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Forum: Projekte & Code SD-Karten-Wave-Recorder


Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hallo Forengemeinde,

der Prototyp eines semi-professionellen Audio-Recorders ist fertig. Er 
ist im Zuge einer Studie zum neuen ATMEL XMega128A1 Controllers und aus 
dem Bedarf nach einem unkompliziert zu bedienenden, handlichen 
Audio-Recorder entstanden, welcher ohne Datenkompression auskommt und 
studiotauglichen Klang bietet. Die Entwicklung ist noch nicht 
abgeschlossen und die Pläne müssen nochmal überarbeitet werden, aber die 
erste Generation läuft und arbeitet zufriedenstellend.

Der Technische Aufbau ist wie folgt:

Hauptcontroller: ATXMega128A1 @ 36.864MHz (3x12.288Mhz)
Nebencontroller: 2x ATTiny2313 @12.288Mhz
Anzeige (grafisch): Electronic Assembly DOG, 132 x 32 Pixel, 
HG-Beleuchtung
A/D-Wandler: Cirrus CS5343
D/A-Wandler: Cirrus CS4344
I2S->SPDIF-Converter: Cirrus CS8406
Kopfhörer-Verstärker: TDA1308A
Puffer-SRAM: CY7C1019 (128kByte)
Step-Up-Converter, Buchsen und Hühnerfutter

Die Features sind momentan:

Aufzeichnung im RAW-PCM-Format 48kHz, 16Bit
Anzeige Speicherkarten-Kapazität in Minuten+Sekunden
Anzeige aktuelle Position in Minuten+Sekunden
Anzeige Pufferfüllstand bei der Aufzeichnung
Anzeige Pegel l. & r. Kanal, audiotechnisch relevante Bereiche markiert
Anzeige SD-Kartenstatus
Anzeige Akku-Füllstand
Umgebungslichtabhängige Hintergrundbeleuchtung der Anzeige
1x Line-Eingang analog
1x Line-Ausgang analog
1x Kopfhörer-Ausgang
1x optischer SPDIF-Ausgang
Aufzeichnung, Wiedergabe, schnelles Spulen vor und zurück, Stop
gemeinsame, digitale Lautstärke-Steuerung aller Ausgänge


Das Gerät fungiert wie eine Art Bandmaschine, die Aufnahme/Wiedergabe 
erfolgt fortlaufend ab der aktuellen Position und unmittelbar auf 
Knopfdruck. Es soll bei länger andauernden Aufnahmesitzungen den 
Computer ersetzen. Eine Trackmarkierung ist noch geplant, die Positionen 
sollen auf der Karte in einem separaten Sektor abgespeichert werden. Die 
Audiodaten liegen auf der Karte als durchgehender Stream und ohne 
Dateisystem vor, um die Schreib-Performance zu wahren. Ein Puffer-Ram 
von 128kByte (64kByte verwendet) verhindert Aussetzer durch 
Sektorsprünge, die die SD-Karten von Zeit zu Zeit willkürlich aufgrund 
des Wear-Levellings durchführen. Ab etwa 32kByte waren alle getesteten 
Karten bei dem gegebenem Datenaufkommen zuverlässig zu beschreiben. Ein 
Import der Daten auf PC oder MAC ist über passende Software, bspw. 
HEX-Editoren, möglich.

Die Schaltpläne und das Layout folgen noch, ebenso audiotechnische 
Messungen des Frequenzganges, des Signal-Rausch-Verhältnisses und der 
Verzerrungen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Anregungen und Fragen sind 
willkommen.
Grüße!
TravelRec.

Autor: Michael Werner (michelw)
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Hallo Travel Rec,
ich verneige mein Haupt.

Wie lange läuft das Gerät mit den Akkus?
Welchen Step Up verwendest Du?
Sind das alles leicht zu beziehende Bauteile?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hallo Michael,

die Bauteile habe ich in der Hauptsache von CSD-electronics und das 
Display ist von Angelika. Der Step-Up ist ein LM2621, bezogen über 
Mercateo. Das Gerät braucht etwa 200mA bei 2.4V (120mA nach Step-Up) 
beim Schreiben oder bei der Wiedergabe, ein Satz 2000er Mignon hält also 
knapp 10 Stunden.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Pläne als Eagle *.sch und als *.png Dateien.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Anbei der erste Performance-Test: Analoger Soundkarten-Ausgang über 1.5m 
Kabel an den SD-Wave-Recorder, SPDIF-Ausgang zürück auf SPDIF-Eingang 
der
Soundkarte. Die Daten enstprechen der Aufnahmequalität. Testsoftware ist
der RightMarkAudioAnalyzer, Version 6.2

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Und das Layout. Der Schaltplan ist auch aktualisiert. EAGLE Dateien.

Autor: Otto (Gast)
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Das ist in der Tat sehr beeindruckend. Aber, weil das hier die 
Codesammlung ist, wo ist der Code den du uns gerne zeigen möchtest?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Kommt bald - als *. hex vorerst, da ich zum Bereinigen noch etwas Zeit 
brauche. Außerdem gibt es keine "Hardwaresammlung".

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja hallo nochmal,

ich hatte noch eine neue Messung getätigt, diesmal mit anständigem und 
kurzen analogem Kabel. Die Ergebnisse im Anhang.

Autor: Anselm 68 (anselm68)
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Hi Travel,

ich bin wirklich sehr beeindruckt von deiner Leistung ;)

Gruß Anselm

p.S: Wenn ich mal viel Zeit habe (kommt letzte Zeit so wenig vor) lasse 
ich mir noch eine XLR dafür einfallen (dadurch direkt am Mischpult 
anschliessbar)
Und Eingangsstufe mit Dämpfungsmöglichkeit.
Aber vielleicht hat jemand weiteres noch Zeit und Interesse daran ;)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hallo Anselm,

es sind noch viele Erweiterungs- und Verbesserungsmöglichkeiten da. Wenn 
der Kern der Schaltung erstmal funktioniert, kann man noch einiges an 
Peripherie dranstricken, zum Beispiel auch eine MIDI-Steuerung der 
Funktionen oder eine Fernbedienung über Funk/IR oder die Möglichkeit, 
mehrere Recorder zu synchronisieren, um Mehrspuraufnahmen zu machen. Und 
man kann sich natürlich auch noch einige Finessen in der Software 
ausdenken ;-)

Autor: Karl Dietmann (karlmonster)
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Hallo,

ist es denn möglich den code iwi zu bekommen ?
wäre angesichts der tollen ergebnisse ja eine wunderbare sache.

Vielen Dank schonmal

PS ist es vll möglich auch an den source-code zu kommen (also nicht nur 
an die *.hex?)

KarlMonster

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hallo Karl,

wenn Du das Teil 1:1 nachbauen möchtest, dann nur zu. Die Codes schicke 
ich Dir als *.hex. Wenn Du in ASM fit bist, kannst Du auch die Sources 
haben, die sind aber noch ein bisschen dreckig ;-).

Autor: Linkidinki (Gast)
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Autor: Karl Dietmann (karlmonster)
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Hallo,

ja das wäre super wenn du mir beide Files schicken könntest. Ich werde 
erstmal 1:1 nachbauen und dann bisschen mich am code zu schaffen machen.
willst du die files hier hochladen oder willst du meine e-mail ?


Vielen Dank nochmal

KarlMonster

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Gib mir mal gelegentlich Deine Mail. Es sind 3 Codes hochzuladen, 
jeweils einer für die Tinys und einer für den XMega.

Die meisten Bauteile, speziell die Spezial-ICs von Cirrus, das SRAM, 
TDA1308 und den Quarz-Oszi 12.288Mhz gibt es bei CSD-electronics. Das 
EA-Dog-Display und die Folien-Cs sind von Reichelt. Der 
Step-Up-Converter + Induktivität ist von Mercateo geliefert.

Autor: Karl Dietmann (karlmonster)
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Hab dir ne PN geschrieben mit meiner mail ... sagste wennse ned 
bekommsch oder sonst was ...
Achja noch was: macht der µC denn testroutines mit dem SPDIF-Converter 
Cirrus CS8406? Ich habe im moment nämlich keine intresse an SPDIF und 
daher dachte ich ans weglassen des Bereiches. Wenn der µC das allerdings 
testet ob da was ist oder ob der in Ordnung ist wäre das iwi doof.
Danke

KarlMonster

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der SPDIF-Controller ist optional, er hängt quasi als Aufsatz an den 
Digital-Leitungen des DAC und ist für den XMega nicht sichtbar.

Autor: Karl Dietmann (karlmonster)
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Hi,
sry möchte dich nicht nerven, aber könntest du mir die codes schicken ? 
ich bin mit der hardware fast fertig ^^ jetzt bräucht ich noch die codes 
zum rumfeilen bzw zum direkt mal ausprobieren. Was für eine Software 
bzw. welchen Hex-Editor verwendest du denn um den stream dann 
letztendlich zur "richtigen" datei zu machen ?
Danke nochmals & schöne weihnachten

KarlMonster

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Oohh, hi nochmal. Ich habe Deine PN leider irgendwie nicht erhalten. Geh 
mal bitte auf www.electricstart.de und schreibe mir auf der Kontaktseite 
Deine Adresse, dann melde ich mich sofort. Ich verwende AVR-Studio4.14. 
Die Fuse-Einstellungen brauchst Du ja dann auch noch. Bis denne.

Autor: Gast (Gast)
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@travelrec
Das hier ist eine Codesammlung! Das Projekt posten und damit angeben wie 
toll du bist und dann noch nichtmal den Code mitliefern, finde ich etwas 
erbärmlich.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich gebe den Code deswegen noch nicht ´raus, weil er nicht fertig und 
nicht ausreichend dokumentiert ist. Wenn jemand das Projekt nachbauen 
möchte, bekommt er selstverständlich die Sources. Ich möchte lediglich 
verhindern, daß über Programmierstil oder Formsachen hergezogen wird, 
weil ich das Forum kenne ;-). Finde es erbärmlich, wenn Du magst.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Ich konstruiere auch seit ein paar Monaten so ein Viech, allerdings mit 
eingebauter Festplatte. Das deshalb, weil ich die direkte Aufzeichnung 
auf SD-Karte irgendwie mutig finde: Bei verschiedenen Versuchen von Chan 
und anderen wars mit der Schreibrate immer verdammt knapp.

Völlig wertfrei, also quasi nur, um dich unter Druck zu setzen, mal 
meine Vorstellung *grins*:
- 44,1kHz bei 16 Bit
- ATmega16 vermutlich
- symmetrische XLR-Ein- und Ausgänge
- SD-Kartenslot zum Datenaustausch

Viel Erfolg und Chapeau!

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Das deshalb, weil ich die direkte Aufzeichnung
>auf SD-Karte irgendwie mutig finde: Bei verschiedenen Versuchen von Chan
>und anderen wars mit der Schreibrate immer verdammt knapp.

Direkt ist relativ, bei dem hier vorgestellten Gerät nutze ich 64kByte 
externes SRAM zum puffern, falls die Karte mal ihr wear-levelling 
ausführt und nicht schnell genug die Daten abnimmt.

> mal meine Vorstellung *grins*:
>- 44,1kHz bei 16 Bit
>- ATmega16 vermutlich
>- symmetrische XLR-Ein- und Ausgänge
>- SD-Kartenslot zum Datenaustausch

Echtes Wave mit ATMega16? Das wird sportlich. An welche externen Wandler 
hast Du dabei gedacht? Ich finde die Interrupt-Response-Time vom Mega16 
bei 16Mhz etwas zu lang. Bei seriellen Wandlern könnte es da zu 
Laufzeitproblemen kommen. Das war der Grund, weshalb ich mit XMega und 2 
Sub-Controllern gearbeitet habe. Symmetrische XLRs sind cool, erweitern 
die technischen Anforderungen an die analoge Sektion aber doch erheblich 
und setzen den Stromverbrauch hoch. Naja - kommt immer drauf an, wofür 
man das Teil im Alltag einsetzen möchte.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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"Rohdaten-WAV", joa. Mit SPI-Wandlern von TI haut das schon hin, viel 
Zeit fürs Display bleibt aber nicht, das ist wahr.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Was denn für Wandler genau? Bin mal neugierig :)

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Momentan hab ich vorne ADS8517 und hinten DAC8831 verplant. Bin 
allerdings selbst auch noch gespannt, ob das alles hinhaut :-}

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Aha. Der ADS8517 ist aber kein Audio-ADC, was bedeutet, daß er keinerlei 
Filter onboard hat. Du mußt also das Anti-Aliasing analog und diskret 
vor dem ADC aufbauen. Desweiteren ist das Teil nur einkanalig, also 
"Mono". Gleiches trifft für den DAC8831 zu. Was dazu kommt ist, daß Du 
das Timing zumindest für den DAC mittels des Controllers generieren 
mußt, wodurch Du Dir einen nicht unerheblichen Jitter im DAC einfängst. 
Der nachfolgende Tiefpaß muß auch extern und diskret aufgebaut werden. 
Also nichts für empfindliche Ohren.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Travel Rec. wrote:
> Aha. Der ADS8517 ist aber kein Audio-ADC
Korrekt

>, was bedeutet, daß er keinerlei Filter onboard hat.
Korrekt, so kann ich aber im Zweifelsfall den Filter noch auf die 
Samplingfrequenz abstimmen. Da ich ohnehin Analoggeraffel drinnehab 
(Desymmetrierer, Vorverstärker usw.) geht das in Einem.

> Du mußt also das Anti-Aliasing analog und diskret
> vor dem ADC aufbauen.
Korrekt

> Desweiteren ist das Teil nur einkanalig, also "Mono". Gleiches
> trifft für den DAC8831 zu.
Korrekt und korrekt. Es werden je zwei ADC und zwei DAC verbaut.

> Was dazu kommt ist, daß Du das Timing zumindest für den DAC mittels
> des Controllers generieren mußt,
Korrekt.

> wodurch Du Dir einen nicht unerheblichen Jitter im DAC einfängst.
Nicht zwangsläufig. Wie du schon sagst, sportlich wirds allemal, aber 
die beiden Klicker sind ziemlich überschaubar, sodass der Drift doch 
vernachlässigbar ist.

> Der nachfolgende Tiefpaß muß auch extern und diskret aufgebaut werden.
Korrekt. Auch hier geht das in Einem, da ich wieder den Symmetrierer 
brauche.

> Also nichts für empfindliche Ohren.
Das wollen wir noch sehn :-}
Ganz astrein ist das alles sicherlich nicht (ich erfind gern das Rad 
neu, ist mir bewusst...), aber der Lerneffekt steht ganz eindeutig im 
Vordergrund, zumal ich die Wandler bereits aus anderen Projekten übrig 
hatte.
Mal nen guten Platinenentwurf vorausgesetzt, dürfte die Sache so übel 
garnicht werden, zumindest die Simulation meiner Vorstellung an Filtern 
sieht schonmal ganz gut aus.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich habe gehörig Respekt vor Deinem Vorhaben. Meine ersten Experiemente 
mit dem XMega bezogen sich auf die internen Wandler. Diese haben zwar 
nur 12 Bit, aber zum Testen war das schon ganz gut. Was mir dabei 
aufgefallen war, ist die Tatsache, daß ein vernünftiges analoges Filter 
mit steiler Charakteristik ein fieses Unterfangen ist. Du willst das nun 
gleich 4x aufbauen. Bei den externen Wandlern von Cirrus wird digital 
gefiltert und das sowas von steil, daß man den Cut oberhalb von 22kHz 
wirklich nicht wahrnimmt. Bei meinen vormals analogen Filtern war ein 
deutlicher Transparenzverlust gegenüber dem Originalsignal zu hören, 
obwohl ich mit der Grenzfrequenz testhalber auch mal ein Stück über 
fsample/2 gegangen war. Also ich wünsch Dir Glück und bin auf die 
Ergebnisse gespannt.

Autor: iii (Gast)
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Es wäre schön wenn Du noch was zu den Kosten sagen könntest.
Kann man die Platine per Toner-Transfer hinbekommen oder ist sie 
"error-prone"?
Ist schon ein Verstärker eingebaut, oder braucht man noch einen 
(Mikrofon-)Verstärker um ein Audiosignal von ~1V zu bekommen?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Kann ich Dir nicht sagen, ob Tonertransfer da funkioniert, weil ich das 
noch nicht probiert habe. Ich habe die Platine mittels Ink-Jet-Ausdruck 
auf Papier und normaler Belichtung hergestellt. Die dünnsten 
Leiterbahnen sind 0.25mm breit und die schmalsten Abstände zwischen den 
Leiterbahnen sind ebenfalls 0.25mm, in der Hauptsache um den XMEGA 
herum. Alle anderen Leiterbahnen und Abstände sind breiter. Die Kosten 
belaufen sich inklusive der Spezial-ICs und des Grafik-Displays auf etwa 
50 EUR. Das Gerät verarbeitet unsymmetrischen Line-Pegel, für 
Mikrofonanschluß muß also ein externer Verstärker vorgeschaltet werden.

Autor: Micha68 (Gast)
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Hi!
Zuerst mal: Super Projekt und sauber ausgeführt!

Eine Frage zum Display:
Ich habe hier das gleiche Modell auf meinem Steckbrett, läuft 
einwandfrei.

Allerdings habe ich als Kondensatoren für die Spannungswandler, wie im 
Datenblatt abgegeben, 1uF genommen. Laufen die auch mit 100nF? Die wären 
ja um einiges kleiner. Hast Du spezielle Einstellungen benutzt?

Danke und Gruss,
Micha68

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Danke für die Blumen :o). Ja, diese Ausführung des Displays läuft mit 
100nF Kondensatoren stabil und ohne Probleme, ich hatte es einfach mal 
mit den Pillen getestet und es lief. Ich habe die Standard-Init aus dem 
Datenblatt genommen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hier die Init, ist ein Software-SPI:

;---------------------------------------------------------
EA_DOG_INIT:
 sbi  VPORT2_Out, DispReset
 cbi  VPORT2_Out, DispComDat

 ldi  Temp, $40
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $A1
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $C0
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $A6
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $A2
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $2F
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $F8
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $00
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $23
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $81
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $1F
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $AC
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $00
 rcall  EA_DOG_Write

 ldi  Temp, $AF
 rcall  EA_DOG_Write
 ret

;---------------------------------------------------------
EA_DOG_Write:
 cbi  VPORT2_Out, DispCS
 ldi  TempH, 8

_DWLoop:
 lsl  Temp
 brcs  _DataHigh

_DataLow:
 cbi  VPORT2_Out, DispData
 rjmp  _DWClock

_DataHigh:
 sbi  VPORT2_Out, DispData

_DWClock:
 sbi  VPORT2_Out, DispClock
 nop
 cbi  VPORT2_Out, DispClock

 dec  TempH
 brne  _DWLoop

 sbi  VPORT2_Out, DispCS
 ret

Autor: Micha68 (Gast)
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Hi!
Super, Danke. Dann werd ich das mal probieren.

Gruss,
Micha68

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Es hatte sich ein kleiner Fehler im Layout des CS8406 eingeschlichen, 
das Valid-Bit war falsch angeschlossen. Somit wurde zwar ein 
Audio-SPDIF-Stream ausgegeben, dieser war aber als ungültig markiert. 
Einige Geräte haben damit Probleme (A/V-Receiver).

Beste Grüße,
TravelRec.

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Ich würde mittelfristig das Gerät auch gerne nachbauen, um mal den Klang 
zu vergleichen mit den Geräten, die ich so gebaut habe. (Das Gerät hier 
ist bestimmt besser!) :-)

Als Vorbereitung habe ich mal aus Eagle die Partlist exportiert und 
versucht, die Bauteile, die mir vertraut vorkamen, in 
Bestellinformationen umzusetzen (auch um zu sehen, wieviel das Ganze 
dann kostet). Dazu habe ich beiliegende Excel-Tabelle erstellt.

Wie man sieht, gibt es offene Fragen zu Lieferanten, Bauformen etc.
@Karl - Du bist ja wahrscheinlich inzwischen fertig - wie läuft es so? 
Wärst Du so nett, für andere potentielle Nachbauer und mich, in der 
Tabelle ein paar Zellen mit den Fragezeichen auszufüllen?

Ich habe es nicht eilig, hab sowieso wenig Zeit, bei mir wird sich das 
mindestens ein paar Wochen sicher hinziehen. Deshalb wären bei weiteren 
Nachbauinteressenten Sammelbestellungen und Platinenfertigung denkbar 
(ich löte SMD dann doch lieber mit Lötstoplack..)

Wer macht mit?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Hallo Carsten,

bin gerade am durchgucken, was meinst Du denn mit den Eintragungen 
"andere Bauform!"?

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Wahrscheinlich ist es kein Problem: Eagle sagte, die Bauform wäre 0603, 
die, die ich gefunden habe, waren 0403. Einfach die Frage, ob es 
anzulöten geht und auf die Platine paßt (interessanter bei den Tastern).

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Alle passiven BE auf dem Recorder bis auf wenige Ausnahmen sind 0603, 
CSD hat in 0603 eigentlich alles da. Falls nicht, in Kürze auf Anfrage.

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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ok, vielleicht habe ich bei der Suche nur nicht richtig "getroffen".

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Erstmal ein Zwischenbericht, Fortsetzung folgt.

Autor: Carsten Pietsch (papa_of_t)
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Wenn wir schon teilweise in Polen bestellen, vielleicht paßt auch der 
SD-Slot "MCC-SD" bei www.TME.pl? Aber Du hast ja gesagt, es ist nur ein 
Zwischenstand.. nur kein Stress.. :-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Nö, der ist zu teuer und paßt nicht auf´s Layout.

Autor: tuxscreen (Gast)
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Hi travel rec,

nettes Projekt - gibt es hier eigentlich schon Neuigkeiten?
Wie hast Du die Anbindung der CODECS gelöst? I2S in Software?

Gruß
tuxscreen

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>nettes Projekt - gibt es hier eigentlich schon Neuigkeiten?

Welche Neuigkeiten erwartest Du? Mein Gerät läuft und läuft. Mit ein 
paar Einschränkungen im Programm - aus Zeitmangel :-(

>Wie hast Du die Anbindung der CODECS gelöst? I2S in Software?

Ja genau. In den beiden Tiny2313 Controllern, einer macht die Eingabe 
vom ADC zum Xmega, der andere macht die Ausgabe vom XMega zum DAC / 
SPDIF Interface.

Autor: mike (Gast)
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@Travel Rec.

Ich hätte auch Interesse am Code (besonders an dem im Tiny2313), wurscht 
ob er schön ist oder nicht.

Autor: Mr. G (Gast)
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Hi TravelRec,

tolles Projekt. Meinen Respekt.
Ich plane bin im Moment etwas sehr ähnliches, aber doch etwas anders. Im 
Moment überlege ich, welche Kondensatoren ich nehme, da das ja nicht zu 
unterschätzen ist. An verschiedenen Stellen habe ich gelesen, dass man 
MKP-Typen nehmen sollte, doch sind die, die ich bisher gefunden habe bei 
1uF recht groß. Welche verwendest du?

Viele Dank und Grüße,

Gigi

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Line-Ein- und Auskoppelkondensatoren sind die roten 
MKS-Kondensatoren mit 63V Gleichspannungsfestigkeit, sind bei 4µ7 etwa 
6x6x10mm, 1µ ist etwas schmaler. Für die Kopfhörerauskopplung sind 105°C 
Elkos mit 100µ/10V eingesetzt worden. Weitere Koppelkondensatoren sind 
nicht nötig.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja hallo nochmal,

wollte nur vermelden, daß die Firmware derzeit gerade gewartet wird. 
Eine Indizierung der aufgezeichneten Musikdaten wird eingebaut, so daß 
direktes Anspringen der Titel möglich ist, nützlich z.B für die 
Untermalung von Veranstaltungen. Die sogenannte TOC (Table Of Contents) 
wird auf Kartensektor $000001 abgelegt und bietet Platz für 99 
Indexmarken. Einige Kleinigkeiten gibt es noch zu verbessern, dann kommt 
die neue .hex, für eventuelle Nachkonstrukteure ;-)

Autor: TheMason (Gast)
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@travel rec

erstmal : respekt !!

klasse projekt. auch was die daten bezüglich klangqualität angeht. 
saubere arbeit :-)
vllt bau ich mir das teil auch nach (wenn ich die entsprechenden ic's 
bekommen kann).
aber die idee mit dem mehrspurgerät find ich echt witzig. dann müsste 
man nur die reinen tinys+xmega+rams+sd auf ner kleine platine 
unterbringen (also so das quasi nur i2s signale gespeichert werden) das 
ganze mal 4 oder mal 8, das routing der i2s signale von einem cpld/fpga 
machen lassen (mit einschleifmöglichkeit für einen tas3103 oder so) und 
dann ne adat schnittstelle dranmachen ;-)) ... ok ist vllt etwas weit 
gesponnen, aber man darf ja noch träumen ;-))

trotzdem, riesen respekt, allein für den analog-teil. allein diesen würd 
ich mir als wandler wahrscheinlich mal nachbauen wollen ;-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja, danke für die Blumen.

>dann müsste
>man nur die reinen tinys+xmega+rams+sd auf ner kleine platine
>unterbringen (also so das quasi nur i2s signale gespeichert werden) das
>ganze mal 4 oder mal 8, das routing der i2s signale von einem cpld/fpga
>machen lassen (mit einschleifmöglichkeit für einen tas3103 oder so) und
>dann ne adat schnittstelle dranmachen ;-)) ... ok ist vllt etwas weit
>gesponnen, aber man darf ja noch träumen ;-))

Mach, was Du nicht lassen kannst ;-). Sofern meine Zeit das erlaubt, 
werde ich mal gucken, was der XMega noch an Daten wegschaufeln kann. Am 
sichersten wäre es wohl, die Geräte modular aufzubauen und zu 
synchroniseiren, da eine einzige Speicherkarte schon an 4 Spuren 
48k/16Bit zu kämpfen hätte oder die RAM-Puffer elendig groß sein müßten. 
Außerdem hätte man im Fall eines Kartenfehlers zur Laufzeit nur 2 Spuren 
Verlust und das Kartenformat wäre einfacher gestaltet. Mal gucken...

Autor: TheMason (Gast)
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@travel rec

>Am sichersten wäre es wohl, die Geräte modular aufzubauen und zu
>synchroniseiren, da eine einzige Speicherkarte schon an 4 Spuren
>48k/16Bit zu kämpfen hätte

so meinte ich das auch ... 4 spur auf ner sd karte wäre overkill, aber 
wenn man aus dem tiny-xmega-ram-sd-karten-verbund kleine module machen 
würde (also immer 2 stereo-kanäle pro sd karte) wärs sicherlich denkbar. 
aber das ganze ist wohl denke ich sehr aufwendig, aber ne nette idee ;-)

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Najaa... da das Projekt einmal läuft, könnte man über eine 
Miniaturisierung mit kleineren Bauelementen durchaus nachdenken. Die 
Platinen müßten dann allerdings angefertigt werden, mit selberätzen wird 
das <200µ Leiterbahnbreite nichts mehr. Die Sache ist doch die, daß man 
für etwa 50EUR Materialwert ein Modul für 2 Spuren hinbekommen müßte, so 
daß man für etwa 250EUR mit Mastermodul einen vollwertigen 
8-Spur-Recorder hätte. Anstatt einen PC mitzuschleppen, sicher eine 
Alternative.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Autor: TheMason (Gast)
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echt sehr geil das ganze. hut ab.

Autor: Günter Maier (kruszi)
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Hallo Zusammen,

wollte mal wissen ob sich hier noch Neues ergibt bzw. ob der Quellcode 
für die µCs erhältlich ist - inkl. aktuellsten Schaltplan.

Ist denn der Schaltplan auf http://www.electricstart.de der aktuellste ? 
Also den *.rar verpackten mein ich.

Gibt es denn beim 1:1 Nachbau etwas zu beachten?

Wie wird die Wav denn auf dem Computer ausgelesen. Diese muss ja - 
soweit ich das verstanden habe - noch von der SD umgewandelt und zur 
*.wav gemacht werden.

Sorry das habe ich noch nicht so ganz verstanden.

Vielen Dank


Hut ab Travel Rec. Respektable Leistung - machst du das als Hobby oder 
Beruf ?



Gruß

Günter

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>wollte mal wissen ob sich hier noch Neues ergibt bzw. ob der Quellcode
>für die µCs erhältlich ist - inkl. aktuellsten Schaltplan.

>Ist denn der Schaltplan auf http://www.electricstart.de der aktuellste ?
>Also den *.rar verpackten mein ich.

Das neuste ist sicher die Firmware, die wurde noch etwas aufgebohrt, 
zwecks Titelmarkierung, schnellem Titelsprung und optischer Aufwertung 
des Peak-Meters mit Peak-Hold. Der Schaltplan an sich ist aktuell. Die 
neuen .hex-files müßte ich mal hochladen.

Gibt es denn beim 1:1 Nachbau etwas zu beachten?

Ja, es gibt verschiedene Pinouts bei den TOSLINK-Transmittern, bitte 
vorher das Datenblatt konsultieren. Außerdem darf die Eingangsspannung 
vor dem Step-Up-Converter nicht höher als 3.3V sein. Ist mit 2 Akkus 
sichergestellt.

>Wie wird die Wav denn auf dem Computer ausgelesen. Diese muss ja -
>soweit ich das verstanden habe - noch von der SD umgewandelt und zur
>*.wav gemacht werden.

Im Sektor 0x000000 der Karte befindet sich die TOC, dort werden die 
Start-Sektoren der einzelnen Titel in je 3 Bytes abgelegt. Die Rohdaten 
der Titel entsprechen einer .wav-Datei 16Bit/48kHz. Mit einem 
Disk-Editor kann man diese auslesen und in Files schreiben. Alternativ 
kann man die Titel mit dem Recorder über SPDIF in ein Sequencerprogramm 
auf dem PC überspielen, was urprünglich der Plan war. Neuere Geräte 
würden sicher eine USB-Unterstützung bekommen, aber das war mir jetzt 
noch nicht wichtig genug...
Geplant ist noch eine SDHC-Unterstützung.

>...machst du das als Hobby oder Beruf ?

Ist inzwischen dasselbe :-]

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die neuen Hexen ;-)

Autor: Günter Maier (kruszi)
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Hey,

Super, dass ich das bekommen konnte. Also es stimmt alles - ich kann das 
*.brd mir ausdrucken und gleich ätzen. Keine Fehler mehr oder so. Sehr 
gut der Tipp mit den TOSLINK Pinouts.

Vielen Vielen Dank.

Ich bin gerade schon am überlegen, ob ich das in ein 19" Zoll Gehäuse 
reinbringe. Mit dem Display muss ich schaun ob ich das in so ein 
schmuckes 1HE Gehäuse reinbringe. Ich meinte bei Pollin mal recht 
billige schwarze Rackgehäuse gesehen zu haben.

Werde mich dessen mal annehmen.

Ausserdem dachte ich an ein "billig" - USB-Interface. Ich nimm mal einen 
alten CardReader auseinander und schau, ob ich den noch integrieren 
kann. So ists zwar nicht sehr elegant aber ich erspare mir den 
"Eingriff" in die Firmenware.

Danke nochmal

Gruss

Günter

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Also Du willst dann die Karte von dem originalen Schacht in den 
Kartenreader umstecken, um sie dann im Rechner zu lesen? Dann kannst Du 
sie doch gleich in den Rechner stecken...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ach so, ich sehe gerade, daß in der *.brd-Datei der Bottom-Layer nicht 
eingeschaltet ist, aber das hast Du sicher auch bemerkt...

Autor: Günter Maier (kruszi)
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neeeee - oje um gottes willen nein ich will doch die karte nicht 
umstecken, sondern das so integrieren, dass umgeschaltet wird, sobald 
ein usb kabel angesteckt wird bzw. man macht einen schalter ...

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Wie jetzt... einen Umschalter für die SD-Kartenanschlüsse?! Uuuh...

Autor: USB (Gast)
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So ein Umschalter würde mich auch interessieren.. Wie passt man die 
Betriebsspannung an? Umschalten müßte man ja nur die MOSI MISO CLOCK und 
CS oder?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja, aber beim Umschalten darf dann auch nicht irgendetwas wackeln, sonst 
sieht die Karte unter Umständen einen falschen Befehl und meldet sich 
dauerhaft ab. Die Betriebsspannungen an USB sind auch meist 3.3V (in den 
USB-Chips von 5V herunterstabilisiert), also muß man nichts anpassen.

Autor: Tim (Gast)
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Hallo!

Erstmal: Schönes Projekt!
Sehe ich das richtig, dass du die SD-Karte per SPI ansteuerst? Auf was 
für eine Datenrate kommst du denn da? Ich beschäftige mich in meiner 
Diplomarbeit auch mit dem Aufnehmen von Audiodaten, und auch ich möchte 
sie auf eine SD-Karte speichern, allerdings mit FAT-Dateisystem. Bei den 
Zahlen, die man so im Internet liest, scheint das im SPI-Modus aber sehr 
knapp bis unmöglich zu werden...

Gruß,

Tim

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Der SPI-Modus ist weniger das Problem, das Hauptproblem ist die 
wechselnde Abnahmegeschwindigkeit der Daten seitens der Karte beim 
Schreiben. Durch das Wear-Levelling sind die Busyzeiten, die auf einen 
Block-Schreibbefehl folgen, nicht verhersagbar und können im 
ungünstigsten Fall schon mal 200 ms lang sein. In dieser Zeit kann die 
Karte keinen weiteren Schreibbefehl und somit keine Daten annehmen. Das 
ist auch im 4-Bit Modus so. Man muß den Datenstrom also erstmal in einem 
RAM puffern und im Multiblock-Write auf die Karte bringen. Ohne 
Dateisystem sind hier Raten bis etwa 500kByte/s kein Problem, getestet 
mit einem 128kByte Puffer. Muß das Schreiben durch einen Adresssprung 
unterbrochen werden, um z.B. die FAT zu aktualisieren, sinkt die 
Datenrate drastisch. Das kannst Du mal probieren, indem Du mit einem 
Kartenleser versuchst, eine .wav oder .aiff - Datei 48k/16 stereo mit 
einem Wave-Editor direkt auf die Karte aufzeichnest. Der im 4-Bit Modus 
arbeitende Kartenleser wird ganz schön Gymnastik machen müssen.

Autor: sd (Gast)
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was auch ganz gut funktioniert: man schafft sich auf der Karte einen 
genügend großen freien Bereich, schreibt da hin mit multiblock-write und 
schreibt später die FAT in Ruhe "drumherum".

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja, aber wie groß ist genügend groß und wie verhindere ich 
Fragmentierung, die ebenfalls die Zugriffszeit verlängert? Hohe 
Datenraten mit SD-Karte sind auf Dauer nur ohne Dateisystem oder mit 
sehr großen Puffern möglich. Dies mag sich in Zukunft ändern. 
Professionelle SD-Recorder laufen zumeist auch nur mit 2 oder maximal 4 
Spuren zu 48kHz oder 44kHz/16Bit, weil mehr nicht geht oder zu teuer 
wird.

Autor: tthorsten (Gast)
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Hey bin neu

kann man des gerät fertig oder im stile eines ELV bausatz mit doku 
irgendwo erwerben und zu welchem preis

bitte mir eine mail schreiben tthorsten@gmx.net.

oder gibts was fertiges evlt in 19" des günstig und gut ist.

auf USB stick direkt auf zu zeichnen wäre mir amliebsten

SD karte ist wieder was mehr an format das man haben muss.

MFG thorsten

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Warum nicht einen einzelnen CODEC und ein Mikrocontroller mit I2S 
Interface (z.B. AT91SAM7)? Da wäre dann u.U. auch der Headphone Amp mit 
drin gewesen.

Der ATXMega fühlt sich doch bestimmt unterfordert als Datenschaufler.

Ansonsten trotzdem ein solides Projekt, wirkt nur so als ob du möglichst 
alles "zu fuß" erledigen wolltest.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>kann man des gerät fertig oder im stile eines ELV* bausatz mit doku
>irgendwo erwerben und zu welchem preis

Nein. Kein Preis.

>Warum nicht einen einzelnen CODEC und ein Mikrocontroller mit I2S
>Interface (z.B. AT91SAM7)? Da wäre dann u.U. auch der Headphone Amp mit
>drin gewesen.

Der XMega sollte evaluiert werden und bot sich somit an. ARMs kann ich 
nicht programmieren. Codecs mit ADC, DAC und HP-Amp haben meist nicht 
die Qualität bzw. sind zu teuer oder zu kompliziert (DSP-Protokoll) 
anzusteuern. Die Cirrus-Teile hatte ich da.

>Der ATXMega fühlt sich doch bestimmt unterfordert als Datenschaufler.

Naja - er muß auch noch ein wenig rechnen und die Anwenderschnittstelle 
bereitstellen. Die Geschwindigkeit wird auch für den Datentransfer zur 
SD-Karte gebraucht, also sooo langweilig ist dem Controller gar nicht. 
Und mit den Gefühlen ist das bei Controllern ja auch so eine Sache ;-)

>wirkt nur so als ob du möglichst
>alles "zu fuß" erledigen wolltest.

Ich hatte schon einige Erfahrung mit den verwendeten Komponenten und 
habe sie deswegen verwendet. Bei der Erstellung der Platine mußte ich 
keine Klimmzüge machen und das Gerät war auch preislich tragbar ;-)

Autor: Alex P. (drdatensalat)
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Hallo, auch wenn schon viel Text den Bildschirm runter ist,
möchte ich auf meinen Beitrag zum Xmega-Soundcheck verweisen.

Beitrag "Re: Xmega Soundcheck"

Da habe ich eine Möglichkeit zur Klangverbesserung/Komprimierung 
aufgezeigt,
(8 Bit Delta-Sigma) die so einfach umzusetzen sind, dass die CPU das 
schafft.

Autor: Tim (Gast)
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Hallo!

Ich hab mal eine Verständnisfrage zum Audio A/D-Wandler: Welcher 
Spannungswert am Analogen Input wird eigentlich auf den digitalen 
Höchstpegel 0dBfs und welcher auf den niedrigsten Pegel abgebildet? Und 
wie funktoniert das mit negativen Spannungen?
Dein Eingangssignal ist ja ein symmetrisches Signal um GND herum, es hat 
also positive und negative Halbwellen. Die Eingänge des Wandlers sind 
aber spezifiziert von -0.7V bis VA + 0.7V, was ja nur den positiven 
Bereich abdeckt. Oder sind das RMS-Werte?
Und wenn ich dan den Eingang eine Gleichspannung anlege, wird die dann 
überjaupt gewandelt oder weggefiltert?
Hoffe, du kannst meine Verwirrung aufklären. :-)

Danke und viele Grüße,
Tim

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Tim schrieb:
> Welcher
> Spannungswert am Analogen Input wird eigentlich auf den digitalen
> Höchstpegel 0dBfs und welcher auf den niedrigsten Pegel abgebildet?

Bei dem verwendeten Cirrus-Wandler sind etwa 1.4Vss 0db, bezogen auf 
3.3V Versorgungsspannung.

Tim schrieb:
> Und
> wie funktoniert das mit negativen Spannungen?

Gar nicht. Der ADC-Eingang ist auf Vcc/2 vorgespannt und das Signal wird 
mit Koppel-C eingespeist, so daß sich die Spannung innerhalb der 
Versorgung abbildet. Das sollte auch Deine anderen Fragen beantworten.

Ach und bitte nicht diesen Thread hijacken, sondern den anderen 
weiterbenutzen: Beitrag "Re: Xmega Soundcheck"

Autor: saxosun (Gast)
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Hallo Knut,

bei einem Versuch mit einem Xmega16A4 Audiosignale durch den µC zu 
schicken, bin ich (zwangsläufig;-)) bei deinem Thread über den Wave 
Recorder gelandet.

Du schreibst an einer Stelle, das du mit den internen Wandlern auch 
recht gute Ergebnisse erzielt hast, dieses kann ich bei meinem Projekt 
leider nicht bestätigen. Ich bekomme über den ADC trotz aller Bemühungen 
(Software / Hardware) das rauschen nicht in den Griff (ca. 5 LSB Bits ) 
so dass das Ergebnis mehr als bescheiden ist.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich dirket die von dir benutzten Wandler 
mitbestelle, oder ob die Wandler vom Xmega128A1 einfach besser als die 
aus dem Xmega16A4 sind. Ich brauche keinen HIFI Standard (es geht um 
eine Loop-Station für Gitarre) aber ruhig sollte das Signal schon sein.


Würde mich über einen Tipp sehr freuen, viele Grüße
Michael

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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saxosun schrieb:
> Du schreibst an einer Stelle, das du mit den internen Wandlern auch
> recht gute Ergebnisse erzielt hast, dieses kann ich bei meinem Projekt
> leider nicht bestätigen.

Das hängt stark von dem verwendeten XMEGA ab. Die A1 sind ziemlich mies. 
Die Wandler der neueren A3U sind deutlich besser, dafür fehlt hier das 
Speicherinterface...

saxosun schrieb:
> oder ob die Wandler vom Xmega128A1 einfach besser als die
> aus dem Xmega16A4 sind.

Nein.

> Jetzt bin ich am überlegen, ob ich dirket die von dir benutzten Wandler
> mitbestelle,

Wäre zu empfehlen. Du kannst im Übrigen die Subcontroller sparen, wenn 
Du für das I2S-Interface 1 UART im Master-SPI-Mode betreibst und einen 
Timer für die L/R-Clock synchronisierst. Mit DMA und Eventsystem 
funktioniert das einwandfrei habe ich letztens getestet. Die Wandler 
werden hierzu verkoppelt und im Slave-Betrieb verwendet. Wenn Du 
einigermassen fit auf dem XMega bist und einen Logic-Analyzer hast, 
bekommst Du das bestimmt hin.

saxosun schrieb:
> Ich brauche keinen HIFI Standard (es geht um
> eine Loop-Station für Gitarre)

Ha, das schließt sich aber beinahe aus ;-). Nee, nimm lieber die 
externen Wandler, damit sparst Du Dir Ärger und Du hast einen sauberen 
Sound.

Autor: saxosun (Gast)
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Ok, vielen Dank für die Infos. Ich werde dann die Wandler mit bestellen, 
und zunächst einen Aufbau mit den Subcontrollern machen. Wenn es dann so 
läuft wie ich mir das vorstelle, kann man später sehen, ob man die noch 
einsparen kann. Ich bin gerade erst mit den Xmegas angefangen, von 
daher....

vielen Dank und viele Grüße

Michael

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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saxosun schrieb:
> und zunächst einen Aufbau mit den Subcontrollern machen.

Würde ich nicht empfehlen, denn das macht die Sache komplizierter, weil 
dann mehrere Interfaces passen und viel mehr Pins angeschlossen werden 
müssen, das erhöht die Fehlerrate. Wenn Du einen LA oder einen 
Speicheroszi nutzen kannst, würde ich mich an Deiner Stelle lieber in 
die Hardware des XMega einarbeiten und schrittweise die gewünschten 
Signale generieren.

Autor: megan (Gast)
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Hallo Knut,
oben ist ein Beitrag von Dir, der einen youtube Link enthält, der nicht 
mehr existiert. Vielleicht löscht Du den, wenn es Dir möglich ist.

Ich habe kein Eagle. Vielleicht wäre es möglich, den Schaltplan/-pläne 
mal als DINa3 PDF zu drucken und zu posten. Das wäre sehr lieb von Dir. 
Danke.

Ansonsten hat das sicher sehr viel Mühe und Zeit gekostet. Mein Respekt.

Viele Grüße und ein Frohes Weihnachtsfest

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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megan schrieb:
> oben ist ein Beitrag von Dir, der einen youtube Link enthält, der nicht
> mehr existiert. Vielleicht löscht Du den, wenn es Dir möglich ist.

Hmm, weiss nicht, wie das kommt... Löschen kann ich den Beitrag oben 
leider nicht, sorry.

megan schrieb:
> Ich habe kein Eagle.

Kannst Du Dir die Demo ´runterladen? Anzeigen kannst Du damit alles. 
Ansonsten muss ich mal gucken...

Autor: Tobias Müller (twam) Flattr this
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Knut Ballhause schrieb:
> Wäre zu empfehlen. Du kannst im Übrigen die Subcontroller sparen, wenn
> Du für das I2S-Interface 1 UART im Master-SPI-Mode betreibst und einen
> Timer für die L/R-Clock synchronisierst. Mit DMA und Eventsystem
> funktioniert das einwandfrei habe ich letztens getestet. Die Wandler
> werden hierzu verkoppelt und im Slave-Betrieb verwendet. Wenn Du
> einigermassen fit auf dem XMega bist und einen Logic-Analyzer hast,
> bekommst Du das bestimmt hin.

Wenn du das schon mal gemacht hast, hast du da zufällig noch ein paar 
Code Schnipsel? Bin erst noch dabei mich mit DMA und Event System 
anzufreunden :)

Tobias

Autor: supasond (Gast)
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Hallo,
auch wenn der thread schon etwas älter ist, mein Kompliment zu dem 
Recorder.
Ich hätte großes Interesse das auch mal nachzubauen, jedoch etwas 
kleiner vom Layout. Da ich nur die Light Version von Eagle habe, kann 
ich keine weiteren Elemente hinzu fügen. Es wäre schön, wenn Pinheader 
für Display und die ganzen Tasten eingefügt werden könnten, um diese als 
Sandwich auf 2 Platinen unterzubringen und die Platinengröße zu 
schrumpfen.

Wäre das möglich? Das wäre toll, wenn sich jemand die Arbeit machen 
könnte.

Wurde das Projekt nochmal weiterentwickelt  wie im Thread angekündigt?

Grüße
supasond

Autor: cirrus (Gast)
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Hey, super projekt! könntest du vielleicht auch mir die sourcecodes 
zusenden? ich möchte eine etwas abgespeckte version davon bauen. für 
meine zwecke ist beispielsweise kein display erforderlich.
falls du diesem thread noch folgst würde ich mich freuen wenn du die 
sources an jeffrey.remien@gmx.de schicken könntest danke!

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Das Projekt wird nicht weiterverfolgt. Sources in ASM im Anhang.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Tobias Müller schrieb:
> Wenn du das schon mal gemacht hast, hast du da zufällig noch ein paar
> Code Schnipsel?

Sicher, aber nicht zur Freigabe. Die Tests liegen schon länger zurück 
und um das wieder aufzugreifen, müsste ich den Testaufbau nochmal 
zusammenstecken und den Code kommentieren, wofür mir die Zeit fehlt. 
Sorry.

Autor: Joachim01 (Gast)
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Chapeau. So ein super-sexy Platinchen sieht man selten.

1)
Wie hast du belichtet? Mit nem Film (Laserdrucker) oder R-Katalogpapier 
aufgebügelt?

2)
Wie hast du das gemacht, nirgendswo nen bisschen Zinn zu verkleckern? 
"Lötstoppmaske" aus Karton? Beim Löten das Zinn gegen die Schwerkraft 
fließen lassen? Auch sehe ich nirgends Fingerabdrücke auf dem Cu. Bist 
du Berufseinbrecher? Bei mir wäre bald eine Patinaschicht zu sehen.

3)
Ich hab mal bei Bungard in ner Art Sammelbestellung chemisches Zinn 
gekauft; das muffelnde Zeugs hat gut funktioniert. Vielleicht wär das 
auch für dich was.

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