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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf B.Eng. Elecitrcal Engineering + M.Sc. Optotechnik und Bildverarbeitung -> Gute Mischung?


Autor: Ano Nym (oorim)
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Hi

Ich habe mich heute mehr durch Zufall nach der 
Bildverarbeitungs-Wahlpflich-Vorlesung mit dem Professor 
(Master-Zuständiger für den Optotech/Bildverarbeitungs Master) über die 
Möglichkeit Unterhalten nach dem B.Eng. Electrical Engineering einen 
M.Sc. Optotechnik/Bildverarbeitung zu machen.

Mein Schwerpunkt soll später richtung Hardwareentwicklung oder Embedded 
Software (VHDL/FPGA wenns geht) gehen. Bildverarbeitung, Aerospace und 
Automotive sind da interessante Berufsgebiete.

Stellt sich mir die Frage: Macht der M.Sc. Sinn oder sollte ich beim 
(Mikro)Elektronik-M.Sc. Master bleiben und ggf. die ein oder andere VL 
aus dem anderen Master reinnehmen und ggf. 1 Semester (4 statt 3) 
machen? Oder versuchen ob ich mir die aus dem anderen Master so 
anrechnen lassen kann das ich eine aus dem (Mikro)Elektronik Master 
kicken kann?

Was würdet ihr tun? (Bitte keine Master/Bachelor Sinn udn Unsinn 
Diskussion)

Grüße

Autor: Mine Fields (Gast)
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Vielleicht lassen sich die Master auch teilweise mischen, also anstatt 
irgendwelchen Wahlpflichtmodulen aus dem normalen Master die ein oder 
andere Vorlesung aus der Bildverarbeitung reinnehmen. Und die 
Master-Thesis kannst du ja trotzdem in dem Bereich machen, egal welchen 
Master du im Endeffekt machst.

Autor: Ano Nym (oorim)
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Genau, das ist auch so meine Überlegung.
Mikroelektronik Master:
- Viel C++ Programmieren
- Embedded Programmin in C (Embedded Operating Systems)
- kein VHDL

Optotechnik/Bildverarbeitung
- Viel C/C++ Programmieren
- Kein Embedded Programming oder VHDL

Im Endeffekt kann man sagen: Programmieren lernte und lerne ich so oder 
so - VHDL werde ihc mir so oder so selbst aneignen müssen und die 
Quintessenz bildet eh mein Abschluss. Meine Idee: Einen Master nehmen 
und dann die ein oder anderen Vorlesung aus dem anderen mitbesuchen und 
versuchen anrechnen zu lassen (Joint Venture - wenn man so will). Dann 
wäre es mir auch beinahe wurst ob ich 4 statt 3 Semester besuche da ich 
ein Semester definitiv nicht vertrödelt habe.

Und da einer meiner Berufswünsche FPGA/VHDL PRogrammierung im 
Bildverarbeitenden/Optotechnischen Bereich ist und ich den Bau von 
Sondermaschinen und Robotern mit Stero-Vision oder Optotechnischen 
Werkzeugen (Qualitätskontrolle oder Schweißen/Bohren mit Licht) sehr 
"cool" finde wäre der Optotechnik Master ja nicht verkehrt.

Davon mal ganz abgesehen das sich im laufe meines Studiums 
rauskristallisiert hat das der Beruf des Elektrotechnikers wie ich ihn 
gerne hätte mitlerweile fast ausschlieslich in Asien/Indien stattfindet 
und Hardwareentwicklung gar nicht so spannend ist wie ich mir das 
vorgestellt habe. Will heißen: Ich hab eh überlegt ein wenig oder 
vollständig zu wechseln (eine Überlegung war sowas ähnliches wie 
technische Informatik an der Uni).

Ich müsste mir mal den Verantwortlichen von unserem ET Master schnappen 
und fragen ob eine Mischung/ein Joint Venture möglich wäre. Sodass ich 
zB Embedded Operating Systems im Zeugnis stehen habe aber ein 
Optotechniker bzw Bildverarbeiter geworden bin.

Grüße

Autor: Anonym (Gast)
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Ich bin seit drei Jahren in einer Firma (Großkonzern) und mein Chef 
fragte mich neulich was ich denn für einen Abschluss habe und ob ich auf 
Uni oder FH gewesen wäre. Er hatte es sich wohl bei meiner Bewerbung mal 
kurz angesehen und sofort wieder vergessen. Wie auch immer: in der 
freien Wirtschaft ist den meisten egal was du studiert hast.

Zieh dein Studium schnell durch und mach es nicht zu kompliziert. Was du 
studiert hast und welche Vorlesungen du einmal besucht hast wirst du in 
ein paar Jahren selbst nicht mehr wissen... :-)

Autor: Paul (Gast)
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>Zieh dein Studium schnell durch...

Vergiß auch nicht zu leben. Student bist Du meist nur einmal.

Autor: Lalala (Gast)
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Ano Nym schrieb:
> Macht der M.Sc. Sinn oder sollte ich beim
> (Mikro)Elektronik-M.Sc. Master bleiben

Egal. Das ist nur eine Eintrittskarte das du unter Aufsicht in der 
Industrie weiter lernen darfst.

Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, dann arbeiten sowieso rund 50% 
aller Ingenieure fachfremd. Es würde mich nicht wundern, wenn von den 
restlichen 50% fast niemand genau in dem Gebiet arbeitet, in dem er 
einen Abschluss hat.

Autor: Ano Nym (oorim)
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In dem Betrieb wo ich mein "FH-Vorpraktiukum" gemacht habe hatten wir 
einen Biologen der die Firmware programmiert hat :D Ich kenn das^^

Aber dennoch möchte ich den Master meinen persönlichem Interesse 
anpassen - auch im Hinblick auf mein späteres Berufsfeld um den Einstieg 
in das "ich bring mir alles selbst bei was ich brauch" "zu erleichtern". 
Das ist so mein Gedankengang.

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