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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Allgemeine Fragen


Autor: Hannes Bauer (ohmanich)
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Hey Leute,

auch wenn es doof kommt...
Wäre ihr mich so freundlich und hilft mir bei meinen kleinen dummen 
Fragen.

Ich hatte davon gehört, dass zwischen Relais eine Diode geschaltet 
wird... ist dies richtig und wen welche?

Ich arbeite mit 230V und 12V. Ich möchte sichergehen, dass über meine 
dünnen Drähte keine Spannung über 230V fließen kann, falls es zu einem 
Kurzschluss kommt. Gibt es Dioden, die einen Spannungsfluss von 230V 
sperren und 12V nicht?! oder ein anderes Bauelement?

Gruß von mir

Autor: Slartibartfaß (Gast)
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Hallo Hannes,

das Bauteil das du suchts gibt es nicht.
Die Diode die du ins Spiel gebracht hast, wird bei einem Relais aus 
einem anderen Grund verwendet.
Doch mal eins nach dem anderen.
Die Wicklung eines Relais kann auch im Fehlerfall nicht mit den 
Kontakten in Berührung kommen. Wicklung und Kontakte sind Mechanisch von 
einander getrennt. Das wird auch bei der Herstellung mit einer hohen 
Prüfspannung getestet. Du als "Konstrukteur" musst aber sicherstellen, 
das die notwendigen Sicherheitsabstände zwischen Niederspannung und 
Netzspannung eingehalten werden und auch im Fehlerfall (Irgend ein Draht 
fällt ab - Fremdeinwirkung) die Sicherheit gewährleistet ist.

Netzspannung macht klein schwarz und hässlich. Aufgrund deiner Frage 
vermute ich hier noch mangelde Kenntnisse auf dem Gebiet. Hol dir noch 
jemand mit ins Boot wenn du damit rumhantierst.

So, und nun zur Diode. Bei einer Ansteuerung mit Gleichspannung wird 
diese antiparalell zur Spulenwicklung geschaltet (Stichwort 
Freilaufdiode). Die Relaiswicklung ist eine Indukivität. Beim 
Ausschalten einer Induktivität wird eine Spannung induziert die z.b. 
andere Halbleiter zerstören kann. Die Freilaufdiode schließt diese 
Induktionsspannung kurz.

Gruß
  Slartibartfaß

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hannes Bauer (ohmanich)

>Ich hatte davon gehört, dass zwischen Relais eine Diode geschaltet
>wird... ist dies richtig und wen welche?

Zwischen Relais? Wo zwischen?
An die Spule eines Gleichstromrelais gehört eine Freilaufdiode, falls du 
das meinst.
Siehe Relais mit Logik ansteuern.

>Ich arbeite mit 230V und 12V. Ich möchte sichergehen, dass über meine
>dünnen Drähte keine Spannung über 230V fließen kann, falls es zu einem
>Kurzschluss kommt. Gibt es Dioden, die einen Spannungsfluss von 230V
>sperren und 12V nicht?! oder ein anderes Bauelement?

Mit diesem Text hast du dich VOLLKOMMEN für die Arbeit mit 230V 
Netzspannung disqualifiziert!
Dir fehlen WESENTLICHE Kenntnisse und Grundlagen!
Lass es sein!

MFG
Falk

Autor: Friedhofsgärtner (Gast)
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Gegen zu hohen Strom schützt eventuell eine Sicherung. Gegen UNwissen 
leider nicht!  Stromschlag Beitrag "230 Stromschlag, Eure stories."
au

Autor: ohmanich (Gast)
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Och das mit der Freilaufdiode hab ich nun verstanden^^ Habe sogar 1000 
dieser Freilaufdioden^^ (1N 4148)

Naja nochmal zu dem Schutz vor 230V. Mir ist bewusst, dass dies 
Gefährlich ist, deshalb frage ich hier ja auch nach hilf und mach nicht 
einfach...
Also ich habe mir das so gedacht.
Ich habe 6 Relais. Diese bauen ich in einen UP-Verteilerdose, die für 
230V ausgelegt ist. In die Dose laufen 7 230V Kabel (1 Eingang , 6 
Ausgang) und 6 12V Steuerkabel. Damit bei einem Kurzschluss mir nicht 
die Steuerkabel mit Steuerelektronik durchbrennen. Deshalb möchte ich, 
dass über die kleinen 12V-Kabel kein 230V fließen kann.

Habt Ihr eine Idee, was ich einbauen sollte um dies zu vermeiden?

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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ohmanich schrieb:
> Habt Ihr eine Idee, was ich einbauen sollte um dies zu vermeiden?

Du solltest die Finger davon lassen!

Ich will ja gar nicht mit irgendwelchen Vorschriften kommen, z.B. die, 
daß man nur mit nachgewiesener Qualifikation und Zulassung durch den 
Energieversorger am Niederspannungsnetz arbeiten darf.

Aber allein deine Fragestellung disqualifiziert dich von allem, was über 
das Wechseln einer Glühlampe hinausgeht.

mfg.

Autor: ohmanich (Gast)
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Okay, ich nehme eure Ratschläge mal an, aber um den Bau dieser Schaltung 
komme ich nicht herum...
Da ich zum Glück nicht lese.- und lernfaul bin, könnt ihr mich doch 
sicherlich zu diesem Thema Regeln und Verständnis vermitteln, indem ihr 
mir professionelle Seiten nennen könnt... (Wäre euch sehr verbunden 
jetzt nicht mit Wikipedia anzukommen. Wäre super, wenn es spezifischer 
gehen würde.)

--------------------

Trotzdem wäre ich sehr erfreut ein Bauteil (Schaltung) kennen zu lernen, 
mit der ich einen Fehlstrom statt 12V vom 230V vermeiden kann.
Ich hatte sogar an eine Transistorschaltung gedacht. Und zwar schalte 
ich die Basis so, dass von Collector zum Emitter max. nur 12V * 0,5A 
fließen können und keine 230V * xA...

Autor: Heinz (Gast)
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> Ich hatte sogar an eine Transistorschaltung gedacht. Und zwar schalte
> ich die Basis so, dass von Collector zum Emitter max. nur 12V * 0,5A
> fließen können und keine 230V * xA...

Ein Transistor ist absolut UNGEEIGNET um 230V Arbeitsstrom und 12V 
Steuerspannung voneinander zu trennen.

Arbeiten mit Netzspannung birgt immer Lebensgefahr. Wenn du also nicht 
versehentlich Familienmitglieder ins Jenseits befördern möchtest, 
solltest du das eine Fachkraft machen lassen.

Wenn du es unbedingt selber machen willst, dann lagere den 230V Teil in 
ein fertiges in Deutschland zugelassenes Gerät aus. Vielleicht ginge ja 
auch sowas wie eine Funkgesteuerte Steckdose ? Gegebenenfalls kannst du 
dann ja am Handsender herumbasteln um das ganze an deine 
Steuerelektronik anzubinden.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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ohmanich schrieb:

> Also ich habe mir das so gedacht.
> Ich habe 6 Relais. Diese bauen ich in einen UP-Verteilerdose, die für
> 230V ausgelegt ist. In die Dose laufen 7 230V Kabel (1 Eingang , 6
> Ausgang) und 6 12V Steuerkabel.

Das reicht nicht ganz, Du brauchst bei den 12V auch einen Rückleiter, 
demnach hast Du 7 Adern auf der Netz-Seite und 7 Adern auf der 
12V-Seite. Wenn Du diese konsequent voneinander trennst, dann 
funktioniert das. Du solltest da aber unbedingt einen Fachmann 
draufschaun lassen, denn anhand Deiner bisherigen Texte gehe ich davon 
aus, dass Du nicht viel davon verstehst.

> Damit bei einem Kurzschluss mir nicht
> die Steuerkabel mit Steuerelektronik durchbrennen.

Bei einem Kurzschluss auf der 230V-Seite brennt die Sicherung der 
230V-Stromversorgung durch. Du hast doch dafür eine Sicherung 
vorgesehen, oder?

Bei einem Kurzschluss auf der 12V-Seite brennt Dir vermutlich die 
Steuerelektronik durch.

Einen Kurzschluss zwischen 230V-Seite und 12V-Seite darf es nicht geben, 
deshalb müssen beide Seiten strikt getrennt werden, also getrennte 
Leitungen, separate Kabeldurchführungen und überall genügend Abstand 
zwischen 230V und 12V, der auch bei Erschütterungen und Feuer erhalten 
bleibt.

> Deshalb möchte ich,
> dass über die kleinen 12V-Kabel kein 230V fließen kann.

Mal abgesehen davon, dass Spannung (Volt) nicht fließt, sondern anliegt, 
ist das nicht einfach ein Wunsch ("möchte ich"), sondern die 
allerwichtigste Selbstverständlichkeit, wenn man mit Netzspannung 
arbeitet.

>
> Habt Ihr eine Idee, was ich einbauen sollte um dies zu vermeiden?

Geeignete Relais benutzen (z.B. keine KFZ-Relais oder Spielzeug, sondern 
Relais, die aufgrund des Anstandes zwischen Spule und Kontakten für 
Netzspannung geeignet sind).

Konsequente räumliche Trennung von Netz und Steuerung.

Für weitere Tipps sind weitere Infos nötig.

- Was für Verbraucher willst Du damit schalten?

- Was ist das für ein Steuergerät?

- Wie wird das Steuergerät mit Strom versorgt?

...

Autor: David (Gast)
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Fehlerstromschutzschalter (30 oder e.v. gelich 10mA) und Sicherung auf 
der 230V seite...

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