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Forum: Platinen Praxistest Platinenbohrmaschine

Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,

ich hab mich jetzt entschieden, einen gesonderten Beitrag zu schreiben.

Für alle, die noch nicht Bescheid wissen kurze Erklährung:

Mein Bruder u. ich haben zusammen eine Platinenbohrmaschine entwickelt
u. gebaut. Diese soll evtl. in Kleinserie gebaut werden.
Damit die Maschine auch den Anforderungen der Benutzer gerecht werden
kann, haben wir uns entschlossen, zuerst ein paar Testmaschinen zu bauen
und hier im Forum ein Anfrage gestartet (siehe
link)Beitrag "Platinenbohrmaschine"

Inzwischen haben sich einige Personen gemeldet- vielen Dank.
Ich bin jetzt auch im Forum angemeldet, somit könnt ihr jederzeit
Kontakt zu mir aufnehmen.
Beiträge zu Platinenbohrmaschinen sind auf dieser Seite nätürlich immer
willkommen, sie werden das Projekt unterstützen.

Unser Ziel ist weiterhin: Bau einer robusten, leistungsfähigen Maschine
zu einem günstigen Preis.

Aktueller Stand Testmaschine 1:
Hab heute die letzten Teile gefräst und hab die Masch. montiert.
Das Testen war dann echt eine Freude. Hab mich neben Platinenbohrungen
(0,8 mm) auch mit eiem 4er Bohrer an Stahl herangewagt und war
tatsächlich erfolgreich.
Kurzum: Die Maschine wird (nach noch kleinen Veränderungen) demnächst
den Weg zum ersten Tester gehen. Werd mich mit den ersten Intressenten
nochmals kurzschliesen.

Gruss Dani
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

An der Hochschule hatten wir eine schöne Maschine für sowas. Im Prinzip
die
"Spielzeug"-Ausführung eines Stabilen Bohrständers. Von der Größe so,
dass
man mit dem Daumen, der rechten Hand ("Sorry an alle Linkshänder")
die Maschine nach unten drücken konnte (relativ leicht).

In der Tischplatte war eine Beleuchtung, so dass man sehr schnell
Positionieren konnte.

Also folgende Punkte hätte ich da noch für deinen Bohständer:
-------------------------------------------------------------
1. Bedienung auch für Linkshänder (vielleicht mit 3 Handgriffen
umbaubar?)
2. Beleuchtung in der Platte (LED, EL, etc.)
3. Bedineung des "Hebels" so gestalten, dass man die Hand auf dem Tisch
auflegen kann und locker mit dem Daumen runterdrücken kann. Dann geht
das Bohren, im vergleich zu normalen Ständern mit Hebel, sehr fix.
Autor: treme (Gast)
Datum:

Hehe, das Ding sieht recht stabil aus  - top
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Dani Maier wrote:
> Darum meine Frage: Benutzt ihr regelmässig eine Platinenbohrmaschine.
> Umso mehr die Maschine läuft, desto besser kann ich die Masch.
> optimieren, dabei ist es auch ganz egal ob die Masch. beim Testen
> kapputgeht.

Wenn du die Maschine unter erschwerten Bedingungen getestet haben
willst, sollst du es natürlich so haben. Mir ist allerdings bei einer
Platinenbohrmaschine wichtig, exakte Löcher auch auf dicht gepackten
Platinen bohren zu können. Für andere Anwendungen gibt es Geräte von
Bosch.
Nunja, jedenfalls werde ich ein Ausleiern der Mechanik schnell erkennen.

In den letzten Monaten hatte ich wegen Diplomprüfungen wenig Zeit, die
ich dem Basteln widmen konnte. Daher haben sich einige Projekte
aufgestaut. Die Maschine wird also genügend unter den Bohrer bekommen.
Auch abseits von Projektvorhaben ist genügend Material für
"Dauertestbohren" vorhanden.

> Der Tester sollte nätürlich auch bereit sein, mich u. evtl.im Forum über
> den aktuellen Stand zu informieren.

Das verteht sich von selbst.

> Ausserdem sollte ein gewisses technisches Verständnis vorhanden sein.
> (Um evtl. auch kleinere Umbauten selbst durchführen zu können)
>
> Auch elektrisch (was bei Platinenbauer eigendlich selbstverständlich
> ist)sollte die Person fit sein, denn die Testmasch. wird am Anfang ohne
> Netzteil u. Ansteuerung gelifert. Ich versorge die Masch. mit einem
> normalen Computernetzteil u. eingebauten Spannungsregler. (0-12V 5A)Für
> später ist evtl. der Einbau eines Ringkerntrafos unter die Tischplatte
> geplant.

Das wird kein Problem darstellen. Ich bin schon gespannt, wie sich die
Maschine entwickeln wird.

> Ich bitte wirklich um ehrliche Auskünfte da ich voll auf diese
> angewiesen bin, und mit aufscheiden keinem gedient ist. (Was bringt dem
> Tester eine Masch. wenn sie nur rumsteht)

Zum nur Rumstehen wäre der Platz wirklich zu schade ;)

> Unser Ziel ist weiterhin: Bau einer robusten, leistungsfähigen Maschine
> zu einem günstigen Preis.

Vielen Dank für eure Entwicklung. Die vielen Diskussionen hier im Forum
zeigen immer wieder, dass die Suche nach einer passenden Maschine
teilweise schwierig sein kann. Da wäre es doch wirklich gut, wenn eure
Maschine die Ansprüche an eine *Platinen*bohrmaschine besser als die
derzeitigen kommenziellen erfüllt.

Grüße
Alex
Autor: Chris (Gast)
Datum:

>2. Beleuchtung in der Platte (LED, EL, etc.)

Da würde ich abraten, wenn ich nicht irre, kommt es da schon wieder zum
EAR-Problem. Die Konstruktion sollte aber etwas zum einem solchen
Selbsteinbau vorsehen.
Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
Datum:

Interessant, auch wenn ich nicht zur Platinenselbstbaufraktion gehoere
wuensche ich euch viel Glueck...
Autor: chris (Gast)
Datum:

Was kostet so eine günstige Maschine. Für 250 Euro hat man eine CNC.
Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
Datum:

Der Duden kostet 22 Euro...
Autor: Björn R. (sushi)
Datum:

Eine CNC für 250 Euro? Wie das, mit Schubladenauszügen als Linearführung
und Gewindestangen als Spindeln? Vergiss es... Wenn ich mich irren
sollte kannst du ja mal einen link hier einstellen. Ich finde die
Maschine höchst interessant. Als Modellbauer suche ich schon länger eine
Maschine für kleinere Löcher in weichen Materialien. Die
Baumarkt-Standbohrmaschinen sind allesamt Schrott, und ne
richtige(angefangen bei Optimum endet beiu Flott) geht schon wieder arg
ins Geld. Dieses Mittelding zwischen Proxxon und Standbohrmaschine was
du da baust, füllt eine Lücke. Als Tester bin ich jedoch ungeeignet,
würde hier nicht häufig genug genutzt. Deswegen wünsche ich viel Glück
bei der Entwicklung und hoffe auf eine Kleinserie.

LG, Björn
Autor: Sven (Gast)
Datum:

Die Kleinserie ist spätestens dann gestorben, wenn man das mal
kalkuliert. Bei der Anzahl Frästeilen und dem, was eine Fräserei so bei
Kleinmengen verlangt, wird das nix mit dem angepeilten Preis. Es sei
denn man fräst selbst und will nix dan verdienen. Aber wozu dann die
Kleinserie...
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Wo steht denn etwas von einem angepeilten Preis ???
Autor: Torsten (Gast)
Datum:

>Wo steht denn etwas von einem angepeilten Preis ???
Im anderen Thread = etwa 100,-€ !

Nette Grüße
Torsten
Autor: Thilo M. (power)
Datum:

Zum Thema Beleuchtung:
wie wäre es, 6 (oder so) LEDs kreisförmig um das Bohrfutter (leicht
oberhalb), nach unten auf die Bohrstelle gerichtet, zu montieren?
Bei unseren Mikroskopen ist das so gelöst und liefert eine schön helle
und schattenfreie Ausleuchtung.
- nur so als Anregung -
Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
Datum:

Da stellt sich mir die Frage wie laufruhig ist das Gerät ? Auch geeignet
für 0,4mm Bohrungen?
Aber echt ne tolle Idee

MFG Patrick
Autor: chris (Gast)
Datum:

Hallo, Laufruhe misst man aus, 1cm unter dem Bohrfutter mit einem
geeigneten Messinstrument. Zudem misst man es nochmals nach, nachdem die
Maschine warm geworden ist, sprich einige Zeit geborht hat, wegen
der ev. Vorspannung sowie Verspannung der Kugellager.
Wichtig ist der größere beider Werte.

Weiters, aufgrund der niedrigen Drehzahlen ist das Gerät nicht für
<0.5 geeignet.

Für die Elektronik, es ist sehr hilfreich, beim Manuellen Bohren, wenn
im Leerlauf die Drehzahl gedrosselt ist, und wenn der Bohrer eine
gewisse
Strohmschwelle überschreitet, er dann auf die Volle Drehzahl/Spannung
geht.

Man kann dies durch Chopping sowie zwei verschiedene Spannungen
(analog) oder durch Strohmmessung sowie PWM (digital) machen.

Mfg
Chris
Autor: Chris (Gast)
Datum:

>Da stellt sich mir die Frage wie laufruhig ist das Gerät ? Auch geeignet
>für 0,4mm Bohrungen?

Wenn es da zu Problemen kommt dann vermutlich wohl am ehesten durch das
Backenfutter ...
Autor: chris (Gast)
Datum:

Die Probleme tauchen meistens durch die Kugellager sowie deren
Vorspannung
auf.
Autor: Ooohhh (Gast)
Datum:

Hut ab vor dieser Maschine. Meines Erachtens sind 4mm in Stahl und
Printbohren zwei verschiedene Dinge. Die 4mm in Stahl benoetigen
Drehmoment, und das Printbohren benoetigt Drehzahl. Hohe Drehzahlen
heisst dicke Achsen und starre Lager. Mit zu tiefer Drehzahl krigt man
auch ein Loch.
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure guten Beiträge u. Anregungen.

Einen davon habe ich spontan verwirklichen können - es besteht nun die
Möglichkeit, die Masch. relativ einfach (4 Schrauben) von
Rechtsbedienung auf Links umzubauen.

Eure Fragen in Bezug auf das Bohrfutter und die Rundlaufgenauigkeit,
auch mit kleinen Bohrern ist berechtigt.
Ich hab beim Entwickeln der Masch. auf grossen Lagerachsabstand der
Spindel geachtet, dies hat sich bewährt, ausserdem wird die Spindel
nicht verspannt, sondern wird ein getrenntes Axiallager eingesetzt, das
die Vorschubkraft aufnimmt.

Die Behauptung:
-grosser Bohrer - kleine Drehzahl, hohes Drehmoment
-kleiner Bohrer - grosse Drehzahl, hohes Drehmoment
ist vollkommen korrekt.
Da wir jedoch beide Möglichkeiten schaffen wollten, wurde das
Zweiganggetriebe entwickelt. Der erste Gang ist somit stark übersetzt,
der Zweite um Einiges weniger.

Frage an euch:

Mit welcher Drehzahl bohrt ihr mit einem 0,6er Bohrer?

Verwendet ihr haupsächlich VHM-Bohrer (mit dickem Schaft) oder die
billigeren HSSE-Bohrer (mit Schaft = Nenndurchmesser) ?

Aktuell zur Testmaschine 1 u. 2:

Masch. 1 steht kurz nach Weihnachten zum Versand bereit. Sie wird
entweder an Alexander Horst oder an Andrew Taylor gehen. Ich werd mit
beiden demnächst Kontakt aufnehmen.

Für Masch 2 fehlen noch einige Teile, die aber in den nächsten Wochen
entstehen werden. Ausserdem ist das Getriebe an dieser Masch. sehr Laut
(der Tester braucht gute Nerven), ich hab da versucht, billigere
Zahnräder einzubauen (nicht Schrägverzahnt, Einsparung pro Masch ca. 8
Euro) jedoch war das ein Fehlgriff, kann jedoch die Masch. nicht
umbauen, da der Achsabstand ein anderer ist. Trotzdem würd ich auch die
Masch. zum Testen geben, da ja alles andre Original ist.

Für heute, Gruss Dani
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Ich nutze bevorzugt VHM-Bohrer (mit dickem Schaft). Haben sich gut
bewährt.


Den Vorschlag von chris:
 (Für die Elektronik, es ist sehr hilfreich, beim Manuellen Bohren, wenn
im Leerlauf die Drehzahl gedrosselt ist, und wenn der Bohrer eine
gewisse Stromschwelle überschreitet, er dann auf die volle
Drehzahl/Spannung geht.)

habe ich vorrausichtlich im Januar als Testmuster in einem
Stromversorgungsgerät umgesetzt.

Dani, mach Du mal in Ruhe weiter, Vor Weihnachten sind die
Postämter/Versender sowieso alle überlastet. Es bringt da also nix,
jetzt noch in Eile zu geraten.

Schöne Feiertage wünsche ich.

Andrew
Autor: iiihhhh (Gast)
Datum:

Die Platinenbohrer gibt es mit 3mm sowie mit 1/8"(=3.175mm) Achse. Eine
Platinen Bohrmaschine benoetigt daher eigentlich nur je eine Spannzange
fuer diese Masse. Diese koennen daher viel magerer dimensioniert sein
als ein generisches Bohrfutter das viele Durchmesser koennen muss.
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Bei den Vorinformationen über die Vor-Tests, die Dani gemacht hat: Ich
wünsche mir ein "generisches" Bohrfutter -- denn dann kann ich
dieseMaschine vielseitiger einsetzen.
YMMV.


hth,
Andrew
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Gruss Dani

Ps.: Testmaschine 1 ist jetzt komplett fertig.
Autor: Winfried (Gast)
Datum:

Als freies Projekt könnt ich mir das gut vorstellen, wo Baupläne im
Internet stehen und ein paar Leute die gefrästen Komponenten recht
preiswert liefern. Die Zielgruppe sind ja eh alles Leute, die gerne
selber basteln und dafür ein bisschen Geld einsparen können. Gemeinsam
könnte man an so einem freien Projekt verbessern und das Produkt reifen
lassen.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Hallo alle miteinander,

ich wünsche ein schönes Fest gehabt zu haben!

Dani, deine Frage nach der Drehzahl kann ich leider gar nicht spontan
beantworten. Ich stelle die Drehzahl so ein, dass das Loch zwar schön
sauber, aber das Platinenmaterial nicht zu heiß wird. Wird wohl etwas
bei 8000 bis 10000 Umdrehungen sein. Ich würde mich abe rauch nicht
wundern, wenn die Schätzung grob daneben liegt.

Ich bin zwar kein Experte, was das Bohren angeht, denke aber, dass der
Vorschlag von Chris darauf abziehlt, nicht zu viel Drehzahl zu
verlieren, wenn man ins Material eindringt. Wäre da nicht ein Regelung
für konstante Drehzahl das Mittel der Wahl? Nach meinen Überlegungen
sollte das mit einem kleinen AVR, einem PWM-FET und etwas Kleinzeug
recht einfach einrichten lassen. Werde ich auf jeden Fall so bauen, wenn
man mir nicht beibringt, dass es eine schlechte Idee ist.

Ich nehme auch VHM-Bohrer mit 1/8" Schaft. Sie sind günstig zu
beschaffen und halten lang. Da es vielseitiger ist, bin ich momentan
aber auch für ein Bohrfutter, falls es den Rundlauf nicht beeinträchtigt
und die Sicht auf das Werkstück trotzdem gut ist. Die Frage wäre noch,
ob das Futter auch nach langer Benutzung nicht eiert. Aber das gehört ja
gerade zum Test.

Wegen der Lautstärke: Ich wohne in einer Studenten-WG, kann also eine zu
laute Maschine nicht allzu lange laufen lassen. Wenn Andrew
einverstanden ist, würde ich gern die leisere Maschine testen.


Genießt noch die Zeit zwischen den Jahren!

Alex
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Alexander Horst wrote:
> Ich bin zwar kein Experte, was das Bohren angeht, denke aber, dass der
> Vorschlag von Chris darauf abziehlt, nicht zu viel Drehzahl zu
> verlieren, wenn man ins Material eindringt. Wäre da nicht ein Regelung
> für konstante Drehzahl das Mittel der Wahl? Nach meinen Überlegungen
> sollte das mit einem kleinen AVR, einem PWM-FET und etwas Kleinzeug
> recht einfach einrichten lassen. Werde ich auf jeden Fall so bauen, wenn
> man mir nicht beibringt, dass es eine schlechte Idee ist.

Um die Drehzahl konstant zu halten brauchst du entweder einen
Synchronmotor, wo du die Drehzahl bestimmen kannst oder (falls kein
Synchronmotor) irgendeine andere Drehzahlerfassung, sonst kannst du
nichts regeln.
Autor: 6789 (Gast)
Datum:

Ein Bohrfutter ist viel klotziger und schwerer wie eine Spannzange. Dh
allenfalls muss fuer ein Bohrfutter gewuchtet werden.
Eine Drehzahl laesst sich auch ohne Sensor vorwaerts steuern, nicht
regeln. Vorwaerts steuern bedeutet die Drehzahl ist gleich proportional
der Spannung, minus Strom mal Konstante. Das ist etwas einfacher fuer
einen DC motor.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Simon K. wrote:
> Um die Drehzahl konstant zu halten brauchst du entweder einen
> Synchronmotor, wo du die Drehzahl bestimmen kannst oder (falls kein
> Synchronmotor) irgendeine andere Drehzahlerfassung, sonst kannst du
> nichts regeln.

Ja, die Drehzahlerfassung ist natürlich als Regelgröße notwendig.
Ohne mechanische Zusätze zur Bohrmaschine will ich es erstmal mit
Auslesen der Induktionsspannung des Motors versuchen. Siehe z.B.
http://frontrangerobotics.org/PIDbackEMF/DavesBEMF...

Das Problem bei dieser Lösung ist, dass zum Auslesen der Spannung die
PWM-Ansteuerung angehalten werden muss. Dadurch kann man je nach
Durchlaufzeit des Regelzyklus nur noch 90 bis 95% der maximalen Leistung
erreichen.

Hat jemand Erfahrung mit dieser Lösung und kann positives oder negatives
berichten?

Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.

Grüße
Alex
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Alexander Horst wrote:

>
> Ja, die Drehzahlerfassung ist natürlich als Regelgröße notwendig.
> Ohne mechanische Zusätze zur Bohrmaschine will ich es erstmal mit
> Auslesen der Induktionsspannung des Motors versuchen. Siehe z.B.
> http://frontrangerobotics.org/PIDbackEMF/DavesBEMF...
>

Das klappt sehr gut. Hab's auch schon zu Zeiten versucht, als uC dafür
keine Thema war.


> Das Problem bei dieser Lösung ist, dass zum Auslesen der Spannung die
> PWM-Ansteuerung angehalten werden muss. Dadurch kann man je nach
> Durchlaufzeit des Regelzyklus nur noch 90 bis 95% der maximalen Leistung
> erreichen.

Tja, wenn man genug Reserve hat, sind 5% nicht ausnutzbare Leistung
sicher verschmrezbar.

>
> Hat jemand Erfahrung mit dieser Lösung und kann positives oder negatives
> berichten?

s.o. War ein System nach Siemens Schaltbeispiele aus den 80ern, mit DC
motor. Sowas haben wir ja hier auch, DC Motor.

>
> Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
> Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.


Auch machbar. Da sollte man sich dann aber mal drüber unterhalten, was
so als Genauigkeitsforderung gewünscht und tatsächlich notwendig ist.


hth,
Andrew
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum:

Alexander Horst wrote:
> http://frontrangerobotics.org/PIDbackEMF/DavesBEMF...

Interessant, das kannte ich noch gar nicht :D
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor wrote:
>> [back EMF]
>
> Das klappt sehr gut. Hab's auch schon zu Zeiten versucht, als uC dafür
> keine Thema war.

Das ist gut zu hören. Dann wird es bestimmt auch in diesem Fall
funktionieren.

> Tja, wenn man genug Reserve hat, sind 5% nicht ausnutzbare Leistung
> sicher verschmrezbar.

Da gebe ich dir Recht.

In diesem Zusammenhang @Dani:
Hast du ein Datenblatt zum verbauten Motor? Zumindest die Ecksaten wie
Strom- und Spannungsbereich sowie maximale Drehzahl wären interessant.
Für welche Leistung hast du das Getriebe ausgelegt? Welche Übersetzungen
hat es?

> s.o. War ein System nach Siemens Schaltbeispiele aus den 80ern, mit DC
> motor. Sowas haben wir ja hier auch, DC Motor.

Hast du die Schaltbespiele evtl. noch da? Mich interessiert vor allem
die Welligkeit der Induktionsspannung und wie das gut gelöst wird.

>> Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
>> Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.
>
> Auch machbar. Da sollte man sich dann aber mal drüber unterhalten, was
> so als Genauigkeitsforderung gewünscht und tatsächlich notwendig ist.

Du hast ja schon im ersten Platinenbohrmaschinthread den Wunsch nach
kleineren Drehzahlen geäußert. Welchen Bereich stellst du dir vor?
Gerade bei kleineren Drehzahlen stößt man ja auf das Problem einer zu
langen Abtastzeit.

> hth,
Tut es. Danke!

Grüße
Alex
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Alexander Horst wrote:
>>
> In diesem Zusammenhang @Dani:
> Hast du ein Datenblatt zum verbauten Motor? Zumindest die Ecksaten wie
> Strom- und Spannungsbereich sowie maximale Drehzahl wären interessant.
> Für welche Leistung hast du das Getriebe ausgelegt? Welche Übersetzungen
> hat es?


Da hat mich Dani gerade informiert, dass er zur Drehzahl noch nichts
hat. Dazu habe ich ihm angeboten, die Meßdaten anhand der Testmaschine
zu ermitteln -- zumindest es zu versuchen.

>
>> s.o. War ein System nach Siemens Schaltbeispiele aus den 80ern, mit DC
>> motor. Sowas haben wir ja hier auch, DC Motor.
>
> Hast du die Schaltbespiele evtl. noch da? Mich interessiert vor allem
> die Welligkeit der Induktionsspannung und wie das gut gelöst wird.

Ich versprech mal nix, aber werde in meinen Katakomben nahc den
Paier-Unterlagne suchen.

>
>>> Sollte es so nicht zufriedenstellend gelingen, muss man sich eine
>>> Drehzahlerfassung überlegen, die an die Mechanik gekoppelt ist.
>>
>> Auch machbar. Da sollte man sich dann aber mal drüber unterhalten, was
>> so als Genauigkeitsforderung gewünscht und tatsächlich notwendig ist.
>
> Du hast ja schon im ersten Platinenbohrmaschinthread den Wunsch nach
> kleineren Drehzahlen geäußert. Welchen Bereich stellst du dir vor?
> Gerade bei kleineren Drehzahlen stößt man ja auf das Problem einer zu
> langen Abtastzeit.


Nun, das ist ein anderes Ding. Mich interessiert eine Drehzahlregelung
weniger aus Gründen der Einhaltung einer Solldrehzahl. Eher wäre es mir
angenehm das vorhandene 2-stufige Getriebe damit "ein wenig" zu
ergänzen.
derart dass man wenn man z.b. bei höheren Bohrerdurchmesser auc hmal in
Kunststoff oder Leichtmetall bohren kann. Da ist es dann kein Muss zu
regeln, aber es ist oft sehr angenehm. D.h. ein Drehzahlsteller genügt
für meine Bereiche vollauf.

Wie geasgt Alexander, wenn Du Drehzahl REGLELUNG möchtest, dann müßtest
Du mal ein paar Vorschläge zum den was so als Genauigkeitsforderung von
Dir gewünscht und tatsächlich notwendig ist machen.
wenn das den thread nicht sprengen soll (das fände ich sinnvoll): Als PN
an mich.

Ergebisse /zusammenfassungen kann man ja wieder hier reinbringen oder an
eine andere geeignete Stelle.


hth,
Andrew
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,

ich versuche, mal einige Infos zu bringen, die vielleicht hilfreich
sind, um die Steuerungsfragen besser auslegen zu können.

Dazu noch ein Bild von der jetzt fertigen Maschine. Wenn alles klappt
wird sie demnächst die Reise zum ersten Tester antreten.

Nun die Daten:

Eingesetzter Motor: Mabuchi RS-550PF

Angegebene Drehzahl: 18000 (Leerlauf??, ich hab im Netzt
widersprüchliche Angaben gefunden)

Von mir gemessene Werte im nichteingebauten Zustand: 1.1A bei 10.82V

Von mir gemessene Werte im eingebauten Zustand: 1. Gang: 3.9A bei 10V
2.Gang: 5A bei 9.7V

Anmerkung: Der Motor ist sehr preisgünstig gewesen (2.50 Euro) und hat
den Anforderungen entsprochen. Er kann jedoch relativ einfach gegen
einen anderen DC-Motor getauscht werden (ich hab z.B. auch mit einem
GZ-600 von Conrad (Nr.244554)schon Versuche gemacht, der war jedoch
teurer und hat meiner Meinung nicht mehr gebracht, vieleicht etwas
langlebiger wegen Kugellager)

Zum Getriebe:
Ich hab, wie schon bekannt, zwei Übersetzungsstufen.
Stufe 1: i=14,4
Stufe 2: i=4,8
Daraus ergeben sich folgende Drehzahlen, bei angenommener Motordrehzahl
18000:
Stufe 1: 1250
Stufe 2: 3750
Ich bin bei den Übersetzungen noch flexibel und warte jetzt erst mal die
esten Testergebnisse der Testmasch. ab.

Als Zahnräder wurde Modul 0,5 verwendet. Wenn jemand Interesse zur
Leistungsberechnung hat, kann ich gern die einzelnen Daten nennen.

Falls es irgendwelche Anregungen gibt, bitte einfach melden.

Gruß Dani
Autor: chris (Gast)
Datum:

Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Es ist nun soweit: Testmaschine 1 ist nun auf dem Weg zu Andrew Taylor.
Gruß Dani
Autor: Flo (Gast)
Datum:

Die oben sieht echt super aus. Hast du noch die Baupläne und könntest
sie mal hier rein posten?
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

wünsche euch allen ein gutes u. gesegnetes neues Jahr.

Baupläne sind natürlich vorhanden, jedoch sprechen zurzeit einige
Argumente gegen eine Veröffentlichung dieser:

-Es gibt noch keinen endgültigen Stand da die Masch. noch in der
Entwicklung ist.
-Die einzelnen Komponenten wurden von mir aus verschiedenen Quellen
beschafft und die habe ich noch nicht abgezeichnet, da kann sich ja noch
manches ändern.
-Es sind zwei komplizierte Frästeile dabei, die nicht so ohne weiteres
(als Hobbymechaniker) nachbaubar sind, d.h. diese Teile müssten evtl.
auswärts gefertigt werden u. ich will nicht dass solche Pläne in falsch
Hände kommen.

Ich hoffe ihr versteht meine Argumente. Es ist jedoch kein Problem
einzelne Komponenten zu besprechen u. euch da weiterzuhelfen. Ihr könnt
jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen und auch weiterhin eure Anregungen
ins Forum einbringen.

Testmasch. 1 ist bei Andrew Taylor angekommen u. er fängt demnächst mit
Testen an.
Testmasch. zwei ist noch im Bau u. wird demnächst fertiggestellt.
(jedoch ist bald der Urlaub vorbei und es kann sich noch etwas
verzögern)

Gruß Dani
Autor: Mueller (Gast)
Datum:

Mal von dem recht dünnen Ständerrohr abgesehen ist das Teil ganz
nett für Eigenbau. Generell haben aber alle Bohrmaschinen ein
Problem wenn der Bohrer von Oben bohrt. Man sieht beim zweiten Loch
schon nicht mehr genau wo es hinkommt. Ich habe mal mit einer
echt tollen Platinenbohrmaschine gearbeitet (leider nicht meine)
die von unten gebohrt hat. Oben war eine große Lupe mit
Fadenkreuz und dann hatte man einen Fußschalter zum automatischen
bohren.
Kein Hartmetallbohrer ist mehr abgebrochen weil es die LP hochgezogen
hat und alles war irre schnell. Wenn ich mal Zeit habe werde ich mir
die mal nachbauen. Einziger Nachteil: man kann nur LP bohren
aber bei einer Platinenbohrmaschine  ist das wohl zu tolerieren ;-)
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Hallo,

bei mir steht die Testbohrmaschine, die nun schon seit ca. 2 Wochen
probieren kann. Zeit, einen kleinen Zwischenbericht zu geben. Bevor
dieser Thread ganz weit hinten landet ,-)

Ich habe heir die 2-Gang Version mit Schenllspannfutter, ca. 1400 und
3700 Upm bei 12V DC werden erreicht.

Was mir positiv auffiel:
- die Maschine läuft sehr rund, ohne (für meine Möglichkeiten) meßbare
Unwucht. Auch HM-Bohrer 0.35 werden sauber geführt und brechen nicht.
- Die Führung ist angenhm gleichmäßig, nix ruckelt.
- eine Weißlicht LED ist angebaut, für punktgenaue Beleuchtung an der
Bohstelle. Ahnlich der Lösung, wie sie z.B. bei manchen
Skil-Bohrmashcinen genutzt wird. Finde ich vollkommen ausreichend udn
sollte beibehalten werden.
- Laufgeräusch auch bei längerer Nutzung erträglich. Nix rattert, nix
schlägt.

Alles in allem ein feines Stück solider Feinmechnaikerarbeit.

Dani hatte darum gebeten die Maschine im "Urzustand" zu übernehmen und
Änderungen in Absprache durchzuführen.

Folgendes habe ich angefügt:
Halteblech für Motorschalter, Motorschalter und Entstörung, Versorgung
LED mit Verpolungsschutz, Anschlußkabel ca. 2 m.


Damti ist der nächste Tester flexibel, was die Nutzung angeht. Es wird
nur eine 12V Quelle benötigt, die ordentlich Strom liefern muß. Dennoch
ist diese Maschine recht flexibel was die Versorgung angeht, getestet
wurde:

- 12V PC-Netzteil mit Umbau nach www.sprut.de auf 12V/20A
- kommerzielles 12V Kepco SNT.
- Batterieladegerät "Baumarkt-noname-einfachst", 10/15A "PMPO"
- Ringkerntrafo 14V/200VA mit Brückengleichrichter, ohne Siebung.
- 12V Blei-Akku.

Mit all diesen Quellen läuft das Teil gut und problemlos. Der nächste
Tester ist also recht frei in der Wahl der Versorgung.

Bohrergebnisse:
- so mit diesen Drehzahlen ist das Gerät gut nutzbar für Modellbau,
kleine Holz, Weichmetall (Alu, Messing, Zink) Bohrung z.B. für
Frontplatten, etc.
- der passende Bohrer fürs Material muß gewählt werden. Ein stumpfer HSS
für Epoxi ist wenig sinnig. HM in Epoxy geht bei langsmaen Vorschub sehr
gut.


Was man sich wünschen kann:
- für die sehr stark auf Platinenbohren wertlegenden Benutzer eine
Maschine die schneller dreht, ggfs. sogar als 1-Gang Modell mit 8000--
10000 Upm.
- einen Drehzahlsteller, um die Drehzahl anpassen zu können als Option.
Ich finde den persönlich bei der 2-Gang Maschine nicht notwendig, da die
Übersetzungen gut passen. Andere Nutzer mögen das als Option schon jetzt
gut finden. Aber bei einer 1-Gang 10000 Upm sollte man sowas sicher
andenken.


Mein Fazit:
Feine Sache, kleinere Anpassungen werden folgen. Für die
Platinenbohr-Fans eine gute Idee den Test der Maschine 2 abzuwarten. Für
die allgemeiner arbeitenden Hobbyisten schon jetzt ein interessantes
Teil.

Ich hoffe das hilft Euch weiter, Eure Anregungen sind sicher bei Dani
willkommen.

Andrew
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor wrote:
> einen kleinen Zwischenbericht

Endlich :-)

> Ich habe heir die 2-Gang Version mit Schenllspannfutter, ca. 1400 und
> 3700 Upm bei 12V DC werden erreicht.

Das stimmt ja sehr gut mit den von Dani geschätzten Wetren überein.


> Was mir positiv auffiel:
> - die Maschine läuft sehr rund, ohne (für meine Möglichkeiten) meßbare
> Unwucht. Auch HM-Bohrer 0.35 werden sauber geführt und brechen nicht.
> - Die Führung ist angenhm gleichmäßig, nix ruckelt.

Optimale Bedingungen für exaktes Bohren. Wie viel Kraft muss man zum
Runterdrücken aufwenden?

> - eine Weißlicht LED ist angebaut, für punktgenaue Beleuchtung an der
> Bohstelle. Ahnlich der Lösung, wie sie z.B. bei manchen
> Skil-Bohrmashcinen genutzt wird. Finde ich vollkommen ausreichend udn
> sollte beibehalten werden.

Ich kann mir vorstellen, dass eine Beleuchtung von unten das Zielen bei
feinen (Platinen-) Löchern noch weiter erleichtert. Möchte ich
ausprobieren.

> - Laufgeräusch auch bei längerer Nutzung erträglich. Nix rattert, nix
> schlägt.
>
> Alles in allem ein feines Stück solider Feinmechnaikerarbeit.

Gute Arbeit, Dani!


> Folgendes habe ich angefügt:
> Halteblech für Motorschalter, Motorschalter und Entstörung, Versorgung
> LED mit Verpolungsschutz, Anschlußkabel ca. 2 m.

Woraus besteht deine Entstörung? Freilaufdiode und Kondensatoren am
Motor?


> Damti ist der nächste Tester flexibel, was die Nutzung angeht. Es wird
> nur eine 12V Quelle benötigt, die ordentlich Strom liefern muß. Dennoch
> ist diese Maschine recht flexibel was die Versorgung angeht, getestet
> wurde:
>
> - 12V PC-Netzteil mit Umbau nach www.sprut.de auf 12V/20A

Dieses dürfte im Preis/Leistungs-Verhältnis ungeschlagen sein,
falls nicht bereits etwas passendes vorhanden ist.


> Bohrergebnisse:
> - so mit diesen Drehzahlen ist das Gerät gut nutzbar für Modellbau,
> kleine Holz, Weichmetall (Alu, Messing, Zink) Bohrung z.B. für
> Frontplatten, etc.
> - der passende Bohrer fürs Material muß gewählt werden. Ein stumpfer HSS
> für Epoxi ist wenig sinnig. HM in Epoxy geht bei langsmaen Vorschub sehr
> gut.

Hört sich schon sehr gut an, allerdings:

> Was man sich wünschen kann:
> - für die sehr stark auf Platinenbohren wertlegenden Benutzer eine
> Maschine die schneller dreht, ggfs. sogar als 1-Gang Modell mit 8000--
> 10000 Upm.

Genau. Die ursprüngliche Intention war ja, eine Platinenbohrmaschine zu
bauen. Dazu sind meiner Meinung nach 4000 upm zu wenig. Sonst dauert das
Bohren einfach zu lang, wie du ja auch schreibst. Eine Übersetzung i=2
wäre wahrscheinlich passend.


> - einen Drehzahlsteller, um die Drehzahl anpassen zu können als Option.
> Ich finde den persönlich bei der 2-Gang Maschine nicht notwendig, da die
> Übersetzungen gut passen. Andere Nutzer mögen das als Option schon jetzt
> gut finden. Aber bei einer 1-Gang 10000 Upm sollte man sowas sicher
> andenken.

Eine Drehzahlregelung möchte ich nach wie vor hinzufügen. So kann man
auch mal eine kleinere Drehzahl einstellen, ohne wie bei einem reinen
Drehzahlsteller zu sehr an Leistung zu verlieren. Allerdings wäre bei
niedrigeren Drehzahlen der Stromfluss jenseits von gut unde böse (siehe
Datenblatt unter
http://www2.usfirst.org/2005comp/Specs/Fisher_Pric...).
Daher wäre noch eine Übersetzung von ungefähr i=6 wünschenswert.

Dani, was sagst du dazu?

Grüße
Alex

EDIT: Dani, woher beziehst du den Motor?
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Alexander Horst wrote:
> Andrew Taylor wrote:
>> einen kleinen Zwischenbericht
> Endlich :-)

Nun, a bisserl dauert ja Versand (das Teil kam am 3.1 bei mir an), und
die Anbautne bis es lauffähig ist. Und klar, man muß ja erst mal
einigeTage damit gearbeitet haben um was dazu sagen zu könnene


>> - Die Führung ist angenhm gleichmäßig, nix ruckelt.
>
> Optimale Bedingungen für exaktes Bohren. Wie viel Kraft muss man zum
> Runterdrücken aufwenden?

Das kann ich zur Zeit nur schätzen. Es geht angenehm leicht, ohne das
ich es als ermüdend empfand.


> Ich kann mir vorstellen, dass eine Beleuchtung von unten das Zielen bei
> feinen (Platinen-) Löchern noch weiter erleichtert. Möchte ich
> ausprobieren.

Dann müßtest Du die Bodenplatte durchlochen. Das kannst Du aber mit Dani
klären, da 10mm St48 wenn es sauber gemacht sein soll etwas Gerätschaft
fordert.

>
>
>> Folgendes habe ich angefügt:
>> Halteblech für Motorschalter, Motorschalter und Entstörung, Versorgung
>> LED mit Verpolungsschutz, Anschlußkabel ca. 2 m.
>
> Woraus besteht deine Entstörung? Freilaufdiode und Kondensatoren am
> Motor?

Ferritkernfilter und Kondensator. Ich wollte die Möglichkeit des
R/L-Laufes nicht gleich vereiteln. Im übrigen: Diode bringt da wenig zur
Entstörung ;-)

>
>
>> Damti ist der nächste Tester flexibel, was die Nutzung angeht. Es wird
>> nur eine 12V Quelle benötigt, die ordentlich Strom liefern muß. Dennoch
>> ist diese Maschine recht flexibel was die Versorgung angeht, getestet
>> wurde:
>>
>> - 12V PC-Netzteil mit Umbau nach www.sprut.de auf 12V/20A
>
> Dieses dürfte im Preis/Leistungs-Verhältnis ungeschlagen sein,
> falls nicht bereits etwas passendes vorhanden ist.

Der Umbau eines solchen SNT ist kritisch. Sagt der Autor selber.
Das ist Arbeiten mit Netzspannung, und nix für Leute die nie ein SNT
selbst gebaut haben. Würde ich sehr vorsichtig angehen. Garantiert nix
für jemanden, der keine Erfahrung mit Schaltnetzteilen hat.

Ungeschlagen vom P/L ist jedoch ist der Autoakkulader, meist vorhanden.
Ist ungefährlich, gutmütig bei Fehlern und preiswert (gebraucht, 1-2-3
um die 10 -20 Euro, sofern nicht gerade Winter-Hochsaison für Akkulader)

>
>
>> Was man sich wünschen kann:
>> - für die sehr stark auf Platinenbohren wertlegenden Benutzer eine
>> Maschine die schneller dreht, ggfs. sogar als 1-Gang Modell mit 8000--
>> 10000 Upm.
>
> Genau. Die ursprüngliche Intention war ja, eine Platinenbohrmaschine zu
> bauen. Dazu sind meiner Meinung nach 4000 upm zu wenig. Sonst dauert das
> Bohren einfach zu lang, wie du ja auch schreibst. Eine Übersetzung i=2
> wäre wahrscheinlich passend.

An so was arbeitet Dani gerade. Wir sollten TBM2 abwarten ,-)

>
>
>> - einen Drehzahlsteller, um die Drehzahl anpassen zu können als Option.
>> Ich finde den persönlich bei der 2-Gang Maschine nicht notwendig, da die
>> Übersetzungen gut passen. Andere Nutzer mögen das als Option schon jetzt
>> gut finden. Aber bei einer 1-Gang 10000 Upm sollte man sowas sicher
>> andenken.
>
> Eine Drehzahlregelung möchte ich nach wie vor hinzufügen. So kann man
> auch mal eine kleinere Drehzahl einstellen, ohne wie bei einem reinen
> Drehzahlsteller zu sehr an Leistung zu verlieren. Allerdings wäre bei
> niedrigeren Drehzahlen der Stromfluss jenseits von gut unde böse

Mehr als 1:2 bis 1:3 macht bei derart kleinen Motoren wenig Sinn.
Man sollte sich darüber klar werden, dass es entweder:

- eine gute Modellbaumaschine mit 2000 bis 4000 UpM wird.

oder

- eine gute Platinenbohrmaschine mit ca. 7 - 10 tausend UpM

Ich habe aber die Elektrik so ausgelegt, das Du eine
Drezahlregelung/stellung nach eigenem Ermessen hinzufügen kannst ohne
zuviel Änderungs-Aufwand.


Alles andere ist mehr oder weniger ein Kompromiss, der letztlich wenig
zufriedenstellend wird.

>
> EDIT: Dani, woher beziehst du den Motor?

Ist ein Mabuchi Rs550, wenn ich es richtig gesehen habe. Pollin?


hth,
Andrew
Autor: Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Hmm. Das Teil sieht interessant aus.

Ich hatte noch nie eine Platinenbohrmaschine und vielleicht frag ich
jetzt nach etwas, was überhaupt nicht praxisrelevant ist.

Wie ist das, wenn du eine Stundse lang bohrst, fällt einem dann der
rechte Arm ab, weil man ihn ständig in die Luft halten muss?

Wäre es nicht sinnvoll, den Niederdrückhebel so anzuordnen, dass der
Unterarm auf dem Arbeitstisch ruhen kann und man den Hebel von sich
wegdrückt um den Bohrer zu senken?
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Karl heinz Buchegger wrote:
> Hmm. Das Teil sieht interessant aus.
>
> Ich hatte noch nie eine Platinenbohrmaschine und vielleicht frag ich
> jetzt nach etwas, was überhaupt nicht praxisrelevant ist.

Nein, paßt schon. Ergonomie ist denk ich schon praxisrelevant.


>
> Wie ist das, wenn du eine Stundse lang bohrst, fällt einem dann der
> rechte Arm ab, weil man ihn ständig in die Luft halten muss?
>

Ok, also es kommt auf die Platinen an. Mal als Praxis-Beispiel:

Man steckt keinerlei Überlegung ins Routing, läßt nur autorouten und hat
eine tolle Platine in wenigen Minuten. Leider 180 Bohrungen, die
allermeisten für Durchkontaktierungen.
Da bohrt man sich generell "einen Ast". Egal wie der Hebel montiert ist.

Oder man macht sich die Mühe, routet manuell nach (WE ist dafür immer
gut)und hat die gleiche Platine, aber nur 25 Bohrungen für einige vias,
etc.


D.h. Du machst 25 Bohrungen, dann hast Du sowieso eine Pause da Du die
nächste Platine nimmst. Ist zwar eine kleine Änderung im
Bewegungsablauf, aber hilft deutlich gegen Ermüdung.


> Wäre es nicht sinnvoll, den Niederdrückhebel so anzuordnen, dass der
> Unterarm auf dem Arbeitstisch ruhen kann und man den Hebel von sich
> wegdrückt um den Bohrer zu senken?

Macht kaum einen Unterschied bei intensiver Belastung. Wenn, dann muß
man es von der Ergonomie her komplett ändern: Fuß/Beinmuskulatur sind
deutlich kräftiger als Armmuskeln.

Kleiner Exkurs: Das ist unter anderem ein Grund wenn Du Bergklettern
machst und Dir der Ausbilder beibringt dass Du Dich bitteschön nie beim
Fall (im Seil) gegen die Felswand mit den Armen abstützen solltst.
Sondern die Beine nimmst und mit den Füßen  (klar, ordentliche
Bergschuhe sind gegen Fels auch besser als Hände in dünnen Handschuehen,
aber das mal aussen vor)  abstützt/anprallst.

Zurück zum Bohren: Also für Extrem-Viel-Bohrer wäre dann Fußhebelmechnik
mit Drücker eine Lösung. Aber dann wird aus dem Konstrukt keine kleine
einfache Hobbybohrmaschine mehr.

Bei der von Dir überlegten Wegdrücken wäre auch die Befestigung auf dem
Tisch etc. zu überdenken. Entweder mit Schraucbzwinge oder anschrauben.
So ist das Gerät halt angenehmer: Wenn man es benötigt, ist es schnell
hergeholt. Und genauso schnell wieder verstaut.



hth,
Andrew
Autor: Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Andrew Taylor wrote:

>> Wäre es nicht sinnvoll, den Niederdrückhebel so anzuordnen, dass der
>> Unterarm auf dem Arbeitstisch ruhen kann und man den Hebel von sich
>> wegdrückt um den Bohrer zu senken?
>
> Macht kaum einen Unterschied bei intensiver Belastung.

...

> Bei der von Dir überlegten Wegdrücken wäre auch die Befestigung auf dem
> Tisch etc. zu überdenken. Entweder mit Schraucbzwinge oder anschrauben.

Das ist natürlich ein Argument. Daran hab ich nicht gedacht. Auf der
anderen seite könnte man natürlich auch gleich mal 4 Bohrungen in der
Bodenplatte vorsehen (hust, hust)

Mir kam nur aus irgendeinem Grund, die früher ach so tollen Light-Pens
ins Gedächtnis, die am Ende keiner mehr wollte, weil jedem der Arm
abgefallen ist.

Fussschalter/hebel ist natürlich viel zu aufwändig. Das ist sicherlich
nicht Sinn der Sache.

Trotzdem: schöne Maschine. Hoffentlich wirds was mit einer Kleinserie
und dem angepeilten Preis.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Das Projekt in allen Ehren, aber es ist eigentlich überflüssiger
Quatsch. Nehmt einen Dremel mit dem Originalständer. Geht butterweich.
Wozu selbst bauen? Das Ding wurde einfach zusammengeschraubt ohne dass
es in irgendeiner Hinsicht berechnet wurde. Wenn ihr sowas aus China
bekommen würdet wär hier aber die Hölle los! Wie lange hält das Ding?
Wie kommt der offene Motor mit Werkstattbedingungen klar? Was macht das
Getriebe mit? Wie verhält sich die Drehzahl unter Last?
Wenn ihr ein richtiges Produkt wollt müsst ihr mehr als das hier
abliefern. Nettes Projekt aber die allgemeine Euphorie hier ist
peinlich.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Gast wrote:

> Das Projekt in allen Ehren, aber es ist eigentlich überflüssiger
> Quatsch.

...sagt lustigerweise jemand, der weder seinen Namen nennen will noch
den Anschein hat, als hätte er es in den Fingern gehabt.  Witzig vor
allem angesichts von Andrews doch recht ausgiebigem *Test*bericht.
Autor: 123Gast (Gast)
Datum:

...sagt lustigerweise jemand, der weder seinen Namen nennen will

Dann lass ihn doch. Wichtig ist doch nur wie er seinen Einwand begründet
und da hat er etwas gar nicht so verkehrstes gesagt. Im anderen Fred
wird auf MS rumgegloppt und der Mac in den Himmel gelobt. Wenn es um
Gerätschaften geht, die billig sind, kommt pauschal jedesmal das dumme
Argument "China Schrott", ohne auch nur sich einmal das Teil genauer
betrachtet wurde. Klar wird da viel labiles gebaut, aber vieles
funktioniert dennoch erstaunlich gut und ist sein (weniges) Geld was es
gegekostet hat wert. Hier wird immer mit völlig unterschiedlichen
Wertmaßstäben gewertet. Es werden Netzteile die 100 Euro kosten mit 1500
Euro Profiware verglichen und wenn mal was selbst gebaut ist, wird es in
den Himmel gelobt (manchmal sogar umgekehrt, dann wird jegliches selbst
gebautes grundsätzlich als Bastelkram hingestellt und nur das Gekaufte
soll was taugen - wenn man in so ein gerät dann mal reinschaut, stecken
da auch nur simple Schaltungen drin, die man als E-Techniker auch selbst
zusammenstricken können SOLLTE). Das gleiche Teil als China
Importprodukt und schon wird sich das Maul zerrissen. Schmeißt mal eure
Ideologie über Bord und fangt an die Dinge nüchtern und sachlich zu
betrachten.

Zum Bastelprojekt hier sage ich, ich weiß nicht ob das Teil was taugt,
finde es aber immer Klasse, wenn versucht wird selbst was auf die Beine
zu stellen. Aber nicht immer muss man das Rad neu erfinden zu versuchen
(Stichwort: LED-BElichter, Laser-Plotter um Platinen zu belichten usw.),
vieles lässt sich oft mit bewährten, simplen Methoden einfacher und
preiswerter verrichten.
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

@ Andrew Taylor:

Vielen Dank für deinen ausführlichen Testberich u. deine Mühe die du dir
mit den Modifikationen gemacht hast.

@ Gast 15/01/09 19:16:

Danke auch für deine Kritik an unsrem Projekt, es bleiben allerdinges
einige Fragen offen: Hast du die vielen Komentare u. Berichte zu genau
diesem Thema im Forum gelesen (Billige Bohrständer etc.)? Gehörst du zu
den oftmaligen Benutzern von Platinenbohrmasch.? Wie kann man ein
Getriebe bauen, ohne zu rechnen ?
Ich würde mich freuen wenn ich gerade dir eine Testmasch. zuschicken
dürfte und du uns mit einer KONSTRUKTIVEN Kritik bereichern würdest.

Hallo zusammen:

Testmasch. 1 (TBM1) ist nun schon einige Zeit bei Andrew. Er hat mich
schon über einige wirklich gute Änderungswünsch unterrichtet, die ich
nach Möglichkeit in die nächsten Maschinen einfließen lasse.

Geplant ist nun folgendes:
TBM1 ist wegen seiner relativ niedrigen Höchstdrehzahl nur bedingt für
das bohren von Platinen geeignet. Das ist eine Masch. für Leute die auch
mal Frontplatten und sowas bohren möchten. (Grosser Arbeitsbereich durch
Zweiganggetriebe)
Wir haben uns desshalb entschlossen eine schnellere Masch. zu bauen
(TBM2) die für Platinenbohrer geeignet ist. Die wird nur einen Gang und
eine Spannzange haben. Ich bin gerade am Bau dieser Masch. Parallel baue
ich eine modifizirte Version der TBM1.

Zur weiteren Vorgehensweis:
Ich schicke die TBM2 auch zu Andrew Taylor. Dieser wird dann die TBM1
nach Abschluss der Tests direkt zum nächsten Tester schicken (Alexander
Horst). Somit haben wir die Möglichkeit, bessere Vergleiche zu bekommen.

Im Sinne unsres Mottos: Bau einer güstigen aber guten Platinenbohrmasch.
bin ich von Andrew auch auf die Möglichkeit, die ich mir selbst auch
schon gedacht habe, angesprochen worden: Bau eines Bohrständers der die
gängigen Bohrmasch. (Proxxon) aufnehmen kann. Dies würde denen
entgegenkommen, die bereits eine solche Masch. haben u. einen guten
Ständer möchten.
Wie denkt ihr darüber

Gruß Dani
Autor: Christian S. (Gast)
Datum:

>Im Sinne unsres Mottos: Bau einer güstigen aber guten Platinenbohrmasch.
>bin ich von Andrew auch auf die Möglichkeit, die ich mir selbst auch
>schon gedacht habe, angesprochen worden: Bau eines Bohrständers der die
>gängigen Bohrmasch. (Proxxon) aufnehmen kann. Dies würde denen
>entgegenkommen, die bereits eine solche Masch. haben u. einen guten
>Ständer möchten.
>Wie denkt ihr darüber

Zwei Teile: Grundgestell und austauschbarer "Kopf"
Variante 1 der Kopfes kann dann eben Proxxon, Dremel etc. aufnehmen,
Variante 2 hat einen eigenen Antrieb mit Getriebe ...

Ist denn die Bohreinheit auch in der Höhe verstellbar ? Das sollte schon
sein.

Ist der Drehpukt des Hebels nach unten versetzbar, so dass der Hebel in
der Urstellung nicht so weit nach oben steht ? Ist angenehmer ...

Drei Möglichkeiten:

1) Drehpunkt des Hebels selber versetzbar (denn senkrechten Alublock
entlang)
2) Eine verstellbare Klemmung zwischen dem Block, der fest an der Säule
ist und dem beweglichen Teil. Nicht so elegant, da es den Hubweg
begrenzt, aber rein zum Platinenbohren bei Einsatz einfacher Kabelbinder
als Abstandshalter ein guter Einfachst-"Mod" für den Proxxon-Bohständer
:)
3) Bei der Drehlagerung  ein rundes Teil mit mehreren Gewinden, wo man
den "Anfasshebel" nach Geschmack in verschiedenen Winkeln einschrauben
kann

---

Ansonsten: der Proxxon Bohrständer ist gar nicht so schlecht, wie er
manchmal hingestellt wird. Eigentlich ist Daniels Konstruktion auf den
ersten Blick geurteilt auch nichts großartig Anderes, nur dass er eben
im Gegensatz zu Proxxon, die wohl Geld sparen wollten, Gleitlager an den
Führungen einsetzt. Leider ist das ohne gut ausgestattete Werkstatt
unmöglich zu modifizieren. Einfachste Veriante wäre wohl das Ersetzen
der kleinen Führungswelle gegen ein Passendere, um das
Rechts/Links-Wackeln zu vermeiden (ist zumindest die Problemstelle bei
meinem Bohrständer.) Aber auch da muss man Kompromisse eingehen, ohne
Lager klemmt es eben ab einem bestimmten Stangendurchmesser.

Sollte Daniel es hinbekommen, das Ding komplett für 100,- Euro anbieten
zu können, spart man sich aber gerne irgendwelche halbherzigen
Verbesserungen oder eine Eigenkonstruktion ...
Autor: Gerd (Gast)
Datum:

Was ich bisher in dem Thread zu der Maschine gelesen habe, gefällt mir
sehr gut. Was die Varianten angeht:

Wenn das Teil tatsächlich als kleine Serie gebaut werden soll, dann muß
man aufpassen, daß nicht durch zu viele Varianten der Preis und der
Handlingaufwand deutlich hochgehen.

Ich kann gut verstehen, daß jeder einen Tick andere Bedingungen und
Aufgaben für die Maschine hat. Wenn es "nur" drum geht, an der richtigen
Stelle im Ständer bei allen Maschinen ein Loch zu setzen, damit die
Maschine besser befestigt oder beleuchtet werden kann, ist das denke ich
ok.

Wenn aber 3 ganz anders aufgebaute Motorvarianten (langsamer Motor,
schneller Motor, Dremel-Halter) mit verschiedenen Hebelbefestigungen
(höher, niedriger, zum Wegdrücken) gebaut werden, dann befürchte ich,
daß das Projekt daran scheitern könnte. Und das wäre sehr schade.

Mein Rat wäre also gut zu überlegen, welche Varianten wirklich nötig
sind und wie viel Mehraufwand sie dann im Endeffekt benötigen.
Autor: Andy (Gast)
Datum:

Wie ist das eigentlich, ist man durch den angebuaten Motor schon an die
Containerlotterie gebunden ? wenn ja, dann ist das sichlich eine
Entscheidungshilfe zur auszuliefernden Variante :D
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Gast wrote:
> Das Projekt in allen Ehren, aber es ist eigentlich überflüssiger
> Quatsch.

Genau.
Aber es ist halt ein Test. Ich freu mich über Deinen ernstzunehmenden
Hinweis (s.u.). Übrigens sagte man genau dies mit dem Quatsch zu Edison,
als es mit der Glühlampe experimentierte. Und man hatte ja so recht: Die
GLühlampen werden demnächst endlich abgelöst!

> Nehmt einen Dremel mit dem Originalständer.

Der Hinweis mit dme Dremel wurde zwischen mir und Dani auch schon
diskutiert. Der Bohrständer (im Dremle-Original) hat uns nicht so
begeistert. YMMV

> Wozu selbst bauen? Das Ding wurde einfach zusammengeschraubt ohne dass
> es in irgendeiner Hinsicht berechnet wurde.

Da darf ich Dich beruhigen: Es wurde berechnet. Und wenn Du Dir mal bei
ZF Friedrichshafen anschaust wie Getriebe entwickelt werden: Genauso.
Man rechnet, man testet, wenn was bricht macht man das Teil an der
Stelle stabiler, man testet erneut. Usf.

Glaub mir, nicht aller Maschinenbau findet nur in
Nastran-FEM-Simulationen auf einer NEC SX6 statt.



> ... (unnötigen blabla gesnippt...)
> Wenn ihr ein richtiges Produkt wollt müsst ihr mehr als das hier
> abliefern. Nettes Projekt aber die allgemeine Euphorie hier ist
> peinlich.

Yepp. Wir haben uns überlegt ob die Diskussion VOR Abliefern eines
"richtigen Ergebnisses"  nur als PN ablaufen sollte. Oder halt
öffentlich.

hth,
Andrew
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Christian S. wrote:
>
> Ist denn die Bohreinheit auch in der Höhe verstellbar ? Das sollte schon
> sein.

Ja, das ist auc hschon jetzt beim erstne Testgerät berücksichtigt.

>
> Ist der Drehpukt des Hebels nach unten versetzbar, so dass der Hebel in
> der Urstellung nicht so weit nach oben steht ? Ist angenehmer ...

Auch das hat Dani bereits drin (Deine Variante 1.).

> Ansonsten: der Proxxon Bohrständer ist gar nicht so schlecht, wie er
> manchmal hingestellt wird. Eigentlich ist Daniels Konstruktion auf den
> ersten Blick geurteilt auch nichts großartig Anderes, nur dass er eben
> im Gegensatz zu Proxxon, die wohl Geld sparen wollten, Gleitlager an den
> Führungen einsetzt. Leider ist das ohne gut ausgestattete Werkstatt
> unmöglich zu modifizieren.


Du hast damit ganz recht. Es sind die deutlich präziseren Lager bei der
TBM1. Das macht sich meiner Meinung nach sehr angenehm bemerkbar.

>
> Sollte Daniel es hinbekommen, das Ding komplett für 100,- Euro anbieten
> zu können, spart man sich aber gerne irgendwelche halbherzigen
> Verbesserungen oder eine Eigenkonstruktion ...

Das sehe ich auch so. Ohne rechte Drehbank, Werkzeuge kriegt man das als
einzelner kaum hin. Es erspart jede Menge Gefrickele.

Das hier noch einiges an Arbeit und Tests zu tun ist, ist allen aktiv
Beteiligten klar. Aber es ist niemand gezwungen, sich den Test anzutun.
Man sollte schon Freude daran haben, mit an der Entwicklung zu arbeiten.

@ Andy:
> Wie ist das eigentlich, ist man durch den angebuaten Motor schon an die
> Containerlotterie gebunden ? wenn ja, dann ist das sichlich eine
> Entscheidungshilfe zur auszuliefernden Variante :D

Nein, wir machen das wie im deutschen Maschinenbau vor 1960: Alle
Ersatzteile auf Lager und sind 35 Jahre lang nach Auslieferung der
Maschine erhältlich. ;-)

@ Gerd:

voll D'accord, Du sprichst einen sehr wesentlichen Kernpunkt an.


hth,
Andrew
Autor: Andy (Gast)
Datum:

>> Wie ist das eigentlich, ist man durch den angebuaten Motor schon an die
>> Containerlotterie gebunden ? wenn ja, dann ist das sichlich eine
>> Entscheidungshilfe zur auszuliefernden Variante :D

>Nein, wir machen das wie im deutschen Maschinenbau vor 1960: Alle
>Ersatzteile auf Lager und sind 35 Jahre lang nach Auslieferung der
>Maschine erhältlich. ;-)

Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit
verbundenen hohen Kosten. Nur weiß ich nicht, ob ein Gerät mit
angebautem Motor bereits als Elektrogerät zählt. Solltest du allerdings
eine eigene Regelung mit anbringen kannst dir sicher sein, dass du die
EAR nicht mehr umgehen können wirst.
Autor: Nase (Gast)
Datum:

@ Rechtsberater Andy

>Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
>notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit

Auf jeden Fall sehr intelligent, hier laut schreiend auf- und ab zu
hüpfen und nach der EAR-Anmeldung zu fragen. Vielleicht verstehst du ja
nicht so ganz.

>verbundenen hohen Kosten. Nur weiß ich nicht, ob ein Gerät mit
>angebautem Motor bereits als Elektrogerät zählt.

Also du weisst es nicht. Sehr interessant. Was glaubst du, wird
passieren, wenn du die EAR fragst? ...

Sowas nennt man auch 'schlafende Hunde wecken'. Erspar uns das bitte,
oder willst du hier eine öffentliche Rechtsberatung erteilen?

Was manche 'Kollegen' so unter der Schädeldecke horten - erschreckend.

@alle Anderen

Lasst euch nicht den Spaß verderben. EAR, IHK etc. sind doch aktuell
überhaupt kein Thema.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Andy wrote:

> Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
> notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit
> verbundenen hohen Kosten.

Falls das wirklich so sein sollte, dann soll doch Dani einfach seine
Maschine verkaufen.  Ganz ohne Elektrik.  Den Motor kauft sich dann
jeder selbst bei den beiden Maxen (*) dazu...

(*) Max & Max Pollin
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Andy wrote:
>
> Ich glaube wir verstehen uns noch nicht so ganz. Es geht um die
> notwendige Registrierung von Elektrogeräten bei der EAR und die damit
> verbundenen hohen Kosten.

Das ist kein primäres Problem. Wir haben unmittelbare Unterstützung aus
dem Privat-Vermögen einer unlängst in der Presse genannten Person
(leider nicht mehr lebend). Ich denke, mehrere Milliarden genügen für's
erste.

Das hätte Dir schon klar sein müssen, denn: Dani berechnet keinerlei
Kosten für den Test. Kapiche?



> Nur weiß ich nicht, ob ein Gerät mit
> angebautem Motor bereits als Elektrogerät zählt. Solltest du allerdings
> eine eigene Regelung mit anbringen kannst dir sicher sein, dass du die
> EAR nicht mehr umgehen können wirst.

Selbstverständlich haben wir bereits juristisch belastbaren Rat von
darauf spezialisierten renommierten Kanzleien eingeholt.

Wie gesagt, no problem. Alle bekannten und zukünftigen Genehmigungen
wurden bereits eingeholt. Und erteilt. Auch die für die verschärfte
Gesetzgebung nach 2012. Sollte Dir diese noch nicht bekannt sein, dann
informier Dich bitte umgehend.

Gut, ich denke dann können wir uns hier wieder auf eigentliche
Entwickeln der Bohrmaschine konzentrieren.

@Jörg, Nase: Let's go!


cnr,
Andrew
Autor: Andy (Gast)
Datum:

Mann, Mann, ihr Spinner ...

ich wollte nur auf die Risiken hinweisen, denn wenn es jemandem nicht
gefällt, kommt er auch von alleine drauf. Ich werde sicher niemanden
anpissen ...
Man kennt aber auch das Beispiel des Modellbauzubehör-Anbieters, der es
ignoriert hat und dessen Strafe so saftig ausgefallen ist, dass er das
in vielen Jahren nicht wieder reinholt.

Vielleicht hätte ich den Namen des Verbrechervereins nicht nennen
sollen, vielleicht kann es ein Mod zensieren ?

Ist aber doch alles kein Ding, Motor kann man auch getrennt verkaufen
und Regelung, wenn geplant, für jeden zum Selbstaufbau. Wer sich eine
Leiterplattenbohrmaschine kauft, für den sollte es kein Problem
darstellen.

Also hackt mal nicht so auf mir rum, ich will niemandem was Böses.
Autor: Sinusgeek (Gast)
Datum:

> vielleicht kann es ein Mod zensieren ?

Zu spät, Google ist immer und überall...

~
Autor: Andy (Gast)
Datum:

Beispielstring mir entsprechende Begriff wird über die Suchmaschine
aktuell noch nicht gefunden ...
Autor: Einhart Pape (einhart)
Datum:

Moin,

nachdem es hier so ruhig geworden ist: Gibt es neue Erkenntnisse? Haben
die ewigen Nörgler Daniel endgültig demotiviert (was ich nicht hoffe)?

Gruß
Einhart
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

ja, es ist ruhig geworden. Aber das heißt nicht, dass wir in der
Zwischenzeit nicht aktiv waren. Leider bin ich die letzten Wochen immer
geschäftlich unterwegs gewesen und hatte nur am Samstag Zeit zum
weiterbauen.
Die TBM2 hatte ich soweit fertig, (Eingang-maschine, ca 10000 1/min) u.
die Bohrergebnisse bei LPs waren sehr gut. Jedoch habe ich an der
Grundmaschine sehr herumgebastelt, so dass diese optisch nicht
akzeptabel ist. Ich hab gestern eine neue Grundplatte gefräst, die ich
dann am Wochenende evtl. montieren werde.

Also, es geht auf jedenfall weiter, (wenn auch nicht so schnell, wie
ichs manchmal wünsche).

Die TBM1 ist noch bei Andrew Taylor zum Testen, er hat mir einige gute
Hinweise geben können. Bisher läuft die Masch. dort auch störungsfrei
(ich hab zumindest noch nichts gehört).

Gruß Dani
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,

es ist nun endlich soweit: Die TBM 2 ist fertig und auf dem Weg zu
Andrew Taylor.
Andrew hat seitdem die TBM 1 geteste und gibt diese nun direkt zu
Testperson 2 weiter. Das ist Alexander Horst, er hat sich im Verlauf
dieses Forums als zweite Testperson gemeldet.

Ich würde mich freuen wenn sich noch Testpersonen finden würden, die
bereit sind dieses Projekt weiter voranzutreiben. Gerne gebe ich
genauere Auskünfte über das Testverfahre, sicher sind auch die beiden
Tester für Fragen offen.

Ganz kurz noch technische Infos zu TBM2:

Es handelt sich um eine Eingangmaschine mit Riemenantrieb. Als
Bohraufnahme kann eine Spannzange oder ein Kleinbohrfutter angebracht
werden. Die Drehzahl am Futter beträgt ca. 10000 1/min. Somit ist die
Masch. diesmal nur für Platinenbohrungen oder ähnliches geeignet (also
keine Metallbohrungen wie mit TBM1). Die Fertigungskosten für diese
Masch. konnten um einiges im Vergleich zu TBM1 gesenkt werden und werden
sicher im zweistelligen Bereich bleiben können.

Nun bin ich erstmal gespannt auf weitere Rückmeldungen der Tester und
möchte mich auch an dieser Stelle für deren Mitarbeit und Unterstützung
bedanken. Ich konnte schon einigen Nutzen daraus ziehen.

Gruß Dani
Autor: Frank Link (franklink)
Datum:

Hallo Daniel,
ich stelle mich gerne als weitere Testperson zur Verfügung. Über das
Testszenario kannst Du mich ja per Mail informieren.

Ich muss in nächster Zeit eine größere Menge Platinen bohren.

Gruß
Frank
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Frank Link wrote:
> Hallo Daniel,
> ich stelle mich gerne als weitere Testperson zur Verfügung. Über das
> Testszenario kannst Du mich ja per Mail informieren.
>
> Ich muss in nächster Zeit eine größere Menge Platinen bohren.
>
> Gruß
> Frank

Hallo Frank,

setze DU selbst Dich bitte direkt  mit Daniel per PN wegen der Details
in Verbindung. Das wäre schon deshalb auch für mich von Interesse, da
ich dann die Weitergabe möglichst reibungslos abwickeln kann.
Vielen Dank.

hth,
Andrew
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

So, ich darf mal wieder etwas Leben in diesen Thread bringen.

Also die gute Nachricht: Die TBM Nr.2 ist eingetroffen, bohrt dank
Riementrieb mit hoher Drehzahl und guter Bohrleistung in Epoxy, etc.

Also genau das was so für "Platinenbohren mit HM-Bohrer" angedacht ist.
Ergänzt hat Dani eine meiner Meinung nach ansprechende Metall-Abdeckung
für Schalter und Elektrik.
Die Hebelmechanik ist solide wie von der Nr.1-Maschine schon gewohnt.

Ich werde das Gerät noch einige Zeit nutzen und diverse Bohrvarianten
sowie Netzteile ausprobieren. Denn ich habe ja den Part des
Elektro-Modders übernommen. Klar, das diese Informationen gerne hier
eingestellt bzw. weitergegeben werden. Muß ja nicht jeder das Rad neu
erfinden.

Ihr könnt Euch also bei Interesse mit Dani via PN in Verbindung setzen
und solltet für die Termine Ostern einplanen. Das ist für mich so der
Zeitpunkt an dem (aus meienr Sicht) meine Testphase ausläuft und die
Maschine in den Weiterversand für den nächsten Tester/in gehen kann.
Also, Versand nach Ostern von meiner Seite.

Vorläufiges Fazit: Ich meine für den Privatgebrauch ist das eine GUTE
Platinenbohrmaschine, die schon jetzt fast im finalen Baustadium ist.
Wer also sowas in nächster Zeit als Anschaffung sucht, der ist gut
beraten Dani zu kontaktieren zwecks Modalitäten etc -- ach ja, und
sicher auch wegen Kauf. Preise, Verfügbarkeit, etc -- PN an Dani bitte
direkt.


hth,
Andrew
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

ich denke, wir haben mit TBM2 eine brauchbare Platinenbohrmasch.
entwickelt.
Ob sich diese Maschine auch unter Werkstattbedingungen bewährt, sollte
in weiteren Tests ermittelt werden.
Im Moment sind zwei Maschinen bei Testern, eine Dritte vom Typ TBM2 wird
in Kürze fertiggestellt.

Wer von euch ist bereit, einen Test mit dieser Masch. durchzuführen?
Wer muß in nächster Zeit einige Platinen bohren?

Bitte kurze PN an mich.

Gruß
Dani
Autor: Peter F. (piet)
Datum:

Daniel Maier wrote:
> Ob sich diese Maschine auch unter Werkstattbedingungen bewährt, sollte
> in weiteren Tests ermittelt werden.
> Im Moment sind zwei Maschinen bei Testern, eine Dritte vom Typ TBM2 wird
> in Kürze fertiggestellt.

Es passt zwar gerade nicht direkt zum Thema, wobei irgendwie schon,
bevor ich jetzt nen neues Thema aufmach ;-)

Wie Praktisch könnte eine Motorisierte Z-Achse beim Bohren sein?
Ich habe überlegt ob es vielleicht praktisch sein könnte einen
umgebauten Servo oder Schrittmotor zu benutzen.
In verbindung mit zwei Fußtastern zur Sicherheit.

Bohrtiefe nach nullung über einen µC einstellbar.
Einen passenden Servo bekommt man ja für wenig Geld über Ebay, die
Steuerung ist kleinkram, die Mechanik eigentlich auch.
Vielleicht mit zwei Stufen, bis 0,5mm vor die Platine fahren, nochmal
kontrollieren ob die richtige stelle getroffen ist, bohren und wieder
hoch.

Nen Schrittmotor währe teurer...

> Wer von euch ist bereit, einen Test mit dieser Masch. durchzuführen?
> Wer muß in nächster Zeit einige Platinen bohren?
>
> Bitte kurze PN an mich.

Ich habe zwar einige Platinen zu Bohren (~1K Löcher) aber möchte mein
eigenes Setup dafür benutzen.
Sollte sich das als katastrophaler Fehler herausstellen lass ich von mir
hören, dann brauch ich ne neue Maschine ;^^

> Gruß
> Dani

Mfg,
Peter
Autor: thomas (Gast)
Datum:

ein hallo an die tüftler

bin eben durch zufall auf den post gestoßen und muß sagen....ich konnte
garnicht genug bekommen beim lesen. ein echt tolles projekt und ich
bedauer es, das ich als tester leider nicht in frage komme, weil ich
einfach zu wenig löcher zu bohren hätte.
wollte ja schon ganz nach unten scrollen, um meine vorschläge zu posten,
aber die wurden ja schon umgesetzt. höhere drehzahl....riemenantrieb
statt zahnrad.
neben der elektronik begeistert mich natürlich auch die mechanik. schon
aus dem grunde hatte ich mir eine kleine cnc-portalfräse gebaut. ich
kann also gut abschätzen, was da für eine arbeit drinn steckt.

nun sind ja hier auch kritische stimmen laut geworden, was ja auch
durchaus sinnvoll sein kann. nur leider bleiben solche poster anonym,
oder lassen ihre kritik nicht konstruktiv einfließen....schade !!!! so
erweckt es leider den anschein, es ginge nur um miesmache. nun ja....das
kennt man nicht nur aus diesem forum.

es wurde weiter oben mal erwähnt, das es vlt nicht schlecht wäre, den
bohrständer ohne antrieb, aber mit adaption zu proxxon und konsorten zu
überdenken. da ich auch den originalen bohrständer von proxxon habe und
manchmal die fehlende leichtgängigkeit schon verflucht habe, würde mich
mal interessieren, ob so ein "geschäftsmodell" weiter gedacht wurde,
oder ob es vom tisch ist.

@ peter

die von dir angesprochene "halbautomatik" der Z-achse ist mir schon mal
im netz untergekommen. leider habe ich mir die seite nicht gemerkt :-(
nur leider ist so etwas für eine serienfertigung und den angestrebten
preisrahmen schlecht machbar denke ich mal.
aber als "MOD" zum selberanbau?.....warum nicht. ich fand die idee
damals garnicht mal so abwegig. war auch über ein fußschalter gelöst.
das du aber der meinung bist, das stepper im vergleich zu servos zu
teuer wären, verstehe ich nicht so ganz.
nun gut....zu meiner schande muß ich gestehen, das ich mich damals beim
bau meiner potalfräse gleich für stepper entschieden habe, weil mir
servos zu unbekannt waren. auch finde ich die ansteuerung von servos
nicht gerade trivial im gegensatz zu steppern. sicher sind servos
schneller, aber bedingt durch die drehzahl, sind da schon grenzen
gesetzt, was die vorschubgeschwindigkeit angeht und da denke ich mal,
das die von steppern gut abgedeckt wäre.

also ich wünsche dani, das er mit diesem projekt erfolgreich ist und
wenn mein ständer....hmmmm....bohrständer ;-)) mal den geist aufgibt,
wäre das eine gute altanative für mich.
in diesem sinne noch eine gute nacht allen.

gruß thomas
Autor: Peter F. (Gast)
Datum:

thomas wrote:
> die von dir angesprochene "halbautomatik" der Z-achse ist mir schon mal
> im netz untergekommen. leider habe ich mir die seite nicht gemerkt :-(
> nur leider ist so etwas für eine serienfertigung und den angestrebten
> preisrahmen schlecht machbar denke ich mal.

Mhmja, siehe unten ;-)

> aber als "MOD" zum selberanbau?.....warum nicht. ich fand die idee
> damals garnicht mal so abwegig. war auch über ein fußschalter gelöst.
> das du aber der meinung bist, das stepper im vergleich zu servos zu
> teuer wären, verstehe ich nicht so ganz.

Mhmja, siehe unten ;-)

> nun gut....zu meiner schande muß ich gestehen, das ich mich damals beim
> bau meiner potalfräse gleich für stepper entschieden habe, weil mir
> servos zu unbekannt waren. auch finde ich die ansteuerung von servos
> nicht gerade trivial im gegensatz zu steppern.

Ich meine einen Simplen Modellbauservo, sorry, da hatte ich mit etwas
schlecht ausgedrückt.
Ist halt eine etwas dreckige Lösung aber unschlagbar günstig.

Die gibt es schon für ~15 Euro mit 10kg Stell/Haltekraft und
Metallgetriebe. Wie brauchbar das ganze ist weiss ich nicht, man müsste
sich auch ne ordentliche Mechanik überlegen wie man es an den
Bohrständer bekommt.
Das größte Problem könnte die Verfahrgeschwindigkeit sein, je nachdem
wie groß/klein die Übersetzung ist.

Aber ich denke das ist eher ein Hirngespinst als eine wirkliche Idee.

> also ich wünsche dani, das er mit diesem projekt erfolgreich ist und
> wenn mein ständer....hmmmm....bohrständer ;-))

Da schließ ich mich an ;)

Mfg,
Peter
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

danke für die gute Idee mit der automatischen Verstellung im der
Z-Achse.
Mechanisch wäre das gut in die vorhandene Masch. zu intigrieren.
Das könnte eine Zusatzoption für Bastler sein (ich bereite die Mechanik
vor und die Elektik macht dann der Intressent).

Leider hat sich noch keiner als weitere Testperson gemeldet.
Ich hoffe das liegt nicht an fehlendem Interesse sondern an der Angst,
da etwas einzugehen, das Probleme machen könnte.
Ihr könnt euch ruhig an die bisherigen Tester wenden und da nachfragen,
was da alles auf euch zukommt (außer testen eigendlich nichts).

Also, ich würd mich freuen wenn sich noch jemand melden würde.

Gruß und frohe, gesegnete Osterfeiertage.
Dani
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

Wollt ja grade mal ne Meldung per PM machen, aber irgendwie bekomme ich
da nur Fehlermeldungen des Boards.

/Hannes
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Johannes Studt wrote:
> Wollt ja grade mal ne Meldung per PM machen, aber irgendwie bekomme ich
> da nur Fehlermeldungen des Boards.
>
> /Hannes

Geht jetzt wieder mit den PN.

TBM2 steht hier versandbereit - alles weitere bitte direkt & zügig mit
Dani vereinbaren.
TIA.


Andrew
Autor: tex (Gast)
Datum:

Hier mal die Meinung eines 94-Jährigen Werkzeugmachers zu diesem Projekt
dem ich die Bilder und die Beschreibung gezeigt habe.
Bitte nicht darum zanken, sondern nur als Ideenpool verwenden.
Einige der Anregungen fanden sich auch schon in anderen Beiträgen, und
wurden auch schon umgesetzt, ich füge sie nur der Vollständigkeit halber
an.
-Die Übersetzung sollte mit Riemen und nicht über Zahnräder gemacht
werden. Die Riemenscheiben sollten aus Messing sein um bei kleinen
Abmessungen eine hohe Masseträgheit zu erreichen.
- Das Getriebe ist zu kurz (gemint sind die Wellenlängen) weil die
Hebelkräfte bei so kurzen Wellen auf die Lager schlagen.
- Die Lagerung der Spindel sollte ein Gleitlager sein und kein
Kugellager, wobei die Lagerhülsen aus Messing, und die Welle aus Stahl
sein sollte. (besonders reibungsarme Lagerung)
Der Motor braucht eine mechanische Stabilisierung an der Rückseite (der
Oberseite)
- Das Rohr ist die einfache Lösung des Ständers. Präziser wäre aber ein
Kantrohr mit aufgesetztem Schwalbenschwanz.

und von mir:
ein Anschluss für eine Absaugung der Späne wäre schön.
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Daniel Maier wrote:
> ...
> Leider hat sich noch keiner als weitere Testperson gemeldet.
> Ich hoffe das liegt nicht an fehlendem Interesse sondern an der Angst,
> da etwas einzugehen, das Probleme machen könnte.
> Ihr könnt euch ruhig an die bisherigen Tester wenden und da nachfragen,
> was da alles auf euch zukommt (außer testen eigendlich nichts).

Ich kann das nur bestätigen: Der Ablauf ist wirklich problemlos. Das
einzige was Dani möchte ist ein pfleglicher Umgang mit dem Gerät (sollte
ja eignetlich Ehrensache sein) sowie die Zusicherung das man das
Maschinchen zurückgibt (was bei geliehenem Eigentum auch
selbstverständlich sein sollte).

Was auf den Tester zukommt: Nun, ich kann da zur Zeit nur meine
Erfahrung schildern (Alex hat die TBM1 noch in Arbeit, vielleicht lesen
wir hier mal demnächst etwas von ihm?):

Es kommt jede Menge Spaß auf einen zu. Das Gerät ist solide gebaut, man
kann so richtig schön damit probieren und wenn man gerne Gehäuse
kleineren Ausmaßes bearbeitet (so bis ca. Frontplatte 3/4 19Zoll
Gehäuse) aus Alu, Messing, Holz, Kunststoff: Dann ist die TBM1 sehr
hilfreich und wie ich meine: Präzise. Es macht Freude damit zu werkeln
und die Arbeitsergebnisse finde ich überzeugend. Für gelegentlich
Platinebohr-Löcher (so bis 300-400 Stück pro Stunde) auc hok mit
HM-Bohrer

Die TBM2 ist dagegen ein für Platinen noch besser geeignet. Höhere
Drehzahl schafft da in Epoxy/FR4 Vorteile. Das so als grobe Richtung für
eine Auswahl. Natürlich sind die Grenzen fließend. Aber jeder, der man
längere Zeit mit dem Thema Bohrmaschine zu tun hat, kennt das zur
Genüge.

hth,
Andrew
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

So,

ich hab jetzt endlich die Zeit gefunden, das Gerät auch mal zu benutzen
und sinnvollerweise gleich einen Kollegen dazugebeten, der ebenfalls ein
paar Platinen zu bohren hatte. Benutzt habe ich normale Bohrer in dem
der Maschine beigelegten Spannzangen-Aufsatzbohrfutter.

Das Maschinchen zieht ca. 6A aus einem 12V-Netzteil, da muss man also
auch an einem PC-Netzteil nix umbauen, sondern nur die Einschaltbrücke
am ATX-Stecker setzen. Falls das für einen geneigten Tester eine
mögliche Hürde gewesen sein sollte, kann ich insofern beruhigen.

Das Laufgeräusch ist erträglich, es schmerzt auch nach einer Stunde noch
nicht in den Ohren. Warm wird das Gehäuse dafür wirklich reichlich, vllt
sollte da eine Methode der Wärmeabfuhr gefunden werden.

Das Gerät steht durch sein beachtliches Gewicht schön fest auf dem
Tisch. Alles, was man so einstellen muss, geht mit wenigen Handgriffen.
Der Kollege fand, dass es schön wäre, wenn der Tisch und die Maschine
mit einer Nutführung gegen Verdrehen gesichert wären, damit man beim
Höhenverstellen nicht den Bohrer aus der Senkrechten über dem Loch im
Tisch dreht, aber das ist m.E. verschmerzbar. Was viel mehr stört, ist
die fehlende Arretierung der Bohrachse beim Bohrerwechsel. Man braucht
auf diese Art drei Hände: eine zum Festhalten der Spindel, eine zum
Auf/Zuschrauben des Futters und eine, die den Bohrer hält. Da wäre ein
beigelegter Metallstift, den man da irgendwie durch die Bohrspindel
schieben könnte und der die Spindel gegen Verdrehen sichert, während man
mit zwei Händen unten am Futter rumfummelt, sehr sinnvoll.

Beim Arbeiten fallen ein paar kleine Punkte auf, die man verbessern
könnte:

- Staubabsaugung bzw. -abblasung wäre hilfreich, damit man nicht aller
10 Sekunden den Bohrstaub wegpusten muss ;). Könnte man vllt gleich mit
der Motorkühlung verbinden.
- die Lampe nutzt so, wie sie derzeit ist, gar nix. Sie spiegelt einem
vor der Maschine Sitzenden über die Kupferleiterbahnen direkt ins Auge,
dadurch kann man im Arbeitsbereich nix mehr erkennen. Ich habe die Lampe
daher immer ausgeschaltet. Besser wäre es, wenn sie von der Seite bzw.
von vorn/oben leuchten würde.
- ein klein wenig Spiel ist trotz der soliden Verarbeitung drin. Wenn
man an dem sehr langen Hebel seitwärts drückt, bewegt sich auch der
Bohrer seitlich. Mir ist das so nicht aufgefallen, aber der Kollege hat
offenbar eine unruhige Hand beim Niederdrücken des Hebels ;)

Von diesen Kleinigkeiten abgesehen ist das Gerät ein wirklich gutes
Arbeitsmittel. Mit solchen Proxxon/Dremel/whatever-Bohrständern ist es
überhaupt nicht vergleichbar. Ich würde es glatt behalten wollen.


/Hannes
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Hallo zusammen!

Nachdem Johannes bereits geschrieben hat, melde ich mich auch mal zu
Wort.  Ich habe bereits einige Zeit die TBM1 bei mir, bin aber leider
nur sehr sporadisch zum Testen gekommen. Hier nun auch meine Eindrücke
zur Platinenbohrmaschine:

Um es vorweg zu nehmen: Die Maschine ist das Überzeugendste, was ich
bislang zum Platinenbohren benutzt habe! Das Konzept ist also schon mal
ein gutes.

Die TBM1 ist die oben gezeigte Maschine mit Bohrfutter und
2-Gang-Zahngetriebe. Soweit ich es Testen konnte, macht der Maschine
auch härteres Bohrmaterial nichts aus. Ich hatte es mit einem 9mm
Kupferblock ausprobiert, was der Maschine aber keine Schwierigkeiten
macht, obwohl die Drehgeschwindigkeit dazu auch mit der größeren
Übersetzung wohl etwas zu hoch war.

Viel mehr interessiert mich persönlich allerdings die Eignung als
Platinenbohrmaschine. Da entfalten sich die Qualitäten der TMB1 erst
richtig. Ein sehr präzises Bohren ist möglich! Beim Testen ist kein
einziger 0.3mm VHM-Bohrer abgebrochen. Durch die saubere Konstruktion
und Verarbeitung der Maschinenteile sind die Ergebnisse sehr gut
reproduzierbar.

Weiter oben im Thread hatte ich angekündigt, eine Drehzahlregelung für
die Maschine bauen zu wollen. Das hat sich als überflüssig
herausgestellt. Zumindest beim Platinenbohren ist es am geschicktesten,
wenn der Motor mit maximaler Geschwindigkeit läuft. Bei der TBM2 ohne
Gangschaltung mag es je nach Anwendung jedoch sinnvoll sein, die
Drehzahl zu steuern.

Zu meinen hoffentlich konstruktiven Vorschläge:
- Wie Hannes schon sagte, hat die Maschine ein leichtes Spiel in
Winkelrichtung. Wenn man den Hebel beim Runterdrücken zusätzlich leicht
nach links oder rechts drückt, fällt dieses Spiel nicht weiter auf,
aber gewünscht ist es wohl kaum.
Ich denke, dass das Spiel von einer etwas zu großen Bohrung in der
Messing(?)-Führung herrührt. Leider weiß ich hier keine einfache
Abhilfe.

- Statt des Bohrkopfes wäre mir eine Spannzange lieber. Erstens hätte
man so eine bessere Sicht auf die Platine. Zumindest fällt mir das
Zielen mit einem steilen Blickwinkel einfacher. Und zweitens ist die
Handhabung des Bohrfutters nicht einfach. Da man nicht in die
Bohreraufnahme schauen kann, ist es mir sehr oft passiert, dass der
Bohrer schief zwischen den Spannbacken saß.
Dani, bei der TBM1 ist die Spindel zu lang. Wenn man den Bohrkopf ganz
öffnet, drückt er sich selbst aus dem Morsekonus.

- Da ich eher Wert aufs Platinenbohren als die universelle
Einsetzbarkeit lege, wäre mir auch der Riemenantrieb ohne Gänge lieber.
Auch wenn die Lautstärke der TBM1 nicht zu hoch ist, ist hier die
leisere Variante besser. Wenn die Haltbarkeit des Riemens kein Problem
ist, plädiere ich sehr dafür.
Falls ohne die Gangschaltung das Antriebsgehäuse etwas kleiner ausfallen
könnte, wäre das auch ein großer Gewinn für die Sicht auf die Platine.

- Bei der Beleuchtung bin ich anderer Meinung als Hannes. Gerade durch
den schrägen Lichteinfall kann man den Schatten des Bohrers zum besseren
Zielen verwenden.
Der Schatten zeigt immer in Richtung der Stelle, wo der Bohrer
auftreffen wird.
Ich wünsche mir sogar zusätzlich eine zweite LED von der anderen Seite,
so dass man zwei Schatten erhält, die sich genau im Bohrloch treffen.

- Die Feder ist meiner Meinung nach zu stark. Man spürt schlecht, wie
viel Druck man auf die Platine gibt. Mit einer etwas schwächeren Feder
könnte man den Druck besser dosieren. Aber man kann die Feder ja auch
selbst kürzen.

- Wäre es möglich, eine Art Schnellspanner zur Höheneinstellung zu
verwenden? Je nach Bohrer, Platine und Bohrunterlage (die TBM1 hat kein
Loch in der Bodenplatte) muss die Höhe schon mal verstellt werden.
Vielleicht kann ja statt des Hantierens mit dem Sechskantschlüssel ein
schneller Griff zum Schnellspanner (wie beim Fahrrad) reichen.

Eine Führung im Ständerrohr wäre natürlich auch super, aber ich weiß
nicht, ob es den Herstellungsaufwand nicht zu sehr erhöht.


Soweit erstmal von mir. Hoffentlich habe ich nichts wesentliches
vergessen, aber war so ja auch schon genug.
Wie gesagt: Die Maschine ist so schon sehr gut! Und sie hat noch
Potential, mit kleinen Veränderungen sogar noch besser zu werden.

Dani, vielen Dank für deine Entwicklungsarbeit!

Alex
Autor: Ehemaliger Bohrknecht (Gast)
Datum:

Mir wäre der Weg der rechten Hand von der Platine zum Hebel zu lang.
Vorziehen würde ich einen Hebel, der nach unten zur rechten Hand ragt,
so dass man Hand und Arm nur sehr wenig bewegen muss, um von der Platine
zum Hebel zu wechseln und diesen zu betätigen. Sparsame Bewegungen sind
auch eine Frage der Ergonomie.

Den Hub würde ich mir immer so einstellen (wollen), dass man den Hebel
kaum noch bewegen muss, also so, dass der Bohrer knapp über der Platine
steht. Außerdem kann man so besser zielen.

Für das Zielen wäre es auch gut, wie einer schon andeutete, wenn man
eine zielgenaue, gut erkennbare optische Markierung für die Stelle hat,
an der der Bohrer dann runterkommen wird.

Ich habe mal an einer teuren Profimaschine gearbeitet. Da war eine Art
Sichtschirm, die vergrößert den beleuchteten Bohrbereich mit Fadenkreuz
darstellt. Wenn man die Platine dann beidhändig korrekt positioniert
hatte, wurde ein Fußpedal gedrückt, und der Bohrer kam dann recht fix
von unten kurz durch die Platine. Das war schon ein sehr angenehmes
Arbeiten. Vielleicht kann man das hier ähnlich machen.

Späne wegblasen (besser: saugen) erscheint mir auch sehr sinnvoll. Am
besten so, dass es keinen Zug gibt, also keine Bindehautentzündung o.ä.
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

@ AleaxandeR:

Es freut mich zu lesen dass Du meine Erfahrungen zu Drehzahlregelung
(hier: nicht nötig) zustimmst.


Für die Beleuchtung: Sieht für mic hnahc Sichtung der diversne Beiträge
so aus das es ca. hälftig mit der Lösung so wie sie jetzt ist zufriedne
ist.
Und die andere Hälfte über Blendung klagt.


Nu ja, klar kann man ein Bohrloch zentrisch unter den Bohrer setzen in
die Halteplatte. Und so die Bohrung von unten beleuchten.

Es macht aber das Kontrukt (so denn die Sache solide ohne Spannpratzen
auf dme Tishc stehen soll) mechanisch deutlich aufwendiger. Den
irgendwie muß Platzgeschaffen werdne für die LED, und zwar so das man
nicht gleich in derne Gehäuse bohrt. Eine daraus darausresultierende
Standplatte ist schnell bei 20mm und mehr Dicke -- als Option sicher bei
entsprechnenden Mehrkosten denkbar.

Wesentlich ist die solide Führung, ist hier schon soweit geben.

- Die Feder ist meiner Meinung nach zu stark. Man spürt schlecht, wie
viel Druck man auf die Platine gibt. Mit einer etwas schwächeren Feder
könnte man den Druck besser dosieren. Aber man kann die Feder ja auch
selbst kürzen.

Kann man sicher realisieren. Aber soweit ich mich entsinne konnte man
die Feder etwas "entspannen"2 - klappt das bei dir?

- Wäre es möglich, eine Art Schnellspanner zur Höheneinstellung zu
verwenden? Je nach Bohrer, Platine und Bohrunterlage (die TBM1 hat kein
Loch in der Bodenplatte) muss die Höhe schon mal verstellt werden.
Vielleicht kann ja statt des Hantierens mit dem Sechskantschlüssel ein
schneller Griff zum Schnellspanner (wie beim Fahrrad) reichen.

Das könnte mna hinkriegne.
Ebenso ist bereits angeregt, die Vielzahl der Inbus-Maße zu
vereinheitlichen -- das macht dann die Sache schon deutlich angenehmer
(a la Modell Ikea-Einheitsknochen).


Was die Einstellbarkeit des Hebelweges angeht (@ ehemaliger Bohrknecht):
Das haben beide TBM Testmaschinen bereits.
Saugeranschluß (nur für Industriegeräte wie WAP, Nilfisk,Alto,Tennant,
Scheppach): bieten wir auf Wunsch gegen 5 euro Mehrpreis an.


Freut mich aber das hier mal wieder was von den beiden Testern
zurückkommt, bitte mahct weiter.
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Zusammen,

vielen Dank euch beiden Testern bei eurer guten Arbeit und den
Testinfos.

Ich möchte mal kurz zusammenfassen:

- An der Beleuchtung scheiden sich offensichtlich die Geister. Zwei
Tester haben sie OK gefunden, einer findet sie schlecht.
--Mein Vorschlag: Ich werde mit Johannes Kontakt aufnehmen und ihm eine
andere Lösung Vorschlagen, die er dann testen kann.

-Feststellmöglichkeit der Bohrspindel zum einbau der BOhrer.
--Das ist ein guter Vorschlag, da hab vorher noch gar nicht darüber
nachgedacht. Das lässt sich allerdings nur an meinen neuzubauenden
Maschinen verwirklichen, da ich eine Bohrung in die Grundplatte setzen
muss.

-Es wurde von Alex eine Schnellverstellung des Bohrkopfes zur
Tischplatte angeregt. Das gibt es schon bei der TBM2 so dass dort
Werkzeuglos verstellt werden kann.
--Ich denke, das haben wir mit TBM2 erledigt.

-Wärmeentwicklung an TBM2
--Das hat was mit dem Riementrieb zu tun, leider hat jeder Riemen etwas
Schlunpf das wiederrum zu Reibung und Wärme führt. Ausserdem fahren wir
mit den Drehzahlen am oberen limit der zulässigen Spezifikationen. Das
ist für mich noch keine hundertprozentige Lösung doch hatte ich noch
keine Zeit nach anderen Riemen zu schauen.
Ich habe mit der dritten Maschine die bei mir steht viele Stunden
Dauerläufe gefahren und festgestellt, dass sich das Gehäuse nach relativ
kurzer Zeit erwärmt, dann aber auch nach Stunden die Temperatur nicht
weiter steigt das heißt konstant bleibt.
Meiner Ansicht nach ist daher eine Maschinenkühlung nicht erforderlich.
Ihr könnt die Testmaschine ruhig in den Keller stellen und mal drei Tage
durchlaufen lassen (Stromkosten gehen halt auf eure Rechnung:-) )

-Spiel in der Verdrehsicherung. Wurde von beiden Testern entdeckt.
--Das habe ich schon beim Zusammenbauen bemerkt jedoch ist mir damals
nichts dazu eingefallen. Das problem ist, dass wenn ich die
Messinggleitschuhe zu eng mache, das ganze Ding sich verkanntet, mach
ich zuviel Spiel rein dann wackelts.
Mitlerweile habe ich einen Test mit zwei Führungskugellager gemacht
( siehe Foto oben) , die den Vorteil haben, dass sich nicht mehr
verkannten kann weil das eine Abrollbewegung ist. Ich hab das bei meiner
Masch. testweise eingebaut und werde Johannes für die TBM2 einen
Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
dann die Reibung wegfällt.
an einer nächsten Masch. werde ich das gleich ohne Adapter so einbauen.


Die weitere Vorgehensweise wird so sein, dass ich nach Absprache mit den
Testern ihnen noch weitere Zeit zum Testen gebe. Evtl. werde ich
Alexander meine zweite TBM2 schicken, dass er auch die Platinenvariante
testen kann.

Noch immer haben sich sonst keine weiteren Interessenten gemeldet, die
sich als Testpersonen zur Verfügung stellen würden.
Das finde ich schade zumal wir oben ja gesehen haben wie possitiv sich
ein Projek entwickeln kann wenn verschiedene Meinungen und
Testergebnisse zusammenfließen.
Als vielleicht überlegt sichs der eine oder andre und meldet sich via PN
bei mir.

Das mit dem irgendwo oben angesprochenen Bohrständer für handerlübliche
Maschinen wurde noch nicht vergessen, wurde jedoch aus Zeitgründen noch
nicht weitergemacht.
Da ich Beruflich zur Zeit etwas im Stress bin, ist es durchaus möglich,
dass sich so manche in diesem Gesammtprojekt etwas hinzieht. Das ist
jedoch nicht das Anzeichen von fehlendem Interesse, sondern einfach
Zeitmangel, da das ganze für mich nebenher laufen muss.

Gruß
Dani
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

Daniel Maier schrieb:
> --Mein Vorschlag: Ich werde mit Johannes Kontakt aufnehmen und ihm eine
> andere Lösung Vorschlagen, die er dann testen kann.

Geht los. :)

> Ihr könnt die Testmaschine ruhig in den Keller stellen und mal drei Tage
> durchlaufen lassen (Stromkosten gehen halt auf eure Rechnung:-) )

Stimmt, sie wird recht schnell warm und dann aber auch lange Zeit nicht
wärmer (mit der Hand gefühlt, nicht gemessen, könnte ich aber bei Bedarf
mal machen). Wenn das dem Motor nicht schadet, isses vllt wirklich kein
Problem.

> verkannten kann weil das eine Abrollbewegung ist. Ich hab das bei meiner
> Masch. testweise eingebaut und werde Johannes für die TBM2 einen
> Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
> austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
> dann die Reibung wegfällt.

Na da bin ich ja mal gespannt. :)

> Noch immer haben sich sonst keine weiteren Interessenten gemeldet, die
> sich als Testpersonen zur Verfügung stellen würden.

Versteh ich spätestens, seitdem ich die TBM2 hier habe, auch nicht mehr,
weil es wirklich Spass macht, das Ding zu benutzen. Aber es hat auch
sein Gutes: um so länger steht sie hier bei mir. :-D duck_und_weg

/Hannes
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Nur mal eine Frage, keine Kritik:

Was ist an dem Bohrständer besser als an einem MBS140/S von Proxxon mit
FBS230 bzw. Micromot50?

Ähnlich den Testern (die die TBM schon real in den Händen hatten) könnte
mir nämlich durchaus Besseres vorstellen als die Proxxon Geräte, z.B.
etwas was den Bohrpunkt mit einem Fadenkreuz anzeichnet und unter einer
Lupe zeigt, von unten bohrt und den Bohrstaub nach unten rieseln lässt,
mit einem Fusschalter den Bohrer hineinschiebt damit man beide Hände zum
Positionieren frei hätte, einer Hilfsführung damit man das 2.54mm Raster
- nach dem man das erste Loch als Referenz gebohrt hat -  leicht trifft,
oder eine Mechanik die vor dem Absenken des Bohrers erst mal etwas
absenkt, was die Platine festhält, damit man nicht aus Versehen den
0.4mm Bohrer mit der Platine wegreisst, einer Technik um Durchmesser
schnell zu wechseln, z.B. 4 Motoren und bestückte Bohrköpfe, einer für
Vias von 0.4-0.6mm, einer für normale Beinchen von 0.8-1.0mm, einer für
dicke Beinchen von 1-1.3mm, einer für Befestigungsbohrungen mit 3-4mm,
aber all das hat euer Bohrständer ja nicht.

Insofern die Frage, was ist an ihm besser, das den Umstieg lohnt?
Autor: Alex (Gast)
Datum:

Kann man bestimmt alles umsetzen, aber ich denke das ändert den
angestrebten Preis erheblich.

Und wenn die Maschine nuer etwas besser ist wie genannte Kombination und
unter hundert Euro kosten soll, ist schon was gewonnen.
Autor: Alex (Gast)
Datum:

>oder eine Mechanik die vor dem Absenken des Bohrers erst mal etwas
>absenkt, was die Platine festhält, damit man nicht aus Versehen den
>0.4mm Bohrer mit der Platine wegreisst

Weiss gar nicht, ob das so sinnvoll ist, da sich der HM-Bohrer ja dann
nicht mehr im geätzen Loch zentrieren kann. Würde mich aber aus reinem
Interesse mal interessieren, wie die Meinungen dazu sind. Ausprobieren
ist mir mit den Bungard Platinenbohrern zu teuer :)
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Da sich der Bohrer nicht mehr im geätzen Loch zentrieren kann

Das soll ein Hartmetallbohrer auch nicht. Der ist hart, nicht flexibel.
Der bohrt (hoffentlich) genau dort, wo ihn der Bohrständer hin absenkt.
Jedes abweichen, durch abrutschen in ein Zentierloch, wäre fatal. Wenn
der Bohrer scharf ist, wird er sein Loch auch halb genau dort bohren,
wohin er abgesenkt wird, und wenn das halb auf einer Kante ist. Beim
hier vorhandenen MBS140 kann ich das bestätigen, allerdings ätzt man
Platinen für Hartmetallbohrer ohne solche Ansenklöcher.
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Alex schrieb:
> Kann man bestimmt alles umsetzen, aber ich denke das ändert den
> angestrebten Preis erheblich.


Das sehe ich genauso.

>
> Und wenn die Maschine nuer etwas besser ist wie genannte Kombination und
> unter hundert Euro kosten soll, ist schon was gewonnen.


Genau für sowas war ja es ja ursprünglich gedacht. Dass man es nicht
allen Interessenten recht machen kann, ist auch (irgendwie) klar.

Fazit: Es wird einige Leute geben, die mit der TBM Lösung hochzufrieden
sind.
Und andere, die wohl besser weiter nach einer Lösung suchen.


Die "von unten Bohren" Lösung  ist ja bereits mehrmals angesprochen
worden. Ebenso eine "von unten beleuchten" Lösung. Oder eine "Bohrstaub
hinfort" Lösung. Klar, kann man alles machen. Aber da möge sich jemand
anders dran versuchen. All das zusammen sprengt den Rahmen der 100 Euro,
und selbst Teile davon lassen das Teil deutlich über 100 Euro teuer
werden.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor schrieb:
[Beleuchtung]
> Nu ja, klar kann man ein Bohrloch zentrisch unter den Bohrer setzen in
> die Halteplatte. Und so die Bohrung von unten beleuchten.
>
> Es macht aber das Kontrukt (so denn die Sache solide ohne Spannpratzen
> auf dme Tishc stehen soll) mechanisch deutlich aufwendiger. Den
> irgendwie muß Platzgeschaffen werdne für die LED, und zwar so das man
> nicht gleich in derne Gehäuse bohrt. Eine daraus darausresultierende
> Standplatte ist schnell bei 20mm und mehr Dicke -- als Option sicher bei
> entsprechnenden Mehrkosten denkbar.

Wenn man von unten beleuchten will, stelle ich mir eher eine eigene
Anpassung vor, die sich jeder schnell mit einer LED und einem wie auch
immer gearteten Kasten, der dann auf die Halteplatte gelegt wird, selber
bauen kann.

> [Feder zu stark]
>
> Kann man sicher realisieren. Aber soweit ich mich entsinne konnte man
> die Feder etwas "entspannen"2 - klappt das bei dir?

Hm, nein, ist hier bei der TBM1 nicht vorgesehen.

> Saugeranschluß (nur für Industriegeräte wie WAP, Nilfisk,Alto,Tennant,
> Scheppach): bieten wir auf Wunsch gegen 5 euro Mehrpreis an.

Wodurch zeichnen sich die Anschlüsse solcher Industriegeräte aus? Und
inwiefern ist das für den Hobbybastler geeignet?

BTW: Bist du in die Entwicklung bzw. Vermarktung der
Platinenbohrmaschine mit eingestiegen?
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Daniel Maier schrieb:
> -Es wurde von Alex eine Schnellverstellung des Bohrkopfes zur
> Tischplatte angeregt. Das gibt es schon bei der TBM2 so dass dort
> Werkzeuglos verstellt werden kann.
> --Ich denke, das haben wir mit TBM2 erledigt.

Sehr schön!

> -Wärmeentwicklung an TBM2
> --Das hat was mit dem Riementrieb zu tun, leider hat jeder Riemen etwas
> Schlunpf das wiederrum zu Reibung und Wärme führt.

Wäre es möglich, einen Motor mit doppelseitig rausgeführter Welle zu
benutzen und am oberen Ende einen Lüfter zu realisieren? Mit einigen
Schlitzen im Gehäuse wäre es doch schon eine einfache, aber effektive
Kühlung.

Aber vielleicht erübrigt es sich ja mit einem anderen Riemen.


> Noch immer haben sich sonst keine weiteren Interessenten gemeldet, die
> sich als Testpersonen zur Verfügung stellen würden.
> Das finde ich schade zumal wir oben ja gesehen haben wie possitiv sich
> ein Projek entwickeln kann wenn verschiedene Meinungen und
> Testergebnisse zusammenfließen.
> Als vielleicht überlegt sichs der eine oder andre und meldet sich via PN
> bei mir.

Ich kann die Platinenbohrmaschine von Daniel sehr empfehlen! Es macht in
der Tat Spaß, damit zu arbeiten, wie Hannes schon schrieb.

Alex
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Alexander Horst schrieb:
>>> Saugeranschluß (nur für Industriegeräte wie WAP, Nilfisk,Alto,Tennant,
>> Scheppach): bieten wir auf Wunsch gegen 5 euro Mehrpreis an.
>
> Wodurch zeichnen sich die Anschlüsse solcher Industriegeräte aus?

Sie passen ins System formschlüssig.

> Und
> inwiefern ist das für den Hobbybastler geeignet?

Sofenr Hobbybastler solide Qualität zu schätzen wissen, dann sind diese
geeignet.

>
> BTW: Bist du in die Entwicklung bzw. Vermarktung der
> Platinenbohrmaschine mit eingestiegen?

Wenn Du mal oben anfängst und liest, wird Dir vielleicht auffallen das
ich da seit Anbeginn dabei bin.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor schrieb:
[Saugeranschluß für Industriegeräte]
>> Wodurch zeichnen sich die Anschlüsse solcher Industriegeräte aus?
>
> Sie passen ins System formschlüssig.

Ich meinte eher die geometrischen Eigenheiten. Auf den Websites der
Hersteller, die du erwähnt hattest, konnte ich auf die Schnelle nichts
finden.

>> Und inwiefern ist das für den Hobbybastler geeignet?
>
> Sofenr Hobbybastler solide Qualität zu schätzen wissen, dann sind diese
> geeignet.

Um an die obige Frage anzuschließen: Wie verträgt sich ein solcher
Anschluss mit den "normalen Hausmitteln"?


>> BTW: Bist du in die Entwicklung bzw. Vermarktung der
>> Platinenbohrmaschine mit eingestiegen?
>
> Wenn Du mal oben anfängst und liest, wird Dir vielleicht auffallen das
> ich da seit Anbeginn dabei bin.

Im Thread bin ich ja auch seit dem ersten Tag vertreten. Mir war nur
neu, dass du mit anbietest.
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

Johannes Studt schrieb:
> Daniel Maier schrieb:
>> Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
>> austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
>> dann die Reibung wegfällt.
> Na da bin ich ja mal gespannt. :)

So, gerade eingebaut und getestet (bzw. testen lassen vom oben bereits
erwähnten Kollegen). Alles bestens jetzt, das Spiel ist Geschichte.
Heute hat übrigens das LED-Licht beim Bohren nicht wirklich geblendet,
das ist also irgendwie auch tagesformabhängig, wer weiß...

/Hannes
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Johannes Studt schrieb:
> Johannes Studt schrieb:
>> Daniel Maier schrieb:
>>> Testadapter schicken den er relativ leicht gegen den Messinggleitschuh
>>> austauschen kann. Dann kann man evtl. auch die Feder etwas abkürzen da
>>> dann die Reibung wegfällt.
>> Na da bin ich ja mal gespannt. :)
>
> So, gerade eingebaut und getestet (bzw. testen lassen vom oben bereits
> erwähnten Kollegen). Alles bestens jetzt, das Spiel ist Geschichte.

Klasse! Damit ist nun wirklich sehr präzises Bohren möglich.

> Heute hat übrigens das LED-Licht beim Bohren nicht wirklich geblendet,
> das ist also irgendwie auch tagesformabhängig, wer weiß...

Na also, ich dachte doch, dass es mit dem LED-Licht eigentlich ganz gut
ist ;)
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Habe mir heute bei Johannes die Maschine auch mal ansehen können.  Auch
ich bin sehr angetan von der guten Verarbeitung des Geräts, wirklich
ein schönes Stück!  (Ob ich sie auch kaufen würde, weiß ich nicht, so
wirklich nennenswert ist mein Aufkommen an Platinenbohrungen im Jahr
gar nicht...)
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Jörg Wunsch schrieb:
> Habe mir heute bei Johannes die Maschine auch mal ansehen können.  Auch
> ich bin sehr angetan von der guten Verarbeitung des Geräts, wirklich
> ein schönes Stück!


Schön, das dieser Punkt auch bei Dir positiv aufgefallen ist.

> (Ob ich sie auch kaufen würde, weiß ich nicht, ...

So kurz wie hier die Warteschlange der testbereiten Personen ist, würde
ich mal sagen:
Schade dass sich Dani all die Mühe gemacht hat, denn die Zahl der
ernsthaften Kaufwilligen ist hier im Forum wohl im einstelligen
Binär-Bereich.
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

nach langer Pause möchte ich mich mal wieder kurz melden.
Es ist sehr ruhig geworden und das liegt sicher zu einem grossen Teil an
mir. Ich bin gerade mit meiner frei verfügbaren Zeit ziemlich am Limit
und habe desshalb hier erstmal nicht allzuviel weitergetrieben.
Außerdem bin ich doch etwas irritiert über so viel Zurückhaltung in
Bezug auf Testfreiwillige, dass ich mich ernstlich frage, ob ich
überhaupt weitermachen soll.
Kann es sein, dass die Platinenbohrgemeinde tatsächlich mit den auf dem
Markt erhältlichen Bohrständer zufrieden sind?

Ich werde in naher Zukunft wieder mmehr Zeit zur Verfügung haben und
dann, wenn Interesse besteht, evtl. 10 Masch. montieren.

Meine Frage nun dazu:
Wie denkt ihr über das ganze Projekt, macht es tatsächlich Sinn,
weiterzumache?
Wenn nicht, dann wars für mich eine gute Übung und für die Tester wars
denke ich, auch interessant, also kein Beinbruch.
Ich werde morgen eine TBM2 zu hola schicken, er hat immer noch TBM1.
Diese könnte evtl. zu einem anderen Tester gehen.

Bin gespannt auf eure ehrlichen Antworten in Bezug auf obige Frage.
Gruß Dani
Autor: Schwups... (Gast)
Datum:

>Es ist sehr ruhig geworden und das liegt sicher zu einem grossen Teil an
>mir

Oder das Ferienzeit ist?
Autor: Blackbird (Gast)
Datum:

Zum Testen habe ich nicht die Zeit, aber brauchen könnte ich so eine
Maschine schon. Besonders im Winter bin ich mit Platinen-Bohren für
meine Modellbahn und abgebrochene-Bohrer-Nachkaufen (zu) viel
beschäftigt.
Die Tischbohrmaschine, die ich habe, ist zwar präzise aber viel zu
langsam.

Die TBM2 kann man doch mit jedem anderem Mabucchi 550/600/650 umrüsten
(3,17mm-Welle)? Hat sie eine Aufnahme für die Proxxon-Spannzwinge?

Was soll sie mit Versand denn kosten?


Blackbird
Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Dani,

habe den Thread gerade erst entdeckt und bin völlig off socks, ob Deiner
genialen Leistung. Ich habe ein faible für soliden Maschinenbau und
alleine die Fotos Deiner Werke sind beeindruckend!

Ich selbst habe so ein Baumarkt-Billich-Teil aus Presspappe, äh, meine
natürlich Aludruckguss :(
Auch wenn mich die Machart des Teiles eher abstößt, so haben sich 2
Details beim Platinenbohren bewährt:
- der Zahnstangenantrieb, der über einen Stern aus 3 Stangen bedient
werden kann (somit auch leicht mit dem Daumen nach hinten gedrückt
werden kann - inzwischen meine bevorzugte Betätigung)
- die Spieljustierung. Der Schlitten hat eine kleine Schraube, die gegen
die Zahnstange treibt. Ist auch ne Billichlösung, aber akzeptabel. Dumm
nur, dass je mehr man das Spiel reduziert, desto schwergängiger wird das
Teil.

Wie man sehen kann, habe ich mir einen Adapter selbstgemacht, da der
gekaufte nicht in die Bohrung passte (einfach den Kern einer
Klopapierrolle in Streifen geschnitten und soviele aufeinander geklebt,
dass der Abstand passt. Nicht schön, aber solide).
Als Maschine habe ich eine Hobbydrill - die zweite inzwischen. Die erste
(die billigste) hielt nicht mal einen Tag, dann waren die Lager
ausgeschlagen. Die jetzige ist das nächst teurere Modell und hat sich
bewährt.

Für die Beleuchtung habe ich mir einfach einige LEDs mit Silikon an den
Schlitten geklebt. Damit lässt sich zwar wesentlich besser bohren, aber
glücklich bin ich mit der Variante noch nicht.

Deshalb wäre für mich der einzige Grund, an der Ecke Geld auszugeben,
bzw. an Selbstbau zu denken, die Aussicht, dass ich von unten bohren
könnte.
Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
Datum:
Angehängte Dateien:

... Fortsetzung

Anbei ein Bild der Maschine, die mich auf unzüchtige (laut meines
Finanzcheffes) Gedanken brachte.

Meine Sehkraft lässt langsam nach, die Feinmotorik ist auch nimmer das,
also wären Lupe und parallaxenfreies Sehen unabdingbar. Wenn das ganze
dann auch noch per Fußschalter bedient werden kann - genial.

Das Original kostet > 1500 Teuronen - für normalsterbliche
Einzelstückabnehmer.

Also bei dem Preis kam meine Phantasie so richtig auf Touren. Selbst
wenn ich mir ein Limit von 400 - 500 Öre setzen würde, denke ich, dass
da ordentlich was machbar sein sollte.

Wenn Du, Dani, Lust hättest, sowas in der Richtung auf mechanisch solide
Füße zu stellen, könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht mehr
Interessenten geben könnte. Klar, dass die Maschine dann nix für "Geiz
ist geil"-Anhänger is, stellt sich auch die Frage, wieviel Leute
inzwischen ihre Platinen machen lassen, bzw. ob es überhaupt genügend
Selbstätzer mit (semi-)professionellen Ambitionen gibt.

Mir geht es zumindest so - egal wie toll Deine Bohrmaschine auch ist -
es bleibt das Problem, dass ich damit nicht positionieren kann. Selbst
wenn man noch nen Spiegel o.ä. anbringen würde - es bleibt immer ein "pi
mal Daumen".
Ganz anders, wenn man eine Lupe vielleicht sogar mit Fadenkreuz hätte
und die Platine von unten gebohrt würde. Die Chancen hier mit guten
Bohrern auch gute Ergebnisse zu bekommen, sind doch deutlich höher (so
ganz subjektiv :) ) - und die Vias könnten statt mit 0.6er Nieten mit
0.4er gemacht werden.

Bei so einem Maschinenprojekt wäre ich auch zu aktiver Zusammenarbeit
bereit.
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

danke für die Antworten.

Blackbird schreibt:
---Die TBM2 kann man doch mit jedem anderem Mabucchi 550/600/650
umrüsten
   (3,17mm-Welle)? Hat sie eine Aufnahme für die Proxxon-Spannzwinge?

   Was soll sie mit Versand denn kosten?

Antwort:
Es kann jeder andere Standart DC-Motor mit 3.17mm Welle und passendem
Bohrbild eingesetzt werden.
Spannzangen von Proxxon sind sogar mit dabei. (Gewinde M8x0,5 ist an der
Spindel vorgesehen).

Ein Preis ist mit 80-90 Euro vorgesehen(TBM2). (mit Versand). Dabei ist
zu beachten , dass die Elektrik noch selbst verkabelt werden muss,
Schalter sind dabei.(Bausatz)

Zu Emmet L. brown:

Danke für die guten Anregungen. Eine Option mit automatischem Vorschub
durch Fußtaster wurde von mir schon geplant und ist relativ einfach u.
kostengünstig einzubauen. (ca 30 Euro mehr)

Das mit dem von unten Bohren war für mich völlig neu, ist das mit der
Possitionierung denn so einfach möglich, man sieht ja den Eintrittspunkt
des Bohrers nicht und auch bei einer Lupe kommts darauf an, wie man
reinschaut? (z.B 1mm Abweichung ist bei einer Platine zuviel)
Hat mit sowas irgend jemand Erfahrungen gesammelt?

Gruß Dani
Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
Datum:

> Das mit dem von unten Bohren war für mich völlig neu, ...

Nun es wurde ein paar Mal angesprochen, aber nicht beachtet.
Wegen der Positionierung schrieb ich ja:
>> sowas in der Richtung auf mechanisch solide Füße zu stellen, ...

Wenn die Wiederholgenauigkeit des Bohrers nicht unter 1/10 mm liegt,
kann man's gleich bleiben lassen. Ich würde mal behaupten, dass die
Vertikalführung der teuerste Faktor sein wird. Wenn die Z-Achse
allerdings solide ist, dürften mit HM-Bohrern und einer zentrierten
Welle gute Ergebnisse erreichbar sein.

> man sieht ja den Eintrittspunkt des Bohrers nicht und auch bei einer Lupe
> kommts darauf an, wie man reinschaut?

Naja, wenn die Lupe ca. 5cm von der Platine entfernt ist und an der
Klemmvorrichtung ein justierbares Fadenkreuz ist, sollte sich jeder so
eine Maschine auf seine persönliche Parallaxe einrichten können :)

Ich behaupte mal, mit "von oben bohren" ist 1/10 mm Genauigkeit auch
nicht drin - jedenfalls nicht für alle Löcher gleich. Ich habe
festgestellt, dass bei mir die ersten Löcher eher daneben sind. Dann
werden eine ganze Reihe von Löchern gut und dann lässt die
Positioniergenauigkeit wieder nach. Keine Ahnung, ob es an der
Konzentration oder Sehschwäche liegt.
Klar, ich rede jetzt nicht von Platinen, bei denen vielleicht 10 Löcher
gebohrt werden müssen.
Die Größenordnung liegt eher so bei > 100 Löchern.
Da ist jede Platine eine Strapaze für Augen und Konzentration.

Also falls Dich ein solches Projekt interessiert, könnten wir ja erstmal
per PN klären, wie und was sinnvoll und machbar wäre. Ach ja, ich bin
Fan von TTT ;)

Für mich wäre eine Maschine, die von unten bohrt eine Mittellösung
zwischen Bohrmaschine und CNC-Fräse. Beim Preis des Originals würde ich
mir allerdings lieber ne kleine CNC-Fräse zulegen :)
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Daniel Maier schrieb:

> Das mit dem von unten Bohren war für mich völlig neu, ist das mit der
> Possitionierung denn so einfach möglich, man sieht ja den Eintrittspunkt
> des Bohrers nicht ...

Nur als Schnapsidee: könnte man dafür nicht eventuell einen Laser-
pointer missbrauchen?  Auf kurze Entfernung ist der Fleck ja
hinreichend klein, und man kann ihn bei noch nicht drauf gelegter
Platine prima auf den Bohrer justieren.

Ich glaube, wenn man das mit der Positionierung lösen kann, dann
könnte ich mich für so eine Maschine auch begeistern.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Hallo Jörg -

Wollte ich auch vor einigen Minuten schreiben, mußte aber noch alles zu
Ende lesen...

In Ergänzung:
Der Laserpointer kann ja nur seitlich montiert werden. Wird also bei
wackeliger Höhe auch einen verschobenes Zeilpunkt zeigen. Nun meine
Idee: Einer links, einer rechts angeordnet. Auf Nennhöhe beide so
justieren, das sie sich genau in einem Punkt treffen. Hm, ist das
überhaupt eine Idee? Viel mir nur gerade so ein. Will ja gleich wieder
zu LTspice...


Aber was der Vorteil bei der Bohrung von unten sein soll, kann ich
momentan auch nicht nachvollziehen. Einfach nur die bessere Sicht auf
die Bohrstelle? Kann man mit so einem Gerät dann auch z.B. noch ne
Frontplatte bohren? Meine Frau will ja für alles extra Gerätschaften,
ich aber nicht! Die Küche hat schon 10 verschiedene Siebe und
Tupperkram...


Als Beleuchtung würde ich einen Ring von Leuchtdioden um den Bohrer
vorschlagen.


Diese Maschine mal zu testen, würde mich schon reizen.


Gruß -
Abdul
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Abdul K. schrieb:

> Aber was der Vorteil bei der Bohrung von unten sein soll, kann ich
> momentan auch nicht nachvollziehen. Einfach nur die bessere Sicht auf
> die Bohrstelle?

Ja.  Was mir spontan auch noch einfällt, ist die Möglichkeit, ohne
Verletzungsrisiko Späne zur Seite zu schieben usw.

> Kann man mit so einem Gerät dann auch z.B. noch ne
> Frontplatte bohren?

Wenn deine Frontplatte nicht gerade durchweg mit Lochdurchmessen
von 3 mm auskommt, kannst du das sowieso nicht.  Nein, eine
schnelldrehende Platinenbohrmaschine für HM-Bohrer kann wohl nicht
einen normalen Bohrständer ersetzen.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Anbei ein Bild der Maschine

So baut man Platinenbohrer (allerdings in stabileren Kästen).

> wenn man das mit der Positionierung lösen kann,

Das ist per Fadenkreuz gelöst.

> Wenn die Wiederholgenauigkeit des Bohrers nicht unter 1/10 mm liegt,
> kann man's gleich bleiben lassen.

Richtig.

> Ich würde mal behaupten, dass die Vertikalführung der
> teuerste Faktor sein wird.

Jede Floppy führt ihren Kopf genauer und kostet nur ein paar EUR.

> Aber was der Vorteil bei der Bohrung von unten sein soll,

Bei doppelseitigen ist es letztlich egal, ob man von oben oder unten
bohrt, also bohrt man von unten, denn dann geht der Bohrstaub nach unten
und es ist nichts im Weg, welches die Sicht behindert.

Ob bei einseitigen ein Vorteil oder Nachteil besteht, ist
diskussionsoffen.
Autor: Emmet L. brown (doc_brown)
Datum:

>> Anbei ein Bild der Maschine

> So baut man Platinenbohrer (allerdings in stabileren Kästen).

Was den Preis natürlich geringfügig anhebt :D

>> wenn man das mit der Positionierung lösen kann,

> Das ist per Fadenkreuz gelöst.

Genau! Und wenn das Fadenkreuz justierbar ist, braucht man nur einige
Probebohrungen ...

>> Ich würde mal behaupten, dass die Vertikalführung der
>> teuerste Faktor sein wird.

> Jede Floppy führt ihren Kopf genauer und kostet nur ein paar EUR.

Aber hallo! Der Vergleich passt nicht wirklich. Zum einen ist die
Führung bei Floppy, CD, DVD, o.ä. billigster Plastikdruckguss, die
Präzision ist nur in einer Richtung gefordert und zum anderen kommt die
"Präzision" daher, weil die Position vom Medium "geführt" wird, es wird
also aktiv die Position gemessen und geregelt.

Beim Bohren sind die Kraftverhältnisse völlig anders, die
Vertikalführung darf weder Spiel haben, noch soll sie sich unter "Last"
verändern. Es gilt also Präzision in allen 3 Achsen zu erreichen. Das
geht nich billich! Deshalb wären hochwertige Lager nicht verkehrt - und
präzise/passende Gleitlager gibt es nunmal nich bei Pollin und Co.

Gut, man könnte alte Nadeldrucker ausschlachten, aber die haben
inzwischen Seltenheitswert ;)
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Emmet L. brown schrieb:

> ... zum anderen kommt die
> "Präzision" daher, weil die Position vom Medium "geführt" wird, es wird
> also aktiv die Position gemessen und geregelt.

Nicht bei Floppies, die einzige Führung dort ist die Erkennung der
Spur 0 per Lichtschranke.  Ansonsten ist das einfach ein Schrittmotor,
der pro Spur einen Schritt macht.  Selbst Festplatten waren lange
Zeit so aufgebaut.  Erst später genügte die damit erreichbare
Genauigkeit nicht mehr (insbesondere auch im Hinblick auf thermische
Ausdehnung im Betrieb), und man hat eine analoge Spureinstellung
eingeführt (die sogenannte voice coil).
Autor: Bernhard (Gast)
Datum:

Wie ist eigentlich der aktuelle Stand?
Autor: Sascha (Gast)
Datum:

Hi,

Habe den Thread auch sehr interessiert durchgelesen, und habe mir auch
schon gedacht, das ich leider nicht als Tester ins Profil passe, da ich
im moment noch nicht wirklich viel zu bohren habe.

nichts desto trotz finde ich den angepeilten Preis sehr interessant. Vor
allem die TBM1, da sie zwar fuer Platinen eine etwas geringe Drehzahl
hat (damit also nicht so schnell bohrt), aber auch noch fuer andere
Bohrungen taugt (Standbohrmaschinenersatz). Und wer das ganze
Hobbymaessig betreibt (Hobby bedeutet fuer mich, das ich nicht >500
Bohrungen am Tag habe[arg grob ausgedrueckt]) der ist , bzw ich, froh
wenn er quasi 2 Fliegen mit einem Gerät erschlagen kann.

Sicher gibt es Standbohrmaschinen (immo L*dl glaube) fuer 60 Euro,
allerdings wuerde ich mich da nicht auf die genauigkeit der Führung
verlassen um auch mal eine Platine zu bohren (hab das geraet nur im
Flugblaettchen gesehen).

Deswegen auch von mir ein Thumbs-up und bloss nicht aufgeben :)

MfG
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

> Deswegen auch von mir ein Thumbs-up und bloss nicht aufgeben :)
>
> MfG

Tja, da hier ja rund ein Dutzend  Leute Kaufinteresse bekunden, aber
niemand bei Dani kauft:

Davon kann er auf Dauer nich leben. Geschweige denn, weiter Freude am
Bauprojekt entwickeln.

Wäre also nett wenn mal einer von den so ernsthaft Interessierten
endlich mal direkt Daniel per PN anspricht und und ihm Geld überweist.

Den so wie es oben aussieht hat die TBM ja wohl für den einen oder
anderen vollen Gebrauchswert im Jetzt-Zustand.
Autor: Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Andrew Taylor schrieb:
>
> Tja, da hier ja rund ein Dutzend  Leute Kaufinteresse bekunden, aber
> niemand bei Dani kauft:


Huch.
Ist es schon soweit? Ist die Maschine schon zum Verkauf freigegeben?
Ich hab nur ab und an in den Thread reingeschaut und hatte jedesmal den
Eindruck, dass die Testphase noch nicht abgeschlossen ist.

Dani, könntest du ein paar Zeilen zu diesem Thema schreiben?
Autor: Sascha (Gast)
Datum:

Für mich sah es auch so aus, als wenn das ganze noch nicht spruchreif
ist.

Es sind ja auch noch keine konkreten Fakten irgendwo zu sehen, wie zB.:
Endpreis, Lieferumfang etcpp....

Ich finde es von daher auch ein wenig Merkwuerdig, dass da nun von dir
Andrew in einem relativ , hm, sarkastischer Ton rueber kommt.

Zumal von Daniel als letzter Post auch immernoch nach Testern gesucht
wurde. Bzw. sich ueber die zurueckhaltung der Tester gewundert wurde.

Sollte das ganze aber dann doch schon Spruchreif sein, so würde ich doch
vorschlagen, das die ganzen Fakten inkl. Bilder, Varianten usw auf einer
gesonderten kleinen Website inkl. Preis oder zumindest
Preisanfragemöglichkeit gepackt werden sollte. (kann da gerne auch
aushelfen in der Gestaltung, dem Aufbau und mit dem Webspace) Weil für
mich las sich der Kommentar von Andrew dann doch so, als wenn da ein
kleiner kommerzieller Gedanke hinter steckte.

MfG
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

btw, hab mich auch mal registriert :)
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

Andrew Taylor schrieb:
> Davon kann er auf Dauer nich leben. Geschweige denn, weiter Freude am
> Bauprojekt entwickeln.

Sag mal, was soll denn dieser Unsinn? Abgesehen davon, dass du dich hier
die ganze Zeit schon reinhängst wie ein Tauchsieder, als ob es dein
Projekt wäre, finde ich es schon bissi stark, dass du den Anschein
erweckst, als ob du den eigtl. Initiator des Projekts für unfähig
empfindest, sich um seine Belange selbst zu kümmern.

/Hannes
Autor: Whitespace (Gast)
Datum:

Was das Bohren von unten betrifft:

In meiner ehemaligen HTL hatten wird eine Printbohrmaschine, bei der von
unten gebohrt wurde.

Der Sinn ist, dass während die Platine aufliegt, der Bohrer die ganze
Zeit verdeckt ist und man ihn nicht versehentlich mit der Hand, der
Platine oder einem Werkzeug abbricht. Eine Absaugung für einen
Staubsauger wurde auch unten angeschlossen, also hielt sich der Staub
stark in Grenzen.

Oben war ein Füßchen angebacht, das durch einen Hubmagneten kräftig nach
unten gedrückt wurde, wenn man den Bohrhebel die ersten mm betätigt hat.
Dadurch kann einem die Platine nicht verrutschen und die Finger werden
entlastet.

Außerdem war oben eine Optik ähnlich wie bei einem Episkop angebracht,
was gut funktioniert, da Kupfer oder verzinnte/vergoldete Stellen gut
spiegeln. Man konnte also beim Bohren gerade aus gucken (in einen
Mattschirm) welcher die Platine etwa um den Faktor 10 vergrößert
dargestellt hat. Ein Fadenkreuz war auch integriert, sodass man
ausgezeichnet "zielen" konnte.

Keine Ahnung was das Ding gekostet hat, aber es war sehr komfortabel.

Ich hoffe man kann sich das in etwa vorstellen, ich habe leider auf die
Schnelle kein Bild gefunden.
Autor: Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Andrew Taylor schrieb:

> Und, wie hier schon des öfteren erwähnt: Das Testinteresse ist zur Zeit
> (und schon seit Monaten) so gering, das Dani und ich schon deutlichst
> gesagt haben das da mal mehr Resonanz förderlich wäre.

Also ich würde das Teil schon gerne testen. Allerdings habe ich keine
größeren Printbohraktionen in nächster Zeit zu erwarten und für
läppische 40 Löcher lohnt sich das Porto nicht.

Mein Interesse an der fertigen Maschine ist aber nach wie vor aufrecht.
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

[Beleidigung gelöscht]

@ Karl heinz Buchegger :

> Also ich würde das Teil schon gerne testen. Allerdings habe ich keine
> größeren Printbohraktionen in nächster Zeit zu erwarten und für
> läppische 40 Löcher lohnt sich das Porto nicht.

Das Porto beträt 7 Euro. Als der Gegenwert von 3-4 Tassen Kaffee im
Lokal Deiner Wahl. Einfach mal beschrieben, um zu zeigen wie wenig
Bereitschaft hier besteht, das Projekt durch verschiedene Tester
voranzutreiben.

Aus 40 Bohrungen kann man schnell mal 60 bis 100 werden lassen, um einen
Test zu machen. Einfach, da man dann schon ein "Gefühl für Handling" der
TBM hat. Das mag sich zwar nach 500-1000 Löchern noch weiter verfeinern.
Aber da muß jeder selber wissen wie lang er für "Gefühl bekommen "
braucht.

Nun, dann fragt man sich wie die Maschine jemals einen Stand bekommen
soll, der als "fertig" zu bezeichnen ist:

> Mein Interesse an der fertigen Maschine ist aber nach wie vor aufrecht.

FertigER kann sowas eigentlich nur werden wenn möglichst viel Leute mal
Zeit für eigenes Probieren (und ein paar läppische Penunzen für Porto)
investieren.

Aber wie erwartest Du zum Beispiel das Deine Vorstellungen in diese
Bohrmaschine einfließen wenn Du erst nach einem Jahr in die Probierphase
gehst?
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,
interessiert habe ich die letzten, zum Teil recht emotional gehaltenen
Beiträge gelesen. In einem Forum ist sowas ja durchaus möglich, jedoch
hoffe ich, dass daraus keine allzugroßen Differenzen entstehen u. die
eigentliche Sache dahintenbleibt.

Zum jetzigen Stand:
Im Moment sind drei Maschinen zum Testen unterwegs, allerdings immer
noch bei den gleichen Personen. (davon zwei Maschinen bei einer Person,
TBM1 u. 2). Somit hatten insgesammt 3 Personen die Möglichkeit, mir
Rückmeldung zu geben und haben dies auch auf sehr gute u. kooperative
Weise getan.
Da sich im Moment keine weiteren Personen meldeten, musste ich annehmen,
dass das Interesse an so einer Maschine nicht besteht.

Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben. Der Preis liegt
gesichert zwischen 80-90€. Der Verkauf wird als Privatverkauf über die
Bühne gehen und die Masch. als "Bausatz" (ein paar Schrauben müssen noch
eingedreht werden) geliefert werden. Die Lieferzeit wird sich etwas
hinziehen, (Auslieferung evtl. erst Anfang 2010)
In der Zwischenzeit könnten Kaufinteressierte noch eine der
Testmaschinen anfordern.

Besonders gefreut hat mich die definitive Bestellung einer Maschine von
einem Mitglied dieses Forums. Das hat mich richtig aufgebaut. Nach
Absprach mit dem Interessenten werde ich evtl. später im Forum mehr über
diese erste bestellte Masch. berichten (es gibt einige interessante
Wünsche)

Rein Informativ zu dem Status von marsufant in diesem Projekt:
Er hat mich in diesem Projekt von Anfang an begleitet und auch in
manchem unterstützt (d.h. er hat Zeit inversiert). Somit hat er auch ein
Interesse an dem Fortgang dieses Projektes.
Die finanziellen Interessen sind ,wie schon immer wieder von mir betont,
zweitrangig. Vielmehr möchte ich am Ziel festhalten: Bau einer
Preisgünstigen, qualitativ hochwertigen Maschine.

@ demofreak:
Wie läuft eigentlich deine Testmaschine? Gibts irgendwelche
Verschleißerscheinungen? Was ist mit der Beleuchtung?

Eine technische Neuerung wird von mir gerade geprüft:
Ich werde versuchen in die Maschinen die Option eines motorischen Hubs
einzubauen.

Gruß Dani
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Daniel Maier schrieb:
> ...
> Zum jetzigen Stand:
> Im Moment sind drei Maschinen zum Testen unterwegs, allerdings immer
> noch bei den gleichen Personen. (davon zwei Maschinen bei einer Person,
> TBM1 u. 2). Somit hatten insgesammt 3 Personen die Möglichkeit, mir
> Rückmeldung zu geben und haben dies auch auf sehr gute u. kooperative
> Weise getan.
> Da sich im Moment keine weiteren Personen meldeten, musste ich annehmen,
> dass das Interesse an so einer Maschine nicht besteht.


Danke für die Bestätigung Dani, eben genau dieser Eindruck drängt sich
ja zu recht auf.

>
> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben. ...
> Besonders gefreut hat mich die definitive Bestellung einer Maschine von
> einem Mitglied dieses Forums. Das hat mich richtig aufgebaut.


Das ist mal wirklich eine gute Nachricht, und ich freue mich da
ebenfalls für Dich und mit Dir.

Es zeigt aber gleichzeitig, das der Interessentenkreis echter Käufer
sehr klein ist.  Der Thread läuft jetzt mehr als 6 Monate, davon
befinden sich die Testmaschinen seit mind. 2.5 Monaten beim gleichen
Publikum.

Eine Null-Serie im einstelligen Stückzahlbereich erscheint mir da zur
Zeit sicher ausreichend. Es sei denn, es melden sich mal direkt bei Dani
mehr  Echt-Interessenten.


>
> Rein Informativ zu dem Status von marsufant in diesem Projekt:
> Er hat mich in diesem Projekt von Anfang an begleitet und auch in
> manchem unterstützt (d.h. er hat Zeit investiert). Somit hat er auch ein
> Interesse an dem Fortgang dieses Projektes.


Genau das ist der Fall. Und ich fand und finde die Zusammenarbeit mit
Dani sehr förderlich.

Eben wegen der erheblichen bereits geleisteten Vorarbeit finde ich  die
hier vorhandene Resonanz in der stetigen Art "Interesse ja, aber Aufwand
für Porto nein" gelinde gesagt als "traurige Heuchelei"


> Die finanziellen Interessen sind ,wie schon immer wieder von mir betont,
> zweitrangig. Vielmehr möchte ich am Ziel festhalten: Bau einer
> Preisgünstigen, qualitativ hochwertigen Maschine.
>
> @ demofreak:

Irgendwie verwunderlich Deinen völlig inkompetenten Beitrag zu lesen,
zumal Du diese Maschine direkt nebst diversen Zusatzinformationen von
mir zugeschickt bekommen hast. Schon vergessen?? Oder typisch für Dich??
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Daniel Maier schrieb:

> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben.

Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)

Eine Frage: planst du, ggf. noch eine Maschine zu konstruieren, mit
der man von unten bohren kann?  Nach alldem, was ich hier über diese
Methode gelesen habe, könnte mich ein derartiges Projekt wirklich
interessieren.  Wenn eine solche Maschine mindestens genauso gut
funktioniert wie die jetzige (hab' ich mir bei demofreak mal
angesehen), dann würde ich die wohl kaufen (wobei der Preis zwar
nicht völlig nebensächlich ist, aber ich hätte auch kein Problem,
wenn sie teurer als die jetzige wäre).  Davon würde ich auch einen
Prototypen testen, bei dem man vielleicht auch mal mit der
Positionierhilfe experimentieren kann.  Ich könnte mir vorstellen,
dass neben der bereits erwähnten optischen Lösung (die ja nicht
ganz unaufwändig ist) eine Positionierung per von oben leuchtendem
Laserpointer eine sinnvolle (und preisgünstige) Variante ist.
Autor: Alexis Sch. (seraptin)
Datum:

Also ich hab hier auch definitives Interesse !!! Ich habe schon lange
darauf gewartet das endlich mal gesagt wird das die Maschine fertig ist.
Hatte aber zugegebener massen den Thread mal aus den Augen verlohren.


Wenn erwuenscht gibt es von mir auch gleich eine Ueberweisung. Testen
wollte ich bisher nicht da ich sehr wenig erfahrung mit dem Bohren habe.
Falls ihr aber noch einen Anfaenger als Tester braucht waer ich dabei :)


Gruss,
Alexis
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Jörg Wunsch schrieb:
> Daniel Maier schrieb:
>
>> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
>> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben.
>
> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)

Wenn er kein Porto ausgeben kann,  wie dann die Maschine bezahlen ;)


>
> Eine Frage: planst du, ggf. noch eine Maschine zu konstruieren, mit
> der man von unten bohren kann?  Nach alldem, was ich hier über diese
> Methode gelesen habe, könnte mich ein derartiges Projekt wirklich
> interessieren.  Wenn eine solche Maschine mindestens genauso gut
> funktioniert wie die jetzige (hab' ich mir bei demofreak mal
> angesehen), dann würde ich die wohl kaufen (wobei der Preis zwar
> nicht völlig nebensächlich ist, aber ich hätte auch kein Problem,
> wenn sie teurer als die jetzige wäre).  Davon würde ich auch einen
> Prototypen testen, bei dem man vielleicht auch mal mit der
> Positionierhilfe experimentieren kann.  Ich könnte mir vorstellen,
> dass neben der bereits erwähnten optischen Lösung (die ja nicht
> ganz unaufwändig ist) eine Positionierung per von oben leuchtendem
> Laserpointer eine sinnvolle (und preisgünstige) Variante ist.


Nun, in die Überlegungen hat er das von "unten bohren" ja
eingeschlossen.
Allerdings erfodert das eingiges mehr an mechanischen
Konstruktions-Aufwand.

Ich hatte derartige Systeme auch schon (von anderen) zum Testen. Ich
selber habe aber keinen echten Handlingvorteil festgestellt, und auch
das Argument "Bohrstaub liegt nicht auf der Platinenoberseite" ist bei
dem geringen Bohrlochzahlen (bei mir kleiner 500 je Tag) fiel hier nicht
gravierend aus.

Dafür ist der Platzaufwand erheblich: (so ein Teil benötigt entweder
eine passende Unterkonstruktion oder einen niedrigeren Arbeitstisch;
denn irgendwie muß ja die unten angetüftelte Mechanik und der Motor
untergebracht werden, aber man selber will kaum lange am normalhohen
Tisch stehen).

Wie gesagt, kann man alles machen. Es kostet halt. Nur ist die
Zielgruppe hier sehr klein die sowas WIRKLICH benötigt. Eine "schlichte"
TBM1 oder 2 stellt man halt auf den vorhandenen Tisch. Lohnt daher der
Mehraufwand für "von unten bohren"???

Und da doch wohl vermehrt SMD verarbeitet wird, ist die Zahl der
Bohrungen (so zumindest hier bei mir) schlicht rückläufig. Das Pänomen
dürften viele hier kennen, die ernsthaft in der Technik arbeiten.

Der typische Fall hier ist mal eben schnell 5 bis 30 Löcher "am Stück"
bohren, dann macht man was anderes. Das wiederholt sich ein paar Mal an
guten Tagen.

Wie immer: YMMV


hth,
Andrew
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Alexis Sch. schrieb:
> Also ich hab hier auch definitives Interesse !!! Ich habe schon lange
> darauf gewartet das endlich mal gesagt wird das die Maschine fertig ist.
> Hatte aber zugegebener massen den Thread mal aus den Augen verlohren.
>
>
> Wenn erwuenscht gibt es von mir auch gleich eine Ueberweisung. Testen
> wollte ich bisher nicht da ich sehr wenig erfahrung mit dem Bohren habe.
> Falls ihr aber noch einen Anfaenger als Tester braucht waer ich dabei :)
>
>
> Gruss,
> Alexis


Dann brauchst Du das nicht hier zu schreiben, sondern sendest einfach
eine PN an Dani.

Es steht weiter oben x-fach, das sich ernsthafte Interessenten DIREKT
mit ihm in Verbindung setzten können/sollen/dürfen.
Autor: Alexis Sch. (seraptin)
Datum:

Jo ich weiss, hab ich auch gemacht.

Ich wollte nur ausdruecken das durchaus ernsthaftes Interesse vorhanden
ist.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor schrieb:

(von unten bohren)

> Dafür ist der Platzaufwand erheblich: (so ein Teil benötigt entweder
> eine passende Unterkonstruktion oder einen niedrigeren Arbeitstisch;
> denn irgendwie muß ja die unten angetüftelte Mechanik und der Motor
> untergebracht werden, aber man selber will kaum lange am normalhohen
> Tisch stehen).

Ja, das ist wahr.  Habe ich ad hoc auch keine Idee.  Vielleicht
irgendeine Variante, wie man sie mit Schraubzwingen vor der
Tischplatte montieren kann.

> Und da doch wohl vermehrt SMD verarbeitet wird, ist die Zahl der
> Bohrungen (so zumindest hier bei mir) schlicht rückläufig. Das Pänomen
> dürften viele hier kennen, die ernsthaft in der Technik arbeiten.

Teils, teils.  Statt der Bohrungen für die Bauteile bohrt man dort
halt für die Vias, dafür dann mit 0,4 mm statt mit 0,8 mm. ;-)

Aber du hast schon Recht, aus den von dir genannten Gründen würde ich
die TBM halt dann auch doch (zumindest derzeit) nicht kaufen, so
schön wie sie auch ist: ich habe noch einen Proxxon-Ständer, und auch
wenn der sich ein bisschen ,,pappiger'' anfühlt, ist mir der Unter-
schied zur TBM dann zu gering, um mir dafür noch eine Maschine extra
zu kaufen.  Ohne die schon vorhandene Proxxon wäre es keine Frage.

Die wesentlichen Punkte, warum mich das von unten Bohren interessiert,
sind:

. Ich habe schon mehr als einen Bohrer abgebrochen, weil ich aus
  Unachtsamkeit mit der Hand oder der Platine angestoßen bin.

. Der Bohrstaub stört mich mächtig, eigentlich muss man nach jeder
  Bohrung reinigen oder pusten.
Autor: Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Jörg Wunsch schrieb:
> Daniel Maier schrieb:
>
>> Dennoch habe ich mich jetzt entschieden, eine Serie mit ca. 10 Maschinen
>> anzufangen und möchte dies hier nun bekanntgeben.
>
> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)


Nachdem die technischen Details ja jetzt soweit abgeklärt sind:
Ich bestelle eine.
Dani: Schicke dir meine pers. Daten per EMail.
Autor: Karl heinz Buchegger (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Andrew Taylor schrieb:

>> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)
>
> Wenn er kein Porto ausgeben kann,  wie dann die Maschine bezahlen ;)

Nun mach aber mal halblang.
Ich sehe nur nicht ein, warum eine tolle Maschine durch halb Europa
geschickt werden soll, nur damit ich eine kleine Platine verbohre (die
noch nicht mal eilig ist). Wenn das Teil auf die Reise geht, will ich es
auch behalten können. Und das das Teil jeden Proxxon Bohrständer aus dem
Baumarkt locker in die Tasche steckt ist aus den bisherigen
Erfahrungsberichten mehr als ersichtlich.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Liegt vielleicht einfach daran, daß hier sehr viele Projekte
angefangen, dann aber irgendwann (warum auch immer) abgebrochen werden.
Schließe mich da überhaupt nicht aus!

Ich werde mal eine Maschine ausprobieren, da ich eh in einer Woche
Bohren muß. Sende gleich eine email.

Zum Bohren von unten, hatte ich mir diesen Link als sehenswert
abgespeichert. Das ist eine Säge, aber das ändert nicht viel am Prinzip:
http://www.wdprivat.de/html/pcb-cutter.html

Der Mann scheint mechanisch begabt zu sein.


Gruß -
Abdul
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Karl heinz Buchegger schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>
>>> Danke für die Information!  Dann kann ja Karl Heinz eine kaufen. ;-)
>>
>> Wenn er kein Porto ausgeben kann,  wie dann die Maschine bezahlen ;)
>
> Nun mach aber mal halblang.
> Ich sehe nur nicht ein, warum eine tolle Maschine durch halb Europa
> geschickt werden soll, nur damit ich eine kleine Platine verbohre (die
> noch nicht mal eilig ist).

Da gibt's nix halblang zu machen.
Zweck des TE war Testerfahrung zu sammeln, und dazu braucht es nun mal
Testwillige.

Deine Argumentation, ein ausgetestetes Gerät kaufen und behalten zu
wollen ist zwar nett. Aber Du sieht doch wohl selber wenn Du
einingermaßen Deinen Verstnad beisammen hast: Es war Intention des tE
Testwillige ranzubringen.

Das brauchst Du garnicht weiter flachzudiskutieren mit "kleine Platine
verbohren".


> Wenn das Teil auf die Reise geht, will ich es
> auch behalten können. Und das das Teil jeden Proxxon Bohrständer aus dem
> Baumarkt locker in die Tasche steckt ist aus den bisherigen
> Erfahrungsberichten mehr als ersichtlich.

Nun, dann darfste aber ab sofort aber nach Erhalt nicht mehr mäkeln ob
evtl. ungünstiger fehlender Wunschfunktionen ,-)

Ok, dann denke ich wenn das die obigen Ankünder wahr machen mit der
Echt-Bestellung: Dani hat jetzt zumindest für ca. 5 Maschinen
Planungsgrundlage.

Das ist erfreulich.


@ ehydra:

> Ich werde mal eine Maschine ausprobieren, da ich eh in einer Woche
> Bohren muß. Sende gleich eine email.


Na, auch das ist doch fein das da mal wieder ein bisschen Schwung ins
Test-Feld kommt. Es freut mich das ich dazu beitragen konnte ;-)
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Habe Dani auch eine PM geschrieben, das ich mich, trotz geringem
Aufkommen, und als absoluter "Noch-nie-von-hand-Bohrer", als Testsubjekt
zur Verfügung stelle.

Habe sonst immer die CNC Maschine bohren lassen (die mir allerdings
nicht mehr zur Verfügung steht). Aber vielleicht ist das ja auch genau
der Personenkreis der noch nicht abgedeckt worden ist. Die anderen
Tester haben ja schon Erfahrung mit ihren Proxxon, Dremel, whatever
Geräten.

MfG
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

Andrew Taylor schrieb:
> Irgendwie verwunderlich Deinen völlig inkompetenten Beitrag zu lesen,
> zumal Du diese Maschine direkt nebst diversen Zusatzinformationen von
> mir zugeschickt bekommen hast. Schon vergessen?? Oder typisch für Dich??

Nö, dass du sie als vorheriger Tester hattest, ist mir durchaus noch
bewusst. Deine Beiträge haben übrigens etwas vom getroffenen Hund. ;-)

/Hannes
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Johannes Studt schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>> Irgendwie verwunderlich Deinen völlig inkompetenten Beitrag zu lesen,
>> zumal Du diese Maschine direkt nebst diversen Zusatzinformationen von
>> mir zugeschickt bekommen hast. Schon vergessen?? Oder typisch für Dich??
>
> Nö, dass du sie als vorheriger Tester hattest, ist mir durchaus noch
> bewusst. Deine Beiträge haben übrigens etwas vom getroffenen Hund. ;-)
>


Aha, also typisch für Dich. Daher sind Deine Beiträge so konsequent
belanglos.

Wenigstens erfreulich das der in Deiner Nähe wohnende Jörg deutlich mehr
Niveau an den Tag liegt, sonst wäre die Region in der Du wohnst völlig
hoffnungslos.
Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor schrieb:

> Aha, also typisch für Dich. Daher sind Deine Beiträge so konsequent
> belanglos.

Könntet ihr euch bitte offline per email bekeifen?  (Warum auch immer
ihr das nötig habt, ich versteh's nicht.)

Danke.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Andrew Taylor schrieb:

> Wenigstens erfreulich das der in Deiner Nähe wohnende Jörg deutlich mehr
> Niveau an den Tag liegt, sonst wäre die Region in der Du wohnst völlig
> hoffnungslos.

Also wenn ich Stuttgart mit Dresden vergleiche, fällt die Entscheidung
nicht wirklich schwer. Stuttgart ist dreckig (auch wenn die Schwaben
zwei Bettgarnituren haben) und die Leute mit einem LB auf dem
Nummernschild bringen Herzklopfen auf die Autobahn.
Dagegen ist die sächsische Hauptstadt geradezu liebevoll. War am Freitag
mal wieder in der Innenstadt. Fürstenprozession anschauen usw.


Aber hoffnungsloser Fall war ich schon für viele...


Gruß -
Abdul
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Daniel Maier schrieb:
> Zum jetzigen Stand:
> Im Moment sind drei Maschinen zum Testen unterwegs, allerdings immer
> noch bei den gleichen Personen. (davon zwei Maschinen bei einer Person,
> TBM1 u. 2). Somit hatten insgesammt 3 Personen die Möglichkeit, mir
> Rückmeldung zu geben und haben dies auch auf sehr gute u. kooperative
> Weise getan.

Ich bin diejenige Person, die gerade TBM1 und TBM2 zum Vergleichen da
hat.
Leider hat es sich so ergeben, dass ich nicht wirklich Zeit zum Testen
hatte, und es sich bis Ende September auch nicht groß ändern wird.
Angesichts der aktuellen Diskussion habe ich jetzt doch mal eine kleine
Weile mit der TBM2 gewerkelt. Seid mir also nicht böse, wenn das
Feedback nur kurz ausfällt.

Also erstmal muss ich sagen, dass mir die Änderungen der TBM2 im
Vergleich zur ersten Version gut gefallen:

- Riemenantrieb ohne Gänge
Macht die TBM2 zur reinrassigen Platinenbohrmaschine. Die Drehzahl
steigt von 2600rpm bei der TBM1 auf 9600rpm bei der TBM2, jeweils im
Leerlauf. Damit geht der Bohrer viel weicher durch die Platine. Man darf
aber kein hohes Drehmoment erwarten. Da ich die Platine aber wirklich
für Platinen vorsehe, ist das meines Erachtens kein Nachteil.

- Schnellspanner zur Höhenverstellung
So macht die Höhenverstellung erst richtig Spaß. Viel besser als vorher.

- weichere Feder
Ist wohl Meinungssache. Ich finde es so viel angenehmer und kann die
Maschine wesentlich gefühlvoller bedienen als mit der härteren Feder.

- kleinerer Bohrkopf
Der Bohrkopf, den Dani bei meiner TBM2 montiert hat, ist nur etwa 1,5cm
breit. Ergo viel bessere Sicht auf das Werkstück. Alternativ kann auch
die mitgelieferte Spannzange benutzt werden. Wieder Geschmackssache,
aber blitzschnell austauschbar.

- zwei Dioden zur Beleuchtung
Dani hat eine zweite Diodenhalterung mitgeliefert. Mit wezi Dioden aus
verschiedenen Richtungen lässt sich erstaunlich gut Zielen, da die
beiden Bohrerschatten beim Runterlassen des Bohrers immer genau auf den
Auftreffpunkt desselben zulaufen. Ist zwar eine etwas ungewöhnliche
Methode, aber mit etwas Übung sicher eine gute Hilfe beim Bohren.


Aber einige Unzulänglichkeiten sind leider noch aufgefallen:

- Kugellagerführung
Die neue Führung, die Dani weiter oben beschrieben hat, ist zwar eine
gute Idee, Hannes hat auch Gutes über sie berichtet. Leider hat meine
TBM2 V1 am Bohrer ein Spiel von etwas über 1mm in Winkelrichtung,
während die TBM2 unter 0,2mm Spiel hatte. Dadurch ist mir auch prompt
ein Bohrer abgebrochen.

Das Spiel liegt an der Anordnung der Führung, siehe Anhang.
Erstens ist die Führung näher an der Achse als bei der TBM1.
Zweitens Sperren die Kugellager eben nicht in Winkelrichtung, daher
bewegt sich die Führungsstange eher in Richtung parallel zu den
Lagerachsen. Das Plättchen mit den beiden Lagern müsste in einer
optimalen Anordnung genau von der Maschinenachse weg zeigen. Da sollte
sich Dani noch etwas einfallen lassen.

Mit einer anderen Anordnung wäre auch gleich ein anderes Problem
beseitigt. Der Bedienhebel lässt sich nämlich nur in der obersten
Position montieren, da er sonst an die Haltemutter des äußeren
Kugellagers stößt.

- Rundlauf
Dies betrifft zwar nur den Bohrkopf, ist aber trotzdem einen Hinweis
wert. Der mitgelieferte Bohrkopf hatte leider eine kleie Neigung,
weswegen die Bohrspitze etwa einen halben mm abseits der Achse rotiert.
Mit der Spannzange war alles in Ordnung.

- Höhenanschlag
Auch nur eine Kleinigkeit: Die Schraube für den Höhenanschlag stößt
genau auf die Lücke im Halteblock. Sorry, ist schlecht beschrieben, aber
Dani wird's verstehen. Einige mm nach vorne oder hinten versetzt fände
ich es besser.


Ansonsten wirklich eine sehr gute und solide gebaute Maschine, sobald
das Spiel beseitigt ist. Und für die 80 bis 90 Euro in der Qualität
definitiv ein Schnäppchen!

Soviel erstmal zur TBM2V1. Die Wünsche des ersten Bestellers würden mich
sehr interessieren. Was ich mir für die nächste Version noch wünsche:

- Dani hatte erwähnt, dass der Riemen noch optomiert werden könnte. Das
würde mir vor allem gefallen, falls die Lautstäke noch weiter reduziert
werden könnte. Auch ein gleichmäßigeres Laufgeräusch wäre schön. Im
Moment hört sich die Maschine so an, als wäre sie bereits ausgeleiert
und liefe "unrund".

- Das Gehäuse ist gut so, wie es ist. Man hat noch reichlich Platz, eine
Steuerelektronik zu installieren, die dann eine Anlaufstrombegrenzung,
Drehzahlregulierung (zuerst kleinere Drehzahl für besseres
Selbstzentrieren des Bohrers beim Ansetzen, danach Vollgas),
Temperaturüberwachung und sonstiges übernehmen kann.
Allerdings wären einige Lüftungsschlitze vielleicht ganz gut.

- Einige strategisch platzierte Löcher mit Gewinde im Gehäuse und in
der Bodenplatte!
Fände ich gut, um eigene Erweiterungen installieren zu können.
Die Möglichkeit eines motowischen Hubs wird sicher einige Freuen. Ich
hätte da eine Idee für einen Aufsatz für die Bodenplatte, der die
Platine von unten beleuchtet und evtl. mit einer Webcam das Zielen
erleichtert. Eine eigene Stauabsaugung wäre auc schnell gemacht.
Jedenfalls könnte man so jede Bastelidee nach Belieben befestigen,
abnehmen und vor allem reproduzierbar wieder befestigen.

- Ein kleiner feststellbarer Ring auf der Maschinenachse, einen Fall des
Bohrgehäuses nach unten abfängt. Ich habe das blöde Gefühl, dass mir
früher oder später das Gehäuse beim Höhe Verstellen runterfällt. Dann
sollen weden Bohrer noch die Maschine kaputtgehen.

- Wäre eine Nut in der Achse und entsprechende "Federn" in den
Führungslagern ohne zu viel Aufwand möglich?

Das also von meiner Seite. Noch einmal ein großes Danke an Dani, der
diese schöne Maschine entwickelt!

Alex
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

@ hoal:
vielen Dank für den ausführlichen Bericht u. deine Mühe.
Einige der Punkte waren mir schon bekannt u. sind bei meiner
angefangenen 10er Serie schon berücksichtigt. Das andere fließt
natürlich, soweit es geht, auch mit ein.
Möchte aus Zeitgründen auf Einzelpunkte jetzt nicht näher eingehen.

@ alle:
Jetzt hat sich zu meiner großen Freude doch Interesse für dieses Projekt
gezeigt:
Zwei neue Tester möchten die Masch. testen.
Einige (5) haben festes Interesse am Erwerb einer Masch.
Dieses Interesse hat mich neu motiviert, am Projekt dranzubleiben und
mein Ziel: "Bau einer guten, günstigen Platinenbohrmaschine" mit
weiteren Innovationen voranzutreiben.

Leider bin ich in der nächsten Zeit nur am Wochenende zu Hause und werde
mögliche PN an mich erst zum Wochenende beantworten.

Gruß
Dani
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Hallo Dani -

Laß dich nicht von dem Gehabe hier entmutigen. Ist nicht vorhersehbar,
wie sich ein Projekt entwickelt. Wenn du den Preis von 100 Euronen
halten kannst, sollte es sehr viele Interessenten geben und die
Mundpropaganda trägt es dann weiter.


Tolle Sache den Baumarkt nicht mehr besuchen zu müssen :-)


Gruß -
Abdul
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Hi Ho,

Die TBM 2 ist heute bei mir eingetroffen, und ich habe, obwohl meine 2.
Tochter am Mittwoch erst zur Welt gekommen ist, die Zeit gefunden, um
zumindeset einen relativ "kurzen" Blick auf das Gerät zu werfen.

Erster Eindruck fuer mich als "Nicht-Mechaniker", solide Verarbeitung,
saubere Kanten.

Und nun die Punkte die mir auf Anhieb ins Auge gefallen sind :)

- Die Grundplatte ist sehr "rutschig" auf einer ebenen Unterfläche und
ich (kann ja nur aus meiner Perspektive schreiben) habe keine
Anti-Rutsch-Matte auf der Arbeitsflaeche liegen. Deswegen waeren evtl.
einfach ein paar Gummi-Füsse (die gibts ja auch ganz flach) nützlich um
die "Rutsch-Gefahr" ein wenig zu minimieren. (ich schau mal ob ich
welche in der Krabbelkiste liegen habe)

- Beleuchtung...hmm ja...ich fands auf den ersten Blick ein wenig
dunkel...werde mir das aber die Tage nochmal genauer anschauen mit einem
Werkstueck drunter.

- Spiel in der Hebel-Mechanik. Der Hebel-Arm zum runterfahren der
Maschine hat ein gewisses seitliches Spiel. Ist nicht viel...vielleicht
so 2-3mm, hat auch keinen Einfluss auf die Bohrung, verunsichert aber im
ersten moment.

- Wie schon angesprochen wurde bei der Höhenverstellung : erst tut sich
nicht viel (beim losschrauben hinten). Und dann auf einmal "faellt" das
komplette Teil runter. Da waere eine begrenzung der "Fall-Hoehe" echt
nicht schlecht. Habe mir dazu auch ein paar Gedanken gemacht (Kreative
Zigarettenpause quasi).

Wie gesagt, ich bin nicht so der Mechaniker, aber vielleicht ist die
Idee ja brauchbar :

Auf 90° und 270° der Führungsstange eine Nut fräsen, die bis auf die
Mindesthöhe der Unterkante des ...aeh..."Kopfteiles" (mir faellt grade
leider kein passender Begriff fuer den ganzen Teil inkl. Motor,
Hebel-Mechanik etc ein) geht. Habe mal ein paar einfache Bilder
angehaengt, damit man mich vlt ein bisschen besser versteht.

An der Unterseite des Kopfteiles Messing-Nasen befestigen, die in die
Nuten greifen. Damit waere dann auch gleichzeitig das doch etwas
stoerende "verdrehen" beim Höhenverstellen beseitigt. (Und das neu aufs
Loch Zentrieren)

Ich bin mir bewusst, das Messing relativ weich ist als Werkstoff, aber
es sollten ja auch keine alzu grossen Kräfte darauf wirken und die Teile
koennte man, falls sie wirklich mal kaputt gehen, weil der Kopf mal
runter gerasst ist, leicht austauschen, und duerften immernoch günster
sein als ein entsprechender Platinenbohrer. (Man is das ein Satz....)
Natuerlich koennte man auch andere Werkstoffe nehmen die aehnliche
Gleiteigenschaften haben (damit es nicht quietscht oder verkantet) aber
ich glaube Messing duerfte die günstigste alternative sein.


Soweit erstmal mein Bericht von den 5 Minuten drueber schauen.

MfG
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:
Angehängte Dateien:

Natuerlich die Bilder in meiner Schreibwut vergessen
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Wie hast du zwei Bilder in einem Anhang separat angehangen?

Gruß -
Abdul
Autor: Robert S. (razer) Benutzerseite
Datum:

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Danke! Vor lauter Verkehrsschilder sehe ich den Wald nicht mehr.
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Abdul K. schrieb:
> Wie hast du zwei Bilder in einem Anhang separat angehangen?
>
> Gruß -
> Abdul
[OffTopic]
Naja wie schon geschrieben einfach auf weitere Datei anhaengen gedrueckt
:)
[/OffTopic]

MfG
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo beisammen!

Mit großem  Interesse habe ich den Thread "Bau einer
Platinenbohrmaschine"
gelesen.Da ich mich schon seit einiger Zeit gedanklich mit einer guten
Lösung herumschlage möchte ich erstmal erzählen warum und wie ich dazu
gekommen bin.Nun ich bin nicht mehr der allerjüngste und meine
Sehfähigkeit ist dadurch nicht mehr die allerbeste.Mit einem 0.6 mm
Hartmetallbohrer die Lötaugen mittig zu treffen ist ohne Hilfsmittel
nicht mehr möglich.Wie bruchempfindlich und auch teuer Hartmetalbohrer
sind weiß glaub ich jeder.Aktuell bohre ich mit einer sehr alten tbm 220
und einer russischen Lupenbrille welche leider nur für ein Auge passt.
etsprechend anstrengend ist dann das arbeiten.
Meine Idee ist:Wegkommen vom üblichen bohren von oben nach unten sondern
genau umgekehrt von unten nach oben.Der Vorteil liegt auf der Hand. der
Paralaxenfehler durch den schrägen Blick entfällt und man kann sich
direkt über dem Bohrloch eine Lupe nebst gescheiter Beleuchtung
montieren.Gebohrt wird nach einem 0.8mm Lochkoordinat in einem fest
montiertem Plexiglasstreifen über dem Bohrtischchen.Diese "Art" der
Positionierung habe ich schon trocken simuliert und ist für meine
Begriffe super für meine schlechten Augen.
Meine noch theoretische Konstruktion benutzt zum großen Teil fertige
Teile
die es für Industrieanlagen im Internet zu Kaufen gibt.Ich bin zwar von
Beruf Feinmechaniker aber ich bin ohne Werkstatt .Zeichnungen habe ich
schon erstellt und im Prinzip steht das Projekt im Kopf fix un fertig
.Leider bremst mich eine Krankheit in Sachen "Antrieb " immer wieder
aus,so dass ich wohl noch länger auf die Umsetzung warten muß.
Aber meine spezielle Idee als Alternative wollte ich dann doch mal
ansprechen.Wer noch im Nahbereich gute Augen hat kommt sicher noch mit
normalen Bohrmaschinen zurecht.

MFG herbert
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Hallo Herbert -

Klingt so, als könne man das Hobby Elektronik irgendwann dank
fortschreitender SMD-Technik und dem eigenen Alter an den Nagel hängen.

Weiter oben wurde schonmal über eine invers bohrende Maschine berichtet.
Gibt es wohl von Bungard fertig. Irgendwo hatte ich sie jedenfalls
gesehen.

Der Plexiglas-Streifen soll das Bohrloch-Ausfransen verhindern? Habe das
nicht so recht verstanden. Da wo gebohrt wurde, ist das Plexi dann aber
undurchsichtig! Wird der Streifen als Verbrauchsmaterial betrachtet und
immerweiter geschoben?

Und warum läßt du die Platinen wegen deiner Sehprobleme nicht
professionell machen?
Autor: Herbert Z. (tramp)
Datum:

Hallo Abduhl!

Danke für für Deine Antwort!

Deine frage warum ich meine Platinen nicht komerziell fertige lasse ist
sehr einfach zu beantworten.
1.Ich habe das schon immer selber gemacht und besitze alles was dazu
benötigt wird.(Layout-Programm,Laserdrucker,Belichtungs und
Ätzutensilien)
2.Eine Testleiterplatte ist schneller gemacht als Veroboard und
Fädeltechnik.Hf-Geschichten sind oft problematisch.
3.Lange Wartezeiten und hoher Preis bei Einzelstücken.

Also Du musst mich jtzt nicht für blind halten! Aber zum Bohren von
Leiterplatten reicht es halt nicht mehr ohne Hilsmittel.Aber das trifft
früher oder später wohl jeden von uns.Bei SMD ist SOT gerade noch  mit
Lupe und langsames atmen sauber mit einem Kolben zu löten.

Das mit dem Plexiglasstreife will ich nochmal erklären.

Stell Dir mal die  Arbeitplatte meiner Maschine vor.Sie besitzt an einer
Stelle ..etwa mittig eine ca. 3mm Bohrung durch diese der Bohrer von
unten stößt um die darüber liegende Leiterplatte zu bohren.Das geätzte
Leiterbild kannst du über eine Lupe und Beleuchtung beim bohren
sehen.1.5mm über der Arbeitsplatte und über der 3mm Bohrung verläuft
dieser Plexiglas-Streifen in dem sich dieses winzige Loch
befindet.Dieses Loch passt genau zum Bohrer. Durch diesen Streifen
kannst Du das Leiterbild gut sehen und musst jetzt dieses Loch mit dem
darunter befindlichen freigeätztem Bohrloch des Lötauges mittig in
Deckung bringen.Das ist sehr leicht und eindeutig zu machen.
Passt das alles dann bohrst Du ...fertig...nächstes Lötauge.In zehn
Minuten hat man diese Vorgehensweise verinnerlicht.
Übrigens die Maschine von Bungard kenne ich.Aber der Preis ist nichts
für Hobbyisten sondern für eine gewerbliche Kleinserienfertigung.Also
jenseits von gut und böse.

 Mfg Herbert
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Vorschlag für folgende abenteuerliche Konstruktion:

Ein Brett wird (z.B. mit Schraubzwingen) so an einem Tisch befestigt,
dass es vorne übersteht, so 30 cm.

Von einem Proxxon MBS140 Bohrständer wird die Bodenplatte entfernt und
der Stab nach unten gehend am Brett befestigt - hier ist eure
Geschicklichkeit und Kreativität gefordert damit das hält und gerade
ist, man wird eine Muffe brauchen. Das Brett bekommt an der richtigen
Stelle ein Loch durch das der Bohrer von unten durchtauchen kann.

Auf die Oberseite des Bretts kommt ein Scharnier hin, mit dem ein Holz-
oder metallischer Arm normalerweise per Feder ein paar Millimeter über
dem Brett schwebt, aber auf das Brett heruntergedrückt werden kann, um
neben dem Bohrloch die Platine festzuhalten. Es besteht also aus 2
Fingern, die knapp neben dem Loch aufliegen, aber weit genug voneinander
entfernt sind und schmal genug sind, damit man noch gute Sicht auf die
Platine hat. Die Auflagen werden mit Gummi beklebt, um rutschfest zu
sein ohne die Platine zu beschädigen.

An den Hebel des MBS140 kommt ein Seil, das geht zum Arm über dem Brett
in eine Öse, und wieder nach unten unter das Brett und hat unten eine
Schlaufe, einen Steigbügel, ein Pedal welches mit dem Fuss
heruntergezogen werden kann. Die Kräfte (durch die Feder am Arm
bestimmt) sollten so verteilt sein, dass sich zuerst der Arm über dem
Brett auf die Platine senkt, dann erst der Bohrständer den Bohrer zur
Platine bewegt.

Über das Brett kommt ein Stab an dem ein Kreuzlinienlaser genau das Loch
fixiert, und ein Stab der eine Lupe so hält, dass man diese Stelle
besonders vergrössert sehen kann.


Voila, fertig ist der Bohrständer, der von unten bohrt, der das Loch
markiert, der die Sicht vergössert, der den Staub nicht auf die Platine
sondern nach unten rieseln lässt, der die Platine festhält bevor man
bohrt, und das alles für ein paar Euronen mehr als ein MBS alleine
gekostet.

Nur verschieben muss man die Platine noch mit den Händen, doch das
Gefühl, welches man im Fuss hat um den Bohrer 'abzusenken', ist besser
als ein elektrischer Schalter der per Servomotor den Bohrer eintauchen
lassen würde, wie es die professionellen kommerziellen Geräte machen.

Und wenn die Platine fertig gebohrt ist, montiert man das Brett mit dem
ganzen Kram einfach wieder vom Tisch ab und packt es in den Schrank.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Herbert Z. schrieb:
> Also Du musst mich jtzt nicht für blind halten! Aber zum Bohren von
> Leiterplatten reicht es halt nicht mehr ohne Hilsmittel.Aber das trifft
> früher oder später wohl jeden von uns.Bei SMD ist SOT gerade noch  mit
> Lupe und langsames atmen sauber mit einem Kolben zu löten.
>

Was für eine Aussicht <grübel>


> Das mit dem Plexiglasstreife will ich nochmal erklären.
> [..]

OK, also als Fadenkreuz.
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:
Angehängte Dateien:

hier mein Vorschlag:

Da der Bohrerhub ja nur max 3mm betragen muss, einfach die Elastizität
einer Kunststoffplatte ausnutzen.

Durch das  Eigengewicht wird das Gebilde runtergezogen (braucht noch
einen Anschlag) und mit dem Pedal raufgezogen.

Als Bohrmaschine z. B. eine Proxxon

Peter
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Hallo Peter L.

Der Kunststoffstreifen vibriert zu stark, trotz 8cm Breite wird er sehr
torsionsempfindlich. Genaue Löcher sind damit nicht möglich,
Hartmetallbohrer brechen.

Wenn die Fadenkreuzplatte zur Vermeidung einer Parallaxe direkt auf der
Platin aufliegt, bohrst du an ohrer wichtigsten Stelle ständig in die
Platte.

Aber die Zeichnung zeigt sehr schön, wie ich mit das mit Pedal oder
Schlaufe so vorgestellt habe.
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:

Parallaxe habe ich keine weil ich ja senkrecht draufschaue, das
Plexiglas kann also ein paar mm über der Leiterplatte "schweben", der
Bohrer darf sie nicht berühren.
Wegen der Torsion habe ich mir auch schon Gedanken gemacht, wenn die
Kraft mittig auf den Kunststoffstreifen trifft, dürfte sich nichts
verdrehen.
Die Bohrerbewegung in Längsrichtung durch den Radius des Hebels müsste
um die 0,01mm bei 3mm Bohrerhub sein.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo beisammen!

Also ein Fadenkreuz ist wesenlich schlechter zum ausrichten der
Leiterplatte.Ich hatte das auch geplant aber im Vergleich mit einer
kleinen Bohrung im Plexigasstreifen war selbiges eindeutig besser als
das Fadenkreuz. Testet das mal! Mein Fadenkreuz hatte ich profisorisch
mit einer Anreißnadel erstellt.Der Abstand des Plexistreifens soll etwa
der Stärke eine Epoxiplatine entsprechen

HFG Herbert
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:
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hallo Herbert,

ich (45Jahre stark 9 Dioptrien kurzsichtig und altersbedingtem geringem
Schärfebereich) versuche mal die für mich beste Zentrierhilfe
herauszufinden.

Im Anhang sieht man eine zweckentfremdete CD Hülle.
Der Plexiglasstreifen muss schmal sein um auch kleine Platinen darunter
halten zu können.

Leider werfen beide  Varianten (Fadenkreuz und 0,8mm Bohrung)
Schatten auf die Platine ( durch seitliche Beleuchtung)

Bei RS Components habe ich gerade PE Platte bestellt 100x500x10mm Preis
48Euro, sind 10 Stk meiner Bohrmaschinen "gefederten" Halterungen.


Ich versuche jetzt eine zusätzliche LED Beleuchtung und halte euch am
laufenden.

Peter
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Peter L. schrieb:

> Bei RS Components habe ich gerade PE Platte bestellt 100x500x10mm Preis
> 48Euro, sind 10 Stk meiner Bohrmaschinen "gefederten" Halterungen.
Aeh...was ?...Bin da leider nicht schlau draus geworden...

> Ich versuche jetzt eine zusätzliche LED Beleuchtung und halte euch am
> laufenden.

Ich wuerde einfach einen LED-Ring um das "Makier-Loch" positionieren...

4-8 0805er LEDs oder sogar 0603er sollte man bequem noch entweder unter
die Plexiglas-Scheibe / den Streifen kriegen, oder zur not halt oben
drauf.

MfG
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:

bei RS Components war es die günstigste Platte, ich brauche nur einen
10cm breiten Streifen (also 5Euro /Stk), der Rest ist für andere
Basteleien.

Für die Leds werde ich eine kleine ringförmige Platine unter das
Plexiglas kleben, dann gibts auch keine Schatten mehr.
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Peter L. schrieb:
> bei RS Components war es die günstigste Platte, ich brauche nur einen
> 10cm breiten Streifen (also 5Euro /Stk), der Rest ist für andere
> Basteleien.


hm jaja bestellnummer 408-3841 , aber ich versteh nicht so ganz was du
damit vor hast. Als Bohrhilfe ist es ja unbrauchbar, wegen nicht
durchsichtig und zu dick...*gruebl*

MfG
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:

Ich habe oben eine Skizze angehängt.
Das Ganze soll eine Tischplatte darstellen. Unterhalb ist die
Bohrvorrichtung eingezeichnet.Grau ist der Kunststoffstreifen der die
Bohrmaschine hält, in der Zeichnung noch mit 5mm drin, bestellt habe ich
jetzt 10mm.
Der Kunststoff ist hinten festgeschraubt und vorne soll er leicht
federn.
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Achso, jetzt ja....

Auch wenn die Bohrerbewegung unter 1 mm liegen duerfte, koennte ich mir
vorstellen das der nicht wirklich senkrechte Bohrhub zumindest zu
schnellerer Abnutzung der Bohrer fuehren koennte...

Die zwar aufwendigere, aber "geradere" Methode einer Führung und 2
seitiger Kraft-Übertragung durch 2 "Seile" stelle ich mir da sicherer
und verschleissfreier vor (auch in hinsicht auf die Abnutzung des Lagers
der Bohrmaschine/Proxxon etc). Evtl. waere auch ein einfaches 90° Winkel
Bohrfutter eine alternative um die Quer-Kräfte nicht direkt in die
Aufnahme der Maschine zu fuehren.

Nobel geht die Welt zugrunde, und man koennte das ganze per Schrittmotor
hochfahren lassen...

MfG
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:

bei 3mm Bohrerhub und 400mm Hebellänge, bewegt sich der Bohrer nur
0,01mm aus der Senkrechten.
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Aber auch nur wenn du den Bohrer 100%ig senkrecht eingebaut hast...

Hast du eine Uebersetzung fuer das Fusspedal geplant ? Ansonsten
brauchst du ja einen echt sensiblen Fuss um die 3mm feinfuehlig genug
hinzubekommen denke ich, oder eine art Kraftbegrenzer ?

MfG
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:
Angehängte Dateien:

In die Tischplatte kommt unten eine Schraube mit Einstellmöglichkeit für
oberen und unteren Anschlag.
Bohrmaschine wird von einem gedrehten Spannring gehalten (das einzige
"Spezialbauteil")
Bauteile:
Tischplatte mit 20mm Loch
Plexiglasscheibe (CD Hülle) mit Fadenkreuz
Kunststoffstreifen 400x100x10mm
Montageblock hinten (Holzklotz)
Montageblock für Plexiglas (Holzstückchen)
Umlenkrolle
Seil
Pedal (2Bretter mit Scharnier)
M8 Schraube mit Muttern für Anschlag oben und unten)
Spannring für Bohrmaschine

Materialkosten evtl unter 20Euro.
Nächste Woche weis ich obs funzt.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

> Nächste Woche weis ich obs funzt

Ich sag noch,

mach die Öse an den oberen Plastikbügel dran, damit er zuerst runter
geht und als Platinenhalter gleich die Platine festhält,

und nimm statt dem 8cm breiten Plastikstreifen etwas torsionsfestes, ein
Trapez vorne meinetwegen 8cm, hinten 50cm breit oder so, vielleicht aus
dem oberen Brett.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Ich befürchte, der 10mm Kunststoff wird nicht nachgiebig genug sein um
damit eine Plattfeder zu bauen. Vermutlich wäre Holz besser geeignet.
Aber warten wir mal deinen Bericht ab.
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

hm....wenn du das wirklich nur mit dem Anschlag machst, und ohne
Daempfung, haust du den Bohrer immer mit ~10k Umdrehungen und mit 5-10kg
in die Platine, wenn dus mit viel gefuehl machst evtl "nur" mit 1-2kg,
aber selbst das duerfte unvorteilhaft sein befuerchte ich....Zumindest
wuerde ich das wohl machen, da ich in meiner Werkstatt immer mit
Sicherheitsschuhen rumrenne (Zwar ESD-Schuhe mit Stahlkappe und
Durchtrittschutz, also nicht die Sschweren Knobelbecher) und damit nicht
wirklich im mm Bereich dosieren kann (fahre auch bloss nen 1.1L Fiesta,
da brauch man nich viel Gefuehl am Pedal ^^ )

Als einfachste "Dämpfung" wuerde ich evtl einen Schaumstoffkeil unter
das Pedal legen, oder eine Feder falls vorhanden. (Natuerlich passende
Dimension)..

MfG
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,
entlich finde ich mal wieder Zeit, kurz zu schreiben.
Es gibt ja interessante Konstruktionen hier. Bin gespannt, wie die
Praxisergebnisse aussehen.

Da das von Unten bohren immer wieder angesprochen wurde und jetzt auch
ganz aktuell wieder aufgekommen ist, wollte ich mal die beiden Tester,
die immer noch die TBM2 Masch. haben, fragen,wie sie mit dem "von Oben
bohren" zurecht kommen. (Testperson sind zur Zeit "ehydra" und "insonic"


Ich bin gerade am Bau einer Kleinserie TBM2 Maschinen und habe auch eine
Möglichkeit gefunden, die Maschinen mit einer elektrischen
Höhenverstellung
auszustatten.
Meine Frage ist ob da 5mm Hub reichen würde?


Freut mich, dass weiterhin Interesse an Platienenbohrmaschinen besteht.


Gruß
Dani
Autor: whatever (Gast)
Datum:

reicht, wenn Du von unten bohrst. Von oben wird es evtl. Gefummel beim
Bohrerwechsel
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Für Platinenbohren sollten 5mm Hub reichen. Wird dann aber bei
teilbestückten Platinen knapp. Man kommt dann nur noch über die
SMD-Bauelemente drüber.

Deiner Bohrmachine habe ich eine anständige Beleuchtung verpaßt. Das
müßtest du bei Rückkehr dann mechanisch ordentlich fixieren. Bohren und
Fräsen wollte ich mir nicht antun. Licht macht es jetzt mehr als genug
;-)
Ansonsten hatte ich bislang aber keine Zeit einen großartigen Test
durchzuführen. Vielleicht über die Feiertage.
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Hi Ho,

Habe einige kleinere Platinen damit gebohrt, was ganz gut ging,
allerdings habe ich immernoch das Problem das 1 LED zur Beleuchtung
nicht wirklich ausreichend ist. (fuer mich)

Werde demnaechst auch noch einige Platinen bohren damit, und kann dann
evtl etwas mehr sagen, da ich durch Babystress und Hausumbau (alte
Bauernhoefe sind toll :) ) nicht soviel Zeit fuer meine Bastelleien
finde wie ich gerne wuerde...

MfG
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:
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Hallo beisammen !

Mit großem Interesse verfolge ich Euere Beiträge in Sache "bohren von
unten". Viele Wege führen nach Rom sagt man immer.Naja alle welche noch
sehen wie ein Adler das kann werden auch mit normalen Maschinen
glücklich werden.Als Anhang habe ich einmal fertig zu beziehende Teile
für Euch drangehängt ...als inspiration gewissermassen.Das eine Teil ist
ein Linearkugellager für zb.in meinem Fall 12 mm h9 Wellen.Das andere
Drum ist ein Flanschwellenbock um zwei wellen für zwei dieser
Linearlager Nebeneineander auf eine Grundplatte zu montieren.Verbindet
man diese beiden Lager mit zb. der "Motorbrücke " dann hat man einen
leichtgängigen spielfreien Motorlift.
Zu Hause ohne Werkstattausrüstung kann ich nur Löcher bohren ,senken und
Gewinde schneiden. Wie die Motorbrücke ausschaut bestimmt der
Antriebsmotor.Das kann sehr unterschiedlich sein.Ich habe einen Motor
von Pollin. Der hat eine 5mm Achse und dafür habe ich mir von jemanden
eine Aufnahme für Micromot Spannzangen drehen lassen.
Soviel heute zu meiner Idee und wie ich mir das gedacht habe. Aber wie
schon erwähnt: Viele Wege führen nach Rom.Spass kann jeder machen.

MFG Herbert
Autor: Sascha S. (insonic)
Datum:

Hi, waere fuer mich interessant zu erfahren wo die zu beziehen sind die
Teile...

Ich spiele gerade mit dem Gedanken, mir eine kleine Fraese zu bauen (nur
fuer Platinen und evtl. leichtes Holz, Acrylglas etc, also weiche
Materialien), und da ist mir eine günstige Quelle fuer Lager und Boecke
leider noch nicht untergekommen...


MfG
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo Sascha!

Wenn Du imm Google mit "Flanschwellenbock bzw Linearlager" suchst wirst
du immer fündig.Norelem zb oder Mädler.Für höhere Belastungen würde ich
dir Gleitlager im selben Gehäuse empfehlen .Sie sind höher belastbar als
Kugellager.Beide gezeigten Teile sind von vielen Firmen zu haben. Die
Preise sind allerdings manchmal krass Unterschiedlich .Fix bin ich da
auch noch nicht.Gleitlager meine ich gibt es billiger.Das net ist
ergiebig.Aber nicht alle Anbieter liefern für den Kleinen
Endverbraucher.Die Zwei genannten schon.
                     MFG Herbert
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:
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so, hier mein erster Test mit dem "Kunststoffstreifen Bohrständer"

leider unbrauchbar!
die Halterung 400x 100 x 10mm ist zwar sehr elastisch (Bohrmaschine wird
durch das Eigengewicht ca 1cm nach unten gezogen) aber leider habe ich
nicht bedacht, dass sich der Kunststoff ja über die ganze Länge
gleichmässig durchbiegt und der Bohrer dadurch bei 5mm Hub ca 0,5mm nach
hinten wandert = Bohrerbruch.

Ich werde das Ganze jetzt mit einer steifen Konstruktion versuchen und
hinten ein Lager anbringen (muss mir erst eine günstige Lösung
ausdenken)

Peter
Autor: Guido (Gast)
Datum:

@ peterl: Um den Aufbau zu retten, könntest du versuchen, den
Kunststoff am Rand mit Aluprofilen (L-Form) zu versteifen. Das
begrenzt den Biegebereich.

Gruß, Guido
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:
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@Guido, Danke, so werde ich es machen.
Zusätzlich gibts jetzt einen Drehpunkt 1mm ober dem Bohrtisch.
Ich möchte die Konstruktion so machen, dass mit handelsüblichen
Bauteilen aus dem Baumarkt exakte Bohrungen zu machen sind.

Wenn mein Autocad stimmt habe ich laut angehängter Zeichnung jetzt
wirklich eine Genauigkeit von 0,01mm.

Für die Lager oben möchte ich einen 120mm langen Nagel (Durchmesser 3mm
mit abgesägtem Kopf und Spitze) verwenden, in die seitlichen Teile halt
ein 3mm Loch. Der Nagel wird mit 2 Seilklemmen nach unten fixiert (und
verspannt)
Mal schauen wie klein ich das verbleibende "Lagerspiel" hinbekomme
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Wenn du den Kunststoff zweiseitig lagerst, kann er sich nicht mehr in
Abhängigkeit von der Durchbiegung längenverändern. Aber vielleicht ist
er dafür bereits zu dick. Hängt auch vom Material ab. Prinzip wie bei
Auto-Blattfedern, aber einlagig.
Autor: ... (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Eine 1 Punkt Lagerung hat immer den Nachteil, dass die Spitze des
Bohrers einen Radius beschreibt. Eine Möglichkeit, die das vermeidet und
außerdem eine sehr hohe Stabilität und Führungsgenauigkeit hat, ist die
Parallellagerung, die früher auch gerne bei Plottern benutzt wurde.
Anbei mal eine Skizze, wie so etwas aussehen könnte.
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen,

ich möchte nicht versäumen, euch ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest
zu wünschen.

Kurz nach dem Fest werde ich hier eine kleine Uberraschung vorstellen.
Soviel sei verraten: Neben den Tätigkeiten an den TBM Maschinen habe ich
mir intensieve Gedanken über das "Von Unten Bohren" gemacht.


Gruß Dani
Autor: Einhart Pape (einhart)
Datum:

Danke Dani,

dann lassen wir uns 'mal überraschen :-)

Auch dir ein frohes Weihnachtsfest.

Grüße aus dem (sogar etwas weißen) westlichen Niedersachsen

Einhart
Autor: Johannes Studt (demofreak)
Datum:

Frohes Fest auch!

Daniel Maier schrieb:
> Soviel sei verraten: Neben den Tätigkeiten an den TBM Maschinen habe ich
> mir intensieve Gedanken über das "Von Unten Bohren" gemacht.

Ich melde mich gleich mal als Betatester an. :-D

/Hannes
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo beisammen!

Schöne Feiertage auch von meiner Seite und überarbeitet euch nicht!

ja ,das bohren der Leiterplatten von unten ist vom Prizip her schon
genial.
Gerade für die "sehschwachen" unter uns hat das viele Vorteile.
Das platzieren einer Lupe direkt über dem Bohrloch lasst gerade bei
vielen Bohrungen ein entspanntes arbeiten zu.Auch gibt es dann keinen
Parallaxenfehler mehr.Eine gescheite Ausleuchtung ist aber schon
notwendig.
das ist aber auch bei Bohrarbeiten mit Lupenbrillen auch nötig.Ich habe
da ein Klemmleuchte an einem 5 Liter Wasserkanister (Destiliertes Wasser
) angepracht und gefüllt mit fünf Liter Wasser steht meine Beleuchtung
praktisch wo ich will neben der Maschine.
Im Augenblick bastele ich gerade an einer kleiner Anschlagbohrlehre für
meine Ständerbohrmaschine.Sie sollte nur zum anbohren taugen aber in
einem gewissen Bereich einstellbar sein.Dann schmeiß ich meinen Körner
auf den Müll!Genaue Löcher sind schon wichtig wenn man mit Senkschrauben
ein Gehäuse bauen will.


Mfg Herbert
Autor: Lazlo Panaflex (Gast)
Datum:

Ohne den ganzen Thread gelesen zu haben. Ist die Kleinserie soweit? hab
etwas von ~100€ gelesen, falls das stimmt -> Hier, habe Interesse!
Autor: Michael Sauron (Gast)
Datum:

ich hätte auch interesse
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:
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Hallo zusammenm,

wie angekündigt, meine Gedanken zum "Von unten Bohren" in Form einer
konstruierten Zeichnung.

Kurze Beschreibung:

Linearführung über 2 Säulenführung mit Kugelbuchsen.

Gestell aus 2mm Edelstahlblech.

Hub 6mm, über Exzenter, angetrieben von einem Modellbauservo.

Grobhubeinstellung über einen Kipphebel. Ca 30mm, auf oberer Pos
blockiert die Spindel (6kt) zum Bohrerwechsel.

Spindelantrieb: bewärter DC- Motor, beidseitig Kugelgelagert.
Direktangetrieben.

Nur Spannzangeneinsatz möglich.

Bohrlochnavigation über Plexiglasstreifen.

Tischgröße ca DIN-A4, Höhe ca. 140mm.


Leider kann ich zu dem Preis noch nicht viel sagen, da ich die
Blechteile erst noch kalkulieren lassen muss, ich hoffe dass der Preis
ebenfalls unter 100E liegen kann.

Bitte schreibt mir eure Meinung zu der Konstruktion. Besonders über die
Möglichkeiten zur Bohrlochnavigation wurde ja schon viel geschrieben,
ich könnte für die verschied. Möglichkeiten noch Bohrungen im
Grundkasten vorsehen. (Da Laserteil keine zusätzlichen Kosten) Kennt zum
Beispiel jemand einen günstigen Laser-Pointer für den ich dann einen
Halter vorsehen könnte. usw.

Die Fertigung der TBM2 geht weiter, jeder der eine TBM2 bei mir
vormerken lies, hatt selbstverständlich auch das Anrecht statt dessen
eine neue (noch Namenlose) Masch. zu bekommen.

Als Pilotmaschinen werde ich 3 Masch. fertigen.


Gruß u. auch noch gesegnetes neues Jahr
Dani
Autor: Guido (Gast)
Datum:

Prost Neujahr Daniel,

endlich ein konkreter Entwurf. :-)

Und noch dazu ein sauber konstruierter, mir gefällt insbesondere
der Excenter, da er leicht zu fertigen ist.

Ein paar Anmerkungen möchte ich zur Diskussion stellen, es ist ja
wohl noch Entwurfsphase.

Der Hub über Modellbauservos ist riskant. Für eine durchschnittliche
Platine sind mehrere hundert Hübe erforderlich. Ob das ein einfacher
Servo mit Kunststoffgetriebe lange durchhält? Diejenigen mit
Metallgetriebe sind aber furchtbar teuer. Vllt. geht es ja auch mit
einem Schrittmotor plus kleiner Untersetzung.

Falls der DC-Motor durch einen Brushless-Typ ersetzt wird, kann der
ganze Aufbau kompakter werden. Z.B. kann man bei Conrad einen unter
dem Suchwort "Innenläufer" finden. Der kostet mit Steuerung zwar
um 40 Eur, ist aber recht klein (40mm lang, 25 mm im Durchmesser)
und sehr leicht.

Umbedingt noch eine Staubabsaugung vorsehen. Der abrasive Bohrstaub
fliegt sonst direkt in die Mechanik.

Gruß, Guido
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Der Extenter ist unnötig, da ein Servo sowieso nur wenig Weg hat, und es
auch lineare Servos gäbe.
Die gebogenen Blechteile für's Gehäuse machen das ganze unnötig
aufwändig und teuer.

Du brauchst meiner Meinung nach nur
- Bodenplatte, plan, nicht U-förmig gebogen wie bei dir, dick genug um
Stangen nach unten senkrecht montieren zu können, wie bei dir mit 2
Schrauben
- den Motor mit fest auf der Achse montierter Spannzange
- 2 (du hast nur 1 die dafür extrem lange Lagerhülsen hat) Platten mit
Loch gross genug um den Motor zu spannen bzw. am Motorschild
festgeschraubt zu werden und 2 Lagern am anderen Ende
- Modellbauservo, an der Bodenplatte montiert, der direkt in eine
Motorführung eingreift
- und irgendeine Kiste unten drumrum um das alles zu verkleiden und den
Staub zu sammmeln. Als Kiste nimmt man was handelsübliches (nicht zu
grosse Holzkiste, Tupperdose), als oberes Blech tun es 1.5mm Stahlblech,
als Stange 10mm Silberstahl, als Lagerhalterungen 5mm Alu.

Die einzige Bearbeitung besteht aus:
- Gewindelöcher in abgelängte Stangen
- 2 Platten ausschneiden und je 3 Löcher reinfräsen, in 2 Löcher
Lagerbuchsen einpressen, dann noch Löcher für Schauben um Motor
festzuhalten
- Grundplatte mit 9 Löchern versehen (1 für den Bohrer, 2 für die
Stangen, 2 um den Servo anzuschrauben und 4 um das Blech auf die Kiste
zu schrauben).

Sorry, das kann keine 20 EUR kosten selbst wenn man als Grundplatte
dasselbe Material nimmt wie für die Lagerplatten, dazu Motor mit
Spannzange und Servo und Kiste und deine Fadenkreuzmimik, also selbst
Mit Servoansteuerungselektroniktaster sicher unter 100.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo beisammen und ein gutes neues Jahr!

da ich mir selbst schon Ausreichen Gedanken gemacht habe wie ich wohl
selber vorgehen würde möchte ich auch was meinen.Also mich überrascht
die teilweise grobe fehleinschätzung bezüglich der Kosten für so ein
Projekt.Immerhin kostet die einzige von Bungard käuflich zu erwerbende
Maschine mehrere Tausend Euro.

Da ich keinen Maschinenpark mein Eigen nenne und nur wenig (besonders
Drehteile)außer Haus fertigen lassen kann war habe ich großes Augenmerk
auf einfache und leicht zu beschaffende Koonstruktionsteile gelegt und
zwar ohne auf die notwendige Qualität zu verzichten.Die Zeichnung von
Daniel kommt schon recht gut an meine Gedanken heran.Damit da nicht
falsche Schlüsse gezogen werden:Ich verstehe meinen Beitrag als Anregung
die man durchaus übernehmen oder verändern kann.Ich produziere nur Ideen
kostenlos und bin nicht in der Lage irgendwelche Teile zu
liefern.Allerdings gebe ich günstige Bezugsquelllen gerne bekannt.
Ich werde in den nächsten Tagen meine Skizzen soweit bearbeiten ,dass
auch ein Fremder weiß was gemeint ist ...ich habe halt viel im Kopf und
deshalb einiges nicht gezeichnet.

Also bis demnächst:Herbert
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:
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Hallo!

Ich habe gerade ein Bild von dem Motor gemacht der später mal die Arbeit
verrichten soll.Es handelt sich um einen Johnson Gleichstrom -Motor
welcher maximal 200 watt leisten soll.Viel zu viel eigentlich zum bohren
von Leiterplatten aber er war bei Pollin  mit knapp 5 euro sehr günstig.
ER besitzt eine Welle von 5 mm die etwa 11mmm beidseitig
herausragt.Darauf habe ich eine Spannzangenaufnahme montiert welche die
Spannzangen aufnehmen kann die bei meiner Proxxon Tbm 220 dabei
waren.Diese Aufnahme ist in Heim und Technik Manier nicht zu machen,da
die Original Spannmutter ein 3/8 Zollgewinde besitzt.Alternativ könnte
man diese auch neu fertigen aber mit einem metrischen Gewinde.
OK, soviel zum Anfang damit es später nicht zuviel auf einmal wird...

MFG Herbert
Autor: MaWin (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ungefähr so wäre der dann unter einem Bohrtisch ontiert,
wenn man es mit Servo antreibt, aber ich denke inzwischen,
daß das viel zu aufwändig und damit teuer ist.

Besser scheinen mir 2 ineinanderpassende Rohre als Führung,
das innere ist gross genug um den Motor aufzunehmen, und
mit einem Schlitz in einem Rohr und einem Zapen im anderen
verhindert man das Verdrehen (muss nicht so genau sein).

Wenn man die Rohre fertig bekommt, entfallen damit alle
präzisionskritischen Bauelemente.
Statt einem Servo könnte man auch einen Gummiball
"Peleusball" unter den Motor legen, der per Schlauch mit
Wasser gefüllt mit einen zweiten Gummiball verbunden ist,
den man als Fusspedal verwendet.

Dann ist auch der Teil ohne jegliche Bauprobleme (und
Elektronik und damit Henne und Ei Problem) erledigt.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo!

Ich habe einige meiner Skizzen nach PNG konvertiert und zur Besichtigung
freigegeben.Leider besitze ich kein Zeichenprog mit dem ich
dreidimensional darstellen kann.Ich missbrauche zum  "malen" mein Sprint
Layout. Nicht perfekt aber besser als händisch. Unsichtbare Bereichen
die man normalerweise Strichelt habe ich eingespart.
Dargestellt ist der komplette Motor-Lifter mit fertig zu kaufenden
Linearlagern für 12 mm Säulen.Die gleichen Lagergehäuse gibt es billiger
auch mit Gleitlagern aus Spezialkunststoff.Die halten sogar mehr aus als
Kugellager,laufen aber nicht ganz so leicht.
Einen Flanschwellenbock mit dem man die Säulen auf der Grundplatte
befestigen könnte habe ich schon mal gepostet.Hier schwanken die Preise
sehr aber bei Mengenrabatt wird auch noch günstiger.Ich benötige nur
zwei,das kostet halt.Mit Werkstatt bieten sich aber auch noch andere
Lösungen an.Ich würde meine Arbeitsplatte über vier M8 Gwwindestangen
mit einer Grundplatte aus Alu 5mm verschrauben.Vorteil:Mit Muttern als
Auflage ist die Arbeitsplatte justierbar,sodass man eventuelle
Winkelfehler korrigieren könnte.Ein allseitig geschlossenes Gehäuse
eventuell aus Sperrholz zur Geräuschdämmung und Staubfang ist bei mir
möglich aber die Bohrpraxis wird die notwendigkeit zeigen.
Genug für heute                MFG Herbert
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo!

Ich fürchte ,da ist etwas mit den angehängten PNG Dateien
schiefgelaufen.
Ich erhalte nur ein schwarzes Bild...
Weiß jemand Rat?
Autor: Paulo M. (paulo)
Datum:

Hallo,
die Bilder sind perfekt.

Gruß Paulo M.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo nochmal !

Beim arbeiten mit dieser Seite meldete mein Vierenscaner einen bzw
mehrere html scribt viren. Möchte sich der Admin mal damit
beschäftigen...

MFG Herbert
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

hallo beieinander!

ich habe Probleme meine eigenen Skizzen hier vernünftig eizusehen.Klicke
ich die Miniansicht hier an dann erhalte ich nur ein schwarzes Bild ohne
Inhalt.Ich kann zwar die Datei mit "ziel speichern" auf meinen Rechner
laden und mit irfan öffnen aber der Ausdruckversuch zum testen war total
verzerrt.Ich bekam beim konvertieren von jpeg ins hier empfohlene
PNG-Format den Hinweis ,dass Druckerrelevante Daten verloren
gehen.Leider habe ich noch nie mit diesem Dateiformat gearbeitet und im
Moment überzeugt es mich auch nicht. Ich hätte das besser im jpg-format
einstellen sollen.
Dies kann ich noch nachholen wenn sich bei Euch probleme zeigen.
Als Kronung belästigte mich meine Viren Echtzeisuche beim Einstellen
mehrfach mit einem Fund mit Namen combined-top(1)einem HTML Script
virus.

Naja ,schlechter Tag heute!            MFG Herbert

Falls ihr mit den Eigestellten Dateien ähnliche Probs habt ,dann bitte
sagen.jpg überzeugt mich mehr!!!!
Autor: Peter (Gast)
Datum:

Gutes Neues 2010!

Ich freu mich gerade riesig, daß ich diesen Thread gefunden habe.

Ich hab einmal vor fast 18 Jahren bei einem Praktikum 24 Bohrungen mit
so einem Variodrill-ähnlichen Teil im blauen Hammerschlaglack erstellt,
und das war schon besonders angenehm.

Dass der Daniel sich soviel Mühe macht ist gut für uns. Ich find sie
allerdings etwas kompliziert, und mir ist nicht klar, wie er an die
Spannpratze drankommen will (für den Bohrerwechsel) - das Ding zerlegen?

Also jetzt mal meine Vorschläge, einigermassen geordnet:

 * Linearführung:
Warum keine fertige benutzen? Oberfräsenvorsätze gibt es in allen Formen
und Farben fertig zu kaufen, manche haben richtig gute Gleitbuchsen. In
der 40mm Klemmung kann man auch andere Antriebe/Spindeln einbauen. Es
werden Federn mitgeliefert, die man mittels zwei zusätzlicher Stellringe
auf der anderen/oberen Seite des Klemmschlittens vorgespannt anbringen
kann => die Federn drücken den Motor "nach unten" => nach dem Einbau ist
das aber "nach oben"

 * Klemmschlittenantrieb:
Hab ich noch keine endgültige Meinung dazu, aber Servo und regelbare
Ansteuerung und Excenter halte ich für zu viel - ich bin Anhänger des
KISS-Prinzips.

Mein Vorschlag ist, einen kleinen Scheibenwischermotor für den Antrieb
des Klemmschlittens zu benutzen. Der geht ebenfalls mit 12V, ist robust,
kost nix, der eine oder andere hat sicher schon einen zu Hause, weil man
die ja nie wegschmeisssen kann. Wenn man die geeignet beschaltet (im
Intervallmodus) klemmt man sich einen Beiß-Schalter in den Mund und löst
eine_ _einige Exzenterbewegung aus.

Der Exzenter hat 8-10 mm Hub.

Die Verbindung zwischen dem Exzenter und dem Klemmschlitten würde ich
mit einem Knickpleuel machen. Weil wenn man bei einem Knickpleuel den
Lagerpunkt des Stützpleuels aus der Mitte verschiebt, verringert sich
der Hub - man kann diesen also einstellen!

Meine Idee ist, dieses Knickpleuel so auszulegen, daß es im normalen
Bohrbetrieb etwas geknickt ist - 4mm Hub. Wenn ich es verlängere, dann
kann ich dickeres Zeug bohren. Wenn ich es ganz verkürze, geht der
verkehrt herum eingebaute Klemmschlitten ganz nach unten, und man kann
gut an die Spannpratze heran => Bohrerwechsel.

 * Staub und Dreck:
Damit sich der Motor keine Glasfaserbrösel reinzieht, habe ich einen
PET-Flaschenboden als "Staubregenschirm" vorgesehen. Im Gehäusevorschlag
unten würde sich der Staub einfach sammeln und nicht genau auf den Motor
fallen.

 * Gehäuse
Da hat sich bei mir noch keine endgültige Idee festgesetzt. Aber Holz
kann jeder, oder?

Ich möchte nicht die ganze ganze Zeit meine Augen genau senkrecht über
eine senkrechte Achse halten müssen (=> Genickschmerzen).

Ich möchte auch keine Bohrung in meinen Tisch machen müssen (=> WAF <
0!).

Wenn das Ding eine Anmutung etwas schräger nach hinten geneigten Mac SE
hat, den ich a) an beliebigen Tischen festklemmen kann, b) genauso wie
besagten alten Mac hinten am Griff packen und ins Regal stellen kann,
ist mein Optimum erreicht.

@alle: Sollten wir für die Invers-Platinenbohrmaschine nicht mal langsam
eine Wiki-Seite mit den Absätzen "Lastenheft", "Brainstorming",
"Entwürfe", "Interessenten" anfangen?

Servus,
    Peter
Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
Datum:

So, meine Login habe ich auch wieder gefunden... und die Wikiseite ist
angefangen:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Inverse_Pl...
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Herbert Z. schrieb:
> hallo beieinander!
>
> ich habe Probleme meine eigenen Skizzen hier vernünftig eizusehen.Klicke
> ich die Miniansicht hier an dann erhalte ich nur ein schwarzes Bild ohne
> Inhalt.
> [...]
> Als Kronung belästigte mich meine Viren Echtzeisuche beim Einstellen
> mehrfach mit einem Fund mit Namen combined-top(1)einem HTML Script
> virus.

Das Problem liegt einfach bei deinem Virenscanner, der das Javascript
blockiert, das für die Vorschauen zuständig ist. Viren gibt es hier
keine.

Du kannst aber auch auf den Dateinamen unter den Bildern klicken und sie
so sehen. PNG ist schon genau das richtige Format für solche
Zeichnungen, wie du sie eingestellt hast.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hi Alex!

Hast fast Recht...das Prob lag an meiner Browsereistellung bezüglich
Jawascript.Manchmal sieht man den Baum vor lauter Wald nicht mehr...
  Danke Herbert
Autor: Daniel Maier (danimaier)
Datum:

Hallo zusammen.

@Peter (Gast):

Ich kann dich beruhigen, die Masch. muss zum Bohrerwechsel nicht zerlegt
werden. Die Sannzangenwelle (die auf dem Motor sitzt) wurde aus einem
13er Sechskannt gefertigt. Zum Bohrerwechsel wird der auf der Rückseite
befindliche Hebel nach unten gedrückt und so die komplette Sannzange
nach oben durch die Tischplatte gefahren. Gleichzeitig wird die Spindel
über den 6kt fixiert, so dass sie sich nicht dreht.
Über den Kipphebel kann außerdem die Grundeinstellhöhe eingestellt
werden ( die Bohrer sind ja nicht alle gleich lang)

Das mit der Wiki-Seite ist mir noch nicht ganz klar, wie funktioniert
das?
Gibts da irgendwelche "Spielregeln"?

@alle:

Werde demnächst mal die Blechteile für eine Masch. in Auftrag geben.
Vielleicht gibt mir ja noch jemand konkrete Hinweise, wo Bohrungen
sinnvoll wären. (für Bohrlochnavigation)

Gruß
Dani
Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
Datum:

> Das mit der Wiki-Seite ist mir noch nicht ganz klar, wie funktioniert
das?

Mit Mitmachen. Wenn Du findest, daß z.B.ins Lastenheft noch etwas
gehört, dann schreib es dazu.

Mir ist jetzt auch aufgefallen, dass ich mein Brainstorming ins
Lastenheft geschrieben habe, es gehört aber weiter runter ins
Brainstorming, und unter Lastenheft hätte ich gerne "das Kondensat" aus
guten Ideen und nicht änderbaren physikalischen Tatsachen.

> Gibts da irgendwelche "Spielregeln"?
Nö. Ich hab nur ein paar Abschnitte erstellt (weil man die einzeln
editiern kann, und sich dann Mit-Schreiber nicht gegenseitig beharken)
die ich für wichtig hielt. Ich find es nur mühsam, aus einem
mittlerweile 3km langen Thread alles rauszufischen.

Mittlerweile hab ich mit Seil, Schuhkarton, meines Vater's Oberfräse und
eine paar Holzleisten herumgespielt und ich glaube man kann den
Bohrvorgang entweder mit einer Hand oder mit der Ferse (Pedal verkehrt
herum) am besten betätigen. Der Tisch kann heil bleiben!
Scheibenwischermotor brauchts auch nicht.

@alle: Videorecorderköpfe rotieren doch auch ziemlich schnell - mit
wieviel U/min? Kann man da die Drehzahl ändern? Die würden jedenfalls
nicht so lang bauen wie ein Dremelähnlichesteil.

Nächtle!
  Peter
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo beisammen!

Also Lösungen den motorlift zu betätigen gibt es viele !

Eines aber muß Klar sein :Hände haben mehr Gefühl als Füße.

Mir fällt gerade ein:Ein Bowdenzug wie bei der Fahradbremse.
Eine Art Galgenzu mittels eines dünnen Bandes aus Kunststoff welches
sich auf einer Rolle aufwickeln kann.(Pakete werden mit solchen Bändern
verschnürt)
Schrittmotor mit Gewindevorschub
Diverse Möglichkeiten über einen Hebel.
Gibt sicher noch mehr...

MFG Herbert
Autor: Chris (Gast)
Datum:

Hallo, will nur mal was kurz anmerken.
Das System, von unten Platinen zu bohren ist Patentiert, auch das
daß der Bohrer von Unten automatisch hochkommt.
Also, nichts fürs verkaufen (auch nicht hier im Markt), sondern nur fürs
selber machen und selber benutzen, aber nur wirklich für Privat, und
nicht zum Platinenherstellen für andere oder für den eigenen Betrieb.
Sonst, frohes Werkeln.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Auch GIF und RSA ist patentiert, na und?
Patente sind meist abgelaufen.
So was primitivem fehlt eh die erfinderische Höhe,
insofern kann es nur noch unter eines BESTIMMTEN
Features anerkannt owrden sein.
Also her mit der angeblichen Patentnummer.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo!

Bezüglich irgendwelcher Patentrechte hat mir Google nichts ausgespuckt.
Naja, ich kenne da einen guten Freund und der war jahrelang am
europäischen Patentamt in einer hohen Funktion tätig.Der ist zwar seit 2
Jahren  in Rente aber wenn ich in erreichen kann werde ich ihn danach
fragen.Wird zwar nicht einfach sein weil der Mann wieder in die Schweiz
zurückgegangen ist.
Aber eventuell klärt sich das auch so auf? Patentnummer reicht!

MFG
Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Das mit den Patenten ist mir wurscht. Das wird sowieso sterben, weil man
sich im Westen damit gegenseitig behindert, und gewissen Asiaten das
ganze wo vorbeitgeht (just my 2 ct's)

Lieber weiterbasteln!

Hier mal eine Skizze für den am Pappmodell ausgeknobelten handbetätigten
Betätigungsmechanismus. _Die Führung hab ich zum leichteren Verständnis
mal weggelassen!_

Ich hoffe die Skizze ist eingängig genug, ich hab hier gerade nur
*C*artboard *A*ided *D*esign :D und meine vom Kaffee zittrige Hand.

Man würde also als Rechtshänder vor dem Gerät sitzen, den Hebel unten in
der Mitte leicht anheben, mit der anderen Hand die Platine ausrichten,
den Hebel wieder senken. Drückt man jetzt weiter nach unten, ist der
Winkel beim Scharnier A = 0° und B beginnt sich zu öffnen. Dabei wird
erstens die Platine geklemmt und zweitens an der Oberseite an einer
Schnur gezogen, die mittels einer Flaschenrolle hinter dem Bohrantrieb
denselben durch die Arbeitsplatte drückt.

Der Linkshänder? - Tauscht die Hände!

Beim Text mit der Übersetzung hab ich übrigens einen Denkfehler drin -
hinter dem Bohrer ist eine Flasche (2:1), aber der Hebel ist 1:1 .

Wenn von der Bohrerseite ein Licht durch das noch ungebohrte Lötauge
scheint, wird das Ausrichten simpel - man muß nur den Leuchtpunkt unten
im Trichter konzentrisch platzieren, bevor man durchzieht.

Wenn Man den Hebel wieder loslässt, zieht eine Feder den Motor zurück,
so daß der Bohrer auf jeden Fall wieder klarkommt, bevor die Klemmung
der Platine endet.

Die Bohrer sollten also am Leben bleiben.

Nächtle,
 Peter
Autor: Chris (Gast)
Datum:

Habe nachgesehen, auf dem Gerät steht Patent-Pending drauf, aber es
wurde effektiv nicht durchgezogen. Also war das eine Fehlinfo, sorry.
Autor: Frithjof S. (hosentraeger)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe mir eine Bohrvorrichtung gebaut, die mit einem Modellbauservo
einen Dremel von unten nach oben drückt.
Ausgelöst wird der Bohrvorgang durch einen Fußschalter und gesteuert von
einem AVR.
Auf der Oberseite der Vorrichtung ist eine Webcam befestigt, die die
Sicht auf die Platine zeigt. Das dazugehörige PC-Programm blendet über
das Videobild ein Fadenkreuz, mit dem man die Platine genau
positionieren kann.
Der Kupferring auf dem Screenshot hat einen Innendurchmesser von 0,3mm.
Wie man sieht, kann man damit recht genau positionieren!
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:

also das sieht ja sowas von perfekt aus, Gratulation!
Genau so will ichs haben :-)

Peter
Autor: Tom (Gast)
Datum:

@Frithjof S.
Mache mal BITTE ein Foto der der Linearverschiebung.
Wie verstehe nicht ganz wie du das gebaut hast.
Sieht alles schön einfach aus.
Autor: Frithjof S. (hosentraeger)
Datum:
Angehängte Dateien:

@Tom
hier noch ein paar Fotos. Die Linearführung hatte ich mal bei eBay
ersteigert. Auf ihr ist ein Aluwinkel 60x60 befestigt, der den Dremel
hält. Der Servo ist ein MG995 mit Metallgetriebe. Über einen Alustreifen
schiebt er den Dremel nach oben oder unten. Zur Befestigung am Tisch
habe ich zwei weitere Aluwinkel verwendet. In dem unteren ist ein
Gewinde für die Feststellschraube. Oben noch eine MDF-Platte und eine
Halterung für die Webcam und das wars mit der Mechanik.
Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Sehr schön gemacht,
wenn ich auch als Winkel etwas mehr Materialstärke als sinnvoll erachten
würde, um Vibratioen zu dämpfen.
Die Idee, die Kamera als unveränderbare Zieleinrichtng zu benutzen,
könnte bei aktuellen WebCam-Preisen sogar kosteneffektiv sein.
Autor: Peter L. (peterl)
Datum:

Vor allem ist es mit Kamera auch sicher!
Wenn man schlecht sieht und darum mit den Augen nahe ans Bohrloch muss,
kann der Bohrer ruhig mal brechen und durch die Gegend fliegen.
Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
Datum:

Auch mein Respekt für Deine schöne Lösung!

Das mit der WebCAM ist gut für den, der schon eine hat, für alle anderen
könnte es die perfekte Entschuldigung sein, sich eines dieser
USB-Mikroskope zu holen - die haben LEDs zurschattenfreien  Ausleuchtung
meist schon eingebaut (Ringlicht). Das USB Mikroskop kann man ja auch
für andere Basteleien benutzen.

Jetzt bräuchte man nur noch einen Beißschalter... - manche haben halt
kein Feingefühl in den Beinen.
Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
Datum:

Je mehr ich darüber nachdenke, um so begeisterter bin ich.

Man kann die Vorrichtung vorne an den Tisch klemmen (=>keine Löcher in
den Tisch)
Gebohrt wird senkrecht, gezielt waagrecht - der Bildschirm ist meist eh
schon auf die ergonomisch beste/angenehme Position eingestellt.

Vergrößerung war bei meiner Lösung gar nicht drin, die 45° Schräge war
ein Kompromiss zwischen lahmen Armen oder lahmen Genick nach einiger
Zeit bohren.

USB-Mikroskop mit Mini-Stativ und Ringlicht geht für unter 40€ her, und
ist mehrfach verwendbar.

Welche Servogröße hast Du denn bitte benutzt?
Autor: Andi (Gast)
Datum:

USB-Mikroskop brauchs du nicht. nimm eine normale USB Kammera und halte
eine Sammellinse (Lupe) genau (ganz nahe, also drann) vor die Optik.
Muß mal etwas probieren. Oder drehe die Linse der Web-Cam ganz weit
raus.
(geht nicht bei jeder Cam)
Autor: Frithjof S. (hosentraeger)
Datum:

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen! Ich freue mich über die
Resonanz und werde in den nächsten Tagen mal meine Webcam-Software ein
bisschen weiterentwickeln, da sie derzeit auf meine spezielle Kamera
zugeschnitten und außerdem noch sehr spartanisch ist.

@MaWin: Danke für den Vorschlag. Was für ein Material hältst du für
angemessen? Ich habe hier noch einen 6mm starken Stahlwinkel in der
Bastelkiste...

@Peter Fischer: Du brauchst kein Feingefühl in den Füßen ;-) Du trittst
auf den Schalter und solange der Fuß unten ist, fährt der Servo die
Bohrspindel mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit hoch.
An ein Mikroskop hatte ich auch erst gedacht, aber keins gefunden, das
meinen Preisvorstellungen entspricht :-) Mit der Kamera klappt es aber
auch super.
Der Servo ist ein MG995 (55g, 10kg/cm).

@Andi: Genau! Die Linse der Webcam fällt schon fast heraus, soweit ist
sie aufgedreht.
Autor: Einhart Pape (einhart)
Datum:

Moin,

die Lösung mit der Kamera ist wirklich Klasse. Hat jemand eine Quelle
für eine komplette Spannzangeneinheit? Die Spannzangen alleine, auch die
Überwurfmutter kann man bekommen - aber die Spannzangenaufnahme hab' ich
nicht gefunden.

Gruß
Einhart
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

hallo Einhart!

Wenn du einen hast der Drehen kann dann kann ich dir mit einer Zeichnung
dienen.Ich benutze Spannzangen und Spannmutter von Proxxon.Aber Achtung
da gibt es zwei verschiedene Größen.Die für die Handgeführten Maschinen
sind kleiner. Meine stammt von der kleinen Tischbohrmaschine TBM
220.Leider besitzt die Mutter von Proxxon ein UNF 3/8-24
Zollgewinde.Also 3/8 Zoll Durchmesser
und 24 Gänge auf einen Zoll (25,4mm)
Wenn jemand Interesse hat kann ich die Zeichnung und Foto posten?

MFg Herbert
Autor: Peter Fischer (funkentratzer) Benutzerseite
Datum:

@Frithjof S.: Ich hatte mal einen Unfall... Fußspitze heben im Sitzen
geht 4-5 mal gut, bis 10 mal nervts, danach tut es nur noch weh.
Radfahren kann ich lange Strecken, Bergsteigen könnte ich auch, aber
herunter ist unmöglich... ein paar Bewegungen schmerzen halt extrem,
oder ich fühle mich dabei unsicher. Bei meinen seilbetätigten Holzmodell
hatte ich das Pedal auch mit der hohen Seite nach hinten und die
Betätigung mit dem Senken der Ferse vorgesehen. Soll aber nicht Dein
Problem sein! :)

Hab noch sowas ähnliches gefunden:
http://www.dietmar-schroeder.de/bohr.html - man beachte das
Gummi-Fadenkreuz in der Videoversion! :D

Meine uralt Webcam hat(te) übrigens nur eine zwischen die Gehäusehälften
geklemmte Fix-Fokus-Linse (ich hab sie noch nicht wieder
zusammengebaut).

Servus,
   Peter
Autor: Frithjof S. (hosentraeger)
Datum:

@Herbert: Hast du die Maße für die Spannzangen, die Reichelt verkauft
(Artikelnummer "PROXXON 28940")? So eine Zeichnung würde mich sehr
interessieren. Ich weiss zwar noch nicht, wie man mit der Drehmaschine
ein Gewinde macht, aber man kann es ja mal probieren :-)
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Friethjof!

Hier als Anhang eine Skizze meiner Spannzangenaufnahme.Mir sind jetzt
keine Unterschiede bei den Proxxon Spannzangen bekannt.Die Box 28940 mit
6 Spannzangen habe ich auch gekauft.Allersings ist die Spannmutter die
dabei ist für die Handgeführten Produkte gedacht.Sie ist etwas kleiner
und hat ein anderes Gewinde.Meine alte TBM 220 hat ein Gewinde 3/8-24
.Aufpassen ,da in der Skizze "26" steht un das falsch ist!!!
Die Skizze ist wie eingeweihte sehen können im Schnitt gezeichnet.Die
Bohrung von  5mm ist für den Motor ausgelegt den ich schon beschrieben
habe.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen dass man so ein wichtiges Teil
in einer angemessenen Präzision improvisiert herstellen kann.Die Bohrung
(Passung) für den Motor muß äußerst genau sein da der Bohrer sonst
eiert.
Am besten wäre statt den Madenschrauben seitlich eine sogenannte
"Schrumpfpresspassung".Dabei wird die Bohrung so ausgelegt ,dass sie
erst nach dem erhitzen der Spannzangenaufnahme auf die Motorwelle passt
und nach dem erkalten bombenfest darauf sitzt.Schrauben fallen dann
weg.Allerdings ist das eine Arbeit für einen Dreher und den Motor muß
man ihm auch überlassen.
Es ist schon ein Kreuz ohne Maschinenpark!
Hoffe ich konnte helfen?

MFG Herbert
Autor: Frithjof S. (hosentraeger)
Datum:

Hallo Herbert,
vielen Dank für die Skizze! Ich komme gerade nach drei Stunden aus dem
Keller und halte ein völlig unbrauchbares Teil in der Hand :-( Aber
wenigstens kann ich jetzt mit der Drehmaschine ein Gewinde schneiden.
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo!

Ich denke ,wenn da eine etwas größere Stückzahl zusammenkommen wüde,
könnte man so ein Teil auch in Auftrag geben.Es gibt doch einige Firmen
im Internet die solche Teile machen.Ist ein CNC prog mal geschrieben
geht das eh ruckizucki.Manchchmal geht das auch in einem ortlichen
mechanischem Betrieb wenn man freundlich anfrägt.
Allerdings ist man bei soetwas auf einen Typ Motor festgelegt wegen dem
Achsmaß.Da geht es wirklich um ein 1/100 Milimeter!Außerdem muß die
Senkung (ca 41 Grad) nicht mit einem entsprechend geschliffenem Bohrer
gemacht werden sondern muß ausgedreht werden damit das wirklich rund
läuft.

Wäre mal interessannt zuerfahren wie viele so eine Aufnahme bräuchten?


mfg herbert
Autor: Herbert Z. (Gast)
Datum:

Hallo!

Ich bin ja einiges gewöhnt aber so wenig Feedback in einem Forum habe
ich noch nie erlebt.Nix gar nix nicht mal Kritik geschweige denn
Fragen.Liegt es daran ,dass mnn meine Zeichnungen nicht lesen konnte
weil man das halt auch gelernt haben muß?
Keine Ahnung oder wartet man auf ein fertiges hochwertiges Produkt mit
allen Schikanen für99.95? So etwas ist in Deutschland nicht zu fertigen.
Meine Lust hier noch die Tasten zu bearbeiten geht gegen null.

               Mfg Herbert
Autor: ... (Gast)
Datum:

Die sitzen alle gerade vor ihren Drehbänken und brechen sich einen ab,
dein Teil zu drehen.

Ich für meinen Teil warte auf diese Spannzange:
http://hobby-tools.net/catalog/index.php?cPath=42_43
und dazu passende Mutter:
http://hobby-tools.net/catalog/index.php?cPath=42_49
um dann dafür eine passende Aufnahme zu drehen.
Autor: Günter N. (checkit)
Datum:

Nun ist es ja ein wenig still geworden, aber meine neugier lässt mich
nicht los. Deshalb wollt ich mal fragen ob es etwas neues von der
Platinenbohrmaschine gibt.

Günter
Autor: Paul W. (dantor)
Datum:

Dito, habe auch Interesse.
Gibt es das Projekt noch?
Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

Paul W. schrieb:
> Dito, habe auch Interesse.
> Gibt es das Projekt noch?

Dazu müßtest Du eine PN an Dani direkt schreiben.
Autor: Paul W. (dantor)
Datum:

Das habe ich vor einer Woche getan, leider ist noch keine Antwort
gekommen.
Autor: Dani maier (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

leider konnte ich mich in letzter Zeit nicht melden, da ich zur Zeit in
meiner Meisterausbildung zeitlich an der Grenze bin.

Dies ist kein Dessinteresse sonder nur ein vorübergehender Zustand.

In einigen Wochen wird das anders sein

Gruß Dani
Autor: Malte (Gast)
Datum:

gibt es was neues zur Software?!

lg Malte
Autor: Malte (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,
da zur Software lange nichts mehr gesagt wurde habe ich mich mal dran
versucht. Wenn Interesse besteht würde ich mich weiter damit
Beschäftigen und es ausarbeiten. Es beruht auf diesem Tool
http://www.mycsharp.de/wbb2/thread.php?threadid=28799 und wurde etwas
angepasst.

lg Malte
Autor: Malte (Gast)
Datum:

Es fehlen noch einige Teile für meine Bohrmaschine aber die Software
habe ich noch einmal komplett überarbeitet...

http://www.youtube.com/watch?v=UM2nZZGvvUM

Was noch kommt,
- Auflösung einstellbar
- Kamera wählbar
- Einstellwerte speichern

in weiter Ferner noch eine automatisches anpassen des Fadenkreuzes an
den

lg Malte
Autor: Günter N. (checkit)
Datum:

Hallo Malte

die Software sieht ja schon recht gut aus. Ich würde mich freuen wenn
ich sie auch bekommen könnte wenn ich meine Platinenbohrmaschine habe.
Das erleichtert bestimmt das treffen der Bohrlochmitte wenn man nur noch
auf den Bildschirm zu schauen brauch anstatt auf das Staubverschmutzte
Bohrloch.
Ich hoffe dann noch das Dani bald wieder mehr Zeit hat um sich um die
Platinenbohrmaschine zu kümmern.
So nun schönes Woend.
Autor: Malte (Gast)
Datum:

Hallo ich muss noch einiges ändern, dann kannst du die Software aber
gerne haben...

Mein Low Budget Interpretation ist nun fertig, Montag kommen die Bohrer
und dann wird sich zeigen was geht, die ersten Tests waren aber
erfolgreich :D

http://img406.imageshack.us/gal.php?g=p1020825large.jpg

lg Malte
Autor: Malte (Gast)
Datum:

Autor: wildhund123 (Gast)
Datum:

hallo,

was für eine kamera braucht man dafür und wo gibt es das programm
dafür???

danke!
Autor: Malte (Gast)
Datum:

Als Kamera geht fast jede USB-Webcam vielleicht etwas modifizieren...

Beitrag "Re: Welche Lupe zur Kontrolle von Lötstellen?"

Ein Feritges Programm gibt es vielleicht hier...

http://www.roboternetz.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4...

meins ist selbstgeschrieben und soweit noch nicht Fertig als das ich es
veröffentlichen kann.

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