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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Dienstleister, Brunel GmbH

Autor: TechInfo (Gast)
Datum: 22.01.2007 18:11

Hallo,

hat jemand Insider-Infos zur Firma Brunel GmbH, bzw. vielleicht sogar
persönliche Erfahrungen?

Mich würden auch generelle Infos zu Dienstleistern interessieren. Ist
ein solcher Job für einen Absolventen ein guter Einstieg?

Man hat wohl viel Abwechslung durch unterschiedlichste Projekte, aber
mir missfällt die Vorstellung für Monate in irgendwelchen Firmen
leihweise arbeiten zu müssen und dann immer hin und her geschickt zu
werden. Wird ein Berufseinsteiger überhaupt so eingesetzt oder wird er
nicht erst mal ein paar Jahre nur direkt beim Dienstleister in einer
Entwicklungsabteilung arbeiten?

Gruß

TechInfo
Autor: Hans-Ulrich R (Gast)
Datum: 22.01.2007 18:18

Üblicherweise wirst du innerhalb der Probezeit intern eingesetzt (und
genau unter die Lupe genommen), nach der Probezeit wird man in externen
Projekten eingesetzt.
Das ist nicht das schlechteste für einen Berufseinsteiger, aber halt
irgendwie Geschmackssache!
Autor: VHDL_Mensch (Gast)
Datum: 22.01.2007 18:18

"beim Dienstleister in einer Entwicklungsabteilung"

Die gibt es nicht!
Autor: Xilinxuser (Gast)
Datum: 22.01.2007 18:40

Bei Brunel weis ich es nicht aber es gibt einige quasi-Dienstleister,
die sich eigene Abteilungen aufbauen.
Autor: TechInfo (Gast)
Datum: 22.01.2007 19:15

Von der Brunel HP:

"Projects
Sie haben komplexe Aufgaben, wollen sich aber auf Ihre Kernkompetenzen
konzentrieren und die Entwicklungskosten überschaubar halten? Brunel
übernimmt von Ihnen definierte Projekte oder Teilprojekte in
Eigenverantwortung und bringt sie zuverlässig zum Abschluss."

Das verstehe ich so, dass sie eine eigene Entwicklungsabteilung mit dem
Projekt beauftragen.

Oder schicken sie ein ganzes Team in die Leihfirma?
Autor: 1. Rahul nach Moiré (Gast)
Datum: 22.01.2007 19:18

Bei Brunel, Ferchau, Manu-Dextra, Contech usw. gibts keine "internen
Abteilungen", die setzen dich direkt bei Kunden ein. Bei Brunel selbst
hatte ich die Erfahrung gemacht, dass die sich relativ viel Zeit lassen.
Die Einladung zu einem 1. Gespräch kommt sehr schnell. Gesprächspartner
ist dann irgendein Wirtschaftsfutzi. Dann kommen in regelmäßigen
Abständen Einladungen zur "Klärung der Bewerbungssituation" oder
Einladungen zu einem "Vertragsgespräch". Bei mir sah das
Vertragsgespräch so aus, dass man mir 5 Minuten lang einen Mustervertrag
erklärt hat. Dann durfte ich wieder gehen und der Spaß hat mich 20 Euro
(Fahrkarten etc.) gekostet. Als die sowas ähnliches nach 4 Wochen wieder
vorhatten, fragte ich am Telefon höflich, ob man denn das nicht auch
telefonisch klären könnte, was dann auch geschah. Dannach hatte ich nie
wieder was von denen gehört. Macht nichts, Bezahlung war eh schlecht.

Mit vorzüglicher Hochachtung
1. Rahul nach Moiré
Autor: Jemand ganz ohne irgendetwas Rahuliges (Gast)
Datum: 22.01.2007 20:21

Die Vorgehensweise, komplette Projekte abzuwickeln, spielt sich nur auf
dem Papier ab: Die Firma übernimmt die komplette Termin- und
Kostenverantwortung, sowie die sich anschließende Personalsuche. Dem
Vergeber kann es Wirscht sein, wer da als Projektnehmer reinkommt, denn
die Arbeit wird ja gemacht. Der Vorteil ist der, daß der Dienstleister
"seine" Entwickler kennt und besser jonglieren kann, während eine
Endfirma hinsichtlich der Besetzung mit externen Mitarbeitern im Trüben
fischt.
Autor: nico26plus1 (Gast)
Datum: 23.01.2007 10:06

mmh, mir war jetzt so, als wenn zumindest Brunel über eigene
Entwicklungsstandorte verfügt. Die haben zumindest vor Jahren in
Hildesheim das Gelände von Ericsson gekauft... mitsamt ein Teil der
Belegschaft. Und als ich da zum Vorstellungsgespräch war, hatte es sich
auch so angehört, als würde man nicht verleiht, sondern
Auftragsentwicklung betreiben... das schlimme aber war, das sie sich
nicht sofort für ne Absage entscheiden konnten, sondern 'ne
Hinhaltetaktik gefahren sind... und am Ende wird einen gesagt, dass man
völlig ungeeignet ist... was soll denn sowas? arg
Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
Datum: 23.01.2007 10:22

Ferchau betreibt auch technische Büros, wo die Mitarbeiter irgendwas
entwickeln.
Der grössere Teil der Belegschaft ist aber vor Ort in den Unternehmen
untergebracht.
Autor: Chefingenieur (Gast)
Datum: 23.01.2007 11:33

> Ferchau , ... wo die Mitarbeiter irgendwas entwickeln.

Sehr treffend formuliert! Die entwickeln dort IRGENDWAS. Leider nicht
immer exakt das, was man bestellt hat, aber sonst ...
Autor: katzeklo (Gast)
Datum: 20.06.2007 16:33

>Abgesehen dass die wenig zahlen, erstatten die nicht einmal die
>Reisekosten zum Vorstellungsgespräch, obwohl sie gesetzlich dazu
>verpflichtet wären, denn sie schließen es in der Einladung nicht
>explizit aus. Somit sind sie verpflichtet zu zahlen.

So wie du das schilderst, hast du Recht. Klage doch dagegen, wäre mal
interessant...in deren AGB steht jedenfalls auch nichts diesbezüglich.

Ich hatte mich auch mal bei denen beworben, in der Einladung stand aber,
dass keine Kosten übernommen werden. Naja und zur Bezahlung kann man
sagen, das sie durchschnittlich, aber keinesfalls am unteren Ende ist.
Die haben ihre festen Beträge für Absolventen, Berufserfahrene etc. und
das bekommst du eben. Ich habe schon Dienstleister erlebt, die deutlich
weniger bezahlt haben.

>Ich hoff ich bin jetzt Leuten die bei Brunel arbeiten zu nahe getreten

LOL sicher nicht, du hast nur gerade eine Straftat begangen. Meine Güte,
was soll den so eine agressive Haltung wie du sie hier an den Tag legst?
Autor: peterguy (Gast)
Datum: 20.06.2007 17:28

Ein Bekannter von mir arbeitet über Brunel bei einer
Automatisierungsfirma.
Verdienst: ca. 2.800,- brutto monatlich, also ziemlich wenig.
Noch schlimmer sieht es mit der internen Organisation aus, da kündigen
die Personaler wohl sehr häufig. Bei meinem Kollegen ist auch schon mal
eine ganze Personal-Abteilung weggefallen (Kollektive Kündigung) :-)

Den Beauftragern werden die Ingenieure teilweise als Fachleute in
Gebieten verkauft, in denen noch nicht einmal Grundkenntnisse vorhanden
sind. Z.B. Informatiker als Hardwareentwickler und umgekehrt...

Also lass bloss die Finger von dem Laden, da gibt es wesentlich bessere
Sklavenhändler (Dienstleister)
Autor: katzeklo (Gast)
Datum: 20.06.2007 17:56

2800 Brutto, als was arbeitet der da?

Man hat mir im Gespräch gesagt, das Absolventen (Uni) generell 3200
bekommen.

>Den Beauftragern werden die Ingenieure teilweise als Fachleute in
>Gebieten verkauft, in denen noch nicht einmal Grundkenntnisse
>vorhanden sind.

Da muß ich dir Recht geben.

Personaler: "Kennen Sie sich in EMV aus?"
Ich: "Davon gehört habe ich schon mal, aber fundierte Kenntnisse habe
ich keine."

Eine Woche später, der Personaler: "Wir hätten hier einen Kunden aus der
Automobilbranche, der einen Spezialisten zur Entwicklung von
EMV-gerechter Elektronik für den Einsatz in KFZ sucht und ich habe für
morgen früh einen Vorstellungstermin vereinbahrt. Wir treffen uns um 8
Uhr bei dem Kunden, einverstanden?"

Leicht überspitzt formuliert, aber so läuft das.
Autor: Ronald (Gast)
Datum: 21.06.2007 08:20

Hallo.

Zum Thema Brunel:

Ein guter Bekannter von mir arbeitet bei Brunel und ist seit vier Jahren
bei Airbus. Dort verdient er das gleiche tarifliche Gehalt wie die
Festangestellten Ingenieure. Verdient derzeit ~4000€ brutto pro Monat.

Er hat mir bis jetzt nichts negatives über Brunel berichtet. Auch der
sonstige Umgang scheint gut zu sein (Sommerfest, Weihnachtsfeier,...)

Jeder sollte sich also seine eigene Meinung machen und nicht pauschal
über ein Unternehmen urteilen.

MfG

Ronald
Autor: Brunelfeind (Gast)
Datum: 21.06.2007 13:15

Da hat er Glück gehabt. Die können dich aber auch in eine Dödelfirma
schicken. Man muss sich immer und ständig fragen, WARUM die Firmen einen
über einen Dienstleister haben wollen - Antwort bitte selber finden.
Autor: Mattes (Gast)
Datum: 21.06.2007 13:41

Hallo,
ich bin selbst Berufseinsteiger und habe bei Brunel vor etwa drei
Monaten angefangen. Die hier geschilderten, negativen Erfahrungen kann
ich in keinster Weise bestätigen. Damit keine Missverständnisse
aufkommen: Ich habe nicht aus Not dort angefangen, weil ich nichts
anderes bekommen konnte sondern habe mich ganz bewusst dafür entschieden
und andere Angebote ausgeschlagen.
Brunel hat sogenannte Kompetenzcenter, wo die Mitarbeiter eben nicht
beim Kunden vor Ort sind. Diese Center haben sich jeweils zum Beispiel
auf Automotive oder Luft- und Raumfahrt spezialisiert haben.

Ich fühle mich bei Brunel sehr wohl, weil ich gut betreut werde und das
Umfeld einfach stimmt. Es gibt monatliche Mitarbeiterevents, bei denen
man sich nachmittags / abends trifft und gemeinsam Sachen unternimmt und
einmal im Jahr gibt es das Sommerfest, zu dem alle Mitarbeiter aus
Deutschland eingeladen werden.
Es stimmt, das man evtl. warten muss, bis es zu einem konkreten
Arbeitsangebot kommt. Das liegt daran, dass nicht auf Verdacht
eingestellt wird sondern erst, wenn klar ist, dass man auch z.B. bei
einem Kunden eingesetzt werden kann und der Kunde damit einverstanden
ist.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sich bei Brunel sehr
bemüht, auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen, vor allem wenn es
darum geht, an einem bestimmten Standort oder in der Nähe (Tagespendler)
einer Stadt zu bleiben. Mein Betreuer ruft mich regelmäßig an um sich zu
erkundigen, ob alles gut läuft oder ob man irgendwo was ändern /
gegensteuern müsste, was ich sehr gut finde.
Zum Thema Gehalt kann ich nur sagen, dass mein Gehalt verglichen mit
Kommulitonen aus meinen Jahrgang sogar über dem Durchschnitt liegt und
das, obwohl ich notenmäßig eher durchschnittlich bin.

Wie gesagt, ich fühle mich dort sehr wohl und werde wahrscheinlich auch
noch lange dort bleiben, zumal ich eben nicht einfach durch die Gegend
geschickt werde. Wenn ich zu einem Kunden soll, der mir gar nicht
gefällt oder wo ich nicht mit klarkomme, kann ich durchaus "nein" sagen,
dass bedeutet dann keineswegs sofort die Kündigung.
Wenn man damit zurecht kommt, regelmäßig in ein einem ganz neuen Umfeld
(sprich bei einem anderen Kunden) zu arbeiten, kann ich Brunel nur
empfehlen.

Das ist natürlich nur meine eigene Erfahrung, womöglich gibt es auch
andere Standorte / Betreuer, die nicht so gut sind und wo man sich dann
verständlicherweise nicht unbedingt so begeistert ist.

Ich beantworte auch gerne noch weitere Fragen!

Viele Grüße
Autor: Alex (Gast)
Datum: 21.06.2007 14:03

@Mattes

das sieht aber nicht aus nach Meinung eines Berufsanfängers sondern eher
nach Werbung für Brunel!!!!

Gruß
Autor: Mattes (Gast)
Datum: 21.06.2007 14:09

Hallo Alex,
das kann man durchaus so sehen, ich bin allerdings tatsächlich
Berufseinsteiger. Ich weiß jetzt nicht genau, wie ich dir das "beweisen"
könnte.
Aber ich bin wirklich sehr begeistert von dieser Firma und wollte das
auch ganz bewusst so weitergeben, weil ich die negativen Erfahrungen der
vorherigen Poster aus meiner Sicht überhaupt nicht bestätigen kann. Es
ist natürlich irgendwie klar, dass ein positiver Bericht häufig und
schnell wie Werbung klingt, zumal ich ehrlich zugeben muss, dass ich
mich trotz meiner mickrigen drei Monate bei Brunel sehr gut mit diesem
Unternehmen identifizieren kann. Klingt vielleicht komisch, ist aber so
;-)

Viele Grüße
Autor: Ronald (Gast)
Datum: 21.06.2007 15:13

@Alex

Warum sieht den das nach Werbung aus?

Nur weil jemand seine eigene Meinung kundtut und nicht in das hier
übliche Schlechtreden einsteigt ist das noch lange keine Werbung.

Wie ich schon oben erwähnt habe, hat ein guter Bekannter von mir auch
nur gute Erfahrungen gemacht. Das soll natürlich nicht heißen, das es
auch Leute gibt die mit Brunel sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Aber grundsätzliche sofort "Werbung" zu schreien, wenn hier jemand was
positives schreibt halte ich für übertrieben.

MfG
Autor: katzeklo (Gast)
Datum: 21.06.2007 22:19

>Nur weil jemand seine eigene Meinung kundtut und nicht in das hier
>übliche Schlechtreden einsteigt ist das noch lange keine Werbung.

Sehe ich auch so. Es scheint mir, dass sich einige schon bei dem Wort
"Dienstleister" quasi aus Prinzip übergeben müssen, ohne jemals was mit
denen zu tun gehabt zu haben.

Zu den Mitarbeiterevents wollte ich noch was sagen. Es ist zwar schön,
wenn ein gutes Betriebsklima herrscht aber aus eigener Erfahrung bin ich
vorsichtig geworden. Zu viel Persönliches mit in die Firma schleppem
kann sich sehr zum Nachteil auswirken. Muß jeder selbst wissen, wie weit
er da gehen möchte. Bitte nicht falsch verstehen, gegen gelegentliche
Aktivitäten ist natürlcih nichts einzuwenden.
Autor: darius (Gast)
Datum: 21.06.2007 22:57

"Zu viel Persönliches mit in die Firma schleppem kann sich sehr zum
Nachteil auswirken"

so ist es, besonders, wenn man neu ist und mit einer biene was anfängt,
auf die ein vorgesetzter ein auge geworfen hat. dann ist essig
Autor: Rumpelstilz (Gast)
Datum: 22.06.2007 23:33

Mattes:

Es freut mich, daß es dir bei Brunel gut geht!

War selbst anderthalb Jahre auf Jobsuche, und, Leute, glaubt es mir, man
revidiert in dieser Zeit sein Weltbild etwas, und überdenkt all die
Dinge, die man zuvor ohne zu überlegen ungerechtfertigt beschimpfte.

Ich sagte doch schon mal in einem anderen Thread, daß man als Ingenieur
bei einem speziellen Ingenieursdienstleister gut untergebracht werden
kann. Jedoch wurde ich ausgebuht und beschimpft, von wegen man ist nur
noch auf Reisen, usw..

Nein, wenn man ein Ingenieursprojekt hat, ist man wenigstens ein paar
Monate an ein- und derselben Stelle.

Über Flexibilität, und um den Zahn des Einsatzortes zu ziehen und lange
bevor ich Dienstleister kannte: Auf Reisen war ich aber auch schon mit
15 (1975), in Ballungsgebiete wie Bonn und Köln, gut 180 km von der
Heimat entfernt, nur um eine Lehrstelle abseits meiner toten Region
(Südeifel, aber wunderbares Erholungsgebiet) zu bekommen und nicht zu
verwahrlosen. Die Bonner im damals noch staatlichen Unternehmen stellten
uns nach Ausbildungsende (1978) vor die Wahl: Cholera oder Pest? In Bonn
bleiben und ausbildungsfremder Einsatz, oder Köln? Also, ein Umzug nach
Köln.

In Köln ging es dann weiter: Bei der geringsten Unstimmigkeit: Androhung
der Versetzung nach Fürstenfeldbruck, das ist wieder eine ganz andere
Gegend.

Es ist gut, wenn man beim Dienstleister nicht gerade blutiger Anfänger
ist, und wenn man auch mal wenigstens 2 Jahre auf dem Buckel hat, die
ersten Berufserfahrungen gesammelt hat, denn die Dienstleister "handeln"
naturgemäß mit dem Produkt "Know How", darüber muß man sich durchaus im
Klaren sein. Sicher kann man dort je nach Wissens- und Erfahrungsstand
auch aufsteigen.

Wenn man also schon mal das eine oder andere Jahr berufstätig war und
Erfahrungen gesammelt hat, springt für beide Seiten was raus, das ist
doch OK, oder?

Ich selbst stellte mich als Absolvent auch bei Dienstleistern vor, und
erfuhr gelegentlich, daß solche Dienstleister auch Ingenieure unter
Vertrag haben, auch über 60-jährige, die zum Spitzenpreis (z.B. mehr als
80k oder 100k Euro) langjährig an ihrem Wohnort verbleiben und dort in
ein-und derselben Firma dauerhaft leihweise eingesetzt werden.
Möglicherweise stellt der Kunde (Firma vor Ort) absolut niemanden fest
ein, sowas gibt es. Die zahlen als Ausgleich für die Festanstellung
lieber mehr an den Dienstleister, und davon profitieren wiederum alle.

Solange es keine großen Schwankungen in der Wirtschaft gibt, wird das
sicher gut funktionieren.

Und wenn ich demnächst mal über 50 bin, über eine Menge Know How
verfüge, und es in meiner Firma nicht so gut gehen sollte oder ich
ausrangiert werden sollte: Da würde ich ganz sicher mal bei Brunel & Co.
anfragen!
Autor: Peter (Gast)
Datum: 28.06.2007 08:14

> Mein Betreuer ruft mich regelmäßig an um sich zu
> erkundigen, ob alles gut läuft oder ob man irgendwo was ändern

lol
Das hört sich so an, als wärst du in einer therapeutischen Maßnahme.

BTW, Bei einer Arbeitnehmerüberlassungsfirma zu arbeiten wäre mein Ding
nicht, allerhöchstens kurzfristig, als Sprungbrett um bei einem anderen
Betrieb fest angestellt zu werden.
Autor: Raubein (Gast)
Datum: 04.07.2007 18:04

Bruneller sind grudsätzlich Dreckschweine kann man nur sagen. So wie die
mit Ihren Angestellten umgehen....eine Frechheit.

Wie wir eingestellt wurden wurden uns blühende Landschaften versprochen
- und 4 Monate später als mal kein Auftrag da war mussten wir unseren
ganzen Urlaub nehmen und dann wars das. Kündigung...
Für den Anfang sicherlich mal ganz lustig, aber nur für den Anfang und
für den der keine Famielie hat, denn Geld gibts nich viel für den
Scheiß.

Also Finger weg von dem Dreck..!
Autor: hackklotz (Gast)
Datum: 04.07.2007 18:08

>Wie wir eingestellt wurden wurden uns blühende Landschaften
>versprochen- und 4 Monate später als mal kein Auftrag da war
>mussten wir unseren ganzen Urlaub nehmen und dann wars das.
>Kündigung...

Sollte eigentlich vertraglich geregelt sein. Ich kenne die Verträge von
Brunel und es ist ja wohl auch leicht einzusehen, dass Brunel dich bei
fehlender Aufträge nicht beliebig lange bezahlt.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 09.07.2007 20:30

Hi Leute, ich bin selber nach dem Studium jetzt ein Jahr bei Brunel und
bewerbe mich zur Zeit sehr fleißig. Hab auch schon ein paar VGs gehabt,
leider noch nichts Passendes dabei oder Absage.

Warum will ich weg und würde diesen einfachen und schnellen Weg (von der
Bewerbung zur Einstellung 5 Tage) nicht erneut gehen? Anfangs war ich
über die gute Bezahlung >40500€ und mit den angeblichen Perspektiven
ganz zufrieden.

Nur, nach einem Jahr stelle ich fest, dass mir zwei Dinge sehr gehörig
gegen den Strich gehen:

1. Ich als Externer renne immer mit dem A-Schild rum (=Aushilfskraft
oder Aussätziger). Das verdeutlicht mir rein formal jeden Tag meine
dolle Lage. Nicht drin aber auch nicht ganz draußen, sondern als
Sonderling geführt dazwischen.

2. Hier muss ich dem Forum wirklich Recht geben, es gibt nur
Schrottarbeiten für mich, bei denen ich mein Talent in keiner Weise
ausspielen kann. Wenn ich das nicht schnell beende, ist das ein Makel in
meinem Lebenslauf. Ich als "begnadeter µ-Ctrl Programmierer" (Zitat
eines Bekannten) mit sehr guten Hardwarekenntnissen kümmer mich aktuell
um die Beschaffung von Kühlanlagen für die Bandendetests. Das ist zum
Schreien.

3. Es fehlt die Perspektive, die einen auch mal schlechte Arbeit
ertragen läßt. Denn was nützt mir Engagement als Aushilfskraft, wenn ich
mit dem Beschaffen von "Kühlanlagen" niemanden beeindrucken kann, der
mir dann eine Übernahme oder fachliche Perspektive gibt.

Fazit für mich: Nach dem Studium nicht bei den Consultern arbeiten, auch
wenn die an jeder Ecke lungern und dich mit schönen Texten volllullen.
Dort erlebst du keinen richtigen Berufseinstieg, der deinen Wert auf dem
Arbeitsmarkt erhöht und dir somit dauerhaft befriedigende Beschäftigung
bietet.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 11.07.2007 21:34

Hallo,

arbeite seit 7 Monaten ebenfalls bei Brunel, vorher war ich über einen
anderen kleinen Dienstleister ca. 1.5 Jahre bei DaimlerChrysler tätig.
Als dort das Projekt zu Ende war bin ich über einen Bekannten bei Brunel
gelandet. War damals auf der einen Seite skeptisch, auf der anderen
Seite heilfroh dass ich über Brunel kurzfristig einen passenden Job in
einer Top-Firma in der Umgebung gefunden habe. Jetzt nach 7 Monaten muss
ich sagen, dass ich als Bruneller keinerlei Verantwortung übernehme,
tendenziell einfache Aufgaben mache und keine Perspektive sehe. Dabei
sind die Voraussetzungen unter denen ich dort arbeite so gut wie sie
besser nicht sein könnten: ein Kumpel von mir arbeitet seit langer Zeit
in der Abteilung und ist quasi mein "Vorgesetzter" beim Kunden. Trotzdem
habe ich wie alle meine Brunel Kollegen beim Kunden das Problem dass ich
keine Verantwortung übernehme. Der Grund besteht meiner Ansicht darin,
dass der Abteilungsleiter klare Grenzen für den Einsatz der Brunel-
MItarbeiter gesetzt hat. Dazu gehört anscheinend dass für Brunel-
MItarbeiter keine Übernahme vorgesehen ist und diese die internen
lediglich "unterstützen" dürfen. Bei DaimlerChrysler war das ganz
anders! Mit meinem Dienstleister Chef habeich damals zusammen das
"Geschäftsmodell" formuliert. Wichtiger Eckpunkte waren dass unsere
mitarbeiter generell viel Verantwortung in den Projekten haben, sich
profilieren können, Kompentenzen aufbauen und später zu einem beliebigen
Zeitpunkt übernommen werden dürfen. Bei Brunel muss der Kunde hingegen
eine hohe Ablösesumme bei einer Übernahme bezahlen. Außerdem kann man
sich über einfache "hilfstätigkeiten" nur schwer für eine Übernahme
empfehlen. Brunel geht es ausschließlich darum möglichst viel Geld mit
den Mitarbeitern zu verdienen! Habe jetzt ein Angebot von einer
Consulting Firma bekommen, die mir ein anständiges Gehalt und vor allem
eine fachliche Perspektive bieten. Lieber würde ich zwar als interner
Mitarbeiter beim Kunden bleiben und sie würden mich wohl auch gerne
übernehmen. Aber durch die beschissene Ablösesumme wird das wohl leider
nichts, da diese erst nach einem Jahr nicht mehr bezahlt werden muss.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit Brunel bisher einigermaßen
zufrieden bin. Das liegt aber weniger an Brunel als an der Tatsache dass
der Kunde ein Top- Arbeitgeber ist. Das einzige was mir auf den Sack
geht, ist dass ich nur einfache Aufgaben machen darf und wenig von den
internen Abläufen mitbekomme, obwohl ich für den Kunden viel wertvoller
wäre, wenn sie mir anspruchsvolle Aufgaben geben würden. Selber schuld
kann ich da nur sagen, weil in 2 Wochen bin ich weg.
Autor: Cheffe (Gast)
Datum: 15.07.2007 10:58

Wir holen uns auch immer Zeitarbeitssklaven in die Firma. Wenn sie
ausgequetscht sind, holen wir uns einen neuen.

Übernommen haben wir von diesen Pflaumen noch keinen.
Autor: B. (Gast)
Datum: 15.07.2007 21:57

Selber Pflaume! In einer Firma, in der so eine Unternehmenskultur
herrscht, möchte ich nicht arbeiten. Wer Mitarbeiter nicht als Kapital
begreift, bleibt max. durchschnittlich und wird nie groß innovativ
werden können. Bin ja mal gespannt, wie und wo bei wachsendem
Fachpersonalmangel die Firmen in Zukunft dann ihre Leute herbekommen.
Ach ja, noch 'nen Deppen von Brunel & Co. Hurra, wir sind wieder wer...
Totlach. Begreife mal, was diese Externen für eine Stimmung im Betrieb
bedeuten, wenn bis 30% aller Leute so eingestellt sind.
Autor: Uwe (Gast)
Datum: 15.07.2007 22:19

>Bin ja mal gespannt, wie und wo bei wachsendem Fachpersonalmangel die
>Firmen in Zukunft dann ihre Leute herbekommen.

Nun, da deutsche Fachkräfte nicht mehr angemessen bezahlt werden und
sich somit immer weniger junge Leute für einen entsprechenden
Studiengang bzw. eine entsprechende Ausbildung entscheiden, werden die
"Fachkräfte" halt aus dem Ausland geholt. Dank der Einführung von
Bachelor und Master und der damit verbundenen Möglichkeit der EU-weiten
Vergleichbarkeit der Studiengänge wird dies halt immer einfacher. Dumm
nur, dass viele Firmen erst später merken, dass diese sogenannten
ausländischen Fachkräfte zum Teil komplett unfähig sind.
Autor: Gonzo (Gast)
Datum: 29.07.2007 14:28

ich habe mich bei Ferchau, als gestandener Spezialist, beworben und
wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Auf das Vorstellungsgespräch
habe ich mich sehr gründlich vorbereitet. Während des
Vorstellungsgesprächs habe ich den Eindruck gehabt, man will mich sofort
einstellen. Das angebotene Gehalt war auch nicht schlecht, mit
verträglich zugesicherten Lohnerhöhungen. Nachdem ich den
Personalreferent 3 sehr ungenehme Fragen gestellt habe, wirkte er sehr
unsicher und gab dadrauf sehr un überzeugende Antworten. Später bekam
ich die Absage!
Autor: defekter_netzschalter (Gast)
Datum: 29.07.2007 15:12

Welche Fragen hast du denn gestellt?
Autor: Frager (Gast)
Datum: 29.07.2007 15:25

Cool! Man hat den Job und haut sich noch raus. Das ist wirklich
ungeschickt. Die Fragen hättest Du auch im Nachhinein stellen können und
dann kündigen, was sie wirklich so schlimm sind.

Andererseits: Ferchau lebt vom Vermitteln! Sie schalten sich zwischen
den Dienstnehmer und Dienstgeber und kassieren ab. Der einzige Vorteil
ist der, daß man vor Beschäftigungslosigkeit gesicht war. Das war aber
nur füher ein Vorteil: Man hatte ständg sein Gehalt, das bei etwa
80%-85% des Branchengehalteslag und war zwsichen 70% und 90%
ausgelastet!
Damit war das für viele ein gutes Geschäft.

Heute ist es anders: Ferchau und andere haben immer eine Möglichkeit,
einen unterzubringen, daher arbeitet man heute mit 100% Auslastung.

Nur noch für Ferchau ein gutes Geschäft!
Autor: defekter_netzschalter (Gast)
Datum: 29.07.2007 15:28

Notfalls wirst du in eine Schulung gesteckt, die dann womöglich noch
über das Wochenende geht.
Autor: Frager (Gast)
Datum: 29.07.2007 16:30

Die müsste dann aber bezahlt werden, weil sie Dienstzeit ist. Geht also
von der normalen Arbeitszeit ab! Ändert also nichts an der Tatsache, daß
man weniger arbeiten muss.

Schulungen sind im Übrigen eine gute Form der Weiterentwicklung.

Die Bezahlung bei Ferchau ist alerdings meist derart niedirg, daß ich
mich immer wieder wundere, daß dort überhaupt jemand arbeitet.
Autor: cm² (Gast)
Datum: 02.08.2007 12:18

Ich hab grad meinen Absprung aus der Personaldienstleistungswelt
geschafft. Hoffe, dass ich nie wieder in die Not komme, bei sowas
mitmachen zu dürfen, um überhaupt Arbeit zu haben. Mein Nachfolger wird
grad beschnuppert - viel Spass. Fazit für mich: nach dem Studium lieber
etwas angestrengter, räumlich flexibler und länger suchen, als auf die
'Seelenhändler' eingehen. Möglicherweise gibt's (kleine?)
'Seelenhändler', die deutlich besser mit ihrem Humankapital umgehen, als
die großen bundesweit agierenden Unternehmen.
Autor: TechInfo (Gast)
Datum: 02.08.2007 16:19

@cm

Welche Erfahrungen hast du denn gemacht?
Autor: FRUST (Gast)
Datum: 07.08.2007 00:11

Ich bin seit 15 Jahren in einer Festanstellung. Bin von Beruf
Mechatroniker, Elektroniker, beherrsche gut mehrere Programmiersprachen
und Datenbanken u.v.m. Die SPS-Technik beherrsche ebenfalls gut. Verfüge
über mehrere Jahre Erfahrung in der Entwicklung von mechatronischen
Systemen. Verdiene ich aber nur ~3000 Euro Brutto/Monat bei 38h/Woche.
Wenn ich Überstunden mache kommt noch was dazu. Keine Projektprämien,
kein Dankeschön, einfach nur Mist.

Jetzt habe ich mich bei mehreren Dienstleistern beworben, um bisschen
die Luft zu schnuppern. Das angebotene Gehalt liegt zwischen 3500 und
3700 Euro bei 40h/Woche. Also ein Plus von 500-700 Euro!

Was meint Ihr, lohnt sich besser für weniger Geld scheiße Arbeiten, bei
schlechten Arbeitsklima und irren Chef zu machen, oder besser das Risiko
Dienstleister anzugehen und etwas mehr verdienen. Wie sicher ist dann so
ein Job bei einem Dienstleister? Kann man sich längerfristig an so eine
Firma binden?
Autor: Schorsch (Gast)
Datum: 07.08.2007 11:14

Hallo gefrusteter,

du bekommst ja in erster Linie dein Geld vom Dienstleister, während du
deiner Arbeit beim Kunden nachgehst. Ist dieser mit dir zufrieden und
macht dir die Arbeit dort Spaß, dann ist die Wahrscheinlichkeit gering,
dass dich der Dienstleister dort abzieht. Schließlich steht ja auch sein
Ruf auf dem Spiel. Nach einer gewisen Zeit beim Kunden (vielleicht ein
Jahr) wird dieser dir ein Übernahmeangebot machen. Vom Gehalt wird dies
definitiv nicht unter dem des Dienstleisters liegen; prima Sache also.

Macht dir die Arbeit keinen Spaß und ist der DL fair, kannst du mit ihm
reden und evtl. findet ihr gemeinsam einen neuen Wirkungskreis; auch
prima.

Sollte sich nach 14 Tagen herausstellen, dass du der Tätigkeit nicht
gewachsen bist, so bedeutet das bei einem DL -entgegen einer normalen
Firma- i. d. R. nicht die Arbeitslosigkeit; auch nicht schlecht.

Allerdings muß man hier klar unterscheiden. Natürlich gibt es DL, die
dich zu einem lausigen Gehalt einstellen, kein Urlaubs- und
Weihnachtsgeld sowie keine Fahrkostenbeihilfe zahlen, und sich von den
Urlaubstagen genau an die gesetzlichen Vorgaben halten. Aber bei solchen
Unternehmen muß man ja nicht anfangen. Ich selbst fing for zwei Jahren
bei einem der größten Dienstleister an, ich wurde in einer kleineren
Firma eingesetzt und fand auf diese Weise quasi meinen Traumjob. Das
Gehalt war von Anfang an gut, ich hatte mit 2100 Euro Netto mehr als
meine meißten Komilitonen, die in normalen Firmen eingestiegen sind.
Hatte allerdings auch praxisbezogen während des Studiums gearbeitet, hat
sich dann wohl doch positiv ausgewirkt. Von einem Kumpel, der auch bei
diesem DL gearbeitet hat, weiß ich, dass das Einstiegsgehalt in der
Regel doch niedriger ist. Naja und heute bin ich bei dieser kleinen
Firma direkt angestellt und die Arbeit macht mir unverändert viel Spaß.

Der DL war stets sehr fair zu mir, der Vertrag enthielt keinerlei krumme
Paragraphen und sonst kann ich nichts negatives berichten. Was mir
allerdings aufgefallen ist, der Dienstleister hat viele verschiedene
Niederlassungen die wohl alle irgendwie auf eigene Rechnung arbeiten;
egal, ist ihr Problem.

Naja viel Gelaber aber wenn dir die Arbeit definitiv keinen Spaß macht,
dann wende dich an Dienstleister. So schlecht ist es nicht und es kann
bei dir ja definitiv nur besser werden. Schlechte Arbeit zu schlechtem
Lohn macht keinen Sinn. Gute Arbeit zu schlechtem Lohn schon eher naja
und gut ARbeit zu gutem Lohn ist natürlich das Optimum :)

Nur für den Fall das mir jemand Schleichwerbung vorwirft, ich spreche
hier nicht von Brunel als Dienstleister. Ich habe mit diesem Unternehmen
keinerlei Erfahrung gesammelt.
Autor: cm² (Gast)
Datum: 07.08.2007 11:41

Das klingt mir nach meiner Erfahrung zu positiv. Ich bleibe bei meiner
Meinung/Einschätzung, dass die DL, vielleicht einfach mangels
Alternative -  einen zu Tätigkeiten schicken, bei denen du dich nicht
beweisen kannst, was in dir steckt oder was dich interessiert. Die Idee
über diesen Weg deinen Traumberuf zu finden, gelingt dann nur wenigen.
Bei meinem ersten Einsatz meinte der mich betreuende Kunde, dass  man
nicht länger als 2 Jahre bei einem DL sein kann, ansonsten dies einen
Makel im beruflichen Lebenslauf darstellt und einen die Firmen dann noch
ungerner einstellen.
Und wenn auch die Kohle und die Rahmenbedingungen stimmen mögen (war bei
mir durchaus der Fall), von ihr allein konnte ich nicht glücklich
werden. Wenn du   dir Ziele im Berufsleben setzt, wird es nicht einfach
diese über einen DL zu erreichen.
Autor: Fallout-Boy (Gast)
Datum: 10.09.2007 21:48

Mist, ich wollte diese Woche ein Bewerbungsschreiben für Brunel
aufsetzen. Selten eine Webseite gesehen, auf der so interressante Jobs
angeboten werden. Arbeite gerade für Siemens VDO was ja jetzt von
Continetal übernommen wurde. Da Continental ein Drecksladen ist, wollte
ich es mal woanders versuchen. Ich dachte das man gerade bei
Dienstleistern enorm viel Erfahrung sammeln kann und auch Abwechslung
hat. Allerdings weiß ich auch, wie das so bei uns mit den Externen
läuft. Die werden mehr so für die Routinearbeiten eingesetzt. Das
eigentliche Know How bleibz bei uns in der Abteilung.
Autor: Christ (Gast)
Datum: 12.09.2007 22:27

>Da Continental ein Drecksladen ist, wollte ich es mal woanders versuchen.

Sehr qualifizierte Aussage!
Autor: nico26plus1 (Gast)
Datum: 13.09.2007 09:16

das sind witzbolde... nachdem ich es von ihnen schriftlich habe, dass
ich für die 'speziellen Anforderungen im Dienstleistungsbereich'
untauglich bin, gibt es jetzt, fast vier jahre später, ne einladung zu
nen bewerberseminar. schon dreist... kopfschüttel
Autor: FRUST (Gast)
Datum: 27.09.2007 21:35

Ich habe mich bereits bei allen großen Dienstleistern beworben und mich
in Vorstellungsgesprächen vorgestellt. Ich kann euch nur einen guten Rat
geben,
wenn ihr irgendwo bei einem Drecksladen arbeitet und Respekt vor sich
selbst habt, bleibt lieber da wo ihr seid! Dienstleister sind nur
übergangsweise, für Arbeitslose und Berufseinsteiger, gut. Macht euch
selbst das Leben nicht schwerer, als es sowieso ist.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 27.09.2007 22:23

Na,

das einzige was bei einem Dienstleister nicht rosig ist, ist die laue
Bezahlung. Man hat aber die Chance wenn es einem in einem Laden nicht
gefällt, ohne Probleme zu sagen der Dienstleister soll einem ein paar
neue Einsatzgebiete in der Umgebung nach Wunsch vorschlagen.

Wenn es einem irgendwo richtig gut gefällt kann man sich in dem Laden
selber bewerben oder vielleicht wird man von dem Laden sogar abgeworben.

Man kann viele Unternehmen kennenlernen und kann die jeweils positiven
Aspekte übernehmen.

Also wie gesagt, das einzige was bei einem Dienstleister hunds miserabel
ist, ist die miese Bezahlung.
Und vielleicht das man in einer neuen Firma dem Chef zeigen muß, dass
man fachlich was kann um anspruchsvollere Aufgaben zu bekommen.

Aber die (Bezahlung) ist ja wie überall Verhandlungssache.

Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Unternehmen desen
Tätigkeitsbereich mir gefällt sowie zusagt und einem Dienstleister,
gewinnt klar das Unternehmen.

Habe ich eine beschissene Tätigkeit in einem Unternehmen und die
Möglichkeit bei einem Dienstleister zu arbeiten, gewinnt der
Dienstleister.

Die Zukunft liegt meines Erachtens eh bei Dienstleistern da diese Form
das non plus Ultra an flexibilität darstellt. Einige Spezis wird ein
Unternehmen immer benötigen der Rest muß verschiebbar sein.

Selbständigkeit oder Ingenieurbüros sind eine Form von Dienstleistung.

Wer viel sieht, kann sich leichter selbständig machen.

Aber wie gesagt, das Manko ist die Bezahlung.
Aber das hat nichts mit dem Dienstleister direkt zu tun sondern dass es
keinen Mangel an Ingenieuren gibt wie oft behauptet. Die Masse drückt
dann halt den Preiß.

Da die Menscheit wächst, strömen jeden Tag ca. 100.000 niegel nagel neue
Arbeitskräfte auf den Weitweiten Arbeitsmarkt. Die Abgänge sind in
dieser Zahl mit drinn.
Nu, Dank modernster Technik für deren Entwicklung auch immer weniger
Menschen benötigt werden, werden letztlich auch immer weniger Fachkräfte
benötigt.

Also....die Masse drückt den Preiß. Und unser Arbeitswahn führt uns in
eine Sackgasse.
Autor: SLim (Gast)
Datum: 09.11.2007 15:12

Ich kann die ganze Diskussion um Brunel und Dienstleister nicht
verstehen... Ich habe nach meinem Studium (Wirtschaftsingenieurwesen;
Note 1) eine Bewerbung geschrieben... und zwar an Brunel. Meine
Einstellung war nach einer Woche sicher und mir wurden die Füsse
geküsst, in Form von Gehalt, Projekten, Auto und Verantwortung.

Wer schlechte Erfahrungen mit seinem Job hat, sollte meiner Meinung nach
nicht eine Branche verurteilen, sondern den Fehler bei sich suchen!

Grüße
Autor: Zeter (Gast)
Datum: 20.11.2007 17:26

>eine Bewerbung geschrieben... und zwar an Brunel.
>Meine Einstellung war nach einer Woche sicher

Das heisst, Du hast bei dem erst Besten unterschrieben ???????

Du bist wie ein Zitronenhändler, der das erste mal mit seinen Früchten
auf dem Markt ist, den er nicht kennt und seine gesamte Ernte auf Jahre
hinaus an den ersten Kunden verschachert hat, der ihm ain Angebot
gemacht hat.

Das ist nicht sonderlich ökonomisch gedacht, oder?  - Man fragt sich
allen Ernstes, wie Du es in BWL zu einer 1 gebracht hast. Mann, Mann,
Mann,

>Also....die Masse drückt den Preiß.

... und die, die sich unter Wert verkaufen.

Sicher hat er der Dame, die rechts am Eingang sitzt, zu tief in den
Ausschnitt geguckt!
Autor: Auch ein Gast (Gast)
Datum: 30.11.2007 21:05

Hallo Leute,

ich verstehe die Diskussion nicht. 15 Stühle 15 Meinungen - keiner geht
auf die Antworten des Vorgängers ein (es sei denn man kann sich
polemisch lustig machen) - Schwarz / Weißmalerei steht im Vordergrund -
kaum eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema

1. Dienstleister zahlen nicht unbedingt weniger oder mehr als andere
Unternehmen (Brunel hat einen Tarifvertrag mit Verdi / Ferchau glaub ich
mit der IG-Metall etc., unter den sie gehaltlich nicht drunter können) -
somit liegen sie gehaltlich in einer ähnlichen Ebene wie produzierende
Unternehmen oder Entwicklungsunternehmen.

2. Es gibt Dienstleister die "nur" ihre Mitarbeiter beim Kunden
einsetzen (die dort allerdings auch herausfordernde Projekte machen oder
teilweise den letzten Schrott machen müssen  / in den meisten Fällen
liegt die Wahrheit dazwischen - auch in der Festanstellung sind nicht
alle Arbeiten und Projekte herausfordernd und toll)

Es gibt Dienstleister die auch komplette Entwicklungsabteilungen
erfolgreich betreiben (Brunel Carsynergies / mal im Netz schauen) und
hierbei rede ich nicht nur von Brunel.

3. "Man wird nur ausgenutzt" -
a) Stimmt auch nur dann, wenn man in einem schlechten
Dienstleistungsunternehmen (oder eventuell in einer schlechten
Niederlassung) gelandet ist.

b) Glaubt hier einer wirklich, das Siemens (oder andere große / oder
auch kleine Firmen) sich einen Dreck darum schert was aus den
Mitarbeitern wird, wenn sie nicht mehr gebraucht werden (fragt mal bei
BenQ). Ziel einer Firma ist in letzter Konsequenz die Maximierung von
Gewinn - Wenn das mit Human Capital funzt schön, wenn nicht auch schön -
so siehts aus - Schenken tut man euch nur was wenn man dafür auch was
erwartet (und damit ist es auch wieder ein Deal)

c) Brunel hat in Deutschland wieviel Niederlassungen (ne Menge) -
genauso viele unterschiedliche Erfahrungen wird man wohl da machen -
übrigens wie viele Niederlassungen hat eigentlich hmm z.B. RWE und
werden die wohl alle gleich sein - oder gibt es da unterschiedliche -
tolle oder nicht so tolle...

4. Gerade studierte Leute sollten wissen, das der einzelne empirische
Eindruck nicht maßgebend ist und somit in der Lage sein differenzierter
zu denken.

5. Hier reden die meisten nur davon was man bekommt (ich, ich, ich) und
nicht von dem was man dafür leistet - schön das hier nicht einmal von
Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber die Rede ist. Schön das hier der
Arbeitgeber nur als Gelddruckmaschine verstanden wird und wenn man eine
bessere Maschine findet tauscht man halt. Meines erachtens ist diese
Verwahrensweise nicht anderes zu betrachten, als der Arbeitgeber der
seine Mitarbeiter ausbluten lässt und dann rausschmeißt - oder wo liegt
da der Unterschied. Ich möchte mich übrigens absolut davon distanzieren
- nicht das einer meint ich fände das OK

Fazit: Dienstleister sind nur so gut wie die Vorgesetzten die man hat
(genauso wie in anderen Firmen)
Dienstleister sind nur so fair wie die Vorgesetzten...
Dienstleisterjobs sind genauso sicher wie andere Jobs...

Man sollte halt schauen wo man unterschreibt - so oder so

In diesem Sinne (und ja ich weiß wovon ich Rede 12 Jahre Berufserfahrung
in produzierendem Umfeld, beim Dienstleister und im Entwicklungsbereich)

So das war das Wort zum Sonntag
Autor: LLL (Gast)
Datum: 30.11.2007 21:29

Ferchau bezahlt ganz sicher in der Höhe des Tarifvertrages, das kann ich
besrtätigen. Doch hats Du mal gesehen ,wieviel das ist?????

Alle Ingenieure werden seit 15 Jahren übertariflich bezahlt. Ich hatte
bei meinem ersten Job sogar schon DM 500,- über Tarif. Jetzt sind es
Euro 1800,-. (Mein Tarifgehaöt liegt bei der höchstmöglichen Einstufung
nur bei 4400,-)

>>Da Continental ein Drecksladen ist, wollte ich es mal woanders versuchen.
>Sehr qualifizierte Aussage!

Conti ist wie Siemens riesig gross (geworden) da findest Du alles, von
Müll bis Gold.
Autor: Auch ein Gast (Gast)
Datum: 30.11.2007 22:13

... ich kenne die Tarifverträge sehr genau

>> Alle Ingenieure werden seit 15 Jahren übertariflich bezahlt.

...richtig und auch Ferchau bzw. Brunel bezahlen Übertariflich
(Tarifgehalt + Übertarifliche Zulage = Gesamtgehalt - dieses ist dann
Grundlage zur Berechnung aller weiteren Adons z.B. Weihnachtsgeld)

Bitte versteht mich nicht falsch - es gibt Licht und Schatten - das gibt
es aber bei allen anderen Firmen auch - 2 Dinge:

1. Nirgends wird so gelogen wie bei Gehältern, der Anzahl der Frauen die
man schon hatte und der PS Zahl seines Autos ;-))

2. Erfahrungsgemäß hatten die meisten die in meiner Zeit beim
Dienstleister in die Festanstellung gewechselt haben max. 500 - 1000
Euro brutto mehr, dafür aber die Reisekosten und Überstundenbezahlung
(Freizeitausgleich sehr witzig bei einer 45 - 55 Stundenwoche) etc.
weniger, wobei das ganze dann maximal gehopst wie gesprungen ist. Viele
meiner Kollegen haben sich übrigens trotz Angebot von renomierten Firmen
für den Verbleib beim Dienstleister entschieden (und das nicht nur, aber
auch aus finanziellen Gründen)
Autor: Der unglaubliche Heinz (Gast)
Datum: 01.12.2007 13:19

>auch Ferchau bzw. Brunel bezahlen Übertariflich

Also die Angebote, die ich bisher von denen hatte waren einfach läppisch
im Gegensatz zu gleichwertigen Stellen bei Endkunden. Ich frage mich
echt, wer dort überhaupt arbeitet und nicht direkt sich was sucht.

Aber statt runzudisktutieren, sollte sich vielleich jeder mal seber
umhören und sich bewerben. Dann sieht man ja schnell was sie genau
bezahlen wollen.
Autor: Ground Zero (Gast)
Datum: 15.12.2007 12:52

Viele Leute schreiben hier, obwohl Sie von nichts eine Ahnung haben,
erst denken, und dann in die Tasten hauen.

Ich war schon in vielen Firmen festangestellt, bin nun seit mehrenen
Jahren bei Brunel, und es gibt positives wie auch negatives zu
berichten.

Bereuen tue ich allerdings nicht das ich dort angefangen habe. Die
Bezahlung ist nicht die allerbeste, aber ich bekomme mein Geld
pünktlich, was bei manchen Läden nicht der Fall ist. Keine Kommentare
von Euch, dies kann ich belegen.

Aber zum Thema zurück, generell sei gesagt, wer abwechslung liebt, viele
Unternehmen und sich Wissen aneignen möchte ist beim Dienstleister
seiner Wahl erstmal gut aufgehoben. Dadurch habe ich jetzt meinen
baldigen Arbeitgeber kennengelernt, ein absolutes Vorzeigeunternehmen,
und auch die restlichen Konditionen sind durchaus gut. Ohne Brunel wäre
ich vermutlich nie zu einen Job dort gekommmen. Und demnächst dort dann
im Stammpersonal.

In diesem Sinne,
frohes Schaffen.
Autor: Ex-Bruneler (Gast)
Datum: 14.01.2008 07:56

Hallo,
also ich habe auch so meine guten bzw. schlechten Erfahrungen mit Brunel
machen dürfen.
Meinen Vertrag hatte ich vor etwa 1,5 Jahren in Bezug auf eine
Projektstelle bekommen, die dann vom Kunden doch nicht besetzt wurde.
War ärgerlich aber leider nicht zu ändern. Da hab ich dann die ersten
zwei Wochen Wartezeit gehabt und bin dann für acht Wochen als
„Vertretung„ für einen erkrankten Kollegen eingesprungen. OK, die Stelle
war in einem anderen Bundesland aber sehr nett und angenehm. Aber das
war leider nur in Vertretung und nach ca. acht Wochen beendet. Dann gab
es noch zwei weitere kleinere Projekte, die aber vom Kunden vorzeitig,
nach knapp sieben Wochen, beendet wurden und wir mit drei bzw. fünf
Kollegen von Freitags auf Montag wieder in der Wartezeit waren.

Was mich am meisten ärgert ist, dass ich nach etwa fünf Wochen Wartezeit
zwanghaft in irgendein Projekt kam, wo ich von meinen Fähigkeiten her
komplett fehl am Platze war. Montags der Anruf von Brunel, „Heute Mittag
hast du einen telefonischen Termin mit XYZ“. War ein sehr kurzes
Gespräch, er hätte ja meine Daten vom Teamleiter schon bekommen. Gut,
für den Dienstag haben die dann meinen Projektstart vereinbart.

Und dann ging es los.
Meine Aufgabe im Projekt sagte mir gar nichts. Chef verärgert. Dann
sollte ich auch noch ein Art Kunden-Support für Kunden aus Polen,
Frankreich und Spanien betreuen. Das Problem war, ich habe diese
Sprachen nie erlernt. „Aber in ihrer Vita, die ich erhalten habe steht,
dass Sie diese Sprachen verhandlungssicher beherrschen!“ Das war mein
miserabelstes Projekt bei Brunel.

Toll ist auch, dass bei Projekten die länger als vier Wochen laufen und
nicht im Pendlerbereich liegen, du dir eine eigene Unterkunft suchen
musst. Das war bei den beiden Projekten Oben der Fall und ein gewaltiges
Problem. Du hast den ganzen Tag keine Zeit dich um die Wohnungssuche zu
kümmern und bist froh noch rechtzeitig was zu finden und dann wird das
Projekt eingestampft. Kündigungsfrist drei Monate, dann steht man da
alleine im Regen.

Projekt endet, du kündigst die Wohnung.     Noch knapp 15 Wochen
doppelte Miete.
Eine Woche Wartezeit.        14 Wochen doppelte Miete.
Neues Projekt beginnt.
Nach fünf Wochen neue Wohnung.      9 Wochen dreifache Miete.
Nach ca. zwei Wochen, Projekt endet vorzeitig.  7 Wochen dreifache
Miete.
Nach sieben Wochen hat man dann halt nur noch für etwa 9 Wochen doppelte
Miete aber das macht es nicht wirklich besser.
Du kündigst wieder eine Wohnung und ballerst dein Gehalt für nichts
raus.

Das gab richtig Ärger mit der Frau.

Als ich mir dann auch noch dumme Sprüche in Serie zu den doppelten und
dreifachen Mieten anhören durfte war ich stark angepisst. Immer wenn ich
in der Niederlassung war, wurde neues Personal rekrutiert und die
bekommen für dich und andere kein vernünftiges Projekt auf die Beine,
aber „Wir müssen wachsen“. Ich hatte noch etwa fünf Wochen Wartezeit,
hab mich anderweitig umgesehen und gekündigt.

Aus meiner Erfahrung kann ich von Brunel nur abraten. Meine damaligen
Kollegen sind auch fast alle weg von Brunel. Bin jetzt fest bei einem
Nichtingenieurdienstleister und fühle mich um Welten besser.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 14.01.2008 17:10

Also ich war auch fast ein Jahr bei Brunel und habe da so meine
Erkenntnisse mitgenommen.
Du bist beim Kunden eigentlich immer der Arsch.
Du wirst von Brunel so gut wie nicht ernst genommen, nur im
Bewerbungsgespräch, da wird dir das Blaue vom Himmel versprochen.
Der Kontakt zum Kunden scheint auf Seiten von Brunel sehr schlecht zu
sein, da Projekte fast immer vorzeitig und überraschend beendet werden.

Mein persönliches Fazit.
Ich, nie wieder!

Mein Tipp.
Lasst es sein.
Autor: Chefingenieur (Gast)
Datum: 16.01.2008 19:58

Ihr armen Brunel-Geschädigten. Mein Beleid. Sucht euch einen guten
Dienstleister, wo ihr auf Projektbasis arbeiten könnt.

>einmal im Jahr gibt es das Sommerfest, zu dem alle Mitarbeiter aus
>Deutschland eingeladen werden.

Das kostet Brunel 10,- pro Mann. Geil.

Ich gehe jedes Jahr auf 5 verschiedene Weihnachtsfeiern, 10
Erstgesprächsessen und 5 Projektabschlussessen bei den Dienstleister,
für die ich tätig war und bin. (meistens 2 parallel).

Macht so 20 Einladungen zum 5 Sterne Dinner.
Autor: Que (Gast)
Datum: 17.01.2008 13:39

Hallo Chef,

hast du denn einen Tipp, welcher Dienstleister deiner Meinung nach gut
ist?

Bist du dann ein Freelancer, wenn du für mehrere Parallel arbeitest?

Q
Autor: Oberprogger (Gast)
Datum: 17.01.2008 18:58

Nur ein ausgetrickster Dienstleister ist ein guter Dienstleister.
Die Jungs ziehen mir viel zu viel Provision ab.
Autor: Versuchenwirsmal (Gast)
Datum: 18.01.2008 08:20

Hi,

ich habe die Frage schom im anderen Forum gestellt. Vielleicht gibt's
auch hier interessante Meldungen ...

Hat jemad Erfahrung als Führungskraft oder mit Führungskräften bei
BRUNEL?
Gelten die gleichen negativen Einträge für "die andere Seite" - ich
meine damitr die Arbeitgeberseite?

Habe mich auf eine Stelle als Führungskraft beworben, die Projektteams
zusammenstellen und neue Ingenieure rekrutieren soll ...

'Ne Antwort wäre sehr hilfreich ....
Autor: Totti (Gast)
Datum: 28.01.2008 09:40

Ob jetzt "Zeitarbeitsbuden" das Gelbe vom Ei sind, mag mal dahingestellt
sein !
Sicher wird es Leute geben, die mehr Glück gehabt haben, als Andere.

Mal was ganz Anderes: Soweit ich informiert bin, sind gerade die
Vermittler "Brunel" oder "Ferchau" doch eher für akademische Berufe
zuständig.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, hier einige Beiträge zu lesen. DAS
hört sich teilweise aber nicht nach Dpl. Inf's oder Dipl. Ing's an,
sondern eher nach abgebrochene Hauptschule !
Da sind Beiträge dabei, da sträuben sich einem die Nackenhaare !
Wer bitteschön stellt denn jemanden für qualifizierte Berufe ein, der
nicht einmal in der Lage ist, einen Satz richtig auszuformulieren oder
mal ein paar Worte ohne fundamentale Rechtschreibfehler zu posten ?
Wenn jemand z.B. nicht mal in der Lage ist, den Namen "Brunel" richtig
zu schreiben, der sollte sich nicht wundern, wenn's nicht klappt !
Autor: Totti (Gast)
Datum: 02.02.2008 21:54

Dieser "Chefingenieur" ist ja nun die Krönung !
Was bist'n du für einer ?
Gibst du mit der Anzahl der Einladungen zu Weihnachtsfeiern an ?
Dann scheints zumindest am Gehalt zu mangeln !

Wenn du ein Chefingenieur bist, bin ich der Papst !
Autor: Der Weltraumbäcker (Gast)
Datum: 05.02.2008 17:08

Hallo,
ich bin seit etwa 2 Monate bei Brunel an Bord und glaube, dass die
Entscheidung dort anzufangen, der größte Fehler war den ich machen
konnte.
Bin jetzt in mein zweites Projekt  und fühle mich rundum verarscht!
Eigentlich bin ich Konstrukteur für