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Forum: /dev/null Lebensmittelpreise


Autor: ADS (Gast)
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Im Juli waren Nahrungsmittel rund zwei Prozent teurer als vor einem 
Jahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verteuerte sich Obst um 
drei Prozent und Vollmilch um knapp acht Prozent.

Brot und Getreidewaren verteuerten sich um gut zwei Prozent zum Juli 
2006. Die Branche hat für Herbst weitere Preiserhöhungen bei Brot in 
Aussicht gestellt und dies mit gestiegenen Mehl- und Stromkosten 
begründet.

Grund für die steigenden Preise ist zum einen eine zunehmende Nachfrage 
vor allem auf den asiatischen Märkten.

Autor: ??????????? (Gast)
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????????????????

Autor: Bernd T. (bastelmensch)
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Stimmt, erst heute morgen beim Bäcker sind plötzlich 30 Chinesen 
eingefallen und haben den Laden leergekauft. Bin froh das ich noch eine 
Brezel bekommen habe...

Autor: ??????????? (Gast)
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Zumal ich keine Chinesen kenne der Brot essen möchte. Kenne aber nur 3.5 
(Baby=0,5)Chinesen , also keine wirkliche representative Umfrage :-).
Auch Käse ist nicht so der Hit bei Ihnen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Milchprodukte wie Käse sind bei den Chinesen sowas wie für uns 
Schnecken, 'vergammelte Milch'.
Ich glaube nicht dass die da so drauf abfahren.

Alles nur die Vorbereitung zur Abzocke!

Autor: Hans2 Hans2 (hans2)
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Es war ja nur eine Frage der Zeit bis andere Branchen von den 
Ölkonzernen lernen.  ;-)

Autor: Jupp (Gast)
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Und plötzlich fällt den Volksparteien auf, dass ein Empfänger von ALG II 
mit 3,42 Euro pro Tag sich nicht mehr ernähren kann bzw. Kinder nicht 
gesund und ausgewogen ernähren können.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Immerhin ist es was wert, dass die das überhaupt merken...

Autor: Andreas K. (a-k)
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> Milchprodukte wie Käse sind bei den Chinesen sowas wie für uns
> Schnecken, 'vergammelte Milch'.

Vor allem wenn man mal gelernt hat, dass die meisten Asiaten 
laktoseintolerant sind 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Laktoseintoleranz-1.svg), also Milch 
und die meisten Milchprodukte nur mit erheblichem Bauchgrimmen verdauen 
können.

Autor: Lektrikman1001 (Gast)
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Fehlt noch ein Supermarkt wo nur ALG II empfänger einkaufen 
dürfen/sollen.

Autor: Jupp (Gast)
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>Fehlt noch ein Supermarkt wo nur ALG II empfänger einkaufen
>dürfen/sollen.

Die Tafeln sind ja schon so eine Einrichtung. Für 1 Euro pro Person 
werden dringend benötigte Lebensmittel ausgegeben. Bin gespannt, wie 
lange es dauert, bis die Volksparteien erkennen, dass diese Lebensmittel 
ja quasi geldwerte Leistungen sind und somit vom Regelsatz abgezogen 
werden müssen. So wie beim Krankenhausaufenthalt, pro Tag werden 3,42 
vom Regelsatz abgezogen, weil der Betroffene ja im Krankenhaus 
Mittagessen bekommt. Dumm nur, dass pro Tag Krankenhausaufenthalt 10 
Euro gelatzt werden müssen, wenn die Grenze der Zuzahlunsbfreiung noch 
nicht erreicht ist. Oh Wunder...es leben so viele Menschen in 
Armut...wie kommt das nur?

Autor: Otto Normalverbraucher (Gast)
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Der "Durchschnittsdeutsche" gibt ca. 12% seines Geldes für Lebensmittel 
aus! Beim ALG II Empfänger sind es ca. 25%!
Vor ca. 30 Jahren ging 30% des Zahltages für Nahrung drauf.

Fazit: Noch nie war Lebensmittel so preiswert.

Die Leute kaufen keine Milch mehr, weil die viel zu teuer ist, dafür 
aber Alu-Felgen für's Auto oder einen Beamer fürs Homeentertainment.

Ist das nicht Pervers?

Autor: Horst (Gast)
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tja die Menschen sind halt dummmmmmmmmmmmmmm

Autor: Schorsch (Gast)
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Eigentlich nicht, denn Beamer werden um 50% günstiger, Lebensmittel 
entwickeln sich preislich in die andere Richtung. Das ist pervers, zumal 
die eigentlichen Erzeuger fast nichts davon abbekommen. Wie oben schon 
erwähnt wurde, handelt es sich dabei um reine Abzocke.

Autor: Fallout-Boy (Gast)
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Zum Glück vertragen die Asi(aten) kein Alkohol, sonst würden die den 
auch noch vernichten...

Autor: Fallout-Boy (Gast)
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Denen fehlt nämlich das Enzym Alkoholdehydrogenase, welches Alkohol zu 
Wasser und CO2 verarbeitet...

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ich werde meine Ernährung auf Elektronik-Produkte umstellen, dann fahre 
ich in Zukunft billiger! :-))

Autor: Jupp (Gast)
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Aber achte auf RoHS, sonst hast du gleich 'ne Bleivergiftung :)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Anfang der 80er Jahre hat in Berlin* eine 2l-Tüte Milch 1.99 DM 
gekostet, 1l-Tüten wurden für etwa 1.30 DM verkauft.

Selbst ohne Inflationsausgleich hat sich seitdem der Milchpreis 
praktisch nicht verändert.

Wenn ein halbes Pfund (250g) Butter für unter 2.00 DM zu bekommen war, 
wurde Butter in großen Mengen gekauft, um sie einzufrieren.

Auch hier hat sich der Butterpreis praktisch nicht verändert.


*) nein, nicht Ost-Berlin.

Autor: Aufreger (Gast)
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Butter und Milch (als Beispiel) mögen auf die Kosten der Landwirte 
bezogen wirklich zu billig gewesen sein. Leider haben die Landwirte von 
der derzeitigen Preistreiberei so gut wie nix. Gerade mal +1 Cent (je 
Liter) ist (nach dem was ich gehört habe) bei denen angekommen, währen 
der Handel sich die Finger reibt und abkassiert.

Aldi Orangensaft (der Rio Doro 100 Prozent Saft 1 L) ist über die 
letzten sagen wir ca. 36 Monate (+/-) von einst billigst 49 Cent auf 
mittlerweile 99 Cent geklettert.

Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei!

vor allem in Anbetracht eigener Begehrlichkeiten der großen Koa

"Parteien wollen mehr Geld vom Staat"

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,...

Autor: SquareHans (Gast)
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Obst und Gemüse ist verdammt teuer geworden und in der Qualität 
insgesamt leider sehr viel schlechter als früher. Ich habe früher (ca. 
1996) lange Zeit selber in einer Obst- und Gemüse-Abteilung gearbeitet. 
Damals gab es noch Südfrüchte, die man kaufen und dann zu Hause essen 
konnte. Fahrt mal heute in einen beliebigen Supermarkt und versucht, 
reifes Obst wie Mangos, Ananas oder wenns ein bischen profaner sein darf 
auch nur reife Pfirsiche oder Birnen zu bekommen. Überall entweder nur 
steinhartes Obst (ist dann im besten Fall sauer) oder vergammelte bis 
verschimmelte Ware, über der beim abklopfen der Ware heerscharen von 
Fliegen aufsteigen. Wassermelonen sind entweder überreif (gehen innen 
schon ins Braun über und schmecken merkwürdig) oder innen noch weiß. Die 
kosten teilweise bis zu 1 Euro das Kilo, dann zahlt man für eine Melone 
mal eben 6 Euro!!! Und die Angebote mit 30 Cent aus der Türkei sind in 
der Regel nicht ohne Grund so billig...man muss schon ausgesprochenes 
Glück haben, um in den heutigen Supermärkten abgesehen von Äpfeln und 
Bananen vernünftige Ware zu bekommen.
Beim Gemüse ist es leider nicht viel besser: Wenn ich das Trauerspiel in 
den Supermärkten beobachte, verliere ich teilweise die Lust am Kochen. 
Da wird Fenchel verkauft, der schon dunkelbraune Ränder hat und bei dem 
die Mitarbeiter schon den vergammelten Strunk weggeschnitten haben, um 
dass Zeug überhaupt noch im Laden liegen lassen zu können. Kartoffeln 
werden scheinbar überhaupt nicht mehr richtig gelagert, die kommen oft 
schon abkeimend oder grün im Markt an und wenn ich mir so ansehe, 
wieviel verschnitt beim Verarbeiten des Inhalts von so einem 
Kartoffelbeutel entsteht, dann zahlt man inzwischen echte Hammerpreise 
für die Ware. Tomaten kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr, ich habe 
früher viel Tomaten gegessen und die heutzutage angebotenen Wasserbomben 
haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun! Bio-Produkte sind 
mittlerweile für Wenigverdiener unbezahlbar und das tut mir leid, denn 
jeder sollte sich gesund und ausgewogen ernähren können. Habe mir 
letztens sechs Bio-Äpfel gekauft und musste an der Kasse € 3,99 
bezahlen!
Auf mich bezogen ist es jedoch weniger der Preis der mich aufregt, 
sondern eher die Tatsache, dass angeblich jede Menge Auswahl vorhanden 
ist und die Preise ja angeblich gar nicht gestiegen sind (was im Bereich 
Obst und Gemüse eine glatte Lüge ist!), aber in Wirklichkeit 90 % von 
der Ware Schrott ist oder erst Wochen zu Hause reifen muss, was den 
Vitamingehalt auch nicht gerade erhöht und oft dann auch in zu Hause 
vergammelnder Ware resultiert.

Autor: ??? (Gast)
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gibt es eigentlich ALG II empänger die Rauchen?

Autor: Hinterfrager (Gast)
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> Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei!

Korrekt! Zumal der Bedarfssatz statistisch ermittelt wurde mit Zahlen 
aus dem Jahr 2003. In den vergangenen 4 Jahren sind die Stromkosten 
explosionsartig gestiegen und wir wissen ja alle, dass diese in der 
Regelleistung von 345 Euro bereits enthalten ist. Heizkosten sind 
ebenfalls massiv gestiegen, die Behörde gewährt aber nur "angemessene" 
Heizkosten und alles Darübergehende kann übernommen werden. Unterm 
Strich geht immer mehr von der Regelleistung für Begleitkosten drauf und 
dann sagen die Volksparteien noch, die Betroffenen sollen monatlich was 
zurücklegen. Von was bitte?

Was das Obst und Gemüse in deutschen Discountern angeht, kann ich nur 
zustimmen. Es ist eine Frechheit, was dort versucht wird, den Leuten 
anzudrehen. Ich kaufte mal zwei Mangos, sahen außen toll aus und waren 
etwas weich, eben so wie es sein sollte. Zu Hause aufgeschnitten, im 
Innern komplett verfault. Hab die dann am nächsten Tag dem Filialleiter 
auf den Schreibtisch geworfen und der zuckte nur mit den Achseln. Klar, 
wenn jeder kauft warum dann was ändern?

Ich kaufe mein Obst und Gemüse nur noch in einem Gemüseladen, der von 
einem Türken geführt wird. Der Mann steht morgens um 4 auf den Beinen 
und besorgt aus der Großmarkthalle frische Ware und seine Qualität ist 
top und auch günstiger. Und freundlich ist er ebenfalls.

Autor: Mueller (Gast)
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@ SquareHans
Ich muß sagen du hast die Lage sehr gut beschrieben. Ich beobachte mit 
schrecken aber auch das die Bio-Produkte immer "billiger" in der ! 
Qualität ! werden, und Ihr Preis  steigt.
Konkretes Beispiel:
EDIKA verkauft -Hocherhitzte- BIO-Milch, damit sie im Laden dann 1 Monat 
liegen Kann.   Igitt Bin Jetzt am Bauern suchen, wo ich einkaufen kann.
und den gebe ich dann 1,50 Euro pro l Liter. (entsprechend ca. 7 Minuten 
Arbeitzeit von mir, denke das ist OK)
Du hast bald gar keine Chance gute Qualität, egal wieviel Geld du dafür 
hinlegst. Und die Leute die dann auch noch wenig Geld haben geht noch 
schlechter.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Obst und Gemüse ist verdammt teuer geworden und in der Qualität
> insgesamt leider sehr viel schlechter als früher.

Wer vernüftiges Gemüse und Obst will, und die Möglichkeit dazu hat, 
sollte direkt vom Erzeuger, z.B. auf einem Wochenmarkt, kaufen.

Zum Glück leben wir hier auf dem Land, wo viele Gemüsebauern ihre Ware 
auch direkt verkaufen, oder im Frühjahr der Spargel frisch gestocken 
direkt am Feld verkauft wird, oder im Sommer die Erdbeeren frisch 
gepflückt direkt am Erdbeerfeld etc.
Südfrüchte kaufen wir bei einem kleinen Italiener, der persönlich zwei 
mal die Woche die Ware aus Italien nach Deutschland fährt.

Verglichen mit dem Supermarkt-Schrott ist dieses Obst und Gemüse nur 
wenig teurer oder bei machen Dingen (Erdbeeren, Spargel) sogar noch 
günstiger!

Die Qualität ist aber um mehrere Dekaden besser als aus dem Supermarkt.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Tomaten kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr, ich habe
> früher viel Tomaten gegessen und die heutzutage angebotenen
> Wasserbomben haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun!

Ach, Tomaten wachsen bei uns auf dem Balkon. Birnen kommen vom Baum aus 
dem Garten, Brombeeren vom Busch an der Garage, Kartoffeln wachsen im 
Garten der Eltern die die Verwandschaft damit versorgen.

Sehr lecker das alles.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Ich sag nur Konsumverhalten ändern, wenn irgendjemand was verändern kann 
dann sind es wir als Konsumenten. Die Politik wird garnichts tun, bzw. 
auf grund ihres "Arbeitsstiles" wollen und können sie garnichts ändern.
Obst/Gemüse/Blumen etc. pp. Samstag auf dem Wochenmarkt kaufen, man weiß 
wohin das Geld geht, man "subventioniert" die 80'jährige Oma die ihre 
Rente aufbessert indem sie 8 Stunden auf dem Markt steht, und selber hat 
man sich bischen Bewegung verschafft. Besonderst wenn's ein sonniger 
Frühsamstag ist kann man das auch noch genießen.

Übrigens, die Chinesen kaufen den Milchzucker auf, und der wird fast 
überall als Streckmittel eingesetzt.

Gruß Hagen

Autor: Hinterfrager (Gast)
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Dummerweise werden die Stände auf dem Wochenmarkt von Monat zu Monat 
weniger. Grund: die hohen Preise für Obst und Gemüse kann sich ein 
Normalverdiener vielleicht einmal im Monat leisten und unter dem Strich 
nimmt der Landwirt duch seinen Marktverkauf nicht sehr viel ein, weil 
ein Großteil der Einnahmen   durch ständig steigende Standgebühren 
aufgezehrt wird. Von den teilweise völlig hirnverbrannten behördlichen 
Auflagen zur Beitreibung eines solchen Standes gar nicht zu schweigen. 
Verkauf am Straßenrand ist auch nur unter enormen Umständen möglich und 
Abverkauf direkt vom Feld erreicht nicht genug Menschen. Folge: der 
Landwirt erntet sein Obst und Gemüse nicht mehr, sondern lässt es 
verfaulen. Das gehört gesetzlich verboten, dann soll ein Landwirt doch 
bitte nichts mehr anbauen. Es kann nicht angehen, dass Kinder in 
Deutschland in Armut leben müssen und sich nicht gesund ernähren können, 
wenn auf der anderen Seite enorme Mengen Nahrung auf den Feldern 
vergammelt.

Autor: Hinterfrager (Gast)
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>ALG-II-Empfänger rauchen nicht, trinken nicht, fahren keine Autos

Du hast noch was wichtiges vergessen: sie werden auch nie krank.

Autor: Hinterfrager (Gast)
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Essensmarken? Du tickst ja wohl nicht richtig...

Autor: Hinterfrager (Gast)
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Als ob die Menschen nicht schon genug damit gestraft sind, dass sie im 
Elend leben müssen. Sollen sie sich in Supermärkten mit Gutscheinen 
komplett als "bedürftig" outen?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Bevor ALG-2 erhöht wird, wie von einigen Linken gefordert, sollten
> Essensmarken und Essensgutscheine ausgegeben werden. Geld mit der
> Gießkanne zu verteilen, fördert den Missbrauch.

Ach, das sollte man schon konsequent durchdenken. Warum müssen 
Alg-II-Empfänger eigentlich in eigenen Wohnungen leben? Wenn man die 
kasernieren würde, könnte man das Essen in Gemeinschaftsspeisesälen 
verabreichen und müsste den Aufwand mit Essensmarken und -Gutscheinen 
gar nicht erst treiben.
Dann wäre auch eine individuelle Nahrungslagerung / -Zubereitung durch 
die Insassen nicht mehr erforderlich, was den Bedarf an 
Kücheneinrichtungen, Küchengeräten und Küchenräumen drastisch reduziert. 
Durch zentralisierte Großwäschereien lässt sich auch der Bedarf an 
individuellen Waschmaschinen einsparen, und bei kasernierter Haltung ist 
ein Gemeinschaftswaschraum sicherlich auch zumutbar.

In den neuen fünf Bundesländern gibt es noch ausreichend leerstehende 
Objekte, die nur einen frischen Anstrich brauchen, um als Wohnstätten 
für Alg-II-Empfänger dienen zu können. Gut, man sollte vielleicht den 
militärischen Sondermüll wegräumen, den unsere ex-sowjetischen Freunde 
dort gelassen haben, aber das sollte uns der gemeine Alg-II-Empfänger 
doch wert sein.

Immerhin verschwinden so diese ausgemergelten Gestalten aus dem 
Stadtbild, Parkbänke stehen wieder für arbeitende ordentliche Bürger zur 
Verfügung und auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird es dann viel 
besser riechen.

Zum Ernteeinsatz lassen sich die Alg-II-Empfänger sicherlich auch in 
Bussen oder leichter zu reinigenden LKW befördern.
Und Zucht und Ordnung lässt sich durch entsprechenden Wachdienst leicht 
durchsetzen, Personal findet sich leicht unter den Insassen selbst, denn 
wer möchte nicht doch auch mal eine Fleischmahlzeit anstelle der 
angemessenen Kohlsuppe erhalten?





Findet jemand diese Darstellung menschenverachtend? Viele von 
sogenannten Politikern abgesonderte Überlegungen, wenn nicht gar die 
gesamten Arbeitsmarkt- und Sozial"reformen" sind nicht minder 
menschenverachtend. Aber das wird einem nur klar, wenn man darüber 
nachdenkt.

Autor: Mr. Harz (Gast)
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>Korrekt! Zumal der Bedarfssatz statistisch ermittelt wurde mit Zahlen
>aus dem Jahr 2003. In den vergangenen 4 Jahren sind die Stromkosten
>explosionsartig gestiegen und wir wissen ja alle, dass diese in der
>Regelleistung von 345 Euro bereits enthalten ist. Heizkosten sind
>ebenfalls massiv gestiegen, die Behörde gewährt aber nur "angemessene"
>Heizkosten und alles Darübergehende kann übernommen werden. Unterm
>Strich geht immer mehr von der Regelleistung für Begleitkosten drauf und
>dann sagen die Volksparteien noch, die Betroffenen sollen monatlich was
>zurücklegen. Von was bitte?

Alles Quatsch!

Regelleistung von 345 Euro zzgl. Mietkosten (inkl. Nebenkosten).

MACHT Je NACH REGION BIS 345EUR + 500EUR = 845EUR NETTO

Unterm Strich, können den ALG II Empfänger die Heizkosten egal sein!

Mich würde es mal interessieren, wie viele Leute in unserer 
Solidaritätsgesellschaft für einen Anstieg von 100Euro bei Harz IV (7,5 
Mio Empfänger) sind, wenn ihnen vom Zahltag (ca. 45 Mio) 17 Euro dafür 
abgezogen werden (Harz IV SoliBeitrag).

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Mach einen Vorschlag, um Missbrauch vorzubeugen.

Du meinst allen Ernstes, daß Missbrauch das Hauptproblem der 
Alg-II-Finanzierung ist? Alg-II-Empfänger sind also per se asoziale 
kriminelle Schmarotzer?

Dann dürften Dir meine Vorschläge von 12:36 ja gefallen. Durch die 
Kasernierung kann dem Missbrauch sicherlich gut ein Riegel vorgeschoben 
werden.

Und wenn einer von dem Pack beim Frühstück das zweite Mal für ein 
Brötchen ansteht, dann wird hart durchgegriffen, dann bekommt der ganze 
Block eine Woche lang kein warmes Essen mehr.

Was meinst Du, wie lange es dann noch Missbrauch geben wird? Eben.


> > In den neuen fünf Bundesländern
>
> Wie neu sind denn die? Und welche sollen das denn sein?

Sie sind alle gleichalt, nämlich jetzt knapp 17 Jahre.

Autor: Thomas Wursch (xote)
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Rufus t. Firefly wrote:
> Anfang der 80er Jahre hat in Berlin* eine 2l-Tüte Milch 1.99 DM
> gekostet, 1l-Tüten wurden für etwa 1.30 DM verkauft.

Jetzt weiss ich, warum man nicht mehr in der alten Währung rechnen soll, 
denn dann würde einem ja eine saftige Inflation auffallen.

Mein Hightlight für heute: eine normale Tüte Chips um 1.89€!

Aber solange es Wahnsinnige gibt, die das auch zahlen, wird es 
weitergehen. Da macht euch mal keine Illusionen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Oder 'ne popelige Kugel Eis für 1€ :-(

Autor: Timo (Gast)
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>> Anfang der 80er Jahre hat in Berlin* eine 2l-Tüte Milch 1.99 DM
>> gekostet, 1l-Tüten wurden für etwa 1.30 DM verkauft.

>Jetzt weiss ich, warum man nicht mehr in der alten Währung rechnen soll,
>denn dann würde einem ja eine saftige Inflation auffallen.

Du bist ja ein Rechenkünstler! Also mir fällt da höchstens eine saftige 
Deflation auf! Heute kostet ein Liter fettarme Milch 0,55 €, das sind 
1,08 DM. In mehr als zwanzig Jahren ist der Preis also um 17 % GEFALLEN.

Würde man mit einer extrem niedrigen Inflation von 1 % pro jahr rechnen, 
müsste heute (zwanzig Jahre später) Milch 0,81 € = 1,59 DM kosten.

Oder hab ich nur die Ironietags bei deinem Post übersehen? Glaub ich 
aber nicht, wenn man den Rest deines Posts auch noch liest.

Autor: Timo (Gast)
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Jetzt wird es interessant hier! Bestes Popcorn-Kino!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Rufus, du solltest deine Meinung mal überdenken. Die ist
> ziemlich krank und hat mit der Realität nichts zu tun.

Ach so. Bist Du Dir sicher, daß Du verstanden hast, was meine Meinung 
ist?

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Kleiner Einwurf, wie war das doch noch zu "Mauer-Zeiten" in 
(W-)Berlin...
waren nicht viele Waren teuerer, da sie erst durch die "Zone" gebracht 
werden mussten ?
Seiner Zeit gabs genau deswegen die "Berlin-Zulage". Aufgrund der 
Insellage im Roten Meer...

Bitte bei Bedarf korrigieren.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Eben. Selbst wenn man die besondere Situation von Berlin (Transportwege 
etc.) beiseitelässt, sind die Preise von Milchprodukten in den letzten 
30 Jahren beeindruckend stabil geblieben bzw. real massiv gefallen.

Autor: CAN_I? (Gast)
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Ja es ist auch langsam an der Zeit sich mehr um die LebensmittelQUALITÄT 
als um den Preis zu kümmern. Man sollte Dinge im wörtlichen Sinne 
prüfen, ob sie 'PREISWERT' sind.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Denke mal das das auch ein typisch deutsches Problem ist.
Nirgends wird so viel gespart wie an Lebensmitteln in D-Land. Die 
meisten investieren in ihr Auto oder in den Urlaub, aber Essen darf nix 
kosten.
Die Franzosen z.B. sehen das ganz anders !
Bestes Beispiel, der Run auf die Discounter...Geiz ist geil.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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BTW:
Wie gesagt, Lebensmittel dürfen nix kosten, dann aber völlig verwundert 
sein, wenn mal wieder ein Lebensmittelskandal hoch kocht. 
Gammelfleisch....etc.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Bestes Beispiel, der Run auf die Discounter...Geiz ist geil.

Genau. Da wird einem suggeriert, dass man Geld spart wenn man was kauft 
das man eigentlich nicht braucht. PERVERS! :(

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Und nicht mal günstiger....das ist pervers.

Autor: Rudi (Gast)
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"Wer das Öl kontrolliert, der kontrolliert ein Land; wer die 
Lebensmittel kontrolliert, kontrolliert das Volk" (Kissinger). 
Vielleicht sucht man sich ja jetzt nach dem Öl und den Immobilien ein 
neues Spekulationsobjekt?

Rufus, Du solltest wirklich etwas objektiver und rationaler antworten. 
Da hat jemand einen gar nicht so verkehrten Vorschlag gemacht, und Du 
versuchst ihn dadurch zu zerreden das Du ihn ins Absurde übertreibst. 
Was haben denn Deine Phantasien mit der gemachten Aussage zu tun?
Wenn die nötigen Ressourcen wirklich vorhanden wären dann sollte meiner 
Meinung nach jeder bekommen wonach ihm gelüstet. Dem ist aber nicht so. 
Für Dich, Rufus, gilt das alte deutsche Sprichwort: "Mit einem fremden 
Mannes Arsch durchs Feuer gehn ist leicht getan." Fremdes Geld 
auszugeben fällt immer leicht. Nur brechen unter den Kosten für Deine 
Sozialbeglückungsmaschine jetzt schon die zusammen welche das Geld dafür 
liefern! Schon jetzt geben viele weit über die Hälfte ihres Einkommens 
über offene und verdeckte Abgaben ab. Wenn ich mir Stadtteile wie 
Berlin-Neukölln ansehe wo ein großer Teil offensichtlich gezielt von 
Deiner Sozialbeglückungsmaschine lebt und auch nichts anderes anstrebt 
dann komme ich recht schnell zu der Schlußfolgerung das dies nicht lange 
gut gehen kann. Wer glaubt das man diese Massen mit noch mehr Geschenken 
beruhigen kann irrt. Zum ersten sieht man solche Gaben bald nicht mehr 
als Geschenk sondern als Pflicht an und verlangt mehr - Zufriedenheit 
stellt sich nicht ein. Zum andern werden auch diejenigen, die zur 
Finanzierung bedrückt werden, immer unzufriedener. Letztendlich sind 
alle unzufrieden.
Wer wirklich etwas für die wirklich vom Leben gezeichneten under den 
ALG-II-Empfängern tun will sollte danach trachten das die Gesellschaft 
wieder zu Kräften kommt. Denn nur wer selbst kräftig ist kann anderen 
helfen. Ein Ertrinkender rettet keinen anderen. Wenn die Quellen 
versiegen und die Ablässe immer weiter geöffnet werden braucht man sich 
nicht zu wundern das dies kein gutes Ende nimmt. Wenn nur noch das 
Niedere gefördert und das Höhere sabotiert wird braucht man sich nicht 
zu wundern das alles absinkt. Mit Schul"absolventen" von Rütlischulen 
wird man keinen Hochtechnologiestaat mehr machen sondern einen 3. 
Welt-Staat. Mittlerweile hat man in Vierteln wie Neukölln auch das 
gesamte Aussehen eines 3.-Welt-Landes. Eine Art Gärung und Zerfall, ein 
ganz anderer Odour als man es momentan in den aufstrebenden Städten 
Chinas vorfindet.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Steven Wetzel wrote:
>> Ach so. Bist Du Dir sicher, daß Du verstanden hast, was meine Meinung
>> ist?
>
> Rufus, erklär es mir, was du damit ausdrücken wolltest.

Steven, geh, kauf dir eine Tüte Verstand. Aber nicht daß du auf die Idee 
kommst, da seien Hämorrhoidenzäpfchen drin...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Es ist unvereinbar, einerseits für höheres ALG-2 wegen gestiegener
> Lebensmittelpreise zu plädieren, andererseits aber zu ignorieren, dass
> ein großer Teil des Geldes woanders hinfließt.

"Ein großer Teil". Damit wird den Alg-II-Empfängern zu "einem großen 
Teil" Betrug und also Schmarotzertum unterstellt.

> Deshalb der Vorschlag mit den Lebensmittelmarken.

Und genau deshalb auf exakt derselben moralischen Augenhöhe mein 
Vorschlag mit der Kasernierung. Damit könnte man sie noch etwas weiter 
erniedrigen und in den Dreck treten als Du es mit Deinen 
Lebensmittelmarken vorhast.

Denk mal darüber nach, was ein Selbstwertgefühl ist und denk mal darüber 
nach, was es bedeutet, zur Erhaltung des Shareholdervalues aus einem 
Unternehmen herausgeworfen zu werden, für das Du dreißig Jahre Deinen 
Arsch aufgerissen hast und dann so knallhart auf der Straße zu landen, 
wie es derzeit Alg-II-Empfänger schon tun. Und dann kommt noch wer daher 
und will Dich mit Lebensmittelmarken stigmatisieren, auf daß Du im 
Lebensmittelladen an der Kasse gleich aller Welt zeigst, wie es um Dich 
bestellt ist.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Stimmt soweit...

Die Ursache ist nur interessant. Die Leute die da etwas gegen machen 
könnten, schmeissen aber lieber mit (fremden) Geld umsich. Es ist halt 
einfach und bewahrt den Anschein von "sozial".
Aber die Probleme ernsthaft in den Griff zu bekommen, ist einerseits 
höchst kompliziert (wenn man nicht die harte Tour, wie überspitzt von 
Rufus angedeutet, wählt) und für die Parteien einfach mit zuviel 
Wählerstimmenverlust verbunden. Heisse Eisen will keiner anfassen, 
entweder man wartet bis es abgekühlt ist (wegschauen) oder kippt etwas 
Wasser rüber (Geld).

Ich gebe zu, mir fällt dazu auch nix ein (Neukölln), aber ob der Weg 
einfach mit mehr Geld mehr Jugendangebote zu fördern wirklich was bringt 
??
Bei ein paar vielleicht, die Kehrseite ist aber, dass sich einige denken 
werden "Oh toll, wir verprügeln paar Lehrer und bekommen einen neuen 
Jugendclub. Da geht bestimmt noch mehr...".

Alles recht kompliziert....

Autor: Schorsch (Gast)
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@Steven

>Unter der Annahme, dass du übertrieben hast, muss man also davon
>ausgehen, dass es keinen Missbrauch des Geldes gibt

Dem Staat entgehen jährlich dreistellige Milliardenbeträge durch 
Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Subventionsbetrug, verursacht 
durch die doch so ehrliche, arbeitende Bevölkerung. An dieser Stelle 
sollte man endlich mal massiv Mißbrauch bekämpfen, statt den Bedürftigen 
alles zu nehmen bzw. vom Leben komplett auszuschließen.

Autor: Schorsch (Gast)
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Ergänzung: Mißbrauch wurde schon mal als DER Grund angeführt, warum bei 
den Hartz-Reformen eine Kostenexplosion stattfindet; von über 20% 
Mißbrauch war die Rede und das, ohne vorher mal genau hingeguckt zu 
haben. So wurden auf einen Schlag mal eben 1.000.000 Menschen zum 
Straftäter degradiert.

Naja der Schuß ging nach hinten los...

Autor: Schorsch (Gast)
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>Das wird nämlich nicht kontrolliert.

Warum sollte man auch? Wenn jemandem 345 Euro Grundsicherung gewährt 
wird, welche 3,42 täglich für Nahrung beinhaltet, dann ist es 
hirnverbrannter Schwachsinn zu fordern, dass auch genau 3,42 für Essen 
ausgeben wird.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Es ist eine Tatsache, dass das Geld nicht für das ausgegeben
> wird, für das es bestimmt ist.

Belege diese Aussage. Nicht mit einer BILD-Schlagzeile, nicht mit einer 
Pressemitteilung der INSM, sondern mit einer ernsthaft verifizierbaren 
Quelle.

Ansonsten bist DU derjenige, der hier unterstellt.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Das wird nämlich nicht kontrolliert.

Du hast zwei Möglichkeiten das Geld auszugeben:
1. Personal einstellen um Kontrollen durchzuführen.
   Ergebnis: weniger Betrüger, mehr Kontrolleure.
2. Die Betrüger mit durchziehen und keinen Einstelle.
   Ergebnis: arbeitslose Kontrolleure und mehr Betrüger.

  Kosten bei 1. und 2. annähernd dieselben.

Darum würde ich zu 1. tendieren.

Autor: Gast (Gast)
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Ebenso! Ich glaube, es gibt auch bereits ein Projekt Harzer dafür 
einzustellen!

Autor: empörter Jungendlicher (Gast)
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Steven Wetzel(20.08.2007 17:11):
>"Bei uns ist auch in
>einer Problemzone ein Jugendzentrum entstanden, weil diese nicht
>wussten, ihre freie Zeit sinnvoll einzusetzen."

Es muss also erst ein Problem dasein, bevor etwas (in diesem Fall für 
die Jungendlichen) getan wird? Warum nicht schon früher?
Wie stellst du dir das vor, ein Mob Jugendlicher wandert zum Rathaus und 
erzwingt durch Drohungen ein Jungendzentrum?
Dann wird schon ein Jugendhaus gebaut oder eingerichtet, ist es auch 
noch falsch und Geldverschwendung?
Warum möchte eine "ziel- und hoffnungslose Jugend" ein Jugendzentrum? so 
ziellos kann sie dann ja doch nicht sein...

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@Steven Wetzel &  empörter Jungendlicher

Na langsam, ich wollte auf etwas anderes raus.
Es geht ja nicht darum KEINE Jungendzentren zu bauen, sondern darum das 
sich die lieben Politiker mal etwas ernster um die Probleme kümmern 
sollen. Nur daran hakt es, wirklich etwas an der Situation zu ändern ist 
den viel zu kompliziert und dauert länger als vier Jahre. Das bringt den 
aber nichts, sobald ihr tuen eventuell Erfolg zeigt, sind sie nicht mehr 
im Amt. Daher ist es kurzfristig leichter etwas Geld für Jugendclubs 
locker zu machen, das steht am nächsten Tag in der "Bild" und alle 
jubeln.
Aber ich bezweifle das das die Probleme löst, die werden bestenfalls für 
eine gewisse Zeit verschoben.
Irgendwann ist der Club uninteressant geworden, oder nicht mehr Nutzbar 
(war ja nur einmalig Geld für da) und dann geht es wieder weiter.
Integration ist und bleibt das Zauberwort, nur müssen BEIDE Seiten da 
mit spielen, sonst wird das nix.
Und genau dort liegt das Problem, überspitzt könnte man sagen, dass es 
warscheinlicher ist das wir noch Türkisch lernen, bevor unsere 
zugewanderten wenigstens etwas Deutsch lernen. Gerade bei dem Rütli-Fall 
haben viele festgestellt das es zwischen der Schule und den Eltern der 
Kinder massive Kommunikationsprobleme gibt. Viele Eltern haben es nicht 
verstanden (aufgrund der Sprache) was da immer für Briefe von der Schule 
kammen. Viele waren entsetzt was sie infolge des Medienspektakels 
erfahren haben, über ihre Kinder.
Über Neukölln können bestimmt ein paar Soziologen noch Doktorarbeiten 
schreiben, aber ernsthaft ändern wird sich dort leider nix. Ich habe 
mich für meinen Teil angepasst, da ich ein paar Freunde habe die in 
Neukölln wohnen und wenn ich die besuche habe ich nie mehr als 20€ mit 
und keine EC oder VISA Karte. Traurig....aber was solls..

Autor: Proll (Gast)
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Ich wäre dafür, die Jugendlichen in Bootcamps zu kasernieren, vielleicht 
wird dann was aus denen (schlimmstensfalls Polizisten oder 
Fremdenlegionäre). :-)


Was mich aber echt ankotzt, sind Eltern, die das ganze Geld versaufen 
und verqualmen und die Kinder zur Suppenküche schicken, damit sie 
überhaupt was zu essen bekommen. Hier würde es Sinn machen, einen Teil 
des Geldes in Form von Essensmarken herauszugeben. Die Kontrolle könnte 
durch das Jugendamt geschehen, das dafür aber neues Personal benötigt.

Autor: Schorsch (Gast)
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Diesen Zustand muß aber erst mal jemand erkennen. Die Sozialarbeiter der 
Jugendämter usw. scheinen in unserem Land ja gerne mal die Augen zu 
verschließen. Oder sind sie wirklich nur überarbeitet?

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Autor: R2D2 (Gast)
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Sehr interessantes Thema wollte nur mal ein kleines Beispiel noch dazu 
geben was mir im ausland positiv aufgefallen ist.
War für ca. ein Jahr in Schweden und hab dort auch ihr soziales System 
kennen gelernt was in manchen punkten durchaus sehr gut ist. Beispiel: 
In schwedischen Schulen ist das Mittagessen kostenlos für die Kinder. Es 
wird von  der Sschule  finanziert bzw. die bekommt es über Steuergelder. 
Das hat den Vorteil das die Kinder wenigestens eine ordentlich warme 
Mahlzeit am Tag erhalten und vernünftig essen wo man hier in Deutschland 
manchmal nicht weiß wo bei manchen ALG2 Empfängern das Geld verschwindet 
oft kommt es leider nicht bei den Kindern an. Halte ich persönlich für 
ne sehr gute Lösung nicht nur gegen Hunger sondern auch gegen ungesunde 
Ernährung und zu dicke Kinder in Deutschland. Bei erwachsenen wird das 
jedoch leider schon schwieriger.

Autor: Jens (Gast)
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>In schwedischen Schulen ist das Mittagessen kostenlos für die Kinder.

Das ist bei uns in einer Gesamtschule probeweise mal eingeführt worden. 
Es gab eine Ausschreibung und es wurde sich für den günstigsten Anbieter 
entschieden. Paar Wochen später gab es erste Beschwerden, zu kleine 
Malzeiten, keine Abwechslung. Ein Mensch vom Gesundheitsamt hat sogar 
bescheinigt, dass die ausgegebenen Malzeiten nicht die Nährstoffe in 
ausreichender Menge enthalten, die für ein Kind notwendig sind.

Nun ist das Geschrei groß! Aus dem Vertrag mit dem Dienstleister kam man 
erst nicht raus, ohne Vertragsstrafe zahlen zu müssen. Es wurde 
Besserung seitens des Dienstleisters versprochen, nun trat der DL von 
sich aus vom Vertrag zurück.

Klasse, statt von Anfang an auf Qualität Wert zu legen, hat man den 
billigsten Anbieter genommen und alles wurde auf dem Rücken der Kinder 
ausgetragen.

In Schweden funktioniert es, allerdings auch nicht erst seit gestern.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@ Steven Wetzel
Ok, das habe ich dann nicht ganz erkannt.
Denke ja auch das das alleine nicht ausreicht, es ist einfach zu 
halbherzig und naiv zu glauben das ein Jugendclub alle Probleme löst. 
Die Probleme liegen wo anders, die werden gar nicht bekämpft. Es bleibt 
beim banalen "dämpfen" der Symptome.

@ R2D2
Haben sie nicht in Schweden auch hohe Steuern auf Alkohol ? Das dürfte 
auch sinnvoll sein. Das Geld aus der Alkoholsteuer rüber schicken an die 
Schulen für das Essen der Kinder.
Wo muss ich unterschreiben ? ;-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Na Rufus, dann scroll doch mal nach oben. Da stehen die Quellen. Ich
> habe daraus sogar zitiert.

Du wirst wohl das hier meinen
Beitrag "Lebensmittelpreise"
Toll. Aus der Raucherdebatte extrapolierst Du, daß Alg-II-Empfänger 
asoziale Schmarotzer sind. Super. Hintergründe scheinen Dich gar nicht 
zu interessieren, und daß Rauchen eine Suchtkrankheit ist, bei der 
objektive Betrachtungsweisen seitens des Opfers gar nicht möglich sind, 
das hat sich als Erkenntnis Dir auch noch nicht vermittelt.

Fassen wir also zusammen: ALLE Alg-II-Empfänger sind Schmarotzer, die 
nichts anderes zu tun haben, als ihre Alg-II-Knete in Zigaretten und 
Alkohol anzulegen und die obendrein ALLE den Staat abzocken, wo es nur 
geht.

> Wenn du diese nicht lesen kannst, dann frag
> mal Andreas, ob er endlich etwas für die Barrierefreiheit tut.
> Dann kannst du dir den text vorlesen lassen.

Auf diese "Formulierung" bist Du auch noch stolz?

Anscheinend. Aber Du bist ja auch, so scheint es, stolz darauf, am Boden 
liegenden noch mal so richtig schön in die Fresse zu treten. Können sich 
ja nicht wehren, und sind ja auch noch selber schuld an der Misere, in 
der sie sind. Hätten ja nicht arbeitslos werden müssen, das Pack.
Gehörst Du auch zu denen, die Obdachlose mit Benzin übergießen und 
anzünden, weil's so geil ist und weil die doch eh nur nutzloses Pack 
sind?

Ja, bei solchen "Diskussionsbeiträgen" wie denen von Steven verliere ich 
etwas die Contenance.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Irgendwie erkenne ich hier ein Muster, wer noch ?

Es ist immer das selbe, aus einer Gruppe verhalten sich einige (wenige) 
unvernüftig oder falsch und sofort wird dieses Verhalten auf die ganze 
Gruppe umgelegt. Alle in dieser Gruppe sind so.
Würden aber aus einer Gruppe ein paar etwas tolles machen, was würde 
dann passieren ?

Es ist immer das selbe. Bei Fremdenfeindlichkeit, bei Neiddebatten etc., 
sobald es zwei drei negativ Fälle gibt, wird es sofort auf die ganze 
Masse übertragen. (Jemand wird von einem Türken verhauen -> ALLE Türken 
sind seine Feinde; Einige Manager sind korrupt -> Alle sind korrupt 
(wobei das fast stimmen könnte ;-)))))

Es gibt warscheinlich ein paar "echte" Schmarotzer, aber das ist 
wahrlich nicht der grosse Teil, es wird nur auf alle anderen verteilt !

Autor: Katapulski (Gast)
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....und im Hintergrund sitzt der Thread-Eröffner "ADS" und freut sich 
ein zweites Loch in den Allerwertesten, wie sich hier die Leute fetzen.

Trotzdem ist es erstaunlich, wie manch einer "argumentiert" ;-)

@Steven Wetzel
Vorschlag an Dich: Schlüssele hier Deine Gehaltsabrechnung detailliert 
auf,
damit Deine Ausgaben von Jedermann nachvollzogen werden können!
Nur so ist sichergestellt, daß Du Teile Deines Verdienstes nicht in 
solche
sinnlosen Sachen wie Hausrat- oder Haftpflichtversicherungen steckst.

Angewidert
Katapulski

Autor: empörter Jungendlicher (Gast)
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>SNT-Opfer wrote:
>> @Steven Wetzel &  empörter Jungendlicher
>>
>> Na langsam, ich wollte auf etwas anderes raus.
>
>Ich wollte darauf hinaus, dass man lediglich Jugendzentren baut, um die
>Jugend von der Strasse zu haben. Im Jugendzentrum sind sie mehr oder
>weniger weggesperrt. Meistens geht es dort nur um sportliche
>Aktivitäten, um die aufgestaute Energie abzubauen. Das ist einfach zu
>wenig. Jugendzentren könnten auch dafür genutzt werden, um den
>Bildungsstand aufzubessern. Aber da ist man finanziell schon am Ende.

Das siehst du etwas falsch, es geht nicht nur um sportliche Aktivitäten, 
sondern vielmehr um die soziale Eingliederung in eine Gemeinschaft:
Organisieren und leiten von Konzerten, wobei dann Jugendliche zum Auf- 
und Abbau eingebunden werden, Aufräumen, Verkaufen von Getränken, 
Thekendienste. Es wird Essen gekocht, einige organisieren von sich aus 
Fußballtuniere, Fahrten, es wird viel Karten etc. gespielt...
Die Jugend wird schon von der Straße geholt, aber nicht "eingesperrt" 
und nur durch Sportprogramme in ihrer Aggression gemildert.
Gibt es keine Jugendzentren, so geschieht das, was in der Presse dann 
oft hervorgeholt und lauthals kritisiert wird: Jugendlich betrinken sich 
auf Kinderspielplatz, Randale an Bushaltestellen, woraufhin dann solche 
Reaktionen kommen: Beitrag "Wer bezahlt unsere Rente bei DIESER Jugend?"
Es wird immer nur lauthals Kritik geübt, anstatt sich wirklich mal 
Gadanken um den Ursprung solcher Probleme zu machen.
Ich stimme dir zu, dass in der Jugendarbeit (noch) mehr getan werden 
muss,
doch sollte man die Jugendtreffs nicht als asoziale Auffangbecken 
betrachten.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@ Katapulski

;-)
Das ist ja das nette, speziell an diesem Forum. Einer wirft was in den 
Raum und kurze Zeit später driftet die Diskussion ab.
Interessant ist nur die Richtung, fast immer ist es die selbe.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Rufus:

Wie lange willst du dich von diesem Kaputtnik noch verarschen lassen?

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@ empörter Jungendlicher
Ich gebe dir vollkommen Recht, darauf wollte ich ja auch hinaus.
Nur genau das passiert leider nicht in den Jugendclubs, aus Geldmangel.

Meist wird ein Raum gesucht, bissel aufgearbeitet, ein Schild vorn dran 
mit dem Landeswappen, ein Sozialarbeiter abgestellt der ab und zu mal 
nach dem Rechten schaut und das wars dann mit der Jugendarbeit.
Und leider verkommen diese "Jugendclubs" dann wirklich zu "asoziale 
Auffangbecken".

Zu dem Jugend-Thread, es ist nur leider so, dass sich die Fälle von 
Alkoholmissbrauch bei Minderjährigen irgendwie in den Medien häufen.
Nur bleibt die Frage, ob es wirklich mehr geworden ist oder einfach nur 
mehr drüber geschrieben wird. Ich selbst kann es nicht beurteilen.

Autor: empörter Jungendlicher (Gast)
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>Nur bleibt die Frage, ob es wirklich mehr geworden ist oder einfach nur
>mehr drüber geschrieben wird. Ich selbst kann es nicht beurteilen.

Das frage ich mich auch, ich kann mir aber vorstellen, dass es die Fälle 
schon immer gab. Fängt man erstmal an, nach etwas zu suchen, findet man 
immer mehr.
Ich kann nur aus Sicht von "unserem" Treff sagen, dass der Jugendleiter 
alles in Griff hat, es viele Angebote gibt und dass alle zufrieden 
sind...
...nur leider haftet bei uns immer noch der Beigeschmack "asozial" am 
Jugendzentrum, da es beim alten nur Selbstverwaltung OHNE Jugendleiter 
gab, woraufhin es dann wegen starkem Drogenmissbrauch geschlossen 
wurde.(Das war vor 20 Jahren, die Probleme bestanden anscheinend schon 
damals, nur war das komischer Weise nicht so präsent, warum auch 
immer...)

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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@  empörter Jungendlicher

Jepp, das meine ich. Die Idee ist klasse, nur bei der Ausführung geht 
dann das Geld aus und die ganze Sache rutsch ab.

Autor: empörter Jungendlicher (Gast)
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>> Das siehst du etwas falsch, es geht nicht nur um sportliche Aktivitäten,
>> sondern vielmehr um die soziale Eingliederung in eine Gemeinschaft:
>
>Wenn dem so wäre, wäre es doch super. Nur fehlt dazu in vielen Städten
>Geld und Wille. Aber warum muss es immer Geld sein? Ich kenne nicht ein
>Jugendzentrum, wo sich mal die Eltern oder wenigstens die Bürger dieser
>Stadt sozial engagiert hätten. Hauptsache aus dem Auge aus dem Sinn.
>Wenn kein Geld da ist, hilft kein Meckern auf den Staat sondern der
>Griff in die eigene Tasche aber das tut wohl einigen mehr weh.

Wie stellst du dir das vor? Es wird wohl keiner zusätzlich zu den 
Steuern (die ja zum Teil für Jugendarbeit verwendet werden sollten) noch 
extra Geld bezahlen wollen, was ich gut verstehen kann. Auch kann man 
nicht einfach so nebenher, wenn man noch arbeiten muss, Jugendlich 
betreuen oder Veranstaltungen organisiern. Dazu sind schon Jugendleiter 
notwendig, die dafür bezahlt werden und das hauptberuflich machen.
Auch fehlt das Verständnis für die Notwendigkeit von Jugendzentren...
"Warum randalierenden und nicht gesellschaftsfähigen Jugendlichen auch 
noch Räume zur Verfügung stellen?" So in etwa denken die meisten

Autor: Hagen Re (hagen)
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Rufus t. Firefly wrote
>Ach, das sollte man schon konsequent durchdenken. Warum müssen
>Alg-II-Empfänger eigentlich in eigenen Wohnungen leben? Wenn man die
>kasernieren würde, könnte man das Essen in Gemeinschaftsspeisesälen
>verabreichen und müsste den Aufwand mit Essensmarken und -Gutscheinen
>gar nicht erst treiben.

Jo und ich kenne sogar par Orte die man dafür benutzen könnte und bei 
denen der Staat auch garnichts investieren müsste: Buchenwald, 
Ausschwitz usw.
Und statt Lebensmittelkarten könnte man viel Papier und damit Umwelt 
sparen wenn man den ALG II EMpfängern ein Branding auf die Stirn brennt. 
Das wäre weit effektiver als zu Adolf's Zeit die Juden mit'ne Armbinde 
zu zeichnen.
Das meine ich sarkastisch oder zynisch, wohlgemerkt.

Also wenn hier irendwo Geld mit der Gießkanne sinnlos verteilt wird dann 
sind es die Milliaren Euro Subventionen der EU von denen nachweislich 
bis zu 25% verbrecherisch abgezockt werden. Diese Aussage stammt von 
O.L.A.F. eine Ermittlungsbehörde der EU.

Gruß Hagen

Zahlenspiele: ineffiziente Agrarprämien

    * 43 Milliarden € umfasst das EU Agrarbudget.
    * Davon zahlt Deutschland 9,3 Milliarden ein.
    * 25% der Gesamtsumme der in Deutschland ausgezahlten 
EU-Direktzahlungen gehen an 1,1% der Betriebe.
    * 52% der Betriebe müssen mit 8,8% der Prämien auskommen.
    * 2,3 Mio.€ erhielt z.B. Gut Klein Wanzleben bei 3200 ha Land und 
12000 Bullen.
    * Betriebe ab 100 ha erhalten im Schnitt 11.452 € je Arbeitskraft, 
Kleinbetriebe nur 5004 €.
    * Die 18,3% "Großbetriebe Bayerns über 60ha realisierten ihren 
Gewinn 2004 zu 98% über Beihilfen, Betriebe unter 30 ha zu 40%.
    * Müller-Milch allein erhielt 2004 30 Mio aus dem (Bundes-) Fonds 
für ländliche Entwicklung.
    * Der Schweizer Konzern Nestlé bezog 2003/04 fast 44 Mio € an EU 
Subventionen.

Autor: Kinobesucher (Gast)
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Schade heute schon Sendeschluß. Morgen weiter, Ich freue mich auf bestes
Popkornkino..Wer braucht eigentlich noch einen Fernseher, das Progarmm 
hier ist min. 100% besser als jede Talkshow je war :-)
Guten Nacht wünsche ich allen und sammelt mal eure Agumente

Autor: dasich (Gast)
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@ Hagen Re

Da lege ich noch einen drauf:

Mein Vater arbeitet seit 28 Jahren in der gleichen Firma (ca. 220 
Mitarbeiter) als Gewerblicher Arbeitnehmer (Arbeiter), hat also aufgrund 
seiner Firmenzugehörigkeit und einem altem Arbeitsvertrag ein 
einigermaßen gutes Einkommen und ist unkündbar solange er keine goldenen 
Löffel klaut.

Vor einigen Jahren wurden dazu übergegangen ausscheidenede Mitarbeiter 
durch junge schlechter bezahlte Kräfte zu ersetzen. Defacto hatten diese 
jungen Leute Arbeitsverträge mit einem Festgehalt von ca. 1500 
Euro/Brutto für 40 Stunden/Woche. Aber: im Arbeitsvertrag war eine 
Jahresarbeitszeit von 2080 Stunden vereinbart, die zu jeder Zeit von der 
Firma abgerufen werden durfte. Also 365 Tage im Jahr auf Abruf (3 
Stunden "Vorwarnzeit") im 3 Schichtsystem. Privatleben gleich Null.
Aber selbst diese Leute waren noch zu teuer, und so wurden nur noch 
Leute vom Arbeitsamt eingestellt, bei denen das Amt einen Teil des Lohns 
übernommen hat.
Aber auch das war noch zu teuer. Jetzt hat man diese Leute wieder 
"abgegeben" und nimmt nur noch Leute aus Hartz4. Diese armen Gestalten 
arbeiten für ihren ganz normalen Hartz4 Regelsatz (vom Amt bezahlt) und 
bekommen obendrein noch 100,- Euro (in Worten: einhundert) für einen 
Monat (160-170 Stunden) harte körperliche Arbeit.

Effektiv bezahlt jeder Steuerzahler die Arbeitskräfte diese Firma. Und 
die Leute werden nach Strich und Faden verarscht. Die werden wohl nicht 
einfach so zu den Konditionen arbeiten, sondern versprechen sich bei 
"guter Führung" eine Festanstellung, die aber definitiv nicht kommen 
wird.

Ich bin Fassungslos ob solch menschenverachtenden und dreisten 
Verhaltens, das vom Arbeitsamt mit unterstützt wird. Wahrscheinlich um 
die Statstik zu schönen.

Muss ich noch erwähnen, dass jedes 2. bis 3. Jahr eine Flotte von ca. 10 
Firmenwagen (Audi A6/A8) komplett durchgetauscht wird, damit die Herren 
Geschäftsfüherer und Abteilungsleiter angemessen unterwegs sind?

Ich bin auch der Meinung, dass bei Hartz4 usw. zuviel Geld in falschen 
Bahnen landet, aber es sind nicht nur einigen Leistungsbezieher die das 
System ausnutzen.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Und da will man noch behaupten, dass der Kapitalismus die richtige 
Gesellschaftsordnung ist? Es wird Zeit das dieser Staat neu formatiert 
wird. Find ich....

Autor: Frank (Gast)
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> Effektiv bezahlt jeder Steuerzahler die Arbeitskräfte diese Firma.

Die Geschichte ist schwer zu glauben, da Hartz4-Kräfte ausschließlich 
für gemeinnützige Arbeiten eingesetzt werden. Um zu zeigen, dass dies 
kein Märchen ist, kannst du ja mal die Firma nennen sowie die Art der 
Tätigkeit.

Autor: Timo (Gast)
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Also ich habe es eher so verstanden, dass die Arbeiter für einen Lohn in 
Höhe des Regelsatzes plus 100 € arbeiten, aber kein ALG II mehr 
empfangen. Das ist natürlich erlaubt, auch wenn ich das als ziemlich 
unmoralisch ansehen würde!

Autor: Timo (Gast)
Datum:

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> Effektiv bezahlt jeder Steuerzahler die Arbeitskräfte diese Firma.

Wobei das dann natürlich Unsinn ist.

Autor: The Devil (devil_86)
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Wieder was zum Thema:
Bei uns in der Firma wurde heute der Kaffee teurer: von 20 Cent auf 30!!

Autor: dasich (Gast)
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> Die Geschichte ist schwer zu glauben, da Hartz4-Kräfte ausschließlich
> für gemeinnützige Arbeiten eingesetzt werden. Um zu zeigen, dass dies
> kein Märchen ist, kannst du ja mal die Firma nennen sowie die Art der
> Tätigkeit.

Ich muß Dir nichts beweisen. Glaub es oder auch nicht. Ist mir lax.

Auch ich konnte das nicht glauben, als mein Alter damit rüber kam, aber 
da er keinen Grund hat seinem Sohn ein Märchen zu erzählen und er 
außerdem als Ex-Betriebsrat immer noch gute Kontakte hat glaube ich ihm 
das unbesehen.

Wie das geregelt ist zwischen Amt und Firma kann ich natürlich auch 
nicht sagen. Evtl.so eine Art Vereinbarung, dass die Leute sich erstmal 
beweisen sollen?

Im übrigen ist es naiv zu glauben, dass Hatz4-Empfänger nur für 
gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden. Es gibt genug anderslautende 
Beispiele. Ob es nun der kommunale Grünflächenpfleger ist der plötzlich 
durch einen 1Euro Jobber ersetzt wird, oder der Student der für 8 Euro 
die Stunde als Bibliothekar in der Unibibliothek zu teuer war.



Bei uns kostet Kaffee inzwischen 50 Cent :-(

Autor: Frank (Gast)
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> Ich muß Dir nichts beweisen. Glaub es oder auch nicht. Ist mir lax.

Nein, musst du natürlich nicht. Aber dann musst du auch in Betracht 
ziehen, dass man deine Geschichte als Lüge oder Märchen ansieht.

> Im übrigen ist es naiv zu glauben, dass Hatz4-Empfänger nur für
> gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden. Es gibt genug anderslautende
> Beispiele.

Vorsicht mit solchen Aussagen. Man ist dann geneigt, Einiger dieser 
genügenden Beispiele zu sehen. Natürlich mit Quellenangaben und nicht 
"Die Schwester meine Nichte, deren Bruder hat mal beim Frisör gehört..."

Autor: Frank (Gast)
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Und übrigens ist die Pflege kommunaler Grünflächen eine gemeinnützige 
Arbeit. Es steht keinerlei Gewinnabsicht dahinter.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Und übrigens ist die Pflege kommunaler Grünflächen eine gemeinnützige
> Arbeit. Es steht keinerlei Gewinnabsicht dahinter.

Das haben die bislang damit beauftragten Privatunternehmen aber ganz 
anders gesehen.

Autor: Blume - konkret Aster (Gast)
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>Es steht keinerlei Gewinnabsicht dahinter.

Dummerweise wird langjährigen Mitarbeitern einfach nicht mehr der 
Arbeitsvertrag verlängert und durch 1€-Jobber ersetzt. Sowohl im 
Grünbereich als auch im Bereich der Unibibliotheken kann ich das 
bestätigen.

Autor: dasich (Gast)
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> Und übrigens ist die Pflege kommunaler Grünflächen eine gemeinnützige
> Arbeit. Es steht keinerlei Gewinnabsicht dahinter.

Tatsächlich? Wenn eine Gemeinde eine Truppe von 6 Bauhofmitarbeitern zu 
Pfleger der Grünflächen bezahlt,  wollen die Gewinn machen (und zwar 
ihren Lohn). Bislang wurde schon immer ein Mitarbeiter eingespart, dafür 
gab's jedes Jahr einen neuen Zivi. Ersetzt man nun 2-3 weitere 
Mitarbeiter durch Hartz4-Empfänger, mit der Begründung das sei ja 
gemeinnützig, schießt sich der Staat selber ins Knie.

> Vorsicht mit solchen Aussagen. Man ist dann geneigt, Einiger dieser
> genügenden Beispiele zu sehen. Natürlich mit Quellenangaben und nicht
> "Die Schwester meine Nichte, deren Bruder hat mal beim Frisör gehört..."

Kein Problem. Ich ruf Dich an. Wie war Deine Nummer? 555-Schuh?

Ist natürlich auch eine Möglichkeit die Probleme um einen herum zu 
ignorieren. Einfach alles mit der Begründung abstreiten, dass die 
Informationsquelle nicht gesichert sei. Leg Dich wieder hin...

Autor: dasich (Gast)
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> "Die Schwester meine Nichte, deren Bruder hat mal beim Frisör gehört..."

Das wäre dann übrigens mein Neffe... Warum so kompliziert?

Autor: Gewinn (Gast)
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> wollen die Gewinn machen (und zwar ihren Lohn)

Das kommt bestimmt später in der Schule dran, dass Lohn kein Gewinn ist.

Wolltest du nicht zur Untermauerung deiner Behauptung die Firma sowie 
die Tätigkeit nennen? Überzeuge, damit du nicht als Lügner abgestempelt 
wirst.

Autor: Jens (Gast)
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Wollte er eigentlich nicht. Informationen dieser Art haben in öffentlich 
zugänglichen Bereichen des Internets nichts zu suchen. Außerdem wirst du 
mit einer Internetsuchmaschine deiner Wahl dutzende ähnlich gelagerter 
Beispiele finden; sofern es dich wirklich interessiert und du nicht nur 
tollen möchtest.

Autor: Gewinn (Gast)
Datum:

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> Wollte er eigentlich nicht. Informationen dieser Art haben in öffentlich
> zugänglichen Bereichen des Internets nichts zu suchen.

Ach so, na dann kann man ja schließlich alles behaupten. Wenn es nach 
dem Mund geredet wird, wird man schon Zustimmung bekommen.

Autor: H. W. (digger72)
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Ich kann die Aufregung nicht ganz nachvollziehen,
wir haben hier in Deutschland mit die niedrigsten
Lebensmittelpreise in ganz Europa.
Konnte ich erst im letzten Urlaub wieder vergleichen,
(Spanien).

MfG
Digger

Autor: XBox (Gast)
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>. Ersetzt man nun 2-3 weitere
>Mitarbeiter durch Hartz4-Empfänger, mit der Begründung das sei ja
>gemeinnützig, schießt sich der Staat selber ins Knie.


Wieso? Was ist Geiz ist geiler?
1x Harz + 1xVolljob Gärtner

oder

1x Harz + 1x 1Eur.-Job? (+ büschn Stütze dazu)...

Gewinn? - Das macht man in der Spielhölle oder als Manager oder als 
Unternehmer oder als BWL ...



Wer n bisschen Spaß will:
http://www.theyesmen.org/movie

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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H. W. wrote:
> Ich kann die Aufregung nicht ganz nachvollziehen,
> wir haben hier in Deutschland mit die niedrigsten
> Lebensmittelpreise in ganz Europa.
> Konnte ich erst im letzten Urlaub wieder vergleichen,
> (Spanien).

und... hast Du mal denn auch mal die Strompreise verglichen, da kehrt 
sich das Bild wieder um... Man sollte die Lebenshaltungskosten mal im 
gesamten sehen...

Autor: Porschefahrer (Gast)
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Ja und vor allem die Benzinpreise. Ich kann mir kaum noch was zu essen 
leisten, weil mein Porsche zu viel frisst, wenn ich in der Stadt zum 
Protzen rumfahre.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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nimm das Fahrrad, so wie ich...

Autor: Hagen Re (hagen)
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Wasser nicht zu vergessen. Die Deutschen stehen in der EU 
Verbrauchsliste ganz weit oben (6. Platz), wir verbrauchen also wenig 
Wasser, zahlen aber die höchsten Preise. Die Engländer verschwenden pro 
Kopf die doppelte Menge, haben arge Wasserversorungsprobleme und zahlen 
am wenigsten pro Liter.

Gruß Hagen

Autor: dasich (Gast)
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> Das kommt bestimmt später in der Schule dran, dass Lohn kein Gewinn ist.

Für mich persönlich ist mein Lohn ein Gewinn.

> Wolltest du nicht zur Untermauerung deiner Behauptung die Firma sowie
> die Tätigkeit nennen? Überzeuge, damit du nicht als Lügner abgestempelt
> wirst.

Wenn Du meinst ich sei ein Lügner ist mir das gearde noch egal. Du 
kannst Dich auf'n Kopf stellen, trotzdem werde ich den Namen der Firma 
hier nicht nennen.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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dasich wrote:
> Bei uns kostet Kaffee inzwischen 50 Cent :-(

Bei uns 0 cent... aber ich trink kein Kaffe ^^

Autor: The Devil (devil_86)
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Läubi Mail@laeubi.de wrote:
> dasich wrote:
>> Bei uns kostet Kaffee inzwischen 50 Cent :-(
>
> Bei uns 0 cent... aber ich trink kein Kaffe ^^

Wart nur ab, auch bei euch wird der Preis steigen...um mindestens 50% 
g

Autor: GG (Gast)
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>Wenn Du meinst ich sei ein Lügner ist mir das gearde noch egal. Du
>kannst Dich auf'n Kopf stellen, trotzdem werde ich den Namen der Firma
>hier nicht nennen.

Das ist auch nicht ratsam. Unternehmen, welche auf diese Art ihren
Gewinn steigern, mögen es meist nicht da mit in der Öffentlichkeit
aufzutauchen, und reagieren dann evtl. etwas gereizt.

Mir ist ein ähnlicher Fall bekannt, in dem ein Zeitarbeitsunternehmen
sog. "betriebliche Praktika" für Alg2-Empfänger anbot, mit der Option
später einen Einjahresvertrag zu bekommen. Die A.agentur vermittelte
unkontrolliert immer wieder Personen in diese "Praktika" welche, wenn
der besagte Arbeitsvertrag zur Sprache kam, erst ewig hingehalten, und 
schließlich nach einiger Zeit mit fadenscheinigen Begründungen
weggeschickt wurden.
Die Menschen haben in dieser Zeit weiterhin ausschließlich ihr Alg2
bezogen. Für die Firma Arbeitskraft kostenlos.

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hagen Re wrote:
> Wasser nicht zu vergessen. Die Deutschen stehen in der EU
> Verbrauchsliste ganz weit oben (6. Platz), wir verbrauchen also wenig
> Wasser, zahlen aber die höchsten Preise. Die Engländer verschwenden pro
> Kopf die doppelte Menge, haben arge Wasserversorungsprobleme und zahlen
> am wenigsten pro Liter.

Das hat einen ganz einfachen Grund. Die Kosten für den Liter Wasser 
setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Darunter ist auch der, nicht 
ganz unerhebliche, Unterhalt des Wasser/Abwassernetzes. Und dessen 
Unterhalt dürfte fast komplett unahbängig vom durchgeleiteten Wasser. 
Frischwasser müssen wir ja in den meisten Teilen von .de nicht kaufen 
sondern können es in beinah beliebiger Menge aus dem Boden(see) pumpen. 
Dafür fallen nur relativ geringen Kosten (Strom) pro Liter an. Der Rest 
sind Fixkosten.

Matthias

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Das ist auch nicht ratsam. Unternehmen, welche auf diese Art ihren
> Gewinn steigern, mögen es meist nicht da mit in der Öffentlichkeit
> aufzutauchen, und reagieren dann evtl. etwas gereizt.

Das ist doch nicht belang. Entweder tun sie es, dann berichtet man nur 
Tatsachen oder man glaubt, dass sie es tun könnten, weil man sowieso 
einige Abneigungen gegen diese Firma hat.

Seltsam ist eben nur, dass es diese "bekannten" Fälle nie in die 
öffentliche Presse schaffen, wo die doch geradezu darauf wartet.

Autor: GG (Gast)
Datum:

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>Seltsam ist eben nur, dass es diese "bekannten" Fälle nie in die
>öffentliche Presse schaffen, wo die doch geradezu darauf wartet.

Die Presse wartet auf nachgewießene Fälle von Leistungsmissbrauch
durch den Alg2-Empfänger. Deren "Luxusleben" kann dann nach belieben
breitgeklopft und analysiert werden, ohne größere Gegenwehr befürchten
zu müssen. ( Selbstverständlich gibt es Leistungsmissbrauch durch einige
Empfänger, aber das ist kein Argument der weitaus größeren Mehrheit
die grundlegenden Mittel für eine menschenwürdige Existenz zu 
verweigern. )

Nun und außerdem, ich bin nicht die Presse, und @dasich wahrscheinlich
auch nicht. Selbst wenn ich den Namen der betreffenden Beteiligten
bekannt gäbe; könnte ich meine obige Darlegung keineswegs anhand von
Dokumenten oder ähnlichem Material beweisen.

Autor: Gast (Gast)
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Mi anderen Worten: Hauptsache gemeckert und behauptet, aber nichts 
dagegen getan. Und wer nichts dagegen tut, befürwortet es 
stillschweigend.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Gast wrote:
> Mi anderen Worten: Hauptsache gemeckert und behauptet, aber nichts
> dagegen getan. Und wer nichts dagegen tut, befürwortet es
> stillschweigend.

"Wer schweigt scheint zuzustimmen"

Autor: dasich (Gast)
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> Mi anderen Worten: Hauptsache gemeckert und behauptet, aber nichts
> dagegen getan. Und wer nichts dagegen tut, befürwortet es
> stillschweigend.

Billige Argumentation. Nen bischen Polemik kann ich auch:

Hast Du schon etwas gegen die rechten Tendenzen im Osten getan, oder 
gegen die Erderwärmung, oder gegen Kindesmissbrauch? Befürwortest Du 
diese Dinge  stillschweigend?

Autor: GG (Gast)
Datum:

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>Mi anderen Worten: Hauptsache gemeckert und behauptet, aber nichts
>dagegen getan. Und wer nichts dagegen tut, befürwortet es
>stillschweigend.

Ist für mich nicht eindeutig interpretierbar, daher antworte ich in
mal in zwei Absätzen.

1.) "dagegen getan" bezieht sich auf die Alg2-Empfänger, gegen die "wer"
     etwas "tun" muß. Was wollen wir denn GEGEN diese Menschen tun? 
Ihnen
     auf gut schwäbisch 's Mäul verkleischdre um den Nahrungsmittel und
     Trinkwasserverbrauch zu reduzieren, oder ein Verbot bestimmter
     Konsumgüter ( speziell Unterhaltungselektronik ) für nicht
     produktive Personen erlassen ? Oder der ganz große Plan, wir
     sprechen den Betroffenen ihr Existenzrecht als Menschen ab, und
     entsorgen das Problem auf die gute alte Weise, Eine ENDgültige
     LÖSUNG. Möchten wir das? Ich möchte es nicht.

2.)  Sie meinen die antisozial handelnden Unternehmen, gegen die 
wiederum
     "wer" etwas tun sollte. Hier haben Sie recht. "Der" allerdings was
     tun könnte, ist genau jener, welcher durch die Gesetzgebung alles
     genau so eingerichtet, wie es jetzt ist. Daher ist das ausnutzen
     der Alg2-Empfänger, und damit aller Sozialabgaben Zahlenden, ein
     gewünschter oder zumindest akzeptierter Zustand.

Kurzum, die wirtschaftlich schwächsten Teile der Gesellschaft weiter
nach unten zu drücken, ist mangels Spielraum kaum noch möglich, und 
zumal
in anderen Teilen unserer politischen Kaosbaustelle Geld offenbar keine
Rolle spielt, auch nicht Notwendig.

Autor: Jupp (Gast)
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Wenn er den Namen der Firma nennt, muß er damit rechnen, dass sich eben 
diese Firma juristisch zur Wehr setzt. Verleumdung, üble Nachrede, 
Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen sind nur einige Begriffe, die 
relevant sein könnten. Egal, wer jetzt im Recht ist, der Aufwand und die 
Nerven stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Ein Unternehmen sitzt 
immer am längeren Hebel, sowohl finanziell als auch zeitlich und den 
Glücksfaktor "Richter" darf man auch nicht außer Acht lassen. Denn die 
wenigsten Gesetze sind eindeutig und wir können ja fast täglich, wie "Im 
Namen des Volkes" völlig unverständliche Urteile gesprochen werden.

Autor: Frank (Gast)
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> Verleumdung, üble Nachrede, Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen

Wenn es dieser Tatsache entspricht, wobei er es hier ja nennen könnte, 
wo ja eh die meisten anonym unterwegs sind.

Man sollte einfach auf solche Behauptungen nichts geben. Ist wie BILD 
lesen.

Autor: Jupp (Gast)
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Mal ne Frage, wenn er den Namen jetzt genannt hätte, und dann? Würdet 
ihr (du) dann da anrufen und fragen, ob es wirklich so ist? Oder wie 
jetzt, ich raff's nicht.

>wo ja eh die meisten anonym unterwegs sind

Ein Anzeige genügt, und der Forenbtreiber muß auf Verlangen der 
Staatsanwaltschaft die IP rausrücken => anonym?

Autor: Frank (Gast)
Datum:

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Man könnte dem nachgehen und das das öffentlich machen. Aber es ist 
natürlich klar, oben vertritt man wegen ein paar Cent die Ärmsten, kommt 
es aber mal richtig zur Sache, geht es mal richtig um Ausbeutung, dann 
wird der Schwanz eingekniffen  und man buckelt durch die Gegend. Das ist 
äußerst feige. Niemand möchte die Interessen der Ärmsten vertreten. 
Deshalb wird sich auch nie was ändern.

Diese Art der Ausbeutung muss veröffentlicht werden. Das hat nichts mit 
Verleumdung zu tun, denn es scheint ja wahr zu sein.

Dadurch kann man schon das Thema mit den Lebensmittelpreisen nicht ernst 
nehmen.

Aber was mich viel mehr interessiert, woher weiß er, dass es 
ALG-2-Empfänger sind. haben die eine Binde um den Arm, steht es auf dem 
Rücken. Ach ich weiß, er hat sie gefragt und sie haben es gesagt. Ja ja.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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> Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei!

Versuch's mal mit Arbeiten.

Autor: Jupp (Gast)
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>Versuch's mal mit Arbeiten.

Der war gut!

Autor: Ludger (Gast)
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Nicht ungerecht werden. Es gibt ALGII-ler die arbeiten wollen und nicht 
kriegen. Trotz guter Ausbilung. Grund: Geburtsdatum vor 1960.

Autor: Gast (Gast)
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>> Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei!

> Versuch's mal mit Arbeiten.

Ich würde eher sagen, dass es eine soziale Schweinerei ist, dass die 
Mitmenschen nicht helfen wollen. Wir haben keine DDR, wo sich der Staat 
um alles kümmert. Das wollen die meisten auch nicht (außer den anderen 
10 Mio). Wie wäre es mit Nachbarschaftshilfe? Wie wäre es mit 
gemeinsamen Abenden, gemeinsam etwas unternehmen? Mit Geld löst man 
keine Probleme, man schafft nur welche.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Das hat einen ganz einfachen Grund. Die Kosten für den Liter Wasser
> setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Darunter ist auch der, nicht
> ganz unerhebliche, Unterhalt des Wasser/Abwassernetzes. Und dessen
> Unterhalt dürfte fast komplett unahbängig vom durchgeleiteten Wasser.


Das stimmt nur bedingt, hier in HH werden in einigen Stadtteilen sehr 
aufwändig die Abwasserkanäle umgebaut, weil aufgrund des Wassersparens 
der Anwohner die Menge an Abwasser nicht ausreicht, um einen 
ordentlichen Abfluß zu garantieren.
Man versucht also sparsam zu sein, auch weil es dem eigenem Geldbeutel 
zugute kommt, zahl am Ende aber wieder drauf, weil die Kosten für Umbau 
und Erhalt der Netze steigen. Beim Frischwasser ist es - glaube ich - 
doch auch so, das eine bestimmte Menge durchfließen muß um Bakterien und 
Keimen keine Chance zu geben, oder irre ich mich da?

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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> Hier in HH werden in einigen Stadtteilen sehr aufwändig die
> Abwasserkanäle umgebaut, weil aufgrund des Wassersparens
> der Anwohner die Menge an Abwasser nicht ausreicht, um einen
> ordentlichen Abfluß zu garantieren.

In Berlin wird von den Wasserwerken im Sommer gezielt Trinkwasser in die 
Kanalisation eingeleitet, um die sonst trockenfallenden Leitungen zu 
spülen. Unterhalb eines gewissen Durchsatzes bleibt die Scheisse halt 
liegen ...

Als vor teilweise über hundert Jahren diese Rohrleitungssysteme 
projektiert wurden, rechnete halt niemand mit 6l-Spülkästen ...

Autor: Hagen Re (hagen)
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Gleiches gilt für Thüringen. Die Thüringer sind deutsche Meister im 
Wassersparen zahlen aber den höchsten Preis fürs Wasser. Das liegt eben 
am mehrfach überdimensioniertem und modernem Leitungs- und 
Aufbereitungssystem.

Gruß Hagen

Autor: SNT-Opfer (Gast)
Datum:

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Und zum Teil wurden in den (ehemals) neuen Bundesländern in der Nähe 
einiger Ortschaften riesige Wasserwerke und Kläranlagen hingepflanzt, 
die locker für eine grössere Stadt langen.
Da die normal nicht annähernd ausgelastet werden (Soviel "Kacke" 
produziert ein 1000 Seelen Dorf nicht) wurden halt flux 
Hochdruck-Kacke-Pipelines gebaut, die das Klärwerk mit Abwasser aus 
teilweise 20 Km entfernten Ortschaften versorgen.

Ähnliches ist auch mit Müllverbrenungsanlagen geschehen....
Wer sich da alles aus EU-Mitteln den Allerwertesten vergoldet hat, nee.

Autor: Gast (Gast)
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> Soviel "Kacke" produziert ein 1000 Seelen Dorf nicht

Dafür riesige Klumpen Scheiße. Was da an brauner Kacke rumläuft, ist ja 
nicht mehr normal.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
Datum:

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Grien....
Das wäre mal ein Ansatz, die Pumpen dürften kräftig genug sein um auch 
diese "Braune"-Kacke zu befördern.

Autor: crazy horse (Gast)
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jammert nicht über die "braune Kacke" (mir gehen sie auch mächtig gegen 
den Strich) - fragt euch lieber, woher und warum kommen sie? Keiner wird 
als Nazi geboren. Man steht vor einem Monster von Staat, hat die Wahl 
zwischen Pest, Cholera und und anderen schlimmen Krankheiten (CDU/CSU, 
SPD, Grün, FDP und neuerdings die linke Fontaine), Probleme lösen können 
sie alle nicht, sondern denken einzig und allein an die nächste Wahl, 
für die wirklichen Probleme interessiert sich keiner. Und dann kommen 
ein paar weitere Dummbeter, versprechen, dass alle Probleme von 
Ausländern kommen, bieten Hilfe, Gleichgesinnte, scheinbare Auswege aus 
der persönlichen Misere. Und der Minderbemittelte fühlt sich verstanden 
und macht voller Inbrunst mit. Ne Lösung des Problems habe ich leider 
auch nicht.

Autor: Agamemnon (Gast)
Datum:

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Vollste Zustimmung!

Heute Morgen in der Zeitung war wieder zu lesen, dass Beck erneut über 
ein Verbot der NPD nachdenken will bzw. fordert, dass andere darüber 
nachdenken sollen. Nicht, dass ich die Geschehnisse gut finde, ganz im 
Gegenteil. Aber wenn sich dann ein Politiker hinstellt, und in 
Deutschland ein generelles Problem bez. Ausländerfeindlichkeit sieht, 
dann läuft echt was falsch.

Aus anderen Richtungen bemängelt man den starken Zulauf zur Linken 
Partei. Verdammt nochmal, dann sollen die Parteien endlich mal anfangen 
eine Politik zu machen, mit der das Volk auch leben kann und nicht 
darauf spekulieren, dass die Wählerinnen und Wähler aus Bequemlichkeit 
oder Unwissenheit ohnehin eine der beiden Hauptparteien wählen werden.

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Hinzu kommt ja die lokalisierung des "braunen" Problems.
Es sind genau die Regionen, die die "grossen" Parteien schon 
abgeschrieben haben.
Wenn ich dann noch an das Heiligendamm-Theater denke, mitten in einer 
Region mit einer der höchsten Arbeitslosenquote so eine Aktion 
abzuziehen...
Da kann man den Leuten gleich ins Gesicht spucken.

Es ist völlig klar, dass dort die Menschen leicht manipulierbar sind und 
den braunen Gelumpe hinterher rennen. Die "kümmern" sich ja wenigstens 
um die Leute.
Erschütternd ist nur die Tatsache, das die Leute aus der Geschichte nix 
gelernt haben.

Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
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Die Lebensmittelpreise werden noch weiter steigen, ganz einfach weil 
diese eben Lebenswichtig sind. Ohne Nahrung würden wir verhungern, also 
wird das kräftig ausgenutzt.
Diemeisten der heute angebotenen lebensmittel könnte man schon ruhig als 
Schadstoffabfall deklarieren, brot schimmelt innerhalb 3 tagen, Brötchen 
sind den nächsten Tag nur noch durch stundenlanges Kochen weichzukriegen 
und über die Inhalsttsoffe der Wurst reden wir mal vorsorglich lieber 
nicht.

Schaut Euch doch mal in die Läden um, die Packungen von Wurst und Käse 
usw werden immer kleiner, erst 400gr Käse zu 1,69 , dann 300gr und jetzt 
sogar nur noch 250gr fast zum alten Preis, Wurst gibt es inzwischen in 
88gr (!) packungen..
Milch ist auch im eigentlichen Sinne gar keine Milch mehr, sondern nur 
noch produktionsabfall. ( Wasser und etwa 1,5 % Fett) dafür sollen wir 
nun auch schon 60 Cent löhnen? dievorher enthaltenen Inhaltstoffe wie 
Butter; Rahm und sonstige Nährstoffe wurden komplett entfernt.

Und so wird es weitergehen..

das ganze ist durch gezielte massenverdummung erreicht worden, zb 
Rinderwahnsinn (angeblich) danach wurde Rindfleisch astronomisch teuer, 
jetzt mal wieder das Sommertheater Vogelpest, wetten das Geflügel auch 
teuere werden soll? Und zu guter letzt noch die Chinesen, die angeblich 
alles aufkaufen.
Wo bleibt eigentlich die Schweinepest-Show??? Wäre mal wieder fällig, 
damit das Schweinefleisch auch teurer werden kann (Ironie Off)


Es ist eine gezielte Verknappung inm Gange, damit der Preis nach oben 
korrigiert werden kann. Anstelle die Produktionsüberschüsse zu verkaufen 
werden diese vernichtet (sogenannte Quotenregelung der EU) Bauern 
erhalten Prämien, wenn sie ihre Felder nicht mehr bewirtschaften.


Zu der braunen Mitbevölkerung:

Nicht alles immer so einseitig sehen, entweder man verbietet alle 
radikalen parteien (Links, rechts) oder man hält sich da raus.
Der angebliche Ausländerhass ist zum teil berechtigt, ich sehe es selbst 
wie sich manche "Integrationsunwillige Mitbürger" hier 
aufspielen,andersherum gesagt wären wir für solches benehmen in deren 
heimatländern schon längst verknastet oder zumindest verkloppt worden.
Und wenn solch ein Aussengeländer deutsche Frauen ungefragt an die 
Wäsche gehen (ey komm , ich will dich f..) gibts logischwerweise was auf 
den Zünder, das ist absolut kein "Ausländerhass sonder einfach eine 
Verteidigung.

Platinenbauer

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Erschütternd ist nur die Tatsache, das die Leute aus der Geschichte nix gelernt 
haben.

Da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben!
Langsam aber sicher sind wir bei Generationen angelangt, deren Eltern 
und schon gar nicht sie selber die direkten Auswirkungen des Krieges 
(Armut, Hunger..) am eigenen Leib erfahren haben oder dies von den 
Eltern vermittelt bekommen haben.
Nun sehen sie ihre Situation (Arbeitslos), sehen z.B. im TV dass 
ausländische Fachkräfte geholt werden sollen, desweiteren sehen sie 
ständig Dokumentationen von 1933 bis 1945. Der simple Gedankengang "das 
war damals doch gar nicht schlecht" lässt da nicht lange auf sich 
warten.
Wenn nun einer kommt und den mit entsprechenden Parolen und 
Versprechungen 'anfüttert', dann ist ein weiterer Mitläufer geboren.

Autor: Gast (Gast)
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Keine Ahnung, in welchem Landesteil du einkaufen gehst, hier hat die 
Milch 3,8% Fett und kostet schon immer 89 Cent das Liter. Meistens ist 
diese Milch schnell ausverkauft. Und das bei den vielen armen Deutschen. 
Es gibt zudem nicht nur eine Milch. Es gibt die billigen Alditüten, es 
gibt Frischmilch, es gibt Biomilch. Für jeden Geldbeutel ist was dabei.

Brot gibt es bei jedem Bäcker, selbst Aldi wird von sehr guten 
Bäckereien beliefert, zumindest hier im Süden. Fast jede Bäckerei stellt 
auf Biobrot um. Da kosten eben 500g und die 2 EUR. Und was das schlimme 
ist, man muss sich beeilen, sonst ist von den armen Deutschen alles 
weggekauft.

Wenn ich mir die Einkaufswägen der Deutschen im Supermarkt anschaue, 
sehe ich nur Wohlstand. Prall gefüllte Einkaufswägen mit Sachen, die 
bestimmt für drei Familien reichen würden.

Ich finde, die Preise sind noch viel zu billig, denn dadurch wird auch 
nur billige Ware produziert, Wer glaubt, es wird billige Ware teuer 
verkauft, der irrt sich gewaltig. Er kann ja mal gerne das Gemüse bei 
Lidl z.B. mit dem des lokalen Gemüsehändlers vergleichen.

Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
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wobei die letzte indische grencard-Aktion voll in die Hose gegangen ist.
bei ca 12 Millione Arbeitslosen kann ich mir absolut nicht vorstellen, 
das da nicht ein einziger Akademiker dabei ist.

Oder... es ist Methode, denn ein Inder bekommt garantiert viel  weniger 
Gehalt als ein deutscher Spezialist.

Und als beispiel:
Ihr kommt morgens in die Firma und bekommt den "Laufzettel" Zufällig 
seht ihr an eurem Arbeitsplatz einen Gastarbeiter....
So und nun werdet ihr mit Sicherheit nicht mehr so positiv denken, oder?

Platinenbauer

@ Gast (gast)

sicher, aber es gibt viele die das nötige Kleingeld nicht mehr haben, 
die müssen dan  billig einkaufen.
Selbst 3,5 % Milch ist nur Dreck, ich bin auf dem lande groß geworden, 
weißt du eigentlich wie frische richtige Kuhmilch schmeckt?? Ein 
Unterschied zwischen tag und nacht.
Brot kam auch auch mal 1,10 mark beim Bäcker, heute fast 3 Euro (6DM 
oder 12 mark grob gerechnet)

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wenn ich mich recht erinnere muss ein auländischer Ingenieur ein 
Brutto-Jahresgehalt von 85000€ (!) nachweisen, um bleiben zu können.

Aber das war damals Schröders unerfüllter Inderwunsch. :))

Autor: SNT-Opfer (Gast)
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Soll doch auf 65k abgesenkt werden....

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>>> Das ALG-II hier nicht anzupassen ist eine soziale Schweinerei!
>
>> Versuch's mal mit Arbeiten.
>
> Ich würde eher sagen, dass es eine soziale Schweinerei ist, dass die
> Mitmenschen nicht helfen wollen.

Die Grundidee ist nicht schlecht, nur die Ausführung des Gedankens ist 
armseelig.

Sieh dir z.B. die Fusionitis in der Wirtschaft an: Ein Riesenkonzern 
schluckt den andern und blättert dafür mal eben 30-40 Mrd. € auf den 
Tisch des Hauses. Wo kommen die her?

Wirtschaft ist bekanntlich ein Nullsummenspiel. Wenn einer einen 
Riesenhaufen ansammelt, dann fehlt der anderen.

Genau darin liegt die kritisierte schlechte Ausführung des Gedankens: 
Warum sollen die, die mit zu der Gruppe gehören, denen die 30-40 Mrd. € 
fehlen, für andere Opfer - denen es zugegebenermaßen noch dreckiger geht 
- aufkommen, während die Räuber, die nicht mehr wissen, wohin mit der 
Kohle, garnicht als 'Mitmenschen' in Betracht gezogen werden.

Zur sozialen Schweinerei kommt also noch kapitale Dummheit der 
Beraubten, die die Schweinerei erst möglich macht...


http://de.wikipedia.org/wiki/Nullsummenspiel

Autor: Jorge (Gast)
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Das muss man nicht mitmachen, auch mit etwas mehr Geld in der Tasche. 
Heute ist ein Arzt mit 2 Kindern und Anstellung in der Klinik 
Hartzkratzer, sicher der Professor kriegt mehr aber die ham echt Grund 
zu jammern.

->Konkurrenz drückt die Preise.

Der Heizöl-/Stromlieferant merkt, dass die Leute sparen und dass es ihm 
an Geld fehlt. Das wird kurzerhand der Preis erhöht. Preissenkungen 
werden mit moderaten Steigerungen bedacht, Preissteigerungen werden voll 
durchgereicht und da noch was drauf.

Was mir auffällt ist, dass die Qualität und das Spektrum bei den 
Nahrungsmitteln sinkt. Aldi ist mittlerweile nicht mehr der billigste.

Autor: Gast (Gast)
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> Selbst 3,5 % Milch ist nur Dreck, ich bin auf dem lande groß geworden,
> weißt du eigentlich wie frische richtige Kuhmilch schmeckt??

Zeig doch mal ein paar Beweise, dass die 3,5%ige Frischmilch nur Dreck 
ist.

Und was glaubst du, woraus die Milch im Supermarkt ist? Wenn es doch nur 
Dreck ist, warum regen sich dann die Milchbauern auf? Ist doch angeblich 
keine Milch mehr in der Milch, sondern nur noch Wasser und Fett.

Aber eher sollte man frische Kuhmilch vermeiden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Milch

Autor: Gast (Gast)
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> Wirtschaft ist bekanntlich ein Nullsummenspiel. Wenn einer einen
> Riesenhaufen ansammelt, dann fehlt der anderen.

Selten so einen Schwachsinn gelesen. Dann dürfte es keine 
Win-Win-Situationen geben. Lies erst mal ein volkswirtschaftliches Buch, 
dann weißt du, wie Gewinne und Mehrwert erwirtschaftet wird und wie die 
Wirtschaft i.a. fuinktioniert. Und nein, es geschieht nicht dadurch, 
dass man anderen Geld wegnimmt. Die Summe des Geldes ist keine 
Konstante.

Autor: Jorge (Gast)
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@Uhu
>Wirtschaft ist bekanntlich ein Nullsummenspiel. Wenn einer einen
>Riesenhaufen ansammelt, dann fehlt der anderen.

Das ist genau der Fehler in der Denke der Sozialisten, das sind 
Neidversager, ihr System gescheitert. Nullsummenspiele gibts nur an der 
Uni. Geld und der Gegenwert sind skalierbar.

Wenn alle mehr leisten, dann geht es allen besser. Also genauso viel 
Geld bei viel besseren Lebensbedingungen. Nur wer keine Aufgabe hat der 
geht sich selbst auf den Geist.

Was du meinst ist die Bürokratenarbeit da hat niemand etwas davon.

Autor: The Devil (devil_86)
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Ich find den Beitrag vom Uhu auch reichlich verwirrend...

Autor: Gast (Gast)
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> Was mir auffällt ist, dass die Qualität und das Spektrum bei den
> Nahrungsmitteln sinkt. Aldi ist mittlerweile nicht mehr der billigste.

Uff, Jorge. Aldi ist nicht das Maß der Dinge und sie brüsten sich selber 
damit, ein kleines Sortiment zu haben. Wenn du ordentlich Wurst essen 
willst, geh zu deinem Metzger oder zum Türken oder zum Italiener. Käse 
findest du in jedem besseren Supermarkt (nicht Aldi, Lidl oder die 
anderen Billigheimer) wie z.B. Globus, Kaufland oder Edeka. Da kannst du 
dich aus einem reichhaltigen Sortiment bedienen. Brot gibt es beim 
Bäcker und Gemüse beim Gemüsehändler. Es muss nicht alles von Aldi sein.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Wenn alle mehr leisten, dann geht es allen besser. Also genauso viel
> Geld bei viel besseren Lebensbedingungen. Nur wer keine Aufgabe hat der
> geht sich selbst auf den Geist.

Genau und deshalb ist man auch bemüht, dass dritte Welt-Länder mal 
hochkommen, denn das sind die Konsumenten von Qualitätswaren von morgen. 
Ein armer Afrikaner wird sich keine deutsche Maschine leisten können. 
Deshalb ist es auch totaler Nonsens zu behaupten, man wolle die dritte 
Welt-Länder klein halten. Das mag bei einigen das Gedankengut sein, 
wirtschaftlich sinnvoll ist es nicht.

Wir brauchen da nur in unserem Land zu schauen. Menschen die kein Geld 
haben, konsumieren weniger. Ihnen Geld geben, macht kein Sinn, ihnen zu 
zeigen, wie man Geld verdient um so mehr.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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The Devil wrote:
> Ich find den Beitrag vom Uhu auch reichlich verwirrend...

Könnte man das auch so ausdrücken: "Darüber habe ich bisher nicht 
nachgedacht."?

Aber du kannst es ja nachholen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Nochmal zum Nullsummenspiel:

Die Gesamtsumme ist die Menge aller verfügbaren Güter.

Mehr als die kann man bekanntlich nicht verteilen. Und ehe Plattköpfe 
wie Gast ein unüberlegtes "Selten so einen Schwachsinn gelesen." von 
sich lassen, sollten sie vielleicht einfach mal ihr Hirn anwerfen und 
nachdenken.

Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

Autor: Gast (Gast)
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> Die Gesamtsumme ist die Menge aller verfügbaren Güter.

Und die ist bekanntlich nicht konstant.

Aber  Uhu Uhuhu (uhu) ist ja bekannt für seinen Unsinn.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>> Die Gesamtsumme ist die Menge aller verfügbaren Güter.
>
> Und die ist bekanntlich nicht konstant.

Ich habe nicht behauptet, daß sie konstant ist.

Aber ich behaupte, sie ist weder unendlich, noch muß sie immer nur 
wachsen. Das reicht schon, um meine Aussagen zu begründen.

Wir können leider keine zweite Erde aus dem Keller holen...

> Aber  Uhu Uhuhu (uhu) ist ja bekannt für seinen Unsinn.

Na ja, nicht alles, was DU nicht verstehst ist Unsinn...

Autor: Jorge (Gast)
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@uhu
>Die Gesamtsumme ist die Menge aller verfügbaren Güter.

Der Witz ist doch, dass man Güter herstellen kann.

Wenn dir dein Bruder das Snickers wegfrisst, dann hast du natürlich 
recht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jorge wrote:
> Der Witz ist doch, dass man Güter herstellen kann.

Das ist in der Tat ein guter Witz: Zur Herstellung von Gütern braucht 
man Rohstoffe und die sind bekanntlich nicht unbegrenzt verfügbar...

Autor: Gast (Gast)
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Uhu Uhuhu (uhu) wrote:

> Das ist in der Tat ein guter Witz: Zur Herstellung von Gütern braucht
> man Rohstoffe und die sind bekanntlich nicht unbegrenzt verfügbar.

Auf der Erde sind manche Rohstoffe begrenzt aber viele gibt es im 
Überfluss. Wissen z.B. ist auch ein Rohstoff. Der ist bei den meisten 
unbegrenzt, bei dir habe ich so meine Zweifel :-)

Lies ein gutes Buch über Volkswirtschaftslehre, dann wirst du 
feststellen, dass die Wirtschaft eben kein Nullsummenspiel ist.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Auf der Erde sind manche Rohstoffe begrenzt aber viele gibt es im
> Überfluss.

Das ist eine Illusion. Die Erde ist endlich und damit ist alles endlich, 
was sich auf der Erde abspielt...

> Wissen z.B. ist auch ein Rohstoff.

Auch das ist ein Trugschluß: Wissen kann man nicht essen, vor allem, 
wenn man nichts hat, woraus man sich was zu Essen machen kann...

> Der ist bei den meisten unbegrenzt, bei dir habe ich so meine Zweifel :-)

Wie gesagt: Entroste erstmal dein Hirn, ehe du hier deine 
Unverschämtheiten losläßt.

> Lies ein gutes Buch über Volkswirtschaftslehre, dann wirst du
> feststellen, dass die Wirtschaft eben kein Nullsummenspiel ist.

Lesen allein reicht nicht - man muß es auch verstehen. Und mit Verlaub, 
da klemmts bei dir.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Nachtrag zu Beitrag "Re: Lebensmittelpreise"

Maßgeblich ist die zu einem Zeitpunkt verfügbare Menge an Gütern - die 
ist fix.

Erstaunlich ist, daß Leute, die recht erfolgreich mit Stromkreisen 
arbeiten, nicht im Stande sind, den Gedanken des Kreislaufes auf die 
Wirtschaft anzuwenden...

Die Menge der verfügbaren Güter entspricht im Stromkreis der Energie.

Denkt die Analogie einfach mal weiter...

Autor: MSP430 (Gast)
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> Maßgeblich ist die zu einem Zeitpunkt verfügbare Menge an Gütern - die
> ist fix.

Und wie groß ist dieser Zeitpunkt?In deinem Fall nämlich Null Sekunden 
groß und damit irrelevant. Das hat keinerlei praktische Bedeutung, da 
die Wirtschaft nie im Stillstand is6.

Finde dich damit ab, dass die Wirtschaft kein Nullsummenspiel ist und 
das es auch Win-Win-Situationen gibt, die ja selber dein verlinkter 
Wikipedia-Artikel beschreibt. Da helfen die auch nicht die Ausreden und 
Ausweichungen zu den Rohstoffen weiter. Deine Aussage war einfach 
falsch.

Autor: Gast (Gast)
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> Das ist eine Illusion. Die Erde ist endlich und damit ist alles endlich,
> was sich auf der Erde abspielt...


Uhu Uhuhu (uhu), was für ein begrenztes Wissen du hast, das ist schon 
erstaunlich. Zum einen machst du dich an der Erde fest, obwohl es 
genügend Quellen im Universum gibt, zum anderen definierst du einen 
Zeitpunkt, der, wie MSP430 schon richtig erkannt hat, nicht existent 
ist. Zum anderen vergisst du, dass die Erde, wenn du dich daran 
festhalten willst, jährlich genügend Material durch Meteoriten bekommt. 
Teile der heutigen Ressourcen stammen wohl daher.

Zum anderen gibt es Produkte, die sich nicht in materiellen Gütern 
messen lassen, wie z.B. Arbeitskräfte, Absolventen einer Hochschule usw. 
Dabei ist die Ressource das Wissen. Ist eigentlich ganz einfach zu 
verstehen.

Du solltest doch wohl lieber mal ein ordentliches Buch zu diesem Thema 
lesen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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MSP430 wrote:
>> Maßgeblich ist die zu einem Zeitpunkt verfügbare Menge an Gütern - die
>> ist fix.
>
> Und wie groß ist dieser Zeitpunkt?In deinem Fall nämlich Null Sekunden
> groß und damit irrelevant. Das hat keinerlei praktische Bedeutung, da
> die Wirtschaft nie im Stillstand is6.

Das scheint wirklich schwierig zu sein... Erklär mir doch mal, wie du 
heute ein Brot essen willst, das erst übermorgen gebacken wird.

> Finde dich damit ab, dass die Wirtschaft kein Nullsummenspiel ist und
> das es auch Win-Win-Situationen gibt, die ja selber dein verlinkter
> Wikipedia-Artikel beschreibt.

Das ist ein guter Einwand. Allerdings kann man in einer 
Win-Win-Situationen auch nicht mehr, als die Gesamtsumme unter den 
Spielteilnehmern aufteilen.

Der Wikipedia-Autor hat i.S. Win-Win-Situationen allerdings einen 
kleinen Denkfehler gemacht: Er bezieht nicht das gesamte System in das 
'Spiel' ein, sondern nimmt einen Ausschnitt daraus. Wenn die Menge des 
zu verteilenden begrenzt ist, es aber nur Gewinner gibt, dann muß von 
außen was zugeführt worden sein - das muß dann bekanntlich bei anderen 
in der Bilanz fehlen, wenn man davon ausgeht, daß nicht der Liebe Gott 
seine Finger im Spiel hat.

> Da helfen die auch nicht die Ausreden und Ausweichungen zu den
> Rohstoffen weiter.

Das ist keine Ausrede. Allerdings widerspricht meine Argumentation ganz 
entschieden der offiziellen Ideologie vom Grenzenlosen Wachstum. Nur daß 
die auf tönernen Füßen steht, wollen viele immer noch nicht merken...

Am vergangenen Samstag kam auf dem Deutschlandfunk eine Sendung mit dem 
Titel: "Lange Nacht der Lebensgrundlagen". Die befaßte sich drei Stunden 
lang genau mit dem Thema.

Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der sie aufgenommen hat. Wer 
ernsthaftes Interesse hat, kann mir ja eine Mail schicken, vielleicht 
kann ich ja was vermitteln...

Autor: Peter (Gast)
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>> Wissen z.B. ist auch ein Rohstoff.

> Auch das ist ein Trugschluß: Wissen kann man nicht essen, vor allem,
> wenn man nichts hat, woraus man sich was zu Essen machen kann...

Natürlich ist Wissen ein Rohstoff. Zu den materiellen Rohstoffen, 
braucht man auch intellektuelle Rohstoffe, um ein Produkt zu fertigen. 
Aus einem Haufen Gemüse wird kein Essen, wenn Rohstoff Wissen fehlt.

Das kann man jedoch nur verstehen, wenn man eine Hochschule besucht hat 
und dort gelernt hat, wie wichtig Wissen in unserer heutigen Zeit ist.

Aber man muss auch  Uhu Uhuhu (uhu) verstehen. Laut dem Artikel hier 
wissen viele nicht, was Wissen eigentlich ist:
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/131006.html

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wissen ist 'kondensierte Materie'. Es zu erlangen, werden Güter 
verbraucht. Gesammeltes Wissen sind also in der Vergangenheit 
produzierte Güter, die in eine andere Form umgesetzt wurden. Womit wir 
wieder bei der Materie sind, ohne die nichts geht und die in der zur 
Güterproduktion brauchbaren Form eben nicht unbegrenzt und schon 
garnicht mühelos erlangbar in unserer Umgebung vorhanden ist.

Mit anderen Worten: Vom Denken allein wird der Philosoph nicht satt.

Autor: Jorge (Gast)
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@Uhu

>Wissen ist 'kondensierte Materie'.

War doch noch was mit 'Energie'.  Natürlich stammt alle Energie entweder 
von der Sonne oder aus dem Urknall. Bestimmt wurden Bodenschätze und 
Menschen in der Vergangenheit ausgebeutet.

Der Wahlslogan "nimm' den Reichen das Geld weg, dann reicht es dem Uhu 
und allen anderen und auch seinen Nachkommen bis ans Ende aller Tage" 
stimmt aber auch nicht. Damit wollte er nur deine Stimme um sich in 
Rente abzusetzen. Bei dir hat er so einen Dummen gefunden.

Auch wenn du irgendwo recht hast sind noch längst nicht alle 
Möglichkeiten ausgeschöpft das Leben auf diesem Misthaufen Erde für 
viele Menschen zu verbessern.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jorge wrote:
> Der Wahlslogan "nimm' den Reichen das Geld weg, dann reicht es dem Uhu
> und allen anderen und auch seinen Nachkommen bis ans Ende aller Tage"
> stimmt aber auch nicht.

Es geht nicht um 'nimm weg', sondern es geht um gerechte Verteilung.

Wie soll der Wirtschaftskreislauf denn funktionieren, wenn eine kleine 
Minderheit alle Resourcen besitzt und der Rest fast nichts?

Denk an die Analogie mit dem Stromkreis: Wenn alle Energie in den Akku 
gepumpt wird und die Schaltkreise stromlos sind, was macht dann deine 
Elektronik?

> Damit wollte er nur deine Stimme um sich in Rente abzusetzen.
> Bei dir hat er so einen Dummen gefunden.

Du scheinst mich für ziemlich beschränkt zu halten - wer zuletzt lacht, 
lacht am besten, kann ich da nur sagen... Den Verein werde ich 
garantiert nicht wählen...

> Auch wenn du irgendwo recht hast sind noch längst nicht alle
> Möglichkeiten ausgeschöpft das Leben auf diesem Misthaufen Erde für
> viele Menschen zu verbessern.

Aber es ist 3 Sekunden vor 12. Und die Erde ist kein Misthaufen, es sei 
denn, wir machen sie zu einem. Auf diesem Weg sind wir allerdings schon 
ziemlich weit fortgeschritten... Daß die Menscheit auf dem irgendwann 
vollendeten Misthaufen mit untergehen wird, halte ich für nicht 
unwahrscheinlich.

Autor: Markus Schuster (markusch)
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>Du scheinst mich für ein ziemlich beschränkt zu halten

Woher das nur kommt...

Gibts hier im Forum irgendeinen, von dem du nicht denkst, daß er dich 
für beschränkt hält?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Markus Schuster wrote:
> Gibts hier im Forum irgendeinen, von dem du nicht denkst, daß er dich
> für beschränkt hält?

Du z.B. hast mir bis jetzt noch keinen Anlaß dazu gegeben...

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Uhu,

nur mal als Anregung, es gibt auch den Begriff der Wertschöpfung. Du 
kannst Dich in Wikipedia daraüber informieren.

Ansonsten kann ich  Makus, Peter, MSP40 nur zustimmen. Schließen  möchte 
ich mit einem Zitat von Dir:

"Das Muster kennen wir doch von dir: Was nicht in dein schlichtes
Weltbild paßt, wird einfach geleugnet oder wortreich, aber sinnleer
weggelabert." (Uhu Uhuhu (uhu), Datum: 20.07.2007 09:22)

In diesem Sinne.

Autor: Jupp (Gast)
Datum:

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> Was mir auffällt ist, dass die Qualität und das Spektrum bei den
> Nahrungsmitteln sinkt. Aldi ist mittlerweile nicht mehr der billigste.

> Es muss nicht alles von Aldi sein.

Wobei Aldi bei Lebensmitteln wirklich preiswert ist. Von jemandem, dem 
pro Tag 3,42 Euro für Nahrung zur Verfügung steht, kann man nicht 
erwarten, dass er sein Brot beim Bäcker für 2,70 kauft, wenn er es bei 
Aldi für 99 Cent bekommt. Im übrigen wird eine sparsame Lebensweise vom 
Gesetzeber sogar gefodert, wobei ich jetzt nicht weiß, ob das 
tatsächlich im Gesetz steht, oder nur in dessen Interpretation 
(Durchführungsbestimmung).

Gerade bei Aldi ist es so, dass früher eher die Geringverdiener und 
viele Ausländer Kunden waren, wobei das jetzt nicht als negative Wertung 
gegenüber Ausländern zu verstehen ist. Ja und heute fahren die Jaguars, 
700er BMWs und Porsche vor. Demnach sehen sich selbst die Gutverdiener 
nicht in der Verantwortung, den Einzelhandel zu sanieren?

Autor: Jorge (Gast)
Datum:

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@Uhu

>Es geht nicht um 'nimm weg', sondern es geht um gerechte Verteilung.

Welche Industrielle lässt sich was verteilen, der wechselt einfach den 
Standort und DU guckst in die Röhre.


>Wie soll der Wirtschaftskreislauf denn funktionieren, wenn eine kleine
>Minderheit alle Resourcen besitzt und der Rest fast nichts?

Das weiss ich auch nicht und ich gehöre nicht mal zu den 5 Wessies.

>Denk an die Analogie mit dem Stromkreis: Wenn alle Energie in den Akku
>gepumpt wird und die Schaltkreise stromlos sind, was macht dann deine
>Elektronik?

Eben diese Analogien funktionieren nicht, weil der Faktor "Psychologie" 
nicht berücksichtigt wird. Soviel ich weiss sind Menschen nicht 
berechenbar, trotzdem ist die geniale Erindung des Supermarkts dass der 
Jäger und Sammler seinen MP3-Player selbst schiesst.

>
Ich finde es gut wenn du nicht wählen gehst, das tue ich auch  nicht 
mehr.

Autor: Bobby (Gast)
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> Gerade bei Aldi ist es so, dass früher eher die Geringverdiener und
> viele Ausländer Kunden waren, wobei das jetzt nicht als negative Wertung
> gegenüber Ausländern zu verstehen ist. Ja und heute fahren die Jaguars,
> 700er BMWs und Porsche vor.

Die erstern sind es immer noch.
Und die letzeren müssen sparen...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jorge wrote:
> @Uhu
>
>>Es geht nicht um 'nimm weg', sondern es geht um gerechte Verteilung.
>
> Welche Industrielle lässt sich was verteilen, der wechselt einfach den
> Standort und DU guckst in die Röhre.

Dazu kann ich nur die oben genannte Sendung des DLF empfehlen...

>>Denk an die Analogie mit dem Stromkreis: Wenn alle Energie in den Akku
>>gepumpt wird und die Schaltkreise stromlos sind, was macht dann deine
>>Elektronik?
>
> Eben diese Analogien funktionieren nicht, weil der Faktor "Psychologie"
> nicht berücksichtigt wird.

Den 'Faktor "Psychologie"' brauchst du hier erstmal nicht - es reicht 
solides Grundwissen der Physik. Die Spree fließt nicht bergauf - ob mit 
oder ohne Psychologie...

> Soviel ich weiss sind Menschen nicht berechenbar,

Der Gegenbeweis ist, daß Propaganda funktioniert. Z.B. die Propaganda, 
daß die Lebensmittelpreise viel zu niedrig waren und jetzt steigen 
müssen, weil die Chinesen uns - trotz ihrer genetisch bedingten 
Laktoseunverträglichkeit - die ganze Milch wegsaufen.

Das heißt nicht, daß jedes Individuum berechenbar ist, sondern nur, daß 
gewisse Verhaltensweisen wahrscheinlicher sind, als andere - Statisitk 
eben. Das genügt völlig.

Was meinst du mit "den 5 Wessies"? Ich kenne nur die drei Affen...

Autor: *.* (Gast)
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Von einer anderen Perspektive aus gesehen ist die Menschheit auch nur 
der Schimmel auf dem Brot - mit dem kleinen Unterschied, dass sie noch 
keine Sporen hervorgebracht hat, die es bis zu anderen Broten 
schaffen...
Die Großstädte vom Weltraum aus betrachtet haben übrigens eine 
erstaunliche Ähnlichkeit.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Bei  Uhu Uhuhu (uhu) ist auch das Wissen eine Konstante und damit ein 
Nullsummenspiel. Wenn jemand anderes klüger wird, wird  Uhu Uhuhu 
(uhu)...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gast wrote:
> Bei  Uhu Uhuhu (uhu) ist auch das Wissen eine Konstante und damit ein
> Nullsummenspiel. Wenn jemand anderes klüger wird, wird  Uhu Uhuhu
> (uhu)...

Hast du nichts qualifizierteres zum Thema zu sagen?

Autor: Gast (Gast)
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> Hast du nichts qualifizierteres zum Thema zu sagen?

Es ist an deine Art und Weise angepasst.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>> Hast du nichts qualifizierteres zum Thema zu sagen?
>
> Es ist an deine Art und Weise angepasst.

Offensichtlich nicht.

Autor: Rumpelstilz (Gast)
Datum:

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Ist ja ne heiße Diskussion hier! Aber klar, Lebensmittel sind nun mal 
die elementaren Dinge unseres Lebens!

Lebensmittelpreise? Marktpreise? Produkte? Nun, die kann man als 
Einzelperson schon beeinflussen.

Jeder Einzelne kann was ausrichten, wenn er es möchte, nicht die 
Allgemeinheit!

Uhu Uhuhu:

>Dazu kann ich nur die oben genannte Sendung des DLF empfehlen...

DLF hab ich seit kurzem als wertvollen Sender für informative Sendungen 
erkannt. Morgens und abends auf der Fahrt von und zur Arbeit, macht 
immerhin eine Stunde insgesamt, entspannen mich sachliche 
gesellschaftliche Diskussionen eben mehr als kommerzielles 
Musik-Geplärre.

Zur gerechten Verteilung: Ich hab noch ein PM-Magazin von 1986 im Keller 
liegen. Darin wurde als Zukunftsvision verherrlicht, wir müßten in 20 
Jahren nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten, weil es uns dann (= 
heute!!!) erstklassig gut gehe, und für alle alles im Überfluß vorhanden 
sei. Ich hab das über die Jahre denn auch beobachtet.

Und, wie ist das heute tatsächlich? Gegenüber 1986 ging doch vieles nur 
noch abwärts. Damals gab es noch kein Harz-4, und Leute, die für 3,30 
Euro Brutto die Stunde arbeiten. Wer hat die ganze Kohle??? Und wenn wir 
fertig sind, klauen sie uns noch die Rente? Einheitsrente wie Harz-4? 
330 Euro im Monat für 45 Jahre Arbeit mit hohen Beiträgen?

Es ist gut, daß sich hier auch mal einer aus der Lebensmittelbranche zu 
Wort meldet. In der Tat ist es so, daß Bio-Lebensmittel in ihrer 
Qualität heute genau dort angesiedelt sind, wo vor 10 Jahren gewöhnliche 
Lebensmittel auch waren. Nur doppelt und dreifach teurer. Das geht alles 
über Gesetze und Grenzwert-Definitionen.

Die Milchpreiserhöhung mit dem Argument, daß der Bedarf in Asien 
gestiegen sei, ist nicht haltbar, sind doch 94 Prozent der Asiaten 
Laktose-unverträglich. Und auch die 6 Prozent, die es vertragen würden, 
wollen nicht unsere Milch. Die haben schon seit hunderten von Jahren ein 
eigenes Ernährungsprogramm. Warum sollen die da plötzlich abweichen? 
Statt dessen bekomme ich seit gut 2 Monaten nur noch die länger haltbare 
Frischmilch, auf der ein neuer Werbeslogan prangt:
--- Neu:
--> Länger frisch
--> Unverfälschter Geschmack

Und gleich 10 Prozent teurer. Und das letzte Argument stimmt bei weitem 
nicht: Der Geschmack ist wirklich zum Teufel, geht in Richtung H-Milch! 
Nur, wem sagt man das??? Ich verwende das Zeug im Kaffee, halbe-halbe, 
wie ihn Franzosen und Luxemburger trinken. Und bei meinem morgendlichen 
Kaffee, bei dem der Tag eigentlich gut anfangen sollte, da ist der 
Geschmack jetzt im Eimer.

Das Glas Frischmilch, mag ich jetzt nicht mehr, es schmeckt einfach 
nicht mehr.

Es mag sein, daß ich die Milch künftig im Bioladen kaufe, denn der Preis 
nähert sich damit den besseren Produkten ohnehin an. Bei einzelnen 
Produkten, die einem viel wert sind, kann man das mal tun. Das tue ich 
schon länger auch mit Olivenöl, und das ist ein wirklich guter Fang:

Ich gehe mittlerweile hin, und kaufe wenigstens nur mal die 
Hauptgeschmacksträger des Essens aus erstklassigen Quellen: 
Hauptgeschmacksträger sind Fette (Öl) und Salz. Nun, beim Salz kann man 
beim (jodfreien) Standard-Produkt bleiben. Wegen Jod, bitte aufpassen, 
denn wir werden über-jodiert, da Jod auch in allen Salz enthaltenden 
Lebensmitteln wie Brot und Fertiggerichten vorgeschrieben!!! Zum 
Himalaya-Salz gibt es außer im deftigen Preis wirklich auch keinen 
Unterschied, darauf kann man getrost verzichten. Es gibt aber nach wie 
vor auch noch jodfreies Salz.

Bleibt noch das Öl: Brate mal jemand was mit Olivenöl vom Discounter, 
auch wenn es den tollsten Produkt-Aufkleber und die schönste Flasche 
hat, um über den Inhalt hinwegzutäuschen, davon lassen wir uns ja gerne 
leiten, daß die Flasche hundertprozentig gerade ist und der Aufkleber 
keinen Kratzer hat und hundertprozentig gerade geklebt ist: Da kommen 
unangenehme Gerüche hoch, bis hin zu verbranntem Kunststoff (wo kommt 
das her?), jedenfalls sehr unnatürlich. Im BIO-Laden ordere ich jetzt 
alle 2 Monate 1 Liter Kalamata-Öl von Rapunzel (das ist jetzt keine 
Werbung!), und es riecht und schmeckt erstklassig gut und stinkt nicht 
beim braten. Das sagt doch vieles. Das macht ganze 5 Euro pro Monat 
Mehrausgabe, die in wirklich allen täglichen Essenszubereitungen sehr 
angenehm zum Tragen kommen, und die es damit auch echt wert sind.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Zum Thema Öl:
mit kaltgepresstem Öl soll man grundsätzlich nicht braten!
Da entstehen u.A. Dioxin und noch einige andere gesundheitsschädliche 
Stoffe. Darum wird's wohl auch stinken. Das ist aber beim Bio-Öl nicht 
anders.

Autor: ADS (Gast)
Datum:

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Jetzt wird auch noch der Kaffee teurer. Thank you, Mr.EU!

Autor: Gast (Gast)
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> Zur gerechten Verteilung: Ich hab noch ein PM-Magazin von 1986 im Keller
> liegen. Darin wurde als Zukunftsvision verherrlicht, wir müßten in 20
> Jahren nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten, weil es uns dann (=
> heute!!!) erstklassig gut gehe, und für alle alles im Überfluß vorhanden
> sei. Ich hab das über die Jahre denn auch beobachtet.

> Und, wie ist das heute tatsächlich? Gegenüber 1986 ging doch vieles nur
> noch abwärts. Damals gab es noch kein Harz-4, und Leute, die für 3,30
> Euro Brutto die Stunde arbeiten. Wer hat die ganze Kohle??? Und wenn wir
> fertig sind, klauen sie uns noch die Rente? Einheitsrente wie Harz-4?
> 330 Euro im Monat für 45 Jahre Arbeit mit hohen Beiträgen?

1986 war die Widerliche Vereinigung auch noch nicht abzusehen...
Fakt ist, dass die BRD zu dem Zeitpunkt mit zu dem reichsten Ländern der 
Erde gehörte (bezogen auf soziale Absicherung usw.). Wo stehen wir im 
Jahr 18 nach dem Supergau? War doch von Anfang an klar, dass das alles 
nach hinten losgeht. Wenn ein Volk von 62 Mio. ein abgewirtschaftes Land 
mit 16-17 Mio. Bürgern "adoptiert" belastet das halt das Ergebnis.
IMHO hätte man es damals besser machen können, ohne die Ossis zu 
verarschen (Helmut Kohl) und ohne den Wessis die Bilanz zu verhageln. 
Aber das ist OT.

Zudem war 1986 die "Globalisierung" auch noch kein Thema. Wenn man mit 
Haien schwimmen geht, muß man sich halt nicht wundern, wenn plötzlich 
die Beine weg sind.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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> Wenn ein Volk von 62 Mio. ein abgewirtschaftes Land mit 16-17 Mio.
> Bürgern "adoptiert" belastet das halt das Ergebnis.

Aber Gast, das stimmt doch einfach nicht. Nie in der Geschichte der BRD 
hat das Kapital so gut verdient, wie nach dieser 'Adoption'.

> IMHO hätte man es damals besser machen können, ohne die Ossis zu
> verarschen (Helmut Kohl) und ohne den Wessis die Bilanz zu verhageln.

Da hast du recht, man hätte können, aber man hat eben nicht wollen, denn 
es winkten Gewinne, die alles bisher dagewesene um Längen in Schatten 
stellen und die galt es zu erhaschen.

Daß dabei der Osten in blühende Landschaften - gelb übrigens, vom Raps - 
verwandelt würde, war immer so geplant, wie es kam. Daran haben die 
Westdeutschen Thinktanks in Nazitradition schließlich Jahrzehntelang 
getüftelt. Daß der blöde Pöbel sich unter blühenden Landschaften was 
anderes vorstellt, war einkalkuliert.

Von der DDR wurde nur der Grüne Pfeil und ein Teilaspekt des Sozialismus 
übernommen: Daß das Volk für die Kosten aufkommt. (In der DDR gab es ja 
bekanntlich kein Großkapital, also konnte man diesen Aspekt des 
Gesellschaftssystems ruhigen Gewissens übernehmen.)

Die Renten der faulen Ossis, die ja einfach nichts auf die Beine bringen 
wollten, durften die West-Rentenversicherungszahler übernehmen. Das hat 
einerseits deren Haß auf erstere geschürt und andererseits die 
Rentenversicherung sturmreif geschossen.

Außerdem brauchte man den Westdeutschen Michel ja jetzt nicht mehr, um 
die Ossis mit hohen Löhnen und Südfrüchten im Überfluß kirre zu machen.

Konsequenterweise wurde kurz nach der Eingemeindung der DDR die 
Steuerfreiheit von Bananenimporten aufgehoben und deren Preise stiegen 
sprunghaft.

Kurzum: Die hohen Löhne waren jetzt auch nicht mehr nötig - der Vogel 
war ja gefangen, den man damit anlocken wollte - also weg damit!

Die Unternehmensgewinne steigen und steigen und steigen seither.

Und so hat auch der Krieg sein Gutes und befruchtet alles, um Ludwig 
Thoma zu zitieren...

Autor: Gast (Gast)
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>> Wenn ein Volk von 62 Mio. ein abgewirtschaftes Land mit 16-17 Mio.
>> Bürgern "adoptiert" belastet das halt das Ergebnis.

> Aber Gast, das stimmt doch einfach nicht. Nie in der Geschichte der BRD
> hat das Kapital so gut verdient, wie nach dieser 'Adoption'.

Sorry, unklar ausgedrückt. Es bezog sich auf das Ergebnis des 
Sozialsystems nicht das des Kapitals. Das sich viele Schergen der 
West-Deutschen Wirtschaft (vom kleinen Autoschieber bis zur Deutschen 
Bank) an der Vereinigung gesundgestoßen haben ist unbestritten.

Autor: Gast (Gast)
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> Das sich viele Schergen der West-Deutschen Wirtschaft (vom kleinen
> Autoschieber bis zur Deutschen Bank) an der Vereinigung gesundgestoßen
> haben ist unbestritten.

Es galt eben eine Gier zu befriedigen, die Gier nach einem Westauto. Man 
fühlte sich offenbar plötzlich minderwertig, wenn man nicht ein Westauto 
besaß. Klar, dass diese Gier dann auch Betrüger hervorlockt.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Uhu,

man musst Du einen Frust schieben, wenn ich mir die verbalen 
Entgleisungen Deiner heutigen Postings so anschaue.

Vielleicht solltest Du Deine eigenen Ratschläge beherzigen:

"Uhu Uhuhu , geh, kauf dir eine Tüte Verstand. Aber nicht daß du auf die 
Idee kommst, da seien Hämorrhoidenzäpfchen drin... (Uhu Uhuhu (uhu);
20.08.2007 16:12 )

In diesem Sinne.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>>> Wenn ein Volk von 62 Mio. ein abgewirtschaftes Land mit 16-17 Mio.
>>> Bürgern "adoptiert" belastet das halt das Ergebnis.
>
>> Aber Gast, das stimmt doch einfach nicht. Nie in der Geschichte der BRD
>> hat das Kapital so gut verdient, wie nach dieser 'Adoption'.
>
> Sorry, unklar ausgedrückt. Es bezog sich auf das Ergebnis des
> Sozialsystems nicht das des Kapitals. Das sich viele Schergen der
> West-Deutschen Wirtschaft (vom kleinen Autoschieber bis zur Deutschen
> Bank) an der Vereinigung gesundgestoßen haben ist unbestritten.

Nein, das war nicht unklar ausgedrückt. Das ist authentisch deine Denke.

Das Sozialsystem kann man nicht vom Rest einfach abtrennen und dann 
heulen, es habe versagt.

Wie willst du mit einem derart grob verzerrten Weltbild Entscheidungen 
treffen, die dich in der realen Welt nicht gegen die Wand rennen lassen?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>> Das sich viele Schergen der West-Deutschen Wirtschaft (vom kleinen
>> Autoschieber bis zur Deutschen Bank) an der Vereinigung gesundgestoßen
>> haben ist unbestritten.
>
> Es galt eben eine Gier zu befriedigen, die Gier nach einem Westauto. Man
> fühlte sich offenbar plötzlich minderwertig, wenn man nicht ein Westauto
> besaß. Klar, dass diese Gier dann auch Betrüger hervorlockt.

Gast, du bist der Sache auf der Spur. Aus einzelnen Steinchen setzt sich 
das Mosaik zusammen. Noch fehlt das Gesamtbild, aber das wird schon 
noch...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Nein, das war nicht unklar ausgedrückt. Das ist authentisch deine Denke.

Na Du weist aber Bescheid.

> Das Sozialsystem kann man nicht vom Rest einfach abtrennen und dann
> heulen, es habe versagt.

Das Sozialsystem hat nicht versagt, es wurde gegen die Wand gefahren.

> Wie willst du mit einem derart grob verzerrten Weltbild Entscheidungen
> treffen, die dich in der realen Welt nicht gegen die Wand rennen lassen?

???


> Bewundere dich selbst und halt dein Maul, wenn erwachsene Menschen
> debattieren.

Du disqualifizierst Dich ob jeder vernünftigen Diskussion.
Wenn Du pöbeln möchtest, dann begebe Dich dazu doch bitte in eine 
Versammlungsstätte kurzgeschorener Subjekte die sich am rechten Rand der 
Gesellschaft bewegen.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Uhu,

"Blas dich nicht so auf. (Uhu Uhuhu (uhu), 20.07.2007 17:11)"

In diesem Sinne.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Das Sozialsystem hat nicht versagt, es wurde gegen die Wand gefahren.

OK, dann sind wir uns ja teilweise einig.

Ich weiß, daß die Sicht der Dinge, wie ich sie oben gegeben habe, alles 
andere als angenehm sind. Daß man deswegen als spinnert - um eine der 
freundlichern Vokabeln zu zitieren - abqualifiziert wird, bin ich 
gewöhnt. Übrigens auch daß man versucht, mir den Nazibempel 
anzuhängen...

Dahinter steckt der Versuch, mit dem Überbringer die schlechte Nachricht 
aus der Welt zuschaffen, aber das ist genauso clever, als wenn man den 
Feuermelder kaputtschlägt, um den Brand zu löschen.

Kennst du diesen Witz:
Warum brauchen die Wessis 13 Jahre bis zum Abi, die Ossis*) nur 12?
Antwort: Wegen des Jahres Schauspielunterricht.

*) Außer Brandenburg, die haben den Besserwessies auch in diesem Punkt 
geglaubt und machen es seither auch in 13 Jahren. Allerdings bereut man 
das mittlerweile.

Autor: Gast (Gast)
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> Übrigens auch daß man versucht, mir den Nazibempel
> anzuhängen...

Mit Deinem begrenzten Interllekt hast Du mich wieder nicht verstanden.

Ich möchte, dass Du Deine Pöbeleien bei der braunen Brut anbringst. Die 
gehen keine Diskussion auf diesem Niveau aus dem Weg und haben vieleicht 
einige schlagende Argumente für Dich.

Klar soweit?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Gast wrote:

> Mit Deinem begrenzten Interllekt hast Du mich wieder nicht verstanden.

Selten so gelacht...

> Ich möchte, dass Du Deine Pöbeleien bei der braunen Brut anbringst.

Das habe ich durchaus verstanden, werde aber einen Teufel tun.

Und das mit dem Pöbeln ist ja durchaus nicht rein asymmetrisch. Lies dir 
mal meine Ursprungsbeitrag 
Beitrag "Re: Lebensmittelpreise" zu 
dieser Teildebatte durch und deine Antwort 
Beitrag "Re: Lebensmittelpreise" 
darauf.

Na ja und wenn gewisse Leute meinen, hier zwischenreintrollen zu müssen, 
dann haben sie nichts besseres verdient, als angepinkelt zu werden...

Ich reagiere häufig polemisch, ich weiß. Es ist aber durchaus nicht als 
persönliche Beleidigung gemeint und wenn es so ankommt, muß ich mich 
natürlich entschuldigen.

Das alles ändert jedenfalls nichts daran, daß man das, was ich 
geschrieben habe, eben nicht in Bausch und Bogen als Schwachsinn abtun 
kann. Nachfragen wäre die rationale Reaktion, wenn man am Thema 
interessiert ist. Leeres Stroh wird schließlich fast überall gedroschen.

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

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Jaja, wie sagte Bud Spencer schon:
'Du hast ja einen fabelhaften Intellenzgrad'

Autor: Gast (Gast)
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Ja wie ich schon sagte: begrenzter Interllekt.

Gast != Gast

Autor: Gast (Gast)
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> Und das mit dem Pöbeln ist ja durchaus nicht rein asymmetrisch. Lies dir
> mal meine Ursprungsbeitrag

Uhu Uhuhu (uhu), du bist raus. Wie lange willst du hier noch die Leute 
anpöbeln?

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

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Gast wrote:
> Uhu Uhuhu (uhu), du bist raus.

Gut, dass Gäste das nicht zu entscheiden haben.

> Wie lange willst du hier noch die Leute anpöbeln?

Es gibt viele Pöbler.

Autor: Rumpelstilz (Gast)
Datum:

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Thilo M.:

>Zum Thema Öl:
>mit kaltgepresstem Öl soll man grundsätzlich nicht braten!
>Da entstehen u.A. Dioxin und noch einige andere gesundheitsschädliche
>Stoffe. Darum wird's wohl auch stinken. Das ist aber beim Bio-Öl nicht
>anders.

Wir sind noch im Thread "Lebensmittelpreise".

>Darum wird's wohl auch stinken.

Und, selbst getestet?

Mit dem Öl, ist es wie beim Wein, Tafelwein und guter Wein: 3 Euro oder 
17 Euro, den Wein jedoch konsumiert man an einem einzigen Tag, von einem 
Liter wirklich gutem Öl aber hat man satte 2 Monate, und auch 2 Monate 
herrlichen Genuß, das ist der Unterschied! Wirtschaftlich, macht das mal 
ganze 5 Euro pro Monat aus.

Für lau (z.B. 3 Euro pro Liter) ist einfach kein gutes Olivenöl machbar, 
sagen sogar die einschlägigen Warentests.

Autor: Giorgio (Gast)
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Etwas weiter oben wird von den 99,- Cent Dönern gesprochen. Nun wissen 
wir, wohin dieses Dumping führt:

Beitrag "Jeder Berliner hat 10 Döner mit Gammelfleisch gefuttert"

Macht nur weiter mit dem Billigwahn, am Ende kriegen wir nur noch Mist 
zu Essen!

Autor: Gast (Gast)
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> Etwas weiter oben wird von den 99,- Cent Dönern

99 Cent? naja, Geiz ist geil. Hier kostet ein Döner 5 EUR und die sind 
erstklassig eben Qualität zu ihrem Preis. Das Gammelfleisch geht dahin, 
wo es noch billig entsorgt werden kann. Der Kunde will billig, er 
bekommt billig.

Autor: Giorgio (Gast)
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5,- für einen Döner! Wo ist das Nizza? Ich hatte in Kärnten letztens ein 
gutes Wiener Schnitzel vom Kalb mit Pommes, Salat auf dem Teller im 
Restaurant für 6,- Euros.

Autor: Thomas Bock (Gast)
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Finanzielle Armut gibt es in Deutschland dank Hartz nicht. Selber kochen 
ist ein Element der Lösung. Das ist billiger und gesünder als 
Fertignahrung vom Discounter. Zeit dazu hat ein Arbeitsloser ja. Das 
Rauchen sollte man sinnvollerweise auch aufgeben. Die neuste 
Unterhaltungselektronik braucht man auch nicht unbedingt.

Der Hartz-Satz ist noch viel zu hoch, da lohnt es sich ja garnicht zu 
arbeiten.
Diejenigen, die ihr ganzes Geld verprassen und dann aus Eigenverschulden 
oder aus einem Schicksalsschlag arbeitslos werden, leben in Deutschland 
sorgenfreier als der Arbeiter, der aus eigener Entscheidung sehr 
bescheiden lebt und sich somit Geld spart, das er für die Ausbildung 
seiner Kinder und für seinen eigenen Lebensabend verwendet.

Aber vielen Leuten sind Drogen und TV wichtiger als die Bildung der 
Kinder. Und da man sich auf die soziale Hängematte verlassen kann, lohnt 
es auch nicht wirklich, sich etwas Geld zu sparen, bzw zu denken bevor 
man es unnütz ausgibt.

Siehe auch über die geistige Armut in Deutschland
http://www.stern.de/politik/deutschland/533666.html?nv=ct_cb

Autor: mitgelesen (Gast)
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Thomas Bock (Gast),

was du hier schreibst ist nichts weiter als eine Anhäufung von immer 
wieder nachgequatschten VORURTEILEN! Eine große Anzahl von Menschen sind 
mittelbar oder unmittelbar durch das ALG-II Gesetz (Hartz-IV) in Armut 
geraten. Das können dir sämtliche Institutionen Schwarz auf Weiß 
nachweisen, die sich mit dem Thema "Soziales in Deutschland" 
professionell auseinandersetzen. Die Pauschalen für die einzelnen 
Bedürfnisse sind derart eng kalkuliert, so dass sie in keinster Weise 
ihren Sinn und Zweck erfüllen. Die Verunsicherung geht bis tief in die 
Mittelschicht hinein und ist bei weitem kein Problem einer "sozial 
schmarotzenden Randgruppe". Die pflegst hier Vorurteile und hast nicht 
die leiseste Ahnung wovon du redest. Mach dich lieber mal schlau und 
frage die Charitas, die wissen was los ist im Staate Dänemark (ist eine 
Redensart, falls du es nicht kapierst). Leute wie dich müsste man mal 
von 347 Euro im Monat ein Jahr lang leben lassen mitsamt der Demütigung 
die damit verbunden ist.

Halte einfach die Klappe, bevor noch mehr Mitlesern hier im Forum von 
deinem Menschen verachtenden Geseire hier schlecht wird. Und schmücke 
dich nicht mit Bildung die DU selbst anscheinend nicht besitzt!

Autor: AKW Brunsbüttel (Gast)
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> 99 Cent? naja, Geiz ist geil. Hier kostet ein Döner 5 EUR und die sind
> erstklassig eben Qualität zu ihrem Preis. Das Gammelfleisch geht dahin,
> wo es noch billig entsorgt werden kann.

Mit diesen Aussagen wäre ich vorsichtig.

> Leute wie dich müsste man mal von 347 Euro im Monat ein Jahr lang
> leben lassen mitsamt der Demütigung die damit verbunden ist.

Ich denke mal, Herr Bocks Beitrag war ironisch gemeint. Falls nicht, so 
würde mich auch brennend interessieren, wie er einen Monat normales 
(nicht ideales) Leben mit 345 Euro meistert.

Ideales Leben heist hier nie krank, keine Schulden, keine Ausgaben außer 
der Reihe, keine defekten Haushaltsgeräte, ...

Autor: Erwin (Gast)
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Döner?
...macht das Leben schöner!

;-)

Gruß Erwin

Autor: Gast (Gast)
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> 5,- für einen Döner! Wo ist das Nizza?

Nö, ein ganzer Döner. Durchmesser ungefähr 25cm, prall gefüllt. Ein 
halber kostet 3 EUR, ein viertel 2 EUR. Und das ist ein normaler Preis. 
Dafür hat diese Dönerbude auch gute Noten erhalten. Das Brot wird 
übrigens dort selber gebacken. Eigentlich ist es keine Bude, sondern 
eher ein türkisches Lokal, wo es aber Döner zum Mitnehmen gibt.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>> 99 Cent? naja, Geiz ist geil. Hier kostet ein Döner 5 EUR und die sind
>> erstklassig eben Qualität zu ihrem Preis. Das Gammelfleisch geht dahin,
>> wo es noch billig entsorgt werden kann.

> Mit diesen Aussagen wäre ich vorsichtig.

Wenn das Fleisch keinen Markt finden würde, würde es niemand kaufen. 
Wirte, die sich einen Namen gemacht haben, werden nicht auf diese 
Billigschiene springen sondern ihr Fleisch gewählt aussuchen. Ein Alfons 
Schuhbeck oder ein Eckart Witzigmann kauft auch nicht beim billigsten 
Händler ein.

Übrigens empfehle ich jedem mal einen Besuch im Eckert Witzigmann 
Palazzo. Es ist einfach Klasse. Kostet nur um die 130 EUR und bietet 
Unterhaltung pur mit erstklassigen Artisten und Sängern und einem 
erstklassigen Essen.

Hier war ich mit dabei.
http://www.gastroguide-muenchen.de/specials/witzig...

Der beste war der links unten im Bild, ein Berliner Breakdancer, ich 
glaube der Beste. Machte erst einen auf seriösen Geschäftsmann saß ganz 
normal an einem Tisch mit und wurde dann vom Moderator vorgeholt. Er 
sollte mal seine Meinung über die Show sagen und ob er es besser machen 
könnte :-) Nun, das tat er. Ein fantastisches Spiel mit dem Bauch.

Drei Bilder drüber ist ein Engländer, der mit 5 Tischtennisbällen im 
Mund jonglieren konnte.

Und dann Yamil Borges. Eine fantastische Frau und super Sängerin. Ganz 
ohne Mikrofon.

Autor: Thomas Bock (Gast)
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@ mitgelesen

Du solltest dich mal informieren bevor du "klappe halten" sagst. Sieh 
dich doch mal um, welche Gerätschaften die angeblich armen in 
Deutschland haben, welche teure Klamotten sie tragen, wie oft sie sich 
Pizza bestellen, Döner essen, wie oft sie zum Friseur gehen, wieviel sie 
fürs Rauchen ausgeben u.s.w. Ich habe in meiner Kindheit und Jugend 
bescheidener gelebt als ein Hartz-Empfänger. Meine Eltern haben nicht 
viel verdient und haben sich auch nichts gegönnt, noch nicht mal 
Urlaubsreisen. Luxusartikel und modernste Unterhaltungselektronik gabs 
auch nicht. Telefon gibt es noch nicht lange, eine Digitalkamera gibt es 
heute noch nicht. Mein Bruder verdient heute nicht gerade schlecht, hat 
aber immer noch nur einen 20 Jahre alten schwarz-weiß-TV und einen 
700MHz-PC. Der kann eben mit Geld umgehen. Aber meine Eltern fühlten 
sich niemals arm. Stattdessen haben sie alles Geld zurückgelegt und 
haben nun eine bezahlte Eigentumswohnung. Ich kenne die Verhältnisse der 
angeblich armen in Deutschland sehr gut. Deshalb weiß ich, dass es 
vielen Arbeitern viel schlechter geht. Auch Leuten, die eine 
Eigentumswohnung oder ein Haus geerbt haben und dieses nicht verlieren 
wollen geht es manchmal schlechter als Hartz-Empfänger. Eine 
Wohnung/Haus verschlingt auch Nebenkosten und Rücklagen für Reperaturen. 
Eine kaputte Heizung in einem Einfamilienhaus kostet schnell mal 
10000EUR, die nicht jeder hat. Die Umweltauflagen erzwingen auch, ältere 
Heizungen zu erneuern. Das ist bei meinem Onkel passiert. Nur mal so als 
Beispiel. Denjenigen, die ein bisschen Vermögen haben, will man es durch 
Steuern abnehmen um es anderen die es verprasst haben in den Hintern zu 
schieben. Sicher gibt es auch Schicksalsschläge. Aber Hartz sollte eine 
Unterstützung für eine Notlage sein und kein Mittel um sorgenfrei zu 
leben. Ob die Situation nun eigenverschuldet ist oder nicht: Es ist 
unfair, Leuten für nichts die Wohnung zu bezahlen und dazu noch 340EUR 
Taschengeld zu geben.
Wer hat denn diesen hohen Hartz-Satz berechnet? das waren doch 
hochbezahlte Richter, die aufgrund von Reichtum den Bezug zur Realität 
verloren haben wie du offenbar auch. Du solltest auch mal meinem 
angegebenen Link folgen und mehr mit offenen Augen durch die Welt 
laufen. Klar sind die genannten Fälle im verlinkten Artikel Extremfälle. 
Es wiegt ja nicht jeder Hartz-Empfänger 200kg, aber die  grundlegenden 
Dinge im Artikel sind nicht übertrieben.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Na ja, Thomas Bock, ich wünsch dir, daß du bald in den Genuß von 
Hartz-IV kommst. Bis dahin solltest du dich besser etwas zurückhalten 
mit diesen elenden Plattitüden, denn Häme trifft vor allem solche 
Hartz-IVer, die vorher kräftig polemisiert haben.

Das funktioniert ganz ähnlich, wie bei diesem ekligen US-Senator: 
http://www.salzburg.com/nwas/index.php?article=DTe...

Autor: AKW Brunsbüttel (Gast)
Datum:

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>Wirte, die sich einen Namen gemacht haben, werden nicht auf diese
>Billigschiene springen sondern ihr Fleisch gewählt aussuchen.

Genau das meine ich. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort

               "Außen hui, innen pfui"


Zum Bock:

>Es ist unfair, Leuten für nichts die Wohnung zu bezahlen und dazu
>noch 340EUR Taschengeld zu geben.

D. h. du würdest sie verhungern lassen? Und jetzt komm' nicht mit 
"arbeiten", denn das tun die meißten eh schon (1€-Jobs).

>Aber Hartz sollte eine Unterstützung für eine Notlage sein und kein
>Mittel um sorgenfrei zu leben.

Das mußt du mir mal zeigen, wie man von 345 Euro monatlich sorgenfrei 
leben kann.

>Wer hat denn diesen hohen Hartz-Satz berechnet? das waren doch
>hochbezahlte Richter

Genau, Richter haben den Satz berechnet...geh' dich mal informieren.

Autor: Rumpelstilz (Gast)
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Thomas Bock:

>Auch Leuten, die eine Eigentumswohnung oder ein Haus geerbt haben und >dieses 
nicht verlieren wollen geht es manchmal schlechter als Hartz->Empfänger.

Bingo!!!

Ich kenne auch so ein armes Schwein hier in meinem Ort, Schlosser, knapp 
über 50, wurde beim Stahlwerk entlassen, der hatte sich noch kurz vor 
der Entlassung den Traum vom Eigenheim erfüllt. Eine 
sanierungsbedürftige aber bezahlbare Doppelhaushälfte mit 3 kleinen 
vermieteten Wohnungen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die 
den Krieg überlebt hat. Nun, normalerweise mit Einkommen, würde man 
damit auch gut zurecht kommen.

Jetzt bekommt der keinen Job mehr, das Haus nehmen sie ihm zwar auch 
nicht ab, die Mieteinnahmen belaufen sich auf knapp über 1000 Euro, und 
die werden ihm für Harz voll angerechnet, d.h., er bekommt von Harzens 
nichts. Und die Mieter hängen ihm auch noch ständig am Hals, wollen dies 
und das.

Ein gestandener Bundesbürger: Der ernährt sich jetzt täglich z.B. von 
einer Dose Linsensuppe von Aldi. Und das als Hausbesitzer mit 3 Mietern, 
denn mit 1000 Euro im Monat und Fixkosten und noch Verpflichtungen 
gegenüber den Mietern, macht man keine Sprünge mehr.

Da lebt doch ein Dauer-Harzer in der Sozialwohnung weit komfortabler! 
Wobei der je nach Familienstand auch noch sehr viel mehr Geld bekommt, 
und keine Verpflichtung gegenüber Mietern und seinem Eigentum hat. Welch 
verkehrte Welt!

Und noch mal zum Thema Speiseöl:

Thilo M, und wen es sonst interessiert:

>Da entstehen u.A. Dioxin und noch einige andere gesundheitsschädliche
>Stoffe.

Laut deiner Aussage, wären wir dann alle ständig mit Dioxin und 
gesundheitsschädlichen Stoffen verseucht?

Nun ja, wo gehobelt wird, fallen Späne, und eine homöopathische Dosis 
kann man wohl ab. Die wirklich bedenklichen Stoffe befinden sich als 
Antibiotika im Fleisch oder als Spritzmittel im Gemüse.

Vielleicht werde ich deshalb auch nicht mehr krank, während um mich 
herum über das ganze Jahr alle Kollegen grippale Infekte haben:-)

Zunächst mal braten und kochen sämtliche Südländer vorzugsweise mit 
Olivenöl, ganz sicher aber nicht mit Produkten von unserem hiesigen 
Discounter, und die werden relativ gesund auch alt.

Nun, alle Imbißbuden, sei es eine Reibekuchenbude, oder Bratwurst mit 
Pommes, braten mit Ölen. Ich hab selbst mal in das Lager einer Imbißbude 
hinein geschaut, dort gibt es meist tonnenweise Soja-Öl in großen 
Öl-Fässern. Das ist auch OK. Es wird ja nichts richtig scharf 
angebraten, d.h., nicht zu hohe Temperaturen. Und ich halte das ebenso, 
nur mit qualitativ besseren Ölen.

Die gehärteten Fette, die festen weißen Platten Pflanzenfett, sind doch 
gesundheitlich und erst recht geschmacklich auch nicht so der Reißer! 
Die verwendet man höchstens zum scharfen Anbraten von Fleisch?

Mir als Hobby-Koch stellt sich allerdings die Frage, warum es wohl für 
Imbißbuden wichtig ist, altes Öl regelmäßig auswechseln zu müssen. Das 
kann nur von Theoretikern kommen, die über den Kochvorgang keine Ahnung 
haben. Gibt es wirklich altes Öl, wenn jemand nicht nur 3 Kunden täglich 
hat? Denn ich komme zu dem Schluß, daß die Lebensmittel solche Mengen Öl 
aufsaugen, daß es kein altes Öl geben kann. Brate mal nur jemand eine 
einzige Packung Fischstäbchen, da gehen fast 100 ml Öl komplett weg. 
Ebenso ist es bei Reibekuchen und Pommes, darum das große Öllager in den 
Imbißbuden. Nach 20 Portionen Pommes, muß die Friteuse mal wenigstens 
mit 1 Liter Öl nachgefüllt werden.

Die Pommes und andere frittierten Erzeugnisse saugen das Öl auf, und sie 
schmecken ja eben deshalb auch gut, Öl ist Hauptgeschmacksträger, und 
sind deshalb auch eine Kalorienbombe.

Wen es interessiert: 1 L Öle oder Fette haben ca. 9000 kcal Energie.

Gammelfleisch, mal wieder:

Ja, wie auch unsere Regierung schon sagt, es ist vielleicht nicht 
gesundheitsschädlich, da bei der Zubereitung z.B. die Salmonellen 
getötet werden.

Was soll ich mit einem Döner von 25 cm Durchmesser? Auf die Dauer fett 
werden? An meinem Ort bekomme ich einen ganz normalen für 3 Euro. Das 
ist realistisch, und der schmeckt auch gut.

Berlin ist wohl die Hochburg, aber 99 Cent ist krank.

Und was sagte mir mal vor 25 Jahren ein Metzger, der mit mir in der 
Bundeswehr war? Hoffentlich ironisch:

Was machen wir denn mit den Schweineaugen? Komm, wir putzen mal die 
Bude, wir könnten noch Frikadellen machen:-D

"All you can eat", ist eine weitere Krankheit.

Mit einem früheren Kollegen, war ich Anfang 1990 bei Maredo 
(Argentinische Steakhauskette in einigen Großstädten). Salatbar, 
pauschal 10 DM. In der Salatbar befand sich unter anderem eine Schüssel 
Shrimps. Mein Kollege, saß mir später mit einem Teller Shrimps 
gegenüber, der Tellerinhalt hatte die Form eines Kegels. Danach hatte 
Maredo nie wieder Shrimps in der Salatbar.

In einem Nachbarort gibt es ein Lokal, mit Riesen-Schnitzeln, so groß 
wie der gesamte Teller. Dort war mein Nachbar, ein 150 kg-Koloß. Hatte 
danach nachts nicht geschlafen und nur geschwitzt. Aber er würde 
überhaupt nur dort wieder hingehen...

Ohne Worte, ... ich belasse es mal dabei ...

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Linuxuser (Gast)
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>>Es ist unfair, Leuten für nichts die Wohnung zu bezahlen und dazu
>>noch 340EUR Taschengeld zu geben.

>D. h. du würdest sie verhungern lassen? Und jetzt komm' nicht mit
>"arbeiten", denn das tun die meißten eh schon (1€-Jobs).

Von verhungen lassen reden hier nur Trolle wie du. Tatsache ist, dass 
der Hartz-Satz ein Schlag ins Gesicht ist für diejenigen, die hart 
arbeiten, eine Familie ernähren müssen und denen Netto weniger bleibt 
aber trotzdem noch was für die Zukunft sparen.
Es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand und wer glaubt, mit 340EUR könnte 
man nicht leben, leidet entweder unter Realitätsverlust oder ist 
Strohdumm.

Autor: Jupp (Gast)
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>Es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand

Hat das hier jemand behauptet?

Ein Schlag ins Gesicht ist folgendes. Jemand wird mit 56 arbeitlos, 
bekommt ein Jahr lang Arbeitslosengeld I und dannach, weil er ja so gut 
wie keine Chance mehr auf einen Job hat, rutscht er in die Armut, 
genannt Hartz IV. Denn ALG II ist deutlich weniger als die frühere 
Arbeitlosenhilfe. Und dieser Mann hat vieleicht 40 Jahre brav seine 
Sozialbeiträge gezahlt. Komischerweise hat zu Zeiten, als noch 
Arbeitslosenhilfe gezahlt wurde, niemand davon geredet, dass es ein 
Schlag ins Gesicht der armen hart arbeitenden Bevölkerung sei.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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@Rumpelstilz

> Die wirklich bedenklichen Stoffe befinden sich als Antibiotika
> im Fleisch

Das ist übrigens ein Irrtum: Im Fleisch sind nur winzigste Spuren davon, 
die keinen messbaren Effekt auf den Schnitzelfutterer mehr haben.

Die Gefahr des Antibiotikaeinsatzes in der Viehmast ist eine andere:
Die Tiere werden ständig - bis einige Wochen vor der Schlachtung - unter 
Antibiotika gehalten, um bakterielle Parasiten kurz zu halten und die 
dadurch für die Immunabwehr nicht benötigte Resourcen in Form von 
Fleisch anzusetzten. (Das geht bei Massenviehhaltung auch oft garnicht 
anders, weil sich ein pathogenes Bakterium natürlich in Windeseile in 
einem eng zusammengepferchten Bestand verbreitet.)

Kehrseite der Medaille ist, daß durch den ständigen Antibiotikapegel 
eine Evolution der Bakterien angestoßen wird: Diejenigen, die - auf 
welche Weise auch immer - weniger empfindlich für die eingesetzten 
Medikamente sind, können sich besser vermehren, als andere. Es werden 
also systematisch Bakterienstämme gezüchtet, die gegen Antibiotika 
resistent sind.

Und nun schlägt eine Besonderheit der Reproduktion von Bakterien zu: Die 
Biester können nämlich über die Artenschranke hinweg Genfragmente 
austauschen und in ihr eigentliches Genom einbauen, natürlich auch 
Resistenzgene.

Das Ergebnis: Es können Bakterienstämme entstehen, die sowohl resistent 
gegen bestimmte Antibiotika sind, als auch für den Menschen gefährlich 
werden können.

> Vielleicht werde ich deshalb auch nicht mehr krank, während um mich
> herum über das ganze Jahr alle Kollegen grippale Infekte haben:-)

Auch das ist wohl eher Wunschdenken: 'Grippale Infekte' werden meist von 
Viren induziert - die sind gegen Antibiotika völlig unempfindlich.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jupp wrote:
> Ein Schlag ins Gesicht ist folgendes. Jemand wird mit 56 arbeitlos,
> bekommt ein Jahr lang Arbeitslosengeld I und dannach, weil er ja so gut
> wie keine Chance mehr auf einen Job hat, rutscht er in die Armut,
> genannt Hartz IV.

Das ist leider nur die 'halbe Miete': Da alles Vermögen, das der Mensch 
in seinem Arbeitsleben erworben hat, bis auf einige lächerlich kleine 
Reste auf Hartz-IV 'angerechnet' wird, wird er praktisch erstmal mit 
einem Arschtritt in die Armut gestoßen, um dann wie ein 
'Sozialschmarotzer' behandelt zu werden.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>>Es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand

>Hat das hier jemand behauptet?

Es wird stillschweigend davon ausgegangen. Ein Blick in die Tabelle, was 
einem Sozialhilfeempfänger zusteht, offenbart es. In anderen Ländern 
würde man sowas als luxuriösen Leben bezeichnen.

> Da alles Vermögen, das der Mensch in seinem Arbeitsleben erworben hat, bis > auf 
einige lächerlich kleine Reste auf Hartz-IV 'angerechnet'

Wenn man nachdenkt, stellt man fest, dass dies nur gerecht sein kann, 
denn sonst ist jeder Lottomillionär beispielsweise Hartz-4-berechtigt. 
Bisschen mitdenken sollte man schon.

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
Datum:

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Gab es da nicht mal den Spruch :
"In Deutschland wird auf einem Niveau gejammert, das der Grossteil der 
Erde erst noch erreichen will."

---
Ohne jetzt in die HartzIV Diskussion mit einzusteigen.

Autor: Jupp (Gast)
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131,10 € Nahrung, Getränke, Tabakwaren
 34,50 € Bekleidung, Schuhe
 27,60 € Wohnung, Wasser, Strom
 27,60 € Möbel, Apparate, Haushaltsgeräte
 13,80€ Gesundheitspflege (Praxisgeb./Rezepte)
 20,70€ Verkehr (Bus, Bahn, etc.)
 20,70€ Telefon, Fax, Internet, Briefe
 37,95€ Freizeit, Kultur
 10,35€ Hotel-, Gaststättenleistungen
 20,70€ sonstige Waren/Dienstleistungen

Macht in der Summe also 345€.

> In anderen Ländern würde man sowas als luxuriösen Leben bezeichnen.

Nur so aus Interesse, was ist in deinen Augen hier Luxus wenn man noch 
berücksichtigt, dass der Gesetzgeber erwartet, dass von dieser 
Regelleistung monatlich noch etwas auf die Seite gelegt werden soll, um 
Ausgaben außer der Reihe begleichen zu können. Schönes Beispiel sind 
hier z. B. Schulbücher, welche je nach Klassenstufe locker 200 Euro 
kosten oder einfach nur die Klassenfahrt.

Autor: Tim (Gast)
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> 131,10 € Nahrung, Getränke, Tabakwaren
> 34,50 € Bekleidung, Schuhe
> 27,60 € Wohnung, Wasser, Strom
> 27,60 € Möbel, Apparate, Haushaltsgeräte
> 13,80€ Gesundheitspflege (Praxisgeb./Rezepte)
> 20,70€ Verkehr (Bus, Bahn, etc.)
> 20,70€ Telefon, Fax, Internet, Briefe
> 37,95€ Freizeit, Kultur
> 10,35€ Hotel-, Gaststättenleistungen
> 20,70€ sonstige Waren/Dienstleistungen

So luxoriös habe ich noch nie gelebt, obwohl ich es mir leisten könnte. 
Jammern auf hohem Niveau. Anders kann das nicht nennen. Es ist wirklich 
unglaublich!

Autor: Chris (Gast)
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Traurig ist nur, wenn manche Menschen Vollzeit arbeiten und trotzdem 
noch HartzIV beantragen müssen um über die Runden zu kommen. Tendenziell 
hab ich den Eindruck, dass sich das Verhältnis Arbeitgeber-Arbeitnehmer 
in eine Richtung zurückentwickelt (aus Sicht der Arbeitnehmer) die wir 
zu Anfang des 20. Jahrhunderts hatten. Tendenziell wohlgemerkt - noch 
sind die Zustände nicht so schlimm. Große bis sehr große Unternehmen 
fusionieren um mächtiger zu werden, bald mächtiger als der Staat. Nur 
sie stehen im Fokus der Regierenden (auf deren Wohl wird Rücksicht 
genommen), dabei wird leicht übersehen, dass die Innovationen und 
Entwicklungsschübe auch verstärkt aus den Reihen der kleinen und 
mittleren Unternehmen kommen.
Bsp.: Da werden Kommunikationsriesen gefördert um eine 
Konkurrenz-Suchmaschine zu Google zu entwicklen und etablieren. Dafür 
bezog z.B. die Telekom 80Mio. Eur. als Fördermittel, und hat sich nun 
aber aus dem Projekt zurückgezoegn, was passiert mit den Fördermitteln?

Wieviele Mittelständler hätten mit 80Mio. Euro gefördert werden können. 
Wieso werden Unternehmen gefördert, die Stellen abbauen????
Manche möchten einstellen, denen fehlen aber die Mittel.

Gut, das ist Evolution, die Stärksten überleben.

Autor: Gast (Gast)
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> Schönes Beispiel sind
> hier z. B. Schulbücher, welche je nach Klassenstufe locker 200 Euro
> kosten oder einfach nur die Klassenfahrt.

Tja, Jupp und das IST BILD-Niveau. Einseitig berichten, Tatsachen 
verschweigen, damit ein völlig falsches Bild entsteht Ich 
vervollständige mal etwas für dich:

Hartz 4 Regelleistungen
Hartz 4 Leistung                     Betrag West   Betrag Ost
Alleinstehend, Alleinerziehend       345 EUR       331 EUR
Zusatzleistung für Alleinerziehende  138 EUR       132 EUR
Lebenspartner (90%)                  311 EUR       299 EUR
Kinder bis 14 Jahre                  207 EUR       199 EUR
Kinder 15-18 Jahre                   276 EUR       265 EUR

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
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@ Chris

>Große bis sehr große Unternehmen fusionieren um mächtiger zu werden, bald 
>mächtiger als der Staat.

>Gut, das ist Evolution, die Stärksten überleben.

Na mal gucken, die großen und mächtige Dinosaurier sind auch ganz 
plötzlich ausgestorben. Und wer dann überlebt hat, wissen wir ja ;)

Sollen sich die Firmen ruhig immer weiter aufblasen und sich dabei schön 
über die Börse finanzieren.
Ich warte auf den nächsten grossen Knall an der Börse, das wird dann 
wieder einiges "richten". Die Kleineren werden es überleben.

Autor: Gast (Gast)
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> Ich warte auf den nächsten grossen Knall an der Börse, das wird dann
> wieder einiges "richten". Die Kleineren werden es überleben.

Ein Crash zieht immer eine Kettenreaktion nach sich und ist garantiert 
kein freudiges Ereignis. Große Arbeitslosigkeit ist meistens die Folge 
davon und damit wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten. Der 
Börsenkrach vom 24.10.1929 hat die Weltwirtschaftskrise ausgelöst. Ein 
freudiges Ereignis? Wohl kaum.

Hier kann man mal über die Folgen nachlesen:
http://www.boersendschungel.de/frameset.php?url=ht...

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Gast wrote:

> Tja, Jupp und das IST BILD-Niveau. Einseitig berichten, Tatsachen
> verschweigen, damit ein völlig falsches Bild entsteht Ich
> vervollständige mal etwas für dich:
>
> Hartz 4 Regelleistungen
> Hartz 4 Leistung                     Betrag West   Betrag Ost
> Alleinstehend, Alleinerziehend       345 EUR       331 EUR

Das ist Quatsch. Die Regelleistung beträgt seit 1.7.2007 bundesweit 347 
EUR

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Tim wrote:

> So luxoriös habe ich noch nie gelebt, obwohl ich es mir leisten könnte.
> Jammern auf hohem Niveau. Anders kann das nicht nennen. Es ist wirklich
> unglaublich!

>131,10 € Nahrung, Getränke, Tabakwaren
geteilt durch 30 Tage macht das 4,37€

Das möchte ich sehen...
In die Lage Hartz4 zu bekommen, kann jeder schneller kommen, als man 
denkt.

> 27,60 € Wohnung, Wasser, Strom
Scheint ein Witz zu sein....

Autor: Tim (Gast)
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>>131,10 € Nahrung, Getränke, Tabakwaren
>geteilt durch 30 Tage macht das 4,37€
>
>Das möchte ich sehen...

Wohl noch nie selber gekocht? Selber kochen ist billiger und gesünder.

Aber gut, inklusive der "Tabakwaren" könnte das doch knapp werden. Dabei 
ist es schon sehr merkwürdig, Drogenkonsum in diese Rechnung mit 
einzubeziehen. Wer raucht, kann mir nicht erzählen, dass er in 
finanziellen Nöten ist!

Autor: Jürgen (Gast)
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> Ich warte auf den nächsten grossen Knall an der Börse, das wird dann
> wieder einiges "richten". Die Kleineren werden es überleben.

Die Bauern und diejenigen, die sich selber versorgen können, werden die 
Gewinner der Krise sein.
Den Bauern geht es im Vergleich zu anderen Kleinunternehmern auch heute 
schon relativ gut, weil sie viele Subventionen bekommen und 
Vergünstigungen geniesen. Wie den anderen Kleinunternehmern ging es 
ihnen vor 30 Jahren natürlich besser als heute, dies nehmen sie 
natürlich zum Anlass zu jammern. Habe selber Bauern in der Verwandschaft 
und weiß daher, was läuft.

Autor: Jürgen (Gast)
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> 27,60 € Wohnung, Wasser, Strom
> Scheint ein Witz zu sein....

Miete ist ja im Hartz-Satz nicht drin, das geht extra.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Na Super... zähl mal deine Strom und Wasserrechnung zusammen...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> >>131,10 € Nahrung, Getränke, Tabakwaren
> >geteilt durch 30 Tage macht das 4,37€
> >
> >Das möchte ich sehen...
>
> Wohl noch nie selber gekocht? Selber kochen ist billiger und gesünder.

Was bitte kochst Du Dir für 4.37 pro Tag?

Schlüssle das doch bitte mal auf.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>>131,10 € Nahrung, Getränke, Tabakwaren
>geteilt durch 30 Tage macht das 4,37€

>Das möchte ich sehen...
>In die Lage Hartz4 zu bekommen, kann jeder schneller kommen, als man
>denkt.

Du bist der Meinung, dass man das Geld exakt so ausgibt, wie es dort 
angegeben ist? Was macht dann ein Nichtraucher mit dem Geld, was 
Rauchern zur Verfügung steht? Sparen? Zurückzahlen?

Autor: Snt Opfer (snt-opfer)
Datum:

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@Gast

>"Du bist der Meinung, dass man das Geld exakt so ausgibt, wie es dort
>angegeben ist? Was macht dann ein Nichtraucher mit dem Geld, was
>Rauchern zur Verfügung steht? Sparen? Zurückzahlen?"

Vielleicht gönnt er sich eine Flasche Rotwein (nicht den Tetrapack, ne 
Flasche).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
> Ein Crash zieht immer eine Kettenreaktion nach sich und ist garantiert
> kein freudiges Ereignis. Große Arbeitslosigkeit ist meistens die Folge
> davon und damit wirtschaftliche und politische Schwierigkeiten.

Ach ja? Wir haben doch jetzt Hartz-IV, da leben doch dann alle in Saus 
und Braus - oder etwa nicht???

Autor: Gast (Gast)
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> Ach ja? Wir haben doch jetzt Hartz-IV

Kann sein, dass du es hast. Ich habe es nicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gast wrote:
>> Ach ja? Wir haben doch jetzt Hartz-IV
>
> Kann sein, dass du es hast. Ich habe es nicht.

Na das dachte ich mir, denn sonst hättest du ja keinen Grund, so elenden 
Mist zum Thema abzulassen... Aber kommt Zeit, kommt Rat.

Autor: Gast (Gast)
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Klar,  Uhu Uhuhu (uhu), du pöbelst ja hier überhaupt nicht rum und 
versuchst ständig, anderen ans Bein zu pissen. Du musst wirklich ein 
erbärmliches und frustriertes Leben führen. Nun ja, nicht jeder kann wie 
ich auf der Sonnenseite stehen. Pech für dich, aber wen interessiert es. 
Auf dieser Seite ist nur Platz für Optimisten.

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Keine Angst, ihr werdet alle noch früh genug in den "Genuß" von Hartz4 
kommen...

Autor: Gast (Gast)
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> Keine Angst, ihr werdet alle noch früh genug in den "Genuß" von Hartz4
> kommen...

Nicht, wenn man ordentlich vorgesorgt hat und damit meine ich nicht nur 
die finanzielle Seite. Für mich ist die höchste Vorsorge die Bildung, 
andere schätzen diesen Teil eher gering ein und verlassen sich darauf, 
dass der Staat ihnen das nötigste beibringt.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Lieber Gast,

danke, daß du meine Schlüsse aus deinen Triaden gegen Hartz-IV so 
eindrucksvoll bestätigst, aber eigentlich war das garnicht nötig, denn 
ich kenne die Physiognomie von Leuten, wie dir, mittlerweile zur Genüge.

Frag dich mal, warum es in den USA keinen nennenswerten Mittelstand mehr 
gibt und wie das früher mal war - vielleicht kommst du dann aus deiner 
intellektuellen Sackgasse heraus.

Kann es sein, daß du zu allem Überfluß auch noch Bildung und Ausbildung 
in einen Topf wirfst? Von Bildung merke ich bei dir nicht viel.

Autor: The Devil (devil_86)
Datum:

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Warum muss es immer so persönlich werden?

Autor: Gast (Gast)
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"...aus deinen Triaden gegen..."

Sonst geht es dir wohl noch gut, mir kriminelle Aktionen zu 
unterstellen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Triade_%28Kriminalistik%29

> Frag dich mal, warum es in den USA keinen nennenswerten Mittelstand mehr
> gibt

Wen interessieren die USA?

Autor: Karl (Gast)
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>ich kenne die Physiognomie von Leuten, wie dir, mittlerweile zur Genüge.

Du kannst ihm seinen Charakter ansehen?
Du weisst schon was Physiognomie bedeutet?
Falls nicht, lies noch mal nach.


http://de.wikipedia.org/wiki/Physiognomie

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Er kann schon verschieden Fremdwörter sagen und das noch nicht mal 
richtig :p

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

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Schon mal was von geistiger Konstitution gehört? das ist die 
Verbindung...

> Wen interessieren die USA?

Was interessiert dich überhaupt - außer dir selbst?

Autor: Gast (Gast)
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Na Gast, heute schon Altersvorsorge "Bildung" betrieben?

Autor: mitgelesen (Gast)
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Thomas Bock (Gast) wrote:

>.. Sicher gibt es auch Schicksalsschläge. Aber Hartz sollte eine
>Unterstützung für eine Notlage sein und kein Mittel um sorgenfrei zu
>leben. Ob die Situation nun eigenverschuldet ist oder nicht: Es ist
>unfair, Leuten für nichts die Wohnung zu bezahlen und dazu noch 340EUR
>Taschengeld zu geben.

Wer Hartz-4 als ein Mittel um angeblich "Sorgenfrei zu leben" 
bezeichnet, der lebt nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes! Bist du 
ein Rechtsradikaler? Kennst du nicht die Entscheidungen des 
Bundesverfassungsgerichtes zum Existenzminimum? Willst du die Leute 
verrecken lassen? Willst du die Verantwortung für soziale Verelendung in 
unseren Städten und Gemeinden übernehmen? Bist du wirklich so dumm zu 
glauben, man könne den Leuten in ihrer Notlage noch mehr vorenthalten, 
sie noch mehr drücken, ohne das einem der Laden irgendwann um die Ohren 
fliegt? Willst du Slums und Ghettos in Deutschland und anschließend 
Lager schaffen, um die Leute dann dort zu konzentrieren?

>Wer hat denn diesen hohen Hartz-Satz berechnet? das waren doch
>hochbezahlte Richter, die aufgrund von Reichtum den Bezug zur Realität
>verloren haben wie du offenbar auch.

All deine Beispiel sind völlig absurd. Einen Hartz-4-Empfänger kann 
höchtens ein Lehmhüttenbesitzer der sich täglich von einer Schüssel Reis 
ernährt "reich" nennen!

Linuxuser wrote:
>Es gibt kein Grundrecht auf Wohlstand und wer glaubt, mit 340EUR könnte
>man nicht leben, leidet entweder unter Realitätsverlust oder ist
>Strohdumm.

Es wird ja auch kein Wohlstand garantiert, sondern nur das 
Existenzminimum und mittlerweile aufgrund der Teuerungsrate nicht mal 
mehr das! Strohdumm und NOCH GRÜN HINTER DEN OHREN sind Bürschchen, die 
das nicht mit ihrem Mäuseverstand zu erfassen in der Lage sind!

http://de.wikipedia.org/wiki/Existenzminimum

(aber wen wundert das, bei der Jugend von heute; Leuten wie DIR sollte 
man das Linux entziehen! Hinter Linux steckt nämlich auch eine soziale 
Idee, ein Engagement für das Gemeinwohl und nicht der Neid von 
Bezitzenden gegen ihre Mitmenschen die noch dazu deutlich weniger 
haben!)

Autor: Sven (Gast)
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> Wer Hartz-4 als ein Mittel um angeblich "Sorgenfrei zu leben"
> bezeichnet, der lebt nicht auf dem Boden unseres Grundgesetzes! Bist du
> ein Rechtsradikaler? Kennst du nicht die Entscheidungen des
> Bundesverfassungsgerichtes zum Existenzminimum?

Nun mach mal halblang. Es ist bekannt, dass es in Deutschland Jammern 
auf hohem Niveau ist. Sorgenfrei bedeutet schlicht und einfach, dass man 
sich keine Sorgen um das Überleben machen soll. Der Staat sichert hier 
das Leben ab. Hartz4 bedeutet mit Sicherheit nicht, dass man sich ein 
angenehmes Leben gönnen kann obwohl das manche trotz Hartz4 hinbekommen.

Vergleiche einmal das Existenzminium in Deutschland mit dem 
Existenzminium in anderen Ländern. Es gibt Millionen Menschen in der 
Welt, die wären dankbar, wenn sie das bekommen würden, was ein 
Hartz4-Empfänger in Deutschland bekommt. Weißt du, was das ist? 
Dankbarkeit.

> Es wird ja auch kein Wohlstand garantiert, sondern nur das
> Existenzminimum und mittlerweile aufgrund der Teuerungsrate nicht mal
> mehr das!

Falls du Beispiele nennen kannst, so überlege doch mal, warum manche 
damit leben können, andere aber nicht. Wenn das Existenzminimum bei 
manchen nicht gesichert ist, so muss es dafür Gründe geben. Nenne diese 
beim Namen. Es ist leichter, irgendetwas zu behaupten, was man mal 
aufgeschnappt hat, als es zu belegen.

> Hinter Linux steckt nämlich auch eine soziale
> Idee, ein Engagement für das Gemeinwohl und nicht der Neid von
> Bezitzenden gegen ihre Mitmenschen die noch dazu deutlich weniger
> haben!)

Du musst da was in den falschen Hals bekommen haben. Es geht hier nicht 
um Linux. Und Neid kommt wohl bei jedem auf, vor allem aber bei den 
Besitzlosen. Es wurde schon viel diskutiert und gezeigt, wie man diese 
Leistungen missbrauchen kann. Scrolle weiter nach oben oder schau in den 
anderen Threads.

Wollen wir nochmal zusammenrechnen?

Hartz 4 Regelleistungen
Hartz 4 Leistung                     Betrag West   Betrag Ost
Alleinstehend, Alleinerziehend       345 EUR       331 EUR
Zusatzleistung für Alleinerziehende  138 EUR       132 EUR
Lebenspartner (90%)                  311 EUR       299 EUR
Kinder bis 14 Jahre                  207 EUR       199 EUR
Kinder 15-18 Jahre                   276 EUR       265 EUR

Eine Familie mit 2 Kindern (< 14 Jahre): 345 + 311 + 207 + 207 = 1070 
EUR Eine Familie mit 2 Kindern (15-18 Jahre): 345 + 311 + 276 + 276 = 
1208 EUR Netto versteht sich. Plus ein Jahr lang 300 EUR pro Monat 
Elterngeld.

Meinst du nicht, dass Meckern hier etwas daneben wäre? Wie viele 
Familien gibt es in Deutschland, die trotz Arbeit weniger verdienen? 
Meinst du nicht auch, dass dies eher ungerecht ist?

Und weißt du, mir rollen sich regelmäßig die Fußnägel hoch und ich 
bekomme einen dicken Hals, wenn sich dann noch so ein 
Transferleistungsempfänger hinstellt und sagt, er arbeite nicht für 1 
EUR die Stunde gemeinnützig. Ein Tritt mit Anlauf in den Arsch wäre wohl 
die richtige Antwort darauf. Ein Streichen der Bezüge die bessere. Als 
Arbeitnehmer habe ich Null Verständnis. Ich komme für meinen 
Lebensunterhalt und für deren auf.

Und dann stellen sich hier noch einige hin und ziehen dämliche 
Vergleiche mit Arbeitslagern. Da hat wohl mancher den Bezug zur Realität 
verloren.

Du redest von sozial. Sozial wäre es eben auch, generell unentgeltlich 
für die Gemeinschaft zu arbeiten. Und wer dann noch Bezüge vom Staat 
geschenkt bekommt, sollte hier besonders dankbar sein. Zum Glück gibt es 
hier genügend Menschen, die das tatsächlich machen. Bei uns in der Stadt 
verkaufen sie Zeitschriften der Stadt, an deren Erlös sie beteiligt 
sind. Sie kommen dadurch wieder in Kontakt mit Menschen, sind nicht 
ausgegrenzt. Viele lassen sich auf einen Plausch mit ihnen ein. Sehr 
viele kaufen nur die Zeitschrift (kostet 2 EUR), weil sie wissen, dass 
ein Teil der Verkäufer bekommt. Diese Menschen zeigen Willen, sich zu 
integrieren. Und einige haben tatsächlich wieder einen, wenn auch gering 
bezahlten, Job erhalten.

Meiner Meinung nach muss der Staat viel mehr Sozialarbeiter abstellen, 
die genau prüfen, wohin das Geld fließt. Obigen Bezüge zeige schon, dass 
hier Missbrauch vorprogrammiert ist. Das äußert sich dann so, dass eine 
Familie viele Kinder hat, diese aber total verwahrlosen. Zum Glück 
werden die Eltern jetzt verpflichtet, ihrer Kinder regelmäßig zum Arzt 
zur Untersuchung zu bringen, um solche Fälle schnell aufzudecken. Aber 
soweit musste es erst kommen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wie lange wollt ihr euch denn noch im Kreis drehen? Das kam doch alles 
weiter oben schonmal...

Immer diese Leute, die zwar schreiben, aber nicht lesen können.

Autor: Jupp (Gast)
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237 Threads liest halt kein normaler Mensch.

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Nun mach mal halblang. Es ist bekannt, dass es in Deutschland Jammern
>auf hohem Niveau ist. Sorgenfrei bedeutet schlicht und einfach, dass man
>sich keine Sorgen um das Überleben machen soll. Der Staat sichert hier
>das Leben ab. Hartz4 bedeutet mit Sicherheit nicht, dass man sich ein
>angenehmes Leben gönnen kann obwohl das manche trotz Hartz4 hinbekommen.

Was meinst du, wie viele Menschen GERADE WEGEN und DURCH HARTZ-4 Sorgen 
haben?! Sehr viele bekommen die Aufforderung sich eine billigere Wohnung 
zu suchen, wegen z.B. lapidaren 3 bis 4 Quadratmeter zu viel. Sie finden 
aber keine billigere Wohnung, weil immer mehr Mietwohnungen in Eigentum 
umgewandelt werden und Mietraum mit geringer Quadratmeterzahl immer 
knapper wird. Dann fängt der Kampf mit dem Amt an und es geht vor das 
Sozialgericht. Ein Großteil der Bescheide ist definitiv falsch (mind. 25 
Prozent) und praktisch IMMER zu Ungunsten der Betroffenen. Zufall? Viele 
Sendungen haben schon darüber berichtet, wie hier in Not gekommene 
Bürger gegängelt und herablassend behandelt werden. Hilfe zu bekommen 
ist oft gar nicht so einfach und kostet zudem meist auch noch etwas (das 
Geld dafür aufzubringen fällt vielen wiederum schwer).

>Vergleiche einmal das Existenzminium in Deutschland mit dem
>Existenzminium in anderen Ländern. Es gibt Millionen Menschen in der
>Welt, die wären dankbar, wenn sie das bekommen würden, was ein
>Hartz4-Empfänger in Deutschland bekommt. Weißt du, was das ist?
>Dankbarkeit.

Du kannst unser Existenzminimum auch wegen mir mit BanglaDesh 
vergleichen, aber dann vergleiche auch mal deren Durchschnittseinkommen 
mit dem eines gut bezahlten Facharbeiters hier (das wird nämlich immer 
vergessen). Und vergleiche dann auch deren Mieten und Lebensmittelpreise 
mit denen bei uns (wird auch immer unterschlagen). Und vergleiche mal 
deren durchschnittliches pro Kopf Privatvermögen mit dem bei uns (auch 
das wird immer unterschlagen). Dann merkst du erstmal was Deutschland 
für ein reiches Land ist. Nur leider ist der Wohlstand sehr ungerecht 
verteilt und es gibt eine hässliche Tendenz bei uns, die da heißt

Wohlhabende werden immer wohlhabender!

Geringverdiener und Arme haben zunehmend weniger Geld zur Verfügung!

>Falls du Beispiele nennen kannst, so überlege doch mal, warum manche
>damit leben können, andere aber nicht. Wenn das Existenzminimum bei
>manchen nicht gesichert ist, so muss es dafür Gründe geben. Nenne diese
>beim Namen. Es ist leichter, irgendetwas zu behaupten, was man mal
>aufgeschnappt hat, als es zu belegen.

Auch ein Bettler kann auf der Strasse irgendwie überleben, das kann doch 
nicht unser Kriterium sein! Nur, willst du das als Vorbild für uns alle 
in einem reichen, prosperierenden Land wie Deutschland es ist hinnehmen? 
Warum geraten Menschen wohl in Hartz-4? Bist du wirklich so einfältig 
das nicht zu wissen? Hast du nicht mitbekommen wie schnell heutzutage 
Firmen schließen und wie schwer es ist ab einem gewissen Alter wieder in 
Beschäftigung zu kommen? Weißt du nicht, was nach einem Jahr "normaler" 
Arbeitslosigkeit passiert? ALG-2! - mit all seinen Folgen für die 
Betroffenen!

>Du musst da was in den falschen Hals bekommen haben. Es geht hier nicht
>um Linux. Und Neid kommt wohl bei jedem auf, vor allem aber bei den
>Besitzlosen. Es wurde schon viel diskutiert und gezeigt, wie man diese
>Leistungen missbrauchen kann. Scrolle weiter nach oben oder schau in den
>anderen Threads.

Da siehst du mal wie wenig du zu lesen im Stande bist. Nicht mal das 
hast du verstanden. Ich will es dir aber erklären. Wenn einer so einen 
Rotz schreibt wie der auf den ich reagiert habe und dabei völlig das 
sog. Gemeinwohl (das ist ein wichtiger Begriff!) außer acht lässt UND 
noch dazu unter dem Pseudonym "Linuxuser" seinen Dreck verbreitet, dann 
ist es an der Zeit, ihn mal darauf aufmerksam zu machen, dass auch und 
gerade Linux sehr viel mit Gemeinsinn, d.h. Tätigkeit an der 
Gemeinschaft (die Linux Community) zu tun hat und es eben nicht nur um 
Einzelinteressen wie "Hilfe, ich muss so viel Geld für die faulen 
ALG-2'ler abdrücken" geht. Der Staat, wir alle müssen ein Interesse 
daran haben, dass um uns herum nicht noch mehr Elend und Verwahrlosung 
hinzukommt. Unser Sozialsystem leistet dazu seinen Beitrag, allerdings 
zunehmend schlechter und zunehmend für den Einzelnen mit der Gefahr 
völlig in Armut abzugleiten. Sämtliche karitativen Organisationen wissen 
ein Lied davon zu singen. Suppenküchen sind im Vormarsch und das in 
einer IM VERGLEICH reichen Gesellschaft wie der unseren. Das ist eine 
Schande und schlicht unerträglich!

>Meinst du nicht, dass Meckern hier etwas daneben wäre? Wie viele
>Familien gibt es in Deutschland, die trotz Arbeit weniger verdienen?
>Meinst du nicht auch, dass dies eher ungerecht ist?

Deine Schönrechnerei ist ein typisches Beispiel, den Leuten etwas 
vorzugaukeln, nämlich die satte Versorgung. Hast du noch nicht 
mitbekommen, dass wir zunehmend in einer Single-Gesellschaft leben?! Es 
gibt immer mehr Alleinstehende, die keinerlei Zusatzleistungen erhalten 
und mit diesem Familieneinkommen nix am Hut haben. Außerdem, wenn du 
feststellst die Familien bei uns hätten nicht genug Geld zum Leben, 
wieso spielst du dann diese Gruppe gegen die ALG-2'ler aus? Was soll 
das? Du schürst damit Sozialneid in unteren Einkommensschichten! Du 
wolltest dir viel mehr Gedanken um die Frage machen, warum diese 
Geringverdiener nur so wenig Geld erhalten und ob es vielleicht weniger 
an deren Arbeitskraft liegt (wie immer wieder fälschlich von 
Wirtschaftskreisen und aus dem Arbeitgeberlager behauptet wird), sondern 
daran, dass immer mehr Lohndrückerei stattfindet. Es vergeht doch keine 
Woche, wo uns nicht die Beispiele um die Ohren gehauen werden, wie 
Firmen versuchen Arbeitnehmer um ihren Lohn zu prellen, mit immer mehr 
Tricks und Raffinesse.

>Und weißt du, mir rollen sich regelmäßig die Fußnägel hoch und ich
>bekomme einen dicken Hals, wenn sich dann noch so ein
>Transferleistungsempfänger hinstellt und sagt, er arbeite nicht für 1
>EUR die Stunde gemeinnützig. Ein Tritt mit Anlauf in den Arsch wäre wohl
>die richtige Antwort darauf. Ein Streichen der Bezüge die bessere. Als
>Arbeitnehmer habe ich Null Verständnis. Ich komme für meinen
>Lebensunterhalt und für deren auf.

Von Menschenwürde hast du anscheinend noch nie was gehört, wie? Arbeiten 
für 1 Euro ist

+ Ausbeutung
+ schlecht für die Wirtschaft, da keine Kaufkraft mehr vorhanden
+ ein Abstieg aus dem man NICHT mehr herauskommt
+ vernichtet reguläre Tarif vergütete Arbeit
+ eines reichen Landes wie der Bundesrepublik unwürdig
+ das Leitbild einer selbst wohl situierten Schicht, die NIEMALS selbst 
von solchem Einkommen leben könnte, würde oder musste

>Du redest von sozial. Sozial wäre es eben auch, generell unentgeltlich
>für die Gemeinschaft zu arbeiten. Und wer dann noch Bezüge vom Staat
>geschenkt bekommt, sollte hier besonders dankbar sein. Zum Glück gibt es
>hier genügend Menschen, die das tatsächlich machen. Bei uns in der Stadt
>verkaufen sie Zeitschriften der Stadt, an deren Erlös sie beteiligt
>sind. Sie kommen dadurch wieder in Kontakt mit Menschen, sind nicht
>ausgegrenzt. Viele lassen sich auf einen Plausch mit ihnen ein. Sehr
>viele kaufen nur die Zeitschrift (kostet 2 EUR), weil sie wissen, dass
>ein Teil der Verkäufer bekommt. Diese Menschen zeigen Willen, sich zu
>integrieren. Und einige haben tatsächlich wieder einen, wenn auch gering
>bezahlten, Job erhalten.

Ich rede hier in erster Linie von vergleichsweise gut ausgebildeten 
Menschen, die in Not geraten sind und nicht von Leuten ohne 
Berufsausbildung, abgebrochener Schule, Drogenabhängige o.ä. Mit dieser 
ganz schwierigen Gruppe von Leuten muss man sich speziell 
auseinandersetzen. Da kann Gemeindearbeit, einfach Tätigkeiten oder 
dergleichen ein probates Mittel sein. Einen gut ausgebildeten 
Facharbeiter dagegen, egal welchen Alters, schickt man nicht in die 1 
Euro "Beschäftigungstherapie", das ist eine Vergeudung von wichtigen 
Ressourcen und bringt diese Leute im Selbstvertrauen und ihrer 
Einsatzbereitsschaft um den Verstand!

>Meiner Meinung nach muss der Staat viel mehr Sozialarbeiter abstellen,
>die genau prüfen, wohin das Geld fließt. Obigen Bezüge zeige schon, dass
>hier Missbrauch vorprogrammiert ist. Das äußert sich dann so, dass eine
>Familie viele Kinder hat, diese aber total verwahrlosen. Zum Glück
>werden die Eltern jetzt verpflichtet, ihrer Kinder regelmäßig zum Arzt
>zur Untersuchung zu bringen, um solche Fälle schnell aufzudecken. Aber
>soweit musste es erst kommen.

Du trägst in dir eine ausgemachte Blockwartmentalität. Damit erreichst 
du REIN GAR NICHTS, bis auf dem Umstand, dass du Vertrauen und die 
Bereitschaft zur Mitarbeit zerstören wirst. Druck erzeugt Gegendruck. 
Kontrolliererei erzeugt Rafinesse. Die Leute wollen nicht gegängelt 
werden. Weder wie früher in Ostdeutschland von der Staatssicherheit, 
noch wie neuerdings von Bundestrojanern und auch nicht durch den alles 
kontrollierenden, kleinkarierten Beamtenstaat. Jeder der für den 
Arbeitsmarkt sich willig erklärt (das sind die Allermeisten!) sollte 
nach seinen Fähigkeiten eingesetzt werden und nicht von minderbegabten 
Kontrollblockwarten zu unsinnigen Tätigkeiten gezwungen werden. Das 
zerstört auf Dauer jeden flexiblen Geist und untergräbt Leistungswille- 
und Bereitschaft. Motivation statt Repression lautet das Zauberwort. Die 
Allermeisten in Not geratenden möchten so schnell wie möglich aus ihrer 
Not wieder heraus. Eine 1 Euro Tätigkeit verschlimmert deren Lage aber 
und hilft ihnen nicht. Wir müssen wieder weg vom "Faktor Billig" und zu 
einer angemessenen Entlohnung zurückfinden. Das muss nicht unbedingt 
mehr sein, als der Markt es jeweils zulässt, darf aber nicht so wenig 
sein, dass die Menschen davon nicht mehr leben können. Der Mindestlohn 
ist dort ein probates Mittel gegen die Ausbeutung, wo der Markt 
zunehmend versagt. Unser Standortvorteil darf sich nicht daran 
ausmachen, dass Deutschland zum Lohndrückerland par Excellence verkommt.

Autor: Jupp M. (juppp)
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>Sie finden aber keine billigere Wohnung, weil immer mehr
>Mietwohnungen in Eigentum umgewandelt werden und Mietraum
>mit geringer Quadratmeterzahl immer knapper wird.

Hinzu kommt noch, dass viele der Bedürftigen verschuldet sind und 
negative Einträge z. B. bei der Schufa haben. Jeder Vermieter holt 
Einkünfte ein und es ist klar, dass ein (Langzeit-)Arbeitsloser in JEDEM 
Fall den Kürzeren ziehen wird. Und der Hammer an der Sache ist, dass die 
Sozialbehörden den Bedürftigen vorschreiben, mit dem Vermieter 
günstigere Mieten auszuhandeln. Hier sieht man sehr schön, wie 
realitätsfern dieser ganze Müll schon von Grund auf ist.

Autor: Jupp M. (juppp)
Datum:

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>Und wer dann noch Bezüge vom Staat geschenkt bekommt, sollte hier
>besonders dankbar sein.

Was heißt geschenkt? Sehr viele haben Jahrzehnte Monat für Monat nicht 
unerhebliche Sozialbeiträge bezahlt.

Autor: Michael (Gast)
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> Was heißt geschenkt? Sehr viele haben Jahrzehnte Monat für Monat nicht
> unerhebliche Sozialbeiträge bezahlt.

Sozialbeiträge zahlt niemand. Nur Steuern. Aus den Steuern jetzt die 
Beiträge zu extrahieren, ist unmöglich. Das wäre nur machbar, wenn alles 
privatisiert werden würde. Dann müsste die Selbstversorgung greifen und 
dann wird man feststellen, dass wohl doch nicht so viele etwas 
eingezahlt haben. Man kann es auch recht leicht schätzen. Dabei sollte 
man einen Single, ledig, ohne Kinder annehmen, da er ja dann als 
Argumentationsgrundlage besser geeignet ist, als Familien mit Kindern, 
da sie weniger Steuern bezahlen. Wenn man dann bedenkt, dass zu den 345 
EUR noch die Miete kommt, die der Staat zahlt, kann man feststellen, 
dass man wohl erst mit 50 oder 60 in deinem Fall Hartz4-"berechtigt" 
wäre.

Die obige Summer hochgerechnet, würde man auf einen Lohn von ca. 2000 
EUR kommen, also im Jahr 24.000 EUR. Das ist schon eine Menge Geld. Und 
davon ist schon die Miete abgerechnet. Soviel hat manche Arbeiterfamilie 
nicht in der Tasche.

@mitgelesen
> Von Menschenwürde hast du anscheinend noch nie was gehört, wie? Arbeiten
> für 1 Euro ist

Leider heißt der Thread Lebensmittelpreise und nicht Volksverdummung. Du 
rechnest hier 1 EUR fürs Arbeiten. Ich rechne hier mit 6-7 EUR fürs 
Arbeiten, von denen aber schon die Miete abgezogen wird sowie die 345 
EUR. Findest du immer noch, dass das Ausbeutung ist? Nicht immer so 
kurzsichtig sein. Oben wurde ja die Rechnung aufgemacht. 1070 EUR für 
eine Familie, Rechne noch die Miete dazu, ca. 600 EUR, dann komme ich 
auf 1600 EUR _NETTO_. Ist das immer noch Ausbeutung? Wenn jetzt eine 
gemeinnützige Arbeit für 1 EUR angeboten wird, was ist daran schlimm? Ob 
nun jemand für 6 EUR diese macht und davon lebt oder jemand, der ohnehin 
schon diesen Betrag in Form von Transferleistungen erhält, ist egal.

Aber dies Denkweise kennt man vom Markt:

1. Versuch:
- Verkaufe Artikel für 5 EUR + 5 EUR Versand.
- Puh, schweineteuer, Versandkostenabzocke, Hermes viel billiger

2. Versuch:
- Verkaufe Artikel für 9 EUR + 1 EUR Versand
- super, günstige Versandkosten, einfach Klasse.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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>Sozialbeiträge zahlt niemand. Nur Steuern. Aus den Steuern jetzt die
>Beiträge zu extrahieren, ist unmöglich.

Komisch, auf meiner Abrechnung sind die einzelnen Sozialbeiträge immer 
schön aufgeschlüsselt.

>> Was heißt geschenkt? Sehr viele haben Jahrzehnte Monat für Monat nicht
>> unerhebliche Sozialbeiträge bezahlt.

Ja, das ist schon richtig, aber guck mal, wie schnell das aufgebraucht 
ist, was man über Jahre eingezahlt hat.

Ich will auf keinen Fall Leuten, die unverschuldet ALG-II bekommen 
Schmarotzertum vorwerfen. Das sind meistens auch diejenigen, die sich 
dafür schämen, ihr "Einkommen" so zu bestreiten.
Mich stören die, die nur auf dieser Schiene "arbeiten" - sich also nie 
für die Gesellschaft bzw. für ihr "Einkommen" aufkommen, weil es so 
wesentlich einfacher ist.
Dass manche von denen auch nichts dafür können (schon in dieses Umfeld 
hineingeboren; keine Zukunftsaussichten), ist natürlich auch nicht 
schön. Das sind aber meistens auch Menschen, die eine Chance nutzen 
würden, wenn man sie ihnen bieten würde.

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Findest du immer noch, dass das Ausbeutung ist? Nicht immer so
>kurzsichtig sein. ..

Selbst verständlich ist das Ausbeutung, wenn Arbeitgeber für einen 
Tätigkeit die mindestens einen tarifierten Stundenlohn erfordern würde 
nur bereit sind gerade mal 1 Euro zu zahlen. Es ist sogar noch viel 
schlimmer, es ist nämlich eine Form von "Entwertung von Arbeit"! Damit 
wird der Bevölkerung suggeriert, DIESE Arbeit habe keinen Wert mehr. 
Niemand respektiert eine Tätigkeit die derart gering entlohnt wird und 
weil solche Tätigkeiten nicht respektiert werden, werden auch die 
Menschen die sie unter diesen Bedingungen ausführen müssen nicht 
respektiert. Ihre Stellung, ihr Ansehen in der Gesellschaft sinkt damit 
weiter. Ihre Hoffnungen, ihre Perspektiven werden zerstört. Wo bleibt da 
das Fördern? Wo bleiben die Chancen dieser Leute auf dem Arbeitsmarkt? 
Außerdem machst du den gleichen Fehler wie der Poster auf dessen Beitrag 
du dich hier beziehst. Wieder wird die Familie vorgeführt und deren 
Transferbezüge subsummiert gerechnet und als Beispiel für "satte" 
Verorgung aufgeführt. Es gibt aber zunehmend viele Alleinstehende (wohl 
noch nie was von Kinderarmut gehört?!) die von den 345 Euro OHNE ZULAGEN 
auch noch ihre Nebenkosten und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren 
haben und das ist ein elendiges Dasein!

Autor: Gerd (Gast)
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Ausbeutung ist auch, wenn qualifizierte Bauarbeiter mit 40 Jahren 
Berufserfahrung zu einer Weiterbildungsmaßnahme auf den Bau (!!!) 
geschickt werden, und dort für ihre Arbeit keinen Cent zusätzlich 
bekommen. Ist gängige Praxis bei vielen Bauunternehmen, sie sparen sich 
somit komplett die Lohnkosten. Anruf beim Arbeitsamt genügt und schon 
werden die Fachkräfte geschickt. Kommentar von Müntefering: keiner.

Ausbeutung ist ferner, wenn Menschen als Praktikanten ohne Bezahlung in 
Betrieben arbeiten müssen und dort exakt die gleiche Arbeit verrichten, 
wie ein normaler Mitarbeiter, welcher aufgrund des Praktikanten gar 
nicht erst eingestellt wird. Das Gesetz sieht einige wenige Wochen für 
solche Praktika vor, in der Praxis sind es mehrere Monate. Kommentar von 
der zuständigen Sachbearbeiterin beim Arbeitsamt: es war im vorliegenden 
Fall sinnvoll.

Autor: Michael (Gast)
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> Selbst verständlich ist das Ausbeutung, wenn Arbeitgeber für einen
> Tätigkeit die mindestens einen tarifierten Stundenlohn erfordern würde
> nur bereit sind gerade mal 1 Euro zu zahlen.

Gut. Wie wäre es damit, dass man sie für eben diese 6 EUR oder 
meinetwegen 7 EUR arbeiten lässt, dafür aber sämtliche Bezüge streicht. 
So leben tatsächlich viele in Deutschland. Diese Arbeit darf natürlich 
immer noch nur gemeinnützig sein. Und wenn es keine Arbeit gibt, dann 
gibt es auch keine Bezüge.

> weil solche Tätigkeiten nicht respektiert werden

Wer respektiert diese Arbeit nicht?

> Wo bleiben die Chancen dieser Leute auf dem Arbeitsmarkt?

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen sich stark, wenn sie überhaupt 
etwas tun. Wenn sie niemals etwas tun, ist die Chance Null. Sehr viele 
wurden schon in feste Arbeitsverhältnisse gebracht, weil sie eben für 
den geringen Lohn gearbeitet haben. Übrigens, in NL gibt es NULL EUR für 
gemeinnützige Arbeit.

Meinst du, die Chance vergrößert sich, wenn man gar nicht arbeitet?

> Es gibt aber zunehmend viele Alleinstehende (wohl
> noch nie was von Kinderarmut gehört?!) die von den 345 Euro OHNE ZULAGEN
> auch noch ihre Nebenkosten und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren
> haben und das ist ein elendiges Dasein!

Das ist doch falsch. Lies doch nochmal oben. Da fehlt wieder die Miete 
drin. Einer Einzelperson werden 45m² zugestanden. Und was ist mit 
Krankenversicherung? Rentenversicherung?

Aber wenn ich dich jetzt auffordere, einen Vorschlag zu machen, welchen 
Betrag einem Empfänger zugestanden werden soll und wie dieser finanziert 
wird, wird wohl keine Antwort kommen. Nehmen ist eben leichter als 
geben. Vor allem, wenn es fremdes Geld ist.

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Gut. Wie wäre es damit, dass man sie für eben diese 6 EUR oder
>meinetwegen 7 EUR arbeiten lässt, dafür aber sämtliche Bezüge streicht.
>So leben tatsächlich viele in Deutschland. Diese Arbeit darf natürlich
>immer noch nur gemeinnützig sein. Und wenn es keine Arbeit gibt, dann
>gibt es auch keine Bezüge.

"Gemeinnützigkeit" ist ein Schlagwort das erst mal mit Leben gefüllt 
werden will. Anders ausgedrückt, sog. "Gemeinnützigkeit" ist von einer 
Kommune heutzutage schnell hergestellt, wenn es darum geht, an billige 
Handwerksleistungen heranzukommen. Die örtlichen Handwerker in der 
Umgebung haben dann das Nachsehen, können nicht mithalten und gehen 
pleite aufgrund mangelnder Auftragslage. An Gemeinnützigkeit muss daher 
ein sehr strenger Maßstab angelegt werden, wenn sie nicht reguläre 
Arbeitsplätze vernichten soll und wie man immer wieder in diversen 
Berichten vorgeführt bekommt, klappt das oft nicht. (Manchmal soll es 
auch gar nicht klappen. Der Kommune ist nämlich oft genug das eigene 
Hemd näher als die Hose. Soll heißen, ob ortsansässige Handwerker unter 
Billigkräften leiden oder nicht, ist dem Stadtsäckel scheiß egal, 
solange er gefüllt bleibt. Die denken nämlich nicht soweit, dass sie den 
pleite gegangenen Handwerksbetrieb (die Handwerker) dann auch wieder 
durchfüttern müssen, sonst würden sie auch nicht ihre eigenen 
Liegenschaften an Heuschrecken verkaufen und in einem Rutsch gleich 
wieder zurückmieten - die Zeche zahlen künftige Generationen).

>Wer respektiert diese Arbeit nicht?

1-Euro-Kräfte erfahren in etwa den gleichen Respekt wie die städtische 
Klofrau.

>Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen sich stark, wenn sie überhaupt
>etwas tun.

Nein, das tun tun sie eben nicht! Das ist pures Wunschdenken von Leuten, 
die am Schreibtisch planen. Nur eine SINNVOLLE Tätigkeit erhöht die 
Chance einen brauchbaren Arbeitsplatz zu erhalten.

>Wenn sie niemals etwas tun, ist die Chance Null.

Wer sagt denn, dass das die einzige Alternative ist? Dem gestandenen 
arbeitslos gewordenen Facharbeiter in der Metallverarbeitung bringt es 
REIN GAR NIX für 1 EURO auf einem Rübenfeld die Möhren rauszureißen oder 
den Pferdedung beim Volksfest aufzukehren. Er braucht eine ihm 
angemessene, seinen Kenntnissen entsprechende Weiterbildungsmaßnahme und 
er braucht vor allem geeignete Vermittler, die ihm die Kontakte knüpfen, 
die er selbst nicht so ohne weiteres herstellen kann.

>Sehr viele
>wurden schon in feste Arbeitsverhältnisse gebracht, weil sie eben für
>den geringen Lohn gearbeitet haben.

So? Hast du den Satz von www.arbeitsamt.de abgelesen?

Lies dir mal das Posting von

Autor: Gerd (Gast)
Datum: 08.09.2007 21:22

durch. Der hat das Problem gut erkannt. Schon mal was von Generation 
Praktikum gehört? Praktikanten sind die "willfährigen Deppen moderner 
Personalplanung". Die kosten nämlich nix, sind willig bis zum geht nicht 
mehr und können beizeiten entsorgt (= durch den nächsten ersetzt) 
werden.

>Meinst du, die Chance vergrößert sich, wenn man gar nicht arbeitet?

Arbeit ist ein Begriff der nicht nur auf Erwerbsarbeit anzuwenden ist. 
Was meinst du was Kinderbetreuung für eine Arbeit ist oder die Pflege 
seiner alten Eltern. Auch technologisch am Ball zu bleiben und seinen 
Wissenszuwachs täglich zu pflegen ist ARBEIT und kosten viel Zeit und 
Mühe. Für einen arbeitslosen Akademiker macht es beispielsweise viel 
mehr Sinn seine Zeit in das Lernen von aktuellen Programmiersprachen zu 
stecken, als seine Zeit sinnlos für hirnlose 1 Euro Tätigkeiten zu 
vergeuden.

>> Es gibt aber zunehmend viele Alleinstehende (wohl
>> noch nie was von Kinderarmut gehört?!) die von den 345 Euro OHNE ZULAGEN
>> auch noch ihre Nebenkosten und ihren Lebensunterhalt zu finanzieren
>> haben und das ist ein elendiges Dasein!

>Das ist doch falsch. Lies doch nochmal oben. Da fehlt wieder die Miete
>drin. Einer Einzelperson werden 45m² zugestanden. Und was ist mit
>Krankenversicherung? Rentenversicherung?

Das ist überhaupt nicht falsch! Da fehlt gar nix, denn dass die Miete 
(in Grenzen) bezahlt wird wurde ja bereits gesagt und muss von mir ja 
nicht noch mal wiederholt werden. Es werden aber keine Nebenkosten 
getragen, d.h. Strom usw. muss jeder von seinen 345 Euro bezahlen. Die 
Rentenversicherung ist bei diesem Betrag sowieso ein Witz. Über die 
Krankenversicherung wurde bisher nicht gesprochen, zugestanden, die wird 
anscheinend übernommen.

>Aber wenn ich dich jetzt auffordere, einen Vorschlag zu machen, welchen
>Betrag einem Empfänger zugestanden werden soll und wie dieser finanziert
>wird, wird wohl keine Antwort kommen.

Nun, man kann ja mal etwas mehr über die Idee von Götz Werner 
nachdenken. Immerhin steht dieser Mann nicht unter dem Verdacht ein sog. 
"Sozialschmarotzer" zu sein und er gehört meines Wissens nach auch nicht 
der Linkspartei an (weiß ich aber nicht näher). Er ist Chef der 
dm-Drogerie Markt Kette

http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Werner

und verdient Millionen. Seine Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen 
ist eine revolutionäre Idee, die unsere gesamte Gesellschaft kräftig 
umkrempeln würde. Aber wie immer in unserer kaputt-regulierten 
Gesellschaft werden solche Leute gerade von denen, die die Pöstchen 
feste inne haben, schnell als Phantasten dargestellt.

>Nehmen ist eben leichter als
>geben. Vor allem, wenn es fremdes Geld ist.

Richte diesen Satz doch mal an die Adresse der "Herren" von BenQ. Aber 
mit solchen Schweinereien beschäftigst du dich sicher nicht. Du schlägst 
lieber auf Leute mit kleinen Geldbeutel ein - siehst überall Missbrauch 
der Sozialstaatlichkeit. Frag mal den Bund der Steuerzahler, wo die 
viele Kohle jährlich verbraten wird, die haben ganze Aktenordner voll 
davon. Das Geld was bei den Gering- und Geringstverdienern und auch 
Transferempfängern landet ist immer noch zehnmal besser angelegt, als 
die Euronen die jährlich z.B. in sinnlose Auslandseinsätze und 
dergleichen fließen. Es gibt nämlich auch Ressourcen die erst auf den 
zweiten Blick sehr wertvoll sind, nämlich der soziale Friede. Menschen 
die nicht mal mehr ein Minimum zum Leben haben verwahrlosen auf Dauer, 
denn sie werden von der Konsumgesellschaft ausgegrenzt. Das hier ein 
paar Prozent auch unsinniges mit ihrem Geld anstellen lässt sich kaum 
verhindern. Leute mit guter Schul- und Berufsausbildung wissen aber sehr 
wohl auch mit nicht selbst erwirtschaftetem Geld umzugehen. Wer das 
nicht kapiert, der hat auch nicht verstanden warum in Frankreich sich 
die Polizei nicht mehr in die Vorstädte traut. Dies könnte uns auch 
einmal blühen. Erste Anzeichen dafür gibt es bereits genug.

Autor: Michael (Gast)
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> Anders ausgedrückt, sog. "Gemeinnützigkeit" ist von einer
> Kommune heutzutage schnell hergestellt, wenn es darum geht, an billige
> Handwerksleistungen heranzukommen. Die örtlichen Handwerker in der
> Umgebung haben dann das Nachsehen, können nicht mithalten und gehen
> pleite aufgrund mangelnder Auftragslage.

Ja, sowas liest man in der Tat in den einschlägigen Blättern. Falsch ist 
es trotzdem. Ein Handwerker macht sich niemals abhängig von der Kommune. 
Die Kommune ist nicht der einzige Auftraggeber. Die Tätigkeiten würden 
nicht von oben beschriebener Personengruppe ausgeführt werden. Ich weiß, 
man konnte sogar schon in Foren lesen, dass angeblich Herzchirugen durch 
1-Euro-Jobber ersetzt werden. Naja, man hat auch schon Elvis gesehen.

> 1-Euro-Kräfte erfahren in etwa den gleichen Respekt wie die städtische
> Klofrau.

Das liegt doch wohl eher an den Menschen, nicht an den 1-EUR-Jobbern. 
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass jemals welche geringschätzig 
behandelt wurden.

>> Sehr viele
>> wurden schon in feste Arbeitsverhältnisse gebracht, weil sie eben für
>> den geringen Lohn gearbeitet haben.

So? Hast du den Satz von www.arbeitsamt.de abgelesen?

Nein, steht das da? Aber du bist wirklich der Meinung, dass man größere 
Chancen hat, wenn man wartet, bis die Arbeit kommt?

> bringt es
> REIN GAR NIX für 1 EURO auf einem Rübenfeld die Möhren rauszureißen oder
> den Pferdedung beim Volksfest aufzukehren.

Es ist einfach nur traurig, dass du es immer noch nicht kapiert hast und 
ständig die gleichen Plattitüden wiederholst. Einfach mal 
herausschreien: GEMEIINNÜTZIGE ARBEIT. Das bedeutet, Arbeit für die 
Gemeinschaft, nicht für einen Bauern. In einem sozialen System ist es 
die Pflicht eines Jeden, sich einzubringen. Warum sind denn plötzlich 
Arbeitslose davon ausgenommen?  Du stellst dich jetzt auf die Stufe 
derer, die ein Zweiklassensystem verfolgen und auch propagieren. Die 
Arbeitenden haben für das soziale System aufzukommen, während die 
anderen nichts tun brauchen.

Ich erinnere mich immer wieder an Star Trek First Contact. "Die 
Wirtschaft der Zukunft funktioniert ein bisschen anders: Sehen Sie, im 
24. Jahrhundert gibt es kein Geld. [...] Der Erwerb von Reichtum ist 
nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten, um uns 
selbst zu verbessern und den Rest der Menschheit."

Lasse dir den letzten Satz auf der Zunge zergehen. Ich sehe es immer 
wieder. Es gibt viele Menschen, die meckern über den Müll auf der 
Strasse, es gibt aber nur extrem wenige, die heben diesen Müll auf. Du 
verlangst jetzt dafür eine angemessene Bezahlung. Geld ist für dich das 
wichtigste, nicht die soziale Gemeinschaft. Ich habe das schon oft 
erlebt, dass Menschen die angeblich sonst wie sozial eingestellt sind, 
unter sozial nur verstehen, dass andere arbeiten sollen.

> Es werden aber keine Nebenkosten
> getragen, d.h. Strom usw. muss jeder von seinen 345 Euro bezahlen.

Stimmt doch gar nicht.
http://www.iag-forum.de/pages/gerichtsurteile/wohn...

"Erstmalig hat damit ein Gericht in Deutschland festgestellt, dass ein 
Mieter nicht nur Anspruch auf die Regelleistungen, sondern auch auf die 
_Erstattung der tatsächlichen Kosten_ für Unterkunft, Heizung, 
Kaltwasser und Warmwasser – also auch auf die Nebenkosten – hat." 
(Hervorhebung durch mich)

> Seine Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen
> ist eine revolutionäre Idee, die unsere gesamte Gesellschaft kräftig
> umkrempeln würde.

Und hast du auch weitergelesen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

Es gibt eben immer zwei Seiten. Und man sollte beiden Seiten kritisch 
gegenüber stehen. Die Idee kann tatsächlich die Gesellschaft umkrempel, 
in welche Richtung das aber passiert, ist nicht sicher.

> Richte diesen Satz doch mal an die Adresse der "Herren" von BenQ.

BenQ interessiert mich nicht. Sie nehmen nicht mein Geld.

> Es gibt nämlich auch Ressourcen die erst auf den
> zweiten Blick sehr wertvoll sind, nämlich der soziale Friede. Menschen
> die nicht mal mehr ein Minimum zum Leben haben verwahrlosen auf Dauer,
> denn sie werden von der Konsumgesellschaft ausgegrenzt.

Irgendwo hier wurde doch schon mal von "Erpressung" geredet, nämlich 
dass um des sozialen Friedens Willen diese Beiträge gezahlt werden 
MÜSSEN. Und das zeigt doch wieder eindeutig, dass es andere Motive sind, 
als die sozialen. In einer sozialen Gemeinschaft sollte immer die 
Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Und da komme ich immer zum selben 
Ergebnis, dass viele nicht wissen, was sozial eigentlich bedeutet.

Autor: Christ (Gast)
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@Michael

>In einem sozialen System ist es die Pflicht eines Jeden, sich
>einzubringen.

Wie bringst du dich denn ein? Bitte konkrete Beispiele. Und jetzt sag 
bitte nicht, dass du Müll aufhebst.

>BenQ interessiert mich nicht. Sie nehmen nicht mein Geld.

Aha...so Leute braucht das Land...prima, kümmern sich nur um Dinge, wenn 
es an ihr eigenes Geld geht.


Stromkosten sind übrigens in der Regelleistung enthalten und sie stellen 
keine Nebenkosten im eigentlichen Sinne dar.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Na Hauptsache, ihr stört euch nicht daran, daß einige Leute noch nie im 
Leben richtig gearbeitet haben und trotzdem in Saus und Braus leben, nur 
weil sie zufällig aus dem richtigen Schoß gekrochen sind: Die Millionen- 
und Milliarden-Erben...

Autor: Hatschi (Gast)
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Warum sollte man sich an denen stören? Die bekommen ja keine 
Sozialleistungen und gegen eine geschenkte Millionen hätte ich auch 
nichts. Ich würde sofort mein Job kündigen und mein Leben genießen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Und warum tust dus nicht?

Autor: Hatschi (Gast)
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Was, meinen Job kündigen? Weil ich keine Millionen hab.

Autor: Hatschi (Gast)
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Warum wurde der letzte Beitrag vom Uhu gelöscht?

Autor: Peter (Gast)
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> Wie bringst du dich denn ein? Bitte konkrete Beispiele. Und jetzt sag
> bitte nicht, dass du Müll aufhebst.

Also, ich bringe mich in das soziale System ein, in dem ich arbeite, 
Steuern zahle und dadurch denen helfe, die aus physischen und 
psychischen Gründen dazu nicht in der Lage sind. Was machst du, dass du 
diese Frage stellst?

>BenQ interessiert mich nicht. Sie nehmen nicht mein Geld.

Aha...so Leute braucht das Land...prima, kümmern sich nur um Dinge, wenn
es an ihr eigenes Geld geht.

Um wessen eigenes Geld gingt es denn? Also, ich habe genauso viel Geld 
in der Tasche, wie vor der BenQ-Pleite.

Autor: Christ (Gast)
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Heist du Michael?

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Ja, sowas liest man in der Tat in den einschlägigen Blättern. Falsch ist
>es trotzdem. Ein Handwerker macht sich niemals abhängig von der Kommune.
>Die Kommune ist nicht der einzige Auftraggeber. Die Tätigkeiten würden
>nicht von oben beschriebener Personengruppe ausgeführt werden. Ich weiß,
>man konnte sogar schon in Foren lesen, dass angeblich Herzchirugen durch
>1-Euro-Jobber ersetzt werden. Naja, man hat auch schon Elvis gesehen.

Dein dummes "Elvis" Beispiel kannst du dir schenken. Handwerker kämpfen 
heutzutage um JEDEN Auftrag. Sie haben zumeist wenig Eigenkapital und 
sind schon deswegen um jeden Auftrag froh, um den Zahlungsverzug ihrer 
säumigen Kunden heil überstehen zu können.

>> 1-Euro-Kräfte erfahren in etwa den gleichen Respekt wie die städtische
>> Klofrau.

>Das liegt doch wohl eher an den Menschen, nicht an den 1-EUR-Jobbern.
>Ich kann mich auch nicht erinnern, dass jemals welche geringschätzig
>behandelt wurden.

So? Wieviel Motivation glaubst du denn bringen Leute auf, die mit einem 
Allmosen abgespeist werden? Können diese Menschen gute Arbeit leisten? 
Wenn das so ist, wird es doch Zeit, auch mal Bundestagsabgeordnete auf 
400 Euro Basis zu entlohnen. Nein, nicht die Dame, die die Toiletten in 
Schuss hält ist gemeint. Den "gemeinen Abgeordneten" deines Wahlkreises 
inkl. Doktortitel meine ich. Wie wäre es mit einer Diät von 400 Euro im 
Monat? Wieso sollte er dafür schlechtere Arbeit abliefern als sein hoch 
dotierter Kollege? Eine kleine Ein-Raum-Wohnung wird ihm zusätzlich auch 
bezahlt - ganz ohne Anrechnung. Lediglich den Strom, Wasser usw. muss er 
von den 400 Euro bestreiten. Ach so, Rentenbeiträge werden natürlich von 
den 400 Euro bezahlt (da kommt ganz schön was zusammen, nicht wahr?!). 
Krankenversicherung wird auch übernommen. Ist doch ein faires Angebot 
oder nicht?

>Nein, steht das da? Aber du bist wirklich der Meinung, dass man größere
>Chancen hat, wenn man wartet, bis die Arbeit kommt?

Nein, ich bin der Meinung das man Menschen eine sinnvolle, ihren 
Talenten angemessene Beschäftigung anbieten sollte oder sie zumindest 
dahin unterstützend Befähigen sollte.

>Es ist einfach nur traurig, dass du es immer noch nicht kapiert hast und
>ständig die gleichen Plattitüden wiederholst. Einfach mal
>herausschreien: GEMEIINNÜTZIGE ARBEIT. Das bedeutet, Arbeit für die
>Gemeinschaft, nicht für einen Bauern. In einem sozialen System ist es
>die Pflicht eines Jeden, sich einzubringen. Warum sind denn plötzlich
>Arbeitslose davon ausgenommen?  Du stellst dich jetzt auf die Stufe
>derer, die ein Zweiklassensystem verfolgen und auch propagieren. Die
>Arbeitenden haben für das soziale System aufzukommen, während die
>anderen nichts tun brauchen.

Ach was! Alles Quatsch! Was ist denn das Ziel? Die Menschen sollen in 
Beschäftigung gebracht werden, damit sie von ihrer Arbeit leben können. 
Daran hat sich jegliche Maßnahme in Sachen Job zu orientieren. 
Beschäftigungstherapie bringt aller höchstens einer kleinen Gruppe 
entweder kranker Menschen wie Drogenabhängige, Psychisch 
"angeschlagener" oder Leuten mit fehlender bzw. verweigerter 
Schulbildung etwas. Die große Gruppe derer, die bereits ihre Schul- und 
Berufsausbildung erfolgreich durchlaufen haben brauchen hingegen eine 
gezielte, intelligente Förderung, die sich nach  ihren speziellen 
Fertigkeiten und Neigungen zu richten hat. Menschen müssen sich mit 
ihrer Tätigkeit identifizieren, dann sind sie auch in der Lage gute 
Leistungen abzuliefern. Gängelei bewirkt dagegen Missmut und schlechte 
Arbeitsergebnisse.

>Du
>verlangst jetzt dafür eine angemessene Bezahlung. Geld ist für dich das
>wichtigste, nicht die soziale Gemeinschaft. Ich habe das schon oft
>erlebt, dass Menschen die angeblich sonst wie sozial eingestellt sind,
>unter sozial nur verstehen, dass andere arbeiten sollen.

Nein, Geld ist nicht DAS Wichtigste, aber es IST wichtig (das ist 
trivial und weiß jeder). DU bist doch DERJENIGE, der Sozialleistungen 
(Hartz-4) für überzogen hält (waren DEINE Worte). GELD ist doch DEINE 
MOTIVATION dich GEGEN Hart-4 zu äußern! Weil es vielleicht auch ein 
wenig von DEINEM Geld kostet. Also was redest du hier eigentlich!

>"Erstmalig hat damit ein Gericht in Deutschland festgestellt, dass ein
>Mieter nicht nur Anspruch auf die Regelleistungen, sondern auch auf die
>__Erstattung der tatsächlichen Kosten__ für Unterkunft, Heizung,
>Kaltwasser und Warmwasser – also auch auf die Nebenkosten – hat."
>(Hervorhebung durch mich)

Stimmt eben doch! Strom hat jeder ALG-II'ler aus seinen 345 Euro zu 
zahlen!
Der Gesetzgeber hat hierzu zwar eine pauschale mit in die 345 Euro 
hineigerechnet (hat auch niemand bestritten), diese reicht aber hinten 
und vorne nicht und die explodierenden Strompreise sind darin schon 
überhaupt nicht enthalten.

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/...

>> Seine Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen
>> ist eine revolutionäre Idee, die unsere gesamte Gesellschaft kräftig
>> umkrempeln würde.

>Und hast du auch weitergelesen?
>http://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

Ich brauche keine Belehrung aus dem Wikipedia zum Thema "Bedingungsloses 
Grundeinkommen" und von Leuten wir dir schon gar nicht! Ich habe 
genügend Vorträge von Götz Werner persönlich zu seiner Idee gehört. 
Außerdem hat er ein Buch darüber verfasst. Wäre dies eine Idee von 
Lafontaine gewesen, dann gäbe es als Reaktion wieder die typischen 
Vorurteile und Plattitüden der Konservativen wie "die wollen den 
Freibierstaat usw." und zwar bei JEDER Wahlkampfrede. Hier aber äußert 
sich ein gestandener, erfolgreicher Unternehmer und ein kluger noch 
dazu. Da wird das Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" innerhalb der 
Unionisten lieber totgeschwiegen - könnte ja sein es gewönne plötzliche 
an Popularität.

>Es gibt eben immer zwei Seiten. Und man sollte beiden Seiten kritisch
>gegenüber stehen. Die Idee kann tatsächlich die Gesellschaft umkrempel,
>in welche Richtung das aber passiert, ist nicht sicher.

Sicher ist gar nix im Leben, außer das wir alle einmal sterben. Eine der 
wichtigsten Erkenntnisse von Götz Werner kommt mir aber sehr nahe, 
nämlich die Erkenntnis, dass die allermeisten Menschen selbst am besten 
wissen wie sie SINNVOLL mit ihrer Zeit umzugehen haben und nicht ständig 
staatlicher Gängelei und Kontrolle unterliegen wollen. Du bist ja 
hingegen eher für Blockwart-Mentalität.

>> Richte diesen Satz doch mal an die Adresse der "Herren" von BenQ.

>BenQ interessiert mich nicht. Sie nehmen nicht mein Geld.

Das ist doch wohl der Oberhammer! Weiter oben was von Gemeinschaft 
faseln und davon labern "Geld sei doch nicht so wichtig" aber hier der 
erste Gedanke: MEIN GELD!

Du willst Hartz-4 Leute drücken und ihnen Geld wegnehmen, weil sie 
angeblich den Staat soviel Geld kosten und fragst mit keiner Silbe nach 
den Kosten, die BenQ hier dem Steuerzahler aufgebrummt hat? Hast du 
vergessen, dass hier ein wichtiger regionaler Arbeitgeber mutwillig 
zerschlagen wurde und damit Steuerausfälle in Millionenhöhe einhergehen? 
Hast du vergessen, wie viel der dort ehemalig Beschäftigten vielleicht 
jetzt nicht mehr unterkommen und folglich auch bald ALG-II Bezieher 
sind? Hast du vergessen wie viel Familien ins Elend gestürzt wurden, die 
vielleicht gerade ein Haus erworben haben und dieses jetzt nicht mehr 
abzahlen können? Hast du vergessen, wie viel Patente und Know-How hier 
mal eben aus D-Land abgezogen wurde, für das sich hier zuvor gut 
ausgebildete Leute mit all ihrem Engagement eingesetzt haben? Das alles 
aber interessiert dich nicht, kostet ja nicht DEIN GELD. Was für eine 
erbärmliche Haltung! Passt aber zur Mentalität eines Bundesbürgers der 
den Kontrollstaat sich herbeiwünscht.

>Irgendwo hier wurde doch schon mal von "Erpressung" geredet, nämlich
>dass um des sozialen Friedens Willen diese Beiträge gezahlt werden
>MÜSSEN. Und das zeigt doch wieder eindeutig, dass es andere Motive sind,
>als die sozialen. In einer sozialen Gemeinschaft sollte immer die
>Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Und da komme ich immer zum selben
>Ergebnis, dass viele nicht wissen, was sozial eigentlich bedeutet.

Dann zitiere ich mal Volker Kauder von der CDU, der sagt nämlich immer 
wieder in eine Kamera hinein "sozial ist was Arbeit schafft". Dieser 
Satz so wie er da steht ist typisch für die CDU und er ist FALSCH! Es 
muss hingegen lauten "sozial ist was Arbeit schafft von der man auch zu 
leben imstande ist". Dann wird auch schnell klar, dass eine 
1-Euro-Tätigkeit NICHT sozial sein kann, sondern nur ein Arbeitsplatz 
der ein Existenz sicherndes Einkommen erbringt (das kann durchaus 
vergleichsweise gering sein, aber man muss davon leben können ohne 
zusätzlich ALG-II zu beziehen) . Die CDU versucht das zu umgehen, 
trickst herum und sagt wo immer sie kann "wichtig sei nur wieviel Geld 
jemand zur Verfügung habe, der Staat könne ja den Rest zuschießen". Das 
ist ebenfalls FALSCH! Die Menschen wollen nicht zu staatlichen 
Transferempfänger gemacht werden, sie wollen von ihrer Arbeit leben 
können und (auf Dauer) keine Allmosen empfangen müssen. Aber genau so 
falsch wie in dieser Frage liegt die Union bei Online-Durchsuchungen. 
Was das jetzt miteinander zu tun hat? Sehr viel! Die CDU möchte vor 
allem diejenigen die nicht gerade zu den Wohlhabenden gehören unter 
ständiger Kontrolle halten - ob es Filesharer oder Transferempfänger 
sind  - Hauptsache kontrollieren. Das ist gewissermaßen "Staatsziel" in 
der Union. Menschen wollen das aber nicht! Sie wollen sich frei 
entfalten und angemessen am Wohlstand unserer Gesellschaft beteiligt 
werden. Sie wollen keinen Staat, in dem immer mehr Reiche reicher werden 
und gleichzeitig immer mehr Geringverdiener unter die Räder kommen!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die CDU versucht das zu umgehen,
> trickst herum und sagt wo immer sie kann "wichtig sei nur wieviel Geld
> jemand zur Verfügung habe, der Staat könne ja den Rest zuschießen". Das
> ist ebenfalls FALSCH!

Nun, ob das falsch ist, hängt von der Sichtweise ab. Die CDU verfolgt 
die Ziele der hinter ihr stehenden Interessenverbände*, und denen kommt 
es durchaus gelegen, wenn in Wirtschaftsbetrieben Hungerlöhne gezahlt 
werden und die Differenz zum Lebensnotwendigen aus Staatsknete 
zugeschossen wird. Daß bei solchen Aktionen die wahren Asozialen die 
Wirtschaftsbetriebe und deren Interessenvertreter sind, fällt gerne 
unter den Tisch, denn es werden ja "Arbeitsplätze geschaffen".

*) Eine ganz widerwärtige Ausformung ist die INSM, die in den letzten 
zehn bis fünfzehn Jahren extrem erfolgreich mediale Gehirnwäsche à la 
"zu hohe Lohnnebenkosten" betrieben hat.

Autor: Erwin (Gast)
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@Mitgelesen

100% Zustimmung.
Eine Anmerkung: Es sind 347 Euro/Monat, die ein ALG 2 -Empfänger erhält, 
egal, ob Ost oder West. Aber das reißt es sicher auch nicht heraus.

Gruß Erwin

Autor: Michael (Gast)
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> Dein dummes "Elvis" Beispiel kannst du dir schenken. Handwerker kämpfen
> heutzutage um JEDEN Auftrag. Sie haben zumeist wenig Eigenkapital und
> sind schon deswegen um jeden Auftrag froh, um den Zahlungsverzug ihrer
> säumigen Kunden heil überstehen zu können.

Oh, welche Erkenntnis, als ob anderen Firmen die Aufträge nur so 
zufliegen. Aber vielleicht hast du einfach nicht verstanden, dass sich 
Handwerker nicht von den Kommunen abhängig machen. Das können 
Arbeitgeber sein, sie müssen es aber nicht und rechnen sollte man schon 
gar nicht damit.

> So? Wieviel Motivation glaubst du denn bringen Leute auf, die mit einem
> Allmosen abgespeist werden?

Was ist ein Almosen? Für einen Ackermmann sind bestimmt 500.000 EUR im 
Jahr ein Almosen. Das ist wohl eine reine subjektive Betrachtung und 
damit uninteressant.

Aber du meinst sicherlich, dass man nur arbeiten kann, wenn man 
ordentlich Geld in der Tasche hat. Nun, dir ist wohl obiges Zitat 
entgangen oder du hast es nicht verstanden. Gerne wiederhole ich es für 
dich noch einmal:

"Die Wirtschaft der Zukunft funktioniert ein bisschen anders: Sehen Sie, 
im
24. Jahrhundert gibt es kein Geld. [...] Der Erwerb von Reichtum ist
nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten, um uns
selbst zu verbessern und den Rest der Menschheit."

Scheinbar sind einige der Meinung, dass jede Leistung eine Gegenleistung 
erfordert. Mit dieser Art der Denkweise kann ich nur verstehen, dass da 
kein Platz für das Verständnis von gemeinnütziger Arbeit ist. Diese 
Denkweise ist hochgradig asozial, ungemeinschaftlich. Diese Menschen 
würden sogar sogar noch Geld verlangen, wenn sie einer alten Oma über 
die Strasse helfen. Einfach widerlich, diese Denkweise.

> Ich brauche keine Belehrung aus dem Wikipedia zum Thema "Bedingungsloses
> Grundeinkommen" und von Leuten wir dir schon gar nicht

Das ist keine Belehrung, das ist ein Hinweis mit den kritischen Stimmen 
dazu. Du agierst wie ein Fanatiker. Du akzeptierst einfach keine anderen 
Meinungen. Für dich ist Götz Werner einfach ein heiliger Guru.

> Das ist doch wohl der Oberhammer! Weiter oben was von Gemeinschaft
> faseln und davon labern "Geld sei doch nicht so wichtig" aber hier der
> erste Gedanke: MEIN GELD!

Welchen Anteil nimmt denn BenQ an der Gemeinschaft. Vielleicht bedarf 
das mal einer Erörterung. Ich zitiere dein Zeug gerne nochmal:

>>Nehmen ist eben leichter als
>>geben. Vor allem, wenn es fremdes Geld ist.
>Richte diesen Satz doch mal an die Adresse der "Herren" von BenQ.

Was haben denn diese Herren von benQ mit der Gemeinschaft zu tun? Wessen 
Geld nehmen sie denn? Wohl höchstens das der Aktionäre.

> Du willst Hartz-4 Leute drücken und ihnen Geld wegnehmen,

Bevor du noch mehr solchen Unsinn verzapfst, zitiere mir die Stelle, wo 
das steht.

> Dann zitiere ich mal Volker Kauder von der CDU, der sagt nämlich immer
> wieder in eine Kamera hinein "sozial ist was Arbeit schafft".

Wenn man schon zitiert, dann sollte man auch richtig zitieren. 
Unglaublich, was da für Unsinn produziert wurde. Das Zitat stammt von 
Stoiber aus einer Wahlkampfrede. Und du bist der erste, der 
Wahlkampfreden Glauben schenkt. Herzlichen Glückwunsch.

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Oh, welche Erkenntnis, als ob anderen Firmen die Aufträge nur so
>zufliegen. Aber vielleicht hast du einfach nicht verstanden, dass sich
>Handwerker nicht von den Kommunen abhängig machen. Das können
>Arbeitgeber sein, sie müssen es aber nicht und rechnen sollte man schon
>gar nicht damit.

Ich glaube nicht dass DU richtig weißt, was im Handwerk los ist.

>Was ist ein Almosen? Für einen Ackermmann sind bestimmt 500.000 EUR im
>Jahr ein Almosen. Das ist wohl eine reine subjektive Betrachtung und
>damit uninteressant.

Wir reden hier nicht über Josef Ackermann, sondern über Leute die DU mit 
einem Allmosen für ihre Arbeitstätigkeit abgespeist sehen willst. 
Niemand leistet gute Arbeit wenn sie nicht angemessen entlohnt ist. 
Gleiches gilt im übrigen auch für Billigartikel aus dem Ramschladen. Sie 
taugen fast immer nichts, weil der Preis die Qualität des Produktes 
wiederspiegelt (nicht zu verwechseln mit Waren die ehemalig teuer waren 
und heruntergesetzt verkauft werden, z.B. Auslaufartikel).

>Aber du meinst sicherlich, dass man nur arbeiten kann, wenn man
>ordentlich Geld in der Tasche hat. Nun, dir ist wohl obiges Zitat
>entgangen oder du hast es nicht verstanden. Gerne wiederhole ich es für
>dich noch einmal:

Deine dummen Zitate aus Raumschiff Enterprise hebe dir für den Kinoabend 
auf, aber nicht für eine Diskussion um existenzielle Fragen.

>Scheinbar sind einige der Meinung, dass jede Leistung eine Gegenleistung
>erfordert. Mit dieser Art der Denkweise kann ich nur verstehen, dass da
>kein Platz für das Verständnis von gemeinnütziger Arbeit ist. Diese
>Denkweise ist hochgradig asozial, ungemeinschaftlich. Diese Menschen
>würden sogar sogar noch Geld verlangen, wenn sie einer alten Oma über
>die Strasse helfen. Einfach widerlich, diese Denkweise.

Der einzige der sich hier asozial gezeigt hat bist du selbst, denn das 
Schicksal der Leute die für BenQ gearbeitet haben interessiert dich ja 
nach eigenen Angaben nicht, denn es ist ja nicht DEIN Geld was da 
verballert wurde (so Deine Worte)! Desweiteren ist es auch asozial 
Menschen den elementaren Lebensunterhalt nicht gewähren zu wollen, damit 
man selbst seinen Wohlstand noch mehr mehren kann, auf kosten von 
Menschen die sich in einer schwierigen Notlage befinden.

>Das ist keine Belehrung, das ist ein Hinweis mit den kritischen Stimmen
>dazu. Du agierst wie ein Fanatiker. Du akzeptierst einfach keine anderen
>Meinungen. Für dich ist Götz Werner einfach ein heiliger Guru.

Ich habe keinen "Guru", ich brauche keinen Guru und was ein Fanatiker 
ist, davon scheinst du auch keine Ahnung zu haben. Im Übrigen ist Götz 
Werner ein integerer, hochintelligenter Mensch, der eine Diskussion 
eröffnet hat die längst überfällig war, nämlich die Frage wie wir den 
Begriff Arbeit zukünftig definieren wollen und wie eine Gesellschaft mit 
Menschen umgeht, die der Arbeitsmarkt glaubt anscheinend nicht mehr 
gebrauchen zu können.

>Welchen Anteil nimmt denn BenQ an der Gemeinschaft. Vielleicht bedarf
>das mal einer Erörterung. Ich zitiere dein Zeug gerne nochmal:
>Was haben denn diese Herren von benQ mit der Gemeinschaft zu tun? Wessen
>Geld nehmen sie denn? Wohl höchstens das der Aktionäre.

Da sieht du mal wie schmalbandig dein Verständnis ist, wenn es um den 
die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und die Menschen geht die sich darin 
bewegen. Wer fängt denn Mitarbeiter auf die von skrupellosen Firmen 
willkürlich ins Aus gedrängt wurden? Unsere Sozialsysteme. Und wer trägt 
die Kosten dafür? Unsere Sozialsysteme. Und wer verliert Steuereinnahmen 
in Millionenhöhe wenn Firmen zerschlagen werden? Etwa die Aktionäre? 
Unser Vater Staat und damit wir alle. Aber davon verstehst du nichts, du 
siehst ja nur die Allerschwächsten, die Transferempfänger als das Übel 
unserer Zeit an.

>Bevor du noch mehr solchen Unsinn verzapfst, zitiere mir die Stelle, wo
>das steht.

Och, wenn man sich deine Textstellen so anschaut weiß man schon woher 
der Wind weht:

>Das ist schon eine Menge Geld ..  Soviel hat manche Arbeiterfamilie
>nicht in der Tasche.
>Wenn man dann bedenkt, dass zu den 345
>EUR noch die Miete kommt, die der Staat zahlt, kann man feststellen,
>dass man wohl erst mit 50 oder 60 in deinem Fall Hartz4-"berechtigt"
>wäre.
>Es gibt viele Menschen, die meckern über den Müll auf der
>Strasse, es gibt aber nur extrem wenige, die heben diesen Müll auf.
>Irgendwo hier wurde doch schon mal von "Erpressung" geredet, nämlich
>dass um des sozialen Friedens Willen diese Beiträge gezahlt werden
>MÜSSEN .. Und da komme ich immer zum selben
>Ergebnis, dass viele nicht wissen, was sozial eigentlich bedeutet.

Gewiss, andere haben deutlicher, drastischer ausgedrückt wie sie gerne 
mit in Not geratenen umspringen würden. Du kannst dich da von denen 
distanzieren, wäre doch mal ein guter Schritt.

>> Dann zitiere ich mal Volker Kauder von der CDU, der sagt nämlich immer
>> wieder in eine Kamera hinein "sozial ist was Arbeit schafft".

>Wenn man schon zitiert, dann sollte man auch richtig zitieren.
>Unglaublich, was da für Unsinn produziert wurde. Das Zitat stammt von
>Stoiber aus einer Wahlkampfrede. Und du bist der erste, der
>Wahlkampfreden Glauben schenkt. Herzlichen Glückwunsch.

Wenn man schon anderen Vorwirft sie könnten nicht zitieren, dann sollte 
man wenigstens ein gutes Argument anführen. Wenn du dich mehr mit 
Politik beschäftigen würdest, speziell mehr mit den Aussagen der CDU, 
dann wüsstest du, dass dieser Satz praktisch JEDESMAL fällt, wenn sich 
der ehemalige CDU Generalsekratär Volker Kauder oder sein jetziger 
Amtsnachfolger Ronald Pofalla über die desolate Situation am 
Arbeitsmarkt auslassen und dem fragenden Reporter stereotyp den immer 
gleichen Satz ins Mikrofon absondern "Sozial ist was Arbeit schafft". 
Ich verrate dir mal ein Geheimnis, diesen Satz hat sich ebenfalls schon 
lange das Arbeitgeberlager (Hundt und Konsorten) auf die Fahnen 
geschrieben und verwendet ihn wo immer es nur geht. Das tun die Herren 
Arbeitgebervertreter äußerst gerne, kommt es ihnen doch genehm, weil der 
Hinweis "man müsse auch von der Arbeit leben können" jegliche 
Billigentlohnung abrupt in Frage stellen würde. Sie forcieren nämlich 
den "Zuschießerstaat" (Rufus hat darauf hingewiesen), bei dem ein gut 
Teil der Arbeitskosten künftig dem Steuerzahler aufgebrummt wird, 
während gleichzeitig die Aktionäre mit steigenden Dividenden rechnen 
können. Das Ergebnis ist dann eine Gesellschaft, in der immer mehr 
Menschen (auch und gerade Leute mit bisher ausreichendem Einkommen, 
deren reguläre Arbeitsplätze aber immer mehr von Leiharbeit verdrängt 
werden) zusätzlich zu ihrem Lohn Geld vom Staat benötigen, um über die 
Runden zu kommen.

Hier geht es um eine grundsätzliche Richtungsentscheidung die bald 
anstehen wird, wie übrigens auch im Streit um Online-Durchsuchungen. Die 
Frage wird dann lauten, wollen wir mehr Freiheit oder begeben wir uns in 
die Hände derer, die immer mehr Repression möchten. (Wenn die Repression 
wenigstens gerecht verteilt wäre, aber die Gängelung der 
Doppelgaragenbesitzer mit schicker Wohnadresse hält sich bei der Union 
doch stark in Grenzen).

Autor: Christ (Gast)
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Wer das Zitat von Raumschiff Enterprise als "dumm" abtut, dem ist eh 
nicht mehr zu helfen. Als ob es dumm ist, etwas für die Allgemeinheit zu 
tun. In asozialen Kreisen ist sowas leider üblich.

Autor: Christ (Gast)
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Mal 'ne Frage, ist "mitgelesen" der frühere Theo?

Autor: mitgelesen (Gast)
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Wir sind aber nun mal nicht im 24. Jahrhundert und ohne Geld steht man 
im Jahre 200x ziemlich dumm da. Etwas für die Allgemeinheit zu tun muss 
man sich erstmal leisten können, sonst fällt man schnell hinten runter 
und kommt unter die Räder. Asoziale mit dicken Bankkonten gibt es 
übrigens zu Hauf. Gerade diese Schicht kümmert es einen Dreck wie 
Einkommensschwache leben müssen, denn sie ziehen sich bevorzugt in 
ruhige, schicke Wohnlagen unter ihresgleichen zurück. USA macht es uns 
vor, dort bilden sich regelrechte Ghettos wie reich zu reich und arm zu 
arm (neben mittlerweile auch alt zu alt).

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Mal 'ne Frage, ist "mitgelesen" der frühere Theo?

Ganz bestimmt nicht. Rechtes Gedankengut habe ich mir noch NIE zu eigen 
gemacht und Theo's blinde "Hau auf alles" Manier fand ich schon immer 
daneben. Wenn du aber nicht den Unterschied zwischen meinen und Theo's 
Texten erkennst, dann kann ich dir auch nicht helfen (es kann eben 
leider nicht jeder lesen).

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Theos waren besser...

Autor: Frank (Gast)
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> Mal 'ne Frage, ist "mitgelesen" der frühere Theo?

Jetzt, wo du es sagst. Aber ich glaube, der frühere Theo war nicht so 
aggressiv.

@mitgelesen
>Etwas für die Allgemeinheit zu tun muss
>man sich erstmal leisten können, sonst fällt man schnell hinten runter
>und kommt unter die Räder.

Diese Taten kommen aus freiem Willen und nicht aus voller Geldbörse. Es 
gibt so viele soziale Einrichtungen, wo unentgeltlich, also ehrenamtlich 
gearbeitet wird. Der Grund ist nicht der volle Geldtresor daheim. Die 
Motive sind einfach andere.

Autor: mitgelesen (Gast)
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>Jetzt, wo du es sagst. Aber ich glaube, der frühere Theo war nicht so
>aggressiv.

So? Wie würdest du denn dann solche Auswürfe bezeichen:

>Und weißt du, mir rollen sich regelmäßig die Fußnägel hoch und ich
>bekomme einen dicken Hals, wenn sich dann noch so ein
>Transferleistungsempfänger hinstellt und sagt, er arbeite nicht für 1
>EUR die Stunde gemeinnützig. Ein Tritt mit Anlauf in den Arsch wäre wohl
>die richtige Antwort darauf. Ein Streichen der Bezüge die bessere. Als
>Arbeitnehmer habe ich Null Verständnis.

Im übrigen hatte Theo noch ganz anderes Vokabular drauf.

>@mitgelesen
>>Etwas für die Allgemeinheit zu tun muss
>>man sich erstmal leisten können, sonst fällt man schnell hinten runter
>>und kommt unter die Räder.

>Diese Taten kommen aus freiem Willen und nicht aus voller Geldbörse. Es
>gibt so viele soziale Einrichtungen, wo unentgeltlich, also ehrenamtlich
>gearbeitet wird. Der Grund ist nicht der volle Geldtresor daheim. Die
>Motive sind einfach andere.

Darum ging es doch gar nicht. Es ging um gerechte Entlohnung und die 
Frage von welchem Einkommen man überhaupt noch über die Runde kommen 
kann.

Autor: ADS (Gast)
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Hab nur heute bemerkt, dass der ganze Käse 40% teurer geworden ist. 
WARUM?

Autor: Bastler (Gast)
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Das einzige was "wirklich" teurer geworden ist, ist Milch!
Folglich die Preiserhöhung vom Käse...


...2kg Kartoffeln für 0,35€, das find ich nicht teuer.
Wer verdient an sowas noch???