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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erfahrung mit Desulfatisierung von Bleiakkus


Autor: Stephan S. (outsider)
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Hallo,

ich habe einen neuen Bleiakku in mein Auto eingebaut und hab jetzt die 
alte 100 Ah Batterie hier rumstehen und dachte dass man die ja noch für 
Notstromzwecke oder Mobileinsätze nutzen könnte bei denen es nicht auf 
maximalen Impulsstrom ankommt. Zurückgegeben hab ich eine andere defekte 
die ich hier noch rumstehen hatte um nicht das Pfand zahlen zu müssen.

Eine Messung nach Aufladen hat eine Ladung von etwa 30 Ah ergeben. Ich 
denke ich werd mal den Akku aufladen, schütteln und in ne Plastikwanne 
entleeren und nochmal das gleiche mit destilliertem Wasser machen um den 
Bleischlamm rauszuhaben. Danach die Brühen absetzen lassen, die Säure 
wieder einfüllen ggf. vorher mit Wasser oder Säure ergänzen dass das 
Verhältnis stimmt. Dann nochmal messen und sehen was sich verändert hat.

Ich hab einige Infos gefunden dass sich Sulfat an den Platten absetzt 
und dadurch die Kapazität und der maximale Strom deutlich sinken. Die 
Sulfatkristalle kann man angeblich loswerden. Dazu hab ich verschiedene 
Ansätze gefunden:

1. Stromstöße: Dadurch sollen sie einfach abfallen. Die Frage ist nur: 
Das wievielfache des Nennstroms der Batterie müsste ein solcher 
Stromstoß haben dass es wirkt, wie oft müsste man stoßen und mit welchem 
zeitlichen Abstand? Wenn kurze kräftige Stöße reichen würden könnte man 
ja mit Elkos schon viel erreichen.

2. Resonanzfrequenz der Kristalle: die soll angeblich zwischen 2 und 8 
MHz liegen. Wenn man sie trifft schwingen sie sich ein bis sie abfallen. 
Fragt sich nur: Woher weiß ich dass ich sie gefunden habe? Und welche 
Leistung brauche ich dann?

Und bevor jemand mit dem Argument kommt: "kauf dir ne neue, selbst wenns 
was bringt wirds nicht lange halten weil der Akku schon zu kaputt ist!", 
nein, das hab ich nicht vor, mich interessierts einfach was theoretisch 
möglich wäre.

: Verschoben durch Admin
Autor: holger (Gast)
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>alte 100 Ah Batterie hier rumstehen
>Eine Messung nach Aufladen hat eine Ladung von etwa 30 Ah ergeben.

Die ist am Ende. Lass sie in Frieden ruhen.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Nix da! Die ist noch nichtmal 5 Jahre alt. Hätt ich doch damals lieber 
die billige mit 5 Jahren Garantie statt die teure mit 3 Jahre Garantie 
gekauft... Dieses mal wusste ich mehr.

Autor: MaWin (Gast)
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> 2. Resonanzfrequenz der Kristalle:
> die soll angeblich zwischen 2 und 8 MHz liegen

ROTFLOL

Autor: mhh (Gast)
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Stephan S. schrieb:
> 1. Stromstöße: Dadurch sollen sie einfach abfallen. Die Frage ist nur:
> Das wievielfache des Nennstroms der Batterie müsste ein solcher
> Stromstoß haben dass es wirkt, wie oft müsste man stoßen und mit welchem
> zeitlichen Abstand? Wenn kurze kräftige Stöße reichen würden könnte man
> ja mit Elkos schon viel erreichen.

10-15A mit ein paar 100Hz über mehrere Lade-Entladezyklen.

Meine Batterie war eigentlich auch am Ende. Habe mir einen kleinen 
StepUp als Stromregler gebaut und lasse nachts 0,1A "reinpumpen" 
(MC34063 an 6V Bleigelakku). Seitdem startet er bei -15°C genau so gut 
wie bei +20°C mit einem sich fröhlich drehenden Anlasser.

Alte Ladegeräte, die nur aus Trafo und Gleichrichter bestehen, machen 
die Ladestromimpulse ja prinzipbedingt. Diese verwende ich deshalb auch 
heute noch bevorzugt gegenüber "geglätteten" Gleichstromgeräten.

Autor: oszi40 (Gast)
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Vor Jahren hat mal einer mit Gleichspannung, der eine kleinere 
Wechselspannung überlagert war, kleine Erfolge erzielt. Aber 100 Ah 
scheint mir die Sache vom Strom her und von der zu möglichen Gasung in 
geschlossenen Räumen ungesund.

Autor: Tiesto (Gast)
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Hallo, wie schon gesagt, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan! Lass ihn 
in Frieden ruhen, und denk dabei dran, daß er dir weit länger gedient 
hat, als es eigentlich üblich ist! Destwasser, Umfüllen usw = 
Mumienschändung!

Autor: Stephan S. (outsider)
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Was ist an der Sache mit der Resonanzfrequenz so komisch? Auf einer 
Seite wurde das sogar recht genau benannt weils ne Physikalische 
Eigenschaft der Kristalle ist.

Wegen Gasung in geschlossenen Räumen ungesund? Hmm... Beieinträchtigt 
Knallgas die Gesundheit? Ich dachte eher nicht. Der Sauerstoff eh nicht 
und der Wasserstoff eigentlich auch nicht. Es seidenn das Knallgas wird 
so viel dass ein zündfähiges Gemisch mit größerem Volumen wird und sich 
irgendwann denkt wie schön es doch wär wieder flüssig zu werden, z.B. in 
Folge eine Schaltfunkens im Lichtschalter...

Länger gedient als eigentlich üblich? Da bin ich anderer Meinung. 
Zwischen 4 und 5 Jahren. Ich hatte mal eine Batterie die hat 16 Jahre 
gehalten. Wenn man dann noch drüber nachdenkt dass die Batterie ja 
bestimmt schon ein Jahr zuvor nicht mehr annährend ihre Nennleistung 
brachte siehts noch schlimmer aus.

Im Moment frage ich mich ob das eigentlich egal ist ob man beim Laden 
oder Entladen pulst. Wenns beim Entladen auch reichen würde, dann wär 
das eigentlich eine sehr einfache Sache und man könnte auch deutlich 
höhere Pulsströme ohne großen Aufwand fließen lassen. Fragt sich nur ob 
das die Batterie nicht schädigt. Sonst würde ich sagen ich lass mal 
100-300 A takten. Passende Transistoren inkl. Ansteuerung hätt ich hier.

Autor: ... (Gast)
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Stephan S. schrieb:
> Sonst würde ich sagen ich lass mal
> 100-300 A takten.
Schon mal Gedanken übers ohmsche Gesetz gemacht?

Autor: Stefan (Gast)
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Mir ist mal ne 6V Mopedbatterie beim Abklemmen des Ladegerätes 
explodiert. Das ist nicht schön. SEHR lauter Knall und spritzende 
Schwefelsäure ... das würde ich bei einer 100Ah-Batterie vermeiden.

Gruß

Autor: Stephan S. (outsider)
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... schrieb:

> Schon mal Gedanken übers ohmsche Gesetz gemacht?

Wo siehst du da ein Problem? Ein Stück Kupferleitung oder -schiene so 
ablängen dass er 100mOhm hat (12V-2V)/100A = 100mOhm. Knapp 2V fallen am 
Schalter ab. Da ich nur kurze Pulse mache wird sich die Erwärmung in 
Grenzen halten, um es genau zu wissen müsste man das Integral über die 
Periode bilden. Der Schalter ist für einen Dauernennstrom von 570A 
ausgelegt und auf einem entsprechenden Kühler montiert. Der zuckt nicht 
mal mit der Wimper wenn ich da mit 100A für ein paar ms ankomme.

Das mit der explodierenden Batterie ist natürlich ein echtes Argument. 
Da sollte ich dann evtl doch in den Keller gehen...

Autor: Stephan S. (outsider)
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Es ist übrigens immer wieder lustig wenn man Leute die noch nie mit 
Leistungselektronik zu tun hatten mit solchen Zahlen kommt :-) Selbst 
bei renommierten Messeeuipmentherstellern erntet man ungläubige Blicke 
wenn man davon redet dass man Steilheiten von 10000 A/µs messen will und 
gerade an den falschen Ansprechpartner gerät :-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Sieh dir das mal an: 
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/PB300/...

Und für die Resonazfrequenzchose kannst du ja mal bei Marco Kusch 
anfragen - der wird dir sicherlich einen Scharlatan mit entsprechender 
Fachkompetenz vermitteln können...
Beitrag "Re: Trockenlegung mittels "Elektro Osmose" möglich?"

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich habe schon vor Jahren diese Schaltung nachgebaut:
http://www.alton-moore.net/graphics/desulfator.pdf
Damit konnte ich etliche "halbtote" Bleiakkus wieder zum Leben erwecken.

Man kann mit bloßem Auge sehen, wie die Sulfatschicht verschwindet.


MfG Paul

Autor: Stephan S. (outsider)
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Danke für den ELV Link. Leider geht aus der Beschreibung nicht wirklich 
hervor was da die physikalischen Grundlagen sind. Mir scheint als wird 
das nur als Möglichkeit gesehen dass die Kristalle bei nicht genutzten 
Batterien nicht erst wachsen.

Wenn das mit der Frequenz wirklich son Unsinn ist dann kann man auf die 
Untersuchung dahingehend verzichten, aber ich dachte dass es da 
tatsächlich physikalische Zusammenhänge gibt. Vielleicht sollte ich ja 
auch mal nen Frequenzsweep machen und in dem Moment wo die über die 
Batterie gehaltene Wünschelrute ausschlägt hab ich die Resonanzfrequenz 
gefunden :-)

Autor: mhh (Gast)
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Paul Baumann schrieb:
> Ich habe schon vor Jahren diese Schaltung nachgebaut:

Das selbe wird meine kleiner StepUp auch bewirken. Denn rein von der 
Ladungsmenge passiert da zu wenig.

Autor: Martin (Gast)
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Unter dem Stichwort "desulfator" kann man sich auf youtube einen 
Eindruck von der Qualität des Verfahrens verschaffen.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Das Gerät aus meinem Link oben darf nicht betrieben werden, wenn die
Batterie im Fahrzeug angeklemmt ist. Es entstehen dabei Spannungspeaks
von ca. 80 Volt, die der Batteriespannung entgegengesetzt sind.
(Mit Oszillographen und Teilertastkopf gemessen)
Das würde die Fahrzeugelektronik zum Teufel gehen lassen.

Das Gerät wird an die ausgebaute Batterie angeklemmt und speist sich aus 
ihr selbst. Zunächst muß man feststellen, ob eventuell eine Zelle der
Battrie einen Schluß hat. Das geht am einfachsten mit einem Säureheber. 
Man
erkennt es daran, daß die Dichte in dieser Zelle sich stark von den 
anderen unterscheidet. Wenn das der Fall ist, ist die Batterie so nicht
zu retten.

Wenn alle Zellen die gleiche Dichte aufweisen, hat man gewonnen, denn
dann ist es so, daß nur der Innenwiderstand durch die Sulfatierung stark
angestiegen ist. Das kann man mit der o.g. Schaltung beheben.

MfG Paul

Autor: ... (Gast)
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Stephan S. schrieb:
> ... schrieb:
>
>> Schon mal Gedanken übers ohmsche Gesetz gemacht?
>
> Wo siehst du da ein Problem? Ein Stück Kupferleitung oder -schiene so
> ablängen dass er 100mOhm hat (12V-2V)/100A = 100mOhm.

Achso, du willst gar nicht deine Batterie laden, sondern nur ein Stück 
Kupferdraht zum Glühen bringen.
Na dann....

Autor: MaWin (Gast)
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> Unter dem Stichwort "desulfator" kann man sich auf youtube einen
> Eindruck von der Qualität des Verfahrens verschaffen.

Und unter dem Stichwort "Ausserirdische" findest du auf youtube den 
Beweis, daß sie schon mal hier waren.

http://www.youtube.com/watch?v=pan2mfD29ds

Wer unbedingt betrogen werden will....

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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5 Jahre sind für einen Bleiakku eher wenig, auch wenn es Leute schaffen 
eine in zwei Jahren hinzurichten. Tiefentladen und Wasser nicht 
nachfüllen sind die Haupttodesursachen.
Ein Freund hat neulich seine wechseln müssen. Produktionsdatum war 1995.


... schrieb:
>> (12V-2V)/100A = 100mOhm.
> Achso, du willst gar nicht deine Batterie laden, sondern nur ein Stück
> Kupferdraht zum Glühen bringen.

Ob das Verfahren etwas bringt kann ich nicht beurteilen, aber der ELV 
Desulfator macht es genauso.

Wie viel Leistung in dem Widerstand umgesetzt wird ist hier durch die 
kurze Pulsdauer bestimmt.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@MaWin
Kannst Du mal in kurzen, prägnanten Sätzen den Zusammenhang zwischen 
Außerirdischen und dem Sulfatieren von Bleiakkus erklären? Ich kann 
Deinen
Gedabkengängen nicht folgen.

MfG Paul

Autor: Stephan S. (outsider)
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Ich glaube er will damit sagen dass bei Youtube viele unsinnige Beiträge 
sind und man nicht jeden Scheiß der da gesendet wird glauben sollte...

Autor: Martin (Gast)
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Die Frage ist: kann ein solches Verfahren funktioniere - und wie sind 
die hier und auf youtube zu beurteilen? Leider habe ich z. Z. keine 
defekte Batterie, sonst würde ich einfach die o. g. Schaltung 
zusammenstöpseln, um das Verfahren zu testen.

Zu den Außerirdischen: glaubst du wirklich, MaWin, dass E. T. & Alf 
mich belügen würden?

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Nun gut, das mag sein. Ich habe die Schaltung aber real hier und ich
kann sagen: Zumindest diese funktioniert und bewirkt das, was sie
soll. Mein Auto ist 13 Jahre alt und ich habe 2 Batterien 12V/55Ah
dafür, die ich abwechselnd betreibe. Eine ist die originale, die
im Fahrzeug drin war (Bosch) und die andere habe ich vor ca. 6 Jahren
als defekt vom Schrott mitgenommen. Sie erfreuen sich beide wieder
bester Gesundheit.

Um keine Mist-Verständnisse aufkommen zu lassen: Ich verkaufe nichts
in der Art und will hier Niemandem etwas aufschwatzen.

Die Schaltung aus meinem obigen Link ist ja nicht besonders aufwändig.
Man kann sie schnell mal z.B. auf Lochraster zusammenschmelzen und
selbst testen. Da muß man nicht hineingeheimnissen...

MfG Paul

Autor: Tiesto (Gast)
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Also die ELV-Schaltung hab ich mir gleich mal angeschaut. Bin von denen 
eigentlich nur gute Schaltungen gewöhnt, aber die 100A durch einen 
Schichtwiderstand mit ca. 1W zu jagen, und mit einem 30A-Fet zu takten 
ist auch bei der kurzen Pulsdauer lächerlich bis gefährlich. Bezweifle 
aber auch stark, daß der Strom bei dieser Schaltung nur annähernd an die 
100A kommt.
Aber das ist alles eh spekulativ, vom Smalltalk mal abgesehen wissen wir 
hoffentlich alle, daß ein defekter Akku ein defekter Akku bleibt?!
Kann ELV natürlich verstehen. Wenn es genug Leute gibt, die dafür Geld 
ausgeben - warum nicht? Solche "Wunder-Techniken" sind mittlerweile 
einfach salonfähig geworden.
Und zu der anderen Schaltung...Spulen werden gerne verwendet, um Leute 
in die Irre zu führen. Denn kaum jemand kann da was definiert 
nachrechnen bzw. widerlegen. Sulfatkristalle zur Resonanz bringen?? 
Welche Kristalle überhaupt, die sind alle miteinander verbunden, und von 
unterschiedlichster Größe! Das Ganze in einer Flüssigkeit?? Megahertz 
richtung Akku schicken?? Mädels, manchmal ist es schon lustig hier mit 
euch!

Autor: MaWin (Gast)
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Weisst du Martin, der Scheiss mit der Wiederherstellung von
Akkus kommt alle paar Jahre wieder.
Da gibt es dann einige, die sich egal wie nicht davon abbringen lassen
und sich ins Kämmerchen setzen um solche Dinge nachzubauen,
und so ähnlich wie Anti-Falten-Creme oder Mittel-Gegen-Haarausfall
dann von Wundern reden und ganz glücklich sind.
Ein Jahr später hörst du nichts mehr von denen.
Eine ganze Firma, resulf.de, lebt von solchem Humbug,
so wie Firmen von Antifaltencremes und Haarwuchsmitteln leben.
Es ist sinnlos, sich darüber aufzuregen.
Wer betrogen werden will, soll seinen Wusch bekommen.
Akkuhersteller wissen, daß es nichts bringt.
Sie wissen sogar, daß (Automobilblei-)Akkus im
Schnitt nach 4 Jahren kaputt sind, und manchmal mit
einer defekten Zelle noch ins durchschnittlich 5. Jahr
gefahren werden.

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>und manchmal mit einer defekten Zelle noch ins durchschnittlich 5. Jahr
>gefahren werden.

Ach?!
Wie kann man mit einer defekten Zelle noch einen Anlasser, der 200-300
Ampere zieht bewegen wollen?

Staunend
Paul

Autor: mhh (Gast)
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Sorry MaWin,

Keiner sagt hier, daß es ein Allheilmittel ist. Es kann einfach u.U. die 
Nutzungsdauer verlängern, muss aber nicht. Den Innenwiderstand des Akkus 
verringert es auf jeden Fall.

Autor: Albrecht H. (alieninside)
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Paul Baumann schrieb:
> Nun gut, das mag sein. Ich habe die Schaltung aber real hier und ich
> kann sagen: Zumindest diese funktioniert und bewirkt das, was sie
> soll. Mein Auto ist 13 Jahre alt und ich habe 2 Batterien 12V/55Ah
> dafür, die ich abwechselnd betreibe. Eine ist die originale, die
> im Fahrzeug drin war (Bosch) und die andere habe ich vor ca. 6 Jahren
> als defekt vom Schrott mitgenommen. Sie erfreuen sich beide wieder
> bester Gesundheit.
>

Also so ganz prinzipiell, kann ich mir schon vorstellen, dass das 
gepulste Laden irgendetwas bewirkt. Aber das mit den 13 Jahren überzeugt 
jetzt nicht so unbedingt, in meinem Toyota hat die Originalbatterie von 
Panasonic mindestens 12 Jahre gehalten ohne Sonderbehandlung ohne 
Zweitbatterie, (war dann einfach vom einen auf den anderen Tag kaputt, 
ohne vorher merklich der Leistung nachzulassen).


> ...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Die ELV-Schaltung ist wohl weniger für das "Reparieren" defekter Akkus 
gedacht, sondern dazu, einen gelagerten Akku vor Sulfatierung zu 
schützen, indem in regelmäßigen Abständen kurz stark belastet wird.

Daß das Ding einer Leiche wieder neuen Atem einhaucht, glaube ich nicht.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tiesto schrieb:
> Also die ELV-Schaltung hab ich mir gleich mal angeschaut.
> [...] aber die 100A durch einen Schichtwiderstand mit ca. 1W zu jagen,
> und mit einem 30A-Fet zu takten ist auch bei der kurzen Pulsdauer
> lächerlich bis gefährlich.

Quatsch, das ist voll innerhalb der Spezifikation.
Sowohl für den Transistor, als auch Widerstand.


> Bezweifle aber auch stark, daß der Strom bei dieser Schaltung nur
> annähernd an die 100A kommt.

Lege deine Vermutung doch etwas präziser dar.


> wissen wir ... alle, daß ein defekter Akku ein defekter Akku bleibt?!
Ohne es selbst ausprobiert zu haben, werde ich weder das eine noch das 
andere sicher sagen können. Aber du kannst es offenbar sagen ohne es je 
ausprobiert zu haben. Deine Ausführungen zur Akkulebensdauer sprechen 
jedenfalls für sich.


> Und zu der anderen Schaltung...Spulen werden gerne verwendet, um Leute
> in die Irre zu führen. Denn kaum jemand kann da was definiert
> nachrechnen bzw. widerlegen.

Interessante These!
Alle Schaltungen mit Spulen kann man nicht nachrechnen. Spulen werden 
sowieso nur eingebaut um die Konkurrenz zu verwirren.

Autor: Tiesto (Gast)
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na, MaWin ist heute wohl der einzig reell Denkende hier (war auch in 
einem anderen Thread gerade so - Respekt!).

Der Widerstand hat ganz sicher keine Spezifikation für kurzzeitige 
1200W, das weiß Du, ich, und auch ELV. Man kann das offenbar so machen, 
aber aus dem kleinsten Kontaktproblem wird dann schnell ein hochohmiger 
Widerstand.
Es ist bisher die erste Schaltung die ich sehe, bei dem ein Fet 
wiederholt und wissentlich weit im Spitzenstrombereich betrieben wird. 
Verstehe gar nicht, warum die keinen 30V-Typ genommen haben, der dafür 
zumindest 100A Dauer verträgt...kann nur preisliche Gründe haben.

Meine Erfahrungen zur Akkulebensdauer teilen sicher millionen 
Autofahrer. 5 Jahre sind ja schon ein super Wert, schön wäre es, wenn 
ein Hersteller solch eine lange Garantie geben könnte (der wäre aber 
leider schon pleite...)

Und richtig, Spulen kann man nicht nur anhand der Induktivität bestimmen 
bzw. ersetzen. Könnte hier auch irgendeine Schaltung incl. 
Induktivitätswerten posten. Und von 10 Nachbauten klappt vielleicht nur 
eine halbwegs, obwohl alle die "richtigen" Spulen gekauft haben...da 
brauchen wir uns doch gar nicht drüber zu unterhalten.

Ich finds doch auch wirklich schön, wenn man vielleicht anhand erster 
Langeweile-Blödelprojekte irgendwann mal den Zugang zur sinnvollen 
Elektronik bekommt. Aller Anfang ist schwer, daher gibts ja hier auch 
z.B. Foren!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Hier ist zum Abschluß noch ein Bild von meinem Apparat, nur damit man
sieht, daß ich hier nicht über ein Phantom schreibe, was ich selbst 
nicht
besitze.

Da ich zunächst auch skeptisch war, habe ich es nur auf Lochraster auf-
gebaut. Aber wie gesagt: Es funktioniert genau so, wie es soll.

Damit lasse ich es gut sein, denn wenn manch Einer hier meint:
"Induktivitäten werden mit dem Würfelbecher bestimmt!"
muß ich nicht dabei sein....

MfG Paul

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tiesto schrieb:
> Der Widerstand hat ganz sicher keine Spezifikation für kurzzeitige
> 1200W, das weiß Du, ich, und auch ELV.

Gerade bei Isabellenhuette den ersten Widerstand (5W) den ich fand 
nachgeschaut.
http://www.isabellenhuette.de/pdf/PASSIV/PMU.PDF
Er ist spezifiziert bei 100µs mit einer Impulsbelastbarkeit von 5kW.

In der Schaltung werden sicher keine 1000W am Widerstand anfallen.
Erstens sinkt die Spannung erheblich ein und zweitens wird ein Teil auch 
im Mosfet verheizt.


> Verstehe gar nicht, warum die keinen 30V-Typ genommen haben, der dafür
> zumindest 100A Dauer verträgt...kann nur preisliche Gründe haben.

Der Die ist übrigens für 60A ausgelegt. M.m.n ist das vollkommen in 
Ordnung.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Laut Datenblatt verträgt der Transistor 240 A Spitzenstrom, wobei er 
laut Kennlinie dann aber ein sehr hohe VDS hat und somit die Leistung am 
Widerstand stark verringert. Somit sinds vielleicht grad mal 100 Watt am 
Widerstand bei ner Pulslänge von weniger als 1ms. Ich seh da auch nicht 
wirklich ein Problem.

Dass die 100 A aber eh nicht erreicht werden denk ich auch, weil allein 
schon Leiterplatte und Zuleitungen einen ziemlichen Spannungsabfall 
haben werden.

Autor: Tiesto (Gast)
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hab zwar nur 2 Sekunden drübergeschaut, aber der Isabellenhütte-R ist 
ein Hochlasttyp feinster Bauart, auf Keramikplatte usw...das ist in 
etwa, als würde man eine Papiertaube mit der ISS vergleichen.

Die Größe das Akkus ist doch wohl nicht begrenzt. Also bricht da 
normalerweise auch kaum was ein, außer vielleicht an den Zuleitungen. 
Bei 100A werden an der Schaltung schon noch ca. 10V anliegen, aber weder 
der Widerstand, noch der FET werden ihren genannten niedrigen Widerstand 
erreichen - hoffentlich!
Der Fet hat übrigens nur 30A dauer, mal das Datenblatt richtig lesen. 
Steht sogar nochmal ganz groß oben (meist wird das viel versteckter 
genannt).
Klar geht das mit dieser Minimalkonstruktion auch, aber zugelassen ist 
es wohl nur deshalb, weil der Widerstand im Fehlerfall einfach hochohmig 
wird, also kein Kurzschluss entsteht. Sonst würde da kein Fachmann 
seinen Kringel druntersetzen. Außerdem ist es im Endeffekt sowieso egal, 
ob der Widerstand noch niederohmig ist oder nicht. Die Wirkung ist eher 
ideeller Natur.
Kenne es halt nicht von ELV, daß in der Entwicklung schon derartig 
grenzwertig kalkuliert wird. Ist normalerweise alles weit im grünen 
Bereich...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tiesto schrieb:
> Der Fet hat übrigens nur 30A dauer, mal das Datenblatt richtig lesen.

> Der Die ist übrigens für 60A ausgelegt.

Autor: ... (Gast)
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Alexander Schmidt schrieb:
> ... schrieb:
>>> (12V-2V)/100A = 100mOhm.
>> Achso, du willst gar nicht deine Batterie laden, sondern nur ein Stück
>> Kupferdraht zum Glühen bringen.
>
> Ob das Verfahren etwas bringt kann ich nicht beurteilen, aber der ELV
> Desulfator macht es genauso.

Ich verstehe immer noch nicht wie der OP eine 12V/100Ah Batterie mit 10V 
laden will, oder noch besser bei 10V angelegter Spannung an die Batterie 
100A fließen lassen will?

Oder will er gar eine 12V/100Ah Batterie die noch eine Spannung von 12V 
hat, über einen 100mOhm Widerstand noch weiter entladen?

Autor: Tiesto (Gast)
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30A. Oder hast du direkten Zugang an den Halbleiter? Die 
Bondverbindungen stellen das Limit dar!

Autor: mhh (Gast)
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... schrieb:
> Ich verstehe immer noch nicht wie der OP eine 12V/100Ah Batterie mit 10V
> laden will, oder noch besser bei 10V angelegter Spannung an die Batterie
> 100A fließen lassen will?
>
> Oder will er gar eine 12V/100Ah Batterie die noch eine Spannung von 12V
> hat, über einen 100mOhm Widerstand noch weiter entladen?

Es geht um die Desulfatierung der Bleiplatten. Da spielt es 
augenscheinlich (anhand der Beispiele) keine Rolle, ob impulsförmig ge- 
oder entladen wird.
Eine Verschlammung des Akkus kann damit weder beseitigt noch verzögert 
werden. Wenn sein Akku also keine Schlüsse durch den Schlamm aufweist, 
hat er gute Chancen, ihn wieder leistungsfähiger zu bekommen.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Stephan S. schrieb:
> Im Moment frage ich mich ob das eigentlich egal ist ob man beim Laden
>
> oder Entladen pulst. Wenns beim Entladen auch reichen würde, dann wär
>
> das eigentlich eine sehr einfache Sache und man könnte auch deutlich
>
> höhere Pulsströme ohne großen Aufwand fließen lassen. Fragt sich nur ob
>
> das die Batterie nicht schädigt. Sonst würde ich sagen ich lass mal
>
> 100-300 A takten. Passende Transistoren inkl. Ansteuerung hätt ich hier.

Damit wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen dass ich nicht laden, 
sondern entladen will wenn das den gleichen Effekt bringt. Falls das 
unverständlich geschrieben war sagts mir bitte, dann werd ich mich in 
Zukunft bemühen besser zu erklären was ich vorhabe.

Autor: Steffen (Gast)
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@ Tiesto: Ich versteh ganz ehrlich nicht wo das Problem mit dem FET 
liegt. Der IRLR3915 kann bei Tj = 175°C und ner UDS von um die 12V bei 
ner Pulszeit von 100µs nen IDS von über 100A ab. Liegt vollständig 
innerhalb des SOA.

Sicher nich ganz die feine englische Art ne Schaltung so zu 
dimensionieren, aber durchaus für den Hobbyanwender brauchbar.

Autor: Torsten W. (wirehead)
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Wie wärs damit das sulfat (wenns denn welches gibt) chemisch zu 
reduzieren?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Chemie findet doch im Akku sowieo statt - Elektrochemie und die 
Sulfatierung ist wohl ein Problem unbenutzt rumstehender Akkus, nicht 
welcher die Energie aufnehmen, oder abgeben.

Autor: ... (Gast)
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Stephan S. schrieb:
> Damit wollte ich eigentlich zum Ausdruck bringen dass ich nicht laden,
> sondern entladen will wenn das den gleichen Effekt bringt

ok, dann habe ich das falsch verstanden, sorry.

Du solltest aber nicht unter eine Spannung von 10,8V am Akku kommen, 
sonst kannst du ihn gleich wegwerfen.

Autor: ... (Gast)
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Anbei meine Anordnung zur Akkubelebung:

Das ganze besteht aus zwei niederimpedanten 1mF Kondensatoren, 300A 
IGBT, 555 + Gegentaktendstufe zur Gatesteuerung.

Pulsdauer ist ca. eine milisekunde (IGBT dar600A@1ms), wiederholfrequenz 
n paar Hz. Der Strom lässt sich bequem über die Ladespannung des 
Kondensators einstellen. Um eine Referenz zu haben habe ich den Strom 
einmal gemessen und seit dem stell ich das immer per gehör ein: leises 
tickern beginnt bei 200-300A (ca. 20V Versorgungsspannung) bei 600A (ca. 
25V Versorgungsspannung) hört man es auch wenn man sich grad daneben 
unterhält....

Leider war der Akku den ich hatte zu kaputt- denke aber das es bei einem 
einfach nur schwachen Akku durchaus positiv sein kann...

Autor: oszi40 (Gast)
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Man sollte nochmals genauer nachsehen, ob der Akku-Erschrecker überhaupt 
für 100 Ah geeignet ist. Übliche Kleinwagenbatterien haben ab 45 Ah. Da 
bricht die Spannung wesentlich eher zusammen.

Dann wäre da noch ein kleiner baulicher Unterschied zwischen einer 
zyklenfesten Notstrombatterie/Solarbatterie und einer Starterbatterie.
Wenn man dann noch bedenkt, daß man nur die halbe verfügbare Kapazität 
nutzen soll, frag ich mich, ob sich die ganzen Klimmzüge hier überhaupt 
lohnen, um anschließend eine stinkende Batterie in der Wohnung zu haben.

Autor: Steffen (Gast)
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Die Klimmzüge bestehend aus vllt 20 Bauteilen sind doch eher ne kleine 
Bastelübung und übliche Bleiakkus sind eigentlich geruchsneutral, weiß 
ja nicht ob du die in Altöl tränkst...

Autor: oszi40 (Gast)
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@Steffen: Schon mal bei einer GRÖßEREN, gasenden Batterie einen Funken 
an der Battieklemme gehabt? Ein Sylesterknaller ist harmlos. :-)

Autor: Gastino G. (gastino)
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Tiesto schrieb:
> Meine Erfahrungen zur Akkulebensdauer teilen sicher millionen
> Autofahrer. 5 Jahre sind ja schon ein super Wert, schön wäre es, wenn
> ein Hersteller solch eine lange Garantie geben könnte (der wäre aber
> leider schon pleite...)

Also ich teile Deine Erfahrung überhaupt nicht. Die Batterie meines 
letzten Autos wurde voll funktionsfähig zusammen mit dem Auto nach 9,5 
Jahren verkauft und die jetzige habe ich nach 9 Jahren wechseln lassen, 
weil ich ein sehr gutes Angebot für eine neue hatte und die geplante 
Haltedauer des Autos (ca. 12 Jahre) dann wahrscheinlich die Lebensdauer 
der alten Batterie überschreiten würde und ich lieber jetzt sehr günstig 
wechsle als zwei Jahre später teuer.

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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Man sollte sich zunächst mal mit dem physikalisch chemischen Prinzip 
eines Blei-Akkus beschäftigen.
Grob gesagt: im geladenen Zustand enthält die Anode PbO2 und die Kathode 
reines Pb.
Bei Entladen werden die Anode und die Kathode zu PbSO4 umgewandelt.
Beim Laden entsteht wieder PbO2 und Pb.
Es nützt also nichts, das Bleisulfat zu entfernen, im Gegenteil es würde 
beim Umwandlungsprozess fehlen.
Das Problem eines sulfatierten  Akkus besteht darin, dass das 
Bleisulfatkristall im Laufe der Zeit eine Größe angenommen hat, dass ihm 
die Umwandlung in PbO2 bzw. Pb „sehr schwer fällt“.
Eine Regenerierung muss deshalb das Ziel haben, dass die großen 
Kristalle sich in viele kleine Kristalle umwandeln, damit sie am 
Ladeprozess wieder teilnehmen können.
Alles andere ist Hokus pokus.
MfG

Autor: Tom (Gast)
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Von Novitec (http://www.novitec.de) gibt es auch ein Gerät zum 
regenerieren von Bleiakkus namens Megapulse. Diese wurde an der TU Wien 
getestet: http://www.megapulse.ch/downloads/Mega-test-uni.pdf

Autor: Tiesto (Gast)
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Der Fet ist wirklich im Grenzbereich, habe mir nun erstmalig den 
SOA-Bereich angesehen...noch schlimmer als vermutet, 130A Maximum bei 
12V und 100µS! Kein Mensch plant das so, ich denke, es handelt sich 
schlicht um einen Simulationsfehler. Würde auch den winzigen Widerstand 
erklären, der darf garantiert keine Pikosekunde lang ca. 1000W 
abbekommen...


Schlimm, daß selbst Universitäten mittlerweile käuflich sind...aber 
Studien und Co sind seit Jahrzehnten unglaubwürdig, das erkennt man 
leicht daran, daß es meist für ein und dasselbe Thema exakt 
gegensätzliche Ergebnisse in verschiedenen Studien gibt! Kommt halt 
immer auf den Auftraggeber an...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tiesto schrieb:
> Der Fet ist wirklich im Grenzbereich, habe mir nun erstmalig den
> SOA-Bereich angesehen...noch schlimmer als vermutet, 130A Maximum bei
> 12V und 100µS!

Es fallen aber nie und nimmer 12V an dem Mosfet ab.
Schon die Batterie wird um 2 Volt einbrechen. Und dann fällt noch ein 
Volt über den Verbindungskabeln ab. Dazu kommen einige Volt am 
Widerstand.
Also insgesamt maximal 5V am Mosfet.

Autor: Steffen (Gast)
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@ oszi40: Wasserstoff ist >10 mal leichter als Luft. Ich habe selber mit 
mit ner Elektrolyseanlage zu tun. Der Wasserstoff verflüchtigt sich so 
schnell...

Knallgas bleibt die um nen Batteriepol (vorrausgesetzt du guckst nich 
bei halb offener Motorhaube deiner Batterie beim gasen zu mit nem 
feuerzeug) da es sich so schnell verzieht wie es kann.

Autor: oszi40 (Gast)
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Zum Uni-Gutachten wäre meine Frage: woher wußten die denn sooo genau, 
daß die volle Schrottplatz-Batterie im Neuzustand genau diese 
aufgedruckte Ah-Zahl hatte??
Meine bisherigen Tests mit handelsüblichen Batterien haben in seltensten 
Fällen genau den aufgedruckten Wert ergeben. Je nach Typ, Belastung und 
Firma sind da noch viele Möglichkeiten...

Wenn ich obigen kleinen Akku-Erschrecker so sehe, frage ich mich, 
wieviel A der Klingeldraht als Vorwiderstand aushält oder wann sich der 
Transistordeckel hebt.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Da fällt mir noch was ein:

Man soll aus dem Grund keine Säure nachfüllen weils nur das Wasser ist 
was verdunstet, bzw. vergast. Aber was passiert eigentlich wenn sich 
Bleischlamm absetzt? Ist da nicht Säure gebunden die dann in der 
Konzentration der Flüssigkeit fehlt?

Meine Batterie hat so ein "magisches Auge" wo man den Ladezustand sieht. 
Soweit ich das seh ist das auch nur sowas wie ein Säureheber, nur eben 
digital: grüne Kugel schwimmt oben -> bestimmte Dichte überschritten -> 
Batterie wird als voll gewertet. Wenn sie jetzt kaputt ist müsste die 
Kugel doch trotzdem oben sein wenn keine Säure verloren geht, oder?

Autor: Sulfatierer (Gast)
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Mit dem Ladezustand ändert sich die Säuredichte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ar%C3%A4ometer

Autor: mhh (Gast)
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Stephan S. schrieb:
> Aber was passiert eigentlich wenn sich
> Bleischlamm absetzt? Ist da nicht Säure gebunden die dann in der
> Konzentration der Flüssigkeit fehlt?

Glaube ich eher nicht. Dürfte Bleihaltig sein und Massemäßig an den 
Platten fehlen. Ich bin aber kein Chemiker. Da muss ein Fachmann sich 
noch mal äußern.

Autor: Michael_ (Gast)
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Wenn es eine moderne Gel-Batterie ist, kann evtl. Elektronik helfen.
Wenn es aber eine "alte" mit Verschlußschrauben und Wasser nachfüllen 
ist, können folgende bewährte Methoden helfen.
- Stutzen öffnen und einen Tag laden mit I-20. Nicht vergessen, Wasser 
nachzufüllen! Dies tut der Batterie wohl, denn das passiert im Auto nie.
- Akku auf 1,7V je Zelle entladen mit I-100 - I-10, Säure abgießen und 
"Wasserladung" mit Wasser durchführen I-10. Ein Tag wird reichen. Danach 
entladen. Dies drei mal durchführen.
Danach wieder Säure einfüllen und eine ausgiebige Ladung mit I-20 
durchführen.

P.S.: Wasser= entionisiert/destilliert
      Säure-Dichte 1,28

Autor: Walter (Gast)
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... schrieb:
> Du solltest aber nicht unter eine Spannung von 10,8V am Akku kommen,
> sonst kannst du ihn gleich wegwerfen.

das funktioniert nicht einfach irgendeinen Wert zu verbreiten, das hängt 
ganz vom Strom ab der dabei fließt, siehe dazu einfach Datenblätter von 
Batterien (am besten das Datenblatt der Batterie die man auch hat)

Autor: Stephan S. (outsider)
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Michael_ schrieb:
> - Stutzen öffnen und einen Tag laden mit I-20. Nicht vergessen, Wasser
>
> nachzufüllen! Dies tut der Batterie wohl, denn das passiert im Auto nie.

Was meinst du mit I-20?

Die 10,8 V Entladeschlusspannung gelten vermutlich im Leerlauf. Wenn man 
startet sinkt die Spannung natürlich mehr ab, aber sie ist nicht 
wirklich weg, sondern fällt beim hohen Strom in dem Moment nur am 
Innenwiderstand ab. Datenblätter von Autobatterien bekommt man 
normalerweise leider nicht.

Dass sich die Säuredichte mit dem Ladezustand ändert war mir schon 
bewusst. Die Frage ist aber was geschieht wenn eine Batterie defekt ist 
(mal von Plattenkurzschlüssen abgesehen): kann die Platte die Säure 
nicht mehr binden? Oder kann sie sie nicht mehr freigeben? Vermutlich 
letzteres. Das würde auch erklären warum das magische Auge nicht grün 
zeigt wenn der Akku defekt ist.

Autor: Michael_ (Gast)
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> laden mit I-20
Das ist der 1/20-igste Teil der Kapazität der Batterie. Bei einer 
20Ah-Batterie wäre dies 1A. Diese Bezeichnung ist so üblich.
> Ich denke ich werd mal den Akku aufladen, schütteln und in ne Plastikwanne
>entleeren und nochmal das gleiche mit destilliertem Wasser machen um den
>Bleischlamm rauszuhaben.
Nicht schütteln, wen sich "feste Brocken" zwischen den Platten 
festsetzen ist es vorbei. Erst die Batterie entladen, danach 
Wasserladung!

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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>Die Frage ist aber was geschieht wenn eine Batterie defekt ist
>(mal von Plattenkurzschlüssen abgesehen): kann die Platte die Säure
>nicht mehr binden? Oder kann sie sie nicht mehr freigeben?

wie heißt es immer so schön? wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
siehe 13.02.2010 19:30
oder hab ich mich so unverständlich ausgedrückt?
MfG

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Tolle Theorien hier!


Gibt es - ausser so 'nem Fossil wie mir ;-) - sonst keinen mehr, der die 
"Bibeln der Akkutechnologie", nämlich die verschiedenen Bände der Varta 
Fachbuchreihe (hier spez. Band 1 - Bleiakkumulatoren) kennt oder hat?

Die "Bude" baut seit Äonen Akkus und deren technischer Direktor hat 
durchaus Ahnung von dem, was er dort in die Bücher geschrieben hat.

Ich habe mal das kurze Kapitelchen über die Beseitigung der Sulfatierung 
angehängt (und hoffe, dass das noch lesbar rüberkommt).
(Michael_ (Gast) beschrieb schon die richtige Methode)

Fröhliches Desulfatieren!

Autor: Michael_ (Gast)
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Stimmt, Du mußt schon einen Bart wie Methusalem haben und hundert Jahre 
alt sein!
Diese Schrift muß sehr alt sein.
"Innere Säure/äußere Säure/Innere Säure/äußere Säure/..."
Meine Unterlagen sind dagegen schon modern und stammen von 1963. Aus dem 
Grubenlampenwerk Zwickau, wo ich 1968 den Titel Ladewart erworben habe.
Aus welchem Jahr ist denn die "Bibel"?
An den Grundlagen hat sich eigentlich nichts geändert.

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

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Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Also, eins hilft recht gut: Wenn die Batterie kaum Ladestrom aufnimmt, 
einfach die Spannung hoch drehen. Eine 100 Ah Batterie sollte ja mind. 
mit 10 A geladen werden. Ich habe ein 6 V Batterie mit 30 V regeneriert, 
bei 12 V Pb-Batterien sollten wohl sogar 60 V nötig sein. Wenn der 
Ladestrom irgendwann ansteigt, sollte man nicht die Spannung reduzieren, 
sondern zyklisch laden. Eine hohe Spannung und geringes Tastverhältnis 
ist daher sinnvoll, dass die hohe Feldstärke einen Durchschlag durch das 
isolierende Sulfat bewirkt. Allerdings wird der meiste Strom über die 
schadfreien Elektrodenflächen fließen, entlädt man die Batterie also 
wieder stark lagert sich dort feingranulares Sulfat ab und erhöht an 
diesen Stellen den Innenwiderstand. Die hohe Ladespannung wird dann 
weniger belastet und kann an den grob sulfatierten Stellen wirken.
Man sollte allerdings niemals mit sehr hohen Strömen und dabei großem 
Tastverhältnis laden, da das die Elektroden dauerhaft zerstört.

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

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Ich hatte es bewußt unterschlagen, man kann eine Bleibatterie auch mit 
Schock behandeln. So richtig gesund wird sie eh nicht.
Ich bin eher für eine zarte Behandlung.
Wenn möglich, jede Zelle einzeln laden.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
Datum:

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Michael_ schrieb:
> Stimmt, Du mußt schon einen Bart wie Methusalem haben und hundert Jahre
> alt sein!

Noch nicht ganz! :-)

> Diese Schrift muß sehr alt sein.

die Auflage die ich hier habe ist von 1974 - ob's danach noch neuere gab 
weiß ich nicht. Ich hab' die Bücher in meiner Jugend in der Bibliothek 
konsumiert und später mal auf einem Flohmarkt gefunden.

> "Innere Säure/äußere Säure/Innere Säure/äußere Säure/..."

Wo ist das Problem? Wenn man die Chemie in dem Akku (und speziell in den 
Poren/Hohlräumen einer modernen Gitterplatte) betrachtet, kommt man 
unter Berücksichtigung der endlichen Diffusionsgeschwindigkeit schnell 
zu der Unterscheidung von innerer Säure (in den Poren) und äußerer Säure 
(rund um die Platten). Dass dort dann die Konzentrationen während der 
Lade- und Entladevorgänge durchaus recht unterschiedlich sind, sollte 
nachvollziehbar sein.

> Meine Unterlagen sind dagegen schon modern und stammen von 1963.

LOL!

> Aus welchem Jahr ist denn die "Bibel"?
Siehe oben.


> An den Grundlagen hat sich eigentlich nichts geändert.

Eben. Unsere jungen "Computerkids" :-) wollen so'n alten Kram aber nicht 
zur Kenntnis nehmen und bauen lieber prozessorgesteuerte Power-FET 
Wundergeräte mit teils fragwürdiger Dimensionierung und noch viel 
fragwürdigerer Wirkungsweise. Aber der Glaube versetzt oft ja auch 
(irgendwie) Berge (und ein NE555 mit ein paar Windungen Draht um's 
Wasserrohr verhindert zuverlässig das Verkalken.... [und die Erde ist 
eine Scheibe]). :-)))

Autor: Wolfgang-G (Gast)
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>Tolle Theorien hier!
Deine Akku- Bibel beschreibt zwar sehr schön die Ursachen des Zerfalls 
der aktiven Masse durch die Volumenänderung  des entstehenden PbSO4 beim 
Entladen des Akkus.
Das hat aber noch nichts mit der Sulfatierung zu tun, die zu einer 
Kapazitätsabnahme führt.
Die „chronische“ Sulfatierung ist aber die irreversible Bildung von 
groben PbSO4-kristallen.
Aus der physikalischen Chemie ist bekannt,  dass frisch gebildete 
Kristalle altern und sich immer schwerer wieder auflösen bzw. dass 
kleine Kristalle sich im Laufe der Zeit auflösen und größere Kristalle 
bilden.
Der Chemismus beim Laden und Entladen eines Akkus ist im Anhang sehr gut 
dargestellt, weshalb ich hier auf eine weitere Darstellung verzichten 
kann.
Wenn eine Desulfatierung funktionieren soll, dann geht es nur so, dass 
die schwerlöslichen Kristalle in eine löslichere Form gebracht werden, 
um am Ladeprozess wieder  teilnehmen zu können.
MfG

Autor: Tiesto (Gast)
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Ja genau, die Entkalker sind ein sehr ähnlicher Mythos...gutes Beispiel! 
Aber solange die Leute sowas kaufen, find ich es betriebswirtschaftlich 
einfach clever! Ganze Shoppingsender mit hunderten Angestellten leben 
davon. Vielleicht sollte man solchen Anbietern wenigsten die ältere 
Generation vorenthalten, hier abzuzocken finde ich einfach gemein! 
Ansonsten gilt völlig zurecht: Dummheit muss bestraft werden...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Mal ganz im Ernst, obwohl ich nur Teile des Threads gelesen habe:

Eine Autobatterie mit 12V und 45 AH kostet beim Autoteile-Lieferanten 
Trost ganze 27 Euro. Um Pfand scheren die sich da nicht, wenn man die 
alte Batterie dort abgibt.

Geht man zum Unger, wo man glaubt, daß der billig ist, kostet die 
No-Name Batterie schon das doppelte. Und die Markenbatterie überall das 
6-fache.

Vor mir war eine Schlange an Kunden, die nur Batterien kauften. Darunter 
auch Landwirte, die eine ordentlich kräftige Batterie brauchten.

In meinem Uno, hielt die Batterie 12 Jahre, ohne jegliche Maßnahmen. Nur 
den Säurestand regelmäßig kontrollieren.

Aber für 5 Euro Batteriekosten letztendlich, entwickle ich doch keine 
Schaltung zur Regenerierung!!!

Autor: Stephan S. (outsider)
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12V 45 Ah für 27 Euro? Wann? Also ich hab hier deutlich andere Preise. 
Die sind die letzten Jahre auch massiv gestiegen wegen der Bleibpreise.

Außerdem gehts doch hier nicht drum ein paar Euro zu sparen sondern ums 
Prinzip. Das halbe Forum hier könnte man löschen weil lauter Sachen 
gemacht werden die schon tausendmal zuvor gemacht wurden. 
Logiacanalyzer, Lauflichter,.... Und? Manche Leute findens halt 
interessant selbst was zu machen und was zu lernen dabei...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Stephan S.:

>12V 45 Ah für 27 Euro? Wann? Also ich hab hier deutlich andere
>Preise.

Andere Preise hatte ich auch immer, aus den Sonderangebotsprospekten. 
Bis mich ein Kollege auf die Firma Autoteile Trost brachte. Und die 
wollten für die Batterie nur die Hälfte der woanders gepriesenen 
Schnäppchen!!!
Kannst ja mal fragen gehen. Ich war auch überrascht.

Nimms leicht, ich belehre niemanden. Ist eine kleine Zusatzinfo.

Aber die 27 Euro, das war 2006. Die vergleichbare Markenbatterie kostete 
sowas um die 150 Euro. Obwohl da vielleicht nur ein anderer 
Herstelleraufkleber drauf ist...

>Die sind die letzten Jahre auch massiv gestiegen wegen der
>Bleibpreise.

Wo ist denn bei einer Preisspanne zwischen 27 und 150 Euro für den 
gleichen oder ähnlichen Artikel der Bleipreis versteckt?

Autor: Michael_ (Gast)
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Die teuren Markenbatterien sind wahrscheinlich wartungsfreie, gasdichte 
Gel-Batterien. Das ist Erstausrüsterqualität.
Meine Autobatterie ist jetzt 10Jahre alt und geht immer noch in diesem 
strengen Winter. Die hat keine Verschlußstopfen und es wurde noch nie 
Wasser nachgefüllt. Eigentlich ist das bei jedem neuem Auto so.
Der Preis ist gerechtfertigt!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Michael_ schrieb:

>Die teuren Markenbatterien sind wahrscheinlich wartungsfreie,
>gasdichte Gel-Batterien. Das ist Erstausrüsterqualität.

Nein. Ich sprach von gleichen Qualitäten, nur verschiedene Händler und 
Marken.

>Der Preis ist gerechtfertigt!

Bei einer 15 Jahre alten Kiste, die nach 3 Jahren auf den Schrott muß, 
kommt nichts teures mehr rein.

Autor: Tiesto (Gast)
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habe schon neue Batterien zu 17 Euro bekommen, allerdings bei nem 
befreundeten Autohändler...ok, man kann dann von solch einer 
"High-End-Batterie" keine Super-Lebensdauer erwarten, aber rechnen tut 
sichs trotzdem. 2-3 Jahre halten die im Schnitt, also ganz normal. Mit 
viel Glück hält eine echte Markenbatterie vielleicht 5 Jahre, normal 
eher 3-4. Das ist einfach ne Tatsache, und bei jeder Karre von Familie 
und Freunden so...
Eine Autobatterie ist immer das Gleiche, Blei, Bleioxyd, dazu noch 
Schwefelsäure. Der Aufkleber außen drauf ist aber nach der Wende für 
manche das Wichtigste geworden...und die haben zurecht andere Preise zu 
zahlen!

Und bei den vermeintlich 12 Jahre alten Batterien im Auto...hier hat 
entweder die Werkstatt schon mehrfach nicht alles exakt aufgelistet, 
oder der Fahrer hat schon leichte Altersdemenz. Ist ja in Deutschland 
schon mal denkbar...
Säurestand überprüfen, Destwasser, Säureheber und Co? Habe mal gehört, 
daß das vereinzelt bis Ende der 70 Jahre praktiziert wurde! Eine alte 
Tradition. Ist das Gleiche wie die Reifen wöchentlich mit Talkum 
einzupudern.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Stephan S. schrieb:
> 12V 45 Ah für 27 Euro? Wann? Also ich hab hier deutlich andere Preise.
> Die sind die letzten Jahre auch massiv gestiegen wegen der Bleibpreise.
>


Da die Preise für Blei und andere Ne-Metalle längst wieder talwärsts 
gehen, ist das eher ein willkommenes Vekraufsargument. Jedoch 
keinesfalls die Ursache für die aktuellen Pb-Akkupreise.


Aber wie Wilhelm schon deutlich schrieb: Blei ist da nicht der 
Preistreiber.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tiesto schrieb:
>
> Und bei den vermeintlich 12 Jahre alten Batterien im Auto...hier hat
> entweder die Werkstatt schon mehrfach nicht alles exakt aufgelistet,
> oder der Fahrer hat schon leichte Altersdemenz.


Nein, diese Pb-Akku-Lebensdauer ist durchaus in Einzelfällen 
realistisch. 11 Jahre einwandfreier Funktion im VW Diesel kann ich 
ebenfalls bestätigen.

Danach diente der gleiche Akku noch 2 Jahre für Bastelzwecke.

In Summe 13 Jahre -- kann man durhcaus als "nicht schlecht" einstufen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Lebensdauer von 1/2 Jahr bis 13 Jahre ist durchaus möglich. Es kommt 
auch ein wenig auf die Behandlung an. Wenig Wasser, schwere Schläge, 
falsche Reglerspannung, Tiefentladung  sind so einige von vielen 
Möglichkeiten das Akkuleben schnell zu verkürzen.

Autor: Tiesto (Gast)
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Die Belastungen solcher Batterien sind im Alltag in etwa gleich hoch. Es 
sei denn, man lässt ständig über Nacht das Licht an o.ä. Auf die 
restlichen Faktoren hat man praktisch keinen Einfluss. Das Auto ist der 
wohl schlimmste Einbauort für einen Bleiakku.
Kein Mensch den ich kenne, wartet seine Batterie. Wir sind ganz normale 
Bürger (ohne Talkumpuder, Säureheber, und Zündkerzenbürste griffbereit 
im Blaumann)!
Die hier beschriebene Lebensdauer wird nicht mal von stationären, 
hochwertigen Akkus erreicht, die dauerhaft gewartet und elektrisch ideal 
angesteuert werden.
Aber vielleicht sollten wir lieber wieder zum Hauptthema 
(Defibrillationsversuche an Batterien) zurückkehren, für mich hat das 
zur Belustigung den deutlich höheren Stellenwert! ;-)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tiesto schrieb:
> Die hier beschriebene Lebensdauer wird nicht mal von stationären,
> hochwertigen Akkus erreicht, die dauerhaft gewartet und elektrisch ideal
> angesteuert werden.

Du redest mal wieder Quark. Stationäfe Akkus mit Wartungsheft belgen 
hierin vielen Faällen mehr als 15 Jahre.

Siehst so aus, als ob Du mal wieder keine Ahnung vom Thema hast, aber 
fröhlich mitplapperst.


> Aber vielleicht sollten wir lieber wieder zum Hauptthema
> (Defibrillationsversuche an Batterien) zurückkehren, für mich hat das
> zur Belustigung den deutlich höheren Stellenwert! ;-)


Deine Beiträge sind ausschließlich Belustigung, haben jedoch keinerlei 
praktischen Nährwert

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Tiesto schrieb:
> Und bei den vermeintlich 12 Jahre alten Batterien im Auto...hier hat
> entweder die Werkstatt schon mehrfach nicht alles exakt aufgelistet,
> oder der Fahrer hat schon leichte Altersdemenz.

Die Demenz solltest du besser bei dir selbst suchen. Ich hatte auch 
schon mal eine, die so lange durchgehalten hat - es war die 
Erstausstattung. Allerdings zog sie dann wirklich keine Wurst mehr vom 
Teller...

Autor: Tiesto (Gast)
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Nicht falsch verstehen, finde es doch auch wirklich lustig hier! Gerade 
solche Threads sind eine echte Bereicherung für jeden! Es ist wirklich 
wahr, sobald die Zeit dafür da ist, schau ich gern mal mit rein. Es ist 
immer wieder ein Fest!
Bei 15 Jahren sind wir nun schon. Sobald die 20 überschritten wird, werd 
ich mir mein nächstes Statement wohl nicht verkneifen können...

Kann ein Akku eigentlich ohne Weiteres an die Enkel vererbt werden, wenn 
die Kinder keiner Wartungstätigkeit nachgehen wollen? Was macht der 
Wartungsingenieur normalerweise wenn er in Rente geht, aber der ihm 
anvertraute Pflegeakku erst 15 jahre jung ist? Wie läuft bei sowas die 
Nachfolgeregelung? Gibt es ein herstellerseitiges Limit für die 
Generationen, die sich am Akku zu schaffen machen dürfen oder gar eine 
Mindestanzahl, die das sollen? Solange der Akku läuft, müsste er ja nie 
ausgetauscht werden, das weiß aber vermutlich jeder hier! Der wird 
höchstens einmal gründlich abgeschmiert, abgeklopft, bewässert und dann 
gehts munter weiter!
Aber wann wird in dieser Kette denn nun eigentlich die professionelle 
Entsulfatisierung vorgenommen? Je nach Bedarf, bei Versagen des 
Wartungspersonals, oder herstellerseitig? Fragen über Fragen...bin mir 
aber ganz ganz sicher, hier fachkundige Beantwortung zu erhalten! 
Taylor, bitte sag uns was dazu, du weißt doch sonst auch zu praktisch 
jeder Frage die richtige Antwort- egal worum es grad geht! Falls diesmal 
nicht möglich, weiß Uhu sicher weiter. (könnte euch jetzt schon 
aufzählen, wer noch alles mit einem 15jährigen Akku kommen wird...)

Autor: Tiesto (Gast)
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und mal ganz unter uns: KEINER hat hier wirklich Ahnung, aber ALLE 
wissen es ganz genau!
Gerade daher macht es ja auch so viel Spaß! Erst recht, wenn man die 
"Alten Hasen" bei absolut jeden Thread wiederfindet, von a-z, egal um 
was es geht...und immer wissen sie die richtige Lösung. Da muss man doch 
einfach Respekt bekommen! Also mir geht es zumindest so...diese Leute 
sagen mir was, und ich glaub das dann, einfach so. ;-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Tobst du jetzt deinen Alterstarrsin aus? ;-)

Autor: Tiesto (Gast)
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phh...bissl zu dünne, um beantwortet zu werden, aber ich machs trotzdem 
mal: finde nicht, daß meine Ausführungen auf erhöhtes Alter hinweisen.
Bei Leuten mit Akkus die zeitlebens halten wäre das viel eher 
anzunehmen. Gerade die mit der regelmäßigen Wartung von wartungsfreien 
Akkus usw..fehlt nur noch der Hut am Steuer. ;-)

Hoffe, mir erklärt jetzt schnell jemand, daß auch wartungsfreie Akkus 
eigentlich...das weiß ich selbst Männers! Aber das ist eben nur 
eigentlich so. Und genau dieser Unterschied weist auf das Alter des 
Akkuinhabers hin, bzw. lässt ein Trümmerkind vermuten. Wie gesagt, eine 
schöne Tradition bis hoch in die 70er Jahre (das mit dem Destwasser...)

Autor: Bleifuß (Gast)
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@Tiesto Prüfe bitte rechtzeitig den Wartungsplan Deines 
Herzschrittmachers. Bei Aufregung droht erhöhter Stromverbrauch. :-)

Autor: Tiesto (Gast)
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wie man unschwer erkennen kann, hab ich einen mit atomarer 
(wartungsfreier) Batterie! ;-)

Autor: Michael M. (technikus)
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Tiesto schrieb:
> Die Belastungen solcher Batterien sind im Alltag in etwa gleich hoch. Es
Nein, sie unterscheiden sich je nach Fahrzeuggeneration sehr! Vor 20 
Jahren als PKW noch nicht mit Rechenleistung wie eine Raumfähre 
ausgestattet waren, war die Ruhestromaufnahme deutlich geringer. 
Firlefanz wie Licht als Begrüßung einschalten, wenn per Handsender 
aufgesperrt wird, kannte man damals auch noch nicht. Die tausend 
elektronischen Helferlein, die an der Batterie nuckeln - Fehlanzeige. 
Abgesehen vom eigentlichen Startvorgang hatte die Batterie damals nicht 
viel zu schaffen. Heute sieht das grundlegend anders aus, weshalb die 
Lebensdauer der Autobatterie natürlich auch entsprechend sinkt.
Abgesehen davon macht die Dimensionierung der Batterie im Vergleich zum 
Anlaßstrom schon einen Unterschied. Eine größer dimensionierte Batterie 
hält länger. Doch das ist in den modernen "geht gerade 
noch"-Konstruktionen ein Fremdwort.

> Kein Mensch den ich kenne, wartet seine Batterie. Wir sind ganz normale
> Bürger (ohne Talkumpuder, Säureheber, und Zündkerzenbürste griffbereit
> im Blaumann)!
Doch, ich! Säureheber ist zwar kein Wartungs- sondern ein 
Diagonseinstrument, aber gerade bei schwächelnden Batterien ein 
nützliches. Wasserstand wird 1 - 2x pro Jahr kontrolliert. Ich gebe aber 
auch zu, auch den Motoröl-, Bremsflüssigkeits- und Kühlwasserstand zu 
überprüfen. Ich passe wahrscheinlich nicht zu modernen Autos.

> Die hier beschriebene Lebensdauer wird nicht mal von stationären,
> hochwertigen Akkus erreicht, die dauerhaft gewartet und elektrisch ideal
> angesteuert werden.
Im Oldtimer-LKW fahre ich 2 Stück 125Ah-Natoblöcke, die halten auch 
immer deutlich länger als 10 Jahre. Ok, dank Batterie-Hauptschalter und 
gnadenlos überdimensionierter Kapazität. Der Lanz-Bulldog von 1955 
verlangt ebenfalls nur gut jede Dekade nach einer neuen Batterie und in 
meinem Alltagsauto (ok, inzwischen auch 22 Jahre) bin ich momentan bei 
gut 9 Betriebsjahren der Batterie.

Fazit: Tiesto, warum findest Du diesen Thread belustigend, wo Du doch 
von der Materie offensichtlich auch keine Ahnung hast? Nur weil Du 
persönlich Deine Batterien in 2 Jahren runterreißt, darf es auf dieser 
Welt nichts anderes geben?

Nebenbei: Meine Batterien sterben alle an Zellschlüssen (Schlamm) oder 
zerbröselnden Elektroden. Sulfatierung ist bei mir kein Thema.

Servus
Michael

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Also doch Dementia praecox...

Autor: Hans (Gast)
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In meinem "modernem" Auto befindet sich eine so genannte wartungsfreie 
Batterie (keine AGM) Sie hat bis jetzt ca. 6 Jahre gehalten (14,3V 
Ladespannung). Allerdings nur weil ich den Säurestand entgegen den 
Vorschriften (nach 3J, Aufkleber entfernt) geprüft habe.
Offenbar sind solche Marken-Batterien doch nicht so ganz wartungsfrei!
Ohne Prüfung hätte die Batterei vielleicht noch 1J gelebt.
Gruß
Hans

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tiesto schrieb:
> Mit viel Glück hält eine echte Markenbatterie vielleicht 5 Jahre, normal
> eher 3-4.

> Hoffe, mir erklärt jetzt schnell jemand, daß auch wartungsfreie Akkus
> eigentlich...das weiß ich selbst Männers! Aber das ist eben nur
> eigentlich so.

Du hast keine Ahnung. Weder von Akkus noch von Elektronik.
Und das hast du nicht nur in diesem Thread unter Beweis gestellt, 
sondern schon in einigen anderen.

Deine geistigen Ergüsse lassen sich mit der Suche leicht finden.

Autor: Stephan S. (outsider)
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Teure Batterien = Erstausrüsterqualität? Soll das heißen die wären 
besser? Da kann ich nur lachen. Meine erste hat grad mal dreieinhalb 
Jahre gehalten. Ich denke der hohe Preis der Markenbatterien geht für 
Entwicklung und höhere Kosten und Gewinnmargen drauf. Wobei die 
Entwicklung in meinen Augen völlig auf der Stelle tritt. Genau das 
gleiche sieht man doch bei Scheibenwischern: 40 Euro für ein paar 
Gummlippen zahlen?! Die sind ja nicht ganz dicht! Ich kauf meine für 3-5 
Euro beim Discounter und die halten genauso lang oder kurz wie die 
teuren. Allein schon dass man für "Spoiler" Wischer nochmal nen 10er 
extra zahlen muss ist ja wohl völlige Verarsche. Wegen einem 
Blechstückchen mehr?! Nee danke.

Das mit den Verschlusstopfen ist auch so ne Sache: es ist nicht mehr 
gewünscht dass man Wasser nachfüllt, aber bei allen wartungsfreien die 
ich bisher gesehen habe war unter ner Abdeckung oder ner Klebefolie 
trotzdem an jeder Zelle ein Schraubverschluss. Man muss sie zwar 
seltener auffüllen als früher und normal muss man das auch nicht bis zum 
Lebensdauerende, aber möglich wärs trotzdem.

Irgendwie erinnert mich das ganze hier an die Amateurfunk Szene. Da 
gibts auch Leute die alles zu jedem Thema wissen und sich keines 
besseren belehren lassen...

Irgendwie hab ich scheinbar echt Talent solche Threads hier zu starten 
mit eigentlich ganz normalen Fragen. Und was hab ich jetzt gelernt? Dass 
es garnicht so leicht ist aus all den Antworten die wirklich richtigen 
rauszufinden :-)

Autor: Tiesto (Gast)
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Stephan, vielleicht erwartest Du auch zuviel. Hier geht es doch nicht 
wirklich darum, dir zu helfen, sondern jeder möchte sich hier nur 
profilieren. Muss man schon mal so sagen. Meistens weiß man hinterher 
genausoviel wie vorher, aber hatte halt ein wenig Spaß dabei oder 
Zeitvertreib. Am Ende lacht jeder über jeden, und keiner hat Recht 
damit...

Wenn man die Leute auch mal son bischen aus der Reserve lockt, dann 
erfährt man ganz schnell, wer zumindest mitreden kann, oder wer einen 
nur sinnlos anmault...und wenn man alle gegen sich hat, dann trauen sich 
selbst die kleinsten Lichter auch mal, ihren richtigen Blödsinn 
abzulassen. Dann erkennt man endlich, mit wem man es wirklich zu tun 
hat.

Autor: oszi40 (Gast)
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>Erstausrüsterqualität?
Sollte halten bis die Garantie vorbei ist...

Viel schlimmer finde ich aber daß die 100 neuen Helferlein wie 
ABS,ESP,Airbag,Fensterheber, Motormanagement,... alle an dieser evtl. 
schwächlichen Batterie hängen, wenn man sie mal nötig braucht.

Selbst das neumodische Ladekabel über den Zigarettenanzünder ist Mist, 
weil bei geöffneter Tür die Innenbeleuchtung brennt oder wegen leerer 
Batterie der el. Fensterheber nicht mehr öffnen will, damit man das 
Kabel einfach hindurchgeben kann.

Da ist Sulfatierung noch das kleinere Übel.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wodurch unterscheiden sich eigentlich die wartungsfreien Akkus von den 
herkömmlichen?

Autor: Stephan S. (outsider)
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Bei wartungsfreien sind die Verschraubungen nicht einfach so zugänglich 
:-)

Was ich auch nie verstehe: ímmer wieder kommt das Argument dass die 
elektronischen Helferlein schuld sind. So soll z.B. eine Batterie kaputt 
gehen oder leer werden weil man z.B. eine Heckscheibenheizung 
einschaltet. Ich kann mir das nicht wirklich vorstellen. Soweit ich weiß 
bringt meine Lichtmaschine 180 A. Da die Leistung moderner 
Lichtmaschinen ja schon bei knapp über Standgas voll gebracht werden 
soll wüsste ich nicht warum dann die Batterie leiden sollte. Die 
Glühkerzen sind mit 50 A abgesichert, brauchen also weitaus weniger. Die 
Steuergeräte brauchen auch nicht die Welt. In Summe dann auch nicht. Man 
siehts ja auch an der Innenraumbeleuchtung wie die Bordspannung sofort 
steigt wenn der Motor läuft und nicht sinkt.

Solange man nicht die Verbraucher ohne laufenden Motor einschaltet halte 
ich die Aussage einfach für unsinnig. Genauso wie Aussagen wie "pro 
100kg Zuladung braucht man nen halben Liter mehr" oder "mit so wenig 
Hubraum hält der Motor nicht lang", alles Unsinn und unscharf 
betrachtet.

Autor: Anon Ymous (avion23)
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Eine Entladung mit niedrigem Strom über lange Zeit fördert die 
Sulfatierung, d.h. Bildung von großen Kristallen die sich nur schwer 
wieder umwandeln lassen.

>Ich kann mir das nicht wirklich vorstellen. Soweit ich weiß
>bringt meine Lichtmaschine 180 A. Da die Leistung moderner
>Lichtmaschinen ja schon bei knapp über Standgas voll gebracht werden
>soll [...]

Das ist mir neu. Größenordnung 90A habe ich mir gemerkt. Und das auch 
erst bei ~5kupm.

Davon abgesehen wird für die Volladung der Autobatterie eine Phase mit 
konstanter Spannung benötigt, wie bei li-ion akkus. Diese Spannung muss 
gehalten werden bis der Strom unter ein bestimmtes, vorher definiertes 
Level fällt (C/50, C/100).
Fehlt diese Phase, dann findet
1. kein Ausgleich zwischen den Zellen statt --> driften und
2. keine vollständige Umwandlung des Sulfats mehr statt --> 
Kristallwachstum.

Autor: Hans (Gast)
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Was passiert mit einer Batterie die ohne Laufenden Motor durch die 
kleinen Helferlein entladen wird und dann nach dem Starten des Motors 
brachial geladen wird z.B. mit 150A(hat meine LM) bei einer neuen Bat. 
mit noch geringem Ri (0.004-0.008 Ohm)?
Sind die so spezifiziert?
Bei meinem Auto habe ich beobachtet das die Spannung an der Batterie 
innerhalb von Sekunden auf 14.3V sprang. Den Strom kann ich mangels DC 
Stromzange nicht messen!
Wird bei den neuen Lichtmaschinen auch die Gasungsspannung bei 
unterschiedlichen Temperaturen berücksichtigt? Wenn nicht wird da keine 
Wartungsfreie Batterie gegen ankommen!
Gruß
Hans

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Apropos massive Bleiplatten, und was sich da an Pflege lohnt:

Ich hab das noch so in Erinnerung, daß eine Batterie 1970 tatsächlich 
noch "schwer wie Blei" war. Heute hab ich eher den Eindruck, daß auf ein 
Kunststoff-Trägermaterial eine dünne Bleischicht aufgedampft ist, 
ähnlich der Metallisierung bei Folienkondensatoren.

Kein Witz: Ich kaufte eine neue leere Batterie (55AH), und die Säure gab 
es in Plastikflaschen dazu. Die trockene Batterie, konnte man vom 
Gewicht her fast auf einer Fingerspitze jonglieren...

Autor: ... (Gast)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Die trockene Batterie, konnte man vom
> Gewicht her fast auf einer Fingerspitze jonglieren...

Du bist zu oft im Bodybuilding-Studio.... ;)

Autor: Tiesto (Gast)
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ich darf es euch zwar eigentlich nicht sagen (habe absolut keine Ahnung 
von Akkus und Elektronik, siehe weiter oben), aber Lichtmaschinen 
bringen natürlich schon ab Standgas die volle Leistung. Manchmal muss 
man lediglich einmalig auf vielleicht 1500 RpM hochtouren, danach wird 
permanent bei ca. 14,1V geladen. Limas mit 140A u.ä. sind keine 
Seltenheit, dreistellig ist sogar eher normal. Wie stark allerdings in 
die Batterie geladen wird, hängt von deren Ladezustand ab. Hat bei 
weitem nicht nur mit ihrem Innenwiderstand zu tun, dieser betrifft viel 
eher das Entladeverhalten.
Die Lima dient primär der Versorgung der Elektrik, nicht so sehr dem 
Laden der Batterie. Letztere kann man praktisch nach dem Starten des 
Motors abklemmen, und dann dürfen trotzdem alle Verbraucher 
eingeschaltet werden...also sobald der Motor läuft, wird die Batterie 
ausschließlich geladen. Mit einem Strom, den die Batterie selbst 
bestimmt. Man kann sogar messen, daß ein leerer Akku anfangs manchmal 
weniger Strom aufnimmt, und dieser nach und nach erst ansteigt. Vermute 
mal, das liegt an der Temperatur des Akkus, kann aber auch nen anderen 
Grund haben...müsste man googeln.
Ein weiterer Grund für die geringe Haltbarkeit im Auto ist der 
Kompromiss, den man mit über 14V Ladespannung eingehen muss. Einerseits 
ist eine so hohe Spannung wichtig, um auch bei kurzen Fahrten und vielen 
Starts noch ausreichend Laden zu können, andererseits wäre dem Akku eine 
dauerhafte Ladung mit nur 13,6V Pufferspannung weit lieber...dann müsste 
man aber immer längere Zeit am Stück fahren, und das kann im Alltag halt 
nicht sichergestellt werden.

Autor: Katapulski (Gast)
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>(habe absolut keine Ahnung
>von Akkus und Elektronik, siehe weiter oben)

Schwätzer!
Du hast doch mit Pflaumenmus gegurgelt...:-x

gez.Katapulski

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Ich habe das mit den Stromimpulsen vor einiger Zeit mal versucht:
Aus einem Operationsverstärker einen Oszillator gebaut. Der hatte so 
50Hz Frequenz, aber eine Einschaltdauer von nur ca. 20µs je Impuls.
Darüber wurde ein starker MOSFET (IRL3803) gesteuert.
Dieser MOSFET verbindet einen 0,1 Ohm/5W-Widerstand mit dem Bleiakku, 
solange er durchgeschaltet ist.
Also wird 50x je Sekunde ein Entladeimpuls von über 100 Ampere erzeugt.
Der mittlere Stromverbrauch liegt dabei bei ca. 50...100mA; der 
Widerstand wird nur etwas warm.
Ich habe das mal an einen 12V/12Ah Bleiakku gehängt. Dieser hatte vorher 
vielleicht noch 0,5Ah Kapazität.
Ich habe das dann solange laufen gelassen, bis die Akkuspannung auf 11V 
abgesunken ist, dann den Akku wieder aufgeladen.
Nach einigen Zyklen ist die Kapazität dann wieder auf so 2,5Ah 
angestiegen, eine weitere Verbesserung war aber nicht mehr möglich.

Für einen Auto-Bleiakku mit 100Ah bräuchte man vermutlich viel stärkere 
Entladeimpulse. So 1000 Ampere dürften die richtige Größenordnung sein.
Als MOSFET könnten 2 IRF1404 parallel geeignet sein. Diese vertragen je 
800A Impulsstrom.
Zusammen haben die so 2mOhm Rds.
Also fehlen noch 10mOhm, um auf die 1000A zu kommen (12V / 12mOhm = 
1000A). Ein Teil davon ist schon der Innenwiderstand des Akkus, die 
fehlenden paar Milliohm bekommt man durch die Sicherung und die 
Anschlussleitungen.
Ein Hochlast-Widerstand ist also gar nicht nötig.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tiesto schrieb:
> ich darf es euch zwar eigentlich nicht sagen (habe absolut keine Ahnung
> von Akkus und Elektronik, siehe weiter oben), aber Lichtmaschinen
> bringen natürlich schon ab Standgas die volle Leistung.

Nö. Siehst Du an dne LiMa Daten auf jeder Herstellerseite von LiMa das 
dem NICHT so ist.

>  Manchmal muss
> man lediglich einmalig auf vielleicht 1500 RpM hochtouren, danach wird
> permanent bei ca. 14,1V geladen.

Das die Spannung konstant bleibt sagt nix über die Leistung aus, die 
eine LiMa abgibt.

Richtig ist: Ab 1300 bis 1500 UpM des Motors ist die LiMa in dem 
Bereich, in dem sie die volle Leistung abgibt.

Fällt die Drehzahl zurück auf die Leerlaufdrehzahl, geht die Leistung 
wieder deutlich runter.


> ich darf es euch zwar eigentlich nicht sagen (habe absolut keine Ahnung
> von Akkus und Elektronik, siehe weiter oben),

Das ist korrekt.

Autor: Tiesto (Gast)
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oh mann, den Typen wird man ja wirlich nicht mehr los...also Leute, 
Karre an, einmal Gas geben, Motor laufen lassen, alles 
Einschalten...hält solange, bis der Tank leer ist...auch wenn Taylor 
wieder Anderes meint (muss man nicht so genau nehmen. Die, die nichts 
darstellen, schreien immer am lautesten)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Tiesto schrieb:
>  (muss man nicht so genau nehmen. Die, die nichts
> darstellen, schreien immer am lautesten)

Das trifft auf Dich zu, korrekt.

Autor: Tiesto (Gast)
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na jetzt hab ich das ganze Elend ja erstmal richtig gesehen (man schaue 
sich mal die Suche an)! Der klassischer Theoretiker, natürlich mit viiel 
Zeit, ohne einen Funken Phantasie oder Spaß! Oh Gott, mit dem möchte man 
real besser nichts zu tun haben...aber wie oben schon genannt, er weiß 
einfach zu allem was...da hab ich gleich sowas von Respekt vor, 
unbeschreiblich!
Taylor, wenn ich in Zukunft ne Frage hab´, kann ich mich dann auch 
direkt an dich wenden? Bleibt das dann weiterhin kostenlos? Darf man 
Hilfesuchende zukünftig direkt an dich verweisen, oder bleibt du eh nach 
wie vor in jedem Threat der Erste, der antwortet?

(wow, diesen Beitrag könnte man so leicht wirklich gut pointiert 
beantworten, die Möglichkeiten dazu sind riesig! - bin ja mal gespannt)

Autor: Martin (Gast)
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...
na jetzt hab ich das ganze Elend ja erstmal richtig gesehen (man schaue
sich mal die Suche an)! Der klassischer Theoretiker, natürlich mit viiel
Zeit, ohne einen Funken Phantasie oder Spaß! Oh Gott, mit dem möchte man
real besser nichts zu tun haben...aber wie oben schon genannt, er weiß
einfach zu allem was...da hab ich gleich sowas von Respekt vor,
unbeschreiblich!
Taylor, wenn ich in Zukunft ne Frage hab´, kann ich mich dann auch
direkt an dich wenden? Bleibt das dann weiterhin kostenlos? Darf man
Hilfesuchende zukünftig direkt an dich verweisen, oder bleibt du eh nach
wie vor in jedem Threat der Erste, der antwortet?

(wow, diesen Beitrag könnte man so leicht wirklich gut pointiert
beantworten, die Möglichkeiten dazu sind riesig! - bin ja mal gespannt)
...

Bring doch nur einmal ein Argument jenseits von deinen laienhaften 
Textblähungen. Ist ja nicht zum Aushalten dieser Gestank.

Autor: Tiesto (Gast)
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genau solch eine Antwort erwarte ich momentan von einem anderen Herrn...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ehe ihr euch weiter auf Kindergartenniveau rumfetzt, möchte ich meine 
bisher unbeantwortete Frage wiederholen:

Wodurch unterscheiden sich eigentlich die wartungsfreien Akkus von den
herkömmlichen?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Google bei Dir kaputt oder Du  zu faul?


Kurzdefinition:
Sie sind wartungsfrei, aus ihnen treten keine Gase aus und es muss kein 
Wasser nachgefüllt werden.


Herkömmliche Akkus sind demzufolge nicht wartugnsfrei, da bei ihnen 
mind. eines der beiden Kriterien nicht erfüllt ist.

Autor: Tiesto (Gast)
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vermutlich nur durch die nicht zugänglichen Stöpsel! ;-) Kann man halt 
so oder so sehen, entweder müsste man die "neuen" Akkus auch pflegen, um 
lange Haltbarkeit zu erreichen, oder aber die Pflege war früher schon 
ein Zeitvertreib.

Autor: Tiesto (Gast)
Datum:

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willkommen zurück Taylor! Diesmal muss ich dir wohl trotz deiner 
Googlesuche ein wenig auf die Sprünge helfen: auch die verschlossenen, 
neuen Akkus gasen ein wenig, und es geht damit Material verloren. Sonst 
würde der Säurestand ja nun wirklich Jahrhunderte gleich bleiben...

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Andrew Taylor schrieb:
> Kurzdefinition:
> Sie sind wartungsfrei, aus ihnen treten keine Gase aus und es muss kein
> Wasser nachgefüllt werden.

So schlau bin ich auch und per google hab ich leider nichts gefunden, 
was wesentlich über die Qualität deiner Antwort hinaus ging.

Also nochmal: Wie wird erreicht, daß keine Gase austreten - entstehen 
werden sie doch trotzdem.

Autor: Tiesto (Gast)
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es treten Gase aus, man darf nur nicht immer den Unwissenden 
ignorieren...

Autor: Michael O. (mischu)
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Hallo Leute,
sind wir denn hier im KINDERGARTEN - hat einer dem anderen sein Förmchen 
weggenommen?
Wie auch immer, damit kommen wir der Beantwortung von Stephan's Frage 
auch nicht näher...

Zurück zur ursprünglichen Frage:
1. Für eine Notstromanwendung sollte der Energiespeicher zuverlässig 
sein. Selbst wenn Du eine Regenerierung schaffst ist die Frage, ob die 
Batterie dann wieder lange hält oder genau dann in die Knie geht wenn Du 
Strom brauchst.

2. Zu einer Batterie gehören ein paar mehr Parameter als nur die 
Spannung und die Ladungsmenge. Wichtig ist auch noch die Impedanz. Es 
kann also gut sein, dass die Batterie noch 80% ihrer ursprünglichen 
Kapazität besitzt aber nicht mehr in der Lage ist einen Anlasser zu 
treiben.

3. Da hier verschiedene Zahlen für Akku-Lebensdauern kursieren die in 
beiden Richtungen angezweifelt werden sei hier noch ein Hinweis erlaubt. 
Neben dem Ladezustand und deren Historie (Tiefentladung) ist noch ein 
Parameter entscheidend ob man ein Auto starten kann oder nicht - die 
Temperatur. Kalte Akkus (-20°C) haben eine sehr hohe Impedanz. Da können 
nur relativ gute Akkus einen noch Motor starten (z.B. einen 
Dieselmotor). Daher gibt es "gefühlt" lange oder weniger lange haltbare 
Batterien.

4. Ich meine Bleigelakkus in USV-Anlagen halten um die 5 Jahre bevor sie 
ausgetauscht werden. Möglicherweise sind die in noch einem besseren 
Zustand als ein Auto-Akku nach der gleichen Zeit. Sie werden 
normalerweise bei der idealen Spannung über Jahre gehalten und sehen 
vieleicht 2-5 Notstromfälle in der Zeit.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Selbst geschlossene Glas oder Metallgefäße sind nicht diffusionsdicht, 
wenn man nur den Zeitraum lang genug wählt. Insbesondere wenn dieser 
Zeitraum die Nutzdauer des Artikels weit überschreitet ist das sinnfrei.
 Darf ich Dich an Dein Geschwätz erinnern das die  Lebensdauer von Akkus 
betrifft?
> Sonst würde der Säurestand ja nun wirklich Jahrhunderte gleich
> bleiben...

Du erzählst uns was von weniger als 10 Jahren. So what.



Ich revanchier mich schlicht damit, dass es nicht wie von Dir behauptet 
die "vermutlich nur durch die nicht zugänglichen Stöpsel!" sind die die 
Akkus voneinader unterscheiden.


So, und jetzt darfst Du mal zeigen ob Du technische Kenne der Baureihen 
hast: Was ist der Unterschied im Aufbau zwischen den Stöpseln 
wartungsfreier und nicht wartungsfreier Akkus?

Autor: Tiesto (Gast)
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"Kalte Akkus (-20°C) haben eine sehr hohe Impedanz. Da können
nur relativ gute Akkus einen noch(kalten)Motor starten (z.B. einen
Dieselmotor)"

Genau das ist DER entscheidende Grund, warum die Akkus so schnell 
getauscht werden müssen. Auch wenn sie vielleicht noch relativ gute 
Kapazität haben.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Michael O. schrieb:
> Hallo Leute,
> sind wir denn hier im KINDERGARTEN - hat einer dem anderen sein Förmchen
> weggenommen?

Nee, ist normales uC net, so wie all die Jahre. Weißt Du doch. Also kein 
Grund erstaunt zu sein.


>
> 4. Ich meine Bleigelakkus in USV-Anlagen halten um die 5 Jahre bevor sie
> ausgetauscht werden. Möglicherweise sind die in noch einem besseren
> Zustand als ein Auto-Akku nach der gleichen Zeit. Sie werden
> normalerweise bei der idealen Spannung über Jahre gehalten und sehen
> vieleicht 2-5 Notstromfälle in der Zeit.

Somit sind wir , je nach Akkutyp und -Aufbau irgendwo zwischen einer 
Lebensdauer von 3 bis 20 Jahren. Um mal die Extremwerte (Autoakku in 
schlecht gewarteter Ladung bis hin zu Massivplatten - Pb Akku in top 
gewartet stationärer Anlage) abzuhandeln.

Autor: Andreas Ferber (aferber)
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Uhu Uhuhu schrieb:
>
> Also nochmal: Wie wird erreicht, daß keine Gase austreten - entstehen
> werden sie doch trotzdem.

- anderes Gittermaterial (Blei-Calzium-Legierung), das weniger zur
  Gasung neigt als massives Blei

- Aufbau der Zellen so, dass der entstehende Sauerstoff zur anderen
  Elektrode gelangt, anstatt zu entweichen. Der rekombiniert dann
  in einer Nebenreaktion mit dem Wasserstoff wieder zu Wasser.

Das ganze ist natürlich nicht hundertprozentig, deshalb geht immer noch 
Wasser verloren, aber so langsam, dass es über die normale Lebensdauer 
der Batterie keine wirkliche Rolle mehr spielt.

Wenn der Akku überladen wird gast aber ein wartungsfreier genauso wie 
jeder andere Bleiakku auch, und wenn man dann keinen Weg findet, Wasser 
nachzufüllen (Blei-Gel-Akkus z.B.), dann ist der Akku halt hinüber.

Andreas

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Natürlich gast auch der verschlossene Akku. Das Knallgas wird aber wohl 
katalytisch wieder in Wasser zurück verwandelt, so daß sich auch kein 
hoher Druck aufbaut.

Besonders Wasserstoff diffundiert auf Grund der Molekülgröße unter hohem 
Druck gerne durch Kunststoff (Flüssigwasserstofftanks). Das dürfte beim 
Akku aber weniger der Fall sein. Wäre noch die Frage, was passiert, wenn 
die Batterie mal extrem gast.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>> Kurzdefinition:
>> Sie sind wartungsfrei, aus ihnen treten keine Gase aus und es muss kein
>> Wasser nachgefüllt werden.
>
> So schlau bin ich auch und per google hab ich leider nichts gefunden,
> was wesentlich über die Qualität deiner Antwort hinaus ging.


Dann googelst Du in schlechter Qualität: Die Batteriehersteller verraten 
es gern in den Datenblättern .-)

>
> Also nochmal: Wie wird erreicht, daß keine Gase austreten - entstehen
> werden sie doch trotzdem.

Wie Andreas Ferber schon angefangen hat zu erläutern liegt es am Aufbau 
der Batterie.

Für die Rekombination des entstehenden Gasgemisches sorgt etwas 
Katalysator: z.B. winzige Mengen Platinmoor bzw- -schwarz genügen hier.

Autor: Tiesto (Gast)
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es wäre für jeden Hersteller ein Leichtes, die Wandstärke oder das 
Material des Akkus so zu wählen, daß er über 100 Jahre nicht 1% seines 
Inhalts verliert. Schon wieder so ein theoretisches Geschwätz!
Ohne jetzt nachgesehen zu haben, schätze ich, daß die Gehäuse aus PE 
oder PP bestehen werden, aufgrund der Schlagzähigkeit und nahezu 
unbegrenzten chemischen Beständigkeit. Diese Polyolefine haben 
tatsächlich sogar eine relativ hohe Diffusion, aber bei der Dicke ist 
das mit dem Ausgasen über die Wandung dennoch nur ein rein theoretischer 
Effekt.
Wie Uhu schon richtig gesagt hat, gasen diese Akkus aber auch, und das 
Gas muss selbstverständlich raus.
Wenn es noch einen anderen Unterschied als die Verschlüsse geben sollte, 
müsstet du vielleicht mal googeln, oder beim Hersteller anfragen.

Was hat meine Angabe, daß ein solcher Akku nur mit Diffusion noch nach 
100 Jahren gefüllt wäre mit der Lebsndauer eines benutzten Akkus zu tun? 
sage doch selbst, daß der Verlust durch das Gasen entsteht (...oben 
raus).

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Natürlich gast auch der verschlossene Akku. Das Knallgas wird aber wohl
> katalytisch wieder in Wasser zurück verwandelt, so daß sich auch kein
> hoher Druck aufbaut.


Genauso ist das. Vorrausgesetzt, man überlädt nicht zu lange mit zu 
hohem Strom -- denn die Reaktionsgeshcwindigkeit des Kat ist limitiert.
Es soll ja nicht-explosiv und ohne zuviel Thermik ablaufen.

>
> Besonders Wasserstoff diffundiert auf Grund der Molekülgröße unter hohem
> Druck gerne durch Kunststoff (Flüssigwasserstofftanks). Das dürfte beim
> Akku aber weniger der Fall sein. Wäre noch die Frage, was passiert, wenn
> die Batterie mal extrem gast.

Dafür gibt es sollbruchstellen z.B. im Deckelbereich. Also eine Art 
"einweg-Einmalig" Überdruckventil.

Analog sind NiCd Sinterzellen (hochstromfähige) aufgebaut - einfach weil 
es weniger Risiko ist das Gas kontrolliert abzublasen. Als den Akku 
"irgendwo" mit hohem Druck aufplatzen zu lassen.

Autor: Tiesto (Gast)
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schade daß Google einem nicht die letzte Suchen anderer User 
anzeigt...oder geht das irgendwie doch? ;-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Andrew Taylor schrieb:

>Dafür gibt es sollbruchstellen z.B. im Deckelbereich. Also eine
>Art "einweg-Einmalig" Überdruckventil.

D.h., irgendwann ab einem bestimmten Alter, wenn der Akku immer stärker 
gast, geht das Überdruckventil auf, und das Ding ist im Eimer?

Autor: Hans (Gast)
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Normale Lebensdauer im KFZ von "3 Jahren" entspricht der Garantiezeit ;)
Danach konnte man bei meiner Batterie die Trockenen Zellen sehen!
Das können Die unter den rauen Bedingungen im KFZ 
(Temperaturschwankungen u.s.w.) nicht einhalten!
Lest mahl in den KFZ- Foren über diese Batterien!

Hans

Autor: Tiesto (Gast)
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Nebenbei bemerkt kann das Genannte mit dem Kat doch fast schon auch nur 
wieder Quatsch gewesen sein. Wenn man irgendeinen Katalysator da drin 
hätte, gäbe es bei ruhendem Akku vermutlich schnell ein Vakuum!
Der "Kat" könnte unmöglich den korrekten Druck halten, weil dieser nur 
wenige Millibar Spiel haben dürfte. Es sei denn, die Wandung ist 
neuerdings irgendwie verstärkt o.ä. Aber vielleicht bemüht ja dazu 
jemand Google, einige haben das einfach gut drauf.

Autor: Anon Ymous (avion23)
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Andreas Ferber schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>>
>> Also nochmal: Wie wird erreicht, daß keine Gase austreten - entstehen
>> werden sie doch trotzdem.
>
> - anderes Gittermaterial (Blei-Calzium-Legierung), das weniger zur
>   Gasung neigt als massives Blei
>
> - Aufbau der Zellen so, dass der entstehende Sauerstoff zur anderen
>   Elektrode gelangt, anstatt zu entweichen. Der rekombiniert dann
>   in einer Nebenreaktion mit dem Wasserstoff wieder zu Wasser.
>
> Das ganze ist natürlich nicht hundertprozentig, deshalb geht immer noch
> Wasser verloren, aber so langsam, dass es über die normale Lebensdauer
> der Batterie keine wirkliche Rolle mehr spielt.
>
> Wenn der Akku überladen wird gast aber ein wartungsfreier genauso wie
> jeder andere Bleiakku auch, und wenn man dann keinen Weg findet, Wasser
> nachzufüllen (Blei-Gel-Akkus z.B.), dann ist der Akku halt hinüber.
>
> Andreas

Das ist IMO korrekt.
Zusätzlich haben nicht wartungsfreie Akkus mehr Antimon. Das hat den 
Vorteil, dass nach einer Tiefentladung die Stromaufnahme höher ist. Bei 
Calcium-Bleiakkus fließen nur wenige mA nach einer richtigen 
Tiefentladung. Der Akku ist dann hinüber.
Antimon hat den Nachteil, dass es die Gasungsspannung senkt. D.h. der 
Akku gast früher. Falls der Antimonanteil zu hoch wird kann der Akku 
überhaupt nicht mehr voll geladen werden, inklusive der Nachteile wie 
Driften der Zellen.

Wartungsfreie Bleiakkus (es steht groß "Ca" oder "Calcium" drauf) können 
gewartet werden (wie schon weiter oben). Es ist über die Lebensdauer 
aber oft nicht notwendig, weil der Wasserverlust extrem gering ist.

Autor: Tiesto (Gast)
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Hans, wollen wir das mit den 3 Jahren mal unter uns behalten? Hier ist 
das leider nicht so angebracht...ab 12 Jahren gehts erst so richtig 
los...dank Defibrillation ;-)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>
>>Dafür gibt es sollbruchstellen z.B. im Deckelbereich. Also eine
>>Art "einweg-Einmalig" Überdruckventil.
>
> D.h., irgendwann ab einem bestimmten Alter, wenn der Akku immer stärker
> gast, geht das Überdruckventil auf, und das Ding ist im Eimer?


Nein, das hat primär nix mit dem Alter zu tun.
Das Ventil reagiert wie der Name schon sagt auf den Druck.

Wenn Du also den von Dir betrachteten Akku lange Zeit pfleglich 
behandelst und eben keinen überhohen Innendruck erzeugst: Dann ist das 
Ventil bis zur Entsorgung nach Jahren dicht und zu.

Wennn Du ihn sofort nach Erwerb heftig überlädst, geht das Ventil am 
ersten Tag auf.


Der Akku ist in allen Fällen nicht "im Eimer", verliert aber duch die 
Undichtigkeit Gas und Wasser, letzteres vornehmlich per Diffusion.
D.h. es geht Dir nutzbarer Elektrolyt verloren.
Das führt dazu das Du weniger nutzbare Kapazität hast (Ah).

Autor: Tiesto (Gast)
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na dann sind dickwandige Akkus ja die größte Marktlücke! Daß die 
Hersteller da noch nicht drauf gekommen sind...;-)

Autor: oszi40 (Gast)
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Physik/Chemie ist nicht durch Werbung zu überlisten. Wenn die 
Ladespannung zu hoch ist, verlieren auch "wartungsfreie" Batterien 
schnell zu viel Wasser, was sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt.

Ob ein Multimeter bei jeder Außentemperatur wirklich die richtige 
Spannung anzeigt, wäre die nächste Frage.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Andrew Taylor schrieb:

>>D.h., irgendwann ab einem bestimmten Alter, wenn der Akku immer
>>stärker gast, geht das Überdruckventil auf, und das Ding ist
>>im Eimer?

>Nein, das hat primär nix mit dem Alter zu tun.
>Das Ventil reagiert wie der Name schon sagt auf den Druck.

Ist schon klar. Aber eine alte Batterie gast eben stärker und baut damit 
wohl höheren Druck auf als eine neue. Das war die Frage. Ich meinte 
damit, ob das Ventil irgendwann in der Nähe des Lebensendes zündet?



Tiesto schrieb:

>Nebenbei bemerkt kann das Genannte mit dem Kat doch fast schon
>auch nur wieder Quatsch gewesen sein. Wenn man irgendeinen
>Katalysator da drin hätte, gäbe es bei ruhendem Akku vermutlich
>schnell ein Vakuum!

Jeder, der mal etwas mit Chemie zu tun hatte, weiß, daß nirgendwo was 
verschwindet oder hinzu kommt. Das ist ein geschlossener 
funktionierender Kreislauf.

Katalyt Platin (übrigens auch im Abgas-Kat): Die ersten Feuerzeuge aus 
früheren Jahrhunderten basierten auf Wasserstofferzeugung, z.B. mit 
Salzsäure und Zink. Beim Öffnen des Ventils entzündete sich der 
Wasserstoff zusammen mit dem Luftsauerstoff an einem Platindraht.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>
>>>D.h., irgendwann ab einem bestimmten Alter, wenn der Akku immer
>>>stärker gast, geht das Überdruckventil auf, und das Ding ist
>>>im Eimer?
>
>>Nein, das hat primär nix mit dem Alter zu tun.
>>Das Ventil reagiert wie der Name schon sagt auf den Druck.
>
> Ist schon klar. Aber eine alte Batterie gast eben stärker und baut damit
> wohl höheren Druck auf als eine neue. Das war die Frage. Ich meinte
> damit, ob das Ventil irgendwann in der Nähe des Lebensendes zündet?


Ok, dann nochmals die Antwort: In ordentlich eingestellter Anlage mit 
zum Akku passender Ladung öffnet es auch nach Jahren nicht.

>
>
>
> Tiesto schrieb:
>
>>Nebenbei bemerkt kann das Genannte mit dem Kat doch fast schon
>>auch nur wieder Quatsch gewesen sein. Wenn man irgendeinen
>>Katalysator da drin hätte, gäbe es bei ruhendem Akku vermutlich
>>schnell ein Vakuum!
>
> Jeder, der mal etwas mit Chemie zu tun hatte, weiß, daß nirgendwo was
> verschwindet oder hinzu kommt. Das ist ein geschlossener
> funktionierender Kreislauf.
>
> Katalyt Platin (übrigens auch im Abgas-Kat): Die ersten Feuerzeuge aus
> früheren Jahrhunderten basierten auf Wasserstofferzeugung, z.B. mit
> Salzsäure und Zink. Beim Öffnen des Ventils entzündete sich der
> Wasserstoff zusammen mit dem Luftsauerstoff an einem Platindraht.

Und eben wegen  der geschlossenen Anordnung gibt es auch kein durch die 
Katalyse bedingtes Vakuum.

Der Katalyt ist übrigens in Akkus so konzipiert das keine Entzündung 
auftritt -- bei Feuerzeugen war die Ausführung anders.
Aber das sollte schon vorher klar gewesen sein.-)

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Andrew Taylor schrieb:

>Ok, dann nochmals die Antwort: In ordentlich eingestellter Anlage
>mit zum Akku passender Ladung öffnet es auch nach Jahren nicht.

Und nochmals die Frage:
Wie ich in offenen Systemen bisher immer beobachtete, gasen Akkus mit 
dem Alter immer stärker. Womöglich läßt auch die Reaktionsfähigkeit des 
Katalytes bei Alterung (z.B. durch Verschmutzung, oder was auch immer) 
nach. Bei alten Akkus mußte ich schon fast monatlich Wasser nachfüllen, 
während sie in den ersten 2 Jahren überhaupt kein Wasser verbrauchten.

>bei Feuerzeugen war die Ausführung anders.
>Aber das sollte schon vorher klar gewesen sein.-)

Das sollte nur etwas die Katalyse erklären. Klar muß die im Akku anders 
dosiert sein.

Autor: Tiesto (Gast)
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Was hier für ein Quatsch erzählt wird, es ist eine reine Freude! Habe 
hier grad ne kleine 36Ah vor mir...wartungsfrei gemäss Aufdruck...hat 
sowohl oben Öffnungen, als auch seitwärts nochmal zwei Auslässe. Überall 
findet sich außen dran Grind, der zum Großteil aus getrockneter Säure 
bestehen dürfte (passiert übrigens von ganz allein, hatte den Akku nach 
dem letzten Laden gesäubert).
Gehäuse hat keinen geprägten Aufdruck, ist aber PE oder PP (das kann man 
fühlen, manch einer wird dies freilich anzweifeln). Der Hersteller 
könnte also leicht auch weniger durchlässiges Material nehmen, wenn das 
irgendein Problem darstellen sollte. Dann käme einfach ein Aufdruck 
drauf, daß man Schlag und Stoß zu vermeiden hat.
Autobatterien sind wohl alle oben offen (nur ein Vermutung). Das Gasen 
wird nicht ganz zu unterdrücken sein, aber vermindert werden können, wie 
schon zuvor bekannt. Vielleicht gibt es aber eine noch neuere Generation 
an wartungsfreien Akkus, die gar nichts mehr rauslassen?

Das mit dem Kat wäre ein schöne Sache, wenn der Akku immer gleich, oder 
aber nie belastet würde. Ansonsten ist der Druck so nicht beherrschbar, 
egal wie hoch er anfangs war (fast hätte ichs geglaubt;-)).
Eventuell findet man auch bei google genauere Angaben dazu, aber da wird 
sich jeder Hersteller wohl drüber ausschweigen...

Wann soll das eigentlich mit den 48 oder 42V kommen?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Andrew Taylor schrieb:
>
>>Ok, dann nochmals die Antwort: In ordentlich eingestellter Anlage
>>mit zum Akku passender Ladung öffnet es auch nach Jahren nicht.
>
> Und nochmals die Frage:
> Wie ich in offenen Systemen bisher immer beobachtete, gasen Akkus mit
> dem Alter immer stärker. Womöglich läßt auch die Reaktionsfähigkeit des
> Katalytes bei Alterung (z.B. durch Verschmutzung, oder was auch immer)
> nach. Bei alten Akkus mußte ich schon fast monatlich Wasser nachfüllen,
> während sie in den ersten 2 Jahren überhaupt kein Wasser verbrauchten.

Das ist aber keine Frage, sondern eine Feststellung Deinerseits.

Nun Du redest da von nicht-wartungsfreien Systemen (sonst macht "offene 
Systeme" keinen Sinn).
Ich rede dagegen von wartungsfreien. Andreas Ferber hat ja schon auf die 
Unterschiede im Aufbau hingewiesen.
An wartungsfreien Systemen bei korrekt eingestellter Ladung beobachte 
ich keine zunehmende Gasentwicklung während der Lebensdauer des Akkus.

Autor: Tiesto (Gast)
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"Nun Du redest da von nicht-wartungsfreien Systemen (sonst macht "offene
Systeme" keinen Sinn).
Ich rede dagegen von wartungsfreien."

Das ist nicht ganz richtig, eine davon abweichende Batterie steht gerade 
zu meinen Füßen (wartungsfrei, aber offen).

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Andrew Taylor schrieb:

>Das ist aber keine Frage, sondern eine Feststellung Deinerseits.

OK, dann hast du meine Frage von Anfang an nicht verstanden.

>Nun Du redest da von nicht-wartungsfreien Systemen

Ich rede von dem, was im offenen System passiert, und was sich in der 
Art auch im geschlossenen System abspielen wird, ohne daß ich es 
beobachten kann.

>Andreas Ferber hat ja schon auf die
>Unterschiede im Aufbau hingewiesen.

OK, das ist eine Sache. Wir haben es aber nicht mit dem idealen, sondern 
einem realen Bauelement zu tun.

Autor: Wolfgang-G (Gast)
Datum:

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Eigentlich ist in den Beiträgen von:
Autor: Anon Ymous (avion23)
Datum: 16.02.2010 22:20
Autor: Andreas Ferber (aferber)
Datum: 17.02.2010 13:36
Autor: Anon Ymous (avion23)
Datum: 17.02.2010 14:01

alles zu den entscheidenden Merkmalen eines wartungsfreien Blei-Akkus 
gesagt.
Kleine Ergänzung: Aus elektrochemischer Sicht ist entscheidend für die 
Funktion die Überspannung des Wasserstoffs am Elektrodenmaterial.
Die H2-Überspannung ist an Pb/Ca -Legierungen höher als bei den
Pb/Sb-Legierungen.
Wenn also Wasser nicht zersetzt wird, dann muss auch kein Wasser 
nachgefüllt werden.
Dazu ist eine gute Einhaltung der Ladeschlussspannung notwendig, welche 
bei dem Pb/Ca –Akku etwas niedriger sein soll, als bei den herkömmlichen 
Akkuladesystemen.
MfG

Autor: Michael_ (Gast)
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>Dazu ist eine gute Einhaltung der Ladeschlussspannung notwendig, welche
>bei dem Pb/Ca –Akku etwas niedriger sein soll, als bei den herkömmlichen
>Akkuladesystemen.
Dies kann ich nur unterstützen!
Im Auto wird immer mit Konstantspannung geladen und mit einer Spannung, 
die dem Ladefaktor "eins" entspricht. Bei weiterer Ladung fängt der Akku 
an zu gasen. Und wenn eine spannung beim laden auf 14,5V "springt", ist 
das normal, da dies die Ladeanfangsspannung eines Bleiakkus ist.
Übrigens gibt es Autos mit verschiedenen Ladespannungen und den 
dazugehörigen Batterien. Man sollte beim Austausch genau hinsehen!
Kennt jemand aus der DDR die kleinen Bleizellen für die Taschenlampe? 
Wehe, man hat sie zu sehr geladen, da wurde sie rund wie ein 
aufgeblasener Frosch. Ein Schaltkontakt im Ladegerät schaffte Abhilfe.
Zum Basteln war sie ideal!

Autor: Juta (Gast)
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Das Thema Desulfatisierung gegugelt und bin nun zufällig hier.
Eigentlich wollte ich nur fremde Erfahrungen abfragen, weil ich ein 
C-TEC 3600 Auto/Töff-Batterieladegerät benutze, welches entsulfatisieren 
kann.
Bin ich rückständig, oder wollt ihr das Rad neu erfinden?
Ich kann mir nach ca. 10 % obigen Textes vorstellen, dass das Fachgebiet 
enormen Tiefgang verlangt. Jedoch glaube ich (bis jetzt), dei Industrie 
hat das bereits genügend erfoscht. Wenn jemals Resurcenschonung als 
Religion eingeführt wird, werden solche Desulfatisirungsschaltungen, 
wohl in den Akkuanwenungen (Autos etc.) gleich miteingebaut.

Meine Frage in Kürze: Kann mein C-TEC 3600 sein Versprechen halten?

Autor: MaWin (Gast)
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> Kann mein C-TEC 3600 sein Versprechen halten?

Ich dachte, du hast nicht nur den Thread gelesen, sondern sogar eigene 
Erfahrung.

Nein, natürlich nicht.

Wenn es möglich wäre, daß Akkus in Autos durch so was zuverlässig ein 
Leben lang halten, dann hätten die Hersteller, wie du selbst bemerkst, 
das schon längst eingebaut.


Aber Menschen glauben an Götter, ausserirdisches Leben und Horoskope, 
was soll da gesunder Menschenverstand sein ?

Autor: Chris (Gast)
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Es ging ja nicht um die ewige Lebensdauer, sondern nur darum den Akku 
noch ein Weilchen länger nutzen zu können.

Warum glaubst du nicht an außerirdisches Leben? Wird jetzt zwar ziemlich 
OT, aber ich wüsste keinen Grund warum es das nicht geben sollte. Ich 
weiß nur einen Grund warum wir die noch nie gesehen haben und die auch 
noch nicht mal vorbeigeschaut haben: man würde es nie schaffen in 
endlicher Geschwindigkeit derart große Distanzen zurückzulegen. Und mit 
dem Teleskop sieht man ja auch nur das was vor Millionen Jahren war. 
Wenn welche von Außen hier her sehen würden und sehen was hier vor 
Millionen Jahren war, dann fänden die das vielleicht auch nicht so sehr 
interessant...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
Datum:

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Chris schrieb:
> Es ging ja nicht um die ewige Lebensdauer, sondern nur darum den Akku
> noch ein Weilchen länger nutzen zu können.

Da schwanken die Angaben von Leuten die solche 
Desulfatierer/akkustrompulsgeräte genutzt haben zwischen "fast nix" und 
"1-4 Jahre". Leider alles schwer prüf- und ebenso schwer wiederholbar.
Kannst Du dir also aussuchen was die Dinger taugen/nicht taugen.


> Wenn welche von Außen hier her sehen würden und sehen was hier vor
> Millionen Jahren war, dann fänden die das vielleicht auch nicht so sehr
> interessant...

Warum zeitlich so weit zurück?
Es ist heute doch nicht wesentlich interessanter .-))

Autor: Franz B. (byte)
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So... um noch ein wenig Öl ins Feuer zu giesen.. hier mal ein paar 
Patentschriften falls jemand Lanweilig ist und was zum lesen braucht. 
Die Liste ist nur eine Kurzrecherche ohne Anspruch auf Wichtigkeit oder 
Originalität. Es gibt noch wesentlich mehr. Achtung.. nicht alles was 
zum Patent angemeldet wird ist auch ein Patent bzw. Patenwürdig. :) Aber 
man kann aus einigen Dokumenten schon ein paar Interessante Infos 
rauslesen. Die Schriften sind komplett als PDF verfügbar.

http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...
http://v3.espacenet.com/publicationDetails/biblio?...

Interssante Details
* Fast ausschließlich US-Anmeldungen
* Einer hat sogar die komplette Schaltung + ASM-Programm angemeldet %-o

Autor: Juta (Gast)
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MaWin schrieb:
> Wenn es möglich wäre, daß Akkus in Autos durch so was zuverlässig ein
>
> Leben lang halten, dann hätten die Hersteller, wie du selbst bemerkst,
>
> das schon längst eingebaut.

In der Automibilindustrie giebts nicht nur technikasse, es tummeln sich 
dort auch gute Kaufleute. Letztere fokusieren bekanntlich eher den 
kurzfristigen Gewinn. Erst wenn die Rohstoffe knapp und/oder sauteuer 
werden, kommt der "Strategiewechsel".

So gesehen scheinen "Die" gelegentlich die Ausserirdischen zu sein - 
gottlos, oder gottlob?

Zurück zum Thema, meine Erfahrung: Smart (fortwo)Batterie aus Jahr 2001, 
ab 6tem Betriebsjahr, vor allem im Winter gelegentlich nachgeladen. Im 
9ten Betriebsjahr war finito. (Mittel- und 
Langstreckeneinsatz.)Einerseits ist es ein ordentliches Resultat 
(Erstausrüsterqualität?), andererseits, erreichte ein Bekannter mit Fiat 
Ulisse 14 Jahre, ohne Ladegerät. Der Rest der Welt spricht von ca. 4 
Jahren Lebensdauer. Das ist auch ausserirdisch, oder?

Vielleicht erledigt sich das Thema von alleine, mit dem Verschwinden der 
Autos von heute und gestern.

Autor: MaWin (Gast)
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> Der Rest der Welt spricht von ca. 4 Jahren Lebensdauer.

Ja, so ist das, nennt man Durchschnitt.

Wenn du Bleiakkuhersteller fragst, warum die Akkus so unterschiedlich 
kaputt gehen, sagen Sie dir: Wissen wir auch nicht.
Natürlich schadet einem Akku schon eine EINMALIGE Misshandlung 
(tiefentladen etc.) und wenn man seinen Akku regelmässig überprüft (zu 
wenig Wasser nachfüllt, dabei aber keinen Dreck reinfallen lässt), dann 
lebt er auch länger.

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Und die Art der Belastung:
Eine Batterie im Diesel hält normalerweise nicht so lange wie im 
Benziner, weil beim Dieselmotor die Batterie beim Starten vor allem im 
Winter deutlich härter ran muss.
Weitere Streuungspotentiale: Die Serienstreuung der 
Lichtmaschinenregler, die eine überlädt die Batterie fast, die nächste 
macht sie nur zu 80% voll,
Die Qualität der Rohstoffe (Verunreinigungen in Blei und Säure), die 
Qualität des Designs und des Herstellungsprozesses, und und und...

Fakt ist eine Batterie hält im Durchschnitt ca. 5 - 6 Jahre, dann ist 
Sense weil zu viel Sulfat und Bleischlamm am Boden sind.
Rumpanschen mit der Säure und spülen etc. bringen vieleicht noch mal ein 
halbes Jahr oder Jahr sind aber umwelttechnisch ein Sauerei weil 
Bleisalze, Bleischlamm meistens im Abwasser oder der Natur enden und 
bringen nicht viel.

Autor: Martin S. (martin_s16)
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Hallo zusammen.
Da ich mich in letzter Zeit etwas intensiver mit Bleiakkus beschäftige, 
bin ich auf diesen wirklich interessanten Thread gestoßen.
Aus Spaß am Basteln und zu Testzwecken würde ich gerne die Schaltung von 
Alton Moore nachbauen.
Mir geht es nun nicht darum ob Pulsen per se funktioniert oder nicht, 
mich reizt einfach nur mal so ein Gerät zu basteln und dann zu testen, 
so dass ich mir meine eigene Meinung darüber bilden kann.
Zur Schaltung selbst habe ich aber eine Frage. Es wird dort angegeben, 
dass C1 ein Elko mit 30uF und 16V sein sollte. Nun finde ich aber 
nirgends einen Elko mit der passenden Spzifikation. Das einzige was ich 
finde sind Elkos mit 33uF. Würde so einer auch gehen? Oder hat zufällig 
jemand eine Bezugsquelle für einen 30uF-Elko für mich?

Viele Grüße,
Martin

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Martin S. schrieb:
> Es wird dort angegeben, dass C1 ein Elko mit 30uF und 16V sein sollte.
> Das einzige was ich finde sind Elkos mit 33uF. Würde so einer auch gehen?

Problemlos. Ist bei Pufferkondensatoren meistens so, dass man auch einen 
höheren Wert nehmen kann.

Autor: Martin S. (martin_s16)
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Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Aber jetzt habe ich leider noch ein Problem. In der Anleitung von 
Alastair Couper ist v.a. die 220uH-Induktivität ziemlich exotisch. Ich 
habe nirgends eine deutsche Bezugsquelle für diese Werte gefunden. 
Nicht, dass es keine mit 220uH gäbe, aber 6A? Die einzige, die diese 
Werte annähernd hat, wäre dann diese hier:
http://www.jameco.com/webapp/wcs/stores/servlet/Pr...
Aber wo gibt es so eine in Deutschland? Selbst habe ich mir noch keine 
gewickelt, von daher fehlt mir die Erfahrung.
Als 1000uH-Induktivität, hätte ich diese ins Auge gefasst:
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B513;GROUPI...

Viele Grüße,
Martin

Autor: Martin S. (martin_s16)
Datum:

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Zu den Induktivitäten habe ich noch eine Frage.
Wenn man sich das Bild auf:
http://home.comcast.net/~ddenhardt201263/desulfato...
aunschaut, dann sind dort aber rel. kleine Induktivitäten verbaut. 
Braucht man, v.a. für die mit 220uH wirklich eine die 6A verträgt?
Weiß jemand von euch Rat?
Vielen Dank schon mal!

Viele Grüße,
Martin

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Martin schrob:
>Braucht man, v.a. für die mit 220uH wirklich eine die 6A verträgt?

Ja, braucht man. Ganz unten auf der Seite hat er die Ströme in der 
Tabelle
angegeben.

Ich bin ein großer Fan dieses Apparates. Vor 2 Jahren habe ich 2 defekte
12V/55Ah Bleiakkus geschenkt bekommen und damit wieder reanimiert. Einer
sitz seitdem im Auto und der Andere betreibt meinen Transverter von 12
auf 230 Volt.

MfG Paul

Autor: Martin S. (martin_s16)
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Paul Baumann schrieb:
> Ich bin ein großer Fan dieses Apparates. Vor 2 Jahren habe ich 2 defekte
> 12V/55Ah Bleiakkus geschenkt bekommen und damit wieder reanimiert

Das ist schon mal schön zu hören! Aber da bleibt immer noch meine Frage, 
wo man denn die passenden Induktivitäten herbekommt? Wie ich schon 
geschrieben habe, habe ich bisher in Deutschland keinen Anbieter 
gefunden, der solche vertreibt.
Für die 1000uH hätte ich eben diese vorgesehen, wenn sie denn passt
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B513;GROUPI...
Aber wo bekomme ich eine 6A-220uH her?

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Hallo.

Was für eine Qual dieser lange Strang... Da stellt sich auch die Frage 
wie viele derer die die Möglichkeit einer Verbesserung absprechen es 
selbst schon mal versucht haben. Egal wie. Im kleinen sollte man eine 
Erhöhung der Kapazität noch nicht toter Akkus evtl. testen können. Die 
müssen ja nicht mal unter 10,8V gefallen sein. Erst mal messen 
(Kapazitätsmessung), dann ein "Wundergerät" anschließen (ein kleiner 
Rolleraku macht es schneller möglich), wieder messen usw..

30Ah sind doch schon was. Für einen Akku der mal 100Ah hatte nicht viel, 
aber wenn es zuvor 0V und nicht ladbar war schon beachtlich.
Wenn man die irgendwo rumstehen hat (bei Nutzung) wo das bisschen 
Mehrvolumen keinen Unterschied macht.....


Ich habe noch BG-Akkus (ca. 50Ah und zwei 100Ah) die sind wohl bei 0V.
Ein CTek XS7000 (7A) bringt anscheinend nicht viel. Eigentlich das beste 
prozessorgesteuerte 12V-Blei/BleiGel-Ladegerät.
Eine ältere Version ging mir durch solche Akkus evtl. kaputt. Es wurde 
zuvor auch recht warm. Zum Glück konnte ich es noch ersetzen.
Ich erhielt eine etwas modernere Version. Kann aber auch sein, dass es 
nur bessere Klemmen (vollisoliert und stabil) sind, die man jetzt auch 
abnehmen kann. Auf jeden Fall achte ich da seitdem auf die 
Wärmeentwicklung. Obwohl so einem "intelligentem" Ladegerät so etwas ja 
nicht passieren sollte...
Kurzschließen kann man das auch nicht (ist nicht möglich).
Es gibt auch einen Regenerationsmodus. Aber der ist anscheinend nicht 
für solche Härtefälle gedacht.
Wenn das Teil in dem Modus mal powert, dann sind es soweit ich mich 
erinnere mal höchstens 16V, und man sieht auf einem Multimeter ein 
pulsendes Wechseln der Spannung in dem Bereich. Ist parallel ein 
Megapulse angeschlossen sieht man das pulsieren an dessen LED.

Wenn es also nicht warm bis "heiß" wird, dann zeigt es bei solchen Akkus 
nach kurzer Zeit das Ausrufezeichen an. Was wohl bedeutet dass er nichts 
weiter tut.

Ein Megapulse habe ich da. Evtl. hätte ich es viele Monate an einen Akku 
hängen müssen. Das werde ich dann evtl. doch mal versuchen.
Ich meine ich hätte es schon über einen Monat bis 2 dran gehabt. Aktuell 
habe ich es parallel zu dem CTek an einem 5Ah-BG-Rollerakku der an einem 
ALC-7000-Expert gemessen auf 2,99Ah kam.

Aber evtl. sind am Anfang doch die radikaleren Methoden sinnvoll (bei 
den tiefentladenen). Kaputt machen kann man bei 0V-Akkus ja nichts mehr.
Ich fand jetzt diverse Hinweise was man sie falsch gepolt mit 30V 
behandeln kann.
Aber keine genauen technischen Ausführungen womit und wie.
Hat jeder der das macht ein Labornetzteil? Oder macht man das mit einem 
grobschlächtigen 24V-KFZ-Ladegerät der dummen Sorte (das nicht 
abschaltet und elektronisch steuert/kontrolliert)? Das könnte ja 30V 
liefern. 13,8V-14,4V Ladespannung bei 12V wären 27,6v-28,8V bei 24V. Mir 
fällt jetzt auch nichts ein was man schon daheim hat und zweckentfremden 
könnte. Ich glaube ich habe mal mit einem einfachen 24V-Ladegerät (nur 
wie ein Steckernetzteil) eines 24V-Rasenmäher versucht einen alten 
12V-Rasenmäherakku zu laden. Ich glaube das Ladegerät ging drauf (waren 
aber zum Glück drei Stück).
Was ist mit dem ALC 7000 Expert? Ist das dafür zu gebrauchen? Da steht 
drauf "0-30V" (Kanal 1 und 2). Maximal einstellen kann man 24V für 
Blei-Akkus.
Bei dann maximal 1,200A zum laden und 3,500A zum entladen.
Das Gerät verweigert aber schon den Dienst wenn kein Akku dranhängt 
(z.B. nur ein Multimeter). Umgepolt habe ich es nicht versucht, aber da 
könnte es ja auch verweigern.



@MaWin

NICHT an Außerirdisches Leben zu glauben wiederspricht nicht nur dem 
gesunden Menschenverstand sondern auch der der wissenschaflichen 
Einschätzung.
Es ist extrem unwahrscheinliuch dass in einem Universum mit 100Mio (oder 
mehr?) Galaxien mit jeweils 100Mio (?) Sonnensystemen nur auf der Erde 
Leben entstand. Was primitives Leben angeht natürlich mehr als 
intelligentes.


Irrationale "Götter" und Horoskope (mal abgesehen vom Nichteinfluss der 
Sterne hat sich das System in 2000 nicht verändert, die 
Sternenkonstellationen aber schon) (und "Gott") kann man wohl kaum mit 
"Außerirdischem Leben" vergleichen.

Autor: MaWin (Gast)
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> Außerirdisches Leben

unter uns, meinte ich damit,
also auf der Erde rumstöbernde Aliens.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Diese Spulen sind doch nix besonderes. Notfalls eben passend 
zusammenschalten oder den nächstliegenden Wert nehmen.

http://www.spulen.com/shop/index.php?cPath=83_141 z.B.

Zum Suchen eignet sich digikey hervorragend. Man muß ja dann nicht dort 
kaufen.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Spulen?
Ich las von einfachen falsch rum gepolten 30V.

Autor: Ent-sorger (Gast)
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Hab zwei 170 AH Bleiakkus zum Entsorger (07.03.2011) gebracht,
m = 91 kg  ergab ein Plus von 45.- € in meiner Tasche.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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91Kg Blei oder 91Kg mit Hülle usw.? 12V (6V wiegt ja bedeutend weniger 
bei 170Ah)?
Denn der Bleipreis liegt bei €1762,61/Tonne.
91Kg blei wären demnach €160,40.

Ich fand im Netz eine 12V/170Ah-Bleibatterie mit 52Kg. Auch 60Kg.
Wie hoch ist der Anteil des Bleis am Gesamtgewicht?

Wenn 91Kg der Bleianteil sind, wie hat den der Entsorger ermittelt? Ein 
pauschaler Prozentualwert der angenommen wird?

Wenn man schon Geld dafür bekommt, muss man es ja nicht verschenken.
AUch wenn da noch das Blei herausgelöst werden muss, scheint der 
Unterschied €45 zu €160 doch gewaltig.

Bringt man Gold zum Juwelier gibt der einem 80% (die TV-Abzocker bieten 
am Anfang 20%) des Marktwertes.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Willkommen im Kapitalismus.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Naja, wie "schlimm" es ist, lässt sich erst sagen, wenn man weiß wieviel 
Gewichtsprozent einer Batterie Blei sind. Und dann muss "Bleioxyd" ja 
noch zu Blei reduziert werden.
Das was da übrig bleibt unter Einbeziehung der nötigewn Arbeit und 
dessen Kosten wäre interessant.

Ich las von jemand der berichtete aus einer Batterie (da nicht genauer 
evtl. eine ca. 45Ah-Autobatterie) noch 4,86Kg Blei rausgeholt zu haben:

[quote]ich habe auch schon mal eine batterie zerlegt....

oben vorsichtig aufgesägt.....alles in einen behälter gegossen dann mit 
wasser nachgespült (erst die säure rau!!!!!!!restlos!!!!!!) dann jede 
zweite platte........war ein bleinetz.......alles in nen alten 
topp...mit dem unkrautbrenner geschmolzen...schlacke sammelt sich oben 
dann in eine holzform gegossen.....

ergebniss:
2 15x1,2x6,5 cm barren 234
1 15x2x6,5cm barren 195

also insgesammt ca.4864,86 g=4,86 kg[/quote]

Mit "234" und "195" kann ich nicht viel anfangen (Die Bleiversionen die 
ich fand hören etwas über 200 auf).
Oder hat der da tatsächlich noch unsauberes nicht elementares Bleioxyd, 
und wieviel Bleisulphat ist drin, und kann der/jeder das zumindest 
getrennt haben?

Wenn das reine 4,86Kg wären, wären das aktuell €8,57.

Falls Ent-Sorger da etwas genauer werden könnte wie man solche Entsorger 
findet...
Das Thema regenerieren interessiert mich aber schon noch.
Aber man kann ja alles mal gegenrechnen. Wenn nichts mehr geht, ist Geld 
fürs Entsorgen (bekommen statt bezahlen) ja auch gut...

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Bleiakkus sind diesbezüglich eigentlich sehr umweltfreundlich. Der Akku 
bestehend aus Blei und 'Plastik', wird einfach nach Ablassen der Säure 
so wie er ist mit in den Hochofen gekippt. Das Plastik dient mit der 
Heizung. Das Blei wird <chemisch> reduziert und dann unten wie die 
anderen Inhalte, abgelassen und weiterverarbeitet.
Die Säure kann auch aufgearbeitet werden.

(Hat man mir bei Varta in Hannover erzählt)

So, und nun denken wir weiter:
Die Batteriehersteller haben also ne Goldgrube gefunden. Sie bestimmen 
den Kreislauf und verdienen mit jeder Runde!

Autor: Der schon wieder (Gast)
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50 Cent fürs Kilo PB-Akku , und man hörte hier dafür gibt es kein Geld 
mehr, nur noch neu gegen alt oder ebend Pfandabgabe.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Naja, warten wir mal ab. Bei Conrad sind aktuell die 300 Euro 
Geigerzähler out...

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Der schon wieder schrieb:
> 50 Cent fürs Kilo PB-Akku , und man hörte hier dafür gibt es kein Geld
> mehr, nur noch neu gegen alt oder ebend Pfandabgabe.

Ich vershene es nicht ganz.
Bekomme ich irgendwo 50Cent? Wo, bzw. wie finde ich so einen (wenn das 
aktuell stimmt).


WIe ist es mit Blei, Bleioxyid, Bleisulfat. Also wenn jemand nur dieses 
Blei eines Akkus bringt.
Würden die das annehmen? Wie berechnen die den Preis?
Gleicher Preis wie für elementares Blei?

Lohnen irgendwelche Heimschritte der Trennung (nicht generelle Ansicht, 
sondern finanziell gegenüber Annahmestellen, die Zeit ist irrelevant)?
Die Säure sicher zu entnehmen wäre nicht der Problemfaktor.
Ich habe schon mal Säure aus einer Autobatterie abgelassen, diese durch 
ein Sieb und eine Lage eines Küchenpapiers (hat sich nicht aufgelöst) 
geführt, und sie zurückgegeben. Der AKku kommt auf ca. 10Ah, sollte 43Ah 
haben. Als Autobatterie nicht zu gebrauchen. könnte ich Säure messen und 
korrigieren, wären es evtl. ein paar Ah mehr gewesen.
Um die Regenerierung dieser Autobatterie mache ich mir auch keine 
Gedanken.

Wenn man tatsächlich selbst versuchen würde zu reduzieren (Kohle, 
Kalk...), ist ja auch die Frage ob das jemand als elementares Blei 
annehmen würde. Keine Ahnung wie rein man das selbst hinbekäme.
Und ob und wie die überhaupt prüfen was man ihnen da gebracht hat. Ob es 
Blei, oder auch Bleioxid und Bleisulfat ist.
Wenn das Oxyd und Sulfat (Sauerstoff und Schwefel?!) nicht ins Gewicht 
fiele, könnte der Kg-Preis ja größer sein.
Wenn die auch reines eingelieferte Blei mit in den Offen schmeißen 
würden, macht es noch weniger einen Unterschied.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Deine Mengen werden keinen interessieren. Aber du kannst doch gerne mal 
einen Altmetallhändler anrufen.

Deine Experimente passen aber nicht mehr in die heutige Stimmungslage. 
Ich kann mich erinnern, wie ich als Kind jemanden Ölwechsel in den 
Kanaldeckel ablaufend machend, sah. Mittlerweile ist es ja sogar 
verboten, das Auto warmlaufen zu lassen.
Also behalte alles für dich.

Ungesund sind Bleidämpfe auch.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Was soll ich da für mich behalten?
In keiner der Ausführungen war eine unsachgemäße Entsorgung eines 
Stoffes angedeutet.

Ölwechsel nehme ich natürlich auf der Straße vor.
Dafür habe ich einen Auffangbehälter. Und zum Nachfüllen einen 
speziellen Trichter.
Das Altöl in ein Gurkenglas und bei nächster Gelegenheit zur 
Sammelstelle.
Theoretisch kann man es auch mit ins Diesel mischen und verfahren.
Sollte man zuvor wie altes Frittieröl filtern.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Noch zur Korrektur:
Das Altöl kann man natürlich in die Flasche des neuen füllen.
Habe ich wahrschleinlich auch gemacht (auf jeden Fall nicht in den 
Gulli/Klo entsorgt). Ich hatte nur noch das Bild eines Gurkenglases im 
Kopf in dem hier lange irgendein altes Öl stand.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Fastnacht ist vorbei!
Altöl in Gurkenglas: Korrekt deklariert usw.?? Macht grobfahrlässig. 
Damit hast du dann die volle Haftung am Hals. Heißt, du bezahlst z.B. 
die gesamte Ausbildungszeit bis zur Unabhängigkeit der Kinder eines 
Opfers. Wird das Kind das nicht erreichen, zahlst du bis zu dessen Ende.
Indirekt zahlen auch deine Erben durch verbrauchtes Vermögen, was nicht 
mehr weitervererbt werden kann.
Grobfahrlässig heißt, die meisten Versicherungen brauchen nicht zahlen.
Überlegs dir nochmal.
usw. Du hattest ja ein ganzes Sammelsurium erwähnt.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Völliger Nonsens.

Ich darf im eigenen Haushalt in Gurkengläsern jederzeit Altöl lagern.
Und ich darf es auch ökologisch entsorgen, indem ich es in einem Diesel 
verfahre.
Wenn bei mir jemand einbricht und meint das trinken zu müssen ist er 
selbst Schuld. Da könnte ich Schokosirup draufschreiben wenn ich wollte.
Ich bewahre kein Plutonium oder instabile explosive (Aectonperoxid...) 
oder giftige (Quecksilber, Strichnin, Arsen...) Substanzen in Gläsern 
auf.

Welches "Sammelsurium" soll ich erwähnt haben. Das ganze erscheint mir 
recht wirr.

Und wenn ich es an den vorgesehenen Lagerstellen abgebe ist das deren 
Problem. Notfalls muss man es dort ausleeren und das Glas wieder 
mitnehmen.

Die Angstmache zieht bei mir nicht (ich nahm nie Alkohol, Drogen, Tabak 
usw. zu mir, worauf zielt "Fastnacht" ab?).

Wenn ich regelmäßig Geld verdienen würde (nein, ich habe noch nie 
staatliche Hilfe oder ALG bezogen), dann würden mir €500/Monat zum leben 
reichen.
Und irgendetwas zahlen würde man eh erst um die €900/Monat.
Und dann wären es nur ein paar Euro (bei €900).

Und eine (moralische) Verpflichtung Geld zu hinterlassen (dem Staat???) 
gibt es nicht.
Vorher würde ich es lieber spenden. Aber sicher nicht für Kinder, gegen 
Krankheiten oder gar Profilierungsgeilen Gutmenschen die das Geld im 
Kampf gegen Rechts und anderem Nonsens (schon viel zu viel 
Aufmerksamkeit für die Braunen) usw.. verpulvern.
Dann lieber für Transhumanistische Bemühungen. Im Prinzip alles wo die 
CSU/CDU gegen wäre.
Genetische Aufwertung des Menschen usw..
Aber auch das Ziel die Arbeitslosigkeit auf ein Maximum zu treiben. Also 
die Robotik zu fördern.
Arnbeitsplätze der Arbeitsplätze wegen???

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Nein, darfst du nicht! Du haftest sogar für einen Einbrecher, wenn der 
sich verletzt, weil du in den Augen der Richter was ungesetzliches 
gemacht hattest was zu Verletzung dessen führte.
Vielleicht informierst du dich mal richtig.

Dann lassen auch deine transhumanistischen Altölverspeisungen nach.

Ich will dir keine Angst machen. Die Angst ist der stärkste Motor 
menschlichen Handelns. Die machst du dir selber!

Autor: Backlow (Gast)
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>Du haftest sogar für einen Einbrecher, wenn der sich verletzt, weil du
>in den Augen der Richter was ungesetzliches gemacht hattest was zu >Verletzung 
dessen führte. Vielleicht informierst du dich mal richtig.

Hättest Du dazu einen Link oder Urteil als Beleg? Und jetzt bitte nicht 
aus den USA.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Wo steht das? Was für Unternehmen gilt, gilt noch lange nicht daheim.
Im Restaurant darf kein Fleisch in einem Eimer unter dem Tisch stehen, 
der Kühlschrank darf nicht schimmelbelag haben, es darf kein 
Gammelfleisch serviert werden...
Daheim darf ich das Fleisch in den Dreck fallen lassen und trotzdem noch 
essen. Ich darf ranziges Fleisch essen.

Ich darf auch Einbrecher mit einer Alarmanlage empfangen die CS-Gas 
versprüht. Kann man kaufen, haben schon einige Juweliere.

Wir sind nicht in den USA, wo ein Einbrecher der durch ein Fenster in 
der Küche (evtl. Oberlicht) einstieg und sich an einem Messer verletzte 
und die Besitzer erfolgreich verklagte.

Das alles darf ich. Ich darf sogar hinter der Heckscheibe eines 
Fahrzeiges folgenden Spruch haben:
"Die ÜPolizei, ein Sammelbecken für Asoziale und Kriminelle
Dr. Ulrisch Brosa aus Amöneburg)"

Das ist auch kein Scherz, das habe ich tatsächlich so.

Ich könnte gegen jeden Polizisten der deswegen auch nur eine Vorladung 
schickt Strafanzeige wegen Nötigung (StGB) und ungerechtfertigter 
Ermittlung (PoLG) erstatten. Ist mir aber gerade nicht nach. Die 
tatsächlich eingegangene Vorladung (von KHK Fischer der KP Kerpen) habe 
ich ohne abzusagen ignoriert. Dürfte an sich schon ein Dämpfer für sein 
Ego sein.

Jetzt kommen wir zu dem was ich wirklich "nicht darf".
Ich darf nicht gegen das StGB 90a verstoßen, und tue es trotzdem:
www.short-link.de/17499
Es gibt einfach Dinge gegen die muss man verstoßen um sie anzuprangern.
Vebrannt habe ich sie bisher noch nicht, da sie dann natürlich weg ist 
(wenn auch nur inkl. Porto €1,5). Da dachte ich daran das vor laufender 
Kamera in Köln vor den Toren des VS zu machen, um es dann bei YouTube 
hochzuladen.

Wer das für dumm hält, der sollte an die Geschwister Scholl denken.
Oder den pensionierten OLG-Richter der aus Aktion gegen das 
Rechtsberatungsgesetz regelmäßig kostenlos Rechtsberatung (z.B. 
Totalverweigerern des Wehrdienstes) gab, um sich danach selbst 
anzuzeigen.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Abdul K. schrieb:
> Nein, darfst du nicht! Du haftest sogar für einen Einbrecher, wenn der
> sich verletzt,

Richtig!

Mein ehem. Nachbar wurde jedes Jahr aufs neue Opfer eines Einbruchs. Die 
Zeit war immer dann, als Zigeuner bei uns am Baggersee für zwei Wochen 
einzogen.

Auch der Ort war immer bei ihm der gleiche (Kellerfenster).

Er hatte dort zum Schluss Glasscherben und Nägel ausgelegt, das beim 
Einbruch der Typ sich verletzte, in der Hoffnung nie wieder zu kommen. 
Naja. weit gefehlt. Er wurde wegen Körperverletzung angezeigt und 
verurteilt. Der Einbrecher bekam sogar einen Freispruch und 
Schmerzensgeld.

Autor: Martin (Gast)
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Jetzt geht es aber schon sehr ins off-topic!
Ich denke, im Interesse aller Leser, die sich für die Desulfatierung von 
Bleiakkus interessieren, solltet ihr euere Diskussion über Bleischmelzen 
und Altölentsorgung doch besser in einen anderen Bereich des Forums 
verlegen. Wäre Schade, wenn deswegen dieser Thread geschlossen werden 
sollte, obwohl sich vielleicht noch Fragen zum Bau und Betrieb des 
Desulfatierers ergeben.

Martin

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Der Freispruch ist natürlich irrwitzig, aber das Schmerzensgeld war im 
offensichtlich schon vorher bekannt. Der war also professionell in 
seinem Job :-)

Ich habe ja nix gegen Zivilcourage. Ist manchmal angebracht. Bei dir 
klingt es aber eher so, als wärest du grundsätzlich enttäuscht und auf 
voller Fahrt zur blosen Provokation.

Natürlich kannst du eine Vorladung ignorieren. Das kann sogar Sinn 
machen. Dem Polizisten ist das wurscht. Ein Stück Papier vor Feierabend 
eben! Wenn der Richter es dann für notwendig hält, nennt man es dann 
Vorführung. Das heißt, da kommt das grüne/blaue Auto mit dem netten 
Licht obendrauf...

Es gibt Ausnahmen für bestimmte 'gefährdete' Behalte. Der Juwelier wird 
sicher drunterfallen. Der Taxifahrer der einen Waffenschein für die 
Knarre beantragt, ebenso.

Nach einem Beleg für den Einbrecher müßte ich selbst erstmal suchen. Ich 
denke, das kannst du bei deinem Verstand doch locker selbst mit Google 
erledigen.

Autor: Backlow (Gast)
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>Mein ehem. Nachbar wurde jedes Jahr aufs neue Opfer eines Einbruchs.

Geschichten vom Nachbarn sind natürlich ein unwiderlegbar eindeutiger 
Beleg.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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OK, ich las in einem Text das jemand sah wie in Bolivien Autobatterien 
repariert wurden. Scheinbar mechanisch. Also geöffnet usw..


Was wäre da für ein Verfahren denkbar? Was könnte da gemacht worden 
sein?

Bilden sich die Sulphatkritslalle auf allen Platten?
Positiv ist reines Blei, und negativ Bleioxid?

Das kann man doch nicht einfach "runterpolieren?, oder?

Ich las eine sulphatierte Batterie laden zu wollen wäre wie Händewaschen 
mit Handschuhen.
Ist da eine künstich erschaffene poröse Struktur, deren Poren sich mit 
der Schicht zusetzt?
Wenn ich die runterpolieren (Politur, Elsterglanz, Scheuermilch...) 
würde, dann wäre die Oberfläche doch völlig glatt, und mögliche "Poren" 
immer noch verschlossen?!?
Oder sind da "Poren" in denen zwar noch Sulphat sitzt, dieses lässt sich 
aber mit elektrischen Methoden (30V falsch rum, Hochfrequenzlader, 
Megapulse) entfernen (weil die dicke Schicht darüber weg ist)?

Wenn man da mechanisch wirklich was machen könnte, dann halte ich das 
als Laie für effektiver als es mit Strom zu versuchen.
Zumindest fürs Erste.
Wenn ich Dreck zwar mit einem Wasserstrahl von einer Wand runterbekäöme, 
aber da Wochen strahlen müsste, und es mit einem Schwamm sofort und 
absolut hgründlich geht, nehme ich auch den Schwamm.
Zumahl man ja auch da elektrisch (entsprechender Aufsatz für 
Winkelschleifer) vorgehen kann.





Info an Abdul K. (ohne reines OT, nur Anhang)

Ein Polizist kann keine Vorführung beantragen. Das geht nur nach der 
Vorladung durch einen Staatsanwalt.
Und die bekommt der KHK Fischer für so etwas nie. Der bezweckt mit der 
Vorladung an sich eine Art Privatbestrafung an der Justiz vorbei.
Wer drauf reagiert nimmt sich frei, verzichtet evtl. auf einen 
Urlaubstag, verfährt Sprit usw. Schon mal eine Art Geldbuße auf 
Selbstjustizbasis.
Dann kommt die Nötigung dran, indem so ein Polizist die "Tat" als 
Straftat verkauft (wissentlich dass es keine ist) und Einschüchterung 
betreibt. Natürlich bietet so einer dann ganz Selbstlos an, es 
einzustellen wenn man es entfernt.
Und schon ist das Kriminelle Verhalten komplett.

Ich erfuhr übrigens dass sich Bürgermeister "Dr. Franz-Georg Rips" 
(Erftstadt) ein Foto davon machen ließ.
Da fühle ich mich doch sehr geehrt. Aber da er Jurist ist, wird der wohl 
nicht so dumm (oder Selbstjutiziär und kriminell) sein wie Polizisten 
die wegen so etwas Vorladungen versenden (so wie auch der Herr Arnold 
gegen den Thierse).

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich möchte mich nur noch zur Sulfatierung äußern, habe da aber auch 
nichts wirklich erbauliches.
Klingt mir einfach zu unprofessionell. In DE kauft man einen neuen Akku, 
das mag aus Sachzwang in Bolivien anders sein.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Das trifft auch auf Deutschland zu.
Ein BleiGel-Akku mit 50Ah bringt bei Ebay mindestens €25.
OK, die haben Angaben wie "Aus Notstromanlage Turnusmäßig ausgetauscht" 
usw.. Ist natürlich besser, als "im Keller tiefentladen".

Wenn ich aber durch öffnen und reparieren auf ein akzeptablen Niveau 
gelange, kann ich es zumindest ohne Skrupel als Gebraucht verkaufen.
"Grünes Licht" vom Ladegerät ist Minimum.
Wenn jemand mal so einen gebrauchten Notstromakku (immer an 
professioneller Ladetechnik, nie entladen...) gekauft hat, wäre es 
interessant zu wissen wieviel Prozent der Nominalkapazität so einer noch 
hat.

Ich zitiere das was ich bisher erfuhr:
"Das Gehäuse wird rundum aufgesägt. Dann werden die Platten aufgetrennt 
und entnommen. Der Bleischlam entfernt und die Platten werden 
"abgebürstet" und gerichtet. Anschießend wird alles gut gewaschen (mit 
Batteriesäure versteht sich). Wenn das erfahrene Auge des Instandsetzer 
meint das es OK ist. Wird das ganze wieder zusammen gebaut. Also Platten 
zum Teil wieder verlötet und Gehäuse (Kunststoff) verschweißt (mit 
glühenden Eisen)"

Evtl. kann ich da noch ein paar Details mehr erfahren.

Wie das wohl bei Blei-Gel ist. Eine pastöse Masse?
Durch erwärmen fließfähiger zu machen? Wie kontrolliert man den 
Säuregehalt? die regulären Dichtemesser benötigen ja wohl eine wässrige 
Flüssigkeit (?).

Die Polkuppen scheinen Teil des Deckels zu sein:
http://www.dvddemystifiziert.de/batterien/varta.png

Da steht "Gießen der Pole". Im Bild davor sieht es so aus, als wären die 
Polkappen hohl, und die Kontakte stehe ein Stück über den Rand.
Wenn ich da Metall reingießen würde, müsste das doch ins innere der 
Batterie laufen.
Sind die Kuppen reines Blei? Wie würde man die abtrennen? Oder ließe man 
sie daran, und hebt alles verbunden raus?
Das dürfte aber nicht gehen, weil die Plattenpakete wohl noch mit den 
Trennwänden verbunden sind.

Also entweder man kann die Kuppen wieder so öffnen dass Kuppen und 
innere Kontakte getrennt sind, oder man müsste/könnte evtl. durch 
entfernen den Kunststoffes um die Kuppen (bei den BG-Akkus sieht es aus 
wie aufgegossen, oft in Rot bzw. Schwarz) den Deckel ohne die Kuppen 
abheben. Und anschließend draufsetzen und mit einem Kunststoff wieder 
verfsiegeln.
Evtl. ja Heißkleber. Oder Heißkleber als Halteschicht und darauf 2K-Harz 
(ohne den Kleber liefe der sonst wohl rein).

Am hilfreichsten wäre ein Video einer solchen Reparatur.
PLant jemand Urlaub in einem der Länder.....

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Ein echter Zeitraffer (Stativ, alle x Stunden ein Foto, daraus ein 
Video) ohne die Schnitte wäre zwar besser, aber bisher fand ich dies:
Youtube-Video "Nanopulser Battery Desulphation "Live" - Inside View"

Eine transparente Batterie, das ist doch mal was ;) .
Zumindest sieht man da einigermaßen die Sulphatierung.


Etwas lang (vor allem wenn man nicht fließend jeden Englischsprachigen 
[besonders USA/Kanada] versteht), und mehr als man sich hier wünscht 
(der bastelt aus den Resten inkl. Küchenschwamm, Backofen und in der 
Küchenmaschine gemahlenem Blei eine "Neue"):

http://www.youtube.com/watch?v=QDywJNxf83g&feature...
Danach ist dann im Videofenster oder rechts in der Liste Teil 2, 3 usw. 
zu sehen. Es müssten 7 Teile sein.


Kurzweiliger (und auch für mich das Englische verständlicher), aber 
nichts "neues":
Youtube-Video "Nanopulser - An Inside Reveal on How a Lead Acid Battery Works"


Es fehlt noch ein Video über das rückgängig zu machende zerlegen (der 
Typ im Mehrteiler hat es ja recht grob aufgesägt, einmal um die Pole 
herum), und die Schritte für eine bestmögliche (was man erreichen kann) 
Reparatur.


Ein Video dass im echten Zeitraffer die Wirkung einer solchen 
Pulsbehandlung zeigt, wäre auch interessant.
Evtl. an offen liegenden Einzelplatten, damit man es nicht nur von der 
Seite sieht. Wenn das aber tatsächlich von einer zur anderen Platte 
reicht, sollte man ja bei einem durchsichtigen Gehäuse hinten Licht 
aufstellen können, und im Zeitraffer sehen wie es sichtbarer/Heller und 
sauberer wird.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Tobias Claren schrieb:
> Ein echter Zeitraffer (Stativ, alle x Stunden ein Foto, daraus ein
> Video) ohne die Schnitte wäre zwar besser, aber bisher fand ich dies:

In dem Video sehe ich keinen Unterschied von vorher zu nachher.
Youtube-Video "Nanopulser Battery Desulphation "Live" - Inside View" (vorher)
Youtube-Video "Nanopulser Battery Desulphation "Live" - Inside View" (nachher)

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Eben deshalb sollte es länger und als Zeitraffer laufen.
Man sieht ein paar Partikel herunterfallen, naja.

Wenn man die Sulphatschicht so sieht, würde es nichts verbessern, würde 
man sie abbürsten?
Sieht ja so aus, als müsste das gehen?

Wenn diese Sulphatschicht nur aus der Säure entstanden ist, sollte es 
danach ja reichen neue Säure einzufüllen.
Oder ließe sich die alte Säure mit dem abgebürstetetn Sulphat 
wiederherstellen?
Durchmixen (Kristalle mechanisch vorzerkleinern) und dann evtl. noch 
erwärmen. Dann evtl. noch durch einen Filter und die Dichte prüfen.
Wenn das so (oder anders) mögloich wäre, spart es zumindest Sondermüll.

Autor: Dirk (Gast)
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Also ich lese den Thread jetzt nicht zu ende...Aber eines kann ich mir 
nicht verkneifen: Tiesto, du bist einfach nur ein dummer Laberkopp. 
Köstlich, dein Geblubber! eg

15 Jahre, tststs. Ich leg' noch einen drauf: Corolla von '93, 
originale Batterie (wartungsfreie von Panasonic) 2006 nur wegen div. 
elektrischer Zusatzverbraucher wie Wechselrichter etc. pp. gegen eine 
größere getauscht. Eben diese originale Panasonic-Batterie von 1993(!) 
verrichtet heute noch gute Dienste beim Moped-Schrauben. K.A. wie fit 
sie wirklich noch wäre, aber sie kann noch einige Dutzend Male ohne 
Nachladen Anlasser an >=1000cbm Motoren locker fideln lassen.

Jetzt kommt bestimmt gleich Tiesto und blubbert wieder. Schonmal vorab 
ein LOL dafür ;-)

Autor: Klaus De lisson (kolisson)
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Tobias Claren schrieb:
> Gurkengläsern jederzeit Altöl lagern

Mich erinnert das an "Spreewaldgurken"
Hab mich schon immer gewundert, warum die so gut sind.


Ich würde eigentlich aber auch denken, das TC in seinen abgeschlossenen
Räumen alles Lagern kann , wie er will sofern es z.b. kein Sprengstoff
ist, weil die gegen andere Gesetze verstossen würde.
Bei mir stehen auch immer 10 Liter Reservebatteriesäure in
Fantaflaschen rum. Da Fanta aber Orange ist und Säure klar, müsste
der Einbrecher aber wirklich ein OXE sein, das zu trinken.

klaus

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Ich hatte hier aktuell einen 5Ah Blei-Gel-Roller-Akku rumstehen.
Der ließ sich nicht mehr laden. CTeck-XS7000 blinkte erst (zu hohe 
Sulfatierung), dann brach es ab (rote LED mit "!").
Versehentlich eine Notebookfestplatte (mit Metallblech drunter, Platte 
ist wohl in Ordnung) draufgelegt, Akku fing an zu "fiepen" (evtl. sogar 
eine halbe Stunde), ein, zwei Gummis ploppten...
Danach ließ der Akku sich aber problemlos aufladen, und steht nach ein 
zwei Tagen recht stabil bei 12,7V.

Ich könnte noch eine Kapazitätsmessung machen.
Aber nicht die schnelle, das Gerät habe ich nicht.
Nur eine ALC-7000-Expert Entladungsmessung.

Übrigens, ich brachte eine Calcium-Autobatterie zum Batteriehändler.
Der schloss seinen "Bondrucker" an, und die meldete 100% Ladezustand und 
96% Kapazität.
Und ich hielt die eigentlich für tot. Die Entladungskapazitätsmessung 
ergab nur 10,4Ah (Nominal 43Ah). Und Nominal 390EN, gemessen 374EN.
Ich meine der machte als er noch benutzt wurde schon Schwierigkeiten. 
Außerdem stand der hier über viele Monate ohne nachzuladen rum (war 
eigentlich für den Schrott gedacht). Hatte wohl schon angefangen oder 
bestehende Tiefentladung. Dass ich den vor der Mitnahme zum Akkuhändler 
noch mal "auf Grün" laden konnte, wunderte mich nicht, das geht ja bei 
Akkus die nicht ganz hinüber sind meist, nur dass sie dann eben niedrige 
Kapazität haben (und viel schneller ihre Ladeentspannung erreichen).
Und dann so eine Messung.

Was stimmt nun nicht? Dem sein "Bondrucker" oder meine Messung mit dem 
ALC7000 Expert?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Sagen wir mal so: Die allermeisten Handys melden Batterie voll, selbst 
wenn sie tot ist und deswegen nur 2 Minuten zum Volladen brauchte. Und 
der sich ergebende hohe Innenwiderstand eines toten Akkus, bringt die 
dann den Rest der Schaltungen zur Verzweifelung. Die starten dann bis in 
alle Ewigkeit kurz durch und schalten wegen Unterspannung wieder ab.

Ich folgere daraus, das die allermeiten Geräteentickler niemals an müde 
Akkus dachten, gar testeten. Naja, das ist bei AKWs ja auch nicht 
anders.

Autor: Peter Thoms (Gast)
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Hallo,

hier mein Senf zu dem angeblich hohen Pulsstrom:
Es ist eine Chimäre, denn der Skin Effekt treibt den Spannungsabfall am 
Widerstand übermäßig hoch.

Ich selbst habe mal eine Ortskurve von einen Akku aufgenommen (Feb. 
2011:

Bei 5,5 MHz hat mein 88Ah-Akku (von 2005) ca. 1385 Ohm.
Bei 11 MHz hat der Akku eine parasitäre Kapazität an der aktiven Masse 
vorbei von ca. 100 Ohm.


Gruß
Peter

Autor: Jendrik (Gast)
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Hallo Zusammen!

Ich beschäftige mich seit längerem ca. 4 Jahren mit sulfatierten 
Batterien/ eingeschlafenen Batterien die Kapazitätsverlust aufweisen.

Ich habe mich darüber geärgert, das ich pro Jahr meist 2-3 Batterien 
kaufen musste. Ich hatte im Schnitt ca 150€ Kosten duch defekte 
Batterien.

Mir ist aufgefallen, das die meisten Batterien durch Nichtgebrauch träge 
werden und sich zum Teil eine Säureschichtung bildet. UND! Die neuen 
digitalen Spannungsregler in KFZ die Hochohmigkeit begünstigen.
Achtung auch bei den Automatikladern, sie schalten meist zu früh ab, so 
das die Volladung nicht erreicht wird.

Ich bin ein sehr skeptischer Mensch von solchen Wundermitteln und 
Wunderkästen. Und war sehr Mistrauisch, ich hatte dann den Günstigsten 
Powerbrick PB 300 gekauft für 14€, dachte Scheißegal sind nur 14€.

Ich habe nun mehrere "Pulsverfahren" ausprobiert. Ich habe Mittlerweile 
16 Pulser im Gebrauch. Und seit 2010 keine neue Batterie mehr auf Grund 
von ausgefallenen Batterien gekauft.

1. Novitec Megapulse
2. ELV Powerbrick
3. H-TRONIC
4. No- Name
5. WAECO

Ein Beispiel der erste Pulser:

Ich habe seit 2009 die ersten Pulser in Verwendung. Die älteste Batterie 
ist vom 02,05,2004 gefüllt und eingebaut und hat 55Ah Hersteller ist 
Centro, Wartungsfrei nach DIN.
Vor Beginn der Pulsung hatte sich eine Graue schicht an den Stopfen 
abgesetzt, die ersten Anzeichen von Sulfatierung sowie war eine leichte 
verfärbung der Positiven und Negativen Platten zu beobachten. Fahrzeug 
wird wenig bewegt, wurde aber alle drei Monate Nachgeladen mittels 
Ansmann Automatikladegerät mit U/I Kennlinie.

Die Batterie hatte über die Zeit immer mehr Kapazität verloren aber das 
Ladegerät zeigte immer Voll geladen an. Ich musste lange Vorglühen so 
das beim Ersten Startversuch der Motor Ansprang! Beim  zweiten Starten 
war der Magnetschalter bereits am klacken.

Ich habe dann den ersten BowerBrick angschlossen und wollte dann wie 
üblich alle drei Monate Nachgeladen. Und sehen was passiert.

Durch einen Zufall sollte das Fahrzeug dann nach Knapp einem Monat nach 
Einbau des PB 300 doch mal Arbeiten. --> Anlasser war nur noch am 
Klacken! Ich dachte Oh Schreck, Batterie defekt, also Ladegerät 
Angeschlossen und bis zum nächsten Tag gehofft und gewartet. Batterie 
voll laut Anzeige, und versucht zu Starten. Wie immer lange vorgeglüht 
und gestartet. Zack angesprungen. Ich habe dann nach der Arbeit den 
Starter so oft betätigt (jew. 5sec. mit 20sec Pause) bis der 
Magnetschalter nur noch klickte. Ich kam auf eine Zahl von 
8-Startvorgängen!!! Nach ca. einem Jahr war auch die Graue Ablagerung an 
den Stopfen verschwunden und das Elektrolyt ganz klar.

Ich habe dann seit 2009 die verschiedenen Geräte ausprobiert.

Mein Fazit: Man muss ich ein wenig um die Batterien kümmern. Dan halten 
sie länger. Nur allein ein Pulser hilft nix, aber man merkt schon etwas.
Ich habe gute Erfahrungen mit den letzten 4 herstellern gemacht. Am 
besten haben mir der H-Tronic und ELV Bowerbrick gefallen. Preis, 
Verarbeitung und das sie Entladeimpulse auf die Batterie abgeben, sie 
arbeiten also bei ruhender Batterie.

Ich bin sehr zufrieden und habe ca. 400€ für meine Pulser in Summe 
ausgegeben. Seit 2009 kein Ausfall mehr die Batterien im schnitt so ca 6 
Jahre alt. Kapazitäten von 30Ah-180Ah. Die Investitionen haben sich 
gelohnt!

Die Batterie muss Arbeiten damit sie in Bewegung bleibt,sowie Stotfest 
und Erschütterungsgedämpft, Kühl und trocken eingebaut sein.

Regelmäßig Elektrolytstand überprüfen, Nachladen und ab und zu mit einem 
Hohen Strom auf ca 11,2V Entladen. Und dann mit kleinem Strom so 1/20tel 
der Ah Zahl aufladen.
Ein Pulser hält sie dann in Bewegung wenn sie steht.

Gruß
Jendrik

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Was für ein H-tronic?
Die haben nur Ladegeräte. das Meapulse ist ja nur ein Zusatzgerät.
Nur AR, oder auch AL?:
http://www.h-tronic.eu/index.php?cat=c13_Stecker--...

Im Vergleich mit de CTek ziemlich geringe Leadeströme.
Was ist mit BC1210, oder HTDC5000?

Autor: Jendrik W. (jendrik)
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Guten Morgen!

Hier meine Ausstattung:

3x Zeitschaltuhren mit Wochentagen zum einstellen

2x Protech Automatiklader Art.Nr. 62131 von Norma 18€/Stück mit 4,2A 
eff. Ladestrom

2X Topcraft MD 13323 von Aldi zu 17€/Stück 3,8A eff.

1x Elektron Konstantladergerät mit max 12A und 6V,12V,18V,24V 
Spannungsteiler

1X Absaar 8A Konstantladegerät

1x Ansmann mit Startfunktion hatte mal 120€ gekostet aber Glaichrichter 
defekt.

1x C-etec Typ?? hatte mal 80€ gekostet und geklaut bekommen.

1x Waeco Pulser,
2x H-Tronic Best.-Nr: 125012 für 24V und einer für 12V,
(2x) ebay Fuddelpulser 12v getarnt als kleine schwarze Kiste,
13x ELV BP300,
(1x) Novitec Megapulse für 65€ habe ich wieder verkauft, hat mir eine 
Batterie im Stapler gekillt. (Eine war mit H-tronic 12V verbunden die 
andere mit dem Megapulse)


C-tec ist mir zu teuer für den Preis von einem Lader bekomme ich 4-5 von 
Aldi.

Folgende Batteriegrößen habe Ich:
1*35Ah Auto Kurzstrecke 2010, 1*54Ah Auto sehr kurze Kurzstrecke 2005,
1*30Ah Traktor, 1*90Ah Radlader 2009, 1*90Ah Kompaktlader 2010, 45Ah 
Minibagger 2006,
35 Ah Minibagger 2007, 90 Ah Bosch silver Traktor 2005, 130Ah Multicar 
2010, 140Ah Bagger 2009,
140Ah Ameise 2005, 2*180Ah Stapler(2008+2010), 54Ah Traktor 2004 ,90Ah 
Traktor 2007

Mir ist sehr deutlich aufgefallen, das bei den Automatikladern egal 
teuer oder Billig sie meist keine Volladung erbringen. Wenn ich direkt 
nach dem Ladevorgang mit einem Konstantladegerät nachgeladen habe dann 
hatte ich im Anschluss eine höhere Säuredichte als mit Automatiklader 
(AL).
Bei eigen Batterien hatte ich mit dem AL eine Dichte von 1,22-1,25g/ml 
mit dem Konstantladegerät so 1,26-1,28 je nach Ladedauer.

Bei einer Batterie (140Ah) hatte ich ein Kuriosum: Mittels 
Erhaltungsladung und Automatiklader.
Dort hatte ich eine Säureschichtung trotz Erhaltungsladung ohne Pulser.
Ich hatte eine Dichte von ca.1,22g/ml vor dem Benutzen (bei der 
Winterdurchsicht) gemessen. Fahrzeug hatte 1 Jahr gestanden (Alte 12V 
Ameise). Habe mit der Ameise dann Paletten gefahren und gestapelt , sie 
musste noch mal richtig Arbeiten und Batterie war anschließend Warm. 
Anschließend hatte ich eine Säuredichte von 1,18g/ml. Nach dem erneuten 
Laden 1,28g/ml.

Es hat sich deutlich gezeigt,und das bei allen Batterien die ich habe. 
Wenn sie nur Stehen und keine großen Entladeströme haben die Batterien 
träge werden. Ladespannung steigt immer schnelle auf maximalwert an und 
U/1 Kennline schaltet dann ab. Es gibt ja auch teurere Ladegeräte mit 
Anderen Kennfeldern aber diese stehen in keiner Relation für Otto 
Normal.

Ich habe an jeder Batterie eine Pulser verbaut. Die Batterien werden 
"regelmäßig" nachgeladen mittels Zeitschaltuhr oder konventionell. Seit 
ich die Pulser angeschlossen habe ist das Elektrolyt klarn, nicht 
Milchig, oder gräulich und es setzen sich keine Ablagerungen an den 
Stopfen mehr ab.
Sie nehmen auch die Ladung besser auf, die AutomatikLader laden länger.
Und die Säuredichte ist nach längerem Stillstand immer noch bei 
1,26-1,28g/ml.

Nur leider hat die Batterieindustrie darauf Reagiert und verschlossene 
Batterien auf den Markt gebracht, damit sie schnell austrocknen und 
nicht mehr zu befüllen sind!:(

Ich bin zufrieden mit den Pulsern und würde immer wieder welche kaufen.
Ist halt nur die Frage was bringen sie wirklich? Es gibr ja keinen 
offiziellen Bericht oder Überprüfung der Funktion.

Ich bin gespannt wie lange meine Batterien durchalten. Bei der minimalen 
Pflege und wartung (Nachladen und Säurestand).

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Mit "125012" kann man auf H-Tronic.de keinen Artikel finden.

Welches der Geräte ist denn am Besten zum regenerieren geeignet?

Autor: Omm (Gast)
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Tobias Claren schrieb:
> Welches der Geräte ist denn am Besten zum regenerieren geeignet?

Eine Glaubensfrage, etwa wie elektronische Wasserentkalker.

Autor: Tobias Claren (tobias_claren)
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Naja, er schrieb ja "Ich habe gute Erfahrungen mit den letzten 4 
herstellern gemacht.".

Und "Am
besten haben mir der H-Tronic und ELV Bowerbrick gefallen."

Daher wüsste ich gerne was das für ein H-Tronic ist.
Die genannte Artikelnummer führt zu keinem Erfolg.
Nicht bei H-Tronic.de, und nicht über Google.
Fehlt da evtl. eine Ziffer?

Autor: Omm (Gast)
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Tobias Claren schrieb:
> Naja, er schrieb ja "Ich habe gute Erfahrungen mit den letzten 4
> herstellern gemacht.".

Die Frage, die offen ist:

Liegt es an der Pulsung oder einfach nur am Ladevorgang? Das soll mal 
einer beweisen!

Autor: Elo (Gast)
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Mit H-Tronic meint er wohl das da

> Liegt es an der Pulsung oder einfach nur am Ladevorgang? Das soll mal
> einer beweisen!
Sei froh dass dir hier einer seine Erfahrungen zum Besten gibt, denn so 
verkehrt ist die nicht.
Man kann ja für sich selbst das ganze noch mal in Eigenregie 
durchprüfen, aber in kürzerer Zeit wirst du da auf keine anderen 
Ergebnise kommen.
Wenn man es verstanden hat.
Oder frage den Akku Pabst, der war ja kürzlich auch hier am Posten.

Autor: Entropie (Gast)
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Elo schrieb:
> Sei froh dass dir hier einer seine Erfahrungen zum Besten gibt, denn so
> verkehrt ist die nicht.

Eine Meinung unter zig-Millionen Batteriebesitzern.

Autor: Jendrik W. (jendrik)
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dS=dQrev/dT => Entropie habe ich mir noch so behalten aus dem Studium.;)

Nun Denn Ihr habt Recht, es gibt keine fundamentalen Beweise für die 
Fähigkeiten der Kisten. es ist wie Kaffeesatzlesen!

Ich war/bin auch skeptisch, die Lebensdauer von Batterien hängt ja von 
sehr vielen Faktoren ab.

Nur mir stellt sich die Frage, warum halten meine Batterien länger und 
haben höhere Kaltstartströme als nichtbepulste Batterien.

Hier ein Interessanter Link: http://www.batteryfaq.org
Dort ist einiges Über Batterien und das Sulfatieren beschrieben.

Den H-tronic gibt es nur noch als Bausatz bei Conrad:
H-Tronic Bleibatterie-Aktivator Baustein ca. 12 V/DC (10 - 15 V/DC)
Best.-Nr.: 191123 - 62

Es wäre schön wenn sich Jemand bereit erklären würde eine Messreihe mit 
Pulsern durchzuführen. Mich Interessiert es auch.

Was ich mich nur Frage: Warum gibt es Firmen die Batterien Regenerieren 
können? Und das auch Funktioniert?

Ich habe sehr viel gelsen und im I-Net über das Altern von Batterien 
recherchiert.
Es gibt vile Meiniungen und Vorschläge über das beheben von 
Alterungserscheinungen.

Meine Erhafrungen zur Batterieregeneration von sehr stark angeschlagenen 
Batterien: Probieren, denn sie sind ja schließlich eh kaputt. ich kann 
da nix falsch machen.

Sichtprüfung: Sind die Platten gewachsen?

Grundspannung: Ist eine Grundspannung vorhanden und noch Säuresladung 
für jede Zelle?

Ladungsannahme: Nimmt die Zelle noch Ladung an? Konstantsromladegerät 
mit 1/10 C Ladestrom über eine Bestimmten Zeitraum-X?

Schockladung: Ladestrom mit 1/2C für Zeitraum-X. Überprüfung ob die 
Zellen Arbeiten oder Passiviert sind.

Schockentladung: Großer Entladestrom zum Zellen formatieren.

Diese Laden und Entladen mehrfach wiederholen. ==> Innenwiederstand 
sinkt.

Batterie dann mit 1/10C Volladen bis Säuredichte nicht mehr steigt.

Wenn Batterie sehr stark Verschlammt dann muss das Elektrolyt gewchselt 
werden und Batterie gespült werden.

Im Anschluss mit Pulser im Normalbetrieb betreiben und die Batterie 
funktioniert meist wieder gut.

Hat bei einigen Schrottbatterien die ich mir zum Probieren geholt habe 
funktioniert.

Gruß

jendrik

Autor: Grufti Siggi (Gast)
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Die meisten Batterien sind nicht tot ( Schrott ) sie liegen nur im 
Komma.
Der Satz stammt von einem Reporter.
Ich befasse mich mit der Revitalisierung bereits über 35 Jahre und kann
das nur bestätigen.
Nach meinen neuen Verfahren habe ich in den letzten 2 Jahren über 90
Autobatterien aus dem Schrott geholt und getestet. Nach der Behandlung
sind 56 davon wieder Einsatzfähig.
Grufti siggi

Autor: Stefan Us (stefanus)
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Ist Dir klar, dass du da eine 4 Jahre alte Leiche ausgegraben hast?

Das Thema wurde auch im vergangenen Jahr in einem anderen Thread bis zum 
Geht-Nicht-Mehr durchgekaut.

> Nach der Behandlung sind 56 davon wieder Einsatzfähig.

Wetten, dass auch ohne Behandlung jede zweite Batterie noch Einsatzfähig 
ist?
So ziemlich alle Werkstätten raten nämlich dazu, den Akku spätestens 
nach 5 Jahren vorbeugend auszuwechseln, um Startprobleme im Winter zu 
vermeiden. Und vielen Autofahrern ist das auch wichtig. Hinzu kommt, 
dass schwache Akkus fast immer im Winter auffallen. Bei 10 Grad mehr 
sind sie noch Einsatzfähig.

Dein Beiträg wäre hilfreicher, wenn du Infos zu deiner Methode und 
Belege für ihre Wirksamkeit vorlegen würdest. Doch an diesem Punkt sind 
bisher alle deine "Kollegen" gescheitert. Sie konnten oder wollten 
nicht.

Wobei das mit dem "Wollen" für mich nicht nachvollziehbar ist, denn dies 
hier ist keine Werbe-Plattform, sondern ein Diskussionsforum.

: Bearbeitet durch User
Autor: Michael Bertrandt (laberkopp)
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Stefan U. schrieb:
> Ist Dir klar, dass du da eine 4 Jahre alte Leiche ausgegraben hast?

Wer Akkuleichen wieder ausgräbt, gräbt auch Threadleichen wieder aus.

Schliesslich muss er der Nachwelt zeigen, welche Wunder er vollbringen 
kann.

Daß auf dem Schrott jede Menge Akkus auftauchen, die noch funktionieren, 
ist kein Wunder, schliesslich werden Autos nicht verschrottet, weil der 
Akku platt ist, sondern eher wegen Motorschäden und Unfällen und 
ähnlichen Ursachen. Da ist der Akku noch ok, aber für die paar Cent 
kümmert sich keiner drum.

Ausser dem Grufti Siggi, ist wie Pfandflaschen sammeln.

Autor: Knorz (Gast)
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Da kannst du genausogut an die Merkel glauben.
Die Geräte und die Ossi haben den selben Ausspruch: "Wir schaffen das"

Autor: Fa Dam (Gast)
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Wenn du zu viele Batterien hast, dann sammle.

Ich hab gestern 2 verkauft und ca 4 Euro bekommen.
Also 10ct pro Kilo auf'n Wertstoffhof.

Ist der Container voll, bekommt der Wertstoffhof dann 2 Euro pro Kilo.
Also hab ich gestern 70Euro Profit generiert.
Kein Wunder das Wertstoffhöfe wieder boomen.

Gruß

Autor: Manfred Porsche (Gast)
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Es ist erstaunlich wie viele Durchblicker in diesem ewigen Tread 
geschrieben haben. Ich glaube wohl keiner hat sich einmal die Mühe 
gemacht, zu erkunden, wie die Zerstörung einer Batterie zustande kommt.
Wer noch älteren Semesters ist, wird sich daran erinnern, dass plötzlich 
Batterien mit gleicher Dimension auf einmal die doppelte Kapazität 
hatten.
Ganz einfach: die Industrie hat es für richtig empfunden, die Kriterien 
der Definition zu ändern. Die Kriterien zur Leistungsbestimmung hat man 
einfach in soweit geändert, dass in den Prüfbestimmungen die 
Umgebungstemperatur hinauf und der Prüfstrom halbiert wurde. Und siehe 
da, die Batterien hatten ohne merkliche Konstruktionsveränderungen 
höhere Leistungen.
Lediglich der Oxydsumpf (Abstand der Bodens zu der Unterkante der 
Batterieblatten) wurde verkleinert.
Dies hatte aber den Nachteil, dass, wenn eine Batterie kaputt geht, sie 
das nicht erst anmeldet, wie bei den früheren Batterien, sondern das 
gleicht tut.
Schuld daran ist das Oxyd, was sich auf dem Boden absetzt und somit, 
wenn die Schicht dick genud ist, einen Kurzschluß in den Zellen 
verursacht.
Und somit ist der ganze Quatsch mit der Regenerierung der Batterien 
widerlegt.
Mit den Stromstößen kann man vielleicht im Kurzschlußbereich der Zelle 
durch "wegbrennen" die Oxyddicke am Boden etwas reduzieren, was die 
Batterie unter Umständen mit um die Menge Oxyd reduzierte Leistung 
wieder aufleben lässt Ich würde eher mit "dahin siechen" bezeichnen. 
Denn ich glaube kaum, das einer der "Regeneratoren" jemals einen 
Kurzschluß Belastung gemacht hat. Dann hätte er wahrscheinlich 
messtechnisch sein blaues Wunder erlebt.

Autor: Der Andere (Gast)
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Manfred Porsche schrieb:
> in diesem ewigen Tread
> geschrieben haben.

Auch wenn ich dir in der Sache recht gebe,
jetzt ruht er endlich mal 8 Monate und du wecckst ihn wieder auf.

Manfred Porsche schrieb:
> Schuld daran ist das Oxyd, was sich auf dem Boden absetzt und somit,
> wenn die Schicht dick genud ist, einen Kurzschluß in den Zellen
> verursacht.

Metalloxide sind in der Regel Nichtleiter. Ursache ist eher metallisches 
Blei das sich als kleine Partikel zusammen mit Bleioxiden und Sulfaten 
absetzt.

Manfred Porsche schrieb:
> Lediglich der Oxydsumpf (Abstand der Bodens zu der Unterkante der
> Batterieblatten) wurde verkleinert.

Da man gleichzeitig die aktive Masse der Platten verkleinert hat würde 
auch ein größerer Sumpf nicht viel nutzen.

Nichts für ungut.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Dann wären sie ja leichter geworden, hat mal einer nachgewogen und kann 
das bestätigen?

Stefan U. schrieb:
> Das Thema wurde auch im vergangenen Jahr in einem anderen Thread bis zum
> Geht-Nicht-Mehr durchgekaut.

Hat einer einen Link zu der anderen Diskussion?

Autor: Sebastian S. (Gast)
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Hat irgend jemand mal den Innenwiderstand vor und nach dem 
"desulfatisieren" gemessen und verglichen?

Meine Mutter hat sich in 09 nen neuen Kleinwagen gekauft. Das war nen 
Reimport Tageszulassung von Anfang 08. Da sie immer nur Kurzstrecke 
fährt wollte im Winter 11 die Bat. schon nicht mehr. Hab dann voll 
geladen und in 12 dann das selbe Spielchen.
Da hatte ich dann keine Lust mehr drauf und ne KFZ Solarzelle 
(Erhaltungsladung) rein gebaut. Seit dem keine Probleme mehr, trotz 
wenig Licht unterm Carport.

Hab grade bei Blei-Solarpuffern gelesen das der Hersteller 1200 Zyklen 
bei aber nur 30% DoD angibt.
Motorradbatterien hatte ich schon nach einem durchgefrohrenen und 
tiefentladenem Winter durch.

Daher meine Schlussfolgerung, das die Bleibatterien durchaus eine Dekade 
und mehr halten können wenn sie immer schön voll gehalten werden. Dann 
wird man auch kein "desulfatisieren" brauchen egal ob das jetzt 
Schwindel ist oder nicht.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Durch die Entladung steigt der Gefrierpunkt des Elektrolyts, was dann 
bei Frost die Zellen durch Gefrierung und Verformung zerstört.

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