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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Weich ein-/ausfadende Blinkschaltung


Autor: Alfred P. (zigarrre)
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Also ich bin auf der Suche nach einer weich ein- und ausfadenden 
Blinkschaltung. Diese soll immer zwischen zwei Farben 
hinunderherwechseln. Also die LEDs der einen Farbe gehen langsam aus die 
der anderen Farbe gehen (im optimalfall) gleichzeitig langsam an, es 
geht aber auch wenn sie erst danach langsam angehen. Ich habe schon ewig 
bei google gesucht aber nichts gefunden. Mir ist jede Lösung recht, wenn 
sie aufwändig ist stört mich das auch nich, nur billig sollte sie sein. 
Microcontroler nur wenn ihr mir einen Programmer zeigt den ich für unter 
10€ kaufen/bauen kann.

Die einzige Idee die ich bis jetzt hatte ist die kombination eines 
astabilen Multivibrators mit so einer fadein/fadeout Schaltung für 
Schalter die ich gefunden habe. Aber es scheitert bei mir an den 
Verbindungen dieser zwei Schaltungen (Siehe auch Schaltplan).

mfg
zigarrre

Autor: Dirk J. (dirk-cebu)
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R2 + R5 kommen an die Collektoren von Q4 + Q3, welche aber noch 
Widerstände nach Plus brauchen.

Autor: Alfred P. (zigarrre)
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Das ganze würde dann so aussehen, oder?

Wie müsste ich die Bauteile dimensionieren damit ich 1 Sekunde fade-in 
10 Sekunden volles leuchten und dann wieder 1 Sekunde fade out habe?

mfg
zigarrre

Autor: Eddy Current (chrisi)
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Tja, genau da liegen Hase und Hund im Pfeffer begraben. Die LEDs im 
Kollektor führen dazu, dass das Faden in einem schmalen Spannungsbereich 
des Kondensators (Ube der Treiber, also ca. 0.7V) geschieht. Damit ist 
die Schaltung nicht berechenbar.

Mache folgendes: Schalte die LEDs in den Emitterkreis der Treiber und 
verzichte auf R1 und R4 komplett. Anschliessend kannst Du die 
Zeitkonstante nach dem Lehrbuch berechnen, also tau = R x C, 
schätzungsweise, brauchst Du ein t von ca. 2 x tau für das Faden.

Autor: [Frank] (Gast)
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Vielleicht ist dieser Sinus-Oszillator eine Anregung
http://www.b-kainka.de/bastel108.htm

Obwohl ein "Mood light" mit einem 8pin Micro, die wahrscheinlich 
einfachste Variante ist.

Autor: Whitespace (Gast)
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@Eddy Current
Ich würde die LEDs am Kollektor lassen und nur R3 und R6 in den 
Emitterkreis verschieben, damit man unabhängig von der 
LED-Durchlassspannung bleibt.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Alfred:

Kauf dir ein preisgünstiges Eval-Board mit einem Mikrocontroller, der 
PWM hat, keinen Programmer braucht, und direkt per USB an den PC kann, 
aber auch ohne PC autonom versorgt werden kann.

Den Rest, kannst du dann programmieren, die Timings, und bei Bedarf auch 
unkompliziert durch Software ändern.

Mir fällt da mein uraltes PICkit1 ein. Es hat zwar keine PWM, da muß man 
denn anderweitig was programmieren.

Meine Lösung ist nur ein Vorschlag, da kann weiter diskutiert werden.

Autor: Alfred P. (zigarrre)
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Also wie gesagt microcontroler nehm ich gerne, wenn ihr mir einen 
programmer für unter15€ zeigt. Einen fix mit einem Eval-Board 
verbundenen mc mag ich aber nicht weil ich vieleicht noch mehr sachen 
machen will (ohne das wieder abzubauen) und keine unnötig große platine 
haben will.

Dort wo jetzt die LEDs sind sollen ja mehrere hin, so jeweils 3-4, da 
werd ich dann eh noch jeweils einen transistor brauchen, oder?

Ich wüsst nicht wie ich den Sinus-Oszilator in die Schaltung einbauen 
soll und das wären wieder unmengen Bauteile mehr. Mir wird jetzt schon 
schwindlig wenn ich mir überlege wie ich die Schaltung auf eine 
Lochstreifenrasterplatine bringen soll.

mfg
zigarrre

Autor: pointer (Gast)
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Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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@TO:

such mal unter dem Stichwort "weichblinker", da gibt es diverse 
Bauvorschläge, auch ohne Controller.

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Nabend,

warum simulierst du nicht wenn du deine Schaltung in einem Simulator 
vorstellst?

Gn8 Leo

Autor: pointer (Gast)
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Mit 6 OVs* in ihren jeweiligen Grundschaltungen ginge es auch.
Dazu muss man doch nicht suchen.

*) Treiber nicht inbegriffen.

Autor: tsag (Gast)
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Einen kompletten Programmer für 15€ zzgl. Versand könntest du hier 
bestellen:
http://shop.ullihome.de/catalog/product_info.php/c...
Dieser kann dann als AVRISPmkII betrieben werden.
Wenn du ihn dir selbst auf Lochraster aufbaust sollten die Kosten bei 
4-8€ liegen, je nach Inhalt der Bastelkiste.
Schaltplan: 
http://shop.ullihome.de/catalog/userdownloads/1040...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ich nannte oben mal das PICkit1 als Eval-Board.

Ist nicht das modernste, sicher gibt es da mittlerweile was anderes.

Selbstverständlich kann man da den PIC (PIC12F675) nach der 
Programmierung entnehmen, da im DIL8-Gehäuse mit Steckfassung, und in 
eine separate Schaltung einsetzen. Der PIC kostet bei Reichelt sowas um 
die 1,15€.

Autor: Vlad Tepesch (vlad_tepesch)
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Alfred P. schrieb:
> Also wie gesagt microcontroler nehm ich gerne, wenn ihr mir einen
> programmer für unter15€ zeigt. Einen fix mit einem Eval-Board
> verbundenen mc mag ich aber nicht weil ich vieleicht noch mehr sachen
> machen will (ohne das wieder abzubauen) und keine unnötig große platine
> haben will.

http://www.dieelektronikerseite.de/uC%20Ecke/Lecti...

hier die gesamtseite dazu:
http://www.dieelektronikerseite.de/

Autor: Falk Brunner (falk)
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Autor: ga5t (Gast)
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Nimm einen kleinen ATTINY, zB den ATTINY25, der hat zwei 16bit pwm 
kanäle, ~1,2€
da hast du weniger aufwand wenn du den Blinkstil ändern willst, und die 
ganze Schaltung ist übersichtlicher

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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ga5t schrieb:

>Nimm einen kleinen ATTINY, zB den ATTINY25, der hat zwei
>16bit pwm kanäle, ~1,2€

Gibts da ebenso wie beim PIC, ganz unkomplizierte preisgünstige 
Eval-Boards, die man über USB direkt an den Laptop hängen kann, und man 
keinen Programmer braucht?

Autor: Andy (Gast)
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Schau dir mal die 'Picaxe' an. Das ist ein Pic mit eingebautem 
Bootloader.
Der 08M gibt es schon für weniger als 2.- Euro und als Programmer 
brauchst du nur ein 3-poliges serielles Kabel. Z.B. von einer alten Maus 
oder ähnliches.
Software und Dokumentation sind gratis!

Vorteil: Du kannst damit beliebige Blink und Fade-Verläufe einstellen.

Die einfachste Art und Weise so einen Weichblinker zu bauen:
http://www.strippenstrolch.de/5-1-6-weichblinker.html
http://www.rev-ed.co.uk/picaxe/

Autor: harry G. (Gast)
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Autor: Alfred P. (zigarrre)
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>warum simulierst du nicht wenn du deine Schaltung in einem Simulator vorstellst?
Weil ich eben nicht gewusst habe welche Werte ich bei den Bauteilen 
nehmen soll. Aber die Simulation sieht schon recht interessant aus, 
kommt schon recht nahe an das hin was ich wll. Könntest du bitte die 
Datei hochladen? Dein Layout ist deutlich übersichtlicher als meins, und 
ich will jetzt nicht da alles nochmal nachbauen.

Das mit den Microcontrolern wär natürlich schon eine gute Lösung, denn 
dann hät ich wie gesagt die Möglichkeit einfach noch mehrere Blinkstile 
hinzuzufügen. Jedoch ist es einmalig ein weit größerer Aufwand ich 
müsste mir ebn so einen Programmer zulegen und dann auch noch lernen 
diese Dinger zu programmieren. Wenn dann will ich einen den man in C 
programmieren kann, da ich das (für den PC) schon kann, aber was ich bis 
jetzt gelesen habe können das eh beide. Der PIC wäre halt durch den 
niedrigen Preis von programmer als auch Mc selbst interessant. Aber der 
AVR ist ja verbreiteter, oder? Was wäre die empfehlenswertere Plattform 
wenn man in das Gebiet einsteigen will?

Ich werd mich jetzt dann mal ein noch ein Bischen mit dem Simulator 
spielen bezüglich der Werte der Bauteile und das dann einmal so 
aufbauen. Gibt es vieleicht ein Programm das einem das Layout für 
Lochstreifenrasterplatinen erstellt?

mfg
zigarrre

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Andy schrieb:

>brauchst du nur ein 3-poliges serielles Kabel. Z.B. von einer
>alten Maus oder ähnliches.

Genau das war ja meine Frage. Der Laptop (z.B. meiner) hat nur noch 
USB-Schnittstellen. Das PICkit1 z.B., hat ganz unkompliziert 
Stromversorgung und Datenaustausch über USB. Das kann man sich zusammen 
mit dem Notebook unter den Arm klemmen, und woanders weiter arbeiten 
gehen, ganz ohne Zusatzgeräte, Adapter, und Kabelgewurstel. Allerdings 
ist da ein Controller mit USB-Schnittstelle drauf, vom Hersteller mit 
Bootloader programmiert, der den zweiten, frei verwendbaren (und auch 
entnehmbaren) Controller brennt.

>http://www.rev-ed.co.uk/picaxe/

Anstatt RS232, scheint es da auch was mit USB zu geben. Muß ich mal noch 
genauer anschauen. Was hab ich da auf der Seite gerade noch gesehen? 
Softwaregenerierung über Flowchart? Scheint ebenfalls interessant, da 
Flußdiagramme ohnehin das A und O sauberer Programmierung sind.

Sorry, falls das zu Offtopic sein sollte. Sind eben einfach mal Ideen.

Autor: Kai Klaas (Gast)
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Ein natürlich weiches Ein- und Ausfaden ist analog aufgebaut nicht so 
einfach, wegen der logarithmischen Empfindlichkeit des Auges.

Mit einem Microkontroller dagegen ist es fast die einfachste Sache der 
Welt, wenn du dir diesen Link zu Gemüte führst:

http://www.mikrocontroller.net/articles/LED-Fading

Kai Klaas

Autor: Alfred P. (zigarrre)
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Zwei Fragen hätte ich noch:

Was ist für den Anfang besser AVR, PIC, oder TI MSP439?

Gibt es ein Programm das aus dem Schaltplan ein Layout für 
Lochstreifenrasterplatinen erstellt?

mfg
zigarrre

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Alfred P. (zigarrre)

>Was ist für den Anfang besser AVR, PIC, oder TI MSP439?

AVR. Denn PIC ist Steinzeit und MSP430 gibt es nicht im DIL Gehäuse.

>Gibt es ein Programm das aus dem Schaltplan ein Layout für
>Lochstreifenrasterplatinen erstellt?

Nein. Brain 1.0 ist gefragt.

MFG
Falk

Autor: Alfred P. (zigarrre)
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Gut dann werd ich mir, das USB AVR-Lab kaufen.
http://shop.ullihome.de/catalog/product_info.php/p...

Damit kann ich dann ja dann alles Atmega und Attiny programmieren oder?

Was brauch ich da sonst noch zum programmieren? Nur einen Sockel der mit 
ein paar drähten und einem Stecker mit dem AVR-Lab verbunden ist, oder?

Mit welchem AVR baue ich den Blinker am besten?

Weche Bauteile brauche ich da sonst noch für den Blinker, bzw. gibts ein 
Tutorial wie man die Dinger am besten beschaltet?

mfg
zigarrre

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