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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Brushless Regler Baugruppen Schaltpläne


Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Ich hab an meinem Regler nach langer Zeit weitergemacht.


Zuerstmal zu der Spannungsversorgung, die von 2 LiPo Zellen oder 6 NimH 
Zellen bis zu 10 LiPo Zellen gehen soll.

Die LiPo Ladeschlusspannung liegt ja bei etwa 4,2V, also muss ich 
maximal 42V wandeln können.

Ich hab mich jetzt für 2 LM3488 entschieden, der eine regelt auf 5.9V 
für das BEC. Mithilfe eines Low Drop Reglers entstehen aus den 6V noch 
die 3,3V für den Betrieb eines dsPICs.



Der andere LM3488 regelt von maximal 42V auf 15V runter, für die 
Versorgung der Gates.
Über einen 7805 und einen 7812 generiere ich die +12V, die ich für 
Lüfter verwenden möchte und die +5V.

5V hab ich jetzt einfach mal entschieden, dass es in den Regler kommen 
soll. Damit hab ich aber noch nichts näheres vor.


Das BEC muss 5A schaffen, für die +15V benötige ich mindestens 2,5A




Dann hab ich nen Verpolungsschutz mit N-Kanal MOSFETs entworfen mit dem 
es auch möglich sein soll im Falle des Falles alles auf einmal 
abzuschalten. Deshalb soll ein TC4452 die beiden parallelen MOSFETs 
treiben. Falls man den Regler verkehrt herum an den Akku ansteckt, 
schalten die beiden MOSFETs nicht durch und die Schaltung ist stromlos, 
so jedenfalls mein Plan.

Ich hab nur angst, dass dann der ganze Strom über die in den MOSFETs 
befindlichen Dioden fließt und damit alles wirkungslos macht, würde wohl 
passieren ?

Das Problem, ich finde keine MOSFETs mit nem Rdson von maximal 1 mOhm, 
die ohne so ne beschissene Diode sind und so 200A aushalten.

Ich hab aber auch schon über N-Kanal MOSFETs in der Highside 
nachgedacht, +40V generiere ich mit einem Schaltregler, von dem her 
könnte ich ihn auch dort durchschalten.



Um Die Spannungen an den Schaltreglern zu messen, bringe ich sie mit 
Spannungsteilern auf die 3,3V des PICs. Dahinter hab ich immer einen 
Impedanzwandler gehängt um zu verhindern, dass ich den Spannungsteiler 
belaste und dadurch das Ergebnis verfälsche.

Der Strom wird über einen INA128 gemessen, der den super geringen 
Spannungsabfall am 0,125 mOhm Shunt um den Faktor 132 verstärkt und an 
einen ADC weitergibt.

Ich bin mir aber nicht sicher ob die Kondensatoren an den 
Impedanzwandler und am Spannungsteiler überhaupt benötigt werden.


Der optionale Lüfter soll Temperaturgesteuert werden, daher hab ich mir 
gedacht, ich nehme eine Vollbrücke mit einem NTC, schließe das ganze an 
einen Nichtinventierenden Verstärker an, setze dahinter einen 
Spannungsteiler wegen den 3,3V des dsPIC und klemme einen 
Impedanzwandler dahinter. Das Signal soll dann zu einem AD Wandler im 
dsPIC gehen und einen PWM Ausgang steuern.


Die Lageerkennung ist eine Schaltung die ich schon häufiger gesehen hab.
Der Sternpunkt soll an einen Komperatur angeschlossen werden, über 
Spannungsteiler und Impedanzwandler werden die induzierten Spannungen 
gemessen.


Als MOSFET Treiber für die 3 High und Lowside´s dient ein IR2010. Die 
Gates der MOSFETs werden alle durch Suppressordioden geschützt.

Geschalten wird über Optokoppler


Für Verbesserungsvorschläge wäre ich sehr sehr dankbar


liebe Grüße Modellfreak

Autor: Der Warze (Gast)
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Dein Verpolungsschutz bringt so nichts. Bei Verpolung fliesst der Strom 
durch die Bodydioden der FETs = Kurzschluss.
Wozu die Optokoppler? Die Motorsannungsversorgung der Brücke sollte auf 
jeden Fall mit einem (oder mehreren parallell) impulsfesten Elko 
abgeblockt werden.
Den Rest habe ich mir noch nicht näher angesehen.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Das ist ja ein RIESEN Aufwand, nur um einen BLDC steuern zu wollen! 
Wofür die ganzen Operationsverstärker an der BEMF-Erkennung?

Und warum hängst du HINTER einen MOSFET Treiber einen 10µF Kondensator?

Oder 100nF parallel zu einer Kurzschlussbrücke direkt an einen OPAMP 
Ausgang? Oh weia, oh weia,

PS: Es gibt keine MOSFETs ohne "beschissene" Diode. Lies dir doch erst 
mal Grundlagen an.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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ja ich weiß, es ist ein heftiger aufwand, aber ich will halt gerne alles 
steuern und auch überwachen können.


Die Operationsverstärker sind dafür da um die Spannungsteiler nicht zu 
belasten. Ich habs halt schon häufig gesehen, dass OPs in Reihe 
geschalten werden, daher hab ichs auch gemacht, zumindest wüsste ich 
nicht was des großartig für nachteile haben soll, außer mehr platzbedarf 
und maginal höheren stromverbrauch.


Des mit den 100nF und 10nF an den ausgängen war allerdings ne dummheit, 
wenn sich das Eingangssignal schnell ändert hab ich da mehr oder weniger 
einen kurzschluss, also einen Tiefpass, was ich ja eigentlich nicht will

oder lieg ich falsch, würde sich doch als tiefpass auswirken ?


Der C55 gehört weg, 100% zustimm, da hat ein 10µF Kondensator nichts zu 
suchen.


Zum Verpolungsschutz, im Prinzip isses immer das selbe, sobald eine 
Diode im MOSFET integriert ist kann mans auf so ne Art vergessen, 
eigentlich bräucht ich sowas ja eigentlich nicht, ich pass schon auf wo 
ich etwas anschließe, aber wäre halt super, wenn einer drinne wäre.

Ne Schmelzsicherung ist mir zu unsicher, da geht zu viel kaputt. Ein 
Relais ist für die Ströme zu groß und wenn ich ehrlich bin auch fast zu 
teuer, zumindest die typen die ich gesehen hab.

Die Idee mit den MOSFETs kam mir halt, wegen nem super geringen 
Spannungsabfall, des muss doch irgendwie machbar sein, auch für solche 
Ströme.

Eine einfache Shotky Diode kann ich definitiv vergessen.



Was haltet ihr eigentlich von meiner Lüftersteuerung ?

Autor: Synchro (Gast)
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Hi!
Ich bin auch der Meinung, dass du zu umständlich denkst. Die meisten 
kleineren BLDC´s haben Hallsensoren mit denen die Lageerkennung möglich 
ist. Man kann auch einen drehencoder verwenden(besonders bei 
Raumzeigermodulation geeigenet) oder den Motorphasenstrom zweier Phasen 
subtrahieren. Es kommt halt auch drauf an mit welchen verfahren du den 
Motor ansteuern willst...Blockkommutiert, Raumzeigermodulation, 
Sinus-Dreieck-Modulation... Wenn du sowieso einen Sinus verwendest Dreht 
sich dein Motor mit n = f/p, also du kannst auch Sensorlos fahren. 
Interessant ist eher der Lastwinkel zwischen Feld und Läufer.

Ich würde dir empfehlen einige Evaluationboard Schaltpläne anzuschauen-> 
http://www.hitex.com/fileadmin/free/examples/lpc/l...

Konkret:
Also den Treiber mit Optokopplern anzusteuern ist quatsch...du kannst 
sogar direkt den Logikpegel des uC nutzen (Vdd -> 3V3).
Als verpolschutz tuts in den meisten fällen auch eine Diode?
Du musst den Zwischenkreis(hier nur Netz Phase A????) mit ordentlichen 
Elkos puffern.
Die Diode über dem 1Ohm Gate Widerstand macht keinen Sinn und der 
Widerstand kann ruhig ein bisschen größer sein.
Als Bootstrap-Kondensatoren sind am besten mehrere Keramik parallel von 
klein zu groß zu schalten

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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ja ne Sinus kommutierung war mal das Ziel, ebenso Sensorloses steuern

Ich wollt halt die induzierten spannungen durch die Spulen messen und 
dadurch die rotor position zu bestimmen, aber, wenn des nicht gerade 
ideal ist, ich machs gerne anderst, wenns einfacher geht

bei dem Treiber reichen zumindest laut Datenblatt die 3,3V nicht, 
jedenfalls, wenn ichs richtig verstanden hab brauchst du über 9,5V bei 
ner 15V Versorgung.


Für ne Diode sind die Ströme zu hoch und 0,3V find ich, wenn ich ehrlich 
bin, auch zu viel des guten.

Die von Graupner, LRP oder sonst was müssen doch auch ne Lösung für das 
problem mit der verpolung gefunden haben, da kann eigentlich keine Diode 
drinne sein, zumindest sind Shotky Dioden für 80A ziemlich fett.

Was genau meinst du mit zwischenkeis ?


Des mit den Bootstrapkondensatoren ist auch so ne Sache, viele sagen, 
ich soll nur 220nF nehmen, der nächste meint, viel zu wenig, was denn 
nun ?

Des mit der Diode parallel zum Widerstand ist klar, dass es net viel 
bringt, nen Deadtimeersatz brauch ich eigentlich nicht.


Wird die EMV durch die Gate Widerstände eigentlich wirklich viel besser 
?

Also so nachdem Motto Abschlusswiderstände an leitungen ?

Autor: Der Warze (Gast)
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Man kann einen MosFet auch invers betreiben, also Drain und Source 
vertauscht. Damit ist die Bodydiode in Sperrichtung bei Verpolung.
Das Teil sitzt meist in der Highside da oftmals -U auf Grund weiterer 
Schaltungsteile an Masse liegen muss. Die Ansteuerung (Gate muss ja 
positiv gegen Source sein) macht man zB. mit einem Photovoltaic 
Optokoppler.

Autor: Tobi (Gast)
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Hi

Also die meisten käuflichen Regler haben keinen Verpolungsschutz. Eine 
Verpolung sollte man durch die Stecker vermeiden ansonsten gibt es kurz 
Rauchsignale...

Meinem Gefühl nach sind C14, C15 und C16 etwas groß....

Autor: ... (Gast)
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Verpolschutz mit kleinem Spannungsabfall wurde hier schon tausend mal 
besprochen, unter anderem hier:
Beitrag "Re: Verpolungsschutz mit kleinem Spannungsabfahl"

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Die Idee hinter meiner Schaltung war eigentlich folgende

Zuerst würde ja der Strom über die Diode fließen, dann ab einem gewissen 
Punkt fällt an dieser soviel Spannung ab, dass der MOSFET durchschaltet 
und so die Diode überbrückt ?


Was soll an meiner Schaltung anderst sein, als die von dene in dem 
Thread ?


Angenommen ich drehe sie um, dann hab ich doch das Verhalten jedes mal 
beim korrekten anschließen des Akkus ?



Aber, dass die "Schutzdiode" beim Herstellen des MOSFET automatisch 
entsteht hab ich nicht gewusst

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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jep, deshalb hab ich auch die Schaltung für die Lageerkennung so 
gemacht^^

Autor: OlliW (Gast)
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kennst du auch schon die BL-Regler Projekte aus dem Rc Modellbaubereich 
(Helicopter, Flugzeuge, X-Copter)? Dort wurde schon sehr viel gemacht 
und realisiert. Aus dem Kopf fallen mir die Stichworte Quax, SBL, 
Nano-Floh ein. Wenn du da googlest findest du einiges was helfen möge.
Wenn es dir "nur" um die SW geht und die Möglichkeit alles selber zu 
steuetrn/regeln/messen, dann könntest du auch einen fertigen 
kommerziellen Regler nehmen und nur den uC umproggen. Wurde auch schon 
oft gemacht (und ist vermutlich die billigste Variante).

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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mir gehts nicht ums Geld, ich will halt einfach mal sowas bauen. Tut mir 
leid, wenn ich euch auf die Nerven gehe :D

Die Software schreib ich auch selber

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Ich glaub ich fang mit dem Verbessern  bei den Treibern an, Schritt für 
Schritt


Ich hab jetzt beim IR2010 die Optokoppler durch BC337 ersetzt.

Zusätzlich hab ich an dem Eingang des Treibers 2 mal 2200µF Elkos und 
einen 100nF Keramik parallel gehängt, damit die auch noch extra gestützt 
werden.

Die Dioden für den deadtime ersatz hab ich rausgenommen und die 
Widerstände auf 4 Ohm erhöht.

Freilaufdioden durch dickere ersetzt, die D7 durch ne 5A Diode ersetzt

Die Widerstände sind als Art Abschlusswiderstände zu verstehen ?




Bei meiner Auswertungsschaltung für den Lüfter hab ich jetzt mal die 
Werte eingetragen und den 100nF am Ausgang des Impedanzwandlers 
entfernt.

Ich will einen NTC mit 220k verwenden, der bei 85°C nur noch 22k hat.

Der nicht inventierende verstärker verstärkt das Signal um den Faktor 
2,5.

bei 85°C heißt das also, dass an R46 10,8V abfallen.

Am inventierenden Eingang des OP liegen +6V bezogen auf Masse, also hab 
ich 4,8V Unterschied, die dann um den Faktor 2,5 auf +12V vergrößert 
werden.

Danach kommt der Spannungsteiler der mir das auf 3,3V herabsetzt, der OP 
dient wieder dazu um den Spannungsteiler nicht zu belasten


Änderungsvorschläge zu den Treibern ?

soll ich die Lüftersteuerung vereinfachen ?, anderst bauen ?


Grüße

Autor: der Warze (Gast)
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Mit den Transistoren kann es so wie gezeichnet nicht gehen, die 
Transistoren können nicht durchschalten. Ausserden sind die unnötig da 
der IR2010 3,3V Logic compatible ist, sofern das Datenblatt nicht lügt.
R61 und R62 machen keinen Sinn und der nachgeschaltete Spannungsfolger 
ist überflüssig da der nachfolgende Eingang (Controller-ADC) sicherlich 
hochohmig genug ist um den OPV nicht zu belasten.

Autor: der Warze (Gast)
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Uff, sehe jetzt erst das die OPV Schaltung mehr einem Komparator als 
einen Verstärker ähnelt. R48 und R64 liegen paralell und ergeben so 
einen Wert von 23,5k. Und wie gesagt R61/62 halten die Spannung auf 
einen Wert fest und müssen weg.
Wozu einen teueren OPA wenn es ein LM321 oä. auch tut.

Wurde schon gesagt, Du solltest Dich erst einmal mit den Grundlagen der 
Schaltungstechnik befassen.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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was haltet ihr von 2 invertern hintereinander, also so wie beim addierer 
?

Autor: der Warze (Gast)
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nichts, ein NIV mit rchtig dimensionierter Verstärkung (ggf mit Trimmer 
einstellbar) reicht.
Am ADC-Controllereingang reicht für Lüftersteuerung ausreichende 
Genauigkeit auch ein Spannungsteiler NTC und Widerstand aus.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Ich dachte mit nem NIV könnte man keine Verstärkung unter 1 machen, 
zumindest würds mich wundern, wenns geht. Also muss ich erstmal die 
maximal 4,8V auf 12V verstärken und dann das mit nem Spannungsteiler auf 
+3,3V.

Wenn ich einen Impedanzwandler aber weglasse, hab ich wieder ne 
parallelschaltung aus Widerstände, was nur dazu führt, dass sich das 
verhältnis beim NIV wieder ändert.

Deshalb hab ichs jetzt mal so gezeichnet.


Ich verbau nur ICs mit 4 OPs darin, zumindest fast nur, deshalb störts 
mich jetzt vom Platz her nicht.

Ich dachte OPV in solchen Einsatzbereichen würden jetzt EMV mäßig nicht 
so stark rumsauen.


Gibts eigentlich irgendwelche Nachteile, wenn ich OPV als 
Impedanzwandler hinter jeden spannungsteiler hänge ?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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2200µF für den MOSFET-Treiber?! Dir ist wirklich nicht mehr zu helfen! 
;-) Das ist doch Nonsense²°.
100nF reichen da dicke. Wenn du willst noch 1-10µF Elko parallel. Aber 
das braucht auch nur an der Hochstrom-Versorgung (Rechte Seite). Die 
Versorgung der linken Seite ist doch nur für die digitalen Signale.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll. Die zwei riesigen 
Schaltregler würde ich irgendwie umgehen.
Die ganzen Operationsverstärker? Was soll das? Wenn du hier wenigstens 
direkt Komparatoren einbauen würdest, wäre der Platz eventuell noch 
sinnvoll genutzt.
Der Plan ist irgendwie unübersichtlich. Warum hängen am Shunt-Verstärker 
2200µF Kondensatoren? Klar, die hängen am Akku+, aber sollen die 
wirklich in die Nähe des Shunt Verstärkers? Nein. Dann zeichne sie wo 
anders hin.
Was baust du denn da mit den Eingängen des MOSFET Treibers? Warum 
schließt du nicht einfach deine Mikrocontroller Signale da direkt an?

(Fast) alle deine Operationsverstärker sind am Ausgang kurzgeschlossen.

Und wenn du eine Sinuskommutierung machst (auf allen 3 Phasen) kannst du 
keine BEMF mehr auswerten. Du brauchst dann Hallgeber o.ä.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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beim MOSFET Treiber belass ichs auf der linken Seite bei 10µF parallel 
zu 100nF.

An die Hochstromversorgung auf der rechten Seite würd ich trotzdem 
lieber 2200µF oder wenigstens 1000µF parallel zu den 220nF hinhängen.


Die Schaltregler sind relativ groß, ich brauch aber ein BEC mit 5A und 
eine 15V Versorgung mit etwa 2A.

Ich will halt gerne an +12V noch etwas hinhängen können,
die +6V sollen eigentlich nur für den Empfänger und die Servos und für 
den 3. Schaltkanal belegt verwendet werden.


Wie kommst du auf komperatoren ?

Ein Komperator nützt mir doch nichts. Die 100nF an den Ausgängen der OPs 
hab ich mittlerweile auch alle entfernt



Mit der Sinuskommutierung muss ich dir allerdings irgendwie recht geben, 
du meinst praktisch immer den Strom zweier Phasen mit nem Hallsensor 
messen ?



Die Transistoren sollten eigentlich in die Lowside runter, das mal 
gleich vorweg.

Ich hab an die Eingänge der Treiber +15V hingesetzt, weil ich halt im 
Datenblatt die Zeile wos ums VIN für HIN, LIN bei VDD von 15V geht wohl 
falsch aufgefasst habe. Wenn ihr mir alle sagt, dass ich trotz VDD von 
15V mit 3,3V die eingänge ansteuern kann, dann stell ich mich da nicht 
mehr in den Weg. Ich bin froh, wenn ich des mit 3,3V machen kann

Autor: der Warze (Gast)
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> Ich dachte mit nem NIV könnte man keine Verstärkung unter 1 machen,

Geht auch nicht, nur wenn Du eine Dämpfung brauchst reicht ein 
Spannungsteiler. 2OPV sind für eine einfache Temperaturmessung zur 
Lüftersteuerung pure Verschwendung, besonders wenn man die Zusammenhänge 
nicht ganz versteht.
Übrigens sind r48 und r61 immernoch paralelgeschaltet, ein R reicht 
doch.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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so, neue Bilder, jetzt hab ich auch gerafft, was Simon mit 
kurzgeschlossenen OPs gemeint hat, ich hab überall beim inventierenden 
Eingang jetzt des GND weg gemacht.

Ich frag mich aber jetzt, was ich mit C56, C57 und C58, C61, C64 und so 
weiter machen soll, wobei die Schaltung wohl eh weichen wird, es sei 
denn, ich kann des irgendwie für die Hallsensoren nehmen.

Mit hallsensoren sollte man den ganzen Strom der durch die phasen fließt 
messen oder reicht nur ein kleiner teil hinter einem spannungsteiler ?



Lüfter: Jetzt ist R48 und R61 zu einem Widerstand geworden

So siehts im Augenblick aus. Ich hab auch mal den angefangenen Teil des 
dsPIC 33 dazu gelegt

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Modell Bauer schrieb:
> beim MOSFET Treiber belass ichs auf der linken Seite bei 10µF parallel
> zu 100nF.
>
> An die Hochstromversorgung auf der rechten Seite würd ich trotzdem
> lieber 2200µF oder wenigstens 1000µF parallel zu den 220nF hinhängen.
Und was soll das bringen?
Du kannst 2200µF Kondensatoren an deine MOSFET-Brücke hängen, denn hier 
fließt der "echte" Strom (Motorstrom).
Aber an dem MOSFET Treiber bringt das schlicht gar nichts. Die 2200µF 
sind so lahm, die zucken nicht mal, wenn der MOSFET Treiber schaltet.

> Die Schaltregler sind relativ groß, ich brauch aber ein BEC mit 5A und
> eine 15V Versorgung mit etwa 2A.
Ich dachte du brauchst die 15V nur für die MOSFET Treiber. Selbst wenn 
die MOSFET Treiber 2A Spitze haben brauchst du nur ein paar Milli-Ampere 
im arithmetischen Mittel. Hier würde eine Mikroprozessorgetriebene 
Kondensatorladungspumpe doch dicke ausreichen.

> Wie kommst du auf komperatoren ?
Weil man üblicherweise die BEMF-Spannung gegen den (virtuellen) 
Motorsternpunkt kompariert, um so den Kommutierungszeitpunkt zu 
berechnen.

> Ein Komperator nützt mir doch nichts. Die 100nF an den Ausgängen der OPs
> hab ich mittlerweile auch alle entfernt
Einen Komparator brauchst du auf jeden Fall für die sensorlose 
Kommutierungserkennung. Ob du den internen im AVR benutzt (wie z.B. 
Mikrokopter) oder externe Komparatoren ist dabei wurscht.
Hast du auch die Kurzschlüsse an den Operationsverstärkern entfernt?

> Mit der Sinuskommutierung muss ich dir allerdings irgendwie recht geben,
> du meinst praktisch immer den Strom zweier Phasen mit nem Hallsensor
> messen ?
Kann man machen. Auf jeden fall braucht man aber externe Lagegeber, 
soweit ich weiß.

> Die Transistoren sollten eigentlich in die Lowside runter, das mal
> gleich vorweg.
Was meinst du damit?

> Ich hab an die Eingänge der Treiber +15V hingesetzt, weil ich halt im
> Datenblatt die Zeile wos ums VIN für HIN, LIN bei VDD von 15V geht wohl
> falsch aufgefasst habe. Wenn ihr mir alle sagt, dass ich trotz VDD von
> 15V mit 3,3V die eingänge ansteuern kann, dann stell ich mich da nicht
> mehr in den Weg. Ich bin froh, wenn ich des mit 3,3V machen kann

Das steht doch direkt auf der ersten Seite (der man sonst eigentlich 
keine Beachtung schenken darf, weil da nur Marketingtechnische Sachen 
angegeben sind ;-)):

---
3.3V Logic Compatible
Separate Logic Supply range from 3.3V to 20V
---

An VDD schließt du 3.3V (linke Seite, Logikseite) an. An der rechten 
Seite (Hochstrom-Seite) lässt du 15V. Dann passt es doch.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Modell Bauer schrieb:
> so, neue Bilder, jetzt hab ich auch gerafft, was Simon mit
> kurzgeschlossenen OPs gemeint hat, ich hab überall beim inventierenden
> Eingang jetzt des GND weg gemacht.

Toll! Dafür hast du jetzt die Eingänge der MOSFET Treiber auf +15V 
gelegt und jagst so 15V in den Mikrocontroller.

Ich glaube langsam du bist ein Troll ;-)

> Ich frag mich aber jetzt, was ich mit C56, C57 und C58, C61, C64 und so
> weiter machen soll, wobei die Schaltung wohl eh weichen wird, es sei
> denn, ich kann des irgendwie für die Hallsensoren nehmen.
Wo sind denn die Kondensatoren?
Übrigens, der Operationsverstärker am Sternmittelpunkt, was soll das 
sein? Invertierender Verstärker?

> Mit hallsensoren sollte man den ganzen Strom der durch die phasen fließt
> messen oder reicht nur ein kleiner teil hinter einem spannungsteiler ?
Mit Hall-Sensoren dachte ich eigentlich an Hall-Positionssensoren, wie 
ihn einige BLDC Motoren haben um die Rotorlage feststellen zu können.

> So siehts im Augenblick aus. Ich hab auch mal den angefangenen Teil des
> dsPIC 33 dazu gelegt

Mach doch erst mal einen Teil wenigstens funktionsfähig..

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Die Kondensatoren sind an den OPs, parallel zu den Widerständen der 
Spannungsteiler die auf GND gehen.


Das an dem Sternmittelpunkt soll ein Komperator sein, da fehlt aber die 
Hysterese.


Das mit den +15V ist jetzt korrigiert und der Kondensator zwischen VCC 
und GND durch einen mit 220µF ersetzt. Der 2200µF bei der Phase ist 
jetzt auch ein 220µF


ach ja, ich schein tatsächlich ein trottel zu sein xD


Zu den Spannungen der Schaltregler


Ich brauch die 6V für Servos, Empfänger und der gleichen.

Die +15V sind für die MOSFETs, die +12V die daraus entstehen sind für 
Lüfter und andere Scherze mit 12V.

Dazu noch eine kleine 5V Versorgung

Autor: Rudi (Gast)
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sorry, aber ich lach' mich weg - auch wenn das nicht Sinn der Sache sein 
sollte. Da lese ich am dsPIC einen Portpin mit 'I>200A' !!?? Auch wenn 
das nur ein Signal sein sollte, so glaube ich kaum, dass du jemals 200A 
regeln wirst - zumindest nicht bei diesen vielen Fehlern, die du in 
deinen Plänen eingebaut hast. Es wird auch nicht dadurch besser, wenn 
dir andere dabei 'vorsagen', was alles nicht korrekt ist. Mein 
Vorschlag: Nimm 'nen Motor mit 2 bis 3 A Stromaufnahme, bau' dir eine 
vernünftige Treiberschaltung mit Leistungsstufe dafür, messe sämtliche 
Signale und schau dir in Ruhe an, ob die Signale nicht irgendwo 
verschliffen werden. Erst, wenn du dann den Motor auch noch aus voller 
Drehzahl problemlos reversieren kannst, solltest du dich an 20A wagen. 
200A sind in weiter Ferne und sehe ich bislang bei dir überhaupt noch 
nicht. 200A im Griff zu haben - dazu benötigst du absolutes 
Insiderwissen - und das scheinst du (noch) nicht zu besitzen. In diesem 
Sinne und nichts für ungut.

Rudi

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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da sollte eigentlich auch 20A stehen^^, ich wollte da nen interrupt 
auslösen, deshalb hängt der auch da an dem Pin. Der Sinn dahinter ist, 
dass ich erreichen wollte, dass im Falle eines Stromanstieges über 20A 
die MOSFETs am Ende der Schaltung den Strom unterbrechen.


Die ganze schaltung wird logischerweiße zuerst mit nem ganz kleinen 
motor ausprobiert, bin ja nicht verrückt.


Die ganze software muss ich ja auch noch schreiben, zudem kann mein RC 
Car Motor nur 50A ziehen, was er im Leerlauf aber garantiert nicht tut

Autor: Der Warze (Gast)
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>da sollte eigentlich auch 20A stehen^^, ich wollte da nen interrupt
>auslösen, deshalb hängt der auch da an dem Pin. Der Sinn dahinter ist,
>dass ich erreichen wollte, dass im Falle eines Stromanstieges über 20A
>die MOSFETs am Ende der Schaltung den Strom unterbrechen.

Bis Dein Controller den Interrupt abgearbeitet hat ist im Fehlerfall der 
Fet schon tot. normalerweise macht man den Schutz als Hardware.
Der Verpolschutz ist immer noch unwirksam.
Die Puldowns an den Eingängen Der Brückentreibern können auch weg, die 
sind schon im IC drin.
Bei der Spannungsversorgung scheinen mir auch einenige Fehler zu sein. 
Keine Lust da alles aufzudröseln, mit weniger Aufwand ginge es sicher 
auch und die Fallen kommen dann besonders beim Layout. Da braucht es 
einige Erfahrung die Du aber offenbar nicht hast. Dann das ganze noch 
mit einem dsPIC steuern und noch Sinuskommutierung (die nur in seltenen 
Fällen wirklich notwendig ist), gehts nicht ne Nummer kleiner?

Mein Rat: Versuche erst mal einen kleinen BLDC ohne umfangreiche 
Peripherie zum laufen zu bekommen. Es gibt von den verschiedensten 
Herstellern dazu auch Entwicklungsboards (zB bei Glyn, aber auch 
Microchip und Atmel hat da was, da die Schaltung meisst offen liegt kann 
man das auch 'abkupfern') von denen man einiges lernen kann wie so eine 
Steuerung gebaut wird.
Nei den Schaltreglern am besten mit den recht gutmütigen 'Simple 
Switchern' von National (zB LM2575 etc) Erfahrung sammeln, die sind 
nicht so Layoutkritisch.
Ohne Erfahrung gleich mit einem Umfangreichen Projekt anfangen bringt 
Frust statt Lust.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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die MOSFETs die ich verwenden wollte hätten über 200A ausgehalten, aber 
dennoch isses mit nem interrup wirklich absolut zeitkritisch, da geb ich 
dir recht.


Mit den Pulldowns isses so ne Sache, anfangs hab ich sie auch nicht 
drinne gehabt, weil ich nämlich mal was drüber gelesen hab, dass die 
schon vorhanden sind. Dann hat man mir aber gesagt, dass ich trotz allem 
Pulldowns hinsetzen soll, seitdem sind die Dinger vorhanden.


Die Sinus kommutierung lass ich auch fürs erste, ich hab keine lust, 
dass mir reihenweiße endstufen abrauchen.

Zum Thema Schaltung vereinfachen:

Ich kann eigentlich nur die ganzen Schaltreglen, die Lüftersteuerung, 
die Überprüfung der Spannungen und die Strommessung weglassen, die 
Schaltung fürs erkennen der Rotorlage, die Treiber brauch ich.


Die Beschaltung des IR2010 dürfte aber eigentlich in Ordnung sein, im 
Datenblatt sind die Sachen auch nicht anderst, bis auf das, dass sie die 
Gatewiderstände nicht drinne haben. Manche sind sogar der Meinung, dass 
man da 20 Ohm nehmen soll


Du sagst an der Spannungsversorgung wären auch nocoh Fehler.

Eigentlich gehts ja nur vom Akku, vorbei an den parallel geschalteten 
Kondensatoren und dann durch die 4 parallel geschaltenen Widerstände die 
den Shunt bilden und von dort aus zu den Schaltreglern und zu den 
Anschlüssen für die Phasen des Motors. Das einzige was mir jetzt 
auffällt, dass ich eigentlich die Strommessung auch in der Lowside 
machen könnte, da würde sich dann aber nicht viel ändern.

Die Beschaltung der LM3488 hab ich von der National Semiconductor Seite, 
auch die Werte für die Spulen, Kondensatoren und Widerstände.

Die beiden LM3488 hängen parallel und haben eigentlich keine direkte 
Verbindung zueinander.

Bei den LM1117 fehlen allerdings die Kondensatoren

Zum Verpolschutz
Was mich halt irritiert, ich hab hier so ne ähnliche Schaltung gefunden, 
derjenige hats gleich gemacht wie ich, die MOSFETs waren auch gleich 
gepolt.

Autor: Rudi (Gast)
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>Mach doch erst mal einen Teil wenigstens funktionsfähig..

wie Simon schon sagte, bau doch erstmal Stück für Stück auf und teste 
dann die Teilschaltungen...

>Zum Verpolschutz
>Was mich halt irritiert, ich hab hier so ne ähnliche Schaltung gefunden,
>derjenige hats gleich gemacht wie ich, die MOSFETs waren auch gleich
>gepolt.

genau 'derjeige hats gleich geacht'....wird ohne wenn und Aber 
übernommen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie die schaltung 
funktioniert - wenn sie denn funktioniert :-)

Wenn du Stück für Stück vorgehst, wirst du sehen, dass der Verpolschutz 
bis zum Schluß warten kann - andere Dinge sind da ungleich wichtiger und 
vorrangiger...ein korrekter Anschluss liegt in erster Linie in der 
Verantwortung des späteren Anwenders

Rudi

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Ich arbeite mich jetzt von Anfang bis Ende durch.

Als erstes brauch ich eine Spannungsversorgung und eine Strommessung.

Die Strommessung könnte ich auch induktiv machen, allerdings hab ich so 
schön kleine SMD Widerstände mit 0,5m Ohm, die sich hervorragend als 
Shunt eignen.

Die 470µF dienen als Energiespeicher, die 100nF sollten hohe Frequenzen 
unterdrücken, wobei ich mich ehrlich frage ob das überhaupt da so 
sinnvoll ist.

Der INA128 verstärkt wie ich schon geschrieben hab das Signal um den 
Faktor 132.


R66 und R65 bilden wieder den Spannungsteiler für die 3,3V, der 
Operationsverstärker soll als Impedanzwandler arbeiten, ich weiß viele 
sagen, dass es eigentlich unnötig ist, ich würde ihn aber trotzdem sehr 
gerne drinne haben.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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den oberen beitrag kann ich blöderweiße nicht mehr löschen

Ich arbeite mich jetzt von Anfang bis Ende durch.

Als erstes brauch ich eine Spannungsversorgung und eine Strommessung.

Die Strommessung könnte ich auch induktiv machen, allerdings hab ich so 
schön kleine SMD Widerstände mit 0,5m Ohm, die sich hervorragend als 
Shunt eignen.

Die 470µF dienen als Energiespeicher, die 100nF sollten hohe Frequenzen 
unterdrücken, wobei ich mich ehrlich frage ob das überhaupt da so 
sinnvoll ist.

Der INA128 verstärkt wie ich schon geschrieben hab das Signal um den 
Faktor 132.


R66 und R65 bilden wieder den Spannungsteiler für die 3,3V, der 
Operationsverstärker soll als Impedanzwandler arbeiten, ich weiß viele 
sagen, dass es eigentlich unnötig ist, ich würde ihn aber trotzdem sehr 
gerne drinne haben.

Autor: der Warze (Gast)
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Hmm, Shunt ist 0,125 mOhm ist schon sehr klein auch für höhere Ströme 
und durch die niedrige Meßspannung störempfindlich isbesondere bei 
niedrigen Strömen. Der INA vertägt nur maximal 40V an den Eingängen, da 
man immer mit Spannungsspitzen rechnen muss sollte die Betriebsspannung 
ein ganzes Stück niedriger sein. Normalerweise wird der Strom für den 
Motor in der Lowside gemessen da hat man weniger Probleme.

> schön kleine SMD Widerstände

Ich weiss nicht was für Dich klein ist, hoffentlich haben die 
ausreichend Leistung denn wenn Du wirklich mal 80A drüber schicken 
willst fallen da bis 1W ab.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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die Widerstände halten 0,25W auf Dauer aus, da sind dann 80A kein 
Problem, dann fallen gerade mal 0,8W ab.


Die Strommessung ist jetzt in der Lowside, ich wollts in der Highside 
haben, weil ich GND möglichst nahe bei 0V haben wollte

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Die Strommessung ist jetzt in der Lowside, ich hab mal jetzt einfach die 
prinzipielle Schaltung meines Verpolschutzes aufgemalt.

Damit will ich erreichen, dass der MOSFET hochohmig bleibt.

Das Drain ist an GND angeschlossen


Das selbe Prinzip will ich halt in meinem regler verwenden

Autor: Rudi (Gast)
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...aber du weißt schon, wie eine LED funktioniert, oder? Und auch, für 
welchen zweck der INA eigentlich entwickelt wurde? Und das zumindest D15 
oder D16 überflüssig ist? Und du weißt auch, was Normwerte sind?....so 
zieht sich eigentlich dieser rote Faden komplett durch dein 
(Nicht)System....

meine Meinung: dat wird nix

Rudi

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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die LED ist falsch rum drinne, dass sie im Falle einer Verpolung 
leuchtet^^

Wieso sind D15 und 16 überflüssig, die schützen doch immernoch die gates

Autor: Rudi (Gast)
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>Wieso sind D15 und 16 überflüssig, die schützen doch immernoch die gates

Ich habe nicht geschrieben UND sondern ODER. Dann schau dir doch mal an, 
ob die in deiner Schaltung vielleicht direkt parallel geschaltet sein 
könnten...abgesehen davon schützt man ein Gate nicht an DER Stelle, wo 
deine Dioden sitzen.

So, das muss reichen...ich würde sagen, mach 'ne Leiterplatte, und teste 
und sammle deine Erfahrungen... sonst wirst du in einem Jahr noch immer 
herumeiern, weil jeder etwas noch dazu sagen kann und wird...vielleicht 
hast du ja Glück und alles funktioniert auf Anhieb - wäre dir zu 
wünschen - mein Berufsleben und die daraus resultierenden Erfahrungen 
haben mir da allerdings andere Wege aufgezeigt  :-)

Rudi

Autor: mitlesender (Gast)
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Junge Junge,

warum hälst du so an deinem bekackten Verpolungsschutz, Stromversorgung 
und der Strommessung fest, wo du überhaupt noch keinen Regler hast?

Tipp: bau doch erstmal NUR ne vernünftige MOSFET-Treiberstufe auf, 
schließe deinen µC an und versorge alles mit nem Labornetzteil.
Wenn du es schaffst mit den MOSFETS nen Motor anzusteuern, ganz 
rudimentär, dann gehts erstmal weiter...

...um die Stromversorgung würd ich mich zu LETZT kümmern, und 
grundsätzlich mit Netzteil (+ Strombegrenzung ) arbeiten, bevor dir die 
MOSFETS am Akku abrauchen.
Verpolungsschutz ist quatsch und kommt "WENN" dann ganz zum schluss. 
Aber vergiss den doch einfach, verpolungssicheren Stecker, fertig, das 
ist STANDARD!!

Autor: der Warze (Gast)
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Der Gateanschluss muss um Durchzusteuern etwa 8V (maximal 20V !) 
positiver sein als der Sourceanschluss. Da ist aber bei Deiner Schaltung 
nicht immer so, da im ausgeschalteten Zustand, wenn also alle 
Brückenfets gesperrt sind und somit RL='unendlich', Source undefinierten 
Pegel hat. Deine Steuerspannung ist aber auf GND, der an -U und so auch 
auf Drain liegt bezogen.

Autor: Synchro (Gast)
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Ich kann auch nur empfehlen ein kleines BLDC-Evalboard zu nehmen.
Das mit der STrommessung an der Motorphase würde ich sowieso 
weglassen...die Kennlinie der Motoren ist so arg Nichtliniear, dass 
damit kaum was sinnvoll auszuwerten ist. Nehm einfach einen Motor mit 
integrierten HAllsensoren, diese zeigen dir dann an in Welchen von 6 
möglichen/erlaubten zuständen du bist.... --> guck mal hier 
http://de.nanotec.com/schrittmotor_animation.html

PS: Einen Motor unter Last einfach abschalten bedeutet meist die 
zerstörung der Brücken-Mosfets. Ist bei uns ständig passiert, bis wir 
eine schaltung reingeschnitzt haben, die im Fall des Falles die Mosfets 
kurz offen hält, das der Strom aus dem Motor abfließen kann.... Alle 
möglichen TVS-DOiden usw waren da immer zu träge...also 20A-ziehen und 
einfach abschalten is nich

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Synchro schrieb:
> Ich kann auch nur empfehlen ein kleines BLDC-Evalboard zu nehmen.
> Das mit der STrommessung an der Motorphase würde ich sowieso
> weglassen...die Kennlinie der Motoren ist so arg Nichtliniear, dass
> damit kaum was sinnvoll auszuwerten ist. Nehm einfach einen Motor mit
> integrierten HAllsensoren, diese zeigen dir dann an in Welchen von 6
> möglichen/erlaubten zuständen du bist.... --> guck mal hier
> http://de.nanotec.com/schrittmotor_animation.html
Strommessung ist sinnlos? Na wenn du das sagst ;-) Wenn man mehrere 
Regler verwendet (Drehzahl, Strom, usw.) ist die Kennlinie gar nicht 
mehr so nichtlinear. Bzw. du musst auch sagen, welche zwei größen 
nichtlinear zueinander sind.

Motoren mit Hallsensoren sind teurer, aber der TO wird vermutlich 
schneller zu Ergebnissen kommen. Auch brauchst du (in der Regel) für 
eine Sinuskommutierung (Die ich übrigens, wenn überhaupt erst später 
realisieren würde) die Hall Sensoren. Ist vielleicht also gar nicht mal 
so schlecht die Idee.
Da du deinen Brushless Motor ja eh in einem RC-Auto verwenden willst, 
kommen so gut wie nur Motoren mit Hallsensoren in Frage. Bei 
sensorlosen Motoren muss der Motor nämlich bis zu einer gewissen 
Drehzahl Open-Loop hochfahren (ohne Regelschleife. also ohne 
BEMF-Erkennung). Und das ist bei RC-Cars die aus dem Stand beschleunigen 
wollen natürlich Käse.

> PS: Einen Motor unter Last einfach abschalten bedeutet meist die
> zerstörung der Brücken-Mosfets. Ist bei uns ständig passiert, bis wir
> eine schaltung reingeschnitzt haben, die im Fall des Falles die Mosfets
> kurz offen hält, das der Strom aus dem Motor abfließen kann.... Alle
> möglichen TVS-DOiden usw waren da immer zu träge...also 20A-ziehen und
> einfach abschalten is nich
Dann konnte die intrinsische Body-Diode den Strom nicht auf Dauer ab. 
Vermutlich hab ihr sehr auf Kante dimensioniert oder der Motor hatte ein 
großes Trägheitsmoment.
Wenn man das machen möchte, kann man auch dicke Schottky Dioden parallel 
zu den FETs schalten, die den Motorstrom noch eine Weile lang problemlos 
tragen können.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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mein Motor hat sogar Sensoren, dennoch will ichs auch haben, dass es 
Sensor los geht. Beides wär natürlich ideal, aber eins nachdem anderen.

Jetzt besorg ich mir erstmal meine IR2010 und bau 3 davon auf


Freilaufdioden sind bei mir pro großem MOSFET eine MBR2060, was denke 
ich reichen sollte.
Freilaufdioden kommen auf jedenfall rein, auch, wenn mans villeicht 
hinkriegen könnte, dass man sie garnicht braucht, Sicher ist Sicher

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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ich bin gerade am überlegen ob ich nicht für den Schutz der Gates ne 
einfache Z-Diode nehmen soll, Suppressordioden scheints nicht mit ner 
maximalen Klemmspannung von 20V bei gleichzeitigem Urws von 15V zu 
geben.

was würdet ihr tuen ?

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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keiner ?

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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> Freilaufdioden sind bei mir pro großem MOSFET eine MBR2060, was denke
> ich reichen sollte.
> Freilaufdioden kommen auf jedenfall rein, auch, wenn mans villeicht
> hinkriegen könnte, dass man sie garnicht braucht, Sicher ist Sicher

Ich habe so einen Motortreiber mal aufgebaut und bei mir wurden die 
Freilaufdioden knalle heiß. Eine hat sich sogar mal abgelötet. Die 
induzierten Ströme sind nicht zu verachten. Wärend der High Side Mosfet 
PWM knallt, hat die Bodydiode vom Lowside ordentlich was abzubraten ;))

Seitdem mache ich sowas grundsätzlich nur noch mit einem aktiven 
Freilauf. Daher wäre ein µC mit 6 PWM Kanälen (ev. atmega168?!) sehr 
praktisch.

lg
jonny

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Klar. Aufgrund der Motorinduktivität fließt der Strom des Motors 
natürlich weiter. Also muss die Freilaufdiode den Strom des Motors (und 
die in der Diode dabei entstehende Verlustleistung) aushalten. Man muss 
nur schauen auf welche Dauer sie das tun muss.

Aber du hast Recht. Aktiver Freilauf ist schon bei mittelgrößeren 
Motoren ne tolle Sache ;-)

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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> Aktiver Freilauf ist schon bei mittelgrößeren
> Motoren ne tolle Sache ;-)

Und er ist doch auch nicht schwer zu implementieren. Man muss ja nur den 
unteren Mosfet mit einer invertierten PWM schalten (Totzeit noch 
berücksichtigen und die Pulsdauer da zb. etwas kürzer machen).

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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kennt keiner Suppressordioden, die eine Schaltung bis 15V nicht 
beeinflussen, aber die Spannung auf maximalst 20V begrenzen ?


kleine Frage zu dem EWS Widerstand bei den Kondensatoren. Das Tool von 
National Semi schmeißt mir auch irgendwelche Widerstandswerte raus, 
isses schlimm, wenn ich Kondensatoren mit nem geringeren EWS Widerstand 
nehme, sollte doch eigentlich nur die Spannungsripple verkleinern oder ?

Autor: der Warze (Gast)
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Wenn Du mit einem IC (IR21xx) ansteuerst sind Schutzdioden an den Gates 
verzichtbar da der IC schon selbst für korrekte Werte sorgt.

Die Abblock-Elkos werden mitunter stark durch Impulsströme belastet so 
das die schon einen kleinen ESR haben sollten. schalte 2 oder mehr 
kleinerer Elkos paralell und nahe an den FETs je einen KeKo dann passt 
das schon.
Ist so besser als ein dicker Elko und wird in der Praxis meist so 
gemacht.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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ich hab nen IR20xx, aber macht da keinen Unterschied, ich würd mich halt 
etwas wohler fühlen, die MOSFET sind halt schweine teuer.

Ich hab so langsam das gefühl, dass es überhaupt keine Suppressordioden 
mit Urws von 15V gibt, die die Spannung auf maximal 20V begrenzen

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Boor. Nimm doch einfach eine P6KE 15 bei Reichelt. Wo ist denn das 
Problem. Die fängt bei typ. 15V (bei 1mA) an zu leiten und begrenzt auf 
typ. 21V bei 28A (Datenblatt rulez ;-)).

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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ist des wirklich so klug, wenn man standardmäßig mit 15V arbeitet, eine 
Diode zu nehmen, die schon bei 15V leitfähig wird ?

Ich bin halt davon ausgegangen, dass des nicht der Sinn der Sache ist. 
Niemand baut doch nen Überspannungsschutz für 230V Geräte mit Varistoren 
die schon bei 230V leiten.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Tja, dann muss du deinen Toleranzrahmen wohl erhöhen, oder die 
Gatespannung senken (z.B. auf 12V).

Oder die Teile einfach weglassen, wie schon gesagt. Der Treiber selbst 
geht sowieso bei Vcc > Vs + 20V kaputt.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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wie wärs, wenn ich ne suppressordiode an die Treiberversorgung hänge und 
ne Z-Diode bei den Gates der MOSFETs ?

Suppressordioden haben halt ne steilere Kennlinie und noch paar andere 
schöne eigenschaften, deshalb wollt ich eigentlich auf die gehen.

Bei den P6KE steht bei der 15V Version schon was von Ub = 12V, das heißt 
doch eigentlich, dass die diode schon ab 12V langsam anfängt zu leiten ?

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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bedenke auch, dass du mit zusätzlichen Dioden am Gate die Kapazität 
erhöst, welche du umladen musst. Dadurch verringert sich die 
Schaltgeschwindigkeit und dadurch wird die Verlustleistung im Mosfet 
größer (er wird wärmer)...

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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ja, daran hab ich wenn ich ehrlich bin noch garnet gedacht. Dann wärs am 
klügsten ne Diode an jeder Versorgungsleitung der Treiber anzubringen, 
ne Z-Diode finde ich aber relativ ungeeignet dafür, ich will ehrlich 
gesagt kein Widerstand da rein hängen.

Varistoren sind auch wieder beschissen, weil sie nen kurzschluss 
verursachen

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Ich würde es so machen:

du verbaust keine Schutzdioden und betreibst den Treiber erstmal an 
einem Netzgerät mit Strombegrenzung. Dann kann schonmal nichts kaputt 
gehen. Nun optimierst du die Software und irgendwann wird der Treiber 
einfach funktionieren. Dann kannst du die Strombegrenzung weglassen.

Ich habe noch keinen Motortreiber mit solchen Schutzdioden gesehen. Es 
wird sogar teilweise auf einen Filter verzichtet, welcher die PWM aus 
der zu messenden rückinduzierten Spannung rausfiltert! Das kann man auch 
machen, wenn man den Comparatorinterrupt immer dann deaktiviert, wenn 
grade der PWM-Impuls kommt... Das ist aber schon ein trickreiches 
Detail.

Autor: DerWarze (Gast)
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Wirklich mach es Dir nicht komplizierter als es sein muss. Die 
Gateschutzdioden und ähnlich geartete Schutzmaßnahmen kannst Du 
verzichten. Tausende von Motortreiben kommen ohne das aus, zumal da 
gesichert ist das die Spannung der TeiberIC nicht den FET schaden kann 
(wenn Du Spannungspeaks von über 20V auf der 15V Schiene hast ist was 
oberfaul und die Treiber und andere Peripherie ist vor den FET Tot) .

> die MOSFET sind halt schweine teuer.

Was für Exoten setzt Du den ein? Selbst die 200A Typen die ich bei einem 
Gerät einsetze kosten nicht über 2€ Stück (in Einzelstücken schom mal 
bis 3€). Nimmst Du die üblchen erdächtigen für solche Anwendungen sind 
die Triber (und die extra Schutzmaßnahmen) teuerer als die FETs.

Autor: Modell Bauer (Firma: keine) (modellfreak)
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Ich wollte was in Richung IRLS3036PBF nehmen.

die haben schon bei 10V gerade mal maximal 2,4 mOhm, wenns gut läuft nur 
1,9 mOhm, kosten halt fast 8€.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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> die haben schon bei 10V gerade mal maximal 2,4 mOhm, wenns gut läuft nur
> 1,9 mOhm, kosten halt fast 8€.

Ich glaube nicht, dass der besonders geringe On-Widerstand so sehr ins 
Gewicht fällt. Bedenke, dass dieser Widerstand nur im statischen Betrieb 
gegeben ist. Durch die PWM Ansteuerung überwiegen andere Kennwerte 
häufig. Da ist es eher wichtig, dass der Mosfet sehr schnell schalten 
kann und das die Ansteuerung intelligent gestaltet ist (beispiel Aktiver 
Freilauf).

Ich hatte auch Mosfets mit 6 mOhm Widerstand und die wurden mir schon 
bei 2A warm. Das lag an der schlechten Ansteuerung und an den Strömen in 
der Bodydiode durch induzierte Ströme.

Ob 6mOhm oder 2mOhm wird in der Praxis völlig egal sein, weil diese 
Werte im Mittel nie erreicht werden.

Es lohnt sich nicht das Geld da zu investieren. Kauf dir 2-Euro Typen, 
die tuns genauso.

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