Datum: 07.10.2005 21:11
Hallo, hier ein einfaches Demo Program für Atmel AVR zur BitMap Ausgabe auf das Display des Siemens S65/M65/CX65/SK65 Mobiltelefon. Dieses Display gibt es bei diversen Quellen recht günstig als Ersatzteil zu kaufen. Preis derzeit z.B. 10EUR beim Internet Versteigerer zum sofort kaufen. Die weitergehende der Software und Hardware findet sich hier: http://www.superkranz.de/christian/S65_Display/Dis... Dort gibt es auch die Quelltexte für die angepasste glcd die ursprünglich für das Nokia 6100 Display entwickelt wurde. http://www.mikrocontroller.net/forum/read-4-74872.html#new Have Fun Christian
Datum: 08.10.2005 17:24
Ich hab mir auch mal eins bei ebay für 10EUR geordert, hab leider zu spät gemerkt das bei diesen Displays der Artikelzustand als gebraucht beschrieben ist... Naja ich bin gespannt für den Preis kann man ja nicht sehr viel falsch machen :)
Datum: 09.10.2005 11:46
Hallo Christian, Du hast in Deiner Webseite http://www.superkranz.de/christian/S65_Display/Dis... die Tag-Klammern zu den verlinkten Seiten etwas unglücklich gesetzt. Der IE6 verweigert deshalb die Links. Ansonsten sehr gute Arbeit! Gruß Joachim
Datum: 09.10.2005 15:02
oh ja, habe die schliessende Klammer(n) vergessen... Ich hab's repariert. Leider habe ich zuhause keinen IE und kann das nicht testen... Mozilla hat das nicht gestört. Grüße Christian
Datum: 09.10.2005 15:51
Und ich dachte die ganze Zeit, dass die Seite noch nicht fertig ist. Der hier gepostete Source-Code ist für mich nur schwer zu verstehen (C mit ASM kann ich noch nicht so gut) Durch deine Homepage ist mir der Ablauf der Display-Ansteuerung endlich klar geworden. Andy
Datum: 09.10.2005 23:33
Hallo Christian, in den Startsequenzen Init1 und Init2 sind pro Reihe eine unterschiedliche Anzahl Kommandos enthalten. Hat dies etwas zu bedeuten, muss ich außer den 7 ms zwischen Init1 und Init2 noch andere Zeitintervalle einhalten? Wie hoch kann die minimale bzw. maximale Taktfrequenz der seriellen Ansteuerung sein? MartinK
Datum: 10.10.2005 08:55
Hallo, die Aufteilung in verschiedene Reihen habe ich gemacht, weil ich vermute dass jede Zeile ein Command ist. Die Software (lcd.asm) schickt die Sequenzen einfach byte für byte als grosses Packet. Ich benutze 8MHz SPI clock, dürfte kein Problem sein, da das Display im Original mit 13MHz benutzt wird. Es funktioniert aber auch ohne double clock bit und mit 1/16 Teiler. Grüße Christian
Datum: 10.10.2005 12:31
Hi, ist es auch möglich mit bascom dieses LCD anzusteuern ? Besser gefragt, hat dies schon jemand gemacht ? ( Wird schon gehen, nur wie ? ) mfg Kay
Datum: 10.10.2005 17:38
Naja, die Ansteuerung hat im wesentlichen ja nichts mit der Ansteuerung zu tun. Bascom wird nur um einiges mehr Code produzieren, sollte aber trotzdem funktionieren.
Datum: 10.10.2005 18:03
So, ehe unser Oberguru Jens Dinspel wieder aus der Bahn geworfen wird*, hier eine korrigierte Fassung meines obigen Postings: Naja, die Ansteuerung hat im wesentlichen ja nichts mit der Programmiersprache zu tun. Bascom wird nur um einiges mehr Code produzieren, sollte aber trotzdem funktionieren. *) http://www.mikrocontroller.net/forum/read-5-244046...
Datum: 10.10.2005 20:13
Hy Leute, Hab mir vorhin mal die zeit genommen und das Zeug was auf der HP von Christian Kranz (ChristianK) war in ein PDF gepackt. Sollten irgendwelche Fehler oder Sonstiges sein, bitte sofort mir sagen. Gruß Lightning
Datum: 10.10.2005 20:38
Hat jezt nix mitm Disp zu tun, aber ich wllte euch nur mal drauf hinweisen, dass "actually" im Englischen icht aktuell sondern tasachlich bedeutet. Ihr wollt in dem Satz "Actually there are known three different types of the display." wohl eher "Currently" nehmen :) Gruss Tobias
Datum: 10.10.2005 21:20
@Christian: bei der Addressierung des DisplayRAMs gibt es wirklich nur diese 2 Modis ? Das bedeutet das dieses LCD mit meinen Font Routinen der GLCD nur Sinn macht wenn es senkrecht benutzt wird, mit Koordinate (0,0) Links Oben. Das ist Schade da es gerade waagerecht eingebaut interessant wäre. Hast du bei den Commandbytes mal alle Bits durchgetestet ? Ich könnte mir vorstellen das es ein Bit gibt das die Ansteuerung der Koordinaten spiegelt. In diesem Moment wären alle 4 Richtungen wieder möglich. Das Problem mit meinen Font Routinen ist, das sie durch die Komprimierung und dementsprechende Live-Dekomprimierung während der Anzeige eines Zeichens, nur in Richtung der Y Koordinate bottomup und der X Koordinate bottomup gezeichnet werden können. Eine einfache Art&Weise dieses Verhalten umzuprogrammiern wird es leider nicht möglich sein. Die Fonts müssten in ihrer Pixelreihenfolge schon während der Komprimierung umprogrammiert werden. Was natürlich zu einer Inkompatibilität der verschiedenen Fonts untereinander führt. Funktionieren denn meine Linien Routinen ? Ich erinnere mich dunkel daran das auch die Linienfunktionen von der spez. Memory Addressierungen Gebrauch machen. Kann man den DisplayRAM des LCDs auch wieder auslesen ? Ansonsten super Arbeit. Gruß Hagen
Datum: 10.10.2005 22:00
@ Tobias Schneider Hallo, Gut das du das mit demActually bemerkt hast. Ih habe bereits ein neues PDF gemacht wo der Fehler korrigiert ist. Ich warte aber noch mit dem Upload, vieleicht tauchen noch mehr solche Fehler auf. Gruß Lightning
Datum: 10.10.2005 23:29
@Hagen, ich habe einige (allerdings wohl nicht alle) Bit-Kombinationen nach dem 0x05xx Command getestet. Zumindest alle Einzelbits und FF. Ausser bei der 04 hat sich nichts getan... (habe natürlich auch 0x04xx und 0x03xx getestet ohne Wirkung) Ich habe mir da aber nicht sehr viel Zeit genommen, vielleicht ist noch was versteckt.... Die Linien habe ich in alle 4-Richtungen diagonal getestet, waren o.k. Leider kann man das Display Memory nicht zurücklesen. Macht im Mobile Phone Betrieb auch keinen Sinn, da der RAM-Inhalt regelmässig (etwa jede Sekunde) vom µC aufgefrischt wird um Pixelfehler zu vermeiden. Wie man mit der GLCD weitermacht weiss ich auch noch nicht. Mir reicht im Moment erst mal der 90-Grad Betrieb. Vermutlich könnte man sie schon einfach anpassen, wenn man etwas Performance und RAM opfert.... Grüße Christian
Datum: 11.10.2005 00:28
Im Notfall könnte man die zu zeichnenden Zeichen ins RAM des uC dekomprimieren und von dort aus entsprechend gedreht ans Display senden. Bei einer 2 Farb Font bräuchte man für ein 32x32 Pixel großes Zeichen gerade einmal 128 Byte.
Datum: 11.10.2005 08:33
@Hubertus du bist sowas von armsehlig... schade, dass solche, wie du meinen sie muessen leuter persoehnlich angreifen und somit solche foren, wie hier in den dreck ziehen nunja du bist der beste mach weiter so..
Datum: 11.10.2005 12:34
hi, nochmal zu bascom ... hat jemand vor, das ganze auch auf bascom zu portieren, oder bleibt ihr lieber bei C ? mfg Kay
Datum: 11.10.2005 16:43
In Bascom nicht aber in Assembler. Gruß Lightning
Datum: 11.10.2005 17:24
@Christian: >> Die Linien habe ich in alle 4-Richtungen diagonal getestet, >> waren o.k. Schlechter Test ;) versuche mal 4 Linien mit den Koordinaten 40,0 -> 60,176 60,0 -> 40,176 60,176 -> 40,0 40,176 -> 60,0 Deren Steigung ist < 1 in Y Richtung Dann noch 0,78->128,98 0,98->128,78 128,98->0,78 128,78->0,98 Deren Steigung ist ebenfalls < 1 in X Richtung Bei den Fonts gäbe es noch die Möglichkeit ohne Komprimierung zu arbeiten. Man kann dann die Speicherzugruiffe auf die Fontdaten entsprechend umbauen. Allerdigs hats eben mehrere Nachteile 1.) monochrome große Fonts werden normalerweise auf 1/4'tel oder sogar 1/8'tel der Größe komprimiert. Bei 16Kb also nur 2-4Kb an real benötigtem Speicher, das ist ne Menge Holz. 2.) Der Code muß 4 Orientierungen separat umsetzen, für jede Orientierung eine eigene Schleife, ergo mehr Programcode 3.) Man kann nun nicht mehr linear sequientiell die Fontdaten aus dem Speicher laden. Das ist im ersten Moment für einen Laien kein größeres Problem. Aber ich habe exakt auf dieses spezielle Feature Acht gegeben damit man nämlich die Fontdaten in externen seriellen Speicherbausteinen, oder SD/MMC Karten ablegen kann. Bisher gibt man den Startadresse an dem ein Font beginnt vor. Beim zeichnen eines Zeichens wird immer linear sequientiell ab dieser Addresse die Daten aus dem Speicher gelesen. Darauf müsste man dann verzichten. 4.) die bisherige innerste Loop der Fontroutinen ist so ausgelegt das sie während 1 Byte übers HW-SPI im Hintergrund gesendet werden mit maximal 16 Takten die nächsten Koordinaten berechnet und die Daten dekomprimieren kann. Es entsteht also eine enorm hohe Performance der Font-Routinen im Vergleich zum Datendurchsatz. Wie Ape schon oben vorgerechnet hat: ein String mit 32 zeichen a 16x16 Pixeln und 16Bit Farben muß an das Display 16Kb übertragen. Nur 32 Zeichen !! Bei komprimierten Fonts ist aber die innerste Schleife samt Clipping meistens schneller fertig mit den neuen Daten als das das HW-SPI seine 8 Bits rausschicken kann. Man erreicht also theoretisch Clock/2 MBit Durchsatz. Gruß Hagen
Datum: 11.10.2005 22:01
wäre es denn möglich, einen avr zu nehmen, der in Assembler oder C das display ansteuert und die "daten" über die serielle bekommt ? mein problem ist, das ich kein C und kein assembler kann. würde halt gern mit bascom programmieren.
Datum: 11.10.2005 22:59
Hallo Kay, ich werde mich nicht mit BASCOM beschäftigen. Allerdings dürfte - wenn du dich ein wenig mit BASCOM auskennst - die Display Ansteuerung nicht so schwer sein. nach der Homepage kann Bascom: a) SPI Interface ansprechen b) externe C/Assembler Routinen aufrufen D.h. für eigene Grafik-Routinen reicht a), wenn du die glcd benutzen willst musst du dich mit b) beschäftigen... Grüße Christian
Datum: 11.10.2005 23:57
alles klar danke
Datum: 12.10.2005 00:00
hab im oberen post den halben text vergessen. ich habe mir jetzt so ein display bestellt. ich warte bis das display hier ist und werde dann mal schauen wie weit ich komme. Will einfache Texte an einer bestimmten position platzieren. und grafiken anzeigen lassen. vielleicht bekomme ich das mit bascom ja hin. wenn nicht, dann halt nicht. probieren kann man es ja mal. mfg Kay
Datum: 12.10.2005 17:54
Ich habe Vorgestern mein Display (blaue Platine) erhalten. Doch leider gelingt mir die Ansteuerung nicht. Zuerst habe ich es mit Bascom versucht, da ich mit Basic schon die Ansteuerungsroutinen für die Nokia-Displays 3510i und 6100 geschrieben habe. Prinzipieller Ablauf (verkürzt wiedergegeben): Mega128, 2.8 Volt, 4 MHz-Resonator, Port C Reset (low), dann Pegel auf high CS auf low, RS high (Commands) Datenpin high/low setzen, mit CLK auf high wird Zustand eingelesen die Wartezeiten zwischen Init1 und Init2 habe ich variiert (0-40 ms) RS low für Daten Leider tat sich nichts Dann habe ich das Beispielprogramm simple_display3 genommen, das Display an Port B angeschlossen, und im ASM-File Xtal auf 4 MHz gesetzt, und make all vom AVR-GCC gestartet. Dann das Gleiche nochmal mit dem internen kallibrierten 1 MHz Oszillator ausprobiert. Leider zeigte das Display keine Reaktion. Jetzt bleiben noch 3 Möglichkeiten übrig: Display ist defekt Display is inkompatibel ich habe irgendwas falsch gemacht (nur was?) Vielleicht weiss einer Rat. MartinK
Datum: 12.10.2005 18:47
Hallo Martin, grundsätzlich hört sich das o.k. an. Läuft der atmega mit 2.8V zuverlässig? Drei Dinge: a) mit so langsamen Takt habe ich das noch nicht probiert, der langsamste waren 8MHz mit einem ATmega32 b) Für dein BASCOM: Ich glaube, das zwischen den Commands das CS toggeln muss. c) Blaue Platine? Bisher kenne ich nur die grüne und zwei verschiedene braune.... Vorschläge: -> Überprüfe die Verdrahtung mit den #defines in simple_display3 -> kannst du dir die Port Signale anschauen und überprüfen? Wenn ja check die Verzögerung zwischen INIT1 und INIT2 mit dem Osci. sowie die Daten -> Überprüfe deinen Display Anschluss. Ich kann ESD Schutzdioden zwischen den Steuersignalen und Supply/GND messen (ca. 1V mit meinem Diodentester). Damit kannst du testen ob der Kontakt da ist. -> Nehme Spannungsteiler, 5V und 16MHz
Datum: 13.10.2005 00:15
@MartinK Kannst du bitte mal n Foto von dem Display mit der blauen Platine Posten ?? (Vorder + Rückseite) Mfg. Lightning
Datum: 13.10.2005 01:01
@Lightning Tut mir Leid, aber momentan habe ich keine Digitalkamera. Das Display habe ich bei Ebay ersteigert (Cellow), sieht fast genauso aus wie das linke Display auf Christians Homepage. @Christian Ich habe den Mega128L, kann max 8 MHz, läuft aber bei 2.8 Volt zuverlässig. Die Schutzdioden habe ich auch messen können mit Ausnahme von Pin 1 (RS), bei dem ich absolut nichts messen kann, vielleicht liegt hier der Fehler. MartinK
Datum: 13.10.2005 09:28
Das ist zumindest ein Fehler. Ich kann auch bei RS die Dioden messen.
Datum: 13.10.2005 18:15
@Christian Die Signalleitung von Pin 1 (RS) ist definitiv irgendwo unterbrochen. Im Übrigen gleicht mein Display deinem Grünen fast 100%ig, nur der Lötstopplack meiner Platine ist blau. Sogar die Platinenaufdrucke sind gleich. Ich habe bei meinem Display den weissen unteren Platikrahmen abmontiert. Dann habe ich kurz vor der Bending-Area, also dort, wo die Leiterfolie auf die Platine geklebt ist, mit einem scharfen Cutter den Lötstopplack von der Platine gekratzt. Da die Leiterbahnen an dieser Stelle sehr klein und eng beianander liegen (etwa 60 auf 2,2 cm), habe ich mit einem akustischen Durchgangsprüfer die Signale zwischen Leiterbahnen und Anschlusspins geprüft. Alle Pins mit Ausnahme von RS gaben einen Signalton. Der einzige Punkt, an dem ich noch ein Signal erhalte, ist der rechte Lötpunkt von R4 (oder A4). Von da an verliere ich das Signal. Und bei einer 4-Layer (oder noch mehr) Platine kann ich nichts mehr machen. Vielleicht könntest du mir helfen. Von Reset und CS weiss ich, dass das Signal bei einem Kondensator oder Widerstand wieder auftaucht. (CLK taucht erst an der Bending-Area wieder auf). Vielleicht gibt es eine direkte Verbindung zwischen RS und irgendeinem Baustein oder Lötpunkt. Dann könnte ich einfach ein Kabel daran löten. Unter dem weissen Abdeckrahmen sind keine Bausteine. MartinK
Datum: 13.10.2005 20:27
Martin, habe gerade mein grünes Display untersucht: a) ich kann RS nirgends, ausser an R4 finden b) ich messe bei RS auch keine Schutzdiode!!!! Das ist ein Unterschied zwischen den grünen/blauen Display und den braunen... Grüße Christian
Datum: 13.10.2005 20:56
@ChristianK: > Das ist ein Unterschied > zwischen den grünen/blauen Display und den braunen... Das heißt jetzt was genau? Ich werde wohl morgen auch ein blaues erhalten (Cellow, ebay). Laut dem PDF sollte es 3 Versionen geben (wohl blau, braun und grün). Sind jetzt alle gleich oder nicht? @MartinK: Wenn meins morgen ankommt werde ich mich mal am WE dran begeben. Ich meld mich dann mit den Ergebnissen. Grüße, André
Datum: 13.10.2005 21:00
Ach noch was. In der Artikelbeschreibung von Cellow ist aber ein ROTES mit brauner(?) Folie abgebildet. Laut PDF: Grün=Braun Laut ChristianK: Grün=Blau!=Braun Hilfe! Farbenwahn! Grüße, André
Datum: 13.10.2005 21:16
@Christian Hast du das grüne Display mal ausprobiert? @André Ja, ich habe bei meiner Bestellung bei Cellow auch ein Display mit einer rötlichen Platine gesehen. Streng genommen ist meine Platine nicht rein blau, sondern hat einen kleinen Grünstich, also dunkel-Türkis MartinK
Datum: 13.10.2005 21:19
Hm. Wenn meins morgen da ist, up ich mal 'nen Scan. Vielleicht sollte das PDF dann um Eigenarten der verschiedenen Displaytypen ergänzt werden. AK
Datum: 13.10.2005 21:58
Zum Aufklären des Farbwirrwars: Also ich besitze: a) ein braunes wie auf Web-Page abgebildet b) ein braunes mit anderer Platine (kein Foto, da eingebaut ) c) ein grünes wie auf Web-Page abgebildet Diese drei verhalten sich gleich. Martin hat jetzt noch ein türkis-farbenes das aber wie mein grünes aussieht... und offensichtlich die gleiche Eigenschaft hat dass keine Schutzstruktur am RS pin zu messen ist.
Datum: 13.10.2005 22:25
Hallo, ich habe die Software (WEB und hier) nocheinmal upgedated. Grund ist, dass das Display nicht immer zuverlässig gestartet ist. Es konnte passieren, dass mehere Reset's nötig waren um das Display zu starten. Wenn es dann einmal lief, lief es ohne Probleme. Zuerst habe ich das auf meine unvollkommene Reset-Beschaltung geschoben, konnte heute aber nachweisen, dass es nicht der µC ist der die Probleme macht. Also habe ich die init1 sequence in zwei Sequenzen aufgeteilt (wie beim S65 gemessen) und eine Wartezeit von 68ms dazwischen eingebaut. Bisher hat damit das Display problemlos funktioniert. Grüße Christian P.S: Diesmal habe ich die HEX-Files im Zip gelassen. Diese HEX Files habe ich bei mir getestet und sie funktionieren.
Datum: 13.10.2005 23:05
Hy Leute, Wenn ihr alle Arten von Displays untersucht habt, schickt mir bitte Infos zu (oder hier Posten). Dann werd ich in mein PDF da noch ne extra Rubrik für die verschiedenen Displays und deren Tücken, Farben,... etc. reinbasteln. Gruß Lightning
Datum: 14.10.2005 18:50
Da stehen doch auch Typbezeichnungen auf der Rückseite drauf, z.B. LPH8836 oder LS020... Gibt es denn innerhalb eines Typs verschiedene Leiterplattenfarben? Gruß Roland
Datum: 17.10.2005 12:18
hi, das display braucht ja eine Versorgungsspannung von 2,9V. macht es dem display was aus, wenn es 3,3 V sind ? habe nämlich noch einen LM3574 den ich gerne benutzen würde. nur will ich auch nicht mein Display schrotten. mfg Kay
Datum: 17.10.2005 12:32
Ob 3.3V funktionieren weiss ich nicht, ich würde da aber erstmal keine Experimente eingehen. Letztendlich hängt die ganze Spannungserzeugung für das Glas daran.
Datum: 17.10.2005 12:46
dann muss ich wohl das ganze von 3,3 auf 2,9 V bringen. müsste doch mit nem widerstand machbar sein oder ?
Datum: 17.10.2005 19:06
@Christian, auf den Fotos auf Deiner Homepage ist ja auch ein LPH8836 zu erkennen. Hast Du Deine Software auch mit dem LPH8836 getestet oder nur mit dem anderen LS020-Typ? Bei meinem LPH8836-3 funktioniert außer der LED-Beleuchtung leider noch nichts. Verdrahtung habe ich schon mehrfach kontrolliert, am Power-Up-Timing habe ich auch schon herumprobiert, leider ohne Erfolg. Was mich etwas wundert: weshalb geht bei Dir das Power-Up-Timing schief, wenn die Wartezeit zu groß ist? Eine Mindestzeit hätte ich erwartet, aber eine Maximalzeit...? Michael
Datum: 17.10.2005 20:22
Hi, mein Cellow-LCD ist da. Grün (also kein Türkis wie bei MartinK). Allerdings auch keine Typenbezeichnung drauf ;-( Hoffe es ist ein LPH8836 (DAS sollte ja gehen). Layout paßt schonmal. Grüße, AK
Datum: 17.10.2005 20:44
Meins ist auch da, ein braunes mit LS020..... über eb** müsste auch passen
Datum: 17.10.2005 21:06
@André Cellow scheint verschiedene Chargen zu verkaufen. Meins sieht zwar genauso aus (außer der Farbe) Als Herstelldatum auf dem weißen Kunststoff steht bei mir 4 04, also 3 Monate jünger als deines. Die Nummer auf dem weißem Aufklebr ist: 3738.1 Nummer auf der Platine (neben den Anschlüssen): 3320 010 2051.2 Mein Display läuft leider immer noch nicht. Es wäre schön, wenn du bei erfolgreicher Ansteuerung dein Ergebnis mal posten würdest. MartinK
Datum: 17.10.2005 21:11
@MartinK Ergebnisse kommen (wohl frühestens am WE). Wenn Deins jünger ist, geh ich mal davon aus daß nur der Lack-Hersteller gewechselt wurde. Deine Chancen (und meine) stehen wohl gut ;-) Grüße, AK
Datum: 17.10.2005 23:56
Kann mir jemand die exakten Einbau-Masse des Displays nennen ? Danke im Voraus an alle Hilfsbereiten. Daz
Datum: 18.10.2005 09:04
Hallo, ich benutze derzeit ausschliesslich das Display, das auf der Web-Seite rechts neben dem grünen zu sehen ist. (braun LSxxx) Das grüne hatte ich nur einmal ganz kurz vor einiger Zeit im Betrieb. Nur um zu testen ob es funktioniert. (damals hatte ich die Displays übrigens parallel geschaltet, - beide zeigen dann das gleiche Bild...) Die Ansteuersoftware hat sich danach noch geändert. Im wesentlichen "Weg-Optimierungen" von "überflüssigen" CS toggeln, Änderungen im Timing etc. Es besteht daher eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass das grüne Display mit der derzeitigen Ansteuerung nicht (mehr) funktioniert. Nach dem Motto was nicht getestet ist funktioniert meist auch nicht. Ich werde - frühestens am Wochenende - das grüne mal wieder anschliessen. Dann kann ich näheres sagen. Zu den Kodes: LSxxxxxx Hersteller vmtl. Epson? L2F50126 Hersteller vmtl. Epson LPHxxxxx Hersteller vmtl. Philips? Ihr könnt aber auch selber experimentieren. Die Timing's der Original-Ansteuerung sind ja verfügbar. Im worst case muss man die einfach exakt nachbauen...
Datum: 18.10.2005 13:26
ich habe jetzt über einen Spannungsteiler mit 2 Widerständen eine Spannung von 3,034 V. Das müsste doch gehen für die Spannungsversorgung vom Display oder ? Noch ne Frage: Wieviel mA zieht das Display denn ? mfg Kay
Datum: 20.10.2005 19:34
So hab jetzt mein Display auch endlich mal bekommen, braune Leiterplatte LSxxx. 2,9V Versorgung über Spannungsregler, Level-Shifting über Widerstände. Die Lib hat auf Anhieb funktioniert. Vielen Dank nochma :) Kleine Frage am Rande: Warum ist der zweite Versorgungspin des Display 1V8 benannt, obwohl er auch an den 2,9V hängt? @Kay: Mit Spannungsteiler-Konstruktionen für die Versorgungsspannung wär ich vorsichtig, da eine solche Versorgung per Definition einen sehr hohen Innenwiderstand hat und daher die Spannung bei Lastwechseln stark schwankt (Es sei denn du willst mit dem Spannungsteiler auch gleich heizen). Hab noch nich gemessen wieviel das Display so aufnimmt und ob sich die Stromaufnahme stark ändert, aber ein Spannungsregler ist doch die bessere Wahl.
Datum: 20.10.2005 20:00
hi ape, welchen Spannungsteiler benutzt du denn für das display ? hast du das display schon ans laufen gebracht ? mfg Kay
Datum: 20.10.2005 20:08
mhh ich meine natürlich Spannungsregler ...
Datum: 20.10.2005 20:45
@ape Woher hast du das Display? Hast du 16 MHz, oder funktioniert die Ansteuerung auch bei niedrigeren Taktfrequenzen? MartinK
Datum: 20.10.2005 20:55
Ich hab das ganze im Moment auf dem Steckbrett laufen und benutze einen LM314 (einstellbarer Spg.regler), der is zwar etwas überdimensioniert, aber das macht ja nichts :) Ich hatte zunächst die Lib für 8MHz übersetzt und den Mega128 mit internen 8MHz laufen, das hat wunderbar funktioniert. Als nächstes habe ich die Lib für 16MHz kompiliert und einen 16MHz Quarz verwendet, damit geht das Display aber nicht an. Wenn ich aber erstmal mit einem langsamen Takt starte und dann auf 16MHz umstelle (Jumper auf dem STk500 von Board-Takt auf Quarz-Takt umstecke) läuft das Display auch problemlos. Erscheint mir merkwürdig, ich muss das nochmal genauer untersuchen.
Datum: 20.10.2005 21:17
@ape Mit Lib meinst du simple_display3 ? Gut, dass das bei dir läuft. Mit meinem 8 MHz Atmega128L hat das nicht funktioniert. Vielleicht habe ich beim Compilieren etwas falsch gemacht. Kannst du mir das fertige Hex-File für 8 MHz an meine E-Mail-Adresse martin-k@x-mail.net schicken oder hier posten? Wenn mein Display dann immer noch nicht funktioniert, dann ist es entweder kaputt oder inkompatibel. Mein Mega128L funktioniert einwandfrei, das habe ich überprüft. MartinK
Datum: 20.10.2005 22:49
@Fabian Super, endlich mal ein Erfolg :-) Die 1V8 Spannung heisst so, weil im Original hier 1.8V anliegen. Das ist die von Siemens benutzte Interface-Spannung. Bei allen mir bekannten Display Controllern ist diese allerdings sehr weit spezifiziert üblicherweise immer bis hin zur Display-Spannung. Darum habe ich sie auch an die 2.8V gehangen. 16MHz Problem: Hast du die neue Version mit den 3-Init Sequenzen benutzt? (die die aktuell unter download steht) Die läuft bei mir mit 16-MHz wirklich völlig problemlos. Allerdings ist das Timing am SPI-Bus mit den passiven Level-Shiftern bei 8MHz SPI-Clock schon nicht mehr optimal. Ich überlege schon, ob ich für das spätere Gerät nicht aktive Level-Shifter verwenden soll. Grüße Christian
Datum: 20.10.2005 23:20
Hallo ich hab jetzt nochmal die neueste Lib von deienr Seite runtergeladen aber das hat keine Änderung gebracht. Vielleicht kannst du in einer nächsten Version den SPI Clock fürs Init etwas runtersetzen und erst danach voll aufdrehen. Ich denke spätestens wenn ich ein Gerät mit dem Display baue, werde ich aktive Level-Shifter einsetzen, aber so fürs steckbrett wars erstmal die einfachste und schnellste Lösung :) Im Anhang mal nochn Bild, kommt auf dem Foto nicht gut rüber, aber ich bin positiv überrascht von der Bildqualität des LCDs, ist wirklich um Längen besser als das Nokia 6100... @Martin: Nein das simple_display hab ich nicht ausprobiert sondern gleich die portierte glcd Library verwendet. Ich hab dir mal das Hex File per Mail geschickt.
Datum: 21.10.2005 00:18
@ape Danke für das File. Leider funktioniert das Display immer noch nicht. Ich habe extra noch mal alle Kabel neu angelötet. Ich schätze, ich werde mir ein braunes Display bestellen. MartinK
Datum: 21.10.2005 10:32
Schaut euch mal dieses Angebot bei Ebay an: http://cgi.ebay.de/Original-Siemens-M65-M-65-Farb-... Laut Anbieter ist ein M65-Display nicht mit S65 kompatibel, während andere Händler keinen Unterschied machen. Vielleicht ist mein Display nur M65 kompatibel. MartinK
Datum: 21.10.2005 12:26
Für was genötigt man diese Levelshifter ? ich dachte, es reicht, eine 2,9V Spannung und die 10,4 V für die Hintergrundbeleuchtung ? mfg Kay
Datum: 21.10.2005 15:45
@Kay: Nix für ungut, aber du weißt schon was du tust? Die Level-Shifter brauch man um die Pegel auf der Schnittstelle zwischen Controller und Display anzupassen. Schließlich läuft der AVR bei 2,9V nicht mehr mit voller Taktrate (wenn man Glück hat schon, aber man ist dann schon sher weit außerhlab der Specs...). Die einfach-Lösung besteht darin mit Spannungsteilern die Signal-pegel runterzuteilen. Steht glaub ich auch irgendwo weiter oben im Thread. Jedenfalls sind aber durch die relativ hohen Widerstände die Signale bei hohen Frequenzen nicht mehr sehr schön. Ein aktiver Level-Shifter schafft da Abhilfe. @all: Für einen Einsatz im Querformat ist das Display übrigens nicht sehr gut geeignet, da der Blickwinkel für den Einsatz im Handy optimiert zu sein scheint. Der beste Kontrast ergibt sich, wenn man von unten leicht schräg auf das Display schaut. Bei senkrechtem Blickwinkel oder gar von der Seite leidet der Kontrast doch recht massiv.
Datum: 21.10.2005 16:40
So hab nun auch das Init Problem bei 16MHz behoben. Und zwar hab ich die init Routine so geändert das das Double Speed Bit erst nach der eigentlichen Initialisierung gesetzt wird. Also hier (glcd_init.asm):
; write initial screen command (i think not necessary...)
cbi LCD_PORT,LCD_CS ;select Display
ldi T1,0xEF
rcall glcdDispCommand
ldi T1,0x90
rcall glcdDispCommand
ldi T1,0x00
rcall glcdDispCommand
ldi T1,0x00
rcall glcdDispCommand
ldi r24,1 ; double speed bit
out LCD_SPSR,r24
rcall lcd_clrscr
pop r31
pop r30
ret
|
Datum: 21.10.2005 17:49
Hatten wir das gleiche Problem nicht auch schon beim Nokia Display ? Gruß Hagen
Datum: 21.10.2005 18:03
Naja zumindest ist der Blickwinkel beim Nokia auch nicht sehr groß. Das Problem beim Siemens Display lag aber zum Teil auch an mir :) Der Spannunsgregler war nich ganz richtig beschaltet das Display hatte nur 2V Versorgungsspannung... Jetzt kann man auch senkrecht aufs Display gucken, aber sonderlich groß is der Sichtbereich trotzdem nich. Ich denke mal mein Problem mit den 16MHz lag auch dadran, aber ein etwas langsameres Init kann denk ich trotzdem nich schaden :)

