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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Dienstleister, Brunel GmbH

Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

Hallo,

hat jemand Insider-Infos zur Firma Brunel GmbH, bzw. vielleicht sogar
persönliche Erfahrungen?

Mich würden auch generelle Infos zu Dienstleistern interessieren. Ist
ein solcher Job für einen Absolventen ein guter Einstieg?

Man hat wohl viel Abwechslung durch unterschiedlichste Projekte, aber
mir missfällt die Vorstellung für Monate in irgendwelchen Firmen
leihweise arbeiten zu müssen und dann immer hin und her geschickt zu
werden. Wird ein Berufseinsteiger überhaupt so eingesetzt oder wird er
nicht erst mal ein paar Jahre nur direkt beim Dienstleister in einer
Entwicklungsabteilung arbeiten?

Gruß

TechInfo
Autor: Hans-Ulrich R (Gast)
Datum:

Üblicherweise wirst du innerhalb der Probezeit intern eingesetzt (und
genau unter die Lupe genommen), nach der Probezeit wird man in externen
Projekten eingesetzt.
Das ist nicht das schlechteste für einen Berufseinsteiger, aber halt
irgendwie Geschmackssache!
Autor: VHDL_Mensch (Gast)
Datum:

"beim Dienstleister in einer Entwicklungsabteilung"

Die gibt es nicht!
Autor: Xilinxuser (Gast)
Datum:

Bei Brunel weis ich es nicht aber es gibt einige quasi-Dienstleister,
die sich eigene Abteilungen aufbauen.
Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

Von der Brunel HP:

"Projects
Sie haben komplexe Aufgaben, wollen sich aber auf Ihre Kernkompetenzen
konzentrieren und die Entwicklungskosten überschaubar halten? Brunel
übernimmt von Ihnen definierte Projekte oder Teilprojekte in
Eigenverantwortung und bringt sie zuverlässig zum Abschluss."

Das verstehe ich so, dass sie eine eigene Entwicklungsabteilung mit dem
Projekt beauftragen.

Oder schicken sie ein ganzes Team in die Leihfirma?
Autor: 1. Rahul nach Moiré (Gast)
Datum:

Bei Brunel, Ferchau, Manu-Dextra, Contech usw. gibts keine "internen
Abteilungen", die setzen dich direkt bei Kunden ein. Bei Brunel selbst
hatte ich die Erfahrung gemacht, dass die sich relativ viel Zeit lassen.
Die Einladung zu einem 1. Gespräch kommt sehr schnell. Gesprächspartner
ist dann irgendein Wirtschaftsfutzi. Dann kommen in regelmäßigen
Abständen Einladungen zur "Klärung der Bewerbungssituation" oder
Einladungen zu einem "Vertragsgespräch". Bei mir sah das
Vertragsgespräch so aus, dass man mir 5 Minuten lang einen Mustervertrag
erklärt hat. Dann durfte ich wieder gehen und der Spaß hat mich 20 Euro
(Fahrkarten etc.) gekostet. Als die sowas ähnliches nach 4 Wochen wieder
vorhatten, fragte ich am Telefon höflich, ob man denn das nicht auch
telefonisch klären könnte, was dann auch geschah. Dannach hatte ich nie
wieder was von denen gehört. Macht nichts, Bezahlung war eh schlecht.

Mit vorzüglicher Hochachtung
1. Rahul nach Moiré
Autor: Jemand ganz ohne irgendetwas Rahuliges (Gast)
Datum:

Die Vorgehensweise, komplette Projekte abzuwickeln, spielt sich nur auf
dem Papier ab: Die Firma übernimmt die komplette Termin- und
Kostenverantwortung, sowie die sich anschließende Personalsuche. Dem
Vergeber kann es Wirscht sein, wer da als Projektnehmer reinkommt, denn
die Arbeit wird ja gemacht. Der Vorteil ist der, daß der Dienstleister
"seine" Entwickler kennt und besser jonglieren kann, während eine
Endfirma hinsichtlich der Besetzung mit externen Mitarbeitern im Trüben
fischt.
Autor: nico26plus1 (Gast)
Datum:

mmh, mir war jetzt so, als wenn zumindest Brunel über eigene
Entwicklungsstandorte verfügt. Die haben zumindest vor Jahren in
Hildesheim das Gelände von Ericsson gekauft... mitsamt ein Teil der
Belegschaft. Und als ich da zum Vorstellungsgespräch war, hatte es sich
auch so angehört, als würde man nicht verleiht, sondern
Auftragsentwicklung betreiben... das schlimme aber war, das sie sich
nicht sofort für ne Absage entscheiden konnten, sondern 'ne
Hinhaltetaktik gefahren sind... und am Ende wird einen gesagt, dass man
völlig ungeeignet ist... was soll denn sowas? arg
Autor: Rahul, der Trollige (Gast)
Datum:

Ferchau betreibt auch technische Büros, wo die Mitarbeiter irgendwas
entwickeln.
Der grössere Teil der Belegschaft ist aber vor Ort in den Unternehmen
untergebracht.
Autor: Chefingenieur (Gast)
Datum:

> Ferchau , ... wo die Mitarbeiter irgendwas entwickeln.

Sehr treffend formuliert! Die entwickeln dort IRGENDWAS. Leider nicht
immer exakt das, was man bestellt hat, aber sonst ...
Autor: katzeklo (Gast)
Datum:

>Abgesehen dass die wenig zahlen, erstatten die nicht einmal die
>Reisekosten zum Vorstellungsgespräch, obwohl sie gesetzlich dazu
>verpflichtet wären, denn sie schließen es in der Einladung nicht
>explizit aus. Somit sind sie verpflichtet zu zahlen.

So wie du das schilderst, hast du Recht. Klage doch dagegen, wäre mal
interessant...in deren AGB steht jedenfalls auch nichts diesbezüglich.

Ich hatte mich auch mal bei denen beworben, in der Einladung stand aber,
dass keine Kosten übernommen werden. Naja und zur Bezahlung kann man
sagen, das sie durchschnittlich, aber keinesfalls am unteren Ende ist.
Die haben ihre festen Beträge für Absolventen, Berufserfahrene etc. und
das bekommst du eben. Ich habe schon Dienstleister erlebt, die deutlich
weniger bezahlt haben.

>Ich hoff ich bin jetzt Leuten die bei Brunel arbeiten zu nahe getreten

LOL sicher nicht, du hast nur gerade eine Straftat begangen. Meine Güte,
was soll den so eine agressive Haltung wie du sie hier an den Tag legst?
Autor: peterguy (Gast)
Datum:

Ein Bekannter von mir arbeitet über Brunel bei einer
Automatisierungsfirma.
Verdienst: ca. 2.800,- brutto monatlich, also ziemlich wenig.
Noch schlimmer sieht es mit der internen Organisation aus, da kündigen
die Personaler wohl sehr häufig. Bei meinem Kollegen ist auch schon mal
eine ganze Personal-Abteilung weggefallen (Kollektive Kündigung) :-)

Den Beauftragern werden die Ingenieure teilweise als Fachleute in
Gebieten verkauft, in denen noch nicht einmal Grundkenntnisse vorhanden
sind. Z.B. Informatiker als Hardwareentwickler und umgekehrt...

Also lass bloss die Finger von dem Laden, da gibt es wesentlich bessere
Sklavenhändler (Dienstleister)
Autor: katzeklo (Gast)
Datum:

2800 Brutto, als was arbeitet der da?

Man hat mir im Gespräch gesagt, das Absolventen (Uni) generell 3200
bekommen.

>Den Beauftragern werden die Ingenieure teilweise als Fachleute in
>Gebieten verkauft, in denen noch nicht einmal Grundkenntnisse
>vorhanden sind.

Da muß ich dir Recht geben.

Personaler: "Kennen Sie sich in EMV aus?"
Ich: "Davon gehört habe ich schon mal, aber fundierte Kenntnisse habe
ich keine."

Eine Woche später, der Personaler: "Wir hätten hier einen Kunden aus der
Automobilbranche, der einen Spezialisten zur Entwicklung von
EMV-gerechter Elektronik für den Einsatz in KFZ sucht und ich habe für
morgen früh einen Vorstellungstermin vereinbahrt. Wir treffen uns um 8
Uhr bei dem Kunden, einverstanden?"

Leicht überspitzt formuliert, aber so läuft das.
Autor: Ronald (Gast)
Datum:

Hallo.

Zum Thema Brunel:

Ein guter Bekannter von mir arbeitet bei Brunel und ist seit vier Jahren
bei Airbus. Dort verdient er das gleiche tarifliche Gehalt wie die
Festangestellten Ingenieure. Verdient derzeit ~4000€ brutto pro Monat.

Er hat mir bis jetzt nichts negatives über Brunel berichtet. Auch der
sonstige Umgang scheint gut zu sein (Sommerfest, Weihnachtsfeier,...)

Jeder sollte sich also seine eigene Meinung machen und nicht pauschal
über ein Unternehmen urteilen.

MfG

Ronald
Autor: Brunelfeind (Gast)
Datum:

Da hat er Glück gehabt. Die können dich aber auch in eine Dödelfirma
schicken. Man muss sich immer und ständig fragen, WARUM die Firmen einen
über einen Dienstleister haben wollen - Antwort bitte selber finden.
Autor: Mattes (Gast)
Datum:

Hallo,
ich bin selbst Berufseinsteiger und habe bei Brunel vor etwa drei
Monaten angefangen. Die hier geschilderten, negativen Erfahrungen kann
ich in keinster Weise bestätigen. Damit keine Missverständnisse
aufkommen: Ich habe nicht aus Not dort angefangen, weil ich nichts
anderes bekommen konnte sondern habe mich ganz bewusst dafür entschieden
und andere Angebote ausgeschlagen.
Brunel hat sogenannte Kompetenzcenter, wo die Mitarbeiter eben nicht
beim Kunden vor Ort sind. Diese Center haben sich jeweils zum Beispiel
auf Automotive oder Luft- und Raumfahrt spezialisiert haben.

Ich fühle mich bei Brunel sehr wohl, weil ich gut betreut werde und das
Umfeld einfach stimmt. Es gibt monatliche Mitarbeiterevents, bei denen
man sich nachmittags / abends trifft und gemeinsam Sachen unternimmt und
einmal im Jahr gibt es das Sommerfest, zu dem alle Mitarbeiter aus
Deutschland eingeladen werden.
Es stimmt, das man evtl. warten muss, bis es zu einem konkreten
Arbeitsangebot kommt. Das liegt daran, dass nicht auf Verdacht
eingestellt wird sondern erst, wenn klar ist, dass man auch z.B. bei
einem Kunden eingesetzt werden kann und der Kunde damit einverstanden
ist.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man sich bei Brunel sehr
bemüht, auf die Wünsche der Mitarbeiter einzugehen, vor allem wenn es
darum geht, an einem bestimmten Standort oder in der Nähe (Tagespendler)
einer Stadt zu bleiben. Mein Betreuer ruft mich regelmäßig an um sich zu
erkundigen, ob alles gut läuft oder ob man irgendwo was ändern /
gegensteuern müsste, was ich sehr gut finde.
Zum Thema Gehalt kann ich nur sagen, dass mein Gehalt verglichen mit
Kommulitonen aus meinen Jahrgang sogar über dem Durchschnitt liegt und
das, obwohl ich notenmäßig eher durchschnittlich bin.

Wie gesagt, ich fühle mich dort sehr wohl und werde wahrscheinlich auch
noch lange dort bleiben, zumal ich eben nicht einfach durch die Gegend
geschickt werde. Wenn ich zu einem Kunden soll, der mir gar nicht
gefällt oder wo ich nicht mit klarkomme, kann ich durchaus "nein" sagen,
dass bedeutet dann keineswegs sofort die Kündigung.
Wenn man damit zurecht kommt, regelmäßig in ein einem ganz neuen Umfeld
(sprich bei einem anderen Kunden) zu arbeiten, kann ich Brunel nur
empfehlen.

Das ist natürlich nur meine eigene Erfahrung, womöglich gibt es auch
andere Standorte / Betreuer, die nicht so gut sind und wo man sich dann
verständlicherweise nicht unbedingt so begeistert ist.

Ich beantworte auch gerne noch weitere Fragen!

Viele Grüße
Autor: Alex (Gast)
Datum:

@Mattes

das sieht aber nicht aus nach Meinung eines Berufsanfängers sondern eher
nach Werbung für Brunel!!!!

Gruß
Autor: Mattes (Gast)
Datum:

Hallo Alex,
das kann man durchaus so sehen, ich bin allerdings tatsächlich
Berufseinsteiger. Ich weiß jetzt nicht genau, wie ich dir das "beweisen"
könnte.
Aber ich bin wirklich sehr begeistert von dieser Firma und wollte das
auch ganz bewusst so weitergeben, weil ich die negativen Erfahrungen der
vorherigen Poster aus meiner Sicht überhaupt nicht bestätigen kann. Es
ist natürlich irgendwie klar, dass ein positiver Bericht häufig und
schnell wie Werbung klingt, zumal ich ehrlich zugeben muss, dass ich
mich trotz meiner mickrigen drei Monate bei Brunel sehr gut mit diesem
Unternehmen identifizieren kann. Klingt vielleicht komisch, ist aber so
;-)

Viele Grüße
Autor: Ronald (Gast)
Datum:

@Alex

Warum sieht den das nach Werbung aus?

Nur weil jemand seine eigene Meinung kundtut und nicht in das hier
übliche Schlechtreden einsteigt ist das noch lange keine Werbung.

Wie ich schon oben erwähnt habe, hat ein guter Bekannter von mir auch
nur gute Erfahrungen gemacht. Das soll natürlich nicht heißen, das es
auch Leute gibt die mit Brunel sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Aber grundsätzliche sofort "Werbung" zu schreien, wenn hier jemand was
positives schreibt halte ich für übertrieben.

MfG
Autor: katzeklo (Gast)
Datum:

>Nur weil jemand seine eigene Meinung kundtut und nicht in das hier
>übliche Schlechtreden einsteigt ist das noch lange keine Werbung.

Sehe ich auch so. Es scheint mir, dass sich einige schon bei dem Wort
"Dienstleister" quasi aus Prinzip übergeben müssen, ohne jemals was mit
denen zu tun gehabt zu haben.

Zu den Mitarbeiterevents wollte ich noch was sagen. Es ist zwar schön,
wenn ein gutes Betriebsklima herrscht aber aus eigener Erfahrung bin ich
vorsichtig geworden. Zu viel Persönliches mit in die Firma schleppem
kann sich sehr zum Nachteil auswirken. Muß jeder selbst wissen, wie weit
er da gehen möchte. Bitte nicht falsch verstehen, gegen gelegentliche
Aktivitäten ist natürlcih nichts einzuwenden.
Autor: darius (Gast)
Datum:

"Zu viel Persönliches mit in die Firma schleppem kann sich sehr zum
Nachteil auswirken"

so ist es, besonders, wenn man neu ist und mit einer biene was anfängt,
auf die ein vorgesetzter ein auge geworfen hat. dann ist essig
Autor: Rumpelstilz (Gast)
Datum:

Mattes:

Es freut mich, daß es dir bei Brunel gut geht!

War selbst anderthalb Jahre auf Jobsuche, und, Leute, glaubt es mir, man
revidiert in dieser Zeit sein Weltbild etwas, und überdenkt all die
Dinge, die man zuvor ohne zu überlegen ungerechtfertigt beschimpfte.

Ich sagte doch schon mal in einem anderen Thread, daß man als Ingenieur
bei einem speziellen Ingenieursdienstleister gut untergebracht werden
kann. Jedoch wurde ich ausgebuht und beschimpft, von wegen man ist nur
noch auf Reisen, usw..

Nein, wenn man ein Ingenieursprojekt hat, ist man wenigstens ein paar
Monate an ein- und derselben Stelle.

Über Flexibilität, und um den Zahn des Einsatzortes zu ziehen und lange
bevor ich Dienstleister kannte: Auf Reisen war ich aber auch schon mit
15 (1975), in Ballungsgebiete wie Bonn und Köln, gut 180 km von der
Heimat entfernt, nur um eine Lehrstelle abseits meiner toten Region
(Südeifel, aber wunderbares Erholungsgebiet) zu bekommen und nicht zu
verwahrlosen. Die Bonner im damals noch staatlichen Unternehmen stellten
uns nach Ausbildungsende (1978) vor die Wahl: Cholera oder Pest? In Bonn
bleiben und ausbildungsfremder Einsatz, oder Köln? Also, ein Umzug nach
Köln.

In Köln ging es dann weiter: Bei der geringsten Unstimmigkeit: Androhung
der Versetzung nach Fürstenfeldbruck, das ist wieder eine ganz andere
Gegend.

Es ist gut, wenn man beim Dienstleister nicht gerade blutiger Anfänger
ist, und wenn man auch mal wenigstens 2 Jahre auf dem Buckel hat, die
ersten Berufserfahrungen gesammelt hat, denn die Dienstleister "handeln"
naturgemäß mit dem Produkt "Know How", darüber muß man sich durchaus im
Klaren sein. Sicher kann man dort je nach Wissens- und Erfahrungsstand
auch aufsteigen.

Wenn man also schon mal das eine oder andere Jahr berufstätig war und
Erfahrungen gesammelt hat, springt für beide Seiten was raus, das ist
doch OK, oder?

Ich selbst stellte mich als Absolvent auch bei Dienstleistern vor, und
erfuhr gelegentlich, daß solche Dienstleister auch Ingenieure unter
Vertrag haben, auch über 60-jährige, die zum Spitzenpreis (z.B. mehr als
80k oder 100k Euro) langjährig an ihrem Wohnort verbleiben und dort in
ein-und derselben Firma dauerhaft leihweise eingesetzt werden.
Möglicherweise stellt der Kunde (Firma vor Ort) absolut niemanden fest
ein, sowas gibt es. Die zahlen als Ausgleich für die Festanstellung
lieber mehr an den Dienstleister, und davon profitieren wiederum alle.

Solange es keine großen Schwankungen in der Wirtschaft gibt, wird das
sicher gut funktionieren.

Und wenn ich demnächst mal über 50 bin, über eine Menge Know How
verfüge, und es in meiner Firma nicht so gut gehen sollte oder ich
ausrangiert werden sollte: Da würde ich ganz sicher mal bei Brunel & Co.
anfragen!
Autor: Peter (Gast)
Datum:

> Mein Betreuer ruft mich regelmäßig an um sich zu
> erkundigen, ob alles gut läuft oder ob man irgendwo was ändern

lol
Das hört sich so an, als wärst du in einer therapeutischen Maßnahme.

BTW, Bei einer Arbeitnehmerüberlassungsfirma zu arbeiten wäre mein Ding
nicht, allerhöchstens kurzfristig, als Sprungbrett um bei einem anderen
Betrieb fest angestellt zu werden.
Autor: Raubein (Gast)
Datum:

Bruneller sind grudsätzlich Dreckschweine kann man nur sagen. So wie die
mit Ihren Angestellten umgehen....eine Frechheit.

Wie wir eingestellt wurden wurden uns blühende Landschaften versprochen
- und 4 Monate später als mal kein Auftrag da war mussten wir unseren
ganzen Urlaub nehmen und dann wars das. Kündigung...
Für den Anfang sicherlich mal ganz lustig, aber nur für den Anfang und
für den der keine Famielie hat, denn Geld gibts nich viel für den
Scheiß.

Also Finger weg von dem Dreck..!
Autor: hackklotz (Gast)
Datum:

>Wie wir eingestellt wurden wurden uns blühende Landschaften
>versprochen- und 4 Monate später als mal kein Auftrag da war
>mussten wir unseren ganzen Urlaub nehmen und dann wars das.
>Kündigung...

Sollte eigentlich vertraglich geregelt sein. Ich kenne die Verträge von
Brunel und es ist ja wohl auch leicht einzusehen, dass Brunel dich bei
fehlender Aufträge nicht beliebig lange bezahlt.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum:

Hi Leute, ich bin selber nach dem Studium jetzt ein Jahr bei Brunel und
bewerbe mich zur Zeit sehr fleißig. Hab auch schon ein paar VGs gehabt,
leider noch nichts Passendes dabei oder Absage.

Warum will ich weg und würde diesen einfachen und schnellen Weg (von der
Bewerbung zur Einstellung 5 Tage) nicht erneut gehen? Anfangs war ich
über die gute Bezahlung >40500€ und mit den angeblichen Perspektiven
ganz zufrieden.

Nur, nach einem Jahr stelle ich fest, dass mir zwei Dinge sehr gehörig
gegen den Strich gehen:

1. Ich als Externer renne immer mit dem A-Schild rum (=Aushilfskraft
oder Aussätziger). Das verdeutlicht mir rein formal jeden Tag meine
dolle Lage. Nicht drin aber auch nicht ganz draußen, sondern als
Sonderling geführt dazwischen.

2. Hier muss ich dem Forum wirklich Recht geben, es gibt nur
Schrottarbeiten für mich, bei denen ich mein Talent in keiner Weise
ausspielen kann. Wenn ich das nicht schnell beende, ist das ein Makel in
meinem Lebenslauf. Ich als "begnadeter µ-Ctrl Programmierer" (Zitat
eines Bekannten) mit sehr guten Hardwarekenntnissen kümmer mich aktuell
um die Beschaffung von Kühlanlagen für die Bandendetests. Das ist zum
Schreien.

3. Es fehlt die Perspektive, die einen auch mal schlechte Arbeit
ertragen läßt. Denn was nützt mir Engagement als Aushilfskraft, wenn ich
mit dem Beschaffen von "Kühlanlagen" niemanden beeindrucken kann, der
mir dann eine Übernahme oder fachliche Perspektive gibt.

Fazit für mich: Nach dem Studium nicht bei den Consultern arbeiten, auch
wenn die an jeder Ecke lungern und dich mit schönen Texten volllullen.
Dort erlebst du keinen richtigen Berufseinstieg, der deinen Wert auf dem
Arbeitsmarkt erhöht und dir somit dauerhaft befriedigende Beschäftigung
bietet.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hallo,

arbeite seit 7 Monaten ebenfalls bei Brunel, vorher war ich über einen
anderen kleinen Dienstleister ca. 1.5 Jahre bei DaimlerChrysler tätig.
Als dort das Projekt zu Ende war bin ich über einen Bekannten bei Brunel
gelandet. War damals auf der einen Seite skeptisch, auf der anderen
Seite heilfroh dass ich über Brunel kurzfristig einen passenden Job in
einer Top-Firma in der Umgebung gefunden habe. Jetzt nach 7 Monaten muss
ich sagen, dass ich als Bruneller keinerlei Verantwortung übernehme,
tendenziell einfache Aufgaben mache und keine Perspektive sehe. Dabei
sind die Voraussetzungen unter denen ich dort arbeite so gut wie sie
besser nicht sein könnten: ein Kumpel von mir arbeitet seit langer Zeit
in der Abteilung und ist quasi mein "Vorgesetzter" beim Kunden. Trotzdem
habe ich wie alle meine Brunel Kollegen beim Kunden das Problem dass ich
keine Verantwortung übernehme. Der Grund besteht meiner Ansicht darin,
dass der Abteilungsleiter klare Grenzen für den Einsatz der Brunel-
MItarbeiter gesetzt hat. Dazu gehört anscheinend dass für Brunel-
MItarbeiter keine Übernahme vorgesehen ist und diese die internen
lediglich "unterstützen" dürfen. Bei DaimlerChrysler war das ganz
anders! Mit meinem Dienstleister Chef habeich damals zusammen das
"Geschäftsmodell" formuliert. Wichtiger Eckpunkte waren dass unsere
mitarbeiter generell viel Verantwortung in den Projekten haben, sich
profilieren können, Kompentenzen aufbauen und später zu einem beliebigen
Zeitpunkt übernommen werden dürfen. Bei Brunel muss der Kunde hingegen
eine hohe Ablösesumme bei einer Übernahme bezahlen. Außerdem kann man
sich über einfache "hilfstätigkeiten" nur schwer für eine Übernahme
empfehlen. Brunel geht es ausschließlich darum möglichst viel Geld mit
den Mitarbeitern zu verdienen! Habe jetzt ein Angebot von einer
Consulting Firma bekommen, die mir ein anständiges Gehalt und vor allem
eine fachliche Perspektive bieten. Lieber würde ich zwar als interner
Mitarbeiter beim Kunden bleiben und sie würden mich wohl auch gerne
übernehmen. Aber durch die beschissene Ablösesumme wird das wohl leider
nichts, da diese erst nach einem Jahr nicht mehr bezahlt werden muss.

Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit Brunel bisher einigermaßen
zufrieden bin. Das liegt aber weniger an Brunel als an der Tatsache dass
der Kunde ein Top- Arbeitgeber ist. Das einzige was mir auf den Sack
geht, ist dass ich nur einfache Aufgaben machen darf und wenig von den
internen Abläufen mitbekomme, obwohl ich für den Kunden viel wertvoller
wäre, wenn sie mir anspruchsvolle Aufgaben geben würden. Selber schuld
kann ich da nur sagen, weil in 2 Wochen bin ich weg.
Autor: Cheffe (Gast)
Datum:

Wir holen uns auch immer Zeitarbeitssklaven in die Firma. Wenn sie
ausgequetscht sind, holen wir uns einen neuen.

Übernommen haben wir von diesen Pflaumen noch keinen.
Autor: B. (Gast)
Datum:

Selber Pflaume! In einer Firma, in der so eine Unternehmenskultur
herrscht, möchte ich nicht arbeiten. Wer Mitarbeiter nicht als Kapital
begreift, bleibt max. durchschnittlich und wird nie groß innovativ
werden können. Bin ja mal gespannt, wie und wo bei wachsendem
Fachpersonalmangel die Firmen in Zukunft dann ihre Leute herbekommen.
Ach ja, noch 'nen Deppen von Brunel & Co. Hurra, wir sind wieder wer...
Totlach. Begreife mal, was diese Externen für eine Stimmung im Betrieb
bedeuten, wenn bis 30% aller Leute so eingestellt sind.
Autor: Uwe (Gast)
Datum:

>Bin ja mal gespannt, wie und wo bei wachsendem Fachpersonalmangel die
>Firmen in Zukunft dann ihre Leute herbekommen.

Nun, da deutsche Fachkräfte nicht mehr angemessen bezahlt werden und
sich somit immer weniger junge Leute für einen entsprechenden
Studiengang bzw. eine entsprechende Ausbildung entscheiden, werden die
"Fachkräfte" halt aus dem Ausland geholt. Dank der Einführung von
Bachelor und Master und der damit verbundenen Möglichkeit der EU-weiten
Vergleichbarkeit der Studiengänge wird dies halt immer einfacher. Dumm
nur, dass viele Firmen erst später merken, dass diese sogenannten
ausländischen Fachkräfte zum Teil komplett unfähig sind.
Autor: Gonzo (Gast)
Datum:

ich habe mich bei Ferchau, als gestandener Spezialist, beworben und
wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Auf das Vorstellungsgespräch
habe ich mich sehr gründlich vorbereitet. Während des
Vorstellungsgesprächs habe ich den Eindruck gehabt, man will mich sofort
einstellen. Das angebotene Gehalt war auch nicht schlecht, mit
verträglich zugesicherten Lohnerhöhungen. Nachdem ich den
Personalreferent 3 sehr ungenehme Fragen gestellt habe, wirkte er sehr
unsicher und gab dadrauf sehr un überzeugende Antworten. Später bekam
ich die Absage!
Autor: defekter_netzschalter (Gast)
Datum:

Welche Fragen hast du denn gestellt?
Autor: Frager (Gast)
Datum:

Cool! Man hat den Job und haut sich noch raus. Das ist wirklich
ungeschickt. Die Fragen hättest Du auch im Nachhinein stellen können und
dann kündigen, was sie wirklich so schlimm sind.

Andererseits: Ferchau lebt vom Vermitteln! Sie schalten sich zwischen
den Dienstnehmer und Dienstgeber und kassieren ab. Der einzige Vorteil
ist der, daß man vor Beschäftigungslosigkeit gesicht war. Das war aber
nur füher ein Vorteil: Man hatte ständg sein Gehalt, das bei etwa
80%-85% des Branchengehalteslag und war zwsichen 70% und 90%
ausgelastet!
Damit war das für viele ein gutes Geschäft.

Heute ist es anders: Ferchau und andere haben immer eine Möglichkeit,
einen unterzubringen, daher arbeitet man heute mit 100% Auslastung.

Nur noch für Ferchau ein gutes Geschäft!
Autor: defekter_netzschalter (Gast)
Datum:

Notfalls wirst du in eine Schulung gesteckt, die dann womöglich noch
über das Wochenende geht.
Autor: Frager (Gast)
Datum:

Die müsste dann aber bezahlt werden, weil sie Dienstzeit ist. Geht also
von der normalen Arbeitszeit ab! Ändert also nichts an der Tatsache, daß
man weniger arbeiten muss.

Schulungen sind im Übrigen eine gute Form der Weiterentwicklung.

Die Bezahlung bei Ferchau ist alerdings meist derart niedirg, daß ich
mich immer wieder wundere, daß dort überhaupt jemand arbeitet.
Autor: cm² (Gast)
Datum:

Ich hab grad meinen Absprung aus der Personaldienstleistungswelt
geschafft. Hoffe, dass ich nie wieder in die Not komme, bei sowas
mitmachen zu dürfen, um überhaupt Arbeit zu haben. Mein Nachfolger wird
grad beschnuppert - viel Spass. Fazit für mich: nach dem Studium lieber
etwas angestrengter, räumlich flexibler und länger suchen, als auf die
'Seelenhändler' eingehen. Möglicherweise gibt's (kleine?)
'Seelenhändler', die deutlich besser mit ihrem Humankapital umgehen, als
die großen bundesweit agierenden Unternehmen.
Autor: TechInfo (Gast)
Datum:

@cm

Welche Erfahrungen hast du denn gemacht?
Autor: FRUST (Gast)
Datum:

Ich bin seit 15 Jahren in einer Festanstellung. Bin von Beruf
Mechatroniker, Elektroniker, beherrsche gut mehrere Programmiersprachen
und Datenbanken u.v.m. Die SPS-Technik beherrsche ebenfalls gut. Verfüge
über mehrere Jahre Erfahrung in der Entwicklung von mechatronischen
Systemen. Verdiene ich aber nur ~3000 Euro Brutto/Monat bei 38h/Woche.
Wenn ich Überstunden mache kommt noch was dazu. Keine Projektprämien,
kein Dankeschön, einfach nur Mist.

Jetzt habe ich mich bei mehreren Dienstleistern beworben, um bisschen
die Luft zu schnuppern. Das angebotene Gehalt liegt zwischen 3500 und
3700 Euro bei 40h/Woche. Also ein Plus von 500-700 Euro!

Was meint Ihr, lohnt sich besser für weniger Geld scheiße Arbeiten, bei
schlechten Arbeitsklima und irren Chef zu machen, oder besser das Risiko
Dienstleister anzugehen und etwas mehr verdienen. Wie sicher ist dann so
ein Job bei einem Dienstleister? Kann man sich längerfristig an so eine
Firma binden?
Autor: Schorsch (Gast)
Datum:

Hallo gefrusteter,

du bekommst ja in erster Linie dein Geld vom Dienstleister, während du
deiner Arbeit beim Kunden nachgehst. Ist dieser mit dir zufrieden und
macht dir die Arbeit dort Spaß, dann ist die Wahrscheinlichkeit gering,
dass dich der Dienstleister dort abzieht. Schließlich steht ja auch sein
Ruf auf dem Spiel. Nach einer gewisen Zeit beim Kunden (vielleicht ein
Jahr) wird dieser dir ein Übernahmeangebot machen. Vom Gehalt wird dies
definitiv nicht unter dem des Dienstleisters liegen; prima Sache also.

Macht dir die Arbeit keinen Spaß und ist der DL fair, kannst du mit ihm
reden und evtl. findet ihr gemeinsam einen neuen Wirkungskreis; auch
prima.

Sollte sich nach 14 Tagen herausstellen, dass du der Tätigkeit nicht
gewachsen bist, so bedeutet das bei einem DL -entgegen einer normalen
Firma- i. d. R. nicht die Arbeitslosigkeit; auch nicht schlecht.

Allerdings muß man hier klar unterscheiden. Natürlich gibt es DL, die
dich zu einem lausigen Gehalt einstellen, kein Urlaubs- und
Weihnachtsgeld sowie keine Fahrkostenbeihilfe zahlen, und sich von den
Urlaubstagen genau an die gesetzlichen Vorgaben halten. Aber bei solchen
Unternehmen muß man ja nicht anfangen. Ich selbst fing for zwei Jahren
bei einem der größten Dienstleister an, ich wurde in einer kleineren
Firma eingesetzt und fand auf diese Weise quasi meinen Traumjob. Das
Gehalt war von Anfang an gut, ich hatte mit 2100 Euro Netto mehr als
meine meißten Komilitonen, die in normalen Firmen eingestiegen sind.
Hatte allerdings auch praxisbezogen während des Studiums gearbeitet, hat
sich dann wohl doch positiv ausgewirkt. Von einem Kumpel, der auch bei
diesem DL gearbeitet hat, weiß ich, dass das Einstiegsgehalt in der
Regel doch niedriger ist. Naja und heute bin ich bei dieser kleinen
Firma direkt angestellt und die Arbeit macht mir unverändert viel Spaß.

Der DL war stets sehr fair zu mir, der Vertrag enthielt keinerlei krumme
Paragraphen und sonst kann ich nichts negatives berichten. Was mir
allerdings aufgefallen ist, der Dienstleister hat viele verschiedene
Niederlassungen die wohl alle irgendwie auf eigene Rechnung arbeiten;
egal, ist ihr Problem.

Naja viel Gelaber aber wenn dir die Arbeit definitiv keinen Spaß macht,
dann wende dich an Dienstleister. So schlecht ist es nicht und es kann
bei dir ja definitiv nur besser werden. Schlechte Arbeit zu schlechtem
Lohn macht keinen Sinn. Gute Arbeit zu schlechtem Lohn schon eher naja
und gut ARbeit zu gutem Lohn ist natürlich das Optimum :)

Nur für den Fall das mir jemand Schleichwerbung vorwirft, ich spreche
hier nicht von Brunel als Dienstleister. Ich habe mit diesem Unternehmen
keinerlei Erfahrung gesammelt.
Autor: cm² (Gast)
Datum:

Das klingt mir nach meiner Erfahrung zu positiv. Ich bleibe bei meiner
Meinung/Einschätzung, dass die DL, vielleicht einfach mangels
Alternative -  einen zu Tätigkeiten schicken, bei denen du dich nicht
beweisen kannst, was in dir steckt oder was dich interessiert. Die Idee
über diesen Weg deinen Traumberuf zu finden, gelingt dann nur wenigen.
Bei meinem ersten Einsatz meinte der mich betreuende Kunde, dass  man
nicht länger als 2 Jahre bei einem DL sein kann, ansonsten dies einen
Makel im beruflichen Lebenslauf darstellt und einen die Firmen dann noch
ungerner einstellen.
Und wenn auch die Kohle und die Rahmenbedingungen stimmen mögen (war bei
mir durchaus der Fall), von ihr allein konnte ich nicht glücklich
werden. Wenn du   dir Ziele im Berufsleben setzt, wird es nicht einfach
diese über einen DL zu erreichen.
Autor: Fallout-Boy (Gast)
Datum:

Mist, ich wollte diese Woche ein Bewerbungsschreiben für Brunel
aufsetzen. Selten eine Webseite gesehen, auf der so interressante Jobs
angeboten werden. Arbeite gerade für Siemens VDO was ja jetzt von
Continetal übernommen wurde. Da Continental ein Drecksladen ist, wollte
ich es mal woanders versuchen. Ich dachte das man gerade bei
Dienstleistern enorm viel Erfahrung sammeln kann und auch Abwechslung
hat. Allerdings weiß ich auch, wie das so bei uns mit den Externen
läuft. Die werden mehr so für die Routinearbeiten eingesetzt. Das
eigentliche Know How bleibz bei uns in der Abteilung.
Autor: Christ (Gast)
Datum:

>Da Continental ein Drecksladen ist, wollte ich es mal woanders versuchen.

Sehr qualifizierte Aussage!
Autor: nico26plus1 (Gast)
Datum:

das sind witzbolde... nachdem ich es von ihnen schriftlich habe, dass
ich für die 'speziellen Anforderungen im Dienstleistungsbereich'
untauglich bin, gibt es jetzt, fast vier jahre später, ne einladung zu
nen bewerberseminar. schon dreist... kopfschüttel
Autor: FRUST (Gast)
Datum:

Ich habe mich bereits bei allen großen Dienstleistern beworben und mich
in Vorstellungsgesprächen vorgestellt. Ich kann euch nur einen guten Rat
geben,
wenn ihr irgendwo bei einem Drecksladen arbeitet und Respekt vor sich
selbst habt, bleibt lieber da wo ihr seid! Dienstleister sind nur
übergangsweise, für Arbeitslose und Berufseinsteiger, gut. Macht euch
selbst das Leben nicht schwerer, als es sowieso ist.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Na,

das einzige was bei einem Dienstleister nicht rosig ist, ist die laue
Bezahlung. Man hat aber die Chance wenn es einem in einem Laden nicht
gefällt, ohne Probleme zu sagen der Dienstleister soll einem ein paar
neue Einsatzgebiete in der Umgebung nach Wunsch vorschlagen.

Wenn es einem irgendwo richtig gut gefällt kann man sich in dem Laden
selber bewerben oder vielleicht wird man von dem Laden sogar abgeworben.

Man kann viele Unternehmen kennenlernen und kann die jeweils positiven
Aspekte übernehmen.

Also wie gesagt, das einzige was bei einem Dienstleister hunds miserabel
ist, ist die miese Bezahlung.
Und vielleicht das man in einer neuen Firma dem Chef zeigen muß, dass
man fachlich was kann um anspruchsvollere Aufgaben zu bekommen.

Aber die (Bezahlung) ist ja wie überall Verhandlungssache.

Wenn ich die Wahl habe zwischen einem Unternehmen desen
Tätigkeitsbereich mir gefällt sowie zusagt und einem Dienstleister,
gewinnt klar das Unternehmen.

Habe ich eine beschissene Tätigkeit in einem Unternehmen und die
Möglichkeit bei einem Dienstleister zu arbeiten, gewinnt der
Dienstleister.

Die Zukunft liegt meines Erachtens eh bei Dienstleistern da diese Form
das non plus Ultra an flexibilität darstellt. Einige Spezis wird ein
Unternehmen immer benötigen der Rest muß verschiebbar sein.

Selbständigkeit oder Ingenieurbüros sind eine Form von Dienstleistung.

Wer viel sieht, kann sich leichter selbständig machen.

Aber wie gesagt, das Manko ist die Bezahlung.
Aber das hat nichts mit dem Dienstleister direkt zu tun sondern dass es
keinen Mangel an Ingenieuren gibt wie oft behauptet. Die Masse drückt
dann halt den Preiß.

Da die Menscheit wächst, strömen jeden Tag ca. 100.000 niegel nagel neue
Arbeitskräfte auf den Weitweiten Arbeitsmarkt. Die Abgänge sind in
dieser Zahl mit drinn.
Nu, Dank modernster Technik für deren Entwicklung auch immer weniger
Menschen benötigt werden, werden letztlich auch immer weniger Fachkräfte
benötigt.

Also....die Masse drückt den Preiß. Und unser Arbeitswahn führt uns in
eine Sackgasse.
Autor: SLim (Gast)
Datum:

Ich kann die ganze Diskussion um Brunel und Dienstleister nicht
verstehen... Ich habe nach meinem Studium (Wirtschaftsingenieurwesen;
Note 1) eine Bewerbung geschrieben... und zwar an Brunel. Meine
Einstellung war nach einer Woche sicher und mir wurden die Füsse
geküsst, in Form von Gehalt, Projekten, Auto und Verantwortung.

Wer schlechte Erfahrungen mit seinem Job hat, sollte meiner Meinung nach
nicht eine Branche verurteilen, sondern den Fehler bei sich suchen!

Grüße
Autor: Zeter (Gast)
Datum:

>eine Bewerbung geschrieben... und zwar an Brunel.
>Meine Einstellung war nach einer Woche sicher

Das heisst, Du hast bei dem erst Besten unterschrieben ???????

Du bist wie ein Zitronenhändler, der das erste mal mit seinen Früchten
auf dem Markt ist, den er nicht kennt und seine gesamte Ernte auf Jahre
hinaus an den ersten Kunden verschachert hat, der ihm ain Angebot
gemacht hat.

Das ist nicht sonderlich ökonomisch gedacht, oder?  - Man fragt sich
allen Ernstes, wie Du es in BWL zu einer 1 gebracht hast. Mann, Mann,
Mann,

>Also....die Masse drückt den Preiß.

... und die, die sich unter Wert verkaufen.

Sicher hat er der Dame, die rechts am Eingang sitzt, zu tief in den
Ausschnitt geguckt!
Autor: Auch ein Gast (Gast)
Datum:

Hallo Leute,

ich verstehe die Diskussion nicht. 15 Stühle 15 Meinungen - keiner geht
auf die Antworten des Vorgängers ein (es sei denn man kann sich
polemisch lustig machen) - Schwarz / Weißmalerei steht im Vordergrund -
kaum eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema

1. Dienstleister zahlen nicht unbedingt weniger oder mehr als andere
Unternehmen (Brunel hat einen Tarifvertrag mit Verdi / Ferchau glaub ich
mit der IG-Metall etc., unter den sie gehaltlich nicht drunter können) -
somit liegen sie gehaltlich in einer ähnlichen Ebene wie produzierende
Unternehmen oder Entwicklungsunternehmen.

2. Es gibt Dienstleister die "nur" ihre Mitarbeiter beim Kunden
einsetzen (die dort allerdings auch herausfordernde Projekte machen oder
teilweise den letzten Schrott machen müssen  / in den meisten Fällen
liegt die Wahrheit dazwischen - auch in der Festanstellung sind nicht
alle Arbeiten und Projekte herausfordernd und toll)

Es gibt Dienstleister die auch komplette Entwicklungsabteilungen
erfolgreich betreiben (Brunel Carsynergies / mal im Netz schauen) und
hierbei rede ich nicht nur von Brunel.

3. "Man wird nur ausgenutzt" -
a) Stimmt auch nur dann, wenn man in einem schlechten
Dienstleistungsunternehmen (oder eventuell in einer schlechten
Niederlassung) gelandet ist.

b) Glaubt hier einer wirklich, das Siemens (oder andere große / oder
auch kleine Firmen) sich einen Dreck darum schert was aus den
Mitarbeitern wird, wenn sie nicht mehr gebraucht werden (fragt mal bei
BenQ). Ziel einer Firma ist in letzter Konsequenz die Maximierung von
Gewinn - Wenn das mit Human Capital funzt schön, wenn nicht auch schön -
so siehts aus - Schenken tut man euch nur was wenn man dafür auch was
erwartet (und damit ist es auch wieder ein Deal)

c) Brunel hat in Deutschland wieviel Niederlassungen (ne Menge) -
genauso viele unterschiedliche Erfahrungen wird man wohl da machen -
übrigens wie viele Niederlassungen hat eigentlich hmm z.B. RWE und
werden die wohl alle gleich sein - oder gibt es da unterschiedliche -
tolle oder nicht so tolle...

4. Gerade studierte Leute sollten wissen, das der einzelne empirische
Eindruck nicht maßgebend ist und somit in der Lage sein differenzierter
zu denken.

5. Hier reden die meisten nur davon was man bekommt (ich, ich, ich) und
nicht von dem was man dafür leistet - schön das hier nicht einmal von
Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber die Rede ist. Schön das hier der
Arbeitgeber nur als Gelddruckmaschine verstanden wird und wenn man eine
bessere Maschine findet tauscht man halt. Meines erachtens ist diese
Verwahrensweise nicht anderes zu betrachten, als der Arbeitgeber der
seine Mitarbeiter ausbluten lässt und dann rausschmeißt - oder wo liegt
da der Unterschied. Ich möchte mich übrigens absolut davon distanzieren
- nicht das einer meint ich fände das OK

Fazit: Dienstleister sind nur so gut wie die Vorgesetzten die man hat
(genauso wie in anderen Firmen)
Dienstleister sind nur so fair wie die Vorgesetzten...
Dienstleisterjobs sind genauso sicher wie andere Jobs...

Man sollte halt schauen wo man unterschreibt - so oder so

In diesem Sinne (und ja ich weiß wovon ich Rede 12 Jahre Berufserfahrung
in produzierendem Umfeld, beim Dienstleister und im Entwicklungsbereich)

So das war das Wort zum Sonntag
Autor: LLL (Gast)
Datum:

Ferchau bezahlt ganz sicher in der Höhe des Tarifvertrages, das kann ich
besrtätigen. Doch hats Du mal gesehen ,wieviel das ist?????

Alle Ingenieure werden seit 15 Jahren übertariflich bezahlt. Ich hatte
bei meinem ersten Job sogar schon DM 500,- über Tarif. Jetzt sind es
Euro 1800,-. (Mein Tarifgehaöt liegt bei der höchstmöglichen Einstufung
nur bei 4400,-)

>>Da Continental ein Drecksladen ist, wollte ich es mal woanders versuchen.
>Sehr qualifizierte Aussage!

Conti ist wie Siemens riesig gross (geworden) da findest Du alles, von
Müll bis Gold.
Autor: Auch ein Gast (Gast)
Datum:

... ich kenne die Tarifverträge sehr genau

>> Alle Ingenieure werden seit 15 Jahren übertariflich bezahlt.

...richtig und auch Ferchau bzw. Brunel bezahlen Übertariflich
(Tarifgehalt + Übertarifliche Zulage = Gesamtgehalt - dieses ist dann
Grundlage zur Berechnung aller weiteren Adons z.B. Weihnachtsgeld)

Bitte versteht mich nicht falsch - es gibt Licht und Schatten - das gibt
es aber bei allen anderen Firmen auch - 2 Dinge:

1. Nirgends wird so gelogen wie bei Gehältern, der Anzahl der Frauen die
man schon hatte und der PS Zahl seines Autos ;-))

2. Erfahrungsgemäß hatten die meisten die in meiner Zeit beim
Dienstleister in die Festanstellung gewechselt haben max. 500 - 1000
Euro brutto mehr, dafür aber die Reisekosten und Überstundenbezahlung
(Freizeitausgleich sehr witzig bei einer 45 - 55 Stundenwoche) etc.
weniger, wobei das ganze dann maximal gehopst wie gesprungen ist. Viele
meiner Kollegen haben sich übrigens trotz Angebot von renomierten Firmen
für den Verbleib beim Dienstleister entschieden (und das nicht nur, aber
auch aus finanziellen Gründen)
Autor: Der unglaubliche Heinz (Gast)
Datum:

>auch Ferchau bzw. Brunel bezahlen Übertariflich

Also die Angebote, die ich bisher von denen hatte waren einfach läppisch
im Gegensatz zu gleichwertigen Stellen bei Endkunden. Ich frage mich
echt, wer dort überhaupt arbeitet und nicht direkt sich was sucht.

Aber statt runzudisktutieren, sollte sich vielleich jeder mal seber
umhören und sich bewerben. Dann sieht man ja schnell was sie genau
bezahlen wollen.
Autor: Ground Zero (Gast)
Datum:

Viele Leute schreiben hier, obwohl Sie von nichts eine Ahnung haben,
erst denken, und dann in die Tasten hauen.

Ich war schon in vielen Firmen festangestellt, bin nun seit mehrenen
Jahren bei Brunel, und es gibt positives wie auch negatives zu
berichten.

Bereuen tue ich allerdings nicht das ich dort angefangen habe. Die
Bezahlung ist nicht die allerbeste, aber ich bekomme mein Geld
pünktlich, was bei manchen Läden nicht der Fall ist. Keine Kommentare
von Euch, dies kann ich belegen.

Aber zum Thema zurück, generell sei gesagt, wer abwechslung liebt, viele
Unternehmen und sich Wissen aneignen möchte ist beim Dienstleister
seiner Wahl erstmal gut aufgehoben. Dadurch habe ich jetzt meinen
baldigen Arbeitgeber kennengelernt, ein absolutes Vorzeigeunternehmen,
und auch die restlichen Konditionen sind durchaus gut. Ohne Brunel wäre
ich vermutlich nie zu einen Job dort gekommmen. Und demnächst dort dann
im Stammpersonal.

In diesem Sinne,
frohes Schaffen.
Autor: Ex-Bruneler (Gast)
Datum:

Hallo,
also ich habe auch so meine guten bzw. schlechten Erfahrungen mit Brunel
machen dürfen.
Meinen Vertrag hatte ich vor etwa 1,5 Jahren in Bezug auf eine
Projektstelle bekommen, die dann vom Kunden doch nicht besetzt wurde.
War ärgerlich aber leider nicht zu ändern. Da hab ich dann die ersten
zwei Wochen Wartezeit gehabt und bin dann für acht Wochen als
„Vertretung„ für einen erkrankten Kollegen eingesprungen. OK, die Stelle
war in einem anderen Bundesland aber sehr nett und angenehm. Aber das
war leider nur in Vertretung und nach ca. acht Wochen beendet. Dann gab
es noch zwei weitere kleinere Projekte, die aber vom Kunden vorzeitig,
nach knapp sieben Wochen, beendet wurden und wir mit drei bzw. fünf
Kollegen von Freitags auf Montag wieder in der Wartezeit waren.

Was mich am meisten ärgert ist, dass ich nach etwa fünf Wochen Wartezeit
zwanghaft in irgendein Projekt kam, wo ich von meinen Fähigkeiten her
komplett fehl am Platze war. Montags der Anruf von Brunel, „Heute Mittag
hast du einen telefonischen Termin mit XYZ“. War ein sehr kurzes
Gespräch, er hätte ja meine Daten vom Teamleiter schon bekommen. Gut,
für den Dienstag haben die dann meinen Projektstart vereinbart.

Und dann ging es los.
Meine Aufgabe im Projekt sagte mir gar nichts. Chef verärgert. Dann
sollte ich auch noch ein Art Kunden-Support für Kunden aus Polen,
Frankreich und Spanien betreuen. Das Problem war, ich habe diese
Sprachen nie erlernt. „Aber in ihrer Vita, die ich erhalten habe steht,
dass Sie diese Sprachen verhandlungssicher beherrschen!“ Das war mein
miserabelstes Projekt bei Brunel.

Toll ist auch, dass bei Projekten die länger als vier Wochen laufen und
nicht im Pendlerbereich liegen, du dir eine eigene Unterkunft suchen
musst. Das war bei den beiden Projekten Oben der Fall und ein gewaltiges
Problem. Du hast den ganzen Tag keine Zeit dich um die Wohnungssuche zu
kümmern und bist froh noch rechtzeitig was zu finden und dann wird das
Projekt eingestampft. Kündigungsfrist drei Monate, dann steht man da
alleine im Regen.

Projekt endet, du kündigst die Wohnung.     Noch knapp 15 Wochen
doppelte Miete.
Eine Woche Wartezeit.        14 Wochen doppelte Miete.
Neues Projekt beginnt.
Nach fünf Wochen neue Wohnung.      9 Wochen dreifache Miete.
Nach ca. zwei Wochen, Projekt endet vorzeitig.  7 Wochen dreifache
Miete.
Nach sieben Wochen hat man dann halt nur noch für etwa 9 Wochen doppelte
Miete aber das macht es nicht wirklich besser.
Du kündigst wieder eine Wohnung und ballerst dein Gehalt für nichts
raus.

Das gab richtig Ärger mit der Frau.

Als ich mir dann auch noch dumme Sprüche in Serie zu den doppelten und
dreifachen Mieten anhören durfte war ich stark angepisst. Immer wenn ich
in der Niederlassung war, wurde neues Personal rekrutiert und die
bekommen für dich und andere kein vernünftiges Projekt auf die Beine,
aber „Wir müssen wachsen“. Ich hatte noch etwa fünf Wochen Wartezeit,
hab mich anderweitig umgesehen und gekündigt.

Aus meiner Erfahrung kann ich von Brunel nur abraten. Meine damaligen
Kollegen sind auch fast alle weg von Brunel. Bin jetzt fest bei einem
Nichtingenieurdienstleister und fühle mich um Welten besser.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Also ich war auch fast ein Jahr bei Brunel und habe da so meine
Erkenntnisse mitgenommen.
Du bist beim Kunden eigentlich immer der Arsch.
Du wirst von Brunel so gut wie nicht ernst genommen, nur im
Bewerbungsgespräch, da wird dir das Blaue vom Himmel versprochen.
Der Kontakt zum Kunden scheint auf Seiten von Brunel sehr schlecht zu
sein, da Projekte fast immer vorzeitig und überraschend beendet werden.

Mein persönliches Fazit.
Ich, nie wieder!

Mein Tipp.
Lasst es sein.
Autor: Chefingenieur (Gast)
Datum:

Ihr armen Brunel-Geschädigten. Mein Beleid. Sucht euch einen guten
Dienstleister, wo ihr auf Projektbasis arbeiten könnt.

>einmal im Jahr gibt es das Sommerfest, zu dem alle Mitarbeiter aus
>Deutschland eingeladen werden.

Das kostet Brunel 10,- pro Mann. Geil.

Ich gehe jedes Jahr auf 5 verschiedene Weihnachtsfeiern, 10
Erstgesprächsessen und 5 Projektabschlussessen bei den Dienstleister,
für die ich tätig war und bin. (meistens 2 parallel).

Macht so 20 Einladungen zum 5 Sterne Dinner.
Autor: Que (Gast)
Datum:

Hallo Chef,

hast du denn einen Tipp, welcher Dienstleister deiner Meinung nach gut
ist?

Bist du dann ein Freelancer, wenn du für mehrere Parallel arbeitest?

Q
Autor: Oberprogger (Gast)
Datum:

Nur ein ausgetrickster Dienstleister ist ein guter Dienstleister.
Die Jungs ziehen mir viel zu viel Provision ab.
Autor: Versuchenwirsmal (Gast)
Datum:

Hi,

ich habe die Frage schom im anderen Forum gestellt. Vielleicht gibt's
auch hier interessante Meldungen ...

Hat jemad Erfahrung als Führungskraft oder mit Führungskräften bei
BRUNEL?
Gelten die gleichen negativen Einträge für "die andere Seite" - ich
meine damitr die Arbeitgeberseite?

Habe mich auf eine Stelle als Führungskraft beworben, die Projektteams
zusammenstellen und neue Ingenieure rekrutieren soll ...

'Ne Antwort wäre sehr hilfreich ....
Autor: Totti (Gast)
Datum:

Ob jetzt "Zeitarbeitsbuden" das Gelbe vom Ei sind, mag mal dahingestellt
sein !
Sicher wird es Leute geben, die mehr Glück gehabt haben, als Andere.

Mal was ganz Anderes: Soweit ich informiert bin, sind gerade die
Vermittler "Brunel" oder "Ferchau" doch eher für akademische Berufe
zuständig.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, hier einige Beiträge zu lesen. DAS
hört sich teilweise aber nicht nach Dpl. Inf's oder Dipl. Ing's an,
sondern eher nach abgebrochene Hauptschule !
Da sind Beiträge dabei, da sträuben sich einem die Nackenhaare !
Wer bitteschön stellt denn jemanden für qualifizierte Berufe ein, der
nicht einmal in der Lage ist, einen Satz richtig auszuformulieren oder
mal ein paar Worte ohne fundamentale Rechtschreibfehler zu posten ?
Wenn jemand z.B. nicht mal in der Lage ist, den Namen "Brunel" richtig
zu schreiben, der sollte sich nicht wundern, wenn's nicht klappt !
Autor: Totti (Gast)
Datum:

Dieser "Chefingenieur" ist ja nun die Krönung !
Was bist'n du für einer ?
Gibst du mit der Anzahl der Einladungen zu Weihnachtsfeiern an ?
Dann scheints zumindest am Gehalt zu mangeln !

Wenn du ein Chefingenieur bist, bin ich der Papst !
Autor: Der Weltraumbäcker (Gast)
Datum:

Hallo,
ich bin seit etwa 2 Monate bei Brunel an Bord und glaube, dass die
Entscheidung dort anzufangen, der größte Fehler war den ich machen
konnte.
Bin jetzt in mein zweites Projekt  und fühle mich rundum verarscht!
Eigentlich bin ich Konstrukteur für Förderanlagen, aber zurzeit bin ich
bei einem Elektroanlagenbauer und soll eine Software entwickeln, mit der
alle wichtigen Prüffelder erfasst und bearbeitet werden können. Als ob
ein Bäcker ein Raumschiff baut. Hatte heute ein freundliches Gespräch
mit dem Vorgesetzten. Was ich eigentlich bei denen möchte.
Dasselbe frag ich mich auch… Und vom Teamleiter kommt immer nur, das
lernst du noch, du bist doch erst drei Wochen im Projekt. Und was ich
heute auch gesehen habe, die haben meine Vita schön dem Projekt
angepasst. Nur weil Brunel dort schreibt, dass ich VisualBasic
beherrsche, bedeutet das noch lange nicht, dass ich dieses auch tue. Das
kommt aber auch davon, wenn der Kunde sich zu sehr auf den Dienstleister
verlässt und das Personal annimmt ohne vorher ein Gespräch zu führen.
Meinen Teamleiter hat das nicht wirklich interessiert, wir müssen dich
und uns ja auch etwas verkaufen. Alles klar, die Kündigung ist
unterwegs.
Die können andere weiter verarschen.
Glücklicherweise habe ich noch eine Option, die mir diese Freiheit
erlaubt.

Aber eigentlich haben die ja auch Wort gehalten. Bei uns kannst du viele
Erfahrungen machen. Ob nun gute oder schlechte haben die ja nicht
gesagt.
Autor: Celador (Gast)
Datum:

Ich bin seit ca. einem Jahr bei Brunel und möchte euch einen kurzen
Überblick über meine Erfahrungen geben:

Pro:
Das Gehalt finde ich in Ordnung, wenn auch nicht übermäßig hoch. Ich
werde leicht über Tarif bezahlt und liege damit in der Mitte dessen, was
meine ehemaligen Mitstudenten verdienen. Zudem werden mir die (derzeit
recht hohen) Reisekosten vollständig erstattet.

In meinem derzeitigen Projekt, das seit Mai 2007 läuft, gehe ich voll
auf. Es ist, als würde ich das Thema meiner Diplomarbeit fortsetzen.
Davor hatte ich ein Kurzprojekt, dass zumindest in Ordnung war.

Rund um die Arbeit wird viel für die Mitarbeiter gemacht. Das bereits
genannte Sommerfest ist ein echtes Highlight (und kostet Brunel
sicherlich mehr als 10 Euro pro Person). Im letzten Jahr waren alle
Mitarbeiter von Brunel Deutschland mit ihrer Familie auf ein Gut in der
Nähe von Göttingen eingeladen, wo man den ganzen Tag in
mittelalterlicher Atmosphäre (gut) essen und trinken konnte. Ein
Ritterturnier, eine Schauschlacht in einer Burgruine und ein
mittelalterlicher Markt rundeten die ganze Sache ab. Es wurden übrigens
die Hotels für alle (ca. knapp 3000) Personen bezahlt.

Contra:
Beim Vorstellungsgespräch wurde mir gesagt, ich könnte bei manchen
Projekten in der Niederlassung arbeiten, würde aber auch häufig bei
Firmen in der näheren Umgebung eingesetzt werden. Die Realität sieht da
anders aus: Ich werde nie in der Niederlassung eingesetzt und pendle
derzeit täglich 100km pro Strecke. Man wird definitiv bundesweit
eingesetzt, egal was einem erzählt wird. Mir ist mittlerweile klar, dass
das nichts für mich ist und werde mich nach einem "festen" Job umgucken.

Der Kontakt zu Brunel ist während eines Projektes meistens gleich null.
Alle drei Monate hört man mal was von der Niederlassung. Berichten
anderer Bruneller zufolge, kann Brunel recht geizig sein, was
Zusatzkosten wie Unterkunft etc. angeht.
Autor: J. S. (engineer) Benutzerseite
Datum:

@Totti: 10 Weihnachtsfeiern sind aber nichts Besonderes. Nahezu jede
Ex-Firma lädt mich z.B. regelmäßig ein! Ich muss sogar auswählen.
Trotzdem halte ich das nicht für wertig, um darüber zu diskutieren oder
gar daran einen Job fest zu mnachen.

@Celador: Die Ritterspiele sehe ich mir im Original in Forchheim an. Die
60,- Tacken, die mich so ein Tag kostet, arbeite ich bei der MED netto
in 2h ein! Das kann alle kein Massstab sein.

Ist aber interessant, wo ihr den Schwepunkt bei einer Firma legt. Bei
mir käme es da eher auf die Kollegen an. Und die kann ich mir leicht
aussuchen: Wenn da etwas vorkäme, wäre ich auf der Stelle krank und das
Projekt zu Ende und ich wäre sofort woanders. Es giobt gute Kunden
genug.

Wenn ich auf Kollegen von Ferchau und Brunel treffe und mir ansehe, was
die so machen müssen und was sie so berichten, also nee , Danke!
Autor: Celador (Gast)
Datum:

Ich wollte den Schwerpunkt meines Beitrags auch nicht auf das Sommerfest
legen. Mir ging es nur darum, zu betonen, dass dieses Fest den
Arbeitgeber mehr als nur ein paar Euro (siehe Beitrag von Cefingenieur)
gekostet hat. Es ist einfach eine sehr nette Veranstaltung. Klar geht es
mir bei der Arbeit umd andere Dinge als solcherlei Feste. Wie bereits
gesagt, ist mir das aktuelle Projekt wie auf den Leib geschrieben.

Dein Stundenlohn ist sicherlich nett und mag deiner Arbeit auch
angemessen sein, aber als Maßstab für Berufseinsteiger kann er nicht
gelten.
Autor: A.v.D. (Gast)
Datum:

Kurzer Einwand zum Sommerfest und zu den Kosten die Brunel dadurch
entstehen sollen.
Habt ihr euch mal angesehen was wir da von unserem Gehalt abgezogen
bekommen um das Sommerfest mit zu finanzieren? Ich hätte lieber das Geld
an statt des Festes.
Autor: pcbfreak (Gast)
Datum:

[gelöscht]
Autor: Gast zur späten Stunde (Gast)
Datum:

Mal schauen, wie lange dieser diffamierende Beitrag hier stehen bleibt!

Ich formuliere es mal neutraler: Brunel ist nichts für mich.
Autor: Ein verarschter (Gast)
Datum:

Ich war auch mal bei Brunel und ich muss sagen, lasst es sein fangt
niemals dort an.
Bevor ich den Vertrag unterschrieben hatte, waren wir bei einem Kunden
dessen Projekt von der Thematik her 100% zu mir passte. Gute Aussichten
auf viel und langejährige Arbeit. Wir haben uns auf Anhieb gut
verständigen können, es passte einfach.
OK, dann schnell den Vertrag unterschreiben und zum ersten des kommenden
Monats dahin.
Nix da. Wir haben da etwas, das unserer Meinung nach besser zu dir
passt. Darüber hinaus hat der Kunde auch abgesagt weil du in seinen
Augen dafür nicht qualifiziert bist.
Da passte gar nichts!
Nach knapp zwei Monaten wollte ich ein Gespräch wegen der unglücklichen
Situation haben und mir wurde gesagt, du musst das durch ziehen weil der
Kunde uns sonst nicht mehr beauftragt. Das sind nur noch zehn Monate.
Nach etwa sechs Monaten war ich ziemlich am Ars.. weil ich ersten von
der Materie keine Ahnung hatte und von Brunel, außer massivem Druck,
keine Hilfe bekam und der Kunde recht stinkig war weil er sich das ganze
doch gewaltig anders vorgestellt hatte. Ich war fünf Tage die Woche
immer mit dem Rücken an der Wand und irgendwann war das halbe
Unternehmen mich pausen los am herzitieren und am zusammen scheissen.
Das macht einen auf Dauer krank und man ist froh um jedes Wochenende und
Feiertag denn ich bekam ja keine Urlaubsanträge unterzeichnet weil das
Projekt nicht auf dem Stand ist wie die Herren sich das vorstellten. Da
bleib nur noch der gelbe Schein als Ausweg

Ich hatte mich irgendwann mal dazu entschlossen den Oben genannten
ersten Kunden anzurufen und ihn darauf anzusprechen was in seinen Augen
an meiner Qualifikation nicht genügt.
Ihm hätte man durch Brunel mitgeteilt, dass ich den Vertrag mit Brunel
nicht unterzeichnet hätte. Das Ende vom Lied, ich habe bei Brunel
gekündigt und arbeite jetzt fest beim besagten Kunden und bin sehr
zufrieden mit meiner neuen Aufgabe.

Brunel schweigt übrigens zu ihrem vorgehen und hat mir über einen Anwalt
mitteilen lassen, dass ich nicht so ohne weiteres als ehemaliger
Bruneller in die Dienste eines ehemaligen Brunelkunden wechseln dürfte.
So etwa ähnliches hat mein Arbeitgeber übrigens auch bekommen.
Denen bei Brunel war wohl das Verständnis zwischen mir und dem Kunden zu
gut und denen war direkt klar, dass ich definitive zum Kunden wechseln
werde.

Also, Brunel ist der größte Mist den ich kenne.
Die sind echt die mieseste Art von Seelenverkäufern auf dem Markt und
die Anderen werden nicht besser sein.
Autor: Helmut (Gast)
Datum:

>Mal schauen, wie lange dieser diffamierende Beitrag hier stehen bleibt!

Solange, bis ein Personaler der Firma Brunel mal wieder in diesem Forum
schaut und dann rechtliche Schritte einleiten lässt. Was er hoffentlich
auch tut!

>Ich hatte mich irgendwann mal dazu entschlossen den Oben genannten
>ersten Kunden anzurufen und ihn darauf anzusprechen was in seinen Augen
>an meiner Qualifikation nicht genügt.

Ganz ehrlich, dass hätte ich schon gleich am Anfang gemacht. Du standest
ja noch nicht unter Vertrag, somit kann dich auch niemand einschränken.

>Ihm hätte man durch Brunel mitgeteilt, dass ich den Vertrag mit Brunel
>nicht unterzeichnet hätte.

Tja...hättest du gleich am Anfang angerufen, hätte vielleicht sogar die
Möglichkeit bestanden, direkt anzufangen.

>Brunel schweigt übrigens zu ihrem vorgehen und hat mir über einen Anwalt
>mitteilen lassen, dass ich nicht so ohne weiteres als ehemaliger
>Bruneller in die Dienste eines ehemaligen Brunelkunden wechseln dürfte.

Hierzu müsste in deinem Arbeitsvertrag eine Klausel stehen denn generell
kann dich niemand so einfach am Arbeiten hindern. Gibt/Gab es so eine
Klausel?
Autor: Celador (Gast)
Datum:

>Brunel schweigt übrigens zu ihrem vorgehen und hat mir über einen Anwalt
>mitteilen lassen, dass ich nicht so ohne weiteres als ehemaliger
>Bruneller in die Dienste eines ehemaligen Brunelkunden wechseln dürfte.


In den AGB steht lediglich, dass der Kunde eine Ablösesumme bezahlen
muss, wenn er einen Brunel-Mitarbeiter übernimmt. Da du aber nie für
Brunel bei diesem Kunden gearbeitet hast, dürfte diese Klausel hier
nicht greifen.

Insgesamt denke ich, dass es ganz darauf ankommt, welche Niederlassung
man erwischt. Während sich manche Teamleiter für den Mitarbeiter und
dessen Karriere einsetzen, rechnen andere wiederum nur nach der Formel
"Mitarbeiter X + Kunde y = Geld".
Autor: MajorTom (Gast)
Datum:

Ist wirklich interessant, sich mal so viele Meinungen zum Thema
Dienstleister durchzulesen.

Ich selbst war mit Unterbrechungen insgesamt fast drei Jahre für zwei
Zeitarbeitsfirmen tätig. Da ich fast ausschließlich negative Erfahrungen
gemacht habe, habe ich mich entschieden, lieber arbeitslos (Hartz IV
ohne Leistungen) zu bleiben als jemals wieder für eine dieser Firmen
auch nur eine Sekunde lang zu arbeiten. In den letzten Monaten habe ich
deswegen drei Arbeitsangebote von Arbeitnehmerüberlassungen abgelehnt.

Es freut mich aber, daß es auch Leute mit positiven Erfahrungen gibt !
Autor: DDB (Gast)
Datum:

@MajorTom:

Ohne einen etwas genaueren Kontext sagt mir dein Beitrag nicht sehr
viel, außer dem schon allgemein Bekannten über Zeitarbeitsfirmen, die
vom Bauarbeiter bis zum Akademiker alles verleihen.

In der Tat sind die meisten Zeitarbeitsfirmen eine sehr ungünstige
Angelegenheit für Arbeitnehmer, was die Arbeitsbedingungen (inkl.
Einkommen) angeht. Aber es gibt auch viele mittelständische Unternehmen,
die von den Ämtern genug u. teils fachfremde Arbeitskräfte zugespielt
bekommen, da jene dank Hartz IV keinen Entscheidungsspielraum mehr
haben.

Andererseits reicht allein mein Lohnsteuerbeitrag locker für einen ALG
II-Empfänger inkl. Miete. Da möchte man schon Initiative sehen, aber
muss auch einsehen, dass viele Arbeitgeber für eine Ungerechtigkeit
sorgen, dass man lieber Änderungen auf höchster Ebene sehen würde, um
für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.
Autor: Jupp (Gast)
Datum:

>Hartz IV ohne Leistungen

Was ist das für ein Konstrukt?
Autor: MajorTom (Gast)
Datum:

@ DDB

Eigentlich wollte ich hier auch nicht rumjammer. ;-)
Was mich effektiv an Verleihern nervt sind die extrem schlechte
Bezahlung, geringer Urlaubsanspruch, sehr späte Auszahlung des Lohns.
Was mir bei ausleihenden Betrieben nicht in den Kram paßt ist: Definitiv
KEINE Übernahme. Lieber nach zwei Jahren den Leiharbeiter wechseln, oder
drei Monate Pause in Kauf nehmen, bevor der gleiche Arbeiter wieder zwei
Jahre auf der gleichen Stelle arbeitet. In den drei Monaten ist der
Leiharbeiter nicht selten arbeitslos.
Oft werden Leiharbeiter von den ausleihenden Betrieben behandelt wie
geistig zurückgebliebene. Wenn sie normale Menschen wären, hätten sie ja
einen "vernünftigen" Job.

Das sind keine Vorurteile, das sind meine persönlichen Erfahrungen. Und
wie schon geschrieben: Es freut mich, daß nicht alle hier so negative
Erfahrungen gemacht haben.
Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Ich höre im Bekanntenkreis von Dienstleistern ( Zeitarbeit ) nur
schlechtes.

Ich habe mit Abstad noch nichts gehört was Ansatzweise postiv für
Zeitarbeit spricht. Ich frage mich wieso Zeitarbeit einen solchen Zulauf
hat.
Autor: Onan (Gast)
Datum:

Es scheinen auch viele Inder bei den Verleihern zu arbeiten. Was die
Hygiene betrifft ist das teilweise abenteuerlich.
Autor: Thorsten (Gast)
Datum:

Man darf nicht alle Dienstleister über einen Kamm scheren. Wie in jeder
Branche gibt es auch hier schwarze Schafe. Bertrandt, IAV,
Berner&Mattner, usw. sind aus meiner Sicht Positivbeispiele.
Autor: Nadine (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen!

Habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei Brunel in Stuttgart. Bin nun
auf dieses Forum gestoßen und etwas verwirrt.... Habe letztes Jahr
meinen Abschluss als Diplom Betriebswirtin (FH) gemacht und seit dem bin
ich arbeitslos und ziemlich frustriert. Hatte schon zahlreiche
Vorstellungsgespräche bei bekannten Firmen und verschiedenen
Dienstleistern. Ich habe bisher nur Angebote bekommen von den
sogenannten "Dienstleistern" und sonst nur Absagen. Bin jetzt schon sehr
frustriert mittlerweile und überlege mir bei einem solchen Dienstleister
einzusteigen um überhaupt Erfahrungen zu sammeln. Ohne Berufserfahrung
kommt man bei den "bekannten Firmen" nicht sehr weit...

Was soll ich tun? Soll ich mich "versklaven" lassen und bei einem
Dienstleister einsteigen oder soll ich mein Ziel weiter verfolgen und
auf meinen "Traumjob" warten?
Autor: Rolf (Gast)
Datum:

Das trift zwar auf Airbus zu, weil die eine Equal-Payment-Regelung
haben. Bei anderen Firmen sieht es ganz anders aus.
Autor: gast (Gast)
Datum:

Die Dienstleister sind voll mit solchen Diplombetriebwirtinnen, wiel die
gut Reden können und einigermassen wirtschaftlich denken. Da sie sonst
keiner will, sind die billig undwillig. Im Prinzip sind solche
Vermittlungsstellen mit Betriebswirten gut besetzt, aber leider haben
die keine Ahnung von Technik, was sich sehr negativ auf die
Vermittlungsleistungen im Bereich engineering auswirkt auswirkt.
Autor: MajorTom (Gast)
Datum:

D.H. meine Frau verdient "zuviel", also bekomme ich gar nix, da sich
mein Anspruch auf Arbeitslosengeld erschöpft hat. Hausmann also. ;-)
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum:

@Nadine,
>Was soll ich tun? Soll ich mich "versklaven" lassen und bei einem
>Dienstleister einsteigen oder soll ich mein Ziel weiter verfolgen und
>auf meinen "Traumjob" warten?

Also auf jeden Fall würde ich nicht bei Brunel,Ferchau,Yacht oder
ähnlichen komischen Läden anfangen die noch nicht mal ein
Beschäftigungskonzept haben.So nach dem Motto "Einfach
bewerben und wir schauen mal ob wir was für sie haben".Du bist
doch wohl keine Handelsware sondern eine kompetente Fachkraft
die ein erfülltes Berufsleben haben will welches auch Spaß macht
und was einbringt.Wenn du Arbeitslos bist,schlag ich dir vor,mal
ein Bewerbungsträning(ein paar Wochen,bezahlt die AfA)zu
absolvieren und dann mal das Branchenbuch zur Hand zu nehmen
und bei einigen Firmen anzurufen und um Informationen und bei
Interesse um ein Vorstellungsgespräch zu bitten(Eine Telefon-
flatrate sollte man da schon haben).Nur die Bewerbungsmappe
zu verschicken(Blindbewerbungen)sind zwar üblich aber nicht
sehr sinnvoll wenn vorab noch nicht klar ist ob eine geeignete
Stelle überhaupt frei ist.Manche AG hocken auf den unbesetzten
Posten gelegentlich wie ne Glucke auf Ihren Eiern.Die muß man
erst mal aufscheuchen.Eine weitere Möglichkeit besteht in der
Durchforstung des Internets z.B. ausgooglen:"Job Betriebswirtin
Stuttgart" oder du suchst die Webseiten von Firmen auf die du
regional unter wlw.de findest und versuchst da dein Glück.Bei
 über 68000 Treffern wirste lange brauchen biste fündig
geworden bist.Leider ist das Internet eine richtige Müllkippe an
Informationen geworden.Daher ist hier die Vorabklärung per
Telefon besonders wichtig,da offerierte Stellen auch schon
besetzt sein können,der Urheber aber die Löschung der Anzeige
nicht veranlasst hat.Wäre doch schade um die Mühe.Oder du
sprichts Firmen auf Messen und Austellungen an.Wenn du dich
bei öffentlichen Bewerbungen abheben willst,bring die
Bewerbungsmappe PERSÖNLICH bei der Firma vorbei,das
macht Eindruck und hebst dich von der Masse ab.Fehlende
Erfahrung ist kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken,
denn viele habe mal ohne Erfahrung angefangen und haben
trotzdem eine Stelle gefunden.


Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Autor: Jupp (Gast)
Datum:

Wie bitte soll ein Dienstleister ein Beschäftigungskomzept bieten bzw.
wie könnte es denn deiner Meinung nach aussehen?
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum:

>Wie bitte soll ein Dienstleister ein Beschäftigungskomzept bieten bzw.
>wie könnte es denn deiner Meinung nach aussehen?
wie wärs damit...

Beschäftigungskonzept:

-Betriebsbeschreibung
-Branchenbeschreibung
-Tätigkeitsbeschreibung
-Funktionsbeschreibung
-Arbeitsplatzbeschreibung
-Anforderungsbeschreibung
-und Aussichten für eine dauerhafte Beschäftigung
-und einiges mehr....

und als Feedback eine Rückantwort warum man nicht genommen wurde.
Denn als AN muß ICH für meine Bildung sorgen.Dazu muß ich den Bedarf am
Markt aber auch kennen.Leider hüten die AG diese Info wie einen Gral.

Mir ziemlich egal ob ein AG das gut findet oder nicht.
Wenn AG Anforderungen stellen kann man auch erwarten wie diese aussehen
sollen damit man entscheiden kann auf welchem Gebiet man sich
weiterbildet.

Das sollte schon auf Grund der Marktphilosofie von Angebot und Nachfrage
selbstverständlich sein.

Leider ist das Gegenteil der Fall und das AGG hat die Situation am
Arbeitsmarkt auch noch verschärft.

Ich glaub das das als Antwort erstmal reicht.

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Autor: Jupp (Gast)
Datum:

Nun, dass alles steht doch in der Stellenbeschreibung drin. Was willst
du noch?
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum:

Steht eben in der Regel nicht!!!!!!!!!!!!!

Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Autor: Jupp (Gast)
Datum:

Doch, schon!
Autor: Wasser (Gast)
Datum:

>Ich habe bisher nur Angebote bekommen von den
>sogenannten "Dienstleistern" und sonst nur Absagen. Bin jetzt schon sehr
>frustriert mittlerweile und überlege mir bei einem solchen Dienstleister
>einzusteigen um überhaupt Erfahrungen zu sammeln. Ohne Berufserfahrung
>kommt man bei den "bekannten Firmen" nicht sehr weit...

>Was soll ich tun? Soll ich mich "versklaven" lassen und bei einem
>Dienstleister einsteigen oder soll ich mein Ziel weiter verfolgen und
>auf meinen "Traumjob" warten?

Hallo Nadine,

wie Du sicher gemerkt hast bin ich kein Freund von Zeitarbeit und habe
nur schlechtes Gehört. Ich weiß nicht wo Du wohnst und wie mobil Du
bist, aber in den Niederlanden läuft Zeitarbeit komplett anders. Evtl.
wäre das eine super Chance.

Wenn Du an deinen Standort gebunden bist würde ich langsam auf
Zeitarbeit umsatteln. Gerade in Deinem Sektor gibt es zwar viele Stellen
aber auch viel Konkurenz. Aber irgendwann muß man Erfahrungen sammeln.
Und ich bin der Meinung desto länger man Arbeitslos ist desto
unattraktiver ist man für Firmen.

Ich Bewerbe mich auch gerade und staune Bauklötze wie lange Firmen
brauchen um auf Bewerbungen zu antworten. Und das bei angeblichen Mangel
und Wirtschaftsaufschwung.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Und ich bin der Meinung desto länger man Arbeitslos ist desto
>unattraktiver ist man für Firmen.

Das muss "je länger man Arbeitslos ist, desto..." heissen, siehe auch:
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,4...
Autor: gast (Gast)
Datum:

>>Was soll ich tun? Soll ich mich "versklaven" lassen und bei einem
>>Dienstleister einsteigen oder soll ich mein Ziel weiter verfolgen

>Also auf jeden Fall würde ich nicht bei Brunel,Ferchau,Yacht oder
>ähnlichen komischen Läden anfangen

Yacht! Gibt es die auch noch? von denen hab eich seit Jahren nichts mehr
gehört, weil ich denen mal gesagt habe, sie sollen mich nicht wegen
jedem Dödelprojekt anmailen, sondern konkrete Vorschläge machen. Da kam
nie wieder was.

Ich habe es glaube ich schonmal irgendwo geschrieben: Das heutige
Dienstleistergeschäft ist ein total konfuses business. Die erzählen
einem den letzten Quatsch und profieren am Ende nur davon, daß
Entwickler sich entweder nicht selbst verkaufen können oder einfach
ihren Markert nicht kennen oder keine Kontakte haben. Ich hatte vor ein
paar Wochen ein Projekt mit einem Dienstleister aus Süddeutschland
verhandelt, der mir für Hardwareentwicklung 57,- die Stunde zahlen
wollte. Es handelte sich um eine Projekt, das 1-2 Jahre gehen sollte.
Zum Preis hatte er folgendes zu bemerken:

Argument 1: Die lange Projektdauer rechtfertigt den geringen
Stundensatz.

Argument 2: Die anderen Consultants kriegen dort angeblich auch nicht
mehr.

Ich meinerseits hatte zu dem Zeitpunkt Gebote um bis zu 12,- Euro höher
bekommen und habe im jetzigen Projekt immerhin noch €8,- mehr!

Mein Gegenargument 1: Der niedrige Stundensatz rechtfertigt die Suche
nach kürzeren und teureren Projekten. **lol** Zugesagt werden spontan
zur Projekte zu diesem Wert, wenn es nichts anders gibt und es gibt ja
anders.

Mein Gegenargument 2: Die anderen Consultants dort können nicht der
Massstab sein, denn die haben ja prinzipiell dieselbe Marktsituation,
wie ich. Sie bekommen aber offenbar nicht die Angebote oder werden vom
Kunden zu diesem Preis nicht genommen, sondern müssen für 57,- arbeiten.
Ergo haben sie nicht mein Level, können also nicht mittelwert für meinen
Stundensatz sein.

Der Vermittlungsfritze hat sich nicht mehr gemeldet. Muss die Firma X&Y
in München seinen DDR2-Controller eben von einem anderen anbinden
lassen.
Autor: Onan (Gast)
Datum:

@gast

Den DDR2-Controller mach ich jetzt für 23,50 Euro die Stunde.
Autor: Dirk (Gast)
Datum:

@Onan

Du machst besser den Kopf zu.
Autor: gast (Gast)
Datum:

@Onan: Ich denke, Du hast schon irgendwo Recht. Zwar nicht für 23,- aber
wohl für 50,-. So einer wird da wohl gesucht. Das klingt nun auf den
ersten Blick viel, nur wenn man in München wohnen muss und noch weite
Anfahrten hat, dann sinkt der Stundensatz inklusive Projektsuche,
Vorstellungsgespräch doch rapide ab.
Autor: Nadine (Gast)
Datum:

Hallo nochmal!

@ Lötkünstler : Danke für die umfangreichen Tipps! Werd mir diese zu
Herzen nehmen.

Also zum Thema "Beschäftigungskonzept": Das was da in den
Stellenausschreibungen steht ist der reinste Witz! Was mich tierisch
nervt ist, dass einem nicht einmal ein konkretes Projekt vorgeschlagen
wird bzw. dass man nicht darüber informiert wird WO - WANN - und
vorallem WAS man überhaupt tun wird!

Ich habe nun den Endschluss gefasst es weiterhin auf den direkten Weg zu
versuchen und nicht über Zeitarbeit & Co.! Sollte das für mich noch
weitere Monate ohne Arbeit bedeuten, muss ich das in Kauf nehmen -
Zeitarbeit und Co. gibt es fast schon wie Sand am Meer und diese
Möglichkeit werde ich dann in Anspruch nehmen, wenn ich RICHTIG
VERZWEIFELT BIN (((O:
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

Wie ist das eigentlich, kann einen irgendein Amt mittlerweile zwingen
ein Arbeitsangebot anzunehmen?
Autor: panzer (Gast)
Datum:

Zur Arbeit kann dich niemand zwingen, es kann maximal sein, dass die AfA
dir ihre Leistungen kürzt... ;-))
Autor: Nixwisser (Gast)
Datum:

@panzer

Naja, Arbeitslosengeld bekommt man ja eh nicht lange. Und Hartz4 darf ja
sicher nicht gekürzt werden.
Autor: Wasser (Gast)
Datum:

>Naja, Arbeitslosengeld bekommt man ja eh nicht lange. Und Hartz4 darf ja
>sicher nicht gekürzt werden.

Die dürfen dich aber in einen 1 Euro Job stecken
Autor: Nadine (Gast)
Datum:

Klar können die dir Hartz 4 "kürzen" bzw. sie verhängen einem eine
"drei-monats-sperre"!
Autor: Lötkünstler (Gast)
Datum:

>Klar können die dir Hartz 4 "kürzen" bzw. sie verhängen einem eine
>>"drei-monats-sperre"!

Nach dem Gesetz schon, die Behörde hat nach eigenen Angaben bisher
in keinem Fall die "Drei Monate" vollstreckt.Allerdings hat das Amt
schon
in etlichen Fällen gekürzt wenn der Leistungsbezieher sich nicht
vorgestellt oder die fristgerechte Anmeldung versäumt hat.
Auch 1 Euro-Jobs sind keine Waffe der Sozialverwaltung um Arbeitsscheue
zu disziplinieren.Mit den gesetzlichen Beschränkungen tun sich die
Behörden
und die 1 Euro Arbeitgeber ohnehin noch schwer.Bringen tut das eh
nichts.
Eine drakonische Durchsetzung der handwerklich so mangelhaften
Gesetzgebung dürfte auch nicht im Interesse des inneren sozialen
Friedens dieses Landes sein. Schon jetzt sind zigtausende Sozialklagen
anhängig und es werden
gewiss nicht weniger.Von den Jobcentern brauch man jedenfalls nichts
sinn-
volles erwarten,schon gar nicht als Fachkraft,es sei denn man verlangt
diese.Eine Chance hat man nur durch Eigeninitative und da habe ich ja
schon erprobte Vorschläge gemacht.

>Also zum Thema "Beschäftigungskonzept": Das was da in den
>Stellenausschreibungen steht ist der reinste Witz!
Die Arbeitgeber wollen eben auch den Arbeitsmarkt beherrschen und
innerbetriebliche Geheimnisse gegenüber der Konkurrenz nicht preisgeben.
(Die wissen ja nicht wer sich bewirbt).
Deshalb muß man eben erstmal vorsichtig bohren oder man fängt sich
trotz der Anstellung irgendwann den Spruch ein"Wenn Sie das nicht können
muß ich mir wohl jemand anders suchen".Und alles nur deshalb,weil der
Arbeitgeber kein transparentes Beschäftigungskonzept hat.


Lötkünstler

<Mit der Lizenz zum löten>
Autor: Kritiker (Gast)
Datum:

Schlimm, was Deutschland mit seinen jungen Ingenieuren macht,
Autor: Noch einer ;-) (Gast)
Datum:

Hallo,

ich war auch lange bei BRUNEL und wenn hier die Frage nach einem Konzept
aufkommt kann ich nur sagen, die haben bestimmt keines. Die sollten sich
mal an BRUNEL NL etwas orientieren, da klappt es um Welten besser!

Zuerst gab es ein Projekt für das ich nicht qualifiziert war und ich
sollte dann meine Freizeit und mein Geld dazu nutzen, mich weiter zu
qualifizieren. „Wenn Sie sich für dieses Projekt interessieren müssen
Sie auch privat etwas mehr Ergeiz zeigen!!!“

Das ganze lief dann vier Monate halbwegs gut und der Kunde wollte dann
neues Personal haben. Aber nicht mehr von BRUNEL. ;-)

Aber irgendwann wollte ein Kunde nach Projektende mehrere von uns
übernehmen und der hatte sich dann über die immensen  Zahlen gewundert
die BRUNEL plötzlich haben wollte. Die Ablösesummen haben sich teilweise
um über 100% pro Arbeiter erhöht. Letzt endlich haben ich und drei
weitere bei BRUNEL gekündigt und sind zum Kunden gewechselt.
Aber da hat BRUNEL auch erst mal über Ihre Anwälte gedroht wie es bei
(Autor: Ein verarschter (Gast) Datum: 15.03.2008 09:51) auch steht.
Autor: Wasser (Gast)
Datum:

Ich war Donnerstag auf der Hannover Messe. An einem Podium sprach die Ig
Metall über Einstiegsgehälter. Da saßen etwa 100 Zuhöhrer.

Danach war ein DIENSTLEISTER auf der Bühne und fing an über die Vorteile
von Zeitarbeit bla bla zu labern. Als die sich dann Vorstellte sind von
100 Zuhören Schalgartig 70 aufgestanden und gegangen. Ich dachte zuerst
das wäre ne Art Flashmob aber scheinbar nicht. Die auf der Bühne war
dann auch irgendwie verunsichert. Aber das zeigt wohl was der Großteil
der Messebesucher von den DIENSTLEISTERN hält.
Autor: Bubu (Gast)
Datum:

An alle Ex-Bruneler: Bei wem muss ich kündigen? Bei der Niederlassung,
die mich eingestellt hat oder bei der Niederlassung, die mein aktuelles
Projekt betreut? Oder ist es egal?
Autor: Noch einer ;-) (Gast)
Datum:

@Bubu

Kündige bei Niederlassung, bei der du den Vertrag unterzeichnet hast und
wo dein Teamleiter sitzt. An die Niederlassung, die das Projekt betreut,
sendest du dann noch eine Kopie deiner Kündigung damit die das dem
Kunden mitteilen können, damit hast du gleich noch deinen guten Willen
gezeigt ;-) Die Kommunikationswege bei Brunel sind nicht immer die
schnellsten.
Autor: YSO (Gast)
Datum:

Hallo,

ich habe ein Jahr Erfahrung und ich bin seit dem 01.05.2008 bei Brunel

eingestellt. Mir wurde versprochen ein Projekt in der Nähe und bis zu

100 Kilometer zu bekommen.

erstes Projekt beim Kunden:

wir waren mein Betreuer und ich bei einer Firma in der Nähe das Gespräch

ist gut gelaufen und normalerweise hätte ich am 05.0.2008 dort anfangen

können leider 3 Tage davor ruft mich meinen Betreuer an und sagt mir,

dass das geplazt ist. ich war sehr entäuscht.

jetzt bin ich Leerläufer und warte auf mein erstes Projekt aber ich habe

das Gefühl die wollen mich soweit weg schicken

mein Problem: ich möchte gern in der Nähe von meiner Familie bleiben
(Frau + Baby 2 Monate alt)
Autor: Jupp (Gast)
Datum:

Das haben Dienstleister nun mal so an sich, dass sie nicht unbedingt
immer einen Kunden in deinem Heimatort haben. Klar, im VG erzählen die
viel und alles ist so schön...in der Realität sieht das halt anders aus.
Autor: Flö (Gast)
Datum:

Finger weg von diesen Firmen!

Wer Akademiker will, soll auch Akademiker bezahlen.

Das gleiche gilt für manche Consulting Unternehmen.

Ich kann nur jedem Berufsanfänger empfehlen: Mutig sein und Nein sagen,
wenn das Angebot nicht stimmt, ansonsten bezahlt ihr es mit eurer
Gesundheit....
Autor: Auch_Erfahrener (Gast)
Datum:

YSO schrieb:

"ich habe ein Jahr Erfahrung und ich bin seit dem 01.05.2008 bei Brunel
eingestellt. Mir wurde versprochen ein Projekt in der Nähe und bis zu
100 Kilometer zu bekommen. ... mein Problem: ich möchte gern in der Nähe
von meiner Familie bleiben (Frau + Baby 2 Monate alt)"

So ist die Welt; aufgrund des "Fachkräftemangels" geht die
Wahrscheinlichkeit eben gegen 0, in der Nähe einen Job zu bekommen ...

Leider fallen die meisten immer noch auf die eher bescheidene Propaganda
der aktuellen Volksverblöder/-betrüger herein ( frühere politische
Redner und "Volksaufklärer" hatten wenigstens deutlich mehr Charisma
...):

"Sie werden doch händeringend gesucht, und wenn nicht, dann haben Sie
halt ein Handycap, sind viel zu
unerfahren  alt  teuer  unterqualifiziert  überqualifiziert /
unflexibel,
womöglich noch verheiratet oder sogar weiblich,
sind schon 30 Jahre und haben noch nicht mal 15 Jahre Auslandserfahrung,
4 Jahre nur als Praktikant gearbeitet, noch nie Personalverantwortung
gehabt, können nicht einmal 2 Fremdsprachen flüssig; wieso belegten Sie
eigentlich VWL ( NICHT BWL ) als Wahlfach usw. usw."

Diejenigen, die dann diese Erfahrungen gemacht haben, finden in der
Öffentlichkeit wenig Aufmerksamkeit bzw. trauen sich auch kaum, das Maul
aufzumachen, offenbar weil sie teilweise bereits verinnerlicht haben,
dass nur sie selbst sowie ihre, darwinistisch gesehen, vom Aussterben
bedrohten Gene Schuld sind ...

Und dann stellt unsere Fr. v.d. Leyen treuherzig fest, dass nur die
Firmen "Zukunft im globalen Markt" hätten, die sich auch um die
"sozialen Belange" ihrer Angestellten kümmern und dafür z.B.
Betriebskindergärten
( wie in der "DDR" !? ) einrichten !

Lasst Euch nur weiter verarschen !

Viele Grüsse

PS: Ich habe auch mal für einen derartigen "Dienstleister" Sklave
gespielt; für Insider: der betreffende Firmenname erinnert irgendwie an
das Meer ...
Autor: Michael (Gast)
Datum:

Hatte mich auch bei Brunel beworben aber auch bei mir gings in die Hose
sozusagen. Wurde hingehalten ohne Ende, hab für Standort Köln lediglich
35000 Euro pro Jahr geboten bekommen für eine 40 Studenwoche. Bei der
Hochschule hatte ich einen Job mit 34900 Euro pro Jahr und das bei einer
38,5 Stundenwoche. Immerhin hatten sie zugegeben, dass sie keine Ahnung
von dem Projekt hatten und dass ich das dann mit dem Kunden zusammen
hätte durchgehen können
Autor: Suchender (Gast)
Datum:

Klar, dass die nur das Minimum anbieten. Wer annimmt ohne mehr zu
fordern, ist selbst Schuld!
Autor: Alf (Gast)
Datum:

Auch wenn Du mehr forderts, kriegst Du nicht mehr, sondern es kriegt ein
anderer - noch gibt es genug Anfänger ohne ausreichend Pespektiven, weil
die Firmen direkt nur die guten nehmen.

>der betreffende Firmenname erinnert irgendwie an das Meer ...
Ach, Du meinst sicher die Firma Jolle oder war es die Firma Schiff ? :-D

Mit denen hatte ich auch zu kämpfen. Habe denen mehrmals gesagt, sie
sollen mir vernüftige Angebote senden, bis sie mich dann irgendwann
einmal von ihrer mailliste gestrichen haben. Jetzt meldet sich keiner
mehr von denen.

Das sind die absoluten Billigheimer und Aushilfsingenieurvermittler.
Autor: WIler (Gast)
Datum:

Moin,
habe auch bei Brunel gearbeitet, allerdings intern. Meine Aufgabe war
das "Verkaufen" der Ingenieure.
Brunel arbeitet im Übrigen nicht anders als andere Dienstleister.
Bei 99% der ausgeschriebenen Stellen handelt es sich um fiktive Jobs.
Grund ist, das die Firmen nicht nur von einem Dienstleister umworben
werden und zum Anderen nehmen Firmen einen Dienstleister in der Regel
(Rahmenverträge ausgenommen) nur im Notfall (Kosten!) in Anspruch.

Jeder Dienstleister ist bestrebt eine möglichst große Auswahl an
potentiellen Mitarbeitern zu haben, falls außergewöhnliche
Qualifikationen oder ähnliches von den Firmen gesucht werden. Also wird
jeder Hans und Kunz zum Bewerbungsgespräch eingeladen und somit stetig
die Datenbank mit Lebensläufen gefüllt. Es geht hier nur um einen ersten
Eindruck des Bewerbers (Auftreten, grobe Überprüfung des Lebenslaufs,
Gehaltsvorstellung, Flexibilität bezüglich Einsatzort). Auf die
Lebensläufe hat natürlich jede andere Filiale in Deutschland Zugriff und
manchmal wird eben auch versucht Menschen zu einem temporären Umzug zu
bewegen, ein schwieriges Geschäft ist eben besser als gar kein Geschäft.
Resultat ist, das hier mehr oder weniger mit Lebensläufen gehandelt wird
und die Person in den Hintergrund rückt.
Das ist im Vertrieb nun einmal so, wer das nicht begreift, sollte sich
mal die Besuche von Versicherungsvertretern vor Augen führen. Die lügen
das Blaue vom Himmel, um Verträge abzuschliessen. Außerdem darf man
nicht vergessen, wer hier was von wem will. High Potentials bewerben
sich in der Regel nicht bei Dienstleistern.

Die Entscheidung, ob der Bewerber eingestellt wird, hängt im Endeffekt
vom Kunden ab. Brunel hat eine Anfrage vom Kunden, dann wird wie wild in
der Datenbank nach geeigneten Bewerbern gesucht, dieser angerufen ob er
sichs vorstellen kann, gemeinsames Vorstellungsgespräch beim Kunden
ausgemacht, Kunde sagt ja oder nein, Vertragsunterzeichnung bei Brunel
und los gehts.

Dienstleister haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Man stelle
sich eine Firma in der Größe 300 MA vor. Die haben vielleicht 5 MA in
der Personalabteilung. Firma ist hochtechnisiert und sucht einen
Ingenier mit Berufserfahrung im Hydraulikbereich, Auslandserfahrung,
CAD-Kenntnisse Unigraphics. Die Auftragsbücher sind voll und man muss
schon Aufträge ablehnen, weil man nicht die erforderlichen Arbeiskräfte
hat. Die Firma inseriert erst einmal im örtlichen Käseblatt für 1000 EUR
(kostet in der FAZ um 20000 EUR), noch im Internet 500 EUR. Das ganze
Verfahren dauert 3 Monate und es waren 3 Ingenieure zum
Vorstellungsgespräch da, weil die Firma ziemlich in der Pampa sitzt und
dort anscheinend keiner hinziehen will. Mit der ganzen Erstattung der
Fahrtkosten usw. habe ich bereits 2500 EUR plus Arbeitsausfall der
Personaler bezahlt. Vielleicht bewirbt sich aber gar kein passender
Ingenieur (haben mir schon etliche Firmen geschildert) und die Firma
kann deswegen ihre Aufträge nicht bearbeiten, da geht ein Haufen Geld
flöten.
Wenn die Firma auf einen Dienstleister zugreift, der 20000 Lebensläufe
in der Datenbank hat und bundesweit mehrere 100 Bewerbungsgespräche in
der Woche führt, geht das ganze etwas schneller, zum Teil kann die
Geschichte in 2 Wochen über die Bühne gehen.

Und jetzt nochmal zurück zu den Stellenausschreibungen. Wenn der
Dienstleister es dem Mittelständler gleichtut und erst inseriert, wenn
der Bedarf entsteht, ist er fast genauso langsam und das Geschäft macht
ein anderer.
In diesem Geschäft geht es wirklich nur um Masse und Geschwindigkeit,
wer zuerst kommt, malt eben zuerst. Und die Firmen schätzen eben die
Geschwindigkeit der Dienstleister. Im Übrigen, der Kunde bei Brunel
zahlt erst ab Vertragsunterzeichnung, sprich keine Anfahrtskosten usw..
Das der Dienstleister eine Sperrklausel in den Vertrag einzeichnet, der
die feste Übernahme durch den Kunden untersagt ist wohl aus Sicht von
Brunel verständlich...irgendwie müssen die ja Geld verdienen.
Das Gehalt bei Brunel empfand ich als angemessen, Absolventen bekamen
36000pa, Dr.Ing. Elektrotechnik 60000pa...
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

>High Potentials bewerben sich in der Regel nicht bei Dienstleistern.

Richtig. Wir werden von den Dienstleistern umgarnt!

>und die Firma kann deswegen ihre Aufträge nicht bearbeiten, da geht ein
>Haufen Geld flöten.

Das sehe ich einen Denk- oder Interpreationsfehelr: Wenn "Die Firma"
schlagartig mehr machen könnte, weil sie einen Auftrag ->bekäme<- und
dsnn DEN einen Mann mehr hat, dann muss es sich um Dinge handeln, die
der Mann auch alleine tun kann.

Das tut er meistens auch und geht direkt zum Auftraggebenden Kunden!
Wie soll sich das auch rechnen: Firma kriegt nen Auftrag von ihrem
Kunden, hat keinen, der es macht, sucht sich einen Dienstleister, der
einen Ingenieur ranschafft?

>Das Gehalt bei Brunel empfand ich als angemessen, Absolventen bekamen
>36000pa, Dr.Ing. Elektrotechnik 60000pa...

Ist das das Gehalt, daß man als Vertreiber dort bekommt oder das, was
man als Anfänger / Dr. dort kriegt, wenn man im Namen von Brunel irgenwo
hin geht?

In beiden Fällen sind 36k für einen Abgänger absolut am unteren Ende.
Auch ein Dr.Ing kann nicht mit 60k zufrieden sein, wenn schon viele Ings
ohne Dr. mehr haben.
Autor: WIler (Gast)
Datum:

>>High Potentials bewerben sich in der Regel nicht bei Dienstleistern.

>Richtig. Wir werden von den Dienstleistern umgarnt!

?

Wollte damit sagen, dass Ingenieure vom Rang eines Abteilungsleiters
oder Absolventen mit 1,0/Praktika/Ausland/23 Jahre sich ihre Jobs
aussuchen können und in der Regel! direkt zu Daimler/Porsche/Thyssen
usw. gehen, sich also ihren Job gezielt suchen und auch bekommen.
Der Dienstleister kann sich solche Leute in der Regel auch nicht
leisten, da er sie teuer einkaufen muss und sie dann beim Kunden mit der
angepeilten Marge nie und nimmer verkauft bekommt.

>>und die Firma kann deswegen ihre Aufträge nicht bearbeiten, da geht ein
>>Haufen Geld flöten.

>Das sehe ich einen Denk- oder Interpreationsfehelr: Wenn "Die Firma"
>schlagartig mehr machen könnte, weil sie einen Auftrag ->bekäme<- und
>dsnn DEN einen Mann mehr hat, dann muss es sich um Dinge handeln, die
>der Mann auch alleine tun kann.

Nein.
Oft erlebter Fall in meiner Zeit bei Brunel: Automobilzuliefer ist auf
bestimmtes Konstruktionstool durch Automobilhersteller festgelegt (Bspw.
CATIA V5). Auftragsbücher sind voll bis zum Anschlag und die Projekte
kommen ins Stocken, da zu wenig Konstruteure in der Abteilung vorhanden
sind. Der Automobilzulieferer könnte locker 5 neue MA für mindestens 1
Jahr beschäftigen, man weiß ja nicht wie sich die Auftragslage in
Zukunft entwickelt.
Wie soll ein kleiner Automobilzulieferer am kompletten deutschen
Arbeitsmarkt in kurzer Zeit (und das ist entscheidend) 5
automotiverfahrene CATIA V5 Konstrukteure finden? Der Unterschied
erfahren/unerfahren machen im Übrigen 3 Wochen oder mehr
Einarbeitungszeit aus.

Wenn es sich bei stockenden Projekten um ein neues Bauteil beim bspw. VW
Phaeton handelt und die Konstruktion des Teils sich um 2 Wochen
verzögert, produziere ich auch erst 2 Wochen später und verkaufe es
folglich auch erst 2 Wochen später an VW. Folglich fehlt mir das Geld
von 2 Wochen Produktion, einfache BWL...

>Das tut er meistens auch und geht direkt zum Auftraggebenden Kunden!

Woher weiß der Mann aus Erfurt denn, dass "die Firma" in der Nähe von
Dresden ein seiner Qualifikation entsprechendes Problem hat und
kurzfristig und befristet einen MA sucht? Ansonsten siehe oben

>Wie soll sich das auch rechnen: Firma kriegt nen Auftrag von ihrem
>Kunden, hat keinen, der es macht, sucht sich einen Dienstleister, der
>einen Ingenieur ranschafft?

Genau!

Ich sags nochmal, der Dienstleister "Brunel" hat jede Woche über Hundert
Bewerbungsgespräche und bei der Masse ist die Wahrscheinlichkeit höher,
einen passenden Ing. darunter zu haben, als beim Automobilzuliefer, der
erst beim entstehenden MA-Bedarf aktiv wird und dann vielleicht erst mal
30 Leute einlädt (sofern sich so viele bewerben), Faktor Zeit und das
man den auf das "Schlüsselloch" (Arbeitsplatz) nahezu perfekt passenden
"Schlüssel" (MA) findet ist wie gesagt entscheidend.

>>Das Gehalt bei Brunel empfand ich als angemessen, Absolventen bekamen
>>36000pa, Dr.Ing. Elektrotechnik 60000pa...

>Ist das das Gehalt, daß man als Vertreiber dort bekommt oder das, was
>man als Anfänger / Dr. dort kriegt, wenn man im Namen von Brunel irgenwo
>hin geht?

Vertreiber ist wie in jedem Vertrieb Grundgehalt plus Provision. Bewegt
sich aber im gleichen Rahmen wie der "Verleihte" bzw. kann stark
ansteigen.

>In beiden Fällen sind 36k für einen Abgänger absolut am unteren Ende.
>Auch ein Dr.Ing kann nicht mit 60k zufrieden sein, wenn schon viele Ings
>ohne Dr. mehr haben.

Das 36k das untere Ende sind ist mir klar, sehe ich aber nicht als
Halsabschneidergehalt. Das der Dienstleister keine Spitzenlöhne zahlt,
sollte jedem klar sein. Da geht ihm doch die Marge flöten...
Kleine Mittelständler zahlen meiner Erfahrung/Bekanntenkreis auch nicht
mehr.
Welcher Dipl.-Ing. verdient als Absolvent denn mehr als 60k? Wenn einer
seinen Dr.-Ing. an der Uni macht und dann in die Industrie geht, ist er
ein Absolvent mit erweiterten Spezialkenntnissen. 60k decken sich mit
Erzählungen von mir bekannten Dr.-Ing., die direkt bei einem Unternehmen
eingestiegen sind.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

>Der Unterschied erfahren/unerfahren machen im Übrigen 3 Wochen oder mehr
>Einarbeitungszeit aus.

Wenn das so wäre, könnte man einen Mann auch temporär für ein Jahr
beschäftigen. Ich mache in der Regel Projekte, die nur halb so lange
sind, arbeite mich aber 6 Wochen ein!

>Woher weiß der Mann aus Erfurt denn, dass "die Firma" in der Nähe von
>Dresden ein seiner Qualifikation entsprechendes Problem hat und
>kurzfristig und befristet einen MA sucht? A

Indem die Firma aus Dresden eine Stellenanzeige in den einschlägigen
Jobbörsen schaltet. Das geht in Minuten und die tagesaktuellen mails
erreichen die Sucher innerhalb von Stunden. Einen bis 2 Tage später kann
da ein Bewerber anklopfen. Abtesten muss man die sowieso (und das
geschieht auch über z.B. Brunel, gelle?)

Es ist nicht schwerer, einen Mann selber zu suchen. Der eigentliche
Grund sind rein sozialarbeitsrechtliche Belange. Wenn man einen temporär
beschäftigt und dann verlängern muss, hat der bei Aufnahme der
Verlängerung einen Anspruch auf dauerhafte Beschäftigung. DAS!!! wollen
die Firmen nicht.

>Ich sags nochmal, der Dienstleister "Brunel" hat jede Woche über Hundert
>Bewerbungsgespräche und bei der Masse ist die Wahrscheinlichkeit höher,
>einen passenden Ing. darunter zu haben,

Das ist das, was ich "Dienstleistertheorie" nenne: Es mag sein, daß
Brunel nach der Anfrage schlagartig mehr Leute vorstellen kann, aber die
Sache sieht in der Praxis etwas anders aus:

1) Muss Brunel auch erst Leute in der Datenbank suchen und Profile
abgleichen. Das könnte der Stellengeber in den öffentlichen DBs bei
Monster, Stepstone oder GULP auch! Da aber so ein Brunel-Sucher
dazwischengeschaltet ist, geht Information in beide Richtungen verloren
und die Firma kriegt nicht den best passensten! Ich weis wovon ich
spreche!

2) Aufgrund der Tatsache, daß der DL Geld kassieren will, kann er nicht
so hoch bezahlen. Er hat also die besten 30% überhaupt nicht in der
Datenbank! Konkret: Wer arbeitet schon bei Brunel?  Das sind doch die,
die woanders nichts kriegen. Auch deshalb bekommt der Endkunde nie den
Besten am Markt sondenr bestenfalls das Mittelmass. Meistens aber
kriegen sie nicht mal das :

3) Brunel ist bestrebt, einen möglichst großen Gewinn zu machen. Dies
führt dazu, daß man aus dem Pool der in etwas gleich passenden
tendenziell immmer den anbieten wird, der am billigsten einwilligt. Das
ist aber auch nicht der, der aufgrund seines Marktpotenzials andere gute
Marktchancen hat. Brunel kann aufgrund des Preisdrucks wohl auch gar
nicht anders.

Somit bekommt der Kunde also immer jemanden aus der unteren Riege, der
gerade die Mindestanforderungen erfüllt!

Die Kunden wissen das genau und bestellen bei Dienstleistern nur die,
welche Standardaufgaben ohne jegliche Entwicklungsmöglichkeit abarbeiten
können.

Wer echte Spezialisten sucht, bedient sich in den einschlägigen Börsen
direkt.

Es bleibt nur das rechtliche Problem der "Festanstellungsforderung", da
Ingenieure meistens lange gebucht werden und parallel nichts anderes
haben. Diese Risiko ist aber derzeit minimnal, da eine Festanstellung
für die meisten Freelancer zur Zeit ein klarer Abstige wäre.

Mit bietet man inzwischen über 70.000 und mehr für eine Festanstellung
@40h für ganz "normale" Entwicklungstätigkeiten. Wäre ich damals nicht
selbständig geworden wäre mein Gehalt sogar noch höher gewchsen. Solange
man mir aber keine 80.000 bietet, bleibe ich selbständig: Ich muss nicht
einmal 1500h im Jahr arbeiten, um an die 100.000 Umsatz zu kommen.
Abzüglich aller Kosten verbleiben mir abzüglich der Kosten immer noch
80000, was wegen der fehlenden Sozialleistungen einem Brutto von 70.000
entspricht. Berücksichtige ich die Vorteile der Abschreibungen, sind es
nochmal mehr.

Brunel hatte mir vor einem Jahr für einen FPGA -Job eine Anstellung von
1 Jahr bei Brutto 58.000 angeboten. 58.000!

Dafür hätte ich auch Vollzeit arbeiten müssen und wäre doch wieder
ausserhalb beim Kunden gewesen.

Wenn schon Angestellter, dann richtig mit fester Wohnung in der Stadt
der Arbeitsstelle, daß es dann bei weniger Geld wenigstens mit der
Freiziet klappt.
Autor: WIler (Gast)
Datum:

>Wenn das so wäre, könnte man einen Mann auch temporär für ein Jahr
>beschäftigen.

Das will aber kaum ein Ing., die suchen nach ner unbefristeten
Festanstellung und die kriegen sie auch bei Brunel.

>Indem die Firma aus Dresden eine Stellenanzeige in den einschlägigen
>Jobbörsen schaltet. Das geht in Minuten und die tagesaktuellen mails
>erreichen die Sucher innerhalb von Stunden. Einen bis 2 Tage später kann
>da ein Bewerber anklopfen. Abtesten muss man die sowieso (und das
>geschieht auch über z.B. Brunel, gelle?)

Wenn das so wäre, hätten die Dienstleister nicht so ein enormes
Wachstum.

Was Du schreibst klingt logisch, gemäß meiner Erfahrung mit Kunden
klappt das aber schwer.

Ich habe im Übrigen fast nie die Stellenanzeigen abgegrast. Dafür fehlte
einfach immer die Zeit und die elektronischen Stellenbörsen sind einfach
zu unübersichtlich. Hab mir immer die Zeitungsartikel ausgeschnitten und
dann 3 Wochen später angerufen, die hatten meist noch keinen geeigneten
Kandidaten gefunden, wollten aber oft auch nicht mich in Anspruch
nehmen, da Berührungsängste/Kostenängste.

>Es ist nicht schwerer, einen Mann selber zu suchen. Der eigentliche
>Grund sind rein sozialarbeitsrechtliche Belange. Wenn man einen temporär
>beschäftigt und dann verlängern muss, hat der bei Aufnahme der
>Verlängerung einen Anspruch auf dauerhafte Beschäftigung. DAS!!! wollen
>die Firmen nicht.

Das mit den sozialrechtlingen Belangen kann ich bestätigen.

Beim Dienstleister akzeptieren sie auch einen 70% Kandidaten, da sie den
Vertrag innerhalb von 2 Wochen kündigen können und das über die ganze
Laufzeit. Wenn sie den Mann selbst kündigen, muss der Betriebsrat
zustimmen. Deshalb suchen sie immer den 100% Mann. Wie gesagt, auf
befristete Verträge lässt sich heutzutage kein Ing. ein.

Das "Problem" sind einfach unsere Tarifverträge und das Arbeitsrecht in
Deutschland. Die Firmen haben einfach Angst vor Neueinstellungen, wenn
das Geschäft mal besser läuft. Die Dienstleister sind einfach ein
Instrumentarium, den Kündigungsschutz auszuhebeln.

>Das ist das, was ich "Dienstleistertheorie" nenne: Es mag sein, daß
>Brunel nach der Anfrage schlagartig mehr Leute vorstellen kann, aber die
>Sache sieht in der Praxis etwas anders aus:

>1) Muss Brunel auch erst Leute in der Datenbank suchen und Profile
>abgleichen. Das könnte der Stellengeber in den öffentlichen DBs bei
>Monster, Stepstone oder GULP auch! Da aber so ein Brunel-Sucher
>dazwischengeschaltet ist, geht Information in beide Richtungen verloren
>und die Firma kriegt nicht den best passensten! Ich weis wovon ich
>spreche!

Siehe oben mit dem 70% Ing.
Wenn ich nicht den genau passenden Mann gefunden habe (und das kam oft
vor), habe ich ungefähre Lebensläufe an den Kunden geschickt. Das landet
wohlgemerkt direkt beim fachlichen Entscheider. Der wollte die Leute
trotzdem interviewen (nicht immer).
Der Informationsverlust findet übrigens auch zwischen Personal- und
Fachabteilung statt. Die Personalabteilung ist sozusagen die Konkurrenz
der Dienstleister. Der Dienstleister gibt halt einfach mehr Gas als die
Personalabteilung, da sitzen richtige Vertriebler, die schnell ein
Geschäft machen wollen und dann alles dafür geben. Die letzte
Entscheidung hat aber immer noch der fachliche Entscheider.

>2) Aufgrund der Tatsache, daß der DL Geld kassieren will, kann er nicht
>so hoch bezahlen. Er hat also die besten 30% überhaupt nicht in der
>Datenbank! Konkret: Wer arbeitet schon bei Brunel?  Das sind doch die,
>die woanders nichts kriegen. Auch deshalb bekommt der Endkunde nie den
>Besten am Markt sondenr bestenfalls das Mittelmass. Meistens aber
>kriegen sie nicht mal das :

Stimmt.
Ich hab das auch nie verstanden. Die Kunden zahlen bis zu 50% mehr für
ein und denselben Mann.
Und es stimmt, meist sind es Ingenieure die woanders nichts bekommen,
manchmal aber auch weil sie durch Brunel schneller was bekommen. Die
Gründe sind unterschiedlich. Oft sind sie zu alt oder haben keinen
"geradlinigen" Lebenslauf. Aber nur weil sie woanders nichts bekommen,
heißt das ja nicht, das sie schlecht sind.

Wer im Vorabgespräch bei Brunel gravierende Mängel aufweist und noch
nicht einmal darlegen kann, was er in seiner beruflichen Laufbahn
fachlich getan hat, fällt in der Regel schon bei Brunel durchs Raster.

Beispiel Absolvent mir Abschlussnote 3,0 oder schlechte Diplomarbeit mit
3,0. Wer sagt denn, das derjenige schlechter ist als jemand mit einem
2,0 Abschluss? Der vermeintliche "schlechtere" kann sich im
Bewerbungsgespräch besser verkaufen und besitzt vielleicht auch
"bessere" Softskills und leckt erst im beruflichen Alltag Blut. Im
normalen Bewerbungsalltag fällt er immer durchs Raster, aber durch den
Dienstleister könnte er sogar bei renomierten Firmen wie Porsche,
Daimler, Siemens arbeiten. Der Dienstleister anonymisiert den Lebenslauf
ja, sprich ohne Noten.

Bei den älteren Ingenieuren greift das Argument Kündigungsschutz (siehe
oben), da befürchtet wird sie werden öfter krank.

>3) Brunel ist bestrebt, einen möglichst großen Gewinn zu machen. Dies
>führt dazu, daß man aus dem Pool der in etwas gleich passenden
>tendenziell immmer den anbieten wird, der am billigsten einwilligt. Das
>ist aber auch nicht der, der aufgrund seines Marktpotenzials andere gute
>Marktchancen hat. Brunel kann aufgrund des Preisdrucks wohl auch gar
>nicht anders.

Dem Kunden wird zuerst einmal alles angeboten, was irgendwie passen
könnte, meist so 3 Lebensläufe. Dabei wird erst einmal versucht, die bei
Brunel schon arbeitenden unterzubringen, wenn der Auftrag woanders
ausläuft, ist ja klar. Die Kundenzufriedenheit ist erste Priorität, man
will ja Folgegeschäfte generieren. Und die Gehälter liegen bei gleicher
Qualifikation meist eng beeinander. Der Preisdruck ist nicht so enorm,
die Margen hoch (bis 50%).
Es geht wirklich in erster Linie um den passenden Kandidaten udn
Geschwindigkeit. Man steht immer in Konkurrenz zur Personalabteilung,
die parallel sucht.

>Wer echte Spezialisten sucht, bedient sich in den einschlägigen Börsen
>direkt.

Oder nimmt einen Personalvermittler in Anpruch. Die Vertragsmodalität
kann man auch mit Brunel aushandeln.

>Brunel hatte mir vor einem Jahr für einen FPGA -Job eine Anstellung von
>1 Jahr bei Brutto 58.000 angeboten. 58.000!

Es gibt da keine feste Regel, aber über den Daumen gepeilt zahlt Brunel
nicht mehr als 60k. Hat zwei Gründe:
1) 60k plus Marge liegt am oberen Rand dessen, was der Kunde noch
bezahlen würde. Bei mehr braucht er einen wirklichen Spezialisten, das
es schon schmerzt.
2) Wenn man über 60k zahlt und der Kerl beendet seinen Auftrag und man
findet nicht direkt einen Folgeauftrag für ihn, "vernichtet" er sehr
schnell die zuvor erzielte Marge. Es ist schwer die Ingenieure von
Brunel nahtlos in Folgeprojekte zu bekommen. Da sind manchmal bis zu 3
Monate Leerlauf dazwischen, in denen der MA zuhause sitzt und trotzdem
sein Gehalt bezieht. Bei einem, der über 60k verdient ist es doppelt
schwer, da nicht jeder Kunde soviel Geld ausgeben will.


Du kannst, wenn Du selbstständig bist, Brunel auch als
Vertriebsplattform benutzen. Bekommst dann vielleicht nicht die
Stundensätze (vielleicht doch), als wenn Du direkt bei den Firmen
arbeitest, kannst aber Deine Auslastung erhöhen.
Brunel nimmt bevorzugt Freelancer, da eben der "Leerlauf" wegfällt.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

>Der Preisdruck ist nicht so enorm, die Margen hoch (bis 50%).

Aber nur, bei den Geringbezahlten. Ich habe Probleme, mir vorzustellne,
daß mein Dienstleister mehr als 10% draufhauen kann, weil ich die
Eingangspreise meines Endkunden kenne. Diese liegen gerade 6,- höher,
als noch vor 3 Jahren (72,- downto 66,-), während ich inzwischen 14,-
mehr kriege (65,- downto 51,-). Die Narge meines Dl ist in etwa auf die
Hälfte geschrumpft!

>kannst aber Deine Auslastung erhöhen.

Ich soll meine Auslastung von 110% auf 125% erhöhren?
Das kann ich einfach dadurch, in dem ich ein Angebot nicht ablehne. Das
einzige Problem, daß sich mir stellt, ist ein Prjekt zu finden, daß man
nebenher machen kann. Das klappt selten. Aber auch wenn ich nur die
Vollzeitsachen mache, komme ich auf 1900 Stunden im Jahr, wenn ich wenig
Urlaub mache. Im Gegenteil: Ich muss schon Projektüberhang hinzudichten,
um dem Kunden im neuen Projekt begreiflich zu machen, daß ich nicht
diese, sondern erst die nächste Woche anfange , um überhaupt noch etwas
Urlaub zu machen.

>Brunel nimmt bevorzugt Freelancer, da eben der "Leerlauf" wegfällt.

Ja, ist mir schon klar. Wenn Du sagt, daß andere zum Teil monatelang zu
hause rumsitzen ...

Andererseits kann ich mir das kaum richtig vorstellen, da es Brunel ja
möglich sein muss, einen solchen, etwas billiger irgendwo reinzukreigen.

Genau das ist das Problem, das ich mit den Dienstleisterfestanstellungen
hätte: Die stecken mich dann irgendwo hin.

PS. ich habe auch keinen gradlinigen Lebenslauf mit mässig
Abschlussnoten.
Autor: Ingenieur_maschinenbau (Gast)
Datum:

Also ich kann meine Erfahrung mit Ferchau berichten:

 Ich bin Absolvent Dipl. Ingenieur Maschinenbau und habe mich auf die
Kontaktaufnahme der Ferchau über Stepstone im Raum Baden-Württemberg
beworben. Hat sich alles sehr schön angehört, vor allem die marktübliche
und standortspezifische Bezahlung, so telefonisch, dabei sehr
überzeugend, zugesichert. Nach einem Projektgespräch bei dem Kunden kam
per Email ein Angebot:

40 St./Woche
26 Urlaubstage
2.800€/Monat--> (33.600€/Jahr)
nach 6 Monaten Probezeit 3.000 €/Monat (36.000€/Jahr)
Weihnachstgeld am Anfang 20% vom Monatsbrutto
Urlaubsgeld 1,67% vom Monatsbrutto multipliziert mit Urlaubstage
26,59€/Monat vermögenswirksame Leistungen

Dabei wurden die Reisekosten von 21,50 €/Arbeitstag, zusammen etwa
400€/Monat,  (Netto) zum Gehalt hinzuaddiert um das etwas üppiger zu
gestalten. Doch leider gibs die Reisekosten nur bei einem zweiten
Wohnsitz, dies werde ich leider nicht haben. Und wenn ich mir den Luxus
gönne, dann werden die 400 € nicht einmal für die Miete reichen. Und die
Reisekosten haben meiner Ansicht nach nichts mit dem Gehalt zu tun.

Als ich die eMail öffnete ist mir der Unterkiefer beinahe abgefallen...
Im Raum Berlin wurden mir bereits Angebote von 42.000€/Jahr gemacht. Da
dürfte man doch in Baden-Württemberg etwas mehr erwarten. Das ist schon
fast eine Beleidigung. Denn ein Angebot spiegelt teilweise auch die
Wertschätzung zum Bewerberg wieder.

Ich möchte dazu noch anmerken, dass ich ein gutes Zeugnis mit einer
Durchschnittsnote von 1,8 habe. Eine abgeschlossene Berufsausbildung im
technischen Bereich und einen absoluten gradlinnigen Lebenslauf
aufweise.

Mein Grund bei den Diensleister anzufangen ist nicht, dass ich sonst wo
nichts bekommen würde, sondern einfach mal Erfahrung zu sammeln und
herauszufinden wo ich am besten tätig sein möchte. Aber bei dem
Gehalt...

Ich habe das Angebot natürlich sofort abgelehnt, bin gespannt was da
noch kommt. Doch ich denke der Manager wird sein Gesicht wahren wollen
und nicht komplett auf einmal über 40.000€/Jahr bieten. Er hat noch eine
Möglichkeit mir ein Angebot zu unterbreiten, dann habe ich einfach keine
Lust mehr. Etwas Würde kann man und zurzeit darf man sogar bewahren;)

Nur weil ich in den neuen Bundesländern wohne heißt das nicht, dass ich
keine Ansprüche habe. Aber anscheinend denken das viele Unternehmen so.
Man kann viel versuchen aber auch die Finger dabei verbrennen. Kann das
sein, dass der Manager prozentual seine Provision bekommt was er beim
Bewerber einspart?

In Baden-Württemberg heulen sie alle, weil sie keine Ingenieure haben,
kein Wunder, wenn sie nichts zahlen wollen. (dies ist ein Spaß, bitte
nicht ernst nehmen;))

MFG
Autor: Hendrik (Gast)
Datum:

Zum Thema Ferchau und Gehalt:

"Die Besten werden oft schon vor Ablauf der drei Jahre schwach und
wechseln zu einem großen Konzern. Die Gehälter sind dort in der Regel
besser. Für Ferchau Engineering ist das ein ernsthaftes Problem. "Wir
können und wollen den Bieterwettkampf beim Gehalt nicht mitmachen", sagt
Mario Launert, Leiter der Ferchau-Niederlassung Siegen. Offizielle
Zahlen gibt Ferchau nicht raus, aber nach Recherchen von Junge Karriere
erhalten Einsteiger ein monatliches Grundgehalt von etwa 2500 Euro
zuzüglich Zuschlägen. Das liegt im Industrievergleich unter dem
Durchschnitt. Viel mehr investieren die Gummersbacher allerdings in die
Personalentwicklung - "diese Investitionen können sich auch für den
Mitarbeiter auszahlen", meint Launert. Das Dilemma: Einerseits muss
Ferchau viel Geld in die Weiterbildung stecken, um möglichst viele
Projekte übernehmen zu können. Andererseits riskiert das Unternehmen
gerade wegen des hohen Qualifizierungsaufwands, dass Industriekonzerne
die vielseitigen Mitarbeiter abwerben."

Quelle: karriere.de

Was davon jetzt vermeintlch richtig ist, und was Ferchau nur zur
Gewinnmaximierung dient, möge sich ein jeder selbst überlegen.

Hendrik
Autor: Ups... (Gast)
Datum:

@Ingenieur_maschinenbau

Wie kannste denn einen gradlinigen Lebenslauf als Absolvent haben?
Mit Nebenjob`s wie Kellnern und Zeitung austragen?

Klar willste dich erstmal orientieren, aber darauf nehmen diese Spacken
doch keine Rücksicht weil du nur Handelsgut bist.

alte Erwerbsregel:
Jeden Tag steht ein Dummer auf, man muß Ihn nur finden.

Eine ganze Menge AG werden sich daran stoßen das du noch kein
Berufserfahrung hast und daran läßt sich nun mal nichts aussetzen
obwohl es eigentlich eine Unverschämtheit ist, einem Ing. so wenig
zu bieten, bei den Lebenshaltungskosten.

Solche Firmen leben davon das sie billig einkaufen und teuer verkaufen.

Dir steht es aber frei selbst ein Angebot zu machen und deine Ansprüche
zu beziffern, selbst wenn diese abgelehnt werden ist es eine Möglichkeit
sich wechselseitig anzunähern.

>Nur weil ich in den neuen Bundesländern wohne heißt das nicht, dass ich>keine
Ansprüche habe

Natürlich nicht. Die Wirtschaftsdichte in den neuen Bundesländern ist ja
nun nicht so hoch wie im Westen, daher ist es eben schwieriger für AG
und AN. Das mit der Miete ist nur in Ballungszentren zutreffend bei
komfortablen Unterkünften. Wenn man nur ne bescheidene Bleibe braucht
um nicht täglich weit zu pendeln rechnet sich das schon in den Vororten.
Übel ist da nur die zweite Miete(Nebenkosten).

Ob diese Manager Provisionen bekommen kann ich nicht sagen, aber bei
Mißerfolg bekommen die schnell den goldenen Handschlag.

Das Gejammer um den Fachkräftemangel kann ich schon nicht mehr hören.
Die Firmen müssen sich eben mehr Mühe geben als früher wo sie sich
der Rosinenpickerei bedienen konnten. Durch Umorganisation und
Aufgabenselektion auf weniger qualifizierte MA (z.B.Techniker)kann
man die Personalprobleme meist lösen.

Leider sind einige AG richtige Betonköpfe wo sich wenig tut und
Veränderungen gar nicht erst angegangen werden.

Ich hätte das Angebot vielleicht nicht gleich ausgeschlagen, sondern ein
Gegenangebot gemacht und gegebenfalls in ein paar Wochen oder Monaten
nochmal angefragt. Stellenangebote sind bei dehnen nicht statisch,
sondern dynamisch.

Wenn du einen Rat annehmen willst, für die weitere berufliche
Ausrichtung, versuch bei den klassischen Maschinenbauern, oder
im Windenergiesektor einen Job zu bekommen. Das sind z.Z.
Wachstumsbranchen. Die Automobilindustrie geht zwar auch, würde
ich allerdings lieber meiden, wenn sich wo anders etwas ergibt.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Ferchau kann nicht mehr bezahlen, weil sie selber von den Firmen nicht
mehr kriegen. Da haben sich über die Jahre Sätze etabliert, die ein
träges Gefüge abgeben, welches nicht mit dem Markt mitgeht.

Ferchau könnte das Problem lösen, indem sie den durch Qualifikation
besser ausgebildeten dann auch mehr bezahlt. Das tun sie aber nicht.
Selbst das Einstiegsgehalt ist sehr gering. Ich hatte vor über 10 Jahren
schon mehr!

>40 St./Woche,
dito.

>26 Urlaubstage
30 Tage

>2.800€/Monat--> (33.600€/Jahr)
DM 76.000 im Jahr

>nach 6 Monaten Probezeit 3.000 €/Monat (36.000€/Jahr)
DM 300,- plus nach Leistungsbewertung durch Abteilungleiter

Der Herr Launert aus Siegen muss sich eines sagen lassen: Der gesamte
Markt ist ein Wettkampf und da MUSS er irgendwie mithalten. Er soll mal
zum Herrn Loffeld an die Uni Siegen gehen und sich dort beraten lassen,
wieviele Abgänger er bei dem Angebot bekommt!

Das sind dann nur die, welche woanders nichts kriegen, also vorwiegend
die, die E-Technik aus Geldgründen studiert haben und keinen Bezug zur
Materie haben.

Damit befindet man sich aber in einem Teufelskreis: Der Kunde kriegt nur
Aushilfsingenieure, die nur Aushilfsjobs machen und dafür zahlt er nur
ein Minimum.
Autor: Ingenieur_Maschinenbau (Gast)
Datum:

Ich mich wohl in den Begrifflichkeiten geirrt. Als geradlinigen
Lebenslauf meinte ich ohne Lücken und sinnvoll eingesetzter Zeit.

Wenn Ferchau nicht mehr zahlen kann, wie kann das sein, dass ein
Dienstleister (Manpower) im Raum Berlin 3.500€/Monat bietet?

Jetzt habe ich natürlich Bedenken überhaupt beim Dienstleister
anzufangen. Wenn das sich negativ auf mein Lebenslauf auswirkt. Nicht
das der spätere Arbeitgeber denkt ich hätte nichts besseres gefunden
weil ich kein guter Ingenieur bin.

Aber die Idee fand ich sehr gut, mal überall einzelne Projekte zu
bearbeiten und verschiedene Firmen kennenzulernen.

Als ich mal mein Lebenslauf bei Monster reinstellte, hatte ich 2
Telefonanrufe pro Tag (als Word-Datei geladen, da war die Tel.-Nummer
mit oben) und ca. 3-4 Kontaktmails/Tag von Personalfirmen und
Dienstleistern. Das waren alles Namen die ich nie vorher gehört hatte.
Da dachte ich halt, dass die Arbeitswelt nur aus Dienstleistern und
Personalfirmen besetehe. Ist auch klar, warum sollte Bosch sich die Mühe
machen um die Leute zu suchen!?

Monster ist wohl auch keine ordentliche Plattform um ordentliche Jobs zu
finden.

Was ich komisch fand ist, dass Ferchau meinen Lebenslauf, Notenspiegel
und andere Untelagen an den Kunden geschickt hat ohne mich zu fragen.
Die Unterlagen hatte der Kunde auf dem Tisch beim Projektgespräch zu
liegen.

Ich werde jetzt selbst aktiv und die Dienstleister bleiben diesmal außen
vor.
Autor: Ingenieur_maschinenbau (Gast)
Datum:

@ Hendrik (Gast)

Ferchau investiert in die Weiterbildung in dem die das Gehalt kürzt?
Ferchau hat über 4.000 Mitarbeiter und investiert 4 Mio € pro Jahr in
die Weiterbildungen (Daten siehe Ferchau-Homepage-->über
Ferchau-->Zahlen&Fakten). Das macht 1.000€ pro Mitarbeiter pro Jahr aus.
Das ist nicht unbedingt viel. Weiterbildungen sind auch Werbungskosten
und könen von den Firmen auch steuerlich abgesetzt werden (behaupte ich
jetzt mal).
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Klar können die das absetzen, wie jeden anderen Kostenpunkt - es wirkt
aber trotzdem gewinnmindernd. 1000,- je Mann sind wirklich nicht viel.
Der Gegenwert des learning-by-doing beträgt ja schon 20% des
Jahresgehaltes in einer Durchschnittspposition.

>Wenn Ferchau nicht mehr zahlen kann, wie kann das sein, dass ein
>Dienstleister (Manpower) im Raum Berlin 3.500€/Monat bietet?
Das ist eine sehr gute Frage! Ich sage mal, daß diese ManPower position
eine recht gute ist, dadurch hoch dotiert. Manpower vermittelt aber auch
nur und kassiert weniger.

>Jetzt habe ich natürlich Bedenken überhaupt beim Dienstleister
>anzufangen. Wenn das sich negativ auf mein Lebenslauf auswirkt.
Gute Überlegung! Wenn Du 3500,- forderst, nimmt Dich auch jeder andere.

>Nicht das der spätere Arbeitgeber denkt ich hätte nichts besseres
>gefunden weil ich kein guter Ingenieur bin.
Kann zu 70% passieren und so gesehn werden.


>Aber die Idee fand ich sehr gut, mal überall einzelne Projekte zu
>bearbeiten und verschiedene Firmen kennenzulernen.

Du lernst von den Firmen nicht viel kennen und die Projekte, die
Anfänger kriegen sind überall dieselben. Fange in einer großen Abteilung
an. Da hast Du dasselbe und arbeitest an Topprojekten mit, wo Du mehr
lernst.


>Als ich mal mein Lebenslauf bei Monster reinstellte, hatte ich 2
>Telefonanrufe pro Tag (als Word-Datei geladen, da war die Tel.-Nummer
>mit oben) und ca. 3-4 Kontaktmails/Tag von Personalfirmen und
>Dienstleistern.
Das ist eher wenig!

>Das waren alles Namen die ich nie vorher gehört hatte.
Geht mir auch huete noch so.

Leg ein Stück zucker in die Sonne und die Wespen kommen ....


>Da dachte ich halt, dass die Arbeitswelt nur aus Dienstleistern und
>Personalfirmen besetehe.
Man kriegt langsam den Eindruck, daß es so ist, jo!

> Ist auch klar, warum sollte Bosch sich die Mühe machen
>um die Leute zu suchen!?
Weil Bosch massenhaft Bewerbungen auf den Tisch kriegt, ohne gesucht zu
haben.

>Monster ist wohl auch keine ordentliche Plattform um ordentliche Jobs zu
>finden.
Leider ist das so! Ich kann Dir aber auch keine bessere nennen, da ich
selber keine kenne.

>Was ich komisch fand ist, dass Ferchau meinen Lebenslauf, Notenspiegel
>und andere Untelagen an den Kunden geschickt hat ohne mich zu fragen.
Dürfen sie nicht. Macht aber nichts, weil der Kram auf Monster sowieso
sichtbar ist.

>Die Unterlagen hatte der Kunde auf dem Tisch beim Projektgespräch zu
>liegen.

D.h. Du warst bei dem Kunden ohne bei Ferchau unterschrieben zu haben?

>Ich werde jetzt selbst aktiv
Auch keine schlechte Idee...  ist mal was Neues.
Autor: Ingenieur_maschinenbau (Gast)
Datum:

>D.h. Du warst bei dem Kunden ohne bei Ferchau unterschrieben zu haben?

Ich wurde von Ferchau beim Kunden vorgestellt. Der Manager von Ferchau
war natürlich mit dabei, aber eher passiv.

Heute bekam ich den Anruf und das Angebot lautete 3.300-3.400€/Monat
(dann aber ohne dieser Reisekosten von ca. 400€) nach der Probezeit. Er
meinte er kann nicht mit kleinen Dienstleistern mithalten weil die oft
niedrigere Betriebskosten hätten. Die Angebote von 42.000€ / Jahr kann
er nicht nachvollziehen. Dazu sagte er, dass in dem Bereich
Süd-Baden-Württemberg die Gehälter niedriger sind als z.b. in Berlin.

Fairer Weise hat er mir aber die Option angeboten bei dem Kunden direkt
einzusteigen, da der Kunde großes Interesse an mir geäußert hat. Ferchau
stellt dann halt dem Kunden die Provision in Rechnung.

Es handelt sich um Sondermaschinenbau wo man sehr viel Abwechslung
hätte. Da würde es mich schon interessieren dort anzufangen. Da bin ich
mal gespannt was ich dort für ein Angebot erhalte.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Du kriegst 200m. mehr, als bei Ferchau.

>dass in dem Bereich Süd-Baden-Württemberg die Gehälter niedriger sind als
>z.b. in Berlin

Da habe ich genau gegenteilige Erfahrungen.
Autor: Ingenieur_Maschinenbau (Gast)
Datum:

Im Prinzip kann man heute keinem mehr was glauben. Die Manager sind
natürlich gut geschult um die Argumentation dem Bewerber so schlüssig
darzustellen, dass man glaubt es wäre das "Blaue" vom Himmel. Vorallem
sagen die ja, dass die so gut entlohnen, dass dann die Firmen beim
Abwerben der Mitarbeiter kaum Chancen hätten. Aber die Praxis beweist
das Gegenteil.

Gebt bei Youtube "Ferchau" ein und schaut euch die ersten 3 Ergebnisse
an! Unglaublich wie man Werbung machen kann. Vorallem die suchen
hochwertige Ingenieure... Alles hat sich gut angehört bis die Zahlen zur
Verfügung standen.

Warum sollte man über Dienstleister beim Unternehmen arbeiten und 5-15%
weniger Gehalt erhalten? Wenn man keine Ansprüche hat, kann man getrost
die Gehaltskette an die Leute weiterleiten die nicht wirtschaften,
sondern nur verwalten. Ist das der Sinn und Zweck der Marktwirtschaft?
Im Prinzip funktioniert die Musikbranche auch so. Die Plattenfirmen
kassieren das meiste Geld, da gibt es aber auch sehr viele andere die
"mitverdiehen" wollen. Der Käufer der CD weiß dann natürlich nicht warum
das Album so teuer ist und wer da alles außer dem Künstler noch das Geld
erhält.

Wenn die Dienstleister wirklich daran interessiert wären die Mitarbeiter
glücklich zu machen, gäbe es nicht soviel schlechte Erfahrungen zu
Berichten.

Es ist natürlich zum Teil auch gut, dass die Firmen ihre "Spitzen" mit
Dienstleistern ausbügeln können. Aber wie die Anzahl der Dienstleister
ständig wächst, kann das nichts Gutes heißen. Die Unternehmen möchte
aber auch feste Mitarbeiter haben, da das Know How flöten geht. In
vielen Bereichen wo es nicht gerade um Detailkonstruktion geht, brauch
der Mitarbeiter einfach eine Einarbeitungszeit von vielen Monaten, bis
der sich richtig entfalten kann.

Für diejenigen die nichts Anderes finden ist das sicher eine Möglichkeit
in die Arbeitswelt einzusteigen. Auf Dauer ist das natürlich Nichts.
Autor: Peter Pan (Gast)
Datum:

Ein Freund hat seine Berufliche Karriere auch bei einem Dienstleister
begonnen. In den Firmen hatte er meist niedere Arbeiten zu verrichten
aber sehr viele Leute kennengelernt ( Vitamin B wichtiger als alles
andere !!! ) In den eingesetzten Firmen stellte sich bald heraus das er
durch seine Erfahrungen und gelernten dingen aus den Verschiedenen
Bereichen mehr Erfahrung hatte und breiter eingesetzt werden kann als
die Leute die schon seit 15 Jahren immer wieder das selbe machen.
Dadurch war er für viele Firmen interessant. Als er gekündigt wurde (
keine Aufträge ) hatte er mir beim Coktailtrinken erzählt ( 1Tag nach
seiner entlssung ) das er morgen anfängt sich zu bewerben. Eine Stunde
später hatten ihn 2 Firmen angerufen und wollten Ihn auf Empfehlung von
anderen zum Vorstellungsgespräch einladen. Heute arbeitet er in einem
internationalen Konzern wo ihn ein ehemaliger Mitarbeiter der
Dienstleistungsfirma hingeholt hat der dort mittlerweile
Abteilungsleiter ist.

Hat alles seine Vor und Nachteile.

gruß

P.Pan
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Interessantes Thema. Ich möchte allerdings mal wissen, zu welchen
Konditionen er da "reingeholt" wurde. Da er vorher beim Dienstgeber kaum
viel gehabt haben dürfte, war es sicher ein Leichtes, das zu toppen
Autor: Peter Pan (Gast)
Datum:

Hi,

unbefristeter Arbeitsvertrag, Dienstwagen mit Tankkarte, und nen Gutes
Gehalt.

Er hat den Job gern genommen und hätte seinen alten nicht aufgegeben da
er noch ne Gehaltserhöhung angeboten bekommen hatte damit er bleibt.

Gruß

P.Pan
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@Ingenieur_Maschinenbau

Für einen Ing. läßt deine Rechtschreibung etwas zu Wünschen übrig.

>Was ich komisch fand ist, dass Ferchau meinen Lebenslauf, Notenspiegel
>und andere Untelagen an den Kunden geschickt hat ohne mich zu fragen.
>Die Unterlagen hatte der Kunde auf dem Tisch beim Projektgespräch zu
>liegen.
Etwas ähnliches stand mal in der Tageszeitung über Volkswagen, die die
Bewerbungsmappe einfach ohne Erlaubnis an einen Personaldienstleister
weitergereicht hat. Leider hab ich nie wieder was von gehört. Ich
persönlich halte ein derartiges unseriöses Verhalten schon für
Bestrafungswürdig.
Rechtlich halte ich das auch nicht für in Ordnung, aber die Personaler
haben da Ihre eigenen Vorstellungen und bewerten die
Bewerbungsunterlagen nur als Werbematerial.
Vergessen wird dabei, das darin teilweise sehr persönliche Dinge zu
finden
sind. Informationen die für meine Begriffe den AG NICHT DAS GERINGSTE
ANZUGEHEN haben.
Das die Unterlagen Eigentum des Bewerbers sind, wird in der Regel
ignoriert, so das entweder die Mappe nicht zurückgeschickt, vernichtet,
Unbefugten(was man so drunter versteht) zu Einsicht vorgelegt wird,
gescannt, kopiert, analysiert, recherchiert (auch durch Detektive)
und weiß Gott noch alles, wird. Man kann getrost davon ausgehen das
diese Maßnahmen nur darauf abzielen einen Ansatzpunkt zu finden, sich
den Bewerber so zurechtzurücken das der AN nach der Pfeife des AG tanzt.
Das hat auf dem Arbeitsmarkt nichts mehr mit freier Marktwirtschaft
zu tun sondern ist agressive willkürliche Planwirtschaft nach
Gutsherrenart.

Ingenieur_Maschinenbau
Sei mal nicht zu optimistisch. Du wirst sehr schnell merken wie die
versuchen dich auszutricksen. Regelmäßig unbezahlte Überstunden sind
ein gutes Beispiel.
Autor: Marc (Gast)
Datum:

Hallo,

ich möchte auch noch ein paar Worte zum Thema Dienstleister sagen, da
ich selber bei einer solchen Firma beschäftigt bin.
1. Es entspricht nicht der Wahrheit, dass man bei Dienstleistern
generell schlechte Konditionen erhält. Ich bekomme bspsw. nach 2 Jahren
BE ca. 47k im Jahr, der Urlaubsanspruch beträgt ca. 29 Tage. Natürlich
würde man nach dem ERA Tarif der IG Metall etwas mehr bekommen, aber es
ist auch schwierig, v.a. als Informatiker (Uni) überhaupt in ein solches
Unternehmen zu kommen. Mittelständler zahlen mit Sicherheit auch nicht
mehr als die 47k mit meiner Berufserfahrung.
2. Leider ist es so, dass nicht alle Projekte bei Dienstleistern gleich
"gut" sind. Teilweise gibt es Projekte, die über mehrere Jahre gehen,
und durch die man sehr tief in ein bestimmtes Themengebiet einsteigen
kann. Allerdings hat nicht jeder das Glück, in ein solches Projekt zu
gelangen.
3. Ganz allgemein denke ich, dass man erst nach ca. 5 Jahren BE richtig
gut verdient. Die ersten Jahre im Beruf würde ich eher als einen Prozeß
der Selbstfindung, der Wissenserweiterung und der
Persönlichkeitsentwicklung sehen. Nach der heilen Uniwelt weiß man beim
Berufseinstieg erst mal gar nichts vom richtigen Berufsleben.
Autor: PP (Gast)
Datum:

Hallo,

wie lange ist man den so im Schnitt bei einem Dienstleister und wie
lange ist die durchschnittlichen Einsatzdauer beim Kunden.
Autor: Jupp (Gast)
Datum:

>wie lange ist man den so im Schnitt bei einem Dienstleister

6 Monate

>wie lange ist die durchschnittlichen Einsatzdauer beim Kunden

6 Monate
Autor: MajorTom (Gast)
Datum:

@Hä?

Richtig peinlich wird es, wenn man anderen schlechte Rechtschreibung
vorhält und dann selbst Rechtschreib- sowie Zeichensetzungsfehler in
seinen Text einbaut.

Merke: Wer im Glashaus sitzt...
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@MajorTom

Ich bin ja auch kein Ingenieur, Dumpfbacke.
Autor: MajorTom (Gast)
Datum:

@Hä?

Und was hat das damit zu tun ?
Persönlich zu werden macht die Sache übrigens auch nicht wirklich
besser.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Ich bekomme bspsw. nach 2 Jahren BE ca. 47k im Jahr,
>der Urlaubsanspruch beträgt ca. 29 Tage.

Das ist aber eher unterm Durchschnitt, oder?

>Natürlich würde man nach dem ERA Tarif der IG Metall etwas mehr bekommen,
Könntest Du, ja.

Du könntest sogar noch deutlich mehr bekommen, wenn Du AT in ein
Softwareunternehmen gehst.

>Es ist auch schwierig, v.a. als Informatiker (Uni) überhaupt in ein
> solches Unternehmen zu kommen.
Das wundert mich aber, suchen doch alle derzeit nach Informatikern (???)

> Mittelständler zahlen mit Sicherheit auch nicht mehr als die 47k mit
> meiner Berufserfahrung.

Ich bin nach 2 Jahren in einem Großkonzern (embedded Entwicklung) zu
einem solchen "Mittelständler" gewechselt und bekam sofort DM 110.000,-
(Windowssoftware + embedded Controller Entwicklung). Ich hatte auch
Glück, weil die Softwarentwickler damals knapp waren und die Firma einen
wollte, der E-Technik-Knowhow hatte. Und da ich schon während des
Studium gearbeitet hatte, war ich eben wertvoll.
Autor: Ex-Brunneler (Gast)
Datum:

Ich kann allen Absolventen folgendes empfehlen:
Fangt bei einem Dienstleister an, wenn es nach 4-6 Monaten bewerben
nicht funktioniert hat. Hört aber nicht auf euch weiter zubewerben! Denn
wenn ihr schon einen Job habt, und ein wenig Berufserfahrung (>6 Monate)
mitbringt, seit ihr wesentlich gefragter als ein absoluter
Berufsanfäger. Ausdauer bei den Bewerbungen ist hierbei das
Ausschlaggebende.

Ich habe nach mich nach 6 Monaten bei Brunel weiter beworben und hatte
innerhalb von 3 Monaten viel mehr Bewerbungsgespräche als nach dem
Studium und konnte mir den neuen Arbeitgeber in aller Ruhe aussuchen.
Ich wurde bei Brunel deutlich schlechter bezahlt, aber immerhin so gut,
das ein Paar Monate zum suchen eines neuen Jobs nicht so schwer wiegen
wie Arbeitlosigkeit.

Ich bin der Meinung, das alle Arbeitgeber die auf Dienstleister setzen
das früher oder später bereuen werden, da sie auch gute und
qualifizierte Mitarbeiter nach dem einarbeiten genausoleicht verlieren
können, wie sie diese beim Dienstleister gebucht haben. Zumindestens ich
und einige Kollegen die bei Brunel waren, haben trotz übernahme Angebot
von einem renomierten Kunden den anderen Arbeitgeber bevorzugt. Vertrag,
Gehalt und Örtlichkeit konnte man sich halt aussuchen, was beim Kunden
nicht unbedingt der Fall war.
Brunel hat es eher geschadet, da man bei 4 Wochen Kündigungsfrist dem
Kunden damit überrascht hat, das man ende der Woche aufhört, da man noch
drei Wochen Urlaub hat. Und die Momentane arbeit an der man sitzt nicht
beendet wird. (Also neuen Mietsklaven suchen, neu
einarbeiten->Zeitverlust)
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@MajorTom


>@Hä?

>Und was hat das damit zu tun ?
Nun, Ingenieure haben eine Vorbildstellung und schauen
immer auf die Techniker herab, weil die sich für was besseres
halten. Es sind allerdings die wenigsten, die wirklich besser sind.
Da sind Schreibfehler fehl am Platze.

>Persönlich zu werden macht die Sache übrigens auch nicht wirklich
>besser.
Aber ich fühle mich besser.
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.
Wenn du andere Kritik kritisierst muß du dich nicht beklagen,
wenn sich jemand wehrt.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

@MajorTom und @Hä:

Lest euch mal durch, was "Ex-Brunneler" im letzten Absatz schreibt! Dort
lernt man 4 Sachen:

1) Es geht hier im Thema um Brunel und nicht um euer dummes
Privatgezänke!
2) Ingenieure von Brunel haben ein katastrophales Deutsch
3) Bei Brunel zu arbeiten ist bestenfalls ein Sprungbrett
4) Brunel zu beauftragen, ist riskant, da Mitarbeiter schlagartig
verduften
Autor: Marc (Gast)
Datum:

>>Ich bekomme bspsw. nach 2 Jahren BE ca. 47k im Jahr,
>>der Urlaubsanspruch beträgt ca. 29 Tage.
>
>Das ist aber eher unterm Durchschnitt, oder?
>
>>Natürlich würde man nach dem ERA Tarif der IG Metall etwas mehr bekommen,
>Könntest Du, ja.
>
>Du könntest sogar noch deutlich mehr bekommen, wenn Du AT in ein
>Softwareunternehmen gehst.
>
>>Es ist auch schwierig, v.a. als Informatiker (Uni) überhaupt in ein
>> solches Unternehmen zu kommen.
>Das wundert mich aber, suchen doch alle derzeit nach Informatikern (???)

Unterer Durchschnitt würde ich nicht sagen, vor allem habe ich nach
relativ kurzer Zeit meinen ersten Arbeitgeber gewechselt. Leider war ich
bei der Gehaltsverhandlung nicht recht geschickt.

Der Fachkräftemangel existiert nicht wirklich.. meine Firma bekommt
immer noch genügend Leute.
Autor: Ingenieur_maschinenbau (Gast)
Datum:

@Hä?
>Für einen Ing. läßt deine Rechtschreibung etwas zu Wünschen übrig.

1. Deutsch ist nicht meine Muttersprache!
2. Ich gebe mir die größte Mühe auch hier im Forum richtig zu schreiben.
3. Tippfehler passieren Jedem!
4. Das hier ist keine Diplomarbeit!
5. Deutsch ist eine schwere Sprache!
6. Ich habe keine Germanistik studiert, sondern Maschinenbau.
Rechtschreibfehler sind bei mir nicht so  schlimm, wie die Fehler in der
Konstruktion ;)


Ich sehe in meinen Beiträgen nicht eine überdurchschnittlich hohe Anzahl
an Rechtschreibfehlern, so dass es einer Beleidigung bedarf. Meinst Du
nicht, hier sind noch mehr Akademiker im Forum, die auch Fehler machen!?
Was hat das dann mit Ingenieur zu tun? Du solltest allerdings nicht nur
auf  Rechtschreibung, sondern auch noch auf die Grammatik achten.



>Nun, Ingenieure haben eine Vorbildstellung und schauen immer auf die
>Techniker herab, weil die sich für was besseres halten. Es sind allerdings
>die wenigsten, die wirklich besser sind. Da sind Schreibfehler fehl am
>Platze.

Kennst Du diesen Spruch?:
"Wer sich eine Meinung aufgrund von Vorurteilen bildet ist ein Idiot!"

Da hast Du gerade nichts Gutes bewiesen! Soll das ein Argument sein?
(rhetorische Frage) Ich kenne sehr wohl auch Facharbeiter denen manch
ein Ingenieur/Techniker nicht das Wasser reichen kann. Aber was hat das
Eine mit dem Anderem zutun? Nichts! Ingenieure haben eine höhere
Qualifikation als Techniker, Doktoren haben eine höhere Qualifikation
als Ingenieure.(kein direkter Vergleich) Und wo hast Du ein Problem?
Wenn du dich als Person nicht durchsetzen kannst, wenn du kein Rückgrat
hast, liegt das nur an Dir und nicht an deiner Ausbildung! Ich
respektiere Menschen nach ihren Charakter, Fähigkeiten und Erfahrung und
nicht nach der Qualifikation.

>Aber ich fühle mich besser. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Du fühlst dich besser, weil Du dich hier anonym 'gewehrt' hast!? Was für
eine Errungenschaft! Kein Wunder wenn du im Beruf Probleme hast dich
durchzusetzen. Das ist reale Welt!

>Wenn du andere Kritik kritisierst muß du dich nicht beklagen, wenn sich
>jemand wehrt.

Das ist keine Kritik, sondern deine Dummheit Leute ohne Grund zu
beleidigen.

@Ex-Brunneler

Ist eine Möglichkeit die ich auch schon in Erwägung zog. Aber das
Problem ist, bei manchen Unternehmen wird eine Sperre rein gemacht. Die
ist so geregelt, dass nach einer Weiterbildung (die fast immer bei
Absolventen statt findet) die Sperre ca. ein Jahr greift. Bei einer
vorzeitigen Kündigung muss man anteilig die Gebühren für die
Weiterbildung übernehmen. Ich weiß nicht ob das überall so ist, im
Vertrag von Alten (Dienstleister) ist das ebenfalls so geregelt.

>Brunel hat es eher geschadet, da man bei 4 Wochen Kündigungsfrist dem
>Kunden damit überrascht hat, das man ende der Woche aufhört, da man noch
>drei Wochen Urlaub hat. Und die Momentane arbeit an der man sitzt nicht
>beendet wird. (Also neuen Mietsklaven suchen, neu einarbeiten-Zeitverlust)

Finde ich sogar gut, denn der Kunde kann doch nicht die ganzen Vorzüge
einer Lohnarbeit genießen, ohne ein Risiko einzugehen. Ein paar
Nachteile muss die Zeitarbeit auch haben.

@Gast (Gast)
Eine Super Zusammenfassung;)


Sorry wegen Off topic
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Ein paar Nachteile muss die Zeitarbeit auch haben.
Also Zeitarveit nur für ersatzfähige Jobs, wo man, wenn einer weggeht,
sofort nen anderen haben kann?

Wie ist das bei Ingenieuren?
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@Ingenieur_maschinenbau
>so dass es einer Beleidigung bedarf.
>Das ist keine Kritik, sondern deine Dummheit Leute ohne Grund zu
>beleidigen.

Was kümmert dich das? Du warst doch nicht gemeint, sondern MajorTom.
Und einen Grund hatte ich schon:
>@MajorTom
>Richtig peinlich wird es, wenn man anderen schlechte Rechtschreibung
>vorhält und dann selbst Rechtschreib- sowie Zeichensetzungsfehler
>in seinen Text einbaut.

>Merke: Wer im Glashaus sitzt...

Da ich mir das nicht gefallen lassen wollte, kannste auch nicht
von "kein Rückrat haben" reden.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Hä? ! Du bist mir bereits dreimal aufgefallen, daß Du Dich in
kleinkindliche Diskussionen verstrickst. Langsam nervt es!
Autor: Ingenieur_Maschinenbau (Gast)
Datum:

Ich kann Hä? verstehen er vertritt die Gruppe der Techniker;) Ob die
davon profitieren ist eine andere Sache.

>Was kümmert dich das? Du warst doch nicht gemeint, sondern MajorTom.
>Und einen Grund hatte ich schon:

Hmm.. In deinem Beitrag steht @Ingenieur_Maschinenbau mit dem Hinweis
auf die Rechtschreibung! Wenn du selbst nicht mehr weißt was du
geschrieben hast...

>Also Zeitarveit nur für ersatzfähige Jobs, wo man, wenn einer weggeht,
>sofort nen anderen haben kann?
>
>Wie ist das bei Ingenieuren?

So einfach wird das denke ich nicht sein. Man muss sich in das
Aufgabengebiet einarbeiten, das dauert schon etwas. Außer es würde um
Detailkonstruktion oder Zeichnungsableitung gehen, aber das darf sich
ein Ing. nicht gefallen lassen. Viele Dienstleister versprechen ja
langfristige Projekte. Ich denke da werden die Festangestellte die
ungewünschte Tätigkeiten auf die Zeitarbeiter umwälzen.
Autor: MajorTom (Gast)
Datum:

Moin moin.

@Gast
Ja,ja... Hat mal wieder nix mit Brunel in dem Sinne zu tun. Ich bin zur
Zeit auf der Suche nach einem Job, in der Tagespresse war eine Anzeige
von Brunel, ich wollte mich im I-Net informieren und bin so über dieses
Forum gestolpert. Beim Durchlesen der Beiträge bin ich zu dem Schluß
gekommen, daß Brunel, wenn auch mit einem etwas anderen Konzept, nichts
anderes ist als eine Arbeitnehmerüberlassung. Insofern kommt für mich
Brunel als Arbeitgeber nicht in Frage, und dieses Forum hat mir
weitergeholfen.

@Ingenieur_Maschinenbau
Nein, wir profitieren nicht davon ! Ganz im Gegenteil. Und verstehen
kann ich ihn auch nicht.

@Hä?
Sicherlich kann man Ingenieure kritisieren. "Sogar" als
nicht-Elektrotechniker. Nämlich dann, wenn ihre Hard- oder
Softwareentwicklungen oder ihre Bedienungsanleitungen fachlich
fehlerbehaftet sind bzw. ganz einfach nicht fehlerfrei funktionieren.
Eine Kritik zu Rechtschreibfehlern, ganz besonders in einem Forum, ist
jedoch eher unangebracht. Insbesondere dann, wenn man in seiner
Ausbildung zum Techniker (im Gegensatz zu den Ingenieuren) zusätzlichen
Deutschunterricht genossen hat und dann selbst immer wieder
Rechtschreibfehler macht.
Ich selbst bin auch Techniker, und niemals hat ein Ingenieur auf mich
oder einen anderen Techniker "herab" geblickt. Wenn es Dir so ergangen
ist, muß dies andere Ursachen haben als Deine Berufsausbildung. Und wenn
ich mir Deine Beiträge so durchlese, habe ich auch einen Verdacht, woran
es liegen könnte.
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@MajorTom

...unangebracht.
So heftig war mein Aussage ja gar nicht.
Ich schrieb nur ...zu Wünschen übrig läßt...
Milder kann man es nicht ausdrücken.
Klar bin ich Techniker und IHK-Certifizierter-Elektronik-Entwickler.
D.h. das ich für meine Verhältnisse einiges erreicht habe.

>Insbesondere dann, wenn man in seiner
>Ausbildung zum Techniker (im Gegensatz zu den Ingenieuren) zusätzlichen
>Deutschunterricht genossen hat und dann selbst immer wieder
>Rechtschreibfehler macht.
(Komisch nur, das "Rechtschreibfehler" von meiner Rechtschreibprüfung
als Fehler angezeigt wird).
Deine Kritik auf meine Kritik, beweist meine Auffassung über die
herablassende Haltung der Ingenieure(sofern du einer bist).
Ausnahmen kann ich an einer Hand abzählen. Allerdings kann
Maschinenbau_Ingenieur auch für sich alleine sprechen und
braucht keinen Gönner.

Ich bin allerdings sehr wohl der Meinung das gerade dieses Forum
genau die richtige Plattform für Kritik ist. Wo denn sonst?

Ich bin deiner Meinung, um Brunel einen riesen Bogen zu machen.
Deine Einschätzung ist völlig richtig.
Die haben sich mal mir gegenüber so Bedingungsfeindlich verhalten,
das die No.Uno auf meiner schwarzen Liste (nicht sehr lang) sind.

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Autor: Bruneler (Gast)
Datum:

Hallo erstmal!

Ich bin Mitarbeiter bei Brunel. Und zwar ein interner. Habe mir viel
Zeit genommen, um sämtliche Beiträge mal zu lesen. Einiges stimmt,
vieles stimmt aber auch nicht. Dies soll jetzt keine Werbung sein, weder
für Brunel, noch für einen anderen Dienstleister. Ich war bisher schon
bei 3 Dienstleistern, jeweils immer in der Kunden- und
Mitarbeiteraquise. Kenne also die Branche (Ingenieurdienstleister nicht
die gewerblichen mit den ungelernten Helfer) schon seit vielen Jahren.

Zunächst: Es gibt in Deutschland ganz klare Gesetzliche Grundlagen, auf
denen jeder Dienstleister arbeitet.
Wer sich für einen Dienstleister (DL) entscheidet, tut dies bewusst,
denn keiner wird gezwungen, einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben.

Nun zu einigen Erfahrungen. Ich zweifle diese nicht an, sehe sie aber
eher Ausnahme. Solche Ausnahmen gibt es auch bei andern Unternehmen und
sie wird es weiterhin geben. Wenn diese Erfahrungen allerdings die Regel
wären, hätte ein Unternehmen wie Brunel deutschlandweit nicht 2200
Mitarbeiter (weltweit über 7000!) Auch ein Unternehmen wie Ferchau
könnte bei solchen Realitäten nie überleben!
Ganz klar, der größte Grund für die Fluktuation bei einem DL ist die
Übernahme durch den Kunden. Das ist bei keinem DL anders. In meinen fast
10 Jahren als interner Mitarbeiter habe ich nur 7!!! Mal mitbekommen bzw
selbst veranlasst (egal bei welchem DL) das Mitarbeiter das Unternehmen
auf einem anderem Weg als der Übernahme verlassen haben oder verlassen
mussten!
Thema Gehalt: Was hier immer sehr zu kurz kommt und an dieser Stelle
einfach einmal erwähnt werden sollte. Ganz klar, wenn man die reinen
Brutto Jahreswerte vergleicht, schneidet so mancher DL schlechter ab.
Nur an dieser Stelle muss auch einfach erwähnt werden, das das
Bruttogehalt nur ein Teil des Einkommens darstellt. Brunel z.B. hat
einen eigenen Tarifvertrag (nicht mit einer Kirche wie hier schon geunkt
wurde) mit verDi. Zudem erhalten die Mitarbeiter eine übertarifliche
Zulage und Weihnachtsgeld. Dies wurde schon alles hier gesagt. Was
alledings bisher noch nicht gesagt wurde, ist das es auch immer eine
Projektbezogene Zulage gibt. Dies ist wie gesagt projetbezogen und kann
zwischen 260 -1000 € NETTO betragen. Dies bedeutet, das der Mitarbeiter
brutto ca. 500 - 2000 € mehr pro Monat bekommt.
In dieser Rechnung sieht dann auch ein Brutto Monats/Jahresgehalt wieder
anders aus.


Jede Beschäftigung hat seine Vor- und Nachteile.

Ein DL ist immer interessiert an guten und qualifizierten Mitarbeitern,
wie jedes andere Unternehmen auch. Das richtige, das beste Projekt
(Dauer bei fast allen DL übrigens in der Regel 1,5 Jahre) kann aber auch
ein DL nur für euch finden oder haben wenn ihr etwas mitbringt:
Flexibilität! Auch ein DL kann nicht zaubern und euch euren Traumjob,
genau zu dieser Zeit, an diesem Ort zu diesen Bedingungen liefern. Wenn
ihr sowas habt, bewerbt euch dort, dann braucht ihr keinen DL. Wer
einfach örtlich flexibel ist (und z.B. als Ing. nicht ein seinem 300
Einwohner Dorf in der Lüneburger Heide  bleiben will) kann bei einem DL
wie Brunel aus fast 500 Kunden und einem Vielfachen an Interessenten
wählen. Wo bekommt ihr sowas schon? Die Wahrscheinlichkeit dort etwas zu
finden ist um ein vielfaches Höher! Klar, jeder kann ahnen, das eine
Firma MTU hat auch einen Sitz in Hannover, aber wer weiss, das ein
Weltkonzern wie Nestlé auch einen Standort im tiefsten Allgäu hat?

Wie gesagt, es gibt einige Dinge, die richtig waren, andere, wie z.B.
die Gehaltsfrage waren nicht richtig wiedergegeben. Wer Interesse hat,
kann gerne schreiben, dann kann ich weiter mein Wissen teilen.

Schöne Grüße
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Ich übersetze das mal in Klartext:

> immer in der Kunden- und Mitarbeiteraquise
Also keine Ahnung, wie Ingenieure das Ganze sehen.

>Es gibt in Deutschland ganz klare Gesetzliche Grundlagen,
es gibt eine Reihe schwammiger Gesetze, die mit Hilfe der Dienstleister
umgangen werden können und deren Geschäftsgrundlage sind

>Wer sich für einen Dienstleister (DL) entscheidet, tut dies bewusst,
Wer zum Zahnarzt geht, auch.

>denn keiner wird gezwungen, einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben.
Richtig. Man kann auch arbeitslos sein, Angebote der AA ablehnen und
daher H4 beziehen.

>Wenn diese Erfahrungen allerdings die Regel wären, hätte ein Unternehmen
>wie Brunel deutschlandweit nicht 2200 Mitarbeiter
Wieviele Mitarbeiter hätte Brunel, wenn sie überdurchschnittlich
attraktiv, gut zahlend und damit anziehen wären? Dann müssten ja alle
dort arbeiten wollen.

> weltweit über 7000!
Lidl und Aldi haben mehr Leute als Brunel und sind daher 10mal besser
als ihr.

>der größte Grund für die Fluktuation bei einem DL ist die
>Übernahme durch den Kunden.
Grund: Kumden zahlen mehr -> Brunel zahl weniger -> Brunel super
attraktiv, q.e.d.

> nur 7!!! Mal mitbekommen bzw selbst veranlasst (egal bei welchem DL)
>das Mitarbeiter das Unternehmen auf einem anderem Weg als der Übernahme
> verlassen
Alle Brunelleute werden vom Kunden absorbiert: Alle Mitarbeiter
verdienen so wenig, dass dies der normale Weg ist. Für andere Firmen
sind die offenbar nicht interessant, warum auch immer.


> wenn man die reinen Brutto Jahreswerte vergleicht, schneidet so mancher
>DL schlechter ab.
Alle Dl schneiden schlechter ab, besonders, wenn man noch in Betracht
zieht, dass Feste auch einen gewisse Sicherheit haben.

>Zudem erhalten die Mitarbeiter eine übertarifliche Zulage und
>Weihnachtsgeld.
Alle Ingenieure erhalten sehr, deutlich mehr, als Tarif.

> kann bei einem DL wie Brunel aus fast 500 Kunden und einem Vielfachen an
>Interessenten wählen.
Ich kann aus der gesamten Brache wählen und nicht nur zwischen denen,
die billig beim DL produzieren lassen.

>aber wer weiss, das ein Weltkonzern wie Nestlé auch einen Standort im
>tiefsten Allgäu hat?
Ingenieure, die ihre Brache nicht kennen oder nicht in der Lage sind,
ihre eigene Zielregion = Heimat nach Firman abzusuchen sind unfähig!
Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

>Wer sich für einen Dienstleister (DL) entscheidet, tut dies bewusst,
Ja, wenn er sonst keinen Job findet. Aus keinem anderen Grund!
Ich schätze es ist noch niemand von einer Festanstellung freiwillig zur
Zeitarbeit gewechselt.
Zeitarbeit oder Personalvermittler sind immer die letzte Alternative!

Eine echte Alternative wäre Zeitarbeit wenn diese besser bezahlt wäre
als die Festangestellten des Kunden, wie z.B. in Frankreich. Wer
flexibel einsetzbare UND gute Mitarbeiter haben will müsste eigentlich
mehr bezahlen um die ganzen Nachteile auszugleichen.

Um Missverständnisse auszuschliessen:
Brunel = keine eigene Entwicklungen = reiner Personalvermittler =
Zeitarbeit != Ingenieurdienstleister
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@Bruneler

Ganz schön mutig hier zu posten und der Verriß folgte keine
drei Stunden später.
Macht mal erst für euer Geschäftsmodell ordentliche und ehrliche
Werbung und versucht nicht potenzielle Arbeitnehmer hinters Licht
zu führen. Wenn ein Unternehmen in Deutschland eine rück-
sichtslose Handverlese betreibt, dann ist das Brunel.
Ich hatte da auch mal einen netten Kontakt, der mir so gegen
den Strich ging, das Brunel bei mir die No.Uno auf meiner
schwarzen Liste, zu meidender Betriebe, ist.
Da gehe ich lieber Hartz IV kassieren.
Lernt erstmal Respekt und bietet Stellen mit Beschäftigungs-
konzept an, inkl. Arbeitsortangabe.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Hä? wrote:
> Lernt erstmal Respekt und bietet Stellen mit Beschäftigungs-
> konzept an, inkl. Arbeitsortangabe.

Beschäftigungskonzept??!! Was ist das denn? Selbst bei den Grossen
dieses Landes (nicht Dienstleister)kannst sowas in die Tonnen hauen. Es
ist das Papier nicht wert, auf dem es steht. Eigene Erfahrung.
Ja, ich hörte, an manchen Orten gäbe es sowas trotzdem...
Autor: Aufklärer (Gast)
Datum:

>Beschäftigungskonzept???

Hier eine Erläuterung des Beschäftigungskonzepts in deutschen Firmen:

Das Konzept lautet, sich nur mit Wichtigem zu beschäftigen, also
keinesfalls mit den MA.

Dies ist das "Beschäftigungskonzept"!
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

Beschäftigungskonzept
 -Betriebsbeschreibung
 -Branchenbeschreibung
 -Arbeitsplatzbeschreibung
 -Tätigkeitsbeschreibung
 -Funktionsbeschreibung
 -Entwurf Arbeitsvertrag
 -Arbeitsortbeschreibung
  usw.

noch Fragen?
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Hä? wrote:
> Beschäftigungskonzept
>  -Betriebsbeschreibung
>  -Branchenbeschreibung
>  -Arbeitsplatzbeschreibung
>  -Tätigkeitsbeschreibung
>  -Funktionsbeschreibung
>  -Entwurf Arbeitsvertrag
>  -Arbeitsortbeschreibung
>   usw.
>
> noch Fragen?

Olala,
zeig mir denm Laden, wo man das in Schriftform komplett vor
Arbeitsbeginn bekommt. Welcher AG lässt sich schon so festlegen?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

und wenn, ist es formell und wird hinter nicht eingehalten.
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

>Olala,
>zeig mir denm Laden, wo man das in Schriftform komplett vor
<Arbeitsbeginn bekommt. Welcher AG lässt sich schon so festlegen?

Sehr wenige, weil die AG hierzu Lande die Vormachtstellung inne haben.

>und wenn, ist es formell und wird hinter nicht eingehalten.

Wenn`s Vertragsbestandteil wäre dann wohl eher nicht, aber man wäre
so nicht der Willkür eines Anderen (AG) ausgesetzt.
Autor: Bruneller (Gast)
Datum:

Es gibt immer 2 Seiten einer Medallie. Wer etwas schlecht reden will
schafft es auch!
Ich bin mir durchaus bewusst das egal was ich hier anbringe als
Unwahrheit gesehen wird.
Was ich geschrieben habe, entsprach der Wahrheit. Dies muss eben auch
mal gesagt werden.
 @ Gast: Viel Spass beim Zahnarzt.
==> es freut mich, das du unseren Tarifvertrag kennst und genau weisst,
was unsere Ingenieure verdienen!!
Ausserdem scheinst du sehr gut zu wissen, was andere bezahlen.

Du pauschalisiert alles, spricht nicht gerade für eine objektive
Betrachtung!

Aber da du einem ja die Welt erklären kannst, dürfte es sich ja nur noch
um Tage handeln, bis ich meinen Job los bin, da alle Dienstleister
pleite sind, da alles schlecht ist bei ihnen. Und schlechte Unternehmen
kann es ja nicht mehr lange geben! Oder Gast?

Du hast deine Meinung, lass mir auch meine! Ich mache jeden Tag neue
Erfahrungen, direkt an der Basis, komisch nur, das deine Erfahrungen
(wenn es überhaupt welche sind) in meiner jahrelangen Tätigkeit noch nie
dabei waren.
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

Für Brunel gilt:
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit
spricht.

@Bruneller/Bruneler

Entscheide dich mal für eine Schreibweise, weil das sonst verwirrt.
Nun haste auch heute wieder was dazu gelernt.
Wenn du hier was postest (auch deine Meinung zählt) bleib mal
tageweise bei der Stange und nicht einmal die Woche.
Interessante Diskusionen verlaufen in wenigen Tagen. Danach
interessiert es kaum noch jemanden und das Thema ist so gut wie tot.
Selbst bei so einem alten Thread.

Willst du eigentlich die Brunel-Welt verbessern oder nur deinen
Arbeitgeber verteidigen weil er dir Arbeit bietet?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Nee, er muss auch die Wochenenden durcharbeiten, deshalb kommt er nur
selten zum Surfen und kann erst mit Verzögerung den Faden
wiederaufnehmen und wenn, dann nur spät nachst um 2.00
Autor: Bruneler (Gast)
Datum:

Nein, verteidigen will ich niemand und auch keine Welt verbessern.

Es ist einfach nur traurig mit anzusehen, wie sachlich hier eine
Diskussion geführt wird.

Ich wünsche euch jedenfalls noch viel Spass dabei.

@ Gast:

Schön, das du mich kennst, meine Arbeitszeit und meine Gewohnheiten. Du
bist sehr verbittert, oder? Ich für meinen Teil, habe mehr in meinem
Leben als arbeiten, im www surfen und sich Gedanken über fremde Leute zu
machen. ;-)
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@Bruneller/Bruneler
>Nein, verteidigen will ich niemand und auch keine Welt verbessern.
Schaaaade...
Das wäre aber angesagt und hätte die Welt auch bitter nötig.
Ansonsten wäre außer Spesen nichts gewesen und nichts wieder bewegt.
Wenn du damit zufrieden bist, meinetwegen.
Zur Sachlichkeit: Auch ein bischen Spaß und Freude muß sein
sonst wäre das Leben nicht lebenswert. Egal ob Beruflich oder Privat.

>Ich wünsche euch jedenfalls noch viel Spass dabei.

Wenn das schon alles war was du zu bieten hattest war das nicht
all zu viel. Vielleicht findeste ja mal hier einen Beitrag
der dir genehmer ist. Jedenfalls auch viel Spaß beim brunellern
oder was immer du da so treibst.
Autor: tata (Gast)
Datum:

> Du bist sehr verbittert
Nö, viele die hier posten, tun so, als ob jeder Arbeitgeber per se Ab-
schaum ist. Dass das praktisch nie der Fall ist und man mit Schwarz-
Weiß-Denken nicht wirklich gut durchs Leben kommt, kapieren hier viele
nicht. Vermutlich wollen sie es auch gar nicht, ist schließlich der
einfachste Weg immer gleich  zu sagen, dass alles schlecht und jeder
einem an die Karre fahren möchte.
Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Nicht jeder Arbeitgeber ist Abschaum! Nur die, die ihre Angestellten als
Leasingobjekt betrachten. Mit möglichst hoher Marge zwischen Einkauf
(Bruttolohn) und Verkauf (Stundensatz vor Kunde).
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

Die Arbeitgeber tata und Rumpel haben gesprochen,
wenn nicht, seid Ihr nur Verräter die sich was schämen sollten.

                       Halleluja


und inzwischen sind wieder Einige vor die Hunde gegegangen,

Toll.
Autor: Bruneler (Gast)
Datum:

@  Gast:

Ich denke, es ist verschenkte Zeit sich in irgendeiner Art sich hier mit
dir auseinanderzusetzen. Du hast deine Meinung, und sollst sie auch
behalten. Es muss immer etwas im Leben geben, über das das dich
auskotzen musst. Ich hoffe nur, es ist auch mal was wirkliches
wichtiges, zu dem du auch qualifizierte was schreiben kannst.
Übrigens, der Spass kommt bei mir nie zu kurz, was hier bestimmt nicht
jeder von sich sagen kann :-)
Autor: Kritiker (Gast)
Datum:

>Übrigens, der Spass kommt bei mir nie zu kurz, was hier bestimmt nicht
>jeder von sich sagen kann :-)
Sei Dir sicher, dass wir auch unseren Spass haben. Von den 1000,- mehr
im Monat, die ich habe, weil ich hier und nicht bei Brunel arbeite, kann
ich mir einiges Spassbringende leisten.
Autor: WüBo (Gast)
Datum:

Is klar...die Festangestellten sind die Besseren, die beim Dienstleister
die schlechteren. Die Festangestellten haben 1000€ mehr in der Tasche
alsi die Dienstleister. Die Festangestellten haben Kündigungsfrist und
noch andere Sozialpunkte in ihrem Arbeitsvertrag verankert. Der beim
Dienstleister hat nichts davon und wird ausgenommen wie eine
Bahnhofshure in Moldawien.

Was für eine Welt!
Autor: Kritiker (Gast)
Datum:

>Is klar...die Festangestellten sind die Besseren, die beim Dienstleister
>die schlechteren.
Das ist jetzt aber wirklich klar:

1) Gute Leute vom Dienstleister werden übernommen -> ergo sammeln sich
dort die Schlechten

2) Schlechte beim Kunden werden rausgedrängt, -> müssen zum
Dienstleister

Der Dienstleister ist die Ersatzbank im grossen Spiel des Engineerings!

>Was für eine Welt!
Eine Welt des Wettbewerbs eben! Und lebten wir nicht in einer
Industrienation, wäre es trotzdem genau dasselbe - nur würden wir uns um
die Bäume mit den größten Früchten, um die fruchtbarsten Feld und ums
Wasser bzw die Quellen prügeln, statt um die guten Jobs.

P.S. Ich sitze hier an der Quelle :-)
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

@Kritiker
> ...die Quellen prügeln, statt um die guten Jobs.

Glücklicherweise hat das keiner nötig. Da würde so mancher
Akademiker schlecht bei aussehen weil der keinen Bums auf
der Pfanne hat. Viele davon sind hochintelligent aber feige
wie ne Maus.
Autor: Kritiker (Gast)
Datum:

> Kein Bums
Die typische platte Denke eines Halbentwickelten Halbmöchtegerns.

Ich habe 15 Jahre Leistungssport gemacht, die letzten 10 Jahre vor
meinem Berufseinstieg parallel Sport (Bis unter die besten der
Landsspitze), gewerbliche Elektronikentwicklung betrieben und so ganz
nebenbei ein ordentliches Unidiplom in E-Technik gemacht. Ich kenne kaum
einen, der das gepackt hat.

Zum Thema Bums: Man musste bei uns ordenlich Krafttraining betreiben und
noch heute - 10 Jahre nach dem Ende - bei 45h Vollzeit habe ich immer
noch genug Zeit, regelmässig Sport zu machen und Power für 2x
25KG-Hanteln im Bizeps, während die Bübchen Mitte 20 sich mit 15KG schon
abquälen.

Im Übrigen setzen sich auch in einem naturalistichen Vergleichskampf
eher die schlauen Bauern und Landbewirtschafter druch und nicht die mit
Bums. Die Klugen haben dann halt kein Diplom sondern eine intelligente
Bewässerungsanlage.
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

Ich hab ja auch nicht gesagt ALLE aber einer muß sich immer
angesprochen fühlen, oder?
Autor: Ehemaliger Mitarbeiter von Brunel (Gast)
Datum:

Ich war 1x 1 Jahr lang bei einem Kunden von Brunel eingesetzt. Das war
genau 1 Jahr zuviel. Leider hatte ich den großartigen Versprechungen,
die man mir am Anfang gemacht hat, geglaubt. Ich kannte die Firma vorher
nicht und hatte keine Möglichkeit, mich zu informieren.

Dies wäre heute anders und wenn ich das alles heute wüsste, hätte ich
mich nicht ausnutzen lassen.

Ich glaube, Firmen wie Brunel profitieren in erster Linie davon, daß
viele den Markt nicht kennen.
Autor: tata (Gast)
Datum:

> Die Arbeitgeber tata und Rumpel haben gesprochen,
> wenn nicht, seid Ihr nur Verräter die sich was schämen sollten.
>
Ich schäm mich nicht und doch bin ich Arbeitnehmer. Ich habe bis jetzt
drei Arbeitgeber gehabt, und ich war immer sehr zufrieden. Kleinere
Problemchen gibt es immer, denn wo Menschen sind, da menschelt es auch.
Autor: Haha Eljouhari (hamama)
Datum:

hat jemand erfahrung mit Wartezeiten bei brunel?
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>hat jemand erfahrung mit Wartezeiten bei brunel?
Ja, habe ich. Ich warte seit 6 Jahren auf ein attraktives Angebot von
denen.
Autor: maestro (Gast)
Datum:

Also ich bin bei einem Dienstleister, habe 3,5 Jaher Berufserfahrung und
bekomme 64.000€/Jahr.
Wo ist Problemm ?
Autor: Herbert (Gast)
Datum:

Das ist jetzt aber wirklich klar:

1) Gute Leute vom Dienstleister werden übernommen -> ergo sammeln sich
dort die Schlechten

2) Schlechte beim Kunden werden rausgedrängt, -> müssen zum
Dienstleister

Der Dienstleister ist die Ersatzbank im grossen Spiel des Engineerings!

>Was für eine Welt!
Eine Welt des Wettbewerbs eben! Und lebten wir nicht in einer
Industrienation, wäre es trotzdem genau dasselbe - nur würden wir uns um
die Bäume mit den größten Früchten, um die fruchtbarsten Feld und ums
Wasser bzw die Quellen prügeln, statt um die guten Jobs.

P.S. Ich sitze hier an der Quelle :-)


So einen Schwachsinn hab ich selten gehört!
Wenn man keine Ahnung hat, einfach...
Autor: Dr. med. Brinkmann (Gast)
Datum:

>Also ich bin bei einem Dienstleister, habe 3,5 Jaher Berufserfahrung und
>bekomme 64.000€/Jahr.

Lüg nicht!
Autor: Gast (Gast)
Datum:

>Also ich bin bei einem Dienstleister, habe 3,5 Jaher Berufserfahrung und
>bekomme 64.000€/Jahr.
Naja, ich bekam nach 4 Jahren 60k, was 5 Jahre her ist und damit
ungefähr 64k entspicht. Für unrealistisch halte ich das nicht, aber
Dienstleister zahlen das wirklich nur in seltenen Fällen, würde ich
sagen.

Als Norm würde ich mal von 10% weniger ausgehen, wenn nicht in
Einzelfällen 20%! Ich kenne jedenfalls Leute, die nach Weggang vom
Dienstleister zu einen anderen Kunden 25% mehr hatten! Aber es muss halt
einen unbesetzbaren Job geben. In den Zeiten, in denen das der Fall war,
konnte man gut einsteigen und ist sicher auch nicht gefallen. Heute
scheint mir das vorbei, wenn ich die Klagen hier im Forum so sehe. Auch
die jung eingestiegenen Kollegen reden von maximal gut 40k Einstieg und
um die 50k, wenn sie nach 2 Jahren wechseln würden.

Wir haben ganz offenbar eine 2-Klassengesellschaft von Ingenieuren:

Wenn ich mich mit manchen jüngeren Leuten um die 30 unterhalte, dann
kriegen die bei Zahlen jenseits der 60k feuchte Augen, während ich den
mit mir gebotenen 70k in Erörterungen mit anderen Kollegen nur ein müdes
Lächeln ernte und Sätze höre wie: "Naja, ist doch schon gar nicht so
übel für so eine kleine Firma". Hallo???

Das entscheidende scheint mir, irgendwo einigermassen hoch dotiert
reinzukommen und dann dort zu bleiben und jedes Jahr schon einige
Prozente zu kassieren. Dann ist man nach 10 Jahren automatisch oben.

Was ich so höre, wird für den klassischen Entwickler im Moment im Mittel
65k geboten, bei 10% Schwankung. Mit Verhandlung gehen bekantlich
nochmal maximal 10% mehr. Ein Topmann sollte also bis zu 80k verhandeln
können.
Autor: maestro (Gast)
Datum:

wo ich arbeite (der Kunde) gibt es einige andere Externe (von anderen
Dienstleistern), die bekommen ca. 46K mit deutlich mehr Erfahrung, es
gibt auch dort angestellte Leute (ca. 10Jahre BE) bekommen auch um die
60K, aber es gibt wiederum welche die 80K> und mehr kriegen.
Die unterbezahlten Externe sind sich selber schuld (interne auch), ich
bin mir sicher das sich die Dienstleister richtig die Kohle einstecken
und die Leute sich ausbeuten lassen.
Ich finde, dass Dienstleister nicht die schuld haben. Die sind nur die
Wirkung, die Uhrsache sind die Unternehmen, die nicht langfristig in die
Entwicklung investieren wollen.
.
Ingenieure (spreche nur in Namen der Elektroztechniker) sollte eine
Eigene Gewerktschaft gründen, so ähnlich wie die Piloten oder die
Eisenbahnführer.
Ein Elektroztechnik-Ingenieur, der seinen Job beherrscht sollte nicht
unter 80K im Jahr arbeiten !!!
Autor: ups.... (Gast)
Datum:

...sofern er Elektrotechnik richtig schreiben kann.
Autor: Tom (Gast)
Datum:

bzw. die Uhrsache kennt
Autor: ups.... (Gast)
Datum:

@Tom
"Ursache" ,oder machste das absichtlich?
 ^
Autor: K.H. Welte (Gast)
Datum:

Also, ich würd das nicht machen !
Scheint mir allzusehr in Deutschaland in Mode gekommen Leute so
auszunutzen wie z.B. Zeitarbeit, Ausleiarbeiten etc.
Wenn Sie schon bei dieser Firma ausgeliehen werden, so könnten
Sie dies doch auch selber als Freier Mitarbeiter bei Firmen die
hochqualifizierte Fachleute ( Elektronikfachleute sind rar ! ) suchen
tun.
Um nur ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis zu nennen und mal
diesen Neudeutschen Unsinn zu belegen:

Ein Elektrofachmann muß für € 7,50/Std. in der Firma schuften,
dafür bekommt der Verleiher ( moderner Menschenhandel ) € 27/Std. !!!!
Wo bleiben denn nun die fehlenden €20 ?? Auf jedenfall nicht bei dem
der arbeitet.
Womit mal wieder betätigt wäre:   "Wer arbeitet hat keine Zeit zum Geld
verdienen"

- schöne Deutsche Arbeitswelt. Ja was soll man denn da erwarten wenn
unsere
Regierung es nicht mal fertig bringt einen Mindestlohen einzuführen.

Verweise wie " das muß die Wirtschaft freiwillig machen " helfen uns da
auch nicht weiter.

In Deutschalnd ist der Kaptalismus schon viel zu weit fortgeschritten.
(Managergehälter und Wahrnehmung der Verantwortung stehen selten in so
einem unwirklichen Verhältnis wie in Deutschland)

Was lernt man daraus:
Nicht mit fachlich/technischer Arbeit wird Geld verdient, nein jemand
wissen oder finden und denjenigen an einen anderen vermieten.
So wird geld verdient.

Armes Deutschland !!!
Autor: ups.... (Gast)
Datum:

>Ein Elektrofachmann muß für € 7,50/Std. in der Firma schuften,
>dafür bekommt der Verleiher ( moderner Menschenhandel ) € 27/Std. !!!!
>Wo bleiben denn nun die fehlenden €20 ?? Auf jedenfall nicht bei dem
>der arbeitet.

Deine Rechnung hat einen Haken.

7,50Euro verdient der Elektrofachmann BRUTTO.
Davon muß der Arbeitgeber quasi aber den gleichen Betrag
nochmal für die Lohnnebenkosten aufbringen.
Von den 12 Euro die dem Verleiher bleiben muß er seinen Laden
auch noch am Laufen halten. Da ist mit großem Gewinn aber
nicht mehr all zu viel. Und konkurrieren muß er ja auch.
Wenn ihm 5% vom Umsatz bleiben dürfte es gut gelaufen sein.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

wobei zu klären bliebe, ob es nicht für den Endkunden billiger ist, den
Mann direkt einzustellen, da er dieselben allgemeinen Kosten auch
nochmal hat.
Autor: Rumpel (Gast)
Datum:

Immerhin 5% Umsatzrendite fürs Nichtstun.
Autor: ups.... (Gast)
Datum:

>wobei zu klären bliebe, ob es nicht für den Endkunden billiger ist, den
>Mann direkt einzustellen, da er dieselben allgemeinen Kosten auch
>nochmal hat.

Bei gleichem Lohn/Gehalt(Brutto) wäre das nachvollziehbar
aber ob der Arbeitgeber da mitspielt? Ich möchte nicht wissen
wie oft der Arbeitgeber nicht die Gelegenheit nutzt hier noch
einwenig zu drücken mit irgendwelchen Geschichten die sowieso
niemand überprüfen kann. Glücklicherweise muß man sein Angebot
ja nicht annehmen.
Autor: Haha Eljouhari (hamama)
Datum:

Bitte Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!
ich bin seit 5 Wochen bei brunel in der Wartezeit, mir wurde gesagt das
die erste Wartezeit zwar bezahlt aber wird nicht von den Überstunden
abgerechnet,
stimmt das oder nicht?
soll ich bald mit der Kündigung rechnen?
und was ist wenn kündige, muss ich das Geld zurückzahlen?
Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Wartezeit ist Arbeitszeit, die Brunel nicht verkaufen konnte. Da das
nicht dein Verschulden ist, werden sie dir weder dein Gleitzeitkonto
belasten noch dir Urlaubsansprüche abziehen dürfen. Dafür gibt's
rechtliche Regelungen. Kündigen können sie dir natürlich, wenn du nicht
bereit bist, irgendwann nach Hinterpfurzhausen zu gehen, wenn es dort
angeblich einen Auftrag gibt.
Autor: Haha Eljouhari (hamama)
Datum:

aber Wartezeiten zwischen Projekte werden vom Gleitzeitkonto
abgerechnet?
leider steht nichst auf dem Arbeitsvertrag.
Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Während meiner Phase bei Brunel hatte ich auch einmal Wartezeit, wenn
auch nur wenige Tage. Da wurde nix abgezogen. Schau mal genauer in
deinen Arbeitsvertrag rein. Das Geschäftsmodell der Dienstleister ist
doch eben diese Lücken aufzufangen (Idealfall, mal sehen was 2009
bringt). Natürlich werden sie alles dran setzen, dich wieder zu
verleihen, ansonsten störst du deren Zahlen auf den großen Papieren an
der Wand.
Autor: sd (Gast)
Datum:

@Hä
was zum Geier ist ein: "...
IHK-Certifizierter-Elektronik-Entwickler..."?
Autor: Hä? (Gast)
Datum:

IHK = Industrie und Handels-Kammer die auch für Fachwirteausbildungen
bekannt sind. Zertifiziert bedeutet das eine Abschlußprüfung erfolgreich
abgelegt werden muß. Und der Rest dürfte selbsterklärend sein.

Sonst noch Fragen?
Autor: Andrea E. (antoinette)
Datum:

Ich denke auch, dass das eher Werbung als ein Erfahrungsbericht ist. Das
Schlimmste an brunel finde ich, dass man einfach versetzt wird ohne
gefragt zu werden, ob man das neue Projekt auch möchte. Man hat da
keinerlei Mitspracherecht. Da ist der Kunde ganz König.

Das Stellenreservoir, das sie haben, ist eher dürftig in einigen
Sparten.
Man bekommt die z.B. die Zusage, dass man eine interessante Tätigkeit,
ortsnah, bekommt. Das Projekt läuft dann 4 Monate, ist 2,5 Fahrstunden
entfernt, die Stelle uninteressant.

Auf die Frage, warum man so weit entfernt arbeiten muss, bekommt man
dann die Antwort, man könne sich doch dort solange ein Zimmer nehmen, an
dessen Kosten sie sich auch beteiligen..ob man vielleicht private gute
Gründe hat, nicht von zu Hause weg zu wollen, interessiert sie überhaupt
nicht. Soviel zum guten Betriebsklima, da helfen dann auch Sommerfeste
etc. nicht mehr.

Ach ja, man könnte auch mit dem Auto zu dieser Arbeit fahren, über eine
Strecke, auf der morgens und abends 3 Riesenstaus sind, die
Bahnverbindung ist ähnlich lausig.

Empfehlen kann man eine solche Verleiherfirma nur Menschen, die
keinerlei persönliche Bindungen haben und denen ein gutes Einkommen
nicht wichtig ist.
Autor: ES (Gast)
Datum:

"Empfehlen kann man eine solche Verleiherfirma nur Menschen, die
keinerlei persönliche Bindungen haben und denen ein gutes Einkommen
nicht wichtig ist."

Mit dem Einkommen stimmt aber nur soweit, insofern man durch seine
Fähigkeiten in "Big Players" unterkommen kann. Der Rest, der die
elitären Anforderungen nicht erfüllen kann, dem bleibt nur der
Mittelstand. Und da ist die Bezahlung doch zum Teil erheblich niedriger.
Da kann der Dienstleister meiner Erfahrung (jedenfalls bei Absolventen)
nach mithalten. Zudem wird man dort zur Projektarbeit meist in größere
Betriebe vermittelt. Kleinere Unternehmen können sich den Luxus Ing. +
Dienstleister durchzufüttern meist gar nicht erlauben. Man wird man als
"Ausleihansel" aber oft auch nicht für ganz "vollwertig" genommen, was
aber durchaus ein Vorteil sein kann. Als Absolvent liegt man somit in
der Rangfolge in etwa zwischen einem Diplomanden und einem
festangestellten Ing..
Autor: gut informierter Gast (Gast)
Datum:

>Mit dem Einkommen stimmt aber nur soweit, insofern man durch seine
>Fähigkeiten in "Big Players" unterkommen kann.

Soweit die Theorie! Die Big Players, wie Du sie nennst, sind erstens
nicht mehr so "Big" und zahlen auch nicht mehr so grossartig. Sie nutzen
nur die Machinerie der Dienstleistungskultur passend aus. Sie zahlen
nicht mehr, haben aber Künsigungsvorteile. Ich würde daher bei einigen
eher von "Pig Players" reden!!!!!

Bei den anderen, die noch zahlen, nutzen die Dienstleister die
strukturellen Probleme aus, in dem sie hart zulangen, den Beschäftigten
aber nichts bezahlen.

>Der Rest, der die elitären Anforderungen nicht erfüllen kann,
>dem bleibt nur der Mittelstand. Und da ist die Bezahlung doch zum
>Teil erheblich niedriger.

Auch das ist blanke Theorie! Es gibt Mittelständler, die super zahlen
und solche, wo die Topspezialisten sitzen. Die großen sind doch nur
Abnehmer für die breite Masse geworden und beschäftigen Hilfsingenieure.

Ein Beispiel:

Grossfirma S....s braucht in einer Abteilung Ingenieure für ein Projekt,
hat aber 3-4 zuwenige. Weil der Betriebsrat blockt, dürfen keine fest
eingestellt werden. Also holt man sie sich auf dem freien Markt. Um
sicherzustellen, dass es keine Probs gibt, wird ein Dienstleister
dazwischengeschaltet.

Der Dienstleister zahlt dem Ingenieur konkret 63,- Euro je Projektstunde
(was auf ein durchschnittliches Gehalt von 65k hinausläuft - je nach
Kosten für Hotel, Fahrten ...) und kassiert selber aber mindestens 70,-
gemäß der marktüblichen 90%:10% Teilung. Grossfirma S.....s muss also
70,- abdrücken, um einen Ingenieur zu bekommen, der intern beschäftigt
ein Durchschnittsgehalt hätte.

Nun geht die Abteilung her und verrechnet intern einen höheren
Stundensatz an die Produktion bzw den konzerninternen Auftraggeber, weil
sie ja den Raum und die Lizenzen zur Verfügung stellt. Konkret zahlt die
Abteilung XY dann vorne weg mal 80,- Euro - bei Designdienstleistungen
über 90,- Euro für jede geleistete Ingenieursstunde.

In Extremfällen wird besagter Ingenieur noch an die andere Abteilung
ausgeliehen, weil es intern zu wenig zu tun gibt oder er aus praktischen
Gründen dort sitzen muss, womit er zwar rechnerisch nicht billger wird,
aber dann dort Raum und Lizenzen nutzt. Die Endabteilung muss also genau
so viel bezahlen, wie an einen freien Ingenieur, der am Markt direkt
anbietet und punktuell arbeitet. Der Ingenieur hat aber nicht so viele,
wie ein wirklich freier, weil noch 2 andere mitkassieren. Würde ihn die
Abteilung direkt dauerbeschäftigen, käme sie billiger davon - praktisch
zahlt sie 30%-40% zuviel.

Optimal wäre es, wenn sie die Leute, die länger bleiben, sowieso direkt
anstellen würde! Die könnten dann mal 2 Jahre irgendwo eine Zweitwohnung
nehmen und mehr Netto!
Autor: Grantler (Gast)
Datum:

Wo hat ein Betriebsrat etwas gegen unbefristete Neueinstellungen?
Autor: Mietbarer Ingenieursklave (meergruen)
Datum:

@ES:

Ich habe allerdings auch schon Betriebe kennengelernt, in denen man als
Externer freundlicher behandelt wurde denn als Interner; allemal mit
weniger Druck.
(Vermutlich fühlt niemand sich und seine Position/Stellung durch einen
bedroht.)
Autor: Uli W. (uliw2008)
Datum:

Beides ist richtig. Gerade den letzten Aspekt darf man nicht
unterschätzen-

Der Betriebsrat will oft deshalb keine Neueinstellungen, weil man lieber
die alten Mitarbeiter eingesetzt - und gfs umgeschult sehen möchte.
Autor: Mietbarer Ingenieursklave (meergruen)
Datum:

@No Name:
"Natürlich werden sie alles dran setzen, dich wieder zu
verleihen"

Exakt - und 'alles' bedeutet dann auch, einen lieber weit entfernt von
ursprünglichen Zusagen an Positionen zu versetzen, für die man
überqualifiziert ist, als auch nur einen Monat auf ein besseres Projekt
zu warten (auch wenn das evtl. mehr einbringen würde).

Ich habe den Eindruck - zumindest bei Brunel - daß sie lieber 4
knatschige Ingenieure in unpassenden Stellen unterbringen, als den
Kunden 3 zufriedene und engagierte Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.
Autor: Fragezeichen (Gast)
Datum:

Kann es sein, dass hier Beiträge wegzensiert werden?
Einige sind nämlich verschwunden...
Autor: Mietbarer Ingenieursklave (meergruen)
Datum:

@K.H.Welte:

"Wenn Sie schon bei dieser Firma ausgeliehen werden, so könnten
Sie dies doch auch selber als Freier Mitarbeiter...."

Dann greift die Argumentation der Verleiher:
- "Unsere exklusiven Stellenangebot sind nicht auf dem freien Markt"
   (Dummerweise exisiteren scheints oft viele dieser 'exklusiven'
Stellen
   nur in der Phantasie oder der Broschüre der Verleiher)
- "Wir suchen für Sie Anschlußprojekte, während sie arbeiten, wie wollen
sie das denn gleichzeitig schaffen"
  (Leider muß man einige dieser Verleiher selbst davon in Kenntnis
  setzten, wenn ein Projekt ausläuft, weil der Flurfunk verläßlicher ist
  als deren Kundenbetreuung; alternativ kann es auch sein, daß man gar
  nicht über ein bevorstehendes Projektende informiert wird, und so
einem
  die Chance genommen wird, sich rechtzeitig im Rahmen seiner
  Möglichkeiten nach anderen Optionen umzuschauen.)
- "Und was machen Sie, wenn Sie mal ein paar Monate nichts finden?"
  (Welcher Verleiher hält schon einen Mitareiter, den er solange nicht
   gewinnbringend einsetzen kann?)

Ich selbst war auch aus diesem Grunde bei einem solchen angestellt, aber
trotzdem mußte ich mich sogar beim Kunden selbst noch vermarkten, weil
immer wieder die in Aussicht gestellten Positionen nicht wirkich zu
meinem Profil passten.

Im Prinzip finde ich hierfür 'normale' Headhunter die weit bessere
Alternative, ggf. könnten sich sogar die Job Center mal langsam in
dieser Richtung entwicklen.
Autor: Mietbarer Ingenieursklave (meergruen)
Datum:

@Herbert:

"1) Gute Leute vom Dienstleister werden übernommen -> ergo sammeln sich
dort die Schlechten

2) Schlechte beim Kunden werden rausgedrängt, -> müssen zum
Dienstleister"

Da gibt es zwei Probleme: die bemerkte Leistung eines Arbeitnehmers
hängt in vielen größeren Unternehmen nur marginal von der eigentlichen
Arbeitsleistung ab.

Unter den Zeitarbeitnehmern wollen sich viele, gerade junge, eben noch
gar nicht auf eine Branche, einen Arbeitgeber oder einen Standort
festlegen - der clevere Verleiher bedenkt das, wenn er Leute an
Positionen vermittelt.
Autor: Mietbarer Ingenieursklave (meergruen)
Datum:

@ehemaliger Mitarbeiter von Brunel:

"Ich glaube, Firmen wie Brunel profitieren in erster Linie davon, daß
viele den Markt nicht kennen."

Gerade auf Absolventen ohne Beziehungen, oder ohne große
Karriere-Abitionen trifft das ja zu.
Ebenso gibt es halt viele, die (z.B. weil sie von Brunel oder anderen
Verleihern in die Pampas gesetzt wurden und) vor Pendeln und
Einarbeitung in doch nicht von ihrem Profil abgedeckte Themen nie Zeit
hatten sich um soetwas zu kümmern.
Autor: Mietbarer Ingenieursklave (meergruen)
Datum:

"Nicht jeder Arbeitgeber ist Abschaum! Nur die, die ihre Angestellten
als
Leasingobjekt betrachten. Mit möglichst hoher Marge zwischen Einkauf
(Bruttolohn) und Verkauf (Stundensatz vor Kunde)."

Man sollte sich nur nicht der Illusion hingeben, daß diese Einstellung
auf Zeitarbeitsfirmen oder Arbeitnehmerüberlasser beschränkt sei.
Autor: Grantler (Gast)
Datum:

Schon klar, bei den Verleihern ist es offensichtlich. In einer
"richtigen" Firma hat man wenigstens die Illusion das es anders sein
könnte.
Autor: Uli W. (uliw2008)
Datum:

>Ich habe den Eindruck - zumindest bei Brunel - daß sie lieber 4
>knatschige Ingenieure in unpassenden Stellen unterbringen, als den
>Kunden 3 zufriedene und engagierte Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.

Dieser Eindruck mag richtig sein - faiererweise muss man aber
ausdrücklich feststellen, dass dies bei allen Vermietern der Fall ist.
Da gibt es keine Ausnahme! Nehmen wir mal ein Beispiel:

Von ein und derselben Firma wird ein Ingenieur fast 10,- teuerer
angeboten, nur weil es ein anderer Vertreiber ist und er an eine andere
Abteilung geht, wo man meint, mehr rausholen zu können. Schaue ich mir
die Leute an, ist das nicht zu fassen, welche Unterschiede es da gibt -
in Leistung und Kosten!

>die bemerkte Leistung eines Arbeitnehmers hängt in vielen größeren
>Unternehmen nur marginal von der eigentlichen Arbeitsleistung ab.

Oh wie wahr. Und auch hier ein aktuelles Beispiel: Einer von den beiden
Leihingenieuren in unserer Abeilung sitzt bei den Designern im Büro und
hat regelmässig Chefkontakt, der andere sitzt im Labor. Beide machen
exakt dasselbe! Es hat nur Platzgründe, dass der eine keinen eigenen
Platz bekommen hat. Der eine im Labor scheint mir der Bessere zu sein,
aber der andere wird wohl bis Ende 2009 verlängert. Er kann seine
Leistung darstellen. Der Labormann hatte demgegenüber wenigstens noch
ein ordentliches Projekt: Einer der anderen in einer anderen Abteilung
hat ein Dreckprojekt und konnte fast nichts zeigen. Er wird auch nicht
verlängert.
Autor: hamama (Gast)
Datum:

Hallo leute, ich bin seit zwei Monaten in der Wartezeit (ich warte
immernoch auf mein erstes Projekt), Ich habe einfach keinen bock mehr
und ich will kündigen, darf ich das? obwohl ich zwei Monaten ohne
Leistung bezahlt wurde, oder soll ich warten vielleicht werden die mich
bald kündigen.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Du hast doch eine Probezeit - oder? In der sollte man doch wohl leicht
kündigen können!
Autor: ups.... (Gast)
Datum:

Was hat das denn mit der Probezeit zu tun?
Das ist nur eine Beschränkung für Arbeitgeber.
Arbeitnehmer sind nur an die Kündigungsfrist
gebunden, mehr nicht. Wenn man keine Anschluß-
stelle hat bekommt man bei Beantragung von Alg1
eine Leistungssperre. Dann muß man Alg2 beantragen
wo das wahrscheinlich egal ist(Nachfragen).
Autor: fritz (Gast)
Datum:

> Was hat das denn mit der Probezeit zu tun?
> Das ist nur eine Beschränkung für Arbeitgeber.
> Arbeitnehmer sind nur an die Kündigungsfrist
> gebunden, mehr nicht.
Äh in der Probezeit haben beide Parteien die gleiche, kürzere
KündigungsFrist, die liegt meist bei zwei Wochen.

@ hamama
Wirst du denn gründlich eingearbeitet? Dass die dich nur für das
Rumsitzen bezahlen kann ich nicht glauben.
Autor: gast (Gast)
Datum:

Bleib, wo Du bist. Woanders ist es auch nicht besser! Sicher haben sie
derzeit einfach nichts zu tun - und das dürfte woanders eben auch so ein
- WK sei Dank.

Aber: Sie behalten Dich, also mach Dich nützlich.

Ich würde meinem Chef den Vorschlag machen, sich in neue Methoden
einzuarbeten und gleichzeitg alte Dokumente zu pflegen / durchzulesen -
da gibt es genug aufzuräumen und du lernst was dabei!
Autor: hamama (Gast)
Datum:

ob du das glaubst oder nicht, ist nicht mein Problem, man sagte ich muss
auf mein Auftrag warten, die bezahlen mich für das Rumsitzen, weil die
für mich bis jetzt kein Kunde gefunden haben.
Autor: musicbox (Gast)
Datum:

Ich kann zu Brunel auch was Interessantes beisteuern:
Ich war jahrelang intern eingesetzt und meine Arbeit hat mir großen Spaß
gemacht, dann der Schock:
Ohne Ankündigung oder Abmahnung wurde ich 4 Wochen auf nächsten Monat
gekündigt. Unser Niederlassungsleiter hat mir die Kündigung übergeben
und meinte man kann nicht mehr zusammen arbeiten. Es gab keine
Krisengespräche, keine Abmahnungen oder ähnliches.
Danach wollte er mir eine Abfindung in Höhe von maximal 2000 EUR zahlen,
das habe ich prüfen lassen und habe per Anwalt viel mehr rausgeholt.
Erschreckend für mich war, dass alles von jetzt auf nachher "vorbei"
war.
Da Brunel keinen Betriebsrat hat können die machen was sie wollen, bei
Internen und Leiharbeitern die draussen eingesetzt sind!!!
Autor: hamama (Gast)
Datum:

Ich war 3 Monaten als Leihmitarbeiter eingesetzt (in keinem Projekt
eingesetzt) danach wurde ich gekündigt
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Wie das? Was hast du die 3 Monate als Leihmitarbeiter ohne Projekt
gemacht - Rumgegammelt, Kaffe gekocht?
Wenn dem so ist und du dafür auch bezahlt wurdest, kein schlechter Deal.
Bei Ferchau gibt's so Späße nicht. Da wird erst ein Vetrag
unterschrieben, wenn mindestens 2 geeignete Projekte für den Bewerber
vorliegen, ansonsten bleibt es bei denen auch nach einem erfolgreichem
Vorstellungsgespräch bei "Wir melden uns mit passenen Projekten
irgendwann vielleicht". Der Gau für die ist es nämlich, wenn der Vetrag
unterschrieben ist und sich gerade ein Projekt unverhofft in Luft
aufgelöst hat. Ohne Alternativverwendung haben die
dann einen Mitesser an der Backe, der keinen Gewinn erwirtschaftet und
nicht so schnell zum Teufel gejagt werden kann. Und das hat Ferchau
nicht gerne.
Autor: Skeptiker (Gast)
Datum:

Oje!
Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Man kann nur hoffen, dass die Wirtschaftskrise diesen teilweise sehr
schlechten Markt der Seelenverkäufer erheblich bereinigt. Da ist auch
die Politik gefordert, endlich entsprechende Rahmenrichtlinien zu
setzen. Aber vermutlich wird Seehofer auch dagegen wieder anstänckern.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Glaube ich ned. Die Scheiße mit Zeitarbeit und Verleih ist ja schon im
Alg2 verankert. Da gibts für jeden die Pflicht sich dort bei Mehreren zu
melden. Besonders lustig sind dort Stellenbeschreibungen für Ings.
Vieles nur Köder. Wenn man sich darauf bewirbt, existieren die Stellen
auf einmal nicht mehr. Dafür wird man im Pool bei denen aufgenommen,
wenn man nicht widerspricht. Passiert ist mir das bei Yacht-Teccon. Bei
Zeitarbeitsfirmen habe ich ähnliche Stories gehört. Das war ja afaik
immer schon Gang und Gäbe aber zur jetzigen Zeit sind besonders viele
Fakes unterwegs. Aber ja, es gibt soviele offene Stellen für Ings.
blablablubb....
Solange diese korrupten Volksverräter dran sind, wird's keine Änderung
geben. Aber die werden ja als weitergewählt. Koch hat's ja wieder
bewiesen. Seine Hackfresse warb auf Wahlkampfplakaten für Kompetenz und
sichere Arbeitsplätze. Jetzt überlegt er im Landeshaushalt zu sparen und
dort 10 % der Beschäftigten im öffentlichen Dienst an die frische Luft
zu setzen. Die Bundestagswahl wird eine entscheidende Richtung vorgeben.
Bleiben die Volksverräter an der Macht, bleibt nur zu sagen: "Wir haben
das Schwert gewählt, wir werden durch das Schwert sterben. Oder nur die
dümmsten Schaafe wählen ihren Fleischer selbst."
Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Ach, auf die Politik und die "Volksverräter" zu schimpfen, ist doch
billige Polemik und hilft niemandem weiter. Wir müssen uns halt immer
wieder klar machen, dass die geglaubte Omnipotenz der Politik natürlich
nie existiert. Als ich jung und blutig war, stieß ich auf den immer noch
aktuellen Spruch: Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.

Also sollte man keine nicht erfüllbaren Wunder erwarten, ich mach's
jedenfalls nicht. Dennoch erhoffe ich mir für die Zeitarbeitsbranche
einige grundsätzliche Neuregelungen, um die einfache Ausbeutung zu
begrenzen. Als Diebstahl empfinde ich es jedenfalls, wenn der Verleiher
sogenannte Rückläufer sofort auf die Straße setzt, ohne seinen
Verpflichtungen nachzukommen. Hier müsste es beispielsweise
Abfindungsregelungen geben.
Autor: anno nym (Gast)
Datum:

- Es gibt etliche Zwergfirmen, die als Dienstleister verleihen, sich
aber anders nennen. Auskunft gibt auf Anfrage und Nummer das zuständige
Landesarbeitsamt.
- Die deutsche Wikipedia hat solche Tipps nicht gern und nannte meinen
Beitrag gleich um, damit man nichts in der Verlaufshistory finden kann.
- Ein verliehener Ing. ernährt von seinen 70.-EUR zwei Chefs: Entleiher
und Verleiher. Wertschöpfung ist eben jener Stundensatz, auf den die
Mehrwertsteuer addiert wird.
- Der Verleiher muss ein Merkblatt aushändigen, auf dem steht u.a. dass
der AN nicht als Streikbrecher arbeiten braucht. Bei mir erfolgte das
nicht. Alle machten telefonisch Druck und wollten mich als Streikbrecher
sehen.
- Nach dem Streik bin ich nun aus dem Entleich-Unternehmen draussen.
Andere Streikbrecher blieben drinnen.
- Auch mein Dienstleister ist betriebsrats- und gewerkschaftsfrei.
Autor: gast (Gast)
Datum:

klar, wir sind auf dem weg in eine ausbeutergesellschaft
Autor: Aminos (Gast)
Datum:

Brunel=Altran=Ferchau... die gleiche Taktik... keine Projekte nach 3
Monaten dann folgt die Kündigung " Sie passen nicht fachlich zu uns"...
Was soll dann bitte euer Meinung nach in dem Zeugnis stehen
Autor: absolvent (Gast)
Datum:

@hamama

LOL, du hast wirklich 3 Monate nichts gemacht und dafür Geld bekommen?
Bei welcher Niederlassung von Brunel warts Du denn?
Da würde ich mich auch gerne anmelden, und nebenbei weiter nach Jobs
suchen.
Hast Du dann auch ein Arbeitszeugnis bekommen, was steht denn da drauf?
:)

Generell gilt meine Frage, wie das (qualifizierte) Arbeitszeugnis von
Brunel ausschaut , wenn man gekündigt hat.
Sind da auch alle Projekte mit Firmen, bei denen man ausgeliehen wurde?
Oder muss man diese direkt bei den Firmen anfordern?

Ach übrigens, hab ich auch bald ein Vorstellungsgespräch bei Brunel.
Deshalb bin auch auf diese Seite gestoßen.
Ihr könnt verstehen, dass meine Vorfreude nun ein "wenig" gebremst ist.

Ich suche schon einige Monate nach einem Job, bis jetzt leider
unerfolgreich.
Und bei einem "Seelenverkäufer" zu arbeiten scheint dich auch auf kurzer
Sicht kaputt zu machen!

Was ist das für ein Deutschland?
Wozu werden Akademiker noch ausgebildet?
Waren Die 6 Jahre Studium umsonst?
Ein Freund von mir hat nach den 10.Klasse eine Ausbuldung gemacht.
Und jetzt fährt er einen BMW und ich BaFöG-Schulden.
Irgendwie dumm gelaufen für mich!

Hat jemand einen Tipp für die Jobsuche ?

ciao

absolvent
Autor: Brunei ;) (Gast)
Datum:

Moin Moin :)
Ich war vor ca. einem Jahr zu einem Vorstellungsgespräch bei Brunel in
Bremen . Das einzige was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, ist
die zugegeben ziemlich gutaussehende Empfangsdame :P
Der Rest war dann eher Mau, ich kann mir besseres Vorstellen als mir
eine Stunde lang belangloses BWLer Geschwurbel und schwachsinnige
Vorschläge wie ich denn einzusetzen sei, anzuhören. Vor allem
wiederhohlte der gute Mann dort immer und immer wieder, dass meine
Referenzen ja sehr interessant wären und er auf jeden Fall bis
spätestens in 3 Wochen ein Projekt finden würde. A?!*schlecken!!! Sechs
Wochen habe ich nichts mehr gehört?! Mein Glück ist gewesen, dass ich
eine Zusage für eine andere Stelle innerhalb dieser Zeit bekam und nicht
mehr auf Brunels Gnaden angewiesen war.
Ich hatte einfach auch das Gefühl, dass der BWL Heini von Tuten und
Blasen keine Ahnung hatte und mir irgendein Projekt zugeschanzt hätte,
was für ihn irgendwie nach Hardwareentwicklung geklungen hätte. Ganz
gleich ob das ein Gebiet gewesen  wäre, wo ich absolut keine Ahnung
hätte. Hauptsache ein Ing. kann teuer verliehen werden und wenn es nur
für einen Monat ist (bevor er aus dem Projekt fliegt, wegen Inkompetenz)
;). Hinzu kommt, dass der mir damals  auch ein Projekt im Brunel
CommunicationS am Ericsson-Standort in Hildesheim andrehen wollte , weit
weg von meiner Heimat und dann auch noch befristet auf ein paar Monate.
Also 3 Monate aus dem Koffer leben , nein danke !!!! Habe das sofort
abgelehnt, weswegen dann auch wohl nix mehr kam für mich ;) Zu
unflexibel für BRUNEL :P
Meiner Meinung nach sind so erstens die Kunden von Brunel unzufrieden
(aber auch selber schuld, weil sich keiner mehr die Mühe gibt passende
Leute zu suchen) und die Leiharbeiter sind es ebenfalls. Wer hat schon
Bock einen Job zu machen, wo er eigentlich gar nicht für ausgebildet ist
bzw. gar nicht das Wissen hat um den Job zu machen. Zum (vernünftigen)
Einarbeiten hat man da wegen Termindruck dann ja auch keine Zeit ;)

mfg

Brunei
Autor: Kasseler (Gast)
Datum:

Hallo ich habe mal ne Frage zu Brunel:
Ich habe mich dort beworben als Techniker I.A. da ich noch zwei Jahre
Technikerschule mache in Abendform...
Jetzt bin ich zum gespräch geladen und im Bewerberbogen fragen die mich
nach den Gehaltswünschen. Was meint ihr ist realistisch?

Grüße
Autor: unbekannt (Gast)
Datum:

Brunel stellt sich natürlich nach aussen sehr gut dar, aber Klappern
gehört ja zum Handwerk.

- Berufanfänger werden, das ist korrekt, einfach "ins kalte Wasser
gestossen" und müssen einfach "schwimmen lernen". Mit Untergang erfolgt
dann auch die Kündigung. Unterstützung ist nicht zu erwarten. Im
Gegenteil eher Druck.
- Korrekt ist auch, dass nach einer gewissen Zeit ohne Projekt, abhängig
vom Niederlassungleiter, Betriebszugehörigkeit, ebenfalls die Kündigung
erfolgt.
- Brunel besitzt mit verdi einen Tarifvertrag, biegt ihn aber zu seinen
Gunsten hin.
- Als Ingenieur bist Du von verdi suboptimal vertreten. Verdi bewegt
sich erst wenn sie Dein Geld auf dem Konto haben.
- Die Gehälter sind eher unterdurchschnittlich.
- Sehr viel hängt davon ab, wie Du mit dem Kunden klar kommst. Im
Zweifel hat immer der Kunde recht.
- In der Krise geht Brunel dazu über das Überstundenkonto mit der
Wartezeit zu verrechnen.
- Richtig ist auch, dass die Qualität im Vertrieb steil nach unten geht.
- Es wird immer wieder auf den gesetzlich geregelten Bereich verwiesen
(8h Arbeitszeit täglich über ein halbes oder ganzes Jahr, gesetzliche
Höchstarbeitszeit), aber einige Sätze weiter wird Dir gesagt wie Du
diese Klippen zu umschiffen hast.

Um es kurz zu machen: Als Berufeinstieg sicherlich nicht unbrauchbar,
die Zeit muss allerdings für den Umstieg in ein anderes Unternehmen
genutzt werden. Wenn Du länger dabei sein solltest dann stelle Dich
darauf ein, dass Du für kleines Geld sowohl vom Kunden als auch vom
Arbeitgeber rücksichtslos ausgenutzt wirst und Gesetze äusserst
grosszügig zu Gunsten des Arbeitgebers in Anspruch genommen werden.

Gruss
Autor: Kapitalist (Gast)
Datum:

Auch hier eine kleine Geschichte von einem Bekannten: Bei einem
Luftfahrtkonzern in Norddeutschland bekommt jeder Ingenieur, ob
Festangestellt oder über einen Dienstleister dasselbe Gehalt. Brunel
wollte aber den Haustarif nicht zahlen, sondern einfach die
Nettodifferenz zwischen ihrem Tarif und dem Haustarif erstatten. Erst
nach massiven Beschwerden bei der Personalabteilung des Konzerns wurde
von dem Vorhaben abgewichen. Mittlerweile sind sie dort auch nicht mehr
vertreten.
Absoluter Saftladen!
Autor: Tim (Gast)
Datum:

Auch mal mein kurzes Feedback.
Erstens ist es normal dass negative  Beiträge überwiegen da zufriedene
Menschen einfach keinen Grund haben im Internet explizit nach Brunel zu
suchen um ihren Senf abzugeben.

Ich bin Quereinsteiger in der IT-Branche, habe mein Studium also nie
beendet. Jedoch hatte ich mittlerweile 6 Jahre Berufserfahrung bei einem
Arbeitgeber vorzuweisen. Brunel rufte mich an und bot mir eine
interessante Stelle an die auf mein Profil passte. Ich hätte noch eine
Stelle bei mir in der Stadt annehmen können doch ich entschied mich für
Brunel.
Das Gehalt war fast 50% besser als bei meiner alten Stelle, Fahrtkosten
wurden übernommen und die Betreuung war ausgezeichnet. Man erkundigte
sich regelmäßig bei mir und beim Kunden ob alles in Ordnung sei,
organisierte und finanzierte verschiedene Events(z.B. Skifahren in
Skihalle). Ausserdem war der Umgang miteinander sehr freundschaftlich
und alle per Du. Ich wurde beim Kunden als vollwertiges Mitglied im Team
anerkannt und bekam anspruchsvolle Aufgaben.

Es wurde mir nach 3 Monaten eine Festanstellung seitens des Kunden in
Aussicht gestellt. Leider wurde daraus nichts. Da mittlerweile die
Wirtschaftskrise auch in der IT angekommen war und Brunel sehr viele
beendete Projekte auf einmal hatte, wurde mir sofort nahegelegt mich
arbeitssuchend zu melden. War also nichts mit den angeblich drei Monaten
die man ein neues Projekt suchen würde. Das war allerdings auch das
einziges negative was es von meiner Seite aus zu berichten gibt.

LG
Autor: D. I. (grotesque)
Datum:

Die und einige andere sitzen zur Zeit auch wieder 2 Tage lang bei uns an
der Uni um Bauern zu fangen
Autor: Kapitalist (Gast)
Datum:

Die suchen Karteileichen. Brunel ist nochmal eine Ecke schlechter als
Ferchau. Ferchau erstattet zumindest die Fahrtkosten.
Autor: Andreas B. (Gast)
Datum:

Brunel und Ferchau ist moderne Sklaverei, die Leute werden behandelt wie
der letzte Dreck von total unqualifizierten Personalern die Ihr Geld nur
damit verdienen den Ingenieuren das geld weg zu nehmen ! Ich war bei
ferchau und kenne brunel von einem Kumpel der ähnliches erzählt -->
Beide Parasiten !
Autor: No Name (nohelp)
Datum:

Sitzen bei Brunel nicht auf beiden Seiten des Tisches eher die
Unterdurchschnittlichen oder Anfänger? Denke ich an den lieben Herrn W.
von der Ndl. Berlin, sehe ich mich darin bestärkt.
Autor: Wacker (Gast)
Datum:

Ich hatte mich bei denen beworben und außer einer automatischen Antwort
keinerlei Nachricht erhalten, nicht einmal auf Rückfrage. (ca. 6 Monate
her)

Sch..laden !
Autor: Jan (Gast)
Datum:

>Ich hatte mich bei denen beworben und außer einer automatischen Antwort
>keinerlei Nachricht erhalten, nicht einmal auf Rückfrage. (ca. 6 Monate
>her)
>
>Sch..laden !

Das ist doch so gut gelaufen. Es hätte viel schlimmer kommen können: Sie
laden Dich ein und machen Dir total die Hoffnungen. Aber letztendlich
haben sie nichts für Dich.

Du kannst froh sein, so wie es bei Dir war.
Autor: unbekannt (Gast)
Datum:

Hallo Tim,
in Deinem Beitrag sagst Du lediglich, dass Du die Wahl hattest zwischen
einem (festen???) Job in Deiner Stadt oder Brunel. Du sagst weiter Du
hast Dich gut betreut gefühlt. Fakt ist, dass diese Betreuung zum
Brunelüberwachungssystem gehört, wehe die hören nicht was die hören
wollen!!! Habe da schon meine Erfahrungen gemacht. Die Veranstltungen
und die Duzkultur dienen nur zum Einlullen der Belegschaft.
Eine Sache ist aber typisch für Brunel, wenn Du keinen Auftrag hast bist
Du ruckzuck weg vom Fenster. Dich arbeitssuchend zu melden hat man Dir
ja schon vorgeschlagen, wenn nicht bald ein Projekt für Dich kommt bist
Du weg vom Fenster.
Also wenn der andere Job in Deiner Stadt eine Festanstellung war, dann
wäre vielleicht weniger Gehalt mehr gewesen.
Fakt ist der Brunel- Vertrieb ist mittlerweile suboptimal und wenig
kompetent.
Gruss

P.s.: Ach ja, gerade hat der Vorstand einen Tag Urlaub gestrichen.
Autor: Gut inforrmierte Quelle (Gast)
Datum:

Ich war bis Mitte Juli bei der Fa. Brunel beschäftigt. Ich habe sehr
schlechte Erfahrungen gemacht und möchte jeden warnen der dort anfangen
möchte. Man wird als Angestellter durch ganz Deutschland in irgendwelche
Projekte eingesetzt, egal ob man dies möchte oder nicht. Seine
Reisekosten hierfür werden nachträglich erst ersetzt, wenn Sie dann mal
ersetzt werden. Ich warte bis heute für 3 Monate auf meine Reisekosten
und der Rechtsstreit ist noch lange nicht abgeschlossen. Fa. Brunel
lockt seine Mitarbeiter damit dass wenn sie ausserhalb Ihres Wohnsitzes
eingesetzt werden  alle Ihre Reisekosten und  Nebenkosten erstattet
werden, leider erstatten Sie nur 2 Heimfahrten, egal ob man Kinder und
Mann zu Hause hat obwohl dies vorher anders abgesprochen wurden ist,
bezahlen vor Ort nur eine Kaltmiete von 275 Euro ( in Bayern bekommt
man da noch nicht mal ein Wohnloch für), für  alles andere muss man
selber bezahlen, ein Gehaltserhöhung bekommt man auch nicht obwohl man
Mehrausgaben hat und den Vertrag den man ausgehändigt bekommt indem
drinnen steht dass man für die ersten 3 Monate eine
Verpflegungspauschale bekommt steht leider nur auf dem Papier.  Im
Großen und Ganzen hat man mehr Ausgaben als man Einnhmen hat.

Deshalb ist für mich die Fa. Brunel eine reine Abzockerfirma die auf
Kosten der Mitarbeiter Ihr Geld verdient.
Autor: R2D2 (Gast)
Datum:

Das ist aber fast bei allen Dienstleistern so. Bei Ferchau bekommt man
als Anfänger Tariflohn (liegt bei FH-Absolventen ohne Erfahrung bei 2560
€ X 12), der je nach Quali etwas aufgestockt wird (so um die 100 € pro
Monat extra).
Bei kleineren Überlassungsfirmen gibt's noch nicht mal diese Boni. Da
muss man dann mit 30720 € auch in sauteuren Gegenden auskommen. Keine
Spesen, nur wöchentliche Heimfahrten werden bezahlt. Den Rest muss man
mit dem Finanzamt regeln. Weder beim Verleiher oder Entleiher ist was
für den Ingenieurssklaven zu holen.
Man kann allerdings nichts dagegen machen. Tausenfach erwähnt, aber es
finden sich genug qualifizierte human ressources, die dies mitmachen.
Politik ist nicht unschuldig, eher das Gegenteil, aber das Volk will es
nicht besser. Siehe Wahlen. Schwarz-Geld ist am Werkeln - bedeutet,
selbst der  vernichtende neoliberale Armutskurs von Rot-Grün wird
gegenüber der Zukunft des Arbeitnehmers unter Schwarz-Geld wie ein
Paradies wirken.
Wir werden froh sein, wenn wir in Zukunft in ganz Deutschland für'n
Appel und Ei mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Entwicklerbuchte zu
Entwicklerbuchte reisen dürfen.
Autor: Joshuar T. (Gast)
Datum:

Hallo,
ich kann mich den sehr sehr schlechten Erfahrungen nur Anschliessen und
das ist bei weitem nicht Überall so schlecht wie bei Brünel die von
alles Dienstleistern die schlechtesten sind.
Autor: Joshuar T. (Gast)
Datum:

Und nochws... So wie ich das hier lese versuche einiger Bruneller diesen
Thread hier schön zu schreiben ;-) genau so wie sie es mit Ihren
gefakten Stellenanzeigen (Statistikstellen nennen sie die intern) machen
;-)
Autor: angelina (Gast)
Datum:

für berufseinsteiger finde ich das nicht schlecht.

habe bis jetzt zwei gute Projekte gehabt in 3 jahren. fange demnächst
ein anderes an projekt an, ohne umzuziehen. aber nicht weil ich gehen
musste sondern weil ich es wollte. erfahrungen ,skills  und den anderen
quatsch sammeln. schaun was einen gefällt und sich irgendwann einen
festen job suchen.
bezahlung ist ok. hab sogar nach einem jahr erhöhung von 250eur
bekommen obwohl ichs nicht gefordert habe.

na ja,  das leben ist halt kein wunschkonzert ....
Autor: Joshuar T. (Gast)
Datum:

@angelina --> Glaube ich dir nicht, ich nehme an Du bist Burneler
Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum:

Ich hatte ein Vorsellungsgespraech mit Ferchau (Koeln) und Brunel
(Erkrath)... Brunel war wirklich grusselig... Total ueberheblich der
Typ... Ferchau war ganz OK... Mehr kann ich aber nicht sagen...
Zum Glueck gibt es doch noch andere Dienstleister...

Andere grusselige Vorstellungsgespraeche obwohl keine Dienstleister:
Pepperl+Fuchs, Hella, Kickert...
Autor: Michael S. (msk) Benutzerseite
Datum:

Daniel Duesentrieb schrieb:
> Ich hatte ein Vorsellungsgespraech mit Ferchau (Koeln) und Brunel
> (Erkrath)... Brunel war wirklich grusselig... Total ueberheblich der
> Typ... Ferchau war ganz OK... Mehr kann ich aber nicht sagen...
> Zum Glueck gibt es doch noch andere Dienstleister...
>
> Andere grusselige Vorstellungsgespraeche obwohl keine Dienstleister:
> Pepperl+Fuchs, Hella, Kickert...

Was war denn genau gruselig?
Autor: Cleverle (Gast)
Datum:

@WIler:

Ich habe mich ebenfalls als Betriebswirtin im Vertrieb bei Brunel
beworben.
Kannst Du mir Deine Erfahrungen schildern? Warum hast Du Brunel
verlassen? Wie war die Bezahlung? Wie hoch war die Reisetätigkeit (die
bieten angeblich einen Firmenwagen)?

Danke
Autor: staman (Gast)
Datum:

Warum bewerbt ihr euch bei diesen Firmen? Das verstehe ich nicht. Ich
habe hier bei uns (in inzwischen 17 Jahren) noch keinen gesehen, der von
einem "Ingenieursdienstleister" übernommen wurde. Die Leute werden
geholt, weil man sie jederzeit wieder los werden kann, das ist alles.
Dementsprechend sind aúch die Aufgaben, für die sie geholt werden. Da
braucht man sich nichts vorzumachen und nichts schön zu reden. Beruflich
qualifizieren könnt ihr euch damit nicht und es ist auch keine Chance in
eine Festanstellung zu kommen.
Autor: Sabine (Gast)
Datum:

> Warum bewerbt ihr euch bei diesen Firmen?

Weil es immer noch besser ist, bei einem Dienstleister zu arbeiten, als
arbeitslos zu sein. Das ist der einzige Grund.
Autor: Ratgebender (Gast)
Datum:

>Weil es immer noch besser ist, bei einem Dienstleister zu arbeiten, als
>arbeitslos zu sein. Das ist der einzige Grund.
Und gerade das Argument zählt aktuell ja nicht - jedenfalls nicht für
Berufsunerfahrene.
Es ist ist in der Krise um den Faktor 10 schwerer über Dienstleister
heute was angeboten zu bekommen als eine reguläre Festanstellung oder
ein befristeter Vetrag - sprich so gut wie unmöglich.
Schließlich ist das Ausleihen für den Entleiher alles andere als billig
und man bekommt dafür auch nicht immer die am besten passendste
Fachkraft. Jetzt, wo in Unternehmen überall gespart werden muss, hat man
bei den Externen deshalb schon ganz zu Beginn der Krise angesetzt.
Und Überwintern in der Datenbank eines Dienstleisters kann man auch
nicht, da nach 6 Monaten die Daten gelöscht werden müssen.
Fazit: Verschwendet nicht Eure Zeit mit momentan aussichtslosen
Bewerbungen bei Dienstleistern, sondern fokussiert Euch auf reguläre
Stellen oder Intiativbewerbungen. Ist zwar auch nur selten von Erfolg
gekrönt aber immerhin. Dienstleister sind empfehlenswert, wenn die
Konjunktur wieder anziehen sollte, sprich jährliche Wachstumsrate größer
2 Prozent. Dann kommt man über Dienstleister sehr schnell in eine
Beschäftigung.
Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

staman schrieb:
> Warum bewerbt ihr euch bei diesen Firmen? Das verstehe ich nicht. Ich
> habe hier bei uns (in inzwischen 17 Jahren) noch keinen gesehen, der von
> einem "Ingenieursdienstleister" übernommen wurde.

Und ich hab schon mehrere Fälle mitbekommen, bei denen externe
Ingenieure übernommen wurden. Und einen Fall, bei dem ein Externer nach
über 10 (!) Jahren beim gleichen Kunden weggeschickt wurde. Heutzutage
ist wohl eben alles möglich.
Autor: Olga (Gast)
Datum:

>Fazit: Verschwendet nicht Eure Zeit mit momentan aussichtslosen
>Bewerbungen bei Dienstleistern, sondern fokussiert Euch auf reguläre
>Stellen oder Intiativbewerbungen. Ist zwar auch nur selten von Erfolg
>gekrönt aber immerhin. Dienstleister sind empfehlenswert, wenn die
>Konjunktur wieder anziehen sollte, sprich jährliche Wachstumsrate größer
>2 Prozent. Dann kommt man über Dienstleister sehr schnell in eine
>Beschäftigung.

Ich verstehe es nicht. Wer verschwendet wo seine Zeit? Zuerst probiert
jeder mit regulären Stellen (die es eigentlich gar nicht gibt) und dann
als letzte Alternative kommen Zeitarbeitsbuden. Es gibt niemanden der
umgekehrten Weg geht, wäre auch blödsinnig. Freiwillig arbeitet fast
niemand in der Zeitarbeit, es sei denn er ist ein supererfahrener
Superexperte für alles und verdient Haufen Kohle.
Autor: Superexperte (Gast)
Datum:

> Freiwillig arbeitet fast
> niemand in der Zeitarbeit, es sei denn er ist ein supererfahrener
> Superexperte für alles und verdient Haufen Kohle.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ich zuletzt für einen
Ausbeuter arbeiten musste. 5000,- brutto und einige Kostenübernahmen.
Gesamtzufluss deutlich unter 25k in 3 Monaten inklusive
Sozialleistungen. Normal sind in dem Zeitraum 30k-35k, bei voll
durchgearbeiteten 500 Stunden.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

Superexperte schrieb:
> Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ich zuletzt für einen
> Ausbeuter arbeiten musste. 5000,- brutto und einige Kostenübernahmen.
> Gesamtzufluss deutlich unter 25k in 3 Monaten inklusive
> Sozialleistungen. Normal sind in dem Zeitraum 30k-35k, bei voll
> durchgearbeiteten 500 Stunden.

Du tust mir echt leid. B-)
Autor: Holger S. (chimera)
Datum:

> Ich habe mich ebenfalls als Betriebswirtin im Vertrieb bei Brunel
> beworben.



ich ebenfalls, irgendjemand muß die Damen und Herren Ingenieure ja
knechten.
Spaß beiseite, die andere Perspektive würde mich ebenfalls stark
interessieren, da ich mich für eine Vertriebsposition beworben habe.
Weiß hierzu jemand etwas zu berichten?
Im Voraus vielen Dank für Eure freundliche Einblendung.
Autor: Holger S. (chimera)
Datum:

@ Cleverle et.al

hast Du bereits ein Gespräch geführt?

meines findet in einigen Tagen statt und ich wäre wirklich für jeglichen
Hinweis sehr dankbar.
Autor: noname (Gast)
Datum:

Welche Gehaltserhöhung kann man nach einem Jahr bei Brunel erwarten? Ist
das eine reine Verhandlungssache oder man wird automatisch der nächsten
Gehaltsgruppe zugeordnet?
Autor: ehemaliger Ingenieur bei Hays (Gast)
Datum:

> Hays AG

Hays kannst Du komplett vergessen. Die Vermittlungsqualität bei denen
ist so derart gesunken, dass ich schon sein Jahren nicht mehr mit denen
zusammengekommen bin. Es werden zwar immer wieder Projekte abgesprochen,
aber alles versickert im Sand. Es gibt auch keine Rückmeldung von den
Vermittlern. Dort scheinen sich auch immer mehr unkundige Frauen zu
tummeln, die nicht einmal im Etnferntesten wissen, was sie suchen.

Sehr ärgerlich ist auch die Robot-Funktion, die einem Angebote schickt:
Statt klare links zu senden, mit denen man auf die Projektbeschreibungen
kommt, muss man sich immer erst umständlich einloggen und anhand der
Projektnummer Details suchen. So vergeht ewig Zeit, sodass man gar keine
Lust mehr hat dem nachzugehen. Die Beschreibungen sind auch so was von
schlampig und undurchsichtig, dass es nicht möglich ist, sich ein
Projekt per Stichwort zu suchen: Es stehen keine eindutigen Stichworten
drinne!

Gerade finde ich wieder einen link auf "Ingenieur
Pflichtenhefterstellung".

Ob das ein Maschinenbauer oder sont was ist, erfährt man erst auf der
Detailsseite. Wie soll man da etwas finden?

Ich finde es einfach grässlich, dass immer mehr Firmen wirklich dumm
herumjaulen, dass sie keine Leute finden, dann aber auf solche
Vermittler zurückgreifen.

So langsam kapiert man, warum es Leute gibt, die einen Ingenieurmangel
sehen.

Die hochqualifizierten Ingeneure sitzen derweil zuhause und warten auf
Arbeit, da selber bewerben nichts bringt: Die Personalabteilungen sind
auch nicht willens und in der Lage, Initiativbewerbungen zu
katalogisieren, um dann mal aktiv auf jemanden zurückzugreifen.
Autor: Wilhelm (Gast)
Datum:

Hallo alles,

kennt ihr jemanden, der Erfahrung bei Aerotec hat?

Danke im voraus

Wilhelm
Autor: Sicher Quelle (Gast)
Datum:

Hallo Zusammen,

ich bin kämpfe nuns seit 5 Monaten gegen Brunel bezüglich Reisekosten,
Verpflegungspauschalen etc., leider biten immer mehr weil Sie wissen
dass Sie im unrecht sind, aber den vollen Betrag wollen Sie trotzdem
nicht gleich zahlen. Ich rate wirklich ab mit dieser Firma
zusammenzuarbeiten. Desweitern hat diese Firma in einigen großen Firmen
einen schlechten Ruf, ich komme aus einem Ort der in der
Automobilbranche sehr großgeschrieben ist, die sind auch nciht mehr sehr
begeistert von Brunel. Brunel muss vom Markt genommen werden aber wenn
nur einige was schreiben werden Sie immer weitere abzocken.
Autor: Holzbubi (Gast)
Datum:

Hallochen,

erst mal vorab. Ich bin ein Bruneler, aber so wie es aussieht nicht mehr
lange. Die negativen Erfahrungen einiger User hier kann ich
nachvollziehen. Tatsache ist, die Geschäftsstellen- und Teamleiter sind
fachliche Nieten. Sie müssen Umsatz machen auf Gedeih und Verderb. Als
sogenannter Prozessbearbeiter, der bei Fremdfirmen eingesetzt wird, wird
man zu deren Spielball. Sie beachten weder das Arbeits- und Sozialrecht,
noch das Kündigungsschutzgesetz. Sie leben in dem Glauben alles nach
Gutdünken ausser Kraft setzen zu können, dennn die die sie einstellen
sind ja dümmer als sie selbst. Bei mir ist es so, dass ich einen Vertrag
bekommen habe der laut Geschäftsstellenleiter befristet sein sollte. Der
Vertrag beinhaltet kein fixes Enddatum, sondern nur eine pauschlierte
Aussage in Form von: auf ein Jahr befristet. Da bei der Mannheimer
Geschäftsstelle ein Kollege, mit ähnlicher Qualifikation wie ich sie
habe, seit April 2009 ohne Projekt ist, will man mich nun los werden und
den Kollegen auf meine Stelle hieven. Da macht der Kunde aber nicht mit.
Brunel hat sich mit dieser Haltung beim Kunden sehr unbeliebt gemacht.
Ich selbst habe einen Rechtsanwalt aufgesucht und wurde über die
Rechtslage sehr gut informiert. Fakt ist, ich werde Brunel verklagen.
Ich kann jedem, der einen Job bei Brunel als Zeitarbeiter annimmt, nur
Raten, den Arbeitsvertrag genauestens zu prüfen. Wer einen "angeblich"
befristeten Vertrag annimmt oder hat, sollte mal nachschauen ob der ein
fixes Enddatum enthält. Ansonsten kann ich nur dazu Raten sich mal von
einem Rechtsanwalt beraten zu lassen. Die Chancen auf eine längere
Anstellung oder einen Vergleich sind hoch.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@Sicher Quelle:

>ich bin kämpfe nuns seit 5 Monaten gegen Brunel bezüglich
>Reisekosten, Verpflegungspauschalen etc., leider biten immer
>mehr weil Sie wissen dass Sie im unrecht sind, aber den
>vollen Betrag wollen Sie trotzdem nicht gleich zahlen.

Ist sowas bei real geleisteter hochqualifizierter Arbeit made in germany
nicht einfach nur traurig bzw. beschämend?

@Holzbubi:

>Ich selbst habe einen Rechtsanwalt aufgesucht und wurde über
>die Rechtslage sehr gut informiert.

Die Dienstleister legen da ein Verhalten an den Tag, wie es auch bei
Versicherungen oft üblich ist. Ich nenne mal nur die
Berufsunfähigkeitsversicherung: Da gab es Medienberichte, wonach nur
jeder dritte im Versicherungsfall anstandslos die Leistungen bekommt,
und alle anderen dagegen klagen müssen. Und die Leistungen dennnoch
nicht bekommen.

Ich selbst war mit einem Arbeitsvertrag eines DL beim Anwalt für
Arbeitsrecht: Nicht nur, daß dieser mir für die Beratung 219 Euro laut
Anwaltsgebührenordnung abknöpfte (obwohl, das ist im Nachhinein OK),
aber der meinte auch noch: "Bei sowas bekomme ich Bauchschmerzen. Ist
das wirklich wahr?"

Der gab mir aber den Rat, den einen oder anderen Paragraphen aus dem
Vertrag streichen zu lassen (als einen wesentlichen Punkt z.B.
bundesweiter Einsatz nach Gutdünken).

Es handelte sich bei mir um eine Stelle 40 km entfernt. Und ich wollte
mich nicht vertragsgeknebelt und mäßig bezahlt irgendwann 800 km weiter
bei einer fachfremden Aufgabe sehen. Da sind ja so Dinge wie
Eigenbemühung um eine Unterkunft, und Reisekosten, für mich zu
berücksichtigen, da eben Spesen meiner Meinung nach keinesfalls
ausreichend abgedeckt sind.

Ich hab so ein scheiß Spiel ganze 3 Wochen mit gespielt.

Mit Hartz-4, steht man zwar keinesfalls besser da, kann sich aber
wenigstens morgens zu Hause im Bett noch 3 mal umdrehen, und aufrichtig
und ehrlich im Spiegel anschauen, und froh sein, nicht jedermanns Hure
zu sein.
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

>Ich selbst war mit einem Arbeitsvertrag eines DL beim Anwalt für
>Arbeitsrecht: Nicht nur, daß dieser mir für die Beratung 219 Euro laut
>Anwaltsgebührenordnung abknöpfte (obwohl, das ist im Nachhinein OK),
>aber der meinte auch noch: "Bei sowas bekomme ich Bauchschmerzen. Ist
>das wirklich wahr?"


Also das erste was man sich als Neuling in der Arbeitswelt anschafft ist
eine gescheite Rechtschutzversicherung...die zahlt auch solche Kosten
Autor: Bruno (Gast)
Datum:

Warum hört man eigentlich von Brunel nur wirlich Schlechtes bzw. dass
die dort am Rande der Legalität mit ihren Angestellten umgehen, während
hingegen Ferchau zwar nicht als Paradies gelobt wird, aber auch nichts
richtig Gravierendes berichtet wird. Und jeder empfiehlt, wenn man nur
die Wahl zwischen Brunel oder Ferchau hat, zu letzterem zu gehen.
Brunel ist doch sogar größer als Ferchau und international aufgestellt.
Trotzdem bietet anscheinend Ferchau die besseren Bedingungen. An was
liegt's?
Und welcher Arbeitgeber wendet sich dann an Brunel und nicht an Ferchau?
Ich meine, die miesen Bedingungen wirken sich doch nicht gerade positiv
auf die Motivation der Entliehenen aus. Und preislich dürften beide
ähnlich bis gleich sein.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@The Dude:

>Also das erste was man sich als Neuling in der Arbeitswelt
>anschafft ist eine gescheite Rechtschutzversicherung...die zahlt
>auch solche Kosten

Na, klar.
Autor: The Dude (Gast)
Datum:

>Na, klar.

Also meine hat schonmal 230€ für eine solche arbeitsvertrgliche Beratung
berappt.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@The Dude:

>>Na, klar.

>Also meine hat schonmal 230€ für eine solche arbeitsvertrgliche
>Beratung berappt.

Was ist denn das hier für ein Deutsch? Satzbildung?

Ich hoffe, du hast jetzt noch was besseres zu tun, als hier in
unbedeutenden Krümeln herum zu picken...
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@Bruno:

>Warum hört man eigentlich von Brunel nur wirlich Schlechtes bzw.
>dass die dort am Rande der Legalität mit ihren Angestellten
>umgehen, während hingegen Ferchau zwar nicht als Paradies gelobt
>wird, aber auch nichts richtig Gravierendes berichtet wird.

Es gibt "Solche" und "Solche". Die Brunel und Ferchau, scheinen von
Filiale zu Filiale "fast" eigenständig zu sein, und unter Umständen
zwischen den Filialen sogar gegeneinander zu arbeiten (Jahresbilanz).

Jedenfalls hatte ich bei Bewerbungen diesen Eindruck. Es gibt da keine
zentrale Anlaufstelle bei den zerklüfteten Filialgebilden, und auch
keine interne Abstimmung zwischen diesen.

>Und jeder empfiehlt, wenn man nur die Wahl zwischen Brunel oder
>Ferchau hat, zu letzterem zu gehen.

Wer ist jeder???

>Brunel ist doch sogar größer als Ferchau und international
>aufgestellt.

Wo haben wir denn gelernt, daß das Große das Gute wäre???
Autor: Onkel Kapott (Gast)
Datum:

Betrachtet man das Logo von Brunel, weiß man nicht, ob die Brünel oder
Brunel heißen. Dafür, dass diese beiden Läden Marktführer sind, sind sie
doch ziemlich schwach. Ich kenne sogar jemanden, der für ein paar Wochen
bei Ferchau "gearbeitet" hat. Der Ferchau-Erbe ist ja sogar man
"Entrepreneur des Jahres" geworden. Die Ingenieure bei Ferchau müssen
total stolz auf ihren Entrepreneur gewesen sein. ;)
Autor: Onkel Kapott (Gast)
Datum:

Wer es nicht glaubt:

http://www.ferchau.de/ueber_uns.php?action=entrepr...

Frank Ferchau wurde "Entrepreneur des Jahres". Da möchte man glatt ko...
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Muss jeder selbst wissen ob er sich das antut, egal welcher DL.
Das der Lebenslauf dann hin ist sollte auch jedem klar sein.
Sklavenhändler bleibt Sklavenhändler, auch wenn Zuckerbrot und
Peitsche selten zu sehen sind. Die Methoden ändern sich eben, wie
der Fortschritt.

>Mit Hartz-4, steht man zwar keinesfalls besser da, kann sich aber
>wenigstens morgens zu Hause im Bett noch 3 mal umdrehen, und aufrichtig
>und ehrlich im Spiegel anschauen, und froh sein, nicht jedermanns Hure
>zu sein.

Full Ack.
Autor: Sascha (Gast)
Datum:

>Wer es nicht glaubt:
>http://www.ferchau.de/ueber_uns.php?action=entrepr...
>Frank Ferchau wurde "Entrepreneur des Jahres". Da möchte man glatt ko...

Früher hat man diese "Enteprenieure" in den Knast geschickt oder
gehängt. Heute lassen sich diese Parasiten auch noch als erfolgreiche
Unternehmer feiern in dem sie ihr Vermögen auf Ausbeutung anderer durch
Turbokapitalismus angehäuft haben. Einfach nur widerlich zu sehen in
welch' einem bekloppten Land des Geldsacks wir leben. Widerlich.
Autor: Gast (Gast)
Datum:

Betrachtet man das Logo von Brunel, weiß man nicht, ob die Brünel oder
Brunel heißen.

Die haben jetzt ein neues Logo. Nun erkennt man dass es Brunel heißt
aber da es ursprünglich eine Firma aus den Niederlanden ist wird es
Brünel ausgesprochen. Das ändert aber nichts am Zustand der Personal
führung.
Autor: Pilami (Gast)
Datum:

Hallo zusammen
Ich verstehe das Problem, daß hier einige mit Dienstleistern wie Brunel
o.ä. haben, nicht ganz.
Niemand wird gezwungen - niemand muß dort arbeiten.
Ich habe mich ganz bewußt, mit 20 Jahren Berufserfahrung, entschloßen
als Freelancer bei Brunel anzuheuern. Ich hatte 2 Wochen nach Bewerbung,
bereits drei konkrete Angebote, bzw Gespräche beim Endkunden, von dem
ich eins wohl annehmen werde. Die Bezahlung ist OK und wenns mir stinkt,
gehe ich halt wo anders hin.
Und wer hier glaubt, das in der "freien" Wirtschaft anders oder besser
zugeht, der wird wohl bald aus allen Wolken fallen. Bei meinem letzten
Arbeitgeber habe ich nach jahrenlangen Einsatz mehere hundert
Überstunden in der Insolvenzmasse versenkt - Prost!
Autor: Sabine (Gast)
Datum:

> Ich habe mich ganz bewußt, mit 20 Jahren Berufserfahrung, entschloßen
> als Freelancer bei Brunel anzuheuern.

> Bei meinem letzten
> Arbeitgeber habe ich nach jahrenlangen Einsatz mehere hundert
> Überstunden in der Insolvenzmasse versenkt

Deine erste Aussage ist wenig glaubhaft, weil die zweite Deine
Alternativlosigkeit deutlich macht.
Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

@Biene
Ich finde seine Aussage plausibel: Bloß nicht nochmal in einer Klitsche
Überstunden ansammeln. Als Freiberufler wird man am Monatsende nach
Stunden bezahlt. Sollte der AG nicht zahlen, hört man dort auf und
klagt. Als Freiberufler wird man nicht als der Leibeigene des
Arbeitgebers angesehen.
Autor: Sabine (Gast)
Datum:

> Bei meinem letzten
> Arbeitgeber habe ich nach jahrenlangen Einsatz mehere hundert
> Überstunden in der Insolvenzmasse versenkt - Prost!

Selber Schuld, wenn Du so blöd bist, soviele Überstunden anzuhäufen.
Autor: Andreas Crunch (Gast)
Datum:

Meine Meinung: Brunel --> Parasiten, habe vor 3 Jahren mein Uni Studium
abgeschlossen und einiges erlebt was keiner Erleben will der mal eine
Uni von innen gesehen hat, wie es oben auch schon richtig Beschrieben
worden ist. Das wort moderner Sklavenhandel passt sehr gut !
Autor: Andreas Crunch (Gast)
Datum:

Autor: HARALD B. (Gast)
Datum:

Wie Andreas oben schon geschrieben hat sind die hälfte aller Stellen bei
Brunel Strukturstellen, die andere hälfte sind Stellen die woanders bei
monster.de z.B. auch zu finden sind ! Also die Parasiten hängen sich
wirklich einfach nur dazwichen !
Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Bei der Stupidedia kann man seinem Unmut ordentlich Dampf ablassen und
das Thema Zeitarbeit mit dem Zynismus begegnen, das es verdient hat:

http://www.stupidedia.org/stupi/Zeitarbeit

Wer Erfahrungen bei der einen oder anderen Zeitarbeitsfirma gemacht hat,
kann das ja satirisch verarbeiten. Gerade, was das Thema
"Strukturstellen" angeht. Viel Spaß dabei.
Autor: Strukturierung (Gast)
Datum:

Was kann man sich denn unter 'Strukturstellen' vorstellen?
Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

Frag mal Harald B.
Autor: Hero* (Gast)
Datum:

ich war auch mal intern bei Brunel beschäftigt und war froh als ich da
nicht mehr hin musste!!! Das hatte sich allerdings erst nach knapp 7
Jahren entwickelt, nach monatelangem Zermürben. Das finale Gespräch: ich
kann dich richtig fertig machen, oder du unterschreibst den
Aufhebungsvertrag...
Ich bin kein Einzelfall.
Wie sagte ein ehem. Kollege von mir: Der Fisch fängt immer am Kopf an zu
stinken!
Ich kenne diese sog. strukturellen Stellen... Alte Stellen oder solche,
von bestimmten Unternehmen in die man will. So zusagen: schau mal ich
hab den passenden Bewerber für deine Stelle! Des Weiteren will man so
die Bewerberdatenbank aufbauen... für später mal, deswegen warten die
meisten auch so lange auf Antwort. Man kann das aber gezielt
hinterfragen, die meisten Vertriebler bei Brunel sind Flachp..pen.

Ich kann nur sagen: Bewerbt euch ZUERST überall anders und das schon
frühzeitig, wenn ihr merkt, es klappt nicht so wie ihr es euch
vorstellt, dann wählt den Weg zum Sklavenhandel.
Autor: unbekannt (Gast)
Datum:

Ich war wie Hero lange Jahre bei Brunel, allerdings extern. Die Aussage
bezüglich "Das finale Gespräch: ich
kann dich richtig fertig machen, oder du unterschreibst den
Aufhebungsvertrag..." decke ich voll und ganz. Eine gleichlautende
Aussage habe ich schon vor Jahren von einer Ex- Kollegin bei ihrem
Weggang aus der Bremer Zentrale bekommen. Sie ging als Herr Siebeneich
als GF einstieg. Die Aussage von Hero und meine Erfahrung sprechen
dafür, dass in Bremen mit dem Eintritt von Johan Arie van Barneveld in
die GF die Gangart weiter verschärft wurde.
Von den Vertriebsingenieuren/ Teamleitern weiß ich, dass sie schon unter
Siebeneich angehalten waren die Projektmitarbeiter (natürlich nur
mündlich) unter Druck zu setzen gegen so ziemlich alle Auflagen
bezüglich Arbeitszeit zu verstoßen und die Stundenzettel entsprechend zu
frisieren, also Spitzen zu "glätten". Insgesamt drückte es ein
ehemaliger Teamleiter mir gegenüber so aus, dass das gesamte Verhalten
Brunels arbeitsrechtlich äußerst bedenklich ist.
Weiter sind die Projektmitarbeiter mündlich angewiesen beim Kunden
Überstunden zu schinden. Ist ja auch klar, daran verdient Brunel ja am
meisten (Stundensatz 70 Euro x 1,25, Ausbezahlt: ca. 30%, alle Kosten
schon in die Regelarbeitszeit eingerechnet.) Die Vertriebler kann man
wunderschön zur Weißglut bringen, wenn man sich weigert Überstunden zu
machen. Um die Projektmitarbeiter wiederum zu Überstunden zu motivieren,
bezahlt man ihnen maximal 70% des Durchschnittsgehalts. Weiter macht man
ihnen vor Kostenerstattungen wie Fahrtkosten, Unterbringung seien
ebenfalls Einkommen.
Wie Hero auch schon gesagt hat sind die meisten Vertriebler von Brunel
inkompetent und skrupellos. Es geht hier lediglich um das kurzfristige
Erreichen von Zielen und nicht um Nachhaltigkeit. Besonders in der
Zentrale in Bremen und in den Niederlassungen scheint Mobbing- ähnliches
Verhalten zum guten Ton zu gehören und vor allem auch von der GF gewollt
zu sein (Konkurrenz belebt das Geschäft). Das Fehlen eines Betriebsrates
unterstützt dies noch, der Begriff "Sorgfaltspflicht des Arbeitgebers"
ist in jeder Hinsicht ein Fremdwort (Kann dahingehend einmal relevant
werden, dass die Erlaubnis als Arbeitnehmerüberlasser mit besonderen
Auflagen verbunden ist). Als, im Besonderen, neuer Projektmitarbeiter
bekommt man davon allerdings anfangs nur wenig mit. Erst mit der Zeit
und wenn man viele Bruneller oder Ex- Bruneller kennt kann man sich ein
Bild machen.
Abschließend ist zu bemerken, dass sich Brunell im Laufe der Zeit sehr
stark zum negativen gewandelt hat. Es gab Zeiten, da wurden die
Angestellten dort als "Human Capital" verstanden, es wurde fair
miteinander umgegangen und es wurde sowohl auf Kunden- als auch auf
Mitarbeiterzufriedenheit äußerster Wert gelegt. Dem ist heute nicht mehr
so. Schade, dass Brunell so weit abgestiegen ist.
Symptomatisch sind Stories, wie dass plötzlich eine Niederlassung nur
noch auf dem Papier existiert, weil alle internen Mitarbeiter dort auf
einmal gekündigt haben (Ei, warum wohl?) oder dass gerade bei Wechseln
im Management ganze Niederlassungen die internen Mitarbeiter und somit
den Kundenkontakt verlieren.
Guten Gewissens kann ich niemandem empfehlen dort einen Vertrag zu
unterschreiben.
Gruss
Autor: Onki Kaputt (Gast)
Datum:

Ich frage mich, wie sich dann solche Firmen am Markt halten können. Ist
Dilletantsmus Trumpf? Und warum wird ganz offiziell die Politik
verfolgt, den Kunden in Form von unnötigen Überstunden über den Tisch zu
ziehen? Den Verdacht hatte ich in meiner alten Firma auch, dass man
versucht hat, das Projekt möglichst weit hinauszuzögern, da ja der Kunde
die Arbeitszeit bezahlt. Diesen hält man am besten ein wenig bei Laune,
indem man ein paar, auffällige Features hinzubastelt. Meine nächste
Tätigkeit ist da spannender, weil da die Software Teil eines größeren
Produktes ist. Umso besser die Software ist, umso besser ist dieses
Produkt und desto zufriedener ist der Kunde. Ich sehe nicht, dass es
sich für das Unternehmen lohnen könnte, Kunden über den Tisch zu ziehen,
weil das die Reputation nachhaltig beschädigt.
Autor: Sabine (Gast)
Datum:

> Ich frage mich, wie sich dann solche Firmen am Markt halten können. Ist
> Dilletantsmus Trumpf?

Vielleicht können sie sich ja gar nicht mehr solange am Markt halten. Es
sollten nur die guten Dienstleister überleben.

Brunel hat damals auch für Siemens Mobile/BenQ gearbeitet. Die gibt es
auch nicht mehr ...
Autor: 123Test (Gast)
Datum:

Brunel hat vor zwei Jahren auch das Mandat bei Airbus nicht mehr
bekommen. Da scheint es mächtig zu brodeln.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@Onki Kaputt:

>Und warum wird ganz offiziell die Politik verfolgt, den Kunden in
>Form von unnötigen Überstunden über den Tisch zu ziehen? Den
>Verdacht hatte ich in meiner alten Firma auch, dass man versucht
>hat, das Projekt möglichst weit hinauszuzögern, da ja der Kunde
>die Arbeitszeit bezahlt.

Dem Ding mit den gewollten Überstunden stimme ich nicht ganz zu. Da kann
der Kunde locker ein Wörtchen mitreden. Der Kunde, wo ich mal über einen
(Nicht-Engineering-) Dienstleister vermittelt war, hatte eindeutig
beschlossen, daß es für Arbeitnehmer von Dienstleistern keine
Überstunden geben wird. D.h., ich mußte da pünktlich den Hammer fallen
lassen. Damit sind den Spielchen dann Grenzen gesetzt. Die hatten wohl
schon Erfahrung...
Autor: Alt Bruneler (Gast)
Datum:

Ja das stimmt!
Kann mich noch erinnern, dass es große Probleme gab weil der damalige
Kunde eine 35 Stundenwoche mit Gleitzeit hatte. Brunel hatte auch für
das Projekt eine 35 Stundenwoche vereinbart, der Kunde war dann doch
sehr wichtig. Ich war quasi mit zwei Schichten im Büro tätig um meine 40
Stunden zu erzielen, die Brunel trotzdem von mir verlangte. Der Kunde
hatte aber nur für die vereinbarten 35 Stunden unterschrieben. Die
restlichen 5 wurden fein von den alten Überstunden abgezogen ob wohl ich
das Soll erfüllt hatte. Mein Team- und Bereichsleiter meinten nur „Wenn
du dich mit 35 Stunden abspeisen lässt ist das dein Problem!“ Der Kunden
hat halt immer auf den Vertrag verwiesen. Zu Recht muss man ja sagen.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Vielen vielen Dank für die klaren Worte.

Gewarnt durch Eure Aussagen, werde ich mit Sicherheit keine Bewerbung an
Brunel schicken.

Von der Agentur für Arbeit wollte man mir auf konkrete Fragen zu Brunel
keine Antwort geben. Laut der Beraterin sei das auch nicht erlaubt. Ich
frage mich, was die unter beraten versteht.

Gruß
Autor: Tilo (Gast)
Datum:

Seit wann berät das A-Amt? Das ist eine reine Verwaltungsbehörde.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@Alt Bruneler:

>Der Kunde hatte aber nur für die vereinbarten 35 Stunden
>unterschrieben. Die restlichen 5 wurden fein von den alten
>Überstunden abgezogen ob wohl ich das Soll erfüllt hatte.
>Mein Team- und Bereichsleiter meinten nur „Wenn du dich mit
>35 Stunden abspeisen lässt ist das dein Problem!“ Der Kunden
>hat halt immer auf den Vertrag verwiesen. Zu Recht muss man
>ja sagen.

Aber Hallo? In welcher Republik sind wir denn hier?

Kongo???
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

@Ingenieur:

>Von der Agentur für Arbeit wollte man mir auf konkrete Fragen zu
>Brunel keine Antwort geben. Laut der Beraterin sei das auch
>nicht erlaubt. Ich frage mich, was die unter beraten versteht.

Halte dich zu Arbeitgeberfragen gegenüber der Agentur am besten ganz
geschlossen. Das ist erstens für die unrelevant, und zweitens für dich
besser und gesünder auf Dauer...
Autor: Halte nichts von Brunel (Gast)
Datum:

@ Wilhelm Ferkes

Republik? Das klingt für mich ehr nach Diktatur.
Autor: @neanou (Gast)
Datum:

zum Thema Brunel, mein Schiksal als Akademika(Uni)mit Erfahrung bei
Brunel war wirklich Mist! solange sie dich ausbeuten können, bist du bei
denen herzlich Willkommen, sie sagen, es gibt Arbeitsicherheit und wenn
es kein Auftrag gibt, es wird weiter bezahlt, aber die Wahrheit ist
anders, Kein Auftrag, bist du gnadelos dierekt auf der Straße und das
läuft ohne Vorwarnung oder Vorbesprecheung.Ich habe einen unbefristeten
Arbeitsvertrag gehabt.
Also sie sind wie alle andere Zeitarbeit-Agenturen.
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Bruneler die nicht mehr gebraucht werden, werden (verraten und)
verkauft.
Anders wird das mit Slaven auch nicht gehandhabt.

>Abschließend ist zu bemerken, dass sich Brunell im Laufe der Zeit sehr
>stark zum negativen gewandelt hat. Es gab Zeiten, da wurden die
>Angestellten dort als "Human Capital" verstanden, es wurde fair
>miteinander umgegangen und es wurde sowohl auf Kunden- als auch auf
>Mitarbeiterzufriedenheit äußerster Wert gelegt.

Firmen die ihre Beschäftigten "Human Capital" nennen sollte man
ohnehin meiden weil das eine Diskriminierung ist die überhaupt nicht
zumutbar ist. Wo trägt man denn einen Teil seines Kapitals gewöhnlich?
Genau, an der Arschbacke. Und genauso wird auch das Verhältnis des
Chefs zu seinen Mitarbeitern sein. Hatte selbst auch so ein paar
Idioten.
Autor: IngenieurFH (Gast)
Datum:

Gerade gesehen, dass Brunel in Duisburg in das neue noble Hafengebiet
umgezogen ist. Geld ist offenbar vorhanden.
Autor: Frank (Gast)
Datum:

Geld ist bei denen im Übermaß vorhanden. Dazu quetschen die ja ihre
Arbeitssklaven aus bis die platt sind und werfen sie dann auf den
Abfall. Ein Sklavenhalter und -treiber der übelsten Art. Aber die
Industrie und die Politik unterstützen solche Sklavenhalter, weil der
Profit lockt.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

IngenieurFH schrieb:
> Gerade gesehen, dass Brunel in Duisburg in das neue noble Hafengebiet
> umgezogen ist. Geld ist offenbar vorhanden.

Nobel und Duisburg: passt das irgendwie zusammen? Alles relativ ;-)
Irgendwann hatte ich mal ein V-Gepräch in einer kleinen
Mikroelektronikbude jinter dem Bahnhof. Als ich die Gegend gesehen habe,
wollte ich eigentlich schnell wieder aus Duisburg weg...
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

>...die Politik unterstützen solche Sklavenhalter, weil der
>Profit lockt.

Bei denen sind wohl eher die Steuereinnahmen und die Verringerung
der Arbeitslosigkeit die Triebfeder politischen Kalkühls und
wiedergewählt werden wollen die Leute ja auch noch.
Die Wirtschaft im Allgemeinen und die Industrie im Besonderen wollen
natürlich Profit machen, wogegen irgend jemand dann Verluste
machen muss. Ist nur die Frage, wer?
In Duisburg war ich auch einmal zum Vorstellungsgespräch. Natürlich
wollten die viel weniger zahlen als ich an vernünftigen Vorstellungen
hatte, aber verhandeln wollten die überhaupt nicht. Zurückblickend
kann ich aus eigener Erfahrung sagen das viele Arbeitgeber sich
verhalten, als wären sie im Supermarkt und bräuchten das was sie
brauchen nur aus dem Regal nehmen und an der Kasse zahlen was die
meinen was die Ware wert ist. Letztendlich hat sich dann noch
herausgestellt das die Beschäftigung wegen unzulässiger ungenehmigter
Arbeitnehmerüberlassung illegal war. Und das, obwohl das Arbeitsamt
die Stelle veinst ermittelt hatte. Damals war Arbeitnehmerüberlassung
noch genehmigungspflichtig, aber heute?
Insgesamt scheint die Bereitschaft über Gehälter zu verhandeln bei
deutschen Arbeitgebern äußerst gering zu sein, solange es genügend
Arbeitslose, bzw. Bewerber gibt, die Wechseln wollen.
Autor: Gefangner der Zeitarbeit (Gast)
Datum:

mein erfahrungen aus zwei jahrzehnten zur zeitarbeit lassen sich
folgendermassen zusammenfassen: mehr als ernüchtern zum dreinschlagen.
danke den volkvertretern die die gesetze geändert haben und die sache
verschlimmbessert haben; es waren die roten die dafür sorgten das es
"besser" geht, die frage ist nur für wen. einer ihrer chefs ist ja dann
noch lobbyvertreter geworden, wie passend. vielleicht sollte man
politiker als leiharbeiter und praktikant einstellen.
ich bin zwar demokrat aber ich halte von unser volkverblöder egal was
für coleur auch haben nichts, das zu diesem thema und was sie sonst noch
(v)erbrochen wird.
ich habe fast alles entscheidene hier gelesen, muss dem meisten
ausführungen zustimmen. ich gehören sozusagen zu dem alteisen also
altingenieure und es ist wirklich so das die dienstleister die leute
egal ob anfänger oder alten abzocken. es gibt schlecht und schlechtere.
vielleicht gibt es ein oder zwei bessere leider kenne ich keinen. nach
ende meiner geschäftsbeziehungen, d.h. jeder dieser leasingfirmen für
humankapital hatte ich weniger in der tasche als vorher. das arbeitsamt
will mich wieder solche ein prachtfirmen vermitteln entschuldigung
verwaltet. die kennen nicht mal ihrer angebote (die nicht im entfernsten
zu meinen kenntnisse passen!) und dann gibts unseröses. hilfe! die
ehemaligen arbeitslosen vermittelten sozialpädoge müssen doch ihre
abmmassnahme durchführen. bitte entschuldigt meinen sarkasmus. ich habe
noch nie einen sinnvoll vorschlag von dem arbeitsamt bekommen. für was
bekommen die eigentlich ihr gehalt? da ist auch der wurm drin!
da sind wir schon bei thema gehalt: einer schrieb hier im forum was von
10%. das halte ich für ein gerücht. ich habe zahlen die noch schlimmer
sind, d.h. der standard dürfte min. 50% oder mehr sein. mein
zeitarbeitsfirma kassiert ..im unseren bereich 48-67 euro davon bekommt
ein (erfahrender) ing. (über 10 jahre und mehr) 20-25 euro, den rest
bekommen die bosse des dienstleisterunternehmens. ein zitat das sehr zu
denken gibt "glauben sie das ich für das doppelt was ein ing hier
bekommt arbeiten würde, es muss sich lohnen.", d.h. also er bekommt mehr
als das doppelt was ein leihing hat. ich habe spasseshalber
nachgerechnet.. das was wir erfahrene im monat bekommen verdienen er am
tag ...und als fuchs bekommt man noch weniger d.h.im worst case
verringert es sich bis auf die hälfte eines erfahrenen gehaltes.
einer im forum meinte warum die leute den für solche firmen arbeiten. es
ist besser als zu hause rum zusitzen und arbeitslos zu sein oder
schlimmer h4 zu beziehen. und die hoffnung stirbt zuletzt auch meine...
ich habe mich entzwischen abgefunden keine festanstellung mehr zu
bekommen nach einigen hunderten bewerbungen (können auch 1000 oder mehr
sein!)geschrieben habe. vielleicht sollte ich professionaler verfasser
von bewerbungschreiben werden, wäre vielleicht ein geschäftsidee. die
bewerbungen liefen meisten bei  "renommierten" (nutzniesser unserer
situation) firmen. ich frage mich warum mich niemand haben will:  zu
teuer, zu alt, zu flexibel, zu viele themen und projekte bearbeitet,
keinen klaren schwerpunkt, zu einseitig weil immer fast immer gleiche
Branche dadurch ich bin fachlich zu stark festgelegt ... man ist zu
lange leiharbeiter und die arbeiten sind meistens nicht dazu geeigent zu
geistigen höhen flüge zu anmieren. manchmal hat man aber doch seine
geistesblitze und gestaltet seine arbeit entsprechend so das ein
anfänger bzw. der festangestellte einen braucht um die lösung überhaupt
bzw. im ansatz zu verstehen...man kann halt die 20 jahre nicht ganz
verleugnen. schade das niemand die arbeit honoriert (oder jemand
schmückt sich mit fremden feder, bei diesem festangestellten habe ich
mein zweifel sind beide geistige amöben, entschuldigt meine meinung aber
die sind so bescheuert gewesen, da frage ich mich schon warum ein
anfänger im festangestelltenverhältnis soviel verdient was ich brutto
bekomme bekommt er netto) und höchstwahrscheinlich weggeworfen wird,
anstatt demjenigen den vertrag zu verlängern bzw. fest einzustellen um
die arbeit komplett fertig zu stellen und sie zu pflegen und den anderen
abteilungen konzernweit zur verfügung zustellen. aber solche ideen kan
doch kein leiharbeiter entwickeln und verwirklich. und die leiharbeiter
haben von kleinen festanstellten zu hören bekommen, die machen nur
aufgaben die nicht anspruchvoll sind bzw. die die festangestellten nicht
machen wollen (können), weil zu blöd seit. oder ein englischer kollege
hat für seine arbeit 3/4 jahr veranschlagt. dagegen habe ich neben dem
normalen projekt in knapp 1 woche nebenher erledigt.*g*
mein gehalt hat sich in der ganzen nicht um 1% erhöht oder versprochene
erweiterung der nebenleistungen ergeben. ;-( meine projektbezogene
teuere fortbildungen habe ich immer selbst bezahlt der grund war das ich
mich für folgeaufträge attraktiver zu machen. mein chef behauptet das
die fortbildung auf sein betreiben durchgeführt wurden. darf ich mal
kurz lachen oder besser weinen.

mein letztes erlebnis einer dieser zeitarbeitsfirmen die offiziell den
tenor vertritt, das sie besser ist als alle andere und das explizit
keine zeitarbeitsfirma sondern ein prämierter ingenieursdienstleister.
hat unser kunde uns verliehen. wahrscheinlich weil wir billiger sind als
ferchau sind. war nur ein witz. bei meinen projekten war es so.  sie
gehört nicht zu den grössten aber zu den grösseren mit top company
status wenn ich das so sagen darf. dabei weiss ich gar nicht warum? sie
ist ein  von 500 sonst nicht mehr.  achso weil die leitenden
angestellten, bosse und bwlfuzzis in der zentrale sich selbst
beweihreuchert haben....

fallt nicht rein wenn solche loblieder über eine zeitarbeitsfirma
entschuldigen dienstleister wie sich selbst sehen angestimmt werden ..
eigenlob stickt!

offziell geht uns laut aussage bei letzten betriebsfeier (übrigens
steuerlich absetzbar!) wunderbar. wir werden in und nach der krise als
gewinner hervorgehen.
dann kehrwende, personalgespräch "sogennannte" aufhebungsverträge werden
durch sogenannte "professionelle" personnaler (ehemaliger personaler von
benq, ihr wisst was ich meine der siemensteil der vekauft wurde und dann
pleite ging irgendwie feige von den bossen die schickt ein anderen vor
das sie nicht als lügener dastehen aber leute der trick ist schon alt
das gab schon in alten italien) ausgehändigt. nun wie ich erfahren habe
sind über 30% der leute (ca. 50) rausgeschmiessen worden (2-4 wochen
kundigungsfrist!) aber was absolut daneben finde. es sind wieder 60 neue
einstellt worden, natürlich billiger. daraus folgt also 4facher gewinn.

was mich auch an der ganzen stört bei der einstellung wird man behandelt
wie wenn was besonderes ist und man wird angelogen, hilft umsatz und
gewinn zu steigern bis zu 50% jahrlich und gelobt und hinterher wird man
in die pfanne gehaut.  und das ist ihre eigene schuld weil sie im
automotiv gearbeitet haben .... zu was ist der herr unternehmer da ...
das risko dem leiharbeiter aufbürden und die gewinn selbst einstreichen
... der ag soll gefällst für sein fehler gerade stehen und man darf ja
nicht für eigene aufträge sorgen sonst wären wir konkurrenten laut
aussage eines der bosse. hallo was soll das.  anscheinend ist das
geschäftmodell das risko trägt der AN  und Gewinne bekommt de AG durch
dummes rumsitzen und lesen von Aufträgen ohne viel Geist arme Ing. zu
verkaufen mit bzw. ohne für den Auftrag benötigtes Know-how.

deshalb den tipp an die füchse nehmet nur zu not diese stellen dieser
firmen an und versucht so früh wie möglich aus dem teufelkreis heraus zu
kommen und nehmt alles mit was geht. alles schriftlich fixieren und eine
rs ist nie verkehrt! nützt diese firmen als steigbügelhalter eurer
karriere aus! schaut das ihr so schnell wie möglich weg kommt. die
versprechen euch das blau vom himmel. ich habe absolut nichts dagegen
wenn man geld verdient aber wenn dann es so aussieht das man fast 20
jahre in schule/studien gegangen ist und 20 jahre geschuftet hat und am
ende immer weniger in der lohntüte ist. ist es einfach nicht fair armes
deutschland. nachdem deutschland nicht in der lage ist genügend ing zu
beschäftigen würde wenn ich wenn jünger wäre ins ausland gehen. das rate
jedem der die möglichkeit hat wie viel junge nicht technische akademiker
es auch machen wie z.B. ärzte. der prophet gilt halt nichts im eignen
land. industrie und verleiher dürfen halten kein ingkapital mehr haben.

mir ist mal erzählt wurden, das ich ungefähr 12-15 jahre als ingenieur
arbeiten muss das ungefähr das gleiche verdient habe wie ein
klassenkamerad der als handwerker in der selben zeit das gleich
finaziell bekommen hat. ich glaub nicht das ich das vor der rente
schaffen werde. vielleicht auch gar nicht. armes deutschland wir
brauchen erstmal politiker die nicht nur auf wachstum setzten sondern
auf nachhaltigkeit und dann die unternehmer die nicht ausschliesslich am
profit orientiert sind. sondern wie die väter der brd und grundgesetz es
wollten die
S O Z I A L E marktwirtschaft, also das auch arbeitnehmer sprich in
unseren fall ing daran partizipieren.

entschuldigt für die langen ausführungen
aber opas habe viel zu erzählen

zu brunel und ferchau könnte auch so ein oder zwei geschichten erzählen
aber vielleicht ein ander mal
guten nacht meinen lieben
ihr opa rüdiger

ps sorry für mein orthographie und syntax mein matheprof meinte alle
ing. sind legasthniker. :-)  ich auch sonst hätte was anderes studiert..
Autor: gast3 (Gast)
Datum:

@Gefangner der Zeitarbeit

Dein Text liesst sich einfach nur grässlich..

>ps sorry für mein orthographie und syntax mein matheprof meinte alle
>ing. sind legasthniker. :-)  ich auch sonst hätte was anderes studiert..

Ohne diesen Satz wäre ich davon ausgegangen, dass du um diese Uhrzeit am
Freitag einfach nur besoffen bist...
Autor: Anna Gramm (Gast)
Datum:

Ja, die Selbstbeweihräucherung ist gang und gäbe. Und es gibt sie, die
Zeitarbeitsklitschen für Ingenieure. Ich hatte mal ein
Bewerbungsgespräch bei der mysteriösen Firma links2U. Wenn die Firma
schon so einen bescheuerten Namen hat, werde ich stutzig. Der Typ, ein
Teilhaber dieses Ladens, übrigens zugleich in Studienabbrecher, weil er
den Sinn und Zweck des Informatikstudiums nicht erkannt hat, meinte
ungefähr: "Unsere Kunden sind ganz begeistert von unseren Mitarbeitern
und sagen sich: 'Moment. Das ist ja gar keine Zeitarbeitsfirma.'" Aber
das, was der mir in einer Stunde Gespräch erklärt hat, war Zeitarbeit in
klassischem Sinne, also dass ein Mitarbeiter in eine fremde Firma
reingeht, sich sogar noch bewerben muss, um dann dort arbeiten. Die
haben 10 bis 15 Mitarbeiter und fünf oder sechs Büros in Deutschland und
der Schweiz.

Die Homepage der Firma ist http://www.links2u.de. Die verstoßen gegen
die Impressumspflicht, was äußerst unseriös ist. Ich frage mich, welchen
Nutzen die Volkswirtschaft davon hat, wenn sich solche Firmen
betriebswirtschaftlich lohnen. Die Zeitarbeitsklitschen schießen ja wie
Pilze aus dem Boden.

Die Firma "Neumüller" (http://www.neumueller.org/) wurde auch schon mal
vorstellig. Die rufen ja einfach an, anstatt mal eine E-Mail zu
schreiben. Einen weiteren Kontakt habe abgebrochen und die haben die
Ansage verstanden.
Autor: meiner (Gast)
Datum:

Hat jemand Erfahrung mit ATLAS TITAN Gmbh...die sind ja auch eine ZA
Firma
Autor: Peter (Gast)
Datum:

@meiner

Hatte mich da mal da beworben, die haben mich über Monster angemailt.
Bewerbungen, Telefoninterview, nach einer Zeit eine Rückmeldung das es
wohl nicht passen würde.

Die Anforderungen/Vorstellungen waren aber sehr hoch, glaube kaum das
die einen gefunden haben. Die haben sich seit dem nicht mehr gemeldet.

"Wir, die ATLAS TITAN GmbH, sind ein innovativer Partner für
Unternehmen, die
wissensorientierte Dienstleistungen nutzen und das notwendige Know-How
jeweils projektbezogen und zielgerichtet dort einsetzen, wo es den
höchsten Nutzen bringt!"

Tolle Umschreibung für Zeitarbeit.
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

>Die verstoßen gegen die Impressumspflicht

In wie fern? Auch wenn ich jetzt keinen rechtlichen Abgleich
über die Impressumsinhalte vorgenommen habe ergründet sich mir
nicht der Wahrheitsgehalt deiner Aussage. Jedenfalls war das
Impressum problemlos auffindbar.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Anna Gramm schrieb:

>Ich frage mich, welchen Nutzen die Volkswirtschaft davon hat, wenn
>sich solche Firmen betriebswirtschaftlich lohnen.

Ist doch toll, wenn da einer die Wirtschaft für nen Appel und en Ei
wieder in Schuß bringt, und zusätzlich den Verleiher ernährt. Was mit
dem Einzelschicksal passiert, interessiert da niemanden.

>Einen weiteren Kontakt habe abgebrochen und die haben die
>Ansage verstanden.

Nee, das kannst du nicht als "inneren Vorbeimarsch" interpretieren. Du
bist da Massenware, das haken die hundert mal am Tag ab.
Autor: Anna Gramm (Gast)
Datum:

Max M. schrieb:
> In wie fern? Auch wenn ich jetzt keinen rechtlichen Abgleich
> über die Impressumsinhalte vorgenommen habe ergründet sich mir
> nicht der Wahrheitsgehalt deiner Aussage. Jedenfalls war das
> Impressum problemlos auffindbar.

Mittlerweile haben die ein vernünftiges Impressum. Im letzten Jahr war
da eine Internetpräsenz ohne Impressum. Und noch mindestens bis zum 16.
Januar. Wahrscheinlich haben die hier gelesen, was die da verbocken und
fix eine ordentliche Homepage mit Impressum geschrieben.
Autor: meiner (Gast)
Datum:

Peter schrieb:
> Hatte mich da mal da beworben, die haben mich über Monster angemailt.
> Bewerbungen, Telefoninterview, nach einer Zeit eine Rückmeldung das es
> wohl nicht passen würde.
>
> Die Anforderungen/Vorstellungen waren aber sehr hoch, glaube kaum das
> die einen gefunden haben. Die haben sich seit dem nicht mehr gemeldet.
zu ATLAS TITAN
Die zahlen nach IGZ Tarif lt. deeren AGB'S .....die Frage ist in welcher
Entgeltgruppe der Tarif liegt.

Da meist Studium gefragt ist vermutlich E8 (22xx EUR) oder E9 (26xx
EUR)?! Das kam bei euch nicht zur Sprache?!

In jedem Fall sehr wenig wenn die Ansprüche hoch sind.....ja das ATLAS
eine ZA ist liest man auf der Website nur in den AGB's. Typisch.

Ach ja Geld gibt es "nur" auf das was der Kunde Dir an Stunden
bestätigt...lt. AGB's...also Vorsicht
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

E9 und zeitlich befristet wurde kürzlich für einen E-Techniker
an einem Uni-Institut angeboten zeitgleich und mit gleicher
Gehaltsgruppe mit einem Angebot eines Feinmechaniker (unbefristet)
an einem anderen Institut der gleichen Uni. Hab wohl die falsche
Berufswahl getroffen, oder wie?
Autor: meiner (Gast)
Datum:

Max M. schrieb:
> E9 und zeitlich befristet wurde kürzlich für einen E-Techniker
> an einem Uni-Institut angeboten zeitgleich und mit gleicher
> Gehaltsgruppe mit einem Angebot eines Feinmechaniker (unbefristet)

von welcher ZA Firma wurde E9 angeboten?
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Keine ZA. Ich wollte mal das Niveau zeigen das ein Arbeitgeber (Uni)
zu zahlen bereit ist. Ob Geselle oder Techniker machte da wohl keinen
Unterschied. Vor etwas über einem Jahr hat die Polizei eine Techniker-
Stelle für E7 angeboten. Da hab ich dann dankend einen Rückzieher
gemacht. Scheinbar haben die trotzdem einen Dummen gefunden.
Autor: meiner (Gast)
Datum:

Max M. schrieb:
> eine ZA. Ich wollte mal das Niveau zeigen das ein Arbeitgeber (Uni)
> zu zahlen bereit ist. Ob Geselle oder Techniker machte da wohl keinen
> Unterschied. Vor etwas über einem Jahr hat die Polizei eine Techniker-
> Stelle für E7 angeboten. Da hab ich dann dankend einen Rückzieher
> gemacht. Scheinbar haben die trotzdem einen Dummen gefunden.

Bei diesen unterbezahlten Techniker-Polizeistellen...wird i.d.R. deine
Berufserfahrung angerechnet. Sprich du steigst ab einem Gehalt mit einer
Zugehörigkeit >1 Jahr....ab 3 Jahre meist + 500 EUR.
ein.
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

So wie das aussieht, will Brunel dieses Jahr 1000 neue Mitarbeiter
einstellen. Da brummt die Wirtschaft in der 2. Jahreshälfte 2010 wohl.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Warmweiß schrieb:

>So wie das aussieht, will Brunel dieses Jahr 1000 neue
>Mitarbeiter einstellen.

Woher stammt denn diese Info?
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

Wilhelm Ferkes schrieb:
> Woher stammt denn diese Info?

http://www.wiwo.de/karriere/welche-unternehmen-201...
Autor: dr (Gast)
Datum:

>Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Woher stammt denn diese Info?

>http://www.wiwo.de/karriere/welche-unternehmen-201...

Habe den Artikel überflogen. Im Grunde ist die darin enthaltene
Botschaft vollkommen dämlich. Die Argumentation fängt irgendwo an und
springt sofort weiter, wenn es um handfeste Fakten gehen soll.

Ich sehe, dass die Lage für Ingenieure sich bessert und in diesem Jahr
es noch weiter nach oben gehen wird. Wenn man jedoch diesem Artikel
Glauben schenken soll, dann ist alles nur Kacke.
Autor: Billy (Gast)
Datum:

Also wenn ich das hier wieder lese...

Es wird hier nach Erfahrungen von Brunel gesprochen, und wenn jemand
welche gibt und dann auch noch positive, dann wird es als "Werbung"
abgehandelt...

Ich möchte dazu nun auch mal meinen Senf geben.

Ich selber bin bei einem Dienstleister im Süden Deutschlands.
Und ich kann nicht klagen. Der Verdienst ist zwar etwas geringer als der
von den "fest angestellten", aber durchaus in Ordnung. Um mal einen ca.
Richtwert zu geben: über 3k brutto pro Monat, Weihnachtsgeld und einen
satten einmaligen Bonus. Hinzu kommen VL und eine Art "Betriebsrente".
Ich bin seit zwei Jahren dabei, habe bisher einmal den Auftraggeber
gewechselt (beides Tätigkeiten im Automotive Bereich, beides große
Firmen).
Und ich bin in beiden Firmen in der Entwicklung tätig gewesen und das
von Anfang an.
Mittlerweile habe ich meine zweite Gehaltserhöhung bekommen, die letzte
mit 10%. Außerdem habe nun auch noch 2 Tage mehr Urlaub bekommen.
Ich persönlich finde, dass ein Dienstleister durchaus ein guter Einstieg
sein kann, der einem den Weg zur festen Anstellung ebnen sollte.

Sicherlich gibt es unter den Dienstleistern auch "schwarze Schafe", aber
man sollte sie auch nicht alle über einen Kamm scheren.
Des weiteren gibt es hier durchaus einen großen Unterschied zwischen
Dienstleistern für Ings. als für andere Berufszweige.
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

dr schrieb:
> Ich sehe, dass die Lage für Ingenieure sich bessert und in diesem Jahr
> es noch weiter nach oben gehen wird.

An was liegt das? Gehen dieses Jahr vermehrt Ingenieure in den
Altersruhestand oder wird die Arbeitszeit reduziert werden?
Autor: dr (Gast)
Datum:

>An was liegt das? Gehen dieses Jahr vermehrt Ingenieure in den
>Altersruhestand oder wird die Arbeitszeit reduziert werden?

Es schon richtig, dass ab diesem Jahr deutlich mehr Ingenieure in den
Ruhestand gehen würden. Sowie in den nächsten 5-7 Jahren. Aber das an
sich alleine wird die Führungsetage nicht dazu veranlassen wieder mehr
einzustellen. Den entscheidenden Grund für die Besserung sehe ich vor
allem in der anziehenden Konjuktur und den schnell wachsenden Aufträgen.
Das alles muss irgendwie bewältigt werden, wenn der eigene Personal
nicht ausreicht.

Man progniostiziert dieses Jahr einen BIP-Wachstum von 2,3-2,4 %. Nur
zum Vergleich - im Jahr 2006 betrug der BIP-Zuwachs ca. 1,9%, und damals
ging es mit Boom von MINT-Absolventen erst richtig los.

Und wenn man uns jetzt sagt - es gibt eine schlechte Kapazitätauslastung
bei Unternehmen - heißt es noch nicht, dass es sich genauso mit dem
Personal im Ingenieur-Bereich verhält. Zum einen bereits jetzt 75% der
Unternehmen von einer guten bis befriedigenden Lage sprechen, Tendenz
sehr schnell steigend.
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

dr schrieb:
> Man progniostiziert dieses Jahr einen BIP-Wachstum von 2,3-2,4 %.

Also was diese 2,4 % angeht - da glaube ich eher, dass ich dieses Jahr
noch 2 cm wachsen werde, trotz meiner knapp 28 Lenzen. Selbst das
ifo-Insititut, selber bekannt für optimistische Glaube und Hoffnungen
Schätzungen, hält dies für unwahrscheinlich und prognostiziert ca. 1,5
%. Ich glaube, dass das Wachstum bestenfalls sich um die 1 Prozent
bewegen wird. Das erste Quartal wird's wohl durch den Winter einen
Rückfall geben. Für das restliche Jahr wird es noch einige wenige
Impulse aus den Konkunkturpaketen geben, aber hautpsächlich über Umwege
aus dem Ausland. Was die deutsche Regierung an Pakten auf den Weg
gebracht, ist im internationalen Vergleich lächerlich.
Und 2011 ist der Ofen ganz aus, wenn man die geplanten Sparkurse
durchsetzen will und nicht ordentlich was nachschießt. Brüning lässt
grüßen. Bleibt nur die Frage, ob's irgendwann eine Neuauflage von AH
gibt.
Autor: dr (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Warmweiß schrieb:
>Also was diese 2,4 % angeht - da glaube ich eher, dass ich dieses Jahr
>noch 2 cm wachsen werde, trotz meiner knapp 28 Lenzen. Selbst das
>ifo-Insititut, selber bekannt für optimistische Glaube und Hoffnungen
>Schätzungen, hält dies für unwahrscheinlich und prognostiziert ca. 1,5
>%. Ich glaube, dass das Wachstum bestenfalls sich um die 1 Prozent
>bewegen wird. Das erste Quartal wird's wohl durch den Winter einen
>Rückfall geben.

Die Prognose von DIHK beträgt 2,3% und ist zugleich die jungste von
allen. Die von ifo ist schon etwas älter und wird höchst wahrscheinlich
demnächst nach oben korrigiert. Der harte Winter betrifft nur die
Bauindustrie. Die dadurch entstehenden BIP-Einbüßen werden jedoch
schnell in den warmen Monaten wieder eingeholt.

Ich bin von Natur aus ein Pessimist, daher glaube ich nicht einfach so
einer Prognose. Der Grund für meine optimistische Haltung liefert
folgende Tatsache. Der Wachstum der Auftragseingänge für die deutsche
Industrie erreichte in letzten Monaten die höchste Wachstumrate seit 30
Jahren ! Der Markit/BME Einkaufsmanager Index, der diese Entwicklung
überwacht, erreichte in diesem Monat 57,1 Punkte. Um einen Vergleich zu
früher herzustellen, sollte man wissen, dass dieses Niveau letztes Mal
in den Jahren 2006-2008 erreicht wurde (zuvor 1999-2000). Ein weiterer
Anstieg ist so gut wie sicher.
Im Anhang findest du die Pressemitteilung mit dem historiscehen
Index-Verlauf des Markit/BME Einkaufsmanager Indexes (Ausgabe 01.2010).
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

dr schrieb:
> Der Markit/BME Einkaufsmanager Index, der diese Entwicklung
> überwacht, erreichte in diesem Monat 57,1 Punkte. Um einen Vergleich zu
> früher herzustellen, sollte man wissen, dass dieses Niveau letztes Mal
> in den Jahren 2006-2008 erreicht wurde (zuvor 1999-2000).

Jo, das sieht in der Tat nicht schlecht aus. Allerdings basiert die
Statistik, wenn ich das richtig vertanden habe, aus nur 500 Einkäufern
und Geschäftsführern. Wäre auch mal schön zu sehen, wie das auf die
einzelnen Branchen verteilt ist.
Die "Schlüsselindustrie Deutschlands" Maschinenbau geht ja nach dem
Crash nicht auf Krücken, die sitzt im Rollstuhl. Es wird interessant
sein, ob sie sich wenigstens auf Krücken aufrappeln kann. Die
Abwrackprämien rund um den Globus haben letztes Jahr wohl mit am meisten
gebracht. Die Lager sind jetzt leer und es muss neubestellt werden.
Allerdings kommt da konjunkturpaketmäßig nicht mehr viel nach.
Strohfeuer ist erloschen, jetzt wird neues Stroh besorgt und wieder auf
ein Feuerchen gehofft. Erschreckend ist auch, dass der Jobabbau im
Januar an Fahrt zugelegt hat. Es bleibt abzuwarten, wenn dort der
eigentliche Höhepunkt erreicht wird.

PS: Bist du BME-Mitglied? Weil dieser Markit/BME-Einkaufsmanager-Index
ist ja wie ich gerade sehe kostenpflichtig und schweineteuer.
Autor: dr (Gast)
Datum:

>Jo, das sieht in der Tat nicht schlecht aus. Allerdings basiert die
>Statistik, wenn ich das richtig vertanden habe, aus nur 500 Einkäufern
>und Geschäftsführern. Wäre auch mal schön zu sehen, wie das auf die
>einzelnen Branchen verteilt ist.

Richtig. Aber es geht hier um eine generelle Entwicklung. Wie es den
einzelen Industriezweigen ergeht, erfasst dieser Index nicht. Jedoch
wenn man die tatsächliche Produktionsleistung der deutschen Industrie
ansieht (rote Linie), wird einem klar, dass der Index die
Entwicklungstrends relativ gut vorhersagt.

>Die "Schlüsselindustrie Deutschlands" Maschinenbau geht ja nach dem
>Crash nicht auf Krücken, die sitzt im Rollstuhl. Es wird interessant
>sein, ob sie sich wenigstens auf Krücken aufrappeln kann.

Dem Maschinenbausektor geht es insgesamt gesehen nicht schlecht. 75% der
Firmen meldeten in der letzten Umfrage eine gute oder befriedigende
Lage, mit einem eindeutigen Trend nach oben. Am schlechtesten geht es
den Autozulieferer. Sie spüren immernoch die Auswirkungen der Kriese.
Aber ich sehe bereits für die ein Ende der Leidenszeit, weil die
weltweiten Autoverkaufszahlen in letzter Zeit sehr kräftig angezogen
sind. Vor allem in Asien. z.B meldete VW einen Absatzwachstum von 41% !
Bei anderen deutschen Hersteller sieht es ähnlich gut aus. Das heißt,
dass spätestens in diesem Sommer die Zulieferer alle Hände voll zu tun
bekommen werden.

>PS: Bist du BME-Mitglied? Weil dieser Markit/BME-Einkaufsmanager-Index
>ist ja wie ich gerade sehe kostenpflichtig und schweineteuer.

Nein. Bin ich nicht. Die Pressemitteilung sind frei zugänglich.
Autor: Eigenverantwortlichkeit (Gast)
Datum:

So ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir alle Aussagen durchgelesen.
Und bin echt erstaunt über die vielen negativen. Es ist wirklich so in
der Welt wenn man was zu berichten hat dann fast nur negatives. Und wenn
man mal was positives liest, heißt es sofort Werbung... Noch viel
erstaunter bin ich darüber das sich wirklich davon welche beeinflussen
lassen, ohne sich selbst ein Bild zu machen kopfschüttel Wo bleibt da
die Eigenverantwortlichkeit? Ohne es selbst auszuprobieren und sich ein
Bild zu machen? Jeder ist doch individuell und verarbeitet
Erlebnisse/Erfahrungen anders. Lässt sich der Mensch so leicht in
Boxhorn jagen?
Ich habe gerade eine unbefristete Stelle angetreten in der Branche in
der ich auch gelernt (Bauzeichner) und später studiert habe. Seitdem
arbeitete ich immer fachfremd. Habe demnächst allerdings ein VG über
Brunel und zwar wieder fachfremd. Der Verdienst würde dann ca. 10.000
über meinen jetzigen liegen. Ich warte natürlich das VG ab um zu klären
ob es längerfristig wäre (>1 Jahr) und ob ich noch weiterhandeln kann.
Erst danach werde ich mich entscheiden. Und warum soll man denn
Pendelkosten und die Miete nicht zu dem Einkommen rechnen?
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Das Problem ist ja nicht der schöne Anschein den Brunel und Co.
seinen Kandidaten über die Tätigkeit und Vertragskonditionen
vermittelt, sondern die raue Wirklichkeit. Solche Gespräche
und das gilt ja nicht nur in dem Laden, sind häufig darauf
ausgelegt deinen Fokus von den wirklich wichtigen Fakten und
Bedenken abzulenken und dich so mürbe zu machen das du dann
bereitwillig den Vertrag unterschreibst und der wird kaum
zu deinem alleinigem Vorteil sein. Als kleinen Hinweis:
Wenn man dich beschäftigen will, lass dir den Vertrag mitgeben,
damit du ihn in Ruhe (notfalls juristisch)prüfen kannst.
Vielleicht kann man an der Reaktion schon einen Trend erkennen.
Wenn die Formulierung nicht verständlich sind kannste ja ohnehin
einen Juristen beauftragen den Inhalt prüfen zu lassen. Die
Geschichten die du hier gelesen hast kannste dann als Indiz nehmen.
Natürlich gilt der Grundsatz, denn prüfe wer sich ewig(Wunschtraum)
bindet. Der Arbeitsmarkt und die Sozialsysteme sind nämlich
nicht darauf ausgerichtet mal eine Zeit zu prüfen und dann wenns
doch nicht so das Wahre ist den Job ohne Konsequenzen hinschmeißen
zu können wenn sich nicht anderes bietet. Wer etwas anders glaubt
ist ein hoffnungsloser Optimist. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ist meine persönlich Meinung und auch nicht repräsentativ.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Sorry, hier wird ein völliges falsches Bild von angeblichen Wissenden
dargestellt. Brunel spricht den Arbeitsvertrag vor dem eigentlichen
Kundentermin von A-Z durch (man darf den AV + TV auch mitnehmen) und
anschließend wird auch ein Gehaltsangebot gemacht. Das Angebot kannst Du
dir bis ins kleinste Detail ausrechnen lassen, damit du schließendlich
weißt was am Monatsende rauskommt... und die Auszahlung ist ok... Sollte
einer mehr haben wollen oder meinen damit unterbezahlt zu sein, kann er
das sagen und nimmt den Termin beim Kunden halt nicht wahr.
<kann nur kopfschütteln über die Nichtwisser/schwarzseher etc.>
Autor: Sabine (Gast)
Datum:

@ Ich:

Vielleicht war das bei Dir so. Das heisst noch lange nicht, dass es bei
allen so ist/war. Aber darauf kommst Du, der positiv über Brunel
spricht, natürlich nicht. Du passt gut zu Brunel.
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

Wer sagt denn das "Ich" nicht ein befangener
(leitender) Angestellter von Brunel ist?
Dann wäre die Aussage nachvollziehbar aber nicht
unbedingt glaubwürdig.
Autor: ING (Gast)
Datum:

Anforderungen

    Wir suchen leidenschaftliche Problemlöser und engagierte Teamplayer.
Souveräne Persönlichkeiten, die mit Herz und Verstand bei der Sache
sind. Neben ausgezeichneten fachlichen Qualifikationen müssen unsere
Mitarbeiter über ausgeprägte soziale Kompetenzen verfügen. Denn sie sind
unsere Referenz beim Kunden vor Ort. In kaum einer Branche sind
Mitarbeiter so dicht am Kunden, wie bei uns.

    Unseren Ansprüchen werden Sie mit Motivation, Ehrgeiz und der für
die Projektarbeit notwendigen Flexibilität gerecht. Nicht die
Erledigung, sondern die Qualität des Ergebnisses steht im Mittelpunkt
Ihres Handelns. Als Projektpartner arbeitet Brunel Hand in Hand mit
seinen Kunden. Möchten Sie bei uns einsteigen, sollten Sie zudem ein
ausgeprägtes Maß an Kommunikationsfähigkeit sowie kundenorientiertem
Denken mitbringen.

    Im Gegenzug erhalten Sie vielfältige Einblicke in Top-Unternehmen
aus den unterschiedlichsten Branchen bei einem festen Arbeitgeber. Sie
sind Teil eines starken Brunel Teams und eines verlässlichen Netzwerks
von Spezialsten. Eine ständige Lernbereitschaft ist grundlegend – das
Schlagwort „Lebenslanges Lernen“ ist bei uns Alltagsrealität. Das bringt
aber auch einen entscheidenden Vorteil mit sich: Man geht mit den
aktuellen Entwicklungen mit, kann so konsequent Kompetenz aufbauen und
sichert damit langfristig den eigenen Marktwert.


Das klingt nicht wirklich freundlich. Arbeitssklaven deluxe sind hier
anscheinend gesucht.
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator)
Datum:

ING schrieb:

> (Geseiere gelöscht)
>
> Das klingt nicht wirklich freundlich. Arbeitssklaven deluxe sind hier
> anscheinend gesucht.

Ich finde den gesamten Text einfach nichtssagend. Da werden einfach nur
Allgemeinplätze aufgereiht.

Wer will schon einen Eigenbrötler?

Oder jemanden ohne soziale Kompetenzen?

Wer hätte nicht gerne jemanden mit ausgezeichneter fachlicher
Qualifikation?

Kundenorientiertes Denken?
Welches Unternehmen würde von sich behaupten: "wir arbeiten nicht
kundenorientiert!" ?

"Eine ständige Lernbereitschaft ist grundlegend – das
Schlagwort „Lebenslanges Lernen“ ist bei uns Alltagsrealität"

Ach? Ich dachte, ich hätte nach 9 Semestern ausgelernt.

Also, mir wäre es zu blöd, so etwas zu schreiben, um Mitarbeiter zu
werben.

Das sind die Unternehmen, die direkt unter "Startseite" den Link "Unsere
Philosophie" stehen haben (wo dann das drin steht, was jeder Kunde
selbstverständlich erwartet).

Warum muss man als Besucher einer Website eigentlich immer mit so einem
geistigen Dünnschiss anstatt mit interessanten Fakten genervt werden?

Aber Hauptsache, wir haben eine weitere CMS-Seite gefüllt ...

Chris D.
Autor: Max M. (xxl)
Datum:

>Arbeitssklaven
Die sucht doch jeder. Alle Tugenden mitbringen und alle Vorbehalte,
Vernunft und Verstand zu Hause lassen, Gähn. Ich schlafe gleich ein.
Ist nichts neues.
Autor: Plattfuß am Rhein (Gast)
Datum:

Chris D. schrieb:
> Das sind die Unternehmen, die direkt unter "Startseite" den Link "Unsere
> Philosophie" stehen haben (wo dann das drin steht, was jeder Kunde
> selbstverständlich erwartet).

In den Selbstdarstellungen steht nur Blödsinn. Und Kundenorientierung
heißt: Nur das machen, was kurzfristig Gewinn schafft. Langfristiges
Denken ist fehl am Platze, obwohl gerade das langfristig zum
Unternehmenserfolg beiträgt. Und ich muss meine Branche, die
Softwareentwicklung, kritisieren: Es wird immer nur die erstbeste
Frickellösung genommen. Es ist so schön "pragmatisch". Wenn dann Gelder
aufgewandt werden, dann werden auch noch die falschen Leute betreut.
Angenommen es soll ein Framework für die Buchhaltung entwickelt werden,
das zig mal in konkreten Projekten wiederverwendet werden soll. Dann
werden die "alten Hasen", in der Regel Nichtinformatiker, damit betraut,
weil sie Ahnung von Buchhaltung haben und ein paar Jahre
Softwareentwicklung gemacht haben.

Es fehlt die Vorstellung, was Informatik überhaupt ist. Viele denken,
Informatiker wären ausgebildete Softwareentwickler, dabei sind
Informatiker wesentlich mehr. Die ganze Dimension, was Algorithmik,
Komplexitätstheorie und Parallelisierung angeht, wird ausgeklammert und
daher hakt es in vielen Frameworks, weil irgendsoein Quereinsteiger nur
brute-force-Algorithmen anwendet oder nicht beachtet, wie oft ein Stück
Code pro Sekunde aufgerufen wird und die Performance des Gesamtsystems
herunterzieht. Unter "Optimierung" verstehen die meisten Quereinsteiger
nur irgendwelche Hacks, C-Quellcode mit Assembler garniert. Als
Informatiker schon ich mir als erstes die Schleifen an.

Und gerade stark nebenläufige Systeme werden auf die Kunden losgelassen,
ohne dass man mit formalen Mitteln den Deadlocks nachstellt.

Zu Brunel: Wie ich gehört habe, ist das einer der schlimmsten Läden in
der Dienstleisterbranche überhaupt. Die haben ja alle einen an der
Schacke, aber bei Brunel ist das einfach am schlimmsten.
Autor: Eigenverantwortlichkeit (Gast)
Datum:

Also ich denke jede Dienststelle von Brunel handthabt es anders? Sonst
würden doch nicht soviele verschiedene Meinungen hier aufeinander
treffen?
Diese Woche findet mein Vorstellungsgespräch statt, davor hatte ich ein
lockeres Gespräch um mal mit ein paar Zahlen zu jonglieren, der Kunde
ist anscheinend sehr an meiner Person interessiert, sonst hätte ich nach
meiner Forderung Tschüss gehört.
Wenn das wirklich einer (der) schlimmste Laden sein soll, warum hält der
sich noch am Markt? Warum hat die Bild Zeitung noch nicht darüber
berichtet? Warum sind dann alle so ahnungslos?
Verstehe ich nicht wie man auf hörensagen irgendwas geben kann,
hauptsache irgendwas schlecht reden?
Autor: JuniorIng (Gast)
Datum:

Hallo,

bin gerade mit der Uni fertig und spiele auch mit dem Gedanken bei einem
DL anzufangen. Auf mein Profil bei Monster.de reagieren nur DL mit
interessanten Stellen.

Nach dem was ich hier so gelesen habe lasse ich es jetzt aber lieber
sein. Insbesondere das Argument, dass "Externe" keine anspruchsvollen
Tätigkeiten bekommen, konnte ich selbst schon beobachten und schreckt
mich am meisten ab. Das man sehr schnell versetzt wird und gekündigt
wird wenn man nicht in ein Dorf ziehen will ist auch nicht so
ansprechend.

Als erste Bewerbung kann ich Ferchau empfehlen. Da wird man nach der
Bewerbung innerhalb von einer Woche zu einem Vorstellungsgespräch
einladen wird. Absolventen können so ihren Auftritt verbessern bzw.
Sicherheit für kommende Gespräche gewinnen.

LG
Autor: designer (Gast)
Datum:

Wer kennt die Margen,  die Brunel gegenüber deren Kunden realisiert?
(Verhältnis Gesamtpreis Brunel/ Arbeitnehmergesamtkosten)
hier wurde was von 50%-10% geschrieben,  das ist ein weites Feld. Was
ist deren unterste Verhandlungslinie(Schmerzgrenze)?

Grüße-
Autor: exBruneller_0000 (Gast)
Datum:

Also was ich hier teilweise lesen muss, ist wirklich soweit von der
Realität entfernt wie die ständigen Meldungen über Ufos! Ich persönlich
habe Erfahrungen mit einer Niederlassung in Nordhessen sammeln können
und die waren wirklich nicht schlecht... Der Typ der mit mir das
Vorstellungsgespräch geführt hat war wirklich kompetent und hatte auch
Ahnung von dem was ich ihm erzählt hatte, obwohl er etwas komplett
anderes Studiert hatte. Er hat interessiert zugehört und sich auch
fleissig Notizen gemacht! Ich hatte auch das Glück relativ schnell durch
Brunel in einem international namenhaften Unternehemen unterzukommen, wo
ich direkt gut aufgenommen wurde. Ich hatte mich auch zuvor direkt dort
beworben, hatte aber keine Chance auf diesem Wege dort anfange zu
dürfen! Was mir besonders gefallen hat, waren die vielen Mitarbeiter
Events, die Unterstützung durch den Teamleiter, was wirklich toll war,
weil ich immer einen direkten Ansprechpartner hatte, der immer ein
offenes Ohr hatte und sich wirklich gut um meine Probleme gekümmert hat!
Die Bezahlung war absolut im Rahmen, sicherlich nicht soviel wir möglich
gewesen wäre, aber man darf auch nicht vergessen, das diese Unternehmen
auch leben müssen! Ich habe in der Zeit viel lernen können, aber leider
gab es für mich kein folge Projekt, sodass ich gekündigt wurde, aber
durch die Erfahrung die ich dort gesammelt hatte, hatte ich 3 Wochen
später schon einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Fazit:
Aus meiner Sicht ist Brunel wirklich ein toller Arbeitgeber, der sich
viel Mühe gibt seine Mitarbeiter durch viele kleine Events etc. bei
Laune zu halten und auch neben der Arbeit zufrieden zu machen. Die
Bezahlung ist vollkommen ok und ich war sehr zufrieden mit dem
Gebotenen! Super fand ich die abwechslungsreichen Aufgaben die ich lösen
durfte und es ist nicht so wie geschrieben wurde, dass man als Arbeiter
der von einem Dienstleister kommt nur die stupiden Aufgaben erledigen
darf, ich durfte viel Verantwortung übernehmen!
Nachteil:
Wenn man nicht deutschlandweit flexibel ist, hat man nur ganz schlechte
Chancen langfristig bei Brunel beschäftigt zu sein!
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum:

exBruneller_0000 schrieb:
> Die Bezahlung war absolut im Rahmen, sicherlich nicht soviel wir möglich
> gewesen wäre, aber man darf auch nicht vergessen, das diese Unternehmen
> auch leben müssen!

Hm, die müssten nicht wirklich leben, wenn das ausleihende Unternehmen
Dich direkt einstellen würde, sei es auch nur befristet. Dann käme auch
mehr Kohle bei Dir an.

> Ich habe in der Zeit viel lernen können, aber leider
> gab es für mich kein folge Projekt, sodass ich gekündigt wurde, aber
> durch die Erfahrung die ich dort gesammelt hatte, hatte ich 3 Wochen
> später schon einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Das hat ja wohl eher etwas mit dem Auftraggeber zu tun, ob er Dir
gescheite Aufgaben gibt oder nur die Handlager- und Ödnis-Jobs.

> Fazit:
> Aus meiner Sicht ist Brunel wirklich ein toller Arbeitgeber, der sich
> viel Mühe gibt seine Mitarbeiter durch viele kleine Events etc. bei
> Laune zu halten und auch neben der Arbeit zufrieden zu machen.

Glück gehabt...

> Nachteil:
> Wenn man nicht deutschlandweit flexibel ist, hat man nur ganz schlechte
> Chancen langfristig bei Brunel beschäftigt zu sein!

Viel Spass mit der Familie!
Warum sollte man länger bei Brunel beschäftigt sein wollen??
Irgendwann muss man den Absprung schaffen.
Autor: Wurst (Gast)
Datum:

@exBruneller_0000 (Gast)
Wieso hat Brunel so hohe Margen, obwohl sofort gekündigt wird, wenn es
kein Folgeprojekt gibt?
Ist die Bezahlung gut genug, um eine deutschlandweite Flexibilität
bieten zu können?
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum:

Autor: Gästchen (Gast)
Datum:

Panzer H. schrieb:
> Irgendwann muss man den Absprung schaffen.

Yep, irgenwann. Die Wahrscheinlichkeit wird jedoch kleiner.
Denken auch Kollegen bei Ericsson die über Verleiher seit 7 dort Jahren
arbeiten.
Autor: Gästchen (Gast)
Datum:

Warmweiß schrieb:
> http://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/elektr...

Ich habe nur angefangen zu lesen und da war es schon klar worum es da
geht, die Bruneler sagen wir hätte nicht genug Zeitarbeit in der
Wirtschaft. Ne...und wech....
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: exBruneller_0000 (Gast)
> Datum: 12.07.2010 23:55
> Aus meiner Sicht ist Brunel wirklich ein toller Arbeitgeber, der sich
> viel Mühe gibt seine Mitarbeiter durch viele kleine Events etc. bei
> Laune zu halten und auch neben der Arbeit zufrieden zu machen. Die
> Bezahlung ist vollkommen ok und ich war sehr zufrieden mit dem
> Gebotenen! Super fand ich die abwechslungsreichen Aufgaben die ich lösen
> durfte und es ist nicht so wie geschrieben wurde, dass man als Arbeiter
> der von einem Dienstleister kommt nur die stupiden Aufgaben erledigen
> darf, ich durfte viel Verantwortung übernehmen!

Oh Mann , wie kann man nur so naiv sein !

> Ich habe in der Zeit viel lernen können, aber leider
> gab es für mich kein folge Projekt, sodass ich gekündigt wurde, aber
> durch die Erfahrung die ich dort gesammelt hatte, hatte ich 3 Wochen
> später schon einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Jetzt sind sie wohl bei Ferschau ? Nur keine Angst , dort fliegen sie
auch bald raus .
Autor: Gästchen (Gast)
Datum:

> Autor: exBruneller_0000 (Gast)
> Datum: 12.07.2010 23:55
> Aus meiner Sicht ist Brunel wirklich ein toller Arbeitgeber, der sich
> viel Mühe gibt seine Mitarbeiter durch viele kleine Events etc. bei
> Laune zu halten und auch neben der Arbeit zufrieden zu machen.

Mit diesen "kleinen Events" oder auf Deutsch gesagt "Kinderkacke"
versucht man die Mitarbeiter von der Realität wie z.B. Arbeitsdruck,
dünstere Zukunftsaussichten und miese Bezahlung abzulenken. Für
Arbeitgeber ist es einmalige Aufwendung die vortäuschen soll dass er
sich um Mitarbeiter kümmert: ist derzeit in Mode gekommen. So etwas geht
noch schlimmer wenn alle gezwungen werden (ja, richtig gelesen) zu einem
Karaoke-Abend zu gehen der am Sonntag stattfindet. Offiziell wird gesagt
dass die Teilnahme daran Pflicht ist weil solche Maßnahmen das Team
zusammenschweissen. Für manch einen Spassti mag es belustigend sein,
doch was hat man davon wenn man am Montag wieder in der Realität landet?
Nur gute Zusammenarbeit bringt ein Team zusammen.
Viel nachhaltiger wäre angemessene Bezahlung wie bei festangestellten
Arbeitnehmern als dieser Kindergarten.
Autor: Bruneler (Gast)
Datum:

Hi, ich arbeite bei brunel und kann das auf keinen fall empfehlen. du
bekommst nur ein job wenn sie dich beim kunden vorgestellt haben und der
dich will. sollte aber das projekt platzen (so ist mir es gegangen bei
der kriese) dann will brunel sofort kündigen. nur wass sich auf lange
oder kurze sicht abzocken läst arbeitet dort. gutes verhältniss :-( eher
nicht, wer die klape auf macht hat ein problem. psycho terror vom
feinsten.
Autor: Vauditor (Gast)
Datum:

Bruneler schrieb:
> Hi, ich arbeite bei brunel und kann das auf keinen fall empfehlen. du
> bekommst nur ein job wenn sie dich beim kunden vorgestellt haben und der
> dich will. sollte aber das projekt platzen (so ist mir es gegangen bei
> der kriese) dann will brunel sofort kündigen. nur wass sich auf lange
> oder kurze sicht abzocken läst arbeitet dort. gutes verhältniss :-( eher
> nicht, wer die klape auf macht hat ein problem. psycho terror vom
> feinsten.

Leider gibt es bei Brunel scheinbar keine Großbuchstaben.
Autor: Bastian (Gast)
Datum:

"anscheinend" hättest Du sagen müssen, wenn der gag hätte greifen
sollen.

Was ich sagen kann: Bei Brunel gibt's kein Geld. Wollten mir als
Absolvent damals magere 37.000 zahlen. Bei einem KMU gabe es dann über
41k.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: exBruneller_0000 (Gast)
> Datum: 12.07.2010 23:55

Hört sich nach "wurst" an.

Der macht immer Reklame für den Verein.
Hofft wohl auf einen Job im Aufsichtsrat.
Autor: S. (Gast)
Datum:

Ich kann von der Zeitarbeit nur abraten!

Dieser Art der Beschäftigung hängt zurecht der Makel der
Zweitklassigkeit an und dies gilt besonders aus der Sicht der Firmen,
die nicht oder kaum mit ZA agieren, bzw. negative Erfahrungen mit
Zeitarbeitern haben. Man unterstellt Mitarbeitern immer, dass sie das
vermeiden, wenn sie können und somit gilt man als alles andere, nur
nicht als Vorzugsangestellter. Wenn man sich aus einer ungekündigten
Stellung bewerben kann, birgt das immer mehr Möglichkeiten.

Zudem sind diese Stellen meistens Schleudersitzstellen und man arbeitet
auf Abruf, ohne die Möglichkeit zu haben, sich eine Position in der
Firma zu erarbeiten. Dies vor allem deshalb nicht, weil man praktisch
nur Überhangarbeiten und niedrige Tätigkeiten überlassen bekommt. Die
Firmen rechnen nämlich mit einem Abgang des ZA und werden den Teufel tun
und langfristig mit Dir zu planen und Ihnen irgendetwas zu übertragen,
womit man wichtig werden könnte. Zeitarbeit ist für viele Firmen oft nur
ein Mittel, Geld zu sparen und sich der sozialen Verantwortung
langfristiger Bindung zu entziehen. Bestandsschutz der eigenen
Mitarbeiter ist oft das Ziel. Ausserdem kann man ausgehen, dass sich im
Falle von Arbeitsüberhang die internen MA die Rosinen rausgepickt haben
und man die tristen Aufgaben übernehmen darf.

Viele erhoffen sich eine Übernahme in eine feste Einstellung direkt beim
Kunden. Doch das ist vergebens! Hätte die Firma ein Interesse, diese
konkrete Stelle dauerhaft zu besetzen, würde Sie eine Person gut
aussuchen, sie festanstellen und das Risiko des Fehlgriffs über die
Probezeit abfedern. Das kommt die Firma bei gleich gut verdienenden MA
nämlich billiger, als bei Zeitarbeit! Dass die Firma dennoch auf ZA
setzt, ist ein klares Zeichen dafür, dass man NICHT mit einem plant.

Aus Erfahrung kann ich Folgendes sagen:

Zeitarbeit gibt es nur in zwei Versionen!

A) Um Geld zu sparen, wird ein Überangebot an Arbeitskräften ausgenutzt,
um sie in ZA zu drängen, wo sie sehr viel weniger bekommen, als die
Festangestellten, weniger Urlaub haben, weniger Sicherheiten und im
Alter keine Aussicht mehr auf Anstellung. Man ködert sie mit Übernahme,
um 110% Einsatz zu bekommen, sie sollen sich abrackern und nicht krank
machen! Das sind sicher 90% der ZA-Jobs in Deutschland. Sobald mn krank
ist, normal leistet, oder gar mehr Geld will, ist man draussen. Nur für
deutlich weniger Geld könnte eine Übernahme klappen.

B) Die Firma hat irgendeinen temporären Bedarf, für den sie auf Dauer
keinen Vollzeit-MA gebrauchen kann. Solange man drin ist, wird man
geliebt - sobald das Projekt beendet ist, ist man draussen -und zwar zu
100%. Es sei denn, es tut sich zufällig was Neues auf, wo man zufällig
passt.

Wie gesagt, um Arbeitskräfte zu testen, gibt es eine Probezeit!!

Echte Profiteure der ZA sehe ich nur im Bereich ET, MB und IT, wo
hochqualifizierte technische Akademiker in Sonderprojekten für 3,6 oder
9 Monate arbeiten, um einen Spitzenbedarf abzudecken, oder den
Krankheitsausfall eines Kollegen abfedern sollen. In diesen Sonderfällen
lassen die AG sich das wirklich etwas kosten. Diese ZA-Akademiker
verdienen dann sogar 10%-20% mehr, als ihre festangestellten Kollegen,
bekommen Reisen, Wohnung und Sonderausgaben bezahlt. Das Verleiher
verdient dennoch ein Vermögen an ihnen. Dies passiert, wenn ein
dringender Auftrag abzuleisten ist und Konventionalstrafen drohen oder
ein Auftrag nur mit der Hinzunahme einiger externer Spezialisten zu
bekommen ist.

Aber das sind auch bestensfalls nur 20% der ZA-Stellen in diesem high
tech Bereich. Die meisten Ingenieure und Informatiker in Zeitarbeit
haben weniger Geld, als gleichwertige Personen mit entsprechender
Erfahrung, die in ihrer jeweiligen Firma eine entsprechende Karriere
gemacht haben. Sie haben auch nicht etwa die spannenden Sachen, sondern
machen das, was andere nicht machen wollen. Und: alle haben wieder das
Problem, das ZA in ihrem Lebenslauf negativ bewertet wird. Da hilft auch
die Propaganda nichts, die derzeit versucht, Zeitarbeit als das
Allheilmittel der Arbeitsmarktsituation zu preisen und darauf hinweist,
dass ZA auch unter Ingenieuren angeblich immer beliebter wird. ZA ist
nur bei den AG beliebt!

Vergessen wir mal bitte nicht, dass eine solche Tätigkeit auch auf
häufige Arbeitsplatzwechsel hinausläuft. Dieses Nomadenleben wird von
vielen nicht gerade begrüsst oder gesucht und die, die es wirklich so
haben wollen, arbeiten selbständig über Dienstverträge und generieren
entsprechende Umsätze, die ihnen dauerhaft ein höheres Brutto und
interessante Projekte bescheren. Daher sind auch über ZA-Verhältnisse
kaum gute Ingenieure zu beschaffen, wodurch wieder die Rückkopllung zur
angenommenen Zweitklassigkeit gegeben ist.
Autor: wurst (Gast)
Datum:

S. schrieb:
> Ich kann von der Zeitarbeit nur abraten!

Das ist immer eine Frage der Alternativen. Den Job welcher vom
Entleiherunternehmen über den Dienstleister angeboten wird, den bekommt
man zu 0 % als direkte Festanstellung.
Autor: Simon (Gast)
Datum:

Nicht unbedingt! Einfach einen Monat dort arbeiten und fragen. Wenn Sie
es nicht machen, dann kündigen.
Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

...ohne alternative Anstellung?
...und dann drei Monate ohne Einkommen da stehen?
Solche Spielchen würde ich lassen, weil die Wirtschaft
den Arbeitsmarkt ohnehin umbaut, nämlich zugunsten der
Leih-und Zeitarbeit-Branche.
Dann spricht sich das schnell rum und dann ist nichts mehr
mit Job-Hopping.
Autor: wurst (Gast)
Datum:

Simon schrieb:
> Nicht unbedingt! Einfach einen Monat dort arbeiten und fragen. Wenn Sie
> es nicht machen, dann kündigen.

Man kann sofort beim Vorstellungsgespräch nach der direkt Anstellung
fragen. Wenn das kategorisch ausgeschlossen wird, muss man ja nicht dort
anfangen, bzw. man kann sich weiterhin bewerben.
Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

Wenn dein (Zeit-)arbeitgeber dir das man nicht verbietet.
Ich war noch nicht mal angestellt und die verboten mir schon
Kontakt mit dem Kunden aufzunehmen. Kaum zu glauben, was?
Autor: wurst (Gast)
Datum:

Michael S. schrieb:
> Wenn dein (Zeit-)arbeitgeber dir das man nicht verbietet.
>
> Ich war noch nicht mal angestellt und die verboten mir schon
>
> Kontakt mit dem Kunden aufzunehmen. Kaum zu glauben, was?

Der Zeitarbeiter ist doch jeden Tag beim Kunden. Wo ist da das Problem?
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Michael S. schrieb:
> Wenn dein (Zeit-)arbeitgeber dir das man nicht verbietet.
> Ich war noch nicht mal angestellt und die verboten mir schon
> Kontakt mit dem Kunden aufzunehmen. Kaum zu glauben, was?

In der Regel erfährst du sowieso erst mal gar nichts über den Kunden.
Bis das Geschäft perfekt und der Vertrag unterschrieben ist. Es sei
denn, es ist der einzige Betrieb in 100km Umkreis, wo man vielleicht
passen könnte. Das scheint also für alle Parteien immer etwas kniffelig
zu sein.

Ich wurde dem Kunden mal nur ganz kurz vorgestellt, und zwar um zu
schauen, ob man hauptsächlich menschlich passen könnte. Und dann erst
wieder zum Einsatzbeginn. Fachlich reichte erst mal meine globale
Bezeichnung Elektro-Ing.. Da ist dann zwischen Kunden und Dienstleister
(und auch mir) so ziemlich alles schief gelaufen, was nur schief laufen
kann. Um mich herum wurde ohne meine Mitwirkung vieles falsch
kommuniziert, denn man ist das letzte Glied in der Kette AG, DL, und
Mitarbeiter. Das kommt davon, wenn der DL selbst fachfremd ist, und
Arbeitsinhalte überhaupt nicht einschätzen kann oder will. Und der Chef
der Einsatzfirma gelernter Elektriker ist, der sich ohne
Qualifizierungen im Betrieb hoch gearbeitet hat, und nur seinen sehr
beschränkten Bereich auch nur oberflächlich kennt.

Diese Vorgehensweise ist ja schön und gut bei einem Fließbandarbeiter,
aber nicht bei einem Elektronikentwickler. Aber, man lernt da immer
wieder was dazu.

wurst schrieb:
> Der Zeitarbeiter ist doch jeden Tag beim Kunden. Wo ist da das Problem?

Er meint sicher die Bewerbungs- und Einstellungsphase.
Autor: wurst (Gast)
Datum:

Der "Kunde" stellt den Zeitarbeiter doch nicht blind ein. Es ist sogar
so, dass üblicherweise erst die Einstellung beim Dienstleister erfolgt,
wenn das ANÜ-Geschäft steht. Ausserdem bekommt der Dienstleister bei
einer Übernahme ne Ablösesumme, weshalb er eigentlich nie etwas gegen zu
guten Kundenkontakt hat.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Solange die guten Kundenkontakte NACH Vertragsabschluss mit dem DL
entstehen ist das sicher kein Problem für den DL.
Autor: wurst (Gast)
Datum:

Ich schrieb:
> Solange die guten Kundenkontakte NACH Vertragsabschluss mit dem DL
>
> entstehen ist das sicher kein Problem für den DL.

Wenn das Geschäft zustande kommt, ist das dem DL völlig wurscht.
Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

Wilhelm Ferkes schrieb:


> In der Regel erfährst du sowieso erst mal gar nichts über den Kunden.
Was ganz und gar nicht okay ist, weil man so ja kein Gefahrenpotenzial
abschätzen kann, z.B. Hochspannung.
> Das scheint also für alle Parteien immer etwas kniffelig zu sein.
Eher nur für den Dienstleister die sich nicht ihr Sklavengeschäft
vermasseln lassen will. Mit der verfassungsgemäßen Freiheit scheint mir
das nicht vereinbar.
> Da ist dann zwischen Kunden und Dienstleister
> (und auch mir) so ziemlich alles schief gelaufen, was nur schief laufen
> kann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Murphys_Gesetz
> Um mich herum wurde ohne meine Mitwirkung vieles falsch
> kommuniziert, denn man ist das letzte Glied in der Kette AG, DL, und
> Mitarbeiter. Das kommt davon, wenn der DL selbst fachfremd ist, und
> Arbeitsinhalte überhaupt nicht einschätzen kann oder will.
Wer soll dafür wohl die Verantwortung übernehmen wenn mal was schlimmes
passiert? Auch Arbeitnehmer sind an der Haftung beteiligt.

> Und der Chef der Einsatzfirma gelernter Elektriker ist, der sich ohne
> Qualifizierungen im Betrieb hoch gearbeitet hat, und nur seinen sehr
> beschränkten Bereich auch nur oberflächlich kennt.
Ist ein generelles Problem das Gewerbetreibende automatisch mit der
Anmeldung auch die Beschäftigungserlaubnis der AA bekommt.
Fachkompetenz wird da koherent wohl nicht geprüft, scheint mir.
> Diese Vorgehensweise ist ja schön und gut bei einem Fließbandarbeiter,
> aber nicht bei einem Elektronikentwickler.
Na, generell nicht für eine qualifizierte Fachkraft vom Gesellen bis zum
Promovierten. Es hängt maßgeblich von dem Schwierigkeitsgrad der
Tätigkeit ab.
In der BZA-Tarifdokumentaion kann man Tätigkeitbeschreibungen lesen
die wohl aber eher zur Einordnung in die entsprechnden Einkommensklassen
gedacht sind.
Seite 15
http://www.dialog-service.de/_dialog-personalservi...

Verhandlungsspielraum gibts da eh nicht, nur Bedingungsfeindlichkeit.

Nicht mal die frei Wahl hat man außer:
Ne, danke ich verzichte und ein paar Tage später gibts noch nen Anschiss
wegen Arbeitsverweigerung vom Amt wenn man arbeitslos ist, oder?

> Aber, man lernt da immer wieder was dazu.
Und was was du nun konkret gelernt!

> wurst schrieb:
>> Der Zeitarbeiter ist doch jeden Tag beim Kunden. Wo ist da das Problem?
>
> Er meint sicher die Bewerbungs- und Einstellungsphase.

Meinte ich.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Michael S. schrieb:

>Ne, danke ich verzichte und ein paar Tage später
>gibts noch nen Anschiss wegen Arbeitsverweigerung
>vom Amt wenn man arbeitslos ist, oder?

Uiiii, da muß ich am Donnerstag wieder hin. Habe eine 1. Einladung nach
der letzten EGV im November, erst vor 3 Monaten. Normalerweise kenne ich
ja Einladungen nur von Geburtstagspartys, aber das hier ist etwas
anders. Vielleicht haben sie jetzt eine Altenpfleger-Ausbildung für
mich, oder einen Kurs in Fürstenfeldbruck, oder nen Dumpfbackenkurs
Bewerbungshilfe für Produktionshelfer, LKW-Fahrer, und Schulabbrecher.
Wie man einen PC einschaltet, und was man damit machen kann. Mal
schauen. ;-)
Autor: Mandy253 (Gast)
Datum:

Wie sieht das eigentlich mit der Vertragsbefristung aus? Bekommt man
bspw. einen Vertrag für zwei Jahr? Wenn ich das richtig habe ist man
selten bei einer Firma länger, sondern geht dort hin (also in die
Firmen) die Projekte haben. Was ist aber, wenn Brunel gerade keinen
"Einsatzort" für einen haben? Ist man dann quasi arbeitslos und wird
weiter bezahlt oder wie kann ich mir das vorstellen?
Autor: Mandy253 (Gast)
Datum:

oh gott sorry, hätte mir das vorher wohl nochmal durchlesen sollen;)
Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Mandy253 schrieb:
> Ist man dann quasi arbeitslos und wird
>
> weiter bezahlt oder wie kann ich mir das vorstellen?
Du brauchst deinen Resturlaub auf, dann die Guthabenstunden und dann
kann es kommen, dass  du unbezahlten Urlaub nehmen mußt, oder gleich
gekündigt wirst!
Autor: Antonio (Gast)
Datum:

Hallo zusammen,

ich habe mich vor paar Wochen bei Brunel beworben, 2
vorstellungsgespräche gehabt (bei brunel und bei firma) und eine Zusage
bekommen.

bezahlung ist aber etwas weniger als was man direkt bei firma bekommen
könnte (was ist klar, brunel mus etwas auch verdienen).

gibt es bei brunel ein möglichkeit direkt bei firma einsteigen und dass
brunel einen vermitlungsgeld kriegt ?

oder was passiert wenn man sich direkt an firma wende und das fragt ?

grüße,

Antonio.
Autor: Matthias (Gast)
Datum:

@Antonio: Bist du Absolvent oder hast du schon BE?
Wieviel haben sie Dir denn geboten? Habe nächste Woche auch ein erstes
Gespräch
Autor: tief im Westen (Gast)
Datum:

Hatte mich vor Kurzem auch mal bei denen beworben. Bekam dann trotz
genanntem Arbeitsort in der Stellenausschreibung eine Anfrage wo ich
denn einseztbar bin. Das ging dann Als Beispiel waren gegeben Bundesweit
und 3 weitere Großräume in meinem Bundesland und der großraum der Stadt
die als Arbeitsort angegeben war. Da war dann für mich schon klar die
suchen garnicht konkret die brauchen was um ihre Datenbank aktuell zu
halten. Und den Gehaltswunsch wolten die noch wissen. Hab denen dann
geantwortet und bekam dann gut ne Woche später ne absage.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Antonio (Gast)
> Datum: 26.10.2011 00:58

> gibt es bei brunel ein möglichkeit direkt bei firma einsteigen

Ein sechser im Lotto ist wahrscheinlicher. Träum weiter!
Autor: felix (Gast)
Datum:

hm,
dann sollte ich wohl anfangen lotto zu spielen - dann hätte ich ja schon
2 x nen 6er im lotto
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: felix (Gast)
> Datum: 07.02.2012 17:34

> dann sollte ich wohl anfangen lotto zu spielen

Wenn meine Großmutter noch leben würde könntest du die Fragen. Die hatte
den Lotto-Code geknackt. Wie Sie es machte hat sie mit ins Grab
genommen.

Für das Problem über Brunel in eine Festanstellung zu kommen hätte sie
allerdings auch keine Lößung gehabt.
Autor: Michael S. (technicans)
Datum:

In der Reportage einer Wirtschaftssendung haben die kürzlich
behauptet das nur 2,8% den Wechsel von einem Dienstleister zu einer
regulären Firma schaffen. Bisschen schwache Aussichten, finde
ich. Da sollte man wenigstens ordentlich verdienen damit sich die
Sache auch lohnt.  Wenn die Dienstleister allerdings das Gehalt
weiter drücken können, wird kein Kunde drauf verzichten wollen, die
Entleihten bequem wieder los werden zu können.
Autor: Wilhelm Ferkes (ferkes-willem)
Datum:

Michael S. schrieb:

> Wenn die Dienstleister allerdings das Gehalt
> weiter drücken können, wird kein Kunde drauf verzichten wollen, die
> Entleihten bequem wieder los werden zu können.

Darauf läuft es hinaus. Man kann ja bequem auch beim Amt Arbeitslose
aquiirieren, die in Bezug auf Gehaltsmitsprache und Einsatzorte gar
nicht mehr mitzureden haben. Da ist es billigst.
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Michael S. (technicans)
> Datum: 07.02.2012 21:12

> In der Reportage einer Wirtschaftssendung haben die kürzlich
> behauptet das nur 2,8% den Wechsel von einem Dienstleister zu einer
> regulären Firma schaffen.

Für gewerbliche Arbeitnehmer mag das stimmen. Habe hier kürzlich einen
getroffen. Ob es ihm bei der regulären Firma besser geht bezweifele ich
aber nach Sicht der allgemeinen Lage.

Bei Ingenieuren kann ich mich an eine Übernahme erinnern. Ist
mittlerweile
Legende, war glaube ich in Süddeutschland und ist etwa 25 Jahre her.
Autor: Ich (Gast)
Datum:

Zuckerle schrieb:
> Bei Ingenieuren kann ich mich an eine Übernahme erinnern. Ist
> mittlerweile Legende, war glaube ich in Süddeutschland
> und ist etwa 25 Jahre her.

Ich kenne eine handvoll Ingemnieure, die übernommen worden sind,
innerhalb der letzten ca. 10 Jahre.

Wilhelm Ferkes schrieb:
> die in Bezug auf Gehaltsmitsprache und Einsatzorte gar
> nicht mehr mitzureden haben.

Einsatzorte: Schwieriges Thema, da zB.: der Traifvertrag der IGZ/DGB,
also kein christlicher Verien, KEIN Reiskostenkonzept in ihrem
Tarifvertrag hat.

Beim BZA sieht das nur unwesentlich besser aus.

Brunel macht hier bei einem Kollegen einen Mietzuschuss, falls der
Auftrag zuende ist, endet auch der Mietzuschuss, aber nicht die Miete
(Kündigungsfrist).
Autor: Zuckerle (Gast)
Datum:

> Autor: Ich (Gast)
> Datum: 08.02.2012 06:55

> Ich kenne eine handvoll Ingemnieure, die übernommen worden sind,
> innerhalb der letzten ca. 10 Jahre.

Mag ja sein das du eine Handvoll kennst, ich kenne keine!

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