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Sparmatic HeizungsthermostateDieser Artikel sammelt Informationen zu den elektronischen Heizkörperthermostaten der Reihe "Sparmatic" (≙ "Thermy"). Eine Übersicht über verschiedene Modelle enthält der Artikel Heizungsthermostat. Hersteller: Eurotronic
[Bearbeiten] ForenthreadsDie in diesem Artikel gesammelten Informationen stammen aus folgenden Threads:
[Bearbeiten] Bezugsquellen und Preis
[Bearbeiten] Hardware
[Bearbeiten] ModelleDen Sparmatic gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für Informationen in diesem Thread kann man die genannten Thermostate anhand der Beschaltung des Controllers in zwei Kategorien einteilen:
[Bearbeiten] Basic
[Bearbeiten] ZeroDer Sparmatic Zero hat gleich zwei Versionen: [Bearbeiten] AltDie alte Version ist mit Schrauben zu öffnen und hat hinter der Batterie einen Pin-Header für den JTAG des Controllers. [Bearbeiten] NeuDie neue Version hingegen ist mit Plastiknasen so verschlossen, dass er nach dem Öffnen nur mit Hilfsmitteln wieder fest verschließbar ist. Unter den Batterien sieht man jeweils hinter den Batteriekontakten 6 Testpads (2x3 Anordnung). Die Pads auf der Seite des "+" Batteriekontaktes enthalten dabei den JTAG des Controllers, die andere Seite unter anderem den ISP.
[Bearbeiten] Comet / ThermyDer Sparmatic Comet hat nur drei Tasten, dafür einen zusätzlichen Drehimpulsgeber. Hiervon existieren baugleiche(?) Modelle, z.B. der bei Aldi verkaufte "Thermy".
[Bearbeiten] Sparmatic Zero v1Dieser wurde bereits ausführlich im Forum diskutiert. Im folgenden Thread wurde eine alternative Firmware entwickelt: http://www.mikrocontroller.net/topic/160462 ("Alternative Firmware für Sparmatic Zero Heizungsthermostat") Siehe auch http://www.mikrocontroller.net/topic/153235 ("Preisgünstiger Heizungsregler bei Praktiker"). [Bearbeiten] Sparmatic Zero v2 / Comet / ThermyDie Entwicklung läuft noch. Aktuelle Informationen finden sich im Forum: http://www.mikrocontroller.net/topic/237375 ("Entwicklungen und Forschung um den Sparmatic Comet / Zero v2 Heizungsthermostat") [Bearbeiten] Schaltpläne und Platinenaufnahmen[Bearbeiten] Comet / ThermyThermy (11/2011): REV.0.0 REG Weitere Bilder: [1] [Bearbeiten] Zero v2(vorläufig) REV.0.0 REGZ [Bearbeiten] Displaytabellarische Darstellung der einzelnen 14-Segment-Module: Initialisierung des LCD Controllers wie in der Originalfirmware (Leopold B.):
C-Routinen zur Ansteuerung der Segmente: http://www.mikrocontroller.net/topic/160462#1946692 [Bearbeiten] Tasten und Encoder
[Bearbeiten] Versorgungsspannung
[Bearbeiten] Stellmotor[Bearbeiten] Motor und GetriebeGleichstrommotor mit etwa 1V Anlaufspannung. Leerlauf-Stromaufnahme: 20mA bei 3.2V, maximale Stromaufnahme: 120mA bei 3.2V und Stillstand. Das Getriebe besteht aus 6 Stirnrädern und einer Trapezgewindestellschraube, die den Stössel des Heizkörperventils betätigt. [Bearbeiten] PositionserkennungReflex-Lichtschranke, die auf das erste Getriebe-Stirnrad ausgerichtet ist. Dieses Stirnrad ist mit Reflektionsmarken oder Reflektionszapfen und Lücken ausgestattet. Durch Ausbleiben der Impulse bei Fahren an einen mechanischen Anschlag wird die innere Endposition festgestellt (Ventil voll geöffnet). Die äußere Endposition (Ventil voll geschlossen) wird durch den Ventilkopf bestimmt und liegt maximal etwa 380 "0/1"-Flanken von der inneren Endposition entfernt. Sie wird nicht durch einen mechanischen Anschlag begrenzt. Beim Fahren über die äußere Endposition (wenn der Thermostat nicht auf dem Ventilkopf sitzt) besteht die Gefahr, dass die Stellschraube aus dem Getriebe herausfällt. [Bearbeiten] StromaufnahmeAn ADC2 (PF2) kann die Stromaufnahme des Motors gemessen werden. Der Shunt besitzt 2,2Ω, der maximale Spannungsabfall ist durch eine parallele Diode begrenzt. Leopold B. hat mal eine Stellfahrt oszillographiert: [Bearbeiten] ProgrammieradapterEine Mini-B USB Buchse führt einige ISP Signale. Es ist keine USB-Schnittstelle; sie ist mit einem speziellen Adapter (und der original Firmware und PC-Software) zur Parametrierung vorgesehen. Die Standardbelegung der USB-Steckverbindung (http://de.wikipedia.org/wiki/USB#Farbkodierung_und_Pinouts, http://pinouts.ru/Slots/USB_pinout.shtml) ist jedoch nicht vollständig, so dass fertige USB-Kabel nicht ohne zusätzliche Arbeit zur Verbindung geeignet sind. Siehe Beiträge:
Auch bei Steckern als Einzelteil ist ein benötigter Kontakt nicht herausgeführt, so dass der Stecker auf jeden Fall bearbeitet werden muss.
[Bearbeiten] PinbelegungNummerierung des Steckers, die Buchsen in den Schaltplänen oben sind ggf. andersherum beziffert. 1 VCC red VCC 2 D- white SCK 3 D+ green MOSI 4 ID NC MISO 5 GND black GND Siehe auch http://www.mikrocontroller.net/topic/153235#2167058. [Bearbeiten] ISPDer AVR ISP ist wie folgt belegt (Anschluss auf der Platine, Ansicht von oben): [Bearbeiten] ResetBeim Zero ein Pad auf der Rückseite des PCBs, per Kontaktfeder zu erreichen. [Bearbeiten] FunkmodulKabellose Steuerung per Funk mittels Funkmodul über SPI (RFM12). Huckepackplatine (Eagle) siehe Beitrag: http://www.mikrocontroller.net/topic/160462#2000152 und http://www.mikrocontroller.net/topic/153235#1584210 [Bearbeiten] Firmware[Bearbeiten] Original[Bearbeiten] V. X[Bearbeiten] Features[Bearbeiten] Bugs[Bearbeiten] Alternativ[Bearbeiten] travelrecAlle Informationen aus dem ersten Post aus http://www.mikrocontroller.net/topic/160462. Änderungen noch nicht berücksichtigt!
[Bearbeiten] FusesSiehe Screenshots: http://www.mikrocontroller.net/topic/160462#1526589 [Bearbeiten] ISP-VerbindungBeim ersten Verbinden mittels AVR-Studio oder einer anderen IDE sollte die ISP-Frequenz nicht höher als 20kHz sein, nach dem Aufbringen der neuen Firmware kann mit 100kHz weitergearbeitet werden. Der Programmer muß targetseitig auf 2.7V eingestellt werden können. [Bearbeiten] Changelog
[Bearbeiten] BedienungNach dem Flashen der neuen Firmware bzw. nach dem Einlegen der Batterien wird im Display "<<<<" angezeigt und der Ventilstößel fährt voll auf. Nach dem Anfahren des oberen Anschlags stoppt der Motor und "Open" wird angezeigt. Jetzt kann der Thermostat auf den Ventilkopf aufgeschraubt werden. Danach muß die mittlere Taste gedrückt werden. Jetzt fährt der Ventilstößel zu und stellt zuerst den äußeren, dann den inneren Anschlag des Heizkörperventils fest. Danach geht das Gerät in den Normalmodus, wobei eine fest eingestellte Komforttemperatur angewählt wird. Um die Komforttemperatur umzuprogrammieren, drückt man 1x kurz auf die PROG-Taste. Das Sonnensymbol blinkt und mit der + oder - Taste kann der Wert in 0.5°C-Schritten verändert werden. Nach einem weiteren Druck auf die PROG-Taste kann man die Absenktemperatur umprogrammieren, wobei das Mond-Symbol blinkt. Wird über 10 Sekunden keine Taste gedrückt, werden die Einstellungen übernommen. Mit einem weiteren Druck auf die PROG-Taste gelangt man in den Programmiermodus für die Timer. Das Anzeigesymbol "PROG" erscheint. Es sind pro Wochentag 2 Timer mit jeweils Komfort- und Absenktemperatur vorhanden. Zwischenzeitlich blinkt kurz Px.x, wobei das linke x für den Wochentag 1->Montag bis 7->Sonntag und das rechte x für den ersten bzw. zweiten Timer für diesen Tag steht. Jeder weitere Druck auf die PROG-Taste schaltet einen Timer weiter. Nach den Timern folgt die Jahres-, Monats-, Tages-, Stunden- und Minuteneinstellung. Die Zeiteinstellung kann man jederzeit schnell über einen langen Druck >3sek. auf die PROG-Taste erreichen. Gespeichert werden alle Werte nach Rückkehr in den Normalmodus über fortwährendes Drücken der PROG-Taste oder mindestens 10-sekündiges Nichtdrücken irgendeiner Taste. Im Normalmodus kann man jederzeit mit der + oder - Taste die aktuelle Solltemperatur in 0.5°C-Schritten verändern. Mit der AUTO-Taste schaltet man zwischen Automatik (Anzeige "AUTO") oder manuellem Modus (Anzeige "MANU") um. Im manuellen Modus werden die eingestellten Timer ignoriert und die momentan eingestellte Solltemperatur beibehalten. Im Automatikmodus werden die programmierten Solltemperaturen gemäß den Timereinstellungen angefahren. Über die mittlere Taste kann jederzeit zwischen Komfort- und Absenktemperatur umgeschaltet werden, wenn man beispielsweise vor Ablauf eines Timers das Haus verläßt oder früher heimkehrt oder um im manuellen Modus die Solltemperatur direkt umzuschalten. Ein langer Druck auf die mittlere Taste aktiviert die Fenster-Offen-Funktion, die die Solltemperatur für 10 Minuten auf 12°C herabsetzt und danach den voreingestellten Wert wieder aufruft. Ein langer Druck auf die AUTO-Taste aktiviert den Debug-Modus, der mit einem langen Druck auf die AUTO-Taste wieder verlassen wird. Ein gleichzeitiger, langer Druck auf + und - führt eine erneute Ventilvermessung durch, wobei alle laufenden Einstellungen erhalten bleiben. Werden die Batterien leer, informiert ein 8-sekündliches, kurzes Aufblinken der Anzeige "batt" über diesen Zustand. Sind die Batterien am Ende, wird das Ventil definiert auf eine Position um etwa 30% Öffnung gefahren, um Einfrieren oder Überheizen zu verhindern. Zur Wiederaufnahme der Funktion sind dann frische Batterien einzulegen.
[Bearbeiten] Unterschiede zur HerstellerfirmwareDie wichtigsten Unterschiede der Alternativ-Firmware gegenüber des Originals sind: [Bearbeiten] Unterstützt
[Bearbeiten] Nicht unterstütztVon der Originalfirmware unterstütze, hier aber (noch) nicht implementierte Funktionen:
[Bearbeiten] tnework
[Bearbeiten] XsC [Bearbeiten] Features[Bearbeiten] Hardware[Bearbeiten] Display[Bearbeiten] Encoder/Tasten[Bearbeiten] Temperatursensor[Bearbeiten] Motoransteuerung und -strommessung[Bearbeiten] BatterieerkennungBei allen Sparmatic-Modellen ist eine Batterie-Entnahme-Erkennung eingebaut. Diese ermöglicht es dem Controller, zu erkennen, ob die Batterien gerade entnommen wurden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dies in der Original-Firmware dazu benutzt, die aktuelle Zeit und das Datum im EEPROM abzuspeichern, bevor der Strom ausgeht. In der alternativen Firmware wird dieses Feature bislang nicht verwendet. Es ist aber für eine neue Version eingeplant. Um das Schaltsignal auswerten zu können, welches bei allen Reglern an Pin E0 anliegt, müssen im Sleep-Mode (PowerSave) des Controllers beide Motorsteuerpins und der Lichtschrankenversorgungspin auf 'Eingang, kein Pull-Up' geschaltet werden. Im Fall einer Batterieentnahme wechselt der Pegel an E0 von logisch 0 auf logisch 1. Der 100µF-Elko liefert dann noch für etwa 2 Sekunden Strom (Controller im PowerSave), bis die Spannung dann den kritischen Wert von 1.8V unterschreitet. [Bearbeiten] Funkmodul[Bearbeiten] Benutzerschnittstelle / Bedienung[Bearbeiten] Regelung[Bearbeiten] Zeitsteuerung[Bearbeiten] VernetzungFunkmodul |