Heute Anruf: "Rudi, kennst du dich mit X und Y aus?" - "Ja!"
Ich habe einen gewissen Expertenruf. Und hilfsbereit bin ich auch.
Am Ende war ich in Meetings eingebunden, es ging fast bis 18 Uhr. Es wurde zwischendurch nicht gefragt, ob ich Zeit habe. Nun kannte ich das Projekt nicht (musste erst noch ausgecheckt werden), die Softwareversion war nun auch ca. 10 Jahre alt. Das beobachtbare Fehlverhalten konnte man in Dialogen sehen, aber auch nur sehr mühsam über einen geteilten Bildschirm in TeamViewer.
Das dickste Ding: "Schaffst du bis morgen eine Lösung?" - Ich sagte, ich habe das Programm noch nicht mal lokal eingerichtet bekommen. "Vielleicht hast du ein paar Idee. Wann hast du morgen Zeit?" - Ich: "9:30 Uhr". Er. "Uff." Ich: "Ist das zu früh oder zu spät?" Er wollte 9 Uhr und ich sagte, das würde knapp aufgrund meines Schlafverhaltens in jüngerer Zeit.
Die haben natürlich drängende Probleme und der Kunde steht denen im Rücken. Kann ich verstehen, aber warum wird das an mich weiter gegeben? Es ist übergriffig und es wird zu selbstverständlich genommen, dass Rudi Zeit hat. Und der eine hat eine sehr hohe Position und ich kenne den seit 2012.
Folge: Ich arbeitete von ca. 21 Uhr bis kurz vor Mitternacht im Home Office. Rudi ging heute auch nicht zum Sportverein.
Was macht ihr in solchen Fällen?