Datum: 15.05.2005 05:57
Hallo, wir bauen gerade für den Eigenbedarf einen Pizza-Ofen (Marke billig aus dem Elektromarkt) zum Reflow Ofen um. Unsere Steuerelektronik bedient via USB mit einem PIC18Fxxx folgende Sensoren / Aktoren - Übertemperatur (Original, schaltet alles aus ) - drei Temperatursensoren (Zuluft, Innen, Platinenhalter) - Innenbeleuchtung ein/aus - Lüfter Zuluft / Abluft drehzahlgeregelt - Lüfter Umluft Ein/Aus - 3 * Triac Steuerung (je 1000 W) für - Oberhitze - Unterhitze - Platinen Vorwärmer (iss aus' nem Toaster) - "Elektro-Magnet-Klopfer" (versetzt der Platinenhalterung während der "nassen" Phase einige kleine Stösse - iss wohl notwendig damit sich Tropfen bilden können ....) Hat jemand mit sowas schon Erfahrungen sammeln können bzw hat Interesse an einer Zusammenarbeit ? Gruss Thomas
Datum: 15.05.2005 17:53
Hab leider keine Erfahrung - aber wenns fertig ist kauf ichs Euch ab! mfg FLo
Datum: 15.05.2005 19:16
Hallo Iltis, hab' den unverbindlichen Vor-Auftrag notiert ... sobald es ein Muster gibt, werd ich hier ein paar Bilder posten mfg ThSc
Datum: 15.05.2005 22:54
hi Leute, auch wenn ich euch momentan nicht direkt unterstützen kann bin ich zumindest an den Fortschritten und Ergebnissen eures Projekts interessiert. Viel Erfolg! Andreas (DC6RI)
Datum: 16.05.2005 07:00
Hallo Iltis, Hallo Andreas, Hallo Forum, habe gerade die erste (vor) Version des Interface-Boards im Ätzbad ... Wenn mich heute unsere Kundschaft aus anderen Zeitzonen in Ruhe arbeiten lässt, werd' ich wohl bald meinen ersten Temperaturverlauf messen können .... Gruss Thomas
Datum: 16.05.2005 15:46
Hallo Forum, leider hat dann doch noch jemand ein Problem mit seinem xxx gehabt ... daher ist heute nur die Steuerplatine für die Ober- und Unterhitze fertig geworden. Auf dem Bild zu sehen ein ein USB PIC18F2455 der zwei 8 A Triacs ansteuert. Weiteres im Lauf der Woche
Datum: 16.05.2005 15:53
Na da bin ich mal gespannt! Hoffentlich wird Dir das was! mfg Flo
Datum: 15.02.2006 12:59
Wie geht es denn voran mit Eurem Ofen ? Gibt es Neuigkeiten ? Mich würde Interessieren welche Temperatursensoren Ihr genommen habt und wie Ihr die an den Controller angekoppelt habt. Merci und Gruss Frank
Datum: 15.02.2006 13:33
Hallo Frank, Hallo Schoaschi, der Ofen ist fertig und funktioniert nach reichlich Einarbeitungszeit (mit verbrannten Fingern ... Geruchsbelästigung durch angeschmorte Bauteile usw) ganz ordentlich. Wir benutzen einen PCI18F2455 mit USB Schnittstelle der über ein in Delphi geschriebenes Programm bedient wird. Der Controller und die Analog-Teile werden via USB mit Strom versorgt. Zusätzlich haben wir drei Lüfter (PC, 55 mm Typ) eingebaut, die Zuluft, Abluft und Umluft realisieren. Zuluft und Abluft können wir PWM steuern. Als Temperatursensor benutzen wir einen PTC (aus der Kiste) der so aussah als ob er mehr als 500 K verträgt .... Der Sensor ist auf der Alu-Platte, die die Platine trägt montiert. Die PC Software war 'ne Dr Arbeit (mehr dazu später) ....
Datum: 15.02.2006 17:19
Und wie siehts mit Fotos aus? Würd mich echt interessieren. Und verkaufst du das Teil oder gibts die Schaltpläne bzw die Software, damit man es nachbauen kann?
Datum: 24.02.2006 11:41
Welche Werte kann den dein Offen so erreichen? Fährst du Multizonenprofile, oder nur Heis an und aus?
Datum: 12.08.2006 09:22
... gibt es jetzt hier http://www.reflow-kit.de fertig zu kaufen. Schon jemand getestet?
Datum: 12.08.2006 14:36
http://www.openhardware.net/Misc_Stuff/ToasterSMD/ auch noch eine interessante Seite Gruss Tobias
Datum: 12.08.2006 22:27
Herbert Stalg schrieb : > ... gibt es jetzt hier > http://www.reflow-kit.de > fertig zu kaufen. Schon jemand getestet? Eine Testbericht gibt es unter : http://www.gadgetpool.de/nuke/modules.php?name=New... Gruss FrankW
Datum: 09.10.2006 15:44
Warum soll diese Lösung besser sein als www.reflow-kit.de ? Hier muss kein Ofen zerlegt werden !
Datum: 16.10.2006 10:13
Hi,
vielleicht, weil keine 199 Euronen anfallen?
199
- 25 (mittlerer Preis einfacher Öfen)
- 25 (grosszügig akkumulierte Kosten für Bauteile für Eigen-Umbauten)
- 10 ("topf" smd-lötpaste via eb*y)
der rest ist ziemlich uninteressant, oder meinst Du aus der
Testschablone, zugeschnitten auf eine Testplatine, irgendeinen
praktischen Nutzen zu ziehen?
Mit Seiten wie den o.g. und dem relativ ausführlichen elektor Artikel
sollte ein Eigenbau zu 1/3 bis 1/4 der Kosten möglich sein, und das ist
unterm Strich nunmal "besser".
PS. ausserdem kauft man nicht die Katze im Sack, sondern hat Einfluss
auf die ganze Sache, z.B. zwecks optimierung der Kennlinien/Zeiten etc.
Sind wir mal realistisch, immerhin ist hier ein
Elektronik-/Platinenthread ;)
Datum: 16.10.2006 10:34
M a x x wrote: > vielleicht, weil keine 199 Euronen anfallen? Prinzipiell schon richtig - aber ..... Aber auf der Seite gibt es auch ein paar Alternativen. - Kit mit allem - Kit ohne Ofen - Die ganzen "Kit Teile" einzeln. - Nur der Controller - Nur den Temperatur Marker ..... usw. > - 25 (mittlerer Preis einfacher Öfen) Beim Ofen muss man halt schauen, dass man einen bekommt, der 250 Grad kann. Ich weiss nicht ob das jeder kann. Nur dass man daran denkt, und sich nicht hinterher ärgert. > der rest ist ziemlich uninteressant, oder meinst Du aus der > Testschablone, zugeschnitten auf eine Testplatine, irgendeinen > praktischen Nutzen zu ziehen? Die Testschablone könnte bessere Funktionen haben - kein Zweifel. Aber diese Stencils sind ja normalerweise relativ teuer. Und wenn man mit SMD Löten anfängt ( so wie ich das gemacht habe ), dann halte ich es schon für praktisch, wenn man für 15 Euro ein Stencil bekommt, mit dem man das ganze üben kann. Ich weiss natürlich nicht wie geschickt Ihr seit - ich habe schon die ein oder andere Übungsplatine verbraten, bis ich sinvolle an Schaltungen gehen konnte. Über die Anzahl der Testplatinen, die man für 20 Euro bekommt, kann man mir den Jungs sicher noch verhandeln. Da wäre es schon besser, wenn man 5 oder 10 bekommen würde. Insbesondere mit diesen Termperaturmarkern hatt eich schon die ein oder andere "Eingewöhnungs-Schwierigkeit". Mit nem Controller geht erheblich einfacher und sicherer - aber auch das braucht - zumindest für mich - etwas Übung und ein paar Tests. >PS. ausserdem kauft man nicht die Katze im Sack, sondern hat Einfluss >auf die ganze Sache, z.B. zwecks optimierung der Kennlinien/Zeiten etc. Den Einfluss hat man auch so. FrankW
Datum: 17.10.2006 09:53
Bloss nicht irgendeinen Ofen kaufen! Die billigeren haben definitiv nicht genug Leistung!!! Wenn Du den GLEICHEN Grill beim Discounter kaufen willst zahlst Du mehr = 65 EUR. http://www.livingshop.de/shop/default.php?cPath=215_302 Bei www.reflow-kit de kostet dieser nach Adam Riese: Preis grosses Reflow-kit = 199.- minus kleines Kit = 139.- ist gleich 60.- EUR. Vorausgesetzt natürlich Du benötigst auch den Rest des Kits. Klaus
Datum: 17.10.2006 10:44
Hallo Klaus, deine Aussage "Die billigeren haben definitiv nicht genug Leistung!!!" bringt mir eine schon 1/2 Jahr zurückliegende Frage wieder ins Gedächtnis. Damals fragte ich: Was ist bei einem Kauf eines Pizza-Ofens zu beachten, dessen Temperatur dann über anschließend mit einem Controller (wie auch immer gelöst) gesteuert wird. a) möglichst klein und im Verhältnis viel leistung / wenig Volumen (z.B. 1400W / 15l) b) möglichst mehr Leistung und doch größeres Volumen (= mehr Abstand Heizstäbe zu Platine/Bauteile) (z.B. 1500W / 20l) Der Typ b) ist das von Reflow-Kit angebotene Minibackofen Severin 2022. Der Typ a) (Rommelsbacher BG1400 scheint nach meiner Recherche derjenige zu sein, der bezogen auf das Volumen die größte Leistung hat. Vor einem 1/2 jahr gab es dazu keine endgültige Aussage. Die Öfen scheinen sich ja erst so in diesem jahr in die Bastlerstuben zu begeben. Also, eure Meinung oder noch besser praktische Erfahrung (wenn möglich mit Typangabe) Viele Grüße Marco
Datum: 17.10.2006 11:10
Hallo, für meinen Reflow-Ofen habe ich mir folgenden Ofen angeschafft: http://www.weltbild.de/suche.php?PUBLICAID=19f44dd... Ist sowohl preislich als auch vom Volumen-/ Leistungsverhältniss sehr gut. Pit
Datum: 17.10.2006 16:19
Hallo Pit, dein Ofen übertrifft den o.g. Rommelsbacher. Würdest du uns vielleicht den Hersteller und den Typ angeben? Wie viele Heizstäbe hat er? Nutzt du einen Controller oder "fährst du von Hand" die Temperatur? Wie sind deine Erfahrungen (SOIC, TQFP, 0805`er Wdst., u.ä.) Wie ergeht es der Platine? Was für Lötpaste nutzt du? Hat der Ofen aus deiner Sicht einen einen Nachteil? Die Antworten würden mir und vielen anderen sicherlich die Entscheidung einfacher machen. Mit besten Grüßen Marco
Datum: 19.10.2006 10:05
Bei der Wahl des Ofens kommt es im Endeffekt auf die absolute Temperatur an. Lässt der Ofen keine Einstellung der gewünschten Temperatur (ACHTUNG bei bleifreiem Lot sind die Temperaturen 20-30 Grad höher) zu, kann man eben nur versuchen durch Auseinandernehmen (Bimetall brücken, Isolieren,...) die gewünschte Temperatur zu erreichen. Das Risiko dass es auch klappt (die Temperatur erreicht wird), das Risiko der Brandgefahr, der Garantieverlust usw...muss in Erwägung gezogen werden. Meine Empfehlung: Gleich darauf achten, dass der Ofen ohne Umbau die Temperatur erreicht.
Datum: 19.10.2006 12:04
Hallo Klaus, hier stellt sich die Frage auf welchem Wege die Lötpaste hauptsächlich zum Schmelzen gebracht wird. a) durch die Wärmestrahlung (Platine und Bauteilanschlüsse erwärmen sich schneller als die Umgebungsluft) b) durch die Erwärmung der Umgebungsluft (Platine und bauteile sind immer kühler als die suie umgebende Luft) Ich persönlich glaube, daß der Fall a) in den Pizzalötofen die entscheidende Rolle spielt. Aber ist das wirklich so? Und wenn ich das weiß, dann kannn man auch den Ofen der richtigen Größe (Volumen) kaufen.
Datum: 30.04.2007 15:00
Hallo Leute will mir nach Thomas Pfeifers Vorlage einen Reflow Ofen bauen. In der Elektor schreiben sie man solle einen Ofen nehmen der min 100W/Liter(garraum) hat. Habe jetzt meines erachten einen ideal geeigneten Ofen gefunden. Den ELTA MB 111 (1300W, 8Liter Garraum, 162W/L). Hat jemand schon Erfahrung mit diesem Ofen, kann mir jemand sagen wie viele Heizstäbe er hat. Preismäßig ist er wohl super mit 20.99 Euro bei Amazon.de
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