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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik LM317 Widerstände berechnen


Autor: Stefen (Gast)
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Hallo,

ich verstehe dass Datenblatt nicht recht. Ich habe eine
Eingangsspannung von 17V und möchte nun mittels Poti die
Ausgangsspannung zwischen 2 und 4 Volt einstellen können. Als Poti habe
ich ein Spindeltrimmer mit 500Ohm zur Verfügung. Wie groß muss der
Widerstand am Ausgang sein? Der fließende Strom beträgt maximal 100mA.

Gruß
Stefen

: Verschoben durch Admin
Autor: Rahul (Gast)
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500Ohm ist recht wenig...

Du brauchst einen Widerstand (zwischen Output und Adj), durch den ein
Strom fliesst, der dafür sorgt, dass über dem Spindeltrimmer 2,75V
abfallen, wenn über ihm eine Spannung von 1,25V abfallen.
Die 100µA habe ich jetzt mal vernachlässigt.

Autor: Hubert.G (Gast)
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Bei einem Widerstand zwischen Output und Adj. von 220 Ohm ist der
Widerstand zwischen Adj. und GND für 2V 125 Ohm und für 4V  470 Ohm

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Ganz nett, nur funktioniert der bei mir nicht, wenn ich eine
Ausgangsspannung eingeben will. Es kommt immer "NaN", was wohl "Not
a Number" bedeuten soll.
Für R2 kann ich Werte eingeben, aber dann muß ich mich ja an meine
gewünschte Ausgangsspannung rantasten. Das kann es ja wohl nicht sein,
oder?

Falls es von Bedeutung ist, ich verwende Firefox 1.5.0.1 unter Windwos
XP Pro SP2.

Autor: Charly (Gast)
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Hi,

falls noch aktuell, i  hab mir mal was fuer den 1117 "proggramiert"
muesste baugleich mit dem 317 sein,

viel spass
Charly

Autor: Charly (Gast)
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hochladen ging nicht ;(
link http://www.dh8vh.de/1117.zip

Autor: Frank (Gast)
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Gibts Du im online-calculator 1,25V (also mit Komma) ein? vermutlcih 
müsstest Du ein Punkt nehmen => 1.25V


Frank

Autor: Christoph Müller (Gast)
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Hi,

Ich grab den Thread nochmal aus, da mir gerade noch so ein online 
Calculator über den Weg gelaufen ist, bei dem man offensichtlich (im 
Gegensatz zu dem oben verlinkten) jede beliebige Kombination eingeben 
kann:

http://www.bemworld.de/lm317.php

Klar ists halbwegs sinnlos sowas zu verweden, da die Formel doch sehr 
trivial ist, aber vielleicht hilfts ja dem ein oder anderem irgendwie.

Grüsse

Autor: Dynamo (Gast)
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cool gemacht

Autor: Michael L. (michaelx)
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Na dann will ich auch noch einen Link beisteuern, da wird zusätzlich 
noch die Berechnung für die Verwendung als Konstantstromquelle 
angeboten:

http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Michael L. (michaelx)

>http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm

Ist ja alles ganz nett, vor allem das Holzdesign, aber wer so eine 
einfache Formel nicht aus dem Datenblatt ablesen und im Taschenrechner 
rechnen kann, sollte sich lieber ein anderes Hobby suchen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Michael L. schrieb:
> Na dann will ich auch noch einen Link beisteuern, da wird zusätzlich
> noch die Berechnung für die Verwendung als Konstantstromquelle
> angeboten:
>
> http://www.dieelektronikerseite.de/Tools/LM317.htm


Der Link ist sicher eine Hilfe für "quick & dirty" Abschätzungen.

Leider sind die wesentlichen Randbedingungen nicht abgefangen worden, 
z.B Warnung über mindest sinnvollen Querstrom über R1/R2 oder Grenzen 
der Konstantstromquelle.

Und so kann man den LM317 bequem als Konstantstromquelle für 1mA 
"berechnen, was aber in der Realität mit heutzutage erhältlichen LM317 
NICHT funktionsfähig ist.

Man(n) sollte also stets das LM317-Datenblatt bereithalten, bevor man 
derart in die Irre geführt wird ,-)

Autor: Michael L. (michaelx)
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Schön, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, den 317-Rechner auf Herz und 
Nieren zu testen. Da haben auch die Anfänger was davon, ist mir nicht 
aufgefallen. Man weiß ja normalerweise, was man in etwa einsetzen muss.

Die Formeln hab ich irgendwann mal in meinem Taschenrechner 
einprogrammiert, aber eh ich den wieder rausgekramt habe, ist der Link 
schonaufgerufen ...

Autor: Gastofatz (Gast)
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Für so etwas braucht man keine "Online-Rechner", ein bisschen gesundes 
Matheverständnis reicht.

Laut Datenblatt ist

(Zuordnung r und R siehe Skizze "blau".) Aufgelöst nach r:

Wenn Uout im Bereich 2...4 V regelbar sein soll, muss r den Bereich

überdecken. Die Differenz zwischen größtem und kleinstem r (Poti am 
linken/rechten Anschlag) beträgt also einerseits 1.6 R und andererseits 
500 Ohm, denn das ist der Poti-Bahnwiderstand. Also muss 1.6 R = 500 Ohm 
sein, woraus R = 312.5 Ohm folgt.

0.6 R ist dann 187.5 Ohm und das ist der erforderliche 
Poti-Serienwiderstand - fertig. Siehe Skizze "rot".

Die Ausgangslast des LM317 durch den Poti-Spannungsteiler liegt dann 
zwischen 500 Ohm und 1 kOhm. Das ist bei den kleinen Ausgangsspannungen 
völlig OK.

Autor: Michael L. (michaelx)
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Ah, ein Schlauberger!

Mit Mathematik allein kommt man übrigens auch nicht all zu weit, wenn 
man nicht sieht, dass der Strom des ADJ-Pins mit in die Berechnung 
eingeht.

Im Anhang ist mal die vollständige Formel.

Autor: Bensch (Gast)
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> Ah, ein Schlauberger!

Richtig, ein Schlauberger- im Gegensatz zum Korinthenkacker! Er hat 
nämlich den Strom durch den Widerstandsteiler so gross gemacht, dass der 
ADJ-Strom vernachlässigt werden kann- SO macht man das......

Autor: Michael L. (michaelx)
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Bensch schrieb:
>> Ah, ein Schlauberger!
>
> Richtig, ein Schlauberger- im Gegensatz zum Korinthenkacker! Er hat
> nämlich den Strom durch den Widerstandsteiler so gross gemacht, dass der
> ADJ-Strom vernachlässigt werden kann- SO macht man das......

Das kann auch Zufall sein. Außerdem ging es davor gerade um die 
Unzulänglichkeiten der vereinfachten Berechnungen.

Wenn man eine Schaltung fest hinten dran hat, dann kann man die beiden R 
auch größer machen, denn besonders beim 317L fallen 10mA durch den 
Teiler schon deutlich ins Gewicht.

Autor: Gastofatz (Gast)
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Ist ja kein Problem, sich über den durch Vernachlässigung von Iadj 
bedingten Fehler Klarheit zu verschaffen: Durch den Spannungsteiler von 
Uout nach GND fließen etwa 4 mA (= 2 V/500 Ohm). Iadj ist laut 
Datenblatt 50 µA groß und das sind nur 1.25 % von 4 mA.

Weiterhin kann man sich überlegen, dass der Poti-Serienwiderstand von 
187.5 Ohm auch "mit Iadj" gleich bleibt. Das muss so sein, weil Uout 
linear von r abhängt.

Wenn man die Rechnung "mit Iadj" explizit durchführt, sieht man, dass 
sie gar nicht so viel komplizierter ist. Das Prinzip ist genau dasselbe:

Man löst dann

nach r auf mit dem Ergebnis

Wenn Uout im Bereich 2...4 V regelbar sein soll, muss r den Bereich

überdecken. Die Differenz vom maximalen zum minimalen r-Wert ist wieder 
mit den 500 Ohm Bahnwiderstand des Potis gleichzusetzen:

Ergebnis: Der relative Fehler in R ist gerade etwa so groß wie der 
relative Fehler durch Iadj am Spannungsteilerstrom, denn 1/(1 + x) ist 
für kleine x ungefähr gleich 1 - x.

Mit Iadj = 50 µA ergibt sich R = 316.4 Ohm (statt 312.5 Ohm bei 
Vernachlässigung von Iadj).

Autor: Ihr_Korinthenkackenden_Dummschwätzer (Gast)
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Es ist u.a einer der Vorteile des LM317, das der Strom durch den ADJ Pin 
so klein ist, dass man ihn für die üblichen Anwendungen (2% Genauigkeit) 
vernachlässigen kann.

Da die Toleranz der Referenzspanung im LM317 in der gleichen 
Größenordnung liegt, ist es wirklich sinnfrei hier auf Details in 
Gleichungen einzugehen.

Beim 78xx/79xx ist das eher ein beachtenswertes Problem, da dort der 
Strom deutlich größer ist.

Autor: Du (Gast)
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316.4 Ohm, den will ich sehen und Toleranz haben die ja auch noch ;)

Das man aus so einem Problem eine solche Wissenschaft machen kann...

Autor: Bensch (Gast)
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Da die Toleranz der Referenzspanung im LM317 in der gleichen
Größenordnung liegt, ist es wirklich sinnfrei hier auf Details in
Gleichungen einzugehen.

Ausserdem hat ja auch noch der Iadj eine ziemliche Toleranz, was die 
ganze schöne exakte Rechnung endgültig zum Scherz macht.....

Autor: Willi (Gast)
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Und warum immer diese 1,25V??

Autor: U.R. Schmitt (Gast)
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Weil der LM317 intern so aufgebaut ist, daß er die Ausgangsspannung so 
ausregelt, daß der Adj Pin 1,25V negativer ist als der Ausgang. Über den 
Spannungsteiler kann man jetzt also (innerhalb der Grenzen des Bauteils) 
einstellen wie hoch er die Ausgangsspannung regeln soll.

Autor: bensch (Gast)
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> Und warum immer diese 1,25V??

Äh, ins Datenblatt hast du nicht geschaut?

Autor: Vitali (Gast)
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Hallo,
ich muss den Thread mal nach vorn holen, da ich eine Frage zum LM317 
habe.

Ich habe ein Tischnetzteil (30 Volt, 400 mA, 12 Watt) und möchte 48 LEDs 
dranbasteln. Jeweils 9 in Reihe (bei 3 Volt, ca. 20mA) + Vorwiderstand, 
wobei sich dieser ja durch R = (28.75 V(out) - 9 V(ref) * 3) / 0.02 A 
berechnet. 1.25 Volt braucht der LM317 ja von Haus aus.

Bezogen auf den Schaltplan aus dem Datenblatt (ohne Kondensatoren) und 
aus dieser Diskussion habe ich nun folgendes errechnet:
R1 sei 150 Ohm, somit brauche ich ein Potentiometer, welches maximal auf 
3450 Ohm einstellbar ist. Ist das erstmal soweit richtig?

Die Rechnung, die ich mir dazu zugrunde gelegt habe, sieht 
folgendermaßen aus:
   R2 = ( 30 / 1.25 - 1) * R1

Oder rechne ich hier mit einer Ausgangsspannung abzüglich der 1.25 Volt 
für den LM317, also 28.75 Volt?


Und noch eine weitere Frage: Da im Datenblatt Widerstände an bestimmten 
Stellen skizziert werden, gehe ich mal davon aus, dass sie auch nicht 
durchbrennen. Das mag zwar sein, aber ich möchte dies ungern einfach nur 
so hinnehmen, sodass sich mir die Frage stellt, wie ich die 
Verlustleistung an den beiden Widerständen R1 und R2 berechnen kann (R2 
auf maximal-Anschlag).

Gruß,
Vitali

Autor: Vitali (Gast)
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Mist... Ich meinte natürlich 45 LEDs, nicht 48.
Also 5 Stränge mit je 9 LEDs + Widerstand.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Warum verwendest du den LM317 nicht als Stromquelle.
Obwohl du für jeden Strang auch noch einen Widerstand benötigst damit 
sich der Strom einigermaßen gleich aufteilt.

Autor: Vitali (Gast)
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Der LM317 sollte dazu dienen, dass ich die LEDs dimmen kann, indem ich 
ihnen weniger Spannung / Strom zur Verfügung stelle.
Ich weiß nicht genau, ob der LM317 als Konstantstromquelle mit einem 
Poti funktioniert und auch nicht, wie ich den Widerstand berechne.
Bin noch neu auf dem Gebiet und das wird meine erste richtige 
"Schaltung", wenn sie denn mal fertig wird.

Hinzu kommt noch, dass ich den komischen Pfeil über R1 in dieser 
Zeichnung 
(http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:LM31...) 
nicht verstehe :/.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Vitali schrieb:
> Hinzu kommt noch, dass ich den komischen Pfeil über R1 in dieser
> Zeichnung
> (http://www.mikrocontroller.net/articles/Datei:LM31...)
> nicht verstehe :/.

Das ist der Schleifer vom Poti.

Autor: Vitali (Gast)
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Ok, also ist im Schaltplan aus dem Wiki bereits ein Poti verbaut. Das 
ist gut zu wissen.
Dann brauch ich jetzt nen Poti, der mir bei 0 Ohm nen Strom von 30mA 
liefert und bei maximalem Anschlag nen Strom von 0mA.

Das Datenblatt besagter LEDs sagt zum Thema Betriebsspannung folgendes:
- 2.9 Volt ... 20mA -> normale Betriebsspannung
- 4.0 Volt ... 30mA -> maximal verträgliche Spannung

Da der LM317 hier als Konstantstromquelle verwendet wird, regelt sich 
die Spannung automatisch, richtig?
Bei V(in) von 30 Volt habe ich nachher (V(out)) effektiv nur noch 28.75 
Volt zur Verfügung, die sich auf jeden Strang aufteilen.

Dafür bräuchte ich dann ein Poti mit einem Widerstand von:
R = 1.25 V / 0.03 A = 41,7 Ohm

Dieser hier 
(http://www.reichelt.de/?ACTION=3;GROUP=B1212;GROUP...) 
würde dann passen, wenn ich vor jeden LED Strang noch nen Widerstand von 
75 Ohm hänge?

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Hi,

Hubert G. schrieb:
> Warum verwendest du den LM317 nicht als Stromquelle.
> Obwohl du für jeden Strang auch noch einen Widerstand benötigst damit
> sich der Strom einigermaßen gleich aufteilt.

das würde bedeuten, dass er fünfmal eine Konstantstromquelle bauen 
müßte.
Wenn es sich nicht um High-Power-LEDs handelt, sind Widerstände zur 
Strombegrenzung hinreichend sicher und genau.

Grüße

Autor: Leonardo W. (krangel)
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Vitali,

man kann an einer Konstantstromquelle nur einen Strang anschließen.

Grüße Leo

Autor: Vitali (Gast)
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Leonardo W. schrieb:
> man kann an einer Konstantstromquelle nur einen Strang anschließen.

Das ist ziemlich suboptimal, da die Leuchtkraft von nur einem Strang 
alles andere als ausreichend sein wird.
Highpower LEDs gehen nicht, weil das vorhandene Netzteil nicht genug 
Strom liefern kann.



Vitali schrieb:
> Ich habe ein Tischnetzteil (30 Volt, 400 mA, 12 Watt) und möchte 48 LEDs
> dranbasteln. Jeweils 9 in Reihe (bei 3 Volt, ca. 20mA) + Vorwiderstand,
> wobei sich dieser ja durch R = (28.75 V(out) - 9 V(ref) * 3) / 0.02 A
> berechnet. 1.25 Volt braucht der LM317 ja von Haus aus.
>
> Bezogen auf den Schaltplan aus dem Datenblatt (ohne Kondensatoren) und
> aus dieser Diskussion habe ich nun folgendes errechnet:
> R1 sei 150 Ohm, somit brauche ich ein Potentiometer, welches maximal auf
> 3450 Ohm einstellbar ist. Ist das erstmal soweit richtig?
>
> Die Rechnung, die ich mir dazu zugrunde gelegt habe, sieht
> folgendermaßen aus:
>    R2 = ( 30 / 1.25 - 1) * R1

Sind diese Ausführungen denn soweit richtig?

Autor: Leonardo W. (krangel)
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der Wert für R2 ist richtig.

Autor: Vitali (Gast)
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Leonardo W. schrieb:
> der Wert für R2 ist richtig.

Super. Dankeschön :)

Autor: Vitali (Gast)
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Hallo, der LM317 Noob schon wieder.
Muss diesen Thread nochmal ausgraben, obwohl er nur indirekt was mit dem 
Thema zu tun hat. Ich hoffe ihr könnt es mir verzeihen.

Oben den angehängten Schaltplan habe ich auf einem Steckbrett 
zusammengesteckt. Als Spannungsquelle habe ich eine 9 Volt Blockbatterie 
verwendet, die nicht mehr 100%ig voll geladen ist.


Ergebnisse der Messung:

- LED 1 Spannung: 2.86 Volt
- LED 2 Spannung: 2.85 Volt
- LED 3 Spannung: 2.86 Volt
- LED 4 Spannung: 2.85 Volt

- Anliegende Spannung zwischen In und LED 4: 8,1 Volt
- Anliegende Spannung zwischen R1 und LED 4: 6,85 Volt

Bis hierhin noch alles OK. Das verwunderliche (zumindest für mich) ist 
nun: Überall fließt ein Strom von 12.5 mA. Eigentlich sollte sich der 
Strom aufteilen (also dass an beiden Strängen 6.25 mA fließen), wenn ich 
das Prinzip des Stromteilers richtig verstanden habe, oder etwa nicht?

Kann mir jemand dieses Phänomen erklären?
Hab die Schaltung jetzt in 3 verschiedenen Layouts zusammengesteckt, 
wobei das letzte Layout exakt aussah wie der obige Schaltplan.


Ach ja: Verwendet wurde eine 9 Volt Blockbatterie, ein LM317T, ein 100 
Ohm Metallschichtwiderstand (1% Toleranz) und blaue LEDs, die einen 
maximalen Betriebsstrom von 20 mA haben.

Wäre super, wenn ihr mir das erklären könntet, denn ich versteh's nicht.

Autor: mhh (Gast)
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Du wirst was falsch gemessen haben. Und LEDs schaltet man nicht 
parallel, da muss jeweils noch ein kleiner Widerstand rein zur 
Symmetrierung.

Außerdem ist die Eingangsspannung grenzwertig gering für die blauen 
LEDs.

Autor: Vitali (Gast)
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Gemessen habe ich an jeder LED einzeln. Also Plusklemme vom Multimeter 
an Anode, Minusklemme vom Multimeter an Kathode der Leuchtdiode. Und das 
halt bei jeder LED.
Multimeter stand auch auf Amperemessung.

Autor: mhh (Gast)
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Ersetze LED 1 und LED 3 durch 100 Ohm Widerstände. Dann messe noch 
einmal.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Vitali schrieb:
> Also Plusklemme vom Multimeter
> an Anode, Minusklemme vom Multimeter an Kathode der Leuchtdiode.

Du schaltest also das Amperemeter parallel zu dem Bauteil, für das du
den Strom messen willst? Das geht nicht. Du schließt damit die LED kurz
so dass der gesamte Strom über diesen Strang fließt.

Strommessung erfolgt immer mit dem Instrument in Serie zum Bauteil, bei
der Spannungsmessung liegt es parallel.

Autor: mhh (Gast)
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Hätte eigentlich durch verdunkeln von 3 LEDs auffallen müssen. Davon
hättest Du schreiben können.

Autor: Vitali (Gast)
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Joa... Scheine in der Tat falsch gemessen zu haben. Habe nicht gewusst, 
dass man Strom anders misst als Spannung :/.
Naja, jedenfalls Danke für die Information.

Autor: led-bastler (Gast)
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hallo an alle,

habe eine ksq aus einem lm317 und einem 15 ohm wiederstand geschaltet. 
dieser sollte eigentlich ca. 83mA durchlassen.

mit dem multimeter messe ich aber stets werte von 160 - 170mA im 
stromkreis.

kommen durch die komponenten wirklich nur die 83mA und der rest landet 
im lm317 und wiederstand?
bin etwas versunsichert weil die led nich unbedingt über 100mA ziehen 
sollte.

schon mal danke an alle

Autor: mhh (Gast)
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Schaltung?
Gesiebte Gleichspannung als Eingangsspannung? Und ist diese hoch genug?


Da der 317 in Reihe liegt, fließt nichts quer.

Autor: led-bastler (Gast)
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das ganze ist nach diesem schema aufgebaut.

http://www.roboternetz.de/phpBB2/konstantstrom.php...

stromquelle ein 12v bleigel akku.

Autor: mhh (Gast)
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2 Möglichkeiten:

Die 15 Ohm stehen nur auf dem Papier, aber nicht auf dem Widerstand.
Anschlüsse des 317 verwechselt.

Der 317 braucht außerdem einen kleinen Kühlkörper. Zwar nicht unbedingt, 
aber es ist besser.

Autor: led-bastler (Gast)
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die 15 ohm sind nachgemessen und stimmen. ist auch ein 1w widerstand mit 
1%. die anschlüsse sind gemäß dem genannten schema gemacht. habe auch 
extra mit datenblatt abgeglichen.
gekühlt ist er nicht da das ganze eigentlich nur 1w hat und 0,5 bis 0,6 
davon in den led landen.
vll gehts mit der strommessgenauigkeit meines multimeters auch nur in 
den keller weil die batterien zur neige gehen?

die led sind auf 100 - 120mA max ausgelegt. die müssten bei 170mA ja 
sofort durchschmoren. sie werden in der praxis aber nicht mehr als 
handwarm was auch dafür spricht dass mit der messung was nicht passt und 
im stromkreis nur um die 80mA fließen.

ich dachte nur vll bin ich ja über einen anfängerfehler gestolpert wo 
ein außenstehender sofort abhilfe kennt.

nochmal zum vrständnis:
lm317 mit 15ohm widerstand. bedeutet, dass der gesamte kreislauf auf 
83mA begrenzt ist. mehr sollte eigentlich nicht fließen oder? und die 
spannungsdifferenz zwischen stromverbraucher und stromquelle wird im 
lm317 und im widerstand in wärme umgewandelt. die sollten demnach 
entsprechend belastbar sein.
ist das soweit richtig?

noch eine kleine frage zum schluss:
wenn ich mit dem wiederstand den maximal strom begrenzt habe, kann ich 
dann einfach noch nen poti als veränderbaren zusatzwiderstand zum 
widerstand schalten und damit zwischen x(0) und 83mA "dimmen"?
den poti direkt zur stromquelle dürfte ja ne dumme idee sein oder?

dann schon mal danke für die hilfe und gute nacht

Autor: mhh (Gast)
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led-bastler schrieb:
> lm317 mit 15ohm widerstand. bedeutet, dass der gesamte kreislauf auf
> 83mA begrenzt ist. mehr sollte eigentlich nicht fließen oder?

Genau, mehr geht nicht.

led-bastler schrieb:
> und die
> spannungsdifferenz zwischen stromverbraucher und stromquelle wird im
> lm317 und im widerstand in wärme umgewandelt. die sollten demnach
> entsprechend belastbar sein.

Auch richtig.

led-bastler schrieb:
> wenn ich mit dem wiederstand den maximal strom begrenzt habe, kann ich
> dann einfach noch nen poti als veränderbaren zusatzwiderstand zum
> widerstand schalten und damit zwischen x(0) und 83mA "dimmen"?

Das Poti muss in Reihe zum 15 Ohm Widerstand. Es muss allerdings den 
Strom und entsprechende Leistung abkönnen (Drahtpoti)

(und wechsle die Batterie vom Messgerät, dann noch mal messen)

Autor: mhh (Gast)
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Wenn Du den Strom veränderst, ändert sich übrigens auch der Farbton der 
LED. Wenn eine Helligkeitssteuerung über einen größeren Bereich geplant 
sein sollte, sind andere Lösungen notwendig (PWM).

Autor: led-bastler (Gast)
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nochmal nachgemessen. mit frischen batterien.
161,2 mA

es ist mir ein rätsel...

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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led-bastler schrieb:
> nochmal nachgemessen. mit frischen batterien.
> 161,2 mA
>
> es ist mir ein rätsel...

Welche Spannung steht den ueber den Widerstand an bei 161mA ?
Schon mal mit dem Skope am Regler gemessen ob der nicht eventuell 
schwingt.

Autor: led-bastler (Gast)
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am wiederstand sind 1,2 volt gemessen.

schwingungen...naja einfaches multimeter und auch nicht das 
elektronikerwissen...schwer zu beurteilen für mich

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Dann blockt den Regler am Ausgang mit einem Kondensator mal ab.
Zum Test mal rund 100nF.

Autor: led-bastler (Gast)
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das ganze sieht wie folt aus...wie gesagt es solten eigentlich nur gut 
80mA fließen

Autor: led-bastler (Gast)
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das wird gemessen

Autor: Jens G. (jensig)
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naja - 1,25V und 15Ohm und 160mA passen ja wohl nicht ganz zusammen.
Entweder mist dein MM Mist, oder aber der LM317 schwingt wirklich.
Schalte doch mal auf AC am MM - evtl. kann man ja noch bißchen AC 
messen, wenn Du in den mV-Bereich runtergehst (auch wenn das MM keine 
hunderte kHz macht - bißchen kommt doch noch meistens durch)
Oder eben doch mal einen kleinen C am Einganng und Ausgang nach Masse.

Autor: led-bastler (Gast)
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so ergebnis der Messung auf Wechselstrommodus:

Spannung über dem Wiederstand 0,0V
über einer beliebigen einzelnen LED knapp 6v
über beide LED gut 12v

Autor: Widerstand (Gast)
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Wenn Du über dem Widerstand 1.2 Volt mißt, dann ist doch alles OK. Das 
sind doch genau 80mA bei 15 Ohm.

Autor: Jens G. (jensig)
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über einer beliebigen einzelnen LED knapp 6v
über beide LED gut 12v

Gut - auch wenn das eigentlich über LED's nicht möglich sein sollte, so 
scheint das wohl doch eine Schwingung anzuzeigen.
Also mal die 100nF Kerkos probieren.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Dann mach doch mal folgendes noch:

Schalte noch einen weiteren Widerstand von 15 Ohm in Reihe zu den LEDs.
Dann miss die Spannung mal an dem. (Sollten dann auch 1.2V sein).
Nur um mal auszuschliessen das dein Messgeraet im Strombereich einen 
defekt hat. (Kann ja sein).

Autor: led-bastler (Gast)
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Gibts ne andere schlaue Möglichkeit das zu testen? hab hier sonst keinen 
einzigen Widerstand mehr rumliegen.

Für den Fall dass der lm317 schwingt. was heißt das dann genau? Dass die 
Messung manipuliert ist und in Wirklichkeit doch nur der berechnete 
Strom fließt? Besteht dann überhaupt handlungbedarf?

Meine sorge gilt in erster linie den LED die ja aber nur "handwarm" 
werden. Zweitens läuft das ganze auf Akku weshalb ich auch gern hätte 
dass nicht auf einmal das doppelte verbraucht wird ;-)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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led-bastler schrieb:
> Gibts ne andere schlaue Möglichkeit das zu testen? hab hier sonst keinen
> einzigen Widerstand mehr rumliegen.

Um jetzt diese Schaltung und dein Multimeter mit zu testen geht der 
Trend wohl zum Zweitwiderstand.


Wenn du nur dein Multimeter testen willst kannst du jetzt den Widerstand 
an eine bekannte Spannungsquelle schliessen und den Strom messen.

>Für den Fall dass der lm317 schwingt. was heißt das dann genau?
 Dann ist dort eine hochfrequente Schwingung ueberlagert.

>Dass die
>Messung manipuliert ist und in Wirklichkeit doch nur der berechnete
>Strom fließt?

Wenn dein Multimeter nicht defekt ist kann es sein das der Strom dort 
wirklich fliesst.

> Besteht dann überhaupt handlungbedarf?

Ja !  Diese wilden Schwingungen koennen den Regler aufheizen. Auch in 
Punkto EMV ist das nicht gut. Du willst doch keinen Stoersender bauen.

Autor: mhh (Gast)
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Ich gehe davon aus, daß Dein Messgerät in der Strommessung fehlerhaft 
ist. Es scheint das doppelte anzuzeigen. Das Fehlerbild kenne ich von 
einem Bekannten, wenn man versucht hat, Spannung im Strommessbereich zu 
messen.

Jens G. schrieb:
> Oder eben doch mal einen kleinen C am Einganng und Ausgang nach Masse.

Das sollte man tunlichst vermeiden bei dieser Schaltung. Die LEDs gehen 
sonst schnell defekt. Schwingen würde der 317 nur, wenn die Dropspannung 
unter 2,5 bis 3 V wäre. und das ist sie hier nicht.

Autor: led-bastler (Gast)
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ich glaube der letzte vorschlag ist leider richtig. mein geliebtes 
multimeter hat wohl irgendwie n kleinen hauweg.

habs grad mal spaßhalber an der 10A buchse gemessen. ergebnis 0,07A was 
ja erstaunlich nah an den 80 mA ist.

Autor: led-bastler (Gast)
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gleich noch ne schlaue frage. mochte gerne mehrere von den strängen 
verbauen.
nachdem es recht aufwendig ist mehrere lm317er zusammenzulöten und v.a. 
das mit dem dimmen dann für jeden strang einzeln ist mochte ich gerne 
die einzelnen led in reihe und dann 2 bis 3 stränge parallel schalten.
ja parallel ist bei led nie wirklich gut aber an ner konstantstromquelle 
dürfte das doch in ordnung gehen? möchte eben dass sich alle 6 led mit 
einem dimmer dimmen lassen.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Nein, die Parallelschaltung von Leds/Led-Ketten BLEIBT auch da "nie 
wirklich gut".

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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led-bastler schrieb:
> ja parallel ist bei led nie wirklich gut aber an ner konstantstromquelle
> dürfte das doch in ordnung gehen?

Und wie soll sich da der Strom genau aufteilen ?
Da wist du schon mehrere KQ aufbauen muessen. Soviel Arbeit ist das ja 
jetzt nun bei gerade mal 2 Bauteilen auch wider nicht.

@Andrew

Zum wievielten male ist schon erklärt worden dass das mit dem 
Parallelschalten von LEDs so nicht klappt.

Autor: led-bastler (Gast)
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okok keine parallelschaltung, die led werdens mir wohl danken

und ja die ksq sind nicht wirklich das problem...ich möchte aber dass 
alles mit einem regler dimmbar ist. wenn ich aber in jede ksq zum 
widerstand nen eigenen dimmer bau hab ich im endeffekt derer mehrere.

zum anderen muss ich für jeden strang extra kabel verlegen. aber ok dann 
muss die ksq und damit der dimmer eben zu den led.

6 led macht wahrscheinlich 3 ksq,(muss mal testen ob drei in reihe auch 
geht da sie nur 3,2 typ spannung haben und der 12v akku in der regel ja 
eher um die 12,5 liegt)
gibt es zumindest eine möglichkeit dass man das zentral mit einem poti 
dimmen kann?

schon mal danke für die tipps und ein großes lob für die hilfe bis 
jetzt. so kompetent, hilfsbereit und sachlich geht es heutzutage 
(leider) in nur wenigen foren zu

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Hier eine KQ mit 3 Ausgaengen und einem Poti (fast beliebig erweiterbar)

Autor: led-bastler (Gast)
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das ist aber doch eigentlich genau der selbe aufbau nur mit ner anderen 
ksq.

hier ist der einstellbare widerstand ja im gesamtkreis. das wäre bei der 
variante mit lm317 doch genauso möglich nur ist das problem bei beiden, 
dass man erst mal n poti braucht, der mehrere watt mitmacht.

es ist doch viel effizienter den bereitgestellten strom über die ksq zu 
verringern anstatt im gesamtkreis einen großteil der energie zu 
vernichten.
(schließlich läuft das ganze ja auch auf akku)

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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led-bastler schrieb:
> das ist aber doch eigentlich genau der selbe aufbau nur mit ner anderen
> ksq.
>

Ja.

> hier ist der einstellbare widerstand ja im gesamtkreis. das wäre bei der
> variante mit lm317 doch genauso möglich nur ist das problem bei beiden,
> dass man erst mal n poti braucht, der mehrere watt mitmacht.

Die sind rar und teuer. Auch brauchst du fuer jede KQ ein Poti. Hier 
brauchst du nur eins.


> es ist doch viel effizienter den bereitgestellten strom über die ksq zu
> verringern anstatt im gesamtkreis einen großteil der energie zu
> vernichten.
> (schließlich läuft das ganze ja auch auf akku)

Egal wie du es anstellst in allen Faellen verheizt du gleich viel.
Oder wie funktioniert deine Dimmerschaltung ?

Wenn du das nicht willst hilft dir nur eine PWM.

Autor: led-bastler (Gast)
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nach dem parallelschalten ja ein no go ist --> 3ksq mit 2led oder 2ksq 
mit 3led. mal schaun was der testlauf sagt.

einen einzelnen strang hätte ich gedimmt indem ich einen poti in reihe 
zum widerstand in die ksq gebaut hätte. im optimalfall ist bei 3 led in 
reihe ja kaum spannung zu vernichten. bei den leistungsdaten der led 
sollte aber auch sonst ein 0,5w poti ausreichen.

meiner meinung vernichte ich damit die energie um die gedimmt wird ja 
nicht, weil ich durch erhöhten widerstand in der ksq den strom im 
kreislauf weiter nach unten limitiere. also z.b. 40mA statt 80mA
nachdem durch den zusätzlichen widerstand auch die stromstärke 
verringert wird, wird gesamt weniger strom benötigt -->  wenn der poti 
zum einsatz kommt verringert er gleichzeitig die leistung, dass das mit 
den 0,5w ja locker reichen dürfte.

dieser plan war bis jetzt zurechtgelegt. allerdings soll das ja eine 
einzelne lichteinheit werden. also will ich alle 6led und damit die 
verschiedenen ksq mit nur einem "dimmer" in der helligkeit regulieren 
können.

und bei dem letzten problem bin ich in der realisierung noch auf dem 
holzweg. ich müsste dann ja quasi den variablen widerstand in allen ksq 
mit einem regler einstellen können.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Ueberlege mal genau was meine Schaltung macht.
Anstatt den Widerstand kleiner zu machen aendere ich einfach die 
Spannung ueber ihm. Also wird der Strom kleiner den die KQ liefern kann. 
Der OP sorgt dafuer. Die Leistung die der LM317 oder die Transistor KQ 
vernichtet ist in beiden Faellen gleich. Es gibt da keinen Trick damit 
das nicht so ist.
Nur das du beim OP mit einem Poti kleiner Leistung alle einstellen 
kannst.

Autor: led-bastler (Gast)
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aber in dem fall landen hohe energiemengen im poti was er nicht aushält.

wenn ich den poti in reihe zum lm317 widerstand schalte nimmt er nur die 
energiedifferenz zur quellspannung beim jeweiligs eingestellten 
widerstand und dem daraus resultierenden strom auf.

wenn das mit den 3 led klappt können es maximal 3v sein die in den 
widerständen vernichtet werden müssen.
bei 40mA wäre der benötigte gesamtwiderstand in der ksq also gut 30ohm. 
demnach müsste der poti auf knapp 20 ohm stehen (15ohm sind ja fest 
verbaut)

also 20 ohm und 40 mA ...die welt wird da an wärme nicht frei. denke mal 
das ist fast zu vernachlässigen.

wenn ich aber einen poti in der gesamtschalung hab muss er von den 
vollen 80mA die spannung um mehrere volt absenken wenn ich das richtig 
verstehe.
außerdem fließen immer 80mA aus dem akku.


oder sehe ich da was vollkommen falsch?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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led-bastler schrieb:
> wenn ich aber einen poti in der gesamtschalung hab muss er von den
> vollen 80mA die spannung um mehrere volt absenken wenn ich das richtig
> verstehe.


Der Poti in meiner Schaltung ist 10KOhm. Der steuert nur die OPs an.
Da wird nix warm. Einen 20Ohm Poti zu bekommen der 1W aushaelt wird 
schwer werden.

In meiner Schaltung kannst du den Strom von 0 .. 80mA einstellen.

led-bastler schrieb:
> oder sehe ich da was vollkommen falsch?

Ich glaube ja.

Autor: led-bastler (Gast)
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ist es möglich für 2 lm317 schaltungen den selben widerstand und poti zu 
schalten? dann wären alle in reihe geschaltet und trotzdem alle über den 
poti zu dimmen.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Jedem LM317 seinen eigenen Widerstand. Da sind die stur.

Autor: led-bastler (Gast)
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ok danke

Autor: stegerfa (Gast)
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http://www.fabian-steger.de/elektronik/lm317/index.php

Berechnung unter Angabe der Zielspannung.
Sucht automatisch Kombinationen mit bis zu 3 Widerständen aus E12 Serie.

Autor: Jabber (Gast)
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Hallo, ich krame mal diesen alten Thread aus.

Ich hatte mir das alles schön gedacht...

Ein LM317 als KSQ ein Poti um den Strom einzustellen und dann beliebige 
(immer nur eine Led) LEDs.

Damit wollte ich verschiedene LEDs vergleichen und anschauen wie die bei 
welchem Strom aussehen und wie stark sie leuchten.

Hat auch eigentlich ganz gut geklappt.
Nur als ich dann eine LED mit 1000mA dran hatte ist das Poti in Rauch 
aufgegangen. Klar, hätte ich mir auch denken könne.

Meine Frage ist jetzt nur, ist es überhaupt möglich was ich vorhatte. 
Das Poti müss ja dann ganz schön was abkönnen, oder?

Ich habe 20V Vin und nur eine LED (z.B. 3.2V) die aber 1000mA kann.
Ich bin mir nicht ganz sicher was das Poti jetzt abbekommt aber auf 
jeden Fall ja die 1000mA,oder? Dann die restlichen 16,8V -1,2V das LM317 
also 15,6V x 1A = 15 Watt???? Kann das Stimmen?

Also müsste ich dann die Vin verkleinern oder mehre LEDS in Reihe 
schalten, oder?

Ihr merkt sicher schon das ich nicht so fit bin was Elektronik angeht.

Autor: MaWin (Gast)
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> Das Poti müss ja dann ganz schön was abkönnen, oder?

Na ja, 1 Ampere, das war nun nicht schwer.

Ein 250 Ohm Poti müsste also 250 Watt haben, damit es 1A aushält, eine 
leichte Rechnung die du auch vorher hättest machen können.

Autor: Jabber (Gast)
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Ja aber 250Watt, was soll das denn für ein Poti sein? Gibt es das 
überhaupt?

Also muss ich doch die Schaltung immer an die LED anpassen und kann 
nicht nur einfach den Strom einstellen.

Könnte ich erst einen LM317 als Spannungsregler davor setzten um die 20V 
runter zu bringen und dann mit dem Zweiten den Strom Regeln?

Ich will nicht für jeden neue LED was neues zusammenlöten müssen...

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Die Rechnung ist falsch. Um 1000 mA = 1A aus einem LM317 zu bekommen 
braucht man einen 1,25 Ohm Widerstand. Mit

P = I^2 * R

ergibt das 1,25 W. Solche Widerstände gibt es. Auch als Potentiometer 
(Drahtpotentiometer), allerdings sind die nicht genau einzustellen und 
kosten etwas mehr. Dazu die rund 15 W die im LM317 selber verblasen 
werden und das Ganze ergibt eine nette kleine Heizung.

So langsam dürftest du nun verstehen, warum eine LM317-Stromquelle nicht 
als der Weisheit letzter Schluss gilt.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Hannes Jaeger (pnuebergang)

>Die Rechnung ist falsch. Um 1000 mA = 1A aus einem LM317 zu bekommen
>braucht man einen 1,25 Ohm Widerstand. Mit

>P = I^2 * R

>ergibt das 1,25 W. Solche Widerstände gibt es.

Stimmt, aber das war gar nicht die Frage.

> Auch als Potentiometer
>(Drahtpotentiometer), allerdings sind die nicht genau einzustellen und
>kosten etwas mehr.

Das Problem ist aber, wenn man ein Poti haben will, das den Bereich 1,25 
Ohm bei 1A bis meinetwegen 125 Ohm bei 10mA abdecken soll, muss es eien 
Leistung von ca. 125W haben. Nicht, weil die dort abfallen, sondern weil 
in der 1,25Ohm Stellung viel Leistung, nämlich die 1,25W über nur 1% der 
Widerstandsbahn abfallen. Anerenfalls wird der poti lokal überhitzt. 
Alles in allem nicht wirklich sinnvoll. Es gibt deutlich bessere, 
variable konstantstromquellen.

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