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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik berührungslos Buchdicke messen


Autor: Thor Mueller (metulski)
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Hallo liebe Leute,

ich möchte brührungslos die Anzahl der gelesenen Seiten eine Buches über 
einen ATMEGA8 abfragen. Klingt komisch;-)

Prinzip sollte sein, dass unter dem aufgeschlagenen Buch der Sensor 
(kapazitiver Näherungsschalter, Ultraschall, ...) befestigt ist und bei 
jedem Blättern einer Seite des Buches ein anderer Zustand erreicht wird.
(Als Beispiel sollte dann am Ausgang des ATMEGA bei jeder neuen Seite 
eine LED leuchten.)

Habt ihr eine gute Idee welche Sensoren zu empfehlen sind? Diese sollten 
dünn/klein und günstig zu kaufen sein.

Vielen Dank und Grüße aus Dresden!

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Reflexlichtschranke, die am Buch oben angebracht wird und beim 
Umblättern auslöst

Autor: Georg (Gast)
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>Prinzip sollte sein, dass unter dem aufgeschlagenen Buch der Sensor
>(kapazitiver Näherungsschalter, Ultraschall, ...) befestigt ist und bei
>jedem Blättern einer Seite des Buches ein anderer Zustand erreicht wird.

Es gibt einen viel besseren Sensor: Er befindet sich oberhalb des Buches
und erfaßt anhand der Seitenzahlen äußerst genau die bereits gelesenen
Seiten.

Helau und Alaaf nach Dresden.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Wozu braucht man das? Willst ne Bibliothek eröffnen bei der man pro 
gelesener Seite zahlen muss?

Ich denke da gibt es kein genaues Messverfahren. Vielleicht röntgen oder 
so...

Autor: Gast XIV (Gast)
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Nicht berührungslos aber wie wäre es mit wiegen?
Differenz linke zur rechten Seite z.B. mit Strain Gauges

Beim Einsatzzweck bin ich allerdings auch neugierig ;-).

Lernkontrolle für Hausaufgabenschummler?

Autor: A. R. (redegle)
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Man könnte versuchen die Buchdicke zu erfassen. Als erstes müsste jedoch 
ermitteln werden, ob dies wegen der Toleranz der Seitendicke überhaupt 
einen Sinn macht.

Autor: Thorsten S. (whitenoise)
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..in dem Bereich nah an der Bindung, in jede Seite eine kleine 
leitfähige Folie aufbringen, beim Schließen oder Öffnen wird der Kontakt 
geschlossen oder geöffnet...

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Kann das Buch bei dem ganzen vorhaben beliebig fixiert werden (abgesehen 
davon, dass der Text nicht verdeckt wird)?
Handelt es sich nur um 1 spezielles Buch, oder soll das Verfahren auf 
"beliebige" Bücher anwendbar sein?

Mir fällt da als sinnvollster Ansatz nur Bilderkennung ein, die genau 
auf die Seitenzahl schaut.

Autor: Peter K. (Gast)
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Ein Blatt Schreibmaschinenpapier hat so ca. 0,1mm.
Es gibt da von Baumer und ähnlichen Firmen sehr genaue 
Distanzmessgeräte. Die arbeiten mit Laser und Triangulation. Die können 
locker 0,1mm auflösen.

Autor: Georg (Gast)
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>Mir fällt da als sinnvollster Ansatz nur Bilderkennung ein, die genau
>auf die Seitenzahl schaut.

Habe ich auch schon vorgeschlagen. Mir fällt nur die Bezeichnung des
Sensors nicht mehr ein, am Anfang war "DAU".

Autor: Thor Mueller (metulski)
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Vielen Dank für die vielen - wenn auch teilweise wenig qualifizierten 
Antworten (Helau Alaaf Schorsch;-)

Hintergrund ist ein Kunstprojekt unter folgendem Beitrag: 
Beitrag "Buch mit Geräuschen"

Folgende Vorschläge scheiden aufgrund der unauffälligen Integration in 
ein normales Buch und Ungenauigkeit meiner Meinung nach aus:
*wiegen
*Reflexlichtschranke
*leitfähige Folie in jeder Seite

Die Erkennung per Bildbearbeitung finde ich auch gut, nur wird das Buch 
auch von Besuchern in die Hand genommen und bewegt.

Ich bevorzuge einen kapazitiven Näherungsschalter, habe mit denen aber 
keine Erfahrung in analogen Größen der "Buchseitenmessung", kenn ich nur 
als Endlagenschalter u.ä.

Also, ich freu mich auf eure vielen Hinweise ...

Viele Grüße aus Dresden!

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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hmmm ... dann fiele mir da noch n Mikrofon im Buchrücken ein.
Die Knistergeräusche beim Umblättern zählen

Autor: Klaus2 (Gast)
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...scheiße, noch sowas!

eine "bekannte" hat neulich ihre DA fertig gemacht, dazu wurde eine 
interviewserie auf kassette über einen unterwasserlautsprecher im 
aquarium abgespielt und die leute konnten an der scheibe zuhören. note 
1.3, nun seit 8 monaten auf der couch.

leute, macht was richtiges...sonst müssen die ehrlich arbeitenden leute 
eure hirngespinste finanzieren.

Klaus.

Autor: Franz (Gast)
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Zwischen die Seiten z.B. Alufolie (2 dünne Blätter mit der Folie 
zusammenkleben), dann Leitungen aus jeder Seite direkt oder über einen 
Widerstand an einen Atmega, Kapazitäten mit der bekannten einfachen 
Entladezyklen-Methode messen (Die ist groß bei zusammengeschlagenen, 
kleiner bei offenen Seiten) und auswerten. Da könnte sogar ein halb 
aufgeschlagenes Buch erkannt werden oder die Lesegeschwindigkeit pro 
Seite ermittelt werden. Zu viele Seiten machen nur viel Aufwand (etwas 
mit Matrix?)

Franz

Autor: ??? (Gast)
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Es werden dafür häufig kapazitive Sensoren verwendet....denen ist es 
egal wieviel Luft zwischen den Seiten ist...

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Thor Mueller schrieb:
> Hallo liebe Leute,
>
> ich möchte brührungslos die Anzahl der gelesenen Seiten eine Buches über
> einen ATMEGA8 abfragen. Klingt komisch;-)

Da würde ich ne Videokamera nehmen, die die Seitenzahl abliest
und auswertet.
Gruss
Harald

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Nachteil bei den kapazitativen Sensoren ist wenn der Leser mit den 
Fingern in die Nähe kommt. Die werden den Sensor ziemlich verwirren da 
die deutlich leitfähiger als die Buchseiten sind.

Noch ne Idee, keine Ahnung ob das so klappt: Du nimmste ne IR-LED (damit 
Licht nicht sichtbar) und beleuchtest damit einen Streifen an der Seite 
des Buches. Durch Umblättern wird der beleuchtete Seitenstapel immer 
dünner. Über ne Fotodiode misst Du wieviel von dem Licht reflektiert 
wird. Evtl. kannst Du Dein IR-Licht noch speziell modulieren um es von 
Umgebungs-IR-Licht zu unterscheiden.

Autor: Jens (Gast)
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Vielleicht den Luftstrom messen, der beim Umblättern der Seite entsteht? 
Dann kannst du auch die Leserichtung ermitteln.

Autor: BF (Gast)
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Verwende ein eBook mit passender Software ;-)

Autor: Sesk K. (zeborok)
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Bilderkennung...

Autor: Andi ... (xaos)
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Entweder Laser Triangulation oder mit einer IR LED und einem 
Fototransistor mit 24bit ad wandlern. wenn du sowas kannst sind 
auflösungen < 1µm möglich..

Autor: Thorsten S. (Gast)
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Hey:

1) kann etwas ans Buch angeschlossen werden, oder kann es aufgenommen 
werden.
2) soll dort ein beliebiges Buch liegen können oder ist es ein 
bestimmtes
3) dürfen veränderungen an diesem Buch gemacht werden, gibt es mehrere 
gleiche Bücher die beliebig ersetzt werden könnten
4) ist ein defninierter Anfangszustand vorhanden, oder soll ein Buch in 
der Hand beliebig aufgeschlagen, abgelegt und dann analysiert werden?
5) Wo darf die Elektronik sitzen, darunter darüber, sichtbar?
6) Ist die Elektronik transportabel oder in ein z.B. Rednerpult 
einbaubar?

Zum Thema:
1) Die Aufgabenstellung ist völlig ungenügend formuliert
2) Für eine Bilderkennung bedarf es einiges an Erfahrung und 
Hintergrundwissen, wie auch für andere denkbare Lösungsansätze.
3) Du befindest dich mit deiner Aufgabenstellung, also dem Grundproblem 
an sich in einem Bereich in dem es wesentlich mehr als nur eine Bastelei 
ist.

Beim wiegen im Bereich kleiner 1g wirds richtig Haarig mit 
Auswerteschaltungen.
Beim Dickenmessen wird es richtig teuer mit Sensoren.
Beim aufbauen vom Messschaltungen in dem Bereich gehen u.u. Monate ins 
Land.

Da sich das ganze liest wie eine spontane Idee, müsstest du deinem 
können und deiner Fähigkeit schon etwas mehr an Überzeugungskraft 
verleihen damit du hier Mitspieler finden wirst.

T.

Autor: Uwe (Gast)
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Wegen der Dicke : man könnte vieleicht ein Buch mit vergoldeten Seiten 
irgendwie nutzen (wie manche Bibeln).
Wie man das ganze nutzt müßte man noch ausknobeln z.B. :
- Eine Codierung bei der man bestimmte Teile des Goldes ablößt und dser 
Strom einen Bestimmten weg nimmt (Widerstandsmessung)
usw.

Gibt es noch ein Handwerk das sowas macht ? Ist es der Papierhersteller 
? Der Buchbinder ? Der Drucker ? Wer stellt solche Bibeln her ?

Autor: Jürgen (Gast)
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Auf jede Seite einen Strichcode drucken und diesen auswerten?! Evtl. 
auch mit unsichtbarer Tinte und einem IR-Laser ... ?!

Autor: Chris (Gast)
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Ist ganz einfach. Mittels Carbondruck (ev. Spray) bringst du die 
Seitenzahlen
in einem Kreis auf, negativ und machst z.B. eine Line von diesem Kreis 
zur
Buchmitte in den Rücken wo die einzelnen Carbon-Leiterbahnen dann 
kontaktiert
werden. Wenn du nun nicht nur ohmisch sondern auch induktiv/kapazitiv 
die
Kontakte abfrägst, dann hast du eine Null-Fehlerrate.

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Euch ist aber schon klar, daß ihr ein Thema diskutiert, das am 26.01. 
2010. also vor über 18 Monaten hier reingestellt wurde und der TE sich 
seither nicht mehr gemeldet hat.
Sein komisches Kunstprojekt wird er längst fallengelassen haben und 
statt dessen einen "Fett-µC auf dem Stuhl" kreiert haben.

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