BastianCpunkt schrieb:
> Ich stelle mir bzw. euch die Frage.
> -Gibt es bei den oben genannten Simulationsverfahren Vor-Nachteile?
Ich weiß nicht so recht, was du meinst...
> -Reicht der WaveformEditor in QuartusII aus?
Wenn man Waveforms angucken will, braucht man keine besonderen Gimmicks.
:) Aber wenn du nur damit testen möchtest, ist das eine schlechte Idee.
> -Muss ich bei komplexen Schaltungen mit ModelSim arbeiten?
Nein.
> -Warum Modelsim wenn ich hervorragende Schaltungssimulationen erzeugen
> kann mit dem WaveFormEditor in QuartusII?
Eine Waveform ist keine sinnvolle Testumgebung. Du kannst keine
komplexen Designs damit testen, das skaliert nicht. Und macht dich zudem
abhängig von dieser Umgebung.
Du solltest richtige Testbenches verwenden. VHDL ist für sowas gut
geeignet. Im einfachsten Fall setzt du einige wenige Stimuli und prüfst
mit Asserts, ob das Resultat stimmt. Das ist vergleichbar mit Unit Tests
aus der Softwarewelt. Ansatzweise ist das auch mit dem Waveform Editor
vergleichbar, aber Testbenches sind flexibler und übersichtlicher. Am
besten du gestaltest dein Design modular und testest jede Komponente
einzeln, soweit möglich.
Komplexere Testbenches können bspw. Stimuli generieren oder aus Dateien
auslesen und die Ausgaben deines Designs algorithmisch verifizieren oder
einfach ausgeben.
Ich habe einige Testbenches, die intensiv externe Programme nutzen: ein
Programm generiert Stimuli, die Testbench liest diese und "füttert" sie
an das Design. Die Ausgaben werden von der Testbench ausgegeben und mit
einem weiteren externen Programm analysiert.
Die meiste Zeit habe ich beim Testen daher mit GHDL und Python
gearbeitet.