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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Porterweiterung 8255 Nachfolger


Autor: dirkf (Gast)
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Hi, habe vor 20 Jahren mal den IO-Port Baustein 8255 eingesetzt.

Gibt es einen Nachfolgetyp, der möglichst viele Ports hat, und am Besten 
über SPI angesprochen werden kann ?

Muss einige hundert Relais ansteuern, ist kein Witz !
Möchte dann vom PIC18F4620 aus mehrer diese Bausteine ansteuern, mit 
möglichst wenigen Pins des PIC zu verbrauchen.
Gruß Dirk

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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dirkf schrieb:
> Gibt es einen Nachfolgetyp, der möglichst viele Ports hat, und am Besten
> über SPI angesprochen werden kann ?

Nimm ein 4094 Schieberegister und gut ist.

Autor: ingo (Gast)
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In dem Falle würde ich Schieberegister nehmen, da kommst Du mit 3 Pins 
aus.
Schau mal im AVR-Tut unter Ausgabeporterweiterung mit schieberegister:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori...
Das wäre beim PIC eigentlich das Gleiche, eine vorhandene SPI-Hardware 
kannst Du dafür benutzen.
Ich habe für diesen Zweck noch einen größeren Vorrat an 4094, zusätzlich 
zu den im Artikel genannten Typen.
mfG ingo

Autor: -Gast XIV (Gast)
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Ein 4096 ist aber im Gegensatz zu dem 8255 nicht auf I/O Funktion 
optimiert. Da kannst du auch gleich ein paar Pics/Atmel .. Controller 
nehmen und wirst flexibler in der Ansteuerung.

Nach Applikation optimierte Line Driver ICs gibt es genug.

Autor: -Gast XIV (Gast)
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Gibt auch noch den 82C55

Autor: Peter Dannegger (peda)
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dirkf schrieb:
> Muss einige hundert Relais ansteuern, ist kein Witz !

Dann nimm doch gleich ICs mit Ausgangstreiber, z.B. TPIC6B595

Du brauchst in jedem Fall ein gutes Layout und Entstörung der 
Schaltkontakte, sonst kippen Dir die Lastströme die Register um.
Unter der Annahme, daß Du 230V oder große Lasten schalten willst.


Peter

Autor: Schieber (Gast)
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>Gibt auch noch den 82C55

Wozu? Die haben doch noch nie etwas getaugt.

Autor: Martin (Gast)
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... Wozu? Die haben doch noch nie etwas getaugt. ...

Kannst du das etwas näher erläutern?

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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dirkf schrieb:
> Muss einige hundert Relais ansteuern, ist kein Witz !
Der 4094 macht genau das was du willst.

Ich habe das mit 3 Stück der 74HC4094 gemacht, also 24 Ausgänge.
Die SPI Geschwindigkeit kann man sehr hoch wählen (so 4 bis 16MHz sind 
locker drin).

Autor: Martin (Gast)
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Das ist eine Aufgabe für dickes CPLD (z. B. XCR3128) mit ordentlich 
vielen Beinchen.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Martin schrieb:
> Das ist eine Aufgabe für dickes CPLD (z. B. XCR3128) mit ordentlich
> vielen Beinchen.

Wozu ? 4094 reicht. Die Leiterkarte wird mit 4094 oder TPIC6B595 
wesentlich einfacher

Autor: MaWin (Gast)
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Also ich könnte dir noch eine Stange 8255er schenken..

Aber TPIC6B595 war schon der richtige Hinweis, denn normale ICs wie 4094 
oder 85HC595 werden nicht genug Strom zum Schalten der Relais bieten und 
du bräuchtest dann noch hunderte von Transistoren, Widerständen und 
Freilaufdioden.

Natürlich solltest du dir Gedanken machen, ob das alles wirklich die 
Beste Lösung ist, schon die Relais werden teuer, vom Bauaufwand ganz zu 
schweigen.

Müssen wirklich alle Leitungen unabhängig schaltbar sein, oder muß nur 
eine zu einer Zeit aktiv sein ? Das könnte viele Relais sparen. Braucht 
man wirklich Relais oder reichen TRIACs (solid state relais) ? Könnte 
man auch bistabile Relais nehmen, so daß man nur Einschalt- und 
Auschaltimpulse senden muss (das spart auch erheblich an Ansteueraufwand 
weil nur nur ein Impuls zu einer Zeit generiert werden muß, und spart 
zusätzlich erheblich am Strombedarf der Relais). Könnten vielleicht alte 
Heb-Drehwähler der Post eine Lösung sein ? Erstens gibts die billig, 
zweitens schaltet so ein Teil auch 100 Ausgänge, aber nicht unbedingt 
230V/16A.

Autor: Mike J. (linuxmint_user)
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@ dirkf
Beschreibe mal was gemacht werden soll und welche Spannung dort 
geschaltet werden soll.
Gehen vielleicht auch normale MosFETs für deinen Anwendungsfall?

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