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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik kann mal jemand über die schaltung sehen?


Autor: Michael S. (michi-s2)
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Hallo

kann bitte mal jemand über die Schaltung sehen?

Ich meine ich hätte es mal so ähnlich aufgebaut und der mega8 ist 
abgeraucht, also würde ich auch gerne wissen ob ich die 
Spannungsversorgung so bauen kann.

Danke,
Michi

Autor: Michael (Gast)
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Probleme könnten sein:

Die Spannungen der Elkos sind zu klein und/oder die Ausgangsspannung der 
Primärwicklung ist zu groß.

Auch könnte die Eingangsspannung des 7805 zu hoch oder zu niedrig sein. 
Kann man aus dem Schaltbild hier nicht erkennen.

Möglicherweise kann es vorkommen dass der 7805 eine größere Belastung 
braucht weil er sonst trotz 100nF Kondensator anfängt zu schwingen.

Hängt von der Programmierung des AVR ab. Ob der sich irgendwann im 
Stromsparmodus befindet.

Also nicht irgendeinen besonderen Stromsparmodus verwenden, dann sehe 
ich keine Probleme.

Wobei in deinem Fall der 78L05 sowieso besser wäre. Oder brauchst du 
irgendwo 1 Ampere ?

Autor: Alex (Gast)
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Aus schaltplantechnischer Sicht und den gegebenen Angaben sehe ich 
erstmal keine Fehler, die eine Zerstörung des Controllers hervorrufen 
könnten. Aber mit deinem Satz "Ich meine ich hätte es mal so ähnlich 
aufgebaut" bist du dir wohl auch selbst nicht sicher was damals war.

Dennoch zwei Anmerkungen:
Blockkondensatoren direkt an die Versorgungspins des Controllers, wenn 
die Zuleitungsinduktivität zwischen C3 und den Pins zu hoch ist.

Als MOSFET wurde ein p-Kanal-Typ verwendet. Hier sollte wohl ein n-Kanal 
MOSFET hin.

Wenn es dir nur um den Teil mit der Versorgung geht, die kann man so 
standard mäßig aufbauen. Je nach Anwendungsfall bzw. Belastung auf die 
umgesetzte Verlustleistung im Spannungsregler achten und den Wert von C5 
anpassen.

Autor: Michael S. (michi-s2)
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So ich hab das nun wie im Schaltplan aufgebaut nur das der pin 10 vom 
ISP auf GND geht und ich noch ein par Pins rausgeführt hab. Auch dem 
Mega8 hab ich noch mal nen 100nF spendiert.

Hab die Eagle files angehängt.

Das mit dem MOSFET hab ich leider zu spät gemerkt, kann es sein das der 
das ganze zerstört hat, weil es ein p-Kanal ist???

Ich hab beim ersten verbinden mit dem ISP den Stecker falschrum rein, 
aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ihn umgebracht hat.

Ich hab mal die erzeugte Spannung genommen und damit ein anderen Mega8 
betrieben, das ging ohne Probleme.

Ich bin nun absolut ratlos.

Autor: Sam .. (sam1994)
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Michael Schröder schrieb:
> Ich hab beim ersten verbinden mit dem ISP den Stecker falschrum rein,
> aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das ihn umgebracht hat.

Glaub ich eher nicht, ich hab schon oft meine Megas falsch in den Sockel 
gesteckt ISP falschrum angeschlossen oder andere Dinge die man nicht 
sollte, eigentlich sind die sehr robust.

Autor: Michael S. (michi-s2)
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Kann ich mir auch fast nicht vorstellen, denn wenn schliess ich ja nur 
den Programmer kurz (USBProg) und der lebt noch!

Ach noch zur Info weils im Schaltplan ja nicht raus kahm der Trafo hat 
sek 2 x 12V (0,75VA)

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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@ michi-s2
100nF an den Reset-Pin

Der SPD18P06 ist ein P-Kanal MosFET, die Body-Diode würde in 
Flussrichtung liegen und das Relais zieht somit immer an.
Nimm einen N-Kanal oder einen NPN Transistor.

Weshalb hast du den andern 230V-Pin vom Relais nirgends angeschlossen?

Wenn ich 230V schalten möchte nehme ich gerne einen Triac und einen 
MOC3063.

Du solltest einen Quarz hinzufügen damit du fehlerfrei über UART 
kommunizieren kannst.

Die MOC-Diode braucht mindestens 5mA und dein AVR zieht maximal 20mA, da 
reicht ein kleines Handy Netzteil völlig aus, die können teilweise über 
500mA bereitstellen.

Autor: Michael S. (michi-s2)
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@Mike J:
Das mit dem 100nF an reset ist mir neu, kann ich aber gerne machen 
(gegen GND nehm ich mal an)

Den P-Kanal hab ich schon bemerkt, ist im neuen Schaltplan den ich grade 
mach schon durch nen npn ersetzt worden.

Ich brauch blos ein oder aus, soll ja nur die Lampen vom Belichter und 
später auch mal die Heizung vom Reflowofen steuern.

Mit Optokoppler und Triac hört sich gut an, werd ich auf jedenfall mal 
ausprobieren.

Die Leitungen für uart hab ich nur für testzwecke mal rausgeführt, ist 
der interne Tacktgeber auch für niedrige Baudraten (9600) noch zu 
ungenau?

Nach dem ich ja sowieso schon 230V an der Platine hab, die ich schalten 
muss und noch n haufen Trafos rumliegen, dacht ich mir warum nicht mal 
die Spannungsversorgung selbst baun.


Das alles erklärt mir aber immer noch nicht warum das Teil hinüber ist 
;-(

Danke aber schon mal für die Beiträge

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Michael Schröder schrieb:
> Die Leitungen für uart hab ich nur für testzwecke mal rausgeführt, ist
> der interne Tacktgeber auch für niedrige Baudraten (9600) noch zu
> ungenau?
Wenn der RC-Oszillator des uC statt 4MHz nur 3,6MHz ausgibt, dann ist 
die Baudrate um 10% zu klein. Wenn die dann also bei 34800 Baud um 10% 
daneben liegt, gibt das auch bei 9600 die 10% Abweichung. Dann sind es 
sogar bei 300 wieder 10% Fehler. Klar soweit?

Du könntest den Oszillator manuell auf die nötige Frequenz trimmen, dann 
funktioniert das für den gerade abgeglichenen uC...

Autor: Michael S. (michi-s2)
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ahh verstehe, hätt nicht gedacht, dass die interne Schwankung so groß 
ist.

Ich kapier aber immer noch nicht warum er tot ist??? Kann der Mega8 
schon vorher hinüber gewesen sein? Hab ihn halt in dem Gurtabschnitt wie 
er von Reichelt kahm in dem kleinen Plastikbeutel gelagert.

Als ich die Platine früher schon mal aufgebaut hab, hats ja auch nicht 
funktioniert.

Hab den uC vom alten Board mal mit Heißluftföhn runter und auf nen Board 
wo nur die Pins rausgeführt werden, aber auch da keine Lebenszeichen.

Ich kann das gerne mal mit dem aktuellen Teil machen, aber ich glaube da 
wird sich auch nichts tun.

Ich hab auch alle Pins schon 5000 mal durchgemessen alles verbunden.

Autor: Michael (Gast)
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Hast du den uC vielleicht beim löten kaputt gemacht? Oder beim Anfassen 
(Entladung)?

Autor: Simon L. (simon_l)
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Hi,

das Relais würde ich für Netzspannung nicht benutzen, der Pinabstand 
zwischen 230 und den 12V ist zu klein, genauso ist die Diode zu nah am 
230V Pin. 6,3mm sollte der Abstand schon sein.
Soweit ich mich noch an die DIN erninnere sind >5mm Vorschrift, ich 
müsste es aber erst selbst nocheinmal nachlesen, (oder würde es jamand 
für mich machen ;;)  )

Gruß Simon

Autor: Helmut -dc3yc (dc3yc)
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Schon mal was von Luft-und Kriechstecken gehört? Die Freilaufdiode ist 
etwas nahe an den 230V! Und wenn dein Flußmittel etwas leitfähig ist und 
gerade ein Spike auf den 230V kommt, grätscht gerne mal der Proz die 
Beine.
So 5mm Abstand zwischen Netz- und Kleinspannung sollten schon sein!

Autor: Michael S. (michi-s2)
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@Michael
Beim Löten denk ich nicht dass ich ihn gegrillt hab, da achte ich doch 
immer sehr drauf. Beim anfassen könnte sein, weis man ja nie, ein 
Erdungsarmband hab ich jedenfalls nicht verwendet.

@ Simon L. und  Helmut -dc3yc
Dass man abstand halten soll war mir klar, aber gelich >5mm. Ist 
jedenfalls gut zu wissen und wird auf jeden fall im neuen Layout 
berücksichtigt.
An der Stelle mit der Diode sieht es auch so aus, als wäre da 
Flussmittel zwischen. Mit dem Multimeter ist da aber keine Verbindung zu 
messen. Oder kann man sowas nicht einfach so mit nem Multimeter messen.
Ich hab die Spannung von JP3 mal genommen und an nen anderen Mega8 
angelegt und bewust das die Steckerleiste oft ein und ausgeschalten, 
aber der hats ohne Schutzmassnahmen überlebt.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Helmut -dc3yc schrieb:
> Und wenn dein Flußmittel etwas leitfähig ist

Kolophonium leitet nicht, das ist wie eine gute Lackschicht.

Wenn ich mir meinen Triac so anschaue ist zwischen den beiden Pins (A1 
und A2 im TO-220 gehäuse) nur ein Abstand von 1mm Luftlinie.
Das kann also nicht der Grund sein denn das Gehäuse ist für 600V 
zugelassen.


Michael Schröder schrieb:
> Ich hab auch alle Pins schon 5000 mal durchgemessen alles verbunden.

Die nebeneinander liegenden Pins haben auch nirgendwo Kontakt?

Zum Schutz meiner Atmegas baue ich mir den Festspannungsregler immer 
selbst, das hat den Vorteil dass auch der Maximale Strom begrenzt wird.
Beitrag "Re: 12V auf 5V reduzieren"

Der 91 Ohm Widerstand sorgt dafür dass maximal 77mA fließen und die 5V 
aufrecht erhalten werden.
Da ich einen 0.1Watt Widerstand nutze und bei 77mA über 0.5W abfallen 
wirkt dieser Widerstand auch als billige Sicherung.

Wenn mehr Strom fließt (Fehlerfall) sinkt die Ausgangsspannung.
 - bei 100mA fällt die Spannung auf 2.9V
 - bei 120mA fällt die Spannung auf 1.08V

Also je größer der Strom im Fehlerfall desto schneller wird der 
Widerstand hochohmig.
Man sollte den Widerstand so platzieren dass man leicht wieder mit der 
Lötspitze ran kommt.

Autor: Michael S. (michi-s2)
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@ Mike J.

Mike J. schrieb:
> Michael Schröder schrieb:
>> Ich hab auch alle Pins schon 5000 mal durchgemessen alles verbunden.
>
> Die nebeneinander liegenden Pins haben auch nirgendwo Kontakt?

Habs nochmal durchgemessen kein Kontakt untereinander, nur dahin wo sie 
auch hin sollen. Allerdings hab ich zwischen Vcc und GND 5kOhm, ist das 
Normal?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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Michael Schröder schrieb:
> zwischen Vcc und GND 5kOhm

Wenn der P-Kanal MosFET noch drin ist, dann ist das ja ein Fehlerfall.
Da wirkt nur der Innenwiderstand der Spule vom Relais.

Entferne mal den MosFET, dann müssten es mehrere Mega-ohm sein.

Autor: Michael S. (michi-s2)
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Mike J. schrieb:
> Entferne mal den MosFET, dann müssten es mehrere Mega-ohm sein.

ist raus, aber hat immer noch 5kOhm. Gemessen im ausgeschalteten 
Zustand.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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AVR (mit Heißluft) rauslöten und den Widerstand zwischen VDD und GND 
messen.
(rote Messspitze an VDD, schwarze an GND)

Wenn der Widerstand immer noch so gering ist wird er wohl defekt sein.

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