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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Erfahrung mit Yacht-Teccon?

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Autor: Stefan (Gast)
Datum: 21.02.2008 10:34

Hi Leute,

habe mich bei der Yacht-Teccon GmbH (Dienstleister) in Hannover
beworben, und habe jetzt ein Gespräch für zwei Projekte (in Hannover
bzw. Braunschweig) gehabt zwischen denen ich wählen kann.

Es handelt sich einmal um µC Applikationen und dann noch um reine SPS
Programmierung. Wäre mein erster Job als Dipl.-Ing. (FH)
Nachrichtentechnik nach dem Studium.

Was mich nun interessiert ist, was dieser Dienstleister wohl an mir
verdienen wird, wenn ich für einen "Kunden" arbeite. Mir wurden im
Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten.

Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen
berichten?

Gruß
Stefan
Autor: STK500-Besitzer (Gast)
Datum: 21.02.2008 18:46

>Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen
>berichten?

Ein Bekannter von mir hat da auch angefangen; allerdings in Hamburg.
Für den Einstieg ist ein Dienstleister in Ordnung (habe ich auch hinter
mir).
Ein anderer Komillitone hat sich in einem Jahr drei Firmen auf diesem
Weg "ansehen" dürfen und hätte bei allen anfangen können.
Bevor man auf der Straße sitzt und auf die Festanstellung bei einem
"richtigen" Arbeitgeber wartet, ist die Möglichkeit wesentlich besser.
Man sammelt Berufserfahrung und hat ein (bescheidenes) Einkommen.
Autor: Harald Weigelt (Gast)
Datum: 06.07.2008 22:18

2700,- Brutto sind aber doch sehr wenig, oder? Das Durchschnittsgehalt
der Deutschen liegt bei Brutto 3250,-.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 06.07.2008 22:25

Stefan wrote:
> Hi Leute,
>
> habe mich bei der Yacht-Teccon GmbH (Dienstleister) in Hannover
> beworben, und habe jetzt ein Gespräch für zwei Projekte (in Hannover
> bzw. Braunschweig) gehabt zwischen denen ich wählen kann.

Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum
Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren
Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf
hereinfaellt?
Autor: Wasser (Gast)
Datum: 06.07.2008 22:29

>Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum
>Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren
>Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf
>hereinfaellt?

Finde das auch schlimm. Aber im Ausland läuft in einigen Ländern fast
80% über die wobei dann auch die Übernahme mehr möglich ist. Außerdem
sind die schneller. Ich warte schon seit 3-4 Monaten auf Antworten von
großen Unternehmen. Das ist heftig.

Viele Komolitonen gehen zu den Dienstleistern um möglichst schnell was
zu bekommen.
Autor: Ex-Yachter (Gast)
Datum: 07.07.2008 11:39

"Was mich nun interessiert ist, was dieser Dienstleister wohl an mir
verdienen wird, wenn ich für einen "Kunden" arbeite. Mir wurden im
Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten.

Kennt jemand den o.g. Dienstleister, und kann mir seine über Erfahrungen
berichten?"

Kenn' ich, habe ich mal für gearbeitet.

Es gibt ein schönes T-Shirt ( mit "Yacht" drauf ), einen Einstandskuchen
beim sog. "Kunden" und "freiwillige", unbezahlte Treffen mit anderen
"Yachtern" zu Weihnachten usw. ...

Von den ( vorsichtig geschätzt ) 5000 €, die Yacht bezahlt bekommt,
müssen noch Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit usw. abgerechnet
werden.
Nach Abzug der "Vermittlungsprovision" für den Menschenhändler bleiben
dann eben noch 2700 für den Arbeit(weg)nehmer übrig ...

PS: Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz
zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? )

So ist die Welt !
Autor: Hells Angel (Gast)
Datum: 07.07.2008 13:03

>Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz
>zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? )

Und, wie isses? Kriegt man dort sowas bezahlt ?
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 08.07.2008 23:25

@ Hells Angel (Gast)

>>Wegegeld und Verpflegungsspesen stehen jedem Leiharbeiter lt. Gesetz
>>zu ( das im Vertrag auszuschliessen, könnte sittenwidrig sein ? )

>Und, wie isses? Kriegt man dort sowas bezahlt ?

Ja. Bis zu 400 Euro Zuschuss zur Kaltmiete, wenn man heimatentfern
eingesetz wird, wöchentliche Heimfahrten (Obergrenze unbekannt).

MFG
Falk
Autor: Terry (Gast)
Datum: 09.07.2008 00:12

Müssen die versteuert werden? Bei mir war das früher so, daß ich alles
den Dienstleister habe machen lassen, inklusive Wohnung. Der hat das
alles abgezogen und ich hatte weniger Brutto. Der Finanzbeamte sieht
erst garnichts von den erhöhten Bezügen.
Autor: andi (Gast)
Datum: 09.07.2008 09:24

> Warum laeuft heute eigentlich jeder wie selbestverstaendlich zum
> Seelenhaendler? Das finde ich sehr erschreckend. Funktioniert deren
> Blendwerk wirklich so gut dass man als Unwissender so leicht darauf
> hereinfaellt?

Na ganz einfach, weil viele Firmen diesen Weg vorziehen und selbst keine
MA mehr suchen wollen und wenn der Kontak zur Leihfirma einmal
hergestellt ist, ist es schnell und bequem für die Firmen,  und das
Schöne daran ist auch noch, die können die Leihkraft binnen 2 Wochen
raus haben.
"So siehts nämlich aus im Affenhaus"
Autor: langer weisse bart (Gast)
Datum: 09.07.2008 09:51

<Müssen die versteuert werden ?
Nö, sind steuerfrei.
Autor: Schachti (Gast)
Datum: 11.07.2008 10:43

war zweimal bei solchen Verleihern, einer war Yacht.

Der Laden ist kaum zu durchschauen, ist schwer zu erkennen wer jetzt wen
wo einsetzt, meist leihen Dienstleiter sich auch gegenseitig aus.

1. Problem war immer, denen die Arbeitszeit nachzuweisen, ganz abgesehen
von den Überstunden. Wenn du dann am ende des Monats dein Geld nicht
kriegst und zudem auch noch ne doppelte Miete zahlst, wird´s eng. War
mal für randstadt für ein Ingenenieurbüro in Kassel, da ging´s mir
schlechter als zu Studizeiten.

2. Hinzu kommt, dass die Kunden dich da behandeln wie der letzte Dreck.
Ich hatte oft unwürdige Arbeiten die kaum Berufserfahrung bringen,
einfach nur Dinger die in dem Laden kein Mensch machen will (tech.
Übersetzungen, Vervielfältigungen, Korrekturlesen, Zeichnungen mit
mittels sämtlicher Autocadprogramme plus deren Unterversionen und
"Derivate" zu ordnen die die Leut selbst mal wegen der großen
Fluktuation durcheinader gebracht hatten).

würde mich den Vorgängern anschließen und sagen, wenn gar nix anderes
geht dann kann man da mal hingehen. Ist was für unabhängige Leute ohne
Anhang, die auch mal etwas Abenteuer suchen und rumkommen wollen, dafür
aber sehr bescheiden leben.

S.
Autor: Wil (Gast)
Datum: 16.07.2008 18:32

ich war bei Randstatt, das ist die "Oberbehörde" von Tecco, einmal als
Aushilfkraft aber schon mit Maschbau-Dipl und einmal als "technischer
Zeichner" (kriegte aber immerhin Dipl-Gehalt), insgesamt mit
Unterbrechungen von 2-3 Monaten wo mal gar nix ging 4 Jahre und knapp 2
Monate. In der Zeit bin ich auch 6 mal umgezogen (zweimal allerdings im
selben Ort).

Teilweise war es so, das die Firmen zu denen du geschickt wirst dich
wieder weiterverleihen an Servicefirmen die die Monatge und
Inbetriebnahme vor Ort machen. So ging das früher aber nur maximal 3
Monate, und dann mustest du für einen Tag woanders hin (war gesetzlich
so geregelt). Das ist zum Glück heute wohl nicht mehr so.

die suchen ständig Leute, weil

- die Guten abgeworben werden oder
- von selbst aufhöhren
- der andere Rest der Leute zu den Unvermittelbaren gehören

zum Verdienst; ich hab bei denen im ersten Jahr weniger als Dipl.Ing
verdient als vorher als Facharbeiter bei Thyssen, und da waren sogar
noch Überstunden dabei. Einmal haben die mir auf der Gehaltsabrechnung
135€ "Arbeitsmittel" abgezogen (weiss nicht was das sein sollte, hatte
nie was gekriegt von denen), einen Monat hatte ich erstmal gar kein Geld
bekommen (zwar später dann, aber dafür ne volle woche!! abgezogen) weil
ich 2 Tage krank war von denen ein Tag ein Samstag! war und ich mich
nicht rechtzeitig entschuldigt hatte (lag mit 40 Fieber im Bett, hatte
nem Kollegen Bescheid gesagt aber der hatte das vergessen).

ich kann euch nur raten Finger weg selbst wenn ihr nix besseres findet
Autor: Trappo (Gast)
Datum: 21.09.2008 16:49

Hallo,

ich bin von Yacht Teccon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen
worden. Allerdings habe ich lediglich meinen Lebenslauf in einer
Jobsuchmaschine hinterlegt und ohne vorige Kontaktaufnahme bekam ich
eine e-mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch.
Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle
man sich mit mir unterhalten möchte.

Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Ist sowas
üblich??

Wenn man sich den Internetauftritt von Yacht Teccon anschaut, dann weiss
man anschliessend auch nicht wirklich was diese Firma tut.
Kann ich es richtig deuten (wie hier ja auch schon beschrieben), dass
der Laden einfach eine Arbeitnehmerüberlassung für Akademiker ist!???
Oder wickelt die Firma eher Projekte von Kunden im eigenen Haus ab?

Danke für die Antworten
Autor: Jupp (Gast)
Datum: 21.09.2008 18:20

Wenn du nur einen Lebenslauf hinterlegst, kannst du auch nicht erwarten,
dass dich jemand mit einem konkreten Stellenangebot kontaktiert.
Einfache Sache, oder?
Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
Datum: 21.09.2008 19:03

> Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu.

Dann geh nicht hin.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 21.09.2008 19:18

@ Trappo (Gast)

>Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle
>man sich mit mir unterhalten möchte.

Das wissen sie auch nicht, weil das erst hinter kommt. Sie suchen
allgemein fähige Leute, die man gut in Projekte vermittleln kann.

>Dieses Vorgehen sagt mir persönlich überhaupt nicht zu. Ist sowas
>üblich??

In der Branche ja.

>Kann ich es richtig deuten (wie hier ja auch schon beschrieben), dass
>der Laden einfach eine Arbeitnehmerüberlassung für Akademiker ist!???

Ja.

>Oder wickelt die Firma eher Projekte von Kunden im eigenen Haus ab?

Im wesentlichen Nein.

MFG
Falk
Autor: Mr.X (Gast)
Datum: 22.09.2008 11:48

Um abzuschätzen ob sich das lohnt dort zum Vorstellungsgespräch zu
gehen, gibt es 4 Punkte:

1. keine Fahrtkostenerstattung
2. Profil wurde aufgenommen in die Datenbank
3. Versprechen, dass die sich melden wenn ein passendes Projekt vorliegt
4. Die werben mit ständig über x-tausend verfügbare Ingenieure in ihrer
Datenbank

Zieht man nun 1 und 1 zusammen und beachtet, dass jeder verfügbare
Ingenieur in der Datenbank irgendwann nicht mehr verfügbar ist, da er
sich ja weiterbewirbt und vielleicht einen anderen Job findet, dann
erkennt man ziemlich schnell, dass die einen nicht unbedingt wegen dem
Super-Profil einladen, sondern einfach jeden Ing den die finden können
einladen und in die Datenbank aufnehmen.
Dadurch kommen dann auch solche Einladungen

>ich bin von Yacht Teccon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen
>worden. Allerdings habe ich lediglich meinen Lebenslauf in einer
>Jobsuchmaschine hinterlegt und ohne vorige Kontaktaufnahme bekam ich
>eine e-mail mit einem Termin für ein Vorstellungsgespräch.
>Natürlich ist dort nicht einmal beschrieben, über was für eine Stelle
>man sich mit mir unterhalten möchte.

zustande.

Ob man da nun hingeht muss aber jeder noch selbst entscheiden. Ich war
bei denen zum Vorstellungsgespräch und habe danach erst die 4 Punkte
durchschaut und mich geärgert, 1 Tag und 200 Kilometer vergeudet zu
haben.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum: 22.09.2008 12:21

Ich finde es absolut schlimm, was sich da etabliert hat. Scheint mir der
totale Horror zu sein, bei dieses Firmen zu arbeiten. Die vermitteln nur
im Sumpf der schlechten Ingenieure und schlechten Jobs.

Wenn Ingenieure in Deutschland so ausgebutet werden, darf sich keiner
wundern, wenn alle verschwinden oder was anderes machen.

Ich hatte vor Kurzem ein Abitreffen: Von denen die damals Elektrotechnik
studiert haben, sind heute gerade ein Viertel noch als Ingenieur tätig.
Ich bin der eintzige, der noch Entwicklungen macht, der Rest sitzt
irgend wo in der Software, macht auf Datenbanken oder so Zeugs. Die
Hälfte arbeitet komplett was anderes.

Hausgemachter Ingeneiurmangel.
Autor: Nexus (Gast)
Datum: 22.09.2008 14:23

Finger weg von denen. Ist so ein Dienstleister.
Autor: Trappo (Gast)
Datum: 23.09.2008 21:50

Danke für die Infos.

Ich habe mich gerade gegen das Gespräch entschieden und abgesagt.

Übrigens schaffen es auch Unternehmen ein konkretes Stellenangebot zu
geben - auch wenn man nur einen Lebenslauf eingestellt hat :-)
Autor: Jupp (Gast)
Datum: 23.09.2008 22:28

>Finger weg von denen. Ist so ein Dienstleister.

Höchst qualifizierte Aussage! Troll' gefälligst wo anders...
Autor: Arne (Gast)
Datum: 25.09.2008 09:15

Moin,
was für ein bla bla bla.
Wenn dich der Job interessiert die Kohle interessiert nimm ihn an, wenn
du bedenken hast laß es bleiben.
Ich bin seid 2005 bei YACHT (Hamburg) und kann nur sagen das es mir echt
gut gefällt. Nach dem Zusammenschluß von YACHT und Teccon hat sich für
mich auch nichts merkenswertes geändert.

Keine Ahnung wie es an anderen Standorten ist aber YACHT Mitarbeiter im
Hamburger Büro in der absolute Hammer und tuen echt alles für uns
(Mitarbeiter) und die YACHT Events kann ich nur empfehlen.

Notfalls hilft es YACHT-Teccon mal zu google und sich über die
Referenzen schlau zu machen.
Darunter sind Audi,Porsche,Airbus usw. und ich glaube nicht das solche
Firmen nicht mit YACHT-Teccon zusammen arbeiten würden wenn die Qualität
nicht stimmt.
Aber ich finde man sollte da nicht so voreilig sein mit Meinungen über
Firmen die man nicht genauer kennt.
Zum Thema Geld kann ich nur sagen das ich dir viel Erfolg wünsche bei
der Suche nach einem Arbeitgeber der dir mehr zum Anfang zahlt.
Viel wichtiger finde ich die Möglichkeit der Gehaltsentwicklung im
Unternehmen.
Ich bin auch mit 2700 angefangen, hab vernünftige Arbeit abgeliefert und
bin angagiert und dies belohnt YACHT-Teccon mit mittlerweile 4900,-
Zeig mir ein anderes Unternehmen wo du es schaffst dein Gehalt in 3
Jahren um 2200,- aufzustocken !!
Ich wünsch dir viel erfolg bei der Jobsuche
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 11:58

Also dem letzten Beitrag muß ich wohl zustimmt. Bin auch Mitarbeiterin
in diesem Unternehmen, nur nicht im Projekt sondern arbeite in der
Verwaltung. Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?
Ihr Ingenieure verlaßt die Uni mit horrornden Gehaltsvorstellungen
anstatt erstmal anzufangen zu zeigen was ihr könnt. Das Einstiegsgehalt
ist immer und bei jedem Arbeitgeber niedriger, aber die Aufstiegschancen
und Förderungen bei Yacht-Teccon sind dafür interessanter. Außerdem habt
ihr die Gelegenheit die Projekte zu wechseln, wenn sie euch nicht
zusagen und erlangt damit auch viel Erfahrung, wenn ihr verschiedene
Projekte macht. Aber anscheinend sucht ihr nur eine Stelle, wo ihr immer
das gleiche macht und auch nicht gefördert werden wollt und viel Kohle
verdient, so hab ich den Eindruck. Wir sind garantiert kein
Menschenhändler und wir beschäftigen auch nicht den letzten Müll hier
sondern hochqualifizierte Ingenieure, die auch mal so klein wie ihr
angefangen haben. Man kann nicht gleich alles haben, man muß es sich
verdienen wenn man hoch hinaus will und dann stimmt auch das Gehalt. Und
was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles
Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten.
Auch Reisekosten werden gezahlt, es sei denn man wohnt um die Ecke. Ihr
solltet mal nicht alle Dienstleister über einen Kamm schieben, nicht
umsonst haben wir gute Referenzen und sind auf dem Weg Marktführer zu
werden.
Autor: Grantler (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:21

Wer ein Ingenierstudium absolviert hat, hat vielleicht noch keine
Erfahrung. Er/Sie hat aber auf jeden Fall bereits gezeigt das er/sie was
kann! Das kann man als kaufmännische Angestellte oder höchstens BWLerin
natürlich nicht beurteilen.
Im übrigen halte ich alle Personalvermittler für Parasiten, die nur
wegen dem komplizierten deutschen Arbeitsrecht existieren können.
Autor: KEIN Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:25

"...was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles
Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten."

Pahahah! Was denn das bitte für ein Mist? Und was ist dieses
"Arbeitsamt"?!

KEIN Mitarbeiter.
Autor: schmocka (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:27

> Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?
Ich glaube eher, dass hier (überwiegend) 14-jährige schreiben... ;-)
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:29

Man merkt wieder mal, das ihr kein Wort versteht. Wenn ihr nicht mal
wisst, das die Arbeitsagenturen Bewerbungskosten übernehmen, dann frag
ich mich, was ihr könnt?? Und wenn ich meine Ausbildung abschließe und
jetzt schon lange in meinem Beruf tätig bin, glaubst du das ich weniger
Erfahrungen habe als ein Ingenieur? Ihr müßt euch nicht immer als
sonstwas hier hin stellen. Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen,
findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr
euch vorstellt und sag nur viel Glück.
Autor: schmocka (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:31

> Und was Fahrtkosten zum vorstellungsgespräch betrifft, alles
> Verhandlungssache aber meistens übernimmt das Arbeitsamt die Kosten.
Nein, nur der potentielle Arbeitgeber, der explizit angibt dass er sie
nicht übernimmt, muss sie nicht zahlen. Die Praxis sieht aber ganz
anders aus.
Ach ja, das Arbeitsamt zahlt auch nur den Arbeitslosen und nicht den
Arbteitsuchenden die noch wo anders arbeiten. Kleiner Tipp, Studenten
sind auch nicht arbeitslos.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:34

Ja du hast Recht, es muss explizit ausgeschlossen werden, das die Firma
Kosten fürs Vorstellungsgespräch nicht zahlt. Habt ihr diesbezüglich
nichts schriftliches von der Firma, das die die Kosten nicht übernehmen,
habt ihr sogar drei Jahre das Recht diese Kosten einzufordern. Wird
allerding in schriftlicher Form darauf hingewiesen, bekommt ihr nichts.
Einfach mal auf der Einladung zwischen den Zeilen lesen.......die Herren
Ingenieure
Autor: schmocka (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:41

> Wird allerding in schriftlicher Form darauf hingewiesen, bekommt ihr nichts.
> Einfach mal auf der Einladung zwischen den Zeilen lesen.......die Herren
> Ingenieure
Genau das habe ich doch da geschrieben? Kannst du nicht lesen?
Im übrigen hat mir einer von sechs die Fahrtkosten erstattet und es
hatte defintiv keiner die Rückerstattung ausgeschlossen!
Potentieller Arbeitgeber haben die Bewerber schlicht in ihrer Hand,
niemand wird nachfragen um seine Chancen zu verschlechtern!

Im übrigen reicht "zwischen den Zeilen" man gar nicht, dass muss da in
Klartext stehen. Ertappe ich hier gerade eine 14-jährige? Sind schon
wieder Ferien?
Autor: Klaus2 (Gast)
Datum: 25.09.2008 12:46

"Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen,
findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr
euch vorstellt und sag nur viel Glück."

-> Gefunden! :)

Die GUTEN meiner Komilitonen im übrigen auch, nur das Gemüse nicht. Über
2700 schmunzel ich nur.

Klaus.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 12:55

Mitarbeiter wrote:
> Also dem letzten Beitrag muß ich wohl zustimmt. Bin auch Mitarbeiterin
> in diesem Unternehmen, nur nicht im Projekt sondern arbeite in der
> Verwaltung. Mal ganz ehrlich, glaubt ihr an den Stuss, den ihr schreibt?

Ja.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 12:58

Ingenieur wrote:

> Wenn Ingenieure in Deutschland so ausgebutet werden, darf sich keiner
> wundern, wenn alle verschwinden oder was anderes machen.

Das ist wahr.
Interessant ist ja dass es offenbar verfassungswidrig(!) ist wenn man
unseren Deutschen Beamten soetwas zumuten wuerde.

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/bei...

Damit hat der Staat ja im Prinzip die einzig richtige Stellung zu dem
Thema bezogen. Aber dass man sowas dann in ein brauchbares Gesetz fuer
das Volk giessen wuerde... ne ne. Das kann ruhig ausgebeutet und
verarscht werden.
Autor: Norgan (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:00

> die YACHT Events kann ich nur empfehlen.

Klar, es gibt Leute, die auf solche Kinkerlitzchen abfahren. Dann gibt
es Erwachsene, die lieber für echtes Geld statt für Events arbeiten. Die
in ihrer knappen freien Zeit lieber selbst entscheiden was sie mit wem
zusammen machen, statt bei Events auflaufen zu müssen um den richtigen
Spirit zu demonstrieren. Erwachsene, für die die Firma keine
Ersatzfamilie ist und auch nicht sein muss.

Niemand veranstaltet Events um den Human-Resourcen etwas gutes zu tun,
sondern um sie zu mehr Arbeit zu motivieren. Manche Leute durchschauen
das, andere lassen sich mit Events manipulieren und degradieren sich
damit selbst vom Mensch zur Human-Resource.

Herablassende Aussagen wie

> die Herren Ingenieure

zeigen dann sehr gut, was man von den Human-Resourcen hält. Nur sind es
"die Herren Ingenieure" die mit ihrer Arbeit auch noch die Verwaltung
durchfüttern.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 13:02

Mitarbeiter wrote:
> Man merkt wieder mal, das ihr kein Wort versteht. Wenn ihr nicht mal
> wisst, das die Arbeitsagenturen Bewerbungskosten übernehmen, dann frag
> ich mich, was ihr könnt?? Und wenn ich meine Ausbildung abschließe und
> jetzt schon lange in meinem Beruf tätig bin, glaubst du das ich weniger
> Erfahrungen habe als ein Ingenieur?

Langsam wird's echt lustig hier :D
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 13:09

Norgan wrote:

>> die Herren Ingenieure
>
> zeigen dann sehr gut, was man von den Human-Resourcen hält. Nur sind es
> "die Herren Ingenieure" die mit ihrer Arbeit auch noch die Verwaltung
> durchfüttern.

Richtig.

Und da das in fast allen Betrieben so an der Tagesordnung ist reicht das
auch vollkommen aus. Mit seiner Arbeit dann auch noch freiwillig
Parasiten durchzufuettern geht ja wohl auf keine Kuhhaut mehr. Und als
Dank dafuer bekommt man nichteinmal mehr einen halbwegs anstaendigen
Arbeitsvertrag. Wenn das Vieh ausgedient hat wird's halt abgeschossen.
Und die "Herren Dienstleister" haben sich fuer ihre 10 Minuten "Arbeit"
(wenn man diese geistige Blindleistung mal so nennen will) schoen daran
sattgefressen -- und zwar an jeder einzelnen Stunde, die der Depp
gearbeitet hat. Und sowas ist dann allen ernstes auch noch LEGAL in
diesem Land. Gute Nacht sag ich da nur.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:20

Da kann man mal sehen, das ihr gar keine Ahnung habt. Wißt ihr
eigentlich, was die Verwaltung macht??? Anscheinend nicht, sonst würdet
ihr hier nicht so einen Schwachsinn verfassen. In jeder Firma, ob
Dienstleister oder nicht ist eine Verwaltung, das sind die Leute, die
z.b. eure Gehaltsabrechnungen machen usw. aber in euren Augen ja die
Aasgeier für die ihr ja so toll arbeitet.
Autor: Mr.X (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:23

@Mitarbeiter
> Ich jedenfalls kann euch jetzt schon sagen,
> findet erstmal einen Arbeitgeber, der euch euer Gehalt zahlt, was ihr
> euch vorstellt und sag nur viel Glück.

Schon gefunden. Und es ist nicht Yacht
Muhahaha
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 13:24

Mitarbeiter wrote:
> Da kann man mal sehen, das ihr gar keine Ahnung habt.

Auf solche Idioten zaehlt ihr doch. Die bloede genug sind, fuer Euch
arbeiten zu gehen, ohne dass die Gegenseite dafuer eine auch nur
annaehernd angemessene Gegenleistung bringt. Intelligente bzw. nicht
total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.

Genau, Gehaltsabrechnung. Sowas machen Rechner, Arbeitsaufwand ist Null
-- von der Wartung durch Techniker abgesehen.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:25

Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:26

Intelligente bzw. nicht
total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.

Wer so einen Schwachsinn schreibt, kann sich jedenfalls nicht dazu
zählen
Autor: Klaus2 (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:28

Asche zu Asche, so ist das halt :)

Klaus.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.09.2008 14:01

Mitarbeiter wrote:
> Intelligente bzw. nicht
> total verzweifelte Menschen lassen sich hierauf ja auch nicht ein.
>
> Wer so einen Schwachsinn schreibt, kann sich jedenfalls nicht dazu
> zählen

Hast Du ausser diesem inhaltslosen Getrolle eigentlich auch Argumente
hervorzubringen? Scheint mir nicht so. Aber sowas sollte man von BWLern
wohl auch nicht erwarten.

> Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
> dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.

Womit Du obigen Kommentar ("hochqualifizierte bla bla") selber widerlegt
hast.

Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder
geb mir die Kugel. Mit mir jedenfalls nicht. Mal davon abgesehen dass
ich es auch nicht noetig habe.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 14:49

Ihr habt auch nix besseres zu tun als jeden Satz hier auszudiskutieren,
find ich ein bisschen hohl....naja will mich hier nicht mit meiner
Meinung äußern..das wäre zu hart für euch
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 25.09.2008 15:35

mmhhh...is schon merkwürdig hier. einerseits beschweren sich alle weil
sie ja sowenig verdienen und der widerwertige arbeitgeber kein gehalt
zahlt, was sich einige ingenieur hier vorstellen.

andererseits sind alle mit ihrem gehalt und job zufrieden, wenn man die
letzten beiträge beurteilt.

und dann meldet sich ein mitarbeiter aus der im betreff genannten firma.
er oder sie sollte eigentlich auskennen, weil sie aus eigener erfahrung
sprechen...aber dann wird erst mal von allen seiten draufgehauen und
bwler sind sowieso alle blöd etc., pp...

weiß nicht, ziemlich assi....und unglaubwürdig von euch "herren
ingenieuren"


Gruß
Autor: gast (Gast)
Datum: 25.09.2008 17:32

Linuxmichl, mach doch endlich dein Studium zu ende.
Autor: Rumpel (Gast)
Datum: 25.09.2008 18:27

>Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
>dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.
Kann sein, aber gegenüber OEMs oder richtigen Ingenierdienstleistern
sind Personaldienstleister immer die letzte Wahl, bei denen man bei der
nächstbesten Gelegenheit wieder abspringt!
Autor: Ex-Yachter (Gast)
Datum: 26.09.2008 11:43

Kenn ich.

Sollten sich vielleicht eher auf das beziehen, was ihr Firmenname
suggerieren soll:
High-Society = ( Teure ) Segel-Schiffe, für ( Neu-)  Reiche, Golf- ( und
andere ) Clubs.
Immerhin unterstützen sie irgendwelche ( vor 150 Jahren in Amerika waren
es Südstaaten- ) Sklaven, die froh sein sollten, dass sie dies alles
erarbeiten dürfen ..., trotzdem frecherweise immer mehr Lohn fordern und
obendrein drohen, sich für ihre Arbeitnehmerrechte einzusetzen oder
womöglich sogar gewerkschaftlich zu organisieren !

MfG.
Autor: Ingenieur (Gast)
Datum: 26.09.2008 14:31

>andererseits sind alle mit ihrem gehalt und job zufrieden, wenn man die
>letzten beiträge beurteilt.

Objektiv kann man auch zufrieden sein, wenn man sich mit dem REst der
Welt vergleicht: Uns deutschen Ingenieuren geht es super gut!

Relativ gesehen geht es uns aber schlecht: Wir kriegen zu wenig im
Vergleich zu dem, was andere - weniger befähigte - in diesem Land an
Kohle machen können : Die meisten Ingenieure werden ausgebeutet.

Ausserdem: Man muss immer nach mehr streben und seine Positions
verbessern wollen. Wer sonst, wenn nicht Entwickler, sollten so denken?
Da machts es keinen Unterschied, ob man dabei die eigene (finanzielle)
Situation oder die Marktsitation seiner Firma im Auge hat. Die, die mit
sich und ihrer Umgebung zufrieden sind, entwickeln (sich) nicht mehr
weiter. Dazu folgendes Zitat:

"Wer angefangen hat, es zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden"

Die ganze Geschichte ist eben ein Kampf und es ist hart, immer mehr
rauszuholen.
Autor: Peter Pan (Gast)
Datum: 26.09.2008 15:09

Ich freue mich schon auf meine ersten Vorstellungsgespräche nach meinem
Studium ;)

Da ich einen kleinen aber stätigen quasi unkündbaren job naben dem
studium habe ( bin länger in der Firma als mein Chef und der einzige der
in der lage ist das Geschäft zu leiten wenn er mal im urlaub ist oder
ähnliches ).

Er versucht seit 3 jahren jemanden zu finden mit ähnlichen
qualifikationen ;)

Dann auch noch Selbstständig in den Abendstunden mit ner guten hand voll
Kunden.

Habe ich z.Z. keine Geldsorgen und werde mich auch nicht zurückhalten
bei den Vorstellungsgesprächen.

Vor einigen Jahren wollte ich als Elektroniker anfangen bei Randstand?!
zwischen Ausbildung und Bundeswehr da haben die doch kackfrech zu mir
gesagt 13DM/Std und nach einigen Jahren kann ich es dann auf 16DM/Std
Hochschlafen.

Da mußte ich nur schmunzeln und habe mitgeteilt das ich mich allein
verarschen kann.

Ich wurde selbst nach 1 jahr noch angeschrieben das ich mich doch bitte
mal melden sollte. Hatte anschließend bei einer Eletrofirma gearbeitet
wo ich gutes geld bekommen habe aber mich dann doch einschreiben habe.

Wenn jemand gute Arbeit bekommen möchte so soll er auch gut bezahlen.
Habe nichts dagegen ein halbes jahr für weniger zu arbeiten aber es wird
von vornherein festgehalten was dann auf sie zukommt.

Gruß

P.Pan
Autor: tut nix zur sache (Gast)
Datum: 03.10.2008 16:15

so wie es bei dir der Fall war :-)

ich, bin nicht 14, ich bin 6!

was ich hier zu nur sagen möchte:
Es gibt keinen Kamm, der gross genug ist um alle
"Personal-Dienst-Leister" drüber zu Scheren.
Und wenn es diesen Kamm geben würde, würde ich die Dienstleister
persönlich alle einzeln in den Allerwertesten tretend richtung Kamm
befördern.

Aber so ist nun mal momentan die Lage in diesem Arbeiter-Land, welche
sich auch nicht ändern wird, solange alle Schäfchen schön mitspielen,
und dem System des BIG-BUSINESS sich unterordnen.

Es ist Zeit,
Rechner aus dem Fenster zu schmeissen
den Vorgesetzten aufn Desk zu scheissen
den Verkehr Lahm zu legen und Chaos zu verursachen.

Damit sich endlich die jenigen mit solchen Problemen befassen, die dafür
bezahlt werden... ( liebe Politiker )

Wir, sind das Volk ( war das nur ein Werbe Slogan? )

Resumè : Ich Arbeite, um zu Leben
und Lebe nicht um zu Arbeiten. Amen
Autor: tut nix zur sache (Gast)
Datum: 03.10.2008 16:17

#####
 Re: Erfahrung mit Yacht-Teccon?
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 25.09.2008 13:25

Ja, einer von tausenden, den es gelungen ist...wenn ihr aber nix findet,
dann finden wir eure Bewerbungen in unserem Briefkasten.

#####

sollte u.A. hierdrauf eine Antwort sein.
Autor: Hä? (Gast)
Datum: 03.10.2008 16:36

@ tut nix zur sache

>Aber so ist nun mal momentan die Lage in diesem Arbeiter-Land, welche
>sich auch nicht ändern wird, solange alle Schäfchen schön mitspielen,
>und dem System des BIG-BUSINESS sich unterordnen.

Wohl eher die meisten Schäfchen.
Einige haben sich regelrecht angewidert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen.
Bewerbungen schreiben kann man auch absichtlich so schlecht, das
keine Sau auf die Idee kommt einen einzustellen, weil die
Personaler zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Autor: jemand, der denken kann (Gast)
Datum: 08.10.2008 10:17

Ganz ehrlich: wer keine Ahnung hat, sollte lieber den Mund halten!



- Weiß denn auch nur einer euch, dass Yacht-Teccon wirklich ein
Ingenieurdienstleister ist und auch selber Projekte abwickelt?
- Hat auch nur einer von euch gewusst, dass Airbus selbst z. B. keine
Mitarbeiter mehr einstellt, und Ingenieure, die gerne bei Airbus
arbeiten möchten, nur noch über Ingenieurdienstleister wie z. B.
Yacht-Teccon dazu in der Lage sind?

Es hat schon seinen Grund, dass das Dienstleistungsgeschäft in dieser
Branche boomt, schließlich wollen sich die meisten Firmen die
Personalsuche nicht mehr antun. Kein Wunder, wenn die Bewerber auf Wolke
7 schweben, und denken, dass sie alles hinterhergeschmissen kriegen, nur
weil sie ein Studium geschafft haben.

Ganz ehrlich: so überhebliche Leute haben nur deswegen schlechte
Erfahrungen mit Yacht-Teccon gemacht, weil auch bei Yacht-Teccon sich
niemand so herablassend von den Bewerbern behandeln lassen will.

Ein Mensch, der "nur" eine Ausbildung gemacht hat, ist nach einhelliger
Meinung vieler Beiträge hier, also nichts wert, schon gar nicht, weil er
keinen Ingeieursstudiengang studiert hat - schade, dass es wirklich noch
so dumme Absolventen gibt, die sich sowas ausdenken. Wer soll denn sonst
bitte die Büros aufräumen und den Dreck wegmachen oder Abrechnungen
erstellen? Und wer soll sonst bitte im Laden an der Kasse stehen, an dem
auch Ingenieure ihr Hab und Gut kaufen?


!!!NUR WEGEN DER AUSBILDUNG IST MAN KEIN GUTER ODER SCHLECHTER MENSCH!!!


"Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder
geb mir die Kugel."

Dann gib dir bitte die Kugel, ich persönlich habe keine Lust, mit meinem
Geld jemand so rücksichtlosen zu bezahlen, der lieber schön auf
Arbeitslosengeld oder gar Harz4 wartet, weil es sich zu schade ist,
Berufserfahrung zu sammeln.


Leute: wie wär's, wenn ihr mal euren Kopf benutzt?






PS: an alle die es interessiert: ich selbst habe auch ein
Ingenieursstudium hinter mir und fand mich hinterher nicht wirklich auf
den Job vorbereitet. Bei meiner ersten Stelle habe ich praktisch nochmal
von vorne angefangen - und das wird jedem so gehen. Deshalb finde ich
ein geringeres Angfangsgehalt gerechtfertigt, zumal es im Laufe der Zeit
auch den Leistungen entsprechend aufgestockt wird. Gute Arbeit wird bei
Yacht-Teccon auch gut bezahlt, in anderen Unternehmen ist das leider
nicht so.
Dass hier nur andere Meinungen umherschwirren lässt sich eigentlich nur
mit "die haben keine Ahnung, wovon sie reden" erklären.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 08.10.2008 11:28

>Ingenieure, die gerne bei Airbus arbeiten möchten, nur noch über
>ngenieurdienstleister wie z. B. Yacht-Teccon dazu in der Lage sind?

Da frage ich mich, was dann erstrebenswert sein soll, wenn man dort
weniger bekommt und nicht einmal eine Absicherung hat. Das ist doch der
einzige Vorteil einer Festanstellung in einem großen Betrieb, daß man
einen gewissen Kündigungsschutz hat. Wenn das druch die DL-Masche
ausgehöhlt wird, muss es wenigstens mehr Geld geben. Das ist aber nicht
der Fall.

Ich habe übrigens schon für Airbus / EADS gearbeitet.
Autor: Schall und Rauch (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:04

An diejenigen, die ernsthaft diskutieren wollen:

ich habe vor seinerzeit als Bester meines Semesters abgeschlossen und
durch Praktika, Diplomarbeit etc. einige Jobangebote erhalten (in der
Richtung "könnten Sie sich ein festes Arbeitsverhältnis vorstellen"
etc.) und habe mich aktiv bei Yacht/Teccon erfolgreich beworben und
bereue nichts. Die Argumente dafür waren klar auswertbar. Im Vergleich
zu einem "normalen" Arbeitgeber hat Zeit- bzw. Leiharbeit für mich diese
Vorteile:

- Arbeit an einem einzigen Hauptprojekt (im Vergleich zu 30
fortlaufenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft).

- Abwechslungsreiche Tätigkeit im Vergleich zum täglichen Einerlei. Alle
2 Jahre kommt ein völlig neues Projekt.

- Mitarbeiteraktivitäten im Vergleich zur anonymen Arbeitserledigung.

- Höheres Einstiegsgehalt

Ich schließe daraus für mich einen größeren Teamgeist, mehr Spaß, mehr
Motivation.

Für mich ist das ideal. Ich kenne aber auch andere, die sagen "ich
brauch ein Büro, das ich nie wieder verlassen muss". OK. Aber das liegt
nicht daran, dass Zeitarbeitsfirmen schlecht und unseriös sind, sondern
an den persönlichen Präferenzen.

Ich bekomme mein sehr gutes Gehalt von Yacht/Teccon, unabhängig, ob ich
im Projekt bin oder nicht - also wird weder was eng, noch ist etwas
ungewiss.

PS Noch ein Wort zu den jugendlichen Teilnehmer dieser Diskussion: für
Leute, die sich hier informieren möchten ist es sicher nicht hilfreich,
wenn hier spekulierte und provokante Halbweisheiten in den Raum geworfen
werden. Wie heisst es so schön: "wenn man keine Ahnung hat, einfach mal
die Klappe halten". Dankeschön.
Autor: Hä? (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:43

@ jemand, der denken kann (Gast)


>Ganz ehrlich: wer keine Ahnung hat, sollte lieber den Mund halten!

Halt dich erstmal selbst an deine Weisheiten, dann reden wir weiter.
Du kannst deine Erfahrungen auch nicht auf andere übertragen und
verändern kannste und willste auch nichts weil du ja offensichtlich
an keinem Mangel leidest aber schön deinem Klischee frönst.
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:44

ich kann das auch mal so unterschreiben. was heir manchmal losgelassen
wird....da bezweifle ich bei dem einen oder anderem die geistige
fähigkeit, überhaupt ein studium antreten zu können.

ich bin auch bei einem dienstleister...und wisst ihr was, ich bekomm
mehr als ein festangestellter hier. nicht über das gehalt...nene, über
steuerfreie zuschläge. ausserdem wird mir hier vorort eine komplette
45qm große wohnung bezahlt (warmmiete). wäre ich hier fest angestellt
würde das niemand bezahlen. aber es geht ja schließlich nicht immer ums
geld (obwohl es in diesem forum anscheinend nur um kohle geht). spaß und
den eigenen horizont erweitern, beruflich und privat...das ist
erstrebenswert. wenn manche hier nur dem schwulen geld hinterher
rennen...ja dann macht es und erstickt daran.

dienstleister sind nicht besser oder schlechter als die Unternehmen, für
diese dienstleister arbeiten. es gibt schwarze schafe, zugegeben, aber
wo gibts die nicht. als festangestellter kann man auch ganz schön über
den tisch gezogen werden.

ich gib auch zu, dass ich demnächst auch nach einer festanstellung
strebe. ich möchte mit meiner freundin ein familienleben aufbauen mit
heiraten usw. dann ist halt ein dienstleistungsunternehmen nicht mehr
meine erste wahl, weil ich ja nicht unter der woche dann irgendwo
arbeiten will. ´

aber bereuren werde ich die letzten drei jahre als
dienstleisteringenieur nicht.


gott zum gruße
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 08.10.2008 12:48

@Hä:

du machst das andauernd in deinen beiträgen. du lässt eine sachliche
diskussion garnicht zu. argumente werden von dir nicht mit einer
synthese widerlegt sondern da wird einfach nur auf eine widerliche und
miese art und weise draufgeschlagen...


also, wennst nix zu sagen hast...einfach mals M... halten
Autor: Einer der auch denkt (Gast)
Datum: 08.10.2008 18:02

>- Hat auch nur einer von euch gewusst, dass Airbus selbst z. B. keine
>Mitarbeiter mehr einstellt, und Ingenieure, die gerne bei Airbus
>arbeiten möchten, nur noch über Ingenieurdienstleister wie z. B.
>Yacht-Teccon dazu in der Lage sind?

Hab ich auch schon gewusst, na und? Diese Maßnahmen haben für alle
Beteiligten nur Nachteile, außer für den Personalvermittler.
Airbus möchte seinen Personaletat auf Kosten des Projektbudgets
entlasten um vor ihren Anteilseignern besser dazustehen - Personalkosten
sind einfach nur Kosten, Projektbudgets dagegen sind "Investitionen" -
das dabei in der Summe durch Stundensätze, höhere Fluktuation und
Einarbeitungskosten die Gesamtbilanz negativ wird interessiert die BWler
(noch) nicht. Außerdem ist es einfacher Projekte zu Streichen als
Personal zu entlassen. Davon leben all die
Yacht-Teccon-Axeneon-Brunel-Consulting-blablubb-Parasiten

>Ganz ehrlich: so überhebliche Leute haben nur deswegen schlechte
>Erfahrungen mit Yacht-Teccon gemacht, weil auch bei Yacht-Teccon sich
>niemand so herablassend von den Bewerbern behandeln lassen will.

Vielleicht ist es nur gesundes Selbstbewusstsein das die Bewerber abhält
unterwürfig aufzutreten, nur weil sie einen Job suchen?

Es ist einfach so: Eine kaufmännische Angestellte kann ihren job gut
oder schlecht machen, aber niemals kann sie einschätzen was es heisst
ein Ingenieurstudium abgeschlossen zu haben!
Ich weiss wovon ich rede. Ich habe selber eine betriebliche Ausbildung
und anschliessend ein Studium der Elektrotechnik abgeschlossen. Vom
fachlichen Standpunkt war die betriebliche Ausbildung gegenüber dem
Studium der reinste Spaziergang.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 08.10.2008 18:15

>die betriebliche Ausbildung gegenüber dem Studium der reinste Spaziergang.
So ist es!

>- Arbeit an einem einzigen Hauptprojekt (im Vergleich zu 30
>fortlaufenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft).
Dazu must Du doch nicht fest bei einem arbeiten sondern kannst auch den
Dienstleister wechseln. Üblich sind Wechsel alle 3 Monate, wenn man das
will.

>Abwechslungsreiche Tätigkeit im Vergleich zum täglichen Einerlei.
Womit vergleichst du das denn? Du arbeitest doch dasselbe, egel welchen
Status du hast.

>Alle 2 Jahre kommt ein völlig neues Projekt.
Ach doch so oft??? Mann ,,,

>Mitarbeiteraktivitäten im Vergleich zur anonymen Arbeitserledigung.
Die hängen ja wohl vom Kunden ab und Initiativen bei meinen Kollegen
kann ich auch selber initiieren.

>Höheres Einstiegsgehalt
Im Vergleich wozu?

Ich habe schon früher Angebote von Yacht bekommen. Als die mein
Bruttogehalt hörten, ging der Hörer in die Gabel. Später, als sie mir
Stundensätze boten, verstummte die Kommunikation ebenfalls, als ich
Werte mit 5 an der ersten Stelle nannte.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 08.10.2008 19:27

jemand, der denken kann wrote:

> Es hat schon seinen Grund, dass das Dienstleistungsgeschäft in dieser
> Branche boomt, schließlich wollen sich die meisten Firmen die
> Personalsuche nicht mehr antun.

Vor allem aber wollen sie keinerlei soziale Verantwortung und
Verpflichtung gegenueber ihren Mitarbeiten eingehen, im Gegenzug wird
aber komplette Hoerigkeit erwartet. Du stellst es gerade so dar, als ob
das (ausser fuer die davon profitierenden Aasgeier) positiv waere.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 08.10.2008 19:30

jemand, der denken kann wrote:

> "Und bevor ich den hier diskutierten Firmen gehe bin ich arbeitslos oder
> geb mir die Kugel."
>
> Dann gib dir bitte die Kugel, ich persönlich habe keine Lust, mit meinem
> Geld jemand so rücksichtlosen zu bezahlen, der lieber schön auf
> Arbeitslosengeld oder gar Harz4 wartet, weil es sich zu schade ist,
> Berufserfahrung zu sammeln.

Hehe... lustig. Wer wuerde in diesem Fall denn wen bezahlen? Na...
ahhh... genau.
Autor: AC/DC (Gast)
Datum: 08.10.2008 21:04

@ WüBo


>@Hä:

>du machst das andauernd in deinen beiträgen. du lässt eine sachliche
>diskussion garnicht zu. argumente werden von dir nicht mit einer
>synthese widerlegt sondern da wird einfach nur auf eine widerliche und
>miese art und weise draufgeschlagen...


Den Gefallen werd ich dir nicht tun, zumal du ja für die Probleme
dieser Welt auch keine Lösung hast.
Mein Motto ist:
Es ist nicht meine Schuld, das die Welt ist, wie sie ist.
Aber es gewiß meine Schuld wenn ich zulasse, das die Welt
so bleibt wie sie ist.
Daher verleih ich meiner Meinung hier Ausdruck, ob es dir nun paßt,
oder nicht.
Bedenke, es ist besser mit Worten zu streiten, als mit Fäusten.
An deine Normen was im Forum gepostet werden darf ist niemand gebunden.
Wenn es dir nicht gefällt, brauchste hier ja nicht abhängen und
deine Weisheiten ablassen.



>also, wennst nix zu sagen hast...einfach mals M... halten

Nur Primitivlinge begeben sich auf dieses Niveau.
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 09.10.2008 10:29

@AC/DC:

Dann veränder was in der Welt (du hast ja anscheinend die Lösungen
unserer derzeitigen Wirtschaftsprobleme) und zitiere keine
Ärzte-Songs....

Ausserdem hab ich überhaupt mit Dir geredet?...dieser Blog von mir galt
Hä? Und wenn es Dir nicht gefällt was ich poste, brauchst Du ja auch
nicht zu antworten.


Gott zum Gruße
Autor: Max (Gast)
Datum: 09.10.2008 11:00

Hört bitte mal mit diesem persönlichen Kram auf! Sowas versaut immer die
interessanten Topics.
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 09.10.2008 11:07

Hast Recht...
Autor: Xorebust (Gast)
Datum: 09.10.2008 14:40

Moin,

Ich weis ja nicht was das alles soll das ihr auf Yacht-Teccon und
konsorten rumhackt.

Ich Arbeite selber bei Yacht-Teccon seit 2 Jahren um genau zusein und
ich kann mich nicht Beschwehren was Arbeitsklima, Gehalt u.s.w angeht.
Mann fängt klein an und wird größer in jedem Betrieb. Klar es giebt
sachen die mal keinen Spass machen aber das habt ihr überall aber es ist
abwechslungsreich und Interesant.

MfG

Xorebust
Autor: Hä? AC/DC (Gast)
Datum: 09.10.2008 15:09

@Wübo
>Ausserdem hab ich überhaupt mit Dir geredet?...dieser Blog von mir galt
>Hä?

Ein und dieselbe Person.
Ich zitiere wen oder was mir gefällt.
Da hast du mir gar nichts vorzuschreiben.
Wenn du allerdings frech wirst, kiegste ne Retourkutsche.
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 09.10.2008 17:55

Gähn
Autor: Max (Gast)
Datum: 09.10.2008 21:36

Und wieder ist ein Thread verreckt...
Autor: Schall und Rauch (Gast)
Datum: 10.10.2008 09:29

@ Gast (Gast)

>>- Arbeit an einem einzigen Hauptprojekt (im Vergleich zu 30
>>fortlaufenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft).
>Dazu must Du doch nicht fest bei einem arbeiten sondern kannst auch den
>Dienstleister wechseln. Üblich sind Wechsel alle 3 Monate, wenn man das
>will.

Ich glaube, du hast eigentlich keine Ahnung von Ingenieur-Projektarbeit
in der Industrie, oder? Ein vernünftiges Projekt dauert 1-10 Jahre. Die
von Personaldienstleistern angebotenen Dienste ca. 1-3 Jahre, in
Ausnahmefällen länger. Alle 3 Monate den Arbeitgeber zu wechseln ist
blanker Unsinn und fern ab jeder Realität.

>>Abwechslungsreiche Tätigkeit im Vergleich zum täglichen Einerlei.
>Womit vergleichst du das denn? Du arbeitest doch dasselbe, egel welchen
>Status du hast.

Wieder ein Beweis, dass du weder in der Industrie arbeitest, noch
Ingenieur bist. Wenn du ein "normal" angestellter Ingenieur bist, geht
deine Arbeit meist über ein Projekt hinaus. Du hast eine ganze Latte an
Nebenprojekten, Ausschüssen, ggf. Doktor- und Diplomanten etc. Bist du
allerdings nur für ein Projekt eingekauft (und zwar nicht als
Einzelperson, sondern normalerweise als kleines Team), beschäftigst du
dich nur mit deinem Projekt und mit nichts sonst. (abgesehen von
Urlaubsantrag etc.). DAS ist der Unterschied und ich bevorzuge
zweiteres.

>>Alle 2 Jahre kommt ein völlig neues Projekt.
>Ach doch so oft??? Mann ,,,

Wenn du als Zeitarbeiter Teller wäschst oder Paletten schiebst sind 2
Jahre natürlich unangenehm lang.

>>Mitarbeiteraktivitäten im Vergleich zur anonymen Arbeitserledigung.
>Die hängen ja wohl vom Kunden ab und Initiativen bei meinen Kollegen
>kann ich auch selber initiieren.

Nein. Die werden nicht mit dem Kunden gemacht, sondern von Yacht-Teccon.
Dieses Netz wird aktiv gehalten und fängt einen immer wieder auf, wenn
es z.B. um Fachfragen oder sonstigen Schwierigkeiten geht.

>>Höheres Einstiegsgehalt
>Im Vergleich wozu?
Zu den anderen Job-Angeboten (ich dachte das erschließt sich aus dem
Text).
Autor: Amy (Gast)
Datum: 10.10.2008 10:06

Unvorstellbar, was hier einige Möchtergern-Ingenieure vom Stapel
lassen!! Da sträuben sich mir die Haare ehrlich. Ich sage nur, ihr geht
(einige von euch) mit viel zu hohen Gehaltswünschen zum
Vorstellungsgespräch hin und wundert euch, wenn ihr den Job dann nicht
bekommt??? Halloooo!!!...nur weil man Absolvent ist bekommt man doch
nicht ein Gehalt, was ein Ingenieur bekommt, der schon seine Leistungen
unter Beweis gestellt hat und was auf die Beine gestellt hat!! Ihr
braucht erstmal Berufserfahrung!! Glaubt ihr eure Praktika reichen da
aus?? Ich habe nach dem Studium bei Yacht-Teccon angefangen, bin jetzt
seit drei Jahren da und verdiene mehr, als mein Kollege neben mir, der
in dem Unternehmen angestellt ist. Sagenhaft was? Fangt ihr mal in einem
Unternehmen an, ich wette mit euch, bald sind ein Kollege von einem
Dienstleister neben euch mit und drei Jahre später bekommt der noch mehr
Geld als ihr, dann möchte ich eure dummen Gesichter sehen. Außerdem,
warum sprießen die denn so aus dem Boden?? Das liegt doch nicht an denen
sondern an Angebot und Nachfrage. Die Unternehmen ziehen einen
Dienstleister vor, damit sie solche Gierhälse wie euch nicht nach sechs
Monaten kündigen müssen und enttäuscht darüber sind, was sie sich für
einen Idioten rein geholt haben. Nein, die haben damit die Gelegenheit
sich die besten raus zu picken und später evtl. zu übernehmen und das
alles ohne Arbeit und Kosten. Ihr seid doch Schuld daran, weil ihr euch
hinstellt als wärd ihr gleich Vollprofis. Ich jedenfalls kann nur sagen
das war das Beste was ich machen konnte und wenn es schwarze Schafe auf
dem Markt gibt, deshalb kann man nicht alle über einen Kamm ziehen oder
was glaubt ihr warum Yacht-Teccon nach fast 6 Jahren auf dem Weg zum
Marktführer ist???
Autor: Max (Gast)
Datum: 10.10.2008 14:53

>was glaubt ihr warum Yacht-Teccon nach fast 6 Jahren auf dem Weg zum
>Marktführer ist???

Ich glaube das Yacht-Teccon Absolventen unterdurchschnittlich bezahlt
und sie an Unternehmen als Spezialisten für 1 Euro weniger als die
anderen Sklavenhalter vermietet. Alles andere ist hohles Geschwurbel.

Amy, du bist sicher kein Ingenieur sondern eine Tippse bei dem Verein!
Mach dir nichts draus - das ist immer noch besser als richtig arbeiten
müssen.

:-)
Autor: Hä? (Gast)
Datum: 10.10.2008 16:29

@ WüBo


>Gähn

Genau, Kleiner mach Bubu.
Wer schläft, versündigt sich nicht.
Autor: Dr. Seltsam (Gast)
Datum: 10.10.2008 17:38

@Amy


>Möchtergern-Ingenieure

Weiber, bilden sich ein, das eine solche Meinung gefragt ist.
Wer seinen Anschluß gemacht hat, ist nun mal Ingenieur und daran
gibt`s nichts zu rütteln. Sch.. egal ob Erfahren, Gut oder
Schlecht. Diese omnipotente unverantwortliche Handverlese
geht mir sowas auf den Senkel das ich auf diesen Laden gern
mal DIE Bombe(Retorisch gemeint und auch nur ne Stinkbo..
betreffend) werfen möchte, nur um dieser dummen Nuss mal
eins auszuwischen.
Und mit sowas soll wir Kerle auch noch Rummachen? Um Gottes
willen, verschont mich.
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 11.10.2008 16:52

@ Max (Gast)

>Amy, du bist sicher kein Ingenieur sondern eine Tippse bei dem Verein!

Das heisst dort Teamassistentin.

MFG
Falk
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 12.10.2008 01:36

Amy wrote:

> seit drei Jahren da und verdiene mehr, als mein Kollege neben mir, der
> in dem Unternehmen angestellt ist. Sagenhaft was?

Absolut sagenhaft. Wenn Du dann allerdings entfernt wirst, wirst das
anders sehen, denn Dein Kollege hat anstaendige Konditionen in diesem
Betrieb und wird nur mit Sozialplan und angemessener Kuendigungsfrist
entlassen.
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 13.10.2008 11:24

Meint Ihr bei den Dienstleistern gibt es keinen Kündigiungsschutz?
Autor: Amy (Gast)
Datum: 13.10.2008 11:33

Glaubt ihr, nur weil ich eine Frau bin, das ihr was besseres seid? Ich
glaube ihr habt überall eine Absage bekommen, weil ihr wohl zu schlecht
ward und deshalb seid ihr so frustriet, weil ihr zuhause auf eurem Arsch
sitzt und euch langweilt!!!
Autor: Anton K. (Gast)
Datum: 13.10.2008 11:44

Als "Erfahrener" sowohl in Sachen Ingenieurdienstleister als auch in
Berufsjahren muss ich dazu einmal etwas sagen:

> Die Unternehmen ziehen einen Dienstleister vor,
> damit sie solche Gierhälse wie euch nicht nach sechs
> Monaten kündigen müssen
Vollkommener Unfug! Die Firmen müssen in jedem Fall den Vertrag
aufkündigen, entweder mit dem DL oder mir dem Festangestellten direkt.
Dazu gibt es eine Probezeit mit 2 Wochen Kündigung. Der Verlust an
fehlinvestierter Einarbeitung ist also derselbe, wenn man den Flaschen
erwischt. In der Realität ist es aber so, daß Externe mal eben schnell
eingestellt werden und man sich dort weniger Mühe gibt.

> und enttäuscht darüber sind, was sie sich für einen Idioten
> rein geholt haben.
Einem guten Personaler / Abteilungsleiter passiert das nicht, wenn er
sich auskennt und die richtigen Fragen stellt. Leider sitzen bei den
Ingenieurdientsleistern in den verantworltichen Positionen meistens
fachliche und menschliche Nieten, die sich aber für sehr begabt halten.

> Nein, die haben damit die Gelegenheit sich die besten raus zu picken
> und später evtl. zu übernehmen
Das ist gleich mehrfach falsch. Die besten gehen nicht zu einem
Dienstleister, sondern schaffen auch als Anfänger den Direkteinstieg!
Nur in extrem schlechten Zeiten war das nicht nmöglich, oder wenn man
aus dem Ausland kommmt, wie bei mir.

Die Firmen können sich so im günstigsten Fall aus dem Mittelmass
bedienen. Allerdings wollen die meisten ja genau dies.

> und das alles ohne Arbeit und Kosten.
Nochmal falsch. Die Kosten sind höher. Eine Person, die bereit ist, für
lau bei einem Dienstleister zu arbeiten, bekäme die Firma noch billiger,
da die Dienstleisterspanne fehlt.

Nach allem, was ich im Markt beobachte, gibt es nur zwei Gründe für das
Ingenieurdientsleistergeschäft: Die Firmaen geraten immer mehr unter die
Fuchtel der Controller und Rechner, welche kurzsichtiges Denken
erzwingen, wodurch eine langfristige Personalplanung immer schwerer
wird. Daraum wird nur noch projektspezifisch eingestellt. Der zweite
Grund ist die Angst vor der kommenden Rezession: Keiner will zuviele
Leute an Board haben, wenn es runter geht.


> Glaubt ihr, nur weil ich eine Frau bin,
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß Du eine Frau bist.
Autor: Pascha (Gast)
Datum: 13.10.2008 11:50

> was glaubt ihr warum Yacht-Teccon nach fast 6 Jahren auf dem Weg zum
> Marktführer ist???

na ja, weil viele Firmen sich nicht mehr die Mühe machen wollen die
Leute zu suchen, und falls denen schlecht geht, kriegen sie die Leute
innerhalb von enpaar Wochen weg. Ist doch super, oder, ganz nach dem
Motto "günstig und gut". Kriegen die aber die andere Seite der Medaillie
zu schmecken (der Ingenieur will ein neues Projekt), dann jammern die
Firmen. Zum Glück hat man bei Yacht Teccon als Projekt-Ingenieur die
Möglichkeit zu sagen, wie lange man an einem Projekt bleiben möchte. Bei
den anderen der Branche hat man (oft) nicht diese Möglichkeit.
Autor: Anton K. (Gast)
Datum: 13.10.2008 14:12

> was glaubt ihr warum Yacht-Teccon nach fast 6 Jahren auf dem Weg zum
> Marktführer ist???

Oh! Sind die das? Letzte Woche bekam ich eine Mail von Ferchau, in der
sich diese als Marktführer darstellen. Davor hatte ich mit Hays zu tun,
welche ganz klar der Marktführer sind. Und dann gibt es ja da noch die
allseits beliebte Götzfried AG, die nachdem sie gekauft wurde, sich auch
zum Marktfüherer zugehörig sieht.

Scheint mir wie mit den Boxverbänden und den Weiltmeistern: Es gibt
vorneweg 10 Märkte und 10 Führer. Hatte ich Adecco schon erwähnt?
Autor: Amy (Gast)
Datum: 13.10.2008 14:38

Das sind Zeitarbeitsfirmen die nix mit Ingenieuren zu tun haben, ich
meine Ingenieurdienstleister, wovon hier die ganze Zeit gesprochen wird.
Da gibt es noch Unterschiede!
Autor: Mr.X (Gast)
Datum: 13.10.2008 14:50

>Da gibt es noch Unterschiede!

Alles Sklavenhändler!!!
Autor: Gast (Gast)
Datum: 13.10.2008 14:57

Dienstleister bleibt Dienstleister
Autor: Anton K. (Gast)
Datum: 13.10.2008 16:35

Amy schrieb (in Ihrer Verzweiflung):

>Das sind Zeitarbeitsfirmen die nix mit Ingenieuren zu tun haben, ich
>meine Ingenieurdienstleister,

1) Ferchau ist ein solcher Ingenieurdienstleister mit eigenen Büros und
Arbeitsstätten und es gibt noch Viele mehr.

2)  Die Yacht macht(e) ihr überwiegendes Geschäft auch rein mit dem
Vermitteln. Zwar sind die INGs dort fest angestellt, aber sie werden zu
den Firmen geschickt und dort fest integriert. Man besitzt sozusagen
gegenüber der Firma den Status eines Externen, arbeitet praktisch frei
wie ein Selbständiger nur Aussuchen kann man sich da nichts. Ich sehe da
nur Nachteile. Entweder voll Selbstständig oder voll Festangestellt,
dann aber in einer Firma mit Zukunft, Entwicklungspozenzial und
Kündigungsschutz. Man darf nie vergessen, dass ein Tell des Gehalts in
diesen Leistungen besteht. Wenn die Flaute kommt, bröckeln die
Ingenieurdienstleister weg, wie Putz von der nassen Wand.

Somit wäre das nur eine echte Option, wenn es ordentlich Geld gäbe, aber
was man von denen als Angebot bekommt, ist einfach nur ein Grinsen wert.
Ich kann es nicht begreifen, (dass irgend-) wer für die arbeitet.

Amy, schreib uns doch bitte mal, was Du verdienst. Da es mehr ist, als
die Ingenieurskollegen bekommen, haben wir ja dann einen Anhaltspunkt.
Autor: Jo (Gast)
Datum: 14.10.2008 07:12

Als Tippse verdient sie nach 5 jahren Berufserfahrung vielleicht nur so
viel wie die neueingestellten Absolventen. Das ist natürlich ärgerlich.
Aber dafür gibts ja dieses Forum.
Autor: Amy (Gast)
Datum: 14.10.2008 08:04

Also zum ersten: Es ist Blödsinn, das bei Yacht-Teccon die Ingenieure
nur beim Kunden eingesetzt werden. Es gibt ein eigenes Ingenieurbüro, in
dem auch die Ingenieure sitzen und arbeiten.

Zum zweiten: Man hat ein Angestelltenverhältinis und somit den gleichen
Kündigungsschutz wie jeder andere.

Drittens: Mein Gehalt geht hier niemanden was an, wenn ich sage, es ist
höher als das meines Kollegen, dann müßt ihr mir das schon glauben.

Ihr denkt immer, ihr fangt mit einem kleinen Gehalt an und nach einem
Jahr habt ihr immer noch das gleiche? Entweder fehlt euch das Know How
oder ihr habt nicht genug Arsch in der Hose ein faires Gehalt
auszuhandeln.

Ich jedenfalls hatte ein gutes Einstiegsgehalt!

Und was redet ihr so abwertend über Tippsen? Das sind auch nur
Berufsgruppen und die machen ihre Arbeit genauso wie jeder andere. Wer
sonst macht denn meine Abrechung? Und wer ist Ansprechpartner für
Fragen? Wenn ihr irgendwo arbeitet, macht diese Arbeit auch nur
irgendeine Tippse. Und die werden wohl auch nach ihrer Leistung bezahlt,
ups, in euren Augen leisten die ja nichts!! Ich jedenfalls bin zufrieden
mit den Leistungen unserer "Tippse"!!
Autor: WüBo (Gast)
Datum: 14.10.2008 08:38

Denk Dir nix Amy, hier haben einfach ein paar den Bezug zur Realität
verloren und halten sich für die Elite des Landes....Schwarz-Weiß-Denken
ist hier an der Tagesordnung.

Laß Dich nicht ärgern....
Autor: Amy (Gast)
Datum: 14.10.2008 09:03

Ich lass mich nicht ärgern, finde es bloß einfach lächerlich, was die
hier für einen Schwachsinn argumentieren. Verurteilen hier ein
Unternehmen, von dem sie keine blassen Schimmer haben. Und wie du schon
sagst, sie meinen sie wären hier die Eliteingenieure!!! Ich jedenfalls
kann nur gut über dieses Unternehmen sprechen und habe keinerlei
schlechten Erfahrungen gemacht. Auch im Kollegenkreis höre ich nur
positives!!
Autor: Grantler (Gast)
Datum: 14.10.2008 12:41

Alle Personalvermittler muss man nicht kennen. Ist überall dasselbe
Geschäftsmodell, mit geringen Abstufungen. Für den Ing. entweder
Anfangs- oder Endstation seines Berufslebens. Nach spätestens 3 jahren
sollte man da raus sein oder in Rente.
Autor: Amy (Gast)
Datum: 14.10.2008 13:53

Wenn du nicht alle kennst, dann solltest du auch nicht alle über einen
Kamm scheren. Wir haben Ingenieure in dem Unternehmen, die länger als 15
Jahre hier arbeiten und man sollte sich fragen, warum die nicht schon
nach 3 Jahren hier weg waren?? Wieder einer der nicht weiß wovon er
spricht.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 18.10.2008 23:50

Traurige Diskussion.
ganz ehrlich Leute, es ist äusserst welchen Verlauf diese Diskussion
genommen hat. Traurig auch, das dem armen Kerl der dieses Thema mit dem
Titel: "Erfahrung mit YACHT-Teccon?" ausser von den Damen und Herren die
bei Yacht Teccon arbeiten, keine ernsthaften und brauchbaren Meinungen
zur Verfügung stehen.
Was ich in meinem Beitrag NICHT möchte, ist irgend jemanden perönlich
angreifen.

---- Meine persönliche Meinung ---
Diese Diskussion begann mit den Beiträgen von Leuten, die prinzipiell
diese Art von Arbeitgebern ablehnt. Bitte versteht das jetzt nicht
gleich wieder falsch, denn das schöne am Arbeitsmarkt ist ja: Wer nicht
will der muss ja nicht. Was ich persönlich nicht gut finde, ist diese
eigene Einstellung OHNE detailierte Kenntnisse hier rauszuschreien und
interessierten Menschen einen äußerst negativen Eindruck aufzudrücken,
ohne wirkliche Einblicke in diesen Bereich gehabt zu haben. Ebenfalls
MEINE Meinung ist es, das die meisten dieser Aussagen auf Erzählungen
und Mutmaßungen zurückzuführen sind. Aber nun gut.......
Des Weiteren finde ich es beachtlich, dass sich hier Mitarbeiter des
diskutierten Unternehmens überwiegend sachlich (bis zum persönlichen
Angriff) äußern, jedoch all ihre persönlichen Erfahrungen mit lauten
Mutmaßungen von Leuten die NICHT dort gearbeitet haben
niedergeschmettert werden.
---- Ende meines persönlichen Statements ---

Im weiteren Abschnitt werde ich versuchen, diesen Beitrag, der durchaus
sinnmacht um qualifizierten Nachwuchskräften einen Ausblick zur eigenen
Meinungsbildung zu geben, FAKTEN über dieses Unternehmen und deren
Verträge zu kommunizieren.

---- FAKTEN ----
Arbeitsvertrag: UNBEFRISTET (Probezeit 6 Monate, danach KÜ-Frist 4
Wochen)
Urlaubstage:    30 (plus Sonderurlaubstage wie Niederkunft der Ehefrau
usw. usw.)
Gehalt:         Jeder Bewerber kann im ersten Gespräch seinen
Gehaltswunsch äußern, ob er es erhält ist davon abhängig ob er SICH
SELBST auch so verkauft
Soziale Absicherung: Vermögenswirksame Leistungen, Betriebsrente
Fahrtkostenerstattung währen des Projekts: Vollständige
Fahrtkostenrichtlinie als FREIWILLIGE ZUGABE des Arbeitgebers

Zusätzliches: - Möglichkeit auf ein gunstiges Firmenwagenleasing
              - FREIWILLIGE Mitarbeiter-Events, deren Kosten vollständig
von Yacht-Teccon bezahlt werden (z.B. Rafting, Segeln und viele andere)
              - Jeder Mitarbeitet entscheidet selbst, welches Projekt er
annimmt, welches nicht.
              - Laufzeiten von Projekten unter 6 Monaten werden nicht
von Yacht-Teccon akzeptiert, da sie für deren Mitarbeiter keine eigene
Entwicklung gewähren (Ausnahme: Der Mitarbeiter möchte ein solches
Projekt bearbeiten)
              - Wiederkehrende Entwicklungs- und Gehaltsgespräche

*** Ich habe alle Fakten ABSICHTLICH nicht mit einer persönlichen
Wertung belegt, und möchte in der Folgenden Diskussion fairerweise alle
bitten, diese FAKTEN auch als solche anzusehen. ***
--- Ende der Fakten ---

Ergänzung: Für weitere SACHLICHE Diskussionen stehe ich jederzeit gerne
zur Verfügung. Zu persönlichen Angriffen, unqualifizierten Beleidigungen
sowie Diskriminierungen gegenüber anderen Berufgruppen werde ich mich
nicht äußern.
Vielen Dank für euer Verständnis. Ich hoffe ich konnte dem ein oder
anderen ernsthaft interessierten Absolventen (oder auch denen, die eine
neue Herausforderung suchen) weiterhelfen.

-CK
Autor: Jo (Gast)
Datum: 19.10.2008 10:14

Man muss eben NICHT detailliert über Yacht Teccon oder irgendeine andere
Firma aus dieser Ecke Bescheid wissen! Aber auch deine vermutlich
positiv gemeinten Fakten sprechen für sich:

>Gehalt:Jeder Bewerber kann im ersten Gespräch seinen
>Gehaltswunsch äußern, ob er es erhält ist davon abhängig ob er SICH
>SELBST auch so verkauft

Na toll, die übliche Plattitüde. Was soll uns das sagen? Jeder darf bei
euch seinen Gehaltswunsch äußern? Super!
Selbstverständlich kann sich keiner so gut verkaufen das er sein
Wunschgehalt bekommt. Stimmts?

>Fahrtkostenerstattung währen des Projekts: Vollständige
>Fahrtkostenrichtlinie als FREIWILLIGE ZUGABE des Arbeitgebers

Nichts anderes als eine Selbstverständlichkeit! Werden die
Unterkunftskosten werden bei auswärtigen Projekten übernommen?

6 Monate Probezeit: üblich, mehr ist gesetzlich auch nicht erlaubt

4 Wochen Kündigungsfrist: kürzestmögliche Kündigungsfrist lt. Gesetz

Über den Rest (Mitarbeiter-Events usw.) müssen wir hier nicht
diskutieren, das macht jeder Handwerksbetrieb.
Autor: Hanswurst (Gast)
Datum: 19.10.2008 11:01

<<6 Monate Probezeit: üblich, mehr ist gesetzlich auch nicht erlaubt

<<4 Wochen Kündigungsfrist: kürzestmögliche Kündigungsfrist lt. Gesetz


Also das ist heutzutage ganz normal. Ich habe vor kurzem bei einem
größeren Unternehmen in Süddeutschland angefangen (kein Dienstleister).
Die Unternehmen brauchen eine Absicherung um sich neue Angestellte genau
anzusehen. Genauso hat man natürlich auch als Angestellter die Chance
jederzeit zu gehen falls etwas nicht passt.

<<Über den Rest (Mitarbeiter-Events usw.) müssen wir hier nicht
<<diskutieren, das macht jeder Handwerksbetrieb.

Das kann ich so nicht bestätigen. Ich war während meiner Diplomarbeit in
einem Größeren Luftfahrtunternehmen bei München tätig. Die Leute von den
Dienstleistern standen unterm Strich um einiges besser da was solche
Events betrifft. Auch beim Gehalt gab es keine nennenswerten Abstriche.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 19.10.2008 11:08

Gerne nehme ich zu diesen relativ fachlich gemeinten Aussagen
Stellungnahme:
VORWEG: Ich finde es relativ wichtig wenn das Topic lautet: "Erfahrungen
mit YACHT-Teccon" sich auch EXPLIZIT über dieses Unternehmen zu äußern.

--- Gehalt ---
Bemerkenswert bei dieser Diskussion finde ich, dass man sich üblichweise
in Ingenieurkreisen IMMER über ein Jahregehalt spricht, und nicht so wie
im vorranstehenden Text einfach mal ein Monatsgehalt in den Raum
geschmissen wird, ohne Info über: 12/13 Gehälter, Weihnachts oder
Urlaubsgeld? Aber nun gut. Aus meinen persönlichen Erfahrungen kann ich
euch volgendes Mitteilen: Einstiegsgehählter für Absolventen OHNE
Berufserfahrung belaufen sich in der Regel zwischen 39 und 45 tausend
Euro. Dies ist völlig Marktkonform.

--- Fahrtkostenerstattung ---
Klassisches Missverständnus, hervorgerufen durch "mangelde" Information.
Kurze Gegenfrage: Bezahlt dir ein Daimler, ein BMW oder sonst jemand
TÄGLICHE Fahrtkosten wenn du mehr als 20 km von dort entfernt wohnst wo
du dich selbst beworben hast? Yacht-Teccon schon. Die
Fahrtkostenrichtlinie bei Yacht-Teccon ist NICHT mit Fahrtkosten zu
vergleichen, die bei klassischen "ausserbetrieblichen
Einsätzen"anfallen. In diesem Punkt unterhalten wir uns also thematisch
aneinander vorbei und sprechen gerade nicht über das Gleiche.

--- Kündigungsfrist ---
Wer sich schon einmal etwas mehr mit Kündigungsfristen und dem deutschen
Arbeitsrecht befasst hat kann feststellen, dass eine kurze
Kündigungsfrist
lediglich für den Arbeitnehmer einen positiven Effekt hat. Bei der
Betrachtung unzähliger Arbeitsgerichtsentscheidung, hat der Arbeitgeber
fast garkeine Chance einen Arbeitnehmer nach der Probezeit zu kündigen.
Eine längere Kündigungsfrist ist somit ein Vorteil für den Arbeitgeber
und NICHT für den Arbeitnehmer. Dieser verliert dadurch sehr stark an
eigener Flexibilität. ZUSATZ: "zwielichtige" Unternhemen in ALLEN
Brachen sind solche, die Mitarbeitern eine Kündigungsfrist von 6 Monaten
oder länger audrückt. Schlußfolgerung auf YACHT-Teccon (denn darum geht
es in diesem Beitrag): Wer eine längere Kündigungsfrist möchte, der wird
Sie vermutlich bei entsprechendem Verhalten auch bekommen. Denn eine
längere Kündigungsfrist gibt einem JEDEN Arbeitgeber bessere
Planungsmöglichkeiten und gesichteres KnowHow.

--- NACHTRAG ---
Um dieser Diskussion nachhaltig die vorausgesetzte und benötigte
Qualität zu verleihen, möchte ich alle Beteiligten bitten sich die
Unterschiede zwischen klassischer Zeitarbeit (Machinenbediener,
Aushilfskräfte etc.) und dem Ingenieur Dienstleistungswesen
klarzumachen, und sich vor seinen Aüßerungen entsprchend zu informieren.
Denn wie schon öfter in dieser Diskussion zu lesen war, spricht man
VÖLLIG aneinander vorbei, wenn man Äpfel mit Karotten vergleicht. Vielen
Dank.

-CK
Autor: Jo (Gast)
Datum: 19.10.2008 11:39

Vielen Dank für die Fakten.

GEHALT
Das angegebene Gehalt für Absolventen ohne Berufserfahrung ist in
Ordnung. Wobei ich davon ausgehe das eher die untere Grenze die Regel
ist.

FAHRTKOSTEN
Die Sache mit den Fahrtkosten ist mir nicht klar. Fahrtkosten zur
regelmäßigen Arbeitsstelle sind Sache des Arbeitnehmers - nicht aber die
Fahrt- und Unterkunftskosten bei auswärtigen Projekten.
Wenn ich mich in Hamburg bei Yacht bewerbe und eine Stelle bekomme,
erwarte ich, wie bei jeder anderen Firma auch, das ich für Projekte in
Frankfurt einen Dienstwagen und eine Unterkunft + eine tägliche
Pauschale bekomme. Ist das auch bei Yacht so? Oder muss man jedesmal
privat umziehen?

KÜNDIGUNGSFRIST
Okay, so kann man das auch sehen.

NACHTRAG
Für den Bewerber ist es erstmal ohne Bedeutung ob die Firma Yacht,
Brunel, Ferchau, Adecco oder sonstwie heisst, da sie alle das gleiche
machen. Eine Identifizierung mit konkreten Produkten oder Projekten ist
nicht möglich.  Wichtig wäre das Alleinstellungsmerkmal zu kennen, wen
es eins gibt.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 19.10.2008 14:56

Endlich nimmt diese Diskussion eine Wende, die ich doch sehr begrüßen
kann.
An dieser Stelle vielen Dank an "Jo"

--- Gehalt ---
Um im Fall der Einstiegsgehählter klarheit zu schaffen, kann ich sagen
dass es notwendig wäre unterschiedliche Studienrichtungen zu
unterscheiden. Ebenfalls spielen natürlich auch die abgeleisteten
Praktikas eine nicht unbedeutende Rolle. Ich würde (wie bei allem in
Deutschland) beim angebenenen Einstiegsgehalt den Durchschnitt als
Durchschnitt sehen.

--- Fahrtkosten ---
Dein Beispiel ist sicherlich richtig, und ja, bei Yacht gibt es dann
selbstverständlich auch diese Kosten erstattet.
ABER: Ich möchte an dieser Stelle um weiter Klarheit zu schaffen gerne
ein "näherliegenders Beispiel nennen: Angenommen du wohnst in Waiblingen
bei Stuttgart und bewirbst dich bei Daimler in Sindelfingen. Das sind
ca. 33km Entfernung. Würdest du umziehen? Ich mutmaße: Nein. Würde dir
Daimler Fahrtgeld bezahlen: Nein. Beweirbst du dich bei Yacht Teccon in
Stuttart und nimst ein Projekt bei Daimler in Sindelfingen an, so zahlt
die Yacht Teccon die tägliche Fahrt zur Daimler. DAS ist
dieReisekostenrichtlinie bei Yacht Teccon.

-- Alle gleich ---
Die Verneine ich. Jedoch: Natürlich ist das Prinzip aller "das Selbe",
das ist es bei BMW und VW jedoch auch (Beide bauen Autos). Dnnoch gibt
es natürlich Unterschiede. Auf Alleinstellungsmerkmale möchte ich an
dieser Stelle jetzt mal verzichten. Wieso? Ich möchte um seriös zu
bleiben aus dieser Diskussion keine Werbeveranstalltung machen. Dennoch
unterscheidet sich gerade die Philosophie eines jeden Unternehmens.
Ausserdem möchte ich hier nicht irgendjemandem meine Meinung aufdrücken.
Ich wäre an dieser Stelle nicht in der Lage, ein persönliches
Vorstellungsgespräch und dessen Inhalt wiederzugeben. Jeder sollte, egal
um welches UNternehmen es sich handelt seine eigenen Eindrücke abholen.
Und viel wichtiger noch, das Unternehmen finden das zu ihm passt, und
nicht umgekehrt.

--- Zusatz ---
Kurz aus meinem Leben erzählt: Als ich ende der 90iger bei Daimler
gearbeitet habe (damals noch DaimlerChrysler) habe ich nicht nur
positive Erfahrungen gesammt. Dennoch würde ich mich nicht hinstellen,
und jedem davon abraten in die Automobilindustrie zu gehen.Das sind
persönliche Eindrücke die ien jeder in seinem Leben aufnimmt. Keine sind
gleich, und für jeden einzelnen zählen andere Werte.
Danke

-CK
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 19.10.2008 14:58

--- Nachtrag ---
Ich möchte den letzten Punkt gerne noch einmal aufnehmen: Kein Produkt
um sich zu identifizieren? Ich kenne kein Produkt mit dem man sich mehr
identifiziert als mit sich selbst. Man hat die Gelegenheit durch
abgeleistete Projekte seinen eigenen Wert am Arbeitsmarkt enorm zu
steigern. Man produziert und vermarktet sich selbst. Gibt es ein
besseres Produkt? ;-)

-CK
Autor: Del Prado (Gast)
Datum: 19.10.2008 16:05

@Fakten: Was Du dort schreibst klingt ja alles nicht falsch oder
schlecht, wobei Du oben glaube ich etwas missverstanden hast, als Du
über die PRobezeit sprahst - die wollen die zypischen AN lieber kürzer,
als länger.

Was ich mich aber frage: Du arbeitest in Projektenm bist von zuahsue weg
und wirst als Angestellter bezahlt. Warum machst du das nicht
selbsständig? Da bliebe erheblich mehr übbrig, als so!

Dein Zahlen mögen für einen Anfänger ganz gut sein, aber wenn einer so
gut ist, daß er bei Yacht reinkommt (weil die ihn teuer weitergeben
können), dann kann er auch selber irgendwo rein, oder nicht?

Die Konditionen 6Monate ProZeit + 4 Wochen KüFri können  ja schlechter
nicht sein! - eher besser. Ich sage Dir mal, was ich beim ersten JOB
hatte: 3 Monate Probe und 6 Wo KüFri zum Quartal

Später hatte ich beim Wechel 1 Mo Probe und 3 Monate KuFri. Das Gehalt
lag fast 10.000 Euro höher, als das, was mir Yacht (damals ohne Teccon)
Brunel und diese Leute (lagen alle auf demselben Niveau), boten.

Wie Du nämlich selbst richtig sagst; Ist man selber sein bestes Produkt
und sich selber den optimalen Job zu suchen, auf den man passt und
entsprehend bezahlt wird, ist allemal 10mal besser.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 19.10.2008 17:24

@del Pardo:

Das was du erzählst ist sicher richtig. Genau das sind deine eigenen
Erfahrungen. Darum geht es wenn jemand schreibt: "Erfahrungen mit Yacht
Teccon?". Danke dafür.

--- Probezeit und Kündigungsfrist ---
Das mit der Probezeit habe ich oben schon einmal versucht zu erklären.
Ob eine Probezeit und Kündigungsfrist gut oder schlecht ist liegt immer
im Auge des Betrachters. Beispiel: Stell dir vor du bekommst nach der
Probezeit von einem anderen Unternehmen ein Angebot, dass du kaum
ausschlagen kannst. Dann hättest du bei deinem Beispiel 6 Wochen warten
müssen, wenn du 4 Wochen Kündignsfrist gehabt hättest nur 4. Dann wären
4 wohl besser für dich gewesen. Bist du jemand, der nicht gerne
Veränderugen in seinem Leben hat, so wird die eine lange Kündigsfrist
wohl lieber sein. Beide Fälle sind mit unterschiedlichen
Persönlichkeiten zu erklären und durchaus gleichwertig.

--- Selbstständig ---
Prinzipell ist an deiner Ausführung etwas Wahres dran. Gegenfrage:
Kommst du als Absolvent auf Selbstständiger Basis an ein Projekt bei
Daimler, Airbus oder EADS? Niemals. Gegenfrage Ende. Bei "kleinen"
Unternehmen vielleicht eher, aber das soll hier nicht zur Debatte
werden.
Mehr über. zu beginn schon, nur bedenke: Private Krankenversicherng,
Sozialversicherung und Rente. Das muss alles geplant werden. Was
passiert bei Berufsunfähigkeit? Naürlich kann sich jeder selbstständig
mache, man sollte es nicht zu blauäugig tun. Weiter muss ich mich um
neue Projekt selbst kümmern wenn ich selbstständig bin. Was passiert
wenn ich über 6 Monate keines finde?

--- 10000 Euro mehr ---
Es gibt immer irgendwo jemanden der mehr zahlt, ich habe nie etwas
anderes behauptet ;-) Aber noch zu diesem Thema: Auch Geld ist relativ.
Geld ist nur ein Wert. Andere Werte eines jeden Arbeitnehmer können,
Verantwortung, Respekt, Freizeit, Herausvorderung und und und sein. Wie
wichtig jedem einzelnen Geld gegenüber Spass bei der Arbeit, eine
anspruchsvolle Aufgabe oder ähnliches ist entscheidet jeder selbst.
Natürlich schließt das eine das andere nicht aus ;-)
Beispiel: Es gibt 0815 Jobs die vielleicht besser bezahlt sind als
andere. Und es gibt Projekte und Aufgaben (nicht nur bei Dienstleister)
die überaus spannend und innovativ sind, jedoch vom Unternhemen aufgrund
des Risikos nicht besser bezahlt werden können. Jeder entscheidet
selbst.

FAZIT: Jede Medallie hat 2 Seiten. Jedoch: Keine Schilderung oder
Erfahrungen anderer können eigene Erfahrungen ersetzten.

-CK
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 19.10.2008 17:38

--- NACHTRAG ---
Sorry, hatte den ersten Abschitt "von Zuhause weg" überlesen.
Bei einem guten Dienstleister entscheidet jeder Mitarbeiter selbst, ob
er ein Projekt annimmt oder nicht. ER entscheidet, ob er von Zuhause weg
geht, oder ein Projekt in seiner Nähe annimmt. Aber auch hier gibt es
volgende Möglichkeit: Sehe es als Chance und Möglichkeit: Beispiel>
"Große" Dienstleister haben deutschlandweit mehrere Niederlassungen.
Auch hier ist es durchaus bei einem guten Dienstleister möglich zu einer
anderen Niederlassung zu wechseln. Zum Beseispiel weil man sein
persönliches Gegenstück irgendwo im Urlaub kennen gelernt hat. ;-)
Aber auch hier ist bei der Wahl des Dienstleisters wichtig dass dieser
zum Bewerber sagt: Alles kann, aber nichts muss.
Autor: Jo (Gast)
Datum: 19.10.2008 17:49

Vielen Dank für deine Fakten, Fakten, :-)

Die kurze Kündigugsfrist scheint offenbar nur Vorteile für den
Mitarbeiter zu haben...
Trotzdem eine einfache Frage: kann ein Bewerber bei bei euch auf Wunsch
(nach der Probezeit) eine längere Kündigungsfrist bekommen? Sagen wir 8
Wochen zum Quartalsende?
Autor: FAKTEN (Gast)
Datum: 19.10.2008 18:06

Bei euch ist relativ, ich habe nie gesagt dass ich von YACHT Teccon bin.
Ich war lediglich auf eine fachliche und qualitative Diskussion aus ;-)

ABER: Bei entsprechender Leistung wird dir keine YACHT Teccon
Niederlassung auf eigenen Wunsch eine längere Kündigungsfrist verwehren.
Wieso auch? Unternhemen wie Yacht Teccon leben von der Identifikation
seiner Mitarbeiter mit dem Dienstleistungsunternehmen und nicht mit dem
Geschäftspartner. Welchen beseren Beweis sollte es von einem Mitarbeiter
geben als sich länger ans Unternehmen binden zu wollen?

Hoffe ich konnte helfen
-CK
Autor: Anton (Gast)
Datum: 20.10.2008 10:49

>Es gibt immer irgendwo jemanden der mehr zahlt
Klar, eure Kunden!

>Auch Geld ist relativ.
Nein. Geld ist absolut unrelativ! Auch wenn ich einen
100-Euro-Geldschein nahe Lichtgeschwindigkeit beschleunige, bleiben es
100er.

>Geld ist nur ein Wert. Andere Werte eines jeden Arbeitnehmer können,
>Verantwortung, Respekt, Freizeit, Herausvorderung und und und sein.

Das schließt sich doch nicht aus. Wenn mir einer mehr bezahlt, bin ich
ihm doch noch viel mehr wert, oder?
Autor: Amy (Gast)
Datum: 20.10.2008 13:22

Ist ja mal wieder interessant, wie hier Argumente, bzw. Tatsachen durch
Mutmaßen niedergemacht werden. Es würde mich ernsthaft interessieren, ob
einer dieser Herren, wie z.b. Anton überhaupt mal Kontakt zu dieser
Firma hatte, mal zu einem Vorstellungsgespräch war, oder ähnliches?? Wie
kann man dann über dieses Unternehemen urteilen? Komisch das sich hier
Mitarbeiter oder sonstige zu Worte melden und komischerweise nur
positives sagen können. So jetzt zur Sache:

Das schließt sich doch nicht aus. Wenn mir einer mehr bezahlt, bin ich
ihm doch noch viel mehr wert, oder?

Nicht unbedingt, die erwarten nur zu viel von dir, was du als Absolvent
evtl. noch gar nicht kannst. Dann hast du das Problem, das du bald
wieder aus dem Unternehmen raus bist, weil du die Erwartungen nicht
erfüllen kannst.


Es gibt immer irgendwo jemanden der mehr zahlt
Klar, eure Kunden!

Andere Firmen finanzieren ihr Personal durch den Verkauf von Produkten,
Dienstleister finanzieren durch die Dienstleistungen am Kunden. Ein
Elektriker ist doch deswegen auch kein Sklave oder? Oder sehe ich das
falsch, denn da bekommt das Unternehmen auch mehr Stundenlohn vom Kunden
als der Mitarbeiter bekommt!! Schon mal drüber nachgedacht? Man muss
auch mal die Kosten sehen, die noch dem Unternehmen entstehen durch den
Verwaltungsaufwand usw. Die ziehen ihr Gehalt nicht aus einem
Automaten!!!
Autor: gast (Gast)
Datum: 20.10.2008 13:34

Andere Unnternehmer, die einen Elektriker beschäftigen, stellen aber
auch im Wesentlichen Kapital und Betriebsmittel.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 20.10.2008 14:23

--- Kurzes Statement ---
Mitarbeiter und Bewerber die nur auf Geld aus sind sind in KEINEM
Unternhemen willkommen. Denn gerade bei solchen findet KEINE
Identifikation mit dem Unternehmen statt, sondern lediglich mit dem Geld
das jeden Monat (ob zu recht oder zu unrecht) auf des Mitarbeiters Konto
überwiesen wird.

--- Wieso ein Dienstleister? ---
Wieso gibt es Dienstleister wie Yacht Teccon? Wer glaubt, dass es
tatsächlich deswegen ist, weil die den Markt leergrasen, obwohl sie
schlecht bezahlen muss wohl zugeben dass sich dies wiederspricht. Viel
interessanter ist wohl die Frage: Wieso wendet sich ein Unternehmen an
einen Dienstleister? Dafür gibt es 2 Gründe:
1. Das Unternhemen bekommt einen neuen (Groß-)Auftrag und kann diesen
mit eigenen Kapazitäten nicht bewältigen. Natürlich könnte das
Unternehmen auch selber Leute einstellen um das Projekt zu stämmen,
allerdings wären diese Mitarbeiter nach dem Projekt nicht kündigbar, und
dies würde für einige Unternehmen den finanziellen Bankrott bedeuten
würde es für diese Mitarbeiter kein Folgeprojekt geben. OHNE
Dienstleister würde diese Situation also einer bedrohung ALLER
Arbeitsplätze in diesem Unternehmen zur Folge haben. Diese Variante wird
also sehr oft zur Risiko Minimierung benutzt, um gerade im
Entwicklungsbereich kein Unternehmerisches Risiko auf sich nehmen zu
müssen.
2. Eine Person in einem Unternehmen hat eine geniale und innovative
Idee. Jedoch fehlt in diesem Unternehmen das benötigte KnowHow um das
Produkt zu entwickeln. Auch hier ist die Lösung des Problems ein
Projektmitarbeiter aus einem Dienstleistungsunternehmen, der eventl.
schon Erfahrung in den benötigten Bereichen mit bringt. Sollte die
Entwicklung des Produkts scheitern, so stellt zumindest dieser
Mitarbeiter auch hier kein weiteres Risiko für das Unternehmen in der
Wirtschaft dar.
---
Bei diesen Gründen stelle ich jetzt mal die bisher in dieser Diskussion
sinngemäß getroffenen Aussagen wie: "Die Externen müssen eh bloß
Arbeiten machen die im Unternehmen keiner machen will" in Frage. Denn:
Zum Einen gibts es für Aufgaben die keiner machen will für ein
Unternehmen keinen Grund einen Dienstleister um Hilfe zu bitten und zum
anderen ist Folgendes auch klar: Ingenieur Dienstleister sind teuer.
Wieso sollte der Geschäftsführer eines Unternehmens für einem externen
Mitarbeiter mehr für "minderwertige" Aufgaben bezalhen als ihn sein
eigener Mitarbeiter kostet.
---

--- Zusammenfassung ---
Letztendlich ist es so, dass Dienstleister wie Yacht Teccon sehr viele
Möglichkeiten für Entwicklungen bietet die ohne diese für Unternehmen
solche Projekte nicht finanzier- / bzw realisierbar wären. Bitte erlaubt
mir zum Abschluss ein persönliches Statement: Wer in Ingenieur
Dienstleistern nur Zitat "Skaventreiber" sieht, hat über den eigenen
Tellerrand noch nie hinausgeschaut. Ebenso hat sich ein sojemand auch
noch nie in wirtschaftpolitische Situationen eines Unternehmens
hineinversetzt. In diesem Punkt sehe ich für jeden Arbeitnehmer ein
Potential zur persönlichen Weiterentwicklung.

-CK
Autor: David Guder (dewiet)
Datum: 20.10.2008 14:39

Als erstes möchte ich mich mal bei jo und fakten für die Fakten
bedanken. Ich habe demnächst auch ein Bewerbungsgespräch bei yacht
teccon und war eigentlich auch nur auf der suche nach
erfahrungsberichten. Nachdem ich mich mühselig durch gefühlte 100
threads gekämpft habe, in denen es einigen mehr darum ging, sich
gegenseitig zu beleidigen, anstatt das thema sinnvoll anzuschneiden, kam
ja dann doch noch zählbares bei rum.

trockene fakten zum unternehmen, aus denen jeder seine eigenen schlüsse
ziehen, kann, das war was ich wissen wollte. Es wird ja keiner
gezwungen, sich in die fänge der "menschenhändler" zu begeben, aber als
einstieg finde ich das wirklich nich schlecht. Wenn man nach 2-3 jahren
merkt, dass es nix für einen is, kann man sich immernoch
weiterorientieren, hat aber eben 2-3 jahre berufserfahrung vorzuweisen
und was viel wichtiger ist, man kann dann drüber urteilen!

Ich finds auch vermessen, als direkten vergleich immer das größte
heranzuziehen, wenn ich daimler, siemens, infineon... sowas als maßstab
nehme, kann es natürlich sein, dass das ein oder andre unternehmen
bessere konditionen hat, aber es gibt auch genug kleinere häuser, die
eben nicht gleich die 40.000er marke als einstieg bieten. Und dann
relativiert sich das ganz schnell.
Es is doch unsinn von einigen, zu glauben, man kommt in ein unternehmen,
hat womöglich nen mittelmäßigen abschluss(4 gewinnt, hauptsache
dipl.ing.), nix aufm kasten und setzt sich sofort ins gemachte nest, mit
dienstwagen und samtlichen prämien. Ich bin persönlich der meinung, dass
man sich sowas verdienen muss und da is es auch kein problem mit
geringerem gehalt anzufangen und nach erbrachter leistung dann
entsprechende forderungen zu stellen. Der hebel, den man dann in der
hand hat, ist ein wesentlich längerer.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 20.10.2008 15:00

Hallo David,

vielen Dank für dein Feedback. Jedes Unternehmen (ob Dienstleister oder
nicht) ist auf der Suche nach genau solchen Leuten wie du einer bist. Da
bleibt mir nichts weiter übrig, als dir letztendlich viel Erfolg in den
Gesprächen zu wünschen und dir nach der Auswahl deines Jobs viel Spass
bei der Arbeit zu wünschen. Denn genau das ist es worum es sich in der
Arbeitswelt dreht: Morgens aufzustehen und zur Arbeit fahren weil es
Spass macht. Denn weltbekannt ist das Folgende: Geld ist längerfristig
gesehen der schlechteste Motivator den es gibt.
Danke und viel Erfolg....

-CK
Autor: Amy (Gast)
Datum: 21.10.2008 07:47

Ich muss schon sagen, hier ist es ganz schön ruhig geworden seitdem
Fakten und David sich zu Wort melden und ich denke mal das den anderen
wie z.b. Jo die Argumente langsam ausgehen. Hier wurde die ganze Zeit
auf einem Unternehmen rumgehackt, das einen gewissen Stellenwert am
Markt hat und überhaupt nicht mit gewöhnlichen Dienstleistern verglichen
werden kann. Die Mitarbeiter werden fair behandelt wie in anderen
Unternehmen auch. Das Einstiegsgehalt ist vielleicht nicht so hoch wie
z.b. bei Daimler, BMW oder sonstwelche großen Unternehmen aber immer
noch fair. Man hat die Gelegenheit Berufserfahrung zu sammeln, indem man
in verschiedenen Projekten arbeitet und dann auf dem Gesamtmarkt auf
einen gewissen Stellenwert erreicht. Man kann sich nicht hinstellen und
meinen, nur weil man die Uni besucht hat ist man von Anfang an gleich
der King auf dem Gebiet, erstmal brauch man die Erfahrung. Dann kann man
auch ein entsprechendes Gehalt fordern und das sogar bei Yacht-Teccon!!!
Ich bedanke mich jedenfalls bei Fakten und David für die Unterstützung
hier.
Autor: Jo (Gast)
Datum: 21.10.2008 10:13

Keineswegs gehen mir die Argumente aus! Ich halte Personaldienstleister
immer noch für die letzte Alternative vor der Arbeitslosigkeit!
Aber es gibt sicher Unterschiede zwischen den Dienstleistern die nicht
in den Prospekten stehen, die man aber als Bewerber kennen sollte.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 21.10.2008 12:07

Dem kann ich dir nur Zustimmen Jo, hinzuzufügen waäre dann allerdings
noch dass es letztendlich für DICH (persönliche Einstellung) die letzte
Alternative ist. Diese Meinung muss jedoch nicht für alle gelten....

-CK
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 21.10.2008 19:24

muss jetzt auch kurz mal ein paar FAKTEN zum Thema loswerden...
ich geb es zu, ich hab sicher nicht alles durchgelesen, die Müher mach
ich mir aber noch...

Dachte ja auch der Thread würde wie alle Diskussionen hier enden... Aber
dem ist wohl nicht so. Ich arbeite seit längerer Zeit bei YT. Ein
Angebot zum Rafting oder Segeln hab ich noch nie erhalten.

Genausowenig werden mir Fahrtkosten erstattet, da diese erst ab 30 km
erstattet werden. Wenn ich von z.B. Hamburg eine Stelle in Hannover
bekomme, erhalte ich die Kosten für (vielleicht) eine wöchentliche
Heimfahrt. Diese jedoch nicht mit den üblichen 0,30 ct sondern nur 12
ct/km.

...und noch was: bei jedem Autohändler bekommt man ein besseres Leasing
Angebot als das von YT.

Trotzdem bin ich Zufrieden. Ich kann, wenn mir der Job nicht gefällt, um
einen anderen bitten und bekomme diesen dann auch. Ich kann Erfahrung
sammeln und bekomme von vielen Firmen auch Übernahmeangebote. Jedoch
muss ich wie in jeder anderen Firma auch um jeden ct. kämpfen :)

mfg
YT-Mitarbeiter
Autor: Amy (Gast)
Datum: 22.10.2008 07:53

Also um das nochmal zu klären mit dem Segeln usw. ..2003 wurde mit allen
Kollegen ein Wochenende in Holland auf See verbracht, da waren dann 14
Segeljachten unterwegs. Natürlich ist das Unternehmen mit über 2000
Mitarbeitern zu groß um dies nochmal zu wiederholen.
Zum Thema Fahrtkosten: Es ist richtig, das Fahrtkosten erst ab 30 km
erstattet werden, wenn man jedoch die Woche über in einem Projekt ist,
das weiter entfernt ist und somit einen Aufenthalt dort vor Ort
erfordert, bekommt man die Hiemfahrten + Verpflegungsmehraufwand +
Unterkunft erstattet. Das mit den Leasingfahrzeugen stimmt auch nicht
ganz. Im Schnitt zahlt der Mitarbeiter für einen Golf 5 inklusive
Tankkosten, Versicherung, Inspektionen, Winter- und Sommerreifen
monatlich 310,00 €, wo bitte bekommst man das denn beim Händler?????
Vielleicht bist du da nicht richtig informiert worden????
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 22.10.2008 09:35

Hallo Amy,

nett, das Du dich dazu äußerst.

Ich denke auch, das die Mitarbeiter von Yacht - Teccon nach dem
Zusammenschluss von Yacht und Teccon keinen Segelausflug mehr erhalten
werden. Genauso wenig werden sie ein Rafting Wochenende oder ähnliches
erhalten. Ich finde es jedoch unangebracht, trotzdem noch mit solchen
Schlagwörtern hier zu Werben.
"Es war einmal..." kann ich mir auch in Grimms Märchen nachlesen.
Im übrigen gehört Yacht/Teccon zu Randstat.

Zum Firmenwagen: Ich weis nicht, wo Du einen Golf 5 für 310,- Monatlich
auswählen konntest. Ich konnte das vor ca. einem Jahr nicht. Ich konnte,
wenn ich mich recht erinnere zwischen Fiat und Ford wählen. Diesen
jedoch in der kleinsten Version und ohne jegliche Extras. Erst ab Stufe
Professional (350,- € Monatlich) gab es einen Golf. Und dafür bekomme
ich bei JEDEM Autohändler ein besseres Leasing oder
Finanzierungsangebot.
In die Stufe Professional kommt natürlich nicht jeder Neueinsteiger.
Der Vorteil, wenn man es selbst macht: Man kann das Auto anschließend
behalten bzw. übernehmen und die 310/350 € sind nicht für "umsonst"
bezahlt.
Desweiteren steht in den Leasing Vertragsbedingungen, das wenn der
Mitarbeiter vor Ablauf der Nutzungsdauer kündigt, die Kosten weiter
berechnet werden. An anderer Stelle steht dann, das im Fall der
Kündigung das Fahrzeug aber entzogen wird.

Ich möchte jetzt jedoch nicht auf das Angebot, einen "Firmenwagen" zu
Leasen herumreiten. Ich finde ihr solltet wenn, dann auch alle Fakten
nennen und nicht nur Werbesprüche wie bei Scientology hervorbringen.

mfg
YT-Mitarbeiter
Autor: vgz (Gast)
Datum: 22.10.2008 09:53

Ich war 2007/2008 bei yacht/teccon. und das mit 5+ Berufserfahrung! Ich
wollte es einfach mal ausprobieren und habe es nicht bereut. Das
Monatssalär war höher als das als Festangestellter im Osten, ebenso mehr
Urlaub. Heimfahrtkosten und KaltMiete vor Ort wurden rückerstattet. dazu
gabs einige fachgruppenmeetings und die Weihnachtsfeier.

Im Vergleich zu dem Job vorher eine deutliche Verbesserung in allen
Belangen (Überstundenregelung etc). Da mir der Job gefiel und die
Festanstellung finanziell noch mehr auszahlt habe ich mich übernehmen
lassen und bin so bei YACHT ausgeschieden.

Für mich war das letzlich eine gute Zeit damals, insbesonders im
vergleich zu dem Klima, Bezahlung, Arbeitszeitregelung und Urlaub in der
Festanstellung davor. Allerdings könnte das mit dem stärkeren Engagment
von randstad Geschichte sein, etliche meiner "Betreuer" von Yacht sind
inzwischen ausgeschieden, die waren wohl mit den Managmentänderungen
nicht so zu frieden.
Autor: Amy (Gast)
Datum: 22.10.2008 13:31

Ich finde es nett, das sich immer mehr Mitarbeiter / Ehemalige
Mitarbeiter hier zu Wort melden. Man stellt doch auch immer fest, das
die Leute zufrieden waren oder sind mit dem Unternehmen, was natürlich
"für" das Unternehmen spricht. Ich denke mal es ist ja auch nicht das
wichtigste, das einem Events oder so angeboten werden, sondern eher, das
man mit dem Arbeitsklima und den allgemeinen Bedingungen, sowie die
Projekte zufrieden ist. Ich jedenfalls möchte mich nicht jeden Tag aufs
neue morgens zur Arbeit quälen, nur weil mir der Spass an meiner Aufgabe
fehlt!!
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 22.10.2008 13:49

Hallo Amy,

es freut mich, das Du zufrieden mit dem Unternehmen bist.

Jedoch sollten wir im Interesse des OP doch erwähnen das das, was Du und
"Fakten" hier veröffentlicht hast nur Halbwahrheiten sind.
Letztendlich ist YT ein Unternehmen, keine Familie und handelt auch
dementsprechend, was ich auch schon selbst erfahren durfte.

Verlasst euch auf keinen Fall auf mündliche zusagen. Diese werden
definitiv nicht erfüllt. Dies wird aber sicher fast jedes andere
Unternehmen auch so machen.

mfg
YT-Mitarbeiter
Autor: Nicki (Gast)
Datum: 22.10.2008 17:20

Ich lese hier bei einem Kollegen mit und darf mal meine ureigenste
Meinung zu dem Thema bringen:

>Ich muss schon sagen, hier ist es ganz schön ruhig geworden seitdem
>Fakten und David sich zu Wort melden und ich denke mal das den anderen
>wie z.b. Jo die Argumente langsam ausgehen.

Nur weil den zahlreichen Werbebotschaften einiger Marketingmitarbeiter
von YT, die das Forum mit "Fakten" vollstopfen, um dem Ruf des
Sklavenbetreibers zu begegnen, nicht sofort widerspochen wird, sollte
dies nicht vermuten lassen, dass selbige Aussagen nun breit akzeptiert
seien und bei YAcht irgendetwas anders vorläge, als ein ausgelagertes
Elekrotroniklabor für alltäglichen Standard!

Ich habe Erfahrungen mit Recruitern von Yacht und ich habe auch
Erfahrungen mit Leuten, die uns angeboten wurden und der Eindruck, der
sich mir aufdrängt ist der, dass Yacht (im Übrigen auch besagte
Randstadt) vorwiegend quadratisch-praktische Ingenieure einstellt, die
ins Baukastensystem passen. Diese müssen ausser in ihrem Fachgebiet
praktisch nichts wissen, da eine mögliche Überqualifizierung nur Ballast
darstellen würde, der zu zu hohen Forderungen und Vorstellungen seitens
des Mitarbeiters führt, ferner könnte sofort gemutmasst werden, dass
sich die Person kurzfristig anders orientiert und eine höher dotierte
Stelle annehmen wird.

Bei Y,T und R (und vielen anderen) wird das unterste des Unteren
gemacht. Das ist nichts anderes, als die verlängerte Werkbank für
Großfirmen, also muss dort ein Programmierer praktisch nichts können,
ausser Programmieren. An Fremdsprachen braucht er nur das Nötigste -
großartige Rhetorik, Planungsgeschick oder Kommunikationsvermögen zum
Kunden hin sind nicht gefragt und werden auch nicht bezahlt. Im
Gegenteil: Liegen dort Erfahrungen vor, ist das eher nachteilig für eine
Einstellung.

Das beginnt schon bei der Schulbildung, wo FOS-ler den Abiturienten
bevorzugt werden, da Dinge wie Sozialkunde, Geschichte und Sprachen nur
unnötiger Ballast sind und setzt sich beim Studium fort: Uniabgänger
sind kaum zu gebrauchen, es werden FH-ler bevorzugt. Wenn man dann so
einen im Hause hat, merkt man rasch, wo die Limits liegen: Viele sind
einfach gstrickt, können sich nicht ausdrücken und der audiovisuelle
output ist mangelhaft. Viele haben Probleme, sich und ihre
Arbeitsergebnisse effektiv darzustellen, daß andere diese verwenden
können - von einer Vergabe eines Dokumentes an einen Endkunden ganz zu
schweigen: Die Sätze lesen sich dort oft so, wie von Hilfsschülern
geschrieben!

YT will und braucht reine Entwickler! Daher werden dort auch gerne
Anfänger eingestellt und passend hingebogen!

Wer sonst keine Ambitionen hat, für den mag das hinhauen, aber im sich
stetig wandelnden Umfeld internationaler Entwicklungskooperationen und
dem immer komplexer werdenden Projektgeschäft sind für anspruchsvollere
Tätifkeiten viel mehr Dinge gefragt, als nur das technische. Dort aber
sind Leute von Nöten, die über den Tellerrand hinausblicken,
international agieren und weltoffen denken können. Im Hinterzimmer beim
Dienstleister bekommt man davon wenig mit, auch wenn viele das glauben
mögen. Momentan ist man als reiner Entwickler noch gefragt, aber genau
die Dinge, die an solche Firmen vergeben werden, sind die, die zunehmend
gleich in den Osten gegeben werden.

Die Kernkompetenzen geben Firmen nämlich nicht aus der Hand. Die Aussage
von oben, eine Firma habe eine grandiose Idee und verwirkliche sie mit
YT zusammen, halte ich für schlichweg Unfug. Niemand gibt Knowhow aus
dem Haus. Im Gegenteil: Es werden klare Interfaces zu solchen Firmen
gezogen und eingehalten. Die wirklich anspruchsvollen Entwicklungen im
hitech-Bereich bleiben den internen Fachkräften vorbehalten, die sich
über Jahre in die Materie eingearbeitet haben. Diese steigern auch ihren
Makrtwert deutlich schneller und wirksamer, als ein Entwickler, der mit
zweitklassigen Standardaufagben betraut war.

Schlusswort:

Firmen wie YT sind nur die Lückenbüsser, die noch solange leben dürfen,
solange bis die Chinesen und Rumänen eine ordentliche Qualität
hinzulegen in der Lage sind. Bei einem Dienstleister zu arbeiten, ist
nach wie vor eine Sackgasse, in der es sich zwar ruhig fahren lasst, aus
der man aber irgendwann rechtzeitig wieder herausfinden muss, um den
Anschluss an die Weltwirtschaft zu halten. Die Situation für Ingenieure
aber auch Softwareentwickler wird sich in den kommenden Jahren deutlich
verschäfen und wer dann nur das kann, was auch die Chinesen können,
kriegt nicht(s) mehr.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 22.10.2008 23:35

So, hier ist mal wieder einer der "Marketingmitarebeiter"von Yacht
Teccon.
Ich möchte hier mal ganz kurz Bezug auf den Beitrag von Nicki nehmen:
Ich bin mir leider bisher noch nicht ganz sicher in wie weit dieser
Beitrag informativ wertvoll für jemanden sein soll, der sich über das
Unternehmen informieren will. Ist die Aussage des Beitrags die, dass DU
denkst Yacht-Teccon hat 2000 nichtsnutzige, stümperhafte und unfähige
Ingenieure? Wenn ja, muss ich leider feststellen dass das Anfangsniveau
zurück ist, denn dann hast du gerade 2000 Mitarbeiter schwer beleidigt
hast. Als konstruktiv empfinde ich soetwas nicht.

--- Meine persönliche Meinung zu diesem Beitrag ---
Ich möchte garnicht wissen, woher die Meinung im letzten Beitrag kommt,
Yacht sein "nichts anderes als ein Zitat "ausgelagertes
Elekrotroniklabor". Mal ganz ehrlich, selbst die offizielle Homepage
zeigt auf den ersten Blick dass das garnicht sein kann. Wenn ich mir die
Stellenanzeigen von Yacht Teccon ansehe, sind da Dipl. Ing.
Elektrotechnik nur ein kleiner Teil der gesuchten Ingenieure. Somit ist
MEINER PERSÖNLICHEN Meinung nach der Rest des Beitrags, der sich auf
diese Aussage stützt nicht wirklich ernst zu nehmen. Selbst wenn ein
Bewerber "nur oberflächlich" informiert ist, so weiß jedoch dass Yacht
Teccon (und alle sonstigen Ingenieur Dienstleister) gerade in E-Technik
und IT mit Arbeitnehmerüberlassung arbeiten, ist auch der Ausdruck
"verlängerte Werkbank" oder "im Hinterzimmer beim Dienstleister" aus
Ausdruck mangelnder Information. Noch ein Satz zu Unterstellung, die
Mitarbeiter von Yacht Teccon sollen so wenig wie möglich können: Wie
erklärt sich dann das eigene YACHT Teccon Academy Programm das sich
gerade in der Einführung befindet? Ok, ich lass jetzt mal alle weiteren
Kommentare zum vorherigen Beitrag bei Seite, denn ich bin der Meinung
dass solche nicht unbedingt zielführend und qualitativ brauchbar sind.
--- Ende der persönlichen Meinung ---

Nun wieder zu den interessanten vorher geschriebenen Beiträgen:

--- Mitarbeiterevents ---
Aufgrund der Größe des Unternehmens ist es derzeit so, dass keine Events
für alle Mitarbeiter auf einmal geplant werden können (Verständlicher
weise) Deswegen werden Mitarbeiterevents nun "niederlassungsbezogen"
geplant und durchgeführt, nagelt euch deswegen bitte nicht am segeln
oder Raftung fest......

--- Reisekosten ---
Da die Reisekosten ja nun schön öfter ein Thema waren, möchte ich an
dieser Stelle nur einen Hinweis geben: Jeder Bewerber kann sich beim
Gespräch ausgiebig über die Reisekostenrichtlinie informieren.

--- Leasingsfahrzeug ---
@YT Mitarbeiter: bitte spreche den STM an, und lasse dir nochmals die
Leasing-Konditionen erläutern. Denn natürlich bekommt man privat eine
günstigere Monatliche Leasingrate, jedoch muss man beim Privatleasing
eine Anzahlung machen die auch weg ist wenn man das Auto nicht nimmt,
Winterreicfen kosten extra, und Tanken ist schon garnicht mit dabei (bei
YT schon)

--- Schlusswort ---
Meiner Meinung nach ist dieses Forum fast schon ein bischen zu weit vom
eigentlichen Thema abgedriftet. Nur nochmal kurz zu Erinnerung:
"Erfahrung mit Yacht-Teccon?" lautet dr Titel. Ich denke tatsächliche
Erfahrungen gleich ob positiv oder negativ sind zumindest konstruktiv
für jemanden der sich über das Unternehmen informieren möchte. Generelle
persönliche Einstellungen gegenüber Dienstleitern oder wilde Mutmaßungen
führen da weniger zu einem akzeptablen Ergebnis. Und noch ein Satz zu
mir persönlich: Ich hab sowas von nichts mit dem Marketing von Yacht
Teccon zu tun.....

-CK
Autor: peterguy (Gast)
Datum: 23.10.2008 00:02

Jetzt wurde schon viel geschreiben über Sinn und Unsinn von Yacht Teccon
und vergleichbaren Firmen.

Leider polarisieren die geschriebenen Beiträge extrem nach gut und
schlecht, so daß die Wahrheit, die bekanntlich oft in der Mitte liegt,
gekonnt umschifft wurde.

Denn wenn man einmal ehrlich ist, so ist es nicht unbedingt extrem
schlecht bei YT & Co zu Arbeiten. Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Man kommt leichter in einen Dienstleister als daß man einen
Direkteinstieg findet (als Berufsanfänger).
- Die Bezahlung ist nicht schlechter als Durchschnitt.
- Wenn man nicht direkt weiß, was man machen möchte nach dem Studium,
ist ein Dienstleister gut geeignet zum Ausloten der Möglichkeiten.

Auf der anderen Seite sind die fast schon reißerischen Parolen der
YT-Befürworter natürlich auch nicht ganz ernst zu nehmen:
- Als Fremd Arbeits Kraft ist man im eingesetzten Unternehmen oft ein
Mitarbeiter 2. Klasse (oft, nicht immer!)
- Die Bezahlung ist zwar Durchschnittlich, aber nicht gut. Wer kann,
verdient anderswo besser.
- Dadurch, daß man oft als Mitarbeiter 2. Klasse angesehen wird kann es
passieren, daß die Aufgetragenen Arbeiten ebenfalls nicht sehr erfüllend
sind.
- Daß man schon mit imaginären Fahrtkostenerstattungen und 20€
günstigeren Leasingfahrzeugen werben muss, spricht auch nicht gerade für
ein Unternehmen. Worauf es wirklich ankommt ist die Tätigkeit an sich,
also schreibt lieber mal was über interessante Projekte.


Also meiner persönlichen Meinung nach ist ein Direkeinstieg in Firmen
immer vorzuziehen. Ist ein solcher Einstig nicht möglich, oder aber ist
das vom Dienstleister angebotene Projekt wirklich hochinteressant, so
geht man zu einem Dienstleister.
Autor: gast (Gast)
Datum: 23.10.2008 01:34

>Ich finds auch vermessen, als direkten vergleich immer das größte
>heranzuziehen, wenn ich daimler, siemens, infineon...

Wer hat euch eigentlich erzählt, daß solche Firmen top bezahlen???

@Fakten:

1) Du sprichst mehrfach von "Mitarbeiterevents". Was haben denn die für
einen Wert? Jede Firma macht sowas und wir wissen, dass es meistens
Propaganda ist. Jedes abendliche Bier mit den direkten Kollegen ist doch
zehnmal besser!!!

2) YACHT Teccon Academy Programm
Uijui, was'n dat? Das klingt so wie die business excellence programs,
wie sie seit 15 Jahren durch die Konzerne geistern. Ich sage dir
hoffentlich nichts Neues, wenn ich Dir eröffne, dass Firmen wie Siemens
auch sowas haben.

>das sich gerade in der Einführung befindet?
Ach man hat es gerade eingeführ? Was haben die Jungs vorher gemacht?

peterguy schrieb:
>Also meiner persönlichen Meinung nach ist ein Direkeinstieg in Firmen
>immer vorzuziehen.
So sit es.

>Ist ein solcher Einstig nicht möglich,
... so gehört man zu den unteren 30%, die zum Dienstleiser müssen.
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 23.10.2008 08:40

Hallo "Fakten"

es freut mich, das auch Du noch etwas zum Thema beizutragen hast.

Leider suche ich noch vergebens nach dem informativen Gehalt in Deinen
Beiträgen. Das das, was Du schriebst überwiegend nicht der Wahrheit
entspricht, hast Du ja in deinen vorigen Beiträgen schon gezeigt.
Dazu werden aus Deinen "Fakten" nur noch "wischi-waschi". Vielleicht
solltest Du diesbezüglich auch Deinen Namen entsprechend ändern.
Es scheint, das nach und nach wohl jetzt die gesamte Marketing Abteilung
auf dieses Forum gehetzt wird. Es wäre nur schön, wenn auch diese dann
wenigstens etwas sinnvolles zum Thema äußern würden und nicht nur
Werbesprüche.

Auch ich stimme dem, was Nicki geschrieben hat überwiegend zu !
Man merkt, das sie Erfahrung mit der Materie hat, was man von Dir nicht
behaupten kann.

Das was sie geschrieben hat, merkt man auch schon beim
Vorstellungsgespräch bei Y/T. Die Mitarbeiter, die mit mir das
Vorstellungsgespräch geführt hatten, hatten sich niemals mit dem Thema
(mit meinen Berufszweig) auseinandergesetzt und somit keinen "blassen
Schimmer" von dem was ich vorgetragen hatte. Es wurden nur Notizen
gemacht und wahrscheinlich anschließend in die Datenbank eingepflegt
oder in den Gelben Seiten nachgeschaut :).

-------- Fazit -------------------
Von "Fakten" sind bis jetzt noch keine Fakten gekommen.
Wir (ich spreche da jetzt mal für die Allgemeinheit dieses Forums)
würden uns freuen, wenn aus der Marketingabteilung von YT entweder etwas
wahrheitsgemäßes oder sonst besser gar nichts kommen würde.

mfg
YT-Mitarbeiter
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 23.10.2008 10:34

Natürlich trage ich noch etwas bei, bei meinem Versuch dieses Forum
interessanter für jemanden zu machen, der sich informieren möchte.
Erstmal vielen Dank an alle die mich mittlerweile als "ganze
Marketingabteilung" sehen, denn das sehe ich jetzt mal als Kompliment.
Denn nun mal ganz ehrlich, natürlich bin ich administrativer Mitarbeiter
bei YT, aber unter uns: die Marketingabteilung hat keinen blassen
Schimmer dass dieses Forum überhaupt existiert.

Des Weiteren könnt ihr ja wohl nicht erwaten dass ich in einem anonymen
Forum, in dem nichtmal eine Anmeldung nötig ist und Nicknames wie Nicki,
Jo oder sonstige irgendwelche Gehaltszahlen von Mitarbeitern auf den
Tisch lege. Sorry geht garnicht. Denn folgendes ist der Fall: bei YT
gibt es keine "Gehaltstabelle". Wieso? Wenn man selbst sein Gehalt
aufgrund von eigenen Leitungen und nicht von abgesessener Zeit
mitbestimmen und erhöhen kann, dann nennt man das: leistungsgerechte
Bezahlung.
Wenn hier erneut alle Mitarbeiter als Ingenieure 2. Klasse betitelt
werden empfinde ich persönliche dies als äußerst entwürdigend. Zudem
kann ich allen Skeptikern die nicht an interessante Projekte bei YT
glauben mitteilen, dass ich SELBST Entwicklungsprojekte in der
Automobilindustrie und Luftfahrt betreue, die innovativ und
zukunftsweisend in diesen Bereichen sind und von YT Mitarbeitern
entwickelt werden.

Academy Programm: Natürlich haben Firmen wie Siemens aus so was, dazu
ein kleiner Auszug aus der Siemens Homepage: "Rund 400.000 Mitarbeiter".
Da finde empfinde ich persönlich es eher als beeindruckend dass ein
Unternehmen wie YT mit 2000 Mitarbeitern aktuell versucht diesen die
gleichen Möglichkeiten wie ein Weltkonzern zu bieten.

Was sich für mich in diesem Forum abzeichnet, ist letztendlich ein
gegenseitiges Aufstacheln, welches derzeit dazu führt, dass Leute ohne
YT Kenntnisse ihre persönliche Meinung über Dienstleister kundtun, dass
Mitarbeiter die sich eigentlich bei YT wohlfühlen entweder als
Mitarbeiter 2. Klasse bezeichnet werden, oder als irgendwelche
Marketingspezialisten.
---
Für mich steht fest: Auf Grund dieser Entwicklung kann jemandem der sich
informieren möchte definitiv von keiner Seite geholfen werden. Meine
Zentrale Aussage zu diesem Thema IST UND BLEIBT die, dass sich jeder
selbst ein Bild machen sollte und sich dazu am besten seine eigene
Meinung bildet.
---

Als äußerst interessant würde ich allerdings eine reale Diskussion
empfinden, bei der sich niemand hinter seinen Pseudonymen verstecken
braucht.

--- Was ich mit diesem Beitrag NICHT erreichen möchte ---
Das ist letztendlich jetzt wieder eine Grundsatzdisskusion über Sinn und
Unsinn von Ingenieurs Deinstleitsern, denn mal ehrlich: Wenn es nicht
auch Vorteile für die Industrie gäbe, würde es keine
Ingenieurdienstleister geben.  Und fest steht auch: würden nicht auch
viele äußerst begabte Jungingenieure die Vorteile sehen die ein solcher
Dienstleister bieten kann, gäbe es diese ebenfalls nicht.
Jeder Leser wird wohl zugeben müssen, dass dieses Forum aus fachlicher
und konstruktiver Sicht wohl kaum eine Entscheidungsbasis darstellt.

--- letzter Hinweis ---
Es ist schade dass jemandem wie mir, der das was er geschrieben hat auch
bestrebt ist bei YT zu leben, als Marketingmensch abgestempelt zu
werden. Ich behaupte ja schließlich auch nicht, dass alle die hier im
Forum etwas negatives schreiben alles Personaler von
Industrieunternehmen sind die sowieso nur versuchen alle Bewerber zu
einer Direktbewerbung zu bewegen. Denn das nennt man ebenfalls Marketing
;-)

Vielen Dank,
- CK
Autor: Nicki (Gast)
Datum: 23.10.2008 12:36

>Auch ich stimme dem, was Nicki geschrieben hat überwiegend zu !
Ich bin männlichen Geschlecht. Nicki ist in Dänemark und der Schweiz
weit verbreitet.

>Man merkt, das sie Erfahrung mit der Materie hat
Und ja, ich habe Erfahrungen mit YT. Diese habe ich berichtet. Soweit
das.

Zum Herrn oder der Dame namens "Fakten":

> Ist die Aussage des Beitrags die, dass DU denkst Yacht-Teccon hat 2000
> nichtsnutzige, stümperhafte und unfähige Ingenieure?
Nein, das ist ganz alleine Deine Interpretation und Unterstellung!

Die Aufforderung des OP war, eigene Erfahrungen darzustellen und das
habe ich getan. Besagte Erfahrungen habe ich genau so gemacht und zwar
mit denen, mit denen ich in Kontakt war. Das heisst nicht, dass es auf
alle zutrifft: Ich lasse mich gerne überzeugen, wenn hier 5 andere
Teamleiter ins Forum schreiben, dass sie von Yacht 500 sehr gute Leute
bekommen haben, mit 1A Deutschkenntnissen, perfekter Rechtschreibung,
super Ausdrucksvermögen und Planungsknowhow, sodass man sie hätte zum
Kunden schicken können oder an zentralen Positionen einsetzen. Darauf
warte ich jetzt gespannt.

> denn dann hast du gerade 2000 Mitarbeiter schwer beleidigt
Um Gottes Willen. Ich sehe sie schon bei Yacht auf der Betriebsfeier:
2000 Yachtler und Tecconen, raufen sich zusammen, wetzen die Messer und
in einer Phalanx der Einigkeit und Macht, machen sie sich auf zu richten
die, welche ihnen eines Leids getan zur Wiederherstellung der Ehre und
des Ansehens des weltbesten und grandiosesten Dienstleisters, den der
Herr geschaffen hat. Meine Fresse!

Was ich geschrieben habe, sind echte Fakten, wobei sie sich natürlich
auf andere Dienstleister übertragen lassen. Was dort an Gehalt geboten
wird, ist kaum geeignet, gute Leute anzuwerben oder gar abzuwerben. Die
Leute die dort arbeiten, sind die, die woanders nicht reinkommen - warum
auch immer. Es ist und bleibt eine Tatsache, das solche Firmen nur einen
begrenzten Bereich an primärem Knowhow besetzen können und daher weder
eine langfristige Perspektive bieten, noch kurzfristig für
anspruchsvolle Absolventen interessant sein können.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 23.10.2008 13:02

Nicki wrote:
> Uniabgänger
> sind kaum zu gebrauchen, es werden FH-ler bevorzugt. Wenn man dann so
> einen im Hause hat, merkt man rasch, wo die Limits liegen: Viele sind
> einfach gstrickt, können sich nicht ausdrücken und der audiovisuelle
> output ist mangelhaft. Viele haben Probleme, sich und ihre
> Arbeitsergebnisse effektiv darzustellen, daß andere diese verwenden
> können - von einer Vergabe eines Dokumentes an einen Endkunden ganz zu
> schweigen: Die Sätze lesen sich dort oft so, wie von Hilfsschülern
> geschrieben.

Schoen zu sehen dass Du als elitaerer Uni-Abgaenger lediglich mit
Plattitueden und Vorurteilen "argumentieren" kannst. Wenn wir schon beim
Thema sind: Das Problem an Uni-Abgaengern ist oft genug, dass sie nichts
koennen (koennen wie in praktisch verwertbare Arbeit leisten), daher
werden sie fuer Ingenieur-Stellen ungerne eingestellt, das gilt durchaus
nicht nur fuer Seelenhaendler.

Und wenn man schon glaubt, spotten zu muessen, sollte man sich
vielleicht vorher zumindest mal die Fakten ansehen. Deutsch,
Sozialkunde, Geschichte (u.a.) hat man auf der FOS im Abitur genauso wie
auf einem Gymnasium. Und die  dreizehnte Stufe und zweite Fremdsprache
koennen dort ebenfalls absolviert werden.
Autor: Nicki (Gast)
Datum: 23.10.2008 13:29

1) Ich habe lediglich die Fakten dargestellt: Es werden dort offenbar
keine Uniabsolventen benötigt. Warum, ist deren Etnscheidung, nicht
meine. Ich vermute, weil dort eben einfachere Sachen gemacht werden.

2) Das hat nichts mit Elitär zu tun. Dies ist Deine plattitude Theorie.
Dass Uniabsolventen nicht zu gebrauchen seien und die FH-ler praktischer
ausgebildet, ist ungefähr so logisch, wie zu behaupten, daß einbeinige
Hochspringer besser sein müssen, weil sie ja nur das haben ,was sie
brauchen. An Unis gibt es keinen anderen Stoff, als an FHs, es gibt nur
einfach mehr! Geh hin und sieh es Dir an.

3) Es geht nicht ums Spotten, sondern um praktische Erfahrungen. Die
versuchst, wieder alles ins Allgemeine zu ziehen, während ich auf reale
Sachverhalte fokussiere. Es ging konkret um meine Erfahrungen mit diesen
Leuten. Und die sind, wie sie sind. Wie oben bereits angedeutet, vermute
ich, dass dort die Zweitklassigen arbeiten. Die erstklassigen (FH-ler)
arbeiten nicht dort.
Autor: Fakten (Gast)
Datum: 23.10.2008 14:33

1) "Fakten" ist männlich

2) Zitat von Nicki: "Wie oben bereits angedeutet, vermute ich, dass dort
die Zweitklassigen arbeiten. Die erstklassigen (FH-ler)arbeiten nicht
dort." Jetzt sehe ich die Diskussion auf dem richtigen Weg. Du
"vermutetst". Deine Formulierung vorher ließ auf tatsächliches
schließen. Wenn ich dich richtig verstehe, sind deine tatsächlichen
Erfahrungen, dass du mit einem (oder mehr?) Teamleitern gesprochen hast,
der dir 5 (oder wieviele?) Mitarbeiter angeboten haben. Der Rest deines
Beitrags, sind für mich Mutmaßungen, da ich jetzt mal auschließe (ja ich
weiß dass du fast geschrieben hast) dass dir 1001 schlechte Profile
(denn das wäre überwiegend) vorgestellt wurden. Ebenso schließe ich aus
(da ich es nicht besser weiß) dass DU persönlich die Auswahlkriterien
für Yacht Teccon Mitarbeiter nicht kennst.

--- Hinweis zum Beitrag von  Michael G. ---
Vorweg vielen Dank für deine Beiträge. Dem Thema "Uni-/FH- Absolventen
das du ansprichts würde ich gerne noch etwas beifügen. Jeder der
studieren möchte steht irgendwann vor der Entscheidung sich zu fragen:
Uni oder FH. Vorweg: bevor jetzt Kommentare auftauchen die lauten: Auf
die FH gehen nur die die nicht an der Uni angenommen werden. Möchte ich
eines vorweg nehmen: Es gibt noch andere: Und zwar die, die vorher von
Michael angesprochenen wurden: Uni eher Theorie (dadurch natürlich mehr
Stoff) und FH praxisnahes Studium (weniger SToff, mehr Praxis) Ich bin
der Meinung (und deswegen habe ICH an der FH studiuert obwohl ich auch
auf die Uni hätte gehen können) dass es Menschen gibt, die nicht dorthin
möchten wo alle am liebsten hinwollen, sondern sich damit beschäftigen
was man selber möchte und daraus dann die Entscheidungen für ihr
weiteres Leben fällen. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass
Uniabsolventen eher im Theoretischen entwicklungsbereich
Tätigkeitsfelder finden in denen sie natürlich den FH Absolventen
überlegen sein können. Aber ich bin auch der Meinung dass ein FH
Absolvent mit 2 halbjährigen Praktikumssemestern und oder einer
Berufsaubilung durchaus in Praxis- und Versuchsnaher Entwicklung ebenso
einem Uniabsolventen überlegenen sind. Das bedeutet jedoch nicht dass
eines der beiden besser ist oder schlechter.

--- Eine Bitte ---
Wieso ist es nicht möglich in dieser Diskussion ohne Wertungen
auszukommen. Beispiel: Wer sagt dass ein Uni Studion besser ist als ein
Studium an der FH? Die Ausrichtung des Studiums ist doch nicht
miteinander vergleichbar. Vielleicht ist es tatsächlich so dass Yacht
Teccon in dem ein oder anderen Gebiet lieber mit FH Absolventen
zusammenarbeitet, aber deswegen sind das doch nicht schlechtere Leute
als die von der Uni. Wenn jemand aus eigener Überzeugung der Meinung ist
Uniabsolventen besser sind als FH Absolventen, dann soll er diese
Meinung gerne äußern, jedoch sollte man versuchen diese Meinung nicht
auf die komplette Umwelt zu projezieren. Vielleicht hat aber ja auch
Nicki nur schlechte Erfahrungen mit Absolventen einer bestimmten FH
gemacht. Was soll also die Weltsveralgemeinerung? So wie du (Nicki)
schreibst hast du einschläge Erfahrungen mit FH Absolventen gemacht. Es
mag solche geben, aber ich stell mich hier doch auch nicht hin und sage
dass es kein Uni-Studiertert geschafft hat einen IKEA Schrank zusammen
zu bauen.

-CK
Autor: Yachti (Gast)
Datum: 23.10.2008 14:54

wie kommt es dann, dass ich an der Uni studiert habe und auch noch
einige bei YT kenne die das ebenfalls getan habe und einen Schnitt von
1, haben?
Sind wir auch nur zweitklassig oder halten wir uns letztendlich nur
nicht für "Gott"?
Ich finde YT bietet mir faire Konditionen und das wichtige ist, ich
werde super betreut.
Ich bekomme immer ein Gespräch wenn ich es mir wünsche und werde dort
auch angehört und ernstgenommen.
Die Events (wie schon oft angesprochen) sind nicht wirklich wichtig,
aber durch das DU mit den Kollegen herrscht dort eine gemütliche
Atmosphäre in der man sich wohl fühlt und dort mit den "direkten"
Kollegen ein Bierchen trinken und über die verschiedenen Projekte reden
kann, ich kenn ehrlich gesagt keine Firma die sich so viel und so oft
mit Events um ihre Mitarbeiter kümmert, denn das ist auch ein Teil von
Betreuung, neben den persönlichen Gesprächen und den Besuchen der
Teamleiter im Projekt beim Kunden.

Ich bin mitlerweile im 2. Projekt, da mir das erste nach einem halben
Jahr nicht mehr wirklich Spaß gemacht hat, haben die Teamleiter für mich
erfolgreich ein neues gesucht, das perfekt passt. Ich bin sogar bei YT
schon aufgestiegen und darf mich nun Projektleiter nennen, was viel
Verantwortung mit sich bringt.

Fakten liefert hier einige Informationen und das ausschließlich auf
sachlicher Basis, was ich nur befürworten kann.

Was ich schon etwas komisch finde, das sich hier 80% der Mitarbeiter von
YT wohl fühlen!

Natürlich kann man es nie allen recht machen, das wird keine Firma
schaffen können, nur ist oft die Frage, liegt es am AG oder am AN?
Autor: Yachti (Gast)
Datum: 23.10.2008 14:59

Danke Fakten, genau das wollte ich mit meinem Statement auch zum Punkt
bringen, nur warst du jetzt eben schneller.

Mutmaßungen und Verallgemeinerungen sind etwas, was ich nicht unbedingt
leiden kann, ich kann zwar nicht ganz so sachlich schreiben aber ich
schreibe aufgrund MEINER Erfahrungen, die ich einfach mal aussprechen
musste!
Natürlich gibt es Leute die hier schlechte Erfahrungen mit YT gemacht
haben, diese gehören natürlich ebenso in dieses Forum. Nur keine
Mutmaßungen oder Vorurteile!

danke
Autor: Ehemaliger fast Yachti (Gast)
Datum: 23.10.2008 23:29

An die hier mitlesenden Yachties:

Nur so ganz kurz zum Nachdenken:

>aber durch das DU mit den Kollegen herrscht dort eine gemütliche
>Atmosphäre in der man sich wohl fühlt

Willkommen in der Realität. In 90% der Firmen wird heute geduzt und
nicht erst durch den skandinavischen Einfluss. In vielen
Elektronikabteilungen und unter den Jungen Leuten generell wurde schon
immer gedutzt. Ich kenne seit 20 Jahren nichts anderes. Ich würde auch
das DU nicht als Kriterium gelten lassen, auch auf internationaler Ebene
in feindlicher Atmo wird durchaus gedutzt, was garnichts heissen will.
Das wirst Du lernen, falls Du dort mal hinkommen solltest.

>und dort mit den "direkten" Kollegen ein Bierchen trinken
Ich kann sogar mit den "indirekten" Kollegen ein Bier trinken. Ich kann
sogar Wein trinken. Ich kann sogar Essen gehen, ins Theater und in den
Saubaclub - teilweise auf Kosten der Firma. Toll! Nichtssagend, sowas!

Ich verbinge mit Kollegen die Freizeit, war sogar schon mit Kollegen im
Urlaub. Das ist schon eher ein Indiz für Zusammenhalt.

> keine Firma die sich so viel und so oft mit Events um ihre Mitarbeiter
> kümmert, denn das ist auch ein Teil von Betreuung,

Gibt es überall, sogar in Japan hammse das. Ich kann aber meine Events
auch ganz alleine initiieren. Dazu benötige ich keinen, der das in der
Firma für mich macht. Ich bin derjenige, der das macht! In meiner
ExFirma gab es jede Woche ein "event" und hier, wo der Laden größer ist,
immerhin noch abteilungsweit. Die Generalevents  mit all den
hochrangingen Schlipsträgern kann ich ja trotzdem besuchen. Aber mehr
noch: Ich kann mir sogar erlauben, sie zu meiden!

>neben den persönlichen Gesprächen und den Besuchen der
>Teamleiter im Projekt beim Kunden.
Dein Teamleiter besucht Dich beim Kunden. Herrlich. Streichelt er Dir
dann dort über das Haar?  Bist du jemand, der (beim Kunden) Betreuung
bnötigt?

Ich glaube, das war eine der vielen Aussagen der Beiträger hier:
Verantwortliche Ingenieure mit den entsprechenden skills managen den
Kunden selbständig, ganz ohne jedwede Betreuung. Betreuung brauchen die
Chinesen, denen man alles vorgeben muss, damit sie was tun. Und die
Anfänger natürlich. Auch die brauchen den Schoss der Firma. Hast sicher
einen Mentor? oder eine Paten?

>Ich bin mitlerweile im 2. Projekt ...
Mann, da hast Du ja unfassbar viel Überblick über das Muss und Kann bei
Entwicklungen. Ich erblasse in Ehrfrucht.

> ... haben die Teamleiter für mich erfolgreich ein neues gesucht,
Soso gleich mehrere Temaleiter müssen Dir was Neues suchen, weil Du
selber nichts suchen kannst, oder darfst? Die suchen Dir nur was Neues,
damit es keinen Leerlauf gibt.

> Ich bin sogar bei YT schon aufgestiegen und darf mich nun Projektleiter
 >nennen, ... was Verantwortung mit sich bringt.

Spätestens an diesem Satz kann jeder hier erkennen, wie wenig Du von
industrieller Entwicklung und der sich umgebenden Anforderungen
verstehst!

Du bist angeblich der Projektleiter und irgendein Teamleiter sucht für
Dich noch Projekte aus?  Wenn Du dich nicht einmal im esten P als
Entwickler bewegen konntest, wer befördert Dich dann zum Projektleiter
im Zweiten? Macht aber auch so eine Aussage, wenn man dort schon zum P2
angeblicher Projektleiter wird.

Was "leitest" Du denn da? Dich selber? Das macht wohl wenig Sinn.

Unter einem Projektleiter verstehe ich den Organisator, der ein Gerät /
eine Anlage vorantreibt. ER definiert das Projekt, Er strukturiert, Er
setzt den Kostenplan auf- und das P bei der GL durch, ER fährt zum
Kunden, ER stimmt ab, ER beauftragt den SUB, ER beschafft
Betriebsmittel, ER macht die Termine, ER überwacht den Fortgang und die
HSK, ER setzt in letzter Konsequenz auch über die Teamleiter die Leute
dran, da Er es ist, der indirekt die skills für das P anfordert, ER
führt die Zulassungen durch, Er beauftragt die EMV-Messungen (gfs
extern), ER anberaumt die Reviews,  Er unterschreibt!

Du machst von alledem garantiert garnichts!

Die Person, die das macht, sitzt bei Deinem Kunden und steuert Dich und
deinen Teamleiter! Dieser jemand steuert wahrscheinlich das gesamte
Projekt bei Yacht, inklusiv der anderen, die noch dran arbeiten, denn ER
war es, der entschieden hat, dass ihr das machen dürft, nachdem eure
Aquisiteure ihm preislich entgegengekommen und ihm mit den Terminen in
den Hintern gekrochen sind!

Dir hat man einen Krümel mit mikroskopischer Verantwortung gegeben,
damit Du zufrieden bist. Aber nenne Dich ruihg weiter Projektleiter.
Sicher hat man Dir schonmal aufgetragen, den Kaffee und den Kuchen für
eines der vielen Events zu organisieren...

>>Was ich schon etwas komisch finde, das sich hier 80% der Mitarbeiter von
>YT wohl fühlen!

Finde ich überhaupt nicht komisch, dass sich bei solchen Zuständen und
Bedingungen 20% nicht wohl fühlen. Bei uns fühlen sich 99% wohl, denn
wer dies nicht tut, der geht ja. Bei YT würden die 20% sich unwohl
fühlenden sicher auch gerne gehen, wenn sie denn könnten!!!
Autor: Max (Gast)
Datum: 23.10.2008 23:44

Meine Zusammenfassung aus Arbeitnehmersicht:

- Yacht-Teccon ist nicht anders als andere Personaldienstleister.
- Es gibt kein relevantes Alleinstellungsmerkmal der Firma gegenüber dem
Mitarbeiter.
- Gehalt gibts nach Vereinbarung, vermutlich eher weniger als bei
"richtigen Firmen".
- Es gibt eine sog. Reisekostenrichtlinie, deren Inhalt jeder selbst
erfragen muss.
- Es gab 2003 mal ein tolles Mitarbeiterevent mit Segelbooten.
- Die Probezeit beträgt die maximal möglichen 6 Monate. Danach gibts die
kürzestmögliche gesetzliche Kündigungsfrist von 4 Wochen.
Autor: Ehemaliger fast Yachti (Gast)
Datum: 23.10.2008 23:48

- nach einem eizigen Projekt wird man bei Yacht-Teccon bereits
Projektleiter

- es wird gedutzt und Bier getrunken

- 20% der Mitarbeiter fühlen sich laut internen Faktengebern unwohl
Autor: Amy (Gast)
Datum: 24.10.2008 08:42

Es enttäuscht mich sehr, wie diese Diskussion und das eigentlich Thema
immer mehr aus dem Ruder gerät. Ich hab das Gefühl, das diejenigen, die
so extrem rumhacken auf dem Unternehmen und noch schlimmer auf den
Mitarbeitern (werden hier als Nichtskönner betitelt) selber welche sind,
die bei YT eine Absage bekommen haben, weil ihnen wahrscheinlich nötige
Qualifikationen fehlen oder sie einfach nur total viel lange Weile
haben. Wie kann man sich teilweise hinstellen und über ein Unternehmen
angebliche Fakten bringen, ohne jeweils einen Kontakt mit denen gehabt
zu haben. Und von wegen Marketingstrategien, hier wird keine Werbung
gemacht, sondern Fakten auf den Tisch gelegt, die ja hier von anderen
widerlegt werden, angeblich auch auf Grund von Fakten. Komisch ist nur
das bei denen, die sich hier zu Wort melden von YT diese Fakten
zutreffen?? Somit werden wir also als Lügner betitelt!!!!

Ich finde es einfach traurig das sich hier angeblich Erwachsene
Ingenieure wie Kinder benehmen!!!! Und wie schon von "Fakten"
angesprochen, jeder sollte sich mal die allererste Frage durchlesen, wo
es über Erfahrungen mit YT geht und nicht über VERMUTUNGEN!!!
Autor: Jo (Gast)
Datum: 24.10.2008 11:16

Amy, begreif es endlich! Es geht hier um die harten Fakten! Es geht
nicht um das Geschwurbel in euren Selbstdarstellungen und auf eurer
Webseite!

Ist ja klar das ihr euch gern für etwas besonderes halten wollt. Dem ist
aber, nach allem was hier von YT'lern gepostet wurde, nicht so!
Für einen Berufseinsteiger sieht es so aus, das der Einstieg über einen
Personaldienstleister immer die zweite oder dritte Wahl ist! Ob die
Firma YT, Brunel, Ferchau oder sonstwie heist ist dabei völlig egal!
Um die ganzen Nachteile beim Personaldienstleister (MA 2. Klasse beim
Kunden, kurze Kündigungsfrist, Projekte >100km entfernt usw.) zu
kompensieren müsste es wenigstens ein sehr gutes
(=überdurchschnittliches) Gehalt geben. Aber auch das gibt es, wie zu
erwarten, bei euch nicht.

Un nein, man muss nicht jedes Unternehmen persönlich kennenlernen um zu
urteilen!
Autor: Altlaender (Gast)
Datum: 24.10.2008 12:14

Tja, bei all den negativen als auch positiven Aspekten sollte man doch
vielleicht einmal den "alt-gedienten" Gehör schenken!
Ich bin mittlerweile mehr als vier Jahre in dem  Unternehmen!
Einen Wechsel zu einer anderen Firma kann ich mir im  moment nicht
vorstellen, da alle anderen Anbieter im Hmaburger Raum nicht die breite
Projekt-Landschaft und weiterbildungsmöglichkeiten anbieten wie es halt
Y/T tut.
All jenen , welche sich zu Schade sind bei einem
Konstruktions-Dienstleister anzufangen wünsche ich schon einmal viel
Spass beim Taxi-fahren.....
Wie schon der Hamburger Prophet Lotto King Karl in seiner Hymmne sang "
Wenn Du von der Uni kommst kanns in Hamburg Taxi fahren..."
Hier ist jeder Tag abwechslungsreich und interessant!
Ich versteh auch nciht diese kontroverse Diskussion.........
Wer nicht für Y/T arbeiten will geht halt woanders hin!

In England und den Staaten sagt man: " Leave it or Change it "
Autor: Amy (Gast)
Datum: 24.10.2008 12:25

Genau richtig, aber ich sag immer abwarten, wenn diese Leute mal auf der
Strasse stehen und dann 2-3 Jahre gar nichts machen, dann möchte ich
sehen, welche Firma denen noch eine Chance gibt und dann klopfen sie
kleinlaut an unsere Türen. Auch wenn du jetzt sagst Jo, du würdest nie
für einen Dienstleister arbeiten, vielleicht lass ich mich dann mal mit
einem Taxi von dir durch Hamburg fahren!
Autor: Gast (Gast)
Datum: 24.10.2008 12:38

Ich denke schon, dass man das Unternehmen kennen muss, um konkrete
Aussage zu machen, die über die allgemeinen (wenn auch zweifellos
richtigen) Aussagen hinaus gehen. Machen wir also eine konkrete Aussage
über Yacht:

Ich bekam noch vor etwa 1.5 Jahren regelmäßige Angebote von Yacht
aufgrund meines Profils bei einer Stellenbörse. In der Anfangszeit waren
es in den meisten Fällen pauschale Anschriebe, wo es offenkundig nicht
passte. Meine Antworten blieben zu rund 70% unbeantwortet. In den
anderen Fällen ging man auf konkrte Fragen nicht ein, sondern bat um ein
Profil, welches aber offensichtlich ja schon vorlag. Spätestens nach der
zeiten Rückmeldung ud zusendung meins Profils , hätten die es ja aus
internen Quellen ziehen können.

Mein Schluss 1 : Großes Chaos bei Yacht!

In der Tat kam es in wenigen Fällen zu Rückmeldungen durch den
Recruiter, vor allem in der späteren Zeit, wo ich mehr Erfahrung hatte
und mein Profil in den Börsen begann, zu wachsen. Zum damligen Zeitpunkt
waren dann 5 Jahre explizit angehäuft. Es kam dann zu etwa 3 sehr
konkrten Angeboten von Yacht, davon mündeten 2 in Telefongesprächen, in
denen mir ausdrücklich bescheinigt wurde, daß ich topqualifiziert sei.
In der Annahme, dass das nicht einfach nur dahingelogen war, waren die
Absagen, die später auf meinen Bewerbungswunsch kamem, sicher nicht
damit zu begrunden:

>die bei YT eine Absage bekommen haben, weil ihnen wahrscheinlich
>nötige Qualifikationen fehlen

In den Stellen wurde immer 2-3 Jahre BE gefordert, die ich locker hatte!

Der Grund war jeweils ein anderer: Man hatte eine kokrete Stelle bei
einem Kunden zu besetzen und ein finanzielles Limit. Das wurde durch
meine (moderate) Forderung wohl überschritten. In einem Fall wurde mir
vcon Yacht ein konkrtes Angebot für den "Direkteintieg" gemacht, also
wohl intern ohne konkretes Projekt, aber die Summe lag damals mit 51.000
unter dem, was ich bereits hatte (58.000). Sie machten nochmal einen
Versuch und gingen auf 55.000 hoch, was ich für einen erstaulichen
Sprung halte!

Schluss 2 : Yacht hat ein relativ tiefes Limit

Schluas 3 : Yacht bietet erst einmal deutlich zu wenig und hofft auf
Verhandlungsschwäche und Unkenntnis des Bewerbes, was seinen Wert
angeht. Wer also dort anfängt, sollte keinesfalls das erste Angebot
akzeptieren, weil er sonst die A-Karte hat.

Zuletzt war es dann so, daß Yacht nur noch sehr vereinzelt mit Anfragen
kam. Diese liefen immer weiter aus dem Fokus meines Profils, wären also
mit mir wohl gar nicht zu besetzen gewesen. Ich monitierte das und bat
um Zusendung nur solcher Angebote, die passen, was von Yacht zunächst
vollkommen ignoriert wurde. Erst sehr spät und auf eine sehr deutliche
mail von mir hin, hat man mich wohl vom Verteiler genommen. Seit dieser
Zeit (Mitte 2007) bekomme ich gar keine Anfragen mehr. Bei den wenigen
Kontakten, die es davor noch gab scheiterte es jeweils an dem
Gehaltsangebot und zwar immer deutlicher!

Schluss 4 : Yacht hat Probleme, emails zu lesen

Schluss 5 : Yacht hat Probleme, gute Leute zu bekommen und greifen nach
allem, was einen Titel vor dem Namen hat, in der Hoffnung, man bekommt
den billig.

Schluss 6 : Yacht sucht ganz spezifisch junge Leute, mit wenig
Erfahrung, die gerade genug können, um die Arbeit zu packen, aber ja
nicht zu viel, um schon für echte Firmen wertvoll zu sein. Ich samplen
sozusagen die Transiente der Ingenieurslernkurve ab, weil dort die
höchstmögliche Dynamik an Gehalt zu erzielen ist. So und nur so scheint
es sich für die zu lohnen.

Wie gesagt gilt das speziell für Erfahrungen mit Yacht. Es ist aber
schon übertragbar, denke ich. Das sollte natürlich allen Firmen zu
denken, geben, wenn sie dorthin Aufträge vergeben oder sich von dort
Leute holen: Dort wird auf dünnem Eis gebaut!

Das sollte aber auch allen jungen Leuten zu denken geben, die sich für
den Ingenieursberuf entscheiden: Die allermeisten offen Stellen sind
genau solche von den Dienstleistern und / oder für Personen, mit diesem
Alters- und Erfahrungsprofil. Junge Leute müssen aber nach meiner
Meinung ihre Interessantheit, die sie in diesem Bereich haben, dazu
nutzen, sich eine Position in einer Firma zu erkämpfen, die ihnen
langfristige Zukunft sichert oder sie müssen, wenn schon in einer
wackeligen Position, wenigsten richtig Geld verdienen.

Beides erscheint mir bei Dienstleistern nicht möglich. Auch (oder schon
gar) nicht bei Yacht.

Teccon kenne ich nicht. Der Umstand, dass immer mehr Dienstleister
zusammengehen, ist für mich ein Indiz, dass die Branche am implodieren
ist. Die Zahl der Stellen für Ingenieure ist sowieso stark rückläufig.
Autor: jemand, der denken kann (Gast)
Datum: 24.10.2008 14:29

flasch: es gibt wesentlich mehr stellen für ingeneiure als indenieure
selbst
Autor: Tom (Gast)
Datum: 24.10.2008 22:55

>Die Zahl der Stellen für Ingenieure ist sowieso stark rückläufig.

>flasch: es gibt wesentlich mehr stellen für ingeneiure als indenieure
selbst

Du bist aber jetzt der, der falsch denkt, denn deine Aussage widerlegt
die These der weniger werdenen Ingenieure nicht. Du verwechselst freie
Stellen mit denen insgesamt.

Auch ich habe die Information, dass die Zahl der Stellen für Ingenieure
insgesamt schrumpft, jedoch schrumpft die Zahl der Ingennieure
schneller, bedingt durch die Altersstruktur. Deshalb werden schon seit
Jahren mehr stellen frei, als mit Nachwachsern besetzt werden können.

Deshalb steigt der Bedarf an zu besetzenden Stellen an.

NI = Zahl der Ingenieure
NS = Zahl der Stellen

0 > dNS/dt > dNS/dt
Autor: Tom (Gast)
Datum: 24.10.2008 22:59

zu schnell die returntaste erwischt:

NS > NI -> dNY/dt > 0.

Weil die Stellenbilanz negativ ist, steigt die Zahl der
Dienstleisteringenieure. Die 2000 Männeken bei Yacht kommen ja irgendwo
her.

Ausserdem gilt: dNF/dt > 0 also die Zahl der freelance steigt auch sowie
deren Gehalt / Stundensatz
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.10.2008 00:54

Nicki wrote:
> 1) Ich habe lediglich die Fakten dargestellt: Es werden dort offenbar
> keine Uniabsolventen benötigt. Warum, ist deren Etnscheidung, nicht
> meine. Ich vermute, weil dort eben einfachere Sachen gemacht werden.

"Dort"? Du redest von Yacht?
Und "die" werden dort aus den Gruenden nicht gebraucht, die ich schon
genannt habe. Das gilt aber nicht nur fuer "dort" sondern auch fuer
"da", falls Du mir folgen kannst. Kommen wir mal auf den Punkt: Ne gute
Schulbildung is ne feine Sache, aber das Hintergrundwissen und die
Bruecke, das gelernte sinnvoll auf reale Probleme anwenden zu koennen
lernt man dort nicht. Und bei Uni-Studenten ist es eben noch oefter so,
dass sie diesen Brueckenschlag nicht vollzogen haben und halt lediglich
theoretisches Wissen haben. Die Praxis ist eben nicht so wohlwollend und
geduldig wie die Theorie. Letztlich haengt alles am eigenen Engagement.
Jemand, der gut fuer Pruefungen lernen kann, den Mist dann auskotzt und
ne Woche spaeter alles wieder vergessen hat mag zwar ein tolles Zeugnis
haben aber am Ende hat der doch nichts auf dem Kasten. Durch den
Werdegang sind halt auf der Uni auch meistens die, die lueckenlos von
der Grundschule bis zum Studium auf der Schule waren und die Praxis nie
erlebt haben.

> 2) Das hat nichts mit Elitär zu tun. Dies ist Deine plattitude Theorie.

Es ist, wie Du Dich in herablassender Weise selber darstellst. Somit ist
es weder eine Theorie noch findet es den Ursprung bei mir.

> Dass Uniabsolventen nicht zu gebrauchen seien und die FH-ler praktischer
> ausgebildet, ist ungefähr so logisch, wie zu behaupten, daß einbeinige
> Hochspringer besser sein müssen, weil sie ja nur das haben ,was sie
> brauchen. An Unis gibt es keinen anderen Stoff, als an FHs, es gibt nur
> einfach mehr! Geh hin und sieh es Dir an.

Den Kaese kannst mir getrost ersparen. Letzten Endes macht das aber
nicht den Unterschied, ob Du ein paar Scheine mehr oder weniger gemacht
hast. Es ist ja nicht so, dass die Bildung mit der Schule endet.

> 3) Es geht nicht ums Spotten, sondern um praktische Erfahrungen.

Genau...

> Die versuchst, wieder alles ins Allgemeine zu ziehen, während ich
> auf reale Sachverhalte fokussiere.

Jetzt wird es langsam laecherlich ;)

> Es ging konkret um meine Erfahrungen mit diesen
> Leuten. Und die sind, wie sie sind.

Erfahrung mit "diesen", "die" sind, wie "sie" sind. Is schon klar... :D

> Wie oben bereits angedeutet, vermute
> ich, dass dort die Zweitklassigen arbeiten. Die erstklassigen (FH-ler)
> arbeiten nicht dort.

Wissen ist besser als Vermutung... aber ich denke das ist Dir bekannt.
Ich will hier keine Stellung zu Seelenhaendlern beziehen, die
verabscheue ich naemlich mind. genauso, aber so nen Kaese sollte man
nicht einfach stehen lassen.

Michael
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 25.10.2008 01:15

Hehe... also dieses Amy-Dingens (ein/e Azubi/ne?) is ja auch butzig ;)
Wer braucht nen TV wenn er so nen Forum hat.
Autor: walchhofer (Gast)
Datum: 26.10.2008 18:13

>bei Uni-Studenten ist es eben noch oefter so,

Gut, dass Du nicht verallgemeinerst. Gehst Du bei diesen Erkenntnissen
eigentlich von Deinen eigenen Defiziten aus, die Du auf andere
überträgts? Und wenn nicht, woher weisst Du, was an Unis gemacht wird?
Aus der Beobachtung Deiner Kollegen, die schlecht sind und einen solchen
Abschluss haben? Offenbar hast Du nur solche schlechten Kollegen, danke
mal darüber nach. Die große Masse an Uniabsolventen ist hochgradid gut,
sehr innovativ und hochpraktisch. Wir stellen regelmäßig welche ein.

Bedenke FOlgendes: Gute Leute arbeiten in guten Abteilungen. Schon mal
mit guten Uniabsolventen zu tun gehabt? Offenbar nicht. Deine Aussagen
hören sich genau so an, wie die, die nur über Ausländer jammern, weil
sie selber ein Assis sind und im falschen Virtel wohnen, wo sie
schlechte Erfahrungen haben. Genauso habe ich nur gute Erfahrungen, weil
ich praktisch ausnahmslos mit gut gebildeten Türken, Chinesen und Indern
zu tun haben.

>dass sie diesen Brueckenschlag nicht vollzogen haben und halt lediglich
>theoretisches Wissen haben.

Jeder Abgänger hat theoretisches Wissen. Es wird nur an FHs penetrant
versucht, irgenwie eine Existenzberechtigung nachweisen zu wollen und da
fällt den Leuten nichts Schlaueres ein, als von einer angeblich
praktischen Lehre zu faseln, die es schon nach der Definition nicht
gibt.


Genauso klingt es, wenn behauptet wird, dass YT schon seine Gründe habe,
solche Uniabsolventen abzulehen und man anführt, es sei mangelnder
Praxisbezug. Das sind nur faule Ausreden, um das Gesicht zuwahren. Man
behauptet einfach, die Leute deshalb abzulehnen, aber lügt sich selber
dabei an, denn wie ein jedem hier bekannt ist, können es sich gute Leute
immer aussuchen, wo sie arbeiten. Zur Zeit können es sich sogar die
Mittelmäßigen aussuchen! Es sind die Studenten, die die Firmen ablehnen!

Und die Firmen, die sich beklagen, sie hätten keine guten Leute, sind
die, die klamm sind und nichts bezahlen können, weil sie keine effektive
Marktsitation haben. Sie Dir doch mal an, wo Du als Zeitingenieur in der
Autobranche landest: Alle Großen bauen ab.
Autor: Asic-Mann (Gast)
Datum: 26.10.2008 22:54

>Letzten Endes macht das aber nicht den Unterschied, ob Du ein
>paar Scheine mehr oder weniger gemacht hast.

Da bist du aber schief gewickelt. An Universitäten werden
Fachdisziplinen gelehrt, die es an Fachhochschulen schlich nicht gibt.
Und es werden weiters Verteifungen erreicht, die an einer Fh nicht
erreicht werden.

Aber auch, wenn es nur - wie Du es darstellt - MEHR Scheine wären, wäre
es immer noch mehr!

>Es ist ja nicht so, dass die Bildung mit der Schule endet.
Sicher willst du damit andeuten, dass der Anteil der Hochschulbildung
weniger Gewicht erreicht, wenn man älter wird undm praktische
Erfahrungen hinzukommen. Das ist absolut richtig, trifft aber auf den OP
und die meisten Berwerber beim Diestvermittler nicht zu: Es handelt sich
weitgehend um Anfänger!

>Genauso klingt es, wenn behauptet wird, dass YT schon seine Gründe habe,
>solche Uniabsolventen abzulehe

Nun, Yacht wird sehr wohl seine Gründe haben und der Name des Grundes
ist hinlänglich bekannt: Überqualifikation. Wie in einem der Beiträge
weiter oben richtig dargestellt wurde, sind es bestimmte, inhaltich
komplexe technische Positionen, welches Inhalte aus dem Unistudium
erfordern und es sind die verantwortlichen Positionen aus dem
Projektbereich, welche mit möglichst Qualifizierten besetzt werden.
Dabon gibt es in der Kette der Entwicklung oben beim Endkunden nunmal
viele und unten fast keine.

Also brauchen die Dienstleister in erster Linie einfach Entwickler. Das
ist ein Startpunkt für Abgänger, mehr aber nicht.
Autor: Praktiker (Gast)
Datum: 27.10.2008 11:38

>Durch den Werdegang sind halt auf der Uni auch meistens die,
>die lueckenlos von der Grundschule bis zum Studium auf der Schule
>waren und die Praxis nie erlebt haben.

Das ist doch der ganz normale Weg ins Studium (lückenlos) und
unterscheidet nicht zwischen den Bildungswegen FH und Uni. Ob jemand
parallel noch arbeitet und was "Praktisches" macht, ist doch ihm
überlassen und hängt nicht davon ab, welchen Weg er geht.(???)

Und was die angebliche praktische Ausbildung an der Fh angeht:

Ich lese hier ständig FH = Praktisch , Uni = Theoretisch. Das ist doch
dämlicher Mumpitz! An einer Bildungsstätte lernst Du nur Theorie und
nichts anderes. Das, was man als "praktisch" einstufen muss, lernt man
draussen, ausserhalb der Lehranstalt. Deshalb müssen die FH-Abslventen
ja auch raus aus der FH in eine Firma! Die Praxis ist da einfach
dazwischengeschoben, genauso wie die Praxis an der Uni in den
Semesterferien.

Die Frage ist nur, ob das von Vorteil ist, das Studium oder die Schule
quasi zu unterbrechen, um mal etwas Praxis zu machen oder ob es nicht
klüger ist, erst die ganze Theorie draufzuschauefeln, sodass man dann in
der Praxis mehr von den Dingen versteht, die mam da macht. Das ist
nämlich der Fall, zeiht man alle Theorie vor! Will man so einen
Mischbetrieb, könnte man ferner auf die Idee kommen, schon in der
Schulzeit viele praktische Ausbildungstunden dazwischen zu schieben,
aber dann verschiebt sich entweder das Ende nach hinten oder es muss
Lehrstoff verkürzt werden. Zeit bleibt am Ende Zeit. Es ist also nur
eine Frage der Reihenfolge.

Für die Wertigkeit praktischer Ausbildung ist es aber bedeutsam: Seien
wir doch mal ehrlich - was machen denn die Praktikanten in den
Schulfreizeiten? Ausser Hilfsarbeiten läuft doch nichts. Bei einer
klassichen Ausbildung macht das gfs Sinn, da man dafür wenig Theorie
braucht, die man früh drauf hat. Also kann ein Schreiner direkt in den
Betrieb, weil er das bisschen Mathematik und Phyisk, das er vielleicht
braucht, in wenigen Stunden zusätzlich lernen kann. Den Rest hat er
durch die Schule draufgekriegt. Mehr Theroie braucht er nicht.

Bei einem Ingenieur ist dasganz anders: Der benötigt sehr viel
Fachwissen, um überhaupt etwas machen zu können oder genauer, um das
machen zu können, was er später machen soll.  Das ist es meiner Meinung
nach angezeigt, die Praxis, die daruaf basiert, weiter nach hinten zu
legen, dass man mit möglichst viel Verständnis an die Sachen rangehen
kann. Dann bekommt man nämlich auch qualifizierte Tätigkeiten
zugewiesen. Je früher man jedoch Praxis ins Studium einstreut, desto
weniger qualifiziert ist sie und hat dann damit zu tun, was man später
tut und desto weniger hilft es einem auch!

Ich bin da ausdrücklich für kompaktes Lernen und Direkteinstieg. Lieber
schneller studieren! Wenn man dann ein halbes Jahr in seiner ersten
Firma war, hat man insgesamt genau dieselbe Zeit investiert, verfügt
aber über genau das richtige Wissen! Die FH-Absolventen täten besser
dran, ein Semester früher abzuschließen und das "Praxissemester" ganz
zuletzt, als gleich in ihrer ersten Firma zu machen.

Die Forderung nach praktisch ausgebildeten Studenten ist doch nur wieder
eine Verlagerung von Einarbeitung auf anderen Firmen die die Praktika
bezahlen sollen. Da dies das aber nicht tun wollen, kriegt der
Praktikant kaum Kohle. Die Zeit als nomineller Praktikiant bedeutet für
den Absolventen also nur einen Zeit- und Geldverlust. Alles andere sind
faule Milchmädchenrechungen.

Dass die Dienstleister dann so jemanden gerne nehmen ist natürlich klar.
Sofern er billiger ist! Die FH-Absolventen sollten daher ein Gehalt
fordern, welches einem Berufseinsteiger mit 6 Monaten Berufserfahrung
entspricht. Aber kriegen sie das? Und kriegen sie das bei Yacht-Teccon?
Autor: yxcv (Gast)
Datum: 27.10.2008 12:10

> Das ist doch der ganz normale Weg ins Studium (lückenlos) und
> unterscheidet nicht zwischen den Bildungswegen FH und Uni. Ob jemand
> parallel noch arbeitet und was "Praktisches" macht, ist doch ihm
> überlassen und hängt nicht davon ab, welchen Weg er geht.(???)
>
Imho haben noch ca. 50% der FH-Studenten eine praktische Ausbildung,
darum geht es wohl. Und doch, einigen (nicht allen) merkt man die
fehlende Ausbidung an.

> Und was die angebliche praktische Ausbildung an der Fh angeht:
>
> Ich lese hier ständig FH = Praktisch , Uni = Theoretisch. Das ist doch
> dämlicher Mumpitz!  An einer Bildungsstätte lernst Du nur Theorie und
> nichts anderes. Das, was man als "praktisch" einstufen muss, lernt man
> draussen, ausserhalb der Lehranstalt. Deshalb müssen die FH-Abslventen
> ja auch raus aus der FH in eine Firma! Die Praxis ist da einfach
> dazwischengeschoben, genauso wie die Praxis an der Uni in den
> Semesterferien.
>
Es gibt schon Unterschiede, an meiner FH gab es diverse Uni-Abbrecher,
über 'unser' Mathe haben sie gelacht, bei den Laboren schlackerten denen
aber die Ohren. Da gab es eine ganz andere Gewichtung und unsre
Protokolle waren wie Berichte auf der Uni.
Das Uni-Studenten ihre Praxis-Semester in der Semesterferien machen ist
mir neu. Meine Info ist, dass es an der FH mehr Praxis-Semester gibt,
zumindest beim Diplom!

cu
Autor: Praktiker (Gast)
Datum: 27.10.2008 13:22

>Es gibt schon Unterschiede, an meiner FH gab es diverse Uni-Abbrecher,
Und die werden nicht wegen der Praktika abgebrochen haben, sondern weil
der Kopf nicht ganz gelangt hat. Wenn sie aber Probleme mit Laboren
hatten, hatten sie auf der Uni auch schlechte Karten, denn da gibt es
diese Labore auch.

An unserer Uni gab es im Vergleich zum FH-Studiengang sogar mehr Fächer
mit Laboren bzw Laborpflicht.

>Das Uni-Studenten ihre Praxis-Semester in der Semesterferien machen ist
>mir neu.

Bei uns brauchtest Du insgesamt 2x13 Wochen Praktikum in Firmen der
Elektroindustrie. Den 2. Teil durfte man erst nach dem Grundstudium
machen, der erste war Vorleistung fürs Vordiplom, der zweite fürs
Hauptdiplom. Für die Durchführung gab es strenge Richtlinien, sodass die
meisten bezahlen Tätigkeiten, die man so macht, nicht angerechnet werden
konnten. Ich habe während meiner Studienzeit insgesamt mehr als 110
Wochen Vollzeitarbeit inklusive (sicherheitshalber) 28 Praktikum
gemacht. Ausserdem waren es zusätzlich noch 5 - 10h die Woche während
der Vorlesungen. Wenn es nicht wegen des Geldes gewesen wäre, hätte ich
das nicht in dem Umfang gemacht. Ich hätte lieber weniger Ferien gehabt
und dafür schneller studiert, aber der Takt wird einem ja vorgegeben.

Ich bin dafür, daß die Semesterferien auf je 3 Wochen verkürzt werden
und dafür der Untterricht besser über das Jahr verteilt oder insgesamt
komprimiert wird. Dann fällt vielen Auswendiglernen die Zeit fürs Lernen
in den Ferien weg und es herrscht mehr Gleichstellung. Ausserdem
entspricht das kontinuierliche Lernen mehr dem Arbeitsprozess, statt
intensiv zu Lernen, 4h Klausur zu schreiben und dann alles wieder
abzuwerfen. Auf das, was ich morgen vormittag mache, kann ich mich auch
nicht wochenlang vorbereiten.
Autor: jemand, der denken kann (Gast)
Datum: 31.10.2008 08:45

Nur eine kurze Frage zwischen durch: Geht es jetzt um eine
Grundsatzdisskusion, welches Studium besser ist (FH oder Uni), und was
überhaupt am deutschen Bildungssystem geändert werden soll, oder um
"Erfahrungen mit Yacht-Teccon"?
Autor: Amy (Gast)
Datum: 03.11.2008 12:31

Ja, das war mal die Grundsatzfrage hier "Erfahrungen mit Yacht-Teccon".
Inzwischen werden hier alle Dienstleister über einen Kamm gezogen, es
haben sich Mitarbeiter dieses Unternehmens zu Wort gemeldet, woraus dann
eine Diskussion entstand, was besser wäre Uni oder FH. Tja, man muss
echt viel lange Weile haben.
Autor: Mister K. (Gast)
Datum: 03.11.2008 13:39

Es ging wohl um die Frage, warum YT überwiegend FH einstellen.

Die Pro YT-Fraktion stellte die These auf, das FH-Absolventen generell
besser zu gebrauchen seien, weil sie angeblich praktischer ausgebildet
sind.

Dies wurde dann durch einen Vergleich Uni-Fh weitgehend widerlegt und
die These bekräftt, YT stelle deshalb kaum Uniabsolventen ein, weil sie
zu teuer sind, ferner wurde dargelegt, dass die Tätigkeiten mit denen YT
betraut wird, vorweigend einfach Entwicklungsjobs sind, wo es das
Uniwissen kaum braucht.

Allerdings gilt dies für alle anderen DL auch. Daher meine persönlichen
Schlussfolgerungen:

1) YT ist ein ganz normaler DL, der sich nicht von anderen
unterscheidet.

2) Junge, noch wenig spezialisierte Entwickler passen am Besten zu DL.

3) FH-Absolventen passen noch am ehesten zu Dienstleistern, wie YT

4) Uniabsolventen gehen dagegen nur dann zu YT, wenn sie in dem, wodurch
sie sich von den FH-Mannen differenzieren, zu schwach sind und nichts
anderes kriegen, wobei sie bei YT geringere Bezahlung als in der
Restindustrie akzeptieren.

6) Unklar ist mir lediglich, warum auch die FH-ler vermehrt zum DL
rennen, obwohl oder wenn sie Alternativen haben, wobei zu klären wäre,
OB? sie tatsächlich Alternativen haben!

7) Unklar ist mir ferner, wie man seitens solcher Dienstleister nach wie
vor die Mähr aufrechterhalten will, mann habe die besten und fähgisten
Leute, obwohl man aus strukturellen und finanziellen Gründen definitiv
die oberen 30% nicht habenn kann.

8) Unklar ist mir ebenfalls, warum nach wie vor immer wieder
Diskussionen um angebliche Praxis und Theorie in Bildungstätten
entstehen und sich FH-Absolventen als gleichwertig hinstellen, obwohl
sie für jeden ersichtlich weniger Stunden und weniger Komplexes gelernt
haben.

9) Unklar ist mir letztlich noch, wo Punkt 5) abgeblieben ist :-)
Autor: No Name (nohelp)
Datum: 04.11.2008 17:01

Ja genau, wo ist eigentlich Punkt 5). Das ist bestimmt der beste
Kritikpunkt, den du uns verschwiegen hast.

Die Pro-YT Beiträge kommen mir hier etwas sektenartig daher, denn unterm
Strich gelten besonders die Punkte 1-3.
Autor: Amy (Gast)
Datum: 05.11.2008 07:46

Falsch Mister K.! Scrolle mal ganz ganz nach oben und da wirst du sehen,
um was es hier eigentlich geht!! Die These, die du aufstellst ob FH-
oder Uni-Absolventen, wurde im Laufe der Diskussionen aufgebracht. Würde
mal sagen vom Thema total abgewichen!!!
Autor: Schall und Rauch (Gast)
Datum: 05.11.2008 09:50

> 4) Uniabsolventen gehen dagegen nur dann zu YT, wenn sie in dem, wodurch
> sie sich von den FH-Mannen differenzieren, zu schwach sind und nichts
> anderes kriegen, wobei sie bei YT geringere Bezahlung als in der
> Restindustrie akzeptieren.

Und das basiert auf welchen Erkenntnissen? Aus meiner Erfahrung ist dies
absoluter Mumpitz, gelinde ausgedrückt. Gegenbeispiele gibt es genug.

PS für Mister K.:
Zum Schmunzeln zitiere ich deine ersten zwei Sätze:

> Re: Erfahrung mit Yacht-Teccon?
> Es ging wohl um die Frage, warum YT überwiegend FH einstellen.

Thema verfehlt ;)

--------------------------------------------------------------------------
Nachtrag:

Da hier ja nur Experten sprechen muss ich den Artikel ja nicht zitieren,
sondern verweise auf die VDI nachrichten Nr. 32/2008 (erschienen am
8.8.08) auf Seite 8 - ein halbseitiger Bericht über
"Engeneering-Dienstleister". Dort wird übrigens YT in den Top-Ten auf
Platz 9 geführt bzgl. des Umsatzes und auf Platz 5 bzgl. der
Mitarbeiterzahlen in Deutschland.
Autor: Amy (Gast)
Datum: 05.11.2008 11:48

Schall und Rauch spricht hier endlich mal über Tatsachen!! Ich wollte
keine Gegenbeispiele bringen, weil man hier eh nur als blöde dargestellt
wird, weil man in diesem Unternehmen arbeitet!!!
Autor: Gast (Gast)
Datum: 05.11.2008 12:08

Tolle Tatsachen, aber :

>YT in den Top-Ten auf Platz 9 geführt bzgl. des Umsatzes
>und auf Platz 5 bzgl. der Mitarbeiterzahlen in Deutschland.

Ja und was heisst das nun konkret für den Mitarbeiter?

Ist es gut oder schlecht, wenn eine Firma viel Umsatz macht? Was hat er
davon?

Ist es gut oder schlecht, wenn ein Mitarbeiter in einer Firma mit vielen
anderen arbeitet?

Und was bedeuten diese Zahlen im Umkehrchluss?

Bekommt er mehr Geld als andere mit vergleichbarem Job, weil die Firma
viel Umsatz hat und deshalb zahlungsfreudig ist oder hat die Firma nur
deshalb viel Umsatz, weil sie für den Kunden attraktiv (weil billig)
ist, was auf eher geringe Bezahlung hindeutet?

Sind es deshalb so viele Mitarbeiter, weil der Arbeitgeber so attraktiv
ist und führen die vielen dazu, dass man wenig zu tun hat, weil sich die
Arbeit aufteilt und hat eine bessere Förderung oder Aufstiegschancen
weil es so viele oder führt die Zahl nicht eher dazu, bzw deutet darauf
hin, dass die Chancen gering sind, die Arbeit eng definiert, die
Gehaltsspielraäume eng sind?

Meine Erfahrung ist, dass in beiden Fragestellungen der hintere Teilsatz
gilt!

Eine große Firma mit viel Umsatz hat für einen Entwickler nur dann einen
Vorteil, wenn er selbst Teil einer kleinen Entwicklungsabteilung ist,
welche einen undeutenden Kostenanteil an den Endprodukten verursacht,
weil diese z.B. aufwändig produziert - oder in großen Stückzahlen
verkauft werden. Dann hat die Firma auch die Reserve, Entwickler
beliebig hoch zu bezahlen! Dies gilt bei vielen Massenprodukten und
solchen Geräten und Anlagen, die überwiegend andere Kostenfaktoren
haben, als die Elektronik.

Für einen reinen Engineering-Dienstleister gilt das genau nicht! Er hat
harte Konkurrenz und ist genau gegenzukalkulieren. YT ist bei einem
Neuprodukt nichts anderen, als eine potenzielle Entwicklungsabteilung,
die mit anderen in Konkurrenz steht und ein günstiges Angebot abgeben
muss.

Ein Elektronikentwickler, der mit 4 anderen Kollegen die
Steuerelektronik und Software für eine mechanische Grossanlage baut und
das Knowhow hat, steht hundertmal besser dar.

Ihr müsst noch viel Lernen. Lasst euch nicht von Unternehmenszahlen
blenden!!!!
Autor: Gast (Gast)
Datum: 05.11.2008 12:16

@Schall und Rauch

Der Umstand, dass sie trotz des Zusammenschlusses YT = Y + T  nun nur
Nummer 9 sind ist nicht gerade erste Sahne. Wären sie Nummer 3 oder 4
geworden, hätte das Argument gezogen.

Man muss das nämlich auch relativ sehen: Es gibt andere, kleinere
Dienstleister, die erwirtschaften pro Kopf sehr viel mehr Geld, weil sie
nur Spitzenkräfte vermitteln und selber keine Produktionsmittel
besitzen.

Also ist YT - abseits der Betrachtung für den Mitarbeiter - auch aus
unternehmerischer Sicht, nicht der Brüller!

Deine Fakten und Zahlen sind in der Tat "Schall und Rauch" - denke mal
drüber nach.
Autor: Amy (Gast)
Datum: 06.11.2008 09:23

Ich weiß gar nicht, woher du die Informationen hast, das YT keine
Spitzenkräfte vermittelt, wer sagt sowas?? Glaubst du da arbeiten nur
die letzten Nieten, die auf dem Markt nicht gefragt sind? Ich will jetzt
hier keine Beispiele bringen, das gehört hier nicht rein, aber man
sollte hier keine Behauptungen aufstellen, wofür man keinerlei Beweise
hat. YT beschäftigt in ganz Deutschland über 2000 Mitarbeiter, alles
hochqualifizierte Ingenieure und Techniker, die hier mal klein
angefangen haben und nicht umsonst noch immer in diesem Unternehmen
sind. Außerdem sind wir unter den Top-Zulieferern von Airbus und EADS
und da kommt kaum einer der vielen Dienstleister heran.
Autor: Kritischer Frager (Gast)
Datum: 06.11.2008 12:00

>YT beschäftigt in ganz Deutschland über 2000 Mitarbeiter,
Die Menge ist kein Argument. Siemens hat 10mal mehr Ingenieure - und
sagt das irgendwas?

>alles hochqualifizierte Ingenieure und Techniker,
Ja klar, alle supi dupi - aber im Vergleich mit wem?

>die hier mal klein angefangen haben
Alle fangen klein an und verbessern sich. Ich bauche ein Argument, dass
man bei YT besser vorankommt, als woanders. Also ?

>und nicht umsonst noch immer in diesem Unternehmen sind.
Ganz allgemein ist es so, dass 90% der Leute DESHALB in einem
Unternehmen bleiben, weil sie keine Alternativen haben! Ferner ist es
ganz allgemein in allen Firmen so, dass im Ingenieurberuf eine hohe
Diskrepanz zwsichen Einstiegsgehalt und Erfahrenengehalt vorliegt und
generelle nur dann hohe Gehaltsteigerungen zu erreichen sind, wenn mann
kontinuierlich wechselt.

YT müsste also überdurchschnittlich hoch bezahle, oder steigern oder aus
anderen Gründen super attraktiv sein. Argumente ? Aber bitte jetzt nicht
wieder die Mitarbeiterevents anführen:-)

>Außerdem sind wir unter den Top-Zulieferern von Airbus und EADS
>und da kommt kaum einer der vielen Dienstleister heran.

Was heisst denn das bei Branchen, die extrem knapp kalkulieren? Das
heisst doch nur, dass der Zulieferer billig genug ist. Ich kenne die
Situation von EADS und auch der restlichen Luftfahrt- und
Automotivebranche nur sehr genau! Alle Firmen, mit denen ich jüngst im
Bezug auf OEM airbone zu tun hatte, seien es EADS, DIEHL, LIEBHERR oder
R&S haben ausnahmslos ungünstige Gehaltsangebote und
Projektvergabelimits im Vergleich zu Branchen wie Pharma, Medizin oder
Automation. Der interne Preisdruck setzt enge Grenzen für die
Zulieferer. Das erkennst Du an den Gehältern für Bewerber, an den
Stundensätzen für Freelancer, an den Projektaufträgen extern und an
vielem mehr. DIEHL und EADS suchen Ingenieure wie die blöden, weil
ständig einer kündigt und kaum ersetzt werden kann, weil die Limits
niemanden anlocken.

Die Luftfahrtbranche ist im Sinklug und bewegt sich fast so tief, wie
die Autobranche.

Erhlich, in der Branche möchte ich nicht (wieder) arbeiten.
Autor: Pedro (Gast)
Datum: 07.11.2008 00:09

Geht mal auf die Webseite von Yacht Teccon und sucht dort mal eine
Stelle: Ich habe Region Hessen eingegeben und erhalte Stellen aus
Bremen. Die sind nicht mal fähig eine Suche zu programmieren.

Zu deren Gehältern kann ich nicht viel sagen, nur soviel:
Dieser Job, für den angeblich auch Uniingenieure eingestellt werden
http://yacht-teccon.easycruit.com/vacancy/153588/3... soll mit
51k im Jahr besetzt werden.

Und der hier
http://yacht-teccon.easycruit.com/vacancy/210820/3... bringt
nach Auskunft immerhin schon 53k im Jahr.

Naja,...
Autor: genervter Beobachter mit Erfahrung (Gast)
Datum: 25.11.2008 16:25

Ihr wollt wissen wie es bei YACHT TECCON ist? Kein Problem:

Fusion 2008 - mies gelaufen, aber man rappelt sich wieder auf und
langsam kommt Fahrtwind auf

Aufstiegschancen - werden besser - es gibt Ingenieure (FH und UNI) die
hier arbeiten, sich weiterbilden (auf Firmenkosten), zu
Konstruktionsleitern aufsteigen (ja, YT hat auch eigene Ingenieurbüros,
macht nicht nur ANÜ)- es gibt auch schon Leute die vom normalen
Mitarbeiter zum Niederlassungsleiter und höher aufgestiegen sind

Gehälter - nicht so hoch wie auf dem freien Markt, aber das ist normal
für Dienstleister, man hat ja nun keine Maschinen die man billiger
kaufen könnte oder lustige Produktionshallen wo man mal 2 Monate nicht
heizt um Kosten zu sparen (im übrigen finde ich 2.700,- für ein
Einstiegsgehalt für jemanden der 0 Berufserfahrung mitbringt ganz ok -
ansonsten heisst es eben verhandeln - es haben auch schon Leute mit
3.500,- pro/Monat bei 12 Gehältern hier angefangen)

Gehälter zu Kunde zahlt - der Kunde zahlt immer mehr als das was der MA
erhält - der Dienstleister, in diesem Fall YT, muss ja auch noch von
etwas seine administrativen MA bezahlen, das sind übrigens die die eure
Gehaltsabrechnung erstellen - dann muss Miete bezahlt werden,
Lizenzkosten für die 20-30 CAD-Programme die man so im Hause hat (die
Kunden wollen ja dummerweise nicht alle ihre Zeichnungen udn
Konstruktionen auf demselben Programm habe) usw. usw. - achja, eure
Weihnachts- und Urlaubsgratifiaktionen werden damit auch gedeckt

FH-Uni - bei YT gibt es beides zur Genüge, diverse 1ser und 2er
Absolventen, weil die Kunden das so haben möchten (zu oben - die Leute
fangen hier an, weil sie nicht den Rest ihres Lebens immer den gleichen
Kram entwickeln und konstruieren wollen, die wollen Abwechslung und das
kann ihnen ein Dienstleister nun mal besser bieten als ein "normales"
Unternehmen)

2000 MA deutschlandweit - mal ehrlich, die würden hier nicht alle
arbeiten und bleiben, wenn der Laden doof wäre (siehe www.kununu.de) -
achso, es gibt bei YT Mitarbeiter die tätsächlich schon 20 Jahre und
mehr dabei sind (und ja, die hatten Übernahmeangebote und haben
ausgeschlagen)

als letztes: YT ist ein ganz normaler Arbeitgeber, wie auch Bosch oder
adidas oder wie sie nicht alle heissen - und YT hat dieselben Vor- und
Nachteile wie alle anderen auch
Autor: frager (Gast)
Datum: 25.11.2008 16:40

>als letztes: YT ist ein ganz normaler Arbeitgeber,
Damit widersprichst Du nun aber Deiner Ausssage, dass es dort weniger
gibt, weil es ein Dienstlsieter sei, wobei nicht begrundet wird, warum
es dort weniger geben soll, denn auch Bosch zahlt für Lizenzen, zahlt
Weinahcstgeld und hat Administration! Also muss es bei YT genau
dieselben Gehälter geben, wie in den Entwicklungsabteilungen bei Bosch
und Konsorten.

TUT ES ABER NICHT!  Denk mal drüber nach!

>oben - die Leute fangen hier an, weil sie nicht den Rest ihres Lebens
>immer den gleichen Kram entwickeln und konstruieren wollen, die wollen
>Abwechslung und das kann ihnen ein Dienstleister nun mal besser bieten
> als ein "normales" Unternehmen)

Das stimmt in keinster Weise. Die Projekte, die YT macht, sind
Entwicklungsprojekte, die genau so laufen, wie alle anderen Projekte in
allen anderen Firmen auch. Ergo bieten sind vom Prinzip her dieselbe
Vielfalt, dieselbe Abwechslung.

Ich habe doch auch andauernd andere Projekte, weil das eine zu Ende geht
und ein anderes neu beginnt. Und auch ich werde gefragt, was ich will,
weil mich keiner verleiren will und meine Kompetenten optimal nutzen
will.

Im Gegenteil: Bei einem Diestleister hat man doch nur die Sachen zur
Wahl, die von den Firmen weggegeben werden und das sind nicht selten
die, die intern keine machen will. Ich habe selber schon sagen können,
was ich machen will und was der externe mit dann zuarbeiten soll. Das
heisst ICH hatte die Wahl, nicht er.
Autor: Ups... (Gast)
Datum: 25.11.2008 17:20

>die intern keine machen will...

...oder nicht kann oder keine Zeit dafür hat.

Es muß nicht immer so sein wie du das glaubst oder man dir
auf irgend ein Art vermittelt hat. Wenn das nicht so wäre
hätteste sonst wahrscheinlich keine Arbeit, oder?
Autor: Gast (Gast)
Datum: 08.12.2008 19:34

>>die intern keine machen will...
>...oder nicht kann

Wenn ein interner was nicht kann -
holt man einen Spezi von YT heran
über das, was interne machen -
können YT nur lachen

Is klar, Junge, is klar ...
Autor: yoyo (Gast)
Datum: 17.01.2009 02:35

Hallo, war auch mal da. 2700 Euro im monat für ein Ingeneur?????????
Lacher oder?? wofür haben wir studiert? freunde von mir im Einzelhandel
verdienen das nach 5 Jahren.

Aber es sind Affen unterwegs die sich unterm Wert verkaufen. Min 3900
Euro im monat und 13 Gehälter ist normal. ich als Anfänger bekomme mehr.
Yacht bekommt für Ings. Ing Gehalt bezahlt. und zahlt nur ein Meister
Gehalt aus!!!!!!! und 2 sache. Es werden Leute geschmiert von Yacht. ich
habe das gefühl. Es werden in manchen Unternehmen die persönliche daten
an Yacht... weitergereicht!! ich glaube nicht das es jemand um sonst
macht?????????????? aber das werde ich noch in Erfahrung bringen. Der
laden ist ein scheiss!!!!!!!!!!!!!!!!!!! schreibt mir einfachh. ich
werde mich mit Yacht in der nächsten Zeit befassen, ich habe das Gefühl
das läuft etwas nicht nach wie es laufen soll!!!!!!!! ich habe da
Schmiergälder im Sinne!!!!!!!  gadgio@web.de
Autor: yoyo (Gast)
Datum: 17.01.2009 02:44

ich habe nicht Schmiergelder geschrieben. was ich meine könnt ihr euch
selber denken
Autor: yoyo (Gast)
Datum: 17.01.2009 02:47

ach Yacht..... sollte sich auch bei mir melden!!!
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 17.01.2009 19:24

Yoyo, so wie Du Dich auf dem Papier ausdrueckst... da faellt mir
eigentlich nur "peinlich" ein, wenn ich bedenke, dass Du u.U.
tatsaechlich einen Ing.-Abschluss hast. Da wundert es mich nicht mehr,
dass Ingenieure wie Putzfrauen bezahlt werden.
Autor: aua (Gast)
Datum: 19.01.2009 11:37

@ yoyo:

warum wohl wollte sich yacht teccon (und nicht wie viele noch immer
schreiben yacht oder teccon) bei dir melden, und hat es dann doch nicht
getan?
vielleicht, weil sie auf jemanden mit deiner einstellung gut und gerne
verzichten können und eben NICHT jeden nehmen, der ihnen vor die nase
läuft?

@ gesamtes forum:

ich denke, jeder soll sich seine eigene meinung von dem (oder allgemein
jedem) "laden" machen und ben nicht irgendwelchen vorutreilen bzw.
meinungen aus anonymen foren glauben, in denen sich wirklich jeder zu
wort melden kann ohne richtig angemeldet zu sein.
viele dieser meinungen fügen ungerechtfertigten schaden zu, schüren die
in der menscheit so beliebten vorurteile und das schlimmste: so ein
kleines nettes forum verleitet dazu, sich auf die meinungen anderer zu
verlassen, ohne sich selbst ein bild davon zu machen.

und das führt zu einer frage, die ich leider immer öfter immer mehr
menschen stellen muss:

TUT DENKEN ODER SICH SEINE EIGENE MEINUNG BILDEN IN IGENDEINER ART UND
WEISE WEH?

nein?

und warum macht das dann heut zu tage niemand mehr?
Autor: Gast (Gast)
Datum: 19.01.2009 11:47

>TUT DENKEN ODER SICH SEINE EIGENE MEINUNG BILDEN IN IGENDEINER ART UND
>WEISE WEH

Dein Satz macht bei mir "AUA".

So wie Du schreibst und vor Allem, was Du schreibst, klingt sehr danach,
dass Du ein YT-Mann bist.

Ich kann es für mich nur repetieren: Ich kapiere es hinten und vorne
nicht, wie sich Ingenieure für so wenig Geld verkaufen können. Ich
kapiere es einfach nicht. Da weren Gehälter geboten, wo die auf dem Bau
nur lachen können.
Autor: Max (Gast)
Datum: 19.01.2009 12:10

Man muss nicht jede schlechte Erfahrung selber machen!
Autor: yoyo (Gast)
Datum: 19.01.2009 21:14

Aus welchem Grund habe ich wohl mit Fehlern geschrieben?? Na Na??? so
kann mir keiner was und jeder weiss was ich gemeint habe.. Es wird
überall schlecht über YT gesprochen. Früher wars anders, jetzt kennt
jeder, YT als schei.... Laden. Warum?? geht doch mal an die Uni und HAW
und fragt selber nach!!! jeder weiss das Ihr nichts bezahlt, zu euch
kommen doch nur Leute von irgend welchen unbekannten Hochschulen, oder
woher habt ihr die Leute???

Nicht ohne Grund hat sich jezt Fa. (S.. P...) von euch getrennt!!!

Zahlt minimal 50.000 Euro im Jahr als Einsieg, dann werden die Leute
über euch wieder positiv sprechen!!
Autor: Pupsa (Gast)
Datum: 19.01.2009 21:36

Warum nenntst du die Firma nicht beim Namen? Ist das ein Geheimnis?
Autor: Dipl.Ing. Elite (Gast)
Datum: 19.01.2009 21:47

Was, die bezahlen nicht einmal 50.000 Euro zum Einstieg? Sind die etwa
mit dem Klammerbeutel gepudert. Kein Wunder, daß man damit natürlich nur
den Bodensatz erhält.
Autor: Leser (bislang) (Gast)
Datum: 20.01.2009 15:49

Ich bin am 1.10.08 bei YT eingestiegen und erhalte 60.000€ im Jahr
brutto.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 20.01.2009 22:34

aua wrote:

> @ gesamtes forum:
>
> ich denke, jeder soll sich seine eigene meinung von dem (oder allgemein
> jedem) "laden" machen und ben nicht irgendwelchen vorutreilen bzw.
> meinungen aus anonymen foren glauben

Der intelligente Mensch schafft es, aus dem Schaden anderer klug genug
zu werden, sich diesen Schaden nicht selbst zuzufuegen. Eine oft sehr
schwierige Sache, aber immer lohnend, wenn es funktioniert.
Autor: Proxymen Proxymen (Firma: Proxymedia) (proxymen)
Datum: 21.01.2009 00:22

Die Kommentare und Hinweise sind hier suboptimal, jedoch verschaffen
diese ein Gefühl für die Sache. Für mich heißt es dann wohl, dass ich
mir meine eigene persönliche Meinung zu dieser Firma bilden muss und
meine eigene Erfahrung mache.

Wenn es soweit ist, werde ich berichten ;-).
Autor: SuperIng (Gast)
Datum: 21.01.2009 07:16

Meine Meinung: Top-Ingenieure bekommt man nicht, wenn man deart
kümmerliche Löhne bezahlt, für so einen Hungerlohn werkelt doch nicht
einmal der Durchschnitt. Was sind das bloß für Leute, die dort anfangen.
Haben die überhaupt Abitur? Jeder Geselle bekommt doch mehr Geld.
Autor: aua (Gast)
Datum: 21.01.2009 16:59

@ yoyo:
hattest du nicht etwas gegen die gesamte branche? warum ist dann s&p
plötzlich gut und yt schlecht? und: ich kann mir nicht vorstellen, dass
es s&p zur zeit sooo gut geht, dass sie gerade jetzt so horrende löhne
zahlen können...

@all:
zum thema löhne: jeder erhält das, was er wert ist. wer meint, mehr wert
zu sein als er ist, der hat es in jedem laden schwierig. besonders
anfängern wird vorgegaukelt, sie können x millionen verdienen - wacht
endlich auf! ich will den absolventen sehen, der gleich nach dem studium
mit 50.000 anfängt!

zum thema meinung bilden: es kommt immer darauf an, wo und wie man sich
seine meinung bildet. sicherlich ist lernen von anderen menschen eine
gute grundlage, ABER: über etwas zu reden, wovon man keine eigenen
erfahrungen  gemacht hat, sondern nur über "angelerntes" wissen verfügt,
ist nur dann clever, wenn die quellen des "angelernten" wissens gut und
vertrausnwürdig sind. ein forum in dem sich jeder hans zu wort melden
kann zählt demzufolge nicht zum geeignesten mittel, sich über ein
unternehmen zu informieren. geht lieber zu messen oder sucht euch die
homepages raus, und wer da nicht fündig wird, und keine bekannten beim
gefragten unternehmen hat, auf die er sich verlassen kann, der sollte
sich eben doch seine eigene meinung bilden. schließlich geht niemand zu
siemens, nur weil die viel zahlen und irgendwer meint, dass es dort
jedem ingenieur gut geht - was ist, wenn man mit dem zukünftigen chef z.
b. überhaupt nicht klar kommt? macht das mehr geld dann so glücklich,
dass es die täglich schlechte laune und den frust vergessen lässt?

grundsätzlich: nicht jeder mag es, bei einem dienstleister zu arbeiten,
aber gerade junden ingenieuren kann das behilich sein, später den
teraumjob zu ergattern. in welchem anderen unternehmen kann ich in zwei
jahren bei drei top-projekten in den unterschiedlichsten am start sein?
und wie kommt man ohne jegliche berufserfahrung in ein so großes
unternehmen, dass man von anfang an gleich 50.000 verdient?

ich bin ein grundsätzlich friedliebender mensch, deswegen möchte ich
keinem meine meinung aufdrängen. jeder darf seine meinung frei äußern,
nur soll er das bitte in einem angemessenen ton machen und niemanden
damit beleidigen oder schaden zufügen. das ist ein forum, in dem jemand
nach erfahrungen mit yt gefragt hat, und dazu gibt es genug beiträge von
mitarbeitern und ex-mitarbeitern - gute UND schlechte. leider gibt es
aber wesentlich mehr beiträge von nicht-mitarbeitern, die hier ihre
meinung kund tun mussten, obwohl sie keine ahnung haben - und genau das
finde ich nicht korrekt. und ohne jemanden beleidigen zu wollen: genau
bei diesen beiträgen werde ich das gefühl nicht los, dass die verfasser
nur nachquatschen ohne und mit halbwahren fakten um sich werfen, die sie
irgendwo aufgeschnappt haben, damit sie als klug und erfahren gelten und
jedem ihre meinung aufdrücken können...

danke für eure aufmerksamkeit!
Autor: Skeptiker (Gast)
Datum: 21.01.2009 20:12

Aua, du hast deine Meinung so klar und deutlich wie nur irgend möglich
dargestellt. Du musst aber auch akzeptieren das dies hier Andere auch
tun, das sie nicht nur Fakten und eigene Erfahrungen posten sondern auch
ihre subjektive Meinung zu unterschiedlichen Themen und eben auch zu
Personaldienstleistern äußern.

Wie du selber schreibst bieten Personaldienstleister auch Absolventen
einen Berufseinstieg mit teilweise interessanten Projekten bei Firmen in
die man als Absolvent nicht ohne weiteres einsteigen könnte. Und das
ganze bei angemessener Bezahlung.  So weit - so gut.

Einen anderen Pluspunkt für diese bis jetzt boomende Branche kann ich
allerdings nicht erkennen. Dagegen kenne ich sehr viele negative
Argumente sodass ich wie viele Andere der Meinung bin das ein Job über
einen Personalverleiher nur die letzte Möglichkeit vor der
Arbeitslosigkeit ist. Nicht mehr!
Autor: Oliver N. (neufranke)
Datum: 21.01.2009 21:30

>zum thema löhne: jeder erhält das, was er wert ist.
seit wann denn das?

>ich will den absolventen sehen, der gleich nach dem studium
>mit 50.000 anfängt!

Ich habe nach dem Studium 90.000 angeboten bekommen. Es war ein
IT-Betrieb der Bankensoftware installierte. Das ist schon eine Dekade
her, waren also heute um die 50k.

Die heutigen Studenten kriegen eher weniger im Vergleich.

Allerdings hat das Ursachen: VOr 10 Jahren war der Steuersatz noch
erheblich höher, ich glaube so bei 53%.
Autor: Proxymen Proxymen (Firma: Proxymedia) (proxymen)
Datum: 21.01.2009 23:16

Es ist schon erstaunlich, wie pathetisch hier argumentiert wird. Schlägt
sich diese Art und Weise 1 zu 1 im beruflichen Verhalten nieder, dann
sage ich nur: Autsch! In dem Fall gewinnt man keinen Blumentopf.

In Sachen Personaldienstleister bin ich geteilter Meinung. Bei
Vertragsabschluss muss der Nachfrager nach Arbeit ganz genau die
Pflichten und Rechten in einem Vertrag festhalten und vom
vertragstypischen und vertragsatypischen unterscheiden können. Ein
Basiswissen an Rechts- und Prozesswissen ist in der heutigen komplexen
Welt unumgänglich. Wenn mir einer Büromaterial oder sonstige
betriebliche Aufwendungen – so wie es hier beschrieben worden ist – in
Rechnung stellt, der würde bei einem Misserfolg der persönlichen Klärung
unter Vier-Augen beim Arbeitsgericht landen. Das geht natürlich meistens
nur in dem Fall, inwieweit man mit Kind und Kegel verbunden ist. Auch
als Familienvater/Mutter würde es in diesem Fall Möglichkeiten geben.

Darüber hinaus sehe ich beim Eingangsgehalt keine Probleme. Man sehe
sich nur die Statistiken im Internet und Medien an, und man vergleiche
diese mit den persönlichen Erfahrungen.

Dass Ingenieure beim Realeinkommen in Deutschland weniger verdienen,
liegt auf der Hand. Die Gründe hierfür liegen in dem sozialistischen
System der BRD und der Nachfragelücke im Ausland, zu finden.

Im Sinne der Aussagelogik sind die eingebrachten Argumente eine
notwendige Bedingung, aber keine hinreichende Bedingung, dass YT
schlecht oder gut ist. Wie ich schon, die hiesigen Meinungen verschaffen
einen nur ein Gefühl für die Sache.
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 09.03.2009 14:22

Randstad arbeitet ja anscheinend daran, das derzeit die Zahl der
Mitarbeiter bei Y/T schrumpft. Bzw. es werden weniger "beschäftigte"
Mitarbeiter...
Mal schauen wie das weiter geht. Ok, man kann ja auch vieles auf die
Wirtschaftskriese schieben :)

Viele ehemalige Y/T Mitarbeiter findet man ja jetzt schon bei Salt und
Pepper.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum: 09.03.2009 14:45

YT-Mitarbeiter wrote:
> Viele ehemalige Y/T Mitarbeiter findet man ja jetzt schon bei Salt und
> Pepper.

Wer oder was ist Salt und Pepper?
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 09.03.2009 14:50

dies hat Google dazu ausgespuckt:

http://www.salt-and-pepper.eu/
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum: 09.03.2009 15:23

YT-Mitarbeiter wrote:
> dies hat Google dazu ausgespuckt:
>
> http://www.salt-and-pepper.eu/

Achso, ein total innovatives Businesskonzept...
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 09.03.2009 15:35

ja genau... ! :)

ich denke nicht, das sie Mitarbeiter-spezifisch besser sind als Y/T. Das
ganze läuft doch sowieso ähnlich einem Schneeballprinzip ab. Die ersten
bekommen am meisten und die letzten zahlen dafür...
Autor: gast (Gast)
Datum: 12.03.2009 19:38

Von den ( vorsichtig geschätzt ) 5000 €, die Yacht bezahlt bekommt,
müssen noch Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit usw. abgerechnet
werden.



Das vorsichtig geschätzte kannst du ruhig mit zwei multiplizieren
Autor: Insider (Gast)
Datum: 12.03.2009 20:22

Die Dienstleister bekommen für ihre Ingenieure ungefähr dasselbe wie
Freiberufler. Also 60€ x 160h. Da bleibt genug hängen.
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 13.03.2009 14:18

Amy wrote:

> Drittens: Mein Gehalt geht hier niemanden was an, wenn ich sage, es ist
> höher als das meines Kollegen, dann müßt ihr mir das schon glauben.

Das erinnert mich an die Tankstellenverkaeuferin, die mir weiss machen
wollte, ihre Stelle sei mit >40.000EUR/Jahr dotiert. Ich mein hei...
andere Zahlen fuer solche Unterhaltung noch Geld :D
Autor: auch YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 01.04.2009 22:07

Der Laden  ist auch nicht besser als die anderen.

Nach 5 Jahren Arbeit zeigt er jetzt sein wahres Gesicht:
- Konfusion in der Führung
- Überstunden werden einbehalten
- Urlaub wird angeordnet
- Entlassung statt Kurzarbeit

Aus dem Mitarbeiter wird ganz schnell wieder der moderne Sklave, der
seinem Herrn zu gehorchen und bloss nicht widersprechen darf.

Solange die Kunden von selbst gekommen sind, haben sich die Vertriebler
als Könige gefühlt und benommen.
Jetzt, wo sie endlich mal was leisten müssten, sind sie ganz klein mit
Hut.

Da werden Millionen versenkt, aber was soll es, hat man sich halt
verrechnet. Dann spart man halt beim niederen Volk ein - die stören
sowieso nur bei den tollen Visionen.

Und dann die Argumente:
Die Verwaltung hat Probleme hier, und da, und überall.
Da wird für Millionen SAP eingeführt, und die Schrottsoftware
funktioniert nicht:
- unterstützt keine Kurzarbeit
- zeitlich befristete Zahlungen müssen immer von Hand gebucht werden
(geht nicht automatisch)
- Gehalt zu spät / zu niedrig - es fehlte mal wieder irgendein Häkchen
- Verstösse gegen Arbeitsverträge - angeblich bekommt der Chef keine
Infos vom Zeiterfassungs-/Abrechnungssystem

Was ihr von aussen seht, ist wie Fernsehwerbung - alles nur gefaket.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 04.05.2009 16:47

@Stefan
Die bauen jetzt massiv Stellen ab.
Kurzarbeit gibt es nicht - ist angeblich zu kompliziert.
Da wirst du wohl bald Pech haben und dich in die Schlange einreihen
können.
Autor: Ex-Teccon (Gast)
Datum: 14.05.2009 16:57

Mal eben zum Verständniss:

YACHT-TECCON ist ein Zusammenschluss aus den Firmen YACHT und TECCON!
Beide Firmen wurden von RANDSTAD gekauft, um zumindest in der
Luftfahrtbranche einen Fuss in die Tür zu bekommen.

Von YACHT weiss ich nur das sie, (zumindest inm Raum Bremen)einen nicht
so guten Ruf hatten.
Bei TECCON sah das ganz anders aus! TECCON war im Bereich Maschinenbau,
Schiffbau und bei Airbus sehr gefragt.
Leider wurde der gute Ruf aber in den letzten 2 Jahren nachhaltig
zerstört.
(kompletter Auftragseinbruch in den benannten Sparten).
Ich persönlich habe in der Zeit von Januar bis ende April ohne Tätigkeit
(Wartezeit) herum gesessen. In dieser Zeit habe ich einige
betriebsbedingte Kündigungen mitbekommen, während Neueinstellungen
vorgenommen wurden.
Viele längjährige Mitarbeiter haben Aufgrund des Missmanagement
gekündigt!!!

Fazit:
Lieber bei einem anderen Ingenieurdienstleister anfangen, als sich bei
YT verarschen zu lassen
Autor: activer yachtler (Gast)
Datum: 28.05.2009 23:18

also jungs,

da ich zur zeit bei yt arbeite kann ich folgendes bestätigen:

die versuchen dich zuerst mal zu verarschen!!! bzw. sie loten aus
welches wissen du über anü hast!
so auch in unserem falle. für einen einstieg ist es leider zur zeit
anscheinend nicht mehr möglich einen anderen weg zu gehen. daher ist es
für die erste zeit ok bis du erfahrung gesammelt hast. meines wissens
nach bezahlt yt mit am besten unter allen DIENSTLEISTERN. dennoch ist es
schade das sogenannte FACH und FÜHRUNGSKRÄFTE wie auf einem basar
versteigert werden und im anschluß hört man die wirtschaft jammern das
es keine mehr gibt.
Autor: anonymous (Gast)
Datum: 30.06.2009 10:17

Hallo,

ich arbeite bei YT (vorher Teccon) seid etwa 2 1/2 Jahren. Etwa die
hälfte der Zeit in einer der Niederlassungen und die andere hälfte in
der ANÜ.
In meiner Niederlassung regiert das Chaos. Letztes Jahr wurde eine
Umfrage unter den Mitarbeitern gestartet und dabei war meine
Niederlassung unter den 5 am schlechtesten bewerteten in Deutschland.
Soviel zu meinen Rahmenbedingungen.
In meiner Niederlassung wird eigentlich nur noch ANÜ gemacht. Da wird
zwar krampfhaft versucht irgendwelche Aufträge für die Niederlassung
selbst ranzuschaffen aber das klappt nicht. Den Grund sehe ich darin,
das es YT nicht schaft mal vernünftige Vertriebsingenieure einzustellen.
In der Regel sind das am Leben gescheiterte Existenzen, von denen man
nich mal den Straßenfeger kaufen würde.
Die Bezahlung ist schlecht, so wie bei den meisten anderen
Menschenhändlern auch. Ich habe die Preise, die der Kunde zahlt, mal
durch Zufall bei meinem Entleiher gesehen. Es sind über 50 Euro die
Stunde. Die kassieren also über 8000 Euro jeden Monat (also mehr als
5000!!!). Davon bekommt der Arbeitnehmer etwa 1/3.
Gehaltserhöhungen gibt es nicht automatisch, sondern man muss erstmal
verhandeln. Um nach einem Jahr 10% mehr zu bekommen muss man schon fast
mit der Kündigung drohen.
In der Regel verdienen die Festangestellten bei dem Entleiher zwischen
500 und 1500 Euro mehr und haben ein 13. Gehalt, für die gleiche Arbeit.
Das ganze Reisekostenabrechnungssystem ist so verklausuliert, das die
eigentlich nie irgendwas zahlen "müssen". Wenn dann wird eher so getan,
als ob du noch danke sagen musst, wenn du nicht draufzahlen musst, wenn
du jeden Tag 200 km zur ANÜ fahren musst.
Wenn man Glück hat kommt man bei einem vernünftigen Entleiher an und
kann bei angenehmen Betriebsklima seine zwei, drei Jahre Berufserfahrung
sammeln. Das ist aber nicht die Regel! Wenn du irgendwo hin verliehen
wirst und es gibt da Probleme (Mobbing z.B.) wird dir zwar erstmal
erzählt, dass du da jederzeit rausgeholt werden kannst, um dich zu
beruhigen aber wenn es dann wirklich hart auf hart kommt wirst du im
Stich gelassen (hab ich bei einer Kollegin selbst erlebt).

Wer hier anfängt sollte sich darüber im klaren sein, dass wenn Ihr
erstmal den Arbeitsvertrag unterschrieben habt, es eigentlich keinen
mehr interessiert ob du dich da wohl fühlst. Du bist dann eben das
Melkvieh und hast gefälligst die Klappe zu halten.

Kleiner Tipp!
Wenn Ihr als Arbeitsloser hier ein Bewerbungsgespräch habt lasst euch
auf keinen Fall auf ein Praktikum ein!! Ihr werdet da mit irgendwelchen
Löhnen hingelockt, die am Ende nie gezahlt werden!! Man kommt da aber
nur schwer wieder raus ohne das das Amt einem die Stütze kürzt. Wenn
Praktikum, dann nur mit Vorvertrag wo das Gehalt drin steht.

Fazit:
Wer in einer Region mit hoher Arbeitslosenquote lebt kommt um einen
Dienstleister nicht rum. Für die ersten zwei, drei Jahre ist das ok.
Wichtig ist immer das Kleingedruckte zu lesen und sich ALLES(!!!!)
schriftlich geben zu lassen.
Für mich wird ende diesen Jahres oder anfang nächsten Jahres hier
Schluss sein. Ich hab dann drei Jahre voll und werd zusehen nen
ordentlichen Job zu bekommen.
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum: 30.06.2009 11:03

anonymous schrieb:
> Für mich wird ende diesen Jahres oder anfang nächsten Jahres hier
> Schluss sein. Ich hab dann drei Jahre voll und werd zusehen nen
> ordentlichen Job zu bekommen.

Dann mal viel Erfolg bei der Suche nach dem ordentlichen Job!
Wieso eigentlich die 3 Jahre? Gab es einen Knebelvertrag oder hast Du
zuviel Heiko Mell gelesen? ;-)
Autor: anonymous (Gast)
Datum: 30.06.2009 12:29

Eigentlich war der Plan zwei Jahre aber dann kam die Wirtschaftskrise.
Knebelvertrag hatte ich nicht und hätte ich auch nie unterschrieben
(jedenfalls nicht für das kleine Gehalt).
Maschinenbau ist eben eine eher konservative Branche, wo es nich gut
ankommt wenn du einmal oder zweimal im Jahr den Arbeitgeber wechselst.

Im Moment denke ich auch schon darüber nach Deutschland gleich ganz zu
verlassen. In anderen Ländern sind Ingenieure viel mehr angesehen und
eben auch besser bezahlt. Mal sehen was sich so ergibt ...
Autor: Panzer H. (panzer1)
Datum: 30.06.2009 13:44

anonymous schrieb:
> Maschinenbau ist eben eine eher konservative Branche, wo es nich gut
> ankommt wenn du einmal oder zweimal im Jahr den Arbeitgeber wechselst.

Naja, wenn die Begründung stimmig ist...
Zweimal pro Jahr sollte natürlich nicht vorkommen.

> Im Moment denke ich auch schon darüber nach Deutschland gleich ganz zu
> verlassen. In anderen Ländern sind Ingenieure viel mehr angesehen und
> eben auch besser bezahlt. Mal sehen was sich so ergibt ...

Wo?
Autor: Gast2 (Gast)
Datum: 25.08.2009 11:34

Hallo zusammen,

ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht fast alle Beiträge hier zu lesen
(soweit es sinnvolle Beiträge waren) und mir fällt auf das es hier
einige gibt die gut argumentieren und sich mit YT auseinander gesetzt
haben. (pro und contra). Dankeschön dafür. Es gibt hier aber leider auch
totale Reinfälle, die vom "horen Sagen" etwas in Erfahrung gebracht
haben und dies hier posten müssen. Das ist einfach kontraproduktiv.

MEINE PERSÖNLICH Einschätzung:

- Wer als Absolvent (egal ob Uni oder FH) davon ausgeht das er ein
Gehalt von 50.000 + verdient hat sollte sich doch überlegen was er bis
dato geleistet hat, das dieses Gehalt rechtfertigt. Auf der Schulbank
(oder im Hörsaal) sitzen zählt da sicher nicht dazu. Das ist allenfalls
eine Grundlage um im Beruf praktische Erfahrungen mit dem theor. Wissen
des Studium zu verbinden. Daher gibt es MEINER Meinung nach keine
Rechtfertigung zu behaupten, man(n) verdiene diese Summe.
- Für diejenigen, die Abwechslung und in verschiedenen Projekten,
Branchen und Regionen arbeiten möchten ist ein DL sicher ideal, da
dieser diese Möglichkeiten bietet - wenn man das denn will. Nach dem
Motto: Können nichts Müssen! (Ohne alle 1 1/2 Jahre den AG wechseln zu
müssen)
- zum Thema Gehalt: Schaut euch mal den BZA an, nachdem sich meines
Wissens YT richtet, diesen aber nur als Anlehnung nimmt. Dh es wird
niemand bei YT schlechter gestellt als es dort steht, idR besser... Und
meines Wissens ist es auch mindestens in der LuR mittlerweile so
geregelt  das Mitarbeiter von DL Gehlatstechnisch nicht schlechter
gestellt sein DÜRFEN als Festangestellte. Soviel zum Thema bei YT
bekommt man nur "einen Bruchteil"...

Ich hoffe ich konnte allen wirklich interessierten helfen.
Allen anderen bitte ich von jeglichen pers. Angriffen, die es hier schon
zu genüge gab abzusehen.

Danke
Autor: Rick (Gast)
Datum: 25.08.2009 13:58

OK, ein Ing. frisch von der FH ohne Berufserfahrung oder besondere
Qualifikationen wird wohl selten sofort über 50.000€/Jahr bekommen.
Manche Vorstellungen sind hier schon extrem.


Aber BZA ist ein Scherztarifvertrag, zumindest was Ingenieurleistungen
angeht.

In der höchsten Entgeltgruppe, nach über 12 Monaten Einsatzdauer landet
ein Ing. bei knapp über 30.000€/Jahr brutto. (Basis 35h/Woche)

Einstiegsgehälter für FH-Ingenieure liegen demnach bei etwas über
23.000€/Jahr. 12,65€/h macht aufgerundet 1950€/Monat brutto - also noch
nicht mal 1300€ netto (LSK I).

In wie weit YT drauflegt, weiss ich nicht, ist aber bei vielen
Dienstleistern üblich.

Dazu kommt, das bei allen Dienstleistern die ich kenne, eine hohe
Flexibilität und Mobilität gefordert wird, diese aber nicht ausreichend
finanziell unterstützt wird (ggf. Unterbringungskosten etc.).
Autor: Ohje! (Gast)
Datum: 25.08.2009 14:21

Klingt ganz nach einem Onlinemarketing-Post. Yacht-Teccon ist wohl per
Google auf diesen Thread hier gestoßen und hat dann einen Praktikanten
beauftragt, positiv über DL speziell Yacht-Teccon zu berichten und die
Argumente zu entkräften.

>- Für diejenigen, die Abwechslung und in verschiedenen Projekten,
>Branchen und Regionen arbeiten möchten ist ein DL sicher ideal, da
>dieser diese Möglichkeiten bietet - wenn man das denn will. Nach dem
>Motto: Können nichts Müssen! (Ohne alle 1 1/2 Jahre den AG wechseln zu
>müssen)
Der typische Werbespruch aller Dienstleister.
Gerade jetzt in der Krise zeigen sich die "Vorteile" der Dienstleister.
Bei den Firmen müssen Kosten eingespart werden durch Arbeitsplatzabbau.
Externe fliegen zuerst raus.
Dienstleister haben keine neuen Projekte und schmeißen die Sklaven raus.
Das Argument man kommt leichter über Dienstleister in schwierigen
Arbeitsmarktzeiten rein, stimmt auch nicht.

>- zum Thema Gehalt: Schaut euch mal den BZA an, nachdem sich meines
>Wissens YT richtet, diesen aber nur als Anlehnung nimmt. Dh es wird
>niemand bei YT schlechter gestellt als es dort steht, idR besser...
Der BZA-Tarif ist eh ne Lachnummer bzw. Sklavenbezahlung.

>meines Wissens ist es auch mindestens in der LuR mittlerweile so
>geregelt  das Mitarbeiter von DL Gehlatstechnisch nicht schlechter
>gestellt sein DÜRFEN als Festangestellte. Soviel zum Thema bei YT
>bekommt man nur "einen Bruchteil"...
In Deutschland noch nicht.
Autor: Nobody (Gast)
Datum: 23.09.2009 14:04

Lasst bloß die Finger von solchen Dienstleistern. Wenn Ihr die
Möglichkeit habt, bei einem echten Unternehmen zu beginnen, dann macht
das sofort. Dienstleister im Sinne einer Zeitarbeitsfirma und das ist
Yacht-Teccon, sollten nur im äußersten Notfall in Augenschein genommen
werden.

- Das Ansehen im Kundenunternehmen ist miserabel
- Die Betreuung bei Yacht-Teccon ist ungenügend. Informationsfluss ist
nicht gegeben. Wichtige Informationen werden über den E-Mail Verteiler
gefiltert, sodaß sie nicht die Projektmitarbeiter erreichen.
- Strukturveränderungen im Unternehmen werden nicht kommuniziert
- Versprechen werden gegenüber Mitarbeitern nicht eingehalten, trotz
schriftlicher Vereinbarung
- Viel Stress, schlechte Verhältnisse

FAZIT: Auf keinen Fall und nie wieder
Autor: exyt (Gast)
Datum: 24.09.2009 09:55

Hallo miteinander,

`habe per Zufall dieses Forum entdeckt und die meisten, halbwegs
vernünftig formulierten Postings gelesen.

Also, als Ehemaliger muß ich mal einfach meinen Senf dazugeben:

Ich habe bei Yacht (damals noch ohne Teccon) als Projektmitarbeiter
begonnen und bin später als Vertriebler bei Yacht eingestiegen. Nee, ich
bin keine verkrachte Existenz, wie hier einer schrieb, es war einfach
ein gutes Klima im Unternehmen und der Posten klang interessant und
verantwortungsvoll.

Und -was viele hier, offensichtlich ohne persönliche Erfahrung, so arg
bemängeln- wir sind ordentlich mit den Leuten umgegangen und haben die
Leute ordentlich bezahlt. Heißt, unter 3.500 brutto hat bei uns keiner
angefangen. Berufserfahrene lagen weit höher. Reisekosten wurden i. d.
R. punktlich und korrekt gezahlt. I.d.R. deshalb, weil der ein oder
andere Akademiker es schlicht nicht fertig brachte, ein
Makro-Excel-Formular mit Angaben zum jeweiligen Datum, den gefahrenen
Kilometern und der jeweiligen Reisedauer korrekt auszufüllen, pünktlich
auf ein Faxgerät zu legen und abzusenden.

Wir "Internen" hielten auch einen ausgeprägt engen Kontakt zu den
Projektmitarbeitern - fühlten uns verantwortlich (möglich, dass das
nicht an jedem Standort so war).

Und, vor allem, es gab ein 13. Monatsgehalt!!

Aber, das alles begann sich schlagartig zu ändern, als von randstad
Teccon implantiert wurde.

Was zu Anfang noch als geniales Geschäftskonzept aufgelegt wurde, nahm
sehr schnell einen chaotischen Verlauf.

Anm.: Das lag nicht an den Teccon-Leuten, sondern an der inkompetenten
Unternehmensführung!

Es wurde ein riesiger Wasserkopf in Bremen aufgebaut. Den
Niederlassungen wurde sukzessive jede Kompetenz und Eigenständigkeit
genommen (was u.a. sich dann auch auf die Gehälter der Neueinstellungen
auswirkte) und darüber hinaus gab es für die Yacht-MA und Teccon-MA
unterschieldiche Gehalts- und Abrechnungssysteme.

OK. Ich will`s nicht zu lange machen. Mittlerweile sind alle alten
Strukturen eingemüllt; die alten Yacht-MA (besonders die internen, auch
die ehemaligen GF) wurden fast alle rausgeschmissen oder sind von selbst
gegangen (deshalb gibt es S & P). Projektmitarbeitern, welchen nicht
direkt ein Anschlußprojekt vermittelt werden konnte/kann, wurden/werden
ohne Umweg gefeuert.

Kurz: randstad hat komplett das Ruder übernommen.

Mein Fazit: So wie es sich entwickelt hat - Finger weg von YT.

Aber, die Herren Absolventen: Es gibt noch eine Reihe weiterer Ing.-
Dienstleister, und nicht jeder ist ein Ausbeuter, wie hier einige
meinen. Und bevor man vor Selbstmitleid zerfließt und zuhause rumsitzt,
sollte man sich mal mit den betr. Leuten unterhalten. Wer nicht fragt,
findet nix raus.

Sorry, eins noch: Egal, wo Ihr arbeitet. Wenn keine Aufträge im Haus
sind, kriegt Ihr die Kündigung. Entsprechende Fristen haben alle, auch
die DL, aber spätestens danach ist Schluß mit dem Wunschkonzert.

Gruß und viel Erfolg
Autor: Gast3 (Gast)
Datum: 07.10.2009 22:01

Hallo zusammen,

möchte auch meinen Kommentar abgeben.
Als ehemaliger MA kann ich leider nur sagen, das sich einiges zum
schlechteren geändert hat. Leider ist mittlerweile viel Randstad mit
dabei. Und den "schlechten" Einfluss merkt man sehr!!!
Aber es stimmt nicht, das man sofort auf der Strasse sitzt, wenn das
Projekt zu Ende ist. Habe noch Kontakt zu Kollegen die momentan in der
Situation sind. Und das nicht erst seit zwei, drei Wochen. Die sind noch
dabei.

Fazit: YT ist mittlerweile nur noch einer von vielen. Ist nicht gegen
die Kollegen von Teccon gerichtet. Die sind genau so betroffen.
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 27.10.2009 14:37

hallo exyt,

ich weiß leider nicht, woher Du kommst, jedoch kann ich einzig und
allein den Punkt des 13. Monatsgehaltes bestätigen. Alles andere ist
schlichtweg gelogen. Es stimmt weder das das Bruttogehalt über 3500 €
lag, noch das die Abrechnung oder die Reisekosten immer korrekt
erfolgte. Es war zwar pünktlich, jedoch musste man IMMER akribisch seine
Abrechnung überprüfen.

Zur Zeit ist es so, das viele Mitarbeiter zwar noch eingestellt, jedoch
ohne Arbeit sind. Da viele Verträge auf Zuschläge für alle möglichen
Sachen aufgebaut sind, bekommen diese Mitarbeiter auch nur noch ein
mickriges Grundgehalt.

Andererseits wird auf der Homepage derzeit für ca. 120 offene Stellen
geworben, die meines Erachtens nicht vorhanden sind. Vielleicht sollten
sich die Mitarbeiter ohne Arbeit einmal auf diese Stellen bewerben :)

Yacht war damals für sich, genauso wie Teccon zwar ein
"Menschenhändler", jedoch einer, in dem man es aushalten konnte. Seit
nun Randstadt sich dort mit hinein gedrängt hat geht es im freien Fall
bergab. Ich selbst bemühe mich derzeit natürlich auch, nicht der letzte
zu sein :)

Gruß
YT-Mitarbeiter
Autor: exyt (Gast)
Datum: 28.10.2009 09:06

Hallo YT-Mitarbeiter,

da Du mich als Lügner hinstellst, möchte ich auf Deine Stellungnahme
antworten. Dies umso mehr, als Du Dir selbst in Deinem Schreiben
widersprichst bzw. mein Posting nicht richtig gelesen oder verstanden
hast.

Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass in dem gesamtem Thread
unterschiedliche Erfahrungen, offensichtlich an unterschiedlichen
Standorten gewonnen, mitgeteilt werden. Wenn das, was Du schreibst,
Deine Erfahrungen sind, dann ist das in Ordnung - ich werde Dich deshalb
nicht als Lügner bezeichnen. Ich schrieb übrigens MEINE Erfahrungen
eingrenzend für MEINEN Standort (ach so, nee, ich werde Dir nicht
erzählen wo dieser war - das geht Dich nichts an).

UNSERE Projektmitarbeiter an UNSEREM Standort haben ALLE deutlich mehr
an Gehalt bekommen (nicht jeder hatte das VERDIENT), als das hier
verschiedentlich von anderen Teilnehmern mitgeteilt wird. Das war halt
so. Und Reisekostenabrechnungen hat man IMMER bei JEDEM Unternehmen
sorgfältig, korrekt und pünklich abzugeben. Oder meinst Du, in anderen
Unternehmen wird das irgenein Buchhalter für Dich erledigen?? Und seine
Abrechnung sollte man generell auch in jedem Unternehmen prüfen(uff,
sind hier einige realitätsfern drauf).

Du sagst ja selbst, Yacht alleine war noch ok. Und wenn Du Dich nun
bemühen möchtest und nochmal aufmerksam mein Posting vom 07.10. liest,
wirst Du herausfinden, dass ich genau das geschrieben habe.

Und jetzt nochwas zu der elenden, ewigen Dauerheulerei über die
Dienstleister: Es wird verdammt nochmal keiner gezwungen dorthin zu
gehen!! Und das die DL das Geschäft nicht caritativ betreiben, dürfte
auch jedem einleuchten.

Jammert doch bitte auch mal über die Industrieunternehmen, Betriebsräte
und Gewerkschaften, welche alle, ohne Ausnahme, an dieser Entwicklung
des Outsourcings Schuld zu tragen haben.

Ihr seid doch erwachsene Menschen, sollte man meinen, entscheidet und
verhandelt also selbst.

Na denn, viel Erfolg.
Autor: YT-Mitarbeiter (Gast)
Datum: 29.10.2009 14:01

Hallo exyt,

das Du nur für DEINE Mitarbeiter unter DEINEM Standort sprichst, hattest
du wohl vergessen zu erwähnen bzw. hattest Du dich diesbezüglich nicht
klar ausgedrückt. Vielleicht solltest Du dir noch einmal Deinen Beitrag
durchlesen, jedoch besser den vom 24.09.

Ich wollte mit meinem Beitrag nur klarstellen, dass es nicht so ist, das
bei Yacht JEDER Mitarbeiter mehr als 3500,- bekommen hat. Diesen
Eindruck erweckte Dein Beitrag zumindest in meinen Augen. Wenn das bei
Deinem Standort so war, ist das schön für euch. Ich arbeitete bei Yacht
in einer der größten Niederlassungen und ich weiß auch das ich nicht der
einzige war, der unter 3500,- bekommen hatte. Des weiteren lag das mit
den fehlerhaften Abrechnungen niemals daran, das von mir irgendetwas zu
spät oder nicht korrekt abgegeben wurde. Das hatte ich wohl vergessen zu
erwähnen. Ich bin davon ausgegangen, das man sich das hätte denken
können.

Alles andere kennen wir schon.
Autor: Susi (Gast)
Datum: 06.11.2009 09:33

Hallo
Ich habe mir eben mal interessiert fast alle Beiträge durchgelesen.
Nächste Woche habe ich einen Vorstellungstermin bei Yacht, weiss jemand
in etwa, was mich dort erwartet? Ich meine, die haben meine kompletten
Daten, also erwarte ich, dass es dabei schon um konkrete Angebote geht
oder werden wieder nur Daten aufgenommen?
Ich wundere mich, dass hier immer nur Ingenieure erwähnt werden, ich bin
Softwaretester und -programmierer.
Wird es ein Problem sein, dass ich ortsgebunden bin und nur in der Nähe
(bis zu 50 km) meines Wohnortes arbeiten kann?
Autor: Ulf (Gast)
Datum: 06.11.2009 10:27

> Nächste Woche habe ich einen Vorstellungstermin bei Yacht, weiss jemand
> in etwa, was mich dort erwartet?

Ich hatte in meinem Erstgespräch mit einer Person zu tun, die die
Ingenieure an andere Firmen verleiht. Der war für Elektrotechnik und
noch etwas anderes verantwortlich. Für Maschinenbau gibt es dann
wahrscheinlich jemand anderen, genauso für Informatik.

Der Typ war ganz stolz auf Yacht u.a. wegen der durchsichtigen
Visitenkarten. Das sei ja schon etwas besonderes so wie Yacht.

Das Ganze war übrigens vor der Teccon (oder wie sie auch heissen)
Zusammenführung.

> Ich meine, die haben meine kompletten
> Daten, also erwarte ich, dass es dabei schon um konkrete Angebote geht
> oder werden wieder nur Daten aufgenommen?

Die wollen zusätzlich zu Deinen gemailten Daten einen persönlichen
Eindruck von Dir bekommen.

Die ausgeschriebenen Stellen existieren in fast allen Fällen nicht
wirklich. Es geht nur darum, Leute in die Datenbank zu bekommen.

Fahrtkosten werden nicht erstattet. Das sagt schon viel ...

Mich haben sie dann auch noch zum zweiten Gespräch eingeladen. Das war
dann mit dem Chef des Vorigen. Der hat dann im Gespräch grosse
Hoffnungen gemacht, dass man viele Angebote habe und mich sicherlich
unterbringen könnte. Aber das war alles heisse Luft.

Nach dem zweiten Gespräch kam dann exakt 1 mögliches Jobangebot bei
einem Kunden, zu dem ich 2 Stunden hin mit dem Auto und abends wieder 2
Stunden zurück mit dem Auto gebraucht hätte. Bahn oder so ging gar
nicht. Das Angebot war tatsächlich ernst gemeint, obwohl ich in den
Gesprächen klar gesagt hatte, dass ich nicht weiter als 100 km weg
arbeiten will.

Total bescheuert der Laden.
Autor: Susi (Gast)
Datum: 06.11.2009 12:36

Das Problem ist nur, dass ich mich momentan an jeden Strohhalm klammere.
Ende des Jahres läuft in meiner bisherigen Firma mein befristeter
Vertrag aus und wird auch nicht verlängert.
Aus finanziellen Gründen schon allein, muss ich schnell wieder was neues
finden.
In die jetzige Firma kommen neue Mitarbeiter auch nur über einen
Personaldienstleister, so bin ich auch damals an den Job gekommen.
Daher habe ich mich auch bei allen DL der Umgebung eingetragen. Wenn ich
mich direkt bei einer Firma bewerbe, warte ich erstmal mehrere Monate
auf eine konkrete Antwort, die Zeit habe ich leider nicht. Ich denke
solche Situationen nutzen diese Dienste auch aus, ich habe am Anfang
gerade mal so 1200 netto gehabt und bin jetzt bei 2600 brutto und das
als Betriebsinformatiker, für mich zählt nur: Hauptsache es ist mehr als
das Arbeitslosengeld sein wird.
Autor: Ex Y|T MA (Gast)
Datum: 17.11.2009 19:46

Hallo Susi,

es kann ein Problem sein mit der Flexibilität. Da musst du dann selbst
abwägen. Es gibt einen Fahrkosten Zuschuss, ist zwar nicht viel, aber
besser als nichts. Bei deinem Gehalt bestehe aber darauf, min. soviel zu
verdienen wie bei deiner momentanen Stelle. Die werden natürlich
versuchen zu drücken, aber darauf darf man sich nicht einlassen!!! Ist
im Moment halt eine ungünstige Zeit und ein DL ist immer besser als
Arbeitslos. Es sind oft recht interessante Projekte und immer gut für
die Erfahrung. Auch sind Mitarbeiter von DL nicht mehr schlecht
angesehen sondern gelten mittlerweile als besonders motiviert.

@ exyt: Hast ja recht mit dem Outsourcing, daher boomen diese
Dienstleister auch. Aber man kriegt anders ja auch kaum noch einen Job!
Autor: Ex Y|T MA (Gast)
Datum: 17.11.2009 20:17

@ Ex- Teccon:

YACHT war von Anfang an eine Tochter der Randstad. Wurde nicht
aufgekauft um in besagten Branchen Fuß zu fassen. Meines Wissens hatte
YACHT sehr wohl einen guten Ruf im Bremer Raum! Das Problem entstand als
zwei völlig unterschiedliche Firmen, von ihrer jeweiligen Philosophie
her gesehen, auf einmal zusammen geschlossen wurden und Randstad meinte
das ganze führen zu können wie herkömmliche "Zeitarbeit"!
Autor: EX Yacht MA (Gast)
Datum: 10.01.2010 11:48

Hallo,

nachdem ich YT im vergangenen Jahr aufgrund der Rezession verlassen
musste, war ich im großen und ganzen froh, die YT zu verlassen. Das
zugesagte "Projekt" wie man es dort am besten nennt, ist vom Kunden
nicht machbar gewesen, daher haben sie mir ein anderes Projekt
verschafft. Was bis zuletzt vom Aufgabengebiet eher unter meiner
Qualifikation gewesen war. Nach mehreren Gesprächen mit dem Kunden und
YT wurde mir schnell klar, das Yacht kein Interesse hat sich weiter aus
dem Fenster zu hängen, damit ihr MA, in diesem Fall meine Person, einen
besseres Aufgabengebiet zu erhalten. Das einzige was kam war nur heisse
Luft und leere Versprechungen, wir kümmern uns um ein neues Projekt für
dich, aber durch die Rezession sassen genug YT MA, die kein Projekt
hatten diese mussten erst an die Kunden gebracht werden, bevor jemand
aus einem Projekt direkt in ein anderes Projekt wechseln konnte, was
auch verständlich war, daher hat man sich nicht wirklcih für den
einzelnen aus dem Fenster zu hängen. Den in den schlechten Zeiten, waren
sie über jeden Cent froh, den der Aussendienstler bei Kunden in deren
Kasse gespült hat!

Früher war es egal, wenn drei oder vier YT MA die kein Projekt hatten in
der Niederlassung für meherere Monate gesessen haben und auf ein neues
Projekt gewartet haben, aber in der derzeitigen Situation sehen sie
schleunigst zu, das sie ihre Kosten relativ gering halten. Sie sagen den
Leuten die direkt aus dem Projekt geflogen sind, wenn sie innerhalb von
2 Monaten nichts neues gefunden haben, wäre eine Kündigung nicht
ausgeschlossen. Man musste eine Teilzeitvereinbarung unterschreiben, mit
der man sich bereit erklärt auf 50% des Gehaltes zu verzichten, damit
man die Leute auch weiterhin halten zu können. Nach einem geplatzten
Projektgespräch bei einem Kunden der durch eine andere Niederlassung
geführt wurde, sah ich schon einen kleinen Lichtblick am Ende des
Tunnels. Jedoch kam es zu keiner Zusammenarbeit zwischen YT und dem
Kunden, angeblich wegen fehlender Qualifikation. Nachdem Gespräch, kam
einen Monat später die Kündigung ins Haus. Daher habe ich direkt mit dem
Unternehmen Kontakt aufgenommen, wollte mich erkundigen warum eine
Zusammenarbeit nicht Zustande kam. Da wurde mir mitgeteilt, das es
Differenzen bei der vertraglichen Seite, vorallem kamen da die
finanziellen Aspekte ins Augenmerk. Die fehlende Qualifikation war gar
nciht ausschlaggebend, was man mir damals von YT mitgeteilt hat. Was mir
aber angeboten haben, das ich ihnen doch einfach meine
Bewerbungsunterlagen zusenden sollte, da weiterhin großes Interesse
besteht. Nun sitze ich bei dem Kunden, durch den ich mittels YT ins
Gespräch gekommen bin.

Die in dem Thread positiv wie negativ genannten Dinge, kann ich nur
wiederlegen. Was die Zahlung angeht, wurde man nicht schlechter als in
einem Mittelständischen Unternehmen bezahlt. Sicherlich kann man jetzt
abwägen, was ein Techniker / Ingenieur bei einem Automobilhersteller,
bei Airbus oder sonst wo verdient, dies kann man nicht mit einem
Dienstleister vergleichen, der seine Arbeit bei einem der genannten
Kunden abwickelt! Von manchen hörte man sogar das es am Monatsende eher
auch einen ticken mehr war, als ein einfacher Angestellter bei dem
Unternehmen bzw. Kunden selbst. Nur die meisten Teamleiter sind
Ingenieure die durch die Bank weg, selbst nicht viel von der Thematik um
die es bei den Stellenausschreibungen die sie erhalten geht. Sobald es
spezieller wird, fragen sie ständig nach oder zum Größtenteil haben die
MA die in der Niederlassung saßen, Stellenausschreibungen herausgesucht,
auf die die Teamleiter sich telefonischen mit dem Kunden ins Gespräch
gebracht haben. So erging es zumindest den meisten MA in der
Niederlassung in der ich zuletzt zum Einsatz kam. Es wurden versprochene
Dinge auch größtenteils eingehalten, jedoch musste man auf der Hut sein
und zielstrebig die Personen ansprechen, damit sie auch eingehalten
wurden. Ansonsten hörte man immer wieder kuriose Sachen. Es wurden auch
viele fertige arbeitslose Ingenieure eingestellt, die gar kein Projekt
erhielten, aber hierfür erhielt man ja auch Geld vom Arbeitsamt als
Förderung. Das diese irgendwann depremiert, gekündigt hatten, war denen
mehr oder weniger egal. Von den offerierten Weiterbildung blieben ganz
aus, hier erhielt man nichts als leere Versprechungen, hierzu habe ich
ja weiter oben etwas geschrieben! ;-)

Vor gut einem Jahr wurde die Geschäftsführung bei YT ausgetauscht, seit
dem sah man das was früher einmal Teccon und Yacht war. Alte
eingesessene Teccies oder Yachties, hielten sich nur die Augen zu und
haben sie schnellstmöglich nach neuen Stellen umgesehen. Aufgrund der
Personalpolitik, wurde einem schnell klar, hier hält nun der Wind von
Randstad Einzug und zwar zum negativen.

Im großen und ganzen möchte ich hier nun mein Fazit ziehen und den
Leuten sagen, die sich zwischen einem Dienstleister wie Brunel,
Betrandt, Ferchau und Yacht Teccon zu entscheiden, würde ich die ersten
drei genannten immer vorziehen. Aufgrund meiner derzeitigen Kontakte zu
ehemaligen und noch  YT MA, hat sich die Situation seit meinem
Ausscheiden eher verschlechtert. Aber dies muss jeder selber
entscheiden, dies ist nur meine persönliche Meinung die ich hier
vertreten möchte.

Viele Grüße von einem ehemaligen Yacht Teccon MA.
Autor: Der Sekretär (Gast)
Datum: 10.01.2010 13:46

EX Yacht MA schrieb:
> Im großen und ganzen möchte ich hier nun mein Fazit ziehen und den
> Leuten sagen, die sich zwischen einem Dienstleister wie Brunel,
> Betrandt, Ferchau und Yacht Teccon zu entscheiden

Lol, bestimmt nicht Brunel. Schlechter als die geht es nimmer. Wenn
Yacht Teccon genauso Moppelkotze ist, mag sein, aber Brunel lässt sich
schwer toppen. Ferchau dürfte von den genannten Sklavenhaltern noch mit
am besten sein, da wohl die größten Finanzpolster für diese schwere
Zeiten vorhanden sein dürften. Brunel ist zwar auch Big, aber dafür auch
global aufgestellt. Bertrandt ist eigentlich außer Konkurrenz,
größtenteils Ingenieurbüros und weniger Verleiher. Weiterhin sind die
durchschnittlichen Gehälter dort besser. Allerdings leider in einer
schwer krisengebeutelten Branche tätig. Da dürfte nicht mehr viel für
Neuzugänge gehen und der moderate Personalabbau bei Bertrandt spiegelt
dies auch wider.
Autor: T. Orland (Gast)
Datum: 28.01.2010 20:12

Erstmal ein freundliches Hallo an alle (auch die YT Mitarbeiter, die das
Unternehmen hier so stark verteidigen. Wir wissen, daß ihr dazu
gezwungen werdet und sind euch nicht böse deshalb).

Kommen wir mal zu meinen Erfahrung mit YT. Ich bin kein Ingenieur,
sondern Dipl. Informatiker, aber ist ja auch egal.
Zu meiner Person, 30 Jahre alt, Dipl. Informatiker, MCSE, CCNP, SAP BI
Analyst.

Ich hatte das Glück während meines Studiums einen fantastischen Nebenjob
zu haben. Mein damaliger Arbeitgeber war der Meinung, selbst wenn ich
nur 2-3 Tage die Woche da wäre, könnte ich an allen
Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen, wie seine Angestellten. Was ich
natürlich auch getan habe. Ich habe meinen MCSE und CCNP auf seine
Kosten gemacht. Leider ist der Firmeninhaber noch vor meinem Abschluss
verstorben und sein Junior war der Meinung, daß ein Werkstudent zu viel
kostet (BWLer eben, von nix ne Ahnung, die Firma steht inzwischen kurz
vor dem Aus).

Nach meinem Studium fand ich erst einmal keinen Job, obwohl es doch
überall hieß, Informatiker braucht das Land. Und trotzdem hatte ich
Glück; mir wurde von der ARGE eine Fortbildung zum SAP BI Analyst auf
Staatskosten angeboten, die ich selbstverständlich angenommen habe :)

Kommen wir jetzt zum Ende meiner Glückssträhne. Fortbildung rum,
Jobsuche und Druck von der ARGE, daß ich nach der teuren Fortbildung
doch gefälligst Arbeit finden soll. Zeitarbeit kam für mich damals nicht
in Frage. Immerhin war ich ja "hochqualifiziert", zertifiziert und hatte
Auslandserfahrung (1 Auslandssemester und 2 Auslandspraktika), also
müßte ich doch Arbeit finden, dachte ich zumindest. Naja, ich war grade
mit dem Studium fertig, seht es mir nach. Habe immerhin viel Geld in
mein Studium gesteckt, mich sogar verschuldet und wollte dies eben durch
ein gutes Gehalt kompensiert sehen. Man reißt sich ja nicht umsonst
jahrelang den Arsch auf, nur damit man später weniger verdient als die
Kaffeetippse von nebenan.
Inzwischen weiß ich, daß die Realität eben ganz anders sein kann, aber
ganz unwahr ist das eben nun auch nicht.

Jetzt kommen wir zum wichtigen Teil. Ich wurde von meinem Fallmanager zu
einem Vorstellungsgespräch bei YT geschickt. Es wäre nur ein User
Helpdesk Job, aber besser als nix dachte ich. Eins muss ich sagen, beim
Vorstellungsgespräch war die Disponentin sehr nett, ich bekam Kaffee und
Kekse vorgesetzt, ein wenig hat sie sogar mit mir geflirtet und mir
wurde richtig Honig um den Bart geschmiert. Ich dachte schon, daß der
Ruf von Zeitarbeitfirmen zwar schlecht, aber wohl nicht jeder
Dienstleister schlecht ist. Was soll ich sagen, ich habe mich von der
netten (und leider auch sehr attraktiven Dame) einlullen lassen und den
Job zu meinem Leidwesen damals auch angenommen. Raus aus der
Arbeitslosigkeit und Schulden zurückzahlen dachte ich mir.

Mir wurde gesagt, da es ja nur ein Job wäre, bei dem kaum eine
Qualifikation nötig wäre und ich ja eigentlich viel zu überqualifiziert
wäre, aber man könnte man mir eben nicht viel bezahlen, aber die
Tätigkeit wäre ja auch nicht so anspruchsvoll und YT hätte ja auch noch
andere Projekte, in die ich dann eingebunden werden könnte. Dann würde
ich auch mehr verdienen, denkste :)


Was ich dann beim Kunden machen mußte, hatte dann aber mal gar nichts
mit der Stellenbeschreibung zu tun. Ich war in diesen knapp 3 Monaten
nicht für den First-Level Support zuständig, sondern der Administrator
des Kunden. Die komplette Migration und das Rollout waren das, was ich
gemacht habe. Bezahlt wurde ich natürlich nur als First Level Supporter.
Als ich dann bei meiner Disponentin nachfragte, ob das denn rechtens
sei, hab ich die ehemals so nette (und leider immer noch sehr
attraktive) Dame gar nicht wieder erkannt. Ich wurde abgewimmelt und
dann hieß es einmal sogar, ich könne doch froh sein, daß ich trotz
fehlender Berufserfahrung (Hallo????, geht´s noch?) überhaupt einen Job
hätte. Aber ich dachte damals, naja in der Not frißt der Teufel eben
Fliegen. Nur leider hat mir niemand gesagt, daß es keine kleinen
Obstfliegen, sondern fette Schmeißfliegen waren.

Auch die Anfangs angedeutete Übernahme vom Kunden war natürlich kurz vor
dem Ende des Rollouts vergessen. Und dafür hatte ich mir den Hintern
aufgerissen, Überstunden ohne Ende geschoben und fast jedes Wochenende
gearbeitet? Also Projekt beim Kunden vorbei und ich wurde natürlich
nicht übernommen. Und direkt am nächsten Tag erhielt ich auch schon die
Kündigung von YT. Sie hätten keine weiteren Projekte, wo ich eingesetzt
hätte werden können. Die Kündigungsfrist übergingen die einfach damit,
daß sie mir meine Überstunden und den Urlaub angerechnet haben. Ich will
ehrlich sein, ich hatte eh keine Lust mehr auf den Laden. Nur noch raus
war die Devise.

Dann ging der Ärger mit dem Zeugnis los, wann kriege ich es und warum
zum Teufel steht auf dem Zeugnis, ich wäre nur als UHD beschäftigt
gewesen?
Der Ärger zog sich mit Anwalt noch weitere 4 Monate hin. Am Ende habe
ich zwar das Zeugnis so bekommen, wie es sein sollte, aber genervt war
ich schon.

Im Endeffekt war es eine Erfahrung, aber eine auf die ich gern hätte
verzichten können.

Zum Glück fand ich sehr kurze Zeit (3 Tage) nach meiner Kündigung meinen
momentanen Job. Ich werde entsprechend meiner Qualifikation und meiner
Aufgaben bezahlt, habe einen Firmenwagen mit Privatnutzung, 32 Tage
Urlaub, 14 Monatsgehälter und noch ein paar andere Boni :)

Und allen die frisch von der Uni kommen, euch kann ich nur eines raten.
Wenn ihr nicht gleich einen Job findet, schiebt keine Panik. Macht
erstmal die ein oder andere Fortbildung und lasst die Finger von
Dienstleistern jedweder Art.
Wenn der deutsche Staat knapp 3000 Euro für Bewerbungstrainings für
Langzeitarbeitslose ausgeben kann, dann kann er auch ein wenig Geld für
uns Akademiker locker machen, vor allem uns bringt es wirklich was.
Ihr habt nicht umsonst all die Jahre in euer Studium gesteckt, nur um
dann ohne Scham, Anstand und Ehrgefühl von solchen Leuten ausgebeutet zu
werden.

LG
Theo
Autor: Elektrotechniker (Gast)
Datum: 31.01.2010 16:47

T. Orland schrieb:
> Zu meiner Person, 30 Jahre alt, Dipl. Informatiker, MCSE, CCNP, SAP BI
> Analyst.

Aha, du bist Minesweeper Consultant and Solitaire Expert. Ist das nicht
peinlich für einen Diplom-Informatiker? Das ist so, also würde ich ein
Zertifikat für Elektriker machen, obwohl ich Dipl.-Ing. (FH) in
E-Technik bin.
Autor: Theo (Gast)
Datum: 02.02.2010 13:01

Nö, warum sollte es mir peinlich sein?
Es ist eine zusätzliche Zertifizierung auf die ich sogar stolz bin, denn
ich kenn viele die nur mit dem Diplom in der Hand doof aus der Wäsche
geguckt haben.

Und falls du meinen Post durchgelesen hättest, wüßtest du daß ich das
damals in meinem Nebenjob machen durfte. Oder kennst du jemanden der
heute noch fast 10.000 Euro für seinen Werkstudenten ausgibt? Ich
nicht!!!

Ich überlege auch grade den MCITP noch zu machen. Ich weiß ja nicht, wie
das bei euch Ingeneuren ist, aber in der IT zählt jede zusätzliche
Qualifikation und vor allem heißt es bei uns, daß Diplom an der Wand
macht dich nicht zu einem der was kann.
Autor: mighty (Gast)
Datum: 02.02.2010 14:12

IaR kauft man sich solche Zertifikate. Wer es noch nicht
gemerkt hat ist selbst schuld.
Autor: Mitarbeiter (Gast)
Datum: 02.02.2010 22:56

"[...]Auch die Anfangs angedeutete Übernahme vom Kunden war natürlich
kurz vordem Ende des Rollouts vergessen. Und dafür hatte ich mir den
Hintern
aufgerissen, Überstunden ohne Ende geschoben und fast jedes Wochenende
gearbeitet? Also Projekt beim Kunden vorbei und ich wurde natürlich
nicht übernommen. [...]"

--> Bei Yacht Teccon gibt es jede Überstunde bezahlt und
Wochenendstunden etc. gemäß der gesetzlichen Regelungen mit Zuschlag.
Dass Du nicht übernommen wurdest, liegt wohl eher an Dir! Yacht Teccon
ist ein Ingenieurdienstleister (=Personalverleiher) und kein
Personalvermittler. Dass es auch zu Vermittlungen kommt, passiert von
Zeit zu Zeit, aber das liegt nicht an YT, sondern an der jeweiligen
Firma, bei der man eingesetzt ist (nebenbei gesagt arbeite ich nun seit
ca 3 Jahre in dem gleichen Projekt bei YT und bin definitiv nicht
unterbezahlt). Wahrscheinlich war die Firma nicht mit Dir zufrieden oder
sie hatte wirklich keine Möglichkeit, die Stelle aufrechtzuerhalten.

Ich bin auf jeden Fall mit meinem Job und meiner Niederlassung sehr
zufrieden! Mein Betreuer kommt immer mal wieder vorbei und erkundigt
sich nach meinem Projekt. Die Firmenevents sind alle freiwillig und man
trifft immer wieder alte und neue Kollegen. Wie jemand darauf kommt,
dass man die Zeit auch noch als Arbeitszeit bezahlt bekommt weiß ich
nicht. Letzten Sommer wurde ein Grillpicknick veranstaltet. So lernt man
seine Vorgesetzten auch mal in einem anderen Licht kennen. Wer keine
Lust hat, bleibt halt weg, ist einfach nur ein nettes Angebot.
Persönliche Betreuung ist leider nicht bei jedem Dienstleister eine
Selbstverständlichkeit.

Es gibt außerdem noch andere Vorteile: Ich bekomme einen Englischkurs
bezahlt und zahle gerade mal 12 Euro für mein Fitnessstudio (ULC).

Klar gab es auch schon in meiner Abrechnung Fehler. Ich habe allerdings
noch nie erlebt, dass man auf die Bitte, die Abrechnung erklärt zu
bekommen, ein "Nein" bekommt. Im Nachheinein wurde sie dann auch
korrigiert.

Zum Schluss noch ein Wort an die Bewerber: Meinem Kumpel wurde
angeboten, das erste Gespräch telefonisch durchzuführen, was in meinen
Augen völlig ok ist! Außerdem: was spricht dagegen, die Bewerbungskosten
anzusprechen? Wer schon zu Beginn Angst hat, zu fragen, wird auch später
eher "hinter dem Rücken" zu reden, als Sachen offen anzusprechen. Zum
zweiten Gespräch (beim Kunden) wurde er hingefahren und begleitet.
Leider hat sich der Kunde für jemanden anderen entschieden, aber soetwas
kommt immer mal vor.
Autor: Theo (Gast)
Datum: 04.02.2010 00:07

Letzter Versuch.

@mighty
Ja ich weiß auch, daß man sich die Zertifizierung erschwindeln kann.
Kaufen kann man sie nicht. Es gibt genügend Braindumps im Internet.
Dabei ist es aber wie im Studium, stupides Auswendiglernen bringt dich
im wirklichen Leben nicht weiter. Oder wie willst du deinem Arbeitgeber
erklären, daß du zwar die Zertifizierung bzw. Qualifikation hast, aber
eigentlich überhaupt keine Ahnung von der Materie hast?

Soweit ich weiß, kann man sich in Russland oder wars China auch
Unidiplome kaufen. Also wozu jahrelang studieren, einfach kaufen. Die
Frage ist dann allerdings wieder, was macht ein Maschinenbauingeneur,
der noch nicht einmal versteht wie ein Dieselmotor funktioniert später
im Berufsleben wenn der Chef einem die Pläne vom neuen Dieselmotor
vorlegt und der sie überarbeiten soll.
Doof aus der Wäsche gucken, nehm ich mal an.

@Mitarbeiter
Kommen wir zu dir. Ich habe in meinem ersten Beitrag schon erwähnt, was
mich wirklich gestört hat. Und zwar das die Stellenbeschreibung und die
Arbeit die ich gemacht habe, ganz und gar verschieden waren. Ich hätte
kein Problem irgendwo als Putzkraft eingestellt zu werden, nur würde ich
dann nicht anstatt die Klos zu putzen, die Geschäftsführung übernehmen.
Wenn ich als Putzkraft eingestellt und vor allem bezahlt werde, sehe ich
es nicht ein, was ganz anderes zu machen. Und eben genau das war es ja.

Und ja, der Kunde war scheiße. Ich hab ja auch nirgends behauptet, daß
es an YT lag, daß ich nicht übernommen wurde, sondern am Kunden. Aber
Dank Unternehmen wie YT & Co. macht man es den Firmen zu leicht uns
derart auszunutzen. Keine Firma hätte sich dies vor 10 Jahren erlauben
können, heute zählt dieses Verhalten der Unternehmen zum
Geschäftsprinzip Business as usual. Und Nein, es lag auch ganz sicher
nicht an mir, daß ich nicht übernommen wurde. Immerhin hab ich das
Projekt fristgemäß zum Abschluss gebracht.
Und genau das war das Problem, ich wurde nur für das Projekt
eingestellt. Arbeit vorbei, Zeitarbeiter kann gehen. Es war einfach ein
Scheißladen, Pech gehabt. Ich habe diese Erfahrung nunmal gemacht. Für
mich ist es Geschichte.

Und warum wurdest du in den 3 Jahren noch nicht übernommen? Hat das
Unternehmen in diesen drei Jahren dich noch nicht genug kennen gelernt?
Konntest du Sie immer noch nicht von dir überzeugen? Also warum
übernehmen Sie dich nicht? Oder macht es dir soviel Spaß, weniger zu
verdienen? Naja es ist deine Entscheidung. Ich wollte was anderes für
mich, hat ja auch geklappt.

Ich geh mal davon aus, daß du wie die meißten hier Dipl. Ing. bist.
Fachrichtung ist jetzt einmal irrelevant. Sagen wir mal, du hast wie ich
5 Jahre studiert. Ich rechne jetzt mal kurz etwas.

5 Jahre Studium, wo ich als Fachinformatiker pro Jahr mind. 30 tsd. Euro
verdient hätte. Das wären schonmal 150 tsd. Euro. die weg sind. Die
Kosten während des Studiums (Befög, Bücher, Praktika,
Auslandsaufenthalte etc) belaufen sich auf ca 50 tsd. Euro. Das heißt,
man fängt nach dem Studium schon mit mindestens 200 tsd Minus an.

Ich will jetzt wirklich nicht die kaufm. Sachbearbeiter, E-Technikr,
Fachinformatiker, Kfz-Mechaniker und dergleichen niedermachen. Aber es
ist nunmal eine Tatsache, daß es einen riesigen Unterschied was das
Wissen und Können gibt zwischen denen und uns. Also nix für ungut.

Und dann soll man nach dem Studium für ca. 3000 brutto im Monat
arbeiten? Geht´s noch? Kaum mehr als ein Fachinformatiker?
Wofür bitte studiert man all die Jahre? Damit man irgendwann ein
besserer Sachbearbeiter, E-Techniker oder Kfz Mechaniker ist?
Wir haben jahrelang von Nudeln, Reis und Kartoffeln gelebt. Fleisch kam
nur auf den Tisch wenn man die Eltern besucht hat. Man ist ein
Schrottauto gefahren. Man hat mit fremden Leuten zusammen gewohnt, was
gut aber schlecht gehen kann. Eigentlich haben wir gehaust wie die
Kirchenmäuse. Wozu eigentlich?

Hallo? Wir sind Akademiker, ob nun FH oder Uni, ist ja jetzt vollkommen
egal. Die Diskussion will ich nicht aufwärmen. Wir haben den höchsten
Bildungsstand erreicht, den es in diesem Land gibt. Und es soll mir
keiner erzählen, man könnte ja während des Studiums auch NEBENBEI
arbeiten, daß macht jeder sowieso. Aber von Beruf ist man in der Zeit
STUDENT.

Und solange das Prinzip von equal payment & equal treatment nicht gilt,
bin ich nunmal der Überzeugung, daß man als Akademiker sich nicht
ausbeuten lassen sollte, durch solche Unternehmen im Allgemeinen.
Ich hätte kein Problem mit diesem Prinzip der Arbeitnehmerüberlassung,
wenn ich genau wüßte, daß mein "Kollege" beim Kunden am Monatsende
genauso viel auf dem Konto hat wie ich und ich genauso behandelt werde
wie er.

Es ist eine Entscheidung die jeder für sich treffen muss. Ist man bereit
für sehr viel weniger Geld, ohne Arbeitsplatzgarantie und fast nicht
existentem Kündigungsschutz zu arbeiten? Wenn JA, macht es. Wenn NEIN,
ich habe in meinem ersten Post schon geschrieben, wozu ich euch rate.
Das gilt vor allem für Susi. Schieb keine Panik, es kommt schon was.

mfg
Theo
Autor: hahalol (Gast)
Datum: 04.02.2010 00:28

> Eigentlich haben wir gehaust wie die
> Kirchenmäuse. Wozu eigentlich?

Damit Du nen Job hast, wo dein Gehirn halbwegs nicht verkümmert.
Dein Studium garantiert dir erstmal gar nichts und Du hast damit auch
kein Anrecht auf gute/faire Bezahlung erworben.
Gute Bezahlung existiert nur, wenn die Nachfrage höher als das Angebot
ist und das ist bei der Akademikerschwemme momentan nicht der Fall.
Also jammer nicht rum wie ein Weib.
Autor: Theo (Gast)
Datum: 04.02.2010 02:55

Ich dachte ich schau nochmal kurz rein.

@hahalol

Was ist los? Nur ne Ausbildung geschafft? Hat der Grips nicht für ein
Studium gereicht? Arbeitslos oder gar Hartz4 Empfänger?
Wie gefällt dir das?
Es ist nicht schön persönlich angegriffen zu werden, nicht wahr? Also
sollten wir das doch unterlassen. Wir wollen das Niveau doch nicht in
den Keller ziehen.

Und ich jammere nicht, ich zähle Tatsachen auf, die jeder Akademiker
genauso sieht bzw. sehen sollte.

Akademikerschwemme? Höchstens bei den Wirtschaftswissenschaftlern. Das
es in Deutschland einen Mangel an Ingeneuren und IT´lern gib, sollte
selbst dem letzten Bild Leser inzwischen klar sein.

Und ja verdammt nochmal, ein Studium gibt einem Akademiker das Anrecht
auf eine gutbezahlte Stelle. Weil Wissen ist Macht und Macht geht immer
Hand in Hand mit dem Geld. Also habe ich und jeder andere Akademiker das
Anrecht darauf. Wir wissen eben mehr als Anderen.

Genau wegen Menschen die so eine Einstellung haben, wandern viele
Akademiker aus. Wenn es so weitergeht, verliert Deutschland noch seine
Elite. Was soll aus diesem Land werden, wenn die Besten ihr Können und
Wissen ins Ausland tragen? Weder das Land, noch die Unternehmen wissen
zu schätzen, was sie an uns haben. Ich meine jetzt auch nicht
diejenigen, die ihr Diplom in 28 Semestern mit einer 4 geschafft haben,
sondern den Großteil aller Akademiker, die eigentlich alles getan haben,
um so schnell und so gut wie möglich fertig zu werden.

Wir haben nicht nur für uns selbst studiert, sondern auch für unser
Land. Nur wenn man uns nicht zu schätzen weiß, muss man eben
Konsequenzen ziehen.

Dann kommen noch dämliche Diskussionen wie das man Fachkräfte aus dem
Ausland holen sollte. Ich erinnere da mal kurz an die Greencard Debatte
für indische Informatiker. Großes Geschrei in den Medien, die
Bevölkerung geht auf die Barrikaden. Das Ende vom Lied war, daß selbst
die Inder nicht hierher wollten. Miese Bezahlung, schlechtes Klima, als
Akademiker bist du hier nur ein besserer Sachbearbeiter. Na vielen Dank,
selbst diejenigen aus einem 3. Welt Land wollten nicht hierher.

Sowas nervt mich gewaltig. Anstatt das die Idioten aus Berlin und
Unternehmer darbüer diskutieren, ob man Fachleute aus dem Ausland nach
Deutschland holt, sollte man lieber darüber nachdenken, wie man
verhindert, daß die "Fachleute" aus Deutschland auswandern. Von meinen
ehemaligen Kommilitonen ist schon etwa ein Viertel ausgewandert.
Eine sehr gute Ausbildung in Deutschland genossen und dann ausgewandert.
Wenn die Besten auswandern, wer bildet dann in 20 oder 30 Jahren die
nächste Generation aus? Jemand der frustriert 20 Jahre für Dienstleister
beschäftigt war?

Solche Unternehmen nehmen diesem Land das Beste und alle reden darüber,
daß man doch froh sein könnte überhaupt Arbeit zu finden.

Ok, ich hab gut reden, ich habe Arbeit. Aber selbst wenn ich arbeitslos
wäre, glaub ich kaum, daß sich meine Meinung dazu ändern würde.

Der nächste der glaubt, er müßte mich persönlich beleidigen wird einfach
ignoriert.

Kurz vor 3, mein Flieger geht gleich, ich bin erstmal weg.

LG
Theo
Autor: Rick (Gast)
Datum: 04.02.2010 08:07

@Theo: 95% Zustimmung, nur zur Zeit warten viele Unternehmen, das es
wieder losgeht und bis dahin passiert nicht viel in Sachen Einstellung.

Was ist ein Ingenieurmangel ?
Es gibt einen Mangel, denn es gibt für viele Firmen nicht den
100%-Kandidaten, da suchen die lieber noch Monate weiter.
Ein 80%-Kandidat reicht nicht aus.

Ich bewerbe mich bei den Firmen XY, ABC, diese suchen zum Teil seit
Monaten nach dem passenden Ingenieur, auf eine auf mich ganz gut
passende Stelle.

Ich stelle mich ev. sogar persönlich vor.
Single, flexibel, Arbeitszeiten unwichtig, Urlaubstage waren kein
Gesprächsthema, Gehaltsvorstellung sehr moderat (Rückmeldung durch
Direktvermittler), ...

Nach 1-2 Wochen kommt die Absage.

Die Firma sucht aber oft monatlelang weiter nach dem passenden Mann/Frau
für diese Stelle.
Zumindest ist keiner wesentlich besser als ich.

Oder solche Bemerkungen: Selbst wenn er mir zutraut, das ich mich
innerhalb von 4 Wochen komplett eingearbeitet hätte, wäre das nicht
schnell genug, er sucht jemanden der sofort loslegen kann (Siemens AG
über Leihbude).
(Die brauchen schon mind. 3 Wochen für einen PC mit SAP-Zugang)

Ich schaue mich in letzter Zeit daher auch außerhalb Deutschland um.

Die Greencard ist sehr begehrt bei der deutschen Industrie.
Eine Möglichkeit billiger Superfachleute nach Deutschland zu holen,
zumindest in der Theorie.

WEnn der Wirtschaftmotor wieder snspringt liefern die Dienstleister dann
sofort (wieder theoretisch) die optimalen Kandidaten, sofern die nicht
schon die Koffer gepackt haben, um dann zB: als Lebenskünstler sonstwo
zu leben.

"Früher haben wir Leute eingestellt, nur weil die gut waren, das ist
heute anders." - Aussage eines Dienstleisters.

Etwas sehr frustriert.

Rick
Autor: hahalol (Gast)
Datum: 04.02.2010 09:29

> Was ist los? Nur ne Ausbildung geschafft? Hat der Grips nicht für ein
> Studium gereicht? Arbeitslos oder gar Hartz4 Empfänger?
> Wie gefällt dir das?
> Es ist nicht schön persönlich angegriffen zu werden, nicht wahr? Also
> sollten wir das doch unterlassen. Wir wollen das Niveau doch nicht in
> den Keller ziehen.

> Und ich jammere nicht, ich zähle Tatsachen auf, die jeder Akademiker
> genauso sieht bzw. sehen sollte.

> Akademikerschwemme? Höchstens bei den Wirtschaftswissenschaftlern. Das
> es in Deutschland einen Mangel an Ingeneuren und IT´lern gib, sollte
> selbst dem letzten Bild Leser inzwischen klar sein.

Hallo? Welches Kraut rauchs Du denn? :-D
1. Bin HW-Entwickler (Ing) in sehr bekannter erfolgreicher deutscher
Firma
2. Akademikerschwemme ist Fakt, ich brauch doch nur die abgelehnten
Bewerbungen bei uns zählen, oder mir einfach mal die Stellenangebote in
Deutschland angucken
3. Dein Studium alleine ist NICHTS wert, es ist etwas wert, wenn jemand
dir dafür Geld geben möchte, um von deinem Wissen (?) zu profitieren
4. Doch, du jammerst wie ein Mädel.
Autor: hahalol (Gast)
Datum: 04.02.2010 09:31

> @Theo: 95% Zustimmung, nur zur Zeit warten viele Unternehmen, das es
> wieder losgeht und bis dahin passiert nicht viel in Sachen Einstellung.

Höhöhö, dann wartet mal aber werdet nicht schwarz dabei :-D
Ich denke man kann schon froh sein, wenn es wenigstens so bleibt wie es
JETZT ist.
Autor: Chris D. (myfairtux)
Datum: 04.02.2010 12:08

Theo schrieb:

> Und ja verdammt nochmal, ein Studium gibt einem Akademiker das Anrecht
> auf eine gutbezahlte Stelle. Weil Wissen ist Macht und Macht geht immer
> Hand in Hand mit dem Geld. Also habe ich und jeder andere Akademiker das
> Anrecht darauf. Wir wissen eben mehr als Anderen.

Solche Ansichten sind anscheinend immer noch verbreitet, werden aber vom
Markt immer wieder widerlegt. Gut bezahlt wird, wenn auf dem Markt ein
Bedarf vorhanden ist - sonst nicht. Mit der Schwere der Ausbildung hat
das nichts zu tun.

Gibt es jemanden, der Deine Fähigkeiten benötigt?
Ja? Dann verdienst Du entsprechend
Nein? Dann hilft Dir das Studium genau gar nichts.

Ein Anrecht auf eine gutbezahlte Stelle erwirbt man im Studium natürlich
nicht. So eine Einstellung ist gerade in heutiger Zeit blauäugig.

> Genau wegen Menschen die so eine Einstellung haben, wandern viele
> Akademiker aus. Wenn es so weitergeht, verliert Deutschland noch seine
> Elite. Was soll aus diesem Land werden, wenn die Besten ihr Können und
> Wissen ins Ausland tragen? Weder das Land, noch die Unternehmen wissen
> zu schätzen, was sie an uns haben.

Das ist nicht in allen Unternehmen so - aber auch in anderen Ländern
gibt es mittlerweile gut Ingenieure/Informatiker. Und Dank der
Globalisierung konkurrieren diese immer stärker mit den hiesigen.
Das kann man gut oder schlecht finden - aber es passiert und wird sich
verschärfen.

Das Auswandern hilft da nur für kurze Zeit - die Globalisierung kommt
auch dorthin. Zumal die soziale Absicherung dort meist nicht wirklich
toll ist.

Man darf auch nicht vergessen, dass man sein soziales Umfeld hier
zurücklässt und dort immer ein Fremder bleiben wird. Dieser Punkt wird
oft vergessen.

> Wir haben nicht nur für uns selbst studiert, sondern auch für unser
> Land. Nur wenn man uns nicht zu schätzen weiß, muss man eben
> Konsequenzen ziehen.

Vor allem hast Du auf Kosten Deines Landes studiert.

Denk auch nicht immer an die Hiobsbotschaften aus den Konzernen - es
gibt hier durchaus Unternehmen, die zu fairen Konditionen einstellen.
Nur machen die sich als Schlagzeile nicht so gut ;-)

> Dann kommen noch dämliche Diskussionen wie das man Fachkräfte aus dem
> Ausland holen sollte. Ich erinnere da mal kurz an die Greencard Debatte
> für indische Informatiker. Großes Geschrei in den Medien, die
> Bevölkerung geht auf die Barrikaden. Das Ende vom Lied war, daß selbst
> die Inder nicht hierher wollten. Miese Bezahlung, schlechtes Klima, als
> Akademiker bist du hier nur ein besserer Sachbearbeiter. Na vielen Dank,
> selbst diejenigen aus einem 3. Welt Land wollten nicht hierher.

Das ist in der Tat eine Schnapsidee (gewesen).
Es gibt hier genug gute Leute.

> Der nächste der glaubt, er müßte mich persönlich beleidigen wird einfach
> ignoriert.

Ruhig, ruhig :-)

Chris D.
Autor: hahalol (Gast)
Datum: 04.02.2010 19:04

> Gibt es jemanden, der Deine Fähigkeiten benötigt?
> Ja? Dann verdienst Du entsprechend
> Nein? Dann hilft Dir das Studium genau gar nichts.

Gut gesprochen.
Autor: hier und da (Gast)
Datum: 08.02.2010 16:26

@alle mit Wissen!

Hat einer den mal Fakten zum eigentlichen THEMA ??

oder gibts hier nur bla bla bla jeder weiss es besser ^^
Autor: Warmweiß (Gast)
Datum: 08.02.2010 20:29

hier und da schrieb:
> Hat einer den mal Fakten zum eigentlichen THEMA ??

Was gibt's zum Thema noch zu sagen? Yacht-Teccon ist ein gewöhnlicher
Dienstleister und fertig. Schlimmer als Brunel wird er nicht sein.
Für Anfänger sind Dienstleister in der Krise sowieso denkbar ungeeignet.
Da kommt nach einer Bewerbung und Gespräch außer einem "Wir speichern
Sie mal ab und gucken uns mal nach passenden Stellen um" nicht viel rum.
"Früher" war genau das Gegenteil der Fall, man konnte relativ easy von
denen sehr schnell "untergebracht" werden.
Heute ist das nur noch 'n Rettunganker für arbeitsuchende erfahrene,
aber nicht 'Over the Top' Ingenieure. Da sind die Chancen am größten,
dass sie was auftreiben können und man nicht wie die Ingenieur-Newbies
als Karteileichen (ver)endet.
Autor: so ist es (Gast)
Datum: 10.02.2010 09:58

Zur aktuelle Situation bei Yacht Teccon:

- ca. 25% Entlassungen (Ende 2009)
- ca. 20% gehen selbst (das sind wohl die Insider mit den Einblicken in
die Struktur und Führung)
- viele mit Kurzarbeit 0 (d.h. nur noch 60% bzw. 67% vom Amt)
- die Verwaltung ist mit sich selbst beschäftigt (und schon damit
überlastet - autsch)
- ganz schrecklich: es rufen keine Kunden an; soll man jetzt etwa selbst
aktiv werden und versuchen Mitarbeiter in Projekten unterzubringen?

Also hofft man, dass es irgendwann schon weitergeht.
(Solange das Budget für "Hoffnung" noch nicht aufgebraucht ist.)

Und das Beste: Die Führung von Yacht Teccon bzw. Randstad glaubt auch
noch an ihre Slogans.
"offen kommunizieren - respektvoll miteinander umgehen - unternehmerisch
handeln"
Leider wird ab der 2. Hierarchieebene genau gegenteilig gehandelt.
(Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!)

So sieht es also aus!
Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
Datum: 10.02.2010 10:59

Eigentlich gehoeren diese ganzen Firmen gesetzlich abgeschafft. Wenn man
sich ueberlegt, wieviel Wegelagerer und Taugenichtse von den wenigen
durchgebracht werden wollen, die tatsaechlich etwas leisten... das ist
schon enorm (und da meine ich durchaus nicht jene, die gar nicht erst
arbeiten koennen). Wer soll das auf Dauer denn noch tragen?

Und unser Staat verkauft uns nun ein verlaengertes Kurzarbeitergeld (18
Monate) auch noch als Foerderung von Arbeitsplatzen. Echt hart. Wie naiv
muss man eigentlich sein, um soetwas zu glauben?

Und wenn jetzt jemand kommt und sagt: Na toll, dann sitzen aber alle
Leiharbeiter auf der Strasse. Gut, dann fehlt den Firmen naemlich die
Arbeitskraft und sie sind gezwungen, einen anstaendigen Arbeitsvertrag
aufzusetzen oder sie gehen vor die Hunde => ebenfalls gut, denn das
schafft Platz fuer Neues. Marode Grosskonzerne wie Siemens oder Opel
sollte man auch pleite gehen lassen, wenn sie nicht mehr wirtschaften
koennen. Das ist auf Dauer gesehen schlicht und ergreifend kein Verlust,
sonst kann man gleich den staatlichen Protektionismus und Planwirtschaft
wieder einfuehren.
Autor: S. B. (smoerre)
Datum: 10.02.2010 14:11

> Eigentlich gehoeren diese ganzen Firmen gesetzlich abgeschafft.
sehe ich genauso - wenn man es wenigstens so wie im Ausland machen würde
- da verdient ein Leiharbeiter mehr als ein regulär Angestellter.

>Gut, dann fehlt den Firmen naemlich die
>Arbeitskraft und sie sind gezwungen, einen anstaendigen Arbeitsvertrag
>aufzusetzen oder sie gehen vor die Hunde
das wird ja aus 2 Gründen nicht umgesetzt:
1. Arbeitsrecht: hier will man politisch gar nichts machen, deshalb gibt
es auch so viele Leiharbeitsfirmen.
2. die reguläre Firma kann sich jetzt die Personalabteilung sparen bzw.
abbauen. Man erpart sich das Hire and Fire-System der Amis, das
hierzulande einen Aufschrei auslösen würde und wählt die indirekte
Variante der Leiharbeit als Dauerlösung.

Man braucht politisch nichts zu tun, solange sich keiner darüber
aufregt.
Autor: Technikwichtel (Gast)
Datum: 15.02.2010 20:04

Stefan schrieb:
> Mir wurden im
> Gespräch 2.700,- Monatsbrutto bei einer 40h Woche geboten.

Meine Herren, dafür arbeitet bei uns kein Techniker! Das Angebot würde
ich nur im äußersten Notfall annehmen. Bekommst Du woanders nichts?
Schonmal bei mittelständischen Unternehmen beworben?

Es ist zum Teil echt eine Frechheit, was Ingenieuren da als
Einstiegsgehalt angeboten wird. Wo wir aber wieder bei dem Problem von
Angebot und Nachfrage wären. Das Konzept des ewigen Gejammers nach mehr
Ingenieuren scheint für die Arbeitgeber wohl leider aufzugehen...
Autor: berlineringfh (Gast)
Datum: 15.02.2010 20:44

Technikwichtel schrieb:
> Meine Herren, dafür arbeitet bei uns kein Techniker! Das Angebot würde
> ich nur im äußersten Notfall annehmen. Bekommst Du woanders nichts?
> Schonmal bei mittelständischen Unternehmen beworben?

Ich arbeite schon seit 3 Jahren für dieses Gehalt (2700 Bruttox13) in
Berlin bei einer sehr erfolgreichen und beliebten Firma. Bei der
Einstellung wurde sogar mein letztes Gehalt noch runtergehandelt :-(
Nach Süddeutschland zu gehen habe ich in Erwägung gezogen, aber die  mir
angebotenen Stellen sind auch meist nur mit ~45k bezahlt, wo ich dann
unterm Strich nach Abzug der höheren Mieten und gelegentlichen
Heimfahrten auch nicht besser bin als hier in Berlin. Dazu kommt der
Verlust von Heimat und Familie. Achso, bin übrigens NT-Ing mit
Spezialisierung auf HF-Technik in der Entwicklung (Ansoft HFSS, ADS,
alle gängigen HF-Messgerätschaften kein Problem...)

Ich schätze diese Bezahlung ist mittlerweile normal und bei den Leuten
die deutlich mehr verdienen, wird sich das Gehalt im Laufe der Jahre
auch nach unten korrigieren...

VG!
Autor: Brockmöller (Gast)
Datum: 16.02.2010 22:13

Ich kannte mal jemanden, der bei Yacht-Teccon war. Wir scherzten
darüber, dass es immer bald eine "Yacht Prügel" heißen würde, statt der
"guten" alten "Tracht Prügel".
Autor: hier und da (Gast)
Datum: 22.02.2010 16:06

Also wenn ich als neuer einsteige dann würde ich das erste jahr auch
erst mal mit weniger arbeiten( natürlich nicht für weit weit drunter
^^). Da man wenn mann neu ist in einer Firma man nie auf 100% laufen
kann weil es viele neu Sachen gibt die man erst mal lernen muss und
umsetzten muss! von daher lieber erst mal ein bischen weniger im ersten
Jahr

als Arbeitslos!

Arbeitsplätze gibts viele, aber man muss auch sehen in welchen Bereichen
das ist! ING ist nicht gleich ING auf dem Arbeitsmarkt!

Ist wie bei Lehrern jeder will Grundschule aber kaum einer Hauptschule !

Und von Arbeitslosigkeit bekomme ich auch keine Arbeitserfahrung die
halt bei NEULINGEN noch nicht da ist, was auch wirder schlecht bei der
Bewerbung kommt :-( !
Autor: Peter (Gast)
Datum: 23.02.2010 13:23

Ich habe mich da vor kurzem online beworben,
es kam eine Eingangsbestätigung, gefolgt von einer Abwesenheitsmeldung.

Ich lasse mich überraschen.

Die tollen Sprüche haben inzwischen auch andere Firmen drauf,
"offen kommunizieren - respektvoll miteinander umgehen - unternehmerisch
handeln"
hört sich besser an als
"Mach einen guten Job, sei zufrieden mit der Kohle und sei still !"
Autor: so ist es (Gast)
Datum: 24.02.2010 10:57

Peter schrieb:
> "offen kommunizieren - respektvoll miteinander umgehen - unternehmerisch
> handeln"
> hört sich besser an als
> "Mach einen guten Job, sei zufrieden mit der Kohle und sei still !"

Hört sich gut an, aber wenn du nicht mal deiner Chefin/deinem Chef
vertrauen kannst (Zit. "Hast du etwas schriftlich bekommen?") und immer
alles schriftlich verlangen musst bzw. mit Arbeitsgericht drohen musst,
dann sagt das viel über den Führungsstil.
Autor: Arne (Gast)
Datum: 24.02.2010 12:34

> "Mach einen guten Job, sei zufrieden mit der Kohle und sei still !"
Kippe aus
Glotzn off
Keene Fettbemmen fressn
und orbeiden

:-)
Autor: Tom (Gast)
Datum: 24.02.2010 14:07

>Kippe aus
>Glotzn off
>Keene Fettbemmen fressn
>und orbeiden

Aber Chef, der Mann kann doch kein Ost-Deutsch!
Autor: Peter (Gast)
Datum: 01.03.2010 17:32

Habe bei Yacht-Teccon bald ein Vorstellungsgespräch.
Eben die üblichen Bögen vorher ausfülle,
Gehaltswunsch Monatsbrutto UND netto ausfüllen.
Ich darf mir was wünschen - prima ! :-)
Autor: Wamweiß (Gast)
Datum: 02.03.2010 15:33

Peter schrieb:

> Gehaltswunsch Monatsbrutto UND netto ausfüllen.
????
Autor: Peter (Gast)
Datum: 02.03.2010 15:37

Ja, es soll das Wunsch-Monatsbrutto und das Monatsnetto ausgefüllt
werden.
Ist das ein Test, ob man im Netz einen Brutto-Netto-Rechner findet?
Autor: Horrorwitz (Gast)
Datum: 02.03.2010 19:14

Wenn jemand den Wunsch angibt: netto = brutto, dann weiß Yacht Teccon
sofort: Der will bei uns schwarz arbeiten. Oder man meldet sich im
Ausland an oder aber man hält Leiharbeiterinnen zur Verfügungen für
steuervergünstigende Scheinehe.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 05.03.2010 09:24

Peter schrieb:
> Gehaltswunsch Monatsbrutto UND netto ausfüllen.

Ich würde dann mal nachfragen, ob du deine Leistung (100%) als BRUTTO
oder NETTO erbringen sollst ;-))))

PS: Du findest sie auch auf der Cebit, allerdings ist häufig niemand am
Stand. Da hat ihnen wohl keiner gesagt, ob die Öffnungszeiten BRUTTO
oder NETTO sind.
Autor: Juppi (Gast)
Datum: 06.03.2010 01:42

Da bin ich ja mal gespannt, was mich beim Vorstellungsgespräch nächste
Woche so erwartet. Was die Fahrkosten dorthin betrifft, (sind für mich
ca. 250 km), die werde ich schon vorab beantragen bzw. die schriftliche
Zusage, das mir diese auch erstattet werden. Wöchentliche Heimfahrten
müssen auch drin sein.
Na ja, nach dem was ich hier so gelesen habe, wirds dann wohl nix.

Juppi
Autor: Hans (Gast)
Datum: 09.03.2010 13:16

Juppi schrieb:
> Was die Fahrkosten dorthin betrifft, (sind für mich
>
> ca. 250 km), die werde ich schon vorab beantragen bzw. die schriftliche
>
> Zusage, das mir diese auch erstattet werden.

Na - das wird ja wohl nix mit der Erstattung, steht normalerweise in der
Einladung (falls du eine schriftliche bekommen hast).

Bei der Stelle ist ALLES möglich:
Von sofort im Auftrag bis 2 Monate Leerlauf und dann Papiere bekommen.

Viel Erfolg!
(Kannst dann ja mal darüber berichten.)

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