Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LabView Community Edition kostenlos erhältlich


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von Andreas S. (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this


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Seit ein paar Tagen ist LabView Community Edition für nichtkommerzielle Zwecke kostenlos erhältlich. Laut Hersteller National Instruments enthält diese Version alle in der Professional Edition von LabVIEW enthaltenen Funktionen, sowie das LINX-Toolkit zur Verwendung mit Raspberry Pi, BeagleBoard und Arduino, und außerdem Zugriff auf das Web Module von LabVIEW NXG zur Erstellung webbasierter Anwendungen.

LabView ist eine seit 1986 verfügbare grafische Entwicklungsumgebung, die überwiegend für die Automatisierung und Auswertung von Messungen, aber auch für komplexere Regel- und Automatisierungsaufgaben genutzt wird.


: Verschoben durch Admin
von Dennis (Gast)


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Definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Für kleinere Projekte, 
Messdatenauswertung und Bildverarbeitung ist LabVIEW oft eine gute Wahl, 
auch zu Hause.

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von autokätt (Gast)


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Doof, daß nur Windows unterstützt wird.

von Jemin (Gast)


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Genial. Endlich. Bisher bin ich privat immer mit den Büchern unterwegs 
gewesen und  für die Arbeit halt zwei der sauteuren Lizenzen.

von Manuel X. (vophatec)


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Andreas S. schrieb:
> Laut Hersteller National Instruments enthält diese Version alle in der
> Professional Edition von LabVIEW enthaltenen Funktionen

Bedeutet dies das auch die ganzen Funktionen zur Messgerätefernsteuerung 
uneingeschränkt enthalten sind?

Das wäre nämlich in der Tat cool. Einfacher (wenn man im Thema Labview 
drin ist) kann man Automatisierung bei der Messwerterfassung fast nicht 
machen ;)

von inst (Gast)


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Und was ist jetzt der Unterschied zur kostenpflichtigen Version?

von TR.0LL (Gast)


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inst schrieb:
> Und was ist jetzt der Unterschied zur kostenpflichtigen Version?

Unteranderm, dass du die Software nicht kommerziell nutzen darf d.h.: 
das du mit der Software kein Geld verdienen darfst.

von Droggelbecher (Gast)


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Am Ende (Installer NXG Community Edition) stand da aber was von Lizenz 
für 365 Tage - kostenlos ist was anderes, mal sehen, ob ich da Zeit 
reinstecke.

von mr. mo (Gast)


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Droggelbecher schrieb:
> Am Ende (Installer NXG Community Edition) stand da aber was von Lizenz
> für 365 Tage - kostenlos ist was anderes, mal sehen, ob ich da Zeit
> reinstecke.

Vermutlich kann man die entspannt verlängert. Das ist z. B. bei Fusion 
360 genauso.

von Toxic (Gast)


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Droggelbecher schrieb:
> Am Ende (Installer NXG Community Edition) stand da aber was von Lizenz
> für 365 Tage - kostenlos ist was anderes, mal sehen, ob ich da Zeit
> reinstecke.

Das ist mir auch aufgefallen.Was mir aber ueberhaupt nicht 
gefallen,waren die 1000 Bedingungen die die Company einem auferzwingt 
und akzeptieren muss um die Installation durchfuehren zu koennen.
Ich hatte "I agree" angeklickt nur um mal zu sehen was Labview einem 
Labview-Newbie zu bieten hat und was es kann.
Nun, innerhalb einer halben Stunde des "Testens" kann man keine grosse 
Angaben ueber das Programm machen und dennoch hat mir einiges schon 
nicht gefallen:Zig Fenster zum hin-und herschieben,weil sie einem 
staendig im Weg sind.Zum Teil Schaltsymbole die rein optisch schon 
bescheuert aussehen.Das verbinden diverser Module wird nicht mit einem 
normalen Mauszeiger vorgenommen,sondern mit einem Gebilde das aussieht 
wie ein um 45 Grad umgekippter Muelleimer - was soll der Bloedsinn.Meine 
Augen sind nicht Besten und das genaue plazieren machte mir 
Schwierigkeiten.Hat man das Modul richtig fixiert ,wird dieses noch mit 
schwabbelden Linien eingekreist-ich tue das als nette Spielerei ab.
OK - ist Ansichtssache und sagt noch nichts ueber die eigentlichen 
Faehigkeiten des Programmes etwas aus.
Aber bei 2GByte download und 6GByte nach der Installation duerfte 
sicherlich viel High Tech dahinterstecken.
Nur so richtig warm geworden bin ich mit dem Programm nicht.Wenn mir 
hier einer auf dem Forum ein selbststaendig erstelltes Projekt 
zeigt,dass mir -als Newbie!!- Labview etwas schmackhaft machen 
kann,werde ich Labview bei meinem naechsten Backup mit integrieren - 
ansonsten fliegt es von der Platte inklusive dem Agreement-Mist

von Jemand (Gast)


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Toxic schrieb:
> 45 Grad umgekippter Muelleimer

Das soll eine Drahtrolle sein. Und ja das ist Sinnvoll, da sich in 
labview die Funktion des Cursors dramatisch umschalten lässt. (siehe 
Werkzeugpalette)

Der Witz an Labview ist, das du sofort und immer eine Bedienoberfläche 
hast.
Alle Variablen sind gleichzeitig bedien oder Anzeigelemente. Das ist für 
mal schnell einen Nutzeroberfläche machen super.
Weiterhin hat Labview sehr mächtige Routinen gleich mit dabei (SubVI). 
Ein simples DSO bestehend aus einem fernsteuerbarem Multimeter und einer 
entsprechenden Anzeige ist mit etwas Übung in 5 Minuten 
zusammengeklickt. Genau dafür ist das gedacht.

von Toxic (Gast)


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Jemand schrieb:
> Ein simples DSO bestehend aus einem fernsteuerbarem Multimeter und einer
> entsprechenden Anzeige ist mit etwas Übung in 5 Minuten
> zusammengeklickt.

Ich werde mich naechste Woche nochmal damit beschaeftigen.Ich brauche 
sinnvolle Programme fuer meine eigenen Dokumentationen von Projekten und 
Programme dir mir helfen Probleme zu loesen wie z.B. LTspice.

Nun - gut zu wissen,dass ich eventuell den Muelleimer bzw. die 
Drahtrolle vielleicht in einen normalen Mauszeiger oder zumindest in 
eine Loetkolbenspitze umwandeln kann. ;-)

Eventuell macht ja die Drahtrolle tatsaechlich einen besonderen Sinn - 
ist mir halt bisher entgangen.

von Karsten B. (kastenhq2010)


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Toxic schrieb:
> Eventuell macht ja die Drahtrolle tatsaechlich einen besonderen Sinn -
> ist mir halt bisher entgangen.

Mit der Drahtrolle zieht man Strippen.

von W.S. (Gast)


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Jemand schrieb:
> Ein simples DSO bestehend aus einem fernsteuerbarem Multimeter und..

..und zumindest einem irgendwie erreichbaren ADC.

Aber soweit ich das bei denen gelesen habe, enthält diese 
Community-Version keinerlei Treiber für egal was.

Damit ist das alles wohl nur "schmoren im eigenen Saft". Allenfalls mit 
Daten, die man sich zuvor mit ner Tabellenkalkulation zusammen gezimmert 
hat oder so ähnlich.

W.S.

von Erwin E. (kuehlschrankheizer)


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W.S. schrieb:
> Aber soweit ich das bei denen gelesen habe, enthält diese
> Community-Version keinerlei Treiber für egal was.
>
> Damit ist das alles wohl nur "schmoren im eigenen Saft". Allenfalls mit
> Daten, die man sich zuvor mit ner Tabellenkalkulation zusammen gezimmert
> hat oder so ähnlich.

Wenn jedoch eine AD/DA-Karte mit LabView Treibern vorhanden ist, kann 
diese dann verwendet werden?

Ich habe seit langer Zeit eine Adlink PCI-9112 Karte hier liegen. 
LabView-Treiber gibt es dafür... Nachdem LabView nun frei erhältlich 
ist, dachte ich diese mal in einen Rechner zu stecken und erste 
Erfahrungen mit LabView zu sammeln. Oder geht das mit der 
Community-Version überhaupt nicht?

von Unagepasst (Gast)


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Toxic schrieb:
> Jemand schrieb:
>> Ein simples DSO bestehend aus einem fernsteuerbarem Multimeter und einer
>> entsprechenden Anzeige ist mit etwas Übung in 5 Minuten
>> zusammengeklickt.
>
> Ich werde mich naechste Woche nochmal damit beschaeftigen.Ich brauche
> sinnvolle Programme fuer meine eigenen Dokumentationen von Projekten und
> Programme dir mir helfen Probleme zu loesen wie z.B. LTspice.
>
> Nun - gut zu wissen,dass ich eventuell den Muelleimer bzw. die
> Drahtrolle vielleicht in einen normalen Mauszeiger oder zumindest in
> eine Loetkolbenspitze umwandeln kann. ;-)
>
> Eventuell macht ja die Drahtrolle tatsaechlich einen besonderen Sinn -
> ist mir halt bisher entgangen.

Wenn du nach Try&Error gehst, gehts schief. Es ist was ganz anderes als 
andere "Programmiersprachen". Mit Schleifen wirste auch viiieeel Spass 
haben, wenn du es nicht wirklich lernst und nur rumprobierst.

Wenn man es mal geschnallt hat, dan isse echtnicht schlecht.

von Wühlhase (Gast)


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Toxic schrieb:
> Ich werde mich naechste Woche nochmal damit beschaeftigen.Ich brauche
> sinnvolle Programme fuer meine eigenen Dokumentationen von Projekten und
> Programme dir mir helfen Probleme zu loesen wie z.B. LTspice.

Du kannst ja z.B. mal versuchen, aus dem Audioeingang deines Rechners 
ein Oszilloskop zu bauen. Oder aus dem Audioausgang einen 
Funktionsgenerator.
Besser wäre aber, dafür eine externe USB-Soundkarte zu verwenden, die 
kosten ja nicht viel. Nur falls was kaputtgeht.

LabView ist schon eine feine Sache. Es wurde ursprünglich mal für 
Benutzeroberflächen z.B. für Prüfstände entwickelt, es konnte ja niemand 
ahnen daß Ingenieure das für irgendwelchen Blödsinn zweckentfremden.
Wir hatten das in der Uni und als Prüfungsleistung sollten wir ein 
Programm nach eigenen Vorstellungen und Gutdünken entwickeln.
Einige haben z.B. Spiele wie Autorennen oder Mensch-ärger-dich-nicht 
programmiert, ich hab eine Energienetzwerksimulation gebaut.

von Wie geht das? (Gast)


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Was ist das und was macht man damit??? Konkrete Beispiele bitte.

von egberto (Gast)


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Ich hatte mal in den 90ern einen Praktikumsversuch "Transistorkennlinie" 
mit Spannungsquelle und Multimeter (beides via GPIB) aufgesetzt, die 
Spannungsquelle wurde durch LabView durchgekurbelt und mit Multimeter 
die entsprechenden Spannungen und Ströme gemessen.

Raus kam eine Kennlinie und eine Excel Pappe, dauerte ca 20 Minuten.
Das ganze selbst in Turbo gemacht brauchte ca 30s.

Ich hab es jetzt wieder deinstalliert - für mich immer noch nicht das 
Richtige (aber für die Studenten damals nicht so schlecht).

egberto

von Toby P. (Gast)


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W.S. schrieb:
> Aber soweit ich das bei denen gelesen habe, enthält diese
> Community-Version keinerlei Treiber für egal was.

Finde ich nicht, wo steht das?

> Damit ist das alles wohl nur "schmoren im eigenen Saft".

Macht eine Messwertverarbeitung ohne Messwerterfassung Sinn?

Toxic schrieb:
> Zig Fenster zum hin-und herschieben,weil sie einem
> staendig im Weg sind.Zum Teil Schaltsymbole die rein optisch schon
> bescheuert aussehen.Das verbinden diverser Module wird nicht ...

Willkommen in der Labview Welt.

egberto schrieb:
> Ich hatte mal in den 90ern einen Praktikumsversuch

und ich ein AD Referenzkit das Labview als Visualisierung hatte. Super 
Teil. THT FFT etc waren damit ein Kinderspiel.

von Unagepasst (Gast)


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Wie geht das? schrieb:
> Was ist das und was macht man damit??? Konkrete Beispiele bitte.

Jedenfalls nicht zuviele Fragezeichen. Wie wäre es mit RTFM?

Konkrete Beispiele?
1. Installieren.
2. Deinstallieren.
3. bei 1. neu beginnen.!!11!!!!!!ölfzig

Beitrag #6263857 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hinweisgeber (Gast)


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Ob kostenlos oder nicht, LabVIEW ist und bleibt Müll!

von Helwein V. (forgoden)


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wtf, ist dieses Screenshot aus den 80er ?

von pacman (Gast)


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Helwein V. schrieb:
> wtf, ist dieses Screenshot aus den 80er ?

Nö, auch wenns ein bischen aussieht wie Pacman.

Das Labview ist schon nicht so schlecht. Wir haben es um 2000 bei der 
GSI in Wixhausen benutzt.

von dumdidum (Gast)


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LabView ist eines der besten RAD (Rapid Application Development) Tools 
mit einfacher Anbindung an Hardware und alles was man für die 
Signalverarbeitung braucht.

Mit welcher Sprache sonst kann man Daten aufzeichnen, FFT drüberlaufen 
lassen und das ganze in der interactiven GUI anzeigen lassen, 
kompilieren und als exe verwenden, und das ganze in unter 5 Minuten 
(inklusive booten von Windows). (Wenn man mit der Sprache schon mal 
gearbeitet hat natürlich)

von Soul E. (souleye)


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Nicht vergessen, die Zielgruppe waren Experimentalphysiker, keine 
Informatiker. Labview richtet sich an Leute die nicht programmieren 
können und keine Zeit haben es zu lernen. Das ist keine Alternative zu 
Visual C.

von Toby P. (Gast)


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dumdidum schrieb:
> Mit welcher Sprache sonst kann man Daten aufzeichnen, FFT drüberlaufen
> lassen und das ganze in der interactiven GUI anzeigen lassen,
> kompilieren und als exe verwenden, und das ganze in unter 5 Minuten
> (inklusive booten von Windows).

Das ist auch so ziemlich die einzige App wo das sinnvoll funzt. Rein 
akademisch geht es immer einfacher.

Aber selbst da muss man erstmal hinkommen. Bei mir hat schon runterladen 
und Installation "etwas" länger gedauert.

Nur damit ich mich einer gefühlt endlosen Liste an Lizenzdetails und 
einzeln zu lizenzierenden Softwaregrüppchen gegenüber sehe. Hab das 
sofort wieder deinstalliert, wer so tickt passt nicht zu mir.

>(Wenn man mit der Sprache schon mal  gearbeitet hat natürlich)
klar, wenn man den Leidensweg durch hat ginge das auch in Excel VBA 
schnell.

Dann hat man noch nicht einen einzigen Datensatz von seinen Geräten, 
hängt in dieser extrem hochpreisigen Labview Welt fest und jeder Schritt 
kostet n Heidengeld. Wenn jemand ein Danaergeschenk möchte, hier ist es.

von Toby P. (Gast)


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Soul E. schrieb:
> Nicht vergessen, die Zielgruppe waren Experimentalphysiker,
Also non Profit Institute mit ausreichend Zeit und Geld (und armen 
Studenten denen man das als Doktorarbeit aufdrücken konnte).

Soul E. schrieb:
> Labview richtet sich an Leute die nicht programmieren
> können und keine Zeit haben es zu lernen.

Aber genug Zeit und Geld sich mit den Fallstricken dieses Machwerks 
auseinander zu setzen?

/polemik

von dumdidum (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Das ist auch so ziemlich die einzige App wo das sinnvoll funzt

Durch das Datenflussmodell geht multithreading auch richtig gut. 
Parallele Schleifen werden gleichzeitig in verschiedenen Threads 
ausgeführt und können über Queues kommunizieren.

Versuch das mal in VBA :-)

von Piezo (Gast)


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Wie geht das? schrieb:
> Was ist das und was macht man damit??? Konkrete Beispiele bitte.

Ein großer deutscher Automobilzulieferer fertig Dieselinjektoren bei 
denen die Einspritzdüse mittels eines Vielschicht-Piezo-Aktors geöffnet 
wird. Diese Piezos aus Sinterkeramik kommen von einem großen japanischen 
Druckerhersteller welcher auch eine beachtliche Expertise in Keramik 
hat.

Die Roh-Keramiken haben bei Lieferung noch keine piezoelektrischen 
Eigenschaften, diese werden erst bei der sogenannten "Polung" 
eingebracht (vergleichbar mit dem Aufmagnetisieren von ferromagnetischen 
Stoffen).

Die Steuerung des Polungsprozesses auf den Polungsanlagen an einem 
Standort des großen deutschen Automobilzulieferes erfolgen mit Rechnern 
auf denen LabView läuft. Auch die anschließende Messung zur QS der 
Piezo-Aktoren erfolgt mit LabView-basierter Software.

Wir reden hier von Millionen Stückzahl im produktiven Betrieb mit hoher 
Verfügbarkeit. Die Software interagiert dabei mit den SPS-Steuerungen 
der Maschinen über Profibus, mit der Produktdatenbank der Firma über 
Ethernet, mit Sensorik und Aktorik über Analog- und Digital-I/O, mit 
Messgeräten und arbiträren Funktionsgeneratoren über GPIB usw.

von Toby P. (Gast)


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Piezo schrieb:
> Wir reden hier von Millionen Stückzahl im produktiven Betrieb mit hoher
> Verfügbarkeit. Die Software interagiert dabei mit den SPS-Steuerungen
> der Maschinen über Profibus,

Statt etablierter SCADA Systeme Software aus der Experimentatalphysik 
nehmen?
Kann man machen, bei den Stückzahlen sicher kein Problem. Da ist auch 
das Budget vorhanden.

von Toby P. (Gast)


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dumdidum schrieb:
> Durch das Datenflussmodell geht multithreading auch richtig gut.
> Parallele Schleifen werden gleichzeitig in verschiedenen Threads
> ausgeführt und können über Queues kommunizieren.

Klingt schrecklich ;-). Da nehme ich lieber ein RTOS auf nem Raspi.

>
> Versuch das mal in VBA :-)

Das haben die MS Typen gottseidank nicht eingebaut.

von Adem (Gast)


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In der Betaphase gab/gibt es die Linux und Mac Variante.

Ich habe die Mac Variante.

https://reddit.com/r/LabVIEW/comments/dvsl3u/new_labview_2020_community_edition_beta_with/

von Nigel T. (bonzadog)


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28.5.2020

Hi,
Labview habe ich schon gehört aber ich habe absolut kein erfahrung 
damit.
Was ist die Unterschied zwischen
LabView 2020 Community Edition
und
LabView NXG Community Edition.

Ich möchte Labview mit mein Rapsberrry Pis anwenden (non-commercial)

Grüße und thanks for any tips!

BD

von Martin S. (strubi)


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dumdidum schrieb:
> LabView ist eines der besten RAD (Rapid Application Development) Tools
> mit einfacher Anbindung an Hardware und alles was man für die
> Signalverarbeitung braucht.
>
> Mit welcher Sprache sonst kann man Daten aufzeichnen, FFT drüberlaufen
> lassen und das ganze in der interactiven GUI anzeigen lassen,
> kompilieren und als exe verwenden, und das ganze in unter 5 Minuten
> (inklusive booten von Windows). (Wenn man mit der Sprache schon mal
> gearbeitet hat natürlich)

Python plus Oekosystem.

Und NB: LabVIEW ist keine Sprache. Es ist und bleibt eine Methode, 
rapide zu frickeln und Wohlfuehl-Entwicklern das Gefuehl zu vermitteln, 
sie koennten 'grafisch programmieren'. Wir nennen es hier (wo jemand 
fuer seine fehlerhafte Prozesssteuerung selber haften muesste) 
hoechstens: 'write only programming', aus dem Grund, dass man diese 
Konstrukte in der Industrie nach der Prototypenphase bei gewissen 
Anforderungen komplett wegschmeisst und sie nach Gesichtspunkten 
gaengiger Robustheitskriterien und Anforderungen an 
test-driven-development neu von vorne entwickelt. Meistens in einer 
verifizierbaren Sprache, die waehrend 10-20 Jahren nicht wesentlich 
Kompatibilitaeten bricht (da kann man bei Python2/3 natuerlich 
gegenargumentieren).

Und nochmal NB: Ich finde LabVIEW fuer schnelle ad-hoc Messwerterfassung 
legitim, wenn man mal von dem Wimmelbildcharakter des nicht zoombaren 
Arbeitsplatzes im 80er-Jahre-Pixellook absieht. Und WENN es auf Anhieb 
funktioniert und man nicht ewig nach Update-Blobs in den Foren suchen 
muss.

Ansonsten nehme ich saures Bier auch nicht gratis, wenn ich eine 
nachhaltige, programmierbare Alternative habe.

von Christof E. (christof)


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Wer will, ich habe mal einen LabView Leitfaden für Einsteiger gemacht.
Speziell für typische Programmier Fehlervermeidung. Verwendung von 
Datentypen, Strukturen etc..
https://homepages.uni-regensburg.de/~erc24492/PDFs/LabView%20Basics.pdf

Mit einer Meilhaus-Box mit Labview Treibern hat man dann auch eine IO 
Box.
Die Visa Treiber sind für die COM Schnittstelle

l.G Christof Ermer
https://homepages.uni-regensburg.de/~erc24492/

: Bearbeitet durch User
von Stefan E. (stefanosch)


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Hinweisgeber schrieb:
> Ob kostenlos oder nicht, LabVIEW ist und bleibt Müll!

Genauso, wie Deine argumentationslose Meinung, die wahrscheinlich auf 
keinerlei Erfahrung beruht.

Man muss es nicht mögen, man muss es auch nicht benutzen, aber man kann 
so ziemlich alles damit programmieren, sofern man dazu in der Lage ist.

Ein Vergleich mit prozeduralen Sprachen ist auch sinnlos, da es ein ganz 
anderes Konzept verfolgt.

Wer meint er müsste alles fertig programmiert serviert bekommen und 
obendrein nichts für bezahlen, der sollte sich vielleicht eher mit 
Holzschnitzereien beschäftigen.

Von der Entwicklungsgeschwindigkeit her schlägt es wohl auch die meisten 
anderen Lösungen.

Meine Meinung beruht immerhin auf mehr als 10 Jahren Erfahrung mit LV 
bis hin zum CLD und RT/FPGA Targets.

von Stefan E. (stefanosch)


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von Karl-Heinz V. (khvolk)


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ich bin Manjaro-Fan und habe in letzter Zeit gelernt, das Linux das 
bessere Windows ist, z.B. wenn man ältere Spiele spielen will. 
Pandemonium läuft unter Wine problemlos, unter Windows 10 ist das nicht 
so einfach. Steam hat für viele Windows-Spiele eine produktive Proton 
Lösung.

Ist es nicht möglich, Labview unter Wine/Vulkan zu installieren?

von blub (Gast)


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Es könnte laufen, nur LabView hat einfach unter Windows den besseren 
Treibersupport. Du willst ja libraries aufrufen, pcix-Karten im 
Registermodus betreiben, .NET-Module von Hardwareherstellern einbinden 
und sowas. Das geht halt unter Windows sehr gut, bei der Version, die 
für linux gemacht ist, hast Du da schon Einschränkungen. Eine andere 
Sache ist die Skalierung. Meiner Meinung nach funktioniert das gut mit 
(U)HD-Monitoren unter W10, ob das mit Wine auch klappt? Ansonsten 
hättest Du wirklich winzige (1 Pixel breite) Linien. Bei der 2019 
zumindest.

Ansonsten ist LV schon anspruchsvoll. Die Stimmen die meinen man klickt 
da nur auf gut Glück was zusammen kann ich nicht teilen. Es ist vom 
Umfang her wie C, Einarbeitungszeit für Leute die C können ca 2-3 Monate 
bis man richtig fit ist und gute, saubere Programme bauen kann. Es hat 
Features für parallele Verarbeitung zB. Channels für Daten oder 
,,Ampeln" die richtig gute Realtimesteuerung erlauben, zumindest in dem 
Rahmen welcher das Betriebssystem hergibt. Ein bisschen wie GO-Lang nur 
in grafisch. Da muss man sich jedoch erst einmal reindenken. Für 
Objektorientiertes Programmieren ist es eher weniger geeignet.

von Soul E. (souleye)


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Karl-Heinz V. schrieb:

> Ist es nicht möglich, Labview unter Wine/Vulkan zu installieren?

Gibt es nicht sogar ein natives Labview für Linux? Das letzte Mal dass 
ich mich mit dem Thema beschäftigt habe war als Carsten Meyer sein 
c't-Lab entwickelt hatte. Das müsste Labview v6.x gewesen sein.

von Toby P. (Gast)


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Martin S. schrieb:
> wenn man mal von dem Wimmelbildcharakter des nicht zoombaren
> Arbeitsplatzes im 80er-Jahre-Pixellook absieht.

Ist das immer noch so? Kann ich mir nicht vorstellen das Sie das nicht 
geändert haben.

Stefan E. schrieb:
> Von der Entwicklungsgeschwindigkeit her schlägt es wohl auch die meisten
> anderen Lösungen.

Das bezweifle ich, zumindest für Fälle die mich interessieren. 
Entwicklung ist ein Prozess der z.B. bei Anwendungen die lange laufen 
sporadisch vorkommt.

Da haben grafisch orientierte Anwendungen den Nachteil das man sich 
aufwendig wieder einarbeiten muss. Das ist nicht Labview spezifisch 
sondern ein prinzipieller Nachteil. Wenn ich bei der Logo (eine grafisch 
programmierbare SPS) was ändern muss ist das ungleich aufwändiger wie 
bei Firmware in Textform.

Für ne Doktorarbeit ist das unwesentlich und auch die Experimentalphysik 
hat andere Schwerpunkte. Eine Produktionsstraße kann aber 20 Jahre 
laufen und da sieht es nun mal ganz anders aus.

> ... cern-uses-ni-labview-software-and-pxi-hardware.html

Das sind dann so Beispiele von NI. In etwa so sinnvoll wie eine 
Applikation Note über das Triebwerk einer Mondrakete wenn ich nen 
Drachen steigen lassen will.

Netto bringt Labview meiner Meinung nach das Gerätetreiber und HMI 
vorhanden sind (ne FFT lib werde ich schon auftreiben). Der Preis sind 
hohe Kosten und Abhängigkeiten. Wenn die Treiber aber nicht dabei sind, 
wozu brauch ich das dann? Bildchen kann ich auch in Excel und Gnuplot, 
dynamisch geht da auch.

von Toby P. (Gast)


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blub schrieb:
> Du willst ja libraries aufrufen, pcix-Karten im
> Registermodus betreiben, .NET-Module von Hardwareherstellern einbinden
> und sowas.

Danke für den Beitrag, das will ich aber alles nicht sondern das muss 
ich.

> Das geht halt unter Windows sehr gut, bei der Version, die
> für linux gemacht ist, hast Du da schon Einschränkungen.

Na super.

> Ansonsten ist LV schon anspruchsvoll. Die Stimmen die meinen man klickt
> da nur auf gut Glück was zusammen kann ich nicht teilen.

Glaub ich eh keinem.


> Es hat
> Features für parallele Verarbeitung zB. Channels für Daten oder
> ,,Ampeln" die richtig gute Realtimesteuerung erlauben,

Warum nehme ich dann nicht gleich Ein RTOS? Gibt es für lau, ist keine 
Einbahnstrasse und ich hab volle Kontrolle.

von blub (Gast)


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Toby P. schrieb:
> (ne FFT lib werde ich schon auftreiben).

Stimmt, nur in LV hast du jedoch eine ganze Palette an Filtern und 
Mathematischer Abbildungen gleich mit dabei und das ganze übersichtlich 
und mit einem Mausklick und dazu noch ausführliche Hilfetexte/Beispiele. 
Wie schon gesagt ist es im Akademischen Umfeld gut oder auch wenn man 
selbst noch dazulernen will in Sachen Signalverarbeitung, man kann da 
gut verschiedene Methoden ausprobieren ohne da noch lange im Netz danach 
suchen zu müssen.

Eine Sache die noch nicht angesprochen wurde ist die 
Entwicklungsgeschwindigkeit. Ich kann das Programm instantan starten und 
debuggen, das eigentliche Kompilieren geht sehr schnell und ist für mich 
vollkommen unsichtbar. Damit macht es einfach Spaß, eine sofortige 
Rückmeldung zu bekommen, damit kann ich sehr schnell und bequem 
arbeiten.

von blub (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Warum nehme ich dann nicht gleich Ein RTOS? Gibt es für lau, ist keine
> Einbahnstrasse und ich hab volle Kontrolle.

RTOS wäre dann LabView auf FPGA, ist allerdings nicht für lau, ganz im 
Gegenteil;)
LabVIEW ist aber weniger ein Betriebsystem als eine Designphilosophie. 
Es ist eher vom Vorgehen her wie Elektrotechnik (Strippen ziehen, Module 
verbinden, Datenflussprinzip, kompletter Schaltplan auf einem Blick) ;)
Klar man legt sich fest, dafür kenne ich kein anderes System welches das 
alles leistet und irgendwie billiger zu bekommen wäre.

von Toby P. (Gast)


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blub schrieb:
> Stimmt, nur in LV hast du jedoch eine ganze Palette an Filtern und
> Mathematischer Abbildungen gleich mit dabei und das ganze übersichtlich
> und mit einem Mausklick und dazu noch ausführliche Hilfetexte/Beispiele.

Ist schon klar, sag ja nicht das es schlecht ist. Hab auch Anwendungen 
gesehen die super sind.

Aber sind die Gerätetreiber in der Community Version dabei? Simulieren 
kann i ch auch in LTspice.

> Eine Sache die noch nicht angesprochen wurde ist die
> Entwicklungsgeschwindigkeit. ...

Naja, das klingt jetzt wirklich wie aus der NI Marketingabteilung. Da 
habe ich ganz andere Erfahrungen und kompilieren geht heut überall 
schnell.

von Toby P. (Gast)


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blub schrieb:
> Klar man legt sich fest, dafür kenne ich kein anderes System welches das
> alles leistet und irgendwie billiger zu bekommen wäre.

Weil NI alles platt gemacht hat. Einer der hier ein sehr schöne serielle 
Visualisierung rengestellt hat kann ein Lied davon singen.

bei Profilab bekomme ich für die Kosten einer Labview Lizenz einen 
kompletten Messgerätepark ;-)

von blub (Gast)


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Toby P. schrieb:
> Einer der hier ein sehr schöne serielle Visualisierung rengestellt hat
> kann ein Lied davon singen.

Was meinst Du damit? Das würde mich interessieren falls es das Projekt 
noch gibt.
Ja diese Patentstreitereien sind wirklich besch**
Hatte mir auch überlegt selbst sowas zu entwickeln aber da legst Du dich 
gleich mit denen an :/

von Toby P. (Gast)


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blub schrieb:
> Was meinst Du damit? Das würde mich interessieren falls es das Projekt
> noch gibt.

Möchte ich nicht weiter kommentieren weil ich nicht weiß ob der Autor 
(der ein sehr schönes Programm mit viel Aufwand entwickelt hat) das Ok 
findet. Such mal nach Comvisu? da geht es zur Webseite.

Selber zu machen wäre mir ne Nummer zu groß.
Höchstens als Github Freeware. Der. Haifischteich in den man da rein 
springt ist nur einer der Gründe. Die undankbaren User ein anderer.

von Cornelius (Gast)


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von Toby P. (Gast)
30.05.2020 12:11

>blub schrieb:
>> Klar man legt sich fest, dafür kenne ich kein anderes System welches das
>> alles leistet und irgendwie billiger zu bekommen wäre.

>>Weil NI alles platt gemacht hat. Einer der hier ein sehr schöne serielle
>>Visualisierung rengestellt hat kann ein Lied davon singen.
>Was meinst Du damit? Das würde mich interessieren falls es das Projekt
>noch gibt.

Er meint Albert, der soweit ich weiß sein Geld damit verdient hat, 
Diadem an NatInst zu verkaufen und eigentlich nur noch aus Hobby-Gründen 
das hier geschaffen hat:
Beitrag "Projekt: Virtuelle Instrumente an serielle Schnittstelle"

Ja und es ist tatsächlich so: LabView ist das Beste, was es im Bereich 
Messautomatisierung gibt ( das sage ich trotz meiner Erfahrung als 
Softwarearchitekt eines Automotive Mikrocontrollersystems eines größeren 
Teams ).

Das Problem: NatInst hat alles um sich herum platt gemacht, was es auch 
nur irgendwie gewagt hat, den Kopf ein wenig heraus zu strecken. Das 
auch gerne mit gerichtlichen Mitteln, wie ich von einem Ex-Kollegen 
erfahren habe, der dort mal beschäftigt war.

Ich persönlich liebe LabView und habe schon einige Messoberflächen 
gemacht, die die Leute ziemlich beeindruckt haben. Es ist aber eher eine 
Tätigkeit nebenbei und mittlerweile versuche ich LabView auch nicht mehr 
zu verwenden, weil ich weitgehend auf Linux umgestiegen bin und mir die 
Lizensbedingungen zu restriktiv sind.

von Daniel -. (root)


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labview hat in meinen Augen viele Nachteile
die Nebenläufigkeit brauche sehr selten, per default macht sie nur das 
Programm
schwerer zu durchschauen und bringt deadlocks.
Variablen als Wires hin und her zu ziehen zeigt den Fluss, kann aber 
kognitiv überlasten.
Die trivialen Operationen versteht man aus den Blockbildern,
bei allen anderen muss man Hilfe lesen. Bei Textsprachen sind die Namen 
weitaus
hilfreicher für das Verständnis.

Ich verwende nidaqmx mit Python und bin 100% sicher, dass zusammen mit 
numpy,
pandas, scipy die Realisierung eines Messstandes schneller geht als mit 
Labview.
git sagt mir Monate später welche Zeile ich geändert habe ... oder der 
Kollege.

Fragt euch doch mal warum FPGA Jungs weg vom graphischer Eingabe sind,
hin zu VHDL und Verilog :)

von Daniel -. (root)


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und fragt euch mal warum National Instruments in Labview den python 
Block eingeführt hat.

von Benedikt M. (bmuessig)


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Stefan E. schrieb:
> 
https://www.ni.com/de-de/innovations/case-studies/19/cern-uses-ni-labview-software-and-pxi-hardware.html

Ich hatte bei einem Praktikum im CERN Detektorkarten mit LabView 
getestet. Daher kann ich bestätigen, dass LabView verwendet wird.
Der Ingenieur, der die Tests programmiert hat meinte auch nur, dass es 
damit deutlich schneller ging, als das Ganze in C umzusetzen.
Zu den Tests wurden die Ergebnisse dann über TCP/IP in eine 
Pass/Fail/Characteristics Datenbank eingetragen.

LabView wird wohl auch im Base Control von Falcon 9 eingesetzt:
https://www.rankred.com/what-hardware-software-does-spacex-use-to-power-its-rockets/
https://space.stackexchange.com/questions/9243/what-computer-and-software-is-used-by-the-falcon-9

: Bearbeitet durch User
von Cornelius (Gast)


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>Ich hatte bei einem Praktikum im CERN Detektorkarten mit LabView
>getestet. Daher kann ich bestätigen, dass LabView verwendet wird.

Natürlich wird LavView verwendet. Das Problem dürfte sein, dass die 
meisten Poster hier in Firmen arbeiten, die sich Software in der 
Preisklasse nicht leisten können.

Ich habe ein Weile herum überlegt, ob ich hier mal in ein paar Stunden 
ein LabView-Programm  für ein kleines ESP32 Uninversalmessgerät 
zusammeklicken soll, dann würden den Nörglern hier sehr schnell die Luft 
ausgehen, es sei den, jemand hat Lust, das in einem halben Jahr in C++ 
o.ä. nachzuprogrammieren.
Der Grund warum ich es nicht mache ist nur, weil ich damit die Position 
von NatInst noch mehr festigen würde und ich mittlerweile eher die 
Open-Source Welt fördern will.

von blub (Gast)


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Daniel -. schrieb:
> Die trivialen Operationen versteht man aus den Blockbildern,
> bei allen anderen muss man Hilfe lesen

Ja man muss sich einarbeiten. Auch die Icons kennt man irgendwann auf 
Anhieb. Ist ne Typsache. Mancher kommt damit zurecht mancher eben nicht. 
Nebenläufigkeit ist ein hartes Brett aber wenn man es mal kapiert hat 
kann man damit viele Probleme die das Programmieren im Allgemeinen immer 
aufwirft von Anfang an lösen und das Gehirn wird trainiert für Verilog & 
co, wo man die gleiche Denkweise braucht.

von Toby P. (Gast)


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Cornelius schrieb:
> Der Grund warum ich es nicht mache ist nur, weil ich damit die Position
> von NatInst noch mehr festigen würde und ich mittlerweile eher die
> Open-Source Welt fördern will.

Das ist auch meine "politische" Sicht. Warum soll ich mich teuer in 
Abhängigkeit begeben?
Finanziell muss ich die ganze Kuh kaufen wenn ich nur ein Glas Milch 
will.

Wer mal eben Labview outperformen will, bin sofort dabei. Aber wo kriege 
ich die Gerätetreiber her?

Selber hab ich mal HT Basic gemacht, da ist das  Einlesen / Ansteuern 
ein Einzeiler mit Formatstring. Geht aber auch nur weil dahinter halt 
Treiber sitzen.

Zwischen grafischem und textorientiertem Proggen gibt es immer einen 
Tradeoff. Irgendwann wird das Linienmalen zum Spaghettteller und du must 
strukturieren. Das ist für mich bei Text ungleich einfacher weil man es 
beim Proggen eh dauernd macht.

von Toby P. (Gast)


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blub schrieb:
> immer aufwirft von Anfang an lösen und das Gehirn wird trainiert für
> Verilog & co, wo man die gleiche Denkweise braucht.

Wo ist der Unterschied zu einem RTOS oder prinzipiell einzelnen Tasks 
die dann auf verschiedene Kerne verteilt werden?

von Martin (Gast)


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Gibt es eigentlich auch eine Community-Version von Multisim… da scheint 
es nur die Studentenversion zu geben, die man kaufen muss (bzw. 30 Tage 
Test). Sehe ich das richtig? Die National-Seiten sind da etwas 
unübersichtlich und die kostenlose Web-Version "Multisim Live" reicht 
mir leider nicht...

von dumdidum (Gast)


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Cornelius schrieb:
> Das Problem dürfte sein, dass die
> meisten Poster hier in Firmen arbeiten, die sich Software in der
> Preisklasse nicht leisten können.

Wenn Du das zu CST Microwave Studio gesagt hättest, ok. Aber dass es 
Firmen gibt, die sich LabView nicht leisten können und nicht im 
Insolvernzverzeichnis stehen, glaube ich eigentlich nicht.

von Toby P. (Gast)


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dumdidum schrieb:
> Cornelius schrieb:
>> Das Problem dürfte sein, dass die
>> meisten Poster hier in Firmen arbeiten, die sich Software in der
>> Preisklasse nicht leisten können.
>
> Wenn Du das zu CST Microwave Studio gesagt hättest, ok. Aber dass es
> Firmen gibt, die sich LabView nicht leisten können und nicht im
> Insolvernzverzeichnis stehen, glaube ich eigentlich nicht.

Oder Sie bauen keine Raketen oder Teilchenbeschleuniger ;-).

Hab das leider installiert und wieder deinstalliert. Bin immer noch 
dabei irgendwelche Services rauszuschmeissen und merkwürdige Meldungen 
bei Neustart zu eliminieren. Danke NI.

von Didi S. (kokisan2000)


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Hallo Martin,

ein Community Version von Multisim gibt es wohl nicht, aber folgendes:
https://www.mouser.de/multisimblue/

Gruß Didi

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