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Forum: Mikrocontroller und Elektronik RFM12 - Funkmodul

Autor: jonny (Gast)
Datum: 28.03.2007 18:15

Hallo,
ich habe beim stöbern bei Pollin dieses Funkmodul gefunden:
http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&a...

Meine Frage an euch ist:
Hat schon wer damit gearbeitet und ob es schwer ist diese Module für
eine art Wetterstation zu nutzten um die daten zu übermitteln.

jonny
Autor: AVR-User (Gast)
Datum: 28.03.2007 18:26

Sieht interessant aus. Nähere Informationen gibts hier:
http://www.hoperf.com/doce/pro/RFM12.html

(Im programming guide gibts auch ein Schaltplan-Beispiel mit AVR)
Autor: jonny (Gast)
Datum: 28.03.2007 18:31

cool danke,
auf der Seite war ich auch schon^^ Leider muss ich mal wieder zum
Augenarzt... xD

mfg
jonny
Autor: Werner Kraus (i-mon)
Datum: 01.04.2007 17:39

Hallo,

weiß jemand, wie es da mit der Reichweite aussieht?

Gruß, Werner
Autor: Werner Kraus (i-mon)
Datum: 01.04.2007 17:49

Ich habe gerade die Info gefunden. Bis zu 200m im Freien.

Für den Preis ist das ja echt in Ordnung, wenn es denn auch funktioniert
;-)
Autor: AVR-User (Gast)
Datum: 02.04.2007 00:07

Jonny:
Wenn du das Modul erfolgreich in Betrieb genommen hast, dann gib uns
doch mal ne Rückmeldung.
Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite
Datum: 02.04.2007 00:17

Das sieht ja wirklich gut aus, vor allem für den Preis.
Autor: guest (Gast)
Datum: 02.04.2007 01:06

also ich werde in naher zukunft erstmal keins dieser module
ausprobieren, da ich noch andere dinge zu machen habe... klasse 10
abschlussprüfungen (ja, sind neu) usw.... (leider nicht in informatik
und physik xD)

Wenn es denn dann soweit ist melde ich mich aber nochmal. Wollte nur
wissen wie es mit den modulen aussieht weil der preis recht ansprechend
ist.
Autor: jonny (Gast)
Datum: 02.04.2007 01:12

also der beitrag (1 über diesem) ist von mir hatte falschen namen drinn
xD
Autor: dennis (Gast)
Datum: 02.04.2007 14:37

..ich wäre an infos zu dem thema interessiert, meine module sind bereits
auf dem weg zu mir.

ich habe gelesen das damit ü raten von 115,2 kbaud und entfernungen bis
zu 100m möglich sind, zudem verfügen die module über einen angepassten
antenneneingang.

die schnittstelle ist spi kompatibel....

wer weiß, bei dem preis ists wirklich ein versuch wert. habe auch das
transceiver modul rmf12 bestellt.

ich hoffe das damit ein broadcast möglich ist...
d.
Autor: AVR-User (Gast)
Datum: 02.04.2007 18:40

Die Datenraten sollte man lieber realistisch sehn. Laut Datenblatt sind
im Idealfall(wohl weniger in der Praxis) Reichweiten über 100m bei
1,2kbps erreichbar. Die Reichweite wird sicher merklich geringer bei
höheren Datenraten.

Zudem werden im Demokit nur max. 19,7kbps verwendet. Ich vermute mal,
dass die 115,2kbps in der Praxis nicht erreicht werden. Theoretische
Werte halt ;)

Nicht desto trotz ein nettes Teil.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 02.04.2007 19:23

Selbst wenn es nur 300Baud sind, ist das ganze immer noch verdammt
günstig.

Mich würde interessieren, wie hoch die Fehlerrate ist, also wie sicher
man sein kann, dass die gesendeten Daten auch ankommen.

Die Übertragung scheint ja nur in eine Richtung zu laufen, also ohne
Bestätigung vom Empfänger.
Autor: AVR-User (Gast)
Datum: 02.04.2007 23:46

>Die Übertragung scheint ja nur in eine Richtung zu laufen, also ohne
>Bestätigung vom Empfänger.

http://www.hoperf.com/pdf/RF12TOOLS.pdf (letzte Seite)
Autor: jonny (Gast)
Datum: 03.04.2007 00:18

es gibt ja drei module

1. sende -Y 4€
2. empfangen -> 4€
3. empfangen und senden -> 8€

kommt also drauf an was du machen und ausgeben willst :)
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 03.04.2007 08:17

Da macht aber der uC die Fehlerprüfung, oder ?

Ich habe mir mal von jedem Modul ein paar bestellt. Bei den Tranceivern
habe ich ähnliches vor, bei den einfachen Sendern/Empfänger muss es ja
ohne gehen.
Die Frage nach der Fehlerrate bleibt also.
Autor: W. Przybilla (przybilla)
Datum: 03.04.2007 10:58

Ich kann das auch noch gar nicht glauben, dass die Teilchen so billig
sind, für dass was diese leisten.

Ich werde mich, sobald ich die Platinen von Pollin bekomme, auch gleich
drannmachen die Beispielprogramme von Hoperf auf einem ATmega8
(wenns passt) umzusetzten.

@Jonny:  Das Sende - bzw. Empfangsmodul kosten rund 5€ nicht 4€   :)
Autor: voopster (Gast)
Datum: 03.04.2007 13:10

ey saugeil, son ding kann ich optimal gebrauchen.

danke mann. bestell mir nachher auch nochn paar.

oa, pollin is so gut!
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 03.04.2007 14:20

Ich versuche gerade das Datenblatt zu verstehen und eine
Ansteuersoftware zu schreiben: Hat jemand eine Idee was das "Low
Duty-Cycle Command" ist ?

Das Datenblatt kotzt mich auch schon wieder an: Den kompletten
Beispielcode mitliefern, aber das Datenblatt kopiergeschützt gemachen
!!!
Autor: W. Przybilla (przybilla)
Datum: 03.04.2007 17:42

Ja das mit dem Kopierschutz tut mich mich das auch !!!

Vielleicht kann ich den umgehen. Mal gucken ob's klappt.


später mehr ...
Autor: mag (Gast)
Datum: 03.04.2007 19:15

es gibt nen Tool mit dem man den c&p Schutz bei pdfs entfernen kann

aber keine ahnung wie das Teil hieß -> google
Autor: AVR-User (Gast)
Datum: 03.04.2007 19:25

Also ich kann die Programmcodes problemlos unter Linux
rauskopieren.(ohne Aushebelung von irgendwelchen Schutzfunktionen). Wo
ist das Problem?
Ich häng nachher mal die Codes als Textfiles an...
Autor: AVR-User (Gast)
Datum: 03.04.2007 19:41
Dateianhang: atmel_beispiel.txt (11,2 KB, 1916 Downloads)

So hier der komplette Code zum Atmel vom "programming guide". Falls die
Zeilenumbrüche nicht hinhauen unter Windows -> mit Wordpad öffnen und
neu speichern.
Autor: W. Przybilla (przybilla)
Datum: 04.04.2007 14:05

Nur der Vollständigkeit halber : Zum entfernen des PDF-Kopierschutzes
wäre ein
Programm " PDF Password Remover v2.5 " bei   www.chip.de/   eine Wahl.
Braucht man vielleicht doch öfter (unter Windows) :)
Autor: jonny (Gast)
Datum: 04.04.2007 23:31

hier habe ich gerade gesehen xD

Funkplatine mit "Eval. Board"

http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&a...
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 05.04.2007 08:29

Hat eigentlich schon jemand die Module am Laufen, und hat eine eigene
Software dafür geschrieben ?
Ich komme mit den Datenblättern nicht so ganz klar:
Im RF01 Beispielcode wird 0x47 für 4800Baud verwendet, im RF02
Beispielcode 0x23 für 4800Baud. Ist Data Rate die Bitrate vom Sender
oder die Baudrate ? (Falls der Sender eine Manchester Codierung nutzt,
wäre das eine ja genau das doppelte vom anderen.)
Autor: Bluescreen (Gast)
Datum: 05.04.2007 10:33

@AVR-User

hab nochmal auf der Pollin-Homepage nachgeschaut, inzwischen gibts
anscheinend auch dort für die module einen beispielcode in c, so wies
ausschaut angepasst für die avr-evaluation-platine....

aber danke für deine mühe
Autor: przybilla (Gast)
Datum: 05.04.2007 14:29

Hi Leute,

ich habe da auch eigentlich drauf gewartet und beim heutigem Stöbern bei
Pollin auch die Beispielprogramme (von Pollin neu eingestellt) zu den
Modulen entdeckt.

guckst du hier:
http://www.pollin.de/shop/shop.php


viel Spass damit , ich muss noch auf meine Hardware warten...
Autor: jonny (Gast)
Datum: 05.04.2007 14:30

sieht recht einfach aus die zu benutzten
Autor: przybilla (Gast)
Datum: 05.04.2007 14:30

Autor: Bluescreen (Gast)
Datum: 05.04.2007 14:45

Sieht wirklich relativ einfach aus, vor allem ist der code so aufgebaut,
dass man beliebige pins nutzen kann, oder auch kleine prozessoren, die
keine spi-schnittstelle besitzen....
so für richtige minianwendungen
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 05.04.2007 15:27

Die Beispielcodes sind genau die Beispiele aus dem Datenblatt, mit genau
denselben Fehlern.
Autor: dennis (Gast)
Datum: 05.04.2007 16:54

wo liegen die fehler!?
d.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 05.04.2007 17:22

Das hatte ich weiter oben geschrieben: Einmal ist 0x23 der Wert für
4800Baud, einmal 0x47. Da kann irgendwas nicht stimmen.
Autor: dennis (Gast)
Datum: 05.04.2007 17:25

ok, wenn du "nur" das meinst ok... hörte sich so an, als würde das alles
nicht funktionieren....
d.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 05.04.2007 17:41

Insgesamt finde ich die Datenblätter ziemlich schlecht. Ich möchte die
Module jetzt nicht schlecht reden (der Preis ist wirklich spitze), aber
in den Datenblättern sind zwar alle Register aufgelistet, aber leider
gibt es nirgends eine Beschreibung was die Register bewirken. Das
Datenblatt ist also schon etwas dürftig.
Wenn man den Beispielcode verwendet, und die Dinger einfach nur so
laufen lässt, dann reichen die Infos, aber wenn man selbst Software
schreibt und das allerletzte aus den Modulen rausholen möchte, dann
merkt man schnell, dass doch einiges an Infos fehlt.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 13.04.2007 21:21

Ich habe heute die Module bekommen, schreibe gerade die erste Software
dafür und stolpere überall auf Fehler im Datenblatt:
Auf dem 4 Seitigen Blatt dass dem RFM12 beilag, steht:
0xC400    ;1,66MHz CLK-Pin, 2,2V Battery

Dasselbe auch im Beispielprogramm.

Laut dem Datenblatt beschreibt 0xC4xx aber das AFC Register ! Um den
Takt einzustellen müsste man 0xC0xx schreiben.

Ich habe bisher 2 Register (dieses und die Baudrate) angeschaut und die
Werte vom Beispielprogramm mit dem im Datenblatt verglichen. Beidesmal
hat es nicht gepasst...

Entweder die Beispielprogramme oder das Datenblatt sind an mehreren
Stellen falsch.
Welches von beiden, dass muss ich jetzt noch herausfinden.
Typisch Pollin: Einfach mal den Mist von anderen kopieren.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 13.04.2007 21:42

Ich habs mal ausprobiert: Die Angaben im Datenblatt scheinen zu passen
(0xC0E0 setzt den Takt an CLK auf 10MHz), die Beispielprogramme sind
also definitiv fehlerhaft.
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 13.04.2007 22:11

Ich habe meine Module ebenfalls bekommen. mir ist noch ein Fehler
aufgefallen, bei der LED-Steuerung:

#define LED1_OUTPUT() DDRD|=~((1<<6)|(1<<4)) //+Module-Power
#define LED1_ON() PORTD&=~(1<<6)
#define LED1_OFF() PORTD|=~(1<<6)
#define MODULE_ON() PORTD&=~(1<<4)
#define MODULE_OFF() PORTD|=~(1<<4)

müsste doch eigentlich heißen:

#define LED2_OUTPUT() DDRD|=((1<<5)|(1<<4))//+Module-Power
#define LED2_ON() PORTD&=~(1<<5)
#define LED2_OFF() PORTD|= (1<<5)
#define MODULE_ON() PORTD&=~(1<<4)
#define MODULE_OFF() PORTD|= (1<<4)

damit leuchtet dann auch die LED ;-)

Hat schon jemand hinbekommen die dinger auf einer anderen Frequenz
laufen zu lassen?

RFXX_WRT_CMD(0xA640);//A140=430.8MHz
(So wie es im Datenblatt steht sind es eher 434,0Mhz)
Jedoch empfange ich auf ca. 433,89Mhz ein Signal und bei 434 Mhz ist
ruhe. Wenn ich das Register ändere, ändert sich an der Sendefrequenz
nichts.

Hab bisher nur eine Platine aufgebaut, konnte also die Wualität der
Übertragung noch nicht testen.

Gruß Marc
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 13.04.2007 22:21

Ok der eben benannte Fehler war in der RFM12_transmit.c
In der RFM12_receive.c ist auch ein Fehler, glaub ich zumindest:

#define LOW_SDO() PORT_SDO&=(1<<RFXX_SDO)
sollte doche eher heißen:
#define LOW_SDO() PORT_SDO&=~(1<<RFXX_SDO)

Die nehmens mit ihren ~ nicht so genau.

Falls ich mir irren sollte und es gar keine Fehler sind, dann seht es
mir nach, bin erst seit ein paar Wochen in C "unterwegs".

Gruß Marc
Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
Datum: 13.04.2007 23:08

Hier nochmal der Hinweis, wo man mit solchen Modulen senden darf:
433.05 bis 434.79MHz.
Man muß vor Aufnahme des Sendebetriebs sicherstellen, daß das Signal
komplett innerhalb der Bandgrenzen bleibt. Immer dran denken, die
Empfänger solcher Funkmodule sind ziemlich taub, ein Signal, das für
diese Module in 100m gerade noch empfangbar ist, kann mit guten
Amateurempfängern je nach Topographie noch in mehreren Kilometern
Abstand empfangen werden.

In dicht bebauten Umgebungen empfiehlt es sich evtl. ,
die 433.92MHz +- 100kHz zu meiden, da dort bereits so gut wie jedes
kommerziell vertriebene Gerät arbeitet.

Gruss
Jadeclaw.
Autor: Tom Bear (Gast)
Datum: 13.04.2007 23:33

>Empfänger solcher Funkmodule sind ziemlich taub, ein Signal, das für
>diese Module in 100m gerade noch empfangbar ist, kann mit guten
>Amateurempfängern je nach Topographie noch in mehreren Kilometern
>Abstand empfangen werden.

Dann müssen die ja in dem freq. bereich ein wahres durcheinander
empfangen können bei der anzahl an geräten die auf der freq senden.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 13.04.2007 23:42

Auf dem Zettel der bei dem Modul dabei war steht:
"Die Konformitätserklärung ist im Bereich "Kontakt und Service" unter
folgendender Internetseite veröffentlicht: http://www.pollin.de";

Hat das schon jemand gefunden ?
Ich habe zumindest nichts gefunden außer den normalen pdfs zu den
Modulen, aber da steht nichts drin.
Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
Datum: 13.04.2007 23:54

@Tom Bear: Das Chaos ist nur auf 433.92MHz, lasse ich da mal den Scanner
stehen, schrappt und knirscht es da fast unentwegt, rundherum ist wenig
los. Sitze hier aber auch in der 10. Etage. Zur Reichweite von den
erlaubten 10mW: Vor einigen Jahren, als Sprechfunkgeräte für diesen
Bereich in den Handel kamen, habe Hobbyfunker zwei von diesen Dingern
als Relaisstation zusammengeklemmt und auf einen Berg in der Nähe von
Bad Salzuflen aufgestellt. Diese Konstruktion war teilweise noch in 30km
Abstand zu vernehmen. Leider konnten sich diese Hobbyfunker nicht
benehmen, sodaß Regulierungsbehörde und Gesetzgeber dem Spaß schnell ein
Ende setzten.

Gruss
Jadeclaw.
Autor: Der erste Frager (Gast)
Datum: 14.04.2007 00:31

@Marc Gauger
läuft ein´Sende- Empfängerbetrieb mit einer Boudrate X mit dem Code?
Oder ist das Signal ev. von anderen Funkgeräten?
Autor: Christian C.-Z. (Gast)
Datum: 14.04.2007 10:16

Moin,

ist Euch eigentlich in den beiden Datenblättern aufgefallen, dass der
Configuration Command i Pollin-Datenblatt die Bits 5&4 fest auf 0,1
stehen hat?

Wenn ich mir jetzt das Datenblatt von Hope RF anschaue, dann findet mit
Hilfe dieser beiden Bits genau die Bandauswahl statt:

0, 0: 315 MHz
0, 1: 433 MHz (Pollin)
1, 0: 868 MHz
1, 1: 915 MHz

Alles bei Verwendung des 10MHz Quartzes auf dem Modul.

Gruss,
Christian
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 10:27

Das liegt halt daran, dass die Module für 433MHz ausgelegt sind.
Das IC kann vermutlich alle Bereiche, nur der externe Schwingkreis ist
warscheinlich für 433MHz ausgelegt.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 10:48

Und noch mehr Fehler, diesmal im Datenblatt:
Beim Receiver Control Command steht als Standardwert 0x9080
Die Bits sind aber als 1100.... beschrieben. Dier ergibt aber 0xC...
Vermutlich sind die Bits falsch. 0xC wäre nämlich ein anderes Register.
Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 14.04.2007 11:36

Und noch einer, Status Command 0x0000 liefert welchen Status ? Da
scheint wohl das Papier im PDF Editor ausgegangen zu sein ;)

Ich werde heute auch mal anfangen eine Platine mit ATMega8 zu machen um
meine Teile zu testen.

Gruß Hagen
Autor: Läubi Mail@laeubi.de (laeubi) Benutzerseite
Datum: 14.04.2007 11:41

Wäre Cool wenn du mal berichten könntest, dann bestell ich mir auch mal
welche mit Funk wollt ich eh schonmal experimentiern :)
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 11:57

Auch bei der Beschreibung vom Timing Diagramm war anscheinend kein
Papier mehr vorhanden. Ebenso beim Low Duty-Cycle Command Register.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 12:29

Und noch mehr Fehler:
Beim Data Filter Command wird S1,S0 beschrieben, es gibt aber nur ein S
Bit im Register.
Allerdings ist nebem dem S Bit eine 1. Würde man das als S1 betrachten,
würde sich S1,0 = 10 ergeben was einen ungültigen Zustand bedeuten
würde.

Ist denn in diesem sch... Datenblatt überhaupt was richtig ???
Autor: Thomas Kropf (thomas_k)
Datum: 14.04.2007 13:12

Wär super wenn ihr vielleicht im Wiki eine Errata für das Datenblatt
(mit Seitenzahlen usw.) machen könntet. Dann wäre das schön
übersichtlich für alle :)
Danke!
Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 14.04.2007 14:16

Die Maße stimmen auch nicht, ok das ist aber nur minimal und im zentel
Millimeter Bereich.

Für Eagle habe ich auch schon alles fertig, wer's gebrauchen kann meldet
sich per PN.

Gruß Hagen
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 14:31

Ich habe das Modul mittlerweile soweit bekommen, dass es ein Dauersignal
sendet. Der IRQ Pin ändert sich bei mir aber nie, obwohl ich 30kByte/s
rüberschiebe.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 17:07

Anscheinend braucht das Modul einige 100ms nach dem Einschalten ehe es
Daten empfangen kann.
Das Senden funktioniert jetzt wunderbar. Sendeleistung, Frequenzshift
einstellen usw. alles kein Problem.
Das Empfangen scheint so zu funktionieren:
FIFO einschalten, FIFO fill enable bit setzen, jetzt wartet das Modul
auf das  das Sync Word, (falls dieses eingeschaltet ist) und zeichnet
danach alles mit der Bitrate auf. Egal ob was sinnvoles kommt oder
nicht. Ist die Übertragung also beendet, dann sollte man das FIFO fill
enable Bit löschen, um die Suche nach dem Sync Word neu zu staren. Das
Sync Word müsste 0x2DD4 sein.

Gibt es irgendwo eine genau Liste der zulässigen Sendefrequenzen ?
Das einzige was ich gefunden habe, ist der Bereich 433,05 MHz bis
434,79MHz, max 10mW, unbegrenzte Sendedauer.
Ich kann mich aber daran erinnern, dass es daneben noch andere
Frequenzen gab, die härtere Einschränkungen hatten, und die daher nicht
so überfüllt sind.
Die normalen Funkmodule arbeiten übrigends bei 433,92MHz.
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 14.04.2007 17:36

Hast du denn schon geschafft die Sende-Frequenz zu ändern? Also ich hab
nur mal einen Sender aufgebaut und da kommts mir so vor als ob es dem
egal ist was in dem Register steht er sendet immer auf der gleichen
Frequenz, könnte jemand diese Aussage bestätigen, oder gar wiederlegen?
Denn ich bin im Besitz einer Funklizenz und möchte gerne aus dem
ISM-Band entweichen.

Gruß Marc
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 17:45

Bei mir funktioniert das wunderbar. Ich habe es gerade mal ausprobiert:
430,92MHz und 438,92MHz nimmt er an und sendet auch auf den Frequenzen.

Hast du zufällig eine Liste auf welchen Frequenzen man senden darf, (mit
oder ohne Lizenz) und welche komplett verboten sind ?
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 14.04.2007 18:28

Also ich würd sagen das was im Frequenznutzungsplan steht müsste hier
gelten:

http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1820.pdf

sind ca. 660 Seiten (ich denk auf Seite244 (Eintrag 222003) 433,05-
434,79 Mhz

Auf Seite 619 steht nochmal der Frequenzbereich.. Aber ich hab nichts
genaueres über die Auflagen in diesem Bereich gefunden... (also
bezüglich ob dauersender usw erlaubt ist oder nicht)

Kannst du mir deinen Quellcode mal schicken (Marc.Gauger@web.de) Also
für beide Frequenzen? BEi mir scheint das irgendwie nicht zu
funktionieren.

Danke

Gruß Marc
Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
Datum: 14.04.2007 18:34

Nochmal, ohne Lizenz darf man nur zwischen 433.05 und 434.79 MHz senden.
Die exakte Frequenz ist egal, man muß aber soweit von den Bandgrenzen
entfernt sein, das keinesfalls Signale durch die Modulation ausserhalb
des zulässigen Bereiches abgestrahlt werden. Wer eine Amateurfunklizenz
hat, darf den gesamten Bereich zwischen 430 und 440MHz nutzen. Das jetzt
auf dieses Modul bezogen.
Funkamateure dürfen aber noch erheblich mehr:
http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Frequenzordnu...

Eine gesamte Liste gibt es hier (Short Range Devices - SRD):
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/6709.pdf
Für Sprechfunk gibt es noch weitere Bereiche:
446MHz Analog:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/315.pdf
446MHz Digital:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/5524.pdf
Freenet:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/916.pdf
CB-Funk:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1533.pdf
Babyphone:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/283.pdf
Audioanwendungen:
http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/5005.pdf

So, ich hoffe, das klärt einiges.

Gruss
Jadeclaw.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 18:40
Dateianhang: rfm12_pc.zip (1,4 KB, 1791 Downloads)

Ich habe mal meine Routinen angehängt. Diese haben mit Sicherheit noch
Fehler, das Senden scheint aber insgesamt schon ganz gut zu
funktionieren.
Zumindest konnte ich immer in etwa das erwartete auf dem Spectrum
Analyser sehen.

Die Initialisierung sieht so aus:
rf12_init();          // ein paar Register setzen (z.B. CLK auf 10MHz)
rf12_setfreq(RF12FREQ(433.92));  // Sende/Empfangsfrequenz auf 433,92MHz
einstellen
rf12_setbandwidth(4, 1, 4);    // 200kHz Bandbreite, -6dB Verstärkung,
DRSSI threshold: -79dBm
rf12_setbaud(19200);      // 19200 baud
rf12_setpower(4, 0);      // -12dBm Ausgangangsleistung, 120kHz
Frequenzshift

rf12_mode(1,0);          // Sender einschalten
rf12_tx(0xAA);
rf12_tx(0xAA);
rf12_tx(0xAA);
rf12_tx(0x2D);
rf12_tx(0xD4);
for (c=0; c<255; c++)  // irgendwelche Daten übertragen
  rf12_tx(c++);
rf12_mode(0,0);          // Sender ausschalten

Die Frequenz wird über das Makro RF12FREQ() (aus der rf12.h) in den Wert
für das Modul umgerechnet.
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 14.04.2007 18:41

Ok mein Fehler auf Seite 244 steht es ja, ich hab alle
Nutzungsbestimmungen nachgeschaut...
Also im Frequenznutzungsplan (Link siehe oben) steht:

Relative Frequenzbelagerungsdauer: kleinergleich 100%

sprich Dauersenden ist erlaubt :-)

Gruß Marc
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 14.04.2007 18:56

Ok sehr schön, hast den Code selber geschrieben? hab nur den von Polling
runtergeladen und der sieht etwas anders aus :-) Kann ich auch die
global.h bekommen? Die fehlt zum kompilieren... Möchte das nur kurz auf
meinen Mega8 programmieren um den sender zu testen... hab zwar nur 8 Mhz
intern aber ich denk das sollte dennoch funktionieren.

Gruß Marc
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 19:01

Der Code ist komplett von mir. Der Beispielcode ist ziemlich falsch,
wenn der nicht funktioniert, dann wundert es mich nicht. Ein paar Sachen
musste ich ausprobieren, da das Datenblatt an mehreren Stellen
widersprüchlich ist.

In der global.h steht nur:
#ifndef cbi
#define cbi(sfr, bit)     (_SFR_BYTE(sfr) &= ~_BV(bit))
#endif
#ifndef sbi
#define sbi(sfr, bit)     (_SFR_BYTE(sfr) |= _BV(bit))
#endif
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 14.04.2007 20:49

Also ich bekomm deinen Code nicht zum laufen, wie hast du das Modul
angeschlossen?

Also PortB

#define SDI    5 = SDI
#define SCK    6 = SCK
#define CS    7 = nSEL
#define SDO    0 = SDO
#define IRQ    1 = nINT oder nIRQ ? (hab beides versucht geht nicht.
#define RES    4 = nRes

was hast du mit:
-FSK
-FIIT
-und nInt bzw nIRQ gemacht? unbeschaltet gegen masse oder pullup?

Hab mir diese main-Routine geschrieben:

int main(void)
{
  unsigned char c;
  unsigned int i,j;
  rf12_init();          // ein paar Register setzen (z.B. CLK auf 10MHz)
  rf12_setfreq(RF12FREQ(433.92));  // Sende/Empfangsfrequenz auf
433,92MHz einstellen
  rf12_setbandwidth(4, 1, 4);    // 200kHz Bandbreite, -6dB Verstärkung,
DRSSI threshold: -79dBm
  rf12_setbaud(19200);      // 19200 baud
  rf12_setpower(4, 0);      // -12dBm Ausgangangsleistung, 120kHz
  //Frequenzshift
  LED1_OUTPUT();
  for(;;)
  {
    LED1_ON();
    rf12_mode(1,0);          // Sender einschalten
    rf12_tx(0xAA);
    rf12_tx(0xAA);
    rf12_tx(0xAA);
    rf12_tx(0x2D);
    rf12_tx(0xD4);
    for (c=0; c<255; c++)  // irgendwelche Daten übertragen
      rf12_tx(c++);
    rf12_mode(0,0);          // Sender ausschalten
    LED1_OFF();
    for(i=0;i<10000;i++)for(j=0;j<123;j++);//sleep 1 second appr.
  }
  return 0;
}

Die LED soll während dems enden leuchten und danach ausgehen.. sie geht
niemals aus... hab ich was falsch gemacht?

Gruß Marc
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 14.04.2007 21:45

Marc Gauger wrote:
> Also ich bekomm deinen Code nicht zum laufen, wie hast du das Modul
> angeschlossen?

An einem tiny2313, so dass es alles ohne Lötbrücken möglich ist. Also
angefangen bei PB0 mit SDO und die Reihe am Modul entlang. FSK und FFIT
sind daher an 2 und 3 angeschlossen, diese Pins sind aber auf Eingang
geschaltet.
nINT habe ich auf VDI (=Ausgang) geschaltet und unbeschaltet gelassen.
IRQ = nIRQ
Im Beispielprogramm setzen die nFFS auf High, bei mir ist dieser Pin
aber Ausgang vom RFM12, daher habe ich den besser hochohmig angesteuert.
Ebenso Reset (Was bitte heißt DIO ? Eingang oder Ausgang ???)

Damit ist es mir sogar gelungen Daten zu senden und mit einem anderen
RFM12 zu empfangen.
Es kam aber nur jedes 2. Byte an, und danach hört der Empfang nie mehr
auf, außer ich schalte die Spannung ab.

Jetzt muss ich noch rausfinden, ob es am Sender oder Empfänger liegt,
daher wollte ich einen RFM02 als Sender verwenden. Dessen Datenblatt ist
aber noch schlimmer: Bei dem beispielprogramm werden Befehle verwendet,
die es garnicht im Datenblatt gibt.
Autor: Sven Günther (s705081)
Datum: 15.04.2007 00:24

Hi,

DIO sollte ja eigentlich Data Input Output heißen aber die Datenblätter
sind wohl nicht so gut.

Gruss Sven
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 15.04.2007 10:45

Ich habe noch ein wenig gebastelt, aber es immer noch nicht geschaft
Datenpackete konrolliert zu übertragen: Es kommen immer nur Teile bzw.
sehr viele Nullen an.
Im Datenblatt (vor allem beim RFM02) fehlt eindeutig die Beschreibung
des Timings der Pins (welcher SPI Modue wird verwendet, wann wechselt
nIRQ usw).
Wenn man bedenkt, dass das Modul schon Rev 3.0 ist (steht auf der
Rückseite der Platine) dann möchte ich nicht wissen, wie das Datenblatt
bei Rev 1.0 ausgesehen hat...

Zur Sendefrequenz:
Stellt man z.B. 334MHz und 200kHz, positive Modulation ein, sendet das
Modul ohne Daten und bei einer 0 auf 333,9MHz und bei einer 1 auf
334,1MHz. Die Sendefrequenz ist also die Mittenfrequenz (und nicht wie
ich zumindest anfangs dachte die Frequenz di bei einer übertragenen 0
gesendet wird).
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 15.04.2007 11:19

Ich habe was gefunden:
www.hoperf.com/pdf/RF01.pdf
www.hoperf.com/pdf/RF02.pdf
www.hoperf.com/pdf/RF12.pdf

Das sind die Datenblätter der auf den Modulen verbauten ICs. Die sind um
einiges genauer und brauchbarer.
Autor: Martin (Gast)
Datum: 15.04.2007 11:27

Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 15.04.2007 12:02

@ Martin
Den Code brauchst du dir garnicht anschauen, der ist total fehlerhaft.


Ich habe es jetzt geschafft Daten richtig zu übertragen. Die Module
(sind mit dem ordentlichen Datenblatt) eigentlich echt genial.
Ich schätze mal in den nächsten Tagen werde ich dann ein kleines
Demoprogramm in die Codesammlung stellen. Im Laufe der Woche folgen dann
Programme für RF01 und RF02.
Autor: jonny (Gast)
Datum: 15.04.2007 13:44

schön, dass du es geschafft hast. Wenn ich meine Prüfungen hinter mir
habe, werde ich mir auch welche kaufen und nen bissel basteln XD

jonny
Autor: Marc Gauger (marc_gauger)
Datum: 15.04.2007 16:14

Also dein Code funktioniert bei mir jetzt.
Hab nur noch eine kleine Frage dazu.
Hab den Code auf nen Atmega 8 gemacht und der braucht dafür 61% des
Speichers??? Hab mal geschaut was da so viel Platz brauch und ohne die
delay.h  sind es nur noch 15% Speicher.. Hast du mir eine bessere
Delay.h oder mach ich irgendetwas falsch? Kann doch nicht sein dass die
so viel Speicher benötigt nur um eine kleine Pause zu machen.

Gruß Marc
Autor: Roland Schmidt (Gast)
Datum: 15.04.2007 17:13

Optimierung einschalten (-Os), sonst wird die
Floatingpoint-Arithmetik mit eingebunden.
Autor: Christian Wimmer (Gast)
Datum: 16.04.2007 12:16

Hallo zusammen,

hab das Modul auch per Zufall gefunden und finds toll, dass schon so
viele Leute versuchen es zum Laufen zubringen ;)

Habt ihr schon Erfahrungswerte, wie schnell das Modul ist bzw. weit man
damit kommt? Gibts auch schon Erfahrungen zur Übertragungssicherheit?

Auf dem Foto vom Demokit hab ich gesehn, dass ein Draht als Antenne
verwendet wird, welche Länge verwendet ihr da? Gibts eventuell ein PCB
Layout mit dem man eine bessere Sendeleistung bekommt?
Autor: dennis (Gast)
Datum: 16.04.2007 12:20

...ich habe vor, das ganze mit einer externen stummelantenne zu
betreiben, über smb oder bnc stecker und rg58 kabel aus dem gehäuse
führen..., da wäre es auch interessant was die ü raten angeht...und die
machbarkeit..

d.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 12:51

Meine ersten Tests: Einmal quer durchs Haus (ca. 30m), durch mehrere
Wände und 1 Decke mit 19200Baud und 15cm Draht als Antenne: Keine
Probleme. Mehr als 99% der gesendeten Daten kamen fehlerfrei an, solange
die beiden Antennen einigermaßen parallel waren. Die Angaben von >100m
im Freien sind also meiner Meinung nach durchaus realistisch. Auf kurze
Entfernungen (z.B. 5m im selben Raum) sind die hohen Datenraten
(100kBit) kein Problem.
Da man an einem Pin auch das analoge Signal abgreifen kann, könnte man
mittels Korrelation bestimmt >1km erreichen.

Zum Vergleich: Mit einem billigen AM Modul (z.B das von C oder eines aus
einer Funk Haustürklingel) habe ich schon bei 2 Wänden und etwa 10m
Probleme.

Auch der Softwareaufwand ist extrem gering: Nach der Initialisierung
muss man nur den Sender einschalte, und die Daten rüberschieben. Keine
Manchestercodierung, kein Bittakt usw ist notwendig.
Man sollte nur darauf achten, dass ausreichend Flanken im Signal
enthalten sind, damit der Empfänger den Bittakt regenerieren kann.
Solange man also nicht dauerhaft nur 0 oder 1 sendet, gibt es nichts zu
beachten.

Den Code dazu habe ich in die Codesammlung gepackt:
Beitrag "Beispielprogramm für RFM12 433MHz Funk-Module"

Als nächstes mach ich mal die Ansteuerung für RFM01 und 02, dann weitere
Tests der Reichweite und Datenrate.
Autor: maddin (Gast)
Datum: 16.04.2007 13:26

...hätte ich die möglichkeit das ding direkt an txd und rxd zu hängen?
im code sieht es so aus als müsste man dort noch eine menge
einstellungen vornehmen, bandbreite etc...und ich dachte es hat eine spi
schnittstelle - ist dort nicht ein taktsignal enthalten!?

maddin
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 13:31

txd und rxd klingt nach RS232. Das geht schonmal mit Sicherheit nicht.
Was meinst du mit Taktsignal bei der SPI Schnittstelle ?
Autor: maddin (Gast)
Datum: 16.04.2007 13:48

...ich wollte das ganze auf einem pic controller laufen lassen,
programmiert in asm.

ich schätze ich muss die ganze sache wirklich auf hardware-ebene
ansteuern.

PIN:  SCK Spi clock (da du geschrieben hast das kein bittakt nötig ist)


m
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 14:20

Das mit dem Bittakt hast du falsch verstanden:
Bei dem SPI Interface ist schon der Takt notwenig. Das einzige was nicht
notwendig ist, ist der Bittakt für die Daten die versendet werden.
Dieser Takt wird intern erzeugt.
Wenn das Modul konfiguriert ist, sendet man die Daten als Byte Paket
über SPI an das Modul. Dieses sendet dann mit der eingestellten Baudrate
die einzelnen Bits nacheinander.
Autor: dennis (Gast)
Datum: 16.04.2007 14:34

...danke, da haben wir aneinander vorbeigeredet:-)

tja dann muss ich mal sehen wíe ich das am besten realisiere. mit
bitgeklimper anzufangen, ist nicht der richtige weg. aber noch einen
dritten controller in das projekt zu holen (atmel incl. programm) ist
auch nicht unbedingt der traum.

nett wäre eine umsetzung von spi mit modul und fertig programmiertem
atmel auf rs232. damit lagst du übrigens richtig. dann könnte man die
funkstrecke transparent an fast jedem controller betreiben. müsste ein
atmel mit spi und serieller schnittstelle sein.

eckdaten müsste man festlegen, ganz klar, oder ein paar pre-sets für
datenrate - reichweite Rx/tx / kanal usw... über dips anwählbar machen..

in meiner anwendung habe ich 1 sender, und 8 zuhörer, insgesamt benötige
ich 9 module, es werden transceiver sein, so bleibt es flexibel..

das ganze müsste rs232 transparent sein, bis auf die zeitverzögerung
durch das umwandeln der daten im atmel natürlich...

d.
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 17:09
Dateianhang: rfm01.JPG (7,3 KB, 2734 Downloads)
preview image for rfm01.JPG

Der gekennzeichnete Pin ist vermutliche der ARSSI Pin (Analog Receive
Signal Strength Indicator).
An diesem Pin liegt eine dem empfangenen Signal proportionale Spannung
an. Bei mir sind es etwa 0,6V ohne Signal und 0,3V ohne Signal, ohne
Antenne. Mit einem Sender direkt daneben sind es rund 1V. Allerdings
scheint das ganze durch eine AGC Schaltung zu laufen: Wenn ich kurze
Impulse sende, erscheint an dem Pin 15mS lang 1V, dann 15ms lang etwa 0V
und dann wieder 0,6V.
Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 16.04.2007 17:27

Benedikt:

wenn ich das richtig lese dann wird im analogen Empfangsmodus, also ohne
FIFO usw. am DCLK Ausgang einfach das I/Q Signal ausgegeben ? (über
einen internen Widerstand von 10KOhm)

Gruß Hagen
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 17:33

Den analogen Modus habe ich noch nicht ausprobiert.
Ich vermute, hier kommt einfach das FM demodulierte Signal raus. Im
Datenblatt ist dies der Ausgang des I/Q Demodulators.
Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 16.04.2007 18:06

Hm, das heist, ich sende im analogen Modus über DATA mein per FSK zu
sendenden Bitstrom. Auf Empfängerseite werte ich im analogen Modus das
FSK (I/Q Demodulator) am DCLK Pin aus. Man könnte so also seine eigene
Kodierung benutzen. Ich denke da an ein Manchester kodiertes Signal das
mit zb. 511 Bit langen MLS (maximum length random sequences) koderiet
wurde. Sprich Spreizspektrum. Man sampelt das anaolge Signal an DCLK und
wertet es im Dekoder per Kreuzkorrelation aus, sprich FHT (Fast Hadamard
Transformation). So müsste man eine sehr hohe Reichweite erzielen, wenn
auch mit geringer Datenübertragung. Statt mit so langen Sequenzen könnte
man für erste Tests auch mit Barker Codes arbeiten.

Gruß Hagen
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 18:24

Ich muss zugeben, ich habe jetzt nicht allzuviel davon verstanden, aber
es klingt interessant. Seit hier im Forum mal das Thema Korrelation kam,
warte ich darauf, das irgendjemand mal eine einfache Software schreibt,
die sowas macht und sogar auf einem AVR läuft.

Ich werde es mal ausprobieren, ob man den Sender als dummen Sender
verwenden kann (0 rein -> 0V raus, 1 rein -> 5V raus).
Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 16.04.2007 19:03

Die FHT benötigt N * Log2(N) Additionen und Subtraktionen. Ist also
ziemlich schnell und macht sowas ähnliches wie eine FFT. Allerdings
funktioniert sie nur mit orthogonalen Codes, zb. Barker Codes oder eben
MLS. MLS sind nichts anders wie Shiftregister deren Polynom irreducibel
sein muß. Sprich das LFSR erzeugt eine Pseudozufallssequenz mit
maximaler Länge. Benutzt man zb. ein 8Bit LFSR als MLS so erzeugt man
eine 255 Bit Sequenz. Man sampelt nun 255 "Bits", auch Chip genannt und
lässt darüber die FHT laufen. Die FHT benötigt also 256 * 8 = 2048
Additionen/Subtraktionen um die 255 ADC Samples zu korrelieren. Der
maximale Ausschlag  nach dieser Korrelation gibt also den
Synchronisationszeitpunkt an. Benutzt man die gleiche MLS einmal
invertiert und einmal nicht invertiert so kann man die Bits 0 und 1
kodieren. Pro Datenbis würde man also 255 Chips senden. Dies erklärt den
hohen SNR des Spreizspektrum (bzw. Spreizcodierung).

Falls die RFM12 Teile also die analogen FSK Daten dekodiert ausgeben
können so wäre das mal ein interessantes Experiment ;) Ich habe erstmal
meine Platine im Eagle fertig und werde heut Abend ätzen ;)

Gruß Hagen
Autor: Marco Schwan (masterof)
Datum: 16.04.2007 20:09

@Benedikt K.

Mache mal die Antenne ca 17,3 cm lang. Das wird vermutlich die
reichweite noch mehr verbessern.
Da diese Antenne ihre Resonazfrequenz auf ca 433Mhz hat.
Die 15cm Antenne hat ihre Resonanzfrequenz auf 500 Mhz.
Autor: Sebastian (Gast)
Datum: 16.04.2007 20:18

Hallo,

Nach ein kleine "research" im web habe ich entdeckt das die IC's

IA4220/IA4221 (Tx)
IA4320/IA4322 (Rx)
IA4420/IA4421 (Rx+Tx)

von firma Integration Associates die gleiche "Die" besitzen.
Die ISM funk IC's mit SPI interface haben die name "EZRadio".

Auf http://www.integration.com/resources.shtml sind alle Datasheets und
Application Notes zu finden.

Interessant ist auch
http://www.integration.com/docs/IA_MSC-UGSB1.pdf
(C source fuer Microchip PIC).

Freundlichem Gruess aus Holland, Sebastian pe9sms





Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 16.04.2007 20:38

@hagen
Ich habe den analogen Modus mal ausprobiert:
Am Ausgang kommen 5V Pegel raus, es scheint also intern schon eine
digitale Entscheidung geben, ob die empfangene Frequenz < oder > als die
center Frequenz ist. Allerdings ist das Signal manchmal etwas
verrauscht, daher der Filter.
Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
Datum: 16.04.2007 23:25

Schaut man in die IA-Datenblätter (Besten Dank an Sebastian), so erkennt
man, daß der Analogausgang ein RC-Tiefpaß, gefolgt von einem
Schmitt-Trigger ist. Der Digitalfilter, der das I/Q-Signal auswertet,
verhindert genau diese Rauschanteile, was aber auf die Datenrate geht.

Gruss
Jadeclaw
Autor: Hagen Re (hagen)
Datum: 17.04.2007 02:36

@Benedikt: hast du auch den richtigen Modus gesetzt ? Der DCLK/CFIL/FFIT
müsste als analoger Ausgang geschaltet sein. Das ist der Modus der bis
zu 256kBit erlaubt und bei dem es keinen DCLK gibt. Lässt man nun den
externen Kondensator weg dann müsste man direkt das analoge
Ausgangssignal des I/Q Demodulators abgreifen können. Man verzichtet
also auf den DATA Ausgang und den internen Schmitttrigger. Egal, meine
Platinen sind fertig, morgen bestücke ich sie und dann werde ichs mal
seber testen ;)

Gruß Hagen
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 17.04.2007 07:36

@hagen
Ich denke schon.
Der Pin kann ja nur FIFO voll Interrupt, Baudrate und Analog.
Als ich das FIFO abgeschaltet hatte, kamen da 19200Hz raus, dann habe
ich auf analogen Filter umgeschaltet, und es kamen die Rechteckimpulse
raus, die ähnlich aussehen wie die Signale am Ausgang eines billigen AM
433MHz Empfängers (Zufallswert wenn der Sender aus ist, mehr oder
weniger saubere Daten wenn der Sender in der Nähe läuf).
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 17.04.2007 08:20

Die RFxx ICs sehen stark nach einer Kopie des IA4xxx aus. Ebenso das
Datenblatt, das bis auf einige Kopierfehler nahezu identisch ist. Es
wurde nur der Herstellername + Adresse geändert.

Es gibt einige interessante AppNotes zum Thema Antenne auf der Seite von
Integration Associates. Mit einer Back IFA Antenne (was immer das auch
ist), sollen angeblich 5km bei 9,6kBaud möglich sein.
Autor: Jörg B. (manos)
Datum: 17.04.2007 12:45

Benedikt K. wrote:
> Mit einer Back IFA Antenne (was immer das auch ist), sollen angeblich 5km bei
9,6kBaud möglich sein.
Das sollte auf jeden Fall für eine Wetterstation im Garten reichen^^
Autor: Christian Wimmer (Gast)
Datum: 17.04.2007 13:47

Ich hab mich mal auf der Herstellerhomepage informiert, dort gibts
unteranderem auch fertige module mit serieller schnittstelle mit rs232
oder ttl pegel der preis beträgt 9USD (US Dollar)
http://www.hoperf.cn/pdf/HM-TR_EN.pdf

und für das Transivermodul 2,5USD... (leider sind die Versandkosten mit
33USD recht hoch)

Danke Benediktfür deinen beispiel code!

Autor: dennis (Gast)
Datum: 17.04.2007 15:10

...das ist genau das was ich suche...

klasse.

d.
Autor: dennis (Gast)
Datum: 17.04.2007 15:29

gäbe es nicht die möglichkeit die transceiver module mit hilfe eines
kleine atmel controllers mit spi und rs232 schnittstelle in der form aus
zu bauen!?

im grunde genommen müsste man ja nur den code von benedikt, plus ein
wenig uart ansteuerung in einen kleinen atmel packen, ich würde mich
auch sehr gern dafür zur verfügung stellen. ich habe mit den atmels
allerdings noch nichts am hut gehabt.

wenn jemand interesse daran hat, mache ich sonst auch gern ein layout
o.ä. inclsive sma stecker und mit einem aufsatz für das rfm12 modul.

welcher controller wäre dafür eurer meinung verwendbar, aus der atmel
reihe!?
eigenschaften.

- 1 uart
- 1 spi schnittstelle ( getrennt nutzbar)
- möglich ein 8pin gehäuse!?
- interner oszillator!?
- baudrate: 19,2kbaud (oder einstellbar über ein paar switches - dann
allerdings mehr pins nötig)
- kanal einstellbar machen!?
- konfigurationen für lange weiten mit wenig baudrate, mittlere
entfernung, mittlere baudrate, wenig entfernung, hohe baudrate
- dip für receiver oder sender - so kann man die module flexibel
einsetzten - vielleicht auch einen switch pin zum auswählen über
mikrocontroller...
- sma anschluss für antenne


d.
Autor: Andreas Lang (andi84)
Datum: 17.04.2007 15:45

Ich hab mal ein Keypad+GLCD-Modul für Modellroboter gebaut. Das wollte
ich sowieso mal redesignen. Da kommt wohl auch noch ein Funktransceiver
mit drauf und bastel noch einen Software-MAC dazu - dann hat man alles,
was das Herz begehrt auf einem Modul (GLCD, Nummerntastatur,
Echtzeituhr, Fühler für die Umgebungstemperatur und Funk und ggf. noch
eine Akkuladeschaltung (mit zusätzlichem Modul für die
Leistungselektronik)).Mal sehen, was draus wird.
Autor: dennis (Gast)
Datum: 17.04.2007 15:54

wie ich gerade sehe ist auf den modulen von:

http://www.hoperf.cn/pdf/HM-TR_EN.pdf

im grunde genommen nichts anderes enthalten, als das RFM12 mit einem
zusätzlichen atmel und der option einen max 232 mit zu bestücken...

tja, ich habe meine module von pollin schon hier...

d.
Autor: berd (Gast)
Datum: 17.04.2007 19:10

Guten Abend

Hat jemand jetzt schon eine Verbingung zwischen 2 Modulen hinbekommen?
Also eine klassische Datenübertragung?

Grüsse
Autor: Benedikt K. (benedikt)
Datum: 17.04.2007 19:53

Ja.