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Forum: Platinen Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Hallo allerseits!

Ich hab vor kurzem mal angefangen mit der Toner-Aufbügelmethode,
allerdings hat das nie so richtig geklappt - ungleichmäßiges Ergebnis,
manche stelle haften nicht, etc. Habe mir dann von Conrad einen
Laminator gekauft (Nr. 774192, 25 Euro) und den mal aufgeschraubt.
Es war nicht wie erwartet ein Thermostat drin - viel besser: eine
kleine Schaltung mit Op-Amp und NTC. Auch ein Poti war auf der Platine,
an dem ich natürlich sofort rumdrehte, um festzustellen das es nur für
den Feinabgleich war ;-) also tauschte ich einen Widerstand vom
Spannungsteiler aus, der zum Op-Amp geht, und setzte das Teil wieder in
Betrieb. Mit IR Thermometer gemessen regelt er jetzt sauber bei ca.
200-230°C ein, statt wie vorher ca. 120°C. Das Gehäuse hält der Hitze
auch nach längerer Betriebszeit stand.
Ich brauch jetzt also nur die Platine reinschieben, oben drauf das
Reichelt-Papier mit Layout, und nach 10-20 Sek ist es durchgelaufen.
Ohne Warten gleich zum Waschbecken, nass machen und abrubbeln - alles
haftet, nichtmal einweichen muss man das ganze! Ich kanns also jedem
nur empfehlen, der keine Lust auf minutenlanges Bügeln hat, oder bei
dem es einfach nicht klappen will. Komfortabler geht es nicht :-)

Übrigens laut technischen Daten kann das Ding max 0.7mm dicke Sachen
einziehen, 1,5mm Platine klappt aber wunderbar, auch mit geschlossenem
Gehäuse!

Gruß
Dominik
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Hallo Dominik,
wie groß war die Platine ?
Wie hast du due durchgeschoben, längs oder quer ?

Ich frage deshalb, weil ich meine,
irgendwann (genügend große Platine) drücken die Walzen in der Mitte
nicht mehr richtig.

Vielleicht könntest du noch etwas zum getauschten Widerstand sagen.
Wo der sitzt, welcher Wert vorher war und welchen Wert du eingebaut
hast.

Falls der Hersteller und das Modell am Laminator stehen,
könntest du das auch hier schreiben.
Vielleicht gibt es den im örtlichen Handel (kein Porto).

MfG cdg
Autor: Konrad Heisig (Gast)
Datum:

Das hört sich allerdings recht überzugend an - bleibt die Frage, wie
genau lassen sich Ober- und Unterseite des Layouts übereinader legen
und wie stark wird das Layout durch den Laminiervorgang verzerrt ?

Gruß
Konrad
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Warum soll sich die Reichelt-Seite verziehen ?
Bin aber mal auf die Größe scharf.

Hatte mal einen Olympia A260 Laminator, da mußte ich mehrmals
durchschieben wegen zu geringer Temperatur.
Habe deshalb (schneller Versuch) den Motor einseitig abgeklemmt
und per Taster wieder angeschlossen.
Dann per Hand den Motor in kurz Intervallen getastet
(die Verweilzeit in der Heizung wurde größer)
und damit einwandfreie Ergebnisse (bei einem Durchlauf) erzielt.

Leider erlaubte die Bauart des Motors keine Geschwindigkeitsreglung.

cdg
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

ich habe letztens eine doppelseitige Platine mit dem Bügelverfahren
hergestellt.
Funktioniert eigentlich ganz einfach und ohne Probleme.
Das Layout habe ich passend zugeschnitten und aus beiden Seiten eine
Tasche gebaut (wie bei der Belichtungsmethode).
Mittels starker Glübirne/Leutstoffröhre & Plexiglasscheibe ist das
Ausrichten des Layouts nicht so sehr das Problem. Wahrscheinlich ließe
sich dafür auch ein Scanner ganz gut umbauen, aber das ist mir für
meine 2-3 Platinen im Jahr echt zu viel Aufwand.
Zum Schluß die Platine einfach in die "Tasche" und Bügeln bzw.
Laminieren ;)
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Männer!
Hier ein Bügelergebnis: 3 Minuten aufgebügelt. Gedruckt mit Brother
HL2030 auf "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"- Reklamepapier.

Der grüne Draht ist wegen eines Layoutfehlers dran!

MfG Paul
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Hallo,

hab mehrere kleine Platinen ca 5x10cm durchgeschoben, das größte war
160x100mm. Ich hab sie immer längs reingeschoben, oder sogar 45°
gedreht, da sonst die Rollen klemmen. Wenn man sie 45° dreht, also mit
einer spitze hineinschiebt, wird sie sauber ohne ruckeln mitgenommen,
sonst muss man drücken, da die Rollen wegen der Dicke am Anfang sonst
blockieren.

Ich hab einen Spannungsteiler von  VCC-10k-10k-GND   durch
VCC-78k-10k-GND ersetzt. Das es das Gerät woanders gibt, glaube ich
kaum, da die Verpackung von Conrad ist...

Zu doppelseitigen Platinen: ich selber habe da (noch) keinen Bedarf,
würde das aber so machen, das beide Seiten an einem Stück Papier
hängen, das in der Mitte gefaltet wird, und dann etwa so < --  von
vorne über die Platine kommt. Verzerrung sollte eigentlich kein Thema
sein, ausser man schiebt die Platine mehrmals durch, das geht meist
schief, es bilden sich Falten im Papier.

Die Motordrehzahl wird übrigens durch die Netzfrequenz bestimmt.

Ich habe hier mal 2 Bilder vom Laminator, eines mit Innenansicht:

http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/over...

Dort sind auch einige Platinen zu sehen die ich damit fixiert habe.
Ich hab die Temperatur nochmal ein wenig nach unten korrigiert, der
Toner schien mir ein wenig zu verlaufen. Nun ist das wirklich astrein
deckend. Ich nehm die noch heiße Platine direkt aus dem Gerät, halte
sie unter fließendes, kaltes Wasser, und rubbel dann das Papier ab. Das
sind dann etwa 2min vom Drucken bis zum ätzfertigen PCB.
Nochmal zum Gehäuse - es hat sich innen an einigen Stellen doch schon
ein bisschen Gelb gefärbt, also das Gerät nicht unbedingt immer an
lassen ;-)

Gruß
Dominik
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier mal ein Bild des fertigen Transfers in höher Auflösung.
Autor: cdg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

@Paul
> Hallo Männer!
> Hier ein Bügelergebnis: 3 Minuten aufgebügelt. Gedruckt mit Brother
> HL2030 auf "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD"- Reklamepapier.
>
> Der grüne Draht ist wegen eines Layoutfehlers dran!
>
> MfG Paul

Hallo Paul, bei solch schlechten Ergebnissen würde ich auf die
Laminiermethode verzichten.

Es geht besser, dabei habe ich das Optimum sicher noch nicht erreicht.
Siehe meinen Beitrag (4. von oben) mit handgetastet.

Hier das Ergebnis mit HPLaserjet 6L auf Reichelt-Papier und dem oben
genannten Laminator (handgetastet).
Die 10 Cent als Größenvergleich, die Platine rechts oben ist geätzt.
Die kleine Schrift kommt noch ganz gut.
Die untere lange Platine ist noch nicht geätzt, einige Papierfasern
sind noch erkennbar.

Die kleine Platine ist die serielle Version des PonyProg und passt in
ein 9-pol D-Sub Gehäuse.

@Dominik
Danke für die zusätzlichen Erklärungen.

MfG cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Habe mir das Gerätebild von Dominik, also dem Conrad Teil angeschaut,
hat innen große Ähnlichkeit mit dem Olympia A260,
nur die Temp-Reg. Platine hat der Olympia nicht.

Da werde ich mal das Conrad Teil kaufen,
denn die Temperaturregelung ist leichter umzubauen als dort einen
Gleichstrommotor zwecks Drehzahleinstellung einzubauen.
Bei letzterem muss man dann noch die Gleichspannung irgenwo wegholen.

Habe noch bei "Staples" vorbeigeschaut, die hatten ca. 6 verschiedene
Modelle (AE einschließlich), wobei welche mit "rückwärts" bei
Papierstau waren. Da müsste doch mein Gleichstrommotor drin sein, oder
?
Leider waren die Staples-geräte alle teurer als das Conrad Gerät.

Nach Erhalt meines Conrad Laminator, Umbau und Probeschuss, werde ich
hier berichten.

MfG cdg
Autor: dirk (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Vielleicht OT hier - ich mache es mit Bügeln und Büchereinklebefolie
siehe www.comwebnet.de

Habe ein kleinen Laminator - allerding ging die Platine schlecht durch
:-(
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Ich bin gespannt auf deinen Bericht!

Gruß
Dominik
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@cdg
Das bezweifle ich nicht, daß es noch besser geht. Für den ersten
Versuch ging es trotzdem ganz gut. Ich hatte auch nicht den richtigen
Katalog. ABER JETZT!!!

MfG Paul
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Hi!

Kennt ihr bestimmt schon aber guckt mal dort ganz unten:
http://thomaspfeifer.net/platinen_aetzen.htm
Leiterbahn mit Tonertransfermethode 0,07mm (3mil) ;)
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Paul
Das war auch mein erster Versuch mit einem Laminator.

@Dirk
Habe es mit bügeln auch versucht, dauerte mir zu lange
und Hauptgrund !!! keine reproduzierbaren Ergebnisse.
Zweiter Grund der gegen bügeln spricht, doppelseitig ist wohl nicht
machbar.

@Sssssss
Wenn ich meine dünnen Striche (Umrandung) sehe, kein Problem

@Alle
Die Handtastung war ungefähr alle Sekunde einen Impuls von ca. 1/4
Sekunde (geschätzt).
Somit war der Durchlauf nicht gleichmäßig, das Ergebnis allerdings
gut.

MfG cdg
Autor: Jens D. (Gast)
Datum:

@Paul Baumann
sieht echt nciht sauber aus
irgendwie habe ich auch das gefuehl, dass dein gedrucktes layout recht
"eckig" ist..

@Sssssss
die 3 mil ist nicht das problem, das problem ist das der toner nicht so
gleichmässig aufgebuegelt werden kann

also Doppelseitig ist möglich ich habs es selbst mal gemacht und ist
gleich auf anhieb gelungen.
trick top und bottom layer direkt nebeneinander ausgedruckt, in der
mitte gefaltet und die platine reingelegt oben und unten leicht
angebuegelt (in der hand) und dann erst die eine seite und dann die
andere seite gebuegelt

gruss jens
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@jens

Ich habe mir mal das Papier angesehen. Das hat tatsächlich eien
gerasterte Struktur. Jetzt habe ich anderes genommen, da sieht es
dann nicht mehr so "zackig" aus.
Habe aber keine Kamera hier. :-(

MfG Paul
Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,
angeregt durch diesen Thread habe ich meinen Laminator (Gruss an dem
Berton) auch mal hervorgekramt. Die Temperatur war dafür allerdings
viel zu niedrig. Da es nicht möglich war die Temperatur, die durch
gekapselte Bimetallschalter geregelt wurde, anzupassen, habe ich mir
eine eigene Regelung gebaut.

Als Temperatursensor habe ich eine 1N4148 zweckentfremdet. Wie sich bei
meinen Versuchen heraus gestellt hatte, ist deren Sperrspannung
erstaunlich linear von der Temperatur abhängig.
Die Spannung wird dann von dem ADC eines ATmega8 gemessen und damit die
Heizung über einen Optotriac geschaltet.

Die Temperatur habe ich dann langsam hochgefahren bis das Papier beim
Durchlauf auf der Platine kleben geblieben ist - das war bei ca.
200°C.

Das Ergebnis ist sehr gut. Das Papier lässt sich viel einfacher ablösen
als mit dem Bügeleisen (den Link dazu hat Sssssss ja schon weiter oben
gepostet) und selbst in den Ecken gibt es keine Probleme.

Das Bild habe ich leider nicht schärfer bekommen. Sieht in echt besser
aus.

Beste Grüße
Thomas
Autor: dirk (Gast)
Datum:

Könntest du mal Posten welchen Laminator du benützt und ein
Schsltplan/Srouce von deiner Regelung ?

Das wäre ja was feines und man könnte eine bessere Qualität schaffen.

Wie ist das den, der Laminator ist ja nicht vorgesehen für Platinen,
wie
lange kann man mit so ein Laminator Platinen herstellen.

Denke an die Rollen und Zahnräder, durch die erhöhte Kraftwirkung.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich bin einfach mal so frei und nehme dem Thomas die Arbeit ab, weil wir
durch einen kleinen Zufall den selben Laminator haben :) (Grüße zurück,
Thomas).

Den Laminator gab es mal in bei Aldi für 19,99€. Der kann heiß und
kaltlaminieren.
Laut Aufdruck ist das Modell L-405 HC von der Firma Generic.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:
Angehängte Dateien:

Die Regelung besteht hauptsächlich aus den von Thomas schon erwähnten
Temperatursicherungen/Temperaturschalter.
(Ich habe meinen leider noch nicht umgebaut, aber durch den Thread hier
auch mal wieder drüber nachgedacht ;))
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier die Temperaturschalter, die sich auf der Unterseite befinden
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:
Angehängte Dateien:

Die Rollen sollten zumindest bei unseren Laminatoren eigentlich einiges
aushalten (keine Ahnung wie die Mechanik bei anderen gelößt ist).
Auf dem Bild ist die Befestigung der oberen Walze zu sehen.
Mittels einer Art Feder wird die auf die andere Walze gepresst.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:
Angehängte Dateien:

selbst wenn man da eine Platine durchquetscht ist noch etwas an
Spielraum. (Sry für die schlechte Qualität, aber bei den
Lichtverhältnissen in der Jahreszeit funktioniert meine Cam entweder
nur mit Blitz oder ohne und dann kommen solche Bilder raus. Sollte aber
doch zu erkennen sein)

@Thomas: Auf deiner Homepage tut sich ja einiges (wie bei Sssssss). Die
Projekte sind echt nett! Top!

Nochwas: Ich habe irgendwo mal gelesen, dass jemand die Platine kurz
anäzt bevor der Toner per Thermotransfer übertragen wird.
Ich selbst habe noch keine Erfahrung damit gemacht, aber das könnte ja
vielleicht mal ein Tip für andere sein.

Grüße
Christoph
Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Mein Lammi sieht jetzt so aus ;-)
Unten in der Mitte ist die Diode angeschraubt.

Schaltplan und Source liefere ich noch nach, hab's gerade eilig.

Das mit dem Anätzen habe ich auch schon probiert. Wird scheinbar
tatsächlich besser dadurch.

Zum ablösen des Papiers benutze ich Badreiniger. Damit geht übrigens
auch das Kupferoxyd weg - man bekommt alte Platinen damit wieder
glänzend.
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Da mein Conrad Laminierer erst am Montag abholbereit ist,
habe ich mal verschiedene Marken (hiesige Märkte) geöffnet.

Alle sehen innen (elektr. Teil) wie bei
Christoph Heckmann's PICT0003.JPG (s.o.) aus.

Da ist also das Conrad Teil anders aufgebaut.
Da der Umbau der Regelung durch Austausch eines Widerstandes bzw. Poti
erledigt ist, ist dies wohl die bessere Wahl (Poti mit Scala =
optimal).

Einen Atmel dafür zu opfern halte ich für zu aufwändig,
hinzu kommt das Problem 5 Volt für den Atmel.
Der Einsatz desselben wird also teurer und bringt keinen Vorteil.

Ich werde das Schaltbild des Conrad Laminierers mal aufnehmen und hier
reinstellen. Dürfte wohl auf eine Dimmerschaltung hinauslaufen.
Da ohne zusätzliche Spannungsversorgung, ist der Einbau in jeden
Laminierer möglich.

Gruss cdg
Autor: dirk (Gast)
Datum:

Badreiniger oder WC Reiniger?

Wenn WC Reiniger ist, ist es glaube wie der Entwicker für die Platinen,
acer nicht so rein.

Jungs das ist mal eine gute Idee mit der Temperatursteuerung!

Solltet ihr mals ins Wikki stellen : -)

Bei ELV gibts auch ein Laminator für Platinen - kostet ca 300 Teuroen.
Autor: Thomas Pfeifer (Gast)
Datum:

Badreiniger vom Plus.
Inhaltsstoffe: Zitronensäure, Alkohol, Tenside.


Den Schaltplan, Quellcode und noch einige Bilder von meinem Laminator
Umbau habe ich mal auf meine Homepage gestellt:
http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm

Wer dafür keinen Atmel nehmen will, kann auch einen OP als Komparator
geschaltet und ein Poti nehmen. Dann hat man aber keine
Temperaturanzeige und auch keine PWM-Regelung  ;-)
Autor: Remo (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Anbei ein Bild der Elektronik meines ALDI Laminators.
(Bis jetzt noch ohne verändernde Eingriffe)
Das scheint eine andere Bauart als die weiter oben abgebildete zu
sein.
Nachdem das ALDI Zeugs nornalerweise weit verbreitet ist hoffe ich auf
Mitstreiter, die schon mal die Platine von der Uuterseite angeschaut
haben und eine Idee haben, an welchem Widerstand man da am besten das
fummeln anfängt, um die Temperatur hochzujubeln.
Nachdem der Laminator einen Schalter für zwei unterschiedliche
Folienstärken hat und damit zwei unterscheidliche Temperaturen müsste
man das ja eigentlich relativ einfach rauskriegen können.
Hab nur kein Termometer mit dem ich das messen könnte.
Hab aber eine temperaturgereglete Lötstation mit Digitalanzeige. Wenn
ich die auf 50C einstelle und die Lötspitze an den Laminator halte
müßte ich ja eigentlich die Temperatur messen können, oder?
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Remo
Ab Mittwoch gibt es bei ALDI Nord wieder einen Laminator.
Könntest du mal ein Bild vom kompl. Gerät machen,
oder mal beim ALDI-Angebot (w w w. a l d i . d e)  schauen,
ob es das gleiche ist ?

Was steht auf dem IC drauf ?
Sieht gut aus, scheint alles drin zu sein was eine Reglung braucht.

Gruss cdg
Autor: Remo (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Das IC ist ein vierfach OP, LM324.
Anbei ein Bild vom Scanner.

Auf dem Boden ist ein Typenschild:
Laminator/XII/29/2004
monolith GmbH
D-41468 Neuss
....
Baujahr: 11/2004
Autor: cdg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Remo, danke für das Bild und den LM324.
Dein Gerät sieht so aus, wie das von ALDI (Verkauf ab Mittwoch)
Preis 15,99 Euro.

Die Farbe (dein Bild grau oder silbern, ALDI Abbildung weiss +
schwarz)
ist ggf. anders (unwichtig), die Knöpfe und Schalter und der Rest ist
erstaunlich ähnlich.

Da werde ich doch erst diesen kaufen, reingucken und mal sehen.
Sollte der Umbau nicht praktikabel sein (wüsste nicht warum),
bleibt immer noch der Gang nach Conrad.

Mittwoch oder Donnerstag gibt es dann mehr von mir.

Habe schnell noch das Bild angehangen.

MfG cdg
Autor: remo (Gast)
Datum:

Hab meinen Laminator noch nicht so weit auseinandergenommen, aber wenn
es nicht einfach gelingt die mit dem Temperaturwahlschalter verbundenen
Widerstände auf der Platine zu identifizieren, dann wirds kompliziert.
Aus der Laminiereinheit gehen eine Unmenge an Kabeln rein und raus. Hab
noch nichtmal erkennen können welche da eigentlich für die Heizung sind.
Es sind auch zwei in Silikonschläuche verpackte vermutlich
Temperaturfühler in Nuten des Alublocks angebracht. Da es zwei sind
hege ich schon den Verdacht es könnte sich um Minithermostate handeln,
aber wozu sollte dann der OP da sein???
Ein Netzteil ist übrigens nicht drin, also paß bloß auf, die Elektronik
läuft vermutlich mit einem Kondensatornetzteil, der dicke rote C auf dem
Bild wird wohl dafür da sein.
!!! ALSO ÜBERALL NETZSPANNUNG DRAUF !!!

ciao
Remo
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Hallo Remo,
ein 230V Schlag ist nicht so schlimm wenn man richtig arbeitet.
Voraussetzung, keine Schweissfüsse, eine Hand in der Tasche und nicht
im Gerät fummeln und mit der anderen Hand an der Werkstattlampe o.a.
geerdete Sachen packen.

Kondensatornetzteil ist schon klar, die beiden Fühler, eingepackt
wegen
Isolation, werden wohl NTC's, PTC's oder Dioden (als Temp.-Fühler)
sein.

Irgendwo ist dann wohl ein Thyristor als Stellglied.
Na und der OP-Amp. vergleicht die vom Temp.-Fühler gelieferten Werte
mit der Vorgabe o.s.ä.

Egal, da beide Laminierer gleich aussehen, denke ich mal da ist das
gleiche drin und dann werden wir weitersehen.

Zu den vielen Drähten,
4 für die beiden Fühler,
2 für Phase und Null,
1 für gedimmte Phase zur Heizung (2x115V in Reihe)
1 für Null ggf. zur Heizung (wenn gesamte Verdrahtung auf der Platine)
3 für Temp.-Schalter
2 für LED (oder 3-4 ??)
so oder ähnlich könnte es aussehen.
Mittwoch wissen wir mehr.

Gruss cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,
habe den ALDI Laminator aus dem heutigen Angebot gekauft und zerlegt.

Leider scheint er nicht für den Umbau der Temperaturregelung geeignet
und ist elektrisch nicht identisch mit "Remo's" siehe seine Bilder.

Ich habe mal Bilder angefertigt:
1. Das IC ist ein HEF4541 = CD4541 = programmierbarer Zeitgeber.
2. Es gibt kein Stellglied (Triac o.ä.)
3. Wenn alle Geräte so schlampig montiert sind, wie meines,
   dann gibt es Ärger. Siehe Pfeil im oberen Bild.
   Der 1..2 Watt Widerstand liegt direkt am Platikbolzen an und dürfte
   für unangenehme Gerüche oder Schlimmerem sorgen.
4. Im unteren Bild sind drei Temp.Schalter zu sehen (also feste
Werte).

Fazit:
Das Zeitgeber-IC sagt wohl nur nach einer (vom Wahlschalter gegebenen)
Zeit per LED "Gerät ist betriebsbereit.
In Wirklichkeit wird die Endtemperatur jedoch in Abhängigkeit einer
weiteren Schalterebene die die (Bimetall) Temp.Schalter umschaltet,
vorgegeben. Umbau in Richtung höhere Temperatur ist somit nur durch
Austausch dieser Schalter mööglich.
Aus diesem Grund werde ich das Schaltbild nicht aufnehmen, da es keinem
hilft.

Weitere Aussichten:
1. Gerät zurück nach ALDI
2. Den Laminator vom grossen "C" kaufen, denn der wurde ja
erfolgreich
   von Doninik umgebaut.

Schade der ist ca. 10 Euro teurer, aber es muss wohl sein.
Danach berichte ich wieder und werde ggf. die Schaltung posten.

Grüsse cdg
Autor: ,,,, (Gast)
Datum:

/*
3. Wenn alle Geräte so schlampig montiert sind, wie meines,
   dann gibt es Ärger. Siehe Pfeil im oberen Bild.
   Der 1..2 Watt Widerstand liegt direkt am Platikbolzen an und dürfte
   für unangenehme Gerüche oder Schlimmerem sorgen.
*/

Somit ist klar, warum die Geräte so billig sind.
Autor: remo (Gast)
Datum:

Mist, dann bin ich wohl doch eher ein Alleinkämpfer.

Eine Frage ist aber offen geblieben:
Sie betrifft nur die Umbauphase, jedoch nicht den späteren Betrieb. Wie
meßt ihr die Temperatur der Laminiereinheit? Um die Temperatur
hochzuregeln muß man ja wissen wie weit. Ist meine Idee das mit einem
geregelten Lötkolben der auf kleine Temperatur eingestellt ist und eine
Temperaturanzeige hat zu machen erfolgversprechend?

Wünsch euch viel Glück mit dem weitere Umbau.
So long
Remo
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@remo
Ich denke schon das es mit dem Lötkolben geht.
Prüfe bitte vor dem Umbau, ob du die Temp.Schalter
(wie in meinem unteren Bild) hast.

Dann hat sich der Umbau erledigt.
Wie ich ja schon weit oben erwähnte, es geht auch anders.
Man muss die Durchlaufzeit verlängern.

Da das beim Synchron-Motor (mit vertretbarem Aufwand) nicht möglich
ist, habe ich mal einen Motor zerlegt.
Vom Rotor müsste die Welle verlängert werden = neue Welle = Nagel.
Diese Welle wird dann von einem Gleichstrommotor (besser regelbar)
angetrieben.
Ich hatte mit der Tastermethode ja gute Ergebnisse und da der Laminator
nicht so heiss wird (wie beim Temp.Umbau) leben die Walzen usw. länger.

MfG cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Männer!

Ich habe mir heute auch so einen Laminator geholt. Allerdings ist das
Ergebnis gleich Null. :-((
Die Temperatur ist wohl zu niedrig. Vielleicht könnte man mit
geringerer Einzugsgeschwindigkeit etwas erreichen.

Deshalb hier eine Schaltung, mit der der Motor in seiner Drehzahl über
die Frequenz "geregelt" werden kann.

Die Schaltung funktioniert; ich habe im Moment nur keine Zeit für
Experimente mit dem Laminator.
Vielleicht kann es jemand brauchen.

MfG Paul
Autor: cdg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Gute Nachrichten.

Gestern (Mittwoch) kurz vor 13:00 Uhr, Online beim grossen C, den von
Dominik erwähnten Laminator bestellt.

Heute um 8:30 Uhr per DHL geliefert !!! Das ist Spitze.

Gerät geöffnet (siehe Bild in der Anlage) und siehe da,
es ist das was man braucht.

Pfeil oben der Temp.Fühler ein NTC (also kein Bi-Metallschalter),
Pfeil unten, das Stellglied, ein BT136,
das IC ist ein LM358.
Die Schaltung schreit nach Nachbau (wer schon einen Laminator hat).
Ich werde das schaltbild aufnehmen und hier posten.

Noch ein (wesentlicher ?) Unterschied zu den anderen Laminatoren,
hier sitzt der Temp.Fühler per Feder an der unteren Walze.
die den Temp.Schalter der anderen Modelle sitzen an der Heizung !!

Zum Schaltbild/Vorschlag von Paul Baumann:
Sicher auch eine gute Idee, ich hatte mit langsam ja guter Ergebnisse.
Ich werde ich mal drüber nachdenken.

Gruss cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Ich habe noch eien Idee: Vielleicht geht ein Thermoschalter, wie er
in Kaffeeemaschinen eingebaut ist. Mal sehen, ob ich noch eien alte
finde, um zu sehen, was für eine Temperatur der hat. Dann könnte man
vielleicht den Aldi-Kollegen durch Tausch des dritten Schalters
"trimmen". Muß jetzt weg, schreibe heute Abend.

MfG Paul
Autor: cdg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

@Dominik
"Ich hab einen Spannungsteiler von  VCC-10k-10k-GND   durch
VCC-78k-10k-GND ersetzt."

Da hast du die U/2 erwischt, links in meinem Schaltbild.
Macht aber nichts, da die andere Hälfte des LM hier unbeschaltet ist.
Auf der Platine sind allerdings Löcher für weitere Bauteile und einen
zweiten NTC (zweiter Temp.Bereich) vorhanden.

Für die Nachbauer anliegend das Schaltbild und die Platine
von oben und unten.

MfG cdg
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Hallo,

ist mir schon klar, es wird nur eine Hälfte vom OP benutzt. Man kann
allerdings die Spannung über dem NTC nicht beliebig raufziehen, daher
finde ich die sauberste Methode ist hier die Referenzspannung an Pin 2
herabzusetzen.

Gruß
Dominik
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Hi!

In meinem Aldi laminator sind die dicken Rs ordentlich verlegt...
Aber ein rotes kabel war irgendwie mit nem messer angeschnitten und
der
blanke kupferdraht lag direkt an der heizung an :-X
gut dass ich vorm einstecken neugierig reingeguckt habe ::)

Wahnsinn das man sowas in D verkaufen darf...
Naja für den Preis will ich nicht meckern.
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Hallo Dominik,
am Komparator, Pin2 des LM358, liegt 2,8 Volt.
Wenn der NTC den Wert der Reihenschaltung von 2K4, 4K7
und dem Trimmpoti (steht bei mir auf Null Ohm) erreicht also ca. 7,1K
dann ist die Temp. erreicht.

Um höhere Temperatur = NTC wird niederohmiger zu erreichen,
werde ich versuchsweise den 2K4 oder 4K7 durch ein (Trimm-) Poti
ersetzen oder dies parallel schalten.

Leider besitzt das Gerät keine Temperaturanzeige,
laut Bedienungsanleitung "Warten Sie ca. 5 Minuten...und die Anzeige
-READY-  an der Oberseite erscheint".

Hat dein Gerät diese Anzeige ?
Evtl. war das mal die andere Hälfte des LM358.

MfG cdg
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

;-) Die Ready Anzeige ist so eine Art chemischer Aufkleber, das
"Ready" färbt sich weiß wenn das heiß wird, deshalb schreiben sie ja
auch "erscheint".

Über dem NTC kann man nicht viel machen, das hatte ich als erstes
probiert. Selbst wenn du sagen wir VCC - 500ohm - NTC - GND machst,
geht die Temp vielleicht 50-80 Grad hoch. Ich habs daher an der
Referenz geändert, da ich den NTC nicht zu stark belasten wollte durch
den zu geringen Vorwiderstand (auch wenn der NTC einige Kohm hat).

Gruß
Dominik
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Ich hab mir für meinen Aldi laminator folgendes übelegt:
Ich baue innen einen Tempfühler und ein Relais ein.
Der Fühler + die Relaisspule sind über nen 9pol stecker oder so
nach aussen geführt.
Das Relais überbrückt den Temperaturschalter wenn aussen 5V angelegt
werden.
Nach aussen hin kommt nix mit 220v in Verbindung. Aussen dran
kommt dann nen mega8 der temp misst, anzeigt und die Heizung an- oder
ausschaltet.
(natürlich mit einem threshold so dass das Relais nicht wie blöde
klackert)

Das ganze kost fast nix und ohne den extern angesteckten mega8 ist das
ganze noch normal als Laminiergerät zu gebrauchen.

Ich hoffe jetzt natürlich dass diese 3 dicken Tempsensoren unterbrechen
wenn Tsoll erreicht ist.
Habe das noch nicht gemessen ;) Muss auch noch rausfinden welcher von
denen bei max Temp abschaltet 8)
Autor: kein (Gast)
Datum:

Und was willst Du uns damit jetzt sagen?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

So, ich habe jetzt den Aldi-Kameraden im Griff! Gelöst ist das Ganze
über die Vorschubgeschwindigkeit. Ein astabiler MV schaltet ein Relais
für 1 Sekunde ein; 10 Sekunden Pause. Das Relais steuert den Motor an.
Der Durchlauf eines A4 Blattes dauert jetzt ca 3,5 Minuten. An der
Temperatur habe ich nicht "gedreht". Jetzt werde ich es
"vernünftig"
aufbauen, mit Triac.

MfG Paul
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

>Und was willst Du uns damit jetzt sagen?
das pi 3,0 ist.

Nein, ich wollte nur andeuten dass man den aldi laminator evtl trotzdem
mit minimalem
Aufwand umbauen kann. Mehr nicht. Hatte gedacht es interessiert evtl
jemanden.
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Hi!

noch ein paar Infos zum Aldi Laminator:
Passt bloss auf !
Beim ersten mal aufschrauben hab ich ein blankes rotes Kabel entdeckt.
Jetzt gerade kam mir ein weiteres schwarzes Kabel entgegen dass nicht
richtig eingeklemmt war in diesen komischen verbindern.

Hab versucht die Schaltung am Heizelement zu verstehen.
Sieht schlecht aus, dort sind zwei 190°C Temperatursicherungen
eingebaut.
Ist also nix mit auf 210°C hochregeln.
Okok man könnte die überbrücken, das ist mir aber zu riskant da ich das
Ding auch
noch als normalen Laminator einsetzen wollte ;)
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

1. seit wann stellst du denn Platinen wieder zuhause her?
2. wieso überhaupt per Tonertransfer - dacht das ist nicht dein Ding
;)
3. kauf dir doch einfach nen zweiten Laminator für 15€. Günstiger wird
es die wohl kaum irgendwo geben.
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

achso, ja vergessen: Das ganze sollte an Sssssss gerichtet sein
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Wer hat gesagt dass ich damit Platinen herstellen will ?
Ich will damit Aluplatten beschriften ;)
Das geht genausogut 8)

Platinen lass ich meist fertigen, ist eh fast immer doppelseitig
und da dauert das durchkontaktieren immer ewig.
Bei mvpcb kostet das auch max die hälfte von pcbpool ;)

Ja, ich gucke morgen ob ich noch einen weiteren bekomme ;)
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

ggggggggggggggg spinner!
Das mit den Aluplatten habe ich aber auch überlegt.
Noch ein Grund einen zweiten Laminator zu kaufen: mit der Zeit werden
die Walzen wohl doch ein bisschen leiden und der Abstand größer. Wenn
nur irgendwo nicht mehr 100%iger Anpressdruck ist, dann kannst du
Laminieren damit knicken.
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Beim Aldiding presst eine dicke Feder die Walzen aneinander.
Nennt sich ABS lol zum entfernen verklemmter Zettel.
Das mit alu geht echt gut, mitm Fingernagel bekommt man nichts mehr
ab.
In kombination mit nem Farblaser kann man nette sachen basteln ;)
Am besten geht auf Overheadfolie drucken (laserfolie!) und dann
aufbügeln.
Nach dem abkühlen kann man die Folie ganz abziehen.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@SSSSSSSSS

Das mit der Feder hast Du nicht richtig erkannt. Die Feder drückt nur
den Motor an das Antriebszahnrad der Walzen. Wenn Du den ABS-Hebel
drückst, ist nur der Motor weg vom Fenster und die Walzen lassen sich
mittels des verklemmmten Papiers drehen. Durch die Übersetzung würdset
Du sonst den Motor mit drehen müssen, was große Kräfte beansprucht.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

...und noch eins: Beim großen C kostet der Laminator jetzt 19,95 Euro.

MfG Paul
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Danke Paul, hast recht, hatte da nicht genau hingesehen...
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Haben wohl so viele gekauft das die den Preis gesenkt haben ;-)
Habe auch nen Farblaser, allerdings nur Kopiererfolien dafür, und auf
denen haftet der Toner schlechter als auf Reicheltpapier.

Gruß
Dominik
Autor: Sssssss (Gast)
Datum:

Wenn der Toner schlechter darauf haftet ist das doch optimal ;)
Dann bleibt mehr auf der Platine/dem Blech nach dem auflaminieren.
Also ich meine diese durchsichtigen Plastikfolien für
Overheadprojektoren (für laser).
Die sind relativ hitzestabil.
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Mit schlechter haften meine ich, die Folie kommt mit zu wenig Toner aus
dem Drucker, also die Deckung stimmt nicht. Sonst wärs tatsächlich
optimal. Ich hab Aufkleberfolie für Farbkopierer, dort ist die Deckung
gut, aber der Toner will nicht mehr runter ;-)

Gruß
Dominik
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Hier eine kleine Bilderserie von meiner gerade fertig gestellten
Schaltung:

Layout auf PCB gedruckt:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Geätzt diesmal mit Natriumpersulfat, gebohrt und zugesägt:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Bestückungsdruck, etwas verschoben aber erfüllt den Zweck:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Fertige Schaltung:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Der rote Draht war geplant :-)
Es handelt sich übrigens um einen Stereo-Mikrofonverstärker, die
Tonqualität ist ausgezeichnet.

Hier noch ein Farben-Test auf der Bestückungsseite:
http://www.received21.de/cgi-bin/received21de/imag...

Die Farben sind nicht so gut sichtbar, sie scheinen leicht transparent
zu sein und brauchen wohl den weißen Untergrund von Papier.
Ausserdem haben sie den Reichelt-Text in sich aufgenommen, ich habs
nicht abbekommen. Beim Schwarzen sieht man das ja nicht.

Gruß
Dominik, schon die nächsten PCBs planend :-)
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

sieht doch sehr gut aus!
Ich glaube ich muß mir auch mal nen Farblaser zulegen. Das mit dem
Papier bekommt man sicherlich irgendwie in den Griff.
Bei meinem SW-Laser klappt es auch, wenn ich auf die leeren DIN-A4
Zweckform Seiten drucke, auf denen mal Aufkleber waren. Vielleicht
kannst du das ja bei dir auch mal testen.
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,
hat denn schon jemand Aluplatten "laminiert" ?

Das könnte ein Problem werden, da Alu die Wärme stark abführt.

Wenn ja, welche Grösse und Blechstärke ?
Laminierer umgebaut auf "langsamer" oder "höhere Temperatur" ?

@Dominik
Der Bestückungsdruck sieht gut aus, zur Deckungsgleichheit müsste man
es mit der Taschenmethode bzw. falten versuchen.

MfG cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich moechte meinen Laminator umbauen.

Kennt jemand eine Quelle fuer Thermoschalter fuer 180C bis 220C? Segor
und Conrad haben hoechstens bis 140C.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@romanua
Hallo!
Der Temperaturschalter war auch meine Idee, aber es scheint wirklich
keine für höhere Temperaturen als 140 Grad C zu geben. Ich habe aber
mit der Verlangsamung des Vorschubes auch Erfolg gehabt. Was ich jetzt
nochmal testen will, ist ein Temperaturregler mit OPV als Komparator
und einer Doppeldiode als Fühler. Die Diode fiel mir heute
in die Hände. Das Ding hat ein TO 220 Gehäuse und läßt sich dadurch
an das Heizelement schrauben. Mal sehen, ob die Temperatur ausgehalten
wird?!

MfG Paul
Autor: romanua (Gast)
Datum:

@Paul

Hallo!

in meinem Geraet steckt ein Schalter dieser Firma:

http://www.huilonge.com/en/product.asp?page=2&xh=

Wie man sehen kann, gibt es schon Schalter fuer bis 250C, die Frage ist
nur "wo bekommt man sie?".

Was willst Du mit OPV schalten, ein Relais? Man muss, glaube ich, auch
etwas Hysterese einbauen.

Die Thermoschalter lassen um 20 Grad abkuehlen, bis die wieder
einschalten.
Autor: romanua (Gast)
Datum:

Autor: cdg (Gast)
Datum:

Hallo romanua,
der Motor läuft immer wenn Netz an ist, also den Temp.-Schalter in
beiden Zeichnungen nach rechts (hinter den Motor) rücken.
Die Heizung soll doch nur bei erreichen der Temp. abgeschaltet werden.

Die LED's mögen keine hohe negative Spannung,
also zur LED eine Diode antiparallel schalten.

cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Das ist ja schön, daß jemand Bimetallschalter für höhere Temperaturen
gefunden hat! Da gestaltet sich der Umbau einfach. Ich habe gestern
lange gesucht, ohne was zu finden. :-((

MfG Paul
Autor: romanua (Gast)
Datum:

Hallo cdg,

Danke fuer die Tipps! Ich hab allerdings noch par Fragen dazu.

Also die obere "IST" Schaltung zeigt, wie mein Laminator ab Werk
aufgebaut ist.

Ich glaube der Motor soll auch immer laufen, weil ansonsten die Walzen
in der Aufwaermphase von nur einer Seite erwaermt werden. Ist schwierig
zu erklaeren, aber es liegt am mechanischen Aufbau des Geraetes.

>Die Heizung soll doch nur bei erreichen der Temp. abgeschaltet
werden.

In der Schaltung werden die Thermoschalter  beim Erreichen der Temp.
geoeffnet, also wird die Heizung vom Strom abgeschaltet (die wird dann
lediglich ueber die "Ready" Led gespeist).

>Die LED's mögen keine hohe negative Spannung

Dazu sind, meiner Meinung nach, die "normalen" Dioden  in der
Schaltung da, um Spanunngfestigkeit zu erhoehen. Oder meinst Du was
anderes?
Autor: cdg (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo romanua, du schriebst

-Also die obere "IST" Schaltung zeigt, wie mein Laminator ab Werk
aufgebaut ist.-

Sei mir nicht böse, ich glaube es nicht.

Egal, wenn der Motor immer laufen soll, also während der Aufheizphase
und natürlich danach beim laminieren, dann sollte der Teil des
Schaltbildes (siehe im von mir angehängten Umbau_neu.jpg) wie in der
unteren Soll-Schaltung  aussehen.

MfG cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum:

Hallo cdg,

Ok ich glaube ich verstehe, wo wir uns eineinder vorbei reden.

Das was du in der unteren Schaltung verschoben hast, ist eine
Thermosicherung. Wenn die aus ist, muss man die mit einer ganzen
ersetzen.

Die Bimetallschalter sind rund auf dem Bild. Der Schalter auf der
"ist" Schaltung ist normallerweise "ein", und unterbricht, sobald
110C erreicht wurde, schaltet wieder ein bei 90C.

Macht es jetzt mehr Sinn, was ich vorher gesagt habe?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo!
Hier habe ich mal eine Schaltung für einen Temperaturregler gebaut.
Villeicht kann ihn einer brauchen, denn NTC's hat man ja nicht immer
zu Hause.

MfG Paul
Autor: 123 (Gast)
Datum:

der thread ist schon lang und echt interessant. will vieleicht jemand
alles in einem wiki artikel zusammenfassen wie beim
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenhe...?
Autor: Garfield (Gast)
Datum:

Hallo,

ich hätte eine Frage zum Conrad Laminator:
Kann man bei diesem Gerät die Drehzahl des Motors drosseln?

Gruß
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@romanua
Wofür eine Thermosicherung ? (weg damit)
Das habe ich umgezeichnet, weil ....
wenn das Gerät überhitzt (wieso eigentlich ?) würde der Motor
mit abgeschaltet, die Walzen bleiben stehen.
Das zu laminierende Teil bleibt stecken und wird ruiniert,
die Walzen ggf. auch.

@Garfield
nein, alle Laminatoren (die ich gesehen habe) haben einen
Synchronmotor.
Synchron = mit der Netzfrequenz, also 50Hz x 60 Sekunden = 3000 U/min.
Deshalb ist ein Getriebe drin, das macht dann 5..6 U/min, die nochmals
zu den Walzen untersetzt werden.
*** Eine Möglichkeit wäre ein Frequenzumsetzer (siehe weiter oben)
*** oder (Gleichstrom-) Getriebemotor mit anderer Untersetzung
(Pollin),
*** oder takten (siehe weiter oben

MfG cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Dominik  -ALDI Laminator-

Hallo, ich habe mal den NTC ausgebaut (sieht aus wie eine 1N4148)
ist aber keine Diode !!, erwärmt und gemessen.

Messwerte ca.
bei 20° 135KOhm
bei 150° 40KOhm
bei 175° 29KOhm
bei 200° 19KOhm
bei 225° 17KOhm
bei 250° 14KOhm

Nun die Preisfrage:
Wie bzw. wann soll da der OP in meinem oben geposteten Schaltbild
(habe ich nochmal verglichenen) sperren?

Beispiel:
Der invertierende Eingang liegt ja auf ca. 2,8V (halbe Z-Spannung)
2K4, Trimmpoti (null Ohm) und 4K7 liegen in Reihe an Vcc.
Erst wenn der PTC diesen Wert von ca. 7,1K erreicht bzw.
unterschreitet, würde der Komparator schalten.
Das wäre nach obigen Messungen irgendwo um 300° oder mehr.

Wo liegt der Fehler ?
Ich werde mal alles wieder zusammenbauen und dann im Betrieb messen,
ob überhaupt abgeschaltet wird.

MfG cdg
Autor: cdg (Gast)
Datum:

zum Conrad-Laminator

Um den Abschaltvorgang zu visualisieren, habe ich eine LowCurrend LED
zwischen dem 1K und Gate des Thyristors geschaltet.
Funktioniert einwandfrei.
!! Es wird geschaltet, vielleicht verhält der NTC sich doch anders
!! wenn er im Spannungsteiler sitzt.

Dann habe ich den Umbau nach Dominik vorgenommen (7. Beitrag v.o.).
Es dauert nun deutlich länger, bis die Temperatur (LED) erreicht wird.
Das Gerät qualmt leicht und macht komische Geräusche.
Beim abkühlen knackt der Laminator auch beachtlich.

Die längere Aufheizzeit und die Qualmerei sind für mich nicht tragbar.
Da ich ja bereits mit einem nicht umgebauten Laminierer,
langsames "durchschieben per Tastung", gute Ergebnisse hatte,
werde ich in dieser Richtung weitermachen.
Also Frequenzwandler oder per Timer (NE555 oder ATMEL) getakteten
Vorschub machen.

MfG cdg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo!
Ich habe mal die Schaltung drangehangen, die ich in den
Aldi-Laminator eingebaut habe. Netzteil wird wohl jeder noch
hinkriegen. (Kleiner 12 Volt Trafo 100mA aus Schlachtfest
Grätzbrücke 1000 Mikro).

Weiter oben habe ich gesehen, dass beim Conrad - Gerät ein
trafoloses Netzteil drin ist. Das wird man sicher auch dafür
anzapfen können. (bin jetzt zu faul zum rechnen) :-))

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

...ach so! Versucht es nicht mit dem Sinusgenerator weiter oben-der
TDA2030 hat eine interne Temperaturbegrenzung und wenn man die
Schaltung in dei Kiste einbaut, geht sie nicht mehr. (Jaul, ächts
keuch, stöhn)...die Mühe war umsonst.

Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier ist noch ein Bild für den, der unbedingt mit Prozessor ans Werk
will. Die Schaltung erlaubt es, jeweils zwischen 59 Sekunden- 1 Sekunde
aus bzw. Einzeit mittles Taster zu wählen. Ist mit AT90s2313
bestückt. Bei Bedarf schicke ich den Bascom Code per E-Mail.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@cdg
Wahrscheinlich geht der Eingangswiderstand des OPV mit in die Messung
ein. Der liegt in der Größenordnung wie der Wert des NTC's. Der OPV
ist glaube ich nicht mit BIFET-Eingängen sondern bipolar. Das könnte
die Erklärung sein. (Will nicht klugscheißen, muß nicht so sein)

MfG Paul
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

@cdg
Also gequalmt hat bei mir nichts, dann solltest du lieber ne andere
Ratio nehmen beim Teiler. Das Knacken beim Aufwärmen bzw. Abkühlen ist
aber normal bei so hohen Temps. Was machst du eigentlich für einen
Aufstand mit dem Umbau - NTC ausbauen, ausmessen, usw.? Ich hab den
Widerstand ausgetauscht und gut ist :D

Man kann statt dem Teiler logischerweise auch nen 50k Poti oder so
einbauen, und dann einfach immer weiterdrehen bis die gewünschte Temp
erreicht ist, fertig.

Gruß
Dominik
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Dominik
"Was machst du eigentlich für einen Aufstand mit dem Umbau - NTC
ausbauen, ausmessen, usw.?"

Damit ich die Platinen (siehe weiter oben) vernünftig ablichten konnte
und um "wenns kaputt geht" passenden Ersatz zu finden.

Steht ja nun mal keine Conrad- oder Reichelt- oder RS-Nummer drauf.

MfG cdg
Autor: Garfield (Gast)
Datum:

Hallo,

@Paul Baumann:
Sorry, aber der Eingangswiderstand eines OP liegt irre hoch, vor allem,
wenn es sich (wie hier) noch um einen LowPower OP handelt.
Bei einer Eingangsspannung von 30V würde der OP maximal 40nA am Eingang
aufnehmen. Der resultierende Eingangswiderstand ist schnell ausgerechnet
und macht deutlich, dass dieser bezogen auf den Widerstand des NTC
überhaupt keine Rolle spielt.

Ich habe noch eine Anmerkung zu den hier konstruierten Schaltungen zur
Temperaturregelung: Ich rate dringend von der Verwendung eines
Halbleiters (Diode oder Transistor) als Temperatursensor ab. Diese
Teile eignen sich zwar gemeinhin sehr wohl als Temperatursensor aber
wenn ich das hier richtig mitbekommen habe, wird regelmäßig mit
Temperaturen über 200°C gearbeitet. Temperaturen über 200° wirken sich
aber üblicherweise sehr schädlich auf die Sperrschicht dieser
Halbleiter aus. Wenn auch die Diode nicht unmittelbar kaputt geht,
sollte man aber doch damit rechnen, dass sich deren Eigenschaften
bereits nach kurzer zeit erheblich ändern und so auch spürbaren
Einfluss auf die Temperaturmessung haben.

Gruß
Autor: romanua (Gast)
Datum:

Vielleicht erwischt jemand so einen Laminator. Dann waere der Umbau
leicht.


http://www.pulsar.gs/PCB/a_Pages/4_Products/5e_Ton...
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Bastler!
Anbei noch der 2.Teil mit dem ungenutzten OPV. Der betreibt jetzt
eine grüne LED als READY-Meldung.

@Garfield: Ich habe mir die Mühe gemacht, das Datenblatt zu lesen.
Meine Vermutung ist so falsch nicht. Aber gut nun, Gudrun!
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

...ich Reddel!
noch zur Schaltung: R10 105K
R 11 100K
R8    47K
R9     1K
R3     1K
T   SF 126
Autor: Garfield (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

@Paul Baumann:

Was steht denn im Datenblatt? Wie ich zitiert habe: 40nA bei 30V.
Daraus ergibt sich ein Eingangswiderstand im hohen Megaohmbereich! Das
wundert auch nicht, wie sollte er sonst eine Verstärkung von über 100dB
erreichen? Im übrigen bezieht ein OP genau aus dieser Tatsache seine
Existenzberechtgung.

Gruß
Autor: Garfield (Gast)
Datum:

Nachtrag:
Es sind natürlich max. 40nA bei 15V, aber bei diesen Größenordnungen
spíelt das überaupt keine Rolle.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@Garfield
Heule nicht gleich! Erkläre Du dann mal, wie das Verhalten der
Schaltung des Komparators zu erklären ist.

Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

...guck mal da! Besonders die Angabe Input Resistance ist interessant.

http://www.ee.washington.edu/stores/DataSheets/lin...

Paul
Autor: Garfield (Gast)
Datum:

Ich bin die ganze Zeit von einem LM324 ausgegangen, weil oben mal jemand
was von diesem Typ geschrieben hat. Trotzdem ist es so, daß ich mir
nicht vorstellen kann, dass dies einen Einfluß hat, da selbst der hier
angegebene Minimalwert von 300K erheblich über dem Sollwert von 7k
liegt. Weiterhin würde dadurch ja nicht nur der Eingang mit dem NTC
beeinflusst, sondern auch der mit dem Spannungsteiler. Da aber dort
offensichtlich wirklich die halbe Betriebsspannung gemessen wurde, kann
dies nicht sein. Ich glaube daher, dass der Fehler woanders liegt.

Gruß
Autor: Reinhold Bill (ebill)
Datum:

Mich interessiert diese Direkt-Toner-Methode auch sehr, ich habe diese
Diskussionen daher hier aufmerksam verfolgt und auch intensiv im Netz
recherchiert.

Bei eBay wird ein Laminator in Metallausführung angeboten:
Ebay-Artikel Nr. 7568444495
Ebay-Artikel Nr. 7549090298

Eine Recherche ergab, daß der Hersteller offensichtlich IKON ist, ich
habe mal alle gefundenen Links aufgelistet:
http://www.yatego.com/werkle/p,4304661d22d71,401f9...
http://www.werkle.de/falambi/start.htm?laminiergeraete.htm
http://www.companyimage.co.uk/products/3221/55
http://www.sweb.cz/mapy-kanta/ikon.htm

Ein sehr ähnliches Gerät wird hier beschrieben (anderes Gewicht, andere
Heizleistung, "Heizplatten"):
http://www.s2.p15132407.pureserver.info/s2shop/pro...
http://www.s2.p15132407.pureserver.info/s2shop/ima...

Von den Daten klingt das alles sehr gut, Materialdicke bis 1mm, "mit
Metallgehäuse und Metallzahnrädern", 4 Rollen, 2 Rollen beheizt,
stufenlos einstellbare Temperatur ...

Bei diesen "Full Metal" Gerät kann ich mir eine Modifizierung auf
höhere Temperaturen eher vorstellen ... bei den "Plastikdingern" habe
ich da so meine Bedenken, auch was die Lebensdauer anbelangt.

Das Gerät ist zwar deutlich teurer (ab 130,-€), wegen guter
Modifizierungsmöglichkeiten und langer Lebensdauer könnte es sich aber
lohnen ... wenn es es für Tonertransfer perfekt arbeiten würde, wäre es
eine höhere Investition wert. Es muß sich nur jemand opfern ...


eBill
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Hallo Ebill!

...wie wäre es mit Dir? :-)) Ich habe jetzt 2 Stück;einen von Aldi
und einen von Conrad umgebaut. Und zwar die Geschwindigkeit, die
Heizung war mir zu "heiß". Gehen beide bei einmaligem Durchlauf.
Schaltung ist weiter oben.

MfG Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@Garfield
Alles klar Garfield. Fehler gesucht, keinen gefunden 8 3/4 Stunden.

:-))

MfG Paul
Autor: Garfield (Gast)
Datum:

Hallo,

ich kann aus der Ferne ja auch nur Vermutungen anstellen.
Es gibt aber viele mögliche Fehlerquellen. So könnte beim Abzeichnen
des Schaltbildes ein Fehler passiert sein. Mir kommt z. Bsp. komisch
vor, dass der 2,4 und der 4,7k Widerstand praktisch in Reihe geschaltet
sind. Warum verwendet man da 2 widerstände und nicht nur einen?
Obendrein ist 2,4k ein vergleichsweise außergewöhnlicher Wert.
Vielleicht ist beim Ablesen der Werte ein Fehler passiert? Andererseits
ist das eine Billigkonstruktion, da ist alles möglich. Vielleicht ist
dein Sensor defekt, oder beschädigt worden, weil er eben keine
Temperaturen über 200° verträgt.
Fest steht lediglich, dass an den festgestellten Werten irgendwas nicht
stimmt.
Da ich diesen Laminator nicht habe, diese Methode aber auch sehr
spannend finde, werde mir die Tage das Teil auch bestellen. Vielleicht
kann ich dann ja was herausfinden.

Gruß
Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Ich hab mir den Laminator von Conrad geholt, und den spannungsteiler wie
cdg schrieb auf 78k-10k-gnd gesetzt, und nun ist die plastehalterung vom
laminator angeschmolzen. Das Teil ist sozusagen hin :( Irgendwie zuuu
heiß geworden
Autor: Erwin (Gast)
Datum:

Shit happens!
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

@eBill: Da kaufe ich mir lieber 8 von den Geräten für 15€ und komme noch
günstiger weg. Die akkumulierte Laufzeit der 8 Geräte wird dann
sicherlich höher sein, als die von dem Gerät für 130€. ;)
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@SiO2 - dschens_b(at)gmx.de
Der Teiler-Wert kam von Dominik !!

Ich hatte doch geschrieben, mein Gerät raucht und knackt.

Der wirklich sabere Weg ist über die Zeit zu gehen,
also den Vorschub zu verringern oder zu tasten.

Vorteil:
Das geht mit allen Laminatoren,
ein einfacher Test (oder wer sehr selten laminiert) ist per Taster
(in die Motorleitung einbauen) möglich.
Zeiten hierzu siehe weiter oben.
Geht auch mit Hartpapierplatinen (verbrennen bei der
Überhitz-Methode).

MfG cdg
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Ich hatte noch einen weiteren Widerstand ausgetauscht, der aber nicht
das gewünschte Ergebnis brachte, dann hab ich die 78k Modifikation
gemacht, und den andern Widerstand aber drin gelassen, der dann dem
ganzen etwas entgegenwirkte. Also bitte nicht direkt die Werte
übernehmen und mir blind vertrauen, sondern ein bisschen Gehirn
einsetzen und selber probieren, wer das nicht schafft dem kann ich auch
nicht helfen.

Gruß
Dominik
Autor: cdg (Gast)
Datum:

108 Beiträge zu spät und mindestens 2 defekte Laminatoren.

Da verkneife ich mir mal meine Bemerkung !

MfG cdg
Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Meiner ist zum glück doch nicht Kaputt.*puh*
Sah nur so aus. Bin grad am Timer bauen fuer Automatikvorschub.
Autor: Paul Baumannn (Gast)
Datum:

Nicht mit Hitze- mach's mit Timer
sonst ist die Kiste bald im Eimer!
Mach den Vorschub nicht zu sacht,
sonst dauert es die halbe Nacht.

STUSS jetzt mit dem LÖTZINN!

MfG Paul
Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
Datum:

Zur Info: bei meinem Laserdrucker hat die Fixiereinheit ziemlich genau
150°C.

Hab die Schaltung vom Laminator nochmal in Ursprungszustand versetzt
und den besten Widerstandswert ermittelt. Mit 47k - 10k Spannungsteiler
hat die Walze bei geschlossenem (bzw. kurz zur Messung geöffnetem)
Gehäuse 150-160°C. Zu beachten ist auch, das wenn das Gehäuse offen
ist, das Gerät die Walzen etwa 50°C höher einregelt, darauf sollte man
nicht hereinfallen. Die Umgebungstemperatur beeinflusst den Sensor also
recht stark, obwohl er direkt an der Walze andrückt.

Gruß
Dominik
Autor: Werner (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

ich habe meinen Laminator auch umgebaut.
Leider ging das komplett schief. Was passiert ist, seht ihr auf den
Bildern.

Bin echt sauer!
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Werner
Also der dritte defekte ;-)
Werner, da musst du doch bei bleiben .... und die Platine
reinschieben!

@Dominik
Danke für die nachgereichte Korrektur und Messwert.

cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum:

Hallo, ich habe in meinen Laminator einen fuer 200C ausgelegten
Thermalschalter und eine Thermalsicherung (230C) eingebaut. Ab Werk
waren das ein 110C Schalter und eine 194C Sicherung.

Ich konnte keine suspekten Geraeusche oder Gerueche feststellen. Der
Laminator riecht schon, aber er hat es auch vor dem Umbau getan.

Eine Platine habe ich auch schon geaetzt. Dabei habe ich festgestellt,
dass man die Platine durch den Laminator ein paar mal schicken muss, da
die Platine anfangs kalt ist.

Klappt es bei Euch in einem Zug?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Hallo Romanua. Ich habe die Geschwindigkeit verringert, wie oben
beschrieben. 2 mal schiebe ich durch, ich will es nachher mal mit nur
1 mal testen.

MfG Paul
Autor: cdg (Gast)
Datum:

Hallo Romanua,
wie ich weiter oben schon schrieb,
getaktet mit Taster ......
Einmal durch und gut. !!Ohne Temperaturumbau!!

MfG cdg
Autor: romanua (Gast)
Datum:

Hallo alle,

ich habe gerade noch einmal ausprobiert, bei mir geht es in zwei
Zuegen. Einmal linksbuendig, dann einmal, umgedreht, rechstbuendig. So
erwische ich den nicht abgekuehlten Teil der Walzen. Vielleicht brauche
ich laenger, weil der Toner in meinem Drucker "Hitze-resistent" ist.
Der Drucker bearbeitet den Toner mit 180C.

Zu Umbau: Ich finde den Themperaturumbau keine so sichere Loesung wie
Geschwindichkeitumbau, aber es geht viel einfacher. In meinem Fall
waren nur ein Schalter und eine Sicherung ausgetauscht, kein
nachmessen, kein nachtunen. Ich habe so um 30 min investiert.

Ok, man darf das Ding nicht ohne Aufsicht eigeschaltet lassen, das
nehme ich aber in Kauf.

mfg,
r.
Autor: SiO2 (Gast)
Datum:

Nutz wer erfolgreich den Brother HL1430 m it originaltoner für die
Lamminiermethode? Bei mir haftet der Toner nicht richtig.
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@Sio2
Ich habe einen Brother HL2030 und drucke mit maximalem Tonerauftrag.
Laminator ist der vom großen C mit "Geschwindigkeitsregelung" (siehe
weiter oben). Es glingt mir in 95% der Fälle auf Anhieb. Ich benutze
1mm starkes LP-Material aus DDR-Zeiten, welches ich noch massig habe.
MfG Paul
Autor: Christoph H. (berton)
Datum:

ich habe einen HL1270. Klappt alles ohne Probleme (sogar mit
billig-Toner von ebay)
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

ab 28.Dez gibt's bei ALDI-Süd ein Laminiergerät für 15,99Euro. Ich
werde mir da eines besorgen und schauen was/wie sich das Ding
modifizieren lässt.

Gruß,
Christian
Autor: Garfield (Gast)
Datum:

Hallo,

nach der Abbildung im Prospekt zu urteilen ist dies derselbe Laminator,
wie er schon von Aldi Nord verkauft wurde und wie er oben schon erwähnt
wurde. Es ist keine Elektronik zur Temperaturregelung eingebaut. Er
muss also anders modifiziert werden. Auch hierzu wurde oben schon viel
geschrieben.
Wer auf die elektronische Temperaturregelung Wert legt, sollte also zum
Laminator von Conrad greifen. Für den ist aber das 19,95€ Sonderangebot
wieder ausgelaufen. Kostet jetzt wieder 24,95€.

Gruß
Autor: Andreas Jakob (Gast)
Datum:

In einer Ausgabe der Zeitschrift Funkamateur war kürzlich ein Artikel
in
der der Author seine Methode beschrieb :
Die beiden Seiten einer Laminierfolie trennen und ein Stück auf etwas
mehr als Platinengröße zurechtschneiden, dass dann auf einem Blatt
Papier mit Tesafilm fixieren. Das Layout auf die Folie drucken, die
Folie klebt dann am Papier fest. Dann die Folie ausschneiden und auf
die Platine laminieren. Soll sich dann wohl recht leicht ablösen
lassen.
Laminierfolie auf keinen Fall falschherum auf das Papier, sonst ist der
Drucker hinüber :-)
Habs noch nicht probiert, vielleicht hat jemand Lust und testet das
mal.
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:

Wunder mich grade das es noch keiner Angesprochen hat, aber warum drückt
ihr beim Aldi Laminierer nicht einfach den Motor für 5 Sekunden mit dem
Hebel weg und läst ihn danach für eine Halbesekunde wieder rann? Das
ganze natürlich solange Wiederholen bis die Platine durch ist.
Damit kann man das ganze Testen ohne den Laminator zu beschädigen oder
zu öffnen und es ist ein absolut tolles Ergebnis.

Gruß Sven

PS: Ja man muss die ganze Zeit daneben stehen!
Autor: cdg (Gast)
Datum:

... vielleicht hat jemand Lust und testet das mal.

"Die beiden Seiten einer Laminierfolie trennen und ein Stück auf
etwas
mehr als Platinengröße zurechtschneiden, dass dann auf einem Blatt
Papier mit Tesafilm fixieren. Das Layout auf die Folie drucken, die
Folie klebt dann am Papier fest. Dann die Folie ausschneiden und auf
die Platine laminieren. Soll sich dann wohl recht leicht ablösen
lassen."

Habe ich getestet und geht einwandfrei.

cdg
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

Hallo!

ich habe mir heute den Lami vom ALDI geholt und gleich mal ohne Umbau
ausprobiert. Hat eigentlich ganz gut geklappt (dachte ich), nur dass
jetzt nach dem Ätzen große Masseflächen und manche Pads leicht angeätzt
sind. An was liegt das? War die Temperatur zu niedrig, so dass nicht der
ganze Toner auf das Kupfer übertragen wurde, oder war einfach zu wenig
Toner am Papier? Hat jemand die gleichen Erscheinungen?

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Temperatur war zu niedrig. ==> Deshalb die "Geschwindigkeitsregelung"
(siehe weiter oben).

MfG Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

Ach, hallo Paul!
(und funzen die LCDs schön ;) )

Ich habe die LP schon mehrmals durchlaufen lassen, aber anscheinend
komm ich um eine Modifikation nicht drum herum.

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Christian; Du wirst wohl nicht um's Basteln am Laminator
herumkummen. Die LCD´s sind schon im Gange - siehe Anhang.

MfG Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

Hallo!
=> Aldi Lami

Ich möchte die "Geschwindigkeitsregelung" gerne ins Gehäuse des Lami
mit einbauen, kann ich die "dirty" Spannung des Timer-ICs für meinen
Tiny anzapfen, oder lieber ein externes Gehäuse mit Trafo und so? Für
einen Trafo ist im Gehäuse leider kein Platz, drum der Gedanke mit der
Spannung vom Timer-IC.

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Wenn Du mit Relais ans Werk gehst musst Du in den sauren Trafo beissen!
...oder so! :-))

MfG Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

Hallo!
ne, kein Relais. Hab mir einen Triac vorgestellt. Ich bräuchte also
"nur" soviel Strom, damit ich den Tiny und die LED vom Optokoppler
betreiben kann. Meinst du das haut hin?

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

@Christian
Das kann ich ohne Schaltbild nicht beantworten. Da macht der VERSUCH
KLUCH! :-)) Wenn die Spannung einbricht, kannst Du ja immer noch ein
kleines Netzteilchen bauen.
Mfg Paul
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

..ach so- Warum einen Koptooppler verschweinzen? Das Ding hat doch dann
ohnehin Netzpotential; da kannst Du den Triac doch direkt ansteuern.

Paul
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

jo, dann schau ich mal, ob der Versuch auch mich Kluch macht ;)

>Warum einen Koptooppler verschweinzen?
gute Frage; kann man den Triac auch direkt mit dem uC zünden? Habe bis
jetzt so Sachen immer mit MOC3043 aufgebaut... aber wenn das ohne auch
geht?!

Gruß,
Christian
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

Hallo,

nur mal so ne Fraache:
Das ist zwar hier ein Microcontroller Forum, aber braucht man den
heutzutage wirklich für alles so ein Ding. Für eine simple regelbare
Pulsweitenmodulation mit Triacansteuerung tuts doch auch ein 555!

Gruß
Autor: _CH_ (Gast)
Datum:

Hallo Heiner,

nein, braucht man nicht keine Frage, aber wenn es platzsparend sein
soll, dann ist's mit nem tiny Controller halt wirklich praktisch. Wenn
man das ganze mit nem 555 aufbaut braucht man wieder ne Menge an
Außenbeschaltung...

Gruß,
Christian
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Hallo Christian!
Freilich kannst Du einen Triac (wenn#s nicht gerade einer ist, der
10 Ampere Zündstrom braucht :-))) mit einem Atmel Professor ansteuern.
Hier habe ich mal einen Tic226 gemessen; der wollte bei 4,5 Volt
Zündspannung 2mA haben.

MfG Paul
Autor: Heiner (Gast)
Datum:

@_CH_

Naja,

wenn man 3 Widerstände, 2 Kondensatoren und eventuell 1 Diode als jede
Menge Außenbeschaltung ansieht, dann schon. Allerdings kommt auch der
Tiny nicht gänzlich ohne Aussenleben aus oder?
Die restlichen Bauteile (Triac etc.) sind bei beiden Varianten gleich.
Der 555 glänzt dafür mit einem konkurrenlosen Preis von weniger als 20
Cent.

Aber jeder wie ers mag


Gruß
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:

Bei einem Tiny oder Mega braucht man nix externes außer einer
Spannungsversorgung. Den Takt kann man auch über einen internen RC
Oszillator nutzen.

Gruss Sven
Autor: 123 (Gast)
Datum:

Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Prominentenstimmen hierzu: ENTZÜCKEND! (Theo Kojak)
                           FASZINIEREND! (Mr. Spock)

:-))
MfG Paul
Autor: ThomasV (Gast)
Datum:

Hallo,

es gibt jetzt auch Fertiggeräte. Was davon zu halten ist, weiss ich
leider noch nicht - daher dieser Beitrag:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-6-261025...

Gruss, Thomas
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:

Dein Link ist falsch.
Autor: ThomasV (Gast)
Datum:

Stimmt - sorry. Hier der richtige Link:

http://www.mikrocontroller.net/forum-extern/read-6...
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Zwecks dem Conrad Laminator möchte ich nochmal nachfragen.

Reicht es nun aus, einfach den Spannungsteiler zu verändern?
Oder kann es mir dann auch passieren, dass mir die Kiste abbrennt?

78k scheint ja etwas wankelmütig zu sein.
(mal gehts, mal schmilzt das Gehäuse)
46K waren ja auch schon erwähnt wurde dann aber nicht weiter
ausgefürt.

Sind die Ergebnisse ebenfalls OK?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Spannungsteiler überhaupt nicht verändern==> Einstellregler auf
Anschlag==> Rest der Platine mit der Anzeigeschaltung bestücken
(siehe weiter oben)==> Platine 4x durchschieben ==> keine Brand-
gefahr.
MfG Paul
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • LC.zip (132,1 KB, 10518 Downloads)

Hier ist meine Laufende Schaltung mit Software. Die Ergebnisse sind mit
einmal druchlaufen auf Lidl Papier föllig in Ordnung, Wichtig ist das
die Platine Absolut Fett frei ist.

!!! Achtung die Platine wird mit 240V betrieben, auf das Richtige
Gehäuse Achten !!!

Das Gehäuse habe ich hinten an den Laminator geschraubt. Und die Kabel
intern Verlegt. Auch hier auf den Schutzachten!

Viel Spass damit

Gruss Sven Günther
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Wollte die ganze Sache eben auch mal testen.

Habe allerding feststellen müssen, dass der Toner wunderbar auf der
Katalog-Seite hält und sich auch nicht davon überzeugen lässt sich auf
die Cupferoberfläche zu begeben.
Habe nen Laserjet5. Glaube M. (also nicht so einen mit stehendem
Papier)
Hatte das schon mal jemand?
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:

Entweder ist die Platine schmutzig gewesen, oder die Katalogseite ist
nicht so toll. Versuche es mal mit Lidl Werbung.

Gruss Sven
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Ich denke das hängt irgendwie mit dem Toner zusammen.

Habe jetzt auch mal von nem Aufkleber den Rest zu nutzen.
Nach dem Drucken kriegt man da den Toner auch nur noch mit dem
Fingernagel runter.

Der hält wie Kacke unterm Schuh.
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Sven Günther
Eine wahre Monsterschaltung,
was macht die denn noch zusätzlich ?
Ein ATTiny oder NE555 hätte es auch getan.

@Stefan
Ich glaube eher, der Laminator wird nicht heiss genug.
Wenn du Reichelt-Katalogpapier
oder die Hälfte einer Laminiertasche (Achtung Kleber)
nimmst und es nicht klappt,
dann wird der Laminierer nicht heiß genug
und/oder der Durchlauf ist zu schnell.

MfG cdg
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:

@cdg

nö, der NE555 hat keine Serielle Schnittstelle und tinys habe ich
nicht. In meiner Kiste sind so 20Stück Mega8 und ein paar größere. Im
Moment kann die Schaltung nicht viel mehr außer man schliesst am I2C
Bus Temperatur Sensoren, Taster, Display und weitere Relais an. Dann
noch die Software Anpassen und man hat mehr Möglichkeiten das Ding
Zweck zu entfremden, so auch als Treppenlicht-Automat.
Man kann über den i2c-Bus auch noch den Roboter Arm mit Steuern der die
Platine in die Laminier Vorrichtung legt, usw.. Es gibt genug
Möglichkeiten wenn man Lust dazu hat.

Gruss Sven

PS: Also los und damit eine Komplette Platinen Fertigungsstraße bauen
... ;)
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Ich kenne das so, dass der Toner per Hand vom Papier zu wischen geht.

Das funktioniert ja bei mir schon nicht.
Habe es dann gar nicht mehr mit laminieren versucht.
Autor: Ronny (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,
nicht schlecht die Ideen hier. Muss man auch erstmal drauf kommen.
Ich habe aber mal selbst eine Frage zu dem Thema.

Ich habe noch keinen Laserdrucker. Hat mal jemand probiert einen
Tittenausdruck auf Folie zu kopieren und das zu übertragen? Kopierer
dürften ja auch mit Toner arbeiten wenn mich nicht alles täuscht.

Und was müsste ich beim Laserdruckerkauf beachten?
Hier haben alle einen 1200dpi LD aber wenn ich ehrlich bin brauch ich
sonnst keinen, und 150 Euro ausgeben, damit ich 3 Schaltungen im Jahr
ausdrucke, ist mir auch zu schade.

Würde da ein alter 300dpi Drucker ausreichen?
Autor: Sven Günther (Gast)
Datum:

@Stefan
Das ist normal, bei mir ist der sogar kratzfest.

@Ronny
nein das geht nicht mit Hitze, da die Tinte nicht aus Harz oder Wachs
besteht so wie Toner. Mehr zu Toner
http://de.wikipedia.org/wiki/Toner.

Viele Drucker Tinten lassen sich auch durch die Ätzlösung verwischen,
viele sind nicht mal wasserfest.

Grus Sven
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Habe den Laminator trotz des Rates da nich dran rum zu basteln
verändert.

Habe allerdings auch fest gestellt, dass VCC-78k-10k-gnd föllig fürn
Garten ist.
War glücklicherweise in der Lage die Temperatur zu messen.
Habe jetzt VCC-27K-10K-GND.
Damit regelt er jetzt wunderbar bei 220°C ein.
Hoffe mal, dass das jetzt mit dem Tonertransfer funktioniert.
Habe die sache über nen Schalter gemacht.
Kann also im Laminierbetrieb oder PCB-Modus arbeiten.
Bei der Anzeige habe ich PIN2 mit PIN5 des OPV verbunden.
Zeige mir damit also den Schaltzustand der Heizung an.

Gruß
Stefan
Autor: cdg (Gast)
Datum:

@Stefan

"Ich kenne das so, dass der Toner per Hand vom Papier zu wischen
geht."

Wen dem so wäre, wie willst du dann solch ein Papier verschicken,
abheften, ablegen oder wie auch immer.
Damit könnte man sich noch nicht mal den H..t..n abwischen.

Also, wenn der Toner nicht auf Papier haftet, ist die Fixiereinheit
defekt (Hitze = fixieren).

MfG cdg
Autor: Stefan (Gast)
Datum:

Bei dem Drucker ging das damals wunderbar.
Zumindestens auf normalem Papier.

Ich meine sowas auch schon gelesen zu haben, dass das bei andern auch
der Fall war, dass es vom Papier zu wischen geht.

Mir war eher neu, dass es auch auf solchem Katallogpapier haftet.

Und übrigens haut die modifikation so jetzt wunderbar hin.
Konnte ebenfalls nen 1A Ergebniss erziehlen.
Autor: Klaus...(Norad) (Gast)
Datum:

Tipp von mir!

Layout mit Laserdrucker auf Folie Drucken.
Backofen vorheizen 150C°
Layout ist noch Lichtdurchlässig und muss mit Terpentinersatz
leicht mit einem Tempotaschentuch oder ähnliches vorsichtig benetzt
werden.

Jetzt die Folie in den Backofen ca. 3min. bedruckte seite nachoben.
Ab und zu nachschauen und Folie erst entnehmen wenn das Trepentin
verdunstet ist.

Nun sollte ein makeloses und Lichtundurchlässige Folie das Ergebnis
sein.

Noch was ich habe eine Aluminiumplatte etwas größer als DINA4 als
unterlage verwendedet damit die Folie keine unangenehmen verformungen
annimmt. (Baumarkt)

Gruss Klaus
Autor: Alexander Dörr (alexander_d)
Datum:

Hallo Remo,

auch wenn dein Beitrag schon ein bisschen älter ist (20.11.2005
00:31):

>Anbei ein Bild der Elektronik meines ALDI Laminators.
>(Bis jetzt noch ohne verändernde Eingriffe)
>Das scheint eine andere Bauart als die weiter oben abgebildete zu
>sein.
>Nachdem das ALDI Zeugs nornalerweise weit verbreitet ist hoffe ich
>auf
>Mitstreiter, die schon mal die Platine von der Uuterseite angeschaut
>haben und eine Idee haben, an welchem Widerstand man da am besten das
>fummeln anfängt, um die Temperatur hochzujubeln.

Ich habe genau diesen Laminator. Die einzige Änderung, die ich
vorgenommen habe, ist ein Widerstand 5k6 in Reihe zum Temperaturfühler.
Damit ergibt sich eine Heizkörpertemperatur von 180°C bei Stellung 80µm
und 200°C bei 125µm, gemessen mit einem Thermoelement an der Oberseite
der Heizung. Die beiden Temperatursicherungen haben bei 160°C
abgeschaltet und mussten deshalb entfernt werden :-) Ich habe bei
Bürklin zwei Thermosicherungen für 240°C bestellt aber noch nicht
eingebaut.

Mein erster Versuch mit Papier aus dem Pollin-Katalog und dem Drucker
HL-1430 von Brother war ein voller Erfolg. Danke auch an die anderen,
von deren Erfahrungen ich profitieren konnte!

Gruß,
Alexander
Autor: Browncoat (Gast)
Datum:

Sehr interessant hier, wusste garnicht daß das auch mit Reichelt-Papier
so gut geht, hab mich in Schreibwarenläden bisher immer doof ankucken
lassen als ich nach Transferfolie für Laserdrucker gefragt habe.

Demnächst im Reichelt-Katalog in der Rubrik Platinenentwicklung --> alte
Reichelt-Kataloge, für den doppelten Preis eines neuen :) . Geht
eigentlich auch Conrad?

Apropos Conrad, kann man bei den Conrad-laminierern nicht einfach den
NTC irgendwie mittels Keramik oder ähnlichem gegen die Wärme isolieren,
so daß er "denkt" da geht noch was und hochregelt?


Prinzipiell und aus Sicherheitsgründen wäre also die Motor-Tastmethode
eher zu empfehlen.

Wie sehen denn jetzt so nach 0.5 bis 1 Jahr eure umgebauten
Laminiergeräte aus? Zwecks Haltbarkeit...

MfG BC
Autor: Frank (Gast)
Datum:

Hallo,

hab mir auch den Laminator bei Conrad besorgt. Ich hab einen 75k
eingebaut.
Hab eben den ersten Versuch gemacht. Hat wunderbar geklappt!

Gruß
Frank
Autor: Herr Mueller (herrmueller)
Datum:

Hallo,
mit was messt Ihr eigentlich die Temperatur (200-230 Grad)? Muss man da
so ein teures IR-Laser-Dingsbums-Thermometer kaufen, oder geht das auch
irgendwie anders? Vielleicht gehts ja mit einem Quecksilber
Fieberthermometer ;-)

gruss HerrMueller
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

Hab gerade den billigsten REXEL Laminierer zerlegt und die Termostate
entfernt. (Schalter laut Aufschrift 110Grad, TempSicherung 156Grad)
Temp. Heizung ca. 220Grad
Temp. Walzenverkleidung oben ca. 160-180Grad. nach ca. 20-25Minuten.
(gemessen mit DMM und K-Type sensor (geht bis 1200Grad) für HerrMueller)
Heisser als Volllast geht wohl nicht? Besser Isolieren??
Die Platine hab ich nach 2-3mal nicht mehr gerne gehalten. (-;

Mein Toner haftet nur sehr leicht auf einer StreifenrasterPlatine. Ca.
5mal durchgelassen.
Also müsste die Geschwindigkeit runter?? Oder?

Mit dem Bügeleisen habe ich einen Bestückungsdruck auf die Pertinax
Seite gebügelt, da hats mir auf die Kupferseite von der Papierunterlage
sogar Toner aufs Kupfer übertragen. Ging mit Acceton ab(mit Fingernagel
nicht).

Wenn man den Sync Motor ca. 0,02sec. einschaltet, und 0,2 aus(halbe
geschwindigkeit). (555 Schaltung zum Test) oder mit variabler Pulslänge
1Sec 0-100% dann müsste es gehen??

Wie lange brauchen die "Funktionierenden Laminierer" zum Aufheizen?
Mechanik scheint Robust, zieht Platinen gut ein, und auch genug Platz
zum rauskommen.
Autor: Herr Mueller (herrmueller)
Datum:

Vielen Dank für den Tip mit dem Temparatursensor am Multimeter. Da
benutzt man so ein Teil jahrelang, aber der Sensor ist mir noch nie
aufgefallen. Ich wollte mir schon so ein IR Teil kaufen. Jetzt werde ich
mir auch mal einen Laminator besorgen und etwas basteln. Mit dem
Bügeleisen hat es schon ganz gut funktioniert, aber 2 seitig ist wohl
besser mit dem Laminator.
Ich habe auch noch einen alten Laserdrucker. Wenn man da an die Trommel
rankommt, wäre es eigentlich ideal, weil die Temperatur ja schon stimmt.
Wenn ich mal Zeit hab ...

gruss christian
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Hallo,

ich wollte mir eben den Laminator von Conrad kaufen der ganz oben
genannt wird. Leider ist das Gerät ausverkauft. Es gibt allerdings einen
Nachfolger. Weiß jemand wie das Ding von innen aussieht? Ist es da genau
so einfach wie beim Vorgänger und man muß nur einen Widerstand umlöten?
Hat da schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Gruß
Michael
Autor: Alexander (Gast)
Datum:

Hallo Laminator-Freunde,

ich habe gerade gesehen, dass es bei Aldi-Süd ab dem 27.12.2006 wieder
einen Laminator für 15,99 gibt. Mit diesem Laminator habe ich nach einer
Änderung an der Temperaturregelung gute Ergebnisse beim Tonertransfer
erreicht.

Gruß,
Alexander
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Hallo Alexander!

Kannst Du bitte die von Dir gemachten Änderungen näher beschreiben?
Dieses Gerät hat ja schon einen Schalter für zwei verschiedene
Temperaturen. Wie hoch ist denn die höhere von beiden?
Noch eine Frage: Ist in dem Gerät ein Gleichstrommotor drin oder wie bei
(fast) allen Geräten ein Synchronmotor?
Ich hatte nämlich vorgehabt diesmal zuzuschlagen und wäre über eine Info
über die von Dir gemachten Änderungen sehr dankbar.

ciao Michael
Autor: Alexander (Gast)
Datum:

Hallo Michael,

sieh dir mal meinen Beitrag am 14.09.2006 an, da habe ich die Änderungen
beschrieben. Als Antrieb wird in diesem Gerät auch ein kleiner
Synchronmotor mit Getriebe verwendet. An der Durchzuggeschwindigkeit
habe ich nichts geändert.

Gruß,
Alexander
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Hallo Alexander,

vielen Dank für den Tipp :-)

Gruß
Michael
Autor: Enrik (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

habe gerade den aktuellen Aldi-(Süd-)Laminator vom 27.12.2006 vor mir.
Nennt sich KL 380/XII/27/06, hat eine LM324 basierte Regelung und
Synchronmotor.

Die Temperatursicherugen scheinen 192C-Typen zu sein. Das Gerät verfügt
weiterhin über zwei NTCs. Einer hängt an der unteren Heizschiene, einer
an der Oberfläche der unteren Walze. Schaltung habe ich noch nicht
aufgenommen.

Gruß,
Enrik
Autor: Joerg (Gast)
Datum:

Klappt die Methode mit jedem Laserdrucker? Ich denke über einen Lexmark
E120N (preiswert und mit eingebauter Netzwerkkarte) oder einen Brother
HL2030 nach.

Gruss,

Jörg
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Mit Brother HL2030 geht es prima. Muß auf höchste Tonerdichte
eingestellt werden.

MfG Paul
Autor: Sascha H. (araq)
Datum:

Hat schon jemand Erfahrungen im Umbau von dem "neusten" Aldi Laminator
gesammelt?
Ich wollt mich mal am Wochenende hinsetzen und mir das Ding genauer
anschauen. Allerdings braucht man ja nicht das Rad neu zu erfinden, wenn
jemand sich über den Lami schon Gedanken gemacht hat.

Viele Grüße und Danke,
Sascha
Autor: Enrik (Gast)
Datum:

Der "neueste" Aldi-Laminator (KL 380) hat zwei NTCs und Komparatoren,
die die Heizung schalten. Beide Komparatoren erhalten aber ihre Referenz
aus dem gleichen Spannungsteiler. R17/R19 sind alternativ in diesen
Teiler geschaltet (80/125μ-Umschaltung). An dieser Stelle werde ich mit
dem Umbau ansetzten, sobald ich die Thermosicherungen (befinden sich in
weissen Silikonschläuchen im Aluprofil) getauscht habe.

Gruß,
Enrik
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

@ Enrik

Schraub die Sicherungen ab und lass sie in der Luft hängen, mit dem Temp
Sensor gleich.
Mit DMM Temp Sensor überwachen(notfalls ausstecken), und testdurchläufe
machen.

Mein Rexel Laminierer lief ohne Thermostat mit max. 200Grad.
Mit HP LJ5 und Verbatimtoner war der LAM noch zu kalt, bzw zu schnell.
Nach 5-6 mal durchlaufen haftete das papier einwenig. Hab dann alles
wieder angeschraubt, jetzt ist es ein normaler Laminierer.
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

Ich habe mir auch gerade den Aldi-Laminator KL 380 gekauft und ein
bisschen damit getestet. Das Gerät kommt ohne Modifikationen auf etwa
150-160°C an den Rollen. Weiter gibt es einen Entkoppelungsmechanismus,
der den Motor von den Rollen trennt. Ich habe damit mal eine
"mechanische PWM" mit Tastverhältnis von ungefähr 1/4 und periode so
zwischen 1 und 2 sec. Damit haftet mein ebay-Toner aus dem Laserjet 4MV
bombenfest auf der gereinigten Platine, und das wohlgemerkt bis jetzt
ohne jegliche Modifikation.
Leider druckt der alte LJ nicht mehr so toll aber der Toner haftet
einfach super. Ich glaube, das wird eine echte Alternative zum
Fotoverfahren. Mal schauen, ob ich noch einen NE555 und einen Triac
finde. Eine elektronische Steuerung ist ja dann doch komfortabler ;)
Autor: Fabian B. (fabs)
Datum:

das klingt sehr interessant... ich hab mir vor 4 wochen oder so nen
laminierer bei aldi gekauft... tronertransfer hab ich bisher klassisch
mit bügeleisen gemacht...funktionierte einwandfrei.
wie messt ihr die temperatur der rollen einigermassen zuverlässig? hat
die platine einfach so dazwischen gepasst?
drucker bei mir ist ein LJ 4050 mit originaltoner.

gruß
fabian
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

Die Platine passt. Viel mehr als 1,6mm wird er wohl nicht mögen aber
wann hat man schon so dicke Platinen..
Ob die Temperaturmessung sonderlich zuverlässig ist, weiß ich nicht. Ich
habe den Typ-K-Fühler, der bei meinem Peaktech-Multimeter dabei war, an
das Aluprofil oder wahlweise an die Silikonrollen gehalten. Die
Temperatur war annähernd gleich an beiden. Die Messung an sich sollte
denke ich auch auf wenige Grade genau sein, das hab ich mal mit
kochendem Wasser getestet und 150°C ist davon ja noch nicht so weit
entfernt..
Autor: Mobby (Gast)
Datum:

Was hat den der "neuste" Aldi-Laminator für eine Typenbezeichnung? Hat
der 2 Heizrollen? Bin nämlich auch nach der Suche nach einer einfachen
und ordentlichen Möglichkeit der Platinenherstellung.
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Hallo...

@ Jens Peter...

Habe mir heute auch den Laminator bei Aldi gekauft (KL 380)
War reduziert ( 9€ ), keine Ahnung warum.
Naja, zum testen bestimmt nicht schlecht.

Würde mich freuen, wenn Du mir nen Schaltplan oder weitere Infos für
Deine Modifikation (PWM) zukommen lassen würdest.
Mailadresse: laminator (ät) dirks-helipage (punkt) de

Hatte dran gedacht, nen Relais in den Laminator einzubauen
(Ansteuerelektronik über Stecker an den Laminator ansteckbar), welches
den Motor an- und abschaltet.
Hätte die gleiche Wirkung, wie Deine mech. PWM.
Dabei sollte das Relais so geschaltet sein, dass ohne angesteckte
Elektronik (Relais abgefallen) der Motor normal läuft.
Vorteil mit dem Relais wäre, dass ich den Laminator auch für den
eigentlichen Zweck benutzen könnte.

Freue mich auf weiter Tipps oder Anregungen...

Dirk
Autor: Sascha H. (araq)
Datum:

@ Mobby
Die Typenbezeichnung ist KL380. Er hat 2 Heizrollen (eine oben, eine
unten).

@ Dirk
Wenn ich Jens Peter richtig verstanden habe, entkoppelt er - genauso wie
ich in meinen Testläufen einfach die Platine mit dem "ABS" Hebel.
Dadurch wird der Motor von den Rollen getrennt und die Platine "schmort"
etwas länger zwischen den Rollen.

Ich habe es jetzt auch ohne Modifikation mit dem KL380 ausprobiert, und
muss sagen, das klappt eigentlich ganz gut - jedenfalls hab ich jetzt
nen schwarzes Layout auf der Kupferplatine. Jetzt werd ich mal nächste
Woche ne Bauteil, Platinenrohmaterial und Ätzmittelbestellung aufgeben
und euch dann weiter auf dem laufenden halten, wie es mit dem
unmodifizierten KL380 und dem HP Laserjet 1020 geht ;)

Viele Grüße
Sascha
Autor: Enrik (Gast)
Datum:

Hi,

so, KL380 modifiziert. Thermosicherungen gegen 220C Typen getauscht, R17
von 9k1 auf 3k9 vermindert (125µ-Stellung der Temperaturvorwahl). Das
ergibt nach der von der grünen LED angezeigten Aufwärmzeit etwa 180C an
den Walzen.

Wenn ich dazu komme, berichte ich von meine Tonertransferergebnissen.

Gruß,
Enrik
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

Dirk und Sascha Hamacher:
Sascha hat das richtig verstanden. Ich will mir aber ähnlich wie Dirk
eine elektrische Ansteuerung für den Motor bauen. Ich dachte dabei
allerdings an einen Triac, weil mir Relais irgendwie unsympathisch sind
;)
Wenn ich was and er Temperatur drene, dann wohl über einen
extra-Widerstand, den ich zu den aktuellen parallel schalte. Auf die Art
und Weise verliert man die original-Funktionalität nicht.
Ich hab allerdings wie's ausschaut demnächst erst mal wenig Zeit und der
Laminator steht ziemlich unten auf der Prioritätenliste..
Einen Schaltplan für eine PWN mit NE555 o.ä. findest du aber bestimmt
auch selbst und das Relais oder der Triac ist da auch schnell
integriert.
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Hallo Jens Peter...

PWM mit NE555 werde ich wohl wirklich finden.
Was denkst Du denn, was für eine Zeit (ein- und ausschalten) für
Platinen am geeignetsten ist ?

Du hast weiter oben von 1/4 mit einer Periode von 1-2 Sek. geschrieben.

Hab ich das nu richtig verstanden ?
1 Sek. Motor an, dann 4 Sek. Stop ?


Danke

Dirk
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

So ähnlich. Ich hatte geschätzte 1/2s an, 3/2s aus, mal mehr mal
weniger. Längere Periode dürfte aber nicht schaden, solange man nicht
weiter als eine Rollenbreite pro Periode fährt. Kann man am 555 ja dann
per Poti einstellen. Wichtig ist nur, dass die Periode der Steuerung
viel größer als die Periode der Netzspannung ist, weil der Motor ja
netzsynchron läuft. Mit einem Umschaltrelais könnte man evtl. auch noch
den Motor durch Kurzschluss stoppen (?)
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Hallo Jens Peter...

Sorry, ich steh wohl etwas auf dem Schlauch, oder es ist schon zu spät
:-(

1/2s = 0,5 Sek und 3/2s = 1,5 Sek. ?


Dirk
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

Ja genau. Aber wie gesagt, kommt's da wohl nicht so drauf an..
Autor: Mario Hagen (djacme)
Datum:

Andere Sache..

->>DOPPELSEITIGE Leiterplatten:

Wie macht ihr es damit? hab gerade irgendwo gelesen:

Zuerst die eine Seite bedrucken, 2. Seite lackieren, 1. Seite abätzen,
lackierung der 2. Seite enfernen, zentrielöcher setzten, 2. Seite
laminieren und dann 2. Seite ätzen.

Gibts erfahrungen mit gleich beide seiten aufzu-laminieren?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Gibt´s! :-)
...und zwar schlechte. Deshalb mache ich es in 2 Durchgängen.

MfG Paul
Autor: Fabian B. (fabs)
Datum:

Mitm Bügeleisen hab ich immer erst beide Seiten bebügelt und dann
geätzt.
Nimmste irgendeinen bestimmten lack? und womit holst du den wieder
runter?

Gruß
Fabian
Autor: escape21 (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

ich hatte es schon in einem anderen Thread geschrieben, aber da tut sich
seit einem Tag nichts mehr...

Ich habe einen Laminator von Lidl ergattert und diesen zum Umbau
aufgeschraubt. Um herauszufinden, mit welcher Spannung der Motor
angetrieben wird (es sind 230VAC) habe ich diesen mal ein paar Minuten
laufenlassen.

Der Motor wurde in dieser kurzen Zeit so heiss, dass man ihn kaum noch
anfassen mag. Kann mir das jemand bestätigen?

Ich habe übrigens das Gerät noch nicht verändert (nur falls die Frage
auftaucht), favorisiere aber die Taktung des Motors mit einem D6DI
(Taktrelais), welches ich noch rumliegen habe.

Gute N8,
escape21
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

@ escape21

Der Motor sollte eigentlich kühl bis lauwarm sein. (ungepulst)
Hab meinen zwar nicht gemessen, aber über die Kunststoffzahnräder sollte
nicht viel Hitze rüber kommen.
Aber vielleicht kommt die Hitze durch einen Spalt von den
Laminierrollen.


Beim Takten sollen immer mehrere Sinuswellen zum Motor, dann wieder
mehrere ausgeschaltet.
!!! keine Phasenan- oder -abschnitte !!!!
Sonst dreht der MOtor nicht oder nur einwenig -> Hitze
Autor: Simon (Gast)
Datum:

Hallo allerseits.

Ich hab mir leider noch vor dem Lidl-Laminator einen beom grossen C
besorgt. Und weil es da den schon bekannten nicht mehr gibt eben den
Nachfolger. Weil ich mit der Geschwindigkeit auch nicht zurecht gekommen
bin hab ich kurzerhand den Synchronmotor aueinandergenommen und siehe
da, ein alter Schrittmotor aus einem OKI-Drucker hatte ein passendes
Zahnrad. Mit etwas Bastelei war der dann auch an das bestehende Getriebe
anzubauen, ich hab einfach zwei Stufen weggelassen.
Jetzt kann man das ganze schön per Schrittmotor in jeder beliebigen
Geschwindigkeit (0-320mm/min)regeln und die Temperatur auch. (siehe
Thomas Pfeifer's Laminatorregelung)

Ich frage mich allerdings warum nicht schon längst jemand hier einen
220V Einphasen-Frequenzumricher gebaut hat mit dem man einfach den
bestehenden Motor benutzen könnte. Für so ein Projekt wären die
Ansprüche an Leistung und Qualität ja nicht wirklich hoch.
Das müsste doch eigentlich gehen wenn man die Netzspannung Gleichrichtet
und mit einer entsprechend Spannungsfesten H-Brücke daraus wieder einen
Sinus erzeugt mit der Frequenz die man will. Der Rest verbrät dann halt
in der H-Brücke, Wirkungsgrad ist sicher in der Tiefgarage, aber der
Motor hat ja nur 5-6W. Oder hab ich da irgendwo einen Denkfehler? Müsste
doch so gehen?
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Ich hatte ziemlich weit oben so eine Schaltung gepostet. Allerdings
konnte
ich sie nicht direkt in den Laminator einbauen, weil der verwendete OPV
eine interne Temperatursicherung hat. "Im Freien" hat sie aber
funktioniert.
Autor: Simon (Gast)
Datum:

Ja, die hatte ich gesehen. Hatte sie auch in Betracht gezogen.

Nur 2 Transformatoren einbauen um erst runter und dann wieder rauf zu
transformieren ist nicht die schlankste Lösung. Nicht dass sie schlecht
wäre, sie funktioniert ja gut. Ich dachte nur es geht vielleicht auch
ohne...

Kennt sich irgendjemand mit Frequenzumrichtern für Netzspannung aus? Ist
ja nur Einphasig...
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Eine Sinusspannung mit so einem "Hub" ohne Trafo zu erzeugen wird
schwer.

:-(

Paul
Autor: Sebastian (Gast)
Datum:

Hi, mich würde mal interessieren, wie ihr das papier auf der
Leiterplatte fixiert, so dass es während des Laminiervorgangs nicht
verrutscht.

Sebastian
Autor: Nils L. (Gast)
Datum:

Ich benutze einfach ein bisschen Tesafilm, funzt super!
Autor: Paul Baumann (Gast)
Datum:

Das Papier nach dem Bedrucken etwa doppelt so groß wie die Platine
ausschneiden und um die Platine herum falten. Das ergibt eine Art
"Tasche".

MfG Paul
Autor: Simon S. (simonberlin)
Datum:

Ich bin da gerade auf was interessantes gestoßen und hab dazu doch
gleich eine Frage:

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten wie man den Toner aus dem Drucker
raus und auf die Platine bekommt. Man benutzt Normalpapier,
Katalogpapier, Hochglanzpapier, Kunststoffolien, Laminiertaschen oder
gar spezielle Transferfolien.

Bei den Papieren hatte ich immer das Problem das Papier ganz sauber
wieder abzulösen ohne den Toner zu beschädigen.
Aber dafür gibt es eine Lösung: Schweizers Reagenz. Das löst Cellulose
auf und entfernt die übrigen Faserreste nach dem groben Abreiben des
Papiers. Wenn man es also mal ganz sauber haben möchte eine feine Sache.

http://diefoergs.de/Kap5/5.1.1.html (Schweizers Reagenz)

Jetzt zur Frage: Hat das schon mal einer probiert? Erfahrungen? Wie ist
das Ergebnis?

Oder hat jemand einen besonderen Tip wie man den Transfer sauber ohne
das Papiergefaser hinbekommt? Ohne teure Transferfolien zu kaufen?
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

Naja wer Tonertransfer betreibt, will ja eigentlich grade ein Stückchen
Chemie loswerden. Wäre höchstens interessant, wenn man dazu die
Rückstände des Ätzmittels benutzen könnte. Sieht aber glaub ich schlecht
aus..
Ansonsten kann man sich in der Regel innerhalb eines Tages einen Film
bei der örtlichen Druckerei machen lassen und kann damit das
Fotoverfahren mit wesentlich unangenehmeren Chemikalien benutzen.

Ich hab noch nicht viele Platinen per Tonertransfer gemacht aber bei den
wenigen haben mich ein paar Faserreste nicht gestört..
Autor: Daniel (Gast)
Datum:

Hallo Enrik,

ich habe mir auch den Aldi Lami geholt. Unmodifiziert habe ich den Toner
nicht auf die Platine gebracht, egal wie oft oder Langsam ich die
Platine+transfehrpapier durchgezogen habe.

Deswegen möchte ich meine lami jetzt auch modifizieren. Welche
Thermosicherungen hast du genau verwendet? Hast du schon erste
Ergebnisse nach deiner Modifikation?

Viele Grüße
Daniel
Autor: Ulrich (Gast)
Datum:

Ich habe den Aldilaminierer gekauft.
Dann habe ich entweder an r15 oder r17(weiß ich nicht auswendig wurde in
einem anderen Thread erwähnt. Beeinflusst irgendeine Referenzspannung
für die OPs) parallel dazu einen zu kleinen Widerstand dazugelötet. Nach
einer Weile hat das ganze ding dann angefangen zu rauchen und die obere
Thermosicherung war durch. Dann habe ich die obere Thermosicherung
überbrückt und ein 10k poti dazugelötet. Damit kann ich jetzt fast jede
Temperatur einstellen.

Ab 270° rauchts allerdings. Deshalb bin ich bei 210° geblieben. Damit
gehts relativ gut....

Was wahrscheinlich noch zu schlecht ist, ist die Geschwindigkeit der
Rollen. Wenn ich von Hand das pulse dann verläuft der Toner an den
stellen an dem die Rolle gerade steht. Also auch nicht so gut. Mit PWM
soll des wegen dem Motor angeblich auch nicht gehen........Aber ich bin
gerade noch dabei ein paar versuche zu fahren...
Autor: Alex (Gast)
Datum:

Hallo Enrik,

hast Du zum neuen Aldi Laminator (KL380) vielleicht einen Schaltplan?

Ich würde gerne den Laminator mit einen weiteren Schalter für den
Tonertransfer ausrüsten!

Gruß Alex
Autor: Platinenlaminierer (Gast)
Datum:

Meine Erfahrungen zum Aldi-Laminierer KL380 09/2006

- Thermosicherung schmilzt bei 190°C (Toner schmilzt bei ca. 180°C ->
also kein wirkliches Problem)
- Laminator fängt bei ca. 200°C an zu gasen (stinken + rauchen :-))

- NTC1 steuert die Solltemperatur der Walzen
- NTC2 steuert die max. Temperatur der Heizung

Modifikationen:
- NTC1 abziehen -> R=oo
- zu NTC2 einen 650Ohm Widerstand in Reihe geschaltet

Resultat:
- Temperatur an Walzen stellt sich bei ca. 175°C ein (Schalterstellung
125)
- Temperatur bei Schalterstellung 80: ca. 150°C
- Temperatur bei Schalterstellung kalt: ca. 35°C

Ergebnisse mit Direkttonermethode:
- gedruckt mit HP LJ4 auf Reicheltpapier
- Platine mit Azeton gereinigt und 20Sekunden angeätzt (angerauht)
- Platine mit Layout 4-5x durch den Laminierer geschoben (als Anheizzeit
dem Laminierer ca. 5 Minuten gelassen)
- Platine mit warmen Spüliwasser und leichtem Rubbeln vom Reicheltpapier
befreit
- geätzt
- Druckerschwärze mit Azeton entfernt
- Platine mit Spühlack (für Platinen) überzogen

-> Resultat: 1a Ergebnis (keine Löcher, keine Unterätzungen)

Gestestet mit dem AVR910-Projekt von
http://www.mikrocontroller-projekte.de
 (um einen Eindruck vom Layout zu bekommen) ... sogar die Schrift der
Platine hats geschafft :-)

Resumé: für mich ein sehr schneller Weg um zu Prototyp-Platinen zu
kommen
Autor: roquema (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,
ich beschäftige mich auch mit dem Aldi-Laminator. Dabei ist der
Schaltplan entstanden. Vielleicht hifts ja jemandem. Leider schlechte
Qualität,hab keinen Scanner nur alte Diggicam. Lesen kann man das aber
trotzdem, denk ich.
Mein Umbau ist noch nicht abgeschlossen, also auch noch keine
Ergebnisse...
Autor: Platinenlaminierer (Gast)
Datum:

Hallo roquema,

denmach kann man die Temperatur prima über R17 oder R19 steuern und muss
nix in Reihe zu NTC2 schalten.

Was mir unlogisch aussieht ist der Teil mit der Bereit-LED... Hat sich
da evtl. ein Fehlerchen eingeschlichen?
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

Hallo roquema


Wie bereits bemerkt(von Platinenlaminierer)
Der BEREIT Bereich hat keine TEMP Abhängigkeit, soll wohl ein simpler
Timer sein? Wenn mann die Spannung hinter D&,D7,D8 hochohmig abgreift,
sieht man ob geheizt (auch nachgeheit)wird. Also Schalter+C2 weg und R12
auf D6,D7,D8.
Dann gleich noch den Transistor Pfeil zu R7 zeichnen.


2. Die Komteratoren nach NTC1, NTC2 brauchen am anderen Zweig auch noch
einen Widerstand gegen 12V (nicht direkt auf 12V). Sonst funktionierts
nicht.


3. Bin mir nicht sicher aber C1//R5: Sollten die nicht in Serie anstatt
parallel sein???
Vorsicht!!!!
An Masse kann 220V anliegen!!!
(Kommt drauf an wie der Stecker in der Steckdose sitzt.)

Was misst NTC1/2 ??
Der eine schaltet ein, der andere aus??  AND verknüpft(D/D&) also immer
aus??

Bitte meine Tips sebst noch mal gegenchecken. Hoffe aber alles richtig
bedacht zu haben. Dann neue Revision wieder posten.
Wünsche gutes gelingen.
Autor: roquema (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Moin,
hier ein korigierter Plan.
-Pin 2 ist natürlich der invertierte Eingang, im Plan waren + und -
vertauscht.

-Ich wollte den Plan ursprünglich garnicht so ausfürlich machen, beim 2.
zeichnen hab ich dann den Pull-up (R3) vergessen.

-Richtig, die Bereit-Anzeige ist ein simpler Timer, ich konnte es erst
auch nicht glauben, ist aber so wie im Plan. C2 wird über den
(hochomigen) R12 geladen und nach einer Weile schaltet der Komarator
durch. (Bereit-LED leuchtet)

Für eine Heiz-Anzeige kann man das so machen wie oben geschrieben.

-Schalter 1 und 2 sind ja beide in dem Wippschalter mit Mittelstellung.
Schalter 1 ist in Mittelstellung (Cold) geöffnet und in den beiden
anderen Stellungen geschlossen.
-Wechsler 2 schaltet die Referenzspannung um. Hier kann man ansetzen.R17
durch z.B. 3k3 ersetzen und in Reihe ein 10k Poti. Dann lässt sich die
Temeratur einstellen.

-C1//R5 sind wirklich parallel. C1 wirkt als kapazitiver Widerstand
(Trafoloses Netzteil) und R5 (hochomig) entläd C1 wenn das Gerät
abgeschaltet ist.(Ist meistens so evtl. sogar vorgeschrieben?!)

so weit...so gut...
Autor: mouz (Gast)
Datum:

Hallo, habt ihr schon Lebensdauerprobleme mit der Diode bei 200°C?
Wollte auch sowas bauen, habe da aber bedenken, wo kann man denn was zur
Theorie nachlesen?
Autor: Flaxx (Gast)
Datum:

Hallo, ich bin neu hier :)

Ich hab gestern auch mal die Dirket- Toner Methode ausprobiert,
allerdings nur mit mäßigem Erfolg (gebügelt).
Jetzt hab ich die Idee, ob man nicht einen Laserdrucker so modifizieren
könnte, dass er direkt auf Platinen druckt, das würde das ganze ja
wesentlich vereinfachen... Eigentlich muss man es doch nur hinkriegen,
dass der "Papier"- Einzug grade verläuft, und die Platinen nicht
umgelenkt werden... Ist das möglich? Oder wird die Fixiereinheit nicht
heiß genug?

LG

Flaxx
Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
Datum:

Forumssuche
Autor: Flaxx (Gast)
Datum:

Oh, sorry... da gibt's ja wirklich schon einiges... mea culpa
Autor: Syrko (Gast)
Datum:

Hallo an Alle!Ich habe mit auch ein Laminiergerät zugelegt und wollte es
umbauen.Hat schon jemand Erfahrungen mit dem ednet. Economy?Wäre schön
wenn Ihr mit helfen könntet.MFG Syrko
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum:
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hier meine Erfahrung:
Laminator für 12€ reduziert im Lidl. Scheint der gleiche zu sein wie der
von Aldi. In Reihe zum NTC ein 5,6K Widerstand. Im Gegensatz zu
Alexander komme ich dabei je nach Schalterstellung aber auf 200 oder
220°C.
Die beiden Alubleche, wo die Rollen drin laufen, musste ich
aufschleifen, damit eine Platine durchpasst.
Den Motor habe ich versucht mit der Schaltung im Anhang mit halber
Geschwindigkeit laufen zu lassen. Das geht auch aber er dreht ziemlich
zickig. Platinen habe ich noch nicht gemacht.
Wichtig ist übrigens, dass der Motor ständig läuft, weil die Rollen nur
von einer Seite beheizt werden und der Fühler auf der anderen Seite
sitzt.
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

Super Schaltung. Ich glaub zwischen c3/d2 musst Du noch GND
einsetzen(Condensatornetzteil für NE555).

Damit der Motor nicht so zickt die Frequenz heruntersetzen, also 1:1sec,
oder 0,5:0,5.
Weiters MOC3020m durch MOC3041/TLP3041(oder ähnlich) ersetzen, schaltet
im Nulldurchgang(zum testen nicht notwendig).
Ich habs neulich nochmal getestet, aber nur mit Stecker in/aus
Steckdose. Damit haftet mein Toner etwas auf dem Kupfer, weil die
Heizung auch ausgeschaltet wird.
Autor: Alexandre Terentiev (Gast)
Datum:

Das ist fast die Schaltung, die ich vor 4 Monate in mein Lami eingebaut
habe. Allerdings mit der 10% Rate und über ein Poti einstellbar. Also
ca. 10 mal langsamer. Funktioniert.

12V für die 555 bekomme ich von der IC, die im Lami eingebaut ist (hab
schon vergessen, irgendein Timer).
Autor: Stefan Gemmel (steg13)
Datum:

welcher MOC ist ziemlich egal, aber R4 muss an den LED-Strom des MOC
angepasst werden. Ich habe einen MOC3041 drin, nur gerade in Eagle nicht
gefunden.
Im Moment habe ich etwa 0,5 : 0,5 Sekunden. Damit zickt der Motor.
Man kann aber statt R1 zwei Trimmer und jeweils eine Diode einbauen
(antiparallel) um das genau auszutesten.
Eine saubere Methode wäre ein kleineres Ritzel auf dem Motor, falls da
jemand Bezugsquellen hat...
Autor: Snorf (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

Conrad bietet mittlerweile einen anderen Laminator für 19,95 EUR
(Bestell Nr. 774654) an. Funktioniert die Speedregelung und/oder die
Temp.-Regelung mit diesem Gerät ???

Viele Grüße,
Thomas
Autor: gustav (Gast)
Datum:

Mich würde auch interessieren ob man irgendwo noch den alten Conrad
Laminator bekommt.

Oder wo man sonst ein anderes geeignetes Gerät bekommt.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

mal wieder den Dauerbrenner aufwärmen :)

Ich habe noch den alten Lammi vom Conrad (d.h. den der ganz oben
diskutiert wird). Wie hoch geht ihr denn da mit der Temperatur?
Bei mir zumindest fängt die linke Halterung, d.h. die wo nicht der Motor
dran ist bei ca. 153°C Walzentemperatur leicht an zu rauchen. Mit
"leicht" meine ich, sie raucht bei weitem nicht wie ein lötbereiter
Lötkölben, aber man sieht schon bisschen Rauch aufsteigen.

Glücklicherweise hat mein Fön eine Kalttaste :)

- cl
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Bin mittlerweile auf 170°C Walzentemperatur (bei geöffnetem Gehäuse)
angelangt. Die Temperatur wurde ohne permanente Schäden am Gerät für
eine halbe Stunde gehalten. Nachwievor leichte Rauchentwicklung ...

Als nächstes baue ich in meine Firmware (und PC-Software) noch die
Möglichkeit ein, die Motorgeschwindigkeit zu halbieren. Vermutlich wird
der Lammi ja doch irgendwo eine Temperatursicherung haben und ich will
den Bogen jetzt mal nicht überspannen!

- cl
Autor: göcker (Gast)
Datum:

Hi,

hat jemand schon versucht den Reichelt Laminator (LAMINATOR ECO) für
16,95 EUR umzubauen ? Hersteller ist wohl die Firma Pavo.

Mich würde die Speed Reduction Technik eher interessieren als die
Temp.-Erhöhung.

GG
Autor: He Ro (Gast)
Datum:

Hab ihn vor einer Woche bestellt - nur die Post ist gerade schweinelahm
hier, bisher noch nicht angekommen, obwohl Reichelt am Dienstag versandt
hat.

Ich bin auch eher für die Speed-Reduction-Technik...

MfG, Heiko
Autor: Platinenlaminierer (Gast)
Datum:

Nur die Geschwindigkeit zu reduzieren halte ich für nicht praktikabel
(auch wenn ich es nicht ausprobiert habe). Der Grund ist ganz einfach:
der Toner schmilzt ca. bei 180 bis 190°C, die Laminierer arbeiten bei
ca. 130°C. Demnach wird der Toner nicht richtig auf der Platine haften,
da er einfach weit entfernt von seinem Schmelzpunkt auf die Platine
"gedrückt" wird.
Autor: gustav (Gast)
Datum:

Das Reichelt Gerät (pavo) sieht interessant aus, aber wenn ich das Bild
so sehe mach ich mir um die Platinen Dicke sorgen.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Hallo,

der neue Conrad Laminator für 19,95EUR erscheint mir sinnvoll. Ist innen
wirklich gut aufgebaut. Das wichtigste für mich ist aber, dass die
Heizkörperhalterungen bei dem neuen Conrad Laminator IMHO aus irgendwas
Glasfaserverstärkten bestehen. Und 1.0mm Dicke des Laminiergutes ist
auch nicht schlecht.

Beim alten Conrad-Laminator bestanden die Heizkörperhalterungen aus
hitzebständigen, unverstärkten Kunststoff und sind dann auch irgendwas
geschmolzen.

Ich musste die Temperatur auch mit reduzierter Geschwindigkeit ziemlich
hoch halten. Ist halt gut, dass man dann weniger Durchläufe durch den
Laminator braucht. Ist für SMD wichtig, weil dann die Leiterbahnen nicht
so breitgewalzt werden.

Habe ein paar Photos vom neuen Conrad-Laminator gemacht. Die stelle ich
jetzt mal ins Netz.

- cl
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

hier ein Link auf die Bilder vom neuen Conrad-Laminator.

http://www.cl-projects.de/projects/laminator/lamin...

-cl
Autor: hmk (Gast)
Datum:

Hallo Leute,

hab heute erstmals die Bügeleisenvariante ausprobiert (bevor ich den
Laminator meiner Frau zerstöre) und bin am verzweifeln. Ich drucke mit
'nem MFC7420 (Laser) von Brother und 'nem originalen TN2000 Toner. Alles
wie beschrieben ausgeführt, Tonerdichte auf 999, Auflösung 1200dpi,
Original-Reichelt Katalogpapier, Basismaterial supersauber und
garantiert fettfrei. Bügeleisen langsam hochgefahren und selbst bei
voller Leistung und langem Bügeln wurde lediglich das dazwischengelegte
(dünne) Leinentuch braun. Der Toner blieb bombenfest am Papier.
Woran kann das liegen? Toner, Papier, ...?

Hilfe???
Autor: fabs (Gast)
Datum:

probiers mal mit butterbrotpapier (pergament) statt leinentuch.
ging bei mir besser.

gruß
fabian
Autor: Tim (Gast)
Datum:

@fabs ich würde es auch mal mit anderem Papier oder auch mal mit anderem
Toner (Freund/Arbeit) probieren.

@ChristopU
Danke für den Link, ich werde mir den wohl auch mal bestellen. Weist du
schon wann du dazu kommt die restlichen Downloads Bereitzustellen? Und
kannst du einen bestimmten NTC empfehlen?

Und was hat das "Elektor 04C026" auf dem Schaltplan zu bedeuten?

Und der "Totmann-Schalter", warum 250V?
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

@Tim:
Das Elektor 04C026 ist nur eine Gedächtnisstütze für mich, welche
PDF-Datei von der Elektor-Jahrgangs-CD '04 den Schaltungsausschnitt mit
den Opto-Triacs enthält. :)

Der Totmann-Schalter sollte 250V Spannungsfestigkeit haben wg. der
Schutzisolierung. Könnte ja ein Fehler in der Schaltung auftreten und
dann ist auf den Drähten zum Schalter Netzspannung drauf. Habe ich aber
mittlerweile begraben. Ist geplant, das Feature stattdessen mit Software
umzusetzen. Die Software ist aber noch nicht fertig.

Als NTC werde ich einen von Epcos verwenden. Temp.-festigkeit 300°C.
Gibt u.a. beim Bürklin, http://www.buerklin.de/, Best-Nr. 80E6694. Der
hat AFAIK die gleiche T_0 und den gleichen B-Wert wie der NTC im alten
-- mittlerweile durchgeschmorrten -- Conrad-Laminator. "Normale" NTCs
mit Epoxy-Harz-Umhüllung gehen nur bis max. 150°C, die meisten nur bis
125°C.
Ich habe mit dem Umbau vom neuen Conrad-Laminator noch nicht begonnen,
hab' grade zu viel zu tun. Die Temp.-Sicherung ist auch noch zu finden
....

Die Downloads schaffe ich vielleicht noch diese Woche, aber die Software
ist leider nicht fertig geworden, weil der alte Conrad-Laminator vorher
abgeraucht ist. Es macht keinen Sinn, ein Hex-File einer nicht fertigen
Software zu veröffentlichen, aber die Sourcen kann man ja reinstellen.
Die Platine, die ich damit gemacht habe ist aber dafür super geworden.
Also ein Einmal-Laminator :)

- cl
Autor: thomas (Gast)
Datum:

Hi Christoph,

also ich hätte auch Interesse an dem Umbau. Bitte gleich posten wenn das
was neues hast ...

Grüß,
Thomas
Autor: He Ro (Gast)
Datum:

Moin moin,

...also: Der Laminator Eco ist heute angekommen. Mechanisch kann es
1.5mm-Platinen durchziehen (auch wenn maximale Dicke in der Anleitung
mit 0.6mm gegeben ist)

Alles weitere später, wenn meine Klausur vorbei ist :)

MfG, Heiko
Autor: Tom (Gast)
Datum:

Viel glück mit der Klausur.

Wie gut gehen den die 1,5mm Platinen, ist der drück noch gleichmässig?
Autor: He Ro (Gast)
Datum:

Hab ich noch nicht ausführlich getestet, wollte nur erstmal wissen, ob
die Mechanik überhaupt 1.5mm-Platinen frisst.

MfG, Heiko
Autor: He Ro (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

So, ich konnte natürlich doch nicht bis zu meiner Klausur warten :)

Mit dem Reichelt-Laminator scheint es ganz gut zu funktionieren, 15x
durchschieben und Ätzen mit NaPS. Für meinen ersten Versuch bin ich ganz
zufrieden, auch wenn die Platine noch etliche Fransen hat. Das liegt
aber wohl in erster Linie daran, dass die Ätzmitteltemperatur zu niedrig
war (Warmwasser mit 50°C aus der Leitung im Waschbecken bleibt nicht
lange bei 50°C)

Probiere gerade das ganze nochmal mit Thermometer und Aquarienheizstab,
um die Ätzmitteltemperatur über 40°C zu halten...

Außerdem kann mein Drucker (HP Laserjet 4L, 300dpi) wirklich feine
Strukturen nicht mehr sauber drucken. Und die Trommel wäre mal fällig -
Masseflächen werden schon im Ausdruck löchrig.

Erster Versuch war http://generalguitargadgets.com/pdf/ggg_its8_lo.pdf
und die bessere der beiden Versuche ist im Anhang zu sehen.

Noch nicht wirklich berauschend (wenn auch für das einfache Layout
brauchbar). Lag zum Teil sicherlich auch an der Ätzmitteltemperatur (die
am Ende vielleicht noch 30°C war - Ätzdauer damit 20Min) und außerdem
ist wohl doch mal ein neuer Drucker fällig... einen neuen Toner hatte
ich noch herumliegen, damit starte ich gerade einen weiteren Versuch,
wie gesagt auch mit passender Temperatur. Das wird dann die
Geschwindigkeitsdrosselung für den Laminator...

MfG, Heiko
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum:

Guten Tag,

der Reichelt-Eco laminiert prima(ot)

Temperaturregelung über einen KSD301-Bimetallschalter 102°,
Temperaturbegrenzer ist um 19x°.


Bin daher auf der Suche nach einem Backofenthermostat zur Regelung.

1,5mm Platine wird ohne Probleme eingezogen.
Soll sogar bis 2,6 mm gehen, wenn mein Polnisch mich nicht trügt
http://209.85.135.104/search?q=cache:c1tdOjYBWX0J:...


Bis die Tage, ich komm wieder, keine Frage.
Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
Datum:

Frage: Wie stehst mit den Massenflächen ? klappen die auch ?
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

Schwarze Flächen sehen bei allen Laserdruckern die ich kenne nicht gut
aus.
Entweder die Flächen mit einem Marker-Stift nachfärben(nach dem Transfer
auf er Platine) oder keine Flächen sondern mit Gitter füllen.

Gitter sind elektisch anscheinend besser und sehen cooler aus.

MFG, T. A.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Also mit dem HP Laserjet 4000 kann man Masseflächen tatsächlich
einigermaßen machen. Manchmal gibt's halt ein Loch, aber das ist für
Prototypen-Platinen ja egal, hauptsache man hat keine Unterbrechungen in
den Leiterbahnen :)
Es geht mir tatsächlich nur darum, Ätzmittel (Na2S2O8) zu sparen.

Mit dem alten Conrad-Laminator hab ich es tatsächlich geschafft, ein
Layout mit 10mil Leiterbahnbreite an Engstellen (z.B. zwischen SMD-Pads
durch), sonst 15mil und 10mil Bahnabstand ohne einen Fehler zu ätzen.

Leider ist der Laminator dabei kaputtgegangen :(((, hatte an beiden
Seiten nur Kunststoffhalterungen. Der neue Conrad-Laminator (den ich
noch immer nicht umgebaut habe) hat jetzt ein Glasfaser-Material bei den
Halterungen. Er überzeugt auch in seiner sonstigen Ausführung, da die
Metallteile der Heizkörper mit dem Schutzleiter verbunden sind, etc.

- cl
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:
Angehängte Dateien:

Poste noch ein Bild der Platine. Geätzt mit Natriumpersulfat in einer
Glas-Wanne und mit Seno Glanzzinn verzinnt.

Die Löcher von denen ich sprach, sind links oben vor allem zu sehen. Man
beachte den DRAM-Chip (von einem 30poligen Modul), dort gehen zwischen
den Beinchen je noch eine weitere Leiterbahn durch. Die zwei
Kupferlackdrähte beim MAX232 sind auf einen Layout-Fehler
zurückzuführen, habe RX und TX vertauscht :(


Was es wird, verrate ich noch nicht. Erst, wenns fertig ist :)
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:
Angehängte Dateien:

dasselbe Bild nochmal in kleiner
Autor: thomas (Gast)
Datum:

Christoph,

hast du das mit deinem alten Conrad Lami gemacht oder mit einem anderen
? Welcher ? Bitte mehr Details. Schaut richtig gut aus !

Heiko,
hast du den Reichelt Eco Lami bzgl. Temp. oder Zeit manipuliert ?

Gruß,
Thomas
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Die abgebildete Platine habe ich mit dem alten Conrad-Laminator gemacht.
Die Walzentemperatur betrug 190°C, ich habe nur einen Durchlauf
gebraucht. Die Motor-Geschwindigkeit war auch langsamer als Normal. Das
war wichtig, weil schon beim zweiten Durchlauf (mit geringerer Temp.)
hats den Toner an den krassesten Stellen beim DRAM-Chip 10mil Bahn
/10mil Abstand zu den PADs zusammengewaltzt. Als Drucker habe ich den HP
Laserjet 4000 verwendet, Tonerdichte auf 4 gestellt (Skala von 1 .. 5,
Standard 3), Druckeinstellungen für Normalpapier. Papier aus dem
Reichelt-Katalog.

Das Laminator hats aber leider nicht überlebt.

Wenn ich diese Platine endlich mal fertig programmiert habe (Firmware!)
dann werde ich ggf. den neuen -- noch erhältlichen -- Conrad-Laminator
modden.

Zu den Masseflächen: Da liegt eben ein für alle Laserdrucker
prinzipbedingtes Problem vor. Bei meinen Druckern (beide von HP) ist der
in Durchlaufrichtung gesehene Anfang der geschwärzten Fläche noch
richtig satt, danach lässt er nach. Wie oben schon geschrieben kann man
das Problem mit dem Gitter umgehen.  Mit den richtigen Parametern des
Gitters kann man auch da ne Menge Säure sparen.

- cl
Autor: He Ro (Gast)
Datum:

Thomas,

nein, überhaupt nicht manipuliert (nur einmal geöffnet, um zu schauen,
wie der von innen aussieht - die LED wird über Bimetallschalter
angesteuert, ist also keine Timer-Lösung wie bei Conrad)

Dafür eben 15x durchgeschoben. Habe jetzt eine Schaltung entworfen, die
den Motor entsprechend takten soll (das übliche: Kondensatornetzteil,
NE555, Triac) - mal sehen, was das wird, im Moment warte ich mal wieder
auf Reichelt bzw. DHL...

MfG, HeRo
Autor: thomas (Gast)
Datum:

Hallo Heiko,

kannst du die Schaltung hier posten wenn sie fertig ist ? Mein Reichelt
Lami kam heute an und wartet quasi auf den Umbau :-)

Gruß,
Thomas
Autor: sami (Gast)
Datum:

Heizt der Reichelt eco beide Rollen oder nur eine (doppelseitige
Platinen)
Autor: DerJan (Gast)
Datum:

Ich habe gerade den pavo Ecomaster von Reichelt modifiziert.

Das Gerät sieht aus als ob es in den tiefsten tiefen der Mandschurei
gefertigt worden ist. "Zhao-qing-long-tou Electronic & Electrifty" steht
auf dem Synchronmotor.

Bei höheren Temperaturen fängt es an wie eine chinesische
Müllverbrennungsanlage zu reichen. Die Ursache sind Verunreinigungen in
Isolationmaterial der Heizwendeln. Nach Zweistündigen ausheizen im
Freien hat sich das etwas gelegt.

Bei 170°C fängt die Abdeckung an zu schmelzen. Die Halterahmen halten
mindestens 200°C aus. Höhere Temperaturen habe ich nicht getestet.
Ich verwende das gerät bei 125°C mit getaktetem Antrieb und erhalte eine
gute anhaftung. Mechanisch verkraftet das Gerät anscheinend 1,5mmm
Material obwohl sich die Rollen reichlich biegen. Wie lange, das wird
sich noch zeigen.

Die Regelelektronik habe ich aus einem quad OP TL084 und ein paar teilen
aus der grabbelkiste aufgebaut. Mein Sensor ist eine BY229 Diode die ich
auf dem unteren Heizelement befestigt habe. Das ganze Regelt auf 2°C
genau.

@sami:
Die Rollen sind oben und unten beheizt. Die Metallteile sind nicht
geerdet, sind aber zumindest gegen Netzpotential isoliert. Ich konnte
Erdungen anbringen ohne das der FI auslöst.
Autor: He Ro (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ja, der Laminator heizt beide Rollen.

Ich habe heute nochmal ein wenig herumprobiert - einen anderen
Druckertreiber, der etwas mehr Toner auf das Papier zu bringen scheint,
endlich genug Ätzmittel (danke an Reichelt, die zwei Tage nach der
Originalsendung schon eine Ersatzsendung auf den Weg bringen, weil DHL
das Original verschlurt hat) und es funktioniert fast perfekt - siehe
Anhang, selbst die 6mil-Spirale hat Durchgang.

Den Schaltplan zur Dimmung hänge ich an das nächste Posting...

MfG, Heiko
Autor: He Ro (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

So, und jetzt noch der Schaltplan... ich bin nicht besonders stolz auf
dieses zusammengeschnippelte Werk - u.a. ist es recht albern, einen
Optokoppler und ein Kondensatornetzteil zusammen einzusetzen schäm

Mangels Erfahrung mit Triacs und weil ich wenig Lust hatte, mir Gedanken
darum zu machen, wann der Triac das richtige Zündpotential hat und wann
nicht, habe ich das trotzdem so zusammengesetzt.

Getestet ist die Geschichte auch noch nicht, Garantie gibts also
selbstverständlich nicht. Ich habe die Platine aber heute auch geätzt,
werde sie wohl am Wochenende zusammenbauen. Bisher habe ich gute
Erfahrungen mit 15 Durchgängen gemacht, also werde ich den Dimmer auf
ungefähr 14:1 einstellen - ich weiß gerade nicht mehr genau, wie ich die
Bauteile im Schaltplan dimensioniert hatte.

MfG, Heiko
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum:

Guten Tag,

das Backofenthermostat allein hat nichts gebracht, die nachgerüstete
Temp-Sicherung(240°C) hats dabei entschärft.

Dann kam ein neuer Motor mit 1 U/min rein(ebay, Welle muß mit Säge und
Feile bearbeitet werden)
Der Motor ist etwas eigensinnig und dreht manchmal falsch rum, öfter
ein/aus-schalten hilft.

Mit Reichelt-Papier gings nicht, dann Conrad-Beilage und Platine vorher
anätzen mit 4mal durchschieben rel. gut( Drucker Brother HL-1450)
Temperatur um 185°C, gemessen mit DMM in Nut der Temp-Sicherung.
Conrad-Papier ist sehr anhänglich...grrr


Der Reichelt-Eco läuft für weitere Tests als Cabrio(etwas weniger
Gehäusegestank.
Autor: Currywurst (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Probier mal Butterbrotpapier.
Ich hab als ersten Versuch ein zweiseitge Flachspule aus 0,5mm Bahnen
gemacht. Hatte viele Fehlschläge bis ich das Butterbrotpapier versucht
habe.
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

@ He Ro 26.04.2007
@  Stefan Gemmel 13.03.2007
Hab Eure Schaltung nachgebaut, aber funkt nicht. Motor steht.
Hab aber einen MOC3021 Wiederstand Triac: BTA06-600. Hab die LED vom MOC
auch mit einem RegelNT angesteuert, aber keine Reaktion. Damit ich was
sehe hab ich eine 25W Glühbirne parallel zum Motor geklemmt. Jetzt dreht
der Motor, die Birne ist aus, sobald ich die Birne rausdrehe steht der
Motor????
Wie kann ich den MOC oder Triac am einfachsten testen?? (ob sie TOT
sind).

Werd mal den ISP-244 Adapter bügeln, dort klemmt mein Elektronikwissen
auch total. Mit der JCU10(ELV) hab ich einen
Messverstärker(INA126+Offset-OPV) ohne Probleme auf Steckbrett und
Platine hinbekommen.
Gruss T.A.
Autor: Currywurst (Gast)
Datum:

@T.A. :
Triacs benötigen einen Mindeststrom um nach dem Zünden durchgesteuert zu
bleiben. Ist die Last zu klein oder zu Induktiv bleibt dein Triac
gesperrt. Ein Synchronmotor ist ziemlich Induktiv. Eventuell hilft eine
Reihenschaltung uas 22Ohm Widerstand und 0.1uF - 0.22uF Kondensator
parallel zum Motor. Dadurch veringert sich der induktive Blindanteil und
der Strom im Zündzeitpunkt ist höher.
Wenn das nicht hilft muss ein Triac mit kleinerem Haltestrom verwendet
werden. Es gibt mehrere BTA06-600 mit unterschiedlichem Haltestrom.
BTA06-600T hat 5mA und BTA06-600A hat 20mA.
Ein Synchronmotor hat etwa 23mA also liegt das Problem wahrscheinlich im
hohen induktiven Blindanteil deiner Last.
Autor: thomas (Gast)
Datum:

Hey Currywurst,

der Tipp mit dem Butterbrotpapier ist perfekt !!!
Das Zeug löst sich ja von alleine nach 30 sec Wasserbad. Meine Reichelt
Kataloge wandern jetzt ins Altpapier :-)

Gruß,
Thomas
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

Morgen...

Sagt mal, wie bedruckt ihr denn Butterbrotpapier ?

Mein Drucker (Brother HL2030) faltet das Butterbrotpapier immer zu
schönen Motiven und wickelt das ganze dann um die Rollen in der
Toner/Trommeleinheit. :-(

Auch das Reichelt-Papier hat öfter eine Falte in der Mitte.

Gibts nen Trick dafür ???


Danke Dirk
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

@Dirk
Einfach oben mit GUTEM TESA Film auf 80g/m²Papier ankleben.
Je nach Drucker ganze Breite ich kleb nur noch oben mittig und
in vorderen Einzug einlegen(HP LJ5). Zieht gerade durch, erst nach der
Fixiereinheit wird das Papier gebogen.

Ich hab das Butterbrotpapier sogar ohne Wasser wegbekommen(einfach lange
Laminieren, sieht aber nicht mehr toll aus).

@Currywurst
Hab den Lami jetzt mit Relais Schaltung modifiziert. Triac werde ich
später testen. (Hatte doch eine 25W Glühbirne parallel -> Blindanteil
klein, aber Motor lief, Lampe aus). Vielleicht wars auch ein
Verdrahtungsfehler, ich hasse Lochraster, aber jetzt kann ich ja schöne
Platinen fertigen. Brauch sie auch für Phasenanschnitt.

T.A.
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Hi,

muss meine Aussage zum Teil revidieren:
Mein Laserjet 4 verschmiert seit neustem einen kleinen Teil des Toners
vom Printout auf dem Butterbrotpapier.

Habt ihr das auch bzw. was kann man dagegen machen ?

Gruß,
Thomas
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum:

Guten Tag,

mit Butterbrotpapier gehts bei mir schlecht, löst sich von der Platine
samt Toner, trotz anätzen.

Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Wie bekomm ich mehr Toner aufs Papier?Brother HL-1450
Im Druckertreiber hab ich schon viel versucht, gibts nen Trick?


Zum Drucken mit dünnem Papier.
Das zu bedruckende Papier am oberen Rand mit Prittstift beschmieren und
auf Standardkopierpapier kleben, Einzelblatteinzug.
Autor: Henk (Gast)
Datum:

>Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
>am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Zauberzauber : )
Autor: Reichelt-Eco (Gast)
Datum:

Guten Tag,
>Backpapier löst sich sehr gut von der Platine und es bleibt kaum Toner
>am Papier, aber auch relativ wenig auf der Platine.

Zauberzauber : )


hab schon untern Tisch geschaut, da sitzt aber kein tonerfressender
Wichtel
Autor: Georg (Gast)
Datum:

Kann mir jemand einen günstigen Laminierer nenn, den es bei Ebay gibt
und der einfach mittels Widerstandstausch oder ähnlichem modifiziert
werden kann?
Autor: Currywurst (Gast)
Datum:

Mein Butterbrotpapier fühlt sich auf einer Seite glatt an.
Es hat eindeutig eine Art Beschichtung die gut zu meinem Toner, meiner
Prozesstemperatur und dem Drucker passt. Bis jetzt ist mir noch nichts
verschmiert oder abgeblättert.

Für so etwas gibt es keine generelle Empfehungen.
Einfach viele Materialien ausprobieren, und wenn es klappt bleibt man
dabei.

Das Basismaterial gut zu reinigen und etwas aufzurauhen verbessert
übrigens die Anhaftung.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

@CurryWurst:
was für einen Laserdrucker verwendest du?

Bisher habe meine Platinen mit einem HP LaserJet 4000 gemacht. Einfach
auf Reicheltpapier gedruckt und fertich.
Butterbrotpapier erscheint mir aber auch sinnvoller, weil es ja eine
Beschichtung hat.

Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Habe heute mal einen Versuch mit Butterbrotpapier gemacht. Ergebnis
negativ.
Ich habe das Papier mit Pritt-Stift auf eine DINA4-Seite geklebt und in
den Drucker reingelassen, es ist auch wieder rausgekommen.
Auf den Seiten danach waren allerdings schwarze Punkte drauf, also hat
der Toner nicht gehalten. Also bleibe ich vorerst beim Reichelt-Papier,
es hat ja einigermaßen funktioniert. Bis auf die Löcher in den
Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der
Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen
abnimmt.

Siehe die Bilder oben in dem Thread.
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
Autor: LazyBee (Gast)
Datum:

Hallo,

also das Problem mit den Masseflächen umgehe ich, indem ich die Fläche
nicht voll fülle, sondern als Gitter ausführe. Die Gitterabstände kann
man in Eagle so einstellen, daß dann auch eine "gefüllte Fläche"
entsteht. Und ein Gittermuster sieht auch nicht schlecht aus.

Gruß

LazyBee
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

@LazyBee:

Ja schon, aber die Platine ist letztenendes ein Prototyp der möglichst
unverändert von einem PCB-Hersteller gefertigt werden soll.

Sonst hast du schon recht, die Ätzmitteleinsparung mit Gittern ist ja
fast so groß wie die mit Masseflächen.

- cl
Autor: Currywurst (Gast)
Datum:

>>was für einen Laserdrucker verwendest du?
Canon LBP2900. Das Papier ist Melitta Toppits. Ich werde es wohl nicht
weiterempfehlen da ich bis jetzt der einzige bin der damit gute
Ergebnisse erzielt hat. Ich werde mal aus Neugierde weitere Materialien
aus probieren.
>>Ergebnis negativ.
Also werde ich es dann besser nicht weiterempfehlen.

>>Bis auf die Löcher in den
>>Masseflächen, aber das ist eher ein prinzipielles Problem der
>>Laserdrucker, dass die Schwärzung in der Mitte von großen Flächen
>>abnimmt.
Das scheint ein rein physikalisches Problem zu sein das bei allen
Druckern und bei allen Papieren auftritt. Je grösser die Fläche desto
kleiner der Elektrostatische Spitzeneffekt. Die Fläche kann somit nicht
soviel Toner anziehen wie eine dünne Linie. Das Papier kann darauf
keinen Einfluss nehmen da der Effekt auf der Tonerwalze entsteht.

Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten
Durchgang?
Wohl nicht ganz praktisch da man ein extra Layout dafür anlegen müsste.
Egal, Gitter sehen auch ganz hübsch aus.
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum:

Hallo!

Ich hab vor einigen Tagen diesen Treath entdeckt und wollt das auch mal
testen zumal man so ganz leicht und schnell Platinen herstellen kann.

Also bin ich in n Gebraucht PC shop hab mir n alten Laserdrucker (HP
Laserjet5L gekauft) und gleich mal getestet.

Als Träger hab ich ne ganz normal Seite ausm Reicheltkatalog genommen.

Zuerst hab ich das Layout ausgedruckt und dann die Platine mal gereinigt
(Schmiergelpapier und Aceton). Dann Laminiergerät (Laminator
KL300/XII/28/2005) (glaub auch son Aldi/Lidlteil) aufgeheizt (Gerät habe
ich nicht umgebaut ist also im Orginalzustand!!) und die Platine 8 mal
durchgelassen.

Nach dem Auflösen des Papiers mit Wasser hab ich dann festgestellt das
es eigentlich fürs erste mal richtig gut aussieht =) (Die dünnsten
Bahnen waren 5mil Breit)


Also ich kann diese Methode auch nur Weiterempfehlen.
Autor: Jens P. (jmoney)
Datum:

>>Schnapsidee: Doppelt drucken mit verkleinerten Masseflächen im zweiten
>>Durchgang?

Ich drucke meistens einfach ganz normal doppelt. Das braucht zwar einige
Versuche (für jede Platine), bis der Drucker 2 mal exakt übereinander
gedruckt hat aber dann gibt's überhaupt keine Löcher mehr..
Getestet mit HP Laserjet 4MV und Laserjet 4P auf Normalpapier.
Autor: El_Mejor (Gast)
Datum:

So, hab das Abenteuer Laminiertransfer auch mal gewagt. Hab mir einfach
mal ins Blaue einen Laminator gekauft der schon einen Einstellknopf für
die Temperatur hatte.
Mit Freude stellte ich fest, das es nach dem Bereich der fürs
Warm-Laminiern verwendet wird noch weiter geht und wenn ich voll aufdreh
wirds dem Toner aus meinem HP LJ 5P (allerdings mit Kyocera Toner
nachgefüllt) schon ein bisschen zu warm. Temperatur kann ich nicht
messen, aber ich denke mal deutlich heißer als 150°C.
Is auch ne andere Mechanik drin, die Heizung erfolgt durch zwei
Aluplatten und danach kommen erst die Rollen, die variabel einstellbar
sind. Hab damit gute Ergebnisse erzielt, lediglich das einziehen ist
etwas kompliziert, weil sich die Heizung vor den Rollen befindet, da
muss ich noch experimentieren, aber erste Versuche verliefen
erfolgreich.

Laminator ist der Lamirel Maxiplast 240E, wird scheinbar auch durch
Fellowes vertrieben.
Autor: El_Mejor (Gast)
Datum:

Ach ja, kleiner Tip noch. Der Toner hält wunderbar wenn man vor dem
Behandeln mit Aceton noch mit Stahlwolle drüber geht . Ich hatte
jedenfalls noch nie Probleme mit nicht haftendem Toner...
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

@El_Mejor:
Also ich bin noch nie mit Stahlwolle über eine Platine gegangen! Bei mir
funktioniert hat es auch so ganz gut geklappt.
Autor: El_Mejor (Gast)
Datum:

Ja, aber manche reden hier von anätzen damit der Toner besser haftet.
Denk nicht jeder Toner haftet ohne Probleme. Und nur so als zusätzlicher
Tip falls jemand Probleme damit hat. Ich machs nach der
Usrprungsanleitung und da stand das drin, müsste mal antesten wie s ohne
klappt.
Autor: edding (Gast)
Datum:

wenn die masseflächen nicht ganz ausgefüllt sind bzw kleine löcher haben
kann doch zur not auch mit nem lack edding nachgearbeitet werden... der
hält das ätzbad auch aus und macht nich die mühe, dass man 5 mal drucken
muss bis die flächen aufeinander liegen.
wenn die platine geätzt ist muss man den je nach art des stiftes mit
schmirgel entfernen aber das sollte auch machbar sein.
Autor: lox (Gast)
Datum:

Ich hab mal auf den Link oben geklickt, aber auf der Conrad-Seite stand
dass das Produkt nicht in der Online Datenbank gelistet war. Kann mir
jemand sagen welches modell dass war.

Danke im vorraus ;-)

Conrad is trotzdem gut
Conrad
Autor: lox (Gast)
Datum:

Oder kann man jedes Laminiergerät dafür nehmen?
Autor: Weinga-Unity (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hab die Laminator+Toner Methode auch mal probiert. Funktioniert wirklich
:)

Finde den Fehler! Hab am Anfang gleich mal probiert, das Papier
runterzuziehen. Bin dann aber doch auf Seifenlauge gewechselt. Jetzt
fehlt zwar ein Stück von einer Leiterbahn, aber für was gibts denn nen
Draht.

mfg W.K.
Autor: Tonerversucher (Gast)
Datum:

Hallo,
ich will das auch mal probieren mit dem Tonertransfer.
Ich hab fast den ganzen Beitrag durchgelesen.
Zur Motorregelung,wenn nötig:
könnte man nicht auch eine wechselspannung niedriger Frequenz erzeugen?
Ich dachte wenn ich eine einfache regelbare astabile Kippstufe auf den
symetrischen Sekundärausgang eines Trafos loslasse kommt am
Primäreingang
eine Wechselspannung entsprechender Frequenz heraus.Für so einen
schwachen
Synchronmot wie im Lami müßte das doch machbar sein,oder?

Spielt eigentlich nicht auch die Temperatur der Platine (wahrscheinlich
22°C) eine Rolle? Die könnte man doch auch vorher anwärmen um den
Wärmeabtransport zu verringern...

viel Grüße

der Versuchte
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:

Hi zusammen!

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen mit dem "neuen" Conrad Lammi
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)

Bei LIDL gibt es nächste Woche auch einen Laminator im Angebot :

http://www.lidl.de/de/home.nsf/pages/c.o.20070628....

Weiß vielleicht jemand ob das Gerät mit einem anderen baugleich ist, und
sich zum Umbau eignet ?

Viele Grüße

Lutjanus
Autor: c. lechner (Gast)
Datum:

Also die Heizleistung ist ggf. mit 300W etwas niedrig.
Da braucht der Lammi ewig, um auf Touren zu kommen!

- clechner
Autor: T. A. (wambly)
Datum:
Angehängte Dateien:

Also meiner hat am Typenschild

230V  0,9A  als ca. 200W Heizleistung.
Ich hab noch keine optimale Regelung, aber mit gedrosseltem Speed
gets fast zu gut. Die Leiterbahnen werden etwas breiter.

Das Aufheizen dauert aber wirklich etwas lange. Ich lass die Heizung
permanent laufen(hab die Tempschalter abgebaut). Und takte den Motor
über ein Relais.
Hatte beim "Laminieren" eine kleine Falte, hab ich mit Faber-Castell
1523permanent übermalt. War wohl nicht NaPerSu-Säuere fest :-(  .
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:

@ T.A. : Zm Übermalen von Leiterbahnen und Masseflächen kannst Du auch
einfach einen edding - marker verwenden. Ich hab einen edding 143 b -
klappt prima.

Säurefeste Grüsse

Lutjanus
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier ist mal ein Foto einer Platine mit Bügeleisen (Stufe **).
Der Rand ist ein wenig schmutzig, da ich vorher schon 3-4 Versuche mit
der Platine gemacht habe.Aber bis auf ein paar kleine Löcher im
GND-Bereich und ein paar unsauberen Lötaugen doch schon recht brauchbar.
Gedruckt übrigens mit HP Laserjet 1020 auf dem guten "Spiegel"-Papier.

Aber auf die Frage zurückzukommen :

Wie siehts denn jetzt mit dem Lammi von big "C" aus ?

Hat jemand schon konkrete Erfahrungen damit
gemacht (Umbau möglich ja/nein? Aufwand?)

Laminierte Grüsse

Lutjanus
Autor: c. lechner (Gast)
Datum:

Hallo,

also ich hab mal angefangen, den neuen Conrad-Laminator umzubauen, habs
leider noch nicht fertig gemacht, weil das Studium im Moment wenig
Freizeit lässt.

Der neue Conrad-Laminator hat auf jeden Fall eine Menge Heizleistung.
Das hat halt zur Folge, dass eine simple Ein-/Aus-Regelung des
Laminators nicht möglich ist, weil er dann kurzzeitig bis zu 30°C über
die Zieltemp hinausschießt und dann mit "e hoch minus irgendwas"-Kurve
wieder zur Wunschtemperatur abfällt.

Die Mechanik ist IMHO gut, weil die untere Walze mit Federn an die obere
gedrückt wird. Beim "alten"/ersten Conrad-Laminator hat das noch
Platinendurchlassen noch mit Durchbiegen der Walze funktioniert! Nicht
optimal, weil ja dann der Druck in der Mitte sehr klein ist und
unmittelbar am Rand ziemlich hart.

Ich poste nochmal den Link mit den Bildern, die ich von dem Gerät
gemacht habe.
http://www.cl-projects.de/projects/laminator/lamin...

- cl
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:

Soo, der Conrad-2 Lammi steht jetzt bei mir auf der Werkbank.

Ich kann @C.Lechner nur zustimmen - die Mechanik macht für knapp 20
Euronen einen wirklich guten Eindruck.
Beim gleichen Laden gibts Temp_Sicherungen mit höherer Auslösetemp
(z.B.229 Grad C). Auch Bimetallschalter sind erhältlich (leider nur bis
145 Grad).

Sollte der Austausch der beiden Komponenten ausreichen ?
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:

-Nachtrag-
Den Bimetallschalter gibts bis 160 Grad - den mit ein wenig Abstand
montiert,... mal sehen...
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

@lutjanus
wenn du die temperatur einigermassen genau und damit reproduzierbar
einstellen willst,mußte mit dem Termostaten ran an die Heizung und nicht
wech.
Ich selbst hab ja noch nix probiert,aber- wenns mit bügeln geht müßte
doch
ein Bügeleisentermostat funktionierne,oder?

Gruß
Andi
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:

@andi

Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und
schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung
von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,
bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet
(Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig
reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!

Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturschalter

Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig
experimentiern.
Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung
wesentlich schneller und kostengünstiger sein.

Ich poste meine Versuchergebnisse in jedem Fall hier.

Temperaturgeregelte Grüße
Lutjanus
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

Hallo Lutjanus
> Der Bimetallschalter für 160 Grad öffnet bei (logisch) 160 Gad, und
> schließt wieder bei ca. 110 Grad. Somit ist eine Temperaturschwankung
> von 50 Grad im Regelbereich. Aber wenn ich für jeden Durchlauf warte,
> bis die 160 Grad erreicht sind, und der Bimetallschalter öffnet
> (Kontroll-LED leuchtet dann grün) dann sollte ein doch recht gleichmäßig
> reproduzierbares Ergebnis rauskommen ?!

Im ersten Beitrag vom Dominik steht was von 210-230°C und 1A Ergebnis.


>
> Und ein Bügeleisen hat auch nur einen Bimetallschalter:
Der Elektromeister Andi weiß das,will dir aber sagen,dass das
Bügeleisentermostat einstellbar ist. Da kann man dann halt mit der
Temperatur experimentieren.

> Ich hab einen Bimetallschalter bestellt und werde ein wenig
> experimentiern.
> Sollte es klappen, würde es ja gegenüber der Präzisions PIC-Regelung
> wesentlich schneller und kostengünstiger sein.
Das seh ich auch so,wenn auch ein microFraek alles mit nem micro macht,
würde ich auch ein einfachen Regler vorziehen.

Ich denke alles in Allem ist es eine Sache von
Heiztemperatur/Durchlaufgeschwindigkeit

Die Platine nimmt mit Ihrer Kupferfläche ordendlich Energie auf.
Dies kann man ausgleichen in dem man die Heiztemperatur erhöht oder
die Geschwindigkeit reduziert,oder beides ;-)

Gruß an alle

Andi
Autor: Gast (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo, ich will auch mal meinen Senf dazugeben: Habe mir einen
DinA6-Laminator für 1 Euro ersteigert (LG110) und gleich beim Verkäufer
um die Ecke abgeholt. Den wollte sonst keiner und ich war neugierig wie
es drinnen aussieht - siehe Foto! Das Gerät heizt nur bis ca. 120 Grad
und es hat ÜBERHAUPT keine Elektrokik drin, nur 2 Heizpatronen
(insgesamt 40W) an den Metallteilen über und unter den Walzen (die obere
ist sichtbar). Der Benutzer soll lt. Handbuch bis zu einer halben Stunde
warten, damit er laminieren kann.. :-)

Auf dem Gehäuse ist eine Anzeige, auf der READY steht, wenn das Gerät
warm genug ist. Da ist aber keine LED drunter (ich hab erst mal
verwundert gesucht), sondern es ist eine temperaturabhängige farbige
Folie. Ein Versuch mit dem Deckel im Backofen bestätigte dies. Die
Extrem-Spar-Variante! Der Motor selbst läuft schön langsam, so 1 cm in 4
Sekunden etwa.

Jetzt hab ich mir überlegt, ich werde einfach eine zweite,
leistungsfähige Heizung oben mit dazuschrauben und diese steuern, mit
einem Relais oder solid state Relais wie das schon einige gemacht haben,
einem KTY84-130 (der geht wohl bis 300 Grad) und einem AVR, dann noch
ein schönes Display 'ran.. wenn alles gut geht und nichts schmilzt, kann
ich das Gehäuseunterteil gleich verwenden. Mir gefällt das Ding weil es
so klein und fein ist, in der Breite wie gemacht für eine 10x16 Platine.
ICh hab auch nicht den Eindruck, daß sich die Walze durchbiegt, sondern
daß der Gummi nachgibt, wie es sein soll.

Meine Frage: Wo kriege ich als Bastler so eine Art Heizpatrone her?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Ach na klar.. sorry für die überflüssige Frage.. ich hab noch einen
alten Lötkolben ohne passende Spitzen 'rumliegen.. der wird sich so noch
nützlich machen.
Autor: Tim (Gast)
Datum:

Mich würde auch interessieren ob jemand eine Adresse kennt wo man
Heizungelemente findet die so bis 250°C gehen.

Ich habe vor mir meinen eigenen Laminator zu bauen (Da muss ich mir dann
keine sogen um die Platinen dicke machen). Passende Walzen und einen
passenden Motor habe ich bereits nur eine Heizung fehlt.
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Laminierfreunde,

ich hab heute mal meinen Laminator (Liedl oder Norma, schimpft sich
Profi Laminator,360W) umgebaut.
Gereglet war dieser mit 2 mechanischen Festtemperaturregler
95°C für 80Mic
110°C für 100-125Mic
Temperaturbegrenzer schaltet bei 145° ab und 54° wieder ein
und eine Temperatursicherung 192°

Nachersten Versuchen stellte ich fest,daß die Temperatur wohl zu
niedrig ist.
Also hab ich die Regelungen rausgeschmissen und durch ein
Backofentermostat ersetzt.Nach Versuch hab ich noch die Temperatur-
sicherung gegen eine 240° Sicherung ersetzt.

Ich meß die Teperatur mit NiCr-Ni element. Eingestellt auf 200°
WALZENtemperatur.
Nach ersten Durchlauf löste sich das Papier gleich wieder.
Ich hab dann die Platine ohne Papier 3 mal durchgelassen
(Heisssss)
nach 1. Durchlauf 52°
nach 2. Durchlauf in die 60°
nach 3. Durchlauf ca 73°
Papier drauf ... und durch!

Das Ergebnis siehe Anhang.
Ich hab fürs erste zu stark gerubbelt,da sind ein paar striche mit
weg:-(
Nicht wundern,daß ich einen Schaltplan statt Layout drauf hab.
Hatte grade keinen parat ;-) Es geht ja nur ums Prinzip.

O! Ich seh grade die obere Abdeckung hat sich total verzogen,naja da
kommt ein Lochblech drauf!

nette Grüße und..

viieeel Erfolg

Andi



Autor: Gast (Gast)
Datum:

Zum Thema Heizung: Ich überlege, ob ich mir einfach aus einer alten
Herdplatte, einem alten Heizstrahler oder aus einem alten Fön die
Heizung ausbaue.. leider hab ich nicht so ein Kapton-Band und Keramik
zur Hand.. Eine gute  Wärmeübertragung müßte man dann eben noch
hinbekommen. Ich hab auch noch so alte Widerstände (sieht aus wie eine
kleiner Betonblock) mit so 1kOhm - wenn ich den an 22V anschließe
(natürlich mit der nötigen Vorsicht, Isolierung und Crimpverbindungen) -
bringt der dann theoretisch gut 50 Watt?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

ich meinte natürlich 230V, Tippfehler..
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Was mir gerade noch einfällt - ein passend geformter Tauchsieder, evtl.
aus einem alten Wasserkocher tut es sicher auch :-)
Autor: Hans (Gast)
Datum:

Keramik "Betonklotz" hochlast Widerstände habe in der Regel eine
Beschriftung, das größte was ich hier habe ist 10W und das wird nicht
reichen.
Ich tendiere inzwischend dazu mir einen billigen zu kaufen, das ganze
Plastik Zeugs raus und alles in eine Ordentliche Metallaufhängung zu
bauen.

Hat noch jemand einen Überblick welche Modell noch beschaffbar sind und
sich zum Umbau gut eignen?
Autor: dR.oBISCH (Gast)
Datum:

Auch mal ein kleiner Bericht von mir, da ich jetzt auch stolzer Besitzer
eines Direkt-Toner-Laminators geworden bin. Dazu habe ich mir am
Donnertag den Laminator vom Lidl geholt (Lervia 4410). Dann konnt ich es
Gestern natürlich nicht aushalten und hab mich gleich an den Umbau
gewagt. Nach kurzem studieren der Schaltung ließ sich schnell
herausfinden, dass die Überwachung mit einer üblichen
LM324-Fensterschaltung aufgebaut ist (wie oben auch schon mehrmals
erwähnt). Die Temerpatur läßt sich daher ganz einfach über
Spannungsteiler VCC-?-10k-GND varieren. Das tolle an diesem
Laminiergerät ist, dass es 2 Stufen hat (für 125 Mikron und 80 Mikron).
Somit kann man das Gerät immernoch für das laminieren von Folien
benutzen. Dazu hab ich einfach nur den Spannungsteiler-Widerstand im 80
Mikron-Modus verringert auf 3.9K (auch 4,7K wären denkbar) statt vorher
11K. Es handelt sich dabei um Widerstand R19, wenn jemand direkt an den
Nachbau denkt. Bei den Angaben, solltet ihr ein wenig aufpassen, ich
will nicht Schuld sein, dass eure Laminiergeräte durchschmoren. Bei mir,
hat die Rolle kurzeitig ein wenig geraucht, sollte aber nicht weiter
schlimm sein. Ansonsten scheint das Stativ zu halten.
Den Widerstand des 125 Mikron-Modus hab ich so gelassen. Eure Frauen
wird es freuen, das ihr das Ding nicht vollkommen zerheizt habt ;-)
Außerdem hat man dann doch nochmal eine richtige Laminierfunktion im
Haus.
Noch kurz zum Umbau. Es sollte natürlich klar sein, dass die
Temperatursicherung (in 2 Schläuchen am Heizelement) entfernt werden
müssen. Wenn jemand fragen hat, steh ich euch gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg
Marcus Drobisch
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum:

Also ich "laminier" meine Platinen mit nem Laminator ohne Umbau.
Funktioniert eigentlich ganz gut so (Lass so 8 mal immer durch). Nur
gehen dünne Leiterbahnen (10mil) beim Papier wegrubbeln ab.

Könnte das an einer zu niedrigen Temperatur liegen oder würds dann
garnet gehen?
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

Hallo,

also wenn Ihr ne Temperatursicherung entfernt dürft ihr das gerät
nicht mehr aus den Augen lassen. Ein Brand ist schnell enstanden.
Ich hab ne 240° reingebaut und da gibt oben das Gehäuse schon nach.
Was wenn es auf die heizung tropft....

Ist natürlich prktisch für nen Elektroniker wenn der Lami ne Schaltung
mit lm324 drin hat ;-)

zu den Micronen... meine Laminierfolien(glaub Liedl) wollen alle die
80 Mic haben.

@ KArl-J

glaub ohne Umbau ist zu wenig Teperatur. Allerdings könnte es auch gut
gehen wenn man die Platine ohne PApier vorheizt. Ich meine so ohne
Papier drauf auf die Herdplatte legen und auf 80-100° vorheizen.
Dann mit Handschuhen Papier drauf und 1x durch den Laminator schieben.

@all
ich stelle beim Durchlaufen immer fest,daß am Plantinenende der
Laminator
der Platine einen ruckartigen Stoß verpaßt. Das paßiert in dem Moment,
in dem Rollen von derPlatine springt.
Steht hier am unteren Ende Papier über,kommt es zu einer Art Zupfen,
durch dem sicherlich dünne Leiterbahnen vom Kupfer abgerissen werden
könnten.
Man muß also das Papier zumindes am Ende (bezogen auf die
Durchlaufrichting) bündig abschneiden.

Ich hab mir auch schon überlegt,ob man auf einem Metallstativ 2-3
Laminatoren hintereinander montiert betreiben kann. Das Papier
würde dann vor dem Letzten Laminator zurechtgefaltet auf die Platine
warten und dann gemeinsam durchgezogen werden.

Oder eine Vorheizung mit Infrarotstrahlung. Oben und unten eine
dimmbaren 500W Halogenlampe anbringen. Für einseitige Platinen
eine abschaltbar.

Naja...Ideen gibts da genug..


Gruß Andi
Autor: Tom (Gast)
Datum:

@ dR.oBISCH
habe mir gerade auch noch das Lidl Gerät besorgt.
Schein ja sehr gut zum Basteln geeignet zu sein. Schon allein das alles
auf der Platine gesteckt ist und nicht fest verlötet :)

Mir ist aufgefallen das die untere Alu Halterung an einer Stelle
anscheinend leicht verbogen ist und auf die untere Rolle drückt. Sieht
nicht gewollt aus, ist das bei dir auch so?
Autor: Tom (Gast)
Datum:

hab ihn jetzt auch mal umgebaut. Was für eine Walzentemperatur bekommst
du hin? ich komme nicht über 150°C, bin zurzeit runter auf 3,7k für R19
Autor: Tom (Gast)
Datum:

hab ihn jetzt dochnoch auf 200°C bekommen. Die erste Platine ist fertig,
ein super Ergebnis!
Das Ding ist praktisch zum Platinen Lammnieren gebaut, die obere Walze
ist flexibel aufgehangen, da biegt sich also nix durch. Anfange hat es
auch bei mir einwenig gebracht, das hat sich jetzt aber gelegt.

Also wer noch einen braucht, man sollte noch beim Lidl vorbeifahren,
gucken ob noch einer da ist, bei uns waren noch 8 Stück da :)
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:

Soo, Nachtrag zum Conrad-lami Typ 2 :

Nach Austausch der Sicherung gegen eine 219 Grad Sicherung und Wechsel
des 85 Grad Bimetallschalters gegen einen mit 160 Grad ist der Lami
immer noch ein wenig zu kalt. Den Temperaturschalter einfach mit etwas
Abstand (zus. Alublech) montiert - prima Ergebnis (siehe Foto).Der
Kunststoff der Mechanik wird ab ca 190 Grad weich (mit geregeltem
Lötkolben probiert).

Was ich auch noch festgestellt habe : Das A und O ist wirklich das
Papier.
Auf Platz Nr.1 mit weitem Abstand vor dem "Spiegel" - das Premium Papier
der Firma Reichelt (Katalog). Ich klebe eine Katalogseite immer mit ganz
wenig Pritt (Klebestift) am oberen Rand auf einer DinA4 Seite fest, und
jage das ganze dann durch den Laser-Kumpel.

Gebruzzelte Grüsse
Lutjanus
Autor: Lutjanus (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

So -hier das Bild dazu...
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

Hallo Tom,
ich hab mir jetzt auch das Teil vom Liedl geholt.
Du hast recht, er ist der geborene Platinenlaminator :-D
Mein erstes Gerät(glaub von N...a)war mechanisch geregelt. Ich mußte
feste drücken,damit er die Platine erfaßte. Die walzen sind bei
beiden gleich befestigt(federnd).
Allerdings.
Der Lervia ist geerdet! Schließlich hat man eine Metallschicht in den
Händen.
Mein Phasenprüfer leuchtete als ich die Heizung des sogenannten
Profilaminators von N.... berührte.

Weiterer Vorteil: wie's aussieht nimmt er die Temperatur von der
austrittseitig. ist echt genial.

kannst du mir bitte deine Änderungen posten? 3k7 auf R19 hat ja noch
nicht gereicht,oder?

Gruß
Andi
Autor: hobby (Gast)
Datum:

wieviel kostet denn das LIDL-Teil? und - wie hoch muß denn jetzt die
Temperatur sein? 180 190 oder 200 Grad?
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

Hallo hobby

hab heute 15 euro dafür gezahlt

die temperatur so um die 200 .

es kommt auch drauf an wie die kalttemperatur der platine ist.

wenn du die ein paar mal ohne Papier durchschiebst,dann nimmt sie
nicht mehr so viel Energie weg und die Temp muß nicht ganz so hoch sein.

Ist aber Theorie. Ich hab meine Backofentermostatversion auf ca 200
eingestellt. siehe Beitrag oben.

Gruß
Andi
Autor: Max (Gast)
Datum:

@dR.oBISCH

Hallo!
Hab gestern durch Zufall bei Lidl den Lami gesehen & hab den einfach
just 4 fun mitgenommen & dann deinen Beitrag gefunden!
Deine Infos haben mir schonmal einiges an Arbeit abgenommen THX!

R19 hab ich durch einen 10K Poti ersetzt, den ich momentan auf ~4k
eingestellt habe.

Wenn ich den Lami frisch einschalte, dann steigt die Temperatur
kontinuirlich bis auf ca. 220°C bis die LED angeht. Danach steigt die
Temperatur noch um wenige Grad um dann aber nach kurzer Zeit auf ca.
155-165°C ab zu fallen. Den Wert hält das Gerät dann auch über gut 15min
hinweg konstant.

Schiebe ich gleich nach aufleuchten der LED die Platine durch
funktioniert das umfixieren des Toner sehr gut. Nur wenn der Lami dann
die Endtemperatur erreicht hat geht das natürlich nicht mehr sauber.


Jetzt is die Frage, ob es noch eine Möglichkeit gibt die Endtemperatur
an zu heben. Mir sieht das nach einer Art Hysterese aus?!?


Hat sich schon jemand den NTC2 angeschaut? NTC1 ist ja diese
Temperaturdiode die man gleich nach dem Öffnen des Gerätes zu sehen
bekommt. NTC2 liegt irgendwo unter der Heizeinheit - die wollte ich noch
nicht herausnehmen. Ist NTC2 auch eine Diode?

Liebe Grüße!
Max
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

Hallo,
Also bei mir im Starterpack sind 80mic Folien und der Nachfüllpack
hatte auch 80 Mic. Ich werd desswegen R17 tauschen,welcher für 125
mic zuständig ist.

Gruß Andi
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

Hallo nochmal,
ich hab gestern den Lervia 4410 zum Laufen gebracht.
Bei R17 oder R19 je nach MIC-Schalterstellung 3,5kOhm
eingestellt regelt er bei abgesteckten Walzen-NTC
auf ca 200°ein.
Bei mir hat die Mechanik bereits deutlich nachgegeben.
Wenn ich so in die Walzen schaue,dann sieht man zyklisch einen
Spalt,will heißen die laufen exzentrisch.
Wie's aussieht gibt auch die weiße Kunststoffbefestigung an beiden
Seiten
der Hitze nach! :-( Dies macht sich vorallem dann bemerkbar,wenn man das
Teil als Caprio betreit,weil in der oberen Abdeckung nochmal Halterungen
für die beiden Seitenteile sind. Diese driften oben auseinander.

Ein erstes Platinenergebnis war schon mal nicht so schlecht,wenn auch
einige Leiterbahnstücke mit weggerubbelt wurden.Liegt aber nicht am
Laminator,denk ich.
Autor: Andreas K. (oldcoolman)
Datum:

@max
der am Heizelement ist auch ne Diode.
ich hab den an der Walze (dummerweise)gehimmelt.Da er nu hochohmig ist
hab ich einfach ne 1N4148 parallel angelötet. Jetzt regelt er
auf 65° ein. Wenn ich den walzen-ntc abstecke, dann regelt er bei 3,5k
auf 200° ein.
Gruß
Andi
Autor: Tom (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich bin bei 3,7k geblieben, nach erneutem einschalten bin ich auf 200°C
gekommen, hatte vorher den Widerstand on-the-fly getauscht ;)

Habe mal einen 600dpi Scan angehängt. Bin mit dem Ergebnis sehr
zufrieden, sind alles 10mil Leiterbahnen und alles ist da wo es sein
soll, nichts fehlt. Habe lediglich beim Drucken irgendwie gepennt, die
Bohrungen fehlen ;)

Mit Reichelt 01/2007 Papier bei 200°C auf Pollin Restposten Material
(Das ist schon ziemlich versaut), 6 mal durchgeschoben.
Autor: TKS (Gast)
Datum:

Hi!

Passend zum Lidl Laminierer hab ich gleich einige Lidl Werbeprospekte
mitgenommen. Nur leider verschluckt die jeder meiner Laserdrucker
(NEC Silentwriter 2 S60  LaserJet 4 Plus  LaserJet 5).

Aber der Tonerstaub war ja schon auf dem Papier - also hab ich das
einfach mal so durchgehauen & es lief überraschend perfekt! Der Toner
hat sich förmlich auf das Kupfer gesogen.
Wenn man die Platine vorgeheizt hat ging es beinahe noch besser.
jetzt steht nur noch der Versuch aus was besser funktioniert - mit
Tonerstaub oder mit fixiertem Toner ^^

Gruß!
TKS
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Ich bin gerade dabei, eine Temperatursteuerung für meinen kleinen Lami
(s.o.) zu bauen. Auf dem Steckbrett funktioniert sie schon wunderbar,
mit Display in Grad-Celsius-Anzeige und Halbleiterrelais für die
Heizung, so wie das oben schon einige gemacht haben.

Nun habe ich ein Problem: den Temperatursensor (sieht aus wie ne kleine
Diode, KTY84) muß ich ja irgendwie isoliert in die direkte Nähe der
Heizung / Heizplatten bringen. zum anklemmen werde ich Crimphülsen
benutzen (Löten ist ja schlecht :-) Aber als Isolierung drumherum und
auch Fixierung paßt da gerade keine Schraube. Jetzt habe ich überlegt,
ob nicht Modelliermasse oder Gips geeignet wäre - das Loch wo es 'rein
soll bischen ausfüllen - Sendor 'reingedrückt, eine weile backen lassenn
und fertig?

Was meint Ihr? Hält das der Temperatur stand (<=200Grad - ich meine, die
Modelliermasse wird ja im Ofen auch gebacken..? Wie wäre das bei Gips /
Rotband? (Also was man so da hat zum Dübellöcher zumachen) Habt Ihre
andere Ideen, was man nehmen könnte?
Autor: pavo eco (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Zusammen,

hab mir gadacht, dass es vielleicht den ein oder anderen interessiert.
Hab mir den Pavo Eco von Reichelt gekauft (der Günstigste) ihn
aufgeschraubt und festgestellt, dass keine extra Schlatung mit Timer
etc. vorhanden ist. Alles läuft an 230V und mit einem Bimetallschalter
wird die Temperatur geregelt. Der Motor läuft mit 5/6 r/min und
entspechender Übersetzung. Die Rollen sind aus irgendeinem weichen
Kunststoff, sodass die Platinen ohne Probleme durchgehn. Hab in
Anlehnung an Thomas P's Schaltung auch eine Schaltung mit Optokoppler
und AVR gebaut die das Ganze nun steuert. Die Hitzesicherung war mit
Stoff umhüllt in der unteren Schiene des Laminators untergebracht welche
ich prima durch einen Temperatursensor ersetzen konnte.
Leider ist bei 200 - 210°C auch Ende mit der Temperatur, denn mehr
bringt die Heizung nicht. Die Kunststoffhalterungen der Rollen scheinen
die hohen Temperaturen jedoch gut zu vertragen.

Das angehängte Bild (ja die Qualtität ist nicht besonders) zeigt meine
erste Platine mit dem Gerät. Einmal durchgeschoben, mit HP Laserjet 4000
und Billigtoner gedruckt, mit Natriumpersulfat geätzt. Achso und die
Platine vorher mit der blauen Seite von so nem Faber Radierer angeraut,
da ich keine Stahlwolle zur Hand hatte.

(Das soll keine Werbung sein, ich bin Student und habe mit Reichelt
nicht das geringste zu tun. Es soll nur den Leuten die vielleicht
überlegen sich einen Laminator zu kaufen die Entscheidung erleichtern.)


Gruß Flo

PS: Wenn gewünscht kann ich auch Bilder vom Laminator hochladen.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Ich hab versucht, den kleinen Lami (siehe oben) auf 190 Grad zu heizen -
Ergebnis: der Gummi von der oberen Rolle kam mir entgegen :-( Naja das
Gerät war nicht geeignet. Jetzt hab ich aber einen anderen kleinen
(A6)-Laminator (der hat das Vierfache, also 4 Euro gekostet :-), und der
geht super. Ich hab genau wie pavo eco die Temperatursicherung gegen den
Sensor getauscht (Befestigung und Isolierung super weiterverwendbar) und
den Bimetallschalter gegen die Heizungssteuerung. Die hätte ich gar
nicht gebraucht (weiß ich jetzt) - Das Gerät heizt "ungebremst", wenn es
offen ist, aufgrund der begrenzten Leistung bis ca. 175 Grad. Ich hab
mehrere Temperaturen getestet (immer 3-4mal durchlaufen lassen), selbst
bei 150 Grad erfolgt schon ein Transfer. Also 160 bis 170 Grad waren bei
mir mehr als ausreichend - So brauchte ich gar keine Heizung dazubauen,
wie ich das erst vorhatte - höchstens um schneller aufzuheizen (derzeit
ca. 12 Minuten).

Als Papier habe ich - weil mir das mit der Aufkleberei zu fummelig war -
Farblaserdrucker-Spezialpapier verwendet (two side double coated paper
with matt surface) - das lag hier gerade 'rum und geht super. Weil ich
nicht extra Aceton kaufen wollte, habe ich Pinselreiniger
(Terpentinersatz) verwendet zum Reinigen und die Oberfläche auch nicht
speziell behandelt (das Platinenmaterial war gerade gekauft).

Der Toner haftet so fest, daß man nach Abkühlung die überstehenden
Papierränder abreißen könnte, ohne daß der auflaminierte Bild leidet.
Dann warmes Spülwasser, 'ne Weile stehen lassen, abrubbeln - super!
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich hatte mal wieder ein bisschen Zeit und habe den Conrad-Laminator ein
wenig ausgemessen.

Mit der Heizleistung scheint er keine Probleme zu haben, denn die
430Watt reichen allemal. Im Anhang habe ich einen Chart angehängt,
Heizleistung gegen erreichte Temperatur. Die Heizleistung ist in
Einheiten des Duty-Cycles aufgetragen, d.h. die wirkliche Heizleistung
beträgt dc/256*430W, wobei dc der Duty Cycle auf x-Achse ist.

Bei ca. 195°C ist eine leichte Rauchentwicklung festzustellen, höher
gehe ich auf keinen Fall, um meine Gesundheit (und auch den Laminator)
nicht zu gefährden.

@pavo eco:
Der LJ4000 scheint mir jeden Fall ein geeigneter Drucker fürs
Laminieren. Die Platine im Post
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
habe ich auch mit dem LJ4000 (Original Toner) und Reichelt-Papier
hergestellt, dabei habe ich jedoch nicht einmal die höchste Tonerdiche
verwendet, da es bei dem DRAM-Speicherchip Pins im 50mil (1.27mm)
Abstand gibt, zwischen denen jeweils noch eine Leiterbahn durchgeht.

- cl
Autor: tbabik (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi

Ich verfolge den Thread schon eine ganze Weile. Habe einige Lötprojekte
geplant u.a. SMD Lötaufgaben. Daher wollte ich mir Platinen in Zukunft
selbst ätzen. Erste Versuche mit Photobeschichteten Platinen und einem
UV Strahler (Gesichtsbräuner) schlugen aber jämmerlich fehl (bereits die
Belichtungsreihe).
Bin daher zur Toner-Transfer Methode umgestiegen. Erste Versuche mit
Bügeleisen und einem Wasserglas voll Natriumpersulfat überzeugten mich
schon eher (sehr behelfsmässig, aber waren lediglich Tests - Später soll
noch eine beheizte, geregelte Ätzküvette folgen). Problematisch waren
bei diesen Tests immer die Bügelgeschichten, es hat oft mehrere Anläufe
gebraucht.

Deshalb habe ich diesen Thread verfolgt. Allerdings habe ich mich nie
überwunden bei Conrad ein Laminiergerät zu kaufen.
Heute hab ich zufällig bei Tchibo ein Laminiergerät für 20euro gesehn.
Hätte zuvor aber gern gewusst ob jemand dieses Gerät vom Aussehn
identifizieren kann und mir sagen kann ob dieses Umbaufähig ist, falls
ja wie? (Bild hängt an)

Das Conradgerät lässt sich ja allem Anschein nach sehr einfach umbauen
(austauschen eines Widerstands).
Vielleicht weiß jemand was zum Tchibogerät.

Vielen Dank
Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
Datum:

Hi, @ alle mitLaminierenAnfänger

Laminator ist nicht gleich Laminator!!
Es gibt eine Unzahl solcher geräte, 50 Prozent davon sind reif für die
Tonne, zum Dokumente einlaminieren gehen die Dinger zwar, aber für
elektronische Zwecke nicht.

Das ist dadurch begründet, das einige Geräte eine Plattenheizung haben,
diese also erst mal ein ganzes Stück Laminat aufheizen, bevor es unter
die Rolle kommt. Durch das großflächige Aufheizen klebt das Laminat aber
bereits auf der Platine fest, samt eingeschlossener Luft, und die Rolle
gibt dann noch den Rest in Form von Knitterfalten dazu.

Also Augen auf beim Kauf!
Ihr müsst unbedingt darauf achten, das der entsprechende Laminator
direkt oder indirekt beheizte Rollen hat, damit geht das Laminieren
wirklich falten und blasenfrei. Grund ist hier: es wird das Laminat nur
an der Kontaktfläche der Walzen erhitzt und sofort angepresst.
Ihr dürft aber das Laminat nicht andrücken, nur oben etwa 5mm
andrückenund den Rest locker auflegen, nicht ziehen oder den Papiertrick
machen.

Ich habe auch mal den fehler gemacht, einen Plattengeheizten laminator
zu kaufen... Versuch und Irrtum, hab es unter Lehrgeld verbucht.
Jetzt verwende ich einen Olympia A260 (Ibäh) der hat mich noch nicht in
den 3 Jahren enttäuscht.

Gruß
Platinenbauer

Nachtrag:
Mein Post bezieht sich auf laminieren mit Tentingresist bzw
Lötstoppresist.
Für das Aufbügeln von Reichelt-Katalogen gehen die anderen
plattengeheizten Geräte auch.
Autor: Gerard Choinka (gerardchoinka)
Datum:

tbabik wrote:
> Deshalb habe ich diesen Thread verfolgt. Allerdings habe ich mich nie
> überwunden bei Conrad ein Laminiergerät zu kaufen.
> Heute hab ich zufällig bei Tchibo ein Laminiergerät für 20euro gesehn.
> Hätte zuvor aber gern gewusst ob jemand dieses Gerät vom Aussehn
> identifizieren kann und mir sagen kann ob dieses Umbaufähig ist, falls
> ja wie? (Bild hängt an)

das conrad gerät kostet doch auch 20€!

ich habe meinen noch nicht umgebaut, da ich sowieso da stehen muss heize
ich mit der heißluftpistole die platine, geht auch gut
Autor: tbabik (Gast)
Datum:

Hab nur leider keinen Conrad in der Gegend und es wär wirklich nur das
Laminatgerät was ich bei Conrad bestellen würde - Preis und
Versandkosten stehn da einfach in einem schlechten Verhältnis.
Ich werd mir wohl auf gut Glück den Tchibo Laminator besorgen und
schauen was sich machen lässt.
Ich berichte dann.

Cu Cu
Autor: tbabik (Gast)
Datum:

So, hab mir nun kurzerhand den Tchibolaminator geholt. Leider ist das
Gerät sehr einfach gehalten, 2 Gummirollen (fix montiert), 230V Motor
5/6 r/min und ein Bimetallschalter.
Nun werd ich mir entweder auch einen Bimetallschalter für höhere
Temperaturen besorgen oder ich werde das Gerät wie Thomas umbauen.

PS: Bei Plus gibts z.Z. auch einen Laminator. Den darf aber jemand
anders umbauen :)

Cu Cu
Autor: Thorsten2605 (Gast)
Datum:

Ich bin gerade auf der Suche nach einem Laminiergerät, dass sich
ziemlich leicht modifizieren lässt, wie das von Conrad!

Wer kann mir sagen welches Laminiergerät durch verändern von 2
Widerständen verändert werden kann und woher ich es bekommen kann?
Autor: Tom (Gast)
Datum:

Der Lervia 4410 von Lidl ist super, hat inswischend beteits ~20 Platinen
hinter sich, die sind alle super geworden und auch alle direkt auf
Anhieb gelungen.
Ich bin inswischend dazu übergegangen die Platine ruhig etwas öfter
durchzuschieben (10-15 mal). Danach sitzt der Toner Bombenfest! Dank der
flexiblen Aufhängung hatte ich auch noch keine Probleme mit
verlaufenen/zerquetschten Leiterbahnen.

Nach der ~15ten Platine hab ich ihn auch nochmal aufgeschraubt, da hatte
sich noch nichts verzogen oder ähnliches :)

Das Ding ist für Platinen gebaut worden!
Autor: Frank Förster (fireball)
Datum:

Moin,

ich würde gern demnächst einige Platinen erstellen. Meine letzte liegt
jetzt schon eine Weile zurück und nun finde ich, dass sich die Methode
mit dem Laminiergerät sehr nett anhört.

Heute morgen war ich bei Teegut und habe bei denen für 17,99 Euro ein
Genie LA46 gesehen. Bei Ebay gibt es das gleiche Gerät:
http://short4u.de/46dd0ca76351b

Hat jemand Erfahrung mit diesem Gerät? Vielleicht gibt es ja auch ein
Baugleiches?

Danke!

Frank
Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
Datum:

Moin Frank,

Ja, den kannste ordern!
In der Beschreibung steht: 2 Heizrollen, das ist genau das richtige zum
Platinenmachen.
Eventuell müsstes du am Auslass etwas abfeilen, damit 1,5er Platinen
durchpassen, bei fragen ->Mail.

Lamis mit Heizplatten funktionieren nicht zum laminieren von Resist und
oder Lötstopp. da klebt alles an und es gibt Blasen ohne Ende.

Platinenbauer
Autor: Frank Förster (fireball)
Datum:

Platinenbauer .. wrote:
[...]
> Ja, den kannste ordern!
> In der Beschreibung steht: 2 Heizrollen, das ist genau das richtige zum
> Platinenmachen.
> Eventuell müsstes du am Auslass etwas abfeilen, damit 1,5er Platinen
> durchpassen, bei fragen ->Mail.
[...]

Danke für die schnelle Antwort. Dann werde ich mir gleich mal einen
kaufen gehen.

Frank

PS: Werde dann wohl nochmal per Email auf Dich zukommen.
Autor: Timo (Gast)
Datum:

Hallo !

Ich habe bisher alle Beiträge mit großem Interesse verfolgt.

Ich möchte auch gerne einen Laminator zum "bügeln" benutzen.
Aus den Beiträgen ergaben sich für mich diese beiden möglichen
Kandidaten:

1. Conrad Laminator
2. Lidl Laminator (Lervia 4410)

Tendieren würde ich probeweiser mal zum Lidl-Laminator, bin mir aber
nicht sicher welcher Umbau (Modifizierung) die beste ist (langsamer
laufen lassen, höhere Temperatur, welche Modifiaktion wo nötig) ?

Welche Lidl-Laminator Experte kann mir da weiterhelfen ?

Gruß Timo
Autor: Frank Förster (fireball)
Datum:

So...

Habe nun den Genie LA46 erstanden. Kostenpunkt: 17,99 Euro bei Teegut.

Ich habe gestern mal versucht, ob er mein Platinenmaterial anstandslos
schluckt und er macht es.

Jetzt werde ich in den nächsten Tagen mal das Gerät aufschrauben und mal
schauen, wie die Elektrik im Inneren aufgebaut ist. Später kann ich auch
noch Fotos nachreichen, wenn es denn gewünscht wird.

Bis bald,
Frank
Autor: Platinenbauer .. (platinenbauer)
Datum:

Hi Timo

grob gesagt, müsstes du dich erkundigen, welches Heizsystem der
entsprechende laminator hat.
Es gibt da 2 varianten:
Plattenheizung:
dH das zu laminierende material wandert durch 2 heizplatten, bevor es
unter die Rollen kommt.
Ideal zum Bügeln, aber ungeeignet zum laminieren von Resist und
Lötstoppmasken. (viele Luftblasen und Knitterfalten im laminat)

Rollenheizung:
2 direkt oder indirekt beheizte Rollen, welche das material erwärmen und
gleichzeitig anpressen.
Super geeignet für blasenfreies laminieren von Lötstopp oder Fotoresist,
weniger zum Bügeln von Katalogpapierausdrucken geeignet.( Wärmeabgabe
erfolgt streifenförmig, Kontaktfläche der heizrollen)

Hoffe dir geholfen zu haben.

Platinenbauer
Autor: LazyBee (Gast)
Datum:

Hallo,

wo bekommt man bei LIDL noch den Laminator. Bei uns ist der schon lange
(seit Monaten) ausverkauft.

Gruß

LazyBee
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:
Angehängte Dateien:

So...

habe jetzt die erste Platine mit dem neuen Conrad Laminator gemacht.
Leider ist es so, dass die Platinenbahnen ein wenig unterätzt
erscheinen. Kann aber auch sein, dass der Toner einfach nicht genug
gehaftet hat.

Daten:
Temperatur 200°C
4 mal durchgeschoben
Drucker: HP LaserJet 4000, mit Pro1200 (d.h. gute Auflösung), mit voller
Tonerdichte auf Reicheltpapier.

ca. 30min in Spüliwasser eingeweicht, dann Papier abgeribbelt.

Das Ätzen habe ich mit Natriumpersulfat gemacht. 125g auf 500ml Wasser,
in einer Schale. Für meine Begriffe hat halt das Ätzen mit ca. 25
Minuten ein wenig lange gedauert. Ist klar, dass Schalenätzen nicht der
Hit ist, normalerweise würde ich in einer Ätzmaschine ätzen, aber die
Küvette ist momentan kaputt.

Vielleicht sollte ich einfach mal die Geschwindigkeit des Laminators
reduzieren... Hab zum Glück in meine Schaltung einen zweiten Triac für
den Motor eingebaut. Dann kann man ja z.B. 20 Phasendurchgänge Motor an,
20 Phasendurchgänge Motor aus oder so machen. Hat mich halt den letzen
Laminator gekostet, deswegen würde ich das lieber nicht machen.

Im Anhang der Temperaturverlauf beim Laminieren, das Laminieren begann
nach dem ersten Overshot. Auf der x-Achse ist die Zahl der
Nulldurchgänge der Netzspannung aufgetragen, auf der y-Achse die Temp in
°C.

Ideas?
- C. Lechner
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:
Angehängte Dateien:

Noch ein Durchlichtscan von einem Teil der Platine :(
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum:

Sieht aus als ob du unterätzungen hast. Entweder weils zu lange drin lag
oder weil dein Toner nicht so gut gehalten hat. Hast du die Platine
gereinigt ?
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Ja nach dem Ätzen habe ich die Platine mit Aceton und einem Lappen mit
glatter Oberfläche gereinigt. Dannach habe ich die Platine verzinnt.
Habe ich bei meiner letzten Platine, die noch mit dem "alten"
Conrad-Laminator gemacht wurde auch so gemacht. Da gabs aber solche
Probleme nur minimal.

Aber ich denke, man muß die Fehlersuche aufs Ätzmittel konzentrieren,
weil 25min sind für meine Maßstäbe sogar mit Natriumpersulfat ein wenig
viel.

Da sieht man, dass man das Ätzen während eines Semesters verlernen kann
:(

- C. Lechner
Autor: Karl-j. B. (_matrixman_)
Datum:

Hm ich frag mich auch was ich falsch mache bei mir dauerts  Ätzen mit
Natrium acuh ziemlich lange. Machst du die Säure warm oder bei
Zimmertemp?
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Ich stell die Säure in einer (feuerfesten) Glasschale auf eine
elektrische Heizplatte. Ca. 45°C Endtemperatur!

Stimmt die Konzentration so?

Aber ich glaube fast, man sollte da einen neuen Thread aufmachen, damit
sich die Ätzologen angesprochen fühlen :) Ist hier auch ein wenig OT.
Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Kein Spam bitte. Und schon gar nicht von Registrierten...
Autor: Marco (Gast)
Datum:

Habe mir heute beim Rossmann einen GENIE LA46 für 13€ gekauft.

Er hat wie schon gesagt zwei Walzen, die 1,5mm Platinen ohne Probleme
durchziehen.
Bis ich das Layout dann aber auf der Platine hatte ist einige Zeit
vergangen. Erfolg hatte ich schließlich mit Seite 104 des aktuellen
Pollinkatalogs :).
Der Toner haftet sehr gut, die Bahnen sind an den Rändern aber etwas
wellig.

Habe die Platine etwa zehn mal durchschieben müssen weil die Temperatur
nicht ganz ausreicht. Werde die Tage mal nachsehen ob man die Kiste
etwas heißer bekommt.

Ätzen kann ich leider nicht. H²O² gibts in der Apotheke nur nach ganz
ganz höflicher Nachfrage mit extra Sahne obendrauf in der Literflasche
für 17€ (vor zwei Jahren wurde mir für 2€ etwas abgefüllt) - da bestelle
ich mir lieber irgendetwas fertiges.

Marco
Autor: Marco (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Habe heute den zweiten Versuch gestartet. Diesmal mit einer leicht
aufgerauten Kupferauflage.
Das Ergebnis ist etwas besser als der erste Versuch, aber ganz bin ich
noch nicht überzeugt :).
Leider gibt's im Moment kein Ätzmittel...
Autor: Marco (Gast)
Datum:

Wäre es nicht einen Versuch und eine Überelgung wert den Toner nach dem
Ätzen einfach als kostenlose Alternative zum Lötstopplaminat
draufzulassen und nur die Pads und Vias freizukratzen?

Hat das schon mal jemand getestet?
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

> H²O² gibts in der Apotheke

Geh mal in ein Aquarienfachgeschäft, dort gibts das Zeug auch...
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Oder im Baumarkt mit Aquariumabteilung :)
Da bekomme ich mein H2O2 her (Hornbach-Baumarkt) 19%, 1l Pulle kostet
dort ca. 6€. Man erkennt die für Ätzmittel interessanten Substanzen
sowieso immer am Reizend Symbol oder am Ätzend Symbol auf der
Verpackung.
HCl ca. 25% gibts normalerweise auch im Baumarkt, wird IMHO zum
Pinselreinigen etc. hergenommen.
Autor: Christoph Lechner (clechner)
Datum:

Aber ich setze grade ein CuCl Ätzbad an, da braucht man kein H2O2 und
soll eine 35um Platine in weniger als 3 Minuten ätzen. Man muß immer nur
die HCl Konzentration richtig einstellen und das spez. Gewicht muß auch
in einem gewissen Bereich sein.

http://members.optusnet.com.au/~eseychell/PCB/etch...
Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum:

Ich hab heute auch endlich meine Temperaturreglung ala Thomas Pfeifer
fertig bekommen. Leider sind mir gleich beim ersten Versuch die
Kunststoffteile total verschmolzen von den Seiten wo die Rollen des
Laminators halten und die ich nenne sie mal Thermo Schienen. Jetzt werd
ich welche aus Alu bauen... Gut das ich gelernter Maschinenbauer bin ;-)

Ich frag mich warum die bei Thomas halten. Vom Aussehen hab ich genau
das selbe Gerät gehabt...


Die Idee mit der 1N 4148 als Sensor ist aber echt eine geniale Idee.

Wie Mann auf sowas kommt *schmunzel


Ich poste mal Bilder wenn ich die Seitenteile dann neu habe.
Autor: Spess53 (Gast)
Datum:

Hi

Das kenn ich. Danach habe ich mich zu einem Totalumbau entschlossen: Die
Seitenteile aus 6mm GFK. Den Motor durch einen Schrittmotor mit
nachgeschalteten Getriebe ersetzt. Dazu noch eine passende Steuerung mit
LCD-Anzeige für Geschwindigkeit (0..400
mm/s),Solltemperatur,Heizertemperatur und Walzentemperatur.
Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du die Lager für die Walzen aus
Teflon machen.

MfG Spess
Autor: Jörg B. (joerg-sh)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habs ertstmal ohne Lager probiert, nur passende Löcher in 3 mm Alu
und Grafit hinein zur Schmierung. Macht ja nicht viele Umdrehungen unter
Last.

Auch den Antrieb umzubauen ist mir zu viel aufwand.

So sieht er aus ;-)

Grüße

Jörg
Autor: Spess53 (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hi

Ich habe das eigentlich nur gemacht, weil ich evtl. auch mal Lötstop-
/Bestückungsdrucklaminat einsetzen will. Die Teile stammen alle aus dem
Fundus.Anbei mal ein Bild.

MfG Spess
Autor: joerg-sh (Gast)
Datum:

Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...

Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)

Grüße

Jörg
Autor: joerg-sh (Gast)
Datum:

Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...

Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)

Grüße

Jörg
Autor: joerg-sh. (Gast)
Datum:

Warum sollte es mit den laminaten denn nicht ohne Motorregelung gehen?
ich hatte das auch vor, vor allem Lötstop. Sonst hätte ich den Umbau
auch nicht gemacht. Belichten ist mir bisher dann doch sympatischer
gewesen...

Also wenn du noch so einen Antrieb im Fundus hast würd ich den natürlich
auch nehmen, ich mail dir dann meine Adresse ;-)

Grüße

Jörg
Autor: joerg-sh (Gast)
Datum:

ups, sorry das war keine Absicht.

Ich hab mich bei der Messwertumrechnung wohl etwas verhauen... darum ist
mir alles weg geschmolzen.... 300° war doch etwas viel. Nun muß ich ganz
sicher neue Buchsen drehen lassen... *ärger
Autor: Spess53 (Gast)
Datum:

Hi

Sicher geht das auch mit fester Drehzahl. Aber da ich einmal beim bauen
war, wollte ich mir diese Option offen lassen. Die hier mehrmals
beschriebene 'Ruckelmethode' hat mir allerdings nicht so richtig
zugesagt. Das Getriebe ist mehr wegen des Drehmomentes, als wegen der
Drehzahl drin.
Die Zahnräder stammen noch aus DDR-Zeiten (kläglich gescheitertes
Plotterbauprojekt). Und meine 'Bastelkiste' steht nicht zur Disposition.

MfG Spess
Autor: Daniel Lenz (dandon)
Datum:

Hallo,

etwas unübersichtlich hier ;-)

Kann mir freundlicherweise jemand sagen wie ich den "neuen"
Conrad-Laminator einfach umbauen kann ? Tut mir leid bei den ganzen
Beiträgen weis ich nicht mehr welcher Mod zu welchem Gerät
(Lidl/Conrad/Reichelt ...) gehört.

Tschö
DanDon
Autor: nase (Gast)
Datum:

Hallo,

habe hier auch den "Neuen Conrad" rumliegen.... Bin Elektronik Noob und
kann mich DanDon nur anschließen.

Ich bastel nur selten ne Platine nach, würde aber auch gern meinen
Conrad umbauen.

Danke und Gruß

nase
Autor: Gonze (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

Ich habe mir auch den neuen Conrad Lamminator zugelegt und habe aus den
ganzen einzelenen Schaltungen eine gebaut.

Allerdings ist das noch alles Theorie. Die Tage wollte ich die Bauteile
bestellen und die Leiterplatte anfertigen.

Temperaturregelung:
da die gängigen NTC´s nur Temperaturen bis 150°C vertagen, habe ich mich
für die verwendung des PTC KYT-84-130 entschieden. Dieser ist preiswert,
überall zu bersogen und ist bis 300°C spezifiziert. Ich muss die
wiederstandswerte für die Temeraturregelung noch bestimmen.


Motorsteuerung:
Die Taktzeiten für den Motor will ich mit dem Timer "NE555" regeln.
Bei den vorhandenen werten sollte aus dem Timer eine
Impulspause von ca. 0,522 sekunden und eine
Impulsdauer von ca. 2,662 sekunden ergeben.
Um die werte umzudrehen verwende ich den Operationsverstärker "LM358"
als Inverter, da dieser sowieso vohanden ist.
Daraus folgt :
Der Motor sollte eine Impulsdauer von ca. 0,552s
und eine Impulspause von ca. 2,622s haben.

Als Leistungsschalter habe ich Solid-State-Relais von Sharp vorgeshen,
das hat den Vorteil das weniger Bauteile Benötigt werden und durch den
integrierten Nullspannungsschalter wenig Störungen auftreten.


Habe die Schaltung mal angehängt vieleicht enteckt ja noch jemand einen
Fehler.

Gruß
Gonze
Autor: Gonze (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe noch eine kleinigkeit in der Schaltung geändert, sodass der
Motor beim einschalten von "S1" sofort anfängt zu arbeiten.

Gruß
Gonze
Autor: Newbie (Gast)
Datum:

Hallo Gonze,

ich habe mit grossen Interesse Deine Schaltung zur Steuerung des
Laminators verfolgt. Hast Du schon die Widerstandswerte für die
Temparatur ermitteln können? Würde eigentlich gerne in nächster Zeit mal
losstürmen und die Bauteile besorgen.

Gruss

Newbie
Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
Datum:

Sehe ich richtig das der NE555 und LM358 an ~230V liegen/versorgt werden
?
Autor: Jochen Müller (Gast)
Datum:

Nein, der NE und der LM liegen nicht an 230V, sondern an ca. 5V
Gleichspannung, die aber galvanisch NICHT vom Netz getrennt sind.
Dazu verwendet der Autor den Blindstrom durch C9, der dann durch
D3 gleichgerichtet und mit D1/C5 auf ca.5,6V stabilisiert wird.

Sowas ist durchaus gängige Praxis, aber man muss sich ABSOLUT darüber im
Klaren sein, dass JEDES Bauteil nun Netzpotential führen kann, auch z.B.
Potis und Schalter, die vielleicht nicht ausreichend dafür isoliert
sind.

Jochen Müller

PS: @Autor: R14 schreibt sich ohne "ie" = "Widerstand"  ;-)
Autor: Varngold (Gast)
Datum:

Hallo alle miteinander!
Hab den Thread mit großem Interesse gelesen, da ich selbst auf der Suche
nach einer reproduzierbaren Methode für PCB's ohne Chemie bin.
Für einen perfekten Ausdruck glaube ich die ideale Lösung gefunden zu
haben. Da ich selbst bei einem Druckerhersteller beschäftigt bin, konnte
ich auch schon so einiges ausprobieren. Mein Fazit:
BW-Laserducker liefern ein mehr oder weniger gutes Ergebnis, das auch
stark vm Abnutzungsgrad der Bildtrommel ist. Das Problem mit "Pinholes"
auf großen Masseflächen tritt unabhängig vom Modell und Fabrikat bei
allen Druckern gleich stark auf. Dies ist wie schon weiter oben vermutet
durch physikalische Grenzen des Druckprozesses (hat was mit der
elektrostatischen Aufladung der Trommel zu tun) begründet. Hinaufdrehen
der Tonerdichte kann in vielen Fällen helfen. Wirklich oprimal gelingt's
mit einem Farblaserdrucker mit folgendem Trick:
Man nehme eine Vektor- oder Pixelgraphik un konvertiere sie ins CMYK
Farbmodell. Dann stelle man für jeden Fabkanal die Dichte auf 100%.
Manchmal reichen schon 2 der 4 Farbkanäle. Aber achtung! Wirklich 100%
einstellen, sonst gibt's unschöne Rastereffekte und ausgefranste
Leiterbahnen! Beim Drucken dann unbedingt sämtliche Optionen für
Farbmanagement im Treiber und Programm deaktivieren, dann werden die
vorgegebenen Dichten auch wirklich 1:1 im Drucker umgesezt. Bei vollen
400% Farbauftrag (alle 4 Grundfarben) ergibt das dann schon fast eine
reliefförmige Oberfläche. Es wird wirklich satt schwarz glänzend ohne
die geringsten Defekte!!
Wie sich das ganze dann beim Laminieren verhält kann ich nicht wirklich
beurteilen. Hab zwar schon Versuche mit einem Profilaminergerät bei uns
in der Firma gemacht, die Richtung stimmt aber die Ergebnisse waren
nicht 100% überzeugend. Dieses Gerät hat zwar eine Regelung bis 200°
aber die Durchlaufgeschwindigkeit ist für mein Empfinden viel zu hoch.
Liegt wahrscheinlich daran, dass Laminate und Papier viel weniger Wärme
aufnehmen als Platinenmaterial.
Experimente mit einer ausgeschlachteten Druckerheizung hab ich dann auch
aufgegeben, weil die gummiartige Beschichtung der mechanischen Belastung
durch Platinenmaterial nicht lange stand hielt, sonst hätte es aber
super funkitoniert.
Mein Plan für die Zukunft wäre, es mit dem neueren Laminator vom großen
C zu versuchen kostet aktuell bei uns glaub ich 19,95. Auf Synchronmotor
und integrierte Temp-Steuerung würde ich verzichten. Stattdessen würde
ich einen Gleichstromgetriebemotor und eine simple Komparator-
temperatursteuerung (alles schon fertig aus einem alten schlactreifen
Laserdrucker) zurückgreifen

Schreibt mir eure Meinung zu meinen Ausführungen!

LG aus Wien, Thomas
Autor: Achim (Gast)
Datum:

Hallo Thomas, und natürlich alle anderen auch.

Die Variante mit dem "Farbdruck" um mehr Toner auf's Papier zu bekommen,
finde ich schon ziemlich interessant.

Kannst du vielleicht verraten wie man ne cmyk-Grafik aus einem PDF,
Gerber oder dxf macht? Kann mit Mentor-Pads leider nicht als bmp o.ä.
exportieren. Oder ne andere Idee wie man mehr Toner drauf bekommt?

Achim
Autor: Gonze (Gast)
Datum:

Hallo,

Ich habe jetze die Bauteile bei mir aufm Tisch liegen und werde
demnächst anfangen diese auf der Platine einzulöten und zu testen.

Wenn alles läuft stelle ich mal eine komplette Doku zusammen.

PS: ich habe nur einen einfachen Schwarz-Weiß Drucker mit max. 600 DPI
und funktioniert damit einwandfrei.

Gruß
Gonze
Autor: Gonze (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

Ich habe die Schaltung erfolgreich getestet. Für alle diejenigen die
schon mal mit dem Basteln beginnen wollen, habe ich noch mal die
aktuellste Version meiner Schaltung angehängt.

Wichtig ist das die Werte genau eingehalten werden, da es sonst
passieren kann, daß die Spannung zusammenbricht.
Die PWR LED?s müssen LOW-Current LED?s sein; die roten LED?s dürfen
nicht durch eine andere Farbe ersetzt werden, ansonsten streikt die
Schaltung, weil zu viel Strom verbaucht wird.

Bei der ZD5V6 hadelt es sich um einen 1Watt Typ.

Bei einer Heiztemperatur von 170° bekomme ich immer noch 1A Ergebnisse,
allerdings sollte man die Federn ein wenig kürzen da sich sonst der
Motor manchmal etwas schwer tut.


-----------------------------------------
Hier schon mal einen Teil meiner Doku der Rest wird nachgereicht:


Die Schaltung besteht im wesentlichen aus den Blöcken
Kondensatornetzteil, Temperaturregelung, Motorsteuerung und der
Leistungsstufe.

Als Widerstände kommen vorzugsweise Metallfilmausführungen in Frage, da
diese geringere Toleranzen aufweisen und sich die Werte bei
Temperaturänderungen, - die wir im Laminator ja zur Genüge haben - nicht
so stark verändern.

Kondensatornetzteil
===================
Die Spannungsversorgung der Schaltung wird wegen des geringen
Platzbedarfs über ein Kondensatornetzteil hergestellt.
Es besteht aus R13, R14, C9 sowie D1 und D3. Der Kondensator C5 dient
zur Glättung der Spannung und versorgt die Schaltung während einer
Halbwelle mit Strom.

Der Nachteil einer solchen Lösung ist, daß an der gesamten Schaltung
Netzspannung anliegt und somit bei unsachgemäßen Umgang Lebensgefahr
besteht. Daher sollte eine Schaltung mit Kondensatornetzteil nur von
erfahrenen Fachleuten unter Verwendung eines Trenntrafos überprüft
werden.

Für Testzwecke kann man die Schaltung auch mit einer niedrigen
Wechselspannung (ca. 12V) aus einem Trafo versorgen. Diese muss dann
zwischen R13 und R14,sowie an Pad 8 eingespeist werden. Allerdings kann
damit die Funktion der Leistungsstufen nicht getestet werden.

Die Leistungsfähigkeit eines Kondensatornetzteils wird im wesentlichen
durch den Kondensator und die Zenerdiode bestimmt.
Da ein Kondensatornetzteil nur geringe Ströme liefern kann, ist darauf
zu achten, das nur die genannten Bauteile verwendet werden, da ansonsten
die Spannung zusammenbrechen kann und damit die Schaltung instabil wird,
oder erst gar nicht funktioniert.
Insbesondere dürfen als Kontroll-LED's nur Low-Current Versionen
eingesetzt werden. Mit 2 normalen LED's funktioniert die Schaltung
bereits nicht mehr zuverlässig, da der Stromverbrauch um mindestens 10
mA (und damit um ca. 20%) ansteigt.

Weitere Informationen sowie Berechungsgrundlagen findet man z.B. hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaere...
Vereinfacht errechnet sich die Kapazität des Kondensators nach dieser
Formel:

C = 3180 / ( Uac / Iac )      (C in µF, Uac in V und Iac in A)


Temperaturregelung
==================
Der zweite Teil der Schaltung besteht aus der Temperaturregelung, die
rund um das IC 2B, einem LM358 Operationsverstärker aufgebaut ist.
Hintergründe zur Funktion eines OpAmp's gibt es ebenfalls bei 'dasElko'
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0209092.htm.
Vereinfacht gesagt handelt es sich um einen Verstärker, der die
Differenz zwischen seinem invertierten (-) und seinem nicht invertierten
(-) Eingang mit einem extrem hohen Faktor verstärkt.

Entgegen vieler anderer Schaltungen, die mit einem NTC aufgebaut sind,
wird hier ein PTC vom Typ KTY84-130 verwendet.
Ein PTC weist im kalten Zustand einen niedrigen Widerstand auf. Er
vergößert sich mit steigender Temperatur.
Der verwendete PTC ist preiswert, leicht zu beschaffen und besonders
wichtig, bis zu einer Temperatur von 300 Grad Celsius spezifiziert.
Damit sind auch nach längerem Betrieb keine Probleme mit dem PTC zu
erwarten.

Mit Hilfe der Widerstände R8 und R9 wird der invertierte (-) Eingang des
OpAmp's mit der halben Versorgungsspannung versorgt.
Wenn der Schalter für den Heizbetrieb (S2) geöffnet ist, wird der nicht
invertierte (+) Eingang über die Widerstände R4 und R7 auf Masse
gezogen, so daß der Ausgang des OpAmp's ebenfalls sicher auf Masse
liegt.
Wird der Schalter geschlossen, so steigt die Spannung am nicht
invertierten (+) Eingang an, da jetzt ein Strom durch den PTC und R10
sowie R7 und R4 fließt. Damit springt der Ausgang des OpAmp's
schlagartig auf high und die Heizung wird angesteuert.
Bedingt durch das Verhalten des PTC's sinkt die Spannung am Eingang des
(+) OpAmp's mit steigender Temperatur. Wenn die Spannung am nicht
invertierten (+) Eingang unter die Spannung am invertierten (-) Eingang
sinkt, schaltet der OpAmp seinen Ausgang wegen der hohen
Differenzverstärkung schlagartig um. Die Heizung ist aus.

Mit Hilfe der Trimmers R7 kann die gewünschte Schalttemperatur in
gewissen Grenzen eingestellt werden.


Motorsteuerung
==============
Die Motorsteuerung ist als astabiler Multivibrator mit einem NE555
aufgebaut. http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0310131.htm
Die Impulsdauer ti entspricht der Ladezeit des Kondensators C1 über die
Widerstände R1 und R2. Die Impulspause tp entspricht der Entladezeit des
Kondensators C1 über den Widerstand R2. Mit Kondensator C2 wird
lediglich die Schwingneigung der Schaltung unterdrückt.

ti = 0,69 * ( R1 + R2 ) * C1 =  0,69 x ( 180KOhm + 80KOhm ) x 0,01F =
1,794s
tp = 0,69  R2  C1 = 0,69 x 80KOhm x 0,01F = 0,552s

Aus der Formel kann man schnell erkennen, daß die Impulsdauer niemals
kleiner als die Pausendauer werden kann. Schließlich ist R1 + R2 immer
größer als R2.
Wir möchten für unseren Anwendungsfall aber genau das Gegenteil
erreichen. Der Motor soll nur kurz laufen soll, um dann eine längere
Zeit zu verharren.

Das Ausgangssignal des Timers invertieren wir kurzerhand, indem wir den
brach liegenden Teil des OpAmps nutzen. Dei Funktion gleicht der bereits
in der Temperaturregelung beschriebenen. Allerdings muss hier der
invertierte (-) und der nicht invertierte (+) Eingang quasi vertausch
werden, um die Invertierung zu erreichen.

Während der Tests hat sich herausgestellt, das es schön wäre, wenn der
Motor die Leiterplatte auch mit normaler Geschwindigkeit transportieren
kann. Da aber kein Raum für einen zusätzlichen Schalter vorhanden war,
musste eine andere Lösung her.
Diese wurde mit Hilfe von S2 und R5 realisiert.
Wenn der Schalter S2 geöffnet ist, zieht R5 den Eingang des OpAmp's auf
Masse, so daß dieser durchschaltet und den Motor dauerhaft ansteuert.
Der Timer wird während dieser Zeit nicht mit Spannung versorgt, so daß
er auch keine Impulse generiert werden.
Erst wenn die Heizung mit S2 eingeschaltet wird, erhält der Timer seine
Betriebsspannung und der Motor läuft im Taktbetrieb.

Wenn eine längere Pause gewünscht wird, kann R1 vergrößert werden. Er
sollte aber nicht zu groß gewählt werden, da es dann vorkommen kann, daß
die Schaltung nicht sauber anläuft. Wir hatten mit einem Wert von 330K
Probleme.


Leistungsstufe
==============
Die Leistungsstufen wurden mit Solid State Relais der Firma Sharp
realsiert. Diese sind im Vergleich zu einer reinen Triac-Stufe zwar
nicht ganz so billig, weisen aber auch einige Vorteile auf.
So sind die gewählten Versionen mit Nullspannungsschaltern ausgestattet.
Dadurch wird quasi leistungslos geschaltet. Es entstehen keine
Störungen, die dann wieder aufwendig gefiltert werden müssen. Außerdem
benötigt man nur ein Bauteil für eine komplette Relaisstufe. Abweichend
von der Schaltung können problemlos auch nur S202S02 Typen verbaut
werden.Die Leiterplatte ist dann entsprechend anzupassen.
Im Steuerzweig befindet sich jeweils eine 'normale' rote LED, die zur
Anzeige des Betriebszustandes dient.
Hier dürfen keine Low-Current Versionen eingesetzt werden. Auch mit
anderen Farben funktioniert die Ansteuerung nicht mehr, da die
entsprechenden LED's abweichende Spannungen bzw. Ströme verwenden.
Autor: tob (Gast)
Datum:

hi gonze,

gute arbeit

hast ja richtig weiterentwickelt..
was mich wundert ist daß R11 und R12 unterschiedlich sind. laut meiner
datenblatt-interpretation sind die eingangsstufen der sharps gleich.
(auch wenn das bei reichelt & conrad mit unterschiedlichen I-forward
nicht so ausstieht.) sharp muß das ja richtig angeben.

1,2V / 20mA sollten die ss-relais durchschalten. du hängst noch ne rote
standard led vor (2V / 20mA) 5V dürften aus den 358 rauskommen, dann bin
ich bei 90R für R11 & auch für R12.

das gibt einen ein wenig geringeren stromverbrauch & macht mir mehr
sinn.
vielleicht wird dadurch auch das schalten stabiler.

8A für die heizung gut, aber 2A für den 3W-motor, reicht da nicht
S26MD02 mit 0,6A locker? dann kann ich alles zusammen bei reichelt
bestellen. zu conrad gehe ich nur zur not - oder um mir einen laminator
zu holen.. ;-)

gebaut habe ich noch nix - deshalb ist das ja auch nur theorie..

gibts auch schon ne platine?

gruß
tob
Autor: Gonze (Gast)
Datum:

Hallo tob,

Ich hatte bei R11 zunächst auch einen 150 Ohm Wiederstand eingesetzt,
allerdings hat das Relais nicht sauber geschaltet, deswegen habe ich den
Wiederstand experimentell soweit verringert.

Man kann selbstverständlich das S202T02 auch gegen ein S26MD02
austauschen, da ich die T02 version aber liegen hatte, habe ich diese
verwendet.

Das Board habe ich für den T02 und S02 ausgelegt. Du kannst auch vom Typ
S202S02 2 Stück einsetzen. Evtl kann dann auch R11 wieder vergrößert
werden!?

Für das Relais S26MD02 muss das boared neu layoutet werden (was ich
schon gemacht habe ^^) da es sich hier um einen 8DIP-IC handelt.
Folge dessen wird es dann 3 verschiedene Board-layouts geben.

Bei dem ersten Board was ich erstellt habe passt nur leider der Deckel
nicht mehr drauf ...
ich werde Heute noch mal eine neue Platine anfertigen wo die Bauteile
anders angeordnet sind.

Gruß
gonze
Autor: Eugen Machold (vexus)
Datum:

Hallo Zusammen,
super Projekt. Ich hantiere im Moment noch mit dem Bügeleisen aber ich
hoffe das ändert sich bald.
Wie ist eigentlich die Qualität des Conrad Modells : Artikel-Nr.: 774654
- 62
?
Ich möchte ihn gerne Umbauen.
Danke für eure Hilfe.

Gruss
Eugen
Autor: Gonze (Gast)
Datum:

Hallo,

leider konnte ich die Doku hier im Forum nicht hochladen da die Datei zu
groß war. Die ZIP-Datei mit Dokumentation, Bestückungsplan, Boardlayouts
und Schaltbildern im Eagle Format findet ihr hier:
http://www.die-rylls.de

Schon mal vorweg, IE Anwender, die keinen IE7 nutzen, werden an einigen
Stellen Darstellungsprobleme haben.
Wer dies vermeiden möchte sollte die Homepage mit einem Firefox,
Seamonkey oder einem Opera betrachten.
Autor: www.comwebnet.de (Gast)
Datum:

Wieso sind alle Leiterbahnen auf der Platine ( Rot -Top-Layer ) ist das
so gewollt? Wird die Platine im Gerät eingebaut?


www.comwebnet.de - Tonertransferverfahren mit Folie
Autor: gonze (Gast)
Datum:

Bei einem einseitigen layout ist es im Prinzip egal, ob man mit dem Top-
oder mit dem Bottom Layer arbeitet.
Formal wäre natürlich Bottom Layer korrekt ...

Die fertige Schaltung wird in den Lami eingebaut. Sie Bild in der Doku.

Gonze
Autor: Marco (Gast)
Datum:

Hi,
hab mal eine Frage an die Besitzer vom Lervia KH 4410:

welcher Typ von NTC ist im Gerät eingebaut? Meiner ist durchgeknackst,
war ein wenig zu unvorsichtig beim Zusammenbau, nachdem ich die
Temperatur-Sicherungen ersetzt hatte.
Jetzt weiß ich nicht, welchen Ohm-Wert das Ding bei 25°C hatte. 10K?
50K? oder noch mehr? Könnte das der M87-Typ sein oder G350? Vielleicht
könnt ihr mir da weiter helfen und das Ding mal bei eurem Gerät
durchmessen.

Gruß
Marco
Autor: P. Fischer (skybandit)
Datum:

Hi, schön ausgearbeitet und fein Dokumentiert gonze!
Hab mir grade die passenden Bauteile bei Reichelt bestellt. Wollte dann
noch eben den Laminator bei Conrad ordern und musste leider feststellen,
dass die Ausverkauft sind.
Die Lieferbarkeits-Ampel steht zwar auf Grün, schieb ich das Teil aber
in den Warenkorb kommt der Hinweis "Leider ist dieser Artikel
ausverkauft."... ach Menno
Autor: Gabriel Wegscheider (gagosoft)
Datum:

hab vor 2 Wochen den letzten im C-Store in meiner Gegend ergattert
jubel muss ihn nur noch umbauen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Eugen Machold wrote:
> Hallo Zusammen,
> super Projekt. Ich hantiere im Moment noch mit dem Bügeleisen aber ich
> hoffe das ändert sich bald.
> Wie ist eigentlich die Qualität des Conrad Modells : Artikel-Nr.: 774654
> - 62
> ?
> Ich möchte ihn gerne Umbauen.
> Danke für eure Hilfe.
>
> Gruss
> Eugen

Ist zwar schon etwas her, dein Post, aber falls du noch Interesse hast
kannst du ja mal in meinem Thread vorbeischauen.

@ Gabriel Wegschneider, den Billiglami von Conrad?


Ich muss den leider komplett umbauen, bei mir war die Qualität nicht so
überragend. Der erste war in Ordnung, ist mir aufgrund zu hoher
Temperaturen leider kaputt gegangen. Der zweite dann hat die Platinen
irgendwie rausgeschossen und sich komplett durchgebogen (ja, der ganze
Laminator) wenn man ne Platine reingeschoben hat. War absolut ungeeignet
fürs Platinen laminieren. Jetzt darf ich mir erstmal gedanken machen wie
ich ne geeignete Konstruktion herstelle :-/

lg
Autor: SintesiMoe (Gast)
Datum:

@Pe Fi:
Bei mir auch, man das kann doch nicht sein, war vorhin in der Filiale
und da konnte man mir nichtmal sagen ob der nochmal reinkommt.

Weiß irgendjemand wo man was baugleiches herbekommt oder hat einer
Erfahrungen mit dem "Ersatzartikel" den Conrad vorschlägt?
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
Ich hab bei Conrad angerufen, und die Frau sagte mir, der Laminator sei
ab 1. Mai wieder in der Zentrale erhältlich. Wann er indie bestimmten
Filialen kommt konnte sie mir auch nicht sagen............
Vielleicht hilfts euch ja weiter..........
Grüße, Steffen
Autor: Philipp (Gast)
Datum:

Hi,
Ich habe nochmal eine Frage an die Besizer des neuen Conrad Laminators.
So wie ich das sehe sind zur Regelung der Temperatur ein
bimetallschalter (~80°) und eine Temperatursicherung (~160°) mit der
Heizung in Reihe geschalten. Die Elektronik dient anscheinend nur zur
timergesteuerten Anzeige der LED.
Nun:
1. Ist das soweit richtig?
2. Wie kann das mit der Reihenschaltung funktionieren? Wenn der 80°
Schalter öffnet kann die Heizund doch nichtmehr heizen...

Gruß
Philipp
Autor: Tobias (Gast)
Datum:

Hallo,
Wofür ist diese Temperatursicherung eigentlich da? Die Regelung regelt
doch die Heizung. Sorgt die Sicherung nur für die Abschaltung im
Notfall?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hallo
das mit der Reihenschaltung muss doch so sein:
Wenn die Temperatur zu hoch ist, öffnet der Bimetallschalter, die
Heizung bekommt keinen Saft mehr und kann nicht mehr heizen --> die
Temperatur sinkt so lange, bis der Bimetallschalter wieder schließt, und
die Heizung wieder heizen kann.
Dann ist noch die Temp. Sicherung drin, die einfach bei zu hohen
Temperaturen rausfliegt, und somit die Heizung auch nicht mehr heizen
kann. Es ist also alles korrekt in dem Laminator ;-).
Ist im Conrad Laminator eigentlich eine Walze federgelagert?
Ist der so gebaut, dass man Platinen durchschieben kann, ohne dass sich
die Walzen durchbiegen oder so?
Ich überleg mir nämlich auch zur Zeit den Conradlami zu kaufen.
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

ja das geht. meinen 1. conradlami hab ich durch überhitzung gekillt,
mein 2. war irgendwie seltsam gebaut so dass die platinen seltsam
rausgeschossen kamen.

platinen passen aber rein. die obere rolle steht fest, die untere is
gefedert
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hallo,
würdest du den Lami also empfehlen, oder einen anderen nehmen?.
Die Steuerung würd ich entweder mit einem Bimetallschalter vom Conrad
machen, oder ich bau ne Steuerung mit einem Atmega8.
Wieviel Grad hattest du, als dein Lami kaputt ging?
Weißt du wegen was die Platinen bei deinem 2. rausgeschossen kamen?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Ja, ich denk er ist weder mehr noch weniger geeignet als andere
Laminatoren. Man kann ihn also nehmen.

Ich hab einen AVR für die Steuerung benutzt. Als Der lami putt ging
hatte ich glaub ich so 220° eingestellt. Also mehr als 200 sollte man
ihm glaub ich nicht zumuten. Jetzt mach ich einen kompletten neuaufbau.

Warum die Platine beim 2. herausgeschossen kam, da bin ich mir selbst
noch nicht drüber im klaren. Es ist wie als würden die beiden Rollen die
Platine rausquetschen, aber das hat der alte ja auch nicht gemacht.
Zudem biegt sich beim 2. Lami das ganze Gehäuse irgendwie durch wenn ich
ne Platine reinstecke.

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hallo,
zu deinem 2. Lami: Entweder waren die Federn zu stark, und die Platine
wurde zu stark gepresst, und somit kam sie so "herausgeschossen".
Oder bei deiner Platine stand noch ein wenig Papier über, und dieses hat
das herausschiessen verursacht. Wie hast du deine AVR Steuerung gemacht
(Schaltplan?). Noch eine Frage: Hat der Lami eine ordentliche
Verarbeitungsqualtität?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:
Angehängte Dateien:

ja ist alles recht solide gebaut für die 18€ die er nur kostet. da kann
man nicht meckern.

Btw: für die Tempsteuerung würde ich ein Kondensatornetzteil empfehlen.
Extra n Trafo, das muss nicht sein. Für die RS232-Kommunikation kann man
ja hinter dem Gleichrichter trotzdem noch 5V einschleifen.

lg PoWl
Autor: Philipp (Gast)
Datum:

Hey,
Danke für die Antwort. Ich lass die Sicherung drin und ersetz den
Bimetallschalter durch nen Sensor und steuer das ganze dann mit Atmega8.
Beim Orginal Laminator ist die Temperatur durch die Reihenschaltung von
Sicherung, Bimetallschalter und Heizung gemacht, der Motor hängt direkt
an 230V. Die Elektronik ist ne Art Timer der die Bereitschaftsled
schaltet. Als maximalgröße ist zwar 1mm angegeben, aber ich bekomme auch
3mm Platinen problemlos durch. Im zweifel kann man ja die Federn etwas
schwächer machen (ablängen).

Gruß, Philipp
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hallo,
vielen Dank für doe Antwort und den Schaltplan!
Ich werde mal schauen, vielleicht mach ich das einfach so, dass ich nen
neuen Bimetallschalter einbaue, oder wenn das zu ungenau ist, verwende
ich nen ATMega 8. Dass 3mm Platten problemlos durchpassen, freut mich ja
sehr!!!
Dass die Elektronik nur für die BereitschaftsLED ist, ahb ich auch schon
gelesen.
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Also mit meiner Diode schwankt das ding schon mit +-4° um die
eingestellte Temperatur rum. Mit dem Bimetallschalter wird das noch
weitaus schlimmer sein.

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hallo,
ja das denk ich auch, mit dem Bimetallschalter schwankt der garantiert
ca.+-15 Grad.
Hast du den Code für deine Steuerung selbergeschrieben, und könntest du
den mal posten?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:
Angehängte Dateien:

There it is :-)

Lässt den Lami durchlaufen bis er aufgeheizt ist und schaltet dann für
den Motor in den Puls-Betrieb.

ich sage schonmal im vorraus dass das ergebnis bei mir nicht gut war!

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Aha, vielen Dank für den Code!!!
Meinst du mit Ergebnis, wie die Platine am Schluss aussah, oder dass die
Steuerung nicht gut war?
Ich werd mich warsch. an dem Code orientieren, aber ich will ihn nicht
einfach übernehmen, da ich ja auch noch was lernen will ;-).
Ach ja: Woher hast du eigentlich deinen AVR Dragon, und wieviel hast du
für den bezahlt? Würdest du den empfehlen?
Gruß, Steffen
Autor: Phil Jj (elayne)
Datum:

Hey,
Warum benutzt ihr eigentlich alle Glasdioden zur Temperaturmessung? Beim
Reichelt gibt es doch für wenig Geld (55Cent) Temperatursensoren bis
300°. Ich hab mit denen bisher gute Messungen bekommen.
Mit Reichelt Bestellnummer KTY 84-130 klappt es recht gut, ich denke das
ist genauer als mit der 1N4148er Diode.

Gruß
Philipp
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Gast wrote:
> Aha, vielen Dank für den Code!!!
> Meinst du mit Ergebnis, wie die Platine am Schluss aussah, oder dass die
> Steuerung nicht gut war?
> Ich werd mich warsch. an dem Code orientieren, aber ich will ihn nicht
> einfach übernehmen, da ich ja auch noch was lernen will ;-).
> Ach ja: Woher hast du eigentlich deinen AVR Dragon, und wieviel hast du
> für den bezahlt? Würdest du den empfehlen?
> Gruß, Steffen

Der Toner haftete mit Reicheltpapier nicht richtig fest auf der Platine.
Habe einen Brother HL-1250 Drucker. Deshalb spiele ich auch mit dem
Gedanken, einen Getriebemotor anzubauen und die Platine mehrmals hin und
herzuschieben. Den AVR-Dragon hab ich für 60€ bekommen, kann mich grad
leider nicht mehr genau entsinnen wo, aber wirst den sicher nochmal
wieder finden. Empfehlen oder nicht, ich hab noch nicht viel damit
gearbeitet. Also von den Features her natürlich Top, aber hat soweit ich
das mitbekommen hab keine Schutzbeschaltungen also muss man höllisch
aufpassen beim Basteln, ein gravierender Fehler und der Dragon stirbt.
Bei mir wärs besonders tragisch weil ich dem Drachen so eine aufwändige
Behausung gebaut habe :-)
http://powl.dyndns.org/elektronik/avrdragon/


elayne wrote:
> Hey,
> Warum benutzt ihr eigentlich alle Glasdioden zur Temperaturmessung? Beim
> Reichelt gibt es doch für wenig Geld (55Cent) Temperatursensoren bis
> 300°. Ich hab mit denen bisher gute Messungen bekommen.
> Mit Reichelt Bestellnummer KTY 84-130 klappt es recht gut, ich denke das
> ist genauer als mit der 1N4148er Diode.

Ich weiß nicht, so ein PTC ist halt nicht linear, die Diode gagegen
schon. Ausserdem kostet die Diode nur 2cent und der Sensor eben 55 wobei
der Preis hier so oder so zweitrangig ist. Wie genau das ganze ist,
hängt von der Kalibrierung ab. Die Diode verändert ihre
Durchlassspannung linear mit der Temperatur, wenn man das ganze gut
abstimmt hat ist die nicht ungenauer als der PTC, dessen nichtlinearität
sowieso nicht so leicht auszubügeln ist.
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
warum verwendest du eigentlich dieses Reicheltpapier? Versuch das ganze
mal mit irgendeinem hochwertigerem Papier. Bei Obi gibts einen katalog,
in dem es um Acrylbadewannen und so geht, mit dem hab ich sehr gute
Erfahrungen gemacht.
Zu dem Dragon: Wenn ich mir einen kauf, bau ich den warsch. auch in ein
Gehäuse ein, das ist einfach komfortabler zum arbeiten und so. Ist dann
halt einach schade, wenn der den Geist aufgibt, und die 60 Euro sind
auch nicht gerade wenig!
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

ich möchte mir gerne eine Platinenherstellungsmethode aneignen die auf
Dauer funktioniert und Reicheltpapier hat man mir eben empfohlen, mit
bügeln ging es bereits aber da wurde das halt nicht so schön. Mit
hochwertigem, fast kunststoffartigem Papier hab ich es schon versucht
aber da wollte der Toner auch nicht an allen Stellen so 100%ig haften.

Die 60€ sind schon gerechtfertig wenn man bedenkt dass man dafür nicht
nur ISP sondern auch DebugWire (praktisch zum Debuggen und nur 3 Pins
zum Programmieren) und einen HV-Programmer (verfusede AVRs retten)
krigt.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,
das mit dem Reicheltpapier ist so eine Sache: Mir wurde gesagt, dass das
nur mal ein Test von irgendeinem Forenteilnehmer war, der gerade nichts
besseres zur Hand hatte, und dami einigermaßen guten Ergebnisse ereicht
hat. Dann ging das wie so eine Lawine durch die Foren, und bei manchen
klappts mit dem Reicheltpapier eben, aber bei vielen eben auch nicht
(mich eingeschlossen ;-).
Mir hat ein sehr netter Mensch hier aus dem Forum ein paar gute Kataloge
zugesendet, und seitdem schaff ich 0,1mm problemlos, was für mich auch
vollig ausreicht. Und ich bügle noch immer!
Allerdings ist mein Lami vom Conrad, wie gesagt schon bestellt, ich muss
ihn nur noch abholen.

Ja, ich halte die 60 Euro schon für ok, ich mein nur, wenn man den
Dinger eben schrottet, ist es halt sehr schade ums Geld. Wie gesagt, ich
überleg mir den auch zu kaufen.
Ach ja, was ich noch fragen wollte: Man misst bei der Diode doch die
Duchlassspannung, oder? Laut dem Bild von Thomas Pfeifer (Anhang), ist
die doch aber nur zwischen 100 und 600 mV groß! Wie misst man das?

Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

10kOhm Widerstand + Diode in Reihe gegen Masse und dann mit dem ADC vor
der Diode die Spannung messen.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
Meinst du so:   5V ------- 10KOhm ------ 1N4148 ------ Masse
                                     /
                                hier messen
Stimmt das so?
Ich hab da bei ca.200 Grad eine Durchflußspannung von 450 mV gemessen.
In dem Schaubild von Thomas Pfeifer sind aber für 200Grad ca. 250 mV
angegeben.
Ist eine solche Toleranz normal, oder hab ich irgendeinen Mess, bzw.
Denkfehler gemacht?
Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Also das müsste so schon stimmen. In meinem C-Programm ist die
Berechnung der Temperatur aus dem ADC-Wert schon mit drin wobei Aref 2V
beträgt. Wer möchte kann ja nochmal zurückrechnen :-)

lg PoWl
Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Hallo Paul,
da ich selbst erst vor kurzem mit Mikrocontrollern und so angefangen
hab, wollt ich mich nun mal mit ADCs beschaeftigen. Also hab ich mir als
Projekt einen Laminatorumbau ausgesucht. Wegen dem Lerneffekt will ich
natuerlich alles selber machen. Deswegen hab ich dein Programm merfach
durchgelesen, und mit dem ADC Tutorial aus dem Forum verglichen.
In der Zeile
ADMUX = (0 << REFS1) | (1 << REFS0) | (0b00010);
ist mir aber aufgefallen, dass du einmal eine 0 bei Refs1 und eine 1 bei
Refs0 "eingestellt" hast. Laut Tutorial ist das doch dann AVCC als
Referenz. Du moechtest doch aber AREF als Referenz. Dann muesste da doch
aber eine 0 und eine 0 eingestellt sein.
Ist das jetzt von mir ein Denkfehler, oder ist da was im Tut, bzw. in
deinem Programm falsch?
Was ich dann noch nicht verstehe ist das mit dem Sendbuffer. Wieso
machst du das? (nicht als Kritik gedacht, nur weil ich es halt nicht
weiss, und es mich viel weiterbringen wuerde, wenn ich das verstehen
koennte).
Gruss, Steffen
Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Ach ja, was ich noch vergessen hatte: Wozu sind measurement_divisor,
motorcontrol_divisor und timer_divisor gut?
(sorry fuer Doppelpost)
Vielen Dank schon einmal im Voraus!!!!!
Gruss, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:
Angehängte Dateien:

So, hab mir mein eigenes Projekt grad nochmal angeschaut. Laut dem
Datenblatt ist mit dieser Konfiguration am ATtiny26 der externe AREF Pin
aktiviert (siehe Anhang).

Die Geschichte mit dem sendbuffer ist nur eine Bin²ASCII umwandlung
damit ich gleich die Dezimalzahl in meinem Terminalprogramm sehen kann
:-)

lg PoWl
Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Hallo,
ach so, dann hab ich mich getaeuscht, weil im Tutorial steht eben dass
bei 0 und 0 AREF als Referenz genutzt wird, aber das ist ja allgemein,
und dann kann es schon mal sein, dass bei den jeweiligen Controllern
andere Sachen eingestellt werden muessen.
Kommen beim ADC eigentlich Binaerzahlen raus, weil du da eine Umrechnung
machst? Sorry, wenn ich so bloed frag, aber ich kenn mich mit ADCs noch
gar nicht aus........
Vielen Dank schon einmal im Voraus.
Gruss, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

nunja, der ganze µC rechnet in nix anderem als binär, schließlich gibt
es in der Digitaltechnik nur zwei elektrische Zustände. Die Umrechnung
ist eignetlich nicht notwendig sofern das Terminalprogramm Binär- auch
als Dezimalwerte darstellen kann aber ich hab es sowieso schon auf ASCII
eingestellt gehabt und kriege daher sowas wie "138°" angezeigt. Warum
auch nich :-)
Autor: Steffen (Gast)
Datum:

Vielen Dank erstmal fuer deine schnellen Antworten!
Es ist ja auch nur von Vorteil, wenn du dann gleich deine ASCII Zahlen
ablesen kannst, dann musst du nicht immer von Hand umrechnen oder so!
Welches Terminalprogramm verwendest du eigentlich?
Hast du die 5V Pegel, die dein uC ausgibt mit einem MAX232 auf 12V Pegel
fuer deinen PC umgewandelt?
Vielen Dank schon einmal im Voraus!
Gruss, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Steffen wrote:
> Vielen Dank erstmal fuer deine schnellen Antworten!
Bitte bitte. Während den Ferien hat man ja viel Zeit für den PC,
erstrecht wenn man noch dabei ist seine Homepage neu aufzusetzen und
sich stundenlang mit der Zicke Internet Explorer rumquält.

> Es ist ja auch nur von Vorteil, wenn du dann gleich deine ASCII Zahlen
> ablesen kannst, dann musst du nicht immer von Hand umrechnen oder so!
> Welches Terminalprogramm verwendest du eigentlich?
http://www.der-hammer.info/terminal/index.htm
Hat glaub ich sogar jemand hier aus dem Forum geschrieben, geniales Teil
:-)

> Hast du die 5V Pegel, die dein uC ausgibt mit einem MAX232 auf 12V Pegel
> fuer deinen PC umgewandelt?
Genau :-) Hab mir da gleich einen Adapter gebastelt den ich nur an 5V
und den Com-Port anstecken muss. Da kann ich dann gleich mit dem µC
rein.

lg PoWl
Autor: Gast (Gast)
Datum:

dumme Frage zum Prinzip, ihr macht doch sicherlich alle ne art
Zweipunktregelung. Also bei Überschreiten einer Schwelltemperatur die
Heizung aus und beim Unterschreiten einer Schwelltemperatur die Heizng
an. Natürlich noch mit einer Hysterese zwischen den Schwelltemperatur
(also nicht nur eine Schwelltemperatur, z.B.  <190°C an >200°C aus)
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Ich hab keine Hysterese in meiner Software. Die Hardwarebedingte
Hysterese ist ja schon schlimm genug, bei mir schwankt die Temperatur um
+-4 also insgesamt 8°.

Bessere wäre es, die Heizung gepulst zu steuern. Leider hatte ich noch
keine Zeit mir Gedanken über Methoden zu machen, mit der man die
Temperatur trotz der Trägheit des Sensors möglichst konstant bekommt.
Dass sie sich quasi möglichst schnell an den Wert annähert und die
Heizleistung so geregelt wird, dass sich die Temperatur dort hält. Bei
äusseren Einwirkungen muss dann nachgeregelt werden.

lg PoWl
Autor: Longshine (Gast)
Datum:

hallo,

weil es den oben genannten Laminator mit der Conrad-Bestellnummer 774192
für 25 Euro nicht mehr hab hab ich mir den 774654 (auf dem Typenschild
steht: Conrad Electronik KLA-3306) für 18 Euro besorgt und hat sich als
Goldstück herauskistallisiert. Platinen gingen ohne mechanische
Modifikationen durch. beide Walzen werden mit je einer Heizung beim
vorbeistreifen geheizt.

Temperatursicherung mit darunterliegenden NTC Widerstand an der oberen
Walze: http://img234.imageshack.us/my.php?image=58919767tr3.jpg
(der schwarze Griff mit gelben Kabel ist nur meine Temperaturmessung
gewesen)

an der unteren Walze wird ein zweiter NTC mit Federkraft an die zweite
Walze gedrückt: http://img234.imageshack.us/my.php?image=50155761dj4.jpg

der Synconmotor läuft immer sobald man den Laminator einschaltet:
http://img84.imageshack.us/my.php?image=41608942pe8.jpg

die untere Walze ist nicht starr gelagert sondern wird per Federkraft an
die obere Walze gedrückt:
http://img135.imageshack.us/my.php?image=33330393ln7.jpg

das Beste - der Laminator hat eine Temperaurregelung mit einem LN393 und
Triac BT 137. ohne Veränderungen macht er so um die 110 Grad:
http://img144.imageshack.us/my.php?image=87757683uf4.jpg
bei den 2 eingekreisten Widerständen (4,7K) war komischerweise eine
Drahtbrücke eingelötet. diese sind in Reihe zu den NTCs. ich habe
jeweils die Drahtbrücke rausgelötet und einen 8,45k Ohm Widerstand
eingelötet und nun regelt er auf 190 bis 200 Grad. bei einem höherem
Widerstand hat er nicht mehr geregelt und die Temperatur ging auf ueber
230 Grad.

kurz gesagt, ich brauche keine eigene neue Temperaturregelung einbauen.
mit den zwei zusätzlichen Widerständen schwankt er nun so um die 190-200
Grad. ist das okay für die Tonertransfermethode?
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Das ist ja n Ding, d.h. sie haben jetzt das komplette Ding umgebaut. Bei
mir war das noch wesentlich einfacher. Ich hab nur einen Thermoschalter
mit ner riesigen Hysterese drin und einen kleinen Timer, der die Ready
LED nach ner bestimmten Zeit anschaltet. Total billig also. Und die
untere Walze ist bei mir total schlecht gelagert und wird durch 4
normale Federn von unten gegen die obere gedrückt.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
@ Longshine: Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht über den Lami
von Conrad. Und was das beste dabei ist: Ich hab den mir bestellt, und
werde ihn voraussichtlich morgen in der Filiale abhohlen freu.
Wenn meiner genau so ist, wie deiner, dann muss ich nur die zwei
Drahtbrücken durch die zwei 8,45 kOhm Widerstände ersetzen. Kann ich da
diese aus dem Conradsortiment nehmen: 411248-93?
Ich werde dann berichten, wenn ich meinen Lami habe.
Gruß, Steffen
Autor: Longshine (Gast)
Datum:

ja, den kannste nehmen - hab ich auch. aber sobald ich ein bisschen
höheren Wert genommen hab (zb. 8,7k) hat er einfach nicht mehr regeln
wollen und ist mit der Temperatur hoch geschossen, bei 230 Grad hab ich
ihn dann ausgeschaltet. bei dem Manöver ist mir dann auch die eingebaute
Temperatursicherung (steht 192 Grad drauf) rausgeflogen. im Moment ist
sie testweiße noch überbrückt, aber ich mach noch eine neue rein.
entweder 216 Grad 524276 oder 229 Grad 524288, weiß grad noch nicht
genau welche. würd dir empfehlen eine von den beiden beim Conrad mit zu
nehmen
Autor: Jacob R. (jaykopf)
Datum:

@Steffen: Hast Du inzwischen Deinen Lami vorliegen? Und ist es auch der
Gleiche wie der von Longshine?
Ich war gestern beim großen C (in Hamburg) und habe mir auch den
Laminator geholt, doch leider hat der ne andere Elektronik. Da ist
nichts zu sehen von nem LN393 oder nem BT137. Dafür gibts nen Zähler-IC
(HCF4060BE).
Habe leider keine Digi-Cam hier, sonst würde ich nen Bild machen.
Momentan bin ich dabei die Schaltung zu analysieren, doch darin bin ich
nicht gut, deswegen dauert das etwas (die Zeit fehlt auch meistens).
Das gute ist das die Mechanik die gleiche ist, die Platinen also ohne
Probleme durchgehen.
Mal schauen ob ich herausbekomme wie ich die Temperatur hochtreiben
kann.

Grüße,
Jay
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

hm.. bei meinem letzten laminator den ich gekauft hatte sind die
platinen immer so seltsam rausgeschnappt :-(
Autor: panzaeron (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe gestern auch den Lami von Conrad erhalten und bei mir ist auch
die von Longshine beschrieben Platine eingebaut. Allerdings ist kein
LN393 sondern ein LM393 (Doppelkomperator) integriert. (Datenblatt:
http://www.ortodoxism.ro/datasheets/nationalsemico...)

Eigentlich wollte ich die Schaltung von Gonze (weiter oben in diesem
Thread) einbauen, doch wenn die Temperaturregelung durch die
Modifikation von Longshine mit den 8,45kOhm Widerständen gut
funktioniert, erspare ich mir das.

Eventuell baue ich nur noch die Synchronmotoransteuerung von Gonze ein.
Im Anhang mal ein Scan von der Rückseite der Platine.
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
ich könnt verrückt werden!!!
Am Montag wollte ich zum Conrag gehen, bis heute bin ich noch nicht
hingekommen. Ich hoff dass es am Freitag mal klappt. Der Lami muss eben
bis 30. abgeholt werden, weil der nur so lange für mich reserviert ist,
ab da ist er wieder frei zum Verkauf. Ich geh übrigends in die
Stuttgarter Filiale.
Hoffentlich ist das schon einer von den neuen Lamis hoff.
Ich berichte dann, wenn ich das Teil vor mir hab.
Gruß, Steffen
Autor: Longshine (Gast)
Datum:

sorry, Tippfehler von mir ich meinte natürlich LM393.
das scheint wohl doch keine perfekte Lösung von mir zu sein. ich habe
herrausgefunden, dass wenn man den modifizierten Laminator kalt
hochheizt er erstmal mit der Temperatur hochschießt. habe bei 220 Grad
ausgeschaltet und kurz danach wieder eingeschaltet. dann hat er sich auf
190 Grad eingependelt.
liegt das an der geänderten Schaltung oder ist das die Trägheit von dem
dem NTC? so ist das ja nicht perfekt. vielleicht findet jemand mit der
Platine/Schaltung eine bessere Lösung...
weil mir die Standart-Temperatursicherung durchgebrannt ist habe ich sie
ja überbrückt. habe da mit losen Drähten rumhandiert und habe nun einen
gewaltigen Kurzschluss gemacht, weil der Draht an die falsche Stelle
gekommen ist und nun ist meine Platine hinüber :-(
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

siehs positiv, immerhin hat der draht den kurzschluss verursacht und
nicht dein finger! aber das ist natürlich ärgerlich :-(

vielleicht kannst du noch ein paar Teile verwenden. Ich hab mir ja
komplett ne eigene Steuerung gebastelt, leider wurden meine Platinen
trotzdem nix. Hab wohl pech mit meinem Drucker :-(

wollen wir ein mega gemeinschaftsprojekt starten?^^ jeder versucht
seinen drucker umzubauen, der ders schafft stellt eine anleitung online
und wir kaufen bei ebay sämtliche Drucker diesen Typs auf^^ </scherz>
Autor: panzaeron (Gast)
Datum:

@Longshine
Das ist natürlich ärgerlich :-(
Ich würde dann glaube ich die ganze Schaltung rausschmeißen und die von
Gonze auf- und einbauen.
Wenn ich Zeit habe werde ich das wohl auch machen.
Autor: Longshine (Gast)
Datum:

ja, zum Glück wars nicht der Finger.

ich hatte noch keinen Laserdrucker, also hab ich mir kostenlos einen
uralten von Verwandten schicken lassen. er druckt sogar noch - aber
keine Ahnung wie er sich bei Platinen macht. ich hätte jetzt aber auch
keine Idee, wie man den umbauen könnte...

die Schaltung hab ich schon rausgeschmissen aus dem Laminator. ich glaub
ich steuer das jetzt über den PC.
hab ich das jetzt hier richtig gelesen, dass der Toner bei 180-190°
schmilzt und damit 200 Grad an den Walzen optimal ist?
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

ich glaub ich werd mir mal ne vorrichtung überlegen wie ich den
tempsensor an die walzen drandrücken kann, oder noch idealer: Den Sensor
direkt in die Walzen integrieren^^ werd ich leider nicht hinbekommen,
dazu müsste ich den Silikonmantel abkriegen und der sitzt fest :-)

Dann noch die Heizung per Schwingungspaketsteuerung regeln, nicht nach
dem Thermostatprinzip regeln => perfect

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
ich wollte nun am Samstag meinen Laminator abholen, und fahr ca. 1
Stunde mit Bus und Bahn nach Stuttgart zur nächsten Filiale.
Normalerweiße ham die Filialen ja Samsatgs bis 19 Uhr geöffnet. Ich steh
um 18:15 also vorm Conrad, und was muss ich da sehen: Ein Schild auf dem
steht, dass heute Inventur gemacht wird, und so die Filiale ab 18Uhr
geschlossen ist. Denk ich erst mal Sche***, und fahr wieder eine
geschlagene Stunde nach Hause. Toll!
Nun war mein Lami aber nur bis Samstag für mich reserviert in der
Filiale, d.h. die ham den aus ihrer Hauptzentrale hergeholt, und bis
Samstag für mich reserviert oder so. Nun kann ich aber vorraussichtlich
erst am Donnerstag kommen, und den abholen. Kann es sein, das die vom
Conrad irgendwelche Gebühren verlangen, weil ich ihn erst ein paar Tage
später abhol? Oder wird der Lami einfach frei zum Verkauf angeboten?

@ Longshine: Das mit deinem Lami ist ja schade.....Und ja, 200 Grad an
den Walzen müssten eigentlich perfekt sein.

Gruß, Steffen
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Ja, aber bitte nicht höher! Sonst brutzelt euch der
Glasfaserverbundwerkstoff ab. Ausserdem den Motor beim Aufheizen schön
laufen lassen und die Walzen immer schön Bewegung halten, ansonsten
brutzeln diese euch ebenfalls zusammen :-)

(ich spreche aus eigener Erfahrung)

lg PoWl
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:

@ Christoph Lechner
Du hast geschrieben dass dein Laminator nun hinüber ist.

Wie hast du deine DRAM-Platine mit dem Laminator hergestellt?
Laminator offen? -> Heizung regelt auf 100% um die Temp. an der Platine
zu erreichen?

Bei meinem neuen sind auch die Seiten aus Plastik.
Das Gehäuse des Laminators hab ich vollständig entfernt.

Allerdings brauch ich die Temperatur an der Heizung nicht so extrem zu
erhöhen, da ich eine Haube (30x30cm) gebaut habe.

Jedenfalls hoffe ich das, da die Luft jetzt nicht mehr so leicht weg
kann.
Da die Platine dann auch nicht mehr abkühlen kann erhoffe ich mir so
einiges davon.

Funktionsweise meines Laminators:
- vorheizen, Rolle dreht sich zügig
- Haube abnehmen
- Die Platine wird eingezogen
- die beiden Positionen zwischen denen sich die Platine hin und her
bewegen soll werden eingestellt -> Haube wieder hoch
- weiter heizen + Platine bewegt sich immer (langsam) hin und her
- Haube öffnen, Platine ausfahren, abkühlen lassen


Sehr gute Erfahrungen habe ich mit silikonisiertem Papier gemacht.
Nach dem auflaminieren einfach abziehen und man hat ein perfektes
Layout.

Den Toner bekommt man nur auf das Silikon-Papier wenn man beim Drucken
"Pappe" oder "dickes Papier" einstellt, dann heizt die Rolle des
Laserdruckers mehr und der Toner haftet richtig.
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

@ Atmega8, kannst du zum vergleich mal was ausprobieren?

An so etwas dachte ich ja auch schon. Bisher war das bei mir so, dass
ich Laminatormotor im Pulsbetrieb laufen lies. Ich glaub 2s aus, 0.5s
an. Bis die Platine durchgelaufen ist. Dann einfach abkühlen lassen.
Leider haftete der Toner nicht wirklich. Mich würde nun interessieren ob
das bei dir auch so ist.

Mit Reicheltpapier ging es garnicht gut. Mit meinem ultrasuperledrigen
plastikpapier waren die Konturen zwar gestrochen scharf aber
stellenweise haftete der Toner trotzdem nicht..

Meine Vorbehandlung: Mit Scheuermilch und der schwarzen Seite des
Küchenschwamms "abgeschmirgelt".

Wenn dein Verfahren besser klappt wollte ich mir das auch so einbauen.
Ansonsten etwas in der Richtung 3 Schritte vor, 2 zurück, bis es
durchgelaufen ist.

lg PoWl
Autor: Atmega8 (Gast)
Datum:

Was soll ich  ausprobieren?

Wenn  du meinst:
2s Schrittmotor aus, 0.5s an würde ich nicht machen.
Die Walze muss sich doch ständig drehen, damit die Wärme von der Heizung
auf die Walze übertragen werden kann.

Meine Vootrbehandlung:
- manchmal feines Schleifpapier, aber meist nutze ich  Stahlwolle


> Mit Reicheltpapier ging es garnicht gut.

Mit dem Reicheltpapier hatte ich auch nur kleine Erfolge bei
"nicht-SMD-Layout"

> Mit meinem ultrasuperledrigen
> plastikpapier waren die Konturen zwar gestrochen scharf aber
> stellenweise haftete der Toner trotzdem nicht..
Das sagt  mir dass die Temperatur nicht hoch genug war.

Wenn ich es diese Woche testen kann werde ich ersst mal sehen ob die
Haube etwas bringt. Theoretisch müsste die Haube super dämmen und keine
Luftnach oben wegziehen lassen.
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Nunja, die Walze wird ja von der Heizung umschlossen, die Temperatur
kann also garnicht weg. Trotz langsamem Lauf.

Selbst bei 230° hat der Toner nicht gehaftet :-( und dabei hat sich mein
Laminator zerstört und das Papier hat sich schon beim Einschieben
komisch verzogen so dass es garnicht gescheit eingezogen wurde.

lg PoWl
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Ich denk mal es hängt nicht unbedingt von der Temperatur ab, sondern von
der Anzahl der Durchläufe, und des Drucks, mit dem das Papier auf die
Platine gepresst wird. Ich bügle nämlich bei ca. 130 Grad, und ziemlich
hohem Druck, und bei mir haftet eigentlich immer der ganze Toner auf der
Platine.

Ich denke ca. 190 Grad müssten ausreichen, wenns dann immer noch nicht
klappt, stimmt irgendwas mit der Vorbehandlung, den Platinen, dem Papier
oder dem Toner nicht.

Zu meiner Vorbehandlung: Ich fahr ein paar mal mit einem 400-er
Schleifpapier drüber, und anschliessend putz ich die Platine noch
ordentlich mit Aceton ab. Bei mir klappt das sehr gut.

Gruß, Steffen
Autor: designer2k2 (Gast)
Datum:

Hallo,

ich habe nach der Idee von Longshine einen Conrad Laminator umgebaut und
damit  sehr gute Ergebnisse erzielt:

http://picasaweb.google.at/designer2k2/Aetzn/photo...

Bei mir heizt sich der Laminator auf 210°C auf, dann schaltet die grüne
LED an und danach pendelt er zwischen 170°C und 200°C.

Als Träger verwende ich eine Hochtemperaturfeste Folie, damit genügen 2
Durchläufe und sogut wie der gesamte Toner ist auf der Platine:

http://picasaweb.google.at/designer2k2/Aetzn/photo...

mehr Fotos dazu auf meiner Website:

http://www.designer2k2.at.tf/platinen.php
Autor: Oliver D. (smasher)
Datum:

Hallo,
habe mir den Conrad Laminator 774654
gekauft.
Nun stelle ich fest, dass er nicht exakt so ist, wie im Forum
beschrieben.
Ich habe auch einen LM 393. Einen Temperatursensor mit Feder an die
Walze gedrückt und einen Temperatursensor im Schlauch ins
Laminatorgehäuse gesteckt.
Bei mir gibts auch zwei Drahtbrücken.

Nun wollte ich fragen ob die Umbaumaßnahme von 2x 8,4k Ohm auch
funktioniert?

Ich fragen, weil ich mir nicht sicher bin obs NTCs sind oder Dioden.
Für mich haben die Teile die Form einer Diode...
Ausserdem sind sie rötlich und mit einem Strich in der Mitte...

Da ich noch keine "hochtemperatur" bauteile gesehen habe, frage ich
lieber nach bevor ich was abschiesse ;)

Danke.


http://img148.imageshack.us/img148/3627/dscn0291io...
http://img337.imageshack.us/img337/1892/dscn0290yq0.jpg
http://img292.imageshack.us/img292/1175/dscn0292gt4.jpg
http://img292.imageshack.us/img292/2760/dscn0297vu6.jpg
Autor: Steffen O. (derelektroniker) Benutzerseite
Datum:

Hallo,
ich denke schon, dass das ein NTC ist. Habe schon von Conrad einen NTC
gekauft, und der sah auch so aus. Rot, mit einem Strich in der Mitte.
Gruß, Steffen
Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Hat hier eigentlich schonmal jemande eine Bügelpresse probiert? Die
Dinger lassen sich ja meist temperaturregeln und erreichen auch 300°C,
hört sich soweit also ideal an. Bei Ebay tauchen gebrauchte hin und
wieder für 20..40€ auf.
Autor: Oliver D. (smasher)
Datum:

Hallo,


haben die Laminierer eine Temperatursicherung?
Bei meinem Laminator funktioniert die Heizung wohl nicht mehr.
Ich habe ihn umgebaut 2 mal benutzt und heute springt die Heizung nicht
an.
Die Rolle läuft noch.
Die Sicherung drinne ist nicht durch.
Der Schalter für Warm/kalt ist ok und alle Kabel sind augenscheinlich
eingesteckt.

Auf Motorseite Baumelt nen Kunststoff teil rum mit 2 Kabels.
Kann das die Temperatursicherung sein?

Irgendwas ist da nicht in Ordnung...
.

VIelleicht hat das ja schonmal wer gehabt :)
Autor: Oliver D. (smasher)
Datum:

So habe die besagte Sicherung gefunden.
Ist auf der Rückseite Montiert und in weißen und schwarzen schlauch
eingepackt.

Hat leider keinen durchgang mehr....

Kann man die notfalls brücken?
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:

@ Oliver D.
Ja, du kannst die überbrücken. (hab ich auch so gemacht)

Da ich aber eine gut funktionierende Temperaturregelung gebaut habe
(Temp. messen mit 1N4148) bin ich mir sicher dass mein Laminator nicht
irgendwann zu brennen anfängt.

Ein Tip für dich:
- rup die Elektronik raus (alles)
- schnap dir einen neuen schönen Triac, einen MOC3063 und ein kleines
Atmega-Board und bau dir eine einfache Regelung.

Wichtig ist dass die Diode nicht mechanisch belastet wird.
(verfälscht die Werte)

Halte als Referenz einen Lötkolben mit viel Blei-Lötzinn an die Beinchen
der Diode, bring das Lötzinn dann gerade so zum schmelzen (180°C) und
speichere dir den Spannungswert. (so tief solltest du nie kommen)
Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Also meiner bringt erst jenseits der 200°C brauchbare Ergebnisse.
Autor: Oliver D. (smasher)
Datum:

Hi,

alles klar.

Ich schaue mal ob ich mir selber so eine "phasenanschnitts" platine
bastel.

Ich habe nur angst wegen der netzspannung und der tatsache, sowas noch
nie gemacht zu haben...
Ausserdem habe ich mal eine an ner steckdose gewischt bekommen und
seitdem habe ich gehörigen respekt (was vielleicht garnicht mal so
schlecht ist).

Jedenfalls habe ich die Sicherung rausgenommen.
Es war eine 192° C Sicherung-

Jetzt ist sie gebrückt...

Ich denke eine "ordentliche" Steuerung währe langsam mal nötig.
Das Gerät riecht beim "Laminieren" etwas komisch und der Keller riecht
danach.
Qualmen tuts nicht.


Die Ergebnisse sind aber sehr gut!
Habe schon 3 Platinen gemacht und alle 3 sind prima was geworden.

Momentan drucke ich auf Ikea papier.
Quelle Katalog hat nicht so gut geklappt ;)
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:

@ I_ H.
Ich habe mir extra eine Abdeckung für meinen Laminator gebaut.
Es ist ja ineffizient und unangenehm wenn die Wärme nach oben aufsteigt.

Nun bleibt die heiße Luft unter der Haube und erwärmt die Platine.

200 Grad sind zu viel (an der Rolle) da würden sich die Walzenhülsen
schon in das ABS-Plastik schmelzen.

> Das Gerät riecht beim "Laminieren" etwas komisch
War bei mir zum Anfang genau so, geht aber langsam weg.

> ob ich mir selber so eine "phasenanschnitts" platine bastel
Am besten ist immer wenn du im Nulldurchgang schaltest, deshalb der MOC
!
Ich lege den Pin des Optokopplers auf einen Ausgang des µC und setze den
auf High wenn die Temperatur zu niedrig (Spannungsabfall an der Diode zu
hoch) ist ... fertig.

Zur Sicherheit (um ihn unbeobachtet aufheizen lassen zu könne) solltest
du später noch eine zusätzliche analoge (opamp) Regelung anbauen.

Also noch einen zusätzlichen Temperatursensor, aber diesmal nicht an die
Rolle sondern an die Heizung. (an meinem kommt auch sowas ran)
Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Hab mit'm Multimeter auf dem Metall oben drauf gemessen, 220°C bringt
brauchbare Ergebnisse. Meiner ist nicht aus ABS, das ehemalige Gehäuse
schon (und wurde auch weich).
Autor: Oliver D. (smasher)
Datum:

Was macht ihr denn so gegen die Hitze?
Also im Bezug aufs Originalgehäuse?


Habt ihr das alles Ausgebaut in ein anderes gehäuse?
Oder oben ein paar Luftlöcher eingebohrt und unten nen Lüfter
drangebappt oder sowas?
Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

Alles raus und auf einem kleinen Holzbrett (aus'm Baumarkt) befestigt.
Riecht jedesmal wie im Kiefernwald wenn der Laminator läuft, aber sonst
keine Probleme.
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:

@ Oliver D.
Luftlöcher will ich ja gerade vermeiden.
Wenn die Walze oder gar die Platine zu schnell abkühlt muss ich die
Heizung weiter aufdrehen damit ich brauchbare Ergebnisse erziele.


Ich hab versucht das ursprüngliche Gehäuse zu nutzen, hat aber eher
Probleme gemacht als mit bauliche Zeitvorteile zu verschaffen.

Der Boden ist eine Preßspan-Platte, die verzieht sich nicht wenn sie
trocken wird.

Zum entzünden oder vergasen der Platte wird es nicht kommen, weil sie
sich unten befindet und es da vielleicht 50 Grad wird.
(Ich drücke während des Vorganges von unten auf das Plastik der oberen
Rolle, dieses Plastik liegt in der nähe der Platine)

Wenn mir nichts passiert, dann passiert dem Holz ganz sicher nichts.


- Die Ränder sind auch aus Holz, da hab ich ein "Hitzeschutzband aus
Keramikgewebe" von http://wiltec.info/ angetackert.

- Für ganz oben habe ich Blech gewählt, ebenfalls mit dem Band
überspannt (am linken zum rechten Rand angetackert) und dann noch mal
ein ganz dünnes Alublech angetackert.
(wird aber kaum warm, merkt man fast nicht)
Autor: G-Punkt (Gast)
Datum:

Ich hab den Laminator von Conrad gekauft und mit zwei Widerständen
modifiziert. Mangels verfügbarkeit beim C hab ich anstelle der 8K45 zwei
8K2 Widerstände verwendet. Mit nem 10K NTC hab ich dabei Temperaturen
gemeßen die eigentlich genau um die Solltemperatur des Gerätes
schwanken.

Sollte die Temperatur nicht eigentlich wenigstens etwas höher liegen?

Ich muss allerdings sagen, dass mir bei ersten Tests sehr gut gefällt
wie die Platine durch das Gerät gleitet. Ist wohl ein echt guter Kauf
der kleine.

P.S.: Beim ersten versuch mit den neuen Widerständen hat die Temperatur
auf jeden Fall gereicht um die Temperatursicherung zu killen. Hab die
dann durch eine neue ersetzt (229°C). Ich hab das Gefühl die
Temperaturen die er da erreicht hat kriegt er jetzt nicht mehr.
Mysteriös.

Vielleicht kann mir ja jemand helfen wenn er mag.

Grüße
Felix
Autor: Mike J. (emjey)
Datum:

Felix schau mal etwas höher da steht dass er bei 200 Grad in die Knie
geht!
Es reichen scheinbar auch relativ niedrige Werte um die 160 Grad damit
du mit dieser Methode 1A Ergebnisse bekommst.

Stichwort: länger drin lassen, langsam durchlaufen lassen, isolieren

Steht alles oben drüber! Musst dir das nur mal ordentlich durchlesen,
genau wie bei einem Datenblatt.
Autor: G-Punkt (Gast)
Datum:

Mein Problem ist nicht, dass ich keine 200° erreiche sondern, dass ich
trotz Modifikation der Widerstände nicht über 125° komme. - Gemessen mit
einem 10K NTC von hinten an der rolle...

Ob das für ein einwandfreies Ergebnis reicht muss ich noch feststellen.

Mir ging es in dieser Frage auch weniger um die Funktionsfähigkeit zur
Platinenherstellung als um die Tatsache, dass ich mit dieser
Modifikation Temperaturen erreicht hab, die eine mit 192°
gekennzeichnete temperatursicherung geplättet haben. Nun aber erreiche
ich kaum noch 120°. Ohne das weitere Änderungen gemacht wurden - von der
ersetzten Sicherung mal abgesehen.

Auch möchte ich darauf hinweisen, dass ich den Thread gelesen habe.
Damit auch alle Diskussionen zum Thema langsamer Vorschub oder hohe
Temperatur usw.
Deinen irgendwie angreifend formulierten Schlusssatz finde ich deshalb
etwas unfair.

Felix
Autor: Rob Zombie (Gast)
Datum:

Kinder bitte, diese Laminierkacke geht doch mal gar nicht. 1A
Ergebnisse. Ja sicher. Und wie sieht es bei doppelseitig mit 30 mil
routing aus? Trübe? Dann isses nicht 1 a sondern 3 b. Ich versteh net
warum ihr mit diesem Quatsch rummacht wenn Belichten mit dem Assitoaster
doch so viel einfacher und präziser geht...
Autor: Paul Hamacher (powl)
Datum:

Eben weil Belichten nicht soviel einfacher und präziser geht und 30 mil
ohne Probleme möglich sind?
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:

Zum Verständniss:
0.0254mm = 1mil
0.2540mm = 10mil

Da die Walzen-Temperatur von meinem Laminator noch zu hoch (150°C) ist
verläuft der Toner immer noch!

Zum Druck:
Bei 0.0254mm habe ich Leiterbahnunterbrechungen.
Bei 0.127mm muss ich die Drucker-Rolle vorher ordentlich durchheizen.
Bei 0.2540mm kommt es bei größeren Papierstücken manchmal zu Fehlern.
Die 0.4mm werden immer sauber gedruckt!

Zu dem Bild im Anhang:
- Das sind 16mil (0.4mm)

- Ich habe die Platine etwas unterätzen lassen weil sich in den kleinen
runden Toner-(Bohr)löchern Luftbläschen festgesetzt hatten und ich die
noch frei ätzen wollte, hab es dann aber lieber bleiben gelassen.

- Unten auf den linken Bild ist so eine Stelle wo das Bohrloch mit einer
Luftblase verstopft war.
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Das Bild im Anhang ...
Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Wenn ich schon mal dabei bin ...

Dieses Bild zeigt in etwa die obige Qualität, aber eben mit dem Toner
auf der nicht weggeätzten Kupferschicht.


Und zu dem "alles mies macher": Das sind alles 2-Seitige Platinen.

Meine ganze Belichterausrüstung steht auch hier ...
Autor: Daniel Steiner (sany)
Datum:

Welchen Widerstand muss ich denn bei einem Levira Lidl Gerät
Modifizieren? Hab leider nicht wirklich was dazu gefunden...

Danke ;)
Autor: Gigal Gigal (gigal)
Datum:

Schau mal in dem Thread, da habe ich meine Modifikation beschrieben:
Beitrag "Toner Transfer - Platinen Layout ätzen"

Viele Grüße
Gigal
Autor: Andre Z. (andrez)
Datum:

Sorry das ich das einmal mehr aufwärme, aber nach einigen mäßigen
Ergebnissen mit der Tonertransfermethode hatte ich gestern ein
Erfolgserlebnis.

Verwendet habe ich einen HP Laserjet 4050, und gedruckt habe ich aus
"silikonisiertes Papier", da war ein Bogen bei einem Tshirt-Folien Set
zum Aufbügeln dabei, den man zwischen Bügelmotiv und Bügeleisen legen
soll.

Der Druck auf das Papier war zwar nicht einfach (Toner bröselt manchmal
ab), aber nach ein paar Versuchen hatte ich einen perfekten Ausdruck.

Dann kurz aufbügeln, und das Papier lässt sich sofort wie einen
Aufkleber abziehen, der Toner bleibt zu 100% auf der Platine (Denke das
Papier kann man direkt wiederverwenden.

Jetzt muss ich mal sehen woher ich mehr von dem Papier bekommen kann, im
Zweifel halt wieder im bundle mit Tshirt-Folien...

Grüße!
Autor: Hauke M. (mgbgt)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich hab mir den Laminator von Pollin gekauft (SIGMA) und will kurz
berichten wie der Umbau lief. Mechanisch nich so doll, die Rollen sind
fest montiert ohne Feder, aber er schluckt die Platinen ohne zu murren.
Regelung über Thermoschalter (ca. 120 °C), erster Versuch ohne Umbau
ging schon einigermassen. Mit obiger Temperaturregelung ( zwei 1N4148
als Fühler) regele ich auf 170 °C  mit 5 °C Toleranz. Klappt
hervorragend auch mit Masseflächen (HP LJ). Auch Bestückungsaufdruck
funzt toll, alles mit Reichelt Papier.
Autor: Api (Gast)
Datum:

To "mgbgt"
 Hello. Ich bin auch habe gekauft laminator Sigma . Wo sind du Diode
situiert halten aus hier Temperatur?

Geht regulieren Temperatur von 170 c an 180 c?
Entschuldigen sich zu schlimm germanischen Sprachen
Tschüß Api
Autor: Hauke M. (mgbgt)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Api,
die beiden Dioden sitzen in der Spalte (siehe Foto) mit Wärmeleitpaste,
als Kabel hab ich Kabel von den Thermoschaltern genommen (hitzefest) und
noch Silikonschlauch drüber. Ein bisschen Kupferblech noch da hinein
gedrückt und zwei Schrauben (von einem der Thermoschalter). 180 Grad ist
auch kein Problem einzustellen.
nette Grüße
Hauke
Autor: Api (Gast)
Datum:

To "mgbgt"
Super danke. 180°C Temperatur modifizieren Resistor R1 oder  R2 ?

Api
Autor: Markus H. (haniham)
Datum:

Sorry, dass ich nicht die zeit habe, mir alle posts durchzulesen.
Gibt es denn einen billigen einfach zu midifizierenden laminator z.b.
von conrad?
Autor: Basti Benassi (bastihh)
Datum:

Nabend!
Hab mal den ganzen Thread jetzt verfolgt.
War ebenfalls auf der Suche nach einem Laminator der günstig ist ( will
damit eig. nur Tentin und Dynamask auflaminieren.

Wie der zufall es will war ich in der Metro und mich Traf der Blitz:
einen A6 Laminator von Sigma für 5,99EUR! Mehrwertsteuer inklusive!
Habe das Gehäuse geöffnet und so ein kleines Blech ausgebaut (dauert
5mins, ist ein Teil der Führung) und siehe da: zieht FR4 1,5mm ohne
Probleme durch! Druck wird mittels Feder aufgebaut, 2 Rollen, davon jede
Beheizt. Europlatine passt (ohne Gehäusedeckel) ohne Probs durch
Erster versuch mit Tentin und funktionierte 1a! Ich kann jedem diesen
Laminator nur empfehlen jedenfalls, was Tentin angeht. Ob es Tuning
möglichkeiten gibt keine Ahnung hab mir die Platine bislang nicht näher
angeschaut. Auf wunsch mache ich jedoch Foto's davon.

Es ist das Model Sigma EL 262 wird in der Bucht für ca. 12eur + 7eur
versand angeboten.

Grüße

(ps. 10 Laminiertaschen sind auch noch dabei ^^)
Autor: Basti Benassi (bastihh)
Datum:
Angehängte Dateien:

args Bild vergessen
Autor: Win32Api (Gast)
Datum:

Poste doch mal (falls möglich) ein paar Bilder von innen.

Gruß
Autor: Markus H. (haniham)
Datum:

musstest du nicht die temp erhöhen?
Autor: Api (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Modifikation LAMINATOR SIGMA EL 242 HC

 Ergebnisse - Super
 nette Grüße  Api
Autor: Markus H. (haniham)
Datum:

kann ich den hier gut modifizieren?

SIGMA EL 132    - Nr. 890 270

vom pollin?
Autor: Peter Bandhauer (basejump)
Datum:
Angehängte Dateien:

Das sind echt gute Ergebnisse die man bekommen kann!

Auf der rechten Seite sind Widerstandspads und unter den Widerständen
verläuft Kupferfläche.

Zwischen ihnen sind kleine Streben entstanden (nicht absichtlich).
Ich weiß nicht wie dünn die sind, ich tippe aber mal auf < 0.1mm so wie
das aussieht.
Autor: Kk Kk (giqo)
Datum:

Hallo Leute!
mit großem Interesse verfolge ich schon die diskusion über die
thermotransfer methode...

Dabei ist mir die idee eines kleinen Pizza Ofens gekommen, mit dem man
nichtnur das Layout auf das kupfer bekommen sollte, sondern auch
zusätzlich als SMD ofen funktionieren solle....

Ebay-Artikel Nr. 290287916566

was meint ihr? vielleicht müsste man das ganze noch etwas modifizieren
(temperaturschwankungen etc.) aber wenn die angaben dort stimmen sollten
(240°C) müsste es doch zumindest für den thermotransfer reichen oder?
Autor: Mike J. (Gast)
Datum:

Ich denke nicht dass du damit das Layout auf das Kupfer bekommen wirst.
Zum SMD-Ofen taugt er, aber etwas umbauen solltest du schon.
Ein kleiner Lüfter (Umluft) rentiert sich durchaus, allerdings sollte
der Motor dann außerhalb des Gehäuses sein und die Luft-Schraube aus
Metall.
Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Hab mir auch den Laminator bei Conrad gekauft. Und die 2 Widerstände
getauscht. Danke für den Tipp, schon die 1. Platine ist super
geworden... Viel besser als mitm Bügeleisen :) Wie lang braucht euer
Conrad Laminator bis er auf Temp ist ?
Autor: 123Gast (Gast)
Datum:

> Hab mir auch den Laminator bei Conrad gekauft.

Da gibt es mehrere, welchen genau hast dir denn geholt?
Autor: Christoph (Gast)
Datum:

Den hier wurde auch weiter oben in Thread genannt:

774654 - 62 HEIß-LAMINATOR A4, SILBER
Autor: 123Gast (Gast)
Datum:

> Den hier wurde auch weiter oben in Thread genannt:

> 774654 - 62 HEIß-LAMINATOR A4, SILBER

ah ja, der

der Conrad hat halt auch noch ein paar andere in ähnlicher Preislage,
deshalb meine Frage

Danke dir!
Autor: Roland (Gast)
Datum:

Hi,

ich selbst kenn mich mit der elektronik noch nich soooo gut aus, v.a.
was eben spannungsteiler angeht etc...

könntest du (christoph) nich n paar photos posten (oder jemand andres
:D) welche widerstände man genau durch was austauschen muss? ich hab das
noch nich so ganz geblickt....


LG Roland

ps: auch laminator 774654 - 62 von conrad
Autor: Jörg U. (ringos)
Datum:

Hat schon jemand den Schaltplan des Conrad Laminator
http://www.mikrocontroller.net/link/conrad/774654
aufgenommen?
Bei meinem Umbau bekomme ich keine Anzeige durch die grüne LED.
Die R´s habe ich durch 2x10k trimmer ersetzt. So ist eineb Justage
möglich.
Autor: Christoph (Gast)
Datum:

@Roland

Weiter oben in Thread hat Longshine Bilder gepostet.
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

@ringos
Wieviel Ohm hast eingestellt ?

Gruß Christoph
Autor: Roland (Gast)
Datum:

lammi bestellt mit zeugs :D

erfahrungsbericht mit fotos falls für irgendwas interressant kommt

LG Roland

ps: wenn es nicht die gleiche schaltung iss müsst ihr mir helfen :D
Autor: Jörg U. (ringos)
Datum:

@Christoph
Wieviel Ohm hast eingestellt ?

ca. 4,9k am Sensor im Aluprofil + 8,2k an dem Walzensensor.
Ist auch logisch, das beide different sein müssen, weil direkt an der
Walze die Temperatur höher ist. Die Hysterese geht jetzt von 180 - 205
Grad.
Bei Gelegenheit werde ich noch einen Feinabgleich vornehmen.
Autor: thermo (Gast)
Datum:

Hab den Olympia A290 bestellt.
Müsste das nachfolger Modell von A260 sein.

Hat jemand dieses Gerät umgebaut und wenn ja was muss ausgetauscht
werden ?

Gruß
Autor: Roland (Gast)
Datum:

Sooo...

also mein Lammi iss da und GLÜCK, die Tempsteuerung iss die gleiche wie
oben mit photos beschrieben

Jetzt hab ich die Widerstände ausgetauscht hab aber ein Problem damit
rauszufinden was ich denn jetz mit der Temperatursicherung machen soll
xD

könntet ihr mir das bitte noch erklären?

ich bin da nich so der crack drin als 15-jähriger :D

naja, damit ich auch was hilfreiches beisteuere: es wär gut die Platine
nicht zu sehr am Rand durchzuschieben, da bleibt sie hängen grummel

naja, nach 20 mins hatt ich sie wieder draußen :D

LG Roland

ps: wie oft schiebt ihr die Platine durch bei 190-200°?
Autor: Roland (Gast)
Datum:

so leute, ich bin langsam echt ratlos, ich hab keine ahnung was ich mit
der temperatursicherung die ich mitbestellen sollte laut dem post
gaaaaanz viel weiter oben machen soll :-D

wenn ihr mir nich weiter helfen könnt dann mach ich einfach mal n paar
platinen und wenn irgendwo qualm herkommt weiß ich dass da die alte
temp-sicherung war


LG Roland
Autor: Roland (Gast)
Datum:

so, endlich hab ich sie gefunden... ich depp ey...

naja trotzdem danke!!

LG Pr0gm4n
Autor: Roland (Gast)
Datum:

So, ich muss sagen, die resultate sind ERSTAUNLICH GUT!!

ich hätte nie gedacht dass ich das so schnell so gut hinbekomme, die 20
euro die ich für den lammi ausgegeben hab sind jetz schon wieder drin
weil ich meine platine selber machen konnte und nicht platinenbelichter
gebraucht hab xD

werde morgen oder demnächst mal schaun möglichst dünne sachen damit zu
machen, dann fotografieren und posten

LG Roland
Autor: Roland (Gast)
Datum:

So,

nachdem meiner jetzigen tests perfekt verlaufen sind hier der bericht,
allerdings ist der akku der cam leer...

naja, ich hab etwa 3 mil noch super hingekriegt als vollkommener
anfänger und bin grad ziemlich glücklich den lammi gewählt zu haben xD

ich wünsch euch allen noch viel spaß beim nachbauen, der von conrad iss
echt am einfachsten zu verwenden xD

LG Roland
Autor: Robert B. (robai)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo zusammen,

habe bisher immer mit der Bügelmethode geätzt und auf die Dauer wurde
das nervig und ich hab mal wieder mit dem Gedanken gespielt, diese Sache
mit dem Laminierer in Angriff zu nehmen. Nur dieses Mal hab ichs auch
gemacht.

Zunächst mal vielen Dank an alle, die an diesem Monsterthread mitgewirkt
haben. Habe ihn die letzten Tage mal durchforstet und mir auch den
besagten Laminierer vom großen C gekauft. Besagte Drahtbrücken durch 2
10k Potis ersetzt und n bisschen probiert. Natürlich hat sich auch bei
mir die Thermosicherung gleich beim ersten Mal verabschiedet. Hat auch n
bisschen gequalmt an der Seite. Also kurzgeschlossen. Geht wieder. Hab
die Potis n bisschen runtergedreht (wegen dem Qualm) und wieder
eingeschalten. Hat nich gequalmt. kann aber auch daran liegen, dass der
Laminierer noch warm war, weil das kurzschließen nich so lang gedauert
hat. Auf jeden Fall hab ich die Platine ca. 5-6mal durchgeschoben. War
vielleicht n bisschen zu viel, Toner war ein wenig verlaufen, aber halb
so wild in Anbetracht der Strukturgröße (10mil und mehr) kein Problem.

Das Teil 5min in Badreiniger (danke Thomas für den Tipp, funzt auch
einwandfrei zum reinigen alter Platinen, wie du gesagt hast), n bisschen
abgerubbelt, nochmal 3min Badreiniger, alles bestens, also ab ins Bad
(Natriumpersulfat in Glasauflaufform auf Herd und ab und zu n bisschen
geheitzt, aber bisher nur nach Gefühl). Auf jeden Fall könnt ihr oben
das Ergebnis sehen. Die Platine war schon ziemlich alt und is in so ner
Kiste rumgeflogen, wo ganz viel anderer Schrott drin war, deshalb so
verkratzt. Ich schätze aufgrund des allgemein schlechten
Platinenzustands gab es ein winziges Problemchen in der dritten Bahn von
unten im linken Bereich. Könnte aber auch an meinem alten Laserdrucker
liegen (HP Lj 2100). Auf jeden Fall bin ich mit dem Ergebnis voll
zufrieden dafür, dass das die erste Platine mit Laminierer ist. Da kann
man bestimmt noch mehr rausholen.

Das mit dem starken Hochheizen und auch Überheizen am Anfang liegt glaub
ich einfach an der Regelstrecke. Ich denke mal, dass das Gerät das im
Urzustand auch macht, aber die Amplitude is eben von der Sprunghöhe
abhängig und die is bei der Modifikation fast doppelt so groß und reicht
eben aus, um die Thermosicherung zu schmoren. Irgendwer hatte doch glaub
ich ein Bild von dem Einschwingvorgang... Lösungsmöglichkeit is glaub
ich entweder zwischendurch mal kurz ausschalten und nach 1-2min wieder
einschalten oder (in meinem Fall) die Potis erst auf nen kleineren Wert
stellen und dann so richtung 8kOhm.

Ach nochwas. Das mit den Potis erlaubt mir auch, das Teil noch als
normalen Laminierer zu verwenden, wenn ich die Potis auf null drehe.

So dann nochmal dank an alle und Grüße
Robert
Autor: dimi (Gast)
Datum:

Hallo zusammen!
Wenn jemand noch Thermostat für 200 Grad sucht, hier ist die Link:
http://www.mercateo.com/p/139-732450/THERMOSCHALTE...
Gibt es noch für 225 Grad
http://www.mercateo.com/p/139-732461/THERMOSCHALTE...
Autor: Malte Sönksen (boeser-korn)
Datum:

hallo habe mir auch ein Laminiergerät gekauft, dass von monolith
baugleich wie ALDI, die steuerung habe ich mit ein mega8 und optotriac
gelösst jetzt sind noch fragen offen wie hoch die Temperatur sein muss
um die Platinenen zu erstellen und wie viel die rollen aushalten?

Danke
Autor: Malte Sönksen (boeser-korn)
Datum:

So habe es schon selber geschafft, ich kann nur sagen schönes resultat,
kann ich nur empfehlen
Autor: T. A. (wambly)
Datum:

Hallo
Funktioniert der MOC ohne zusätzlichen Triac für den Motor?
Anbei die Schaltung vom 2.5.2008

http://www.mikrocontroller.net/attachment/34727/circuit.png

Sollte man den etwas kühlen, oder hat er bei Euch bis jetzt überlebt?

Wieviel Watt kann der MOCxxx direkt treiben?

Sollte demnächst wieder einige Platinen erstellen (hoffentlich ohne
Bügeleisen).
Autor: Thomas R. (tinman)
Datum:

Ruben Küker wrote:
> Hallo Leute!
> mit großem Interesse verfolge ich schon die diskusion über die
> thermotransfer methode...
>
> Dabei ist mir die idee eines kleinen Pizza Ofens gekommen, mit dem man
> nichtnur das Layout auf das kupfer bekommen sollte, sondern auch
> zusätzlich als SMD ofen funktionieren solle....
>
>
Ebay-Artikel Nr. 290287916566
>
> was meint ihr? vielleicht müsste man das ganze noch etwas modifizieren
> (temperaturschwankungen etc.) aber wenn die angaben dort stimmen sollten
> (240°C) müsste es doch zumindest für den thermotransfer reichen oder?


ich benutze den T962 und nciht den pizzaofen, allerdings geeigent sind
diese dinger nciht wirklich zum thermotransfer, es fehlt einfach
mechanischer druck, nach mehreren versuchen habe mit dem prg 8 und einer
walze eine brauchbare platine bekommen, muss aber sagen mit einem
bügeleisen waren die ergebnisse schon besser - einfach zu ungenau der
druck und die hitzeverteilung - was natürlich klar ist - eigentlich
müsste ich eine walze in dem T962 einbauen - so mache ich lieber weiter
mit bügeleisen.
Autor: Peter Lustig (univok)
Datum:

Ich habe den aktuellen Berliner LIDL-Laminator "Lervia KH 4412" gekauft
und bereits inspiziert. Er arbeitet anders als das Modell KH 4410 mit
einem Bimetallschalter, also kein LM324 mehr :(

Zusätzlich gibt es einen Reglerhebel für die Folienstärke "125/80mic",
der aber nichts weiter bewirkt als dass das Getriebe des Synchronmotors
verschwenkt wird - bei dickerer Folie wird mit größerer Untersetzung,
also langsamer durchgezogen.

Habe gerade kein Basismaterial zu Hand, aber ein normales Blatt
Kopierpapier 4 mal gefaltet (16 Lagen) hat er super durchgezogen.

Nun muss ich entweder den anderen Thermostatschalter einbauen - oder
eine elektronische Regelung einbauen.
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Hallo,

ich habe auch den Laminator von Conrad bei dem man die beiden
Widerstände austausche musste. Leider hatte ich keine
8,45KOhm-Widerstände und im Conrad hatten sie auch keine da und deswegen
habe ich 8,2KOhm genommen.

Nach ca. 20 min hat die grüne LED immer noch nicht geleuchtet und ich
hatte das Gefühl, dass das sehr lange ist. Wie lange dauert bei euch das
Aufheizen bei euch?

Danke schonmal,
Matthias
Autor: ich (Gast)
Datum:

> Hab den Olympia A290 bestellt.
> Müsste das nachfolger Modell von A260 sein.

> Hat jemand dieses Gerät umgebaut und wenn ja was muss ausgetauscht
> werden ?

> Gruß

Und, war der Umbau erfolgreich? Oder gibts Fotos vom Innenleben?
Autor: kalobyte (Gast)
Datum:

Hier sind noch eine Videoanleitung mit dem Laminator (nicht meins)
http://easyelectronics.ru/izgotovlenie-pechatnyx-p...
Man muss nicht mehrmals die Platine durlaufen lassen und es geht sogar
bei 160 Grad. Die Hauptsache ist die Unterlge vom selbstklebendes
Papier.
Der Drucker ist hp laserjet 1020.

Auf dem 2. Video ist das Verzinnen mit dem Rose Metall. Es wird noch
Zitronensaeure verwendet.
An dieser Stelle wuerde ich meine Methode nutzen. Dafuer braucht man
Glyzerin und einen gebrauchten Wasserkocher mit der Heizplatte (keine
Spiral).
Der obere Plastickrest wird entfernt, so dass von unten noch 3cm bleibt.
Und es kommt noch Thermoschaltung fuer ca 150 Grad, was hier fuer den
Lammi entfworfen wurde.
Den Rose Metall habe ich gestern bei ebay fuer 10,- 250g gekauft.
Der Laminator A4 - EVADO LM 100 ist noch nicht angkomen. Werde spaeter
noch einen Artikel mit Fotos schreiben und gebe hier den Link.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Was soll der Vorteil der Methode mit Glycerin sein?

Die Videos sind teils wirklich geil.
Autor: Mandala (Gast)
Datum:

Hallo
Habe mir auch den Lami vom C geholt und wie von Longshine gepostet
umgebaut.
Muss dazu sagen,daß ich das ganze für Ätzbilder verwenden will.Mit
Elektronik kenne ich mich nicht sonderlich aus.Also nachdem ich den Lami
umgebaut hatte und die Temp.sicherung getauscht hatte (216°)ist mir
diese abgeraucht.jetzt hab ich ne 229° eingelötet,hab aber Angst,die
könnte wieder kaputt gehen.Wenn ich die beiden Wiederstände 8,45ohm
gegen 4,5ohm tauschen würde?bringt das dann was? Also etwas weniger
Temperatur?Hab halt Angst, daß ich den Lami töte.
Noob freut sich über jede Antwort
Lg
Niki
Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
Datum:

War da nicht von Kiloohm die Rede...
Autor: Mandala (Gast)
Datum:

Jup Kohm! Hab mich verschrieben.Die Teile waren ja auch direkt verlinkt
Wenn ich die beiden Wiederstände 8,45 Kohm
gegen 4,5 Kohm tauschen würde?bringt das dann was? Also etwas weniger
Temperatur?
Autor: Nickneck (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Vielen Dank erstmal allen Beteiligten für Eure Mühe.

Habe mich hier stundenlang in die Problematik der Direkt-Toner-Methode
mittels Laminator-Umbau (bzw. deren Lösungsmöglichkeiten ;-) einarbeiten
und so von Euren Vorerfahrungen profitieren können und inzwischen auch
erste eigene Erfahrungen gemacht.
Die Brücken wurden bei mir durch 4,2k- bzw. 8,2k-Widerstände ersetzt.
Der erste Versuch endete erwartungsgemäß mit dem Aufgeben der
Thermosicherung, aber einer ersten vielversprechenden Layout-laminierten
Platine.
Die Thermosicherung wurde inzwischen durch eine solche mit 229°C
ersetzt, die leider gestern abend auch das Zeitliche segnete.
Zumindest verabschiedete sich die Heizung vernehmlich.
Leider kann ich momentan noch nicht die erreichten Temperaturen
nachmessen, um hier gezielt eingreifen zu können.
Die Toleranzen scheinen ja doch etwas größer.

Habe bei der Gelegenheit aber mal den Stromlaufplan aufgenommen und
reiche ihn hier mal zur Nachnutzung weiter.
Im eingesetzten Zustand konnte ich allerdings nicht alle
Widerstandswerte exakt erkennen bzw. messen.
Die Widerstandsdaten der NTC's habe ich dem Text entnommen.
Hoffe, das hilft wiederum Euch bei Euren Umbau-Projekten weiter.
Autor: Dirk Willner (psychodirk)
Datum:

Moin,
Ich habe aus einer Wohnungsauflösung dieses Teil:

    Laminiergerät_Backloader >---  QUIGG
80 und 125 mic
kann man da etwas umrüsten?

Bisher immer gebügelt...

Dank für Antworten

                           Dirk
Autor: Dirk Willner (psychodirk)
Datum:

Moin,
Habe das Laminiergerät_Backloader >---  QUIGG einmal zerlegt.
Könnte auch ein Aldi-Clone sein.
3 Bimetallschalter, und die Schalter auf dem Gehäuse sehen auch gleich
aus.
Reicht es nicht einfach aus den Bi-Schalter Cold gegen diesen
auszutauschen?

http://german.alibaba.com/product-cgs/snap-action-...

Auf der Platine sehe ich nichts, das für Temp-Überwachung zuständig
wäre.

LG
   Dirk
Autor: 500er Beitrag (Gast)
Datum:

Es wurde in den letzten 499 Beitraegen ausfuehrlich dargelegt, wie man
sich ein vernuenftiges Laminiergeraet selbst baut...

Vielleicht findet bald noch jemand ein altes Buegelgeraet auf dem
Heuboden und fragt hier an, ob man nicht damit mit kleineren Umbauten
vollautomatisch  doppelseitige Platinen in Finepitch herstellen kann.
Autor: Mike J. (Gast)
Datum:

> ...ob man nicht damit mit kleineren Umbauten
> vollautomatisch  doppelseitige Platinen in Finepitch herstellen kann.

Das ist gar nicht mal so abwegig, ich plane gerade so etwas in der Art.
Allerdings mach ich das mit einer Kaffeemaschine und werde das Ergebnis
dann hier posten.
Autor: Johann Meier (brutzler)
Datum:
Angehängte Dateien:

Basti B. schrieb:

>
> Es ist das Model Sigma EL 262 wird in der Bucht für ca. 12eur + 7eur
> versand angeboten.

Hallo,

animiert von Bastis Beitrag und dem billigen Absteuben o.g. Laminators
habe ich mich auch mal an den Umbau gemacht.
Zuerst mal den Lami zerlegt und die Schaltung rückwärts gelesen.
Ist so ziemlicher Standard. Kondensatornetzteil mit 5V Versorgung für
die Elektronik. Motor, der immer läuft und 2 Heizungen, die über ein
Triac gezündet werden. Tempregelung über einen NTC und LM358.
Übertemp-Sicherung bei 172°.

Im Anhang seht ihr den Teil der Tempregelung, den ich modifiziert habe:

Der NTC hatte bei 20° einen Wert von ~13k.
Da sich der Lami so bei 100° mit einer Hysterese von 10° eingeregelt
hat, hab ich um den Arbeitspunkt zu verstellen zum Widerstand R7 noch
ein 25k-Poti in Reihe geschaltet. Damit bring ich den Lami locker auf
200°. (Das ist so bei ca. R7 von ca. 18-20k)
Leider habe ich dann eine Hysterese von über 50° ????? Alles auf der
Oberseite der "Trommeleinheit" gemessen
Wer weiss da weiter? Hab ich am falschen Ende gedreht? Oder ist da die
Kurve vom NTC zu flach?

PS: Platinen sind bei 200° 5x durchschieben und Reichelt Papier fast zu
heiss gebraten. Toner hält zwar wie Sau, aber ein Anflug von der
farbigen Katalogseite findet sich auch auf der Platine wieder. bei 160°
wars nicht heiss genug, da hat sich der Toner teilweise wieder abgelöst.
Vllt mal weniger oft durchschieben.
Seltsam (aber erfreulich) ist, daß die Übertemperatursicherung von 172°
noch nicht geflogen ist.
Autor: Freddy (Gast)
Datum:

Hallo,
wollte bei Conrad einen Laminator bestellen, doch leider gibts den wohl
nicht mehr. Oder hat sich die Bestellnumer geändert?

Weiß da jemand was darüber?

Danke Freddy
Autor: Freddy (Gast)
Datum:

Weiß hierzu wirklich niemand Bescheid?
Autor: bei Conrad suchender (Gast)
Datum:

@ Freddy
OLYMPIA LAMINIERGERÄT A 290    25eur

Bei Conrad gibt es eine Suche, gib da mal "Laminator" ein und du
bekommst 20 Ergebnisse.
Autor: Freddy (Gast)
Datum:

Ja klar :-)
Ist aber die Bestellnumer  776783 - 62

Hier ist immer die Rede von dieser Bestellnummer 774192


Will nur nicht den Falschen bestellen.

Gruß Freddy
Autor: Phil (Gast)
Datum:

Moin,

ein Blick bei eBay lohnt.

Das Laminiergerät gibt es dort NEU für rund 17-18€
Autor: Phil (Gast)
Datum:

Für Leute mit Interesse:


Ebay-Artikel Nr. 380166112486
Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bei Lidl gibts wieder einen Laminator:
http://www.lidl-shop.de/de/Gemuetliche-Feiertage/U...

Wäre der geeignet?

Danke für eure Antworten.

mfg
Autor: Dimdum Dumdam (d-tox)
Datum:

Hallo zusammen,

den o. g. Conrad heiß Lami gibt es leider nicht mehr. Auch Conrad AT und
ebay ohne Erfolg.

Würde mir bei Conrad das OLYMPIA LAMINIERGERÄT A 290 für 19,95 kaufen.
Dieses Gerät ist laut Herstellerdatenblatt zwischen 110 - 140°C
geregelt.

Kann mir jemand sagen ob diese Gerät allgemein für Platinen geeignet ist
bzw. was ich umbauen muss um auf höhere Temperaturen zu kommen.

Vielen Dank für eure Hilfe
Autor: Freddy (Gast)
Datum:

Hi,
hab ich auch gekauft.....
nachdem ich eine Platine 3-4 mal durchgelassen hatte, war das Getriebe
defekt ---> Zahnbruch.
Der Durchlass ist viel zu klein und die Rollen verbiegt es in alle
Richtungen.

Temperaturregelung geht über ein Bi-Metalschalter.
Umbau für höhere Temperaturen siehe Regelung ala Pfeiffer ...

Gruß
Autor: Dimdum Dumdam (d-tox)
Datum:

Danke für die Warnung.
Gibt es irgendeine Kaufempfehlung.

Gruß
Autor: pchero (Gast)
Datum:

gibt es irgendwelche Kaufempfehlungen für Laminatoren momentan ?

Welche Produkte und so ? Villeicht steht bei den Conrad Laminatoren noch
ein richtiger Hersteller drauf oder so ? oder steht da nur A4 Laminator?

Ging der A260 von Olympia?

Gruß
Autor: Jan K. (--modder--)
Datum:

Hi

Gibt es irgendwo eine gute schaltung für den Laminator?
Autor: Sebastian Weidmann (code)
Datum:

Das abgekündigte Conrad Modell ist original von Shenzhen Kello Science
Technology Development Co., Ltd. und hat die Modellbezeichnung KLA-3306.

Ich suche auch nach einer Alternative.
Autor: Sebastian Weidmann (code)
Datum:

Hat jemand Erfahrung mit dem PEACH PL713 Gerät?
Das sieht dem Conrad KLA-3306 ziemlich ähnlich.

http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=89070;PROVID=2402
Autor: nicmon (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

habe einen Evado LM 100 gekauft, der Heißt bis 160 oC welche anscheint
noch zu wenig ist, der Abdruck auf der Platine ist sehr schlecht und
löst sich mit dem Finger leicht ab, für die Schaltung sieht bitte die
Fotos, würde bitte jemand mir helfen die Schaltung zu ändern um eine
höhere Temperatur bekommen? Danke.
Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
Datum:

Auf beiden Fotos ist keine Regelelektronik für die Heizung enthalten!
Mit Tipps wird´s also daher nichts...
Autor: Roland Hutter (minitron)
Datum:

Den Evado LM100 habe ich auch. Ich habe meinen modifiziert, indem ich
die Schrauben der drei Bimetallschalter gelockert und je ein Stück
3mm-Eichenholz zwischen Schalter und Aluschiene geklemmt habe. Die an
die Aluschiene links angeschraubte Sicherung (192°)habe ich abgeschraubt
und einfach nach hinten gedrückt. Bewährt haben sich bei mir die
Bestellkarten aus Wenz- oder sonstigen Modekatalogen; die bedruckten
Karten mit Platine (vorzugsweise verwende ich 0,5er-Material) lasse ich
15mal durch den Laminator laufen und dann abkühlen. Nach 10 Minuten
wässern kann man mit einer weichen Bürste das angeklebte Papier
entfernen. Das Ergebnis ist absolut klasse. Meine ersten Versuche mit
"Xerox 3R96002 Laserfolien" waren der totale Reinfall. Der Toner wollte
sich partout nicht von der Folie trennen, weil diese viel zu rauh ist.
Mit einer anderen Laserfolie, deren Name ich aber nicht weiß, ging es
halbwegs, weil sie sehr glatt war; trotzdem kann sie mit den
erstgenannten Bestellkarten nicht mithalten. ACHTUNG: das Plastik mit
den Lüftungsschlitzen wird nach dem Umbau sehr weich! Ohne Aufsicht
würde ich das Ding in diesem umgebauten Zustand nicht mehr benutzen!

Viele Grüße
Roland
Autor: nicmon (Gast)
Datum:

Vielen Dank Roland, die Bügeln Methode hat bei mir auch nicht
funktioniert und ich war echt am Zweifeln ob ich es überhaupt hinkriegen
kann einen Board, ich habe es genau so getan wie du gesagt hast, die
Sicherung abgeschraubt und ein Stück Holz (etwa 4mm, keine Ahnung was
für eine es war) Zwischen die Thermoschaltern und Alu geklemmt, nachher
war das Gerät richtig heiß und mit 15 Durchgänge habe ich eine gute
Ergebnis gehabt, nur ich muss noch daran arbeiten und die perfekte
Kombination von meinem Laser Drucker (HP Laserjet 5P) und zu verwendeten
Papier (erstmal Reichelt Katalog) zu finden.
Autor: nicmon (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

ach ..., und hier mal 2 Fotos von was ich gemacht habe.
Autor: Roland Hutter (minitron)
Datum:

Moinmoin Nicmon,

sieht doch sehr gut aus, was Du fabriziert hast. Die Holzart bei Deinem
Patent kann ich zwar nicht erkennen, aber Hartholz (nicht so leicht
brennbar) sollte es schon sein. Fichtenholz oder sonstiges Weichholz
wäre nicht mein Favorit.  Wie schon gesagt: laß das Ding nach dem Umbau
keine Sekunde ohne Aufsicht!
Falls Du eine bessere Hälfte hast, werden sich sicherlich auch
irgendwelche Modekataloge in eurem Haushalt befinden; versuch's mal mit
den genannten Bestellkarten, die sind bisher bei meinen Versuchen
qualitätsmäßig mit einem Brother 5140 ungeschlagen. Übrigens war ein
Test mit der Umschlagseite der ADAC-Motorwelt ein Flop: das Blatt warf
Blasen ohne Ende. Die nächsten Tests mache ich mit der Umschlagseite der
"promobil". Inzwischen denke ich über die Anschaffung eines
Postscript-fähigen Druckers wie z.B. Brother 5170 o.ä. nach, weil man
die Schwarzgenerierung beeinflussen kann. In den nächsten Tagen werde
ich mal testen, wieviel mil der frisierte Laminator bei Leiterbahnen
maximal hergibt ;-) Bei 1206ern gehen bislang zwei Leiterbahnen
problemlos dazwischen, mein Ziel sind jedoch vier (ohne manuelle
Nachbehandlung mit Edding und Co)...

Viele Grüße
Roland
Autor: Bussard (Gast)
Datum:

Olympia Laminiergerät A 290

Das A4-Gerät gab es letzte Woche beim Netto-Markt für ca. 17,-Euro.
Nach dem Öffnen zeigte sich, daß es keine Regelelektronik hat, sondern
nur einen Temperaturschalter an der ALU-Rückseitenschiene. Trotzdem
eignet er sich ganz gut für die Tonertransfermethode. Den
Temperaturschalter kann man nach Lösen von 2 Schrauben am rechten
Lagerschild und dem Abziehen der Anschlußleitung nach rechts aus der
Führung schieben. zum Test habe ich ihn dann nur mit einer Kante wieder
in die Führung eingesetzt und wieder angeschlossen. Die geringere
Wärmekopplung ist zufälligerweise genau richtig zum starken Aufheizen
der Walzen, so daß 1 bis 2 Durchgänge der Leiterplatte ausreichen, um
den Toner sauber aufzuschmelzen.
Nach einer halben Stunde Betriebszeit wurde das über der Walze
befindliche Kunststoffgitter weich und sichtbar dünner. Das habe ich
dann komplett entfernt, der Berührungsschutz ist ja weiterhin durch das
Metallgitter gewährleistet. Mit ein wenig Silikonpaste hält der Schalter
auch sicher an seiner Position - alles funktioniert wie gewünscht.
Autor: David (Gast)
Datum:

@Bussard

wie sieht es bei dem A290 jetzt mit dem Getriebe aus?

Das hatte sich doch mal wer beklagt, dass das gleich kaputt ging:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Gruss
David
Autor: Bussard (Gast)
Datum:

hab gestern Abend das Gerät noch ca. 1h laufen gehabt und nur zum Test
Platinen durchlaufen lassen (mit und ohne Bedruckung), keine Probleme.
Da eine Platine (üblicherweise) deutlich stärker ist als das vorgesehene
Papier in Laminierfolie, muß man natürlich beim Einschieben etwas
vorsichtig sein. Das ist aber sicherlich bei allen "missbrauchten"
Laminiergeäten so.
Gruß Bussard
Autor: Bussard (Gast)
Datum:

.. noch als Ergänzung: meine Testplatinen sind etwa 90mm breit, ich habe
sie auch immer etwa mittig eingeschoben. Der beschriebene Zahnradbruch
kann sicherlich am Rand leichter eintreten, aber werd ich wohl nicht nur
so zum Test probieren ;-)
Gruß Bussard
Autor: Stormflash (Gast)
Datum:

Hallo

Suche ebenfalls nach einem geeigneten Laminiergerät.
Habe hier was gefunden. Am Gerät selber soll keine Umbau nötig
sein.

http://www.artemlive.com/cgi-bin/news?c=v&id=756

Das Video dazu auf Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=dS4HQfceK88

Scheint allerdings ein Modell zu sein welches
in Deutschland nicht erhältlich ist.

Hat sonst noch jemand einen Tipp, welches Gerät nutzbar ist?

Gruß
Dominik
Autor: wemau (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

Ein Versuch...

ich habe mir einen Lidel-Laminator A4 (€ 14,99) besorgt. Er besitzt
keine Regelungselektronik und wir durch einen Bimetall-Sensor gesteuert.
Es können zwei Geschwindigkeiten über das Getriebe, je nach
Laminierstärke (80/125 Mikron), eingestellt werden. Die obere Rolle wird
durch Federn gegen die untere Rolle gepresst. Im unteren Alu-Rahmen
befindet sich noch ein Sicherung gegen Übertemperatur (216°C).

Die Federn lassen sich leicht durch Schwächere austauschen, so dass eine
Platine gut eingezogen werden kann.

Leider hat das Geräteinnere nur zwei einfache Kunststoffseitenteile, die
die Heizungen und die Rollen, sowie das Getriebe mit zwei Blechschrauben
zusammen halten.

Nach kurzer Zeit, bei einer Temperatur von etwa 170°C, schmelzen sich
die heißen Metallteile in den Kunststoff!

Fazit: Nicht brauchbar, oder hat jemand andere/bessere Erfahrung
gemacht?

Gruß
wemau
Autor: Markus Frejek (5volt) Benutzerseite
Datum:
Angehängte Dateien:

Übrigens:
Statt Laminator kann man auch die Fixiereinheit aus einem (defekten)
Laserdrucker verwenden.
Das ist auch nix Anderes als zwei Walzen. Die obere Walze ist aus Metall
und beheizt, die untere ist dick (so 5mm) mit Silikon überzogen und
nicht beheizt.

Mit einem Motor kann man die Walzen antreiben (naja, wer hätte das
gedacht...).
Ein Temperaturfühler steckt auch drin. Das ist (zumindest bei meiner
Fixiereinheit) ein NTC, der eine sehr steile Kennlinie hat: Bei 17°C hat
der 410kOhm, bei 25°C 300kOhm, bei 100°C sind es noch 28kOhm und bei
220°C 3,5kOhm.

Die Heizung ist fast immer ein Halogen-Heizstab. Der sieht so ähnlich
aus wie eine große Stab-Halogenlampe.
Bei mir hat der 875 Watt Nennleistung.
Aber Vorsicht: Im kalten Zustand haben diese Heizstäbe einen sehr
geringen Widerstand, bei meinem sind es knapp 4 Ohm.
Bei direktem Anschluss an 230V würden anfangs etwa 60A (13,8kW) fließen
und vermutlich würde die Sicherung (im Sicherungskasten) rausfliegen.
Habe ich aber nicht gestestet, und das verlängert auch nicht unbedingt
die Lebensdauer des Heizstabs...

Also muss man ihn per Phasenanschnitt erstmal mit wenig Leistung (ich
nehme so 70 Watt) ein paar Sekunden vorheizen, dann kann man die
Leistung erhöhen.

Vorteile gegenüber dem Laminator: Die Fixiereinheit ist für
Dauer-Temperaturen von 180...210°C konstruiert, ist umsonst zu bekommen
(aus defektem Laserdrucker) und heizt schnell auf (bei mir in ca. 1
Minute auf 180°C, obwohl ich die Heizung nur mit 500W statt der
spezifizierten 875W laufen lasse)

Wenn Interesse besteht (und mein Aufbau wirklich fertig ist und ich
damit mal erfolgreich eine Platine gemacht habe), kann ich ja noch einen
Thread dazu aufmachen.
Autor: Dimdum Dumdam (d-tox)
Datum:

bin sehr interessiert.
Schreib mir mal ne PM wenn du soweit bist
Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
Datum:

Hört höert, da scheint was neues zu geben :)  Aus was für ein Laser
kommt die Fixiereinhaeit?  Und die Platine passt auch durch ?

Wenns soweit ist stelle den Link zum Thread hierein, ja?

Ich bin mal gespannt.


AVRNix
Autor: Markus Frejek (5volt) Benutzerseite
Datum:

>  Aus was für ein Laser kommt die Fixiereinhaeit?
Aus einem Lexmark T632. Ist ein ziemlich großer Drucker.
Im Prinzip müsste aber jede Fixiereinheit gehen.

> Und die Platine passt auch durch ?
Man muss sie mit etwas Kraft reinschieben, von selbst kann die nicht
eingezogen werden. Dann geht es aber prima.
Das Silikon der unteren Walze ist von sich aus schon recht elastisch,
außerdem ist sie über Hebel an ziemlich starken Federn aufgehängt. Sie
gehen aber mehrere Millimeter auseinander, und die Andruckkraft ist auch
ordentlich.
Eine 200mm breite 1,5mm Epoxy-Platine geht jedenfalls problemlos durch.
Das habe ich natürlich getestet, ehe ich mit weiterem Basteln daran
begonnen habe...

Das ganze hat sich übrigens folgendermaßen ergeben:
Ich habe von meiner Schule zwei angeblich defekte Laserdrucker geschenkt
bekommen. Einen Lexmark T632 und einen HP LaserJet 4.
Der LaserJet 4 ist aber vollkommen intakt, ist eben nur alt (von 1992).

Der Lexmark war aber kaputt, und ich konnte den Fehler nicht finden. Da
solche Geräte gebraucht und funktionsfähig auch nur noch 50...100€
kosten, wäre der Kauf einiger Ersatzteile "nur mal so zum Ausprobieren"
oder gar eine Reparatur von einer Fachwerkstatt vollkommen unrentabel.
Also wurde der Drucker eben ausgeschlachtet.
Als ich die Fixiereinheit ausgebaut hatte, kam mir eigentlich gleich die
Idee, dass mandie ja evtl. zur Platinenherstellung verwenden könnte. Sah
jedenfalls sehr geeignet aus, und das ist sie anscheinend auch.
Autor: Karl Koch (cypher_head)
Datum:

@Markus F:
hallo, habe mir aus einem hp2100 eine fixiereinheit besorgt und würde
diese nun gerne verwenden. bist du schon weiter gekommen?
Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
Datum:
Angehängte Dateien:

Okay, hat mich ein paar Versuche gekostet. Doch schließlich hat's
geklappt. Und zwar mit einem Olympia E-290. Umgebaut? Nur ein bisschen.
Gehäuse geöffnet (Schauben unter den Gummifüßen) und den
Temperaturschalter überbrückt. Die Stecker ließen sich leicht abziehen.
Einfach etwas Draht dazwischen gesteckt und zusammengeklebt. Vorsicht!
Kann jetzt überhitzen und unbeaufsichtigt Brände verursachen! Das offene
Gerät wird vorgeheizt, bis ein billiges Infrarotthermometer an mehreren
Stellen der Walzen 150°C anzeigt. Dann Karte + Papier sechsmal
hintereinander durchgeschoben. Temperatur erhöht sich dabei auf etwa
180°C. Den Laminator lasse ich anschließend noch ein paar Minuten im
Kaltbetrieb laufen, bis er wieder cool wird. Unter 90°C, dass nichts
wegen Überhitzung verklebt.

Als Papier nehme ich Hello Gloss von Deutsche Papier mit 100 g/qm. Ist
ein glänzend gestrichenes weißes Papier. Toner haftet drauf, dringt aber
nicht wirklich ein. Ergebnis ist, dass man es nach dem Einweichen
einfach in einem Stück abziehen kann. Es blieben nur wenige winzige
Reste. Jawoll, fast kein rubbeln oder kratzen. Aber Vorsicht, wenn die
Reste neben den Leiterbahnen sind, dann können sie beim Ätzen stören.
Werde mich beim nächsten Mal drum kümmern. Am besten nur an den
betroffenen Stellen kratzen, der Toner ist nicht so fest wie an anderer
Stelle behauptet. Vielleicht geht's mit 'nem Lösungsmittel, was Papier
ab- und den Toner nicht auflöst.

Die Bahnen auf dem Foto sollten 16 mil (0,4 mm) breit sein. Sind sie
auch. Die schmale Linie darüber ist eine Markierung von nur 5 mil (0,13
mm) Breite. Und die ist auch super gelungen! Okay, man erkennt an den
Leiterbahnen und Pads teilweise leicht ausgefranste Ränder. Ist aber im
Rahmen, wenn man mit 10 mil oder mehr arbeitet. Wenn die Zwischenräume
eng sind - mehrere Bahnen dicht nebeneinander (Bus) - dann muss man
aufpassen, wie oben geschrieben.

Howie
Autor: Mike J. (emjey)
Datum:

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, die Ausfransungen sind
eher weil der Toner auf die Platine gedrückt wird und dabei leicht
verläuft.

Noch eine Anmerkung:
Du hast keine Massefläche (Polygon) auf der Platine, das bedeutet viel
Ätzmittelverbrauch und zusätzlich GND-Leitungen auf der Platine.
Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
Datum:

Mike J. schrieb:
> Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, die Ausfransungen sind
> eher weil der Toner auf die Platine gedrückt wird und dabei leicht
> verläuft.

Was aus dem Laserdrucker gekommen ist habe ich mir nicht unter der Lupe
angesehen. Möglich, dass die Fransen normale Toleranzen sind. Ich war
sowieso total überrascht, dass mein Billiglaser fast keine Verzerrungen
produziert. Nachgemessen - und auf 10cm gobt's in alle Richtungen
Abweichungen von weniger als 0,1 mm auf 10 cm. Sofern das Lineal
überhaupt so genau war.

> Noch eine Anmerkung:
> Du hast keine Massefläche (Polygon) auf der Platine, das bedeutet viel
> Ätzmittelverbrauch und zusätzlich GND-Leitungen auf der Platine.

Ja, ich weiß, ich arbeite noch dran. Diese Platine ist für den ersten
Prototyp. So wenig Arbeit wie möglich. Dann sehen wir weiter.

Was den Laminator angeht, wenn sich das Gerät bewährt, dann baue ich
noch eine kleine Bremse und einen Thermostat um einen PIC10F2XX und zwei
TRIACs drumrum...
Autor: Stephan_ (Gast)
Datum:

http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm

Kennst Du diese Seite? Thomas misst die Temperatur mit einer 1N4148,
geht super. Du brauchst dann allerdings einen PIC mit ADC, z.B. 12F675
Autor: Thomas Bremer (Firma: Druckerei Beste) (virtupic)
Datum:

Stephan_ schrieb:
> http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm
>
> Kennst Du diese Seite? Thomas misst die Temperatur mit einer 1N4148,
> geht super. Du brauchst dann allerdings einen PIC mit ADC, z.B. 12F675

Ja, kenne ich. Hatte ich direkt verworfen, weil ich die Diode nicht im
"overtemp Mode" betreiben wollte. Aber: Wer lesen kann ist klar im
Vorteil. In ein paar Datenblätter geguckt - und die 1N4148 verträgt je
nach Hersteller bis zu 175°C oder gar 200°C. Brauche also gar keinen
KTY84, der bis 300°C verträgt. Und ADC gibt's auch bei PIC10, Comparator
reicht auch, wenn man noch 'nen Kondensator und 'nen Widerstand dazu
nimmt.

Aber dazu brauche ich etwas Zeit. Und davon habe ich momentan nicht
genug.
Autor: Markus Frejek (5volt) Benutzerseite
Datum:

Karl Koch schrieb:

> @Markus F:
> hallo, habe mir aus einem hp2100 eine fixiereinheit besorgt und würde
> diese nun gerne verwenden. bist du schon weiter gekommen?

Jain.
Auf jeden Fall muss der Anpressdruck reduziert werden. Im Originalzustad
ist der nämlich schätzungsweise 500N. Da wird der Toner einfach
plattgewalzt und das Ergebnis wird recht unbrauchbar (Leiterbahnen viel
zu breit und rissig).
Ich habe die Federn, die für den Anpressdurck sorgen dann an Schrauben
aufgehängt, um den Druck einstellbar zu machen.
Ich habe ihn auf grob geschätzt 100N eingestellt.

Damit ist das Problem mit den ausgefransten Leiterbahnen gelöst.
Dafür entstehen neue Probleme: Zumindest bei mir liegt die Platine
scheinbar nicht exakt plan an der Metall-Heizwalze an. Damit werden
einzelne Bereiche der Platine nicht so toll fixiert.
Insbesondere war der Bereich am Rand der Platine betroffen. Das kann
allerdings auch daher kommen, dass sich die Platine dürch das
Zurechtsägen etwas verzogen hat.

Also habe ich es mal anders probiert:
Die Temperatur habe ich sehr hoch gestellt (so 225°C). Und dann die
Platine anders herum reingeschoben, also mit der Kupferseite und dem
bedruckten Papier Richtung Silikonwalze.
Das Ergebnis war nun bedeutend besser, allerdings hatte der Toner immer
noch Poren. Ich habe aber auch den Tonerauftrag am Drucker nicht auf
Maximum gestellt. Damit versuche ich es nochmal.
Bei den vorherigen Versuchen war es mit maximalem Tonerauftrag eher
schlechter, daher habe ich den etwas runtergestellt.

Als Drucker verwende ich übrigens einen HP LaserJet 4.

Hilfreich wäre wohl, eine Silikon-Wärmeleitfolie auf die Platine zu
legen. Z.B. sowas hier:
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=35416
Das könnte auch gut mit Laminator oder Bügeleisen gut funktionieren: Die
Folie gleicht den Höhenunterschied aus, der durch den Toner entsteht und
sorgt so für einen gleichmaßigeren Anpressdruck.
Zudem leitet sie die Wärme gut weiter, und zwar auch an die Platine,
nicht nur an den Toner, So kann der Toner sich gut an das Kupfer heften,
weil der flüssige Toner am auch heißen Kupfer nicht sofort wieder
erstarrt.
Ob es was bringt, weiß ich aber nicht. Das müsste man versuchen...
Autor: Migelito (Gast)
Datum:

Hallo Leute,
ich habe nun schon eine weile dieses Treat verfolgt, und war sehr
überrascht das es mit ein Laserdrucker funktionieren soll, darauf hin
kaufte ich eine Kyocera FS-1010 und probierte es sofort aus.

Bei dem ersten Test funktionierte es soweit ganz gu,t es war eine kleine
Testplatine, darauf hin wollte ich etwas größeres versuchen, eine 100 x
80 mm platte mit sehr kleinen Verbindungen.
Nach dem Bügeln sah es eigentlich sehr gut aus, wie gedruckt, aber nach
dem Ätzen waren die kleinen Linien verschwunden und die breiteren von
der seite her stark angefressen.

Woran kann das liegen, das nach dem Ätzen die Leitungen so aus sahen,
habe ich zu wenig oder zu kalt gebügelt ?
Zum Ätzen verwende ich 4 teile Wasser 1 teil Salzsäure und 1 teil
Wasserstoffperoxid.

Gruß Migelito
Autor: headshotzombie (Gast)
Datum:

Klingt nach Unterätzung, eventuell zu lange im Bad gelegen.
Mit Deiner Mixtur habe ich allerdings keine Erfahrungen, bin eher für´s
Konventionelle.
Autor: Migelito (Gast)
Datum:

Hallo,
ja httest recht, ich habe mich noch einmal im netz umgeschaut und eine
andere müschung zum ätzen probiert, nun ist es fast perfekt geworden.

gruß
Autor: volkdir (Gast)
Datum:

Hallo,
wollte nur von meinem Erfolgserlebnis berichten. Konnte eine 1A
einseitige Platine herstellen mit folgender Kombination:

Laminator Peach PL 717 (unmodifiziert)
HP Laserjet 5L (mit neuem Toner)
Reichelt Katalog

Den Laminator konnte ich unmodifiziert benutzen, habe die Platine
mehrmals (ca 8mal) mit verschiedenen Seiten zu erst durchgeschoben. Den
Ausdruck habe ich mit Tesastreifen auf der Platine befestigt.

Der Laminator war übrigens ein Schnäppchen: druckerzubehoer.de hatte
neulich eine Aktion mit 9,67 € für das Gerät.

Was glaube ich auch sehr wichtig ist, das Papier auf der Platine erst
abzulösen, wenn es richtig nass ist. Also gut 10 minuten einweichen
lassen.
Autor: McGill (Gast)
Datum:

Also ich habe jetzt mit dem Laminator vom großen "Zeh" ca.60-70 Platinen
gemacht.Mittlerweile ist das Teil völlig Fertig.Die Rollen lagern
einfach im Kunststoff,der sich imermehr verzogen hat,(trotz vieler
verstärkungen aus Alublech).Auch der Antrieb rattert durch(alles
Kunststoff.Werde mir was neues suchen am liebsten mit
Metallzahnrädern.Lagerböcke werd ich dann evntl. aus Alu fräsen.Hat
schon jemand ähnliche Erfahrungen und wer kennt ´n neuen guten
Laminator,der sich gut eignet.Der 77xxx ist ja leider ausverkauft

LG
Autor: Tobias B. (Gast)
Datum:

Also ich hab hier noch die Fixiereinheit von nem HP Laserjet 6L. Hier
ist allerdings die etwas modernere Technik drin - keine Halogenröhre
mehr die ewig aufheizen muss sondern nur ein flaches Peltier-Element
unter einer Folie - und nur eine Walze mit Silikon.
Vorteilhaft ist, dass ich den Druck eigentlich komplett Variabel
einstellen kann - nur glaube ich, dass ich keine Erfolge hiermit wegen
den Kanten der Platine haben werde - oder was denkt ihr?

Wenn ihr Bilder braucht - mach ich stell ich dir morgen mal rein....

Weitere Idee - Wenn man nur relativ kleine Platinen braucht - Wäre ein
Glätteisen geeignet? Die gehen normal auch so bis 200°C - oder zumindest
beinahe ...

Grüße Tobi
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator)
Datum:

Tobias B. schrieb:
> Also ich hab hier noch die Fixiereinheit von nem HP Laserjet 6L. Hier
> ist allerdings die etwas modernere Technik drin - keine Halogenröhre
> mehr die ewig aufheizen muss.

"ewig"?
Wie schnell benötigst Du denn Deine Platinen?
Hier z.B. heizen zwei 450W-Halogenstäbe die Rolle in 10 Sekunden auf
locker über 200°C auf.

Wieviel Watt hat Dein Peltierelement?

> muss sondern nur ein flaches Peltier-Element
> unter einer Folie - und nur eine Walze mit Silikon.
> Vorteilhaft ist, dass ich den Druck eigentlich komplett Variabel
> einstellen kann - nur glaube ich, dass ich keine Erfolge hiermit wegen
> den Kanten der Platine haben werde - oder was denkt ihr?

Ist hier kein Problem. Man muss nur einmal die Temperatur und
Geschwindigkeit sauber einstellen.
Wir arbeiten hier nur mit Etikettenträgern, auf die das Layout gedruckt
wird. Das kann man nach dem Auflaminieren sauber abziehen und muss nicht
mit Wasser etc. Papier abrubbeln.
Für "mal eben schnell" ist das wirklich eine feine Sache.

> Weitere Idee - Wenn man nur relativ kleine Platinen braucht - Wäre ein
> Glätteisen geeignet? Die gehen normal auch so bis 200°C - oder zumindest
> beinahe ...

Ob da die Heizleistung ausreicht?
Bei Fixiereinheiten hast Du doch schon praktisch alles (Rollen,
Sensoren, Heizung), was du benötigst. Dann noch ein paar saubere
Aufnahmen gefräst, µC-Programm gestrickt - fertig.

Mit dem Plastikmist von den Laminatoren würde ich gar nicht erst
anfangen.

Chris D.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Chris D. schrieb:
> Wir arbeiten hier nur mit Etikettenträgern, auf die das Layout gedruckt
> wird. Das kann man nach dem Auflaminieren sauber abziehen und muss nicht
> mit Wasser etc. Papier abrubbeln.

Kannst du genauer sagen, welche Etikettenträger es sind und womit du sie
bedrucktst? Jedes Etikettelpapier, das ich bisher ausprobiert habe, war
zu glatt, so dass der Toner beim Bedrucken gar nicht erst richtig
darauf haftete. Er zog bereits im Drucker Fäden und löste sich schon bei
leichten Berührungen vom Träger.
Autor: Mike J. (emjey)
Datum:

Alex H. schrieb:
> Jedes Etikettelpapier, das ich bisher ausprobiert habe, war
> zu glatt, so dass der Toner beim Bedrucken gar nicht erst richtig
> darauf haftete.
Der Toner haftet wirklich nur auf dem Papier und schmilzt nicht in die
Papierfasern.

> Er zog bereits im Drucker Fäden und löste sich schon bei
> leichten Berührungen vom Träger.
Fäden zeugen von einer zu niedrigen Walzentemperatur im Drucker.
Du kannst sie erhöhen indem du z.B. von normal auf Rau oder Pappe
stellst.
(je nach Auswahl in deinem Druckertreiber)


Noch einen Link:
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenlaminator


Ich habe hier gesagt dass ich eine neue Methode zeigen möchte:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Ist fast fertig.
Für diese Methode habe ich die Fixiereinheit aus dem Drucker entfernt.
Ich lasse nur den Toner auf das Silikonpapier übertragen.
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Mike J. schrieb:
>> Er zog bereits im Drucker Fäden und löste sich schon bei
>> leichten Berührungen vom Träger.
> Fäden zeugen von einer zu niedrigen Walzentemperatur im Drucker.
> Du kannst sie erhöhen indem du z.B. von normal auf Rau oder Pappe
> stellst.
> (je nach Auswahl in deinem Druckertreiber)

Klar, die Einstellungen sind bereits durchprobiert. Auch bei den
"besten" Ergebnissen fehlen wohl die entscheidenden paar Kelvin in der
Fixiereinheit. Einen Umbau des Temperatursensors habe ich bisher nicht
in Angriff nehmen wollen, auch wenn das Service Manual zum Lexmark Optra
S1855 schon mal zeigt, wo das Ding zu finden ist.

Daher meine Frage, welche Etikettenträger du genau verwendest. Hier hat
es bisher mit DHL-Paketaufklebern und diversen Klebefolien nicht klappen
wollen.
Autor: Tobias B. (Gast)
Datum:

@ Chris D. :

Das mit dem ewig war nicht auf das benutzen als Platinenlaminator
gemeint sondern in der normalen Funktion im Drucker - hierdurch ist im
Drucker eine schnellere Reaktion auf Druckaufträge möglich und auch eine
nicht unbeachtliche Energieeinsparung.

Es ist eine gute Frage, was für eine Leistung das Element hat - laut
einer Homepage müsste es 450Watt haben, laut gemessener Stromaufnahme
bei 230V etwa 20-30Watt. Hier bin ich aktuell noch etwas "verwirrt" was
da falsch läuft.

Nunja das mit dem Tonertransfer hatte ich bisher recht gut im Griff mit
einem umge"murxten" Laminator von Pollin. Hatte auch recht gute
Ergebnisse. Leider sind mir letztens die Zahnräder ausgebrochen - noch
läuft das ganze halbwegs - aber ich schau gerade, dass ich schleunigst
etwas stabiles neues finde.

Das mit der Heizleistung beim Glätteisen klingt irgendwo logisch - und
daran, dass die Dinger wirklich lang zum aufheizen brauchen hatte ich
auch nicht bedacht - dachte halt, dass hier kleinere Platinen
doppelseitig mit einmal zudrücken gemacht werden könnten.... Nunja ^^

Soweit mal Grüße und Frohe Ostern zusammen

Tobi B.
Autor: B.A. (Gast)
Datum:

> dachte halt, dass hier kleinere Platinen
> doppelseitig mit einmal zudrücken gemacht werden könnten.... Nunja ^^

Ja ... also wieso nicht?
Keine so schlechte Idee.
Autor: Tobias B. (Gast)
Datum:

B.A. schrieb:
> Ja ... also wieso nicht?
> Keine so schlechte Idee.

Ja, dass dachte ich anfangs auch - bis der Kommentar mit der niedrigen
Heizleistung kam - und nun ja - die Aufwärmzeit von Glätteisen ist (laut
Freundin) schon ziemlich lang ... von daher irgendwo auch wieder nicht
so geeignet da es ja schnell mal so eben machbar sein soll ... Ansonsten
denke ich müsste es schon Funktionieren - Glatt sind die Flächen von den
teilen jendenfalls ...

Zu der Fixiereinheit vom Laserjet 6L - hab die Platine nun mal
durchgeschoben. Geht sogar einwandfrei durch - und das schöne ist, dass
eigentlich jede Dicke gehen müsste (ich habs mal bis 5mm getestet) -
weil der Druck und der Abstand wirklich sehr gut einstellbar sind ...

Weitere Tests folgen aber erst noch - Nachteil den ich aber schon jetzt
sehe - wieder nur Single-Layer oder mindestens zweimal durchschieben...
Aber egal dafür kostet es mich nichts ;)

Soweit Grüße
Autor: JJ (Gast)
Datum:

Kurze Info zwischendurch:
Bei Galeria Kaufhof gibt es das hier (Platinenlaminator) empfohlene
Laminiergerät EL142 der "Marke" Sigma bzw. Elite für 12,95 EUR. Auch
online bestellbar unter:
http://www.galeria-kaufhof.de/sales/Aktionen/produ...
Autor: McGill (Gast)
Datum:

Also ich hab hervoragende Ergebnisse mit Katalogpapier von IGEPA
erziehlt.
Das Papier hat c.a.200g fast schon Karte,also schön fest,nix mit
abrubbeln(löst sich beim einweichen von alleine und wird au von meinem
Drucker Hp colorlaserjet(MAC) gerne genommen.Der Katalog ist ein
Ringordner,den man wenn man evntl bei Mediengestaltungsfirmen
bekommt(altes exemplar)oder direkt bei IGEPA anfragen.Zum Glück, ist
meiner noch halb voll :-)Ich lass meine Platienen übrigens 5-6x
durch,bis  das layout durch das papier schimmert.

greez
Autor: Tobias B. (Gast)
Datum:

So eine sch****

Hab gerade mal wieder bisschen Toner-Laminieren geübt. Platine mit der
Folie drum in Laminator und... oh verdammt er zieht nur die Folie ein
ohne Platine... Das wäre ja nicht das Problem - nur hinten kommt nichts
mehr raus! Also Laminator abkühlen lassen halbwegs und auf gemacht
(siehe Anhang!).

Die Folie habe ich jetzt runter wickeln können nur sind von dem
verwendeten Tesa der das über ein paar Minuten wohl nicht aushält jetzt
Spuren auf der Walze.

Meine Frage: Wie Reinige ich die Walze am Besten? Die Walze ist aus
Silikon. Da kann ich ja mit Spiritus warscheinlich nicht einfach ran
gehn oder?

Grüße Tobi
Autor: Tobias B. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Anhang - Sry
Autor: Mike J. (Gast)
Datum:

Also ich benutzte auch Tesafilm um die Platine mit dem Papier zu
fixieren.
Man kann auch zwei Papierstücke zusammentackern und die Platine
dazwischen legen.

Silikon ist glaube ich nicht Benzin beständig, aber Spiritus sollte es
aushalten.
Autor: Sebastian E. (musarati)
Datum:

Servus Leute,

muss hier mal evtl eine neue Idee einbringen. Hab mir aber ehrlich
gesagt nicht alles durchgelesen, kann also durchaus sein das dass schon
geschrieben wurde.

Was haltet ihr davon eine alte Heizung von einem Laserdrucker zu nehmen?

Vorteile:
- Temperatur ~ 200Grad (sowieso schon für Toner ausgelegt)
- Thermistoren für die Temperatur meistens in mehrfacher Ausführung
vorhanden.
- Motoren lassen sich in der Regel leicht regeln
- Andruck sehr variabel da so gut wie immer "Entspannhebel" fürs
Papierstau beheben vorhanden sind

Grüße

Sebastian
Autor: Mike J. (emjey)
Datum:

Die Heizung ist meistens fest und das Blatt wird mittels der flexiblen
Silikonrolle gegen die Heizung gedrückt.

Wenn du dir eine Platine dazwischen denkst liegt die harte Seite der
Platine an der harten Heizung, da beide leicht uneben sind kann der
Toner nicht ordentlich an die Platine gedrückt werden.

Das Silikon muss schon warm sein damit es funktioniert, aber keine 200
Grad heiß.

Bei mir wird der Toner bei 80 Grad weich und bei 90 Grad ist er schon so
flüssig dass er verläuft und die Leiterbahnen verschwimmen.
Autor: David .. (david1)
Datum:

Moin moin!

Wir ham grad mit ner Fixiereinheit aus nem Laserdrucker experementiert,
kommt locker auf 200°C, allerdings wollen wir uns keine Steuerung
basteln, auserdem hat das Ding kein Motor, das müsst ich auchnoch bauen.

Also hab ich mich an den Thread hier erinnert, aber die im ersten
Beitrag genannte Artikelnummer für das Conrad Teil gibts nichmehr.

Da ich morgen in Stuttgart bin könnt ich mir schön bequem son Ding
holen.

Gibts das Teil denn noch, oder nen anderen der sich auch so einfach
Umbauen lässt?

Freu mich schon auf Antworten, allerdinsg geh ich schon um 8 morgen
Früh, sonst schau ich mal mittem Handy rein.



Gruss
David
Autor: JJ (Gast)
Datum:

@David S: Das hier erwähnte Gerät ist immer noch verfügbar:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Bei Conrad gibt es passende Bimetallschalter dazu, um die Temperatur zu
erhöhen. Z.B. hier: 525220
Autor: David .. (david1)
Datum:

Erstmal danke für die Antworten.

Hab mir am Samstag dann bei Galaria nen Laminator geholt weils bei
Conrad nur einen in nem Set mit lauter Schnick-Schnack gab, für 30€.

Der Beim Kaufhof hat nur 15€ gekostet, allerdings hatten wir irgendwie
keine Lust das ding total auseinanderzunehmen und sind dann wieder bei
ner Fixiereinheit gelandet.

Ich mach gleich den Antrieb fertig, und die Temp-Steuerung, und heut
Abend sollts dann den ersten Testlauf geben.
Bericht dann dadrüber.


Gruss
David
Autor: Mathias (Gast)
Datum:

Hallo David,

hat der Test geklappt ? Falls Ja, wäre ein kleines Cookbook für jeden
Neuling und Verzweifelten sehr hilfreich. Gerät ist billig, zur Zeit
verfügbar und das nicht nur in Stuttgart :-)

Gruß
Autor: David .. (david1)
Datum:

Ich glaub du hast das Falsch verstanden, den Laminator hab ich garnicht
verwendet ;)

Dafür aber eine Fixiereinheit mit ner total simplen Steuerung, einfach
Walzentemperatur messen, und jenachdem das Relais für die Heizung ein
oder aus schalten.

Ich mach dazu demnächst noch nen Wiki Artikel, weil das kann man
wirklich mit sehr wenig aufwand eigentlich mit jeder Fixiereinheit
machen, nur nen motor hab ich nochnicht dran, aber hat bis jetzt auch so
wunderbar geklappt.


Gruß
David
Autor: David N. (david_n)
Datum:

Ich hatte weiter oben gelesen, dass einer den Laminator Peach PL 717
(unmodifiziert) verwendet hat. Daraufhin hab ich mir den auch zugelegt.
Die Platine scheint jedoch nicht durch die Führung zu passen. Wie macht
ihr das?
Autor: David N. (david_n)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe den Laminator Peach PL 717 aufgeschraubt, dort eine kleine
Metallspange entfernt, die den Abstand zwischen den Walzen bestimmt hat.
Mit meinem Samsung ML-1610 auf Bonprix-Prospekt das Layout ausgedruckt.
Das ganze durch den Laminator geschickt, allerdings alle paar mm den
Motor gestoppt und die Platine für 20-30 sek. erwärmt.

Vom Ergebnis bin ich echt begeistert. Lediglich kleine Fehler sind auf
der Platine zu sehen. Vermutlich habe ich die Fehler selbst beim
Abrubbeln des Papiers verursacht.
Autor: Andy (Gast)
Datum:

Es ist doch warscheinlich möglich, mit einem M 028  Leistungsregler
110...240V, max. 2600VA von Reichelt bestimmte Temperatur an einer
Heizeinheit vom Laserdrucker einzustellen.
Oder?
Autor: Ronny (Gast)
Datum:

Ich denke, das rumhantieren wegen der Beheizung eines Laminators kann
man sich leicht schenken wenn man gleich ein Gerät kauft, das höhere
Temperaturen liefert, wie z. B. das Olympia A 2020. Das gibt's schon ab
39,90 EUR und die Temperatur ist obendrein auch noch regelbar (von von
100°C - 180°C). Einziges Problem dürfte auch bei dem Gerät die
Platinenstärke sein, aber das ist ja bei den anderen Geräten nicht viel
besser und trotzdem haben es etliche hier ganz gut hinbekommen.

Gibt auch Geräte, bei denen die Temperatur regelbar ist UND stärkeres
Einzugsmaterial möglich ist, z. B. das Foto Laminiergerät "FALAMBI LM
260". Das ist allerdings nicht gerade günstig. Hab noch keines gefunden,
das günstig ist, eine großzügigere Stärke zulässt UND eine adäquate
Temperatur bietet. Mal sehen...

Andere Frage hab ich noch:

Hier wurde ein russisches Video verlinkt, bei dem offenbar recht easy
fertig geätzte Platinen verzinnt wurden. Irgendwo war hier im Thread
weiter oben die Rede von Roses-Metall und Zitronensäure. Weißt jemand
näheres dazu? Ich hab nirgendwo das Roses-Metall gefunden, noch eine
Ahnung, wie das ganze funktionieren soll. Wer kennt sich damit aus oder
hat Erfahrungen???
Autor: JJ (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Meine ersten Ergebnisse mit dem leicht modifizierten (s.o.)
Laminiergerät für 12,95 EUR (immer noch aktuell, Link s.o.).
Ich bin echt begeistert. :-D

Mit der Platinendicke scheint das Gerät keine Probleme zu haben. Für 40
EUR kann man drei Stück haben...
Autor: Andy (Gast)
Datum:

Roses-Metall ist ein Weichlot mit niedriger Löttemperatur.

Rose Zinn hat folgende Zusammensetzung:
Blei (32,0±0,5)%
Zinn (18,0±0,5)%
Wismut (50,0±0,5)%
lötbar bei 94 Grad

http://de.wikipedia.org/wiki/Roses_Metall
http://www.google.de/#hl=de&q=Roses+Metall&aq=f&aq...
http://crystalgrowing-shop.com/shop/article_902-00...
Autor: Andreas K. (derandi)
Datum:

Ronny schrieb:
> Ich denke, das rumhantieren wegen der Beheizung eines Laminators kann
> man sich leicht schenken wenn man gleich ein Gerät kauft, das höhere
> Temperaturen liefert, wie z. B. das Olympia A 2020. Das gibt's schon ab
> 39,90 EUR und die Temperatur ist obendrein auch noch regelbar (von von
> 100°C - 180°C). Einziges Problem dürfte auch bei dem Gerät die
> Platinenstärke sein, aber das ist ja bei den anderen Geräten nicht viel
> besser und trotzdem haben es etliche hier ganz gut hinbekommen.

Ich war mal so frei und hab das mal am Laminiergerät in der Arbeit (was
zufällig ein ebensolches ist) ausgetestet. In der Anleitung steht max.
0,8mm, und das Ergebnis: 1,6mm starkes Platinenmaterial kriegt man
praktisch nur gewaltsam rein und wieder raus. ;)

Sicher, man könnte die Mechanik auf dickere Gegenstände umbasteln, aber
das kann man auch mit billigeren Geräten.
Autor: bastler (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Moin,
da es den SIGMA EL262 z.Z. günstig in der Bucht gibt, habe ich mal
zugeschlagen.

Johann Meier schrieb:
(4.12.2009)
> Zuerst mal den Lami zerlegt und die Schaltung rückwärts gelesen.
> Ist so ziemlicher Standard.

Beim Anlesen der Schaltung für "ready to laminate" (Anhang) mußte ich
allerdings zwei Mal hingucken. Das kann doch nicht wahr sein - wozu hat
das Ding denn einen Temperatursensor???

> Leider habe ich dann eine Hysterese von über 50° ????? Alles auf
> der Oberseite der "Trommeleinheit" gemessen

Könnte es sein, dass der OP nicht mehr richtig arbeitet, weil die
Spannung von Pin 2 zu dicht an Vcc liegt? Der Widerstand bei 200°C
dürfte weniger als 1/10 gegenüber 140°C bzw. 0.4 % vom 25°C Wert
betragen.

Noch ein paar Daten zum Gerät:
Rollen: Anzahl 2, Breite 117 mm, Durchmesser: 20 mm
Antrieb: Synchronmotor 230V 4W mit Getriebe auf 5 U/min (@ 50 Hz)
Geschwindigkeit (original): 31.5 cm/min
max. Materialstärke (original): > 1.6 mm

Die obere Rollen wird durch zwei Federn angedrückt, die ausreichend Hub
haben. Ohne irgendetwas am Gerät zu verändern paßt 1.6 mm Material
locker durch.
Autor: J.Rost (Gast)
Datum:

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNGG
Das Gerät KLA-3306 von Conrad neigt zum selbst endlöten des NTC (nach
umbau)an der heitzung .
Temperatursicherung mit darunterliegenden NTC Widerstand an der oberen
Walze: http://img234.imageshack.us/my.php?image=58919767tr3.jpg
Wenn der ab ist , ist nix mit thermoschalten ;-)

Tip:
Es ist leicht zu lösen , in dem man nen Messingröhchen (aus dem Baumarkt
2x0,3mm das ist da Meterware)als Quetschverbindung vergewaltigen .
Also 2 Stücke a 5-7 mm vom Messingröchen abtrenne , eine Seite Kabel
rein
und mit dem Seitenschneider zwei mal zuquetschen andere Seite draht vom
NTC rein und wie gerade qutschen , Teflonschlauch wieder drauf und das
gleiche Spiel mit dem anderen ende des NTC ,
Alles wieder zusammen und gut ist .
Autor: stephan_ (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

>> Leider habe ich dann eine Hysterese von über 50° ????? Alles auf
>> der Oberseite der "Trommeleinheit" gemessen

> Könnte es sein, dass der OP nicht mehr richtig arbeitet, weil die
> Spannung von Pin 2 zu dicht an Vcc liegt? Der Widerstand bei 200°C
> dürfte weniger als 1/10 gegenüber 140°C bzw. 0.4 % vom 25°C Wert
> betragen.

Das genau ist das Problem, ich habe mal eine Kurve Widerstand vs.
Temperetaur aufgenommen, da sieht man sehr schön, dass der verwendete
NTC für 200° nicht mehr geeignet ist.

Kennt jemand einen NTC, der bei 200° noch eine steile Kurve hat oder
muss man auf die Methode mit der 1N4148 Dioede umsteigenm wie hier
beschrieben: http://thomaspfeifer.net/laminator_temperatur_regelung.htm
Autor: Peter Bandhauer (basejump)
Datum:

stephan_ schrieb:
> Kennt jemand einen NTC, der bei 200° noch eine steile Kurve hat oder
> muss man auf die Methode mit der 1N4148 Diode umsteigen

Das funktioniert mit der Diode doch sehr gut, ich mach das auch so.
Die Schaltung ist einfach.

5V-------Widerstand----------Diode------GND
                        |
                        |
                   OpAmp-Eingang(+)

0.6V--------Poti-----Widerstand------GND
              |
              |
           OpAmp-Eingang(-)

OpAmp-Ausgang----Widerstand------MOC3063------Triac
Autor: stephan_ (Gast)
Datum:

Ich werde das mit der 1N4148 mal ausprobieren und dann hier darüber
berichten.

Von der mechanischen Seite ist der EL262 jedenfalls sehr gut geeignet,
stabiler Aufbau, beidseitige Beheizung (ohne Regelung bis mindestens
240°C [da habe ich abgeschaltet], ohne dass die Zusatzsicherung auslöst
!), federnd gelagerte Rolle oben, sodass auch Platinen mit 1,5 mm Dicke
locker durchgehen.
Autor: stephan_ (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe jetzt mal die forward voltage der 1N4148 in Abhängigkeit von
der Temperatur ermittelt und den modifizierten Schaltplan als Anhang
beigefügt. Damit kann ich sehr gut die Temperatur einstellen, Hysterese
ist ca 10°C
Autor: Rainer W. (rawi)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo Stephan,

das mit der Diode sieht sehr vielversprechend aus. Die Frage ist, wie
eine 1N4148 die Temperatur wegsteckt. Aber ein NTC ist wahrscheinlich
auch nicht weniger gestreßt.

Bei mir habe ich mal den Duty Cycle von der Heizung des ungeänderten
EL262 gemessen. Die Heizung ist arg kräftig, so dass im eingeschwungenen
Zustand der Duty Cycle unter 15% liegt (Periode rund 150 s). Bei 180°
sieht das wahrscheinlich nicht so viel anders aus. Mit einer über PWM
verringerten Heizungleistung im stationären Zustand, d.h. mit einem
vernünftigen PI-Regler, müsste sich die Schwingung noch kräftig
reduzieren lassen.

Rainer
Autor: stephan_ (Gast)
Datum:

Die 1N4148 macht das gut mit, an der o.a. Kurve Uf vs. T ändert sich gar
nichts, obwohl ich heute schon den ganzen Nachmittag messe, die 1N4148
hat nach wie vor präsise bei 200°C ihre 390 mV (allerdings nur, wenn man
den Temperatursensor des Messgerätes in die Hülle an der Unterseite des
Alublockes verpackt, in der auch die 1N4148 steckt; messe ich an der
Oberseite des Alublockes, dann sind es schon 20°C weniger). Bei 200°C an
der 1N4148 wird der Toner aber zuverlässig eingebrannt.

Dei 200°C ist der Duty Cycle aber deutlich grösser, gefühlt sind es 50%,
gemessen habe ich das nicht, mir fehlt das Equipment für eine
Aufzeichnung.
Autor: Rainer W. (rawi)
Datum:

Bei der Diode fürchte ich eher Langzeiteffekte (Diffusion im
Halbleiter).

Die Kurve habe ich klassisch von Hand gemessen: Uhr, Multimeter und
Bleistift... Das geht manchmal auch ;-)
Autor: René O. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo liebe Forumgemeinde
Ich habe diesen Thread schon seit sehr langer Zeit verfolgt weil ich mir
selber auch eine Laminiergerät umbauen wollte. Jedoch dachte ich mir
immer das es schon einen Aufwand darstellt eine eigene Regelung zu bauen
also fing ich an zu überlegen... Dann kamn mir der Gedanke das man ja
konventionell Platinen mit einem Bügeleisen Bügeln kann was ja mehr als
200°C erreicht. Also wieso geht man nicht einfach hin, kauft sich ein
Billigbügeleisen, baut das Thermostat auf das Laminiergerät und siehe
da.
Gesagt getan. Ich kaufte mir aus dem Saturn das billigste Bügeleisen was
sie hatten (6,99€), baute es auseinander, und befestigte das Thermostat
und die Temperatursicherung am Laminiergerät. Ich sag euch das ist meine
brillianteste Idee die ich bisher hatte. Das Ergebnis ist bis auf 10 mil
1A. Alles was unter den 10 mil liegt ist noch feineinstellung der
Temperatur und der Platinen/Papierbeschaffenheit. Ergebnis seht ihr
oben.
Also Tipp für alle die eine Temperatursteuerung nicht selber bauen
wollen...

MfG René
Autor: Martin Gyurkó (Gast)
Datum:

@ René O.

Genial! Fantastisch! Wow!

Welche Hysterese haste denn damit?

Zur Zeit bin ich noch mit der Diode, einem Relais und einem Komparator
unterwegs.

Leider hat mein Motor im Laminator den Geist aufgegeben, warscheinlich
wegen der Hitze die er zu lange bekam. Er klappert eine Zeit lang, und
dann dreht er sich schön stark in die andere Richtung. Dadurch öffnet
sich das Not-Entriegel-Zahnrad, und alles bleibt stehen (ausser Motor).
Wo krieg ich jetzt einen neuen Motor mit Getriebe her? Kann man so ein
Ding eigentlich reparieren?

Der Laminator ist ein Rex Laminiergerät A4 ( Modell: EzL4-01Premium)
Autor: David .. (david1)
Datum:

Besorg dir doch am einfachsten den selben Laminierer nochmal.

Ich weis nicht ob dein Laminator so "leichtgängig" ist dass man wenn man
den Motor ausbaut die Platine einfach von Hand durchschieben kann, so
mach ich dass seit nem halben jahr an meiner Fixierinheit, geht genau so
gut wie ein automatisches Durchlaufen.
Autor: Remote One (remote1)
Datum:

René O. schrieb:
> Also wieso geht man nicht einfach hin, kauft sich ein
> Billigbügeleisen, baut das Thermostat auf das Laminiergerät und siehe
> da.

Gute Idee. Diesbezüglich kann ich auch den Temperaturbegrenzer (180°C,
Öffner,Bestellnr. 260136)) oder den Temperaturschalter (198°C,
Bestellnr. 260504) von Pollin empfehlen. Die haben zwar ein feste
Temperatur, aber wenn einmal alles eingestellt ist, will man die ja eh
nicht mehr ändert.
Autor: sirleon (Gast)
Datum:

Hallo,

habe mir den oben erwähnten Laminator ELI 142 von "Elite" bei Galeria
Kaufhof gekauft. Dieser ist auch unter
http://www.mikrocontroller.net/articles/Platinenlaminator
in einer als funktionierend beschriebenen Konfiguration eingetragen.
Nach dem öffnen des Gehäuses stellte ich jedoch fest, dass sich die
sichtbare Elektronik nur auf den Motor, 2 Bauteile am Walzengehäuse und
2 Platinchen für die LEDs bestand. Hat jemand dieses Modell schonmal
umgebaut und kann mir auf die sprünge helfen, wie ich da für einen
erfogleichen Umbau vorgehen muss?

mfg
Autor: JJ (Gast)
Datum:

Einfach einen der Bimetallschalter tauschen, s. mein Beitrag weiter
oben: Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"
Autor: Martin Gyurkó (Gast)
Datum:

@ René

Ich denke das ist ein Peach photo laminator A4. Stimmts?

Ich hab mir nämlich grade gleiches gekauft.
Ist schon interressant, wenn es heitzt, daß die Heizspiralen rot
aufleuchten (von der Seite reinschauen). Fast wie im Toaster.

Was ist das für eine lange Schraube die du da noch dazugebastelt hast?
(Bild 2 unten)  Fällt das Ding sonst auseinander?

Wieviel Hysterese hast du mit dem Bimetallschalter des Bügeleisens?
Autor: René O. (Gast)
Datum:

Hi Leutz
Was ist mit Hysterese gemeint?
@  Martin Gyurkó
Nein der Lamityp wars bestimmt nicht. weiss zwar nicht mehr genau welche
marke und welcher typ es war.... aber die war es nich und das einzige
rote bei mir ist die silikonbeschichtung der walzen. die Walzen selber
leuchten nicht rot auf. Die "schraube" ist eine M4 Gewindestange die ich
befestigt habe um den Lami zu stabilisieren da er mir sonst zu labelig
war.... jetzt ist er schön fest und laminiert munter vor sich hin :)
ACHTUNG!
Eine Sache muss gesagt werden: wenn ihr das versucht nachzubauen macht
1. unbedingt überall den PE (schutzleiter) dran und 2. isoliert den
Schalter und alle offennen Kontakte gegen berührung sonst bekommt ihr
einen Stromschlag!
LEBENSGEFAHR!
Ich übernehme keine Haftung!
Wie gesagt das funzt wunderbar. alles über 10 mil is 0 Problemo nur
drunter ist noch feineinstellungssache.
MfG René
Autor: Frage_frage (Gast)
Datum:

Hi,
ich würde das auch gern (vorerst mit Bügeleisen) probieren. Meine Frage
dazu: Wie bekomme ich aus meinem Eagle layout ein schwarzweiß und
gespiegeltes layout zum drucken? Wäre nett wenn ihr mir das erklären
könntet. Oder womit macht ihr die Layouts zum selbstätzen?
Autor: Alex H. (hoal) Benutzerseite
Datum:

Frage_frage schrieb:
> Meine Frage
> dazu: Wie bekomme ich aus meinem Eagle layout ein schwarzweiß und
> gespiegeltes layout zum drucken?

Kannst du alles unter Datei -> Drucken... einstellen.
Autor: frage_frage (Gast)
Datum:

Ah danke.
Alle reden immer davon das man auf Reicheltseiten drucken soll weil das
das beste ergebnis liefert. Leider hab ich keinen Reichelt da, würde ein
ELV auch gehen? Die Kataloge haben doch alle ähnliches Papier. Hat das
schon einer mit ELV getestet?
Autor: Moritz (Gast)
Datum:

Frage_frage schrieb:
> Wie bekomme ich aus meinem Eagle layout ein schwarzweiß und
> gespiegeltes layout zum drucken?

Zunächst musst du die richigen Layer einstellen. Das machst du über den
"Display" Knopf (der 2. von oben in der ersten Spalte der Werkzeugleiste
- gleich unter dem "i" Symbol.

Im Folgen Dialog Kannst du dann die entsprechenden Zeichnungsebenen
wählen. Für eine einseiteige Platine benötigst du eigentlich nur "Top"
und "Pads".

Anschließend Kannst du im Druckdialog ein Häkchen bei "Schwarz" und
eines bei "Spiegeln" setzen.

mfg
Autor: Volker (Gast)
Datum:

Remote One schrieb:
> Diesbezüglich kann ich auch den Temperaturschalter (198°C,
> Bestellnr. 260504) von Pollin empfehlen.

Hast du dir mal die Abmessungen des Fühlers angeschaut? 91x16 mm! Wie
soll man so ein Monstrum denn halbwegs temperaturschlüssig in ein
Laminiergerät einbauen? ;-)

Gruß, Volker
Autor: Volker (Gast)
Datum:

El_Mejor schrieb:
> Ja, aber manche reden hier von anätzen damit der Toner besser haftet.

Ich benutze den Seno Polibloc (Conrad Best.-Nr. 529419) zum
Trockenreinigen der Platinen vor dem Tonertransfer. Die werden so blank,
dass man sich fast drin spiegeln kann. Danach haftet der Toner bestens
auf dem Kupfer :).

Gruß, Volker
Autor: David .. (david1)
Datum:

Das mit dem Poliblock kann ich bestätigen.

Ich muss hier mal wieder berichten, und zwar habe ich bis vor kurzem
eine Fixiereinheit aus nem Oki 58-iwas verwendet, ging eig perfekt nur
dass sich irgendwann die Oberfläche der einen Walze verabschiedet hat
(bekam risse usw.) da ich das Teil wahrscheinlich mit zuviel Temperatur
befeuert hab. Also hab ich mich dann im Schrott nach nem neuen "Opfer
umgeschaut und auch das perfekte gefunden.

Allerdings waren die Lager der Heizrolle aus Plastik, deshalb kam die
Drehung zum stehen -> Walzen backen zusammen -> Müll


Eigentlich finde ich das Tonerverfahren super, nur nach diesem zweiten
"Zwischenfall" geht mir das ganze so auf die Nerven das ich nun
umsteigen möchte bzw. werde, es seidenn mir fällt mal wieder so ein Oki
Teil in die Hände :)


Das sind mal meine neusten Erfahrungen dazu.
Autor: Volker (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

So, nochmal zu dem von "Remote One" empfohlenen Pollin Thermoschalter
(Bestellnr. 260504). Ich glaube nicht, dass du dir vor deiner Empfehlung
schon mal so einen Schalter bestellt hast, oder? Ich habe es mal getan.
Ein Abenteuer, kann ich sagen! Wer auf historische Originalteile steht
und einen Panzer oder eine Mondrakete regeln will, muss sich den
unbedingt bestellen! Der Prüfingenieur, der das Teil kalibriert hat,
lebt vermutlich gar nicht mehr. Für einen Laminator ist das Monstrum
völlig unbrauchbar.

Es kommt in einem mit Aluminium ausgekleideten, versiegelten
Gewebebeutel. Nachdem man den aufgeschnitten hat, kommt ein in brauen
Stoff eingewickeltes Paket zum Vorschein. In diesem befindet sich eine
Riesepackung Desiccant gegen Feuchtigkeit von "Davison Chemical Company"
in Baltimore, Maryland. Der Gewebebeutel selbst ist schon so dick und
dicht, dass das eigentlich völlig überflüssig wäre. Beim Desiccant liegt
ein Kontrollzettel mit farbigen Feldern, die anzeigen, ob der Inhalt
noch absolut trocken ist. "Danger if pink" steht da drauf :-). Der Druck
auf den Verpackungen und das Papier ließen mich sofort auf die 50er
Jahre tippen. In die innere Verpackung eingewickelt war dann der in
Krepp-Papier gewickelte, riesige  Temperaturschalter von "Fenwal
Incorporated" in Ashland, Massachusetts. Zum Größenvergleich habe ich
auf dem zweiten Bild unten mal eine Mignon-Batterie dazu gelegt.

Der Temperaturschalter hat ein mit Bundfaden befestigtes Zettelchen mit
der Unterschrift des Prüfingenieurs und dem Prüfdatum "21.10.1959". Da
war ich noch lange nicht geboren :-).

Dieses Teil war sicher mal für Industrieanlagen, Militär oder Raumfahrt
gedacht und damals bestimmt schweineteuer. Ob damals wohl jemand gedacht
hat, dass es mal ein deutscher Bastler 51 Jahre später erst wieder
auspacken wird? Irgendwie schon sehr lustig das Ganze...

Unbrauchbar ist der Thermoschalter übrigens auch deswegen, weil er nur
für 110 Volt und maximal 1 Ampere zugelassen ist.

Schöne Grüße, Volker
Autor: usuru (Gast)
Datum:

Ich habe inzwischen so viele Platinen fast durchgescheuert, dass ich
wieder zur Belichtungs-Methode zurückgekehrt bin: ich nehme nur noch
Repro-Filme, mache allerfeinste Leiterbahnen (auch für SSOP, TQFP, QFN
etc) und habe keinerlei Stress mehr. Nachteil: ich muss 1 Tag auf den
Film warten, aber das ist kein Problem, die Bauteile brauchen länger.
Autor: Ingolf H. (zonk007)
Datum:

Hallo alle zusammen! Nach dem ich so ziemlich alles durchgelesen habe,
bin ich mir nicht sicher, welches Laminiergerät sich derzeit eignet.
Eines habe ich schon ausprobiert aber dieses funktioniert definitiv
nicht, da die Walzen zu groß dh. auch dementsprechend zu kalt sind, so
das die aufgeheizte Platine zu schnell an Temperatur verliert und
deshalb der toner fast komplet wieder runter geht bzw. gar nicht erst
hängen bleibt. Vieleicht hat jemand einen Tip welches Laminiergerät sich
derzeit beschaffen lässt und auch eignet.
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Volker schrieb:
> Prüfdatum "21.10.1959". Da
> war ich noch lange nicht geboren :-).

Oha, ich kenn ein paar Bastler, da trifft das auch auf deren Eltern zu.
Das nenn ich mal ne Lieferzeit. Ich würde ja dazu ne Spaß-Seite
erstellen, vielleicht noch irgend ein witziges Projekt dazu "erfinden".
So als Abschlussatz dann in etwa: "Wer also 51 Jahre warten kann wird
daran seine wahre Freude haben" xD

Aber mal was zum Thema: Aldi hat ja derzeit einen Laminator im Angebot,
dessen Rollenabstand auch einstellbar ist. Hat den schon jemand erprobt?
Ich interessiere mich bei dem Teil für das Aufbringen von
Lötstoplaminat, Dynamask von Bungard z.B.
Autor: Marko B. (glagnar)
Datum:

Ich hab das Ding von Aldi/"Rex". Nicht der Rollenabstand ist
umschaltbar, sondern die Vorschubgeschwindigkeit (im Prinzip eine
billige Gangschaltung). Die ist etwas fummelig und verhakt sich gerne
mal beim Umschalten. Dann ist aufschrauben angesagt. Die Rollen sind
aber gefedert gelagert, eine 1,5mm Platine geht durch, allerdings muss
man dazu das Ding offen betreiben oder den Schlitz groesser machen.

Die "Elektronik" beschraenkt sich auf 2 LEDs, 2 Dioden, 3 Widerstaende
und einen 105 Grad Thermoschalter.
Autor: mr.x (Gast)
Datum:

Der vom Aldi ist nun auch mein, ob die 160°C mit dem Conrad Bimetall
reichen? Oder in eine Kleine OP Schaltung mit Relais investiern....
Autor: E. Hermanns (emax)
Datum:
Angehängte Dateien:

Dieser Tage habe ich meinen Rexel LP30 Laminator gehimmelt. Nachdem ich
dem NTC einen 5k6 Widerstand vorgeschaltet hatte, wurde es dem Ding wohl
etwas zu warm: Die Thermo-Schmelzsicherung war durch. Die hab ich nun
durch einen 160 Grad Bimetallschalter ersetzt.

Allerdings war dann, vielleicht durchs Auseinandernehmen, doch noch was
anderes im Eimer: Das Ding heizte nicht, und die LEDs blieben aus.
Deshalb hab ich mir mal den Schaltplan zusammengefummelt, und dann auch
den Übeltäter gefunden: R2 hatte sich verabschiedet, das ist so ein
2W/54 Ohm Bräter. Ich hab jetzt nen neuen bestellt, mal sehen ob dann
wieder alles im Lot ist.

Jedenfalls hab ich den Schaltplan mal angehängt, vielleicht nützt er ja
dem ein oder anderen was.

Garantien übernehme ich aber keine.
Autor: Stefan (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier mal meine Ergebnisse mit meinem Aldi-Laminator und nem
2-Punkt-Regler aus nem kaputten Bügeleisen. Temperatur ca. 200°C.
Die Geschwindigkeit der Walzen sind Standart geblieben.
Die gezeigt Platine ist mein aller erster Versuch mit dem Laminator.
Nach acht Durchläufen und ner halben Stunde im Seifebad musste ich nicht
mal rubbeln.

Zusammenfassung:
Aldi Laminator --> 15€
Bügeleisen --> 3€
Arbeitszeit --> 30 Minuten

Prospekt --> Conrad Katalog, kann ich nur empfehlen
Drucker --> Canon ir2018 mit standart Toner; einstellung OH-Folie; max
Kontrast
Durchgänge --> 8

Platine in Seifenbad --> 30 Minuten
Papier abmachen --> in einem Zug, keine Probleme!

Das Ergebnis seht ihr oben. Es ist 1000 mal besser als meine
Bügeleisenversuche. Keine Line ist verschwommen oder berührt eine
andere.

Jedem zu empfehlen. Bei uns im Markt gibts die Laminatoren sogar noch,
weil die keiner kauft. (stand 06.01.2011)
Autor: David .. (david1)
Datum:

Ich hab für mich auch eine neue "Methode" entwickelt da ich z.Z. keine
Fixiereinheit zur Verfügung habe die ich zum Platinenlaminator umbauen
kann.

Also ich hab das so gemacht und ne fast perfekte Platine hinbekommen:
- erstmal Bügeleisen und einen Laminator auf höchste Stufe aufheizen.
- nun mit dem Bügeleisen das Layout mit soviel Druck wie möglich für
paar Sekunden (vlt 5 oder so) auf die Platine bügeln, das ganze dann
Sofort durch den Laminierer, dann noch 2-3 mal durch den Laminator.
- leicht abkühlen lassen und dann das ganze nochmal, und dann vlt
nochmal, is bei mir iwie zur Gefühlssache geworden.
- Dann unter fließendes Wasser halten und das Papier abrubbeln

So ungefähr hab ich jetz schon 2 Platinen gemacht, keine Lösung auf
Dauer aber es funktioniert.

Der Laminator gleicht das Problem des Bügeleisens, nämlich der nicht
überall gleichmäßig vertilte Druck schon relativ gut aus.
Autor: mr.x (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

so da la ich bin auch Fertig geworden, kleine OP Schaltung für die Sache
mit der Diode, Netzteil und ein Poti. Max ist ~210°C Hysterese des
Systems so um die 20°C gemessen mit einem IR Thermometer, die Heizung
kann man über einen Schalter deaktivieren damit die Walzen beim Abkühlen
weiterlaufen. 12V Ralais schaltet die Heizung...

Kosten 14,- der Rest kam aus der Bastelkiste :D
Autor: mr.x (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,
der Vollständigkeit halber noch ein Bild mit der OP Schaltung von
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Das Funktioniert bei mir gut aber wie im Anhang zu sehen schwankt das
etwas so das der OP nicht immer sauber schaltet! Das Relais klackert
dann beim anziehen etwas :). Kommt jedes dritte mal in etwa vor das er
nicht sauber einschaltet beim abschalten ist alles in Ordnung.

Leider ist mir das zu spät aufgefallen so das ich es erstmal so lasse
:).
Autor: mr.x (Gast)
Datum:

Ou beim Abschalten hatte ich den Effekt nun auch einmal :)
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Vermutlich ändert sich durch die Belastung des Relais die
Versorgungsspannung die Schaltschwelle des Komparators, was diesen dazu
veranlaßt, wiederum zu schalten. Der einfachste Weg ist der Einbau einer
Hysterese.
Autor: mr.x (Gast)
Datum:

Ja Hysterese würde das Problem lösen, nur wird das gemacht wenn das
Relais seine Schaltzyklen abgearbeitet hat un dich noch mal an die
Schaltung muss :)
Autor: Ingolf H. (zonk007)
Datum:

Das Problem habe ich gelöst, in dem ich einen 200 µf Elko, je nach
Relaistyp parallel an die Erregerspule gelegt habe um so das klackern zu
unterdrücken. Funktioniert bei mir wunderbar.
Autor: mr.x (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Also ich bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden :). Das ist der Test
Chart vom Roboternetz.
http://www.rn-wissen.de/index.php/Bild:Leiterplatt...
Autor: Christian Rambow (crambow)
Datum:

Hallo,

angeregt durch diesen Thread habe ich meinen Laminator, welchen ich für
einen Umbau vor zwei Jahren gekauft habe, wieder herausgekramt.
Ich bin gestern soweit mit dem Umbau fertig geworden.
Umgebaut habe ich den LA46 von Genie.
Jedoch kann ich diesen Laminierer nicht weiter empfehlen.

Die Wellen sind starr im Kunststoff gelagert. Wenn man ohne Umbau
versucht eine Leiterplatte hindurchlaufen zu lassen, verbiegen sich die
Wellen sehr und liefern bei größeren Platinen in der Mitte keinen
Anpressdruck mehr.
Daraufhin bearbeitet ich ich die "Lager" an der unteren Welle ein wenig.
Jetzt hat diese soviel Spiel, dass die Wellen sich nicht mehr
durchbiegen, jedoch noch genug Anpressdruck vorhanden ist.
Außerdem muss drauf geachtet werden, dass die Welle nicht so viel Spiel
bekommt, dass sie das Heizelement berührt.

Die Temperaturregelung erfolgte mit einem Bimetallschalter. Dieser wurde
entfernt. Das Gehäuse des Temperaturschalters wurde dann zur Halterung
für den Temperatursensor KTY 84-130 umfunktioniert.
Die Temperatursicherung wurde gegen einen Typ mit 240°C getauscht.

Die Temperaturregelung übernimmt jetzt ein Mega8, zwar überdimensioniert
lag aber grad rum.
Auf einem HD44780 kompatiblen Display werden die Ist- und die
Solltemperatur angezeigt.
Momentan ist nur eine Zweipunktregelung impementiert, ich werde den
Temperaturverlauf mal über RS232-Schnittstelle mitloggen und mal sehen,
ob dies ausreichend ist.
Die Heizung wird über das Solid-State-Relais S202 S02 geschaltet.

Ich kann heute Abend ein paar Fotos machen, falls es gewünscht ist.

Grüße

Christian
Autor: Florian F. (ultrazauberer)
Datum:

Mich erschlägt leider die Vielfalt und der Umfang des Themas. Ich habe
jetzt über die Hälfte gelesen, aber trotzdem eine Frage:

Gibt es günstige und empfehlenswerte Laminatoren, die ohne Umbau bzw.
nur mit minimalen Aufwand geeignet sind für die Toner-Transfer Methode?

Bekomme nächste Woche endlich meinen Laserdrucker, da würde ich gerne
Test mit einem Laminator durchführen. Die Bügeleisenmethode liefert nur
bedingt reproduzierbare Ergebnisse.

Wenn es so einen Laminator geben würde, wäre vielleicht ein Eintrag im
Wiki nicht verkehrt.
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Florian F. schrieb:
> Gibt es günstige und empfehlenswerte Laminatoren, die ohne Umbau bzw.
> nur mit minimalen Aufwand geeignet sind für die Toner-Transfer Methode?

Ja, den, den es bei Aldi gab. Vielleicht hast du Glück und findest noch
einen. Ansonsten wirst du wohl testen müssen. Umbauen musst du
allerdings alle weil die alle so auf 100-110 °C begrenzt sind und für
die Toner-Transfer-Methode braucht man mehr Hitze. Für Lötstoplaminat
schauts da besser aus, da ist kein Umbau nötig (100°C reichen völlig zum
Laminieren), da braucht man nur einen, dessen Rollen "beweglich"
gelagert sind.
Autor: Bastian F. (bastian_f)
Datum:

Wie muss ich denn denn zB den Aldilaminator modifizieren?
Kann mir evtl jemand einen Schaltplan und oder Anleitung zukommen
lassen?
Aus den Bildern bzw der Beschreibung von mr.x kann ich das leider nicht
nachvollziehen.
Autor: mr.x (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe das Ding komplett auseinander gepflügt, also alles ab außer das
Herzstück. Dann diese Schaltung aufgebaut...

Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Mit einem 12V Netzteil + 12V Relais das über einen Transistor
angesteuert wird und die Heizung schaltet. Die Werte von den
Widerständen habe ich etwas angepasst (Grundlagen OP Schaltung)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0311261.htm

Erstmal auf dem Steckbrett mit dem Lötkolben getestet, ein IR
Thermometer ist später praktisch beim ermitteln der Temp.

Das ist eigentlich keine Hexerei und ich wüsste nicht was ich da noch zu
sagen sollte :(. Genauer möchte ich es nicht beschreiben da man schon
wissen sollte was da 230V seitig passiert. Einen Schlater noch an die
Heizung damit die Rollen weiterlaufen können beim abkühlen.

Die Diode sitzt in einem Profil wo die Thermosicherung drin steckte, ich
hatte hier von defekten pt100 fühlern noch ummantelte Leitung liegen die
ich dafür genutzt habe...

Das einfachste ist so einen zu verbauen
http://www.conrad.de/ce/de/product/525220/ bei den Geräten gibt es nicht
den Tipp da die Produkte häufig wechseln. Einfach schauen das da dicke
so wie dünne Folien durchpassen ohne das man was umstellen muss außer
die Geschwindigkeit. Dann sollten die Rollen federnd gelagert sein...


lg
Autor: JJ (Gast)
Datum:

@Florian: Guck mal hier:
Beitrag "Re: Modifizierter Laminator - 1A Ergebnis"

Das Ding ist immer noch verfügbar. Bei mir seit Wochen im Einsatz...
Funktioniert top!
Autor: Florian F. (ultrazauberer)
Datum:

@JJ

Ich habe gerade mal online geschaut, da ich jetzt erst deinen Beitrag
gesehen habe. Leider ist der Laminator schon vergriffen. Jetzt heißt es
wohl weitersuchen.

Mir wäre es wirklich lieb, dass man nur paar Widerstände oder einen
Bimetallschalter integriert, um die Temperatur zu erhöhen. So oft stelle
ich keine Platinen her. Habe erst damit begonnen und finde es für manche
Sachen ziemlich praktisch. Danke dir trotzdem!
Autor: smoerre (Gast)
Datum:

> Umbauen musst du allerdings alle weil die alle so auf 100-110 °C begrenzt > sind
und für die Toner-Transfer-Methode braucht man mehr Hitze.
Man könnte die Kupferseite des Basismaterials auch vorher erhitzen (mit
Heißluftpistole,etc.), dann klappt es vielleicht auch ohne Umbau, oder
täusche ich mich da?
Eine andere Variante, die in dem Thread ja auch anklang ist die
Veränderung der Vorschubgeschwindigkeit - aber wie kann ich die ändern?
Ich muß mir auch noch einen einen Laminator kaufen und experimentieren
;-)
Autor: Sebastian H. (sh______)
Datum:
Angehängte Dateien:

ich hab einen Laminator von Sigma (EL242HC) umgebaut. Mit eigener
Temperatursteuerung bei etwa 220-230°C und dem Reicheltpapier klappt es
sehr zuverlässig mit dem übertragen auf die Platine. Man braucht doch
schon gut Temperatur damit es vernünftig klappt. Unter 200°C ist bei mir
nicht viel passiert.

Leider scheint mein Laserdrucker nicht dafür geeignet zu sein. Der macht
zu viele Lücken im Ausdruck was auf der geätzten Platine deutlich zu
sehen ist.

Hat wer Erfahrung ob der Tonerverdichter vom Conrad da helfen würde?
Kann man das Zeug direkt aufs Reicheltpapier ausgedruckte Layout
sprühen, oder besser auf die Platine?

Gruß
Sebastian
Autor: Mike J. (linuxmint_user)
Datum:
Angehängte Dateien:

Sebastian H. schrieb:
> Kann man das Zeug direkt aufs Reicheltpapier ausgedruckte Layout
> sprühen, oder besser auf die Platine?

Der Tonerverdichter besteht zum Teil aus Orangenöl, der Toner wird
dadurch weich und löst sich darin, also solltest du es auf die Platine
sprühen und dann gut trocknen lassen bis es wieder fest ist.
Autor: Nils W. (nils_w)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich bin restlos begeistert! Bin durch Zufall auf die Seite
"Laminator-Temperatur-Regelung" gestoßen - und hatte noch zufällig einen
Aldi-Laminator ungenutzt (da für Einsatz im Sinne des Erfinders kaum zu
gebrauchen) im Schrank liegen.
Sechs Schrauben und einen Stunde später war das gute Stück entkernt und
von unnötigem Ballast befreit (eigentlich alles, außer den Walzen,
Gestell Heizung und Motor.)
Dann noch schnell (na ja...) eine Zweipunktregelung nach Thomas Pfeifer
auf Lochstreifenplatine (ab heute nie wieder!!!) mit Overkill-ATMega8
aufgebaut und über ein Relais statt Triac die Heizung angesteuert. Der
Dioden-Temperatursensor ist preislich und genialitätstechnisch nicht zu
schlagen. Es hat auf Anhieb funktioniert! Dann Gerät ausgeschaltet,
schön auf Brett geschraubt, etc., eingeschaltet ..... und kein Mucks
mehr. Beide Walzen bleiben kalt. Nach etwas Zerren und Messen habe ich
dann auch die 192-Grad Temperatursicherungen gefunden. Schnell raus
damit.
Erste Versuche waren dann schon vielversprechend (Reichelt-Katalog
01/2011, Seiten 721 - 728 gingen gut!) aber Toner ließ sich noch
abkratzen. Deshalb habe ich noch eine Start-Stopp-Automatik mit
Opto-Triac für den Motor nachgerüstet. Jetzt optimale Haftung mit
Laserjet 4000 (Tonerdichte 4), weiterhin auf Reichelt-Papier, S. 729ff.
Im Anhang ein paar Bilder zur Maschine und der ersten Platine.
Vielen Dank für die umfangreichen Vorarbeiten hier im Forum und auf
thomaspfeifer.net!
Autor: klausimausi (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ihr seid die besten :-) Meinereiner war so krank und hat diese Seite
ganz gelesen !!! *boing... aber ich hab mich nun doch für die sichere
Seite entschieden da ein bekannter Geräte besitzt die aus dem
Profisektor kommen
habe ich mich nach Metall Laminiergeräten umgekuckt und siehe da

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=...

79EUR incl.

laminiergerät hd-320
das findet man übrigens unter mehreren Namen im Netz , die Techdaten
gehen da auch teils ein wenig auseinander

was aber wichtig ist , die super temperatur ,4 gummiwalzen(wie bei den
Profigeräten) , 2 beheizt , alles aus metall und es kommt dann noch ein
anderer motor mit geschwindigkeitsregelung  rein wanns kein
Gleichstrommotor ist. Da kann man auch schön mit Zahnrädern hantieren ,
viel Platz!
Habe ich schon gemacht für den bekannten , dachte nur nicht daß ich
diese Erafhrung nochmals brauch kann :-)

schönen Gruß an den Toner !

Klaus
Autor: klaus (Gast)
Datum:

:-)

feine sache , hab heut das gerät bekommen, voll aufgedreht, gewartet ...
, Platine 2mal nackt durchziehen lassen, Platine mit layout einziehen
lassen und mit dem vorwärts , rückwärts schalter gespielt während es
durchlief !

Ergebnis : Cool :-)


war aber kein reichelt papier , sondern transferfolie "Trans royal
Inneo"
mit silikonfreiem Drucker bedruckt
Das einizige was man beachten muss gleich nachm drauflaminieren in
heissem Zustand die weisse folie in einem rutsch abziehen

perfekt!
Autor: klaus (Gast)
Datum:

Bitte nur einen Durchlauf machen aber eben mit grosselter
geschwindigkeit oder mit vorwärts rückwärts(unmodifiziert)

gemeint war :HD-320 Laminiergerät mit trans royal inneo Folie
Autor: klaus (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hier mal die Bilder vom inneren

- synchron motor mit 4 kabel
- verstellbarer walzenabstand(4schrauben) bild9(1schraube zu sehen)
- das thermostat kann man mit federschrauben einstellen (weiter...näher
zur walze) d akönnt mans denk ich noch heisser kriegen :-)

aber nun zum syncron motor , wie bekomm ich den langsamer ohne die
schrittsteuerung wie in diesem Thread beschrieben auch ohne
Frequenzumrichter, evtl. ein getriebe anbauen ?
Autor: klaus (Gast)
Datum:

Ahh ich habe den richtigen Freuenzumrichter gefunden , für Lami

Ebay-Artikel Nr. 230584250881
Autor: klaus (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Zerlegter Motor von dem hd-320

übrigens motoren des selben hersteööers mit andere umdrehungszahl hab i
hier gfunden :-)
http://www.kysanelectronics.com/product_class_sear...
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Sinusgenerator, Audio Power OpAmp, Trafo umgekehrt betreiben. fertig.
Autor: klaus (Gast)
Datum:

@Abdul K.
ja genau, können vor lachen
soll i mir da glein Strick geben ?
Autor: Mike J. (linuxmint_user)
Datum:

@ klaus
Wenn es nur langsamer sein soll kannst du dir einen Triac + MOC nehmen,
den steuerst du dann mit Software PWM an.
Du lässt eine Halbwelle durch und die nächste nicht usw. das sollte so
funktionieren.
Autor: klaus (Gast)
Datum:

@mike
Danke, das werd ich versuchen , sind schon mal gute stichpunkte um da ne
schaltung zu suchen , obwohl das mit der Schrittsteuerung ja schon mal
hier im Thread erläutert wurde , habs aber verworfen da ich dachte , is
schädlich für den Motor.

Grüße Klaus
Autor: klaus (Gast)
Datum:

achos ganz vergessen, ich hab mich desbezüglich schon auf die suche
begeben und bin dann letztendlich am Drehzahlsteller hängengeblieben,
dann hab ich noch gesucht mit welcher technologie die betrieben werden .
Ganz schlau bin ich da nicht drausgeworden da es ein für und wider gibt
Preis/technik(wider).
Drehzahlsteller sollen ja nur die spannung runterdrossen , nicht aber
die frequenz also brummt der motor weil er überlastet wird.
Also wieder die falsche Lösung ?
Freuenzumrichter hab i mir a schon angschaud aber des is ja echt daneben
, viel zu überdimensioniert die geräte die da in der Bucht zu finden
sind und höchst warscheinlich auch untaugl. um ein 14wW Motor zu
verlangsamen.



Naja letztendlich werd ich einfach ne schraubzwinge um die achse des
motors befestigen und schööön zudrehen! WERD Scho langsamer! hehe

... nich wirklich *g

werd jetzt mal auf die suche nach triac , moc & Co gehen

bis dann
klaus
Autor: klaus (Gast)
Datum:

Ach das mit dieser Triac, MOC Schaltung kann ich wogl in meinem Fall
auch vergessen .
Da ich gerade was über meinen Sysnronmotor (der ja schwerer gebaut ist
als bei den übliche supermarktgeräten) gelesen habe .

Und zwar ich hab den  Motor ja schon zerlegt und weiß daher ich habe 2
magnetspulen darin .
In dem Artikel über den Syncronmotr steht wann 2 Spulen vorhanden sind
wird die drehrichtung über einen Kondensator  bestimmt und siehe da ...
is auf meiner Platine.
Die normalen kleinen Sysncronmotoren haben einen Anker um die falsche
Drehri chtung zu verhindern.

Faktum denke ich ist nun :
Wann ich diese Triac Schaltung verwende müßte ich ja die Spannung von
der Platine nehmen um die richtige Drehrichtung zu bestimmen, aber der
impuls wird wohl kaum richtig durch die Schaltung fließen, also müsste
ich da auch schon wieder  ummodeln,!!! ?

neee ... Getriebe oder Frequenzumrichter muß es werden !

gruß Klaus
Autor: Markus Gebhard (mgebha)
Datum:
Angehängte Dateien:

Ich habe mich vor ein paar Monaten ausführlich mit dem Drosseln von
Synchronmotoren für einen Tonertransfer-Laminator beschäftigt:

 - PWM klappt nicht: Damit der Motor überhaupt einigermaßen sauber
   dreht, muss die Einschaltdauer im Bereich über 1s liegen - evtl.
   geht noch ein bisschen darunter. Bei einem üblichen Vorschub
   von 4,5mm/s gibt das kein gleichmäßiges Ergebnis mehr, weil die
   Platine alle paar mm zwischen den Walzen stehenbleibt. Außerdem
   ist das Ganze auch für's Ohr keine Freude...

 - Ansteuern mit Sinusgenerator (wie von ehydra skizziert) halbwegs,
   hat aber auch Probleme:
     - Je geringer die Frequenz, desto enger geringer muss auch die
       Ansteuerspannung des Motors sein. Bei den üblichen 50/60Hz
       sind es etwa 80...300VAC, damit der Motor sauber läuft. bei
       30Hz mußten es bei meinem Motor 60...80VAC sein. Mit der
       Spannung darüber und darunter geht nichts. Bei weniger als
       30Hz ist es kaum noch möglich, den Motor zum sauberen
       Anlaufen zu bewegen. Er hat dann auch kaum noch Kraft und
       droht zu blockieren.
     - Die genannten Werte gelten bei Sinus. Mit einer Rechteckspannung,
       ggf. leicht gefiltert, sind die erreichbaren Werte deutlich
       schlechter. Es muss also wirklich einigermaßen sauberer Sinus
       sein.
  Eine Drosselung auf 70% der Solldrehzahl ist also das höchste der
  Gefühle! Und selbst dafür ist der Schaltungsaufwand enorm.

Ich empfehle deshalb, den Motor gegen einen mit geringerer
Umdrehungszahl auszutauschen. Die Bauformen sind halbwegs
standardisiert, so dass man mit etwas Recherche entweder was direkt
passendes findet oder einen einfachen Adapter basteln kann. In der Bucht
gibt es solche Motoren z.B. aus Asien. Aber Achtung: Die Drehrichtung
muss stimmen und fix sein!

Anbei ein Foto von meinem Laminator: Er hat sowohl einen Austauschmotor
(mit mechanischem Adapter, weil die Achse zu lang war) als auch einen
Sinusgenerator. Die Durchlaufgeschwindigkeit ist digital einzustellen,
ich lasse sie aber eigentlich fix auf 1,5mm/s.
Der Sinus (inklusive Amplitudenanpassung an die Frequenz) kommt per
integriertem (aber schrottigem) DAC aus dem PIC18F14K22, wird über zwei
OpAmps impedanzgewandelt und geglättet, wird über zwei TDA2003 verstärkt
und über einen Trafo auf Sollspannung gebracht. Temperaturmessung
erfolgt über zwei 1N4148, Einstellungen von Temperatur und
Geschwindigkeit über einen Drehencoder inkl. Anzeige von Ist/Soll auf
LCD.

Der Laminator funktioniert super, ist aber absoluter Overkill und nicht
zum Nachahmen empfohlen! Für mich war's mal interessant, so tief in die
Materie der Ansteuerung von Synchronmotoren einzusteigen.

Ach ja: Das Ganze basiert auf einem Olympia A290. Den Abstand der Walzen
habe ich mittels durchsägen der seitlichen Halterungen und Fixieren mit
Alu-Winkeln um 1mm erweitert, so dass ich für Platinen eien super
gleichmäßigen Anpressdruck erziele, ohne die Hardware über Gebühr zu
quälen.

Und zu guter Letzt: Genauso wichtig wie der Laminator ist der richtige
Toner. Die Schmelztemperaturen unterscheiden sich enorm. Mit einem HP
LaserJet 4250 und Originaltoner erziele ich bei 2fachem Durchlauf bei
150°C super Ergebnisse. Mit einem aktuellen OKI zum Beispiel ging gar
nichts.

Gruß
Markus
Autor: klaus (Gast)
Datum:

Ok , Danke
dann fällt bei auch der Freuqenzumrichter weg , weil ich müsste bis auch
20% runter drosseln und das geht ja gar nicht mehr .
Basst... Motor mit 3RPM (der derzeitige hat 10(50Hz)-12RPM(60Hz)) der
ins Laminiergerät HD-320  reinpasst habe ich auch schon vom gleichen
Hersteller gefunden aber die verkaufen daß nur mit der Vorraussetzung
von  100$ Mindesteinkauf!
Motor auch erst mal ade :-)

also bastel ich n getriebe 2,5:1 oder 3:1   , ein 40er und ein 16er
Zahnrad auf ein U drauf und das dann zwischen Motorzahnrad und
Walzenantriebszahnrad

grüße Klaus
Autor: klaus (Gast)
Datum:

klaus schrieb:
> Ok , Danke
> dann fällt bei auch der Freuqenzumrichter weg , weil ich müsste bis auch
> 20% runter drosseln und das geht ja gar nicht mehr .
> Basst... Motor mit 3RPM (der derzeitige hat 10(50Hz)-12RPM(60Hz)) der
> ins Laminiergerät HD-320  reinpasst habe ich auch schon vom gleichen
> Hersteller gefunden aber die verkaufen daß nur mit der Vorraussetzung
> von  100$ Mindesteinkauf!
> Motor auch erst mal ade :-)
>
> also bastel ich n getriebe 2,5:1 oder 3:1   , ein 40er und ein 16er
> Zahnrad auf ein U drauf und das dann zwischen Motorzahnrad und
> Walzenantriebszahnrad
>
> grüße Klaus

Entschuldigung für die Rechtschreibfehler
Autor: Mike J. (linuxmint_user)
Datum:

An meinem habe ich einen Schrittmotor rangebastelt, man kann die
Geschwindigkeit gut einstellen und die Walzen vor und zurück laufen
lassen.
Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Klaus, ich wollte dich nicht ärgern. Nur die meisten Anfragen hier
verlaufen eh im Sande. Daher fasse ich mich zunehmend nur noch kurz.

Wenn du auf 20% runter willst, kannst du den umgekehrten Trafo mit
Sinusgenerator vergessen. Vor allem wegen dem Trafo. Das wurde ja
bereits dargelegt. Ich dachte, es wäre doch erheblich weniger von der
Nennfrequenz entfernt.

Also entweder Getriebe oder Schrittmotor bzw. beides. Der nächste
defekte Tintenpisser am Straßenrand oder Wertstoffhof wird deine Quelle
sein.

Viel Spaß!
Autor: klaus (Gast)
Datum:

@Abdul K.

Keine Sorge , habe ich auch nicht so aufgefasst.
Bin ja schliesslich froh dass Vorschläge kommen.
Konnt nur nicht auf deinen Vorschlag eingehen , da ich zu wenig Ahnung
davon hab.
Per Ausschlußverfahren habe ich mir jetzt jede Menge Frust erspart :-)

Dankeschön @all :-)
Autor: Torsten B. (torty)
Datum:

Hallo
Am Anfang dieser Serie war hier die Rede von einem Conrad Laminiergerät,
das besonders gut umzurüsten war. Widerstand am OPV tauschen.
Ich würde gerne auch mit dem tonertransfer anfangen aber das oben
empfohlene Modell gibt es leider bei Conrad nicht mehr.
Könntet Ihr mir vielleicht noch einmal ein geeignetes Modell empfehlen ?

Danke
Torsten
Autor: Marco F. (Gast)
Datum:

Ich habe mich nach den Posts von Klaus entschieden, mir die A4 Version
des Laminators zu bestellen:
http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD220...
Falls der Link nicht richtig geht: Es ist ein Pavo HD220-Pro, bei Amazon
für 60€ bestellt.

Dieser Vollmetall-Laminator hat eine Regelbare Temperatur bis 160°C (der
320-Pro von Klaus bis 200°C).
Ich dachte mir, vielleicht stelle ich einfach den Temperatursensor was
weiter von der Walze weg, doch das ist gar nicht nötig! :D

Ich erziele unmodifiziert beste Ergebnisse (älterer OKI drucker mit
Pelikan Toner).
Da der Laminator ebenfalls einen Rückwärtslauf beherrscht, lasse ich die
Platine einfach ein paar mal hin und her fahren und fertig ists. :D


Also wer derzeit einen guten Laminator sucht bekommt mit dem Pavo
HD220-Pro ein hochqualitiatives Gerät zu einem Vernünftigen Preis, das
nicht oder nur wenig modifiziert werden muss.
Autor: Hotzenplotz (Gast)
Datum:

Hi, nach vielem Lesen und Hin und Her-überlegen habe ich mir nun auch
einen Laminator zugelegt. Zuerst wollte ich mir bei der Bucht den
gleichen Laminator wie er in Thomas Pfeifers Blog beschrieben war
zulegen, aber als der dann bei 20€ war habe ich mich eines Besseren
besonnen und bei ama*on zugeschlagen.
Dort kann ich den "HAMA Laminator DIN A4 A 40" für alle Neulinge
empfehlen. Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.
Entfernt man das alles bleibt nur der AC-anschluss für Motor und Heizung
übrig die man entweder manuell oder bevorzugt per uC über Relais (mit
NTC) schaltet. Der Preis liegt bei 17€ rum. Tatsächlich laminiert habe
ich noch nicht damit, aber da er fast baugleich zu den anderen
Laminatoren ist, sollte das problemlos gehen. Ein Kalt-durchlauf mit
Platine ging problemlos.

Grüße
Autor: Michael A. (Gast)
Datum:

Hotzenplotz schrieb:
> oder bevorzugt per uC über Relais (mit NTC) schaltet

Hast du da einen NTC, der die Tonertransfertemperatur verträgt?
Spezifiziert sind die meist nur bis 125°C.

MfG
Autor: Hotzenplotz (Gast)
Datum:

Hi, so habe gerade meinen ersten Test-Transfer durchgeführt :-)

Grandios! Nie wieder Bügeleisen! Super-gestochen Scharf!

auf Anhieb 0.07mm pitch und 0.13mm Leiterbahnen hinbekommen :-)
(Reichelt-Papier) Habe ja schon öfters gelesen das Reichelt nicht das
Beste sein soll, aber hey, bei den Ergebnissen habe ich nicht gerade
viel Besserungs-bedarf :-)

Als Info, benutze einen Samsung ML-1865 mit alles auf dunkel und fein.

@ Michael A. ich hab irgendeine x-beliebige Glas-diode aus einem
ausgeschlachteten CRT genommen und die über ein Arduino ausgelesen.
Lötkolben dran, von 150 bis 250°C in 25°C Schritten gemessen, der
Verlauf war sehr linear. Das ganze mit ein wenig Alu dicht umwickelt und
in die kleinere der runden Schienen in den Laminator gefummelt. noch mit
etwas Wärmeleitpaste beschmiert und hin und her gewackelt (drehen lässt
sich das ganze nicht mehr da drin). Im Moment noch mit manuellem
Schalter für die Heizung, aber bald komplett uC gesteuert.

falls dir die Glas-diode nicht behagt, schau mal bei reichelt im
Sensoren-segment gibt da ne riesen Auswahl auch mit -150 bis +450°C

Grüße!
Autor: Gerd E. (robberknight)
Datum:

Hotzenplotz schrieb:
> Dort kann ich den "HAMA Laminator DIN A4 A 40" für alle Neulinge
> empfehlen. Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
> Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.

Danke für Deine Empfehlung. Ein paar Details wüsste ich noch gerne:

- Wieviele Rollen sind da insgesamt drin? Nur die beiden beheitzen oder
2 beheizte und 2 unbeheizte?

- Wie sieht es mit dem Abstand der Rollen und dem Anpressdruck aus? Ist
der Rollenabstand festgelegt oder wird eine Seite der Rollen per Feder
angedrückt?

- Wie schnell zieht der Motor die Platine druch? Kann man das evtl. über
Vorwärts-/Rückwärtslauf verlangsamen?

Vielen Dank.
Autor: Hotzenplotz (Gast)
Datum:

Gerd E. schrieb:
> - Wieviele Rollen sind da insgesamt drin? Nur die beiden beheitzen oder
> 2 beheizte und 2 unbeheizte?

2 Beheizte, mit Heizelementen die jeweils gegenüber der Rollen liegen.

> - Wie sieht es mit dem Abstand der Rollen und dem Anpressdruck aus? Ist
> der Rollenabstand festgelegt oder wird eine Seite der Rollen per Feder
> angedrückt?
Beide Seiten der oberen Rolle werden per Klammer nach unten gedrückt.
Zum Anpressdruck kann ich dir nicht viel sagen außer das er reicht und
man ihn potentiell über eine stärkere Feder modifizieren kann.
Der Abstand der Rollen reicht für ein PCB mit dickem Papier drauf, also
auch mit zweiseitig und reichelt Papier, die Platinen sind die von
reichelt.

> - Wie schnell zieht der Motor die Platine druch? Kann man das evtl. über
> Vorwärts-/Rückwärtslauf verlangsamen?

max. 300mm/min
Wüsste nicht wie, der Motor ist netz-ac und hat das gegen den
Uhrzeigersinn schon aufgedruckt. Ich lasse die Platine einfach 5 bis 7
mal durchlaufen.
Man könnte vielleicht per PWM den Motor verlangsamen(jede 2. Phase?)
aber ich glaube nicht das das den Aufwand wert ist.
Für den ultra-fancy-PCB-bedürftigen, empfiehlt es sich einfach 5
Laminatoren in geringem Abstand hintereinander zu Montieren ;-)

(Inklusive IR-vorwärmung und abschließendem Wasserbad mit
sanfter Bürsten-Papierentfernung :-D )
Welch cooles DIY projekt eigentlich ;-)

Grüße!
Autor: Martin (Gast)
Datum:

Marco F. schrieb:
> Ich habe mich nach den Posts von Klaus entschieden, mir die A4 Version
> des Laminators zu bestellen:
> http://www.amazon.de/FOTO-Laminierger%C3%A4t-HD220...
> Falls der Link nicht richtig geht: Es ist ein Pavo HD220-Pro, bei Amazon
> für 60€ bestellt.
>
> Dieser Vollmetall-Laminator hat eine Regelbare Temperatur bis 160°C (der
> 320-Pro von Klaus bis 200°C).
> Ich dachte mir, vielleicht stelle ich einfach den Temperatursensor was
> weiter von der Walze weg, doch das ist gar nicht nötig! :D
>
> Ich erziele unmodifiziert beste Ergebnisse (älterer OKI drucker mit
> Pelikan Toner).
> Da der Laminator ebenfalls einen Rückwärtslauf beherrscht, lasse ich die
> Platine einfach ein paar mal hin und her fahren und fertig ists. :D

Hallo Marco,
kannst du noch von deinem ergebnise weiter erzählen? bzw. paar Fotos
posten? möchte auch so was kaufen wo man nichts (oder sehr wenig) ändern
muß

Gruß
Autor: Wusel (Gast)
Datum:

Hallo,

würde mich auch interessieren, bin auch am überlegen ob der A4 ohne
Umbau reicht.
Da ich nur ganz gelegentlich mal eine Platine bastele bin ich bestrebt
den Aufwand in grenzen zu halten.

Gruß wusel
Autor: Markus (Gast)
Datum:

Hallo Hotzenplotz,

bin Anfänger und möchte langsam auch bei Platinen Ätzen einsteigen hab
auch alles hier gelesen, kannst du mir erklären was genau meinst du
hier:

Hotzenplotz schrieb:
> Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
> Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.
> Entfernt man das alles bleibt nur der AC-anschluss für Motor und Heizung
> übrig die man entweder manuell oder bevorzugt per uC über Relais (mit
> NTC) schaltet.

Hotzenplotz schrieb:
> Hi, so habe gerade meinen ersten Test-Transfer durchgeführt :-)

Wie hast du es gemacht, hast du alles entfernt und dann manuell was??
manuell die Platine rein?
Autor: Arne (Gast) (Gast)
Datum:

Hallo Wusel,

ich habe mir auch den Pavo HD220 gekauft und bin bis jetzt sehr
zu frieden. Die Aufwärmphase dauert etwas länger als in der Anleitung
beschrieben. Die Walzen könnten vielleicht etwas langsamer laufen,
aber die Platine wird gut durchgezogen und kann schön vor und zurück
gefahren werden. Bei meinem Gerät liegt die max. Temperatur bei ca.
165°C, das reicht um den Toner meines HP LJ 1010 zum Schmelzen zu
bringen. Ich verwende bunte Reichelt Katalogseiten als Transfer-
medium. Leider habe ich noch keine Fotos, die ich hochladen kann.

Gruß
Arne
Autor: Florian F. (ultrazauberer)
Datum:

Hallo Arne,

hast du etwas am Laminiergerät modifiziert? Oder ging der problemlos
ohne Umbauten?

Grüße
Florian
Autor: Arne (Gast) (Gast)
Datum:

Hallo Florian,

bis jetzt habe ich noch keine Modifikationen vorgenommen.
Die Temperatur von ca. 165° ließ sich so einstellen.
(Poti auf Anschlag nach rechts gedreht)
Wie groß hier die Tolleranz des Hersteller ist, kann ich nicht sagen.
Die Beschaltung der Heizung habe ich mir noch nicht angesehen.

Mein alter Laminator war auf 195° eingestellt (Leider fand
die Plastikhalterung der Walzen das nicht so toll :-(( ),
bei dieser Temperatur war es eigentlich egal, welche Seite
ich aus dem R...-Katalog verwendet habe.
Die bisherigen Versuche mit dem neuen Laminator haben ergeben,
dass ich jetzt mit den etwas dickeren, bunten Seiten bessere Ergebnisse
bekomme.

Gruß
Arne
Autor: wusel (Gast)
Datum:

Hallo,

Danke für die Info´s.

mfg wusel
Autor: Alejandro P. (alejo)
Datum:

Hallo,
habe mich so ne "HAMA Laminator DIN A4 A 40" gekauft (was Hotzenplotz
empfohlen hat) jetzt brauche eure Hilfe.

Hotzenplotz schrieb:
> Er hat zwei beheizte Rollen, und intern als Regelung nur zwei
> Thermoschalter für 105° und 135°C sowie eine Thermo-sicherung bei 192°C.

genau so ist meine auch aber:

Hotzenplotz schrieb:
> Entfernt man das alles bleibt nur der AC-anschluss für Motor und Heizung
> übrig die man entweder manuell oder bevorzugt per uC über Relais (mit
> NTC) schaltet.

So, wie ich es verstehe, entferne ich alles (Thermoschalter usw.) dann
kann los gehen?

Hotzenplotz schrieb:
> @ Michael A. ich hab irgendeine x-beliebige Glas-diode aus einem
> ausgeschlachteten CRT genommen und die über ein Arduino ausgelesen.
> Lötkolben dran, von 150 bis 250°C in 25°C Schritten gemessen, der
> Verlauf war sehr linear. Das ganze mit ein wenig Alu dicht umwickelt und
> in die kleinere der runden Schienen in den Laminator gefummelt.

wie genau oder wo muß ich der Diode einsetzen (egal welche?)
wäre sehr dankbar für die Hilfe.

Gruß.

PD: wenn jemand interesse hat, kann paar Fotos posten
Autor: Wusel (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Hallo,

so nachdem ich etwas Hardware angeschafft habe, hier mal zwei Bilder was
raus kam.

Als Drucker kam ein Samsung ML-2851DN (gibt es auch in einer einfachen
Ausführung ohne LAN und Duplex) und ein billiger Laminator von Thomas
Thomas Philipps baugleich mit
http://www.hobbys24.com/img/geha-laminator-home-of...
zum Einsatz.

Als Info Fixiertemperatur des Druckers beträgt laut Beschreibung 180
Grad
also wird der Toner wohl so zwischen 160-170 Grad schmelzen.

Der Laminator wurde mit je zwei Glimmerscheiben unter den
Temperatursensoren modifiziert, wie warm es genau wird kann ich leider
nicht sagen.

Als Papier wurde ein dünner Werbekarton ca. 0,5mm dick von einer ERGO
Werbung benutzt weil er gerade da lag, einziger Nachteil das A4 Blatt
ist zweimal gefaltet.
Gedruckt wurde mit 600dpi, Tonerauftrag normal, dickes Papier.

Werde mir aber doch noch den HD-320 hohlen da der jetzige nach den paar
Versuchen schon sehr komische Geräusche macht.

Jetzt muss die Testplatte erst mal aggressiv baden, mal schaun was dann
ist.

mfg wusel
Autor: Mike J. (emjey)
Datum:

Wusel schrieb:
> also wird der Toner wohl so zwischen 160-170 Grad schmelzen.

Ich drucke mit einem HP Laserdrucker und laminiere mit einer umgebauten
Kaffeemaschine. Der Toner schmilzt bei mir in etwa 85 bis 90 Grad. Über
90 Grad verläuft alles, bei so 85 Grad wird alles so weich dass es auf
der Platine haftet.
Autor: klaus (Gast)
Datum:

Hallo mitanander

Hat sich ja richtig was getan in der Zwischenzeit :-)

Ich bin der mit : HD-320 Laminiergerät(PAVO) mit trans royal inneo Folie

Also ich hab jetzt schon lang nix mehr gebastelt aber bals is ja
WEIHNACHTEN :-).
Der Motor mit 2RPM liegt auch schon länger rum für den Einbau.
Aber wie weiter oben schon beschrieben beim Pavo gehts auch ohne
modifikation. (vorwärts rückwärts).

Falls Ihr die Tonertransfermethode verwenden wollt ist es wichtig einen
silikonfreien Toner zu haben um mit der  trans royal inneo Folie
professionelle Platinen herstellen zu können.

Ich muss noch zugeben ich hatte viel Hilfe von einem Künstler der da
schon sehr viel Erfahrung damit hat, weil selbst glaubt das sowieso nie
;-).

Er hat mir einfach seoine Hilfe aufgezwungen :-) , da konnte er sich
dann gleich auch mal profilieren *grins

grüße Klaus
Autor: Mars (Gast)
Datum:

Hallo,
nach dem Lesen dieses Threads, vor allem der Beiträge von Martin, Arne
und Klaus, habe ich mir das PAVO DIN A3 FOTO-Laminiergerät HD320-PRO in
Vollmetallausführung bei eBay für ca 80€ geholt und bin sehr begeistert
davon. Das Gerät wiegt 8kg und die Verarbeitung ist sehr gut und robust.
Ohne Modifikationen am Laminator konnte ich ein Layout auf eine Platine
mit den Maßen 200x150mm und einer Dicke von weniger als 1mm
transferieren. Ich verwendete dazu, wie überall empfohlen, Papier aus
einem Reichelt-Katalog und stellte den Laminator auf 200°C. Nachdem der
erste Versuch mit 4maligen hin und her fahren der Platine fehlschlug und
keinerlei Toner auf die Platine aufgebracht wurde, machte ich einen
zweiten Versuch, bei dem ich die Platine ca. 20 mal hin und her gefahren
habe. Das Ergebnis war echt toll.

Für den Test habe ich das Layout des Atmel-USB-Programmiergerätes von
Thomas Pfeifer genommen:
http://thomaspfeifer.net/atmel_usb_programmer.htm

Ich werde die Tage noch einige Platinen "bedrucken" und darüber mit
einigen Bildern berichten. Ich bin gespannt, wie das Gerät mit dickeren
Platinen zurechtkommt.

Gruß,
Mars

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