Datum: 21.02.2008 10:34
Hi Leute, habe mich bei der Yacht-Teccon GmbH (Dienstleister) in Hannover beworben, und habe jetzt ein Gespräch für zwei Projekte (in Hannover bzw. Braunschweig) gehabt zwischen denen ich wählen kann. Es handelt sich einmal um µC Applikationen und dann noch um reine SPS Programmierung. Wäre mein erster Job als Dipl.-Ing. (FH) Nachrichtentechnik nach dem Studium. Was mich nun interessiert ist, was dieser Dienstleister wohl an mir verdienen wird, wenn ich für einen "Kunden" arbeite. Mir wurden im Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten. Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen berichten? Gruß Stefan
Datum: 21.02.2008 18:46
>Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen >berichten? Ein Bekannter von mir hat da auch angefangen; allerdings in Hamburg. Für den Einstieg ist ein Dienstleister in Ordnung (habe ich auch hinter mir). Ein anderer Komillitone hat sich in einem Jahr drei Firmen auf diesem Weg "ansehen" dürfen und hätte bei allen anfangen können. Bevor man auf der Straße sitzt und auf die Festanstellung bei einem "richtigen" Arbeitgeber wartet, ist die Möglichkeit wesentlich besser. Man sammelt Berufserfahrung und hat ein (bescheidenes) Einkommen.
Datum: 06.07.2008 22:18
2700,- Brutto sind aber doch sehr wenig, oder? Das Durchschnittsgehalt der Deutschen liegt bei Brutto 3250,-.
Datum: 06.07.2008 22:25
Stefan wrote: > Hi Leute, > > habe mich bei der Yacht-Teccon GmbH (Dienstleister) in Hannover > beworben, und habe jetzt ein Gespräch für zwei Projekte (in Hannover > bzw. Braunschweig) gehabt zwischen denen ich wählen kann. Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf hereinfaellt?
Datum: 06.07.2008 22:29
>Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum >Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren >Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf >hereinfaellt? Finde das auch schlimm. Aber im Ausland läuft in einigen Ländern fast 80% über die wobei dann auch die Übernahme mehr möglich ist. Außerdem sind die schneller. Ich warte schon seit 3-4 Monaten auf Antworten von großen Unternehmen. Das ist heftig. Viele Komolitonen gehen zu den Dienstleistern um möglichst schnell was zu bekommen.
Datum: 07.07.2008 11:39
"Was mich nun interessiert ist, was dieser Dienstleister wohl an mir verdienen wird, wenn ich für einen "Kunden" arbeite. Mir wurden im Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten. Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen berichten?" Kenn' ich, habe ich mal für gearbeitet. Es gibt ein schönes T-Shirt ( mit "Yacht" drauf ), einen Einstandskuchen beim sog. "Kunden" und "freiwillige", unbezahlte Treffen mit anderen "Yachtern" zu Weihnachten usw. ... Von den ( vorsichtig geschätzt ) 5000 €, die Yacht bezahlt bekommt, müssen noch Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit usw. abgerechnet werden. Nach Abzug der "Vermittlungsprovision" für den Menschenhändler bleiben dann eben noch 2700 für den Arbeit(weg)nehmer übrig ... PS: Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? ) So ist die Welt !
Datum: 07.07.2008 13:03
>Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz >zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? ) Und, wie isses? Kriegt man dort sowas bezahlt ?
Datum: 08.07.2008 23:25
@ Hells Angel (Gast) >>Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz >>zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? ) >Und, wie isses? Kriegt man dort sowas bezahlt ? Ja. Bis zu 400 Euro Zuschuss zur Kaltmiete, wenn man heimatentfern eingesetz wird, wöchentliche Heimfahrten (Obergrenze unbekannt). MFG Falk
Datum: 09.07.2008 00:12
Müssen die versteuert werden? Bei mir war das früher so, daß ich alles den Dienstleister habe machen lassen, inklusive Wohnung. Der hat das alles abgezogen und ich hatte weniger Brutto. Der Finanzbeamte sieht erst garnichts von den erhöhten Bezügen.
Datum: 09.07.2008 09:24
> Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum > Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren > Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf > hereinfaellt? Na ganz einfach, weil viele Firmen diesen Weg vorziehen und selbst keine MA mehr suchen wollen und wenn der Kontak zur Leihfirma einmal hergestellt ist, ist es schnell und bequem für die Firmen, und das Schöne daran ist auch noch, die können die Leihkraft binnen 2 Wochen raus haben. "So siehts nämlich aus im Affenhaus"
Datum: 09.07.2008 09:51
<Müssen die versteuert werden ? Nö, sind steuerfrei.
Datum: 11.07.2008 10:43
war zweimal bei solchen Verleihern, einer war Yacht. Der Laden ist kaum zu durchschauen, ist schwer zu erkennen wer jetzt wen wo einsetzt, meist leihen Dienstleiter sich auch gegenseitig aus. 1. Problem war immer, denen die Arbeitszeit nachzuweisen, ganz abgesehen von den Überstunden. Wenn du dann am ende des Monats dein Geld nicht kriegst und zudem auch noch ne doppelte Miete zahlst, wird´s eng. War mal für randstadt für ein Ingenenieurbüro in Kassel, da ging´s mir schlechter als zu Studizeiten. 2. Hinzu kommt, dass die Kunden dich da behandeln wie der letzte Dreck. Ich hatte oft unwürdige Arbeiten die kaum Berufserfahrung bringen, einfach nur Dinger die in dem Laden kein Mensch machen will (tech. Übersetzungen, Vervielfältigungen, Korrekturlesen, Zeichnungen mit mittels sämtlicher Autocadprogramme plus deren Unterversionen und "Derivate" zu ordnen die die Leut selbst mal wegen der großen Fluktuation durcheinader gebracht hatten). würde mich den Vorgängern anschließen und sagen, wenn gar nix anderes geht dann kann man da mal hingehen. Ist was für unabhängige Leute ohne Anhang, die auch mal etwas Abenteuer suchen und rumkommen wollen, dafür aber sehr bescheiden leben. S.
Datum: 16.07.2008 18:32
ich war bei Randstatt, das ist die "Oberbehörde" von Tecco, einmal als Aushilfkraft aber schon mit Maschbau-Dipl und einmal als "technischer Zeichner" (kriegte aber immerhin Dipl-Gehalt), insgesamt mit Unterbrechungen von 2-3 Monaten wo mal gar nix ging 4 Jahre und knapp 2 Monate. In der Zeit bin ich auch 6 mal umgezogen (zweimal allerdings im selben Ort). Teilweise war es so, das die Firmen zu denen du geschickt wirst dich wieder weiterverleihen an Servicefirmen die die Monatge und Inbetriebnahme vor Ort machen. So ging das früher aber nur maximal 3 Monate, und dann mustest du für einen Tag woanders hin (war gesetzlich so geregelt). Das ist zum Glück heute wohl nicht mehr so. die suchen ständig Leute, weil - die Guten abgeworben werden oder - von selbst aufhöhren - der andere Rest der Leute zu den Unvermittelbaren gehören zum Verdienst; ich hab bei denen im ersten Jahr weniger als Dipl.Ing verdient als vorher als Facharbeiter bei Thyssen, und da waren sogar noch Überstunden dabei. Einmal haben die mir auf der Gehaltsabrechnung 135€ "Arbeitsmittel" abgezogen (weiss nicht was das sein sollte, hatte nie was gekriegt von denen), einen Monat hatte ich erstmal gar kein Geld bekommen (zwar später dann, aber dafür ne volle woche!! abgezogen) weil ich 2 Tage krank war von denen ein Tag ein Samstag! war und ich mich nicht rechtzeitig entschuldigt hatte (lag mit 40 Fieber im Bett, hatte nem Kollegen Bescheid gesagt aber der hatte das vergessen). ich kann euch nur raten Finger weg selbst wenn ihr nix besseres findet
Datum: 21.09.2008 16:49
Hallo, ich bin von Yacht Teccon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Allerdings habe ich lediglich meinen Lebenslauf in einer Jobsuchmaschine hinterlegt und ohne vorige Kontaktaufnahme bekam ich eine e-mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch. Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle man sich mit mir unterhalten möchte. Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Ist sowas üblich?? Wenn man sich den Internetauftritt von Yacht Teccon anschaut, dann weiss man anschliessend auch nicht wirklich was diese Firma tut. Kann ich es richtig deuten (wie hier ja auch schon beschrieben), dass der Laden einfach eine Arbeitnehmerüberlassung für Akademiker ist!??? Oder wickelt die Firma eher Projekte von Kunden im eigenen Haus ab? Danke für die Antworten
Datum: 21.09.2008 18:20
Wenn du nur einen Lebenslauf hinterlegst, kannst du auch nicht erwarten, dass dich jemand mit einem konkreten Stellenangebot kontaktiert. Einfache Sache, oder?
Datum: 21.09.2008 19:03
> Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu.
Dann geh nicht hin.
Datum: 21.09.2008 19:18
@ Trappo (Gast) >Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle >man sich mit mir unterhalten möchte. Das wissen sie auch nicht, weil das erst hinter kommt. Sie suchen allgemein fähige Leute, die man gut in Projekte vermittleln kann. >Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Ist sowas >üblich?? In der Branche ja. >Kann ich es richtig deuten (wie hier ja auch schon beschrieben), dass >der Laden einfach eine Arbeitnehmerüberlassung für Akademiker ist!??? Ja. >Oder wickelt die Firma eher Projekte von Kunden im eigenen Haus ab? Im wesentlichen Nein. MFG Falk
Datum: 22.09.2008 11:48
Um abzuschätzen ob sich das lohnt dort zum Vorstellungsgespräch zu gehen, gibt es 4 Punkte: 1. keine Fahrtkostenerstattung 2. Profil wurde aufgenommen in die Datenbank 3. Versprechen, dass die sich melden wenn ein passendes Projekt vorliegt 4. Die werben mit ständig über x-tausend verfügbare Ingenieure in ihrer Datenbank Zieht man nun 1 und 1 zusammen und beachtet, dass jeder verfügbare Ingenieur in der Datenbank irgendwann nicht mehr verfügbar ist, da er sich ja weiterbewirbt und vielleicht einen anderen Job findet, dann erkennt man ziemlich schnell, dass die einen nicht unbedingt wegen dem Super-Profil einladen, sondern einfach jeden Ing den die finden können einladen und in die Datenbank aufnehmen. Dadurch kommen dann auch solche Einladungen >ich bin von Yacht Teccon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen >worden. Allerdings habe ich lediglich meinen Lebenslauf in einer >Jobsuchmaschine hinterlegt und ohne vorige Kontaktaufnahme bekam ich >eine e-mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch. >Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle >man sich mit mir unterhalten möchte. zustande. Ob man da nun hingeht muss aber jeder noch selbst entscheiden. Ich war bei denen zum Vorstellungsgespräch und habe danach erst die 4 Punkte durchschaut und mich geärgert, 1 Tag und 200 Kilometer vergeudet zu haben.
Datum: 22.09.2008 12:21
Ich finde es absolut schlimm, was sich da etabliert hat. Scheint mir der totale Horror zu sein, bei dieses Firmen zu arbeiten. Die vermitteln nur im Sumpf der schlechten Ingenieure und schlechten Jobs. Wenn Ingenieure in Deutschland so ausgebutet werden, darf sich keiner wundern, wenn alle verschwinden oder was anderes machen. Ich hatte vor Kurzem ein Abitreffen: Von denen die damals Elektrotechnik studiert haben, sind heute gerade ein Viertel noch als Ingenieur tätig. Ich bin der eintzige, der noch Entwicklungen macht, der Rest sitzt irgend wo in der Software, macht auf Datenbanken oder so Zeugs. Die Hälfte arbeitet komplett was anderes. Hausgemachter Ingeneiurmangel.
Datum: 22.09.2008 14:23
Finger weg von denen. Ist so ein Dienstleister.
Datum: 23.09.2008 21:50
Danke für die Infos. Ich habe mich gerade gegen das Gespräch entschieden und abgesagt. Übrigens schaffen es auch Unternehmen ein konkretes Stellenangebot zu geben - auch wenn man nur einen Lebenslauf eingestellt hat :-)
Datum: 23.09.2008 22:28
>Finger weg von denen. Ist so ein Dienstleister.
Höchst qualifizierte Aussage! Troll' gefälligst wo anders...
Datum: 25.09.2008 09:15
Moin, was für ein bla bla bla. Wenn dich der Job interessiert die Kohle interessiert nimm ihn an, wenn du bedenken hast laß es bleiben. Ich bin seid 2005 bei YACHT (Hamburg) und kann nur sagen das es mir echt gut gefällt. Nach dem Zusammenschluß von YACHT und Teccon hat sich für mich auch nichts merkenswertes geändert. Keine Ahnung wie es an anderen Standorten ist aber YACHT Mitarbeiter im Hamburger Büro in der absolute Hammer und tuen echt alles für uns (Mitarbeiter) und die YACHT Events kann ich nur empfehlen. Notfalls hilft es YACHT-Teccon mal zu google und sich über die Referenzen schlau zu machen. Darunter sind Audi,Porsche,Airbus usw. und ich glaube nicht das solche Firmen nicht mit YACHT-Teccon zusammen arbeiten würden wenn die Qualität nicht stimmt. Aber ich finde man sollte da nicht so voreilig sein mit Meinungen über Firmen die man nicht genauer kennt. Zum Thema Geld kann ich nur sagen das ich dir viel Erfolg wünsche bei der Suche nach einem Arbeitgeber der dir mehr zum Anfang zahlt. Viel wichtiger finde ich die Möglichkeit der Gehaltsentwicklung im Unternehmen. Ich bin auch mit 2700 angefangen, hab vernünftige Arbeit abgeliefert und bin angagiert und dies belohnt YACHT-Teccon mit mittlerweile 4900,- Zeig mir ein anderes Unternehmen wo du es schaffst dein Gehalt in 3 Jahren um 2200,- aufzustocken !! Ich wünsch dir viel erfolg bei der Jobsuche
Datum: 25.09.2008 11:58
Also dem letzten Beitrag muß ich wohl zustimmt. Bin auch Mitarbeiterin in diesem Unternehmen, nur nicht im Projekt sondern arbeite in der Verwaltung. Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt? Ihr Ingenieure verlaßt die Uni mit horrornden Gehaltsvorstellungen anstatt erstmal anzufangen zu zeigen was ihr könnt. Das Einstiegsgehalt ist immer und bei jedem Arbeitgeber niedriger, aber die Aufstiegschancen und Förderungen bei Yacht-Teccon sind dafür interessanter. Außerdem habt ihr die Gelegenheit die Projekte zu wechseln, wenn sie euch nicht zusagen und erlangt damit auch viel Erfahrung, wenn ihr verschiedene Projekte macht. Aber anscheinend sucht ihr nur eine Stelle, wo ihr immer das gleiche macht und auch nicht gefördert werden wollt und viel Kohle verdient, so hab ich den Eindruck. Wir sind garantiert kein Menschenhändler und wir beschäftigen auch nicht den letzten Müll hier sondern hochqualifizierte Ingenieure, die auch mal so klein wie ihr angefangen haben. Man kann nicht gleich alles haben, man muß es sich verdienen wenn man hoch hinaus will und dann stimmt auch das Gehalt. Und was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten. Auch Reisekosten werden gezahlt, es sei denn man wohnt um die Ecke. Ihr solltet mal nicht alle Dienstleister über einen Kamm schieben, nicht umsonst haben wir gute Referenzen und sind auf dem Weg Marktführer zu werden.
Datum: 25.09.2008 12:21
Wer ein Ingenierstudium absolviert hat, hat vielleicht noch keine Erfahrung. Er/Sie hat aber auf jeden Fall bereits gezeigt das er/sie was kann! Das kann man als kaufmännische Angestellte oder höchstens BWLerin natürlich nicht beurteilen. Im übrigen halte ich alle Personalvermittler für Parasiten, die nur wegen dem komplizierten deutschen Arbeitsrecht existieren können.
Datum: 25.09.2008 12:25
"...was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten." Pahahah! Was denn das bitte für ein Mist? Und was ist dieses "Arbeitsamt"?! KEIN Mitarbeiter.
Datum: 25.09.2008 12:27
> Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?
Ich glaube eher, dass hier (überwiegend) 14-jährige schreiben... ;-)
Datum: 25.09.2008 12:29
Man merkt wieder mal, das ihr kein Wort versteht. Wenn ihr nicht mal wisst, das die Arbeitsagenturen Bewerbungskosten übernehmen, dann frag ich mich, was ihr könnt?? Und wenn ich meine Ausbildung abschließe und jetzt schon lange in meinem Beruf tätig bin, glaubst du das ich weniger Erfahrungen habe als ein Ingenieur? Ihr müßt euch nicht immer als sonstwas hier hin stellen. Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen, findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr euch vorstellt und sag nur viel Glück.
Datum: 25.09.2008 12:31
> Und was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles > Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten. Nein, nur der potentielle Arbeitgeber, der explizit angibt dass er sie nicht übernimmt, muss sie nicht zahlen. Die Praxis sieht aber ganz anders aus. Ach ja, das Arbeitsamt zahlt auch nur den Arbeitslosen und nicht den Arbteitsuchenden die noch wo anders arbeiten. Kleiner Tipp, Studenten sind auch nicht arbeitslos.
Datum: 25.09.2008 12:34
Ja du hast Recht, es muss explizit ausgeschlossen werden, das die Firma Kosten fürs Vorstellungsgespräch nicht zahlt. Habt ihr diesbezüglich nichts schriftliches von der Firma, das die die Kosten nicht übernehmen, habt ihr sogar drei Jahre das Recht diese Kosten einzufordern. Wird allerding in schriftlicher Form darauf hingewiesen, bekommt ihr nichts. Einfach mal auf der Einladung zwischen den Zeilen lesen.......die Herren Ingenieure
Datum: 25.09.2008 12:41
> Wird allerding in schriftlicher Form darauf hingewiesen, bekommt ihr nichts. > Einfach mal auf der Einladung zwischen den Zeilen lesen.......die Herren > Ingenieure Genau das habe ich doch da geschrieben? Kannst du nicht lesen? Im übrigen hat mir einer von sechs die Fahrtkosten erstattet und es hatte defintiv keiner die Rückerstattung ausgeschlossen! Potentieller Arbeitgeber haben die Bewerber schlicht in ihrer Hand, niemand wird nachfragen um seine Chancen zu verschlechtern! Im übrigen reicht "zwischen den Zeilen" man gar nicht, dass muss da in Klartext stehen. Ertappe ich hier gerade eine 14-jährige? Sind schon wieder Ferien?
Datum: 25.09.2008 12:46
"Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen, findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr euch vorstellt und sag nur viel Glück." -> Gefunden! :) Die GUTEN meiner Komilitonen im übrigen auch, nur das Gemüse nicht. Über 2700 schmunzel ich nur. Klaus.
Datum: 25.09.2008 12:55
Mitarbeiter wrote: > Also dem letzten Beitrag muß ich wohl zustimmt. Bin auch Mitarbeiterin > in diesem Unternehmen, nur nicht im Projekt sondern arbeite in der > Verwaltung. Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt? Ja.
Datum: 25.09.2008 12:58
Ingenieur wrote: > Wenn Ingenieure in Deutschland so ausgebutet werden, darf sich keiner > wundern, wenn alle verschwinden oder was anderes machen. Das ist wahr. Interessant ist ja dass es offenbar verfassungswidrig(!) ist wenn man unseren Deutschen Beamten soetwas zumuten wuerde. http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/bei... Damit hat der Staat ja im Prinzip die einzig richtige Stellung zu dem Thema bezogen. Aber dass man sowas dann in ein brauchbares Gesetz fuer das Volk giessen wuerde... ne ne. Das kann ruhig ausgebeutet und verarscht werden.
Datum: 25.09.2008 13:00
> die YACHT Events kann ich nur empfehlen. Klar, es gibt Leute, die auf solche Kinkerlitzchen abfahren. Dann gibt es Erwachsene, die lieber für echtes Geld statt für Events arbeiten. Die in ihrer knappen freien Zeit lieber selbst entscheiden was sie mit wem zusammen machen, statt bei Events auflaufen zu müssen um den richtigen Spirit zu demonstrieren. Erwachsene, für die die Firma keine Ersatzfamilie ist und auch nicht sein muss. Niemand veranstaltet Events um den Human-Resourcen etwas gutes zu tun, sondern um sie zu mehr Arbeit zu motivieren. Manche Leute durchschauen das, andere lassen sich mit Events manipulieren und degradieren sich damit selbst vom Mensch zur Human-Resource. Herablassende Aussagen wie > die Herren Ingenieure zeigen dann sehr gut, was man von den Human-Resourcen hält. Nur sind es "die Herren Ingenieure" die mit ihrer Arbeit auch noch die Verwaltung durchfüttern.
Datum: 25.09.2008 13:02
Mitarbeiter wrote: > Man merkt wieder mal, das ihr kein Wort versteht. Wenn ihr nicht mal > wisst, das die Arbeitsagenturen Bewerbungskosten übernehmen, dann frag > ich mich, was ihr könnt?? Und wenn ich meine Ausbildung abschließe und > jetzt schon lange in meinem Beruf tätig bin, glaubst du das ich weniger > Erfahrungen habe als ein Ingenieur? Langsam wird's echt lustig hier :D
Datum: 25.09.2008 13:09
Norgan wrote: >> die Herren Ingenieure > > zeigen dann sehr gut, was man von den Human-Resourcen hält. Nur sind es > "die Herren Ingenieure" die mit ihrer Arbeit auch noch die Verwaltung > durchfüttern. Richtig. Und da das in fast allen Betrieben so an der Tagesordnung ist reicht das auch vollkommen aus. Mit seiner Arbeit dann auch noch freiwillig Parasiten durchzufuettern geht ja wohl auf keine Kuhhaut mehr. Und als Dank dafuer bekommt man nichteinmal mehr einen halbwegs anstaendigen Arbeitsvertrag. Wenn das Vieh ausgedient hat wird's halt abgeschossen. Und die "Herren Dienstleister" haben sich fuer ihre 10 Minuten "Arbeit" (wenn man diese geistige Blindleistung mal so nennen will) schoen daran sattgefressen -- und zwar an jeder einzelnen Stunde, die der Depp gearbeitet hat. Und sowas ist dann allen ernstes auch noch LEGAL in diesem Land. Gute Nacht sag ich da nur.
Datum: 25.09.2008 13:20
Da kann man mal sehen, das ihr gar keine Ahnung habt. Wißt ihr eigentlich, was die Verwaltung macht??? Anscheinend nicht, sonst würdet ihr hier nicht so einen Schwachsinn verfassen. In jeder Firma, ob Dienstleister oder nicht ist eine Verwaltung, das sind die Leute, die z.b. eure Gehaltsabrechnungen machen usw. aber in euren Augen ja die Aasgeier für die ihr ja so toll arbeitet.
Datum: 25.09.2008 13:23
@Mitarbeiter > Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen, > findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr > euch vorstellt und sag nur viel Glück. Schon gefunden. Und es ist nicht Yacht Muhahaha
Datum: 25.09.2008 13:24
Mitarbeiter wrote:
> Da kann man mal sehen, das ihr gar keine Ahnung habt.
Auf solche Idioten zaehlt ihr doch. Die bloede genug sind, fuer Euch
arbeiten zu gehen, ohne dass die Gegenseite dafuer eine auch nur
annaehernd angemessene Gegenleistung bringt. Intelligente bzw. nicht
total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.
Genau, Gehaltsabrechnung. Sowas machen Rechner, Arbeitsaufwand ist Null
-- von der Wartung durch Techniker abgesehen.
Datum: 25.09.2008 13:25
Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet, dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.
Datum: 25.09.2008 13:26
Intelligente bzw. nicht total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein. Wer so einen Schwachsinn schreibt, kann sich jedenfalls nicht dazu zählen
Datum: 25.09.2008 13:28
Asche zu Asche, so ist das halt :) Klaus.
Datum: 25.09.2008 14:01
Mitarbeiter wrote: > Intelligente bzw. nicht > total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein. > > Wer so einen Schwachsinn schreibt, kann sich jedenfalls nicht dazu > zählen Hast Du ausser diesem inhaltslosen Getrolle eigentlich auch Argumente hervorzubringen? Scheint mir nicht so. Aber sowas sollte man von BWLern wohl auch nicht erwarten. > Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet, > dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten. Womit Du obigen Kommentar ("hochqualifizierte bla bla") selber widerlegt hast. Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder geb mir die Kugel. Mit mir jedenfalls nicht. Mal davon abgesehen dass ich es auch nicht noetig habe.
Datum: 25.09.2008 14:49
Ihr habt auch nix besseres zu tun als jeden Satz hier auszudiskutieren, find ich ein bisschen hohl....naja will mich hier nicht mit meiner Meinung äußern..das wäre zu hart für euch
Datum: 25.09.2008 15:35
mmhhh...is schon merkwürdig hier. einerseits beschweren sich alle weil sie ja sowenig verdienen und der widerwertige arbeitgeber kein gehalt zahlt, was sich einige ingenieur hier vorstellen. andererseits sind alle mit ihrem gehalt und job zufrieden, wenn man die letzten beiträge beurteilt. und dann meldet sich ein mitarbeiter aus der im betreff genannten firma. er oder sie sollte eigentlich auskennen, weil sie aus eigener erfahrung sprechen...aber dann wird erst mal von allen seiten draufgehauen und bwler sind sowieso alle blöd etc., pp... weiß nicht, ziemlich assi....und unglaubwürdig von euch "herren ingenieuren" Gruß
Datum: 25.09.2008 17:32
Linuxmichl, mach doch endlich dein Studium zu ende.
Datum: 25.09.2008 18:27
>Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet, >dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten. Kann sein, aber gegenüber OEMs oder richtigen Ingenierdienstleistern sind Personaldienstleister immer die letzte Wahl, bei denen man bei der nächstbesten Gelegenheit wieder abspringt!
Datum: 26.09.2008 11:43
Kenn ich. Sollten sich vielleicht eher auf das beziehen, was ihr Firmenname suggerieren soll: High-Society = ( Teure ) Segel-Schiffe, für ( Neu-) Reiche, Golf- ( und andere ) Clubs. Immerhin unterstützen sie irgendwelche ( vor 150 Jahren in Amerika waren es Südstaaten- ) Sklaven, die froh sein sollten, dass sie dies alles erarbeiten dürfen ..., trotzdem frecherweise immer mehr Lohn fordern und obendrein drohen, sich für ihre Arbeitnehmerrechte einzusetzen oder womöglich sogar gewerkschaftlich zu organisieren ! MfG.
Datum: 26.09.2008 14:31
>andererseits sind alle mit ihrem gehalt und job zufrieden, wenn man die >letzten beiträge beurteilt. Objektiv kann man auch zufrieden sein, wenn man sich mit dem REst der Welt vergleicht: Uns deutschen Ingenieuren geht es super gut! Relativ gesehen geht es uns aber schlecht: Wir kriegen zu wenig im Vergleich zu dem, was andere - weniger befähigte - in diesem Land an Kohle machen können : Die meisten Ingenieure werden ausgebeutet. Ausserdem: Man muss immer nach mehr streben und seine Positions verbessern wollen. Wer sonst, wenn nicht Entwickler, sollten so denken? Da machts es keinen Unterschied, ob man dabei die eigene (finanzielle) Situation oder die Marktsitation seiner Firma im Auge hat. Die, die mit sich und ihrer Umgebung zufrieden sind, entwickeln (sich) nicht mehr weiter. Dazu folgendes Zitat: "Wer angefangen hat, es zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden" Die ganze Geschichte ist eben ein Kampf und es ist hart, immer mehr rauszuholen.
Datum: 26.09.2008 15:09
Ich freue mich schon auf meine ersten Vorstellungsgespräche nach meinem Studium ;) Da ich einen kleinen aber stätigen quasi unkündbaren job naben dem studium habe ( bin länger in der Firma als mein Chef und der einzige der in der lage ist das Geschäft zu leiten wenn er mal im urlaub ist oder ähnliches ). Er versucht seit 3 jahren jemanden zu finden mit ähnlichen qualifikationen ;) Dann auch noch Selbstständig in den Abendstunden mit ner guten hand voll Kunden. Habe ich z.Z. keine Geldsorgen und werde mich auch nicht zurückhalten bei den Vorstellungsgesprächen. Vor einigen Jahren wollte ich als Elektroniker anfangen bei Randstand?! zwischen Ausbildung und Bundeswehr da haben die doch kackfrech zu mir gesagt 13DM/Std und nach einigen Jahren kann ich es dann auf 16DM/Std Hochschlafen. Da mußte ich nur schmunzeln und habe mitgeteilt das ich mich allein verarschen kann. Ich wurde selbst nach 1 jahr noch angeschrieben das ich mich doch bitte mal melden sollte. Hatte anschließend bei einer Eletrofirma gearbeitet wo ich gutes geld bekommen habe aber mich dann doch einschreiben habe. Wenn jemand gute Arbeit bekommen möchte so soll er auch gut bezahlen. Habe nichts dagegen ein halbes jahr für weniger zu arbeiten aber es wird von vornherein festgehalten was dann auf sie zukommt. Gruß P.Pan
Datum: 03.10.2008 16:15
so wie es bei dir der Fall war :-) ich, bin nicht 14, ich bin 6! was ich hier zu nur sagen möchte: Es gibt keinen Kamm, der gross genug ist um alle "Personal-Dienst-Leister" drüber zu Scheren. Und wenn es diesen Kamm geben würde, würde ich die Dienstleister persönlich alle einzeln in den Allerwertesten tretend richtung Kamm befördern. Aber so ist nun mal momentan die Lage in diesem Arbeiter-Land, welche sich auch nicht ändern wird, solange alle Schäfchen schön mitspielen, und dem System des BIG-BUSINESS sich unterordnen. Es ist Zeit, Rechner aus dem Fenster zu schmeissen den Vorgesetzten aufn Desk zu scheissen den Verkehr Lahm zu legen und Chaos zu verursachen. Damit sich endlich die jenigen mit solchen Problemen befassen, die dafür bezahlt werden... ( liebe Politiker ) Wir, sind das Volk ( war das nur ein Werbe Slogan? ) Resumè : Ich Arbeite, um zu Leben und Lebe nicht um zu Arbeiten. Amen
Datum: 03.10.2008 16:17
##### Re: Erfahrung mit Yacht-Teccon? Autor: Mitarbeiter (Gast) Datum: 25.09.2008 13:25 Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet, dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten. ##### sollte u.A. hierdrauf eine Antwort sein.
Datum: 03.10.2008 16:36
@ tut nix zur sache >Aber so ist nun mal momentan die Lage in diesem Arbeiter-Land, welche >sich auch nicht ändern wird, solange alle Schäfchen schön mitspielen, >und dem System des BIG-BUSINESS sich unterordnen. Wohl eher die meisten Schäfchen. Einige haben sich regelrecht angewidert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen. Bewerbungen schreiben kann man auch absichtlich so schlecht, das keine Sau auf die Idee kommt einen einzustellen, weil die Personaler zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Datum: 08.10.2008 10:17
Ganz ehrlich: wer keine Ahnung hat, sollte lieber den Mund halten! - Weiß denn auch nur einer euch, dass Yacht-Teccon wirklich ein Ingenieurdienstleister ist und auch selber Projekte abwickelt? - Hat auch nur einer von euch gewusst, dass Airbus selbst z. B. keine Mitarbeiter mehr einstellt, und Ingenieure, die gerne bei Airbus arbeiten möchten, nur noch über Ingenieurdienstleister wie z. B. Yacht-Teccon dazu in der Lage sind? Es hat schon seinen Grund, dass das Dienstleistungsgeschäft in dieser Branche boomt, schließlich wollen sich die meisten Firmen die Personalsuche nicht mehr antun. Kein Wunder, wenn die Bewerber auf Wolke 7 schweben, und denken, dass sie alles hinterhergeschmissen kriegen, nur weil sie ein Studium geschafft haben. Ganz ehrlich: so überhebliche Leute haben nur deswegen schlechte Erfahrungen mit Yacht-Teccon gemacht, weil auch bei Yacht-Teccon sich niemand so herablassend von den Bewerbern behandeln lassen will. Ein Mensch, der "nur" eine Ausbildung gemacht hat, ist nach einhelliger Meinung vieler Beiträge hier, also nichts wert, schon gar nicht, weil er keinen Ingeieursstudiengang studiert hat - schade, dass es wirklich noch so dumme Absolventen gibt, die sich sowas ausdenken. Wer soll denn sonst bitte die Büros aufräumen und den Dreck wegmachen oder Abrechnungen erstellen? Und wer soll sonst bitte im Laden an der Kasse stehen, an dem auch Ingenieure ihr Hab und Gut kaufen? !!!NUR WEGEN DER AUSBILDUNG IST MAN KEIN GUTER ODER SCHLECHTER MENSCH!!! "Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder geb mir die Kugel." Dann gib dir bitte die Kugel, ich persönlich habe keine Lust, mit meinem Geld jemand so rücksichtlosen zu bezahlen, der lieber schön auf Arbeitslosengeld oder gar Harz4 wartet, weil es sich zu schade ist, Berufserfahrung zu sammeln. Leute: wie wär's, wenn ihr mal euren Kopf benutzt? PS: an alle die es interessiert: ich selbst habe auch ein Ingenieursstudium hinter mir und fand mich hinterher nicht wirklich auf den Job vorbereitet. Bei meiner ersten Stelle habe ich praktisch nochmal von vorne angefangen - und das wird jedem so gehen. Deshalb finde ich ein geringeres Angfangsgehalt gerechtfertigt, zumal es im Laufe der Zeit auch den Leistungen entsprechend aufgestockt wird. Gute Arbeit wird bei Yacht-Teccon auch gut bezahlt, in anderen Unternehmen ist das leider nicht so. Dass hier nur andere Meinungen umherschwirren lässt sich eigentlich nur mit "die haben keine Ahnung, wovon sie reden" erklären.
Datum: 08.10.2008 11:28
>Ingenieure, die gerne bei Airbus arbeiten möchten, nur noch über >ngenieurdienstleister wie z. B. Yacht-Teccon dazu in der Lage sind? Da frage ich mich, was dann erstrebenswert sein soll, wenn man dort weniger bekommt und nicht einmal eine Absicherung hat. Das ist doch der einzige Vorteil einer Festanstellung in einem großen Betrieb, daß man einen gewissen Kündigungsschutz hat. Wenn das druch die DL-Masche ausgehöhlt wird, muss es wenigstens mehr Geld geben. Das ist aber nicht der Fall. Ich habe übrigens schon für Airbus / EADS gearbeitet.
Datum: 08.10.2008 12:04
An diejenigen, die ernsthaft diskutieren wollen: ich habe vor seinerzeit als Bester meines Semesters abgeschlossen und durch Praktika, Diplomarbeit etc. einige Jobangebote erhalten (in der Richtung "könnten Sie sich ein festes Arbeitsverhältnis vorstellen" etc.) und habe mich aktiv bei Yacht/Teccon erfolgreich beworben und bereue nichts. Die Argumente dafür waren klar auswertbar. Im Vergleich zu einem "normalen" Arbeitgeber hat Zeit- bzw. Leiharbeit für mich diese Vorteile: - Arbeit an einem einzigen Hauptprojekt (im Vergleich zu 30 fortlaufenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft). - Abwechslungsreiche Tätigkeit im Vergleich zum täglichen Einerlei. Alle 2 Jahre kommt ein völlig neues Projekt. - Mitarbeiteraktivitäten im Vergleich zur anonymen Arbeitserledigung. - Höheres Einstiegsgehalt Ich schließe daraus für mich einen größeren Teamgeist, mehr Spaß, mehr Motivation. Für mich ist das ideal. Ich kenne aber auch andere, die sagen "ich brauch ein Büro, das ich nie wieder verlassen muss". OK. Aber das liegt nicht daran, dass Zeitarbeitsfirmen schlecht und unseriös sind, sondern an den persönlichen Präferenzen. Ich bekomme mein sehr gutes Gehalt von Yacht/Teccon, unabhängig, ob ich im Projekt bin oder nicht - also wird weder was eng, noch ist etwas ungewiss. PS Noch ein Wort zu den jugendlichen Teilnehmer dieser Diskussion: für Leute, die sich hier informieren möchten ist es sicher nicht hilfreich, wenn hier spekulierte und provokante Halbweisheiten in den Raum geworfen werden. Wie heisst es so schön: "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten". Dankeschön.
Datum: 08.10.2008 12:43
@ jemand, der denken kann (Gast)
>Ganz ehrlich: wer keine Ahnung hat, sollte lieber den Mund halten!
Halt dich erstmal selbst an deine Weisheiten, dann reden wir weiter.
Du kannst deine Erfahrungen auch nicht auf andere übertragen und
verändern kannste und willste auch nichts weil du ja offensichtlich
an keinem Mangel leidest aber schön deinem Klischee frönst.
Datum: 08.10.2008 12:44
ich kann das auch mal so unterschreiben. was heir manchmal losgelassen wird....da bezweifle ich bei dem einen oder anderem die geistige fähigkeit, überhaupt ein studium antreten zu können. ich bin auch bei einem dienstleister...und wisst ihr was, ich bekomm mehr als ein festangestellter hier. nicht über das gehalt...nene, über steuerfreie zuschläge. ausserdem wird mir hier vorort eine komplette 45qm große wohnung bezahlt (warmmiete). wäre ich hier fest angestellt würde das niemand bezahlen. aber es geht ja schließlich nicht immer ums geld (obwohl es in diesem forum anscheinend nur um kohle geht). spaß und den eigenen horizont erweitern, beruflich und privat...das ist erstrebenswert. wenn manche hier nur dem schwulen geld hinterher rennen...ja dann macht es und erstickt daran. dienstleister sind nicht besser oder schlechter als die Unternehmen, für diese dienstleister arbeiten. es gibt schwarze schafe, zugegeben, aber wo gibts die nicht. als festangestellter kann man auch ganz schön über den tisch gezogen werden. ich gib auch zu, dass ich demnächst auch nach einer festanstellung strebe. ich möchte mit meiner freundin ein familienleben aufbauen mit heiraten usw. dann ist halt ein dienstleistungsunternehmen nicht mehr meine erste wahl, weil ich ja nicht unter der woche dann irgendwo arbeiten will. ´ aber bereuren werde ich die letzten drei jahre als dienstleisteringenieur nicht. gott zum gruße
Datum: 08.10.2008 12:48
@Hä: du machst das andauernd in deinen beiträgen. du lässt eine sachliche diskussion garnicht zu. argumente werden von dir nicht mit einer synthese widerlegt sondern da wird einfach nur auf eine widerliche und miese art und weise draufgeschlagen... also, wennst nix zu sagen hast...einfach mals M... halten
Datum: 08.10.2008 18:02
>- Hat auch nur einer von euch gewusst, dass Airbus selbst z. B. keine >Mitarbeiter mehr einstellt, und Ingenieure, die gerne bei Airbus >arbeiten möchten, nur noch über Ingenieurdienstleister wie z. B. >Yacht-Teccon dazu in der Lage sind? Hab ich auch schon gewusst, na und? Diese Maßnahmen haben für alle Beteiligten nur Nachteile, außer für den Personalvermittler. Airbus möchte seinen Personaletat auf Kosten des Projektbudgets entlasten um vor ihren Anteilseignern besser dazustehen - Personalkosten sind einfach nur Kosten, Projektbudgets dagegen sind "Investitionen" - das dabei in der Summe durch Stundensätze, höhere Fluktuation und Einarbeitungskosten die Gesamtbilanz negativ wird interessiert die BWler (noch) nicht. Außerdem ist es einfacher Projekte zu Streichen als Personal zu entlassen. Davon leben all die Yacht-Teccon-Axeneon-Brunel-Consulting-blablubb-Parasiten >Ganz ehrlich: so überhebliche Leute haben nur deswegen schlechte >Erfahrungen mit Yacht-Teccon gemacht, weil auch bei Yacht-Teccon sich >niemand so herablassend von den Bewerbern behandeln lassen will. Vielleicht ist es nur gesundes Selbstbewusstsein das die Bewerber abhält unterwürfig aufzutreten, nur weil sie einen Job suchen? Es ist einfach so: Eine kaufmännische Angestellte kann ihren job gut oder schlecht machen, aber niemals kann sie einschätzen was es heisst ein Ingenieurstudium abgeschlossen zu haben! Ich weiss wovon ich rede. Ich habe selber eine betriebliche Ausbildung und anschliessend ein Studium der Elektrotechnik abgeschlossen. Vom fachlichen Standpunkt war die betriebliche Ausbildung gegenüber dem Studium der reinste Spaziergang.


