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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Es gibt keinen Fachkräftemangel


Autor: Dietz (Gast)
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und ich kann es beweisen: Obwohl heftigst umworben, bekomme ich doch 
immer auch mal wieder eine Absage. Eine solche möchte ich euch nicht 
vorenthalten:

........................................

betrifft Ihre Bewerbung als Softwareentwickler.

Sehr geehrter Herr D.,

wir kommen zurück auf unser Schreiben vom xx.xx. 2007 und bedanken uns 
ausdrücklich für das gezeigte Interesse an einer Mitarbeit in unserem 
Unternehmen.

Auf die ausgeschriebene Stelle hat sich eine Vielzahl von qualifizierten 
Fachkräften beworben. Die Entscheidung fiel uns daher nicht leicht und 
nahm auch etwas Zeit in Anspruch. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, 
dass wir uns inzwischen für einen anderen Bewerber entschieden haben.

Für Ihren weiteren beruflichen Lebensweg wünschen wir Ihnen viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

i. A. Monica XXX
Personalabteilung
Dipl.-Ing. XXX.XXX GmbH & Co.KG
35305 Grünberg

..........................................

Na ist das doch toll, daß selbst die kleinen Mittelständler in der 
hessischen Pampa so massig viele Bewerbungen haben, daß sie aus dem 
Vollen schöpfen können und geschlagene 3 Monate brauchen, um sich durch 
die Qudrillionen von Bewerbungen zu wühlen.

Wieso nur jammert dann alles über die mangelnde Anzahl von Fachkräften ?

: Gesperrt durch User
Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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Auch wenn das Thema hier schon bis zum Erbrechen erörtert wurde: Die 
Firmen haben tatsächlich hunderte von Bewerbern auf eine Stelle. Das 
hängt mit dem Druck  der Arbeitsagenturen zusammen, über die sog. 
Eingliederungsvereinbarungen die Leute zu zwingen, pro Monat 30 
Bewerbungen
abzusenden. Bei Nichterfüllung dieser Quote drohen drastische Kürzungen.

Diese Praxis führt dazu, daß sich Friseure als Schlosser, Bäcker als 
Fleischer und Transistoren als Dioden bewerben und damit die 
freundlichen
Personalmanager bombardieren.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Ich weiß von meinem Arbeitgeber, daß sich auf wirklich große 
Stellenanzeigen in Zeitungen wie Süddeutsche und FAZ grade mal 5 Leute 
beworben haben. Auch der Betriebsrat jammert daß keine Unterstützung für 
die überlasteten Mitarbeiter kommt.

Zoe

Autor: Wasser (Gast)
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Stimmt das Thema wurde hier schon x mal diskutiert und das schöne an dem 
Thema ist das Niemand in den ganzen Diskusionrunden bereit ist seine 
Meinung zu ändern.

Der Bedarf an Elektroingenieuren ist seit 1999 übrigends leicht 
rückläufig. Hört hört. Natürlich sagt die Industrie: es gibt zu wenig 
Absolventen für die ganzen Stellen. Ich persönlich bin auch der Meinung 
das wir eine gesunde Nachfrage haben. Allerdings werden besonders 
ingenieure mit viel Erfahrung und/oder der neuen Auslegung von 
'flexibillität' gesucht. Das heisst viel Reisen und bereit sein an 
mehreren Standorten zu Arbeiten. Das ganze natürlich für einen kleinen 
Groschen. Und am besten mit dem eigenen Auto pendeln.

Übrigends haben wir abertausende von Arbeitslosen Ingenieuren.

Ich denke das Probelm ist evtl. verwandt mit dem der Ärzte. Hatten wir 
vor Jahren nicht mal massiv zuviele Medizinstudenten ? Hat man nicht von 
Medizinerschwemme gesprochen ? Während heute wieder Mangel ist. Aber 
lasst uns bitte nicht sinnlos weiter diskutieren; wo die zu vielen Ärzte 
aufeinmal alle hin sind. Landärtze sind sie aufjedenfall nicht geworden.

In dem Sinne

Wasser Marsch

Autor: Jorge (Gast)
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Vergiss es. Du musst einfach nur das Verhältnis Bürokraten/Ingenieure 
berechnen.

Ist dieses Verhältniss grösser als 10 steht der Staat vor dem Kollaps. 
Ich schätze dieses Verhältnis liegt zwischen 100 und 1000 in BRD.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Ist dieses Verhältniss grösser als 10 steht der Staat vor dem Kollaps.
>Ich schätze dieses Verhältnis liegt zwischen 100 und 1000 in BRD.

Schöne Aussage ;-)

Autor: DDB (Gast)
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Hier in B bei einer Entwicklerbude mit >100 Leuten landete nach 3 
Filtern jeder 20ste im Kollegenkreis. Und wir suchen eigentlich fleißig, 
um den überquellenden Aufträgen gerecht zu werden. Jeder wird gefragt, 
ob er jemanden kennt...
Bei einem kleineren u. einem noch kleineren Unternehmen ist es jeweils 
genauso.

Woran kann das liegen? Außergewöhnliche Anforderungen bis auf die 
üblichen in der Embedded Entwicklung werden nun wirklich nicht gestellt.

Autor: panzer (Gast)
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@DDB:
Seit wann werden in B Entwickler gesucht?
Erzähl doch bitte, wo ich mich bewerben kann!

Cheers,
panzer

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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@ DDB (Gast)

na, das testen wir jetzt aber mal! Gib mir doch mal bitte die 
Koordinaten Deiner Firma. Meine sind unter www.gansert.eu zu finden. 
Vielleicht könnt Ihr ja was rausverlagern? Ich würde mich jedenfalls 
sehr darüber freuen!

Bernd Gansert

Autor: Aufnehmer (Gast)
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Die Ärzte sind - viele als Gastarbeiter - in der Schweiz und in 
England/GB. Dafür gibt es, nicht nur im Osten, Ärzte  - viele als 
Gastarbeiter - aus Polen und Russland. So sieht's aus.

Autor: Izmir Übel (Gast)
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@ panzer

Hallo T34, was zahlen die so? Ich komm dann auch gleich!

Halllloooo....

Autor: Tobi (Gast)
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Anscheinend gibt es zu viele Ingenieure....
wenn man bedenkt, dass 10 auf diesen Artukel antworten und das während 
der Arbeitszeit!

:-)

Autor: Tobi (Gast)
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und nichtmal die Rechtschreibung beherrschen --> Artikel natürlich!

Autor: Wasser (Gast)
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>jeder 20ste ..

Wenn jeder 20 ein Kollege wird, bedeutet das die anderen 19 im Filter 
hängen. Aber darum gehts auch garnicht. Wenn wir wirklich einen Mangel 
haben wie kann es dann sein...:

- ...das wir abertausende Arbeitslose qualifizierte Ingenieure haben ?
- ...das auch einige große Firmen einen Einstellungsstop haben und nur 
noch über Zeitarbeitsfirmen einstellen.
- ...das hier Ingeneure leben dessen Abschlüsse nicht anerkannt werden.
- ...das Stellenanzeigen von Firmen 3-4-X Monate in sämtlichen Jobbörsen 
auftauchen und Bewerber einfach nicht eingeladen werden.

und und und...

Wie ich oben schon sagte. Wir haben keinen Mangel wir haben eine gesunde 
Nachfrage.Nur weil das einige immer und immer wieder wiederholen stimmt 
es trotzdem einfach nicht.

Besonders Maschienenbauingeneure sind umworben. E techniker haben auch 
gut lachen. Aber was ist mit Architekten, Bergbauingenieuren, 
Wirtschaftsingenieuren oder Nahrungsmittelingenieuren. Erzählt denen 
doch mal was vom Arbeitsmarktboom.

Autor: DDB (Gast)
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Wir arbeiten im Automotive-Bereich. Wer da Erfahrungen vorweisen kann 
oder auch in nicht direkt verwandten Bereichen wie Bildverarbeitung, 
Merkmalsextraktion u.ä. schon gearbeitet hat, kann sich bei mir 
(alpharomeo2k@gmx.de - hab aber nix mit diesen Fahrzeugen zu tun ;)) mal 
melden. Es geht nicht nur um Jobs sondern auch Outsourcing.

Autor: Wasser (Gast)
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LoL zugegebener Maßen war das die beste Antwort die man auf mein 
Statement geben konnte <gggg>

Autor: Pike (Gast)
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>- ...das hier Ingeneure leben dessen Abschlüsse nicht anerkannt werden.

Welche sind das?

Autor: Wasser (Gast)
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>Welche sind das?

Einfach mal google fragen. z.B.

"Ausländische Diplome werden in Deutschland selten anerkannt. Ohne 
anerkannten Abschluss gelten Migranten jedoch als ungelernte 
Arbeitskräfte."

http://www.focus.de/jobs/arbeitsmarkt/fachkraeftem...

usw.

Autor: Tamme D. (tamme)
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Wie ist den die Situation jetzt? Bin im mom noch an der Realschule und 
werde dann weiter aufs Fachgym. gehen aber danach? eher Fachhochschule? 
Uni? oder doch Ausbildung wo hat man die besten chancen?


naja gut fast etwas OT aber nur fast ;)

Autor: Wasser (Gast)
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>Wie ist den die Situation jetzt? Bin im mom noch an der Realschule und
>werde dann weiter aufs Fachgym. gehen aber danach? eher Fachhochschule?
>Uni? oder doch Ausbildung wo hat man die besten chancen?

Wie gesagt. Ich meine es gibt ne gesunde Nachfrage. Allerdings bist du 
auch noch was früh dran. Für dich wird sich wohl auch die Frage nach 
Master und Bachelor stellen. Derzeit gibts ja nur Chaos bzgl. Master und 
Bachelor. Das wird sich in den Jahren legen.

Du solltest aber das studieren was dir auch spaß macht und liegt und 
nicht so auf den Geldbeutel gucken.

Autor: Tamme D. (tamme)
Datum:

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naja Studieren und danach kein job is auch doof...

Aber ich kann mich noch nicht zwischen

-FH
-Uni

entscheiden
und außerdem weiß ich nich ob

-Automatisierungstechnik
-Informatik
-Elektronik
-oder keine Ahnung

studieren soll...

nja is evtl auchn bissl früh für die überlegung ^^

Autor: Wasser (Gast)
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Das ist wirklich eine schwere Entscheidung. Die kann die auch leider 
niemand abnehmen. Es kommt auch darauf an was du nach dem Studium machne 
möchtest.

z.b. mit meinem FH Diplom komme ich nicht in den höheren technishcen 
dienst. Lediglich der gehobene steht mir offen. Also wenn due Beamter 
werden möchtest <g>

Aber warte mal ab. Vielleicht willst du in 3 Jahren ja Musik studieren. 
Es kommt immer anders.

Autor: Gast (Gast)
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>Allerdings werden besonders
>ingenieure mit viel Erfahrung und/oder der neuen Auslegung von
>'flexibillität' gesucht. Das heisst viel Reisen und bereit sein an
>mehreren Standorten zu Arbeiten. Das ganze natürlich für einen kleinen
>Groschen. Und am besten mit dem eigenen Auto pendeln.

Nana. Richtig ist, dass Flexibilität gefordert wird, aber es wird das 
Gehalt geboten, für das sich jemand bereit erklärt, zu arbeiten. So 
funktioniert der Arbeitsmarkt. Die Firmen stehen im Wettbewerb um die 
Arbeitskräfte und überbieten sich gegenseitig, um die besten zu 
bekommen.

Aus diesem Grund verschickt man ja auch Bewerbungen an mehrere Firmen 
und sucht sich das beste dann raus. Immerhin sitzt der Arbeitnehmer auf 
der Anbieterseite und der Arbeitgeber auf der Nachfrageseite. Und hier 
gilt ganz klar: je mehr in die Bildung investiert wurde, desto höher 
liegt dann das Gehalt später. Deshalb macht es wenig Sinn, wenn 500 
Studenten das Gleiche studieren, sondern hier sollte man aus eigenem 
Interesse versuchen, sich von diesen durch Spezialisierung abzugrenzen.

Und das wird auch der Grund für viele Absagen sein. Es gibt zu viele 
gleiche Bewerber auf diese Stelle und hier stehen die Anbieter in 
Konkurrenz.

Meine Empfehlung immer noch für eine recht sicherer Stelle: E-Techniker 
mit Kenntnissen in hardwarenaher Programmierung und DSP-Kenntnissen.

Autor: Gast (Gast)
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Wasser (Gast) schrieb:
>Besonders Maschienenbauingeneure sind umworben. E techniker haben auch
>gut lachen. Aber was ist mit Architekten, Bergbauingenieuren,
>Wirtschaftsingenieuren oder Nahrungsmittelingenieuren. Erzählt denen
>doch mal was vom Arbeitsmarktboom.

Hier bei Mikrocontroller.net geht es doch hauptsächlich um Elektro- und 
vielleicht auch Maschinenbau-Ingenieure, oder etwa nicht?

Aber es besteht ja absolut kein Mangel, weil ja 100 000 arbeitslose 
Bau-/Bergbau- und Lebensmittelingeniere auf 1000 offene Stellen als 
Elektronik-Entwickler kommen. Ja nee, is klar.

Autor: Dieter Werner (dds5)
Datum:

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> ... weiter aufs Fachgym. gehen aber danach? eher Fachhochschule? Uni?

Na wenn das mal noch klappt.
In Frankfurt am Main z.B.  wird derzeit darüber diskutiert, als 
Zugangsberechtigung zur Uni ein Vollabi zu verlangen und Fachabi nur 
noch für die FH zu akzeptieren - Stichwort Elite-Uni.

Autor: pcbfreak (Gast)
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@ Pike (Gast)


>- ...das hier Ingeneure leben dessen Abschlüsse nicht anerkannt werden.

Spätaussiedler aus den GUS

In einem einjährigen Qualifikationskurs Embedded Systems und VHDL waren 
ca.1/3 der Teilnehmer Russen.Wegen einiger weniger Sprachprobleme zwar 
meist unter sich und dadurch auf dem Nievau von Technikern.So mein 
Eindruck.Ein recht Junger war sogar Spitze,ein As.Allerdings sprach er
auch fast akzentfreies Deutsch.Ist allerdings schon ein paar Jahre her.
Ich habe schon mit Türken,Indern,Russen,Polen,Asiaten und Amerikanern
zusammengearbeit und soweit ich mich erinnere waren alle sehr nett und 
verständig im Gegensatz zu einigen deutschen KOLLEGEN.
Zu dem eigentlichen Beitrag von Dietz kann ich sagen das der 
Arbeitsmarkt
eigentlich keiner ist.Denn hier fehlen irgendwie alle dafür nötigen 
Instrumente von Angebot und Nachfrage die der Bewerber nutzen könnte.
Diese stehen den Arbeitgebern durch den Bewerberstapel bestens zur 
Verfügung.Ich habe neulich in einem Forum einen kotzenden Smilie gesehen
und da kamen mir gleich die Arbeitsplatzofferten auf diversen 
Plattformen in den Sinn.Nur womit muß sich der Bewerber heutzutage 
zufrieden geben? Genau mit dem allseits beliebten stereotypen 
Absageschreiben.Verantwortung wird bei den Arbeitgebern 
kleingeschrieben(oder erst garnicht).Und die Einführung des AGG hat die 
Sache auch noch deutlich verschlimmert.
Teilweise liegen die Probleme auch an der mangelnden Flexibilität der 
Arbeitnehmer.Nur wer kann sich es auf Dauer leisten ständig dem 
Arbeitgeber hinterherzuziehen wenn noch nicht mal sicher das die Stelle 
von Dauer ist.Weil Zeitarbeit ja so schön bequem ist fallen damit immer 
wieder Leute voll auf die Fresse und die Arbeitgeber grinsen sich eins.

Schönen Dank Zukunft ohne Perspektive.

in diesem Sinne

Gruß martin

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

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>Hier bei Mikrocontroller.net geht es doch hauptsächlich um Elektro- und
>vielleicht auch Maschinenbau-Ingenieure, oder etwa nicht?

LoL während in anderen Forumbeiträgen darüber geredet wird das der 
Arbeitskolege zuviel redet oder andere Gedichte zu Ingeneuren trillern 
,erzählst Du mir das in einem Beitrag über Fachkräftemangel nicht 
angesprochen werden darf das Fachkräfte( Und das sind alle Ingeneure ) 
in wirklichkeit garnicht gesucht werden, wie einige das permanent 
postulieren. Es heisst nunmal auch "Wir haben Ingeneurmangel" und nicht 
"wir haben mangel an Elektrotechnik und hauptsächlich 
Maschienenbauingeneuren"

>Richtig ist, dass Flexibilität gefordert wird, aber es wird das
>Gehalt geboten, für das sich jemand bereit erklärt, zu arbeiten. So
>funktioniert der Arbeitsmarkt. Die Firmen stehen im Wettbewerb um die
>Arbeitskräfte und überbieten sich gegenseitig, um die besten zu
>bekommen.

Ja, da gebe ich dir uneingeschränkt recht. So ist das eben. Mit dem 
Überbieten trifft aber glaube ich nur auf Beruferfahrene zu. Ich glaub 
das es beim bewerbungsgespräch nicht gut kommt wenn ich als 
Neueinsteiger sage Firma XY zahlt mir aber 5000 Euro mehr. Man kanns ja 
mal probieren <g>

Autor: Timo (Gast)
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@Dieter Werner

An einem Fachgymnasium gibt es kein "Fachabi". Man erlangt dort die 
allgemeine Hochschulreife nach drei Jahren. Was du vielleicht meinst ist 
die Fachhochschulreife, die man nach zwei Jahren erlangt.

Autor: Gast (Gast)
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>Mit dem Überbieten trifft aber glaube ich nur auf Beruferfahrene zu.

Ja, auf jeden Fall. Man sollte sich die Frage stellen, die sich der 
Personaler auch stellt: "Welchen Wert hat meine/diese Arbeitskraft für 
dieses/unser Unternehmen?" Und da kommen wir zum zweiten Punkt,

>Ich glaub das es beim bewerbungsgespräch nicht gut kommt wenn ich als
>Neueinsteiger sage Firma XY zahlt mir aber 5000 Euro mehr.

dass viele Neueinsteiger Gehälter fordern, die jenseits der Vernunft 
liegen, nur weil sie es in irgendeinem Forum gelesen haben. So verbauen 
sie sich den Weg. Der Personaler kauft die Katze im Sack, also wird nur 
ein geringes Einsteigergehalt geboten. Wenn man sich im Unternehmen 
etabliert, steigt es auch ganz automatisch, denn nichts ist ärgerlicher 
für einen Unternehmer, wenn der Angestellte mit dem in der Firma 
angeeignetem Spezialwissen sich wegbewirbt.

Autor: Gast (Gast)
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Wasser (Gast) schrieb
>LoL während in anderen Forumbeiträgen darüber geredet wird das der
>Arbeitskolege zuviel redet oder andere Gedichte zu Ingeneuren trillern
>,erzählst Du mir das in einem Beitrag über Fachkräftemangel nicht
>angesprochen werden darf das Fachkräfte( Und das sind alle Ingeneure )
>in wirklichkeit garnicht gesucht werden, wie einige das permanent
>postulieren. Es heisst nunmal auch "Wir haben Ingeneurmangel" und nicht
>"wir haben mangel an Elektrotechnik und hauptsächlich
>Maschienenbauingeneuren"

Dass es einen Ingenieurmangel gibt, kommt doch vor allem von der 
Elektro- und Maschinenbau-Industrie. Von der Bauindustrie habe ich in 
letzter Zeit nichts dergleichen gelesen. Man sollte halt auch ein 
bisschen mehr als die Überschrift der Artikel lesen...

Autor: Izmir Übel (Gast)
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@ DDB

> Wir arbeiten im Automotive-Bereich. Wer da Erfahrungen vorweisen kann
> oder auch in nicht direkt verwandten Bereichen wie Bildverarbeitung,
> Merkmalsextraktion u.ä. schon gearbeitet hat, kann sich bei mir
> (alpharomeo2k@gmx.de - hab aber nix mit diesen Fahrzeugen zu tun ;)) mal
> melden. Es geht nicht nur um Jobs sondern auch Outsourcing.

Sprichst Du von Hella-Aglaia?

Autor: TheEngineer (Gast)
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Hella, suchen die nicht gerade für Lippstadt eine Masse an Leuten, weil 
einige gekündigt haben und nun in der Conti sitzen?

Autor: Gelmut Kapustin (Gast)
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Hab mir eben deren Stellenangebote angesehen. Ist ja eher was für 
Streber und Warmschleimer, örks.

Autor: ExHellaner (Gast)
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@Gelmut Kapustin
>Ist ja eher was für Streber und Warmschleimer

Wie kommst Du zu dieser Meinung?

mfg

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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@ DDB

So dringend ist es wohl doch nicht? Ich würde wenigstens gerne eine 
Absage oder eine Empfangsbestätigung meiner Mail bekommen, nur so... , 
der Form halber... :-)

Autor: Adriano (Gast)
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Hella ist nicht gleich Hella. Ausserdem würde ich nichts auf 
Stellenanzeigen geben. Dort stehen nur pro forma Stellungen. Die echten 
werde intern besetzt oder Personsn per Headhunter aus Fremdfirmen 
aquiriert.

Autor: Bernd G. (Firma: LWL flex SSI) (berndg)
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Meldet euch bloß nicht bei DDB,

keine Antwort; ist wahrscheinlich ein Email-Adreßsammler, der die 
Adressen verramscht. Nachher kriegt ihr wieder nen Haufen Post der 
bekannten Art!

Autor: Adriano (Gast)
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Mist. Ich habe dem schon alle meine perönlichen Daten mit 
Projekthistorien der letzten 3 Jahre inklusive Stundensätze geschickt. 
Aber vielleich sichtet er gerade das Material und kann deshalb nicht 
antworten. :D)

Autor: DDB (Gast)
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@Bernd Gansert: Nein, im Gegenteil. Ich werde gleich antworten. Aber 
erst noch etwas an alle:

Hella-Aglaia sind wir nicht, arbeiten nur oft mit jenen zusammen wie 
auch mit Conti/Siemens VDO. Überhaupt scheint der Markt gerade stark zu 
fluktuieren.

Von Hella habe ich im letzten Jahr monatelang die gleichen Anzeigen 
gesehen, immer wieder aufgefrischt.

Aber wo in letzter Zeit auch noch gesucht wurde (aber weniger gut zu 
finden):
www.yacoub.de

Autor: The one (Gast)
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"Hella, suchen die nicht gerade für Lippstadt eine Masse an Leuten, weil
einige gekündigt haben und nun in der Conti sitzen?"

Das stimmt, die Jobs dort sind top. Hab auch von Lehrlingen noch nichts 
negatives über Hella gehört.

Ich habe mal von einem Bekannten über Massenentlassungen (Verlagerung 
der Produktion nach Rumänien oder so ähnlich) gehört, aber noch nichts 
schriftlich dokumentiertes darüber gefunden. Wisst ihr genaues darüber?

Was haltet ihr so von Hella?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hella ist von Sinnen!

schnell weg
Paul

Autor: Gast zur späten Stunde (Gast)
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Hella verlagert auch nach Rumänien? Ich dachte, das machen die Conti und 
die VDO so.

an "theone":

>>"Hella, suchen die nicht gerade für Lippstadt eine Masse an Leuten,
>>weil einige gekündigt haben und nun in der Conti sitzen?"

>Das stimmt, die Jobs dort sind top. Hab auch von Lehrlingen noch
>nichts negatives über Hella gehört.

Hast Du da den Schreiber nicht misverstanden ?

Autor: The one (Gast)
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Ich wollte sagen, dass Hella gute Jobs anbietet. Ich arbeite zu Zeit bei 
Conti, d.h. nicht freiwilig, da VDO ja von denen übernommen wurde.

Autor: Jupp (Gast)
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"Na ist das doch toll, daß selbst die kleinen Mittelständler in der
hessischen Pampa so massig viele Bewerbungen haben, daß sie aus dem
Vollen schöpfen können und geschlagene 3 Monate brauchen, um sich durch
die Qudrillionen von Bewerbungen zu wühlen."

Die oben zitierte Absage ist eine Standardformulierung, um nicht mit dem 
Antidiskriminierungsgesetz in Konflikt zu geraten, nichts weiter!

Ich selbst bekam auch mal so eine Absage und ich weiß aus absolut 
sicherer Quelle, dass die Position bis heute nicht besetzt ist.

Autor: Dietz (Gast)
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Na das ist aber toll, daß Du erkannt hast, um welche Firma es sich 
handelt. (???)

Standardbabsagen sind mir natürlich bekannt, es ging mir aber umn etwas 
anderes: Dem Inhalt ist klar zu entnehmen, daß man die Bewerbung 3 
Monate lang hat hängen lassen, bis man einen anderen (billigeren) 
gefunden hat. Dann rollen erfahrungsgemäß die Absagen.

Autor: Wasser (Gast)
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Gibts eigentlich rechtlich eine Obergrenze also wann eine Firma 
antworten muss ? Oder müssen die Garnix ?

Autor: Jupp (Gast)
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>Dem Inhalt ist klar zu entnehmen, daß man die Bewerbung 3
>Monate lang hat hängen lassen, bis man einen anderen (billigeren)
>gefunden hat.

Das ist DEINE Interpretation!

Autor: Jupp (Gast)
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BTW: eine Bewerbung geschieht i. d. R. auf eigene Veranlassung und 
niemand hat einen Rechtsanspruch auf eine Antwort vom pot. Arbeitgeber. 
Das wäre ja noch schöner...wenn die BEwerber so blöd sind, und drei 
Monate warten ohne sich zu rühren, dann geschieht es ihnen recht.

Autor: David (Gast)
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Also in der Schweiz wäre eine Firma verpflichtet zu antworten, und bei 
einem negativen entscheid das Bewerbungsdossier zurückzuschicken... mit 
betonung auf wäre :-)

Autor: pcbfreak (Gast)
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@  Wasser (Gast)

>Gibts eigentlich rechtlich eine Obergrenze also wann eine Firma
>antworten muss ? Oder müssen die Garnix ?

ich würde sagen garnix,wenn doch,dann max. nach 3 Jahren aber eine
Rechtspflicht kenne ich da nicht.
Allerdings sind die Unterlagen ja sehr Persönlich und normalerweise 
Eigentum des Bewerbers und sollten nach Anstand und Sitte im
Geschäftsleben schnellstens zurückgeschickt werden.
Manche schicken auch gar nicht zurück(wahrscheinlich zu geizig).
Ich schließe Bewerbungen immer gern mit einer höflichen Fristsetzung ab
und bitte um Rücksendung wenn diese nicht mehr benötigt wird max. nach 2 
Monaten.Danach bringe ich meine Bewerbung und den Rücklauf nochmal in 
Erinnerung und meist sind die Unterlagen nach einem weiteren Monat 
wieder da.Wenn das ein Personaler übel nimmt kann man die Firma gleich 
ganz
vergessen weil man lieber einen Arbeitgeber mit verständigen Wohlwollen
sucht.Auch Arbeitgeber die gleich in Ihrer Offerte einen Gehaltswunsch 
durch den Bewerber verlangen,wollen überhaupt nicht auf gleicher 
Augenhöhe
mit einem zusammenkommen,sondern einen nur Einkaufen als wäre man ein 
Handelsgut.Der Arbeitsmarkt ist leider immer mehr zu einem höchst 
einseitigen Vergnügen der Arbeitgeber geworden und die Arbeitnehmer sind 
die Leidtragenden.Man sollte mal eine Datenbank einrichten nach dem 
Ebay-Vorbild der gegenseitigen Bewertung(ohne der Möglichkeit der 
Rachebewertung die ab Juni wohl sowieso abgeschafft wird).Dann könnte
der Arbeitsmarkt wieder nach dem Grundsatz von Angebot und Nachfrage
so funktionieren das alle Fair miteinander umgehen.
Allerdings nur ein frommer Wunsch.


Gruß Martin

Autor: Der Dude (Gast)
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>Ich schließe Bewerbungen immer gern mit einer höflichen Fristsetzung ab

Schön. Wenn Du noch nicht mal weisst, dass nach Satzzeichen eine 
Leerstelle kommt, kannst Du das noch viele Jahre so machen.

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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>BTW: eine Bewerbung geschieht i. d. R. auf eigene Veranlassung.....

In der Regel geschieht eine Bewerbung auf Druck der Arbeitsverwaltung.
Damit Du nachweisen kannst, die geforderte Menge an Bewerbungen pro 
Monat
getätigt zu haben, bist Du dringend auf Rückantwort des Arbeitgebers 
angewiesen. Sicher ist es auch ein unangenehmer Kostenfaktor für den 
Arbeitgeber, die Unterlagen zurückzusenden, zumal es ja meist etliche
pro Tag sein dürften.  Allerdings halte ich das für ein Gebot der 
Fairness.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Jupp (Gast)
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>bist Du dringend auf Rückantwort des Arbeitgebers angewiesen.

Nö...du musst monatlich nachweisen, bei wem du dich beworben hast. Hast 
du bereits Antwort vom Arbeitgeber, so ist das schön. Ansonsten teilst 
du das der Arbeitsagentur mit und diese wird gegebenenfalls beim 
Arbeitgeber nachfragen.

Autor: Jupp (Gast)
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>die Unterlagen zurückzusenden

Übrigens habe ich noch nie eine Bewerbung auf dem Postweg verschickt. 
Nahezu alle möchten eMail und das ist auch gut so. Schließlich stellen 
Bewerbungsmappen und den ganzen Blödsinn einen enormen Kostenfaktor dar, 
den man selbst oder die Gemeinschaft für einen tragen muss.

Autor: FPGAINGENIEUR (Gast)
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Hey, die Absage kommt mir irgendwie bekannt vor. Naja, die können ja 
nicht jeden nehmen.

Die Suche ging (in meinem Fall jedenfalls) per Internet. Bewerben muss 
man sich auf solche Stellen seit geraumer Zeit schon meistens per mail, 
das spart das Zurücksenden, obwohl mir schon mal jemand ein Projekt 
abgesagt hat und im reply das komplette Angebot per PDF im Anhang hatte 
:-))))

>Auch Arbeitgeber die gleich in Ihrer Offerte einen Gehaltswunsch
>durch den Bewerber verlangen,wollen überhaupt nicht auf gleicher
>Augenhöhe mit einem zusammenkommen,sondern einen nur Einkaufen als
>wäre man ein Handelsgut.

Das könnte man auch anders sehen. Viele wollen einen Gehaltswunsch, weil 
sie zu hohe sofort aussortieren können (und oft müssen, da der 
Entwicklungsleiter meistens ein eng definiertes Budget hat, daß er 
keinesfalls sprengen darf).

Handelsgut ist aber trotzdem irgendwie richtig. Gehe mal zu einem 
Dienstleister: Dort wirst du wortwörtlich "vertrieben".

Autor: Wasser (Gast)
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>Übrigens habe ich noch nie eine Bewerbung auf dem Postweg verschickt.
>Nahezu alle möchten eMail und das ist auch gut so. Schließlich stellen

Finde Emailbewerbungen richtig blöd. Würde ich nie machen. Finde das 
Unpersönlich.

>Bewerbungsmappen und den ganzen Blödsinn einen enormen Kostenfaktor dar,
>den man selbst oder die Gemeinschaft für einen tragen muss.

??? Bekommst doch für beides die gleiche Kostenerstattung ???

Autor: Herbert von Caravan (Gast)
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>Ansonsten teilst
>du das der Arbeitsagentur mit und diese wird gegebenenfalls beim
>Arbeitgeber nachfragen.

DU bist in der Beweispflicht! Die Agentur tut einen Teufel, irgendwo 
anzurufen. Selbst ein ausgedruckter Mail-Verkehr wird angezweifelt.

Hochachtungsvoll
Herbert von Caravan

Autor: Jupp (Gast)
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>Finde Emailbewerbungen richtig blöd. Würde ich nie machen. Finde das
>Unpersönlich.

Was DU findest, ist relativ egal. Denn wenn der Arbeitgeber auf 
eMail-Bewerbungen besteht, musst du damit rechnen, dass Bewerbungen per 
Post erst gar nicht berücksichtigt werden.

>DU bist in der Beweispflicht!

Korrekt, deshalb fügt man ja auch Kopien der Bewerbungsschreiben und 
Telefonrechnungen etc. bei.

>Die Agentur tut einen Teufel, irgendwo anzurufen.

Na wenn du meinst! Fakt ist, dass es ganze Abteilungen gibt, die 
stichprobenartig die Bewerbungsnachweise überprüft.

>Selbst ein ausgedruckter Mail-Verkehr wird angezweifelt.

Dass ist nun wirklich völliger Quatsch! Woher hast du diesen Mist? 
Eigene Erfahrung? Oder schafft die Freundin/Freund/Frau/Mann in einem 
Jobcenter?

Mit vorzüglicher Hochachtung
Jupp

Autor: Wasser (Gast)
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>Denn wenn der Arbeitgeber auf
>eMail-Bewerbungen besteht...

... bewerb ich mich da erst garnicht.

Autor: Jupp (Gast)
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Selbst schuld!

Autor: pcbfreak (Gast)
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@Dude (Gast)
>>Ich schließe Bewerbungen immer gern mit einer höflichen Fristsetzung ab

>Schön. Wenn Du noch nicht mal weisst, dass nach Satzzeichen eine
>Leerstelle kommt, kannst Du das noch viele Jahre so machen.

Welches Satzzeichen denn? Deine Kritik ist nicht nur nicht 
nachvollziehbar,
sie ist nur dumm.Vielleicht solltest du dir mal mehr Mühe geben und 
nicht in Rätseln posten.


@FPGAINGENIEUR (Gast)

>Das könnte man auch anders sehen. Viele wollen einen Gehaltswunsch, weil
>sie zu hohe sofort aussortieren können (und oft müssen, da der
>Entwicklungsleiter meistens ein eng definiertes Budget hat, daß er
>keinesfalls sprengen darf).

Nur was ist zu hoch? Nicht mal nach Regions- und Arbeitsplatzbezogenen
Gehaltslisten,die im Web öffentlich zugänglich sind,kann man sich heute
noch orientieren.
Ich finde,das die Offenbarung der Persönlichkeit des Bewerbers als 
Vorleistung eine bessere Behandlung verdient hat,als das was einige 
verquerte omnipotente Dogmatiker(AG) hier auf dem Arbeitsmarkt 
veranstalten.
Das hat doch langsam System,welches auch für die Probleme am 
Arbeitsmarkt mitverantwortlich sein dürfte.Seriöse Unternehmer sollten 
ein schlüssiges Beschäftigungskonzept unterbreiten und das Gehalt 
vernünftig aushandeln.
Und im Fall das kein Arbeitsverhältniss zustandekommt dafür eine 
plausible
Begründung liefern damit der AN daraus lernen kann damit der 
Stellesuchender beim nächsten Mal geschickter verhandeln kann.Mit der 
Gehaltswunschvorgabe wird ein gesunder Markt der nach Angebot und 
Nachfrage funktionieren soll von den AG ausgehebelt und beherrscht.Diese 
Strategie geht dann zu Lasten der Allgemeinheit und die Arbeitslosigkeit 
bleibt auf hohem Nievau.


GrußMartin

Gruß Martin

Autor: Jupp (Gast)
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>Und im Fall das kein Arbeitsverhältniss zustandekommt dafür eine
>plausible Begründung liefern damit der AN daraus lernen kann damit der
>Stellesuchender beim nächsten Mal geschickter verhandeln kann.

Die Begründung bekommst du, nur musst du mündlich nachfragen. Eine 
Begründung in einer rechtsgültigen Form (Schriftstück) wirst du wg. des 
Antidiskriminierungsgesetzes nicht bekommen. Man muss schon selbst mal 
mit dem Arsch hochkommen, wenn man was will. Nicht einfach bewerben, 
drei Monate warten, dann die Absage akzeptieren und weiter im Text...so 
wird das nie was.

Autor: Der Dude (Gast)
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>Welches Satzzeichen denn? Deine Kritik ist nicht nur nicht
>nachvollziehbar,
>sie ist nur dumm.Vielleicht solltest du dir mal mehr Mühe geben und
>nicht in Rätseln posten.

Fragt sich, wer da dumm ist, wenn Du das nicht mal checkst. Mann, Mann. 
Aber gscheit daherreden.

Autor: peter pan (Gast)
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ahoi,

die heutige(n) Generation(en) haben Fernsehen, Spielekonsole, PC und 
noch so manchen Schnick Schnack.

Sie dürfen das Turbo Abi machen, obwohl die Anforderungen für 
Ausbildung, Studium und Beruf immer höher werden.

Der "Bodensatz" wird nicht benötigt und darf gefälligst auswandern oder 
das Maul halten.
Sie werden es schwer haben, eine Arbeit zu finden.
Wenn sie eine haben, wird sie nicht gut bezahlt.

Sie dürfen bis 67 arbeiten, arsch viel Abgaben zahlen und wenn sie 
selber alt sind, kriegen se nix raus.

Na, das macht doch richtig Spaß heute am Anfang des Beruflebens zu 
stehen oder?



Tja meine lieben, die Erde ist eine Kugel und wenn sich die Generationen 
nicht durch Kriege oder Krankheit dezimiert haben, dann haben es die 
nachfolgenden Generationen ab einem bestimten Punkt recht schwer.

Dat is wie mit Bäumen im Wald, fegt nicht mal ein Feuer durch, sehen die 
Nachfolgenden nur schwer und selten Licht.

Ja ja, die Gesetze der Natur sind einfach gestrickt.
So und jetzt zie ich mir wieder die Scheuklappen auf.




Nur nicht aufgeben und fleißig weiter bewerben.
Wird sich schon was ergeben.

Autor: Grünbbär (Gast)
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@pcbfreak: Deine Ideologie in Ehren, aber Fakt ist, daß nur Großkonzerne 
Potenzial haben , viel zu zahlen. Daher geht es für Anspruchsvolle mit 
Gehältern in den oberen 20% nur dort. Aber genau die Konzerne sind es, 
die straffe Gehaltsstrukturen haben. Da kann ein Einsteller noch so sehr 
der Meinung sein, einem Bewerber mehr zahlen zu müssen (die meisten 
WOLLEN ja sogar), er kriegt es nicht durch.

Meistens filtert schon die PA solche Leute weg. Einzigster Trick: 
Niedrig anbieten. Ich empfehle immer, eine Gehaltsvorschlag zu machen 
und ihn im Nachhinein auf eine 35h-Woche zu besziehen. Damit hat man 
mindestens 8/7 Reserve nach oben.

Hat man erst mal verhandelt und ist im Boot, geht immer noch etwas. IM 
Zweifelsfall hält man ein andere Angebot dagegen.

Autor: Reto (Gast)
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Mit der Tour hätte man in der Schweiz sogar nochmal etwas Reserve, da 
hier z.T. 42.5 anvisiert wird.

Autor: pcbfreak (Gast)
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@Grünbbär (Gast)

>@pcbfreak: Deine Ideologie in Ehren, aber Fakt ist, daß nur Großkonzerne
>Potenzial haben , viel zu zahlen. Daher geht es für Anspruchsvolle mit
>Gehältern in den oberen 20% nur dort. Aber genau die Konzerne sind es,
>die straffe Gehaltsstrukturen haben. Da kann ein Einsteller noch so sehr
>der Meinung sein, einem Bewerber mehr zahlen zu müssen (die meisten
>WOLLEN ja sogar), er kriegt es nicht durch.

Straffe Gehaltstrukturen in Großkonzernen mit organisierten Betriebsrat
nennt man auch Tarifgebunden was sehr angenehm sein kann wenn man nach 
der Gehaltstabelle alle 2 Jahre ein höheres Richtgehalt bekommt.
Ich war schon mehrere Jahre im Mittelstand(~50MA) und auch im 
Großkonzern
(~5000MA)tätig mit Vorteilen von dem ein MittelständlerMA nur träumen 
kann.
Ein Großkonzern würde ich daher wegen guter Erfahrung stets vorziehen.

>Meistens filtert schon die PA solche Leute weg. Einzigster Trick:
>Niedrig anbieten. Ich empfehle immer, eine Gehaltsvorschlag zu machen
>und ihn im Nachhinein auf eine 35h-Woche zu besziehen. Damit hat man
>mindestens 8/7 Reserve nach oben.

>Hat man erst mal verhandelt und ist im Boot, geht immer noch etwas. IM
>Zweifelsfall hält man ein andere Angebot dagegen.

Hab ich schon mal gemacht und der Schuß ging nach hinten los, weils 
Projektarbeit war (was man mir verschwieg).Hat die Probezeit nicht 
überstanden.Von Dauerarbeitsverhältniss am Ende keine Spur mehr.
Wurde also Regelrecht ausgebeutet,keine Perspektive.
Was will man dagegen machen,streiken?

Gruß Martin

Autor: Reto (Gast)
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Komm in die Schweiz!

Autor: Papabaer Papabear (Gast)
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Wir suchen auch händeringend und finden keine geeigneten Fachleute!!!

Autor: Gast (Gast)
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qPapabaer Papabear (papabaer)

Achtung Troll!

Autor: pcbfreak (Gast)
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@Papabaer Papabear (papabaer)

>>Wir suchen auch händeringend und finden keine geeigneten Fachleute!!!

Na bei der Bedingungsfeindlichen Einstellung haste auch keine verdient.
Mach erst mal ein fundiertes Beschäftigungskonzept und werbe damit.
-Betriebsbeschreibung inkl. Mitarbeiterzahl (w.Kündigungsschutz)
-Betriebsstandort und Erreichbarkeit mit Öffi`s
-Branchenbeschreibung (wer will schon Gefährlich arbeiten?)
-Fachliches Anfordrungsprofil mit Quereinstiegsoptionsmöglichkeit
-Tätigkeitsbeschreibung
-Vertragsentwurf (Angestellt o. Arbeiter,Bedingungen,Inhalte)
-Beschäftigungsgarantien
-Funktionsbeschreibung
-Karrieremöglichkeiten(verbindlich)
-Hilfen bei Umzug oder Unterkunftsuche(Wohnungssuche,Übernahme von
  Hotelkosten usw.)
-Gehalt/Lohnvorstellungen
usw.
Auch auf dem Arbeitsmarkt sollte man die Grundsätze der Werbung 
einhalten
oder man muß sich nicht wundern.Nach meinen Beobachtungen sind die
meisten AG in den letzten Jahrzehnten einfach zu verwöhnt worden.
Jetzt wo der Markt leergefegt ist,schaffen sie es nicht mehr über den 
Tellerrand zu schauen und heucheln Ratlosigkeit.

Big Brother are watching you.
martin

Autor: Mamma Bär (Gast)
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Ist der Herr Papa Bär nicht zufällig der alte Blaubär ?

Autor: peter pan (Gast)
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Moin,

meiner Meinung nach gibt es erst einen Fachkräftemangel, wenn die 
Unternehmen im Rundfunk Anzeigen schalten.

Da sie aber nur Anzeigen für ihre Produkte schalten, haben die eher 
einen Einkommensmangel.

Nu, es gibt auch immer mehr Menschen auf dem Planeten.
Immer mehr Technik,........

Die alte Leier, kann se schon nicht mehr wiederholen.


Der Mensch ist nur in einem Brilliant, und das im verdrängen.
Es ist schreklich aber wahr, aus kleinen Idioten (Verhaltensgestört) 
werden große.


MAN BRAUCHT IMMER WENIGER ARBEITSKRAFT.
EIN GUTES LEBEN (EINKOMMEN GEREGELTER SICHERER ARBEITSPLATZ) WIRD IN 
ZUKUNFT IMMER MEHR ZUR GLÜCKSSACHE.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> ... meiner Meinung nach gibt es erst einen Fachkräftemangel, wenn
> die Unternehmen im Rundfunk Anzeigen schalten.

Hmmm, dann muss wohl doch was dran sein mit Mangel, Heraeus in Hanau 
hatte vor ein bis zwei Wochen in HR1 Stellengesuche geschaltet.

Autor: Gast (Gast)
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Heraeus in Hanau hat ständig irgendwelche Stellen geschaltet, sei es für 
ihre Lampenproduktion, die Sensor Nite oder die Tochter für die 
Zahnheilmaterialien (Name gerade nicht parat). Aber großartig bezahlen 
tun die nicht. Hanau ist ein totes Land. Da  sterben nicht nur die 
Geschäfte in der Hanauer Innenstadt. Der gesamte Marialverbund dort, 
angefangen von der ehemaligen Leybold und ALD in der 
Wilhelm-Rohn-Strasse, über die VAC im grünen Weg oder rüber zum alten 
Degussagelände (Umicore etc..) ist im Niedergang begriffen - zuviel 
Konkurrenz aus dem Ausland. Schon vor 5 Jahren z.B. ist die ALD aus dem 
Arbeitgeberverband ausgetreten, um sich um Tariflöhne herumzudrücken und 
weiter in Deutschland produzieren zu können. Die VAC willte einst auch 
hoch hinaus, hat aber im selben Zeitraum ihren Umsatz halbiert (und das 
liegt nicht nur daran, daß ich dort weg bin und nun Sensoren für LEM 
baue). Material und Halbzeug zu produzieren lohnt aufgrund der 
Rohstoffpreise und der extremen Lohnkosten in Deutschland einfach nicht 
mehr. Firmen aus der Branchen sind klassisch schlehcte Zahler!

A sinking ship: http://www.materials-valley-rheinmain.de

Autor: Armin Nagel (avrja)
Datum:

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"....meiner Meinung nach gibt es erst einen Fachkräftemangel, wenn die
Unternehmen im Rundfunk Anzeigen schalten."

Endress und Hauser (nervt mittlerweile schon!)

Grüssle

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Sensoren für LEM

Aha, auch Schweiz, was?

>Material und Halbzeug zu produzieren lohnt aufgrund der Rohstoffpreise und der 
extremen Lohnkosten in Deutschland einfach nicht mehr.

Wo lohnt das denn überhaupt, eine Produktion zu haben, wo alle nur auf 
schnelle Gewinne und Rendite abzielen?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Mir fällt gerade ein Kalauer ein: Es gibt eigentlich doch eine(n) 
Fachkräftemangel: Und zwar die Mangel, durch die die Fachkräfte gedreht 
und ausgelutscht werden! Gerade Jungingenieure braucht man viele, um sie 
zu verheizen! Das ist kein dummer Spruch: Viele Vorgesetzt sind 
inkompetent und lassen Projekte lieber an jungen Leuten platzen, als an 
sich selber, damit es nicht auffällt.

Autor: Altgedienter Ing (Gast)
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@ Gast

> und ausgelutscht werden! Gerade Jungingenieure braucht man viele, um sie
> zu verheizen! Das ist kein dummer Spruch: Viele Vorgesetzt sind
> inkompetent und lassen Projekte lieber an jungen Leuten platzen, als an
> sich selber, damit es nicht auffällt.

Das ist ein deja-vu-Erlebnis für mich! Beim Lesen der Anfragen hier in 
allen Foren ist klipp und klar ersichtlich, daß hier haufenweise 
Jungingenieure um Rat nachsuchen, die von ihren blasierten und fachlich 
auch nur halbgewalkten Chefs auf Projekte angesetzt werden, von denen 
sie schlichtweg überfordert sind.
Das erklärt auch die verschwurbelten Stellenangebote vieler Firmen. Die 
Stellenangebote sind so merkwürdig verschwollen abgefaßt, daß ich oft 
nicht
herausbekomme, was auf diesem Arbeitsplatz überhaupt passieren soll. 
D.h.
der Abfasser weiß nichts genaues und packt sicherheitshalber alle nur
denkbaren Forderungen bezüglich Kenntnissen und Fertigkeiten hinein.

Der Ing soll außerdem bitteschön alles können: C plusminus, Java++,
VHDL und Verilog sowieso, Schaltungen 1a entwickeln, Autocad komplett,
Bild- und Sprachverarbeitungssoftware, etc. Leiterplatten 
konstruieren...

Ich sage: kann er nicht! Bestenfalls alles im Ansatz oder in mieser 
Qualität. Ein oder zwei Sachen davon kann er irgendwann mal sehr gut, 
alles andere dürfte eine Illusion sein. Ich hoffe, nach mehr als 30 
Jahren als Dipl.-Ing. ein Urteil darüber verkünden zu dürfen.

Ich möchte noch mal solche Stellenzeigen lesen wollen, die man auch 
versteht:

"Leiterplattenlayouter mit Berufserfahrung gesucht, am besten Systems 
AAA
aber auch xy oder andere"

"Schaltungsentwickler für Mikrocontrolleranwendungen und allgemeine 
Elektronik"

Früher war sogar die Zukunft besser! (Karl Kraus?)

Autor: Lötkünstler (Gast)
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@ Altgedienter Ing

>Das erklärt auch die verschwurbelten Stellenangebote vieler Firmen.

Kann man wohl nicht besser ausdrücken.Nur was will man gegen solche
Gehirnamputierten ausrichten?

>Der Ing soll außerdem bitteschön alles können: C plusminus, Java++,
>VHDL und Verilog sowieso, Schaltungen 1a entwickeln, Autocad komplett,
>Bild- und Sprachverarbeitungssoftware, etc. Leiterplatten
>konstruieren...

...und um Gnade winseln soll,das man ihm eine Aufgabe, nach
Gutsherrenart, anbietet,ein Gnadenbrot zahlt und sich nicht beschweren
soll, wenn man mit 50 ausgepowert und gesundheitlich nur noch ein
Wrack ist.Willkommen in dieser schönen Welt.


Wenn de mal herzhaft schmunzeln willst lies diesen Beitrag mal

Beitrag "Als Personaler hat man es heutzutage echt nicht leicht"

Da fliegt einen echt das Blech weg.



Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum Löten>

Autor: Gast (Gast)
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>Ich sage: kann er nicht! Bestenfalls alles im Ansatz oder in mieser
Qualität. Ein oder zwei Sachen davon kann er irgendwann mal sehr gut,
alles andere dürfte eine Illusion sein. Ich hoffe, nach mehr als 30
Jahren als Dipl.-Ing. ein Urteil darüber verkünden zu dürfen.

sehe ich auch so, ich komme nach nur 15 jahren zu demelben urteil

oft werden da allemöglichen sachen verlangt, die keiner können kann, für 
die jungen ist das doch nur abschreckend, entweder sie lassen das 
studium elektro sein, oder sie schreiben in der bewerbung echt jeden 
pfurz rein, daß sie eine ahnung haben

Autor: IGBT (Gast)
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Danke @Lötkünstler für den link: 
(Beitrag "Als Personaler hat man es heutzutage echt nicht leicht")!
Ich habe Tränen gelacht.
So schön kann Satire sein!

Autor: Icke Muster (Firma: my-solution) (hendi)
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Ich auch nochmal @Altgedienter Ing, das wahrste Wort in diesem Thread. 
Ich bin auch grad Einsteiger und zweifelte an mir selbst. Was teilweise 
von Firmen verlangt wird ist unglaublich, das kann man teilweise nicht 
mal alles angerissen haben, geschweige denn beherrschen. Aber ich hab 
mir jetzt einfach mal vorgenommen mich dennoch zu bewerben, mehr als 
verlieren kann man ja nicht. Das nächste sind die Gehaltsforderungen, 
schon im Anschreiben. Die Suche im Netz ist natürlich sehr schwammig. 
Ich wollte mich in Sachsen Anhalt bewerben, tja, was hat man da wohl für 
eine Vorstellung? Stapelt man zu tief, wird vermutlich hinter der Hand 
gelacht. Steigt man zu hoch ein, dann ist man vermutlich gleich bei den 
Recruitern raus. Naja, alles wird gut, irgendwann ;-).
Zum Fachkräftemangel, tja teilweise gibts den glaub ich schon, 
allerdings bedingt durch Gehaltsvorstellungen von vermeintlichen 
Arbeitnehmern, die der potenzielle Arbeitgeber nicht erfüllen möchte.
Noch mal zu der teilweise lustigen Diskussion, mein Bruder hat auch 
gerade seinen Facharbeiter bekommen. Er verdient bei einem großen 
deutschen Chemiekonzern 1,6k netto pro Monat. Nicht schlecht, wie ich 
finde. Allerdings setzt sich das unter Anderem aus Schichtzuschlägen 
zusammen, das Osterfest verbringt er am Band. Von der lohnunabhängigen 
Unterforderung, die das ganze nach sich zieht mal ganz abgesehen. 
Weiterentwcklung ist an dieser Stelle natürlich auch nicht möglich, er 
spielt schon jetzt (zwei Monate nach Abschluss) mit dem Gedanken einer 
höheren Qualifikation, durch ein Technikerstudium. Soviel dazu, wollte 
auch mal frusten ;-)

Autor: Gast (Gast)
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Wenn dir die Gehälter im Osten zu gering sind, geh halt in den Westen. 
In Holland werden noch Leute gesucht.

Autor: Icke Muster (Firma: my-solution) (hendi)
Datum:

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Das wollte ich damit nicht sagen, ich weiß nur nicht was man als 
Gehaltsvorschlag bringen kann. Aber ich denke mal, ich werd so 32k 
anpeilen (muss noch mal durchrechnen), werd ja sehen, obs wird.
Ich bin derzeit grad in Stuttgart, das höhere Westgehalt wird ganz 
schell durch z.B. entsprechend höhere Mieten relativiert.

Autor: R.T. (Gast)
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@Icke Muster

>Ich bin derzeit grad in Stuttgart, das höhere Westgehalt wird ganz
>schell durch z.B. entsprechend höhere Mieten relativiert.

Im Prinzip hast du Recht, wobei das eine Frage des genauen Gehaltes ist. 
Je höher, desto eher lohnt es sich, in die Hochlohn-Hochpreis-Gegend zu 
ziehen. Aber nun rechne mal :

10% mehr Gehalt, sind bei Dir schon rund 3600,- im Jahr. Das wären so 
etwa 2400,- Netto und damit 200,- extra. Eine Wohnung, die im Osten 
200,- kostetn, dürfte in Stuttgart schon 400,- kosten, was ich nicht 
unbedingt so sehe. Bei der Rechung ist aber schon der erhöhte Abzug für 
Rente etc eingerechnet, was hinterher ein Vorteil ist. Ausserdem steigt 
das Gehalt im Westen schneller und weiter.

Wenn es mal 20% Diskrepanz sind bei 50k, hast Du eine ganze Menge mehr 
übrig.

Autor: _Gast_ (Gast)
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>daß hier haufenweise
>Jungingenieure um Rat nachsuchen, die von ihren blasierten und fachlich
>auch nur halbgewalkten Chefs auf Projekte angesetzt werden, von denen
>sie schlichtweg überfordert sind.

na, wenn diese "Jungingenierue" doch so viel mehr Ahnung haben, wie die 
Chefs, warum sitzen sie nicht auf deren Posten oder warum gründen sie 
keien eigene Firma?

>Das erklärt auch die verschwurbelten Stellenangebote vieler Firmen. Die
>Stellenangebote sind so merkwürdig verschwollen abgefaßt, daß ich oft
>nicht herausbekomme, was auf diesem Arbeitsplatz überhaupt passieren soll.

Dann bist du auch nicht der richtige für den Job. Viele Stellenangebote 
werden so verfasst, dass etwas höher intelligente diese auch lesen und 
verstehen können. So bewirbt sich eben ein intelligenter Absolvent auf 
eine Stelle, wo steht "langjährige Projekterfahrung erwünscht", während 
der gemeine  BILD-Leser gleich wieder rumödet, dass nur 25-jährige mit 
30-Jahren Berufserfahrung gesucht werden. Das nennt sich einfach nur 
Selektion.

>Der Ing soll außerdem bitteschön alles können

In deiner Phantasie vielleicht.

>Ich möchte noch mal solche Stellenzeigen lesen wollen, die man auch
>versteht:

Komisch, ich verstehe alle. Vielleicht bist du nicht der richtige dann 
für diese Stelle. Aber es gibt ja auch Lehrveranstaltungen, die auf 
deien Bedürfnisse zugeschnitten sind:
http://www.berufszentrum.de/stellenangebote.html
http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/...

Es gibt auch Bücher darüber. Traurig, dass es so viele Menschen gibt, 
die nicht richtig lesen und verstehen können.

Autor: R.T. (Gast)
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Oh, ein Besserwisser! Nimm doch mal die von dir gelinkte Stellenanzeige: 
Da ist nur BlahBlah und links auf vertriebene Bücher.

Autor: Altgedienter Ing (Gast)
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Meine Satzkomposition ist unglücklichlich gestaltet und läßt 
Fehlinterpretationen zu:

>>daß hier haufenweise
>>Jungingenieure um Rat nachsuchen, die von ihren blasierten und fachlich
>>auch nur halbgewalkten Chefs auf Projekte angesetzt werden, von denen
>>sie schlichtweg überfordert sind.

>na, wenn diese "Jungingenierue" doch so viel mehr Ahnung haben, wie die
>Chefs, warum sitzen sie nicht auf deren Posten oder warum gründen sie
>keien eigene Firma?

"überfordert" bezieht sich hier nicht auf die Chefs, sondern auf die 
Jungingenieure.

>Es gibt auch Bücher darüber. Traurig, dass es so viele Menschen gibt,
>die nicht richtig lesen und verstehen können.

Dafür ist es traurig anzusehen, daß es bei Dir mit der Rechtschreibung 
noch nicht so ganz klappt.

>Dann bist du auch nicht der richtige für den Job. Viele Stellenangebote
>werden so verfasst, dass etwas höher intelligente diese auch lesen und
>verstehen können. So bewirbt sich eben ein intelligenter Absolvent auf
>eine Stelle, wo steht "langjährige Projekterfahrung erwünscht", während
>der gemeine  BILD-Leser gleich wieder rumödet, dass nur 25-jährige mit
>30-Jahren Berufserfahrung gesucht werden.

Für mich sind Intelligenz und "langjährige Projekterfahrung" immer noch 
zwei völlig unterschiedliche Kategorien; langjährige Projekterfahrung 
kann man auch erwerben, ohne eine absolute Leuchte auf allen Gebieten zu 
sein.

>Das nennt sich einfach nur
>Selektion

Selektion gab es in Deutschland leider schon mal...

Autor: _Gast_ (Gast)
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>Da ist nur BlahBlah und links auf vertriebene Bücher.

Mit Hörspielen und Bilderbüchern wirst du keine Stellenanzeige lesen und 
verstehen können.

>>>die von ihren blasierten und fachlich
>>>auch nur halbgewalkten Chefs

>"überfordert" bezieht sich hier nicht auf die Chefs, sondern auf die
>Jungingenieure.

Und obiges sicherlich auch.

>Dafür ist es traurig anzusehen, daß es bei Dir mit der Rechtschreibung
>noch nicht so ganz klappt.

Glashaus->Steine und so

>abgefaßt
Was sol das sein? Du meinst sicherlich abgefasst.

>daß
schreibt man schon lange als dass

>Für mich sind Intelligenz und "langjährige Projekterfahrung" immer noch
>zwei völlig unterschiedliche Kategorien;

Für mich kann einer, der noch nicht mal in der Lage ist, eine 
Stellenausschreibung richtig zu lesen, keine Projekte leiten. 
"erwünscht" hat nichts mit "absolut notwendig" zu tun.

>Selektion gab es in Deutschland leider schon mal...

Ja, und Godwins Law schlägt immer bei Argumentationslosigkeit zu.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Hier werden wieder Fachkräfte entlassen:
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-So-viel-zum...

Wer heutzutage noch Elektrotechnik oder Informatik studiert, dem ist 
nicht mehr zu helfen. Es ist 5 vor 12 für Deutschland als kompetenter 
Industriestandort!

Autor: Noch ein Gast (Gast)
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@Altgedienter Ing

>> Selektion gab es in Deutschland leider schon mal...

Geht`s noch? Dieser Satz verharmlost den Holocaust!

Autor: Altgedienter Ing (Gast)
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Ja, dieser Satz ist Scheiße und er verharmlost den Holocaust!
Ich mußte danach lange überlegen, wie man jemandem, der diesen Begriff 
auf Menschen anwendet, ohne ihn vorverurteilen zu wollen, darauf 
hinweist, daß er sich im Ton vergriffen hat.
Es könnte ja auch ein jüngerer Zeitgenosse sein, der nicht weiß, daß 
dieser Begriff in Deutschland im Zusammenhang mit Menschen absolut 
vergiftet ist.
Leider treiben sich hier im Forum Leute herum, die diesen 
Begriffszusammenhang genau kennen und ihn bewußt zur geschmacklosesten 
Provokation einsetzen.
Die übrige Diktion von Gast läßt für mich glasklare Schlüsse auf seine 
Gesinnung und intellektuelle Vita zu.
Deshalb wollte ich eigentlich auch keine weitere Antwort auf dessen 
primitive Pöbelei geben.
Ich bitte um Entschuldigung, falls der Eindruck entstanden sein sollte, 
daß ich den Holocaust bzw. die Shoa in irgendeiner Weise verharmlosen 
will.

Autor: Frank (Gast)
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Man kann es mit den Wortassoziationen auch übertreiben! Nur weil die 
Nazis sich bestimmte Begriffe geschnappt haben, heisst das nicht, daß 
man sie nicht wieder verwenden kann. Wo sind wir denn?

Autor: David (Gast)
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@ltgedienter Ing
tote sollte man respektvoll ruhen lassen, da hast du absolut recht!
Doch irgendwann sollte man auch mal darüber hinwegkommen, so tragischund 
krank adölfchens regime mit all seinen opfern war, man kann doch das 
heutige leben nicht danach richten...

Autor: Peter (Gast)
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>Die übrige Diktion von Gast läßt für mich glasklare Schlüsse auf seine
>Gesinnung und intellektuelle Vita zu.
>Deshalb wollte ich eigentlich auch keine weitere Antwort auf dessen
>primitive Pöbelei geben.

Du bist echt krank. Suche mal eine Arzt auf. Paranoia ist heilbar.

Autor: Reiner (Gast)
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Sehr geehrter Herr bescheuter Bewerber,

nochmals vielen Dank für Ihr Interesse an einer Mitarbeit in unserem 
Unternehmen und das informative Vorstellungsgespräch.

 Leider müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass wir uns für einen 
anderen Bewerber entscheiden werden. Wir bedauern, dass wir Sie zum 
jetzigen Zeitpunkt nicht weiter berücksichtigen können.

 Für Ihre berufliche und persönliche Zukunft wünschen wir Ihnen viel 
Erfolg und alles Gute.

 Mit freundlichen Grüßen

 i. A.

 Tom Balzer

 HELLA Corporate Center GmbH
 HCC-HR-R
 Human Resources Acquisition
 Rixbecker Str. 75
 59552 Lippstadt
 Tel.: 02941 38 5881
 Fax: +49 (0) 2941/  38 - 7295
 E-Mail: recruitment.de@HELLA.com
 Homepage: www.HELLA.com

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Wieso nur jammert dann alles über die mangelnde Anzahl von Fachkräften ?

- Zu teuer
- Zu geringe Auswahl ( Teilweise WENIGER als 500 Bewerber pro realer 
Arbeitsplatz !!!! )

Autor: Michael S. (technicans)
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Reiner schrieb:
@ Reiner

Und für einen standardisierten (politisch und rechtlich korrekten) 
Textbaustein aus dem Sumpf der Personaler kaperst du diesen alten
Thread?

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> - Zu teuer
> - Zu geringe Auswahl ( Teilweise WENIGER als 500 Bewerber pro realer
> Arbeitsplatz !!!! )

Tja, man fühlt sich dabei wie eine Jobhure(auch immer zu teuer).

Autor: Sepp (Gast)
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Ich kenn's auch eher so, wie Zuckerle sagt. Wenn wir eine Stelle 
rausschreiben, dann bewerben sich maximal 5 Leute drauf. 3 davon kann 
man vergessen...

Autor: Ich (Gast)
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Sepp schrieb:
> Wenn wir eine Stelle
> rausschreiben, dann bewerben sich maximal 5 Leute drauf. 3 davon kann
> man vergessen...

Bei den vielen Dienstleistern sind Stellenangebote von richtigen Firmen 
sehr begehrt und da bewirbt sich auch mal einer, der nun gar nicht 
passt.

Wer ist WIR und in welchem Bereich sucht ihr?
Sucht Ihr nur regional, deutschlandweit, europaweit oder weltweit?

Aber mit den zweien die übrig bleiben, kann man was anfangen?
Schlimmer geht's immer, besser aber auch.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Sepp schrieb:
> Ich kenn's auch eher so, wie Zuckerle sagt. Wenn wir eine Stelle
> rausschreiben, dann bewerben sich maximal 5 Leute drauf. 3 davon kann
> man vergessen...

Wobei ich mich dann schon frage, wo diese ominösen Ausschreibungen denn 
zu finden sind, auf die sich keiner oder nur sehr wenige bewerben. Ein 
Link wirkt Wunder :-)

Autor: G.U. (Gast)
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>Monica XXX
>Personalabteilung
>Dipl.-Ing. XXX.XXX GmbH & Co.KG
>35305 Grünberg

Bei dieser Firma in Grüdberg habe ich mich auch schon zweimal beworben. 
Es ging um DSP Entwicklung. Es gibt dort im Prinzip nur eine Firma, die 
sowas macht und alle dort dort oben in der Pampa wohnen und an der FH 
Friedberg ihren Dippelinsch gemacht haben, bewerben sich dort. Daher hat 
die Firma in der Tat viel Auswahl und kann sehr kostengünstig Ingenieure 
einkaufen.

Autor: Michael S. (technicans)
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Der Jobmarkt ist in vielen Fällen nur noch eine Zumutung.
Ohne Verantwortung der Firmen gegenüber den Bewerbern wird
das auch nicht besser werden.

Autor: Grünberger (Gast)
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Ich denke mal, auch wenn der Thread schon über 3 1/2 Jahre ist, dass es 
sich bei der Firma um die Walther Bender GmbH & Co. KG in Grünberg 
handelt.
Nach eigenem Bekunden haben die seit geraumer Zeit wieder schweren 
"Fachkräftemangel", suchen nach Werbebannern zu urteilen auf dem Gebäude 
nach Auszubildenden, die sie nicht finden können und blabla.
Noch in 2010 sich über die Wechelkursschwankungen und Absicherungen 
beschwert. Der viel gepriesene Mittelstand ist in den meisten Fällen 
auch nicht besser wie die Konzerne, eher schlechter.
Alle kochen mit Wasser, alle Lügen wie gedruckt.

Autor: Frank (Gast)
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Unabhängig von HR-Standardfloskeln: Wenn es einen Fachkräftemangel geben 
würde, dann müßten sich die durchschnittlichen Ingenieursgehälter etwa 
um >10% pro Jahr steigern (also bei Wechsel wären dann 25-30% mehr drin, 
da unter anderen Bedingungen Unternehmen kein Personal bekämen, wenn es 
denn wirklich kein Personal geben würde).

Eine alternative Ausprägung wäre wenn Studienanfänger auf Kontaktbörsen 
aktiv vom Studium abgeworben werden, um sich als ungelernte "Fachkräfte" 
dann in diversen Startups beschäftigen zu lassen. Sowas hatten wir vor 
etwas über 10 Jahren... wenn diese Zeite wiederkehrt würde ich schauen 
dass ich aus der reinen IT rauskomme ;)

-Frank

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Frank schrieb:
> Unabhängig von HR-Standardfloskeln: Wenn es einen Fachkräftemangel geben
> würde, dann müßten sich die durchschnittlichen Ingenieursgehälter etwa
> um >10% pro Jahr steigern

Sagt wer? 10% pro Jahr würde eine Verdopplung der Gehälter etwa alle 
sieben Jahre bedeuten. Dass das nicht realistisch sein kann, sollte 
jedem mit gesundem Menschenverstand einleuchten.

> also bei Wechsel wären dann 25-30% mehr drin

Sind es unter Umständen tatsächlich, wobei 15-20% eher realistisch sind.

Autor: simsim (Gast)
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Zum Jahreswechsel gibt es seltsame Blütten. Hier ist ein Artikel zu der 
Zeitarbeitsbranche. Trifft die Treadthematik nicht ganz auf den Punkt, 
aber ist interessant zu lesen:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-die...

Autor: E.T. (Gast)
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> Sagt wer? 10% pro Jahr würde eine Verdopplung der Gehälter etwa alle
> sieben Jahre bedeuten. Dass das nicht realistisch sein kann, sollte
> jedem mit gesundem Menschenverstand einleuchten.

Warum ist das dann in den Vorstandsetagen realistisch?

Autor: Michael S. (technicans)
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E.T. schrieb:
> Warum ist das dann in den Vorstandsetagen realistisch?

Das bringt doch das Gehaltsgefüge in den Firmen durcheinander.
Dann können sich die Säcke in den Vorstandsetagen nicht mehr
gemütlich zurück lehnen, sondern müssten ja plötzlich arbeiten,
was ja nun gar nicht geht.

Autor: JBB (Gast)
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Steigerungen von 10% sind in den Suchphasen durchaus realistisch. Nur 
wird nicht jeder gesucht und auch nicht dauernd.

Die Gehälter der Ingenieure sind im letzten Jahr um 4% gestiegen. Dies 
deshalb, weil die meisten 2-3% mehr Gehalt bekommen haben und einige 
wenige um die 10%-15% durch Jobwechsel. Die Firmen können sich das 
erlauben, weil immer noch viele alte mit hohen Gehältern in den 
Ruhestand gehen und durch wenige Anfänger ersetzt werden. Die Zahl der 
Ingenieure in Deutschland ist seit 18 Jahren mehr oder weniger am 
sinken.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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E.T. schrieb:
>> Sagt wer? 10% pro Jahr würde eine Verdopplung der Gehälter etwa alle
>> sieben Jahre bedeuten. Dass das nicht realistisch sein kann, sollte
>> jedem mit gesundem Menschenverstand einleuchten.
>
> Warum ist das dann in den Vorstandsetagen realistisch?

Angenommen, in den Vorstandsetagen steigen die Gehälter ständig über die 
Maßen. Dann sind wir uns doch einig, dass das nicht in Ordnung ist und 
so nicht sein sollte - nicht wahr? Wenn es aber nicht okay ist, dann ist 
es ebenso unsinnig solche Gehaltssteigerungen für Ingenieure zu fordern.

Autor: Marx W. (Gast)
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JBB schrieb:
> Steigerungen von 10% sind in den Suchphasen durchaus realistisch. Nur
> wird nicht jeder gesucht und auch nicht dauernd.

Naja, das wissen wir alle.

> Die Gehälter der Ingenieure sind im letzten Jahr um 4% gestiegen. Dies
> deshalb, weil die meisten 2-3% mehr Gehalt bekommen haben und einige
Wo haste den die Rate her?
> wenige um die 10%-15% durch Jobwechsel. Die Firmen können sich das
Sind nur bei BE wischen 2-6 Jahren drin.
Danach, nur durch Leitungsfunktionen.
> erlauben, weil immer noch viele alte mit hohen Gehältern in den
> Ruhestand gehen und durch wenige Anfänger ersetzt werden. Die Zahl der
> Ingenieure in Deutschland ist seit 18 Jahren mehr oder weniger am
> sinken.

Ach, die Mär sollte doch wohl schon lange "eingegangen" sein!

Autor: smörre (Gast)
Datum:

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> Angenommen, in den Vorstandsetagen steigen die Gehälter ständig über die
> Maßen. Dann sind wir uns doch einig, dass das nicht in Ordnung ist und
> so nicht sein sollte - nicht wahr? Wenn es aber nicht okay ist, dann ist
> es ebenso unsinnig solche Gehaltssteigerungen für Ingenieure zu fordern.
fordern kann man, was immer man will - die Frage ist, ob man die 
Forderungen auch durchsetzen kann.
Die Manager in den Vorstandsetagen können das, weil es da eine 
politische Symbiose gibt. Als Ing. hast Du keine Lobby und anders als 
bei den Ärtzen taugt der Verband auch nichts - also Pech gehabt, hättest 
Du vorher bedenken sollen.

Autor: Michael S. (technicans)
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smörre schrieb:
> Die Manager in den Vorstandsetagen können das, weil es da eine
> politische Symbiose gibt.

Das liegt wohl eher daran das die sich ihre Gehälter selbst genehmigen.

Autor: tief im Westen (Gast)
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Gast schrieb:
> Wenn dir die Gehälter im Osten zu gering sind, geh halt in den Westen.
>
> In Holland werden noch Leute gesucht.

in Holland kannste in 250000 Einwohner Städten auch mehr Miete als in 
Köln bezahlen

Autor: Ländle (Gast)
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Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sind Ingenieure und Informatiker 
über 50 Lebensjahre im Arbeitsleben völlig überflüssig. Es sind genug 
Absolventen vorhanden, die im Zusammenspiel mit 40jährigen eine gute 
Mischung ergeben. So hart es klingt, aber 50jährige sollten sich lieber 
aufs Altenteil zurückziehen und den Ruhestand geniesen. In der 
Wirtschaft kräht kein Hahn nach ihnen!

Autor: smörre (Gast)
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> So hart es klingt, aber 50jährige sollten sich lieber
> aufs Altenteil zurückziehen und den Ruhestand geniesen. In der
> Wirtschaft kräht kein Hahn nach ihnen!
stimmt und im Prinzip gilt das auch schon so ab 45 - nur das Problem 
ist, daß es die Rente erst mit 67 gibt und ggf. noch später (wer weiß, 
was die noch so planen). Insofern kann es je nach Sparquote 
problematisch werden.

Autor: Backflow (Gast)
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>Aus meiner eigenen Erfahrung heraus

Darf man wissen, wieviele Berufsjahre Du zu dieser Erkenntnis benötigt 
hast?

Ich tippe mal, Du bist Mitte 30, und in Deinem Selbstbild noch 
ausreichend weit von Deiner Debilitätsgrenze weg.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sind Ingenieure und Informatiker
> über 50 Lebensjahre im Arbeitsleben völlig überflüssig.

Vermutlich noch nie was von Lebens/Berufserfahrung gehört ..


> Es sind genug
> Absolventen vorhanden, die im Zusammenspiel mit 40jährigen eine gute
> Mischung ergeben.

Es klappt aber irgendwie nicht ..

> So hart es klingt, aber 50jährige sollten sich lieber
> aufs Altenteil zurückziehen und den Ruhestand geniesen.

Für nicht wenige gilt , wilkommen im Jobcenter ..

> In der
> Wirtschaft kräht kein Hahn nach ihnen!

Stimmt , desswegen haben die auch zB. zunehmende Qualitätsprobleme , und 
das nicht zu knapp ...

Autor: Fachkraft (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sind Ingenieure und Informatiker
>> über 50 Lebensjahre im Arbeitsleben völlig überflüssig.
>
> Vermutlich noch nie was von Lebens/Berufserfahrung gehört ..

Naja, du kannst aber deine eigene Situation kaum auf die Allgemeinheit 
übertragen - basierend auf deinem Auftreten hier schätze ich, dass etwa 
99.95% aller Ings mehr taugen als du. Und für die sieht der Arbeitsmarkt 
eben GANZ anders aus, als du es immer so schön beschreibst.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Naja, du kannst aber deine eigene Situation kaum auf die Allgemeinheit
> übertragen

Stimmt , den anderen geht es echt besch ......


> basierend auf deinem Auftreten hier schätze ich, dass etwa
> 99.95% aller Ings mehr taugen als du.

Bin gerade in Sachen BWL unterwegs , da über 30 und damit ..

> Und für die sieht der Arbeitsmarkt
> eben GANZ anders aus, als du es immer so schön beschreibst.

Für mich ist es echt ROSAROT ( da ich mich Richtung BWL weiterentwickelt 
habe , wozu 99 % der Ings nicht in der Lage sind )

Und für die  99 % ist die Lage echt ernst , SEHR ernst sogar ..

Autor: Mine Fields (Gast)
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Ländle schrieb:
> Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sind Ingenieure und Informatiker
> über 50 Lebensjahre im Arbeitsleben völlig überflüssig. Es sind genug
> Absolventen vorhanden, die im Zusammenspiel mit 40jährigen eine gute
> Mischung ergeben. So hart es klingt, aber 50jährige sollten sich lieber
> aufs Altenteil zurückziehen und den Ruhestand geniesen. In der
> Wirtschaft kräht kein Hahn nach ihnen!

Das Alter spielt keine all zu große Rolle, eher das 
Preis-Leistungsverhältnis. Man muss sich nur einfach eingestehen, dass 
die Leistung über 40 unter Umständen nicht mehr ansteigt, sondern 
vielleicht sogar sinkt. Da sind dann auch möglicherweise 
gehaltstechnische Einschnitte notwendig; evtl. sogar auf 
Absolventenniveau. Es gibt natürlich auch Gegenmaßnahmen, aber wenn man 
die verschlafen hat, hat man wohl Pech gehabt.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Für mich ist es echt ROSAROT ( da ich mich Richtung BWL weiterentwickelt
> habe , wozu 99 % der Ings nicht in der Lage sind )

Ach natürlich, deswegen findet man in jeder Vertriebsabteilung 
haufenweise Ingenieure. Und in fast jeder Führungsetage trifft man auf 
Ingenieure.

BWL ist ein alter Hut, den absolut jeder Ingenieur drauf haben muss. Und 
die guten haben das auch verstanden.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Ach natürlich, deswegen findet man in jeder Vertriebsabteilung
> haufenweise Ingenieure. Und in fast jeder Führungsetage trifft man auf
> Ingenieure.

Schon , aber der Anteil nicht gerade gross ..

> BWL ist ein alter Hut, den absolut jeder Ingenieur drauf haben muss. Und
> die guten haben das auch verstanden.

Die meisten haben davon 0,0 Ahnung ( unter meisten verstehe über 99,9 % 
)

Autor: Ländle (Gast)
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Ingenieure verstehen nicht viel von BWL. BWL ist ein eigener 
anspruchsvoller Studiengang, der die Fähigkeit vermittelt technische 
Resourcen (Ingenieure) in Übereinklang mit Kosten und 
Managementrichtlinien einzusetzen. Wenn Ingenieure glauben mit ihren 
rudimentären "BWL-Vorstellungen" den Weg in Führungspositionen zu 
finden, glauben sie auch noch an den Weihnachtsmann. Ingenieure sollen 
die techn. Arbeit ausfüllen und den Rest den dafür audgebildeten 
Fachleuten überlassen. Aus einem ausgelatschten Schuh wird noch lange 
kein Tanzschuh, nur weil er eine zweite Sohle bekommt!

Autor: Fachkraft (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Und für die sieht der Arbeitsmarkt
>> eben GANZ anders aus, als du es immer so schön beschreibst.
>
> Für mich ist es echt ROSAROT ( da ich mich Richtung BWL weiterentwickelt
> habe , wozu 99 % der Ings nicht in der Lage sind )
>
> Und für die  99 % ist die Lage echt ernst , SEHR ernst sogar ..

Wie ernst, sieht man z.B. daran, wie sich unsere Entwicklungsabteilungen 
regelmäßig über dein/euer Gewinsel schieflachen...
Mal im Ernst, wie willst du denn die Lage für Ings beurteilen können, 
wenn du jetzt doch in BWL machst?

Autor: Backflow (Gast)
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>Ingenieure verstehen nicht viel von BWL.

Zumindest die Ings hier im Forum.

>BWL ist ein eigener anspruchsvoller Studiengang, der die Fähigkeit
>vermittelt technische Resourcen (Ingenieure) in Übereinklang mit Kosten
>und Managementrichtlinien einzusetzen.

Sehr schön auswendig gelernt, besonders die Ergänzung um die 
Mangementrichtlinien gefällt mir.

Bist Du jetzt ein Ing, der eine Ausrede braucht, weil er nicht in der 
Lage ist, die betriebswirtschaftlichen Grundzüge zu begreifen.
Oder ein BWLer, der Angst vor Ings hat.

Um Dein Geschreibsel nicht völlig der Ahnungslosigkeit geschuldet zu 
sehen, wäre eine kurze Erwähnung Deines beruflichen Hintergrundes 
hilfreich.

Oder traust Du Dich nicht.

Autor: Ländle (Gast)
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@Backflow:

Ich habe weder Angst vor Ingenieuren noch wage ich es nicht meine 
Qualifikation offen zu legen. Ich bin Leiter einer Entwicklungsabteilung 
eines großen IT-Konzerns in München. Ich habe einen Doppelabschluß in 
Jura und BWL mit Promotion. Die Problematik mit der Überschätzung, der 
viele Ingenieure erliegen, kenne ich von den Köpfen in meiner Abteilung. 
Erst wenn man den Ings den Kopf wieder zurecht rückt und ihnen zeigt, 
welcher Platz ihnen zugewisen ist, läuft die Entwicklermaschinerie 
wieder rund.

Autor: Marx W. (Gast)
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Mine Fields schrieb:
> BWL ist ein alter Hut, den absolut jeder Ingenieur drauf haben muss. Und
>
> die guten haben das auch verstanden.

JoJo, Klappe auf und Klappe zu.

Denke du kannst das Steuerparadoxon der Investionstheorie nur mit Hilfe 
von Google erklären.

Also reiß dein Maul ned so auf!

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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>Ich habe einen Doppelabschluß in Jura und BWL mit Promotion.

Du bist sozusagen der Michael Lieter der BWLer.


>und ihnen zeigt, welcher Platz ihnen zugewisen ist

Ach so, Du willst nur spielen.

Autor: Michael S. (technicans)
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Backflow schrieb:
> Oder traust Du Dich nicht.

Das sagt ausgerechnet einer, der bisher kaum was von sich
Preis gegeben hat.

Mine Fields schrieb:
> Das Alter spielt keine all zu große Rolle, eher das
> Preis-Leistungsverhältnis. Man muss sich nur einfach eingestehen, dass
> die Leistung über 40 unter Umständen nicht mehr ansteigt, sondern
> vielleicht sogar sinkt. Da sind dann auch möglicherweise
> gehaltstechnische Einschnitte notwendig; evtl. sogar auf
> Absolventenniveau. Es gibt natürlich auch Gegenmaßnahmen, aber wenn man
> die verschlafen hat, hat man wohl Pech gehabt.
Klar, wenn du hundert Meter in 10 Sekunden laufen sollst, wirst du das
mit 50 kaum noch schaffen. Dann müssen einem eben geeignetere Aufgaben
angeboten werden, aber es macht keiner. Man wird einfach ignoriert.
Daher ist es auch kein Gehaltsproblem weil die Arbeitgeber auch gar
nicht erst verhandeln wollen. Sicher mag es Gegenmaßnahmen geben, aber
die muss man auch erst mal kennen und vor 20 Jahren gabs das Internet
praktisch noch so gut wie gar nicht.

> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Für mich ist es echt ROSAROT ( da ich mich Richtung BWL weiterentwickelt
>> habe , wozu 99 % der Ings nicht in der Lage sind )
>
> Ach natürlich, deswegen findet man in jeder Vertriebsabteilung
> haufenweise Ingenieure. Und in fast jeder Führungsetage trifft man auf
> Ingenieure.
Nach meinen Beobachtungen ist der Vertrieb eine Karrieresackgasse
wo man die Loser unter bringt.
Die Führungsebene ist dann der Bereich wo sich dann die Oberschlaumeier
mal versuchen dürfen die dann aber auch oft scheitern und dann in 
Vorstände oder Aufsichtsräte entsorgt werden wenn was schief lief, aber
auch mal wenn es zu gut lief. Manchmal schlimmer wie im Taubenschlag.
> BWL ist ein alter Hut, den absolut jeder Ingenieur drauf haben muss. Und
> die guten haben das auch verstanden.

Wenn die das auch an Hand ihre Unterlagen beweisen können.
Manchmal hat man da seine Zweifel.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Klar, wenn du hundert Meter in 10 Sekunden laufen sollst, wirst du das
> mit 50 kaum noch schaffen. Dann müssen einem eben geeignetere Aufgaben
> angeboten werden, aber es macht keiner. Man wird einfach ignoriert.

Deshalb fangen auch Leistungssportler in einem gewissen Alter an, sich 
andere Betätigungsgebiete zu suchen. Und das gleiche sollte auch ein 
Ingenieur machen. Und das muss natürlich von ihm selbst ausgehen, von 
selbst einfach angeboten wird da logischerweise nichts. Ein Ingenieur 
ist ein erwachsener Mensch mit einer gewissen Verantwortung für sich 
selbst.

Michael S. schrieb:
> Sicher mag es Gegenmaßnahmen geben, aber
> die muss man auch erst mal kennen und vor 20 Jahren gabs das Internet
> praktisch noch so gut wie gar nicht.

Wofür braucht man da das Internet? Als berufstätiger Mensch muss sich 
das auch aus der Berufserfahrung und der von den älteren Menschen oft 
zitierten Lebenserfahrung automatisch ergeben.

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Wofür braucht man da das Internet?
Als Informationsquelle vielleicht?
> Als berufstätiger Mensch muss sich
> das auch aus der Berufserfahrung und der von den älteren Menschen oft
> zitierten Lebenserfahrung automatisch ergeben.
Träum weiter.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Für nicht wenige gilt , wilkommen im Jobcenter ..

Bin wieder Mitte Januar zum Rapport fällig und auch gleich wieder
mal eine neue Betreuerin. Na, Klasse. Mal hören was aus dem vorherigen
Betreuer geworden ist. Gemacht hat der jedenfalls nicht viel.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Mine Fields schrieb:
>> Wofür braucht man da das Internet?
> Als Informationsquelle vielleicht?

Ja, es ist hilfreich, aber man braucht es nicht zwingend.

Michael S. schrieb:
>> Als berufstätiger Mensch muss sich
>> das auch aus der Berufserfahrung und der von den älteren Menschen oft
>> zitierten Lebenserfahrung automatisch ergeben.
> Träum weiter.

Ach gut, also ist Berufs- und Lebenserfahrung nichts wert? Wieso sollte 
man dann erfahrenen Ingenieuren mehr bezahlen als Absolventen?

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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>...der bisher kaum was von sich Preis gegeben hat.

Wenn du nicht lesen kannst.


>Nach meinen Beobachtungen ist der Vertrieb eine Karrieresackgasse
>wo man die Loser unter bringt.

Ja da spricht die unwiderlegbare Erfahrung mehrerer Jahre 
Arbeitslosigkeit.

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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Mine Fields schrieb:
> Ach gut, also ist Berufs- und Lebenserfahrung nichts wert? Wieso sollte
> man dann erfahrenen Ingenieuren mehr bezahlen als Absolventen?

Weil die vielleicht erkannt haben das man mehr für seine Arbeit
herausholen kann? Aber diese Lebenserfahrung hilft dir vielleicht
deinen Wert besser abzuschätzen aber nicht mit zunehmendem Alter
deine Wertlosigkeit, was als Äquivalent sich ja auch immer mehr
bemerkbar macht.
Im Job alt werden ist eben nicht so schmerzlich als alt keinen
Job mehr zu finden. Ich hab hier so ne Klitsche die schon wieder
Leute suchen. Meine Bewerbung vor zwei Monaten wurde da überhaupt
nicht beantwortet. Jetzt haben die sogar eine Stelle ausgeschrieben
die vom Inhalt sehr gut passen würde, aber da die ja nicht antworten,
hab ich da Zweifel ob sich da noch die Mühe lohnen würde.

Backflow schrieb:
> Ja da spricht die unwiderlegbare Erfahrung mehrerer Jahre
> Arbeitslosigkeit.

Ich hab auch schon mehrere Jahre am Stück in einem Konzern gearbeitet.
Mal keine Sorge, die Erfahrung ist vorhanden.

Autor: Alfons Hirtenmann (Gast)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> Nach meinen Beobachtungen ist der Vertrieb eine Karrieresackgasse
> wo man die Loser unter bringt.
> Die Führungsebene ist dann der Bereich wo sich dann die Oberschlaumeier
> mal versuchen dürfen die dann aber auch oft scheitern und dann in
> Vorstände oder Aufsichtsräte entsorgt werden wenn was schief lief, aber
> auch mal wenn es zu gut lief. Manchmal schlimmer wie im Taubenschlag.

Mein Chef sagt: "Ein guter Entwickler bleibt sein Leben lang 
Entwickler."

Der Rest, sofern er sich gut verkaufen kann (bzw. sein technisches 
Wissen mit dem Rest der Bevölkerung überzeugend teilen kann) kommt in 
Führungspositionen, Vertrieb etc.
Der Beste unter den guten Entwicklern wird..... Trommelwirbel.... 
höchstens Chefentwickler in seiner Abteilung, wenn sein Vorgänger nach 
Dekaden in den Ruhestand geht.
Schlussfolgerung: Gute Entwickler sind selten. Weil sie gut sind, werden 
sie gemolken. Der größte Teil hält dies für selbstverständlich und sieht 
aufgrund seiner anspruchsvollen Arbeit gar nicht, wie andere auf seinem 
Rücken gutes Geld verdienen.

Der Rest sind halt:
1. Loser: unterdurchschnittliche Absolventen ohne Ahnung mit großer 
Klappe
2. Oberschlaumeier: Überflieger, die ihre Einsen nur der Karriere wegen 
gemacht haben. Die wollen seit dem Abi eigentlich nur noch führen.

Autor: Mine Fields (Gast)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> Weil die vielleicht erkannt haben das man mehr für seine Arbeit
> herausholen kann?

Wenn das alles wäre, wären höhere Löhne jedenfalls nicht gerechtfertigt.

Zum Glück lernen die meisten Leute durch Erfahrung auch wirklich dazu 
und erkennen Trends, die sie für sich nutzen können. Dazu gehört 
natürlich auch zu erkennen, wie man sein Alter und seine Erfahrung 
weiterhin gewinnbringend nutzt.

Michael S. schrieb:
> Im Job alt werden ist eben nicht so schmerzlich als alt keinen
> Job mehr zu finden.

Wobei das nur selbstgesteuert ist. Wer im Job alt wird ohne sich 
weiterzuentwickeln bekommt logischerweise ein Problem, wenn der Job aus 
irgenwelchen Gründen weg ist. Wenn man sich in die richtige Richtung 
bewegt, findet man auch wieder einen Job.

Michael S. schrieb:
> Meine Bewerbung vor zwei Monaten wurde da überhaupt
> nicht beantwortet. Jetzt haben die sogar eine Stelle ausgeschrieben
> die vom Inhalt sehr gut passen würde, aber da die ja nicht antworten,
> hab ich da Zweifel ob sich da noch die Mühe lohnen würde.

Na dann solltest du dir langsam mal Gedanken darüber machen, was falsch 
gelaufen ist und was du ändert musst.

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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Mine Fields schrieb:
> Na dann solltest du dir langsam mal Gedanken darüber machen, was falsch
> gelaufen ist und was du ändert musst.

Hab ich längst und Bewerbungsresultate bestätigen bzw. stützen das.
Also muss ich was anderes machen und das werde ich auch,
aber wie, wann, womit, das ist dann mein Ding.
Selbst wenn DU daran nicht glaubst.

Autor: Heinz (Gast)
Datum:

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Sag' 'mal "Mine Fields" verfasst du auch Texte für die "Fragen Sie Frau 
Erika"-Spalte in "Frau & Welt"?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Michael S. schrieb:

> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Für nicht wenige gilt , wilkommen im Jobcenter ..
>
> Bin wieder Mitte Januar zum Rapport fällig und auch gleich wieder
> mal eine neue Betreuerin. Na, Klasse. Mal hören was aus dem vorherigen
> Betreuer geworden ist. Gemacht hat der jedenfalls nicht viel.

Ich war jetzt zum ersten mal geschlagene sieben Monate nicht mehr zum 
Rapport beim Amt. Die EGV, die genau ein halbes Jahr gilt, wäre ja im 
Prinzip auch ausgelaufen. Aber es interessiert mich nicht besonders, 
sonst hätte ich mal nachsehen können.

Mein Betreuer hat wohl gewechselt. Seit 4 Monaten habe ich in allen 
Unterlagen einen neuen drin stehen, kennen tue ich ihn nicht. Es war 
aber in den letzten Tagen in den Rundfunknachrichten, daß das Amt neu 
strukturiert wird, möglicherweise muß man wegen den EU-Finanzgeschichten 
mal eine Milliarde sparen.



Mine Fields schrieb:

> Michael S. schrieb:
>> Mine Fields schrieb:
>>> Wofür braucht man da das Internet?
>> Als Informationsquelle vielleicht?
> Ja, es ist hilfreich, aber man braucht es nicht zwingend.

Ja nee, ich hatte an meinem Arbeitsplatz Internet, weil es ganz zwingend 
nötig ist. Alle Recherchearten laufen darüber, egal ob nach Bauteilen, 
Datenblättern, Tools und deren Software, externe Email, was auch immer.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ja nee, ich hatte an meinem Arbeitsplatz Internet, weil es ganz zwingend
> nötig ist. Alle Recherchearten laufen darüber, egal ob nach Bauteilen,
> Datenblättern, Tools und deren Software, externe Email, was auch immer.

Bitte Zusammenhang beachten. Es ging hier darum, wie man durch 
Berufserfahrung lernt, mit welchen Arbeitsgebieten man auch im Alter 
gefragt ist. Und dafür ist das Internet eher irrelevant.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Mine Fields schrieb:

> Es ging hier darum, wie man durch
> Berufserfahrung lernt, mit welchen Arbeitsgebieten man auch im Alter
> gefragt ist. Und dafür ist das Internet eher irrelevant.

OK. Nenne mir mal ein Beispiel. Kann sein, daß ich mal etwas auf dem 
Schlauch stehe.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> OK. Nenne mir mal ein Beispiel. Kann sein, daß ich mal etwas auf dem
> Schlauch stehe.

Jüngere Ingenieure beschäftigen sich meistens ungern mit Normen.

Autor: smörre (Gast)
Datum:

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>> Mine Fields schrieb:
>>> Wofür braucht man da das Internet?
>> Als Informationsquelle vielleicht?
> Ja, es ist hilfreich, aber man braucht es nicht zwingend.

lol - wenn das Internet nur aus diesem Forum und 10 anderen Webseiten 
besteht, magst Du recht haben - dann noch viel Spaß bei Deinem 
Analphabetentum - wirklich selten so gelacht.

> Bitte Zusammenhang beachten. Es ging hier darum, wie man durch
> Berufserfahrung lernt, mit welchen Arbeitsgebieten man auch im Alter
> gefragt ist. Und dafür ist das Internet eher irrelevant.
Deine Berufserfahrung nützt Dir ziemlich wenig, sobald es Neuerungen 
gibt.
Wenn Du ein einsames As in Deiner Disziplin bist, dann hast Du keine 
Konkurrenz und nur in diesem Moment spielt das Alter keine Rolle mehr 
ansonsten kannst Du in Rente gehen oder sehen wo Du bleibst.
Durch das angestrebte Cloud Computing wirst vielleicht sogar Du eines 
Tages merken, was Sache ist.

Autor: Backflow (Gast)
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>Kann jetzt die ganze Nacht nicht mehr schlafen, kanns kaum erwarten.

Du solltest besser die Finger vom weißen Schnaps lassen.

Autor: Mine Fields (Gast)
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smörre schrieb:
> lol - wenn das Internet nur aus diesem Forum und 10 anderen Webseiten
> besteht, magst Du recht haben - dann noch viel Spaß bei Deinem
> Analphabetentum - wirklich selten so gelacht.

Du hast doch selbst noch den Abschnitt zitiert, in dem ich meine Aussage 
eindeutig in einem Zusammenhang gebracht habe. Natürlich ist das 
Internet als Informationsquelle heutzutage nicht mehr wegzudenken. Aber 
wenn es darum geht, seine eigene Karriere auszurichten, muss es andere 
Informationsquellen geben.

smörre schrieb:
> Deine Berufserfahrung nützt Dir ziemlich wenig, sobald es Neuerungen
> gibt.

Die Berufserfahrung muss man nutzen, diese Neuerungen/Trends frühzeitig 
zu erkennen und mitzugehen, also eben am Puls der Zeit zu bleiben.

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Die Berufserfahrung muss man nutzen, diese Neuerungen/Trends frühzeitig
> zu erkennen und mitzugehen, also eben am Puls der Zeit zu bleiben.

Dafür hast du in deinem Job auch die Zeit. LOL.;-)

Die vielen Facetten der Technik sind mittlerweile so umfangreich
und die Firmen so unverschämt in ihren Anforderungen das dir da glatt
die Spucke weg bleibt wenn du tatsächlich plötzlich einen andern Job
brauchst. Deine Berufserfahrung nützt dir nämlich meist nur in deinem
aktuellen Job. In einem neuen Job musst du dich nämlich erst mal
behaupten und das oft gegenüber Leuten die in der neuen Firma
sich längst ihre Lorbeeren verdient haben. Ich hab da auch schon
richtige Asse abstürzen sehen die dann schnell wo anders unter
gekommen sind.

Mine Fields schrieb:
> Aber
> wenn es darum geht, seine eigene Karriere auszurichten, muss es andere
> Informationsquellen geben.

Wie lange willst du denn danach suchen?

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Dafür hast du in deinem Job auch die Zeit. LOL.;-)

Das gehört immer zu 100% zu dem Job eines Ingenieurs.

Michael S. schrieb:
> Die vielen Facetten der Technik sind mittlerweile so umfangreich
> und die Firmen so unverschämt in ihren Anforderungen das dir da glatt
> die Spucke weg bleibt wenn du tatsächlich plötzlich einen andern Job
> brauchst. Deine Berufserfahrung nützt dir nämlich meist nur in deinem
> aktuellen Job.

Du hast es immer noch nicht verstanden. Du musst die Berufserfahrung 
nützen, um das Wissen zukunftsfähig auszurichten. Und nein, die Firmen 
haben keine unverschämten Anforderungen bzw. es werden immer Menschen 
eingestellt, auch wenn sie die Anforderungen nicht zu 100% erfüllen.

Michael S. schrieb:
> Mine Fields schrieb:
>> Aber
>> wenn es darum geht, seine eigene Karriere auszurichten, muss es andere
>> Informationsquellen geben.
>
> Wie lange willst du denn danach suchen?

Die Quellen ergeben sich für erfahrene Leute automatisch.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mine Fields schrieb:

> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> OK. Nenne mir mal ein Beispiel. Kann sein, daß ich mal etwas auf dem
>> Schlauch stehe.
>
> Jüngere Ingenieure beschäftigen sich meistens ungern mit Normen.

Ja, OK. Sowas wie QM-Beauftragter könnte noch mal passen.

Vertrieb eher nicht: Die Jungs werden dort auch gerne auf 100m-Lauf in 
10 Sekunden getrimmt, nächstes Jahresumsatzziel, was 10% besser sein muß 
als dieses Jahr, Weltmeister. Schaffst du es nicht, bist du weg. Ist 
doch eigentlich das selbe Spiel wie mit der Entwicklung, wo man sagt, 
mit 50 kommt da einer nicht mehr so gut nach wie einer mit 25. Kenne das 
von wesentlich jüngeren Leuten, die sogar mit 30 schon das Handtuch 
werfen wollten. Ich kannte Pharmavertreter, und die sind irgendwann auch 
weg, wie jeder andere. Und meistens nicht über den goldenen Weg, mit 
alles geschafft, alles erreicht, und jetzt ein Bier, und den Porsche. 
Sie verlieren im Laufe der Zeit auch über jüngere unverschlissenere 
Enthusiasten, und werden eliminiert.

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Das gehört immer zu 100% zu dem Job eines Ingenieurs.

100% hat er seinen Job zu machen und wenn er dann doch noch
ein paar Promille seiner Zeit für seine berufliche Planung
irgendwo unterkriegt wäre das plausibel, ansonsten hat der
Ing. doch gar keine Zeit dafür.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> 100% hat er seinen Job zu machen und wenn er dann doch noch
> ein paar Promille seiner Zeit für seine berufliche Planung
> irgendwo unterkriegt wäre das plausibel, ansonsten hat der
> Ing. doch gar keine Zeit dafür.

Und zum Job gehört auch immer die persönliche Weiterentwicklung, denn 
die Definition eines Ingenieurs ist es nun einmal, neue 
Aufgabenstellungen zu lösen.

Autor: Backflow (Gast)
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> ... ansonsten hat der Ing. doch gar keine Zeit dafür.

Dein sinnfreies Geschwafel geht einem so langsam auf den Keks. Ich kenne 
sogar Firmen bzw. arbeite selber in so einer, wo es möglich ist und auch 
gerne gesehen wird, auf interne oder externe Weiterbildungskurse zu 
gehen.

Wenn Du natürlich ständig nur in irgendwelchen Hinterhofklitschen 
gelandet bist, solltest Du dir wie Mine Fields schon festgestellt hat, 
mal über Deine Bewerbungs- bzw.- Weiterbildungsstrategie Gedanken 
machen.

Autor: Michael S. (technicans)
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In den Firmen wo ich tätig war, war Weiterbildung kein Thema.
Die Firmen hier verlangten das man sich privat fortbildet auf
eigene Kosten und Zeiten. Bildungsurlaub wurde da nie gewährt.
Da machte die Betriebsgröße keinen Unterschied. Und nach meinen
Beobachtungen und Gesprächen hat sich daran auch nichts geändert.
Da lautet die Parole: Nehmen und nicht geben.

Backflow schrieb:
> mal über Deine Bewerbungs- bzw.- Weiterbildungsstrategie Gedanken
> machen.

Der Zug ist abgefahren.
Folgende Stellenanzeige hab ich kürzlich gelesen:
Anforderungen:
-Abgeschlossene Berufsausbildung oder Fachhochschulstudium
 im technischen / elektronischen Bereich
-Gute Kenntnisse in Elektronik, Elektrotechnik und Messtechnik
-Praxiserfahrung als Entwickler/in und grundlegende Firmware-Kenntnisse
 wünschenswert
Was das für eine Firmware sein soll, wissen allein die Götter.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> In den Firmen wo ich tätig war, war Weiterbildung kein Thema.
> Die Firmen hier verlangten das man sich privat fortbildet auf
> eigene Kosten und Zeiten. Bildungsurlaub wurde da nie gewährt.

Weiterbildung muss natürlich auch noch privat erfolgen. Aber es geht 
hier eben nicht darum "Seminar XY" besucht zu haben. Sondern darum, sein 
berufliches Umfeld zu verstehen.

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Sondern darum, sein
> berufliches Umfeld zu verstehen.

Ach ja, als Berufsumfeld-Pflüsterer?
Reine Fiktion. Schon mal von steilen Hierarchien gehört?
In Betrieben mit flachen Hierarchien war ich noch nie
und ich unterstelle mal das die von Nöten sind um in der
Liga überhaupt mitspielen zu können. Wenn man das Glück hat
da drin zu sein, kann man wirklich frohlocken.
Ich denke mal, das du da gar nicht mitreden kannst.

Autor: Backflow (Gast)
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>Ich denke mal, das du da gar nicht mitreden kannst.

Du als Langzeit-Freizeitler bist natürlich ein intimer Kenner der 
Materie.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Ach ja, als Berufsumfeld-Pflüsterer?

Das Schema "Weiterbildung X -> gefragter Ingenieur" funktioniert 
vielleicht in billigen PC-Rollenspielen, aber nicht im komplexen 
Berufsumfeld eines Ingenieurs. Wer das nicht begreift hat dann wohl Pech 
gehabt.

Michael S. schrieb:
> Reine Fiktion. Schon mal von steilen Hierarchien gehört?
> In Betrieben mit flachen Hierarchien war ich noch nie
> und ich unterstelle mal das die von Nöten sind um in der
> Liga überhaupt mitspielen zu können.

Hierarchien haben damit gar nichts zu tun, man kann auch auf der 
untersten Hierarchieebene gut leben.

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Hierarchien haben damit gar nichts zu tun, man kann auch auf der
> untersten Hierarchieebene gut leben.

In deinem eingeschränkten Umfeld vielleicht, aber nicht alle
Umfelder sind gleich.
Natürlich hängt das davon ab, aber hallo.

Backflow schrieb:
> Du als Langzeit-Freizeitler bist natürlich ein intimer Kenner der
> Materie.

Kenner reicht doch, wozu muss das "intim" sein?
Sonst noch ein Weisheit die du zum Besten geben willst, aber
niemanden etwas nützt?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Michael S. schrieb:

> In den Firmen wo ich tätig war, war Weiterbildung kein Thema.
> Die Firmen hier verlangten das man sich privat fortbildet auf
> eigene Kosten und Zeiten. Bildungsurlaub wurde da nie gewährt.

Das große Brimborium Weiterbildung!

Unsere großen weltbesten Personaldienstleister haben es schon auf der 
Vorderseite ihrer Hochglanzprospekte stehen. Wir tun was!!!

Als ich in Vorstellungsgesprächen das ansprach, hieß es immer: Nein, 
lassen Sie das Thema, das ist zunächst mal nichts für Sie.

In Firmen erlebte ich in Jahrzehnten auch überhaupt keine Weiterbildung. 
Denn, wer sich weiter bildet, arbeitet ja schließlich in der Zeit nicht.



Mine Fields schrieb:

> Weiterbildung muss natürlich auch noch privat erfolgen.

Wenn man es sich leisten kann. Mit Hartz läuft da nix. Die lehnen erst 
mal pauschal alles ab, was du willst. Kannst ja per Gericht dagegen 
klagen.

Autor: Backflow (Gast)
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>wozu muss das "intim" sein

Ich vergaß, Ironie war noch nie Dein Ding.

>Sonst noch ein Weisheit die du zum Besten geben willst

Du kennst den Spruch von den Blinden und der Farbe?!

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> In deinem eingeschränkten Umfeld vielleicht, aber nicht alle
> Umfelder sind gleich.
> Natürlich hängt das davon ab, aber hallo.

Man kann auf der untersten Hierarchieebene (natürlich nicht nur) als 
Ingenieur gut leben. Ob es auch klappt, hängt von der persönlichen 
Situation ab. Das hat nichts mit meinem Umfeld zu tun.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wenn man es sich leisten kann. Mit Hartz läuft da nix. Die lehnen erst
> mal pauschal alles ab, was du willst. Kannst ja per Gericht dagegen
> klagen.

Ingenieure steigen normalerweise auch nicht mit Hartz ein.

Autor: Backflow (Gast)
Datum:

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>In Firmen erlebte ich in Jahrzehnten auch überhaupt keine Weiterbildung.

Meine Erfahrungen sind gegeteilig. Und auf den externen bzw. internen 
Kursen auf denen ich war, war ich nie allein.

Wenn man dir einmal erzählt hat "Weiterbildung ist nichts für Sie", dann 
gilt das selbstverständlich ein ganzes Leben.

Autor: Chef (Gast)
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Die meisten Firmen und Zeitarbeitsfirmen sind schuld daran.

Firmen wenden lieber an Zeitarbeitsfirmen zu!!!

Zeitarbeitsfirmen erteilen Bewerbungsabsagen, weil denen Lebenslauf 
nicht passen!!!

Autor: arbeitsloser (Gast)
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Tja, ich werde nie den Spruch vergessen "Lern was gscheites, dann wirst 
du
was." Mein Gott, ich habe sogar meine Studiengebühren zurück bekommen, 
weil
ich zu den besten 10% meines Studienganges gehört habe.
Ich suche seit 4 Monaten einen Job, seither krebse ich als 
wissenschaftliche Hilfskraft durch die Uni-Welt. Immerhin, leben kann 
ich davon, vom Amt würde ich eh nichts bekommen, da meine Freundin es 
besser erwischt hat.
Ich habe in 4 Monaten 60 Bewerbungen verschickt und war bei 47 
Vorstellungsgesprächen. Die Quote ist immerhin richtig gut, aber kaufen 
kann ich mir davon auch nichts. Wieso nur 60 Bewerbungen? Ich bewerbe 
mich nur auf Stellen die auch zu 100% passen.

Ich bin kurz davor mit 26 nochmal den Neuanfang zu machen und mich für 
eine Ausbildung als Elektrotechniker zu bewerben, die Unterlagen habe 
ich schon fertig, aber ich glaube dass mich da auch keiner nimmt. Klingt 
auch irgendwie komisch, der Herr Maschinenbauer, Diplom mit 1.2, bewirbt 
sich auf einen Ausbildungsplatz als Industrieelektroniker.
Naja, ich werd es versuchen, aber dennoch:
Den "Fachkräftemangel" gibt es wirklich: Fachkräfte, die ins Team 
passen.
Da ich wohl in kein Team passe, habe ich Pech gehabt, da kann ich 
fachlich noch so gut sein (interessanterweise kamen wirklich fachliche 
Fragen nichtmal bei 10% der Vorstellungsgespräche (sofern überhaupt 
jemand aus der Fachabteilung anwesend war ....).

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Backflow schrieb:

> Wenn man dir einmal erzählt hat "Weiterbildung ist nichts für Sie", dann
> gilt das selbstverständlich ein ganzes Leben.

Wo hast du das denn her? Selbst hinein interpretiert?

Diese Werbung mit Weiterbildung schon in Werbeprospekten ist unseriös, 
eine einfache Karotte vor dem dummen Esel. Genau wie die gerne am 
liebsten mündlich garantierte Übernahme nach der Zeitarbeit. Mehr nicht.

Autor: Marx W. (Gast)
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Backflow schrieb:
> Wenn Du natürlich ständig nur in irgendwelchen Hinterhofklitschen
>
> gelandet bist, solltest Du dir wie Mine Fields schon festgestellt hat,
>
> mal über Deine Bewerbungs- bzw.- Weiterbildungsstrategie Gedanken
>
> machen.

Hallo Tankwart, was kostet bei dir der Superplus?

Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Wo hast du das denn her? Selbst hinein interpretiert?

Noch nicht bemerkt unser Mine Fields ist doch der Forenphilosoph
der hier seine Doktrinen zum besten gibt. Und Backflow hat
scheinbar nichts besseres zu tun als ins gleiche Horn zu stoßen
und das ohne je vergleichbare Erfahrung versteht sich.

arbeitsloser schrieb:
> Ich habe in 4 Monaten 60 Bewerbungen verschickt und war bei 47
> Vorstellungsgesprächen.

Ja, der Verschleiß ist enorm und bezahlen darfst du es natürlich
alles selber. Vermutlich schieben die Personaler immer eine
triviale Begründung vor. Letztendlich wird hier nur versucht
die Gehälter zu drücken, koste es was es wolle.

Chef schrieb:
> Zeitarbeitsfirmen erteilen Bewerbungsabsagen

Die Bilanz sieht auch mager aus. Bei 50 Bewerbungen waren nur
5 Absagen (Textbausteine) dabei. Mit Einladungen sind die
Dienstleister auch immer auf ihren Vorteil bedacht, Kosten
werden nie übernommen und Verantwortung so gut wie keine.

Chef schrieb:
> Firmen wenden lieber an Zeitarbeitsfirmen zu!!!

Verstehe ich nicht.

Backflow schrieb:
> Wenn man dir einmal erzählt hat "Weiterbildung ist nichts für Sie", dann
> gilt das selbstverständlich ein ganzes Leben.

Ohne verallgemeinerndes Vorurteil gehts wohl mal wieder nicht?

Mine Fields schrieb:
> Ingenieure steigen normalerweise auch nicht mit Hartz ein.

Wie klein deine Welt sein muss wenn du immer nur an Ingenieure denkst.

Autor: Marx W. (Gast)
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arbeitsloser schrieb:
> Da ich wohl in kein Team passe, habe ich Pech gehabt, da kann ich
>
> fachlich noch so gut sein (interessanterweise kamen wirklich fachliche
>
> Fragen nichtmal bei 10% der Vorstellungsgespräche (sofern überhaupt
>
> jemand aus der Fachabteilung anwesend war ....).

Naja, da biste aber wohl an die externe Recruiter  geraten, die da eine 
Personalfachwirtin IHK einsetzen.

Tipp, von mir. Schau das du irgendwie unterkommst. Denk dran du mußt 
dich bald selbst krankenversichern. Haste was, so entscheide dich.
- häng mich rein bei der Firma, oder
- mach da mal meine 2 Jahre runter und hab dann Anspruch auf ALGI auf 12
  Monate, kannste dich aus dem Beschäftigungsverhätnis auf was besseres
  bewerben. Wirds in den 2 Jahren nix kündige,  und mach dann eine
  nebenberufliche   Weiterbildung  als Plan B(was mußte
  schon selber wissen) und beziehe  dann 12 Monate ALG1 (pass auf, da
  versucht die Argentur für A. jedem ans Bein zu pissen!).

arbeitsloser schrieb:
> Ich habe in 4 Monaten 60 Bewerbungen verschickt und war bei 47
>
> Vorstellungsgesprächen. Die Quote ist immerhin richtig gut, aber kaufen
>
> kann ich mir davon auch nichts. Wieso nur 60 Bewerbungen? Ich bewerbe
>
> mich nur auf Stellen die auch zu 100% passen.

Öch?, sowas hab ich noch nicht  gehört!

Autor: Bewerber (Gast)
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Was soll diese alberne Geheimniskrämerei, die Zeitarbeitfirmen 
betreiben???

Können die mal nicht richtige Firmenanschrift nennen statt "Kunden"????

Für unseren Kunden in xxx suchen wir ab Januar 2012 ...

Für einen Kunden in xxx suchen wir im 2-Schicht System Mitarbeiter/innen 
...

Für unseren Kunden in xxx suchen wir ab dem 30.01.2012 unbefristet...

Wir suchen für unseren Kunden in xxx zum nächstmöglichen Einstieg 
geschickte Mitarbeiter/innen...

Für unseren Kunden in xxx suchen wir ab sofort unbefristet und in 
Vollzeit...

Im Auftrag eines renommierten Betriebes in xxx suchen wir ...

Ein renomiertes Unternehmen aus dem Werkzeugbau sucht Verstärkung als 
...

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Mine Fields schrieb:
>> Ingenieure steigen normalerweise auch nicht mit Hartz ein.
>
> Wie klein deine Welt sein muss wenn du immer nur an Ingenieure denkst.

Natürlich rede ich von Ingenieuren. Von wem sonst? Krankenschwestern und 
Putzfrauen?

arbeitsloser schrieb:
> Da ich wohl in kein Team passe, habe ich Pech gehabt, da kann ich
> fachlich noch so gut sein (interessanterweise kamen wirklich fachliche
> Fragen nichtmal bei 10% der Vorstellungsgespräche (sofern überhaupt
> jemand aus der Fachabteilung anwesend war ....).

Das ist das, was ich immer sage: Man kann fachlich noch so gut sein, 
wenn man nicht ins Team passt, kann man enormen Schaden anrichten. 
Deshalb sind die Firmen in dieser Hinsicht besonders vorsichtig.

Die Frage ist für dich jetzt: Wieso passt du in kein Team? Und was 
kannst du dagegen tun? Noch hast du die Chance, etwas zu ändern.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Was soll diese alberne Geheimniskrämerei, die Zeitarbeitfirmen
> betreiben???

Das sind oft sogenannte Allgemeinanzeigen , damit füllen die Ihre 
Datenbanken ..

Autor: Backflow (Gast)
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>Hallo Tankwart, was kostet bei dir der Superplus?

Für Hilfslöter wie dich mache ich einen Sonderpreis.

Autor: Michael S. (technicans)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Was soll diese alberne Geheimniskrämerei, die Zeitarbeitfirmen
>> betreiben???
>
> Das sind oft sogenannte Allgemeinanzeigen , damit füllen die Ihre
> Datenbanken ..

Manchmal wird auch vorgeschoben das die Firmen anonym bleiben wollen.
Bitte? Dann ist das wohl Zuhälterei? Firmen sind keine Privatsache
sondern handeln öffentlich, meistens jedenfalls und daher sollten die
auch bekannt sein. Von mir bekommen Dienstleister grundsätzlich die
Bitte, den "Kunden" zu benennen damit mir Peinlichkeiten erspart
bleiben, weil ich auch private oder familiäre Beziehungen zu Firmen
habe die ja von meiner Situation nicht unbedingt wissen müssen.
Daher bleibt die Weitergabe meiner Bewerbungdokumente vorbefasslich erst 
mal gesperrt bis ich mehr erfahre. Sollte eigentlich selbstverständlich 
sein in diesem Haifischbecken.
Kürzlich las ich in einer Stellenanzeige aus der Jobbörse die über
das Amt ging (anonymisiertes Stellenangebot) einen Warnhinweis
das die Behörde nicht für Missbrauch der Bewerbungsunterlagen haftet.
Also kann man davon ausgehen das es da schon Fälle gab.

Mine Fields schrieb:
> Natürlich rede ich von Ingenieuren. Von wem sonst? Krankenschwestern und
> Putzfrauen?
Klar, auch, oder meinst du, die sind weniger wert als Ingenieure?
Sind auch Arbeitnehmer und auch Fachkräfte.

Mine Fields schrieb:
> Die Frage ist für dich jetzt: Wieso passt du in kein Team? Und was
> kannst du dagegen tun? Noch hast du die Chance, etwas zu ändern.

Du passt hier auch nicht ins Team weil egozentrisch und doch darfst
du hier nach Lust und Laune posten. Ändern wirst du dich auch nicht.
Ganz schlimm sind nämlich die, die solche Forderungen nach Änderungen 
vorschieben damit ihre Weltanschauung bestätigt, gepflegt wird
und alles beim alten bleibt. Das sind dann die, die dieser Welt den
Todesstoß versetzen weil selbst nicht zu Änderungen fähig.

Autor: Mine Fields (Gast)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> Mine Fields schrieb:
>> Natürlich rede ich von Ingenieuren. Von wem sonst? Krankenschwestern und
>> Putzfrauen?
> Klar, auch, oder meinst du, die sind sind weniger wert als Ingenieure?
> Sind auch Arbeitnehmer und auch Fachkräfte.

Das hier ist aber ein Mikrocontrollerforum, eine Diskussion über die 
Arbeitsmarktbedingungen von Putzfrauen wäre hier einfach am Thema 
vorbei.

Michael S. schrieb:
> Du passt hier auch nicht ins Team weil egozentrisch und doch darfst
> du hier nach Lust und Laune posten. Ändern wirst du dich auch nicht.

Da will man jemanden mal einen Tipp geben und du nimmst es schon wieder 
als Aufhänger für deine Hassparolen. Sehr schön.

Du kannst dir nicht einmal im Ansatz vorstellen, wie ich mich in der 
Arbeitswelt verhalte. Von daher sind solche Aussagen einfach nur 
blödsinnig. Mal davon abgesehen, dass der Erfolg mir Recht gibt.

Autor: Ländle (Gast)
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@Zuckerle:

Einen Menschen deines Schlages würde ich im Vorstellungsgespräch, falls 
du überhaupt so weit kommst, nicht einmal 1 Minute meiner kostbaren Zeit 
opfern.
Mit dieser überheblichen Art, wie die meisten es hier an den Tag legen, 
werdet ihr keine Anstellung finden. Um eine vernünftige Position zu 
erhalten, gehört Feingefühl und eingehen auf die Wünsche des 
Vorgesetzten dazu. Opposition und Ignoranz gegenüber den leitenden 
Angestellten führt ins Abseits und in HIV.
Aber diese Regeln sind für 95% der Diskutierenden zu hoch!

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Das hier ist aber ein Mikrocontrollerforum, eine Diskussion über die
> Arbeitsmarktbedingungen von Putzfrauen wäre hier einfach am Thema
> vorbei.
Falsch, das ist ein Ausbildung, Studium & Beruf-Forum und das das nur
auf Mikrocontroller beschränkt sein soll, beweist nur deine beschränkte
Sichtweise. Kann schließlich ohne Anmeldung JEDER dran teilnehmen.

> Da will man jemanden mal einen Tipp geben und du nimmst es schon wieder
> als Aufhänger für deine Hassparolen. Sehr schön.
Wurdest ja nicht drum gebeten. Nützen tun deine Tipps ohnehin
niemanden weil die Realitätsfremd sind.
> Du kannst dir nicht einmal im Ansatz vorstellen, wie ich mich in der
> Arbeitswelt verhalte.
Was sollte mir oder anderen das bringen?
> Von daher sind solche Aussagen einfach nur
> blödsinnig.
Wie subtil feinfühlig.
> Mal davon abgesehen, dass der Erfolg mir Recht gibt.
Deren Beweis du schuldig bleibst. Behaupten kannste viel aber ohne
selbst schlechte Erfahrung gemacht zu haben, ziemlich wertlos.

Ländle schrieb:
> Opposition und Ignoranz gegenüber den leitenden
> Angestellten führt ins Abseits und in HIV.

Nicht unbedingt. Auch Besitzstandsdenken, Omipotenz und eine
verquerte Einstellung dem Nächsten (Bewerber)gegenüber führen
in die von dir angedeutete Richtung. Verständiges Wohlwollen
findet man auf Personalentscheidungsebene selten, falls
überhaupt noch. Dafür gibts reichlich Anhaltspunkte.

Autor: Mine Fields (Gast)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> Falsch, das ist ein Ausbildung, Studium & Beruf-Forum und das das nur
> auf Mikrocontroller beschränkt sein soll, beweist nur deine beschränkte
> Sichtweise. Kann schließlich ohne Anmeldung JEDER dran teilnehmen.

Gut, dann mach einen Thread auf "Arbeitsmarktbedingungen für 
Putzfrauen". In diesem Thread geht es um Ingenieure. Alles andere ist 
Off-Topic.

Michael S. schrieb:
> Da will man jemanden mal einen Tipp geben und du nimmst es schon wieder
>> als Aufhänger für deine Hassparolen. Sehr schön.
> Wurdest ja nicht drum gebeten. Nützen tun deine Tipps ohnehin
> niemanden weil die Realitätsfremd sind.

Realitätsfremd ist nur dein Gelaber.

Michael S. schrieb:
>> Von daher sind solche Aussagen einfach nur
>> blödsinnig.
> Wie subtil feinfühlig.

Na wenn du es nicht anders kapierst, muss man eben auch mal direkt sein.

Michael S. schrieb:
>> Du kannst dir nicht einmal im Ansatz vorstellen, wie ich mich in der
>> Arbeitswelt verhalte.
> Was sollte mir oder anderen das bringen?

Gar nichts, nur vielleicht solltest du dich dann einfach mit 
irgendwelchen schwachsinnigen Behauptungen bezüglich meiner 
Teamfähigkeit zurückhalten.

Michael S. schrieb:
>> Mal davon abgesehen, dass der Erfolg mir Recht gibt.
> Deren Beweis du schuldig bleibst. Behaupten kannste viel aber ohne
> selbst schlechte Erfahrung gemacht zu haben, ziemlich wertlos.

Willst du eine Kopie meines Arbeitsvertrages und die Gehaltsabrechnungen 
der letzten Jahre sehen? Oder was stellst du dir unter Beweis vor? Und 
wie zum Teufel kommst du auf die Idee, ich hätte nie schlechte 
Erfahrungen gemacht?

Autor: Mine Fields (Gast)
Datum:

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Michael S. schrieb:
> Nicht unbedingt. Auch Besitzstandsdenken, Omipotenz und eine
> verquerte Einstellung dem Nächsten (Bewerber)gegenüber führen
> in die von dir angedeutete Richtung.

Der "Nächste" des Personalverantwortlichen ist nicht der Bewerber, 
sondern die eigenen Mitarbeiter. Sie gilt es zu schützen vor Querulanten 
und Störenfrieden.

Autor: iaoffline (Gast)
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Ländle schrieb:
> Einen Menschen deines Schlages würde ich im Vorstellungsgespräch, falls
> du überhaupt so weit kommst, nicht einmal 1 Minute meiner kostbaren Zeit
> opfern.

Warum investierst du sie dann hier und zeigt deine Tonwahl nicht in 
genau die Richtung die du kritisierst?

Aus einem Forumstext auf eine Person zu schließen zeugt, wie soll man es 
formulieren?, vielleicht "von mangelnder Lebenserfahrung".

Autor: Michael S. (technicans)
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Mine Fields schrieb:
> Gut, dann mach einen Thread auf "Arbeitsmarktbedingungen für
> Putzfrauen". In diesem Thread geht es um Ingenieure. Alles andere ist
> Off-Topic.
Aha, weil du darauf nichts anders sinnvolles erwidern kannst wird es 
gleich off-topic? Das ist ein offenes Forum und nicht allein für
die geistige Elite der Mikrocomputer-Kenner begrenzt.
Auch Techniker, Elektroniker, Schüler, Hobbyisten und Menschen
mit anderen Berufen haben hier das gleiche Mitspracherecht.

> Realitätsfremd ist nur dein Gelaber.
Über Arbeitslosigkeit hast du doch nun wirklich gar keine Ahnung, aber
andere diffamieren und diskriminieren, das kannste.

> Na wenn du es nicht anders kapierst, muss man eben auch mal direkt sein.
Passt eher zu einem Bauarbeiter aber nicht zu einem Ingenieur.
> Michael S. schrieb:
>>> Du kannst dir nicht einmal im Ansatz vorstellen, wie ich mich in der
>>> Arbeitswelt verhalte.
>> Was sollte mir oder anderen das bringen?
>
> Gar nichts, nur vielleicht solltest du dich dann einfach mit
> irgendwelchen schwachsinnigen Behauptungen bezüglich meiner
> Teamfähigkeit zurückhalten.
Deine Teamfähigkeit wird durch deine Ansichten und deine Sozialkompetenz 
reflektiert und die scheint mir unter alles Kanone. In der Praxis
bist du vermutlich vorsichtiger, weil vor Ort dich deine Kollegen
sonst schnell lynchen. Hier besteht die Gefahr ja nicht und deshalb
immer feste druff.
> Michael S. schrieb:
>>> Mal davon abgesehen, dass der Erfolg mir Recht gibt.
>> Deren Beweis du schuldig bleibst. Behaupten kannste viel aber ohne
>> selbst schlechte Erfahrung gemacht zu haben, ziemlich wertlos.
>
> Willst du eine Kopie meines Arbeitsvertrages und die Gehaltsabrechnungen
> der letzten Jahre sehen? Oder was stellst du dir unter Beweis vor?
Am besten noch deine Bewerbungsmappe dazu. Die kriegt wahrscheinlich 
ohnehin jeder A... zu sehen.
> Und
> wie zum Teufel kommst du auf die Idee, ich hätte nie schlechte
> Erfahrungen gemacht?
Weil du so redest.

Mine Fields schrieb:
> Der "Nächste" des Personalverantwortlichen ist nicht der Bewerber,
> sondern die eigenen Mitarbeiter.

Da noch jemanden vor zu schieben ist aber ziemlich feige, gelinde 
gesagt.
> Sie gilt es zu schützen vor Querulanten
> und Störenfrieden.
Und wieder eine Diskriminierung, war ja zu erwarten.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Aha, weil du darauf nichts anders sinnvolles erwidern kannst wird es
> gleich off-topic? Das ist ein offenes Forum und nicht allein für
> die geistige Elite der Mikrocomputer-Kenner begrenzt.

Dann schau dir doch mal den Titel und den Eingangspost dieses Threads 
an. Es geht hier um Ingenieure, ob es dir passt oder nicht.

Michael S. schrieb:
>> Na wenn du es nicht anders kapierst, muss man eben auch mal direkt sein.
> Passt eher zu einem Bauarbeiter aber nicht zu einem Ingenieur.

Ja eben, deswegen spreche ich dich ja so an.

Michael S. schrieb:
> Deine Teamfähigkeit wird durch deine Ansichten und deine Sozialkompetenz
> reflektiert und die scheint mir unter alles Kanone. In der Praxis
> bist du vermutlich vorsichtiger, weil vor Ort dich deine Kollegen
> sonst schnell lynchen. Hier besteht die Gefahr ja nicht und deshalb
> immer feste druff.

Deine Gabe zur Einschätzung von Sozialkompetenzen ist nicht gerade sehr 
ausgeprägt, das hast du ja schon ausreichend oft bewiesen. Und ja, du 
hast es erkannt: In der Arbeitswelt muss man auch wissen, wann man die 
Klappe zu halten hat. Das solltest du dir vielleicht mal zu Herzen 
nehmen.

Michael S. schrieb:
>> Willst du eine Kopie meines Arbeitsvertrages und die Gehaltsabrechnungen
>> der letzten Jahre sehen? Oder was stellst du dir unter Beweis vor?
> Am besten noch deine Bewerbungsmappe dazu. Die kriegt wahrscheinlich
> ohnehin jeder A... zu sehen.

Ich habe schon lange keine Bewerbungen mehr schreiben müssen, um einen 
Job zu bekommen.

Michael S. schrieb:
> Mine Fields schrieb:
>> Der "Nächste" des Personalverantwortlichen ist nicht der Bewerber,
>> sondern die eigenen Mitarbeiter. Sie gilt es zu schützen vor Querulanten
>> und Störenfrieden.
>
> Da noch jemanden vor zu schieben ist aber ziemlich feige, gelinde
> gesagt.
> Und wieder eine Diskriminierung, war ja zu erwarten.

Vielleicht solltest du mal nachschlagen, was Diskriminierung ist. Der 
Hinweis auf die Verantwortung der Unternehmen gegenüber ihrer 
Mitarbeiter ist jedenfalls keine.

Autor: Demnächst Arbeitssuchender (Gast)
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Ländle schrieb:
> Mit dieser überheblichen Art, wie die meisten es hier an den Tag legen,
> werdet ihr keine Anstellung finden. Um eine vernünftige Position zu
> erhalten, gehört Feingefühl und eingehen auf die Wünsche des
> Vorgesetzten dazu. Opposition und Ignoranz gegenüber den leitenden
> Angestellten führt ins Abseits und in HIV.

Kann ich aus eigener Erfahrung so nicht bestätigen. Wenn der Chef oder 
die Personaler technisch keine Ahnung haben, dann ist das Wichtigste, 
sich gut verkaufen zu können. Mein Vorgesetzter z.B. hat seit ich in der 
Firma bin bisher nichts Zustande gebracht und einen Millionenverlust 
eingefahren. Es hat zwei Jahre gedauert, bis der Chef endlich geblickt 
hat, das ihm mein Vorgesetzter nur heiße Luft verkauft. Dafür hat er 
bisher ein völlig durchgeknalltes Gehalt bekommen.

Warum? In erster Linie, weil mein Vorgestzter gut reden und sich gut 
verkaufen kann. Der Chef hält ihn immer noch für eine Granate. Der große 
Rest, der solide Arbeit liefert und bisher dafür gesorgt hat, dass der 
Laden noch nicht vollends gegen die Wand gefahren wurde, beklagt sich 
dagegen unisono über sein schlechtes Gehalt.

Ganz ehrlich: Mich freut es ein wenig, dass es die Firma und den Chef 
bisher Millionen gekostet hat, weil sich das Gehalt eines Entwicklers 
anscheinend nur nach seinen "Soft Skills" berechnet. Ob die Firma dieses 
Desaster überleben wird, ist noch ungewiss. Aber ich bin mir sicher, 
mein Vorgestzter wird dank seiner Soft Skills und der BWL-studierten 
Personaler nach dem Zusammenbruch der Firma keine Probleme haben, die 
nächste gut bezahlte Stelle zu bekommen und der nächsten Firma 
Millionenverluste zu bescheren.

Autor: Backflow (Gast)
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Bevor Du Deine Geschichten hier zum Besten gibst, solltes Du diese noch 
einmal Gegenlesen lassen. Dann fallen vielleicht die Widersprüche auf:

>Es hat zwei Jahre gedauert, bis der Chef endlich geblickt
>hat, das ihm mein Vorgesetzter nur heiße Luft verkauft.

beißt sich irgendwie mit

>Der Chef hält ihn immer noch für eine Granate.

Das Ganze liest sich wie: "Ich möchte mal wieder über die BWLer 
schimpfen und brauche dafür eine gute Geschichte."

Autor: Bernd B. (maulwurf)
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Wir inserierten vor 2 Wochen im der Samstagsausgabe der regionalen 
Tageszeitung mit einer Auflage von 80.000 Gesucht wird ein 
Elektroinstallateur Fachrichtung Gebäüdetechnik. Die Anzeige war groß 
und Übersichtlich.
Es kam nicht eine Bewerbung.

Soviel zum Fachkräftemangel.

Gruss Bernd

Autor: 45455 (Gast)
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Bernd B. schrieb:
> Wir inserierten vor 2 Wochen im der Samstagsausgabe der regionalen
> Tageszeitung mit einer Auflage von 80.000 Gesucht wird ein
> Elektroinstallateur Fachrichtung Gebäüdetechnik. Die Anzeige war groß
> und Übersichtlich.
> Es kam nicht eine Bewerbung.
>
> Soviel zum Fachkräftemangel.
>
> Gruss Bernd

Das glaub ich. In manchen Regionen Bayerns und BW liegt die 
Arbeitslosenquote unter 2%. Da geht nicht mehr viel.

Wenn die Akademisierung so weiter geht, gibts in 10 Jahren überhaupt 
keine Facharbeiter mehr. Dann haben wir skandinavische Verhältnisse 
hier:

1. Akademikerquoten von >60%
2. Jugendarbeitslosigkeit von rund 20%
3. Facharbeiter, die 20% mehr verdienen als die Akademiker, weil ein 
Mangel herrscht

Dann ist die OECD wenigstens zufrieden. Der Markt wird es richten. Wer 
gefragt ist, verdient auch mehr.

Wer wissen will, wie ein wahrer Fachkräftemangel ausschaut, muss sich 
nur mal die 1960er Jahre anschauen. Damals gabs einen echten Mangel, mit 
allem was dazu gehört:

- zweistellige Lohnsteigerungen p. a.
- unbürokratische Einstellpraxis
- "Learning-by-doing"-Mentalität (auch "Einarbeitung" genannt)
- keine Titel- und Zettelgeilheit wie heute
- kein Top-Performer-Geschwafel
- Pragmatismus in Reinform
- keine Dreckslobbyisten und Winkeladvokaten, die nur Lügen verbreiten
- ...

Autor: Marx W. (Gast)
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Bewerber schrieb:
> Was soll diese alberne Geheimniskrämerei, die Zeitarbeitfirmen
>
> betreiben???

Na, bißchen von dem Stellentext zur Suchanfrage gemacht und schon weiste 
wer gemeint ist.
Mach ich immer so.
Witztig wird es, wenn du dich dann über 4 Personaldienstleister und beim 
Unternehmen selbst mal bewirbst.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Bernd B. schrieb:

> Wir inserierten vor 2 Wochen im der Samstagsausgabe der regionalen
> Tageszeitung mit einer Auflage von 80.000 Gesucht wird ein
> Elektroinstallateur Fachrichtung Gebäüdetechnik. Die Anzeige war groß
> und Übersichtlich.
> Es kam nicht eine Bewerbung.
>
> Soviel zum Fachkräftemangel.
>
> Gruss Bernd

Man darf ja nicht annehmen, daß es gerade zum benötigten Zeitpunkt 
just-in-time Fachkräfte gibt, die gerade zu Hause sitzen, und Däumchen 
drehen.

In meiner Gegend suchte im Herbst mal einer 8 Elektriker für ein 
Projekt. Man war auch empört, daß keiner kam!!! Aber was hat man da für 
Vorstellungen? Daß es gerade reichlich von den gesuchten Kräften frei 
verfügbar gäbe, wie auf einem Basar? Wo sollten die denn sein, wenn 
nicht beim Amt arbeitslos gemeldet? Das Amt nenne ich noch nicht mal 
gerne, die Leute will man ja eher nicht. Es roch aber auch schon stark 
nach Rauswurf nach Projektende. Eben nur für ein Bauprojekt, wo man 
einen großen Auftrag an Land zog. Und mit so viel Zukunftsperspektive, 6 
Wochen Arbeit, und dann wieder beim Amt, da reißt sich auch kein 
Arbeitsloser wirklich ein Bein aus.

Es gab hier in der Gegend ein Bauprojekt, wo man übers Amt Arbeitslose 
über Zeitarbeiten hin in die Firmen beförderte. Ich weiß nicht genau, ob 
die besagte Elektrofirma vom Amt auch die 8 Leih-Elektriker bekam.

Jedenfalls war es aber so: Nach Beendigung des Bauprojektes 6 Wochen 
später wurden 74 Bauhandwerker sofort wieder entlassen, sind wieder 
Kunde beim Amt, wie schon gehabt. Darüber empörte sich sogar die 
Tageszeitung. Alle sind zufrieden, die Chefs von Zeitarbeit und 
Elektrounternehmen haben volle Taschen. Nur die Arbeiter, die sind 
wieder völlig losgelöst, und in Staatskosten entlassen, in ihr altes 
tristes Leben...

Autor: Michael S. (technicans)
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Marx W. schrieb:
> Witztig wird es, wenn du dich dann über 4 Personaldienstleister und beim
> Unternehmen selbst mal bewirbst.

Ist überhaupt nicht witzig, fünf Bewerbungsmappen für eine Stelle
auf die Reise zu schicken. Das muss man nämlich meist selbst bezahlen
und ne Antwort oder Einladung ist auch nicht sicher.

Zuckerle schrieb im Beitrag #2475601:
> Du erkennst mich mit Sicherheit!

An deinem leuchtend roten Auge, Term....? ;-)

Bernd B. schrieb:
> Wir inserierten vor 2 Wochen im der Samstagsausgabe der regionalen
> Tageszeitung mit einer Auflage von 80.000 Gesucht wird ein
> Elektroinstallateur Fachrichtung Gebäüdetechnik. Die Anzeige war groß
> und Übersichtlich.
> Es kam nicht eine Bewerbung.
>
> Soviel zum Fachkräftemangel.
>
> Gruss Bernd

In welcher Region? Großstadt oder Kuhdorf?
Das macht einen Riesen-Unterschied.
Außerdem sind solche Aussagen nicht immer verbindlich weil
oft nur akzeptable Bewerber gemeint sind, also zu Alte, zu Junge,
Ausländer, Frauen, Schwule usw.usf. gleich aussortiert werden.
Dann heißt es auch immer: Es hat sich keiner beworben.

Autor: Marx W. (Gast)
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Bernd B. schrieb:
> Wir inserierten vor 2 Wochen im der Samstagsausgabe der regionalen
>
> Tageszeitung mit einer Auflage von 80.000 Gesucht wird ein
>
> Elektroinstallateur Fachrichtung Gebäüdetechnik. Die Anzeige war groß
>
> und Übersichtlich.
>
> Es kam nicht eine Bewerbung.
>
>
>
> Soviel zum Fachkräftemangel.
>
>
>
> Gruss Bernd


Na, da haben wir wieder ein paar Denkfehler:

1. Wer liest noch die Stellenanzeigen in den regionalen Zeitungen?
   Keiner! (Ich selbst hab seit 5 Jahren mir keine Zeitung mehr 
gekauft!)
2. Warum sollte sich einer auf eine Stelle bewerben?
   Denke mir,  ihr habt mal wieder den Anforderungskatalog überzogen!
3. Regional bekannte Firmen sollten wissen, dass die AN in der Region 
über
   die Zustände in den Betrieben genau Bescheid wissen.
   Wenn sich keiner bewirbt, ist das ein Indikator für das Firmenimage.
4. Wollte man den wirklich jemanden einstellen?
   Oft muß nur die murrende Mannschaft ruhiggestellt werden(wg. 
Ü-Stunden).
   Da will man den Status Quo ned ändern. Ist ja auch eine feine Sache
   die Ü-Stunden auf dem Zeitkonto anwachsen zu lassen. Bei einer
   Betriebs-GmbH kann man dann einfach bei Bedarf Konkurs anmelden und 
die
   Ü-Stundenansprüche der MA lösen sich in Luft auf.
5. Habt ihr mal bei der Personalerin nachgeschaut, wo die die 
Bewerbungen
   zwischengelagert hat? Oft haben diese Damen sehr eigenwillige
   Arbeitseinstellungen!

Servus dein Wolfi!

Autor: Marx W. (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Ist überhaupt nicht witzig, fünf Bewerbungsmappen für eine Stelle
>
> auf die Reise zu schicken. Das muss man nämlich meist selbst bezahlen
>
> und ne Antwort oder Einladung ist auch nicht sicher.

Ach das Anschreiben machste neu, den Rest lasste.
Kriegst doch auch 5€ pro Bewerbung vom Amt.
Muste halt einfach die Unterlagen mehrfach verwenden!
Einfach nachhaltig bewerben!
Think green!

Autor: Michael S. (technicans)
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Marx W. schrieb:
> Ach das Anschreiben machste neu, den Rest lasste.
Es macht ja auch keine Mühe einen Eingangssatz zu formulieren
wo man auf die Stelle eingeht. Die Personaldienstleister
schreiben da nämlich unterschiedliches.
> Kriegst doch auch 5€ pro Bewerbung vom Amt.
Das muss sich bei mir erst mal herausstellen. Ich rechne
aber mit Zickereien, vor allem bei den Ladys.
Übrigens bekommen nur Arbeitslose diesen Betrag und auch nur
wenn das Jahrespensum (260Euro)noch nicht ausgeschöpft ist.
> Muste halt einfach die Unterlagen mehrfach verwenden!
Wenn die zurück kommen, was bei Dienstleistern so gut wie
nie der Fall ist. Wenigstens schreiben das einige in die
Stellenausschreibung. Leider macht das auch bei Arbeitgebern
die nicht zu den Personalleistern zu rechnen sind immer
mehr Schule.
> Einfach nachhaltig bewerben!
Was ist denn an dieser Verschwendung nachhaltig?
> Think green!

Autor: Reiseverkehrsfachfrau (Gast)
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Bernd B. schrieb:
> Wir inserierten vor 2 Wochen im der Samstagsausgabe der regionalen
> Tageszeitung mit einer Auflage von 80.000 Gesucht wird ein
> Elektroinstallateur Fachrichtung Gebäüdetechnik. Die Anzeige war groß
> und Übersichtlich.
> Es kam nicht eine Bewerbung.
>
> Soviel zum Fachkräftemangel.
Vielleicht ist eure Firma für miese Bedingungen bekannt oder der Beruf 
ist generell durch Zeitarbeit "verbrannt", bei Elektrikern ist letzteres 
exakt der Fall. Die Stellenangebote bei Zeitarbeitsfirmen sind 
vollgemüllt mit Elektrikerstellen.
Hier im Ort sucht auf eine Elektrofirma jemanden, mit Spezialkenntnisse 
in Heimautomatisierung, befristet. Auf so einen Scheissjob bewirbt sich 
zu Recht keiner, das spricht sich halt mit der Zeit rum dass solche 
Firmen in den Filter rutschen. Und diese Firmen jammern dann in der 
Lokalpresse rum, "HÄNDERINGEND! SUCHEN WIR FACHKRÄFTE, HEUL! FLENN! 
WARUM FINDEN WIR NUR NIEMANDEN BRUHUÄHÄ!...."

Mein Nachbar hat eine Heizungsbaufirma, der hatte auch mal auf 
Zeitarbeit gesetzt, ist schnell wieder davon abgekommen, weil die paar 
Cent die er kurzfristig einspaart, wieder beim Einlernen und der 
Personalsuche draufgeht, meistens gehen dadurch wichtige Aufträge 
verloren, weil die Stellenbesetzung zu lange dauert. Ist halt kein 
Pfennigsfuchser der die Leute gleich wieder an die Luft setzt, sein 
Laden brummt wie Hölle, die Konkurrenz zwei Strassen weiter sucht auch 
immer Leute, per befristetem Vertrag und Zeitarbeit und jammert 
gleichzeitig über die schlechte Auftragslage. Der Chef dieser Firma hat 
klar seinen Beruf verfehlt, eine glatte Null in Sachen Unternehmertum.

Wer kein Personal findet ist eindeutig selber schuld, in solchen 
Loserfirmen fängt keiner freiwillig an, so dass sich das Problem schnell 
von selbst verstärkt.

Solche Firmen dürfen von mir aus aufgrund der Marktgesetze schnell 
pleite gehen, je schneller desto besser.

Autor: Marx W. (Gast)
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Michael S. schrieb:
> Was ist denn an dieser Verschwendung nachhaltig?
>
>> Think green!

Ach, sei doch nicht immer so kleinkarriert!

Autor: Demnächst Arbeitssuchender (Gast)
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Backflow schrieb:
> Bevor Du Deine Geschichten hier zum Besten gibst, solltes Du diese noch
> einmal Gegenlesen lassen. Dann fallen vielleicht die Widersprüche auf:
>
>>Es hat zwei Jahre gedauert, bis der Chef endlich geblickt
>>hat, das ihm mein Vorgesetzter nur heiße Luft verkauft.
>
> beißt sich irgendwie mit
>
>>Der Chef hält ihn immer noch für eine Granate.

Fachlich hält der Chef meinen Vorgestzten immer noch für eine Granate, 
weil er aufgrund der fehlenden Erfahrung als Entwickler gar nicht 
beurteilen kann, was wir überhaupt machen und was da schief läuft. Er 
hat aber nach zwei Jahren endlich gemerkt, dass wir nicht einmal 10% der 
von meinem Vorgesetzten versprochenen Millionenumsätze machen. Woran das 
liegt, kann der Chef doch überhaupt nicht beurteilen. Wahrscheinlich 
macht der Chef noch die anderen Mitarbeiter verantwortlich, ohne die der 
Laden schon lange kollabiert wäre. Sonst würde er meinem Vorgestzten ja 
nicht so ein durchgeknalltes Gehalt zahlen.

Autor: dieb (Gast)
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arbeitsloser schrieb:
> Ich habe in 4 Monaten 60 Bewerbungen verschickt und war bei 47
> Vorstellungsgesprächen. Die Quote ist immerhin richtig gut, aber kaufen
> kann ich mir davon auch nichts. Wieso nur 60 Bewerbungen? Ich bewerbe
> mich nur auf Stellen die auch zu 100% passen.

Zum Bewerbungsgespräch kommen nur Kandidaten, die laut Unterlagen schon 
fast genau passen. Im Gespräch selber spielen natürlich die rein 
menschlichen Kriterien eine große Rolle. Ein Chef/Personaler wird bei 
gleicher fachlicher Quali denjenigen einstellen der den besten 
persönlichen Eindruck (auf der selben Wellenlänge und persönlich 
sympathisch ist).
Bei so einer guten Quote würde ich mir an deiner Stelle eher Gedanken 
über mein Auftreten machen und nicht eine Lehre (was soll der Scheiß 
???) anfangen. Denn Vorstellungsgespräche gibt es bei der 
Ausbildungsstelle.

arbeitsloser schrieb:
> Da ich wohl in kein Team passe, habe ich Pech gehabt, da kann ich
> fachlich noch so gut sein (interessanterweise kamen wirklich fachliche
> Fragen nichtmal bei 10% der Vorstellungsgespräche (sofern überhaupt
> jemand aus der Fachabteilung anwesend war ....).

siehe oben. Und ob du fachlich gut bist entscheidet deine Firma. Ausser 
4 Monaten wissenschaftlicher Hiwi hast du wohl keine firmenrelevanten 
Kenntnisse.
Entweder bist du ein Troll oder ein Nerd. Da du eine Freundin hast, was 
auf ein Mindestmaß an sozialer Kompetenz schließen lässt, wohl eher ein 
Troll.

Demnächst Arbeitssuchender schrieb:
> Warum? In erster Linie, weil mein Vorgestzter gut reden und sich gut
> verkaufen kann. Der Chef hält ihn immer noch für eine Granate. Der große
> Rest, der solide Arbeit liefert und bisher dafür gesorgt hat, dass der
> Laden noch nicht vollends gegen die Wand gefahren wurde, beklagt sich
> dagegen unisono über sein schlechtes Gehalt.

Wer sich gutes Fachwissen aneignen kann sollte sich in der Regel auch 
ein Paar Softskills aneignen können (Kommunikation etc.).
Aber vor allem Selbstbewusstsein. Die Meinung der Mehrheit im Forum: 
Erfolg wird erreicht mit durchschnittlichen/schlechten Leistungen. Die 
Jungs können sich aber super verkaufen. Wir hingegen jammern, aber 
natürlich nur unter Unseresgleichen.

Wacht mal auf Jungs: Die falsche Bescheidenheit, welche aus dem 
Elternhaus und von gewissen Lehrern/Profs kommt, ist in dieser 
Gesellschaft total fehl am Platz.
Manager sind keine gütigen alten Herren, die in ihrer Weisheit wissen 
was ihr könnt und väterlich für euch sorgen wollen. Die danken euch auch 
nicht für Selbstkritik. Mehr sein als Schein ist Out. Niemand wird sich 
bei euch bedanken, wenn ihr als Entwickler überdurchschnittlich seid. 
Das Lob bekommt der Teamleiter.
Deswegen: Statt rumjammern das Spiel mitspielen. Wer fachlich gut ist 
und sich gut verkaufen kann ist in der Oberliga.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Mein Betreuer hat wohl gewechselt. Seit 4 Monaten habe ich in allen
> Unterlagen einen neuen drin stehen, kennen tue ich ihn nicht. Es war
> aber in den letzten Tagen in den Rundfunknachrichten, daß das Amt neu
> strukturiert wird, möglicherweise muß man wegen den EU-Finanzgeschichten
> mal eine Milliarde sparen.

Die deutschen Behörden sind ja für ihre Schnelligkeit und Effizienz 
bekannt. Wegen der EU-Schuldenkrise bekommt der Wilhelm extra einen 
Betreuer, der mutmaßlich für 7€ bei einer Zeitarbeitsfirma schafft.

Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen: Hast du dir schon mal über legt in 
eine Partei zu gehen oder so?
Das ist ein legitimer Weg gesellschaftlich zu etwas zu erreichen, was 
dieses Jammerforum mit Sicherheit nicht ist.

Autor: Entwickler (Gast)
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Reiseverkehrsfachfrau schrieb:
> Wer kein Personal findet ist eindeutig selber schuld, in solchen
> Loserfirmen fängt keiner freiwillig an, so dass sich das Problem schnell
> von selbst verstärkt.
>
> Solche Firmen dürfen von mir aus aufgrund der Marktgesetze schnell
> pleite gehen, je schneller desto besser.

Ich sehe bei mir in der Gegend einige Firmen, die in schwierigen Zeiten 
ihre Mitarbeiter gehalten haben und eben auf die Vertretung für die 
schwangere Bürokraft oder so verzichtet haben. Ist wohl nicht immer 
einfach, aber die haben jetzt keine Notwendigkeit Mitarbeiter zu finden.

Ein paar größere haben die letzten Jahre ordentlich unter Belegschaft 
aufgeräumt, aber nach Sozialplan viele von den jüngeren gehen lassen 
müssen. Die versuchen sie jetzt verzweifelt zurückzukriegen. Ist aber 
schwierig und teuer. Bei uns konnte jetzt ein früherer Kollege 
"zurückgewonnen" werden - mit einem Gehalt das er nicht erreicht hätte, 
wenn er durchbeschäftigt worden wäre. Plus einmaligem 
Rückgewinnungsbonus. Und ich wurde jetzt dezent darauf angesprochen, daß 
die Firma an mir als Mitarbeiter interessiert ist und Unfrieden wegen 
der Gehälter der Neueinstellungen selbstverständlich vermeiden möchte. 
Ich bin ja nicht schüchtern, wenn es um meine Gehaltsvorstellung geht, 
aber um es vorsichtig auszudrücken, ich bin äußerst zufrieden aus der 
Besprechung gegangen...

Wenn das die Marktgesetze sind, dann darf's von mir aus so weiter gehen.

Autor: Michael S. (technicans)
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Entwickler schrieb:
> Wenn das die Marktgesetze sind, dann darf's von mir aus so weiter gehen.

Kehrt sich in der nächsten Rezession (wird auf jeden Fall kommen)
wieder um.

dieb schrieb:
> Hast du dir schon mal über legt in
> eine Partei zu gehen oder so?

Hartz-Partei? Peter Hartz würde es freuen.
Darüber das er als Namensgeber der meist gehasste Mann Deutschlands
ist, ist er nach eigenen Worten gar nicht glücklich. Daher ist er
auch in seiner Heimat dem Saarland sozial sehr engagiert.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dieb schrieb:

> Wegen der EU-Schuldenkrise bekommt der Wilhelm extra einen
> Betreuer,

Was ist denn hier schon wieder los? Pappnasenalarm?

Ich dachte, Karneval und Maskenball wären erst in zwei Monaten...

Autor: dieb (Gast)
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Reiseverkehrsfachfrau schrieb:
> Mein Nachbar hat eine Heizungsbaufirma, der hatte auch mal auf
> Zeitarbeit gesetzt, ist schnell wieder davon abgekommen, weil die paar
> Cent die er kurzfristig einspaart, wieder beim Einlernen und der
> Personalsuche draufgeht, meistens gehen dadurch wichtige Aufträge
> verloren, weil die Stellenbesetzung zu lange dauert. Ist halt kein
> Pfennigsfuchser der die Leute gleich wieder an die Luft setzt, sein
> Laden brummt wie Hölle, die Konkurrenz zwei Strassen weiter sucht auch
> immer Leute, per befristetem Vertrag und Zeitarbeit und jammert
> gleichzeitig über die schlechte Auftragslage. Der Chef dieser Firma hat
> klar seinen Beruf verfehlt, eine glatte Null in Sachen Unternehmertum.

Wieso sucht denn ein Firmenchef einer kleinen Firma (mit Geringstmaß an 
Kündigungsschutz) einen Zeitarbeiter, der für ihn genauso teuer ist wie 
ein Festangestellter.
Weiterer Aspekt: In der kleinen Firma kommt es auch auch den Einzelnen 
an. Es gibt wohl kaum gute Mitarbeiter aus Zeitarbeitsfirmen die sich 
für geringe Löhne auch noch ein Bein ausreißen.
Zeitarbeit ist für große Unternehmen mit starken Gewerkschaften und 
hoher Arbeitsteilung gut.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ich dachte, Karneval und Maskenball wären erst in zwei Monaten...

In diesem Forum gibt es den das ganze Jahr.

Reiseverkehrsfachfrau schrieb:
> Wer kein Personal findet ist eindeutig selber schuld, in solchen
> Loserfirmen fängt keiner freiwillig an, so dass sich das Problem schnell
> von selbst verstärkt.

In manchen Gegenden sind diese Firmen in der Mehrzahl. Da wird gern die 
schlimmste Metallverarbeitungsbude als lokale Erfolgsstory verkauft. 
Tolle Unternehmer mit hoch qualifiziertem Personal (sogar aus dem 
Ausland, kann meißt nur gebrochen deutsch) schafft mit einzigartigen 
Produkten (wie z.B. Haltewinkel, Distanzstücken, Verkleidungsblechen ) 
viele (schlechtbezahlte) Arbeitsplätze für die Region.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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dieb schrieb:
> schlimmste Metallverarbeitungsbude

Ach und wenn der misserable Chef lieber den 1 € Job vom Hartz-Amt 
genommen hätte anstatt ein anstrengendes Unternehmen zu gründen?

Hätte sich dann einer der Arbeiter bereit erklärt die Sache aufzuziehen?

dieb schrieb:
> Haltewinkel, Distanzstücken, Verkleidungsblechen

Werden also nicht mehr gebraucht, weil sie durch moderne Software 
abgelöst wurden?

dieb schrieb:
> (schlechtbezahlte) Arbeitsplätze

Was wäre die Alternative? - Nicht bezahlte Hartz-4-Plätze?

Autor: dieb (Gast)
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Stefan Helmert schrieb:
> Ach und wenn der misserable Chef lieber den 1 € Job vom Hartz-Amt
> genommen hätte anstatt ein anstrengendes Unternehmen zu gründen?
>
> Hätte sich dann einer der Arbeiter bereit erklärt die Sache aufzuziehen?

Da der einzige Arbeiter mit Deutschkenntnissen zum Produktionsleiter 
aufgestiegen ist und ausserdem viel geerbt hat: Ja.
Dem "misserablen" Chef ist es genauso gegangen. Bis zum 1€ Job. Oder 
denkst du vielleicht die Chefs (auch die "misserabblen") im 
durchschnittlichen Zulieferbetrieb sind etwas besseres? Die waren zu 
richtigen Zeit am richtigen Ort mit etwas Geld in der Tasche.

Stefan Helmert schrieb:
> Werden also nicht mehr gebraucht, weil sie durch moderne Software
> abgelöst wurden?

Es handelt sich dabei um äusserst komplexe Produkte musst du wissen. 
Deine Frage belegt deinen technischen Sachverstand.

Stefan Helmert schrieb:
> Was wäre die Alternative? - Nicht bezahlte Hartz-4-Plätze?

Ab einer bestimmten Untergrenze (aber der man H4 als Aufstocker 
beantragen muss) ja. Bei Familien mit Kindern ist diese erschreckend 
schnell erreicht. Dazu kommen verschwindent geringe Kaufkraft 
(Mehrwertsteuer, Mieten....), kaum Sozialabgaben und Lohnsteuer.
Ein gutes Beispiel ist die deutsche Solarindustrie (natürlich nicht alle 
Firmen). Sie wurde hochsubventioniert und ganz findige Geschäftleute 
haben in den schwächsten Gegenden Deutschlands Fabriken gebaut. Dort 
gabs Fördermittel auf Grundstücke, Baumaßnahmen, Maschinen und 
eingestellte Mitarbeiter. Diese bekamen wahre Traumgehälter (Ingenieure 
bezahlt wie eine Münchener Putzfrau).
Und nun: viele Insolvenzen. Selbst diese subventionierte, schlecht 
zahlende Branche kann mit der ausländischen Konkurrenz nicht mithalten.
Provitiert hat z.T der deutsche Maschinenbau. Denn auch in China kauft 
man gerne hochwertige Produktionsanlagen für den 24/7-Betrieb.

Bevor man Gelder in Subvention von Massenproduktion steckt oder in 
H4-Aufstocker sollte man in die Bildung (vielleicht ganz neue Wege 
gehen) und in potentielle Existenzgründer (nachhaltig wertschöpfend) 
investieren.

Autor: Ich (Gast)
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dieb schrieb:
> Bevor man Gelder in Subvention von Massenproduktion steckt oder in
> H4-Aufstocker sollte man in die Bildung (vielleicht ganz neue Wege
> gehen) und in potentielle Existenzgründer (nachhaltig wertschöpfend)
> investieren.


In Bildung investieren, prima, nur wer ist "man" ?

Man selbst?
Man, der Staat?
Man, die Unternehmer?
Man oh Mann?

Die Gründer diverser Solarfirmen waren auch "potentielle 
Existenzgründer".

Autor: Michael S. (technicans)
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Stefan Helmert schrieb:
> Ach und wenn der misserable Chef lieber den 1 € Job vom Hartz-Amt
> genommen hätte anstatt ein anstrengendes Unternehmen zu gründen?

Was soll er denn a nehmen? 1€-Jobs gibts nur wenn der Betrieb
GEMEINNÜTZIG tätig ist. Eine Metallbude ist das sicher nicht.
Oder hab ich da was missverstanden?
> ...anstrengendes Unternehmen...

anständiges Unternehmen war wohl gemeint?
> Was wäre die Alternative? - Nicht bezahlte Hartz-4-Plätze?
Was soll das denn sein? Soll der Staat jetzt auch noch Unternehmern
die Last abnehmen? (tut er ja zuweilen sogar).

Ich schrieb:
> Man selbst?
Wenn man die nötige Pappe dafür übrig hat?
> Man, der Staat?
Der hat die nötige Pappe ganz sicher, rückt sie aber nicht raus.
> Man, die Unternehmer?
Wer nehmen will, muss auch geben.

Autor: ZWS (Gast)
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Entwickler schrieb:
> Und ich wurde jetzt dezent darauf angesprochen, daß
> die Firma an mir als Mitarbeiter interessiert ist und Unfrieden wegen
> der Gehälter der Neueinstellungen selbstverständlich vermeiden möchte.
> Ich bin ja nicht schüchtern, wenn es um meine Gehaltsvorstellung geht,
> aber um es vorsichtig auszudrücken, ich bin äußerst zufrieden aus der
> Besprechung gegangen...
>
> Wenn das die Marktgesetze sind, dann darf's von mir aus so weiter gehen.

Die Entscheidungsträger dieser Firma sind anscheinend nur mit 
Kurzsichtigkeit gesegnet und haben keinen blassen Dunst von 
(überschuldeten) Volkswirtschaften. Ansonsten wären die Leute nicht erst 
vertrieben worden, weil es etwas brenzlig wurde, obwohl es klar absehbar 
war, dass es sehr bald durch die massive Geldpumperei der 
Nationalstaaten wieder zur schnellen Stabilisierung kommen würde. Dann 
hätte man bei Sonnenschein die Leute nicht teuer zurückkaufen müssen. 
Das Gleiche gilt für die Zukunft, wenn es wieder brenzlig wird. Dann 
musss erst recht vertrieben werden wegen der hohen Gehälter, die dann 
nicht mehr finanzierbar sein werden. Da die Firma keine Ahnung von 
Volkswirtschaften hat, wird der Einbruch für die wohl auch wieder aus 
heiterem Himmel kommen und sie erneut agieren wie kopflose Hühner, es 
sei denn, sie haben dazu gelernt.

Autor: Michael S. (technicans)
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ZWS schrieb:
> sie haben dazu gelernt.

Wenn die dazu lernen, dann nur wie man seine Gewinne maximiert
und die Beschäftigten nach Strich und Faden vera....

Autor: Fachlich top und relativ umgänglich (Gast)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2475950:
> Warum hast du kein durchgeknalltes Gehalt?
> Bist wohl nur Endwiggler!
> Irgenwas machst du falsch! Ich weiß auch was!

Ich weiß es auch.

Autor: Fachlich top und relativ umgänglich (Gast)
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dieb schrieb:
> Wacht mal auf Jungs: Die falsche Bescheidenheit, welche aus dem
> Elternhaus und von gewissen Lehrern/Profs kommt, ist in dieser
> Gesellschaft total fehl am Platz.
> Manager sind keine gütigen alten Herren, die in ihrer Weisheit wissen
> was ihr könnt und väterlich für euch sorgen wollen. Die danken euch auch
> nicht für Selbstkritik. Mehr sein als Schein ist Out. Niemand wird sich
> bei euch bedanken, wenn ihr als Entwickler überdurchschnittlich seid.
> Das Lob bekommt der Teamleiter.

Treffer! Und nicht nur das Lob bekommt der Teamleiter, sondern auch die 
Kohle vom Chef.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Michael S. schrieb:

> Was soll er denn a nehmen? 1€-Jobs gibts nur wenn der Betrieb
> GEMEINNÜTZIG tätig ist. Eine Metallbude ist das sicher nicht.

Was war denn eigentlich der Trampolinbauer, der mal in einer TV-Doku 
war? Ein gemeinnütziger Verein, oder eher nicht? Die beschäftigten doch 
nur Hartzer. Und bei konkreten Fragen hielten sie die Hand vor die 
Kamera, und brachen das Interview ab...

Autor: Ich (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Was war denn eigentlich der Trampolinbauer, der mal in einer TV-Doku
> war?

Den Bericht habe ich auch gesehen.
Es gibt weitere Beispiele.
Ein Supermarkt, macht in einem kleinen Kaff zu.
Der wird wieder neu eröffnet als gGmbH, also gemeinnützig, mit 
1€-Kräften.
Gleicher Ort, gleiches Angebot, wahrscheinlich gleiche Preise, nur halt 
1€-Kräfte. OK, keine Ingenieure.

Fachlich top und relativ umgänglich schrieb:
> Treffer! Und nicht nur das Lob bekommt der Teamleiter, sondern auch die
> Kohle vom Chef.

Mal ne dumme Frage: Warum wird man dann nicht Teamleiter?

Will ich das wirklich? OK, es gibt mehr Kohle, aber anstatt mir den Kopf 
über elektronische Schaltungen zu zerbrechen, darf ich mich mit 
Kostenstellen, Terminplänen mit nicht einzuhaltenen Vorgaben 
rumschlagen, ständig Kosten senken, Leute rausschmeissen (müssen) und 
habe oft mit dem was mir eigentlich Spass macht, weswegen ich mal 
studiert habe zu 95% nichts mehr zu tun.
Überstunden werden nebenbei per Pauschale abgegolten.
Der Stundensatz ist bei den tatsächlich geleisteten Stunden aber eher 
nicht so prickelnd.

Jeder darf Arxxxxxch genug sein, sich anstrengen und Teamleiter werden.

Autor: dieb (Gast)
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Fachlich top und relativ umgänglich schrieb:
> Treffer! Und nicht nur das Lob bekommt der Teamleiter, sondern auch die
> Kohle vom Chef.

Der Entwickler hingegen bekommt weitere "anspruchsvolle" Aufgaben. Neben 
wenigen lobenden Worten natürlich auch mahnende:
Wir sind zu teuer im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz.
Um Leistungsbereitschaft zu zeigen, sollte man schon mal ein paar 
unbezahlte Überstunden machen.
Wer bei uns arbeiten darf, sollte schon Engagement zeigen.
...
Natürlich gewürzt mit schlechten Zukunftsprognosen.

Der schüchterne Entwickler geht natürlich sofort ans Werk, denn diese 
Worte kennt er schon sein ganzes Leben von den Eltern, Lehrern und 
Profs.

Der Teamleiter geht danach seinen Leistungsbonus neu verhandeln und 
überlegt was er mit dem restlichen Tag überhaupt noch anfangen soll.
Vielleicht im Internet nach einem neuen Auto schauen oder 
Weihnachtsgeschenke bestellen?

Es gibt genug Firmen, wo es so läuft.

Autor: ProfMikro (Gast)
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Was meint ihr, was mit den Entwicklern in ein paar Jahren weiter 
passiert?

SaaS, Cloud Computing, Outsourcing, Apps usw.

Da muss man sich schon das "Richtige" raussuchen/sich spezialisieren.

Nur da wären wir wieder beim Problem: Wie länge halt die Spezialisierung 
als Rettungsschirm an? Die IT-Industrie ist schnelllebig und neue 
Schwämme Strömen in MINT. In Indien werden derzeit 3x so viel neus 
Ings/Infs ausgebildet wie in Deutschland.

Naja, Optimist bleiben! So geht man besser durch die Welt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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dieb schrieb:

> Es gibt genug Firmen, wo es so läuft.

Kann ich voll bestätigen.

Das ist auch ein Teil von: Lebenserfahrung. Wissen, wie es läuft.

Autor: dieb (Gast)
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Demnächst Arbeitssuchender schrieb:
> Fachlich hält der Chef meinen Vorgestzten immer noch für eine Granate,
> weil er aufgrund der fehlenden Erfahrung als Entwickler gar nicht
> beurteilen kann, was wir überhaupt machen und was da schief läuft.

Wenn es schief läuft sieht es dann natürlich ganz anders aus. Der 
Teamleiter bekommt Druck von oben und nutzt lange geflochtene Netzwerke 
aus. Seine "Zuträger" berichten ihm welche Kollegen "unloyal" ferner 
fachlich schlecht sind. ("Zuträger" haben meist selber nix drauf.)
Aus diesem Personenkreis wird der "Schuldige" ausgewählt. Wenn der 
Zusammenhalt besser ist, ist der "Schuldige" in einer anderen Abteilung 
(meißtens Kundendienst, denn die können sich nicht wehren) oder liegt 
bei Zulieferern etc.
Nachdem der "Schuldige" dem Chef "vorgestellt" wurde, geht es weiter wie 
bisher. Nur mit mehr Druck, denn ganz ohne Folgen kommt der "Schuldige" 
nicht davon.

Daran sieht man übrigens sehr gut wer Ahnung hat. Teamleiter, die 
Ursachen suchen oder Teamleiter, die Schuldige suchen.

Autor: Michael S. (technicans)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Was war denn eigentlich der Trampolinbauer, der mal in einer TV-Doku
> war? Ein gemeinnütziger Verein, oder eher nicht? Die beschäftigten doch
> nur Hartzer. Und bei konkreten Fragen hielten sie die Hand vor die
> Kamera, und brachen das Interview ab...

Den hab ich auch gesehen, aber die bedienten sich da eines Tricks,
nämlich das das Jobcenter die Hartzer in eine GEMEINNÜTZIGE
Beschäftigungsgesellschaft gesteckt hat und die haben den Verleiher
gespielt. Die Hartzer haben dann von der Beschäftigungsgesellschaft
die 1 € /Stunde bekommen und haben dann beim Trampolinbauer malocht.
Was da hinter den Kulissen an Gelder geflossen ist war wohl
nicht so ganz astrein aber Fakten oder Beweise gabs anscheinend nicht.
Aber anscheinend sehr viel schlechtes Gewissen.
Mich wollten die auch in solche Gesellschaften platzieren aber meine
Fragen die ich denen stellte haben die gleich kneifen lassen.
Ein Schelm, wer schlechtes dabei denkt.
Der Letzte war so ne Spielzeug-Wiederaufbereitung, wo ich dachte
da ein halbes Jahr absitzen zu müssen. Denkste, erst waren die
über meine (harmlosen) intimen Fragen zu ihren Geschäftspraktiken
geschockt, haben dann die Teilnahme verschoben und sich dann nie mehr
gemeldet. Konnte mir nur Recht sein.

Autor: Marx W. (Gast)
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Hier mal  was zum Fachkräftemangel in Österreich.
Link: 
http://www.welt.de/wirtschaft/article13788140/Oest...

Die Ösis haben da ne ganz feine rot-weiß-rote  Karte für die 
Spitzenfachkräfte eingeführt.
Nur Blöd das viele Profisportler  die Chance nutzen.


Der Schlußsatz des Artikels ist das Beste:
"Stefan Lazarevski wäre der perfekte Zuwanderer, wenn er nicht diesen 
einen Makel hätte: Er wird nicht bleiben. Irgendwann werde es ihn 
zurückziehen nach Mazedonien, sagt er. Und davor will er noch ein 
bisschen mehr von der Welt sehen als nur Österreich."



Hier der Link zum Punkterechner:
http://www.migration.gv.at/fileadmin/schnelltest/i...

Ich hab 55 Punkte geschafft!
Mich würden die Schluchties reinlassen!

Autor: najadasistso (Gast)
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Einwanderungspolitik ist nur ein kleiner Teil der Kampagne.

Outsourcing, SaaS, Cloud Computing, ... schlägt früher oder später in 
die selbe Kerbe und erstmal die Großen alle Kleinen gefressen haben 
(Übernahme, Patentklagen, usw.), dann kann der 0815 Ing/Ing/NaWi wieder 
zurück in seinen Keller und dort basteln. Das macht ihm zumindest Freude 
- nur viel Gehalt sollte man als durchschnittlich guter MINTler nicht 
(mehr) erwarten.

Autor: ELIZA (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Ich hab 55 Punkte geschafft!
> Mich würden die Schluchties reinlassen!
Nein, dafür brauchst du 70 Punkte.

Zitat von meinem Test:
Arbeitsuche-Visum und Rot-Weiß-Rot - Karte für Besonders Hochqualifizierte

Maximal erreichbare Punkte: 100
Erforderliche Mindestpunkte: 70

Ihren Angaben zufolge würden Sie 55 Punkte erreichen.

Diese Punkteanzahl reicht für die Erteilung eines Arbeitsuche-Visums 
und für eine Rot-Weiß-Rot-Karte für Besonders Hochqualifizierte 
leider nicht aus.

Da du vermutlich EWR-Bürger bist, kann dir das auch egal sein. Du 
brauchst die Rot-Weiß-Rot-Karte gar nicht.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Michael S. schrieb:

> Den hab ich auch gesehen, aber die bedienten sich da eines Tricks,
> nämlich das das Jobcenter die Hartzer in eine GEMEINNÜTZIGE
> Beschäftigungsgesellschaft gesteckt hat und die haben den Verleiher
> gespielt. Die Hartzer haben dann von der Beschäftigungsgesellschaft
> die 1 € /Stunde bekommen und haben dann beim Trampolinbauer malocht.

Aha, da haben wir es doch. Denn ich habe schon mehrere solcher 
Beschäftigungsgesellschaften (gGmbHs) aus Eigeninitiative aufgesucht, um 
mal zu schauen, was so läuft, ob es dort für mich was gibt. Bis in 200km 
Entfernung. Sie spielen nämlich auch Private Arbeitsvermittler über 
Vermittlungsgutschein. Die sind ALLE Verleiher, arbeiten aber breit 
gefächert auf mehreren Gebieten. Auch machen sie die Bewerbungskurse vom 
Amt, schieben sich dann von dort gleich das Personal selbst zu. Aber das 
weiß ich nur vom Amt selbst.

Nun ja, es war nie was für mich dabei. Beim Vermittlungsgutschein taten 
alle gar nichts, über das ganze Jahr. Obwohl da doch 2000€ Erfolgsprämie 
drin waren.

In der Zeitung waren schon mal Werbeartikel, daß man bei ihnen billig 
Fahrradreparaturen oder Hilfskräfte für einen Wohnungsumzug bekommt. Das 
habe ich lange nicht mehr gesehen, denn dagegen wehrten sich 
Unternehmen, die ja regulär bezahlte Arbeitskräfte unterhalten müssen. 
Billigkonkurrenz.

Autor: Marx W. (Gast)
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dieb schrieb:
> Es gibt genug Firmen, wo es so läuft

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Nun ja, es war nie was für mich dabei. Beim Vermittlungsgutschein taten
>
> alle gar nichts, über das ganze Jahr. Obwohl da doch 2000€ Erfolgsprämie
>
> drin waren.


Du must schauen, dass das Amt für dich ne Abwrackprämie von min. 2 Mio. 
€ abdrückt!
Dann klappt das mit dem neuen Job!

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Der Sozialismus ist real existierend ;)

Ich denke eher das Hauptproblem ist die Negativhaltung in jeder Hinsicht 
und der ständige Misserfolg, Beispiel: Atomkraft - Einzelne Unfälle 
erscheinen viel schlimmer als die ständige zuverlässige Verfügbarkeit 
von elektrischer Energie als positiv empfunden wird. Solarkraft - viele 
glauben es wird kompliziert und teuer und bringt nichts. Windkraft - 
verschandelt Landschaft. Der Computer war der natürliche Feind aller 
damaligen Bürokräfte, schließlich musst man ja jetzt damit umgehen 
können und wer nicht bereit war zu lernen flog. Eigentlich müsste ja die 
Arbeitserleichtung positiv geschätzt werden.

Die Frage ist ja wo kommt die Innovationsmüdigkeit, die Skepsis gegen 
Neuem her? Es sind vermutlich die negativen Erfahrungen:
VHS -> DVD, BD - Kopierschutz
Gentechnik - Kopierschutz für biologische Systeme
Digitales Fernsehen/Radio - Kopierschutz/Aufzeichnungsschutz
bargeldlose Zahlung, Payback - Datenkrake
Elektroauto, Wasserstoffauto - versteckte Preiserhöhung
Smart Metering - Preiserhöhung, Datenkrake
Internet - Raubkopiererei, KiPo
eBay - Betrug

Irgendwann will keiner mehr den "Fortschritt", Fachkräft werden 
scheinbar nicht mehr gebraucht und verachtet. Die Leute, die wirklich 
Ahnung haben werden verachtet, indem man ihnen vorwirft sich neue Tricks 
auszudenken den "Kunden" das Geld aus der Tasche zu ziehen mit Dingen, 
die sie nicht wollen. Den Unternehmen wird vorgeworfen statt 
Kundenzufriedenheit eine Unzufriedenheit zu erzeugen um ineffizient 
weiterwurschteln zu können.

Die Negativhaltung existiert auch bei Unternehmern, Personalern etc. Es 
besteht eine unerklärliche Krisenstimmung. Keiner traut sich mehr in 
neue Gebiet. Kaum kommt doch mal was neues, macht es jeder nach ohne das 
Konzept zu verstehen. Die "Kopien" sind dann billiger und anders. Die 
Kunden sind damit unzufrieden, das Original ist aber zu teuer. Der 
Unternehmen will nicht investieren, da zu viel Risiko. Jeder wartet auf 
den anderen, ob er Erfolg hat um danach nachzuziehen. Jeder will 
billiger sein, nicht besser.

Wenn keiner bereit ist etwas zu ändern, weil er die kleinen Risiken 
schlimmer empfindet als die großen Chancen, wer braucht da noch 
Fachkräfte?

Was allerdings keiner beachtet: Eine Verschlechterung der Situation 
erfolgt automatisch, eine gewisse Innovation ist notwendig um 
gegenzusteuern. Eigentlich ist jeder dazu verpflichtet die 
Blockadehaltung abzustellen. Eigentlich müsste ein Unternehmer auch 
einfach mal einen FH-Ingenieur mit 4er Abschluss einstellen, vielleicht 
ist der kein Fachexperte hat aber eine lockere Arbeitseinstellung und 
andere Ideen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Stefan Helmert schrieb:

> Eigentlich müsste ein Unternehmer auch
> einfach mal einen FH-Ingenieur mit 4er Abschluss einstellen, vielleicht
> ist der kein Fachexperte hat aber eine lockere Arbeitseinstellung und
> andere Ideen.

Einmal habe ich so einen Unternehmer erlebt.

Der war mein Kunde, noch als Fernmeldetechniker damals richtete ich ihm 
die Telefonanlage ein. Wir unterhielten uns über meine gesamte 
Arbeitsdauer hinweg über etwas Technik. Der Mann war ein 
Tankstellenbetreiber, und sagte mir, er wäre nicht stinkreich, und wolle 
aber für Tankstellen eine automatisierte Nachbestellung basteln. Auch 
mit intelligenter Fahrtroutenplanung für Tankfahrzeuge, und über das 
Telefonnetz. Das war 1986.

Ja, und das war der springende Punkt. Er sagte mir, er würde schon mal 
an die RWTH Aachen fahren (60km von Köln), und sich dort gezielt 
4-er-Kandidaten anschauen. Die wären nicht so abgehoben als andere, und 
man könne da durchaus was machen. Er hätte auch schon einen potentiellen 
Kandidaten. Warum sollte das auch nicht gehen?

Das hatte mich sehr beeindruckt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2478495:

> Ein Kollege von mir hat einen Handwerksbetrieb, bildet Elektriker aus
> und holt aus dem Grund nur Hauptschüler, keine Realschüler und schon gar
> keine Abiturienten, die mit der Großen Klappe!

Das Fernmeldeamt Bonn aquirierte mich 1975 als Azubi. 400 Bewerber, je 
etwa zu einem Drittel Hauptschüler, Realschüler, Abiturienten.

Aus ausgeklügelten Eingangstests filterten sie ganze 10 Leute heraus. 
Wir waren in der Azubi-Gruppe dann zur Hälfte Hauptschüler, und die 
andere Hälfte Realschüler. Von den Abiturienten schaffte es keiner.

Alles andere wäre ja auch schlimm. Bis zum 33. Lebensjahr hatte ich 
selbst nur Hauptschulabschluß, und auch den mit nur 9 Schuljahren 
(1975). Ich war sogar abgrundtief schlecht, hatte den Hauptschulabschluß 
nur mit 4,0. Der Hauptschulabschluß wurde mir zur Weiterbildung auf dem 
zweiten Bildungsweg später fast gar nicht mehr anerkannt. Da mußte ich 
mich schon gegen wehren. Mit etwas Glück wurde dann am Ende sogar noch 
ein Ingenieur daraus.

Wenn man sich in die Dinge hinein findet, einen Sinn sieht, hinein 
steigert, Spaß bekommt, dann wird das auch wieder was. Nach meinem 
schlechten Hauptschulabschluß 1975 mit 4,0 machte ich 1993 die mittlere 
Reife mit 1,3. Die 4,0 liegt wohl am Elternhaus. Kein Spaß an nichts, 
nur Pflicht als Kind. Und keinen Sinn, warum und wieso alles. Man hat ja 
selbst noch keinen Weitblick.

Autor: Michael S. (technicans)
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Stefan Helmert schrieb:
> Wenn keiner bereit ist etwas zu ändern, weil er die kleinen Risiken
> schlimmer empfindet als die großen Chancen, wer braucht da noch
> Fachkräfte?

Ich würde eher sagen: Wer verdient da noch Fachkräfte wenn mit
denen nicht mal menschlich kommuniziert wird? Jeder hat sich mit
seinen vollständigen Unterlagen (ob sinnvoll oder nicht) lückenlos
zu bewerben und wer da nicht mitspielt oder vorzuweisen hat (egal
ob fachlich sonst kompetent oder nicht) der wird eben gemobt,
durch Meidung, also jedes weiteren Kontakts.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Nun ja, es war nie was für mich dabei. Beim Vermittlungsgutschein taten
> alle gar nichts, über das ganze Jahr. Obwohl da doch 2000€ Erfolgsprämie
> drin waren.

Da gibts, glaube ich, erst die volle Kohle wenn du wenigstens ein halbes
Jahr fest angestellt warst. Ist wohl einigen zu riskant weil die wissen 
das die Kunden häufig nur kürzere Arbeitsverhältnisse wollen. Hatte ja 
auch schon solche Fälle, unbefristet, höchstens bis Ende der Probezeit,
wie es dann kam.
Ich hab hier auch so nen DL der die Vermittlung nur auf 
Vermittlungsgutschein machen will. Regio heißt der Laden. Ich filtere
den in der Jobbörse immer gleich aus und muss dafür eine Filtervariable
vergeuden. Die Jobbörse ist ja hier und da geändert und auch 
verschlimmbessert worden, aber eigentlich kaum noch zu ertragen weil man
die DL generell nicht sperren kann. Da scheinen jene geschlafen zu haben
die die Softwarepflege beim Amt machen.

Autor: dieb (Gast)
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Stefan Helmert schrieb:
> Die Negativhaltung existiert auch bei Unternehmern, Personalern etc. Es
> besteht eine unerklärliche Krisenstimmung. Keiner traut sich mehr in
> neue Gebiet. Kaum kommt doch mal was neues, macht es jeder nach ohne das
> Konzept zu verstehen. Die "Kopien" sind dann billiger und anders. Die
> Kunden sind damit unzufrieden, das Original ist aber zu teuer. Der
> Unternehmen will nicht investieren, da zu viel Risiko. Jeder wartet auf
> den anderen, ob er Erfolg hat um danach nachzuziehen. Jeder will
> billiger sein, nicht besser.

Ist wohl typisch deutsch. Bestes Beispiel sind gewisse 
Druckmaschinenbauer.
Die hätten längst neue Felder erschließen können, wo ihre Technologien 
sinvoll zum Einsatz gekommen wären.
Hat bestimmt auch mit der Erziehung zu tun. Die, die in Studienzeiten 
Oberstreber waren sitzen meißt ganz oben. Diese Charaktere klammern sich 
an total überholte Sichtweisen und können natürlich nicht gegen den 
Strom schwimmen, da sie es gewohnt sind Anerkennung von genau gleichen 
Charakteren zu erhalten. Sie definieren sich über "Leistung": Viel Zeit 
auf Arbeit zu verbringen und jederzeit zu betonen ein hartes Studium 
sehr gut bestanden zu haben.

Seit die Wiederaufbaugeneration ausstirbt, in deren Reihen der 
geschäftsführende Ingenieur sein Produkt ganz genau kannte, haben sich 
o.g. Mitarbeiter etabliert.
Selbstbewusste Führungskräfte, die sich im Notfall selber unter die 
Maschine legen um das Problem zu verstehen, sind in vielen Fällen gar 
nicht gewollt.
Bei Meetings mit der höheren Ebene machen sie meißt alles madig und 
anstatt mit einer blumigen, hochgestochenen Sprache in Ärsche zu 
kriechen nennen sie die Probleme beim Namen.

Autor: abcd (Gast)
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Wird das Jammern und Wimmern über die bösen AG auch im nächsten Jahr 
weitergehn?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Michael S. schrieb:

> Da gibts, glaube ich, erst die volle Kohle wenn du wenigstens ein halbes
> Jahr fest angestellt warst. Ist wohl einigen zu riskant weil die wissen
> das die Kunden häufig nur kürzere Arbeitsverhältnisse wollen. Hatte ja
> auch schon solche Fälle, unbefristet, höchstens bis Ende der Probezeit,
> wie es dann kam.

Ja, ich weiß, das ist schwierig. Ich flog mal nach 3 Wochen irgendwo 
raus, dann bekommt der Vermittler auch keinen einzigen Cent. Die 3 
Wochen wurden mir dann noch auf ALG1 zugeschlagen, Verlängerung, und das 
wars dann aber auch.

Daß er die Hälfte des Geldes nach 6 Monaten bekommt, ist ja auch so eine 
abgekartete Sache. Dann ist nämlich auf den Tag genau die Probezeit um.

Mit uns alten Knackern ist es ja sowieso alles andere als einfach.

Im Augenblick gibt es ja in den DLF-Nachrichten die Information, daß 
immer mehr Beschäftigte bei Kündigung direkt in Hartz-IV fallen, nicht 
in ALG1...

> Da scheinen jene geschlafen zu haben
> die die Softwarepflege beim Amt machen.

Bei meiner letzten Einloggung am Wochenende mußte ich mal gleich wieder 
neue Nutzungsbedingungen als akzeptiert anklicken. Das scheint mir aber 
gar nicht mal schlecht. Ich lese die dann auch. Es stehen da vermehrt 
Dinge über unerlaubte Machenschaften von unseriösen Arbeitgebern drinne.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Ich denke ein Problem, was bei den erfolgreichen Menschen besteht auch 
eine gewisse Unzufriedenheit, aber nicht mit der Umwelt, was die 
Kreativität des Ingenieurs fördern würde um die Welt zu verbessern. Es 
ist eher eine Unzufriedenheit mit sich selbst, mit der eigenen Karriere. 
Es gibt das "Wichtige" und das "Unwichtige". In der Schule wurden alle 
Hausaufgaben gemacht, weil es wichtig ist. In der Klausur muss das 
bestmögliche Ergebnis erzielt werden, weil es (Überlebens-) wichtig ist, 
sonst ist man schlecht und geht unter. Wichtig ist auch die richtige 
Meinung zu äußern um anerkannt zu werden. Man darf nicht sagen, was man 
denkt, sondern was der evtl. Vorgesetzte für richtig hält. Bloß nicht 
kritisieren, sonst gibt es Konsequenzen.

Die erfolgreichen "Top-Performer" sind immer geradlinig. Sie wollen zwar 
einen Fortschritt aber eigentlich doch keine Veränderung. Als 
Top-Performer muss man vor allem aufpassen, dass man keine Idee äußert. 
Die Kollegen könnten sich darüber lustig machen und dann ist das Ansehen 
für immer weg.

Ich kann mir das gut vorstellen, wie das bei der Einführung von VoIP 
war. Das Internet als Paketvermitteltes Netz: E-Mails, Webseitenabruf... 
Ein mittelmäßiger Technikbastler hat dann einfach gedacht, wenn wir hier 
eh ein gelbes Ethernet-Kabel haben, dann könnten wir ja mal probieren, 
ob man darüber auch telefonieren kann. Die guten Ingenieure meinten 
sicher: "totaler Quatsch, dafür ist das gar nicht vorgesehen; Das 
Netzwerk ist nicht für Echtzeit geeignet. Das wird nie richtig 
funktionieren. Das bleibt nur eine Spielerei. Das überlastet das Netz. 
Mach lieber was sinnvolles!" -> Später hat der Bastler Skype 
entwickelt...

Autor: Mine Fields (Gast)
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dieb schrieb:
> Ist wohl typisch deutsch. Bestes Beispiel sind gewisse
> Druckmaschinenbauer.
> Die hätten längst neue Felder erschließen können, wo ihre Technologien
> sinvoll zum Einsatz gekommen wären.

Die Frage ist, ob es überhaupt besser ist, wenn eine Firma auf Teufel 
komm raus neue Geschäftsfelder erschließen soll, bei denen es das 
vorhandene Know-How überhaupt nicht effektiv nutzen kann. Da ist ein 
gezieltes Herunterfahren vielleicht manchmal einfach sinnvoller. In den 
vergangenen Jahrzehnten konnte man das zigfach beobachten.

dieb schrieb:
> Selbstbewusste Führungskräfte, die sich im Notfall selber unter die
> Maschine legen um das Problem zu verstehen, sind in vielen Fällen gar
> nicht gewollt.

Das ist ein Problem von managergeführten Unternehmen. Da wird wohl in 
den nächsten Jahrzehnten ein gewaltiger Wandel notwendig sein, ähnlich 
wie man es in der IT-Branche in den letzten 10-15 Jahren beobachten 
konnte und wie man ihn ansatzweise auch schon in der Industrie 
vorfindet:

Da gibt es auf der einen Seite kleine, innovative Unternehmen, die eine 
Idee bis zur Serienreife entwickeln und auf der anderen Seite die 
Großunternehmen, die die guten Ideen aufkaufen und mit ihrer 
bürokratischen Maschine und ihrer Marktmacht die wirtschaftliche 
Verwertung dieser Ideen ermöglicht.

Autor: Marx W. (Gast)
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abcd schrieb:
> Wird das Jammern und Wimmern über die bösen AG auch im nächsten Jahr
>
> weitergehn?

Auch wenn ich nicht viel garantieren kann!
Aber das zu 100%!

Autor: cypresshill (Gast)
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Was machen den die Jammerlappen hier im Forum an Silvester? Mensch Leute 
geht mal raus und machtn bisschen Party :-) Würd einigen hier sicher mal 
nicht schaden.

Autor: Michael S. (technicans)
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Marx W. schrieb:
> Auch wenn ich nicht viel garantieren kann!
> Aber das zu 100%!

Wenn sich das mal nicht noch steigern lässt.

Erwin H. schrieb im Beitrag #2478630:
> Mein Chef sagt...

Fang du mal auch noch so an wie der Anton vor einigen Wochen.
Gott sei Dank scheint er sich verkrümelt zu haben.
Mit seinen dämlichen Sprüchen konnte man das Forum schon tapezieren.

Erwin H. schrieb im Beitrag #2478630:
> wenn man eine Arbeit sucht sollte man sich erstmal
> waschen, rasieren und anständig anziehen damit man wie ein Mensch
> aussieht.

Ja, aber nur wenn man eingeladen wird zu dieser Fleischbeschau.
Das sind meist nur Aktionen um die Leute zu demütigen um
dann psychologisch beim Gehalt leichtes Spiel zu haben.
Ein tolles Video (youtube) war hier kürzlich verlinkt wo
im Gespächszimmer die Vorstellung abgehalten wurde und eine Reihe
Menschenköpfe auf Pfählen zur Einschüchterung ausgestellt waren.
Stellste Fragen im VG die dich interessieren, die dich aber nach
Arbeitgeberauffassung gar nicht zu interessieren haben biste
ganz schnell der Dumme. Psychoterror pur.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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"Was ist der Unterschied zwischen einer Ente?"


Wie wäre es mal mit einer kollektiven Kündigung? Jeder Mitarbeiter 
kündigt einfach so. OK, es gibt eine Kündigungsfrist, aber ersetze mal 
die gesamte Belegschaft in 1 bis 2 Monaten... Plötzlich weiß der Chef 
was ein Mitarbeiter  wert ist.

Autor: Starflight (Gast)
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Stefan Helmert schrieb:
> "Was ist der Unterschied zwischen einer Ente?"
Es gibt keine grünen Enten vom Mars.

Stefan Helmert schrieb:
> Wie wäre es mal mit einer kollektiven Kündigung? Jeder Mitarbeiter
> kündigt einfach so. OK, es gibt eine Kündigungsfrist, aber ersetze mal
> die gesamte Belegschaft in 1 bis 2 Monaten... Plötzlich weiß der Chef
> was ein Mitarbeiter  wert ist.
Da hast du die Rechnung ohne die Egoisten gemacht, Sorry. Es gibt immer 
welche, die sich aus der Masse hervorheben wollen.

Autor: Marx W. (Gast)
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Stefan Helmert schrieb:
> Wie wäre es mal mit einer kollektiven Kündigung? Jeder Mitarbeiter
>
> kündigt einfach so. OK, es gibt eine Kündigungsfrist, aber ersetze mal
>
> die gesamte Belegschaft in 1 bis 2 Monaten... Plötzlich weiß der Chef
>
> was ein Mitarbeiter  wert ist.

Naja, hört sich mehr nach einem Traum an.
Wie gesagt, es gibt immer die egoistisch oder bequem Veranlagten, oder 
die keine großen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben.

Ich glaub aber auch, dass so ein Gedanke bei den Chefchen gar ned so 
große Schweißperlen entstehen läßt.
Also bevor da die Konsequenzen auf so einem Chef zukommen, hat der schon 
die Kurve vor seinen MA gekriegt!
Die Standardausrede "Ich hab keine Leute"  kennt doch jeder, wenn es 
irgendwo klemmt.
So ein Chef ist halt mit Wassern gewaschen von denen haben die normal MA 
noch nie was gehört.

Autor: Michael S. (technicans)
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Stefan Helmert schrieb:
> Plötzlich weiß der Chef
> was ein Mitarbeiter  wert ist.

Ja, nix, denn er muss dann auch nix an Gehälter zahlen.
Das er dann auch nix mehr einnimmt ist ja nicht gesagt.
Hängt von der Art des Geschäfts ab.

Marx W. schrieb:
> So ein Chef ist halt mit Wassern gewaschen von denen haben die normal MA
> noch nie was gehört.

Es heißt: mit ALLEN Wassern gewaschen...

Autor: abcd (Gast)
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@Michael S.:
Jammerst du heute Abend auch hier im Forum rum?

Autor: Michael S. (technicans)
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abcd schrieb:
> Jammerst du heute Abend auch hier im Forum rum?

Klar, mit Knalleffekt.

Autor: abcd (Gast)
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Ach du armer einsamer Tropf. Geh lieber mal mit Freunden weg (falls du 
welche hast).

Autor: Michael S. (technicans)
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Sonst haste keine Sorgen?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Michael S. schrieb:

> Sonst haste keine Sorgen?

Kleine Kinder, kleine Sorgen,
große Kinder, große Sorgen.

Heinz Erhardt (Song zur Traurigkeit):

Youtube-Video "Heinz Erhardt - Immer wenn ich traurig bin..."

Downloadvolumen Info: Es ist nur ein kleiner halbminütiger vierzeiliger 
Vers in schwarz-weiß.

Autor: Dr. Nenä (Gast)
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Mal was zur Entwicklung:

Schlagwörter: SaaS, Cloud Computing, Outsourcing, Oligopole, ....


"Heute gehe alles in Richtung geschlossener Smartphone- und 
Tablet-Plattformen. Dieser Wandel sei mehr als nur der Sieg einer 
anderen Form von Rechnern. Vielmehr erlebten wir derzeit eine 
beispiellose Machtverschiebung: weg von Nutzern und 
Software-Entwicklern, hin zu Herstellern von Betriebssystemen" (Jonathan 
Zittrain, Netztheoretiker)

Quelle: http://heise.de/-1401319

Autor: jobs (Gast)
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heute kam dass hier:
"Unternehmen entdecken Indien und China - Osteuropa verliert an 
Bedeutung"

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/index.cfm?pid...

Autor: Heine (Gast)
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Nein?, kein Fachkräftemangel? ?

Wiso sitze ich denn in einem Verfahrenstechnischen Studiengang? ?

Autor: Marx W. (Gast)
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Heine schrieb:
> Nein?, kein Fachkräftemangel? ?
>
>
>
> Wiso sitze ich denn in einem Verfahrenstechnischen Studiengang? ?

Du hast Fragen?
Differenziere sie aus, und wir im Forum beantworten sie gerne!

Autor: Heine (Gast)
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Eigentlich habe ich hierzu keine Fragen, all die Beiträge des Forums 
verdeutlichen mir, das das mit den "super Berufsaussichten" die uns den 
jungen Menschen seitens der Wirtschaft zugesichert werden, doch 
eigentlich eine große, mediengesteuerte, Luftblase ist.

Durch viele Ings. habe (auch in der Verwandschaft) ich ohnehin den 
Eindruck das man ziemlich schnell aus der Branche gekickt wird.

Beispiel, ich sprach mit einem selbständigen Vertreter für 
Schließzylinder, er erzählte mir, dass all jene die 1991 mit ihm 
zusammen an der Uni Magdeburg ihren Dipl.Ing erhielten, nicht mehr als 
Ingenieure tätig sind..,,(Stand: Mai 2011)

Wenn der Fachkräftemangel so groß ist wie er tatsächlich beschworen 
wird, müssten solche Leute doch wieder reaktivierbar sein, oder irre ich 
mich da....

Ein Film (blieb mir nachhaltig in Erinnerung) den ich sah, zeigte auch 
etwas anderes: "Die Axt" (Originaltitel: "Le Couperet") ..... natürlich 
klar überspitzt, aber die Wahrheit dahinter scheint mir unübersehbar.

Ich darf aber über all dies garnicht nachgrübeln... es ist ein 
Motivationskiller der seines gleichen sucht.

Autor: Mine Fields (Gast)
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Heine schrieb:
> Eigentlich habe ich hierzu keine Fragen, all die Beiträge des Forums
> verdeutlichen mir, das das mit den "super Berufsaussichten" die uns den
> jungen Menschen seitens der Wirtschaft zugesichert werden, doch
> eigentlich eine große, mediengesteuerte, Luftblase ist.

Ein bisschen Medienkompetenz gehört natürlich heutzutage dazu, gerade 
wenn man studiert.

Heine schrieb:
> Wenn der Fachkräftemangel so groß ist wie er tatsächlich beschworen
> wird, müssten solche Leute doch wieder reaktivierbar sein, oder irre ich
> mich da....

Da irrst du dich, es ist tatsächlich schwierig, ältere Leute zu 
reaktivieren. Denn wer von denen würde schon für ein Gehalt unter einem 
Einstiegsgehalt für Absolventen anfangen?

Heine schrieb:
> Ich darf aber über all dies garnicht nachgrübeln... es ist ein
> Motivationskiller der seines gleichen sucht.

Wenn die Jobaussichten das Einzige ist, was dich motiviert, bist du 
eigentlich schon auf verlorenem Posten.

Autor: Marx W. (Gast)
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Heine schrieb:
> Ich darf aber über all dies garnicht nachgrübeln... es ist ein
>
> Motivationskiller der seines gleichen sucht.

Das ist es!
Aber für die Absolventen ist die Lage nicht so schlimm. Solange 
einigermaßen die wirtschaftliche Lage stimmt!
Wer weis was auf ihm zukommt hat schon mal die Möglichkeit sich für den 
Arbeitsmarkt zu optimieren.

Und wegen den Medien:
Vor 30 Jahren gabs kein I-Net, da mußte man halt die Info`s aus Spiegel 
& Co. für Bare Münze nehmen.
Aber heute ist das Vergangenheit!

Autor: Heine (Gast)
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Also werden sie nicht reaktiviert, da sie zu teuer sind, sprich der 
Mangel kann nicht zu groß sein.

Mine Fields schrieb:
> Heine schrieb:
>> Ich darf aber über all dies garnicht nachgrübeln... es ist ein
>> Motivationskiller der seines gleichen sucht.
>
> Wenn die Jobaussichten das Einzige ist, was dich motiviert, bist du
> eigentlich schon auf verlorenem Posten.

Da hast du recht!
Ein Kumpel von mir hat E-Techniik angefangen zu studieren, der primäre 
Grund bei ihm zu dieser Entscheidung waren wohl die Jobaussichten, über 
den  Studienverlauf scheint er nicht sehr optimistisch zu sein.

Ich hab da schon viel mehr nach Interesse abgewogen.

Autor: Werner (Gast)
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Heine schrieb:
> Also werden sie nicht reaktiviert, da sie zu teuer sind, sprich der
> Mangel kann nicht zu groß sein.

Die Gehaltskosten können wohl nicht das Argument sein. Wie kann es sonst 
sein, dass die Ingenieurdienstleister wie Pilze aus dem Boden schießen