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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DCF77-Modul von Pollin


Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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Hallo,
ich hab beim Stöbern auf der Pollin-Seite gerade das DCF77-Modul 
(Best.Nr 810054) entdeckt. Gibt es damit schon Erfahrungen?
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=NTQ...

Autor: M. H. (zebrafalke02)
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Das ist aber im moment wohl nicht lieferbar, ich hab ein paar bestellt 
und die waren nicht dabei und werden irgendwann nachgeliefert.

Autor: Pete K. (pete77)
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470 Stück sind noch da.

Autor: Wolfgang Birner (logox2)
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Hat jemand sowas wie eine DCF-lib für AVR+GCC? Ich hab schon lange 
Interesse daran mal einen DCF-Empfänger zu realisieren.

Autor: Stefan Ernst (sternst)
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Such mal in der Codesammlung nach "DCF77" und "DCF 77", da gibt es 
einige Treffer.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Heute sind meine Module von Pollin nachgesendet worden. Habe gleich eins 
probiert und festgestellt, daß es funktioniert. Es ist so ähnlich, wie 
das Reichelt Modul, nur viel kleiner, hat eine push-pull-Endstufe mit 
5µA Ausgangs"leistung" und kann somit direkt an einen CMOS-Eingang 
geschaltet werden. Der PON-Pin hat bei diesem Modul tatsächlich eine 
Bedeutung: liegt er auf Vcc, ist das Empfangsmodul abgeschaltet. Liegt 
er auf Masse, ist das Empfangsmodul eingeschaltet. Das Modul muß nach 
dem Einschalten der Betriebsspannung mindestens eine High-Low-Flanke an 
diesem Pin sehen, um aktiviert zu werden. Dies kann auch durch ein 
externes R/C-Glied mit einer Zeitkonstante von mindestens 1 Sekunde 
geschehen, wenn man keinen extra Controllerpin opfern will und das Modul 
immer an sein soll.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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uii das ist ja sehr günstig. Pollin ist echt super :)

Billiger geht's wohl nur direkt aus china.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

>Das Modul muß nach
>dem Einschalten der Betriebsspannung mindestens eine High-Low-Flanke an
>diesem Pin sehen, um aktiviert zu werden.

ist zumindest ungewöhnlich. In den Datenblättern, die ich bisher von 
solchen ICs gesehen habe, war das immer ein statischer Eingang.

Vielelicht nur nicht lange genug gewartet? Andere Module brauchen 
teilweise etliche Sekunden, bis der Empfänger eingeregelt hat und 
Impulse kommen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Nee Michael, ich hab´s lange genug getestet. Beim direkten an Masse 
legen des Eingangs läuft das Modul nicht los. Beim H/L-Tasten startet es 
sofort mit der Ausgabe der DCF-Impulse. Ich denke mal, daß intern eine 
Reset-Logik oder ähnliches verknüpft ist. Es arbeitet aber nach der 
beschriebenen Methode sehr ordentlich. Die Leuchtstofflampe direkt an 
der Arbeitsplatte bringt es jedenfalls nicht durcheinander.

Autor: klaus (Gast)
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Hi!

Kannst du die nötige Schaltung inkl. R/C-Glied bitte mal hier posten?

Habe nun auch so ein Pollin Modul und bekomme es nicht zum werkeln.

Wie würde eine Verstärkerstufe (Transistor?) wenn man es nicht direkt an 
einen µC hängen will?

Gruß

Autor: Duke (Gast)
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Hallo,

kann jemand die Maße der Antenne posten ?

Danke

Autor: klaus (Gast)
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55mm lang und 9mm Durchmesser

Autor: klaus (Gast)
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8mm Durchmesser, sry

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Also die Flanke an dem Eingang des Moduls muß steil genug sein, ein 
einfaches R/C-Glied reicht nicht (muß wohl Zufall gewesen sein). Mit 
einem Schmitt-Trigger geht es auf jeden Fall. Zwischen dem Einschalten 
der Betriebsspannung und der H/L Flanke muß wenigstens eine Sekunde 
liegen.

Autor: klaus (Gast)
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wie sieht die Schaltung denn dann aus? Brauch man dann nicht auch ein 
Verzögerungsglied (C?)?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Travel Rec.: werd ich mir mal vorsichtshalber merken, dieses Verhalten.

Naja, noch ein Pin am AVR frei? Dann ist es doch schon gelöst. ;)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ja, ein R, ein C und ein Schmitt-Trigger oder zwei Rs und ein C und ein 
Transistor. Letzteres habe ich nicht getestet.

Autor: g-k (Gast)
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Hab hier auch so ein Pollin DCF Modul geordert. Das mit dem PON Pin 
scheint traurige Wahrheit :(

Man muss es wirklich etwas spaeter starten, und mit einem RC bekomme ich 
es nicht sauber hin. Steht ja auch im "Datenblatt", ab der ersten 
neg.Flanke. Mal schaun, wie ich das endgueltig loese.

Ansich wollte ich das teuere Conrad DCF ersetzen. Aber das Pollin 
scheint bei mir auch auf der Versorgung sehr viel stoerempfindlicher zu 
sein. VDD sollte man also unbedingt filtern.

Der Datenausgang ist uebrigends high activ.

Falls Ihr Erfahrungen/Vergleiche mit anderen DCFs habt, oder eine 
einfache Loesung des PON bitte posten :)

Gruss G.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Ich habe das Modul letzthin mal ausprobiert. Klappt in fliegender 
Verdrahtung wunderbar. Stundenlang durchgängig ein störungfreies Signal 
trotz allerlei Hardware daneben, Röhrenmonitore inklusive.

Ist allerdings richtungsabhängig, in der falschen Richtung geht 
garnichts.

PON frisst in dem (Test-) Aufbau halt einen zweiten Pin vom Controller.

Autor: Oliver (Gast)
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Hallo,

was meinst Du mit Richtung? Horizontal/vertikal? Oder muss man damit 
tatsächlich "zielen"?

Schöne Grüße,
Oliver

Autor: Andreas K. (a-k)
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Wenn der Stab in Richtung Mainflingen zeigt kann der Empfang etwas 
schwierig werden. Horizontal quer dazu ist besser.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Bei meinem Exemplar ist die ansteigende Flanke nicht sonderlich steil 
und hat einen kleinen Sägezahn draufmoduliert. Da die Hysterese der 
AVR-Eingänge sehr gering ist, ist es je nach AVR Typ/Exemplar schon 
vorgekommen, dass der Impuls vom AVR gelegentlich nicht als ein 
einzelner vollständiger Impuls erkannt wurde, sondern ein sehr kurzer 
vorneweg erkannt wurde.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Andreas Kaiser wrote:
> Bei meinem Exemplar ist die ansteigende Flanke nicht sonderlich steil
> und hat einen kleinen Sägezahn draufmoduliert. Da die Hysterese der
> AVR-Eingänge sehr gering ist, ist es je nach AVR Typ/Exemplar schon
> vorgekommen, dass der Impuls vom AVR gelegentlich nicht als ein
> einzelner vollständiger Impuls erkannt wurde, sondern ein sehr kurzer
> vorneweg erkannt wurde.

Hmmm... - Ein Grund mehr, das Ding über einen entprellten Tasteneingang 
auszuwerten (PeDa-Bulletproof-Entprellung, so modifiziert, dass sie 
steigende und fallende Flanken separat erkennt).

;-)

...

Autor: Andreas K. (a-k)
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Ja, ein Problem ist das nicht wirklich, das war mehr als Tip für andere 
gedacht. Ist softwareseitig leicht zu lösen.

Da in meiner Anwendung allerdings sowieso ein bischen Hardware 
dazwischen für Einschaltflanke und Signalverstärkung nötig war, habe ich 
das kurzerhand einen übrig gebliebenen Tiny15 machen lassen. Dahinter 
schaut's nun deutlich schöner aus und der Code am anderen Ende der 
Leitung ist einfacher.

Autor: Andre (Gast)
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Hat schon jemand nachgemesen wie hoch die Stromaufnahme im Power Down 
ist ?

Ich habe da eine Akkugestützte Schaltung mit RTC und möchte die gerne um 
DCF erweitern.
Natürlich zählt hier jedes µA :D

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Die Stromaufnahme des Moduls kann "0,nix" sein, wenn man es über einen 
Portpin versorgt und halt abschaltet, wenn man es nicht braucht ;-).

Autor: Andre (Gast)
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Stimmt !

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.

Danke dann bestell ich das Teil mal.

Autor: Gast (Gast)
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Ich hab das Pollin DCF77-Modul auch und kann das mit der H-L-Flanke 
nicht bestaetigen. Bei mir habe ich den PON-Pin einfach auf Masse gelegt 
und es funktioniert wunderbar. Dauert allerdings etwas (3-5 min) bis es 
Signale ausgibt. Im Datenblatt steht auch das es bis zu 20 Minuten 
dauern kann bis der Empfaenger sich mit dem Signal synchronisiert hat.

Das Problem mit der langsam steigenden Flanke und den Saegezaehnen hab 
ich mit einem Verstaerker zwischen Signalausgang und uC Eingang geloest. 
Damit ist der Saegezahn komplett raus und die Flanke steigt in ~100 us.

Die Qualitaet der Signale ist auch super. Hab mir mal ein Testprogramm 
geschrieben was auf dem Display meiner Uhr-Schaltung die Laenge der 
Pulse ausgibt und die sind recht konstant (Abweichung +-3ms). Meine Uhr 
laeuft damit nun schon >18 h ohne einen einzigen Bitfehler.

Autor: stepp64 (Gast)
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Ich habe mir auch dieses Pollin-Modul bestellt und bin mir etwas 
unsicher, wie ich es an einem µC anschliesen soll. Kann ich den Ausgang 
des Moduls einfach mit einem Eingang meines PICs verbinden, oder sollte 
da noch ein Transistor dazwischen? Könnt ihr mir mal eure Schaltung 
skizieren oder beschreiben, wie ihr das Modul angeschlossen habt? Danke.

Sven

Autor: Andreas K. (a-k)
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Direkt anschliessen sollte funktionieren. Schmitt-Trigger-Eingang ist 
zwar von Vorteil, es sollte aber auch ohne den etwas dabei rauskommen.

Kein Pullup, kein Transistor. Ein bipolarer Transistor wäre bei der 
immensen Treiberleistung von dem Teil (glatte 5µA) ohnehin ein Schuss 
ins Knie.

Rechne damit, dass die ansteigende Flanke möglicherweise prellt. Also 
Entprellung wie bei Taster.

Autor: stepp64 (Gast)
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OK. Ich wollte den Empfänger an einen Captureeingang des PIC16F887 
anschliesen. Das ist schon mal ein ST-Eingang. Wie bekomme ich denn nun 
heraus, welchen Strom der Eingang des PIC zieht? Ist der Parameter 
"Input Leakage Current" der richtige? Dann würde das ja mit max. 1µA 
funktionieren.

Wie lange denkst du denn, dass das Signal prellt?

Sven

Autor: Z. Z. (Gast)
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hi,

ich bekomme das DCF Modul einfach nicht zum laufen, habe Ausgang und PON 
am AVR angeschlossen aber es wird auch nach 30min. am Terminal keine 
Uhrzeit bzw. Datum aktualisiert.

hier mal mein Code:
$regfile = "M8def.dat"
$crystal = 4000000
$baud = 9600

$hwstack = 128
$swstack = 128
$framesize = 128

'///////////////PORT Zuweisungen////////////////////////
'Port C =6543210
Ddrc = &B1111111                                            '0 = Eingäng; 1 = Ausgänge
Portc = &B1111111

Power_dcf Alias Portc.1

'////////////////Schnittstellenkonfiguration/////////////////
Config Dcf77 = Pinc.0 , Timer = 1 , Debug = 1 , Check = 1 , Gosub = Sectic
'Config Dcf77 = Pinc.0 , Timer = 1 , Debug = 1

Enable Interrupts
Config Date = Dmy , Separator = .
Declare Function Dcf_timezone() As Byte


Dim I As Integer
Dim Sec_old As Byte , Dcfsec_old As Byte

Sec_old = 99 : Dcfsec_old = 99

Wait 2

'////////////////Initialisierungen/////////////////////////

Print "Modul wird einschalten"
Power_dcf = 0
   While Power_dcf = 1
      nop
   Wend

Do
   For I = 1 To 78
      Waitms 10
      If Sec_old <> _sec Then
         Exit For
      End If
      If Dcfsec_old <> Dcf_sec Then
         Exit For
      End If
   Next
   Waitms 220
   Sec_old = _sec
   Dcfsec_old = Dcf_sec
   Print Time$ ; " " ; Date$ ; " " ; Time(dcf_sec) ; " " ; Date(dcf_day) ; " " ; Bin(dcf_status) ; " " ; Bin(dcf_parity) ; " " ; Bin(dcf_bits) ; " " ; Bdcf_impuls ; " " ; Bdcf_pause       '; " " ; db1 ; " " ; db2
   If Dcf_sec > 45 Then
      Reset Dcf_status.7
   End If
   Print "Timezone : " ; Dcf77timezone()
Loop


'optional, is called every second by the library
Sectic:
  nop
Return


End


was mach ích falsch?

Autor: Andreas K. (a-k)
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Fang doch mal vorne an und schau nach ob überhaupt ein brauchbares 
Signal kommt. Debug=2 könnte da helfen, und dann halt in die 
entsprechenden Variablen reinschauen.

Autor: Andreas K. (a-k)
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stepp64 wrote:

> OK. Ich wollte den Empfänger an einen Captureeingang des PIC16F887
> anschliesen. Das ist schon mal ein ST-Eingang.

Ein Comparator-Eingang ist nur dann ein Schmitt-Trigger, wenn man den 
Schwellwert entsprechend umprogrammiert. Ich bin da bei diesem PIC grad 
nicht auf dem Laufenden, bei manchen jedenfalls geht das.

> Ist der Parameter
> "Input Leakage Current" der richtige? Dann würde das ja mit max. 1µA
> funktionieren.

Korrekt.

> Wie lange denkst du denn, dass das Signal prellt?

Weiss ich nicht mehr. Worst case ist ein kurzer Puls vorneweg. Probier's 
aus, vielleicht klappt es auch so.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Normalerweise prellt das Signal gar nicht und ist ein sauberes Rechteck. 
Nur wenn der Empfang mies ist, wird dieses Rechtech durch unregelmäßige 
Pulse unterbrochen oder fällt ganz aus.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Travel Rec. wrote:

> Normalerweise prellt das Signal gar nicht und ist ein sauberes Rechteck.

Ich hatte bei durchaus sauberem Empfang den Effekt, dass die ansteigende 
Flanke bei sehr genauer Betrachtung nicht ganz steil und mit einem 
kleinen Sägezahn überlagert war. In Verbindung mit der eher kleinen 
Hysterese der AVR-Eingänge führte das dazu, dass ab und zu ein sehr 
kurzer Impuls vorweg erkannt wurde. Ich hatte nicht weiter untersucht, 
ob das nur bei diesem Exemplar der Fall war.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ahh ja. Naja, bei einem Polling des Pins in einem 5ms-Raster würde dies 
nicht in´s Gewicht fallen, dabei werden solche Ausreißer weginterpoliert 
;-)

Autor: Andreas K. (a-k)
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Travel Rec. wrote:

> Ahh ja. Naja, bei einem Polling des Pins in einem 5ms-Raster würde dies
> nicht in´s Gewicht fallen, dabei werden solche Ausreißer weginterpoliert
> ;-)

Stimmt. Wenn das allerdings per Timer-Capture macht, weil noch frei, 
dann merkt man das.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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DCF macht man nicht per Timer-Capture! Selbst wenn nur der Pin noch frei 
ist, kann man diesen in einer ohnehin laufenden Timer-ISR pollen, ohne 
die Capturefunktion zu nutzen.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Ich hatte bei durchaus sauberem Empfang den Effekt, dass die ansteigende
> Flanke bei sehr genauer Betrachtung nicht ganz steil und mit einem
> kleinen Sägezahn überlagert war.
> ...
> Ich hatte nicht weiter untersucht,
> ob das nur bei diesem Exemplar der Fall war.

Das ist bei meinen beiden auch so. Ein kleiner Sägezahn mit ca. 1,7 kHz 
überlagert die steigende Flanke. Da der Sägezahn im Vergleich zur 
Impulsbreite des Nutzsignals klein ist, ist es keine großes Problem, den 
in Software "auszuknipsen".

Autor: stepp64 (Gast)
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Was spricht denn gegen capturn? Ich hatte mir das eigentlich einfacher 
vorgestellt. Bei jeder LH-Flanke wird der Zählerstand ausgelesen und 
verglichen ob es nun 100ms oder 200ms waren. Dabei kann man natürlich 
auch noch leichte Abweichungen mit einbauen.

Allerdings hast du natürlich mit dem Pollen auch recht. Da bei mir 
sowiso alle 10ms ein Interrupt ausgelößt wird (welcher die Grundlage für 
die Sekunden darstellt) könnte ich natürlich in der Routine auch gleich 
das Signal des Empfängers abfragen und dann halt auf 10 oder 20 eines 
Zählers vergleichen. Ist eigentlich auch machbar und würde das Problem 
der Peaks entschärfen.

Sven

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Genau. Setze Dein Zählerfenster auf 8...12 für logisch 0 und auf 18...22 
für logisch 1 und Du hast alle Probleme, was unsaubere Pulse angeht, auf 
einmal erschlagen. Damit kann Deine Software recht tolerant abtasten und 
zu verkorkste Bits gleich ausmaskieren.

Autor: Der Dude (Gast)
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Mein Pollin-Modul macht ausser dem Sägezahn auf der Steigenden Flanke 
auch noch auf der Fallenden Flanke einen kurzen Zacken wieder nach oben, 
und zwar ziemlich genau in der Mitte 0-VCC. Scheint der Umschaltpunkt 
der Gegentakt-Endstufe zu sein.

Hat jedenfalls Ärger gemacht, bis ich das gefunden habe. Sieht man nur 
auf dem Speicheroszi.

Ist softwaremässig leicht in den Griff zu kriegen, wenn man's weiss.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Mit der Poll-Methode sind noch so an den Flanken ausgefranste Impulse 
sauber zu detektieren, da es ja nun mal nur 1 und 0 gibt und keine 
Flanke eines noch so lausigen Modus flacher als 1V/ms ist.

Autor: obake (Gast)
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Hallo,

bei mir (zwischen Ostsee und Berlin, Holzhaus) hat das Pollin Modul 
vorgestern beim ersten Versuch recht saubere Signale (Oszi) abgegeben, 
war aber stark richtungsempfinglich. Gestern + heute gab es dann 
anstelle von sauberen Rechteckimpulsen nur noch wilde Zacken (Modul 
solo, ohne uC ausprobiert) von sich. Ich habe alle Lötstellen (auch die 
an Spule und C auf dem Ferrit-Stab) nachgelötet, einen Widerstand 
seriell und einen C parallel in die (stabilisierte, 5V, Signal ist 
sauber) Spannungszuführung gelegt, das Modul mit geschirmten Leitungen 
einen Meter von allen Stromleitungen angebracht -- alles ohne Erfolg. 
Mal kommen wilde Zacken anstelle der Bit-Signale, mal fallen Bits aus. 
Alle DCF77-Uhren im Haus funktionieren ohne Probleme.

Momentan denke ich daran, das Modul abzuschreiben und es mit dem Modul 
von C** zu versuchen.

Hat jemand Ideen zu den Ursachen, Lösungsvorschläge?

Danke,

obake

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Ich habe alle Lötstellen (auch die an Spule und C auf dem Ferrit-Stab)
> nachgelötet,

Und dabei wahrscheinlich mehr kaputt gemacht als kaputt war.

> Alle DCF77-Uhren im Haus funktionieren ohne Probleme.

Klar, die schalten ihren Empfänger auch nur einmal in der Stunde zum 
synchronisieren an. Wenn sie dann nichts bekommen, dann ticken sie 
einfach munter mit ihrem internen Quarz weiter. Denen gehen 
DCF77-Störungen ziemlich am A. vorbei.

> Momentan denke ich daran, das Modul abzuschreiben und es mit dem Modul
> von C** zu versuchen.

Ähm, dir ist schon klar, dass es bei Funksignalen zu allen Arten von 
Störungen kommen kann?

Autor: obake (Gast)
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Hallo pnübergang,

> Und dabei wahrscheinlich mehr kaputt gemacht als kaputt war.
Was soll die implizite Unterstellung, dass ich das nicht kann? Muss ich 
hier erklären, dass ich regelmäßig mit 0402 Komponenten arbeite, um 
solche Kommentare zu vermeiden? Hauptsache Leute runtermachen! Macht dir 
das eigentlich Spaß? Hilft es irgendwie, davon auszugehen, dass 
Fragesteller prinzipiell unfähig sind?

Ansonsten Danke für die hilfreichen Antworten.

Autor: obake (Gast)
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Das Problem scheint wohl eher mit den Ausbreitungsbedingungen als mit 
der Hardware zusammenzuhängen: momentan ist das Signal wieder sauber 
(laut Oszi und meiner Software).

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Störquelle in der Nachbarschaft oder in den eigenen 4 Wänden! Ermitteln 
und abschalten.

Autor: Lupin (Gast)
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braucht das modul jetzt eigentlich eine HIGH-LOW Flanke an PON oder geht 
es auch ohne?

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Meine brauchen diese. Ohne laufen sie auch nach ´ner halben Stunde nicht 
an.

Autor: obake (Gast)
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Dito -- ohne H->L an PON (ich mach's ca. 1 s nach Anlegen von Vdd) kein 
Ausgangssignal.

Autor: Herby (Gast)
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Ich habe 47µF von Vdd nach PON und 1k von PON nach Masse. Klappt prima!
Gruß
Herby

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Echt? Bei mir hat´s nicht funktioniert... hmmm.

Autor: Herby (Gast)
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Ja, funktioniert seit ca. 3 Wochen ohne jedes Problem. Nur die pos. 
Flanke vom Ausgang nervt etwas.

Gruß
Herby

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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man kann den widerstand ja noch erhöhen, irgendwann muss es ja 
funktionieren :)

Autor: AVRFan (Gast)
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>Alle DCF77-Uhren im Haus funktionieren ohne Probleme.

Kein Wunder: Nachts um 2 oder 3 Uhr hat man auch die relativ besten 
Empfangsbedingungen.  Wenn man das Empfangsmodul nur alle 24 h um diese 
Zeit
einschaltet (falls kein Empfang, eine Stunde später nochmals versuchen 
etc.), um die permanent laufende Software-RTC nachzustellen, spart das 
auch noch schön Batteriestrom.

Ein Genauigkeitsproblem gibt es übrigens nicht, wenn man so verfährt: 
Ein Standardquarz hat ca. 20 ppm Ganggenauigkeit (Richtwert), also kann 
eine RTC damit nur höchstens 20 * 10^-6  60  60 * 24 = 1.7 s pro Tag 
vor- oder nachgehen.  Das merkt (noch) niemand.

Also: Fauler Zauber sind sie, die allzeit perfekt funktionierenden 
DCF-Uhren im Haus... ;-)

Autor: Pete K. (pete77)
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Hallo,

ich verwende die Sourcen V1.5 von Ulrich Radig und habe folgende 
Änderungen am Code gemacht:

clock.h:
#if defined (__AVR_ATmega644__)
  //Interrupt an dem das DCF77 Modul hängt hier INT0
  #define DCF77_INT_ENABLE()  EIMSK |= (1<<INT0);
  #define DCF77_INT      SIG_INTERRUPT0
  #define INT0_CONTROL    MCUCR
  #define INT0_FALLING_EDGE  0x02
  #define INT0_RISING_EDGE  0x03
  //#define TIMSK1         TIMSK
#endif
und in clock.c:
//############################################################################
//Diese Routine startet und inizialisiert den Timer
void Start_Clock (void)
//############################################################################
{
  // Modul einschalten, PON auf VDD aund dann PON auf GND ziehen
  DDRD |= (1<PD3); // Ausgangsrichtung
  PORTD |= (1<<PD3);
  _delay_us(5);
  PORTD &= ~(1<<PD3);
  
  //Interrupt DCF77 einschalten auf ansteigende Flanke
  DCF77_INT_ENABLE();
  INT0_CONTROL = INT0_RISING_EDGE;
    
  //Interrupt Overfolw enable
  TIMSK1 |= (1 << TOIE1);
  //Setzen des Prescaler auf 1024 
  TCCR1B |= (1<<CS10 | 0<<CS11 | 1<<CS12); 
    //SYSCLK defined in USART.H
  TCNT1 = 65535 - (F_CPU / 1024);
  return;
};

Die Anzeige auf der seriellen zeigt (ich habe ein delay von 5ms im 
Hauptprogramm):
0-0-0 Time: 0:0:0 Sync: 0  Rx: 0
0-0-0 Time: 0:0:5 Sync: 0  Rx: 0
0-0-0 Time: 0:0:10 Sync: 0  Rx: 0
etc.

Irgendwie ist das keine Uhrzeit bzw. Datumsangabe :-(

Autor: Thilo M. (Gast)
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Leute, tut euch den Pollin-Schrott (Reichelt hat die gleichen) nicht an!
Die 10€-Teile vom Blauen C haben mich noch nie enttäuscht , zu Dutzenden 
verbaut und nie Probleme gehabt.

Autor: Pete K. (pete77)
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Mag sein, aber ich habe zwei Stück hier und da will man sie natürlich 
auch zum Laufen bringen :-)

Autor: A. K. (prx)
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So schlimm sind die auch nicht.

Autor: Pete K. (pete77)
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Finde ich schon. Besonders, wenn man kein Oszi zur Verfügung hat.

Autor: Norgan (Gast)
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> Finde ich schon. Besonders, wenn man kein Oszi zur Verfügung hat.

Wieso? Die kann man doch mit einem hochohmigen Multimeter messen. Die 
Ausgangsfrequenz von 1 Hz führt sogar auf trägen Multimeter zu 
erkennbaren Zuckungen im 1 Sekunde Abstand. Zur Not sollte sogar ein 
einfaches Monoflop mit hochohmigem Eingang das eine LED treibt 
ausreichen. Dann geht es sogar ohne Multimeter.

Das die Teile von Pollin den Signalflanken noch einen langsamen Rechteck 
überlagern kann man hier nachlesen und einfach glauben. Dafür braucht 
man kein Oszilloskop.

Ansonsten ist auf den Dingern gar nichts, auf das man mit einem 
Oszilloskop-Tastkopf pieken könnte. Wenn die kaputt sind hilft ein 
Oszilloskop nicht weiter.

Eine erste Testsoftware ist primitiv einfach, wenn man mal den 
überlagerten Rechteck ignoriert: In einer Schleife einen Eingangspin 
auslesen, das Ergebnis in ein Zeichen ('0' oder '1') wandeln und über 
die serielle Schnittstelle schicken. Im Sekundentakt sollte man Einsen 
sehen (eventuell mit etwas Gezappel wegen dem Rechteck).

Autor: Pete K. (pete77)
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Ja, das Digi-Multimeter zeigt etwas im Abstand von 1 Sekunde an.

So 0,2 Volt, aber ich vermute mal, das das Multimeter zu träge ist, um 
die 5V des Interrupts anzuzeigen.

D.h. ich kann wohl davon ausgehen, dass das Modul funktioniert (?).

Autor: A. K. (prx)
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Da hängt man eine LED dran und fertig. Da das vom Strom her direkt nicht 
geht, kopiert der Controller eben im Interrupt den Pinzustand auf einen 
Portpin mit LED.

Das ist auch später in Produktion nützlich, damit man sieht ob das auch 
noch läuft.

Autor: Patrick (Gast)
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Achtung der Pollin kommt nicht wie angegeben mit bis zu 5,5V klar, bei 
mehr als 4V hatte ich kein Empfang

Autor: A. K. (prx)
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Ich schon.

Autor: Florian F. (vollbio)
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Hier kommen ein paar (hoffentlich) aufschlussreich Bilder der Signalform 
für alle, die kein Oszi zur Hand haben.

MfG, Flo

Autor: Matthias (Gast)
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Ich hatte mit 5V noch nie Probleme. Allerdings setze ich generell eine 
RC-Kombination vor den VCC-Anschluß (240R + 100uF//100nF).

Auch sehen bei mir die Ausgangsimpulse wesentlich sauberer aus, als auf 
den Bildern. Vermutlich hast Du ein Problem mit Deiner VCC.

Autor: A. K. (prx)
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Die Impulse sehen bei mir ähnlich aus.

Autor: Sinusgeek (Gast)
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> Allerdings setze ich generell eine
> RC-Kombination vor den VCC-Anschluß (240R + 100uF//100nF).

Beim Radio nannte man das "Siebkette". Ist so ein DCF77-Modul nicht auch 
(im weitesten Sinne) ein Radio?

Autor: Tom (Gast)
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Ich habe das Pollin DCF77 Modul ohne weiteren Schnickschnack an den Int0 
eines ATMega644 gehängt. Durch Portspiegelung auf eine LED kann ich 
erkennen, dass jede Sekunde ein Signal kommt.
PON-Flanke zum Starten scheint auch zu funktionieren.
Ich setze die Software von Ulrich Radig ein.

Allerdings bekomme ich keine Zeit in der Ausgabe zu sehen.

Das habe ich bisher probiert:
- Austausch Netzteil durch Batterie
- Absenken der Spannung von 5 auf 4,2V über Spannungsteiler
- 100nF und 47uF zwischen VDD und GDN

So langsam weiss ich nicht mehr weiter. Hat jemand noch eine Idee, was 
der Fehler sein könnte?

Autor: Tom (Gast)
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Die internen Pullups sind deaktiviert.

Autor: Tom (Gast)
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hochschieb

Autor: Tom (Gast)
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Auch mit einem zwischengeschalteten OpAmp TLC272 bekomme ich zwar ein 
Blinken im Sekundenrhythmus, aber noch keine Uhrzeit ...

Ich habe das Modul über ein 1m geschirmtes Kabel ans Fenster gestellt. 
Ein Funkwecker, welcher genau daneben steht, kann die Zeit 
synchronisieren.

Anbei der Source-Code.

Autor: Gast (Gast)
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>...an den Int0 eines ATMega644 gehängt.

Toll. Dann hast Du auch bestimmt sichergestellt, dass Dein Signal 
absolut frei von z. B. ultrakurzen Spikes (Mikrosekundenbereich) ist. 
Weil der Int0 gnadenlos auf jeden einzelnen reagiert - das ist ja seine 
besondere Eigenschaft.

Autor: A. K. (prx)
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Spikes braucht man dafür garnicht.

Die Pollin-Funkuhr darf man nicht über einen signalbezogenen Interrupt 
auswerten, es sei denn man schaltet einen Schmitt-Trigger mit 
erheblicher Hysterese davor, denn dem Signal ist im ansteigenden Teil 
eine Schwingung aufmoduliert, wie man hier erkennt: 
Beitrag "Re: DCF77-Modul von Pollin"

Besser: Timer auf beispielsweise 10ms Raster programmieren und in dessen 
Interrupt den Eingang pollen.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Besser: Timer auf beispielsweise 10ms Raster programmieren und in dessen
> Interrupt den Eingang pollen.

Dann kann man ihn ja gleich mit den Tastern zusammen per 
PeDa-Entprellung behandeln... ;-)

...

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Hannes Lux schrieb:
>> Besser: Timer auf beispielsweise 10ms Raster programmieren und in dessen
>> Interrupt den Eingang pollen.
>
> Dann kann man ihn ja gleich mit den Tastern zusammen per
> PeDa-Entprellung behandeln... ;-)
>
> ...

Wenn die schon vorhanden ist, joa. Man kann aber auch direkt Peters 
bulletprof DCF Decoder benutzen ;) Der hatte doch da auch was im 
Angebot.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Simon, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt, denn ich brauchte 
noch keine Eigenbau-DCF77-Uhr. Zum Anzeigen der Zeit reicht mir eine 
gekaufte Funkuhr.

Falls ich aber mal eine (Eigenbau) brauche, dann braucht die auch ein 
Benutzerinterface, denn dann muss die mehr können, als nur die Zeit 
anzuzeigen. Und da die Tastenentprellung in ASM sehr leicht auf "Taste 
loslassen" erweitert werden kann, würde ich die Bits mit durch die 
Tastenentprellung jagen. Ist aber alles hypothetisch, ich brauche 
vorläufig keine Eigenbau-Funkuhr.

...

Autor: A. K. (prx)
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Hannes Lux schrieb:

> Dann kann man ihn ja gleich mit den Tastern zusammen per
> PeDa-Entprellung behandeln... ;-)

Kann man, aber wenn man nicht zu schnell pollt löst sich das Problem in 
Luft auf.

Autor: uwe.uwe (Gast)
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@Tom:

- wenn über Interrupt die Flanken des Moduls verarbeitet werden sollen, 
dann einen Schmitt-Trigger dazwischenschalten. Ich habe einen 4093 
verwendet.

- wie an anderen Stellen schon mehrfach geschrieben, KEIN Schaltnetzteil 
verwenden, sondern ein "Standard"-NT mit Trafo.

Mit Schaltnetzteil bekomme ich gar nichts vernünftiges empfangen, nur 
Gezappel am Interrupt-Eingang (mit LED via anderem Port-PIN direkt 
sichtbar gemacht).
Mit Standard-Netzteil klappts sogar direkt neben dem Laptop mit daran 
angeschlossenem Schaltnetzteil.

Autor: A. K. (prx)
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Was für eine Spule hatte das Schaltnetzteil und wie weit war die weg? 
Mit einer offenen Spule oder gar einer Stabkerndrossel würde mich das 
nicht wundern.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Und welche Schaltwandlerfrequenz. Ist unter Umständen auch interessant.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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> Und welche Schaltwandlerfrequenz. Ist unter Umständen auch interessant.

Na 77,5 kHz...

Duck&weg...

...

Autor: Tom (Gast)
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Nun gut, dann muss ich wohl noch einmal von vorne anfangen und Polling 
mit 10ms ausprobieren.

Einen 4093 habe ich gerade nicht zur Hand.

Autor: Mario Grafe (mario)
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Num macht mal nicht die Pferde verrückt wegen der Flanken. Ich habe ein 
Pollin Funkuhrmodul am INT2 laufen (Mega2560) - ohne OPV und sonstigen 
schnickschnack. Es funktioniert einwandfrei. Man muß nur eine kleine 
Kapazität (100nF oder ähnlich) zwischen Data-Out und Masse des Moduls 
schalten. Wenn du durch Portspiegelung schon ein Sekundensignal siehst, 
dann ist ja schonmal soweit alles in Ordnung.

@A.K.: Die Oszillogramme haben meiner Meinung nach nicht so viel 
Aussagekraft. Die Schwingungen können genausogut von deiner Versorgung 
kommen. Außerdem reagiert der externe Inteingang nur wenn die Spannung 
auch die Schaltschwelle überschreitet (lt. Datenblatt 0.7*VCC)...

@Tom: Sind die Timereinstellungen für die Zählschleife korrekt? Soweit 
ich weiß ist der Code von Ulrich Radig für 8Mhz angepaßt.

Autor: Avr Nix (avrnix) Benutzerseite
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http://comwebnet.weimars.net/forum/forumdisplay.php?fid=84

In Bascom für den DCF-Modul von Pollin.

Autor: A. K. (prx)
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Mario Grafe schrieb:

> @A.K.: Die Oszillogramme haben meiner Meinung nach nicht so viel
> Aussagekraft. Die Schwingungen können genausogut von deiner Versorgung
> kommen.

Wie oben schon geschrieben habe ich sehr ähnliche Bilder bekommen. Das 
ist eindeutig nicht Vcc.

> Außerdem reagiert der externe Inteingang nur wenn die Spannung
> auch die Schaltschwelle überschreitet (lt. Datenblatt 0.7*VCC)...

Nope. Diese 0,7*Vcc ist der Wert, den der Hersteller für jeden 
Betriebsfall garantiert, die tatsächliche Schwelle liegt aber um ca. 
0,5*Vcc.

Autor: Tom (Gast)
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@Mario:
In den Timereinstellungen habe ich SYSCLK (welches ja 8MHz war) auf 
F_CPU umgestellt (ich benutze AVRStudio).

TCNT1 = 65535 - (F_CPU / 1024);

Ich hoffe doch, dass keine weiteren Änderungen notwendig sind. Prescaler 
steht auf 1024.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Habe auch gerade mal gemessen. Es stimmt, daß die ansteigende Flanke 
etwas verrauscht ist. Dies ist hauptsächlich im unteren Drittel des 
Anstiegs so. Die abfallende Flanke ist sauber. Die Länge der High-Pulse 
ist etwas unterschiedlich, so daß man bei zu grobem Polling größer als 
10ms eventuell Überlappungen von 0 und 1 Bits erhält. Bei meinen 
Versuchen hat sich ein Polling von 8ms als sinnvoll erwiesen, da alle 
Zeiten dann innerhalb eines Timer-Zählbytes bleiben und die Auflösung 
von 8...13 für "0" und 19...26 für "1" ausreichend hoch ist. Die 
Austastlücke der 59 Sekunde bewegt sich um Werte von 180...220.

Autor: Tom (Gast)
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Also das mit 100nF hat noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Könnte wohl dann doch an der Software (s.o.) liegen.

Autor: Tom (Gast)
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Ich verstehe diese Zeile noch nicht so ganz:

TCNT1 = 65535 - (F_CPU / 1024);

Das Register beinhaltet doch den Counter1 und sollte bei jedem Interrupt 
hochgezählt werden, oder ?
Warum wird das Register mit 57722 gefüllt (bei 8Mhz)?

Autor: Tom (Gast)
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Jetzt hängt das Modul an einer 3V Knopfzelle.

Kann vielleicht noch jemand etwas zu meinem vorherigen Posting mit dem 
TCNT1 sagen? Merci.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Warum wird das Register mit 57722 gefüllt (bei 8Mhz)?

Da hat jemand die Funktion der Output Compare Register nicht verstanden.

>Kann vielleicht noch jemand etwas zu meinem vorherigen Posting mit dem
>TCNT1 sagen? Merci.

Damit wird der Zählbereich des Timer verkleinert. Der Timer Overflow 
Interrupt würde sonst nur alle 65535 Takte ausgelöst.

MfG Spess

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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spess53 schrieb:
> Hi
>
>>Warum wird das Register mit 57722 gefüllt (bei 8Mhz)?
>
> Da hat jemand die Funktion der Output Compare Register nicht verstanden.

Ich glaub damals beim Classic AVR gabs welche ohne CTC Einheit, daher 
rührt das.

Autor: Gast (Gast)
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>Das Register beinhaltet doch den Counter1 und sollte bei jedem Interrupt
>hochgezählt werden, oder ?

Wie kommst Du denn darauf? Das Register TCNT1 wird von der Hardware mit 
der Frequenz F_OSC/1024 hochgezählt (falls der T/C1-Prescaler auf 1024 
eingestellt ist) und wenn es von 65535 auf 65536 --> 0 umspringt, wird 
ein Overflow-Interrupt ausgelöst.

Für ein präzises Timing empfiehlt es sich jedoch, wie schon erwähnt, den 
CTC-Modus zu verwenden.

Autor: rolito (Gast)
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Die ansteigende Flanke ist wirklich etwas langsam und dauert mehrere ms. 
ich schicke das Signal 2x durch 1/4 lm324 und das Reset-Problem habe ich 
mit einer weiteren Stufe dieses Bausteins gelöst.

Autor: Joe_D (Gast)
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Ich habe das gleiche Problem wie Tom (kein Signal an INT0/PD2 bei 
Atmega644), verwende den Sourcecode von U.Radig und habe folgende 
Ergänzung in code.h hinzugefügt:
#if defined (__AVR_ATmega644__)
  //Interrupt an dem das DCF77 Modul hängt hier INT0
  #define DCF77_INT_ENABLE()  EIMSK |= (1<<INT0);
  #define DCF77_INT    SIG_INTERRUPT0
  #define INT0_CONTROL    EICRA
  #define INT0_FALLING_EDGE  0x02
  #define INT0_RISING_EDGE  0x03
#endif

Das interessante an der Sache ist, das der Empfang mit einem Atmega32 
und der selben Software und Beschaltung (STK500 + Conrad DCF77-Empfänger 
über 7m Leitung an INT0/PD2) funktioniert!

Beim Atmega644 kann ich "händisch" Impulse an INT0/PD2 generieren, aber 
nicht durch das DCF77-Modul.

Irgendwelche Tipps?

Gruß

  Joe_D

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
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Hallo,
hab heut das Pollinmodul auch endlich zum Laufen bekommen. Dies hat 
schon ewig gedauert, weil Pollin in den Datenblättern (sowohl Online, 
als auch mitgeliefert) die falsche Pinbelegung angegeben hat. Nicht 
VDD,GND,DATA,PON (von oben nach unten im Bild) sondern genau umgekehrt, 
also PON,DATA,GND,VDD. Hab ich erst durch zufall in nem anderen Forum 
gelesen 
(http://www.jogis-roehrenbude.de/forum/forum/forum_...).

Jetzt hab ich die Probleme mit dem Sägezahn. Kann ich den INT0 (da 
hängts dran) in BASCOM irgendwie entprellen? Habe da so meine Probleme, 
da das über das DCF77 Modul mache. Würde ungern extra Hardware 
einsetzen, zumal ich im Moment keinen Schmitt-Trigger zur Hand habe.

Gruß,
Florian

PS: Habe Pollin mal ne Mail geschickt, und auf die beiden Fehler 
hingewiesen.

Autor: A. K. (prx)
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Das Signal sollte man deshalb nicht per Interrupt-Leitung auswerten, 
sondern in einem Timer-Interrupt alle zig Millisekunden abfragen.

Autor: Holger H. (onifred)
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Florian Schütte schrieb:
> Pollin in den Datenblättern (sowohl Online,
> als auch mitgeliefert) die falsche Pinbelegung angegeben hat. Nicht
> VDD,GND,DATA,PON (von oben nach unten im Bild) sondern genau umgekehrt,
> also PON,DATA,GND,VDD.

Bei meinem Modul hat die in den Datenblatt angegebene Pinbelegung 
gestimmt.
Die Pinbelegung bezieht sich auf den Anschluss wenn der Quarz und die 
Anschlussstifte nach oben zeigen.
Habe es in einem externen Gehäuse mit ca 1m Anschlusskabel und RN 3pol 
Stecker eingebaut. Spannungsversorgung mit 10µF, 100nF, 480R und 3V3 
Z-Diode geregelt. Signal mit Transistor verstärkt. Direkt auf Basis ohne 
Widerstand. Verstärktes Signal auf Transistor und 3mm LED zur Signal 
Anzeige.
Beim anschliessen leuchtet LED kurz auf, nach ca 70 sek ist das Signal 
dann da. (Also nur geduldig warten.)
Man könnte noch Pon mit einer Resetschaltung aus C und R versehen, um 
den ersten Empfang zu beschleunigen.
Anbei Fotos. Zum Schaltplanzeichnen bin ich noch nicht gekommen.
Hatte noch alle Teile, inkl. Gehäuse, in der Bastelkiste.

PS: Wenn genug MC Pins frei sind, können auch Pon und +5V/3V3 an den MC 
angeschlossen werden. Zum Ein-Ausschalten und als Reset.

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
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Hallo,
heute nacht gegen 4Uhr hatte ich guten Empfang und alles hat 
funktioniert. Wahrscheinlich weniger Störeinflüsse. Werde mal, wie du, 
einen Transistor zwischenschalten. Das Datenblatt zeigt nun ein anderes 
Bild (darauf ist nun der Chip eingezeichnet, siehe Online bei Pollin) 
auf dem die Belegung gleich geblieben ist. Vielleicht daher der Fehler. 
Aber auch nach deiner Belegung auf dem Datenblatt-Foto könnte das dann 
niemals stimmen. Wahrscheinlich haben sie verschiedene Chargen des 
Empfängers.

Autor: us73 (Gast)
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Zur Info siehe auch:

Beitrag "DCF1 von Pollin"

Uwe

Autor: Holger H. (onifred)
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Könnten wirklich verschiedene Modelle sein. Waren ja mal kurz Zeit nicht 
online bestellbar gewesen.

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
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@Uwe: Na das mit der Belegung hatte ich ja schon herausgefunden, und 
heut Nacht auch schon nen Sync bekommen. Trotzdem Danke für den Link.

Also wenn ich nen Transistor zwischenschlte (BC547B) passiert nix mehr. 
Entweder ich bin grad zu verplant den richtig anzuschließen, oder die 
5uA vom Ausgang reichen nich den zu schalten.

Autor: Holger H. (onifred)
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Habe mal angefangen einen Schaltplan zu zeichnen.
Für Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich offen.
Mein erster mit Eagle. Spannungsversorgung fehlt noch.

Hoffe ich habe die Dateiformate bis jetzt richtig gewählt.

Autor: Draco (Gast)
Datum:

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Meine zwei DCF77 Modelle, vor ca. 2 Wochen erhalten, passen überhaupt 
nicht zum Datenblatt, mir ist es aber zum Glück direkt beim Verlöten 
aufgefallen, da die Masse nicht an ihrem Platz lag - hab dann die Bahnen 
zurückverfolgt und mir meine eigene Übersicht über die Pins verschafft.

Was soll man sagen... ist halt Pollin :/

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
Datum:

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@Holger:
Genau wie du es beschriben hast hatte ich es auch aufgebaut. Der 
Transistor war wohl defekt. Habe nen neuen genommen und siehe da, es 
geht.

Ich habe das ganze mit einem BC548C und nem 547A probiert. Mit dem 548 
scheint es besser zu klappen, da gibt der DCF das korrekte Signal nach 
2-3 Minuten aus. Beim 547 dauerts 3-5 (mit beiden ca. 10 mal getestet). 
Mit dem 547 gibts noch einige Störungen, daher dauerts wohl länger. Mit 
dem 548 störts nurnoch, wenn draußen die Straßenbahn vorbeifährt. Den 
Teil mit der LED hab ich weg gelassen. Also nur Transistor und 10k.

Jetzt bin ich glücklich, dass ich dieses Kapitel abschließen kann. Hat 
mich viele Stunden wertvolle Freizeit gekostet ;)

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
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Und wie ich grade in einem weiteren Versuch feststellen musste, scheint 
mein Modul ohne PON-Flanke auszukommen. Also direkt an GND. Ist ja wohl 
nicht bei allen der Fall, soweit ich dass hier lesen konnte. Hatte 
vorher über nen Portpin 1s High-Signal zur Verfügung gestellt. Wieder 
ein Pin frei :happy:

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
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@Holger: Hab nochmal just for fun den 547 mit der LED aus deinem 
Schaltplan drangehängt. Es entsteht ein leichtes Dauerleuchten an der 
LED, welches bei den Impulsen heller wird. Eine simpele Diode 4148 
zwischen Emitter des 547 und GND behebt dieses Problem.
Bin mir nur nicht sicher warum sie das tut. Schwellspannung?

Autor: Holger H. (onifred)
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Florian Schütte schrieb:
> Es entsteht ein leichtes Dauerleuchten an der
> LED, welches bei den Impulsen heller wird.

Tippe mal auf internen PullUp Widerstand. Deaktiviere Ihn mal, dann 
müsste es funktionieren. Das gibt dann nähmlich mit R1 einen 
Spannungsteiler, deswegen das glimmen.

Autor: Holger H. (onifred)
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So, habe den Schaltplan jetzt fertig.

Autor: Mario F. (marfri)
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Hallo,
ich häng mich mal rein hier.
Habe auch das DCF von Pollin, und ziemlich arg Probleme damit! Habe die 
kleine Schaltung von Holger mal angeschlossen, und der Empfang ist mal 
da, sonst würde die Led ja nicht blinken, oder!?
Dann habe ich das Teil mit mein AVR-Testboard von Pollin verbunden, das 
DCF-Signal liegt bei meinem ATmega8 an Pind.2 an, da war dann die Led 
immer an. Darauf hin habe ich mein Programm(.bas) so wie es jetzt als 
zip dabei  ist abgeändert, und die Led blinkt wieder. Ich bekomme aber 
KEINE Zeit oder Datum auf's Display! Das Display-Programm läuft! Was 
mache ich falsch?

mfg mario

Autor: Florian Schütte (der_picknicker)
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Pollin hat nach meiner kleinen "Konstruktive Kritik"-Mail (siehe 
Beitrag "Re: DCF77-Modul von Pollin" ) das Datenblatt 
geändert. Belegung ist endlich korrekt und ein Hinweis auf die 
Entstörung des Signal ist auch drin.
Wie ich grad feststellte (Dateieigenschaften) haben sie es schon einen 
Tag nach der Mail geändet.

Autor: Ulrich Staake (reise)
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...gibts deine zeichnung auch als eaglefile?

Autor: Holger H. (onifred)
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@Ulrich
Wenn du mich meinst, bitte...

Achtung! Schaltplan ist noch für die alte Pinbelegung.

Autor: Eike J. (Gast)
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Nabend,


ich hab ein kleines Problem mit dem Pollin Modul. Hatte es schon mal an 
einer Schaltung aufem Steckbrett laufen und hatte auch ein ordentliches 
Signal. Jetzt habe ich das Modul an einer anderen gedruckten Schaltung 
und wenn ich es so laufen lasse, kommt nur Mist raus, aber sobald ich 
die Platine des Moduls mit den Fingern seitlich anfasse, bekomme ich ein 
perfektes Signal. Hat jemand dazu eine Idee??? Ich hab das Modul mit ca. 
30cm Flachbandkabel angeschlossen...


Gruß Eike

Autor: FlipFlop (Gast)
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was berührst du denn genau?

Autor: magnetus (Gast)
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Handauflegen.... hab ich doch schon mal gehört...

duckundweg  ;o)

Autor: Eike J. (Gast)
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ich hab gerade noch mal genau gefummelt...^^ Also wenn ich den großen 
Elko, der auf dem Modul ist, mit meinem Daumen "brücke", denn ist alles 
super. Ohne meinen Daumen kommt nur Schrott raus...

Autor: FlipFlop (Gast)
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dann liegt die lösung ja auf der hand^^, elko auslöten und nur kleine 
Keramikkondensatoren benutzen.

Autor: Eike J. (Gast)
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naja aber der hersteller wird sich doch was dabei gedacht haben oder???

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Oder Daumen dazulöten :-)

(Sorry, konnte nicht widerstehen)

Autor: Eike J. (Gast)
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ja ich weiß, klingt echt bescheuert. habs ja auch nur durch zufall 
rausgefunden...

Autor: Eike J. (Gast)
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ich hab den kondensator jetzt auch mal ausgetauscht bzw ganz 
weggelassen, es hilft aber alles nichts...

Autor: Eike J. (Gast)
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und wenn ich den finger nicht draufhalte, denn sind es grisselige 50Hz 
mit einer Amplitude von ca 1V auf dem Ausgang... Hat keiner ne Idee was 
dagegen hilft? Weil meinen Daumen wollte ich da nicht dranlöten...

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Speist Du die Schaltung aus einem NT, dann teste mal mit Batterie.
Ist das Problem damit weg, hast Du einem Lösungsansatz.

Autor: Eike J. (Gast)
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also mit batterie sind zumindest die 50Hz weg. das heißt der ausgang ist 
die ganze zeit auf low. Wenn ich wieder in die nähe des Moduls komme 
bzw. es berühre hab ich guten empfang.. check ich nicht.

Autor: Frank B. (frank501)
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Hallo,

ich hatte ein ähnliche gelagertes Problem.
Das Modul gab nur dann Sinnvolle Daten aus, wenn der ISP Anschluss an 
der Schaltung steckte.
Mit Batterieen lief es auch erst, wenn ich mit dem Finger das Modul 
berührt habe. Aber dann auch nach loslassen des selben.

Ich habe dann nach mehreren Versuchen und dank der Hilfe dieses Forums 
herausgefunden, daß
1. die Versorgungsspannung nicht zu hoch sein darf
ich hatte die 3V für das modul über einen Spannungsteiler generiert und 
mit 4 Batterien war diese zu hoch. Und da ich auch noch ein LCD 
angeschlossen hatte, konnte ich nicht auf 2 Zellen herunter gehen.

2. das Netzteil eine sehr saubere Spannung abgeben muß.
Nachdem ich das Chinabillignetzteil (stand Intel drauf) durch ein noName 
Netzteil (nicht mehr made in China sondern in England) erstetzt hatte, 
lief es einwandfrei, ohne Hand auflegen und ohne ISP Kabel.

Frank

Autor: Zwie Blum (zwieblum)
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Lustig, ich hab' das Gegenteil: sobald der ISP steckt, kommt nur mehr 
Rauschen aus dem Modul. Netzteil oder Batterie ist dabei egal.

Autor: Joachim B. (jojo84)
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Mahlzeit!

Auch ich hatte die letzten Tage mit dem "tollen" Redesign des 
Pollin-DCF-Moduls zu kämpfen.
Das Problem war: die neue Pinbelegung hatte ich bemerkt, aber nicht, daß 
das Modul nurnoch mit 3V versorgt werden möchte!
Die Folge: die Impulse kamen nicht sauber raus, sondern so zu sagen als 
"Burst-"Pakete. Diese Burst-Pakete htten zwar die länge von dem 
jeweiligen Impuls, aber das machte die Auswertung nicht einfacher ;) ...

Dann hab ich 100nF zwischen DATA und GND gepackt. Die Burst-Pakete 
wurden hübscher, aber immernoch weitweitweit von sauber entfernt...

So, und DANN hab ich das mit den 3V "mitbekommen". Also quick & very 
dirty einen Spannungsteiler aus 1k und 1k5 gebaut und drangehängt. Das 
lief dann mit den 100nF an DATA... ähm... nicht. Nur ein leichtes Zucken 
von ca. 0,2V auf der Leitung (mir wurde später auch klar warum... ;) ). 
Also dann den Kondensator weggenommen, und daaaannnnn.... WIEDER 
BURST-PAKETE (mit 2,9V)!!!
Ich also am fluchen und schimpfen...
Und auf einmal: wassn das? Urplötzlich wurden aus den Burst saubere 
Impulse. Warum? Keine Ahnung, aber jetzt läufts!

Also: neues Pollin-Modul über Spannungsteiler versorgen, 100nF zwischen 
VDD und GND und KEIN(!) Kondensator an DATA.

Gruß,
Joachim

Autor: Mario F. (marfri)
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Hallo,

habe weiter oben schon mal gepostet,
egal das Pollin-Modul läuft mal jetzt, aber die Sekunden laufen ca.2sek 
zu schnell bei Ausgabe von Time$!
Bzw. , wenn ich die  Time(dcf_sec)-Ausgabe wähle, dann springt die 
Minute bei 28sek schon um 1min weiter.

Was kann ich da machen.
Benutze Bascom.

gruß
mario

Autor: Christopher (Gast)
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Hi @ all
habe mir auch das Modul von Pollin bestellt und habe es jetzt nach ca 6 
Std. zum laufen gebracht.

Für alle die am verzweifenl sind, das waren meine Schritte:

1. Überprüfen ob man das neue oder alte modul hat! (hab das neue und hab 
das nicht gewusst, dito falsch angeschlossen)
2. Versogungsspannung sicherstellen hatte auch erst 5V aber neues Modul 
darf max 3,5V bekommen habe das ganze jetzt über einen Vorwiederstand, 
Kondensatoren und einer Z-Diode gelöst
3. Überprüfen ob ein Signal vorhanden ist dazu habe ich einen 
Schmitt-Trigger schaltung ähnlich der obigen gebaut, allerding greife 
ich das signal am 2.Transistor am Collector ab. Wenn die Led dann bei 
eingescalteter Versorgungsspannung Blinkt ist alles OK.
4. Signal einlesen da ich mit BASCOM programiere sieht die 
inizialisierung für das Modul folgender maßen aus --->  Config Dcf77 = 
Pind.0 , Inverted = 1 , Timer = 1 , Debug = 1 , Check = 1 , Gosub = 
Sectic <------- Invertet = 1 weil ich das signal an der led abreife und 
es somit inv ist, Debug = 1 da ich mir während der initialisierungsphase 
die Debugdaten ausgeben lasse um zu sehen ob der zwerg was schafft.

Ich hoffe damit konnt ich helfen
Liebe Grüße Christopher

Autor: Daniel T. (dan1elt)
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Hallo!

bin gerade auf der Suche nach Hinweisen zum DCF Modul von Pollin über 
diesen Thread hier gestolpert.

Ich habe mir vor ca 2 Monaten auch dieses Modul bestellt. Heute abend 
habe ich dann versucht es mit Arduino (ATmega8 mit Quarz auf Steckbrett) 
ans laufen zu bekommen. Dazu habe ich den Sourcecode benutzt den ich 
hier gefunden habe:

http://gonium.net/md/2007/01/06/arduino-dcf77-v02-released/

(Der ist eigentlich für das Conrad GPS-Modul)

Erstmal habe ich den DCF so angeschlossen wie es im Datenblatt stand. Da 
nach ca 1h immer noch kein gültiges DCF Signal erkannt wurde, habe ich 
nachgesucht und den Empfänger so angeschlossen wie ich meine es hier 
verstanden zu haben. Dazu habe ich mal ein kleines Schaubild mit Foto 
gemacht (Sorry, ist nur mit ner Webcam)

Anfangs habe ich den Empfänger mit 5V über eine 1n4001 Diode versorgt 
(ca 4,5V).

Nachdem ich hier den Thread gelesen habe, erzeuge ich VCC mit nem 
Spannungsteiler (1k + 510) aus 5V (ergibt dann ca 2,8V). Andere 
Widerstände habe ich gerade leider nicht hier.

Was mich wundert, ist dass der Data Ausgang wenn ich mit dem Multimeter 
nachmesse bei ca 200mV liegt, also quasi GND. Sollte der nicht High sein 
und nur bei einem Impuls auf Low gehen???

Ach ja das PON mache ich momentan noch von Hand. Nach einschalten der 
ganzen Schaltung Stöpsel ich den von VCC auf GND um.

Versorgt wird die ganze Schaltung über den USB-Port.

Folgende Fragen kann ich mir momentan nicht selber beantworten:

1. Ist das so richtig angeschlossen? Anhand der blanken Kontaktfläche 
oben rechts meine ich zu erkennen, dass es ein DCF neuerer Bauart ist.

2. Kann ich mit dem Data-Ausgang direkt an den Eingang des AVR gehen?

3. Kann das Modul kaputt gegangen sein als ich es falsch herum 
angeschlossen hatte?

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen....

Gruß
Daniel

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Christopher schrieb:
> (Der ist eigentlich für das Conrad GPS-Modul)
Ehrlich?

> Sollte der nicht High sein
> und nur bei einem Impuls auf Low gehen???
Ich habe das selbe Modul und die Pulse haben Highpegel. Steht außerdem 
im Datasheet von Pollin.

> 1. Ist das so richtig angeschlossen?
Ja

> 2. Kann ich mit dem Data-Ausgang direkt an den Eingang des AVR gehen?
0.6*VCC sollte der Pegel laut Atmega8-Datenblatt mindestens sein. Das 
sind bei 5V Betriebsspannung 3V. Mit 2.8V liegst du knapp drunter. 
Sollte aber trotzdem funktionieren.

> 3. Kann das Modul kaputt gegangen sein als ich es falsch herum
> angeschlossen hatte?
Kann durchaus sein.

Du könntest den Pin, an dem das Modul angeschlossen ist, pollen und je 
nach Pegel eine LED leuchten lassen oder nicht. So kann man wunderbar 
ein solches Modul testen.
Achja: Die Position der Antenne ist sehr wichtig.

Autor: Daniel T. (dan1elt)
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Danke für die Antworten.

Habe den Aufbau über Nacht laufen lassen, aber bis heute immer noch 
keine Empfang. Danach habe ich die Antenne um 90° gedreht (liegend), 
nach 30 min aber immer noch kein Empfang.

Ich werde dann heute mal folgendes probieren:

- 3,3V Regler (mit dem Oszi mal kucken wie sauber die Spannung ist)

- simples Programm in den ATmega das den Eingang pollt und den PON ca 
2sek nach start von High auf Low zieht (habe ich pollen richtig 
verstanden, dass ich einfach in ner Endlosschleife den Eingang abfrage 
und dementsprechend den LED-Ausgang setze? brauche ich da eigentlich 
einen internen oder externen Pullup?)

- wenn da nach 60 min auch nix ankommt werde ich mal ein zweites Modul 
ausprobieren. Die Belegung sollte dann ja so wie ich es jetzt habe ok 
sein.

Gruß
Daniel

Autor: Oliver Ju. (skriptkiddy)
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Daniel T. schrieb:
> habe ich pollen richtig
> verstanden, dass ich einfach in ner Endlosschleife den Eingang abfrage
> und dementsprechend den LED-Ausgang setze?
Genau so ist es.

> wenn da nach 60 min....
Das geht nach der fallenden Flanke an PON sofort los. Wenn du ein 
suberes Signal reinbekommst, dann sollte deine LED dann ungefähr so 
blinken wie die LED in diesem Projekt:
Youtube-Video "DCF77 radio clock on LCD (Funkuhr)"
Wenn du ein solches blinken hast, dann ist hardwareseitig alles in 
Ordnung und du musst dich blos noch um die Software kümmern.
Achja halte die Antenne von Störquellen fern. Diese "beschissenen" 
Module von Pollin sind hyperempfindlich. Also am besten 5m vom Oszi weg.

> brauche ich da eigentlich
> einen internen oder externen Pullup?)
Sollte eigentlich auch ohne Pullup funktionieren. Ich hab bei mir keinen 
aktiviert. Aber wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann schalte 
doch einfach den internen hinzu.

Autor: Daniel T. (dan1elt)
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Hallo!

Es funktioniert. Das erste Modul scheint wirklich durch zu sein. Mit dem 
Poll-Testprogramm und dem zweiten Modul fing nach wenigen sekunden die 
LED an zu blinken.

Danach habe ich das o.g. Programm ausprobiert, nach ein wenig 
Antennenausrichtung hatte ich da auch Zeit und Datum.

Ich habe noch eine Library gefunden, mit der das ganze im Arduino noch 
einfacher geht:

http://www.arduino.cc/cgi-bin/yabb2/YaBB.pl?num=1267904090

Seltsamerweise wird hier ein Analogport (im Beispielprogramm Analog 1) 
benutzt. Leider ist diese Library auch ca 1kB größer als das o.g. 
Programm.

Danke für eure (insbesonder deine, Skript Kiddy) Hilfe!!!

Gruß
Daniel

P.S.: Bei mir muss der PON nicht von VDD auf GND geswitched werden. 
Funktioniert auch wenn ich den von vornerein auf GND lege. Und ich 
brauche keinen internen Pullup (bei keinem der Skripte).

Autor: Christian K. (Gast)
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Daniel T. schreibt:
> P.S.: Bei mir muss der PON nicht von VDD auf GND geswitched werden.
> Funktioniert auch wenn ich den von vornerein auf GND lege.

Ich habe letzte Woche auch ein DCF-Modul von Pollin bekommen, bei dem 
ich PON fest mit GND verbunden habe. Das Modul läuft damit einwandfrei. 
Eine High-Low-Flanke an PON zum Einschalten braucht man bei den 
aktuellen Modulen offenbar nicht mehr, auch wenn das Datenblatt etwas 
anderes behauptet.

> Und ich brauche keinen internen Pullup (bei keinem der Skripte).

Den Pullup sollte man sowieso nicht einschalten, denn das Modul kann am 
Datenausgang sowohl nach VDD und nach GND aussteuern, allerdings nur mit 
Iout > 5 µA. Im Datenblatt des ATmega8 werden 20 kOhm als Mindestwert 
für den Pullup genannt. Im schlimmsten Falle hat man also nur 5 µA * 20 
kOhm = 100 mV Spannungsabfall über dem Pullup, also nur VDD - 0,1 V am 
ATmega-Eingang, wenn das Modul seinen Datenausgang nach Low zieht. Am 
ATmega-Eingang ergäbe sich also fälschlicherweise High-Pegel, obwohl das 
DCF-Modul Low ausgibt.

Christian.

Autor: Gerd E. (erle)
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Stimmt PON auf GND Modul läuft zwar mit etwas Verzögerung an, aber ohne 
Probleme, mit H-L an PON, läuft es sofort an, ansonsten Problemlose 
Synchroniesierung, innerhalb von 2 min

Beitrag #2090902 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Volker (Gast)
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Ich finde die Sache mit dem PON-Pin bei weitem nicht so kritisch, wie 
vielmehr die Tatsache, dass das Modul SEHR empfangsschwach ist! Ich habe 
mir vor einigen Wochen zwei Module bestellt und bekomme nur dann ein 
halbwegs sauberes DCF-Signal, wenn die Antenne weitgehend horizontal und 
quer zu Frankfurt liegt. Sobald ich sie mehr als 45 Grad neige oder die 
Spitze des Ferrit-Stabes mehr als 45 Grad in Richtung Frankfurt drehe, 
wird das Signal sofort unbrauchbar. Um es halbwegs zuverlässig in einem 
etwas größeren Ausrichtungsbereich empfangen zu können, sind im 
Microcontroller zudem Filtermechanismen nötig. Für den Einbau in ein 
nicht stationäres (bewegliches) Gerät ist das völlig inakzeptabel.

Ich bin in Hannover, also nicht so extrem weit von Frankfurt weg und 
habe sonst hervorragenden DCF-Empfang. Mit dem Conrad-Modul kann ich in 
jeder Lage problemlos und sauber empfangen, sogar hinter meinem 
Computergehäuse - und völlig egal, wie die Antenne liegt. Außerdem gibt 
es immer ein absolut sauberes Signal, ohne Störungen oder Sägezähne. 
Filter sind da völlig überflüssig. Hinzu kommt, dass es in einem weiten 
Spannungsbereich von 1,2 bis 15 Volt arbeitet, also ohne Anpassung 
direkt in jeder Schaltung betrieben werden kann.

Das Conrad-Modul kostet zwar etwa das doppelte vom Pollin-Modul, aber 
dieser Mehrpreis ist wegen der erheblich höheren Qualität mehr als 
angemessen! Also ich werde nur noch das Conrad-Modul verbauen. Die 
Preisersparnis beim Pollin-Modul kann die Nachteile absolut nicht 
aufwiegen. Es sei denn, man wohnt in Mainflingen ;-).

Gruß, Volker

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Zu den hier zu besichtigenden Signalflanken:
Beitrag "Re: DCF77-Modul von Pollin"

Ich habe meine Pollin-Module Anfang 2011 gekauft und sehe auch bei 
schwer gestörtem DCF77-Empfang nur saubere Rechtecke mit Anstiegs- und 
Abfallzeiten von 200 ns. Von Sägezähnen, oder "Prellern" keine Spur.

Offensichtlich wurden die Module überarbeitet.

Autor: P. S. (sw1ft)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Zu den hier zu besichtigenden Signalflanken:
> Beitrag "Re: DCF77-Modul von Pollin"
>
> Ich habe meine Pollin-Module Anfang 2011 gekauft und sehe auch bei
> schwer gestörtem DCF77-Empfang nur saubere Rechtecke mit Anstiegs- und
> Abfallzeiten von 200 ns. Von Sägezähnen, oder "Prellern" keine Spur.
>
> Offensichtlich wurden die Module überarbeitet.


Hast du dazu auch ein aktuelles Datenblatt denn das auf der Pollinseite 
kann man wohl nicht mehr downloaden, vllt liegts auch an mir.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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P. S. schrieb:
> Hast du dazu auch ein aktuelles Datenblatt denn das auf der Pollinseite
> kann man wohl nicht mehr downloaden, vllt liegts auch an mir.

Sowohl als auch.

Autor: Volker (Gast)
Datum:

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Uhu Uhuhu schrieb:
> Zu den hier zu besichtigenden Signalflanken:
> Beitrag "Re: DCF77-Modul von Pollin"
>
> Ich habe meine Pollin-Module Anfang 2011 gekauft und sehe auch bei
> schwer gestörtem DCF77-Empfang nur saubere Rechtecke mit Anstiegs- und
> Abfallzeiten von 200 ns. Von Sägezähnen, oder "Prellern" keine Spur.
>
> Offensichtlich wurden die Module überarbeitet.

Das glaube ich nicht! Ich habe meine Module im März 2011 gekauft und die 
selben Probleme. Selbst bei relativ gutem Empfang immer wieder 
"Preller". Zumindest sieht es im Oszilloskop so aus wie Preller. Es ist 
sehr schwer, ein halbwegs sauberes Signal hinzubekommen. Da muss man 
einen Transistor nachschalten und digitale Filterroutinen im MC bemühen. 
Und selbst dann ist es eine Sisyphusarbeit, die Antenne so auszurichten, 
dass man ein brauchbares DCF-Signal empfängt. Ich bastele an der Sache 
nun schon seit März immer wieder mal rum und habe bisher keine wirklich 
brauchbare Lösung gefunden, weshalb ich wieder zu dem doppelt so teuren, 
dafür aber ganz erheblich besseren Conrad-Modul zurück bin.

Ich bin der Auffassung, dass das Modul (wie schon geschrieben) einfach 
extrem empfangsschwach ist. Je näher man an Mainflingen wohnt, desto 
unproblematischer wird es. Aber in Hannover (wo ich z.B. bin) ist es 
schon kaum noch brauchbar. Selbst wenn man rundum freie Sicht zum 
Horizont hat.

Gruß, Volker

Autor: Volker (Gast)
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Anbei übrigens mal die Schaltung, die ich persönlich nach zahlreichen 
Versuchen als die beste identifiziert habe. Diese liefert bei mir das 
sauberste und zuverlässigste Ausgangssignal.

Sie lehnt sich bei der Spannungsversorgung an die Schaltung von Holger 
H. (onifred) an. Allerdings ziehe ich den DCF-Pin am Microcontroller 
über einen Transistor auf low. Das bedeutet, dass der Pullup-Widerstand 
für den betreffenden Eingangs-Pin am Microcontroller aktiviert werden 
muss(!) und dass das Signal invertiert eingeht. Aber die Invertierung 
ist ohnehin sinnvoll, weil das Pollin-Modul das Signal invertiert 
liefert und es nach der zweiten Invertierung dann wieder richtig ist (es 
ist dann identisch mit dem Signal des Conrad DCF-Moduls und die Software 
muss beim Wechsel des Moduls nicht extra angepasst werden).

Gruß, Volker

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wieviel zieht denn dein AVR-Pin ohne Pullup? Die 5 µA, die der DCF-Modul 
bringen kann, sollten doch locker ausreichen, den Port-Pin zu treiben.

Bei mir funktioniert es ohne irgendwelchen Schnickschnack. Ich habe noch 
nichtmal einen Extra-Filter für die Stromversorgung - die 10 µF auf dem 
Platinchen machen das schon - und die hängt am 3,3 V Regler auf meinem 
µC-Board, der den Controller versorgt.

Autor: Volker (Gast)
Datum:

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Sicher sollte das reichen. Die Eingangspins vom AVR sollten ohne Pullups 
eigentlich gar keinen Strom ziehen, denn sie sind extrem hochohmig, da 
in CMOS Technologie ausgeführt. Das Handbuch gibt 1 µA als "Leakage 
Current" an. Entspricht einer Impedanz von 5 MOhm bei 5 V. Da sollte es 
folglich keine Probleme geben.

Es funktioniert ja auch, nur sind dann die Störungen ziemlich stark.

Mit dem Transistor und dem Pullup erhöhen sich die Ströme. Auch der 220k 
Widerstand an der Basis zieht dann 15 µA. Ich vermute, dass durch die 
höheren Ströme einfach die Störanfälligkeit für externes Rauschen sinkt 
und das der Grund für das bessere Verhalten ist.

In welchem Ort betreibst du dein Modul? Wie weit weg ist das von 
Frankfurt / Mainflingen?

Gruß, Volker

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Volker schrieb:
> Wie weit weg ist das von Frankfurt / Mainflingen?

Etwas über 120 km, Richtung SW.

> Mit dem Transistor und dem Pullup erhöhen sich die Ströme. Auch der 220k
> Widerstand an der Basis zieht dann 15 µA. Ich vermute, dass durch die
> höheren Ströme einfach die Störanfälligkeit für externes Rauschen sinkt
> und das der Grund für das bessere Verhalten ist.

Ich betreibe hier meine Testschaltung vor den TFT und hinter der 
Tastatur. Der DCF-Modul liegt 10 cm von meinem µC-Board entfernt und 5 
cm neben der Tastatur. Der Modul ist über ein 20 cm langes 
Flachbandkabel (ohne Schirm) am µC-Board angeschlossen. Außerdem hängen 
Oszi-Probes dran - alles nicht gerade geeignet, Störungen fernzuhalten.

Allerdings ist das Board mit Abblockkondensatoren gepflastert.

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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Meine Erfahrung ist, dass der Ausgang Belastungen so gar nicht mag.
Mein Verdacht: Es ist Iout <5µA und nicht > ;-)
Nachdem ich einen BS170 mit 470k (1M) am Gate als Treiber genommen habe, 
waren die Signale deutlich besser. Der hohe Gatewiderstand macht das 
Schalten etwas langsamer, evtl. stört sich dann das Modul selber weniger 
:-/

Autor: Volker (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Volker schrieb:
>> Wie weit weg ist das von Frankfurt / Mainflingen?
>
> Etwas über 120 km, Richtung SW.

Aha, bei mir etwa 260 km Nordost. Die 140 km mehr könnten mit eine 
Ursache sein.

> Ich betreibe hier meine Testschaltung vor den TFT und hinter der
> Tastatur. Der DCF-Modul liegt 10 cm von meinem µC-Board entfernt und 5
> cm neben der Tastatur.

Lustig, unter exakt den gleichen Bedingungen betreibe auch ich das 
Modul. :-)

> Allerdings ist das Board mit Abblockkondensatoren gepflastert.

Davon habe ich auch so einige verteilt. Ich habe auch sonst keine 
Probleme mit der Peripherie und am MC hängt so einiges frei verdrahtet 
dran. I2C EEPROMs, LC-Display, MAX232, digitale Temperatursensoren. 
Alles absolut störungsfrei. Nur das DCF-Modul zickt ohne Ende. Schließe 
ich eins von Conrad an, gibts Null Probleme.

Außerdem habe ich festgestellt, dass die Streuung in der Produktion bei 
den Modulen scheinbar sehr groß ist. Wenn ich ein anderes Pollin-Modul 
aus der selben Lieferung anschließe, gibt es zwar auch noch Probleme, 
aber deutlich weniger. Irgendwie ist das alles nicht sehr Vertrauen 
erweckend, wenn man immer zwei Module kaufen muss, um ein halbwegs 
funktionierendes zu haben. Dann kann ich auch gleich das Doppelte in ein 
ordentliches Modul investieren.

Tschö, Volker

Autor: Volker (Gast)
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Henrik V. schrieb:
> Meine Erfahrung ist, dass der Ausgang Belastungen so gar nicht mag.
> Mein Verdacht: Es ist Iout <5µA und nicht > ;-)

Jaaaaa!!! Ich habe mich auch schon gewundert. Das Größer macht bei 
dieser Angabe irgendwie keinen Sinn!

> Nachdem ich einen BS170 mit 470k (1M) am Gate als Treiber genommen habe,
> waren die Signale deutlich besser. Der hohe Gatewiderstand macht das
> Schalten etwas langsamer, evtl. stört sich dann das Modul selber weniger
> :-/

Netter Vorschlag! Mit einem FET habe ich es noch nicht probiert. Ich 
werde das auch nochmal testen :)

Autor: Volker (Gast)
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Nach weiterem Tüfteln bin ich übrigens auf einen Algorithmus gekommen, 
der die Empfangseigenschaften des Pollin-Moduls um etwa das dreifache 
verbessert. Ohne jede zusätzliche Beschaltung. Also z.B. einfach Modul 
über einen 1 k Widerstand und eine 3,3 V Z-Diode an 5 V 
Versorgungsspannung anschießen, ohne Kondensatoren, ohne Transistor. 
Ausgang direkt an einen AVR-Port (mit Interrupt und ohne Pullup).

Die Filterung des gestörten Eingangssignals findet dann über Software im 
MC statt, die eine Beprobung des DCF-Pins im 10 ms Takt über einen 
Timer-Interrupt durchführt und alle High-Zustände in prob_hi, sowie 
Low-Zustände in prob_lo speichert. Ein Zähler prob_count, der im 
Timer-Interrupt inkrementiert wird, zählt dabei die verstrichene Zeit. 
Der Algorithmus ist recht klein und geht folgendermaßen:

* Beprobungsroutine des Timer-Interrupts deaktivieren (prob_count = 0)
* Timer-Interrupt mit Prescaler auf 10 ms einstellen
* Pin-Interrupt am DCF-Pin aktivieren auf "rising edge", also steigende 
Flanke

- Beim ersten "rising edge" Pin-Interrupt die Beprobungsroutine 
aktivieren (prob_count = 1), den Pin-Interrupt deaktivieren, die 
Variable prob_hi auf 1 setzen und prob_lo auf 0.
- Nun über einen Zeitraum von 60 ms im 10 ms Takt (im Timer-Interrupt) 
den Zustand des DCF-Pins analysieren und alle weiteren High-Zustände in 
der Variablen prob_hi addieren, sowie prob_count inkrementieren 
(ergibt 7 Proben, prob_count ist dann auf 7).
- Wenn weniger als 4 von den 7 Proben High waren (prob_hi < 4) liegt 
kein stabiles DCF-Signal an und alles wird von vorne gestartet: 
prob_count = 0, Pin-Interrupt wieder aktivieren.
- Waren 4 oder mehr Proben positiv, wird die Beprobung augesetzt, bis 
110 ms vergangen sind.
- Ab 110 ms (prob_count > 11) bis 200 ms (prob_count > 20) wird 
erneut beprobt: Alle Low-Zustände des DCF-Pins werden in der Variablen 
prob_lo addiert (ergibt 10 Proben, prob_count ist dann auf 21).
- Wenn weniger als 5 Proben Low waren (prob_lo < 5), wurde vom 
DCF-Sender eine logische 1 gesendet und wenn 5 oder mehr Proben Low 
waren, wurde eine logische 0 gesendet - diese können nun verarbeitet 
werden.
- Am Schluss wird alles von vorne gestartet: Beprobung deaktivieren 
(prob_count = 0) und DCF Pin-Interrupt aktivieren.

Dieser Algorithmus ist erstaunlich robust, selbst bei sehr stark 
gestörtem Empfangssignal. Ich konnte damit den Winkel, in dem die 
Antenne guten Empfang liefert, von 10-20 Grad mit einem 
Standard-Algorithmus (z.B. dem von Ulrich Radig) auf 40-80 Grad 
vergrößern. Je nach Signalstärke, die ja auch von den atmosphärischen 
Bedingungen abhängig ist. Die Dauer für die Decodierung einer korrekten 
DCF-Zeit ist dadurch signifikant gesunken. Die Wirkung dieses 
Algorithmus ist erheblich stärker, als die Wirkung aller hier 
vorgestellten Lösungen durch externe Beschaltung des Empfangsmoduls. 
Damit kommt das Pollin-Modul dann relativ nahe an das Conrad-Modul ran 
(das allerdings ohne solche programmtechnischen Klimmzüge schon beste 
Ergebnisse liefert). Wegen des Preisunterschieds kommt das Pollin-Modul 
nun aber doch wieder in die engere Wahl. ;-)

Evtl. kann durch Änderung der Probenlogik (häufigere Beprobung, andere 
Bewertungskriterien) die Zuverlässigkeit noch weiter erhöht werden.

Gruß, Volker

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Volker schrieb:
> Die Wirkung dieses
> Algorithmus ist erheblich stärker, als die Wirkung aller hier
> vorgestellten Lösungen durch externe Beschaltung des Empfangsmoduls.

Meine Vermutung: Die Beschaltung ist Snakeoil, wenn man man den Modul 
nicht gerade mit meterlangen Zuleitungen in nächster Nähe starker Störer 
betreibt.

Die Sache steht und fällt mit dem Auswertealgorithmus.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Ich vermute das Modul erzeugt selber Störungen auf der 
Versorgungsleitung, durch den Widerstand werden diese gedämpft und der 
Empfang entsprechend besser. Muss mal mein Modul ans Oszi hängen um das 
zu prüfen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe verwirft dein Algorithmus einfach 
die falschen Daten, die syncronisation dauert also entsprechend länger. 
Besser wäre es wenn die Daten erst gar nicht verkehrt empfangen werden, 
deswegen würde ich selber die Filterung der Versorgungsspannung 
möglichst nah am Modul bevorzugen und die Aufbereitung des schwachen 
Ausgangssignals mittels FET, im Programm würde ich dann nur kurze Spikes 
filtern.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Thomas O. schrieb:
> Ich vermute das Modul erzeugt selber Störungen auf der
> Versorgungsleitung, durch den Widerstand werden diese gedämpft und der
> Empfang entsprechend besser.

Wie soll das bei einem Maximalstrom von 90 µA gehen? Doch nur wenn die 
Stromversorgung nichts taugt, oder?

Autor: Volker U. (volkeru)
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Thomas O. schrieb:
> Wenn ich dich richtig verstanden habe verwirft dein Algorithmus einfach
> die falschen Daten,

Das stimmt!

> die syncronisation dauert also entsprechend länger.

Genau das stimmt nicht. Die Synchronisation hat sich dadurch von vorher 
ca. 5-7 Minuten auf 2 Minuten verkürzt.

Denn es werden ja nicht nur falsche Daten verworfen (kurze Spikes), 
sondern es wird auch versucht, vermutlich richtige Daten zu 
regenerieren, die aber verrauscht ankommen. Dazu werden statistische 
Methoden bemüht (Beprobung und nachfolgende qualitative Bewertung der 
Proben). Der Erfolg dabei ist beachtlich. Sogar besser, als ich vorher 
vermutet hatte.

> Besser wäre es wenn die Daten erst gar nicht verkehrt empfangen werden,
> deswegen würde ich selber die Filterung der Versorgungsspannung
> möglichst nah am Modul bevorzugen und die Aufbereitung des schwachen
> Ausgangssignals mittels FET, im Programm würde ich dann nur kurze Spikes
> filtern.

Grundsätzlich hast du Recht! Störungen vermeiden ist natürlich immer 
besser als Störungen ausfiltern. Die Lösung mit dem FET als "Filter" 
kann man ja zusätzlich anwenden, wenn man das möchte. Trotzdem bringt 
die Softwarelösung deutlich mehr, als diese elektronische Filterlösung 
allein.

Die drei von mir angehängten Oszillogramme vom Pollin-Modul zeigen:

1. Ein sauberes DCF-Signal, wie ich es sehr selten empfange
2. Ein besonders stark gestörtes Signal, wie es sehr oft vorkommt
3. Vergrößerte Störung und teilweise ausgefallene Impulse

Mein Algorithmus ist in der Lage, auch noch das Signal aus Oszillogramm 
2 korrekt auszuwerten. Hier bestehen die DCF-Impulse nur aus einer 
Ansammlung von vielen, direkt aufeinander folgenden Spikes. Eine reine 
Filterung von Spikes ohne Beprobung würde da nichts mehr rausholen, wenn 
das Signal so schlecht ist. Ausgefallene Impulse, wie in Oszillogramm 3, 
sind natürlich durch nichts zu regenerieren ;-).

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Volker U. schrieb:

> Es werden ja nicht nur falsche Daten verworfen (kurze Spikes),
> sondern es wird auch versucht, vermutlich richtige Daten zu
> regenerieren, die aber verrauscht ankommen. Dazu werden statistische
> Methoden bemüht (Beprobung und nachfolgende qualitative Bewertung der
> Proben).

Kann man mit einer einfachen Tiefpassfilterung (also praktisch
Kondensator parallel am Ausgang) nicht genau das gleiche erreichen?
Gruss
Harald

Autor: Thomas O. (kosmos)
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achso habe nicht gesehen das du versucht die Impulse zu regenerieren, 
dachte du verwirfst Sie einfach und wartest auf die nächsten. (Das nenn 
ich mal Bildformat und -Größe, weiter so)

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Kann man mit einer einfachen Tiefpassfilterung (also praktisch
> Kondensator parallel am Ausgang) nicht genau das gleiche erreichen?

Jupps, das war auch mein allererster Gedanke und Versuch! :-)

Aber aus bislang ungeklärten Gründen ist so ein Versuch zum Scheitern 
verurteilt, wie auch andere Teilnehmer dieses Threads schon geschrieben 
haben. Wählt man den Kondensator zu klein (22 pF oder so), ist die 
Wirkung gleich Null. Wählt man ihn größer (10 nF), kommt aus dem Ausgang 
gar nix mehr raus. Mein Vorrat an Kondensatoren zwischen 22 pF und 10 nF 
ist sehr begrenzt - ich brauche sowas selten. ;-) Daher kann ich nicht 
sagen, was mit dem Signal passiert, wenn man die Kapazität sukzessive 
erhöht. Das könnte man nochmal ausprobieren. Vielleicht mit einem 
Drehkondensator. Aber ich hege den Verdacht, dass "größere" Kapazitäten 
am Ausgäng parasitäre Effekte zusammen mit der Endstufe im DCF-Modul 
entwickeln und daher ihre Funktion beeinträchtigen. :-(

Autor: Thomas O. (kosmos)
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man könnte dem Kondensator ein Poti vorschalten

Autor: Volker U. (volkeru)
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So, hier die Ergebnisse meiner weiteren Untersuchungen:


1. Der Grund, warum das Beschalten des Ausgangs mit einem Kondensator 
(ca. 10 nF) das Signal kaputt macht, liegt schlichtweg daran, dass der 
Kondensator die Ausgangsspannung absenkt. Und zwar bei einer Versorgung 
des Moduls mit 3 Volt auf ca. 2,7-2,8 Volt. Da die Spannung ohnehin 
schon an der zulässigen Grenze des MC liegt, reicht sie dann nicht mehr 
aus, um den AVR-Port zu triggern. Deshalb sagt der MC auch nix mehr.

Ein Vorwiderstand vor dem Kondensator löst das Problem zwar, aber dann 
ist auch die Wirkung des Kondensators futsch. An den Ausgang ist ein 
direkter Kondensator-Anschluss wegen der geringen Spannung des Moduls 
also nicht möglich.


2. Eine sehr schöne Wirkung als Tiefpass hat tatsächlich ein FET oder 
auch ein ganz normaler Schalttransistor (z.B. BC547), wie aus dem ersten 
Oszillogramm in der angehängten Grafik erkennbar ist. Unten sieht man in 
gelb das Original-Signal, wie es aus dem DCF-Modul kommt und oben in 
blau das invertierte Signal am Kollektor des Schalt-Transistors. Der 
AVR-Port wurde direkt mit aktiviertem Pullup an den Kollektor 
angeschlossen (siehe meine entsprechende Mail mit Schaltplan weiter oben 
in diesem Thread). Fast alle Spikes sind weitgehend weg. Das erklärt 
auch, warum so viele hier gute Erfahrungen mit einem Transistor am 
Ausgang gemacht haben: Er wirkt als Tiefpass und verstärkt zudem noch 
schön das Signal auf 5 Vss.


3. Schließlich habe ich vom Kollektor des Schalttransistors noch einen 
10 nF Kondensator als Filter gegen Masse gelegt (Cce). Das Ergebnis ist 
im zweiten Oszillogramm zu sehen. Der Kondensator am Kollektor macht die 
Filterwirkung des Transistors teilweise wieder zunichte, obwohl man 
eigentlich genau das Gegenteil erwarten würde! Eine wirklich plausible 
Erklärung habe ich dafür nicht, warum die obere Grenzfrequenz durch 
diese Beschaltung offenbar steigt. Könnte es sein, dass der Kondensator 
Cce das Ausräumen der Sperrschichten beschleunigt und damit den Tiefpass 
des Transistors abschwächt? Eigentlich kenne ich sowas nur bei Speed-Up 
Kondensatoren parallel zum Basis-Vorwiderstand.


Schlussendlich bleibt zu sagen, dass die Wirkung eines Transistors am 
Ausgang etwa die selbe ist, wie die Wirkung der von mir weiter oben 
vorgestellten, digitalen Filterroutine. Beides zusammen anzuwenden 
bringt übrigens KEINE Vorteile, wie ich durch Experimente festgestellt 
habe. Es bringt sogar eher leichte Nachteile, da sich durch den 
Verstärker-Transistor die Impulslängen leicht verkürzen.

Also meine Empfehlung nach langer Bastelei: AVR-Pin direkt an den 
DCF-Ausgang ohne irgendwelchen Schnickschnack und dann die oben 
vorgestellte Filterroutine im MC anwenden! Besser gehts offenbar nicht.

Schönen Gruß, Volker

Autor: Volker U. (volkeru)
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Ich hätte noch ein Erklärungsmodell für die unerwartete Wirkung des 
Kondensators Cce: Er beschleunigt ja nicht den Sperrvorgang des 
Transistors, sondern offenbar den Einschaltvorgang. Durch den 
Kondensator wird ja der mögliche Kollektorstrom beim Einschaltvorgang 
erhöht. Ich bin nicht mehr ganz so firm in Festkörperphysik, aber könnte 
es sein, dass der höhere Kollektorstrom den Durchbruch der 
Emitter-Kollektor-Strecke beschleunigt und daher die obere Grenzfrequenz 
steigt?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Und wieso betreibst du den µC mit 5V?

Wenn der µC mit 5V läuft, brauchst eben einen Levelshifter - das ist 
dein Transistor.

Wenn der µC mit derselben Spannung läuft, wie der Modul, dann kannst du 
dir das Theater sparen.

Autor: Joachim (Gast)
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@Volker:

stimmt, ähnliche Beobachtungen hab ich auch gemacht. Mit irgendwelchen 
HW-Filtern am DATA-Pin hab ich keine guten erfahrungen gemacht. Vor 
allem kapazitive belastung sind ja bekanntlich bei dem Modul ein 
Problem.

Bei mir übernimmt der Controller die Filterungen. Hier hab ich die 
Theorie zugrunde gelegt, daß die jeweiligen Impulse als Spike-Pakete 
vorliegen. Ob ich jetzt ein sauberes Signal oder so ein gestörtes habe - 
auf jeden Fall kommt das gleiche dabei heraus.

Ich wohne ganz weit im Norden von Schleswig-Holstein. Ich hab hier beide 
Versionen der Pollin-Module am laufen, und beide funktionieren.

Meiner Meinung nach sollte an softwareseitigen Filterroutinen auf keinen 
Fall gespart werden. Die kosten nichts, machen aber die Synchronisation 
zuverlässiger und robuster. Und dann ist es auch egal, welches Modul 
verwendet wird.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Joachim schrieb:
> Meiner Meinung nach sollte an softwareseitigen Filterroutinen auf keinen
> Fall gespart werden.

Denke ich auch. Alles Hardwaregefummel - außer levelshifting, falls 
nötig - macht nichts besser.

Die Kollegen, die mit den P.-Modulen Schwierigkeiten haben, bekommen 
wohl überwiegend ihre Software nicht in den Griff. Der aufwendiger 
konstrierte C.-Modul konfrontiert sie seltener mit Problemen, an denen 
das Programm scheitert.

Autor: Volker (Gast)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Und wieso betreibst du den µC mit 5V?

Weil ich z.B. TTL-kompatible Peripherie dran habe, die 5 Volt benötigt. 
Und bei 20 MHz Taktfrequenz ist für den MC auch 4,5 Volt Pflicht.

> Wenn der µC mit 5V läuft, brauchst eben einen Levelshifter - das ist
> dein Transistor.

Normalerweise ist das nicht nötig, weil die vom DCF-Modul bei einer 
Versorgungsspannung von 3 Volt zur Verfügung gestellte Ausgangsspannung 
gerade noch direkt für die Logikpegel des MC ausreicht.

> Wenn der µC mit derselben Spannung läuft, wie der Modul, dann kannst du
> dir das Theater sparen.

Ja, das ist mir auch schon klar. :)

Autor: Thomas O. (kosmos)
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0,6VCC=3V also genau an der Grenze zur Schaltschwelle, ich würde da mit 
Transistor arbeiten.

Autor: Michael A. (Gast)
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Volker schrieb:
> Normalerweise ist das nicht nötig, weil die vom DCF-Modul bei einer
> Versorgungsspannung von 3 Volt zur Verfügung gestellte Ausgangsspannung
> gerade noch direkt für die Logikpegel des MC ausreicht.

Abgesehen davon, das "gerade noch" schlechte Betriebsbedingungen für 
einen störungsfreien Betrieb sind, sollte das nur zu Problemen führen, 
wenn auf der digitalen Leitung Störungen einkoppeln.

Hier ist das Kind jedoch schon in den Brunnen gefallen, da die Störungen 
von der Analogseite stammen und mit vollem Logikpegel Bestandteil des 
digitalen Signals sind. Die einen nennen es SDR, die anderen nennen es 
Flickschusterei, das gestörte Analogsignal mit hoher Bandbreite per 
irgendetwas Delta-Modulation-Artigem in ein Digitalsignal umzuwandeln, 
dass dann im µC durch ein digitales TP-Filter geschickt werden muß, nur 
um das im Frontent vor der Schwellwerterkennung fehlende TP-Filter 
nachzurüsten.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Thomas O. schrieb:
> 0,6VCC=3V also genau an der Grenze zur Schaltschwelle, ich würde da mit
> Transistor arbeiten.

Oder eine Z-Diode nehmen, die das Modul mit 3,3-3,5 Volt versorgt. Spart 
Platz und Geld. ;)

Der MC kommt etwa noch mit 2,9 V Logikpegel klar. Bei 2,8 ist Sense.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Michael A. schrieb:
> Die einen nennen es SDR, die anderen nennen es
> Flickschusterei, das gestörte Analogsignal [..] in ein Digitalsignal
> umzuwandeln, dass dann im µC durch ein digitales TP-Filter geschickt
> werden muß, nur um das im Frontent vor der Schwellwerterkennung fehlende
> TP-Filter nachzurüsten.

Ja, dann bau mal ein preiswertes TP-Filter für das Modul! Wenn ich mit 
einem Software-TP ein besseres Ergebnis erziele, als mit dem Hardware-TP 
(der einzig preiswerte TP war hier der Transistor), dann ist das für 
mich keine Flickschusterei, den Software-TP zu nehmen. Ob ich nun mit 
Hardware oder per Software filtere, ist für mich kein Unterschied. Das 
ist eine Glaubensfrage.

Im übrigen habe ich den Übeltäter jetzt ausgemacht, der die HF 
eingestreut hat. Es war ein altes Notebook, das etwa 10 cm entfernt vom 
Modul stand. Nachdem ich das Modul an einer anderen Stelle (noch 10 cm 
weiter weg) aufgebaut habe, sind die Störungen vollkommen verschwunden. 
Jetzt empfängt die Antenne sogar in nehazu jeder Lage. Womit das 
Pollin-Modul noch etwas mehr rehabilitiert wäre. Die Filter sind damit 
auch eigentlich überflüssig geworden.

Aber der positive Effekt ist m.E., dass die zufällig stark gestörte 
Umgebung zu einer Filter-Idee geführt hat, die dem Modul nun auch einen 
Betrieb unter sehr ungünstigen Bedingungen ermöglicht.

Autor: DL9MWE (Gast)
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Vielleicht gibt es verschiedene Versionen des Pollin-DCF77-Empfängers. 
Dieses Modul habe ich gerade erworben. Die beschriebene PON-Problematik 
tritt hier nicht auf. PON ist fest auf Masse gelegt und das Teil sendet 
sofort nach dem Einschalten die Daten.
Laut Datenblatt ist die max. Betriebsspannung 3,3V. Für den Anschluss an 
einen mit 5V betriebenen Mikrocontroller muss also eine Pegelanpassung 
per Transistor gemacht werden. Dazu gibt es ja ein paar Beiträge. Hier 
wird einfach ein Transistor in Emitterschaltung verwendet (4k7 zur 
Basis, 4k7 vom Kollektor zu +5V); das Signal wird dadurch natürlich 
invertiert.
Mir fällt auf, dass das Ausgangssignal während der Pegelabsenkung des 
DCF77-Signals -die ja je nach Länge Auskunft über 0 oder 1 gibt- keinen 
stabilen Zustand hat, sondern mit einer Frequenz von knapp 2kHz zwischen 
0 und 1 hin- und herspringt.
Möglicherweise rühren die beschriebenen Probleme daher. Pollin schreibt 
im mitgelieferten Datenblatt -vielsagend- "Sollte es bei der Auswertung 
des DATA-Signals zu Fehlern kommen, muss das Signal entstört werden". 
Danke!

Autor: Volker U. (volkeru)
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DL9MWE schrieb:
> Vielleicht gibt es verschiedene Versionen des Pollin-DCF77-Empfängers.

Ja, gibt es. Die ältere Version kann noch mit 5 V betrieben werden. Aber 
die gibt es schon seit gut einem Jahr nicht mehr.

> Dieses Modul habe ich gerade erworben. Die beschriebene PON-Problematik
> tritt hier nicht auf. PON ist fest auf Masse gelegt und das Teil sendet
> sofort nach dem Einschalten die Daten.

Naja, sofort? Also bei mir dauert es zwischen 10 Sekunden und 2-3 
Minuten. Auch bei den neueren Modulen.

> Laut Datenblatt ist die max. Betriebsspannung 3,3V. Für den Anschluss an
> einen mit 5V betriebenen Mikrocontroller muss also eine Pegelanpassung
> per Transistor gemacht werden.

Aller Erfahrung nach muss man diesen Aufwand gar nicht treiben. Da das 
Modul einen extrem geringen Stromverbrauch hat, reicht zur 
Stromversorgung ein 1k Widerstand in Reihe mit einer 3,6V Z-Diode. Da 
kommt man dann auf rund 3,0-3,2V Versorgungs- und Ausgangsspannung. Das 
geht dann direkt an den Controller-Eingang. Eine andere Stromversorgung 
verbessert die Empfangsqualität unwesentlich. Das Ausgangssignal durch 
einen Schalttransistor zu leiten verringert lediglich geringfügig die 
Störanfälligkeit, die bei dem Modul etwas höher ist, als bei anderen, 
teureren Modulen. Der Transistor wirkt dann als Tiefpass. Ich bevorzuge 
aber eine digitale Filterung, wie ich sie hier im Thread weiter oben 
beschrieben habe. Diese ist erheblich wirksamer, als jede 
Hardware-Filterung (Transistor etc.).

> Mir fällt auf, dass das Ausgangssignal während der Pegelabsenkung des
> DCF77-Signals -die ja je nach Länge Auskunft über 0 oder 1 gibt- keinen
> stabilen Zustand hat, sondern mit einer Frequenz von knapp 2kHz zwischen
> 0 und 1 hin- und herspringt.

Das ist genau die Störanfälligkeit, von der ich berichtet habe. Da ist 
entweder das Empfangssignal etwas zu schwach oder es wird HF von 
irgendwo eingestreut. Bei mir war ein altes Notebook in 20 cm Entfernung 
die Störquelle. Man kriegt das aber alles mit der weiter oben 
beschriebenen, digitalen Filterung im Controller weg. Dann ist das Modul 
genauso zuverlässig, wie teurere Module z.B. von Conrad, die ich jedoch 
immer vorziehen würde, wenn es auf hohe Betriebssicherheit bei schwachem 
Eingangssignal ankommt. Für Feld-Wald-Wiesen Anwendungen ist das 
preiswerte Pollin-Modul super!

Gruß, Volker

Beitrag #2402951 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: DL9MWE (Gast)
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Hallo Volker,

vielen Dank für deine Antwort!
Mit der Pegelanpassung meinte ich nicht die Stromversorgung, sondern die 
Anpassung des Datenausgangs an den "TTL-kompatiblen" Eingang des 
Atmel-Controllers. Die Stromversorgung mache ich über einen LT1086. Ja 
ja, ich weiß: mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber es ist ja ein 
Einzelstück, da kommt es auf ein paar Cent nicht an...
Und als Tiefpassfilter kann ein einfacher Transistor, der lediglich zur 
Pegelanpassung (3,3V->5V) dient, eh nicht wirken. So ein BC549 ist weit 
schneller als die Impulse, die er weiterreichen soll.
Btw: mir erzählte jemand, dass Atmel künftig nur noch 3,3V-Controller 
herstellen würde. Die 5V-Typen würden nur noch "abverkauft" und nicht 
mehr produziert...Sch...hausparole oder Tatsache???
Ich bin mir sicher, dass das hier vorliegende Pollin-Modul in jedem Fall 
bei der Pegelabsenkung nur Impulse (ca. 1,7kHz) liefert. Unabhängig von 
der Empfangslage. Es kann natürlich sein, dass ich hier (Standort 
Hannover -inhouse) keinen wirklich guten Empfang habe, obwohl ich das 
Modul (also die Ferrit-Antenne) weit abseits aller möglichen Störquellen 
so gut wie möglich positioniert habe.
Wie dem auch sei: ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und die 
Ulrich Radig-Software so modifiziert, dass einfach die Anzahl der 
Impulse gezählt wird. Sind es weniger als 240, so wurde eine Null 
übertragen sonst eine Eins. Damit läuft die Uhr absolut stabil.
Ich habe mir den Spaß gemacht und die Zählwerte ausgegeben (und auch die 
RS232-Schnittstelle auf 28800 Baud gesetzt, was problemlos geht). Bei 
einer Null sind es gut 150 Pulse; eine 1 liefert etwa 330 Pulse. Das 
schwankt jeweils ein wenig.
Deine Einschätzung, dass die Empfindlichkeit des Empfängers besser sein 
könnte, ist völlig richtig. Lege ich die Ferritantenne auf eine 
Metallplatte (sprich das Gehäuse des Netzgerätes), bricht die 
Übertragung zusammen. Bei 3cm Abstand liegen wieder saubere Impulse an.

Gruß und Dank,
Matthias

Autor: Jan Schirrmacher (jschirrmacher)
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Hi,

gut dass dieser Thread noch lebt. Habe mir auch vor längerem 2x das 
3V-DCF1-Modul von Pollin zum spielen gekauft.

Inbetriebnahme kein Problem, Signal ist schnell da und ich kann auch die 
wechselnden Pulslängen 100ms/200ms erkennen.

Problem: Es ist kein Rechteckpuls, sondern der Puls fällt nach der 
aufsteigenden Flanke offensichtlich nach einer e-Funktion und die 
fallende Flange pulst ins Negative und eiert dann gegen 0 (siehe Anhang 
Oszi.PNG).

Das Verhalten ist bei beiden Modulen gleich.

Irgendwo hier im Thread hat jemand Bilder von Rechteck gezeigt wie ich 
es erwartet hätte.

Woher könnte das Signal stammen?

Autor: Georg aus Wien (Gast)
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Stell mal am Oszi dein Coupling auf DC.

Autor: Jan Schirrmacher (jschirrmacher)
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Georg aus Wien schrieb:
> Stell mal am Oszi dein Coupling auf DC.

Hab ich schon - kein Unterschied.

Autor: Klaus 2m5 (klaus2m5)
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Dann ist irgendwo ein C dazwischen, denn danach sieht es aus. Miss mal 
mit deinem Scope eine Gleichspannung. Vermutlich wird das trotz 
DC-Coupling nicht gehen.

Autor: Jan Schirrmacher (jschirrmacher)
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Klaus 2m5 schrieb:
> Dann ist irgendwo ein C dazwischen, denn danach sieht es aus. Miss mal
> mit deinem Scope eine Gleichspannung. Vermutlich wird das trotz
> DC-Coupling nicht gehen.

Hurra, das wars. Bei der Messung einer Gleichspannung gings auch bergab.

Muss irgendwas am Oszi verfummelt haben. Jetzt sieht das Signal so aus 
wie es soll.

Besten Dank für die Antworten.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Es muss ja auch nicht das coupling des trigggersignals auf dc gestellt 
werden, sondern das des eingangssignals. ;-) das wird es sicher gewesen 
sein.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Hi Matthias!

DL9MWE schrieb:
> Mit der Pegelanpassung meinte ich nicht die Stromversorgung, sondern die
> Anpassung des Datenausgangs an den "TTL-kompatiblen" Eingang des
> Atmel-Controllers.

Ich weiß, aber ich habe ja auch über beides geschrieben. Da der 
Ausgangspegel des DCF-Moduls bei Versorgung mit 3,3V mindestens 3V 
beträgt (eher darüber), ist eine Pegelanpassung eigentlich nicht nötig. 
Laut Spezifikation kommen die meisten AVR-Controller bei 2,4-5,5V 
Versorgungsspannung mit 3V Eingangssignal klar (0,6 * Vcc). Bei 5V 
Versorgung kommt er nach meinen Tests sogar noch mit 2,8V klar. Ich 
betreibe alle Pollin-Module ohne Anpassung direkt am Controller und es 
gibt keine Probleme dabei.

> Und als Tiefpassfilter kann ein einfacher Transistor, der lediglich zur
> Pegelanpassung (3,3V->5V) dient, eh nicht wirken. So ein BC549 ist weit
> schneller als die Impulse, die er weiterreichen soll.

Das dachte ich mir zuerst auch. Die Messungen ergeben aber, dass ein 
Schalttransistor zusammen mit der Ausgangsstufe des Moduls einen recht 
effektiven Tiefpass bildet. Ein FET bildet sogar einen noch effektiveren 
Tiefpass. Siehe dazu die Diskussionen weiter oben.

> Btw: mir erzählte jemand, dass Atmel künftig nur noch 3,3V-Controller
> herstellen würde. Die 5V-Typen würden nur noch "abverkauft" und nicht
> mehr produziert...Sch...hausparole oder Tatsache???

Ich habe das noch nie irgendwo gelesen. Außer als Vermutung. Ich halte 
es für ein Märchen. Im Gegenteil, die neuen Microcontroller für den 
Automotive-Bereich haben sogar bis zu 40V Versorgungsspannung. Macht 
auch Sinn, wenn sie in Kfz eingesetzt werden. Alle neueren Controller, 
die in den letzten Jahren erschienen (z.B. ATtiny87/167), sind nach wie 
vor 5,5V fähig. Auch die Pico-Power Versionen sind es, obwohl sie runter 
bis auf 1,8V versorgt werden können. Es geht dabei ja i.d.R. nur um 
Energieeinsparung. Atmel erreicht dies offenbar bei seiner Technologie 
auch ohne Einschränkungen bei der oberen Versorgungsspannungsgrenze.

Zudem gibt es viel zu viel Peripherie, die 5V benötigt, ob nun EEPROMs, 
LC-Displays oder I²C Peripherie. Da wäre es geradezu töricht, 3,3V als 
Obergrenze festzusetzen.

> Ich bin mir sicher, dass das hier vorliegende Pollin-Modul in jedem Fall
> bei der Pegelabsenkung nur Impulse (ca. 1,7kHz) liefert. Unabhängig von
> der Empfangslage. Es kann natürlich sein, dass ich hier (Standort
> Hannover -inhouse) keinen wirklich guten Empfang habe, obwohl ich das
> Modul (also die Ferrit-Antenne) weit abseits aller möglichen Störquellen
> so gut wie möglich positioniert habe.

Hmmm! Also ich bin auch in Hannover und habe festgestellt, dass die 
Empfangsbedigungen hier höchst unterschiedlich sind. An manchen Stellen 
ist der Empfang auch fast gar nicht vorhanden. Wände (vor allem, wenn es 
mehrere sind) wirken sehr stark abschirmend auf die niederfrequenten 
DCF-Signale. Was in jedem Fall gute Ergebnisse bringt ist, das Modul 
möglichst nah ans Fenster zu legen. Regelmäßige Impulse sollten auf 
keinen Fall erscheinen. Das bedeutet ja, dass die Endstufe schwingt!

Also ich würde (zum Testen!) mal meinen Vorschlag prüfen: Als Versorgung 
einen 1k-Widerstand in Reihe mit einer 3,6V Z-Diode an 5V und den 
Ausgang des Moduls direkt an den Controller. Ich glaube nicht, dass dann 
noch Schwingungen auftreten.

> Wie dem auch sei: ich habe aus der Not eine Tugend gemacht und die
> Ulrich Radig-Software so modifiziert, dass einfach die Anzahl der
> Impulse gezählt wird. Sind es weniger als 240, so wurde eine Null
> übertragen sonst eine Eins. Damit läuft die Uhr absolut stabil.

Grins. Bei dir funktioniert die Lösung zur Zeit vielleicht. Aber wenn du 
die Schaltung mal woanders hin transportierst, wird sie mit hoher 
Wahrscheinlichmeit nicht mehr funktionieren, fürchte ich ;-). Welchen 
Mikrocontroller benutzt du denn und mit welcher Frequenz taktest du ihn?

Gruß, Volker

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> Hmmm! Also ich bin auch in Hannover und habe festgestellt, dass die
> Empfangsbedigungen hier höchst unterschiedlich sind.

Hmm, die PTB in Braunschweig hat jedenfalls keine Probleme mit dem
Empfang. :-)
Empfangsstörungen gibts meist nur, wenn irgendwelche Störquellen
in der Nähe sind, z.B. Röhrenmonitore/fernseher.
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Hmm, die PTB in Braunschweig hat jedenfalls keine Probleme mit dem
> Empfang. :-)

Ich habe das Gegenteil gelesen. Schon in Braunschweig soll es hin und 
wieder Probleme aufgrund der durch Interferenzen zwischen dem 
Bodensignal und dem an der Ionosphäre reflektierten Signal verursachten 
Schwebungen geben. Eigentlich soll das Problem eher im Bereich von 
600-1000 km Entfernung auftreten, aber auch hier tritt es hin und wieder 
schon auf. Das hängt sicher stark von den momentanen atmosphärischen 
Verhältnissen ab.

Dennoch denke ich, dass das nicht das eigentliche Problem ist, denn es 
sind ja keine Schwebungen (die übrigens nur mit einer Periode von ca. 15 
Minuten auftreten), sondern grundsätzliche Ausfälle.

> Empfangsstörungen gibts meist nur, wenn irgendwelche Störquellen
> in der Nähe sind, z.B. Röhrenmonitore/fernseher.

Das ist ein Grund für Empfangsstörungen, aber ein schwaches Signal 
innerhalb von Gebäuden ist keineswegs ungewöhnlich. Ich habe es hier im 
Raum Hannover nun an verschiedensten Orten getestet und es gibt im 
selben Gebäude manchmal Räume (sogar im Erdgeschoss), wo ein starkes 
Signal ankommt und andere Räume (auch in der 2. Etage), wo fast gar 
nichts ankommt. Ohne dass nun mehr oder weniger Störquellen vorhanden 
wären! Das Signal scheint sehr leicht an Gebäuden reflektiert oder 
gestreut zu werden und dann kommt es zu Auslöschungen, die sich aufgrund 
der großen Wellenlänge über viele Meter erstrecken.

Autor: Stefan Strauch (stefan1972)
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Hallo zusammen.

ich habe auch das Pollin Modul und mit diesem Modding funktioniert 
dieses bei mir einwadfrei. Die 3,3 Volt Betriebsspannung wird einfach 
mit 3 Dioden einem R und 2 C´s erzeugt. Auch sehr schön die LED Anzeige 
(Daten) mit dem "Rest" vom Schmitt- Trigger realisiert...

http://www.amateurfunkbasteln.de/dcf77/index.html


Grüße, Stefan

Autor: A. K. (prx)
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Volker U. schrieb:

> es für ein Märchen. Im Gegenteil, die neuen Microcontroller für den
> Automotive-Bereich haben sogar bis zu 40V Versorgungsspannung.

Drinnen und an den normalen I/O-Signalen? Link bitte!

Oder haben die einen Regler drinnen, der interne 1,8-3,3V draus macht, 
wie man das heute oft findet.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Hi Stefan,

sehr interessante Idee mit dem Schmitt-Trigger! Den alten 4093 setze ich 
aber eher nicht ein, meist 74HC132 bzw. 74HCT132. Da die Triggerlevel 
dort deutlich anders sind, bin ich nicht sicher, ob es damit auch 
funktioniert. Evtl. ist ein Spannungsteiler nötig. Ich werde damit mal 
etwas experimentieren. Es steht grade wieder ein neues Gerät mit Pollin 
DCF-Modul zum Bau an ;).

Gruß, Volker

Autor: Volker U. (volkeru)
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A. K. schrieb:
>> es für ein Märchen. Im Gegenteil, die neuen Microcontroller für den
>> Automotive-Bereich haben sogar bis zu 40V Versorgungsspannung.
>
> Drinnen und an den normalen I/O-Signalen? Link bitte!

Ich sprach von Versorgungsspannung! Die Logiklevel liegen bei den 
üblichen maximal 5,5 Volt. Nur am LIN-Bus sind höhere Spannungen 
erlaubt.

http://www.atmel.com/devices/ata6617.aspx?tab=documents

Gruß, Volker

Autor: Stefan Strauch (stefan1972)
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Guten Abend Allerseits.

Ich habe die 3.3 Volt die das Pollin DCF 77 Modul braucht mit einem 
AS2810AT
erzeugt. 5 Volt rein und 3.3 Volt raus. Den AS2810AT habe ich aus einem 
alten CD Brenner. Ich kann nicht negatives über die Pollin DCF Module 
sagen - laufen bei mir prima.

Ein kleines Schaltbild vom AT2810AT habe ich beigefügt.


Stefan

Autor: Stefan (Gast)
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Hallo,

bitte nicht schlagen - ich bin Laie. Ganz einfache und grundsätzliche 
Frage: Das Pollin DCF Modul mit high-aktiv Ausgang soll bei mir an einer 
Hauptuhr arbeiten, die low-aktiv braucht. Habe ich da überhaupt eine 
Chance?

Danke

Stefan

Autor: Der Entwickler (rogie)
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Stefan schrieb:
> Hallo,
>
> bitte nicht schlagen - ich bin Laie. Ganz einfache und grundsätzliche
> Frage: Das Pollin DCF Modul mit high-aktiv Ausgang soll bei mir an einer
> Hauptuhr arbeiten, die low-aktiv braucht. Habe ich da überhaupt eine
> Chance?
>
> Danke
>
> Stefan

Ja, brauchst doch nur einen Inverter dazwischen zu schalten.

Autor: Stefan (Gast)
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Danke - und wo bekomme ich den her?

Autor: Wilhelm Schürings (wilhelmdk4tj)
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Hallo Stefan,
von mir wirst du nicht geschlagen.

Zu deiner Sache:
Die Pegelumkehr ist die einfachste Sache der Welt. Du
brauchst einen Inverter.

Ich bin nicht gut mit Malen, darum eine einfache Erklärung, die auch
du verstehen kannst.
Das DCF77-Modul kann ja nur µAs am Ausgang; darum:
Ein N MOS-Fet (z.B. BS170 o.ä.), Gate an den Ausgang des DCF77;
Source an Masse, von Drain 1kOhm an +Ub, fertig ist die Laube. Am Drain
hast du das invertierte Signal.
Das Pollin-Modul läuft ja auf 3,3V ,aber wenn du +Ub auf 5V hast, ergibt
der Anschluss des Widerstands an +5V Ub 5V TTL Pegel.
Ich hoffe, das war verständlich genug.

Viel Spass beim Basteln.

73 Wilhelm

Autor: Stefan (Gast)
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Vielen Dank, Wilhelm. Ich habe das soweit verstanden bis auf die 
Spannungsversorgung: Da meine Spannungsquelle 15,5VDC ist, habe ich das 
Modul über 10kOhm parallel zu einer weißen LED angeschlossen; Ergebnis 
2,6VDC. Ändert sich dadurch der Wert des Widerstands des Inverters? Ich 
habe keine Angabe darüber, welche Signalspannung (Pegelstärke) die 
Hauptuhr benötigt.

Stefan

Autor: Wilhelm Schürings (wilhelmdk4tj)
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@ Stefan

Du solltest schon zusehen, daß du vernünftige Betriebsspannungen 
bereitstellst!
Mit der weissen LED war das ja einfach, aber das DCF-Modul soll ja 3.3V
Ub erhalten. Das erreicht du in diesem Fall, indem du zu der LED eine 
1N4148 o.ä.  in Durchflussrichtung! in Serie legst. Dann bist du in etwa 
bei 3.3V.
Das Modul soll ja ab 1.5V Ub laufen aber dann bekommst du am Gate nicht 
genug Pegel, um den FET zu schalten.
Mit einer 3.3V Z-Diode ginge das ja auch; die Ströme spielen ja keine 
Rolle, weil das Modul ja nur µAs braucht.
Wie kommst du an die +15V?
Schmiede einen 78(L)05 mit der entsprechenden Beschaltung dahinter, 
damit du eine vernünftige und verlässliche Betriebsspannung hast.

Den Pegelbedarf deiner Hauptuhr kenne ich auch nicht, aber ich denke, 
daß
5V TTL Pegel schon mal kein schlechter Anfang ist.

73 Wilhelm

Autor: Volker U. (volkeru)
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Meine Empfehlung: 74HC132 oder 74HCT132. Der Chip kostet ein paar Cent 
und hat sogar 4 NAND Schmitt Trigger (= Inverter). Drei bleiben dann 
ungenutzt übrig. Die Lösung hat außerdem noch den Vorteil, dass die 
Ausgangssignale des DCF-Moduls durch den Schmitt Trigger geschärft 
werden.

Für die 5 Volt Versorgungsspannung des IC dann einen 78L05 und für die 
3,3V Versorgungsspannung dahinter einen TS1117, wenn es ganz exakt sein 
soll. Eine Zenerdiode mit Vorwiderstand tut es für das DCF-Modul aber 
genauso gut (nicht aber für den 74HC132!).

Gruß, Volker

Autor: Stefan (Gast)
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Vielen Dank - Ihr habt mir sehr geholfen!

Autor: Andreas Reinert (andrewr)
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Hallo,

Auch ich möchte hier mal meinen Senf dazugeben.
Ich habe mir vor Jahren mal 2 Pollin DCF Module gekauft und diese ohne 
weitere Beschaltung direkt an den Atmega gehängt, war völlig 
unkompliziert und die Module lieferten ausser bei Gewitter immer 
zuverlässig ihre Daten. Da ich nun gerade eine Nixieuhr gebaut habe und 
diese natürlich auch mit DCF-Zeit laufen soll, hatte ich noch mal 5 
Module nachbestellt. Zunächst mal musste ich feststellen das die 
beigelegte Bedienungsanleitung mit ihrem schlechten Bild irgendwie nicht 
zur Platine passte und die Platine auch anders aussah als meine alten... 
Also noch mal bei Pollin die Doku angesehen und siehe da, das war nicht 
das gleiche Bild. Also, neue Module wie schon mehrfach hier beschrieben 
aber noch die alte Beschreibung! Ja, die mit den 5V versorgungsspannung. 
Und diese Schei..-Dinger wollten um´s verrecken nicht laufen. Im 
Oszilloskopbild zwar das Signal aber wie weiter oben schon beschrieben 
als Bursts... bis ich dahintergekommen bin das ich die 3,3V Module 
erwischt hatte. Also einfach einen 1K Widerstand auf eine 3,3V Z-Diode 
und diese Spannung noch mit 100nF gebuffert. Am Ausgang dann 2 2N7000 
Mosfets und alles läuft super.

Die Spannungsversorgung kommt aus einem 12V Schaltnetzteil, daran hängt 
noch ein 5W Stepupwandler zur Erzeugung von 180V für die Nixieröhren. 
Die 5V für den Atmega liefert ein LM7805 und dieser steuert eine ganze 
Batterie von Schieberegistern an. Wenn ich mir die 5V 
Spannungsversorgung auf dem Oszi ansehe kriege ich graue Hare, da 
schlägt das 12V Schaltnetzteil durch, der Stepupwandler und auch die 
Impulse für die Schieberegister kann ich sehen. Also die denkbar 
schlechtesten Bedingungen um damit das Pollin DCF-Modul zu betreiben, 
zumal der Stepupwandler auch noch mit einer Stabdrossel bestückt ist und 
quasi einen Radiosender darstellt. Über dem DCF Modul leuchtet gerade 
eine Energiesparlampe das Modul liegt auf einem eingeschalteten 
Laserdrucker direkt neben dem Computer und was soll ich sagen....
LIEFERT SUPER SAUBERE SIGNALE!!!

Und das in der Regel bereits 3-10 Sekunden nach dem Einschalten.
PON übrigens stumpf auf Masse!

Gruß, Andreas

Autor: Volker U. (volkeru)
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Dann wohnst du bestimmt in der Nähe von Mainflingen, oder? lach

Autor: Andreas Reinert (andrewr)
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Volker U. schrieb:
> Dann wohnst du bestimmt in der Nähe von Mainflingen, oder? *lach*

Nö, ich komme aus der hier schon mehrfach zur DCF benachteiligten Zone 
erklährten Region Hannover! ;-)

Autor: Volker U. (volkeru)
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Na sowas! Ich wohne auch in Hannover. Allerdings im Osten 
(Kleefeld/Misburg). Der Empfänger ist in der ersten Etage in etwa 4 
Meter Höhe mit ziemlich freier Sicht nach Südwest und nicht in der Nähe 
von Störquellen. Trotzdem ist der Empfang eher mau. Ich würde mal sagen, 
im Schnitt kommen so 30% der Frames korrekt durch. Das hängt auch stark 
von der Tageszeit und von den Wetterbedigungen ab. Vielleicht wohnst du 
ja in einem Hochhaus? :-)

Autor: Andreas Reinert (andrewr)
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Volker U. schrieb
> Vielleicht wohnst du ja in einem Hochhaus? :-)

Nö, ich wohne ca. 10cm über dem Erdboden. Allerdings nicht in Hannover, 
sondern nördlich von Gifhorn.
Bei den Pollin-Modulen kommen bei "normalem" Wetter ca. 95% aller Frames 
heile bei mir an (mal getestet mit ner Auswertroutine). Die 
Signalqualität ist also so gut, das ich bei allen Uhren die ich bislang 
mit DCF gebaut habe, auf eine Einstellmöglichkeit mittels Tasten ganz 
verzichtet habe. Unter Normalbedingungen hab ich mit Jeder Uhr 
spätestens 3-4 Minuten nach dem Einschalten die Uhrzeit. Sogar bei 
meiner LED-Uhr bei dem die Siebensegmentanzeige gemultiplext ist und die 
DCF-Antenne 1cm neben dem Atmega sitzt und die Spannungsversorgung aus 
einem Schaltnetzteil kommt!!! Ich habe sogar mal so ein Pollin Modul 
einfach nur mal zum Testen in ein Aluminiumgehäuse verpackt. Selbst das 
ging!
Gekaufte Funkwecker & Co brauchen dazu in meiner Region schon mal 6-12 
Stunden. Also redet die Pollin-Module nicht schlechter als sie sind, 
sondern behandelt sie einfach nur artgerecht, dann spielen die auch mit!

Gruß,
Andreas

Autor: Thomas (Gast)
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Ich hatte ein Modul zum Testen gekauft (das neue) und bin damit 
zufrieden. Wie das Signal am Ausgang genau aussieht weiß ich nicht. Ich 
lasse eine LED schalten, verstärkt über den µC und die blinkt ständig 
und relativ gleichmässig im Sekundentakt.
Ich benutze die Bascom DCF77 Routine und habe immer nach 3 Minuten die 
Synchronisierung. Entfernung ist ziemlich genau 400km vom Sender.
Ich habe natürlich versucht das Modul soweit wie möglich von weg 
Störquellen zu platzieren. Schaltnetzteile sind etwa einen Meter 
entfernt zwei Stück. 15 cm neben dem Modul werkelt der µC und 144 LEDs 
über PWM.
Als es letztens stark geschneit hat war der Empfang mal kurz gestört, 
aber sonst top, wie geasgt. In meine nächste Uhr würde ich wieder so ein 
Teil einbauen, alternativ wird so ein Billig-Wecker von 
Feinkost-Albrecht geschlachtet. Jedenfalls irgendwqas preiswertes, was 
die Bastelkasse schont :)

lG

Autor: Volker U. (volkeru)
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@andrewr: Erstaunlich, erstaunlich! Das muss wohl an Gifhorn liegen. Da 
ist der Boden wohl mit Ferrit gepflastert :-))) Was die "artgerechte" 
Behandlung betrifft, kann es an der nicht liegen. Was ich nicht alles 
ausprobiert habe! Keines der Experimente hat die Empfangsqualität 
verbessert oder verschlechtert. Sie blieb immer etwa gleich mittelmäßig 
schlecht. Auf jeden Fall liefert das DCF-Modul von Conrad bei mir 
durchweg bessere Ergebnisse. Was nicht heißt, dass die Pollin-Module 
unbrauchbar sind, aber man muss hier schon ordentliche 
Empfangsbedingungen haben, um damit gute Ergebnisse zu erzielen. Ich 
lasse deshalb immer eine RTC im Prozessor mitlaufen, die sehr gut 
kalibriert ist und stelle diese nur bei gut empfangenen DCF-Frames.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> @andrewr: Erstaunlich, erstaunlich! Das muss wohl an Gifhorn liegen. Da
> ist der Boden wohl mit Ferrit gepflastert :-)))

Naja, in der PTB in Braunschweig hat man auch keine grösseren
Probleme den DCF zu empfangen. Die stellen dort nämlich immer
Ihre Atomuhr danach. :-)
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Naja, in der PTB in Braunschweig hat man auch keine grösseren
> Probleme den DCF zu empfangen. Die stellen dort nämlich immer
> Ihre Atomuhr danach. :-)

LOL! Das wäre aber ganz schlecht. So nach dem Motto: Ich stelle meine 
Uhr nach deiner und du deine nach meiner und dann gehen beide immer ganz 
genau. ;-)

Aber mal ohne Witz: In Braunschweig werden die kaum eine 
DCF-Ferritantenne mit 5 cm Länge benutzen. ;)

Autor: Andreas Reinert (andrewr)
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Volker U. schrieb
> Erstaunlich, erstaunlich! Das muss wohl an Gifhorn liegen. Da
> ist der Boden wohl mit Ferrit gepflastert :-)))

Da liegst du gar nicht mal so falsch! von Salzgitter bis weit in den 
Nordkreis Gifhorn ziehen sich mächtige Eisenlagerstätten. Das ist 
übrigens der Grund Warum im 2. Weltkrieg die Stahlwerke in Salzgitter 
gebaut wurden.
Kein Witz!!! Bei uns ist so viel Eisen im Boden, das nicht mal das 
Wasser aus 5m Tiefe zum Gartenbewässern geeignet ist. Gelangt von dem 
Wasser was auf Gehwege oder Hauswände ist sofort alles schön rost-braun!
Auf den DCF-Empfang wird das aber wohl keinen Einfluss haben ;-)

Aber wie gesagt, gekaufte Funkwecker und Co tun sich bei mir sehr schwer 
mit dem Empang, so schlecht können die Pollin-Dinger also nicht sein...

Gruß,
Andreas

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Naja, in der PTB in Braunschweig hat man auch keine grösseren
>> Probleme den DCF zu empfangen. Die stellen dort nämlich immer
>> Ihre Atomuhr danach. :-)
>
> LOL! Das wäre aber ganz schlecht. So nach dem Motto: Ich stelle meine
> Uhr nach deiner und du deine nach meiner und dann gehen beide immer ganz
> genau. ;-)
>
> Aber mal ohne Witz: In Braunschweig werden die kaum eine
> DCF-Ferritantenne mit 5 cm Länge benutzen. ;)

Nun, im für DCF77 zuständigen Labor werden immer wieder auch mal
neue DCF-Empfänger-Prototypen überprüft; ob dazu auch das Pollin-
Modul zählt, weiss ich allerdings nicht.
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Andreas Reinert schrieb:
> Kein Witz!!! Bei uns ist so viel Eisen im Boden, das nicht mal das
> Wasser aus 5m Tiefe zum Gartenbewässern geeignet ist. Gelangt von dem
> Wasser was auf Gehwege oder Hauswände ist sofort alles schön rost-braun!
> Auf den DCF-Empfang wird das aber wohl keinen Einfluss haben ;-)

Wer weiß... Wenn das Eisen in elementarer Form vorliegt, ist es 
ferromagnetisch. Diese Eigenschaft könnte schon eine Wirkung auf 
Langwellen haben und die Dichte der Feldlinien in der Gegend erhöhen. 
Vielleicht klaut ihr uns sogar unsere Feldlinien in Hannover. :-p Wenn 
es hingegen nur als Eisenoxid vorliegt, sollte das keine Auswirkungen 
haben.

> Aber wie gesagt, gekaufte Funkwecker und Co tun sich bei mir sehr schwer
> mit dem Empang, so schlecht können die Pollin-Dinger also nicht sein...

Hmmm. Bei mir liegen Pollin und gekaufte Funkwecker etwa gleichauf. 
Funkwecker vielleicht sogar noch etwas besser, als das Pollin-Modul.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Nun, im für DCF77 zuständigen Labor werden immer wieder auch mal
> neue DCF-Empfänger-Prototypen überprüft; ob dazu auch das Pollin-
> Modul zählt, weiss ich allerdings nicht.

Aber danach stellen die nicht ihre CS2 ;-). Umgekehrt werden die Uhren 
beim Zeitzeichensender in Mainflingen bei Bedarf per Fernwartung nach 
der CS2 gestellt, falls Abweichungen detektiert werden.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> werden die Uhren
> beim Zeitzeichensender in Mainflingen bei Bedarf per Fernwartung nach
> der CS2 gestellt, falls Abweichungen detektiert werden.

Nein, die werden nach der Weltzeit gestellt und die Weltzeit ist ein
Mittel aus vielen Atomuhren weltweit.
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Nein, die werden nach der Weltzeit gestellt und die Weltzeit ist ein
> Mittel aus vielen Atomuhren weltweit.

Woher hast du diese Information? Nach allen mir bekannten Informationen 
dienen ausschließlich die Atomuhren der PTB als Referenz für die 
ausgestrahlte Zeit: "Der Langwellensender DCF 77 steht in Mainflingen 
bei Frankfurt und überträgt "die Zeit", die von drei kommerziellen 
Atomuhren stammt. Die wiederum werden von den primären Atomuhren der PTB 
in Braunschweig kontrolliert." 
(http://www.ptb.de/de/aktuelles/archiv/presseinfos/...)

Nach dem Zeitgesetz hat ausschließlich die PTB die Aufgabe, die 
gesetzliche Zeit für Deutschland zu bestimmen. Ob sie dabei auf Daten 
der Atomuhren anderer Länder zurückgreift bzw. -greifen darf und ihre 
eigenen, amtlichen Uhren nach der gemittelten Zeit stellt, weiß ich 
nicht. Dazu habe ich bisher noch keine Dokumente finden können. In jedem 
Falle wird die Zeit aber zumindest auch nach der CS2 gestellt. Meine 
Aussage ist also keinesfalls verkehrt gewesen.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> Nach allen mir bekannten Informationen
> dienen ausschließlich die Atomuhren der PTB als Referenz für die
> ausgestrahlte Zeit:

Am deutschen (Zeit-)wesen soll die Welt genesen. :-)
Ich glaube kaum, das die anderen Länder damit einverstanden wären,
wenn Deutschland allein die Weltzeit festlegt. Die Zusammenarbeit
zwischen den verschiedenen (PTB ähnlichen) Staatsinstituten weltweit
war aber schon immer sehr gut, selbst zu Zeiten des "kalten Krieges".
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Am deutschen (Zeit-)wesen soll die Welt genesen. :-)

Hat das jemand gesagt? Der Zeitzeichensender in Mainflingen strahlt die 
gesetzliche Zeit für Deutschland aus. Die anderen Länder können ihre 
Zeit selbst ausstrahlen, wenn sie Lust haben. England tut das ja auch.

> Ich glaube kaum, das die anderen Länder damit einverstanden wären,
> wenn Deutschland allein die Weltzeit festlegt. Die Zusammenarbeit
> zwischen den verschiedenen (PTB ähnlichen) Staatsinstituten weltweit
> war aber schon immer sehr gut, selbst zu Zeiten des "kalten Krieges".

Das klärt aber nicht die gestellte Frage! Hier ist der bisher beste 
Artikel, den ich dazu gelesen habe: 
http://www.einstein-online.info/vertiefung/Weltzeit

Daraus (und auch aus allen anderen Informationen) ergibt sich, dass die 
ausgestrahlte Zeit nach den nationalen Primäruhren erzeugt wird. Bei uns 
also CS1 und CS2. Ob und wie diese Zeit der gemittelten Zeit EAL 
angepasst wird, ist aus dem Artikel m.E. nicht erkennbar. Sicher ist für 
mich nach diesem Artikel aber, dass das aktuelle Zeitsignal in 
Mainflingen ausschließlich nach den Daten von CS1 und CS2 generiert 
wird. Denn die mittlere Weltzeit wird nur einmal im Monat bestimmt.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Am deutschen (Zeit-)wesen soll die Welt genesen. :-)

Damit hast du übrigens gar nicht so ganz Unrecht, denn in Deutschland 
befinden sich die weltweit einzigen Primär-Atomuhren mit 
24-Stunden-Betrieb (CS1+CS2). :-)

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Am deutschen (Zeit-)wesen soll die Welt genesen. :-)
>
> Damit hast du übrigens gar nicht so ganz Unrecht, denn in Deutschland
> befinden sich die weltweit einzigen zwei Primär-Atomuhren mit
> 24-Stunden-Betrieb. :-)

Das war vielleicht mal vor Jahren oder Jahrzehnten so. Inzwischen
haben die anderen Länder nachgezogen. Es finden auch regelmäßige
Uhrenvergleiche mit anderen Ländern, z.B. den USA statt. Eigent-
lich sind die Cäsium-Uhren sowieso schon veraltet(Eine davon
steht übrigens schon in Braunschweig im Museum). Die nächste
Generation der optischen Uhren, die etwa um den Faktor 100 genauer
ist, steht schon mit den Schuhen in den Startlöchern. :-)
Gruss
Harald

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> Hat das jemand gesagt? Der Zeitzeichensender in Mainflingen strahlt die
> gesetzliche Zeit für Deutschland aus. Die anderen Länder können ihre
> Zeit selbst ausstrahlen, wenn sie Lust haben. England tut das ja auch.

Es gibt verschiedene Zeitzeichensender weltweit. Offiziell sendet
DCF77 jedenfalls die Weltzeit UTC. Da es hier aber um Unterschiede
im Bereich 10 hoch -14 geht, sind die Unterschiede zwischen PTB-
Zeit und Weltzeit geringer als die Meßunsicherheit.

> Hier ist der bisher beste Artikel, den ich dazu gelesen habe:
> http://www.einstein-online.info/vertiefung/Weltzeit

Der Artikel scheint etwas veraltet zu sein. Zumindest ist auf dem
Bild keine Fontänenuhr zu sehen, von denen die erste bereits im
Museum steht. :-)
Eine bessere Quelle für Infos über Zeit sind auf jeden Fall die
Seiten der PTB selbst.
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
>> Damit hast du übrigens gar nicht so ganz Unrecht, denn in Deutschland
>> befinden sich die weltweit einzigen zwei Primär-Atomuhren mit
>> 24-Stunden-Betrieb. :-)
>
> Das war vielleicht mal vor Jahren oder Jahrzehnten so.

Die Information ist von 2006.

> Inzwischen
> haben die anderen Länder nachgezogen. Es finden auch regelmäßige
> Uhrenvergleiche mit anderen Ländern, z.B. den USA statt.

Abgleiche fanden ja schon immer statt. Zumindest bis 2006 monatlich mit 
den Zentral-Instituten Nordamerikas und Asiens, um EAL zu generieren.

> Eigentlich sind die Cäsium-Uhren sowieso schon veraltet

Egal wie die Uhr im Detail funktioniert, auf Cäsium basiert die Sache 
immer, denn die Zeit ist ja laut Gesetz über die Frequenz der beim 
Übergang zwischen bestimmten Hyperfeinstrukturzuständen von Cäsium 
abgegebene Strahlung definiert.

Wenn man nun mit optischen Uhren eine höhere Genauigkeit erzeugt, hat 
man das Problem, dass es derzeit noch gar keine nationale oder auch 
internationale Grundlage gibt, die eine genauere Definition vorsieht, 
als die über das Cäsium-Atom. ;)

Autor: Volker U. (volkeru)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Es gibt verschiedene Zeitzeichensender weltweit. Offiziell sendet
> DCF77 jedenfalls die Weltzeit UTC. Da es hier aber um Unterschiede
> im Bereich 10 hoch -14 geht, sind die Unterschiede zwischen PTB-
> Zeit und Weltzeit geringer als die Meßunsicherheit.

Das bestreite ich nicht. Es ging aber darum, nach welcher Zeit die 
kommerziellen Uhren in Mainflingen gestellt werden und das ist die aus 
den Daten der Primäruhren in Braunschweig gewonnene Zeit. Ob, wann und 
wie diese nun wieder nach der Weltzeit justiert wird, das kann wohl nur 
ein Physiker der PTB beantworten ;-).

Zitat PTB: "Die PTB betreibt vier primäre Cs-Uhren, [..]. Diese Uhren 
bilden die Grundlage für die gesetzliche Zeit in der Deutschland. Die 
Weitergabe der gesetzlichen Zeit an die Bevölkerung und an Nutzer in 
Industrie, Wirtschaft und Forschung erfolgt über den Langwellensender 
DCF77, [..]"

"die gesetzliche Zeit in der Deutschland" -> ahem, Rechtschreibfehler 
inklusive ;)

>> Hier ist der bisher beste Artikel, den ich dazu gelesen habe:
>> http://www.einstein-online.info/vertiefung/Weltzeit
>
> Der Artikel scheint etwas veraltet zu sein.

Naja, der Artikel ist von 2006 und stammt von einem Mitarbeiter der PTB. 
Besser als auf den Seiten der PTB fasst er alle Grundlagen sehr 
detailliert zusammen.

Autor: Thomas (Gast)
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Ich hatte auch Probleme mit dem Empfang, bzw. hat sich die Uhr auch nach 
Stunden nicht synchronisiert.
Die Schaltung ist einfach gehalten, kleine Platine mit Atmega8, 
Abblockkondensatoren, Spannungsregler 5V, betrieben über ein 
Schaltnetzteil. Es ist so ein Netzteil mit Y-Kondensatoren.
Jetzt habe ich einfach mal den GND der Schaltung an PE angeschlossen. 
Erstmal provisorisch mit einer Krokoklemme am PE-Bügel in der Steckdose.
Die Uhr synchronisiert jetzt spätestens nach 2 Minuten! Das Ganze ist 
100% reproduzierbar! Keine Ahnung warum das so ist, vielleicht ist ja 
das Design meiner Schaltung besch***. Egal, es funktioniert. Kommt jetzt 
halt ein Schukostecker ans Netzteil und eine feste Verbindung zum PE an 
meine Platine.

lG

Autor: Volker U. (volkeru)
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Thomas schrieb:
> betrieben über ein Schaltnetzteil.
> Jetzt habe ich einfach mal den GND der Schaltung an PE angeschlossen.

Da ist garantiert das Schaltnetzteil schuld! Vielleicht arbeitet das in 
der Nähe von 77 kHz?! Das Netzteil sollte dann in ein geerdetes Gehäuse 
eingebaut werden. Hattest du die Erde vom Schaltnetzteil nicht mit GND 
verbunden? Das würde ich in dem Fall immer machen. Eigentlich sollte die 
Masse des Schaltnetzteils auch mit Erde verbunden sein. Scheint aber 
wohl nicht der Fall zu sein...

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Zusammen,
ich hatte auch Probleme mit dem Test des DCF1 Moduls von Pollin. Dann 
habe ich den Beitrag von Udo Klein 
(http://blog.blinkenlight.net/2012/12/01/dcf77-project/) gesehen. Dort 
wird beschrieben wie man den Störpegelabstand des verrauschten Signals 
mittels digitalen exponentiellen Filter 
(http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/binary-clock/) 
verbessert.

Wenn man das Signal über ein Analog Pin ein liest und dann digital 
filtert macht das Modul keine Probleme mehr. Das Teil funktioniert sogar 
neben meinem Rechner mit USB Spannungsversorgung und diversen Neonröhren 
und Störquellen. Mein elabor hat keine Fenster und befindet sich im 
Flur.

Zuvor am digital Eingang (pin 2) ging das nicht. Da war die 
Synchronisation sehr Störanfällig und ich musste 2-3Meter weit weg von 
PC und Neonröhren aus schalten.

Wäre mal interessant mit einem Oszi die Signale an zu schauen.

Eine andere Möglichkeit wäre die Vorschaltung einer Verstärkerschaltung 
oder Schmitt Triggers. Das habe ich nicht probiert, soll aber nach 
einigen Angaben in verschiedenen Foren auch funktionieren.

Test lief mit einem Nano V3 Arduino.

Versorgung des DCF1 mit
3,3V
GND
DATA auf Analog pin A5
PON auf GND legen (das hatte ich immer vergessen)

Die Synchrinisation ist meist nach 3 min erledigt.
Alle 1000ms kommt ein Signal, wobei 100ms ein 0 bedeuten und 200ms eine 
logische 1.




Waiting for DCF77 time ...
Cycle, Pulse:  809, 104 .
Cycle, Pulse:  998, 105 .
Cycle, Pulse: 1000, 203 X
.
.
.
Cycle, Pulse:  998, 204 X
Cycle, Pulse:  999, 104 .
Cycle, Pulse:  999, 101 .
Cycle, Pulse:  997, 204 X
Cycle, Pulse:  999, 102 .
Cycle, Pulse:  997, 103 .
Cycle, Pulse:  999, 106 .
Cycle, Pulse:  998, 104 .
Cycle, Pulse: 1996, 105 . m

DCF sync good
29.1.2013  21:31:00
29.1.2013  21:31:01
29.1.2013  21:31:02
29.1.2013  21:31:03
29.1.2013  21:31:04
29.1.2013  21:31:05
29.1.2013  21:31:06
29.1.2013  21:31:07
29.1.2013  21:31:08

Gruß
Andreas

Autor: Gerd (Gast)
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Hallo Andreas,
würdest Du den Code hier einstellen?

LG Gerd

Autor: Don Pate (dpate)
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Hallo Jungs,

wie ich sehe wurde ja in den letzten Jahre schon reichlich diskutiert 
über den Pollin.
Ich habe mir diesen nun auch geholt und versuche eine RTC mit dem 
Lm3S8962 zu realisieren.

Nun meine Frage:

Wie muss ich das ganze Beschalten, dass dieser ein einwandfreies Signal 
bekommt.
Soll ich einen 1k Widerstand und einer Z-Diode mit 3,6V dranhängen damit 
ich eine gute Aussgangsspannung bekomme?

Oder wie würdet ihr es am besten machen?

Der Pollin hat eine max. Betriebsspannung von 3,3V und mein Controller 
kann ich so einstellen, dass dieser auch 3,3V hat...

Autor: c-hater (Gast)
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Holger Krull schrieb:

> ich hab beim Stöbern auf der Pollin-Seite gerade das DCF77-Modul
> (Best.Nr 810054) entdeckt. Gibt es damit schon Erfahrungen?

Das gibt's doch schon seit Jahren. Ich habe es und folgende Erfahrungen 
gemacht.

1) Nach dem Enable dauert es manchmal ziemlich lange, bis die ersten 
Pulse aus dem Ausgang klimpern. Die Dauer dieser Verzögerung variiert 
sehr stark, mal ist der nächstmögliche Puls tatsächlich auch schon der 
erste, der rauskommt, mal kommt erst 45 Sekunden nach dem Enable der 
erste Puls raus.

Ich konnte keine Gesetzmäßigkeit für diese Verzögerung erkennen. Aber 
diese Extreme sind zum Glück auch relativ selten. In den allermeisten 
Fällen kommt so ungefähr 5..10 Sekunden nach dem Enable der erste Puls.

2) Gemuxte LEDs in der Nähe verhindern recht zuverlässig die Funktion 
des Empfängers. Ich hatte ursprünglich den Plan, eine Uhr mit guten 
VQC10-Restbeständen zu bauen. Naja, das Display läuft und die 
DCF-77-Geschichte läuft auch. Aber letztere nur, wenn mindestens ein 
Meter zwischen dem Empfänger und dem Display liegen. Drei VQC10 ziehen 
immerhin auch bis zu 1A...

Nach umfangreichen, aber letztlich erfolglosen Bemühungen, den Kram 
hinreichend zu entstören und der Feststellung, daß ein kommerzieller 
DCF77-Empfänger für Industrieanwendungen in der Nähe des VQC10-Displays 
sogar noch blasser aussieht als das Pollin-Teil, ist es letztlich doch 
ein 27x4 LC-Textdisplay geworden.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Ich hatte ja schon als PM geantwortet, aber hier ruhig nochmal:

Don Pate schrieb:
> Soll ich einen 1k Widerstand und einer Z-Diode mit 3,6V dranhängen damit
> ich eine gute Aussgangsspannung bekomme?

Ja! 10k und 4,7V Z-Diode geht auch.

> Der Pollin hat eine max. Betriebsspannung von 3,3V und mein Controller
> kann ich so einstellen, dass dieser auch 3,3V hat...

Wenn du den Controller mit 3,3V betreibst (was ich vorziehen würde), 
kannst du dir die Schaltung aus Widerstand und Z-Diode ganz sparen und 
die 3,3V direkt an das Modul anschließen. Falls du nur 5V 
Versorgungsspannung zur Verfügung hast, empfehle ich den Spannungsregler 
TS1117-3.3. Der ist preiswert und hat eine sehr niedrige 
Offset-Spannung, so dass man ihn auch mit 5V Eingangsspannung betreiben 
kann (z.B. bei Reichelt oder CSD-Electronics).

Autor: Chris (Gast)
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c-hater schrieb:
> Holger Krull schrieb:
>
>> ich hab beim Stöbern auf der Pollin-Seite gerade das DCF77-Modul
>> (Best.Nr 810054) entdeckt. Gibt es damit schon Erfahrungen?
>
> Das gibt's doch schon seit Jahren...

Den Thread auch schon seit 5 Jahren ;-)

Autor: Volker U. (volkeru)
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c-hater schrieb:
> Holger Krull schrieb:
>
>> ich hab beim Stöbern auf der Pollin-Seite gerade das DCF77-Modul
>> (Best.Nr 810054) entdeckt. Gibt es damit schon Erfahrungen?
>
> Das gibt's doch schon seit Jahren.

Diese Nachricht von Holger, auf die du antwortetest, ist ja auch 5 Jahre 
alt (falls das hier einigen nicht aufgefallen sein sollte).

> Ich habe es und folgende Erfahrungen gemacht.
> 1) Nach dem Enable dauert es manchmal ziemlich lange, bis die ersten
> Pulse aus dem Ausgang klimpern.

Das ist ganz normal, da sich das Modul je nach Empfangsfeldstärke und 
-bedingungen anfangs selbst kalibriert. Das hat man bei jedem DCF-Modul, 
auch bei dem von Conrad. Bei dem dauert es i.d.R. nur nicht ganz so 
lange.

> 2) Gemuxte LEDs in der Nähe verhindern recht zuverlässig die Funktion
> des Empfängers.

So ist es. Ich habe eine LCD-Anzeige, deren Beleuchtungshelligkeit ich 
mit einer PWM gesteuert hatte. Da ging dann gar nix mehr mit DCF. Aber 
nach Glättung mit einem Kondensator und einem Transistor war alles 
wunderbar. Man muss vor allem zusehen, dass die Flanken nicht zu steil 
sind, wenn man in der Nähe des Moduls mit "höherer" Frequenz schaltet 
(Dirac-Impuls lässt grüßen) und dass man nicht in der Nähe von 77,5 kHz 
liegt oder dort eine der Oberwellen reinhaut.

Autor: T. (Gast)
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Ich habe mir eine RGB-Binäruhr gebastelt, die mit dem Modul betrieben 
wird. Die PWM für die LEDs kommt von 16 Stück WS2801. Das Modul ist 15cm 
von den WS2801 und nur einige mm von den LEDs entfernt, keine Probleme.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Wie gesagt, hängt es stark von der Flankensteilheit, Schaltfrequenz und 
Stromstärke ab, ob es Probleme gibt oder nicht. Du hast vermutlich Glück 
gehabt :). Oder du hast ein stark einstrahlendes DCF-Signal, weil du in 
der Nähe des Senders wohnst. Auch das spielt eine erhebliche Rolle.

Autor: T. (Gast)
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Ich wohne 400km von Mainflingen entfernt. Ausserdem ist die Antenne 
nicht quer zum Sender gerichtet. Ich habe sie fest in die Uhr eingebaut 
und der neue Standort der Uhr bedingt jetzt die falsche Ausrichtung. Was 
solls, es funktioniert trotzdem. So schlecht kann das Modul also nicht 
sein ;)

Autor: Volker U. (volkeru)
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Okay :). Wobei man sagen muss, dass die Empfangsbedingungen auch 400 km 
von Frankfurt entfernt höchst unterschiedlich sein können. Das hängt 
nicht zuletzt auch von der Beschaffenheit des Erdbodens und der Art der 
Bausubstanz ab. Darüber hatten wir in diesem Thread weiter oben schon 
diskutiert. Bei mir in Hannover ist der Empfang an meinem Wohnort trotz 
niedriger Bebauung ziemlich miserabel. An meinem Arbeitsort hingegen 
trotz hoher Bebauung drumherum extrem gut. Warum, das lässt sich nicht 
wirklich erklären.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> Wobei man sagen muss, dass die Empfangsbedingungen auch 400 km
> von Frankfurt entfernt höchst unterschiedlich sein können.
> Warum, das lässt sich nicht wirklich erklären.

M.W. kommt es in diesem Bereich zu Überlagerungen von Boden- und
Raumwelle. Ob das dann verstärkend oder abschwächend wirkt, ist
schwer zu sagen.
Gruss
Harald

Autor: Volker U. (volkeru)
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Laut Aussagen der PTB sollte es erst ab etwa 600 km Entfernung zu 
solchen Überlagerungen kommen. Die Schwebungen haben dann laut PTB 
typischerweise eine Periode von ca. 15 Minuten (siehe 
http://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/fachabtei..., 
Seite 358). Solche Schwebungen habe ich aber noch nie beobachtet, auch 
wenn die PTB schreibt, dass sie diese in Braunschweig schon beobachtet 
hätte. Wenn, dann ist bei mir der Empfang immer etwa gleich schlecht 
oder gut, weshalb ich von anderen Ursachen ausgehe. Ich tippe eher auf 
die Bodenleitfähigkeit (selber Artikel, selbe Seite der 
PTB-Publikation). Die Differenz zwischen sehr trockenem Boden und 
feuchtem Boden beträgt bis zu 20-40 dB, also ein Faktor 10-100. Das ist 
schon gewaltig!

Autor: Asko B. (dg2brs)
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Hallo

Das es durchaus an (oertlich) naher PWM liegen kann, wurde ja
hier und zB. in Thread "Brauche Hilfe beim Bau einer Uhr"
schon mehrfach beschrieben.

Aber auch der Empfangsort spielt eine Rolle.
Ich hatte mir mal solch ein Pollin-DCF-Modul an
ein Pollin-Spiel gehangen. Eine beschreibung gabs ja
hier im Netz. Bei mir zu Hause (ca. 30km oestlich
von Berlin) braucht das Modul auch so ca. 2-5 min.
Aber das auch hier auf dem Basteltisch mit leuchtstoffroehre
darueber und LCD-Monitor ungefaehr 40cm davor.
Dann hab ich aus Gag das ganze mal mit nach Ungarn
genommen um es dort auszuprobieren.
Und in Györ (etwas weiter suedoestlich von Wien)
war absolut nix zu machen. Egal welche Antennenstellung
und nach Stunden wartezeit.
Ich habe aber auch kein anderes Modul getestet.

Gruss Asko.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Es wäre mal interessant, unterschiedliche Module in entsprechender 
Entfernung zu testen. Ich werde übernächsten Monat am Gardasee in 
Oberitalien sein. Ich werde mal ein Pollin- und ein Conrad-Modul 
mitnehmen und diese dort testen. Eine normale DCF-Weckuhr habe ich dort 
schon erfolgreich betrieben. Die Synchronisation dauert dort aber 
natürlich länger, als hier um die Ecke. Die Alpen sind schon ein 
gewisses Hindernis.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> Eine normale DCF-Weckuhr habe ich dort schon erfolgreich betrieben.

Eine DCF-Weckuhr habe ich schon auf den Kanaren erfolgreich betrieben.
Allerdings hat sie sich nur Nachts synchronisiert.
Gruss
Harald

Autor: Thomas Der Bastler (thomasderbastler)
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Ich hatte mal eine DCF mit in die Ukraine genommen..sagenhaft, nach 7 
Tagen zeigte die Uhr die deutsche zeit an. Ukraine ist 1 Stunde 
Voraus...

Autor: Volker U. (volkeru)
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Das Ganze hängt stark von den atmosphärischen Bedingungen und der 
Bodenbeschaffenheit ab, wie man den Diagrammen in dem oben von mir 
zitierten Artikel entnehmen kann. Im günstigsten Fall und bei 
Überreichweiten können auf Langwelle mit der Leistung durchaus 
Entfernungen von 3000 km und mehr erreicht werden. Aber nicht 
zuverlässig. Denn wer will schon eine Woche auf die Synchronisation 
seiner Uhr warten? ;-)

Autor: Volker U. (volkeru)
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Ich schrieb:
> Ich werde übernächsten Monat am Gardasee in
> Oberitalien sein. Ich werde mal ein Pollin- und ein Conrad-Modul
> mitnehmen und diese dort testen.

Gesagt, getan: Letzte Woche habe ich beide Module an der selben 
Messstation getestet (also auch selbe Auswertungssoftware). Das Ganze in 
Malcesine am Gardasee, also auf der südlichen Alpenseite, ca. 500 km 
Luftlinie von Frankfurt entfernt. Das Ergebnis hat mich überrascht: Ich 
war davon ausgegangen, dass das Pollin-Modul weniger empfindlich ist, 
als das Conrad-Modul. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Das 
Pollin-Modul lieferte im Freien sogar noch ein halbwegs sauberes Signal, 
wenn der Ferritstab von Nord nach Süd ausgerichtet war. Da kriege ich 
hier in Hannover gar keinen Empfang. Das Conrad-Modul versagte an der 
selben Stelle hingegen schon, wenn der Stab ca. 40° von der 
Ost-West-Ausrichtung abwich. Einzig gegen Störungen scheint das 
Conrad-Modul etwas unempfindlicher zu sein, als das von Pollin. Bei der 
Empfindlichkeit hingegen punktet eindeutig Pollin.

Autor: Udo Klein (udoklein)
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Ich habe gerade gesehen, daß hier einige den Code hier 
http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/binary-clock/ mit 
analogem Auslesen verwenden. Ich benutze nur deshalb einen analogen 
Input weil meine Pins durch die LEDs belastet sind. Bei "normalem" 
Schaltungsaufbau reicht auch ein normaler digitaler Pin.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß der exponentielle Filter 
nur als Benchmark gedacht ist. Wenn Ihr damit gute Ergebnisse bekommt 
ist das OK.

Die bessere Variante funktioniert mir einem angepassten Filter 
http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/pha...
Das Endresultat stapelt die Filter "rekursiv": 
http://blog.blinkenlight.net/experiments/dcf77/the-clock/  Das Teil ist 
so störresistent, daß ich die Antenne direkt auf einen Elektromotor 
legen kann. Solange ein Signal durchkommt wird es dekodiert, es dauert 
nur manchmal etwas länger. Schlimmstenfalls auch mal eine Stunde. Aber 
irgendwann rastet die Phasenverriegelung ein und dann bleibt die Uhr 
synchron.

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo Volker,

vielen Dank für Deine ausgiebigen Versuche und Berichte :)

Könntest Du den Code vielleicht posten?

Mir ist auch so ein Pollin-Modul in die Hände gefallen, das ich als 
Zeitgeber einsetzen möchte.

Gruß

Karsten

Autor: Karsten (Gast)
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Ich meine den Code zu diesem Beitrag weiter oben

Volker schrieb:
Nach weiterem Tüfteln bin ich übrigens auf einen Algorithmus gekommen,
der die Empfangseigenschaften des Pollin-Moduls um etwa das dreifache
verbessert. Ohne jede zusätzliche Beschaltung. Also z.B. einfach Modul
über einen 1 k Widerstand und eine 3,3 V Z-Diode an 5 V
Versorgungsspannung anschießen, ohne Kondensatoren, ohne Transistor.
Ausgang direkt an einen AVR-Port (mit Interrupt und ohne Pullup).

Die Filterung des gestörten Eingangssignals findet dann über Software im
MC statt, die eine Beprobung des DCF-Pins im 10 ms Takt über einen
Timer-Interrupt durchführt und alle High-Zustände in prob_hi, sowie
Low-Zustände in prob_lo speichert. Ein Zähler prob_count, der im
Timer-Interrupt inkrementiert wird, zählt dabei die verstrichene Zeit.
Der Algorithmus ist recht klein und geht folgendermaßen:

* Beprobungsroutine des Timer-Interrupts deaktivieren (prob_count = 0)
* Timer-Interrupt mit Prescaler auf 10 ms einstellen
* Pin-Interrupt am DCF-Pin aktivieren auf "rising edge", also steigende
Flanke

- Beim ersten "rising edge" Pin-Interrupt die Beprobungsroutine
aktivieren (prob_count = 1), den Pin-Interrupt deaktivieren, die
Variable prob_hi auf 1 setzen und prob_lo auf 0.
- Nun über einen Zeitraum von 60 ms im 10 ms Takt (im Timer-Interrupt)
den Zustand des DCF-Pins analysieren und alle weiteren High-Zustände in
der Variablen prob_hi addieren, sowie prob_count inkrementieren
(ergibt 7 Proben, prob_count ist dann auf 7).
- Wenn weniger als 4 von den 7 Proben High waren (prob_hi < 4) liegt
kein stabiles DCF-Signal an und alles wird von vorne gestartet:
prob_count = 0, Pin-Interrupt wieder aktivieren.
- Waren 4 oder mehr Proben positiv, wird die Beprobung augesetzt, bis
110 ms vergangen sind.
- Ab 110 ms (prob_count > 11) bis 200 ms (prob_count > 20) wird
erneut beprobt: Alle Low-Zustände des DCF-Pins werden in der Variablen
prob_lo addiert (ergibt 10 Proben, prob_count ist dann auf 21).
- Wenn weniger als 5 Proben Low waren (prob_lo < 5), wurde vom
DCF-Sender eine logische 1 gesendet und wenn 5 oder mehr Proben Low
waren, wurde eine logische 0 gesendet - diese können nun verarbeitet
werden.
- Am Schluss wird alles von vorne gestartet: Beprobung deaktivieren
(prob_count = 0) und DCF Pin-Interrupt aktivieren.

Dieser Algorithmus ist erstaunlich robust, selbst bei sehr stark
gestörtem Empfangssignal. Ich konnte damit den Winkel, in dem die
Antenne guten Empfang liefert, von 10-20 Grad mit einem
Standard-Algorithmus (z.B. dem von Ulrich Radig) auf 40-80 Grad
vergrößern. Je nach Signalstärke, die ja auch von den atmosphärischen
Bedingungen abhängig ist. Die Dauer für die Decodierung einer korrekten
DCF-Zeit ist dadurch signifikant gesunken. Die Wirkung dieses
Algorithmus ist erheblich stärker, als die Wirkung aller hier
vorgestellten Lösungen durch externe Beschaltung des Empfangsmoduls.
Damit kommt das Pollin-Modul dann relativ nahe an das Conrad-Modul ran
(das allerdings ohne solche programmtechnischen Klimmzüge schon beste
Ergebnisse liefert). Wegen des Preisunterschieds kommt das Pollin-Modul
nun aber doch wieder in die engere Wahl. ;-)

Evtl. kann durch Änderung der Probenlogik (häufigere Beprobung, andere
Bewertungskriterien) die Zuverlässigkeit noch weiter erhöht werden.

Gruß, Volker

Gruß Karsten

Autor: Muetze1 (Gast)
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Volker U. schrieb:
> Einzig gegen Störungen scheint das
> Conrad-Modul etwas unempfindlicher zu sein, als das von Pollin. Bei der
> Empfindlichkeit hingegen punktet eindeutig Pollin.

Also hier in Rostock habe ich auf meinem Basteltisch mitten im 
Plattenbau mit einer Leuchtstoffröhren direkt darüber, laufendem 
Röhrenmonitor etc problemlosen Empfang mit dem Pollin Modul unabhängig 
von der Ausrichtung. Und das auch sehr schnell nach dem Einschalten. Das 
Modul läuft problemlos wo hingegen das Conrad an der selben Stelle meist 
nix empfängt - auch unabhängig von der Ausrichtung.

Autor: Volker U. (volkeru)
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Karsten schrieb:
> Könntest Du den Code vielleicht posten?

Hallo Karsten!

Momentan beschäftige ich mich mit ganz anderen Dingen. Um den Code 
öffentlich zu posten, müsste ich ihn erstmal bereinigen, da er 
Bestandteil eines größeren Projektes geworden ist. Daher habe ich hier 
nur eine allgemeine Beschreibung gepostet, die jeder in seiner 
Lieblingssprache selbst codieren kann.

Irgendwann habe ich jemandem aber schonmal einen teilbereinigten Code 
(AVR-GCC) per Mail zugeschickt. Wenn du mir deine Mailadresse schreibst, 
kann ich dir davon eine Kopie senden.

Gruß, Volker

Autor: Jens S. (jens_s56)
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ich habe auf nach der Schaltung von Holger H. das Pollin-DCF_Modul 
angeschlossen.
Wichtig scheint mir anzumerken, keinen A-Typ Transistor zu nehmen.
BC547B, BC547C, BC548B oder C ist alles OK.
Der erst Transistor sollte schon eine Verstärkung von mindestens 200 
haben (B oder besser C Typ), denn 9µA * 200 = 1,8 mA. Davon zieht der 
zweite Transistor so ca 0,5mA ab, bleiben also gut 1mA 
"Ausgangsleistung".
Auch ist es eine gute Idee, das Empfangsmodul etwas abseits (1m) an 
einen geschirmten Kabel zu betreiben. Der Kabeltyp ist relativ egal, 
Mikrofonkabel, ein altes USB-Kabel oder dünnes LAN-Kabel...
Hauptsache Schirm und 2-3 Pole.
Man könnte den Ausgang auch an den 2. Transistor parallel zur LED 
abgreifen.
Die Spannungsversorgung über eine Z-Diode hat auch noch einen 
entscheidenden Vorteil: Schließt ein Dummi Plus und Minus verkehrt an, 
so erzeugt die Z-Diode nur ca. -0,6V , das dürfte das Modul kurzzeitig 
ab können.

Das nächste mal nehme ich aber sicher gleich das bessere Conrad-Modul,
da braucht man nur einen Pullup-Widerstand und alles ist in Butter

Autor: Volker U. (volkeru)
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Meine Tests in Italien, also etwas weiter weg von Frankfurt, mit Conrad- 
und Pollin-Modul fielen leicht zugunsten von Pollin aus, was die 
Empfangsempfindlichkeit betrifft. Weiter oben nachzulesen. Die 
Beschaltung mit einem Transistor, wie von dir beschrieben, brachte nach 
meinen Erkenntnissen keinen Gewinn beim Empfang. Ich dachte das zuerst 
auch, aber nach etwas umfangreicheren Tests konnte ich keine Vorteile 
mehr gegenüber einem direkten Anschluss an einen Mikrocontroller 
feststellen.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Volker U. schrieb:

> Meine Tests in Italien, also etwas weiter weg von Frankfurt, mit Conrad-
> und Pollin-Modul fielen leicht zugunsten von Pollin aus,

Hat eigentlich irgendwer schon einmal herausgefunden, was für ein
Chip in den Pollin/Reichelt-Modulen verbaut wird? Eigentlich ist
ja ein derart hochohmiger Ausgang in Elektronikschaltungen ziemlich 
ungewöhnlich. Andererseits ist das nachschalten eines Treibertran-
sistors auch trivial. Man sollte das zumindest dann machen, wenn man
das Modul von der Uhr abgesetzt betreiben will.
Gruss
Harald

: Bearbeitet durch User

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