Gast
#743160
Liebe Experten, ich habe ein kleines messtechnisches Problem. Ich beschäftige mich mit Impedanzmessungen an Säugetierzellen, dazu verwende ich einen Messaufbau, der wohl einem Spannungsteiler entspricht (siehe Schema). Der Widerstand R1 beträgt 1 MOhm (vorgegeben, darf nicht geändert werden, da die Zellen bei Strömen >1µA verbrutzeln) den Widerstand R2 und die Kapazität C1 stellen die Zellen selbst dar, typische Werte sind im Schema angegeben. Das Oszilloskop nimmt sowohl Erregersignal, als auch das Signal am Spannungsteiler auf. Aus der Amplitude und der Phasenverschiebung lassen sich R2 und C1 berechnen. Das Problem an der Sache ist, dass ich die Messleitungen, die zu meinem Oszilloskop führen nicht kurz halten kann, um die Kabelkapazitäten klein zu halten. Das führt dazu, dass ich bei 4 kHz tolle Messergebnisse bekomme, bei 40 kHz aber nur noch Murks herauskommt (die Frequenzen sind vorgegeben). Als Chemiker habe ich Null-Ahnung von Messtechnik, deshalb meine Frage: Kann ich mit einem Operationsverstärker mit hohem Eingangswiderstand und geringem Ausgangswiderstand (50 Ohm) bei Verstärkungsfaktor 1 mein Signal verbessern? Bislang ist das Problem, dass erstens das Signal bei 40 kHz aufgrund der Kabelkapazität einbricht (Kabelkapazität)? Und zweitens tritt auch noch eine (zusätzliche) Phasenverschiebung des Signals auf (Tiefpass aus Kabelkapazität und Oszieingangswiderstand ?). Falls das klappen kann, wäre jemand so freundlich mir einen robusten Opamp mit hohem Bandbreiten-Verstärkungsprodukt zu empfehlen? Oder wird das so eh nichts? Vielen Dank für jede Antwort Daniel

