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Forum: Offtopic BILD VERBIETEN wegen Volksverdummung!


Autor: Gast (Gast)
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und Geld in Bildung und Forschung und das reichlich von der Industrie.
Ansonsten keine Möglichkeit für Steuerbefreiungen.
(ich weiß, das ist auf "BILD-Niveau", aber wenn Die das können, kann ich 
das auch)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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@Gast: Deine Idee ist gut, aber gegen die Front der BILD-Leser wird sie 
sich leider nicht durchsetzen lassen. Es sind inzwischen zu viele :-(

Autor: Jupp (Gast)
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Was lest ihr denn so für Zeitungen?

Autor: The Devil (devil_86)
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Playboy.

Autor: Gast (Gast)
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Natürlich FAZ embedded Bild!

Autor: Jupp (Gast)
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Seit wann ist Playboy eine Zeitung?

Autor: Störfeld (Gast)
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Bild-Zeitung! - Immer wieder interessant, immer wieder köstlich, immer 
wieder kurzweilig.

Nur Pseudo-Intelektuelle haben was gegen die Bild-Zeitung!

Autor: Gast (Gast)
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Man darf auch nicht vergessen das man sofort einen Überblick bekommt was 
in der Welt so passiert ist! Allerdings sollte man nicht zu sehr das 
klein Gedruckte glauben. Ansonsten bekenne ich mich auch als Bild-Leser!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"BILD"-Zeitung ist ein Widerspruch in sich selbst.
Eine Zeitung ist ein periodisch erscheinendes Druckerzeugnis, das über 
aktuelle politische und kulturelle Themen informiert.

Das periodische Erscheinen bekommt auch BILD hin, aber das wars auch 
schon. Wie es um die Aktualität der "Meldungen" bestellt ist, kann man 
sehr schön beim BILDblog nachlesen. Über politische oder kulturelle 
Themen wird überhaupt nicht informiert, es gibt populistische Propaganda 
("Renten-Lüge" etc.), "Sport"-Meldungen (die manchmal sogar stimmen 
können) und Klatsch&Tratsch.

Das aber bietet auch "Das goldene Blatt".

Im übrigen muss man sich einfach mal ansehen, aus was für einem Verlag 
"BILD" kommt und was für eine politische Agenda der hat. Was Wallraff in 
den 70ern schrieb, trifft heutzutage nicht weniger zu.

Autor: The Devil (devil_86)
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Jupp wrote:
> Seit wann ist Playboy eine Zeitung?

Wir hatten doch sonst nischts.

Warn Scherz, nein, mir ist Penthouse lieber.

Autor: Gast (Gast)
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@ Travel Rec. ".... Es sind inzwischen zu viele :-("

 Genau und das Problem. Wenn ich mich mit einen Arbeiter in der Firma 
unterhalte höre ich immer wieder irgendwelche Stereotype deren Ursprung 
eindeutig ist. Beispiel: "Alle HARZ4 Empfänger sind Schmarotzer" oder
"Frau mit 4 Kinder, alleinstehend ist ne H... und selber Schuld". Es 
wird nicht mehr bei Beurteilungen des Umfeldes hingesehen, sondern nur 
noch darübergesehen, um dann ohne nachzudenken zu Urteilen. Das gab es 
schon mal. ES MACHT MIR LANGSAM ANGST! Wann bin ich dann "Jude oder 
Neger oder Chinese".

Autor: Andreas K. (a-k)
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> ES MACHT MIR LANGSAM ANGST!

Das ist nicht wirklich neu. Für solchen Unfug ist Bild bekannt, seit es 
dieses Blatt gibt. Du kannst Leute nicht zum selber denken zwingen, 
zumal wenn man ihnen früh beigebracht hat (oder sie "besseres" zu tun 
hatten), dass ihnen das dafür nötige Inventar fehlt.

Autor: Störfeld (Gast)
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> ES MACHT MIR LANGSAM ANGST!

Sei nicht so primitiv theatralisch!


Vorurteile gibts seit Menschengedenken, nicht erst seit BILD.

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
[...]
> "Frau mit 4 Kinder, alleinstehend ist ne H... und selber Schuld".
[...]

Naja, wenn man oder frau 4 Kinder zur Welt bringen muss, bis sie merkt, 
dass es ein Ar***loch ist, dann ist sie aber wirklich fast selbst schuld 
(zumindest in einigen Fällen, sicher aber nicht in allen). Ach ja, es 
gilt die Unschuldsvermutung.

Autor: Jupp (Gast)
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BILD bringt Fakten in Kurzform sehr dramatisch auf den Punkt und ist auf 
diese Weise zur meistgelesenen Tageszeitung Deutschlands geworden.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Jupp wrote:
> BILD bringt Fakten ...
http://www.bildblog.de/index.php?s=fakten

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wann bringt "BILD" Fakten?

www.bildblog.de

Autor: Hagen Re (hagen)
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Genau, es ist also viel wahrscheinlicher das beide mal gut mit einem 
damals sicheren Job verdient haben. Dann wurde Frau Hartz4 dann der 
Mann, daraufhin schauten sie nur noch Pro7 + SAT1, lasen nur noch die 
Bild, und schwups kannten sie nur noch ein Gefühl -> Außenseiter, Frust, 
Unfähigkeit, machten sich gegenseitig permament verantwortlich und die 
Beziehung ging in die Brüche.

Das kann jedem passieren, der Untrschied liegt nur in der Stärke der 
äußeren Eregnisse die individuell ist.

Und nun kommen noch die Idioten dazu die sich lieber am Elend der 
Anderen die noch elender leben müssen als sie selbst, dazu.

Und um noch einen drauf zu setzen gibt's nun Journalisten die behaupten 
sie müssten sich an den geschmack ihrer Leser anpassen, und dabei gehts 
nur um Quote als Profit.

Du kannst also mit in's gleiche Horn blasen wenn du es möchtest, wundere 
dich aber nicht wenn du irgendwann einmal in einer ähnlichen Situation 
landest.

Ich frage mich jeden Tag nach welchen Regeln die meisten Menschen 
wirklich leben. Der Großteil bezeichnet sich als gläubige Christen, 
wählt sogar immer Parteien mit "Christ" im Namen, aber christliche 
Nächstenliebe kann ich gerade dort nicht erkennen.

Gruß Hagen

Autor: Störfeld (Gast)
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> Der Großteil bezeichnet sich als gläubige Christen,
> wählt sogar immer Parteien mit "Christ" im Namen, aber christliche
> Nächstenliebe kann ich gerade dort nicht erkennen.

Die gläubigen Christen sind hier zu Lande in der Minderheit. Alle 
Einwohner dieses schönen Landes nehmen nur noch die Segnungen des 
Christentums in Anspruch, wie: Christliche Feiertage, Weihnachtsgeld, 
Sozialhilfe(entspringt der Christlichen Nächstenliebe) usw.

Und 35% der Wählerstimmen für CDU/CSU sind nicht 'der Großteil'.

Im Übrigen ist die CDU/CSU so Chrislich oder Unchristlich wie die SPD 
Sozial oder Unsozial ist.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

Bild? Fakten? gröööööhhlllll

Für uns Elektroniker klasse:

http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/gesun... 
im Abschnitt "Leitet ein Mensch denn Strom?"

eg

Matthias

Autor: Anti-Bild-Leser (Gast)
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Immerhin bauen viele ihre Argumentation auf der BILD auf, z.B. dass 
jetzt viele verhungern müssen, weil der Liter Milch sich um 4 Cent 
verteuert.

Oder wir prophezeit wurde, dass die Preise für deiverse Güte ins 
Unermessliche steigen, weil durch die Maut ein Joghurt um ca. 1/20 Cent 
teuer wurde.

Oder wie viele den Weltuntergang herbeigeschworen hatten, als die 
Benzinpreise gestiegen sind. Seitdem sind noch mehr Autos auf der 
Strasse und es wierd noch schneller und rücksichtsloser gefahren.

Naja, BILD-Leser wissen eben mehr.

Autor: Stefan Helmert (Gast)
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Hallo,

vielleicht übertreibt es der eine oder andere Zeitungsverlag bzw. 
Fernsehsender sehr stark und verfälscht einige Fakten, indem zu viele 
Meinungen des Autors eingebracht werden (die aber nicht als seine 
Meinung, sondern Fakt wiedergegeben werden). Allerdings muss man halt 
das glauben oder nicht, was irgendwo steht und da vertraut man eben den 
renomierten Blättern, "weil die eben schon immer recht hatten" oder 
"weil die Meinungen besser begründet sind" oder "die Fakten neutraler 
dargelegt werden". Nur wer kann denn das schon nachprüfen, schließlich 
ist ja keiner ein Experte in Politik und den restlichen Themen, über die 
die Zeitung schreibt. Vielleicht schaffen die Autoren es nur besser ihr 
Unwissen zu verstecken oder die Begründung ist zwar plausibel, aber 
falsch und nur die halbe Wahrheit. Es ist eben eine Kunst die Fakten so 
zu verdrehen, dass sie von einer bestimmten Leserzahl geglaubt werden. 
Für Sensationsfanatiker eignet sich da eher die Bildzeitung, weil da 
nicht so kompliziert erörtert wird, da wird eben gleich die Meinung 
geschrieben, die der Leser haben soll. Bei der Freien Presse, wird dann 
scheinbar nur informiert, aber trotzdem in der Form, dass die Leser zu 
der gewollten Meinung kommen. Es wird halt oft nur über das geschrieben 
was schief geht, aber bisschen Gutes muss auch noch mit rein, 
schließlich wird jemandem, der nur Schlechtes erzählt nicht geglaubt. 
Und das "Gute" erscheint den schlechter gestellten Menschen oft nur als 
Ironie. Da wird z. B. von Rückgang der Arbeitslosenquote gesprochen, man 
selbst hat aber trotzdem keine Arbeit... Es wird zu oft gelästert, 
gespottet, aber die Vorzüge werden als selbstverständlich hingenommen. 
Da wird sich ständig aufgeregt, dass z. B. Wasserpreise steigen, aber 
dass die Wasserqualität immer in Ordnung war und bleiben wird, das 
interessiert dann niemanden!

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich lese BILD, weil die anderen P_rnohefte kein Fernsehprogramm haben! 
:)

Autor: Hagen Re (hagen)
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Stimmt, die Arbeitslosen-Zahl ist geringer geworden aber nicht die 
Anzahl der Arbeitslosen. Mal eben 600.000 abreitslos gemeldete 
Bauarbeiter zu unterschlagen weil es Saisonarbeiter sind, reduziert 
tatsächlich diese statistische Zahl. Die Anzahl an Arbeitslosen ist 
kontinuierlich gewachsen und wird auch weiter in Zukunft wachsen. So und 
nicht anders wird es sein weil es ein Systemimmanenter Fehler ist.

Gruß Hagen

Autor: The Devil (devil_86)
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...dazu kommen noch diejenigen die in "Fortbildungs"-Kurse gesteckt 
werden und auch nicht als arbeitslos gelten.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>derheit. Alle Einwohner dieses schönen Landes nehmen nur noch die Segnungen >des 
Christentums in Anspruch, wie: Christliche Feiertage

Meine Mutter sit der Meinung, das Weihnachten von einem Kaufhausboss 
erfunden wurde ;-)

Autor: michel (Gast)
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ich lese gar kene Zeitung.
 ist doch totale zeitverschwendung!!

Autor: Andreas K. (a-k)
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> ich lese gar kene Zeitung.

Nächste Bild-Schlagzeile: "michel schuld an Arbeitslosigkeit" (der 
Zeitungsmitarbeiter).

Autor: michel (Gast)
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ha ha, genau so!!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Rufus t. Firefly wrote:

> "BILD"-Zeitung ist ein Widerspruch in sich selbst.

Gab's nicht mal ein Gerichtsurteil, was BILD verboten hat, sich selbst
,Zeitung' zu nennen?

Wobei ich zugeben muss, dass ich auch BILD lese.  Zwangsweise.  Immer,
wenn ich mal beim Bäcker bin, da man über diese Riesenlettern kaum
drüber hinweg schauen kann.  Es erschüttert mich jedes Mal wieder
festzustellen, wie unterschiedlich die daneben liegende Mottenpost bei
nahezu gleicher Aufmachung der Titelseite zumindest von den Inhalten
der Hauptschlagzeilen ist...  Wenn die BILD titelt, dass die Tante der
mauretanischen Königin gestorben ist, dann steht in der Mottenpost
zumindest irgendwas, was wenigstens lokal noch einigermaßen
interessant ist, vielleicht, dass die Fußwege hier künftig zweimal in
der Woche gereinigt werden oder so. ;-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Soviel Humor hätte ich einem deutschen Gericht nicht zugetraut.

Autor: Drehknopf (Gast)
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Bei jeder BILD-Diskussion fällt bildblog.de. Egal, diesen Blog wird es 
sicher nicht mehr lange geben, BILD sitzt juristisch sicher am längeren 
Hebel.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Egal, diesen Blog wird es sicher nicht mehr lange geben,
> BILD sitzt juristisch sicher am längeren Hebel.

Inwiefern? Im Gegensatz zu BILD lügt bildblog nicht - ist das 
mittlerweile justiziabel?

Autor: Gast (Gast)
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Macht mal einen Test:
Frage mal irgendeinen ob er Bild liest.
Ich behaupte mal das 60% der Leute die diese "Zeitung" lesen, NEIN
sagen oder das mache ich nur wegen der Lottozahlen oder irgendeine 
andere
Entschuldigung.
Ich weiß nicht so richtig warum. Kann mir nur vorstellen das es Ihnen 
peinlich ist.

Autor: Jupp (Gast)
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Man sollte den Test besser mal an einer Uni machen, da werden sich 
sicher >80% verleugnen.

So auf der Straße bei normalen, mit beiden Beinen im Leben stehenden 
Personen werden die meißten dazu stehen.

Ist meine Einschätzung.

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Man sollte den Test besser mal an einer Uni machen, da werden sich
> sicher >80% verleugnen.

Leicht zu testen - such mal im Umfeld von Uni oder Studentenvierteln 
Zeitungskioske und frag die Verkäufer.

Was "Verleugnung" angeht: Dass es viele Leute gibt, die das Blatt 
wirklich nicht lesen, zeigt sich an der Auflage, ca 3,5 Mio, Reichweite 
11,5 Mio Leser. Verglichen mit einem Bildungsbürgerblatt wie "Die Zeit" 
ist das dann doch nur das 7-8fache.

Autor: Hagen Re (hagen)
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und jedes Jahr werden es 100.000 Leser weniger ;)

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Gast wrote:
> Macht mal einen Test:
> Frage mal irgendeinen ob er Bild liest.
> Ich behaupte mal das 60% der Leute die diese "Zeitung" lesen, NEIN
> sagen oder das mache ich nur wegen der Lottozahlen oder irgendeine
> andere
> Entschuldigung.
> Ich weiß nicht so richtig warum. Kann mir nur vorstellen das es Ihnen
> peinlich ist.

Und den Playboy wegen der guten Geschichten ?

Autor: The Devil (devil_86)
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Also ich lese den Playboy hauptsächlich wegen der gut gemachten 
Grafiken.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Meine Freundin geht auch nur wegen der guten Musik zu den Chippendales. 
:))

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Matthias L. wrote:

> Meine Mutter sit der Meinung, das Weihnachten von einem Kaufhausboss
> erfunden wurde ;-)

Nicht ganz, der olle Mann mit weißem Bart und rotem Mantel ist/war ein 
Werbegeck von Cokacola.

Achja, "Bild"... - Was ist das?

...

Autor: Jupp (Gast)
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>Achja, "Bild"... - Was ist das?

gähn

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 23.08.2007 04:20

und jedes Jahr werden es 100.000 Leser weniger ;)

Es gibt Hoffnung??? :-)
Hat mal einer einen Taschenrechner, .....

Autor: Bobby (Gast)
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Das hängt an der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung...

Autor: Hagen Re (hagen)
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Hm, das heist also das BILD Leser schneller aussterben als die 
Nicht-BILD!Leser. EIn Grund mehr für mich damit erst recht nicht 
anzufangen ;)

Autor: Nils (Gast)
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ich behaupte wenn es einen FAZ-Blog oder einen Abendblatt-Blog gäbe, 
würden diese genauso umfangreich sein wie der Bildblog.

Autor: Troll Blaubär (blaubeer)
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Volksverdummende Medien wie Bild, RTL usw. sind doch von der Politik 
gewollt. Das Volk ist beschäftigt und es regiert sich leichter.

MfG, Blauer

Autor: Der Dude (Gast)
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Es ist wirklich unglaublich, wie das Volk für dumm verkauft wird. Aber 
nicht von der Bild-Zeitung, sondern von der Regierung.

Es wird mächtigst Asche ausgegeben, um in fernen Ländern Krieg zu 
führen. Da die Kohle ohnehin schon knapp ist wie in kaum einem anderen 
europäischen Land, wird sie woanders eingespart, wo sie viel notwendiger 
und sinnvoller wäre. Bei der Bildung zum Beispiel.

Die Regierung tut alles dafür, um jungen Leuten das Studium zu 
vergällen. Studiengebühren z. B.. Wenn es dann konsequenterweise immer 
weniger Absolventen gibt, wird wieder rumgeschrieen: "Hilfe, hilfe, wir 
haben zu wenige Fachkräfte!".

Eine Lösung haben die feinen Herren und Damen dann auch schnell parat: 
Die besorgt man sich dann eben aus Polen und Rumänien. (Hatten wir das 
nicht schon mal mit den Indern?)

Mir wird Angst und Bange, wenn ich sehe, wie hierzulande alles aus dem 
Ruder läuft. Aber so heftig, dass eine Korrektur bald nicht mehr möglich 
sein wird.

Mein Fazit: Die traditionellen "Volksparteien" haben vergessen, wofür 
Sie eigentlich da sind: Um die Interessen des Volkes zu vetreten, dessen 
Wohl zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Da haben sie alle einen 
Eid drauf geleistet.

Für mich schwarz, rot, grün und gelb jedenfalls nicht mehr wählbar.

Aber da das Volk ja bereits verblödet ist, müssen sie keine Angst haben. 
Es kann ihnen nichts passieren, das wissen die ganz genau.

Vox populi, Vox Rindvieh.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Es geht ja nicht um das Studium, Ingenieure gibt's wie Sand am Meer. 
Wenn man weiter nur Ingenieure und Hilfsarbeiter vermehrt haben wir, um 
es mal mit dem Rudern zu vergleichen, einen Achter mit Rudermann (acht 
schreien, einer rudert).
Wo es fehlt sind gut ausgebildete Fachhandwerker, Meister und Techniker. 
Wenn ich bei uns die Ausbildung sehe kommt mir das kalte Grausen! Null 
Grundlagen, nur noch 'Projektarbeit', die man möglichst schön 
präsentieren muss. Wenn die armen Stifte, äh.. Azubis mal bei uns mit in 
die Anlage gehen fehlt's an allen Ecken. Der Ausbildungsmeister würde 
gerne Anderes und vor Allem Grundlagen lehren, fällt aber wegen zu 
umfangreicher (vorgeschriebener) 'Projekte' und daraus resultierendem 
Zeitmangel aus.

Es kann mir keiner erzählen, dass es unter den (beschönigten Zahlen) 3.8 
mio. Arbeitslosen keine Fachkräfte gibt, oder solche die bereit sind, 
sich aus- oder weiterbilden zu lassen.

Der Gedanke, Fachkräfte aus dem Ausland holen zu wollen kommt einzig und 
allein von der Weltfremdheit der Politiker! Die haben doch schon lange 
den Kontakt zur Realität verloren. Solche Ansätze sieht man auch im 
Kleinen in den Chefetagen größerer Unternehmen.

Autor: Troll Blaubär (blaubeer)
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> Der Gedanke, Fachkräfte aus dem Ausland holen zu wollen kommt einzig und
> allein von der Weltfremdheit der Politiker!

Nööö, hier geht es nur um Lohndumping.

> Die haben doch schon lange
> den Kontakt zur Realität verloren.

Das ist allerdings wahr. Aber datt Merkel wirs's schon richten...

MfG, Bär

Autor: Bewunderer (Gast)
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Das Politiker-Bashing mag ja für viele hier therapeutische Wirkung 
haben, aber die Forderung nach "Fachkräften" aus dem Ausland kam von der 
Industrie!!
Nicht Schröder, Merkel, Müntefering oder wer auch immer haben vor noch 
nicht allzu langer Zeit Fachkräfte im 100er Pack "freigesetzt", sondern 
die Manager.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Stimmt schon, das ist die 'hire-and-fire' Menthalität, die wir aus 
Amiland 1:1 kopieren. Dass das nicht funktioniert, oder zumindest nur 
für einen sehr begrenzten Zeitraum, wollen die Herren 
'Aktionär-Bediener' nicht sehen, der schnelle Profit genügt ihnen schon. 
Darum wollen die auch billige (und schnell entsorgbare) Fachkräfte aus 
dem Ausland.

Dass die Politiker nun Fachkräfte aus dem Ausland wollen zeigt nur 
wieder, dass die Wirtschaft regiert, nicht die Parteien! ;)

Autor: Gast (Gast)
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> Dass die Politiker nun Fachkräfte aus dem Ausland wollen zeigt nur
> wieder, dass die Wirtschaft regiert, nicht die Parteien! ;)

Die Politiker wollen Fachkräfte aus dem Ausland in der Geschichte der 
Bundesrepublik seit über 509 Jahren. Daran ist auch nichts neu. Davor 
wird sich auch nicht verschlossen. Zu sehe ist dies in den zahllosen 
ausländischen Studenten, in den zahllosen ausländischen Firmen in 
Deutschland.

Die Hürden sind recht hochgelegt worden. Also sollte man auch keine 
Angst haben. Es gilt den Brain Drain zu kompensieren. Die 
hunderttausende, die jährlich das Land verlassen, hinterlassen einfach 
ein Loch. Ein Weltklassechirug kann nicht durch einen seit 20 Jahren 
arbeitslosen Bauingenieur ersetzt werden.

So gesehen funktioniert BILD hervorragend. Auf der einen Seite haben wir 
massenhaft arbeitslose Ingenieure, auf der anderen Seite aber 
Fachkräftemangel. Hier springt die BILD ein, in dem sie dem einfachen 
Bürger suggeriert, dass diese beiden Dinge zusammenpassen und der 
einfache Bürger denkt, auf jede Schraube passt jede Mutter.

Man klagt zwar BILD wegen Volksverdummung an, andererseits greift man 
die Argumente der BILD auf. Volksverdummung eben...

Autor: 509 Jahre (Gast)
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509 Jahre sind ein wenig viel. Machen wir 50 daraus.

Autor: cvxcvvc (Gast)
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Wollt ihr mal wissen wie so ein Bild-Redakteur aussieht? Sehr 
sympathisch:
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/fotogalerien/...

Autor: icke (Gast)
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Autor: Jupp (Gast)
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>Ein Weltklassechirug kann nicht durch einen seit 20 Jahren
>arbeitslosen Bauingenieur ersetzt werden.

Alle Ärtzte gehen nach Schweden, alle Erntehelfer nach England...

Die Sache ist doch einfach, zahlt den Leuten ein angemessenes Gehalt und 
es gibt kein Problem.

Wer einem Ernthelfer zwischen 5 und 6 Euro die Stunde für einen 12h 
Knochenjob* zahlt, darf sich nicht wundern, wenn keiner in D arbeiten 
will. Das ist nichts anderes als eine moderne Form der Sklaverei.

Wenn ein Arzt für Allgemeinmedizin pro Patient und Quartal pauschal 40 
Euro erhält, darf sich ebenfalls nicht wundern, wenn diese Leute ihr 
Glück in Schweden suchen und dort auch finden.

*) Beispiel Spargelernte:

   Arbeitsbeginn auf dem Feld: 5 Uhr
   Mittagspause: 12 - 14 Uhr
   Feierabend: 19 Uhr
   Und das bei jedem Wetter.

Das war so im Frühjahr mal in einer lokalen Taeszeitung abgedruckt, als 
darüber berichtet wurde, welche Mölichkeiten ALG II Empfängern als 
Erntehelfer geboten werden.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Die Sache ist doch einfach, zahlt den Leuten ein angemessenes Gehalt und
> es gibt kein Problem.

In einem Land, wo "Geiz ist geil " ganz groß geschrieben wird, ist 
niemand bereit, für anständige Arbeit gut zu bezahlen. Möglichst billig 
muss es sein. Das hat nicht mit "er kann es sich nicht leisten" zu tun, 
die meisten können es nämlich. An dieser Mentalität krankt das Land.

Schau dir an, wo heute Entwicklungen gemacht werden. Japan, USA. Und wie 
reagieren die lieben Deutschen? "Wer das kauft, wenn es auf dem Markt 
kommt, ist doof. Einfach abwarten, bis es billiger wird."

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Gast (Gast)
"Schau dir an, wo heute Entwicklungen gemacht werden. Japan, USA. Und 
wie"


Das war nicht ich!!
Leider wirklich ein Problem.
s.h.


Beitrag "Merkwürdige Fragen (Forum-Trolle?)"
wobei ich die Frage mit der Bild (fast) ernst meinete.
Werde mich mal anmelden es sollte aber irgendwie eine Möglichkeit geben
doch noch unerkannt zu bleiben das die Sachen ja mal auch auf die Füße
(zB. Bewerbung) kann.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> In einem Land, wo "Geiz ist geil " ganz groß geschrieben wird, ist
> niemand bereit, für anständige Arbeit gut zu bezahlen.

Andersrum wird ein Schuh draus. Der "Geiz ist geil", weil nämlich kaum 
noch ein Arbeitgeber bereit ist, für anständige Arbeit gut zu bezahlen.

Der Reallohn ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren gesunken, 
ganz im Gegenteil zu den Lebenshaltungskosten.

Autor: Gast (Gast)
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> Andersrum wird ein Schuh draus. Der "Geiz ist geil", weil nämlich kaum
> noch ein Arbeitgeber bereit ist, für anständige Arbeit gut zu bezahlen.

Das ist grundlegend falsch, da man sehr leicht sieht, dass die Löhne 
überall gestiegen sind. Jeder Arbeitnehmer hat mehr Geld von seinem 
Arbeitgeber erhalten. Hierzulande möchte man aber immer das billigste 
Produkt haben, nicht das preiswerteste.

Kleine Warnung: Jetzt bei der Argumentation sehr gut überlegen. Es ist 
eine IQ-Falle. (Dieser Abschnitt wird nicht weiter kommentiert)

Autor: Peter (Gast)
Datum:

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> Andersrum wird ein Schuh draus. Der "Geiz ist geil", weil nämlich kaum
> noch ein Arbeitgeber bereit ist, für anständige Arbeit gut zu bezahlen.

> Der Reallohn ist in Deutschland in den letzten zehn Jahren gesunken,
> ganz im Gegenteil zu den Lebenshaltungskosten.

Falls du den Widerspruch, den du da verzapft hast, nicht erkennst, für 
sinkende Reallöhne kann der Arbeitgeber nichts. Er zahlt fast jedes Jahr 
mehr Lohn aus. Erbzahlt also angemessen für die Arbeit.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Er zahlt fast jedes Jahr mehr Lohn aus.

Ach?

Könntest Du wenigstens versuchen, bevor Du mir das Verzapfen von 
Widersprüchen unterstellst, Deine Behauptung zu belegen?

Welcher Arbeigeber zahlt denn bitte "fast jedes Jahr mehr Lohn"?

In welchem Land lebst Du, was rauchst Du?

Autor: Jens (Gast)
Datum:

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>Welcher Arbeigeber zahlt denn bitte "fast jedes Jahr mehr Lohn"?

Also ich bekomme jedes Jahr eine Gehaltserhöhung, du nicht?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Also ich bekomme jedes Jahr eine Gehaltserhöhung

Damit dürftest Du in diesem unserem Lande der blühenden Landschaften 
aber ziemlich alleine dastehen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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außer den tariflichen Erhöhungen (haha, weniger als die Inflationsrate!) 
dauert es mittlerweile 10 (!) Jahre bei uns. Früher waren'sa mal 5 
Jahre.

Autor: Gast (Gast)
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> Welcher Arbeigeber zahlt denn bitte "fast jedes Jahr mehr Lohn"?

Du scheinst das Wort "fast" nicht zu verstehen. Nur bei extrem wenigen 
Arbeitgebern gab es wirklich Lohnsenkungen. Das passierte nur, wenn um- 
oder ausgelagert wurde. Generell wurde der Lohn erhöht. Das sieht man an 
der Statistik des Bundesamtes.

> In welchem Land lebst Du, was rauchst Du?

In Deutschland. Du bekommst keine Lohnerhöhung? Jeder wird für das 
bezahlt, was er leistet.

> in diesem unserem Lande der blühenden Landschaften

Ach so, da kommst du her. Naja, Pech gehabt eben.

Und Thilo, auch wenn die Gehaltserhöhung weniger als die Lohnerhöhung 
ist, für die Inflationsrate kann der Arbeitgeber nichts. Es galt die 
Behauptung zu widerlegen, dass der Arbeitgeber für angemessene Arbeit 
nicht bezahlen will und es sollte schon verwundern, warum z.B. 2500 DM 
früher als angemessen, für die gleiche Arbeit heute aber 2000 EUR als 
unangemessen gelten.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

"Es galt die
Behauptung zu widerlegen, dass der Arbeitgeber für angemessene Arbeit
nicht bezahlen will und es sollte schon verwundern, warum z.B. 2500 DM
früher als angemessen, für die gleiche Arbeit heute aber 2000 EUR als
unangemessen gelten."

Ja, nee ist klar.
Es ist ja unerheblich, was die Firma durch ihre Mitarbeiter 
verdient/umsetzt.
Arbeit ist arbeit und jeder bekommt den Lohn für das, was er leistet.

Das Leben ist so schön....

---

P.s.:
Hab ich nur so ein komisches Gefühl oder kreuzen in den Foren immer mehr 
PR-Berater bzw. Unternehmensberater auf ?
Sowas...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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"Gast" hat wohl 'nen Clown gefrühstückt:

"Generell wurde der Lohn erhöht."  Der Reallohn? Nein, der ist in den 
letzten Jahren GESUNKEN.

"Jeder wird für das bezahlt, was er leistet."

INSM-Mitglied oder was?

"Ach so, da kommst du her." - ja, Deutschland. Nicht Österreich und auch 
nicht die Schweiz. Auch nicht Liechtenstein.
Und in meinem Fall nicht die ex-DDR - ich bin in NRW angestellt. Und 
beziehe Gehalt nach Tarif (Metall), das seit 2004 auf den Cent genau 
unverändert geblieben ist.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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http://www.bildblog.de/2269/noch-eine-umfrage-sens...

Glaube keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast ^^

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> (...) es sollte schon verwundern, warum z.B. 2500 DM früher als
> angemessen, für die gleiche Arbeit heute aber 2000 EUR als
> unangemessen gelten.

Weil unter Berücksichtigung der Kaufkraft 1 DM von "früher" annähernd 1 
EUR von "heute" entspricht?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Jedenfalls hat manch einer am Ende des Geldes noch eine Menge Monat 
übrig.
Ich mußte auch erst wieder ein neues Konto eröffnen; auf dem alten war 
nichts mehr drauf. ;-)

MfG Paul

Autor: Jens (Gast)
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> http://www.bildblog.de/2269/noch-eine-umfrage-sens...

Wen interessiert bildblog...

Autor: The Devil (devil_86)
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Paul Baumann wrote:
> Jedenfalls hat manch einer am Ende des Geldes noch eine Menge Monat
> übrig.

Komisch, beim mir ists immer umgekehrt....

> Ich mußte auch erst wieder ein neues Konto eröffnen; auf dem alten war
> nichts mehr drauf. ;-)

Noch komischer, schon wieder verkehrt bei mir. Auf meinem war zuviel 
drauf....

Autor: Jens (Gast)
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Du bist sooo toll...

Autor: Gast123 (Gast)
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Du kriegst Metall-Tarif und hattest keine Gehaltserhöhung seit 2004? Ich 
hatte in diesem Zeitraum schon 2 oder 3. Gut, NRW habe ich nicht 
verfolgt, aber das wundert mich schon sehr, dass es dort gar nichts 
gibt, wenn alle (viele) anderen 2-3% + Einmalzahlung bekommen.

Autor: Jens (Gast)
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Tariferhöhungen und Einmalzahlungen sind rein formal gesehen keine 
Gehaltserhöhungen. Einzig eine Aufstockung der Qualifikationszulage ist 
als echte GH zu verstehen.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Stimmt, sowas hatte ich auch mal.
"Leistungszulage", waren ganze 11 € brutto pro Monat, hat mich dann auch 
tierisch motiviert noch mehr unbezahlten Überstunden zu machen...

Autor: The Devil (devil_86)
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Jens wrote:
> Du bist sooo toll...

Jaja, ich weiß. Aber nicht so t(r)oll wie du!

Autor: Gast (Gast)
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> Ja, nee ist klar.
> Es ist ja unerheblich, was die Firma durch ihre Mitarbeiter
> verdient/umsetzt.
> Arbeit ist arbeit und jeder bekommt den Lohn für das, was er leistet.

Natürlich ist es unerheblich. Wenn mehr Produkte verkauft werden, so ist 
das eine Leistung des Marketings oder der Nachfrage. Welchen Einfluss 
hat z.B. ein Entwickler auf die Verkaufszahlen? Der Arbeitgeber kann, 
sofern er will, eine Gewinnbeteiligung zahlen.

Es ging immer noch um angemessene Bezahlung und erkläre mir doch, warum 
plötzlich die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt werden soll. Alle 
Forderungen nach Lohnerhöhung beziehen sich niemals auf die geleistete 
Arbeit, sondern fast immer auf die Marktsituation. Und wenn am Ende des 
Monats zu wenig Geld übrig bleibt, dann sollte man nicht den Schuldigen 
beim Arbeitgeber suchen, der ja ständig Lohnerhöhungen gewährt, sondern 
dort, wo im Übermaße Geld hinfließt.

Aber Rufus glaubt ja auch, die MwSt-Erhöhung ist eine Idee der 
Industrie, genauso wie Solizuschlag, Ökosteuer, Tabaksteuer, 
Benzinsteuer. Deshalb glaubt er ja eher auch, dass die Arbeitgeber nicht 
angemessen bezahlen und nicht, dass sich der Staat unangemessen bedient.

Autor: Gast (Gast)
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> Tariferhöhungen und Einmalzahlungen sind rein formal gesehen keine
> Gehaltserhöhungen.

Wenn sich also dein Gehalt auf dem Zettel nicht erhöht, ist es keine 
Gehaltserhöhung? Wo warst du, als Mathematik gelehrt wurde?

Und du wunderst dich jetzt, warum du nicht beteiligt bist?

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
> Natürlich ist es unerheblich. Wenn mehr Produkte verkauft werden, so ist
> das eine Leistung des Marketings oder der Nachfrage. Welchen Einfluss
> hat z.B. ein Entwickler auf die Verkaufszahlen? Der Arbeitgeber kann,
> sofern er will, eine Gewinnbeteiligung zahlen.

Ja klar, nur eine Sache des Marketings?! Wenn die Entwickler ein gutes 
Produkt entwickeln, wenn der Service/Reparaturbereich kulant und 
hilfsbereit bzw. die Monteure qualitativ gute Arbeit leisten, hängt das 
nicht von den Verkaufszahlen ab, oder was?

> [...] der ja ständig Lohnerhöhungen gewährt, sondern
> dort, wo im Übermaße Geld hinfließt.

Naja, ist Auslegungssache, wieoft 'ständig' ist!

> Aber Rufus glaubt ja auch, die MwSt-Erhöhung ist eine Idee der
> Industrie, genauso wie Solizuschlag, Ökosteuer, Tabaksteuer,
> Benzinsteuer. Deshalb glaubt er ja eher auch, dass die Arbeitgeber nicht
> angemessen bezahlen und nicht, dass sich der Staat unangemessen bedient.

Es gibt sehr viele Politiker, die nebenbei in der Wirtschaft sitzen, und 
da glaubst du, dass die nicht auch schauen, dass beide Seiten (Politik 
und Wirtschaft) glücklich werden?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Aber Rufus glaubt ja auch,

Du glaubst, daß ich irgendwas glaube.

> ... die MwSt-Erhöhung ist eine Idee der
> Industrie, genauso wie Solizuschlag, Ökosteuer, Tabaksteuer,
> Benzinsteuer. Deshalb glaubt er ja eher auch, dass die
> Arbeitgeber nicht angemessen bezahlen und nicht, dass
> sich der Staat unangemessen bedient.

Welch' Logik!

Demzufolge sind die unter 4 EUR Tarif-Stundenlohn für Friseure in 
Sachsen nicht unangemessen, sondern die Lebenshaltungskosten und Steuern 
sind zu hoch, also ist der Staat schuld.

Die Telekom, die ihren Mitarbeitern zunächst 12% weniger Gehalt zahlen 
wollte, ist nicht unangemessen, sondern der Staat ist schuld. 
Wahrscheinlich ist auch der Staat an den gleichzeitig erwirtschafteten 
Milliardengewinnen der Telekom schuld. Oder vielleicht doch nicht?

Weil das ja klar ist.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@ Gast

"Natürlich ist es unerheblich. Wenn mehr Produkte verkauft werden, so 
ist
das eine Leistung des Marketings oder der Nachfrage. Welchen Einfluss
hat z.B. ein Entwickler auf die Verkaufszahlen? Der Arbeitgeber kann,
sofern er will, eine Gewinnbeteiligung zahlen."

Da die Wirtschaft ein Kreislaufsystem ist, kann es ihr nur recht sein, 
wenn sich mehr Arbeitnehmer ihre Produkte leisten können.
Was bringt es einem Unternehmen wenn es tolle Produkte hat, die sich 
aber zunehmend immer weniger leisten können ? -> der Umsatz geht zurück.
Ich verstehe ja genau worauf die Argumentation abzielt, abwegig ist sie 
nicht, nur zu einseitig gedacht.

"Es ging immer noch um angemessene Bezahlung und erkläre mir doch, warum
plötzlich die gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt werden soll. Alle
Forderungen nach Lohnerhöhung beziehen sich niemals auf die geleistete
Arbeit, sondern fast immer auf die Marktsituation. Und wenn am Ende des
Monats zu wenig Geld übrig bleibt, dann sollte man nicht den Schuldigen
beim Arbeitgeber suchen, der ja ständig Lohnerhöhungen gewährt, sondern
dort, wo im Übermaße Geld hinfließt."

Ständige Lohnerhöhungen sehe ich nur bei Managern oder Politikern...
Um damit gleich wieder auf den Managern rum zuhacken, warum sollte es 
dann legitim sein, das selbige sich immer mehr in die Tasche packen ? 
Schliesslich machen sie auch immer die selbe Arbeit und bemessen ihr 
Gehalt am Erfolg der Firma, das sollte auch für die Arbeitenden gelten, 
sie tragen ja zum Erfolg der Firma bei.
Ohne es zu "Links" zu beschreiben, Arbeit sollte sich schon lohnen bzw. 
sollte in soweit angemessen bezahlt werden, damit man davon leben kann.
Nur leider ist es gerade im klassischen Arbeiterbereich inzwischen 
soweit, dass es kaum noch fürs Leben reicht und das kann doch keinen 
Sinn machen.
Zudem wird ja weniger die Arbeit bezahlt, als viel mehr die Zeit die man 
mit ihr verbringt. Die Art bzw. Komplexität der Arbeit entscheidet 
letztlich nur darüber wieviel man für die Zeit bekommt.

Was bei zu kurzsichtigen "Umstrukturierungen" passiert, sieht man bei 
dem aktuellen rumgejammere über den "Fachkräftemangel". So ganz geht es 
ohne "die da unten" halt nicht !

Autor: Gast (Gast)
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> Ja klar, nur eine Sache des Marketings?! Wenn die Entwickler ein gutes
> Produkt entwickeln, wenn der Service/Reparaturbereich kulant und
> hilfsbereit bzw. die Monteure qualitativ gute Arbeit leisten, hängt das
> nicht von den Verkaufszahlen ab, oder was?

Der Entwickler ist dazu verpflichtet, ein gutes Produkt abzuliefern. Er 
definiert es nicht, er führt es nicht am Markt ein, er macht es nicht 
publik. Selbst das beste Produkt wird nicht verkauft, wenn es niemand 
kennt. Andersrum werden Produkte in massen verkauft, die nachweislich 
von schlechter Qualität sind. Da zählt eben nur der Preis.

> Es gibt sehr viele Politiker, die nebenbei in der Wirtschaft sitzen, und
> da glaubst du, dass die nicht auch schauen, dass beide Seiten (Politik
> und Wirtschaft) glücklich werden?

Und welchen Zusammenhang schließt du daraus? Dass, je höher die Steuern 
sind, um so besser verkauft sich ein Produkt? So muss es wohl sein, 
anders ist der Einwand nicht erklärbar.

Autor: Gast (Gast)
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Tja, Rufus, es ist klar, dass du Fakten ignorierst und auf den extremen 
Tatsachen deine Argumentation stützt, obwohl diese oben schon 
ausgeschlossen wurde. Aber ich habe bei dir nichts anderes erwartet. Wie 
erklärst du eigentlich die steigenden Einkommenszahlen der Bevölkerung? 
Vermutlich gar nicht.

@ SNT-Opfer:
> Ständige Lohnerhöhungen sehe ich nur bei Managern oder Politikern...

Dann scheinst du die Tarifverhandlungen und die ständigen Streits und 
Streiks nicht mitzubekommen.

> Ohne es zu "Links" zu beschreiben, Arbeit sollte sich schon lohnen bzw.
> sollte in soweit angemessen bezahlt werden, damit man davon leben kann.

Arbeit lohnt sich ja. Nur scheinen es einige wohlwollend zu sehen, wenn 
man die Hälfte des Jahres für den Staat arbeitet. Wohl kaum einer würde 
sich beschweren, wenn er plötzlich 20 oder gar 30% mehr in der Tasche 
hätte, ohne das der Arbeitgeber nur einen Cent Lohnerhöhung gewährt hat.

Das ist die Logik, die etwas zu hoch für manche ist. Der Arbeitgeber 
zahlt genügend Lohn aus, der Staat bedient sich aber kräftig und würde 
der Staat heute die MwSt auf 50% anheben, würden manche das sogar den 
Arbeitgebern in die Schuhe schieben.

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/d...

Hier sieht man, dass das Einkommen kräftig gestiegen ist, das 
Realeinkommen dem jedoch hinterher hinkt. Und das nicht, weil die 
Arbeitgeber zu wenig zahlen. Wenn ich auf die Rentenversicherung, 
Arbeitslosenversicherung und Solizuschlag verzichten könnte, hätte ich 
einen riesigen Batzen Geld mehr in der Tasche, ohne dass mir der 
Arbeitgeber mehr Lohn zahlt. Kurios, nicht?

Also sollte es nicht heißen "Wenn die Arbeitgeber angemessener bezahlen 
würden..." sondern "Wenn sich der Staat nicht so unangemessen bedienen 
würde..."

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
> Der Entwickler ist dazu verpflichtet, ein gutes Produkt abzuliefern. Er
> definiert es nicht, er führt es nicht am Markt ein, er macht es nicht
> publik. Selbst das beste Produkt wird nicht verkauft, wenn es niemand
> kennt. Andersrum werden Produkte in massen verkauft, die nachweislich
> von schlechter Qualität sind. Da zählt eben nur der Preis.

Schon, aber du tust so, als wäre das Marketing zu 100% am Erfolg eines 
Produktes verantwortlich.

> Und welchen Zusammenhang schließt du daraus? Dass, je höher die Steuern
> sind, um so besser verkauft sich ein Produkt? So muss es wohl sein,
> anders ist der Einwand nicht erklärbar.

Na, einer Firma tut die Erhöhung der MwSt nicht weh, dem Politker mit 
seinem Verdienst auch nicht, einem Arbeiter mit 2 Kindern vielleicht 
schon.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Wie erklärst du eigentlich die steigenden Einkommenszahlen
> der Bevölkerung?

Du halluzinierst. Du solltest dringendst das wahrnehmungsbeeinflussende 
Mittelchen absetzen, das Du da zu nehmen scheinst, das ist ungesund und 
außerdem behördlicherseits umstritten.

> Dann scheinst du die Tarifverhandlungen und die ständigen
> Streits und Streiks nicht mitzubekommen.

Du auch nicht, bzw. betrachte einfach mal die damit erreichten oder 
nicht erreichten Ziele. Die ausgegliederten Telekom-Opfer haben mit 
ihrem Streik nur erreicht, daß sie 9% statt 12% WENIGER Gehalt bekommen 
und daß sie ein, zwei Jahre länger auf die Kündigung warten dürfen.

Dein restliches wirtschaftsliberales Geblubber mag INSM-Apologeten 
gefallen, mich bringts zum Kotzen.

Autor: Starbuster (Gast)
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Nein die Bild ist voll OK. Immerhin bringt sie viel Wahrheiten ans 
Tageslicht.

Autor: Gast (Gast)
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> Schon, aber du tust so, als wäre das Marketing zu 100% am Erfolg eines
> Produktes verantwortlich.

Nein, das nicht. Sie sind aber für die Definition und die 
Markteinführung verantwortlich. Der Entwickler macht nur das, was im 
Lastenheft spezifiziert wird.

> Na, einer Firma tut die Erhöhung der MwSt nicht weh, dem Politker mit
> seinem Verdienst auch nicht, einem Arbeiter mit 2 Kindern vielleicht
> schon.

Ja richtig, aber es ist doch falsch, eine MwSt-Erhöhung den Firmen 
anzulasten. Wenn jeder das in netto hätte, was er brutto hat, würde doch 
jeder, außer Rufus, das Gehalt für angemessen halten. Mit Steuer wird es 
unangemessen, obwohl die Firma keinen Einfluss darauf hat.

Autor: Gast (Gast)
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> Du halluzinierst. Du solltest dringendst das wahrnehmungsbeeinflussende
> Mittelchen absetzen, das Du da zu nehmen scheinst, das ist ungesund und
> außerdem behördlicherseits umstritten.

Dann müsste wohl die Statistik des statistischen Bundesamtes, das du 
offensichtlich der Lüge bezichtigst, um deine Unscheinbarkeit bereinigt 
werden. Aber ich glaube nicht, dass dein Verdienst irgendwelchen 
Einfluss auf die Statistik hat. Du kannst die Fakten ruhig ignorieren. 
Die Mehrheit bekommt jedenfalls jährlich eine Gehaltserhöhung.

Du kannst dich auch ruhig an der Telekom festklammern, wie ein 
ertrinkender am Strohhalm, das macht nur deine lächerliche Einstellung 
noch lächerlicher aber man nimmt dich ja ohnehin nicht ernst.

Auf den geposteten Link des Bundesamtes brauchst du nicht einzugehen. Du 
wirst ihn entweder nicht verstehen oder willst es einfach nicht. Es 
passt nicht in ein doch sehr begrenztes Weltbild rein.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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3.82 EUR Stundenlohn (Tariflohn für Friseure in Sachsen) sind 
unangemessen, selbst wenn das das ausgezahlte Nettogehalt sein sollte 
und keinerlei weiteren Abgaben erfolgen.

"Gast" (welch' einfallsreicher Name) will nur soziale Sicherungssysteme, 
das Bildungssystem, Krankenkassen, die Bundeswehr, Autobahnen, die 
Polizei, Feuerwehren, Krankenhäuser etc. abschaffen, weil all' das nur 
völlig "unnötig" Steuergelder verschlingt.

Jaha, mit BWL wird halt alles besser, das erspart auch das Nachdenken!

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

"Dann scheinst du die Tarifverhandlungen und die ständigen Streits und
Streiks nicht mitzubekommen."

Doch schon, nur hatte ich bisher das Pech/Glück in Firmen zu arbeiten, 
die NICHT nach einem Tarifvertrag entlohnen. Die waren eher stolz, dass 
sie 80% davon zahlen "können", berliner bzw. ostdeutsche Verhältnisse...


"Arbeit lohnt sich ja. Nur scheinen es einige wohlwollend zu sehen, wenn
man die Hälfte des Jahres für den Staat arbeitet. Wohl kaum einer würde
sich beschweren, wenn er plötzlich 20 oder gar 30% mehr in der Tasche
hätte, ohne das der Arbeitgeber nur einen Cent Lohnerhöhung gewährt hat.

Das ist die Logik, die etwas zu hoch für manche ist. Der Arbeitgeber
zahlt genügend Lohn aus, der Staat bedient sich aber kräftig und würde
der Staat heute die MwSt auf 50% anheben, würden manche das sogar den
Arbeitgebern in die Schuhe schieben."

Tja, da liegt der Hund begraben.
Natürlich ist es so, dass die Hälfte vom Staat kassiert wird, nur hat 
man da irgendwelche Möglichkeiten daran was zu ändern ?
Ich sehe da keine Chance, zumindest nicht als normaler Bürger. 
Unternehmen haben es da deutlich einfacher, sich der Steuerbelastung zu 
entziehen, was auch ein Unding ist.
Schliesslich verdienen sie IN diesem Staat IHR Geld, aber dafür zahlen 
wollen sie auch nicht. Sie nehmen die ihnen gebotende Infrastruktur 
gerne an, aber scheinen auch nicht zu hinterfragen womit das finanziert 
wird.
Oder die im Grunde gute Ausbildung durch die Hochschulen, die ihnen 
FACHKRÄFTE liefern.

Wenn ich mir die Argumente so ansehe, hätte es ja von Seiten der 
Unternehmen massive Proteste gegen die Steuererhöhung(en) geben 
müssen...
Hab ich wohl verpasst, waren bestimmt alle auf der Strasse mit grossen 
Plakaten "Keine Steuererhöhung, sonst müssen wir unseren Mitarbeitern 
mehr zahlen !".

Ich hab es oben schon erwähnt, es ist ein Kreislauf und als Arbeitender 
hat man nun mal nur eine Möglichkeit mit der erhöhten Steuerlast und den 
steigenden Kosten klar zukommen, mehr verdienen.
Oder den Kosum auf das Nötigste zurück zuschrauben, was bestimmt keinem 
Unternehmen gefallen wird.

Autor: Gast (Gast)
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> Doch schon, nur hatte ich bisher das Pech/Glück in Firmen zu arbeiten,
> die NICHT nach einem Tarifvertrag entlohnen.

Das hatte ich auch schon. Besonders in mittelständischen Unternehmen. 
Jedoch habe ich mich privat weitergebildet, sodass ich meinen Preis ohne 
weiteres anheben konnte. Letztendlich war eben die Wahl zw. 
Wohnortwechsel und damit Arbeitsplatzwechsel und 60kEUR pro Jahr. Diese 
wurden dann zwar gewährt (ich bin froh, außertariflich zu sein), jedoch 
bin ich dann doch umgezogen. Jetzt verdiene ich etwas weniger aber die 
Arbeit macht auch mehr Spass.

Deshalb sage ich ja auch immer, dass man den eigenen Wert nicht durch 
Rumsitzen steigern kann. Man sollte sich auch mal privat weiterbilden. 
Das liegt im eigenen Interesse.

> Natürlich ist es so, dass die Hälfte vom Staat kassiert wird, nur hat
> man da irgendwelche Möglichkeiten daran was zu ändern ?

Nein, hat man nicht, aber darum ging es ja auch nicht. Aus 
unternehmerischer Sicht besteht nur wenig Grund, mehr Lohn zu zahlen, 
wenn die MwSt. erhöht wird.

Die Arbeitgeber juckt eine MwSt-Erhöhung wenig, jedoch beziehen sich die 
Gehaltsforderungen auf sowas. Da wird eben plötzlich mehr Geld für die 
gleiche Arbeit gefordert.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

"Dann müsste wohl die Statistik des statistischen Bundesamtes, das du
offensichtlich der Lüge bezichtigst,..."

Statistiken, ja in denen steckt nichts als die Wahrheit.
Statistiken sind nur Ansammlungen aus Umfragen und Erhebungen, das Bild 
was hinterher gezeichnet wird ist einzig und alleine eine Interpretation 
der Zahlen.
Beim statistischen Bundesamt verdient auch eine Familie durschnittlich 
5500 € Brutto und bezahlt 50 € Strom im Monat.

---
Für die Bartwickelmaschine :

Statistik ist, wenn man rechts und links an einem Vogel vorbei schiesst 
und er  Tod vom Himmel fällt.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

"Deshalb sage ich ja auch immer, dass man den eigenen Wert nicht durch
Rumsitzen steigern kann. Man sollte sich auch mal privat weiterbilden.
Das liegt im eigenen Interesse."

Korrekt, habe ich auch gerade hinter mir (Technikerausbildung).
Zu dem unstillbarer Wissendurst und kein Problem damit im Monat 100-200 
€ für Fachbücher oder Entwicklungskits auszugeben.

"Die Arbeitgeber juckt eine MwSt-Erhöhung wenig, jedoch beziehen sich 
die
Gehaltsforderungen auf sowas. Da wird eben plötzlich mehr Geld für die
gleiche Arbeit gefordert."

So gesehen hast Du natürlich recht, aber das ist ja ein ganz normaler 
Reflex.
Der Wert der Arbeit steigt ja nicht mit der Steuererhöhung, aber 
andersrum sinkt die Motivation weil vom Geld weniger übrig bleibt. Gut 
dafür können die Unternehmen nix, aber das das in D-Land leider so 
läuft, wissen sie auch.
Schon eine ziemlich verworrende Geschichte.

Wo sich aber etwas ändern MUSS ist in den Bereichen die Rufus ansprach. 
Es kann nicht sein das einige Tätigkeiten so schlecht bezahlt werden, 
dass man davon weder leben noch sterben kann.
Und die Mentalität diverser grossen Unternehmen, für die die MITarbeiter 
nur statische Zahlen in einer Excel-Tabelle sind, die man bei Bedarf 
löscht. Das ist für mich das allerletzte und ein signifikanter Grund 
niemals dort zu arbeiten. Dann lieber mittelständig, mit geringeren 
Aufstiegschancen und zT. geringerem Verdienst, aber dafür noch als 
Mensch und nicht als #0815 in Zelle C9542 der Kostenstelle 4711.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Statistiken, ja in denen steckt nichts als die Wahrheit.
> Statistiken sind nur Ansammlungen aus Umfragen und Erhebungen, das Bild
> was hinterher gezeichnet wird ist einzig und alleine eine Interpretation
> der Zahlen.

Interpretation ist etwas anderes, als die nackte Darstellung. Und 
Gehälter werden nicht aus Umfragen ermittelt, sondern aus dem 
Steueraufkommen.

Natürlich muss man Statistiken auch lesen können. Wenn es heißt, dass 
das mittlere Einkommen für Angestellte 42 kEUR im Jahr beträgt, so heißt 
das nicht, wie manch einer hier glaubt, dass dies eine absolute Größe 
darstellt und als Maximaleinkommen dient. Auch heißt es nicht, wie Rufus 
z.B. glaubt, dass alle darunter verdienen.

> Der Wert der Arbeit steigt ja nicht mit der Steuererhöhung, aber
> andersrum sinkt die Motivation weil vom Geld weniger übrig bleibt.

Rufus will aber hier einem weismachen, dass der Arbeitgeber für die 
gleiche Arbeit plötzlich nicht mehr angemessen bezahlt. Er hat sein 
Feindbild aufgebaut und verteidigt es fanatisch und wie bei allen 
Fanatikern lassen die sich schon aus Überzeugung nicht überzeugen. 
Deshalb beschränkt er auch seine Argumenation auf einige wenige 
ostdeutsche Friseure und ein paar Telekommitarbeiter. Rufus liest eben 
die Statistik so, dass alle unter dem Durchschnittseinkommen verdienen.

> Wo sich aber etwas ändern MUSS ist in den Bereichen die Rufus ansprach.

Das ist schon richtig, aber um mal die eigene Argumentation von Rufus 
noch mehr ins Absurde zu führen: Beide Bereiche sind 
Dienstleistungsbereiche und da Geiz geil ist, will der Kunde in diesen 
Bereichen nichts bzw. wenig bezahlen. Hier im Westen bekommen viele 
Friseuse weit über 10 EUR die Stunde. Hier sind auch die Leute bereit, 
für Qualität zu bezahlen. Im Dienstleistungssektor ist immer der 
Arbeitgeber der Kunde.

Die Kehrseite ist nämlich in diesem Bereich, wenn ein Mindestlohn 
eingeführt wird, dann werden auch die Preise steigen und plötzlich ist 
es vielen Ostdeutschen zu teuer, zum Friseur zu gehen.

Und man sollte nicht vergessen, dass Friseure ihre Preise über 
Lohndumping halten. Auch ein Rufus geht zum Billiganbieter wenn dieser 
für 5 EUR weniger die gleiche Arbeit macht und da ist es ihm egal, was 
der Friseur bekommt.

Was kostet Waschen/Schneiden/Fönen in Ostdeutschland für Herren?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Nur Schneiden allein kostet in einer mittelgroßen Stadt in Thüringen
15 Euro. (Habe ich heute erst bezahlt, wobei nicht mehr viel zu 
schneiden
da ist ;-))

MfG Paul

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Bei mir sind es (Berlin "West") 13,50 + 4-6 € Trinkgeld (gibt meist eine 
Kopfmassage gratis, absoluter Hammer ;-) und ich finde das nicht zu 
teuer.


@Gast

"Hier im Westen bekommen viele
Friseuse weit über 10 EUR die Stunde. Hier sind auch die Leute bereit,
für Qualität zu bezahlen. Im Dienstleistungssektor ist immer der
Arbeitgeber der Kunde."

Tja, und im Osten bekommt ein Techniker bei den einschlägigen Leihbuden 
10,77, ein Ing bis zu 16,- (Tarif OST laut BZA). Wäre nicht so tragisch, 
wenn die Leihbuden nicht den Löwenanteil am Arbeitsmarkt ausmachen 
würden.

Naja, zumindest ist man sich jetzt einigermassen einig.

Zusammenfassung :

Lohndumping ist allgegenwertig.
Der Arbeitgeber kann nichts für die Steuererhöhungen.
Die Reallöhne stagnieren bestenfalls.
"Geiz ist Geil" macht alles kaputt.
Preiserhöhungen bei Lebensmittel eher harmlos.
Grössere Unternehmen schmeissen vorne Leute raus und schreien hinten 
"Fachkräftemangel".
Im Westen nix neues (Bessere Bezahlung).
Und bild Dir Deine Meinung (über BILD).

Eigene Meinung :
Man diskutiert ständig aneinander vorbei, trifft sich am Ende aber doch 
;-)

Schönen Abend noch...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jetzt bin ich aber echt enttäuscht. Wir leben doch in der Besten aller 
denkbaren Welten.

Autor: The Devil (devil_86)
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@ SNT-Opfer:

Werden die Leute nicht hinten rausgeworfen und vorne wird geschrieen 
'Fachkräftemangel'??

@ Uhu Uhuhu:

Das bedarf einer Erklärung. Oder willst du damit nur sagen, dass unsere 
Welt eben die einzige und somit die beste ist?

Autor: SNT-Opfer (Gast)
Datum:

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@  The Devil

Ja, doch. Das wollte ich doch sagen. verwirrt
War ansich frei von Zynismus.

Obwohl, betrachtet man die steigenen Lebensmittelpreise zusammen mit der 
Aussage vom Gast :
"... . Da wird eben plötzlich mehr Geld für die
gleiche Arbeit gefordert."

Könnte man auch sagen, plötzlich wird mehr Geld für Lebensmittel 
gefordert, aber man bekommt nicht mehr. Ein Verbrechen !

;-)

Autor: Schorsch (Gast)
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> "Geiz ist Geil" macht alles kaputt.

Mal auf die Idee gekommen, dass "Geiz" eigentlich nur eine Folge der 
sinkenden Reallöhne ist? Je weniger die Leute in der Tasche haben, um so 
weniger können sie ausgeben. Ich würde mir auch gerne einen hochwertigen 
Kühlschrank für 1000 Euro kaufen, geht aber nicht. Ich muß mir einen 
preiswerten (oder billigen?, oder günstigen?) kaufen, auch wenn ich 
damit rechnen muß, dass er schneller kaputt geht und ich somit am Ende 
mehr bezahle.

Die Frage ist, ob man zum Zeitpunkt t=t0 bereit ist, einen bestimmten 
(hohen) Betrag für etwas auszugeben. Und genau das ist immer weniger der 
Fall, da man mit mehr (steigenden) Zusatzkosten zu kämpfen hat. Klar, 
die Zweihundereurostundenlohnlaberingenieure sind davon natürlich nicht 
betroffen.

Mich würde mal interessieren, wieviele von den Meckeren ihre 
Digitalkamera wirklich im Einzelhandel (Fotoladen) kaufen, sich eine 
Stunde lang vollabern lassen und dann 30% mehr bezahlen, als bei 
diversen Technikdiscountern.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@  Schorsch

Stimmt schon,habe das oben ja schon erwähnt im Zusammenhang mit den 
steigenden Lohnforderungen.
"Da die Wirtschaft ein Kreislaufsystem ist, kann es ihr nur recht sein,
wenn sich mehr Arbeitnehmer ihre Produkte leisten können.
Was bringt es einem Unternehmen wenn es tolle Produkte hat, die sich
aber zunehmend immer weniger leisten können ? -> der Umsatz geht zurück.
Ich verstehe ja genau worauf die Argumentation abzielt, abwegig ist sie
nicht, nur zu einseitig gedacht."

Natürlich ist es ein Folge dessen, pervers ist ja nur die Tatsache das 
die Leute da noch verarscht werden. Bei den "Discountern" sind, wenn 
überhaupt, nur die aktuellen Angebote günstiger. Der Rest ist eher 
hochpreisig.
Bsp. Digicam, grosses Angebot im Werbeblatt, der vermeintliche Kunde 
will die haben und geht zu M****M**** oder S***** (wobei beide zur Metro 
gehören ;) und will die "günstige" Kamera haben. Da steht sie angekettet 
als Muster, er will sie haben muss aber erstmal einen Verkäufer 
herholen, der ihm die Kamera aus den Glaskasten holt. Dann gehts los, 
"Sie brauchen bestimmt noch eine Speicherkarte" völlig überteuert aber 
mit dem Label des Kameraherstellers und Kunde denkt sich "Oh, klasse. 
Die passen ja bestimmt besser zusammen".
Weiter..."Sie brauchen bestimmt noch Akkus" auch die gibts etwas teuerer 
mit dem Label. Dann wird noch eine Tasche aufgeschwatzt und am Ende gibt 
der Kunden, der ein vermeintliches "Schnäppchen" haben wollte, mehr für 
das Zubehör aus, als er für die Kamera zahlt.

Leider läuft das so. Wenn ich etwas grösseres anschaffe, wird eine der 
vorhanden Preissuchmaschinen bemüht und verglichen. Am Ende gewinnt in 
99% der Fälle eine kleiner Laden sonstwo in D-Land mit einem guten Preis 
und "normalen" Portokosten.

Autor: The Devil (devil_86)
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SNT-Opfer wrote:
> Könnte man auch sagen, plötzlich wird mehr Geld für Lebensmittel
> gefordert, aber man bekommt nicht mehr. Ein Verbrechen !

Stimmt eigentlich; gut beobachtet, doch helfen tut's uns auch nix....

Autor: Gast (Gast)
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> Mal auf die Idee gekommen, dass "Geiz" eigentlich nur eine Folge der
> sinkenden Reallöhne ist?

Eher wohl eine folge des Setzens der falschen Prioritäten. Größtes Auto, 
dickste Digitalkamera, schnellster PC, teuersten Klamotten, am wenigsten 
für Bildung und gesunde Ernährung. Jeder will eben dazugehören, ob er es 
sich leisten kann oder nicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Rufus liest eben die Statistik so, dass alle unter dem
> Durchschnittseinkommen verdienen.

Das ist natürlich genauso gequirlter Quark wie Deine anderen 
Ausführungen.

Es ist aber natürlich sinnlos, mit Dir zu diskutieren, weil Du a) nicht 
verstehst, was man Dir sagt b) anderen völlig unsinnige Dinge 
unterstellst und c) gesellschaftliche Zusammenhänge auch nicht in 
Ansätzen kapierst.

Statistischer Extremfall:

Man berechne das Durchschnittseinkommen von zehn Personen.

8 davon haben ein Einkommen von 30000 EUR, einer hat ein Einkommen von 
120000 EUR und einer ist so eine Art Ackermann, der hat ein Einkommen 
von 1000000 EUR.

Also liegt das Durchschnittseinkommen bei 136000 EUR. Weil das ja klar 
ist.

Natürlich ist mir klar, daß die von "Gast" erwähnte Statistik nicht so 
plumpe Extrema aufweist, aber das Prinzip ist's halt doch. Aber das ist 
eine Realität, die in so ein BWL-Apologeten-Gehirn halt nicht reinpasst, 
denn es ist einfacher, anderen irgendwelchen Quark zu unterstellen, 
statt selbst Zusammenhänge zu begreifen.
Das ist wie mit religiösen Fundamentalisten, die denken auch nicht.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

Gibt es bestimmt, warscheinlich nicht einmal selten, aber es ist nicht 
unbedingt die Regel !
Unglaublich aber war es gibt in D-Land Menschen, die weder ein noch aus 
wissen da sie mit ihrem durch Arbeit verdienten Geld kaum leben können.
Wenn ich an die vergangenden zwei jahre meiner Technikerausbildung 
denke, Bafög 406,-. Davon musste die KV, (zwei) private RV und Telefon 
bzw. Internet bezahlt werden. Für benötigte Fachbücher musste schon zwei 
Monate was beiseite gelegt werden. Und alles andere konnte nur über 
finazieller Unterstützung der Eltern finaziert werden. Arbeiten...klar 
dann aber erst ab 17-18 Uhr oder am WE (wenn nicht gerade am Samstag 
eine Klausur geschrieben wurde).
Mir ging es nicht schlecht dank Unterstützung, aber wenn man das nun auf 
Niedriglöhner oder HartzIV umlegt (was in etwa der selbe Betrag wie beim 
Bafög ist) tun mir die Menschen wirklich Leid, mit so wenig Geld kann 
man in D-Land nicht leben. Tatsache.

Ist ja schon fast wie die "HartzIV-Schmarotzer" Diskussion...
Nur weil einige wenige so handeln, wird es sofort auf alle umgelegt.

Ohje, ohje...die Welt ist nur Schwarz-Weiß und ohne Graustufen.

Autor: Schorsch (Gast)
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@Gast

> Eher wohl eine folge des Setzens der falschen Prioritäten.

Mag sein, dass das in einigen Fällen so ist. Aber wenn ich mal im 
Bekanntenkreis oder auch bei mir schaue, da hat niemand das größte Auto, 
nicht alle haben Digicams naja und bei den Klamotten gehen auch alle ins 
Kaufhaus und kaufen nicht die Nobelmarken.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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The Devil wrote:
> Das bedarf einer Erklärung.

Beitrag "Re: Lebensmittelpreise"

Reicht das als Erklärung?

Autor: The Devil (devil_86)
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Da geht's zum Großteil um die Wiedervereinigung Deutschland's, doch D 
ist nicht die Welt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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http://de.wikipedia.org/wiki/Die_beste_aller_m%C3%...

Ich meinte natürlich nicht die ganze Welt, sondern den Ausschnitt, den 
ich als 'unsere' Welt erlebe...

Autor: Gast (Gast)
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> Mag sein, dass das in einigen Fällen so ist. Aber wenn ich mal im
> Bekanntenkreis oder auch bei mir schaue, da hat niemand das größte Auto,
> nicht alle haben Digicams naja und bei den Klamotten gehen auch alle ins
> Kaufhaus und kaufen nicht die Nobelmarken.

Und wenn ich dort die Stadt laufe, dann sehe ich vor dem Sozialamt X5 
parken. Ein Hartzer fällt mir immer besonders auf. Südländische 
Abstammung, Kinder und Frau laufen in den letzten Klamotten rum, 
Schwarzfahrer aber mit iPod.
Und von einem weiß ich ganz sicher, dass er, Hartzer, vom Kindergeld 
seiner 4 Kinder seinen A6 abzahlt. Und wie viele Armutskinder laufen in 
den teuersten Klamotten in die Schule, weil sie sonst nicht akzeptiert 
werden? Warum muss jedes Kind ein iPod haben, ein Handy, ein 
Playstation? Und dann heißt es, dass das Geld zum Essen nicht reicht.

Das Geld wird vorzugsweise dafür ausgegeben, was andere Leute sehen.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

Allerdings, darum sieht man auch keinen abgemagerten Menschen in D-Land.

Mal von Schlankheitswahn-Teenies abgesehen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wann macht 'Gast' endlich den entscheidenden Schritt und fordert 
Arbeitslager für diese Hartz-4-Tagediebe?

Autor: The Devil (devil_86)
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Uhu Uhuhu wrote:
> Ich meinte natürlich nicht die ganze Welt, sondern den Ausschnitt, den
> ich als 'unsere' Welt erlebe...

Ahso, alles klar!!

Autor: Schorsch (Gast)
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>Und wenn ich dort die Stadt laufe, dann sehe ich vor dem Sozialamt
>X5 parken.

Der wird wohl eher einem Abteilungsleiter gehören, denn ein X5 ist schon 
vom Gesetz her kein angemessenes Fahrzeug.

>Ein Hartzer fällt mir immer besonders auf. Südländische Abstammung,
>Kinder und Frau laufen in den letzten Klamotten rum, Schwarzfahrer
>aber mit iPod.

Mal auf die Idee gekommen, dass man "Hartzer" nicht von Geburt an ist?

>Und von einem weiß ich ganz sicher, dass er, Hartzer, vom Kindergeld
>seiner 4 Kinder seinen A6 abzahlt.

Das ist übel.

>Und wie viele Armutskinder laufen in den teuersten Klamotten in die
>Schule, weil sie sonst nicht akzeptiert werden?

Nicht sehr viele, denn Markenklamotten KANN man sich bei Hartz IV 
einfach nicht leisten. Und du kannst an Schulen eben beobachten, dass es 
finanziell schlecht gestellte Kinder sehr sehr schwer haben.

>Warum muss jedes Kind ein iPod haben, ein Handy, ein Playstation?

Ich habe keine Ahnung, wo du deine Erkenntnisse her hast, aber iPod und 
Playstation sind für den überwiegenden Teil der Bedürftigen ein Traum.

Es ist klar, Extremfälle gibt es immer. Aber das zu verallgemeinern ist 
nicht angebracht, denn die Realität sieht anders aus.



> Wann macht 'Gast' endlich den entscheidenden Schritt und fordert
> Arbeitslager für diese Hartz-4-Tagediebe?

Bzw. wann fordert er eine Totalenteignung? Jeder ALG II Empfänger ist 
verpflichtet, bei ANtragsstellung seinen iPod abzugeben.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Gast

Ich hatte diese Phase auch mal.
Mit grosser Verwunderung beobachtete ich eine Frau, offensichtlich aus 
der "Unterschicht" da völlig ungepflegt und mit ranzigem Trainingsanzug 
in rosa, die mit drei Playstation-Spielen an der Kasse stand und rund 
160,- für die Spiele mit EC-Karte beglich.

So, erster Gedanke war auch "Boah, dafür reicht es ja noch...". Da das 
Bild mich aber weiter verfolgt hat, habe ich auch weiter drüber 
nachgedacht.
Vielleicht steht sie voll im Leben und gibt nur nix auf ihr Äusseres 
oder es war eine Art Tarnung...was auch immer.
Am Ende hab ich für mich entschieden dieses Denken abzulegen, soll doch 
jeder SEIN Leben führen wie er es für richtig hält (solange das im 
rechtlichen Rahmen bleibt), Leben und Leben lassen.
Ich werde nix daran ändern, wenn ich auf die Stimme im Kopf höre die 
sich nur bei Neid meldet. Wenn die Leute damit glücklich sind zwar ein 
dickes Auto zu haben, aber dafür einen leeren Kühlschrank, sollen sie 
doch.
Und zu glauben, dass wenn die Hartzer weniger Geld oder gar Essensmarken 
bekommen auch die Sozialabgaben zurück gehen, ist wohl mehr als naiv.
Sich darüber aufzuregen verkürzt und versaut einem nur das eigene Leben.

Anderes Bsp. S-Bahn fahren nachts im Berliner Winter (mit unter scheiss 
kalt), eine Zeit lang habe ich mich über die "Penner" aufgeregt die ja 
offensichtlich ohne Fahrschein unterwegs sind und dabei stinken wie Sau.
Aber als ich ausgestiegen bin und mir der verdammt kalte Wind um die 
Ohren pfiff und ich meine dicke Daunenjacke zu machte, viel mir wieder 
etwas auf, die armen "Penner" haben keine Daunenjacke. Meist nur paar 
alte Pullover und für sie bedeuten -30° den sicheren Tod !
Wenn mir heute der Geruch zuviel wird, setze ich mich weiter weg, ganz 
einfach. Leben und leben lassen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Schorsch wrote:
> Bzw. wann fordert er eine Totalenteignung? Jeder ALG II Empfänger ist
> verpflichtet, bei ANtragsstellung seinen iPod abzugeben.

Dann müßte man noch eine Blacklist für Leute einrichten, denen es 
verboten ist, einen iPod zu erwerben - sonst unterlaufen die das ja 
glatt.

Aber wahrscheinlich arbeitet der Schäuble schon dran...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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@SNT-Opfer:

> Leben und leben lassen.

Ich seh schon, du bist auch einer von denen, die noch nicht in der BRD 
angekommen sind ;-)

Mein Rat: Mach dir nicht nur nichts draus, sondern trage es mit Stolz. 
Arschlöcher gibt es eh zu viele...

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@ Uhu Uhuhu

???

Ich habe nur mal für selber entschieden, dass dieses ganze Neid-zeugs 
bzw. Nicht-gönnen-wollen mich selber runter zieht. Und was habe ich 
davon ? Schlechte Laune, also lass ich es.
Das es hierzulande Leider so abläuft ist ein anderes Blatt. Die meisten 
brauchen kein SUV, die Dinger werden NUR zum protzen gebraucht.
Ich würde das ja noch witzig finden, wenn die Dinger nicht so viel Sprit 
schlucken würden (Umwelt-Blabla).
Ansich wird in D-Land sowieso zu gerne der eigene Wohlstand über 
materielle Dinge nach aussen getragen. Brauch ich nicht, hab zwei 
Fahrräder und ne Umweltkarte, für die Stadt reicht das. Ich freu mich 
lieber darüber, dass ich nicht so blöd bin, wie der Grossteil da 
draussen und das ist etwas, was man nicht mit Geld kaufen kann.

Autor: The Devil (devil_86)
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Stimmt, Blödheit kann man mit Geld nicht kaufen ;-)

Autor: Gast (Gast)
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> Leben und leben lassen.

Eben. Warum sollte man sich in deren leben einmischen. Es hält aber 
trotzdem einige wenige nicht davon ab, diese armen Menschen immer als 
Argumentationskeule rauszuholen.

Vielleicht sollte manch einer daran denken, dass im Wort "sozial" 
gemeinsam bzw. verbunden drinsteckt. Und da hilft es nicht, mit dem 
Finger drauf zu zeigen und zu rufen" Hey Staat, kümmere dich darum.", 
sondern man sollte schon selber helfen.

Warum orientiert man sich eigentlich immer an den wenigen Extremen? Auf 
der einen Seite hat man die Schmarotzer, die den Staat hemmungslos 
ausnutzen, auf der anderen Seite hat man die Leute, die lieber als 
working poor arbeiten, anstatt Sozialhilfe zu beantragen. Aber niemand 
achtet auf den riesigen Haufen in der Mitte, dem es offensichtlich nicht 
schlecht geht. Und dann sollte man anfangen zu untersuchen, warum es den 
anderen Menschen gibt, die mit ihrer Sozialhilfe nicht auskommen. Nun, 
der Staat gibt denen Geld, die müssen selber damit auskommen. Keiner 
zeigt ihnen, wie man sparsam und trotzdem gesund leben kann. Niemand 
zeigt ihnen, wie sie das Geld sinnvoll einsetzen können. Aber sehr viele 
brüllen hier rum, dass es zu wenig ist.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Brauch ich nicht, hab zwei Fahrräder und ne Umweltkarte, für die Stadt
> reicht das.

Hab auch zwei, aber keine Umweltkarte. Brauch' ich nicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>> Leben und leben lassen.
>
> Eben. Warum sollte man sich in deren leben einmischen. Es hält aber
> trotzdem einige wenige nicht davon ab, diese armen Menschen immer als
> Argumentationskeule rauszuholen.

Hat sich unser Chamäleon, genannt 'Gast' jetzt mal wieder verfärbt, oder 
haben wirs mit einer weiteren Inkarnation des Phänomens zu tun?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist ... merkwürdig.

Der "Gast" von 13:03 postet mit derselben IP-Adresse wie der "Gast" von 
12:10

Und auch der von gestern.

Gespaltene Persönlichkeit?

Andererseits holt "Gast" auch hier die beliebte moralische Keule 'raus, 
daß ja "die anderen" sich auch kümmern sollten und müssen. Genauso wie 
Pofalla nach dem Prügeln in Mügeln mehr Mut aufseiten der 
nichtprügelnden Mügelner forderte.

Autor: The Devil (devil_86)
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Unser Gast bleibt wenigstens bei seinem 'Namen'....besser, als wenn jmd. 
immer wieder mit nem anderen Namen daher kommt!

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gut daß wir Rufus haben. Es ist also ein Fall für die Zoologie...

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@ The Devil
"Stimmt, Blödheit kann man mit Geld nicht kaufen ;-)"

Da irrste, gibts in Flaschen nennt sich "Vodka" oder "Doppelkorn".
Macht Blöd, bei einigen temporär, bei einigen chronisch. ;-)

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

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SNT-Opfer wrote:
> Da irrste, gibts in Flaschen nennt sich "Vodka" oder "Doppelkorn".
> Macht Blöd, bei einigen temporär, bei einigen chronisch. ;-)

Echt, hab ich noch gar nicht gemerkt ;-)

Autor: Gast (Gast)
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> Gespaltene Persönlichkeit?

Nix gespaltene Persönlichkeit. Ich mische mich einfach nicht in deren 
Leben ein. genauso, wie ich mich nicht in das Leben eines Ackermanns 
einmische. Und vor allem verwende ich diese Menschen nicht als 
Argumentationskeule.

Rufus, man weiß eins von dir: keine Lösungen anbieten, aber meckern, 
jammern, motzen. Kommst du aus Sachsen?

Für angeblich niemals nicht gestiegene Löhne holst du Friseure hervor, 
wohl wissend, dass im Dienstleistungssektor der Kunde selber der 
Auftraggeber ist. Er hat es selber in der Hand, wie viel er bezahlt. Und 
nachdem, was ich von dir hier gelesen habe, agierst du exakt genau so, 
wie du es anderen vorwirfst. Du bist nicht bereit, für die gleiche 
Arbeit mehr Geld zu bezahlen. Somit bist du daran Schuld, das dein 
Friseur zu wenig Geld bekommt.

Du behauptest steif und fest, dass der Arbeitgeber nicht angemessen 
bezahlt, wohl wissend, dass der Löwenanteil des Gehaltes vom Staat 
aufgesaugt wird.

Und eigentlich sollte man heutzutage wissen, dass der Durchschnitt beim 
Einkommen kein arithmetischer Durchschnitt ist. Warum das so ist, kannst 
du selber nachlesen.

Rufus, nimmt dich überhaupt noch jemand ernst?

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
> Rufus, man weiß eins von dir: keine Lösungen anbieten, aber meckern,
> jammern, motzen. Kommst du aus Sachsen?
> Rufus, nimmt dich überhaupt noch jemand ernst?

Hey, aufpassen, nicht frech werden. Rufus sieht deine IP, wenn er dich 
anzeigt, wird dein Provider deine persönliche Daten freigeben müssen. 
Gib dich zu erkennen, oder fo.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Womöglich tun wir Gast unrecht: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz

Es könnte sich durchaus um dasselbe Phänomen handeln, wie hier:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,5...

Zitat:
Schrapnelle zerfetzten Clunen das Gesicht und den Kiefer.

"Mir hat es gefallen", sagt er über seine Zeit im Irak. "Die Aufregung. 
Das Adrenalin. Nie zu wissen, was als nächstes passiert. Jetzt ist es 
nichts. Du guckst nur die Nachrichten oder du guckst die Kriegsfilme im 
Fernsehen. Mein Vater, wir sitzen nur da und gucken. Auch viele John- 
Wayne- Filme."
/Zitat

Autor: The Devil (devil_86)
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Ein typischer Einwand der nur von Uhu sein kann ;-)
50% der Wörter in dem Artikel kenne ich nicht.....angefangen mit 
kognitive Dissonanz

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Den Mechanismus zu durchschauen ist aber ausgesprochen lohnend!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Einerseits komme ich nicht aus Sachsen, andererseits gehe ich auch aus 
Gründen des Anstandes nicht zu 10-EUR-Friseuren.

"Gast" hat ganz offensichtlich immer noch ganz massive Probleme mit dem 
Textverständnis, sonst würde er mir nicht solche abstrusen Dinge 
unterstellen, wie er es tut. Davon abgesehen, daß das an Frechheit 
grenzt, ist es auch vollkommen falsch, und zwar in jedem einzelnen Fall.

Schreibe ich hier auf Urdu? "Gast" jedenfalls fischt sich Reizwörter aus 
meinen Beiträgen, ohne jedwedes Textverständnis und bastelt munter 
weiter an seinem wirtschaftsliberalen (und anstandsbefreiten) Weltbild.

Bemerkenswert finde ich jedenfalls die nach wie vor von "Gast" dreist 
dahergebetete Lüge, daß die Reallöhne und -Einkommen in Deutschland in 
den letzten zehn Jahren nicht gesunken sind.

Autor: Gast (Gast)
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Rufus, glaub was du willst. Glaube, dass der Arbeitgeber für sinkende 
Reallöhne verantwortlich ist, wie du es hier permanent unterstellst. 
Glaube ruhig, dass der Arbeitgeber Schuld ist, dass in Ostdeutschland 
Friseure unterbezahlt werden. Google würde dich hier eines besseren 
belehren, aber die wurden bestimmt auch manipuliert.
Ignoriere ruhig die Daten des statistischen Bundesamtes und ziehe durch 
mathematische Unkenntnis das Ergebnis ins Lächerliche.

http://de.wikipedia.org/wiki/Median

"Beispiel:

Die Einkommen einer Gruppe von 10 Personen verteilen sich wie folgt:

    * 9 Personen verdienen jeweils EUR 1.000 und
    * 1 Person verdient EUR 1.000.000.

Das Durchschnittseinkommen beträgt EUR 100.900, der Median jedoch nur 
EUR 1.000."

SNT-Opfer hat es passend zusammengefasst:
Beitrag "Re: BILD VERBIETEN wegen Volksverdummung!"

Manchmal glaube ich, du möchtest nur trollen.

EoD

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Rufus ein Troll! LOL

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Ohje, hier wird ja immer noch aneinander vorbei diskutiert.

Autor: The Devil (devil_86)
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Gast wrote:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Median
>
> "Beispiel:
>
> Die Einkommen einer Gruppe von 10 Personen verteilen sich wie folgt:
>
>     * 9 Personen verdienen jeweils EUR 1.000 und
>     * 1 Person verdient EUR 1.000.000.
>
> Das Durchschnittseinkommen beträgt EUR 100.900, der Median jedoch nur
> EUR 1.000."

Du solltest das davor aber auch lesen: Median eignet sich nicht für 
Normalverteilungen, was ein Einkommensbeispiel aber ist. Dieses 
Wiki-Beispiel ist m.M. nach schlecht gewählt!

Autor: Peter (Gast)
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> für Normalverteilungen, was ein Einkommensbeispiel aber ist.

Das Einkommen ist keine Normalverteilung. Es hat zu viele Extreme auf 
beiden Seiten. Deshalb macht es ja auch für das Durchschnittseinkommen 
eines Gebietes keinen Einfluss, wenn ein Millionär hinzu- oder wegzieht. 
Somit ist auch der Witz wirkungslos, wo angeblich ein Bürgermeister 
gesagt hat, wenn bei ihm drei Millionäre wegziehen, würde sich die Armut 
um 50% erhöhen, da ja die Armutsgrenze am Durchschnittseinkommen 
festgemacht wird (Keine Ahnung, wo das mal war). Wenn das Einkommen eine 
Normalverteilung wäre, würde man sich auf den mittleren Bereich 
konzentrieren, in dem sich über 90% tummeln, als auf die Außenbereiche. 
Und zu guter letzt macht der Ausdruck "Die Arm- und Reichschere (oder 
auch die Einkommensschere) klafft immer mehr auseinander" bei einer 
Normalverteilung keinen Sinn.

Autor: The Devil (devil_86)
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Peter wrote:
> Das Einkommen ist keine Normalverteilung. Es hat zu viele Extreme auf
> beiden Seiten. Deshalb macht es ja auch für das Durchschnittseinkommen
> eines Gebietes keinen Einfluss, wenn ein Millionär hinzu- oder wegzieht.
> Somit ist auch der Witz wirkungslos, wo angeblich ein Bürgermeister
> gesagt hat, wenn bei ihm drei Millionäre wegziehen, würde sich die Armut
> um 50% erhöhen, da ja die Armutsgrenze am Durchschnittseinkommen
> festgemacht wird (Keine Ahnung, wo das mal war). Wenn das Einkommen eine
> Normalverteilung wäre, würde man sich auf den mittleren Bereich
> konzentrieren, in dem sich über 90% tummeln, als auf die Außenbereiche.
> Und zu guter letzt macht der Ausdruck "Die Arm- und Reichschere (oder
> auch die Einkommensschere) klafft immer mehr auseinander" bei einer
> Normalverteilung keinen Sinn.

Na dann eben nicht....

Autor: johanns (Gast)
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Wenn der staat Zigeretten- und Drogenkonsum einsachränken kann, weil 
dadurch physischer schaden entsteht, dann sollte es ebenso möglich sein 
psyschiche schädigungen mit Verboten vom Volk abzuwenden.

da gezielte fehlinformationsstreuung und voksverhetzende Anzeigen in der 
Bild eben diesen Schadfaktor beinhalten bin ich für ein Verbot der 
Bildzeitung.

Stärkerer Nichtbildleserschutz! keine Bildzeitungen in der 
Öffentlichkeit.

andere Sachen die auch verboten/eingeschränkt gehören weil sie der 
Volksmentalität schaden:

Killerspiele...
diverse "Kindersendungen"...
diverses Spielzeug... (egal woher es kommt!)

Autor: Jupp (Gast)
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Du solltest erst mal die Rechtschreibung wiederholen, bevor du dich an 
so anspruchsvollen Themen versuchst.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Johannes, an Deiner Stelle würde ich mit der Werbung beginnen, das ist 
die größte Volksverdummung, darauf fallen auch die meisten Leute rein.

Man muss sich eben seine eigene Meinung bilden und die zur Verfügung 
stehenden Informationen entsprechend filtern. Wer das nicht kann (oder 
das Rad nicht neu erfinden will), der kann ja immer noch von Bild oder 
Werbung eine vorgefertigte Meinung übernehmen.

Also, Bild Dir Deine Meinung...

...

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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BILDet Dir EINE Meinung...

;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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BILD dir eine Meinung ein.

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