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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Erfahrung mit Yacht-Teccon?

Autor: Stefan (Gast)
Datum: 21.02.2008 10:34

Hi Leute,

habe mich bei der Yacht-Teccon GmbH (Dienstleister) in Hannover
beworben, und habe jetzt ein Gespräch für zwei Projekte (in Hannover
bzw. Braunschweig) gehabt zwischen denen ich wählen kann.

Es handelt sich einmal um µC Applikationen und dann noch um reine SPS
Programmierung. Wäre mein erster Job als Dipl.-Ing. (FH)
Nachrichtentechnik nach dem Studium.

Was mich nun interessiert ist, was dieser Dienstleister wohl an mir
verdienen wird, wenn ich für einen "Kunden" arbeite. Mir wurden im
Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten.

Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen
berichten?

Gruß
Stefan
Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum: 21.02.2008 18:46

>Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen
>berichten?

Ein Bekannter von mir hat da auch angefangen; allerdings in Hamburg.
Für den Einstieg ist ein Dienstleister in Ordnung (habe ich auch hinter
mir).
Ein anderer Komillitone hat sich in einem Jahr drei Firmen auf diesem
Weg "ansehen" dürfen und hätte bei allen anfangen können.
Bevor man auf der Straße sitzt und auf die Festanstellung bei einem
"richtigen" Arbeitgeber wartet, ist die Möglichkeit wesentlich besser.
Man sammelt Berufserfahrung und hat ein (bescheidenes) Einkommen.
Autor: Harald Weigelt (Gast)
Datum: 06.07.2008 22:18

2700,- Brutto sind aber doch sehr wenig, oder? Das Durchschnittsgehalt
der Deutschen liegt bei Brutto 3250,-.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 06.07.2008 22:25

Stefan wrote:
> Hi Leute,
>
> habe mich bei der Yacht-Teccon GmbH (Dienstleister) in Hannover
> beworben, und habe jetzt ein Gespräch für zwei Projekte (in Hannover
> bzw. Braunschweig) gehabt zwischen denen ich wählen kann.

Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum
Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren
Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf
hereinfaellt?
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 06.07.2008 22:29

>Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum
>Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren
>Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf
>hereinfaellt?

Finde das auch schlimm. Aber im Ausland läuft in einigen Ländern fast
80% über die wobei dann auch die Übernahme mehr möglich ist. Außerdem
sind die schneller. Ich warte schon seit 3-4 Monaten auf Antworten von
großen Unternehmen. Das ist heftig.

Viele Komolitonen gehen zu den Dienstleistern um möglichst schnell was
zu bekommen.
Autor: Ex-Yachter (Gast)
Datum: 07.07.2008 11:39

"Was mich nun interessiert ist, was dieser Dienstleister wohl an mir
verdienen wird, wenn ich für einen "Kunden" arbeite. Mir wurden im
Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten.

Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen
berichten?"

Kenn' ich, habe ich mal für gearbeitet.

Es gibt ein schönes T-Shirt ( mit "Yacht" drauf ), einen Einstandskuchen
beim sog. "Kunden" und "freiwillige", unbezahlte Treffen mit anderen
"Yachtern" zu Weihnachten usw. ...

Von den ( vorsichtig geschätzt ) 5000 €, die Yacht bezahlt bekommt,
müssen noch Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit usw. abgerechnet
werden.
Nach Abzug der "Vermittlungsprovision" für den Menschenhändler bleiben
dann eben noch 2700 für den Arbeit(weg)nehmer übrig ...

PS: Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz
zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? )

So ist die Welt !
Autor: Hells Angel (Gast)
Datum: 07.07.2008 13:03

>Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz
>zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? )

Und, wie isses? Kriegt man dort sowas bezahlt ?
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.07.2008 23:25

@ Hells Angel (Gast)

>>Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz
>>zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? )

>Und, wie isses? Kriegt man dort sowas bezahlt ?

Ja. Bis zu 400 Euro Zuschuss zur Kaltmiete, wenn man heimatentfern
eingesetz wird, wöchentliche Heimfahrten (Obergrenze unbekannt).

MFG
Falk
Autor: Terry (Gast)
Datum: 09.07.2008 00:12

Müssen die versteuert werden? Bei mir war das früher so, daß ich alles
den Dienstleister habe machen lassen, inklusive Wohnung. Der hat das
alles abgezogen und ich hatte weniger Brutto. Der Finanzbeamte sieht
erst garnichts von den erhöhten Bezügen.
Autor: andi (Gast)
Datum: 09.07.2008 09:24

> Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum
> Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren
> Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf
> hereinfaellt?

Na ganz einfach, weil viele Firmen diesen Weg vorziehen und selbst keine
MA mehr suchen wollen und wenn der Kontak zur Leihfirma einmal
hergestellt ist, ist es schnell und bequem für die Firmen,  und das
Schöne daran ist auch noch, die können die Leihkraft binnen 2 Wochen
raus haben.
"So siehts nämlich aus im Affenhaus"
Autor: langer weisse bart (Gast)
Datum: 09.07.2008 09:51

<Müssen die versteuert werden ?
Nö, sind steuerfrei.
Autor: Schachti (Gast)
Datum: 11.07.2008 10:43

war zweimal bei solchen Verleihern, einer war Yacht.

Der Laden ist kaum zu durchschauen, ist schwer zu erkennen wer jetzt wen
wo einsetzt, meist leihen Dienstleiter sich auch gegenseitig aus.

1. Problem war immer, denen die Arbeitszeit nachzuweisen, ganz abgesehen
von den Überstunden. Wenn du dann am ende des Monats dein Geld nicht
kriegst und zudem auch noch ne doppelte Miete zahlst, wird´s eng. War
mal für randstadt für ein Ingenenieurbüro in Kassel, da ging´s mir
schlechter als zu Studizeiten.

2. Hinzu kommt, dass die Kunden dich da behandeln wie der letzte Dreck.
Ich hatte oft unwürdige Arbeiten die kaum Berufserfahrung bringen,
einfach nur Dinger die in dem Laden kein Mensch machen will (tech.
Übersetzungen, Vervielfältigungen, Korrekturlesen, Zeichnungen mit
mittels sämtlicher Autocadprogramme plus deren Unterversionen und
"Derivate" zu ordnen die die Leut selbst mal wegen der großen
Fluktuation durcheinader gebracht hatten).

würde mich den Vorgängern anschließen und sagen, wenn gar nix anderes
geht dann kann man da mal hingehen. Ist was für unabhängige Leute ohne
Anhang, die auch mal etwas Abenteuer suchen und rumkommen wollen, dafür
aber sehr bescheiden leben.

S.
Autor: Wil (Gast)
Datum: 16.07.2008 18:32

ich war bei Randstatt, das ist die "Oberbehörde" von Tecco, einmal als
Aushilfkraft aber schon mit Maschbau-Dipl und einmal als "technischer
Zeichner" (kriegte aber immerhin Dipl-Gehalt), insgesamt mit
Unterbrechungen von 2-3 Monaten wo mal gar nix ging 4 Jahre und knapp 2
Monate. In der Zeit bin ich auch 6 mal umgezogen (zweimal allerdings im
selben Ort).

Teilweise war es so, das die Firmen zu denen du geschickt wirst dich
wieder weiterverleihen an Servicefirmen die die Monatge und
Inbetriebnahme vor Ort machen. So ging das früher aber nur maximal 3
Monate, und dann mustest du für einen Tag woanders hin (war gesetzlich
so geregelt). Das ist zum Glück heute wohl nicht mehr so.

die suchen ständig Leute, weil

- die Guten abgeworben werden oder
- von selbst aufhöhren
- der andere Rest der Leute zu den Unvermittelbaren gehören

zum Verdienst; ich hab bei denen im ersten Jahr weniger als Dipl.Ing
verdient als vorher als Facharbeiter bei Thyssen, und da waren sogar
noch Überstunden dabei. Einmal haben die mir auf der Gehaltsabrechnung
135€ "Arbeitsmittel" abgezogen (weiss nicht was das sein sollte, hatte
nie was gekriegt von denen), einen Monat hatte ich erstmal gar kein Geld
bekommen (zwar später dann, aber dafür ne volle woche!! abgezogen) weil
ich 2 Tage krank war von denen ein Tag ein Samstag! war und ich mich
nicht rechtzeitig entschuldigt hatte (lag mit 40 Fieber im Bett, hatte
nem Kollegen Bescheid gesagt aber der hatte das vergessen).

ich kann euch nur raten Finger weg selbst wenn ihr nix besseres findet
Autor: Trappo (Gast)
Datum: 21.09.2008 16:49

Hallo,

ich bin von Yacht Teccon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen
worden. Allerdings habe ich lediglich meinen Lebenslauf in einer
Jobsuchmaschine hinterlegt und ohne vorige Kontaktaufnahme bekam ich
eine e-mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch.
Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle
man sich mit mir unterhalten möchte.

Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Ist sowas
üblich??

Wenn man sich den Internetauftritt von Yacht Teccon anschaut, dann weiss
man anschliessend auch nicht wirklich was diese Firma tut.
Kann ich es richtig deuten (wie hier ja auch schon beschrieben), dass
der Laden einfach eine Arbeitnehmerüberlassung für Akademiker ist!???
Oder wickelt die Firma eher Projekte von Kunden im eigenen Haus ab?

Danke für die Antworten
Autor: Jupp (Gast)
Datum: 21.09.2008 18:20

Wenn du nur einen Lebenslauf hinterlegst, kannst du auch nicht erwarten,
dass dich jemand mit einem konkreten Stellenangebot kontaktiert.
Einfache Sache, oder?
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum: 21.09.2008 19:03

> Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu.

Dann geh nicht hin.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 21.09.2008 19:18

@ Trappo (Gast)

>Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle
>man sich mit mir unterhalten möchte.

Das wissen sie auch nicht, weil das erst hinter kommt. Sie suchen
allgemein fähige Leute, die man gut in Projekte vermittleln kann.

>Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Ist sowas
>üblich??

In der Branche ja.

>Kann ich es richtig deuten (wie hier ja auch schon beschrieben), dass
>der Laden einfach eine Arbeitnehmerüberlassung für Akademiker ist!???

Ja.

>Oder wickelt die Firma eher Projekte von Kunden im eigenen Haus ab?

Im wesentlichen Nein.

MFG
Falk
Autor: Mr.X (Gast)
Datum: 22.09.2008 11:48

Um abzuschätzen ob sich das lohnt dort zum Vorstellungsgespräch zu
gehen, gibt es 4 Punkte:

1. keine Fahrtkostenerstattung
2. Profil wurde aufgenommen in die Datenbank
3. Versprechen, dass die sich melden wenn ein passendes Projekt vorliegt
4. Die werben mit ständig über x-tausend verfügbare Ingenieure in ihrer
Datenbank

Zieht man nun 1 und 1 zusammen und beachtet, dass jeder verfügbare
Ingenieur in der Datenbank irgendwann nicht mehr verfügbar ist, da er
sich ja weiterbewirbt und vielleicht einen anderen Job findet, dann
erkennt man ziemlich schnell, dass die einen nicht unbedingt wegen dem
Super-Profil einladen, sondern einfach jeden Ing den die finden können
einladen und in die Datenbank aufnehmen.
Dadurch kommen dann auch solche Einladungen

>ich bin von Yacht Teccon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen
>worden. Allerdings habe ich lediglich meinen Lebenslauf in einer
>Jobsuchmaschine hinterlegt und ohne vorige Kontaktaufnahme bekam ich
>eine e-mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch.
>Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle
>man sich mit mir unterhalten möchte.

zustande.

Ob man da nun hingeht muss aber jeder noch selbst entscheiden. Ich war
bei denen zum Vorstellungsgespräch und habe danach erst die 4 Punkte
durchschaut und mich geärgert, 1 Tag und 200 Kilometer vergeudet zu
haben.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum: 22.09.2008 12:21

Ich finde es absolut schlimm, was sich da etabliert hat. Scheint mir der
totale Horror zu sein, bei dieses Firmen zu arbeiten. Die vermitteln nur
im Sumpf der schlechten Ingenieure und schlechten Jobs.

Wenn Ingenieure in Deutschland so ausgebutet werden, darf sich keiner
wundern, wenn alle verschwinden oder was anderes machen.

Ich hatte vor Kurzem ein Abitreffen: Von denen die damals Elektrotechnik
studiert haben, sind heute gerade ein Viertel noch als Ingenieur tätig.
Ich bin der eintzige, der noch Entwicklungen macht, der Rest sitzt
irgend wo in der Software, macht auf Datenbanken oder so Zeugs. Die
Hälfte arbeitet komplett was anderes.

Hausgemachter Ingeneiurmangel.
Autor: Nexus (Gast)
Datum: 22.09.2008 14:23

Finger weg von denen. Ist so ein Dienstleister.
Autor: Trappo (Gast)
Datum: 23.09.2008 21:50

Danke für die Infos.

Ich habe mich gerade gegen das Gespräch entschieden und abgesagt.

Übrigens schaffen es auch Unternehmen ein konkretes Stellenangebot zu
geben - auch wenn man nur einen Lebenslauf eingestellt hat :-)
Autor: Jupp (Gast)
Datum: 23.09.2008 22:28

>Finger weg von denen. Ist so ein Dienstleister.

Höchst qualifizierte Aussage! Troll' gefälligst wo anders...
Autor: Arne (Gast)
Datum: 25.09.2008 09:15

Moin,
was für ein bla bla bla.
Wenn dich der Job interessiert die Kohle interessiert nimm ihn an, wenn
du bedenken hast laß es bleiben.
Ich bin seid 2005 bei YACHT (Hamburg) und kann nur sagen das es mir echt
gut gefällt. Nach dem Zusammenschluß von YACHT und Teccon hat sich für
mich auch nichts merkenswertes geändert.

Keine Ahnung wie es an anderen Standorten ist aber YACHT Mitarbeiter im
Hamburger Büro in der absolute Hammer und tuen echt alles für uns
(Mitarbeiter) und die YACHT Events kann ich nur empfehlen.

Notfalls hilft es YACHT-Teccon mal zu google und sich über die
Referenzen schlau zu machen.
Darunter sind Audi,Porsche,Airbus usw. und ich glaube nicht das solche
Firmen nicht mit YACHT-Teccon zusammen arbeiten würden wenn die Qualität
nicht stimmt.
Aber ich finde man sollte da nicht so voreilig sein mit Meinungen über
Firmen die man nicht genauer kennt.
Zum Thema Geld kann ich nur sagen das ich dir viel Erfolg wünsche bei
der Suche nach einem Arbeitgeber der dir mehr zum Anfang zahlt.
Viel wichtiger finde ich die Möglichkeit der Gehaltsentwicklung im
Unternehmen.
Ich bin auch mit 2700 angefangen, hab vernünftige Arbeit abgeliefert und
bin angagiert und dies belohnt YACHT-Teccon mit mittlerweile 4900,-
Zeig mir ein anderes Unternehmen wo du es schaffst dein Gehalt in 3
Jahren um 2200,- aufzustocken !!
Ich wünsch dir viel erfolg bei der Jobsuche
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 11:58

Also dem letzten Beitrag muß ich wohl zustimmt. Bin auch Mitarbeiterin
in diesem Unternehmen, nur nicht im Projekt sondern arbeite in der
Verwaltung. Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?
Ihr Ingenieure verlaßt die Uni mit horrornden Gehaltsvorstellungen
anstatt erstmal anzufangen zu zeigen was ihr könnt. Das Einstiegsgehalt
ist immer und bei jedem Arbeitgeber niedriger, aber die Aufstiegschancen
und Förderungen bei Yacht-Teccon sind dafür interessanter. Außerdem habt
ihr die Gelegenheit die Projekte zu wechseln, wenn sie euch nicht
zusagen und erlangt damit auch viel Erfahrung, wenn ihr verschiedene
Projekte macht. Aber anscheinend sucht ihr nur eine Stelle, wo ihr immer
das gleiche macht und auch nicht gefördert werden wollt und viel Kohle
verdient, so hab ich den Eindruck. Wir sind garantiert kein
Menschenhändler und wir beschäftigen auch nicht den letzten Müll hier
sondern hochqualifizierte Ingenieure, die auch mal so klein wie ihr
angefangen haben. Man kann nicht gleich alles haben, man muß es sich
verdienen wenn man hoch hinaus will und dann stimmt auch das Gehalt. Und
was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles
Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten.
Auch Reisekosten werden gezahlt, es sei denn man wohnt um die Ecke. Ihr
solltet mal nicht alle Dienstleister über einen Kamm schieben, nicht
umsonst haben wir gute Referenzen und sind auf dem Weg Marktführer zu
werden.
Autor: Grantler (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:21

Wer ein Ingenierstudium absolviert hat, hat vielleicht noch keine
Erfahrung. Er/Sie hat aber auf jeden Fall bereits gezeigt das er/sie was
kann! Das kann man als kaufmännische Angestellte oder höchstens BWLerin
natürlich nicht beurteilen.
Im übrigen halte ich alle Personalvermittler für Parasiten, die nur
wegen dem komplizierten deutschen Arbeitsrecht existieren können.
Autor: KEIN Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:25

"...was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles
Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten."

Pahahah! Was denn das bitte für ein Mist? Und was ist dieses
"Arbeitsamt"?!

KEIN Mitarbeiter.
Autor: schmocka (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:27

> Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?
Ich glaube eher, dass hier (überwiegend) 14-jährige schreiben... ;-)
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:29

Man merkt wieder mal, das ihr kein Wort versteht. Wenn ihr nicht mal
wisst, das die Arbeitsagenturen Bewerbungskosten übernehmen, dann frag
ich mich, was ihr könnt?? Und wenn ich meine Ausbildung abschließe und
jetzt schon lange in meinem Beruf tätig bin, glaubst du das ich weniger
Erfahrungen habe als ein Ingenieur? Ihr müßt euch nicht immer als
sonstwas hier hin stellen. Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen,
findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr
euch vorstellt und sag nur viel Glück.
Autor: schmocka (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:31

> Und was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles
> Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten.
Nein, nur der potentielle Arbeitgeber, der explizit angibt dass er sie
nicht übernimmt, muss sie nicht zahlen. Die Praxis sieht aber ganz
anders aus.
Ach ja, das Arbeitsamt zahlt auch nur den Arbeitslosen und nicht den
Arbteitsuchenden die noch wo anders arbeiten. Kleiner Tipp, Studenten
sind auch nicht arbeitslos.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:34

Ja du hast Recht, es muss explizit ausgeschlossen werden, das die Firma
Kosten fürs Vorstellungsgespräch nicht zahlt. Habt ihr diesbezüglich
nichts schriftliches von der Firma, das die die Kosten nicht übernehmen,
habt ihr sogar drei Jahre das Recht diese Kosten einzufordern. Wird
allerding in schriftlicher Form darauf hingewiesen, bekommt ihr nichts.
Einfach mal auf der Einladung zwischen den Zeilen lesen.......die Herren
Ingenieure
Autor: schmocka (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:41

> Wird allerding in schriftlicher Form darauf hingewiesen, bekommt ihr nichts.
> Einfach mal auf der Einladung zwischen den Zeilen lesen.......die Herren
> Ingenieure
Genau das habe ich doch da geschrieben? Kannst du nicht lesen?
Im übrigen hat mir einer von sechs die Fahrtkosten erstattet und es
hatte defintiv keiner die Rückerstattung ausgeschlossen!
Potentieller Arbeitgeber haben die Bewerber schlicht in ihrer Hand,
niemand wird nachfragen um seine Chancen zu verschlechtern!

Im übrigen reicht "zwischen den Zeilen" man gar nicht, dass muss da in
Klartext stehen. Ertappe ich hier gerade eine 14-jährige? Sind schon
wieder Ferien?
Autor: Klaus2 (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:46

"Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen,
findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr
euch vorstellt und sag nur viel Glück."

-> Gefunden! :)

Die GUTEN meiner Komilitonen im übrigen auch, nur das Gemüse nicht. Über
2700 schmunzel ich nur.

Klaus.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 12:55

Mitarbeiter wrote:
> Also dem letzten Beitrag muß ich wohl zustimmt. Bin auch Mitarbeiterin
> in diesem Unternehmen, nur nicht im Projekt sondern arbeite in der
> Verwaltung. Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?

Ja.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 12:58

Ingenieur wrote:

> Wenn Ingenieure in Deutschland so ausgebutet werden, darf sich keiner
> wundern, wenn alle verschwinden oder was anderes machen.

Das ist wahr.
Interessant ist ja dass es offenbar verfassungswidrig(!) ist wenn man
unseren Deutschen Beamten soetwas zumuten wuerde.

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/bei...

Damit hat der Staat ja im Prinzip die einzig richtige Stellung zu dem
Thema bezogen. Aber dass man sowas dann in ein brauchbares Gesetz fuer
das Volk giessen wuerde... ne ne. Das kann ruhig ausgebeutet und
verarscht werden.
Autor: Norgan (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:00

> die YACHT Events kann ich nur empfehlen.

Klar, es gibt Leute, die auf solche Kinkerlitzchen abfahren. Dann gibt
es Erwachsene, die lieber für echtes Geld statt für Events arbeiten. Die
in ihrer knappen freien Zeit lieber selbst entscheiden was sie mit wem
zusammen machen, statt bei Events auflaufen zu müssen um den richtigen
Spirit zu demonstrieren. Erwachsene, für die die Firma keine
Ersatzfamilie ist und auch nicht sein muss.

Niemand veranstaltet Events um den Human-Resourcen etwas gutes zu tun,
sondern um sie zu mehr Arbeit zu motivieren. Manche Leute durchschauen
das, andere lassen sich mit Events manipulieren und degradieren sich
damit selbst vom Mensch zur Human-Resource.

Herablassende Aussagen wie

> die Herren Ingenieure

zeigen dann sehr gut, was man von den Human-Resourcen hält. Nur sind es
"die Herren Ingenieure" die mit ihrer Arbeit auch noch die Verwaltung
durchfüttern.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 13:02

Mitarbeiter wrote:
> Man merkt wieder mal, das ihr kein Wort versteht. Wenn ihr nicht mal
> wisst, das die Arbeitsagenturen Bewerbungskosten übernehmen, dann frag
> ich mich, was ihr könnt?? Und wenn ich meine Ausbildung abschließe und
> jetzt schon lange in meinem Beruf tätig bin, glaubst du das ich weniger
> Erfahrungen habe als ein Ingenieur?

Langsam wird's echt lustig hier :D
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 13:09

Norgan wrote:

>> die Herren Ingenieure
>
> zeigen dann sehr gut, was man von den Human-Resourcen hält. Nur sind es
> "die Herren Ingenieure" die mit ihrer Arbeit auch noch die Verwaltung
> durchfüttern.

Richtig.

Und da das in fast allen Betrieben so an der Tagesordnung ist reicht das
auch vollkommen aus. Mit seiner Arbeit dann auch noch freiwillig
Parasiten durchzufuettern geht ja wohl auf keine Kuhhaut mehr. Und als
Dank dafuer bekommt man nichteinmal mehr einen halbwegs anstaendigen
Arbeitsvertrag. Wenn das Vieh ausgedient hat wird's halt abgeschossen.
Und die "Herren Dienstleister" haben sich fuer ihre 10 Minuten "Arbeit"
(wenn man diese geistige Blindleistung mal so nennen will) schoen daran
sattgefressen -- und zwar an jeder einzelnen Stunde, die der Depp
gearbeitet hat. Und sowas ist dann allen ernstes auch noch LEGAL in
diesem Land. Gute Nacht sag ich da nur.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:20

Da kann man mal sehen, das ihr gar keine Ahnung habt. Wißt ihr
eigentlich, was die Verwaltung macht??? Anscheinend nicht, sonst würdet
ihr hier nicht so einen Schwachsinn verfassen. In jeder Firma, ob
Dienstleister oder nicht ist eine Verwaltung, das sind die Leute, die
z.b. eure Gehaltsabrechnungen machen usw. aber in euren Augen ja die
Aasgeier für die ihr ja so toll arbeitet.
Autor: Mr.X (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:23

@Mitarbeiter
> Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen,
> findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr
> euch vorstellt und sag nur viel Glück.

Schon gefunden. Und es ist nicht Yacht
Muhahaha
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 13:24

Mitarbeiter wrote:
> Da kann man mal sehen, das ihr gar keine Ahnung habt.

Auf solche Idioten zaehlt ihr doch. Die bloede genug sind, fuer Euch
arbeiten zu gehen, ohne dass die Gegenseite dafuer eine auch nur
annaehernd angemessene Gegenleistung bringt. Intelligente bzw. nicht
total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.

Genau, Gehaltsabrechnung. Sowas machen Rechner, Arbeitsaufwand ist Null
-- von der Wartung durch Techniker abgesehen.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:25

Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:26

Intelligente bzw. nicht
total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.

Wer so einen Schwachsinn schreibt, kann sich jedenfalls nicht dazu
zählen
Autor: Klaus2 (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:28

Asche zu Asche, so ist das halt :)

Klaus.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 14:01

Mitarbeiter wrote:
> Intelligente bzw. nicht
> total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.
>
> Wer so einen Schwachsinn schreibt, kann sich jedenfalls nicht dazu
> zählen

Hast Du ausser diesem inhaltslosen Getrolle eigentlich auch Argumente
hervorzubringen? Scheint mir nicht so. Aber sowas sollte man von BWLern
wohl auch nicht erwarten.

> Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
> dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.

Womit Du obigen Kommentar ("hochqualifizierte bla bla") selber widerlegt
hast.

Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder
geb mir die Kugel. Mit mir jedenfalls nicht. Mal davon abgesehen dass
ich es auch nicht noetig habe.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 14:49

Ihr habt auch nix besseres zu tun als jeden Satz hier auszudiskutieren,
find ich ein bisschen hohl....naja will mich hier nicht mit meiner
Meinung äußern..das wäre zu hart für euch
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 25.09.2008 15:35

mmhhh...is schon merkwürdig hier. einerseits beschweren sich alle weil
sie ja sowenig verdienen und der widerwertige arbeitgeber kein gehalt
zahlt, was sich einige ingenieur hier vorstellen.

andererseits sind alle mit ihrem gehalt und job zufrieden, wenn man die
letzten beiträge beurteilt.

und dann meldet sich ein mitarbeiter aus der im betreff genannten firma.
er oder sie sollte eigentlich auskennen, weil sie aus eigener erfahrung
sprechen...aber dann wird erst mal von allen seiten draufgehauen und
bwler sind sowieso alle blöd etc., pp...

weiß nicht, ziemlich assi....und unglaubwürdig von euch "herren
ingenieuren"


Gruß
Autor: gast (Gast)
Datum: 25.09.2008 17:32

Linuxmichl, mach doch endlich dein Studium zu ende.
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 25.09.2008 18:27

>Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
>dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.
Kann sein, aber gegenüber OEMs oder richtigen Ingenierdienstleistern
sind Personaldienstleister immer die letzte Wahl, bei denen man bei der
nächstbesten Gelegenheit wieder abspringt!
Autor: Ex-Yachter (Gast)
Datum: 26.09.2008 11:43

Kenn ich.

Sollten sich vielleicht eher auf das beziehen, was ihr Firmenname
suggerieren soll:
High-Society = ( Teure ) Segel-Schiffe, für ( Neu-)  Reiche, Golf- ( und
andere ) Clubs.
Immerhin unterstützen sie irgendwelche ( vor 150 Jahren in Amerika waren
es Südstaaten- ) Sklaven, die froh sein sollten, dass sie dies alles
erarbeiten dürfen ..., trotzdem frecherweise immer mehr Lohn fordern und
obendrein drohen, sich für ihre Arbeitnehmerrechte einzusetzen oder
womöglich sogar gewerkschaftlich zu organisieren !

MfG.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum: 26.09.2008 14:31

>andererseits sind alle mit ihrem gehalt und job zufrieden, wenn man die
>letzten beiträge beurteilt.

Objektiv kann man auch zufrieden sein, wenn man sich mit dem REst der
Welt vergleicht: Uns deutschen Ingenieuren geht es super gut!

Relativ gesehen geht es uns aber schlecht: Wir kriegen zu wenig im
Vergleich zu dem, was andere - weniger befähigte - in diesem Land an
Kohle machen können : Die meisten Ingenieure werden ausgebeutet.

Ausserdem: Man muss immer nach mehr streben und seine Positions
verbessern wollen. Wer sonst, wenn nicht Entwickler, sollten so denken?
Da machts es keinen Unterschied, ob man dabei die eigene (finanzielle)
Situation oder die Marktsitation seiner Firma im Auge hat. Die, die mit
sich und ihrer Umgebung zufrieden sind, entwickeln (sich) nicht mehr
weiter. Dazu folgendes Zitat:

"Wer angefangen hat, es zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden"

Die ganze Geschichte ist eben ein Kampf und es ist hart, immer mehr
rauszuholen.
Autor: Peter Pan (Gast)
Datum: 26.09.2008 15:09

Ich freue mich schon auf meine ersten Vorstellungsgespräche nach meinem
Studium ;)

Da ich einen kleinen aber stätigen quasi unkündbaren job naben dem
studium habe ( bin länger in der Firma als mein Chef und der einzige der
in der lage ist das Geschäft zu leiten wenn er mal im urlaub ist oder
ähnliches ).

Er versucht seit 3 jahren jemanden zu finden mit ähnlichen
qualifikationen ;)

Dann auch noch Selbstständig in den Abendstunden mit ner guten hand voll
Kunden.

Habe ich z.Z. keine Geldsorgen und werde mich auch nicht zurückhalten
bei den Vorstellungsgesprächen.

Vor einigen Jahren wollte ich als Elektroniker anfangen bei Randstand?!
zwischen Ausbildung und Bundeswehr da haben die doch kackfrech zu mir
gesagt 13DM/Std und nach einigen Jahren kann ich es dann auf 16DM/Std
Hochschlafen.

Da mußte ich nur schmunzeln und habe mitgeteilt das ich mich allein
verarschen kann.

Ich wurde selbst nach 1 jahr noch angeschrieben das ich mich doch bitte
mal melden sollte. Hatte anschließend bei einer Eletrofirma gearbeitet
wo ich gutes geld bekommen habe aber mich dann doch einschreiben habe.

Wenn jemand gute Arbeit bekommen möchte so soll er auch gut bezahlen.
Habe nichts dagegen ein halbes jahr für weniger zu arbeiten aber es wird
von vornherein festgehalten was dann auf sie zukommt.

Gruß

P.Pan
Autor: tut nix zur sache (Gast)
Datum: 03.10.2008 16:15

so wie es bei dir der Fall war :-)

ich, bin nicht 14, ich bin 6!

was ich hier zu nur sagen möchte:
Es gibt keinen Kamm, der gross genug ist um alle
"Personal-Dienst-Leister" drüber zu Scheren.
Und wenn es diesen Kamm geben würde, würde ich die Dienstleister
persönlich alle einzeln in den Allerwertesten tretend richtung Kamm
befördern.

Aber so ist nun mal momentan die Lage in diesem Arbeiter-Land, welche
sich auch nicht ändern wird, solange alle Schäfchen schön mitspielen,
und dem System des BIG-BUSINESS sich unterordnen.

Es ist Zeit,
Rechner aus dem Fenster zu schmeissen
den Vorgesetzten aufn Desk zu scheissen
den Verkehr Lahm zu legen und Chaos zu verursachen.

Damit sich endlich die jenigen mit solchen Problemen befassen, die dafür
bezahlt werden... ( liebe Politiker )

Wir, sind das Volk ( war das nur ein Werbe Slogan? )

Resumè : Ich Arbeite, um zu Leben
und Lebe nicht um zu Arbeiten. Amen
Autor: tut nix zur sache (Gast)
Datum: 03.10.2008 16:17

#####
 Re: Erfahrung mit Yacht-Teccon?
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:25

Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.

#####

sollte u.A. hierdrauf eine Antwort sein.
Autor: Hä? (Gast)
Datum: 03.10.2008 16:36

@ tut nix zur sache

>Aber so ist nun mal momentan die Lage in diesem Arbeiter-Land, welche
>sich auch nicht ändern wird, solange alle Schäfchen schön mitspielen,
>und dem System des BIG-BUSINESS sich unterordnen.

Wohl eher die meisten Schäfchen.
Einige haben sich regelrecht angewidert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen.
Bewerbungen schreiben kann man auch absichtlich so schlecht, das
keine Sau auf die Idee kommt einen einzustellen, weil die
Personaler zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Autor: jemand, der denken kann (Gast)
Datum: 08.10.2008 10:17

Ganz ehrlich: wer keine Ahnung hat, sollte lieber den Mund halten!



- Weiß denn auch nur einer euch, dass Yacht-Teccon wirklich ein
Ingenieurdienstleister ist und auch selber Projekte abwickelt?
- Hat auch nur einer von euch gewusst, dass Airbus selbst z. B. keine
Mitarbeiter mehr einstellt, und Ingenieure, die gerne bei Airbus
arbeiten möchten, nur noch über Ingenieurdienstleister wie z. B.
Yacht-Teccon dazu in der Lage sind?

Es hat schon seinen Grund, dass das Dienstleistungsgeschäft in dieser
Branche boomt, schließlich wollen sich die meisten Firmen die
Personalsuche nicht mehr antun. Kein Wunder, wenn die Bewerber auf Wolke
7 schweben, und denken, dass sie alles hinterhergeschmissen kriegen, nur
weil sie ein Studium geschafft haben.

Ganz ehrlich: so überhebliche Leute haben nur deswegen schlechte
Erfahrungen mit Yacht-Teccon gemacht, weil auch bei Yacht-Teccon sich
niemand so herablassend von den Bewerbern behandeln lassen will.

Ein Mensch, der "nur" eine Ausbildung gemacht hat, ist nach einhelliger
Meinung vieler Beiträge hier, also nichts wert, schon gar nicht, weil er
keinen Ingeieursstudiengang studiert hat - schade, dass es wirklich noch
so dumme Absolventen gibt, die sich sowas ausdenken. Wer soll denn sonst
bitte die Büros aufräumen und den Dreck wegmachen oder Abrechnungen
erstellen? Und wer soll sonst bitte im Laden an der Kasse stehen, an dem
auch Ingenieure ihr Hab und Gut kaufen?


!!!NUR WEGEN DER AUSBILDUNG IST MAN KEIN GUTER ODER SCHLECHTER MENSCH!!!


"Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder
geb mir die Kugel."

Dann gib dir bitte die Kugel, ich persönlich habe keine Lust, mit meinem
Geld jemand so rücksichtlosen zu bezahlen, der lieber schön auf
Arbeitslosengeld oder gar Harz4 wartet, weil es sich zu schade ist,
Berufserfahrung zu sammeln.


Leute: wie wär's, wenn ihr mal euren Kopf benutzt?






PS: an alle die es interessiert: ich selbst habe auch ein
Ingenieursstudium hinter mir und fand mich hinterher nicht wirklich auf
den Job vorbereitet. Bei meiner ersten Stelle habe ich praktisch nochmal
von vorne angefangen - und das wird jedem so gehen. Deshalb finde ich
ein geringeres Angfangsgehalt gerechtfertigt, zumal es im Laufe der Zeit
auch den Leistungen entsprechend aufgestockt wird. Gute Arbeit wird bei
Yacht-Teccon auch gut bezahlt, in anderen Unternehmen ist das leider
nicht so.
Dass hier nur andere Meinungen umherschwirren lässt sich eigentlich nur
mit "die haben keine Ahnung, wovon sie reden" erklären.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 08.10.2008 11:28

>Ingenieure, die gerne bei Airbus arbeiten möchten, nur noch über
>ngenieurdienstleister wie z. B. Yacht-Teccon dazu in der Lage sind?

Da frage ich mich, was dann erstrebenswert sein soll, wenn man dort
weniger bekommt und nicht einmal eine Absicherung hat. Das ist doch der
einzige Vorteil einer Festanstellung in einem großen Betrieb, daß man
einen gewissen Kündigungsschutz hat. Wenn das druch die DL-Masche
ausgehöhlt wird, muss es wenigstens mehr Geld geben. Das ist aber nicht
der Fall.

Ich habe übrigens schon für Airbus / EADS gearbeitet.
Autor: Schall und Rauch (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:04

An diejenigen, die ernsthaft diskutieren wollen:

ich habe vor seinerzeit als Bester meines Semesters abgeschlossen und
durch Praktika, Diplomarbeit etc. einige Jobangebote erhalten (in der
Richtung "könnten Sie sich ein festes Arbeitsverhältnis vorstellen"
etc.) und habe mich aktiv bei Yacht/Teccon erfolgreich beworben und
bereue nichts. Die Argumente dafür waren klar auswertbar. Im Vergleich
zu einem "normalen" Arbeitgeber hat Zeit- bzw. Leiharbeit für mich diese
Vorteile:

- Arbeit an einem einzigen Hauptprojekt (im Vergleich zu 30
fortlaufenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft).

- Abwechslungsreiche Tätigkeit im Vergleich zum täglichen Einerlei. Alle
2 Jahre kommt ein völlig neues Projekt.

- Mitarbeiteraktivitäten im Vergleich zur anonymen Arbeitserledigung.

- Höheres Einstiegsgehalt

Ich schließe daraus für mich einen größeren Teamgeist, mehr Spaß, mehr
Motivation.

Für mich ist das ideal. Ich kenne aber auch andere, die sagen "ich
brauch ein Büro, das ich nie wieder verlassen muss". OK. Aber das liegt
nicht daran, dass Zeitarbeitsfirmen schlecht und unseriös sind, sondern
an den persönlichen Präferenzen.

Ich bekomme mein sehr gutes Gehalt von Yacht/Teccon, unabhängig, ob ich
im Projekt bin oder nicht - also wird weder was eng, noch ist etwas
ungewiss.

PS Noch ein Wort zu den jugendlichen Teilnehmer dieser Diskussion: für
Leute, die sich hier informieren möchten ist es sicher nicht hilfreich,
wenn hier spekulierte und provokante Halbweisheiten in den Raum geworfen
werden. Wie heisst es so schön: "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal
die Klappe halten". Dankeschön.
Autor: Hä? (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:43

@ jemand, der denken kann (Gast)


>Ganz ehrlich: wer keine Ahnung hat, sollte lieber den Mund halten!

Halt dich erstmal selbst an deine Weisheiten, dann reden wir weiter.
Du kannst deine Erfahrungen auch nicht auf andere übertragen und
verändern kannste und willste auch nichts weil du ja offensichtlich
an keinem Mangel leidest aber schön deinem Klischee frönst.
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:44

ich kann das auch mal so unterschreiben. was heir manchmal losgelassen
wird....da bezweifle ich bei dem einen oder anderem die geistige
fähigkeit, überhaupt ein studium antreten zu können.

ich bin auch bei einem dienstleister...und wisst ihr was, ich bekomm
mehr als ein festangestellter hier. nicht über das gehalt...nene, über
steuerfreie zuschläge. ausserdem wird mir hier vorort eine komplette
45qm große wohnung bezahlt (warmmiete). wäre ich hier fest angestellt
würde das niemand bezahlen. aber es geht ja schließlich nicht immer ums
geld (obwohl es in diesem forum anscheinend nur um kohle geht). spaß und
den eigenen horizont erweitern, beruflich und privat...das ist
erstrebenswert. wenn manche hier nur dem schwulen geld hinterher
rennen...ja dann macht es und erstickt daran.

dienstleister sind nicht besser oder schlechter als die Unternehmen, für
diese dienstleister arbeiten. es gibt schwarze schafe, zugegeben, aber
wo gibts die nicht. als festangestellter kann man auch ganz schön über
den tisch gezogen werden.

ich gib auch zu, dass ich demnächst auch nach einer festanstellung
strebe. ich möchte mit meiner freundin ein familienleben aufbauen mit
heiraten usw. dann ist halt ein dienstleistungsunternehmen nicht mehr
meine erste wahl, weil ich ja nicht unter der woche dann irgendwo
arbeiten will. ´

aber bereuren werde ich die letzten drei jahre als
dienstleisteringenieur nicht.


gott zum gruße
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:48

@Hä:

du machst das andauernd in deinen beiträgen. du lässt eine sachliche
diskussion garnicht zu. argumente werden von dir nicht mit einer
synthese widerlegt sondern da wird einfach nur auf eine widerliche und
miese art und weise draufgeschlagen...


also, wennst nix zu sagen hast...einfach mals M... halten
Autor: Einer der auch denkt (Gast)
Datum: 08.10.2008 18:02

>- Hat auch nur einer von euch gewusst, dass Airbus selbst z. B. keine
>Mitarbeiter mehr einstellt, und Ingenieure, die gerne bei Airbus
>arbeiten möchten, nur noch über Ingenieurdienstleister wie z. B.
>Yacht-Teccon dazu in der Lage sind?

Hab ich auch schon gewusst, na und? Diese Maßnahmen haben für alle
Beteiligten nur Nachteile, außer für den Personalvermittler.
Airbus möchte seinen Personaletat auf Kosten des Projektbudgets
entlasten um vor ihren Anteilseignern besser dazustehen - Personalkosten
sind einfach nur Kosten, Projektbudgets dagegen sind "Investitionen" -
das dabei in der Summe durch Stundensätze, höhere Fluktuation und
Einarbeitungskosten die Gesamtbilanz negativ wird interessiert die BWler
(noch) nicht. Außerdem ist es einfacher Projekte zu Streichen als
Personal zu entlassen. Davon leben all die
Yacht-Teccon-Axeneon-Brunel-Consulting-blablubb-Parasiten

>Ganz ehrlich: so überhebliche Leute haben nur deswegen schlechte
>Erfahrungen mit Yacht-Teccon gemacht, weil auch bei Yacht-Teccon sich
>niemand so herablassend von den Bewerbern behandeln lassen will.

Vielleicht ist es nur gesundes Selbstbewusstsein das die Bewerber abhält
unterwürfig aufzutreten, nur weil sie einen Job suchen?

Es ist einfach so: Eine kaufmännische Angestellte kann ihren job gut
oder schlecht machen, aber niemals kann sie einschätzen was es heisst
ein Ingenieurstudium abgeschlossen zu haben!
Ich weiss wovon ich rede. Ich habe selber eine betriebliche Ausbildung
und anschliessend ein Studium der Elektrotechnik abgeschlossen. Vom
fachlichen Standpunkt war die betriebliche Ausbildung gegenüber dem
Studium der reinste Spaziergang.