Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was bringt ein Mathestudium?


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von Patrick O. (sir-patrick)


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Hallo,

ich hab ein paar Menschen getroffen, die es in Betracht ziehen würden 
Mathe zu studieren. Ich find zwar Mathe auch interessant, nur was kann 
man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?

MFG   Patrick

von 3348 (Gast)


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Versicherungsmathematik, Mathelehrer. Das isses dann etwa.

von 3348 (Gast)


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Aeh. Physik ist etwas weniger trocken, und hat die ersten paar Semester 
gemeinsam. Und ist brauchbarer.

von Ich natürlich (Gast)


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kannst auch ein guter Programmierer (z.B. Spiele oder Animationsfilme) 
mit Mathemtikstudium noch werden

von Dipl. Ing. Peter Schwarz (Gast)


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>>Ich find zwar Mathe auch interessant, nur was kann
>>man beruflich damit anfangen, mit dem Studium

nichts

von Michael (Gast)


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Alles von BWL bis Naturwissenschaften. Der Mathematiker hat meistens 
eine Systemübersicht.

Mfg Michael

von Jorge (Gast)


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Falls du später Programmierer werden willst hast du dann ständig Ärger 
mit Leuten, die an deinen (technischen) Fähigkeiten zweifeln.

von 3348 (Gast)


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Das schon, aber mit einem Zweizeiler wirste als Mathematiker schon 
Vorgesetzter mit doppeltem Zahltag. Dann sollen diese Zweifler mal 
abdampfen.

von Hans (Gast)


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Ich studiere nicht Mathe, aber Physik, hatte also wie irgendein 
Vorredner schon geschrieben hat die ersten 3 Semester auch die gleichen 
Vorlesungen wie Mathe Diplom Leute.
Und ich muss sagen, die Vorlesungen sind zwar extremst abstrakt und man 
kann sich anfangs nicht vorstellen was die später einmal bringen 
sollten, aber man wird einfach unglaublich fit in der Birne und die 
Vorgehensweise, die einem bei der Lösung von den mathematischen 
Problemen beigebracht wird, lässt sich durchaus auch in anderen 
Bereichen anwenden.
Mit nem guten mathematischen Grundwissen tut man sich dann auch recht 
leicht, mit anderen Naturwissenschaften oder eben Informatik.

Ein Mathestudium besteht übrigens nicht nur aus trockener abstrakter 
Mathematik, im Hauptstudium besteht durchaus die Möglichkeit sich auf 
praxisorientierte Gebiete (Versicherungsmathematik,Informatik,...) zu 
spezialisieren.

von blubb (Gast)


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Sieht bei mir ebenso wie bei Hans aus. Kann dem Geschriebenen nur 
Beipflichten.

Grüße

von Jorge (Gast)


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>Das schon, aber mit einem Zweizeiler wirste als Mathematiker schon
>Vorgesetzter mit doppeltem Zahltag. Dann sollen diese Zweifler mal
>abdampfen.

Einige von den Matheleuten kenne ich ziemlich lang. Manchen bleibt 
einfach nur dir Rolle als Vorgesetzter, weil sie es als Angestellter 
einfach schwerer haben, deswegen stimmt es mit dem doppelten Gehalt oder 
auch nicht, weil viele arbeitslos sind und zwar lebenslänglich 
arbeitslos und unverschuldet.

Es gibt Leute in der Branche die gerne in eine Versicherung gehen. Ich 
möchte davon abraten. Eine Versicherung ist eine Aussenstelle der JVA 
ohne Wärter. Was muss man da schon können...

Das Vorurteil Mathematiker wären gute Programmierer hält sich 
hartnäckig. Es gibt unter den Mathematikern wahrscheinlich genauso viele 
gute Programmierer wie unter Germanisten. Schließlich traut man ihnen zu 
in einem Fachgebiet orientiert zu sein in dem man sich selbst nichts 
zutraut.
Das Anfangsgehalt mag schon gut sein aber relativ schnell trennt sich 
die Spreu vom Weizen und der Berufsanfänger kann sich evtl nicht in der 
Konkurrenz behaupten. Es gibt dann die Möglichkeit, dass er ausser 
Konkurrenz bestehen bleibt also für DAU arbeitet oder sich selbst 
rausschmeisst oder sich anpasst. Also als Einstieg ist es wegen des 
Vorurteils schon ein Vorteil aber wegen der Ausbildungsmängel u.U. ein 
Krampf ohne Ende.

Allerdings entscheiden sich begabte Naturen für eines dieser 
"einschlägigen Studienrichtungen" (Mathe, Physik, Info, Ingenieur etc.). 
Alle sind sie aber die Gearschten, weil keine Ausbildung für den 
späteren Beruf qualifiziert ausser man ist es sowieso. Also am Gümmi 
lernt man fürs Leben und an der Uni nur für die Profs (Fragenkataloge in 
Prüfungen z.B.) hat man also nix davon, die Arbeit und die Schwierigkeit 
beim Broterwerb bleibt zu 100% an einem selber hängen. Der berufliche 
Erfolg lässt sich nicht prognostizieren. Nur die Profs, die können durch 
die Existenz der Studis schmarotzen.

Ich persönlich bin der Auffassung, das zum erfolgreichen SW-Entwickler 
eine bestimmte Begabung, die vor allem auf "innerer Motivation" beruht 
erforderlich ist, also kaum Praxis und auch egal was man gelernt hat, 
die erforderlichen Fakten kann man sich innerhalb von Stunden bis Wochen 
leicht aneignen oder sogar egal. Ich kann einen Naturwissenschaftler 
durchaus verstehen, dem das Gesitze vor dem Bildschirm einfach zu 
unintelligent ist, der nach anderem strebt.

Es ist für den SW-Entwickler unendlich schwer dauerhaft zu bestehen wenn 
man nur nach Leistung beurteilt werden sollte, eine Diskette kostet nur 
schließlich nur Cents.

Andersherum ist es relativ leicht zu bestehen wenn man nicht nach 
Leistung beurteilt wird sondern nach Abschluss unter Vorurteilen oder 
nur weil man Gönner hat. Beispielsweise irgendwo im öffentlichen Dienst 
oder auch in einem Konzern "ohne einen Effekt" als Experte gehandelt zu 
werden. Es kann aber passieren dass einem diese grinsenden Hautsäcke 
total auf den Keks gehen.

Was mich wesentlich stört ist der Mensch der seinen Lebensraum mit 
Vorurteilen strukturiert und damit Macht über andere ausübt.

Insofern empfinde ich den Tipp mit Mathestudium bei doppeltem 
Einstiegsgehalt als schlecht weil man sich damit dieser Maschinerie 
ausliefert. Ich kenne auch keinen der redlich tickt und zufrieden wäre. 
Also entweder handelt es sich um Hochstapler die gut weggekommen oder um 
Unglückliche die geprellt werden.

Es gibt ja noch die Möglichkeit, das man sich für Mathematik 
interessiert, davon war aber wohl nicht die Rede.

von Andreas S. (galois)


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Hallo Patrick,

Auch wenn 7 Jahre zu spät, so habe ich doch Lust für nachstehende 
Generationen und Sucher Fragen zu klären. Ich bin Mathematiker und habe 
mich aufgrund "Jorge"'s Beitrag angemeldet. Das ist absoluter 
Schwachsinn was der Typ erzählt hat und er hat mit 100%iger Sicherheit 
absolut keine Ahnung von der Mathematik und von der Informatik.

1. Langzeitarbeitslose als Mathematiker gibt es nicht. Und wenn es die 
geben sollte, dann liegt das Problem an ihnen und nicht an der Gattung 
Mathematiker. Es gibt viel zu wenige Mathematiker und der Bedarf ist 
sehr hoch.

2. Mathematiker sind gute Programmierer. Natürlich hängt dass auch immer 
von der jeweiligen Motivation des Mathematikers ab, aber Fakt ist, jeder 
Mathematiker versteht es logisch zu denken und kann programmieren.

Die Anzahl informatikspezifischer Fächer variiert zwar je nach 
Universität, ich habe jedoch Informatik vor dem Mathematikstudium 
studiert und habe erst im Mathematikstudium richtiges algorithmisches 
Denken entwickelt. Meistens lernt man C++, Python oder Java und mit 
Sicherheit Matlab. Es gibt somit ein Programmierfach und vielleicht wird 
Numerik auch mit programmieren vermischt.

Ob ein Informatiker ein besserer Programmierer ist als ein Mathematiker, 
hängt von der Person ab. Der Informatiker lernt natürlich mehr 
Datenstrukturen kennen und weiss mehr über den Computer. Der 
Mathematiker wiederum versteht aber vermutlich besser mit Algorithmen zu 
arbeiten und neue zu entwickeln.

Ich habe viel Programmiererfahrung von Turbo Assembler bis C++ und ich 
empfand eigentlich immer die mathematische Programmierung am 
schwierigsten. Das hängt aber vom Typ ab. Optimierungsprobleme, eine 
Fast Fourier-Transformation oder irgendwelche komplizierten 
Differentialgleichungen zu programmieren finde ich persönlich 
anspruchsvoller als z. B. einen AVL-Tree zu programmieren und den Baum 
zu traversieren. KI-programmieren/Schachcomputer wiederum schwierig 
(aber auch mathematisch!) Aber natürlich ist das sehr individuell.

3. Informatik IST Mathematik. Die theoretische Informatik ist fast 
ausschliesslich Mathematik. Von Turing-Maschinen zur Komplexitätstheorie 
mit ihrem N=NP-Problem. Je tiefer du in der Informatik bist, umso 
wichtiger wird eine mathematische Denkweise. Die Denkweise der 
Informatiker ist generell auch keine völlig andere als die eines 
Mathematikers.

4. Der Quatsch dass man eine "innere Begabung" braucht ist sowieso 
irrelevanter Unsinn, denn ohne Motivation und Lernbereitschaft wirst du 
kein einziges Semester im Mathematikstudium bestehen. Das 
Mathematikstudium hat die höchste Abbrecherquote. Die Informatik kannst 
du dir als fauler Student auch abschminken.

5. Die Mathematik hat sehr viele Richtungen. Du kannst nach den 
Grundfächern viele verschieden Fächer belegen. Wenn du Richtung 
Informatik gehen wirst, dann wirst du wahrscheinlich numerische Fächer 
belegen, Codierungstheorie oder Kryptographie. Kryptographie ist in der 
Theorie auch reine Mathematik und ohne Abstrakte Algebra wirst du nichts 
verstehen, den das ist fast nur reine Algebra.

Ansonsten gibt es meistens auch separate Mathematikstudiengänge wie z. 
B. Finanzmathematik, Versicherungsmathematik oder mathematische Physik. 
Das sind alles Mathematikstudiengänge. Und für alle diese Richtungen 
gibt es genügend Jobs. Du kannst aber auch in der reinen Mathematik 
bleiben oder in die Informatik.

Du wirst sehen, es gibt so viele unterschiedliche Richtungen in der 
Mathematik (Differentialgeometrie, Topologie, Numerik, Algebra, 
Analysis, Algebraische Geometrie, Zahlentheorie, Stochastik, 
Funktionalanalysis und und und) Du wirst innerhalb deines Studiums noch 
mal ein Fachidiot in einem dieser Teilgebiete. Dementsprechend gibt es 
auch sehr viele Anwendungen.

Mathematiker werden auch gerne in "Matheferneren" Gebieten eingesetzt, 
weil sie einfach schon eine sehr abstrakte und logische herangehensweise 
mitbringen. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen 
Naturwissenschaften und der Mathematik. Mathematik ist viel abstrakter 
und damit viel genereller und sie kommt auch überall vor. Man lernt eine 
Art zu denken um Probleme zu lösen. Mathematik ist eigentlich nur die 
Sprache der Logik.

Jedoch empfehle ich das Studium nur denen, die auch wirklich ein 
Interesse aufbringen können, den es ist schwierig, frustrierend und viel 
Arbeit. Nichtsdestotrotz empfehle ich es jedem, der sich dafür 
begeistern kann. Man muss schon Interesse aufbringen und auf die Zähne 
beissen, den auch bei uns haben die besten gelitten und viel Zeit 
investiert.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Patrick O. schrieb:
> nur was kann
> man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?
Das war die Frage!
Andreas S. schrieb:
> Hallo Patrick,
>
> Auch wenn 7 Jahre zu spät,......


A) kommst du 7 Jahre zu spät!
B) kann jeder AG sich in D-land den Matheknomm aus Indien sich holen.
C) das war`s!

von Matthias (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Patrick O. schrieb:
>> nur was kann
>> man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?
> Das war die Frage!
> Andreas S. schrieb:
>> Hallo Patrick,
>>
>> Auch wenn 7 Jahre zu spät,......
>
> A) kommst du 7 Jahre zu spät!

Wenn jemand JETZT auf diesen Thread stößt, hilft ihm die Antwort von 
Andreas aber schon. Dieses Pessimisten-Gerede von Jorge ist ja 
unglaublich. Ich habe zuerst auf die Uhrzeit gesehen, da ich davon 
ausging, dass das betrunkenes Depri-Gesülze ist...

> B) kann jeder AG sich in D-land den Matheknomm aus Indien sich holen.

Ja , können sie. Sie können aber auch den deutschen Absolventen 
anstellen. Bist Du Inder oder Chinese Cha-woma und arbeitest für wenig 
Geld in D?

> C) das war`s!

von NaSuper (Gast)


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Unser Entwicklungsleiter hat Mathe studiert und einen Dr. Nach 14 Jahren 
im Beruf ist er jetzt "Senior Manager" und leitet eine 30 köpfige SW 
Entwicklungsabteilung.
Die Frage ist wer von den Jungs, die hier so gerne auf Mathematiker und 
Physiker herabblicken es auch nur annähernd so weit gebracht hat.

Ein 2. Mathematiker ist nach 5 Jahren hier immerhin schon Gruppenleiter 
für Wartung und Hotline, 8 Personen.

Aber was man studiert ist eigentlich egal, es kommt auf die 
Persönlichkeit an.

von llllllllllllllllllllllllllll (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> B) kann jeder AG sich in D-land den Matheknomm aus Indien sich holen.

genauso wie man sich die Informatiker aus Indien holen kann. Wie 
sinnvoll das ist hat sich aber inzwischen herumgesprochen...


@ Andreas S. : danke für den Beitrag. Bezüglich Informatik sehe ich das 
auch so. Je tiefer man da in Spezialgebiete rein geht (z.B. 
Mustererkennung, Bildverarbeitung), desto mehr stößt man auf Mathematik. 
Ich tue mir da teilweise schwer als Informatiker, die Mathematik immer 
ganz zu verstehen. Aber ich arbeite dran.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Was bringt ein Mathestudium?

In diesem Zusammenhang absolut sehenswert ..

Die Summe meiner einzelnen Teile

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Summe_meiner_einzelnen_Teile

Es geht um einen Jungen Mathemathiker , der irgendwie den Berufseinstieg 
nicht schafft
Soll auf mehr als 80 % der Absolventen zutreffen ..

von Falk B. (falk)


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@ NaSuper (Gast)

>Ein 2. Mathematiker ist nach 5 Jahren hier immerhin schon Gruppenleiter
>für Wartung und Hotline, 8 Personen.

Schön, aber was hat der dann noch mit Mathematik zu tun?

>Aber was man studiert ist eigentlich egal, es kommt auf die
>Persönlichkeit an.

EBEN! Und die ganzen Jahre in der Mathematik waren im schlimmsten Fall 
umsonst, im besten Fall "nur" ein nettes Studium Generale.

Für Führungskräfte braucht man keine tiefstgründigen Fachleute, wenn 
gleich Fachkenntnis auch für Führungskräft nicht ganz falsch ist ;-)

von Falk B. (falk)


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@ Paul M. (Gast)

>Einen ähnlichen Thread hatten wir hier schonmal. Mit dem Ergebnis, dass
>ein Mathematiker meist als Lehrer oder als Hartz IV Empfänger endet.

So ein Käse. Naja, dieses Unterforum ist sowieso Schwätzer- und 
loserverseucht.

> Die
>Jobsituation scheint da noch schlechter als bei Ingenieuren zu sein.

Mathematiker arbeiten zum großteil fachübergreifend und angewandt, weil 
nur ein klitzekleiner Teil bei der "echten" Mathematik an der Uni 
bleibt.

von NaSuper (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> Schön, aber was hat der dann noch mit Mathematik zu tun?

Nur insofern, dass man durchaus fit im Kopf sein und logisch denken 
können muss.
Was ich jetzt im Beruf mache hat auch nichts mehr mit meiner 
Studienrichtung zu tun, wie bei ca. 80% der Leute die ich kenne.

Paul M. schrieb im Beitrag #4068309:
> Einen ähnlichen Thread hatten wir hier schonmal. Mit dem Ergebnis, dass
> ein Mathematiker meist als Lehrer oder als Hartz IV Empfänger endet. Die
> Jobsituation scheint da noch schlechter als bei Ingenieuren zu sein.

Wenn ich so einen Unfug lese, dann frage ich mich ob hier einer von 
seiner Unfähigkeit sich weiterzuentwickeln auf alle schliesst.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> In diesem Zusammenhang absolut sehenswert ..
>
> Die Summe meiner einzelnen Teile
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Summe_meiner_einzelnen_Teile

Völlig aus dem Kontext, klar eine erfundene Geschichte eines Regisseurs 
hat bei dem Thema Relevanz für dich.

Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Soll auf mehr als 80 % der Absolventen zutreffen ..

Sagt wer? Du hast nicht zufällig mal Mathe studieren wollen und bist mit 
Pauken und Trompeten durchgerasselt ;-)

von NaSuper (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> So ein Käse. Naja, dieses Unterforum ist sowieso Schwätzer- und
> loserverseucht.

Stimmt, ich bin hier wieder raus.

von Qu (Gast)


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Patrick O. schrieb:
> Ich find zwar Mathe auch interessant, nur was kann
> man beruflich damit anfangen, mit dem Studium?
Nix lukratives.

Das studiert man wenn man auf Lehramt studiert und dann auch nur die 
Sparversion eben für Lehrer. Ansonsten Finger weg auch wenn die 
Mathematiker blühende Landschaften vorlügen, die Realität sieht anders 
aus.

von Approximator (Gast)


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Qu schrieb:
> Ansonsten Finger weg auch wenn die
> Mathematiker blühende Landschaften vorlügen, die Realität sieht anders
> aus.

Normalerweise müsste jedem Mathematiker eine IGM-Vergütungsstelle 
zustehen, die Leute sind selten und können fast in jeder Ingenieur- und 
Informatikertätigkeit bestens eingesetzt werden. In jeder Wissenschaft 
ist nur soviel Wissenschaft, wie sich Mathe in ihr anwenden lässt.

von not_right (Gast)


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Approximator schrieb:
> Normalerweise müsste jedem Mathematiker eine IGM-Vergütungsstelle
> zustehen, die Leute sind selten und können fast in jeder Ingenieur- und
> Informatikertätigkeit bestens eingesetzt werden. In jeder Wissenschaft
> ist nur soviel Wissenschaft, wie sich Mathe in ihr anwenden lässt.

Selten: war mal früher, heute nicht mehr. Die Absolventenzahlen sind 
weitaus extremer in die Höhe gegangen als bei den Ingenieuren.

Dann: was hat Uni Mathematik (mal damit befasst?) mit praktischer Arbeit 
als Ingenieur oder Informatiker zu tun? sehr wenig. Da fehlt es an 
Praxis. Wenn ein Mathematiker ein entsprechendes Nebenfach inkl. Praxis 
hatte, dann ist es wiederum eher realistisch. Wobei die Mathematik die 
man als Ingenieur oder Informatiker in der Praxis braucht und auch noch 
vieles oben drauf was 90% nicht mehr brauchen, lernt man auch im Ing/Inf 
Studium.

von Lothar S. (loeti)


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> nur was kann man beruflich damit anfangen

Gute Mathematiker sind gesuchte Teammitglieder bei komplexen Problemen, 
jeder Art, mit großen mathematischen Anforderungen.

Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen 
reichlich Arbeit für sie.

Grüße Löti

von lrep (Gast)


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Qu schrieb:
> Finger weg auch wenn die
> Mathematiker blühende Landschaften vorlügen, die Realität sieht anders
> aus.

Du verwechselst Mathematiker mit Politikern.
Letztere sind die notorischen Lügner.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Lothar S. schrieb:
> Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen
> reichlich Arbeit für sie.

Dazu müßten dann aber die Herren und Damen Entscheider im deutschen 
Mangementen wissen wozu sie einen  Matheknom brauchen!

von Bitflüsterer Jäger (Gast)


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3348 schrieb:
> Versicherungsmathematik, Mathelehrer. Das isses dann etwa.
... Taxifahrer, Hartz vier und der Tag gehört dir, um sich mit dem 
Sinologen auf dem Flur vom Arbeitslosenamt zu unterhalten... usw.

von Falk B. (falk)


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Naja, nicht jedes Studium ist ein Brot & Butter Studium, was danach 
direkt zum Job führt. Manche Leute studieren um des Inhalts und der 
Bildung willen, ohne direkte ökonomische Verwertbarkeit. Ist im Prinzip 
OK, ABER dann darf man auch nicht rumjammern, dass der schöne Abschluß 
nichts nützt! Und man muss die Frage stellen, für wie viele Studenten 
diese Studienform heutzutage, im Massenunibetrieb, sinnvoll ist. Ach 
früher (tm) gab es nur einen Goethe, Schiller, Einstein und Heisenberg!

von Andi M. (andi6510) Benutzerseite


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Ein Verwandte hat Mathe studiert inkl. Promotion.
Jetzt ist er Geschaeftsfuehrer einer Softwarefirma.

von Michael (Gast)


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Ein Verwandter hat Mathe studiert ohne Promotion.
Jetzt ist er arbeitslos und räumt im Park auf (1 Euro-Job).

Falk Brunner schrieb:
> Brot & Butter Studium

Sag, was soll das bedeuten?

von Falk B. (falk)


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@ Michael (Gast)

>> Brot & Butter Studium

>Sag, was soll das bedeuten?

Was bodenständiges. Das vielzitierte MINT. Man studiert Maschinenbau und 
arbeitet danach in diesem Bereich. Oder E-Technik, Informatik etc.
Was will Deutschland jedes Jahr mit 20.000 Germanisten? Und ich meine 
Germanisten, nicht Deutschlehrer.
Oder Politologen etc.?

Auch die Abiturientenquote ist seit Jahren unsinnig hoch, viele haben 
gar kein echtes Interesse am Abitur, sie wollen nur den Zettel. Danach 
machen viele ne normale Ausbildung, was nicht wirklich Sinn und Zweck 
des Abiturs ist. Das Ergebniss ist ein Massenabitur, das im Niveau 
sinkt, ebenso wie die Real- und Hauptschule. In Summe nur schönen Titel 
mmit wenig Substanz.

von Falk B. (falk)


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@ studi (Gast)

>Gibt es einen seriösen Beleg, dass das Niveau des Abiturs sinkt?

Den gibt es, wenn gleich nicht unbedingt offiziell.

> Ich
>meine, wenn ich vergleiche was die Schüler heutzutage lernen müssen, ist
>das schon heftig im Vergleich zu meinem Abi Anfang der 90er Jahre.

Wirklich? Und was "lernen" sie denn WIRKLICH? Damit meine ich, was 
können sie 1 Jahr nach einer Prüfung noch sinnvoll in Zusammenhänge 
bringen und anwenden?
Oder ist es nicht viel mehr ein "Pressluftlernen", bei dem viel zu viel 
(unsinniger) Stoff für ein Prüfung in die Menschen gepresst wird?

> Und
>wenn man sich mal erkundigt, was die älteren Leute in ihrer Schule
>gelernt haben, so war das Niveau vor 40 oder 50 Jahren erschreckend
>gering.

Kaum. Nur hatten die meisten damals kein Abitur.

> Mehr als Gedichte auswendig grlernt und den Datz des Phytagoras
>angewandt hat man damals wohl nicht.

Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde 
damals noch heute!

Wie ich an anderer Stelle schon bemerkte, würde ich gut und gerne 50% 
meiner damaligen Mitschüler im Abitur als ABM einstufen. Wirkliches 
Interesse hatten sie nicht, aber es war halt irgendwie bequem und Bock 
auf eine Ausbildung hatten sie nicht.

von Teslaspule (Gast)


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Ich bin auch so ein Exemplar, das das Abitur nur um des Studiums willen 
gemacht hat (BW). Natürlich habe ich auch was fürs Leben gelernt und es 
war nicht so, dass mich nichts davon interessiert hat. Aber warum sonst 
hätte ich mir das antun sollen? Der Unterricht in der Oberstufe war mir 
größtenteils zuwider, Deutsch-, Englisch-, Französisch-, Kunst-, 
Geographieunterricht habe ich gehasst. Dabei war ich einer der Wenigen, 
die Mathe, Physik, Geschichte und Gemeinschaftskunde mochte.

Man Fazit: man lernt am Gymnasium zu viel unnützes Zeug, was nach einem 
Jahr längst wieder vergessen ist. Selbstständiges Denken wird gefördert, 
aber zuwenig. Man lehrt zu viel Gedachtes, das eigene Denken kommt zu 
kurz. Zudem ist das alles zu allgemein, das humboldsche Gymnasium ist 
veraltet und passt nicht mehr in die Zeit. Fächer wie technisches 
Zeichnen, Volkswirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, etc. fehlt 
gänzlich. Ich hätte mir ab der 7/8 Klasse  mehr Wahlmöglichkeiten 
gewünscht. Das Fach Deutsch sollte besser Psychologie heißen. Dass das 
Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht 
bestätigen.

Jetzt studiere ich Informatik und bin ganz glücklich.

von Fridolin (Gast)


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seb schrieb im Beitrag #4069802:
> die Meinung des Lehrers
> wiederzugeben und die eigene Meinung zu unterdrücken, gibt es nach wie
> vor.

Das gibts auch im naturwissenschaftlichen Studium zu Genüge.

von pillendreher (Gast)


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Lothar S. schrieb:
> Gute Mathematiker sind gesuchte Teammitglieder bei komplexen Problemen,
> jeder Art, mit großen mathematischen Anforderungen.
>
> Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen
> reichlich Arbeit für sie.

So stehts im Werbeprospekt des Studienganges. Schön aufgesagt. Da haste 
nen Drops.

von Thomas1 (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
> damals noch heute!


Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.

http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abitur-studie-leibniz-institut

Aber dafür bekommt jeder Abi.

von Falk B. (falk)


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@ Teslaspule (Gast)

>Ich bin auch so ein Exemplar, das das Abitur nur um des Studiums willen
>gemacht hat (BW).

Da gehörst du zu keiner Minderheit :-(

>hätte ich mir das antun sollen? Der Unterricht in der Oberstufe war mir
>größtenteils zuwider, Deutsch-, Englisch-, Französisch-, Kunst-,
>Geographieunterricht habe ich gehasst.

Wenn man es HASST, läuft da einiges schief. Mir haben auch nicht alle 
Fächer gefallen, aber GEHASST habe ich keins.

> Dabei war ich einer der Wenigen,
>die Mathe, Physik, Geschichte und Gemeinschaftskunde mochte.

Immerhin.

>Man Fazit: man lernt am Gymnasium zu viel unnützes Zeug, was nach einem
>Jahr längst wieder vergessen ist.

Teilweise schon. Aber es ist immer noch breitgefächerte 
ALLGEMEINBILDUNG, keins Spezialisierung. Die kommst selbst im Studium 
erst in den höheren Semestern. Und selbst NACH dem Studium, erfolgt 
meist nochmal eine Spezialisierung.

> Selbstständiges Denken wird gefördert,
>aber zuwenig. Man lehrt zu viel Gedachtes, das eigene Denken kommt zu
>kurz.

Mag sein. Aber "man" strebt ja auch nach maschineller Vergleichbarkeit 
und Bewertbarkeit. Denn ein mathemtisches Ergebnis 1+1=2 ist einfach 
auswertbar und lässt keinen Spielraum für Interpratation seitens des 
(bösen) Lehrers. Bei einem Aufsatz in Deutsch ist das GANz anders. Darum 
ist der Unsinn von Multiple Choice Test schon ins Abitur eigezogen. EIN 
WAHNSINN!!!

>Zudem ist das alles zu allgemein, das humboldsche Gymnasium ist
>veraltet und passt nicht mehr in die Zeit.

Sehe ich nicht so. Im Gegenteil! Die Welt ist komplizierter geworden, 
das alte Ost-West, Schwarz Weiß Denken schon lange nicht mehr 
ausreichend (war es damals auch nicht).

> Fächer wie technisches
>Zeichnen, Volkswirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, etc. fehlt
>gänzlich.

UNSINN!! Ok, ich korrigiere. Zu MEINER Zeit gab es das noch ausreichend. 
Abi 95.

> Ich hätte mir ab der 7/8 Klasse  mehr Wahlmöglichkeiten
>gewünscht. Das Fach Deutsch sollte besser Psychologie heißen.

Warum?

> Dass das
>Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht
>bestätigen.

Dann hat es dort versagt!

>Jetzt studiere ich Informatik und bin ganz glücklich.

Und auf dem besten Weg, ein Fachidiot zu werden?

von Paul B. (paul_baumann)


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Soviele Antworten zum Mathestudium...

Damit konnte man kaum rechnen
;-)

MfG Paul

von Teslaspule (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
>> damals noch heute!
>
> Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.
>
> http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abitur-studie-leibniz-institut
>
> Aber dafür bekommt jeder Abi.

Ab 5 Punkte gilt Mathematik als bestanden, Verstehen ist aber was 
anderes. Da heute schlecht sein in Mathe cool ist und die Eltern 
notfalls die Kinder durchs Abitur schleifen (siehe Bedarf an Nachhilfe), 
wundert mich das überhaupt nicht. Das Niveau muss dafür nicht sinken.

von Falk B. (falk)


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@ seb (Gast)

>> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
>> damals noch heute!

>Fühlt sich da etwa einer der vor 40 Jahren sein Abi gemacht hat auf den
>Schlips getreten?

Kaum. Abi 95. Es ist nur eine erschreckende Unkenntnis und 
Oberflächlichkeit, die hinter solchem Schwachsinn steckt!
Hast DU (und der Poster) eine Ahnung, was die Leute selbst vor 100 
Jahren im Abitur geleistet haben! Stell dir mal die Frage, WER in den 
1920er Jahren die Quantenmechanik aus der Taufe hob und woher die JUNGS 
das Wissen hatten? Duch welchen Bildungsweg? Man nannte es die 
Knabentheorie, weil fast alle Leute, welche zu ihr beitrugen, deutlich 
unter 30 waren! Selbst Leute, die nur 4-5 Jahre "zu jung" waren, waren 
schon "weg vom Fenster", zumindest dahingehend, dass sie nicht als 
Entdecker und Vorreiter in Erscheinung treten konnten. Wen es 
interessiert, hier zwei Buchempfehlungen.

The Strangest Man: The Hidden Life of Paul Dirac, Quantum Genius

http://www.amazon.de/Strangest-Man-Hidden-Quantum-English-ebook/dp/B0030UDWF2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1427475730&sr=8-1&keywords=hidden+life+of+paul+dirac

J. Robert Oppenheimer: Die Biographie

http://www.amazon.de/J-Robert-Oppenheimer-Die-Biographie/dp/3548609805/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1427475773&sr=8-1&keywords=robert+j+oppenheimer

(Kann man auch von mir gebraucht kaufen ;-)

>Ich jedenfalls sehe an meiner Verwandschaft und an meinen
>Nachhilfeschülern, dass heute mehr verlangt wird als zu meiner Schulzeit
>und wesentlich mehr als zu den Schulzeiten meiner Eltern.

Glaub ich nicht. Siehe oben. Es wird nur mehr Unsinn seitens der 
Lehrpläne veranstaltet. Und viel gejammert. Und die Leute sind 
verweichlicht, auch mental. ADHS lässt grüßen. Die meisten Schüler 
jammern, dass natürlich SIE besonders gefordert werden und alle anderen 
vor ihnen es leichter haben. Hab ich mal früh morgens im Bus erlebt, hab 
ne Weile überlegt ob ich was sagen sollte, hab leider die Klappe 
gehalten. War zu früh, halb sieben 8-0

>Die Lehrinhalte in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften,
>Technik, Wirtschaft und Recht sind für eine Industriegesellschaft
>essentiell und waren fruher noch wesentlich schlechter als heute.

Nö. Dort hat man auch niemandem was geschenkt, und nur weil es keine GHz 
CPUs und Internet gab, gab es auch dort VIEL zu lernen. Lochstreifen, 
Digitaltechnik etc. Ausserdem sind die GRUNDLAGEN immer noch die 
gleichen. Mathematik, Integral- und Vektorrechnung, Statisik etc. Da hat 
sich in den letzten 50 Jahren nicht sooo viel getan. OK, es wurden 
elektronsiche Taschenrechner eingeführt, welche bei einigen leuten zu 
Faulheit und damit tendentiell leicht zu Verblödung führten. Aber sonst?
Heute gibt es kaum noch Latein am Gymnasium, in meinen Augen sinnvoll. 
Englisch, Spanisch, Französisch, etc. sind einfach für die allermeisten 
Abiturienten deutlich brauchbarer, die wenigsten werden Medizin 
studieren.

>Auswendiglernen von Schillers Glocke braucht hingegen keiner.

In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

>Zum Glück
>wird das heute nur noch selten verlangt.

LEIDER!!!!

> Aber sinnlose
>Textinterpretationen die das Ziel haben, die Meinung des Lehrers
>wiederzugeben und die eigene Meinung zu unterdrücken, gibt es nach wie
>vor.  s

Jaja, die bösen Lehrer. Aber stimmt schon, sowas ist halt 
INTERPRETATIONSFÄHIG und nicht einfach 1+1. Und da ja im BRD Schulsystem 
auch gern mal die Eltern Anwälte und so einschalten, geht man halt den 
Weg des geringsten Widerstands. Die langfristigen Folgen sind alles 
andere als harmlos! Das Niveau wird verwässert und sinkt permanent.

von Teslaspule (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
>>hätte ich mir das antun sollen? Der Unterricht in der Oberstufe war mir
>>größtenteils zuwider, Deutsch-, Englisch-, Französisch-, Kunst-,
>>Geographieunterricht habe ich gehasst.
>
> Wenn man es HASST, läuft da einiges schief. Mir haben auch nicht alle
> Fächer gefallen, aber GEHASST habe ich keins.

Den Unterricht habe ich gehasst, obwohl er gut war, das Fach selbst 
nicht unbedingt.

Falk Brunner schrieb:
>> Fächer wie technisches
>>Zeichnen, Volkswirtschaft, Informatik, Elektrotechnik, etc. fehlt
>>gänzlich.
>
> UNSINN!! Ok, ich korrigiere. Zu MEINER Zeit gab es das noch ausreichend.
> Abi 95.

Nunja das variert scheinbar von Schule zu Schule. Wahrscheinlich hätte 
ich in ein technisches Gymnasium besser gepasst.

Falk Brunner schrieb:
>>Zudem ist das alles zu allgemein, das humboldsche Gymnasium ist
>>veraltet und passt nicht mehr in die Zeit.
>
> Sehe ich nicht so. Im Gegenteil! Die Welt ist komplizierter geworden,
> das alte Ost-West, Schwarz Weiß Denken schon lange nicht mehr
> ausreichend (war es damals auch nicht).

Ja aber das Interesse die Welt zu hinterfragen, lernt man leider nicht 
an einer Schule. Manchen Menschen ist es einfach egal. Sieht man gut an 
den Studenten, viele studieren nur um des Erfolges und Geldes wegen, 
eher weniger aus Interesse. Dabei haben fast alle Abitur.

Falk Brunner schrieb:
>> Dass das
>>Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht
>>bestätigen.
>
> Dann hat es dort versagt!

Möglich, aber vielleicht sind viele Jugendliche auch einfach resistent 
dagegen.

Falk Brunner schrieb:
>>Jetzt studiere ich Informatik und bin ganz glücklich.
>
> Und auf dem besten Weg, ein Fachidiot zu werden?

Ist nicht jeder in gewisser Hinsicht ein Fachidiot? Ohne Spezialisierung 
geht heute halt nichts mehr (damals eigentlich auch nicht, siehe 
Jäger/Sammler), zumindest mache ich das was mich interessiert. Mit dem 
Rest kann ich mich in der Freizeit beschäftigen. Das muss genügen.

von Falk B. (falk)


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@ Teslaspule (Gast)

>Nunja das variert scheinbar von Schule zu Schule. Wahrscheinlich hätte
>ich in ein technisches Gymnasium besser gepasst.

Dort war ich. ;-)

>Ja aber das Interesse die Welt zu hinterfragen, lernt man leider nicht
>an einer Schule.

Lehren heißt nicht, ein Faß zu füllen, sondern ein Licht anzuzünden.

Ein Lehrer sollte u.a. Begeisterung wecken. Aber er allein kann es 
nicht. Da muss auch von dem Schülern selbst was kommen. Und das wieder 
hämngt mit deren sozialem Umfeld zusammen.

> Manchen Menschen ist es einfach egal.

Dann sind sie auf auf dem Gymnasium aber falsch.

>Sieht man gut an
>den Studenten, viele studieren nur um des Erfolges und Geldes wegen,
>eher weniger aus Interesse. Dabei haben fast alle Abitur.

Dito.

>>>Abitur bessere und umsichtigere Menschen formt, kann ich überhaupt nicht
>>>bestätigen.
>> Dann hat es dort versagt!

>Möglich, aber vielleicht sind viele Jugendliche auch einfach resistent
>dagegen.

Es ist nicht NUR Aufgabe des Schule, den Menschen weiterzuentwickeln!
Siehe oben!

>Ist nicht jeder in gewisser Hinsicht ein Fachidiot?

NEIN!

> Ohne Spezialisierung
>geht heute halt nichts mehr

EBEN! Du hast es erkannt. Man braucht zwar Spezialisierung, was aber 
NICHT heißt, dass man ausserhalb derer gar keine Interessen und Gedanken 
mehr hat! Auch ein Informatiker kann Geige oder Fußball spielen, sich 
für Photographie oder klassische Musik interessieren etc.

(damals eigentlich auch nicht, siehe
>Jäger/Sammler), zumindest mache ich das was mich interessiert. Mit dem
>Rest kann ich mich in der Freizeit beschäftigen. Das muss genügen.

Darum geht es ja auch.

von Paul B. (paul_baumann)


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Falk Brunner schrieb:
> Auch ein Informatiker kann Geige oder Fußball spielen, sich
> für Photographie oder klassische Musik interessieren etc.

Chuck Norris kann das Alles zur gleichen Zeit. Ohne Abitur.

ganz schnell wegrobb

MfG Paul

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Michael schrieb:
> Sag, was soll das bedeuten?

Das gleiche wie B&B Hotel.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Teslaspule schrieb:
> Jäger/Sammler

Falsch!
Nicht Jäger vs. Sammler , sondern Jäger&Sammler muss es heißen!

von Teslaspule (Gast)


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Falk Brunner schrieb:
>>Ich jedenfalls sehe an meiner Verwandschaft und an meinen
>>Nachhilfeschülern, dass heute mehr verlangt wird als zu meiner Schulzeit
>>und wesentlich mehr als zu den Schulzeiten meiner Eltern.
>
> Glaub ich nicht. Siehe oben. Es wird nur mehr Unsinn seitens der
> Lehrpläne veranstaltet. Und viel gejammert. Und die Leute sind
> verweichlicht, auch mental. ADHS lässt grüßen. Die meisten Schüler
> jammern, dass natürlich SIE besonders gefordert werden und alle anderen
> vor ihnen es leichter haben. Hab ich mal früh morgens im Bus erlebt, hab
> ne Weile überlegt ob ich was sagen sollte, hab leider die Klappe
> gehalten. War zu früh, halb sieben 8-0

Meiner Erfahrung nach sind meistens die Lehrer an den schlechten Noten 
Schuld, so jedenfalls aus der Perspektive vieler meiner früheren 
Mitschüler. Anstatt einfach im Unterricht nachzuhaken oder einfach mal 
selbst das Mathebuch in die Hand zu nehmen, wird die Schuld auf die 
Lehrer geschoben. Schließlich soll der Lehrer den Stoff mundgerecht 
verabreichen, so dass die Schüler ja selbst keinen Finger krümmen 
müssen.

Auch gut waren zwei Freunde aus Bayern, die sich mit dem bayrischen 
Abitur brüsteten (eigentlich hatten die Fachabi) und meinten, dass 
Abitur aus BW wäre damit überhaupt nicht vergleichbar. Ja natürlich... . 
Wer sich heutzutage mit dem Abitur brüstet, hat den Schuss wohl nicht 
gehört. Differenzieren? Fehlanzeige! Einer von beiden hat dann noch das 
allgemeine Abitur nachgeschoben, ich war mal kurz beim Lernen dabei. 
Kreuzprodukt und Skalarprodukt waren für ihn unbekannte Begriffe. 
Einfach unfassbar...

Falk Brunner schrieb:
> OK, es wurden
> elektronsiche Taschenrechner eingeführt, welche bei einigen leuten zu
> Faulheit und damit tendentiell leicht zu Verblödung führten. Aber sonst?

Meinst du Kopfrechnen? Haben wir in der Grundschule und in der 
Unterstufe genug geübt, viel wichtiger war, dass die Umstellungsregeln 
gesessen haben. Der Taschenrechner hat das finden des Lösungsweges 
leider nicht abgenommen, was ja die eigentliche Schwierigkeit in Mathe 
ist. Darüberhinaus war im Pflichtteil nichts mit Taschenrechner und wenn 
die Aufgabe mit "Rechnen Sie..." anfing hatte der Taschenrechner auch 
nicht viel Nutzen (ok oft konnte man das Ergebnis kontrollieren).

Falk Brunner schrieb:
> Heute gibt es kaum noch Latein am Gymnasium, in meinen Augen sinnvoll.

Oh Gott sei Dank. In Bayern und BW kann man das wählen. So weit ich 
weiß, ist es aber in manchen Schulen Pflicht. Habe lieber NWT gewählt 
(NaturWissenschaftTechnik), was die richtige Entscheidung war. Hatte 
immer das Gefühl, dass die Nutzen/Kosten nicht aufgeht. Während die 
Lateiner sich die Zähne an den uralten Texten ausbissen und fleißig 
Vokabeln pauken durften, haben wir verschiedene Bereiche der 
Naturwissenschaft kennen gelernt, wie Biochemie (Ernährung), Geologie, 
Physik (Mechanik), Elektrotechnik, Astronomie, Energietechnik und haben 
in der letzten Klasse eine Facharbeit über ein frei gewähltes Thema 
anfertigen müssen. Das war das beste Fach in meiner gesamten Schulzeit.

Falk Brunner schrieb:
>>Auswendiglernen von Schillers Glocke braucht hingegen keiner.
>
> In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

Und tötet das Interesse.

von Paul B. (paul_baumann)


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>>>Auswendiglernen von Schillers Glocke braucht hingegen keiner.
>>
>> In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

Teslaspule schrieb:
> Und tötet das Interesse.

Da hilft nur: selbst dichten.

Wer Fremdes sich nicht merken kann,
der fängt oft selbst zu Dichten an.
Denn hat man ein Gedicht von Schiller,
dann fragt am Ende man: "Was will er?"

MfG Paul

von Falk B. (falk)


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@ Teslaspule (Gast)

>Meiner Erfahrung nach sind meistens die Lehrer an den schlechten Noten
>Schuld, so jedenfalls aus der Perspektive vieler meiner früheren
>Mitschüler.

HAHAHA! Welche überaschendes Ergebnis!
NEIN, Selbstkritik ist natürlich nicht angesagt!
So eine Aussage ist einfach nur jämmerlich.

> Anstatt einfach im Unterricht nachzuhaken oder einfach mal
>selbst das Mathebuch in die Hand zu nehmen, wird die Schuld auf die
>Lehrer geschoben. Schließlich soll der Lehrer den Stoff mundgerecht
>verabreichen, so dass die Schüler ja selbst keinen Finger krümmen
>müssen.

Das hat noch nie funktioniert.

"Nur selber denken macht geistig fett."

Ausspruch meines Mathelehrers im Abi.

Es ist LERNEN, nicht Infotainment!

>Auch gut waren zwei Freunde aus Bayern, die sich mit dem bayrischen
>Abitur brüsteten (eigentlich hatten die Fachabi) und meinten, dass
>Abitur aus BW wäre damit überhaupt nicht vergleichbar. Ja natürlich... .

Gesülze. Dann sollen sie es mal in der Praxis beweisen.

>Wer sich heutzutage mit dem Abitur brüstet, hat den Schuss wohl nicht
>gehört. Differenzieren? Fehlanzeige!

Bitte? Im Ernst?

> Einer von beiden hat dann noch das
>allgemeine Abitur nachgeschoben, ich war mal kurz beim Lernen dabei.
>Kreuzprodukt und Skalarprodukt waren für ihn unbekannte Begriffe.
>Einfach unfassbar...

Den Inhalt vom Fachabi kenn ich nicht.

>> elektronsiche Taschenrechner eingeführt, welche bei einigen leuten zu
>> Faulheit und damit tendentiell leicht zu Verblödung führten. Aber sonst?

>Meinst du Kopfrechnen?

Kopfrechnen, Überschlag bilden, und last but not least, der gesunde 
Menschenverstand!

> Haben wir in der Grundschule und in der
>Unterstufe genug geübt,

Um es prommt mit Nutzung des Taschenrechner nahezu komplett zu 
vergessen!

> viel wichtiger war, dass die Umstellungsregeln
>gesessen haben. Der Taschenrechner hat das finden des Lösungsweges
>leider nicht abgenommen, was ja die eigentliche Schwierigkeit in Mathe
>ist.

Das IST Mathematik. Zahlen in eine Formel einsetzen und durchrechnen 
kann jeder Depp und auch der Taschenrechner.

>> In gewissen Grenzen ist das aber gut. Es trainiert die Merkfähigkeit.

>Und tötet das Interesse.

Nein. Du sollst ja nicht jeden Monat eins auswendig lernen, aber einmal 
im Jahr ist das schon OK.

von Was hast du gemacht? A.a...bitur (Gast)


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Teslaspule schrieb:
> Selbstständiges Denken wird gefördert,
> aber zuwenig. Man lehrt zu viel Gedachtes, das eigene Denken kommt zu
> kurz.

Vor allem wenn man was gegen den Mainstream schreibt, wie beispielsweise 
gegen den Euro, die Demografielüge wegen der Rente, über 
Ausländerkriminalität, gegen neoliberales Gedankengut usw., dann kann 
man sich bei den meisten Lehrern von seinen Noten verabschieden. Das 
Einzige, was was taugt in der Schule sind die Naturwissenschaften. Die 
können sie nicht verbiegen, den Rest kann man hingegen in die Tonne 
kloppen, sind im Einklang mit der Lügenpresse und INSM.

von Mathematiker (Gast)


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Guten Abend,

heutzutage rentiert sich ein Mathestudium, genau wie viele andere 
MINT-Studiengänge, überhaupt nicht mehr. Als Schulabgänger sollte man 
lieber ein Studium/eine Ausbildung aus folgender Liste ins Auge fassen:
- Lehramt in einem gesuchten Fach in Süddeutschland (Verbeamtung!)
- Medizinstudium bei vorhandener Praxis in der Verwandschaft
- Duale Studiengänge in IGM-Konzernen (OEM) mit Übernahmegarantie
- Pilot bei der Lufthansa
Ich bin mir durchaus bewusst, dass man hierfür Einiges mitbringen muss. 
Aber das ist bei einem MINT-Studium, insbesondere Mathe, auch der Fall, 
allerdings mit mäßiger Rendite.

Leider ist ein MINT-Studium eher ein Glücksspiel, für das man über Jahre 
hinweg finanziell in Vorleistung gehen muss. Nach langem Lernen und 
Studieren stellt man dann psychisch angekratzt und frustriert fest, dass 
man sich den Aufwand auch sparen hätte können. Kollegen, ohne Studium 
sind im selben Alter dann mindestens genauso gut aufgestellt, und haben 
Freude daran, Absolventen zu bevormunden. Noch schlimmer trifft es 
Absolventen in den Geisteswissenschaften, die im Anschluss Taxi fahren 
dürfen.

Der geforderte Akademisierungswahnsinn ist natürlich gut für 
Unternehmen, insbesondere Dienstleister, da sie dadurch an massenhaft 
vorhandene, billige, flexible und leistungsbereite Ressourcen kommen, 
die aufgrund der fehlenden Praxiserfahrung leicht über den Tisch gezogen 
und ausgebeutet werden können. Nicht selten landen MINT-Absolventen dann 
bei irgendwelchen Menschhändlern/Dienstleistern und werden teuer an 
Konzerne verkauft, welche diese Absolventen jedoch davor nicht fest 
einstellen wollten.

Natürlich gibt es auch Absolventen, die den Sprung ins 
IG-Metall-Disneyland schaffen und von Gleitzeit/bezahlten Überstunden, 
Leistungszulagen, Prämien, Boni, Bildungsteilzeit, 
Reisezeit=Arbeitszeit, permanenter Meeting-Kultur, Gewerkschaft, 
Betriebsrat, überzogenen Tarifgehältern, Schulungsorgien, relaxten 
Auslandsaufenthalten u.v.m. profitieren und das Dienstleisterorchester 
dirigieren dürfen. Die meisten dieser Vorzüge sind für Dienstleister 
eher ein rotes Tuch (etwa weil zuviel Bürokratie), so dass ein 
Dienstleisterknecht von der Hochschule dann fassungslos dem wundersamen 
Treiben im Konzern zusehen und am Ende auch noch Konzernbeamte permanent 
schulen muss, während er sich selbst in die Themen nebenbei, d.h. 
ehrenamtlich, einarbeiten durfte. Dass man dort als Mensch 2. Klasse 
behandelt wird, versteht sich von selbst.

Ich habe nichts einzuwenden, wenn wirklich die Besten an traumhafte 
Konzernjobs gelangen. Erfahrungsgemäß (d.h. tatsächlich so erlebt) 
kommen aber eher Lowperformer mit Beziehungen an solche Jobs.

Natürlich kann man auch sagen, man studiere in erster Linie des 
MINT-Faches wegen. Hier muss ich aber einwenden, dass das Fachwissen aus 
solchen Studiengängen auch privat aneigbar ist, da die kompetenten und 
fleißigen Hochschuldozenten auch nur aus Büchern abschreiben und fremde 
Skripte kopieren. Hätte man was Vernünftiges gelernt, hätte man auch 
genügend Freizeit für seine Interessen.

Nach ein paar Jahren versucht man dann als MINTler, in einem Konzern 
unterzukommen, stellt jedoch fest, dass nur Verträge beim internen 
Dienstleister angeboten werden. Einmal Dienstleister, immer 
Dienstleister! Ein Ausweg ist nicht in Sicht!

Ein Mathestudium kann ganze Existenzen zerstören,
meint ein vom Studium enttäuschter Mathematiker

von Gerald M. (gerald_m17)


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Mathematiker schrieb:
> Ein Mathestudium kann ganze Existenzen zerstören,
> meint ein vom Studium enttäuschter Mathematiker

Schule um auf Lehrer. In BW musst du nur ein Semester Pädagogik 
anhängen, dann kannst du in das Ref.

von Gerald M. (gerald_m17)


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Stolzer Wessi schrieb im Beitrag #4071063:
> nicht nur das, dazu kommt das in BW keine Mathematiker mehr als
> Quereinsteiger genommen werden, weil es genügend Lehramtstudenten gibt.

Ein Bekannter von mir hat das zumindest 2013 noch gemacht.

von Thomas1 (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> - Pilot bei der Lufthansa


Oder gleich Co-Pilot bei Germanwings werden. ;-)

von Andreas S. (galois)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Was bringt ein Mathestudium?
>
> In diesem Zusammenhang absolut sehenswert ..
>
> Die Summe meiner einzelnen Teile
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Summe_meiner_einzelnen_Teile
>
> Es geht um einen Jungen Mathemathiker , der irgendwie den Berufseinstieg
> nicht schafft
> Soll auf mehr als 80 % der Absolventen zutreffen ..

So ein absoluter Schrott. Lustig wie alle mir - dem Mathematiker - über 
mein Fachgebiet wiedersprechen. Wer weiss es wohl eher...?

Es sind nicht 80% der Absolventen die keinen Job finden, sondern es sind 
um die 80% der Studenten die das Mathematikstudium abbrechen oder nicht 
schaffen!

Ich sehe schon von 2 Meilen, dass einige hier absolut keinen blassen 
Schimmer über das Mathematikstudium haben. Warum antwortet ihr dann 
überhaupt? Ich frage mich echt, was eure intrinsische Motivation ist?

1. Genau aus diesem Grund habe ich - wie erwähnt - auf diesen Thread 
geantwortet. Damit einem Suchenden faire und authentische Antworten 
geliefert werden und kein geistiger Müll oder irgendwelche Lügen.

2. Gibt es das Lehramtstudium und das Mathematikstudium. Das sind aber 
zwei verschiedene Studiengänge und weit entfernt!! Wer das vermischt, 
zeigt schon seine Unwissenheit. Wenn ich unterrichten möchte, dann 
studiere ich Mathematik am Lehramt, wenn ich aber ein richtiges 
Mathematikstudium absolvieren will, dann gehe ich nicht ans Lehramt.

Am Lehramt kratzt man nur an der Oberfläche der Mathematik, man nimt 
keine komplexen Beweise durch und man hat gerade mal das Grundwissen in 
Analysis, LinAlg und Statistik. (Keine Stochastik, da keine 
Masstheorie/Analysis III!!) Man hat keine abstrakte Algebra, keine 
Funktionalanalysis, keine Differentialgeometrie oder andere 
forschreitende Fächer. Wie ich gehört habe hat man nicht mal Topologie, 
eines der zentralsten Gebiete der Mathematik...

Zum Vergleich, ich habe gesehen dass Lineare Algebra I&II zusammen 8 
Kreditpunkt geben. Im normalen Studium hat Lineare Algebra I alleine 
schon 9-10 Punkt.


Hinzukommt noch eine pädagogische Ausbildung. Jeder Physiker hat ein 
grösseres Mathematik Know-How als ein Mathematiker des Lehramtstudiums. 
Vermutlich auch sonstige Studenten die an einer renommierten technischen 
Universität waren. Was denkt ihr eigentlich?

Ein Mathematiker unterrichtet mit Sicherheit keine 8te Klasse, für was 
hat er dann Mathematik studiert?
Soll er dann mit den Schülern über homologische Algebra diskutieren? 
Soll er mit ihnen über Schemes der algebraischen Topologie reden? Soll 
er ihnen erklären dass der Dualraum aller C^0-Funktionen der Raum der 
signierten Masse ist?

Die wenigsten Mathematiker werden Lehrer. Das denken nur die Leute, die 
keine Ahnung vom Studium haben.

3. Man merkt einigen von euch schon an, dass ihr nie in einem grossen 
Team mitgearbeitet habt. Ein Mathematiker kann man also so leicht von 
Indien holen? Einen Informatiker vermutlich noch viel besser und mit 
grosser Wahrscheinlichkeit so ziemlich JEDEN andere Beruf auch. Es gibt 
mit Sicherheit in Indien mehr Serviceangestellte, Automechaniker oder 
Elektriker als Mathematiker.

Trotzdem passiert es nicht. Auch in Indien sind nicht alle 
Spitzenabsolventen oder in Mathe gut und die Inder können auch nicht 
schneller oder besser arbeiten. Ausserdem möchten 95% der Akademiker in 
Indien nicht über längere Zeit in Europe arbeiten. Die haben auch 
Familie und Freunde, und es ist eine völlig andere Kultur. Wollt ihr für 
einen guten Lohn nun 10 Jahre nach Indien? Ich glaube die meisten würden 
sich das auch 2 mal überlegen, vorallem solche die noch Familie haben.

Mann kann nicht alles outsourcen. Darum kann auch die Informatik nicht 
outgesourcet werden. Was ist wenn ein sofortiges Meeting stattfinden 
muss, dass ist bei der Distanz und einer Zeitverschiebung von 5 Stunden 
schon mal problematisch. Und auf die 99 anderen Probleme werde ich jetzt 
nicht eingehen, da es idiotisch ist.

4. Ein Mathematiker hat gute Job-Chancen. Ein Mathematiker versteht die 
Mathematik hinter der Informatik, Physik, Chemie, Ökonomie und vielen 
anderen Bereichen. Es gibt extrem wenig Mathematikabsolventen, warum zur 
Hölle soll er keinen Job finden? Ausserdem kann jeder Mathematiker 
programmieren.

Hier: 
http://www.rp-online.de/leben/beruf/zehn-studienfaecher-mit-besten-jobaussichten-bid-1.2384219

Es steht:
Zehn Studienfächer mit besten Jobaussichten
Mathematik: Bisher schafften nur rund 25 Prozent aller Studienanfänger 
das Studium. Durch den Bachelor könnte die Quote bis rund 40 Prozent 
steigen. Zwar wird es mehr Berufsanfänger geben als Mathematiker, die in 
Rente gehen. Doch die Aussichten sind dennoch gut.
Fazit: Gute Analytiker finden in vielen Branchen Jobangebote.

Und zu guter Letzt, die harten Fakten: 
http://www.all-acad.com/Jobs/Mathematics_Statistics/

: Bearbeitet durch User
von gebrauchs_mathematiker (Gast)


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> So ein absoluter Schrott. Lustig wie alle mir - dem Mathematiker - über
> mein Fachgebiet wiedersprechen. Wer weiss es wohl eher...?

http://www.br.de/mediathek/video/12-rechtschreibstrategien-100.html
http://www.br.de/mediathek/video/10-zeichensetzung-100.html

PS  Es schadet nicht, die Rechtschreibprüfung im Browser zu aktivieren!

von Dipl.- G. (hipot)


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Thomas1 schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
>> damals noch heute!
>
> Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.
>
> http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abi...
>
> Aber dafür bekommt jeder Abi.

Tja, zu DDR-Zeiten hätte es das nicht gegeben. :-P

von Sneim (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> 4. Ein Mathematiker hat gute Job-Chancen. Ein Mathematiker versteht die
> Mathematik hinter der Informatik, Physik, Chemie, Ökonomie und vielen
> anderen Bereichen. Es gibt extrem wenig Mathematikabsolventen, warum zur
> Hölle soll er keinen Job finden? Ausserdem kann jeder Mathematiker
> programmieren.

Sehe ich ja gerade in meinem Bekanntenkreis das das eben nicht so ist...

Programmieren ist doch kein Alleinstellungsmerkmal eines Mathematikers 
mehr. Das kann heute jeder und es ist eine Grundvorraussetzung für die 
meisten Jobs im technischen Bereich.

Das was den Mathematiker vom Ingenieur unterscheidet ist das der 
Ingenieur vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann. Er kann Schaltungen 
entwickeln, Aufbauen, Simulieren, Messen, dokumentieren und hat einen 
Überblick über das gesamte Gefüge der Technik.

Das was man hingegen in einem Mathematikstudium ist zwar von einer 
philosophischen Seite her sehr sinnvoll, braucht aber danach wirklich 
niemand mehr. Das ist wieder das Elfenbeinturmdenken das hier zu Tage 
kommt. "Wir sind so speziell wir Mathematiker, man braucht uns einfach." 
So oder so ähnlich sind mir auch meine Mathematikprofs rübergekommen. 
Vollkommen praxisfremd und anwendungslos ...

von Olaf (Gast)


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> Das was den Mathematiker vom Ingenieur unterscheidet ist das der
> Ingenieur vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann. Er kann Schaltungen
> entwickeln, Aufbauen, Simulieren, Messen, dokumentieren und hat einen
> Überblick über das gesamte Gefüge der Technik.

Ich schaetze mal das koennen vielleich 1-5% der Ingenieure direkt nach 
dem Studium. Es ist eher so das die meisten mit dem Studium die 
Vorrausetzungen mitbringen um es danach in den ersten 3-5Jahren zu 
lernen wenn sie es wollen und in einem Umfeld arbeiten wo das moeglich 
ist.

Olaf

von Ingenieur (Gast)


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Sneim schrieb:
> Das was man hingegen in einem Mathematikstudium ist zwar von einer
> philosophischen Seite her sehr sinnvoll, braucht aber danach wirklich
> niemand mehr. Das ist wieder das Elfenbeinturmdenken das hier zu Tage
> kommt. "Wir sind so speziell wir Mathematiker, man braucht uns einfach."
> So oder so ähnlich sind mir auch meine Mathematikprofs rübergekommen.
> Vollkommen praxisfremd und anwendungslos ...

volle Zustimmung. Mit der Argumentation könnte man auch sagen, man 
sollte idealerweise Philosophie studieren, weil dieser Wissenschaft im 
Prinzip alles Denken entspringt, somit auch das Denken was hinter 
technisch-naturwissenschaftlichem Denken steckt.

Mathe an der Uni ist ziemlich abstrakt, weitaus abstrakter als in einem 
Uni Ingenieurstudium. Mit Anwendung hat das rein gar nichts zu tun. 
Ausserdem gibt es genügend Ingenieurjobs, bzw. sogar die MEhrheit, wo 
man selbst FH Mathematik ausm Bachelor schon mehr als ausreichend ist. 
Je nach Gebiet kann es sogar sein, dass der Ingenieur fitter in einem 
bestimmten mathematischen Thema ist als der Mathematiker, zumindest in 
Bezug auf die Anwendung, eben einfach weil der Mathematiker die 
zugehörige Anwendung meist gar nicht lernt.

von Gonzo (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> Ein Mathestudium kann ganze Existenzen zerstören,
> meint ein vom Studium enttäuschter Mathematiker

Vielen Dank für diesen Beitrag, weil er ohne Umschweife die Realität 
widerspiegelt. So ist es eben, wir können es nicht ändern, und daher 
sollten wir unsere Schlüsse daraus ziehen und entsprechend handeln.

Wer Mathematik (nicht auf Lehramt) studiert und damit später Geld 
verdienen will, ist entweder ein Idiot oder extrem naiv.

Ich habe übrigens als Ingenieur den Sprung ins IGM-Disneyland geschafft, 
aber nur mit viel Glück; ich kenne genügend Leute, die seit Jahren beim 
schlecht bezahlenden Dienstleister oder KMU festhängen.

von genervt (Gast)


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Ingenieur schrieb:

> Ausserdem gibt es genügend Ingenieurjobs, bzw. sogar die MEhrheit, wo
> man selbst FH Mathematik ausm Bachelor schon mehr als ausreichend ist.
> Je nach Gebiet kann es sogar sein, dass der Ingenieur fitter in einem
> bestimmten mathematischen Thema ist als der Mathematiker, zumindest in
> Bezug auf die Anwendung, eben einfach weil der Mathematiker die
> zugehörige Anwendung meist gar nicht lernt.

Was ist denn an FH Mathematik sonst so unzulänglich du 
Pimmelfeinschmecker?

von Ingenieur (Gast)


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Mathematiker schrieb:
> Natürlich gibt es auch Absolventen, die den Sprung ins
> IG-Metall-Disneyland schaffen und von Gleitzeit/bezahlten Überstunden,
> Leistungszulagen, Prämien, Boni, Bildungsteilzeit,
> Reisezeit=Arbeitszeit, permanenter Meeting-Kultur, Gewerkschaft,
> Betriebsrat, überzogenen Tarifgehältern, Schulungsorgien, relaxten
> Auslandsaufenthalten u.v.m. profitieren und das Dienstleisterorchester
> dirigieren dürfen.

ich finde es krass, dass viele die den Sprung geschafft haben, noch 
nicht mal zu schätzen wissen. Ich selbst war auch mehrere Jahre bei 
einem Dienstleister, bis ich von einem IG Metall Betrieb übernommen 
wurde. Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere 
Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und 
schimpfen ständig, aufs Management, auf den Chef, über ihr Gehalt, 
darüber dass manchmal 3-4 Überstunden pro Woche (35h Woche!!!) anfallen 
und man sich auch noch mit ü50 tatsächlich in neue Bereiche einarbeiten 
muss (Schulung zahlt natürlich die Firma).

von genervt (Gast)


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Dipl.- Gott schrieb:
> Thomas1 schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
> Lächerlich! Du hast KEINE Ahung, was ABITUR WIRKLICH bedeutet! Werde
> damals noch heute!
>
> Abitur bedeutet Bildungsstand in Mathe 8. Klasse.
> http://www.zeit.de/karriere/2015-03/mathematik-abi...
> Aber dafür bekommt jeder Abi.
>
> Tja, zu DDR-Zeiten hätte es das nicht gegeben. :-P

Ja ja ihr Ossis. Früher war alles besser. Darum habt ihr auch alle in 
den Westen rübergemacht.

von Andreas S. (galois)


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Sneim schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> 4. Ein Mathematiker hat gute Job-Chancen. Ein Mathematiker versteht die
>> Mathematik hinter der Informatik, Physik, Chemie, Ökonomie und vielen
>> anderen Bereichen. Es gibt extrem wenig Mathematikabsolventen, warum zur
>> Hölle soll er keinen Job finden? Ausserdem kann jeder Mathematiker
>> programmieren.
>
> Sehe ich ja gerade in meinem Bekanntenkreis das das eben nicht so ist...
>
> Programmieren ist doch kein Alleinstellungsmerkmal eines Mathematikers
> mehr. Das kann heute jeder und es ist eine Grundvorraussetzung für die
> meisten Jobs im technischen Bereich.
>
> Das was den Mathematiker vom Ingenieur unterscheidet ist das der
> Ingenieur vom ersten Tag an produktiv arbeiten kann. Er kann Schaltungen
> entwickeln, Aufbauen, Simulieren, Messen, dokumentieren und hat einen
> Überblick über das gesamte Gefüge der Technik.
>
> Das was man hingegen in einem Mathematikstudium ist zwar von einer
> philosophischen Seite her sehr sinnvoll, braucht aber danach wirklich
> niemand mehr. Das ist wieder das Elfenbeinturmdenken das hier zu Tage
> kommt. "Wir sind so speziell wir Mathematiker, man braucht uns einfach."
> So oder so ähnlich sind mir auch meine Mathematikprofs rübergekommen.
> Vollkommen praxisfremd und anwendungslos ...

Völliger Quatsch.

1. Spezialisieren sich viele im Master auf Finanz- oder 
Versicherungsmathematik. Reine Stochastik ist Masstheorie, dass 
beherrschen in der Regel nur die Mathematiker. Stochastik ist ein 
Pflichtgebiet des Mathematikers.

Du hast dich kein bisschen mit Finanz- und Versicherungsmathematik 
auseinandergesetzt.

2. Jeder kann programmieren? Ist das ein Witz? Kannst du den überhaupt 
programmieren? Jeder kann auch Schach spielen.

Vielleicht kann jeder ein "Hello World"-Programmieren, aber wenn eine 
numerische Lösung oder eine Optimierung für ein komplexes System 
entwickelt werden muss, dann kann dass eben nicht jeder. Was für eine 
absolut doofe Aussage. Man merkt dass du nicht vom Fach bist. Wenn man 
nicht gerade Assemblersprachen oder funktionale Programmierung betreibt, 
so liegt die Schwierigkeit nicht in der Programmiersprache, sondern in 
der Umsetzung des Projekts.

Wie soll ein laie eine partielle Differentialgleichung oder z. B. ein 
Arnoldi oder ein Laczos-Verfahren programmieren? Such dir diese 
Algorithmen raus und versuche sie zu programmieren...

Genauso wenig kann jeder einen Schach-Computer programmieren oder ein 
Random Forest Klassifikationsverfahren der kein (Neuro)Informatikstudium 
absolviert hat.

3. Ein Mathematiker bringt vorallem logisches und lösungsorientiertes 
Denken mit. Das braucht man so ziemlich überall. Gehe doch einfach mal 
auf Mathjobs und andere Seiten und überzeuge dich selber anstatt vom 
Mathematikstudium zu reden, obwohl du es nicht studiert hast.

Der Sinn der Abstraktion (und in der Mathematik geht es nur um 
Abstraktion), ist die breite Anwendung. Die mathematischen Konzepte 
finden in JEDER Naturwissenschaft Anwendung. Informier dich doch mal wo 
man überall Stochastik braucht.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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@ Ingenieur (Gast)

>wurde. Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere
>Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und
>schimpfen ständig,

Naja, rein psychologisch gesehen ist das normal, Probleme sind immer 
relativ und der Mensch vergißt schnell, wie gut es einem geht, wenn er 
es denn JE wirklich vor Augen hatte. Ein Millionär ist ein armes Schwein 
im Milliardärsklub ;-)

von Falk B. (falk)


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@ genervt (Gast)

>> Tja, zu DDR-Zeiten hätte es das nicht gegeben. :-P

>Ja ja ihr Ossis. Früher war alles besser. Darum habt ihr auch alle in
>den Westen rübergemacht.

Alles ganz sicher nicht, aber viele. Tja, das war eines der vielen 
Paradoxons. Die Ausbildung in der DDR war schon sehr gut, aber was dann 
die SED-gelenkte Wirtschaft draus gemacht hat, war in Summe eher mau.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ingenieur schrieb:
> Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere
> Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und
> schimpfen ständig, aufs Management, auf den Chef, über ihr Gehalt,
> darüber dass manchmal 3-4 Überstunden pro Woche (35h Woche!!!) anfallen
> und man sich auch noch mit ü50 tatsächlich in neue Bereiche einarbeiten
> muss (Schulung zahlt natürlich die Firma).

Ach, die leben halt noch Geistig in den 80`er.
Da hilft nur eins:
Arbeitslos mit 55 Jahren.
Dann bekommen die ihren ersten "Realitätsschock"!

von ztrzjhkhjkljljkljk (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Der Sinn der Abstraktion (und in der Mathematik geht es nur um
> Abstraktion), ist die breite Anwendung. Die mathematischen Konzepte
> finden in JEDER Naturwissenschaft Anwendung. Informier dich doch mal wo
> man überall Stochastik braucht.

kann ich zustimmen.
Gibt einige Technikbereiche wo auch Mathematiker eingestellt werden da 
die Techniker bei der Tiefe der Mathematik anstehen. Gerade erst 
letztens eine Jobausschreibung gesehen, wo für Spracherkennung Software 
entwickelt wird.
Es wurden vor allem auch Mathematiker angesprochen.

Programmieren in der relevanten Sprache kann man denen schon beibringen 
(wenn sie es nicht ohnehin schon können). Bzw. reicht es ja wenn sie 
Prototypen in Matlab schreiben, das ganze nach C++ übersetzen kann 
jemand anderer auch machen.

von Thomas1 (Gast)


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Mathematiker können sich um Verschlüsselung kümmern. Das ist genau das 
richtige.

https://www.datenschutzzentrum.de/selbstdatenschutz/internet/pgp/wasdas.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy

von Paul B. (paul_baumann)


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ztrzjhkhjkljljkljk schrieb:
> Gerade erst
> letztens eine Jobausschreibung gesehen, wo für Spracherkennung Software
> entwickelt wird.

Spracherkennung? Kannst Du zum Test mal Deinen Nutzernamen 
buchstabieren?

;-)

MfG Paul

von Mathematiker (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Ich weiss daher die Bedingungen sehr zu schätzen, viele ältere
>> Kollegen, meist ü50 die einfach gar nix anderes kennen, meckern und
>> schimpfen ständig, aufs Management, auf den Chef, über ihr Gehalt,
>> darüber dass manchmal 3-4 Überstunden pro Woche (35h Woche!!!) anfallen
>> und man sich auch noch mit ü50 tatsächlich in neue Bereiche einarbeiten
>> muss (Schulung zahlt natürlich die Firma).
>
> Ach, die leben halt noch Geistig in den 80`er.
> Da hilft nur eins:
> Arbeitslos mit 55 Jahren.
> Dann bekommen die ihren ersten "Realitätsschock"!

Mit 55 Jahren werden solche IGM-Ingenieure schon in den "wohlverdienten" 
Vorruhestand, womöglich mit fetter Abfindung, geschickt (bzw. entsorgt). 
Den Ingenieuren in den IGM-Paradiesen kann man scheinbar auch nichts 
recht machen. Viele merken erst, wie schön es ihnen ging, nachdem sie 
sich der Realität in der freien Wirtschaft stellen mussten und zum 
Dienstleisterknecht degradiert wurden.

Irgendwann in den nächsten Jahrzehnten kommt jedoch der Zeitpunkt, ab 
dem sich dieses Paradies nicht mehr aufrecht erhalten lässt. Daran wird 
jetzt schon gearbeitet, indem immer mehr Arbeit ins (billige) Ausland 
oder zu Dienstleistern ausgelagert wird und natürlich dadurch, dass 
Deutschland immer bunter wird. Nicht umsonst wird Pegida bekämpft, wo 
wir doch ein "freies" Land mit "freier" Meinungsäußerung sind. Und 
schließlich müssen auch nicht die Konzerne für die misslungene 
Einwanderungspolitik aufkommen, sondern wie so oft die Steuerzahler.

Fairerweise muss man auch sagen, dass viele IGM-Konzerne nicht lange 
fackeln und sich ihrer Mitarbeiter recht schnell entledigen. Schließlich 
gibt es genügend Ressourcen, die gerne Konzernstaub auflecken würden. 
Auch ist die Bürokratie, der man sich auch als Dienstleisterjünger im 
Konzern dann stellen muss, nicht jedem zu empfehlen. Hinzu kommt, dass 
man als Industriebeamter, wenn man Pech hat, in der ganzen Welt zu Hause 
ist.

@Andreas S.
Ich nehme an, Du studierst noch Mathe. Ich habe Wirtschaftsmathe 
studiert, bin also mit 50% Mathe beglückt worden. Einen der wenigen 
Vorteile dieses Studiums ist wohl, dass man etwas lernt, was für immer 
Bestand hat und nicht schon nach 10 Jahren veraltert ist. Mathe mag ja 
ein ganz schönes Fach sein (wirklich!), aber mittlerweile bin ich der 
Meinung, dass man es auch privat betreiben kann und nicht 5 Jahre seines 
Lebens darin investieren sollte, außer man möchte Mathelehrer oder 
unbedingt Hochschulbeamter werden. Das sind nämlich leider die wenigen 
Berufsfelder, für die das Fach noch heute einen sicheren Mehrwert 
bietet.

Viele Berufsfelder für Mathematiker kann man problemlos mit DEUTLICH 
weniger Aufwand erreichen. Mathematiker laden oft in irgendwelchen 
IT-Klitschen, wo man auch als Fachinformatiker anfangen hätte können. 
Versicherungen verlangen ein aufwändiges Aktuariat, sitzen zumeist in 
Großstädten (teuer) und wollen i.d.R. auch keine Berufsanfänger. In 
Beratungshäusern kann sich der Low-Performer von der BWL-FH auch 
verheizen lassen. Also wozu dann der Aufwand? Um etwas zu lernen 
(logisches Denkvermögen, etc.), das man für das Studium ohnehin schon 
mitbringen muss, um es zu schaffen?

Im Folgenden einmal eine Kosten-Nutzen-Analyse des Mathestudiums aus 
meiner Sicht:

Aufwand/Kosten:
- 5 Jahre Studium Wirtschaftsmathe
- Schwere Matheklausuren mit hohen Durchfallquoten
- Aufwändige Übungsaufgaben am Wochenende
- Schinderei bis teilweise in die Nacht
- Aufwändiger Stoff, der nur durch ständiges Üben verinnerlicht werden 
kann
- Nebenfach BWL zusammen mit BWL-Diplomstudiengang
- Studiengebühren
- Kosten für Miete
- Verdienstausfälle
- Mehrere Praktika ohne Unterstützung durch Hochschule
- Keine vollständige Anrechnung der Studienzeit für die Rente
- An private Dinge (darunter auch Suche nach Frau) war leider während 
des Studiums kaum zu denken

Ergebnis:
- Ein WiMa-Diplom mit Schnitt 1,3
- Rechtfertigungszwang bei Vorstellungsgesprächen: In manchen 
IGM-Konzernen wird man schon bei der Begrüßung als "Theoretiker" 
beschimpft
- Bewerbungen bei Konzernen werden ohne Beziehungen und/oder ohne 
spezielle Berufskenntnisses i.d.R. abgelehnt oder man bekommt ein mieses 
Angebot vom internen Konzerndienstleister
- Ein Job beim IT-Dienstleister mit unbezahlten Überstunden, 
Vertrauensarbeitszeit, bestenfalls durchschnittlichem Gehalt, Reisen 
außerhalb der Arbeitszeit, etc.
- Bei Konzerneinsätzen wird man als Mensch zweiter Klasse behandelt

Insgesamt kann man sagen, dass viele MINT-Studiengänge (insbesondere 
Mathe), einfach ein irrationales Unterfangen sind. Der Aufwand könnte 
kaum größer sein und der wahrscheinliche Job beim Dienstleister ist die 
pure Enttäuschung. So einen Job bekommt man bei gleicher Bezahlung auch 
mit einfacher Ausbildung!

Ich warne jeden eindringlich davor, unüberlegt ein MINT-Studium zu 
beginnen und kann eher folgende Ausbildungen empfehlen:

* Lehramt Gymnasium in Süddeutschland mit Verbeamtung
* Medizinstudium bei vorhandener Praxis in der Verwandschaft
* Duale Studiengänge in IGM-Konzernen (OEM) mit Übernahmegarantie
* Pilot bei der Lufthansa, sofern die Psyche stimmt :-)
* (EU-)Politiker

von Gerald M. (gerald_m17)


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Ich habe noch einmal nachgefragt. Der Mathematiker den ich kenne hat ein 
Semester rangehängt und noch ein paar Pädagogik Vorlesungen und etwas 
Informatik gehört, damit er auf seine 30SWS kam.
Anfang 2013 ging er ins Ref und ist seit Sommer 2014 verbeamtet.
Ein Mathematiker den ich kenne promoviert jetzt, 2 sind in die 
Wirtschaft. Davon einer bei einer Bank (da wurde etwas bei den 
Überweisungen umgestellt, ziemliche low-level frickelei und viel mit 
Algorithmen) und einer bei einer Versicherung.
Witzigerweise promoviert bei mir in der Physik einer, der eigentlich 
Lehramt (Physik + Käthe) studiert hat, aber nun doch in die Wirtschaft 
möchte.

Man sieht, die Mobilität auch nach dem Studium ist hoch. Arbeitslose 
Mathematiker kenne ich übrigens nicht.

von Franz Eder (Gast)


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Beim Mathematikstudium kann man vortrefflich an der Wirtschaft 
vorbeistudieren.
Einfach irgendwelche total abgehobenen theore
Und nein sicher kann NICHT jeder Matheabsolvent programmieren...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mathematiker schrieb:
> * Lehramt Gymnasium in Süddeutschland mit Verbeamtung
> * Medizinstudium bei vorhandener Praxis in der Verwandschaft
> * Duale Studiengänge in IGM-Konzernen (OEM) mit Übernahmegarantie
> * Pilot bei der Lufthansa, sofern die Psyche stimmt :-)
> * (EU-)Politiker

100% Richtig!

Was noch geht, ist ein Bac.-Studium Verwaltung beim Staat in Informatik, 
mit anschließenden Masterstudium (sowas geht als Quasi-Beamter im ÖD 
beim Land am besten) an einer FH wahlweise Inf, besser Wirtschafts-inf.!

von Mathematiker (Gast)


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Die Geschlechtsverteilung der 18- bis 29-jährigen spricht klar für die 
Frauen:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/Geschlechterverteilung_Zensus_2011.png

Im höheren Alter dreht sich das Verhältnis dann um, da viele Männer sich 
beim Dienstleister kaputt gearbeitet haben und Madame dank Frauenquote 
oft verbeamtet wird oder Hausfräulein spielt. Mit 50-60 hat Mann dann 
aber kein Interesse mehr.

Ein Teil der männlichen Artgenossen ist also dazu verdammt, keine Frau 
zu bekommen. Frauen, auch wenn sie noch so hässlich und unausstehlich 
sind, können darauf bauen, nicht alleine bleiben zu müssen. Besonders 
bitter ist es natürlich für einen MINTler, wenn er nach dem Studium mit 
leeren Händen dasteht (mieser Job und keine Frau). Frauen stehen eben 
nicht auf Bildung! Wenn doch, so hoffen diese einen akademischen 
Zahlonkel abzubekommen.

Zum Mathestudium:
Natürlich bekommen Mathematiker irgendeinen Job, wenn wirklich fahren 
sie eben Taxi. Sicher ist, dass sich der Aufwand für dieses Studium oft 
in keinster Weise lohnt. Auf die Hochschulwerbungen braucht man nicht 
gehen: Die stammen noch aus der guten alten Zeit und dienen in erster 
Linie nur den Mathefakultäten selbst.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mathematiker schrieb:
> Die stammen noch aus der guten alten Zeit
Die Sprüche oder die Flyer?
> und dienen in erster
> Linie nur den Mathefakultäten selbst.

Wie anders auch nicht zu erwarten ist.
Das einzig Gute das man tut, ist dass was man für sich selbst tut!

von Andreas S. (galois)


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Mathematiker schrieb:
>
>
>
> @Andreas S.
> Ich nehme an, Du studierst noch Mathe. Ich habe Wirtschaftsmathe
> studiert, bin also mit 50% Mathe beglückt worden. Einen der wenigen
> Vorteile dieses Studiums ist wohl, dass man etwas lernt, was für immer
> Bestand hat und nicht schon nach 10 Jahren veraltert ist. Mathe mag ja
> ein ganz schönes Fach sein (wirklich!), aber mittlerweile bin ich der
> Meinung, dass man es auch privat betreiben kann und nicht 5 Jahre seines
> Lebens darin investieren sollte, außer man möchte Mathelehrer oder
> unbedingt Hochschulbeamter werden. Das sind nämlich leider die wenigen
> Berufsfelder, für die das Fach noch heute einen sicheren Mehrwert
> bietet.

Ich bin fertig, habe aber nicht promoviert. Ich kann natürlich nicht für 
das Wirtschaftsmathematikstudium sprechen, obwohl man da mit Sicherheit 
einen Job findet. Aber in der Schweiz ist ein 
Wirtschaftsmathematikstudium an einer Fachhochschule und sehr 
wirtschaftslastig. Man hat im Bachelor weder Algebra I (!), Topologie, 
noch Numerik I, noch Analysis III und dass sind ja reine 
Grundmathefächer. In wie fern wie tief man Stochastik dann betreiben 
kann ohne grundlegende Tiefe in Masstheorie ist mit schleierhaft oder 
einen Beruf, der vertiefte numerische Fähigkeiten verlangt.. (Gebiete 
wie Funktionalanalysis oder algebraische Geometrie sind völlig 
unmöglich.)

Noten und Diplom sind natürlich auch nicht alles, da gibt es noch eine 
Menge anderer Faktoren und nicht zu vergessen die Hochschule die man 
besucht. Das aber ein Wirtschaftsmathematiker generell Schwierigkeiten 
hat, einen Job zu finden, glaube ich nicht. Ich kenne einige 
Mathematiker die selbst ohne Wirtschaftserfahrung keine Probleme hatten, 
einen Job zu finden.
Aber jeder macht andere Erfahrung, wer sich selber ein Bild machen 
möchte, der soll doch am besten auf den einschlägigen Mathejobseiten 
herum surfen.

: Bearbeitet durch User
von andreas s. (Gast)


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Apropos zum Begriff Abstraktion, der von Hans genannt wurde, da fällt 
mir ein, dass ein GPS Navi oder Schachprogramm schon extrem abstrakt 
programmiert sind, der Unterschied ist nur, dass letzteres ein 
Zeitvertreib ist.
Da ist AutoCAD von der Schwierigkeit noch nachvollziehbar.
Ich selber würde mir davon abraten, denn wer kann schon die 
Potenzreihenentwicklung eines Logarithmus oder Arsin(x) herleiten.
In meinem Abijahrgung gab es Leute, die haben in Latein und Griechisch 
reihenweise einsen geschrieben und waren freilich auch in Mathe perfekt.

von ranzige Yakbutter (Gast)


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Früher hat man Mathematiker blind für IT-Stellen eingestellt. Das ist 
heute, eigentlich schon länger, anders. Ein Beratungshaus hier um die 
Ecke hat das auch lange so gemacht, die Leute zu SAP-Experten geschult. 
Das ist heute vorbei, denn heute kommen genug Wirtschaftsinformatiker 
aus den Hochschulen, die haben mehr drauf als ein Mathematiker den man 
erst noch schulen muss.

Für jeden Scheiss gibts heute einen spezialisierten Studiengang der den 
passenden Fachidioten ausspuckt, die Zeiten wo der Generalist noch 
problemos in vielen Bereichen unterkam sind vorbei. Der Witz bei 
Mathematikern ist dass es für jedes Teilgebiet einen Fachfremden gibt 
der die Disziplin oft besser und anwendungsnaher kann. Numerik: Physiker 
und Maschinenbauer (Diplom), Algorithmen: Informatiker, Optimierung: 
Informatiker, Physiker,....  Braucht man einen aus diesen Bereichen will 
man jemanden der noch entspr. Fachwissen mitbringt, deshalb nimmt man 
dann den Physiker, Informatiker,... Mathematiker hat man früher nur 
eingestellt weil es nix besseres gab, die konnte man problemlos 
on-the-job nachschulen, den Luxus leistet man sich heute nicht mehr.

Mathematiker können alles aber nur oberflächlich, ausser sie haben 
vielleicht in einem Gebiet vertieft, dann fehlt immer noch das 
spezifische Anwendungsfachwissen, da helfen die zwei 
Nebenfachvorlesungen auch nicht weiter. Physiker sind da viel näher an 
der Praxis mit "ihrer Mathematik", die ist schon immer anwendungsnah für 
technische Problemstellungen und programmieren können sie auch besser 
weil sie es müssen.
Bei den Mathematikern gehts in der Mathematik der Mathematik wegen, 
praktische Anwendung eher selten, entspr. Vorlesungen nur sporadisch 
vorhanden und immer noch weit weg von Praxis, was sich halt Mathematiker 
unter "Praxis" vorstellen.

Programmieren können die meisten Mathematiker auch nicht, die haben 
meist gar keinen Bock drauf und drücken sich darum wo es nur geht, weil 
es sie langweilt und gilt dort auch eher als Zeug mit dem man sich nicht 
die Hände schmutzig macht. Höchstens noch ein CAS als Werkzeug für die 
dreckigen Arbeiten.

Mathestudium nur als Hobby nebenher, wenn man Lehramt anstrebt oder 
wirklich Talent hat und eine Hochschulkarriere absehbar ist. Ansonsten: 
Finger weg.

von Dipl ING ( FH ) (Gast)


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>Was bringt ein Mathestudium?

Schulden und verlorene Lebenszeit , mehr kann ich nicht erkennen

Sorry ist aber die Realität ...

von genervt (Gast)


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ranzige Yakbutter schrieb:
> Für jeden Scheiss gibts heute einen spezialisierten Studiengang der den
> passenden Fachidioten ausspuckt, die Zeiten wo der Generalist noch
> problemos in vielen Bereichen unterkam sind vorbei.

Weil die Fachidioten weniger alternativen haben und sie billiger zu 
halten sind. "halten" hier durchaus doppeldeutig!

von Dipl.-Math. (U) (Gast)


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Dipl ING ( FH ) schrieb:
>>Was bringt ein Mathestudium?
>
> Schulden und verlorene Lebenszeit , mehr kann ich nicht erkennen

Interessant.
Mein BAföGg habe ich vorzeitig auf einen Schlag zurückgezahlt.
Arbeitssuchend war ich nach dem Studium weniger als einen Monat.

von Bb O. (bbox)


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Studiere doch Wirtschaftsmathematik. Damit findest immer ein gut 
bezahlten Job.

von Lach (Gast)


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Was für eine Reihe von Dummschwätzern.
In den 10 Jahren seit dieser Thread hier rumgeistert wurde schon alles 
von viel intelligenteren als ihr es seid gesagt.
Der wichtigste Beitrag kam hier:
Beitrag "Was bringt ein Mathestudium?"

Die Zwei Personen, die in meinem Unternehmen am schnellsten Karriere in 
der SW-Entwicklung gemacht haben sind studierte Mathematiker.

Bb O. schrieb:
> Wirtschaftsmathematik
"Wirtschaftsmathematik" ist ein Oxymoron.
Schliesslich musst du dazu vergessen was eine Exponentialfunktion ist. 
Als Wirtschaftsmathematiker musst du an das unbegrenzte Wachstum auf 
einem endlichen Planeten glauben.

von Der Schwenn (Gast)


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Lach schrieb:
> Was für eine Reihe von Dummschwätzern.
> ...

Und dann kommt sowas:
> "Wirtschaftsmathematik" ist ein Oxymoron.
> Schliesslich musst du dazu vergessen was eine Exponentialfunktion ist.
> Als Wirtschaftsmathematiker musst du an das unbegrenzte Wachstum auf
> einem endlichen Planeten glauben.

Na der Hellste biste aber auch nicht, im Dummschwatz bekommst du auch ne 
eins und hast sicher Karriere darin gemacht.

von Joachim B. (jar)


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2 kennengelernt
1. in Versicherung einen Job bekommen
2. geheiratet Kinder, zwischendurch programmiert

Mein Matheprof war Physiker

von Meine Meinung (Gast)


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Mathematik ist sicher eines der Interessantesten Gebiete.
Ich würde Dir aber abraten in die Industrie zu wollen.
Dort geht es hauptsächlich um Glück oder Ellenbogen.
Die Zustände sind eigentlich nicht erträglich.
Für ein Lehrer äquivalentes Gehalt braucht Du zum Beispiel gute 64000 
Euro pro Jahr (Einstieg), hast aber keinen Beamtenstatus, mindestens 40 
Stundenwochen und
wirst alle paar Jahre gekündigt (Durchmischung nennt sich das)
Zusätzlich hast Du keine Autorität wie ein Lehrer, sondern bist ein 
Sklave deines Cheffs (Sklave hört sich ledig für diejenigen lustig an 
die nicht in der Industrie tätig sind).

Solltest Du trotzdem das Pech gehabt haben in diesem Moloch gelandet zu 
sein, dann sind Matlab/Simulink (Targetlink) wichtig, sowie 
Funktionentheorie, Filtertechniken, Zustandsregler/Kalmann Filter und 
Zustandsmaschinen etc..

Etwas C kann nicht schaden, da Matlab aus Deinem mathematischen Modell 
dann entsprechend C-Code generiert.

Wenn Du einen wirklich gut gemeinten Tipp haben möchtest, dann Studiere 
Mathematik, und versuche in die Forschung zu kommen.

von Murmelchen (Gast)


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Slightly OT:

Andreas S. schrieb:
> ... dass der Dualraum aller C^0-Funktionen der Raum der
> signierten Masse ist?

Masse? Are you really sure?


Mit besten Grüßen und ansonsten auch durchgängig d’accord

Murmelchen - manchmal auch Physiker

von klausi (Gast)


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...graue Haare!!

von Ilja Richter (Gast)


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Ich versuche mal objektiv zu bleiben, um mit den ganzen (teilweise 
falschen Antworten) aufzuräumen. Wer vor derselben Fragen steht und auf 
diesen Thread stoßen sollte, dann kann er gerne meine Ansicht dazu lesen 
und ich hoffe, dass mein Beitrag in gewisser Hinsicht hilfreich ist.
Was man nach einem Mathestudium so alles machen kann, würde mir auf 
Anhieb der Finanzbereich, der IT-Bereich und die Lehre/Forschung 
einfallen. Wichtig an der Stelle wäre aber auch zu erwähnen, dass du 
dich in eine bestimmte Richtung spezialisieren bzw. deinen Schwerpunkt 
legen solltest. In welche Richtung es später gehen soll, wäre eine 
Frage, die du am besten noch vor deinem Studium dir stellen musst. Es 
gibt viele Studiengänge, die mit Mathe zusammenhängen: 
Wirtschaftsmathematik, Angewandte Mathematik usw. (alles breit 
gefächert). Das Bedeutet für dich: je besser dein Lebenslauf, deine 
Schwerpunkte im Studium, deine Interessen auf die Berufswahl zutreffen, 
desto mehr Chancen hast du auch übernommen zu werden. Kleines Beispiel: 
wer Master an einer Fachhochschule in angewandter Mathematik macht, 
derjenige kann nicht Mathe Lehrer auf einem Gymnasium werden, man muss 
dazu speziell Mathe auf Lehramt an einer Uni studieren, daher je nach 
dem in welche Richtung du später gehen möchtest, reicht manchmal ein 
reines Mathestudium nicht. Es gibt dann mehr oder weniger irgendwelche 
Umwege für Quereinsteiger, aber diese Umwege bedeuten immer zusätzliche 
Qualifikationen und zusätzliche Jahre, die du investieren musst und 
manchmal muss du auch etwas zurücktreten: Mit einem Master an einer 
Fachhochschule in Mathematik kannst du über Umwege höchstens 
Berufsschullehrer werden. Mach dir also am besten von Anfang an klar, in 
welche Richtung es bei dir gehen soll, noch vor dem Studium.

Viel Geld zu verdienen sollte kein Grund sein Mathe zu studieren, denn 
das was du dir an Nerven, Kosten und Freizeit einbüßt ist mit keinem 
Geld der Welt nachzuholen und wenn du mal (aus welchen Gründen auch 
immer) dein Mathestudium abbrechen oder wechseln solltest, dann sind es 
verschwendete Jahre deines Lebens, die zusätzlich nicht so schön in 
deinem Lebenslauf aussehen. Die große Abbrecherquote ist ein guter Grund 
darüber ganz in Ruhe nachzudenken, anstatt auf Etwas blind zu stürzen, 
was im Nachhinein vielleicht nicht so klug wäre. Besorg dir mal ein paar 
Bücher auf Niveau eines Studiums und hör dir als Gast die eine oder 
andere Vorlesung an einer Uni/Fachhochschule an, um ein Gefühl dafür zu 
kriegen, ob das überhaupt etwas für dich ist. Du kannst dir auch die 
Meinung von den Studierenden aus den höheren Semestern einholen, wie sie 
über das Studium denken, um dir ein gewisses Bild zu verschaffen. Du 
denkst jetzt schon, welche Berufe du mit Mathe ausüben kannst, ohne, 
dass du dich vorrangig mit Mathestudium beschäftigt hast bzw. mit der 
Frage, ob Mathestudium überhaupt etwas für dich ist. Was bringt das 
ganze viel Geld, wenn dir der Job nicht gefällt oder du mit den 
Anforderungen nicht klarkommst? Wo viel Geld gezahlt wird, dort wird 
entsprecht viel Leistung abverlangt und es hat schon gewisse Gründe, 
warum die eine oder andere gut bezahlte Stelle offen ist.
Ein Mathematikstudium ist keine Garantie dafür, dass die Arbeitgeber dir 
die Tür einrennen, denn je nachdem, wo du dich bewirbst spielt die 
Durchschnittsnote, dein Lebenslauf, deine beruflichen Erfahrungen, dein 
persönliches Auftreten, deine Qualifikationen für den Job, dein Alter 
mal mehr mal weniger eine wichtige Rolle. Keiner wird ein guter 
Programmierer, Lehrer, Finanzberater oder ähnliches, nur weil er ein 
Mathematikstudium abgeschlossen hat. Ein guter Programmierer wir man zum 
Beispiel, indem man aus Leidenschaft in seiner Freizeit gerne viel 
programmiert und das über viele Jahre hinweg. Leidenschaft an der Sache 
spielt hier eine wichtige Rolle und nicht das, was bei dir auf dem 
Papier steht. Papier qualifiziert dich nur, eine bestimmte Tätigkeit 
beruflich ausüben zu dürfen, ob du aber die Fähigkeiten dazu hast, mit 
dieser Tätigkeit zu einem professionellen Ergebnis zu gelangen, ist 
schwer zu sagen und eine andere Frage. Im Studium lernst du, wie du die 
Klausuren am besten bestehst und unter diesem Zwang kann keine 
Leidenschaft entstehen, denn du lernst schließlich für die Klausur eines 
Professors und nicht für dich selbst.

Du Überzeugst deinen Arbeitgeber im Beruf nicht von dem, was bei dir auf 
dem Papier steht, sondern, was du draufhast und dazu zählen 
Eigenschaften, wie: schnelles arbeiten, logisches und abstraktes Denken, 
Fachwissen und vor allem sehr gute Ergebnisse usw. Selbstverständlich 
bezahlt man dich dann auch entsprechend, wenn sich das Ganze für das 
Unternehmen rentiert: du verursachst dem Unternehmen keine Kosten und 
bringst gute Gewinne ein - nur das zählt, denn gefühlt 90% des Stoffs 
aus deinem Studium wirst du in deinem Berufsleben nie wieder gebrauchen. 
Manche überschätzen sich und denken mit einem Matheabschluss wären sie 
die besten Bewerber auf dem Markt und sind dann im nachhinein sehr 
unglücklich und frustriert, weil sie nicht die entsprechenden Ergebnisse 
im Unternehmen zeigen können oder den Druck nicht aushalten können, die 
Folgen davon sind dann gravierend. Deshalb ist weniger manchmal mehr.

Liebe Grüße

Ilja Richter

von Dümmer gehts nimmer (Gast)


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pillendreher schrieb:
> Lothar S. schrieb:
>> Gute Mathematiker sind gesuchte Teammitglieder bei komplexen Problemen,
>> jeder Art, mit großen mathematischen Anforderungen.
>>
>> Es gibt also auch außerhalb von Schulen, Hochschulen und Versicherungen
>> reichlich Arbeit für sie.
>
> So stehts im Werbeprospekt des Studienganges. Schön aufgesagt. Da haste
> nen Drops.

Heißt das nicht Lutschbombom?

Beitrag #6392797 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6392827 wurde vom Autor gelöscht.
von Kanzler Haarbock (Gast)


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Mathematik ist halt eine Hilfswissenschaft. Eine gute Berufsausbildung 
ist es nicht.

Beitrag #6392854 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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Kanzler Haarbock schrieb:
> Hilfswissenschaft

Strukturwissenschaft klingt schöner. ;-)

Yusuf schrieb im Beitrag #6392854:
> Naturwissenschaft

Nope, genau das ist sie nicht.

von Ilja Richter (Gast)


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Warum sollte ein Mathematiker keine Frau finden können? Warum lohnt es 
sich nicht in einem technischen Bereich zu arbeiten?

Hier sind leider zu viele unreflektierte und klischeehaften Antworten zu 
finden. Wenn alle Mathematikerberufe so schlecht wären, dann müssten die 
Stellen nicht besetzt sein. Warum arbeiten dennoch so viele Menschen in 
diesen Berufen?

Wer kluges Köpchen hat und keine zwei linke Hände, derjenige wird auch 
in seinem Beruf und in seinem sozialen Umfeld erfolgreich. Erfolg hat 
auch damit zu tun, den richtigen Beruf für sich zu finden und nicht 
einen, der gut bezahlt ist. Auch mal in Erwägung ziehen sich 
umzuorientieren, anstatt bis zur seiner Rente einem Job nachzugehen, der 
einen krank macht. Jeder Arbeitgeber braucht Leute, die was drauf haben 
und solche werden überall gern gesehen und genommen, daher: alles lohnt 
sich, solange die Leistung stimmt und nicht der Abschluss (langfristig 
gesehen).

Typisch deutsche Mentalität: rummeckern, unreflektiert sein, sich 
aufspielen und den Besserwisser spielen. Keiner hat euch dazu gezwungen 
diesen Berufen nachzugehen oder diese Fachrichtung anzustreben. Warum 
habt ihr es dennoch gemacht?

Sprüche klopfen, das kann jeder.

Komisch, dass auf dieser Seite jeder schreiben kann ohne dafür 
registriert zu sein. So entstehen viele unsachliche Antworten, die von 
den Admins leider nicht gelöscht werden und die ganze Thematik zieht 
sich somit unnötig in die Länge.

Liebe Grüße

Ilja Richter

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Für Yusuf:
Mathematik ist eine Geisteswissenschaft.
Müssen aber nur studierte Leute wissen.

von A. K. (prx)


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Kanzler Haarbock schrieb:
> Müssen aber nur studierte Leute wissen.

Für seine Frittenbude reichts auch ohne.

Beitrag #6392926 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Mathestudium lohnt sich nur selten. Die meisten die ich kenne sitzen nun 
genauso in irgendeiner Softwareabteilung wie die Informatiker, mit dem 
Unterschied dass sie sehr viel mehr Zeit ins Studium stecken mussten für 
eine meist schlechtere Note. Es lohnt sich mMn nur wenn man es wirklich 
drauf hat (Top 0,1%) und in der Forschung so gute Beiträge (z.B. KI, 
Data Science) leisten kann, dass dich Google einfliegen lässt.

von Ilja Richter (Gast)


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Damit diese unnötige Diskussionen beendet wird:

Mathematik ist eine Geistes und eine Naturwissenschaft.

Grüße

Ilja Richter

von A. K. (prx)


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Ilja Richter schrieb:
> Naturwissenschaft

Um welche Natur geht es denn dabei?

von Ilja Richter (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Mathestudium lohnt sich nur selten. Die meisten die ich kenne
> sitzen nun
> genauso in irgendeiner Softwareabteilung wie die Informatiker, mit dem
> Unterschied dass sie sehr viel mehr Zeit ins Studium stecken mussten für
> eine meist schlechtere Note. Es lohnt sich mMn nur wenn man es wirklich
> drauf hat (Top 0,1%) und in der Forschung so gute Beiträge (z.B. KI,
> Data Science) leisten kann, dass dich Google einfliegen lässt.

1) Aus welcher Statistik haben Sie die 0,1 % ?
2) Wie viele Mathematiker kennen Sie oder schließen Sie von einigen, die 
Sie kennen, auf die Allgemeinheit?
3) Woher wollen Sie wissen, ob ein Mathematiker oder ein Informatiker 
mehr Zeit in sein Studium steckt?

Ich hab so ein Gefühl, dass Sie nicht studiert haben und vom Hören Sagen 
über Dinge reden, von denen Sie keine Ahnung haben.

Ps: Wer hilfreiche Tipps haben möchte, derjenige/diejenige sollte nicht 
hier, sondern auf der Seite www.matheplanet.com sich mal erkundigen, 
weil da kriegt man wenigsten hilfreiche Antworten mit etwas mehr Niveau.

Grüße

Ilja Richter

von Weich W. (hand_werker)


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Ilja Richter schrieb:
> Ps: Wer hilfreiche Tipps haben möchte, derjenige/diejenige sollte nicht
> hier, sondern auf der Seite www.matheplanet.com sich mal erkundigen,
> weil da kriegt man wenigsten hilfreiche Antworten mit etwas mehr Niveau.

Wo ist denn da der Bereich "Beruf & Karriere", wo die zahllosen 
nicht-fachfremden Erfolgsgeschichten der Mathestudenten zu bestaunen 
sind?

von Ben S. (bensch123)


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Ich würds nicht tun...

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Ein paar numeriker kann man schon als Simulator gebrauchen. Ist den 
richtigen Ingenieuren in der Regel zu frickelig.

von Weich W. (hand_werker)


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Ilja Richter schrieb:
> 1) Aus welcher Statistik haben Sie die 0,1 % ?

Sowas hat man als Handwerker im Augenmaß.

von Manfred (Gast)


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Ilja Richter schrieb:
> Ich versuche mal

Wer hier einen über zwei Jahre alten Thread hochzieht, hat vermutlich 
Mathematik studiert, dabei aber das Grundrechnen verloren.

Beitrag #6392998 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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HeidiDeineWeltsindDieBerge schrieb im Beitrag #6392998:
> jetzt schau ich germany next top model weiter!

Würde ich ja gerne, aber läuft gerade nicht, ich muß mich mit "Love 
Island - Heiße Flirts und wahre Liebe" abfinden.

Idiot

von Ilja Richter (Gast)


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Manfred schrieb:
> Ilja Richter schrieb:
>> Ich versuche mal
>
> Wer hier einen über zwei Jahre alten Thread hochzieht, hat vermutlich
> Mathematik studiert, dabei aber das Grundrechnen verloren.

1) Mir ist bewusst, dass dieser Thread schon 2 Jahre alt ist. Es kann ja 
trotzdem sein, dass jemand sich irgendwann in Zukunft die selbe Frage 
stellen wird, wie der TE und dann auf diese (zum größten Teil) 
unbrauchbare Kommentare stößt. Was spricht also dagegen in einem alten 
Thread zu kommentieren? Hauptsache Sie beherrschen das Grundrechnen.

2) Sie als Handwerker haben vlt. ein Augenmaß, wenn sie etwas passend 
zurechtschneiden aber anscheinend Probleme mit Statistik und deren 
Zahlen, denn sonst würden Sie so einen selbstverherlichenden Unfug nicht 
schreiben. Das ist Bildzeitung-Niveau.

Ich bin raus, weil das Ganze wird mir zu blöd hier.

Grüße

Ilja Richter

Beitrag #6393019 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Frank (Gast)


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>Damit diese unnötige Diskussionen beendet wird:
>Mathematik ist eine Geistes und eine Naturwissenschaft.
>Grüße
>Ilja Richter

Tja, wenn die Diskussionen immer so einfach beendet werden könnten ....

"Auch aus diesen Gründen kategorisieren einige die Mathematik – neben 
anderen Disziplinen wie der Informatik – als Strukturwissenschaft bzw. 
Formalwissenschaft.
"

https://de.wikipedia.org/wiki/Mathematik
Abschnitt:
Verhältnis zu anderen Wissenschaften
Kategorisierung der Mathematik

von Senf D. (senfdazugeber)


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Ilja Richter schrieb:
> Ich bin raus, weil das Ganze wird mir zu blöd hier.

Danke.

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Grammatik :
Ich bin raus, weil mir das ganze zu blöd wird.
Nicht : ...weil mir wird das ganze zu blöd.

So würden es halt die sagen,  die was in Deutsch aufgepasst haben.

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Führt eigentlich zum nächsten Thema:
Was bringt ein Germanistikstudium?

von Intimgeruch (Gast)


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Kanzler Haarbock schrieb:
> Was bringt ein Germanistikstudium?

schulden ohne ende und vergeudete lebenszeit :<

von Senf D. (senfdazugeber)


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Kanzler Haarbock schrieb:
> Führt eigentlich zum nächsten Thema:
> Was bringt ein Germanistikstudium?

Entweder Arbeitslosigkeit oder den Beruf des Taxifahrers.

von Ilja Richter (Gast)


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"Auch aus diesen Gründen kategorisieren einige die Mathematik – neben 
anderen Disziplinen wie der Informatik – als Strukturwissenschaft bzw. 
Formalwissenschaft“

Das habe ich auch nicht abgestritten. Mathematik ist sowohl das eine, 
als auch das andere.

Der Punkt ist doch der, dass die Kommentare nichts mehr mit der 
ursprünglichen Frage etwas zu tun haben und so entstehen unnötige 
Diskussionen.

Teilweise werden hier die eigenen Misserfolge zu allgemeingültigen 
Aussagen.

Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt 
Mathematik zu studieren. Eigene Erfahrungen (ob negativ oder positiv) 
sind natürlich wünschenswert, aber keiner sollte den anderen vor etwas 
abbringen, was ihm eventuell Spaß macht.

Auf diesem Niveau könnte man genauso gut über handwerkliche Berufe 
herziehen und sagen: schlechte Rente, mit 50 ist man körperlich am Ende 
und man kann direkt behinderten Rente beantragen, Stress ohne Ende, 
ständig schwierige Kunden (pedantische Akademiker...), Mobbing während 
der Ausbildungszeit (Lehrjahre sind keine Herrenjahre und so mancher 
wurde bloß gestellt und ist zur Belustigung anderer auf YouTube 
gelandet) usw.

Grüße

Ilja Richter

Beitrag #6393366 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ilja Richter (Gast)


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"Grammatik :

Ich bin raus, weil mir das ganze zu blöd wird.
Nicht : ...weil mir wird das ganze zu blöd"

Ja, ist ja gut. Sie haben es mir gezeigt und können jetzt voller Stolz 
auf die eigene Schulter klopfen.

Sie sind bestimmt ein Mensch, der sich nie verschrieben hat und nie 
einen einzigen Fehler im Leben gemacht hat. Deswegen ist das ein kleiner 
Pluspunkt für das eigene Ego, wenn man andere von oben herab korrigiert 
und weiterführend sagt: "was bringt eigentlich ein Germanistik 
Studium?".

Ich denke ein Germanistik Studium bringt etwas insoweit, weil man da 
viele junge gut aussehende Studentinnen kennen lernt und sein Leben 
irgendwo als junger Mensch noch genießen kann - eine Sache, die Ihnen 
leider verwehrt geblieben ist. Diese Erkenntnis kommt bei Ihnen immer 
dann, wenn Sie nachts neben Ihrer Frau namens Ursula einschlafen, 
nachdem Sie einige Texte im Internet auf Rechtschreibfehler geprüft 
haben.

Grüße

Ilja Richter

von Ilja Richter (Gast)


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"lol was ein dummer vergleich"

Kanzler Haarbock würde jetzt sagen: Lol, was für ein dummer Vergleich.


Übrigens, der Vergleich macht insoweit Sinn, dass viele Berufe nicht 
leicht sind, ob jetzt akademische oder handwerkliche Berufe.

Grüße

Ilja Richter

von Absurd (Gast)


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man studiert entweder das was einem spass macht oder das was später 
perspektivisch im vergleich zu unstudierten wieder ungleich viel geld 
einbringt  - man möchte nicht reich sein sondern einfach mehr geld als 
der nachbar haben...

voll krass: man braucht an sich gar kein studium um geld zu verdienen 
oder reich zu werden...

Beitrag #6401668 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Möbizs schrieb im Beitrag #6401668:
> Nach dem mathestudium kann man wenigstens gut rechnen.

Was hat ein Mathematik-Studium mit Rechnen zu tun? - Nichts.

Beitrag #6401858 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Möbizs schrieb im Beitrag #6401668:
> Nach dem mathestudium kann man wenigstens gut rechnen.

Das wäre so, wie nach dem Informatikstudium gut programmieren.

Beitrag #6401886 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Erwin von Bohlen und Hallbach (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wer hier einen über zwei Jahre alten Thread hochzieht, hat vermutlich
> Mathematik studiert, dabei aber das Grundrechnen verloren.
Mathe ist zeitlos. Mathestudium nutzlos, Mathematiker halten sich hier 
und da noch ein paar grosse Firmen, ein paar Hansel bleiben an der 
Hochschule hängen, der Rest wird Lehrer oder Softwarefrickler und merkt 
bei letzterem wie ahnungslos er eigenltich ist, von wegen Mathematiker 
können abstrakt denken für die ist das simpel, da hat sich schon so 
mancher wieder ins Lerhramt geflüchtet als der das dritte 
Softwareprojekt verkackt hat.
Wir hatten auch mal so nen Mathehorst eingestellt. Zu dumm zum 
scheissen. Nicht mal HTML hat der kapiert. Nachdem er 2 Wochen erfolglos 
versucht hat mit Java eine Datei einzulesen Werte zu parsen und wieder 
auszugeben haben wir das Elend beeindet. Die sind im Schnitt genausodoof 
in einem fachfremden und selbst fachnahen Gebiet wie Softwareentwicklung 
(selbst mit "vorkenntnissen" von der Uni), da ist jeder Realschüler mit 
FI-Ausbildung überlegen. Tut mir leid das sagen zu müssen: Heute sind 
diese Hansel sehr schwer zu vermitteln, früher galt noch 
IT/Softwareentwicklung als Mathematiknah, heute muss man Tools und 
Frameworks und vor alle die Sprache beherrschen und grundlegende 
SE-Methodiken drauf haben, all das hat ein Mathematiker nicht. Der kann 
mir was in seinem CAS nen  numerischen Algo vorkaspern aber wer braucht 
sowas? Die Leute sind ohne massive Nachschulung zu nix zu gebrauchen, 
ausser sie waren in ihrer Freizeit schon im Softwaregebastel unterwegs 
und haben erkannt worauf es ankommt und sich die entspr. Themen 
draufgepackt, aber sonst? Das sind durch die Bank Vollhorste.

von Weich W. (hand_werker)


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Ketchup schrieb im Beitrag #6401886:
> Welcher Absolvent kann besser programmieren als ein informatiker?

Der E-Techniker mit Fachrichtung HF natürlich

von E§lektrofan (Gast)


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> Was bringt ein Mathestudium?

Wenn das eine Neubereicherin(e) (oder wenigstens ein
NeubereichererX) macht, wird die Statistik, systemkonform
aufgehübscht. -

Ausserdem brauchen wir die:
Wie sollten denn wir verbliebenen armseligen Restdeutschen
sonst demnächst zum Mond fliegen können?    ;-)

Beitrag #6402374 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Ketchup schrieb im Beitrag #6402374:
> Ist einfach
> für viele zu anstrengend sich jede Woche mit diesen kleinen bösen
> Formeln auseinander zu setzen.

Wozu auch, macht später eh alles der Computer. Verstehe nicht, warum so 
viele Firmen noch ein Studium voraussetzen, wenn 80% vom Stoff nicht 
praktisch relevant sind, und sich dann auch noch beschweren dass die 
Absolventen nichts können.

von Rudolf (Gast)


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E§lektrofan schrieb:
> Wie sollten denn wir verbliebenen armseligen Restdeutschen sonst
> demnächst zum Mond fliegen können?    ;-)

Gar nicht. Wir bleiben schön hier. Willst du ein zweites Ballermann auf 
dem Mond haben?

Beitrag #6402631 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Matti (Gast)


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IchBinSchwulUndDasIstGutSo schrieb im Beitrag #6402631:

Nee! Du bist dumm und ungebildet & das ist überhaupt nicht gut - passt 
aber zum Thread.

Matti

von Rabe (Gast)


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Evtl. für die Evaluierung und Implementierung sehr spezieller 
Algorithmen, z.B. für numerische Simulationssoftware?

von Miethai (Gast)


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Rabe schrieb:
> Evtl. für die Evaluierung und Implementierung sehr spezieller
> Algorithmen, z.B. für numerische Simulationssoftware?
Das können Physiker oder E-Techniker besser weil die rechnen können. 
Mathematiker rechnen ja nicht, das ist ja igitt für die, Numerik ist 
denen schon zu praktisch und anwendungsnah. Die fummeln lieber in 
Gruppentheorie und Algebren herum immer schön anwendungsfern, sonst 
macht man sich die Finger schmutzig.

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Das wäre eine Möglichkeit. Ich würde den Nachwuchsmathematikern dann 
aber empfehlen auch eine Anwendung der Numerik zu vertiefen, z.B. 
Strömungsmechanik/-simulation. Reine Löserentwicklung ist selbst bei 
Softwareherstellern eine Nische. Man sollte schon verstehen, was für den 
Kunden wichtig ist. Sonst gilt: Je grundlagenorientierter desto Uni. 
Leider bekommen dort nicht alle ein Dauerstelle ;-)

von M.A. S. (mse2)


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Erwin von Bohlen und Hallbach schrieb:
> Wir hatten auch mal so nen Mathehorst eingestellt. Zu dumm zum
> scheissen. Nicht mal HTML hat der kapiert. Nachdem er 2 Wochen erfolglos
> versucht hat mit Java eine Datei einzulesen...

@TO: Ich weiß, es ist Jahre her, trotzdem:
Antworten wie die oben (und viele andere in diesem Thread) kommen davon, 
wenn man eine derartige Frage in einem E-Techniker-Forum stellt.

Ich bin sicher, dass es auch unter den Mathematikern welche von der oben 
beschriebenen Sorte gibt. Eben wie in JEDER ANDEREN FACHRICHTUNG AUCH!
E-Techniker von dieser Sorte durfte ich auch schon kennenlernen.

Und: ja, einige Mathe-Absolventen entwickeln danach Software. Ich durfte 
den Werdegang eines solchen vom Abi durch das Studium bis zum 
Berufseinstieg verfolgen. Und nein: der ist nicht von oben beschriebener 
Sorte. Allerdings hat er sich sein ganzes Studium hindurch mit 
Softwareentwicklung beschäftigt (Studentenjob) und ist dann einfach an 
dieser Richtung kleben geblieben.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6403910 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lach (Gast)


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Zumindest eins ist klar:
Die ganzen Looser die hier ablästern würden nicht mal 2 Semester FH 
Studium Mathe überleben.

ROFLROFLROFLROFLROFLROFLROFLROFLROFLROFLROFL

von Weich W. (hand_werker)


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Lach schrieb:
> Zumindest eins ist klar:
> Die ganzen Looser die hier ablästern würden nicht mal 2 Semester FH
> Studium Mathe überleben.

Ich würde auch nicht ein einziges Semester Kunstgeschichte schaffen. Ob 
man deshalb traurig sein muss, ist eine andere Frage :-)

von Ilja Richter (Gast)


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> Manfred schrieb:
>> Wer hier einen über zwei Jahre alten Thread hochzieht, hat vermutlich
>> Mathematik studiert, dabei aber das Grundrechnen verloren.
> Mathe ist zeitlos. Mathestudium nutzlos, Mathematiker halten sich hier
> und da noch ein paar grosse Firmen, ein paar Hansel bleiben an der
> Hochschule hängen, der Rest wird Lehrer oder Softwarefrickler und merkt
> bei letzterem wie ahnungslos er eigenltich ist, von wegen Mathematiker
> können abstrakt denken für die ist das simpel, da hat sich schon so
> mancher wieder ins Lerhramt geflüchtet als der das dritte
> Softwareprojekt verkackt hat.
> Wir hatten auch mal so nen Mathehorst eingestellt. Zu dumm zum
> scheissen. Nicht mal HTML hat der kapiert. Nachdem er 2 Wochen erfolglos
> versucht hat mit Java eine Datei einzulesen Werte zu parsen und wieder
> auszugeben haben wir das Elend beeindet. Die sind im Schnitt genausodoof
> in einem fachfremden und selbst fachnahen Gebiet wie Softwareentwicklung
> (selbst mit "vorkenntnissen" von der Uni), da ist jeder Realschüler mit
> FI-Ausbildung überlegen. Tut mir leid das sagen zu müssen: Heute sind
> diese Hansel sehr schwer zu vermitteln, früher galt noch
> IT/Softwareentwicklung als Mathematiknah, heute muss man Tools und
> Frameworks und vor alle die Sprache beherrschen und grundlegende
> SE-Methodiken drauf haben, all das hat ein Mathematiker nicht. Der kann
> mir was in seinem CAS nen  numerischen Algo vorkaspern aber wer braucht
> sowas? Die Leute sind ohne massive Nachschulung zu nix zu gebrauchen,
> ausser sie waren in ihrer Freizeit schon im Softwaregebastel unterwegs
> und haben erkannt worauf es ankommt und sich die entspr. Themen
> draufgepackt, aber sonst? Das sind durch die Bank Vollhorste.


Alle Mathematiker über ein Kamm scheren, dazu noch beleidigen (zu dumm 
zum scheißen, Mathehorst, wollen etwas vorkaspern usw.) zeigt wiedermal 
die typisch hässliche deutsche Besserwisser und Nichtsgönner Mentalität. 
Genau wegen solchen Menschen wie dir (euch) macht die Arbeit überhaupt 
keinen Spaß, selbst dann wenn man etwas drauf hat! Lieber arbeite ich in 
einem Team, wo ich merke, dass ich als Mensch geschätzt werde und dass 
ich ein wichtiger Teil meines Teams bin, als in einem Team zu arbeiten, 
wo jeder nur an sich denkt und über Neuankömmlinge sich lustig macht. 
Menschen, die mir Sachen vernünftig erklären, ohne eine große Show 
abzuziehen, sind diejenigen, denen ich am Ende für alles dankbar bin und 
mit denen ich auch in Zukunft gern arbeite. Keiner gibt Ihnen das Recht 
Menschen zu beleidigen und alle in ein Topf zu werfen, selbst dann, wenn 
diese die entsprechende berufliche Erfahrung noch nicht vorweisen können 
und Zeit zum Anlernen brauchen.

Jemand der frisch aus einem Medizinstudium kommt wird in 2 Wochen auch 
kein Chirurg. Manche Unternehmen lernen die Studenten ein ganzes halbes 
Jahr (oder mehr) an, bis sie gewisse Dinge drauf haben - da sind 2 
Wochen mehr als ein Witz. Man muss Studenten eben anlernen und so etwas 
braucht nun mal Zeit und Geld! Selbst Schuld, wenn man in der 
Stellenausschreibung nicht nach erfahrenen Softwareentwicklern sucht, 
sondern nach Mathematikern, um Kosten zu sparen. Also halten Sie an 
dieser Stelle Ihre große Klappe!

1) Keiner hat Sie dazu gezwungen diese Leute einzustellen
2) In jedem Beruf gibt es gute und weniger gute Fachkräfte
3) Wenn jemand Mathe fertig studiert hat, dann kann man nicht erwarten, 
dass  diejenige der perfekte Softwareentwickler schon am ersten Tag sein 
muss. Menschen beschäftigen sich lebenslang mit der Softwareentwicklung 
und lernen dennoch nie aus, was soll man da also von einem Absolventen, 
der frisch von der Uni kommt, großartig erwarten? Deswegen sollte man 
auch die Leute anlernen, anstatt über sie herzuziehen und sie bloß zu 
stellen, wie Sie es hier tun.
4) Wenn das der übliche Umgangston in Ihrer Firma ist, dann wundert es 
mich ehrlich gesagt nicht, dass dort kein Student etwas gebacken kriegt. 
Mit solcher Wortwahl und solchen Vorurteilen, wie "Das sind durch die 
Bank Vollhorste" kann man höchstens im Knast als Aufseher arbeiten, nur 
nicht mit Menschen auf einem intellektuellen Niveau.

Kein Wunder, dass in Deutschland so viele Menschen psychisch Krank 
werden oder an einem Herzinfarkt sterben, wenn man sich dieses Elend mit 
Vorurteilen mal genauer durchließt. Ein Deutscher regt sich 
typischerweise über jeden Mist auf und macht nicht nur sich, sondern 
auch allen anderen das Leben (unnötig) schwer und am Ende bereut er 
alles, wenn er am Sterbebett liegt und bemerkt, dass der Leistungsdruck 
und die paar tausend Euro auf dem Konto sein Leben und Handeln bestimmt 
haben.

Grüße

Ilja Richter

von Kanzler Haarbock (Gast)


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Das mit dem unnötig schwer machen ist in der Tat weit verbreitet. Ein 
Auswuchs des wuchernden Egoismus. Viele Firmen und Unis produzieren 
dadurch enorme Mengen Blindleistung.

von Weich W. (hand_werker)


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Ilja Richter schrieb:
> Wenn jemand Mathe fertig studiert hat, dann kann man nicht erwarten,
> dass  diejenige der perfekte Softwareentwickler schon am ersten Tag sein
> muss.

Warum muss ein Mathematiker überhaupt ein Softwareentwickler sein? Dafür 
gibt es genügend Informatiker und E-Techniker. Als Firma möchte ich 
nicht einem Mathematiker viel Geld bezahlen UND diesen gleichzeitig noch 
umschulen müssen. Das Informatikstudium ist ja schon trocken genug und 
vermittelt längst nicht alles, was man im Beruf braucht. Aber bei 
Mathematik sind vielleicht 2% des Stoffs aus dem Studium ansatzweise 
relevant für die durchschnittliche Softwareentwicklung. Wenn man da 
nicht kräftig nebenbei programmiert oder Zusatzkurse belegt hat, hat man 
ein Problem.

Ilja Richter schrieb:
> Jemand der frisch aus einem Medizinstudium kommt wird in 2 Wochen auch
> kein Chirurg.

Ja, aber jeder Chirurg hat mal Medizin studiert und nicht Biologie.

Beitrag #6404107 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kanzler Haarbock (Gast)


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Ja dann hoffe ich, dass bei dir immer alles perfekt laufen wird im OP. 
Ist ja eh alles idiotensicherer Kinderkram. Für was werden Ärzte 
überhaupt bezahlt?  Können ja nichtmal nen Server aufsetzen.

von Marc E. (mahwe)


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Schau dir Technomathematik an als Kombis mit Elektrotechnik oder so

von Zero Knowledge (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Warum muss ein Mathematiker überhaupt ein Softwareentwickler sein? Dafür
> gibt es genügend Informatiker und E-Techniker. Als Firma möchte ich
> nicht einem Mathematiker viel Geld bezahlen UND diesen gleichzeitig noch
> umschulen müssen. Das Informatikstudium ist ja schon trocken genug und
> vermittelt längst nicht alles, was man im Beruf braucht. Aber bei
> Mathematik sind vielleicht 2% des Stoffs aus dem Studium ansatzweise
> relevant für die durchschnittliche Softwareentwicklung. Wenn man da
> nicht kräftig nebenbei programmiert oder Zusatzkurse belegt hat, hat man
> ein Problem.

Warum soll ein Absolvent eines Mathematik-Studiengangs nicht den Beruf 
des Software-Entwicklers ergreifen dürfen?

Ich behaupte mal, dass jemand, der ein Mathematik-Studium mit guten 
Noten und innerhalb angemessener Zeit abgeschlossen hat, auch gute 
Voraussetzungen dafür mitbringt, den Beruf des Software-Entwicklers 
erlernen zu können, sofern er die erforderliche Motivation hat.

Das heißt natürlich nicht, dass ein Mathematik-Absolvent in der Regel 
auch sofort ein fertig ausgebildeter Software-Entwickler ist.

Genauso wenig muss ein Informatik-Absolvent von der Uni noch lange kein 
fertiger Software- oder Hardware-Entwickler sein.

Das hängt natürlich auch davon ab, womit man sich genau im Studium 
befasst hat. (Das kann natürlich sehr stark von Student zu Student 
variieren.)

von Ilja Richter (Gast)


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Weich W. schrieb:
> Ilja Richter schrieb:
>> Wenn jemand Mathe fertig studiert hat, dann kann man nicht erwarten,
>> dass  diejenige der perfekte Softwareentwickler schon am ersten Tag sein
>> muss.
>
> Warum muss ein Mathematiker überhaupt ein Softwareentwickler sein? Dafür
> gibt es genügend Informatiker und E-Techniker. Als Firma möchte ich
> nicht einem Mathematiker viel Geld bezahlen UND diesen gleichzeitig noch
> umschulen müssen. Das Informatikstudium ist ja schon trocken genug und
> vermittelt längst nicht alles, was man im Beruf braucht. Aber bei
> Mathematik sind vielleicht 2% des Stoffs aus dem Studium ansatzweise
> relevant für die durchschnittliche Softwareentwicklung. Wenn man da
> nicht kräftig nebenbei programmiert oder Zusatzkurse belegt hat, hat man
> ein Problem.
>
> Ilja Richter schrieb:
>> Jemand der frisch aus einem Medizinstudium kommt wird in 2 Wochen auch
>> kein Chirurg.
>
> Ja, aber jeder Chirurg hat mal Medizin studiert und nicht Biologie.

Und trotzdem werden Mathematiker als Softwareentwickler eingestellt, 
selbst dann wenn die Chancen auf dem Arbeitsmarkt mehr oder weniger gut 
sind im Vergleich zu IT oder Elektrotechnik Studenten. Es liegt 
vermutlich auch daran, dass der Studiengang allein über die Kompetenzen 
noch lange nichts aussagt. Was bringt einer Firma ein IT Student, der 
nur für Prüfungen gelernt hat und nicht für sich selbst? Was bringt 
einer Firma ein IT Student, der mehr als die Hälfte des Stoffs wieder 
vergessen hat und außerhalb seines Studiums sich nie mit Programmieren 
beschäftigt hat? Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Studium (egal 
in welcher Richtung) dir nur bescheinigt eine bestimmte Tätigkeit 
ausüben zu dürfen, jedoch keine Aussage darüber liefert, wie kompetent 
bzw. fähig dieser Mensch ist und genau aus diesem Grund werden sowohl 
Mathematiker, als auch Informatiker oder Elektrotechniker eingestellt. 
Erst in der Einarbeitungszeit merkt man die Kompetenz eines Menschen: 
wie schnell er alles kapiert sowie gewisse Sachen umsetzt (und 
keinesfalls vorher). Wer Mathematik fertig studiert hat, derjenige zeigt 
ein großes Durchhaltevermögen, Lernbereitschaft, sehr viel Fleiß und 
eventuell sind es diese Faktoren, die dafür sorgen, dass auch 
Mathematiker eingestellt werden. Außerdem schaffen ungefähr nur 20% das 
Studium, was wiederum bedeutet, dass dieser Mensch bemüht war zu den 
Besten zu gehören, nicht wie die anderen 80% der Studenten. Wenn die 
selbe Mühe, Durchhaltevermögen und Fleiß auch im Job gezeigt werden, 
dann ist Erfolg auch im Job garantiert, ohne große Vorkenntnisse. Allein 
die Tatsache, dass das Studium sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, hat ein 
Student nie wirklich Zeit sich zusätzlich mit anderen Dingen zu 
beschäftigen, wie z.B. mit dem Programmieren aus reiner Interesse, so 
dass man selbst von einem IT Studenten nicht viel erwarten kann, denn 
auch er hat ausschließlich nur für die Klausuren gebüffelt, wie jeder 
andere Student auch. Außerhalb des Studiums und des Berufslebens haben 
die meisten Studenten genauso Freunde, Eltern, Geschwister, Sport usw., 
daher man will NICHT NOCH ZUSÄTZLICH parallel zum Studium (welches 
ohnehin viel Zeit weg nimmt und hart ist) vor dem Computer seine 
restliche, sowie knappe freie Zeit zu verbringen, um später im Beruf zu 
glänzen. Wer das wirklich tut, derjenige hat sein menschliches Dasein 
komplett aufgegeben und ist eine Maschine, deren Motor nicht lange 
halten wird. Deswegen ist jemand, der IT oder Elektrotechnik fertig 
studiert hat keinesfalls ein besserer Programmierer, als ein 
Mathematiker. Was macht einen guten Programmierer aus? Das sind 
Eigenschaften, wie Teamfähigkeit, Konzepte/Pläne erstellen können, 
Zeitmanagement, Kritikfähigkeit, sauberen und kurzen Code ohne 
Verschachtelungen und Fehler schreiben können, Zeilen kommentieren und 
vieles, vieles mehr. Diese Punkte werden aus einer Bewerbung nicht 
ersichtlich, so dass erst die Einarbeitungszeit und die Zeit danach 
Klarheit über den Menschen verschafft. Deshalb sehe ich keinen Grund 
einen Informatiker einem Mathematiker vorzuziehen, denn beide können 
kompetent sein oder auch nicht. Ein Mathematiker kann ein besserer 
Softwareentwickler werden als ein Informatiker, muss aber nicht.

Man lernt unter enormen Druck für die Klausuren und alles ist viel zu 
hektisch, ob jetzt im Mathestudium, Informatik oder 
Elektrotechnikstudium. Deshalb kann unter solchen Bedingungen nie 
gewisse Leidenschaft entstehen -alles wirkt verkrampft und man prügelt 
sich das Wissen ein, welches zum größten Teil unbrauchbar ist. Ich finde 
generell, dass viele Studiengänge Fachidioten ausbilden und keine 
Menschen, die selbstständig denken können. Spätestens in den Unternehmen 
macht sich dieser Punkt bemerkbar und deshalb tun sich viele Studenten 
in der Arbeitswelt schwer.

Das Problem liegt nicht nur an den Studenten selbst, sondern an unserem 
Bildungssystem, welches weder Inspiration noch Spaß vermittelt. Alles 
wirkt trocken, eingestaubt, langweilig, daher man kann unter solchen 
Bedingungen keine große Leistungen erwarten.

Grüße

Ilja Richter

Beitrag #6404279 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ilja Richter (Gast)


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SoIstDat schrieb im Beitrag #6404279:
> Daran wird sich aber nichts ändern. Das Bildungssystem so
> reformieren,
> dass ein Studium nicht mehr trocken und langweilig ist und die Studenten
> mehr mitnehmen, kostet zu viel Geld. Die UNIs müssten dadurch die
> Studenten viel intesiver betreuen.
>
> Ich finde ja das, was die UNIs in den USA machen ganz toll. Eine
> Kombination aus Vorlesung, Schriftlicher Prüfung, benoteten Projekten
> und Hausaufgaben. Teilweise werden sogar mündliche Noten verteilt für
> die Mitarbeit in der Vorlesung. Das ist in Deutschland aber nicht
> realisierbar und deswegen bleibts beim trockenen VL besuchen, ab und an
> ne Übung. Ein Praktikum ist dann ganz großes Kino hier in DE an den
> Unis. Wenn man was anderes möchte muss man schon auf einen private UNI
> gehen!

Die Probleme fangen bereits in der Schule an. Dazu empfehle ich jedem 
das folgende YouTube Video mit dem Titel: "Warum das deutsche 
Schulsystem so schlecht ist" von dem Kanal "Simplicissimus" anzuschauen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=fxvvMjDCo_4

Grüße

Ilja Richter

von Ketchup (Gast)


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Klingt für mich nach Schule. Studium heißt vor allem sich eigenständig 
mit Problemen auseinander zu setzen nicht dauernd Lehre zu konsumieren. 
Ich möchte nicht auf das bildungsniveau der Amerikaner / Engländer 
absinken.

Beitrag #6404626 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lach (Gast)


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Ketchup schrieb:
> Ich möchte nicht auf das bildungsniveau der Amerikaner / Engländer
> absinken.

Wenn man deinen Beitrag hier liest

Beitrag "Informatik soll Pflichtfach an Schulen werden"

dann musst du dich aber gewaltig nach oben strecken um an das von dir 
genannte Niveau heranzureichen.

von Ilja Richter (Gast)


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Ketchup schrieb:
> Studium heißt vor allem sich eigenständig mit Problemen auseinander zu      > 
setzen und nicht dauernd Lehre zu konsumieren.

Genau das ist der Punkt, denn der größte Teil der Studenten schaffen es 
nicht eigenständig bestimmte Probleme zu lösen und es hat viele Gründe:

1) Aufgrund der versprochenen guten Jobchancen, wo man relativ mehr Geld 
verdient im Vergleich zu anderen (handwerklichen) Berufen, sind MINT 
Fächer ein Auffangbecken für junge Menschen, die meistens nach dem Abi 
nicht genau wissen, was sie studieren sollen. Da diese Fächer meistens 
kein NC voraussetzen, hat selbst ein schlechter Schüler die Möglichkeit 
diese Fächer zu studieren.

Wenn aber ein Schüler bereits während des Abiturs Probleme hatte (auch 
in den Naturwissenschaften) und sein Abi grad mal so geschafft hat, wird 
er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht besser in einem Mathe, 
Informatik oder Elektrotechnikstudium, wo die Ansprüche deutlich höher 
sind.

Man lernt in Abitur irgendwelche Gedichte (von Dichtern, die längst tot 
sind) zu analysieren aber nicht, wie man richtige Entscheidungen nach 
Abitur für sein Leben trifft. Obwohl die Technik sich immer weiter 
verbessert, werden Fächer, wie Informatik oder Elektrotechnik kaum 
angeboten. Wie soll da eine Begeisterung für diese Fächer entstehen? In 
seinem Kämmerlein in Einsamkeit programmieren, löten und irgendwelche 
Bücher lesen lautet hier die Devise.

Das hat zur Folge, dass diese Studiengänge viele Menschen ausbilden, die 
dafür nicht geeignet sind oder keine Ahnung davon haben, was genau die 
da machen, so dass verlorene Jahre durch Scheitern/Abbruch des Studiums 
das Resultat des Ganzes Übels ist - eigenständiges Denken der 
Studierenden ist hier nicht groß zu erwarten. Die Studiengänge, die sich 
lohnen, im Hinblick auf die Zeit, Schwierigkeit, Angebot und Nachfrage, 
sowie im Hinblick auf den finanziellen Aspekt, sind meistens die, welche 
einen guten Abischnitt voraussetzen bzw. einen NC von ungefähr < 1,5 
haben. Die, die keinen NC haben, sind meistens die Studiengänge, die 
leider nicht gefragt sind. Damit die Dozenten auch an der Lehre 
beteiligt sein können, werden die Verhältnisse etwas gelockert, so dass 
jeder "Idiot" studieren kann. Wenn Mathe und ähnliche Studiengänge NC 
hätten, würde es so gut wie kaum Lehre geben und die Dozenten wären dann 
in der Forschung oder in anderen Berufszweigen tätig.

2) Eigenständiges lösen der Probleme besteht im Studium zum größten Teil 
darin, irgendwelche Übungsaufgaben auf einem Blatt Papier zu lösen. Ob 
diese Aufgaben einen relevanten Praxisbezug haben und inwieweit diese 
wichtig sind, wird kaum vermittelt. Solange das Verhältnis zwischen 
Theorie und Praxis nicht ausgewogen ist, gilt die ganze Theorie, welche 
im Studium vermittelt wird, als unbrauchbar. Wenn ein Student nicht in 
die Lehre und Forschung gehen möchte, sind die vielen Beweise (meiner 
Meinung nach) von zweitrangiger Bedeutung. Ein Modul, wo nur Beweise 
geführt werden wäre an der Stelle sinnvoller. Es gibt tatsächlich 
Studenten, die während des gesamten Studiums ausschließlich auf einem 
Blatt Papier programmiert haben und nicht wirklich mit Visual Studio 
gearbeitet haben. Was soll man da großartiges seitens Studierenden 
erwarten? Nur weil ein IT Student in c ++ 8 Übungsaufgaben gelöst hat, 
ist er gleich der bessere Kandidat bei der Bewerbung als ein 
Mathestudent? Schwachsinn.

3) Studierende, welche die Übungsaufgaben sehr gut lösen können und bei 
den Professoren mit irgendwelchen Beweisen glänzen, sind meistens die, 
welche aus einem guten Elternhaus kommen. 
Ellenbogenmentalität/Konkurrenzdenken ist deutlich zu spüren und kein 
gemeinsames Miteinander. Eine gute Lerngruppe zu finden ist schwer und 
manchmal kann eine Gruppe einem schaden, durch Studierende, die sich 
alles erklären lassen wollen und somit einem die nötige Zeit wegnehmen 
oder die, welche rumalbern und nicht wirklich etwas machen usw. Der 
nächsten Bill Gates und Paul Allen unter solchen Konstellationen wird 
nie zu finden sein. Es gibt weder Treffen, wo man gemeinsam an 
bestimmten Projekten arbeitet noch irgendwelche spannende Meetings. 
Jeder im Studium ist ein Einzelgänger, der seines Glückes Schmied ist 
und nur für die eine gute Note paukt. Man will Ergebnisse sehen und 
nicht die Leidenschaft dahinter.

Fazit: Studium heißt eigenständiges Denken (so wird es zumindest in den 
Broschüren vermarktet), die Realität ist jedoch anders: verschulte 
Bachelorstudiengänge, Fachidioten und eine Minderheit, die wirklich 
eigenständig denken kann.

Grüße

Ilja Richter

von Miethai (Gast)


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Man kann vieles danach machen wie
Taxi fahren (korrektes Wechselgeld rausgeben -> Mathematik!)
Hermes, UPS, DPD,... (Nachname kassieren -> Mathe!)
Kasse im Baumarkt (s.o.)
Regalauffüller (5 von 10 Paletten habe ich schon weg, wieviel muss ich 
noch...)
Anstreicher (3 Eimer reichen für 30 qm, das Zimmer hat 180qm, wieviel 
Eimer... -> Mit Mathe bist du der King)
Versicherungsmann (Wenn Omi jetzt den Vertrag unterschreibt kassiere ich 
3000€ Prämie, wenn ich ihr jetzt x aufschwatze bekomme ich nochmal 20% 
das sind dann ... -> Das kann nur der Mathegott!)

Das sind sehr gefragte Leute, die kommen überall unter.

von Ilja Richter (Gast)


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Miethai schrieb:
> Man kann vieles danach machen wie
> Taxi fahren (korrektes Wechselgeld rausgeben -> Mathematik!)
> Hermes, UPS, DPD,... (Nachname kassieren -> Mathe!)
> Kasse im Baumarkt (s.o.)
> Regalauffüller (5 von 10 Paletten habe ich schon weg, wieviel muss ich
> noch...)
> Anstreicher (3 Eimer reichen für 30 qm, das Zimmer hat 180qm, wieviel
> Eimer... -> Mit Mathe bist du der King)
> Versicherungsmann (Wenn Omi jetzt den Vertrag unterschreibt kassiere ich
> 3000€ Prämie, wenn ich ihr jetzt x aufschwatze bekomme ich nochmal 20%
> das sind dann ... -> Das kann nur der Mathegott!)
>
> Das sind sehr gefragte Leute, die kommen überall unter.

Der Punkt ist der, dass Mathematiker in vielen Berufszweigen sich weiter 
bilden müssen und man erwartet, dass sie dies möglichst schnell tun, um 
keine Kosten zu verursachen. Ein Student der Mathe fertig studiert hat 
und jemand der eine Ausbildung in Informatik/Elektrotechnik 
abgeschlossen hat, kann man so nicht miteinander vergleichen. Der eine 
hat zwar mehr praktische Erfahrung, der andere jedoch ist mehr belastbar 
und lernt schneller. Das, was ein Informatiker/Elektrotechniker in 3 
Jahren in der Ausbildung gelernt hat, sollte ein Mathematiker innerhalb 
eines Jahres beherrschen. Im Grunde sind Mathematiker langfristig 
gesehen die effizienteren Arbeitskräfte (das erwartet man zumindest).

Natürlich sind die Leute, die nach ihrer Ausbildung direkt das passende 
Studium gemacht haben, die besseren Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt, nur 
nicht jeder hat einen perfekten Lebenslauf und manchmal orientiert man 
sich um.

Man könnte genauso über Elektrotechniker/Informatiker trollen:

Glühbirne wechseln: -> Elektrotechnik
Hello World ausgeben: -> Informatik!
Batterien an der Wanduhr wechseln: -> Elektrotechnik

Rechne den Widerstand einer Parallelschaltung aus -> Das kann nur ein 
Azubi, der Elektrotechnik wirklich verstanden hat. URI (Merkformel für 
Berufsschulidioten, die etwas bedenkenlos anwenden und nicht mal sich 
die Gedanken darüber machen, wie diese Formel überhaupt zur Stande 
kommt. Das wäre ihnen zu viel Mathe.

Arbeiten an Hochspannungleitungen, das können nur Elektrotechnik - 
Götter, die aber leider zu oft drauf gehen und am Ende stellt man fest, 
es waren doch nur Menschen.

Dieser ganze Thread besteht echt zum größten Teil aus irgendwelchen 
Trollen und unbrauchbaren Scheiß. Schade, dass die Mods hier nicht aktiv 
sind und jeder Idiot hier seinen Dünnpfiff schreiben kann. Ich weiß 
leider nicht, wie es bei den anderen Threads ist, aber wenn dieser 
Zustand auch in anderen Foren herrscht, dann ist diese Seite trotz der 
Bemühungen einiger Leute, unbrauchbar.

In Matheforen, wie matheplanet.com herrschen Gott sei dank solche 
miserablen Zustände nicht. Schade, dass diese Seite durch Beleidigungen, 
Trolling usw. an Objektivität und wissenschaftlichem Niveau einbüßt. Man 
kann im Grunde diese Seite nicht ernst nehmen.

Ich für meine Verhältnisse hätte mich gern im Bereich der 
Elektrotechnik/Informatik etwas mehr eingelesen bzw. mich darin weiter 
gebildet und es hätte mich gefreut mich mit anderen näher auszutauschen 
und neue Menschen kennen zu lernen - nachdem ich die Kommentare hier 
durchgelesen habe, werde ich es definitiv nicht mehr tun!

Auf nimmer Nimmerwiedersehen!

Ilja Richter

von Ilja Richter (Gast)


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M.A. S. schrieb:
> Erwin von Bohlen und Hallbach schrieb:
>> Wir hatten auch mal so nen Mathehorst eingestellt. Zu dumm zum
>> scheissen. Nicht mal HTML hat der kapiert. Nachdem er 2 Wochen erfolglos
>> versucht hat mit Java eine Datei einzulesen...
>
> @TO: Ich weiß, es ist Jahre her, trotzdem:
> Antworten wie die oben (und viele andere in diesem Thread) kommen davon,
> wenn man eine derartige Frage in einem E-Techniker-Forum stellt.

"derartige Fragen in einem E-Techniker Forum". Das war eine ganz normale 
Frage, wie ich finde. Es herrscht hier durchgehend Klischee und 
Schubladendenken und dafür kann der Fragesteller nichts! Man grenzt und 
beleidigt hier Menschen aufgrund ihres beruflichen Werdegangs und dieses 
Verhalten rechtfertigt nicht, dass hier ein Elektrotechniker Forum ist.

Ilja Richter

von Senf D. (senfdazugeber)


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Ilja Richter schrieb:
> Schade, dass die Mods hier nicht aktiv sind und jeder Idiot hier seinen
> Dünnpfiff schreiben kann.

Warum, das ist doch gut für dich? Ansonsten wären deine Beiträge hier im 
Thread nämlich schon längst im Nirwana.

Ilja Richter schrieb:
> Das, was ein Informatiker/Elektrotechniker in 3 Jahren in der
> Ausbildung gelernt hat, sollte ein Mathematiker innerhalb eines Jahres
> beherrschen. Im Grunde sind Mathematiker langfristig gesehen die
> effizienteren Arbeitskräfte (das erwartet man zumindest).

Das ist pures Wunschdenken. Mathematiker sind in erster Linie eines: 
Theoretiker vor dem Herrn. Praxis ist ihnen völlig fremd und meistens 
sogar verhasst. Das macht sie für viele Berufe wenig attraktiv.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ilja Richter schrieb:
> Der eine hat zwar mehr praktische Erfahrung, der andere jedoch ist mehr
> belastbar und lernt schneller.

Das ist eher Wunschdenken als Realität. Viel wichtiger als der 
Studienabschluss ist Freude an der Einarbeitung, an der Elektrotechnik, 
an der Informatik. Nur dann lernt man auch schnell und gut. Jemand, der 
sich für Elektrotechnik/Informatik interessiert, wird aber direkt diesen 
Studiengang wählen. Wer sich für Mathematik interessiert, wählt 
Mathematik und hat damit schon einen Motivationsnachteil (vom 
Wissensdefizit mal abgesehen).

> Das, was ein
> Informatiker/Elektrotechniker in 3 Jahren in der Ausbildung gelernt hat,
> sollte ein Mathematiker innerhalb eines Jahres beherrschen.

Wer ernst genommen werden möchte und nicht in die Schublade "elitäres 
Denken" gesteckt werden möchte, sollte nicht solche Aussagen treffen.

> Im Grunde
> sind Mathematiker langfristig gesehen die effizienteren Arbeitskräfte
> (das erwartet man zumindest).

Nein, das erwartet niemand und die Praxis zeigt eher das Gegenteil.

Letztendlich sitzt man mit einem Mathematikstudium wohl zwischen allen 
Stühlen und wird nur in wenigen Nischen wirklich gebraucht.

von Zero Knowledge (Gast)


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Chris D. schrieb:
>> Im Grunde
>> sind Mathematiker langfristig gesehen die effizienteren Arbeitskräfte
>> (das erwartet man zumindest).
>
> Nein, das erwartet niemand und die Praxis zeigt eher das Gegenteil.
>
> Letztendlich sitzt man mit einem Mathematikstudium wohl zwischen allen
> Stühlen und wird nur in wenigen Nischen wirklich gebraucht.

Da stimme ich dir (im wesentlichen) zu.

Aber es kommt auch darauf an, welche Art von Software man entwickeln 
lassen will.

Für das normale Geschäft als Anwendungsentwickler reicht natürlich auch 
eine Ausbildung als Fachinformatiker aus. In diesem Bereich haben 
Akademiker eigentlich keinen grossen Vorteil.

Allerdings wenn es um Spezial-Software geht (z.B. Implementation eines 
Verschlüsselungs-Algorithmus oder eines Schaltungssimulators, wo auch 
Expertenwissen gefragt ist) würde ich eher einen Akademiker aus dem 
MINT-Bereich vorziehen.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Chris D. schrieb:
> Letztendlich sitzt man mit einem Mathematikstudium wohl zwischen allen
> Stühlen und wird nur in wenigen Nischen wirklich gebraucht.

Dieser Satz fasst den Thread als Gesamtfazit aus meiner Sicht sehr gut 
zusammen.

von Miethai (Gast)


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Ilja Richter schrieb:
> Nur weil ein IT Student in c ++ 8 Übungsaufgaben gelöst hat,
> ist er gleich der bessere Kandidat bei der Bewerbung als ein
> Mathestudent? Schwachsinn.

Die Mathehorste versagen aber in der Realität. Sie waren es doch immer 
die mit ihrem grossen Ego ankamen und angeblich sich in alles 
einarbeiten können weil sie angeblich das abstrakte denken 'gelernt' 
hätten, scheitern dann aber an einfachsten Aufgaben und bekommen nix auf 
die Reihe. Das sind letztendlich auch nur Fachidioten die halt nur ihr 
Gebiet beherrschen (und das auch nur mehr schlecht als recht) das aber 
in der Praxis zu 99% keine Rolle spielt. Früher hat man diese 
Grossmäuler halt in dem Glauben gelassen, weil es nix besseres auf dem 
Arbeitsmarkt gab und Softwareentwicklung noch mathelastiger war, da 
hatten sie noch einen kleinen Vorteil wenn man numerische Dinge 
implementieren musste, die Programme selbst waren wenig komplex, das hat 
dann der Mathehorst gerade noch so hinbekommen oder wusste wo er den 
Code kopieren konnte.
Heute ist das anders, da braucht man diese grossmäuligen Mathematiker 
nicht mehr, jetzt vergammlen sie eben an den Hochschulen auf ihren 
halben Stellen , gehen sich gegenseitig auf die Nerven oder retten sich 
ins Lehramt.

Ich weiss wie einer unserer Profs (promovierter Mathematiker) jemanden 
suchte der auf seiner Website ein paar Dinge einbauen sollte, er hat es 
erst selber probiert, dann ein paar seiner Königsdisziplinstudenten 
daran rumgefrickelt und auch gescheitert, ihm war das "zu kompliziert". 
Wisst ihr wer das dann gemacht hat? Der Sohn von der 
Institutssekretärin, von den Informatikstudenten hat sich keiner 
freiwillig gemeldet weil das eben so ein arrogantes Mathearschloch war, 
der mit dem obigen grossmäuligen Geschwätz immer ankam, das sind die 
m.E. z.g.T. die grössten Deppen die an den Unis rumlaufen. Ein Gehabe 
drauf als wäre jeder von denen der nächste Perelemann, neidisch hoch 
zehn, wenn mal ein Kollege besser ist als sie, dann wird intrigiert und 
die Lorbeeren möglichst für sich eingeheimst, eine widerliche Sorte 
Mensch.

von 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 (Gast)


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https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/mint-faecher-versicherungen-sorgen-sich-um-mathematiker-nachwuchs-16952468.html

Deutschlands Versicherer fürchten um die Fachleute der Zukunft. „Wir 
spüren schon heute einen Mangel an qualifizierten Mathematikern. Es ist 
nicht einfach, offene Stellen zu besetzen“, sagte der 
Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), Guido Bader. 
Nach seinen Schätzungen besteht aktuell ein Bedarf an 2000 bis 3000 
Versicherungsmathematikern, die als Aktuare bezeichnet werden.

von Aktuar aus Quatar (Gast)


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3987^12 + 4365^12 = 4472^12 schrieb:
> Deutschlands Versicherer fürchten um die Fachleute der Zukunft. „Wir
> spüren schon heute einen Mangel an qualifizierten Mathematikern. Es ist
> nicht einfach, offene Stellen zu besetzen“, sagte der
> Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), Guido Bader.
> Nach seinen Schätzungen besteht aktuell ein Bedarf an 2000 bis 3000
> Versicherungsmathematikern, die als Aktuare bezeichnet werden.

Gleiche Lügenmärchen wie bei den Ingenieuren. Wenn ich schon die Spanne 
lese sieht man sofort dass es dreist gelogen ist. Teilt man noch durch 
den üblichen Übertreibungsfaktor 7 kommt immer noch zu viel raus.

von Holger D. (hodoe)


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Miethai schrieb:
> Die Mathehorste versagen aber in der Realität.

Die Frage ist ja immer, was wird studiert und was soll später als Beruf 
ausgeübt werden.

Ich habe da auch so meine Zweifel bei den Ingenieur*innen. Wenn die 
nicht vorher eine Ausbildung gemacht haben, dann können die auch nichts. 
Nichts was man braucht. Nicht einmal eine Aderendhülse anbringen. Ja und 
mit dem Lötkolben können die erst umgehen. Eine Freude. Und von der 
Arbeit an sich und Engagement sind da auch viele ganz schön abgehoben. 
Kleinigkeiten werden dann an die Techniker abgeschoben. Die können schön 
reden, aber zum Arbeiten sind die nicht zu gebrauchen. Selbst bei uns im 
ö.D. mussten wir schon Ingenieure wegen Unfähigkeit durch die Probezeit 
rasseln lassen.

Es gibt ja andere Bereiche, die hier schon angesprochen wurden wie 
Medizin, da ist man eben nach dem Studium noch nicht fertig. Auch in 
anderen Bereichen wie z.B. Meteorologie wird nachgesteuert und eine 
entsprechende Lizenzprüfung muss abgelegt werden.

Ich bin sowieso der Meinung, dass vor jedem Studium eine solide 
Ausbildung her muss oder dass es nach dem Studium eine entsprechende 
Lernphase und Einarbeitungsphase schon von Arbeitgeberseite aus geben 
muss. Dann weiß man auch, was man von den untergebenen MA verlangt. So 
habe ich es gemacht, so haben es andere gemacht. Ein Bekannter hat z.B. 
vor seinem Bauingenieurstudium eine Maurerlehre gemacht.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Holger D. schrieb:
> Ich bin sowieso der Meinung, dass vor jedem Studium eine solide
> Ausbildung her muss [...]

Und fuer das Mathematikstudium dann vorher eine Ausbildung als Computer?
https://en.wikipedia.org/wiki/Computer_(job_description)

SCNR,
WK

von Elektrofan (Gast)


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> Es ist
> nicht einfach, offene Stellen zu besetzen“, sagte der
> Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV), ...

Fehlerhafte und um unwichtige Details gekürzte Übersetzung des
Computers.
(Umgangssprache in solchen Kreisen ist, schon lange vor dem Brexit, 
Englisch.)

Richtig wäre:
"Es ist so nicht einfach, überflüssige Arbeitssklaven zu entsorgen.
Das versaut unser Image (=Bild in der Öffentlickeit) und die
nächsten Wahlen."

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Ich verstehe nicht, warum hier so über das Mathematikstudium hergezogen
wird.

Die Berufsaussichten für Mathematiker sind ähnlich gut wie für
Informatiker, Physiker und Ingenieure, vielleicht sogar etwas besser.
Einfach mal nach der jeweiligen Arbeitslosenquote googeln, sie liegt für
alle vier Berufe bei 2,4% bis 2,7% und damit im Vergleich zu vielen
anderen Berufen relativ niedrig.

Natürlich ist die Nachfrage nach Mathematikern geringer als nach
Ingenieuren, um denselben Faktor ist aber auch das Angebot kleiner.

Falls sich jemand stark für Mathematik interessiert, soll er dieses Fach
auch studieren. Er wird damit beruflich erfolgreicher sein, als wenn er
entgegen seinen Neigungen ein Ingenieursstudium absolviert, nur weil ihm
hier im Forum einige weiszumachen versuchen, dass Ingenieure cool und
Mathematiker uncool seien.

Was die Arbeit in einer fachfremden Branche betrifft: Es gibt unter den
vier genannten Berufsgruppen viele, die nach dem Studium oder im Verlauf
ihres Berufslebens zu einer der drei anderen Gruppen wechseln. Ob das
klappt, hängt nicht so sehr von ihrer Berufsbezeichnung ab, sondern
davon, welchen Studienschwerpunkt sie gewählt und wie sie sich danach
weitergebildet haben.

Dabei ist der Wechsel von Informatikern und Ingenieuren zur Mathematik
eher die Ausnahme, was ein weiterer Grund ist, warum sich Mathematiker
kaum um einen Job sorgen müssen.

Beitrag #6408621 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6408665 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Yalu X. schrieb:
> Falls sich jemand stark für Mathematik interessiert, soll er dieses Fach
> auch studieren.

Das ist halt der springende Punkt. Gilt genauso fuer alle anderen 
Studiengaenge.
Nur fuer den/die Voegel, die hier immer mit diesen Themen aufschlagen, 
ist das niemals das Kriterium.
Da gehts ja um: Wo gibts viel Geld, was ist momentan irrsinnig gefragt, 
Klitsche/Konzern, FH/TU, Entenfuettern/Doenerbraten - und nie: Was 
muss/will ich denn die 30+ Jahre bis zur Rente jeden Tag machen und wie 
schafft das der Firma den Mehrwert, um mir mein Gehalt zu zahlen...

Gruss
WK

von Zero Knowledge (Gast)


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Yalu X. schrieb:
> Dabei ist der Wechsel von Informatikern und Ingenieuren zur Mathematik
> eher die Ausnahme, was ein weiterer Grund ist, warum sich Mathematiker
> kaum um einen Job sorgen müssen.

Die Anzahl der Stellen für reine Mathematiker ist leider relativ 
überschaubar im Vergleich zu den Absolventenzahlen in den entsprechenden 
Bachelor- und Master-Studiengängen, außer beim Lehramt.

Beitrag #6408707 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


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Dergute W. schrieb:
> Da gehts ja um: Wo gibts viel Geld, was ist momentan irrsinnig gefragt,
> Klitsche/Konzern, FH/TU, Entenfuettern/Doenerbraten - und nie: Was
> muss/will ich denn die 30+ Jahre bis zur Rente jeden Tag machen und wie
> schafft das der Firma den Mehrwert, um mir mein Gehalt zu zahlen

Da ist doch auch nichts Negatives dran. Jeder junge Mensch hat 
Lebensziele wie z.B. ein Eigenheim, Auto, Familie, einen würdigen 
Lebensabend, aber seit ca. 15 Jahren ist das nur noch etwas für 
Gutverdiener, Holzmindener oder Erben. Die Immobilienpreise steigen und 
steigen, wir müssen immer länger arbeiten für immer weniger Rente, jeder 
Horst kann und will studieren und die Kaufkraft schwindet dahin. Mit 
einem Klitschengehalt kommt man eben heutzutage nicht mehr weit. Da muss 
man sich eben überlegen, wie man seine Tätigkeiten am besten zu Geld 
machen kann. Mit einem Physik-Master im Bereich Urknallforschung oder 
Kunstgeschichte wird das eben eher schwierig. Auch wenn ich beides 
interessant finde.

: Bearbeitet durch User
von 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 (Gast)


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Es gab 2018 2800 Masterabschlüsse in Mathe. Allein der Bedarf in 
Versicherungen ist lt. dem Link von mir oben 2000-3000 jährlich (man 
beachte: Link ist aus der Lügenpresse).
Ich sehe hier kein Missverhältnis.
Bei uns im IGM-Konzern sind auch ein paar Mathematiker.  Die verdienen 
alle nicht schlecht.

Wenn man für das Fach brennt sollte man es meiner Meinung nach 
studieren.

von Zero Knowledge (Gast)


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3987^12 + 4365^12 = 4472^12 schrieb:
> Allein der Bedarf in Versicherungen ist lt. dem Link von mir oben
> 2000-3000 jährlich (man beachte: Link ist aus der Lügenpresse).

Da steht nur, dass der aktuelle Bedarf 2000 - 3000 
Versicherungsmathematiker beträgt.

Wo steht denn da pro Jahr?

Beitrag #6408803 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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YusufIstBack schrieb im Beitrag #6408803:
> 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 kannst du das beweisen?

Das hat Homer geschrieben. Frag ihn oder rechne einfach nach.

Beitrag #6408909 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wunderkind (Gast)


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Ingenieur ist nicht gleich Ingenieur, z.B. habe ich folgendes zum 
Bauingenieurstudium gefunden: 
https://www.bauingenieur24.de/forum/lohnt-ein-bauingenieurwesen-studium.htm?show=all

von Wunderkind (Gast)


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Wunderkind schrieb:
> Ingenieur ist nicht gleich Ingenieur, z.B. habe ich folgendes zum
> Bauingenieurstudium gefunden:
> 
https://www.bauingenieur24.de/forum/lohnt-ein-bauingenieurwesen-studium.htm?show=all

*Ingenieur ist nicht gleich jemand, der bessere Chancen hat, als ein 
Mathematiker (das wollte ich gerade eben sagen)

Beitrag #6409234 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wunderkind (Gast)


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Über Mathematiker lästern, obwohl es in anderen Berufen auch nicht 
besser aussieht:

Handwerker (hier nur ein paar Beispiele aus meinem Leben):

1)

Haben neulich bei mir Küche aufgestellt und haben bei der Küchenplatte 
bei der Spüle schief gesägt und ein Teil ist dort abgebrochen. Folge: 
Reklamation und 3 Monate Wartezeit, bis neue Platte ankam. Das ist aber 
noch längst nicht alles: sie haben 2 Schränke an der Wand um 1 cm schief 
aufgehängt, dann haben sie die Schränke falsch an die Wand angebracht, 
so dass eine Tür gegen Abzugshaubenkante gestoßen ist und die andere 
nicht (deren Aussage dazu: das war so geplant, daher wollen einen für 
dumm verkaufen, anstatt eigene Fehler einzugestehen). Dieses miserable 
Ergebnis war die Arbeit von 2 Leuten, die dafür ganze 8 Stunden 
gebraucht haben. Selbst als diese Fehler nach langem Warten von einem 
andern Arbeiter nachgebessert wurden, ist die Arbeit immer noch nicht 
fertig: Türen wurden nicht fixiert und hängen schief und es fehlen bei 
der Küchenplatte an der Wandleiste Ecken und Leistenabdeckungen, also 
muss ich wieder warten, bis diese angebracht werden. Ich musste 
Möbelgeschäft erneut anrufen und denen die Sache mitteilen, weil der 
Typ, der alles nachgebessert hat, angeblich meinem Küchenberater nix 
mitteilte. Ein Haufen Versager sind das.

2)

Meine Eltern hatten damals sich ein Sofa gekauft. Eine Rücklehne war 
nicht gut ausgepolstert bzw. etwas war da nicht richtig: man fiel beim 
sitzen da rein, so als wäre da nix drin. Eltern haben angerufen, 
Handwerker brauchte lange um zu kommen und als er endlich kam, hat er 
nix ausgebessert. Erneut wurde gewartet, zig mal angerufen, dann wurde 
gesagt "diesen Fehler kann man nicht mehr ausbessern". Mein Vater (auch 
ohne eine Ausbildung im Handwerk) besserte es dann selber aus. Weder 
Gelderstattung noch ein Tausch war möglich. Alles wurde hinausgezögert, 
bis dieser Versandhandel voller Flachpfeifen pleite ging. Name dieses 
Versandhandels: Quelle.

Es gibt genug Handwerker mit zwei linken Händen, die in der Berufsschule 
nur scheiße gebaut haben und denken sie wären etwas besseres als 
Akademiker. Dabei lesen viele von denen jeden Tag die Bildzeitung und 
denken sie wären aufgeklärt. Dumme Mettfresser, die jedes Wochenende 
Bier saufen und nix anderes kennen außer Fußball gucken und rumbrüllen. 
Viele von denen mögen keine Akademiker, weil diese (je höher der Titel) 
akkurate Arbeit lieben diese auch verlangen. Hier ein Beispiel: 
https://www.youtube.com/watch?v=cYdn7Y8vshg&t=12s

Auch unfähige Ärzte gibt es. Ein weiteres Beispiel aus meinem Leben? 
Bitteschön:

(Es handelt sich hier um einen Hausarzt meiner Mutter bei dem sie schon 
lange ist. Ich hab damals folgende Rezension zu diesem Arzt verfasst und 
viele Daumen nach oben bekommen, was bedeutet, dass viele Menschen 
meiner Meinung sind. Aus Datenschutz erwähne ich mal nicht seinen Namen, 
auch wenn ich es gerne getan hätte, um andere vor so einem Arzt zu 
warnen)

Dr. XY ist m.M.n. schlechter Arzt und seine Praxis ebenso. Weshalb er 
schlecht ist hat nachvollziehbare Gründe:

(1) Dr. XY wirkt oft durcheinander und schlecht organisiert. Er läuft 
verwirrt durch die Gegend und scheint ständig in Hektik zu sein und 
kommt mit den Anforderungen vermutlich nicht klar. Deshalb wartet man 
bei ihm mehr als 2 Stunden und wenn man dran ist, dann dauert das 
Gespräch höchstens 5 Minuten. Seine Mitarbeiter scheinen genauso 
durcheinander zu sein, da ständig Telefon klingelt und sie wirr durch 
die Gegend laufen.

(2) Dr. XY ist der Hausarzt meiner Mutter und hat sie einmal total 
vergessen, dass sie im Wartezimmer noch ist und machte bereits das Licht 
aus, um Feierabend zu machen und meine Mutter musste ihn darauf 
hinweisen, dass sie bereits über 3 Stunden wartet und als einzige noch 
da ist. Außerdem ist das Wartezimmer immer mit alten Leuten überfüllt, 
es entsteht der Eindruck, dass er mehr Patienten aufnimmt als er 
eigentlich kann. Gute Ärzte nehmen normalerweise keine weiteren 
Patienten mehr auf, wenn sie merken, dass das Limit bereits erreicht 
worden ist und haben deshalb immer Zeit für ihre Patienten. Bei Dr. XY 
ist das jedoch anders: mehr Patienten bedeutet mehr Geld.

(3) Dr. XY verschreibt immer Rezepte, die Schmerzen lindern, teilweise 
falsche und untersucht, sowie befragt die Patienten nicht ausreichend. 
Auch die Befragung der Patienten ist eher auf das Nötigste reduziert und 
dauert höchstens nur 5 Minuten, so dass der Eindruck kommt er sei nicht 
wirklich daran Interessiert einem Patienten zu helfen (hauptsache 
schnell, damit der nächste dran kommt).

(4) Als Kind war ich mal bei Dr. XY mit einer Magendarmgrippe. Die 
Untersuchung lief folgendermaßen ab: ich machte Oberkörper frei und 
legte mich auf seine Anweisung hin, damit er eine 
Ultraschalluntersuchung machen kann. Ohne mich zu untersuchen sagte er 
mir: "sie können aufstehen und gehen heute zur Schule." Also musste 
meine Mutter eine Entschuldigung schreiben, damit ich zu Hause bleiben 
kann. Noch am selben Tag hatte ich Durchfall, Fieber und musste 
erbrechen.

(5) Bei meinen Vater ist eine Ader im Kopf geplatzt und er hatte 
Blutungen im Kopf. Die Symptome waren: Erbrechen, Fieber und 
Bluthochdruck von 200. Ein Notfall, wo ein Mensch einen Schlaganfall 
erleiden kann, wenn man nicht früh genug handelt. Also ging er zu Dr. XY 
und klagte über Bauchschmerzen und Erbrechen. Dieser  verschrieb ihm 
Tabletten gegen Erbrechen und hat bei ihm den Bluthochdruck nicht mal 
gemessen! Als mein Vater im Krankenhaus war, fragte die Ärztin, welche 
Tabletten er vom Hausarzt bekommen habe. Anschließend nahm sie die 
Packung und schaute sich kurz an und schmiss diese  daraufhin in den 
Mülleimer.

(6) Meine Mutter hat Diabetis, Übergewicht, grauen Starr, Artrose, also 
starke Gelenk und Gliederschmerzen und ist Beipass operiert 
(Herzoperation) und und und. Sie weint jeden Tag, wenn sie von der 
Arbeit kommt, weil ihr alles weh tut. Doch Dr. XY macht immer die selbe 
Diagnose "alles in Ordnung" und verschreibt ihr zig Medikamente, damit 
sie den Tag darauf als Reinigungskraft mit ihren 60  Jahren schuften 
kann. Ich versteh es ehrlich gesagt nicht. Gut, dass er wenigstens nach 
langer Zeit bei meiner Mutter entdeckt hat, dass bei ihr Herzarterien 
verstopft sind, woraufhin sie beipass operiert werden musste.

(7) Dr. XY ist nie freundlich, eher neutral, gelangweilt und übermüdet, 
s.d. man als Patient sich unwohl fühlt.

Meine Mutter kann nicht so gut Deutsch sprechen und möchte den Hausarzt 
eventuell aus Gewohnheit nicht wechseln. Außerdem traut sie sich nicht 
einen anderen zu suchen, da Dr. XY am nähesten von allen Ärzten ist. 
Deshalb bleibt sie in dieser Praxis.

Mein Fazit: Die sehr guten Bewertungen sind ungerechtfertigt und liefern 
nicht das, was ich selbst erlebt und gesehen habe. Vermutlich wird 
bestimmte Patientengruppe von Dr. XY bevorzugt, denn anders kann ich mir 
die wenigen guten Bewertungen nicht erklären.

Es sind nur einige Beispiele aus meinem Leben und es gibt durchaus viel 
mehr Beispiele, wo man Leuten ihren Beruf verbieten soll, vor allem dann 
wenn es sich um Gesundheit, Leben und Tod mancher Menschen handelt! 
Spontan fällt mir ein weiteres Beispiel ein: Meine Mutter wurde mal am 
Bauch operiert und die Ärzte hatten bei ihr da was vergessen. Resultat: 
die Wunde fing an zu eitern und meine Mutter bekam Fieber. Als sie ins 
Krankenhaus kam und sie Röntgenaufnahme gemacht haben, da rannten sie 
wie bekloppte durcheinander, weil sie merkten sie haben Scheiße gebaut 
und es kann teuer werden oder sogar das Leben einem Menschen kosten.

Bei den Softwareentwicklern ist es auch nicht besser: viele egomanen, 
die alles besser wissen, Leute die halbfertige Software liefern, Fristen 
nicht einhalten können, Schwanzlange Zeilen schreiben, so dass man 
schnell den Überblick verliert und ewig nach Fehlern sucht und und und. 
Hört also auf über Mathematiker zu lästern, wenn in euren Jobs genauso 
viele Pfeifen gibt!

von Zero Knowledge (Gast)


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@Wunderkind
Nur ging es eben weder um vermeintlich schlechte Arbeitsbedingungen noch 
um vermeintlich niedrige Qualität der Arbeitsleistung, sondern es wurde 
die Frage diskutiert, ob und wo das (theoretische) Wissen, welches 
jemand im Laufe seines Mathematik-Studiums erwirbt, für die Praxis am 
Arbeitsmarkt relevant ist oder nicht.
Da sieht die Bilanz relativ gemischt aus.

von 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> @Wunderkind
> Nur ging es eben weder um vermeintlich schlechte Arbeitsbedingungen noch
> um vermeintlich niedrige Qualität der Arbeitsleistung, sondern es wurde
> die Frage diskutiert, ob und wo das (theoretische) Wissen, welches
> jemand im Laufe seines Mathematik-Studiums erwirbt, für die Praxis am
> Arbeitsmarkt relevant ist oder nicht.
> Da sieht die Bilanz relativ gemischt aus.

Jedes (100%) Thema das in diesem Unterforum diskutiert wird hat eine 
gemischte Bilanz. Selbst wenn jemand einen neuen kurzen verständlichen 
Beweis für die Fermatsche Vermutung posten würde, gäbe es 
Anschuldigungen an die Politik da sie die Lösungen angeblich blockiert. 
Andere würden den Untergang des Abendlandes prognostizierten und 
behaupten die Chinesen werden trotzdem mit ihren Lösungen die Welt 
beherrschen.

Ein Mathestudium ist ein Training für das Gehirn. Es ist nicht nur die 
Akkumulation von (überflüssigem) Wissen. Ein trainiertes Gehirn ist in 
der modernen Arbeitswelt so ziemlich die wichtigste Qualifikation.

von Aktuar aus Quatar (Gast)


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3987^12 + 4365^12 = 4472^12 schrieb:
> Ein Mathestudium ist ein Training für das Gehirn. Es ist nicht nur die
> Akkumulation von (überflüssigem) Wissen. Ein trainiertes Gehirn ist in
> der modernen Arbeitswelt so ziemlich die wichtigste Qualifikation.

Da sind sie wieder die grossmäuligen Behauptungen, der Mathematiker hat 
denken gelernt alle anderen sind doof, kann sich in alles einarbeiten 
weil er ja nur er denken gelernt hat. Beweis durch Behauptung aus 
Mathematikermäulern.
In der Praxis scheitern sie krachend an einfachsten Aufgaben, siehe 
oben. Zu dumm für Idioten-HTML das jedes Kind kapiert, zu dumm ne Datei 
einzulesen, jeden Scheiss musst du den Kaspern erklären weil sie selber 
nix hinbekommen labern einen ständig mit ihrem Theoriemüll voll, zurück 
an die Uni mit euch Kaspern, dort könnt ihr euch gegenseitig mit 
Beweisen bewerfen, draussen ausserhalb des akademischen Elfenbeiturms 
seid ihr die grössten Nulpen die rumlaufen.

von Wunderkind (Gast)


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3987^12 + 4365^12 = 4472^12 schrieb:
> Zero Knowledge schrieb:
> @Wunderkind
> Nur ging es eben weder um vermeintlich schlechte Arbeitsbedingungen noch
> um vermeintlich niedrige Qualität der Arbeitsleistung, sondern es wurde
> die Frage diskutiert, ob und wo das (theoretische) Wissen, welches
> jemand im Laufe seines Mathematik-Studiums erwirbt, für die Praxis am
> Arbeitsmarkt relevant ist oder nicht.
> Da sieht die Bilanz relativ gemischt aus.
>
> Jedes (100%) Thema das in diesem Unterforum diskutiert wird hat eine
> gemischte Bilanz. Selbst wenn jemand einen neuen kurzen verständlichen
> Beweis für die Fermatsche Vermutung posten würde, gäbe es
> Anschuldigungen an die Politik da sie die Lösungen angeblich blockiert.
> Andere würden den Untergang des Abendlandes prognostizierten und
> behaupten die Chinesen werden trotzdem mit ihren Lösungen die Welt
> beherrschen.
>
> Ein Mathestudium ist ein Training für das Gehirn. Es ist nicht nur die
> Akkumulation von (überflüssigem) Wissen. Ein trainiertes Gehirn ist in
> der modernen Arbeitswelt so ziemlich die wichtigste Qualifikation.

Viele sind hier in ihrem dämlichen Schubladendenken hängen geblieben. 
Das hier ist ein Elite - Elektrotechniker Forum, wo Mathematiker als 
Menschen zweiter Klasse angesehen werden. Es wird mit dem Finger gern 
auf andere gezeigt, obwohl sie zuerst auf sich selber gucken sollten, 
bevor sie auf andere mit ihrem krummen Finger zeigen.

Dieses Forum hier ist unbrauchbar, denn nur weil einige hier schlechte 
Erfahrungen mit 2/3 Mathematikern gemacht haben, wird auf die 
Allgemeinheit geschlossen.

Viele deutsche Nazis konnte man damals auch nicht überzeugen, dass die 
Juden, genau wie sie selbst, auch nur Menschen sind. Was hat das jetzt 
damit zu tun fragt ihr euch? Vieles, denn Nazis hielten sich für die 
Menschen besserer Sorte und das tun hier einige genauso. Diese 
Mentalität der Deutschen ( sich für etwas besseres zu halten oder zu 
Neid schieben) ist in Deutschland weit verbreitet. Kein Land mag 
deutsche Urlauber, nur ihr Geld. Egal, wo sie mit ihren Bierbäuchen auch 
kommen sie benehmen sich (neben den Amerikanern) wie die Schweine und 
mit denen zusammen zu arbeiten ist die Hölle. Sie haben weder guten 
Humor noch Spaß am Leben, wie zum Beispiel die Italiener. Sie nehmen 
sich selbst und ihr Leben viel zu ernst und sehen auch entsprechend aus.

von Zero Knowledge (Gast)


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Wunderkind schrieb:
> Viele deutsche Nazis konnte man damals auch nicht überzeugen, dass die
> Juden, genau wie sie selbst, auch nur Menschen sind. Was hat das jetzt
> damit zu tun fragt ihr euch? Vieles, denn Nazis hielten sich für die
> Menschen besserer Sorte und das tun hier einige genauso. Diese
> Mentalität der Deutschen ( sich für etwas besseres zu halten oder zu
> Neid schieben) ist in Deutschland weit verbreitet. Kein Land mag
> deutsche Urlauber, nur ihr Geld. Egal, wo sie mit ihren Bierbäuchen auch
> kommen sie benehmen sich (neben den Amerikanern) wie die Schweine und
> mit denen zusammen zu arbeiten ist die Hölle. Sie haben weder guten
> Humor noch Spaß am Leben, wie zum Beispiel die Italiener. Sie nehmen
> sich selbst und ihr Leben viel zu ernst und sehen auch entsprechend aus.

Ja, genau der häßliche Deutsche mit seinem dicken Bierbauch ist schuld.

In Italien ist es viel schöner (dolce vita).

von 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 (Gast)


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Aktuar aus Quatar schrieb:
> 3987^12 + 4365^12 = 4472^12 schrieb:
> Ein Mathestudium ist ein Training für das Gehirn. Es ist nicht nur die
> Akkumulation von (überflüssigem) Wissen. Ein trainiertes Gehirn ist in
> der modernen Arbeitswelt so ziemlich die wichtigste Qualifikation.
>
> Da sind sie wieder die grossmäuligen Behauptungen, der Mathematiker hat
> denken gelernt alle anderen sind doof, kann sich in alles einarbeiten
> weil er ja nur er denken gelernt hat. Beweis durch Behauptung aus
> Mathematikermäulern.

Ich bin kein Mathematiker,  wie man eigentlich an meinem Nick sehen 
muss? Deine Argumentationskette ist also ungültig und bestätigt meine 
Vermutung, dass einige in diesem Forum nie richtig denken gelernt haben.

von A. K. (prx)


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Aktuar aus Quatar schrieb:
> Da sind sie wieder die grossmäuligen Behauptungen, der Mathematiker hat
> denken gelernt alle anderen sind doof,

Wenn Mathematiker bescheinigt bekommen, dass sie abstrakt denken können, 
und ihnen eine spezifische Form von Intelligenz eigen ist, dann sagt das 
nichts über die Anderen aus.

Aber vielleicht ist diese Logik zu mathematisch. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Weich W. (hand_werker)


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3987^12 + 4365^12 = 4472^12 schrieb:
> Ein Mathestudium ist ein Training für das Gehirn. Es ist nicht nur die
> Akkumulation von (überflüssigem) Wissen.

Leider gibt es aber auch genügend Ingenieurs- und Informatikabsolventen. 
Die haben auch ihr Gehirn trainiert, aber mit mehr praktisch relevanter 
Mathematik. Und solange es die gibt, ist ein Mathematiker oft zweite 
Wahl.

: Bearbeitet durch User
von Wunderkind (Gast)


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Zero Knowledge schrieb:
> Wunderkind schrieb:
>> Viele deutsche Nazis konnte man damals auch nicht überzeugen, dass die
>> Juden, genau wie sie selbst, auch nur Menschen sind. Was hat das jetzt
>> damit zu tun fragt ihr euch? Vieles, denn Nazis hielten sich für die
>> Menschen besserer Sorte und das tun hier einige genauso. Diese
>> Mentalität der Deutschen ( sich für etwas besseres zu halten oder zu
>> Neid schieben) ist in Deutschland weit verbreitet. Kein Land mag
>> deutsche Urlauber, nur ihr Geld. Egal, wo sie mit ihren Bierbäuchen auch
>> kommen sie benehmen sich (neben den Amerikanern) wie die Schweine und
>> mit denen zusammen zu arbeiten ist die Hölle. Sie haben weder guten
>> Humor noch Spaß am Leben, wie zum Beispiel die Italiener. Sie nehmen
>> sich selbst und ihr Leben viel zu ernst und sehen auch entsprechend aus.
>
> Ja, genau der häßliche Deutsche mit seinem dicken Bierbauch ist schuld.
>
> In Italien ist es viel schöner (dolce vita).

In ärmeren Ländern ist zumindest der Familiäre Zusammenhalt größer, auch 
die Menschen sind glücklicher, obwohl sie in Armut leben. Deutsche leben 
zwar im (vorgeheuchelten) Wohlstand, sind aber mit ihrem Leben 
unzufrieden und schuften bis zur Rente für irgendeinen Sesselfurzer, der 
nur rumkommandieren kann. Es wird von oben nach unten getreten und das 
war schon immer so in Deutschland. So fast jeder Deutscher hält sich für 
etwas besseres, egal wo er ist oder mit wem er zu tun hat.

Sich für die gute Arbeit seiner Mitarbeiter bedanken? Kommt nie vor - 
perfekte Leistungen werden erwartet, so als wären Menschen Maschinen. 
Wenn aber jemand einen Fehler macht, dann sitzt der Großmaul von einem 
Chef direkt im Nacken. Ich bezahle dir Geld und du hast jeden Tag 
gewisse Leistungen zu erbringen und mit dieser Einstellung geht man 
jeden Tag zur Arbeit. Man ackert sich den Arsch ab, nur um auf Mallorca 
auf Ballermann zur Helene Fischer zu irgendwelchen ausgelutschten Songs 
mitsingen zu können. Leistung hier Leistung da, Besserwisser hier 
Klugscheißer da, zig tausend Fortbildungen bis zur Rente, weil die 
eigene Kasse immer knapper und am Ende der Rente hat man viel Papier 
erworben zum Arsch abwischen.

Burnout, Suizid, Panikattacken sind die gängigen Krankheiten dieser auf 
Leistung getrimmten kaputten Gesellschaft. Jeder Psychiater ist hier in 
Deutschland ausgebucht und ein gefragter Mann.

Mit solchen Menschen, die so verachtend über andere reden will man doch 
gar nicht arbeiten! Keiner von euch schuftenden Esel ist besser als der 
andere, solange ihr das, was ihr macht nicht mit Leidenschaft tut - da 
bringen euch die zig tausend Abschlüsse und eure ganzen Fortbildungen 
nichts! Fürn Arsch Ingenieur! Master of weiß nicht was alles. Menschen 
die wirklich was drauf haben, halten die Schnauze weil sie wissen in 
jedem Berufszweig gibt es solche und solche Menschen. Packt erstmal an 
eure eigene Nase, bevor ihr auf andere zeigt. Wer im Glashaus sitzt 
sollte nicht mit steinen werfen und das trifft auf viele hier zu.

Gibt es hier mehr solche Moderatoren, wie Yalu? Weil solche objektiven 
rationalen Menschen würden dieser Seit gut tun.

Beitrag #6409690 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6409706 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zero Knowledge (Gast)


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@Wunderkind

Ich fasse deine Aussagen mal zusammen:

Der häßliche Deutsche hält sich zwar für reich,
ist aber in Wirklichkeit eine arme, unglückliche Sau,
welcher sich für seinen Chef in der Firma abrackert und von diesem auch 
noch gegängelt wird.
Er fliegt im Sommer nach Mallorca auf den Ballermann, um zu 
Helene-Fischer-Songs mitzugrölen, und seinen angestauten Frust 
abzureagieren.
Die gesamte deutsche Gesellschaft ist ein Fall für die Klapse, mit ein 
paar wenigen Ausnahmen.
Die meisten Leute in diesem Forum haben eh nichts drauf. Da helfen Ihnen 
auch ihre akademischen Grade oder der Doktortitel nichts. Außerdem 
sollen sie nicht mit ihren Fingern auf andere Leute zeigen.



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