Hallo allerseits, ein Frage bevor ich etwas falsch verdrahte: Ich möchte mithilfe des TinyGecko-StarterKits den Mikrocontroller in meiner Schaltung programmieren. Dieses Board besitzt einen 2x10-poligen Debug-Header, wo alles mögliche von JTAG und SWDebug drauf ist. Das meiste ist GND. Dort ist auch ein Pin(1) mit der Bezeichnung VTARGET vorhanden. In dem User-Manual findet man zu diesem Header eine Beschaltung, dier die Pins: GND RESETN SWO SWCLK SWDIO VTARGET Den Hardware-Design-Consideration kann entnommen werden, dass VTARGET an VMCU angeschlossen wird. Handelt es sich dabei um dasjenige VMCU, welches von dem TinyGecko Starter Kit zur Verfügung gestellt wird, und wohl 3,3V beträgt, oder muss der zu programmierende Mikrocontroller "unter Spannung" stehen und diese Spannung auf dem Bord bereits gestellt werden? Neben dieser Frage beschäftigt mich außerdem, ob die Leitung VTARGET überhaupt angeschlossen werden muss? Das StarterKit besitzt nämlich nicht nur den DebugHeader, sondern auch eine Reihe an exponiert gelegenen Lötösen, wo GND RESETN, SWO SWCLK SWDIO vorhanden sind. Demnach bietet dies ja offenbar die Möglichkeit, hier mit nur 5 Pins eine Programmierung durchzuführen, allerdings fehlt dort VTARGET ????? Daraus kann ich zwei unterschiedliche Schlüsse ziehen. Entweder ich muss eine Versorgung auf meinem externen Board bereitstellen, oder der Mikrocontroller wird doch "kalt" programmiert, und ich müsste die Leitung aus dem 2x10 Debugheader nicht beschalten... Was ist nun richtig? mfg
Nach meinen Informationen, u.a: http://www.amontec.com/pub/amt_ann003.pdf, wird die Spannung an Pin 1 vom JTAG-Adapter ausgewertet um die Spannungspegel korrekt einzustellen. So kann man denselben Adapter sowohl für 5 Volt als auch für 3.3 und noch kleinere Spannungen verwenden. Allerdings glaube ich nicht, dass das Starterkit diese Pegelwandler drauf hat. VTARGET ist normalerweise NICHT dafür gedacht, die Ziel-MCU zu versorgen. Der externe µC muss auch extern versorgt werden. Wenn sowohl das Ziel als auch der TinyGecko mit 3.3 Volt versorgt werden, braucht man den VTARGET Pin nicht.
ok, dann kann mittels VTARGET der externe Mikrocontroller nicht versorgt werden, aber das beantwortet noch nicht die Frage, ob während dem Programmiervorgang eine Spannungsversorgung des externen Mikrocontrollers notwendig ist. Muss der externe Mikrocontroller unter Spannung stehen, oder kann er kalt programmiert werden? mfg
Großes Fragezeichen schrieb: > Muss der externe Mikrocontroller unter Spannung stehen, oder kann er > kalt programmiert werden? Du meinst ohne Strom? So ganz altmodisch mit Zahnrädchen innendrin oder sowas? Ich kenn deinen Programmer nicht, aber normaerweise kann man entweder die Versorgungsspannung vom Programmer benutzen (VTARGET in deinem Fall, oft auch einstellbar auf 3.3 V oder 5 V) oder selber den µc versorgen und dann VTARGET nicht anschliessen.
nein, natürlich nicht mit Zahnrädchen. Der Programmer ist das EFm32 Tiny-GeckoStarterKit Wenn ich mögliche Verdrahtungsfehler ausgeschlossen habe, werde ich im Laufe des Nachmittags wohl mal eine 3,3V Strippe auf mein Board ziehen und dann nochmal einen Versuch wagen... Hatte gedacht, dass über VTARGET ohnehin die Versorgung realisiert würde...
Großes Fragezeichen schrieb: > Hatte gedacht, dass über VTARGET ohnehin die Versorgung realisiert > würde... Ja würde ich auch denken. Wieso glaubst du denn was anderes?
...also ist zwar schon etwas her, aber damit andere nicht den gleichen Fehler machen: Wenn man einen Mirkocontroler der Fa. EM mithilfe des TinyGecko StarterKits "extern" programmieren möchte, dann stellt man im EnergyAwareCommander das StarkerKit zunächst auf "out". Verbinden muss man dann RESETN, SWO, SWDIO, SWCLK, VTARGET und GND von dem DebugHeader mit den entsprechenden Pins des eigenen Mikrocontrollers. VTARGET dient dabei nicht(!) der Versorgung der eigenen Schaltung, sondern es wird verwendet, um dem TinyGeckoStarter Kit mitzuteilen, dass extern debugged wird. Dafür wiederum muss die eigene Schaltung einen High-Pegel auf VTARGET legen, mit anderen Worten: Die eigene Schaltung benötigt eine funktionierende Versorgung. Dies ist ein Unterschied z.B. zum STK500, denn hier wird die eigene Schaltung durch ebenjenes Board während dem Debuggen versorgt (wenn man per 6-ISP programmiert)
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