn der hängt doch einer Partei an, die den Abbau exakt derselben 
Kontrollorgane auch hierzulande fordert, und deren genauso 
unsympathische Vorsitzende sich gerne öffentlich mit Herrn Musk 
verbrüdert. (Anstelle des TO wäre ich vorsichtiger mit Kritik an Herrn 
Musk,  dieses Geistes Kinder pflegen leider selten einen konstruktiven 
Umgang mit Kritik und Widerspruch.)
von Falk B. (falk)


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Oliver S. schrieb:
> Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt
> aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen
> Aktivitäten.

Das ist ein Irrtum.

>So falsch sind die also nicht unterwegs.

Na mal sehen, wann das "Starship" heldenhaftes vollbringt. Am Ende wird 
es vielleicht nur ein Schwerlaster, der tonnenweise Starlink-Satelliten 
hochbringt und den LEO zumüllt. Alles andere, schau mer mal! ;-)
von Nick (b620ys)


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(prx) A. K. schrieb:
> Die Energiewende ist in dem Zusammenhang unpassend, weils schon vom
> Prinzip her keine Fertigstellung gibt.

Haha, ja, das merkt man. Es scheitern ja schon Teilprojekte grandios. 
Deutschland konnte mal stolz auf seine Ingenieursleistungen sein. Davon 
ist kaum mehr was übrig. OK, Wendelstein 7 zähl ich noch dazu.
Aber technische Bauwerke, nicht bei uns.
Da hat z.B. Österreich Großes geleistet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Obervermuntwerk Auf YT gibts dazu eine 
Video-Serie die ich beeindruckend finde.

Zurück zur Hyperloop und Konsorten:
China hat eine Hyperloop-Teststrecke von immerhin 2 km.

KI-Gebrabble:
"China hat mit dem T-Flight-Projekt der China Aerospace Science and 
Industry Corporation (CASIC) den weltweit längsten Vakuumröhren-Testlauf 
für Magnetschwebezüge erfolgreich absolviert. Das Fahrzeug erreichte in 
einer 2 km langen, fast luftleeren Röhre in der Provinz Shanxi 
Geschwindigkeiten von über 387 mph (623 km/h), was es zum schnellsten 
magnetisch schwebenden Fahrzeug der Welt macht. "

Aber die haben auch MagLev (=Transrapid). 
https://en.wikipedia.org/wiki/Shanghai_maglev_train  Wirtschaftlich ist 
das wohl auch nicht so erfolgreich, selbst wenn das nicht das primäre 
Ziel war. Die Geschwindigkeit wurde irgendwann auf 300 km/h reduziert. 
Das ist ICE-Tempo.
Ja, die Messlatte ist TGV!

Es gibt auch ein Video zum MagLev, von Sabine Hossenfelder, bei dem u.a. 
die Passagiere bei 160 km/h in einer Hyperloop durchgeschüttelt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=C1Kw5TtCKWU
von Oliver S. (oliverso)


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Falk B. schrieb:
> Oliver S. schrieb:
>> Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt
>> aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen
>> Aktivitäten.
>
> Das ist ein Irrtum.

Nee, das ist genau der Grund, warum das alles jetzt eine Firma geworden 
ist.

Oliver
von Falk B. (falk)


Lesenswert?

Oliver S. schrieb:
>>> Letztendlich haben die mit ihren Falcons den kompletten Markt
>>> aufgerollt, und das Raketengeschäft finanziert alle anderen Muskschen
>>> Aktivitäten.
>>
>> Das ist ein Irrtum.
>
> Nee, das ist genau der Grund, warum das alles jetzt eine Firma geworden
> ist.

Du bist der Experte! ;-)
von Falk B. (falk)


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Wer Ausdauer hat, kann sich das mal zum Thema SpaceX IPO reinziehen. 
Aber Vorsicht, das könnte das Weltbild in Wanken bringen, zumindest das 
von SpaceX und seinem göttlichen Chef ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=6zFtQuh62_o
von Nick (b620ys)


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Oliver S. schrieb:
> Nee, das ist genau der Grund, warum das alles jetzt eine Firma geworden
> ist.

Soweit ich mich erinnere, als Space X noch in Konkurrenz mit Ariane 
stand, unterbot Space X Ariane deutlich. Wenn es aber fürs US-Militär 
etwas ins All zu schiessen gab, lagen die Preis deutlich über Ariane.
von Falk B. (falk)


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Hier die zentrale Passage des Videos

https://www.youtube.com/watch?v=6zFtQuh62_o#t=27m20s

Die ganzen Investoren verarschen die dumme Masse und machen satt 
Reibach, zumindest kompensieren sie ihren Verluste. Wenn sie in naher 
Zukunft ihre Aktien verkaufen und es einen Dummen gibt, der sie mit 
ECHTEM Geld kauft.
von Falk B. (falk)


Angehängte Dateien:

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Hier noch ein Bild aus dem Video, auch wenn die Info eher alt ist. Der 
"Marktwert" (Börsenbewertung) von Tesla liegt bei 1,57 (deutschen) 
Billionen, mehr als die Summe aller großen Autohersteller der Welt. 
Tesla verkauft ~500k Autos/Jahr, der Weltmarkt ca. 90 Millionen/Jahr, 
macht satte 0,55%!

Noch Fragen Kienzle? Also man muss es Elon zugestehen, er ist der beste 
und erfolgreichste Marketingmensch des Jahrhunderts!
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Nick schrieb:
> ICE-Bahnstrecke.

Pro km (zweigleisig):
Tunnel 100 Mio/Euro,
Brücken zwischen 25-40 Mio
Offene Trasse 10 Mio, wegen Lärmschutzaufwänden.

UBahn/SBahn-Tunnel liegen in der gleichen Größenordnung.

Transrapid, aufgeständert, 30-35 Mio/km
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Falk B. schrieb:
> Ist ne Spielwiese für Studenten und Doktoranden.

So ist es.

> Die große Teststrecke wird es nie geben.

Dafür gibt es eine grüße Vakuumkammer (24m) mit einer leistungsfähigen 
Energieübertragung und Datenanbindung für Test- und Prüfobjekte. D.h. 
andere spechten auch schon auf die Anlage.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Mehr als 1 m/s² an Beschleunigung ist auch unangenehm.

x = 0,5 x 1 x t²
t = sqrt(2x)
v = 1 x t

D.h. für eine Distanz von 2km werden rund 90s benötigt und 160km/h 
werden erreicht.

Der Mensch empfindet es aber störend, wenn die Beschleunigung über 30s 
lang bei 1 m/s² liegt, wenn es keine Astronauten oder Piloten sind. 
Diese muss dann weniger werden. Daher wird ab Tempo hundert die 
Beschleunigung zurückgenommen. D.h. nach einem halben Kilometer wird 
schwächer beschleunigt.
von Norbert (der_norbert)


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Dieter D. schrieb:
> Der Mensch empfindet es aber störend, wenn die Beschleunigung über 30s
> lang bei 1 m/s² liegt, wenn es keine Astronauten oder Piloten sind.

So einen kolossalen Blödsinn sieht man selten. Selbst von dir.

30 Sekunden mit 1m/s² beschleunigen, schon hat man 30m/s an 
Geschwindigkeit erreicht. Das sind 108km/h. Nach dreißig Sekunden!

Herr schmeiß Hirn herab…
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Norbert schrieb:
> Das sind 108km/h. Nach dreißig Sekunden!

Dieter D. schrieb:
> Daher wird ab Tempo hundert die Beschleunigung zurückgenommen.

Also rund 100, also auch nichts anderes.

Die 30s kommen aus der Ergonomie. Die Mehrheit will halt nicht länger 
von der Beschleunigung in eine Richtung gedrückt werden.

Insbesondere spielt das eine starke Rolle bei den seitlichen Sitzen:
https://assets.static-bahn.de/.imaging/focalpoint/1280x640/dam/jcr:d2baf3f9-f9c7-4ab7-a9d5-bb1601f8e762/mock_up_s_bahn_muenchen_20_klein.jpg
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