Einmal drücken ein, nochmal drücken aus

#780738
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Hallo wie würdet ihr eine Schaltung entwerfen, bei der eine Lampe bei 
einmal drücken eines Tasters an geht, und dann bei nochmal drücken 
wieder aus. D.h. der Schaltzustand der Lampe soll bei jedem Tastendruck 
wechseln.

Spannungsversorgung 230V~.
Erlaubte Bauteile: Ein 300W Halogenstrahler, ein Taster, beliebig viele 
Relais wie in der Abbildung.

Verbotene Bauteile: Halbleiter, Widerstände (auch nicht selbstgewickelt 
mit Widerstandsdraht), Spulen, Röhren ;-), Motoren, Schalter, ELTACO...


Das Relais in der Abbildung hat eine 230V~ Spule und 1 mal UM 16A.

Ich habe mir da eine Schaltung überlegt, bin mal gespannt, wie ihr das 
angehen würdet.
Angehängte Dateien:
#780768
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RelaisLI wrote:
> Was soll das? Willst du deine Schulaufgaben nicht selber machen? Bevor
> nicht DEINE LÖSUNG hier steht, werde ich nichts zeigen. Sorry!

Sorry das ist keine Schulaufgabe die ich zu lösen habe sondern eine die 
ich gestellt habe. Da ich niemanden beeinflussen will, kann ich leider 
Details zu meiner Lösung nicht veröffentlichen. Werde meine Lösung dann 
in ein paar Tagen hier vorstellen. OK?
#780787
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Irgendwie muß man verhindern, dass die Schaltung oszilliert. 
Tastenprellen muß unterdrückt sein. Ein Zustandsdiagramm wäre nützlich.
1. Ruhezustand abgefallen, Taste losgelassen
2. Taste gedrückt, angezogen
3. Taste wieder losgelassen, immer noch angezogen
4. Taste gedrückt, abfallen
zurück zu 1
also 4 Zustände, 2 Bit reichen
ein Kondensator zur Impulserzeugung ist nicht erlaubt?
Gast #780879
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Alles was mir da einfällt ist eine Schaltung welche die 
Schaltverzögerung dreckig missbraucht... Aber nix was man als Aufgabe 
stellen sollte.
Mit Relais aus dem Laden für Ideale Bauteile gehts nicht.
Gast #781218
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Tim T. schrieb:
> Mit Relais aus dem Laden für Ideale Bauteile gehts nicht.

Ich würde sagen, dass es gerade mit idealen Relais geht. Allerdings
sollte dann auch der Taster ideal sein. Wenn dieser prellt, braucht
man in irgendeiner Form Zeitglieder, um das Prellen weg zu bekommen.

Fragen an Peter X.:

Wie sieht's denn aus, darf man (oder muss man sogar) von idealen
Bauteilen (Schaltzeit 0, kein Kontaktprellen beim Taster und den
Relais) ausgehen? Wenn nicht, welche Dreckeffekte sind zu
berücksichtigen?

Falls Schalt- und Prellzeiten berücksichtigt werden sollen, sind zur
Lösung des Problems wahrscheinlich quantitative Informationen darüber
erforderlich.

Dürfen mit den Relaiskontakten überhaupt andere Relais (induktive
Last, Funken) geschaltet werden? Müssen dazu evtl. spezielle
Vorkehrungen (bspw. Schalten nur im Nulldurchgang des Stroms)
getroffen werden?

Bleibt der Relaiskontakt überhaupt im Nulldurchgang des Spulenstroms
geschlossen, oder kann es sein, dass er dabei kurzzeitig hüpft?

Die Aufgabe hat aber schon genügend Reiz, wenn man von idealisierten
Bedingungen ausgeht. Deswegen werde ich jetzt erst etwas Essen und
nachher ein Blatt Papier und einen Bleistift suchen gehen :)

Bis später ...
Gast #781250
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> bei der eine Lampe bei
> einmal drücken eines Tasters an geht, und dann bei nochmal drücken
> wieder aus.

Hä? Was soll das?

Solch ein Relais kannst du fertig kaufen.
Es wurde dort intern, mechanisch gelöst.

Such bei Reichelt ... die haben die Lösung!

Ist auch billiger als 2 Relais.
Gast #781256
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Mike J. wrote:
>> bei der eine Lampe bei
>> einmal drücken eines Tasters an geht, und dann bei nochmal drücken
>> wieder aus.
>
> Hä? Was soll das?
>
> Solch ein Relais kannst du fertig kaufen.
> Es wurde dort intern, mechanisch gelöst.
>
> Such bei Reichelt ... die haben die Lösung!
>
> Ist auch billiger als 2 Relais.

Schau mal in den ersten Post, 3. Absatz, da wo ELTACO steht...
(Wobei das Ding, genauer die Firma eigentlich ELTAKO heißt)
Gast #781318
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@Helmi:

Cool!

Ich habe deine Lösung gerade auf dem Papier simuliert, sie scheint zu
stimmen. Allerdings entspricht sie nicht ganz der Aufgabenstellung,
lässt sich aber leicht anpassen:

- Ersetze die 24 V durch 230 V

- Schalte für K1 vier, für K2 zwei und für K3 drei Relais spulenmäßig
  zusammen, um auf die nötige Kontaktzahl zu kommen (jedes Relais soll
  nur einen Umschalter haben).

Das wären dann insgesamt 9 Relais, die benötigt werden.

Hast du das mal aufgebaut, um zu sehen, wie es in der Praxis
funktioniert?
Gast #781321
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Naja ich wollte das Blatt nicht mit Relaisspulen voll malen.
Ich habe das früher mal mit Schützen ausprobiert.
Das Prinzip ist auch noch erweiterbar.
Da kannst du ganze Schieberegister mit aufbauen.
Allerdings ist das mit Flipflops oder per Software viel effektiver.

Gruss Helmi
Gast #781349
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So, ich glaube ich habe jetzt eine Lösung mit 6 Relais (jeweils mit
einfachem Umschalter) gefunden. Ich muss das Ganze aber nochmals auf
Glitches überprüfen und computermäßig aufmalen, das mache ich aber
morgen ;-)
Persönliche Seite #781376
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Autor:  Helmi (Gast)
Datum: 13.02.2008 22:52
Die Schaltung tut.

Konnte ich allerdings nicht auf Papier überprüfen, sondern so:


/* Beitrag "Einmal drücken ein, nochmal drücken aus"  */

uint8_t a, b, c, t;  // ist 0 oder 1
uint8_t am, bm, cm, tm ;
uint8_t arbeit ;

FUNCT void main(int argc, const char **argv )
{
char zch ;
for (;;)
  {
  if ( kbhit() ) zch = getchar();
  if ( zch == '0' ) t = 0 ; // Taster aus
  if ( zch == '1' ) t = 1 ; // Taster ein
  if ( zch == 'q' ) break ;

  am = t & ( a | (1-c) ) & (1-b) ;
  bm = t & ( b | c ) & (1-a) ;
  cm = ( (1-b) & c ) | a ;

  if ( a != am || b != bm || c != cm || t != tm )
    {
    arbeit = 1 ;
    a = am ;
    b = bm ;
    c = cm ;
    tm = t ;
    if ( a ) putchar('A'); else putchar('a');// Zustand Relais A
    if ( b ) putchar('B'); else putchar('b');// Zustand Relais B
    if ( c ) putchar('C'); else putchar('c');// Zustand Relais C
    if ( t ) putchar('T'); else putchar('t');// Zustand Taster T
    vtocha('\n');
    }
  else
    {
    if ( arbeit )
      {
      arbeit = 0 ;
      putchar('\n');
      }
    }
  }
}


Anzeige:
AbcT
AbCT

abCt

aBCT
aBcT

abct

AbcT
AbCT

abCt

aBCT
aBcT

abct

Immer wenn T kommt, schaltet C um
Gast #781593
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Hier ist die versprochene Schaltung mit 6 Relais.

Paul Baumann schrieb:
> Na, wenn ich das C-Programm sehe, da ist es mit den Relais ja noch
> einfach zu lösen. ;-))

Naja, mein erster Ansatz ging auch in die Richtung, aus den Relais
einen Rechner aufzubauen, wie es früher der Herr Zuse gemacht hat, und
darauf ein kleines Programm zu schreiben, das die Lampe toggelt ;-)
Angehängte Dateien:
Gast #781659
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Jawoll! So wie Helmut es vorschlägt, hatten wir es mal auf einem 
Lehrgang
"aus Spaß" aufgebaut, nur mit einem Zeitrelais als Taktgeber. Ich sage 
nur:
Schützenliesel

Ich freue mich darüber, daß es jemand auch noch mit Relais kann! Mit 
fertigen Schieberegistern kann jeder.
MfG Paul
Gast #781687
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Ich denke nicht das yalus Schaltung funktioniert, die Lampe geht zwar an 
aber nicht mehr aus...

Edit: Hatte wohl selber den Denkfehler.
Mann muss halt den Taster halten bis alle Relais geschaltet haben...
#781713
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Also nochmal meine Statmachine-Darstellung:

Vier Zustände mit 2 Relais möglich, am besten als Gray-Code  (oder 
"2Bit-Johnson-Zähler").
Ruhe =00,
Taster gedrückt=01
Taster wieder losgelassen =11
Taster nochmal gedrückt= 10
dann folgt wieder 00

Da der Taster keinen Ruhekontakt hat wird noch mindestens ein weiteres 
Hilfsrelais gebraucht, das aus einem Taster einen mehrpoligen Umschalter 
macht.
#781922
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Tja Paul
als ich noch in die Lehre ging gabs halt nix anderes zum Basteln.
Da wurden noch Maschinensteuerungen mit 1000enden Hilfsschuetzen 
aufgebaut.
Stromverbrauch von so einer Steuerung ca. 6 .. 10KVa.
Ich habe da vor ein paar Jahren mal zum Spass auch mit 2 Zeitrelais ein 
Taktgeber gemacht und dann mit der Schaltung eine Ampelanlage aufgebaut.
Das war ein geklackere.

Gruss Helmi
Persönliche Seite #781959
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Ich sag doch der Thread mach Spaß. Ist schon jetzt rekordverdächtigt.

werd ich noch aufmerksam verfolgen

@ Paul Baumann (Gast) Datum: 14.02.2008 09:52

> Na, wenn ich das C-Programm sehe, da ist es mit den Relais ja
> noch einfach zu lösen. ;-))

Ich habe keine Relais da. Da war mir simulieren in C einfacher.

Und am 1.4.2008 meine Lösung. Mit 5 Relais. Versprochen.
Gast #782027
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Ja, das kenne ich auch noch. Auch ich habe mit Relais und Schützen 
Steuerungen gebaut. Die waren solider als die heutigen 
Solid-State-Relais.
Und natürlich akkurat verdrahtet, mit Perfolband, nicht in Kanäle 
hineingelegt und Klappe drauf.

;-)
MfG Paul
Persönliche Seite #782417
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Und für die, welche den Zuse schon immer mal selbst nachbauen wollten, 
gibt es hier die Beschreibung für zwei schöne Relaiscomputer.

[[http://www.kilian-leonhardt.de/relaiscomputer/]]

Ich fand die Seite recht interessant. Vor allem die ganzen 
Grundschaltungen (Addierer, Vergleicher etc.) kann man hier schön 
erkennen. Und die Geräusche, wenn das Teil rechnet... echt goil.

Sven
Gast #789641
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@Peter X.:
> Da ich niemanden beeinflussen will, kann ich leider Details zu
> meiner Lösung nicht veröffentlichen. Werde meine Lösung dann in ein
> paar Tagen hier vorstellen. OK?

Und? Sind die paar Tage schon rum?

Mich würde auch deine Lösung interessieren. Interessant wäre
natürlich auch die minimale Anzahl von Relais, die für die Aufgabe
benötigt werden.
Gast #789790
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> Ich glaube fast das er gar keine Loesung hat.

Also doch Hausaufgabe? ;-)

> Aber bis zum 1.4 ist ja noch Zeit fuer Peter

Für den 1.4. ist doch schon die Lösung von Hans-jürgen Herbert
angekündigt (mit 5 Relais!). Nicht dass jetzt jeder sein Ergebnis am
1.4. postet. Das gibt sonst garantiert einen Server-Crash ;-)
#790191
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Wenn die alle ihre Loesungen mit den dicken Schuetzen aufbauen und dann 
auf den Server werfen gibt das mit sicherheit ein Server-Crash. Auch 
sollte man nicht vergessen die Spulen mit einem Varistor zu entstoeren. 
Die Spannungsspitzen koennten sonst auch den Server zum absturz bringen


Gruss Helmi
Gast #830059
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Hans-jürgen Herbert schrieb:
> 2 Relais und ein Taster mit vielen Kontakten. Aber erst am 1.4.2008

Da er diese Ankündigung bereits am 22.2. schrieb, müssen wir sie schon
ernst nehmen und dürfen auf jeden Fall bis heute Nacht 0 Uhr auf eine
Schaltung von ihm gespannt sein.

Es könnte allerdings passieren, dass diese Schaltung selbst ein
Aprilscherz ist. Bspw. könnte sie, statt das Licht mit jedem
Tastendruck ein- bzw. auszuschalten, nach dem ersten Tastendruck
automatisch die Worte "April, April!" per Lichtzeichen morsen.

Auch wenn das die ursprüngliche Aufgabe nicht löst, würde ich sie
angesichts der exponierten Stellung des heutigen Tages im
Jahreskalender trotzdem akzeptieren ;-)
Gast #831005
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@Hans-jürgen Herbert:
Auch wenn's nicht mehr ganz termingerecht fertig wurde: ;-)
Scheint nach erstem Durchspielen auf Papier tatsächlich zu
funktionieren. Mit den zwei zusätzlichen Relais werden auch die
Anforderungen des OP erfüllt. Respekt!

Mal ne dumme Frage: Hast du jetzt tatsächlich sieben Wochen an der
Aufgabe gesessen, oder hast du die Lösung vorher schon gewusst?
#1453693
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Hey

Ich versuche auch gerade eine Stromstossschaltung aufzubauen, leider 
scheitere ich dran, weil ich es mit IC's haben will.
Jede Gatter Sorte (UND-ODER-NICHT-NOR-NAND)kann genutzt werden, am Ende 
muss nur ein Relais geschaltet werden und vom Relais hab ich noch einen 
Öffner und Schliesser zur feststellung der Relais-Position.

Hoffe ihr habt da was,
Vielen Dank im voraus (-:

Mike.C
#1459118
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Hey

Hab da noch ne Idee gehabt und zwar mit einem Flip Flop aus 2 
Transistoren, das funktioniert auch aber (Schaltplan sehen) der Zustand 
kann nicht geändert werden weil alle Relais so gebaut sind dass zuerst 
der Öffener öffnet und dann erst der schliesser schliesst dass passiert 
aber in ms. (auch egal (-:  )Das heisst einige ms gibt es nirgends ein 
Signal und der Relais springt dann hin und her^zwischen den beiden 
Zuständen.
Also ist meine Frage was kann ich tun dass der zustand noch für einige 
ms bestehen bleibt obwohl der Relais schon zieht bzw fällt. Ich dachte 
da an einen Kondensator die Frage ist nur wohin damit.

DANKE
Mit freundlcihen Grüssen
Mike
Angehängte Dateien:
#1460296
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Mike C. schrieb:
> Das heisst einige ms gibt es nirgends ein Signal und der Relais
> springt dann hin und her^zwischen den beiden Zuständen.

Das "Flattern" des Relais kommt nicht davon, daß der Relaiskontakt beim 
Umschalten kurzzeitig keinen Kontakt hat, denn der Zustand wird ja im 
Flipflop gespeichert. Das Problem ist im Gegenteil, daß derselbe 
Tastendruck, der eben noch den Einschaltimpuls gegeben hat, durch den 
Umschalter im Relais auch gleich wieder den Ausschaltimpuls gibt.

> Also ist meine Frage was kann ich tun dass der zustand noch für einige
> ms bestehen bleibt obwohl der Relais schon zieht bzw fällt.

Du willst den Zustand "Taster ist gedrückt" nicht verlängern, sondern 
soweit verkürzen, daß das Flipflop zwar einmal umschaltet, dann aber 
nicht gleich wieder zurück, auch wenn der Taster weiter gedrückt 
gehalten wird.

> Ich dachte da an einen Kondensator die Frage ist nur wohin damit.

Du kannst einen kleinen Kondensator parallel mit einem großen Widerstand 
zwischen den Taster und den Relaiskontakt schalten. Der Kondensator muß 
so dimmensioniert sein, daß der Impuls, den er durchläßt ausreicht, um 
das Flipflop zu kippen, er aber schon vor dem Umschalten des Relais 
soweit aufgeladen ist, daß die Basis des zweiten Transistors nicht 
gleich noch einen Rückschaltimpuls bekommt. Der Widerstand muß so groß 
sein, daß er alleine die Transistoren nicht umschalten kann. Evtl. mußt 
Du die Basiswiderstände (R2 und R3) verkleinern, um das stabil 
hinzubekommen.
#1460385
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hey danke, das mit den kondensatoren ist gut, das mit dem taster dass er 
gleich wieder den impuls zum z.b ausschalten gibt, ist mir erst später 
eingeleuchtet als ich den beitrag schon geschrieben hatte, aber das 
bestätigt mich noch mal.

Vielen vielen Dank, du hast mir wirklich weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen
Mike.C
Gast #1880235
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Hallo

sorry, dass ich den alten Thread wieder aufwärme.
Ich hab ein Problem mit dieser Schaltung:

> +-----[   b  ]---+---[ -a  ]----+----( B )----+
> |                |              |             |
> +-----[   t  ]---+---[ -t  ]----+             |
> |                |                            |
> |                |                            |
> |                +---[  a  ]----+----( A )----+
> |                |              |             |
> |                +---[ -t  ]----+             |
> |                                             |
> |                                             |

Beim Einschalten der Schaltung müssen die Öffner des Relais T zuerst 
öffnen, bevor der Schließer schließt. Beim Ausschalten jedoch muss der 
Schließer zuerst schließen, bevor die Öffner öffnen.
Daher lässt sich die Schaltung zwar einschalten, aber nicht mehr 
ausschalten, nur durch einen sehr kurzen Impuls an T, denn A fällt ab, 
sobald ich den zweiten Impuls auf T ausgebe, wodurch B wieder anzieht.
Muss ich A durch zwei hintereinandergeschaltete Relais nochmal puffern?

Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine.
#1880323
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Dann wärme ich mal mit auf :-)

yalu schrieb:
> Hier ist die versprochene Schaltung mit 6 Relais.
>

Läuft nicht:

S1 wird gedrückt, K1 zieht an, K3 ziehen an, Lampe leuchtet.

S1 wird losgelassen, K1 fällt ab, K2 ziehen an, K4 zieht an, K3 fallen 
ab, K2 fallen ab, K4 fällt ab und Lampe geht aus.

Prima :-)


Im übrigen denke ich, daß Peter X. NUN seine Lösung für die Schule hat 
...


Gruß

Jobst
Moderator #1880676
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> Ich hab mir die vom 2.April ausgesucht. Aber sie geht nicht!

Die Schaltungen von Hans-Jürgen, Helmut und mir funktionieren garan-
tiert, wenn man davon ausgehen kann, dass der Unterschied zwischen den
Schaltzeiten der einzelnen Kontakte eines Relais bzw. einer Relaisgruppe
kleiner als die n-mal die Schaltzeit der anderen Relais ist. Der Faktor
n hängt dabei vom Aufbau der Schaltung ab, ist aber immer mindestens 1.

Verwendet man mehrpolige Relais, bei denen die einzelnen Kontakte mecha-
nisch miteinander gekoppelt sind, dürfte diese Forderung praktisch immer
erfüllt sein.

Etwas unzuverlässiger wird die Sache, wenn man sich auf Relais mit nur
einem Umschalter beschränkt, wie es die Aufgabenstellung vorsieht. Dann
muss man die mehrpoligen Relais aus mehreren einpoligen zusammensetzen,
und die obige Bedingung ist nur dann erfüllt, wenn die Schaltzeiten der
Relais weniger als um den Faktor 2 voneinander abweichen. Aber auch das
sollte kein Problem sein, wenn man lauter Relais gleichen Typs nimmt.
Notfalls muss man sie halt selektieren ;-)


Jobst M. schrieb:
> yalu schrieb:
>> Hier ist die versprochene Schaltung mit 6 Relais.
>>
>
> Läuft nicht:
>
> S1 wird gedrückt, K1 zieht an, K3 ziehen an, Lampe leuchtet.
>
> S1 wird losgelassen, K1 fällt ab, K2 ziehen an, K4 zieht an, K3 fallen
> ab, K2 fallen ab, K4 fällt ab und Lampe geht aus.

Nee, nee, jetzt wird K3 über K2A versorgt.

Nur wenn K2A so lange nach K2B umschaltet, dass K4 inzwischen einge-
schaltet hat und als Folge davon nacheinander K3 und K2 abgefallen sind,
geht die Lampe aus. Dazu müsste aber die Schaltzeit von K2A viermal so
lang sein wie die der anderen Relais, also wegschmeißen und durch ein
neues Relais ersetzen ;-)
#1880691
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Jobst M. schrieb:
> Also SO eine Schaltung kann man eigentlich nirgendwo anders gebrauchen,
> als in der Schule, denn es geht einfacher wenn nicht diese unsinnigen
> Auflagen wären.

Seh ich auch so, ein Stromstoßschalter Marke Eltako kostet ja doch an 
die 15 Euro, das gibts sicher noch billiger vom Ramschladen ohne Name 
drauf.

Soll er uns doch erzählen für was er so ein Relaisgrab braucht. Die 
schönen Finger-Relais...
Gast #1881248
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Hallo ich habs jetzt hingebracht.
Meine Relais schalten wohl zu langsam,
weil sie nur mit halber Betriebsspannung laufen.
Die oben genannte Schaltung mit zwei Relais
hab ich folgendermaßen erweitert:
Relais A schaltet über einen Öffner das Relais A2.
A2 schaltet die Kontakte, die eigentlich
von A geschalten werden, nur immer Öffner und
Schließer vertauscht.
#1881526
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Ich hab mir nicht alle anderen Schaltungen angesehen, sie sehen aber 
sehr kompliziert aus.
Für die zuverlässige Funktion ist wichtig, daß man beachtet, daß 
Umschalter unterbrechend schalten. D.h. erst öffnet der Öffner und nach 
einiger Zeit schließt dann der Schließer. Der Kontakt muß einen Weg 
zurücklegen und das benötigt Zeit.
Daher muß man dran denken, daß in dieser Zeit ein gezogenes Relais nicht 
wieder abfällt. Für die Funktionskontrolle muß man also einen 
Zwischenzustand betrachten, in dem beide Kontakte offen sind.


Peter
#2284257
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Recht interessanter Faden.

Hier ist manchmal von idealen Bauteilen mit Schaltzeit = 0s gesprochen 
worden. Ist es nicht so, dass sequentielle Logik gerade nur für 
Nicht-Ideale Bauteilte funktioniert?

Das standard RS-Flipflop zB wüde mit idealen NANDs einfach keinen Sinn 
ergeben.
Gast #3338513
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Der Thread ist zwar schon etwas alt, aber da mich das Thema auch schon 
interessiert hat und hier meiner Meinung nach die entscheidende 
Erkenntnis fehlt, möchte ich auch meinen Senf dazu geben:

Betrachtet man die Posts am Anfang dieses Threads, sieht man, dass sich 
die Leute auf die reine Logik konzentriert haben. So eine Relais kann 
aber genau so wenig wie ein getaktetes Flip-Flop ohne zeitliche 
Eigenschaften des Materials funktionieren. Damit so eine Schaltung 
funktioniert, müssen gewisse Delay-Zeiten eingehalten werden. Deshalb 
ist die Simulation mit dem C-Programm für die Realität auch ungenügend, 
weil durch den Progammablauf die Frage nach der "Zeitlichkeit" 
ausgeklammert wird.
Beitrag #5950563 wurde von einem Moderator gelöscht.

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