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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Was brauch ich zum progr. von µ-Controllern


Autor: BamBamTU (Gast)
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Hallo ...

ich möchte einen ATMEL-Microcontroller programmieren, doch was benötige 
ich dafür. Ich habe mal im Studium einen ATmega8 auf einem ASURO 
prgrammiert und bin deshalb nicht ganz unwissend auf dem Gebiet der 
µ-Controller Programmierung. ;)

Mir wurden folgende Stcihworte gegeben:
- JTAG ICE MKII
- µ-C soll in C-Programmiert werden

Der JTAG ICE MKII wird doch nur zum debuggen benötigt oder? Ich schließe 
den an mein Board wo mein Controller drauf ist an und kann über den 
Adabter debuggen! Richtig?

So wenn ich dann irgendeinen µ-Controller programmieren möchte benötige 
ich ja noch ein bisschen mehr, nicht wahr?! Und da bin ich auf STK600 
gestoßen.
Habe ich das richtig verstanden, dass man drauf verschiedene µ-C, 
stecken kann und diese damit programmieren, flashen und mit der 
Erweiterung von dem JTAG ICE MKII debuggen kann?
Zum Programmieren würde ich AVR-Studio verwenden wollen!?!

Ich wäre echt dankbar, wenn da jemand ein bisschen Licht ins dunkle 
bringen könnte.

Habt vielen Dank im Voraus.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Einfach mal links oben unter Home auf AVR klicken.

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori...


Peter

Autor: BamBamTU (Gast)
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Ah sehr gut ...
diesen Punkt: "I/O-Grundlagen: Wie kann ich Taster und LEDs an einen AVR 
anschließen und benutzen?"
habe ich überlesen.

Danke.

Um das mal zusammen zu fassen. Ich benötige also ein Board bspw. das 
STK600 und den JTAG ICE MKII um das Programm aufzuspielen und zu 
debuggen.
Zum Programmieren verwende ich GNU-C-Compiler AVR-GCC.

Wenn ich diese drei Dinge plus µC habe kann ich also legen.
RICHTIG?

Autor: Lukas K. (carrotindustries)
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STK500/STK600 reicht völlig.
Alternativ ein AVRISP mkII, dann musst du dir die Targetplatine (die mit 
dem µC drauf) allerdings noch selbst basteln (Steckbrett tut's auch)

Autor: Gero (Gast)
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BamBamTU schrieb:
> kann ich also legen

Ja, dann kannst du legen...

Autor: Paul Baumann (Gast)
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>Wenn ich diese drei Dinge plus µC habe kann ich also legen.

Naja, nicht ganz. Du brauchst noch ein sonniges Gemüt und eiserne 
Nerven,
um Dich gegen die Unbilden des Kompilers durchzusetzen.

;-)
MfG Paul

Autor: BamBamTU (Gast)
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>Naja, nicht ganz. Du brauchst noch ein sonniges Gemüt und eiserne
>Nerven,um Dich gegen die Unbilden des Kompilers durchzusetzen.

Kannst du das etwas konkretisieren, was mich da erwartet? Irgendwie sind 
solche Informationen immer sehr demotivierend.

Danke für eure Antworten. ;)

Autor: Biko (Gast)
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Du kannst einen SP12-
Progger auch ganz einfach und billig selber bauen:
http://www.rowalt.de/mc/avr/progd.htm

entgegen aller unkenrufe funktioniert das teil sehr gut.

du kannst dann mit dem avr studio in c programme schreiben und per 
simmulator als .hex-file ausgeben lassen und wie auf der seite unter 
"Der eingebaute Programmer vom BASCOM-AVR-Basic" auf den µC brennen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Biko schrieb:
> Du kannst einen SP12-
> Progger auch ganz einfach und billig selber bauen:
> http://www.rowalt.de/mc/avr/progd.htm
>
> entgegen aller unkenrufe funktioniert das teil sehr gut.

Aber eben nicht immer. Dieser Programmierer ist nicht für den Nachbau 
empfohlen.

Autor: Markus (Gast)
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Die Unkenrufe sind schon berechtigt. Wenn ich zurückdenke was mich die 
Scheiß Dinger Zeit und Nerven gekostet haben, nur weil ich zu geizig war 
10 Euro auszugeben.

Autor: uwe (Gast)
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BamBamTU schrieb:
>>Naja, nicht ganz. Du brauchst noch ein sonniges Gemüt und eiserne
>>Nerven,um Dich gegen die Unbilden des Kompilers durchzusetzen.
>
> Kannst du das etwas konkretisieren, was mich da erwartet? Irgendwie sind
> solche Informationen immer sehr demotivierend.
>
> Danke für eure Antworten. ;)


µController programmieren ist so ähnlich wie im dunkeln Flaschenschiffe 
zu bauen.

;)

Autor: Biko (Gast)
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Markus schrieb:
> Die Unkenrufe sind schon berechtigt. Wenn ich zurückdenke was mich die
> Scheiß Dinger Zeit und Nerven gekostet haben, nur weil ich zu geizig war
> 10 Euro auszugeben.

Zum Basteln ist es ganz ok, wenn der ParaPort ungestört seine Arbeit tun 
kann.

Ansonsten hast du natürlich recht, die Preise für Progger sind nicht 
unbedingt sooo wild.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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BamBamTU schrieb:
>>Naja, nicht ganz. Du brauchst noch ein sonniges Gemüt und eiserne
>>Nerven,um Dich gegen die Unbilden des Kompilers durchzusetzen.
>
> Kannst du das etwas konkretisieren, was mich da erwartet? Irgendwie sind
> solche Informationen immer sehr demotivierend.

Meistens sind es logische Fehler im Programmablauf.
Der Anfänger tut daher gut daran, sich erstmal auf Papier nen groben 
Ablaufplan zu malen. Es programmiert sich deutlich leichter, wenn man 
schon weiß, was man machen muß.

Dann muß man daran denken, daß die CPU nichts parallel macht. Wenn man 
also irgendwo lange Wartezeiten einfügt, dann warten alle anderen 
Aufgaben mit.

Und dann gibt es Interrupts. Ansich ne feine Sache, weil man damit doch 
vieles quasi parallel machen kann.
Aber die C-Entwickler haben nicht damit gerechnet, daß Variablen einer 
Funktion unterm Hintern weg geändert werden können. Daher muß man 
Variablen zwischen Interrupts und Main als volatile deklarieren. Und bei 
Bedarf die Main-Zugriffe atomar machen.

Auch sollte man immer reichlich kommentieren, was ne Funktion macht und 
wie. Nicht für nen Schönheitspreis, sondern damit man später selber 
wieder durchsieht.

Der Rest ist Sorgfalt, Disziplin und Logik und schon läuft das Programm.


Peter

Autor: Florian (Gast)
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