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Forum: Mikrocontroller und Elektronik Viele Drehimpulsgeber an einem PIC


Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo,

ich bin neu hier und möchte erstmal alle Forumler grüßen. Ich will
sofort vorwegschicken, dass ich noch relativ neu bei den µC bin und die
ganze Elektronik nur zum Spaß betreibe.

Was mich z. Zt. brennend interessiert ist, wie man am geschicktesten
vorgeht, wenn man mehrere Drehimpulsgeber (ca. 20 Stückt) an einem PIC
betreiben möchte. Ich bastele da gerade an etwas aus dem Bereich
Musik-Instrumente-Elektronik und möchte jeden Parameter im direkten
Zugriff haben, denn ich hasse Mehrfachbelegung von Reglern, Tastern usw.

Liebe Grüße
Autor: heinzhorst (Gast)
Datum:

Denke mal dass es sich hier ja um relativ statische Zustaände bei den
einzelnen Gebern handelt. Ich würde die Geber mit Pullups an ganz
normale Portpins anschließen. Softwaremäßig das Ganze entprellen, wie
bei einem Taster. Pro Drehgeber hast du zwei Signale (Anschlüsse) mit
zwei möglichen Zustande. Macht in Kombination vier. Da machst du die für
jeden einzelnen Drehgeber einen Zustandsautomat. Darin wird der alte
Zustand mit den neuen verglichen. Ist den Zustand gleich, passiert
nichts. Beim Kippen von dem einen in den anderen Zustand wird aufwärts,
oder abwärts gezählt, je nachdem. Keine Sorge: Hört sich komplitierter
an als es wirklich ist. Müsste soetwas sogar noch fertig irgendwo
rumfliegen haben für einen PIC18. Werd das mal posten, wenn ich heut
Abend zuhause bin.
Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
Datum:

Hast du schon mal einen ausgewertet?
Wenn nicht fang damit an.
Autor: iaoffline (Gast)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:
> Was mich z. Zt. brennend interessiert ist, wie man am geschicktesten
> vorgeht, wenn man mehrere Drehimpulsgeber (ca. 20 Stückt) an einem PIC
> betreiben möchte.


Kommt darauf an: 20 Encoder sind 40 Ports und die musst du dann alle
Abfragen entprellen ...

Einen Encoder kannst du aber auch als State Machine mit 4 Zuständen
sehen die selbiger mechanisch speichert. Dann kannst du alle zusammen
auf 2 Ports legen die Eingänge multiplexen und den Status einzeln
abfragen. Das braucht dann 22 Ports und du muss die Encoder mit Dioden
entkoppeln.

Die Abfragezeit für alle machst du dann etwas größer als die
Entprellzeit, dann hast du nach 2 Abfragen den Zustand im Register und
vergleichst den mit dem Originalzustand.
Autor: schneibva (Gast)
Datum:

*********************************************************************

gleicher Post auf
http://www.fernando-heitor.de/index.php?option=com...

*********************************************************************
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Udo Schmitt schrieb:
> Hast du schon mal einen ausgewertet?
> Wenn nicht fang damit an.

Hallo,

und nein, ich habe bisher noche keinen ausgewertet. Ich bin derzeit noch
in der Überlegungs- und Planungsphase und will mich erst mal schlau
machen, was geht.

Der Vorschlag von "iaoffline" klingt sehr interessant. Ich hatte auch
schon über multiplexen nachgedacht, aber ich war mir nicht sicher ob das
geht.


schneibva schrieb:
> *********************************************************************
>
> gleicher Post auf
>
http://www.fernando-heitor.de/index.php?option=com...
>
> *********************************************************************

was willst du mir damit sagen?

Wenn du darauf hinaus willst, dass ich die gleiche Frage in zwei Foren
gestellt habe - ja. Mir war, nachdem ich den Thread im anderen Forum
verfasst hatte, aufgefallen, dass jenes nicht sooo gut besucht ist.
Darum habe ich hier erneut gepostet.

Liebe Grüße
Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
Datum:

Bevor du mit multiplexen anfängst mach dir gedanken darüber wie viele
Zustandsänderungen pro Sekunde bei einem schnell gedrehten Encoder
auftreten können und wie lange die maximale Prellzeit ist.
Falls die Prellzeit im Millisekundenbereich sein kann bin ich einem
Multiplexing gegenüber etwas skeptisch eingestellt. Vor allem einem 10:1
oder gar 20:1.
Und ehe du eine Monsterplanung machst bringe erst mal was kleines zum
Laufen.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

Man nutze Schieberegister als Porterweiterung und werte die
Drehgeber solide aus. Siehe Artikel.

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutori...

MFG
Falk
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo Udo,

du hast natürlich prinzipiell recht. Und ich werde natürlich nicht eine
Platine für 20 Encoder erstellen um damit zu üben. Ich habe diesen
Encoder von Alpha entdeckt:
http://www.taiwanalpha.com/english/p_e_166.htm der mir 4 Bit liefert. Da
müßte man doch gemütlich multiplexen können und den Encoder auswerten.
Mir steht doch alle Zeit der Welt zur Verfügung, um die Daten auszulesen
- oder mache ich einen Denkfehler?

Gruß
Autor: Daniel V. (danvet)
Datum:

Ich hätte auch vorgeschlagen einen Absolutwertgeber zu nehmen. Dann hast
du die Positionen auch noch nach dem Einschalten. Falls die 16
Stellungen reichen kannst du die 4-Bitter Multiplexen.
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:
> Ich habe diesen
> Encoder von Alpha entdeckt:
> http://www.taiwanalpha.com/english/p_e_166.htm der mir 4 Bit liefert.

Das macht die Auswertung aber erheblich komplizierter.

Ich würde vorschlagen, einen kleinen MC (14-Pin) für je 4 Encoder und
dann per I2C oder SPI vom Master auslesen.


Peter
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo Peter,

also Job-Sharing bei µc. :-)

Dann muß man mal schaun, wieviele PICs ich brauche. Ich nehme die
dsPIC30xx. Da komme ich bei den DIP-Versionen bis zu max. 40 I/O.

Gruß
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

@  Klaus Ludwig (elblindo)

>Dann muß man mal schaun, wieviele PICs ich brauche. Ich nehme die
>dsPIC30xx. Da komme ich bei den DIP-Versionen bis zu max. 40 I/O.

OMG. Einen Ferrari kaufen und nicht mal Fahrad fahren können . . .
Meine Herrn, für die paar IOs bei den schleichenden Abtastraten tuns ein
paar Schieberegister für ein paar Dutzend Cent locker. Aber jedem das
Seine . . .

MFG
Falk
Autor: Joachim ... (joachim_01)
Datum:

74HC165 8-Bit Parallel-Input to Serial-Output Shift Register
Reichelt: 34ct, du benötigst 2x20/8bit = 5 Stück davon. Zusammen 1,70
EUR...
Autor: iaoffline (Gast)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:
> Dann muß man mal schaun, wieviele PICs ich brauche. Ich nehme die
> dsPIC30xx. Da komme ich bei den DIP-Versionen bis zu max. 40 I/O.

Das würde ich mir als rookie gut überlegen, für das was du mit den
Encodern vorhast sind dsPics überdimensioniert . Falls du damit
Signalprozessing vorhast dann mach deine Encoder erstmal als einen Pic
und übe damit. Später kannst du Software immer noch in den komplexeren
chips integrieren oder den encoderPic als Subsystem nehmen.

Ein 4 Bit Encoder macht keinen Sinn, du brauchst doppelt so viele
Leitungen als bei 2 Bit Encodern, gewinnst aber nichts.

Fang mit einem an, dann 2 usw. Ob du später jedem Encoder nen Pic
spendierst (macht aus deinen 41 Leitungen 3-4 (+- und z.B. Onewire I2C
LIN etc) oder nen Drahtverhau bastelst ist eine Frage von
Vorkenntnissen.

Joachim ... schrieb:
> 74HC165 8-Bit Parallel-Input to Serial-Output Shift Register
> Reichelt: 34ct, du benötigst 2x20/8bit = 5 Stück davon. Zusammen 1,70
> EUR...

Ob das die Entprellarie einfacher macht? Oder die Verdrahtung? Flexibel
ist das ganze auch nicht und wer 20 Encoder statt 20 Tasten und einem
Encoder nimmt dem sind 50 ct auch egal.
Autor: Samuel K. (sam1994)
Datum:

Was spricht gegen Multiplexen?

Immer 4 gleichzeitig einlesen (8 Pins), und das x5. Wenn die 13 Pins
zuviel sind, nimmt man ein 74HC165 zum einlesen und ein 74HC299 zum
Multiplexen: Das kostet 4 Pins (MOSI, MISO, 2xSCK). Der Aufwand zum
einlesen ist verschwindend gering.
Autor: Thorsten S. (whitejack) (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

...ich habe das mal so gelöst:

Kaufe dir bei ebay den "bcr2000". Darin ist genau was du suchst. Sie
gehen für 40€ über die Bühne. Es wird dort auch über Register gelöst.
Man kann Teilplatinen verwenden oder einfach das Midi Protokoll
auswerten und damit unzählige Ansteuerungen realisieren. Wie sich die
LED verhalten sollen kann man in einem Menue einstellen.

TS
Autor: Matthias Sch. (Firma: Matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Oder vllt. doch normale Potis nehmen und die über 2 CD4067 16
Kanal-Muxes auf einen AD Wandler schicken. Multiplexer setzen, Poti
lesen, nächster Multiplexer Kanel...
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo,

und danke für die vielen Hinweise. Bei einigen Antworten stört mich ein
wenig der polemische Unterton.

Diskussion über Geld finde ich z. B. unangebracht. Ich will hier nicht
etwas konstruieren um Geld zu sparen, sondern weil ich Spaß daran habe
und etwas lernen will.

Ich kann auch schon etwas Fahrrad fahren und Ferrari ist nicht mein
Geschmack.

Aber es macht meiner Meinung nach durchaus Sinn, sich schon im Vorfeld
Gedanken darüber zu machen, was auf einen zukommt. Und wenn der Weg dann
mehr oder weniger klar vor einem liegt, kann man sich Etappenziele
setzen und die Einzelergebnisse zum Schluß zusammenfügen.

Die Idee mit den normalen Potis hat einen Schönheitsfehler; ich will
mehrere Settings abspeichern können d.h. Encoder und digitale Potis sind
nötig.

Gruß
Autor: Nils S. (Firma: SpectraLight MM) (kruemeltee) Benutzerseite
Datum:

>Ich würde vorschlagen, einen kleinen MC (14-Pin) für je 4 Encoder und
>dann per I2C oder SPI vom Master auslesen.
Wenn schon I2C dann mit PCF8574 oder sein 16bit Bruder und auf Interrupt
reagieren.

Wobei die Sache mit den Shiftregistern wohl am billigsten sein dürfte
und auch vollkommen ausreicht.
Autor: F. Gray (Gast)
Datum:

heinzhorst schrieb:
> würde die Geber mit Pullups an ganz
> normale Portpins anschließen. Softwaremäßig das Ganze entprellen, wie
> bei einem Taster. Pro Drehgeber hast du zwei Signale (Anschlüsse) mit
> zwei möglichen Zustande.
Wozu soll da eine Software-Entprellung gut sein, wenn dich die Position
deiner Regler interessiert? Die Drehgeber liefern einen 2-bit Gray Code,
d.h. da kann gar nichts schief gehen beim Mitzählen und wenn der Geber
"genau" auf eine Schaltschwelle steht und das Umkippen des Signals vom
Flügelschlag eines Schmetterlings am anderen Ende der Welt abhängt,
nützt eine Entprellung mit irgendwelchen Zeitkonstanten sowieso nichts.
Autor: iaoffline (Gast)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:
> und danke für die vielen Hinweise. Bei einigen Antworten stört mich ein
> wenig der polemische Unterton.

Das ist hier der Preis für in meinen Augen gutes bis sehr gutes
Fachwissen. Technos haben manchmal ne schulmeisterliche Art (passiert
mir auch ab und zu).

>
> Diskussion über Geld finde ich z. B. unangebracht. Ich will hier nicht
> etwas konstruieren um Geld zu sparen, sondern weil ich Spaß daran habe
> und etwas lernen will.

Dann lass Sie einfach sein und ignoriere off topic kram..

> Die Idee mit den normalen Potis hat einen Schönheitsfehler; ich will
> mehrere Settings abspeichern können d.h. Encoder und digitale Potis sind
> nötig.

Einfache Potis haben auch nur 270° Einstellbereich, das reicht oft
nicht.

Wenn du jedem Encoder nen eigenen Pic spendierst hat das auch den
Vorteil das du das ganze Modular machen kannst und theor. auch 100
Encoder mit 4 Drähten einbinden kannst (Potis einlesen geht dann
nebenbei).

Hab sowas schon gebaut (mit I2C) was aber den Nachteil hat das der
Master alle ständig pollen muss obwohl meist nur an einem gedreht wird.
Heute würde ich dafür eher ne Art Multimaster Eindraht Can Bus nehmen.
Was nur heißt das der Encoder an dem gedreht wird seine Position sendet.

F. Gray schrieb:
> Wozu soll da eine Software-Entprellung gut sein, wenn dich die Position
> deiner Regler interessiert? Die Drehgeber liefern einen 2-bit Gray Code,

Womit du nach deiner Theorie auch nur 4 Positionen hast

F. Gray schrieb:
> d.h. da kann gar nichts schief gehen beim Mitzählen

Hast du schon mal selbst Encoder ausgewertet? Wenn ja interessiert mich
dein Ansatz sehr, falls nein empfehle ich die bekannte
Handlungsanweisung von D. Nuhr.

Bei mir prellen die Dinge jedenfalls wie blöd, alle mechanischen, auch
die besten. Je schneller Sie gedreht werden desto mehr und je älter auch
noch. Auf der anderen Seite stellt sich auch die Frage warum es sauteure
optische Encoder gibt wenn es mit den mechanischen ja so easy ist.
Autor: iaoffline (Gast)
Datum:

F. Gray schrieb:
>> würde die Geber mit Pullups an ganz normale Portpins anschließen.

Pics haben interne sog. "weak (schwache) pullups". Nach meiner Erfahrung
reichen die für mechanische Encoder dicke aus.
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo,

und noch eine Frage - gibt es bei der Wahl der Encoder etwas zu
beachten, oder gilt " Wo 2 Bit Gray draufsteht, ist auch 2 Bit Gray
drin"? Ich meine jetzt nicht qualitative Unterschiede (im Sinne von
Verarbeitung) sondern mehr prinzipielle.


Gruß
Autor: Matthias Sch. (Firma: Matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:
> Die Idee mit den normalen Potis hat einen Schönheitsfehler; ich will
> mehrere Settings abspeichern können d.h. Encoder und digitale Potis sind
> nötig.

Das habe ich auch so verstanden. Die normalen Potis sollen ja nur zum
Werte verstellen sein. Ich habe schon einige solche Geräte gesehen (
digitales Neumann Pult oder das Eleven Rack von AVID ) die den
Wertestand am Display anzeigen und du kannst ihn dann mit dem Poti oder
Fader 'einfangen' und verstellen. M.e. eine recht elegante Methode und
das hast trotzdem das klassische 'Poti in der Pfote' Gefühl.
Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

iaoffline schrieb:
> Bei mir prellen die Dinge jedenfalls wie blöd, alle mechanischen, auch
> die besten.

Und genau deswegen nimmt man eine Auswertesoftware, die auch entprellt.
Wenn man den Graycode verstanden hat, geht Entprellen nämlich ganz
einfach.


Peter
Autor: Rolf Magnus (Gast)
Datum:

Matthias Sch. schrieb:
> Die normalen Potis sollen ja nur zum Werte verstellen sein. Ich habe schon
einige
> solche Geräte gesehen (digitales Neumann Pult oder das Eleven Rack von AVID )
> die den Wertestand am Display anzeigen und du kannst ihn dann mit dem Poti oder
> Fader 'einfangen' und verstellen. M.e. eine recht elegante Methode und
> das hast trotzdem das klassische 'Poti in der Pfote' Gefühl.

Naja, wenn ich einen Parametersatz abspeichern und nachher wieder laden
will, ist es blöd, wenn ich erst alle Potis und Fader "einfangen" muß.
Und immer auf einem Display die Werte alle ablesen zu müssen, ist auch
nicht praktikabel.
Die eleganteste Variante wären Motorpotis und -fader. Die kann man so
ansteuern, daß sie sich selbst einfangen, aber die sind halt nicht grad
billig.
Autor: Matthias Sch. (Firma: Matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Rolf Magnus schrieb:
> Naja, wenn ich einen Parametersatz abspeichern und nachher wieder laden
> will, ist es blöd, wenn ich erst alle Potis und Fader "einfangen" muß.
> Und immer auf einem Display die Werte alle ablesen zu müssen, ist auch
> nicht praktikabel.

Aber - wie willst du denn das mit den Encodern machen, das Problem ist
doch das gleiche. Also - Potis einstellen und das Set abspeichern. Beim
Aufrufen der Speicherbank zeigt dein Display die eingestellten Werte an.
Zum Ändern eines Parameters 'fängst' du den entsprechenden Wert mit dem
korrespondierenden Poti ein und verstellst ihn.Speicherbank wählen und
das neue Set abspeichern - fertig. Ich seh da keinen Unterschied. Beim
Eleven Rack geht das ( von anderen Firmware Problemen mal abgesehen )
sehr gut und ich hab diese Methode auch bei vielen digitalen Mischpulten
und Lichtpulten gesehen. Bei Pulten wird dann der Wert dann über eine
LED Reihe neben dem Fader angezeigt ( so wars bei Neumann ) oder über
ein zentrales LCD ( so machens die modernen ). Und es ist von der
Hardware her sehr einfach zu realisieren . Wenn du das Panel hinter die
Frontplatte machst und den Controller woanders hin, hast du sogar recht
wenige Kabel und wenig Portpins verbraucht.
Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Matthias Sch. schrieb:
> Zum Ändern eines Parameters 'fängst' du den entsprechenden Wert mit dem
> korrespondierenden Poti ein und verstellst

Bei einem Drehgeber muß man nichts "fangen". Bei den Scopes, die ich
kenne, kann man nach dem Laden eines Setups sofort etwas verstellen,
ohne etwas fangen zu müssen.

MfG Klaus
Autor: Matthias Sch. (Firma: Matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Klaus schrieb:
> Bei einem Drehgeber muß man nichts "fangen". Bei den Scopes, die ich
> kenne, kann man nach dem Laden eines Setups sofort etwas verstellen,
> ohne etwas fangen zu müssen.
>
> MfG Klaus

Das bezog sich auch auf einen anderen Vorschlag zur Hardware. Lies erst
weiter oben meinen anderen Beitrag.
Autor: Klaus (Gast)
Datum:

Matthias Sch. schrieb:
> Aber - wie willst du denn das mit den Encodern machen, das Problem ist
> doch das gleiche

Genau das meine ich, bei Drehgebern gibt es das Problem garnicht, sie
stehen immer so, wie es angezeigt wird. Bei Absolutencodern, wie z.B.
Potis, braucht man eine Krücke wie "fangen" oder einen Motor.

MfG Klaus
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo,

ich will mit den Drehgeber per PIC auslesen und den Wert in der
entsprechenden Variablen in- bzw dekrementieren. Diesen Wert am Display
anzeigen und das Digitalpoti entsprechend einstellen. Diese Variable
speichere ich mit den anderen Variablen im Flash o. EEPROM ab und kann
sie jederzeit wieder laden. Nix einfangen von Werten.

Potis wären da echt kontrapruduktiv. Dann bräuchte ich auch keinen PIC,
denn wenn ich nicht direkt die Werte einladen kann, tät es auch ein
Zettel auf den ich die Potistellungen aufmale.

Gruß
Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:

> Potis wären da echt kontrapruduktiv.

Du könntest die (linearen) Potis ja nur als Sollwertgeber verwenden.
D.h. du liest mit einem AD-Wandler nur die Stellung aus und über-
gibst den Wert einer Variablen. Der Vorteil wäre, das auch beim
Ausschalten der Wert (die Stellung des Potis) gespeichert bliebe.
M.E. lässt sich so etwas wesentlich einfacher (mit weniger Fehler-
möglichkeiten) programmieren als viele Drehgeber.
Gruss
Harald
Autor: F. Gray (Gast)
Datum:

iaoffline schrieb:
> Hast du schon mal selbst Encoder ausgewertet? Wenn ja interessiert mich
> dein Ansatz sehr, ...

Bei mir wird der Sensorzustand per Timer-ISR regelmäßig eingelesen.
Zusammen mit dem Zustand beim vorherigen Einlesen ergeben sich daraus 4
Bit, die über eine 16 Byte Tabelle in einen Statuswert übersetzt werden.
Als Statuswerte kommen dann neben den beiden Zuständen für stehenden
Drehgeber die beiden Zustände "Count-up" und "Count-Down" zur weiteren
Veranlassung vor.
Durch Änderung der Tabelle läßt sich das dann prima für vertauschte
Anschlüsse und verschiedene Rastungen anpassen.
Die Abtastung muß natürlich so häufig sein, dass beim Drehen mindestens
einmal jede Phase des Drehgebers erfaßt wird.
Autor: mindfield (Gast)
Datum:

http://www.ucapps.de/
hier gibt es unter Midibox verschiedene Lösungsansätze.
Mit einem Multiplexer für analoge Signal lässt sich das ganze auch
billig mit
Potis realisieren. Ansonsten Drehgeber, Schieberegister und ein PIC.
Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
Datum:

Klaus Ludwig schrieb:
> Diese Variable
> speichere ich mit den anderen Variablen im Flash o. EEPROM ab und kann
> sie jederzeit wieder laden. Nix einfangen von Werten.

Bloss stimmt dann die Stellung der Pseudo-Potis mit den gespeicherten
Werten eher zufällig mal überein. Ist sicher sehr unterhaltsam, so ein
Gerät zu bedienen, bei dem das Lautstärkepoti auf Null steht und die
vollen 200 W Sinus losbrüllen...

Gruss Reinhard
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Reinhard Kern schrieb:
> Klaus Ludwig schrieb:
>> Diese Variable
>> speichere ich mit den anderen Variablen im Flash o. EEPROM ab und kann
>> sie jederzeit wieder laden. Nix einfangen von Werten.
>
> Bloss stimmt dann die Stellung der Pseudo-Potis mit den gespeicherten
> Werten eher zufällig mal überein. Ist sicher sehr unterhaltsam, so ein
> Gerät zu bedienen, bei dem das Lautstärkepoti auf Null steht und die
> vollen 200 W Sinus losbrüllen...
>
> Gruss Reinhard

Ich verstehe nicht worauf du hinauswillst. Die Stellung der
Drehimpulsgeber beim - nennen wir es - Programmwechsel ist doch völlig
irrelevant. Wenn, um bei deinem Beispiel zu bleiben, die Lautstärke auf
100 Prozent stand beim Speichern, dann soll sie das nach dem Laden auch
wieder sein. Dafür speichere ich doch. Das ist der Sinn der Übung.

Gruß
Autor: Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik)
Datum:

> Ich verstehe nicht worauf du hinauswillst. Die Stellung der
> Drehimpulsgeber beim - nennen wir es - Programmwechsel ist doch völlig
> irrelevant....

Entschuldigung, da war ich halt noch hoffnungslos altmodisch. Ich dachte
immer, wenn der Lautstärkeregler ganz rechts ist, ist es laut, und wenn
er ganz links ist, ist es leise. Aber du hast ja recht, solche
Konventionen muss man einfach hinter sich lassen. Es ist eben nach
Einstein alles relativ, auch die Lautstärke.

Gruss Reinhard
Autor: Klaus Ludwig (elblindo)
Datum:

Hallo Reinhard,

ob relativ oder nicht - so was wie Rechtsanschlag gibt es beim Encoder
nicht. Der dreht und dreht und ...

Gruß
Autor: Matthias Sch. (Firma: Matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Ich merke, das da noch viel Erklärungsbedarf herscht bei dem Konzept mit
Potis . Schaut euch bei Interesse mal auf avid.com das Eleven Rack an,
das benutzt dieses Konzept, weil es von Gitarristen benutzt wird, die
das Gefühl eines echten Potis haben wollen.
Unter dem zentralen LCD sind 5 Potis, die auch auf dem LCD abgebildet
werden. Zum Einstellen eines Wertes dreht man am Poti und das Poti auf
dem LCD läuft mit. Hat man die Parameter wunschgemäss eingestellt ,
spechert man die Bank ab.
Beim Aufrufen einer anderen Bank zeigen nun die Potis auf dem LCD den
neuen Wert an und springen natürlich nicht auf den Wert, der am
(Hardware) Poti unter dem Display eingestellt ist. Erst wenn man am Poti
rumdreht, springt das LCD-Poti auf den Wert des echten. Klar jetzt ?
Ist also eine elegante Methode um an einem echten Poti zu drehen um eine
Vielzahl von Parametern zu ändern. Ich hab jetzt weggelassen, das man
mit einem Encoder zwischen einem ganzem Wust von Sets für Verzerrer,
Kompressoren, Hall, Klang, Amp Simulation usw. wechselt, wobei die
Parameter für jeden dieser Blöcke wieder mit den 5 Potis eingestellt
wird.

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