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Forum: Platinen Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis


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Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Hallo allerseits!

Ich hab vor kurzem mal angefangen mit der Toner-Aufbügelmethode,
allerdings hat das nie so richtig geklappt - ungleichmäßiges Ergebnis,
manche stelle haften nicht, etc. Habe mir dann von Conrad einen
Laminator gekauft (Nr. 774192, 25 Euro) und den mal aufgeschraubt.
Es war nicht wie erwartet ein Thermostat drin - viel besser: eine
kleine Schaltung mit Op-Amp und NTC. Auch ein Poti war auf der Platine,
an dem ich natürlich sofort rumdrehte, um festzustellen das es nur für
den Feinabgleich war ;-) also tauschte ich einen Widerstand vom
Spannungsteiler aus, der zum Op-Amp geht, und setzte das Teil wieder in
Betrieb. Mit IR Thermometer gemessen regelt er jetzt sauber bei ca.
200-230°C ein, statt wie vorher ca. 120°C. Das Gehäuse hält der Hitze
auch nach längerer Betriebszeit stand.
Ich brauch jetzt also nur die Platine reinschieben, oben drauf das
Reichelt-Papier mit Layout, und nach 10-20 Sek ist es durchgelaufen.
Ohne Warten gleich zum Waschbecken, nass machen und abrubbeln - alles
haftet, nichtmal einweichen muss man das ganze! Ich kanns also jedem
nur empfehlen, der keine Lust auf minutenlanges Bügeln hat, oder bei
dem es einfach nicht klappen will. Komfortabler geht es nicht :-)

Übrigens laut technischen Daten kann das Ding max 0.7mm dicke Sachen
einziehen, 1,5mm Platine klappt aber wunderbar, auch mit geschlossenem
Gehäuse!

Gruß
Dominik

Autor: cdg (Gast)
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Hallo Dominik,
wie groß war die Platine ?
Wie hast du due durchgeschoben, längs oder quer ?

Ich frage deshalb, weil ich meine,
irgendwann (genügend große Platine) drücken die Walzen in der Mitte
nicht mehr richtig.

Vielleicht könntest du noch etwas zum getauschten Widerstand sagen.
Wo der sitzt, welcher Wert vorher war und welchen Wert du eingebaut
hast.

Falls der Hersteller und das Modell am Laminator stehen,
könntest du das auch hier schreiben.
Vielleicht gibt es den im örtlichen Handel (kein Porto).

MfG cdg

Autor: Konrad Heisig (Gast)
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Das hört sich allerdings recht überzugend an - bleibt die Frage, wie
genau lassen sich Ober- und Unterseite des Layouts übereinader legen
und wie stark wird das Layout durch den Laminiervorgang verzerrt ?

Gruß
Konrad

Autor: cdg (Gast)
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Warum soll sich die Reichelt-Seite verziehen ?
Bin aber mal auf die Größe scharf.

Hatte mal einen Olympia A260 Laminator, da mußte ich mehrmals
durchschieben wegen zu geringer Temperatur.
Habe deshalb (schneller Versuch) den Motor einseitig abgeklemmt
und per Taster wieder angeschlossen.
Dann per Hand den Motor in kurz Intervallen getastet
(die Verweilzeit in der Heizung wurde größer)
und damit einwandfreie Ergebnisse (bei einem Durchlauf) erzielt.

Leider erlaubte die Bauart des Motors keine Geschwindigkeitsreglung.

cdg

Autor: Christoph H. (berton)
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ich habe letztens eine doppelseitige Platine mit dem Bügelverfahren
hergestellt.
Funktioniert eigentlich ganz einfach und ohne Probleme.
Das Layout habe ich passend zugeschnitten und aus beiden Seiten eine
Tasche gebaut (wie bei der Belichtungsmethode).
Mittels starker Glübirne/Leutstoffröhre & Plexiglasscheibe ist das
Ausrichten des Layouts nicht so sehr das Problem. Wahrscheinlich ließe
sich dafür auch ein Scanner ganz gut umbauen, aber das ist mir für
meine 2-3 Platinen im Jahr echt zu viel Aufwand.
Zum Schluß die Platine einfach in die "Tasche" und Bügeln bzw.
Laminieren ;)

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Männer!
Hier ein Bügelergebnis: 3 Minuten aufgebügelt. Gedruckt mit Brother
HL2030 auf "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"- Reklamepapier.

Der grüne Draht ist wegen eines Layoutfehlers dran!

MfG Paul

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Hallo,

hab mehrere kleine Platinen ca 5x10cm durchgeschoben, das größte war
160x100mm. Ich hab sie immer längs reingeschoben, oder sogar 45°
gedreht, da sonst die Rollen klemmen. Wenn man sie 45° dreht, also mit
einer spitze hineinschiebt, wird sie sauber ohne ruckeln mitgenommen,
sonst muss man drücken, da die Rollen wegen der Dicke am Anfang sonst
blockieren.

Ich hab einen Spannungsteiler von  VCC-10k-10k-GND   durch
VCC-78k-10k-GND ersetzt. Das es das Gerät woanders gibt, glaube ich
kaum, da die Verpackung von Conrad ist...

Zu doppelseitigen Platinen: ich selber habe da (noch) keinen Bedarf,
würde das aber so machen, das beide Seiten an einem Stück Papier
hängen, das in der Mitte gefaltet wird, und dann etwa so < --  von
vorne über die Platine kommt. Verzerrung sollte eigentlich kein Thema
sein, ausser man schiebt die Platine mehrmals durch, das geht meist
schief, es bilden sich Falten im Papier.

Die Motordrehzahl wird übrigens durch die Netzfrequenz bestimmt.

Ich habe hier mal 2 Bilder vom Laminator, eines mit Innenansicht:

http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/over...

Dort sind auch einige Platinen zu sehen die ich damit fixiert habe.
Ich hab die Temperatur nochmal ein wenig nach unten korrigiert, der
Toner schien mir ein wenig zu verlaufen. Nun ist das wirklich astrein
deckend. Ich nehm die noch heiße Platine direkt aus dem Gerät, halte
sie unter fließendes, kaltes Wasser, und rubbel dann das Papier ab. Das
sind dann etwa 2min vom Drucken bis zum ätzfertigen PCB.
Nochmal zum Gehäuse - es hat sich innen an einigen Stellen doch schon
ein bisschen Gelb gefärbt, also das Gerät nicht unbedingt immer an
lassen ;-)

Gruß
Dominik

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Hier mal ein Bild des fertigen Transfers in höher Auflösung.

Autor: cdg (Gast)
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@Paul
> Hallo Männer!
> Hier ein Bügelergebnis: 3 Minuten aufgebügelt. Gedruckt mit Brother
> HL2030 auf "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"- Reklamepapier.
>
> Der grüne Draht ist wegen eines Layoutfehlers dran!
>
> MfG Paul

Hallo Paul, bei solch schlechten Ergebnissen würde ich auf die
Laminiermethode verzichten.

Es geht besser, dabei habe ich das Optimum sicher noch nicht erreicht.
Siehe meinen Beitrag (4. von oben) mit handgetastet.

Hier das Ergebnis mit HPLaserjet 6L auf Reichelt-Papier und dem oben
genannten Laminator (handgetastet).
Die 10 Cent als Größenvergleich, die Platine rechts oben ist geätzt.
Die kleine Schrift kommt noch ganz gut.
Die untere lange Platine ist noch nicht geätzt, einige Papierfasern
sind noch erkennbar.

Die kleine Platine ist die serielle Version des PonyProg und passt in
ein 9-pol D-Sub Gehäuse.

@Dominik
Danke für die zusätzlichen Erklärungen.

MfG cdg

Autor: cdg (Gast)
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Habe mir das Gerätebild von Dominik, also dem Conrad Teil angeschaut,
hat innen große Ähnlichkeit mit dem Olympia A260,
nur die Temp-Reg. Platine hat der Olympia nicht.

Da werde ich mal das Conrad Teil kaufen,
denn die Temperaturregelung ist leichter umzubauen als dort einen
Gleichstrommotor zwecks Drehzahleinstellung einzubauen.
Bei letzterem muss man dann noch die Gleichspannung irgenwo wegholen.

Habe noch bei "Staples" vorbeigeschaut, die hatten ca. 6 verschiedene
Modelle (AE einschließlich), wobei welche mit "rückwärts" bei
Papierstau waren. Da müsste doch mein Gleichstrommotor drin sein, oder
?
Leider waren die Staples-geräte alle teurer als das Conrad Gerät.

Nach Erhalt meines Conrad Laminator, Umbau und Probeschuss, werde ich
hier berichten.

MfG cdg

Autor: dirk (Gast)
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Vielleicht OT hier - ich mache es mit Bügeln und Büchereinklebefolie
siehe www.comwebnet.de

Habe ein kleinen Laminator - allerding ging die Platine schlecht durch
:-(

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Ich bin gespannt auf deinen Bericht!

Gruß
Dominik

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@cdg
Das bezweifle ich nicht, daß es noch besser geht. Für den ersten
Versuch ging es trotzdem ganz gut. Ich hatte auch nicht den richtigen
Katalog. ABER JETZT!!!

MfG Paul

Autor: Sssssss (Gast)
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Hi!

Kennt ihr bestimmt schon aber guckt mal dort ganz unten:
http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm
Leiterbahn mit Tonertransfermethode 0,07mm (3mil) ;)

Autor: cdg (Gast)
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@Paul
Das war auch mein erster Versuch mit einem Laminator.

@Dirk
Habe es mit bügeln auch versucht, dauerte mir zu lange
und Hauptgrund !!! keine reproduzierbaren Ergebnisse.
Zweiter Grund der gegen bügeln spricht, doppelseitig ist wohl nicht
machbar.

@Sssssss
Wenn ich meine dünnen Striche (Umrandung) sehe, kein Problem

@Alle
Die Handtastung war ungefähr alle Sekunde einen Impuls von ca. 1/4
Sekunde (geschätzt).
Somit war der Durchlauf nicht gleichmäßig, das Ergebnis allerdings
gut.

MfG cdg

Autor: Jens D. (Gast)
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@Paul Baumann
sieht echt nciht sauber aus
irgendwie habe ich auch das gefuehl, dass dein gedrucktes layout recht
"eckig" ist..

@Sssssss
die 3 mil ist nicht das problem, das problem ist das der toner nicht so
gleichmässig aufgebuegelt werden kann

also Doppelseitig ist möglich ich habs es selbst mal gemacht und ist
gleich auf anhieb gelungen.
trick top und bottom layer direkt nebeneinander ausgedruckt, in der
mitte gefaltet und die platine reingelegt oben und unten leicht
angebuegelt (in der hand) und dann erst die eine seite und dann die
andere seite gebuegelt

gruss jens

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@jens

Ich habe mir mal das Papier angesehen. Das hat tatsächlich eien
gerasterte Struktur. Jetzt habe ich anderes genommen, da sieht es
dann nicht mehr so "zackig" aus.
Habe aber keine Kamera hier. :-(

MfG Paul

Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
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Hallo,
angeregt durch diesen Thread habe ich meinen Laminator (Gruss an dem
Berton) auch mal hervorgekramt. Die Temperatur war dafür allerdings
viel zu niedrig. Da es nicht möglich war die Temperatur, die durch
gekapselte Bimetallschalter geregelt wurde, anzupassen, habe ich mir
eine eigene Regelung gebaut.

Als Temperatursensor habe ich eine 1N4148 zweckentfremdet. Wie sich bei
meinen Versuchen heraus gestellt hatte, ist deren Sperrspannung
erstaunlich linear von der Temperatur abhängig.
Die Spannung wird dann von dem ADC eines ATmega8 gemessen und damit die
Heizung über einen Optotriac geschaltet.

Die Temperatur habe ich dann langsam hochgefahren bis das Papier beim
Durchlauf auf der Platine kleben geblieben ist - das war bei ca.
200°C.

Das Ergebnis ist sehr gut. Das Papier lässt sich viel einfacher ablösen
als mit dem Bügeleisen (den Link dazu hat Sssssss ja schon weiter oben
gepostet) und selbst in den Ecken gibt es keine Probleme.

Das Bild habe ich leider nicht schärfer bekommen. Sieht in echt besser
aus.

Beste Grüße
Thomas

Autor: dirk (Gast)
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Könntest du mal Posten welchen Laminator du benützt und ein
Schsltplan/Srouce von deiner Regelung ?

Das wäre ja was feines und man könnte eine bessere Qualität schaffen.

Wie ist das den, der Laminator ist ja nicht vorgesehen für Platinen,
wie
lange kann man mit so ein Laminator Platinen herstellen.

Denke an die Rollen und Zahnräder, durch die erhöhte Kraftwirkung.

Autor: Christoph H. (berton)
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Ich bin einfach mal so frei und nehme dem Thomas die Arbeit ab, weil wir
durch einen kleinen Zufall den selben Laminator haben :) (Grüße zurück,
Thomas).

Den Laminator gab es mal in bei Aldi für 19,99€. Der kann heiß und
kaltlaminieren.
Laut Aufdruck ist das Modell L-405 HC von der Firma Generic.

Autor: Christoph H. (berton)
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Die Regelung besteht hauptsächlich aus den von Thomas schon erwähnten
Temperatursicherungen/Temperaturschalter.
(Ich habe meinen leider noch nicht umgebaut, aber durch den Thread hier
auch mal wieder drüber nachgedacht ;))

Autor: Christoph H. (berton)
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Hier die Temperaturschalter, die sich auf der Unterseite befinden

Autor: Christoph H. (berton)
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Die Rollen sollten zumindest bei unseren Laminatoren eigentlich einiges
aushalten (keine Ahnung wie die Mechanik bei anderen gelößt ist).
Auf dem Bild ist die Befestigung der oberen Walze zu sehen.
Mittels einer Art Feder wird die auf die andere Walze gepresst.

Autor: Christoph H. (berton)
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selbst wenn man da eine Platine durchquetscht ist noch etwas an
Spielraum. (Sry für die schlechte Qualität, aber bei den
Lichtverhältnissen in der Jahreszeit funktioniert meine Cam entweder
nur mit Blitz oder ohne und dann kommen solche Bilder raus. Sollte aber
doch zu erkennen sein)

@Thomas: Auf deiner Homepage tut sich ja einiges (wie bei Sssssss). Die
Projekte sind echt nett! Top!

Nochwas: Ich habe irgendwo mal gelesen, dass jemand die Platine kurz
anäzt bevor der Toner per Thermotransfer übertragen wird.
Ich selbst habe noch keine Erfahrung damit gemacht, aber das könnte ja
vielleicht mal ein Tip für andere sein.

Grüße
Christoph

Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
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Mein Lammi sieht jetzt so aus ;-)
Unten in der Mitte ist die Diode angeschraubt.

Schaltplan und Source liefere ich noch nach, hab's gerade eilig.

Das mit dem Anätzen habe ich auch schon probiert. Wird scheinbar
tatsächlich besser dadurch.

Zum ablösen des Papiers benutze ich Badreiniger. Damit geht übrigens
auch das Kupferoxyd weg - man bekommt alte Platinen damit wieder
glänzend.

Autor: cdg (Gast)
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Da mein Conrad Laminierer erst am Montag abholbereit ist,
habe ich mal verschiedene Marken (hiesige Märkte) geöffnet.

Alle sehen innen (elektr. Teil) wie bei
Christoph Heckmann's PICT0003.JPG (s.o.) aus.

Da ist also das Conrad Teil anders aufgebaut.
Da der Umbau der Regelung durch Austausch eines Widerstandes bzw. Poti
erledigt ist, ist dies wohl die bessere Wahl (Poti mit Scala =
optimal).

Einen Atmel dafür zu opfern halte ich für zu aufwändig,
hinzu kommt das Problem 5 Volt für den Atmel.
Der Einsatz desselben wird also teurer und bringt keinen Vorteil.

Ich werde das Schaltbild des Conrad Laminierers mal aufnehmen und hier
reinstellen. Dürfte wohl auf eine Dimmerschaltung hinauslaufen.
Da ohne zusätzliche Spannungsversorgung, ist der Einbau in jeden
Laminierer möglich.

Gruss cdg

Autor: dirk (Gast)
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Badreiniger oder WC Reiniger?

Wenn WC Reiniger ist, ist es glaube wie der Entwicker für die Platinen,
acer nicht so rein.

Jungs das ist mal eine gute Idee mit der Temperatursteuerung!

Solltet ihr mals ins Wikki stellen : -)

Bei ELV gibts auch ein Laminator für Platinen - kostet ca 300 Teuroen.

Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
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Badreiniger vom Plus.
Inhaltsstoffe: Zitronensäure, Alkohol, Tenside.


Den Schaltplan, Quellcode und noch einige Bilder von meinem Laminator
Umbau habe ich mal auf meine Homepage gestellt:
http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm

Wer dafür keinen Atmel nehmen will, kann auch einen OP als Komparator
geschaltet und ein Poti nehmen. Dann hat man aber keine
Temperaturanzeige und auch keine PWM-Regelung  ;-)

Autor: Remo (Gast)
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Anbei ein Bild der Elektronik meines ALDI Laminators.
(Bis jetzt noch ohne verändernde Eingriffe)
Das scheint eine andere Bauart als die weiter oben abgebildete zu
sein.
Nachdem das ALDI Zeugs nornalerweise weit verbreitet ist hoffe ich auf
Mitstreiter, die schon mal die Platine von der Uuterseite angeschaut
haben und eine Idee haben, an welchem Widerstand man da am besten das
fummeln anfängt, um die Temperatur hochzujubeln.
Nachdem der Laminator einen Schalter für zwei unterschiedliche
Folienstärken hat und damit zwei unterscheidliche Temperaturen müsste
man das ja eigentlich relativ einfach rauskriegen können.
Hab nur kein Termometer mit dem ich das messen könnte.
Hab aber eine temperaturgereglete Lötstation mit Digitalanzeige. Wenn
ich die auf 50C einstelle und die Lötspitze an den Laminator halte
müßte ich ja eigentlich die Temperatur messen können, oder?

Autor: cdg (Gast)
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@Remo
Ab Mittwoch gibt es bei ALDI Nord wieder einen Laminator.
Könntest du mal ein Bild vom kompl. Gerät machen,
oder mal beim ALDI-Angebot (w w w. a l d i . d e)  schauen,
ob es das gleiche ist ?

Was steht auf dem IC drauf ?
Sieht gut aus, scheint alles drin zu sein was eine Reglung braucht.

Gruss cdg

Autor: Remo (Gast)
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Das IC ist ein vierfach OP, LM324.
Anbei ein Bild vom Scanner.

Auf dem Boden ist ein Typenschild:
Laminator/XII/29/2004
monolith GmbH
D-41468 Neuss
....
Baujahr: 11/2004

Autor: cdg (Gast)
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Hallo Remo, danke für das Bild und den LM324.
Dein Gerät sieht so aus, wie das von ALDI (Verkauf ab Mittwoch)
Preis 15,99 Euro.

Die Farbe (dein Bild grau oder silbern, ALDI Abbildung weiss +
schwarz)
ist ggf. anders (unwichtig), die Knöpfe und Schalter und der Rest ist
erstaunlich ähnlich.

Da werde ich doch erst diesen kaufen, reingucken und mal sehen.
Sollte der Umbau nicht praktikabel sein (wüsste nicht warum),
bleibt immer noch der Gang nach Conrad.

Mittwoch oder Donnerstag gibt es dann mehr von mir.

Habe schnell noch das Bild angehangen.

MfG cdg

Autor: remo (Gast)
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Hab meinen Laminator noch nicht so weit auseinandergenommen, aber wenn
es nicht einfach gelingt die mit dem Temperaturwahlschalter verbundenen
Widerstände auf der Platine zu identifizieren, dann wirds kompliziert.
Aus der Laminiereinheit gehen eine Unmenge an Kabeln rein und raus. Hab
noch nichtmal erkennen können welche da eigentlich für die Heizung sind.
Es sind auch zwei in Silikonschläuche verpackte vermutlich
Temperaturfühler in Nuten des Alublocks angebracht. Da es zwei sind
hege ich schon den Verdacht es könnte sich um Minithermostate handeln,
aber wozu sollte dann der OP da sein???
Ein Netzteil ist übrigens nicht drin, also paß bloß auf, die Elektronik
läuft vermutlich mit einem Kondensatornetzteil, der dicke rote C auf dem
Bild wird wohl dafür da sein.
!!! ALSO ÜBERALL NETZSPANNUNG DRAUF !!!

ciao
Remo

Autor: cdg (Gast)
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Hallo Remo,
ein 230V Schlag ist nicht so schlimm wenn man richtig arbeitet.
Voraussetzung, keine Schweissfüsse, eine Hand in der Tasche und nicht
im Gerät fummeln und mit der anderen Hand an der Werkstattlampe o.a.
geerdete Sachen packen.

Kondensatornetzteil ist schon klar, die beiden Fühler, eingepackt
wegen
Isolation, werden wohl NTC's, PTC's oder Dioden (als Temp.-Fühler)
sein.

Irgendwo ist dann wohl ein Thyristor als Stellglied.
Na und der OP-Amp. vergleicht die vom Temp.-Fühler gelieferten Werte
mit der Vorgabe o.s.ä.

Egal, da beide Laminierer gleich aussehen, denke ich mal da ist das
gleiche drin und dann werden wir weitersehen.

Zu den vielen Drähten,
4 für die beiden Fühler,
2 für Phase und Null,
1 für gedimmte Phase zur Heizung (2x115V in Reihe)
1 für Null ggf. zur Heizung (wenn gesamte Verdrahtung auf der Platine)
3 für Temp.-Schalter
2 für LED (oder 3-4 ??)
so oder ähnlich könnte es aussehen.
Mittwoch wissen wir mehr.

Gruss cdg

Autor: cdg (Gast)
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Hallo zusammen,
habe den ALDI Laminator aus dem heutigen Angebot gekauft und zerlegt.

Leider scheint er nicht für den Umbau der Temperaturregelung geeignet
und ist elektrisch nicht identisch mit "Remo's" siehe seine Bilder.

Ich habe mal Bilder angefertigt:
1. Das IC ist ein HEF4541 = CD4541 = programmierbarer Zeitgeber.
2. Es gibt kein Stellglied (Triac o.ä.)
3. Wenn alle Geräte so schlampig montiert sind, wie meines,
   dann gibt es Ärger. Siehe Pfeil im oberen Bild.
   Der 1..2 Watt Widerstand liegt direkt am Platikbolzen an und dürfte
   für unangenehme Gerüche oder Schlimmerem sorgen.
4. Im unteren Bild sind drei Temp.Schalter zu sehen (also feste
Werte).

Fazit:
Das Zeitgeber-IC sagt wohl nur nach einer (vom Wahlschalter gegebenen)
Zeit per LED "Gerät ist betriebsbereit.
In Wirklichkeit wird die Endtemperatur jedoch in Abhängigkeit einer
weiteren Schalterebene die die (Bimetall) Temp.Schalter umschaltet,
vorgegeben. Umbau in Richtung höhere Temperatur ist somit nur durch
Austausch dieser Schalter mööglich.
Aus diesem Grund werde ich das Schaltbild nicht aufnehmen, da es keinem
hilft.

Weitere Aussichten:
1. Gerät zurück nach ALDI
2. Den Laminator vom grossen "C" kaufen, denn der wurde ja
erfolgreich
   von Doninik umgebaut.

Schade der ist ca. 10 Euro teurer, aber es muss wohl sein.
Danach berichte ich wieder und werde ggf. die Schaltung posten.

Grüsse cdg

Autor: ,,,, (Gast)
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/*
3. Wenn alle Geräte so schlampig montiert sind, wie meines,
   dann gibt es Ärger. Siehe Pfeil im oberen Bild.
   Der 1..2 Watt Widerstand liegt direkt am Platikbolzen an und dürfte
   für unangenehme Gerüche oder Schlimmerem sorgen.
*/

Somit ist klar, warum die Geräte so billig sind.

Autor: remo (Gast)
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Mist, dann bin ich wohl doch eher ein Alleinkämpfer.

Eine Frage ist aber offen geblieben:
Sie betrifft nur die Umbauphase, jedoch nicht den späteren Betrieb. Wie
meßt ihr die Temperatur der Laminiereinheit? Um die Temperatur
hochzuregeln muß man ja wissen wie weit. Ist meine Idee das mit einem
geregelten Lötkolben der auf kleine Temperatur eingestellt ist und eine
Temperaturanzeige hat zu machen erfolgversprechend?

Wünsch euch viel Glück mit dem weitere Umbau.
So long
Remo

Autor: cdg (Gast)
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@remo
Ich denke schon das es mit dem Lötkolben geht.
Prüfe bitte vor dem Umbau, ob du die Temp.Schalter
(wie in meinem unteren Bild) hast.

Dann hat sich der Umbau erledigt.
Wie ich ja schon weit oben erwähnte, es geht auch anders.
Man muss die Durchlaufzeit verlängern.

Da das beim Synchron-Motor (mit vertretbarem Aufwand) nicht möglich
ist, habe ich mal einen Motor zerlegt.
Vom Rotor müsste die Welle verlängert werden = neue Welle = Nagel.
Diese Welle wird dann von einem Gleichstrommotor (besser regelbar)
angetrieben.
Ich hatte mit der Tastermethode ja gute Ergebnisse und da der Laminator
nicht so heiss wird (wie beim Temp.Umbau) leben die Walzen usw. länger.

MfG cdg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Männer!

Ich habe mir heute auch so einen Laminator geholt. Allerdings ist das
Ergebnis gleich Null. :-((
Die Temperatur ist wohl zu niedrig. Vielleicht könnte man mit
geringerer Einzugsgeschwindigkeit etwas erreichen.

Deshalb hier eine Schaltung, mit der der Motor in seiner Drehzahl über
die Frequenz "geregelt" werden kann.

Die Schaltung funktioniert; ich habe im Moment nur keine Zeit für
Experimente mit dem Laminator.
Vielleicht kann es jemand brauchen.

MfG Paul

Autor: cdg (Gast)
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Gute Nachrichten.

Gestern (Mittwoch) kurz vor 13:00 Uhr, Online beim grossen C, den von
Dominik erwähnten Laminator bestellt.

Heute um 8:30 Uhr per DHL geliefert !!! Das ist Spitze.

Gerät geöffnet (siehe Bild in der Anlage) und siehe da,
es ist das was man braucht.

Pfeil oben der Temp.Fühler ein NTC (also kein Bi-Metallschalter),
Pfeil unten, das Stellglied, ein BT136,
das IC ist ein LM358.
Die Schaltung schreit nach Nachbau (wer schon einen Laminator hat).
Ich werde das schaltbild aufnehmen und hier posten.

Noch ein (wesentlicher ?) Unterschied zu den anderen Laminatoren,
hier sitzt der Temp.Fühler per Feder an der unteren Walze.
die den Temp.Schalter der anderen Modelle sitzen an der Heizung !!

Zum Schaltbild/Vorschlag von Paul Baumann:
Sicher auch eine gute Idee, ich hatte mit langsam ja guter Ergebnisse.
Ich werde ich mal drüber nachdenken.

Gruss cdg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich habe noch eien Idee: Vielleicht geht ein Thermoschalter, wie er
in Kaffeeemaschinen eingebaut ist. Mal sehen, ob ich noch eien alte
finde, um zu sehen, was für eine Temperatur der hat. Dann könnte man
vielleicht den Aldi-Kollegen durch Tausch des dritten Schalters
"trimmen". Muß jetzt weg, schreibe heute Abend.

MfG Paul

Autor: cdg (Gast)
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@Dominik
"Ich hab einen Spannungsteiler von  VCC-10k-10k-GND   durch
VCC-78k-10k-GND ersetzt."

Da hast du die U/2 erwischt, links in meinem Schaltbild.
Macht aber nichts, da die andere Hälfte des LM hier unbeschaltet ist.
Auf der Platine sind allerdings Löcher für weitere Bauteile und einen
zweiten NTC (zweiter Temp.Bereich) vorhanden.

Für die Nachbauer anliegend das Schaltbild und die Platine
von oben und unten.

MfG cdg

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Hallo,

ist mir schon klar, es wird nur eine Hälfte vom OP benutzt. Man kann
allerdings die Spannung über dem NTC nicht beliebig raufziehen, daher
finde ich die sauberste Methode ist hier die Referenzspannung an Pin 2
herabzusetzen.

Gruß
Dominik

Autor: Sssssss (Gast)
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Hi!

In meinem Aldi laminator sind die dicken Rs ordentlich verlegt...
Aber ein rotes kabel war irgendwie mit nem messer angeschnitten und
der
blanke kupferdraht lag direkt an der heizung an :-X
gut dass ich vorm einstecken neugierig reingeguckt habe ::)

Wahnsinn das man sowas in D verkaufen darf...
Naja für den Preis will ich nicht meckern.

Autor: cdg (Gast)
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Hallo Dominik,
am Komparator, Pin2 des LM358, liegt 2,8 Volt.
Wenn der NTC den Wert der Reihenschaltung von 2K4, 4K7
und dem Trimmpoti (steht bei mir auf Null Ohm) erreicht also ca. 7,1K
dann ist die Temp. erreicht.

Um höhere Temperatur = NTC wird niederohmiger zu erreichen,
werde ich versuchsweise den 2K4 oder 4K7 durch ein (Trimm-) Poti
ersetzen oder dies parallel schalten.

Leider besitzt das Gerät keine Temperaturanzeige,
laut Bedienungsanleitung "Warten Sie ca. 5 Minuten...und die Anzeige
-READY-  an der Oberseite erscheint".

Hat dein Gerät diese Anzeige ?
Evtl. war das mal die andere Hälfte des LM358.

MfG cdg

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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;-) Die Ready Anzeige ist so eine Art chemischer Aufkleber, das
"Ready" färbt sich weiß wenn das heiß wird, deshalb schreiben sie ja
auch "erscheint".

Über dem NTC kann man nicht viel machen, das hatte ich als erstes
probiert. Selbst wenn du sagen wir VCC - 500ohm - NTC - GND machst,
geht die Temp vielleicht 50-80 Grad hoch. Ich habs daher an der
Referenz geändert, da ich den NTC nicht zu stark belasten wollte durch
den zu geringen Vorwiderstand (auch wenn der NTC einige Kohm hat).

Gruß
Dominik

Autor: Sssssss (Gast)
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Ich hab mir für meinen Aldi laminator folgendes übelegt:
Ich baue innen einen Tempfühler und ein Relais ein.
Der Fühler + die Relaisspule sind über nen 9pol stecker oder so
nach aussen geführt.
Das Relais überbrückt den Temperaturschalter wenn aussen 5V angelegt
werden.
Nach aussen hin kommt nix mit 220v in Verbindung. Aussen dran
kommt dann nen mega8 der temp misst, anzeigt und die Heizung an- oder
ausschaltet.
(natürlich mit einem threshold so dass das Relais nicht wie blöde
klackert)

Das ganze kost fast nix und ohne den extern angesteckten mega8 ist das
ganze noch normal als Laminiergerät zu gebrauchen.

Ich hoffe jetzt natürlich dass diese 3 dicken Tempsensoren unterbrechen
wenn Tsoll erreicht ist.
Habe das noch nicht gemessen ;) Muss auch noch rausfinden welcher von
denen bei max Temp abschaltet 8)

Autor: kein (Gast)
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Und was willst Du uns damit jetzt sagen?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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So, ich habe jetzt den Aldi-Kameraden im Griff! Gelöst ist das Ganze
über die Vorschubgeschwindigkeit. Ein astabiler MV schaltet ein Relais
für 1 Sekunde ein; 10 Sekunden Pause. Das Relais steuert den Motor an.
Der Durchlauf eines A4 Blattes dauert jetzt ca 3,5 Minuten. An der
Temperatur habe ich nicht "gedreht". Jetzt werde ich es
"vernünftig"
aufbauen, mit Triac.

MfG Paul

Autor: Sssssss (Gast)
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>Und was willst Du uns damit jetzt sagen?
das pi 3,0 ist.

Nein, ich wollte nur andeuten dass man den aldi laminator evtl trotzdem
mit minimalem
Aufwand umbauen kann. Mehr nicht. Hatte gedacht es interessiert evtl
jemanden.

Autor: Sssssss (Gast)
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Hi!

noch ein paar Infos zum Aldi Laminator:
Passt bloss auf !
Beim ersten mal aufschrauben hab ich ein blankes rotes Kabel entdeckt.
Jetzt gerade kam mir ein weiteres schwarzes Kabel entgegen dass nicht
richtig eingeklemmt war in diesen komischen verbindern.

Hab versucht die Schaltung am Heizelement zu verstehen.
Sieht schlecht aus, dort sind zwei 190°C Temperatursicherungen
eingebaut.
Ist also nix mit auf 210°C hochregeln.
Okok man könnte die überbrücken, das ist mir aber zu riskant da ich das
Ding auch
noch als normalen Laminator einsetzen wollte ;)

Autor: Christoph H. (berton)
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1. seit wann stellst du denn Platinen wieder zuhause her?
2. wieso überhaupt per Tonertransfer - dacht das ist nicht dein Ding
;)
3. kauf dir doch einfach nen zweiten Laminator für 15€. Günstiger wird
es die wohl kaum irgendwo geben.

Autor: Christoph H. (berton)
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achso, ja vergessen: Das ganze sollte an Sssssss gerichtet sein

Autor: Sssssss (Gast)
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Wer hat gesagt dass ich damit Platinen herstellen will ?
Ich will damit Aluplatten beschriften ;)
Das geht genausogut 8)

Platinen lass ich meist fertigen, ist eh fast immer doppelseitig
und da dauert das durchkontaktieren immer ewig.
Bei mvpcb kostet das auch max die hälfte von pcbpool ;)

Ja, ich gucke morgen ob ich noch einen weiteren bekomme ;)

Autor: Christoph H. (berton)
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ggggggggggggggg spinner!
Das mit den Aluplatten habe ich aber auch überlegt.
Noch ein Grund einen zweiten Laminator zu kaufen: mit der Zeit werden
die Walzen wohl doch ein bisschen leiden und der Abstand größer. Wenn
nur irgendwo nicht mehr 100%iger Anpressdruck ist, dann kannst du
Laminieren damit knicken.

Autor: Sssssss (Gast)
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Beim Aldiding presst eine dicke Feder die Walzen aneinander.
Nennt sich ABS lol zum entfernen verklemmter Zettel.
Das mit alu geht echt gut, mitm Fingernagel bekommt man nichts mehr
ab.
In kombination mit nem Farblaser kann man nette sachen basteln ;)
Am besten geht auf Overheadfolie drucken (laserfolie!) und dann
aufbügeln.
Nach dem abkühlen kann man die Folie ganz abziehen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@SSSSSSSSS

Das mit der Feder hast Du nicht richtig erkannt. Die Feder drückt nur
den Motor an das Antriebszahnrad der Walzen. Wenn Du den ABS-Hebel
drückst, ist nur der Motor weg vom Fenster und die Walzen lassen sich
mittels des verklemmmten Papiers drehen. Durch die Übersetzung würdset
Du sonst den Motor mit drehen müssen, was große Kräfte beansprucht.

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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...und noch eins: Beim großen C kostet der Laminator jetzt 19,95 Euro.

MfG Paul

Autor: Sssssss (Gast)
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Danke Paul, hast recht, hatte da nicht genau hingesehen...

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Haben wohl so viele gekauft das die den Preis gesenkt haben ;-)
Habe auch nen Farblaser, allerdings nur Kopiererfolien dafür, und auf
denen haftet der Toner schlechter als auf Reicheltpapier.

Gruß
Dominik

Autor: Sssssss (Gast)
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Wenn der Toner schlechter darauf haftet ist das doch optimal ;)
Dann bleibt mehr auf der Platine/dem Blech nach dem auflaminieren.
Also ich meine diese durchsichtigen Plastikfolien für
Overheadprojektoren (für laser).
Die sind relativ hitzestabil.

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Mit schlechter haften meine ich, die Folie kommt mit zu wenig Toner aus
dem Drucker, also die Deckung stimmt nicht. Sonst wärs tatsächlich
optimal. Ich hab Aufkleberfolie für Farbkopierer, dort ist die Deckung
gut, aber der Toner will nicht mehr runter ;-)

Gruß
Dominik

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Hier eine kleine Bilderserie von meiner gerade fertig gestellten
Schaltung:

Layout auf PCB gedruckt:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Geätzt diesmal mit Natriumpersulfat, gebohrt und zugesägt:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Bestückungsdruck, etwas verschoben aber erfüllt den Zweck:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Fertige Schaltung:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Der rote Draht war geplant :-)
Es handelt sich übrigens um einen Stereo-Mikrofonverstärker, die
Tonqualität ist ausgezeichnet.

Hier noch ein Farben-Test auf der Bestückungsseite:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Die Farben sind nicht so gut sichtbar, sie scheinen leicht transparent
zu sein und brauchen wohl den weißen Untergrund von Papier.
Ausserdem haben sie den Reichelt-Text in sich aufgenommen, ich habs
nicht abbekommen. Beim Schwarzen sieht man das ja nicht.

Gruß
Dominik, schon die nächsten PCBs planend :-)

Autor: Christoph H. (berton)
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sieht doch sehr gut aus!
Ich glaube ich muß mir auch mal nen Farblaser zulegen. Das mit dem
Papier bekommt man sicherlich irgendwie in den Griff.
Bei meinem SW-Laser klappt es auch, wenn ich auf die leeren DIN-A4
Zweckform Seiten drucke, auf denen mal Aufkleber waren. Vielleicht
kannst du das ja bei dir auch mal testen.

Autor: cdg (Gast)
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Hallo zusammen,
hat denn schon jemand Aluplatten "laminiert" ?

Das könnte ein Problem werden, da Alu die Wärme stark abführt.

Wenn ja, welche Grösse und Blechstärke ?
Laminierer umgebaut auf "langsamer" oder "höhere Temperatur" ?

@Dominik
Der Bestückungsdruck sieht gut aus, zur Deckungsgleichheit müsste man
es mit der Taschenmethode bzw. falten versuchen.

MfG cdg

Autor: romanua (Gast)
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Hallo,

ich moechte meinen Laminator umbauen.

Kennt jemand eine Quelle fuer Thermoschalter fuer 180C bis 220C? Segor
und Conrad haben hoechstens bis 140C.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@romanua
Hallo!
Der Temperaturschalter war auch meine Idee, aber es scheint wirklich
keine für höhere Temperaturen als 140 Grad C zu geben. Ich habe aber
mit der Verlangsamung des Vorschubes auch Erfolg gehabt. Was ich jetzt
nochmal testen will, ist ein Temperaturregler mit OPV als Komparator
und einer Doppeldiode als Fühler. Die Diode fiel mir heute
in die Hände. Das Ding hat ein TO 220 Gehäuse und läßt sich dadurch
an das Heizelement schrauben. Mal sehen, ob die Temperatur ausgehalten
wird?!

MfG Paul

Autor: romanua (Gast)
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@Paul

Hallo!

in meinem Geraet steckt ein Schalter dieser Firma:

http://www.huilonge.com/en/product.asp?page=2&xh=

Wie man sehen kann, gibt es schon Schalter fuer bis 250C, die Frage ist
nur "wo bekommt man sie?".

Was willst Du mit OPV schalten, ein Relais? Man muss, glaube ich, auch
etwas Hysterese einbauen.

Die Thermoschalter lassen um 20 Grad abkuehlen, bis die wieder
einschalten.

Autor: romanua (Gast)
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Autor: cdg (Gast)
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Hallo romanua,
der Motor läuft immer wenn Netz an ist, also den Temp.-Schalter in
beiden Zeichnungen nach rechts (hinter den Motor) rücken.
Die Heizung soll doch nur bei erreichen der Temp. abgeschaltet werden.

Die LED's mögen keine hohe negative Spannung,
also zur LED eine Diode antiparallel schalten.

cdg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Das ist ja schön, daß jemand Bimetallschalter für höhere Temperaturen
gefunden hat! Da gestaltet sich der Umbau einfach. Ich habe gestern
lange gesucht, ohne was zu finden. :-((

MfG Paul

Autor: romanua (Gast)
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Hallo cdg,

Danke fuer die Tipps! Ich hab allerdings noch par Fragen dazu.

Also die obere "IST" Schaltung zeigt, wie mein Laminator ab Werk
aufgebaut ist.

Ich glaube der Motor soll auch immer laufen, weil ansonsten die Walzen
in der Aufwaermphase von nur einer Seite erwaermt werden. Ist schwierig
zu erklaeren, aber es liegt am mechanischen Aufbau des Geraetes.

>Die Heizung soll doch nur bei erreichen der Temp. abgeschaltet
werden.

In der Schaltung werden die Thermoschalter  beim Erreichen der Temp.
geoeffnet, also wird die Heizung vom Strom abgeschaltet (die wird dann
lediglich ueber die "Ready" Led gespeist).

>Die LED's mögen keine hohe negative Spannung

Dazu sind, meiner Meinung nach, die "normalen" Dioden  in der
Schaltung da, um Spanunngfestigkeit zu erhoehen. Oder meinst Du was
anderes?

Autor: cdg (Gast)
Datum:
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Hallo romanua, du schriebst

-Also die obere "IST" Schaltung zeigt, wie mein Laminator ab Werk
aufgebaut ist.-

Sei mir nicht böse, ich glaube es nicht.

Egal, wenn der Motor immer laufen soll, also während der Aufheizphase
und natürlich danach beim laminieren, dann sollte der Teil des
Schaltbildes (siehe im von mir angehängten Umbau_neu.jpg) wie in der
unteren Soll-Schaltung  aussehen.

MfG cdg

Autor: romanua (Gast)
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Hallo cdg,

Ok ich glaube ich verstehe, wo wir uns eineinder vorbei reden.

Das was du in der unteren Schaltung verschoben hast, ist eine
Thermosicherung. Wenn die aus ist, muss man die mit einer ganzen
ersetzen.

Die Bimetallschalter sind rund auf dem Bild. Der Schalter auf der
"ist" Schaltung ist normallerweise "ein", und unterbricht, sobald
110C erreicht wurde, schaltet wieder ein bei 90C.

Macht es jetzt mehr Sinn, was ich vorher gesagt habe?

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
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Hallo!
Hier habe ich mal eine Schaltung für einen Temperaturregler gebaut.
Villeicht kann ihn einer brauchen, denn NTC's hat man ja nicht immer
zu Hause.

MfG Paul

Autor: 123 (Gast)
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der thread ist schon lang und echt interessant. will vieleicht jemand
alles in einem wiki artikel zusammenfassen wie beim
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhe...?

Autor: Garfield (Gast)
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Hallo,

ich hätte eine Frage zum Conrad Laminator:
Kann man bei diesem Gerät die Drehzahl des Motors drosseln?

Gruß

Autor: cdg (Gast)
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@romanua
Wofür eine Thermosicherung ? (weg damit)
Das habe ich umgezeichnet, weil ....
wenn das Gerät überhitzt (wieso eigentlich ?) würde der Motor
mit abgeschaltet, die Walzen bleiben stehen.
Das zu laminierende Teil bleibt stecken und wird ruiniert,
die Walzen ggf. auch.

@Garfield
nein, alle Laminatoren (die ich gesehen habe) haben einen
Synchronmotor.
Synchron = mit der Netzfrequenz, also 50Hz x 60 Sekunden = 3000 U/min.
Deshalb ist ein Getriebe drin, das macht dann 5..6 U/min, die nochmals
zu den Walzen untersetzt werden.
*** Eine Möglichkeit wäre ein Frequenzumsetzer (siehe weiter oben)
*** oder (Gleichstrom-) Getriebemotor mit anderer Untersetzung
(Pollin),
*** oder takten (siehe weiter oben

MfG cdg

Autor: cdg (Gast)
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@Dominik  -ALDI Laminator-

Hallo, ich habe mal den NTC ausgebaut (sieht aus wie eine 1N4148)
ist aber keine Diode !!, erwärmt und gemessen.

Messwerte ca.
bei 20° 135KOhm
bei 150° 40KOhm
bei 175° 29KOhm
bei 200° 19KOhm
bei 225° 17KOhm
bei 250° 14KOhm

Nun die Preisfrage:
Wie bzw. wann soll da der OP in meinem oben geposteten Schaltbild
(habe ich nochmal verglichenen) sperren?

Beispiel:
Der invertierende Eingang liegt ja auf ca. 2,8V (halbe Z-Spannung)
2K4, Trimmpoti (null Ohm) und 4K7 liegen in Reihe an Vcc.
Erst wenn der PTC diesen Wert von ca. 7,1K erreicht bzw.
unterschreitet, würde der Komparator schalten.
Das wäre nach obigen Messungen irgendwo um 300° oder mehr.

Wo liegt der Fehler ?
Ich werde mal alles wieder zusammenbauen und dann im Betrieb messen,
ob überhaupt abgeschaltet wird.

MfG cdg

Autor: cdg (Gast)
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zum Conrad-Laminator

Um den Abschaltvorgang zu visualisieren, habe ich eine LowCurrend LED
zwischen dem 1K und Gate des Thyristors geschaltet.
Funktioniert einwandfrei.
!! Es wird geschaltet, vielleicht verhält der NTC sich doch anders
!! wenn er im Spannungsteiler sitzt.

Dann habe ich den Umbau nach Dominik vorgenommen (7. Beitrag v.o.).
Es dauert nun deutlich länger, bis die Temperatur (LED) erreicht wird.
Das Gerät qualmt leicht und macht komische Geräusche.
Beim abkühlen knackt der Laminator auch beachtlich.

Die längere Aufheizzeit und die Qualmerei sind für mich nicht tragbar.
Da ich ja bereits mit einem nicht umgebauten Laminierer,
langsames "durchschieben per Tastung", gute Ergebnisse hatte,
werde ich in dieser Richtung weitermachen.
Also Frequenzwandler oder per Timer (NE555 oder ATMEL) getakteten
Vorschub machen.

MfG cdg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo!
Ich habe mal die Schaltung drangehangen, die ich in den
Aldi-Laminator eingebaut habe. Netzteil wird wohl jeder noch
hinkriegen. (Kleiner 12 Volt Trafo 100mA aus Schlachtfest
Grätzbrücke 1000 Mikro).

Weiter oben habe ich gesehen, dass beim Conrad - Gerät ein
trafoloses Netzteil drin ist. Das wird man sicher auch dafür
anzapfen können. (bin jetzt zu faul zum rechnen) :-))

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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...ach so! Versucht es nicht mit dem Sinusgenerator weiter oben-der
TDA2030 hat eine interne Temperaturbegrenzung und wenn man die
Schaltung in dei Kiste einbaut, geht sie nicht mehr. (Jaul, ächts
keuch, stöhn)...die Mühe war umsonst.

Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hier ist noch ein Bild für den, der unbedingt mit Prozessor ans Werk
will. Die Schaltung erlaubt es, jeweils zwischen 59 Sekunden- 1 Sekunde
aus bzw. Einzeit mittles Taster zu wählen. Ist mit AT90s2313
bestückt. Bei Bedarf schicke ich den Bascom Code per E-Mail.

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@cdg
Wahrscheinlich geht der Eingangswiderstand des OPV mit in die Messung
ein. Der liegt in der Größenordnung wie der Wert des NTC's. Der OPV
ist glaube ich nicht mit BIFET-Eingängen sondern bipolar. Das könnte
die Erklärung sein. (Will nicht klugscheißen, muß nicht so sein)

MfG Paul

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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@cdg
Also gequalmt hat bei mir nichts, dann solltest du lieber ne andere
Ratio nehmen beim Teiler. Das Knacken beim Aufwärmen bzw. Abkühlen ist
aber normal bei so hohen Temps. Was machst du eigentlich für einen
Aufstand mit dem Umbau - NTC ausbauen, ausmessen, usw.? Ich hab den
Widerstand ausgetauscht und gut ist :D

Man kann statt dem Teiler logischerweise auch nen 50k Poti oder so
einbauen, und dann einfach immer weiterdrehen bis die gewünschte Temp
erreicht ist, fertig.

Gruß
Dominik

Autor: cdg (Gast)
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@Dominik
"Was machst du eigentlich für einen Aufstand mit dem Umbau - NTC
ausbauen, ausmessen, usw.?"

Damit ich die Platinen (siehe weiter oben) vernünftig ablichten konnte
und um "wenns kaputt geht" passenden Ersatz zu finden.

Steht ja nun mal keine Conrad- oder Reichelt- oder RS-Nummer drauf.

MfG cdg

Autor: Garfield (Gast)
Datum:

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Hallo,

@Paul Baumann:
Sorry, aber der Eingangswiderstand eines OP liegt irre hoch, vor allem,
wenn es sich (wie hier) noch um einen LowPower OP handelt.
Bei einer Eingangsspannung von 30V würde der OP maximal 40nA am Eingang
aufnehmen. Der resultierende Eingangswiderstand ist schnell ausgerechnet
und macht deutlich, dass dieser bezogen auf den Widerstand des NTC
überhaupt keine Rolle spielt.

Ich habe noch eine Anmerkung zu den hier konstruierten Schaltungen zur
Temperaturregelung: Ich rate dringend von der Verwendung eines
Halbleiters (Diode oder Transistor) als Temperatursensor ab. Diese
Teile eignen sich zwar gemeinhin sehr wohl als Temperatursensor aber
wenn ich das hier richtig mitbekommen habe, wird regelmäßig mit
Temperaturen über 200°C gearbeitet. Temperaturen über 200° wirken sich
aber üblicherweise sehr schädlich auf die Sperrschicht dieser
Halbleiter aus. Wenn auch die Diode nicht unmittelbar kaputt geht,
sollte man aber doch damit rechnen, dass sich deren Eigenschaften
bereits nach kurzer zeit erheblich ändern und so auch spürbaren
Einfluss auf die Temperaturmessung haben.

Gruß

Autor: romanua (Gast)
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Vielleicht erwischt jemand so einen Laminator. Dann waere der Umbau
leicht.


http://www.pulsar.gs/PCB/a_Pages/4_Products/5e_Ton...

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
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Hallo Bastler!
Anbei noch der 2.Teil mit dem ungenutzten OPV. Der betreibt jetzt
eine grüne LED als READY-Meldung.

@Garfield: Ich habe mir die Mühe gemacht, das Datenblatt zu lesen.
Meine Vermutung ist so falsch nicht. Aber gut nun, Gudrun!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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...ich Reddel!
noch zur Schaltung: R10 105K
R 11 100K
R8    47K
R9     1K
R3     1K
T   SF 126

Autor: Garfield (Gast)
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@Paul Baumann:

Was steht denn im Datenblatt? Wie ich zitiert habe: 40nA bei 30V.
Daraus ergibt sich ein Eingangswiderstand im hohen Megaohmbereich! Das
wundert auch nicht, wie sollte er sonst eine Verstärkung von über 100dB
erreichen? Im übrigen bezieht ein OP genau aus dieser Tatsache seine
Existenzberechtgung.

Gruß

Autor: Garfield (Gast)
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Nachtrag:
Es sind natürlich max. 40nA bei 15V, aber bei diesen Größenordnungen
spíelt das überaupt keine Rolle.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Garfield
Heule nicht gleich! Erkläre Du dann mal, wie das Verhalten der
Schaltung des Komparators zu erklären ist.

Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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...guck mal da! Besonders die Angabe Input Resistance ist interessant.

http://www.ee.washington.edu/stores/DataSheets/lin...

Paul

Autor: Garfield (Gast)
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Ich bin die ganze Zeit von einem LM324 ausgegangen, weil oben mal jemand
was von diesem Typ geschrieben hat. Trotzdem ist es so, daß ich mir
nicht vorstellen kann, dass dies einen Einfluß hat, da selbst der hier
angegebene Minimalwert von 300K erheblich über dem Sollwert von 7k
liegt. Weiterhin würde dadurch ja nicht nur der Eingang mit dem NTC
beeinflusst, sondern auch der mit dem Spannungsteiler. Da aber dort
offensichtlich wirklich die halbe Betriebsspannung gemessen wurde, kann
dies nicht sein. Ich glaube daher, dass der Fehler woanders liegt.

Gruß

Autor: Reinhold Bill (ebill)
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Mich interessiert diese Direkt-Toner-Methode auch sehr, ich habe diese
Diskussionen daher hier aufmerksam verfolgt und auch intensiv im Netz
recherchiert.

Bei eBay wird ein Laminator in Metallausführung angeboten:
Ebay-Artikel Nr. 7568444495
Ebay-Artikel Nr. 7549090298

Eine Recherche ergab, daß der Hersteller offensichtlich IKON ist, ich
habe mal alle gefundenen Links aufgelistet:
http://www.yatego.com/werkle/p,4304661d22d71,401f9...
http://www.werkle.de/falambi/start.htm?laminiergeraete.htm
http://www.companyimage.co.uk/products/3221/55
http://www.sweb.cz/mapy-kanta/ikon.htm

Ein sehr ähnliches Gerät wird hier beschrieben (anderes Gewicht, andere
Heizleistung, "Heizplatten"):
http://www.s2.p15132407.pureserver.info/s2shop/pro...
http://www.s2.p15132407.pureserver.info/s2shop/ima...

Von den Daten klingt das alles sehr gut, Materialdicke bis 1mm, "mit
Metallgehäuse und Metallzahnrädern", 4 Rollen, 2 Rollen beheizt,
stufenlos einstellbare Temperatur ...

Bei diesen "Full Metal" Gerät kann ich mir eine Modifizierung auf
höhere Temperaturen eher vorstellen ... bei den "Plastikdingern" habe
ich da so meine Bedenken, auch was die Lebensdauer anbelangt.

Das Gerät ist zwar deutlich teurer (ab 130,-€), wegen guter
Modifizierungsmöglichkeiten und langer Lebensdauer könnte es sich aber
lohnen ... wenn es es für Tonertransfer perfekt arbeiten würde, wäre es
eine höhere Investition wert. Es muß sich nur jemand opfern ...


eBill

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Ebill!

...wie wäre es mit Dir? :-)) Ich habe jetzt 2 Stück;einen von Aldi
und einen von Conrad umgebaut. Und zwar die Geschwindigkeit, die
Heizung war mir zu "heiß". Gehen beide bei einmaligem Durchlauf.
Schaltung ist weiter oben.

MfG Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Garfield
Alles klar Garfield. Fehler gesucht, keinen gefunden 8 3/4 Stunden.

:-))

MfG Paul

Autor: Garfield (Gast)
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Hallo,

ich kann aus der Ferne ja auch nur Vermutungen anstellen.
Es gibt aber viele mögliche Fehlerquellen. So könnte beim Abzeichnen
des Schaltbildes ein Fehler passiert sein. Mir kommt z. Bsp. komisch
vor, dass der 2,4 und der 4,7k Widerstand praktisch in Reihe geschaltet
sind. Warum verwendet man da 2 widerstände und nicht nur einen?
Obendrein ist 2,4k ein vergleichsweise außergewöhnlicher Wert.
Vielleicht ist beim Ablesen der Werte ein Fehler passiert? Andererseits
ist das eine Billigkonstruktion, da ist alles möglich. Vielleicht ist
dein Sensor defekt, oder beschädigt worden, weil er eben keine
Temperaturen über 200° verträgt.
Fest steht lediglich, dass an den festgestellten Werten irgendwas nicht
stimmt.
Da ich diesen Laminator nicht habe, diese Methode aber auch sehr
spannend finde, werde mir die Tage das Teil auch bestellen. Vielleicht
kann ich dann ja was herausfinden.

Gruß

Autor: SiO2 (Gast)
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Ich hab mir den Laminator von Conrad geholt, und den spannungsteiler wie
cdg schrieb auf 78k-10k-gnd gesetzt, und nun ist die plastehalterung vom
laminator angeschmolzen. Das Teil ist sozusagen hin :( Irgendwie zuuu
heiß geworden

Autor: Erwin (Gast)
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Shit happens!

Autor: Christoph H. (berton)
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@eBill: Da kaufe ich mir lieber 8 von den Geräten für 15€ und komme noch
günstiger weg. Die akkumulierte Laufzeit der 8 Geräte wird dann
sicherlich höher sein, als die von dem Gerät für 130€. ;)

Autor: cdg (Gast)
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@SiO2 - dschens_b(at)gmx.de
Der Teiler-Wert kam von Dominik !!

Ich hatte doch geschrieben, mein Gerät raucht und knackt.

Der wirklich sabere Weg ist über die Zeit zu gehen,
also den Vorschub zu verringern oder zu tasten.

Vorteil:
Das geht mit allen Laminatoren,
ein einfacher Test (oder wer sehr selten laminiert) ist per Taster
(in die Motorleitung einbauen) möglich.
Zeiten hierzu siehe weiter oben.
Geht auch mit Hartpapierplatinen (verbrennen bei der
Überhitz-Methode).

MfG cdg

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Ich hatte noch einen weiteren Widerstand ausgetauscht, der aber nicht
das gewünschte Ergebnis brachte, dann hab ich die 78k Modifikation
gemacht, und den andern Widerstand aber drin gelassen, der dann dem
ganzen etwas entgegenwirkte. Also bitte nicht direkt die Werte
übernehmen und mir blind vertrauen, sondern ein bisschen Gehirn
einsetzen und selber probieren, wer das nicht schafft dem kann ich auch
nicht helfen.

Gruß
Dominik

Autor: cdg (Gast)
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108 Beiträge zu spät und mindestens 2 defekte Laminatoren.

Da verkneife ich mir mal meine Bemerkung !

MfG cdg

Autor: SiO2 (Gast)
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Meiner ist zum glück doch nicht Kaputt.*puh*
Sah nur so aus. Bin grad am Timer bauen fuer Automatikvorschub.

Autor: Paul Baumannn (Gast)
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Nicht mit Hitze- mach's mit Timer
sonst ist die Kiste bald im Eimer!
Mach den Vorschub nicht zu sacht,
sonst dauert es die halbe Nacht.

STUSS jetzt mit dem LÖTZINN!

MfG Paul

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Zur Info: bei meinem Laserdrucker hat die Fixiereinheit ziemlich genau
150°C.

Hab die Schaltung vom Laminator nochmal in Ursprungszustand versetzt
und den besten Widerstandswert ermittelt. Mit 47k - 10k Spannungsteiler
hat die Walze bei geschlossenem (bzw. kurz zur Messung geöffnetem)
Gehäuse 150-160°C. Zu beachten ist auch, das wenn das Gehäuse offen
ist, das Gerät die Walzen etwa 50°C höher einregelt, darauf sollte man
nicht hereinfallen. Die Umgebungstemperatur beeinflusst den Sensor also
recht stark, obwohl er direkt an der Walze andrückt.

Gruß
Dominik

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

ich habe meinen Laminator auch umgebaut.
Leider ging das komplett schief. Was passiert ist, seht ihr auf den
Bildern.

Bin echt sauer!

Autor: cdg (Gast)
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@Werner
Also der dritte defekte ;-)
Werner, da musst du doch bei bleiben .... und die Platine
reinschieben!

@Dominik
Danke für die nachgereichte Korrektur und Messwert.

cdg

Autor: romanua (Gast)
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Hallo, ich habe in meinen Laminator einen fuer 200C ausgelegten
Thermalschalter und eine Thermalsicherung (230C) eingebaut. Ab Werk
waren das ein 110C Schalter und eine 194C Sicherung.

Ich konnte keine suspekten Geraeusche oder Gerueche feststellen. Der
Laminator riecht schon, aber er hat es auch vor dem Umbau getan.

Eine Platine habe ich auch schon geaetzt. Dabei habe ich festgestellt,
dass man die Platine durch den Laminator ein paar mal schicken muss, da
die Platine anfangs kalt ist.

Klappt es bei Euch in einem Zug?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Romanua. Ich habe die Geschwindigkeit verringert, wie oben
beschrieben. 2 mal schiebe ich durch, ich will es nachher mal mit nur
1 mal testen.

MfG Paul

Autor: cdg (Gast)
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Hallo Romanua,
wie ich weiter oben schon schrieb,
getaktet mit Taster ......
Einmal durch und gut. !!Ohne Temperaturumbau!!

MfG cdg

Autor: romanua (Gast)
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Hallo alle,

ich habe gerade noch einmal ausprobiert, bei mir geht es in zwei
Zuegen. Einmal linksbuendig, dann einmal, umgedreht, rechstbuendig. So
erwische ich den nicht abgekuehlten Teil der Walzen. Vielleicht brauche
ich laenger, weil der Toner in meinem Drucker "Hitze-resistent" ist.
Der Drucker bearbeitet den Toner mit 180C.

Zu Umbau: Ich finde den Themperaturumbau keine so sichere Loesung wie
Geschwindichkeitumbau, aber es geht viel einfacher. In meinem Fall
waren nur ein Schalter und eine Sicherung ausgetauscht, kein
nachmessen, kein nachtunen. Ich habe so um 30 min investiert.

Ok, man darf das Ding nicht ohne Aufsicht eigeschaltet lassen, das
nehme ich aber in Kauf.

mfg,
r.

Autor: SiO2 (Gast)
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Nutz wer erfolgreich den Brother HL1430 m it originaltoner für die
Lamminiermethode? Bei mir haftet der Toner nicht richtig.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Sio2
Ich habe einen Brother HL2030 und drucke mit maximalem Tonerauftrag.
Laminator ist der vom großen C mit "Geschwindigkeitsregelung" (siehe
weiter oben). Es glingt mir in 95% der Fälle auf Anhieb. Ich benutze
1mm starkes LP-Material aus DDR-Zeiten, welches ich noch massig habe.
MfG Paul

Autor: Christoph H. (berton)
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ich habe einen HL1270. Klappt alles ohne Probleme (sogar mit
billig-Toner von ebay)

Autor: _CH_ (Gast)
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Hallo zusammen,

ab 28.Dez gibt's bei ALDI-Süd ein Laminiergerät für 15,99Euro. Ich
werde mir da eines besorgen und schauen was/wie sich das Ding
modifizieren lässt.

Gruß,
Christian

Autor: Garfield (Gast)
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Hallo,

nach der Abbildung im Prospekt zu urteilen ist dies derselbe Laminator,
wie er schon von Aldi Nord verkauft wurde und wie er oben schon erwähnt
wurde. Es ist keine Elektronik zur Temperaturregelung eingebaut. Er
muss also anders modifiziert werden. Auch hierzu wurde oben schon viel
geschrieben.
Wer auf die elektronische Temperaturregelung Wert legt, sollte also zum
Laminator von Conrad greifen. Für den ist aber das 19,95€ Sonderangebot
wieder ausgelaufen. Kostet jetzt wieder 24,95€.

Gruß

Autor: Andreas Jakob (Gast)
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In einer Ausgabe der Zeitschrift Funkamateur war kürzlich ein Artikel
in
der der Author seine Methode beschrieb :
Die beiden Seiten einer Laminierfolie trennen und ein Stück auf etwas
mehr als Platinengröße zurechtschneiden, dass dann auf einem Blatt
Papier mit Tesafilm fixieren. Das Layout auf die Folie drucken, die
Folie klebt dann am Papier fest. Dann die Folie ausschneiden und auf
die Platine laminieren. Soll sich dann wohl recht leicht ablösen
lassen.
Laminierfolie auf keinen Fall falschherum auf das Papier, sonst ist der
Drucker hinüber :-)
Habs noch nicht probiert, vielleicht hat jemand Lust und testet das
mal.

Autor: Sven Günther (Gast)
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Wunder mich grade das es noch keiner Angesprochen hat, aber warum drückt
ihr beim Aldi Laminierer nicht einfach den Motor für 5 Sekunden mit dem
Hebel weg und läst ihn danach für eine Halbesekunde wieder rann? Das
ganze natürlich solange Wiederholen bis die Platine durch ist.
Damit kann man das ganze Testen ohne den Laminator zu beschädigen oder
zu öffnen und es ist ein absolut tolles Ergebnis.

Gruß Sven

PS: Ja man muss die ganze Zeit daneben stehen!

Autor: cdg (Gast)
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... vielleicht hat jemand Lust und testet das mal.

"Die beiden Seiten einer Laminierfolie trennen und ein Stück auf
etwas
mehr als Platinengröße zurechtschneiden, dass dann auf einem Blatt
Papier mit Tesafilm fixieren. Das Layout auf die Folie drucken, die
Folie klebt dann am Papier fest. Dann die Folie ausschneiden und auf
die Platine laminieren. Soll sich dann wohl recht leicht ablösen
lassen."

Habe ich getestet und geht einwandfrei.

cdg

Autor: _CH_ (Gast)
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Hallo!

ich habe mir heute den Lami vom ALDI geholt und gleich mal ohne Umbau
ausprobiert. Hat eigentlich ganz gut geklappt (dachte ich), nur dass
jetzt nach dem Ätzen große Masseflächen und manche Pads leicht angeätzt
sind. An was liegt das? War die Temperatur zu niedrig, so dass nicht der
ganze Toner auf das Kupfer übertragen wurde, oder war einfach zu wenig
Toner am Papier? Hat jemand die gleichen Erscheinungen?

Gruß,
Christian

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Temperatur war zu niedrig. ==> Deshalb die "Geschwindigkeitsregelung"
(siehe weiter oben).

MfG Paul

Autor: _CH_ (Gast)
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Ach, hallo Paul!
(und funzen die LCDs schön ;) )

Ich habe die LP schon mehrmals durchlaufen lassen, aber anscheinend
komm ich um eine Modifikation nicht drum herum.

Gruß,
Christian

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Christian; Du wirst wohl nicht um's Basteln am Laminator
herumkummen. Die LCD´s sind schon im Gange - siehe Anhang.

MfG Paul

Autor: _CH_ (Gast)
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Hallo!
=> Aldi Lami

Ich möchte die "Geschwindigkeitsregelung" gerne ins Gehäuse des Lami
mit einbauen, kann ich die "dirty" Spannung des Timer-ICs für meinen
Tiny anzapfen, oder lieber ein externes Gehäuse mit Trafo und so? Für
einen Trafo ist im Gehäuse leider kein Platz, drum der Gedanke mit der
Spannung vom Timer-IC.

Gruß,
Christian

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Wenn Du mit Relais ans Werk gehst musst Du in den sauren Trafo beissen!
...oder so! :-))

MfG Paul

Autor: _CH_ (Gast)
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Hallo!
ne, kein Relais. Hab mir einen Triac vorgestellt. Ich bräuchte also
"nur" soviel Strom, damit ich den Tiny und die LED vom Optokoppler
betreiben kann. Meinst du das haut hin?

Gruß,
Christian

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Christian
Das kann ich ohne Schaltbild nicht beantworten. Da macht der VERSUCH
KLUCH! :-)) Wenn die Spannung einbricht, kannst Du ja immer noch ein
kleines Netzteilchen bauen.
Mfg Paul

Autor: Paul Baumann (Gast)
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..ach so- Warum einen Koptooppler verschweinzen? Das Ding hat doch dann
ohnehin Netzpotential; da kannst Du den Triac doch direkt ansteuern.

Paul

Autor: _CH_ (Gast)
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jo, dann schau ich mal, ob der Versuch auch mich Kluch macht ;)

>Warum einen Koptooppler verschweinzen?
gute Frage; kann man den Triac auch direkt mit dem uC zünden? Habe bis
jetzt so Sachen immer mit MOC3043 aufgebaut... aber wenn das ohne auch
geht?!

Gruß,
Christian

Autor: Heiner (Gast)
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Hallo,

nur mal so ne Fraache:
Das ist zwar hier ein Microcontroller Forum, aber braucht man den
heutzutage wirklich für alles so ein Ding. Für eine simple regelbare
Pulsweitenmodulation mit Triacansteuerung tuts doch auch ein 555!

Gruß

Autor: _CH_ (Gast)
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Hallo Heiner,

nein, braucht man nicht keine Frage, aber wenn es platzsparend sein
soll, dann ist's mit nem tiny Controller halt wirklich praktisch. Wenn
man das ganze mit nem 555 aufbaut braucht man wieder ne Menge an
Außenbeschaltung...

Gruß,
Christian

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Hallo Christian!
Freilich kannst Du einen Triac (wenn#s nicht gerade einer ist, der
10 Ampere Zündstrom braucht :-))) mit einem Atmel Professor ansteuern.
Hier habe ich mal einen Tic226 gemessen; der wollte bei 4,5 Volt
Zündspannung 2mA haben.

MfG Paul

Autor: Heiner (Gast)
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@_CH_

Naja,

wenn man 3 Widerstände, 2 Kondensatoren und eventuell 1 Diode als jede
Menge Außenbeschaltung ansieht, dann schon. Allerdings kommt auch der
Tiny nicht gänzlich ohne Aussenleben aus oder?
Die restlichen Bauteile (Triac etc.) sind bei beiden Varianten gleich.
Der 555 glänzt dafür mit einem konkurrenlosen Preis von weniger als 20
Cent.

Aber jeder wie ers mag


Gruß

Autor: Sven Günther (Gast)
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Bei einem Tiny oder Mega braucht man nix externes außer einer
Spannungsversorgung. Den Takt kann man auch über einen internen RC
Oszillator nutzen.

Gruss Sven

Autor: 123 (Gast)
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Autor: Paul Baumann (Gast)
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Prominentenstimmen hierzu: ENTZÜCKEND! (Theo Kojak)
                           FASZINIEREND! (Mr. Spock)

:-))
MfG Paul

Autor: ThomasV (Gast)
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Hallo,

es gibt jetzt auch Fertiggeräte. Was davon zu halten ist, weiss ich
leider noch nicht - daher dieser Beitrag:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-261025...

Gruss, Thomas

Autor: Sven Günther (Gast)
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Dein Link ist falsch.

Autor: ThomasV (Gast)
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Stimmt - sorry. Hier der richtige Link:

http://www.mikrocontroller.net/forum-extern/read-6...

Autor: Stefan (Gast)
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Zwecks dem Conrad Laminator möchte ich nochmal nachfragen.

Reicht es nun aus, einfach den Spannungsteiler zu verändern?
Oder kann es mir dann auch passieren, dass mir die Kiste abbrennt?

78k scheint ja etwas wankelmütig zu sein.
(mal gehts, mal schmilzt das Gehäuse)
46K waren ja auch schon erwähnt wurde dann aber nicht weiter
ausgefürt.

Sind die Ergebnisse ebenfalls OK?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Spannungsteiler überhaupt nicht verändern==> Einstellregler auf
Anschlag==> Rest der Platine mit der Anzeigeschaltung bestücken
(siehe weiter oben)==> Platine 4x durchschieben ==> keine Brand-
gefahr.
MfG Paul

Autor: Sven Günther (Gast)
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  • LC.zip (100 KB, 10712 Downloads)

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Hier ist meine Laufende Schaltung mit Software. Die Ergebnisse sind mit
einmal druchlaufen auf Lidl Papier föllig in Ordnung, Wichtig ist das
die Platine Absolut Fett frei ist.

!!! Achtung die Platine wird mit 240V betrieben, auf das Richtige
Gehäuse Achten !!!

Das Gehäuse habe ich hinten an den Laminator geschraubt. Und die Kabel
intern Verlegt. Auch hier auf den Schutzachten!

Viel Spass damit

Gruss Sven Günther

Autor: Stefan (Gast)
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Wollte die ganze Sache eben auch mal testen.

Habe allerding feststellen müssen, dass der Toner wunderbar auf der
Katalog-Seite hält und sich auch nicht davon überzeugen lässt sich auf
die Cupferoberfläche zu begeben.
Habe nen Laserjet5. Glaube M. (also nicht so einen mit stehendem
Papier)
Hatte das schon mal jemand?

Autor: Sven Günther (Gast)
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Entweder ist die Platine schmutzig gewesen, oder die Katalogseite ist
nicht so toll. Versuche es mal mit Lidl Werbung.

Gruss Sven

Autor: Stefan (Gast)
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Ich denke das hängt irgendwie mit dem Toner zusammen.

Habe jetzt auch mal von nem Aufkleber den Rest zu nutzen.
Nach dem Drucken kriegt man da den Toner auch nur noch mit dem
Fingernagel runter.

Der hält wie Kacke unterm Schuh.

Autor: cdg (Gast)
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@Sven Günther
Eine wahre Monsterschaltung,
was macht die denn noch zusätzlich ?
Ein ATTiny oder NE555 hätte es auch getan.

@Stefan
Ich glaube eher, der Laminator wird nicht heiss genug.
Wenn du Reichelt-Katalogpapier
oder die Hälfte einer Laminiertasche (Achtung Kleber)
nimmst und es nicht klappt,
dann wird der Laminierer nicht heiß genug
und/oder der Durchlauf ist zu schnell.

MfG cdg

Autor: Sven Günther (Gast)
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@cdg

nö, der NE555 hat keine Serielle Schnittstelle und tinys habe ich
nicht. In meiner Kiste sind so 20Stück Mega8 und ein paar größere. Im
Moment kann die Schaltung nicht viel mehr außer man schliesst am I2C
Bus Temperatur Sensoren, Taster, Display und weitere Relais an. Dann
noch die Software Anpassen und man hat mehr Möglichkeiten das Ding
Zweck zu entfremden, so auch als Treppenlicht-Automat.
Man kann über den i2c-Bus auch noch den Roboter Arm mit Steuern der die
Platine in die Laminier Vorrichtung legt, usw.. Es gibt genug
Möglichkeiten wenn man Lust dazu hat.

Gruss Sven

PS: Also los und damit eine Komplette Platinen Fertigungsstraße bauen
... ;)

Autor: Stefan (Gast)
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Ich kenne das so, dass der Toner per Hand vom Papier zu wischen geht.

Das funktioniert ja bei mir schon nicht.
Habe es dann gar nicht mehr mit laminieren versucht.

Autor: Ronny (Gast)
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Hallo zusammen,
nicht schlecht die Ideen hier. Muss man auch erstmal drauf kommen.
Ich habe aber mal selbst eine Frage zu dem Thema.

Ich habe noch keinen Laserdrucker. Hat mal jemand probiert einen
Tittenausdruck auf Folie zu kopieren und das zu übertragen? Kopierer
dürften ja auch mit Toner arbeiten wenn mich nicht alles täuscht.

Und was müsste ich beim Laserdruckerkauf beachten?
Hier haben alle einen 1200dpi LD aber wenn ich ehrlich bin brauch ich
sonnst keinen, und 150 Euro ausgeben, damit ich 3 Schaltungen im Jahr
ausdrucke, ist mir auch zu schade.

Würde da ein alter 300dpi Drucker ausreichen?

Autor: Sven Günther (Gast)
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@Stefan
Das ist normal, bei mir ist der sogar kratzfest.

@Ronny
nein das geht nicht mit Hitze, da die Tinte nicht aus Harz oder Wachs
besteht so wie Toner. Mehr zu Toner
http://de.wikipedia.org/wiki/Toner.

Viele Drucker Tinten lassen sich auch durch die Ätzlösung verwischen,
viele sind nicht mal wasserfest.

Grus Sven

Autor: Stefan (Gast)
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Habe den Laminator trotz des Rates da nich dran rum zu basteln
verändert.

Habe allerdings auch fest gestellt, dass VCC-78k-10k-gnd föllig fürn
Garten ist.
War glücklicherweise in der Lage die Temperatur zu messen.
Habe jetzt VCC-27K-10K-GND.
Damit regelt er jetzt wunderbar bei 220°C ein.
Hoffe mal, dass das jetzt mit dem Tonertransfer funktioniert.
Habe die sache über nen Schalter gemacht.
Kann also im Laminierbetrieb oder PCB-Modus arbeiten.
Bei der Anzeige habe ich PIN2 mit PIN5 des OPV verbunden.
Zeige mir damit also den Schaltzustand der Heizung an.

Gruß
Stefan

Autor: cdg (Gast)
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@Stefan

"Ich kenne das so, dass der Toner per Hand vom Papier zu wischen
geht."

Wen dem so wäre, wie willst du dann solch ein Papier verschicken,
abheften, ablegen oder wie auch immer.
Damit könnte man sich noch nicht mal den H..t..n abwischen.

Also, wenn der Toner nicht auf Papier haftet, ist die Fixiereinheit
defekt (Hitze = fixieren).

MfG cdg

Autor: Stefan (Gast)
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Bei dem Drucker ging das damals wunderbar.
Zumindestens auf normalem Papier.

Ich meine sowas auch schon gelesen zu haben, dass das bei andern auch
der Fall war, dass es vom Papier zu wischen geht.

Mir war eher neu, dass es auch auf solchem Katallogpapier haftet.

Und übrigens haut die modifikation so jetzt wunderbar hin.
Konnte ebenfalls nen 1A Ergebniss erziehlen.

Autor: Klaus...(Norad) (Gast)
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Tipp von mir!

Layout mit Laserdrucker auf Folie Drucken.
Backofen vorheizen 150C°
Layout ist noch Lichtdurchlässig und muss mit Terpentinersatz
leicht mit einem Tempotaschentuch oder ähnliches vorsichtig benetzt
werden.

Jetzt die Folie in den Backofen ca. 3min. bedruckte seite nachoben.
Ab und zu nachschauen und Folie erst entnehmen wenn das Trepentin
verdunstet ist.

Nun sollte ein makeloses und Lichtundurchlässige Folie das Ergebnis
sein.

Noch was ich habe eine Aluminiumplatte etwas größer als DINA4 als
unterlage verwendedet damit die Folie keine unangenehmen verformungen
annimmt. (Baumarkt)

Gruss Klaus

Autor: Alexander Dörr (alexander_d)
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Hallo Remo,

auch wenn dein Beitrag schon ein bisschen älter ist (20.11.2005
00:31):

>Anbei ein Bild der Elektronik meines ALDI Laminators.
>(Bis jetzt noch ohne verändernde Eingriffe)
>Das scheint eine andere Bauart als die weiter oben abgebildete zu
>sein.
>Nachdem das ALDI Zeugs nornalerweise weit verbreitet ist hoffe ich
>auf
>Mitstreiter, die schon mal die Platine von der Uuterseite angeschaut
>haben und eine Idee haben, an welchem Widerstand man da am besten das
>fummeln anfängt, um die Temperatur hochzujubeln.

Ich habe genau diesen Laminator. Die einzige Änderung, die ich
vorgenommen habe, ist ein Widerstand 5k6 in Reihe zum Temperaturfühler.
Damit ergibt sich eine Heizkörpertemperatur von 180°C bei Stellung 80µm
und 200°C bei 125µm, gemessen mit einem Thermoelement an der Oberseite
der Heizung. Die beiden Temperatursicherungen haben bei 160°C
abgeschaltet und mussten deshalb entfernt werden :-) Ich habe bei
Bürklin zwei Thermosicherungen für 240°C bestellt aber noch nicht
eingebaut.

Mein erster Versuch mit Papier aus dem Pollin-Katalog und dem Drucker
HL-1430 von Brother war ein voller Erfolg. Danke auch an die anderen,
von deren Erfahrungen ich profitieren konnte!

Gruß,
Alexander

Autor: Browncoat (Gast)
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Sehr interessant hier, wusste garnicht daß das auch mit Reichelt-Papier 
so gut geht, hab mich in Schreibwarenläden bisher immer doof ankucken 
lassen als ich nach Transferfolie für Laserdrucker gefragt habe.

Demnächst im Reichelt-Katalog in der Rubrik Platinenentwicklung --> alte 
Reichelt-Kataloge, für den doppelten Preis eines neuen :) . Geht 
eigentlich auch Conrad?

Apropos Conrad, kann man bei den Conrad-laminierern nicht einfach den 
NTC irgendwie mittels Keramik oder ähnlichem gegen die Wärme isolieren, 
so daß er "denkt" da geht noch was und hochregelt?


Prinzipiell und aus Sicherheitsgründen wäre also die Motor-Tastmethode 
eher zu empfehlen.

Wie sehen denn jetzt so nach 0.5 bis 1 Jahr eure umgebauten 
Laminiergeräte aus? Zwecks Haltbarkeit...

MfG BC

Autor: Frank (Gast)
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Hallo,

hab mir auch den Laminator bei Conrad besorgt. Ich hab einen 75k 
eingebaut.
Hab eben den ersten Versuch gemacht. Hat wunderbar geklappt!

Gruß
Frank

Autor: Herr Mueller (herrmueller)
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Hallo,
mit was messt Ihr eigentlich die Temperatur (200-230 Grad)? Muss man da 
so ein teures IR-Laser-Dingsbums-Thermometer kaufen, oder geht das auch 
irgendwie anders? Vielleicht gehts ja mit einem Quecksilber 
Fieberthermometer ;-)

gruss HerrMueller

Autor: T. A. (wambly)
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Hab gerade den billigsten REXEL Laminierer zerlegt und die Termostate 
entfernt. (Schalter laut Aufschrift 110Grad, TempSicherung 156Grad)
Temp. Heizung ca. 220Grad
Temp. Walzenverkleidung oben ca. 160-180Grad. nach ca. 20-25Minuten.
(gemessen mit DMM und K-Type sensor (geht bis 1200Grad) für HerrMueller)
Heisser als Volllast geht wohl nicht? Besser Isolieren??
Die Platine hab ich nach 2-3mal nicht mehr gerne gehalten. (-;

Mein Toner haftet nur sehr leicht auf einer StreifenrasterPlatine. Ca. 
5mal durchgelassen.
Also müsste die Geschwindigkeit runter?? Oder?

Mit dem Bügeleisen habe ich einen Bestückungsdruck auf die Pertinax 
Seite gebügelt, da hats mir auf die Kupferseite von der Papierunterlage 
sogar Toner aufs Kupfer übertragen. Ging mit Acceton ab(mit Fingernagel 
nicht).

Wenn man den Sync Motor ca. 0,02sec. einschaltet, und 0,2 aus(halbe 
geschwindigkeit). (555 Schaltung zum Test) oder mit variabler Pulslänge 
1Sec 0-100% dann müsste es gehen??

Wie lange brauchen die "Funktionierenden Laminierer" zum Aufheizen?
Mechanik scheint Robust, zieht Platinen gut ein, und auch genug Platz 
zum rauskommen.

Autor: Herr Mueller (herrmueller)
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Vielen Dank für den Tip mit dem Temparatursensor am Multimeter. Da 
benutzt man so ein Teil jahrelang, aber der Sensor ist mir noch nie 
aufgefallen. Ich wollte mir schon so ein IR Teil kaufen. Jetzt werde ich 
mir auch mal einen Laminator besorgen und etwas basteln. Mit dem 
Bügeleisen hat es schon ganz gut funktioniert, aber 2 seitig ist wohl 
besser mit dem Laminator.
Ich habe auch noch einen alten Laserdrucker. Wenn man da an die Trommel 
rankommt, wäre es eigentlich ideal, weil die Temperatur ja schon stimmt. 
Wenn ich mal Zeit hab ...

gruss christian

Autor: Michael (Gast)
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Hallo,

ich wollte mir eben den Laminator von Conrad kaufen der ganz oben 
genannt wird. Leider ist das Gerät ausverkauft. Es gibt allerdings einen 
Nachfolger. Weiß jemand wie das Ding von innen aussieht? Ist es da genau 
so einfach wie beim Vorgänger und man muß nur einen Widerstand umlöten? 
Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Gruß
Michael

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo Laminator-Freunde,

ich habe gerade gesehen, dass es bei Aldi-Süd ab dem 27.12.2006 wieder 
einen Laminator für 15,99 gibt. Mit diesem Laminator habe ich nach einer 
Änderung an der Temperaturregelung gute Ergebnisse beim Tonertransfer 
erreicht.

Gruß,
Alexander

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Alexander!

Kannst Du bitte die von Dir gemachten Änderungen näher beschreiben? 
Dieses Gerät hat ja schon einen Schalter für zwei verschiedene 
Temperaturen. Wie hoch ist denn die höhere von beiden?
Noch eine Frage: Ist in dem Gerät ein Gleichstrommotor drin oder wie bei 
(fast) allen Geräten ein Synchronmotor?
Ich hatte nämlich vorgehabt diesmal zuzuschlagen und wäre über eine Info 
über die von Dir gemachten Änderungen sehr dankbar.

ciao Michael

Autor: Alexander (Gast)
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Hallo Michael,

sieh dir mal meinen Beitrag am 14.09.2006 an, da habe ich die Änderungen 
beschrieben. Als Antrieb wird in diesem Gerät auch ein kleiner 
Synchronmotor mit Getriebe verwendet. An der Durchzuggeschwindigkeit 
habe ich nichts geändert.

Gruß,
Alexander

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Alexander,

vielen Dank für den Tipp :-)

Gruß
Michael

Autor: Enrik (Gast)
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Hallo zusammen,

habe gerade den aktuellen Aldi-(Süd-)Laminator vom 27.12.2006 vor mir. 
Nennt sich KL 380/XII/27/06, hat eine LM324 basierte Regelung und 
Synchronmotor.

Die Temperatursicherugen scheinen 192C-Typen zu sein. Das Gerät verfügt 
weiterhin über zwei NTCs. Einer hängt an der unteren Heizschiene, einer 
an der Oberfläche der unteren Walze. Schaltung habe ich noch nicht 
aufgenommen.

Gruß,
Enrik

Autor: Joerg (Gast)
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Klappt die Methode mit jedem Laserdrucker? Ich denke über einen Lexmark 
E120N (preiswert und mit eingebauter Netzwerkkarte) oder einen Brother 
HL2030 nach.

Gruss,

Jörg

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Mit Brother HL2030 geht es prima. Muß auf höchste Tonerdichte 
eingestellt werden.

MfG Paul

Autor: Sascha H. (araq)
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Hat schon jemand Erfahrungen im Umbau von dem "neusten" Aldi Laminator 
gesammelt?
Ich wollt mich mal am Wochenende hinsetzen und mir das Ding genauer 
anschauen. Allerdings braucht man ja nicht das Rad neu zu erfinden, wenn 
jemand sich über den Lami schon Gedanken gemacht hat.

Viele Grüße und Danke,
Sascha

Autor: Enrik (Gast)
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Der "neueste" Aldi-Laminator (KL 380) hat zwei NTCs und Komparatoren, 
die die Heizung schalten. Beide Komparatoren erhalten aber ihre Referenz 
aus dem gleichen Spannungsteiler. R17/R19 sind alternativ in diesen 
Teiler geschaltet (80/125μ-Umschaltung). An dieser Stelle werde ich mit 
dem Umbau ansetzten, sobald ich die Thermosicherungen (befinden sich in 
weissen Silikonschläuchen im Aluprofil) getauscht habe.

Gruß,
Enrik

Autor: T. A. (wambly)
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@ Enrik

Schraub die Sicherungen ab und lass sie in der Luft hängen, mit dem Temp 
Sensor gleich.
Mit DMM Temp Sensor überwachen(notfalls ausstecken), und testdurchläufe 
machen.

Mein Rexel Laminierer lief ohne Thermostat mit max. 200Grad.
Mit HP LJ5 und Verbatimtoner war der LAM noch zu kalt, bzw zu schnell.
Nach 5-6 mal durchlaufen haftete das papier einwenig. Hab dann alles 
wieder angeschraubt, jetzt ist es ein normaler Laminierer.

Autor: Jens P. (jmoney)
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Ich habe mir auch gerade den Aldi-Laminator KL 380 gekauft und ein 
bisschen damit getestet. Das Gerät kommt ohne Modifikationen auf etwa 
150-160°C an den Rollen. Weiter gibt es einen Entkoppelungsmechanismus, 
der den Motor von den Rollen trennt. Ich habe damit mal eine 
"mechanische PWM" mit Tastverhältnis von ungefähr 1/4 und periode so 
zwischen 1 und 2 sec. Damit haftet mein ebay-Toner aus dem Laserjet 4MV 
bombenfest auf der gereinigten Platine, und das wohlgemerkt bis jetzt 
ohne jegliche Modifikation.
Leider druckt der alte LJ nicht mehr so toll aber der Toner haftet 
einfach super. Ich glaube, das wird eine echte Alternative zum 
Fotoverfahren. Mal schauen, ob ich noch einen NE555 und einen Triac 
finde. Eine elektronische Steuerung ist ja dann doch komfortabler ;)

Autor: Fabian B. (fabs)
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das klingt sehr interessant... ich hab mir vor 4 wochen oder so nen 
laminierer bei aldi gekauft... tronertransfer hab ich bisher klassisch 
mit bügeleisen gemacht...funktionierte einwandfrei.
wie messt ihr die temperatur der rollen einigermassen zuverlässig? hat 
die platine einfach so dazwischen gepasst?
drucker bei mir ist ein LJ 4050 mit originaltoner.

gruß
fabian

Autor: Jens P. (jmoney)
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Die Platine passt. Viel mehr als 1,6mm wird er wohl nicht mögen aber 
wann hat man schon so dicke Platinen..
Ob die Temperaturmessung sonderlich zuverlässig ist, weiß ich nicht. Ich 
habe den Typ-K-Fühler, der bei meinem Peaktech-Multimeter dabei war, an 
das Aluprofil oder wahlweise an die Silikonrollen gehalten. Die 
Temperatur war annähernd gleich an beiden. Die Messung an sich sollte 
denke ich auch auf wenige Grade genau sein, das hab ich mal mit 
kochendem Wasser getestet und 150°C ist davon ja noch nicht so weit 
entfernt..

Autor: Mobby (Gast)
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Was hat den der "neuste" Aldi-Laminator für eine Typenbezeichnung? Hat 
der 2 Heizrollen? Bin nämlich auch nach der Suche nach einer einfachen 
und ordentlichen Möglichkeit der Platinenherstellung.

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo...

@ Jens Peter...

Habe mir heute auch den Laminator bei Aldi gekauft (KL 380)
War reduziert ( 9€ ), keine Ahnung warum.
Naja, zum testen bestimmt nicht schlecht.

Würde mich freuen, wenn Du mir nen Schaltplan oder weitere Infos für 
Deine Modifikation (PWM) zukommen lassen würdest.
Mailadresse: laminator (ät) dirks-helipage (punkt) de

Hatte dran gedacht, nen Relais in den Laminator einzubauen 
(Ansteuerelektronik über Stecker an den Laminator ansteckbar), welches 
den Motor an- und abschaltet.
Hätte die gleiche Wirkung, wie Deine mech. PWM.
Dabei sollte das Relais so geschaltet sein, dass ohne angesteckte 
Elektronik (Relais abgefallen) der Motor normal läuft.
Vorteil mit dem Relais wäre, dass ich den Laminator auch für den 
eigentlichen Zweck benutzen könnte.

Freue mich auf weiter Tipps oder Anregungen...

Dirk

Autor: Sascha H. (araq)
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@ Mobby
Die Typenbezeichnung ist KL380. Er hat 2 Heizrollen (eine oben, eine 
unten).

@ Dirk
Wenn ich Jens Peter richtig verstanden habe, entkoppelt er - genauso wie 
ich in meinen Testläufen einfach die Platine mit dem "ABS" Hebel. 
Dadurch wird der Motor von den Rollen getrennt und die Platine "schmort" 
etwas länger zwischen den Rollen.

Ich habe es jetzt auch ohne Modifikation mit dem KL380 ausprobiert, und 
muss sagen, das klappt eigentlich ganz gut - jedenfalls hab ich jetzt 
nen schwarzes Layout auf der Kupferplatine. Jetzt werd ich mal nächste 
Woche ne Bauteil, Platinenrohmaterial und Ätzmittelbestellung aufgeben 
und euch dann weiter auf dem laufenden halten, wie es mit dem 
unmodifizierten KL380 und dem HP Laserjet 1020 geht ;)

Viele Grüße
Sascha

Autor: Enrik (Gast)
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Hi,

so, KL380 modifiziert. Thermosicherungen gegen 220C Typen getauscht, R17 
von 9k1 auf 3k9 vermindert (125µ-Stellung der Temperaturvorwahl). Das 
ergibt nach der von der grünen LED angezeigten Aufwärmzeit etwa 180C an 
den Walzen.

Wenn ich dazu komme, berichte ich von meine Tonertransferergebnissen.

Gruß,
Enrik

Autor: Jens P. (jmoney)
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Dirk und Sascha Hamacher:
Sascha hat das richtig verstanden. Ich will mir aber ähnlich wie Dirk 
eine elektrische Ansteuerung für den Motor bauen. Ich dachte dabei 
allerdings an einen Triac, weil mir Relais irgendwie unsympathisch sind 
;)
Wenn ich was and er Temperatur drene, dann wohl über einen 
extra-Widerstand, den ich zu den aktuellen parallel schalte. Auf die Art 
und Weise verliert man die original-Funktionalität nicht.
Ich hab allerdings wie's ausschaut demnächst erst mal wenig Zeit und der 
Laminator steht ziemlich unten auf der Prioritätenliste..
Einen Schaltplan für eine PWN mit NE555 o.ä. findest du aber bestimmt 
auch selbst und das Relais oder der Triac ist da auch schnell 
integriert.

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Jens Peter...

PWM mit NE555 werde ich wohl wirklich finden.
Was denkst Du denn, was für eine Zeit (ein- und ausschalten) für 
Platinen am geeignetsten ist ?

Du hast weiter oben von 1/4 mit einer Periode von 1-2 Sek. geschrieben.

Hab ich das nu richtig verstanden ?
1 Sek. Motor an, dann 4 Sek. Stop ?


Danke

Dirk

Autor: Jens P. (jmoney)
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So ähnlich. Ich hatte geschätzte 1/2s an, 3/2s aus, mal mehr mal 
weniger. Längere Periode dürfte aber nicht schaden, solange man nicht 
weiter als eine Rollenbreite pro Periode fährt. Kann man am 555 ja dann 
per Poti einstellen. Wichtig ist nur, dass die Periode der Steuerung 
viel größer als die Periode der Netzspannung ist, weil der Motor ja 
netzsynchron läuft. Mit einem Umschaltrelais könnte man evtl. auch noch 
den Motor durch Kurzschluss stoppen (?)

Autor: Dirk (Gast)
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Hallo Jens Peter...

Sorry, ich steh wohl etwas auf dem Schlauch, oder es ist schon zu spät 
:-(

1/2s = 0,5 Sek und 3/2s = 1,5 Sek. ?


Dirk

Autor: Jens P. (jmoney)
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Ja genau. Aber wie gesagt, kommt's da wohl nicht so drauf an..

Autor: Mario Hagen (djacme)
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Andere Sache..

->>DOPPELSEITIGE Leiterplatten:

Wie macht ihr es damit? hab gerade irgendwo gelesen:

Zuerst die eine Seite bedrucken, 2. Seite lackieren, 1. Seite abätzen, 
lackierung der 2. Seite enfernen, zentrielöcher setzten, 2. Seite 
laminieren und dann 2. Seite ätzen.

Gibts erfahrungen mit gleich beide seiten aufzu-laminieren?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Gibt´s! :-)
...und zwar schlechte. Deshalb mache ich es in 2 Durchgängen.

MfG Paul

Autor: Fabian B. (fabs)
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Mitm Bügeleisen hab ich immer erst beide Seiten bebügelt und dann 
geätzt.
Nimmste irgendeinen bestimmten lack? und womit holst du den wieder 
runter?

Gruß
Fabian

Autor: escape21 (Gast)
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Hallo zusammen,

ich hatte es schon in einem anderen Thread geschrieben, aber da tut sich 
seit einem Tag nichts mehr...

Ich habe einen Laminator von Lidl ergattert und diesen zum Umbau 
aufgeschraubt. Um herauszufinden, mit welcher Spannung der Motor 
angetrieben wird (es sind 230VAC) habe ich diesen mal ein paar Minuten 
laufenlassen.

Der Motor wurde in dieser kurzen Zeit so heiss, dass man ihn kaum noch 
anfassen mag. Kann mir das jemand bestätigen?

Ich habe übrigens das Gerät noch nicht verändert (nur falls die Frage 
auftaucht), favorisiere aber die Taktung des Motors mit einem D6DI 
(Taktrelais), welches ich noch rumliegen habe.

Gute N8,
escape21

Autor: T. A. (wambly)
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@ escape21

Der Motor sollte eigentlich kühl bis lauwarm sein. (ungepulst)
Hab meinen zwar nicht gemessen, aber über die Kunststoffzahnräder sollte 
nicht viel Hitze rüber kommen.
Aber vielleicht kommt die Hitze durch einen Spalt von den 
Laminierrollen.


Beim Takten sollen immer mehrere Sinuswellen zum Motor, dann wieder 
mehrere ausgeschaltet.
!!! keine Phasenan- oder -abschnitte !!!!
Sonst dreht der MOtor nicht oder nur einwenig -> Hitze

Autor: Simon (Gast)
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Hallo allerseits.

Ich hab mir leider noch vor dem Lidl-Laminator einen beom grossen C 
besorgt. Und weil es da den schon bekannten nicht mehr gibt eben den 
Nachfolger. Weil ich mit der Geschwindigkeit auch nicht zurecht gekommen 
bin hab ich kurzerhand den Synchronmotor aueinandergenommen und siehe 
da, ein alter Schrittmotor aus einem OKI-Drucker hatte ein passendes 
Zahnrad. Mit etwas Bastelei war der dann auch an das bestehende Getriebe 
anzubauen, ich hab einfach zwei Stufen weggelassen.
Jetzt kann man das ganze schön per Schrittmotor in jeder beliebigen 
Geschwindigkeit (0-320mm/min)regeln und die Temperatur auch. (siehe 
Thomas Pfeifer's Laminatorregelung)

Ich frage mich allerdings warum nicht schon längst jemand hier einen 
220V Einphasen-Frequenzumricher gebaut hat mit dem man einfach den 
bestehenden Motor benutzen könnte. Für so ein Projekt wären die 
Ansprüche an Leistung und Qualität ja nicht wirklich hoch.
Das müsste doch eigentlich gehen wenn man die Netzspannung Gleichrichtet 
und mit einer entsprechend Spannungsfesten H-Brücke daraus wieder einen 
Sinus erzeugt mit der Frequenz die man will. Der Rest verbrät dann halt 
in der H-Brücke, Wirkungsgrad ist sicher in der Tiefgarage, aber der 
Motor hat ja nur 5-6W. Oder hab ich da irgendwo einen Denkfehler? Müsste 
doch so gehen?

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich hatte ziemlich weit oben so eine Schaltung gepostet. Allerdings 
konnte
ich sie nicht direkt in den Laminator einbauen, weil der verwendete OPV
eine interne Temperatursicherung hat. "Im Freien" hat sie aber 
funktioniert.

Autor: Simon (Gast)
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Ja, die hatte ich gesehen. Hatte sie auch in Betracht gezogen.

Nur 2 Transformatoren einbauen um erst runter und dann wieder rauf zu 
transformieren ist nicht die schlankste Lösung. Nicht dass sie schlecht 
wäre, sie funktioniert ja gut. Ich dachte nur es geht vielleicht auch 
ohne...

Kennt sich irgendjemand mit Frequenzumrichtern für Netzspannung aus? Ist 
ja nur Einphasig...

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Eine Sinusspannung mit so einem "Hub" ohne Trafo zu erzeugen wird 
schwer.

:-(

Paul

Autor: Sebastian (Gast)
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Hi, mich würde mal interessieren, wie ihr das papier auf der 
Leiterplatte fixiert, so dass es während des Laminiervorgangs nicht 
verrutscht.

Sebastian

Autor: Nils L. (Gast)
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Ich benutze einfach ein bisschen Tesafilm, funzt super!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Das Papier nach dem Bedrucken etwa doppelt so groß wie die Platine 
ausschneiden und um die Platine herum falten. Das ergibt eine Art 
"Tasche".

MfG Paul

Autor: Simon S. (simonberlin)
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Ich bin da gerade auf was interessantes gestoßen und hab dazu doch 
gleich eine Frage:

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten wie man den Toner aus dem Drucker 
raus und auf die Platine bekommt. Man benutzt Normalpapier, 
Katalogpapier, Hochglanzpapier, Kunststoffolien, Laminiertaschen oder 
gar spezielle Transferfolien.

Bei den Papieren hatte ich immer das Problem das Papier ganz sauber 
wieder abzulösen ohne den Toner zu beschädigen.
Aber dafür gibt es eine Lösung: Schweizers Reagenz. Das löst Cellulose 
auf und entfernt die übrigen Faserreste nach dem groben Abreiben des 
Papiers. Wenn man es also mal ganz sauber haben möchte eine feine Sache.

http://diefoergs.de/Kap5/5.1.1.html (Schweizers Reagenz)

Jetzt zur Frage: Hat das schon mal einer probiert? Erfahrungen? Wie ist 
das Ergebnis?

Oder hat jemand einen besonderen Tip wie man den Transfer sauber ohne 
das Papiergefaser hinbekommt? Ohne teure Transferfolien zu kaufen?

Autor: Jens P. (jmoney)
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Naja wer Tonertransfer betreibt, will ja eigentlich grade ein Stückchen 
Chemie loswerden. Wäre höchstens interessant, wenn man dazu die 
Rückstände des Ätzmittels benutzen könnte. Sieht aber glaub ich schlecht 
aus..
Ansonsten kann man sich in der Regel innerhalb eines Tages einen Film 
bei der örtlichen Druckerei machen lassen und kann damit das 
Fotoverfahren mit wesentlich unangenehmeren Chemikalien benutzen.

Ich hab noch nicht viele Platinen per Tonertransfer gemacht aber bei den 
wenigen haben mich ein paar Faserreste nicht gestört..

Autor: Daniel (Gast)
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Hallo Enrik,

ich habe mir auch den Aldi Lami geholt. Unmodifiziert habe ich den Toner 
nicht auf die Platine gebracht, egal wie oft oder Langsam ich die 
Platine+transfehrpapier durchgezogen habe.

Deswegen möchte ich meine lami jetzt auch modifizieren. Welche 
Thermosicherungen hast du genau verwendet? Hast du schon erste 
Ergebnisse nach deiner Modifikation?

Viele Grüße
Daniel

Autor: Ulrich (Gast)
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Ich habe den Aldilaminierer gekauft.
Dann habe ich entweder an r15 oder r17(weiß ich nicht auswendig wurde in 
einem anderen Thread erwähnt. Beeinflusst irgendeine Referenzspannung 
für die OPs) parallel dazu einen zu kleinen Widerstand dazugelötet. Nach 
einer Weile hat das ganze ding dann angefangen zu rauchen und die obere 
Thermosicherung war durch. Dann habe ich die obere Thermosicherung 
überbrückt und ein 10k poti dazugelötet. Damit kann ich jetzt fast jede 
Temperatur einstellen.

Ab 270° rauchts allerdings. Deshalb bin ich bei 210° geblieben. Damit 
gehts relativ gut....

Was wahrscheinlich noch zu schlecht ist, ist die Geschwindigkeit der 
Rollen. Wenn ich von Hand das pulse dann verläuft der Toner an den 
stellen an dem die Rolle gerade steht. Also auch nicht so gut. Mit PWM 
soll des wegen dem Motor angeblich auch nicht gehen........Aber ich bin 
gerade noch dabei ein paar versuche zu fahren...

Autor: Alex (Gast)
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Hallo Enrik,

hast Du zum neuen Aldi Laminator (KL380) vielleicht einen Schaltplan?

Ich würde gerne den Laminator mit einen weiteren Schalter für den 
Tonertransfer ausrüsten!

Gruß Alex

Autor: Platinenlaminierer (Gast)
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Meine Erfahrungen zum Aldi-Laminierer KL380 09/2006

- Thermosicherung schmilzt bei 190°C (Toner schmilzt bei ca. 180°C -> 
also kein wirkliches Problem)
- Laminator fängt bei ca. 200°C an zu gasen (stinken + rauchen :-))

- NTC1 steuert die Solltemperatur der Walzen
- NTC2 steuert die max. Temperatur der Heizung

Modifikationen:
- NTC1 abziehen -> R=oo
- zu NTC2 einen 650Ohm Widerstand in Reihe geschaltet

Resultat:
- Temperatur an Walzen stellt sich bei ca. 175°C ein (Schalterstellung 
125)
- Temperatur bei Schalterstellung 80: ca. 150°C
- Temperatur bei Schalterstellung kalt: ca. 35°C

Ergebnisse mit Direkttonermethode:
- gedruckt mit HP LJ4 auf Reicheltpapier
- Platine mit Azeton gereinigt und 20Sekunden angeätzt (angerauht)
- Platine mit Layout 4-5x durch den Laminierer geschoben (als Anheizzeit 
dem Laminierer ca. 5 Minuten gelassen)
- Platine mit warmen Spüliwasser und leichtem Rubbeln vom Reicheltpapier 
befreit
- geätzt
- Druckerschwärze mit Azeton entfernt
- Platine mit Spühlack (für Platinen) überzogen

-> Resultat: 1a Ergebnis (keine Löcher, keine Unterätzungen)

Gestestet mit dem AVR910-Projekt von 
http://www.mikrocontroller-projekte.de
 (um einen Eindruck vom Layout zu bekommen) ... sogar die Schrift der 
Platine hats geschafft :-)

Resumé: für mich ein sehr schneller Weg um zu Prototyp-Platinen zu 
kommen

Autor: roquema (Gast)
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Hallo zusammen,
ich beschäftige mich auch mit dem Aldi-Laminator. Dabei ist der 
Schaltplan entstanden. Vielleicht hifts ja jemandem. Leider schlechte 
Qualität,hab keinen Scanner nur alte Diggicam. Lesen kann man das aber 
trotzdem, denk ich.
Mein Umbau ist noch nicht abgeschlossen, also auch noch keine 
Ergebnisse...

Autor: Platinenlaminierer (Gast)
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Hallo roquema,

denmach kann man die Temperatur prima über R17 oder R19 steuern und muss 
nix in Reihe zu NTC2 schalten.

Was mir unlogisch aussieht ist der Teil mit der Bereit-LED... Hat sich 
da evtl. ein Fehlerchen eingeschlichen?

Autor: T. A. (wambly)
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Hallo roquema


Wie bereits bemerkt(von Platinenlaminierer)
Der BEREIT Bereich hat keine TEMP Abhängigkeit, soll wohl ein simpler 
Timer sein? Wenn mann die Spannung hinter D&,D7,D8 hochohmig abgreift, 
sieht man ob geheizt (auch nachgeheit)wird. Also Schalter+C2 weg und R12 
auf D6,D7,D8.
Dann gleich noch den Transistor Pfeil zu R7 zeichnen.


2. Die Komteratoren nach NTC1, NTC2 brauchen am anderen Zweig auch noch 
einen Widerstand gegen 12V (nicht direkt auf 12V). Sonst funktionierts 
nicht.


3. Bin mir nicht sicher aber C1//R5: Sollten die nicht in Serie anstatt 
parallel sein???
Vorsicht!!!!
An Masse kann 220V anliegen!!!
(Kommt drauf an wie der Stecker in der Steckdose sitzt.)

Was misst NTC1/2 ??
Der eine schaltet ein, der andere aus??  AND verknüpft(D/D&) also immer 
aus??

Bitte meine Tips sebst noch mal gegenchecken. Hoffe aber alles richtig 
bedacht zu haben. Dann neue Revision wieder posten.
Wünsche gutes gelingen.

Autor: roquema (Gast)
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Moin,
hier ein korigierter Plan.
-Pin 2 ist natürlich der invertierte Eingang, im Plan waren + und - 
vertauscht.

-Ich wollte den Plan ursprünglich garnicht so ausfürlich machen, beim 2. 
zeichnen hab ich dann den Pull-up (R3) vergessen.

-Richtig, die Bereit-Anzeige ist ein simpler Timer, ich konnte es erst 
auch nicht glauben, ist aber so wie im Plan. C2 wird über den 
(hochomigen) R12 geladen und nach einer Weile schaltet der Komarator 
durch. (Bereit-LED leuchtet)

Für eine Heiz-Anzeige kann man das so machen wie oben geschrieben.

-Schalter 1 und 2 sind ja beide in dem Wippschalter mit Mittelstellung. 
Schalter 1 ist in Mittelstellung (Cold) geöffnet und in den beiden 
anderen Stellungen geschlossen.
-Wechsler 2 schaltet die Referenzspannung um. Hier kann man ansetzen.R17 
durch z.B. 3k3 ersetzen und in Reihe ein 10k Poti. Dann lässt sich die 
Temeratur einstellen.

-C1//R5 sind wirklich parallel. C1 wirkt als kapazitiver Widerstand 
(Trafoloses Netzteil) und R5 (hochomig) entläd C1 wenn das Gerät 
abgeschaltet ist.(Ist meistens so evtl. sogar vorgeschrieben?!)

so weit...so gut...

Autor: mouz (Gast)
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Hallo, habt ihr schon Lebensdauerprobleme mit der Diode bei 200°C? 
Wollte auch sowas bauen, habe da aber bedenken, wo kann man denn was zur 
Theorie nachlesen?

Autor: Flaxx (Gast)
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Hallo, ich bin neu hier :)

Ich hab gestern auch mal die Dirket- Toner Methode ausprobiert, 
allerdings nur mit mäßigem Erfolg (gebügelt).
Jetzt hab ich die Idee, ob man nicht einen Laserdrucker so modifizieren 
könnte, dass er direkt auf Platinen druckt, das würde das ganze ja 
wesentlich vereinfachen... Eigentlich muss man es doch nur hinkriegen, 
dass der "Papier"- Einzug grade verläuft, und die Platinen nicht 
umgelenkt werden... Ist das möglich? Oder wird die Fixiereinheit nicht 
heiß genug?

LG

Flaxx

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Forumssuche

Autor: Flaxx (Gast)
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Oh, sorry... da gibt's ja wirklich schon einiges... mea culpa

Autor: Syrko (Gast)
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Hallo an Alle!Ich habe mit auch ein Laminiergerät zugelegt und wollte es 
umbauen.Hat schon jemand Erfahrungen mit dem ednet. Economy?Wäre schön 
wenn Ihr mit helfen könntet.MFG Syrko

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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hier meine Erfahrung:
Laminator für 12€ reduziert im Lidl. Scheint der gleiche zu sein wie der 
von Aldi. In Reihe zum NTC ein 5,6K Widerstand. Im Gegensatz zu 
Alexander komme ich dabei je nach Schalterstellung aber auf 200 oder 
220°C.
Die beiden Alubleche, wo die Rollen drin laufen, musste ich 
aufschleifen, damit eine Platine durchpasst.
Den Motor habe ich versucht mit der Schaltung im Anhang mit halber 
Geschwindigkeit laufen zu lassen. Das geht auch aber er dreht ziemlich 
zickig. Platinen habe ich noch nicht gemacht.
Wichtig ist übrigens, dass der Motor ständig läuft, weil die Rollen nur 
von einer Seite beheizt werden und der Fühler auf der anderen Seite 
sitzt.

Autor: T. A. (wambly)
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Super Schaltung. Ich glaub zwischen c3/d2 musst Du noch GND 
einsetzen(Condensatornetzteil für NE555).

Damit der Motor nicht so zickt die Frequenz heruntersetzen, also 1:1sec, 
oder 0,5:0,5.
Weiters MOC3020m durch MOC3041/TLP3041(oder ähnlich) ersetzen, schaltet 
im Nulldurchgang(zum testen nicht notwendig).
Ich habs neulich nochmal getestet, aber nur mit Stecker in/aus 
Steckdose. Damit haftet mein Toner etwas auf dem Kupfer, weil die 
Heizung auch ausgeschaltet wird.

Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
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Das ist fast die Schaltung, die ich vor 4 Monate in mein Lami eingebaut 
habe. Allerdings mit der 10% Rate und über ein Poti einstellbar. Also 
ca. 10 mal langsamer. Funktioniert.

12V für die 555 bekomme ich von der IC, die im Lami eingebaut ist (hab 
schon vergessen, irgendein Timer).

Autor: Stefan Gemmel (steg13)
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welcher MOC ist ziemlich egal, aber R4 muss an den LED-Strom des MOC 
angepasst werden. Ich habe einen MOC3041 drin, nur gerade in Eagle nicht 
gefunden.
Im Moment habe ich etwa 0,5 : 0,5 Sekunden. Damit zickt der Motor.
Man kann aber statt R1 zwei Trimmer und jeweils eine Diode einbauen 
(antiparallel) um das genau auszutesten.
Eine saubere Methode wäre ein kleineres Ritzel auf dem Motor, falls da 
jemand Bezugsquellen hat...

Autor: Snorf (Gast)
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Hallo zusammen,

Conrad bietet mittlerweile einen anderen Laminator für 19,95 EUR 
(Bestell Nr. 774654) an. Funktioniert die Speedregelung und/oder die 
Temp.-Regelung mit diesem Gerät ???

Viele Grüße,
Thomas

Autor: gustav (Gast)
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Mich würde auch interessieren ob man irgendwo noch den alten Conrad 
Laminator bekommt.

Oder wo man sonst ein anderes geeignetes Gerät bekommt.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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mal wieder den Dauerbrenner aufwärmen :)

Ich habe noch den alten Lammi vom Conrad (d.h. den der ganz oben 
diskutiert wird). Wie hoch geht ihr denn da mit der Temperatur?
Bei mir zumindest fängt die linke Halterung, d.h. die wo nicht der Motor 
dran ist bei ca. 153°C Walzentemperatur leicht an zu rauchen. Mit 
"leicht" meine ich, sie raucht bei weitem nicht wie ein lötbereiter 
Lötkölben, aber man sieht schon bisschen Rauch aufsteigen.

Glücklicherweise hat mein Fön eine Kalttaste :)

- cl

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Bin mittlerweile auf 170°C Walzentemperatur (bei geöffnetem Gehäuse) 
angelangt. Die Temperatur wurde ohne permanente Schäden am Gerät für 
eine halbe Stunde gehalten. Nachwievor leichte Rauchentwicklung ...

Als nächstes baue ich in meine Firmware (und PC-Software) noch die 
Möglichkeit ein, die Motorgeschwindigkeit zu halbieren. Vermutlich wird 
der Lammi ja doch irgendwo eine Temperatursicherung haben und ich will 
den Bogen jetzt mal nicht überspannen!

- cl

Autor: göcker (Gast)
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Hi,

hat jemand schon versucht den Reichelt Laminator (LAMINATOR ECO) für 
16,95 EUR umzubauen ? Hersteller ist wohl die Firma Pavo.

Mich würde die Speed Reduction Technik eher interessieren als die 
Temp.-Erhöhung.

GG

Autor: He Ro (Gast)
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Hab ihn vor einer Woche bestellt - nur die Post ist gerade schweinelahm 
hier, bisher noch nicht angekommen, obwohl Reichelt am Dienstag versandt 
hat.

Ich bin auch eher für die Speed-Reduction-Technik...

MfG, Heiko

Autor: Platinenlaminierer (Gast)
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Nur die Geschwindigkeit zu reduzieren halte ich für nicht praktikabel 
(auch wenn ich es nicht ausprobiert habe). Der Grund ist ganz einfach: 
der Toner schmilzt ca. bei 180 bis 190°C, die Laminierer arbeiten bei 
ca. 130°C. Demnach wird der Toner nicht richtig auf der Platine haften, 
da er einfach weit entfernt von seinem Schmelzpunkt auf die Platine 
"gedrückt" wird.

Autor: gustav (Gast)
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Das Reichelt Gerät (pavo) sieht interessant aus, aber wenn ich das Bild 
so sehe mach ich mir um die Platinen Dicke sorgen.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Hallo,

der neue Conrad Laminator für 19,95EUR erscheint mir sinnvoll. Ist innen 
wirklich gut aufgebaut. Das wichtigste für mich ist aber, dass die 
Heizkörperhalterungen bei dem neuen Conrad Laminator IMHO aus irgendwas 
Glasfaserverstärkten bestehen. Und 1.0mm Dicke des Laminiergutes ist 
auch nicht schlecht.

Beim alten Conrad-Laminator bestanden die Heizkörperhalterungen aus 
hitzebständigen, unverstärkten Kunststoff und sind dann auch irgendwas 
geschmolzen.

Ich musste die Temperatur auch mit reduzierter Geschwindigkeit ziemlich 
hoch halten. Ist halt gut, dass man dann weniger Durchläufe durch den 
Laminator braucht. Ist für SMD wichtig, weil dann die Leiterbahnen nicht 
so breitgewalzt werden.

Habe ein paar Photos vom neuen Conrad-Laminator gemacht. Die stelle ich 
jetzt mal ins Netz.

- cl

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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hier ein Link auf die Bilder vom neuen Conrad-Laminator.

http://www.cl-projects.de/projects/laminator/lamin...

-cl

Autor: hmk (Gast)
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Hallo Leute,

hab heute erstmals die Bügeleisenvariante ausprobiert (bevor ich den 
Laminator meiner Frau zerstöre) und bin am verzweifeln. Ich drucke mit 
'nem MFC7420 (Laser) von Brother und 'nem originalen TN2000 Toner. Alles 
wie beschrieben ausgeführt, Tonerdichte auf 999, Auflösung 1200dpi, 
Original-Reichelt Katalogpapier, Basismaterial supersauber und 
garantiert fettfrei. Bügeleisen langsam hochgefahren und selbst bei 
voller Leistung und langem Bügeln wurde lediglich das dazwischengelegte 
(dünne) Leinentuch braun. Der Toner blieb bombenfest am Papier.
Woran kann das liegen? Toner, Papier, ...?

Hilfe???

Autor: fabs (Gast)
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probiers mal mit butterbrotpapier (pergament) statt leinentuch.
ging bei mir besser.

gruß
fabian

Autor: Tim (Gast)
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@fabs ich würde es auch mal mit anderem Papier oder auch mal mit anderem 
Toner (Freund/Arbeit) probieren.

@ChristopU
Danke für den Link, ich werde mir den wohl auch mal bestellen. Weist du 
schon wann du dazu kommt die restlichen Downloads Bereitzustellen? Und 
kannst du einen bestimmten NTC empfehlen?

Und was hat das "Elektor 04C026" auf dem Schaltplan zu bedeuten?

Und der "Totmann-Schalter", warum 250V?

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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@Tim:
Das Elektor 04C026 ist nur eine Gedächtnisstütze für mich, welche 
PDF-Datei von der Elektor-Jahrgangs-CD '04 den Schaltungsausschnitt mit 
den Opto-Triacs enthält. :)

Der Totmann-Schalter sollte 250V Spannungsfestigkeit haben wg. der 
Schutzisolierung. Könnte ja ein Fehler in der Schaltung auftreten und 
dann ist auf den Drähten zum Schalter Netzspannung drauf. Habe ich aber 
mittlerweile begraben. Ist geplant, das Feature stattdessen mit Software 
umzusetzen. Die Software ist aber noch nicht fertig.

Als NTC werde ich einen von Epcos verwenden. Temp.-festigkeit 300°C. 
Gibt u.a. beim Bürklin, http://www.buerklin.de/, Best-Nr. 80E6694. Der 
hat AFAIK die gleiche T_0 und den gleichen B-Wert wie der NTC im alten 
-- mittlerweile durchgeschmorrten -- Conrad-Laminator. "Normale" NTCs 
mit Epoxy-Harz-Umhüllung gehen nur bis max. 150°C, die meisten nur bis 
125°C.
Ich habe mit dem Umbau vom neuen Conrad-Laminator noch nicht begonnen, 
hab' grade zu viel zu tun. Die Temp.-Sicherung ist auch noch zu finden 
....

Die Downloads schaffe ich vielleicht noch diese Woche, aber die Software 
ist leider nicht fertig geworden, weil der alte Conrad-Laminator vorher 
abgeraucht ist. Es macht keinen Sinn, ein Hex-File einer nicht fertigen 
Software zu veröffentlichen, aber die Sourcen kann man ja reinstellen.
Die Platine, die ich damit gemacht habe ist aber dafür super geworden. 
Also ein Einmal-Laminator :)

- cl

Autor: thomas (Gast)
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Hi Christoph,

also ich hätte auch Interesse an dem Umbau. Bitte gleich posten wenn das 
was neues hast ...

Grüß,
Thomas

Autor: He Ro (Gast)
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Moin moin,

...also: Der Laminator Eco ist heute angekommen. Mechanisch kann es 
1.5mm-Platinen durchziehen (auch wenn maximale Dicke in der Anleitung 
mit 0.6mm gegeben ist)

Alles weitere später, wenn meine Klausur vorbei ist :)

MfG, Heiko

Autor: Tom (Gast)
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Viel glück mit der Klausur.

Wie gut gehen den die 1,5mm Platinen, ist der drück noch gleichmässig?

Autor: He Ro (Gast)
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Hab ich noch nicht ausführlich getestet, wollte nur erstmal wissen, ob 
die Mechanik überhaupt 1.5mm-Platinen frisst.

MfG, Heiko

Autor: He Ro (Gast)
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So, ich konnte natürlich doch nicht bis zu meiner Klausur warten :)

Mit dem Reichelt-Laminator scheint es ganz gut zu funktionieren, 15x 
durchschieben und Ätzen mit NaPS. Für meinen ersten Versuch bin ich ganz 
zufrieden, auch wenn die Platine noch etliche Fransen hat. Das liegt 
aber wohl in erster Linie daran, dass die Ätzmitteltemperatur zu niedrig 
war (Warmwasser mit 50°C aus der Leitung im Waschbecken bleibt nicht 
lange bei 50°C)

Probiere gerade das ganze nochmal mit Thermometer und Aquarienheizstab, 
um die Ätzmitteltemperatur über 40°C zu halten...

Außerdem kann mein Drucker (HP Laserjet 4L, 300dpi) wirklich feine 
Strukturen nicht mehr sauber drucken. Und die Trommel wäre mal fällig - 
Masseflächen werden schon im Ausdruck löchrig.

Erster Versuch war http://generalguitargadgets.com/pdf/ggg_its8_lo.pdf 
und die bessere der beiden Versuche ist im Anhang zu sehen.

Noch nicht wirklich berauschend (wenn auch für das einfache Layout 
brauchbar). Lag zum Teil sicherlich auch an der Ätzmitteltemperatur (die 
am Ende vielleicht noch 30°C war - Ätzdauer damit 20Min) und außerdem 
ist wohl doch mal ein neuer Drucker fällig... einen neuen Toner hatte 
ich noch herumliegen, damit starte ich gerade einen weiteren Versuch, 
wie gesagt auch mit passender Temperatur. Das wird dann die 
Geschwindigkeitsdrosselung für den Laminator...

MfG, Heiko

Autor: Reichelt-Eco (Gast)
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Guten Tag,

der Reichelt-Eco laminiert prima(ot)

Temperaturregelung über einen KSD301-Bimetallschalter 102°, 
Temperaturbegrenzer ist um 19x°.


Bin daher auf der Suche nach einem Backofenthermostat zur Regelung.

1,5mm Platine wird ohne Probleme eingezogen.
Soll sogar bis 2,6 mm gehen, wenn mein Polnisch mich nicht trügt
http://209.85.135.104/search?q=cache:c1tdOjYBWX0J:...


Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage.

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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Frage: Wie stehst mit den Massenflächen ? klappen die auch ?

Autor: T. A. (wambly)
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Schwarze Flächen sehen bei allen Laserdruckern die ich kenne nicht gut 
aus.
Entweder die Flächen mit einem Marker-Stift nachfärben(nach dem Transfer 
auf er Platine) oder keine Flächen sondern mit Gitter füllen.

Gitter sind elektisch anscheinend besser und sehen cooler aus.

MFG, T. A.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Also mit dem HP Laserjet 4000 kann man Masseflächen tatsächlich 
einigermaßen machen. Manchmal gibt's halt ein Loch, aber das ist für 
Prototypen-Platinen ja egal, hauptsache man hat keine Unterbrechungen in 
den Leiterbahnen :)
Es geht mir tatsächlich nur darum, Ätzmittel (Na2S2O8) zu sparen.

Mit dem alten Conrad-Laminator hab ich es tatsächlich geschafft, ein 
Layout mit 10mil Leiterbahnbreite an Engstellen (z.B. zwischen SMD-Pads 
durch), sonst 15mil und 10mil Bahnabstand ohne einen Fehler zu ätzen.

Leider ist der Laminator dabei kaputtgegangen :(((, hatte an beiden 
Seiten nur Kunststoffhalterungen. Der neue Conrad-Laminator (den ich 
noch immer nicht umgebaut habe) hat jetzt ein Glasfaser-Material bei den 
Halterungen. Er überzeugt auch in seiner sonstigen Ausführung, da die 
Metallteile der Heizkörper mit dem Schutzleiter verbunden sind, etc.

- cl

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Poste noch ein Bild der Platine. Geätzt mit Natriumpersulfat in einer 
Glas-Wanne und mit Seno Glanzzinn verzinnt.

Die Löcher von denen ich sprach, sind links oben vor allem zu sehen. Man 
beachte den DRAM-Chip (von einem 30poligen Modul), dort gehen zwischen 
den Beinchen je noch eine weitere Leiterbahn durch. Die zwei 
Kupferlackdrähte beim MAX232 sind auf einen Layout-Fehler 
zurückzuführen, habe RX und TX vertauscht :(


Was es wird, verrate ich noch nicht. Erst, wenns fertig ist :)

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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dasselbe Bild nochmal in kleiner

Autor: thomas (Gast)
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Christoph,

hast du das mit deinem alten Conrad Lami gemacht oder mit einem anderen 
? Welcher ? Bitte mehr Details. Schaut richtig gut aus !

Heiko,
hast du den Reichelt Eco Lami bzgl. Temp. oder Zeit manipuliert ?

Gruß,
Thomas

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Die abgebildete Platine habe ich mit dem alten Conrad-Laminator gemacht. 
Die Walzentemperatur betrug 190°C, ich habe nur einen Durchlauf 
gebraucht. Die Motor-Geschwindigkeit war auch langsamer als Normal. Das 
war wichtig, weil schon beim zweiten Durchlauf (mit geringerer Temp.) 
hats den Toner an den krassesten Stellen beim DRAM-Chip 10mil Bahn 
/10mil Abstand zu den PADs zusammengewaltzt. Als Drucker habe ich den HP 
Laserjet 4000 verwendet, Tonerdichte auf 4 gestellt (Skala von 1 .. 5, 
Standard 3), Druckeinstellungen für Normalpapier. Papier aus dem 
Reichelt-Katalog.

Das Laminator hats aber leider nicht überlebt.

Wenn ich diese Platine endlich mal fertig programmiert habe (Firmware!) 
dann werde ich ggf. den neuen -- noch erhältlichen -- Conrad-Laminator 
modden.

Zu den Masseflächen: Da liegt eben ein für alle Laserdrucker 
prinzipbedingtes Problem vor. Bei meinen Druckern (beide von HP) ist der 
in Durchlaufrichtung gesehene Anfang der geschwärzten Fläche noch 
richtig satt, danach lässt er nach. Wie oben schon geschrieben kann man 
das Problem mit dem Gitter umgehen.  Mit den richtigen Parametern des 
Gitters kann man auch da ne Menge Säure sparen.

- cl

Autor: He Ro (Gast)
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Thomas,

nein, überhaupt nicht manipuliert (nur einmal geöffnet, um zu schauen, 
wie der von innen aussieht - die LED wird über Bimetallschalter 
angesteuert, ist also keine Timer-Lösung wie bei Conrad)

Dafür eben 15x durchgeschoben. Habe jetzt eine Schaltung entworfen, die 
den Motor entsprechend takten soll (das übliche: Kondensatornetzteil, 
NE555, Triac) - mal sehen, was das wird, im Moment warte ich mal wieder 
auf Reichelt bzw. DHL...

MfG, HeRo

Autor: thomas (Gast)
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Hallo Heiko,

kannst du die Schaltung hier posten wenn sie fertig ist ? Mein Reichelt 
Lami kam heute an und wartet quasi auf den Umbau :-)

Gruß,
Thomas

Autor: sami (Gast)
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Heizt der Reichelt eco beide Rollen oder nur eine (doppelseitige 
Platinen)

Autor: DerJan (Gast)
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Ich habe gerade den pavo Ecomaster von Reichelt modifiziert.

Das Gerät sieht aus als ob es in den tiefsten tiefen der Mandschurei 
gefertigt worden ist. "Zhao-qing-long-tou Electronic & Electrifty" steht 
auf dem Synchronmotor.

Bei höheren Temperaturen fängt es an wie eine chinesische 
Müllverbrennungsanlage zu reichen. Die Ursache sind Verunreinigungen in 
Isolationmaterial der Heizwendeln. Nach Zweistündigen ausheizen im 
Freien hat sich das etwas gelegt.

Bei 170°C fängt die Abdeckung an zu schmelzen. Die Halterahmen halten 
mindestens 200°C aus. Höhere Temperaturen habe ich nicht getestet.
Ich verwende das gerät bei 125°C mit getaktetem Antrieb und erhalte eine 
gute anhaftung. Mechanisch verkraftet das Gerät anscheinend 1,5mmm 
Material obwohl sich die Rollen reichlich biegen. Wie lange, das wird 
sich noch zeigen.

Die Regelelektronik habe ich aus einem quad OP TL084 und ein paar teilen 
aus der grabbelkiste aufgebaut. Mein Sensor ist eine BY229 Diode die ich 
auf dem unteren Heizelement befestigt habe. Das ganze Regelt auf 2°C 
genau.

@sami:
Die Rollen sind oben und unten beheizt. Die Metallteile sind nicht 
geerdet, sind aber zumindest gegen Netzpotential isoliert. Ich konnte 
Erdungen anbringen ohne das der FI auslöst.

Autor: He Ro (Gast)
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Ja, der Laminator heizt beide Rollen.

Ich habe heute nochmal ein wenig herumprobiert - einen anderen 
Druckertreiber, der etwas mehr Toner auf das Papier zu bringen scheint, 
endlich genug Ätzmittel (danke an Reichelt, die zwei Tage nach der 
Originalsendung schon eine Ersatzsendung auf den Weg bringen, weil DHL 
das Original verschlurt hat) und es funktioniert fast perfekt - siehe 
Anhang, selbst die 6mil-Spirale hat Durchgang.

Den Schaltplan zur Dimmung hänge ich an das nächste Posting...

MfG, Heiko

Autor: He Ro (Gast)
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So, und jetzt noch der Schaltplan... ich bin nicht besonders stolz auf 
dieses zusammengeschnippelte Werk - u.a. ist es recht albern, einen 
Optokoppler und ein Kondensatornetzteil zusammen einzusetzen schäm

Mangels Erfahrung mit Triacs und weil ich wenig Lust hatte, mir Gedanken 
darum zu machen, wann der Triac das richtige Zündpotential hat und wann 
nicht, habe ich das trotzdem so zusammengesetzt.

Getestet ist die Geschichte auch noch nicht, Garantie gibts also 
selbstverständlich nicht. Ich habe die Platine aber heute auch geätzt, 
werde sie wohl am Wochenende zusammenbauen. Bisher habe ich gute 
Erfahrungen mit 15 Durchgängen gemacht, also werde ich den Dimmer auf 
ungefähr 14:1 einstellen - ich weiß gerade nicht mehr genau, wie ich die 
Bauteile im Schaltplan dimensioniert hatte.

MfG, Heiko

Autor: Reichelt-Eco (Gast)
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Guten Tag,

das Backofenthermostat allein hat nichts gebracht, die nachgerüstete 
Temp-Sicherung(240°C) hats dabei entschärft.

Dann kam ein neuer Motor mit 1 U/min rein(ebay, Welle muß mit Säge und 
Feile bearbeitet werden)
Der Motor ist etwas eigensinnig und dreht manchmal falsch rum, öfter 
ein/aus-schalten hilft.

Mit Reichelt-Papier gings nicht, dann Conrad-Beilage und Platine vorher 
anätzen mit 4mal durchschieben rel. gut( Drucker Brother HL-1450)
Temperatur um 185°C, gemessen mit DMM in Nut der Temp-Sicherung.
Conrad-Papier ist sehr anhänglich...grrr


Der Reichelt-Eco läuft für weitere Tests als Cabrio(etwas weniger 
Gehäusegestank.

Autor: Currywurst (Gast)
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Probier mal Butterbrotpapier.
Ich hab als ersten Versuch ein zweiseitge Flachspule aus 0,5mm Bahnen 
gemacht. Hatte viele Fehlschläge bis ich das Butterbrotpapier versucht 
habe.

Autor: T. A. (wambly)
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@ He Ro 26.04.2007
@  Stefan Gemmel 13.03.2007
Hab Eure Schaltung nachgebaut, aber funkt nicht. Motor steht.
Hab aber einen MOC3021 Wiederstand Triac: BTA06-600. Hab die LED vom MOC 
auch mit einem RegelNT angesteuert, aber keine Reaktion. Damit ich was 
sehe hab ich eine 25W Glühbirne parallel zum Motor geklemmt. Jetzt dreht 
der Motor, die Birne ist aus, sobald ich die Birne rausdrehe steht der 
Motor????
Wie kann ich den MOC oder Triac am einfachsten testen?? (ob sie TOT 
sind).

Werd mal den ISP-244 Adapter bügeln, dort klemmt mein Elektronikwissen 
auch total. Mit der JCU10(ELV) hab ich einen 
Messverstärker(INA126+Offset-OPV) ohne Probleme auf Steckbrett und 
Platine hinbekommen.
Gruss T.A.

Autor: Currywurst (Gast)
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@T.A. :
Triacs benötigen einen Mindeststrom um nach dem Zünden durchgesteuert zu 
bleiben. Ist die Last zu klein oder zu Induktiv bleibt dein Triac 
gesperrt. Ein Synchronmotor ist ziemlich Induktiv. Eventuell hilft eine 
Reihenschaltung uas 22Ohm Widerstand und 0.1uF - 0.22uF Kondensator 
parallel zum Motor. Dadurch veringert sich der induktive Blindanteil und 
der Strom im Zündzeitpunkt ist höher.
Wenn das nicht hilft muss ein Triac mit kleinerem Haltestrom verwendet 
werden. Es gibt mehrere BTA06-600 mit unterschiedlichem Haltestrom.
BTA06-600T hat 5mA und BTA06-600A hat 20mA.
Ein Synchronmotor hat etwa 23mA also liegt das Problem wahrscheinlich im 
hohen induktiven Blindanteil deiner Last.

Autor: thomas (Gast)
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Hey Currywurst,

der Tipp mit dem Butterbrotpapier ist perfekt !!!
Das Zeug löst sich ja von alleine nach 30 sec Wasserbad. Meine Reichelt 
Kataloge wandern jetzt ins Altpapier :-)

Gruß,
Thomas

Autor: Dirk (Gast)
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Morgen...

Sagt mal, wie bedruckt ihr denn Butterbrotpapier ?

Mein Drucker (Brother HL2030) faltet das Butterbrotpapier immer zu 
schönen Motiven und wickelt das ganze dann um die Rollen in der 
Toner/Trommeleinheit. :-(

Auch das Reichelt-Papier hat öfter eine Falte in der Mitte.

Gibts nen Trick dafür ???


Danke Dirk

Autor: T. A. (wambly)
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@Dirk
Einfach oben mit GUTEM TESA Film auf 80g/m²Papier ankleben.
Je nach Drucker ganze Breite ich kleb nur noch oben mittig und
in vorderen Einzug einlegen(HP LJ5). Zieht gerade durch, erst nach der 
Fixiereinheit wird das Papier gebogen.

Ich hab das Butterbrotpapier sogar ohne Wasser wegbekommen(einfach lange 
Laminieren, sieht aber nicht mehr toll aus).

@Currywurst
Hab den Lami jetzt mit Relais Schaltung modifiziert. Triac werde ich 
später testen. (Hatte doch eine 25W Glühbirne parallel -> Blindanteil 
klein, aber Motor lief, Lampe aus). Vielleicht wars auch ein 
Verdrahtungsfehler, ich hasse Lochraster, aber jetzt kann ich ja schöne 
Platinen fertigen. Brauch sie auch für Phasenanschnitt.

T.A.

Autor: Thomas (Gast)
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Hi,

muss meine Aussage zum Teil revidieren:
Mein Laserjet 4 verschmiert seit neustem einen kleinen Teil des Toners 
vom Printout auf dem Butterbrotpapier.

Habt ihr das auch bzw. was kann man dagegen machen ?

Gruß,
Thomas

Autor: Reichelt-Eco (Gast)
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Guten Tag,

mit Butterbrotpapier gehts bei mir schlecht, löst sich von der Platine 
samt Toner, trotz anätzen.

Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner 
am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Wie bekomm ich mehr Toner aufs Papier?Brother HL-1450
Im Druckertreiber hab ich schon viel versucht, gibts nen Trick?


Zum Drucken mit dünnem Papier.
Das zu bedruckende Papier am oberen Rand mit Prittstift beschmieren und 
auf Standardkopierpapier kleben, Einzelblatteinzug.

Autor: Henk (Gast)
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>Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
>am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Zauberzauber : )

Autor: Reichelt-Eco (Gast)
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Guten Tag,
>Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
>am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Zauberzauber : )


hab schon untern Tisch geschaut, da sitzt aber kein tonerfressender 
Wichtel

Autor: Georg (Gast)
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Kann mir jemand einen günstigen Laminierer nenn, den es bei Ebay gibt 
und der einfach mittels Widerstandstausch oder ähnlichem modifiziert 
werden kann?

Autor: Currywurst (Gast)
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Mein Butterbrotpapier fühlt sich auf einer Seite glatt an.
Es hat eindeutig eine Art Beschichtung die gut zu meinem Toner, meiner 
Prozesstemperatur und dem Drucker passt. Bis jetzt ist mir noch nichts 
verschmiert oder abgeblättert.

Für so etwas gibt es keine generelle Empfehungen.
Einfach viele Materialien ausprobieren, und wenn es klappt bleibt man 
dabei.

Das Basismaterial gut zu reinigen und etwas aufzurauhen verbessert 
übrigens die Anhaftung.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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@CurryWurst:
was für einen Laserdrucker verwendest du?

Bisher habe meine Platinen mit einem HP LaserJet 4000 gemacht. Einfach 
auf Reicheltpapier gedruckt und fertich.
Butterbrotpapier erscheint mir aber auch sinnvoller, weil es ja eine 
Beschichtung hat.


Autor: Christoph Lechner (clechner)
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Habe heute mal einen Versuch mit Butterbrotpapier gemacht. Ergebnis 
negativ.
Ich habe das Papier mit Pritt-Stift auf eine DINA4-Seite geklebt und in 
den Drucker reingelassen, es ist auch wieder rausgekommen.
Auf den Seiten danach waren allerdings schwarze Punkte drauf, also hat 
der Toner nicht gehalten. Also bleibe ich vorerst beim Reichelt-Papier, 
es hat ja einigermaßen funktioniert. Bis auf die Löcher in den 
Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der 
Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen 
abnimmt.

Siehe die Bilder oben in dem Thread.
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Autor: LazyBee (Gast)
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Hallo,

also das Problem mit den Masseflächen umgehe ich, indem ich die Fläche 
nicht voll fülle, sondern als Gitter ausführe. Die Gitterabstände kann 
man in Eagle so einstellen, daß dann auch eine "gefüllte Fläche" 
entsteht. Und ein Gittermuster sieht auch nicht schlecht aus.

Gruß

LazyBee

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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@LazyBee:

Ja schon, aber die Platine ist letztenendes ein Prototyp der möglichst 
unverändert von einem PCB-Hersteller gefertigt werden soll.

Sonst hast du schon recht, die Ätzmitteleinsparung mit Gittern ist ja 
fast so groß wie die mit Masseflächen.

- cl

Autor: Currywurst (Gast)
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>>was für einen Laserdrucker verwendest du?
Canon LBP2900. Das Papier ist Melitta Toppits. Ich werde es wohl nicht 
weiterempfehlen da ich bis jetzt der einzige bin der damit gute 
Ergebnisse erzielt hat. Ich werde mal aus Neugierde weitere Materialien 
aus probieren.
>>Ergebnis negativ.
Also werde ich es dann besser nicht weiterempfehlen.

>>Bis auf die Löcher in den
>>Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der
>>Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen
>>abnimmt.
Das scheint ein rein physikalisches Problem zu sein das bei allen 
Druckern und bei allen Papieren auftritt. Je grösser die Fläche desto 
kleiner der Elektrostatische Spitzeneffekt. Die Fläche kann somit nicht 
soviel Toner anziehen wie eine dünne Linie. Das Papier kann darauf 
keinen Einfluss nehmen da der Effekt auf der Tonerwalze entsteht.

Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten 
Durchgang?
Wohl nicht ganz praktisch da man ein extra Layout dafür anlegen müsste.
Egal, Gitter sehen auch ganz hübsch aus.

Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
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Hallo!

Ich hab vor einigen Tagen diesen Treath entdeckt und wollt das auch mal 
testen zumal man so ganz leicht und schnell Platinen herstellen kann.

Also bin ich in n Gebraucht PC shop hab mir n alten Laserdrucker (HP 
Laserjet5L gekauft) und gleich mal getestet.

Als Träger hab ich ne ganz normal Seite ausm Reicheltkatalog genommen.

Zuerst hab ich das Layout ausgedruckt und dann die Platine mal gereinigt 
(Schmiergelpapier und Aceton). Dann Laminiergerät (Laminator 
KL300/XII/28/2005) (glaub auch son Aldi/Lidlteil) aufgeheizt (Gerät habe 
ich nicht umgebaut ist also im Orginalzustand!!) und die Platine 8 mal 
durchgelassen.

Nach dem Auflösen des Papiers mit Wasser hab ich dann festgestellt das 
es eigentlich fürs erste mal richtig gut aussieht =) (Die dünnsten 
Bahnen waren 5mil Breit)


Also ich kann diese Methode auch nur Weiterempfehlen.

Autor: Jens P. (jmoney)
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>>Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten
>>Durchgang?

Ich drucke meistens einfach ganz normal doppelt. Das braucht zwar einige 
Versuche (für jede Platine), bis der Drucker 2 mal exakt übereinander 
gedruckt hat aber dann gibt's überhaupt keine Löcher mehr..
Getestet mit HP Laserjet 4MV und Laserjet 4P auf Normalpapier.

Autor: El_Mejor (Gast)
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So, hab das Abenteuer Laminiertransfer auch mal gewagt. Hab mir einfach 
mal ins Blaue einen Laminator gekauft der schon einen Einstellknopf für 
die Temperatur hatte.
Mit Freude stellte ich fest, das es nach dem Bereich der fürs 
Warm-Laminiern verwendet wird noch weiter geht und wenn ich voll aufdreh 
wirds dem Toner aus meinem HP LJ 5P (allerdings mit Kyocera Toner 
nachgefüllt) schon ein bisschen zu warm. Temperatur kann ich nicht 
messen, aber ich denke mal deutlich heißer als 150°C.
Is auch ne andere Mechanik drin, die Heizung erfolgt durch zwei 
Aluplatten und danach kommen erst die Rollen, die variabel einstellbar 
sind. Hab damit gute Ergebnisse erzielt, lediglich das einziehen ist 
etwas kompliziert, weil sich die Heizung vor den Rollen befindet, da 
muss ich noch experimentieren, aber erste Versuche verliefen 
erfolgreich.

Laminator ist der Lamirel Maxiplast 240E, wird scheinbar auch durch 
Fellowes vertrieben.

Autor: El_Mejor (Gast)
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Ach ja, kleiner Tip noch. Der Toner hält wunderbar wenn man vor dem 
Behandeln mit Aceton noch mit Stahlwolle drüber geht . Ich hatte 
jedenfalls noch nie Probleme mit nicht haftendem Toner...

Autor: Christoph Lechner (clechner)
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@El_Mejor:
Also ich bin noch nie mit Stahlwolle über eine Platine gegangen! Bei mir 
funktioniert hat es auch so ganz gut geklappt.

Autor: El_Mejor (Gast)
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Ja, aber manche reden hier von anätzen damit der Toner besser haftet. 
Denk nicht jeder Toner haftet ohne Probleme. Und nur so als zusätzlicher 
Tip falls jemand Probleme damit hat. Ich machs nach der 
Usrprungsanleitung und da stand das drin, müsste mal antesten wie s ohne 
klappt.

Autor: edding (Gast)
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wenn die masseflächen nicht ganz ausgefüllt sind bzw kleine löcher haben 
kann doch zur not auch mit nem lack edding nachgearbeitet werden... der 
hält das ätzbad auch aus und macht nich die mühe, dass man 5 mal drucken 
muss bis die flächen aufeinander liegen.
wenn die platine geätzt ist muss man den je nach art des stiftes mit 
schmirgel entfernen aber das sollte auch machbar sein.

Autor: lox (Gast)
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Ich hab mal auf den Link oben geklickt, aber auf der Conrad-Seite stand 
dass das Produkt nicht in der Online Datenbank gelistet war. Kann mir 
jemand sagen welches modell dass war.

Danke im vorraus ;-)

Conrad is trotzdem gut
Conrad

Autor: lox (Gast)
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Oder kann man jedes Laminiergerät dafür nehmen?

Autor: Weinga-Unity (Gast)
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Hab die Laminator+Toner Methode auch mal probiert. Funktioniert wirklich 
:)

Finde den Fehler! Hab am Anfang gleich mal probiert, das Papier 
runterzuziehen. Bin dann aber doch auf Seifenlauge gewechselt. Jetzt 
fehlt zwar ein Stück von einer Leiterbahn, aber für was gibts denn nen 
Draht.

mfg W.K.

Autor: Tonerversucher (Gast)
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Hallo,
ich will das auch mal probieren mit dem Tonertransfer.
Ich hab fast den ganzen Beitrag durchgelesen.
Zur Motorregelung,wenn nötig:
könnte man nicht auch eine wechselspannung niedriger Frequenz erzeugen?
Ich dachte wenn ich eine einfache regelbare astabile Kippstufe auf den
symetrischen Sekundärausgang eines Trafos loslasse kommt am 
Primäreingang
eine Wechselspannung entsprechender Frequenz heraus.Für so einen 
schwachen
Synchronmot wie im Lami müßte das doch machbar sein,oder?

Spielt eigentlich nicht auch die Temperatur der Platine (wahrscheinlich 
22°C) eine Rolle? Die könnte man doch auch vorher anwärmen um den 
Wärmeabtransport zu verringern...

viel Grüße

der Versuchte

Autor: Lutjanus (Gast)
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Hi zusammen!

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen mit dem "neuen" Conrad Lammi 
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)

Bei LIDL gibt es nächste Woche auch einen Laminator im Angebot :

http://www.lidl.de/de/home.nsf/pages/c.o.20070628....

Weiß vielleicht jemand ob das Gerät mit einem anderen baugleich ist, und 
sich zum Umbau eignet ?

Viele Grüße

Lutjanus

Autor: c. lechner (Gast)
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Also die Heizleistung ist ggf. mit 300W etwas niedrig.
Da braucht der Lammi ewig, um auf Touren zu kommen!

- clechner

Autor: T. A. (wambly)
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Also meiner hat am Typenschild

230V  0,9A  als ca. 200W Heizleistung.
Ich hab noch keine optimale Regelung, aber mit gedrosseltem Speed
gets fast zu gut. Die Leiterbahnen werden etwas breiter.

Das Aufheizen dauert aber wirklich etwas lange. Ich lass die Heizung 
permanent laufen(hab die Tempschalter abgebaut). Und takte den Motor 
über ein Relais.
Hatte beim "Laminieren" eine kleine Falte, hab ich mit Faber-Castell 
1523permanent übermalt. War wohl nicht NaPerSu-Säuere fest :-(  .

Autor: Lutjanus (Gast)
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@ T.A. : Zm Übermalen von Leiterbahnen und Masseflächen kannst Du auch 
einfach einen edding - marker verwenden. Ich hab einen edding 143 b - 
klappt prima.

Säurefeste Grüsse

Lutjanus

Autor: Lutjanus (Gast)
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Hier ist mal ein Foto einer Platine mit Bügeleisen (Stufe **).
Der Rand ist ein wenig schmutzig, da ich vorher schon 3-4 Versuche mit 
der Platine gemacht habe.Aber bis auf ein paar kleine Löcher im 
GND-Bereich und ein paar unsauberen Lötaugen doch schon recht brauchbar. 
Gedruckt übrigens mit HP Laserjet 1020 auf dem guten "Spiegel"-Papier.

Aber auf die Frage zurückzukommen :

Wie siehts denn jetzt mit dem Lammi von big "C" aus ?

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen damit
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)

Laminierte Grüsse

Lutjanus

Autor: c. lechner (Gast)
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Hallo,

also ich hab mal angefangen, den neuen Conrad-Laminator umzubauen, habs 
leider noch nicht fertig gemacht, weil das Studium im Moment wenig 
Freizeit lässt.

Der neue Conrad-Laminator hat auf jeden Fall eine Menge Heizleistung. 
Das hat halt zur Folge, dass eine simple Ein-/Aus-Regelung des 
Laminators nicht möglich ist, weil er dann kurzzeitig bis zu 30°C über 
die Zieltemp hinausschießt und dann mit "e hoch minus irgendwas"-Kurve 
wieder zur Wunschtemperatur abfällt.

Die Mechanik ist IMHO gut, weil die untere Walze mit Federn an die obere 
gedrückt wird. Beim "alten"/ersten Conrad-Laminator hat das noch 
Platinendurchlassen noch mit Durchbiegen der Walze funktioniert! Nicht 
optimal, weil ja dann der Druck in der Mitte sehr klein ist und 
unmittelbar am Rand ziemlich hart.

Ich poste nochmal den Link mit den Bildern, die ich von dem Gerät 
gemacht habe.
http://www.cl-projects.de/projects/laminator/lamin...

- cl

Autor: Lutjanus (Gast)
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Soo, der Conrad-2 Lammi steht jetzt bei mir auf der Werkbank.

Ich kann @C.Lechner nur zustimmen - die Mechanik macht für knapp 20 
Euronen einen wirklich guten Eindruck.
Beim gleichen Laden gibts Temp_Sicherungen mit höherer Auslösetemp 
(z.B.229 Grad C). Auch Bimetallschalter sind erhältlich (leider nur bis 
145 Grad).

Sollte der Austausch der beiden Komponenten ausreichen ?

Autor: Lutjanus (Gast)
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-Nachtrag-
Den Bimetallschalter gibts bis 160 Grad - den mit ein wenig Abstand 
montiert,... mal sehen...

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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@lutjanus
wenn du die temperatur einigermassen genau und damit reproduzierbar
einstellen willst,mußte mit dem Termostaten ran an die Heizung und nicht
wech.
Ich selbst hab ja noch nix probiert,aber- wenns mit bügeln geht müßte 
doch
ein Bügeleisentermostat funktionierne,oder?

Gruß
Andi

Autor: Lutjanus (Gast)
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@andi

Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und 
schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung 
von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte, 
bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet 
(Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig 
reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!

Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturschalter

Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig 
experimentiern.
Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung 
wesentlich schneller und kostengünstiger sein.

Ich poste meine Versuchergebnisse in jedem Fall hier.

Temperaturgeregelte Grüße
Lutjanus

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo Lutjanus
> Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und
> schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung
> von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,
> bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet
> (Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig
> reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!

Im ersten Beitrag vom Dominik steht was von 210-230°C und 1A Ergebnis.


>
> Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:
Der Elektromeister Andi weiß das,will dir aber sagen,dass das
Bügeleisentermostat einstellbar ist. Da kann man dann halt mit der
Temperatur experimentieren.

> Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig
> experimentiern.
> Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung
> wesentlich schneller und kostengünstiger sein.
Das seh ich auch so,wenn auch ein microFraek alles mit nem micro macht,
würde ich auch ein einfachen Regler vorziehen.

Ich denke alles in Allem ist es eine Sache von
Heiztemperatur/Durchlaufgeschwindigkeit

Die Platine nimmt mit Ihrer Kupferfläche ordendlich Energie auf.
Dies kann man ausgleichen in dem man die Heiztemperatur erhöht oder
die Geschwindigkeit reduziert,oder beides ;-)

Gruß an alle

Andi

Autor: Gast (Gast)
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Hallo, ich will auch mal meinen Senf dazugeben: Habe mir einen 
DinA6-Laminator für 1 Euro ersteigert (LG110) und gleich beim Verkäufer 
um die Ecke abgeholt. Den wollte sonst keiner und ich war neugierig wie 
es drinnen aussieht - siehe Foto! Das Gerät heizt nur bis ca. 120 Grad 
und es hat ÜBERHAUPT keine Elektrokik drin, nur 2 Heizpatronen 
(insgesamt 40W) an den Metallteilen über und unter den Walzen (die obere 
ist sichtbar). Der Benutzer soll lt. Handbuch bis zu einer halben Stunde 
warten, damit er laminieren kann.. :-)

Auf dem Gehäuse ist eine Anzeige, auf der READY steht, wenn das Gerät 
warm genug ist. Da ist aber keine LED drunter (ich hab erst mal 
verwundert gesucht), sondern es ist eine temperaturabhängige farbige 
Folie. Ein Versuch mit dem Deckel im Backofen bestätigte dies. Die 
Extrem-Spar-Variante! Der Motor selbst läuft schön langsam, so 1 cm in 4 
Sekunden etwa.

Jetzt hab ich mir überlegt, ich werde einfach eine zweite, 
leistungsfähige Heizung oben mit dazuschrauben und diese steuern, mit 
einem Relais oder solid state Relais wie das schon einige gemacht haben, 
einem KTY84-130 (der geht wohl bis 300 Grad) und einem AVR, dann noch 
ein schönes Display 'ran.. wenn alles gut geht und nichts schmilzt, kann 
ich das Gehäuseunterteil gleich verwenden. Mir gefällt das Ding weil es 
so klein und fein ist, in der Breite wie gemacht für eine 10x16 Platine. 
ICh hab auch nicht den Eindruck, daß sich die Walze durchbiegt, sondern 
daß der Gummi nachgibt, wie es sein soll.

Meine Frage: Wo kriege ich als Bastler so eine Art Heizpatrone her?

Autor: Gast (Gast)
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Ach na klar.. sorry für die überflüssige Frage.. ich hab noch einen 
alten Lötkolben ohne passende Spitzen 'rumliegen.. der wird sich so noch 
nützlich machen.

Autor: Tim (Gast)
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Mich würde auch interessieren ob jemand eine Adresse kennt wo man 
Heizungelemente findet die so bis 250°C gehen.

Ich habe vor mir meinen eigenen Laminator zu bauen (Da muss ich mir dann 
keine sogen um die Platinen dicke machen). Passende Walzen und einen 
passenden Motor habe ich bereits nur eine Heizung fehlt.

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo Laminierfreunde,

ich hab heute mal meinen Laminator (Liedl oder Norma, schimpft sich
Profi Laminator,360W) umgebaut.
Gereglet war dieser mit 2 mechanischen Festtemperaturregler
95°C für 80Mic
110°C für 100-125Mic
Temperaturbegrenzer schaltet bei 145° ab und 54° wieder ein
und eine Temperatursicherung 192°

Nachersten Versuchen stellte ich fest,daß die Temperatur wohl zu
niedrig ist.
Also hab ich die Regelungen rausgeschmissen und durch ein
Backofentermostat ersetzt.Nach Versuch hab ich noch die Temperatur-
sicherung gegen eine 240° Sicherung ersetzt.

Ich meß die Teperatur mit NiCr-Ni element. Eingestellt auf 200°
WALZENtemperatur.
Nach ersten Durchlauf löste sich das Papier gleich wieder.
Ich hab dann die Platine ohne Papier 3 mal durchgelassen
(Heisssss)
nach 1. Durchlauf 52°
nach 2. Durchlauf in die 60°
nach 3. Durchlauf ca 73°
Papier drauf ... und durch!

Das Ergebnis siehe Anhang.
Ich hab fürs erste zu stark gerubbelt,da sind ein paar striche mit 
weg:-(
Nicht wundern,daß ich einen Schaltplan statt Layout drauf hab.
Hatte grade keinen parat ;-) Es geht ja nur ums Prinzip.

O! Ich seh grade die obere Abdeckung hat sich total verzogen,naja da
kommt ein Lochblech drauf!

nette Grüße und..

viieeel Erfolg

Andi




Autor: Gast (Gast)
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Zum Thema Heizung: Ich überlege, ob ich mir einfach aus einer alten 
Herdplatte, einem alten Heizstrahler oder aus einem alten Fön die 
Heizung ausbaue.. leider hab ich nicht so ein Kapton-Band und Keramik 
zur Hand.. Eine gute  Wärmeübertragung müßte man dann eben noch 
hinbekommen. Ich hab auch noch so alte Widerstände (sieht aus wie eine 
kleiner Betonblock) mit so 1kOhm - wenn ich den an 22V anschließe 
(natürlich mit der nötigen Vorsicht, Isolierung und Crimpverbindungen) - 
bringt der dann theoretisch gut 50 Watt?

Autor: Gast (Gast)
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ich meinte natürlich 230V, Tippfehler..

Autor: Gast (Gast)
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Was mir gerade noch einfällt - ein passend geformter Tauchsieder, evtl. 
aus einem alten Wasserkocher tut es sicher auch :-)

Autor: Hans (Gast)
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Keramik "Betonklotz" hochlast Widerstände habe in der Regel eine 
Beschriftung, das größte was ich hier habe ist 10W und das wird nicht 
reichen.
Ich tendiere inzwischend dazu mir einen billigen zu kaufen, das ganze 
Plastik Zeugs raus und alles in eine Ordentliche Metallaufhängung zu 
bauen.

Hat noch jemand einen Überblick welche Modell noch beschaffbar sind und 
sich zum Umbau gut eignen?

Autor: dR.oBISCH (Gast)
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Auch mal ein kleiner Bericht von mir, da ich jetzt auch stolzer Besitzer 
eines Direkt-Toner-Laminators geworden bin. Dazu habe ich mir am 
Donnertag den Laminator vom Lidl geholt (Lervia 4410). Dann konnt ich es 
Gestern natürlich nicht aushalten und hab mich gleich an den Umbau 
gewagt. Nach kurzem studieren der Schaltung ließ sich schnell 
herausfinden, dass die Überwachung mit einer üblichen 
LM324-Fensterschaltung aufgebaut ist (wie oben auch schon mehrmals 
erwähnt). Die Temerpatur läßt sich daher ganz einfach über 
Spannungsteiler VCC-?-10k-GND varieren. Das tolle an diesem 
Laminiergerät ist, dass es 2 Stufen hat (für 125 Mikron und 80 Mikron). 
Somit kann man das Gerät immernoch für das laminieren von Folien 
benutzen. Dazu hab ich einfach nur den Spannungsteiler-Widerstand im 80 
Mikron-Modus verringert auf 3.9K (auch 4,7K wären denkbar) statt vorher 
11K. Es handelt sich dabei um Widerstand R19, wenn jemand direkt an den 
Nachbau denkt. Bei den Angaben, solltet ihr ein wenig aufpassen, ich 
will nicht Schuld sein, dass eure Laminiergeräte durchschmoren. Bei mir, 
hat die Rolle kurzeitig ein wenig geraucht, sollte aber nicht weiter 
schlimm sein. Ansonsten scheint das Stativ zu halten.
Den Widerstand des 125 Mikron-Modus hab ich so gelassen. Eure Frauen 
wird es freuen, das ihr das Ding nicht vollkommen zerheizt habt ;-) 
Außerdem hat man dann doch nochmal eine richtige Laminierfunktion im 
Haus.
Noch kurz zum Umbau. Es sollte natürlich klar sein, dass die 
Temperatursicherung (in 2 Schläuchen am Heizelement) entfernt werden 
müssen. Wenn jemand fragen hat, steh ich euch gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg
Marcus Drobisch

Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum:

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Also ich "laminier" meine Platinen mit nem Laminator ohne Umbau. 
Funktioniert eigentlich ganz gut so (Lass so 8 mal immer durch). Nur 
gehen dünne Leiterbahnen (10mil) beim Papier wegrubbeln ab.

Könnte das an einer zu niedrigen Temperatur liegen oder würds dann 
garnet gehen?

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo,

also wenn Ihr ne Temperatursicherung entfernt dürft ihr das gerät
nicht mehr aus den Augen lassen. Ein Brand ist schnell enstanden.
Ich hab ne 240° reingebaut und da gibt oben das Gehäuse schon nach.
Was wenn es auf die heizung tropft....

Ist natürlich prktisch für nen Elektroniker wenn der Lami ne Schaltung
mit lm324 drin hat ;-)

zu den Micronen... meine Laminierfolien(glaub Liedl) wollen alle die
80 Mic haben.

@ KArl-J

glaub ohne Umbau ist zu wenig Teperatur. Allerdings könnte es auch gut 
gehen wenn man die Platine ohne PApier vorheizt. Ich meine so ohne
Papier drauf auf die Herdplatte legen und auf 80-100° vorheizen.
Dann mit Handschuhen Papier drauf und 1x durch den Laminator schieben.

@all
ich stelle beim Durchlaufen immer fest,daß am Plantinenende der 
Laminator
der Platine einen ruckartigen Stoß verpaßt. Das paßiert in dem Moment,
in dem Rollen von derPlatine springt.
Steht hier am unteren Ende Papier über,kommt es zu einer Art Zupfen,
durch dem sicherlich dünne Leiterbahnen vom Kupfer abgerissen werden 
könnten.
Man muß also das Papier zumindes am Ende (bezogen auf die 
Durchlaufrichting) bündig abschneiden.

Ich hab mir auch schon überlegt,ob man auf einem Metallstativ 2-3
Laminatoren hintereinander montiert betreiben kann. Das Papier
würde dann vor dem Letzten Laminator zurechtgefaltet auf die Platine
warten und dann gemeinsam durchgezogen werden.

Oder eine Vorheizung mit Infrarotstrahlung. Oben und unten eine
dimmbaren 500W Halogenlampe anbringen. Für einseitige Platinen
eine abschaltbar.

Naja...Ideen gibts da genug..


Gruß Andi

Autor: Tom (Gast)
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@ dR.oBISCH
habe mir gerade auch noch das Lidl Gerät besorgt.
Schein ja sehr gut zum Basteln geeignet zu sein. Schon allein das alles 
auf der Platine gesteckt ist und nicht fest verlötet :)

Mir ist aufgefallen das die untere Alu Halterung an einer Stelle 
anscheinend leicht verbogen ist und auf die untere Rolle drückt. Sieht 
nicht gewollt aus, ist das bei dir auch so?

Autor: Tom (Gast)
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hab ihn jetzt auch mal umgebaut. Was für eine Walzentemperatur bekommst 
du hin? ich komme nicht über 150°C, bin zurzeit runter auf 3,7k für R19

Autor: Tom (Gast)
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hab ihn jetzt dochnoch auf 200°C bekommen. Die erste Platine ist fertig, 
ein super Ergebnis!
Das Ding ist praktisch zum Platinen Lammnieren gebaut, die obere Walze 
ist flexibel aufgehangen, da biegt sich also nix durch. Anfange hat es 
auch bei mir einwenig gebracht, das hat sich jetzt aber gelegt.

Also wer noch einen braucht, man sollte noch beim Lidl vorbeifahren, 
gucken ob noch einer da ist, bei uns waren noch 8 Stück da :)

Autor: Lutjanus (Gast)
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Soo, Nachtrag zum Conrad-lami Typ 2 :

Nach Austausch der Sicherung gegen eine 219 Grad Sicherung und Wechsel 
des 85 Grad Bimetallschalters gegen einen mit 160 Grad ist der Lami 
immer noch ein wenig zu kalt. Den Temperaturschalter einfach mit etwas 
Abstand (zus. Alublech) montiert - prima Ergebnis (siehe Foto).Der 
Kunststoff der Mechanik wird ab ca 190 Grad weich (mit geregeltem 
Lötkolben probiert).

Was ich auch noch festgestellt habe : Das A und O ist wirklich das 
Papier.
Auf Platz Nr.1 mit weitem Abstand vor dem "Spiegel" - das Premium Papier 
der Firma Reichelt (Katalog). Ich klebe eine Katalogseite immer mit ganz 
wenig Pritt (Klebestift) am oberen Rand auf einer DinA4 Seite fest, und 
jage das ganze dann durch den Laser-Kumpel.

Gebruzzelte Grüsse
Lutjanus

Autor: Lutjanus (Gast)
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So -hier das Bild dazu...

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo Tom,
ich hab mir jetzt auch das Teil vom Liedl geholt.
Du hast recht, er ist der geborene Platinenlaminator :-D
Mein erstes Gerät(glaub von N...a)war mechanisch geregelt. Ich mußte
feste drücken,damit er die Platine erfaßte. Die walzen sind bei
beiden gleich befestigt(federnd).
Allerdings.
Der Lervia ist geerdet! Schließlich hat man eine Metallschicht in den 
Händen.
Mein Phasenprüfer leuchtete als ich die Heizung des sogenannten
Profilaminators von N.... berührte.

Weiterer Vorteil: wie's aussieht nimmt er die Temperatur von der
austrittseitig. ist echt genial.

kannst du mir bitte deine Änderungen posten? 3k7 auf R19 hat ja noch
nicht gereicht,oder?

Gruß
Andi

Autor: hobby (Gast)
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wieviel kostet denn das LIDL-Teil? und - wie hoch muß denn jetzt die 
Temperatur sein? 180 190 oder 200 Grad?

Autor: Andreas K. (oldcoolman)
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Hallo hobby

hab heute 15 euro dafür gezahlt

die temperatur so um die 200 .

es kommt auch drauf an wie die kalttemperatur der platine ist.

wenn du die ein paar mal ohne Papier durchschiebst,dann nimmt sie
nicht mehr so viel Energie weg und die Temp muß nicht ganz so hoch sein.

Ist aber Theorie. Ich hab meine Backofentermostatversion auf ca 200 
eingestellt. siehe Beitrag oben.

Gruß
Andi