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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Reichelt Tischmultimeter UT 803


Autor: Teplotaxl X. (t3plot4x1)
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Was haltet ihr von dem Teil?
Sieht eigentlich relativ gut aus.

Autor: Harald A. (embedded)
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Das ist doch immer sehr abhängig von den Ansprüchen.
Grundsätzlich macht es einen guten Eindruck, kann True-RMS (wäre mir 
wichtig) und ist von der Grundgenauigkeit (meine Meinung!) her 
akzeptabel. Bestell es Dir doch einfach und wenn die Mechanik wider 
Erwarten nicht so dolle ist geht es halt zurück.

Autor: Gast (Gast)
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Sofern das Protokoll der Computerschnittstelle offenliegt und/oder es 
OpenSource-Software in einer freien Lizenz gibt, wäre das Gerät eine 
Überlegung wert. Andernfalls ist das nicht zukunftssicher. Ich will es 
ja auch noch mit meiner  übernächsten Betriebssystemversion nutzen, egal 
ob ich dann irgendeine aktuelle Version von Windows, Linux oder sonstwas 
verwende.

Autor: Andreas M. als Gast (Gast)
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Hallo Sir Alan,

hast du das Teil denn gekauft?
Ich überlege ob ich mir das auch zulegen soll.

Autor: egberto (Gast)
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Kann man das denn irgendwie kalibrieren(in der dt. Doku stand dazu nix)?

Die angegebenen Genauigkeiten werden nur für 1 Jahr garantiert - der 
Rest ist Glückssache(wenn du Pech hast, hast du danach ein (viel zu 
großes) Baumarkt-Taschen-Multimeter;-))

Aber das hängt halt auch von den Bedürfnissen ab......

Viele Grüße,

Egberto

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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egberto wrote:
> Die angegebenen Genauigkeiten werden nur für 1 Jahr garantiert - der
> Rest ist Glückssache(wenn du Pech hast, hast du danach ein (viel zu
> großes) Baumarkt-Taschen-Multimeter;-))

He, in dem Ding  (105mm x 240mm x 310 mm) ist so viel Platz, dass man 
Messkabel, Batterien und vielleicht sogar noch ein Leberwurstbrot 
unterbringen kann. Mach das mal mit einem Taschen-Multimeter.

Autor: Bernd Rüter (Firma: Promaxx.net) (bigwumpus)
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Ich denke mal, das Gerät hat brauchbare Werte.
Ich habe vor 2 Jahren mal ein Multimeter gesucht und bin auf das METRIX 
MX24 gekommen, weil es eine hohe Auflösung hat (5000 Digits) und eine 
brauchbare Genauigkeit. Nach etwas Problemen mit dem Auto-Power-Off 
wurde es auch getauscht.

Das UT 803 sieht sowit brauchbar aus (hat eine gute Auflösung und 
Genauigkeit). Es ist größer als ein Handgerät, aber wenn es nicht mobil 
sein soll...

Ich sehe inzwischen fast nur noch auf die Auflösung im Ohm-Bereich, weil 
wir hier mit 0,x Ohm-Widerständen zu tun haben, da konnte unser altes 
Gerät nicht mehr mithalten...

Autor: matze133 (Gast)
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Hallo,

hat einer von Euch mit diesem Teil Erfahrung?
Habe eben zwei Stück erhalten und sie zeigen im AC-Strombereich nur Müll 
an. Ein Gossen-Matrawatt MetraHit18S (das auch TRMS misst) habe ich in 
Reihe geschaltet um zu prüfen. Dieses zeigt mir einen (korrekten) Strom 
von 95mA an.
Das UT 803 kann sich nicht entscheiden. Mal sind es 0,5A, dann wieder 
0,03A im 10A-Bereich). Die Anzeige ändert sich nicht, wenn man den 
Stromkreis unterbricht.

Selbst wenn man die Messleitungen abzieht zeigt es noch für ca 15 
Sekunden einen Strom an, der nach diesen 15 Sekunden langsam zu fallen 
scheint (laut Anzeige) um dann nach ca einer Minute bei 0,02A stehen zu 
bleiben.
Im mA-Bereich ist der Fehler tendenziell geringer, aber es verhält sich 
genauso unbrauchbar.

Im DC-Bereich geht die Anzeige sofort auf 0 zurück.

Habe ich zwei defekte Geräte erwischt, oder sind die Dinger ab Werk 
"Schätzeisen"?

Dass Digitalmultimeter schon mal Phantomspannungen anzeigen ist üblich. 
Aber beim Strom?? Und dann in dieser Größenordnung?
Für mich sind sie damit unbrauchbar und werde sie daher zurück senden.

PS: nein, es liegt kein Bedienfehler bei der Belegung der Buchsen vor 
und die Tasten habe ich auch laut Handbuch bedient.

Gruß

Matze

Autor: 'troniker (Gast)
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@  matze133 (Gast)
Ich habe mir auch so ein Teil vorige Woche kommen lassen, funktioniert 
in allen Bereichen. Also dann eher doch Exemplarfehler bei Dir und 
reklamieren.
Bin bis jetzt also zufrieden mit dem Gerät.

Autor: Bensch (Gast)
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Ich hab das Gerät (unter einem anderen "Markennamen..), ist recht 
praktisch, weil es eine grosse Anzeige hat und im Netzbetrieb keine 
Batterien frisst. Steht bei mir eh nur auf dem Prüfstand. 
Batteriebetrieb ist möglich, aber hab's nie gebraucht. Läuft ganz 
ordentlich.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich müsste die Daten des Messgerätes mit einer eigenen in C# 
geschriebenen Software auslesen können.
Kann mir einer der Besitzer sagen, in welcher Form die Daten aus der 
RS232 anstehen? (9600-N-1, Aufbau der Datenbytes usw...)
Oder vielleicht einen Link posten, wo ich die infos finden kann?

Dies wäre zum programmieren der benötigten Klassen sehr hilfreich ;)

viele grüße
thomas

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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>Kann mir einer der Besitzer sagen, in welcher Form die Daten aus der
>RS232 anstehen?
Laut Anleitung:
Baud Rate 19200
Start Bit 1
Stopp Bit 1
Data Bits 7
Parität ungerade

Autor: Thomas (Gast)
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Danke für deine schnelle Antwort. Ich bin auf der Suche nach einer C# 
Klasse
oder muss diese selber schreiben. Kannst Du mir ein RS232 Dump der 
Messwerte geben damit ich einschätzen kann wie große der Aufwand wird.

Gruß Tom

Autor: Jens (Gast)
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Sind die Befehle eigentlich irgendwo dokumentiert? Oder wird bloß 
laufend die Anzeige ausgegeben? Mit welcher Frequenz und in welchem 
Format?

Autor: Gast (Gast)
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Habe das Ding auch, bekomme aber keine Verbindung zum PC hin. Der 
verbaute FTDI hat anscheinend kein EEPROM spendiert bekommen. Jedenfalls 
wird er zwar enumeriert, aber nicht als virtueller Port eingerichtet. 
Treiber ist angeblich installiert. Muss da nochmal nachsehen.
Mit der seriellen Schnittstelle (D-Sub 9 Pin, male) haut es auch nicht 
hin, allerdings habe ich nur 3 Leitungen verbunden. Vielleicht braucht 
es auch die Steuerleitungen.

Autor: Gast (Gast)
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Hier noch ein paar Informationen.

http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=81996
http://www.uni-trend.com/UT803.html

Mittlerweile vom Hersteller nicht mehr aufgeführt, dafür UT804 
(Nachfolgemodell?).
Die Treiber gibt es nur auf der CD, nicht auf der Website.

Reichelt klebt übrigens hinten einen Aufkleber drauf, und gilt wohl 
damit als Hersteller/Importeur (?).

In der Anleitung zur PC Software gibt es Hinweise darauf, dass ein 
FTDI-Treiber verwendet wird.

Ich habe versucht, die auf einem gelabelten Rohling (Arial.ttf ist auch 
dabei ;-) beigelegten FTDI-Treiber neu zu installieren. Der Anschluß 
wird als Serial Port o.Ä. erkannt, aber als

04fa  Dallas Semiconductor
  2490  DS1490F 2-in-1 Fob, 1-Wire adapter

"eingebaut" (Laut Gerätemanager, "USB View", pcwHWInfo).

www.maxim-ic.com/quick_view2.cfm/qv_pk/2995
datasheets.maxim-ic.com/en/ds/DS2490.pdf
SOIC;24 pin;
www.maxim-ic.com/appnotes.cfm/an_pk/117

Die 1-wire Treiber lassen sich auch problemlos installieren:
USB Host Adapter for 1-Wire Network using WinUSB

Nützt aber nichts.

Schließlich habe ich mal reingeschaut und bei der Gelegenheit das schon 
vermisste Zubehör IN dem Gerät entdeckt (Stullenfach, s.o.).

Es handelt sich nicht um einen im herkömmlichen Sinn falsch bestücktes 
IC, sondern um etwas ganz anderes:

Holtek (oder HOITEK?)
HE2325U-SC
A02  0638

Bei Holtek finde ich keine USB/UART Bridges, google bringt mit "hoitek" 
Beitrag "PeakTech 3315 USB Visual Basic" ans Licht.

Bei Peaktech finde ich auf Anhieb jedoch nichts zum erwähnten IR USB 
Adapter zur möglichen Treibersuche.

---

Jedenfalls sind die Schnittstellen samt o.g. IC auf einem separaten 
Platinchen mit LED und Fotodiode als Optokoppler, d.h. es führen nur 
zwei Litzen zum Rest der Elektronik.

Das ist vermutlich ein Feature und bedeutet:
Die serielle Schnittstelle muss vom Benutzer mit Strom versorgt werden.

- USB oder
- RS-232 parasitär mit DTR PC-seitig eingeschaltet.

*Es muss daher ein Nullmodemkabel mit aktivem, durchgeschleiftem DTR (PC 
Seite) und gekreuztem TX/RX verwendet werden.*

Das Ding sendet bei aktiviertem RS232 mit leicht modusabhängiger 
Frequenz, ca. 1 Hz, alles doppelt. Hier mal ein paar Ausgaben (einfach):

<\r><\n> = 0x0D 0x0A

1.009 V DC        01009;80:<\r><\n>
-1.008 V DC       01008;<0:<\r><\n>
-1.008 V DC + DC  01008;<0:<\r><\n>
0.010 V AC        00010;806<\r><\n>
13.4 Ohm          001343802<\r><\n>
0.034 nF          000346802<\r><\n>
20 °C             000204800<\r><\n>
0.06 A DC         000069808<\r><\n>   (ca. alle 600 ms)
64.7 mA DC        10647?80:<\r><\n>

Vielleicht kann auch jemand mal berichten, ob sich ein geeigneter 
Treiber für die USB-Verbindung findet (oder ob es schon irgendwo 
funktioniert).

Autor: Norgan (Gast)
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> Schließlich habe ich mal reingeschaut und bei der Gelegenheit das schon
> vermisste Zubehör IN dem Gerät entdeckt (Stullenfach, s.o.).

Is' nicht wahr, oder? Man muss das Gerät aufschrauben um das Zubehör zu 
finden?

Autor: Gast (Gast)
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Jain, es ist eine mit zwei "Drehriegeln" gesicherte Klappe oben am 
Gerät. Da drin war bei mir das Zubehör.

Ich muss allerdings anmerken, dass ich weder die deutsche Anleitung von 
Reichelt (A4) noch die englische Originalanleitung näher betrachtet 
habe. Ich habe nur nach "RS232" gesucht.

Ich schreibe gleich noch was zum Format der Daten, wenn ich mehr 
herausgefunden habe.

Autor: Gast (Gast)
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Manual S. 36 (PDF: +2)

RS232 Button
Press RS232 button to enter or exit data output mode.
In RS232C serial port data output mode, the Hold and Max Min mode cannot 
output to the computer, the computer will only display the present 
measuring value.
In RS232C serial port data output mode, Sleep Mode function will be 
disabled, (o/ symbol disappears. +DC, hFE and β cannot output to the 
computer.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Gast wrote:
> Mittlerweile vom Hersteller nicht mehr aufgeführt,

http://www.uni-trend.com/UT803.html

> Die Treiber gibt es nur auf der CD, nicht auf der Website.

Wenn nicht hier drin http://www.uni-trend.com/software/UT803.zip , dann 
Email an info | uni-trend.com

> Schließlich habe ich mal reingeschaut und bei der Gelegenheit das schon
> vermisste Zubehör IN dem Gerät entdeckt (Stullenfach, s.o.).

Aber ein Leberwurstbrot geht noch rein, oder? Nicht das die alles mit 
Elektronik vollgebaut haben :-)

Autor: Peter Kaiser (opa-peter)
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Hi,
sind 6000 Digits bei einer Genauigkeit 0,3-1% nicht Overkill?
Das sind 30-60 Digits (Bei "Vollausschlag")
Gruß Peter

Autor: Gast (Gast)
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Bin noch nicht wesentlich weiter:

012345678 + CR (0x0D) + LF (0x0A) = 11 bytes
0           Dezimalstelle
 1234       Wert links mit Nullen gefüllt, 6000 = overload
     5      Modus/Einheit ?
      6     Vorzeichen: < = - (8 = +)
       7    immer 0 ?
        8   Modus/Einheit ?

Dezimalstelle (Byte 0)
bezieht sich vermutlich auf den Modus

Autorange

33.07 mA - 0
 64.5 mA - 1
160.2 mA - 1

1.010 V DC - 0
 6.18 V DC - 1
10.53 V DC - 1

Manual Range

3.596 V DC - 0
 3.60 V DC - 1
  3.6 V DC - 2
    4 V DC - 3

 0.00 mA DC - 0
  0.0 mA DC - 1

    0 µA DC - 1
  0.0 µA DC - 0


Modus / Einheit
Byte 5 scheint die Einheit zu sein, Byte 8 verstehe ich nicht.

      5 8
A  DC 9 8   39 38
mA DC ? :   3F 3A
µA DC = :   3D 3A

A  AC 9 4   39 34
mA AC ? 6   3F 36
µA AC = 6   3D 36

V  DC ; :   3B 3A
V  AC ; 6   3B 36

ASCII:
en.wikipedia.org/wiki/ASCII#ASCII_printable_characters

Nicht aufschlußreich:
http://groups.google.com/group/de.sci.electronics/...

Das Gerät gibt/gab (8W Lieferzeit) es auch bei ELV (68-728-18):
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...

Die Anleitung bringt nichts Neues, die Software sieht etwas anders aus.

www.mtoussaint.de/qtdmm.html hat für verschiedene Multimeter ein Unix 
(Linux/MAC) Programm, u.A. auch für Uni-Trend Geräte (nicht UT803).
Unterstützte Modelle nicht kompatibel zu UT803. Gerätepfad nicht 
editierbar (wird zusammengesetzt aus dropdown und Ziffer).

Als Antwort auf eine E-Mail an Unitrend kamen (ohne jeglichen Text!) 
zwei Excel-Tabellen zur Kalibrierung zurück.

Treiber sind in www.uni-trend.com/software/UT803.zip nicht enthalten.

Link zur Produktseite steht direkt vor meiner Feststellung - es wird 
nicht aufgeführt: http://www.uni-trend.com/productstandard.html

Falls jemand das System durchschaut, bitte ich hiermit freundlichst um 
Zusammenfassung :-)

Autor: Gast (Gast)
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Kapazität hat nur eine Einheit: F

         Byte
Anzeige  0 5 8
--------------
0,000 nF 0 6 8
00,00 nF 1 6 8
000,0 nF 2 6 8
0,000 µF 3 6 8
00,00 µF 4 6 8
000,0 µF 5 6 8
0,000 mF 6 6 8

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Gast wrote:
> Falls jemand das System durchschaut, bitte ich hiermit freundlichst um
> Zusammenfassung :-)

System ist doch eigentlich egal. Alle Bits die man eindeutig 
identifizieren kann ausmaskieren.  Alle verbleibenden unbekannten 
Kombinationen in ein 32-Bit (oder so) Integer zusammenschieben. Mit den 
Integern als Schlüssel eine Lookup-Table schreiben, die man binär nach 
Größe (AC, DC, etc.), Bereich (Position des Kommas plus Einheit), usw. 
durchsucht.
typedef struct {
   int value;   // Bekannte Kombinationen aus 0., 5., 8. Byte
   char *type;
   char *unit;
   int range;   // 10**(range * 3): ... -1 = milli, 0 = 1, 1 = Kilo, 2 = mega, ...
} Entry;

// für A, B, C echte Werte für die Bytes 8, 5, 0 einsetzen
// Tabelle von Hand sortieren
Entry entries[] = {
   { (A << 16) | (B << 8) | C,  "AC",  "µV", -2 };
   { (A << 16) | (B << 8) | C,  "AC",  "mV", -1 };
   { (A << 16) | (B << 8) | C,  "AC",  "V",   0 };
   { (A << 16) | (B << 8) | C,  "DC",  "µV", -2 };
   { (A << 16) | (B << 8) | C,  "DC",  "mV", -1 };
   { (A << 16) | (B << 8) | C,  "DC",  "V",   0 };
   ...
};

// Durchsuchen der Tabelle mit bsearch()
// Schreibe ich jetzt nicht komplett hin
Entry *find_range(int b8, int b5, int b0) {
    // Ausmaskieren bekannter Bits
    b8 &= MASK8;
    b5 &= MASK5;
    b0 &= MASK0;
    int key = (b8 << 16) | (b5 << 16)  | b0;
    return (Entry*) bsearch(&key, entries, ...);
}

Wieviel unterschiedliche Größen kann das Ding? 10? Mit maximal 7 
Bereichen? Macht 70 Kombinationen die man mal am Gerät durchprobieren 
muss und für die man Einträge in der Software anlegen muss. Durchsucht 
ist so eine Tabelle mit 70 Einträgen schneller als das Gerät die Daten 
liefern kann.

Ich habe das mal für einen Funktionsgenerator gemacht. Die fast 100 
Einstellungen durchprobieren hat ein paar Stunden gekostet, dann war der 
Käs' gegessen.

Übrigens, Rechne die Zahlen mal auf Binär um. Dann siehst du zum 
Beispiel, dass das Vorzeichen in einem einzigen Bit (3. Bit) im 6. Byte 
steht. Und von allen Werten 0x20 abziehen, bzw. das 5. Bit ausmaskieren 
(rechnet die Wandlung nach ASCII raus), denn das 5. Bit dürfte keine 
Bedeutung haben.

Und mal auf alle Knöpfe wie Hold drücken. Die Bits die sich dabei 
verändern dürften den Tastenzustand wiedergeben und sollten bei der 
Suche nach den Bereichen ausmaskiert werden.

Autor: Gast (Gast)
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Hi, in der Zwischenzeit war ich auch fleißig und habe einen Ansatz:

Um den angezeigten Wert zu erhalten ist die übertragene vierstellige 
Zahl mit einem um Byte 0 veränderten Zehnerpotenz entsprechend der 
Einheit zu multiplizieren. Beispiel

Einheit: Farad
Exponent: -12
Wert:    1234
Byte 0  :   1

-> 1234 * 10^(-12+1) = 12,34 nF

Vielleicht gibt es ja noch einen direkteren Weg.

Die anderen "Codes" habe ich auch mal aufgeschrieben, allerdings nicht 
auf binäre Vereinfachungen geachtet.

012345678 + CR (0x0D) + LF (0x0A) = 11 bytes
0           Dezimalstelle
 1234       Wert links mit Nullen gefüllt, 6000 = overload
     5      Einheit
      6     Vorzeichen ("<"-neg, "8"-pos.),
            Temperaturskala ("0"-°F, "8"-°C)
       7    Wert: 0-aktuell, 2-MIN, 4-MAX
        8   Modus


SI prefix
---------
10^6  mega  M
10^3  kilo  k

10^−3  milli  m
10^−6  micro  µ
10^−9  nano  n


Anzeige und wichtige Bytes
--------------------------

            Byte
Anzeige     0 5 8  exp
---------------------
0,000 nF    0 6 8  10−9
 0,00 nF    1 6 8  10−9
  0,0 nF    2 6 8  10−9
0,000 µF    3 6 8  10−6
 0,00 µF    4 6 8  10−6
  0,0 µF    5 6 8  10−6
0,000 mF    6 6 8  10−3

0.000  V DC 0 ; 8  1
 0.00  V DC 1 ; 8  1
  0.0  V DC 2 ; 8  1
    0  V DC 3 ; 8  1
  0,0 mV DC 4 ; 8  10-3

 0,00  A DC 0 9 8  1
 0.00 mA DC 0 ? 8  10-3
  0.0 mA DC 1 ? 8  10-3
    0 µA DC 1 = 8  10-6
  0.0 µA DC 0 = 8  10-6

  0,0 µA AC 0 = 4  10−6
    0 µA AC 1 = 4  10−6
 0,00 mA AC 0 ? 4  10-3
  0,0 mA AC 1 ? 4  10-3

    0  Hz   0 2 0  1
 0,00 kHz   1 2 0  10^3
  0,0 kHz   2 2 0  10^3
0,000 MHz   3 2 0  10^6
 0,00 MHz   4 2 0  10^6

 13,5   Ω   0 3 2  1


Einheit (Byte 5)
----------------

1 diode
2 Hz
3 Ohm
4 deg  # Byte 8: 1 -> °F, 9 -> °C
5 cont
6 F


9 A

; V

= uA
> hFE beta
? mA


Min/Max (Byte 7)
----------------
---   0
MIN   2
MAX   4


Mode (Byte 8)
-------------

-----     °C/hFE     0
Manual    Hz/F/Ohm   0
AutoRange Hz/F/Ohm   2
Manual    AC         4
AutoRange AC         6
Manual    DC         8
AutoRange DC         :

Autor: Gast (Gast)
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Auch die anderen Codes sind schön binär zu decodieren. Ich benutze zwar 
kein C(++), aber vielleicht macht es die Sache noch übersichtlicher.
Danke für den Tipp.

Autor: Gast2 (Gast)
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> sind 6000 Digits bei einer Genauigkeit 0,3-1% nicht Overkill?
> Das sind 30-60 Digits (Bei "Vollausschlag")

nicht unbedingt bzw. kommt drauf an

Beispiel 6 V Messbereich, Ausnutzung z.B. 10 Prozent = 0,6 V gemessen

Fehler: 0,6 V * 0,3 % = 1,8 mV + 2 Digit

macht 0,6 V +/- rund 4 mV (1 mV Auflösung im 6 V Messbereich)

echter Messwert: 0,596 .. 0,604 V

macht echter Messfehler von rund +/- 0,7 %

Beispiel 60 V Messbereich, gemessen 30 V (30.00 V)
Fehler: +/- (0,09 V + 0,02 V) (2 Digit)
Anzeige: 29,89 V .. 30,11 V
Fehler maximal: 0,36 %

der Digitfehler ist doch noch erträglich

Autor: Stefan (Gast)
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Viel bescheuerter ist, dass das Ding ständig unaufgefordert -teilweise 
mitten in der Messung- ausgeht. Wenn lange nichts los ist, ok. Aber doch 
nicht bei sich ändernden Eingangssignalen !?

Autor: Gast (Gast)
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Wenn Du den RS232 Versand aktivierst, geht es laut Manual nicht 
automatisch aus (Beitrag "Re: Reichelt Tischmultimeter UT 803").

Autor: Gast (Gast)
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Ergänzung:

Min/Max (Byte 7)
----------------
...
HOLD  8

Autor: Gast (Gast)
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Zubehör:
Prüfspitzen : mit 4mm Büscheln
Krokoklemmen: zum Aufstecken auf D ≈ 2 mm Prüfspitzen

Autor: Gast (Gast)
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Bits im Vorzeichen-Byte

76543210
0011  0
       0  overload
     2    negative
    3     metric (°C)

Autor: Gast (Gast)
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76543210

Bits im Reading-Byte (7)
1 - min
2 - max
3-  hold

Bits im Range-Byte (8)
1 - auto
2 - ac
3 - dc

Autor: Gast (Gast)
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Übrigens gibt es das UNi-T UT803 und das UNi-T UT804 preiswerter unter:
http://www.pinsonne-elektronik.de/pi9/index.html

Autor: Gast (Gast)
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Autor: herdsoft (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Hallo,

vielleicht kannst Du ja mit der Datei hoitek.c unter Linux die Daten des 
Tischmultimeters per USB einlesen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Danke, hier mal der Grund für die Wiederbelebung:
Beitrag "Re: Peaktech 3315 , Protokoll serielle Schnittstelle"

Ich hatte damals sicherheitshalber auch für das UT 803 einen getesteten 
USB/seriell Adapter benutzt.

Autor: JojoS (Gast)
Datum:

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habe mir auch das UT803 von Reichelt gegönnt. Spannung und 
Widerstandsmessungen sehen ok aus, aber die Temperatur liegt ca. 12°C zu 
niedrig. Sowohl mit dem mitgelieferten Fühler als auch mit einem anderen 
Typ-K Fühler. Gibt es da eine Kalibrierung oder ist das Ding nicht in 
Ordnung?

Autor: Manfred von Antenne (dipol)
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> Gibt es da eine Kalibrierung oder ist das Ding nicht in Ordnung?

Bei Temperaturmessung: +/-1% + 30 Digit

Für 199,- EUR darf man keine Laborgenauigkeit erwarten. Auch wenn die 
Werbung und das "Datenblatt" einen anderen Eindruck machen.

Autor: JojoS (Gast)
Datum:

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Zehntel Grade an Genauigkeit hätte ich auch nicht erwartet, aber lt. 
manual sollte die Accuracy bei 0..400°C +/- 1% +3 sein. Das wären dann 
-4..+7 °C, aber nicht -12°.
Der gleiche Fühler zeigt an einem anderen Thermometer auf 1..2°C genau 
an. Da hier ja einige dieses Multimeter haben wäre mal ein 
Vergleichswert interessant.

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