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Forum: Offtopic Hameg - Mmh Made in Germany - WTF?!


Autor: Sven L. (lemming)
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Hallo, hatte gerade aus Neugier in einen NEUEN Hameg Funktionsgenerator 
reingeschaut und da wär mir fast der Hals geplatzt. Ein IC ausgetauscht? 
In einem neuen Gerät? Und dann noch so, dass gleich die Hälfte der 
Anschlussflächen mit weggekokelt sind? Vorher nichtmal die umliegenden 
Steckverbindungen gelöst -> die auch noch verschmort. Nach dem 
Rumgebrate nichtmal gereinigt? Sowas soll Made in Germany (fetter 
Aufkleber) sein?! Da kann ich ja mit dem Brateisen zwischen den Zehen 
noch besser Löten.

Na dann, gute Nacht, liebes Deutschland.

: Verschoben durch User
Autor: Mathias (Gast)
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Liegt am Fachkräftemangel :-)

Autor: MaWin (Gast)
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> Sowas soll Made in Germany (fetter Aufkleber) sein?

Sicher, der war ja auch als Warnaufkleber seitens der Engländer gedacht, 
du siehst also, wie recht sie hatten.

Und es wird sich daran auch nichts ändern, daß Hameg hier von 
outgesourcten 1 EUR Kräften reparieren lässt, denn kein Kunde wird sich 
beschweren, niemand öffnet die Kiste.

Wenn du willst, daß sich was ändert, schick die Kiste zurück mit dem 
Photo und einem Satz "Das ist doch nicht euer Ernst". Eventuell gibt es 
noch denkende Ingenieure bei Hameg statt nur geldgeiler 
Hedgefondsmanagementfuzzies.

Autor: Sven L. (lemming)
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Habe gerade mal bei einem Bekannten nachgefragt der dasselbe Modul 
besitzt und es auch erst vor kurzem gekauft hat. Siehe da, derselbe 
unglaubliche Bockmist auch in dem anderen Gerät!

Wenn ich nicht selber in der Produktionsbranche arbeiten würde und 
wüsste, dass deutsche Firmen bessere Qualität liefern "können", dann 
würde ich der Firma Hameg glatt unterstellen nicht in Europa zu 
produzieren oder unfähige/fehlende Qualitätskontrolle. Für sowas würden 
bei uns Köpfe rollen..

Autor: Martin (Gast)
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... nicht in Europa zu produzieren ...

Das ist starker Tobak, dass du allen Außereuropäischen Hersteller den 
Pfusch unterstellst, denn du bei einer deutschen Firma gefunden hast 
(zumindest behauptest du das). Die Rechnung - Europa gut, Nichteuropa 
schlecht - hat noch nie gestimmt.

Autor: asd (Gast)
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Na ja, da hätte man die schwarzen Flussmittelreste noch wegmachen 
können, aber ansonsten schaut es so schlimm doch gar nicht aus. 
Möglicherweise nicht der erfahrenste Löter und unter Zeitdruck stand 
derjenige sicher auch. Dafür ist das Ergebnis gut genug. Böse mail an 
den Hersteller (inkl. Foto) ist aber auf keinen Fall ein Nachteil, 
sollen die den Leuten in der Produktion etwas mehr Zeit geben und eine 
Dose Leiterplattenreiniger. Dann passt es auch mit der Optik.

Autor: heinzhorst (Gast)
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Wenn diesen IC bei mindestens zwei baugleichen und angeblich neuen 
Geräten getauscht wurde, dann würde ich mal behaupten, dass dass sich 
nach dem Bestücken herausgestellt hat, dass das entsprechende Teil 
Probleme bereitet und man hat vorsorglich die komplette Charge 
nachgebessert. Also pallettenweise Geräte auspacken, aufschrauben, IC 
tauschen, zuschrauben und wieder einpacken. In der Firma, in der ich 
damals gelernt habe (ein "Großer" im Automotivbereich) wurden solche 
Aktionen vorzugsweise durch Azubis erledigt.

Autor: MaWin (Gast)
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> Die Rechnung - Europa gut, Nichteuropa
> schlecht - hat noch nie gestimmt

Aber einige fühlen sich dann besser,
die Depression ist nicht ganz so tief,
wenn man sich einredet trotz Bockmist zu den Besseren zu gehören
und daß die anderen noch schlechter wären,
selbst wenn uns China schon längst überholt hat.
Ist sicher eine psychologische Krankheit.

Autor: Dude (Gast)
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was glaubst Du wohl wer sowas lötet wenn man da nachträglich die 
Bestückung ändern muss (sei es aufgrund einer schlechten charge des ICs, 
Designfehler im Schaltplan....)????

Das macht ne Produktionshelferin die angelernt wurde und 6Euro Fuffzich 
die Stunde verdient!

Optisch nicht sehr ansprechend, aber die Lötstellen sind doch eignetlich 
OK und funktionabel!
Als Anbieter muss man natürlich auch mit dem Marktpreis mithalten 
können!

Autor: tsaG (Gast)
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Und u.a. wegen China kann man eben nicht mehr nur **super duper high 
quality geht erst nach 50 jahren kaputt**   bauen.
Sonst kann man vom Preis her nicht mehr konkurrieren.

Jedenfalls als Low-End Marke wie Hameg die mit Rigol usw. konkurrieren 
müssen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Sven L. schrieb:
> Hallo, hatte gerade aus Neugier in einen NEUEN Hameg Funktionsgenerator
> reingeschaut und da wär mir fast der Hals geplatzt. Ein IC ausgetauscht?
> In einem neuen Gerät? Und dann noch so, dass gleich die Hälfte der
> Anschlussflächen mit weggekokelt sind? Vorher nichtmal die umliegenden
> Steckverbindungen gelöst -> die auch noch verschmort. Nach dem
> Rumgebrate nichtmal gereinigt? Sowas soll Made in Germany (fetter
> Aufkleber) sein?!

Da treibt sich gelegentlich so ein Hameg Mitarbeiter im Forum um,
der gerne Kundenanregungen aufnimmt. Guck mal in einen der Threads zu 
den aktuellen Hameg DSOs.

Er heißt Grimm. Wende Dich einfach an ihn. Denn DA nimmt man Deine 
Kritik ernst  ;-)

source:
Beitrag "TFT-DSO von Hameg - HMO3524"

Autor: Martin (Gast)
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> Und u.a. wegen China kann man eben nicht mehr nur **super duper high
> quality geht erst nach 50 jahren kaputt**   bauen.
> Sonst kann man vom Preis her nicht mehr konkurrieren.

> Jedenfalls als Low-End Marke wie Hameg die mit Rigol usw. konkurrieren
> müssen.

Zu kurz gedacht: wir erhalten exakt die Qualität, die wir als Kunden 
anfordern. Da unser Motto lautet: billig, billig, billig, ..., 
entspricht dies genau der angeforderte Qualität.

Im übrigen bin ich der Ansicht, dass Hameg keine Low-End Marke ist.

Autor: ddddd (Gast)
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Martin schrieb:
> Zu kurz gedacht: wir erhalten exakt die Qualität, die wir als Kunden
> anfordern. Da unser Motto lautet: billig, billig, billig, ...,
> entspricht dies genau der angeforderte Qualität.

Das stimmt eben nicht. Wegen des Gierfaktors bezahlen wir teuer und
kriegen China-Dreck. So läuft das heute.

Autor: Martin (Gast)
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Ich muss doch um Sachlichkeit bitten.

Noch einmal: es kommt aus China kein Dreck. Aus China kommt nur das was 
die Leute auch kaufen wollen.

Autor: HansDampf (Gast)
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> einen NEUEN Hameg Funktionsgenerator

Du verstehst da etwas falsch mit NEUEM, ist er nicht poduktionsfrisch 
mit der letzten REV (die du eh nicht kennst)?
Dann stammt das Teil aus der Vorserie, die wird aber deshalb nicht 
weggeschmissen sondern reworked, weil der Universal-Automat(ganz altes 
Modell ohne Prüfroutine) mit falschem Bauteil beschickt wurde oder hat 
falsch herum bestückt oder...
... kommt aus der Repair-Werkstatt wegen frühzeitigem Defekts. Das 
Werbewort aus der Produktbeschreibung, "unerreichte Langlebigkeit", 
trifft ja nicht für alle Geräte eines Modells zu, erst recht nicht, wenn 
einem brandfrischen Gerät dieses Attribut sofort bei Markteinführung 
verliehen wird ("Auto des Jahres" bereits im Januar).

Dass Spuren einer Aktivität zurückblieben ist entscheidungsbedingt,
mit solchen Unsauberkeiten hatte man sich in der noch eigenständigen 
Vergangenheit auch nicht aufgehalten wenn die Stelle auf der Platine 
elektrisch gesehen unkritisch ist.

Hatte mal einen aktuellen ´neuen´ Speicheroszi gekauft mit 
Kaffespritzern auf der Bedienfläche, das war so ein Rückläufer, mit ganz 
frischem Typenschild...

Autor: Sven L. (lemming)
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Danke für eure netten, teils doch etwas sarkastischen Kommentare. Mir 
geht es nicht darum den Hersteller madig zu machen. Ich habe nur dieses 
eine Modul hier und um ehrlich zu sein ist das das erste von Hameg 
welches ich mir privat geleistet habe. Es geht nur darum, dass andere 
hier vielleicht auch dieses Modul haben mit evtl. denselben 
"Verschlimmbesserungen".

Im Anhang noch ein Foto von dem Modul meines Kollegen.

Auf den zweiten Blick sind da noch ein paar Sachen:
- an dem Körper eines Elkos hängt ein etwa 5 Millimeter langer 
Lötzinnklumpen der sich sicherlich irgendwann mal lösen und dann einen 
netten Kurzen verursachen wird
- auf der Unterseite wurde noch ein Kerko "hingepfuscht" (viel zu viel 
Lötzinn, schlechte Lötstellen)
- angebrannte Kabel

Wie ist das eigentlich mit dem RoHS bei der Produktion? Bei uns in der 
Firma ist es so, dass alle werkseitigen Reparaturen/Nachbesserungen nur 
unverbleit durchgeführt werden dürfen. Diese Lötungen hier wurden aber 
augenscheinlich mit Bleilot ausgefürt. Widerstrebt das dann nicht den 
RoHS Forderungen bei Neugeräten?

Autor: Sven L. (lemming)
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HansDampf schrieb:
> Du verstehst da etwas falsch mit NEUEM, ist er nicht poduktionsfrisch
> mit der letzten REV (die du eh nicht kennst)?
> Dann stammt das Teil aus der Vorserie, die wird aber deshalb nicht
> weggeschmissen sondern reworked, weil der Universal-Automat(ganz altes
> Modell ohne Prüfroutine) mit falschem Bauteil beschickt wurde oder hat
> falsch herum bestückt oder...
Ja, da hast Du vollkommen Recht. Die Prüfaufkleber auf der Hauptplatine 
sind von Ende 2008, so wie die Produktionsdaten der Bauteile auch. 
Aussen ist ein Aufkleber drauf mit Datum von Anfang 2010 - vielleicht 
nur das Datum der "Auslieferung ab Werk"? Oder haben die eine andere 
Bedeutung? Vom Hersteller überholt?!

> Dass Spuren einer Aktivität zurückblieben ist entscheidungsbedingt,
> mit solchen Unsauberkeiten hatte man sich in der noch eigenständigen
> Vergangenheit auch nicht aufgehalten wenn die Stelle auf der Platine
> elektrisch gesehen unkritisch ist.
Naja, "elektrisch unkritisch" sind halb lose Zinnbrocken für mich nicht 
und Grund genug das Ding wieder einzuschicken.

> Hatte mal einen aktuellen ´neuen´ Speicheroszi gekauft mit
> Kaffespritzern auf der Bedienfläche, das war so ein Rückläufer, mit ganz
> frischem Typenschild...
Naja, Haare und Fingerabdrücke kann man noch gelten lassen, aber wo 
kommen da Kaffeeflecken her? Vielleicht hat sich ja auch jemand ohne 
Taschentuch "die Nase geputzt".

Autor: Mike R. (thesealion)
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Sven L. schrieb:
> Wie ist das eigentlich mit dem RoHS bei der Produktion? Bei uns in der
> Firma ist es so, dass alle werkseitigen Reparaturen/Nachbesserungen nur
> unverbleit durchgeführt werden dürfen. Diese Lötungen hier wurden aber
> augenscheinlich mit Bleilot ausgefürt. Widerstrebt das dann nicht den
> RoHS Forderungen bei Neugeräten?

Ich glaube kaum, das du mit bloßem Auge erkennen kannst, ob eine Lötung 
bleihaltig oder bleifrei ist. Wir haben hier SN100C-SnCu0,7Ni Zinn und 
da kann man keinen Unterschied zu altem verbleiten Lot sehen.

Autor: Sven L. (lemming)
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Mike S. schrieb:
> Ich glaube kaum, das du mit bloßem Auge erkennen kannst, ob eine Lötung
> bleihaltig oder bleifrei ist. Wir haben hier SN100C-SnCu0,7Ni Zinn und
> da kann man keinen Unterschied zu altem verbleiten Lot sehen.

Ja, mag sein, dass ich mich irre. Aber ich bilde es mir eben ein weil 
ich auf der Arbeit täglich damit zu tun habe. SN100C sieht wirklich 
verdammt ähnlich aus, aber unter dem Mikroskop (welches ich hier nicht 
habe) ist die Oberfläche deutlich rauer/poröser als bei Bleilot. Zur Not 
könnte ich ja immernoch den Lötkolben dranhalten und den Schmelzpunkt 
abschätzen. Will ich aber nicht weil das Ganze so zurück zu Hameg geht 
damit sie sich das selbst angucken können.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ich schätze mal, daß da eine größere Serie mit dem falschen IC oder 180° 
verdreht bestückt wurde. Habe sowas auch schon gesehen, aber nur auf 
Prototypen.

Gut, die Platine sieht optisch nicht mehr so schön aus, aber die 
Lötungen sehen sauber aus. Das Flußmittel hätte man entfernen können. 
Daß die Baugruppe jetzt elektrisch bzw. von der zu erwarteten 
Lebensdauer schlechter wäre, sehe ich nicht. Und wenn die Arbeit von 
einer routinierten Kraft durchgeführt wurde.

Ein ehemaliger Studienkommilitone hatte solch einen Nebenjob, wo nur 
solche Arbeiten durchgeführt wurden. Nachbesserungen gibt es gar nicht 
so selten. Es gibt wohl Firmen, die auf solche Arbeiten spezialisiert 
sind. Nachgearbeitete PC-Motherboards sah ich auch schon, wo es 
Layoutfehler gab. Da ist dann schon mal ein Teflondraht von Hand 
nachgezogen und mit Klebepunkten auf der Platine fixiert, und unter 
Umständen ein IC-Beinchen hochgebogen.

Es ist natürlich die Frage, was passiert, wenn man reklamiert, wenn das 
Gerät doch die einwandfreie Funktion erfüllt. Am Ende behaupten sie 
noch, dein Garantieanspruch wäre erloschen, weil du im Gerät selbst 
manipuliert hättest. Ohne Geräteöffnung hättest du die Sache ja gar 
nicht erst sehen dürfen...

Autor: Hans H. (loetkolben)
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Ich sehe das auch nicht so kritisch,

in jeder älteren Festplatte die ich bisher geschlachtet hatte,
waren ein paar Drähte nachträglich gelegt, und das hat dem
Hersteller auch nicht geschadet.

Oder der Hammer, mal bei einem Flachbett-Scanner aus Japan
am Steppermotor-Steckverbinder die Anschlüsse über Kreuz gelegt,
Firmware war fertig und hat sich verkehrt rum bewegt ;-)

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Sven L. schrieb:

> Wie ist das eigentlich mit dem RoHS bei der Produktion? Bei uns in der
> Firma ist es so, dass alle werkseitigen Reparaturen/Nachbesserungen nur
> unverbleit durchgeführt werden dürfen. Diese Lötungen hier wurden aber
> augenscheinlich mit Bleilot ausgefürt. Widerstrebt das dann nicht den
> RoHS Forderungen bei Neugeräten?

Nunja, "augenscheinlich" heisst erstmal noch gar nichts. Es gibt 
bleifreie Lote, die durchaus wie "verbleit" glänzen.

Davon abgesehen dürften die 3/10 Gramm Blei nicht ausreichen, die 
geforderten Grenzwerte (war es 0,1% Blei?) zu überschreiten.

"Bleifrei" ist ja nicht "bleifrei", sondern nur "unterhalb der 
gesetzlich festgelegten Grenzwerte".

Hast Du eine CNC-Fräse mit 1000kg, darfst Du getrost alles verbleit 
löten :-)

Chris D.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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@Sven L.
Na, wenn du das man reklamieren kannst. Schau vorsichtshalber mal
in die Unterlagen ob da irgendwo der Satz steht: "Mit öffnen des
Gerätes erlischt die Garantie". Sieh mal zu das du das reichlich 
dokumentierst und auch genug Zeugen hast. Wenn Hameg nämlich verrückt
spielt und dann sagt : Was will der denn, das Gerät geht doch und
da werden die auch Recht bekommen denn dir steht wohl nur ein
funktionierendes Gerät mit augenscheinlich mangelfreiem äußeren
Zustand zu. Fachlich gebe ich dir natürlich Recht, aber sonst
wirste kaum was besseres durchsetzen können. Zumindest hast du
ja das Recht der Nachbesserung, Minderung oder Rückgabe.
Poste mal wie die Sache ausgeht, falls die Sache irgendwie weitergeht.

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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Chris D. schrieb:
> Nunja, "augenscheinlich" heisst erstmal noch gar nichts. Es gibt
> bleifreie Lote, die durchaus wie "verbleit" glänzen.
>
> Davon abgesehen dürften die 3/10 Gramm Blei nicht ausreichen, die
> geforderten Grenzwerte (war es 0,1% Blei?) zu überschreiten.
>
> "Bleifrei" ist ja nicht "bleifrei", sondern nur "unterhalb der
> gesetzlich festgelegten Grenzwerte".
>
> Hast Du eine CNC-Fräse mit 1000kg, darfst Du getrost alles verbleit
> löten :-)
>
> Chris D.

wobei man mir mal gesagt hat dass man bleifreies Lot und verbleites Lot 
nicht mischen soll. Bei Reperaturen sollte man immer das Lötzinn wählen 
welches bereits vorher auf dem PCB verwendet wurde!

Anscheinend vermischen sich die Lote nicht untereinander, wordurch die 
Lötstelle früher oder später auseinander brechen wird.
Ob das wirklich stimmt kann ich Euch aber nicht sagen - ist nur 
hörensagen!?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Jeffrey Lebowski schrieb:

>Anscheinend vermischen sich die Lote nicht
>untereinander, wordurch die Lötstelle früher
>oder später auseinander brechen wird.
>Ob das wirklich stimmt kann ich Euch aber
>nicht sagen - ist nur hörensagen!?

Ich habe auch schon bleifreie Platinen mit Bleilot bearbeitet. Wenn die 
Lote sofort einen guten Kontakt zu den Flächen annehmen, also nicht 
abweisend sind, wie z.B. eine schmutzige Oxidschicht, kann man davon 
ausgehen, daß die Kontaktstellen auch gut legieren.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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MaWin schrieb:
> Eventuell gibt es
>
> noch denkende Ingenieure bei Hameg statt nur geldgeiler
>
> Hedgefondsmanagementfuzzies.

Hmmm Bisher war ich der Meinung. Hameg wurde von Rohde&Schwarz 
aufgekauft.

Und Rohde&Schwarz ist aber immer noch ein verdammt gut gehendes weltweit 
agierendes Familienunternehmen. Ob man die Besitzer auch schon unter den 
Hedge Fond zählen muss?

Ralph

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Sven L. schrieb:
> Hallo, hatte gerade aus Neugier in einen NEUEN Hameg Funktionsgenerator
> reingeschaut und da wär mir fast der Hals geplatzt.

Zu recht. Das ist unterdurchschnittliche Arbeit, um nicht zu sagen 
Pfusch, der nicht in ein Markengerät ala Hameg gehört. Schließlich zahlt 
man bei denen für Qualität ja etwas mehr.

http://www.hameg.com/history0.0.html?&L=1 schreibt
> Seit der Unternehmensgründung im Jahre 1957 steht der Name HAMEG für
> Innovation, Benutzerfreundlichkeit, Langlebigkeit, hochwertige
> Verarbeitung sowie ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bei jemandem, der mit "hochwertige Verarbeitung" rumpupst sollte es 
keine Rolle spielen, ob das eine Produktionshelferin für 6 Euro / Std. 
oder ein gelangweilter sackkratzender Auszubildender gepfuscht hat. Wer 
als Marke, wie Hameg, einen gewissen Anspruch erhebt, sollte eine 
Qualitätskontrolle haben, die ihren Job ernst nimmt (mit 
Qualitätskontrolle meine ich nicht ein Lügengebäude wie ISO 9001, 
sondern Leute die Eier in der Hose haben und sagen, dass so ein Pfusch 
nicht raus geht).

Ich würde das Ding einfach zurückgehen lassen.

Autor: Martin O. (ossi-2)
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Wenn ich mir die Platine ansehe,
habe ich den Eindruck, dass sie
mit einem Lack versiegelt ist.
Das würde erklären, warum ein
IC nicht so sauber zu wechseln ist.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Ist das lächerlich und erbärmlich preisgebend der eigenen Unkenntnis, 
wie man sich hier aufregen kann.
Der IC sitzt ja offensichtlich nicht im Signalpfad. Damit sind sogar die 
Lötstellen dermaßen irrelevant, dass man sich auch über Farbnuancen des 
mitgelieferten Netzkabels echauffieren könnte.

Wer sich hier beschwert und nach Aufmerksamkeit heischend aufregt, hat 
keine Ahnung von Fertigung.

Erbärmlich.

Autor: Sven L. (lemming)
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Michael H. schrieb:
> Ist das lächerlich und erbärmlich preisgebend der eigenen Unkenntnis,
> wie man sich hier aufregen kann.

s. Überschrift, wer fett "Made in Germany" auf seine Geräte knallt und 
an jeder Ecke mit der überragenden Qualität (zum entsprechenden Preis) 
wirbt, der muss auch gewissen Wertvorstellungen der Kunden entsprechen 
können.

> Der IC sitzt ja offensichtlich nicht im Signalpfad. Damit sind sogar die
> Lötstellen dermaßen irrelevant, dass man sich auch über Farbnuancen des
> mitgelieferten Netzkabels echauffieren könnte.

Woran willst Du denn jetzt erkannt haben, dass das IC nicht im Signapfad 
sitzt? Zufällig ist es aber der elementarste Teil des Dreieckgenerators, 
nämlich ein Hochgeschwindigkeits-Komparator, und der sitzt nunmal 
absolut mittig im Signalweg. ;)

> Wer sich hier beschwert und nach Aufmerksamkeit heischend aufregt, hat
> keine Ahnung von Fertigung.

Mag ja sein, dass ich noch nicht soviel Berufserfahrung habe, d.h. noch 
nicht so abgestumpft bin wie manch andere Kollegen die pünktlich 
Feierabend machen und denen die Qualität ihrer Arbeit mehr oder weniger 
Wumpe ist. Aber ich arbeite eben in der Fertigung und Qualitätskontrolle 
und soetwas würde unsere Firma niemals verlassen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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M. Ossmann schrieb:

>Das würde erklären, warum ein
>IC nicht so sauber zu wechseln ist.

So eine Nacharbeit sieht hinterher leider immer so aus. Ich habe solche 
Arbeiten schon mal an Prototypen durchgeführt, so gut es geht. Und wenn 
man die Flußmittelreste entfernt, so beschädigt man immer auch ein wenig 
die Lackschicht, die durch das Lösungsmittel mit angelöst wird.

Erfolgreich bzw. beschleunigend bei der Reklamation könnte auf jeden 
Fall sein, wenn sich die beiden Fälle hier zusammen tun, und gemeinsam 
reklamieren... Bei einem alleine, kann man noch leicht abwimmeln. Solche 
nachgebesserten Geräte dürften, wenn überhaupt, ja auch mit einer 
Preisminderung als 2. Wahl verkauft werden. Sind sie aber nicht.

Aber, ich hab da leider keine Erfahrung, es soll nur als Vorschlag 
gemeint sein.

Alles in allem, ist es wie bei mir, als ich mal einen (P)Opel vor über 
20 Jahren neu kaufte. Die Motorhaube war wie Orangenhaut lackiert, und 
hatte quadratzentimetergroße Lackabsplitterungen. Da ist die Freude erst 
mal komplett im Eimer... Und eine Nachbesserung, ist und bleibt eben nur 
eine Nachbesserung.

Andererseits: Wessen Dirty-Software im µC läuft, sieht man wiederum auch 
nicht...

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Sven L. schrieb:
> s. Überschrift, wer fett "Made in Germany" auf seine Geräte knallt und
> an jeder Ecke mit der überragenden Qualität (zum entsprechenden Preis)
na dann erklär mir doch mal, wo jetzt der getauschte ic der qualität 
einen abbruch tut.

Autor: Sven L. (lemming)
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Michael H. schrieb:
> na dann erklär mir doch mal, wo jetzt der getauschte ic der qualität
> einen abbruch tut.

Ist das nicht offensichtlich? Na eigentlich wollte ich keinen Aufsatz 
zum Thema Reparaturarbeit schreiben.

Es zeugt nicht gerade von Talent oder Wissen, dass der ausführende Löter 
nichtmal die Steckverbindungen gelöst hat und diese deshalb mit dem 
Lötkolben angeschmort hat.

Der halblose Zinnbrocken, der noch an dem benachbarten Kondensator 
hängt, verdeutlicht das nochmal.

Da sich bereits mehrere Leiterbahnen (auch wenn sie keine Signale führen 
und nur der mechanischen Stabilität dienen) beim Prozess abgelöst haben 
und nicht mehr vorhanden sind steht die Qualität des Reworkprozesses 
erstmal generell in Frage. Zu lange und/oder zu heiss dran rumgebraten 
-> das IC und die umliegenden Leiterbahnen haben möglicherweise schon 
eine Vorschädigung durch Überhitzung mitbekommen

Ausserdem "sieht es so aus" (ich werde nicht daran rumlöten), als ob 
verbleit nachgearbeitet wurde, was aus gleich mehrerlei Sicht 
problematisch ist (undefinierte intermetallische Verbindungen und damit 
mechanische Eigenschaften der Lötstelle)

Man kann sich ja streiten in welche Qualitätskategorie (industrial oder 
consumer class) man das Modul einordnen will, aber man sollte doch 
annehmen (ich jedenfalls), dass für derartige wissenschaftliche Geräte 
eine Lebensdauer von 20 Jahren angepeilt wird. Aus Erfahrung würde ich 
sagen, dass diese Lötstellen das nicht mitmachen werden.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Schick doch mal ein Bildchen an Hameg und frag die mal. Ich schätze daß 
die keine Bestückung selber machen.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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Sven L. schrieb:
> Michael H. schrieb:
>> Ist das lächerlich und erbärmlich preisgebend der eigenen Unkenntnis,
>> wie man sich hier aufregen kann.
>
> s. Überschrift, wer fett "Made in Germany" auf seine Geräte knallt und
> an jeder Ecke mit der überragenden Qualität (zum entsprechenden Preis)
> wirbt, der muss auch gewissen Wertvorstellungen der Kunden entsprechen
> können.
Ich als Endkunde hab lieber ein von Hand funktionierend ausgebessertes 
Gerät, wo ich sehe, dass von Hand nachgebessert wurde, als ein nicht 
ausgebessertes Gerät, was nicht oder nur unzulänglich funktioniert, aber 
ersteinmal top aussieht. Das gehört bei mir zum Qualitätsbegriff hinzu. 
Außerdem hat z.B. mein Tek TDS420 auch nachträglich eingefügte Bauteile, 
denen man das Löten von Hand ebenso ansieht.

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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>Aus Erfahrung würde ich sagen, dass diese Lötstellen das nicht mitmachen >werden.
Bist du schon 20 Jahre im Beruf bzw. glaubst du solange angestellt
zu bleiben das dir deine eigene Arbeit nach so langer Zeit noch mal 
begegnet?

Prognosen auf die Lebensdauer von Bauteilen sind bei Elkos, mechanischen
Bauteilen, durchaus üblich, weil es dazu auch Studien(z.B. von Siemens)
mal gegeben hat die noch real sind.
Lötstellen machen meist dann schlapp wenn die mechanisch
zusätzlich belastet werden weil die Legierung eben keine ideale
Festigkeit und Langzeitstabilität haben.
Das würde ich vorsichtig betrachtet in diesem Fall nicht erwarten.
Das sich beim entlöten Leiterbahnen ablösen hab ich auch schon erlebt
was nicht sonderlich ungewöhnlich ist. Schließlich ist das Kupfer
nur aufgeklebt und der Kleber ist dann irgend wann mal überfordert
durch die Hitze oder wenn die Zugkräfte zu groß werden und der Kleber 
schon vorgeschädigt ist.
Einen recht schonende Methode Bauteile auszulöten sind Minilötwellen
(Ersa f. bedrahtet)oder Heißluft (f.SMD) mit denen ich schon
gearbeitet habe.
Wenn man versucht alle Pins irgendwie mit Entlötlitze oder Vakuumpumpe
zu entlöten wird man trotzdem Schwierigkeiten haben.
Ich meine, man trennt die Bauteilbeine am besten vorsichtig mit
nem Dremel und einer Flexscheibe ab, dann sind die einzelnen Beinchen
kein Problem mehr. Die so ausgelöteten Bauteile sind dann
natürlich Schrott.
Dann das Terrain ordentlich mit Alkohol reinigen und dann kann man
auch wieder eine neues Bauteil sauber anlöten, danach nochmal
reinigen und fertig. Dürfte dann kaum jemanden auffallen.
Ich glaube nicht, das das auf dem Foto von jemanden verbrochen
wurde der Löten richtig gelernt hat. Sieht nach einem Angelernten aus.
Um richtig löten zu lernen gibts auch entsprechende Kurse z.B. in einer 
Schweisstechnischen Lehr-und Versuchsanstalt.

Autor: Andreas Grimm (Firma: HAMEG Instruments GmbH) (a-grimm)
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Sehr geehrter Herr Sven L. (lemming),

da ich hier namentlich schon angesprochen wurde, möchte ich meine 
(HAMEG) Sicht schildern. Auch bei uns kann mal etwas schief gehen, wir 
versuchen dies mit allen Mitteln in der Produktion und 
Qualitätssicherung zu verhindern. Bei tausenden ausgelieferten Produkten 
jährlich gibt es leider Einzelfälle, die allen Maßnahmen zum Trotz 
durchrutschen. Solche Fälle versuchen wir kulant und flott zu regeln.
Die Ergebnisse der Untersuchung solcher Fälle münden in Maßnahmen in der 
Produktion und Qualitätssicherung, um die Produktqualität weiter zu 
steigern.

Daher meine Bitte, uns kurz Ihre Kontaktdaten (und die Ihres Kollegen), 
den genauen Typ (ich nehme an, es handelt sich um das Modul HM8030-6) 
und die Seriennummern der Geräte unter service@hameg.com  zu nennen - 
wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Auf Wunsch erhalten Sie 
selbstverständlich gerne auch einen Vorabaustausch.

Wir verstehen jede Art von Kritik als Chance (denn das hilft uns, 
schnell und unkompliziert 'Kurskorrekturen' zu beschliessen)

Wir bitten aber auch darum, erst MIT uns, und danach gerne auch ÜBER uns 
zu sprechen.

Da unser Credo lautet: wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut 
zu sein, freuen wir uns auf Ihren persönlichen Kontakt auf der 
06182-800-500 oder unter service@hameg.com.

Mit freundlichen Grüssen!
Andreas Grimm
Leiter Produktmanagement HAMEG Instruments GmbH

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jeffrey Lebowski schrieb:
> wobei man mir mal gesagt hat dass man bleifreies Lot und verbleites Lot
> nicht mischen soll.

Diese Aussage stammt noch aus der "Experimentalphase" bleifreien
Lötens.  Damals gab es einige Legierungen, die mit Bismut gearbeitet
haben, um die Verarbeitungstemperatur zu reduzieren.  Wenn man in ein
derartiges System noch zusätzlich Blei mit einbringt, entsteht ein
Legierungssystem, das im Eutektikum "Roses Metall" wird, mit einem
Schmelzpunkt < 100 °C.  Damit ist die Gefahr groß, dass die
entsprechenden Lötstellen sich bereits bei Betriebstemperatur lösen.

Bismuthaltige Legierungen sind aktuell aber kein Thema mehr, praktisch
alles, was wir heute bekommen, ist SnAgCu oder Sn mit nur geringen
Legierungsanteilen anderer Metalle.  Derartige Lote wären auch mit
bismuthaltigen Loten bei Bedarf mischbar (also als Reparaturlot
einsetzbar), und es spricht auch nichts dagegen, sie zur Reparatur
von bleihaltig gelöteten Geräten zu benutzen.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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Schön, dass sich die Firma Hameg auch zu Wort meldete.
Ich hatte das Vergnügen ein paar Leute vom Vertrieb
kennen zu lernen und habe diese als sehr aufgeschlossen
und zuvorkommend erlebt.
Daher mein Rat, sich einfach mal an Hameg direkt wenden, ich bin sicher,
da lassen sich die Unklarheiten am schnellsten und ohne viel
Aufhebens klären.

Wo Menschen arbeiten werden auch Fehler gemacht :)

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
> Wo Menschen arbeiten werden auch Fehler gemacht

Wer arbeitet macht Fehler. Vermeidet Fehler :-)

Ralph Berres

Autor: Jeffrey Lebowski (the_dude)
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Jörg Wunsch schrieb:
> Diese Aussage stammt noch aus der "Experimentalphase" bleifreien
> Lötens.  Damals gab es einige Legierungen, die mit Bismut gearbeitet
> haben, um die Verarbeitungstemperatur zu reduzieren.  Wenn man in ein
> derartiges System noch zusätzlich Blei mit einbringt, entsteht ein
> Legierungssystem, das im Eutektikum "Roses Metall" wird, mit einem
> Schmelzpunkt < 100 °C.  Damit ist die Gefahr groß, dass die
> entsprechenden Lötstellen sich bereits bei Betriebstemperatur lösen.
>


Also kann man heute die Zinne mischen!?
dann ist ja alles halb so wild! und bei aller Liebe, aber auf den beiden 
Fotos von Sven sehe ich nichts wirklich wildes!

Die Zinnspitze am diesem Keramik-C okay, da sollte man vlt. noch einmal 
mit der Lötspitze drauf halten dass sich das nicht irgendwann einmal 
ablöst, aber sonst!?

Auf dem Bild sieht man weder einen verschmorten Stecker noch eine 
"abgekokelte" Leiterbahn!
Auch das viele Flußmittel um das IC herum zeichnet meines Erachtens nach 
keinen "Qualitätsverlust" des Gerätes.

Die Löststelle an sich sieht für mich okay aus!

Das ist eher ein optischer Mangel an einer Stelle, die man sowieso nicht 
sieht!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Also kann man heute die Zinne mischen!?

Ja, in jedem Fall in der Richtung, dass man auch zur Reparatur
"bleifrei" benutzt.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Andreas Grimm schrieb:

> Wir bitten aber auch darum, erst MIT uns, und danach gerne auch ÜBER uns
> zu sprechen.

Das ist vielfach das Problem.

Anstatt hier ein Fass aufzumachen wäre es deutlich zielführender 
gewesen, direkt bei Hameg anzurufen.

> Da unser Credo lautet: wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut
> zu sein, freuen wir uns auf Ihren persönlichen Kontakt auf der
> 06182-800-500 oder unter service@hameg.com.

So kenne ich Hameg auch - und bin gerne Kunde :-)

Chris D.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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asd schrieb:
> Na ja, da hätte man die schwarzen Flussmittelreste noch wegmachen
> können, aber ansonsten schaut es so schlimm doch gar nicht aus.
Sven L. schrieb:
> Und dann noch so, dass gleich die Hälfte der
> Anschlussflächen mit weggekokelt sind?
Was könnte noch schlimmer sein?
Wie gut werden wohl die restlichen Lötpads da noch halten?
Evtl. sind die nur noch am Pin festgelötet und haben jetzt eine 
Sollbruchstelle...

Chris D. schrieb:
> Anstatt hier ein Fass aufzumachen wäre es deutlich zielführender
> gewesen, direkt bei Hameg anzurufen.
Warum?
Ist doch interessant, dass auch bei hochangesehenen, hervorragend 
beleumundeten Herstellern auch mal was in die Hose geht...

Es dürfte wohl klar sein, dass das Flussmittel auf solchen ungereinigten 
Lötstellen früher oder später garantiert zu Oxidationen und dadurch 
abgefaulten Leiterbahnen führen wird (weil durch die säuerhaltigen 
Flussmittelreste der Taupunkt harabgesetzt wird, und deshalb an dieser 
Stelle eher Feuchtigkeit auskondensieren wird). Von irgendwelchen 
Beeinflussungen der Schaltungsfunktion mal abgesehen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Lothar Miller schrieb:

>Es dürfte wohl klar sein, dass das Flussmittel auf
>solchen ungereinigten Lötstellen früher oder später
>garantiert zu Oxidationen und dadurch abgefaulten
>Leiterbahnen führen wird (weil durch die säuerhaltigen
>Flussmittelreste der Taupunkt harabgesetzt wird, und
>deshalb an dieser Stelle eher Feuchtigkeit
>auskondensieren wird).

An den mit Flußmittel behafteten Stellen sammelt sich auf Dauer auf 
jeden Fall Staub aus der Raumluft an, da es je nach Temperatur mehr oder 
weniger klebrig ist. Das führt dann in hochohmigen Pfaden zusammen mit 
der Luftfeuchtigkeit irgendwann zu störenden Kriechströmen. Wenn auch 
erst nach Jahren.

Ansonsten: Toi toi toi, ich habe auch Hamegs, die sind inzwischen fast 
20 Jahre alt. Es war mal eine verlängerte Potiachse am Oszi gebrochen, 
ein kardanisches Gelenk aus Kunststoff. Das konnte ich mit etwas 
2-Komponenten-Kleber jedoch selbst beheben.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Andreas Grimm schrieb:
> Wir bitten aber auch darum, erst MIT uns, und danach gerne auch ÜBER uns
> zu sprechen.

Es gibt ein ganz einfaches Mittel zu vermeiden, dass über einen geredet 
wird. Man macht sowas wie in den Bildern da oben einfach nicht.

Ansonsten, warum glauben deutsche Firmen immer, sie hätten irgendwelche 
Sonderrechte und Kunden hätten Firmenanweisungen zu folgen?

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Hannes Jaeger schrieb:
> Es gibt ein ganz einfaches Mittel zu vermeiden, dass über einen geredet
> wird. Man macht sowas wie in den Bildern da oben einfach nicht.

Andreas Grimm schrieb:
> Auch bei uns kann mal etwas schief gehen, wir
> versuchen dies mit allen Mitteln in der Produktion und
> Qualitätssicherung zu verhindern.

Hannes Jaeger schrieb:
> Ansonsten, warum glauben deutsche Firmen immer, sie hätten irgendwelche
> Sonderrechte und Kunden hätten Firmenanweisungen zu folgen?
Dir ist noch nie ein Fehler passiert? Wohl schon - wäre es dir dann 
lieber gewesen, wenn man sich so aufgeplustert hätte und dich in der 
Öffentlichkeit so hingestellt hätte?

...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Michael H. schrieb:
> Hannes Jaeger schrieb:
>> Es gibt ein ganz einfaches Mittel zu vermeiden, dass über einen geredet
>> wird. Man macht sowas wie in den Bildern da oben einfach nicht.
>
> Andreas Grimm schrieb:
>> Auch bei uns kann mal etwas schief gehen, wir
>> versuchen dies mit allen Mitteln in der Produktion und
>> Qualitätssicherung zu verhindern.

Mit allen Mitteln? Und sowas glaubst du?

> Hannes Jaeger schrieb:
>> Ansonsten, warum glauben deutsche Firmen immer, sie hätten irgendwelche
>> Sonderrechte und Kunden hätten Firmenanweisungen zu folgen?
> Dir ist noch nie ein Fehler passiert? Wohl schon - wäre es dir dann
> lieber gewesen, wenn man sich so aufgeplustert hätte und dich in der
> Öffentlichkeit so hingestellt hätte?

Damit muss man dann leben. Dann geht man hin, bittet um Entschuldigung 
und lebt damit, statt den Kunden noch anzumachen, dass er es gewagt hat 
darüber zu reden. Herr Grimm hielt es oben nicht für nötig, um 
Entschuldigung zu bitten, sondern beschwerte sich noch, dass jemand es 
gewagt hat über die heilige Hameg zu reden.

Aber was red' ich. Du bist doch der, der oben schrieb, das dieser 
IC-Tausch der Qualität keinen Abbruch tut. Der schrieb, dass es 
erbärmlich sei sich darüber aufzuregen. Dass der OP keine Ahnung von 
Fertigung hat. Nun ja, darf ich was fragen? Hameg Mitarbeiter oder gar 
Mitarbeiter der Reparaturfirma, die diese Glanzleistung vollbracht hat?

Als OP würde ich mir übrigens ob des Tons von Herrn Grimm und dir 
Gedanken machen, ob es geschickt ist, Hameg wirklich wegen des Problems 
zu kontaktieren. Bei Leuten wie dir kann ich mir vorstellen, dass sie 
nur darauf lauern, die Kontaktdaten in die Hände zu bekommen, um eine 
legitime Meinungsäußerung per Abmahnung zu unterdrücken. Da muss man 
nicht noch freiwillig seine Kontaktdaten liefern.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Hannes Jaeger schrieb:
> Andreas Grimm schrieb:
>> Wir bitten aber auch darum, erst MIT uns, und danach gerne auch ÜBER uns
>> zu sprechen.

> Ansonsten, warum glauben deutsche Firmen immer, sie hätten irgendwelche
> Sonderrechte und Kunden hätten Firmenanweisungen zu folgen?

Die Bedeutung des Verbs "bitten" bekannt?

Keine Ahnung, wie man da auf "Anweisung" kommt.

Fehler passieren auch den Besten und es sollte selbstverständlich sein, 
dass man das zuerst mit dem klärt, der das zu verantworten hat.

Chris D.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Hannes Jaeger schrieb:
> Damit muss man dann leben. Dann geht man hin, bittet um Entschuldigung
die gelassenheit würde ich mal im realen leben bei dir sehen wollen. und 
beim rest deines posts kommen mir starke zweifel, dass du die aufbringen 
könntest.

> Fertigung hat. Nun ja, darf ich was fragen? Hameg Mitarbeiter oder gar
> Mitarbeiter der Reparaturfirma, die diese Glanzleistung vollbracht hat?
...
ach bitte...

ich bin mir nur sehr bewusst, dass eine lötstelle keine glanzpolitur 
braucht, um über jahrzehnte funktion zu leisten.


> Als OP würde ich mir übrigens ob des Tons von Herrn Grimm und dir
wie man in den wald ruft. lies mal den ersten post nochmal. doch, 
wirklich, scroll rauf und mach das.
ich hab gehörig die schnauze voll von wimmerden und erbärmlichen 
heulsusen, die stumpfsinnige phrasen wie die letzte zeile des posts in 
die welt blasen.

> zu kontaktieren. Bei Leuten wie dir kann ich mir vorstellen, dass sie
leuten wie mir? kenn dich mal wieder...

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Hannes Jaeger schrieb:

> Als OP würde ich mir übrigens ob des Tons von Herrn Grimm und dir
> Gedanken machen, ob es geschickt ist, Hameg wirklich wegen des Problems
> zu kontaktieren. Bei Leuten wie dir kann ich mir vorstellen, dass sie
> nur darauf lauern, die Kontaktdaten in die Hände zu bekommen, um eine
> legitime Meinungsäußerung per Abmahnung zu unterdrücken. Da muss man
> nicht noch freiwillig seine Kontaktdaten liefern.

Das ist richtig gut:

Da meldet sich das Unternehmen hier (wohlgemerkt zu einem Gerät, das 
tadellos funktioniert!), bietet an, das zu prüfen und kostenlos 
umzutauschen, weil der OP nicht damit leben kann, dass im Inneren ein 
paar Lötstellen nicht seinem persönlichen Geschmack entsprechen und sich 
hier im Forum darüber auslassen muss ...

... und dann wird ihm geraten, das nicht zu tun, weil "Abmahnung, 
Abmahnung!" im Raum steht.

Sagt mal: Was raucht Ihr hier?

Amüsiert,
Chris D.

P.S.: Wer solche Kunden hat, braucht keine Feinde mehr :-)

Autor: David ... (volatile)
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ack an Chris D. :)

Autor: Mike Strangelove (drseltsam)
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Jupp. Zustimmung. Solange alles funktioniert, ist das Aussehen der 
Lötstellen doch vollkommen egal. Ich zahl doch keine 10 Euro pro Stück 
mehr, nur dass da jemand im Inneren die Lötstellen hübsch verziert.
Die Frage ist doch ganz einfach: tut es, oder nicht? Ja es tut, also was 
soll die Aufregung?

Autor: Leo ... (-headtrick-)
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Ich möchte dich mal sehen wenn es dich betrifft. Musst dein Geld
mit Mühe verdienen und bekommst dann so eine Leistung.
Sicher sollte man sich erst an den Hersteller wenden und einige
machen auch einen wirklich guten Support, aber eben nicht alle.
Manchmal passen die Qualitäten eines Unternehmens dann zusammen.
Der Post von dem Herrn Grimm geht ja runter wie Öl, wahrscheinlich
ist er auch darin geschult(warum auch nicht?) und gibt sein Bestes
den etwas ramponierten Namen der Firma wieder rein zuwaschen. Wer
würde das nicht tun in dieser Situation. Wenn so ein Qualitätsmangel
passiert, dann möchte ich nicht mit solchen Phrasen abgespeist werden
sondern gern wissen warum das überhaupt passieren konnte und was dagegen
unternommen wird? Ich hatte mal vor vielen Jahren für gutes Geld eine
Einbaufriteuse gekauft und das für gutes Geld, immerhin  ein halbes 
Monatseinkommen. Na ja, nachdem ich erst mal das Gerät mit Wasser
befüllt hatte um damit evtl. Dreck aus der Produktion los zu werden
was auch in der Beschreibung so stand, stellte ich fest das der
Frittenkorb braun geworden war???? Rost hatte sich auf der Verzinkung
gebildet und das war nicht sehr appetitlich. Das hab ich natürlich
sofort reklamiert und der Ersatzkorb war auch nicht viel besser.
Erst als ich einen geharnischten Brief an die Firma (die heute zu 
Siemens-Bosch gehört) geschrieben hatte hab ich da wohl was in Bewegung
gesetzt und dann GEPRÜFTE EINWANDFREIE WARE bekommen.
Vom Sprachgebrauch waren da die selben Ausreden die auch Herr Grimm
hier gebracht hat. Daher nehme ich an, das der Text schon ex-mal
für so ein Desaster herhalten musste und daher kaum ernst genommen
werden kann, wenn da mal nicht etwas drin steht was darauf schließen
lässt das eine Reklamation wirklich mal was bewirkt, ansonsten würde
ich so was mit anderen Mängeln getrost in einen Topf werfen und ändern 
wird sich nichts. Das hat dann nur zur Folge das ich mein Geld dahin
trage wo man als Kunde noch ernst genommen wird.

Sollte ich noch mal ein Hameg-Gerät kaufen, werde ich es mir nicht
nehmen auch mal einen Blick ins Gerät werfen zu lassen ob mein Geld
gut angelegt ist und Gnade euch Gott wenn ich was finde was nicht dem
Stand der Technik entspricht. Ansonsten, Munter bleiben.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Leo ... schrieb:
> Ich möchte dich mal sehen wenn es dich betrifft. Musst dein Geld
> mit Mühe verdienen und bekommst dann so eine Leistung.

"So eine"? Du meinst, ein wunderbar funktionierendes Gerät?
Ja, dann wäre ich rundum zufrieden.

> Sicher sollte man sich erst an den Hersteller wenden und einige
> machen auch einen wirklich guten Support, aber eben nicht alle.

Es hörte sich nicht so an, als hätte der OP es überhaupt versucht.

> Manchmal passen die Qualitäten eines Unternehmens dann zusammen.
> Der Post von dem Herrn Grimm geht ja runter wie Öl, wahrscheinlich
> ist er auch darin geschult(warum auch nicht?) und gibt sein Bestes
> den etwas ramponierten Namen der Firma wieder rein zuwaschen.

Ramponiert ist da gar nichts. Das Gerät funktioniert offenbar 
einwandfrei.

> Wer
> würde das nicht tun in dieser Situation. Wenn so ein Qualitätsmangel
> passiert, dann möchte ich nicht mit solchen Phrasen abgespeist werden
> sondern gern wissen warum das überhaupt passieren konnte und was dagegen
> unternommen wird?

Optisches Nichtgefallen ist sicherlich kein Qualitätsmangel.

> Ich hatte mal vor vielen Jahren für gutes Geld eine
> Einbaufriteuse gekauft und das für gutes Geld, immerhin  ein halbes
> Monatseinkommen. Na ja, nachdem ich erst mal das Gerät mit Wasser
> befüllt hatte um damit evtl. Dreck aus der Produktion los zu werden
> was auch in der Beschreibung so stand, stellte ich fest das der
> Frittenkorb braun geworden war???? Rost hatte sich auf der Verzinkung
> gebildet und das war nicht sehr appetitlich. Das hab ich natürlich
> sofort reklamiert und der Ersatzkorb war auch nicht viel besser.
> Erst als ich einen geharnischten Brief an die Firma (die heute zu
> Siemens-Bosch gehört) geschrieben hatte hab ich da wohl was in Bewegung
> gesetzt und dann GEPRÜFTE EINWANDFREIE WARE bekommen.

Das ist ein Qualitätsmangel - hat also mit obigem rein garnichts zu 
tun.

> Vom Sprachgebrauch waren da die selben Ausreden die auch Herr Grimm
> hier gebracht hat. Daher nehme ich an, das der Text schon ex-mal
> für so ein Desaster herhalten musste und daher kaum ernst genommen
> werden kann, wenn da mal nicht etwas drin steht was darauf schließen
> lässt das eine Reklamation wirklich mal was bewirkt, ansonsten würde
> ich so was mit anderen Mängeln getrost in einen Topf werfen und ändern
> wird sich nichts. Das hat dann nur zur Folge das ich mein Geld dahin
> trage wo man als Kunde noch ernst genommen wird.

Was bei nachfolgenden Äußerungen nicht mehr allzuviele Stellen sein 
dürften :-)

> Sollte ich noch mal ein Hameg-Gerät kaufen, werde ich es mir nicht
> nehmen auch mal einen Blick ins Gerät werfen zu lassen ob mein Geld
> gut angelegt ist und Gnade euch Gott wenn ich was finde was nicht dem
> Stand der Technik entspricht.

Ohne Worte :-)

Chris D.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Chris D. schrieb:
> Da meldet sich das Unternehmen hier (wohlgemerkt zu einem Gerät, das
> tadellos funktioniert!), bietet an, das zu prüfen und kostenlos
> umzutauschen, weil der OP nicht damit leben kann, dass im Inneren ein
> paar Lötstellen nicht seinem persönlichen Geschmack entsprechen und sich
> hier im Forum darüber auslassen muss ...

Auch du bist beispielsweise nicht in der Lage, auf dem Bild zu erkennen, 
dass eine Ecke eines Kondensators abgebrochen wurde. Das senkt die 
Lebensdauer des Bauteils ungemein. So wie gebraten wurde, glaube ich 
auch nicht, dass beim "Löten" das zulässige Temperaturprofil des ICs 
nicht überschritten wurde. Für mich sind das keine Schönheitsfehler. Ich 
würde mich für so eine Arbeit schämen.

Abgesehen davon gibt Hameg mit dem Werbebla auf ihrer Seite 
("hochwertige Verarbeitung") den Maßstab vor.

> Sagt mal: Was raucht Ihr hier?

Nichts. Das ist Lebenserfahrung. Wenn mir jemand so kommt wie der Herr 
Michael H., oder wenn der Herr Grimm hier andeutet, Hameg wünscht keine 
Diskussionen über Hameg, dann werde ich unruhig.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Hannes Jaeger schrieb:
> Michael H., oder wenn der Herr Grimm hier andeutet, Hameg wünscht keine
> Diskussionen über Hameg, dann werde ich unruhig.
Dann pluster dich nicht nach der ersten Hälfte des von dir 
referenzierten Satzes auf, sondern lies ihn fertig und du wirst finden:
> und danach gerne auch ÜBER uns zu sprechen.
Dass hier also "keine Diskussionen erwünscht" sind, ist schlichtweg 
einfach nur falsch.

Was ist hier eigentlich mit dir los?
Du bist doch sonst so sachlich und ruhig. Alte Wunde?

Autor: Jens M. (jeme)
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Hier geht ja was ab. Waere es nicht fair wenn man dem Hersteller
das Recht zur Nachbesserung einräumt bevor man die Sache in
dieser Form publik macht? Wenn er dies ablehnt oder die
Nachbesserung das Problem nicht löst darf man meiner Meinung
nach gerne die Öffentlichkeit suchen.

Autor: Lafuter Z. (lafuter)
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Gibt es in den heutigen Schulen eigentlich ein Fach "Sozialkompetenz"? 
Wenn nein, sollte man das unbedingt einführen, wenn ja, scheint es das 
Ziel verfehlt zu haben.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Hannes Jaeger schrieb:

> Auch du bist beispielsweise nicht in der Lage, auf dem Bild zu erkennen,
> dass eine Ecke eines Kondensators abgebrochen wurde. Das senkt die
> Lebensdauer des Bauteils ungemein.

Weisst Du das oder glaubst Du das?

> So wie gebraten wurde, glaube ich

Also Glaube.

Genauso könnte ich spekulieren, der OP hätte da selbst dran rum 
gebraten, um Hameg eins reinzuwürgen.
Ist genauso aus der Luft gegriffen.

> auch nicht, dass beim "Löten" das zulässige Temperaturprofil des ICs
> nicht überschritten wurde. Für mich sind das keine Schönheitsfehler. Ich
> würde mich für so eine Arbeit schämen.

Die Lötstellen sehen ok aus. Ist halt etwas viel Flussmittel.
Sieht nicht schön aus - das ist es aber dann auch.

> Abgesehen davon gibt Hameg mit dem Werbebla auf ihrer Seite
> ("hochwertige Verarbeitung") den Maßstab vor.

Dann sollte man sich auch direkt an diese Firma wenden.

> Nichts. Das ist Lebenserfahrung. Wenn mir jemand so kommt wie der Herr
> Michael H., oder wenn der Herr Grimm hier andeutet, Hameg wünscht keine
> Diskussionen über Hameg, dann werde ich unruhig.

Sorry, aber das ist Unsinn.
Oder Du hast einen anderen Beitrag des Herrn Grimm vorliegen als der 
Rest von uns.

Da muss ich Michael zustimmen: eigentlich kenne ich Dich hier als 
sachlicher Typ. Hast Du schlechte Erfahrungen mit Hameg gemacht?

Chris D.

Autor: Sven L. (lemming)
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Hallo liebe Leute, haltet doch bitte etwas den Ball flach. Alles was ich 
hier erreichen wollte ist eine allgemeine Diskussion zum Thema 
Produktionsmängel. Wie man sieht gehen ja die Meinungen stark 
auseinander was tolerierbar ist und was nicht. Für mich ist nichts 
Verwerfliches daran offen über solche Mängel zu reden und das würde ich 
mir auch von jedem unserer Kunden wünschen.

Natürlich habe ich Hameg zu dem Fall kontaktiert und das hatte ich von 
Anfang an vor. Herr Grimm hat sich bereit erklärt das Gerät abholen zu 
lassen, es kostenfrei überprüfen und ggf. reparieren zu lassen. Der 
Stand ist bis jetzt so, dass das Gerät 2008 das Werk verlassen hat und 
Anfang 2010 nochmal bei Hameg aus mir noch unbekanntem Grund zur 
Inspektion war. Noch ist nicht geklärt, ob bei dieser Inspektion das 
betroffene IC ausgewechselt wurde.

Und um nochmal klarzustellen was mit "Lötzinnbrocken am Kondensator" 
gemeint war: s. Elko im Hintergrund auf dem angefügten Bild. Ich meinte 
garnicht mal die Zinnnase an dem Kerko.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Autor: Michael H. (michael_h45)
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Sven L. schrieb:
> Hallo liebe Leute, haltet doch bitte etwas den Ball flach. Alles was ich
Und da meinst du wäre deine Hand nicht an deiner eigenen Nase besser 
aufgehoben?
Allein der Betreff und das Ende deines Verrisses sind unterste Schublade 
der Polemik.
> hier erreichen wollte ist eine allgemeine Diskussion zum Thema
> Produktionsmängel. Wie man sieht gehen ja die Meinungen stark
Auf dem Rücken anderer Leute - hier Hameg.
Dich will ich sehen, wenn du als Sau so durchs Dorf getrieben wirst.

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