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Forum: Platinen Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis

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Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 16.11.2005 08:08

Hallo allerseits!

Ich hab vor kurzem mal angefangen mit der Toner-Aufbügelmethode,
allerdings hat das nie so richtig geklappt - ungleichmäßiges Ergebnis,
manche stelle haften nicht, etc. Habe mir dann von Conrad einen
Laminator gekauft (Nr. 774192, 25 Euro) und den mal aufgeschraubt.
Es war nicht wie erwartet ein Thermostat drin - viel besser: eine
kleine Schaltung mit Op-Amp und NTC. Auch ein Poti war auf der Platine,
an dem ich natürlich sofort rumdrehte, um festzustellen das es nur für
den Feinabgleich war ;-) also tauschte ich einen Widerstand vom
Spannungsteiler aus, der zum Op-Amp geht, und setzte das Teil wieder in
Betrieb. Mit IR Thermometer gemessen regelt er jetzt sauber bei ca.
200-230°C ein, statt wie vorher ca. 120°C. Das Gehäuse hält der Hitze
auch nach längerer Betriebszeit stand.
Ich brauch jetzt also nur die Platine reinschieben, oben drauf das
Reichelt-Papier mit Layout, und nach 10-20 Sek ist es durchgelaufen.
Ohne Warten gleich zum Waschbecken, nass machen und abrubbeln - alles
haftet, nichtmal einweichen muss man das ganze! Ich kanns also jedem
nur empfehlen, der keine Lust auf minutenlanges Bügeln hat, oder bei
dem es einfach nicht klappen will. Komfortabler geht es nicht :-)

Übrigens laut technischen Daten kann das Ding max 0.7mm dicke Sachen
einziehen, 1,5mm Platine klappt aber wunderbar, auch mit geschlossenem
Gehäuse!

Gruß
Dominik
Autor: cdg (Gast)
Datum: 16.11.2005 14:19

Hallo Dominik,
wie groß war die Platine ?
Wie hast du due durchgeschoben, längs oder quer ?

Ich frage deshalb, weil ich meine,
irgendwann (genügend große Platine) drücken die Walzen in der Mitte
nicht mehr richtig.

Vielleicht könntest du noch etwas zum getauschten Widerstand sagen.
Wo der sitzt, welcher Wert vorher war und welchen Wert du eingebaut
hast.

Falls der Hersteller und das Modell am Laminator stehen,
könntest du das auch hier schreiben.
Vielleicht gibt es den im örtlichen Handel (kein Porto).

MfG cdg
Autor: Konrad Heisig (Gast)
Datum: 16.11.2005 14:30

Das hört sich allerdings recht überzugend an - bleibt die Frage, wie
genau lassen sich Ober- und Unterseite des Layouts übereinader legen
und wie stark wird das Layout durch den Laminiervorgang verzerrt ?

Gruß
Konrad
Autor: cdg (Gast)
Datum: 16.11.2005 14:47

Warum soll sich die Reichelt-Seite verziehen ?
Bin aber mal auf die Größe scharf.

Hatte mal einen Olympia A260 Laminator, da mußte ich mehrmals
durchschieben wegen zu geringer Temperatur.
Habe deshalb (schneller Versuch) den Motor einseitig abgeklemmt
und per Taster wieder angeschlossen.
Dann per Hand den Motor in kurz Intervallen getastet
(die Verweilzeit in der Heizung wurde größer)
und damit einwandfreie Ergebnisse (bei einem Durchlauf) erzielt.

Leider erlaubte die Bauart des Motors keine Geschwindigkeitsreglung.

cdg
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 16.11.2005 15:22

ich habe letztens eine doppelseitige Platine mit dem Bügelverfahren
hergestellt.
Funktioniert eigentlich ganz einfach und ohne Probleme.
Das Layout habe ich passend zugeschnitten und aus beiden Seiten eine
Tasche gebaut (wie bei der Belichtungsmethode).
Mittels starker Glübirne/Leutstoffröhre & Plexiglasscheibe ist das
Ausrichten des Layouts nicht so sehr das Problem. Wahrscheinlich ließe
sich dafür auch ein Scanner ganz gut umbauen, aber das ist mir für
meine 2-3 Platinen im Jahr echt zu viel Aufwand.
Zum Schluß die Platine einfach in die "Tasche" und Bügeln bzw.
Laminieren ;)
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 16.11.2005 16:27
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Hallo Männer!
Hier ein Bügelergebnis: 3 Minuten aufgebügelt. Gedruckt mit Brother
HL2030 auf "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"- Reklamepapier.

Der grüne Draht ist wegen eines Layoutfehlers dran!

MfG Paul
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 16.11.2005 16:35

Hallo,

hab mehrere kleine Platinen ca 5x10cm durchgeschoben, das größte war
160x100mm. Ich hab sie immer längs reingeschoben, oder sogar 45°
gedreht, da sonst die Rollen klemmen. Wenn man sie 45° dreht, also mit
einer spitze hineinschiebt, wird sie sauber ohne ruckeln mitgenommen,
sonst muss man drücken, da die Rollen wegen der Dicke am Anfang sonst
blockieren.

Ich hab einen Spannungsteiler von  VCC-10k-10k-GND   durch
VCC-78k-10k-GND ersetzt. Das es das Gerät woanders gibt, glaube ich
kaum, da die Verpackung von Conrad ist...

Zu doppelseitigen Platinen: ich selber habe da (noch) keinen Bedarf,
würde das aber so machen, das beide Seiten an einem Stück Papier
hängen, das in der Mitte gefaltet wird, und dann etwa so < --  von
vorne über die Platine kommt. Verzerrung sollte eigentlich kein Thema
sein, ausser man schiebt die Platine mehrmals durch, das geht meist
schief, es bilden sich Falten im Papier.

Die Motordrehzahl wird übrigens durch die Netzfrequenz bestimmt.

Ich habe hier mal 2 Bilder vom Laminator, eines mit Innenansicht:

http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/over...

Dort sind auch einige Platinen zu sehen die ich damit fixiert habe.
Ich hab die Temperatur nochmal ein wenig nach unten korrigiert, der
Toner schien mir ein wenig zu verlaufen. Nun ist das wirklich astrein
deckend. Ich nehm die noch heiße Platine direkt aus dem Gerät, halte
sie unter fließendes, kaltes Wasser, und rubbel dann das Papier ab. Das
sind dann etwa 2min vom Drucken bis zum ätzfertigen PCB.
Nochmal zum Gehäuse - es hat sich innen an einigen Stellen doch schon
ein bisschen Gelb gefärbt, also das Gerät nicht unbedingt immer an
lassen ;-)

Gruß
Dominik
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 16.11.2005 17:05
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Hier mal ein Bild des fertigen Transfers in höher Auflösung.
Autor: cdg (Gast)
Datum: 16.11.2005 19:10
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@Paul
> Hallo Männer!
> Hier ein Bügelergebnis: 3 Minuten aufgebügelt. Gedruckt mit Brother
> HL2030 auf "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"- Reklamepapier.
>
> Der grüne Draht ist wegen eines Layoutfehlers dran!
>
> MfG Paul

Hallo Paul, bei solch schlechten Ergebnissen würde ich auf die
Laminiermethode verzichten.

Es geht besser, dabei habe ich das Optimum sicher noch nicht erreicht.
Siehe meinen Beitrag (4. von oben) mit handgetastet.

Hier das Ergebnis mit HPLaserjet 6L auf Reichelt-Papier und dem oben
genannten Laminator (handgetastet).
Die 10 Cent als Größenvergleich, die Platine rechts oben ist geätzt.
Die kleine Schrift kommt noch ganz gut.
Die untere lange Platine ist noch nicht geätzt, einige Papierfasern
sind noch erkennbar.

Die kleine Platine ist die serielle Version des PonyProg und passt in
ein 9-pol D-Sub Gehäuse.

@Dominik
Danke für die zusätzlichen Erklärungen.

MfG cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum: 16.11.2005 19:29

Habe mir das Gerätebild von Dominik, also dem Conrad Teil angeschaut,
hat innen große Ähnlichkeit mit dem Olympia A260,
nur die Temp-Reg. Platine hat der Olympia nicht.

Da werde ich mal das Conrad Teil kaufen,
denn die Temperaturregelung ist leichter umzubauen als dort einen
Gleichstrommotor zwecks Drehzahleinstellung einzubauen.
Bei letzterem muss man dann noch die Gleichspannung irgenwo wegholen.

Habe noch bei "Staples" vorbeigeschaut, die hatten ca. 6 verschiedene
Modelle (AE einschließlich), wobei welche mit "rückwärts" bei
Papierstau waren. Da müsste doch mein Gleichstrommotor drin sein, oder
?
Leider waren die Staples-geräte alle teurer als das Conrad Gerät.

Nach Erhalt meines Conrad Laminator, Umbau und Probeschuss, werde ich
hier berichten.

MfG cdg
Autor: dirk (Gast)
Datum: 16.11.2005 19:41
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Vielleicht OT hier - ich mache es mit Bügeln und Büchereinklebefolie
siehe www.comwebnet.de

Habe ein kleinen Laminator - allerding ging die Platine schlecht durch
:-(
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 16.11.2005 19:42

Ich bin gespannt auf deinen Bericht!

Gruß
Dominik
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 16.11.2005 23:04

@cdg
Das bezweifle ich nicht, daß es noch besser geht. Für den ersten
Versuch ging es trotzdem ganz gut. Ich hatte auch nicht den richtigen
Katalog. ABER JETZT!!!

MfG Paul
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 16.11.2005 23:35

Hi!

Kennt ihr bestimmt schon aber guckt mal dort ganz unten:
http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm
Leiterbahn mit Tonertransfermethode 0,07mm (3mil) ;)
Autor: cdg (Gast)
Datum: 17.11.2005 10:24

@Paul
Das war auch mein erster Versuch mit einem Laminator.

@Dirk
Habe es mit bügeln auch versucht, dauerte mir zu lange
und Hauptgrund !!! keine reproduzierbaren Ergebnisse.
Zweiter Grund der gegen bügeln spricht, doppelseitig ist wohl nicht
machbar.

@Sssssss
Wenn ich meine dünnen Striche (Umrandung) sehe, kein Problem

@Alle
Die Handtastung war ungefähr alle Sekunde einen Impuls von ca. 1/4
Sekunde (geschätzt).
Somit war der Durchlauf nicht gleichmäßig, das Ergebnis allerdings
gut.

MfG cdg
Autor: Jens D. (Gast)
Datum: 17.11.2005 11:35

@Paul Baumann
sieht echt nciht sauber aus
irgendwie habe ich auch das gefuehl, dass dein gedrucktes layout recht
"eckig" ist..

@Sssssss
die 3 mil ist nicht das problem, das problem ist das der toner nicht so
gleichmässig aufgebuegelt werden kann

also Doppelseitig ist möglich ich habs es selbst mal gemacht und ist
gleich auf anhieb gelungen.
trick top und bottom layer direkt nebeneinander ausgedruckt, in der
mitte gefaltet und die platine reingelegt oben und unten leicht
angebuegelt (in der hand) und dann erst die eine seite und dann die
andere seite gebuegelt

gruss jens
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 17.11.2005 16:00

@jens

Ich habe mir mal das Papier angesehen. Das hat tatsächlich eien
gerasterte Struktur. Jetzt habe ich anderes genommen, da sieht es
dann nicht mehr so "zackig" aus.
Habe aber keine Kamera hier. :-(

MfG Paul
Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
Datum: 18.11.2005 14:31
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Hallo,
angeregt durch diesen Thread habe ich meinen Laminator (Gruss an dem
Berton) auch mal hervorgekramt. Die Temperatur war dafür allerdings
viel zu niedrig. Da es nicht möglich war die Temperatur, die durch
gekapselte Bimetallschalter geregelt wurde, anzupassen, habe ich mir
eine eigene Regelung gebaut.

Als Temperatursensor habe ich eine 1N4148 zweckentfremdet. Wie sich bei
meinen Versuchen heraus gestellt hatte, ist deren Sperrspannung
erstaunlich linear von der Temperatur abhängig.
Die Spannung wird dann von dem ADC eines ATmega8 gemessen und damit die
Heizung über einen Optotriac geschaltet.

Die Temperatur habe ich dann langsam hochgefahren bis das Papier beim
Durchlauf auf der Platine kleben geblieben ist - das war bei ca.
200°C.

Das Ergebnis ist sehr gut. Das Papier lässt sich viel einfacher ablösen
als mit dem Bügeleisen (den Link dazu hat Sssssss ja schon weiter oben
gepostet) und selbst in den Ecken gibt es keine Probleme.

Das Bild habe ich leider nicht schärfer bekommen. Sieht in echt besser
aus.

Beste Grüße
Thomas
Autor: dirk (Gast)
Datum: 18.11.2005 14:51

Könntest du mal Posten welchen Laminator du benützt und ein
Schsltplan/Srouce von deiner Regelung ?

Das wäre ja was feines und man könnte eine bessere Qualität schaffen.

Wie ist das den, der Laminator ist ja nicht vorgesehen für Platinen,
wie
lange kann man mit so ein Laminator Platinen herstellen.

Denke an die Rollen und Zahnräder, durch die erhöhte Kraftwirkung.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 18.11.2005 15:26
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Ich bin einfach mal so frei und nehme dem Thomas die Arbeit ab, weil wir
durch einen kleinen Zufall den selben Laminator haben :) (Grüße zurück,
Thomas).

Den Laminator gab es mal in bei Aldi für 19,99€. Der kann heiß und
kaltlaminieren.
Laut Aufdruck ist das Modell L-405 HC von der Firma Generic.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 18.11.2005 15:28
Angehängte Dateien:

Die Regelung besteht hauptsächlich aus den von Thomas schon erwähnten
Temperatursicherungen/Temperaturschalter.
(Ich habe meinen leider noch nicht umgebaut, aber durch den Thread hier
auch mal wieder drüber nachgedacht ;))
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 18.11.2005 15:29
Angehängte Dateien:

Hier die Temperaturschalter, die sich auf der Unterseite befinden
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 18.11.2005 15:31
Angehängte Dateien:

Die Rollen sollten zumindest bei unseren Laminatoren eigentlich einiges
aushalten (keine Ahnung wie die Mechanik bei anderen gelößt ist).
Auf dem Bild ist die Befestigung der oberen Walze zu sehen.
Mittels einer Art Feder wird die auf die andere Walze gepresst.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 18.11.2005 15:36
Angehängte Dateien:

selbst wenn man da eine Platine durchquetscht ist noch etwas an
Spielraum. (Sry für die schlechte Qualität, aber bei den
Lichtverhältnissen in der Jahreszeit funktioniert meine Cam entweder
nur mit Blitz oder ohne und dann kommen solche Bilder raus. Sollte aber
doch zu erkennen sein)

@Thomas: Auf deiner Homepage tut sich ja einiges (wie bei Sssssss). Die
Projekte sind echt nett! Top!

Nochwas: Ich habe irgendwo mal gelesen, dass jemand die Platine kurz
anäzt bevor der Toner per Thermotransfer übertragen wird.
Ich selbst habe noch keine Erfahrung damit gemacht, aber das könnte ja
vielleicht mal ein Tip für andere sein.

Grüße
Christoph
Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
Datum: 18.11.2005 15:49
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Mein Lammi sieht jetzt so aus ;-)
Unten in der Mitte ist die Diode angeschraubt.

Schaltplan und Source liefere ich noch nach, hab's gerade eilig.

Das mit dem Anätzen habe ich auch schon probiert. Wird scheinbar
tatsächlich besser dadurch.

Zum ablösen des Papiers benutze ich Badreiniger. Damit geht übrigens
auch das Kupferoxyd weg - man bekommt alte Platinen damit wieder
glänzend.
Autor: cdg (Gast)
Datum: 18.11.2005 16:08

Da mein Conrad Laminierer erst am Montag abholbereit ist,
habe ich mal verschiedene Marken (hiesige Märkte) geöffnet.

Alle sehen innen (elektr. Teil) wie bei
Christoph Heckmann's PICT0003.JPG (s.o.) aus.

Da ist also das Conrad Teil anders aufgebaut.
Da der Umbau der Regelung durch Austausch eines Widerstandes bzw. Poti
erledigt ist, ist dies wohl die bessere Wahl (Poti mit Scala =
optimal).

Einen Atmel dafür zu opfern halte ich für zu aufwändig,
hinzu kommt das Problem 5 Volt für den Atmel.
Der Einsatz desselben wird also teurer und bringt keinen Vorteil.

Ich werde das Schaltbild des Conrad Laminierers mal aufnehmen und hier
reinstellen. Dürfte wohl auf eine Dimmerschaltung hinauslaufen.
Da ohne zusätzliche Spannungsversorgung, ist der Einbau in jeden
Laminierer möglich.

Gruss cdg
Autor: dirk (Gast)
Datum: 18.11.2005 16:13

Badreiniger oder WC Reiniger?

Wenn WC Reiniger ist, ist es glaube wie der Entwicker für die Platinen,
acer nicht so rein.

Jungs das ist mal eine gute Idee mit der Temperatursteuerung!

Solltet ihr mals ins Wikki stellen : -)

Bei ELV gibts auch ein Laminator für Platinen - kostet ca 300 Teuroen.
Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
Datum: 19.11.2005 19:00

Badreiniger vom Plus.
Inhaltsstoffe: Zitronensäure, Alkohol, Tenside.


Den Schaltplan, Quellcode und noch einige Bilder von meinem Laminator
Umbau habe ich mal auf meine Homepage gestellt:
http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm

Wer dafür keinen Atmel nehmen will, kann auch einen OP als Komparator
geschaltet und ein Poti nehmen. Dann hat man aber keine
Temperaturanzeige und auch keine PWM-Regelung  ;-)
Autor: Remo (Gast)
Datum: 20.11.2005 00:31
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Anbei ein Bild der Elektronik meines ALDI Laminators.
(Bis jetzt noch ohne verändernde Eingriffe)
Das scheint eine andere Bauart als die weiter oben abgebildete zu
sein.
Nachdem das ALDI Zeugs nornalerweise weit verbreitet ist hoffe ich auf
Mitstreiter, die schon mal die Platine von der Uuterseite angeschaut
haben und eine Idee haben, an welchem Widerstand man da am besten das
fummeln anfängt, um die Temperatur hochzujubeln.
Nachdem der Laminator einen Schalter für zwei unterschiedliche
Folienstärken hat und damit zwei unterscheidliche Temperaturen müsste
man das ja eigentlich relativ einfach rauskriegen können.
Hab nur kein Termometer mit dem ich das messen könnte.
Hab aber eine temperaturgereglete Lötstation mit Digitalanzeige. Wenn
ich die auf 50C einstelle und die Lötspitze an den Laminator halte
müßte ich ja eigentlich die Temperatur messen können, oder?
Autor: cdg (Gast)
Datum: 20.11.2005 10:59

@Remo
Ab Mittwoch gibt es bei ALDI Nord wieder einen Laminator.
Könntest du mal ein Bild vom kompl. Gerät machen,
oder mal beim ALDI-Angebot (w w w. a l d i . d e)  schauen,
ob es das gleiche ist ?

Was steht auf dem IC drauf ?
Sieht gut aus, scheint alles drin zu sein was eine Reglung braucht.

Gruss cdg
Autor: Remo (Gast)
Datum: 20.11.2005 13:51
Angehängte Dateien:

Das IC ist ein vierfach OP, LM324.
Anbei ein Bild vom Scanner.

Auf dem Boden ist ein Typenschild:
Laminator/XII/29/2004
monolith GmbH
D-41468 Neuss
....
Baujahr: 11/2004
Autor: cdg (Gast)
Datum: 21.11.2005 13:30
Angehängte Dateien:

Hallo Remo, danke für das Bild und den LM324.
Dein Gerät sieht so aus, wie das von ALDI (Verkauf ab Mittwoch)
Preis 15,99 Euro.

Die Farbe (dein Bild grau oder silbern, ALDI Abbildung weiss +
schwarz)
ist ggf. anders (unwichtig), die Knöpfe und Schalter und der Rest ist
erstaunlich ähnlich.

Da werde ich doch erst diesen kaufen, reingucken und mal sehen.
Sollte der Umbau nicht praktikabel sein (wüsste nicht warum),
bleibt immer noch der Gang nach Conrad.

Mittwoch oder Donnerstag gibt es dann mehr von mir.

Habe schnell noch das Bild angehangen.

MfG cdg
Autor: remo (Gast)
Datum: 21.11.2005 14:44

Hab meinen Laminator noch nicht so weit auseinandergenommen, aber wenn
es nicht einfach gelingt die mit dem Temperaturwahlschalter verbundenen
Widerstände auf der Platine zu identifizieren, dann wirds kompliziert.
Aus der Laminiereinheit gehen eine Unmenge an Kabeln rein und raus. Hab
noch nichtmal erkennen können welche da eigentlich für die Heizung sind.
Es sind auch zwei in Silikonschläuche verpackte vermutlich
Temperaturfühler in Nuten des Alublocks angebracht. Da es zwei sind
hege ich schon den Verdacht es könnte sich um Minithermostate handeln,
aber wozu sollte dann der OP da sein???
Ein Netzteil ist übrigens nicht drin, also paß bloß auf, die Elektronik
läuft vermutlich mit einem Kondensatornetzteil, der dicke rote C auf dem
Bild wird wohl dafür da sein.
!!! ALSO ÜBERALL NETZSPANNUNG DRAUF !!!

ciao
Remo
Autor: cdg (Gast)
Datum: 21.11.2005 16:28

Hallo Remo,
ein 230V Schlag ist nicht so schlimm wenn man richtig arbeitet.
Voraussetzung, keine Schweissfüsse, eine Hand in der Tasche und nicht
im Gerät fummeln und mit der anderen Hand an der Werkstattlampe o.a.
geerdete Sachen packen.

Kondensatornetzteil ist schon klar, die beiden Fühler, eingepackt
wegen
Isolation, werden wohl NTC's, PTC's oder Dioden (als Temp.-Fühler)
sein.

Irgendwo ist dann wohl ein Thyristor als Stellglied.
Na und der OP-Amp. vergleicht die vom Temp.-Fühler gelieferten Werte
mit der Vorgabe o.s.ä.

Egal, da beide Laminierer gleich aussehen, denke ich mal da ist das
gleiche drin und dann werden wir weitersehen.

Zu den vielen Drähten,
4 für die beiden Fühler,
2 für Phase und Null,
1 für gedimmte Phase zur Heizung (2x115V in Reihe)
1 für Null ggf. zur Heizung (wenn gesamte Verdrahtung auf der Platine)
3 für Temp.-Schalter
2 für LED (oder 3-4 ??)
so oder ähnlich könnte es aussehen.
Mittwoch wissen wir mehr.

Gruss cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum: 23.11.2005 12:49
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Hallo zusammen,
habe den ALDI Laminator aus dem heutigen Angebot gekauft und zerlegt.

Leider scheint er nicht für den Umbau der Temperaturregelung geeignet
und ist elektrisch nicht identisch mit "Remo's" siehe seine Bilder.

Ich habe mal Bilder angefertigt:
1. Das IC ist ein HEF4541 = CD4541 = programmierbarer Zeitgeber.
2. Es gibt kein Stellglied (Triac o.ä.)
3. Wenn alle Geräte so schlampig montiert sind, wie meines,
   dann gibt es Ärger. Siehe Pfeil im oberen Bild.
   Der 1..2 Watt Widerstand liegt direkt am Platikbolzen an und dürfte
   für unangenehme Gerüche oder Schlimmerem sorgen.
4. Im unteren Bild sind drei Temp.Schalter zu sehen (also feste
Werte).

Fazit:
Das Zeitgeber-IC sagt wohl nur nach einer (vom Wahlschalter gegebenen)
Zeit per LED "Gerät ist betriebsbereit.
In Wirklichkeit wird die Endtemperatur jedoch in Abhängigkeit einer
weiteren Schalterebene die die (Bimetall) Temp.Schalter umschaltet,
vorgegeben. Umbau in Richtung höhere Temperatur ist somit nur durch
Austausch dieser Schalter mööglich.
Aus diesem Grund werde ich das Schaltbild nicht aufnehmen, da es keinem
hilft.

Weitere Aussichten:
1. Gerät zurück nach ALDI
2. Den Laminator vom grossen "C" kaufen, denn der wurde ja
erfolgreich
   von Doninik umgebaut.

Schade der ist ca. 10 Euro teurer, aber es muss wohl sein.
Danach berichte ich wieder und werde ggf. die Schaltung posten.

Grüsse cdg
Autor: ,,,, (Gast)
Datum: 23.11.2005 13:27

/*
3. Wenn alle Geräte so schlampig montiert sind, wie meines,
   dann gibt es Ärger. Siehe Pfeil im oberen Bild.
   Der 1..2 Watt Widerstand liegt direkt am Platikbolzen an und dürfte
   für unangenehme Gerüche oder Schlimmerem sorgen.
*/

Somit ist klar, warum die Geräte so billig sind.
Autor: remo (Gast)
Datum: 23.11.2005 13:48

Mist, dann bin ich wohl doch eher ein Alleinkämpfer.

Eine Frage ist aber offen geblieben:
Sie betrifft nur die Umbauphase, jedoch nicht den späteren Betrieb. Wie
meßt ihr die Temperatur der Laminiereinheit? Um die Temperatur
hochzuregeln muß man ja wissen wie weit. Ist meine Idee das mit einem
geregelten Lötkolben der auf kleine Temperatur eingestellt ist und eine
Temperaturanzeige hat zu machen erfolgversprechend?

Wünsch euch viel Glück mit dem weitere Umbau.
So long
Remo
Autor: cdg (Gast)
Datum: 23.11.2005 17:06

@remo
Ich denke schon das es mit dem Lötkolben geht.
Prüfe bitte vor dem Umbau, ob du die Temp.Schalter
(wie in meinem unteren Bild) hast.

Dann hat sich der Umbau erledigt.
Wie ich ja schon weit oben erwähnte, es geht auch anders.
Man muss die Durchlaufzeit verlängern.

Da das beim Synchron-Motor (mit vertretbarem Aufwand) nicht möglich
ist, habe ich mal einen Motor zerlegt.
Vom Rotor müsste die Welle verlängert werden = neue Welle = Nagel.
Diese Welle wird dann von einem Gleichstrommotor (besser regelbar)
angetrieben.
Ich hatte mit der Tastermethode ja gute Ergebnisse und da der Laminator
nicht so heiss wird (wie beim Temp.Umbau) leben die Walzen usw. länger.

MfG cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 23.11.2005 20:19
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Hallo Männer!

Ich habe mir heute auch so einen Laminator geholt. Allerdings ist das
Ergebnis gleich Null. :-((
Die Temperatur ist wohl zu niedrig. Vielleicht könnte man mit
geringerer Einzugsgeschwindigkeit etwas erreichen.

Deshalb hier eine Schaltung, mit der der Motor in seiner Drehzahl über
die Frequenz "geregelt" werden kann.

Die Schaltung funktioniert; ich habe im Moment nur keine Zeit für
Experimente mit dem Laminator.
Vielleicht kann es jemand brauchen.

MfG Paul
Autor: cdg (Gast)
Datum: 24.11.2005 11:51
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Gute Nachrichten.

Gestern (Mittwoch) kurz vor 13:00 Uhr, Online beim grossen C, den von
Dominik erwähnten Laminator bestellt.

Heute um 8:30 Uhr per DHL geliefert !!! Das ist Spitze.

Gerät geöffnet (siehe Bild in der Anlage) und siehe da,
es ist das was man braucht.

Pfeil oben der Temp.Fühler ein NTC (also kein Bi-Metallschalter),
Pfeil unten, das Stellglied, ein BT136,
das IC ist ein LM358.
Die Schaltung schreit nach Nachbau (wer schon einen Laminator hat).
Ich werde das schaltbild aufnehmen und hier posten.

Noch ein (wesentlicher ?) Unterschied zu den anderen Laminatoren,
hier sitzt der Temp.Fühler per Feder an der unteren Walze.
die den Temp.Schalter der anderen Modelle sitzen an der Heizung !!

Zum Schaltbild/Vorschlag von Paul Baumann:
Sicher auch eine gute Idee, ich hatte mit langsam ja guter Ergebnisse.
Ich werde ich mal drüber nachdenken.

Gruss cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 24.11.2005 13:39

Ich habe noch eien Idee: Vielleicht geht ein Thermoschalter, wie er
in Kaffeeemaschinen eingebaut ist. Mal sehen, ob ich noch eien alte
finde, um zu sehen, was für eine Temperatur der hat. Dann könnte man
vielleicht den Aldi-Kollegen durch Tausch des dritten Schalters
"trimmen". Muß jetzt weg, schreibe heute Abend.

MfG Paul
Autor: cdg (Gast)
Datum: 24.11.2005 17:07
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@Dominik
"Ich hab einen Spannungsteiler von  VCC-10k-10k-GND   durch
VCC-78k-10k-GND ersetzt."

Da hast du die U/2 erwischt, links in meinem Schaltbild.
Macht aber nichts, da die andere Hälfte des LM hier unbeschaltet ist.
Auf der Platine sind allerdings Löcher für weitere Bauteile und einen
zweiten NTC (zweiter Temp.Bereich) vorhanden.

Für die Nachbauer anliegend das Schaltbild und die Platine
von oben und unten.

MfG cdg
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 24.11.2005 17:24

Hallo,

ist mir schon klar, es wird nur eine Hälfte vom OP benutzt. Man kann
allerdings die Spannung über dem NTC nicht beliebig raufziehen, daher
finde ich die sauberste Methode ist hier die Referenzspannung an Pin 2
herabzusetzen.

Gruß
Dominik
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 24.11.2005 18:24

Hi!

In meinem Aldi laminator sind die dicken Rs ordentlich verlegt...
Aber ein rotes kabel war irgendwie mit nem messer angeschnitten und
der
blanke kupferdraht lag direkt an der heizung an :-X
gut dass ich vorm einstecken neugierig reingeguckt habe ::)

Wahnsinn das man sowas in D verkaufen darf...
Naja für den Preis will ich nicht meckern.
Autor: cdg (Gast)
Datum: 24.11.2005 18:33

Hallo Dominik,
am Komparator, Pin2 des LM358, liegt 2,8 Volt.
Wenn der NTC den Wert der Reihenschaltung von 2K4, 4K7
und dem Trimmpoti (steht bei mir auf Null Ohm) erreicht also ca. 7,1K
dann ist die Temp. erreicht.

Um höhere Temperatur = NTC wird niederohmiger zu erreichen,
werde ich versuchsweise den 2K4 oder 4K7 durch ein (Trimm-) Poti
ersetzen oder dies parallel schalten.

Leider besitzt das Gerät keine Temperaturanzeige,
laut Bedienungsanleitung "Warten Sie ca. 5 Minuten...und die Anzeige
-READY-  an der Oberseite erscheint".

Hat dein Gerät diese Anzeige ?
Evtl. war das mal die andere Hälfte des LM358.

MfG cdg
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 25.11.2005 04:09

;-) Die Ready Anzeige ist so eine Art chemischer Aufkleber, das
"Ready" färbt sich weiß wenn das heiß wird, deshalb schreiben sie ja
auch "erscheint".

Über dem NTC kann man nicht viel machen, das hatte ich als erstes
probiert. Selbst wenn du sagen wir VCC - 500ohm - NTC - GND machst,
geht die Temp vielleicht 50-80 Grad hoch. Ich habs daher an der
Referenz geändert, da ich den NTC nicht zu stark belasten wollte durch
den zu geringen Vorwiderstand (auch wenn der NTC einige Kohm hat).

Gruß
Dominik
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 09:45

Ich hab mir für meinen Aldi laminator folgendes übelegt:
Ich baue innen einen Tempfühler und ein Relais ein.
Der Fühler + die Relaisspule sind über nen 9pol stecker oder so
nach aussen geführt.
Das Relais überbrückt den Temperaturschalter wenn aussen 5V angelegt
werden.
Nach aussen hin kommt nix mit 220v in Verbindung. Aussen dran
kommt dann nen mega8 der temp misst, anzeigt und die Heizung an- oder
ausschaltet.
(natürlich mit einem threshold so dass das Relais nicht wie blöde
klackert)

Das ganze kost fast nix und ohne den extern angesteckten mega8 ist das
ganze noch normal als Laminiergerät zu gebrauchen.

Ich hoffe jetzt natürlich dass diese 3 dicken Tempsensoren unterbrechen
wenn Tsoll erreicht ist.
Habe das noch nicht gemessen ;) Muss auch noch rausfinden welcher von
denen bei max Temp abschaltet 8)
Autor: kein (Gast)
Datum: 25.11.2005 10:14

Und was willst Du uns damit jetzt sagen?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 25.11.2005 11:08

So, ich habe jetzt den Aldi-Kameraden im Griff! Gelöst ist das Ganze
über die Vorschubgeschwindigkeit. Ein astabiler MV schaltet ein Relais
für 1 Sekunde ein; 10 Sekunden Pause. Das Relais steuert den Motor an.
Der Durchlauf eines A4 Blattes dauert jetzt ca 3,5 Minuten. An der
Temperatur habe ich nicht "gedreht". Jetzt werde ich es
"vernünftig"
aufbauen, mit Triac.

MfG Paul
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 16:24

>Und was willst Du uns damit jetzt sagen?
das pi 3,0 ist.

Nein, ich wollte nur andeuten dass man den aldi laminator evtl trotzdem
mit minimalem
Aufwand umbauen kann. Mehr nicht. Hatte gedacht es interessiert evtl
jemanden.
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 17:07

Hi!

noch ein paar Infos zum Aldi Laminator:
Passt bloss auf !
Beim ersten mal aufschrauben hab ich ein blankes rotes Kabel entdeckt.
Jetzt gerade kam mir ein weiteres schwarzes Kabel entgegen dass nicht
richtig eingeklemmt war in diesen komischen verbindern.

Hab versucht die Schaltung am Heizelement zu verstehen.
Sieht schlecht aus, dort sind zwei 190°C Temperatursicherungen
eingebaut.
Ist also nix mit auf 210°C hochregeln.
Okok man könnte die überbrücken, das ist mir aber zu riskant da ich das
Ding auch
noch als normalen Laminator einsetzen wollte ;)
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 25.11.2005 17:53

1. seit wann stellst du denn Platinen wieder zuhause her?
2. wieso überhaupt per Tonertransfer - dacht das ist nicht dein Ding
;)
3. kauf dir doch einfach nen zweiten Laminator für 15€. Günstiger wird
es die wohl kaum irgendwo geben.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 25.11.2005 17:53

achso, ja vergessen: Das ganze sollte an Sssssss gerichtet sein
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 18:00

Wer hat gesagt dass ich damit Platinen herstellen will ?
Ich will damit Aluplatten beschriften ;)
Das geht genausogut 8)

Platinen lass ich meist fertigen, ist eh fast immer doppelseitig
und da dauert das durchkontaktieren immer ewig.
Bei mvpcb kostet das auch max die hälfte von pcbpool ;)

Ja, ich gucke morgen ob ich noch einen weiteren bekomme ;)
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 25.11.2005 18:10

ggggggggggggggg spinner!
Das mit den Aluplatten habe ich aber auch überlegt.
Noch ein Grund einen zweiten Laminator zu kaufen: mit der Zeit werden
die Walzen wohl doch ein bisschen leiden und der Abstand größer. Wenn
nur irgendwo nicht mehr 100%iger Anpressdruck ist, dann kannst du
Laminieren damit knicken.
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 18:28

Beim Aldiding presst eine dicke Feder die Walzen aneinander.
Nennt sich ABS lol zum entfernen verklemmter Zettel.
Das mit alu geht echt gut, mitm Fingernagel bekommt man nichts mehr
ab.
In kombination mit nem Farblaser kann man nette sachen basteln ;)
Am besten geht auf Overheadfolie drucken (laserfolie!) und dann
aufbügeln.
Nach dem abkühlen kann man die Folie ganz abziehen.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 25.11.2005 19:16

@SSSSSSSSS

Das mit der Feder hast Du nicht richtig erkannt. Die Feder drückt nur
den Motor an das Antriebszahnrad der Walzen. Wenn Du den ABS-Hebel
drückst, ist nur der Motor weg vom Fenster und die Walzen lassen sich
mittels des verklemmmten Papiers drehen. Durch die Übersetzung würdset
Du sonst den Motor mit drehen müssen, was große Kräfte beansprucht.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 25.11.2005 19:25

...und noch eins: Beim großen C kostet der Laminator jetzt 19,95 Euro.

MfG Paul
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 19:41

Danke Paul, hast recht, hatte da nicht genau hingesehen...
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 25.11.2005 23:17

Haben wohl so viele gekauft das die den Preis gesenkt haben ;-)
Habe auch nen Farblaser, allerdings nur Kopiererfolien dafür, und auf
denen haftet der Toner schlechter als auf Reicheltpapier.

Gruß
Dominik
Autor: Sssssss (Gast)
Datum: 25.11.2005 23:45

Wenn der Toner schlechter darauf haftet ist das doch optimal ;)
Dann bleibt mehr auf der Platine/dem Blech nach dem auflaminieren.
Also ich meine diese durchsichtigen Plastikfolien für
Overheadprojektoren (für laser).
Die sind relativ hitzestabil.
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 26.11.2005 01:31

Mit schlechter haften meine ich, die Folie kommt mit zu wenig Toner aus
dem Drucker, also die Deckung stimmt nicht. Sonst wärs tatsächlich
optimal. Ich hab Aufkleberfolie für Farbkopierer, dort ist die Deckung
gut, aber der Toner will nicht mehr runter ;-)

Gruß
Dominik
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 26.11.2005 04:09

Hier eine kleine Bilderserie von meiner gerade fertig gestellten
Schaltung:

Layout auf PCB gedruckt:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Geätzt diesmal mit Natriumpersulfat, gebohrt und zugesägt:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Bestückungsdruck, etwas verschoben aber erfüllt den Zweck:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Fertige Schaltung:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Der rote Draht war geplant :-)
Es handelt sich übrigens um einen Stereo-Mikrofonverstärker, die
Tonqualität ist ausgezeichnet.

Hier noch ein Farben-Test auf der Bestückungsseite:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Die Farben sind nicht so gut sichtbar, sie scheinen leicht transparent
zu sein und brauchen wohl den weißen Untergrund von Papier.
Ausserdem haben sie den Reichelt-Text in sich aufgenommen, ich habs
nicht abbekommen. Beim Schwarzen sieht man das ja nicht.

Gruß
Dominik, schon die nächsten PCBs planend :-)
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 26.11.2005 07:44

sieht doch sehr gut aus!
Ich glaube ich muß mir auch mal nen Farblaser zulegen. Das mit dem
Papier bekommt man sicherlich irgendwie in den Griff.
Bei meinem SW-Laser klappt es auch, wenn ich auf die leeren DIN-A4
Zweckform Seiten drucke, auf denen mal Aufkleber waren. Vielleicht
kannst du das ja bei dir auch mal testen.
Autor: cdg (Gast)
Datum: 26.11.2005 11:51

Hallo zusammen,
hat denn schon jemand Aluplatten "laminiert" ?

Das könnte ein Problem werden, da Alu die Wärme stark abführt.

Wenn ja, welche Grösse und Blechstärke ?
Laminierer umgebaut auf "langsamer" oder "höhere Temperatur" ?

@Dominik
Der Bestückungsdruck sieht gut aus, zur Deckungsgleichheit müsste man
es mit der Taschenmethode bzw. falten versuchen.

MfG cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum: 26.11.2005 19:54
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich moechte meinen Laminator umbauen.

Kennt jemand eine Quelle fuer Thermoschalter fuer 180C bis 220C? Segor
und Conrad haben hoechstens bis 140C.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 26.11.2005 20:16

@romanua
Hallo!
Der Temperaturschalter war auch meine Idee, aber es scheint wirklich
keine für höhere Temperaturen als 140 Grad C zu geben. Ich habe aber
mit der Verlangsamung des Vorschubes auch Erfolg gehabt. Was ich jetzt
nochmal testen will, ist ein Temperaturregler mit OPV als Komparator
und einer Doppeldiode als Fühler. Die Diode fiel mir heute
in die Hände. Das Ding hat ein TO 220 Gehäuse und läßt sich dadurch
an das Heizelement schrauben. Mal sehen, ob die Temperatur ausgehalten
wird?!

MfG Paul
Autor: romanua (Gast)
Datum: 26.11.2005 20:32

@Paul

Hallo!

in meinem Geraet steckt ein Schalter dieser Firma:

http://www.huilonge.com/en/product.asp?page=2&xh=

Wie man sehen kann, gibt es schon Schalter fuer bis 250C, die Frage ist
nur "wo bekommt man sie?".

Was willst Du mit OPV schalten, ein Relais? Man muss, glaube ich, auch
etwas Hysterese einbauen.

Die Thermoschalter lassen um 20 Grad abkuehlen, bis die wieder
einschalten.
Autor: romanua (Gast)
Datum: 26.11.2005 20:44

Autor: cdg (Gast)
Datum: 26.11.2005 21:17

Hallo romanua,
der Motor läuft immer wenn Netz an ist, also den Temp.-Schalter in
beiden Zeichnungen nach rechts (hinter den Motor) rücken.
Die Heizung soll doch nur bei erreichen der Temp. abgeschaltet werden.

Die LED's mögen keine hohe negative Spannung,
also zur LED eine Diode antiparallel schalten.

cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 26.11.2005 21:26

Das ist ja schön, daß jemand Bimetallschalter für höhere Temperaturen
gefunden hat! Da gestaltet sich der Umbau einfach. Ich habe gestern
lange gesucht, ohne was zu finden. :-((

MfG Paul
Autor: romanua (Gast)
Datum: 26.11.2005 22:18

Hallo cdg,

Danke fuer die Tipps! Ich hab allerdings noch par Fragen dazu.

Also die obere "IST" Schaltung zeigt, wie mein Laminator ab Werk
aufgebaut ist.

Ich glaube der Motor soll auch immer laufen, weil ansonsten die Walzen
in der Aufwaermphase von nur einer Seite erwaermt werden. Ist schwierig
zu erklaeren, aber es liegt am mechanischen Aufbau des Geraetes.

>Die Heizung soll doch nur bei erreichen der Temp. abgeschaltet
werden.

In der Schaltung werden die Thermoschalter  beim Erreichen der Temp.
geoeffnet, also wird die Heizung vom Strom abgeschaltet (die wird dann
lediglich ueber die "Ready" Led gespeist).

>Die LED's mögen keine hohe negative Spannung

Dazu sind, meiner Meinung nach, die "normalen" Dioden  in der
Schaltung da, um Spanunngfestigkeit zu erhoehen. Oder meinst Du was
anderes?
Autor: cdg (Gast)
Datum: 27.11.2005 13:38
Angehängte Dateien:

Hallo romanua, du schriebst

-Also die obere "IST" Schaltung zeigt, wie mein Laminator ab Werk
aufgebaut ist.-

Sei mir nicht böse, ich glaube es nicht.

Egal, wenn der Motor immer laufen soll, also während der Aufheizphase
und natürlich danach beim laminieren, dann sollte der Teil des
Schaltbildes (siehe im von mir angehängten Umbau_neu.jpg) wie in der
unteren Soll-Schaltung  aussehen.

MfG cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum: 27.11.2005 14:10

Hallo cdg,

Ok ich glaube ich verstehe, wo wir uns eineinder vorbei reden.

Das was du in der unteren Schaltung verschoben hast, ist eine
Thermosicherung. Wenn die aus ist, muss man die mit einer ganzen
ersetzen.

Die Bimetallschalter sind rund auf dem Bild. Der Schalter auf der
"ist" Schaltung ist normallerweise "ein", und unterbricht, sobald
110C erreicht wurde, schaltet wieder ein bei 90C.

Macht es jetzt mehr Sinn, was ich vorher gesagt habe?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 27.11.2005 19:44
Angehängte Dateien:

Hallo!
Hier habe ich mal eine Schaltung für einen Temperaturregler gebaut.
Villeicht kann ihn einer brauchen, denn NTC's hat man ja nicht immer
zu Hause.

MfG Paul
Autor: 123 (Gast)
Datum: 27.11.2005 20:14

der thread ist schon lang und echt interessant. will vieleicht jemand
alles in einem wiki artikel zusammenfassen wie beim
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhe...?
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 27.11.2005 22:54

Hallo,

ich hätte eine Frage zum Conrad Laminator:
Kann man bei diesem Gerät die Drehzahl des Motors drosseln?

Gruß
Autor: cdg (Gast)
Datum: 28.11.2005 11:56

@romanua
Wofür eine Thermosicherung ? (weg damit)
Das habe ich umgezeichnet, weil ....
wenn das Gerät überhitzt (wieso eigentlich ?) würde der Motor
mit abgeschaltet, die Walzen bleiben stehen.
Das zu laminierende Teil bleibt stecken und wird ruiniert,
die Walzen ggf. auch.

@Garfield
nein, alle Laminatoren (die ich gesehen habe) haben einen
Synchronmotor.
Synchron = mit der Netzfrequenz, also 50Hz x 60 Sekunden = 3000 U/min.
Deshalb ist ein Getriebe drin, das macht dann 5..6 U/min, die nochmals
zu den Walzen untersetzt werden.
*** Eine Möglichkeit wäre ein Frequenzumsetzer (siehe weiter oben)
*** oder (Gleichstrom-) Getriebemotor mit anderer Untersetzung
(Pollin),
*** oder takten (siehe weiter oben

MfG cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum: 30.11.2005 13:12

@Dominik  -ALDI Laminator-

Hallo, ich habe mal den NTC ausgebaut (sieht aus wie eine 1N4148)
ist aber keine Diode !!, erwärmt und gemessen.

Messwerte ca.
bei 20° 135KOhm
bei 150° 40KOhm
bei 175° 29KOhm
bei 200° 19KOhm
bei 225° 17KOhm
bei 250° 14KOhm

Nun die Preisfrage:
Wie bzw. wann soll da der OP in meinem oben geposteten Schaltbild
(habe ich nochmal verglichenen) sperren?

Beispiel:
Der invertierende Eingang liegt ja auf ca. 2,8V (halbe Z-Spannung)
2K4, Trimmpoti (null Ohm) und 4K7 liegen in Reihe an Vcc.
Erst wenn der PTC diesen Wert von ca. 7,1K erreicht bzw.
unterschreitet, würde der Komparator schalten.
Das wäre nach obigen Messungen irgendwo um 300° oder mehr.

Wo liegt der Fehler ?
Ich werde mal alles wieder zusammenbauen und dann im Betrieb messen,
ob überhaupt abgeschaltet wird.

MfG cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum: 30.11.2005 15:22

zum Conrad-Laminator

Um den Abschaltvorgang zu visualisieren, habe ich eine LowCurrend LED
zwischen dem 1K und Gate des Thyristors geschaltet.
Funktioniert einwandfrei.
!! Es wird geschaltet, vielleicht verhält der NTC sich doch anders
!! wenn er im Spannungsteiler sitzt.

Dann habe ich den Umbau nach Dominik vorgenommen (7. Beitrag v.o.).
Es dauert nun deutlich länger, bis die Temperatur (LED) erreicht wird.
Das Gerät qualmt leicht und macht komische Geräusche.
Beim abkühlen knackt der Laminator auch beachtlich.

Die längere Aufheizzeit und die Qualmerei sind für mich nicht tragbar.
Da ich ja bereits mit einem nicht umgebauten Laminierer,
langsames "durchschieben per Tastung", gute Ergebnisse hatte,
werde ich in dieser Richtung weitermachen.
Also Frequenzwandler oder per Timer (NE555 oder ATMEL) getakteten
Vorschub machen.

MfG cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 30.11.2005 20:08
Angehängte Dateien:

Hallo!
Ich habe mal die Schaltung drangehangen, die ich in den
Aldi-Laminator eingebaut habe. Netzteil wird wohl jeder noch
hinkriegen. (Kleiner 12 Volt Trafo 100mA aus Schlachtfest
Grätzbrücke 1000 Mikro).

Weiter oben habe ich gesehen, dass beim Conrad - Gerät ein
trafoloses Netzteil drin ist. Das wird man sicher auch dafür
anzapfen können. (bin jetzt zu faul zum rechnen) :-))

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 30.11.2005 20:13

...ach so! Versucht es nicht mit dem Sinusgenerator weiter oben-der
TDA2030 hat eine interne Temperaturbegrenzung und wenn man die
Schaltung in dei Kiste einbaut, geht sie nicht mehr. (Jaul, ächts
keuch, stöhn)...die Mühe war umsonst.

Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 30.11.2005 20:56
Angehängte Dateien:

Hier ist noch ein Bild für den, der unbedingt mit Prozessor ans Werk
will. Die Schaltung erlaubt es, jeweils zwischen 59 Sekunden- 1 Sekunde
aus bzw. Einzeit mittles Taster zu wählen. Ist mit AT90s2313
bestückt. Bei Bedarf schicke ich den Bascom Code per E-Mail.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 30.11.2005 21:04

@cdg
Wahrscheinlich geht der Eingangswiderstand des OPV mit in die Messung
ein. Der liegt in der Größenordnung wie der Wert des NTC's. Der OPV
ist glaube ich nicht mit BIFET-Eingängen sondern bipolar. Das könnte
die Erklärung sein. (Will nicht klugscheißen, muß nicht so sein)

MfG Paul
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 01.12.2005 11:06

@cdg
Also gequalmt hat bei mir nichts, dann solltest du lieber ne andere
Ratio nehmen beim Teiler. Das Knacken beim Aufwärmen bzw. Abkühlen ist
aber normal bei so hohen Temps. Was machst du eigentlich für einen
Aufstand mit dem Umbau - NTC ausbauen, ausmessen, usw.? Ich hab den
Widerstand ausgetauscht und gut ist :D

Man kann statt dem Teiler logischerweise auch nen 50k Poti oder so
einbauen, und dann einfach immer weiterdrehen bis die gewünschte Temp
erreicht ist, fertig.

Gruß
Dominik
Autor: cdg (Gast)
Datum: 01.12.2005 12:01

@Dominik
"Was machst du eigentlich für einen Aufstand mit dem Umbau - NTC
ausbauen, ausmessen, usw.?"

Damit ich die Platinen (siehe weiter oben) vernünftig ablichten konnte
und um "wenns kaputt geht" passenden Ersatz zu finden.

Steht ja nun mal keine Conrad- oder Reichelt- oder RS-Nummer drauf.

MfG cdg
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 01.12.2005 20:42

Hallo,

@Paul Baumann:
Sorry, aber der Eingangswiderstand eines OP liegt irre hoch, vor allem,
wenn es sich (wie hier) noch um einen LowPower OP handelt.
Bei einer Eingangsspannung von 30V würde der OP maximal 40nA am Eingang
aufnehmen. Der resultierende Eingangswiderstand ist schnell ausgerechnet
und macht deutlich, dass dieser bezogen auf den Widerstand des NTC
überhaupt keine Rolle spielt.

Ich habe noch eine Anmerkung zu den hier konstruierten Schaltungen zur
Temperaturregelung: Ich rate dringend von der Verwendung eines
Halbleiters (Diode oder Transistor) als Temperatursensor ab. Diese
Teile eignen sich zwar gemeinhin sehr wohl als Temperatursensor aber
wenn ich das hier richtig mitbekommen habe, wird regelmäßig mit
Temperaturen über 200°C gearbeitet. Temperaturen über 200° wirken sich
aber üblicherweise sehr schädlich auf die Sperrschicht dieser
Halbleiter aus. Wenn auch die Diode nicht unmittelbar kaputt geht,
sollte man aber doch damit rechnen, dass sich deren Eigenschaften
bereits nach kurzer zeit erheblich ändern und so auch spürbaren
Einfluss auf die Temperaturmessung haben.

Gruß
Autor: romanua (Gast)
Datum: 01.12.2005 21:17

Vielleicht erwischt jemand so einen Laminator. Dann waere der Umbau
leicht.


http://www.pulsar.gs/PCB/a_Pages/4_Products/5e_Ton...
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 01.12.2005 21:23
Angehängte Dateien:

Hallo Bastler!
Anbei noch der 2.Teil mit dem ungenutzten OPV. Der betreibt jetzt
eine grüne LED als READY-Meldung.

@Garfield: Ich habe mir die Mühe gemacht, das Datenblatt zu lesen.
Meine Vermutung ist so falsch nicht. Aber gut nun, Gudrun!
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 01.12.2005 21:27

...ich Reddel!
noch zur Schaltung: R10 105K
R 11 100K
R8    47K
R9     1K
R3     1K
T   SF 126
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 02.12.2005 09:34
Angehängte Dateien:

@Paul Baumann:

Was steht denn im Datenblatt? Wie ich zitiert habe: 40nA bei 30V.
Daraus ergibt sich ein Eingangswiderstand im hohen Megaohmbereich! Das
wundert auch nicht, wie sollte er sonst eine Verstärkung von über 100dB
erreichen? Im übrigen bezieht ein OP genau aus dieser Tatsache seine
Existenzberechtgung.

Gruß
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 02.12.2005 09:36

Nachtrag:
Es sind natürlich max. 40nA bei 15V, aber bei diesen Größenordnungen
spíelt das überaupt keine Rolle.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 02.12.2005 09:38

@Garfield
Heule nicht gleich! Erkläre Du dann mal, wie das Verhalten der
Schaltung des Komparators zu erklären ist.

Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 02.12.2005 09:43

...guck mal da! Besonders die Angabe Input Resistance ist interessant.

http://www.ee.washington.edu/stores/DataSheets/lin...

Paul
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 02.12.2005 11:20

Ich bin die ganze Zeit von einem LM324 ausgegangen, weil oben mal jemand
was von diesem Typ geschrieben hat. Trotzdem ist es so, daß ich mir
nicht vorstellen kann, dass dies einen Einfluß hat, da selbst der hier
angegebene Minimalwert von 300K erheblich über dem Sollwert von 7k
liegt. Weiterhin würde dadurch ja nicht nur der Eingang mit dem NTC
beeinflusst, sondern auch der mit dem Spannungsteiler. Da aber dort
offensichtlich wirklich die halbe Betriebsspannung gemessen wurde, kann
dies nicht sein. Ich glaube daher, dass der Fehler woanders liegt.

Gruß
Autor: Reinhold Bill (ebill)
Datum: 02.12.2005 14:06

Mich interessiert diese Direkt-Toner-Methode auch sehr, ich habe diese
Diskussionen daher hier aufmerksam verfolgt und auch intensiv im Netz
recherchiert.

Bei eBay wird ein Laminator in Metallausführung angeboten:
http://cgi.ebay.de/A4-Profi-Metall-Laminiergeraet-...
http://cgi.ebay.de/DIN-A4-Foto-Laminiergeraet-IP-2...

Eine Recherche ergab, daß der Hersteller offensichtlich IKON ist, ich
habe mal alle gefundenen Links aufgelistet:
http://www.yatego.com/werkle/p,4304661d22d71,401f9...
http://www.werkle.de/falambi/start.htm?laminiergeraete.htm
http://www.companyimage.co.uk/products/3221/55
http://www.sweb.cz/mapy-kanta/ikon.htm

Ein sehr ähnliches Gerät wird hier beschrieben (anderes Gewicht, andere
Heizleistung, "Heizplatten"):
http://www.s2.p15132407.pureserver.info/s2shop/pro...
http://www.s2.p15132407.pureserver.info/s2shop/ima...

Von den Daten klingt das alles sehr gut, Materialdicke bis 1mm, "mit
Metallgehäuse und Metallzahnrädern", 4 Rollen, 2 Rollen beheizt,
stufenlos einstellbare Temperatur ...

Bei diesen "Full Metal" Gerät kann ich mir eine Modifizierung auf
höhere Temperaturen eher vorstellen ... bei den "Plastikdingern" habe
ich da so meine Bedenken, auch was die Lebensdauer anbelangt.

Das Gerät ist zwar deutlich teurer (ab 130,-€), wegen guter
Modifizierungsmöglichkeiten und langer Lebensdauer könnte es sich aber
lohnen ... wenn es es für Tonertransfer perfekt arbeiten würde, wäre es
eine höhere Investition wert. Es muß sich nur jemand opfern ...


eBill
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 02.12.2005 20:21

Hallo Ebill!

...wie wäre es mit Dir? :-)) Ich habe jetzt 2 Stück;einen von Aldi
und einen von Conrad umgebaut. Und zwar die Geschwindigkeit, die
Heizung war mir zu "heiß". Gehen beide bei einmaligem Durchlauf.
Schaltung ist weiter oben.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 02.12.2005 20:23

@Garfield
Alles klar Garfield. Fehler gesucht, keinen gefunden 8 3/4 Stunden.

:-))

MfG Paul
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 02.12.2005 22:30

Hallo,

ich kann aus der Ferne ja auch nur Vermutungen anstellen.
Es gibt aber viele mögliche Fehlerquellen. So könnte beim Abzeichnen
des Schaltbildes ein Fehler passiert sein. Mir kommt z. Bsp. komisch
vor, dass der 2,4 und der 4,7k Widerstand praktisch in Reihe geschaltet
sind. Warum verwendet man da 2 widerstände und nicht nur einen?
Obendrein ist 2,4k ein vergleichsweise außergewöhnlicher Wert.
Vielleicht ist beim Ablesen der Werte ein Fehler passiert? Andererseits
ist das eine Billigkonstruktion, da ist alles möglich. Vielleicht ist
dein Sensor defekt, oder beschädigt worden, weil er eben keine
Temperaturen über 200° verträgt.
Fest steht lediglich, dass an den festgestellten Werten irgendwas nicht
stimmt.
Da ich diesen Laminator nicht habe, diese Methode aber auch sehr
spannend finde, werde mir die Tage das Teil auch bestellen. Vielleicht
kann ich dann ja was herausfinden.

Gruß
Autor: SiO2 (Gast)
Datum: 03.12.2005 00:48

Ich hab mir den Laminator von Conrad geholt, und den spannungsteiler wie
cdg schrieb auf 78k-10k-gnd gesetzt, und nun ist die plastehalterung vom
laminator angeschmolzen. Das Teil ist sozusagen hin :( Irgendwie zuuu
heiß geworden
Autor: Erwin (Gast)
Datum: 03.12.2005 09:49

Shit happens!
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 03.12.2005 11:02

@eBill: Da kaufe ich mir lieber 8 von den Geräten für 15€ und komme noch
günstiger weg. Die akkumulierte Laufzeit der 8 Geräte wird dann
sicherlich höher sein, als die von dem Gerät für 130€. ;)
Autor: cdg (Gast)
Datum: 03.12.2005 12:06

@SiO2 - dschens_b(at)gmx.de
Der Teiler-Wert kam von Dominik !!

Ich hatte doch geschrieben, mein Gerät raucht und knackt.

Der wirklich sabere Weg ist über die Zeit zu gehen,
also den Vorschub zu verringern oder zu tasten.

Vorteil:
Das geht mit allen Laminatoren,
ein einfacher Test (oder wer sehr selten laminiert) ist per Taster
(in die Motorleitung einbauen) möglich.
Zeiten hierzu siehe weiter oben.
Geht auch mit Hartpapierplatinen (verbrennen bei der
Überhitz-Methode).

MfG cdg
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 04.12.2005 15:10

Ich hatte noch einen weiteren Widerstand ausgetauscht, der aber nicht
das gewünschte Ergebnis brachte, dann hab ich die 78k Modifikation
gemacht, und den andern Widerstand aber drin gelassen, der dann dem
ganzen etwas entgegenwirkte. Also bitte nicht direkt die Werte
übernehmen und mir blind vertrauen, sondern ein bisschen Gehirn
einsetzen und selber probieren, wer das nicht schafft dem kann ich auch
nicht helfen.

Gruß
Dominik
Autor: cdg (Gast)
Datum: 05.12.2005 19:05

108 Beiträge zu spät und mindestens 2 defekte Laminatoren.

Da verkneife ich mir mal meine Bemerkung !

MfG cdg
Autor: SiO2 (Gast)
Datum: 05.12.2005 21:24

Meiner ist zum glück doch nicht Kaputt.*puh*
Sah nur so aus. Bin grad am Timer bauen fuer Automatikvorschub.
Autor: Paul Baumannn (Gast)
Datum: 06.12.2005 09:26

Nicht mit Hitze- mach's mit Timer
sonst ist die Kiste bald im Eimer!
Mach den Vorschub nicht zu sacht,
sonst dauert es die halbe Nacht.

STUSS jetzt mit dem LÖTZINN!

MfG Paul
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum: 07.12.2005 02:45

Zur Info: bei meinem Laserdrucker hat die Fixiereinheit ziemlich genau
150°C.

Hab die Schaltung vom Laminator nochmal in Ursprungszustand versetzt
und den besten Widerstandswert ermittelt. Mit 47k - 10k Spannungsteiler
hat die Walze bei geschlossenem (bzw. kurz zur Messung geöffnetem)
Gehäuse 150-160°C. Zu beachten ist auch, das wenn das Gehäuse offen
ist, das Gerät die Walzen etwa 50°C höher einregelt, darauf sollte man
nicht hereinfallen. Die Umgebungstemperatur beeinflusst den Sensor also
recht stark, obwohl er direkt an der Walze andrückt.

Gruß
Dominik
Autor: Werner (Gast)
Datum: 07.12.2005 10:13
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich habe meinen Laminator auch umgebaut.
Leider ging das komplett schief. Was passiert ist, seht ihr auf den
Bildern.

Bin echt sauer!
Autor: cdg (Gast)
Datum: 07.12.2005 12:16

@Werner
Also der dritte defekte ;-)
Werner, da musst du doch bei bleiben .... und die Platine
reinschieben!

@Dominik
Danke für die nachgereichte Korrektur und Messwert.

cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum: 15.12.2005 02:09

Hallo, ich habe in meinen Laminator einen fuer 200C ausgelegten
Thermalschalter und eine Thermalsicherung (230C) eingebaut. Ab Werk
waren das ein 110C Schalter und eine 194C Sicherung.

Ich konnte keine suspekten Geraeusche oder Gerueche feststellen. Der
Laminator riecht schon, aber er hat es auch vor dem Umbau getan.

Eine Platine habe ich auch schon geaetzt. Dabei habe ich festgestellt,
dass man die Platine durch den Laminator ein paar mal schicken muss, da
die Platine anfangs kalt ist.

Klappt es bei Euch in einem Zug?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 15.12.2005 09:19

Hallo Romanua. Ich habe die Geschwindigkeit verringert, wie oben
beschrieben. 2 mal schiebe ich durch, ich will es nachher mal mit nur
1 mal testen.

MfG Paul
Autor: cdg (Gast)
Datum: 15.12.2005 14:39

Hallo Romanua,
wie ich weiter oben schon schrieb,
getaktet mit Taster ......
Einmal durch und gut. !!Ohne Temperaturumbau!!

MfG cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum: 15.12.2005 17:18

Hallo alle,

ich habe gerade noch einmal ausprobiert, bei mir geht es in zwei
Zuegen. Einmal linksbuendig, dann einmal, umgedreht, rechstbuendig. So
erwische ich den nicht abgekuehlten Teil der Walzen. Vielleicht brauche
ich laenger, weil der Toner in meinem Drucker "Hitze-resistent" ist.
Der Drucker bearbeitet den Toner mit 180C.

Zu Umbau: Ich finde den Themperaturumbau keine so sichere Loesung wie
Geschwindichkeitumbau, aber es geht viel einfacher. In meinem Fall
waren nur ein Schalter und eine Sicherung ausgetauscht, kein
nachmessen, kein nachtunen. Ich habe so um 30 min investiert.

Ok, man darf das Ding nicht ohne Aufsicht eigeschaltet lassen, das
nehme ich aber in Kauf.

mfg,
r.
Autor: SiO2 (Gast)
Datum: 21.12.2005 09:07

Nutz wer erfolgreich den Brother HL1430 m it originaltoner für die
Lamminiermethode? Bei mir haftet der Toner nicht richtig.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 21.12.2005 17:46

@Sio2
Ich habe einen Brother HL2030 und drucke mit maximalem Tonerauftrag.
Laminator ist der vom großen C mit "Geschwindigkeitsregelung" (siehe
weiter oben). Es glingt mir in 95% der Fälle auf Anhieb. Ich benutze
1mm starkes LP-Material aus DDR-Zeiten, welches ich noch massig habe.
MfG Paul
Autor: Christoph H. (berton)
Datum: 21.12.2005 20:59

ich habe einen HL1270. Klappt alles ohne Probleme (sogar mit
billig-Toner von ebay)
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 21.12.2005 21:27

Hallo zusammen,

ab 28.Dez gibt's bei ALDI-Süd ein Laminiergerät für 15,99Euro. Ich
werde mir da eines besorgen und schauen was/wie sich das Ding
modifizieren lässt.

Gruß,
Christian
Autor: Garfield (Gast)
Datum: 22.12.2005 09:46

Hallo,

nach der Abbildung im Prospekt zu urteilen ist dies derselbe Laminator,
wie er schon von Aldi Nord verkauft wurde und wie er oben schon erwähnt
wurde. Es ist keine Elektronik zur Temperaturregelung eingebaut. Er
muss also anders modifiziert werden. Auch hierzu wurde oben schon viel
geschrieben.
Wer auf die elektronische Temperaturregelung Wert legt, sollte also zum
Laminator von Conrad greifen. Für den ist aber das 19,95€ Sonderangebot
wieder ausgelaufen. Kostet jetzt wieder 24,95€.

Gruß
Autor: Andreas Jakob (Gast)
Datum: 23.12.2005 08:05

In einer Ausgabe der Zeitschrift Funkamateur war kürzlich ein Artikel
in
der der Author seine Methode beschrieb :
Die beiden Seiten einer Laminierfolie trennen und ein Stück auf etwas
mehr als Platinengröße zurechtschneiden, dass dann auf einem Blatt
Papier mit Tesafilm fixieren. Das Layout auf die Folie drucken, die
Folie klebt dann am Papier fest. Dann die Folie ausschneiden und auf
die Platine laminieren. Soll sich dann wohl recht leicht ablösen
lassen.
Laminierfolie auf keinen Fall falschherum auf das Papier, sonst ist der
Drucker hinüber :-)
Habs noch nicht probiert, vielleicht hat jemand Lust und testet das
mal.
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 23.12.2005 10:23

Wunder mich grade das es noch keiner Angesprochen hat, aber warum drückt
ihr beim Aldi Laminierer nicht einfach den Motor für 5 Sekunden mit dem
Hebel weg und läst ihn danach für eine Halbesekunde wieder rann? Das
ganze natürlich solange Wiederholen bis die Platine durch ist.
Damit kann man das ganze Testen ohne den Laminator zu beschädigen oder
zu öffnen und es ist ein absolut tolles Ergebnis.

Gruß Sven

PS: Ja man muss die ganze Zeit daneben stehen!
Autor: cdg (Gast)
Datum: 24.12.2005 13:44

... vielleicht hat jemand Lust und testet das mal.

"Die beiden Seiten einer Laminierfolie trennen und ein Stück auf
etwas
mehr als Platinengröße zurechtschneiden, dass dann auf einem Blatt
Papier mit Tesafilm fixieren. Das Layout auf die Folie drucken, die
Folie klebt dann am Papier fest. Dann die Folie ausschneiden und auf
die Platine laminieren. Soll sich dann wohl recht leicht ablösen
lassen."

Habe ich getestet und geht einwandfrei.

cdg
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 28.12.2005 19:08

Hallo!

ich habe mir heute den Lami vom ALDI geholt und gleich mal ohne Umbau
ausprobiert. Hat eigentlich ganz gut geklappt (dachte ich), nur dass
jetzt nach dem Ätzen große Masseflächen und manche Pads leicht angeätzt
sind. An was liegt das? War die Temperatur zu niedrig, so dass nicht der
ganze Toner auf das Kupfer übertragen wurde, oder war einfach zu wenig
Toner am Papier? Hat jemand die gleichen Erscheinungen?

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 28.12.2005 21:41

Temperatur war zu niedrig. ==> Deshalb die "Geschwindigkeitsregelung"
(siehe weiter oben).

MfG Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 28.12.2005 21:57

Ach, hallo Paul!
(und funzen die LCDs schön ;) )

Ich habe die LP schon mehrmals durchlaufen lassen, aber anscheinend
komm ich um eine Modifikation nicht drum herum.

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 29.12.2005 12:50
Angehängte Dateien:

Hallo Christian; Du wirst wohl nicht um's Basteln am Laminator
herumkummen. Die LCD´s sind schon im Gange - siehe Anhang.

MfG Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 29.12.2005 19:03

Hallo!
=> Aldi Lami

Ich möchte die "Geschwindigkeitsregelung" gerne ins Gehäuse des Lami
mit einbauen, kann ich die "dirty" Spannung des Timer-ICs für meinen
Tiny anzapfen, oder lieber ein externes Gehäuse mit Trafo und so? Für
einen Trafo ist im Gehäuse leider kein Platz, drum der Gedanke mit der
Spannung vom Timer-IC.

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 29.12.2005 19:55

Wenn Du mit Relais ans Werk gehst musst Du in den sauren Trafo beissen!
...oder so! :-))

MfG Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 29.12.2005 20:04

Hallo!
ne, kein Relais. Hab mir einen Triac vorgestellt. Ich bräuchte also
"nur" soviel Strom, damit ich den Tiny und die LED vom Optokoppler
betreiben kann. Meinst du das haut hin?

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 29.12.2005 20:50

@Christian
Das kann ich ohne Schaltbild nicht beantworten. Da macht der VERSUCH
KLUCH! :-)) Wenn die Spannung einbricht, kannst Du ja immer noch ein
kleines Netzteilchen bauen.
Mfg Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 29.12.2005 20:52

..ach so- Warum einen Koptooppler verschweinzen? Das Ding hat doch dann
ohnehin Netzpotential; da kannst Du den Triac doch direkt ansteuern.

Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 29.12.2005 21:01

jo, dann schau ich mal, ob der Versuch auch mich Kluch macht ;)

>Warum einen Koptooppler verschweinzen?
gute Frage; kann man den Triac auch direkt mit dem uC zünden? Habe bis
jetzt so Sachen immer mit MOC3043 aufgebaut... aber wenn das ohne auch
geht?!

Gruß,
Christian
Autor: Heiner (Gast)
Datum: 29.12.2005 21:31

Hallo,

nur mal so ne Fraache:
Das ist zwar hier ein Microcontroller Forum, aber braucht man den
heutzutage wirklich für alles so ein Ding. Für eine simple regelbare
Pulsweitenmodulation mit Triacansteuerung tuts doch auch ein 555!

Gruß
Autor: _CH_ (Gast)
Datum: 29.12.2005 21:36

Hallo Heiner,

nein, braucht man nicht keine Frage, aber wenn es platzsparend sein
soll, dann ist's mit nem tiny Controller halt wirklich praktisch. Wenn
man das ganze mit nem 555 aufbaut braucht man wieder ne Menge an
Außenbeschaltung...

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 30.12.2005 20:10

Hallo Christian!
Freilich kannst Du einen Triac (wenn#s nicht gerade einer ist, der
10 Ampere Zündstrom braucht :-))) mit einem Atmel Professor ansteuern.
Hier habe ich mal einen Tic226 gemessen; der wollte bei 4,5 Volt
Zündspannung 2mA haben.

MfG Paul
Autor: Heiner (Gast)
Datum: 30.12.2005 21:25

@_CH_

Naja,

wenn man 3 Widerstände, 2 Kondensatoren und eventuell 1 Diode als jede
Menge Außenbeschaltung ansieht, dann schon. Allerdings kommt auch der
Tiny nicht gänzlich ohne Aussenleben aus oder?
Die restlichen Bauteile (Triac etc.) sind bei beiden Varianten gleich.
Der 555 glänzt dafür mit einem konkurrenlosen Preis von weniger als 20
Cent.

Aber jeder wie ers mag


Gruß
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 31.12.2005 12:26

Bei einem Tiny oder Mega braucht man nix externes außer einer
Spannungsversorgung. Den Takt kann man auch über einen internen RC
Oszillator nutzen.

Gruss Sven
Autor: 123 (Gast)
Datum: 04.01.2006 17:36

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 04.01.2006 19:35

Prominentenstimmen hierzu: ENTZÜCKEND! (Theo Kojak)
                           FASZINIEREND! (Mr. Spock)

:-))
MfG Paul
Autor: ThomasV (Gast)
Datum: 11.01.2006 11:10

Hallo,

es gibt jetzt auch Fertiggeräte. Was davon zu halten ist, weiss ich
leider noch nicht - daher dieser Beitrag:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-261025...

Gruss, Thomas
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 11.01.2006 16:06

Dein Link ist falsch.
Autor: ThomasV (Gast)
Datum: 12.01.2006 15:13

Stimmt - sorry. Hier der richtige Link:

http://www.mikrocontroller.net/forum-extern/read-6...
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 20.01.2006 08:58

Zwecks dem Conrad Laminator möchte ich nochmal nachfragen.

Reicht es nun aus, einfach den Spannungsteiler zu verändern?
Oder kann es mir dann auch passieren, dass mir die Kiste abbrennt?

78k scheint ja etwas wankelmütig zu sein.
(mal gehts, mal schmilzt das Gehäuse)
46K waren ja auch schon erwähnt wurde dann aber nicht weiter
ausgefürt.

Sind die Ergebnisse ebenfalls OK?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 20.01.2006 12:30

Spannungsteiler überhaupt nicht verändern==> Einstellregler auf
Anschlag==> Rest der Platine mit der Anzeigeschaltung bestücken
(siehe weiter oben)==> Platine 4x durchschieben ==> keine Brand-
gefahr.
MfG Paul
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 20.01.2006 14:33
Angehängte Dateien:
  • LC.zip (132,1 KB, 10234 Downloads)

Hier ist meine Laufende Schaltung mit Software. Die Ergebnisse sind mit
einmal druchlaufen auf Lidl Papier föllig in Ordnung, Wichtig ist das
die Platine Absolut Fett frei ist.

!!! Achtung die Platine wird mit 240V betrieben, auf das Richtige
Gehäuse Achten !!!

Das Gehäuse habe ich hinten an den Laminator geschraubt. Und die Kabel
intern Verlegt. Auch hier auf den Schutzachten!

Viel Spass damit

Gruss Sven Günther
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 21.01.2006 20:29

Wollte die ganze Sache eben auch mal testen.

Habe allerding feststellen müssen, dass der Toner wunderbar auf der
Katalog-Seite hält und sich auch nicht davon überzeugen lässt sich auf
die Cupferoberfläche zu begeben.
Habe nen Laserjet5. Glaube M. (also nicht so einen mit stehendem
Papier)
Hatte das schon mal jemand?
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 21.01.2006 22:27

Entweder ist die Platine schmutzig gewesen, oder die Katalogseite ist
nicht so toll. Versuche es mal mit Lidl Werbung.

Gruss Sven
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 21.01.2006 22:39

Ich denke das hängt irgendwie mit dem Toner zusammen.

Habe jetzt auch mal von nem Aufkleber den Rest zu nutzen.
Nach dem Drucken kriegt man da den Toner auch nur noch mit dem
Fingernagel runter.

Der hält wie Kacke unterm Schuh.
Autor: cdg (Gast)
Datum: 22.01.2006 12:54

@Sven Günther
Eine wahre Monsterschaltung,
was macht die denn noch zusätzlich ?
Ein ATTiny oder NE555 hätte es auch getan.

@Stefan
Ich glaube eher, der Laminator wird nicht heiss genug.
Wenn du Reichelt-Katalogpapier
oder die Hälfte einer Laminiertasche (Achtung Kleber)
nimmst und es nicht klappt,
dann wird der Laminierer nicht heiß genug
und/oder der Durchlauf ist zu schnell.

MfG cdg
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 22.01.2006 14:18

@cdg

nö, der NE555 hat keine Serielle Schnittstelle und tinys habe ich
nicht. In meiner Kiste sind so 20Stück Mega8 und ein paar größere. Im
Moment kann die Schaltung nicht viel mehr außer man schliesst am I2C
Bus Temperatur Sensoren, Taster, Display und weitere Relais an. Dann
noch die Software Anpassen und man hat mehr Möglichkeiten das Ding
Zweck zu entfremden, so auch als Treppenlicht-Automat.
Man kann über den i2c-Bus auch noch den Roboter Arm mit Steuern der die
Platine in die Laminier Vorrichtung legt, usw.. Es gibt genug
Möglichkeiten wenn man Lust dazu hat.

Gruss Sven

PS: Also los und damit eine Komplette Platinen Fertigungsstraße bauen
... ;)
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 22.01.2006 16:20

Ich kenne das so, dass der Toner per Hand vom Papier zu wischen geht.

Das funktioniert ja bei mir schon nicht.
Habe es dann gar nicht mehr mit laminieren versucht.
Autor: Ronny (Gast)
Datum: 22.01.2006 18:19

Hallo zusammen,
nicht schlecht die Ideen hier. Muss man auch erstmal drauf kommen.
Ich habe aber mal selbst eine Frage zu dem Thema.

Ich habe noch keinen Laserdrucker. Hat mal jemand probiert einen
Tittenausdruck auf Folie zu kopieren und das zu übertragen? Kopierer
dürften ja auch mit Toner arbeiten wenn mich nicht alles täuscht.

Und was müsste ich beim Laserdruckerkauf beachten?
Hier haben alle einen 1200dpi LD aber wenn ich ehrlich bin brauch ich
sonnst keinen, und 150 Euro ausgeben, damit ich 3 Schaltungen im Jahr
ausdrucke, ist mir auch zu schade.

Würde da ein alter 300dpi Drucker ausreichen?
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum: 22.01.2006 19:46

@Stefan
Das ist normal, bei mir ist der sogar kratzfest.

@Ronny
nein das geht nicht mit Hitze, da die Tinte nicht aus Harz oder Wachs
besteht so wie Toner. Mehr zu Toner
http://de.wikipedia.org/wiki/Toner.

Viele Drucker Tinten lassen sich auch durch die Ätzlösung verwischen,
viele sind nicht mal wasserfest.

Grus Sven
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 23.01.2006 13:20

Habe den Laminator trotz des Rates da nich dran rum zu basteln
verändert.

Habe allerdings auch fest gestellt, dass VCC-78k-10k-gnd föllig fürn
Garten ist.
War glücklicherweise in der Lage die Temperatur zu messen.
Habe jetzt VCC-27K-10K-GND.
Damit regelt er jetzt wunderbar bei 220°C ein.
Hoffe mal, dass das jetzt mit dem Tonertransfer funktioniert.
Habe die sache über nen Schalter gemacht.
Kann also im Laminierbetrieb oder PCB-Modus arbeiten.
Bei der Anzeige habe ich PIN2 mit PIN5 des OPV verbunden.
Zeige mir damit also den Schaltzustand der Heizung an.

Gruß
Stefan
Autor: cdg (Gast)
Datum: 23.01.2006 16:44

@Stefan

"Ich kenne das so, dass der Toner per Hand vom Papier zu wischen
geht."

Wen dem so wäre, wie willst du dann solch ein Papier verschicken,
abheften, ablegen oder wie auch immer.
Damit könnte man sich noch nicht mal den H..t..n abwischen.

Also, wenn der Toner nicht auf Papier haftet, ist die Fixiereinheit
defekt (Hitze = fixieren).

MfG cdg
Autor: Stefan (Gast)
Datum: 23.01.2006 21:08

Bei dem Drucker ging das damals wunderbar.
Zumindestens auf normalem Papier.

Ich meine sowas auch schon gelesen zu haben, dass das bei andern auch
der Fall war, dass es vom Papier zu wischen geht.

Mir war eher neu, dass es auch auf solchem Katallogpapier haftet.

Und übrigens haut die modifikation so jetzt wunderbar hin.
Konnte ebenfalls nen 1A Ergebniss erziehlen.
Autor: Klaus...(Norad) (Gast)
Datum: 28.01.2006 14:06

Tipp von mir!

Layout mit Laserdrucker auf Folie Drucken.
Backofen vorheizen 150C°
Layout ist noch Lichtdurchlässig und muss mit Terpentinersatz
leicht mit einem Tempotaschentuch oder ähnliches vorsichtig benetzt
werden.

Jetzt die Folie in den Backofen ca. 3min. bedruckte seite nachoben.
Ab und zu nachschauen und Folie erst entnehmen wenn das Trepentin
verdunstet ist.

Nun sollte ein makeloses und Lichtundurchlässige Folie das Ergebnis
sein.

Noch was ich habe eine Aluminiumplatte etwas größer als DINA4 als
unterlage verwendedet damit die Folie keine unangenehmen verformungen
annimmt. (Baumarkt)

Gruss Klaus
Autor: Alexander Dörr (alexander_d)
Datum: 14.09.2006 13:07

Hallo Remo,

auch wenn dein Beitrag schon ein bisschen älter ist (20.11.2005
00:31):

>Anbei ein Bild der Elektronik meines ALDI Laminators.
>(Bis jetzt noch ohne verändernde Eingriffe)
>Das scheint eine andere Bauart als die weiter oben abgebildete zu
>sein.
>Nachdem das ALDI Zeugs nornalerweise weit verbreitet ist hoffe ich
>auf
>Mitstreiter, die schon mal die Platine von der Uuterseite angeschaut
>haben und eine Idee haben, an welchem Widerstand man da am besten das
>fummeln anfängt, um die Temperatur hochzujubeln.

Ich habe genau diesen Laminator. Die einzige Änderung, die ich
vorgenommen habe, ist ein Widerstand 5k6 in Reihe zum Temperaturfühler.
Damit ergibt sich eine Heizkörpertemperatur von 180°C bei Stellung 80µm
und 200°C bei 125µm, gemessen mit einem Thermoelement an der Oberseite
der Heizung. Die beiden Temperatursicherungen haben bei 160°C
abgeschaltet und mussten deshalb entfernt werden :-) Ich habe bei
Bürklin zwei Thermosicherungen für 240°C bestellt aber noch nicht
eingebaut.

Mein erster Versuch mit Papier aus dem Pollin-Katalog und dem Drucker
HL-1430 von Brother war ein voller Erfolg. Danke auch an die anderen,
von deren Erfahrungen ich profitieren konnte!

Gruß,
Alexander
Autor: Browncoat (Gast)
Datum: 09.11.2006 09:50

Sehr interessant hier, wusste garnicht daß das auch mit Reichelt-Papier
so gut geht, hab mich in Schreibwarenläden bisher immer doof ankucken
lassen als ich nach Transferfolie für Laserdrucker gefragt habe.

Demnächst im Reichelt-Katalog in der Rubrik Platinenentwicklung --> alte
Reichelt-Kataloge, für den doppelten Preis eines neuen :) . Geht
eigentlich auch Conrad?

Apropos Conrad, kann man bei den Conrad-laminierern nicht einfach den
NTC irgendwie mittels Keramik oder ähnlichem gegen die Wärme isolieren,
so daß er "denkt" da geht noch was und hochregelt?


Prinzipiell und aus Sicherheitsgründen wäre also die Motor-Tastmethode
eher zu empfehlen.

Wie sehen denn jetzt so nach 0.5 bis 1 Jahr eure umgebauten
Laminiergeräte aus? Zwecks Haltbarkeit...

MfG BC
Autor: Frank (Gast)
Datum: 10.12.2006 15:24

Hallo,

hab mir auch den Laminator bei Conrad besorgt. Ich hab einen 75k
eingebaut.
Hab eben den ersten Versuch gemacht. Hat wunderbar geklappt!

Gruß
Frank
Autor: Herr Mueller (herrmueller)
Datum: 10.12.2006 18:45

Hallo,
mit was messt Ihr eigentlich die Temperatur (200-230 Grad)? Muss man da
so ein teures IR-Laser-Dingsbums-Thermometer kaufen, oder geht das auch
irgendwie anders? Vielleicht gehts ja mit einem Quecksilber
Fieberthermometer ;-)

gruss HerrMueller
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 10.12.2006 22:14

Hab gerade den billigsten REXEL Laminierer zerlegt und die Termostate
entfernt. (Schalter laut Aufschrift 110Grad, TempSicherung 156Grad)
Temp. Heizung ca. 220Grad
Temp. Walzenverkleidung oben ca. 160-180Grad. nach ca. 20-25Minuten.
(gemessen mit DMM und K-Type sensor (geht bis 1200Grad) für HerrMueller)
Heisser als Volllast geht wohl nicht? Besser Isolieren??
Die Platine hab ich nach 2-3mal nicht mehr gerne gehalten. (-;

Mein Toner haftet nur sehr leicht auf einer StreifenrasterPlatine. Ca.
5mal durchgelassen.
Also müsste die Geschwindigkeit runter?? Oder?

Mit dem Bügeleisen habe ich einen Bestückungsdruck auf die Pertinax
Seite gebügelt, da hats mir auf die Kupferseite von der Papierunterlage
sogar Toner aufs Kupfer übertragen. Ging mit Acceton ab(mit Fingernagel
nicht).

Wenn man den Sync Motor ca. 0,02sec. einschaltet, und 0,2 aus(halbe
geschwindigkeit). (555 Schaltung zum Test) oder mit variabler Pulslänge
1Sec 0-100% dann müsste es gehen??

Wie lange brauchen die "Funktionierenden Laminierer" zum Aufheizen?
Mechanik scheint Robust, zieht Platinen gut ein, und auch genug Platz
zum rauskommen.
Autor: Herr Mueller (herrmueller)
Datum: 11.12.2006 21:33

Vielen Dank für den Tip mit dem Temparatursensor am Multimeter. Da
benutzt man so ein Teil jahrelang, aber der Sensor ist mir noch nie
aufgefallen. Ich wollte mir schon so ein IR Teil kaufen. Jetzt werde ich
mir auch mal einen Laminator besorgen und etwas basteln. Mit dem
Bügeleisen hat es schon ganz gut funktioniert, aber 2 seitig ist wohl
besser mit dem Laminator.
Ich habe auch noch einen alten Laserdrucker. Wenn man da an die Trommel
rankommt, wäre es eigentlich ideal, weil die Temperatur ja schon stimmt.
Wenn ich mal Zeit hab ...

gruss christian
Autor: Michael (Gast)
Datum: 15.12.2006 14:25

Hallo,

ich wollte mir eben den Laminator von Conrad kaufen der ganz oben
genannt wird. Leider ist das Gerät ausverkauft. Es gibt allerdings einen
Nachfolger. Weiß jemand wie das Ding von innen aussieht? Ist es da genau
so einfach wie beim Vorgänger und man muß nur einen Widerstand umlöten?
Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Gruß
Michael
Autor: Alexander (Gast)
Datum: 20.12.2006 10:49

Hallo Laminator-Freunde,

ich habe gerade gesehen, dass es bei Aldi-Süd ab dem 27.12.2006 wieder
einen Laminator für 15,99 gibt. Mit diesem Laminator habe ich nach einer
Änderung an der Temperaturregelung gute Ergebnisse beim Tonertransfer
erreicht.

Gruß,
Alexander
Autor: Michael (Gast)
Datum: 20.12.2006 16:03

Hallo Alexander!

Kannst Du bitte die von Dir gemachten Änderungen näher beschreiben?
Dieses Gerät hat ja schon einen Schalter für zwei verschiedene
Temperaturen. Wie hoch ist denn die höhere von beiden?
Noch eine Frage: Ist in dem Gerät ein Gleichstrommotor drin oder wie bei
(fast) allen Geräten ein Synchronmotor?
Ich hatte nämlich vorgehabt diesmal zuzuschlagen und wäre über eine Info
über die von Dir gemachten Änderungen sehr dankbar.

ciao Michael
Autor: Alexander (Gast)
Datum: 21.12.2006 09:19

Hallo Michael,

sieh dir mal meinen Beitrag am 14.09.2006 an, da habe ich die Änderungen
beschrieben. Als Antrieb wird in diesem Gerät auch ein kleiner
Synchronmotor mit Getriebe verwendet. An der Durchzuggeschwindigkeit
habe ich nichts geändert.

Gruß,
Alexander
Autor: Michael (Gast)
Datum: 22.12.2006 09:20

Hallo Alexander,

vielen Dank für den Tipp :-)

Gruß
Michael
Autor: Enrik (Gast)
Datum: 27.12.2006 20:58

Hallo zusammen,

habe gerade den aktuellen Aldi-(Süd-)Laminator vom 27.12.2006 vor mir.
Nennt sich KL 380/XII/27/06, hat eine LM324 basierte Regelung und
Synchronmotor.

Die Temperatursicherugen scheinen 192C-Typen zu sein. Das Gerät verfügt
weiterhin über zwei NTCs. Einer hängt an der unteren Heizschiene, einer
an der Oberfläche der unteren Walze. Schaltung habe ich noch nicht
aufgenommen.

Gruß,
Enrik
Autor: Joerg (Gast)
Datum: 29.12.2006 10:58

Klappt die Methode mit jedem Laserdrucker? Ich denke über einen Lexmark
E120N (preiswert und mit eingebauter Netzwerkkarte) oder einen Brother
HL2030 nach.

Gruss,

Jörg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 29.12.2006 13:19

Mit Brother HL2030 geht es prima. Muß auf höchste Tonerdichte
eingestellt werden.

MfG Paul
Autor: Sascha H. (araq)
Datum: 02.01.2007 23:36

Hat schon jemand Erfahrungen im Umbau von dem "neusten" Aldi Laminator
gesammelt?
Ich wollt mich mal am Wochenende hinsetzen und mir das Ding genauer
anschauen. Allerdings braucht man ja nicht das Rad neu zu erfinden, wenn
jemand sich über den Lami schon Gedanken gemacht hat.

Viele Grüße und Danke,
Sascha
Autor: Enrik (Gast)
Datum: 03.01.2007 12:27

Der "neueste" Aldi-Laminator (KL 380) hat zwei NTCs und Komparatoren,
die die Heizung schalten. Beide Komparatoren erhalten aber ihre Referenz
aus dem gleichen Spannungsteiler. R17/R19 sind alternativ in diesen
Teiler geschaltet (80/125μ-Umschaltung). An dieser Stelle werde ich mit
dem Umbau ansetzten, sobald ich die Thermosicherungen (befinden sich in
weissen Silikonschläuchen im Aluprofil) getauscht habe.

Gruß,
Enrik
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 03.01.2007 13:10

@ Enrik

Schraub die Sicherungen ab und lass sie in der Luft hängen, mit dem Temp
Sensor gleich.
Mit DMM Temp Sensor überwachen(notfalls ausstecken), und testdurchläufe
machen.

Mein Rexel Laminierer lief ohne Thermostat mit max. 200Grad.
Mit HP LJ5 und Verbatimtoner war der LAM noch zu kalt, bzw zu schnell.
Nach 5-6 mal durchlaufen haftete das papier einwenig. Hab dann alles
wieder angeschraubt, jetzt ist es ein normaler Laminierer.
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 03.01.2007 21:23

Ich habe mir auch gerade den Aldi-Laminator KL 380 gekauft und ein
bisschen damit getestet. Das Gerät kommt ohne Modifikationen auf etwa
150-160°C an den Rollen. Weiter gibt es einen Entkoppelungsmechanismus,
der den Motor von den Rollen trennt. Ich habe damit mal eine
"mechanische PWM" mit Tastverhältnis von ungefähr 1/4 und periode so
zwischen 1 und 2 sec. Damit haftet mein ebay-Toner aus dem Laserjet 4MV
bombenfest auf der gereinigten Platine, und das wohlgemerkt bis jetzt
ohne jegliche Modifikation.
Leider druckt der alte LJ nicht mehr so toll aber der Toner haftet
einfach super. Ich glaube, das wird eine echte Alternative zum
Fotoverfahren. Mal schauen, ob ich noch einen NE555 und einen Triac
finde. Eine elektronische Steuerung ist ja dann doch komfortabler ;)
Autor: Fabian B. (fabs)
Datum: 03.01.2007 21:30

das klingt sehr interessant... ich hab mir vor 4 wochen oder so nen
laminierer bei aldi gekauft... tronertransfer hab ich bisher klassisch
mit bügeleisen gemacht...funktionierte einwandfrei.
wie messt ihr die temperatur der rollen einigermassen zuverlässig? hat
die platine einfach so dazwischen gepasst?
drucker bei mir ist ein LJ 4050 mit originaltoner.

gruß
fabian
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 03.01.2007 22:24

Die Platine passt. Viel mehr als 1,6mm wird er wohl nicht mögen aber
wann hat man schon so dicke Platinen..
Ob die Temperaturmessung sonderlich zuverlässig ist, weiß ich nicht. Ich
habe den Typ-K-Fühler, der bei meinem Peaktech-Multimeter dabei war, an
das Aluprofil oder wahlweise an die Silikonrollen gehalten. Die
Temperatur war annähernd gleich an beiden. Die Messung an sich sollte
denke ich auch auf wenige Grade genau sein, das hab ich mal mit
kochendem Wasser getestet und 150°C ist davon ja noch nicht so weit
entfernt..
Autor: Mobby (Gast)
Datum: 05.01.2007 21:21

Was hat den der "neuste" Aldi-Laminator für eine Typenbezeichnung? Hat
der 2 Heizrollen? Bin nämlich auch nach der Suche nach einer einfachen
und ordentlichen Möglichkeit der Platinenherstellung.
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 05.01.2007 22:49

Hallo...

@ Jens Peter...

Habe mir heute auch den Laminator bei Aldi gekauft (KL 380)
War reduziert ( 9€ ), keine Ahnung warum.
Naja, zum testen bestimmt nicht schlecht.

Würde mich freuen, wenn Du mir nen Schaltplan oder weitere Infos für
Deine Modifikation (PWM) zukommen lassen würdest.
Mailadresse: laminator (ät) dirks-helipage (punkt) de

Hatte dran gedacht, nen Relais in den Laminator einzubauen
(Ansteuerelektronik über Stecker an den Laminator ansteckbar), welches
den Motor an- und abschaltet.
Hätte die gleiche Wirkung, wie Deine mech. PWM.
Dabei sollte das Relais so geschaltet sein, dass ohne angesteckte
Elektronik (Relais abgefallen) der Motor normal läuft.
Vorteil mit dem Relais wäre, dass ich den Laminator auch für den
eigentlichen Zweck benutzen könnte.

Freue mich auf weiter Tipps oder Anregungen...

Dirk
Autor: Sascha H. (araq)
Datum: 06.01.2007 17:36

@ Mobby
Die Typenbezeichnung ist KL380. Er hat 2 Heizrollen (eine oben, eine
unten).

@ Dirk
Wenn ich Jens Peter richtig verstanden habe, entkoppelt er - genauso wie
ich in meinen Testläufen einfach die Platine mit dem "ABS" Hebel.
Dadurch wird der Motor von den Rollen getrennt und die Platine "schmort"
etwas länger zwischen den Rollen.

Ich habe es jetzt auch ohne Modifikation mit dem KL380 ausprobiert, und
muss sagen, das klappt eigentlich ganz gut - jedenfalls hab ich jetzt
nen schwarzes Layout auf der Kupferplatine. Jetzt werd ich mal nächste
Woche ne Bauteil, Platinenrohmaterial und Ätzmittelbestellung aufgeben
und euch dann weiter auf dem laufenden halten, wie es mit dem
unmodifizierten KL380 und dem HP Laserjet 1020 geht ;)

Viele Grüße
Sascha
Autor: Enrik (Gast)
Datum: 06.01.2007 20:54

Hi,

so, KL380 modifiziert. Thermosicherungen gegen 220C Typen getauscht, R17
von 9k1 auf 3k9 vermindert (125µ-Stellung der Temperaturvorwahl). Das
ergibt nach der von der grünen LED angezeigten Aufwärmzeit etwa 180C an
den Walzen.

Wenn ich dazu komme, berichte ich von meine Tonertransferergebnissen.

Gruß,
Enrik
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 06.01.2007 21:51

Dirk und Sascha Hamacher:
Sascha hat das richtig verstanden. Ich will mir aber ähnlich wie Dirk
eine elektrische Ansteuerung für den Motor bauen. Ich dachte dabei
allerdings an einen Triac, weil mir Relais irgendwie unsympathisch sind
;)
Wenn ich was and er Temperatur drene, dann wohl über einen
extra-Widerstand, den ich zu den aktuellen parallel schalte. Auf die Art
und Weise verliert man die original-Funktionalität nicht.
Ich hab allerdings wie's ausschaut demnächst erst mal wenig Zeit und der
Laminator steht ziemlich unten auf der Prioritätenliste..
Einen Schaltplan für eine PWN mit NE555 o.ä. findest du aber bestimmt
auch selbst und das Relais oder der Triac ist da auch schnell
integriert.
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 06.01.2007 22:14

Hallo Jens Peter...

PWM mit NE555 werde ich wohl wirklich finden.
Was denkst Du denn, was für eine Zeit (ein- und ausschalten) für
Platinen am geeignetsten ist ?

Du hast weiter oben von 1/4 mit einer Periode von 1-2 Sek. geschrieben.

Hab ich das nu richtig verstanden ?
1 Sek. Motor an, dann 4 Sek. Stop ?


Danke

Dirk
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 06.01.2007 23:08

So ähnlich. Ich hatte geschätzte 1/2s an, 3/2s aus, mal mehr mal
weniger. Längere Periode dürfte aber nicht schaden, solange man nicht
weiter als eine Rollenbreite pro Periode fährt. Kann man am 555 ja dann
per Poti einstellen. Wichtig ist nur, dass die Periode der Steuerung
viel größer als die Periode der Netzspannung ist, weil der Motor ja
netzsynchron läuft. Mit einem Umschaltrelais könnte man evtl. auch noch
den Motor durch Kurzschluss stoppen (?)
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 06.01.2007 23:18

Hallo Jens Peter...

Sorry, ich steh wohl etwas auf dem Schlauch, oder es ist schon zu spät
:-(

1/2s = 0,5 Sek und 3/2s = 1,5 Sek. ?


Dirk
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 06.01.2007 23:27

Ja genau. Aber wie gesagt, kommt's da wohl nicht so drauf an..
Autor: Mario Hagen (djacme)
Datum: 07.01.2007 20:38

Andere Sache..

->>DOPPELSEITIGE Leiterplatten:

Wie macht ihr es damit? hab gerade irgendwo gelesen:

Zuerst die eine Seite bedrucken, 2. Seite lackieren, 1. Seite abätzen,
lackierung der 2. Seite enfernen, zentrielöcher setzten, 2. Seite
laminieren und dann 2. Seite ätzen.

Gibts erfahrungen mit gleich beide seiten aufzu-laminieren?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 07.01.2007 21:35

Gibt´s! :-)
...und zwar schlechte. Deshalb mache ich es in 2 Durchgängen.

MfG Paul
Autor: Fabian B. (fabs)
Datum: 07.01.2007 22:56

Mitm Bügeleisen hab ich immer erst beide Seiten bebügelt und dann
geätzt.
Nimmste irgendeinen bestimmten lack? und womit holst du den wieder
runter?

Gruß
Fabian
Autor: escape21 (Gast)
Datum: 07.01.2007 23:17

Hallo zusammen,

ich hatte es schon in einem anderen Thread geschrieben, aber da tut sich
seit einem Tag nichts mehr...

Ich habe einen Laminator von Lidl ergattert und diesen zum Umbau
aufgeschraubt. Um herauszufinden, mit welcher Spannung der Motor
angetrieben wird (es sind 230VAC) habe ich diesen mal ein paar Minuten
laufenlassen.

Der Motor wurde in dieser kurzen Zeit so heiss, dass man ihn kaum noch
anfassen mag. Kann mir das jemand bestätigen?

Ich habe übrigens das Gerät noch nicht verändert (nur falls die Frage
auftaucht), favorisiere aber die Taktung des Motors mit einem D6DI
(Taktrelais), welches ich noch rumliegen habe.

Gute N8,
escape21
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 08.01.2007 08:48

@ escape21

Der Motor sollte eigentlich kühl bis lauwarm sein. (ungepulst)
Hab meinen zwar nicht gemessen, aber über die Kunststoffzahnräder sollte
nicht viel Hitze rüber kommen.
Aber vielleicht kommt die Hitze durch einen Spalt von den
Laminierrollen.


Beim Takten sollen immer mehrere Sinuswellen zum Motor, dann wieder
mehrere ausgeschaltet.
!!! keine Phasenan- oder -abschnitte !!!!
Sonst dreht der MOtor nicht oder nur einwenig -> Hitze
Autor: Simon (Gast)
Datum: 08.01.2007 17:09

Hallo allerseits.

Ich hab mir leider noch vor dem Lidl-Laminator einen beom grossen C
besorgt. Und weil es da den schon bekannten nicht mehr gibt eben den
Nachfolger. Weil ich mit der Geschwindigkeit auch nicht zurecht gekommen
bin hab ich kurzerhand den Synchronmotor aueinandergenommen und siehe
da, ein alter Schrittmotor aus einem OKI-Drucker hatte ein passendes
Zahnrad. Mit etwas Bastelei war der dann auch an das bestehende Getriebe
anzubauen, ich hab einfach zwei Stufen weggelassen.
Jetzt kann man das ganze schön per Schrittmotor in jeder beliebigen
Geschwindigkeit (0-320mm/min)regeln und die Temperatur auch. (siehe
Thomas Pfeifer's Laminatorregelung)

Ich frage mich allerdings warum nicht schon längst jemand hier einen
220V Einphasen-Frequenzumricher gebaut hat mit dem man einfach den
bestehenden Motor benutzen könnte. Für so ein Projekt wären die
Ansprüche an Leistung und Qualität ja nicht wirklich hoch.
Das müsste doch eigentlich gehen wenn man die Netzspannung Gleichrichtet
und mit einer entsprechend Spannungsfesten H-Brücke daraus wieder einen
Sinus erzeugt mit der Frequenz die man will. Der Rest verbrät dann halt
in der H-Brücke, Wirkungsgrad ist sicher in der Tiefgarage, aber der
Motor hat ja nur 5-6W. Oder hab ich da irgendwo einen Denkfehler? Müsste
doch so gehen?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 08.01.2007 20:12

Ich hatte ziemlich weit oben so eine Schaltung gepostet. Allerdings
konnte
ich sie nicht direkt in den Laminator einbauen, weil der verwendete OPV
eine interne Temperatursicherung hat. "Im Freien" hat sie aber
funktioniert.
Autor: Simon (Gast)
Datum: 09.01.2007 02:51

Ja, die hatte ich gesehen. Hatte sie auch in Betracht gezogen.

Nur 2 Transformatoren einbauen um erst runter und dann wieder rauf zu
transformieren ist nicht die schlankste Lösung. Nicht dass sie schlecht
wäre, sie funktioniert ja gut. Ich dachte nur es geht vielleicht auch
ohne...

Kennt sich irgendjemand mit Frequenzumrichtern für Netzspannung aus? Ist
ja nur Einphasig...
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 09.01.2007 19:31

Eine Sinusspannung mit so einem "Hub" ohne Trafo zu erzeugen wird
schwer.

:-(

Paul
Autor: Sebastian (Gast)
Datum: 13.01.2007 20:18

Hi, mich würde mal interessieren, wie ihr das papier auf der
Leiterplatte fixiert, so dass es während des Laminiervorgangs nicht
verrutscht.

Sebastian
Autor: Nils L. (Gast)
Datum: 13.01.2007 21:52

Ich benutze einfach ein bisschen Tesafilm, funzt super!
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum: 14.01.2007 14:33

Das Papier nach dem Bedrucken etwa doppelt so groß wie die Platine
ausschneiden und um die Platine herum falten. Das ergibt eine Art
"Tasche".

MfG Paul
Autor: Simon S. (simonberlin)
Datum: 14.01.2007 15:39

Ich bin da gerade auf was interessantes gestoßen und hab dazu doch
gleich eine Frage:

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten wie man den Toner aus dem Drucker
raus und auf die Platine bekommt. Man benutzt Normalpapier,
Katalogpapier, Hochglanzpapier, Kunststoffolien, Laminiertaschen oder
gar spezielle Transferfolien.

Bei den Papieren hatte ich immer das Problem das Papier ganz sauber
wieder abzulösen ohne den Toner zu beschädigen.
Aber dafür gibt es eine Lösung: Schweizers Reagenz. Das löst Cellulose
auf und entfernt die übrigen Faserreste nach dem groben Abreiben des
Papiers. Wenn man es also mal ganz sauber haben möchte eine feine Sache.

http://diefoergs.de/Kap5/5.1.1.html (Schweizers Reagenz)

Jetzt zur Frage: Hat das schon mal einer probiert? Erfahrungen? Wie ist
das Ergebnis?

Oder hat jemand einen besonderen Tip wie man den Transfer sauber ohne
das Papiergefaser hinbekommt? Ohne teure Transferfolien zu kaufen?
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 15.01.2007 08:19

Naja wer Tonertransfer betreibt, will ja eigentlich grade ein Stückchen
Chemie loswerden. Wäre höchstens interessant, wenn man dazu die
Rückstände des Ätzmittels benutzen könnte. Sieht aber glaub ich schlecht
aus..
Ansonsten kann man sich in der Regel innerhalb eines Tages einen Film
bei der örtlichen Druckerei machen lassen und kann damit das
Fotoverfahren mit wesentlich unangenehmeren Chemikalien benutzen.

Ich hab noch nicht viele Platinen per Tonertransfer gemacht aber bei den
wenigen haben mich ein paar Faserreste nicht gestört..
Autor: Daniel (Gast)
Datum: 20.01.2007 15:01

Hallo Enrik,

ich habe mir auch den Aldi Lami geholt. Unmodifiziert habe ich den Toner
nicht auf die Platine gebracht, egal wie oft oder Langsam ich die
Platine+transfehrpapier durchgezogen habe.

Deswegen möchte ich meine lami jetzt auch modifizieren. Welche
Thermosicherungen hast du genau verwendet? Hast du schon erste
Ergebnisse nach deiner Modifikation?

Viele Grüße
Daniel
Autor: Ulrich (Gast)
Datum: 20.01.2007 15:28

Ich habe den Aldilaminierer gekauft.
Dann habe ich entweder an r15 oder r17(weiß ich nicht auswendig wurde in
einem anderen Thread erwähnt. Beeinflusst irgendeine Referenzspannung
für die OPs) parallel dazu einen zu kleinen Widerstand dazugelötet. Nach
einer Weile hat das ganze ding dann angefangen zu rauchen und die obere
Thermosicherung war durch. Dann habe ich die obere Thermosicherung
überbrückt und ein 10k poti dazugelötet. Damit kann ich jetzt fast jede
Temperatur einstellen.

Ab 270° rauchts allerdings. Deshalb bin ich bei 210° geblieben. Damit
gehts relativ gut....

Was wahrscheinlich noch zu schlecht ist, ist die Geschwindigkeit der
Rollen. Wenn ich von Hand das pulse dann verläuft der Toner an den
stellen an dem die Rolle gerade steht. Also auch nicht so gut. Mit PWM
soll des wegen dem Motor angeblich auch nicht gehen........Aber ich bin
gerade noch dabei ein paar versuche zu fahren...
Autor: Alex (Gast)
Datum: 02.03.2007 01:40

Hallo Enrik,

hast Du zum neuen Aldi Laminator (KL380) vielleicht einen Schaltplan?

Ich würde gerne den Laminator mit einen weiteren Schalter für den
Tonertransfer ausrüsten!

Gruß Alex
Autor: Platinenlaminierer (Gast)
Datum: 02.03.2007 20:34

Meine Erfahrungen zum Aldi-Laminierer KL380 09/2006

- Thermosicherung schmilzt bei 190°C (Toner schmilzt bei ca. 180°C ->
also kein wirkliches Problem)
- Laminator fängt bei ca. 200°C an zu gasen (stinken + rauchen :-))

- NTC1 steuert die Solltemperatur der Walzen
- NTC2 steuert die max. Temperatur der Heizung

Modifikationen:
- NTC1 abziehen -> R=oo
- zu NTC2 einen 650Ohm Widerstand in Reihe geschaltet

Resultat:
- Temperatur an Walzen stellt sich bei ca. 175°C ein (Schalterstellung
125)
- Temperatur bei Schalterstellung 80: ca. 150°C
- Temperatur bei Schalterstellung kalt: ca. 35°C

Ergebnisse mit Direkttonermethode:
- gedruckt mit HP LJ4 auf Reicheltpapier
- Platine mit Azeton gereinigt und 20Sekunden angeätzt (angerauht)
- Platine mit Layout 4-5x durch den Laminierer geschoben (als Anheizzeit
dem Laminierer ca. 5 Minuten gelassen)
- Platine mit warmen Spüliwasser und leichtem Rubbeln vom Reicheltpapier
befreit
- geätzt
- Druckerschwärze mit Azeton entfernt
- Platine mit Spühlack (für Platinen) überzogen

-> Resultat: 1a Ergebnis (keine Löcher, keine Unterätzungen)

Gestestet mit dem AVR910-Projekt von
http://www.mikrocontroller-projekte.de
 (um einen Eindruck vom Layout zu bekommen) ... sogar die Schrift der
Platine hats geschafft :-)

Resumé: für mich ein sehr schneller Weg um zu Prototyp-Platinen zu
kommen
Autor: roquema (Gast)
Datum: 04.03.2007 20:14
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich auch mit dem Aldi-Laminator. Dabei ist der
Schaltplan entstanden. Vielleicht hifts ja jemandem. Leider schlechte
Qualität,hab keinen Scanner nur alte Diggicam. Lesen kann man das aber
trotzdem, denk ich.
Mein Umbau ist noch nicht abgeschlossen, also auch noch keine
Ergebnisse...
Autor: Platinenlaminierer (Gast)
Datum: 04.03.2007 22:51

Hallo roquema,

denmach kann man die Temperatur prima über R17 oder R19 steuern und muss
nix in Reihe zu NTC2 schalten.

Was mir unlogisch aussieht ist der Teil mit der Bereit-LED... Hat sich
da evtl. ein Fehlerchen eingeschlichen?
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 05.03.2007 09:12

Hallo roquema


Wie bereits bemerkt(von Platinenlaminierer)
Der BEREIT Bereich hat keine TEMP Abhängigkeit, soll wohl ein simpler
Timer sein? Wenn mann die Spannung hinter D&,D7,D8 hochohmig abgreift,
sieht man ob geheizt (auch nachgeheit)wird. Also Schalter+C2 weg und R12
auf D6,D7,D8.
Dann gleich noch den Transistor Pfeil zu R7 zeichnen.


2. Die Komteratoren nach NTC1, NTC2 brauchen am anderen Zweig auch noch
einen Widerstand gegen 12V (nicht direkt auf 12V). Sonst funktionierts
nicht.


3. Bin mir nicht sicher aber C1//R5: Sollten die nicht in Serie anstatt
parallel sein???
Vorsicht!!!!
An Masse kann 220V anliegen!!!
(Kommt drauf an wie der Stecker in der Steckdose sitzt.)

Was misst NTC1/2 ??
Der eine schaltet ein, der andere aus??  AND verknüpft(D/D&) also immer
aus??

Bitte meine Tips sebst noch mal gegenchecken. Hoffe aber alles richtig
bedacht zu haben. Dann neue Revision wieder posten.
Wünsche gutes gelingen.
Autor: roquema (Gast)
Datum: 05.03.2007 13:04
Angehängte Dateien:

Moin,
hier ein korigierter Plan.
-Pin 2 ist natürlich der invertierte Eingang, im Plan waren + und -
vertauscht.

-Ich wollte den Plan ursprünglich garnicht so ausfürlich machen, beim 2.
zeichnen hab ich dann den Pull-up (R3) vergessen.

-Richtig, die Bereit-Anzeige ist ein simpler Timer, ich konnte es erst
auch nicht glauben, ist aber so wie im Plan. C2 wird über den
(hochomigen) R12 geladen und nach einer Weile schaltet der Komarator
durch. (Bereit-LED leuchtet)

Für eine Heiz-Anzeige kann man das so machen wie oben geschrieben.

-Schalter 1 und 2 sind ja beide in dem Wippschalter mit Mittelstellung.
Schalter 1 ist in Mittelstellung (Cold) geöffnet und in den beiden
anderen Stellungen geschlossen.
-Wechsler 2 schaltet die Referenzspannung um. Hier kann man ansetzen.R17
durch z.B. 3k3 ersetzen und in Reihe ein 10k Poti. Dann lässt sich die
Temeratur einstellen.

-C1//R5 sind wirklich parallel. C1 wirkt als kapazitiver Widerstand
(Trafoloses Netzteil) und R5 (hochomig) entläd C1 wenn das Gerät
abgeschaltet ist.(Ist meistens so evtl. sogar vorgeschrieben?!)

so weit...so gut...
Autor: mouz (Gast)
Datum: 06.03.2007 14:09

Hallo, habt ihr schon Lebensdauerprobleme mit der Diode bei 200°C?
Wollte auch sowas bauen, habe da aber bedenken, wo kann man denn was zur
Theorie nachlesen?
Autor: Flaxx (Gast)
Datum: 08.03.2007 19:22

Hallo, ich bin neu hier :)

Ich hab gestern auch mal die Dirket- Toner Methode ausprobiert,
allerdings nur mit mäßigem Erfolg (gebügelt).
Jetzt hab ich die Idee, ob man nicht einen Laserdrucker so modifizieren
könnte, dass er direkt auf Platinen druckt, das würde das ganze ja
wesentlich vereinfachen... Eigentlich muss man es doch nur hinkriegen,
dass der "Papier"- Einzug grade verläuft, und die Platinen nicht
umgelenkt werden... Ist das möglich? Oder wird die Fixiereinheit nicht
heiß genug?

LG

Flaxx
Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum: 08.03.2007 19:44

Forumssuche
Autor: Flaxx (Gast)
Datum: 08.03.2007 20:00

Oh, sorry... da gibt's ja wirklich schon einiges... mea culpa
Autor: Syrko (Gast)
Datum: 12.03.2007 19:35

Hallo an Alle!Ich habe mit auch ein Laminiergerät zugelegt und wollte es
umbauen.Hat schon jemand Erfahrungen mit dem ednet. Economy?Wäre schön
wenn Ihr mit helfen könntet.MFG Syrko
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum: 13.03.2007 20:51
Angehängte Dateien:
  • preview image for ne.jpg
    ne.jpg
    33,6 KB, 1847 Downloads

hier meine Erfahrung:
Laminator für 12€ reduziert im Lidl. Scheint der gleiche zu sein wie der
von Aldi. In Reihe zum NTC ein 5,6K Widerstand. Im Gegensatz zu
Alexander komme ich dabei je nach Schalterstellung aber auf 200 oder
220°C.
Die beiden Alubleche, wo die Rollen drin laufen, musste ich
aufschleifen, damit eine Platine durchpasst.
Den Motor habe ich versucht mit der Schaltung im Anhang mit halber
Geschwindigkeit laufen zu lassen. Das geht auch aber er dreht ziemlich
zickig. Platinen habe ich noch nicht gemacht.
Wichtig ist übrigens, dass der Motor ständig läuft, weil die Rollen nur
von einer Seite beheizt werden und der Fühler auf der anderen Seite
sitzt.
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 14.03.2007 10:59

Super Schaltung. Ich glaub zwischen c3/d2 musst Du noch GND
einsetzen(Condensatornetzteil für NE555).

Damit der Motor nicht so zickt die Frequenz heruntersetzen, also 1:1sec,
oder 0,5:0,5.
Weiters MOC3020m durch MOC3041/TLP3041(oder ähnlich) ersetzen, schaltet
im Nulldurchgang(zum testen nicht notwendig).
Ich habs neulich nochmal getestet, aber nur mit Stecker in/aus
Steckdose. Damit haftet mein Toner etwas auf dem Kupfer, weil die
Heizung auch ausgeschaltet wird.
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum: 14.03.2007 17:15

Das ist fast die Schaltung, die ich vor 4 Monate in mein Lami eingebaut
habe. Allerdings mit der 10% Rate und über ein Poti einstellbar. Also
ca. 10 mal langsamer. Funktioniert.

12V für die 555 bekomme ich von der IC, die im Lami eingebaut ist (hab
schon vergessen, irgendein Timer).
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum: 14.03.2007 21:37

welcher MOC ist ziemlich egal, aber R4 muss an den LED-Strom des MOC
angepasst werden. Ich habe einen MOC3041 drin, nur gerade in Eagle nicht
gefunden.
Im Moment habe ich etwa 0,5 : 0,5 Sekunden. Damit zickt der Motor.
Man kann aber statt R1 zwei Trimmer und jeweils eine Diode einbauen
(antiparallel) um das genau auszutesten.
Eine saubere Methode wäre ein kleineres Ritzel auf dem Motor, falls da
jemand Bezugsquellen hat...
Autor: Snorf (Gast)
Datum: 16.03.2007 22:22

Hallo zusammen,

Conrad bietet mittlerweile einen anderen Laminator für 19,95 EUR
(Bestell Nr. 774654) an. Funktioniert die Speedregelung und/oder die
Temp.-Regelung mit diesem Gerät ???

Viele Grüße,
Thomas
Autor: gustav (Gast)
Datum: 17.03.2007 22:00

Mich würde auch interessieren ob man irgendwo noch den alten Conrad
Laminator bekommt.

Oder wo man sonst ein anderes geeignetes Gerät bekommt.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 18.03.2007 18:24

mal wieder den Dauerbrenner aufwärmen :)

Ich habe noch den alten Lammi vom Conrad (d.h. den der ganz oben
diskutiert wird). Wie hoch geht ihr denn da mit der Temperatur?
Bei mir zumindest fängt die linke Halterung, d.h. die wo nicht der Motor
dran ist bei ca. 153°C Walzentemperatur leicht an zu rauchen. Mit
"leicht" meine ich, sie raucht bei weitem nicht wie ein lötbereiter
Lötkölben, aber man sieht schon bisschen Rauch aufsteigen.

Glücklicherweise hat mein Fön eine Kalttaste :)

- cl
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 19.03.2007 10:17

Bin mittlerweile auf 170°C Walzentemperatur (bei geöffnetem Gehäuse)
angelangt. Die Temperatur wurde ohne permanente Schäden am Gerät für
eine halbe Stunde gehalten. Nachwievor leichte Rauchentwicklung ...

Als nächstes baue ich in meine Firmware (und PC-Software) noch die
Möglichkeit ein, die Motorgeschwindigkeit zu halbieren. Vermutlich wird
der Lammi ja doch irgendwo eine Temperatursicherung haben und ich will
den Bogen jetzt mal nicht überspannen!

- cl
Autor: göcker (Gast)
Datum: 24.03.2007 22:11

Hi,

hat jemand schon versucht den Reichelt Laminator (LAMINATOR ECO) für
16,95 EUR umzubauen ? Hersteller ist wohl die Firma Pavo.

Mich würde die Speed Reduction Technik eher interessieren als die
Temp.-Erhöhung.

GG
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 25.03.2007 18:27

Hab ihn vor einer Woche bestellt - nur die Post ist gerade schweinelahm
hier, bisher noch nicht angekommen, obwohl Reichelt am Dienstag versandt
hat.

Ich bin auch eher für die Speed-Reduction-Technik...

MfG, Heiko
Autor: Platinenlaminierer (Gast)
Datum: 26.03.2007 21:38

Nur die Geschwindigkeit zu reduzieren halte ich für nicht praktikabel
(auch wenn ich es nicht ausprobiert habe). Der Grund ist ganz einfach:
der Toner schmilzt ca. bei 180 bis 190°C, die Laminierer arbeiten bei
ca. 130°C. Demnach wird der Toner nicht richtig auf der Platine haften,
da er einfach weit entfernt von seinem Schmelzpunkt auf die Platine
"gedrückt" wird.
Autor: gustav (Gast)
Datum: 28.03.2007 09:25

Das Reichelt Gerät (pavo) sieht interessant aus, aber wenn ich das Bild
so sehe mach ich mir um die Platinen Dicke sorgen.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 28.03.2007 12:45

Hallo,

der neue Conrad Laminator für 19,95EUR erscheint mir sinnvoll. Ist innen
wirklich gut aufgebaut. Das wichtigste für mich ist aber, dass die
Heizkörperhalterungen bei dem neuen Conrad Laminator IMHO aus irgendwas
Glasfaserverstärkten bestehen. Und 1.0mm Dicke des Laminiergutes ist
auch nicht schlecht.

Beim alten Conrad-Laminator bestanden die Heizkörperhalterungen aus
hitzebständigen, unverstärkten Kunststoff und sind dann auch irgendwas
geschmolzen.

Ich musste die Temperatur auch mit reduzierter Geschwindigkeit ziemlich
hoch halten. Ist halt gut, dass man dann weniger Durchläufe durch den
Laminator braucht. Ist für SMD wichtig, weil dann die Leiterbahnen nicht
so breitgewalzt werden.

Habe ein paar Photos vom neuen Conrad-Laminator gemacht. Die stelle ich
jetzt mal ins Netz.

- cl
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 28.03.2007 13:18

hier ein Link auf die Bilder vom neuen Conrad-Laminator.

http://www.cl-projects.de/projects/laminator/lamin...

-cl
Autor: hmk (Gast)
Datum: 28.03.2007 17:33

Hallo Leute,

hab heute erstmals die Bügeleisenvariante ausprobiert (bevor ich den
Laminator meiner Frau zerstöre) und bin am verzweifeln. Ich drucke mit
'nem MFC7420 (Laser) von Brother und 'nem originalen TN2000 Toner. Alles
wie beschrieben ausgeführt, Tonerdichte auf 999, Auflösung 1200dpi,
Original-Reichelt Katalogpapier, Basismaterial supersauber und
garantiert fettfrei. Bügeleisen langsam hochgefahren und selbst bei
voller Leistung und langem Bügeln wurde lediglich das dazwischengelegte
(dünne) Leinentuch braun. Der Toner blieb bombenfest am Papier.
Woran kann das liegen? Toner, Papier, ...?

Hilfe???
Autor: fabs (Gast)
Datum: 28.03.2007 17:40

probiers mal mit butterbrotpapier (pergament) statt leinentuch.
ging bei mir besser.

gruß
fabian
Autor: Tim (Gast)
Datum: 29.03.2007 20:11

@fabs ich würde es auch mal mit anderem Papier oder auch mal mit anderem
Toner (Freund/Arbeit) probieren.

@ChristopU
Danke für den Link, ich werde mir den wohl auch mal bestellen. Weist du
schon wann du dazu kommt die restlichen Downloads Bereitzustellen? Und
kannst du einen bestimmten NTC empfehlen?

Und was hat das "Elektor 04C026" auf dem Schaltplan zu bedeuten?

Und der "Totmann-Schalter", warum 250V?
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 30.03.2007 00:11

@Tim:
Das Elektor 04C026 ist nur eine Gedächtnisstütze für mich, welche
PDF-Datei von der Elektor-Jahrgangs-CD '04 den Schaltungsausschnitt mit
den Opto-Triacs enthält. :)

Der Totmann-Schalter sollte 250V Spannungsfestigkeit haben wg. der
Schutzisolierung. Könnte ja ein Fehler in der Schaltung auftreten und
dann ist auf den Drähten zum Schalter Netzspannung drauf. Habe ich aber
mittlerweile begraben. Ist geplant, das Feature stattdessen mit Software
umzusetzen. Die Software ist aber noch nicht fertig.

Als NTC werde ich einen von Epcos verwenden. Temp.-festigkeit 300°C.
Gibt u.a. beim Bürklin, http://www.buerklin.de/, Best-Nr. 80E6694. Der
hat AFAIK die gleiche T_0 und den gleichen B-Wert wie der NTC im alten
-- mittlerweile durchgeschmorrten -- Conrad-Laminator. "Normale" NTCs
mit Epoxy-Harz-Umhüllung gehen nur bis max. 150°C, die meisten nur bis
125°C.
Ich habe mit dem Umbau vom neuen Conrad-Laminator noch nicht begonnen,
hab' grade zu viel zu tun. Die Temp.-Sicherung ist auch noch zu finden
....

Die Downloads schaffe ich vielleicht noch diese Woche, aber die Software
ist leider nicht fertig geworden, weil der alte Conrad-Laminator vorher
abgeraucht ist. Es macht keinen Sinn, ein Hex-File einer nicht fertigen
Software zu veröffentlichen, aber die Sourcen kann man ja reinstellen.
Die Platine, die ich damit gemacht habe ist aber dafür super geworden.
Also ein Einmal-Laminator :)

- cl
Autor: thomas (Gast)
Datum: 06.04.2007 22:16

Hi Christoph,

also ich hätte auch Interesse an dem Umbau. Bitte gleich posten wenn das
was neues hast ...

Grüß,
Thomas
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 07.04.2007 13:07

Moin moin,

...also: Der Laminator Eco ist heute angekommen. Mechanisch kann es
1.5mm-Platinen durchziehen (auch wenn maximale Dicke in der Anleitung
mit 0.6mm gegeben ist)

Alles weitere später, wenn meine Klausur vorbei ist :)

MfG, Heiko
Autor: Tom (Gast)
Datum: 08.04.2007 01:35

Viel glück mit der Klausur.

Wie gut gehen den die 1,5mm Platinen, ist der drück noch gleichmässig?
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 08.04.2007 12:35

Hab ich noch nicht ausführlich getestet, wollte nur erstmal wissen, ob
die Mechanik überhaupt 1.5mm-Platinen frisst.

MfG, Heiko
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 09.04.2007 22:55
Angehängte Dateien:

So, ich konnte natürlich doch nicht bis zu meiner Klausur warten :)

Mit dem Reichelt-Laminator scheint es ganz gut zu funktionieren, 15x
durchschieben und Ätzen mit NaPS. Für meinen ersten Versuch bin ich ganz
zufrieden, auch wenn die Platine noch etliche Fransen hat. Das liegt
aber wohl in erster Linie daran, dass die Ätzmitteltemperatur zu niedrig
war (Warmwasser mit 50°C aus der Leitung im Waschbecken bleibt nicht
lange bei 50°C)

Probiere gerade das ganze nochmal mit Thermometer und Aquarienheizstab,
um die Ätzmitteltemperatur über 40°C zu halten...

Außerdem kann mein Drucker (HP Laserjet 4L, 300dpi) wirklich feine
Strukturen nicht mehr sauber drucken. Und die Trommel wäre mal fällig -
Masseflächen werden schon im Ausdruck löchrig.

Erster Versuch war http://generalguitargadgets.com/pdf/ggg_its8_lo.pdf
und die bessere der beiden Versuche ist im Anhang zu sehen.

Noch nicht wirklich berauschend (wenn auch für das einfache Layout
brauchbar). Lag zum Teil sicherlich auch an der Ätzmitteltemperatur (die
am Ende vielleicht noch 30°C war - Ätzdauer damit 20Min) und außerdem
ist wohl doch mal ein neuer Drucker fällig... einen neuen Toner hatte
ich noch herumliegen, damit starte ich gerade einen weiteren Versuch,
wie gesagt auch mit passender Temperatur. Das wird dann die
Geschwindigkeitsdrosselung für den Laminator...

MfG, Heiko
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum: 14.04.2007 22:17

Guten Tag,

der Reichelt-Eco laminiert prima(ot)

Temperaturregelung über einen KSD301-Bimetallschalter 102°,
Temperaturbegrenzer ist um 19x°.


Bin daher auf der Suche nach einem Backofenthermostat zur Regelung.

1,5mm Platine wird ohne Probleme eingezogen.
Soll sogar bis 2,6 mm gehen, wenn mein Polnisch mich nicht trügt
http://209.85.135.104/search?q=cache:c1tdOjYBWX0J:...


Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage.
Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
Datum: 15.04.2007 12:35

Frage: Wie stehst mit den Massenflächen ? klappen die auch ?
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 16.04.2007 10:34

Schwarze Flächen sehen bei allen Laserdruckern die ich kenne nicht gut
aus.
Entweder die Flächen mit einem Marker-Stift nachfärben(nach dem Transfer
auf er Platine) oder keine Flächen sondern mit Gitter füllen.

Gitter sind elektisch anscheinend besser und sehen cooler aus.

MFG, T. A.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 16.04.2007 14:33

Also mit dem HP Laserjet 4000 kann man Masseflächen tatsächlich
einigermaßen machen. Manchmal gibt's halt ein Loch, aber das ist für
Prototypen-Platinen ja egal, hauptsache man hat keine Unterbrechungen in
den Leiterbahnen :)
Es geht mir tatsächlich nur darum, Ätzmittel (Na2S2O8) zu sparen.

Mit dem alten Conrad-Laminator hab ich es tatsächlich geschafft, ein
Layout mit 10mil Leiterbahnbreite an Engstellen (z.B. zwischen SMD-Pads
durch), sonst 15mil und 10mil Bahnabstand ohne einen Fehler zu ätzen.

Leider ist der Laminator dabei kaputtgegangen :(((, hatte an beiden
Seiten nur Kunststoffhalterungen. Der neue Conrad-Laminator (den ich
noch immer nicht umgebaut habe) hat jetzt ein Glasfaser-Material bei den
Halterungen. Er überzeugt auch in seiner sonstigen Ausführung, da die
Metallteile der Heizkörper mit dem Schutzleiter verbunden sind, etc.

- cl
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 16.04.2007 14:49
Angehängte Dateien:

Poste noch ein Bild der Platine. Geätzt mit Natriumpersulfat in einer
Glas-Wanne und mit Seno Glanzzinn verzinnt.

Die Löcher von denen ich sprach, sind links oben vor allem zu sehen. Man
beachte den DRAM-Chip (von einem 30poligen Modul), dort gehen zwischen
den Beinchen je noch eine weitere Leiterbahn durch. Die zwei
Kupferlackdrähte beim MAX232 sind auf einen Layout-Fehler
zurückzuführen, habe RX und TX vertauscht :(


Was es wird, verrate ich noch nicht. Erst, wenns fertig ist :)
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 16.04.2007 14:50
Angehängte Dateien:

dasselbe Bild nochmal in kleiner
Autor: thomas (Gast)
Datum: 16.04.2007 21:55

Christoph,

hast du das mit deinem alten Conrad Lami gemacht oder mit einem anderen
? Welcher ? Bitte mehr Details. Schaut richtig gut aus !

Heiko,
hast du den Reichelt Eco Lami bzgl. Temp. oder Zeit manipuliert ?

Gruß,
Thomas
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 16.04.2007 23:15

Die abgebildete Platine habe ich mit dem alten Conrad-Laminator gemacht.
Die Walzentemperatur betrug 190°C, ich habe nur einen Durchlauf
gebraucht. Die Motor-Geschwindigkeit war auch langsamer als Normal. Das
war wichtig, weil schon beim zweiten Durchlauf (mit geringerer Temp.)
hats den Toner an den krassesten Stellen beim DRAM-Chip 10mil Bahn
/10mil Abstand zu den PADs zusammengewaltzt. Als Drucker habe ich den HP
Laserjet 4000 verwendet, Tonerdichte auf 4 gestellt (Skala von 1 .. 5,
Standard 3), Druckeinstellungen für Normalpapier. Papier aus dem
Reichelt-Katalog.

Das Laminator hats aber leider nicht überlebt.

Wenn ich diese Platine endlich mal fertig programmiert habe (Firmware!)
dann werde ich ggf. den neuen -- noch erhältlichen -- Conrad-Laminator
modden.

Zu den Masseflächen: Da liegt eben ein für alle Laserdrucker
prinzipbedingtes Problem vor. Bei meinen Druckern (beide von HP) ist der
in Durchlaufrichtung gesehene Anfang der geschwärzten Fläche noch
richtig satt, danach lässt er nach. Wie oben schon geschrieben kann man
das Problem mit dem Gitter umgehen.  Mit den richtigen Parametern des
Gitters kann man auch da ne Menge Säure sparen.

- cl
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 17.04.2007 18:25

Thomas,

nein, überhaupt nicht manipuliert (nur einmal geöffnet, um zu schauen,
wie der von innen aussieht - die LED wird über Bimetallschalter
angesteuert, ist also keine Timer-Lösung wie bei Conrad)

Dafür eben 15x durchgeschoben. Habe jetzt eine Schaltung entworfen, die
den Motor entsprechend takten soll (das übliche: Kondensatornetzteil,
NE555, Triac) - mal sehen, was das wird, im Moment warte ich mal wieder
auf Reichelt bzw. DHL...

MfG, HeRo
Autor: thomas (Gast)
Datum: 19.04.2007 00:17

Hallo Heiko,

kannst du die Schaltung hier posten wenn sie fertig ist ? Mein Reichelt
Lami kam heute an und wartet quasi auf den Umbau :-)

Gruß,
Thomas
Autor: sami (Gast)
Datum: 22.04.2007 09:52

Heizt der Reichelt eco beide Rollen oder nur eine (doppelseitige
Platinen)
Autor: DerJan (Gast)
Datum: 22.04.2007 10:49

Ich habe gerade den pavo Ecomaster von Reichelt modifiziert.

Das Gerät sieht aus als ob es in den tiefsten tiefen der Mandschurei
gefertigt worden ist. "Zhao-qing-long-tou Electronic & Electrifty" steht
auf dem Synchronmotor.

Bei höheren Temperaturen fängt es an wie eine chinesische
Müllverbrennungsanlage zu reichen. Die Ursache sind Verunreinigungen in
Isolationmaterial der Heizwendeln. Nach Zweistündigen ausheizen im
Freien hat sich das etwas gelegt.

Bei 170°C fängt die Abdeckung an zu schmelzen. Die Halterahmen halten
mindestens 200°C aus. Höhere Temperaturen habe ich nicht getestet.
Ich verwende das gerät bei 125°C mit getaktetem Antrieb und erhalte eine
gute anhaftung. Mechanisch verkraftet das Gerät anscheinend 1,5mmm
Material obwohl sich die Rollen reichlich biegen. Wie lange, das wird
sich noch zeigen.

Die Regelelektronik habe ich aus einem quad OP TL084 und ein paar teilen
aus der grabbelkiste aufgebaut. Mein Sensor ist eine BY229 Diode die ich
auf dem unteren Heizelement befestigt habe. Das ganze Regelt auf 2°C
genau.

@sami:
Die Rollen sind oben und unten beheizt. Die Metallteile sind nicht
geerdet, sind aber zumindest gegen Netzpotential isoliert. Ich konnte
Erdungen anbringen ohne das der FI auslöst.
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 26.04.2007 23:13
Angehängte Dateien:

Ja, der Laminator heizt beide Rollen.

Ich habe heute nochmal ein wenig herumprobiert - einen anderen
Druckertreiber, der etwas mehr Toner auf das Papier zu bringen scheint,
endlich genug Ätzmittel (danke an Reichelt, die zwei Tage nach der
Originalsendung schon eine Ersatzsendung auf den Weg bringen, weil DHL
das Original verschlurt hat) und es funktioniert fast perfekt - siehe
Anhang, selbst die 6mil-Spirale hat Durchgang.

Den Schaltplan zur Dimmung hänge ich an das nächste Posting...

MfG, Heiko
Autor: He Ro (Gast)
Datum: 26.04.2007 23:20
Angehängte Dateien:

So, und jetzt noch der Schaltplan... ich bin nicht besonders stolz auf
dieses zusammengeschnippelte Werk - u.a. ist es recht albern, einen
Optokoppler und ein Kondensatornetzteil zusammen einzusetzen schäm

Mangels Erfahrung mit Triacs und weil ich wenig Lust hatte, mir Gedanken
darum zu machen, wann der Triac das richtige Zündpotential hat und wann
nicht, habe ich das trotzdem so zusammengesetzt.

Getestet ist die Geschichte auch noch nicht, Garantie gibts also
selbstverständlich nicht. Ich habe die Platine aber heute auch geätzt,
werde sie wohl am Wochenende zusammenbauen. Bisher habe ich gute
Erfahrungen mit 15 Durchgängen gemacht, also werde ich den Dimmer auf
ungefähr 14:1 einstellen - ich weiß gerade nicht mehr genau, wie ich die
Bauteile im Schaltplan dimensioniert hatte.

MfG, Heiko
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum: 29.04.2007 18:53

Guten Tag,

das Backofenthermostat allein hat nichts gebracht, die nachgerüstete
Temp-Sicherung(240°C) hats dabei entschärft.

Dann kam ein neuer Motor mit 1 U/min rein(ebay, Welle muß mit Säge und
Feile bearbeitet werden)
Der Motor ist etwas eigensinnig und dreht manchmal falsch rum, öfter
ein/aus-schalten hilft.

Mit Reichelt-Papier gings nicht, dann Conrad-Beilage und Platine vorher
anätzen mit 4mal durchschieben rel. gut( Drucker Brother HL-1450)
Temperatur um 185°C, gemessen mit DMM in Nut der Temp-Sicherung.
Conrad-Papier ist sehr anhänglich...grrr


Der Reichelt-Eco läuft für weitere Tests als Cabrio(etwas weniger
Gehäusegestank.
Autor: Currywurst (Gast)
Datum: 29.04.2007 21:57
Angehängte Dateien:

Probier mal Butterbrotpapier.
Ich hab als ersten Versuch ein zweiseitge Flachspule aus 0,5mm Bahnen
gemacht. Hatte viele Fehlschläge bis ich das Butterbrotpapier versucht
habe.
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 01.05.2007 10:26

@ He Ro 26.04.2007
@  Stefan Gemmel 13.03.2007
Hab Eure Schaltung nachgebaut, aber funkt nicht. Motor steht.
Hab aber einen MOC3021 Wiederstand Triac: BTA06-600. Hab die LED vom MOC
auch mit einem RegelNT angesteuert, aber keine Reaktion. Damit ich was
sehe hab ich eine 25W Glühbirne parallel zum Motor geklemmt. Jetzt dreht
der Motor, die Birne ist aus, sobald ich die Birne rausdrehe steht der
Motor????
Wie kann ich den MOC oder Triac am einfachsten testen?? (ob sie TOT
sind).

Werd mal den ISP-244 Adapter bügeln, dort klemmt mein Elektronikwissen
auch total. Mit der JCU10(ELV) hab ich einen
Messverstärker(INA126+Offset-OPV) ohne Probleme auf Steckbrett und
Platine hinbekommen.
Gruss T.A.
Autor: Currywurst (Gast)
Datum: 01.05.2007 20:10

@T.A. :
Triacs benötigen einen Mindeststrom um nach dem Zünden durchgesteuert zu
bleiben. Ist die Last zu klein oder zu Induktiv bleibt dein Triac
gesperrt. Ein Synchronmotor ist ziemlich Induktiv. Eventuell hilft eine
Reihenschaltung uas 22Ohm Widerstand und 0.1uF - 0.22uF Kondensator
parallel zum Motor. Dadurch veringert sich der induktive Blindanteil und
der Strom im Zündzeitpunkt ist höher.
Wenn das nicht hilft muss ein Triac mit kleinerem Haltestrom verwendet
werden. Es gibt mehrere BTA06-600 mit unterschiedlichem Haltestrom.
BTA06-600T hat 5mA und BTA06-600A hat 20mA.
Ein Synchronmotor hat etwa 23mA also liegt das Problem wahrscheinlich im
hohen induktiven Blindanteil deiner Last.
Autor: thomas (Gast)
Datum: 04.05.2007 22:54

Hey Currywurst,

der Tipp mit dem Butterbrotpapier ist perfekt !!!
Das Zeug löst sich ja von alleine nach 30 sec Wasserbad. Meine Reichelt
Kataloge wandern jetzt ins Altpapier :-)

Gruß,
Thomas
Autor: Dirk (Gast)
Datum: 07.05.2007 09:09

Morgen...

Sagt mal, wie bedruckt ihr denn Butterbrotpapier ?

Mein Drucker (Brother HL2030) faltet das Butterbrotpapier immer zu
schönen Motiven und wickelt das ganze dann um die Rollen in der
Toner/Trommeleinheit. :-(

Auch das Reichelt-Papier hat öfter eine Falte in der Mitte.

Gibts nen Trick dafür ???


Danke Dirk
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 07.05.2007 09:47

@Dirk
Einfach oben mit GUTEM TESA Film auf 80g/m²Papier ankleben.
Je nach Drucker ganze Breite ich kleb nur noch oben mittig und
in vorderen Einzug einlegen(HP LJ5). Zieht gerade durch, erst nach der
Fixiereinheit wird das Papier gebogen.

Ich hab das Butterbrotpapier sogar ohne Wasser wegbekommen(einfach lange
Laminieren, sieht aber nicht mehr toll aus).

@Currywurst
Hab den Lami jetzt mit Relais Schaltung modifiziert. Triac werde ich
später testen. (Hatte doch eine 25W Glühbirne parallel -> Blindanteil
klein, aber Motor lief, Lampe aus). Vielleicht wars auch ein
Verdrahtungsfehler, ich hasse Lochraster, aber jetzt kann ich ja schöne
Platinen fertigen. Brauch sie auch für Phasenanschnitt.

T.A.
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 07.05.2007 10:39

Hi,

muss meine Aussage zum Teil revidieren:
Mein Laserjet 4 verschmiert seit neustem einen kleinen Teil des Toners
vom Printout auf dem Butterbrotpapier.

Habt ihr das auch bzw. was kann man dagegen machen ?

Gruß,
Thomas
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum: 07.05.2007 11:20

Guten Tag,

mit Butterbrotpapier gehts bei mir schlecht, löst sich von der Platine
samt Toner, trotz anätzen.

Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Wie bekomm ich mehr Toner aufs Papier?Brother HL-1450
Im Druckertreiber hab ich schon viel versucht, gibts nen Trick?


Zum Drucken mit dünnem Papier.
Das zu bedruckende Papier am oberen Rand mit Prittstift beschmieren und
auf Standardkopierpapier kleben, Einzelblatteinzug.
Autor: Henk (Gast)
Datum: 07.05.2007 11:29

>Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
>am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Zauberzauber : )
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum: 07.05.2007 12:09

Guten Tag,
>Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
>am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Zauberzauber : )


hab schon untern Tisch geschaut, da sitzt aber kein tonerfressender
Wichtel
Autor: Georg (Gast)
Datum: 07.05.2007 17:17

Kann mir jemand einen günstigen Laminierer nenn, den es bei Ebay gibt
und der einfach mittels Widerstandstausch oder ähnlichem modifiziert
werden kann?
Autor: Currywurst (Gast)
Datum: 07.05.2007 22:26

Mein Butterbrotpapier fühlt sich auf einer Seite glatt an.
Es hat eindeutig eine Art Beschichtung die gut zu meinem Toner, meiner
Prozesstemperatur und dem Drucker passt. Bis jetzt ist mir noch nichts
verschmiert oder abgeblättert.

Für so etwas gibt es keine generelle Empfehungen.
Einfach viele Materialien ausprobieren, und wenn es klappt bleibt man
dabei.

Das Basismaterial gut zu reinigen und etwas aufzurauhen verbessert
übrigens die Anhaftung.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 08.05.2007 18:09

@CurryWurst:
was für einen Laserdrucker verwendest du?

Bisher habe meine Platinen mit einem HP LaserJet 4000 gemacht. Einfach
auf Reicheltpapier gedruckt und fertich.
Butterbrotpapier erscheint mir aber auch sinnvoller, weil es ja eine
Beschichtung hat.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 10.05.2007 22:03

Habe heute mal einen Versuch mit Butterbrotpapier gemacht. Ergebnis
negativ.
Ich habe das Papier mit Pritt-Stift auf eine DINA4-Seite geklebt und in
den Drucker reingelassen, es ist auch wieder rausgekommen.
Auf den Seiten danach waren allerdings schwarze Punkte drauf, also hat
der Toner nicht gehalten. Also bleibe ich vorerst beim Reichelt-Papier,
es hat ja einigermaßen funktioniert. Bis auf die Löcher in den
Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der
Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen
abnimmt.

Siehe die Bilder oben in dem Thread.
Beitrag "Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
Autor: LazyBee (Gast)
Datum: 11.05.2007 12:46

Hallo,

also das Problem mit den Masseflächen umgehe ich, indem ich die Fläche
nicht voll fülle, sondern als Gitter ausführe. Die Gitterabstände kann
man in Eagle so einstellen, daß dann auch eine "gefüllte Fläche"
entsteht. Und ein Gittermuster sieht auch nicht schlecht aus.

Gruß

LazyBee
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 11.05.2007 15:34

@LazyBee:

Ja schon, aber die Platine ist letztenendes ein Prototyp der möglichst
unverändert von einem PCB-Hersteller gefertigt werden soll.

Sonst hast du schon recht, die Ätzmitteleinsparung mit Gittern ist ja
fast so groß wie die mit Masseflächen.

- cl
Autor: Currywurst (Gast)
Datum: 11.05.2007 16:30

>>was für einen Laserdrucker verwendest du?
Canon LBP2900. Das Papier ist Melitta Toppits. Ich werde es wohl nicht
weiterempfehlen da ich bis jetzt der einzige bin der damit gute
Ergebnisse erzielt hat. Ich werde mal aus Neugierde weitere Materialien
aus probieren.
>>Ergebnis negativ.
Also werde ich es dann besser nicht weiterempfehlen.

>>Bis auf die Löcher in den
>>Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der
>>Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen
>>abnimmt.
Das scheint ein rein physikalisches Problem zu sein das bei allen
Druckern und bei allen Papieren auftritt. Je grösser die Fläche desto
kleiner der Elektrostatische Spitzeneffekt. Die Fläche kann somit nicht
soviel Toner anziehen wie eine dünne Linie. Das Papier kann darauf
keinen Einfluss nehmen da der Effekt auf der Tonerwalze entsteht.

Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten
Durchgang?
Wohl nicht ganz praktisch da man ein extra Layout dafür anlegen müsste.
Egal, Gitter sehen auch ganz hübsch aus.
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum: 11.05.2007 16:46

Hallo!

Ich hab vor einigen Tagen diesen Treath entdeckt und wollt das auch mal
testen zumal man so ganz leicht und schnell Platinen herstellen kann.

Also bin ich in n Gebraucht PC shop hab mir n alten Laserdrucker (HP
Laserjet5L gekauft) und gleich mal getestet.

Als Träger hab ich ne ganz normal Seite ausm Reicheltkatalog genommen.

Zuerst hab ich das Layout ausgedruckt und dann die Platine mal gereinigt
(Schmiergelpapier und Aceton). Dann Laminiergerät (Laminator
KL300/XII/28/2005) (glaub auch son Aldi/Lidlteil) aufgeheizt (Gerät habe
ich nicht umgebaut ist also im Orginalzustand!!) und die Platine 8 mal
durchgelassen.

Nach dem Auflösen des Papiers mit Wasser hab ich dann festgestellt das
es eigentlich fürs erste mal richtig gut aussieht =) (Die dünnsten
Bahnen waren 5mil Breit)


Also ich kann diese Methode auch nur Weiterempfehlen.
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum: 11.05.2007 21:23

>>Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten
>>Durchgang?

Ich drucke meistens einfach ganz normal doppelt. Das braucht zwar einige
Versuche (für jede Platine), bis der Drucker 2 mal exakt übereinander
gedruckt hat aber dann gibt's überhaupt keine Löcher mehr..
Getestet mit HP Laserjet 4MV und Laserjet 4P auf Normalpapier.
Autor: El_Mejor (Gast)
Datum: 13.05.2007 12:03

So, hab das Abenteuer Laminiertransfer auch mal gewagt. Hab mir einfach
mal ins Blaue einen Laminator gekauft der schon einen Einstellknopf für
die Temperatur hatte.
Mit Freude stellte ich fest, das es nach dem Bereich der fürs
Warm-Laminiern verwendet wird noch weiter geht und wenn ich voll aufdreh
wirds dem Toner aus meinem HP LJ 5P (allerdings mit Kyocera Toner
nachgefüllt) schon ein bisschen zu warm. Temperatur kann ich nicht
messen, aber ich denke mal deutlich heißer als 150°C.
Is auch ne andere Mechanik drin, die Heizung erfolgt durch zwei
Aluplatten und danach kommen erst die Rollen, die variabel einstellbar
sind. Hab damit gute Ergebnisse erzielt, lediglich das einziehen ist
etwas kompliziert, weil sich die Heizung vor den Rollen befindet, da
muss ich noch experimentieren, aber erste Versuche verliefen
erfolgreich.

Laminator ist der Lamirel Maxiplast 240E, wird scheinbar auch durch
Fellowes vertrieben.
Autor: El_Mejor (Gast)
Datum: 13.05.2007 12:08

Ach ja, kleiner Tip noch. Der Toner hält wunderbar wenn man vor dem
Behandeln mit Aceton noch mit Stahlwolle drüber geht . Ich hatte
jedenfalls noch nie Probleme mit nicht haftendem Toner...
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 13.05.2007 12:21

@El_Mejor:
Also ich bin noch nie mit Stahlwolle über eine Platine gegangen! Bei mir
funktioniert hat es auch so ganz gut geklappt.
Autor: El_Mejor (Gast)
Datum: 20.05.2007 15:05

Ja, aber manche reden hier von anätzen damit der Toner besser haftet.
Denk nicht jeder Toner haftet ohne Probleme. Und nur so als zusätzlicher
Tip falls jemand Probleme damit hat. Ich machs nach der
Usrprungsanleitung und da stand das drin, müsste mal antesten wie s ohne
klappt.
Autor: edding (Gast)
Datum: 27.05.2007 14:47

wenn die masseflächen nicht ganz ausgefüllt sind bzw kleine löcher haben
kann doch zur not auch mit nem lack edding nachgearbeitet werden... der
hält das ätzbad auch aus und macht nich die mühe, dass man 5 mal drucken
muss bis die flächen aufeinander liegen.
wenn die platine geätzt ist muss man den je nach art des stiftes mit
schmirgel entfernen aber das sollte auch machbar sein.
Autor: lox (Gast)
Datum: 13.06.2007 21:59

Ich hab mal auf den Link oben geklickt, aber auf der Conrad-Seite stand
dass das Produkt nicht in der Online Datenbank gelistet war. Kann mir
jemand sagen welches modell dass war.

Danke im vorraus ;-)

Conrad is trotzdem gut
Conrad
Autor: lox (Gast)
Datum: 14.06.2007 22:56

Oder kann man jedes Laminiergerät dafür nehmen?
Autor: Weinga-Unity (Gast)
Datum: 20.06.2007 19:18
Angehängte Dateien:

Hab die Laminator+Toner Methode auch mal probiert. Funktioniert wirklich
:)

Finde den Fehler! Hab am Anfang gleich mal probiert, das Papier
runterzuziehen. Bin dann aber doch auf Seifenlauge gewechselt. Jetzt
fehlt zwar ein Stück von einer Leiterbahn, aber für was gibts denn nen
Draht.

mfg W.K.
Autor: Tonerversucher (Gast)
Datum: 20.06.2007 22:35

Hallo,
ich will das auch mal probieren mit dem Tonertransfer.
Ich hab fast den ganzen Beitrag durchgelesen.
Zur Motorregelung,wenn nötig:
könnte man nicht auch eine wechselspannung niedriger Frequenz erzeugen?
Ich dachte wenn ich eine einfache regelbare astabile Kippstufe auf den
symetrischen Sekundärausgang eines Trafos loslasse kommt am
Primäreingang
eine Wechselspannung entsprechender Frequenz heraus.Für so einen
schwachen
Synchronmot wie im Lami müßte das doch machbar sein,oder?

Spielt eigentlich nicht auch die Temperatur der Platine (wahrscheinlich
22°C) eine Rolle? Die könnte man doch auch vorher anwärmen um den
Wärmeabtransport zu verringern...

viel Grüße

der Versuchte
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 21.06.2007 22:02

Hi zusammen!

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen mit dem "neuen" Conrad Lammi
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)

Bei LIDL gibt es nächste Woche auch einen Laminator im Angebot :

http://www.lidl.de/de/home.nsf/pages/c.o.20070628....

Weiß vielleicht jemand ob das Gerät mit einem anderen baugleich ist, und
sich zum Umbau eignet ?

Viele Grüße

Lutjanus
Autor: c. lechner (Gast)
Datum: 21.06.2007 22:49

Also die Heizleistung ist ggf. mit 300W etwas niedrig.
Da braucht der Lammi ewig, um auf Touren zu kommen!

- clechner
Autor: T. A. (wambly)
Datum: 21.06.2007 23:41
Angehängte Dateien:

Also meiner hat am Typenschild

230V  0,9A  als ca. 200W Heizleistung.
Ich hab noch keine optimale Regelung, aber mit gedrosseltem Speed
gets fast zu gut. Die Leiterbahnen werden etwas breiter.

Das Aufheizen dauert aber wirklich etwas lange. Ich lass die Heizung
permanent laufen(hab die Tempschalter abgebaut). Und takte den Motor
über ein Relais.
Hatte beim "Laminieren" eine kleine Falte, hab ich mit Faber-Castell
1523permanent übermalt. War wohl nicht NaPerSu-Säuere fest :-(  .
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 22.06.2007 14:56

@ T.A. : Zm Übermalen von Leiterbahnen und Masseflächen kannst Du auch
einfach einen edding - marker verwenden. Ich hab einen edding 143 b -
klappt prima.

Säurefeste Grüsse

Lutjanus
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 23.06.2007 11:27
Angehängte Dateien:

Hier ist mal ein Foto einer Platine mit Bügeleisen (Stufe **).
Der Rand ist ein wenig schmutzig, da ich vorher schon 3-4 Versuche mit
der Platine gemacht habe.Aber bis auf ein paar kleine Löcher im
GND-Bereich und ein paar unsauberen Lötaugen doch schon recht brauchbar.
Gedruckt übrigens mit HP Laserjet 1020 auf dem guten "Spiegel"-Papier.

Aber auf die Frage zurückzukommen :

Wie siehts denn jetzt mit dem Lammi von big "C" aus ?

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen damit
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)

Laminierte Grüsse

Lutjanus
Autor: c. lechner (Gast)
Datum: 23.06.2007 12:03

Hallo,

also ich hab mal angefangen, den neuen Conrad-Laminator umzubauen, habs
leider noch nicht fertig gemacht, weil das Studium im Moment wenig
Freizeit lässt.

Der neue Conrad-Laminator hat auf jeden Fall eine Menge Heizleistung.
Das hat halt zur Folge, dass eine simple Ein-/Aus-Regelung des
Laminators nicht möglich ist, weil er dann kurzzeitig bis zu 30°C über
die Zieltemp hinausschießt und dann mit "e hoch minus irgendwas"-Kurve
wieder zur Wunschtemperatur abfällt.

Die Mechanik ist IMHO gut, weil die untere Walze mit Federn an die obere
gedrückt wird. Beim "alten"/ersten Conrad-Laminator hat das noch
Platinendurchlassen noch mit Durchbiegen der Walze funktioniert! Nicht
optimal, weil ja dann der Druck in der Mitte sehr klein ist und
unmittelbar am Rand ziemlich hart.

Ich poste nochmal den Link mit den Bildern, die ich von dem Gerät
gemacht habe.
http://www.cl-projects.de/projects/laminator/lamin...

- cl
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 23.06.2007 13:17

Soo, der Conrad-2 Lammi steht jetzt bei mir auf der Werkbank.

Ich kann @C.Lechner nur zustimmen - die Mechanik macht für knapp 20
Euronen einen wirklich guten Eindruck.
Beim gleichen Laden gibts Temp_Sicherungen mit höherer Auslösetemp
(z.B.229 Grad C). Auch Bimetallschalter sind erhältlich (leider nur bis
145 Grad).

Sollte der Austausch der beiden Komponenten ausreichen ?
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 23.06.2007 13:31

-Nachtrag-
Den Bimetallschalter gibts bis 160 Grad - den mit ein wenig Abstand
montiert,... mal sehen...
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 24.06.2007 11:04

@lutjanus
wenn du die temperatur einigermassen genau und damit reproduzierbar
einstellen willst,mußte mit dem Termostaten ran an die Heizung und nicht
wech.
Ich selbst hab ja noch nix probiert,aber- wenns mit bügeln geht müßte
doch
ein Bügeleisentermostat funktionierne,oder?

Gruß
Andi
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 24.06.2007 17:55

@andi

Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und
schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung
von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,
bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet
(Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig
reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!

Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturschalter

Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig
experimentiern.
Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung
wesentlich schneller und kostengünstiger sein.

Ich poste meine Versuchergebnisse in jedem Fall hier.

Temperaturgeregelte Grüße
Lutjanus
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 25.06.2007 10:19

Hallo Lutjanus
> Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und
> schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung
> von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,
> bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet
> (Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig
> reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!

Im ersten Beitrag vom Dominik steht was von 210-230°C und 1A Ergebnis.


>
> Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:
Der Elektromeister Andi weiß das,will dir aber sagen,dass das
Bügeleisentermostat einstellbar ist. Da kann man dann halt mit der
Temperatur experimentieren.

> Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig
> experimentiern.
> Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung
> wesentlich schneller und kostengünstiger sein.
Das seh ich auch so,wenn auch ein microFraek alles mit nem micro macht,
würde ich auch ein einfachen Regler vorziehen.

Ich denke alles in Allem ist es eine Sache von
Heiztemperatur/Durchlaufgeschwindigkeit

Die Platine nimmt mit Ihrer Kupferfläche ordendlich Energie auf.
Dies kann man ausgleichen in dem man die Heiztemperatur erhöht oder
die Geschwindigkeit reduziert,oder beides ;-)

Gruß an alle

Andi
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.06.2007 10:23
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Hallo, ich will auch mal meinen Senf dazugeben: Habe mir einen
DinA6-Laminator für 1 Euro ersteigert (LG110) und gleich beim Verkäufer
um die Ecke abgeholt. Den wollte sonst keiner und ich war neugierig wie
es drinnen aussieht - siehe Foto! Das Gerät heizt nur bis ca. 120 Grad
und es hat ÜBERHAUPT keine Elektrokik drin, nur 2 Heizpatronen
(insgesamt 40W) an den Metallteilen über und unter den Walzen (die obere
ist sichtbar). Der Benutzer soll lt. Handbuch bis zu einer halben Stunde
warten, damit er laminieren kann.. :-)

Auf dem Gehäuse ist eine Anzeige, auf der READY steht, wenn das Gerät
warm genug ist. Da ist aber keine LED drunter (ich hab erst mal
verwundert gesucht), sondern es ist eine temperaturabhängige farbige
Folie. Ein Versuch mit dem Deckel im Backofen bestätigte dies. Die
Extrem-Spar-Variante! Der Motor selbst läuft schön langsam, so 1 cm in 4
Sekunden etwa.

Jetzt hab ich mir überlegt, ich werde einfach eine zweite,
leistungsfähige Heizung oben mit dazuschrauben und diese steuern, mit
einem Relais oder solid state Relais wie das schon einige gemacht haben,
einem KTY84-130 (der geht wohl bis 300 Grad) und einem AVR, dann noch
ein schönes Display 'ran.. wenn alles gut geht und nichts schmilzt, kann
ich das Gehäuseunterteil gleich verwenden. Mir gefällt das Ding weil es
so klein und fein ist, in der Breite wie gemacht für eine 10x16 Platine.
ICh hab auch nicht den Eindruck, daß sich die Walze durchbiegt, sondern
daß der Gummi nachgibt, wie es sein soll.

Meine Frage: Wo kriege ich als Bastler so eine Art Heizpatrone her?
Autor: Gast (Gast)
Datum: 28.06.2007 10:47

Ach na klar.. sorry für die überflüssige Frage.. ich hab noch einen
alten Lötkolben ohne passende Spitzen 'rumliegen.. der wird sich so noch
nützlich machen.
Autor: Tim (Gast)
Datum: 28.06.2007 20:05

Mich würde auch interessieren ob jemand eine Adresse kennt wo man
Heizungelemente findet die so bis 250°C gehen.

Ich habe vor mir meinen eigenen Laminator zu bauen (Da muss ich mir dann
keine sogen um die Platinen dicke machen). Passende Walzen und einen
passenden Motor habe ich bereits nur eine Heizung fehlt.
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 28.06.2007 20:27
Angehängte Dateien:

Hallo Laminierfreunde,

ich hab heute mal meinen Laminator (Liedl oder Norma, schimpft sich
Profi Laminator,360W) umgebaut.
Gereglet war dieser mit 2 mechanischen Festtemperaturregler
95°C für 80Mic
110°C für 100-125Mic
Temperaturbegrenzer schaltet bei 145° ab und 54° wieder ein
und eine Temperatursicherung 192°

Nachersten Versuchen stellte ich fest,daß die Temperatur wohl zu
niedrig ist.
Also hab ich die Regelungen rausgeschmissen und durch ein
Backofentermostat ersetzt.Nach Versuch hab ich noch die Temperatur-
sicherung gegen eine 240° Sicherung ersetzt.

Ich meß die Teperatur mit NiCr-Ni element. Eingestellt auf 200°
WALZENtemperatur.
Nach ersten Durchlauf löste sich das Papier gleich wieder.
Ich hab dann die Platine ohne Papier 3 mal durchgelassen
(Heisssss)
nach 1. Durchlauf 52°
nach 2. Durchlauf in die 60°
nach 3. Durchlauf ca 73°
Papier drauf ... und durch!

Das Ergebnis siehe Anhang.
Ich hab fürs erste zu stark gerubbelt,da sind ein paar striche mit
weg:-(
Nicht wundern,daß ich einen Schaltplan statt Layout drauf hab.
Hatte grade keinen parat ;-) Es geht ja nur ums Prinzip.

O! Ich seh grade die obere Abdeckung hat sich total verzogen,naja da
kommt ein Lochblech drauf!

nette Grüße und..

viieeel Erfolg

Andi



Autor: Gast (Gast)
Datum: 29.06.2007 09:59

Zum Thema Heizung: Ich überlege, ob ich mir einfach aus einer alten
Herdplatte, einem alten Heizstrahler oder aus einem alten Fön die
Heizung ausbaue.. leider hab ich nicht so ein Kapton-Band und Keramik
zur Hand.. Eine gute  Wärmeübertragung müßte man dann eben noch
hinbekommen. Ich hab auch noch so alte Widerstände (sieht aus wie eine
kleiner Betonblock) mit so 1kOhm - wenn ich den an 22V anschließe
(natürlich mit der nötigen Vorsicht, Isolierung und Crimpverbindungen) -
bringt der dann theoretisch gut 50 Watt?
Autor: Gast (Gast)
Datum: 29.06.2007 10:00

ich meinte natürlich 230V, Tippfehler..
Autor: Gast (Gast)
Datum: 29.06.2007 10:11

Was mir gerade noch einfällt - ein passend geformter Tauchsieder, evtl.
aus einem alten Wasserkocher tut es sicher auch :-)
Autor: Hans (Gast)
Datum: 29.06.2007 10:19

Keramik "Betonklotz" hochlast Widerstände habe in der Regel eine
Beschriftung, das größte was ich hier habe ist 10W und das wird nicht
reichen.
Ich tendiere inzwischend dazu mir einen billigen zu kaufen, das ganze
Plastik Zeugs raus und alles in eine Ordentliche Metallaufhängung zu
bauen.

Hat noch jemand einen Überblick welche Modell noch beschaffbar sind und
sich zum Umbau gut eignen?
Autor: dR.oBISCH (Gast)
Datum: 30.06.2007 11:51

Auch mal ein kleiner Bericht von mir, da ich jetzt auch stolzer Besitzer
eines Direkt-Toner-Laminators geworden bin. Dazu habe ich mir am
Donnertag den Laminator vom Lidl geholt (Lervia 4410). Dann konnt ich es
Gestern natürlich nicht aushalten und hab mich gleich an den Umbau
gewagt. Nach kurzem studieren der Schaltung ließ sich schnell
herausfinden, dass die Überwachung mit einer üblichen
LM324-Fensterschaltung aufgebaut ist (wie oben auch schon mehrmals
erwähnt). Die Temerpatur läßt sich daher ganz einfach über
Spannungsteiler VCC-?-10k-GND varieren. Das tolle an diesem
Laminiergerät ist, dass es 2 Stufen hat (für 125 Mikron und 80 Mikron).
Somit kann man das Gerät immernoch für das laminieren von Folien
benutzen. Dazu hab ich einfach nur den Spannungsteiler-Widerstand im 80
Mikron-Modus verringert auf 3.9K (auch 4,7K wären denkbar) statt vorher
11K. Es handelt sich dabei um Widerstand R19, wenn jemand direkt an den
Nachbau denkt. Bei den Angaben, solltet ihr ein wenig aufpassen, ich
will nicht Schuld sein, dass eure Laminiergeräte durchschmoren. Bei mir,
hat die Rolle kurzeitig ein wenig geraucht, sollte aber nicht weiter
schlimm sein. Ansonsten scheint das Stativ zu halten.
Den Widerstand des 125 Mikron-Modus hab ich so gelassen. Eure Frauen
wird es freuen, das ihr das Ding nicht vollkommen zerheizt habt ;-)
Außerdem hat man dann doch nochmal eine richtige Laminierfunktion im
Haus.
Noch kurz zum Umbau. Es sollte natürlich klar sein, dass die
Temperatursicherung (in 2 Schläuchen am Heizelement) entfernt werden
müssen. Wenn jemand fragen hat, steh ich euch gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg
Marcus Drobisch
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum: 30.06.2007 13:43

Also ich "laminier" meine Platinen mit nem Laminator ohne Umbau.
Funktioniert eigentlich ganz gut so (Lass so 8 mal immer durch). Nur
gehen dünne Leiterbahnen (10mil) beim Papier wegrubbeln ab.

Könnte das an einer zu niedrigen Temperatur liegen oder würds dann
garnet gehen?
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 01.07.2007 12:00

Hallo,

also wenn Ihr ne Temperatursicherung entfernt dürft ihr das gerät
nicht mehr aus den Augen lassen. Ein Brand ist schnell enstanden.
Ich hab ne 240° reingebaut und da gibt oben das Gehäuse schon nach.
Was wenn es auf die heizung tropft....

Ist natürlich prktisch für nen Elektroniker wenn der Lami ne Schaltung
mit lm324 drin hat ;-)

zu den Micronen... meine Laminierfolien(glaub Liedl) wollen alle die
80 Mic haben.

@ KArl-J

glaub ohne Umbau ist zu wenig Teperatur. Allerdings könnte es auch gut
gehen wenn man die Platine ohne PApier vorheizt. Ich meine so ohne
Papier drauf auf die Herdplatte legen und auf 80-100° vorheizen.
Dann mit Handschuhen Papier drauf und 1x durch den Laminator schieben.

@all
ich stelle beim Durchlaufen immer fest,daß am Plantinenende der
Laminator
der Platine einen ruckartigen Stoß verpaßt. Das paßiert in dem Moment,
in dem Rollen von derPlatine springt.
Steht hier am unteren Ende Papier über,kommt es zu einer Art Zupfen,
durch dem sicherlich dünne Leiterbahnen vom Kupfer abgerissen werden
könnten.
Man muß also das Papier zumindes am Ende (bezogen auf die
Durchlaufrichting) bündig abschneiden.

Ich hab mir auch schon überlegt,ob man auf einem Metallstativ 2-3
Laminatoren hintereinander montiert betreiben kann. Das Papier
würde dann vor dem Letzten Laminator zurechtgefaltet auf die Platine
warten und dann gemeinsam durchgezogen werden.

Oder eine Vorheizung mit Infrarotstrahlung. Oben und unten eine
dimmbaren 500W Halogenlampe anbringen. Für einseitige Platinen
eine abschaltbar.

Naja...Ideen gibts da genug..


Gruß Andi
Autor: Tom (Gast)
Datum: 02.07.2007 09:34

@ dR.oBISCH
habe mir gerade auch noch das Lidl Gerät besorgt.
Schein ja sehr gut zum Basteln geeignet zu sein. Schon allein das alles
auf der Platine gesteckt ist und nicht fest verlötet :)

Mir ist aufgefallen das die untere Alu Halterung an einer Stelle
anscheinend leicht verbogen ist und auf die untere Rolle drückt. Sieht
nicht gewollt aus, ist das bei dir auch so?
Autor: Tom (Gast)
Datum: 02.07.2007 10:42

hab ihn jetzt auch mal umgebaut. Was für eine Walzentemperatur bekommst
du hin? ich komme nicht über 150°C, bin zurzeit runter auf 3,7k für R19
Autor: Tom (Gast)
Datum: 02.07.2007 14:21

hab ihn jetzt dochnoch auf 200°C bekommen. Die erste Platine ist fertig,
ein super Ergebnis!
Das Ding ist praktisch zum Platinen Lammnieren gebaut, die obere Walze
ist flexibel aufgehangen, da biegt sich also nix durch. Anfange hat es
auch bei mir einwenig gebracht, das hat sich jetzt aber gelegt.

Also wer noch einen braucht, man sollte noch beim Lidl vorbeifahren,
gucken ob noch einer da ist, bei uns waren noch 8 Stück da :)
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 02.07.2007 19:50

Soo, Nachtrag zum Conrad-lami Typ 2 :

Nach Austausch der Sicherung gegen eine 219 Grad Sicherung und Wechsel
des 85 Grad Bimetallschalters gegen einen mit 160 Grad ist der Lami
immer noch ein wenig zu kalt. Den Temperaturschalter einfach mit etwas
Abstand (zus. Alublech) montiert - prima Ergebnis (siehe Foto).Der
Kunststoff der Mechanik wird ab ca 190 Grad weich (mit geregeltem
Lötkolben probiert).

Was ich auch noch festgestellt habe : Das A und O ist wirklich das
Papier.
Auf Platz Nr.1 mit weitem Abstand vor dem "Spiegel" - das Premium Papier
der Firma Reichelt (Katalog). Ich klebe eine Katalogseite immer mit ganz
wenig Pritt (Klebestift) am oberen Rand auf einer DinA4 Seite fest, und
jage das ganze dann durch den Laser-Kumpel.

Gebruzzelte Grüsse
Lutjanus
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum: 02.07.2007 19:53
Angehängte Dateien:

So -hier das Bild dazu...
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 03.07.2007 15:15

Hallo Tom,
ich hab mir jetzt auch das Teil vom Liedl geholt.
Du hast recht, er ist der geborene Platinenlaminator :-D
Mein erstes Gerät(glaub von N...a)war mechanisch geregelt. Ich mußte
feste drücken,damit er die Platine erfaßte. Die walzen sind bei
beiden gleich befestigt(federnd).
Allerdings.
Der Lervia ist geerdet! Schließlich hat man eine Metallschicht in den
Händen.
Mein Phasenprüfer leuchtete als ich die Heizung des sogenannten
Profilaminators von N.... berührte.

Weiterer Vorteil: wie's aussieht nimmt er die Temperatur von der
austrittseitig. ist echt genial.

kannst du mir bitte deine Änderungen posten? 3k7 auf R19 hat ja noch
nicht gereicht,oder?

Gruß
Andi
Autor: hobby (Gast)
Datum: 03.07.2007 15:22

wieviel kostet denn das LIDL-Teil? und - wie hoch muß denn jetzt die
Temperatur sein? 180 190 oder 200 Grad?
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 03.07.2007 15:34

Hallo hobby

hab heute 15 euro dafür gezahlt

die temperatur so um die 200 .

es kommt auch drauf an wie die kalttemperatur der platine ist.

wenn du die ein paar mal ohne Papier durchschiebst,dann nimmt sie
nicht mehr so viel Energie weg und die Temp muß nicht ganz so hoch sein.

Ist aber Theorie. Ich hab meine Backofentermostatversion auf ca 200
eingestellt. siehe Beitrag oben.

Gruß
Andi
Autor: Max (Gast)
Datum: 03.07.2007 17:58

@dR.oBISCH

Hallo!
Hab gestern durch Zufall bei Lidl den Lami gesehen & hab den einfach
just 4 fun mitgenommen & dann deinen Beitrag gefunden!
Deine Infos haben mir schonmal einiges an Arbeit abgenommen THX!

R19 hab ich durch einen 10K Poti ersetzt, den ich momentan auf ~4k
eingestellt habe.

Wenn ich den Lami frisch einschalte, dann steigt die Temperatur
kontinuirlich bis auf ca. 220°C bis die LED angeht. Danach steigt die
Temperatur noch um wenige Grad um dann aber nach kurzer Zeit auf ca.
155-165°C ab zu fallen. Den Wert hält das Gerät dann auch über gut 15min
hinweg konstant.

Schiebe ich gleich nach aufleuchten der LED die Platine durch
funktioniert das umfixieren des Toner sehr gut. Nur wenn der Lami dann
die Endtemperatur erreicht hat geht das natürlich nicht mehr sauber.


Jetzt is die Frage, ob es noch eine Möglichkeit gibt die Endtemperatur
an zu heben. Mir sieht das nach einer Art Hysterese aus?!?


Hat sich schon jemand den NTC2 angeschaut? NTC1 ist ja diese
Temperaturdiode die man gleich nach dem Öffnen des Gerätes zu sehen
bekommt. NTC2 liegt irgendwo unter der Heizeinheit - die wollte ich noch
nicht herausnehmen. Ist NTC2 auch eine Diode?

Liebe Grüße!
Max
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 03.07.2007 19:04

Hallo,
Also bei mir im Starterpack sind 80mic Folien und der Nachfüllpack
hatte auch 80 Mic. Ich werd desswegen R17 tauschen,welcher für 125
mic zuständig ist.

Gruß Andi
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 04.07.2007 07:46

Hallo nochmal,
ich hab gestern den Lervia 4410 zum Laufen gebracht.
Bei R17 oder R19 je nach MIC-Schalterstellung 3,5kOhm
eingestellt regelt er bei abgesteckten Walzen-NTC
auf ca 200°ein.
Bei mir hat die Mechanik bereits deutlich nachgegeben.
Wenn ich so in die Walzen schaue,dann sieht man zyklisch einen
Spalt,will heißen die laufen exzentrisch.
Wie's aussieht gibt auch die weiße Kunststoffbefestigung an beiden
Seiten
der Hitze nach! :-( Dies macht sich vorallem dann bemerkbar,wenn man das
Teil als Caprio betreit,weil in der oberen Abdeckung nochmal Halterungen
für die beiden Seitenteile sind. Diese driften oben auseinander.

Ein erstes Platinenergebnis war schon mal nicht so schlecht,wenn auch
einige Leiterbahnstücke mit weggerubbelt wurden.Liegt aber nicht am
Laminator,denk ich.
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum: 04.07.2007 07:52

@max
der am Heizelement ist auch ne Diode.
ich hab den an der Walze (dummerweise)gehimmelt.Da er nu hochohmig ist
hab ich einfach ne 1N4148 parallel angelötet. Jetzt regelt er
auf 65° ein. Wenn ich den walzen-ntc abstecke, dann regelt er bei 3,5k
auf 200° ein.
Gruß
Andi
Autor: Tom (Gast)
Datum: 04.07.2007 09:42
Angehängte Dateien:

Ich bin bei 3,7k geblieben, nach erneutem einschalten bin ich auf 200°C
gekommen, hatte vorher den Widerstand on-the-fly getauscht ;)

Habe mal einen 600dpi Scan angehängt. Bin mit dem Ergebnis sehr
zufrieden, sind alles 10mil Leiterbahnen und alles ist da wo es sein
soll, nichts fehlt. Habe lediglich beim Drucken irgendwie gepennt, die
Bohrungen fehlen ;)

Mit Reichelt 01/2007 Papier bei 200°C auf Pollin Restposten Material
(Das ist schon ziemlich versaut), 6 mal durchgeschoben.
Autor: TKS (Gast)
Datum: 05.07.2007 23:27

Hi!

Passend zum Lidl Laminierer hab ich gleich einige Lidl Werbeprospekte
mitgenommen. Nur leider verschluckt die jeder meiner Laserdrucker
(NEC Silentwriter 2 S60  LaserJet 4 Plus  LaserJet 5).

Aber der Tonerstaub war ja schon auf dem Papier - also hab ich das
einfach mal so durchgehauen & es lief überraschend perfekt! Der Toner
hat sich förmlich auf das Kupfer gesogen.
Wenn man die Platine vorgeheizt hat ging es beinahe noch besser.
jetzt steht nur noch der Versuch aus was besser funktioniert - mit
Tonerstaub oder mit fixiertem Toner ^^

Gruß!
TKS
Autor: Gast (Gast)
Datum: 06.07.2007 08:29

Ich bin gerade dabei, eine Temperatursteuerung für meinen kleinen Lami
(s.o.) zu bauen. Auf dem Steckbrett funktioniert sie schon wunderbar,
mit Display in Grad-Celsius-Anzeige und Halbleiterrelais für die
Heizung, so wie das oben schon einige gemacht haben.

Nun habe ich ein Problem: den Temperatursensor (sieht aus wie ne kleine
Diode, KTY84) muß ich ja irgendwie isoliert in die direkte Nähe der
Heizung / Heizplatten bringen. zum anklemmen werde ich Crimphülsen
benutzen (Löten ist ja schlecht :-) Aber als Isolierung drumherum und
auch Fixierung paßt da gerade keine Schraube. Jetzt habe ich überlegt,
ob nicht Modelliermasse oder Gips geeignet wäre - das Loch wo es 'rein
soll bischen ausfüllen - Sendor 'reingedrückt, eine weile backen lassenn
und fertig?

Was meint Ihr? Hält das der Temperatur stand (<=200Grad - ich meine, die
Modelliermasse wird ja im Ofen auch gebacken..? Wie wäre das bei Gips /
Rotband? (Also was man so da hat zum Dübellöcher zumachen) Habt Ihre
andere Ideen, was man nehmen könnte?
Autor: pavo eco (Gast)
Datum: 11.07.2007 23:57
Angehängte Dateien:

Hallo Zusammen,

hab mir gadacht, dass es vielleicht den ein oder anderen interessiert.
Hab mir den Pavo Eco von Reichelt gekauft (der Günstigste) ihn
aufgeschraubt und festgestellt, dass keine extra Schlatung mit Timer
etc. vorhanden ist. Alles läuft an 230V und mit einem Bimetallschalter
wird die Temperatur geregelt. Der Motor läuft mit 5/6 r/min und
entspechender Übersetzung. Die Rollen sind aus irgendeinem weichen
Kunststoff, sodass die Platinen ohne Probleme durchgehn. Hab in
Anlehnung an Thomas P's Schaltung auch eine Schaltung mit Optokoppler
und AVR gebaut die das Ganze nun steuert. Die Hitzesicherung war mit
Stoff umhüllt in der unteren Schiene des Laminators untergebracht welche
ich prima durch einen Temperatursensor ersetzen konnte.
Leider ist bei 200 - 210°C auch Ende mit der Temperatur, denn mehr
bringt die Heizung nicht. Die Kunststoffhalterungen der Rollen scheinen
die hohen Temperaturen jedoch gut zu vertragen.

Das angehängte Bild (ja die Qualtität ist nicht besonders) zeigt meine
erste Platine mit dem Gerät. Einmal durchgeschoben, mit HP Laserjet 4000
und Billigtoner gedruckt, mit Natriumpersulfat geätzt. Achso und die
Platine vorher mit der blauen Seite von so nem Faber Radierer angeraut,
da ich keine Stahlwolle zur Hand hatte.

(Das soll keine Werbung sein, ich bin Student und habe mit Reichelt
nicht das geringste zu tun. Es soll nur den Leuten die vielleicht
überlegen sich einen Laminator zu kaufen die Entscheidung erleichtern.)


Gruß Flo

PS: Wenn gewünscht kann ich auch Bilder vom Laminator hochladen.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 12.07.2007 09:32

Ich hab versucht, den kleinen Lami (siehe oben) auf 190 Grad zu heizen -
Ergebnis: der Gummi von der oberen Rolle kam mir entgegen :-( Naja das
Gerät war nicht geeignet. Jetzt hab ich aber einen anderen kleinen
(A6)-Laminator (der hat das Vierfache, also 4 Euro gekostet :-), und der
geht super. Ich hab genau wie pavo eco die Temperatursicherung gegen den
Sensor getauscht (Befestigung und Isolierung super weiterverwendbar) und
den Bimetallschalter gegen die Heizungssteuerung. Die hätte ich gar
nicht gebraucht (weiß ich jetzt) - Das Gerät heizt "ungebremst", wenn es
offen ist, aufgrund der begrenzten Leistung bis ca. 175 Grad. Ich hab
mehrere Temperaturen getestet (immer 3-4mal durchlaufen lassen), selbst
bei 150 Grad erfolgt schon ein Transfer. Also 160 bis 170 Grad waren bei
mir mehr als ausreichend - So brauchte ich gar keine Heizung dazubauen,
wie ich das erst vorhatte - höchstens um schneller aufzuheizen (derzeit
ca. 12 Minuten).

Als Papier habe ich - weil mir das mit der Aufkleberei zu fummelig war -
Farblaserdrucker-Spezialpapier verwendet (two side double coated paper
with matt surface) - das lag hier gerade 'rum und geht super. Weil ich
nicht extra Aceton kaufen wollte, habe ich Pinselreiniger
(Terpentinersatz) verwendet zum Reinigen und die Oberfläche auch nicht
speziell behandelt (das Platinenmaterial war gerade gekauft).

Der Toner haftet so fest, daß man nach Abkühlung die überstehenden
Papierränder abreißen könnte, ohne daß der auflaminierte Bild leidet.
Dann warmes Spülwasser, 'ne Weile stehen lassen, abrubbeln - super!
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 17.07.2007 15:00
Angehängte Dateien:

Ich hatte mal wieder ein bisschen Zeit und habe den Conrad-Laminator ein
wenig ausgemessen.

Mit der Heizleistung scheint er keine Probleme zu haben, denn die
430Watt reichen allemal. Im Anhang habe ich einen Chart angehängt,
Heizleistung gegen erreichte Temperatur. Die Heizleistung ist in
Einheiten des Duty-Cycles aufgetragen, d.h. die wirkliche Heizleistung
beträgt dc/256*430W, wobei dc der Duty Cycle auf x-Achse ist.

Bei ca. 195°C ist eine leichte Rauchentwicklung festzustellen, höher
gehe ich auf keinen Fall, um meine Gesundheit (und auch den Laminator)
nicht zu gefährden.

@pavo eco:
Der LJ4000 scheint mir jeden Fall ein geeigneter Drucker fürs
Laminieren. Die Platine im Post
Beitrag "Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis" class="post-text-ad conrad" href="/link/conrad/540886" title="Direktlink zu Conrad-Artikel">540886
habe ich auch mit dem LJ4000 (Original Toner) und Reichelt-Papier
hergestellt, dabei habe ich jedoch nicht einmal die höchste Tonerdiche
verwendet, da es bei dem DRAM-Speicherchip Pins im 50mil (1.27mm)
Abstand gibt, zwischen denen jeweils noch eine Leiterbahn durchgeht.

- cl
Autor: tbabik (Gast)
Datum: 14.08.2007 12:36
Angehängte Dateien:

Hi

Ich verfolge den Thread schon eine ganze Weile. Habe einige Lötprojekte
geplant u.a. SMD Lötaufgaben. Daher wollte ich mir Platinen in Zukunft
selbst ätzen. Erste Versuche mit Photobeschichteten Platinen und einem
UV Strahler (Gesichtsbräuner) schlugen aber jämmerlich fehl (bereits die
Belichtungsreihe).
Bin daher zur Toner-Transfer Methode umgestiegen. Erste Versuche mit
Bügeleisen und einem Wasserglas voll Natriumpersulfat überzeugten mich
schon eher (sehr behelfsmässig, aber waren lediglich Tests - Später soll
noch eine beheizte, geregelte Ätzküvette folgen). Problematisch waren
bei diesen Tests immer die Bügelgeschichten, es hat oft mehrere Anläufe
gebraucht.

Deshalb habe ich diesen Thread verfolgt. Allerdings habe ich mich nie
überwunden bei Conrad ein Laminiergerät zu kaufen.
Heute hab ich zufällig bei Tchibo ein Laminiergerät für 20euro gesehn.
Hätte zuvor aber gern gewusst ob jemand dieses Gerät vom Aussehn
identifizieren kann und mir sagen kann ob dieses Umbaufähig ist, falls
ja wie? (Bild hängt an)

Das Conradgerät lässt sich ja allem Anschein nach sehr einfach umbauen
(austauschen eines Widerstands).
Vielleicht weiß jemand was zum Tchibogerät.

Vielen Dank
Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
Datum: 14.08.2007 12:55

Hi, @ alle mitLaminierenAnfänger

Laminator ist nicht gleich Laminator!!
Es gibt eine Unzahl solcher geräte, 50 Prozent davon sind reif für die
Tonne, zum Dokumente einlaminieren gehen die Dinger zwar, aber für
elektronische Zwecke nicht.

Das ist dadurch begründet, das einige Geräte eine Plattenheizung haben,
diese also erst mal ein ganzes Stück Laminat aufheizen, bevor es unter
die Rolle kommt. Durch das großflächige Aufheizen klebt das Laminat aber
bereits auf der Platine fest, samt eingeschlossener Luft, und die Rolle
gibt dann noch den Rest in Form von Knitterfalten dazu.

Also Augen auf beim Kauf!
Ihr müsst unbedingt darauf achten, das der entsprechende Laminator
direkt oder indirekt beheizte Rollen hat, damit geht das Laminieren
wirklich falten und blasenfrei. Grund ist hier: es wird das Laminat nur
an der Kontaktfläche der Walzen erhitzt und sofort angepresst.
Ihr dürft aber das Laminat nicht andrücken, nur oben etwa 5mm
andrückenund den Rest locker auflegen, nicht ziehen oder den Papiertrick
machen.

Ich habe auch mal den fehler gemacht, einen Plattengeheizten laminator
zu kaufen... Versuch und Irrtum, hab es unter Lehrgeld verbucht.
Jetzt verwende ich einen Olympia A260 (Ibäh) der hat mich noch nicht in
den 3 Jahren enttäuscht.

Gruß
Platinenbauer

Nachtrag:
Mein Post bezieht sich auf laminieren mit Tentingresist bzw
Lötstoppresist.
Für das Aufbügeln von Reichelt-Katalogen gehen die anderen
plattengeheizten Geräte auch.
Autor: Gerard Choinka (gerardchoinka)
Datum: 14.08.2007 15:41

tbabik wrote:
> Deshalb habe ich diesen Thread verfolgt. Allerdings habe ich mich nie
> überwunden bei Conrad ein Laminiergerät zu kaufen.
> Heute hab ich zufällig bei Tchibo ein Laminiergerät für 20euro gesehn.
> Hätte zuvor aber gern gewusst ob jemand dieses Gerät vom Aussehn
> identifizieren kann und mir sagen kann ob dieses Umbaufähig ist, falls
> ja wie? (Bild hängt an)

das conrad gerät kostet doch auch 20€!

ich habe meinen noch nicht umgebaut, da ich sowieso da stehen muss heize
ich mit der heißluftpistole die platine, geht auch gut
Autor: tbabik (Gast)
Datum: 14.08.2007 16:35

Hab nur leider keinen Conrad in der Gegend und es wär wirklich nur das
Laminatgerät was ich bei Conrad bestellen würde - Preis und
Versandkosten stehn da einfach in einem schlechten Verhältnis.
Ich werd mir wohl auf gut Glück den Tchibo Laminator besorgen und
schauen was sich machen lässt.
Ich berichte dann.

Cu Cu
Autor: tbabik (Gast)
Datum: 14.08.2007 18:08

So, hab mir nun kurzerhand den Tchibolaminator geholt. Leider ist das
Gerät sehr einfach gehalten, 2 Gummirollen (fix montiert), 230V Motor
5/6 r/min und ein Bimetallschalter.
Nun werd ich mir entweder auch einen Bimetallschalter für höhere
Temperaturen besorgen oder ich werde das Gerät wie Thomas umbauen.

PS: Bei Plus gibts z.Z. auch einen Laminator. Den darf aber jemand
anders umbauen :)

Cu Cu
Autor: Thorsten2605 (Gast)
Datum: 27.08.2007 20:40

Ich bin gerade auf der Suche nach einem Laminiergerät, dass sich
ziemlich leicht modifizieren lässt, wie das von Conrad!

Wer kann mir sagen welches Laminiergerät durch verändern von 2
Widerständen verändert werden kann und woher ich es bekommen kann?
Autor: Tom (Gast)
Datum: 28.08.2007 09:05

Der Lervia 4410 von Lidl ist super, hat inswischend beteits ~20 Platinen
hinter sich, die sind alle super geworden und auch alle direkt auf
Anhieb gelungen.
Ich bin inswischend dazu übergegangen die Platine ruhig etwas öfter
durchzuschieben (10-15 mal). Danach sitzt der Toner Bombenfest! Dank der
flexiblen Aufhängung hatte ich auch noch keine Probleme mit
verlaufenen/zerquetschten Leiterbahnen.

Nach der ~15ten Platine hab ich ihn auch nochmal aufgeschraubt, da hatte
sich noch nichts verzogen oder ähnliches :)

Das Ding ist für Platinen gebaut worden!
Autor: Frank Förster (fireball)
Datum: 04.09.2007 09:45

Moin,

ich würde gern demnächst einige Platinen erstellen. Meine letzte liegt
jetzt schon eine Weile zurück und nun finde ich, dass sich die Methode
mit dem Laminiergerät sehr nett anhört.

Heute morgen war ich bei Teegut und habe bei denen für 17,99 Euro ein
Genie LA46 gesehen. Bei Ebay gibt es das gleiche Gerät:
http://short4u.de/46dd0ca76351b

Hat jemand Erfahrung mit diesem Gerät? Vielleicht gibt es ja auch ein
Baugleiches?

Danke!

Frank
Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
Datum: 04.09.2007 10:26

Moin Frank,

Ja, den kannste ordern!
In der Beschreibung steht: 2 Heizrollen, das ist genau das richtige zum
Platinenmachen.
Eventuell müsstes du am Auslass etwas abfeilen, damit 1,5er Platinen
durchpassen, bei fragen ->Mail.

Lamis mit Heizplatten funktionieren nicht zum laminieren von Resist und
oder Lötstopp. da klebt alles an und es gibt Blasen ohne Ende.

Platinenbauer
Autor: Frank Förster (fireball)
Datum: 04.09.2007 18:06

Platinenbauer .. wrote:
[...]
> Ja, den kannste ordern!
> In der Beschreibung steht: 2 Heizrollen, das ist genau das richtige zum
> Platinenmachen.
> Eventuell müsstes du am Auslass etwas abfeilen, damit 1,5er Platinen
> durchpassen, bei fragen ->Mail.
[...]

Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich mir gleich mal einen
kaufen gehen.

Frank

PS: Werde dann wohl nochmal per Email auf Dich zukommen.
Autor: Timo (Gast)
Datum: 05.09.2007 12:27

Hallo !

Ich habe bisher alle Beiträge mit großem Interesse verfolgt.

Ich möchte auch gerne einen Laminator zum "bügeln" benutzen.
Aus den Beiträgen ergaben sich für mich diese beiden möglichen
Kandidaten:

1. Conrad Laminator
2. Lidl Laminator (Lervia 4410)

Tendieren würde ich probeweiser mal zum Lidl-Laminator, bin mir aber
nicht sicher welcher Umbau (Modifizierung) die beste ist (langsamer
laufen lassen, höhere Temperatur, welche Modifiaktion wo nötig) ?

Welche Lidl-Laminator Experte kann mir da weiterhelfen ?

Gruß Timo
Autor: Frank Förster (fireball)
Datum: 05.09.2007 13:07

So...

Habe nun den Genie LA46 erstanden. Kostenpunkt: 17,99 Euro bei Teegut.

Ich habe gestern mal versucht, ob er mein Platinenmaterial anstandslos
schluckt und er macht es.

Jetzt werde ich in den nächsten Tagen mal das Gerät aufschrauben und mal
schauen, wie die Elektrik im Inneren aufgebaut ist. Später kann ich auch
noch Fotos nachreichen, wenn es denn gewünscht wird.

Bis bald,
Frank
Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
Datum: 05.09.2007 13:09

Hi Timo

grob gesagt, müsstes du dich erkundigen, welches Heizsystem der
entsprechende laminator hat.
Es gibt da 2 varianten:
Plattenheizung:
dH das zu laminierende material wandert durch 2 heizplatten, bevor es
unter die Rollen kommt.
Ideal zum Bügeln, aber ungeeignet zum laminieren von Resist und
Lötstoppmasken. (viele Luftblasen und Knitterfalten im laminat)

Rollenheizung:
2 direkt oder indirekt beheizte Rollen, welche das material erwärmen und
gleichzeitig anpressen.
Super geeignet für blasenfreies laminieren von Lötstopp oder Fotoresist,
weniger zum Bügeln von Katalogpapierausdrucken geeignet.( Wärmeabgabe
erfolgt streifenförmig, Kontaktfläche der heizrollen)

Hoffe dir geholfen zu haben.

Platinenbauer
Autor: LazyBee (Gast)
Datum: 06.09.2007 19:59

Hallo,

wo bekommt man bei LIDL noch den Laminator. Bei uns ist der schon lange
(seit Monaten) ausverkauft.

Gruß

LazyBee
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 08.09.2007 15:43
Angehängte Dateien:

So...

habe jetzt die erste Platine mit dem neuen Conrad Laminator gemacht.
Leider ist es so, dass die Platinenbahnen ein wenig unterätzt
erscheinen. Kann aber auch sein, dass der Toner einfach nicht genug
gehaftet hat.

Daten:
Temperatur 200°C
4 mal durchgeschoben
Drucker: HP LaserJet 4000, mit Pro1200 (d.h. gute Auflösung), mit voller
Tonerdichte auf Reicheltpapier.

ca. 30min in Spüliwasser eingeweicht, dann Papier abgeribbelt.

Das Ätzen habe ich mit Natriumpersulfat gemacht. 125g auf 500ml Wasser,
in einer Schale. Für meine Begriffe hat halt das Ätzen mit ca. 25
Minuten ein wenig lange gedauert. Ist klar, dass Schalenätzen nicht der
Hit ist, normalerweise würde ich in einer Ätzmaschine ätzen, aber die
Küvette ist momentan kaputt.

Vielleicht sollte ich einfach mal die Geschwindigkeit des Laminators
reduzieren... Hab zum Glück in meine Schaltung einen zweiten Triac für
den Motor eingebaut. Dann kann man ja z.B. 20 Phasendurchgänge Motor an,
20 Phasendurchgänge Motor aus oder so machen. Hat mich halt den letzen
Laminator gekostet, deswegen würde ich das lieber nicht machen.

Im Anhang der Temperaturverlauf beim Laminieren, das Laminieren begann
nach dem ersten Overshot. Auf der x-Achse ist die Zahl der
Nulldurchgänge der Netzspannung aufgetragen, auf der y-Achse die Temp in
°C.

Ideas?
- C. Lechner
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 08.09.2007 16:13
Angehängte Dateien:

Noch ein Durchlichtscan von einem Teil der Platine :(
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum: 08.09.2007 17:01

Sieht aus als ob du unterätzungen hast. Entweder weils zu lange drin lag
oder weil dein Toner nicht so gut gehalten hat. Hast du die Platine
gereinigt ?
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 08.09.2007 18:07

Ja nach dem Ätzen habe ich die Platine mit Aceton und einem Lappen mit
glatter Oberfläche gereinigt. Dannach habe ich die Platine verzinnt.
Habe ich bei meiner letzten Platine, die noch mit dem "alten"
Conrad-Laminator gemacht wurde auch so gemacht. Da gabs aber solche
Probleme nur minimal.

Aber ich denke, man muß die Fehlersuche aufs Ätzmittel konzentrieren,
weil 25min sind für meine Maßstäbe sogar mit Natriumpersulfat ein wenig
viel.

Da sieht man, dass man das Ätzen während eines Semesters verlernen kann
:(

- C. Lechner
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum: 08.09.2007 19:09

Hm ich frag mich auch was ich falsch mache bei mir dauerts  Ätzen mit
Natrium acuh ziemlich lange. Machst du die Säure warm oder bei
Zimmertemp?
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 08.09.2007 23:34

Ich stell die Säure in einer (feuerfesten) Glasschale auf eine
elektrische Heizplatte. Ca. 45°C Endtemperatur!

Stimmt die Konzentration so?

Aber ich glaube fast, man sollte da einen neuen Thread aufmachen, damit
sich die Ätzologen angesprochen fühlen :) Ist hier auch ein wenig OT.
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 10.09.2007 14:53

Kein Spam bitte. Und schon gar nicht von Registrierten...
Autor: Marco (Gast)
Datum: 10.09.2007 19:06

Habe mir heute beim Rossmann einen GENIE LA46 für 13€ gekauft.

Er hat wie schon gesagt zwei Walzen, die 1,5mm Platinen ohne Probleme
durchziehen.
Bis ich das Layout dann aber auf der Platine hatte ist einige Zeit
vergangen. Erfolg hatte ich schließlich mit Seite 104 des aktuellen
Pollinkatalogs :).
Der Toner haftet sehr gut, die Bahnen sind an den Rändern aber etwas
wellig.

Habe die Platine etwa zehn mal durchschieben müssen weil die Temperatur
nicht ganz ausreicht. Werde die Tage mal nachsehen ob man die Kiste
etwas heißer bekommt.

Ätzen kann ich leider nicht. H²O² gibts in der Apotheke nur nach ganz
ganz höflicher Nachfrage mit extra Sahne obendrauf in der Literflasche
für 17€ (vor zwei Jahren wurde mir für 2€ etwas abgefüllt) - da bestelle
ich mir lieber irgendetwas fertiges.

Marco
Autor: Marco (Gast)
Datum: 12.09.2007 14:38
Angehängte Dateien:

Habe heute den zweiten Versuch gestartet. Diesmal mit einer leicht
aufgerauten Kupferauflage.
Das Ergebnis ist etwas besser als der erste Versuch, aber ganz bin ich
noch nicht überzeugt :).
Leider gibt's im Moment kein Ätzmittel...
Autor: Marco (Gast)
Datum: 19.09.2007 20:06

Wäre es nicht einen Versuch und eine Überelgung wert den Toner nach dem
Ätzen einfach als kostenlose Alternative zum Lötstopplaminat
draufzulassen und nur die Pads und Vias freizukratzen?

Hat das schon mal jemand getestet?
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 26.09.2007 18:19

> H²O² gibts in der Apotheke

Geh mal in ein Aquarienfachgeschäft, dort gibts das Zeug auch...
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 26.09.2007 18:29

Oder im Baumarkt mit Aquariumabteilung :)
Da bekomme ich mein H2O2 her (Hornbach-Baumarkt) 19%, 1l Pulle kostet
dort ca. 6€. Man erkennt die für Ätzmittel interessanten Substanzen
sowieso immer am Reizend Symbol oder am Ätzend Symbol auf der
Verpackung.
HCl ca. 25% gibts normalerweise auch im Baumarkt, wird IMHO zum
Pinselreinigen etc. hergenommen.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum: 26.09.2007 18:32

Aber ich setze grade ein CuCl Ätzbad an, da braucht man kein H2O2 und
soll eine 35um Platine in weniger als 3 Minuten ätzen. Man muß immer nur
die HCl Konzentration richtig einstellen und das spez. Gewicht muß auch
in einem gewissen Bereich sein.

http://members.optusnet.com.au/~eseychell/PCB/etch...
Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum: 19.10.2007 22:42

Ich hab heute auch endlich meine Temperaturreglung ala Thomas Pfeifer
fertig bekommen. Leider sind mir gleich beim ersten Versuch die
Kunststoffteile total verschmolzen von den Seiten wo die Rollen des
Laminators halten und die ich nenne sie mal Thermo Schienen. Jetzt werd
ich welche aus Alu bauen... Gut das ich gelernter Maschinenbauer bin ;-)

Ich frag mich warum die bei Thomas halten. Vom Aussehen hab ich genau
das selbe Gerät gehabt...


Die Idee mit der 1N 4148 als Sensor ist aber echt eine geniale Idee.

Wie Mann auf sowas kommt *schmunzel


Ich poste mal Bilder wenn ich die Seitenteile dann neu habe.
Autor: Spess53 (Gast)
Datum: 19.10.2007 23:12

Hi

Das kenn ich. Danach habe ich mich zu einem Totalumbau entschlossen: Die
Seitenteile aus 6mm GFK. Den Motor durch einen Schrittmotor mit
nachgeschalteten Getriebe ersetzt. Dazu noch eine passende Steuerung mit
LCD-Anzeige für Geschwindigkeit (0..400
mm/s),Solltemperatur,Heizertemperatur und Walzentemperatur.
Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du die Lager für die Walzen aus
Teflon machen.

MfG Spess
Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum: 20.10.2007 14:52
Angehängte Dateien:

Ich habs ertstmal ohne Lager probiert, nur passende Löcher in 3 mm Alu
und Grafit hinein zur Schmierung. Macht ja nicht viele Umdrehungen unter
Last.

Auch den Antrieb umzubauen ist mir zu viel aufwand.

So sieht er aus ;-)

Grüße

Jörg
Autor: Spess53 (Gast)
Datum: 20.10.2007 15:35
Angehängte Dateien:

Hi

Ich habe das eigentlich nur gemacht, weil ich evtl. auch mal Lötstop-
/Bestückungsdrucklaminat einsetzen will. Die Teile stammen alle aus dem
Fundus.Anbei mal ein Bild.

MfG Spess
Autor: joerg-sh (Gast)
Datum: 20.10.2007 19:07

Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...

Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)

Grüße

Jörg
Autor: joerg-sh (Gast)
Datum: 20.10.2007 19:08

Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...

Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)

Grüße

Jörg
Autor: joerg-sh. (Gast)
Datum: 20.10.2007 19:09

Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...

Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)

Grüße

Jörg
Autor: joerg-sh (Gast)
Datum: 20.10.2007 19:21

ups, sorry das war keine Absicht.

Ich hab mich bei der Messwertumrechnung wohl etwas verhauen... darum ist
mir alles weg geschmolzen.... 300° war doch etwas viel. Nun muß ich ganz
sicher neue Buchsen drehen lassen... *ärger
Autor: Spess53 (Gast)
Datum: 20.10.2007 20:26

Hi

Sicher geht das auch mit fester Drehzahl. Aber da ich einmal beim bauen
war, wollte ich mir diese Option offen lassen. Die hier mehrmals
beschriebene 'Ruckelmethode' hat mir allerdings nicht so richtig
zugesagt. Das Getriebe ist mehr wegen des Drehmomentes, als wegen der
Drehzahl drin.
Die Zahnräder stammen noch aus DDR-Zeiten (kläglich gescheitertes
Plotterbauprojekt). Und meine 'Bastelkiste' steht nicht zur Disposition.

MfG Spess
Autor: Daniel Lenz (dandon)
Datum: 29.10.2007 21:52

Hallo,

etwas unübersichtlich hier ;-)

Kann mir freundlicherweise jemand sagen wie ich den "neuen"
Conrad-Laminator einfach umbauen kann ? Tut mir leid bei den ganzen
Beiträgen weis ich nicht mehr welcher Mod zu welchem Gerät
(Lidl/Conrad/Reichelt ...) gehört.

Tschö
DanDon
Autor: nase (Gast)
Datum: 07.11.2007 12:55

Hallo,

habe hier auch den "Neuen Conrad" rumliegen.... Bin Elektronik Noob und
kann mich DanDon nur anschließen.

Ich bastel nur selten ne Platine nach, würde aber auch gern meinen
Conrad umbauen.

Danke und Gruß

nase
Autor: Gonze (Gast)
Datum: 20.11.2007 20:02
Angehängte Dateien:

Hallo,

Ich habe mir auch den neuen Conrad Lamminator zugelegt und habe aus den
ganzen einzelenen Schaltungen eine gebaut.

Allerdings ist das noch alles Theorie. Die Tage wollte ich die Bauteile
bestellen und die Leiterplatte anfertigen.

Temperaturregelung:
da die gängigen NTC´s nur Temperaturen bis 150°C vertagen, habe ich mich
für die verwendung des PTC KYT-84-130 entschieden. Dieser ist preiswert,
überall zu bersogen und ist bis 300°C spezifiziert. Ich muss die
wiederstandswerte für die Temeraturregelung noch bestimmen.


Motorsteuerung:
Die Taktzeiten für den Motor will ich mit dem Timer "NE555" regeln.
Bei den vorhandenen werten sollte aus dem Timer eine
Impulspause von ca. 0,522 sekunden und eine
Impulsdauer von ca. 2,662 sekunden ergeben.
Um die werte umzudrehen verwende ich den Operationsverstärker "LM358"
als Inverter, da dieser sowieso vohanden ist.
Daraus folgt :
Der Motor sollte eine Impulsdauer von ca. 0,552s
und eine Impulspause von ca. 2,622s haben.

Als Leistungsschalter habe ich Solid-State-Relais von Sharp vorgeshen,
das hat den Vorteil das weniger Bauteile Benötigt werden und durch den
integrierten Nullspannungsschalter wenig Störungen auftreten.


Habe die Schaltung mal angehängt vieleicht enteckt ja noch jemand einen
Fehler.

Gruß
Gonze
Autor: Gonze (Gast)
Datum: 21.11.2007 19:25
Angehängte Dateien:

Ich habe noch eine kleinigkeit in der Schaltung geändert, sodass der
Motor beim einschalten von "S1" sofort anfängt zu arbeiten.

Gruß
Gonze
Autor: Newbie (Gast)
Datum: 22.11.2007 21:49

Hallo Gonze,

ich habe mit grossen Interesse Deine Schaltung zur Steuerung des
Laminators verfolgt. Hast Du schon die Widerstandswerte für die
Temparatur ermitteln können? Würde eigentlich gerne in nächster Zeit mal
losstürmen und die Bauteile besorgen.

Gruss

Newbie
Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
Datum: 22.11.2007 22:57

Sehe ich richtig das der NE555 und LM358 an ~230V liegen/versorgt werden
?
Autor: Jochen Müller (Gast)
Datum: 23.11.2007 05:25

Nein, der NE und der LM liegen nicht an 230V, sondern an ca. 5V
Gleichspannung, die aber galvanisch NICHT vom Netz getrennt sind.
Dazu verwendet der Autor den Blindstrom durch C9, der dann durch
D3 gleichgerichtet und mit D1/C5 auf ca.5,6V stabilisiert wird.

Sowas ist durchaus gängige Praxis, aber man muss sich ABSOLUT darüber im
Klaren sein, dass JEDES Bauteil nun Netzpotential führen kann, auch z.B.
Potis und Schalter, die vielleicht nicht ausreichend dafür isoliert
sind.

Jochen Müller

PS: @Autor: R14 schreibt sich ohne "ie" = "Widerstand"  ;-)
Autor: Varngold (Gast)
Datum: 25.11.2007 19:39

Hallo alle miteinander!
Hab den Thread mit großem Interesse gelesen, da ich selbst auf der Suche
nach einer reproduzierbaren Methode für PCB's ohne Chemie bin.
Für einen perfekten Ausdruck glaube ich die ideale Lösung gefunden zu
haben. Da ich selbst bei einem Druckerhersteller beschäftigt bin, konnte
ich auch schon so einiges ausprobieren. Mein Fazit:
BW-Laserducker liefern ein mehr oder weniger gutes Ergebnis, das auch
stark vm Abnutzungsgrad der Bildtrommel ist. Das Problem mit "Pinholes"
auf großen Masseflächen tritt unabhängig vom Modell und Fabrikat bei
allen Druckern gleich stark auf. Dies ist wie schon weiter oben vermutet
durch physikalische Grenzen des Druckprozesses (hat was mit der
elektrostatischen Aufladung der Trommel zu tun) begründet. Hinaufdrehen
der Tonerdichte kann in vielen Fällen helfen. Wirklich oprimal gelingt's
mit einem Farblaserdrucker mit folgendem Trick:
Man nehme eine Vektor- oder Pixelgraphik un konvertiere sie ins CMYK
Farbmodell. Dann stelle man für jeden Fabkanal die Dichte auf 100%.
Manchmal reichen schon 2 der 4 Farbkanäle. Aber achtung! Wirklich 100%
einstellen, sonst gibt's unschöne Rastereffekte und ausgefranste
Leiterbahnen! Beim Drucken dann unbedingt sämtliche Optionen für
Farbmanagement im Treiber und Programm deaktivieren, dann werden die
vorgegebenen Dichten auch wirklich 1:1 im Drucker umgesezt. Bei vollen
400% Farbauftrag (alle 4 Grundfarben) ergibt das dann schon fast eine
reliefförmige Oberfläche. Es wird wirklich satt schwarz glänzend ohne
die geringsten Defekte!!
Wie sich das ganze dann beim Laminieren verhält kann ich nicht wirklich
beurteilen. Hab zwar schon Versuche mit einem Profilaminergerät bei uns
in der Firma gemacht, die Richtung stimmt aber die Ergebnisse waren
nicht 100% überzeugend. Dieses Gerät hat zwar eine Regelung bis 200°
aber die Durchlaufgeschwindigkeit ist für mein Empfinden viel zu hoch.
Liegt wahrscheinlich daran, dass Laminate und Papier viel weniger Wärme
aufnehmen als Platinenmaterial.
Experimente mit einer ausgeschlachteten Druckerheizung hab ich dann auch
aufgegeben, weil die gummiartige Beschichtung der mechanischen Belastung
durch Platinenmaterial nicht lange stand hielt, sonst hätte es aber
super funkitoniert.
Mein Plan für die Zukunft wäre, es mit dem neueren Laminator vom großen
C zu versuchen kostet aktuell bei uns glaub ich 19,95. Auf Synchronmotor
und integrierte Temp-Steuerung würde ich verzichten. Stattdessen würde
ich einen Gleichstromgetriebemotor und eine simple Komparator-
temperatursteuerung (alles schon fertig aus einem alten schlactreifen
Laserdrucker) zurückgreifen

Schreibt mir eure Meinung zu meinen Ausführungen!

LG aus Wien, Thomas
Autor: Achim (Gast)
Datum: 06.12.2007 17:09

Hallo Thomas, und natürlich alle anderen auch.

Die Variante mit dem "Farbdruck" um mehr Toner auf's Papier zu bekommen,
finde ich schon ziemlich interessant.

Kannst du vielleicht verraten wie man ne cmyk-Grafik aus einem PDF,
Gerber oder dxf macht? Kann mit Mentor-Pads leider nicht als bmp o.ä.
exportieren. Oder ne andere Idee wie man mehr Toner drauf bekommt?

Achim
Autor: Gonze (Gast)
Datum: 09.12.2007 11:59

Hallo,

Ich habe jetze die Bauteile bei mir aufm Tisch liegen und werde
demnächst anfangen diese auf der Platine einzulöten und zu testen.

Wenn alles läuft stelle ich mal eine komplette Doku zusammen.

PS: ich habe nur einen einfachen Schwarz-Weiß Drucker mit max. 600 DPI
und funktioniert damit einwandfrei.

Gruß
Gonze
Autor: Gonze (Gast)
Datum: 14.12.2007 19:21
Angehängte Dateien:

Hallo,

Ich habe die Schaltung erfolgreich getestet. Für alle diejenigen die
schon mal mit dem Basteln beginnen wollen, habe ich noch mal die
aktuellste Version meiner Schaltung angehängt.

Wichtig ist das die Werte genau eingehalten werden, da es sonst
passieren kann, daß die Spannung zusammenbricht.
Die PWR LED?s müssen LOW-Current LED?s sein; die roten LED?s dürfen
nicht durch eine andere Farbe ersetzt werden, ansonsten streikt die
Schaltung, weil zu viel Strom verbaucht wird.

Bei der ZD5V6 hadelt es sich um einen 1Watt Typ.

Bei einer Heiztemperatur von 170° bekomme ich immer noch 1A Ergebnisse,
allerdings sollte man die Federn ein wenig kürzen da sich sonst der
Motor manchmal etwas schwer tut.


-----------------------------------------
Hier schon mal einen Teil meiner Doku der Rest wird nachgereicht:


Die Schaltung besteht im wesentlichen aus den Blöcken
Kondensatornetzteil, Temperaturregelung, Motorsteuerung und der
Leistungsstufe.

Als Widerstände kommen vorzugsweise Metallfilmausführungen in Frage, da
diese geringere Toleranzen aufweisen und sich die Werte bei
Temperaturänderungen, - die wir im Laminator ja zur Genüge haben - nicht
so stark verändern.

Kondensatornetzteil
===================
Die Spannungsversorgung der Schaltung wird wegen des geringen
Platzbedarfs über ein Kondensatornetzteil hergestellt.
Es besteht aus R13, R14, C9 sowie D1 und D3. Der Kondensator C5 dient
zur Glättung der Spannung und versorgt die Schaltung während einer
Halbwelle mit Strom.

Der Nachteil einer solchen Lösung ist, daß an der gesamten Schaltung
Netzspannung anliegt und somit bei unsachgemäßen Umgang Lebensgefahr
besteht. Daher sollte eine Schaltung mit Kondensatornetzteil nur von
erfahrenen Fachleuten unter Verwendung eines Trenntrafos überprüft
werden.

Für Testzwecke kann man die Schaltung auch mit einer niedrigen
Wechselspannung (ca. 12V) aus einem Trafo versorgen. Diese muss dann
zwischen R13 und R14,sowie an Pad 8 eingespeist werden. Allerdings kann
damit die Funktion der Leistungsstufen nicht getestet werden.

Die Leistungsfähigkeit eines Kondensatornetzteils wird im wesentlichen
durch den Kondensator und die Zenerdiode bestimmt.
Da ein Kondensatornetzteil nur geringe Ströme liefern kann, ist darauf
zu achten, das nur die genannten Bauteile verwendet werden, da ansonsten
die Spannung zusammenbrechen kann und damit die Schaltung instabil wird,
oder erst gar nicht funktioniert.
Insbesondere dürfen als Kontroll-LED's nur Low-Current Versionen
eingesetzt werden. Mit 2 normalen LED's funktioniert die Schaltung
bereits nicht mehr zuverlässig, da der Stromverbrauch um mindestens 10
mA (und damit um ca. 20%) ansteigt.

Weitere Informationen sowie Berechungsgrundlagen findet man z.B. hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
Vereinfacht errechnet sich die Kapazität des Kondensators nach dieser
Formel:

C = 3180 / ( Uac / Iac )      (C in µF, Uac in V und Iac in A)


Temperaturregelung
==================
Der zweite Teil der Schaltung besteht aus der Temperaturregelung, die
rund um das IC 2B, einem LM358 Operationsverstärker aufgebaut ist.
Hintergründe zur Funktion eines OpAmp's gibt es ebenfalls bei 'dasElko'
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0209092.htm.
Vereinfacht gesagt handelt es sich um einen Verstärker, der die
Differenz zwischen seinem invertierten (-) und seinem nicht invertierten
(-) Eingang mit einem extrem hohen Faktor verstärkt.

Entgegen vieler anderer Schaltungen, die mit einem NTC aufgebaut sind,
wird hier ein PTC vom Typ KTY84-130 verwendet.
Ein PTC weist im kalten Zustand einen niedrigen Widerstand auf. Er
vergößert sich mit steigender Temperatur.
Der verwendete PTC ist preiswert, leicht zu beschaffen und besonders
wichtig, bis zu einer Temperatur von 300 Grad Celsius spezifiziert.
Damit sind auch nach längerem Betrieb keine Probleme mit dem PTC zu
erwarten.

Mit Hilfe der Widerstände R8 und R9 wird der invertierte (-) Eingang des
OpAmp's mit der halben Versorgungsspannung versorgt.
Wenn der Schalter für den Heizbetrieb (S2) geöffnet ist, wird der nicht
invertierte (+) Eingang über die Widerstände R4 und R7 auf Masse
gezogen, so daß der Ausgang des OpAmp's ebenfalls sicher auf Masse
liegt.
Wird der Schalter geschlossen, so steigt die Spannung am nicht
invertierten (+) Eingang an, da jetzt ein Strom durch den PTC und R10
sowie R7 und R4 fließt. Damit springt der Ausgang des OpAmp's
schlagartig auf high und die Heizung wird angesteuert.
Bedingt durch das Verhalten des PTC's sinkt die Spannung am Eingang des
(+) OpAmp's mit steigender Temperatur. Wenn die Spannung am nicht
invertierten (+) Eingang unter die Spannung am invertierten (-) Eingang
sinkt, schaltet der OpAmp seinen Ausgang wegen der hohen
Differenzverstärkung schlagartig um. Die Heizung ist aus.

Mit Hilfe der Trimmers R7 kann die gewünschte Schalttemperatur in
gewissen Grenzen eingestellt werden.


Motorsteuerung
==============
Die Motorsteuerung ist als astabiler Multivibrator mit einem NE555
aufgebaut. http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
Die Impulsdauer ti entspricht der Ladezeit des Kondensators C1 über die
Widerstände R1 und R2. Die Impulspause tp entspricht der Entladezeit des
Kondensators C1 über den Widerstand R2. Mit Kondensator C2 wird
lediglich die Schwingneigung der Schaltung unterdrückt.

ti = 0,69 * ( R1 + R2 ) * C1 =  0,69 x ( 180KOhm + 80KOhm ) x 0,01F =
1,794s
tp = 0,69  R2  C1 = 0,69 x 80KOhm x 0,01F = 0,552s

Aus der Formel kann man schnell erkennen, daß die Impulsdauer niemals
kleiner als die Pausendauer werden kann. Schließlich ist R1 + R2 immer
größer als R2.
Wir möchten für unseren Anwendungsfall aber genau das Gegenteil
erreichen. Der Motor soll nur kurz laufen soll, um dann eine längere
Zeit zu verharren.

Das Ausgangssignal des Timers invertieren wir kurzerhand, indem wir den
brach liegenden Teil des OpAmps nutzen. Dei Funktion gleicht der bereits
in der Temperaturregelung beschriebenen. Allerdings muss hier der
invertierte (-) und der nicht invertierte (+) Eingang quasi vertausch
werden, um die Invertierung zu erreichen.

Während der Tests hat sich herausgestellt, das es schön wäre, wenn der
Motor die Leiterplatte auch mit normaler Geschwindigkeit transportieren
kann. Da aber kein Raum für einen zusätzlichen Schalter vorhanden war,
musste eine andere Lösung her.
Diese wurde mit Hilfe von S2 und R5 realisiert.
Wenn der Schalter S2 geöffnet ist, zieht R5 den Eingang des OpAmp's auf
Masse, so daß dieser durchschaltet und den Motor dauerhaft ansteuert.
Der Timer wird während dieser Zeit nicht mit Spannung versorgt, so daß
er auch keine Impulse generiert werden.
Erst wenn die Heizung mit S2 eingeschaltet wird, erhält der Timer seine
Betriebsspannung und der Motor läuft im Taktbetrieb.

Wenn eine längere Pause gewünscht wird, kann R1 vergrößert werden. Er
sollte aber nicht zu groß gewählt werden, da es dann vorkommen kann, daß
die Schaltung nicht sauber anläuft. Wir hatten mit einem Wert von 330K
Probleme.


Leistungsstufe
==============
Die Leistungsstufen wurden mit Solid State Relais der Firma Sharp
realsiert. Diese sind im Vergleich zu einer reinen Triac-Stufe zwar
nicht ganz so billig, weisen aber auch einige Vorteile auf.
So sind die gewählten Versionen mit Nullspannungsschaltern ausgestattet.
Dadurch wird quasi leistungslos geschaltet. Es entstehen keine
Störungen, die dann wieder aufwendig gefiltert werden müssen. Außerdem
benötigt man nur ein Bauteil für eine komplette Relaisstufe. Abweichend
von der Schaltung können problemlos auch nur S202S02 Typen verbaut
werden.Die Leiterplatte ist dann entsprechend anzupassen.
Im Steuerzweig befindet sich jeweils eine 'normale' rote LED, die zur
Anzeige des Betriebszustandes dient.
Hier dürfen keine Low-Current Versionen eingesetzt werden. Auch mit
anderen Farben funktioniert die Ansteuerung nicht mehr, da die
entsprechenden LED's abweichende Spannungen bzw. Ströme verwenden.
Autor: tob (Gast)
Datum: 15.12.2007 01:03

hi gonze,

gute arbeit

hast ja richtig weiterentwickelt..
was mich wundert ist daß R11 und R12 unterschiedlich sind. laut meiner
datenblatt-interpretation sind die eingangsstufen der sharps gleich.
(auch wenn das bei reichelt & conrad mit unterschiedlichen I-forward
nicht so ausstieht.) sharp muß das ja richtig angeben.

1,2V / 20mA sollten die ss-relais durchschalten. du hängst noch ne rote
standard led vor (2V / 20mA) 5V dürften aus den 358 rauskommen, dann bin
ich bei 90R für R11 & auch für R12.

das gibt einen ein wenig geringeren stromverbrauch & macht mir mehr
sinn.
vielleicht wird dadurch auch das schalten stabiler.

8A für die heizung gut, aber 2A für den 3W-motor, reicht da nicht
S26MD02 mit 0,6A locker? dann kann ich alles zusammen bei reichelt
bestellen. zu conrad gehe ich nur zur not - oder um mir einen laminator
zu holen.. ;-)

gebaut habe ich noch nix - deshalb ist das ja auch nur theorie..

gibts auch schon ne platine?

gruß
tob
Autor: Gonze (Gast)
Datum: 15.12.2007 12:04

Hallo tob,

Ich hatte bei R11 zunächst auch einen 150 Ohm Wiederstand eingesetzt,
allerdings hat das Relais nicht sauber geschaltet, deswegen habe ich den
Wiederstand experimentell soweit verringert.

Man kann selbstverständlich das S202T02 auch gegen ein S26MD02
austauschen, da ich die T02 version aber liegen hatte, habe ich diese
verwendet.

Das Board habe ich für den T02 und S02 ausgelegt. Du kannst auch vom Typ
S202S02 2 Stück einsetzen. Evtl kann dann auch R11 wieder vergrößert
werden!?

Für das Relais S26MD02 muss das boared neu layoutet werden (was ich
schon gemacht habe ^^) da es sich hier um einen 8DIP-IC handelt.
Folge dessen wird es dann 3 verschiedene Board-layouts geben.

Bei dem ersten Board was ich erstellt habe passt nur leider der Deckel
nicht mehr drauf ...
ich werde Heute noch mal eine neue Platine anfertigen wo die Bauteile
anders angeordnet sind.

Gruß
gonze
Autor: Eugen Machold (vexus)
Datum: 09.01.2008 19:20

Hallo Zusammen,
super Projekt. Ich hantiere im Moment noch mit dem Bügeleisen aber ich
hoffe das ändert sich bald.
Wie ist eigentlich die Qualität des Conrad Modells : Artikel-Nr.: 774654
- 62
?
Ich möchte ihn gerne Umbauen.
Danke für eure Hilfe.

Gruss
Eugen
Autor: Gonze (Gast)
Datum: 12.01.2008 19:40

Hallo,

leider konnte ich die Doku hier im Forum nicht hochladen da die Datei zu
groß war. Die ZIP-Datei mit Dokumentation, Bestückungsplan, Boardlayouts
und Schaltbildern im Eagle Format findet ihr hier:
http://www.die-rylls.de

Schon mal vorweg, IE Anwender, die keinen IE7 nutzen, werden an einigen
Stellen Darstellungsprobleme haben.
Wer dies vermeiden möchte sollte die Homepage mit einem Firefox,
Seamonkey oder einem Opera betrachten.
Autor: www.comwebnet.de (Gast)
Datum: 12.01.2008 21:21

Wieso sind alle Leiterbahnen auf der Platine ( Rot -Top-Layer ) ist das
so gewollt? Wird die Platine im Gerät eingebaut?


www.comwebnet.de - Tonertransferverfahren mit Folie
Autor: gonze (Gast)
Datum: 13.01.2008 11:58

Bei einem einseitigen layout ist es im Prinzip egal, ob man mit dem Top-
oder mit dem Bottom Layer arbeitet.
Formal wäre natürlich Bottom Layer korrekt ...

Die fertige Schaltung wird in den Lami eingebaut. Sie Bild in der Doku.

Gonze
Autor: Marco (Gast)
Datum: 25.02.2008 19:21

Hi,
hab mal eine Frage an die Besitzer vom Lervia KH 4410:

welcher Typ von NTC ist im Gerät eingebaut? Meiner ist durchgeknackst,
war ein wenig zu unvorsichtig beim Zusammenbau, nachdem ich die
Temperatur-Sicherungen ersetzt hatte.
Jetzt weiß ich nicht, welchen Ohm-Wert das Ding bei 25°C hatte. 10K?
50K? oder noch mehr? Könnte das der M87-Typ sein oder G350? Vielleicht
könnt ihr mir da weiter helfen und das Ding mal bei eurem Gerät
durchmessen.

Gruß
Marco
Autor: P. Fischer (skybandit)
Datum: 15.03.2008 00:31

Hi, schön ausgearbeitet und fein Dokumentiert gonze!
Hab mir grade die passenden Bauteile bei Reichelt bestellt. Wollte dann
noch eben den Laminator bei Conrad ordern und musste leider feststellen,
dass die Ausverkauft sind.
Die Lieferbarkeits-Ampel steht zwar auf Grün, schieb ich das Teil aber
in den Warenkorb kommt der Hinweis "Leider ist dieser Artikel
ausverkauft."... ach Menno
Autor: Gabriel Wegscheider (gagosoft)
Datum: 15.03.2008 01:58

hab vor 2 Wochen den letzten im C-Store in meiner Gegend ergattert
jubel muss ihn nur noch umbauen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 15.03.2008 09:56

Eugen Machold wrote:
> Hallo Zusammen,
> super Projekt. Ich hantiere im Moment noch mit dem Bügeleisen aber ich
> hoffe das ändert sich bald.
> Wie ist eigentlich die Qualität des Conrad Modells : Artikel-Nr.: 774654
> - 62
> ?
> Ich möchte ihn gerne Umbauen.
> Danke für eure Hilfe.
>
> Gruss
> Eugen

Ist zwar schon etwas her, dein Post, aber falls du noch Interesse hast
kannst du ja mal in meinem Thread vorbeischauen.

@ Gabriel Wegschneider, den Billiglami von Conrad?


Ich muss den leider komplett umbauen, bei mir war die Qualität nicht so
überragend. Der erste war in Ordnung, ist mir aufgrund zu hoher
Temperaturen leider kaputt gegangen. Der zweite dann hat die Platinen
irgendwie rausgeschossen und sich komplett durchgebogen (ja, der ganze
Laminator) wenn man ne Platine reingeschoben hat. War absolut ungeeignet
fürs Platinen laminieren. Jetzt darf ich mir erstmal gedanken machen wie
ich ne geeignete Konstruktion herstelle :-/

lg
Autor: SintesiMoe (Gast)
Datum: 29.03.2008 20:44

@Pe Fi:
Bei mir auch, man das kann doch nicht sein, war vorhin in der Filiale
und da konnte man mir nichtmal sagen ob der nochmal reinkommt.

Weiß irgendjemand wo man was baugleiches herbekommt oder hat einer
Erfahrungen mit dem "Ersatzartikel" den Conrad vorschlägt?
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum: 04.04.2008 22:47

Hallo,
Ich hab bei Conrad angerufen, und die Frau sagte mir, der Laminator sei
ab 1. Mai wieder in der Zentrale erhältlich. Wann er indie bestimmten
Filialen kommt konnte sie mir auch nicht sagen............
Vielleicht hilfts euch ja weiter..........
Grüße, Steffen
Autor: Philipp (Gast)
Datum: 02.05.2008 16:50

Hi,
Ich habe nochmal eine Frage an die Besizer des neuen Conrad Laminators.
So wie ich das sehe sind zur Regelung der Temperatur ein
bimetallschalter (~80°) und eine Temperatursicherung (~160°) mit der
Heizung in Reihe geschalten. Die Elektronik dient anscheinend nur zur
timergesteuerten Anzeige der LED.
Nun:
1. Ist das soweit richtig?
2. Wie kann das mit der Reihenschaltung funktionieren? Wenn der 80°
Schalter öffnet kann die Heizund doch nichtmehr heizen...

Gruß
Philipp
Autor: Tobias (Gast)
Datum: 02.05.2008 18:05

Hallo,
Wofür ist diese Temperatursicherung eigentlich da? Die Regelung regelt
doch die Heizung. Sorgt die Sicherung nur für die Abschaltung im
Notfall?
Autor: Gast (Gast)
Datum: 02.05.2008 18:14

Hallo
das mit der Reihenschaltung muss doch so sein:
Wenn die Temperatur zu hoch ist, öffnet der Bimetallschalter, die
Heizung bekommt keinen Saft mehr und kann nicht mehr heizen --> die
Temperatur sinkt so lange, bis der Bimetallschalter wieder schließt, und
die Heizung wieder heizen kann.
Dann ist noch die Temp. Sicherung drin, die einfach bei zu hohen
Temperaturen rausfliegt, und somit die Heizung auch nicht mehr heizen
kann. Es ist also alles korrekt in dem Laminator ;-).
Ist im Conrad Laminator eigentlich eine Walze federgelagert?
Ist der so gebaut, dass man Platinen durchschieben kann, ohne dass sich
die Walzen durchbiegen oder so?
Ich überleg mir nämlich auch zur Zeit den Conradlami zu kaufen.
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 02.05.2008 21:30

ja das geht. meinen 1. conradlami hab ich durch überhitzung gekillt,
mein 2. war irgendwie seltsam gebaut so dass die platinen seltsam
rausgeschossen kamen.

platinen passen aber rein. die obere rolle steht fest, die untere is
gefedert
Autor: Gast (Gast)
Datum: 02.05.2008 21:36

Hallo,
würdest du den Lami also empfehlen, oder einen anderen nehmen?.
Die Steuerung würd ich entweder mit einem Bimetallschalter vom Conrad
machen, oder ich bau ne Steuerung mit einem Atmega8.
Wieviel Grad hattest du, als dein Lami kaputt ging?
Weißt du wegen was die Platinen bei deinem 2. rausgeschossen kamen?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 02.05.2008 21:52

Ja, ich denk er ist weder mehr noch weniger geeignet als andere
Laminatoren. Man kann ihn also nehmen.

Ich hab einen AVR für die Steuerung benutzt. Als Der lami putt ging
hatte ich glaub ich so 220° eingestellt. Also mehr als 200 sollte man
ihm glaub ich nicht zumuten. Jetzt mach ich einen kompletten neuaufbau.

Warum die Platine beim 2. herausgeschossen kam, da bin ich mir selbst
noch nicht drüber im klaren. Es ist wie als würden die beiden Rollen die
Platine rausquetschen, aber das hat der alte ja auch nicht gemacht.
Zudem biegt sich beim 2. Lami das ganze Gehäuse irgendwie durch wenn ich
ne Platine reinstecke.

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum: 02.05.2008 21:56

Hallo,
zu deinem 2. Lami: Entweder waren die Federn zu stark, und die Platine
wurde zu stark gepresst, und somit kam sie so "herausgeschossen".
Oder bei deiner Platine stand noch ein wenig Papier über, und dieses hat
das herausschiessen verursacht. Wie hast du deine AVR Steuerung gemacht
(Schaltplan?). Noch eine Frage: Hat der Lami eine ordentliche
Verarbeitungsqualtität?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 02.05.2008 22:03
Angehängte Dateien:

ja ist alles recht solide gebaut für die 18€ die er nur kostet. da kann
man nicht meckern.

Btw: für die Tempsteuerung würde ich ein Kondensatornetzteil empfehlen.
Extra n Trafo, das muss nicht sein. Für die RS232-Kommunikation kann man
ja hinter dem Gleichrichter trotzdem noch 5V einschleifen.

lg PoWl
Autor: Philipp (Gast)
Datum: 02.05.2008 22:16

Hey,
Danke für die Antwort. Ich lass die Sicherung drin und ersetz den
Bimetallschalter durch nen Sensor und steuer das ganze dann mit Atmega8.
Beim Orginal Laminator ist die Temperatur durch die Reihenschaltung von
Sicherung, Bimetallschalter und Heizung gemacht, der Motor hängt direkt
an 230V. Die Elektronik ist ne Art Timer der die Bereitschaftsled
schaltet. Als maximalgröße ist zwar 1mm angegeben, aber ich bekomme auch
3mm Platinen problemlos durch. Im zweifel kann man ja die Federn etwas
schwächer machen (ablängen).

Gruß, Philipp
Autor: Gast (Gast)
Datum: 02.05.2008 22:50

Hallo,
vielen Dank für doe Antwort und den Schaltplan!
Ich werde mal schauen, vielleicht mach ich das einfach so, dass ich nen
neuen Bimetallschalter einbaue, oder wenn das zu ungenau ist, verwende
ich nen ATMega 8. Dass 3mm Platten problemlos durchpassen, freut mich ja
sehr!!!
Dass die Elektronik nur für die BereitschaftsLED ist, ahb ich auch schon
gelesen.
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 02.05.2008 22:55

Also mit meiner Diode schwankt das ding schon mit +-4° um die
eingestellte Temperatur rum. Mit dem Bimetallschalter wird das noch
weitaus schlimmer sein.

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum: 02.05.2008 22:58

Hallo,
ja das denk ich auch, mit dem Bimetallschalter schwankt der garantiert
ca.+-15 Grad.
Hast du den Code für deine Steuerung selbergeschrieben, und könntest du
den mal posten?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 02.05.2008 23:03
Angehängte Dateien:

There it is :-)

Lässt den Lami durchlaufen bis er aufgeheizt ist und schaltet dann für
den Motor in den Puls-Betrieb.

ich sage schonmal im vorraus dass das ergebnis bei mir nicht gut war!

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum: 03.05.2008 18:04

Aha, vielen Dank für den Code!!!
Meinst du mit Ergebnis, wie die Platine am Schluss aussah, oder dass die
Steuerung nicht gut war?
Ich werd mich warsch. an dem Code orientieren, aber ich will ihn nicht
einfach übernehmen, da ich ja auch noch was lernen will ;-).
Ach ja: Woher hast du eigentlich deinen AVR Dragon, und wieviel hast du
für den bezahlt? Würdest du den empfehlen?
Gruß, Steffen
Autor: Phil Jj (elayne)
Datum: 08.05.2008 20:49

Hey,
Warum benutzt ihr eigentlich alle Glasdioden zur Temperaturmessung? Beim
Reichelt gibt es doch für wenig Geld (55Cent) Temperatursensoren bis
300°. Ich hab mit denen bisher gute Messungen bekommen.
Mit Reichelt Bestellnummer KTY 84-130 klappt es recht gut, ich denke das
ist genauer als mit der 1N4148er Diode.

Gruß
Philipp
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 08.05.2008 21:00

Gast wrote:
> Aha, vielen Dank für den Code!!!
> Meinst du mit Ergebnis, wie die Platine am Schluss aussah, oder dass die
> Steuerung nicht gut war?
> Ich werd mich warsch. an dem Code orientieren, aber ich will ihn nicht
> einfach übernehmen, da ich ja auch noch was lernen will ;-).
> Ach ja: Woher hast du eigentlich deinen AVR Dragon, und wieviel hast du
> für den bezahlt? Würdest du den empfehlen?
> Gruß, Steffen

Der Toner haftete mit Reicheltpapier nicht richtig fest auf der Platine.
Habe einen Brother HL-1250 Drucker. Deshalb spiele ich auch mit dem
Gedanken, einen Getriebemotor anzubauen und die Platine mehrmals hin und
herzuschieben. Den AVR-Dragon hab ich für 60€ bekommen, kann mich grad
leider nicht mehr genau entsinnen wo, aber wirst den sicher nochmal
wieder finden. Empfehlen oder nicht, ich hab noch nicht viel damit
gearbeitet. Also von den Features her natürlich Top, aber hat soweit ich
das mitbekommen hab keine Schutzbeschaltungen also muss man höllisch
aufpassen beim Basteln, ein gravierender Fehler und der Dragon stirbt.
Bei mir wärs besonders tragisch weil ich dem Drachen so eine aufwändige
Behausung gebaut habe :-)
http://powl.dyndns.org/elektronik/avrdragon/


elayne wrote:
> Hey,
> Warum benutzt ihr eigentlich alle Glasdioden zur Temperaturmessung? Beim
> Reichelt gibt es doch für wenig Geld (55Cent) Temperatursensoren bis
> 300°. Ich hab mit denen bisher gute Messungen bekommen.
> Mit Reichelt Bestellnummer KTY 84-130 klappt es recht gut, ich denke das
> ist genauer als mit der 1N4148er Diode.

Ich weiß nicht, so ein PTC ist halt nicht linear, die Diode gagegen
schon. Ausserdem kostet die Diode nur 2cent und der Sensor eben 55 wobei
der Preis hier so oder so zweitrangig ist. Wie genau das ganze ist,
hängt von der Kalibrierung ab. Die Diode verändert ihre
Durchlassspannung linear mit der Temperatur, wenn man das ganze gut
abstimmt hat ist die nicht ungenauer als der PTC, dessen nichtlinearität
sowieso nicht so leicht auszubügeln ist.
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum: 08.05.2008 22:05

Hallo,
warum verwendest du eigentlich dieses Reicheltpapier? Versuch das ganze
mal mit irgendeinem hochwertigerem Papier. Bei Obi gibts einen katalog,
in dem es um Acrylbadewannen und so geht, mit dem hab ich sehr gute
Erfahrungen gemacht.
Zu dem Dragon: Wenn ich mir einen kauf, bau ich den warsch. auch in ein
Gehäuse ein, das ist einfach komfortabler zum arbeiten und so. Ist dann
halt einach schade, wenn der den Geist aufgibt, und die 60 Euro sind
auch nicht gerade wenig!
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 08.05.2008 22:17

ich möchte mir gerne eine Platinenherstellungsmethode aneignen die auf
Dauer funktioniert und Reicheltpapier hat man mir eben empfohlen, mit
bügeln ging es bereits aber da wurde das halt nicht so schön. Mit
hochwertigem, fast kunststoffartigem Papier hab ich es schon versucht
aber da wollte der Toner auch nicht an allen Stellen so 100%ig haften.

Die 60€ sind schon gerechtfertig wenn man bedenkt dass man dafür nicht
nur ISP sondern auch DebugWire (praktisch zum Debuggen und nur 3 Pins
zum Programmieren) und einen HV-Programmer (verfusede AVRs retten)
krigt.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum: 09.05.2008 10:15
Angehängte Dateien:

Hallo,
das mit dem Reicheltpapier ist so eine Sache: Mir wurde gesagt, dass das
nur mal ein Test von irgendeinem Forenteilnehmer war, der gerade nichts
besseres zur Hand hatte, und dami einigermaßen guten Ergebnisse ereicht
hat. Dann ging das wie so eine Lawine durch die Foren, und bei manchen
klappts mit dem Reicheltpapier eben, aber bei vielen eben auch nicht
(mich eingeschlossen ;-).
Mir hat ein sehr netter Mensch hier aus dem Forum ein paar gute Kataloge
zugesendet, und seitdem schaff ich 0,1mm problemlos, was für mich auch
vollig ausreicht. Und ich bügle noch immer!
Allerdings ist mein Lami vom Conrad, wie gesagt schon bestellt, ich muss
ihn nur noch abholen.

Ja, ich halte die 60 Euro schon für ok, ich mein nur, wenn man den
Dinger eben schrottet, ist es halt sehr schade ums Geld. Wie gesagt, ich
überleg mir den auch zu kaufen.
Ach ja, was ich noch fragen wollte: Man misst bei der Diode doch die
Duchlassspannung, oder? Laut dem Bild von Thomas Pfeifer (Anhang), ist
die doch aber nur zwischen 100 und 600 mV groß! Wie misst man das?

Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 09.05.2008 14:08

10kOhm Widerstand + Diode in Reihe gegen Masse und dann mit dem ADC vor
der Diode die Spannung messen.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum: 09.05.2008 14:28

Hallo,
Meinst du so:   5V ------- 10KOhm ------ 1N4148 ------ Masse
                                     /
                                hier messen
Stimmt das so?
Ich hab da bei ca.200 Grad eine Durchflußspannung von 450 mV gemessen.
In dem Schaubild von Thomas Pfeifer sind aber für 200Grad ca. 250 mV
angegeben.
Ist eine solche Toleranz normal, oder hab ich irgendeinen Mess, bzw.
Denkfehler gemacht?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 09.05.2008 15:13

Also das müsste so schon stimmen. In meinem C-Programm ist die
Berechnung der Temperatur aus dem ADC-Wert schon mit drin wobei Aref 2V
beträgt. Wer möchte kann ja nochmal zurückrechnen :-)

lg PoWl
Autor: Steffen (Gast)
Datum: 15.05.2008 17:37

Hallo Paul,
da ich selbst erst vor kurzem mit Mikrocontrollern und so angefangen
hab, wollt ich mich nun mal mit ADCs beschaeftigen. Also hab ich mir als
Projekt einen Laminatorumbau ausgesucht. Wegen dem Lerneffekt will ich
natuerlich alles selber machen. Deswegen hab ich dein Programm merfach
durchgelesen, und mit dem ADC Tutorial aus dem Forum verglichen.
In der Zeile
ADMUX = (0 << REFS1) | (1 << REFS0) | (0b00010);
ist mir aber aufgefallen, dass du einmal eine 0 bei Refs1 und eine 1 bei
Refs0 "eingestellt" hast. Laut Tutorial ist das doch dann AVCC als
Referenz. Du moechtest doch aber AREF als Referenz. Dann muesste da doch
aber eine 0 und eine 0 eingestellt sein.
Ist das jetzt von mir ein Denkfehler, oder ist da was im Tut, bzw. in
deinem Programm falsch?
Was ich dann noch nicht verstehe ist das mit dem Sendbuffer. Wieso
machst du das? (nicht als Kritik gedacht, nur weil ich es halt nicht
weiss, und es mich viel weiterbringen wuerde, wenn ich das verstehen
koennte).
Gruss, Steffen
Autor: Steffen (Gast)
Datum: 15.05.2008 17:40

Ach ja, was ich noch vergessen hatte: Wozu sind measurement_divisor,
motorcontrol_divisor und timer_divisor gut?
(sorry fuer Doppelpost)
Vielen Dank schon einmal im Voraus!!!!!
Gruss, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 15.05.2008 20:42
Angehängte Dateien:

So, hab mir mein eigenes Projekt grad nochmal angeschaut. Laut dem
Datenblatt ist mit dieser Konfiguration am ATtiny26 der externe AREF Pin
aktiviert (siehe Anhang).

Die Geschichte mit dem sendbuffer ist nur eine Bin²ASCII umwandlung
damit ich gleich die Dezimalzahl in meinem Terminalprogramm sehen kann
:-)

lg PoWl
Autor: Steffen (Gast)
Datum: 16.05.2008 15:50

Hallo,
ach so, dann hab ich mich getaeuscht, weil im Tutorial steht eben dass
bei 0 und 0 AREF als Referenz genutzt wird, aber das ist ja allgemein,
und dann kann es schon mal sein, dass bei den jeweiligen Controllern
andere Sachen eingestellt werden muessen.
Kommen beim ADC eigentlich Binaerzahlen raus, weil du da eine Umrechnung
machst? Sorry, wenn ich so bloed frag, aber ich kenn mich mit ADCs noch
gar nicht aus........
Vielen Dank schon einmal im Voraus.
Gruss, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 16.05.2008 16:36

nunja, der ganze µC rechnet in nix anderem als binär, schließlich gibt
es in der Digitaltechnik nur zwei elektrische Zustände. Die Umrechnung
ist eignetlich nicht notwendig sofern das Terminalprogramm Binär- auch
als Dezimalwerte darstellen kann aber ich hab es sowieso schon auf ASCII
eingestellt gehabt und kriege daher sowas wie "138°" angezeigt. Warum
auch nich :-)
Autor: Steffen (Gast)
Datum: 17.05.2008 11:07

Vielen Dank erstmal fuer deine schnellen Antworten!
Es ist ja auch nur von Vorteil, wenn du dann gleich deine ASCII Zahlen
ablesen kannst, dann musst du nicht immer von Hand umrechnen oder so!
Welches Terminalprogramm verwendest du eigentlich?
Hast du die 5V Pegel, die dein uC ausgibt mit einem MAX232 auf 12V Pegel
fuer deinen PC umgewandelt?
Vielen Dank schon einmal im Voraus!
Gruss, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 17.05.2008 12:02

Steffen wrote:
> Vielen Dank erstmal fuer deine schnellen Antworten!
Bitte bitte. Während den Ferien hat man ja viel Zeit für den PC,
erstrecht wenn man noch dabei ist seine Homepage neu aufzusetzen und
sich stundenlang mit der Zicke Internet Explorer rumquält.

> Es ist ja auch nur von Vorteil, wenn du dann gleich deine ASCII Zahlen
> ablesen kannst, dann musst du nicht immer von Hand umrechnen oder so!
> Welches Terminalprogramm verwendest du eigentlich?
http://www.der-hammer.info/terminal/index.htm
Hat glaub ich sogar jemand hier aus dem Forum geschrieben, geniales Teil
:-)

> Hast du die 5V Pegel, die dein uC ausgibt mit einem MAX232 auf 12V Pegel
> fuer deinen PC umgewandelt?
Genau :-) Hab mir da gleich einen Adapter gebastelt den ich nur an 5V
und den Com-Port anstecken muss. Da kann ich dann gleich mit dem µC
rein.

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum: 17.05.2008 12:36

dumme Frage zum Prinzip, ihr macht doch sicherlich alle ne art
Zweipunktregelung. Also bei Überschreiten einer Schwelltemperatur die
Heizung aus und beim Unterschreiten einer Schwelltemperatur die Heizng
an. Natürlich noch mit einer Hysterese zwischen den Schwelltemperatur
(also nicht nur eine Schwelltemperatur, z.B.  <190°C an >200°C aus)
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 17.05.2008 12:41

Ich hab keine Hysterese in meiner Software. Die Hardwarebedingte
Hysterese ist ja schon schlimm genug, bei mir schwankt die Temperatur um
+-4 also insgesamt 8°.

Bessere wäre es, die Heizung gepulst zu steuern. Leider hatte ich noch
keine Zeit mir Gedanken über Methoden zu machen, mit der man die
Temperatur trotz der Trägheit des Sensors möglichst konstant bekommt.
Dass sie sich quasi möglichst schnell an den Wert annähert und die
Heizleistung so geregelt wird, dass sich die Temperatur dort hält. Bei
äusseren Einwirkungen muss dann nachgeregelt werden.

lg PoWl
Autor: Longshine (Gast)
Datum: 25.05.2008 02:34

hallo,

weil es den oben genannten Laminator mit der Conrad-Bestellnummer 774192
für 25 Euro nicht mehr hab hab ich mir den 774654 (auf dem Typenschild
steht: Conrad Electronik KLA-3306) für 18 Euro besorgt und hat sich als
Goldstück herauskistallisiert. Platinen gingen ohne mechanische
Modifikationen durch. beide Walzen werden mit je einer Heizung beim
vorbeistreifen geheizt.

Temperatursicherung mit darunterliegenden NTC Widerstand an der oberen
Walze: http://img234.imageshack.us/my.php?image=58919767tr3.jpg
(der schwarze Griff mit gelben Kabel ist nur meine Temperaturmessung
gewesen)

an der unteren Walze wird ein zweiter NTC mit Federkraft an die zweite
Walze gedrückt: http://img234.imageshack.us/my.php?image=50155761dj4.jpg

der Synconmotor läuft immer sobald man den Laminator einschaltet:
http://img84.imageshack.us/my.php?image=41608942pe8.jpg

die untere Walze ist nicht starr gelagert sondern wird per Federkraft an
die obere Walze gedrückt:
http://img135.imageshack.us/my.php?image=33330393ln7.jpg

das Beste - der Laminator hat eine Temperaurregelung mit einem LN393 und
Triac BT 137. ohne Veränderungen macht er so um die 110 Grad:
http://img144.imageshack.us/my.php?image=87757683uf4.jpg
bei den 2 eingekreisten Widerständen (4,7K) war komischerweise eine
Drahtbrücke eingelötet. diese sind in Reihe zu den NTCs. ich habe
jeweils die Drahtbrücke rausgelötet und einen 8,45k Ohm Widerstand
eingelötet und nun regelt er auf 190 bis 200 Grad. bei einem höherem
Widerstand hat er nicht mehr geregelt und die Temperatur ging auf ueber
230 Grad.

kurz gesagt, ich brauche keine eigene neue Temperaturregelung einbauen.
mit den zwei zusätzlichen Widerständen schwankt er nun so um die 190-200
Grad. ist das okay für die Tonertransfermethode?
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum: 25.05.2008 10:35

Das ist ja n Ding, d.h. sie haben jetzt das komplette Ding umgebaut. Bei
mir war das noch wesentlich einfacher. Ich hab nur einen Thermoschalter
mit ner riesigen Hysterese drin und einen kleinen Timer, der die Ready
LED nach ner bestimmten Zeit anschaltet. Total billig also. Und die
untere Walze ist bei mir total schlecht gelagert und wird durch 4
normale Federn von unten gegen die obere gedrückt.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum: 25.05.2008 19:48

Hallo,
@ Longshine: Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht über den Lami
von Conrad. Und was das beste dabei ist: Ich hab den mir bestellt, und
werde ihn voraussichtlich morgen in der Filiale abhohlen freu.
Wenn meiner genau so ist, wie deiner, dann muss ich nur die zwei
Drahtbrücken durch die zwei 8,45 kOhm Widerstände ersetzen. Kann ich da
diese aus dem Conradsortiment nehmen: 411248-93?
Ich werde dann berichten, wenn ich meinen Lami habe.
Gruß, Steffen
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