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Forum: HF, Funk und Felder Experimente mit "Energiesammlung aus Radiowellen"


Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Hallo,

Ich habe eine kleine Antenne entworfen, die aus Radiowellen energie 
empfängt. Das Prinzip ist eigentlich schon alt, mit einer Germaniumdiode 
und Kristallohrhörer konnte man schon vor langer Zeit so ein Mini-Radio 
nutzen.

Nur habe ich eine einfache Spule gewickelt, ohne Diode (siehe Bild). 
Innen 34 Windungen, aussen 2 Windungen.
Das innere Ende mit ca. 1,5m Draht versehen, das äußere Ende an die Erde 
angeschlossen.
An die äußere Spule ein Oszi angeschlossen.

Resultat:
Eine Spannung mit 20mV mit einer Frequenz von ca. 6-7MHz. Die Frequenz 
ist nicht konstant, sie ändert ständig, sobar bis zur doppelten 
Frequenz.

Wenn ich die Antenne weg mache, ist diese Spannung/Frequenz weg.

Wenn ich aus dem ein Schwinkreis herstellen könnte, dann müsste sich 
doch die Spannung vergrößern. Leider fehler mir jegliche Erfahrung bzgl. 
HF, Schwinkreis, Antennentechnik und deren Eigenschaften.

Hat jemand eine Idee, wie ich den Effekt der Spannungs/Stromgewinnung 
verstärken könnte?
Also ohne Zuführung von externer Energie.

Grüße mmvisual

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Meine Antwort hier hattest du großzügig ignoriert:

Beitrag "Re: Mir fallen überhaupt keine Innovationen mehr ein."

Autor: Plan (Gast)
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Nein, hatte ich nicht. Nur noch nicht gelesen. Das "Danke" richtete sich 
an Hr. Karl heinz Buchegger.

Autor: Plan (Gast)
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Können wir uns darauf einigen, dass Sie den Thread belassen, solange er 
konstruktiv bleibt?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Können wir uns darauf einigen, dass du mit nur einem Nutzernamen
auftrittst, damit man auch weiß, mit wem man redet? ;-)

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Ja.
Aber im µC Forum bleibe ich "Plan", da kennen mich schon viele seit 
einigen Monaten.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Ich glaub, ich nehme dieses heutige Abendprogramm. Chips und Cola 
erlaubt?

Autor: bertil (Gast)
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mhmm, nen bischen langweilig bisher....

Die Chips sind schon weggefuttert.

Autor: bertil (Gast)
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Ich fütter mal nen bischen:

Also.... für Spannungserhöhung brauchste nen Schwingkreis, am eifachsten 
ein LC Kreis. (wikipedia, Schwingkreis)  Deine Antenne hat eine 
besitmmte Länge, die eine bestimmte Frequenz am besten empfängt (so 
lambda/halbe). Also kommst du von der länge deiner Antenne auf die 
Hauptfrequenz die du empfängst. Damit kannste dann einen LC Kreis 
entwickeln, und dort solltest du dann eine Spannungserhöhung sehen.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Es gibt übrigens Solarzellen die genau so funktionieren. Leider ist der 
Entwickler vor Vollendung seines Lebenswerkes verstorben.

Autor: bertil (Gast)
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naja, ich bin mal über die Homepage von nem Schweizer Physiker 
gestolpert der sowas gebaut hat. Das war ziemlich interesant, weil der 
die erzeugte Spannung langzeit geplottet hat...also so nach dem Motto, 
wenn Gewitter is hab ich hier höhere E-Felder. Leider hab ich den Link 
verlegt. (er hatte auch Bauanleitungen für (einfacherere) 
Radioastronomie)

Autor: Jens G. (jensig)
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Diese Spule ist bereits ein Schwingkreis. Schließlich haben wir 
parasitäre C's in der Spule, inclusive Beschichtung der CD darunter. 
Scheinbar ist sie schon resonant bei 6-7MHz, wo sie auf irgendwelche 
Störfelder reagiert, oder irgendwelche Sender.
Aber egal - auch wenn du die auf irgendeine Frequenz resonant bekommst, 
kannste noch lange keine hohe Energie ziehen, weil die dann bedämpft 
wir. Also Spannung bricht ein.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Ich hab mich mal eingelesen wegen lambda/halbe und Antennentechnik.

Mein "Kabel" ist genau 1,70m lang.

Die Lambda-Formel ist: c / f = lambda

c = Lichtgeschwindigkeit in Luft: 299711000 m/sec
f = Frequenz in Hz

Bei mir wäre das

299711000 m/sec / (1,7m * 2) = 88150294 Hz (88MHz)

Wenn ich diese Zahl auch immer durch 2 Teile, so käme als Resonanz 
5,5MHz raus.

Meine Schlussfolgerung:
Die Spule hat mit 6-7MHz ihre eigenresonanz mit der CD/eigenkapazität 
der Spule.
Wenn ich jetzt die Antenne 23,05m lang mache (für 6,5MHz), dann müsste 
doch das ganze besser schwingen.

Sehe ich das richtig?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Lieber Markus. Du hast überhaupt keinen Plan! Brauchbare Energie kannst 
du so nicht saugen!
Wozu dieses Projekt? Vielleicht können wir dir bessere Vorschläge 
machen, denn so wie du es anfängst, wirst du noch Jahre beschäftigt 
sein.

Wenn du es nicht begreifen willst, dann lese über Antennengröße, 
Wirkungsgrad, Impedanz, Leistungsanpassung, Dipol usw. nach.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Ist in Ordnung, wenn ich auch keine brauchbare Energie gewinnen kann. 
Ich habe das akzeptiert.

Ich möchte gerne mich mit dem Thema auseinander setzen und praktische 
Erfahrungen gewinnen (und auf die Nase fallen und blaue Flecken bekommen 
und Hohn und Spott kassieren ...)
Ich habe gaaanz viel Zeit. Ich kann mich Wochenlang damit beschäftigen. 
Geld ist auch genug da. Also die Grundvorraussetzungen sind gegeben.

Ich bastle bereits seit über 20 Jahren mit 
Elekronik/Mikrocontrollertecknik. Aber mit Analogtechnik geschweige den 
HF/Funk / Schwingkreis stand ich immer auf Kriegsfuß.
Ein Widerstand kann ich einfach messen. Aber die Kapazität einer Spule 
geht wohl nicht so einfach.

Ich habe mir ein Frequenzgenerator gebaut, der bis zu 1MHz raus lassen 
kann (PWM Ausgang eines Mikrocontrollers). Aber wie ich bis jetzt die 
sache sehe, reicht dieser Frequenzbereich nicht aus um mein eigenstudium 
schnell und effizient durchführen zu können. Ich denke ich baue den um 
mit einem STM32F103, der Timer kann mit bis zu 72MHz arbeiten und die 
IO-Ports des Prozessors bis zu 50 MHz.

Also das Ziel meines Studiums soll sein, dass ich Spulen/Schwingkreise 
usw. sehr gut kenne und verstehe. Das naheliegenste ist eine Antenne mit 
Schwingkreis, die von keiner anderen Energiequelle her beeinträchtigt 
wird.

Eine andere Frage ist z.B. die Spule mit 10 Windungen. Einmal gat diese 
1cm Durchmesser, ein andermal 10cm. Was ist der Unterschied? Für was 
braucht es große und für was kleine Spulen?

Über die anderen Stichwörter lese ich im Wiki nach.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Abdul K. schrieb:
> Lieber Markus. Du hast überhaupt keinen Plan!

Ach, Abdul, hol dir doch lieber die Chips und die Cola wieder raus. ;-)

Autor: Der Peiler (Gast)
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Die kleinen Spulen sind für Dein Taschenradio und die großen sind im 
Großsender Radio Eriwan (wo Leuchtstoffröhren keinen Ausschalter 
brauchen).

Nun aber los! Hol Dir einen Radiobastelsatz oder nimm Opas Radio 
auseinander!

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Jörg Wunsch schrieb:
> Abdul K. schrieb:
>> Lieber Markus. Du hast überhaupt keinen Plan!
>
> Ach, Abdul, hol dir doch lieber die Chips und die Cola wieder raus. ;-)

Na gut, er hat ja Spott ausdrücklich erwähnt. Los jetzt...


-
>Eine andere Frage ist z.B. die Spule mit 10 Windungen. Einmal gat diese
>1cm Durchmesser, ein andermal 10cm. Was ist der Unterschied? Für was
>braucht es große und für was kleine Spulen?

Du brauchst eigentlich nur den damit umbauten Raum. Der Draht ist nur 
Mittel zum Zweck wie ein Gartenzaun. Das Zauberwort heißt Induktivität.
Zweimal am Grundstück entlang, zählt viermal.


Aber vielleicht kaufste dir einfach ein AADE. Wenn die Finanzen stimmen, 
ist das kein großer Akt und der Gewinn gut.


>Über die anderen Stichwörter lese ich im Wiki nach.

Ordentliche Arbeitseinstellung!

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Heute war ein "Parxistag". Ich habe mal "auserkoren" dass es eine 
Antenne für 8MHz sein sollte, damit kam ich auf eine Länge /2 von 
jeweils 18,7m.

Also habe ich zwei Kabel, Litze 0,75 mm² mit 18,7m Länge zwischen die 
Obstbäume gespannt.

Anbei Bilder.

In der Mitte habe ich die Spule ran gemacht. Auf einem Bild sieht man, 
dass keine Antenne angeschlossen ist und der Ausschlag am Oszi gering 
ist.
Bei der Messung mit Antenne ist der deutlich größer.

Ein AADE, was ist das?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
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Wer hat dir denn das DSO gegeben? unglaublich

AADE? Was ist Google?
http://www.aade.com/lcmeter.htm


Ich kann nicht so viel Chips und Cola essen. Bitte halte dich zurück.

Autor: Joe (Gast)
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Die gesamte Idee ist hervorragend und brauchbar.

Da haben wir nach dem Krieg einen langen Draht in unserer Laubenkolonie 
aufgespannt und eine 25W-Lampe gegen Erde angeschlossen. Der Sender 
RIAS-Berlin hat uns mit Strom versorgt.

Ob rund 20mV oder 200mV diesen Effekt haben, das ist fraglich.

Die Blitzforscher lassen durch einen Ballon einige hundert Meter 
Cu-Draht aufsteigen. Die Blitzentladung erzeugt entlang des Cu-Drahtes 
einen Ionenkanal über den gezielt Energie gesammelt werden kann. Nur die 
Speicherung ist das Problem.


Joe

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Bei dem Thread-Titel fiel mir diese News ein:

http://news.idealo.de/news/27672-rca-airnergy-char...

Kann doch nur Schwindel sein bei den geringen WLAN-Sendeleistungen?

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Ich dachte schon AADE heißt "American Association of Diabetes Educators" 
oder "American Association of Drilling Engineers"

Dieses LC-Meter sieht nicht schlecht aus. Ich habe ein anderes, das:
PeakTech 5105N. Das hat jedoch nur als kleinsten Messbereich 200uH.

Das Oszi ist meins. Für Geld kriegt jeder eines. Das 4-Kanal Teil 
kostete nur 450 Euronen.

Also neben einer Radiostation wohne ich garantiert nicht, denn sonst 
könnte ich nicht sinvoll diese Versuche machen, bzw. mein Oszi wäre 
schon kaputt.
Über oder neben meiner Antenne geht auch kein Stromkabel entlang.

Solange das Teil von RCA nicht auf dem Markt ist wird es wohl ein 
"Wunschdenken" sein.

PS: Chips enthalten VIEL Vitamin E. Vor allem E150, das ist besonders 
Krebserregend.

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Gestern Abend hab ich mein Oszi für Akku-Betrieb umgebaut. War ganz 
einfach, denn das Welec Oszi hat nur ein 12V (Zukauf-) Netzteil drin, 
aus diesen werden die restlichen Spannungen gebildet. Also ein Draht 
abzwicken und zwei Dioden rein und ein paar Buchsen. (zweite Diode ist 
Verpolungsschutz bei Buchsen)
Jetzt kann mein Oszi auch mit einem 12V Bleigel-Akku laufen :)

Im Wiki hab ich gelesen, dass eine Dipolantenne 142,65 / MHz = Länge m 
ist. Also habe ich bei 8MHz nun zwei Kabel mit jeweils 8,9m länge 
zwischen die Bäume gespannt und gemessen.

Nun mit meinem umgebauten Oszi brauche ich ja keine Kabeltrommel mehr 
legen und bin voll mobil.
Dennoch das Ergebnis war enttäuschend, nur ca. 20-30mV Ampitude. Ich 
habe da doch mehr erwartet.

Liegt es am Akku? (wegen kein Netz)

Also zurück nach Hause und den ursprünglichen Versuch mit kurzer 
Antenne. Und tatsächlich. Wenn das Oszi am Netz läuft ist der Ausschlag 
etwa 3x größer als bei Akku Betrieb.

Aber dennoch. Wenn ich die Antenne weg mache gibt es keinen Ausschlag, 
mit Antenne habe ich bei Akku-Oszi immer noch 15-20mV Sinus.

Ideen, was ich ändern könnte sind willkommen...

Autor: Zeilentrafo (Gast)
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Auch ein Oszi könnte etwas Störstrahlung erzeugen (die Du dann mit der 
Antenne wieder einsammelst)....

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Ähnlicher, älterer Thread:

Beitrag "Energieentnahme aus Elektrosmog"

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Eigentlich hatte ich mich an das hier errinnert:


Autor: Jankey (Gast)
Datum: 23.08.2009 21:12

Nimm eine 5mm LED, löte 50cm Kabel dran, steck das eine Ende In die
Erde, und das andere hängst du in die Luft --> es leuchtet.

Beitrag "Re: LED-Gluehbirne Leuchtet "ohne Strom""

Autor: Markus Müller (mmvisual)
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Dieser Link:
http://www.t-spark.de/t-spark/t-sparkd/stromd.htm
in dem Thread ist mal was.
An eine Kaskade hatte ich auch schon gedacht. Ob die bei diesen paar mV 
tut würde ich mal experimentell ermitteln.

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