Michael Köhler schrieb:> Aber, um beim obigen KFZ-Beispiel mal zu bleiben sagt Stefan> eigentlich, dass man erstmal den Motor studiert haben muss bevor man den> KFZ-Führerschein machen darf.
Früher mußte man beim Führerschein auch einiges über Technik wissen. Das
wurde beigebracht.
Stefan L. schrieb:> Wenn man aber komplexere> Dinge aufbaut und vor allem an die Grenzen von Simulationstools> herankommt, ist das Wissen, wie die Lösungsalgorithmen dahinter> funktionieren, extrem hilfreich
Setzt aber voraus, dass man die Lösungsalgorithmen kennt, die
softwareseitig zum Tragen kommen und das ist bei weitem nicht immer der
Fall. Mal ganz davon ab, wenns komplexere DGLs sind wünsch ich schonmal
viel Spass die von Hand zu lösen, die SW macht das numerisch.
Stefan L. schrieb:> Es gibt aber jedes Semester auch mehrere> Info-Veranstaltungen für Studieninteressierte. Und wenn Meister gibt,> die dieses Studium anfangen, werden die dort auch anwesend sein.
Es gibt aber keine Infoveranstaltung für das Pilotprojekt wie oben von
dir behauptet.
Stefan L. schrieb:> Und ich> habe einen Großteil der Informationen von Leuten, die kein Interesse am> Geldbeutel von potentiellen neuen Studenten haben.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Studienkosten der Hochschule
zufließen und nur die Hochschule und Studenten, die das bereits
studieren/sich angemeldet haben, die hier gefragten Infos haben und du,
wie oben geschrieben, noch niemanden kennst, der das studiert...öhm, wen
genau hast du nun gefragt?
Stefan L. schrieb:> Jeder Student, auch vom Diplomstudiengang, wird dir sagen, dass> spätestens nach dem 4. Semester die größten Hürden geschafft sind und> das Hauptstudium deutlich entspannter wird.
Gilt auch für den Bachelor.
Stefan L. schrieb:> Gut, ich gebe zu, das leichtere Nivaeuempfinden kann auch daher kommt,> dass man sich im Bachelor schon extrem effizientes und effektives Lernen> und Arbeiten antrainieren muss.
Nicht nur kann ;)
Klar, als Bachelor kommt mir der Master natürlich leichter vor aber das
liegt genau an dem von dir gesagtem. Man ist einfach auf ein, ich sag
mal, Grundwissen trainiert.
Ich bin z.B. auch Reiter und sitze jeden Tag auf nem Pferd und es fällt
mir leicht 5h im Sattel zu sitzen. Als ich mit der Reiterei anfing
hätten mich 5h im Sattel wohl ins Grab gebracht. Das Reiten an sich ist
nun im Laufe der Zeit aber nicht leichter geworden (eigentlich ist das
Gegenteil eingetreten weil ich jetzt viel mehr mit dem Pferd arbeite),
es fällt mir nur leichter weil ich darauf trainiert bin.
Beim Bachelor und Master ist das ähnlich. Der Master kommt einem zwar
leichter vor aber das liegt nur daran, weil man es gewohnt ist sich
selbst was beizubringen und nun auch das Grundwissen des Bachelors hat.
In Wirklichkeit ist der Master aber schwerer da er ja u.a. auch das
Grundwissen des Bachelors voraussetzt.
Michael Köhler schrieb:> Setzt aber voraus, dass man die Lösungsalgorithmen kennt, die> softwareseitig zum Tragen kommen und das ist bei weitem nicht immer der> Fall. Mal ganz davon ab, wenns komplexere DGLs sind wünsch ich schonmal> viel Spass die von Hand zu lösen, die SW macht das numerisch.
Es reicht häufig, das Grundprinzip verstanden zu haben. Numerische
Lösungsalgorithmen muss man natürlich kennen, aber was hilft das, wenn
man nicht einmal einfache Differentialgleichungen kennt?
Michael Köhler schrieb:> Es gibt aber keine Infoveranstaltung für das Pilotprojekt wie oben von> dir behauptet.
Solche Infoveranstaltungen wird es geben.
Michael Köhler schrieb:> Wenn wir mal davon ausgehen, dass die Studienkosten der Hochschule> zufließen und nur die Hochschule und Studenten, die das bereits> studieren/sich angemeldet haben, die hier gefragten Infos haben und du,> wie oben geschrieben, noch niemanden kennst, der das studiert...öhm, wen> genau hast du nun gefragt?
Ich kenne keinen Meister, der das studiert, das ist richtig. Aber das
heißt nicht, dass ich niemanden kenne. Und ich habe nie gesagt, dass ich
nicht bei der Hochschule direkt nachgefragt habe. Das Wörtchen Großteil
und der Zusammenhang in diesem Satz erschließt sich dir oder?
Michael Köhler schrieb:> Beim Bachelor und Master ist das ähnlich. Der Master kommt einem zwar> leichter vor aber das liegt nur daran, weil man es gewohnt ist sich> selbst was beizubringen und nun auch das Grundwissen des Bachelors hat.> In Wirklichkeit ist der Master aber schwerer da er ja u.a. auch das> Grundwissen des Bachelors voraussetzt.
Das ist nur ein Aspekt. Der andere ist, dass schwierige Grundlagen nicht
mehr vollständig abgefragt werden. Speziell bei dem Masterstudiengang in
Darmstadt ist das der Fall.
Und hier noch zwei Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte:
> Michael Köhler schrieb:>> Auch hier hab ich mal nachgefragt: Für das>> kommende Wintersemester sind alle Plätze des Pilotprojektes belegt.>> Wieviele sind das?Stefan L. schrieb:> Michael Köhler schrieb:>> Zum Vorbereitungskurs lies sich telefonisch auch alles erfragen, Inhalte>> lass ich hier jetzt weg da sie euren Ansprüchen eines kompletten>> Bachelor-Studiums eh nicht entsprechen.>> Bei mir ist es länger her, da hieß es noch: "Ist nicht fertig". Also> erzähl mal, was sind denn die genauen Inhalte des Vorbereitungskurses?
Michael Köhler:
Auf der Seite wird gesagt das der Master in Darmstadt zum höhren Dienst
berechtigt aber nur ein akkredetierter Master (an einer FH ) berechtigt
zum höhren Dienst;D den Fehler zu Finden überlasse ich dir;)
Vorbereitungskurs
Die Hochschule Darmstadt führt zum Wintersemester 2011/12 im Rahmen
eines Pilotprojektes das „Meister zum Master“- Programm ein. Sie werden
in einem speziellen Intensivkurs auf das Masterstudium Elektrotechnik
vorbereitet; hierbei
-> und man wird interessanter Weise wenn man Information auf deren Seite
sucht auf dne bereits bestehenen Master weiter geleitet!
Vermutlich gibts nur einen Intensivekurs und dann kommt man in einen
bereits bestehenden MAster und wird wie die Wirtschaftsings bei
Klausuren einfacher bewertet etc.
Stefan L. schrieb:> Jeder Student, auch vom Diplomstudiengang, wird dir sagen, dass> spätestens nach dem 4. Semester die größten Hürden geschafft sind und> das Hauptstudium deutlich entspannter wird.
Entspannter vielleicht, aber nicht leichter/einfacher.
Stefan L. schrieb:> Dass durch die zusätzliche Tiefe durchaus auch ein sehr hohes> Bildungslevel erreicht wird ist logisch. Dass der Arbeitsaufwand immer> noch extrem hoch ist auch. Aber dafür muss es nicht schwerer sein.
Wenn es jemandem leichter fällt hast du recht. Liegt aber auch am
unterschiedlichen Empfinden von Schwierigkeitsgraden.
WT schrieb:> Entspannter vielleicht, aber nicht leichter/einfacher.
Doch, auch leichter.
WT schrieb:> Wenn es jemandem leichter fällt hast du recht. Liegt aber auch am> unterschiedlichen Empfinden von Schwierigkeitsgraden.
Wow, jetzt klingst du schon so, als hättest du auch studiert.
Der mathematische Anspruch wird in der Regel tatsächlich deutlich
niedriger, da eben nicht mehr die Grundlagen abgefragt werden. Das
braucht ihr gar nicht wegzudiskutieren, auch wenn in dem einen
speziellen Fall Vektoranalysis und Elektrodynamik in den Master verlegt
wurden. Die Regel ist das nun einmal nicht.
Stefan L. schrieb:> WT schrieb:>> Entspannter vielleicht, aber nicht leichter/einfacher.>> Doch, auch leichter.
Das hat bisher noch keinr bestätigt, im Gegenteil.
Stefan L. schrieb:> Wow, jetzt klingst du schon so, als hättest du auch studiert.>> Der mathematische Anspruch wird in der Regel tatsächlich deutlich> niedriger, da eben nicht mehr die Grundlagen abgefragt werden. Das> braucht ihr gar nicht wegzudiskutieren,
Es ist irgendwo auch logisch, dass der Anspruch im Studium, einer
Ausbildung, einer Weiterbildung mit dem zeitlichen Fortschritt steigt.
Wäre auch wenig sinnvoll würde der Anspruch in den höheren Semestern
fallen.
Das eine anfängliche Aussortierung erfolgt ist auch normal. Wie es oben
erwähnt wurde fallen einem gewisse Dinge mit eintretender Gewöhnung
leichter als zu Anfang frisch von der Schule kommend. Eine Absenkung des
Niveaus hatten bisher weder Diplomstudenten noch Bachelor- oder
Masterstudenten bestätigt.
WT schrieb:> Es ist irgendwo auch logisch, dass der Anspruch im Studium, einer> Ausbildung, einer Weiterbildung mit dem zeitlichen Fortschritt steigt.> Wäre auch wenig sinnvoll würde der Anspruch in den höheren Semestern> fallen.
Nein, ist es nicht logisch. So kann zum Beispiel die Tiefe oder die
Breite zunehmen, ohne dass das eigentliche Nivaeu höher wird. Genau das
ist beim Master in der Regel der Fall. Über die Breite der Fächer
betrachtet bleibt der Anspruch hoch, aber die typischen Killerfächer
gibt es dann nicht mehr.
WT schrieb:> Das eine anfängliche Aussortierung erfolgt ist auch normal
Das funktioniert aber nur mit einem höheren Niveau.
WT schrieb:> Wie es oben> erwähnt wurde fallen einem gewisse Dinge mit eintretender Gewöhnung> leichter als zu Anfang frisch von der Schule kommend.
Das ist nur ein Aspekt in einem komplexen System. Für sich betrachtet
ist das unbedeutend. Dieser Aspekt betrifft übrigens auch wieder eher
die Tiefe und die Breite als das Nivaeu an sich. Denn das wird
hauptsächlich über die Intelligenz begrenzt.
WT schrieb:> Eine Absenkung des> Niveaus hatten bisher weder Diplomstudenten noch Bachelor- oder> Masterstudenten bestätigt.
Doch, ich kann dir das bestätigen. Und das wird auch jeder andere tun.
Natürlich ist das ganze auch sehr mühsam mit jemanden zu disktuieren,
der eine Hochschule allerhöchstens vom Tag der offenen Tür kennt. Und
man kann es schon gar nicht über die ganze Breite der Studiengänge
diskutieren. Deshalb sollte man vielleicht in dieser Diskussion bei dem
konkreten Fall Hochschule Darmstadt bleiben. Hier sind echte
Erfahrungswerte vorhanden, die ich hier in die Diskussion einfließen
lasse.
Stefan L. schrieb:> Der mathematische Anspruch wird in der Regel tatsächlich deutlich>> niedriger, da eben nicht mehr die Grundlagen abgefragt werden.
In dem von mir absolvierten Masterstudiengang hatten wir unter
anderem...
1) "Vertiefungsgebiete der Mathematik" bestehend aus zwei Vorlesungen,
Stochastik und dynamische Systeme. Ohne die Vorlesungen aus dem
Diplomstudiengang zu Systemtheorie und Regelungstechnik II hätte ich
in diesem Fach die Klausur mit sicherheit nicht bestanden...
2) "Stochastische und nichtlineare Systeme", Lyapunov, harmonic balance,
extended Kalmann, etc. Auch dieses Fach hätte ich ohne die
entsprechenden Vorkenntnisse aus dem Hauptstudium nicht bestehen können.
3) "Elektrodynamik I+II", das Skript war stolze 500 Seiten dick,
obendrauf nochmal ca 200 Seiten an Übungsaufgaben und 10 alte Klausuren.
Ich möchte einen einzigen Meister sehen, der in diesen Klausuren
besteht,
das ist faktisch nicht möglich da man nebenbei auch noch für andere
Klausuren lernen muss und der Tag nunmal nur 24h hat.
Meiner Ansicht nach ist die einzige Möglichkeit einen Meister durch ein
Masterstudium zu bringen ihn vorher noch den Bachlor machen zu lassen
oder aber das Niveau des Stoffs so weit abzusenken, dass der Studiengang
keine Akkreditierung mehr bekommen dürfte.
>Die Frage ist hierbei wie genau man die Hintergründe kennen muss in der>späteren. Wie gesagt, ich kann euren Standpunkt verstehen und akzeptiere>ihn auch. Aber, um beim obigen KFZ-Beispiel mal zu bleiben sagt Stefan>eigentlich, dass man erstmal den Motor studiert haben muss bevor man den>KFZ-Führerschein machen darf. Unsereins sagt, dass zum KFZ-Führerschein>machen es genügt, wenn man nur lang genug im Straßenverkehr unterwegs>war (auch ein nicht wirklich glückliches Beispiel, ich weis).
Das ist doch eine völlig falsche Diskussion. Der KFZ-Führerschein ist
doch ein fast Laienpapier. Man weiß über das Auto fast nichts. Aber
genau dieses Unwissen ist auch hinter dem Abschluß Führerschein
verborgen. Es entspricht dem Verständnis dieses Titels. Hier aber wollen
die Meister für diese Leistung keinen Führerschein, sondern ein
Maschinenbauingennieurstitel, Fachrichtung Automotiv. Hinter diesem
Titel wäre das Wissen des Führerscheininhabers Etikettenschwindel.
Weitergedacht: Ein Meister hat auch nur einen Bruchteil des Theorie
eines Bachelors oder Masters drauf. Trotzdem darf er Autos reparieren
und tunen, obwohl er die thoretischen Vorgänge gar nicht umfassend
verstanden hat. Aber genau dieser Level steckt hinter diesem Titel, also
OK. Ihn jetzt einen Bachelor zu erlassen hingegen ist Betrug, denn da
müßte er Kräfte an Kurbelwellen (TM), Carnot'sche Kreisprozesse, part
DGL (FEM) kennen. Kein Mensch käme auf die Idee, zu einem KFZ-Meister zu
gehen, um von ihm ein Auto konstruieren zu lassen. Weil man seine
Grenzen, die mit dem Titel vereinbart sind, kennt. Er will durch den
Master (erlassener Bachelor) abeer genau das Glauben machen: Er könne
ein Auto konstruieren, obwohl er es nur reparieren kann.
Hab selbst eine Ausbildung gemacht und anschließend eine Weiterbildung
zum Techniker... Im Gegensatz zum Meister hatten wir wenigstens etwas
Diff. und Integralrechnung.
Trotzdem war das erste Bachelorjahr für mich in Mathe und Physik eine
ziemliche Herausforderung. Dafür konnte man halt den AbiLeuten in
Etechnik was vor machen... so hat auch einer den anderen weitergeholfen!
Fand das eigentlich ziemlich Klasse...
Vom Meister zum Master find ich totalen Unsinn...
Aber ich möchte nicht auf eine solche Abwehrhaltung wie viele andere
hier gehen.
Wenn die Hochschule das Stoffprogramm nicht aufweicht, dann würden Leute
ihren Master verdient bestehen. Bei uns an der Hochschule gibts im
Master nochmal höhere Mathe... Wer die besteht, hat auch die Mathe davor
verstanden.
Stefan L. schrieb:> Solche Infoveranstaltungen wird es geben.
Mir sagte man anderes als ich letzte Woche anrief und nachfragte. Da
hies es, dass es keine extra Infoveranstaltung für das Pilotprojekt
gäbe. Selbstverständlich kann man sich bei den allgemeinen
Infoveranstaltungen, wie z.B. Tag der offenen Tür, auch über das
Pilotprojekt informieren.
Stefan L. schrieb:> Und hier noch zwei Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte:
Zur ersten Frage sagte man mir, dass es siebzehn Plätze wären und zur
zweiten Frage hies es, dass dort die für den Master notwendigen
Kenntnisse vornehmlich in Mathematik, aber auch Elektrotechnik
vermittelt werden würden. Den genauen Stoff hat man mir nicht vorgelegt
denn dafür müsste unsereins ja erstmal 400 Euro auf den Tisch legen und
das ist mir für diese Diskussion dann doch zu viel des Guten.
Stefan L. schrieb:> Und ich habe nie gesagt, dass ich> nicht bei der Hochschule direkt nachgefragt habe.
Tja, die HS wäre aber bzgl. Infos über den Studiengang und Ablauf hier
der einzig richtige Ansprechpartner.
yannik23 schrieb:> Auf der Seite wird gesagt das der Master in Darmstadt zum höhren Dienst> berechtigt aber nur ein akkredetierter Master (an einer FH ) berechtigt> zum höhren Dienst;D den Fehler zu Finden überlasse ich dir;)
Dann helf ich dir mal: Die Info auf der Akkreditierungsseite sind vier
Jahre alt, das Pilotprojekt aber bestenfalls ein Jahr. Woher sollte also
die Akkreditierungsagentur bei der von dir gefunden Akkreditierung schon
drei Jahre vorher wissen was die HS Darmstadt 1. macht und 2. obs auch
richtig ist (lt. Hochschulgesetz ist es das, s.o.)?
Stefan L. schrieb:> auch wenn in dem einen> speziellen Fall Vektoranalysis und Elektrodynamik in den Master verlegt> wurden. Die Regel ist das nun einmal nicht.
Was ist es denn sonst? Üblich? Es ist jedenfalls nicht die Regel, dass
man das ausgiebig im Bachelor hat.
Stefan L. schrieb:> So kann zum Beispiel die Tiefe oder die> Breite zunehmen, ohne dass das eigentliche Nivaeu höher wird.
Also bei der Breite stimme ich dir zu aber grade die Tiefe wird doch
durch das Niveau bestimmt. Wenn die Tiefe zunimmt nimmt auch das Niveau
zu.
Stefan L. schrieb:> WT schrieb:>> Eine Absenkung des>> Niveaus hatten bisher weder Diplomstudenten noch Bachelor- oder>> Masterstudenten bestätigt.>> Doch, ich kann dir das bestätigen. Und das wird auch jeder andere tun.
Also ich kenne mehr als genügend, die dir das Gegenteil sagen werden.
Selbst Universitäten sagen doch all zu gerne, dass das Niveau im Master
deutlich höher ist als im Bachelor da der Bachelor ja praktisch nur das
Vordiplom sei und der Master das Hauptstudium.
Stefan L. schrieb:> Natürlich ist das ganze auch sehr mühsam mit jemanden zu disktuieren,> der eine Hochschule allerhöchstens vom Tag der offenen Tür kennt
Wow...ich dachte schon du hättest die Kurve gekriegt und man könnte
endlich schön diskutieren mit dir und dann kommt wieder sowas...schade
:(
Lass doch einfach solche, für einen Studierten, unqualifizierte
Seitenhiebe welche jeglicher Grundlage entbehren.
Paul schrieb:> Ihn jetzt einen Bachelor zu erlassen hingegen ist Betrug
Betrug ist strafbar nach §263 StGB. Fühle dich also frei eine
entsprechende Anzeige gegen die HS Darmstadt zu erlassen bzw. gegen das
Ministerium für Forschung Hessen, welches dieses Studium ja frei gegeben
hat.
Ansonsten stimm ich dir ja sogar zu: Ich glaub auch nicht, dass ein
Meister per se so fitt drauf ist, dass er einen Auto konturieren kann.
Das sind wohl nur die wenigsten Meister (aber auch Ings ;), kein Auto
wird heute noch von nur einer Person Konstruiert)
Michael Köhler schrieb:> Also bei der Breite stimme ich dir zu aber grade die Tiefe wird doch> durch das Niveau bestimmt. Wenn die Tiefe zunimmt nimmt auch das Niveau> zu.
Das wird zumindest gerne angebracht wenn es um Fachschule - Hochschule
geht.
Wir kennen es ja, es wird gerne gedreht...:-)
>Den genauen Stoff hat man mir nicht vorgelegt>denn dafür müsste unsereins ja erstmal 400 Euro auf den Tisch legen und>das ist mir für diese Diskussion dann doch zu viel des Guten.
Alles ganz seriös ;-)
>Also ich kenne mehr als genügend, die dir das Gegenteil sagen werden.>Selbst Universitäten sagen doch all zu gerne, dass das Niveau im Master>deutlich höher ist als im Bachelor da der Bachelor ja praktisch nur das>Vordiplom sei und der Master das Hauptstudium.
Nein, das sagen nicht die Unis, das sagen Diplomstudenten - oder
schlimmer noch - das Volk, das noch nie mit Studieren und Hochschule in
engere Berührung gekommen ist. Und wenn es 1000 sagen, es muß dadurch
nicht richtiger werden. Es ist meist Mobbing oder Dummheit.
> Also bei der Breite stimme ich dir zu aber grade die Tiefe wird doch> durch das Niveau bestimmt. Wenn die Tiefe zunimmt nimmt auch das Niveau> zu.
So trennen kann man es nicht. Behandelt man nur wenige Themen tief,
entsteht ein sog. Fachidiot. Behandelt man viele Themen flach entsteht
ein sog. Dünnbrettbohrer oder ein Oberflächenplätscherer. Beides gilt es
zu vermeiden.
Paul schrieb:> o trennen kann man es nicht. Behandelt man nur wenige Themen tief,> entsteht ein sog. Fachidiot. Behandelt man viele Themen flach entsteht> ein sog. Dünnbrettbohrer oder ein Oberflächenplätscherer. Beides gilt es> zu vermeiden.
Auch dem stimm ich dir zu. Stefan schrieb stimmte aber oben zu, dass
Breite und Tiefe zwar im Master zunehmen würde aber dies würde nicht das
Niveau heben und das ist nunmal ein Widerspruch in sich. Da würd mich
schon mal interessieren was er unter Breite, Tiefe und Niveau versteht.
Unter Breite verstehe ich u.a., ich sag mal, die Anzahl der Fachgebiete
(triffst nicht ganz aber mir fällt grad nix besseres ein) während ich
unter Tiefe verstehe wie detailliert man ein Fachgebiet untersucht. Und,
so war es in meinem Master der Fall, es kamen mehr Fachgebiete hinzu und
diese wurden auch noch intensiver beleuchtet was für mich eine deutliche
Erhöhung des Niveaus bedeutet.
Ich will mal im übertragenen Sinn erklären, warum der Master leichter
empfunden wird, als ein Bachelor, auch wenn das Niveau höher ist.
Im Bachelor lernt man eine i. v. Infusion anzulegen. Das man das drauf
hat, muß man in einer Prüfung nachweisen. Viele stechen daneben, fliegen
raus. Im Master behandelt man das Themengebiet Blutplasmaexpander
(HAES). Dort wird gesagt, zu Beginn muß man eine i. v. Infusion anlegen,
dann die HAES anschließen und dann xxx ml/h infundieren. Obwohl das
zweite Thema komplexer ist, muß man nicht mehr nachweisen, ob man das
Detail Infusion anlegen auch beherrscht, man spricht nur drüber. Das
Thema ist komplexer, aber leichter zu bestehen.
Genauso ist es, wenn man im Master TET sagt, man könne
Feldströme/Felddichten (Quellen/Senken) ja ganz einfach über die div,
rot nachweisen. Das Handwerkszeug, nämlich rot, div, grad, Nabla lernt
man aber im Bachelor und muß es nur hier per Prüfung auch rechnen. Der
Stoff im Master ist höher, baut nämlich auf den Bachelor auf. Aber er
ist einfacher.
Michael Köhler schrieb:> Zur ersten Frage sagte man mir, dass es siebzehn Plätze wären
Das sind 17 Meister oder 17 Masterstudenten? Schließlich fangen da ja
auch Ingenieure und Bachelor an.
Michael Köhler schrieb:> dass dort die für den Master notwendigen> Kenntnisse vornehmlich in Mathematik, aber auch Elektrotechnik> vermittelt werden würden.
Das ist ja sehr detailliert. Immerhin bestätigt das: Es wird nicht
einmal versucht, sich an Bachelornivaeu anzunähern. Denn in diesem
Master wird nicht viel Hochschulmathematik verlangt.
Michael Köhler schrieb:> Tja, die HS wäre aber bzgl. Infos über den Studiengang und Ablauf hier> der einzig richtige Ansprechpartner.
Die richtigen Ansprechpartner sind die Studenten und Absolventen dieses
Studienganges. Von der Hochschule brauchst du keine ehrlichen Antworten
erwarten.
Michael Köhler schrieb:> Wow...ich dachte schon du hättest die Kurve gekriegt und man könnte> endlich schön diskutieren mit dir und dann kommt wieder sowas...schade> :(> Lass doch einfach solche, für einen Studierten, unqualifizierte> Seitenhiebe welche jeglicher Grundlage entbehren.
Das ist kein Seitenhieb, sondern eine einfache Feststellung.
Stefan L. schrieb:> Das sind 17 Meister oder 17 Masterstudenten? Schließlich fangen da ja> auch Ingenieure und Bachelor an.
Na was wars wohl? Frage noch mal lesen!
Stefan L. schrieb:> Das ist ja sehr detailliert.
Willst du das Script dazu haben? Dann melde dich doch an und zahl für
den Kurs die 400 Euro.
Stefan L. schrieb:> Das ist ja sehr detailliert. Immerhin bestätigt das: Es wird nicht> einmal versucht, sich an Bachelornivaeu anzunähern. Denn in diesem> Master wird nicht viel Hochschulmathematik verlangt.
Woher willst du das wissen? Du kennst also den Vorbereitungskurs
detailliert? Lass und Teil haben an deinem Wissen!
Stefan L. schrieb:> Die richtigen Ansprechpartner sind die Studenten und Absolventen dieses> Studienganges. Von der Hochschule brauchst du keine ehrlichen Antworten> erwarten.
Ja ne, is klar. Wenn ich was von ner Hochschule wissen will brauch ich
die nicht fragen, weil die mich anlügen werden...was ist das denn für
eine Logik? Dir ist aber klar, dass diese Aussage schon schwer an
Verleumdung grenzt? (strafbar nach §187 StGB)
Mal ganz davon ab: Studenten und Absolventen gibt's in dem Studiengang
noch nicht da das Studium erst zum kommenden Wintersemester beginnen
wird, du hast dich aber schon informiert, wie du oben schriebst, jedoch
nicht bei der Hochschule direkt...bei wem eigentlich dann da es ja auch
noch keine Studenten/Absolventen in diesem Studiengang gibt (beginnt ja
erst im kommenden Wintersemester) bzw. du diese noch nicht kennst wie du
selbst oben schriebst?
Michael Köhler schrieb:> Na was wars wohl? Frage noch mal lesen!
Ich wollte mir nur noch einmal bestätigen lassen, dass du auch explizit
danach gefragt hast. Denn allein die Meister sind dann schon eins der
stärksten Semester und dazu kommen dann noch die normalen
Masterstudenten.
Michael Köhler schrieb:> Willst du das Script dazu haben? Dann melde dich doch an und zahl für> den Kurs die 400 Euro.
Ein Modulhandbuch würde reichen.
Michael Köhler schrieb:> Woher willst du das wissen? Du kennst also den Vorbereitungskurs> detailliert? Lass und Teil haben an deinem Wissen!
Wenn der Vorbereitungskurs nur auf das Masterstudium vorbereitet und
nicht weit über dessen Anforderungen hinaus, ist das eine einfache
logische Schlussfolgerung.
Michael Köhler schrieb:> Ja ne, is klar. Wenn ich was von ner Hochschule wissen will brauch ich> die nicht fragen, weil die mich anlügen werden...was ist das denn für> eine Logik? Dir ist aber klar, dass diese Aussage schon schwer an> Verleumdung grenzt? (strafbar nach §187 StGB)
Ich habe nicht von anlügen geredet. Das was die Hochschule betreibt ist
aber nun einmal Werbung. Und dass man bei Werbung die Tatsachen
möglichst positiv darstellt, ist hinlänglich bekannt.
Michael Köhler schrieb:> Mal ganz davon ab: Studenten und Absolventen gibt's in dem Studiengang> noch nicht da das Studium erst zum kommenden Wintersemester beginnen> wird, du hast dich aber schon informiert, wie du oben schriebst, jedoch> nicht bei der Hochschule direkt..
Natürlich gibt es schon Absolventen des Masterstudienganges; er
existiert inzwischen schließlich schon einige Jahre.
Jungs, ihr seht da was falsch:
Handwerksmeister haben einen weit überdurchschnittlichen IQ. :)
Die wissen schon genau was läuft. Der " Normale " , macht seinen
eigenen Laden auf und verdient mehr als der studierte Ingenieur.
( Leider bei doppelter Arbeitszeit )
Dann gibt es ein paar Meister, denen fehlt der intellektuelle
Inhalt, die gehen vieleicht auf die Uni.
Die meisten werden scheitern, und die drei Burschen ( Mädels),
die es trotz Allem schaffen, haben es verdient.
Die ganze Diskussion läuft doch seit gefühlten 300 Beiträgen
ins Leere.
Und findet euch endlich damit ab, daß das Abitur der Regelschulabschluss
in Deutschland ist.
( Jeder Schlosserlehrling in meinem Laden hat Abitur )
Eine geringe Schulbildung bei Handwerkern anzunehmen, entspricht
längst nicht mehr der Realität
Ich finde es auch grenzwertig, ein Bachelorstudium einfach zu
erlassen, aber diese Regelungen wurden woanders getroffen.
Mine Fields schrieb:> Ein Modulhandbuch würde reichen.
Das Modulhandbuch des Masters ist auf der Seite der HS Darmstadt doch
nachlesbar.
Mine Fields schrieb:> Ich habe nicht von anlügen geredet.
Doch, hast du. Du hast gesagt, dass ich beim Nachfragen bei der HS
Darmstadt nicht mit einer ehrlichen Antwort rechnen darf. Du sagst also,
ich muss von einer unehrlichen Antwort, also einer Lüge, ausgehen.
Interessant ist, dass du jetzt deinen Nutzernamen geändert hast...ein
Schelm, der Böses denkt ;):D
Mine Fields schrieb:> Natürlich gibt es schon Absolventen des Masterstudienganges; er> existiert inzwischen schließlich schon einige Jahre.
Wir reden aber nicht vom Masterstudiengang sondern vom
Meister-Master-Studiengang. Und deiner Meinung nach müssen wir genau
diese Personen, die den Studiengang besuchen, befragen. Davon gibt's
aber aus bekannten Gründen erst in zwei Monaten Studenten.
Michael Köhler schrieb:> Das Modulhandbuch des Masters ist auf der Seite der HS Darmstadt doch> nachlesbar.
Mir ging es aber um den Vorkurs. Was im Master läuft weiß ich ja,
darüber habe ich mich ausführlich informiert.
Michael Köhler schrieb:> Doch, hast du. Du hast gesagt, dass ich beim Nachfragen bei der HS> Darmstadt nicht mit einer ehrlichen Antwort rechnen darf. Du sagst also,> ich muss von einer unehrlichen Antwort, also einer Lüge, ausgehen.
Wenn du so viel in meine Aussagen interpretieren magst - mach das wenn
es dir Spaß macht. Es ist aber Schwachsinn.
Aber nur so als Denkanstoß: Keine ehrliche Antwort kann auch bedeuten,
dass zu bestimmten Fragen überhaupt keine Antwort gegeben wird (oder
werden kann).
Michael Köhler schrieb:> Wir reden aber nicht vom Masterstudiengang sondern vom> Meister-Master-Studiengang.
In den Punkten, in denen mich auf Erfahrungen beziehe, rede ich vom
Masterstudiengang, der ja identisch zu dem ist, was die Meister nach
dem Vorbereitungskurs machen.
Michael Köhler schrieb:>> Wir reden aber nicht vom Masterstudiengang sondern vom> Meister-Master-Studiengang. Und deiner Meinung nach müssen wir genau> diese Personen, die den Studiengang besuchen, befragen. Davon gibt's> aber aus bekannten Gründen erst in zwei Monaten Studenten.
Die fangen in 2 Monaten an.
Befragt die nach 8 Monaten, sofern noch welche Rest sind.
Die, die noch da sind, wissen mehr.
Mine Fields schrieb:> Aber nur so als Denkanstoß: Keine ehrliche Antwort kann auch bedeuten,> dass zu bestimmten Fragen überhaupt keine Antwort gegeben wird
Das ist aber falsch. Keine ehrliche Antwort ist eine unehrliche Antwort.
Wenn auf eine Frage keine Antwort gegeben wird nennt man das Enthaltung
und nicht unehrliche Antwort.
Mine Fields schrieb:> In den Punkten, in denen mich auf Erfahrungen beziehe, rede ich vom> Masterstudiengang, der ja identisch zu dem ist, was die Meister nach> dem Vorbereitungskurs machen.
Achso, die hälst also schon den regulären Master der HS Darmstadt für
Quatsch. Sag das doch gleich.
Bernd Funk schrieb:> Die fangen in 2 Monaten an.> Befragt die nach 8 Monaten, sofern noch welche Rest sind.>> Die, die noch da sind, wissen mehr.
Das wäre eine Möglichkeit, es geht ja grad nur darum woher Stefan L.
seine Informationen über das Meister-Master-Programm bezieht und das ist
grad mehr als fragwürdig.
Michael Köhler: Denk doch einfach mal mit!
Es wird behauptet der Studiengang berechtigt zum höhren Dienst, das tut
aber nur ein Studiengang der akkredetiert ist! Das Profil des
Studiengangs widerspricht dem was stattfindet! Ergo berechtigt der
Studiengang in Darmstadt nicht für den höhren Dienst oder aber Darmstadt
ändert das Profil der Studiengangs dh läßt die Meister nach dem Vokurs
in den normalen Master der akkredetiert ist (und daher Zugang zu dem
höhren Dienst erföffnet!) aber entspricht der Studiengang nicht mehr dem
eigtl. akkredetierten Studiengang! (Und ist fraglich ob unter der
Bedingung von einer retlichen Agentur noch eine reakkredetierung
vorgenommen werden könnte!)
Michael Köhler schrieb:> Das ist aber falsch. Keine ehrliche Antwort ist eine unehrliche Antwort.> Wenn auf eine Frage keine Antwort gegeben wird nennt man das Enthaltung> und nicht unehrliche Antwort.
Bitte noch einmal lesen:
Mine Fields schrieb:> Die richtigen Ansprechpartner sind die Studenten und Absolventen dieses> Studienganges. Von der Hochschule brauchst du keine ehrlichen Antworten> erwarten.
Was du interpretierst ist einfach Blödsinn. Du legst auch wirklich jedes
Wort auf die Goldwaage.
Michael Köhler schrieb:> Achso, die hälst also schon den regulären Master der HS Darmstadt für> Quatsch. Sag das doch gleich.
Auch hier interpretierst du schlichtweg Müll in meine Aussagen. Ich habe
oben schon lang und breit dargelegt, wieso ich den regulären Master
nicht "für Quatsch" halte.
In einem Satz zusammengefasst: Der Studiengang ist nicht dafür
ausgelegt, Meister auf Masternivaeu zu heben, sondern eine
Weiterbildungsmöglichkeit für gestandene Ingenieure zu bieten.
Michael Köhler schrieb:> Bernd Funk schrieb:>> Die fangen in 2 Monaten an.>> Befragt die nach 8 Monaten, sofern noch welche Rest sind.>>>> Die, die noch da sind, wissen mehr.>> Das wäre eine Möglichkeit, es geht ja grad nur darum woher Stefan L.> seine Informationen über das Meister-Master-Programm bezieht und das ist> grad mehr als fragwürdig.
Und das ist genau das, was ich auch vor habe; falls du ordentlich
mitlesen und mitdenken würdest und nicht die ganze Zeit damit
beschäftigt wärst, meine Aussagen in deinem Sinne umzudrehen, wäre dir
das auch aufgefallen.
yannik23 schrieb:> aber entspricht der Studiengang nicht mehr dem> eigtl. akkredetierten Studiengang
Denk du doch mal mit. Das Gesetz, dass auch Personen ohne
Hochschulzugangsberechtigung ein Studium aufnehmen dürfen gabs auch
schon zur Akkreditierung und wurde, da es im Master nicht ausgeschlossen
wurde, mit akkreditiert:
§54 HSG
(6) Die Ministerin oder der Minister für Wissenschaft und Kunst regelt
durch Rechtsverordnung den Hochschulzugang für beruflich qualifizierte
Bewerberinnen und Bewerber.
Deshalb ist das, was die HS Darmstadt da macht auch kein Betrug, wenn
man böse ist kann man hier nur sagen, dass die HS Darmstadt hier eine
Gesetzeslücke ausnutzt.
Mine Fields schrieb:> Du legst auch wirklich jedes> Wort auf die Goldwaage.
Genau wie du!
Mine Fields schrieb:> Der Studiengang ist nicht dafür> ausgelegt, Meister auf Masternivaeu zu heben, sondern eine> Weiterbildungsmöglichkeit für gestandene Ingenieure zu bieten.
Und somit kann auch kein Meister den Master bestehen. Was regt ihr euch
eigentlich dann darüber auf?
Mine Fields schrieb:> falls du ordentlich> mitlesen und mitdenken würdest
Na DAS sagt ja der RICHTIGE.
Michael Köhler schrieb:> Deshalb ist das, was die HS Darmstadt da macht auch kein Betrug, wenn> man böse ist kann man hier nur sagen, dass die HS Darmstadt hier eine> Gesetzeslücke ausnutzt.
Im Gesetz ist eindeutig gefordert, dass das vollständige Wissen eines
Bachelors abgeprüft werden muss. Eine Klage könnte also tatsächlich
interessant werden.
Michael Köhler schrieb:> Und somit kann auch kein Meister den Master bestehen. Was regt ihr euch> eigentlich dann darüber auf?
Und wieder nicht richtig zugehört. Setzen, 6.
Wenn das was du sagst auch nur Ansatzweise Hand und Fuß hätte, wie kommt
es das der akkredetierungsrat sagt Studiengänge die zu sätzlich zum
Master's degree noch den Diplom-grad erhalten (zB in MV nach dortigen
Landesrecht möglich) nicht aggredetiert werden?
http://www.akkreditierungsrat.de/fileadmin/Seiteninhalte/Veroeffentlichungen/Mitteilungen/2011-3.pdf
und zB gibt es den "Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die
Akkreditierung von Bachelorund Masterstudiengängen" da auch diese legt
gewisse Rahmen für die Länder vor!
"Zugangsvoraussetzung für einen Masterstudiengang ist in der Regel ein
berufsqualifizierender Hochschulabschluss. Die Landeshochschulgesetze
können vorsehen, dass in definierten Ausnahmefällen für weiterbildende
und
künstlerische Masterstudiengänge an die Stelle des
berufsqualifizierenden
Hochschulabschlusses eine Eingangsprüfung treten kann. Zur
Qualitätssicherung oder aus Kapazitätsgründen können für den Zugang oder
die Zulassung zu Masterstudiengängen weitere Voraussetzungen bestimmt
werden. Die Zugangsvoraussetzungen sind Gegenstand der Akkreditierung"
Ich habe das gepostet weil es mir hier nicht darum zu belegen das etws
geht oder nicht nur das es hingen den hier häufig betonten Landesrecht
noch andere Rechte gibt die Einfluss haben
Paul schrieb:> das Volk, das noch nie mit Studieren und Hochschule in> engere Berührung gekommen ist.
Also ich bin nicht der Meinung, wenigstens da sind wir einer Meinung
Paul. :-)
Manche Bachelorstudenten denken aber selbst so.
Paul schrieb:> Der> Stoff im Master ist höher, baut nämlich auf den Bachelor auf. Aber er> ist einfacher.
Schon ein Widerspruch...wahnsinn.
Paul schrieb:
> Der> Stoff im Master ist höher, baut nämlich auf den Bachelor auf. Aber er> ist einfacher.>Schon ein Widerspruch...wahnsinn.
Tja. hättest Du studiert, wüßtest Du, wie es gemeint ist. Der Stoff ist
auf einem höheren Level, aber einfacher zu verstehen. Beispiel Medizin.
Bis zum Physikum geht es durch Anatomie, Biochemie, Physik, Chemie,
Pharmazie usw.
Nach dem Physikum, das inhaltlich die Vorklinik voraussetzt, geht es
endlich an klinische Fragen. Die meisten Medizinstudenten werden Dir
sagen, daß es bis zum Physikum beißen war, um durchzukommen. In der
Klinik ist der Stoff aufbauend auf die Vorklinik aber die Studenten
lieben es, denn das war ihr Studienziel und nicht der "Mist" aus der
Vorklinik.
>Jungs, ihr seht da was falsch:>Handwerksmeister haben einen weit überdurchschnittlichen IQ. :)
Ich werte Dein Smiley so, daß Du schon selber lachen mußt. Keiner mit
überduchschnittlichem IQ verirrt sich in den Meister und denkt dann
noch, daß das bißchen Stoff an einen Hochschulabschluß rankommt. Das
denken nur die, die schon im Meister zu kämpfen hatten, überhaupt Land
zu sehen und nun denken, schwerer kann es nicht werden.
>Ja ne, is klar. Wenn ich was von ner Hochschule wissen will brauch ich>die nicht fragen, weil die mich anlügen werden...was ist das denn für>eine Logik?
Sie brauchen Dich nicht anlügen, sie sagen einfach gar nichts, bis Du
400€ überwiesen hast. Allein schon das, daß man für ein Modulhandbuch
400€ hinblättern soll, ist schon unseriös. Um akkrediert zu werden, muß
das Modulhandbuch öffentlich gemacht werden lt. Bolognavereinbarung.
>Und findet euch endlich damit ab, daß das Abitur der Regelschulabschluss>in Deutschland ist.
Ca. 32% haben in Dtl. eine Hochschulzugangsberechttigung jeglicher Art.
Das Abi (allg. Hochschulreife) haben demnach weniger. Was ist mit den
restlichen 68% mit Real- und Hauptschulabschluß? Seit wann bestimmt eine
Minderheit die Regel?
Paul schrieb:> Sie brauchen Dich nicht anlügen, sie sagen einfach gar nichts, bis Du> 400€ überwiesen hast. Allein schon das, daß man für ein Modulhandbuch> 400€ hinblättern soll, ist schon unseriös. Um akkrediert zu werden, muß> das Modulhandbuch öffentlich gemacht werden lt. Bolognavereinbarung.
1. Musst du für das Modulhandbuch keine 400 Euro hinlegen und 2. ist das
Modulhandbuch auf den Seiten der HS Darmstadt veröffentlicht. Schade
eigentlich, dass ihr so wenig lest und nur meckern könnt.
Paul schrieb:> Seit wann bestimmt eine> Minderheit die Regel?
Schon immer. Ein Transistor z.B. wird nicht ohne Grund
Minoritätsladungsträgerinjektionstransitor genannt. ;)
1. Musst du für das Modulhandbuch keine 400 Euro hinlegen und 2. ist das
Modulhandbuch auf den Seiten der HS Darmstadt veröffentlicht. Schade
eigentlich, dass ihr so wenig lest und nur meckern könnt.
Aha, oben beschriebst Du noch, daß man über Inhalte keine Auskunft
bekommt, ohne 400 € zu zahlen. Diese Inhalte stehen im Modulhandbuch.
Zur Erinnerung: Michael Köhler schrieb:
>Den genauen Stoff hat man mir nicht vorgelegt>denn dafür müsste unsereins ja erstmal 400 Euro auf den Tisch legen und>das ist mir für diese Diskussion dann doch zu viel des Guten.
Paul schrieb:> Aha, oben beschriebst Du noch, daß man über Inhalte keine Auskunft> bekommt, ohne 400 € zu zahlen. Diese Inhalte stehen im Modulhandbuch.
Ich schrieb, wie du ja selbst zitiert hast, dass man den genauen Stoff
nicht bekommt. Im Modulhandbuch steht auch nur stichpunktartig, was in
dem jeweiligen Fach vermittelt werden soll.
>>Michael Köhler schrieb:>Paul schrieb:> Aha, oben beschriebst Du noch, daß man über Inhalte keine Auskunft> bekommt, ohne 400 € zu zahlen. Diese Inhalte stehen im Modulhandbuch.>>Ich schrieb, wie du ja selbst zitiert hast, dass man den genauen Stoff>>nicht bekommt. Im Modulhandbuch steht auch nur stichpunktartig, was in>>dem jeweiligen Fach vermittelt werden soll.
Nunja. Es IMO aber so, dass jede redliche Hochschule, ihre
Modulhandbücher kostenfrei für alle öffentlich zur Verfügung stellt.
Speziell für Studienbewerber ist es ja das, was man lesen und
vergleichen sollte, um vergleichend beurteilen zu können, an welcher
Hochschule man sich in Bezug auf seine Neigungen immatrikuliert.
Wenn eine HS nun erst 400 € quasi als "Schutzgebühr" erwartet, muss da
ja gelinde gesagt irgendetwas nicht so ganz "mit rechten Dingen"
zugehen, oder man hat irgendetwas zu verheimlichen. Oder welchen Grund
sollte es sonst geben, derart mit derart wichtigen Informationen
"hinterm Berg" zu halten ?!
Paul schrieb:> Tja. hättest Du studiert, wüßtest Du, wie es gemeint ist. Der Stoff ist> auf einem höheren Level, aber einfacher zu verstehen.
Tja, hättest du es gleich so formuliert wäre es auch etwas richtiger
gewesen. So ganz stimme ich dem dennoch nicht zu weil es immernoch
widersprüchlich ist.
Denn genau dieses "einfacher zu verstehen" hängt viel mit dem
persönlichen Empfinden zusammen.
Schiller72 schrieb:> Nunja. Es IMO aber so, dass jede redliche Hochschule, ihre> Modulhandbücher kostenfrei für alle öffentlich zur Verfügung stellt.> Speziell für Studienbewerber ist es ja das, was man lesen und> vergleichen sollte, um vergleichend beurteilen zu können, an welcher> Hochschule man sich in Bezug auf seine Neigungen immatrikuliert.> Wenn eine HS nun erst 400 € quasi als "Schutzgebühr" erwartet, muss da> ja gelinde gesagt irgendetwas nicht so ganz "mit rechten Dingen"> zugehen, oder man hat irgendetwas zu verheimlichen. Oder welchen Grund> sollte es sonst geben, derart mit derart wichtigen Informationen> "hinterm Berg" zu halten ?!
Auch für dich: Das Modulhandbuch ist an der HS Darmstadt frei
zugänglich. lediglich für das Script ist an der HS Darmstadt für ein
einzelnes Fach 400 Euro zu bezahlen was daran liegt, da es sich hier
nicht um einen sonst üblichen Studiengang handelt sondern um ein
Fernstudium und in dieser Beziehung ist es auch an jeder "redlichen"
Hochschule üblich (z.B. Fernuniversität Hagen), dass man Unterlagen zu
Fächern und Co erst nach Bares bekommt. Das Modulhandbuch jedoch ist
frei zugänglich für jedermann.
Michael Köhler schrieb:> Das Modulhandbuch jedoch ist> frei zugänglich für jedermann.
Ach und wo bekommt man jetzt das Modulhandbuch zum Vorkurs?
Wenn man richtig fragt bekommt man übrigens auch ohne die 400 Euro mal
ein Skript (zumindest auszugsweise) zugeschickt.
Mine Fields schrieb:> Ach und wo bekommt man jetzt das Modulhandbuch zum Vorkurs?
Wo bekommt man ein Modulhandbuch zu einem Modul? Wie wäre es, wenn du
deine Frage neu formulierst? Und mit
Mine Fields schrieb:> Wenn man richtig fragt bekommt man übrigens auch ohne die 400 Euro mal> ein Skript (zumindest auszugsweise) zugeschickt.
Nehm ich mal an, dass du schon alles hast was du wolltest, was also soll
die Frage überhaupt?
Michael Köhler schrieb:> Wo bekommt man ein Modulhandbuch zu einem Modul? Wie wäre es, wenn du> deine Frage neu formulierst? Und mit
Der Vorkurs muss aus zumindest 4 Modulen bestehen, falls das System des
Masterstudiums angewendet wird. Und jedes Modul besteht in der Regel aus
4 Submodulen. Das muss ja wohl irgendwo beschrieben sein.
Wenn nicht müssen die Kurse aber auch wohl irgendwo beschrieben sein. Da
wird schließlich nicht nur ein Fach gelehrt.
Michael Köhler schrieb:> Nehm ich mal an, dass du schon alles hast was du wolltest, was also soll> die Frage überhaupt?
Zum Vorkurs noch nicht. Aber wieso soll das dort anders gehandhabt
werden?
normalerweise reicht ein Modulhandbuch, den Rest findet man in Büchern
oder Skripts oder Internet...
also verstehe ich das Problem nicht?
Die Prüfungen usw. kann man sich evtl. als Muster von der jeweiligen
Hochschule besorgen.
Mine Fields schrieb:> Der Vorkurs muss aus zumindest 4 Modulen bestehen, falls das System des> Masterstudiums angewendet wird. Und jedes Modul besteht in der Regel aus> 4 Submodulen. Das muss ja wohl irgendwo beschrieben sein.>> Wenn nicht müssen die Kurse aber auch wohl irgendwo beschrieben sein. Da> wird schließlich nicht nur ein Fach gelehrt.
Warum muss er aus vier Modulen bestehen? Versteh ich grad nicht.
MasterTXT schrieb:> normalerweise reicht ein Modulhandbuch, den Rest findet man in Büchern> oder Skripts oder Internet...>> also verstehe ich das Problem nicht?
1. verstehe ich das auch nicht und 2. ist ja alles auffindbar bei der HS
was 1. noch mehr verstärkt. Wahrscheinlich ist das Problem aber, dass
Stefan L. die HS nicht fragt weil er da eh "keine ehrliche Antwort
erwartet".
Michael Köhler schrieb:> Warum muss er aus vier Modulen bestehen? Versteh ich grad nicht.
Ganz einfach:
> falls das System des> Masterstudiums angewendet wird.
Wer lesen kann...
Michael Köhler schrieb:> 1. verstehe ich das auch nicht und 2. ist ja alles auffindbar bei der HS> was 1. noch mehr verstärkt. Wahrscheinlich ist das Problem aber, dass> Stefan L. die HS nicht fragt weil er da eh "keine ehrliche Antwort> erwartet".
Am Textverständnis arbeiten wir aber bitte noch einmal. Ich habe nie
davon gesprochen, dass man von der Hochschule überhaupt keine ehrlichen
Antworten erwarten darf. Mir ging es explizit darum, wie das Studium aus
Sicht der Studenten läuft.
Michael Köhler schrieb:> 2. ist ja alles auffindbar bei der HS
Ja wo denn? Du hast gesagt, man müsse dafür 400 Euro hinblättern.
Mine Fields schrieb:> Am Textverständnis arbeiten wir aber bitte noch einmal. Ich habe nie> davon gesprochen, dass man von der Hochschule überhaupt keine ehrlichen> Antworten erwarten darf.
Dann erinnre ich dich doch nochmal daran:
Mine Fields schrieb:> Von der Hochschule brauchst du keine ehrlichen Antworten> erwarten.
Du solltest mal anfangen die Dinge auch so zu schreiben wie du sie
meinst.
Mine Fields schrieb:> Michael Köhler schrieb:>> Warum muss er aus vier Modulen bestehen? Versteh ich grad nicht.>> Ganz einfach:>>> falls das System des>> Masterstudiums angewendet wird.>> Wer lesen kann...
Ich wiederhole meine Frage noch mal: Warum muss der Vorkurs (ein Fach)
aus vier Modulen bestehen?
Mine Fields schrieb:> Ja wo denn? Du hast gesagt, man müsse dafür 400 Euro hinblättern.
Einfach mal bei den Seiten der HS Darmstadt schaun und wenn man was
nicht findet anrufen und nachfragen. Die sind dort recht nett und
beantworten auch Fragen...ok, damit hast du ja ein Problem da du der
Meinung bist, dass die HS keine ehrlichen Antworten geben würde. Und
dass es 400 Euro kosten würde kam nur daher auf, da dir die
Zusammenfassung, die ich hier schrieb und die man mir sagte, nicht
genügte. Du willst ja eigentlich die gesamten Unterlagen zum Vorkurs
sichten und dafür musste dann halt was zahlen.
An der HS Regensburg bieten sie einen "berufsbegleitenden" Bac.
Studiengang Systemtechnik an. Da können sich berufstätige ohne
HS-zulassung auch einschreiben. Vorallem richtet er sich an Techniker
und Meister! Hier der Link:
http://www.hs-regensburg.de/einrichtungen/weiterbildung-zww/programm/weiterbildungsstudiengaenge/bachelor-systemtechnik.html
Pro Semester werden ca. 2000€ fällig!
Die Dauer wird mit 9 Semestern angegeben, wobei auch noch ein
Praxis-Semester (8.Sem) eingeplant ist. (Wie das "berufsbegleitend"
funktioniern soll ist mir schleierhaft!)
Pro Woche sind ca. 12h Vorlesung geplant (Fr,Sa) wobei vor den Prüfungen
noch 2 Wochen ohne Lehrveranstaltungen geplant sind. Wobei hier wohl 3
Wochen vom Urlaub zu nehmen sind, um sich auf die Prüfung vorzubereiten!
(Wird wohl von den Initiatoren unterschwellig so angenommen!)
Der Studiengang soll in Zusammenarbeit mit der "Wirtschaft" konzipiert
worden sein, und ist "einmalig" in Bayern. Was ein anschließendes
Masterstudium konsekutiv ausschließt, wenn man nicht über "Gnadenwege"
dann zugelassen wird!
Wenn man das Angebot der HS-Darmstadt mit dem der HS-Regensburg
vergleicht, muß man als E-Meister ein "Rind.ieh" sein, wenn man das
Angebot der HS-Darmstadt nicht annimmt.
Persönlich kann ich mir vorstellen, dass der Studiengang in Darmstadt
sich etablieren wird, was ich von dem Studiengang Systemtechnik in
Regensburg mir nicht vorstellen kann, da er reichlich an den
Lebensbedingungen der potentiellen Studenten vorbei geplant ist!
>Ach und wo bekommt man jetzt das Modulhandbuch zum Vorkurs?
Das wird es nicht geben, da er nicht modularisiert werden muß, weil er
nie akkreditiert werden kann, da er keine mimd. 180 ECTS bringen kann.
Es ist weder Fisch noch Fleisch.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Von der Hochschule brauchst du keine ehrlichen Antworten>> erwarten.>> Du solltest mal anfangen die Dinge auch so zu schreiben wie du sie> meinst.
Völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Sehr schwach von dir.
Michael Köhler schrieb:> Du solltest mal anfangen die Dinge auch so zu schreiben wie du sie> meinst.
Das tue ich. Ich setze aber von meinem gegenüber natürlich ein gewisses
Maß an Auffassungsgabe voraus.
Michael Köhler schrieb:> Ich wiederhole meine Frage noch mal: Warum muss der Vorkurs (ein Fach)> aus vier Modulen bestehen?
Ganz einfach:
>> falls das System des>> Masterstudiums angewendet wird.
Was zum Teufel kann man daran bitte nicht verstehen?
Michael Köhler schrieb:> da dir die> Zusammenfassung, die ich hier schrieb und die man mir sagte, nicht> genügte.
Die "Zusammenfassung" bestand aus drei Worten. Wenn du bei der netten
Dame nicht mehr herausgefunden hast, ist das ganz schön schwach.
Mine Fields schrieb:> Völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Sehr schwach von dir.
Was ist denn da aus dem Zusammenhang gerissen worden? Du hast eben noch
geschrieben du hättest nie behauptet, dass ich von der HS keine ehrliche
Antworten erwarten darf und ich hab dir nur das Gegenteil bewiesen.
Soviel zu deiner:
Mine Fields schrieb:> AuffassungsgabeMine Fields schrieb:> Wenn du bei der netten> Dame nicht mehr herausgefunden hast, ist das ganz schön schwach.
Dass du überhaupt nichts rausgefunden ist spricht dann ja wohl Bände.
Michael Köhler schrieb:> Du hast eben noch> geschrieben du hättest nie behauptet, dass ich von der HS keine ehrliche> Antworten erwarten darf und ich hab dir nur das Gegenteil bewiesen.
Du hast es aber immer noch aus dem Zusammenhang gerissen und damit
völlig der Aussage entfremdet.
Michael Köhler schrieb:> Dass du überhaupt nichts rausgefunden ist spricht dann ja wohl Bände.
Ich habe immerhin deutlich mehr herausgefunden wie du.
Aber was solls, auf so einem miesen Niveau diskutiere ich nicht mehr.
Mine Fields schrieb:> Michael Köhler schrieb:>> Dass du überhaupt nichts rausgefunden ist spricht dann ja wohl Bände.>> Ich habe immerhin deutlich mehr herausgefunden wie du.
Aussage gegen Aussage.
WT: Ist lese Kompetenz eigtl. ein Fremdwort für dich?
> Michael Köhler schrieb:>> Dass du überhaupt nichts rausgefunden ist spricht dann ja wohl Bände.>> Ich habe immerhin deutlich mehr herausgefunden wie[sic!] du.
Wenn man Postuliert das beide Recht haben, hat keiner etwas
Herausgefunden.(und das ist der Fakt, (Fakten ergibt sich einzig aus der
Zählweise.))
Mine Fields schrieb:> Du hast es aber immer noch aus dem Zusammenhang gerissen und damit> völlig der Aussage entfremdet.
Wo ist das aus dem Zusammenhang gerissen? Das erklär doch mal. Ich hab
nur gesagt, was ich herausgefunden habe und woher ich es habe und dann
hast du meine Quelle in Zweifel gezogen. Da ist rein gar nichts aus dem
Zusammenhang gerissen.
Mine Fields schrieb:> Ich habe immerhin deutlich mehr herausgefunden wie du.
Was hast du denn heraus gefunden? Bisher hast du nichts davon preis
gegeben, wahrscheinlich weil du nichts herausgefunden hast. Du
warst/bist ja nicht mal in der Lage die einfachsten Dinge hier bei der
HS Darmstadt zu recherchieren was meine, und hier schließt sich nun der
Kreis, anfängliche Aussage nur bestätigt: Ihr seid groß im Meckern und
das wars schon.
Mine Fields schrieb:> Aber was solls, auf so einem miesen Niveau diskutiere ich nicht mehr.
Du sprichst vom miesen Niveau? DU?
Mine Fields schrieb:> Nein, das war eine einfache Zusammenfassung der Fakten.
Welcher Fakten denn? Gebracht hast du außer heißer Luft bisher doch gar
nichts...ok, bis auf die Beleidigungen und die Verleumdung bei der du
aber mächtig zurück gerudert hast als ich dich darauf hinwies.
Ist sicher nicht verkehrt wenn du dich aus der Diskussion mal zurück
ziehst, eine Diskussion konnte man das ja nicht wirklich nennen.
yannik23 schrieb:> WT: Ist lese Kompetenz eigtl. ein Fremdwort für dich?
Na das weist auf eine sachliche, niveauvolle Diskussion hin.
Mach mal etwas langsamer yannik.
yannik23 schrieb:> Wenn man Postuliert das beide Recht haben, hat keiner etwas> Herausgefunden.(und das ist der Fakt, (Fakten ergibt sich einzig aus der> Zählweise.))
Das wollte ich keinem der beiden unterstellen, aber bisher hat nur einer
der beiden wirklich was dazu gesagt, so dass man davon ausgehen kann,
dass auf jeden Fall einer der beiden mehr herausgefunden hat. :-)
Beide sagen aber nicht wirklich sehr viel dazu, werfen sich aber beide
gegenseitig vor, nichts herausgefunden zu haben und das ohne dies groß
zu belegen.
Michael Köhler schrieb:> Wo ist das aus dem Zusammenhang gerissen? Das erklär doch mal. Ich hab> nur gesagt, was ich herausgefunden habe und woher ich es habe und dann> hast du meine Quelle in Zweifel gezogen. Da ist rein gar nichts aus dem> Zusammenhang gerissen.
Stimmt, das hat er noch nicht gesagt.
Michael Köhler schrieb:> Was hast du denn heraus gefunden? Bisher hast du nichts davon preis> gegeben, wahrscheinlich weil du nichts herausgefunden hast.
So schaut es aus.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Aber was solls, auf so einem miesen Niveau diskutiere ich nicht mehr.>> Du sprichst vom miesen Niveau? DU?
Das ist seine Masche. Anderen Fehler und Inkompetenz zuschieben, selbst
nichts zugeben wollen und am Ende dann keine Lust mehr auf eine
Diskussion haben weil ihm das Niveau, welches von seiner Seite aus schön
auf dem Level gehalten wurde, zu niedrig sein soll.:-)
Michael Köhler schrieb:> Wo ist das aus dem Zusammenhang gerissen? Das erklär doch mal. Ich hab> nur gesagt, was ich herausgefunden habe und woher ich es habe und dann> hast du meine Quelle in Zweifel gezogen. Da ist rein gar nichts aus dem> Zusammenhang gerissen.
Bei deinem unterirdischem Textverständnis ist jeder Erklärungsversuch
sinnlos.
Michael Köhler schrieb:> Was hast du denn heraus gefunden? Bisher hast du nichts davon preis> gegeben, wahrscheinlich weil du nichts herausgefunden hast. Du> warst/bist ja nicht mal in der Lage die einfachsten Dinge hier bei der> HS Darmstadt zu recherchieren was meine, und hier schließt sich nun der> Kreis, anfängliche Aussage nur bestätigt: Ihr seid groß im Meckern und> das wars schon.
Ich habe sehr viel preisgegeben. Vor allem über das Masterstudium und in
erster Linie Informationen, die man über die offiziellen Wege nicht
erhält.
Dass du mit deinem Textverständnis diese Informationen nicht findest,
wundert mich jedoch nicht.
Mine Fields schrieb:> Bei deinem unterirdischem Textverständnis ist jeder Erklärungsversuch> sinnlos.
Ah, jetzt sind wir wieder auf der billigen Schiene.
Mine Fields schrieb:> Ich habe sehr viel preisgegeben. Vor allem über das Masterstudium und in> erster Linie Informationen, die man über die offiziellen Wege nicht> erhält.
Stimmt, du hast behauptet Meister hätten nur Erfahrung im
Kabelverlegen...was schon an einer Beleidigung grenzt. Du hast behauptet
es gäbe eine Infoveranstaltung zum Pilotprojekt....die es nicht gibt. Du
hast behauptet dass der Vorkurs für die Tonne wäre...obwohl du seinen
Inhalt nicht kennst. Du hast behautet die HS würde keine ehrlichen
Antworten...was ja auch nicht stimmt (und schon an Verleumdung grenzt).
Du hast so sehr mit Informationen um dich geworfen dass es alle anderen
aufgrund der Informationsflut entgangen ist.
Du hast ne große Klappe hier gehabt aber leider war nix dahinter wie du
es hier im Thread permanent bewiesen hast. Schade eigentlich...es wäre
doch so einfach gewesen vernünftig zu Diskutieren, da du aber deine
Meinung als die einzig Richtige ansiehst und alle anderen Meinungen
nicht gelten ist eine vernünftige Diskussion mit dir leider nur möglich
wenn man der gleichen Meinung mit dir ist... :(
Mine Fields schrieb:> Dass du mit deinem Textverständnis diese Informationen nicht findest,> wundert mich jedoch nicht.
Und dass du die gefragten Informationen nicht selbst gefunden hast
wundert hier jeden anderen denn die sind alle bei der HS auffindbar. ;)
Michael Köhler schrieb:> Stimmt, du hast behauptet Meister hätten nur Erfahrung im> Kabelverlegen
Aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch falsch.
Michael Köhler schrieb:> Du hast behauptet> es gäbe eine Infoveranstaltung zum Pilotprojekt....die es nicht gibt.
Falsche Wiedergabe des Tempus. Dadurch falsch.
Michael Köhler schrieb:> Du hast behautet die HS würde keine ehrlichen> Antworten...was ja auch nicht stimmt (und schon an Verleumdung grenzt).
Aus dem Zusammenhang gerissen. Also falsch.
Michael Köhler schrieb:> Und dass du die gefragten Informationen nicht selbst gefunden hast> wundert hier jeden anderen denn die sind alle bei der HS auffindbar. ;)
Falsch. Die von mir gewünschten Informationen sind nicht auffindbar. Und
du hast sie auch nicht liefern können.
Ich frage mich wessen Aussagen nun an Verleumdung grenzen.
Mine Fields schrieb:>> Stimmt, du hast behauptet Meister hätten nur Erfahrung im>> Kabelverlegen>> Aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch falsch.
Du hast es nur im Nachhinein erklärt ansonsten hast du es so
geschrieben. :-)
Ich finde es echt sehr arm wie sich manche hier aufregen. Warum habt ihr
so Angst dafor das Meister direkt den Master machen dürfen?
Leute würden Grundlagen aus dem Bachelorstudium nicht mehr im
Masterstudium benötigen und hätten sich deshalb daran vorbeigefuscht was
ein Schwachsinn.
Ich kann nur soviel sagen jeder Mensch ist gleich und hat auch die
gleichen Chancsen verdient. Wenn einer erst ein paar Jahre praktische
Erfahrung sammeln muss soll er das machen. Wenn jemand das Abitur machen
will soll er das machen jedem das seine. Der eine hat dann viele
verscheidene Dinge gemacht und vielleicht soviel Reife daugewonnen, dass
er jetzt auch lernwillig ist um was zu tun. Dann soll er aber auch die
Chancse haben nach oben zu kommen.
Die jenigen die Abitur gemacht haben haben alles bezahlt bekommen vom
Staat, die den Meister gemacht haben haben dafür jenachdem in welcher
Branche über 20.000€ gelassen. Aber das zeugt von willen etwas zu
schaffen und wenn so einen Person sich dann traut auch einen sehr
schweren Studiengang anzufangen, dann sollte er auch gefälligst die
chancse dazu bekommen und es sollte nicht von anderen gerufen werden das
ist aber unfair. Ist doch kein Kindergarten!
BigBox schrieb:> Ich finde es echt sehr arm wie sich manche hier aufregen. Warum habt ihr> so Angst dafor das Meister direkt den Master machen dürfen?> Leute würden Grundlagen aus dem Bachelorstudium nicht mehr im> Masterstudium benötigen und hätten sich deshalb daran vorbeigefuscht was> ein Schwachsinn.
Was ergibt dieser Satz für einen Sinn? Natürlich braucht man die
Grundlagen im Bachelor für den Master oder warum glaubst du machen die
Leute den Bachelor? Und warum glaubst du wird für die Zulassung zum
Master der Bachelor explizit vorausgesetzt?
> Ich kann nur soviel sagen jeder Mensch ist gleich und hat auch die> gleichen Chancsen verdient.
Keiner hindert den Meister Abitur und Bachelor zu machen.
>Wenn einer erst ein paar Jahre praktische> Erfahrung sammeln muss soll er das machen. Wenn jemand das Abitur machen> will soll er das machen jedem das seine. Der eine hat dann viele> verscheidene Dinge gemacht und vielleicht soviel Reife daugewonnen, dass> er jetzt auch lernwillig ist um was zu tun. Dann soll er aber auch die> Chancse haben nach oben zu kommen.
Siehe oben, niemand nimmt dem Meister die Chance den gleichen Weg zu
gehen wie alle anderen.
> Die jenigen die Abitur gemacht haben haben alles bezahlt bekommen vom> Staat, die den Meister gemacht haben haben dafür jenachdem in welcher> Branche über 20.000€ gelassen.
Und? Soll das heißen je teurer die Bildung desto besser? Absoluter
Unsinn den du hier auftischt.
> Aber das zeugt von willen etwas zu> schaffen und wenn so einen Person sich dann traut auch einen sehr> schweren Studiengang anzufangen, dann sollte er auch gefälligst die> chancse dazu bekommen und es sollte nicht von anderen gerufen werden das> ist aber unfair. Ist doch kein Kindergarten!
Nach deiner Begründung sollten wir jedem die Chance dazu geben einfach
zu studieren, denn die einzige Voraussetzung sollte sein, dass man "sich
dann traut".
Ist doch kein Kindergarten! Oder wie ich immer zu sagen pflege - der
Ball ist rund!
BigBox du hast noch nie eine Hochschule von innen gesehen und hast
überhaupt keine Ahnung.
sdssdsd schrieb:> BigBox du hast noch nie eine Hochschule von innen gesehen und hast> überhaupt keine Ahnung.
Schön zu sehen, dass nach rund zwei Wochen Ruhe hier immer noch die
Vorurteile herrschen und Meinung Pro zum genannten Programm regelrecht
in den Dreck gezogen werden...schade eigentlich.
Schade, das man Versucht ist ein gewisses mindest Niveau im
Bildungssystem zu erhalten?
Warum sollte jemand der nie undergrad war für ein graduate-Program
zugelassen werden? (das eine ist eine akdemische Ausbildung die einen zu
einen Professional macht und das andere erlangt macht in dem man mehr
oder weniger stumpfsinige Sachen macht! (da ich eine Ausbildung habe
kann ich durchaus das Nievau einschätzen und die Jahre zumindest vor dem
Meister sind nicht umsonst so Ausgelegt das dafür die Ausbildungsreife
dh der Hauptschulabschluss locker ausreicht! ))
yannik schrieb:> Vielleicht noch ein weg sich Ing nennen zu dürfen>> http://www.bz.dresden.ihk.de/servlet/veranstaltung...> ;)
Weil die Dinge in ihrer unergründlichen Tiefe sich gegen ihre
Durchschaubarkeit wehren, ist es ab und zu nötig, inne zu halten um den
letzten szientistischen Diskussionsbeitrag nach Sinnhaftigkeit und
Zweckbezüglichkeit richtig zu versachlichen. Ansonsten würde man diesen
letzten Beitrag nur reduzieren, immergleichen Schemata um Standard
feststellen und diesen sofort in eine bestimmte Richtung drängen.
Zitat von o. g. Seite:
"Abschlussart Wirtschaftsdiplom (WA)
Abschluss Ingenieur für Mechatronik (WA) U"
Frage: Was ist ein Wirtschaftsdiplom (WA), was ein Ingenieur (nicht
Dipl.-Ing.!)? Wieso schließt solcher mit einem Wirtschaftsdiplom ab?
Recht konfus, was da geschieht.
Genau diese Fragen stellt sich auch ein Personaler und greift doch
lieber zum geprüften Standard deutscher Hochschulen in Form eines
Bachelor, Masters, Dipl.-Ing. (FH) oder Dipl.-Ing.
Aber wenn man die Hochschule nicht packt, sich trotzdem Ingenieur nennen
will, die IHK kennt sicherlich eine Antwort ;-)
Laßt doch später einfach die freie Wirtschaft entscheiden, welche
Qualifikation gefragter ist.
1.) Der Bachelor/Master Student, voll mit gesammeltem, theoretischen
Wissen aus fünf Jahren Hörsaal oder
2.) Der Meister, welcher nach zehn Jahren Berufserfahrung gespickt mit
Personalverantwortung und Kostenstellenverantwortung noch eine
Weiterbildung zum Master auf sich nimmt und diese auch besteht.
Grüsse
zu 1: Er bekommt eine Stelle für einen Hochschulabsolventen mit
Einstiegsgehalt
zu 2:
a) Er bekommt eine Stelle für einen Hochschulabsolventen mit
Einstiegsgehalt
b) Er bekommt eine Meisterstelle mit Gehalt, die seiner BE entspricht
c) Er bekommt eine Meisterstelle mit niedrigerem Gehalt, weil er ja
durchs Masterstudium schon zu lange raus ist ;-)
Also wenn der Meister so einfach einen Master bekommt, dann will ich
jetzt aber einen Doktor haben!
Wo kommen wir denn da langsam hin, wenn Abschlüsse nur noch so
verschenkt werden?
Grüße
Zuckerle schrieb im Beitrag #2449415:
> Meister und Master sind doch zwei paar Schuhe, genau wie ein Ingenieur> und ein Engineer.
Es geht nicht darum, ob "Meister" und "Master" das selbe ist, sondern um
die Zulassungsvoraussetzungen zum Master Studium. Und zwar dass ein
Meister neben der Hochschulreife auch noch den Bachelor überspringen
kann, zumindest in diesem Pilotprojekt soll das möglich sein.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2449415:
> Ich weiß nicht was der ganze Quatsch hier soll, da hören sich wohl> einige> gerne selber reden.
Das sagt der richtige... ;)
Du musst wohl immer deinen Senf dazugeben, was?
BW'ler steht für Baden-Württemberger, wenn ich ein BWL'er wäre, hätte
ich das auch so geschrieben... wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Mine Fields schrieb:> Jeder Student, auch vom Diplomstudiengang, wird dir sagen, dass> spätestens nach dem 4. Semester die größten Hürden geschafft sind und> das Hauptstudium deutlich entspannter wird.
Ich muß zumindest ein bißchen widersprechen. Uns wurde dieses Märchen
vom schweren Grundstudium und vom gemütlichen Hauptstudium auch erzählt.
Die Realität in der Vertiefungsrichtung Energietechnik stellte sich
später so dar, daß das 3. Studienjahr die intensivste Studienphase des
gesamten Studiums gewesen ist.
Der Unterschied: Statt 50 Mann im 1. Semester saßen im 5. Semester in
der Energietechnik noch 9 Mann, d.h. mit einem Schlag individuelle,
tolle Betreuung und Pflege des einzelnen Studenten, zumindest relativ.
(Es gab viele Sachen, die mich noch immer im Handumdrehen auf die Palme
bringen und meine Diplomierung lief auch nicht gut ab, doch verglichen
mit wirklich schlechten Universitäten wie die RWTH Aachen, TU München
etc. hatten wir es relativ gut.)
Fachlich hörten wir eine Reihe von Vorlesungen, die wir in unserer
Verzweiflung und in unserem Leiden spöttisch mit Sprüchen "ist wie TET,
bloß mit elektrischen Maschinen", "ist wie TET mit Halbleitern", "ist
schlimmer wie TET und du siehst einfach nicht durch" bezeichneten.
TET, d.h. theoretische Elektrotechnik, ist der unbestrittene Kaiser der
Killerfächer eines Unistudiums.
Und so ein Fach gab es im Hauptstudium auch echt bei jedem Professor.
Wir kotzten in einer Tour. Dennoch: Die meisten Professoren nahmen im
Gegensatz zum Grundstudium Rücksicht und versuchten zumindest, uns
voranzubringen. Rindviecher und arrogante Trottel tummelten sich
ungezügelt natürlich auch hier und da und machten uns das Leben zur
Hölle.
Die Prüfungen änderten sich ebenfalls. Statt starrer schriftlicher
Prüfungen mußten ausgedehnte mündliche Prüfungen bestanden werden.
Vorteil: Die sture Bewertung der schriftlichen Prüfungen entfiel und
niemand rannte mehr ins Messer, wenn die Aufgaben Scheiße ausfielen.
Nachteil: Mündliche Prüfungen sind wesentlich schwerer und bringen
Schwächen gnadenlos zu Tage. Glück mit der Aufgabenstellung,
Vorbereitung auf Lücke, Herumzaubern und auf positive Interpretation des
Korrektors hoffen, der einen schließlich nicht fragen kann, wie ich dies
oder jenes nun meinte - vorbei!
Vorteil: Die kranke, inoffizielle Bewertungsmethode des Grundstudiums
(gut = 4, sehr gut = 3) wurde von einer Benotungspraxis mit menschlichem
Antlitz abgelöst, so daß unsere Noten durch die Bank deutlich positiver
ausfielen.
Vorteil: Weil wir Schiß vor den inquisitatorischen Prüfungsgesprächen
hatten, bereiteten wir uns richtig gut vor und studierten straff.
Nachteil: Die individuelle Bewertung ähnelte häufig einem Akt der reinen
Willkür. Dies führte mehrfach zu Ungerechtigkeiten und negativen
Reaktionen einzelner Studenten. (Jeden erwischte es irgendwo; eine
Diplomendnote unter 1,3 schaffte niemand, selbst die Streber nicht.)
Ich für meinen Teil empfinde diesen Spruch vom extremen Vordiplom und
von lascher Diplomprüfung unrichtig bzw. halte es für Überzeichnung. Ich
könnte es z.B. nicht bestätigen.
Ein Grund, warum ich von der Meister-Master-Sache rein gar nichts halte.
Ich frage mich, wie jemand ohne die Vorkenntnisse den Stoff aus dem
3.-5. Studienjahr bestehen will?
Unsere Profs rissen dümmliche Sprüche wie "Willkommen im 5. Semester.
Willkommen in der wahren Diplomwelt. Sie konnten die hohe Hürde des
Vordiploms überwinden und Sie hatten bisher 4 Semester Mathe und noch
viele andere tolle Sachen. Ergo, Sie bringen hervorragende
Elementarkenntnisse mit. Da können wir richtig durchzünden hier!"
Alle lachten.
Nach einigen Wochen lachte keiner mehr. Wir soffen, jammerten und
heulten schlimmer wie zu Zeiten des Vordiploms... ;-(
Heute lachen wir wieder. Schon grotesk.
Echt keine Ahnung wie ein Meister dies meistern kann, soll, will.
Vorkurse hin oder her. Unser Stehvermögen erwarben und erkämpften wir
uns verbissen im Gulag namens Grundstudium. Später wurden die dort
erworbenen Kenntnisse unf Fertigkeiten zum reinen, vom Prof
vorausgesetzten Handwerkszeug.
Paul schrieb:> c) Er bekommt eine Meisterstelle mit niedrigerem Gehalt, weil er ja> durchs Masterstudium schon zu lange raus ist ;-)
Oha, schon so viel vergessen? Das Studium ist berufsbegleitend. Wegen
"zu lange raus" wird da wohl keiner niedriges Gehalt bekommen ;)
Dipl.-Gott schrieb:> Echt keine Ahnung wie ein Meister dies meistern kann, soll, will.> Vorkurse hin oder her.
Das frag ich mich auch und wenn es ein Meister schaffen sollte dann kann
man vor so jemanden nur den Hut ziehen.
Michael Köhler schrieb:> Paul schrieb:>> c) Er bekommt eine Meisterstelle mit niedrigerem Gehalt, weil er ja>> durchs Masterstudium schon zu lange raus ist ;-)>> Oha, schon so viel vergessen? Das Studium ist berufsbegleitend. Wegen> "zu lange raus" wird da wohl keiner niedriges Gehalt bekommen ;)
So richtig scheinst Du die Strategien der Arbeitgeber, warum sie nicht
so viel zahlen müssen, noch nicht durchschaut haben.
> Dipl.-Gott schrieb:>> Echt keine Ahnung wie ein Meister dies meistern kann, soll, will.>> Vorkurse hin oder her.>> Das frag ich mich auch und wenn es ein Meister schaffen sollte dann kann> man vor so jemanden nur den Hut ziehen.
Das gilt zu präzisieren: Wenn es ein Meister schafft, in einem Studium,
das die gleichen Prüfungen mit gleichem Schwierigkeitsgrad beinhaltet,
wie beim Normalstudenten. Fraglich ist doch gerade das, warum hier
Extrawürste gebraten werden für den Meister. Der könnte ja auch die
Bachelor- und Masterürüfungen der Normalstudenten mitschreiben. Aus
"unerklärlicher Ursache" ;-) macht er das nicht. Vielleicht weil er die
nicht schaffen würde, weil ihm die Bachelorkenntnisse fehlen? Ein
Schelm, wer dabei Böses denkt.
Tja, die letzte Hochburg der Bildung, die Universität, gerät ins
Wanken...
Vor einigen Jahren wurden die Aufnahmekriterien an den Meisterschulen
Deutschlands drastisch gesenkt.
Früher :
a) Berufsabschluss mit mindestens "gut"
b) fünfjährige Berufspraxis.
Jetzt reicht ein Berufsabschluss.
Das Ergebnis:
Die Qualität der einzelnen Abschlüsse steht und fällt mit der
individuellen Vorbildung. Genauso sieht es der Arbeitsmarkt. Wer vorher
wenig konnte scheitert in der Regel in der Praxis, da nutzt der schöne
Titel gar nichts.
Das Bildungssystem wird durchlässig, die Abwertung des Abiturs als
Einstiegshürde zum Studium ist der erste Schritt.
Ich habe manchmal das Gefühl in dieser Debatte, daß die Studierten
"Angst" vor der Konkurrenz eines Meisters mit langjährigen
Praxiserfahrungen in Technik und Menschführung in Kombination mit einem
Masterabschluss haben.
Noch einmal: niemand möchte etwas geschenkt bekommen, es geht hier nur
um die Zulassung zum Masterstudiengang. Und wenn ich diesen als Meister
schaffe, ohne den Abschluss "Bachelor", dann ist dieser Abschluss
sowieso fragwürdig.
Zum Vergleich halte ich es für unmöglich einen Meisterabschluss ohne
Facharbeiterbrief zu erlangen - hätte aber keine Berührungsängste, wenn
diese Hürde in der Zulassung auch noch fällt.
Wie gesagt, den Rest wird die Wirtschaft entscheiden.
Michael Köhler schrieb:> Das frag ich mich auch und wenn es ein Meister schaffen sollte dann kann> man vor so jemanden nur den Hut ziehen.
Wenn das Niveau des Studiengang passen würde, ja. Das ist aber hier
nicht so. Und der Vorkurs ist auch ein Witz.
Ein Meister schrieb:> Ich habe manchmal das Gefühl in dieser Debatte, daß die Studierten> "Angst" vor der Konkurrenz eines Meisters mit langjährigen> Praxiserfahrungen in Technik und Menschführung in Kombination mit einem> Masterabschluss haben.
Ein gestandener Ingenieur wird kein bisschen von diesen Meister-Mastern
bedroht. Die Ausrichtung des Studiengangs ist doch klar: Der richtet
sich an Meister, die nicht fachlich weiterkommen wollen, sondern die den
Schein brauchen, um eine höhere Gehalts- oder Hierarchieebene zu
erreichen. Wer noch etwas anderes glaubt ist naiv oder dumm.
@ Mine Fields (minefields)
"Ein gestandener Ingenieur wird kein bisschen von diesen Meister-Mastern
bedroht."
Stimme ich Dir vollkommen zu. "Gestanden" bedeutet nämlich
Berufserfahrung und da würde ich es keinem Meister-Master einfallen bzw.
keinem Arbeitgeber, diese Abschlüsse zu vergleichen.
Aber wenn jemand mit Mitte 20 nach sechs Jahren Bachelor/Master auf den
Arbeitsmarkt kommt, kennt er nur den Hörsaal von innen. "Praxissemester"
haben mit der Arbeitsrealität in Führungsfragen wenig gemein, um dieses
"Argument" einmal vorwegzunehmen.
"Der richtet sich an Meister, die nicht fachlich weiterkommen wollen,
sondern die den Schein brauchen, um eine höhere Gehalts- oder
Hierarchieebene zu erreichen."
Der Meister absolviert genau den gleichen Studiengang wie der
Bachelorabsolvent. Beide haben nur eine unterschiedliche Vorbildung. Um
FACHLICH weiterzukommen, ist doch definitiv der Masterstudiengang im
Gegensatz zum Bachelor (Grundstusdium) die bessere Alternative.
Ich bin mir sicher, daß ein Meister, mit langjährigen Berufs -und
Führungserfahrungen, kombiniert durch einen bestandenen
Masterstudiengang , auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist.
@ Mine Fields (minefields)
"Ein gestandener Ingenieur wird kein bisschen von diesen Meister-Mastern
bedroht."
Stimme ich Dir vollkommen zu. "Gestanden" bedeutet nämlich
Berufserfahrung und da würde es keinem Meister-Master einfallen bzw.
keinem Arbeitgeber, diese Abschlüsse zu vergleichen.
Aber wenn jemand mit Mitte 20 nach sechs Jahren Bachelor/Master auf den
Arbeitsmarkt kommt, kennt er nur den Hörsaal von innen. "Praxissemester"
haben mit der Arbeitsrealität in Führungsfragen wenig gemein, um dieses
"Argument" einmal vorwegzunehmen.
"Der richtet sich an Meister, die nicht fachlich weiterkommen wollen,
sondern die den Schein brauchen, um eine höhere Gehalts- oder
Hierarchieebene zu erreichen."
Der Meister absolviert genau den gleichen Studiengang wie der
Bachelorabsolvent. Beide haben nur eine unterschiedliche Vorbildung. Um
FACHLICH weiterzukommen, ist doch definitiv der Masterstudiengang im
Gegensatz zum Bachelor (Grundstusdium) die bessere Alternative.
Ich bin mir sicher, daß ein Meister, mit langjährigen Berufs -und
Führungserfahrungen, kombiniert durch einen bestandenen
Masterstudiengang , auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist.
Mine Fields schrieb:> Der richtet> sich an Meister, die nicht fachlich weiterkommen wollen, sondern die den> Schein brauchen, um eine höhere Gehalts- oder Hierarchieebene zu> erreichen.
Als on sie nichts dazulerenen würden!?
>Noch einmal: niemand möchte etwas geschenkt bekommen, es geht hier nur>um die Zulassung zum Masterstudiengang. Und wenn ich diesen als Meister>schaffe, ohne den Abschluss "Bachelor", dann ist dieser Abschluss>sowieso fragwürdig.
Dann sollen sie gefälligst die Bachelorprüfungen mitschreiben. Nur so
sind sie über den Zweifel erhaben, nicht die Kenntnisse eines Bachelors
zu besitzen. Ein Meister hat schließlich ein anderes Ziel als ein
Bachelor, Berufserfahrung hin oder her. Es ist eine Anmaßung, den
Bachelor als so flach abzustufen wie eine Meisterausbildung.
Mine Fields schrieb:> Wenn das Niveau des Studiengang passen würde, ja. Das ist aber hier> nicht so. Und der Vorkurs ist auch ein Witz.
Als ob DU das wissen würdest. Hast ja in der Vergangenheit hier im
Thread mehr als einmal demonstriert wie schlecht du dich auskennst.
Mine Fields schrieb:> Der richtet> sich an Meister, die nicht fachlich weiterkommen wollen,
Ah, jetzt wirds spannend. Was würde denn ein Meister machen, der
fachlich weiter kommen will? Den Bachelor vorher machen? Warum sollte er
Zeit verschwenden wenn er so direkt den Master machen kann (was übrigens
auch durch das Hochschulgesetz gestützt wird)? Wäre nicht das dann dumm
und naiv (also vorher den Bachelor zu machen)? Ich bin gespannt...
Und wenn wir schonmal dabei sind: Wieviel Meister hast du denn schon
davon überzeugt erst den Bachelor zu machen nachdem du dich schon nicht
getraut hast, beim HMWK gegen das "Angebot" der HS Darmstadt vorzugehen?
Paul schrieb:> Dann sollen sie gefälligst die Bachelorprüfungen mitschreiben. Nur so> sind sie über den Zweifel erhaben, nicht die Kenntnisse eines Bachelors> zu besitzen.
Der Vorkurs ersetzt zwar keine Bachelorprüfung, dient jedoch der Prüfung
ob der Meister denn überhaupt fähig ist den Master zu studieren. In
diesem Zusammenhang mal eine Frage:
Unser Versuchskanditat habe mal die Realschule gemacht, danach sein
Fachabitur und anschließend erfolgreich z.B. BWL an einer Fachhochschule
studiert. Jetzt findet unser Versuchskanditat BWL aber blöd und will
Physik an der Uni studieren. Soll der jetzt erstmal das Abitur
nachholen? Mit seinem bisherigen Kenntnisstand ist der ja deutlich
weiter weg von Physik als jemand, der frisch vom Abi kommt.
Hierzu möchte ich auch wieder in Erinnerung rufen, dass unser
Hochschulrecht jedem das Studium ermöglicht, der zeigen kann, dass er
zum Studium befähigt ist. Auch ganz ohne Hochschulzugangsberechtigung
(vgl. z.B. Hochschulgesetz NRW §49).
WT schrieb:> Als on sie nichts dazulerenen würden!?
Er lernt sicherlich dazu, aber es sind zum richtigen Master massive
Lücken vorhanden.
Michael Köhler schrieb:> Als ob DU das wissen würdest. Hast ja in der Vergangenheit hier im> Thread mehr als einmal demonstriert wie schlecht du dich auskennst.
Ich weiß ganz genau wovon ich rede.
Michael Köhler schrieb:> Ah, jetzt wirds spannend. Was würde denn ein Meister machen, der> fachlich weiter kommen will? Den Bachelor vorher machen? Warum sollte er> Zeit verschwenden wenn er so direkt den Master machen kann (was übrigens> auch durch das Hochschulgesetz gestützt wird)? Wäre nicht das dann dumm> und naiv (also vorher den Bachelor zu machen)? Ich bin gespannt...
Wer fachlich weiter kommen möchte, nimmt nicht den Weg des geringsten
Widerstands. Deshalb macht er den Bachelor. Der beinhaltet nämlich
sowohl zeitlich als auch inhaltlich mehr als dieser Fernstudienmaster.
Dumm und naiv ist zu glauben, mit einer kürzeren Ausbildung einen
höheren Kenntnisstand zu gewinnen.
Wer nur den Schein braucht, der nimmt natürlich den Weg des geringsten
Widerstandes. Und dafür ist dieser Studiengang natürlich ideal.
Michael Köhler schrieb:> Der Vorkurs ersetzt zwar keine Bachelorprüfung, dient jedoch der Prüfung> ob der Meister denn überhaupt fähig ist den Master zu studieren.Michael Köhler schrieb:> Unser Versuchskanditat habe mal die Realschule gemacht, danach sein> Fachabitur und anschließend erfolgreich z.B. BWL an einer Fachhochschule> studiert. Jetzt findet unser Versuchskanditat BWL aber blöd und will> Physik an der Uni studieren. Soll der jetzt erstmal das Abitur> nachholen?
Der Vergleich hinkt gewaltig.
Michael Köhler schrieb:> Unser Versuchskanditat habe mal die Realschule gemacht, danach sein> Fachabitur und anschließend erfolgreich z.B. BWL an einer Fachhochschule> studiert. Jetzt findet unser Versuchskanditat BWL aber blöd und will> Physik an der Uni studieren. Soll der jetzt erstmal das Abitur> nachholen? Mit seinem bisherigen Kenntnisstand ist der ja deutlich> weiter weg von Physik als jemand, der frisch vom Abi kommt.
Er darf Physik anfangen, er bekommt aber keinen Physik Bachelor erlassen
und darf gleich im Master einsteigen. Der Vergleich würde stimmen, wenn
es darum ginge, ob ein Meister ein Physikstudium anfangen darf. Ihr hebt
den Meister auf die Stufe eines Bachelors, dort ist er nie.
Der Meister darf seit 2009 an Hochschulen anfangen. Schon das ist ein
großes Zugeständnis, denn von der Thematik, die im (Fach)abi drankommen,
hat er nicht den geringsten Plan.
> Hierzu möchte ich auch wieder in Erinnerung rufen, dass unser> Hochschulrecht jedem das Studium ermöglicht, der zeigen kann, dass er> zum Studium befähigt ist. Auch ganz ohne Hochschulzugangsberechtigung> (vgl. z.B. Hochschulgesetz NRW §49).
Ja, dann soll er das Studium am Anfang anfangen, also im 1. Semenster
des Bachelors, aber doch nicht mit einem Studienprogramm, das einen
ersten akad. Grad voraussetzt. Das ist ja die Anmaßung.
Mine Fields schrieb:> Er lernt sicherlich dazu, aber es sind zum richtigen Master massive> Lücken vorhanden.
Es ist doch ein richtiger Master, nur mit anderer Vorbildung. :)
Was soll das Rumgeheule?
Zu schlecht, zu kurz, zu hässlich?
Kein Fleiß, Aufrichtigkeit und Sorgfalt?
Überdurchschnittlich eingeschränktes und hochgestochene Gerede über
Parallelgesellschaften im Bildungssystem. Selten handfeste Beweise zum
"besagten Vorb. Kurs"
Paul u. Co. bemängelt den genetisch vorbelasteten Material, will sich zu
den gewandteren Kreisen zählen.
Da ihre Thesen nichts mit den besagten Feldversuch gemeinsam haben,
denn zum besagten Feldversuch gäbe es nicht viel zu sagen, will man eine
hinreichende Repräsentativität mit inhaltslos langweiligen
Negativvariablen kompensieren.
Ansonsten alles weiterhin mit gleichgültiger Hinnahme begegnen.
yannik schrieb:> Der Master enthält nicht mal TET! In welchen Teil der Meisterprüfung> wird das noch einmal nachgewiesen?
Im Bachelor der HS Darmstadt ist auch kein TET...upsala...
Paul schrieb:> Der Meister darf seit 2009 an Hochschulen anfangen.
Der Meister darf schon sehr viel länger an Hochschulen anfangen, das
zitierte Gesetz ist nicht erst von Gestern sondern gabs schon im letzten
Jahrtausend.
Mine Fields schrieb:> Der Vergleich hinkt gewaltig.
Warum? Weil ich jetzt einen weiteren Weg aufgezeigt habe wie jemand ganz
ohne technische Bildung (nicht mal die aus dem Abi!) ganz legal ein
Studium in Physik beginnen kann und darf?
Mine Fields schrieb:> Ich weiß ganz genau wovon ich rede.
Puh, hier dampft es mal wieder gewaltig...(vgl. oben)
Mine Fields schrieb:> Er lernt sicherlich dazu, aber es sind zum richtigen Master massive> Lücken vorhanden.
Wirklich? Was aus dem Master braucht er zum Berufsleben als Master? Und
warum sehen die Master (und auch Bachelor) an unterschiedlichen
Hochschulen so verschieden aus?
aber in deren regulären master!
MK: Warst du jemals an einer Hochschule?
Was meinst du macht man in Modulen wie ?
"Hochfrequenz-/ Mikrowellentechnik und Antennen "
"Optische Nachrichtentechnin"
"Antennen und Wellenausbreitung
- Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik
- Optische Nachrichtentechnik"
Gerade 'optical Waveguides' sind ein schönes Anwendungsgebiet in dem man
nichts ohne TET herleiten kann!
yannik schrieb:> Warst du jemals an einer Hochschule?
Diese Diskussion hatten wir hier im Thread mehr als einmal und ich denke
immer noch genauso wie damals über dieses Thema: Ja, ich war an einer
Hochschule und habe auf Master studiert. Zeugnisse und ähnliches werden
hier sicher genauso angezweifelt werden wie diese Aussage weshalb ich
deutlich davon Abstand nehme diese hier zu veröffentlichen.
yannik schrieb:> Was meinst du macht man in Modulen wie ?...
Wie du schon richtig erkannt hast: Ohne TET kommt man da nicht weit aber
das heißt noch lange nicht, dass man TET auch hat.
Oder anderes herum gesagt: Nur weil man TET hat heißt das noch lange
nicht, dass man höhere Mathematik hat wenn gleich dies für TET
eigentlich zwingend erforderlich ist.
Es ist wie es ist: An der Hochschule Darmstadt gibt es kein Modul TET,
lediglich Fächer/Module, die TET voraussetzen/benötigen.
yannik schrieb:> aber in deren regulären master!
Und die Module des Ferstudiums entsprechen exakt den Modulen des
"normalen" Masters, nur mal so am Rande erwähnt. Schau mal genau rein ;)
Nein, Tun sie nicht! Z.B. gibt es im Nomalen Master die Vertiefung
Nachrichtentechnik die gibt es im anderen nicht ergo können sie nicht
genau übereinstimmen!
Ein Modul muss nicht TET heißen! Bei mir hieß es "RF and Optical
Waveguides". Und ja das ist TET! Den alles was TET ausmacht hat man
optischen Leiter/ bzw am normalen Waveguide! Im Diplom bei uns gabs
TET1/2 und zB war TET1 hauptsächlich Wellenwiederstand etc.. Von daher
ist das was dort "Hochfrequenz-/ Mikrowellentechnik und Antennen " statt
findet, TET!
Übrigens ist der Master dort auf englisch ,also der lingua franca der
ing Wissenschaften. Der andere sog. Meister findet nich einmal in engl
statt (man geht wohl davon aus das ein Meister kein TOFEL im Bereich von
80 schaft (ja,das ist traurig!) )
Und die Module haben nicht viel gemein im Bereich Energietechnik gibts
dort "HV and Electical Field" laut Modul Plan kommt dort auch man wieder
Maxwell vor ... auch das gibts nicht beim sog. Master.... natürlich die
Programme sind wahrlich deckungsgleich....
yannik schrieb:> Und die Module haben nicht viel gemein im Bereich Energietechnik gibts> dort "HV and Electical Field" laut Modul Plan kommt dort auch man wieder> Maxwell vor ... auch das gibts nicht beim sog. Master.... natürlich die> Programme sind wahrlich deckungsgleich....
Ich will nicht auf alles eingehen, nur dieses Beispiel: Irgendwie klingt
das für mich sehr nach "Hochspannungstechnik" (in dem auch die
maxwellischen Gleichungen behandelt werden wie man auf Seiten der HS
Darmstadt nachlesen kann).
Und dass der Fernstudium-Master (den auch der Meister machen darf) nicht
auf englisch ist liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
daran, dass sich dieser Master ausschließlich an deutsche Bewerber
richtet.
Und zum Thema TET: Also optische Leiter machen TET mit Sicherheit nicht
aus. Das A und O sind hierbei die maxwellischen Gleichungen...und die
werden in TET doch wohl hoch, runter und quer gebetet...die Fibel, die
wir in TET hatten war von Heino Henke und optik war da nur sehr sehr
klein.
http://tetat1.upb.de/tet/index.php?id=lv-tet
--> dort ist das halbe Modul nur Wellenleiter etc,
http://www.campus.rwth-aachen.de/rwth/all/abstractmodule.asp?objgguid=0x88647D25687F5145BF50683922C3D868&object=event&gguid=0xE46395FA4CCE6243856B9386B2D0322F&fieldgguid=&tguid=0xFF3316DBBC27F94B9134B0BCD3B00625
--> und auch an der RWTH hat dieses sein Platz!
"lernen die Grundlagen und Bauformen von Hochfrequenzleitungen (Koax,
planar, Hohlleiter, Glasfaser) und können die unterschiedlichen
Leitungsarten anwendungsorientiert bewerten" (vieleliht 1/3 oder 1/4 so
wie es ausschaut)
(Es gibt halt seperart noch die Veranstaltung Photonoics)
(und zwar schon im Bachelor - wie gesagt welcher teil im Meister deckt
das? Übrigens gibts Master an der RWTH auch in englisch bzw auch im dt.
Master sind anscheint einige Vorlesungen in englischer Spracher (das hat
nichts damit zutun ob es sich an dt. Studenten richtet oder nicht! Am
ende eines Masters sollte mann in der Lage sein seine Erkenntnisse der
Fachwelt verbal und schriftlich mitteilen zu können und das erfolgt nun
einmal nicht platt/hochdeutsch))
yannik schrieb:> --> dort ist das halbe Modul nur Wellenleiter etc,
Oh, gegen Wellenleiter will ich ja nix sagen. Mich störte nur die
Aussage, dass optische Leiter unabdingbar in TET gehören
yannik schrieb:> und auch an der RWTH hat dieses sein Platz!
Und auch da hat der optische Leiter nur einen kleinen Platz.
yannik schrieb:> und zwar schon im Bachelor - wie gesagt welcher teil im Meister deckt> das? Übrigens gibts Master an der RWTH auch in englisch bzw auch im dt.> Master sind anscheint einige Vorlesungen in englischer Spracher (das hat> nichts damit zutun ob es sich an dt. Studenten richtet oder nicht! Am> ende eines Masters sollte mann in der Lage sein seine Erkenntnisse der> Fachwelt verbal und schriftlich mitteilen zu können und das erfolgt nun> einmal nicht platt/hochdeutsch)
Mein Master hatte auch alle Fächer nur in deutsch. Ist der jetzt
schlecht deswegen? Warum muss ein Master denn jetzt unbedingt in
englischer Sprache sein? Und was machen die ganzen Diplomer, die es
gibt? Sind die fachlich nicht kompetent weil ihr Studium auf deutsch
war?
Ich war und bin der Meinung, dass ein Studium immer noch dazu dient das
Lernen zu lernen und da ist die SPrache doch wurscht. Wenn man später
noch ne andere Sprache braucht kann man die noch lernen. Wie sagte Henry
Ford so schön: Wer aufhört zu lernen ist alt, ob 20 oder 80 Jahre alt
ists uninteressant.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2459994:
> Wie schon gesagt, hatte einen> Meister im Bekanntenkreis der ein FH-Studium machen wollte. War> schneller> weg vom Fenster mit Blick auf den See als man schauen konnte.
O.k. das ist ein Beispiel, allerdings hiervon auf alle zu schließen ist
auch nicht wirklich richtig. :)
WT schrieb:> O.k. das ist ein Beispiel, allerdings hiervon auf alle zu schließen ist> auch nicht wirklich richtig. :)
Sicher nicht, wenn sie sich ins 1. Semeseter im Bachelor setzen. Da
werden die meisten rausgeprüft, weil eben das Wissen der FOS/Abi fehlt.
Aber nicht alle. Hier geht es doch darum, daß der Meister nicht nur
denkt, er habe das Wissen aus der FOS/Gym, nein er glaubt auch noch
durch seine 1000h Weiterbildung das Wissen eines 5400h Bachelors zu
haben und deshalb gleich im Master anzufangen. Erfolgreich kann er nur
sein, wenn der Master so angelegt ist, daß das Wissen aus dem Bachelor
nie abgefragt wird (Bachelorprüfungen), sonst fliegt er auf die
Schnauze, 100%. Und das ist Beschiß.
PS.: wie er die 300 ECTS für einen Master nachweisen will, bleibt weiter
schleierhaft
PPS.: Bei uns an der HS kommen auch die ersten Meister zum Studium im
Bachelor. Also die eiern ganz schön - an Zeug, daß Wiederholung aus dem
Abi ist. Ich denke, Semester 2 sind die meisten rausgeprüft, mit
Abistoff!
Michael Köhler schrieb:> Warum? Weil ich jetzt einen weiteren Weg aufgezeigt habe wie jemand ganz> ohne technische Bildung (nicht mal die aus dem Abi!) ganz legal ein> Studium in Physik beginnen kann und darf?
Anfangen ist etwas anderes als komplett überspringen.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Er lernt sicherlich dazu, aber es sind zum richtigen Master massive>> Lücken vorhanden.>> Wirklich? Was aus dem Master braucht er zum Berufsleben als Master? Und> warum sehen die Master (und auch Bachelor) an unterschiedlichen> Hochschulen so verschieden aus?
Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der Meister-Master eine
kürzere Ausbildung ist als der normale Bachelor. Ich kenne auch
Erste-Hand-Erfahrungen, die ganz klar besagen, dass das Masterstudium
trotz Teilzeitcharakter leichter als ein normaler Präsenz-Bachelor ist.
Das Thema "was braucht ein Master" ist eine völlig fehlgeleitete Frage,
die sich ein angeblich selbst Studierter nie fragen bräuchte. Gleiches
zu den unterschiedlichen Ausprägungen der Studienrichtungen.
Paul schrieb:> Da> werden die meisten rausgeprüft, weil eben das Wissen der FOS/Abi fehlt.
Warum denn die meisten und nicht alle? Sind einige Meister doch schlauer
als andere?
Paul schrieb:> seine 1000h Weiterbildung das Wissen eines 5400h Bachelors zu> haben
Och, schon wieder das. Haben wir das oben nicht schon ausführlich
diskutiert? Scheinbar nicht.
Paul schrieb:> Erfolgreich kann er nur> sein, wenn der Master so angelegt ist, daß das Wissen aus dem Bachelor> nie abgefragt wird (Bachelorprüfungen), sonst fliegt er auf die> Schnauze, 100%
Ahja...Wissen erlangt man nur wenn man geprüft wurde...interessante
Einstellung...leider eine falsche Einstellung. Übrigens: Der betroffene
Master ist ursprünglich für Bachelors ins Leben gerufen worden. Man
bietet jetzt Meistern nur zusätzlich an diesen auch machen zu
können...ganz nach Gesetz (hier: HSchulG HE §54 ff, in anderen
Bundesländern ists genauso).
Paul schrieb:> wie er die 300 ECTS für einen Master nachweisen will, bleibt weiter> schleierhaft
Liegt wohl daran, dass du das Angebot nicht hinreichend studiert hast.
Sonst wüsstest du die Antwort auf diese Frage ja.
Paul schrieb:> Ich denke, Semester 2 sind die meisten rausgeprüft, mit> Abistoff!
Also nach dem ersten Monat also...das ist mal ne Ansage. Ich frag mich
hier grad ernsthaft wie man so dann wirklich einen Master auch nur eine
Woche überstehen will...es wurde ja schon breit und lang lametiert, dass
u.a. TET wichtig für den Master sei (dem ich u.a. zustimme)...Wie jemand
mit dem Wissen eines Meisters also nach einer Woche noch mitkommen will
ist mir schleierhaft...und wie soll ich so jemanden betrachten, der das
kann? Auf jeden Fall würde ich ihn bewundern. Warum er mir allerdings
erst nen Schein unter die Nase halten muss die sein Wissen staatlich
bestätigt ist mir schleierhaft.
Mine Fields schrieb:> Anfangen ist etwas anderes als komplett überspringen.
Beim Beispiel wurde was komplett übersprungen ;)
Mine Fields schrieb:> Ich kenne auch> Erste-Hand-Erfahrungen, die ganz klar besagen, dass das Masterstudium> trotz Teilzeitcharakter leichter als ein normaler Präsenz-Bachelor ist.
Und dass dein Wissen diesbezüglich nicht selten fehlerbehaftet war/ist
hast du in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen.
Mine Fields schrieb:> Das Thema "was braucht ein Master" ist eine völlig fehlgeleitete Frage
Das ist die Frage, auf die sich jede Master-Studienordnung stützt. Ich
dachte zumindest das wüsstest du.
Mine Fields schrieb:> die sich ein angeblich selbst Studierter nie fragen bräuchte.
Da fällt mir ein, von dir haben wir bisher auch keinen Beweis, außer
deiner Aussage, dass du studiert hast. Wie steht's denn damit?
Zuckerle schrieb im Beitrag #2461680:
> Sehe ich auch so!>> Die eiern aber nicht, denen steht die Brühe bis zum Halse, sind> wahrscheinlich schon am Schnorscheln. Nun ja, da kann man nur sagen,> " Zu weit aus dem Fenster gelehnt".
Durchaus möglich, dass das bei vielen der Fall ist, es gibt aber auch
solche, die das Studium schaffen. Ich kenne auch beide Varianten.
Interessant ist hier so manche Aussage der Kontra-Meister-Master. Auf
der einen Seite wird da behauptet, dass ein Meister aufgrund seines
Vorwissens nicht mal das erste Semester des Bachelors bestehen würde,
auf der anderen Seite befürchtet man, dass genau dieser Meister einen
Masterstudiengang mit links ablegen würde. Diese Aussagen passen einfach
nicht zusammen.
Auch die Aussage dass der Master leichter als der Bachelor sei ist
schlichtweg unlogisch da im quasi gleichen Atemzug festgestellt wird,
dass der Master das Wissen des Bachelors benötigt.
Und ich wiederhole mich (ja, ich tu's gern): Wenn ihr meint, das Angebot
sei nicht Rechtens so stehen euch jedwede Mittel unseres Rechtsstaates
zur Verfügung gegen dieses Angebot vorzugehen.
Michael Köhler schrieb:> Beim Beispiel wurde was komplett übersprungen ;)
Aber keine 3 Jahre akademische Ausbildung und die größte Hürde.
Michael Köhler schrieb:> Und dass dein Wissen diesbezüglich nicht selten fehlerbehaftet war/ist> hast du in der Vergangenheit mehr als einmal bewiesen.
Kein einziges Mal hast du irgend etwas bewiesen, außer in deiner
Phantasie.
Michael Köhler schrieb:> Das ist die Frage, auf die sich jede Master-Studienordnung stützt. Ich> dachte zumindest das wüsstest du.
Da wird nicht geregelt, was ein Master in seinem Beruf braucht.
Michael Köhler schrieb:> Liegt wohl daran, dass du das Angebot nicht hinreichend studiert hast.> Sonst wüsstest du die Antwort auf diese Frage ja.
300 Credits werden jedenfalls nicht erreicht. Genausowenig die
Voraussetzungen, um sich Ingenieur nennen zu dürfen.
Michael Köhler schrieb:> Ich frag mich> hier grad ernsthaft wie man so dann wirklich einen Master auch nur eine> Woche überstehen will...
Indem schlicht das rausprüfen weggelassen wird und das Niveau so
angepasst wird, dass es auch ein Meister schafft. So läuft es in
Darmstadt.
Mine Fields schrieb:> Indem schlicht das rausprüfen weggelassen wird und das Niveau so> angepasst wird, dass es auch ein Meister schafft. So läuft es in> Darmstadt.
Diese Aussage ist einfach Quatsch und das weiß jeder, der sich genauer
über das Angebot der HS Darmstadt informiert. Es ist schade, dass du
nicht mehr drauf hast als alte Kamellen auffrischen. Bin mal gespannt
wann deine Beleidigungswelle wieder losbricht.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2461748:
> Du glaubst es kaum, das gab es bereits 1974 bis 1981 schon. Ist also> nicht neu.
DAS sage ich schon die ganze Zeit bekomme hier dann aber sowas
Mine Fields schrieb:> Kein einziges Mal hast du irgend etwas bewiesen, außer in deiner> Phantasie.
als Antwort.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2461748:
> Wo sollen die den sein die das Studium schaffen.
Also einen sehe ich heute Abend bei der Weihnachtsfeier. Ich habe im
Studium nicht viele Meister getroffen, man kann sie an einer Hand
abzählen. Die Hälfte hat das Studium geschafft, die andere Hälfte habe
ich aus den Augen verloren. Aber ALLE Meister haben sich den Weg an die
Uni genaustens überlegt und sind nicht blindlings drauf losgestürmt wie
es hier scheinbar gern interpretiert wird. Ich sag ja nur: Wenn es ein
Meister schafft, dann: Hut ab!
Michael Köhler schrieb:> Diese Aussage ist einfach Quatsch und das weiß jeder, der sich genauer> über das Angebot der HS Darmstadt informiert. Es ist schade, dass du> nicht mehr drauf hast als alte Kamellen auffrischen. Bin mal gespannt> wann deine Beleidigungswelle wieder losbricht.
Ich habe mich nicht nur darüber informiert, sondern verfüge über
Erfahrungen aus erster Hand und habe auch viele nicht öffentlich
zugängliche Unterlagen inkl. Prüfungsaufgaben gesichetet. Daher weiß ich
ganz genau, wie es dort aussieht.
Nach außen hin wird das natürlich nicht kommuniziert. Aber das Thema
hatten wir schon vor 500 Posts und du willst es immer noch nicht wahr
haben.
Ich habe eine Lehre genacht, dann Meister-Ausbildung ,dann Abitur und
jetzt einen Master draufgesetzt. War nicht leicht aber schaffbar. Wo ist
das Problem ? Wir hatten Leute mit 2 abgeschlossenen Studien dabei und
die habens nicht geschafft. Es lebe das Handwerk !!!
schöne Grüße Chose
Paul schrieb:> Hier geht es doch darum, daß der Meister nicht nur> denkt, er habe das Wissen aus der FOS/Gym, nein er glaubt auch noch> durch seine 1000h Weiterbildung das Wissen eines 5400h Bachelors zu> haben und deshalb gleich im Master anzufangen.
Und hier schon die nächste Pauschalisierung.
Mine Fields schrieb:> Es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der Meister-Master eine> kürzere Ausbildung ist als der normale Bachelor.
Wieviel kürzer? Wenn Ausbildung+Meister+Berufserfahrung+das gesamte
Masterstudium gerechnet wird, nimmt sichs nicht sehr viel.
Mine Fields schrieb:> Genausowenig die> Voraussetzungen, um sich Ingenieur nennen zu dürfen.
Aber natürlich.
Mine Fields schrieb:> Indem schlicht das rausprüfen weggelassen wird und das Niveau so> angepasst wird, dass es auch ein Meister schafft. So läuft es in> Darmstadt.
Hast du nachgefragt oder warst du dort? ODer sind das Vermutungen?
Michael Köhler schrieb:> Die Hälfte hat das Studium geschafft, die andere Hälfte habe> ich aus den Augen verloren.
Und damit haben es ja welche geschafft, es ist ja auch nicht gedacht
alle Meister an die Hochschule zu schicken.
WT schrieb:> Wieviel kürzer? Wenn Ausbildung+Meister+Berufserfahrung+das gesamte> Masterstudium gerechnet wird, nimmt sichs nicht sehr viel.
120 Credits gegen 180-210 Credits.
Wenn man Ausbildung und Meister dazurechnen will, muss man auf der
anderen Seite das Abitur dazuzählen und dann steht es besser für den
Abiturienten. Aber auch das haben wir schon mehrfach durchgekaut.
WT schrieb:> Hast du nachgefragt oder warst du dort? ODer sind das Vermutungen?
Das sind keine Vermutungen, sondern Tatsachen. Ich habe weiter oben
schon geschrieben, dass ich in direkten Kontakt mit Studenten dieses
Studienganges stehe.
Mine Fields schrieb:> Ich habe mich nicht nur darüber informiert, sondern verfüge über> Erfahrungen aus erster Hand und habe auch viele nicht öffentlich> zugängliche Unterlagen inkl. Prüfungsaufgaben gesichetet. Daher weiß ich> ganz genau, wie es dort aussieht.
Aus erster Hand also, d.h. du hast das Studium dort begonnen...aha.
Mine Fields schrieb:> Nach außen hin wird das natürlich nicht kommuniziert. Aber das Thema> hatten wir schon vor 500 Posts und du willst es immer noch nicht wahr> haben.
Vor 500 Posts haben wir schon gemerkt, dass du keine Ahnung von der
Struktur der HS Darmstadt hast...ja, da hast du recht. Ich will und kann
es nicht wahrhaben, dass so jemand wie du dann behauptet, er habe Ahnung
davon wenn derjenige nicht mal weiß wie der Eignungstest der HS
Darmstadt aufgebaut ist geschweige denn eine einzige Person der HS
Darmstadt benennen kann die mit diesem Thema zu tun hat. Aber deine
Infos kommen ja aus erster Hand...wer soll denn das nun bitte schön
glauben?
Michael Köhler schrieb:> Aus erster Hand also, d.h. du hast das Studium dort begonnen...aha.
Wie oben geschrieben: ich kenne einige Studenten persönlich, die mit mir
über ihre Erfahrungen geredet haben und die mir auch mal Material
gezeigt haben. Schließlich habe ich mich selbst mal für die Kurse
interessiert. Einen Master brauche ich zwar nichts, aber Einzelkurse
könnten ja interessant sein. Nachdem ich die Unterlagen gesehen habe,
habe ich für mich beschlossen, dass es Geldverschwendung ist.
Michael Köhler schrieb:> Vor 500 Posts haben wir schon gemerkt, dass du keine Ahnung von der> Struktur der HS Darmstadt hast...ja, da hast du recht. Ich will und kann> es nicht wahrhaben, dass so jemand wie du dann behauptet, er habe Ahnung> davon wenn derjenige nicht mal weiß wie der Eignungstest der HS> Darmstadt aufgebaut ist geschweige denn eine einzige Person der HS> Darmstadt benennen kann die mit diesem Thema zu tun hat. Aber deine> Infos kommen ja aus erster Hand...wer soll denn das nun bitte schön> glauben?
Natürlich könnte ich die Ansprechpartner der Hochschule Darmstadt
benennen. Aber ich stelle solche Informationen aus
datenschutztechnischen Gründen nicht öffentlich in ein Forum.
Aber das nur am Rande. Ich habe es nicht nötig, dich davon zu
überzeugen, inwieweit ich informiert bin. Mir reichen die Informationen
jedenfalls zu einer Beurteilung aus.
"Natürlich könnte ich die Ansprechpartner der Hochschule Darmstadt
benennen. Aber ich stelle solche Informationen aus
datenschutztechnischen Gründen nicht öffentlich in ein Forum."
Aber natürlich, man nennt den Ansprechpartner für ein Programm einer
Hochschule nicht aus datenschutztechnischen Gründen;)
yannik schrieb:> Aber natürlich, man nennt den Ansprechpartner für ein Programm einer> Hochschule nicht aus datenschutztechnischen Gründen;)
Genau das denk ich mir auch grade...scheint ja ein streng geheimes
Programm zu sein.
yannik schrieb:> Aber natürlich, man nennt den Ansprechpartner für ein Programm einer> Hochschule nicht aus datenschutztechnischen Gründen;)
Natürlich kann man die offiziellen Kontaktaddressen auf der Homepage
nachlesen (oder sollte man, im Moment ist da wohl ein Fehler auf der
Homepage). Es gibt aber auch Namen, die nicht öffentlich auf der
Homepage stehen und da werde ich einen Teufel tun und diese Namen hier
im Forum nennen.
Was man übrigens auch auf der Homepage sieht ist, dass vor kurzem eine
Informationsveranstaltung zum Meister-Master gelaufen ist. Soviel zu der
großkotzigen Aussage von Michael, dass es solche Veranstaltungen nicht
geben wird.
Und ich kenne Meister, die bei uns im 1. Semester im Bachelor (also
Regelprogramm) angefangen haben. Die hatten alle mehr als zu tun, das
erste Semester zu überleben. So sieht es aus, wenn man keine Extrawürste
brät, sondern den tollen Handwerksmeister als Quasi-Abitur wertet.
Völlige Selsbtüberschätzung. Dann ihm die Bachelorprüfungen zu erlassen
ist Betrug am Normalstudenten.
Mine Fields schrieb:> Was man übrigens auch auf der Homepage sieht ist, dass vor kurzem eine> Informationsveranstaltung zum Meister-Master gelaufen ist. Soviel zu der> großkotzigen Aussage von Michael, dass es solche Veranstaltungen nicht> geben wird.
Das habe ich nie behauptet was man oben auch nachlesen kann. Ich sagte
damals (im August war dies), dass von der HS Darmstadt zu dieser Zeit
keine spezielle Info-Veranstaltung zum Pilotprojekt geplant sei (nach
telefonischer Auskunft von der HS Darmstadt, rate mal mit wem ich
gesprochen habe. Tipp: Auf der Einladung zur Info-Veranstaltung steht
sie drauf...Mist, jetzt hab ich ja schon verraten, dass es eine Frau
war).
Da das Pilotprojekt im Oktober begann halte ich die Info-Veranstaltung
am 2. Dezember für etwas spät...es sei denn die Info-Veranstaltung ist
für Interessenten des nächsten Jahres...achso, das steht ja auch dabei
dass es für Studienbeginn 2012 ist...dumm gelaufen, Stefan, wa? Wenn
deine Aussagen wenigstens belastbar wäre, leider brechen sie nur all zu
oft zusammen wenn man sie belastet.
Aber bei der zweiten Runde hast du sicher den ein und anderen Meister
davon überzeugen können nicht dieses Studium zu machen, die ersten
hatten einfach nur Pech...wieviele waren denn da? Darfste wahrscheinlich
aus datenschutzrechtlichen Gründen auch nicht sagen, wie?
Paul schrieb:> Dann ihm die Bachelorprüfungen zu erlassen> ist Betrug am Normalstudenten.
Auch dir stehen alle Rechtsmittel unseres Landes zur Verfügung, dagegen
vor zu gehen.
Ich habe davon geredet, dass es Infoveranstaltungen geben wird, sobald
das Programm läuft. Somit habe ich auf jeden Fall schon einmal Recht
behalten. Bisher waren alle meine Angaben durchaus belastbar und
richtig. Von dir kam jedoch recht wenig. Schön, vielleicht hast du
wirklich mal mit der netten Dame telefoniert. Aber die wird dir
natürlich die offizielle Werbesicht der Hochschule präsentieren.
Hast du denn inzwischen wenigstens mal die Unterlagen des Studienganges
oder des Vorkurses gesichtet oder willst du weiterhin nur leere Phrasen
vor dich hin dreschen?
Mine Fields schrieb:> Ich habe davon geredet, dass es Infoveranstaltungen geben wird
Genau, du hast von der Infoveranstaltung für das Pilotprojekt welches im
Oktober begann geredet und behauptet dass es diese geben würde...und
diese gab es nicht. Jeder, der mag, kann unsere Diskussion vom August
diesen Jahres ja nachlesen. Wann war denn die Infoveranstaltung fürs
Pilotprojekt WS 2011/2012?
Mine Fields schrieb:> Von dir kam jedoch recht wenig.
Dafür waren meine Aussage alle belastbar ganz im Gegensatz zu den
deinen.
Michael Köhler schrieb:> Genau, du hast von der Infoveranstaltung für das Pilotprojekt welches im> Oktober begann geredet und behauptet dass es diese geben würde...und> diese gab es nicht. Jeder, der mag, kann unsere Diskussion vom August> diesen Jahres ja nachlesen. Wann war denn die Infoveranstaltung fürs> Pilotprojekt WS 2011/2012?
Wenn du es so verstehen willst - gut. Schwarz auf weiß sieht es anders
aus.
Michael Köhler schrieb:> Dafür waren meine Aussage alle belastbar ganz im Gegensatz zu den> deinen.
Wo war denn mal eine belastbare Aussage? Wo bleibt deine Analyse der
Unterlagen?
Mine Fields schrieb:> Schwarz auf weiß sieht es anders> aus.
Immer noch: Wann war die Info-Veranstaltung für dieses Jahr?
Mine Fields schrieb:> Wo war denn mal eine belastbare Aussage?
Na von dir kam ja nie eine, das ist ja das Problem. Meine stehen alle
oben und sind auch untermauert. Nachlesen kannste selbst, ich such dir
den Kram nicht noch einmal raus.
Michael Köhler schrieb:> Immer noch: Wann war die Info-Veranstaltung für dieses Jahr?
Und immer noch: Ich habe nie davon geredet, dass es vor Beginn des
Programmes eine Infoveranstaltung geben muss.
Michael Köhler schrieb:> Na von dir kam ja nie eine, das ist ja das Problem. Meine stehen alle> oben und sind auch untermauert. Nachlesen kannste selbst, ich such dir> den Kram nicht noch einmal raus.
Gut, von dir kam also nichts. Ich habe immerhin ein paar echte
Erfahrungen wiedergegeben. Und ich habe die Unterlagen gesehen, um es zu
beurteilen. Du hast dich gar nicht mit dem Thema beschäftigt, sondern
trollst nur sinnlos herum. Schön das geklärt zu haben.
Mine Fields schrieb:> Ich habe nie davon geredet, dass es vor Beginn des> Programmes eine Infoveranstaltung geben muss.
Hast du im August diesen Jahres wie man oben nachlesen kann.
Mine Fields schrieb:> Ich habe immerhin ein paar echte> Erfahrungen wiedergegeben. Und ich habe die Unterlagen gesehen, um es zu> beurteilen.
Das ist nur eine Behauptung deinerseits. Bei genaueren Nachfragen bist
du immer ausgewichen was darauf schließen lässt, dass deine Behauptungen
nicht der Wahrheit entsprechen. Selbst einfachste Fragen konntest und
kannst du nicht beantworten.
Mine Fields schrieb:> Du hast dich gar nicht mit dem Thema beschäftigt, sondern> trollst nur sinnlos herum.
Man sollte nie von sich auf andere schließen. Warum du es trotzdem tust
will ich gar nicht wissen.
Michael Köhler schrieb:> Das ist nur eine Behauptung deinerseits. Bei genaueren Nachfragen bist> du immer ausgewichen was darauf schließen lässt, dass deine Behauptungen> nicht der Wahrheit entsprechen. Selbst einfachste Fragen konntest und> kannst du nicht beantworten.
Nur um mal ein kleines, belastbares Stück für dich zu liefern:
Erhebliche Teile des Masterstudienganges wurden aus dem Grundstudium des
ehemaligen Diplomstudienganges entnommen (somit Bachelorniveau).
Beispiele: Software-Engineering und Projektmanagement.
Das ist leicht nachprüfbar. Also viel Spaß beim widerlegen.
Michael Köhler schrieb:> Hast du im August diesen Jahres wie man oben nachlesen kann.
Nein habe ich nicht. Ich habe gesagt, es wird irgendwann eine
Infoveranstaltung geben, bei der man mit den Meistern, die das Fach
studieren, reden kann. Und das war am 2. Dezember der Fall.
Aktuell ist Abitur für den Arsch. Das zeigen mir die Einstellungstests
der letzten 5 Jahre in unserem Hause.
Dieser Test ist auf Hauptschulniveau (nach meinem letzten Stand
zumindest) z.B. 7m in cm umrechnen, wieviel Pfund hat nen kg usw...
Ausgebildet werden diverse "Elektroniker". Gerade bei Allgemeinwissen
wie das Umrechnen von Einheiten, Berechnung von Flächeninhalten usw.
sind auch die Abiturienten keinen deut besser wie Hauptschüler, einfach
nur strunzdumm.
Ausnahmen gibt es auf beiden Seiten wobei sich keine hervorhebt.
Elektro Ing. fehlt offenbar auch ganz massiv etwas beim
Projektmanagement.
Hab ich auch ein schönes Beispiel, ganz aktuell. Unser Enigneering
machte die Planung für einene Produktionshalle in Lux. nachdem nun schon
der Rohbau soweit steht ist aufgefallen das es keinen Platz für einen
Technikraum und eine Trafostation gibt. Aber Hauptsache alles im D3
zusammengefasst und "geplant".
Das schlimme ist, mitlerweile sind das keine bedauerlichen Einzelfälle
mehr sondern wird die letzten Jahre, subjektiv zumindest, immer
schlimmer.
Man könnte den ganzen Tag kotzen! Was soll denn werden wenn wir, die
erfahrenen Meister, in Rente gehen?
Meiner Meinung und Erfahrung nach sind Ingeneursqualitäten oftmals weit
überbewertet. Aber Papier ist ja geduldig. Die meisten Stellen auf denen
Ingeneure sitzen sind garnicht für diese geeignet.
@Meister
Ja ja hauptsache du bist toll :-)
Wenn ihr endlich in Rente seid dann gehts alles seinen normalen Gang wie
bisher auch. Klingt komisch, is aber so.
Mine Fields schrieb:> Beispiele: Software-Engineering
Ich nehm nur mal das als Beispiel: Durchaus möglich, dass Teile des
Grundstudiums des Diploms in den Master gewandert sind. Interessant
allerdings ist, dass z.B. das von dir gebrachte Beispiel
Software-Engineering im Master mit dem doppelten Aufwand beaufschlagt
wurde als im Diplom.
Mine Fields schrieb:> Projektmanagement
Und das steht definitiv im Haupstudium nach der Studienordnung Diplom,
genauer im 5. Semester (und ist auch mit dem doppelten Aufwand im Master
beschrieben als im Diplom).
Wieder ein Kartenhaus von dir, dass nach Belastung zusammen
bricht...keine weiteren Fragen, euer Ehren.
Michael Köhler schrieb:> Ich nehm nur mal das als Beispiel: Durchaus möglich, dass Teile des> Grundstudiums des Diploms in den Master gewandert sind.
Wenn das aber mehr als die Hälfte der Fächer betrifft ist das schon mehr
als bedenklich.
Michael Köhler schrieb:> Interessant> allerdings ist, dass z.B. das von dir gebrachte Beispiel> Software-Engineering im Master mit dem doppelten Aufwand beaufschlagt> wurde als im Diplom.
Das ist wirklich schlimm, denn der Kurs ist derselbe.
Michael Köhler schrieb:> Und das steht definitiv im Haupstudium nach der Studienordnung Diplom,> genauer im 5. Semester (und ist auch mit dem doppelten Aufwand im Master> beschrieben als im Diplom).
Da hast du wohl nicht richtig nachgeschaut.
Michael Köhler schrieb:> Wieder ein Kartenhaus von dir, dass nach Belastung zusammen> bricht...keine weiteren Fragen, euer Ehren.
Wenn du das glaubst.
@Meister
Das Bildungssystem geht den Bach runter, weil der heutige Schüler mehr
im Internet sich rumverirrt als in die Bücher zu schauen und sich mit
den Themen zu oberflächlich auseinander setzt.
Es wird einfach zu viel Wissen in den Schulen verwischt 4 mal in 5
Jahren das selbe Thema aber niemals tiefgründig richtig durchgekaut.
Meiner Meinung nach sollte man DA MAL eine rechte Reform aufstellen und
die Beamten raus werfen die nix lehren können und das sind mehre
Faktoren.
Geht mal in ein Betrieb und macht ein Job und er seid nicht tragbar im
wirtschaftlichen Sinne!!!!!!!!!!
So Lehrer sind unkündbar die dürfen weiterhin scheiße bauen das Ergebnis
haben wir!!!!!!!!!
NAtürlich gibt es auch genug Schüler, die einfach zu lange in der Schule
sind und das ABI gerade so geschenkt bekommen haben.
Das Filtert sich später so oder so Wieder
UNI
FH
Ausbildung
einfache Arbeit???
Ausnahmen ausgenommen
Dann ist doch klar, dass viele Dipl. Ing. hier klagen, dass ein Meister
mal eben was nachmachen kann.
Wieso das kann jeder machen nur eben nicht auf der gesamten
Wissenschaftlichenbandbreite.
Jeder der sich das erarbeitet hat sollte damit kein Problem haben.
Denn spätstens beim Bewerbungsgespräch wird gerecht fertig wer was wie
wann ähhm wo erreicht hatte...
bleibt cool
Mine Fields schrieb:> Wenn das aber mehr als die Hälfte der Fächer betrifft ist das schon mehr> als bedenklich.
Dumm nur, dass das nicht so ist...
Mine Fields schrieb:> Das ist wirklich schlimm, denn der Kurs ist derselbe.
Wenn es denn nur so wäre...
Mine Fields schrieb:> Da hast du wohl nicht richtig nachgeschaut.
Na ich hab in die aktuellen Ordnungen reingeschaut und da steht dick,
fett und breit Hauptstudium drüber.
Mine Fields schrieb:> Wenn du das glaubst.
Ich glaube nicht, ich weiß es. Im Gegensatz zu dir kann ich in die
entsprechenden Ordnungen reinschaun. Wie schon vor ein paar Monaten hat
sich das Thema eigentlich gegessen. Du schwafelst hier nur rum, erzählst
groß und breit was du angeblich recherchiert hast und was du gegen den
Meister-Master tun willst und in Wirklichkeit kommt von dir hier rein
gar nichts und das was kommt stellt sich immer wieder als falsch
herraus. Unsereins sieht schon: Der Stefan ist echt toll, der hats
drauf. Frohes Fest und guten Rutsch.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Wenn das aber mehr als die Hälfte der Fächer betrifft ist das schon mehr>> als bedenklich.>> Dumm nur, dass das nicht so ist...
Es ist eine Tatsache, dass mindestens die Hälfte der Fächer unter oder
gerade so Bachelorniveau ist. Bequemerweise hat man die wirklich
schweren Fächer aus dem Bachelor weggelassen.
Du bist uns immer noch eine Erklärung schuldig, wie man da auch nur
annähernd die Ausbildungsualität eines Bachelor erreichen will.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Das ist wirklich schlimm, denn der Kurs ist derselbe.>> Wenn es denn nur so wäre...
Okay, ich gebe dir Recht. Er wurde für den Master sogar noch einmal
speziell gekürzt. Wie bei vielen Kursen, die aus dem Diplomstudiengang
übernommen wurden. Begründung: "Sie sind ja berufstätig, da kann man sie
nicht so belasten."
Michael Köhler schrieb:> Ich glaube nicht, ich weiß es. Im Gegensatz zu dir kann ich in die> entsprechenden Ordnungen reinschaun. Wie schon vor ein paar Monaten hat> sich das Thema eigentlich gegessen. Du schwafelst hier nur rum, erzählst> groß und breit was du angeblich recherchiert hast und was du gegen den> Meister-Master tun willst und in Wirklichkeit kommt von dir hier rein> gar nichts und das was kommt stellt sich immer wieder als falsch> herraus. Unsereins sieht schon: Der Stefan ist echt toll, der hats> drauf. Frohes Fest und guten Rutsch.
Ich habe wenigstens mal mit direkt Beteiligten geredet und ich habe
echte Unterlagen des Studiums gesehen. Die Prüfungsordnungen können viel
erzählen, wie es in der Realität gehandhabt wird ist das einzig
Relevante.
Und eine vernünftige Erklärung, wie dieser Studiengang ohne ein
vorhergehendes Bachelorstudium einen Master rechtfertigt, konntest du
immer noch nicht liefern. Da hast du nur Werbeaussagen und
idealisierende Gesetze nachgeplappert.
>Man könnte den ganzen Tag kotzen! Was soll denn werden wenn wir, die>erfahrenen Meister, in Rente gehen?>Meiner Meinung und Erfahrung nach sind Ingeneursqualitäten oftmals weit>überbewertet. Aber Papier ist ja geduldig. Die meisten Stellen auf denen>Ingeneure sitzen sind garnicht für diese geeignet.
Und ich wette, Du hast mit am Plakat der HWK gearbeitet. Dort steht.
"Gott hat die Welt erschaffen, wir Meister haben den Rest gemacht." Dazu
fällt mir ein Zitat von Goethe ein: "Mit dem Wissen wächst der
Zweifel". Zweifel scheinen die Meister nicht zu haben...
>Das Bildungssystem geht den Bach runter, weil der heutige Schüler mehr>im Internet sich rumverirrt als in die Bücher zu schauen und sich mit>den Themen zu oberflächlich auseinander setzt.
Nein, das Bildungssystem geht den Bach runter, weil für jede höhere
Bildung ein Abkürzungspfad für die Trickser vorgesehen wird, die an
Titeln interessiert sind und nicht an Leistung. Das betrifft den Meister
mit Wegfall des Meisterzwanges ebenso, wie die Abiturienten, Bachelore
und Master, die ihren Titel verramscht sehen an Meister, die glauben
neben dem Abi gleich noch den ersten akademischen Grad überspringen zu
können. Allein ein Blick in die Unterlagen zur Meisterprüfung und die
Bacheloranforderungen können nur ein Kopfschütteln hevorbringen. Das
Niveau ist nicht annähernd vergleichbar.
Mine Fields schrieb:> Du bist uns immer noch eine Erklärung schuldig, wie man da auch nur> annähernd die Ausbildungsualität eines Bachelor erreichen will.
Ach, jetzt ist sogar der Bachelor besser als der Master, ja? Warum
sollte denn nun ein Bachelor noch den Master machen wenn er eh den
besseren Abschluss hat?
Mine Fields schrieb:> Okay, ich gebe dir Recht. Er wurde für den Master sogar noch einmal> speziell gekürzt. Wie bei vielen Kursen, die aus dem Diplomstudiengang> übernommen wurden.
Jetzt hast du also auch mit Diplomstudenten geredet und dir deren
komplettes Studium angeschaut...interessant...
Mine Fields schrieb:> Begründung: "Sie sind ja berufstätig, da kann man sie> nicht so belasten."
Du hast es also immer noch nicht verstanden, ja? Dieser Studiengang
wurde für Meister geöffnet, er wurde nicht für Meister ins Leben
gerufen. Die Meister werden da mit Bachelors zusammen studieren. Wann
geht das endlich in deinen Schädel rein.
Mine Fields schrieb:> Ich habe wenigstens mal mit direkt Beteiligten geredet und ich habe> echte Unterlagen des Studiums gesehen.
Das ist eine Lüge. Du hast nie mit jemanden von der HS Darmstadt
geredet. Das haben wir mehr als einmal an deinen fehlerhaften Aussagen
oben gesehen.
Mine Fields schrieb:> Und eine vernünftige Erklärung, wie dieser Studiengang ohne ein> vorhergehendes Bachelorstudium einen Master rechtfertigt, konntest du> immer noch nicht liefern.
Wenn du meinst, dass es keinen Master rechtfertigt dann geh dagegen vor.
Ich hab die Erklärung oben schon gegeben: §54 HSchulG HE
Mine Fields schrieb:> Da hast du nur Werbeaussagen und> idealisierende Gesetze nachgeplappert.
Auch wenn es dir nicht passt, Gesetze gelten auch für einen Stefan L.
Wenn du meinst, die seien nicht gerechtfertigt dann geh zum
Verwaltungsgericht und klage gegen diese Gesetze.
Michael Köhler schrieb:> Ach, jetzt ist sogar der Bachelor besser als der Master, ja? Warum> sollte denn nun ein Bachelor noch den Master machen wenn er eh den> besseren Abschluss hat?
Nichts + Meister-Master = Nichts wirkliches
Bachelor + Master = Master
So schwer zu verstehen? Und das obwohl du angeblich einen Master hast?
Michael Köhler schrieb:> Jetzt hast du also auch mit Diplomstudenten geredet und dir deren> komplettes Studium angeschaut...interessant...
Natürlich habe ich das.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Begründung: "Sie sind ja berufstätig, da kann man sie>> nicht so belasten.">> Du hast es also immer noch nicht verstanden, ja? Dieser Studiengang> wurde für Meister geöffnet, er wurde nicht für Meister ins Leben> gerufen. Die Meister werden da mit Bachelors zusammen studieren. Wann> geht das endlich in deinen Schädel rein.
Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Kurse teilweise sehr stark
gekürzt werden, mit genau dieser Begründung.
Michael Köhler schrieb:> Das ist eine Lüge. Du hast nie mit jemanden von der HS Darmstadt> geredet. Das haben wir mehr als einmal an deinen fehlerhaften Aussagen> oben gesehen.
Und was hast du dir bisher angeschaut, dass du das so gut beurteilen
kannst? Nur die Modulpläne. Arm.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Und eine vernünftige Erklärung, wie dieser Studiengang ohne ein>> vorhergehendes Bachelorstudium einen Master rechtfertigt, konntest du>> immer noch nicht liefern.>> Wenn du meinst, dass es keinen Master rechtfertigt dann geh dagegen vor.> Ich hab die Erklärung oben schon gegeben: §54 HSchulG HE
Genau das meinte ich. Leere Phrasen und berufen auf irgendwelche
Gesetze. Und nocheinmal für dich: Dieser Kurs ohne vorangegangenes
Bachelorstudium kommt in keinster Weise auch nur annäherend an ein
Bachelorstudium selbst heran. Die Gesetze sind für diese Aussage völlig
irrelevant.
Michael Köhler schrieb:> Auch wenn es dir nicht passt, Gesetze gelten auch für einen Stefan L.> Wenn du meinst, die seien nicht gerechtfertigt dann geh zum> Verwaltungsgericht und klage gegen diese Gesetze.
Wie gesagt: Mir ist egal, was die Gesetze sagen. Dieser Meister- Master
ist kein vollständiges Hochschulstudium. Und das kannst du nicht
wegdiskutieren.
Mine Fields schrieb:> Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Kurse teilweise sehr stark> gekürzt werden, mit genau dieser Begründung.
Man hat also für die "Kurse" erst doppelte Zeit veranschlagt und dann
auch noch die Inhalte gekürzt? Belege diese Aussage doch einmal. Aber
das kannst du nicht, weils einfach nicht stimmt.
Mine Fields schrieb:> Dieser Meister- Master> ist kein vollständiges Hochschulstudium.
Tja, in Hessen schon (inclusive staatlicher Stütze), auch wenn es dir
nicht passt.
Hier mal ein Link aus einem E-Technik-Meisterforum:
http://www.elektromeisterforum.de/viewtopic.php?f=138&t=480#p2101
Es geht um eine einfache "Rechenaufgabe". Erstaunlich, an was unsere
angehenden Meister schon scheitern. Aber im Meister-Master gibt es ja
einen Vorbereitungskurs, der solche "Mängel" bestimmt abstellt.
Michael Köhler schrieb:> an hat also für die "Kurse" erst doppelte Zeit veranschlagt und dann> auch noch die Inhalte gekürzt? Belege diese Aussage doch einmal. Aber> das kannst du nicht, weils einfach nicht stimmt.
Offiziell wird dir das keiner verraten dürfen, weil die Hochschule
Darmstadt sonst massive Probleme mit ihrer Akkreditierung bekommen
würde. Wie gesagt - ich stehe in Kontakt zu Studenten und die haben mir
das erzählt.
Michael Köhler schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Dieser Meister- Master>> ist kein vollständiges Hochschulstudium.>> Tja, in Hessen schon (inclusive staatlicher Stütze), auch wenn es dir> nicht passt.
Ich kann mich nur wiederholen - die Gesetze interessieren mich nicht.
Nur die Fakten. Und die Fakten sagen: Das sind nur 120 Credits,
teilweise nicht einmal Bachelorniveau. Und deshalb kein vollständiges
Hochschulstudium (da man darunter in der Regel 3 Jahre Vollzeit
versteht).
oder hier:
http://www.elektromeisterforum.de/viewtopic.php?f=138&t=227
Das ist Stoff Klasse 10! Aber das sind sie, die Meister, die dem
Ingenieur die Kompetenz absprechen, der Abiturient unfähig ist und so
ein popeliger Bachelor gleich übersprungen werden kann. LOL
Mine Fields schrieb:> Ich kann mich nur wiederholen - die Gesetze interessieren mich nicht.> Nur die Fakten. Und die Fakten sagen: Das sind nur 120 Credits,> teilweise nicht einmal Bachelorniveau. Und deshalb kein vollständiges> Hochschulstudium (da man darunter in der Regel 3 Jahre Vollzeit> versteht).
Wir wissen, dass dich das Gesetz nicht interessiert. Das ändert aber
auch nichts daran, dass das Gesetz sagt, was ein vollwertiges Studium
ist und nicht ein Stefan L. Dass jeder einen anderen Maßstab hat ist
auch klar.
Michael Köhler schrieb:> Wir wissen, dass dich das Gesetz nicht interessiert. Das ändert aber> auch nichts daran, dass das Gesetz sagt, was ein vollwertiges Studium> ist und nicht ein Stefan L. Dass jeder einen anderen Maßstab hat ist> auch klar.
Ich setze den Maßstab an, der in der Industrie und in der Forschung
zählt.
Und da würde jemand, der einen solchen Abschluss hat und dann auch noch
großkotzig behaupten würde, er hätte die gleiche Leistung gebracht, wie
jemand mit Bachelor und Master, einfach nur ausgelacht werden.
Wenn jemand ehrlich damit umgeht ist das ja kein Problem. Aber die
Einstellung, die bei dir, lieber Michael, zu finden ist, würde mit
ziemlicher Sicherheit fast überall zur Nichteinstellung führen.
Paul schrieb:> oder hier:>> http://www.elektromeisterforum.de/viewtopic.php?f=...>> Das ist Stoff Klasse 10! Aber das sind sie, die Meister, die dem> Ingenieur die Kompetenz absprechen, der Abiturient unfähig ist und so> ein popeliger Bachelor gleich übersprungen werden kann. LOL
Richtig, 10.Klasse bzw. 1. Lehrjahr.
Der Hohn Deinerseits ist aber mindestens genauso lächerlich,
man könnte meinen du leidest an Katagelophobie.
Ich glaube nicht das so welche Leute wie auch nur ansatzweise eine Lust
verspüren würden zu studieren und auch könnten.
Weil sie sich in der Freizeit nicht für Elektronik oder Mathe
interessieren. So das sie in den ersten Tagen vom
Meistervorbereitungskurs (MEISTER nicht Master) schon Probleme mit
Gleichungen, Binomische Formeln, oder mit den Kirchhoffsche
Regeln/Gesetze haben.
Dies gilt im Meisterkurs auch nur als Basis.
Jeder Amateurfunker muss schon mehr Kenntnisse nachweisen.
Diese Beispiele sind schwach.
Deine ausgesprochene und unverhältnismäßige Darstellungen des mehr oder
weniger intelligenten Menschen ist traurig.
Komplexe Zahlen und die sog. "Höhere Mathematik" ist nunmal
Voraussetzung und nötig, da kommt keiner herum.
Auch wenn ich überhaupt nicht Deiner Meinung bin Paul, so wäre ein
Verkürzter Bachelor (2 Jahre + 1 Jahr Vorbereitung) Sinnvoller als ein
Master, das wertet formal gesehen den Master ab.
Der Master wird aber auch noch von zahlreichen Angeboten auch anders
abgewertet. Ebenso wir der Meister oft abgewertet und mein Dipl.
Maschinenbauer Kollege, hat teilweise nicht einmal Azubifachwissen.
Ich weiss ehrlich nicht wie er sein Diplom geschafft hat! Da hab ich
andere Kollegen ohne akad. Hintergrund die fachlich wesentlich mehr
drauf haben und seine Sachbeiarbeiterstelle besser besetzen würden.
Optimal wäre natülich ein vernünftiger Ing. aber wir wollen nicht
verallgemeinern.
Nicht jeder ist gleich gut, aber keine Ahnung ist wirklich übel.
Mine Fields schrieb:> Ich setze den Maßstab an, der in der Industrie und in der Forschung> zählt.>> Und da würde jemand, der einen solchen Abschluss hat und dann auch noch> großkotzig behaupten würde, er hätte die gleiche Leistung gebracht, wie> jemand mit Bachelor und Master, einfach nur ausgelacht werden.
In der Forschung bin ich nicht aber in der Industrie. Meiner Erfahrung
nach gilt dort: Es ist scheiß egal ob du Diplom, Bachelor oder Master
studiert hast. Es ist scheiß egal ob du an einer Uni, FH oder ner
privaten Hochschule warst. Wichtig ist hier nur, dass du in deinem
Arbeitsbereich das kannst, was du behauptest zu können. Für jemanden,
der z.B. mit dem Motorenbau zu tun hat ist es scheiß egal ob der jemals
Antennen und Wellenausbreitung im Studium hatte.
Ich bin im Produktion/QS tätig. Die Mathematik aus dem Studium hilft mir
hier ja so dermaßen, das ist schon der Hammer. Meine
Master-Abschlussarbeit beschäftigte sich elektromagnetischen Felder und
der numerischen Berechnung selbiger. Hilft mir heute im Job ungemein,
Matlab und Co schmeiß ich deshalb im Job gefühlte zwei Mal pro Jahr an.
Kurzum: Was man im Studium gemacht hat interessiert nur für die erste
Anstellung und selbst da nicht grade mal so dolle. Nach spätestens zwei
Jahren im Job fragt niemand mehr, was man im Studium gemacht hat. Das
interessiert dann keinen mehr. Das ist zumindest meine Erfahrung aus
rund 7 Jahren Industrie.
Michael Köhler schrieb:> In der Forschung bin ich nicht aber in der Industrie. Meiner Erfahrung> nach gilt dort: Es ist scheiß egal ob du Diplom, Bachelor oder Master> studiert hast.
Hier im öffentlichen Dienst (Forschung) haben wir sogar nen Architekten
als Elektroingenieur beschäftigt, bei gleicher Bezahlung... er hat sich
halt über die Jahre alles beigebracht...
Zuckerle schrieb im Beitrag #2467813:
> Weit her kann es mit der Forschung> dann nicht sein
Auf der anderen Seite wüsste ich jetzt so auf Anhieb kein Unternehmen,
dass groß forscht. Sicher gibts die auch aber der Großteil der Forschung
ist wohl (oder übel? :D) in staatlicher Hand.
Das Beispiel ist aber auch sicher die Ausnahme und nicht die Regel.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2467897:
> Habe den Eindruck das sich die Projekt- und Auftragsbearbeitungen bei> den meisten Firmen noch auf dem Niveau der theoretischen> Grundlagenforschung befinden.
OK, hab ich anders kennen gelernt, wobei ich bestenfalls 20
Entwicklungsabteilungen bisher kennen gelernt habe und das sicherlich
nicht aussagekräftig ist wenn man bedenkt wieviele Unternehmen es gibt.
Hallo,
ich habe nun einige Beiträge gelesen und würde auch gerne meine Meinung
zum Thema äußern.
Ich finde es ebenfalls nicht richtig, dass ein Meister zum Masterstudium
zugelassen wird.
Weiterhin würde ich gerne die allgemeinen Vor- und Nachteile (natürlich
nur aus meiner Sicht) zusammenfassen:
--------------------------------------
Vorteile:
- Es findet eine fachliche Weiterbildung (auf welchem Niveau auch immer)
für Meister statt. Dies kann sicherlich nicht verkehrt sein.
- Sehr kompetente Meister können relativ zügig in der Karriereleiter
aufsteigen und werden nicht durch Zulassungsbeschränkungen behindert.
ABER: Dies geschieht im Grunde auch auf Kosten der "Bachelor-Master".
--------------------------------------
--------------------------------------
Nachteile:
- Der akademische Grad "Master of Science" impliziert, dass ein
"Meister-Master" auf dem selben Bildungsstand wie ein "Bachelor-Master"
ist. Dies ist in der Regel jedoch nicht der Fall.
- Dadurch wird der Arbeitsmarkt mit Konkurrenz für die Bachelor-Master
gespeist, die im eigentlich Sinn aber keine Konkurrenz ist.
- Auf den ersten hat der Meister-Master sogar noch einen erheblichen
Vorteil: eine abgeschlossene Ausbildung und einen Meisterbrief.
- Bachelor-Master haben sehr viel Zeit und Energie in ihr
Bachelorstudium investiert. Den Meister-Mastern wird diese Zeit und
Energie praktisch geschenkt.
- Das Ansehen des akademischen Grades "Master of Science" wird
herabgesenkt, da dieser leichter erreicht werden kann und ihn mehr
Personen besitzen.
- Oftmals wird das Argument gebracht, dass der Meister-Master sich
seinen Masterabschluss ebenfalls erst verdienen muss. Dies ist richtig.
In der Regel ist aber nicht der Master-, sondern der Bachelorstudiengang
die Herausforderung im Studium.
- Alle genannten Nachteile lassen ein Gefühl der Ungerechtigkeit, vor
allem bei den Bachelor-Mastern, entstehen.
--------------------------------------
Aus meiner Sicht überwiegen also die Nachteile.
Ich finde, wenn ein Meister einen Master besitzen möchte, sollte er auch
bereit sein, den ganzen Weg zu gehen, also zuerst einen
Bachelorabschluss zu erhalten. Ansonsten sollte ihm die Zulassung zum
Masterstudium verwährt bleiben.
Dass einer Personengruppe einfach drei Jahre Arbeit genommen bzw.
geschenkt werden können, finde ich, ist eine Unverschämtheit.
Eine andere Möglichkeit wäre eine besondere Kennzeichnung des
akademischen Grades, z.B. M. Sc. (Meister) o. ä. Auch das ist jedoch
keine elegante Lösung.
Viele Grüße
impreza schrieb:> Den Meister-Mastern wird diese Zeit und> Energie praktisch geschenkt.impreza schrieb:> Dass einer Personengruppe einfach drei Jahre Arbeit genommen bzw.> geschenkt werden können, finde ich, ist eine Unverschämtheit.
Die Ausbildung zum Meister bzw. Zulassung zum Masterstudium wird also
geschenkt? (3/3.5 Jahre Lehre + 2 Jahre Meisterausbildung + min. 1 Jahr
BE als Meister + 1 Jahr Vorbereitungskurs)
impreza schrieb:> da dieser leichter erreicht werden kann und ihn mehr> Personen besitzen.
Aufgrund des Vorwissen des Meisters glaube ich nicht, dass es ein
Meister leichter haben wird im Master als ein Bachelor. Darüber war man
sich, glaub ich, einig. ;)
Deine Einstellung jedoch finde ich OK, schöne Überlegungen die du da
gemacht hast. ;)
impreza schrieb:> Hallo,>> ich habe nun einige Beiträge gelesen und würde auch gerne meine Meinung> zum Thema äußern.
Deine Einschätzung ist völlig richtig.
impreza schrieb:> - Es findet eine fachliche Weiterbildung (auf welchem Niveau auch immer)> für Meister statt. Dies kann sicherlich nicht verkehrt sein.
Das Konzept an sich, um Meister un Techniker einer Hochschulbildung auf
niedrigem Niveau zukommen zu lassen, ist ja eigentlich genial und sehr
zu beführworten. Nur der Titel Master of Science mag für manche
vielleicht irreführend sein, wie man hier an ein paar einzelnen Seelen
ja schon erkennen kann. Aber der Haupttenor des Threads stimmt deinen
Aussagen ja völlig zu, und genauso wird es auch in der freien Wirtschaft
ankommen.
Michael Köhler schrieb:> Die Ausbildung zum Meister bzw. Zulassung zum Masterstudium wird also> geschenkt? (3/3.5 Jahre Lehre + 2 Jahre Meisterausbildung + min. 1 Jahr> BE als Meister + 1 Jahr Vorbereitungskurs)
Genau, und das Abitur auf der anderen Seite vergessen wir mal wieder.
Immerhin sind das 3-4 Jahre Schulbildung auf höherem Niveau, wie will
man das in der Berufsausbildung und im Meister nachholen?
Mine Fields schrieb:> Genau, und das Abitur auf der anderen Seite vergessen wir mal wieder.> Immerhin sind das 3-4 Jahre Schulbildung auf höherem Niveau, wie will> man das in der Berufsausbildung und im Meister nachholen?
Habe ich nicht vergessen aber wie immer bekommst du bei nem Beitrag von
mir gleich Koller.
Rechnen wir mal von der Hauptschule an und nehmen an, der Meister sei
nur da gewesen. Zum Bachelor hätten wir dann:
4 Jahre bis zum Abi (bzw. 3, inzwischen geht das auch in 12 Jahren) + 3
Jahre Bachelor macht zusammen 7 Jahre
Den Meister hab ich oben schon gezeigt und wie man sieht bekommt der
zeitlich absolut nix geschenkt. Dafür geht der Meister mit, wie wir uns
ja schon oben einig waren, deutlich schlechterer Vorbildung ins Rennen
und hat es im Master sicher nicht so leicht wie ein Bachelor. Wenn er es
dann aber doch schafft will man ihm diese Leistung wieder absprechen
weil er ja nicht den Bachelor hat...da frag ich mich schon was hier nun
unfair ist.
Michael Köhler schrieb:> 4 Jahre bis zum Abi (bzw. 3, inzwischen geht das auch in 12 Jahren) + 3> Jahre Bachelor macht zusammen 7 Jahre
Auf höherem Niveau, wie du ja selbst sagst.
Michael Köhler schrieb:> Den Meister hab ich oben schon gezeigt und wie man sieht bekommt der> zeitlich absolut nix geschenkt.
Wovon aber nur ein Bruchteil hochschulrelevant sind. Auch das haben wir
schon hundertmal durchgekaut.
Michael Köhler schrieb:> Dafür geht der Meister mit, wie wir uns> ja schon oben einig waren, deutlich schlechterer Vorbildung ins Rennen> und hat es im Master sicher nicht so leicht wie ein Bachelor.
Eben. Und deshalb ist es ungeschickt, die Abkürzung zu einem Titel zu
nehmen, der sich dann in der Praxis als nicht einmal annähernd
vergleichbar zum einfachen Bachelor ist. Schon gar nicht, wenn die
"Weiterbildung" nicht einmal Bachelorniveau und -umfang erreicht.
Michael Köhler schrieb:> Wenn er es> dann aber doch schafft will man ihm diese Leistung wieder absprechen> weil er ja nicht den Bachelor hat...da frag ich mich schon was hier nun> unfair ist.
Es ist fair, weil er schlichtweg diese Leistung nicht erbracht hat. Fair
und klug ist es, diese Leistung einfach zu erbringen, dann gibt es keine
Diskussionen.
Mine Fields schrieb:> Und deshalb ist es ungeschickt, die Abkürzung zu einem Titel zu> nehmen
Rechnen ist nicht deine Stärke, oder? Es ist ja noch nicht mal eine
Abkürzung! Wer bitte schön macht denn gezielt den Meister um dann den
Master zu machen wenn er mit Bachelor doch leichter&schneller zum Ziel
kommt?
Michael Köhler schrieb:> Rechnen ist nicht deine Stärke, oder? Es ist ja noch nicht mal eine> Abkürzung! Wer bitte schön macht denn gezielt den Meister um dann den> Master zu machen wenn er mit Bachelor doch leichter&schneller zum Ziel> kommt?
Es ist eine Abkürzung, wenn man einfach 3 Jahre Hochschulbildung
einsparen kann. Soweit müsstest sogar du rechnen können.
Mit dem Bachelor kommt man eben nicht leichter zum Ziel, da er die
deutlich schwerere und umfassendere Ausbildung ist!
impreza schrieb:> Bachelor-Master haben sehr viel Zeit und Energie in ihr> Bachelorstudium investiert. Den Meister-Mastern wird diese Zeit und> Energie praktisch geschenkt.
Dafür haben sie Energei in die Ausbildung und den Meisterbrief gesteckt.
Michael Köhler schrieb:> impreza schrieb:>> da dieser leichter erreicht werden kann und ihn mehr>> Personen besitzen.>> Aufgrund des Vorwissen des Meisters glaube ich nicht, dass es ein> Meister leichter haben wird im Master als ein Bachelor. Darüber war man> sich, glaub ich, einig. ;)
Stimmt. :)
Mine Fields schrieb:> Michael Köhler schrieb:>> 4 Jahre bis zum Abi (bzw. 3, inzwischen geht das auch in 12 Jahren) + 3>> Jahre Bachelor macht zusammen 7 Jahre>> Auf höherem Niveau, wie du ja selbst sagst.>> Michael Köhler schrieb:>> Den Meister hab ich oben schon gezeigt und wie man sieht bekommt der>> zeitlich absolut nix geschenkt.>> Wovon aber nur ein Bruchteil hochschulrelevant sind. Auch das haben wir> schon hundertmal durchgekaut.
Allerdings ging es hauptsächlich um die Zeit und da gibts keine
wirklichen Vorzüge mittlerweile.
Das Abi und Ausbildung nicht das gleiche ist sollte jedem klar sein.
Es hat beides seine Vor und Nachteile. Während das Abi höhere
Schulbildung und hochschulvorbereitendes Wissen vermittelt schafft die
Ausbildung (mit Berufsschule) eine fachlich fundierte Basis und ein
Verständnis an paktischen Umsetzungen und Abläufen.
WT schrieb:> Allerdings ging es hauptsächlich um die Zeit und da gibts keine> wirklichen Vorzüge mittlerweile.
Da wären wir wieder an dem Punkt, an dem wir Langzeitarbeitslosen ja den
Doktortitel geben können. Denn Zeit haben die auch genügend abgesessen.
WT schrieb:> Es hat beides seine Vor und Nachteile. Während das Abi höhere> Schulbildung und hochschulvorbereitendes Wissen vermittelt schafft die> Ausbildung (mit Berufsschule) eine fachlich fundierte Basis und ein> Verständnis an paktischen Umsetzungen und Abläufen.
Genau. Wieso also jemanden, der schlechter auf die Hochschule
vorbereitet ist, eine ganze Hochschulausbildung schenken, während der
besser vorbereitete diesen Weg nicht gehen darf?
Mine Fields schrieb:> Genau. Wieso also jemanden, der schlechter auf die Hochschule> vorbereitet ist, eine ganze Hochschulausbildung schenken, während der> besser vorbereitete diesen Weg nicht gehen darf?
Weil es das Gesetz, für das du dich nicht interessierst, nur so erlaubt.
Michael Köhler schrieb:> Weil es das Gesetz, für das du dich nicht interessierst, nur so erlaubt.
Ja schön, es gibt dieses Gesetz. Das Gesetz ermöglicht es aber nicht,
Meistern magisch das Wissen und die Fertigkeiten eines Ingenieurs
aufzusaugen. Er hat es schlichtweg nicht, und das kann kein Gesetz
dieser Welt ändern.
Wie es richtig geht, zeigt ein Beispiel aus dem Gesundheitsbereich: Da
gibt es seit neuestem ein Studium zum Arztassistent, mit dem sich Leute
aus Pflegeberufen auf Hochschulniveau weiterbilden und damit auch
teilweise Arbeiten eines Arztes ausführen dürfen. Aber die werden
natürlich nicht gleich Ärzte, sondern sind eben deutlich unterscheidbar.
Genau so müsste es im Ingenieursbereich laufen und dafür wäre der
Studiengang ja prädestiniert. Der einzige Fehler ist, das ganze genauso
zu nennen wie ein wirklich vollständig ausgebildeter Ingenieur. Aber die
Praxis wird das schon richten, es ist eben nur zum Nachteil der
Studenten des Studiengangs (egal ob wie den Meisterweg gehen oder den
Studiengang an einen Bachelor anschließen).
Mine Fields schrieb:> Eben. Und deshalb ist es ungeschickt, die Abkürzung zu einem Titel zu>> nehmen, der sich dann in der Praxis als nicht einmal annähernd>> vergleichbar zum einfachen Bachelor ist. Schon gar nicht, wenn die>> "Weiterbildung" nicht einmal Bachelorniveau
Da bin ich mir aber garnicht so sicher, ob das mit vergleichbar ist.
Meinst Du das wirklich so, wie Du das schreibst
Mine Fields schrieb:> Genau so müsste es im Ingenieursbereich laufen und dafür wäre der> Studiengang ja prädestiniert.
Da hast du sicher recht, das wäre für diesen Fall wesentlich geeigneter.
Hierfür müsste man das Gesetz mal anstubsen nur was dafür alles ins
Rollen gebracht werden muss...also für einen alleine ist das wohl kaum
zu stemmen, vielleicht kann man hier die ASTA oder eine ähnliche
Institution dazu bewegen mal darauf zu reagieren.
Mine Fields schrieb:> WT schrieb:>> Allerdings ging es hauptsächlich um die Zeit und da gibts keine>> wirklichen Vorzüge mittlerweile.>> Da wären wir wieder an dem Punkt, an dem wir Langzeitarbeitslosen ja den> Doktortitel geben können. Denn Zeit haben die auch genügend abgesessen.
Darum ging es nicht, es ging um den angeblichen zeitlichen Vorteil der
ja wohl doch nicht vorhanden ist.
Mine Fields schrieb:> Genau. Wieso also jemanden, der schlechter auf die Hochschule> vorbereitet ist, eine ganze Hochschulausbildung schenken, während der> besser vorbereitete diesen Weg nicht gehen darf?
Darf er doch. Der könnte genauso nach dem Abi eine Ausbildung machen,
die Meisterausbildung und dann auch diesen Weg. Vorteil wäre die bessere
allgemeine Schulbildung. :-)
Mine Fields schrieb:> Wie es richtig geht, zeigt ein Beispiel aus dem Gesundheitsbereich: Da> gibt es seit neuestem ein Studium zum Arztassistent, mit dem sich Leute> aus Pflegeberufen auf Hochschulniveau weiterbilden und damit auch> teilweise Arbeiten eines Arztes ausführen dürfen. Aber die werden> natürlich nicht gleich Ärzte, sondern sind eben deutlich unterscheidbar.>> Genau so müsste es im Ingenieursbereich laufen und dafür wäre der> Studiengang ja prädestiniert. Der einzige Fehler ist, das ganze genauso> zu nennen wie ein wirklich vollständig ausgebildeter Ingenieur.
Da hast du recht, das wäre eine Möglichkeit.
Allerdings würde es hier auch wieder zu streitigkeiten kommen wenn eine
andere Abschlussbezeichnung gefunden würde.
Bei den Vorschlägen den Technikerabschluss umzubenennen ist ja auch kein
wirkliches Land in Sicht. :)
WT schrieb:> Darum ging es nicht, es ging um den angeblichen zeitlichen Vorteil der> ja wohl doch nicht vorhanden ist.
Es geht nicht um einen zeitlichen Vorteil, sondern um eine höhere
Bildung. Und die hast du mit Abitur, da hilft dir Ausbildung und Meister
gar nichts.
WT schrieb:> Darf er doch. Der könnte genauso nach dem Abi eine Ausbildung machen,> die Meisterausbildung und dann auch diesen Weg. Vorteil wäre die bessere> allgemeine Schulbildung. :-)
Dann hat er aber immer noch die schlechtere Ausbildung gegenüber Abitur,
Bachelor und Master, weil er eine Abkürzung gewählt hat, die
bildungstechnisch keinen Sinn ergibt.
WT schrieb:> Da hast du recht, das wäre eine Möglichkeit.> Allerdings würde es hier auch wieder zu streitigkeiten kommen wenn eine> andere Abschlussbezeichnung gefunden würde.
Die Streitigkeiten entstehen nur, wenn sich wieder Leute benachteiligt
fühlen, weil sie jetzt plötzlich keine Abkürzungen mehr nehmen können.
Eine ehrlich erworbene Ausbildung ist für manche Menschen einfach zu
beschwerlich.
WT schrieb:> Bei den Vorschlägen den Technikerabschluss umzubenennen ist ja auch kein> wirkliches Land in Sicht. :)
Wieso sollte man auch. Techniker ist Techniker. Nicht mehr und nicht
weniger.
Mine Fields schrieb:> Wie es richtig geht, zeigt ein Beispiel aus dem Gesundheitsbereich: Da> gibt es seit neuestem ein Studium zum Arztassistent, mit dem sich Leute> aus Pflegeberufen auf Hochschulniveau weiterbilden und damit auch> teilweise Arbeiten eines Arztes ausführen dürfen.
Gibts im Ingenieurbereich doch auch und nennt sich staatlich geprüfter
Techniker.;) Ist allerdings keine akad. Ausbildung.
@Michael Köhler
Du vergleichst nur Zeiträume. Das ist billig!
Ein Abiturient mit Bachelor-Abschluss hat in den 6 oder 7 Jahren vor
Aufnahme des Master-Studiums eine intellektuell deutlich größere
Leistung vollbracht als der Facharbeiter mit Meister-Abschluss. Begreif
das doch!
Es ist unerheblich, ob beide gleichlang irgendwelche Bildungsmaßnahmen
absolviert haben. Es kommt auf die "Qualität" der Bildungsmaßnahme an.
Ich bin ja auch für eine Aufwertung der berufl. Abschlüsse, aber die
Meister-Master-Geschichte ist einfach lächerlich.
Die Zuerkennung des allg. Hochschulzugangs für Meister und die gleiche
Einstufung von Meistern und Bachelor-Abschlüssen (DQR) sollte doch mehr
als ausreichend sein.
Statt solche Meister-Master-Gebilde zu konstruieren, sollten die
staatlichen Fhs lieber endlich ordentliche Fernstudiengänge zum Erwerb
von Bachelor-Abschlüssen auf die Beine stellen. Das wär mal was.
45455 schrieb:> Gibts im Ingenieurbereich doch auch und nennt sich staatlich geprüfter> Techniker.;) Ist allerdings keine akad. Ausbildung.
Ja, es schadet aber auch nicht, wenn man Techniker spezielle
Weiterbildungen auf Hochschulniveau anbietet. Zum Beispiel in 3 Jahren
in Teilzeit zum Bachelor - natürlich nur bei Nachweis ingenieursmäßiger
Arbeit im Betrieb - das wäre fair.
45455 schrieb:> Ein Abiturient mit Bachelor-Abschluss hat in den 6 oder 7 Jahren vor> Aufnahme des Master-Studiums eine intellektuell deutlich größere> Leistung vollbracht als der Facharbeiter mit Meister-Abschluss. Begreif> das doch!
Kaum zu glauben, dass das so schwer zu begreifen ist. Das sollte
eigentlich auch für jemanden, der nicht am Gymnasium war und nicht
studiert hat, völlig einleuchtend sein. Aber das ist der gleiche Effekt
wie der Werkstattsmeister, der ständig über die Arbeit der Ingenieure
jammert, weil er einfach nicht begreift, was die sich dabei gedacht
haben. Und dann denkt, er könne es besser machen.
45455 schrieb:> Statt solche Meister-Master-Gebilde zu konstruieren, sollten die> staatlichen Fhs lieber endlich ordentliche Fernstudiengänge zum Erwerb> von Bachelor-Abschlüssen auf die Beine stellen. Das wär mal was.
Das wird so langsam kommen. Wobei ich das auch nur mit einschlägiger
beruflichen Praxis sinnvoll halte.
Da der Thread hier immer noch am Laufen ist, auch noch mal mein Senf
dazu, auch wenn das schon paar mal durchgekaut wurde …
Bei dem Vergleich der Zeitaufwendungen machen Einige hier einen
ziemlichen Fehler. Man kann doch nicht allen Ernstes 2 Jahre Abi mit 2
Jahre Lehre vergleichen wollen oder 2 Jahre Bachelor mit 2 Jahren
Technikerausbildung. Von einem Jahr Meisterausbildung ganz zu Schweigen.
Das sind alles völlig getrennte paar Schuhe mit ganz unterschiedlichem
Niveau.
Ich habe zu meiner Zeit 2 Jahre „verschwendet“ für eine Lehre
(Facharbeiterausbildung) zum Mechaniker für Datenverarbeitungs- und
Büromaschinen. (Warum eine Lehre heutzutage 3 bis 3,5 Jahre lang dauern
muss entzieht sich meiner Vorstellungskraft.) Was ich allerdings weiß
ist, dass in der Lehre sehr viel Luft war und das fachliche Niveau im
Vergleich zu einem Studium oder auch einem Abitur so quasi sehr tief im
Keller liegt. Eine Lehre ist eben eine Lehre. Es sind ja nur an einigen
Tagen in der Woche Berufsschule. In der hochgelobten Berufspraxis wurden
dann Schlüssel aus massiven Metallblöcken gefeilt, am Fleißband
Leiterplatten bestückt oder Kabelbäume verlötet. Heutzutage werden
Sat-Schüsseln montiert, Kabelkanäle gestemmt oder dem Handwerksmeister
sein Bier geholt. Die paar Hefterchen die ich aus meiner Lehre habe,
kann ich heute nur belächeln, so was könnte man auf ein FH-Studium
übertragen (mit der dort üblichen Geschwindigkeit der
Wissensvermittlung) mit 4 Wochen beziffern. Und meine Lehre war nicht
Low-Level, weil im Osten gemacht, ganz im Gegenteil.
Es hat auch schon seinen Grund warum (zumindest früher) für die Aufnahme
zum Abitur gewisse Anforderungen an Wissen (ausgedrückt in Noten des
POS-/Realschulabschlusses) gestellt wurden. Wer diese nicht erfüllte
durfte kein Abi machen und musste mit einer Lehre vorlieb nehmen. Ganz
einfach weil die Anforderungen für ein Abi nun mal höher sind (heute
sein sollten) als die für eine Lehre.
Von daher kann man nicht anfangen die benötigten Jahre einfach
aufzusummieren, um den „Titelklau“ der Meister-Master zu rechtfertigen.
Mine Fields schrieb:> WT schrieb:>> Darum ging es nicht, es ging um den angeblichen zeitlichen Vorteil der>> ja wohl doch nicht vorhanden ist.>> Es geht nicht um einen zeitlichen Vorteil, sondern um eine höhere> Bildung. Und die hast du mit Abitur, da hilft dir Ausbildung und Meister> gar nichts.
Kommt auf den Blickwinkel an.
Aber bau als Abiturient mal eine Heizung ein. Wer hat da nun wo die
höhere Bildung :-)
Es ging natürlich auch um den angeblichen zeitlichen Vorteil da ja nun
doch nicht gegeben ist.
Mine Fields schrieb:> Dann hat er aber immer noch die schlechtere Ausbildung gegenüber Abitur,> Bachelor und Master, weil er eine Abkürzung gewählt hat, die> bildungstechnisch keinen Sinn ergibt.
Darum ging es nicht, sondern wer diesen Weg gehen kann.
Und den Weg kann, wie man oben lesen kann auch ein Abiturient gehen.
Hier wird wieder viel gedreht :)
Mine Fields schrieb:> Wieso sollte man auch. Techniker ist Techniker. Nicht mehr und nicht> weniger.
Stimmt, würde er die Berufsbezeichnung Ingenieur führen dürfen, wäre es
vielleicht der staatl. gepr. Ingenieur, damit noch klar zu unterscheiden
zwischen dem Dipl. Ing. (FH), (BA) und dem Dipl. Ing.
Bei Betriebswirten sieht es auch so aus.
Aber in dem Technikerfall stellen sich wieder einige quer diesem
Fachschulabschluss eine entsprechene Berufsbezeichnung zu gewähren. (in
anderen Bereichen klappt es auch gut)
45455 schrieb:> Gibts im Ingenieurbereich doch auch und nennt sich staatlich geprüfter> Techniker.;) Ist allerdings keine akad. Ausbildung.
Den Ingenieurassistent gab es noch, der ist aber jetzt zum
Industrietechnologen abgeändert worden und kein Assistent mehr sondern
hat ebenso seinen eigenständigen Platz neben Ingenieuren und Technikern.
Mine Fields schrieb:> Aber das ist der gleiche Effekt> wie der Werkstattsmeister, der ständig über die Arbeit der Ingenieure> jammert, weil er einfach nicht begreift, was die sich dabei gedacht> haben. Und dann denkt, er könne es besser machen.
Etwas einseitig gedacht, da er es vielleicht nicht wirklich begreift wie
man so praxisfern denken kann.
:-)
WT schrieb:> Kommt auf den Blickwinkel an.> Aber bau als Abiturient mal eine Heizung ein. Wer hat da nun wo die> höhere Bildung :-)
Wie war das mit dem verdrehen? Es geht hier um Schul- und
Hochschulbildung und da interessiert es nicht, ob man Heizungen einbauen
kann oder nicht.
WT schrieb:> Es ging natürlich auch um den angeblichen zeitlichen Vorteil da ja nun> doch nicht gegeben ist.
Zeit sagt gar nichts über die Bildung aus. Mit Zeit argumentierst du
nur, weil du sonst nichts hast.
WT schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Dann hat er aber immer noch die schlechtere Ausbildung gegenüber Abitur,>> Bachelor und Master, weil er eine Abkürzung gewählt hat, die>> bildungstechnisch keinen Sinn ergibt.>> Darum ging es nicht, sondern wer diesen Weg gehen kann.> Und den Weg kann, wie man oben lesen kann auch ein Abiturient gehen.
Doch, genau darum geht es. Man ermöglicht eine Abkürzung, die keinen
Sinn ergibt. Das Beispiel mit dem Abiturienten, der besser vorbereitet
ist, dem aber diese Abkürzung nicht geboten wird, ist nur eine
Veranschaulichung dieser Tatsache.
WT schrieb:> Etwas einseitig gedacht, da er es vielleicht nicht wirklich begreift wie> man so praxisfern denken kann.> :-)
Meist steckt eben mehr dahinter, wie derjenige, der das Ding auf der
Werkbank zusammenschraubt, sehen kann. Und das wird dann gerne als
praxisfern bezeichnet, obwohl es im Gesamtzusammenhang perfekt sinnvoll
ist.
Ob nun jede weiter Bildung von jemanden, der nach der achten Klasse ohne
Englisch etc die Schule verlassen haben kann(Ja, für eine Ausbildung
reicht der Volksschulabschluss) unbedingt einen akademischen Grad
ähnlich sein muss ist doch mehr als zweifelhaft!
yannik schrieb:> Ob nun jede weiter Bildung von jemanden, der nach der achten Klasse ohne> Englisch etc die Schule verlassen haben kann
Die beiden Schwestern meiner Uroma waren in Volksschulen mit 8 Klassen.
Damals konnte man mit guten Noten noch eine Klasse überspringen. Also
die Volksschule auf 7 oder gar 6 Jahre verkürzen. Wirklich. OK, das war
wohl 1930. Die beiden Damen wurden dann Lehrerinnen.
Mann, wie verrückt das heute alles, warum gibt es so
Überspringer-Systeme nicht mehr?
Mine Fields schrieb:> Wie war das mit dem verdrehen? Es geht hier um Schul- und> Hochschulbildung und da interessiert es nicht, ob man Heizungen einbauen> kann oder nicht.
Du sagtest Bildung.
Mine Fields schrieb:> WT schrieb:>> Es ging natürlich auch um den angeblichen zeitlichen Vorteil da ja nun>> doch nicht gegeben ist.>> Zeit sagt gar nichts über die Bildung aus. Mit Zeit argumentierst du> nur, weil du sonst nichts hast.
Ich weiß nicht was du mir anhängen willst aber ich hatte darüber
garnichts gesagt.
Der angebliche Zeitliche Vorsprung war natürlich ein Thema, ich sagte
immer, dass dieser nicht wirklich da ist.
Das Zeit nichts über Bildung aussagt wird aber auch gerne als
Gegenargument hergenommen. :-)
Mine Fields schrieb:> Doch, genau darum geht es. Man ermöglicht eine Abkürzung, die keinen> Sinn ergibt. Das Beispiel mit dem Abiturienten, der besser vorbereitet> ist, dem aber diese Abkürzung nicht geboten wird, ist nur eine> Veranschaulichung dieser Tatsache.
Der Abiturient darf doch auch diesen Weg gehen. Er kann sogar nochmal
verkürzen wenn er die Ausbildungszeit verkürzt.
Du sagtest ein Abiturient kann diesen Weg nicht gehen und das stimmt
definitv nicht.
Mine Fields schrieb:> Meist steckt eben mehr dahinter, wie derjenige, der das Ding auf der> Werkbank zusammenschraubt, sehen kann. Und das wird dann gerne als> praxisfern bezeichnet, obwohl es im Gesamtzusammenhang perfekt sinnvoll> ist.
...perfekt sinnvoll erscheinen mag. Hängt vom Betrachter ab.
Auch ein Meister mit Berufserfahrung wird irgendwann in der Lage sein
gewisse Dinge nachvollziehen zu können. :)
Solche Pauschalurteile, vor allem nur in eine Richtung passen nicht
wirklich und sind nicht sehr aussagekräftig.
WT schrieb:> Mine Fields schrieb:>> Wie war das mit dem verdrehen? Es geht hier um Schul- und>> Hochschulbildung und da interessiert es nicht, ob man Heizungen einbauen>> kann oder nicht.>> Du sagtest Bildung.
Natürlich meinte ich implizit die Schul- und Hochschulbildung, da das
ganze Thema sich nur darum dreht. Sonst könnten wir noch darüber reden,
welche sportlichen Leistungen ich vollbringen könnte, das ist nämlich
genauso relevant für das Studium wie ob ich Heizungen aufbauen oder
Kabel verlegen kann.
WT schrieb:> Ich weiß nicht was du mir anhängen willst aber ich hatte darüber> garnichts gesagt.> Der angebliche Zeitliche Vorsprung war natürlich ein Thema, ich sagte> immer, dass dieser nicht wirklich da ist.> Das Zeit nichts über Bildung aussagt wird aber auch gerne als> Gegenargument hergenommen. :-)
Wie gesagt - die Zeit alleine spielt keine Rolle und ich habe es so auch
nie als Argument verwendet. Es geht immer nur darum, dass eine komplette
Bildungsstufe einfach übersprungen wird.
WT schrieb:> Der Abiturient darf doch auch diesen Weg gehen. Er kann sogar nochmal> verkürzen wenn er die Ausbildungszeit verkürzt.> Du sagtest ein Abiturient kann diesen Weg nicht gehen und das stimmt> definitv nicht.
Der Abiturient müsste aber ohne diesen sinnlosen Umweg in das
Masterstudium einsteigen können, damit eine annähernde
Gleichberechtigung erreicht wäre. Der Weg über den Meister würde daran
nichts ändern, da er keine Verbesserung der Bildung bringen würde.
WT schrieb:> ...perfekt sinnvoll erscheinen mag. Hängt vom Betrachter ab.> Auch ein Meister mit Berufserfahrung wird irgendwann in der Lage sein> gewisse Dinge nachvollziehen zu können. :)
Mag so sein, aber es ist eben häufig nicht so. Es war eben auch nur eine
Veranschaulichung des Problems, von daher weiß ich nicht, wieso du daran
herumdiskutierst.
WT schrieb:> Solche Pauschalurteile, vor allem nur in eine Richtung passen nicht> wirklich und sind nicht sehr aussagekräftig.
Wie gesagt, das ist kein Pauschalurteil, sondern eine einfache
Veranschaulichung. Aber vielleicht brauch man ja Abitur, um das zu
erfassen, ich weiß es nicht.
Wilhelm Ferkes: Die Volksschule gab es auch noch in der BRD!
Mann, wie verrückt das heute alles, warum gibt es so
Überspringer-Systeme nicht mehr?
Anscheint gibt's das doch noch und zwar an der HS Darmstadt;)
(und hier nicht nur ein Schuljahr sondern im max Fall etw 5 Jahre Schule
+ etw 4Jahre für den Bachelor ((5+4-2-1=6Jahre gesparrt!(und ich hab
Meister + duale Ausbildung mit gerechnet(auch wenn das eigtl mehr als
zweifelhaft ist!) )
Ausbildung: Maschinen- und Anlagenführer/in: unverkürzt 2 Jahre!
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_act=goToAnyPage&_pgnt_pn=0&_pgnt_id=resultShort&status=A06
Meister: kann in 1Jahr erreicht werden,
"Meisterprüfung in einem zulassungsfreien Handwerk
Zur Prüfung ist zuzulassen, wer eine Gesellenprüfung oder eine
Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat.
Die Handwerkskammer kann auf Antrag in Ausnahmefällen von der
Zulassungsvoraussetzung befreien." d.h. man braucht keine
Berufserfahrung und könnte in Ausnahme fällen auch schon während der
Ausbildung beginnen (mit der Vorbereitung sowieso, dh man könnte sich
direkt nach zwei Jahren Ausbildung anmelden! dh eigtlich müsste man das
eine Jahr für den Meister auch noch abziehen!)
Mine Fields schrieb:> Natürlich meinte ich implizit die Schul- und Hochschulbildung, da das> ganze Thema sich nur darum dreht. Sonst könnten wir noch darüber reden,> welche sportlichen Leistungen ich vollbringen könnte, das ist nämlich> genauso relevant für das Studium wie ob ich Heizungen aufbauen oder> Kabel verlegen kann.
Kommt auf das Studium an. :)
Mine Fields schrieb:> Der Abiturient müsste aber ohne diesen sinnlosen Umweg in das> Masterstudium einsteigen können, damit eine annähernde> Gleichberechtigung erreicht wäre. Der Weg über den Meister würde daran> nichts ändern, da er keine Verbesserung der Bildung bringen würde.
Das fachspezifische Wissen als sinnlos einzustufen ist aber auch nicht
besonders passend.
Denn genau der Weg über den Meister bringt genau das. Ich würde mir beim
Hausbau lieber von einem Maurermeister helfen lassen als von einem
Abiturienten. (auch wenn beide gut zupacken können) :-))
Mine Fields schrieb:> Mag so sein, aber es ist eben häufig nicht so. Es war eben auch nur eine> Veranschaulichung des Problems, von daher weiß ich nicht, wieso du daran> herumdiskutierst.
Weil du hier mit Behauptungen und Pauschalurteilen um dich wirfst die
nicht wirklich stimmen.
Mine Fields schrieb:> Wie gesagt, das ist kein Pauschalurteil, sondern eine einfache> Veranschaulichung. Aber vielleicht brauch man ja Abitur, um das zu> erfassen, ich weiß es nicht.
Es war in der Tat eine Pauschalaussage die du gebracht hast, aber wehe
so eine Aussage geht annähernd gegen den Ingenieur.
Vielleicht muss man allerdings etwas über den Tellerrand hinausschauen
:-)
enn genau der Weg über den Meister bringt genau das. Ich würde mir beim
Hausbau lieber von einem Maurermeister helfen lassen als von einem
Abiturienten.
Richtig den dort gehört der Meister, ja auch hin!
Der Abiturient der seinen Bachelor in z.B. Physik macht (Nachdem
Ingenieurgesetz dürften sich Naturwissenschaftler auch Ing. nennen) hat
halt Vorkenntnisse als Steine zu stapeln. Nach seinen Studium wird immer
noch anderes Wissen haben, was mit dem Wissen des Meisters nahzu keine
Schnittstellen hat und das einfach weil es zwei vollkommen andere Welten
sind! Der eine studiert eine Naturwissenschaft od. Ingenieurwissenschaft
und der andere wendet halt das an was dort irgendwann mal abgefallen ist
(und selbst das ist dann vermutlich für ihn eine Blackbox!)
Hallo,
ich habe mich entschieden, eine Email an den entsprechenden Kontakt der
Hochschule Darmstadt zu senden. Wer Interesse hat, kann sich diese Email
durchlesen:
-----------------------
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe vor kurzem erfahren, dass sie in Ihrem Modell "Vom Meister zum
Master" (Elektrotechniker-)Meister für den Masterstudiengang
Elektrotechnik zulassen.
Ich möchte meine Bedenken zu diesem Vorhaben äußern.
Sicherlich stützen Sie sich dabei auf das aktuelle Hessische
Hochschulgesetz. Als Verwaltung einer Hochschule sollten Sie allerdings
über den Sinngehalt dieses Gesetzes nachdenken. Denn es ist genau dieses
Gesetz, dass den notwendigen Spielraum für falsche Annahmen und
Schlussfolgerungen zulässt, die letztlich zu Ihrem Modell führen.
Ich halte dieses Modell für eine Verschwendung von Ressourcen und möchte
Ihnen gerne meine Sichtweise erläutern.
Der Kern meiner Bedenken kann wie folgt zusammengefasst werden: Es ist
falsch, eine Person, die lediglich vier Semester lang (in Vollzeit) eine
Hochschule besucht, als vollständig ausgebildeten Akademiker, in diesem
Fall als Ingenieur, anzusehen. Der akademische Grad "Master of Science"
suggeriert aber genau dies. Die Regelstudienzeit für die Ausbildung
eines Ingenieurs beträgt in Deutschland an einer Fachhochschule (i.d.R)
acht Semester und an einer Universität (i.d.R.) zehn Semester.
Die von Ihnen geplante Zulassung für einen Meister wäre nur dann
legitim, wenn ein Meister auf dem selben oder ähnlichen Bildungsstand,
wie ein Bachelorabsolvent wäre. Dies ist jedoch nicht der Fall.
Sicherlich besitzt ein Meister bereits zu Beginn des Masterstudiengangs
eine hohe technische Vorbildung, die vor allem auf seinen praktischen
Erfahrungen beruht. Es handelt sich dabei jedoch nicht um die notwendige
Vorbildung auf Hochschulniveau.
Ich möchte Ihnen gerne die grundlegendsten Module des
Bachelorstudiengangs Elektrotechnik (hier am Beispiel der RWTH Aachen)
auflisten. Beurteilen Sie bitte selbst, von welcher Wichtigkeit diese
Module für einen Elektroingenieur sind.
(Anmerkung: 30 Credit-Points (CP) entsprechen etwa einem Semester.)
- Höhere Mathematik i - iv (insgesamt 29 CP)
- Grundgebiete der Elektrotechnik i - iv (insgesamt 31 CP)
- Grundgebiete der Informatik i - iii (insgesamt 12 CP)
- Physik i - ii (insgesamt 10 CP)
- Systemtheorie (insgesamt 10 CP)
Sie werden mir sicher zustimmen, dass dies die absoluten Grundlagen
eines jeden Elektroingenieurs sind. Daher gehören sie auch in den
Bachelorstudiengang. Sie werden mir weiterhin zustimmen, dass ein
Meister in der Regel wenig bis kein Wissen in diesen Bereichen auf
Hochschulniveau besitzt.
Dies ist jedoch von zwingender Notwendigkeit für die Zulassung zum
Masterstudiengang.
Letztendlich sollten Sie nicht vergessen, welchen Zweck der
Masterstudiengang erfüllen soll: Er soll geeigneten Personen die
Möglichkeit geben, ihr Basiswissen in einer bestimmten Disziplin weiter
zu vertiefen. In ihrem Modell gibt es jedoch kein adäquates Basiswissen.
Eine sinnvolle Vertiefung ist daher nicht möglich. Es stellt sich die
Frage: Welches Wissen soll vertieft werden?
Die Antwort ist: Meister beherrschen in der Regel im besten Fall die
Grundlagen der Mathematik, Physik, Elektrotechnik und Informatik auf
Abiturniveau. Zusätzlich besitzen sie praktische Erfahrungen, die an
dieser Stelle nicht unterbewertet dürfen, aber das besagte
Wissensdefizit ebenfalls nicht kompensieren können. Auch das
wissenschaftliche Arbeiten wäre ihnen neu.
Meister sind ideal dazu ausgebildet, z.B. einen eigenen Betrieb zu
führen sowie Lehrlinge auszubilden. Sie sind jedoch keine Akademiker im
Sinne von Bachelorabsolventen. Umgekehrt ist ein Bachelorabsolvent auch
nicht dazu ausgebildet, die Tätigkeiten eines Meisters auszuführen.
Beachten Sie weiterhin, dass ein Bachelorstudiengang bei Vollzeit etwa 3
Jahre, der Erhalt des Meisterbriefs nur etwa 1 Jahr in Anspruch nimmt,
ungeachtet dessen, dass es sich bei ersterem tatsächlich um ein Studium
(d.h. auf Hochschulniveau) handelt.
Lassen Sie mich meine Bedenken an einem Beispiel verdeutlichen: Person A
und Person B sind tätig im medizinischen Bereich. Sie wollen Ihr
Basiswissen vertiefen, und zwar durch ein Vertiefungsstudium der
Herzchirurgie. Person A ist ein Arzt, der 6 Jahre lang studiert hat.
Person B ist ein Krankenpfleger mit insgesamt 6 Jahren Berufserfahrung
und einer Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger für Herzchirurgie. Er hat
bisher noch nicht studiert. Das Hochschulgesetz erlaubt ihm aber dennoch
die Einschreibung.
Sicherlich kann sich auch Person B bestimmtes Spezialwissen im Bereich
der Herzchirurgie aneignen. Es ist jedoch nicht ausreichend für eine
zweckmäßige Tätigkeit als Herzchirurg. Denn Person B fehlt das gesamte
notwendige Basiswissen, die gesamte notwendige Basisausbildung.
Nehmen wir aber an, dass in der Abschlussprüfung ausschließlich Wissen
abgefragt wird, für das kein oder nur wenig Basiswissen notwendig (in
Analogie zu ihrem Masterstudiengang Elektrotechnik), und dass daher
sowohl Person A als auch Person B die Prüfung bestehen und sich von nun
an Herzchirurg nennen dürfen. Nun frage ich: Von wem würden Sie eine
notwendige Operation an Ihrem Herzen durchführen lassen?
Nehmen wir weiterhin an, einem beliebigen Patienten wird die Person B
als Operateur zugewiesen, da er seiner Urkunde nach ja Herzchirurg und
daher offiziell in der Lage ist, die Operation erfolgreich
durchzuführen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Operation nicht
gelingen würde. Nun frage ich: Wem wäre die Schuld zuzuweisen?
Selbstverständlich ist dies ein extremes Beispiel, dass es in der
Realität so nicht geben wird, da Medizinstudiengänge (noch) strengen
Zulassungskriterien unterliegen. Es ist jedoch das Analogon zu der
Realität, die durch ihr Modell geschaffen wird.
Auch in Ihrem eigenen Interesse, vor allem um den Ruf Ihrer Hochschule
wegen, möchte ich Sie bitten, Ihr Modell noch einmal zu überdenken.
Sofern Sie rational denken, kann das Ergebnis dieses Prozesses nichts
weiter sein, als dass Sie Ihr Modell wieder einstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Mein Name
-----------------------
impreza schrieb:> Dass einer Personengruppe einfach drei Jahre Arbeit genommen bzw.> geschenkt werden können, finde ich, ist eine Unverschämtheit.
eigentlich werden Meistern 5,5 Jahre (2 abi +3,5 Bachelor) geschenkt.
Thomas1 schrieb:
>eigentlich werden Meistern 5,5 Jahre (2 abi +3,5 Bachelor) geschenkt.
Nein, noch mehr! Die machen schon im Kindergarten ihre Facharbeiteraus-
bildung und dann in den ersten 3 Schuljahren den Meister. Daneben
arbeiten sie dann Vollzeit, um über ihre Steuern den Dauer-Schulbank-
Drückern deren ausgefüllten Tage zu ermöglichen.
Das ganze System haut nicht mehr hin. Es gibt viel zu wenig Bachelore.
Ich fordere: Zwangsabitur, Zwangsstudium, Abriss von Fertigungsgebäuden,
statt dessen Errichtung von Bürokomplexen zur Unterbringung der aus
den Universitäten quellenden FACHKRÄFTE.
Der Grundkurs: "Wie fasse ich einen Lötkolben richtig herum an"
entfällt ersatzlos. Dafür wird der Lehrgang: "Ich bin er Größte-
wie zeige ich das im Berufsleben" eingeführt.
gez. Zittermann
45455 schrieb:> Du vergleichst nur Zeiträume. Das ist billig!
Hab ich nur verglichen weil es hieß der Meister hätte einen zeitlichen
Vorteil und wie man sieht ist dem nicht so.
Michael Köhler; ?
Der Meister hat eien gewaltigen zeitlichen Vorteil!
Schule: 8Jahre vs 13Jahre
Ausbildung: 2Jahre -
Meister: 1Jahr (man braucht keine Berufserfahrung)
Bachelor: - 4Jahre (8Sem)
---------------------------------------------------------
13Jahre 17Jahre
->Man sieht der Meister hat selbst wenn man die Duale-Ausbildung +
Meister als zum Abitur äquivalent betrachtet grade einmal so die Zeit
gebaucht wie der Abiturient zum Abitur! (nicht umsonst gewähren die
meisten andere Länder dem meister auch die Fach bzw Allgemeine
Hochschulreife)
Ausbildung: Maschinen- und Anlagenführer/in: unverkürzt 2 Jahre!
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId....
Meister: kann in 1Jahr erreicht werden,
"Meisterprüfung in einem zulassungsfreien Handwerk
Zur Prüfung ist zuzulassen, wer eine Gesellenprüfung oder eine
Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat.
Die Handwerkskammer kann auf Antrag in Ausnahmefällen von der
Zulassungsvoraussetzung befreien." d.h. man braucht keine
Berufserfahrung und könnte in Ausnahme fällen auch schon während der
Ausbildung beginnen (mit der Vorbereitung sowieso, dh man könnte sich
direkt nach zwei Jahren Ausbildung anmelden! dh eigtlich müsste man das
eine Jahr für den Meister auch noch abziehen!)
yannik schrieb:> Richtig den dort gehört der Meister, ja auch hin!> Der Abiturient der seinen Bachelor in z.B. Physik macht (Nachdem> Ingenieurgesetz dürften sich Naturwissenschaftler auch Ing. nennen) hat> halt Vorkenntnisse als Steine zu stapeln. Nach seinen Studium wird immer> noch anderes Wissen haben, was mit dem Wissen des Meisters nahzu keine> Schnittstellen hat und das einfach weil es zwei vollkommen andere Welten> sind! Der eine studiert eine Naturwissenschaft od. Ingenieurwissenschaft> und der andere wendet halt das an was dort irgendwann mal abgefallen ist> (und selbst das ist dann vermutlich für ihn eine Blackbox!)
Also wenn du da schon vergleichst, dann bleib doch beim Bauingenieur
nicht einfach irgendwas durcheinenader werfen.
Von dem würde ich mir natürlich auch helfen lassen. :)
Von einem Bautechniker übrigens auch...
Thomas1 schrieb:> eigentlich werden Meistern 5,5 Jahre (2 abi +3,5 Bachelor) geschenkt.
Dafür machen sie vorher eine Ausbildung.
yannik schrieb:> Der Meister hat eien gewaltigen zeitlichen Vorteil!
Bei einem 3 jährigen Bachelor schrumpft der Vorteil. Zudem ist die
Schulzeit durch das G8 auch kürzer.
Und jetzt rechne das ganze wie alt ein Hauptschulabsolvent ist und wie
lang er dann bis zu dem Master braucht und wie alt ein Abiturient ist
und wie lang er dann bis zum Master braucht.
Zurzeit sind die meisten Studenten noch nicht G8!
(Und lau Wikipedia sind noch eine ganze Reihe von Ländern damit
beschäftigt umzustellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Abitur_nach_Klasse_12)
(die großen Länder wie Baden-Württenberg, NRW kommen erst in den
nächsten/dieses Jahr und Bayern 2011 etc.., und Länder wie Saarland, MV
und Sachsen dürften kaum das gro der Studierenden stellen;) )
Fakt ist der Abschluss der 8Klasse (Volkschule) reicht für die
Ausbildung, diese dauert z.B. für den Maschinen und Anlagenfahrer 2
Jahre! Die Vorbereitung + Prüfung für die Meisterweiterbildung 1 Jahr!
D.h. der Berufsschüler kann mit dem Master beginnen bevor der Abiturient
fertig ist!
Und selbst der Hauptschüler (der ja ein Jahr länger zur Schule geht als
der Volksschüler) wäre mit dem Abiturienten fertig und würde die 8Sem
zum Bachelor sparren!(also läppische 4Jahre)
yannik schrieb:> Wilhelm Ferkes: Die Volksschule gab es auch noch in der BRD!
Ich weiß, war selbst noch in einer, von 1966 bis 1972, mit 9
Schuljahren. Dorfschule mit 3 Klassen zu je 3 Schuljahren. Der Herr
Hauptlehrer stammte noch aus dem Dritten Reich, und hatte die oberen 3
Klassen. Man durfte ihn nur mit Herr Hauptlehrer ansprechen. Andernfalls
gab es eine schallende Ohrfeige. Ich hatte ihn glücklicherweise nicht
mehr.
Wobei mir die 9 Jahre (1975) mal fast zum Verhängnis wurden: Man
verlangte später (1993) von mir 10 Jahre Hauptschule, und wollte mich
gar nicht mehr in die Weiterbildung hinein lassen. Mein
Hauptschulabschluß sei nicht mehr vollwertig bzw. mit dem aktuellen
Abschluß kompatibel.
Aber noch mal zu den Schwestern meiner Uroma: Sie waren beide
Lehrerinnen, ich glaube Volksschule, etwa um 1890 bis 1910
schulpflichtig. Wenn ich überlege, daß sie mindestens 2 Schuljahre
übersprangen, dann müssen sie bis zu ihrem 20. Geburtstag fertig
studiert gewesen sein.
Leider kann ich niemanden mehr fragen, meine Uroma ist seit 1971 tot.
Sie erzählte nur von ihren Schwestern, die ich aber selbst nicht kannte.
Meine Oma kam aber auch mit 13 aus der Volksschule, sie übersprang auch
mal ein Schuljahr. Ich selbst ging, gerade 15 geworden, in die
Berufsausbildung. Aufnahmetests mit 14. Man ist da noch richtig Kind.
Ich hatte erst 3/4 meiner aktuellen Körpergröße.
Volksschullehrer mussten nicht studiert haben, Grundschullehrer m.w.
mussten früher auch kein universitäres Studium absolviert haben.
15 wäre aber heute das alter eines Hauptschülers der eine Ausbildung
beginnt.
(Man wird mit 6 Eingeschult und ist dann nach 9 Jahren fertig! (Ich
glaube das es teilweise auch möglich war mit ende fünf eingeschult zu
werden, wenn man mit Schul beginn sechs wird d.h. ein Hauptschüler der
Mitte August sechs wird könnte sogar bei Ausbildungsbeginn (1.8) noch 14
sein ;D dann wäre er evntuell beim Ende der Ausbildung noch 16 und
Meister mit 17;) und wäre mit einen Teilzeit Master wie in Darmstadt
(nicht einmal Vollzeit) auch mit 20 fertig!
yannik schrieb:> Fakt ist der Abschluss der 8Klasse (Volkschule) reicht für die> Ausbildung, diese dauert z.B. für den Maschinen und Anlagenfahrer 2> Jahre! Die Vorbereitung + Prüfung für die Meisterweiterbildung 1 Jahr!> D.h. der Berufsschüler kann mit dem Master beginnen bevor der Abiturient> fertig ist!
Du nimmst nicht ernsthaft den Abschluss der 8. Klasse und eine 2 jährige
Ausbildung her um die Behauptung des angeblichen zeitlichen Vorteils
bekräftigen zu wollen?
yannik schrieb:> Und selbst der Hauptschüler (der ja ein Jahr länger zur Schule geht als> der Volksschüler) wäre mit dem Abiturienten fertig und würde die 8Sem> zum Bachelor sparren!(also läppische 4Jahre)
Muss mit seinen 16 jahren noch eine Ausbildung von 3,5 Jahren machen und
den Meisterbrief, dann würde erst die nötige Berufserfahrung hinzukommen
und der Vorbereitungskurs.
yannik schrieb:> 15 wäre aber heute das alter eines Hauptschülers der eine Ausbildung> beginnt.> (Man wird mit 6 Eingeschult und ist dann nach 9 Jahren fertig! (Ich> glaube das es teilweise auch möglich war mit ende fünf eingeschult zu> werden, wenn man mit Schul beginn sechs wird d.h. ein Hauptschüler der> Mitte August sechs wird könnte sogar bei Ausbildungsbeginn (1.8) noch 14> sein ;D dann wäre er evntuell beim Ende der Ausbildung noch 16 und> Meister mit 17;) und wäre mit einen Teilzeit Master wie in Darmstadt> (nicht einmal Vollzeit) auch mit 20 fertig!
Normal ist 16 oder auch 15, jünger nicht.
Na das wäre doch mal ein Weg mit 20 Master+Meister+eine Ausbildung.
Wenn das jemand schafft, hut ab. :-)
16 ist nicht normal!
Du treibst die Zahl nur immer hoch!
Man wird mit 6 eingeschult 6+9=15!
6+13=19!Abitur
6+12=18!Abitur G12
->und eine Ausbildung z.B. Maschinen und Anlagenfahrer dauert 2 Jahre!
->Meister Vorbereitungskurs 10Monate+1Monat für die Prüfungen, da der
Vorkurs ja nicht zum Studium gehört kann der auch vor dem Meister
Abschluss erfolgen! (der Meister ist Vollzeit, d.h. der
Vorbereitungskurs dürfte genauso wie das Studium neben der eigtl Arbeit
während der Lehrerweiterbildung durchführbar sein)
d.h. selbst der normale Hauptschüler (was zeitlich nicht das Minimum
ist) ist mit 17 mit der Ausbildungfertig und hat dann in einen Jahr den
Meister! d.h. mit 18 den Meister d.h. es bleiben noch 2 Jahre (8Sem!),
der Master dauert 6Sem.
yannik schrieb:> Ich> glaube das es teilweise auch möglich war mit ende fünf eingeschult zu> werden,
Ja, ich erinnere mich. Schon in den 1960-ern meinten manche, ihr Kind
mit 5 einschulen zu müssen. Das endete im Elend, die Kinder wurden die
vollen Rohrkrepierer, kamen nach 2 oder 3 Jahren auf die Sonderschule.
Das kann man dann nie wieder gut machen. Wie ein verfahrenes
Entwicklungsprojekt. Deren Leben ist dann bis zum Ende versaut.
Diese ganze Diskussion um die Ausbildungsdauer ist doch völlig ziellos.
Es ist ziemlich egal, ob jetzt jemand ein Jahr mehr oder weniger
gebraucht hat. Entscheidend sind die Inhalte der Ausbildung. So mag man
zwar nach der 10ten Klasse Realschule genauso viel Zeit gebraucht haben
wie der Gymnasiast, der ebenfalls in der 10ten Klasse ist.
Logischerweise hat letzterer den höheren Bildungsstand.
Wenn man also dem Realschüler nun mit seiner mittleren Reife den
Direkteinstieg in ein Studium ermöglichen würde, während der Gymnasiast
erst sein Abitur abschließen müsste, um studieren zu können, wäre das
irgendwie falsch. Trotzdem werden Realschüler von der Möglichkeit eines
Studiums nicht ausgeschlossen, sondern können über die Berufskollege
oder Fachoberschulen die fachgebundene Hochschulreife oder bei Bedarf
sogar das Abitur erlangen. Für sie gibt es also einen auf sie
zugeschnittenen Sonderweg (der logischerweise aber natürlich auch den
Gymnasiasten offensteht).
Und genauso müsste es eben auch für Meister und Techniker funktionieren:
Speziell zugeschnittene Programme. Aber eben keine Abkürzungen. Leider
ist bei Leuten, die solche Abkürzungen wählen, ihre Bildung ziemlich
egal, sie wollen nur den Schein im Turbogang. Diejenigen mit echtem
Interesse wählen den normalen Weg über ein Vollzeitstudium.
yannik schrieb:> 16 ist nicht normal!> Du treibst die Zahl nur immer hoch!> Man wird mit 6 eingeschult 6+9=15!> 6+13=19!Abitur> 6+12=18!Abitur G12> ->und eine Ausbildung z.B. Maschinen und Anlagenfahrer dauert 2 Jahre!> ->Meister Vorbereitungskurs 10Monate+1Monat für die Prüfungen, da der> Vorkurs ja nicht zum Studium gehört kann der auch vor dem Meister> Abschluss erfolgen! (der Meister ist Vollzeit, d.h. der> Vorbereitungskurs dürfte genauso wie das Studium neben der eigtl Arbeit> während der Lehrerweiterbildung durchführbar sein)>> d.h. selbst der normale Hauptschüler (was zeitlich nicht das Minimum> ist) ist mit 17 mit der Ausbildungfertig und hat dann in einen Jahr den> Meister! d.h. mit 18 den Meister d.h. es bleiben noch 2 Jahre (8Sem!),> der Master dauert 6Sem.
Du willst aber nicht ernsthaft die Ausbildung zum Maschinen und
Anlagenfahrer als Maßstab nehmen???
Der normale Hauptschüler ist, wenn er 15 ist, nach weiteren 3,5 Jahren
mit der Ausbildung fertig. Danach käme die Meisterausbildung, dann
erstmal Berufserfahrung als Meister sammeln, dann der Vorbereitungskurs
und dann erst das Masterstudium.
Es wäre etwwas sinnlos den Vorbereitungskurs zu machen bevor man den
Meister hat wenn für die Aufnahem des Studiums der Meister und der
Vorbereitungskurs vorausgesetzt wird.
Du Malst dir schon echt die wildesten Sachen aus, wenn dir schon dabei
sind, dder Gymnasiast hätte ja auch die Möglichkeit als besonders
intelligenter eine oder mehr Klassen zu überspringen. Dann wäre er auch
eher fertig. :)
Wahnsinn, ich muss echt lachen.
Mine Fields schrieb:> So mag man> zwar nach der 10ten Klasse Realschule genauso viel Zeit gebraucht haben> wie der Gymnasiast, der ebenfalls in der 10ten Klasse ist.> Logischerweise hat letzterer den höheren Bildungsstand.
Das Zeugnis der 10. Klasse galt als Oberstufenreife, die gleichwertig
der Mittleren Reife war. Also formal kein höherer Bildungsstand.
Für das erreichen des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses musste man
übrigens eine Externenprüfung absolvieren, diesen Abschluss bekam man
nicht einfach dazu. :)
Mine Fields schrieb:> Und genauso müsste es eben auch für Meister und Techniker funktionieren:> Speziell zugeschnittene Programme. Aber eben keine Abkürzungen. Leider> ist bei Leuten, die solche Abkürzungen wählen, ihre Bildung ziemlich> egal, sie wollen nur den Schein im Turbogang. Diejenigen mit echtem> Interesse wählen den normalen Weg über ein Vollzeitstudium.
Naja im Prinzip ist es ein zugeschnittenes Programm. Ob man es gut
findet und wie gut es ist, darüber lässt sich sehr gut diskutieren.
Das Problem wäre alles was dann kürzer wäre würde wieder zu Diskussionen
und Inakzeptanz führen.
Es gibt Anrechnungsverfahren die teilweise praktiziert werden um
Leistungen aus der Meister oder Technikerausbildung auf ein
nachfolgendes Bachelorstudium anzurechnen.
Auch das wird nicht akzeptiert und es wird darauf rumgehackt und nur
nach nach irgendwelchen oftmals fadenscheinigen Grunden gesucht um dies
schlechtzureden.
Es wäre also egal was man liefert, für die Leute für die es nur eines
geben kann und die nach dem Schubladendenken vorgehen wird es nichts
geben was sie akzeptieren können.
WT schrieb:> Das Zeugnis der 10. Klasse galt als Oberstufenreife, die gleichwertig> der Mittleren Reife war. Also formal kein höherer Bildungsstand.
Ja, das sind die Rückfallebenen, falls es ein Gymnasiast nicht zum
Abitur schafft. Es ergibt keinen Sinn, eine zusätzliche Stufe
einzuführen. Aber dennoch ist der Bildungsstand deutlich höher.
WT schrieb:> Naja im Prinzip ist es ein zugeschnittenes Programm.
Nein, es wird einfach ein Weiterbildungsprogramm für Ingenieure ohne
weitreichende Änderungen übernommen.
WT schrieb:> Auch das wird nicht akzeptiert und es wird darauf rumgehackt und nur> nach nach irgendwelchen oftmals fadenscheinigen Grunden gesucht um dies> schlechtzureden.
Nein, es gibt klar argumentativ wasserdichte Bedenken gegen diese
Anrechnungsverfahren. Akzeptanzprobleme gibt es nur bei den Menschen,
die glauben, eine Technikerausbildung ermöglicht eine Anrechnung im
großen Stil.
WT schrieb:> Es wäre also egal was man liefert, für die Leute für die es nur eines> geben kann und die nach dem Schubladendenken vorgehen wird es nichts> geben was sie akzeptieren können.
Es gibt ein überall akzeptiertes, weil völlig zweifelsfreies Verfahren:
Den Abschluss eines Bachelorstudiums.
Mine Fields schrieb:> Ja, das sind die Rückfallebenen, falls es ein Gymnasiast nicht zum> Abitur schafft. Es ergibt keinen Sinn, eine zusätzliche Stufe> einzuführen. Aber dennoch ist der Bildungsstand deutlich höher.
Würde ich nicht sagen. Anders aber keinesfalls deutlich höher.
Mine Fields schrieb:> Nein, es wird einfach ein Weiterbildungsprogramm für Ingenieure ohne> weitreichende Änderungen übernommen.
Naja der Vorbereitungskurs ist dafür da.
Ich sag ja, man kann denken was man will.
Mine Fields schrieb:> WT schrieb:>> Auch das wird nicht akzeptiert und es wird darauf rumgehackt und nur>> nach nach irgendwelchen oftmals fadenscheinigen Grunden gesucht um dies>> schlechtzureden.>> Nein, es gibt klar argumentativ wasserdichte Bedenken gegen diese> Anrechnungsverfahren. Akzeptanzprobleme gibt es nur bei den Menschen,> die glauben, eine Technikerausbildung ermöglicht eine Anrechnung im> großen Stil.
Und welche "wasserdichten" Bedenken denn?
Akzeptanzprobleme gibts nur bei den Leuten die es nicht wahrhaben
wollen, dass ein Schubladensystem veraltet ist und nicht zutrifft und
die es nicht schaffen über den Tellerrand zu schauen.
Ich sag ja man kann entwickeln was man will die Uneinsichtigkeit und
begrenzte Sichtweise mancher wird es sowieso unmöglich machen irgendeine
Möglichkeit der Durchlässsigkeit zu akzeptieren.
Selbst bei Kooperationen von Fachschulen, Berufsfachschulen und
Hochschulen werden irgendwelche absolut haltlosen versuche ergriffen
dies schlecht zu machen.
Da kann kommen was will wenn es für manche nur einen Weg gibt...!
Die Ausbildung zum "Maschinen und Anlagenfahrer" ist eine technische
Ausbildung die für einen Hauptschüler relistisch ist.
Fachinformatiker,Industriekaufmann mit zB 3 Jahren Ausbildungsdauer
dürfte für einen Hauptschüler eher unrealistisch sein.
Versuch doch nicht immer irgend welche Sachen an den Haaren herbei zu
ziehen...
Zahlen für Maschinen und Anlagenführer
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r1/blobs/einzel/bilder/796.png
zum Vergleich Mechatroniker
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r1/blobs/einzel/bilder/858.png
Es hat schon gründe warum ich ersteres für den Hauptschüler gewählt
habe!
Da der erste Fall von wesentlich Wahrscheinlicher ist!(und zu dem auch
technsichen Bezug besitzt)
naja worin liegt der unterschied zwischen Facharbeiterweiterbildung und
Hochschulbildung????
Wenn ich mir das mal angucke;
http://www.elektor.de/academy/mikrocontroller-fernlehrgang-1-2.224772.lynkx
alles steht und fällt wohl eher bei den CS und Arbeitsleistungen und
diese müssen auf Berufs- und Fachschulen umgerechnet werden.
dann steht und fällt alles mit einer Diplomarbeit.
Ich denke das beweist erst ob jemand sich Ing. schimpfen lassen darf!
Alles andere ist reine Reformsache der Bildung.
Ob Deutschland die besten und meisten Ing. haben will oder ob man mehr
an das wirtschaftliche denkt.
Meister sind dafür da ein Betrieb zuführen oder aufzubauen.
Solche Weiterbildungen wären eher BWL Richtung!
Techniker stehen mehr Richtung Ing. da sollte man eher Maßnahmen setzen,
damit man sich als s g Techniker zum Ing. weiterbilden kann, wenn man
will und dazu nicht noch Jahre verliert...
yannik schrieb:> Der Meister hat eien gewaltigen zeitlichen Vorteil!>> Schule: 8Jahre vs 13Jahre> Ausbildung: 2Jahre -> Meister: 1Jahr (man braucht keine Berufserfahrung)> Bachelor: - 4Jahre (8Sem)> ---------------------------------------------------------> 13Jahre 17Jahre
Wenn du schon vergünstig rechnest, dann aber komplett, also für beide
Seiten. Abi kann man inzwischen in 12 Jahren machen und den Bachelor
gibts mit 3 Jahren. Macht also schonmal 15 Jahre für die Abi-Seite.
Das eine Jahr Berufserfahrung bleibt auf der Meister-Seite, ist
Zulassungsvoraussetzung und den Vorbereitungskurs den der Meister machen
muss hast du auch unterschlagen. Macht unterm Strich dann auch zwei
jahre mehr.
Und Hauptschule in 8 Jahren...ich sags mal so: Ich kenn sie nur mit 9
(das ist das absolute Minimum Deutschlandweit) bzw. 10 Jahren.
Und schon hat man auf der Meisterseite mindestens 16 Jahre stehen, eins
mehr als auf der Abi-Seite.
yannik schrieb:> Ausbildung: Maschinen- und Anlagenführer/in: unverkürzt 2 Jahre!
Weiterer Fehler in deiner Rechnung: Diese Ausbildung berechtigt noch
nicht die Meisterausbildung. Da fehlt dann noch die Ergänzungsausbildung
z.B. zum Werkzeugmechaniker. Noch mehr Zeit, die du nicht bedacht hast.
"Abi kann man inzwischen in 12 Jahren machen und den Bachelor
gibts mit 3 Jahren."
Nicht in meinen Bundesland! Und Bachelor gibts an der Hochschule an der
ich war ebenfalls nicht mit 3 jahren! Ich nehme gier ein Bsp das
wirklich exestiert! Sonst könnte ich gleich in Bologna/EU rum schauen
und mir irgend welche mindest zahlen raussuchen...
Acht Jahre sind Volksschule! Aber laut den Zahlen vom Arbeitsamt gibts
auch Leute due Maschinen und Anlagenfahrer ohne Schulabschluss begonnen
haben!
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r1/blobs/einzel/bilder/796.png
d.h. eigentlich dürfte man nicht mal davon ausgehen das überhaupt eine
Schule besucht wurde! immerhin 4% ohne Hauptschulabschluss (auch ihne
Realschulabschluss und Abitur) !
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r1/blobs/einzel/bilder/796.png
dann hätte der Abiturient schon einmal 13 Jahre nur durch das Abi
vorlehren!
"Weiterer Fehler in deiner Rechnung: Diese Ausbildung berechtigt noch
nicht die Meisterausbildung. Da fehlt dann noch die Ergänzungsausbildung
z.B. zum Werkzeugmechaniker."
Wo hast du das her? Könntest du bitte die Quelle verlinken?
"Die Ausbildungszeit von 2 Jahren kann man sich nach bestandener
Ausbildung auf die Ausbildungszeit anderer Ausbildungen anrechnen
lassen. Azubis können so schnell verwandte Branchenberufe erlernen.
Außerdem besteht nach einigen Jahren Berufserfahrung die Möglichkeit zur
Weiterbildung zur Industriemeisterin bzw. zum Industriemeister in der
Fachrichtung Metall oder zur Technikerin bzw. zum Techniker in der
Fachrichtung Maschinentechnik."
http://www.bewerbung-forum.de/maschinen-anlagenfuehrer/ausbildung.html :
soetwas zählt jetzt aber nicht als Quelle