www.mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AT AVR DRAGON


Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Leute,

ich wollte in µC einsteigen und brauch noch ein Programierboard für 
Atmega8/L. Ist das Dragon Board gut für mich als Einsteiger? 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A38...

Habe als Perepherie einen WinXp-PC. Und wollte die Programierung mit µC 
lernen.

Mfg

Fragesteller :D

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kennt keiner das Dragonboard? :(

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dragonfrage schrieb:
> Ist das Dragon Board gut für mich als Einsteiger?

Im Prinzip ja.  Es kann recht viel, bei Bedarf hast du auch die
Möglichkeit, die sogenannte "Hochspannungsprogrammierung" damit
zu realisieren (wobei "hoch" hier "12 V" bedeutet), wenngleich du
dafür noch die unbestückten Steckverbinder selbst nachrüsten musst.

Es ist halt ein low-cost-Adapter, das merkt man ihm ein wenig an:
das fehlende Gehäuse kann sich schon mal störend bemerkbar machen,
man kann sich aber helfen, indem man die ESD-Schutzmatte aus der
Pappschachtel rausnimmt, in der der Dragon geliefert wird, und
die Schachtel dann als Gehäuse benutzt.

Zuweilen gibt es mal USB-Hubs, die beim Anstecken so viel
Überspannung generieren, dass der darauf enthaltene Schaltregler
stirbt.  Wenn dir das wirklich passiert, kannst du dir aber damit
helfen, den einfach zu überbrücken, denn der ist mehr aus Paranoia
da drauf (er soll die 5 V für den Dragon selbst erzeugen, USB kann
aber nur ca. 4,5 V garantieren).  Schließlich sollte man etwas
vorsichtig mit der Verbindung des Programmiersteckers zur
Ziel-Schaltung sein: da sind zwar Schutzschaltungen drauf, aber
wenn man die vielleicht versehentlich mit 12 V beaufschlagt, dann
pfeifen sie ab.

Insgesamt bietet ein AVR Dragon recht viel Wert fürs Geld.

Dragonfrage schrieb:
> Kennt keiner das Dragonboard? :(

Ein wenig Geduld darst du schon mal üben, schließlich macht das hier
keiner hauptamtlich.

Autor: Kluchscheißernder Nixwisser (kluchscheisser)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dragonfrage schrieb:
> Kennt keiner das Dragonboard? :(

Doch. Ich kenne den Dragon, ich habe auch einen, und gelegentlich 
benutze ich ihn auch mal, meist benutze ich jedoch das STK500.

Ob der Dragon aber "gut für Dich" ist, das kann und will ich nicht 
beurteilen.

Wenn Du Dir Deine Zielschaltungen selbst anfertigst (und wenn es nur auf 
Lochraster ist), dann könnte der Dragon was für Dich sein. Meist tut es 
aber auch ein AVR-ISP-MK2 oder einer der billigen Nachbauten.

Schau einfach mal in die Onlinehilfe zum AVR-Studio, da erfährst Du mehr 
über diese Tools.

MfG

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ah ok. mich wundert nur, dass die anderen programierboards keine 
steckplätze für die chips zum programieren haben. wie geht den das sonst 
so? -> Oo

Autor: Markus E. (engelmarkus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du meinst die Prototypingarea ;) ?
In die kannst du einen Nullkraftsockel einlöten... normalerweise 
programmiert man einen AVR aber in der Schaltung, das heißt, es gibt 
einen Stecker und man verbindet den Programmer einfach über ein Kabel 
mit der fertigen Platine. Siehe ISP.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dragonfrage schrieb:
> ah ok. mich wundert nur, dass die anderen programierboards keine
> steckplätze für die chips zum programieren haben. wie geht den das sonst
> so?

ISP heißt ja "in-system programming", d. h. du programmierst normaler-
weise den Controller in der endgültigen fertigen Schaltung, in der
er dabei eingelötet bleibt.  Mit dem Dragon kannst du ihn (im
Gegensatz beispielsweise zum AVRISPmkII) auch in der Schaltung
debuggen, sofern dein benutzter Controller dies unterstützt.

Autor: Kluchscheißernder Nixwisser (kluchscheisser)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich vermute hier ein Missverständnis.

Ein Mikrocontroller ist kein eigenständiges Gerät (wie eine Spielkonsole 
oder ein PC), sondern ein elektronisches Bauteil, dass üblicherweise in 
eine elektronische Schaltung (Leiterplatte mit anderen Bauteile) 
eingelötet (oder über Sockel gesteckt) wird. Der Unterschied zu anderen 
ICs besteht lediglich darin, dass man den MC programmieren kann und 
damit sein Verhalten den Bedürfnissen der Zielschaltung anpassen kann.

Da nun jeder Einsatz-Zweck eine andere Schaltung erfordert, macht ein 
fertiges Prototypen-Board nicht allzuviel Sinn, denn irgendwas an der 
Beschaltung des Boards steht der angestrebten Schaltung immer im Weg. 
Daher ist es nötig, sich mit der Entwicklung von Hardware und Software 
zu befassen, im Gegensatz zur PC-Programmierung, wo man eine 
handelsübliche Hardware (PC) kauft und sich dann nur noch um die 
Software kümmern muss.

Wenn Du Dich also wirklich mit Mikrocontrollertechnik beschäftigen 
willst, dann vergiss handelsübliche Prototypenboards und lege Dir neben 
einem vernünftigen Programmiergerät (das muss nichtmal teuer sein, siehe 
USBASP oder Ullihome) ein Steckbrett und ein paar Bauteile zu. Siehe 
dazu auch meinen Hinweis weiter oben. Denn Mikrocontroller sins viel 
vielseitiger einsetzbar, als es Dir das beste fertige Board je 
ermöglicht.

Und wenn Du "lernen" willst, dann fange nicht gleich mit den größten 
AVRs an, da erschlägt Dich nur deren Überangebot an Features (interner 
Peripherie). Auch die kleineren (und billigeren) AVRs haben ihre 
Berechtigung, sie haben oftmal Features, die die großen nicht haben. Und 
ehe Du einkaufst, lohnt es sich von der Atmel-Homepage die Datenblätter 
der AVRs, die Dein Händler zu fairen Preisen anbietet, also die Du 
kaufen würdest, herunterzuladen und darin zu schmökern. Genauso solltest 
Du Dir vorher die Software, mit der Du arbeiten willst, besorgen und 
installieren und etwas damit herumspielen. AVR-Studio4 und Bascom haben 
z.B. Simulatoren, mit denen einfache Programme auch ohne reale Hardware 
auf dem PC simuliert und getestet werden können. Dies hilft Dir erstmal 
bei der Beantwortung der Frage "Will ich das wirklich?", ohne dass Du 
Geld dafür ausgegeben hast. Und versuche Dich vor dem Kauf sachkundig zu 
machen, schau Dir Projekte Anderer an und versuche sie nachzuvollziehen. 
Lies eine Weile hier im Forum mit und schau, welche Fragen andere 
Anfänger haben und welche Antworten ihnen gegeben werden. Und versuche, 
die Fragen und Antworten zu verstehen (Nachlesen in Dokus, Hilfedateien, 
Datenblättern, ...).

Mfg und viel Erfolg

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hey super danke!

Also würde z. B. zum Lernen einen Schrittmotor mittels µC ansteuern 
wollen.

Ich möchte:

*den programiercode im Board gerne testen bevor ich den µC einsetze
*den µC flashen
*das möglichst simpel für den Anfang haben.

Ein Steckbrett samt Kleinkrams habe ich.. Kenn mich dank Physikstudium 
recht gut mit Elektronik aus. Nur habe ich im µC-Bereich noch nie was 
gemacht.

Grüße

Autor: Markus E. (engelmarkus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du kannst den Code nicht "im Board" testen, ohne einen µC einzusetzen... 
Du baust die Schaltung, so wie du sie später benutzen willst, bastelst 
einen "leeren" µC rein, und schreibst dein Programm dann in seinen 
Flash-Speicher. Wenns tut, was es soll, ist es gut, wenn nicht, dann 
änderst du dein Programm und schreibst es einfach noch mal rein. Das 
geht 10000x, dann musst du einen neuen einbauen...
Beim Schreiben vom Flash hast du einen Stecker, wo du eine Verbindung 
mit deinem Programmier-Gerät herstellst, das wiederum mit dem PC 
verbunden ist. Das kannst du ohne weiteres da dranstecken, auch wenn in 
der Schaltung noch andere Sachen drin sind.

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Achso, sorry. ich meinte den Code in der Schaltung testen.

Autor: Stefan P. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weil hier grad so schön die Rede vom Dragon ist.
... ich hab ja schon viel schlechtes über den gehört. Was mich an dem 
Ding reizt ist der JTAG Debugger, evtl. auch HVProg.
In einem Thread hier hab ich vor ein paar Tagen gelesen, dass neuere 
Versionen besser sind. Z. B. keine 32k Flash Begrenzung...

Was sind so eure Erfahrungen.

Ich hab vor mir den Dragon für kleines Studentengeld bei 
embedded-projects zu holen. Für das was er grundsätzlich kann ist er 
nähmlich echt günstig verglichen mit dem echten JTAG ICE oder dem nicht 
zu bezahlenden AVR ONE.

Gruß
Stefan

Autor: Markus E. (engelmarkus)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan P. schrieb:
> In einem Thread hier hab ich vor ein paar Tagen gelesen, dass neuere
> Versionen besser sind. Z. B. keine 32k Flash Begrenzung...

Ja, das hab ich geschrieben :D
Man kann die neueren nicht so schnell kaputt machen wie die alten, also 
eigentlich sind die recht robust. Dass kein Gehäuse dabei ist, stört 
auch nicht, weil die in einem schicken Karton kommen, den man sich dafür 
passend zuschneiden kann ^^. Da passt er genau rein, man muss nur 
unbedingt vorher den Moosgummi unten rausnehmen, weil der leitend ist 
und es sonst evtl. einen Kurzen gibt...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dragonfrage schrieb:
> Achso, sorry. ich meinte den Code in der Schaltung testen.

Ich glaube, du solltest mit dem AVR-Tutorial hier und einem
"blinkenlight" anfangen wie jeder, der einen Controller das erste
Mal in der Hand hat.  Die Schrittmotorsteuerung ist erst später
dran, wenn dir die Arbeitsschritte:

. Erstellen des Programms
. Compilieren
. Flashen
. Testen/Debuggen

geläufig sind.

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke.

Was das ist, weiß ich. nur weiß ich nicht wie man das praktisch macht. 
Zb licht einschalten, dazu braucht man nen schalter. praktisch: "akku -> 
kabel -> schalter -> lampe -> kabel -> akku". wenn man nie so etwas 
einmal in der hand hatte fällt einem das schwer.

>ich möchte:
>
>*den programiercode im Board gerne testen bevor ich den µC einsetze
>*den µC flashen
>*das möglichst simpel für den Anfang haben.
>
>Ein Steckbrett samt Kleinkrams habe ich..

>Ich glaube, du solltest mit dem AVR-Tutorial hier und einem
>"blinkenlight"

...was wäre ein billigs Anfängerset mit Atmega8?

Autor: Jens A. (micro)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Stefan P. schrieb:
> Versionen besser sind. Z. B. keine 32k Flash Begrenzung...
Auch die alten haben keine Begrenzung mehr. Es können alle 8bit und 
32bit
AVRs via JTAG gedebugt werden.

Ich nutze ein AVR Dragon sowie ein JTAG ICE mk2 beruflich.
Für die meisten Anwedungen reicht der Dragon vollkommen aus.
Hatte bis jetzt noch nie wierklich den JTAG ICE mk2 gebraucht.

Als Anfänger kann ich nur den AVR Dragon empfehlen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dragonfrage schrieb:
> ...was wäre ein billigs Anfängerset mit Atmega8?

Wenn du schon einen AVR Dragon kaufen willst, lass den altertümlichen
ATmega8 bleiben und nimm einen ATmega168 (oder ATmega328).  Erstens
hat der doppelt (bzw. viermal) so viel Flash, das kann man beim
Experimentieren immer mal gebrauchen, zweitens kann man diese im
Gegensatz zum ATmega8 mittels debugWIRE wirklich on-line debuggen,
d. h. du kannst die Applikation zur Laufzeit im Controller
anhalten, schrittweise abarbeiten, dir Speicher- und Registerinhalte
anzeigen lassen usw. usf.

Anfängersets gibt's wie Sand am Meer, hier im Shop, bei Pollin und
anderweitig.  Musst du dir angucken, wie viel du ausgeben willst.
Im Prinzip kann man auch den Prototypenbereich auf dem AVR Dragon
für sowas benutzen, aber das ist halt nur 'ne Fassung für einen
Controller und nicht viel mehr.

Ohne ihn selbst in den Fingern gehabt zu haben, denke ich, dass das
Olimex-Board hier vielleicht was für dich sein könnte:

http://shop.embedded-projects.net/index.php?module...

Sowas ähnliches hatte ich mir seinerzeit mal selbst gebaut.

Achtung nur, wenn du debugWIRE zum Debuggen benutzen willst, darf
sich am /RESET-Pin keine weitere Beschaltung befinden, insbesondere
kein Kondensator (oder gar Reset-IC).  Lediglich ein Pullup-
Widerstand von ca. 10 kΩ wäre noch akzeptabel.  Das hängt damit
zusammen, dass debugWIRE ein 1-Draht-Protokoll über den /RESET-Pin
zum beiderseitigen Austausch der Daten benutzt.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo
Dazu Brauchst du den passenden Programmer

http://shop.embedded-projects.net/index.php?module...

Nutze ich auch mit Eclipse und AVR Plugin.
Läuft sehr problemlos.
Auf dem Board sind allerdings nur ein Taster (als Reset) und eine LED 
vorhanden.
Alles weitere musst du selber auflöten.
Auf das Board passt allerdings auch später dein 
Schrittmotorleistungstreiber.

Gruss Bernd

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd schrieb:

> Dazu Brauchst du den passenden Programmer

Nein, er kann natürlich auch den AVR Dragon als Programmer benutzen.
Leider nur hat das Olimex-Board noch den altertümlichen 10poligen
Programmieradapter, sodass man zum Anbinden des Dragon einen 6-zu-10-
Adapter braucht.

Autor: Bernd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg

Den hat er aber auch noch nicht

Gruss Bernd

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd schrieb:

> Den hat er aber auch noch nicht

Aber den Dragon wollte er sich ohnehin kaufen, und ich würde ihm
(sofern das Budget es hergibt) auch dazu raten.  Der kann einfach
viel mehr als so'n 08/15-ISP-Programmieradapter.

Autor: P.S. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meinen Drachen habe ich vor kurzem bei CSD-Electronics für knapp 50€ 
gekauft. Da lohnt es sich nicht, wegen 10€ Preisunterschied den USBPROG 
zu nehmen.

Falls es jemanden interessiert:
Auf dem Karton des Drachen ist als Herstellungsdatum "2010.02.06" 
angegeben. Die aktuelle Firmware (ohne 32kB-Barriere) war noch nicht 
drauf. Nach dem Firmwareupdate konnte ich mit avarice einen ATMega644 
problemlos debuggen. (Die Manual-Page von avarice ist bezüglich des 
Dragon nicht mehr aktuell.)

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf dem dragon kann ich den Atmega8 aber auch so programieren und dann 
auf meinem steckbrett einpflanzen? oder geht das nur so: 
http://jcole.us/blog/files/avr-dragon-breadboard.png ? Dann brauche ich 
ja noch die stecker.. sind die dabei?

http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/... ist ja 
mal mager was infos dazu angelangt.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dragonfrage schrieb:
> Auf dem dragon kann ich den Atmega8 aber auch so programieren und dann
> auf meinem steckbrett einpflanzen?

Dazu müsstest du die Steckerleiste und irgendeine Fassung in die
leeren Löcher des Dragon montieren.  Nein, die sind nicht dabei,
aber sowas kannst du dir für ein paar Cent bei Tante Reichelt Nachf.
mitbestellen (sofern du nicht einen Nullkraftsockel haben willst
wie in deinem Foto, die kosten etwas mehr).

Aber nochmal zum Mitmeißeln: du musst den Controller nicht auf
dem Dragon programmieren.  Du kannst den auch in deiner fertigen
Schaltung programmieren (selbst, wenn diese auf einem Steckbrett
ist).  Du brauchst dafür natürlich noch irgendwie ein paar Drähte
vom 6poligen ISP-Stecker des Dragon zu deiner Schaltung und nein,
die sind nicht dabei.  Ist halt 'ne Billischvariante.

Steckbretter haben ziemlich viel parasitäre Kapazität und sind damit
für höhere Frequenzen nicht geeignet.  Ich bin mir schon nichtmal
mehr sicher, ob man damit noch debugWIRE hinbekommt (bei dem sich
ja, wie genannt, am /RESET-Anschluss keine zusätzliche Kapazität
befinden darf).

Autor: Dragonfrage (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
uh, also muss ichan dem Dragon einen ISP-6Pin stecker ranmachen und den 
per Kabel auf meinen Steckbrett an den atmega anschließen. Gut, so kann 
ich damit auch leben.

Wenn ich nur die Programierung mit Atmega kennerlernen will und ein 
gebräuchliches Entwiklungsprogram wie AVR Studio 
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t... nutzen 
will, gibs das auch günstiger (mit USB) mit entsprechenden Kabeln und 
angelöteten Steckern?

Sorry wenn ich so oft Fragen stelle, aber ich bekomm langsam ein Bild 
und ne Struktur von der µC-erlei :)

Autor: Daniel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Der Dragon ist recht gut was HV-Programming angeht, man kann die 
Controller wieder retten wenn die fuse bits falsch gesetzt wurden.
Allerdings ist der Dragon sehr störanfällig meinen musste ich während 
der Garantie zwei mal umtauschen. Programmieren der Controller tuhe ich 
mit dem AVRISP mkII seit zwei Jahren und ist noch nie ausgefallen.

Die beiden Programmer werden problemlos vom AVR Studio erkannt.
Es gibt eine günstigere Alternative, wenn du dir das XPLAIN XMEGA Board 
von Atmel zulegst. Da ist alles drane und programmieren geht über USB.
Kostet rund 37,50 EUR oder 32 EUR hier:

http://shop.embedded-projects.net/index.php?module...

oder

hier: http://shop.embedit.de/product__813.php

An dem Board ist ne Menge drane also gibt es erstmal keine weiteren 
Ausgaben was sehr wichtig ist.

Beim Hersteller Atmel gibt es auch ne Menge Codebeispiele hier:
http://www.atmel.com/dyn/products/tools_card.asp?t...

http://www.atmel.com/dyn/products/app_notes.asp?fa...

Es sind die neuen Controller die sehr schnell sind und 3V Spannung das 
darf man nicht vergessen. Besonders für die tragbaren Projecte und 
nötige Performance ist auch da.:)

Hier kannst du dir den Überblick auf Deutsch verschaffen: 
http://www.stromflo.de/dokuwiki/doku.php?id=xmega-c-tutorial

Es ist ne neue Controllerfamilie etwas schwieriger als die Mega's.
Dafür fängst du mit den aktuellen Sachen an.

Viel Erfolg

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel schrieb:
> Allerdings ist der Dragon sehr störanfällig meinen musste ich während
> der Garantie zwei mal umtauschen.

Das sollte sich inzwischen aber erledigt haben.  Da ist ein bissel
was an der Hardware geändert worden im Laufe der Zeit.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.