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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was bringt ein Mathestudium?


Autor: Patrick O. (sir-patrick)
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Hallo,

ich hab ein paar Menschen getroffen, die es in Betracht ziehen würden 
Mathe zu studieren. Ich find zwar Mathe auch interessant, nur was kann 
man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?

MFG   Patrick

Autor: 3348 (Gast)
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Versicherungsmathematik, Mathelehrer. Das isses dann etwa.

Autor: 3348 (Gast)
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Aeh. Physik ist etwas weniger trocken, und hat die ersten paar Semester 
gemeinsam. Und ist brauchbarer.

Autor: Ich natürlich (Gast)
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kannst auch ein guter Programmierer (z.B. Spiele oder Animationsfilme) 
mit Mathemtikstudium noch werden

Autor: Dipl. Ing. Peter Schwarz (Gast)
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>>Ich find zwar Mathe auch interessant, nur was kann
>>man beruflich damit anfangen, mit dem Studium

nichts

Autor: Michael (Gast)
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Alles von BWL bis Naturwissenschaften. Der Mathematiker hat meistens 
eine Systemübersicht.

Mfg Michael

Autor: Jorge (Gast)
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Falls du später Programmierer werden willst hast du dann ständig Ärger 
mit Leuten, die an deinen (technischen) Fähigkeiten zweifeln.

Autor: 3348 (Gast)
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Das schon, aber mit einem Zweizeiler wirste als Mathematiker schon 
Vorgesetzter mit doppeltem Zahltag. Dann sollen diese Zweifler mal 
abdampfen.

Autor: Hans (Gast)
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Ich studiere nicht Mathe, aber Physik, hatte also wie irgendein 
Vorredner schon geschrieben hat die ersten 3 Semester auch die gleichen 
Vorlesungen wie Mathe Diplom Leute.
Und ich muss sagen, die Vorlesungen sind zwar extremst abstrakt und man 
kann sich anfangs nicht vorstellen was die später einmal bringen 
sollten, aber man wird einfach unglaublich fit in der Birne und die 
Vorgehensweise, die einem bei der Lösung von den mathematischen 
Problemen beigebracht wird, lässt sich durchaus auch in anderen 
Bereichen anwenden.
Mit nem guten mathematischen Grundwissen tut man sich dann auch recht 
leicht, mit anderen Naturwissenschaften oder eben Informatik.

Ein Mathestudium besteht übrigens nicht nur aus trockener abstrakter 
Mathematik, im Hauptstudium besteht durchaus die Möglichkeit sich auf 
praxisorientierte Gebiete (Versicherungsmathematik,Informatik,...) zu 
spezialisieren.

Autor: blubb (Gast)
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Sieht bei mir ebenso wie bei Hans aus. Kann dem Geschriebenen nur 
Beipflichten.

Grüße

Autor: Jorge (Gast)
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>Das schon, aber mit einem Zweizeiler wirste als Mathematiker schon
>Vorgesetzter mit doppeltem Zahltag. Dann sollen diese Zweifler mal
>abdampfen.

Einige von den Matheleuten kenne ich ziemlich lang. Manchen bleibt 
einfach nur dir Rolle als Vorgesetzter, weil sie es als Angestellter 
einfach schwerer haben, deswegen stimmt es mit dem doppelten Gehalt oder 
auch nicht, weil viele arbeitslos sind und zwar lebenslänglich 
arbeitslos und unverschuldet.

Es gibt Leute in der Branche die gerne in eine Versicherung gehen. Ich 
möchte davon abraten. Eine Versicherung ist eine Aussenstelle der JVA 
ohne Wärter. Was muss man da schon können...

Das Vorurteil Mathematiker wären gute Programmierer hält sich 
hartnäckig. Es gibt unter den Mathematikern wahrscheinlich genauso viele 
gute Programmierer wie unter Germanisten. Schließlich traut man ihnen zu 
in einem Fachgebiet orientiert zu sein in dem man sich selbst nichts 
zutraut.
Das Anfangsgehalt mag schon gut sein aber relativ schnell trennt sich 
die Spreu vom Weizen und der Berufsanfänger kann sich evtl nicht in der 
Konkurrenz behaupten. Es gibt dann die Möglichkeit, dass er ausser 
Konkurrenz bestehen bleibt also für DAU arbeitet oder sich selbst 
rausschmeisst oder sich anpasst. Also als Einstieg ist es wegen des 
Vorurteils schon ein Vorteil aber wegen der Ausbildungsmängel u.U. ein 
Krampf ohne Ende.

Allerdings entscheiden sich begabte Naturen für eines dieser 
"einschlägigen Studienrichtungen" (Mathe, Physik, Info, Ingenieur etc.). 
Alle sind sie aber die Gearschten, weil keine Ausbildung für den 
späteren Beruf qualifiziert ausser man ist es sowieso. Also am Gümmi 
lernt man fürs Leben und an der Uni nur für die Profs (Fragenkataloge in 
Prüfungen z.B.) hat man also nix davon, die Arbeit und die Schwierigkeit 
beim Broterwerb bleibt zu 100% an einem selber hängen. Der berufliche 
Erfolg lässt sich nicht prognostizieren. Nur die Profs, die können durch 
die Existenz der Studis schmarotzen.

Ich persönlich bin der Auffassung, das zum erfolgreichen SW-Entwickler 
eine bestimmte Begabung, die vor allem auf "innerer Motivation" beruht 
erforderlich ist, also kaum Praxis und auch egal was man gelernt hat, 
die erforderlichen Fakten kann man sich innerhalb von Stunden bis Wochen 
leicht aneignen oder sogar egal. Ich kann einen Naturwissenschaftler 
durchaus verstehen, dem das Gesitze vor dem Bildschirm einfach zu 
unintelligent ist, der nach anderem strebt.

Es ist für den SW-Entwickler unendlich schwer dauerhaft zu bestehen wenn 
man nur nach Leistung beurteilt werden sollte, eine Diskette kostet nur 
schließlich nur Cents.

Andersherum ist es relativ leicht zu bestehen wenn man nicht nach 
Leistung beurteilt wird sondern nach Abschluss unter Vorurteilen oder 
nur weil man Gönner hat. Beispielsweise irgendwo im öffentlichen Dienst 
oder auch in einem Konzern "ohne einen Effekt" als Experte gehandelt zu 
werden. Es kann aber passieren dass einem diese grinsenden Hautsäcke 
total auf den Keks gehen.

Was mich wesentlich stört ist der Mensch der seinen Lebensraum mit 
Vorurteilen strukturiert und damit Macht über andere ausübt.

Insofern empfinde ich den Tipp mit Mathestudium bei doppeltem 
Einstiegsgehalt als schlecht weil man sich damit dieser Maschinerie 
ausliefert. Ich kenne auch keinen der redlich tickt und zufrieden wäre. 
Also entweder handelt es sich um Hochstapler die gut weggekommen oder um 
Unglückliche die geprellt werden.

Es gibt ja noch die Möglichkeit, das man sich für Mathematik 
interessiert, davon war aber wohl nicht die Rede.

Autor: Andreas S. (galois)
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Hallo Patrick,

Auch wenn 7 Jahre zu spät, so habe ich doch Lust für nachstehende 
Generationen und Sucher Fragen zu klären. Ich bin Mathematiker und habe 
mich aufgrund "Jorge"'s Beitrag angemeldet. Das ist absoluter 
Schwachsinn was der Typ erzählt hat und er hat mit 100%iger Sicherheit 
absolut keine Ahnung von der Mathematik und von der Informatik.

1. Langzeitarbeitslose als Mathematiker gibt es nicht. Und wenn es die 
geben sollte, dann liegt das Problem an ihnen und nicht an der Gattung 
Mathematiker. Es gibt viel zu wenige Mathematiker und der Bedarf ist 
sehr hoch.

2. Mathematiker sind gute Programmierer. Natürlich hängt dass auch immer 
von der jeweiligen Motivation des Mathematikers ab, aber Fakt ist, jeder 
Mathematiker versteht es logisch zu denken und kann programmieren.

Die Anzahl informatikspezifischer Fächer variiert zwar je nach 
Universität, ich habe jedoch Informatik vor dem Mathematikstudium 
studiert und habe erst im Mathematikstudium richtiges algorithmisches 
Denken entwickelt. Meistens lernt man C++, Python oder Java und mit 
Sicherheit Matlab. Es gibt somit ein Programmierfach und vielleicht wird 
Numerik auch mit programmieren vermischt.

Ob ein Informatiker ein besserer Programmierer ist als ein Mathematiker, 
hängt von der Person ab. Der Informatiker lernt natürlich mehr 
Datenstrukturen kennen und weiss mehr über den Computer. Der 
Mathematiker wiederum versteht aber vermutlich besser mit Algorithmen zu 
arbeiten und neue zu entwickeln.

Ich habe viel Programmiererfahrung von Turbo Assembler bis C++ und ich 
empfand eigentlich immer die mathematische Programmierung am 
schwierigsten. Das hängt aber vom Typ ab. Optimierungsprobleme, eine 
Fast Fourier-Transformation oder irgendwelche komplizierten 
Differentialgleichungen zu programmieren finde ich persönlich 
anspruchsvoller als z. B. einen AVL-Tree zu programmieren und den Baum 
zu traversieren. KI-programmieren/Schachcomputer wiederum schwierig 
(aber auch mathematisch!) Aber natürlich ist das sehr individuell.

3. Informatik IST Mathematik. Die theoretische Informatik ist fast 
ausschliesslich Mathematik. Von Turing-Maschinen zur Komplexitätstheorie 
mit ihrem N=NP-Problem. Je tiefer du in der Informatik bist, umso 
wichtiger wird eine mathematische Denkweise. Die Denkweise der 
Informatiker ist generell auch keine völlig andere als die eines 
Mathematikers.

4. Der Quatsch dass man eine "innere Begabung" braucht ist sowieso 
irrelevanter Unsinn, denn ohne Motivation und Lernbereitschaft wirst du 
kein einziges Semester im Mathematikstudium bestehen. Das 
Mathematikstudium hat die höchste Abbrecherquote. Die Informatik kannst 
du dir als fauler Student auch abschminken.

5. Die Mathematik hat sehr viele Richtungen. Du kannst nach den 
Grundfächern viele verschieden Fächer belegen. Wenn du Richtung 
Informatik gehen wirst, dann wirst du wahrscheinlich numerische Fächer 
belegen, Codierungstheorie oder Kryptographie. Kryptographie ist in der 
Theorie auch reine Mathematik und ohne Abstrakte Algebra wirst du nichts 
verstehen, den das ist fast nur reine Algebra.

Ansonsten gibt es meistens auch separate Mathematikstudiengänge wie z. 
B. Finanzmathematik, Versicherungsmathematik oder mathematische Physik. 
Das sind alles Mathematikstudiengänge. Und für alle diese Richtungen 
gibt es genügend Jobs. Du kannst aber auch in der reinen Mathematik 
bleiben oder in die Informatik.

Du wirst sehen, es gibt so viele unterschiedliche Richtungen in der 
Mathematik (Differentialgeometrie, Topologie, Numerik, Algebra, 
Analysis, Algebraische Geometrie, Zahlentheorie, Stochastik, 
Funktionalanalysis und und und) Du wirst innerhalb deines Studiums noch 
mal ein Fachidiot in einem dieser Teilgebiete. Dementsprechend gibt es 
auch sehr viele Anwendungen.

Mathematiker werden auch gerne in "Matheferneren" Gebieten eingesetzt, 
weil sie einfach schon eine sehr abstrakte und logische herangehensweise 
mitbringen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen 
Naturwissenschaften und der Mathematik. Mathematik ist viel abstrakter 
und damit viel genereller und sie kommt auch überall vor. Man lernt eine 
Art zu denken um Probleme zu lösen. Mathematik ist eigentlich nur die 
Sprache der Logik.

Jedoch empfehle ich das Studium nur denen, die auch wirklich ein 
Interesse aufbringen können, den es ist schwierig, frustrierend und viel 
Arbeit. Nichtsdestotrotz empfehle ich es jedem, der sich dafür 
begeistern kann. Man muss schon Interesse aufbringen und auf die Zähne 
beissen, den auch bei uns haben die besten gelitten und viel Zeit 
investiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Patrick O. schrieb:
> nur was kann
> man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?
Das war die Frage!
Andreas S. schrieb:
> Hallo Patrick,
>
> Auch wenn 7 Jahre zu spät,......


A) kommst du 7 Jahre zu spät!
B) kann jeder AG sich in D-land den Matheknomm aus Indien sich holen.
C) das war`s!

Autor: Matthias (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Patrick O. schrieb:
>> nur was kann
>> man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?
> Das war die Frage!
> Andreas S. schrieb:
>> Hallo Patrick,
>>
>> Auch wenn 7 Jahre zu spät,......
>
> A) kommst du 7 Jahre zu spät!

Wenn jemand JETZT auf diesen Thread stößt, hilft ihm die Antwort von 
Andreas aber schon. Dieses Pessimisten-Gerede von Jorge ist ja 
unglaublich. Ich habe zuerst auf die Uhrzeit gesehen, da ich davon 
ausging, dass das betrunkenes Depri-Gesülze ist...

> B) kann jeder AG sich in D-land den Matheknomm aus Indien sich holen.

Ja , können sie. Sie können aber auch den deutschen Absolventen 
anstellen. Bist Du Inder oder Chinese Cha-woma und arbeitest für wenig 
Geld in D?

> C) das war`s!

Autor: NaSuper (Gast)
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Unser Entwicklungsleiter hat Mathe studiert und einen Dr. Nach 14 Jahren 
im Beruf ist er jetzt "Senior Manager" und leitet eine 30 köpfige SW 
Entwicklungsabteilung.
Die Frage ist wer von den Jungs, die hier so gerne auf Mathematiker und 
Physiker herabblicken es auch nur annähernd so weit gebracht hat.

Ein 2. Mathematiker ist nach 5 Jahren hier immerhin schon Gruppenleiter 
für Wartung und Hotline, 8 Personen.

Aber was man studiert ist eigentlich egal, es kommt auf die 
Persönlichkeit an.

Autor: llllllllllllllllllllllllllll (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> B) kann jeder AG sich in D-land den Matheknomm aus Indien sich holen.

genauso wie man sich die Informatiker aus Indien holen kann. Wie 
sinnvoll das ist hat sich aber inzwischen herumgesprochen...


@ Andreas S. : danke für den Beitrag. Bezüglich Informatik sehe ich das 
auch so. Je tiefer man da in Spezialgebiete rein geht (z.B. 
Mustererkennung, Bildverarbeitung), desto mehr stößt man auf Mathematik. 
Ich tue mir da teilweise schwer als Informatiker, die Mathematik immer 
ganz zu verstehen. Aber ich arbeite dran.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Was bringt ein Mathestudium?

In diesem Zusammenhang absolut sehenswert ..

Die Summe meiner einzelnen Teile

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Summe_meiner_einz...

Es geht um einen Jungen Mathemathiker , der irgendwie den Berufseinstieg 
nicht schafft
Soll auf mehr als 80 % der Absolventen zutreffen ..

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ NaSuper (Gast)

>Ein 2. Mathematiker ist nach 5 Jahren hier immerhin schon Gruppenleiter
>für Wartung und Hotline, 8 Personen.

Schön, aber was hat der dann noch mit Mathematik zu tun?

>Aber was man studiert ist eigentlich egal, es kommt auf die
>Persönlichkeit an.

EBEN! Und die ganzen Jahre in der Mathematik waren im schlimmsten Fall 
umsonst, im besten Fall "nur" ein nettes Studium Generale.

Für Führungskräfte braucht man keine tiefstgründigen Fachleute, wenn 
gleich Fachkenntnis auch für Führungskräft nicht ganz falsch ist ;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Paul M. (Gast)

>Einen ähnlichen Thread hatten wir hier schonmal. Mit dem Ergebnis, dass
>ein Mathematiker meist als Lehrer oder als Hartz IV Empfänger endet.

So ein Käse. Naja, dieses Unterforum ist sowieso Schwätzer- und 
loserverseucht.

> Die
>Jobsituation scheint da noch schlechter als bei Ingenieuren zu sein.

Mathematiker arbeiten zum großteil fachübergreifend und angewandt, weil 
nur ein klitzekleiner Teil bei der "echten" Mathematik an der Uni 
bleibt.

Autor: NaSuper (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Schön, aber was hat der dann noch mit Mathematik zu tun?

Nur insofern, dass man durchaus fit im Kopf sein und logisch denken 
können muss.
Was ich jetzt im Beruf mache hat auch nichts mehr mit meiner 
Studienrichtung zu tun, wie bei ca. 80% der Leute die ich kenne.

Paul M. schrieb im Beitrag #4068309:
> Einen ähnlichen Thread hatten wir hier schonmal. Mit dem Ergebnis, dass
> ein Mathematiker meist als Lehrer oder als Hartz IV Empfänger endet. Die
> Jobsituation scheint da noch schlechter als bei Ingenieuren zu sein.

Wenn ich so einen Unfug lese, dann frage ich mich ob hier einer von 
seiner Unfähigkeit sich weiterzuentwickeln auf alle schliesst.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> In diesem Zusammenhang absolut sehenswert ..
>
> Die Summe meiner einzelnen Teile
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Summe_meiner_einz...

Völlig aus dem Kontext, klar eine erfundene Geschichte eines Regisseurs 
hat bei dem Thema Relevanz für dich.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Soll auf mehr als 80 % der Absolventen zutreffen ..

Sagt wer? Du hast nicht zufällig mal Mathe studieren wollen und bist mit 
Pauken und Trompeten durchgerasselt ;-)

Autor: NaSuper (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> So ein Käse. Naja, dieses Unterforum ist sowieso Schwätzer- und
> loserverseucht.

Stimmt, ich bin hier wieder raus.

Autor: Qu (Gast)
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Patrick O. schrieb:
> Ich find zwar Mathe auch interessant, nur was kann
> man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?
Nix lukratives.

Das studiert man wenn man auf Lehramt studiert und dann auch nur die 
Sparversion eben für Lehrer. Ansonsten Finger weg auch wenn die 
Mathematiker blühende Landschaften vorlügen, die Realität sieht anders 
aus.

Autor: Approximator (Gast)
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Qu schrieb:
> Ansonsten Finger weg auch wenn die
> Mathematiker blühende Landschaften vorlügen, die Realität sieht anders
> aus.

Normalerweise müsste jedem Mathematiker eine IGM-Vergütungsstelle 
zustehen, die Leute sind selten und können fast in jeder Ingenieur- und 
Informatikertätigkeit bestens eingesetzt werden. In jeder Wissenschaft 
ist nur soviel Wissenschaft, wie sich Mathe in ihr anwenden lässt.

Autor: not_right (Gast)
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Approximator schrieb:
> Normalerweise müsste jedem Mathematiker eine IGM-Vergütungsstelle
> zustehen, die Leute sind selten und können fast in jeder Ingenieur- und
> Informatikertätigkeit bestens eingesetzt werden. In jeder Wissenschaft
> ist nur soviel Wissenschaft, wie sich Mathe in ihr anwenden lässt.

Selten: war mal früher, heute nicht mehr. Die Absolventenzahlen sind 
weitaus extremer in die Höhe gegangen als bei den Ingenieuren.

Dann: was hat Uni Mathematik (mal damit befasst?) mit praktischer Arbeit 
als Ingenieur oder Informatiker zu tun? sehr wenig. Da fehlt es an 
Praxis. Wenn ein Mathematiker ein entsprechendes Nebenfach inkl. Praxis 
hatte, dann ist es wiederum eher realistisch. Wobei die Mathematik die 
man als Ingenieur oder Informatiker in der Praxis braucht und auch noch 
vieles oben drauf was 90% nicht mehr brauchen, lernt man auch im Ing/Inf 
Studium.

Autor: Lothar S. (loeti)
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> nur was kann man beruflich damit anfangen

Gute Mathematiker sind gesuchte Teammitglieder bei komplexen Problemen, 
jeder Art, mit großen mathematischen Anforderungen.

Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen 
reichlich Arbeit für sie.

Grüße Löti

Autor: lrep (Gast)
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Qu schrieb:
> Finger weg auch wenn die
> Mathematiker blühende Landschaften vorlügen, die Realität sieht anders
> aus.

Du verwechselst Mathematiker mit Politikern.
Letztere sind die notorischen Lügner.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Lothar S. schrieb:
> Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen
> reichlich Arbeit für sie.

Dazu müßten dann aber die Herren und Damen Entscheider im deutschen 
Mangementen wissen wozu sie einen  Matheknom brauchen!

Autor: Bitflüsterer Jäger (Gast)
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3348 schrieb:
> Versicherungsmathematik, Mathelehrer. Das isses dann etwa.
... Taxifahrer, Hartz vier und der Tag gehört dir, um sich mit dem 
Sinologen auf dem Flur vom Arbeitslosenamt zu unterhalten... usw.

Autor: Falk Brunner (falk)
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Naja, nicht jedes Studium ist ein Brot & Butter Studium, was danach 
direkt zum Job führt. Manche Leute studieren um des Inhalts und der 
Bildung willen, ohne direkte ökonomische Verwertbarkeit. Ist im Prinzip 
OK, ABER dann darf man auch nicht rumjammern, dass der schöne Abschluß 
nichts nützt! Und man muss die Frage stellen, für wie viele Studenten 
diese Studienform heutzutage, im Massenunibetrieb, sinnvoll ist. Ach 
früher (tm) gab es nur einen Goethe, Schiller, Einstein und Heisenberg!

Autor: Andi M. (andi6510) Benutzerseite
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Ein Verwandte hat Mathe studiert inkl. Promotion.
Jetzt ist er Geschaeftsfuehrer einer Softwarefirma.

Autor: Michael (Gast)
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Ein Verwandter hat Mathe studiert ohne Promotion.
Jetzt ist er arbeitslos und räumt im Park auf (1 Euro-Job).

Falk Brunner schrieb:
> Brot & Butter Studium

Sag, was soll das bedeuten?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Michael (Gast)

>> Brot & Butter Studium

>Sag, was soll das bedeuten?

Was bodenständiges. Das vielzitierte MINT. Man studiert Maschinenbau und 
arbeitet danach in diesem Bereich. Oder E-Technik, Informatik etc.
Was will Deutschland jedes Jahr mit 20.000 Germanisten? Und ich meine 
Germanisten, nicht Deutschlehrer.
Oder Politologen etc.?

Auch die Abiturientenquote ist seit Jahren unsinnig hoch, viele haben 
gar kein echtes Interesse am Abitur, sie wollen nur den Zettel. Danach 
machen viele ne normale Ausbildung, was nicht wirklich Sinn und Zweck 
des Abiturs ist. Das Ergebniss ist ein Massenabitur, das im Niveau 
sinkt, ebenso wie die Real- und Hauptschule. In Summe nur schönen Titel 
mmit wenig Substanz.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ studi (Gast)

>Gibt es einen seriösen Beleg, dass das Niveau des Abiturs sinkt?

Den gibt es, wenn gleich nicht unbedingt offiziell.

> Ich
>meine, wenn ich vergleiche was die Schüler heutzutage lernen müssen, ist
>das schon heftig im Vergleich zu meinem Abi Anfang der 90er Jahre.

Wirklich? Und was "lernen" sie denn WIRKLICH? Damit meine ich, was 
können sie 1 Jahr nach einer Prüfung noch sinnvoll in Zusammenhänge 
bringen und anwenden?
Oder ist es nicht viel mehr ein "Pressluftlernen", bei dem viel zu viel 
(unsinniger) Stoff für ein Prüfung in die Menschen gepresst wird?

> Und
>wenn man sich mal erkundigt, was die älteren Leute in ihrer Schule
>gelernt haben, so war das Niveau vor 40 oder 50 Jahren erschreckend
>gering.

Kaum. Nur hatten die meisten damals kein Abitur.

> Mehr als Gedichte auswendig grlernt und den Datz des Phytagoras
>angewandt hat man damals wohl nicht.

Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde 
damals noch heute!

Wie ich an anderer Stelle schon bemerkte, würde ich gut und gerne 50% 
meiner damaligen Mitschüler im Abitur als ABM einstufen. Wirkliches 
Interesse hatten sie nicht, aber es war halt irgendwie bequem und Bock 
auf eine Ausbildung hatten sie nicht.

Autor: Teslaspule (Gast)
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Ich bin auch so ein Exemplar, das das Abitur nur um des Studiums willen 
gemacht hat (BW). Natürlich habe ich auch was fürs Leben gelernt und es 
war nicht so, dass mich nichts davon interessiert hat. Aber warum sonst 
hätte ich mir das antun sollen? Der Unterricht in der Oberstufe war mir 
größtenteils zuwider, Deutsch-, Englisch-, Französisch-, Kunst-, 
Geographieunterricht habe ich gehasst. Dabei war ich einer der Wenigen, 
die Mathe, Physik, Geschichte und Gemeinschaftskunde mochte.

Man Fazit: man lernt am Gymnasium zu viel unnützes Zeug, was nach einem 
Jahr längst wieder vergessen ist. Selbstständiges Denken wird gefördert, 
aber zuwenig. Man lehrt zu viel Gedachtes, das eigene Denken kommt zu 
kurz. Zudem ist das alles zu allgemein, das humboldsche Gymnasium ist 
veraltet und passt nicht mehr in die Zeit. Fächer wie technisches 
Zeichnen, Volkswirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, etc. fehlt 
gänzlich. Ich hätte mir ab der 7/8 Klasse  mehr Wahlmöglichkeiten 
gewünscht. Das Fach Deutsch sollte besser Psychologie heißen. Dass das 
Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht 
bestätigen.

Jetzt studiere ich Informatik und bin ganz glücklich.

Autor: Fridolin (Gast)
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seb schrieb im Beitrag #4069802:
> die Meinung des Lehrers
> wiederzugeben und die eigene Meinung zu unterdrücken, gibt es nach wie
> vor.

Das gibts auch im naturwissenschaftlichen Studium zu Genüge.

Autor: pillendreher (Gast)
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Lothar S. schrieb:
> Gute Mathematiker sind gesuchte Teammitglieder bei komplexen Problemen,
> jeder Art, mit großen mathematischen Anforderungen.
>
> Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen
> reichlich Arbeit für sie.

So stehts im Werbeprospekt des Studienganges. Schön aufgesagt. Da haste 
nen Drops.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
> damals noch heute!


Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.

http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abi...

Aber dafür bekommt jeder Abi.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Teslaspule (Gast)

>Ich bin auch so ein Exemplar, das das Abitur nur um des Studiums willen
>gemacht hat (BW).

Da gehörst du zu keiner Minderheit :-(

>hätte ich mir das antun sollen? Der Unterricht in der Oberstufe war mir
>größtenteils zuwider, Deutsch-, Englisch-, Französisch-, Kunst-,
>Geographieunterricht habe ich gehasst.

Wenn man es HASST, läuft da einiges schief. Mir haben auch nicht alle 
Fächer gefallen, aber GEHASST habe ich keins.

> Dabei war ich einer der Wenigen,
>die Mathe, Physik, Geschichte und Gemeinschaftskunde mochte.

Immerhin.

>Man Fazit: man lernt am Gymnasium zu viel unnützes Zeug, was nach einem
>Jahr längst wieder vergessen ist.

Teilweise schon. Aber es ist immer noch breitgefächerte 
ALLGEMEINBILDUNG, keins Spezialisierung. Die kommst selbst im Studium 
erst in den höheren Semestern. Und selbst NACH dem Studium, erfolgt 
meist nochmal eine Spezialisierung.

> Selbstständiges Denken wird gefördert,
>aber zuwenig. Man lehrt zu viel Gedachtes, das eigene Denken kommt zu
>kurz.

Mag sein. Aber "man" strebt ja auch nach maschineller Vergleichbarkeit 
und Bewertbarkeit. Denn ein mathemtisches Ergebnis 1+1=2 ist einfach 
auswertbar und lässt keinen Spielraum für Interpratation seitens des 
(bösen) Lehrers. Bei einem Aufsatz in Deutsch ist das GANz anders. Darum 
ist der Unsinn von Multiple Choice Test schon ins Abitur eigezogen. EIN 
WAHNSINN!!!

>Zudem ist das alles zu allgemein, das humboldsche Gymnasium ist
>veraltet und passt nicht mehr in die Zeit.

Sehe ich nicht so. Im Gegenteil! Die Welt ist komplizierter geworden, 
das alte Ost-West, Schwarz Weiß Denken schon lange nicht mehr 
ausreichend (war es damals auch nicht).

> Fächer wie technisches
>Zeichnen, Volkswirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, etc. fehlt
>gänzlich.

UNSINN!! Ok, ich korrigiere. Zu MEINER Zeit gab es das noch ausreichend. 
Abi 95.

> Ich hätte mir ab der 7/8 Klasse  mehr Wahlmöglichkeiten
>gewünscht. Das Fach Deutsch sollte besser Psychologie heißen.

Warum?

> Dass das
>Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht
>bestätigen.

Dann hat es dort versagt!

>Jetzt studiere ich Informatik und bin ganz glücklich.

Und auf dem besten Weg, ein Fachidiot zu werden?

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Soviele Antworten zum Mathestudium...

Damit konnte man kaum rechnen
;-)

MfG Paul

Autor: Teslaspule (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
>> damals noch heute!
>
> Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.
>
> http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abi...
>
> Aber dafür bekommt jeder Abi.

Ab 5 Punkte gilt Mathematik als bestanden, Verstehen ist aber was 
anderes. Da heute schlecht sein in Mathe cool ist und die Eltern 
notfalls die Kinder durchs Abitur schleifen (siehe Bedarf an Nachhilfe), 
wundert mich das überhaupt nicht. Das Niveau muss dafür nicht sinken.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ seb (Gast)

>> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
>> damals noch heute!

>Fühlt sich da etwa einer der vor 40 Jahren sein Abi gemacht hat auf den
>Schlips getreten?

Kaum. Abi 95. Es ist nur eine erschreckende Unkenntnis und 
Oberflächlichkeit, die hinter solchem Schwachsinn steckt!
Hast DU (und der Poster) eine Ahnung, was die Leute selbst vor 100 
Jahren im Abitur geleistet haben! Stell dir mal die Frage, WER in den 
1920er Jahren die Quantenmechanik aus der Taufe hob und woher die JUNGS 
das Wissen hatten? Duch welchen Bildungsweg? Man nannte es die 
Knabentheorie, weil fast alle Leute, welche zu ihr beitrugen, deutlich 
unter 30 waren! Selbst Leute, die nur 4-5 Jahre "zu jung" waren, waren 
schon "weg vom Fenster", zumindest dahingehend, dass sie nicht als 
Entdecker und Vorreiter in Erscheinung treten konnten. Wen es 
interessiert, hier zwei Buchempfehlungen.

The Strangest Man: The Hidden Life of Paul Dirac, Quantum Genius

http://www.amazon.de/Strangest-Man-Hidden-Quantum-...

J. Robert Oppenheimer: Die Biographie

http://www.amazon.de/J-Robert-Oppenheimer-Die-Biog...

(Kann man auch von mir gebraucht kaufen ;-)

>Ich jedenfalls sehe an meiner Verwandschaft und an meinen
>Nachhilfeschülern, dass heute mehr verlangt wird als zu meiner Schulzeit
>und wesentlich mehr als zu den Schulzeiten meiner Eltern.

Glaub ich nicht. Siehe oben. Es wird nur mehr Unsinn seitens der 
Lehrpläne veranstaltet. Und viel gejammert. Und die Leute sind 
verweichlicht, auch mental. ADHS lässt grüßen. Die meisten Schüler 
jammern, dass natürlich SIE besonders gefordert werden und alle anderen 
vor ihnen es leichter haben. Hab ich mal früh morgens im Bus erlebt, hab 
ne Weile überlegt ob ich was sagen sollte, hab leider die Klappe 
gehalten. War zu früh, halb sieben 8-0

>Die Lehrinhalte in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften,
>Technik, Wirtschaft und Recht sind für eine Industriegesellschaft
>essentiell und waren fruher noch wesentlich schlechter als heute.

Nö. Dort hat man auch niemandem was geschenkt, und nur weil es keine GHz 
CPUs und Internet gab, gab es auch dort VIEL zu lernen. Lochstreifen, 
Digitaltechnik etc. Ausserdem sind die GRUNDLAGEN immer noch die 
gleichen. Mathematik, Integral- und Vektorrechnung, Statisik etc. Da hat 
sich in den letzten 50 Jahren nicht sooo viel getan. OK, es wurden 
elektronsiche Taschenrechner eingeführt, welche bei einigen leuten zu 
Faulheit und damit tendentiell leicht zu Verblödung führten. Aber sonst?
Heute gibt es kaum noch Latein am Gymnasium, in meinen Augen sinnvoll. 
Englisch, Spanisch, Französisch, etc. sind einfach für die allermeisten 
Abiturienten deutlich brauchbarer, die wenigsten werden Medizin 
studieren.

>Auswendiglernen von Schillers Glocke braucht hingegen keiner.

In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

>Zum Glück
>wird das heute nur noch selten verlangt.

LEIDER!!!!

> Aber sinnlose
>Textinterpretationen die das Ziel haben, die Meinung des Lehrers
>wiederzugeben und die eigene Meinung zu unterdrücken, gibt es nach wie
>vor.  s

Jaja, die bösen Lehrer. Aber stimmt schon, sowas ist halt 
INTERPRETATIONSFÄHIG und nicht einfach 1+1. Und da ja im BRD Schulsystem 
auch gern mal die Eltern Anwälte und so einschalten, geht man halt den 
Weg des geringsten Widerstands. Die langfristigen Folgen sind alles 
andere als harmlos! Das Niveau wird verwässert und sinkt permanent.

Autor: Teslaspule (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
>>hätte ich mir das antun sollen? Der Unterricht in der Oberstufe war mir
>>größtenteils zuwider, Deutsch-, Englisch-, Französisch-, Kunst-,
>>Geographieunterricht habe ich gehasst.
>
> Wenn man es HASST, läuft da einiges schief. Mir haben auch nicht alle
> Fächer gefallen, aber GEHASST habe ich keins.

Den Unterricht habe ich gehasst, obwohl er gut war, das Fach selbst 
nicht unbedingt.

Falk Brunner schrieb:
>> Fächer wie technisches
>>Zeichnen, Volkswirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, etc. fehlt
>>gänzlich.
>
> UNSINN!! Ok, ich korrigiere. Zu MEINER Zeit gab es das noch ausreichend.
> Abi 95.

Nunja das variert scheinbar von Schule zu Schule. Wahrscheinlich hätte 
ich in ein technisches Gymnasium besser gepasst.

Falk Brunner schrieb:
>>Zudem ist das alles zu allgemein, das humboldsche Gymnasium ist
>>veraltet und passt nicht mehr in die Zeit.
>
> Sehe ich nicht so. Im Gegenteil! Die Welt ist komplizierter geworden,
> das alte Ost-West, Schwarz Weiß Denken schon lange nicht mehr
> ausreichend (war es damals auch nicht).

Ja aber das Interesse die Welt zu hinterfragen, lernt man leider nicht 
an einer Schule. Manchen Menschen ist es einfach egal. Sieht man gut an 
den Studenten, viele studieren nur um des Erfolges und Geldes wegen, 
eher weniger aus Interesse. Dabei haben fast alle Abitur.

Falk Brunner schrieb:
>> Dass das
>>Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht
>>bestätigen.
>
> Dann hat es dort versagt!

Möglich, aber vielleicht sind viele Jugendliche auch einfach resistent 
dagegen.

Falk Brunner schrieb:
>>Jetzt studiere ich Informatik und bin ganz glücklich.
>
> Und auf dem besten Weg, ein Fachidiot zu werden?

Ist nicht jeder in gewisser Hinsicht ein Fachidiot? Ohne Spezialisierung 
geht heute halt nichts mehr (damals eigentlich auch nicht, siehe 
Jäger/Sammler), zumindest mache ich das was mich interessiert. Mit dem 
Rest kann ich mich in der Freizeit beschäftigen. Das muss genügen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Teslaspule (Gast)

>Nunja das variert scheinbar von Schule zu Schule. Wahrscheinlich hätte
>ich in ein technisches Gymnasium besser gepasst.

Dort war ich. ;-)

>Ja aber das Interesse die Welt zu hinterfragen, lernt man leider nicht
>an einer Schule.

Lehren heißt nicht, ein Faß zu füllen, sondern ein Licht anzuzünden.

Ein Lehrer sollte u.a. Begeisterung wecken. Aber er allein kann es 
nicht. Da muss auch von dem Schülern selbst was kommen. Und das wieder 
hämngt mit deren sozialem Umfeld zusammen.

> Manchen Menschen ist es einfach egal.

Dann sind sie auf auf dem Gymnasium aber falsch.

>Sieht man gut an
>den Studenten, viele studieren nur um des Erfolges und Geldes wegen,
>eher weniger aus Interesse. Dabei haben fast alle Abitur.

Dito.

>>>Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht
>>>bestätigen.
>> Dann hat es dort versagt!

>Möglich, aber vielleicht sind viele Jugendliche auch einfach resistent
>dagegen.

Es ist nicht NUR Aufgabe des Schule, den Menschen weiterzuentwickeln!
Siehe oben!

>Ist nicht jeder in gewisser Hinsicht ein Fachidiot?

NEIN!

> Ohne Spezialisierung
>geht heute halt nichts mehr

EBEN! Du hast es erkannt. Man braucht zwar Spezialisierung, was aber 
NICHT heißt, dass man ausserhalb derer gar keine Interessen und Gedanken 
mehr hat! Auch ein Informatiker kann Geige oder Fußball spielen, sich 
für Photographie oder klassische Musik interessieren etc.

(damals eigentlich auch nicht, siehe
>Jäger/Sammler), zumindest mache ich das was mich interessiert. Mit dem
>Rest kann ich mich in der Freizeit beschäftigen. Das muss genügen.

Darum geht es ja auch.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Falk Brunner schrieb:
> Auch ein Informatiker kann Geige oder Fußball spielen, sich
> für Photographie oder klassische Musik interessieren etc.

Chuck Norris kann das Alles zur gleichen Zeit. Ohne Abitur.

ganz schnell wegrobb

MfG Paul

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Michael schrieb:
> Sag, was soll das bedeuten?

Das gleiche wie B&B Hotel.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Teslaspule schrieb:
> Jäger/Sammler

Falsch!
Nicht Jäger vs. Sammler , sondern Jäger&Sammler muss es heißen!

Autor: Teslaspule (Gast)
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Falk Brunner schrieb:
>>Ich jedenfalls sehe an meiner Verwandschaft und an meinen
>>Nachhilfeschülern, dass heute mehr verlangt wird als zu meiner Schulzeit
>>und wesentlich mehr als zu den Schulzeiten meiner Eltern.
>
> Glaub ich nicht. Siehe oben. Es wird nur mehr Unsinn seitens der
> Lehrpläne veranstaltet. Und viel gejammert. Und die Leute sind
> verweichlicht, auch mental. ADHS lässt grüßen. Die meisten Schüler
> jammern, dass natürlich SIE besonders gefordert werden und alle anderen
> vor ihnen es leichter haben. Hab ich mal früh morgens im Bus erlebt, hab
> ne Weile überlegt ob ich was sagen sollte, hab leider die Klappe
> gehalten. War zu früh, halb sieben 8-0

Meiner Erfahrung nach sind meistens die Lehrer an den schlechten Noten 
Schuld, so jedenfalls aus der Perspektive vieler meiner früheren 
Mitschüler. Anstatt einfach im Unterricht nachzuhaken oder einfach mal 
selbst das Mathebuch in die Hand zu nehmen, wird die Schuld auf die 
Lehrer geschoben. Schließlich soll der Lehrer den Stoff mundgerecht 
verabreichen, so dass die Schüler ja selbst keinen Finger krümmen 
müssen.

Auch gut waren zwei Freunde aus Bayern, die sich mit dem bayrischen 
Abitur brüsteten (eigentlich hatten die Fachabi) und meinten, dass 
Abitur aus BW wäre damit überhaupt nicht vergleichbar. Ja natürlich... . 
Wer sich heutzutage mit dem Abitur brüstet, hat den Schuss wohl nicht 
gehört. Differenzieren? Fehlanzeige! Einer von beiden hat dann noch das 
allgemeine Abitur nachgeschoben, ich war mal kurz beim Lernen dabei. 
Kreuzprodukt und Skalarprodukt waren für ihn unbekannte Begriffe. 
Einfach unfassbar...

Falk Brunner schrieb:
> OK, es wurden
> elektronsiche Taschenrechner eingeführt, welche bei einigen leuten zu
> Faulheit und damit tendentiell leicht zu Verblödung führten. Aber sonst?

Meinst du Kopfrechnen? Haben wir in der Grundschule und in der 
Unterstufe genug geübt, viel wichtiger war, dass die Umstellungsregeln 
gesessen haben. Der Taschenrechner hat das finden des Lösungsweges 
leider nicht abgenommen, was ja die eigentliche Schwierigkeit in Mathe 
ist. Darüberhinaus war im Pflichtteil nichts mit Taschenrechner und wenn 
die Aufgabe mit "Rechnen Sie..." anfing hatte der Taschenrechner auch 
nicht viel Nutzen (ok oft konnte man das Ergebnis kontrollieren).

Falk Brunner schrieb:
> Heute gibt es kaum noch Latein am Gymnasium, in meinen Augen sinnvoll.

Oh Gott sei Dank. In Bayern und BW kann man das wählen. So weit ich 
weiß, ist es aber in manchen Schulen Pflicht. Habe lieber NWT gewählt 
(NaturWissenschaftTechnik), was die richtige Entscheidung war. Hatte 
immer das Gefühl, dass die Nutzen/Kosten nicht aufgeht. Während die 
Lateiner sich die Zähne an den uralten Texten ausbissen und fleißig 
Vokabeln pauken durften, haben wir verschiedene Bereiche der 
Naturwissenschaft kennen gelernt, wie Biochemie (Ernährung), Geologie, 
Physik (Mechanik), Elektrotechnik, Astronomie, Energietechnik und haben 
in der letzten Klasse eine Facharbeit über ein frei gewähltes Thema 
anfertigen müssen. Das war das beste Fach in meiner gesamten Schulzeit.

Falk Brunner schrieb:
>>Auswendiglernen von Schillers Glocke braucht hingegen keiner.
>
> In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

Und tötet das Interesse.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>>>Auswendiglernen von Schillers Glocke braucht hingegen keiner.
>>
>> In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

Teslaspule schrieb:
> Und tötet das Interesse.

Da hilft nur: selbst dichten.

Wer Fremdes sich nicht merken kann,
der fängt oft selbst zu Dichten an.
Denn hat man ein Gedicht von Schiller,
dann fragt am Ende man: "Was will er?"

MfG Paul

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Teslaspule (Gast)

>Meiner Erfahrung nach sind meistens die Lehrer an den schlechten Noten
>Schuld, so jedenfalls aus der Perspektive vieler meiner früheren
>Mitschüler.

HAHAHA! Welche überaschendes Ergebnis!
NEIN, Selbstkritik ist natürlich nicht angesagt!
So eine Aussage ist einfach nur jämmerlich.

> Anstatt einfach im Unterricht nachzuhaken oder einfach mal
>selbst das Mathebuch in die Hand zu nehmen, wird die Schuld auf die
>Lehrer geschoben. Schließlich soll der Lehrer den Stoff mundgerecht
>verabreichen, so dass die Schüler ja selbst keinen Finger krümmen
>müssen.

Das hat noch nie funktioniert.

"Nur selber denken macht geistig fett."

Ausspruch meines Mathelehrers im Abi.

Es ist LERNEN, nicht Infotainment!

>Auch gut waren zwei Freunde aus Bayern, die sich mit dem bayrischen
>Abitur brüsteten (eigentlich hatten die Fachabi) und meinten, dass
>Abitur aus BW wäre damit überhaupt nicht vergleichbar. Ja natürlich... .

Gesülze. Dann sollen sie es mal in der Praxis beweisen.

>Wer sich heutzutage mit dem Abitur brüstet, hat den Schuss wohl nicht
>gehört. Differenzieren? Fehlanzeige!

Bitte? Im Ernst?

> Einer von beiden hat dann noch das
>allgemeine Abitur nachgeschoben, ich war mal kurz beim Lernen dabei.
>Kreuzprodukt und Skalarprodukt waren für ihn unbekannte Begriffe.
>Einfach unfassbar...

Den Inhalt vom Fachabi kenn ich nicht.

>> elektronsiche Taschenrechner eingeführt, welche bei einigen leuten zu
>> Faulheit und damit tendentiell leicht zu Verblödung führten. Aber sonst?

>Meinst du Kopfrechnen?

Kopfrechnen, Überschlag bilden, und last but not least, der gesunde 
Menschenverstand!

> Haben wir in der Grundschule und in der
>Unterstufe genug geübt,

Um es prommt mit Nutzung des Taschenrechner nahezu komplett zu 
vergessen!

> viel wichtiger war, dass die Umstellungsregeln
>gesessen haben. Der Taschenrechner hat das finden des Lösungsweges
>leider nicht abgenommen, was ja die eigentliche Schwierigkeit in Mathe
>ist.

Das IST Mathematik. Zahlen in eine Formel einsetzen und durchrechnen 
kann jeder Depp und auch der Taschenrechner.

>> In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

>Und tötet das Interesse.

Nein. Du sollst ja nicht jeden Monat eins auswendig lernen, aber einmal 
im Jahr ist das schon OK.

Autor: Was hast du gemacht? A.a...bitur (Gast)
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Teslaspule schrieb:
> Selbstständiges Denken wird gefördert,
> aber zuwenig. Man lehrt zu viel Gedachtes, das eigene Denken kommt zu
> kurz.

Vor allem wenn man was gegen den Mainstream schreibt, wie beispielsweise 
gegen den Euro, die Demografielüge wegen der Rente, über 
Ausländerkriminalität, gegen neoliberales Gedankengut usw., dann kann 
man sich bei den meisten Lehrern von seinen Noten verabschieden. Das 
Einzige, was was taugt in der Schule sind die Naturwissenschaften. Die 
können sie nicht verbiegen, den Rest kann man hingegen in die Tonne 
kloppen, sind im Einklang mit der Lügenpresse und INSM.

Autor: Mathematiker (Gast)
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Guten Abend,

heutzutage rentiert sich ein Mathestudium, genau wie viele andere 
MINT-Studiengänge, überhaupt nicht mehr. Als Schulabgänger sollte man 
lieber ein Studium/eine Ausbildung aus folgender Liste ins Auge fassen:
- Lehramt in einem gesuchten Fach in Süddeutschland (Verbeamtung!)
- Medizinstudium bei vorhandener Praxis in der Verwandschaft
- Duale Studiengänge in IGM-Konzernen (OEM) mit Übernahmegarantie
- Pilot bei der Lufthansa
Ich bin mir durchaus bewusst, dass man hierfür Einiges mitbringen muss. 
Aber das ist bei einem MINT-Studium, insbesondere Mathe, auch der Fall, 
allerdings mit mäßiger Rendite.

Leider ist ein MINT-Studium eher ein Glücksspiel, für das man über Jahre 
hinweg finanziell in Vorleistung gehen muss. Nach langem Lernen und 
Studieren stellt man dann psychisch angekratzt und frustriert fest, dass 
man sich den Aufwand auch sparen hätte können. Kollegen, ohne Studium 
sind im selben Alter dann mindestens genauso gut aufgestellt, und haben 
Freude daran, Absolventen zu bevormunden. Noch schlimmer trifft es 
Absolventen in den Geisteswissenschaften, die im Anschluss Taxi fahren 
dürfen.

Der geforderte Akademisierungswahnsinn ist natürlich gut für 
Unternehmen, insbesondere Dienstleister, da sie dadurch an massenhaft 
vorhandene, billige, flexible und leistungsbereite Ressourcen kommen, 
die aufgrund der fehlenden Praxiserfahrung leicht über den Tisch gezogen 
und ausgebeutet werden können. Nicht selten landen MINT-Absolventen dann 
bei irgendwelchen Menschhändlern/Dienstleistern und werden teuer an 
Konzerne verkauft, welche diese Absolventen jedoch davor nicht fest 
einstellen wollten.

Natürlich gibt es auch Absolventen, die den Sprung ins 
IG-Metall-Disneyland schaffen und von Gleitzeit/bezahlten Überstunden, 
Leistungszulagen, Prämien, Boni, Bildungsteilzeit, 
Reisezeit=Arbeitszeit, permanenter Meeting-Kultur, Gewerkschaft, 
Betriebsrat, überzogenen Tarifgehältern, Schulungsorgien, relaxten 
Auslandsaufenthalten u.v.m. profitieren und das Dienstleisterorchester 
dirigieren dürfen. Die meisten dieser Vorzüge sind für Dienstleister 
eher ein rotes Tuch (etwa weil zuviel Bürokratie), so dass ein 
Dienstleisterknecht von der Hochschule dann fassungslos dem wundersamen 
Treiben im Konzern zusehen und am Ende auch noch Konzernbeamte permanent 
schulen muss, während er sich selbst in die Themen nebenbei, d.h. 
ehrenamtlich, einarbeiten durfte. Dass man dort als Mensch 2. Klasse 
behandelt wird, versteht sich von selbst.

Ich habe nichts einzuwenden, wenn wirklich die Besten an traumhafte 
Konzernjobs gelangen. Erfahrungsgemäß (d.h. tatsächlich so erlebt) 
kommen aber eher Lowperformer mit Beziehungen an solche Jobs.

Natürlich kann man auch sagen, man studiere in erster Linie des 
MINT-Faches wegen. Hier muss ich aber einwenden, dass das Fachwissen aus 
solchen Studiengängen auch privat aneigbar ist, da die kompetenten und 
fleißigen Hochschuldozenten auch nur aus Büchern abschreiben und fremde 
Skripte kopieren. Hätte man was Vernünftiges gelernt, hätte man auch 
genügend Freizeit für seine Interessen.

Nach ein paar Jahren versucht man dann als MINTler, in einem Konzern 
unterzukommen, stellt jedoch fest, dass nur Verträge beim internen 
Dienstleister angeboten werden. Einmal Dienstleister, immer 
Dienstleister! Ein Ausweg ist nicht in Sicht!

Ein Mathestudium kann ganze Existenzen zerstören,
meint ein vom Studium enttäuschter Mathematiker

Autor: Gerald M. (gerald_m17)
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Mathematiker schrieb:
> Ein Mathestudium kann ganze Existenzen zerstören,
> meint ein vom Studium enttäuschter Mathematiker

Schule um auf Lehrer. In BW musst du nur ein Semester Pädagogik 
anhängen, dann kannst du in das Ref.

Autor: Gerald M. (gerald_m17)
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Stolzer Wessi schrieb im Beitrag #4071063:
> nicht nur das, dazu kommt das in BW keine Mathematiker mehr als
> Quereinsteiger genommen werden, weil es genügend Lehramtstudenten gibt.

Ein Bekannter von mir hat das zumindest 2013 noch gemacht.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Mathematiker schrieb:
> - Pilot bei der Lufthansa


Oder gleich Co-Pilot bei Germanwings werden. ;-)

Autor: Andreas S. (galois)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Was bringt ein Mathestudium?
>
> In diesem Zusammenhang absolut sehenswert ..
>
> Die Summe meiner einzelnen Teile
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Summe_meiner_einz...
>
> Es geht um einen Jungen Mathemathiker , der irgendwie den Berufseinstieg
> nicht schafft
> Soll auf mehr als 80 % der Absolventen zutreffen ..

So ein absoluter Schrott. Lustig wie alle mir - dem Mathematiker - über 
mein Fachgebiet wiedersprechen. Wer weiss es wohl eher...?

Es sind nicht 80% der Absolventen die keinen Job finden, sondern es sind 
um die 80% der Studenten die das Mathematikstudium abbrechen oder nicht 
schaffen!

Ich sehe schon von 2 Meilen, dass einige hier absolut keinen blassen 
Schimmer über das Mathematikstudium haben. Warum antwortet ihr dann 
überhaupt? Ich frage mich echt, was eure intrinsische Motivation ist?

1. Genau aus diesem Grund habe ich - wie erwähnt - auf diesen Thread 
geantwortet. Damit einem Suchenden faire und authentische Antworten 
geliefert werden und kein geistiger Müll oder irgendwelche Lügen.

2. Gibt es das Lehramtstudium und das Mathematikstudium. Das sind aber 
zwei verschiedene Studiengänge und weit entfernt!! Wer das vermischt, 
zeigt schon seine Unwissenheit. Wenn ich unterrichten möchte, dann 
studiere ich Mathematik am Lehramt, wenn ich aber ein richtiges 
Mathematikstudium absolvieren will, dann gehe ich nicht ans Lehramt.

Am Lehramt kratzt man nur an der Oberfläche der Mathematik, man nimt 
keine komplexen Beweise durch und man hat gerade mal das Grundwissen in 
Analysis, LinAlg und Statistik. (Keine Stochastik, da keine 
Masstheorie/Analysis III!!) Man hat keine abstrakte Algebra, keine 
Funktionalanalysis, keine Differentialgeometrie oder andere 
forschreitende Fächer. Wie ich gehört habe hat man nicht mal Topologie, 
eines der zentralsten Gebiete der Mathematik...

Zum Vergleich, ich habe gesehen dass Lineare Algebra I&II zusammen 8 
Kreditpunkt geben. Im normalen Studium hat Lineare Algebra I alleine 
schon 9-10 Punkt.


Hinzukommt noch eine pädagogische Ausbildung. Jeder Physiker hat ein 
grösseres Mathematik Know-How als ein Mathematiker des Lehramtstudiums. 
Vermutlich auch sonstige Studenten die an einer renommierten technischen 
Universität waren. Was denkt ihr eigentlich?

Ein Mathematiker unterrichtet mit Sicherheit keine 8te Klasse, für was 
hat er dann Mathematik studiert?
Soll er dann mit den Schülern über homologische Algebra diskutieren? 
Soll er mit ihnen über Schemes der algebraischen Topologie reden? Soll 
er ihnen erklären dass der Dualraum aller C^0-Funktionen der Raum der 
signierten Masse ist?

Die wenigsten Mathematiker werden Lehrer. Das denken nur die Leute, die 
keine Ahnung vom Studium haben.

3. Man merkt einigen von euch schon an, dass ihr nie in einem grossen 
Team mitgearbeitet habt. Ein Mathematiker kann man also so leicht von 
Indien holen? Einen Informatiker vermutlich noch viel besser und mit 
grosser Wahrscheinlichkeit so ziemlich JEDEN andere Beruf auch. Es gibt 
mit Sicherheit in Indien mehr Serviceangestellte, Automechaniker oder 
Elektriker als Mathematiker.

Trotzdem passiert es nicht. Auch in Indien sind nicht alle 
Spitzenabsolventen oder in Mathe gut und die Inder können auch nicht 
schneller oder besser arbeiten. Ausserdem möchten 95% der Akademiker in 
Indien nicht über längere Zeit in Europe arbeiten. Die haben auch 
Familie und Freunde, und es ist eine völlig andere Kultur. Wollt ihr für 
einen guten Lohn nun 10 Jahre nach Indien? Ich glaube die meisten würden 
sich das auch 2 mal überlegen, vorallem solche die noch Familie haben.

Mann kann nicht alles outsourcen. Darum kann auch die Informatik nicht 
outgesourcet werden. Was ist wenn ein sofortiges Meeting stattfinden 
muss, dass ist bei der Distanz und einer Zeitverschiebung von 5 Stunden 
schon mal problematisch. Und auf die 99 anderen Probleme werde ich jetzt 
nicht eingehen, da es idiotisch ist.

4. Ein Mathematiker hat gute Job-Chancen. Ein Mathematiker versteht die 
Mathematik hinter der Informatik, Physik, Chemie, Ökonomie und vielen 
anderen Bereichen. Es gibt extrem wenig Mathematikabsolventen, warum zur 
Hölle soll er keinen Job finden? Ausserdem kann jeder Mathematiker 
programmieren.

Hier: 
http://www.rp-online.de/leben/beruf/zehn-studienfa...

Es steht:
Zehn Studienfächer mit besten Jobaussichten
Mathematik: Bisher schafften nur rund 25 Prozent aller Studienanfänger 
das Studium. Durch den Bachelor könnte die Quote bis rund 40 Prozent 
steigen. Zwar wird es mehr Berufsanfänger geben als Mathematiker, die in 
Rente gehen. Doch die Aussichten sind dennoch gut.
Fazit: Gute Analytiker finden in vielen Branchen Jobangebote.

Und zu guter Letzt, die harten Fakten: 
http://www.all-acad.com/Jobs/Mathematics_Statistics/

: Bearbeitet durch User
Autor: gebrauchs_mathematiker (Gast)
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> So ein absoluter Schrott. Lustig wie alle mir - dem Mathematiker - über
> mein Fachgebiet wiedersprechen. Wer weiss es wohl eher...?

http://www.br.de/mediathek/video/12-rechtschreibst...
http://www.br.de/mediathek/video/10-zeichensetzung-100.html

PS  Es schadet nicht, die Rechtschreibprüfung im Browser zu aktivieren!

Autor: Dipl.- Gott (hipot)
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Thomas1 schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
>> damals noch heute!
>
> Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.
>
> http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abi...
>
> Aber dafür bekommt jeder Abi.

Tja, zu DDR-Zeiten hätte es das nicht gegeben. :-P

Autor: Sneim (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> 4. Ein Mathematiker hat gute Job-Chancen. Ein Mathematiker versteht die
> Mathematik hinter der Informatik, Physik, Chemie, Ökonomie und vielen
> anderen Bereichen. Es gibt extrem wenig Mathematikabsolventen, warum zur
> Hölle soll er keinen Job finden? Ausserdem kann jeder Mathematiker
> programmieren.

Sehe ich ja gerade in meinem Bekanntenkreis das das eben nicht so ist...

Programmieren ist doch kein Alleinstellungsmerkmal eines Mathematikers 
mehr. Das kann heute jeder und es ist eine Grundvorraussetzung für die 
meisten Jobs im technischen Bereich.

Das was den Mathematiker vom Ingenieur unterscheidet ist das der 
Ingenieur vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann. Er kann Schaltungen 
entwickeln, Aufbauen, Simulieren, Messen, dokumentieren und hat einen 
Überblick über das gesamte Gefüge der Technik.

Das was man hingegen in einem Mathematikstudium ist zwar von einer 
philosophischen Seite her sehr sinnvoll, braucht aber danach wirklich 
niemand mehr. Das ist wieder das Elfenbeinturmdenken das hier zu Tage 
kommt. "Wir sind so speziell wir Mathematiker, man braucht uns einfach." 
So oder so ähnlich sind mir auch meine Mathematikprofs rübergekommen. 
Vollkommen praxisfremd und anwendungslos ...

Autor: Olaf (Gast)
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> Das was den Mathematiker vom Ingenieur unterscheidet ist das der
> Ingenieur vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann. Er kann Schaltungen
> entwickeln, Aufbauen, Simulieren, Messen, dokumentieren und hat einen
> Überblick über das gesamte Gefüge der Technik.

Ich schaetze mal das koennen vielleich 1-5% der Ingenieure direkt nach 
dem Studium. Es ist eher so das die meisten mit dem Studium die 
Vorrausetzungen mitbringen um es danach in den ersten 3-5Jahren zu 
lernen wenn sie es wollen und in einem Umfeld arbeiten wo das moeglich 
ist.

Olaf

Autor: Ingenieur (Gast)
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Sneim schrieb:
> Das was man hingegen in einem Mathematikstudium ist zwar von einer
> philosophischen Seite her sehr sinnvoll, braucht aber danach wirklich
> niemand mehr. Das ist wieder das Elfenbeinturmdenken das hier zu Tage
> kommt. "Wir sind so speziell wir Mathematiker, man braucht uns einfach."
> So oder so ähnlich sind mir auch meine Mathematikprofs rübergekommen.
> Vollkommen praxisfremd und anwendungslos ...

volle Zustimmung. Mit der Argumentation könnte man auch sagen, man 
sollte idealerweise Philosophie studieren, weil dieser Wissenschaft im 
Prinzip alles Denken entspringt, somit auch das Denken was hinter 
technisch-naturwissenschaftlichem Denken steckt.

Mathe an der Uni ist ziemlich abstrakt, weitaus abstrakter als in einem 
Uni Ingenieurstudium. Mit Anwendung hat das rein gar nichts zu tun. 
Ausserdem gibt es genügend Ingenieurjobs, bzw. sogar die MEhrheit, wo 
man selbst FH Mathematik ausm Bachelor schon mehr als ausreichend ist. 
Je nach Gebiet kann es sogar sein, dass der Ingenieur fitter in einem 
bestimmten mathematischen Thema ist als der Mathematiker, zumindest in 
Bezug auf die Anwendung, eben einfach weil der Mathematiker die 
zugehörige Anwendung meist gar nicht lernt.

Autor: Gonzo (Gast)
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Mathematiker schrieb:
> Ein Mathestudium kann ganze Existenzen zerstören,
> meint ein vom Studium enttäuschter Mathematiker

Vielen Dank für diesen Beitrag, weil er ohne Umschweife die Realität 
widerspiegelt. So ist es eben, wir können es nicht ändern, und daher 
sollten wir unsere Schlüsse daraus ziehen und entsprechend handeln.

Wer Mathematik (nicht auf Lehramt) studiert und damit später Geld 
verdienen will, ist entweder ein Idiot oder extrem naiv.

Ich habe übrigens als Ingenieur den Sprung ins IGM-Disneyland geschafft, 
aber nur mit viel Glück; ich kenne genügend Leute, die seit Jahren beim 
schlecht bezahlenden Dienstleister oder KMU festhängen.

Autor: genervt (Gast)
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Ingenieur schrieb:

> Ausserdem gibt es genügend Ingenieurjobs, bzw. sogar die MEhrheit, wo
> man selbst FH Mathematik ausm Bachelor schon mehr als ausreichend ist.
> Je nach Gebiet kann es sogar sein, dass der Ingenieur fitter in einem
> bestimmten mathematischen Thema ist als der Mathematiker, zumindest in
> Bezug auf die Anwendung, eben einfach weil der Mathematiker die
> zugehörige Anwendung meist gar nicht lernt.

Was ist denn an FH Mathematik sonst so unzulänglich du 
Pimmelfeinschmecker?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Mathematiker schrieb:
> Natürlich gibt es auch Absolventen, die den Sprung ins
> IG-Metall-Disneyland schaffen und von Gleitzeit/bezahlten Überstunden,
> Leistungszulagen, Prämien, Boni, Bildungsteilzeit,
> Reisezeit=Arbeitszeit, permanenter Meeting-Kultur, Gewerkschaft,
> Betriebsrat, überzogenen Tarifgehältern, Schulungsorgien, relaxten
> Auslandsaufenthalten u.v.m. profitieren und das Dienstleisterorchester
> dirigieren dürfen.

ich finde es krass, dass viele die den Sprung geschafft haben, noch 
nicht mal zu schätzen wissen. Ich selbst war auch mehrere Jahre bei 
einem Dienstleister, bis ich von einem IG Metall Betrieb übernommen 
wurde. Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere 
Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und 
schimpfen ständig, aufs Management, auf den Chef, über ihr Gehalt, 
darüber dass manchmal 3-4 Überstunden pro Woche (35h Woche!!!) anfallen 
und man sich auch noch mit ü50 tatsächlich in neue Bereiche einarbeiten 
muss (Schulung zahlt natürlich die Firma).

Autor: genervt (Gast)
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Dipl.- Gott schrieb:
> Thomas1 schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
> damals noch heute!
>
> Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.
> http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abi...
> Aber dafür bekommt jeder Abi.
>
> Tja, zu DDR-Zeiten hätte es das nicht gegeben. :-P

Ja ja ihr Ossis. Früher war alles besser. Darum habt ihr auch alle in 
den Westen rübergemacht.

Autor: Andreas S. (galois)
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Sneim schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> 4. Ein Mathematiker hat gute Job-Chancen. Ein Mathematiker versteht die
>> Mathematik hinter der Informatik, Physik, Chemie, Ökonomie und vielen
>> anderen Bereichen. Es gibt extrem wenig Mathematikabsolventen, warum zur
>> Hölle soll er keinen Job finden? Ausserdem kann jeder Mathematiker
>> programmieren.
>
> Sehe ich ja gerade in meinem Bekanntenkreis das das eben nicht so ist...
>
> Programmieren ist doch kein Alleinstellungsmerkmal eines Mathematikers
> mehr. Das kann heute jeder und es ist eine Grundvorraussetzung für die
> meisten Jobs im technischen Bereich.
>
> Das was den Mathematiker vom Ingenieur unterscheidet ist das der
> Ingenieur vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann. Er kann Schaltungen
> entwickeln, Aufbauen, Simulieren, Messen, dokumentieren und hat einen
> Überblick über das gesamte Gefüge der Technik.
>
> Das was man hingegen in einem Mathematikstudium ist zwar von einer
> philosophischen Seite her sehr sinnvoll, braucht aber danach wirklich
> niemand mehr. Das ist wieder das Elfenbeinturmdenken das hier zu Tage
> kommt. "Wir sind so speziell wir Mathematiker, man braucht uns einfach."
> So oder so ähnlich sind mir auch meine Mathematikprofs rübergekommen.
> Vollkommen praxisfremd und anwendungslos ...

Völliger Quatsch.

1. Spezialisieren sich viele im Master auf Finanz- oder 
Versicherungsmathematik. Reine Stochastik ist Masstheorie, dass 
beherrschen in der Regel nur die Mathematiker. Stochastik ist ein 
Pflichtgebiet des Mathematikers.

Du hast dich kein bisschen mit Finanz- und Versicherungsmathematik 
auseinandergesetzt.

2. Jeder kann programmieren? Ist das ein Witz? Kannst du den überhaupt 
programmieren? Jeder kann auch Schach spielen.

Vielleicht kann jeder ein "Hello World"-Programmieren, aber wenn eine 
numerische Lösung oder eine Optimierung für ein komplexes System 
entwickelt werden muss, dann kann dass eben nicht jeder. Was für eine 
absolut doofe Aussage. Man merkt dass du nicht vom Fach bist. Wenn man 
nicht gerade Assemblersprachen oder funktionale Programmierung betreibt, 
so liegt die Schwierigkeit nicht in der Programmiersprache, sondern in 
der Umsetzung des Projekts.

Wie soll ein laie eine partielle Differentialgleichung oder z. B. ein 
Arnoldi oder ein Laczos-Verfahren programmieren? Such dir diese 
Algorithmen raus und versuche sie zu programmieren...

Genauso wenig kann jeder einen Schach-Computer programmieren oder ein 
Random Forest Klassifikationsverfahren der kein (Neuro)Informatikstudium 
absolviert hat.

3. Ein Mathematiker bringt vorallem logisches und lösungsorientiertes 
Denken mit. Das braucht man so ziemlich überall. Gehe doch einfach mal 
auf Mathjobs und andere Seiten und überzeuge dich selber anstatt vom 
Mathematikstudium zu reden, obwohl du es nicht studiert hast.

Der Sinn der Abstraktion (und in der Mathematik geht es nur um 
Abstraktion), ist die breite Anwendung. Die mathematischen Konzepte 
finden in JEDER Naturwissenschaft Anwendung. Informier dich doch mal wo 
man überall Stochastik braucht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Ingenieur (Gast)

>wurde. Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere
>Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und
>schimpfen ständig,

Naja, rein psychologisch gesehen ist das normal, Probleme sind immer 
relativ und der Mensch vergißt schnell, wie gut es einem geht, wenn er 
es denn JE wirklich vor Augen hatte. Ein Millionär ist ein armes Schwein 
im Milliardärsklub ;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ genervt (Gast)

>> Tja, zu DDR-Zeiten hätte es das nicht gegeben. :-P

>Ja ja ihr Ossis. Früher war alles besser. Darum habt ihr auch alle in
>den Westen rübergemacht.

Alles ganz sicher nicht, aber viele. Tja, das war eines der vielen 
Paradoxons. Die Ausbildung in der DDR war schon sehr gut, aber was dann 
die SED-gelenkte Wirtschaft draus gemacht hat, war in Summe eher mau.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Ingenieur schrieb:
> Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere
> Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und
> schimpfen ständig, aufs Management, auf den Chef, über ihr Gehalt,
> darüber dass manchmal 3-4 Überstunden pro Woche (35h Woche!!!) anfallen
> und man sich auch noch mit ü50 tatsächlich in neue Bereiche einarbeiten
> muss (Schulung zahlt natürlich die Firma).

Ach, die leben halt noch Geistig in den 80`er.
Da hilft nur eins:
Arbeitslos mit 55 Jahren.
Dann bekommen die ihren ersten "Realitätsschock"!

Autor: ztrzjhkhjkljljkljk (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Der Sinn der Abstraktion (und in der Mathematik geht es nur um
> Abstraktion), ist die breite Anwendung. Die mathematischen Konzepte
> finden in JEDER Naturwissenschaft Anwendung. Informier dich doch mal wo
> man überall Stochastik braucht.

kann ich zustimmen.
Gibt einige Technikbereiche wo auch Mathematiker eingestellt werden da 
die Techniker bei der Tiefe der Mathematik anstehen. Gerade erst 
letztens eine Jobausschreibung gesehen, wo für Spracherkennung Software 
entwickelt wird.
Es wurden vor allem auch Mathematiker angesprochen.

Programmieren in der relevanten Sprache kann man denen schon beibringen 
(wenn sie es nicht ohnehin schon können). Bzw. reicht es ja wenn sie 
Prototypen in Matlab schreiben, das ganze nach C++ übersetzen kann 
jemand anderer auch machen.

Autor: Thomas1 (Gast)
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Mathematiker können sich um Verschlüsselung kümmern. Das ist genau das 
richtige.

https://www.datenschutzzentrum.de/selbstdatenschut...

http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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ztrzjhkhjkljljkljk schrieb:
> Gerade erst
> letztens eine Jobausschreibung gesehen, wo für Spracherkennung Software
> entwickelt wird.

Spracherkennung? Kannst Du zum Test mal Deinen Nutzernamen 
buchstabieren?

;-)

MfG Paul

Autor: Mathematiker (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere
>> Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und
>> schimpfen ständig, aufs Management, auf den Chef, über ihr Gehalt,
>> darüber dass manchmal 3-4 Überstunden pro Woche (35h Woche!!!) anfallen
>> und man sich auch noch mit ü50 tatsächlich in neue Bereiche einarbeiten
>> muss (Schulung zahlt natürlich die Firma).
>
> Ach, die leben halt noch Geistig in den 80`er.
> Da hilft nur eins:
> Arbeitslos mit 55 Jahren.
> Dann bekommen die ihren ersten "Realitätsschock"!

Mit 55 Jahren werden solche IGM-Ingenieure schon in den "wohlverdienten" 
Vorruhestand, womöglich mit fetter Abfindung, geschickt (bzw. entsorgt). 
Den Ingenieuren in den IGM-Paradiesen kann man scheinbar auch nichts 
recht machen. Viele merken erst, wie schön es ihnen ging, nachdem sie 
sich der Realität in der freien Wirtschaft stellen mussten und zum 
Dienstleisterknecht degradiert wurden.

Irgendwann in den nächsten Jahrzehnten kommt jedoch der Zeitpunkt, ab 
dem sich dieses Paradies nicht mehr aufrecht erhalten lässt. Daran wird 
jetzt schon gearbeitet, indem immer mehr Arbeit ins (billige) Ausland 
oder zu Dienstleistern ausgelagert wird und natürlich dadurch, dass 
Deutschland immer bunter wird. Nicht umsonst wird Pegida bekämpft, wo 
wir doch ein "freies" Land mit "freier" Meinungsäußerung sind. Und 
schließlich müssen auch nicht die Konzerne für die misslungene 
Einwanderungspolitik aufkommen, sondern wie so oft die Steuerzahler.

Fairerweise muss man auch sagen, dass viele IGM-Konzerne nicht lange 
fackeln und sich ihrer Mitarbeiter recht schnell entledigen. Schließlich 
gibt es genügend Ressourcen, die gerne Konzernstaub auflecken würden. 
Auch ist die Bürokratie, der man sich auch als Dienstleisterjünger im 
Konzern dann stellen muss, nicht jedem zu empfehlen. Hinzu kommt, dass 
man als Industriebeamter, wenn man Pech hat, in der ganzen Welt zu Hause 
ist.

@Andreas S.
Ich nehme an, Du studierst noch Mathe. Ich habe Wirtschaftsmathe 
studiert, bin also mit 50% Mathe beglückt worden. Einen der wenigen 
Vorteile dieses Studiums ist wohl, dass man etwas lernt, was für immer 
Bestand hat und nicht schon nach 10 Jahren veraltert ist. Mathe mag ja 
ein ganz schönes Fach sein (wirklich!), aber mittlerweile bin ich der 
Meinung, dass man es auch privat betreiben kann und nicht 5 Jahre seines 
Lebens darin investieren sollte, außer man möchte Mathelehrer oder 
unbedingt Hochschulbeamter werden. Das sind nämlich leider die wenigen 
Berufsfelder, für die das Fach noch heute einen sicheren Mehrwert 
bietet.

Viele Berufsfelder für Mathematiker kann man problemlos mit DEUTLICH 
weniger Aufwand erreichen. Mathematiker laden oft in irgendwelchen 
IT-Klitschen, wo man auch als Fachinformatiker anfangen hätte können. 
Versicherungen verlangen ein aufwändiges Aktuariat, sitzen zumeist in 
Großstädten (teuer) und wollen i.d.R. auch keine Berufsanfänger. In 
Beratungshäusern kann sich der Low-Performer von der BWL-FH auch 
verheizen lassen. Also wozu dann der Aufwand? Um etwas zu lernen 
(logisches Denkvermögen, etc.), das man für das Studium ohnehin schon 
mitbringen muss, um es zu schaffen?

Im Folgenden einmal eine Kosten-Nutzen-Analyse des Mathestudiums aus 
meiner Sicht:

Aufwand/Kosten:
- 5 Jahre Studium Wirtschaftsmathe
- Schwere Matheklausuren mit hohen Durchfallquoten
- Aufwändige Übungsaufgaben am Wochenende
- Schinderei bis teilweise in die Nacht
- Aufwändiger Stoff, der nur durch ständiges Üben verinnerlicht werden 
kann
- Nebenfach BWL zusammen mit BWL-Diplomstudiengang
- Studiengebühren
- Kosten für Miete
- Verdienstausfälle
- Mehrere Praktika ohne Unterstützung durch Hochschule
- Keine vollständige Anrechnung der Studienzeit für die Rente
- An private Dinge (darunter auch Suche nach Frau) war leider während 
des Studiums kaum zu denken

Ergebnis:
- Ein WiMa-Diplom mit Schnitt 1,3
- Rechtfertigungszwang bei Vorstellungsgesprächen: In manchen 
IGM-Konzernen wird man schon bei der Begrüßung als "Theoretiker" 
beschimpft
- Bewerbungen bei Konzernen werden ohne Beziehungen und/oder ohne 
spezielle Berufskenntnisses i.d.R. abgelehnt oder man bekommt ein mieses 
Angebot vom internen Konzerndienstleister
- Ein Job beim IT-Dienstleister mit unbezahlten Überstunden, 
Vertrauensarbeitszeit, bestenfalls durchschnittlichem Gehalt, Reisen 
außerhalb der Arbeitszeit, etc.
- Bei Konzerneinsätzen wird man als Mensch zweiter Klasse behandelt

Insgesamt kann man sagen, dass viele MINT-Studiengänge (insbesondere 
Mathe), einfach ein irrationales Unterfangen sind. Der Aufwand könnte 
kaum größer sein und der wahrscheinliche Job beim Dienstleister ist die 
pure Enttäuschung. So einen Job bekommt man bei gleicher Bezahlung auch 
mit einfacher Ausbildung!

Ich warne jeden eindringlich davor, unüberlegt ein MINT-Studium zu 
beginnen und kann eher folgende Ausbildungen empfehlen:

* Lehramt Gymnasium in Süddeutschland mit Verbeamtung
* Medizinstudium bei vorhandener Praxis in der Verwandschaft
* Duale Studiengänge in IGM-Konzernen (OEM) mit Übernahmegarantie
* Pilot bei der Lufthansa, sofern die Psyche stimmt :-)
* (EU-)Politiker

Autor: Gerald M. (gerald_m17)
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Ich habe noch einmal nachgefragt. Der Mathematiker den ich kenne hat ein 
Semester rangehängt und noch ein paar Pädagogik Vorlesungen und etwas 
Informatik gehört, damit er auf seine 30SWS kam.
Anfang 2013 ging er ins Ref und ist seit Sommer 2014 verbeamtet.
Ein Mathematiker den ich kenne promoviert jetzt, 2 sind in die 
Wirtschaft. Davon einer bei einer Bank (da wurde etwas bei den 
Überweisungen umgestellt, ziemliche low-level frickelei und viel mit 
Algorithmen) und einer bei einer Versicherung.
Witzigerweise promoviert bei mir in der Physik einer, der eigentlich 
Lehramt (Physik + Käthe) studiert hat, aber nun doch in die Wirtschaft 
möchte.

Man sieht, die Mobilität auch nach dem Studium ist hoch. Arbeitslose 
Mathematiker kenne ich übrigens nicht.

Autor: Franz Eder (Gast)
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Beim Mathematikstudium kann man vortrefflich an der Wirtschaft 
vorbeistudieren.
Einfach irgendwelche total abgehobenen theore
Und nein sicher kann NICHT jeder Matheabsolvent programmieren...

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Mathematiker schrieb:
> * Lehramt Gymnasium in Süddeutschland mit Verbeamtung
> * Medizinstudium bei vorhandener Praxis in der Verwandschaft
> * Duale Studiengänge in IGM-Konzernen (OEM) mit Übernahmegarantie
> * Pilot bei der Lufthansa, sofern die Psyche stimmt :-)
> * (EU-)Politiker

100% Richtig!

Was noch geht, ist ein Bac.-Studium Verwaltung beim Staat in Informatik, 
mit anschließenden Masterstudium (sowas geht als Quasi-Beamter im ÖD 
beim Land am besten) an einer FH wahlweise Inf, besser Wirtschafts-inf.!

Autor: Mathematiker (Gast)
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Die Geschlechtsverteilung der 18- bis 29-jährigen spricht klar für die 
Frauen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b...

Im höheren Alter dreht sich das Verhältnis dann um, da viele Männer sich 
beim Dienstleister kaputt gearbeitet haben und Madame dank Frauenquote 
oft verbeamtet wird oder Hausfräulein spielt. Mit 50-60 hat Mann dann 
aber kein Interesse mehr.

Ein Teil der männlichen Artgenossen ist also dazu verdammt, keine Frau 
zu bekommen. Frauen, auch wenn sie noch so hässlich und unausstehlich 
sind, können darauf bauen, nicht alleine bleiben zu müssen. Besonders 
bitter ist es natürlich für einen MINTler, wenn er nach dem Studium mit 
leeren Händen dasteht (mieser Job und keine Frau). Frauen stehen eben 
nicht auf Bildung! Wenn doch, so hoffen diese einen akademischen 
Zahlonkel abzubekommen.

Zum Mathestudium:
Natürlich bekommen Mathematiker irgendeinen Job, wenn wirklich fahren 
sie eben Taxi. Sicher ist, dass sich der Aufwand für dieses Studium oft 
in keinster Weise lohnt. Auf die Hochschulwerbungen braucht man nicht 
gehen: Die stammen noch aus der guten alten Zeit und dienen in erster 
Linie nur den Mathefakultäten selbst.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Mathematiker schrieb:
> Die stammen noch aus der guten alten Zeit
Die Sprüche oder die Flyer?
> und dienen in erster
> Linie nur den Mathefakultäten selbst.

Wie anders auch nicht zu erwarten ist.
Das einzig Gute das man tut, ist dass was man für sich selbst tut!

Autor: Andreas S. (galois)
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Mathematiker schrieb:
>
>
>
> @Andreas S.
> Ich nehme an, Du studierst noch Mathe. Ich habe Wirtschaftsmathe
> studiert, bin also mit 50% Mathe beglückt worden. Einen der wenigen
> Vorteile dieses Studiums ist wohl, dass man etwas lernt, was für immer
> Bestand hat und nicht schon nach 10 Jahren veraltert ist. Mathe mag ja
> ein ganz schönes Fach sein (wirklich!), aber mittlerweile bin ich der
> Meinung, dass man es auch privat betreiben kann und nicht 5 Jahre seines
> Lebens darin investieren sollte, außer man möchte Mathelehrer oder
> unbedingt Hochschulbeamter werden. Das sind nämlich leider die wenigen
> Berufsfelder, für die das Fach noch heute einen sicheren Mehrwert
> bietet.

Ich bin fertig, habe aber nicht promoviert. Ich kann natürlich nicht für 
das Wirtschaftsmathematikstudium sprechen, obwohl man da mit Sicherheit 
einen Job findet. Aber in der Schweiz ist ein 
Wirtschaftsmathematikstudium an einer Fachhochschule und sehr 
wirtschaftslastig. Man hat im Bachelor weder Algebra I (!), Topologie, 
noch Numerik I, noch Analysis III und dass sind ja reine 
Grundmathefächer. In wie fern wie tief man Stochastik dann betreiben 
kann ohne grundlegende Tiefe in Masstheorie ist mit schleierhaft oder 
einen Beruf, der vertiefte numerische Fähigkeiten verlangt.. (Gebiete 
wie Funktionalanalysis oder algebraische Geometrie sind völlig 
unmöglich.)

Noten und Diplom sind natürlich auch nicht alles, da gibt es noch eine 
Menge anderer Faktoren und nicht zu vergessen die Hochschule die man 
besucht. Das aber ein Wirtschaftsmathematiker generell Schwierigkeiten 
hat, einen Job zu finden, glaube ich nicht. Ich kenne einige 
Mathematiker die selbst ohne Wirtschaftserfahrung keine Probleme hatten, 
einen Job zu finden.
Aber jeder macht andere Erfahrung, wer sich selber ein Bild machen 
möchte, der soll doch am besten auf den einschlägigen Mathejobseiten 
herum surfen.

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