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Forum: Mikrocontroller und Elektronik COOLLA mein neuer minila


Autor: wolfgang (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,
ich werde mir diese Version meines Minila bauen.
-coolrunnerII CPLD
 dual edge clocking für sampling, wenig Strom
-galvanische Trennung USB  ADUM4160
-Stromversorgung über USB mir DC-DC Wandler
-Empfänger 74ALVTH162244 auf dem Board
-40-poliger Steckverbinder wie Logicport damit deren Teile wie Mictor
Adapter etc benutzt werden können.
-ParPort Unterstützung nur zum Test
-USB interface ohne Multiplexer gibt einen Ausgang mehr da kein DWAIT
-Lötbrücken um eventuell einen XC95288 zu versuchen

Was bisher läuft - alte Testplatine mit XC2C384-10TQ144C mit 40Mhz mit
256K Speicher geht nach ISE aber bis 60Mhz noch nicht getestet.
100Mhz und mehr braucht XC2C384-7TQ144C. Mit XC2C256-6TQ144C geht
wahrscheinlich min 150Mhz braucht aber Änderungen an der Firmware da
Grösse nicht passt aber mit LFSR countern sollte es gehen.
Nur CPLD und Ram bestückt da damals noch ADUM1400 zur galvanischen
Trennung angedacht waren.
Zur Zeit Betrieb über Minila USB-Parport Adapter ohne Multiplexer und
seperatem ADUM4160 mit DC-DC Wandler.
Habe noch einige OKW Motec Gehäuse, daher die Platinengrösse.
Widerstände am 40-pol Stecker sind nur Platzhalter für Samtec FTSH
Stecker. Damit lassen sich Pegelsteller als Aufsteckplatinen
realisieren.

Muss nur noch schauen wer die nächste Musterplatine herstellt. Habe mir
schon länger aus USA XC2C384-7TQ144C mitgebracht damit der Test mit
100Mhz losgehen kann.
Autor: Wolfgang R. (portside)
Datum:

Es ist endlich soweit

der neue coolLA ist fertig.

Weitere Informationen gibts bei

http://coolla.freeunix.net

allerdings auf englisch da ich diese Seite auch in der minila
Mailingliste veröffentlicht habe.

Der CoolrunnerII ist nur halb voll und ich hoffe Mitstreiter beim Update
der Firmware wie zusammenführen von state und time Analyse zu finden.
Bin selbst nicht so der VHDL Guru.

Weiter findet man auf der Seite eine etwas längere Beschreibung wie die
vorhandene minila Win Software mit USB Anschluss auf Linux mit einer
WineLib so hergestellt wird.


Und ein passendes Gehäuse ist auch dabei.

So long Wolfgang
Autor: confused (Gast)
Datum:

toll, aber schwarze Schrift auf dunkelblauem Grund - davon bekommt man
ja Augenkrebs. Wenn man den Text markiert, dann kann man ihn vernünftig
lesen.

nix für ungut
Autor: Alter MiniLA (Gast)
Datum:

Hallo, habe zwei Fragen:

Kann mann eine Leiterplatte bekommen ?

Läuft die normale Software aus dem MiniLA Projekt ?
Autor: Wolfgang R. (portside)
Datum:

> Kann mann eine Leiterplatte bekommen ?
Wenn entsprechend Interesse besteht ja!
avnetexpress soll ab Herbst auch in Deutschland präsent sein, so dass
der schnellere CPLD hoffentlich einfacher und billiger erhältlich ist.
Kostet im USA zur Zeit bei einem Stück ca $34 bei rs-online €41
Einzelstück

> Läuft die normale Software aus dem MiniLA Projekt ?

Ja für die Time- und State-Analysis, allerdings ist es gut wenn
erweiterte Versionen für 256k oder 512k Ram benutzt werden. Hab die
Binaries mal auf http://coolla.freeunix.net hinterlegt.

Dort gibt es jetzt auch all in one d.h. time und state zusammen mit
geänderter Software mit Knopf zum umschalten.
Ausserdem ist zum Test die Zeitbasis bei der Stateanalyse jetzt
ebenfalls
umschaltbar. Die Stateanalyse allein kennt nur 10ns maximal.
Autor: Gregor R (Gast)
Datum:

Hallo

Ich bin sehr interressiert an dem Nachbau dieses LA. Vorallem sind alle
Bauteile bei Farnell bestellbar. Vorallem die wichtigen wie das CPLD und
das SRAM. Ich möchte die Platine jedoch noch vorher meinen Wünschen
anpassen. Da ich die Platine zuhause herstellen kann (kann
Leiterbahnbreiten bis min. 0.2mm ätzen dank LED BELICHTUNG), muss ich,
da ich nicht chemisch durchkontaktieren kann, die dukos unter den ICs
nach außen verschieben. Dazu brauche ich aber die Eagle brd und sch
files. Die hast du angeblich auch auf deiner Internetseite zum Download
bereitgestellt. Jedoch ist das ein .tar Archiv in dem ein .tbz Archiv
eingebettet ist. Ich hab kein Programm gefunden mit dem ich das Archiv
unter Windows öffnen kann. Könntest du vielleicht so nett sein die files
als .rar oder. zip zur Verfügung zu stellen.

Danke schon mal im Vorraus, Gregor
Autor: Wolfgang R. (portside)
Datum:

Tar Archive mit bzip2 kompromiert
www.7-zip.org kann das.
Autor: Gregor R. (Gast)
Datum:

Vielen Dank!

Kann das Archiv jetzt öffnen.
Im Archiv ist nur die Board Datei. Kannst du die .sch Datei auch noch
posten.
Wäre nett.

Danke Gregor
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum:

Gregor R schrieb:

> Ich bin sehr interressiert an dem Nachbau dieses LA. Vorallem sind alle
> Bauteile bei Farnell bestellbar. Vorallem die wichtigen wie das CPLD und
> das SRAM.

SRAM schon CPLD nciht wirklich da Farnell nur die -10 version hat und
die ist gut für 40-60MHz sample rate.

Die -7 sind leider nciht einfach zu kaufen, nix zu finden bei den
distris in Europa. Wolfgang hat genau wie ich aus den USA bezogen, beim
avnet.com gibts noch welche.


> Könntest du vielleicht so nett sein die files
> als .rar oder. zip zur Verfügung zu stellen.
>

Winrar kann es auch entpacken.
Autor: Gregor R. (Gast)
Datum:

Thomas R. schrieb:
> SRAM schon CPLD nciht wirklich da Farnell nur die -10 version hat und
> die ist gut für 40-60MHz sample rate.
>
> Die -7 sind leider nciht einfach zu kaufen, nix zu finden bei den
> distris in Europa. Wolfgang hat genau wie ich aus den USA bezogen, beim
> avnet.com gibts noch welche.

Darf ich auch erfahren worin der Unterschied zwischen den beiden Typen
liegt? Laut Spezifikation haben ja beide 217 MHz maximalen Takt.

Lg Gregor
Autor: Gregor R. (Gast)
Datum:

Hab die Antwort schon gefunden. das 10 soll bedeuten dass ein logisches
Signal von einem Pin als Eingang zu einem Pin als Ausgang maximal 10ns
brauchen darf. Bei 7 sind das dann max 7ns. Somit ist alles klar :) .
Autor: Gregor Rudorfer (gregor_r)
Datum:

Thomas R. schrieb:
> Die -7 sind leider nciht einfach zu kaufen, nix zu finden bei den
> distris in Europa. Wolfgang hat genau wie ich aus den USA bezogen, beim
> avnet.com gibts noch welche.

Das stimmt. Doch wie Wolfgang weiter oben geschrieben hat gibts den CPLD
auch bei RS-Components. Damit keine Missverständisse entstehen: es geht
hier um den mit Speedgrade 7. Mit 41€ natürlich schon empfindlich
teuerer.

http://tinyurl.com/XC2C384-7TQG144C-bei-RS

Doch nachdem ich auf avnet.com nachgesehen hab, mich dort registriert
hab und eigentlich den CPLD schon bestellen wollte, bin ich vor den
Versandkosten von minimum 37$, wenn ich mich recht erinnere,
zurückgeschreckt. Wenn man den Preis des CPLDs von 34$, die
Versandkosten von 37$ und dann noch die unvermeidlichen Zollgebühren
mitberechnet kommen schon an die 80 -85 $ zusammen. Umgerechnet 59 -
63€. Da ist das RS Angebot ja noch günstig.
Vorallem ist der CPLD schon nach 1 bis 2 Tagen mit dem Paketdienst bei
mir. Wer weis wie lang das aus den USA brauchen würde. Werde mir den
CPLD also in heute oder morgen noch bei RS bestellen.

Den Rest bestelle ich dann bei Farnell.

@Wolfgang
Hast du schon die .sch Datei geuploaded? Möchte nämlich auch eine andere
Spannungsversorgung einbauen. Mit einem Stepdown- Regler LT3640, davon
hab ich noch Samples. Der macht mir 2 Ausgangsspannungen. Da ich vorhabe
den LA gänzlich extern zu versorgen also ohne USB-Power Option hab ich
einen Eingangsspannungsbereich von 10 bis 18V geplant. Da man als
Hobbyelektroniker, jedenfalls bei mir ist es so, sehr viele 12V
Netzteile herumliegen hat. 5V Festspannungsnetzteile sind eher seltener
auf meinem Labortisch zu finden. Der LT3640 macht dann zum einen 5V für
den FTDI, 3.3V für die IO VDD des CPLDs und die Level-Shifter und den
anderen 3.3V Kram auf der Platine. Die Belastbarkeit der 3,3V Schiene
ist dann ca. 1A. Das sollte Ausreichen. Die 1.8V CoreVDD für den CPLD
mach ich dann aus den 3.3V mittels Linearregler -> minimale
Verlustleistung.

Mfg Gregor
Autor: Wolfgang R. (portside)
Datum:

Habe das coolla.sch zum brd hinzugepackt
Autor: Gregor Rudorfer (gregor_r)
Datum:

Wolfgang R. schrieb:
> Habe das coolla.sch zum brd hinzugepackt

Vielen Dank!

Werde meine Bearbeitungen in den nächsten Tagen durchführen und das
Ergebnis natürlich dann hier posten, ist ja open source :)

Ich werde zusätzlich die Komponenten für das USB Interface auf eine
extra Platine auslagern die man dann auf die LA Platine steckt wenn man
mit ihm arbeitet. Somit kann man die USB Platine auch für sonstige
Basteleien einsetzen. Dadurch dass die USB Platine dann auch universell
verwendbar ist, spendiere ich der Platine dann auch auch einen teuereren
und schnelleren FT2232HL.

Lg Gregor
Autor: Wolfgang R. (portside)
Datum:

Gregor Rudorfer schrieb:
> spendiere ich der Platine dann auch auch einen teuereren
> und schnelleren FT2232HL

Da lasse ich mich überraschen wie schnell die Übertragung dann ist. Nach
meiner Auffassung ist der Flaschenhals das chaotische Host-Bus Protokoll
von FTDI welches zu jedem lesen oder schreiben eines Bytes einen
zusätzlichen USB transfer braucht. Und da schlägt dann der Protokoll
Overhead und die Zeitscheiben von USB zu.
Wenn man wirklich schnellere Übertragung will braucht man anderen
USB-Contoller oder anderen Übertragungs Mode wie Fifo.
Selbst mit USB1 und ordentlichem Controller müssten die 16MBit in 2s
übertragen werden.

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