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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR Dragon, STK500 und ATmega644PA


Autor: Markus J. (markus_j)
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Hallo zusammen,

in der Suche habe ich leider nicht das richtige gefunden, daher wende 
ich mich mal vertrauensvoll an euch!

Ich plane derzeit mir das STK500 zusammen mit einem AVR Dragon zum 
Debuggen zu holen.
Als Entwicklungsumgebung will ich das AVR Studio verwenden, und am 
liebsten möchte ich nur einen USB-Anschluss opfern.
Wenn ich die Forenbeiträge dazu gelesen habe, sollte das ja mit den 
beiden Komponenten wunderbar klappen, wie ich mir das vorstelle - oder?

Jetzt wirds hackelig. In der Uni verwenden wir einen gestellten µC und 
nutzen zum Programmieren/Brennen einen JTAG ICE MKII sowie als µC einen 
ATmega640.

Was ich mich frage, ob ich den ATmega644PA (Nachfolger vom ATmega640 wie 
ich gelesen habe) auf das STK500 draufkriege und mit dem Dragon debuggen 
kann? Klappt das?

Hier ein Link zum ATmega644PA: 
http://www.atmel.com/dyn/products/product_card.asp...

Vielen Dank für eure Antworten!

Viele Grüße,
Markus

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Markus J. schrieb:
> Was ich mich frage, ob ich den ATmega644PA (Nachfolger vom ATmega640 wie
> ich gelesen habe) auf das STK500 draufkriege und mit dem Dragon debuggen
> kann? Klappt das?

Ja das klappt.
Der Dragon unterstützt den 644PA und der µC ist pinkompatibel zum 
ATmega16/32, welcher ja bekanntlich auf das STK500 draufpasst. 
Allerdings musst du dir für den Dragon ein Kabel bauen, weil das STK500 
keine JTAG-Schnittstelle hat.


Gruß
Skriptkiddy

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Was ich mich frage, ob ich den ATmega644PA (Nachfolger vom ATmega640 wie
>ich gelesen habe)

Der ATMega644 ist nicht der Nachfolger des ATMega640.

MfG Spess

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Wenn ich Dir einen Tip geben darf: spar Dir das Geld für den STK500. 
Vollkommen nutzlos in meinen Augen. Viel eher würde ich die Gelegenheit 
nutzen, mir ein schönes Demoboard selbst zu machen. 
Programmierinterface, paar LEDs, Ports rausführen, gute Beschaltung und 
Stromversorgung, Quartz etc. Nur das nötigste, vielleicht noch ein, zwei 
Schalter.
Design für den Mega48 oder was immer Du öfters benutzt. Dabei lernst Du 
eine Menge und die Boards kannst Du Dir ätzen lassen und dann für viele 
Projekte später verwenden, faktisch wie Deinen eigenen Arduino.
Dazu kaufst Du Dir den Dragon, packst den in ein feines Gehäuse und 
fertig ist der Lack.

Autor: Markus J. (markus_j)
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Danke für die vielen Antworten :-)

Ich hatte gedacht, dass der 644PA der Nachfolger ist, da die Atmel 
Seiten des 640 auf diesen verweisen ...

Die Arduinos finde ich allerdings sehr interessant, da schon fertig und 
viele freie Pins!

Egal ob STK500 oder ein (fertiger) Arduino. Sehe ich es richtig, dass 
ich mir bei beiden Wegen quasi die JTAG-Verbindung selber "stecken" muss 
- also die richtigen Verbindungen von Dragon zu Platine "finden" muss?

Kann ich die USB-Anschlüsse bei dem Arduino-Board eigentlich auch zur 
Verbindung mit dem Computer nutzen? Quasi um bspw. Taster-Eingaben am PC 
zu verarbeiten?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Autor: Martin (Gast)
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Markus J. schrieb:
> Kann ich die USB-Anschlüsse bei dem Arduino-Board eigentlich auch zur
> Verbindung mit dem Computer nutzen? Quasi um bspw. Taster-Eingaben am PC
> zu verarbeiten?

Genau dafür ist die USB-Anschluss da, um PC mit dem Arduino zu 
verbinden, der Arduino hat so ne Bootload damit überträgst du das 
Programm von PC zum Board ABER zum Taster Eingaben glaube ich nicht.

Ein Pollin Board ist auch eine gute und günstiger Variante, den Board 
hat auch ein JTAG Schnittstelle und kannst du dann mit dem Dragon 
debugen. Ich habe (damals) mit dem STK500 ein JTAG Adapter aber wie es 
aussieht war pure Glück, da im Lieferumfang ist nicht dabei.

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