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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schon wieder Lichtorgel


Autor: Patrick (Gast)
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Hallo zusammen!!

Ich hab mal veruscht, eine 3-Kanal LED-Lichtorgel zu zeichnen. Könnt Ihr 
vieleicht mal drüber schauen und mir Eure Meinung dazu sagen?

Danke schon mal im Voraus.

Gruss
Patrick

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Patrick (Gast)

>Ich hab mal veruscht, eine 3-Kanal LED-Lichtorgel zu zeichnen. Könnt Ihr
>vieleicht mal drüber schauen und mir Eure Meinung dazu sagen?

Würde ich nicht so machen. Du willst ja die Helligkeit steuern. Das 
macht man besser über eine steuerbare Stromquelle, hier in der Form 
Konstantstromquelle mit Bipolartransistor. Das braucht auch weniger 
Spannungshub. Ausserdem fehlt in deiner Schaltung ein Biaswiderstand, 
der die Transisoren "in Nullage" versetzt.

MFG
Falk

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Ich würde jeden der 3 in Reihe geschalteten LEDs einen eigenen 
Widerstand gönnen. Und du brauchst schon eine Menge Spannung (NF), um 
die Transistoren durchzusteuern. Besser die LEDs in den Kollektor zu 
legen und den Emitter an Masse.

MW

Autor: Patrick (Gast)
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Ich hab eben versucht, die Schaltung vom Conrad Bausatz für 230V AC auf 
24V DC umzuzeichnen. Anstatt Thyristoren wollt ich dann eben 
Transistoren einsetzen. Die Schaltung hab ich im Anhang als PDF (Sorry 
Frank, wegen Bildformate)
Wie könnte ich das sonst machen? Schlussendlich sollen pro Kanal mehr 
als 10 LEDs ran. Kann ich auch MOSFETs verwenden?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Patrick (Gast)

>24V DC umzuzeichnen. Anstatt Thyristoren wollt ich dann eben
>Transistoren einsetzen.

Da sollte man aber besser den unterschied kennen.

> Die Schaltung hab ich im Anhang als PDF (Sorry
>Frank, wegen Bildformate)

???
Ausserdem heisse ich Falk.

>Wie könnte ich das sonst machen?

Hab ich schon geschrieben.

> Schlussendlich sollen pro Kanal mehr
>als 10 LEDs ran. Kann ich auch MOSFETs verwenden?

Ja.

MFG
Falk

Autor: Patrick (Gast)
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>???
>Ausserdem heisse ich Falk.

Ups, Sorry. Bin im Moment etwas verwirrt. (Weihnachtstress)

>Da sollte man aber besser den unterschied kennen.
Na Thyristoren kann ich bei DC, ohne die Quellspannung wegzunehmen, nie 
wieder abschalten. Und Transistoren sind nur so lange leitend, wie ein 
Basisstrom fliesst. Sonst noch was?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Und Transistoren sind nur so lange leitend, wie ein
>Basisstrom fliesst

Ja, git auch TRansistoren, die ohne (Basis)Strom durchsteuern..

heißen dann FETs ;-)

>nie wieder abschalten.
Doch, mit einer Löschschaltung ;-)

Autor: Patrick (Gast)
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>heißen dann FETs ;-)
Naja gut. Ich meinte Bipolar-Transistoren

Autor: Patrick (Gast)
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Ich habs mal etwas umgezeichnet. Dabei hab ich jetzt MOSFETs eingesetzt. 
Würde das grundsätzlich so funktionieren?

Autor: Patrick (Gast)
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Da ist mir noch ein Fehler unterlaufen. Das Gate von Q3 sollte natürlich 
an den Abgriff von R4.

Autor: Martin (Gast)
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Geht schon so, aber die Lampen werden nur an und aus gehen und sich 
nicht in der helligkeit verändern. Aber wenn das gewollt ist, dann 
gehts.

Autor: Patrick (Gast)
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>Geht schon so, aber die Lampen werden nur an und aus gehen und sich
>nicht in der helligkeit verändern.

Und sonst müsst ich doch die bipolaren Transistoren nehmen?

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Was du noch bedenken musst sind die negativen Spannungen des 
Übertragers.

MW

Autor: Netbird (Gast)
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Bei der Aatis gibt es einen Bausatz für eine Drei-Kanal- Lichtorgel für 
LED, aber auch Halogen (12V) mit FET (BUZ), NF- VErstärkung und 
NF-Filtern, vielleicht gibt Dir das Anregungen, findest du auf deren 
Homepage.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Patrick (Gast)

>>Geht schon so, aber die Lampen werden nur an und aus gehen und sich
>>nicht in der helligkeit verändern.

>Und sonst müsst ich doch die bipolaren Transistoren nehmen?

Nein, du musst dich mal wirklich mit den Grundlagen der 
Schaltungstechnik auseinandersetzen. Das geht nicht mal so hoppla hop. 
Wenn das zu stressig ist, kauf dir nen Bausatz.

In deiner Schaltung feht nach wie vor eine Einstellmöglichgkeit für den 
Arbeitspunkt. Deshalb wird das alles nicht sonderlich schön 
funktionieren. Ausserdem willst du die Transistoren (egal ob FET oder 
Bipolar) als Stromquelle betreiben. Siehe Konstantstromquelle mit 
Bipolartransistor (ich wiederhole mich).

MFG
Falk

Autor: josef (Gast)
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@Falk Brunner (falk)

> In deiner Schaltung feht nach wie vor eine Einstellmöglichgkeit für den
> Arbeitspunkt. Deshalb wird das alles nicht sonderlich schön
> funktionieren. Ausserdem willst du die Transistoren (egal ob FET oder
> Bipolar) als Stromquelle betreiben. Siehe Konstantstromquelle mit
> Bipolartransistor (ich wiederhole mich).

Ein Widerstand ist auch eine Stromquelle.

Autor: Verwirrter (Gast)
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Also ich hab aus einem Widerstand noch keinen Strom herausbekommen *aua 
nicht haun*

Fakt ist, dass Du - Patrick - Dir eine Referenzschaltung gewählt hast, 
die aus der Sicht eines Elektronikers schon schei..., äh, 
zusammengeschustert ist. Ist halt die billigste Lösung, um drei Lampen 
im Musiktakt flackern zu lassen. Daher wird auch die Umsetzung auf 
Transistoren nicht besser sein. Der Übertrager ist schon im Original an 
einen Lautsrecherausgang anzuschliessen, das wird auch bei Deiner 
Schaltung so sein. Für erste Gehversuche hast Du zwar ein paar 
Zwischenschritte übersprungen, allerdings und insofern ist die Schaltung 
für Experimente schon gut geeignet, weil eben schön einfach.

Solche Dinge wie steuerbare Konstantstromquellen sind die 
Idealvorstellung des Elektronikentwicklers, bevor der Chef sagt, ok, und 
jetzt mach' das Ganze um den Faktor zehn billiger. Standardsituation: 
Gewinnmaximierung bei gleichzeitiger maximaler Frustration des 
Entwicklers. Menno, nie darf ich nen Opamp verbaun!

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