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LeiterbahnbreiteHier wird die Strombelastbarkeit einer Leiterbahn in Abhängigkeit von der Breite und der zulässigen Erwärmung dargestellt. Die Angaben gelten für eine Leiterbahndicke von 35µm (engl. 1 ounce per square feet, eine Unze pro Quadratfuß). Für übliches FR4 mit anderen Kupferdicken können die Werte nicht einfach linear umgerechnet werden, man nutzt besser die Tabellen in den verlinkten Dokumenten.
Der Zusammenhang zwischen dem Abstand der Leitungen und der Spannung ist mit 5V/mil ~200V/mm angegeben. Dabei ist zu beachten, dass für Netzspannung größere Sicherheitsabstände einzuhalten sind (Quelle: Art Of Electronics, 2. Ausgabe, Seite 841). Siehe auch Leiterbahnabstände. Es ist eine bisweilen weit verbreitete Unsitte, die Strombelastbarkeit von Leiterbahnen durch dickes Verzinnen erhöhen zu wollen. Fakt ist
Daraus folgt, dass eine Schicht aus Lötzinn ca. 8,4 mal dicker sein muss, um den gleichen Widerstand zu erreichen wie eine Kupferbahn. Im Falle des oft verwendeten FR4 mit 35µm Kupfer wären das 0,3mm. Bei 70µm Kupfer wären schon 0,6mm nötig. Und dadurch wird der Gesamtwiderstand gerade mal halbiert und die Strombelastbarkeit bei gleicher Erwärmung steigt nur um den Faktor 1,41 (P=I^2*R). Wesentlich sinnvoller und professioneller ist das Auflöten von massivem Kupferdraht oder Aufschrauben von Kupferschienen. Die Breite der Leiterbahnen ist im wesentlichen nur für die Stromversorgung sowie Masseleitungen von Bedeutung. Bei reinen Meß- und Steuersignalen, wie sie z. B. in analogen Messschaltungen mit Operationsverstärkern oder Digitalschaltkreisen auftreten, empfiehlt es sich übrigens die Leiterbahnen möglichst schmal zu halten. Das minimiert die Kapazitäten und somit die Schwingungsneigung der Schaltung. siehe auch: Empfehlung für Leiterbahnbreiten im Hobbybereich [Bearbeiten] Weblinks
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